VuMfr 16. K-tt«». Hu 4. 1»04. XV. Erscheint jeden Sonntag. Monatlich M> h, «ml ffrc *ttau Mit Auftellung in« Hau«: M.n.tlich 80 h. vi.rttliähn« K «40. halbjZhrig K 4.80, gaiijjShri, E 8.-. mit Vostversendung in 3»Uodt: »ierttljihrig K 8.60, halb,ihrig K 5.—, gan»,ihrig K 9.60. — tin^lae Rumm«ii 80 h. Handichriftm «erden nicht «ungestillt. «nkündigimgen billigst berechnet. — Beiträge sind erwünlcht »nd »olleu lingsten» bi« Areitag jeder «ache eingelandt werden. Reden. Auf frincr Reise in Galizien hält der Mi-nisterprtsident selbslversländlich auch Reden und Hm Dr. vv» Körbet ist ein vorzüglicher Redner, da« muß der Neid ihm lassen. Auch manche» Erfolg dankt er diesem schönen Red»ertale»te, welches er iusbesoxdere in der Hanplstadt Lem-berg glänzen ließ. Im Oberlandesgerichte sprach er als oberster Ehef der Justizbehörde», in der SlaUhalterei als oberster Chef der politischen Verwaltung; beim Dejeuver aber sprach er als österreichischer Mi-nisterpräsident. Schade, daß wir fi, nur aus-zugslveise bringe» können. Diese Rede soll ein Trintipruch sein, in Wahrheit ist sie eine Ber-teidigungsrede für alle die Regieru'igSmaßregel«, welche das deutsche Bolk in Österreich bi« in die tiefste Seele aufregen. Nachdem er den Erlaß bezüglich der Aara-«er Universität al« zwingende Notwendigkeit hin-gestellt und diese Notwendigkeit bewiesen hatte, sagte er ki'rpveg. daß sich die gegenwärtige Re-gierung dabei bewußt sei. keiner einzigen der in Cftemich lebenden Nationalität-,, irgendwie nahe getret«« zu sein. Dann fähr« der Herr Minister. Präsident fort: . ,Wrr geben keinem das Recht, unseren Handlungen »ipe andere Tendenz zu unterbreilen, ais die Tot selbst klax ausspricht, vo haben wir auch in Troppan und T.schen nur einem kultu-^lleu Bedürfnisse zweier anspruchberechtigter volksstämme genügt. Sollte jedoch die Gefahr eintreten, daß die Lorsorge für diese Schulen in den Mechanismus des nationalen Kampfes ringe-gliedert würd«, dann sage ich schon jetzt, daß wir unsere Maßnahmen zur sofortigen radikalen Abwehr treffe» werden. Denn wir ballen uns sehr ernst verpflichte», auch den nationalen Besitz-stand der Deutschen nicht z» schmäler». Wachenplsuderci. ^ Tiz Tod dk« Exiulta»« Murad V. hat auf seinen derzeit noch lebenden Bruder Sultan Abdul Hamid II. einen tiefen Eindruck gemacht, — berichtet der türkisch« Telegraph mit gesperrten Lettern. Dos ist nicht vrrwunderlich, den» Murad V. war der erste türkische Kaiser, der sich als .Sultan vv» Solle« Gnade» »nd durch den Willen der Nation' ausrufen ließ und wird wahrscheinlich auch der Letzle gewesen sein, der elwa« auf „den Willen der Nation" gehalten hat. Daß da» sehr unvorsichtig war, beweist, daß der Ccheik-hül-JSlam, der mvhamcdaiiisch« Oberpfaffe. schon »ach zweieinhalb Monate» der resormfreundlichc» Sultan wegen Geisleskranheit absetze» ließ. Da« taten übrigen« auch christliche Ober-Pfaffen a» christliche« Herrscher», die nicht« weniger al« geisteskrank wäre». Murad V. hat übrigen« drei Kinder hinterlassen; den Prinzen Salai Eddin Sffendi und zwei Prinzessinn! Ehadidsche Sultane und Fehime Sultane, die an vasfis Bey »nd Galib Bey verheiratet sind. Da« ist auch nur in der Türkei möglich, wo die Menschen alle .von Gotle« Gnaden-geboren werde» und durchaus rotblütig sind . E« ist wahr, wir stehen inmitten schiverer I Känpse; sie sind nn« von den Jahrhunderten I vererbt. Daß fie heute heftiger woge», wurde ober erst durch jene Bersaffniig möglich, die. merkwürdig genug, gerade von jenen zerriffen werden will, deren Stimme ohne sie viel gedäwps-ter klinge» würde, die. al« e» noch keine Ber» sassuug gab. das ihnen seindlichste Regime zn ertrage» hatten. Österreich wurde germanisiert und zentralisiert al« e« noch nicht konstitutionell war und nicht ein einzige« böhmische« Aktenstück wurde damals iu den Ämtern geschrieben. Ich sage nicht, daß da« Recht war; aber mau sage doch, wa« die verfaffungsmäßigc Zeit auch drin böhmischen Volte gebracht, und frage sich, ob e« zutreffend, ob e« billig ist. daß jene« hoch ent» wickelte Bolk das neue Österreich so bitter be-kämpft? Und wenn ich die gleiche Frage an die Ruthenen und Slowenen, die Rumänen, die Italiener richte, gibt es eine andere Antwort?" Nun, es gibt keine andere Antwort al« dir, daß die Männer, welche die heute geltende Ber-foffnng in ihrem Wortlaute konzipiert u»d für die auf der nntersten uud ans der obersten Stufe geistiger Kultur stehende» Völker dieses S'iates, für die im wirtschaftlichen Fort-I ritte reits mit den fort^lcheittensten Völker Enropa« den zka»M siegreich besieh-enden völl.. und für die von solchen Fort-schritte» kaum noch träxmenden Ratiönchen Österreich« gleiche Rechte festsetzten und gleiche Pflichten stipulirten, — von diesem Riesennnter-schiede keine Ahnung hatte», oder meinte», eine moderne verfaflung müsse imsta » de sein, diese Riesen u»terschiede in kürzester Zeit auszugleichen! Und weil diese Männer in ihrem doktrinären Liberalem»!« nnd optimistischen Freiheit«- und Gleichheiten» meinten: „Wem Gott eine moderne Verfassung gebe, dem gebt er anch den nötigen In christlichen Slqaten werden Prinzessinnen von Geburt nie an Männer zwischen der VIII. nnd VI. Rangiklasse verheiratet, außer der Brän-tigam kan» dunkelblaues Blut ausweisen und die Prinzessin ist extra noch in ihn verliebt. Gewöhnliche Prinzessinnen ohne Geblüt aber mit sehr viel Blut nehme» auch manchmal mit Zigeunern Borlieb, wie die Prinzessin Ehimay, aber die wahre Liebe ist das nicht, sondern blo» ei» Zeitgeschäft. Dagegen ist unser Reichskrieg«minister sterblich in Madame Huiigaria verliebt und macht Streich« wie der jüngste Leutnant, der deii» doch mehr Recht hat verliebt zu sei» al« ein alter Feld-zeugmeister. Herr vo» Pitlreich gesteht feiner Liebsten alle« zn wa« sie nur wünscht. Schreibt sie an ei» deutsche« Regimentskommando de« Inhalte«: sie verbitte e« sich, daß am 18. August da« .Gott erhalte" gespielt wird, so darf der k. u. k. Oberst der Wab» de» Dienftzettel nicht elwa zurückschicken, sondern m»ß ihn ausrecht erledige». Rennt die Dame den k. k. Doppeladler ei« „Rabenvieh" nnd die schwarzgelbe Fahne einen „Hadern." so beeilt sich die gemeinsame Krieg«-exzellenz sie damit zu besänftigen, daß er magya- verstand dazu, sie nicht zu mißbrauchen." — so haben sie e« unterlassen, da« einzige Mittel gegen einen solchen Mißbrauch, eine einheitliche Staats-spräche, gesetzlich unantastbar festzulegen. Und an deu Konsequenzen dieser Unter-lafliing geht Osterreich al« Einheitsstaat zugrunde, an diesen Konsequenzen wird Herr Dr. Körber trotz der .leidenschaftslosen Beharrlichkeit" zugrunde gehen. Denn anstatt einer einzigen Staat«-spräche als einziges Band, welches das bunte Ralioualitätengewirr dieses Glaste« zusammen-halten würde, wie die Armeesprache da« aus einer Menge verschiedenartiger Rationalitäten zusammengesetzte Herr, wird es auf Grund des absichtlich mißverstandenen Gleichberechtigung!