.^ »H» Samstag am 8. October «853. D,t La.bachcr 3elt'",^ er.che.nt, m.t ?l..snch.ne d,r Sonn- »>.b F»ert,^ !^lich. m,d fossct m»..»t l>c,l Änlaqcn l2 ff Hal ,»hr^ .l st Mr die Z>l,lcl!».,q i,.^ H.us md halbjährig ll« sr/,n/s,r zn entriß sr,. ga,.^^ r..^ m.ter ,ssrn.,^nd mw gedruckter Aore,,c U> ,1 s.a.s'iäbri« 7 st. 3« f?. __ I» srratlon s^el'ül, r fnr ci»c Sl'alt.»g. . sr (d M. Inserate l'iz ,H .^,i,,,. fostc» l ,1. s.'.r Z M.l. .^. fr. s.,r 2 M.!, u..d 40 sr. f»r < Ma e m cha. 3>, ^e,e,l Gel'.ihre» .st „ach dem „provl,or!,chen Gc,,he vom «. November lZZl) für I»ftrt>o..Sstä».Pcl" »och ,tt kr. snr ei„e j.d.^„aliqe Ei»sch.i3, in Betreff der Stüm-! pelbehandlnng der Piotocolle über die Subarren-i dirungs- und Lieferungs-Vehandluugen. Nr. 187. Die Verordnung des Instizministrriums vom 2«. September 18^j. wodurch bestimmt wird, daß in dem Faiie, weun nber das Vermögen ei-Ms Hausirers der Concurs eröffnet, mid derselbe bei der strafgmchtlichc» Uiuersuchuug nicht schuldlos befunden wird. die Strafgerichte o?» dem Erfolge der Untersuchung diejtuige politische Behörde zu verständigen habe,,, welche die Bewilligung zum Hausirhandel ertheilt hat. Nr. <6tt. Den Erlaß deS Finanzministeriums vom 28. September M!3, in Absicht auf die, für die Erlangung einer ersten Anstellung bei der Staats-haupt-, Lauoeshanpt- und reinen Sammlungs-Cas-sen erforderlichen Studien. Mit diesem Stücke wird auch das Inl)altS-Ne-gister der im Monate September 18.'
  • ,Matt!>5 ^,„ Jahre l8l>2 der polnische Tert des alphabetische» NepertorinmS ausgegeben und versendet. Wien, am 4. October 1863. Vom k. k. Nedactionsburcau deS NeichsgeselMattes. Nichtamtlicher Theil. Orientalische Ilugelesseicheiten. Aus Dublin, Freitag Morgen, wird gemeldet: „Der elektrische Telegraph aus Cork kündigt au, daß Admiral worry's Flotte gestern Abend nm !! Uhr aus dem Hafen von QueeuStown abgesegelt ist. Ihre Bestimmung war nicht bekannt, aber unter den Offizieren herrschte die Ansicht, daß sie nach dem Mictelmeer gingen." Und ans Portsmouth, Freitag Abends, telegraphirt man: „Ihrer Majestät Dampft depeschenboot „Banohee" ist auö Queenslown angekommen. Die Schraubenstotte ist anf der Fahrt nach Lissabon begriffen; die Segelschiffe und einige der Schaufelraddampfer kommeu nach Spilhead." — „Also an demselben Tage," ruft der „Herald," wo die „Times" unsere Angabe ^ügen siiafeu wollce. das; Verstairuugen nach dein Miccclmeer geheu wer. j den, sind dil'ftlben richtig abgegangen. Nur das nn-gülistig»: Wetter und die Abhaltung elucs Kriegsgerichts verzögerten die Änsfahrt um 24 Stunden. Wir glaube,, „och immer, daß ein Theil ron Admiral worry's Seemacht »ach Gibraltar nnd Malca bestimmt ist und daß, vielleicht, ein anderer schließlich nordwärts segel» wird. Der „Herald" ist daiauf hin kriegsgcwiß, und stellt die Veruuiihung auf, daß ^ord Aberdeen durch den Uebertritt ^'ord ^larendoue zur Fiactiou Rnssel. Palmerstou überstimmt nnd ge-zwnngrn worden sei, die britische Flotte nach (5on-staucoiopel zu beordern, doch habe man dcn Vorwand ergriffen, daß der Sultan gegen seine eigenen Unterthanen beschuht werden müsse. Diese Lüge andere uicycs an der Thatsache, daß die rnfflsche Verlegung des Tractats von 1841 wett gemacht wordeu, mid könne nicht lange Sland halten; deml die nächste Post aus Coiistaucinopel müsse die Nachricht bringe», das: die Türkei den Krieg erklart hat. Factisch hatte» Fraokreich »nd England bereits im Name» ccö Sultans den Krieg erklärt, ln,d die cüikische» Gesandten in Paris u»0 ^oodon yabeu — wie der „Herald" erfahren haben will — lie Zi,-sicherimg erhalten, daß die Pforte in dem für den Llilcan eiklarce» Kriege ans den tliatkraftigeu Bei--staud der westlichen Machte zahlen kann. — Wenu man will, kann mach auch die Sprache des „Chlo-nicle" kriegerisch denten. I„ drei laugen Leilalkeln vertheidigt eS die Türkei gegen die „perfiden" Ver-lästcrnngrn, welche „ein großes Blatt" gerade jept gegen sie schlendert. „Times" halte die Wagschaleu des Gerichts nicht mit unparteiischer Hand; sie donnere nnr gegen die angebliche Barbarei der Türkei, alo ob die russische Civilisation über alle Kritik er: haben ware. Wenu sie sich ans den christlichen Stand-punct stellte und es nicht übers Gewissen bringen könne, muhamedanischeS Necht in Schnl) zu uehmen. so möge sie lieber die Türkei über Bord werfen, als sie „stückweise verratheu," indem sie „eine laue, widerwillig?, tausendfach vcrclausulirle Uuterstimung" eineo bedrängten Staats empfiehlt. Und am Ende handle es sich nicht bloß um die Eristenz der Türkei, sou« dern um Englands theuerste Interessen, um die Un-^l'hüngigkett des <5onliuents. Dem „Chronicle" wird ans Wien, 20. September geschrieben: „Der russische Scaat5kauzler soll sich in Olmlch sehr freimüthig über die Politik seines Kaisers ausgesprochen haben; weil Rußland emeu dauernden Frieden und mchc wieder einen bloßen Waffenstillstand mit der Pf„te wünscht, müsse es darauf bestehen, daß jeder P„„ct genau und richtig festgestellt und die Erfüllung semcr Forderuugeu ihm für die Zukunft verbürgt werde. Zugleich preist „Chronicle" die ehrenhafte Ausdauer ^'ouls Napoleons an Englands Seite mit einer Herzlichkeit