« Paragraphen und der von jeder Regierung auf Grund dieses Paragraphen förmlich mit Dampf-kraft geförderten .kulturelle» Bedürfnisse" der „anspruchberechtigte» Nationen" in weiiig Jahr-zehnten ebensoviele Amts- und Dienstsprachen geben als verschiedene Bölkerschasten nnd der letzte Reit der lKUte noch mühsam aufrecht erhaltenen allgemeine» Berständigungssprache, der deutschen Sprache, werden nur noch innerdylb des nationalen Besitz-stände« der Deutschen Osterre:ch» zu finden sein. Denn weder Tschechen noch Polen, weder Jta-liener, Kroaten. Slowene«, Rumäne, x. »erden sich an den Stoßseufzer des Herrn v. Körber kehren, daß es notwendig wäre, daß jeder Beamte einer oder zweier Landessprache» mächlig sei. Dann aber wird jede Nation ihre eigene» Konna-tionalen als Beamte im eigenen Sprachgebiete unterbringen und de» deutsche» Beamte», auch »venu er ihre Sprachen vollkomme» beherrscht» die Tür verschließe», wie es heute bereit« nicht nur in Galizie» und Dalinatien der Fall ist. Un« Deutschen Osterreich« aber kann diese Eile, mit welcher die österreichisch« Regierung wegen vorhanden«? „kultureller Bedürfnisse" fremd-nationale Kultur-Brutstätten errichtet, völlig rische Juristen, die kein Gort deutsch verstehen, al« Anditore in die gemeinsame Armee aufnimmt, wen» sie sich verpflichte», die .HeereSjprache" zu erlerne» bevor sie in Pension gehen. Bi« dahin wird e« genüge» wenn er die „Heere«iprache" so weit versteht, daß er seinem Schreiber fragen kann: „Hat worum schrajben Sie der Wort „Pro-tokall" nicht in Heeressprache verfluchter Baka?" Freilich so ältere, gutsituirte Herren liebe» Rasse; und daß Madame Hungaria. Rasse hat, sieht mau schon a»f der magyarischen Seite der Zmanzigkronrnnole». Die Schwarze mit denr zerzausten Haar zeigt entschieden mehr Raffe al« die Blonde ans der österreichischen Seite, die so sittsam gescheitelt ist wie eine Mädchenpensionat«-muller. Freilich schaut die Schwarze auf der ungariicheu Seite der Rote so au« al« verstünde sie sich auch aus« Wahrsagen; und die sind gewöhnlich reinrassig. So Reinrassige wird uu» auch Exzellenz Dr. v, Körber auf seiner Pilgerreise in Galizie» finde» und wen» er etwa« Kunstsinn hat. so nimmt er sich den Mojsche Brllckengelender, den Zimbel Explosion«sast nnd den Avrum Pulver-bcstandteil al« Modellfigur für die neue» Zehn-kroiiennolen mit »ach Wien. Denn dort findet er — * — Wurscht fein, foferttr biri< Brutstätten außerhalb bH national™ Besitzstand,« der Deutsche» errichtet werde». Aber un» dieie Knckuck«eier i»S eigene Rest legen zu lasten, da« werden wir zu ver-hindern »isteu auch ohn« die Gnad« der Regie« ruug, die unseren nationale«, Besitzstand energisch zu schuln verspricht und dabei »neutwegt.fremd. nationale Kampsanstalt«,, mitten 'in dtulsche Stadt« stellt. Der Glfrpfril Argen den .Ltaftrr." Der arauenha te Gattenmord in Dornau gibt w'r .«ijdsteiri chen Presse'' eine hochwill-kommene Gelegenheit, gegen den „Stojetc" eine» Pfeil abzuschnellen, der mit dem ganze» Gist ps-ifslichrr He»chelei »nd Verl, ^ ,ng getränkt ist. Richt mit dem sofort töl' wirkend n Gifte, welche« am römische» Hose oti Millelalter« sehr wohl bekannt war. sondern mit dem langsam aber sicher wirkende» Gifte de« Eesare Borgia und »och mehr Lukrezia Lorgia, die Bastarde de« Papste« Alexander VI. und der Banozza bei Eattanei anwendeten, um ihnen unlirbsame Persoueu au« der Welt zu schaff,», ohne daß man ihue» de» Giftmord zur Last legen konnte. In einer D.-P. an« Pelta». überschrieben: .Ei» Mitarbeiter de« .8 taj« rc" ob Verbrechen« de« Meuchelmorde« verhajtef bei'ützt die .Südsteirisch« Presse" den gröblich«» Mord, um »ich« ihre Entrüstnng über diese Greueltat auszudrücken, sondern nm dem freist,inigen .6iajerc" den Giftpfeil in de» Rücken zu jagen. Schon zu Beginn diese« Artikel« leistet sich die .Südstririsch« Presse' den Satz: .Leider ist e« wahr, daß die beiden Übeltäter wieder dem Pettauer Bezirk entstammen. Wir wolle» nicht untersuchen, warum sich die Ber brechen gerade seit dem Erscheinen de« .Ktajere" in so er« schockender Weis« mehren" lc Also der .öiajerc" ist schuld daran, daß fast in jeder Schw»rgericht«periode über Verbrechen verhandelt werd?» muß. von d«»«» eine große Zahl ans de» Pettauer Bezirk fällt? Einer so infamen Boiheit kann man nur in einem klerikal-slowenischen Blatte begegnen nnd sie ist da« Spiegelbild de« wilhfanatischen Hasse« gegen den .8taj«rc." Da« Blatt beschäftigt sich weiter mit dem Mordgehilfe» Aloi« Mursic „nd behauptet schlonkiveg. daß der Elende nicht blo« ei» trener sie rriiirassig nicht mehr, sondern nur al« KreuzungSprodukte mit einem hohe» Adel und diese sind noch schleissiger al» die Reinrassige». Bei ui>« heiße» nur die Unversilchten rein-rassig, weil sie au« ihren Schnlzeugnissen nach-weisen können, daß sie sich nie von einem nicht-deutsche» Friseur rasieren ließen. Alle« andere ist .Renegatenpack," daß sich sogar seine Häuser von nichtdentschen Maurern baue» läßt, an« Ziegel», welche vo» wellsche» Ziegelschläger» geformt wurden, römische Antiken au« slowenischen Felder» gräbt. W«i» au« d«n Windische» Büheln trinkt, beim Neniesi« jüdische Socke» kaust und Schmach und Schande auf ein solche« Deutsch-tun,, sogar eine dralle Haimaki» gern .eini-zwicken möcht", wen»'« kein uiiversälschtee dentsche« Auge sehe» würde. Aber diese« Auge sieht alle« und füllt sich mit blutigen Träne», wenn e« von der tschechische» Hochburg uiederschaut aus da« verdangelte Reiiegateiniest. da» sich nicht schämt, sogar eine Ungar torgasse »»deine K a u i s ch a-Vorstadt zu habe». Und da« unverfälschte dentsche Ohr hört alle«, sogar zwei böhmische Musikanten hört e« genau au« der ganze» Musik heran», weuu sie laut blasen und da« ganze Deutschtum damit in Anhänge» der 8taj«rc-Partei sondern auch «in Mitarbeiter de« Blatte« gewesen sei. Diese Behauptung zurückzuweisen müssen wir der Schriflleitimg d«« .ötajerc" überlast«,,, allein die zahlreichen Berichtigung»« zn denen di« Südsteirische Preste seit ihrem >«ft«hen w-zwimgen wurde nnd die wiederholten g»rjchtlichen Berurtrilungk« derselben last«« mindesten« yx' muten, daß auch diese« fromme Partetblatt »v» sei»»,, Mitarbeiten» kaun, ein Eurriculvm vitae und Leumnnd«zeugiii« fordert, ehe e« ihre Ar-beite« abdruckt. Aber selbst m dem Fall, al« der Mord-geselle Aloi« MurSic stch selbst al« Anhänqer der Ztajerr-Partei erklären würde, kann da di« Partei dasür? der ,3tajerc" hat noch nicht be-stauben pl» der Elende bereit« wegen Morde« in mehrmonatlicher Untersuchung stand.. Oder gibt e« vielleicht unter den Anbänger der slo» wenisch-kleiikalen Partei k«in« Schurke»? Wir wollen der .Südsteirisch« Presse" nicht mit einer langen Liste von klerikalen Verbrecher» antworten sondern ihr blo« den kraste» Fall jene« Kaplane« in« Gedächtnis rufen, der vor gar nicht kurzer Zeit sei»,» Pfarrer da« Spar-kass^ibuch stahl und um diese« Verbreche» z» verdecken. den Meßwein de« Pfarrer« vergiftete. Der al« katholischer Priester die heiliqste der heilige» Handlungen der gesamten Ehrislenheit, die Kommunion de' Geistlichen am Altar dazu nählte um einen Giftmord zu begehen! Und diese« Scheusal im Priestergewande war notorisch ein recht eifriger Mitarbeiter de« .Mir". — Hat ihm etwa die Haltung diese« klerikal-slowenischeu Blatte« zuifl Dishstahl und Mord verleitet? Solle» wir ebenso bo«haft sein und gleich der .Südsteirisch«» Pnsie" schließe«: .Der slowenisch-klerikalen Partei aber gratulieren wir zu ihre» Leute» ?" Fällt un« nicht ein; aber, da die .Süd-steirische Presse" in der gleichen Nr. 70 vom 31. August Seite 4 einen Aussatz unter der Überschrift .Eine niederträchtige deutsche Beschul-diflnng" bringt, welchem sie dn» Mordversuch eine« Knabe» Mascen in St. Marqarethen bei Tüffer an den Knaben Bri»a bespricht und den Verdacht, bog der Iniige Majcen .au« Deut-schenhaß" den Mordversuch an den anderen Junge» Beina beging al» teuflischen Zyni«-mu« bezeichnet und al« ein strafwürdige« Verbrechen obendrein, so wollen wir dem Blatte bloß sagen, daß der ZyniSmn«, mit dem e« behauptet, daß sich die Verbreche» im Pettauer Bezirke seit dem Erscheinen des .sta-je«" in so erschreckender Weise mehren — und der Zy»i«m»S. mit welchem e« de» Mord- Gefahr bringe», daß «« nach di«ser Musik sogar zu tanze,, sich erfrecht. Dies,« Renegatenpack liest und unterstützt anch den .Ztajerc" der draußen die Bauern aufklärt, daß die Deutscheu auch brav« M«»schen und gute Ehristenseien, denen eiu freisinniger Bauer lieber ist al« zehn Hetzer in Frack oder Talar. welche behaupten, die Deutschen seien: .Betrüger," .Gauner" und sonstige« .Gesinde!" und sie rechnen in ihrem Unverstand sogar auch die Unverfälschten dazu. Ei» solche« Blatt unterstützen, da« ohuehin l 4.000 Auflage hat? Ja. da liegt freilich der Has« im Pf«st«rl Auch d«r u«'verfälschte, den» — leider, leider ist e« allgemeiner Brauch, daß man in« Wirt», hau« oder Caf6 geht und dort um 20 Heller Zeche alle Zeitungen liest, anstatt sie zu abon-»iereii, wa« allerdings bedeutend mehr kosten würde, ohne dazu noch ein Gla« Bier oder einen Gespritzte» extra geineße» zu tö»ne». Und da« tun die Verfälscht,ii und leider auch die Un-versälschten. die sich'« in den Kopf gef,tzt haben, die Pettauer — deutsch zu machen. Wanen kennt mer! gesellen MurSiö der Welt so »l« «ine Art Muster wie die Anhä»g«r der Ktajerepartei eigentlich a»«s«hen, hinstellt, der Z,»i«m»»« ist schon mehr al« teuflisch. Kchon wieder bat da« .Grazer Wochenblatt" eine neue Hchmach für da« Deutschtum bei un« entdeckt. D>ese«mal kränkt e« sich über den .ötajerr". Und weil wir auf seine Anflegelnngen aller Deutsch,» de« Unterland«« im allgemrinen und der Pkttauer Deutschen im besonderen „idlich auch nicht mrhr höflich antwort«»«,, hielt e« un« eine Moralpauke. spielte die gekränkte Leberwurst. Nun hat e« sich vo» seiner Entrüstung erholt, den .8>ajerc" al« Schmach für da« Deutschtum erklärt. Darüber schreibt die Eillier .Deutsche Wacht" in ihrer Nr. 70 vom 1. September: .Der helle Wahns i» n. Da« prgan der steirische» Schöneriaiier, da»' .Grazer Woche», blalt", macht Front gegen den Peiiiucr .ötajerc", welchen e« al« schädlich für da« Deutschtum bezeichnet und gegen besten Unter-stützuiig durch die .Südmark" e« eifert. Mit den Angriffen ans den um den nationalen Frieden der Untersttirriiiark so hochverdienten .stajerr" richtrt stch da« Schv»«r«rorgan nur selbst. Einzig durch den .Zlajerc" ist «« möglich, da« slowenische Volk Über die wahre Natur die pervakischen Verhetz» aufzuklären und tatsächlich hat e« d.r .Ztajerc" auch schon so weit gebracht, daß sich weit, Kreise de« slowenisch,» Volke« um ihn scha-ren und geeint mit de» Deutschen der pervakischen Frieden«störer zum Schweigen bringen. E« ist daher Heller Wahnsinn, wenn deutsche Politiker gegen die »»gemein wertvolle BundtSgenosten-schaft mit den .Ztqjerc"l,uten eisern, mit de len un« da« g,m,i»same Ziel — die Aufr«chth"ltuag der LandeSeinheit — auf da« innigst« pesbündet." E« ist ein schöner Zufall, daß gleichzeitig auch die .Südsteirisch« Presse" (stehe den vor« h«rgkhend«n Artikel) flfxr de» .Stdjtrc" h«rfi«l. Nun, schön« Seelen finde» stch immer rechtzeitig zusammen, um Pettau »nd alle« wa« drum und d,anhängt, zu .vernichten." — Ist qber noch nicht untergegangen diese« .Penegatennest" und der p. t. Herr Korrespondent, der in der vor-letzten Nummer de» steirische» Schönererblatte« di« national«» Verbrechen de« Pettauer .Deut-schen Turnvereine«' der Welt offenbarte. wird'« auch nicht »««bringe». Al» strammer Deutsch«? krniit er aber die heilige Schrift nach de^ deut-schen Übersetzung Dr. Martin Luther«? Au« diesem Denkmale echt deutscher Schreibweise sei ihm empföhle» zu lesen Ehronika 19. Kap. & Ver« Schlußsatz. GemeinderaH-Sttzung «m ZI. Äuguß. Vorsitzender Bürgermeist«r Josef O r n i g. E» werden mehrere Zuschriften zur Kennt-ni« genommen, darunter ein Dankschreibe» de« Herr» Bürgermnsterstellvertrrter« Franz Kaiser für die Knudgebuiig de« Gemeinderate«; «in Dankschieilxn de» Gemeinderate» Z » aim al« Erwiderung eine» Beileid»schreibeu« anläßlich d,« Ableben« de« Bürgermeister« nnd Ehre»-bürgert Johann Hawe; ein Schreibe» de« Direktor» der Verk>hr»bank i» Wie». Herrn Alexander Hickl, der anläßlich de» Geburt«-feste« de» Kaiser» 2000 K der Stadtgemeind« zu gemeinnützige» Zwecke» spendete. Dem wackeren Sohne Pelta«» wird der Dank durch Erheben von den Sitze» ausgesprochen und der Bürger-meister mit der Absoidung eine» Dankschreiben« betraut. Ferner wurde eine Einlaoung der aka-dkmischen Verbindung.Karniola" zur Teilnahme am Stistungtfeste zur Kennini« genommen; dem Ansuchen de« Bezirk«au«schilsseS um Bewilligung zur Abhaltung der Sitzungen im Sparkafsrsaale wirb Folgt gtgibin; da« Länd»«-Geudar>neiid-lom«a«do in Marburg ladet den Qk»fi»lktat zur Detorationlfeicr de« Wachtmeister« Franz Franz ein. D>e Steuerbehörde dringt einig« Atdaudesteuersr^hotti, zur Kenntni«. Der Fest-autschuß de« Sommers,ste» zur UutfrftAtzung ber beiden völkisch»« Vereine sendet ein warm gehaltene« Dankschreibe» für die Überlassung bei F«s>p!atzc« i. f. w. Da« britte Korp«k»mmondo gibt bekannt, daß da« Reich»krug«ministerinm den »rigebotenen Artillerieschießplatz nicht irt Ver-weiidung nehmen kann. Der Bericht de« R,cht«an,schufst« über die Aesvch« m Vtrltibnna de« HiimaiSrechtrtz wird ang^Wj»«^ für die iandwattvaP werbt« enitinde- «M.be rat Karl Rtatztr. MSiti-tztrai ckr. « Rbler v. Plachti. Herr H. «ttttdkrlicS und al« Ersatzmälintr^tzir Geineindetilit R. S «11 i n- schigg und 9. »dtlinz. Da« Ansuchest fett Dr. , um to«fütw»rt«l| ilnik Wate \br**nV^t ty ijrfjfriiWslM1 straft wirb nach Erwägotig j einstiinmlg abäklewit. Die . .. Miliriuitg Ibaietj j.h" kr Enväßnna. Mft da« erst» toii Dr. Ä, ©nimm übtrrtichtt Giitden-grfuctz ibfvtitlich telchlfbeti würd» nno tin »tuer-iichk« «nädtnaesllch ohne Hintntnnst ßruer txrülsichtigiitißtzwürdiget Umstand« vut «U eine jw«ilost Bey?rl,guim der flHüilifttfti Person unsern ftwikh Moiiärche« »»f»pßjt w»rd»a.?»