nnd Warme, d>e gegen die frühere Sprache dieses Blattes bezeichnend absticht. Wir wol- len bei dieser Gelegenheit auch cine Aeußerung deS „Globe" erwähnen, daß die Flottenbewegung nach Coustaucinopel blS jeyt nur deßhalb vou kciucr offiziellen Erklärung begleitet worden sei, weil man Nußland nicht den Nückzng und Enropa nicht die leNte FriedenShoffmlug abschneiden wollte. Auch das auswärtige Amt hat ein Lebenszeichen gegeben. Auf die Petition der Sheffielder auwortet nämlich der Secrctär Earl of Clarendon am 2ü. September: „Ihrer Majestät Regierung weiß vollkommen, wie sehr die Unabhängigkeit d«r Türkei durch das neuliche Verfahren Rußlands, die gewalt-same Vesitjergergreifung von einem Theile des olto-manischcu Gebietes, verlent wordeu ist, mld da Ihrer Majestät Negieruug der Meinung bleibt, daß die Anf« rechthaltung der Unabhängigkeit der Türkei, uicht uur für die britischen, sondern für die allgemeiu europäischeu Interessen von wesentlicher Wichtigkeit sind, so konneu die Petitionirenden sich versichert halten, daß Ihrer Majestät Regierung keine Maßregel verabsäumen wird, die ihr am besten geeiguet scheiueu mag, eineu so wichtigeu Zweck zu erreichen." Gegen die a>M-russlsche Agitation iu Sheffield, Stafford und anderen Orten wird die Friedeusgesell-schaft, wie eS scheint, offen Front machen. Das Rundschreiben der „Couferenz," welches zur Versamm-smig am 12. lind 13. October »ach Edinburgh einladet, kÜ!!dia.t nämlich an, daß ssch dle Friedeiisgesellschaft dießmal vorzugsweise, mit den neuesten Er» eiqnissen beschäftigen und auf „die Nothwendigkeit hinweise,, wird, je»e Verträge zu revidireu, welche E'iglaud verpflichtet, sich mit den Waffen in dee Hand in die Angelegenheiten anderer Nationen zu mischen." Präsidireu wird der Lord Prevost von Edinburgl); als Haupredner werden Cobdeu, Bright, Miall. Sturge und Mr. I. Wilson, ehemaliger Secretär der Anti - Korngeseß-Liga. geuam't. Auch werden viele Friedensfreunde ans Frankreich ,„,d Deutschland zum Besuche erwartet. Den zweiten Col'ferenztag soll „eine große öffentliche Demonstration" beschließen. Der „Sx'cle," der bekanntlich Mittheilungen ans der türk«schen Gesandtschaft erhält, sagt: „Wir sind dnrch Mittheilungen, welche für uns- dasselbe Gewicht haben, als wenn sie aus offizieller Quelle kämen, in den Stand geseftt, genau die Bedeucuug der ueueu Lage der orientalischen Angelegenheit zu ermessen. Vorerst sprechen wir vou den Flotten. Gestern Abeuds versicherte mau auf der österreichischen nnd russische», Gesandtschaft, daß die zwei Admirale au der Spiye ihrer Flotten im goldenen Horn angekommen sind. ES ist dieß möglich, ja sogar sehr wahrscheinlich. Folgendes aber ist gewiß: Da die Negierungen vou Frankreich und England ihre Politik nickt länger dem Zaudersystem der Gesandten preisgeben wollten, schickten sie deu Admiralen den Befehl, in die Dardanellen einzulaufen. Dieser Befehl wlrd bis 3. oder 4. October ill Besika anlangen, uud wenu Lord Redcliffe und Herr de la (5our bis dahin von den Vollmachten, die sie haben, keinen Gebrauch gemacht, so werden die Flotten bis «. o^-10. l. M. in <5ol,sta»tinopel sein. - "'"'^"^" wir eine nicht minder wichtige ^"^^^^^...„ Einlaufen der Flotten zu mel^,. ^^ ^ ^.^ Daben wir bestätigt, ^'e ' ^ ^, Anwesen-^1e" Schi^ro^^.ti..ope. durch die Gefahr l>l?2 der Nationalen zu erklären, so wie dadurch, daß der Sultan des Schuhes gegen den muselmänischei, Fanatismus bedürft. Nuu wird uns aber mit Bestimmtheit versichert, daß mau nach reislicher Erwä-gnng beschlossen, zu erklären, die Flotte» seien, wenn auch nöthigenfalls zum Schul)? der Nationalen und des Sultans, doch hauptsächlich nur zur Unterstüyimg des Sultans gegen die russischen Angriffe eingelaufen. Frankreich und England halten es für ihrer Würde angemessen, dieß ausdrücklich zu erklären. Was die Rechtsfrage betreffe, so sei sic an dem Tage gelöst worden, als die russische Armee den Pruth überschritt- Von dem Tage an stand die Meerenge den Verbündeleu der Pforte offen. Wir glauben hinzufügen zu köouen, daß den Gesandten von Nlißland und Oesterreich, welche Erklärungen über die Ankunft der 4 Fregatten und das wahrscheinliche Einlaufen der Flotten verlangten, in diesen Sinne geantwortet wurde. „Und nun wollen wir von der Wiener Conft> renz sprechen: Oesterreich hatte eine Noce abgefaßt und durchzusetzen gehofft, in welcher der Pforte gewissermaßen befohlen würde, die Wlener Note ohne Berücksichtigung der gemachten Modificationen und der Verwerfung derselben durch das Petersburger Cabinet anzunehmen, da der Conferenz allein das Recht zustehe, deu Sinn der Worte, deren sie sich bediente, festzuschen. Nachdem England und Frankreich sich weigerten, diesem Schritte beizutreten, so war die Konferenz <><> lm:!