>'»; in btr Erirq«u»g. daß Dr. vrumen wegen de-leidender «u»sals» «rgfti B»h«>den fcnf de-hörbltet bl-goft« schot» oftHtpl# id, bldiu^nde» Gelbflrafi« «ijiHftQ.ttutb«, oh»« boß er sich hie-burch vo« neaen Anariffei, Und Oelridigßi'qe» abhailen tUß: i« Itt EWgvN^. däg Dr. LruOen fowoyt jii. der Prefsi alt |«i ftinem Aufiftten im öffentlichen Leben rein» it vorutzerMZ tieft. <»* WtM BtHfbrtt Hasse gtflcii bii ttflilf&n IW ÜhUrlon^ Üsjftlniipt und uKAiru argen »i« Vkwohneiichaft «r deutschen Sta« PfM» »««»rbck Üt attzw un» dtt frird-fcrliät slWtMche ÜlluMtCÖimUtlj gkgt" die deuts?hc «iÄibevölierung auszuhetze»; iu der Srwtq»«. daß Hr. Brutaeit aUiaßlich einer gege* «HM hvbetkts MtftlitSJrt aünfliouär ein-grlfiHteii Uulersuchling V" versafler M foegr" den »sterr» gerichtete« Gchmöhartikrl« al« Liigner ntährtnd et nachträglich selbst ein» gkslajld. daß er Nr vnfäsftr dieie« Echmäh-ortitH« jri üyb iit der iktwüjjüitg» däß er da-mal« nur «u« formelleii Krönden bet verdienten Beftitf»», tbtdintz i t« her Erwägung. daß der «arKutatr SNvUwtrichtthvf iiivt Ntteilr« vom 23. Stffl M Mi «ShsYkiittMt« Tftt bit Beschädigung al« erbracht ansah, daß Dr. Brumeu «in «richt«betonnter Druunziaut stt: In ber »nbllchen ErwSgunß. daß in dem Anerbteten ei»«« Sühnebetroye« »n Stell« ber Arrest strafe ei» mit dem ZM» dtt Sttdsrecht«psiege unver-einbarlicher Schacher erblim werden muß: findet der Gemeind«rat bymkn. Der kausminnüchen Folt'^ilou>ia^chnle wird die Subvtniiön auf «0 K erhvht. Der B«rich« de« Gtwerttai,«Ichusf,« wegen Erhöhung de« Wagtarife« wird zur weiteren Erhebung zurückgestellt. Zum Berichte bet Bait-bu»schufp« «tzet nicht befolgte Auslrta» wegen liondltmrsttlluug wird beichl^sikn^ bi« Bau-(ommiiiibn hßt «in« di««bejtgliche vegehung vor-tuiikhllikN »nd auf Erneuerung und Verbreiterung ver betretende» Trottoire Autrßgt zu fttlle«. Folgende Anträge wurden noch erledigt: vie ?arif» für di« Hvlzlaae,Plätze wuhxu ring, oeikkn etinSßigt und Htrr GemeinbetAt <. kkb^fr wird mit der Alisarbriinua tint« iien t«rif« betraut. Die Bedingung«»! btr buouffich» für den kasernbau »erden dtm buautschnfit ,ur Behandlung Und Durchführung tuue»!estn. Die Fleischer werde« »u eintr Ptrabsetung der Fleijchprtisk binnen acht tagtn »usgesorveet, bö tonst weitere Maßnahm»,« gr-leiiffe.i »erden müßten. Hierauf sollte ei»e dettravllche Sitzung. Äliß Stadt und Tand» ie^ttzrte frtuf Ltschnißß. t Ain fe. arb vet tai'gj^hrige Leite» dtr hiisigtn ichule Herr Fro»z L ö ! ch n i g a. Haut-Jffikrr der JOjährlgui Ehretimedaill» biid ..^.er ». R. nach langer schwerer Krankheitim vo. L>b'N«jahr». Da« Leichenbqöngniß findet beute ntchwitlagß 4 Uhr flait. Die viiltn Ver-d-eilstt. welch» sich der Verstorbene äl« Leiter tlus/rtt MSdchknschvl» erwarb, sichern ihm rin ntues Gedettke«. Wir kommen noch darauf zu fptechen. Beb«rit?»«ß. Donnerstag den l.d.N. sand it Drförietung Mf.l Genbärmerie Wachtuieiste« fzru Franz Franz mit bem !h«t «io» Sr. 'ajestät deut Kaiser verliehenen filbernsn Verdienst-lrtuz« »it der Krone In besonder« feierlichtr >"e statt. Dazu war da» k. u. k. Pionier-oillon unter Kvmmanbo de» Herrn Haupt-näniie« Pelikan an«aerückt und unter Führuiig eö VaUiillontkommandantei, Herrn k.u. k. Major« ZulißZ RÄnet pahmen dir nicht eingeteilten üsstziete in Parade an der schonen frier teil. Bie Herren Beamten aller k. k. Staat«-Behörden waren durch Abordnnngtit vertrete«. >ie der k. k. B^irkihäiiviniannfckiasi unter ^öhruiig »e« Herrn Bezirtshauptmanne« A. Underrarn Wltr ßon Mehfing und ^err VürAttNiiiftir Josef O k ii i g mit Stadtamtivorstand Herrti Eberhar tinger al« Vertreter der autonome« Gemeinde. Autgerückt wann ferner di» k. k. Gendarmeri» in einer eigenen starke» Abteilung, bi» k. k. Finanzwache, eine Abtheilung de« Erzh. Albrecht-Militär-Beteranen-Bkreine«. nnd der frei-willigen Feuerwehr, bann d>» stübtisch« Sicher-he,t«wache. alle i» Parade. Um 10 Uhr vormittag« war feierliche Messe in der Stadtpfarrkirche und nach dieser erfolgte die Aufstellung aller ciu«gr-rückten Truppen Korp« und Vereine vor der Dominkaneikaserne. Dort hielt zuerst Herr Balaillontkommandant Major NSmet eine kurze militärische Anspoche au den Dekorierten und sohin ber al» RegierungSvertreter su.igierende Herr Bezirk«haup«nianii von Und^rrain eine der Fei»r angemiffene Rede, in der rr besonder» die Ber-bimste der k. k. Selidarmerie im allgemtint« und dit dt» Autgezeichueten in»besonoer» heivorhob. Zum Schlüsse gratulierten alle der Feier bei-wohnenden Herren dem Dekvriertr«: vor de» bann zuerst die Geiidarmerie-AIkrilung unter ommando kint» lyket LWitre, dann bic V£ eranen u. und erblich dir Zrnpp»« btfilirttrrf. liicirmnuuQ ]>»» Bordi»»st» Sinftlnu werd»« it> )s!ttiMh vkden^M »enchir aw it iuderrn Etbattit ttkß sind Wthalb anci jvertvoller. Trifit die AMzetchnßng ei» Mitglied bnstt»t ooezßgliche» .Win M f» tief kwt Mititfii nrorw'ii »ni Irr f««^ zeichnete doppelt zu beglückwünschen. lerfJMwettnnif«. Da» blesjährige Verein»-wettunien de« deutsä)«», Turnvereine« findet a« 11. d. M. im Hofe der Tnrtthalle (stldt. Knaben-volk«schnlt) von 2 Ubr nachmittag« an statt. ttbcuM 8 Uhr Siegerkneipe Im Ntiuen Saale de« drutsche« Heime». Zu beiden Veranstaltungen werden Turnfreunbr höflichst geladen. J»oß«ß k« d,»tsche« «tmtvereine«. Der Turnverein «nternimlnt am Sonntag de« 4. d. IM. rin»« Ausflug nach St Urdani« — Abtnarfch vo« der TlunhatU Punkt 2 Uhr nachmittag. Teilnehmer find herzlich willkvinme». M»dß »ch>5 »oderner A«nßßickeeet Die Sinßer.Akl>enge!elIschost (Hauptvertrttung für U»-terfttiermark äNaiburg, Herreugaffe) veranstaltet vo» 4. bi« 17. Sepien,ber d. g im Turnsaale der Widchrnt'Srgetfchult eine interessante »»«-sttllung «ödtrner Kuitststltktrei und Durchbruch-arbeit. Mit derselben ist auch ein »ne»tgeltlich»r Lehrkur« für Kunststickerei verbunden. Per Verband alPenltndifchee Handel». a»ßeße»ter, J»eiaoeteitlo Weil»« üniernimmt am Sonntag den 4. September einen Auifl^g nach de» deutschen Markt» St. Leonhard W. fe. itnd erwariet eine recht rege Veteiliguka vyn Seit» d»r Mitglirder. Absahrt präzise 2 Uhr vom Hotel Stadt Wien. Errichtnnß eine« «endarmerie-Ad-l»tla«ß,.B»»»a»d»o«» PeU«». Gemäß de»Er. lasse« beb k. k. Ministerium« für Landetvcr. te>bi»u»g Nr. !jL.Z01 — XX.. vom 29. Juli i904 wird in Peiiau mit 1. Jänner 1906 ein Gendarmerirabtrilung«kitt»mo»do errichtet. Nachi. detn dat Hau«, jn welchem gegenwärtig ba« Bt^lltj>ei'b6imeriekom»ando «ntergfbrachi ist. filt ben Abteiln»g«komma»bc>nten und den Posten selbst dann, wenn auch der erste Stock dazu gemiettt werden könnte, zu klrin ist, ergibt sich bir Notiomdigkrit. ein »ntsprechendet Gebäude für bitse« Zweck zur Vcrjüqung zu stellen. E» werbe» beuötiqt: für ben Posten b bi» 6 Zimmer mit Zugehör (Küche. Speise tc.) und für den Abttilungtkommaudanten 4 di» S Zimmern. Küche. Speise, DieitstboteN» zimmer tt. Da« Stabtamt labet bahtr bit P. T. Hautbefitzer in Pettau rin, Btrmietungtanirägx über geeignete Häuser tunlichst balb mündlich oder schriftlich beim Stadlamte einzubringen. Möglicherweise läßt sich mit geriugrli Abaptie^ runge» etwa» schaffen. Deut scher »chul«errin. In ber Sitzung de» eugertN A»»schnfft» von L4. August l. g. wurde de»i Gem«inveti Kl.-Zill. Lii'tborfj Oder» Halm, R. Saurrbrunn, Sockklidorj. Wnchkoiva und Wolschen iiiid beni deutschen Turnverein i» Neustabt a. T. für aewibmete Beiträge, ferntr btr Stammtischgksellichast in Stadthaus» JU Mascha» und de» Orttgruppe» Felddach. Glti»-dorf und Schärding für gtwibmrtr Sptnbe» und Erträge von Btranstaltungtn ber geziemende Dank au«aeiproche.i. Der Anfall vo» Legatttr noch Fraii Marie Klimesch, Witn, H»rrn Albert Zvbkl, Zroppau. Herrn Dr. Franz Schltsinger. Ltitmeritz und Herrn Zentralbireltor Sich. Psnff-Vrnian wurde zur KeniitniS genommen. Dtr Schule in Linidors wurde ein Schnlgtlbbkitrag bewilligt. Dr. v. Wotawa »rstatlete Bericht über stid« Reist noch Pollom. Gießhübtl. Weska. Sehndorf und Auerschim, Dr. Weidenhoffer über feine Anwesenheit bei der Versammlung der Ort«-gruppe in Ketzeltdorf. Dann gelangte» A»-gelegenheiten der verein«anstalten B. Trübau« und venetzko zur Beratung und Erledigung. Der schriftliche Verkehr de» «»werbetreibenden, betitelt sich »in» soeben erschienen» (fit Gewerbetreibenbe wichtige Broschüre. Der Verfasser. Oberbuchhalter Franz Stranzl au« Voit»berg. sührt ben Lesern de» ganzen schriftlichen verkehr der Gewerbetreibende» leicht ver-stündlich vor Augen. Jn»besondere sind hirr angeführt: dir Gswerbeaumrldun^ea. bit Ge-i'thrnigung von Betriedtanlagen. die Klagen, die Vritfe, di« Rechnungen, dir Ouilticrungt» IC. Dir lnlt zahlreichrn prakttschtn Beispirltn der-fftieni Brdschürt ist im verlagt d,« stiier-märkisch»» Gewrrbtsbrdtru»g«-Justitutt« in Graz erschienen «nd bort für den Prei» von <0 K j»»- beziehen. I« Verlage de» geiianiittn In-stituie» sind bisher folgend«, für Gewerbetreibend« nützliche Abhandlungen erschienen: »Da« Lehr-ling«»ese» im Handwerke" (20 h), „Bürgert,»» und Gewerbe eine« freien ste,r,scheu Markte« im 15. und 16. Jahrhundert" (20 h), .Da« Post-sparkassenwese»" ^20 K). Der normale Wechsel» verkehr" (30 .h), .Da« Färb«» de« Hvlzr«" (1 K) und .über Sauggaianlage»" (50 h). >»f schlse«, tlcgasie# Schah»rrk, zumal wenn da», ftlde durch da« PuhmiIIkt kaarak »t trltltts »leitl, wirb Heutzutage grob?» Äcwiidl gelegt. Deshalb ist et unbedingt nötig, daß deniselberi mehr Eorgsalt zugeivaiidt wird wie bither. «ineu großen, bedeutenden gorlschritt auf dem Gebiete der Lederbehandlung hat die welibekanme, altrenommierte Chemische Fabrik Frltz Schal» j»., «Nie»-grselschsst Ege» i. B. »«> Leipji>, ju verzeichne,I, indem sie ein Präparat ans den Markt gebracht ha», da» infolge seiner Vorzüge wohl einzig dasteht. ®« handelt sich um ein Lederpuhniiitel — „Wie bin," — da« durch seine vorzügliche» Sigenschosien da» Heder schi» >II»j»»d. dabei »aaerhast und wasserdicht macht Ta Wichie gewöhnlich für da» Leder ungemein schädlich wirkt und da man anderseits weiß, daß g«tt, resp. »rt»«rierte« Wach« dem Leder eine hohe WelchHel». »eschweidlgkril und Aaltteefeit verleiht, sann «an daraus, ein glauzgebeide« W«ch»»ripar»t zu finden. Die« ist in de« „®l»tin" in t»he« Grade »el»»i»a. Slobi» macht da» Leder »eich, haltbar, gibt «Shell» nnd schnell einen schlnen dankende» anbelien Schuhwerk nicht dnrchdrinaen und behält man her in diesem Schuhwerk auch stet« tr»ike«e Füße, lieht man den geringen Verbrauch de« Vlobin, sowie da« ren an Echuhweri in Betwcht. so «eist sich Glatt» alt ein a«»z «»ier»rd»»tlich billige# und Praktische» P»tz»ittel sie jede« bessere Sch»h»eek. Der Finna Zri» Sch»I, j»». Aktie»,rsrlsches« in Saee i. v und -eipti«. hat für Lederceeme auf der Welta»«st«I»»> Pari« ISÖ0 die g»l«ra» Medaille erhalten. — Beim Einkauf achte man fiel« darauf, daß aus den Dosenbeckel da« Wort „Gfetia," welche« al» War Marke pate»t«»tlich geschützt ist. steh,. Ei« »e»e« Waschmittel. Wir machen unsere verehr, te» Leserinnen ans bot Inserat der Firma Georg Schicht über ei» neue« Waschmittel, benannt »Wasch-ext rakt. Marke Frauenlob" aufmerksam. Wie wir un« selbst Überzeugt habe», leistet dieser Waschexirakt tat-süchlich ba», wa» von ihm versprochen wird. Ilbereinstun-mend laute! da» Urteil tüchtiger Hautfrauen dabin, daß damit die halbe Arbeit erspart und die Wäsche viel reiner und weißer wird alt bei Gebrauch gewöhnlicher Seife und Soda > Wir können diese« neue Präparat mit gutem Gewissen empfehlen. ©I® @ ©I© Jede Familie tollte im eigensten Interesse nur Kathreiners Kneipp- Malz- Kaffee als Zusatz zum täglichen Kafleegetrflnk verwenden. 04.1/b 6«thrtt TJausfrau I Vteteta S!« *i«i >rd«it ui Wn «rturta! Vtasekm SU viel wasch- »nd fJfizmaltHal n «r, VlMckra Sie schfiirreiisi Vlichi; "/ VtlMchm Sielang« Haltbarkeit ierVlitki; | 5o verwenden Siel Halbgedeckter Wagen und Pferd sehr billig zu verkaufen. Adcli einzeln. •• " Anfrage im Geschälte des Herrn • "V- Sc3a.n 1 •ff raJ-g. ©i©i© ©i©i©i©i© Schlchfs feste Kaflselft M auch das beste RelniginigzmHtal sie Wo»-, Seiden- u. farbig« Wladl* Spttzin, q«rdin«i>, Stkfcerelcn«. dergi. GEORG SCHICHT, AUSSIG. 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BafSMtinic Ton W«ooJ«r«M Werte ll*IWt S» MW Modi" Ihn« «kuHUMM Schn lla nith AI» .WIlMt mm H _______ _ _____ ___ Nia rtr thran Am B«duf u»d 4*n Ihr« Kamlllta-la fcalilfctair AauM ladlfMeh i«ftn Knati dw Spaaaa oalar Uaraati* flr laJallaaa» Paaaaa. Di» Aafarttrtuif |adaa TollalUatftckaa vM währe»de Ernst Heft'sche Encatl)ptils, aarantirt reine», seit 12 Jahren direkt von Australien bezogenes Naturprodukt. In Deutschland und Oekerreich-Nngar» gesetzlich geschützt. Drr billige Prei» vo» I K 50 h pro Original Flasche welche sehr lang reicht, ermöglicht die Anschaffung jedermann svr Wiedererlangung der Ges»»dheit und Vorbeugung gegen Krankheit. Aber 1500 tfoli- und Dankschreibtu sind mir vo» Ve h e i l t e II, die a» Gliederreißen, Röcken-, Kruft-, Haloschmerten, He reuschu^, Atemnot, Hch»Pf?n. 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M •'! Frflh - | Vea Marbtrg Schnellzüge. Nacht» 1 65 Nachts 1 Nachts 3 56 Wiea lad Triest Nachts » 49 60 Wlea, Bedapest, Warasd. Nachmitt 1 46 NachmitUf 1 1 48 Wien aad Trieet Nachmitl« 9 IS Nachmittag | 9 15 Bndapeat K* Zar Beachtung! Die Abfahrt sieltes der Sommer-Fahrordnung sind wesentlich ahwetehwd von jenen der WinterTahrordnun^ 000000000000 Ud.ral. in iln Ä?»lheke» ntziilMch. . . U« Hen e mck s«f Reise» »»»»tbehrttche MUM stutz Jlpothckcr n. Cbierry's Balsam allbekannt and allaeita anerkannt. Wirksamst bei schlechter Verdauung mit ih»«n Nebenerscheinungen, wie Ausstoben. Sodbrennen Stuhlverstopfuagen. Süurebildung. »esühl von B»0 (ein, Vtifcnlnmpf, «ppelitl-sigkeii. Katarrh, «iu. zSntzungen, SchwtchezuftSnden. Blähungen k. K. ' Wirft krompf» «nb schmerzstillend, hustenlinderud, schleimlösend, reinigend. 