«» suspendirt. Wir sagen suspcudirt und nicht aufgelöst, da Herr von Buol es auf sich uahm, eine Erklärung des Kaisers Nicolaus in Ol> mün zn erwirken, die alle Argumente des Herrn von Nesselrode in seinen zwei lebten Noten zu Nichte machen würde. Auf diesem Versprechen des Herrn von Buol beruht dle Hoffnung, die Conferenz wieder zu eröffnen und die orientalische Fiage im diplomatischen Wege zu lösen. In dieser Hinsicht bemerken wir nur, daß die Flotten in Constaittinopel sein werden, bevor der Divan von den modificirten Veschlüs-. sen deS Kalserö Nicolaus Einsicht genommen habe» konnte, wenn überhaupt anzunehmen ist, daß der Czar im Angesichce des Einlaufens der Flotten in die Dardanellen seine Beschlüsse modifizirt. Was Lord Aberdeen betrifft, so war das Gerücht seines Rücktrittes sehr ernst; aber seitdem er sich den energy schen Beschlüssen seiner College,, beigesellt, ist die Stellung dieses Ministers eine andere geworden. Man sagt, daß seine Collegen ihn nicht nur nicht znm Rücktritt dräugen, sondern sie glauben, daß die kräftige Politik des lauesten Ministers in England allgemein gebilligt werden wird." Die „Assemble Nationale" ist wie immer friedlich und spricht die Ueberzeugung aus, daß der Friede Europa's nlcht gestört werden wird. — Der Kaiser will, wie ein Correspondent der Berliner „Kreuzzeitung" versichert, den Frieden. Er will ihn ganz auflichtig; ich kann Ihnen das auf das Bestimmteste versichern. Wird er ihn erhallen können'i Das ist eine andere Frage. Daß in diesem ''Augenblicke die Kriegspartei im englischen Cabinete die Oberhand hat, ist gewiß, uud wenn Lord Palmerston deu Lord Clarendon lobt, so ist das allerdings ein Zeichen, daß er nicht Minister der auswärtigen Angelegenheiten wird, aber es kann überdem bedcuttu, daß er es nicht zu werden braucht. Und so wie Louis Napoleon Anfangs durch England von energischen Schritten zurückgehalten worden ist, so konnte er jeftt dazu dnrch daoselbe England gedrängt werden. Die Flotten können nichts mehr unternehmen; aber man säugt in allem Ernste an. es für möglich zu halten, daß England die Revolution marschireu lassen wolle (^). Loniö 'Napoleon haßt diese» Bundesgenossen, er will nicht an die Revolution appelliren, er will den Frieden. Aber „och ein Mal, wird er semen WiUen durchsehen tön-«en? I» seiner oben erwähnten Rede hat Lord Pal-merstou Mit sehr betonter Verachtung von den italic Nischen Regierungen gesprochen, und gestern brachten „Times," „Morning Chronicle" und „Morning Post" Artikel gegell dieselben Staaten. Das AUes ist zu beachten." Die „Triester Zeitung" bringt folgende neneste Nachrichten aus der Leraine mittelst deS LlolMam-pfers „Adria". Wir sind uuu der Lösung der orientalischen Frage um einen bedeutenden Schritt näher gerückt. Der Würfel ist gefallen: der Dwan hat im hohen Rathe beschlossen, die Kriegsfackcl lodern zn lassen, das Schwert aus der Scheide zu ziehen, uud sein Wille wird geschehe». Auf den Dl?naugebieteu werden Os° manlis und Moskowiten ihre Rosse tummeln, ihre Trommeln wirbeln und ihre Geschulte erdröhnen lassen; es wird ein blutiger Zweikampf werdeu, aber auch nur ein Zweikampf, oei dem die andern europäischen Großstaaten als Zuschauer durch ihre Flotten oder Observationscorpo vertreten sein, aber aller Wahrscheinlichkeit nach ohne thäligen Autheil bleiben werden, — oder mit andern Worccn, der Krieg wird vermnthlich zwischen Rußland und der Türkei zum Ausbruche kommen, der allgemeine Friede dadurch aber selbst dann nicht gefährdet und das übrige Europa nur iu so weit in's Mitleid gezogen werdeu, als der Verkehr durch die bei den obwaltenden Verhältnissen unvermeidliche Aengstlichkeit der Gemüther ln seinem Schwünge gelähmt wird. Wir geben indeß die Hoffnung nicht anf, daß sich Alles uoch ra« scher vielleicht, als wir meinen, zum Guten wenden werde. Eon st a n t i uope l, 2tt. September. Nach allen Richtungen werden wohl die hier befindlichen Posten der Großstaaten iu diesen Tagen „Krlcgsuach. richceu" getragen haben. In der That ist der Augenblick critisch geworden, „und wir stehe«, wirklich am Vorabend eines Krieges oder wenigstens einer KricgSerklärnng." Das russische Cabinet ist, wie be-kannt, fest entschlossen, von der Note der Wiener Conferenz nicht einen Buchstaben fallen zu lassen;! ln dieser Beziehung gibt sich auch hier Niemand mehr! der Täuschung hin, als Iießc sich durch verstcnkte De-moustratioueu etwas erreichen. Aber anch die Pforte beharrt fest bei der Ansicht, daß jene Note ihre Sou-veranetät vernichten uud ihre Selbststandigkeit ge-fähcden müsse, wenn nicht die bekannten Modifica» tioncn Plcu) glissen. In solcher Weise hat sich ein dieser Tage nn Palais Tscheragan uucer Vorsitz deö Sultans abgehaltener Ministerrach ausgesprochen. In einer gestern stattgehabten großen Divanosiyung v°n „dreihundert" der obersten Notabilitäten, militärischen, politischen und geistlichen Standes, ist einstimmig beschlossen worden, au den Modisiccmoneil lütter allei. Umständen, was es auch für Opfer koste, festzuhalten. Gegen einen solchen Beschluß vermochte selbst ein energischerer osmainscher Herrscher nicht zu handeln, am wenigsten aber ein Fürst, dessen Friedensliebe und Sauscmnlh die Abneigung der Ulema's bereits zu einem an Rebellion gränzenden Ausbruch gebracht hat, und aus dessen Händen die Herrschaft über die bewaffnete Macht in sosern geschlüpft ist, als er sie wdhl im Sinue der Kriegsparcei, aber kaum gegen dieselbe verwenden könnte. So ernst aber auch die hiesigen Znstände geworden sind, so liegt doch für Enropa nicht jene Venn-ruhignng uud Gefahr darin, welche