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Thterrtz i» Pregrad» »et Äohitsch Sanerbrnnn Venn der Betrag tat vorhinein angewiesen wird kenn am einen Tag früher Zatendang erfolgen all gegen Nachaahaie and entfallen die Zuschlags-Nach-naliaieepesen, daher eich empfiehlt, den Betrag sogtelch anruweteennad am Ceapoi der Anwelaaog »I« BeaUHene n machen and genäse Adreeee da» aniaqebea._ Hirieste $«y<| MesterD Settzstenftrich ■fre Wichs ermtglicht e», Zimmer zu streiche», ohne dieselben oußer ««brauch zu setzen, da der »»aagnthMt Sernch »nh da» langsame, klebrige Trocknen, da« der Hlsarbe und dem vllack eigen. vermieden wird. Die «nwen-dung dabei ist so einsach, daß jeder da« Streichen selbst vornehmen kann. Die Dielen können nah ausgewischt werde», ohne an Slanz zu vertieren. — Mau unterscheide: 4efärdteu Christoph Lack iffynibrea», der wie ülsarbe deckt und gleichzeitig «lanz gibt; daher anwendbar aus alten oder aus neuen Fubbtte» Ale Flecke», früheren Anstrich ic. tzestt derselbe MfllRMl und rel»e» Christoph-Lack (Ar ueae Dielen aad Parketten, der nur Blanz gibt; namentlich sür larketten und schon mit idlsarb» gestrichene, ganz neue Dielen, «ibt nur «lan». »erdeckt daher nicht da« Holzmuster. Psstkolli ca. »6 Quodralm (L miltl. Zimmer) ». W X 11 80. Ja allen Cllkten, »• Niederlagen vorhanden werden direkte Anslräge diesen »bermittelt; Musteranstrich« und Prospekte grati« und sranto. Beim pause iß genau ans Firma und Fabrikmarke zu achten, da diese« seit 1850 bestehende Fabrikat vielfach nachgeahmt »nd verglicht, entsprechend iäilechier und häusig gar nicht dem Zwecke ent-sprechend in den Handel gebracht wird. Franz Christoph Erßnder und allein. Fabrikant de« echten Christoph- Lack. Prag A. Kerlln NW. Pettau: V. Schulflnk. Cilli: Josef Matiö; Marburg: 2. Martin?, Voman pachner'i Uachf.,A. Haber; Wind. Feist ritz: X piuter. — 6 — Buchdruckerei Wilhelm ßßnke, Pettau, Hauptplatz 6 eingerichtet mit Motoren-Betrieb, den neuesten Maschinen und modernsten Lettern, empfiehlt sich zur F t F F F pk— F F Uebernahme alter ^Buchdttich-cHrbeitea, als: Geäihaftsbrieft, Rechnungen, Quittungen, FaktUten\ Tabellen, ClrcUlai% Prospekte Preiscourähte, Adresskäfiten.Btiefköpfe, Einladungskarten,Liedertexte, Programme. Vi8itkarten, Tanzordnungen, Statuten, Speisen- und Getränke-Tarife, Yerlobungs-und Vermählungskarten, Flacate, Stetbepaite, Jahresberichte etc. Uebernahtne des Druckes vdn Broechüten und Werken. Eigene Buchbinderei. F 3v_ M 5A_ 5T £ * i > -3 .. ......—' - - _ Papikrhsnillung W. Blanke, Pettau empfiehlt Scbreibmasftlnen« h u Sriefpapicr Vk>kp,fts»rte, st«rk .... ^ schwach............„ 9-— Quakt. per 1000 >/, Bogen nnd bittet um geneigte Abnahme. ^Jfercaafil- (goaoeris 4s-*- nft ÜrtttltaA ron fl. 1— per mill« an, littet dfc öuchdrnckerei W ÄattKt, Pelta«. Neue Kriegskarte von Ost-Asien, Mit Begleitworten: vst ^«isn vom politischnmilitärischen Standpunkte. Bearbeitet von Paul Laußhau». ^in grosses Blast 63:74 cm. Sol die Karte besonder» au«jeichnet, ist die große Schrift ihrer Otls-«amen, die sie auch für schlechte Nugtn und bn Ämpenlicht leSze. Obtf-lcftilr «al Maeilaanliaea neneatc selbsttttife Patent* trafbar« nqd fahrbare Weiagarten-, Obst-, Baum-, Hopfen- und Uadprlctj-Sprttzaa „SYPHOJdA", Weinbarg-PflUga fabrizieren und Uefern unter Garantie als SpqzialiUU in ntunler Konstruktion Ph. Mayfarth & Co. Fabriken landwirtschaftl. Maschinen, Eisengiesaereien nnd I)aaipfbamnßrfrer)ce Wien ü|l, Taborstrasse Nr. 71. 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Dleatr Krirtenwto Ist in verrilgtlcbea, balttrinif bifndHii Krlatara Mit gut«« Wate bereitet nid .tirfct and belebt (n V»r- •tl . »leaue dee Nei»ebe». Kriiterweia beeeltlft »mfamt» ■nd wirkt ttrderad aas die NeublMaag geeandM Blatt«. Durch rechtzeitigen Gebrauch de« Kräuteristise« werden Magenübel meist schon im Seime erstickt. Man sollte nicht stumen. ihn rechtzeitig zu gebrauchn,. Tymrtome, wie: Kepseohaierzea, Aafttocae«, 8*dbreaMa, Wf' öbelkelt mit Erbrtcbea, die bei akraalaehea veralteten "m °"s're«ev. verschwinde» oft nach einige» Mal i S.!h>°»l>.»f°.z airrtteÄ-s; [ sowie Blutstauungen in Leber, Milz und Psortadersystem (HlaerriMidaJ. leide«) »erden durch ltrSuterwein oft rasch beseittß». SrSuterwein beliebt Unverdaallchkeit und »»tsernt durch einen leichten Stuhl untauglich« I Stoff» ant dem Magen und den Gedärmen. Hageres, bleiches Aussehen, Mut-maugel, EntKrästung eine« kankhasieii Zustande, der Leber. Bei Apßa«tleel,kelt. unter »er-vö«er Abapaaaang und «emStkeveretl»«»»,, sowie häufigen Xops. eoba»ene», eoJilifloiea Nichten, siechen oft solche Personen langem dahin. SrSulerwein gibt der gcich-oüchlen L«lxu«krast einen srischen Iinpul«. m- »räulerweia steigert den Appetit, besärdert Verdauung und Ernährung, regt den Stoffwechsel an, beschleunigt die Blulbildung, beruhigt die erregten I Rerven und schafft neue «.«beaalaat. Zahlreich» A»erkenn»ngen u»d Dank, schreiben beweisen die«. Rt»»ttt»tla ist zu haben in Flasche» k f|. >.«4 und n. J.— i» den «petheltM von Ptttaa, CatttaXr«, Uaraaila, gebltidi, Katfkm-bari, m«r«k, UllMliKl-Ttiitrits, e«aebltt, Cllli. UUadiidt-Caa«t-b«rg, marbarg u. s. ro. sowie in Sttitmark und ganz wtttrrtlA-Uagara in den Apolhelen. Au«», v.re.nd.t dl. Apottt.k. In PETTAU 3 und mthr Fl«*eh«n Krtut.r-wein zu Orlginelprelaen naoh allan Orten Öeterreloh-Unferne. Vor Nachalunnagen wird gewarnt. Man verlaage ausdrücklich ___' Hubert Ulrich'schen -M> Krlnterwein. Diätetisches Mittel. DiätetUcbti Mittel. Lehrling mit entsprechender Schulbildung wird sofort aufgenommen in der Buch- und Papierhandlung ö 01. Blanke, Pettan. O Das dritte Schuljahr der L*udes-Lehrerinnen-Bildang8-anstalt mit deutscher Unterrichtssprache in Marburg beginnt an» 19. September d. J. AnfnahmsanmelduBgen werden am 16. September voi> 9 bis 12 Uhr vormittags und von 3 bis 0 Uhr nachmittags in der Direktionakantlei der AnMail (Tappeiaerplata Nr. I) entgegen genommen. Hiezu sind von derjenigen, welche ihr Studium an der Anstalt fortsetzen, daa letzte Semestralzeiignis, von den übrigen Ausnahmsbewerberinnen folgende Belege beizubringen : a) der Taufoder Geburtsschein, b) das zuletzt erworbene Schalzeugnis, c) ein von einem Amtsärzte ausgestelltes Zeugnis über die körperliche Tüchtigkeit zum Lehrberufs, d) in den Fallen, in welchen eine Auf-nahmabewerberin nicht unmittelbar;von einer Schule kommt, ein ordnungsgemäß ausgestelltes Sittenzeugnis. — Außerdem ist die in Schönschreiben, Zeichnen und Handarbeiten erworbene Fertigkeit durch Vorlage von Schriften, Zeichnungen und Handarbeiten nachzuweisen. Aufnahmsbewerberinnen müssen daa 15. Lebensjahr zurückgelegt oder vom k. k. Landesschulrale in Graz die erforderliche' Altersnachsicht, die aus besonders rücksichtswürdigen Gründen (bis zu sechs Monaten bewilligt werden kann, erlangt haben. Der Nachweis der erforderlichen Vorbildung wird durch eine am 16. und 17. September stattfindende Aufnahmsprüfbng erbracht, die sich auf folgende Gegenstünde erstreckt: Religion, deutsche Ui>> terrichtssprache, Geographie und Geschichte, Naturgeschichte, Naturlehre, Rechnen, geometrische