Aengstlichkcit auf der eiuen Seite und schlimme Hoffnung auf der an-dern Seite daran knüpfen dürften. Diese Behauptung — und darauf dürfte es doch dem übrigen Eu» ropa zunächst ankommen — läßt sich mit zstimml>Nss aus dem „Cork Eraminer" Folgendes: Der „Blenheim" geht nach Holylii'ad, um dort einige Zeit zu stationiren; die „Qlieen" nach Portsmouth. Der Rest des Geschwaders hat Ordre bekommen, iu deu nächsten 14 Tagen unter Admiral Corry an der Südküste Irlands — zwischen Bautay bai und Plymouth — zu kreuzen-Weicer ist nichts bestimmt, und die Flotte bleibt nahe genug, um zn jeder Stunde weitere Ordres zu empfangen, wenn solche erforderlich sein sollten. Die Agitation in Betreffder orientalischen Frage geht ihren Gang fort. In Vi,mingham und in Manchester stehen anti-russische Versammlungen bevor, und das oft angekündigte Londoner Gesammt'-Meeting ist anf Freitag den 7. d. angescht- O c e philo-sopb'jchen Stndieu, doch wenigstens die llum<> absolmlt hab«., und sich hie,über m,c gulen Zeugnissen ausweisen soll. i>. der Art «hindern, daß sur d,e Erlaugung e.uer ersteu Austelluug be, SlaalS-hauptcassen. ^audeShauptcasse» und leine» (nicht mil ansübenden GesallS- und Sleueramteru verbundeueu) SammlungScassen, gleichwie bei den Gefalleucasse», auch die mit gutem Erfolge absolvirien Studie» an den Oberrealschulen oder den sogenannten commer. ciellen Abtheilungen der technischen Justitnle genüge». — Se. M. der Kaiser von Rußlaud haben jeder als Ehrenwache ausgerückten Compagnie 100 Du-caten zuzuweiseu geruht. — Der Generallnspcctor der Nordbahn, Herr Hofralh FranceScom, reiöt morgen nach Kraka», um daselbst die Rückkehr Sr. M. deS Kaisers von Kra. kau abzuwarten nnd den Separatzug persönlich nach Wien zu begleiten. — In den Kronlündern Krain, Schlesien, Salzburg und Bukowina, wo nach der neuen Organist tion die Landeöregierllngeu zugleich dcn WirknngS' kreis der Kreisbehörde» in sich vereinigen, werden zur Besorgung der Sleuergeschcifte eigene Stenelcomml»: sare bestelle, welche anS einem ^.'andesralhe als Lei-cer, dann aus Steuerinspeccorcn bestehen werden. Diesen Commissionen werken alle znm Behufe der Steuerbemessuug und zur Entscheidung der Steuer-augelegenbeiten in erster Instanz in den organi» schen Bestimmungen über den Wirkungskreis der den Kreisbehörden vorgezeichueten Amtshandlungen übertragen. — Nach einem Schreiben auS Beirut vom !1. v. M. ist der Capla» zu Lcoben in Smecma'k, Herr Carl Hofmann, der im Frühjähre elne Pilgerreise nach Jerusalem antrac, im Frauziscallerkloster zu Beirut Mitte Juli nach Ktagiger Krankhell am Fieber gestorben. — In Gödöllö (Ungarn) wurden alle Manl^ beergarcen von italienischen Seideuzüchcern ln 'Pacht genommen; die zur Danksagung au einem Sonntage das Hochamt unter Aussepung d<ö Allerhiillgsten zu halcen. ^ Olnnitz. Als das Ossici.rcorpS des ^4. ^u-fanterieregimentü seinem hohen Inhaber, dem Pr.uze» von Preußcn. k. H.. vorgestellt 'vurde. sagte Se. k. Hol). Folgendes: „Es gerclcht Mir zur besondere» Ehre nnd Freude. Mich znm ersten Male m der Mltte des Of-ficierscorpo MeineS RegimeuceS zn sehen, da Ich selt der Mir vor 7 Iahreu gewordenen Verleihung nnr d,e Greuadierdivlsion in Wien kennen gelernt. Eö ist Mir dieß um so erfreulicher, als ich bei dieser Gele-geuheit auch dle kaiserlich österreichische Armee zum ersten Male nach eiuer Zeit wiedersehe, deren gewich» tig« Ereignisse leider auch dieß Regiment nicht unberührt gelassen haben. Ich fi^e diese schone Armee in elner Neugestaltung wieder, welche sie ihrem hel-denmüthigen Monarchen verdankt, und in welcher Ich die Ehre habe» werde, Men, Regiment Ihrem rtt. milchen jungen Kaiser vorzuführen." - Nach einem Schreiben aus Constanlinopel vom 24. o. M. ist eine Abchellnng berittener Kurden daselbst eingetroffen, da mehrere Drnsenhanptlinge der Psolte ihre Dienste angebvlcu haben. Man eilt, um den Fanatismus nicht weiter anznfachen, derlei Znzüge so schnell als möglich auS der Hauptstadt zu entfernen, »ras auch mit den Arabcrtrnppen der Fall gewesen, die jeftt bei Schumla stehen. S ch u» c i ;. Die Nückweisung österreichischer Handwerksgesellen an der Gränze ihres HeimacstaateS bestätigt sich. Es wird denselben ins Wanderbuch geschrieben: „Wegen Uebe,schreitung deS Termins znr Rückkehr anS der Schweiz, nach hoher Verordnung vom 17. Inll l8.'!3, nach der Schweiz zurückgewiese,,." Die schweizer'schen Geschichtsforscher scheinen sich in Solothnr» nicht sehr zahlreich eingeflmde» zu ha. ben. In der ersten, den VereinSgeschafcen gewidmeten Sinuug wurde beschlossen. künftighin die Versammlungen immer iu dem freundlichen Städtchen am Fuße des Jura abzuhalten, da das alljährliche Wandern mancherlei Uebelstande mit sich führt- Für die öffentliche Versammlung war eine Reihe historischer Vortrüge angekündigt. I r a n k r e i ch. Paris, :l0. September. Die Blätter der Bretagne sprechen wieder von Ruhestörungen, die in den Seehafen aus Aulast der Getreideausfuhr stattqefun« deu h.ü'eu. Am 24. September kam es in Lannion vor dem Hause des Maires zu Zusammenrottungen. Ungtfahr I.'i» ^eute vc>langten, man möge die Kanf« l.'lice an weiteren Gecreldeciuschiffnngen verhindern, ^lnr mit Muhe gelaug eS, diesen Volkshaufeu zu zerstreuen, der. als er sich zurückzog, drohte, alle »ach der Stadt kommenden Ge'.reidefuhren festzuhalten. Starke Geusd'aoneriepatrouiUen durchziehen seitdem alle »ach ^aunion führende» Wege, um diesen Plan zu vereiteln. Gestern wurde» mehrere, lhrer Kleider nach der Arbeiterclasse augehörige Personeu verhaftet, weil sie sich beim Vorübcrfahreu des Kaisers nud der Kalse-rin auf den Boulevards unziemliche Acusiernngen erlaubt hatceu. Vroßl'ntlUlun'n und Irland London, 1. October. Die Canalssotte ist am 29. v. M. in die S« gegangen; ein Theil hat die Richtung nach dem Mlctelmeer eingeschlagen. Eine Cabinnsberaihnng ist für beute anberaumt; Sir Ja» nies Graham wurde «ach London berufen. Chin a. Die „Elberfelder Ztg." bringt folaenden AuS-zug ans einem Briefe von einem Missionar aus Chlua: Hung Kunu, 17. Juli. Politisch sicht es hier wunderlich ans. Iu Nau-kinli ist ein »euer Kaiser uud eiil — Christ, wenn auch »och ein wunderlicher Heiliger. Drr Kampf wird uoch eiu langer werden, wenn dle Rebellen nichc so viele Kräfte gewinnen, daß sie sich direct »acd der Hauptstadt aufmache» können. Jedenfalls aber wird diese Crisis zu emer machti>>u Veränderung in China führen, und wenn diesrr ueue Kaiser sieg»» wir'), so habeu wir die Hoffnung, das; eiumal ein mächtiges Gericht über die hölzerne» uud papiereneu Göl)eu er» geheu wird. Meikwüldig ist es, das; der früher ofc von Güftl^ff geuaunte Alocko (Mr. Noberco, amerikanischer Müsionar). ei» einfacher Mau», das Mittel geweseu ist. deu gegenwärtigen neue» Kaiser mir dein Evangelium bekanut zu macheu. Ltpcerer hat ^ sich an Roberts gerraudt nud ihn gebece», i.ach ?,'au-kl»g zu kononeu, woiauf er sich diese Woche eingeschifft hat. Er war noch vorher bei mir und wollte mich Milhaben, was >ch aber ohne Erlaubnis; meiner Gesellschaft nicht thun mochtt. Sollte Chlna durch die gegenwartigen Bewegungen geöffnet werden, so hatten wir bald zu erwarten, was sich vor llOtt Jahren auf den Molukken und l>or 2<> Jahre» auf den SandwichSlnseln zngetragen hat; — eine mächtige Gönenzmrümmerung:c. Telcftraphisclio Dcpesckcn. Paris, 6, October. Der „Mvnitenr" stellt daS Gerücht riner Ministerveranbernng in Abrede. Kovenhasscn. 4. October. Der König hat den Reichstag henle eröffnet. Zürich. K. October. Die Tessiuer Regierung hat eine Compagnie aus Anlaß aufständischer Aeußerungen aufgeboten. Oberst Bourgeois ist nach Bellmzona ge» reist; die Rnhe noch uuc^estörl. ____^ VcrÜichco und Prouinncllco Der am 3. MorgeuS aus ^'^/",^"^^ gekommene Eise''bah»z"g l'alte "^^,j^s,lo st^t«e- nördll^eu Wechsel "r ^^" -„., Verspätung von habteu E.,tgleism.a d^M.^' 2 Stunoen uno l,6 M«m.l^>. 9lM ^ e n i l l l> t n tt II. Gensd'armcll-Lied. (Gedichtei vun eine»! Vezirfi, Wie».) (Fortsetzung.) «Vie bewaffnete Menge zog noch vor dem Abende wieder des Weges, dcn sie gekommen war, und ich dankte Gott, daß er das bevorstehende Unglück von der Station abgewendet und die mörderischen An. schlage gegen uns vereitelt hat. Auch der Rcgcn blieb nicht lange aus, denn schon dcn zweiten Tag regnete eS durch fast anderthalb Stunden so stark, daß der Boden hinreichend erweicht wurde, und am folgenden Tagr, wenigstens in »»wer Nachbarschaft. Alles zur Bestellung der Felder sich anschickte. Gegen Ende der dritten Woche nach Ostern konnte das neue Gebäude bczogcn werden; die bei- den, bis dahin in Ulibari stationirten Missionäre, die Herren Dovjak und Trabant, kamen mit den Cffcc. ten an, und ich war beeilt, micl) reisefertig zu ma-chen, um mit dcn am Bord noch vorhandenen Provisionen bis Khartum gelangen zu können. Am folgenden Sonntage, dem Feste des Patto-ciniums des heil. Joseph, unterhielt ich mich zum letzten Male mit meinen Gefährten, welche sich nun wieder insgesammt einer guten Gesundheit erfreuten, und welche sich heiteren Muthes ihrer neuen, schwierigen Aufgabe zu widmen entschlossen waren. Ich empfahl sie dem göttlichen Schutze und der Fürbitte des Heiligen, dessen Palronatsfcst wir eben feierten und welchem während scims Wandels hienicdcn wohl der theuerste Schatz von der göttlichen Vorsehung anvertraut worden war. Gegen Mittag trennte ich mich von ihnen und wiederholte die Worte des heil. Evangeliums, welches die heilige Kirche an diesem Tage vorlesen laßt: Noch eine kleine Weile, so werdet ihr mich nicht mehr sehen, und wieder eine kleine Weile, so werdet ihr mich wieder sehen; — indem ich trachten werde mit der neuen Expedition, sobald cs mir beim Wiedercin-, treffen dcr Nordwinde die Umstände erlauben werden, wieder unter euch zu sein. Auch cmc große Menge der Bari wollten mir zu meiner Ncisc Glück wünschen, und eine zahllose Menge von Jung und Alt wimmelte und winkte am Ufer mit der Hand, als die »HlcII« lnalutin»« mit ihrem Vordcrthcile, mitten im Flusse in dcr Richtung stromabwärts gewendet hatte und die Mannschaft beim Ergreifen der Nuder den zum Nuderschlage nothwendigen tactgemäßen Gesang in feierlicher Weise anstimmte. Dieß ist, hochgeehrte Herren in Kürze gedrängt der geschichtliche Verlauf meiner unternommenen Reise zu den Bari und meines vierthalbmonatlichen Aufenthaltes unlci denselben. Die bisher erzielten Resultate und