Formenlehre, Schtaschreiben, Zeichnen und Handarbeiten. Auch wird darauf gesehen, daß die Aufnahmsbewerberinnen musikalische Kenntnisse besitzen, oder ob sie nach ihrem musikalischen Gehör und rhythmischem Gefühl ausreichende Erfolge im Musikunterrichte versprechen. — Bei gleichem Ergebnisse der AufnahmsprQsung gebührt den Aufnahmsbewerberinnen mit dem vollen gesetzlichen Alter der Vorzug. Bei der Einschreibung ist eine AaAiahtnsgebühr von 10 K au erlegen; daa Schulgeld, welches vorauszuzahlen Ist, betrttgt 10 K monatlich. Entsprechend begründete Gesuche um Ermäßigung oder Nachlaß des Schulgeldes sind an den steierm. Landes-Ausschuß zu richten und bis 28. September bei der Direktion der Anstalt zu überreichen. Die Wiederholungsprüfungen finden am 17. September statt. Die Teilnahme am uichtobligaten Unterrichte in der slowenischen oder französischen Sprache ist bei der Einschreibung anzumelden. Graz, am 6. August W04. Vom eteierm. Landes-Auaacbusee. Reinrassige engl. Yorkshire- Schweine von 2 Monaten bis 1 Jahr alt, darunter ein schöner Eber sind in Gut Neustift bei Pettau zu verkaufen. Anzufragen bei Herrn Franz Kaiser in Pettau. Herausgeber und verantwortlicher Schriftleiter: Joses Felöner. Druck: ffi. Blanke, Pettau. Weitage zur Verlag von W Blanke in P-tta». MKWMWMMMÄMWWÄKWW in« ...... ..MM M ..... . ........ Der Dorfkönig. Lr>a>,lunft von Aranz Wichmann. lisorlictznng > dem Nrfäßhosc wichen am andern Morgen Knechte nnd Mägde schen und furchtsam dein Banern ans. So wir hente hatte ihn nvch niemand gesehen, «ein gelblich-fahles Gesicht zeigte einen verbissenen, tückischen Ausdruck i der sonst znm schelten »nd fluchen immer bereite Mnnd blieb > verschlossen. Sei» Aussehen war venoildert, Haar, Part nnd 11 ,ng, ans die er sonst peinliche Sorgfalt verwendete, in Unord- >g, luid keiner konnte sich die seltsame Wandlung erkläre». Erst als er gegen Mittag vo» einem Gange ins Don znrückge-k. >rt war, stieg Mangold dir Treppe empor nnd steckte den Schlüssel ii Da« Zimmer, in dem er seit der letzte» Rächt seine Tochter rin- chlosse» hatte. »Sannst jetzt herunter kommen/ sagte er streng, .aber das .>' »» vrrläßt du nicht mehr ohne meine Erlaubnis." Grete erhob sich vom Tische, an dem sie. den Kvps in die Hände iiHiutzt, gesessen, nnd ein seines Rot färbte ihre blassen Wangen. .Bater. willst dn »»ich Heu« höre», nachdem du mir gestern i.^es Wort abgeschnitten?" sragte sie beinahe trotzig. .Die Sache soll abgetan sein, denn der Elende ist für dich un-Kl'itolich grwordcn »nd hat seinen verdienten Lohn erhalten.' „Was soll das Heine». Vater?" rief das Mädchen tödlich er«. ier man glaubt den Grund zu kennen, du bist ff, du!" .Ich, Bater?" rief Grete, von einer bange» Ahnung rrfüllt. .Ja, er soll eisersiichtig auf deu jungen Baron «civesen sein uud dein Schlosse war das Aeuer vermeint, das in der Scheune des Lettenbanern «liegt Au der Gartenmauer hat man ih» er-missen." .A» der Gartenmauer!' Grete ward plötzlich dcr schreckliche Zusammenhang klar. .Bater, ich tofift, warum er dort war. nnd ich werde es den Richtern sagen!" .Tas wirst dn nicht!" tobte der Bauer, .willst tu den» dei»e eigene Schande den Leuten offenbar machen?" „Ich gebe es »icht zu. da« eiu lluschuldiger fiir einen andere» t' Set," erklärte Grete bestimmt. Mangold zuckte zusammen und eine Blässe bedeckte sein Gesicht. „Ein anderer kann es nicht gewesen sein. Was weißt dn!" „Ich wein, was ich zn tnn habe. Wenn er »icht selbst dir > ahrhrit sagt, nnd ich furchte, er wird sir verschweigen, so werde i i sprechen." * * In der Stadt stand ein paar Tage später der verhaftete Hans ü ichlmnt vor dem Untersuchungsrichter. um ein erstes Verhör zn Der öftere. Minister vo« Ztremayr f, cD(i< Zc(t-) bestehe». .Also Ihr gebt zu. um Mitternacht im Tone nnd i» nächster Nähe von des Lelleiibaner» Scheune gewesen zu sein, als der Brand ansbrach?" sragte der Beamte. Ter Angeklagte bejahte das offen. .Man hat unweit der Maner Zündhölzer »nd die Spuren vo» verschüttetem Petroleum gefunden. Wißt Ihr davon?" .Ich habe nichts gesehen." .Aber was hattet Ihr den» »m diese Stunde dort zn tun?" .TaS darf ich nicht sagen." .Eine törichte Ausrede, die Euch den Hals breche» mnß. Wart Ihr allein im Torfe?" .Anch das ist Geheimnis. Ich habe mein Wort gegeben »nd werde es halten. Aber das; ich kein Brrbrecher, kein Brand-stifter bi«, weis; Gott im Himmel!" .Und noch eine weiß es!" tönte plötzlich vom Eingang her eine fremde Stimme. Ein Gensdarm hatte die Tiir geöffnet »nd ein jnnges Mäd-chen hereingelafft», das/ um wichtige Angabe» z» machen, znm NnterfuchnugSrichter verlangt hatte. .Grete," schrie Hans auf, .was wollt Ihr hier, ich hätte ja alles anf mich genommen, ich —" .Still," gebot der Beamte nnd sich a» das Mädchen wendrnd. fuhr er fort: .Wer sind Sie, was wolle» Sie?" .Einen Unschuldigen von einem schauerlichen Berdachte befreien," sagte Grete nnd nannte ihren Namen. Tann erzählte sie mit kurzen, klaren Worten dem erstaunt aushorchendrn Beamte» den gan-zen Zusammenhang. „Sie müsse» mir eine »frage offen beantworten." sagte der Rich-ter, als sie geendet, .lieben Sie diesen jungen Man«, Friiulein Mangold?" Grete» Wange» färbten sich hochrot bei der »nenvarteten 5rage. aber fest »nd ehrlich bekannte sie: .Ja, doch ich wein es erst seit dieser Stunde. Er ist der beste »nd treneste Mensch, den die Erde trägt, den» er wollte sich siir meine Ehre opfern." Sie warf einen Blick liebevollster, inuigster Dankbarkeit ans Hans. dem seliger Inbel die Brust erfüllt?. .Weil» rs so ist, lirgt drr Verdacht »ahe, da» Sie nur in der Absicht gekommen sind, Ihren Geliebten zn entlasten," bemerkle jetzt streng der Beamte. Grete warf uneingeschüchtert, stolz nnd siege»-gewiß de» Uops ans. .Es gibt ja eine» Beweis, Herr Richter, der Brief, de» ich geschriebe», de» er besorgen wollte — " .Aber man hat bei der körperlichen Unter-snchnng des Verhafteten keinen derartige» Brief gefunden.' Han» erblaßte, da er die neue Gefahr, die ih» bedrohte, nnr zn wohl begriff. .Ich mnß ih» in nächster Nähe der Brandstätte verloren habe». Herr Richter, »»d wahrscheinlich hat das »fener ihn vernichtet." Ter Beamte rnnzkltr die Stirn. „Tas ist schlimm für Sir. den» ich kann diese Ausrede nicht gelten lassen." Auch Grete war heftig erschrocken. .So bleibt nnr noch eins. Herr Richter. Drr jnnge Baron ist seit einigen Tagen mit seinem Lehrer in der Stadt. Lassrn Sie ihn befrage«, er wird nicht an-stehen, die Wahrheit meiner Aussage zu bestätigen." Innerlich vo» drr Unschuld des Angeklagte» selbst längst über-zeugt, wollte der Untersuchnngsrichter doch ans diesen letzten Be weis nicht verzichte», »nd Grete hatte sich in Ferdinand nicht ge täuscht. Erschrocken über die schlimmen folgen, die sein jngend- 4 142 licher Leichtsinn iibrr rinrii Unschnldigen h«ra»sb«schworen, gab er alle» zu und zog schließlich sogar Gretena iitifelislcii Brief, Den er am andern Morgen an der Mauer int Garten gesunden nnd seit-her bei sich getragen, aus der