die dabci angewendeten Aostringungeu grgen einander gehalten, wurden mich teixeswrgs befriedigen und lie ruhiqen, wenn icl> nicht zugleich und in Oinen, die climatisctien und historischen Verhältnisse, so wie die qeoqraphischi' l^a/ des Laibes einerseits und den nationalen Charakter der Bari andererseits berück' sichtigen würde Rufe ich mir nämlich die schrecklichen Scenen in Er,nnerung, welche die meisten der bisherigen Erpeditioncn in das Innere von Afrika oft schon am halben Wege d.nbi.lc,,, da die Reisenden an das fremde (5lima und an die außerordentliche Hiln' nicht gewohnt, dcn Beschwerden hilflos und jämmerlich erlagen und einer nach dem andern dem Tode als Opfer anheimfielen, ohne ihr Iicl uud dcn Zw ck ihrer Reise zu erreichen; denke ich seiner, daß wir an den äußersten Punct, bis zu welchem es bis alif den heutigen Tag nur einigen wenigen dcr kühnsten und ausdauerndsten Reisenden vorzudringcn gelungen ist, nicht auf flüchtigen Besuch gekommen, sondern daß wir daselbst der Mission ein Eigcothum erworben, anf welchem uns nicht bloß dcr Aufenthalt zugesichert wird, sondern auch die Mittel gc-vottn werden, die uns gegebene Ausgabe in allen Richtungen hin allmälig zu verfolgen; — berück sichtige ich endlich, daß es uns gelungen ist, trotz des Argwohnes, den die Bari gegen die Weißen hegen, das Zutrauen dcr Eingeborenen zu gewinnen und es in wenigen Mouatcn der Art zu bekräftigen, daß es schwerlich einem Theile der Nation gelingen könnte, gegen uns aufzutreten, ohne daß derselbe Gefahr liefc, mit dem anderen iu ernsten Conflict zu gerathen, indessen kein einziger von den Kauf leuten, welche sicli dieses Jahr das.lbst niederzulassen bestrebten, nur eine Hütte am Ufer des Flusses z» bauen im Stande war; — stelle ich mir nun alles dieses vor die Augen, so habe ich wieder Ursache genug, um den Herrn auch für die bis jcht erzielten Resultate zu preise», da dieselben zu den folgenden, welche noch in deu göttlichen Nathschlüssm liegen, die nächste Bedingung und Grundlage bilden. In der neu eröffneten Station vc>n Gondokoro werden sich die Missionäre vor Allem die Landes-spräche aneignen müssen und werden die Bari den dcr Sprache kundigen Glaubensboten bei Verkün» digung des Wortes Gottes dasselbe Gehör schenken, wie sich dieselben schon im Beginne durch unsere Vorstellungen, da wir erst kaum die Anfangsgründe ihres Idioms inue hatten, oft vom Gegentheil dessen, was sie in ihrer Beschränktheit für wcihr hielten, überzeugen ließen, so haben wir vollkommene Hoff. nung zu erwarten, daß sich unter dem göttlichen Schutze die christliche Lehre auch bald ausbreiten werde, wie dieses heut zu Tage auch in anderen Weltthcilen unter wilden Völkern mit mehr Vor. theil geschieht, als es unter dcn gebildeten Heiden der Fall ist. Die beiden iu Ulibari stationirten Priester hatten daselbst die Kinder bereits zu katechi. siren angefangen; dieselben kamen wohl fleißig herbei, allciu da die Missionäre iu dcr kurzen Zeit bloß von der alltäglichen Sprache etwas erlernt hatten, fehlte es ihurn jeden Augenblick au sicheren Aus» drücken zur Bezeichnung auch nur geschichtlicher Thatsachen, geschweige dem, zur Bezeichnung gölt. lieber Wahrheiten. Nicht besser wie diesen zweien ging cs auch mir, wenn sicl) Große oder Kleine um mich versammelten und von mir was Schönes zu hörcn wünschten. Ich erzählte ihnen oft von Gott, als dein Schöpfer, Erhalter und Reqierer dcr Welt, erzählte ihnen auch von dem mcnschgcwordencn Sohne Gottes, dcr aus die Erde hernieder kam und uns über seinen Vater im Himmel und über unsere Pflichten gegen ihn lind dcn Nächsten belehrte, nach deren Befolgung wir nach unserem Tode in dcn Himmel kommen, oder falls wir dieselben nicht befolgen zum Feuer, das nie erlöscht, verdammt werden, Meine Brüder, wenn sie die Sprache einmal besser erler, nc», sagte ich dann, werden ihnen schon all<>!>!, — es ist schon gut. iUri solche,, Gesprächen mußte ich bei jedem drillen oder vierten Wort, w.-gei, Ma.istcl an Sprachkenntuis;, stchcu bleiben, uud wcun ich keinen pisscudeu Ausdruck zur Bezeichnung dieses oder jenes Begriffes fand, so mußte ich meine armen Zu-liörer rallicu lessen, was ich eigentlich sagen wollte. Solcher Unterricht »st äußerst mangelhaft, indessen wird man die Sprache jedoch nur durch Uebung und >>cißigev Auimn'kcu lernen müssen. Die Natur des Menschen briugt cä mit si>h, daß man das äußerlich Vernehmbare zuerst kennen lernt und sich erst dann mtt der Entwickelung des Geistes z»r Auffassung wie zur Bczcichuuug des Ucbersiuulicheu empor» schwingen kann. So muß sich dcr Missionär scll'st demüthigen, da er, austatl gleich bei feinem ersten Erscheinen un-lcr deu fremden Heidcn als eifriger und fruchtbarer Vcrkül'diger dcs Glaub.'Us auftreten zu könxcu, sich erst überzeugen muß, daß cr von aUcm dcm, waS lr Jahre und ^ahrc la»g von der MnNerkirchc gelernt hattt, nicht ein einziges Wurt hervorzudringen i»> Staude ist. Gleich dem Kiude, das uocli im Muttcrschooße si^^ muß cr uach den Gegenständen mit dem Fiuger deutcu, um zu erfahren, wie dieser oder jeuer heiße. Mit Gcduld und emsiger Zeitver-wcndung kömmt man dann schon weiter, bis man endlich jcne Sicherheit und Fertigkeit in der Sp ache erlangt, welche erfordert wird. um die ewigen Wahr. yetten dcn Horchenden zur Genüge begreiflich zu machen. So ist es auch mcin Wunsch, daß sich die Missionäre in der Station von Gondokoro erst in der Sprache üben und vc'voUkommntn, um dann iu den oerschicocuen Theilen dcs Landes als Glau-densboten auftreten zu können. Natürlich reicht die Anzahl von dreien nicht hin, um sich in dem zahl. rcicheu Stamme an dieses Werk allein zu wagen, doch hoffe icl), wird dcr Herr, der uns allhicr so augenscheinlich beschützt hat, indessen auch daheim an manchen frommen Priester, der die Mühen, die wir schon in verschiedenen unserer bisherigen Berichte auscimmder gesetzt habcu, mit uns zu theilen wünschen würde, dcn Ruf ergehen lassen halben, uns auf dcm beschwerlichen Pfade zu folgcu, um den Ruhm Gottes und sein ftligmachcndcs Reich >" dicssn cnllcgcncn Gegenden mit gutem Erfogc aus« zubrcitcn. sSchlusi sl'lqt.) ____. Druck und Verlag' von I. v. Kleinmayr und F. Vamberg iu va.bach. Verantworcliche Herausgeber uud Redacteure! I. v. Klem,«av« und F. Vaw e AiHanH )ur Imliac!)er^eitmm. k» Telegraphischer Eourö«Vcricht der Staatspapiere vom 7. October 1853. Staatsschuldvrrschrciblmgcn . zu 5 pCt. »l< ^sllosuoq v. I. l«UU, s»l «W fi. . . 1H8 Obligatil'iui! dr.,' lom^ard. Vcnet. AnlrhtiiS vom I. I8.",0 zu 5°/,......... 9L3/4 V,»»f-Ätt>f». vr. Stuck «2Y8 ,1. in (i M. Actien der Kaiser Ferdinands-t)lord>'ahn ^u >00l) sl. (5. M........2N9» il. i"l5. M. Acticn dcr Micn GloMinhcr-Eisenbahn zu 5U0 st. (5. M. ohnc Coupons . 7«? sl. (5. Ai. , «Ott i!. in E. M. Actic» des öftcrr. Lloyd inTrieN zu Ü0U fl. >Ä<»,i. ,„c>l>, >)l„ ) tinS.W.,,>r, >„> 'iÄ I/-t ,!. ^»ü, <"» !<»<> Mirk )!.,»>l', Guldm 8Z 3/4 Af. 2 M",a,. L.n^». ,,!,i!s,n! l1-5M ^MlM,t, M'ilaüb. fill :«»«> O.sl.n,,ch. V>r.^ «,'„,!' 1 l l l/^ 2 Mm> ,t. Paris, „n :^.<» Franlcn Guld «33 1/2 Vf ^i M n ^' Bukarest, für l Guide» . . par., 243 31 s> Ge!d, .0 ^»«l. Sovrr.nn^s __ j 6 Sllbtragio ' . . " .' .' .^ ii 3/1 11 ,yer, Gro!U)a»dlel ^ u»d Hr. Aogeto Cmanuelll, Hai,-deio.na.,.,, all« 8 «»>, Tnest »ach W,e>,. — Hr. Or, "'""' ^'^omtz, Canomcus, vo>, Spaiato »ach Wien. liebst 148 a,ider« Pasiag.erel, Verzeichnis der hier Verstorbenen. Del, ^0. Septeillbei «853. Maria Globozhm'k, gewesene Kochn,, alt 69 Jahre, in der P°la»a Vorstadt 9tr. l, au der Oerärm- lahmu^g,^ ^ ^,^^^,,. Fläulei" Brigitta Mayer, Beamleus-Tochter, alt 48 Jahre, in der Ltadt Nr. 209, am Gedälmbra»d. — Dem Herm Ma.tm ^.ol lanek, k. k. Carastral Beamten, se,"e Gattm There,la, alt 46 Iahrc, in der Stadt Nr. 29l, am Typhus. — Frau Maria Medizh, Bmgelswiove, aIt?4Ial)»e, in der Stadt Nr. 22, an der Brustwasselsnchl. Den 3. Dem Herrn Josef Belle, AuchlMbeam. ten bei der k. k. LandeShaupccassa, sein Ki„d Amelia, alt 3 Monate, in der Krakau-Vorstadt Nr. 52, a,> de,- hälitige» Bräune. — Dem Heirn Thomas Pir »"' 5 ^' ^"battrafikaüte!' und Hausbesitzer, sein ^°A' ^^ ^ Mo»ace, i» der Sladt 9tr, ,47, an der Ruhr. __ Der N ilt. ihr ^ind zranciök., alt 10 Stunde», in der Polana ^ Vorstadt Nr. 34, an F'aisen. — Den, He,,,, Lucas Vesi.I, k. k. Vei> zehlll,'gSstel,er.Ei!>nehn,e!-, sei» K,»d Rosalia, alt 4 Jahre, im Hühnerdorf ^ir. ,0. am Zchrfl.lxr, als Lolge des Hydrocephalus. Den 4. Ig»az Reiter, Tlschlergrselle, alt 22 Jahr,, im Civil. Spital Nr. l, an der Lung,»sucht — Der N. N. ihr Kind MattlMl»), ali «4 Moiuue, in der Hc. Peters-^oistadt Nr. 7^, an» Zch,fu>b,r, Anmerkung, Im Monate September sind 74 Personen gestorben. Z. 249. a (5) Nl. 2775. Edict. Von dem k. k. iüezi'lsgirichte II. Classe z» Neustadt! wird i» Folge l)ohen Iustizministcrial (5r lasses rom.4. März l. I,, ^jahl 2840, hicrmit dc-kalint gemacht: l. Es sei lilier die zu Ky 5„l, (Zonsc. Nr > befindliche Freisaßhubc, welche m dem Epienssel die.-ses Gttichtes liegt u„d früher in den zu Somiegg (3. Laib. Zeit. Nr. 229 v. 8. Oct. 1853.) limihrtcn, und im Monate März l846 zerstörten Grunddüchern eingetragen war, mittelst Erhebung des Besitz- und Belaftlnigsstandes, auf Grundlage der von den faclischen Besitzern ausgewiesenen Eigen-tliumstileln, dann d,r Calastralopelatc und dei zum Theile cindekanntm, zum Theile im ämllichcn Wrge erhobenen alten Lastm l>ic neuen Interims. G>unv.-duchsei'ilagen, welche nach Weisung der kais. Vcl ord»u»g vom l«, März l85>, Nr. «7 des Reichs ges.tzblattes, indessen die Stelle des Grundbuches zu vertreten haben, angefertiget worden. Dieselben erliegen zu Jedermanns Einsicht bci dem Grundbuchsamte dieses Gerichtes. Allch kann das Verzeichniß der eingetragenen Besitzer mit ihrem Besitzstände nach den Urvars > und Natisications-Numlnein des vormaligen Grundbuches bci de» Gemeinde-Vorständen eingesehen werden. 2. Es werden demnach diejenigen, welche gegen die erfolgten Eintragungen der Besitzer, oder des . csitzstand's eine Einwendung erlaben zu tonnen glauben, su wie alle in den vormaligen Grundbu. cdern eingetragen gewescnel, Gläubiger, deien For» derungcn entweder noch nicht, oder nicht in der gellöligen Naugordoung in die neuen ZnNrimö cinl.igen nbcll>.>gen woiden sind, hiernül aulgttos-dert, längstens bis zum 25. Novembel l. I. ihre Einwendllligen u„d Reckte, und zwar die Gläubiger b.i sonsttglm Verluste der, durch oie üühcre I»la. blilation oder Pra»otal,on erwoidencn P'iorltat, be> diesem Gerichte mündlich oder schrlslUc!) anzunnloen und gellend zu mach.'» 3. Die dießialligen Gesuche und Amtshandlun. gen gcnießen die Gebühren- und Stampclfreihcil. insoitlne sich dieselben lediglicl) aus oie Wiederherstellung der zerstörten Grunobüchcr beziehen. K k Bezirksgericht Neustadt! am 16. M", isö3. R a x g I a s. C. k. okrajna sodnija II. razreda v Novim mestu da vsled raspisa 'visoeega pravdosodnega ininislerslva 4. Susca t. 1., si. 2840, % uazocim naananje\ I. Èez v Ki pod Cons. st. 1 leiece proslo posestvo, klero v tein sodnitn okraju leži, in je !)ilo popred v grunlnili biikvih /apisano, ki so bile na |oi, mesca Maroa 1848 razdjane, so po izvodbi poseslev in bremen na r.-ijistih, na pod lii»i vlaslninskih naslovov, kJere so djanski po-seslniki iz,ka/.ali, polem na porlla»J kaiaslorskili izdolkov in slarih liriiinen, ki so liile delorua napovedane, duloina |>o vredih izve(J<;no, nove y.arasn« »Tiiiitne Jmkvo napravljene, ktere jmajo vsled cosar«ke»a ukaza 1(>. iVlarca J85I, .st 67 d<:r/.avii(?»a zakonika nifd lein »ruiilne bukvn nainestovat i. Tojis(«j se zriajd(?j() [>ri iiiwmIii ^riintnih Ijij-k»;v Ic sodnfje kjer jih zarnore vsak piM^lodati. Tudi spist'k vpisanili po.se.stnikov z njihiiiini po.sosl.vi po urharskih in rokliiikacijskili stevilkah po[)iM'jšriili bukev se mor<; pri županih prugludati. 2. Pozovojo se tedaj vsi tisti, kteri ini-slijo, de se zamorejo, v rim »oper vpise posest-nikov, ali pose.slev' pritožili, kakor tudi vsi up-niki, kleri so hili v prejsnih ^nuilnih bukvali za|)i.saui, in klerili Icrjave v novo zaiiasiie gnuil-ne bukvc ali .se niso juepisane ali pa ne po prayi ver.sli, naj ]>ozneje do 25. Novemhra t. I. svoj« prito/he in pravice pri lej sndniji uslno ali pa pisano na/naiiili in veljavuc slorili, up-niki pa se sicer, ker l>i dru^ae svoje predslva zgubili, klere so po prej.inili iutabulacijali ali ])renolacijali dobili. 3. Polinie prosnje iu uredske djanja niso dav.sini in kolku (slempeljnu) podveriene, ako an samo na ra/djane gruntne buk\e nanasajo, ki se imajo ponoviti. Novo meslo 16. Maja 1853. Z. 1482. (lV Johanna Nuprecht. Damen - Putzwaaren - Salon, „zum Florentiner Hut," Theatergassc Nr. 43 auch die Verfügung ge° troffen l)cit, daß ihr von dvrl alle »4 Tage »ene Seodungeil grmachc werden, ist strts in der l!age, den verehrten hiesigen und auswäligen Damcn mit äußelst billigen Preisen aufwalten zu rönnen. 3. 1520. (1) Gründlichen Unterricht im Violinspiel so wie auch im Generalbaß und der Com» positions! ehre crthclt Heinrich Fit,,), Orch^l^rdirector mid Solospieler des hiesig»'» ständischen Theaters. DompL'l) Nr. 309, ,m l. Stock. Z. >5ol. (2) Im Hause Nr. ,92 am Raan ist die gan^l,' Kaffchhcnis Localiläl, wo dieses Oewcrke schon ftit vielen Jahren mit Erfolg demeoen wurde, zu Oeorgi k. ^. zu vermiethen. Nähere Auskunft ertheilt man im Hause Nr. .7 m der Gradlscha, im i. Stocke. Z. 1446- (2) Mit k. k. n. h. Privilegium und unter Hpprol'atwu des h. k. prcust. Miuisteriuiusder Me>icinal-Äu-gelegenhciteu, concesßouirt von dcll Sta,tt^l,cl)3r^nl u.Medicinolstclleu dcr meisten Länder Europas. ? Bereitet s ..^< ^...>, ' ^,'«»«»< V i ausdcu i aromatl!ch-medtclnt,che ^ emcs>n s ^ /rühliugs-Hräutcrn ^ ^^^ ^^ ^^ ^ mehrt« Monate ^ 5 v »m Iahrc ^ M^ 4W^^^"AH^ V^ F^"O5^ >^ ^^4^'V^^ch^ ? ausrtichcndl» Päckchens ^ »im,!,t l>"bestrillen dmch ihre bis jetzt von keiner Seife erreichten Vorzüge, sowohl du>ch ihre Heilkraft als ihre überraschende Wirkmi^bei je»er, selbst I il)re lang ue, nachlasslgren H,utt, unrer allen vorhande.- ' nen derartigen Fabrikaleil den ersten Vlcnlg ei«, ^lcbe,, der 'Hia/üschafc,, die Haut ^u reinigen, trägt sie alle Heilkräfte in sich, den Or.,ani')!nn5 scwie die Okersiäche demselben in dem' schönsten Normalzu» stmlde ^ll erhalte,,. Alle Haac,nä»g^!, mögen sie in Sonnenbrand, Sommersprossen, Leberflecken, Finnen, Hitzblattern, Pusteln, Schuppen oder irge„o einen, andern Uebel bestehen, werde», mchc mu darch ihren (^branch fur immer Vullstcindig beseitigt, londern die Hanr gewinnt aleichieit'g i» ^l!en Iahr.sz.i^n ie.ns sn,um,tartiae. elastische nnd frische Ansehen, w!lche^ zu einem wahrhaft schonen Teint e, forderlich ,st, und bewahrt d,esen stets vor allen nachcheiliqen Einfiüssen des VZitteruuaS-»vechselS. (^.n,^ vorznglich eignet sich diese Seife auch 3Z- für Bäder nnd mit de», besten Grfolae bennßt. Al ä "''.' V"rchardt's Kräuterseife wird nach wie vor in Laibach nur allein echt verkauft bei 5 ^"'. . ' ''""' I''!d!nar,chall Nc>de^y/< so wi. auch in Görz bei Grignaschi; zu Klagenfn't be, e ) ^ ^"' Vein.ß, in V.llach bei Mathias Fürst und in Tr.est bei Higmnnd Wein« F^^^x , ^" H'l'blick anf die vielfachen Nachbildungen und Verfälschunaen »er »)«-. Vor->fN"«V^ Kräuterscife »rolle man gefälligst beim Kaufe genau darauf acktcn, ",' ^HM/ >Z,'. Ht«V,'«?>,N,'«U'^ aro,uat,-mediciuische Kränterseift- i., '"^^''" grüner Schnfi bedruckten und an beiden Ende» mit Paächcn r^rkauft wird, u»d da,; in j.'der Sladt imme, «,,r eine e"»z»l^ echten I)t«. Borchardt schen Kräuterseife errichtet ist.