Tasche Das entschied. Man erkannte, daß man sich aus falscher Fährte befunden und noch am gleichen Tage durfte der überglückliche Hans da« Ge-fängnis verlassen/ Durch seine mutige. opfer-bereite Treue hatte er sich zugleich die Frei-heit nnd ein liebendes Herz gewonnen. AIs er, Grete a» der Hand führend, aus die Straße trat, stand draußen, Freudeuträueu in den Auge», sein Vater. AIS das Mäd-chen den Hof heimlich verlassen, um Hans zn retten, hatte ste zunächst de» Kreuzweg' Müller aufgesucht, ihm alles mitgeteilt und ihn gebeten, sie in die Stadt zu begleiten. „Ihr habt euch beide bewährt." sagle der alte Wohlmut gerührt, „und Herzen, die im läuternden Jener harter Prüfung zu-samniettgeschmiedet stiid, solle» niemehr vo» einander lassen." .Ach. ich fürchte, der Bater wird nichts davon wissen wollen," meinte Grete traurig. »Er ist in junge» Tagen mein Freund ge« Wesen," sagte der Müller zuversichtlich, .laßt mich nur mache»." Schon am folgenden Bormittag erschien er in festlichem Gewände, eine» Blume»-strauß im Knopfloch, auf dem llrsäßhof und verlangte, den Bauern zu spreche». Verdrossen und ärgerlich ließ Mangold den unerwünschten Besuch eintrete». Mit der Kunde von der unerwartete« Freilassung des jungen Wohlmut hatte er zugleich die nähere» Umstände derselbe» erfahre» und statt vo» der Liebe des Mädchens zu dem treue« Bursche» gerührt zu werde», hielt er noch inimer mit trotzigem Eigensinn an sei-neni ursprünglichen Plane fest. Daß der jnnge Baron die Grete um ein nächtliches Stelldichein gebeten und ste stch dazu eingefunden, bestärkte ihn nnr in seiner Hoffnniig für die Zukunft. Bloß der Zufall hatte verhin-dert, daß das Schloß des Freiherr» mit allen feine» Schätze« i» Schutt n«d Asche lag, »nd vielleicht tat ei« andernial das Feuer, vor dem niemand sicher war, gründlicher sei« Werk. Aus solchen Gedanken auffahrend empfing er den. Kreuzweg-Müller. .Ich komme meines Sohnes wegen," sagte der Alte Da« WntifcnanttNfmal in Schild«». (Stil t«ru hast ihn an» l . Hanse gejagt, weil dn d<> wahren Sach verhalt unyt kanntest, jetzt indessen--" .Die Sache ist erledigt, ich will nichts mehr davon wlsien," erwiderte kurz nnd »nsreundlich der Bauer. .Aber uusere Kinder lie-ben sich »nd wir sollte» sie glücklich niache». Wenn dir mein Hans al» Schwieger-söhn willkommen ist. so schlage ein." Kalt nnd finster hielt Mangold seine Hand zurück. statt sie i« die dargebotene Rechte de» Müllers zu le-gen. »Meine Tochter kaun bessere Partien machen." »O. das ist es, wir sind dir »icht gut genug!" rief der Krenzweg-Miiller beleidigt. »Stolz und Reich-tnm habe» dir de» Sinn verwirrt, aber denke a» das Wort: »Wer stch selbst er-höhet, der soll erniedrigt werden." Mögen sie dich kurz, »d» aber ich konnte dir nicht zürne». zehnmal den Dorfkönig nennen, ich bettle auch vor einem Möiiig nicht." Mangold lachte höhnisch auf. ..Gut, dann sind wir fertig mit miteinander." Der Krenzwrg-Miiller wandte sich kurz um. .Gott besohle«, llrsäßbauer, und möge dich das Wort, mit dem d» zwei Herzen grausam auseinander reißest, nie gereue«!' 5. Jahre waren seither vergangen. aber die alte Kuukel-Bertha lebte inimer noch und wieder saß drr Ursäßbaner wie einst finster brütend in ihrer schmutzige» Hütte. In seinen starren, tiefliegenden Auae» leuchtete ei» »»heimliches Feuer, während seine Gestalt gc bengt, sei» Gesicht stark gesurcht und gealteri war. Wie ein düsterer Schatte» des Irr stnns nachtete es aus seinen Zügen und die Alte, die ihn lauernd beobachtete, schien da mit zufrieden. .Ist anders gekommen al» Ihr dachte«.• sagte sie kichernd, »wird morgen ein glii» zendes Fest werde» droben aus deni Schlösse und Ihr seid nicht einmal geladen." »Ich werde uugeladeu kommen," stieß de. Baner zähneknirschend hervor, »und sie solle» wahrlich keine Freude daran haben." »Recht so, Mangold, sind auch unsere Pläne gescheitert, die Rache bleibt im» borl> Wißt Ihr, wie geschrieben steht: Zahn „in Zahn. Auge um Auge. Blut um Blut. G,> ist die Vergeltung, die Gott gebietet, nut> sie haben » verdient um Euch, um mict," »Um Such?" fragte drr Bauer, »ichwiiiue nicht, wa» sie Such getan." In den halberloschenen Augen der Alte» flammte e» blitzartig aus. »Wa» sie mir gc tan? Wäret Ihr so »lt. Bauer, wie 16). Ihr würdet es auch nicht vergesse». Wie sie Euer Kiud verschmäht, so haben sie'« mir gemaä» Zum Zeitvertreib war ich gut genug, aber »Wie, der alte Baron hatte Euch--* »Richt er, sein Bater war'», al« er juiiii war, aber einer ist wie der andere und ich hasse die ganze Brüt. In der Residenz war », wo ich ihn kenne« lernte, unter falscher Ma»ke schlich er stch iu mein Herz, täuschie meine ehrliche, alte Mutter und verlocklc mich mit heuchlerischem Eide. Liebe. Glück. Jugend, alle» opferte ich ihm, brach meiner Mutter Herz, und dann al» ich ihn an fein Versprechen mahne» wollte, da ward ich grausam verstoßen und er »ahm ei» reichen, adeliges, stolzes Weib. Damals habe ich zu Gott gefleht, daß er mich nicht sterben lasse, bis ich Rache genommen und er hat mich erhört. Begreift Ihr ». Ursäßbauer. warum ich noch lebe? De« Ehrlose» tdeS Himmels Vergeltung nicht erreicht, aber seinen Kindern ste aufgespart geblieben nnd Ihr müßt ihr Werkzeug sein!" ' Erschöpft vo» der Leidenichast. mit der sie gesprochen, sank dao he^enhaste Weib ans de» Lederstuhl zurück. Der Bauer fühlte sich mit fortgerissen von diesem »n-versöhnliche» Haß. »Ader wa» soll ich tun, kann icli die Verlobung de» jungn, Herr» mit dieser Baroni» von Steniheim hindern?" fragte er zögernd und »u schlüssig. »Was da« erstemal mir, hingen, kann da« zweite mal glücken. Wollt Ihr e« ruhig mitausehe«. wie den Plav. der Eurem Kinde gehört hätte, eine andere einnimmt? Ihr seid feine und schwach geworden, sen Ihr zu trinken begonnen Aber wenn Ihr den frei, denjnbel vom Schlosse Hör:, wird Euch die Kraft sch- » wieder kommen!" Der Ursäßbaner ballte die Fäuste, da« Höhnisch. Kicher» der Alte» wühl:e wie fressende» Feuer in ih»' Dieses Berlobnngsfest im Schlosse war ein Schimpf fiir ihn, da« ga» e Dorf hatte mit der Zeit seine Pläne durchschaut und der einstm, Dorsköuig war znm Spott geworden. Das ertrug er «icht. M>i iinsterem Entschlüsse erhob er stch und reichte der Alte» die Han> »Sie sollen es büßen, der Alte, drr Jnnge, sie alle, ich rfirti Euch, Knnkel-Bertha, verlaßt Euch darauf!" —---- «»5 Tcntich-citbiucfinfnln: (Gemischte Besitz»», »er Slati»» Ie»sel«»ach. (»til ?»x« > •'ur irlbru Stünde war Grete daheim in ber Milchstnbe be» iriiditiflt dik ihr null den MSgden gebrachte frischgemolkene Milch i dir zum Transport »ach der Stadt bestimmten Blrrf>slefriTic ' >!iiit" dreiundzwanzig Jahre» war sie ernster nnd reifer, doch , .'Miorfi schöner geworden An Stelle der einstigen schelmische» vn'itri'fcit war ein etwa» schwermütiger, leidender Zng ans ihrem lichte hervorgetreten, aber Mut und Hoffnung waren nngebn" geblieben, so schioer sie auch unter dem Schicksal litt. Hans. s,r nieder a»s des Paters Mühle Arbeitete, war ihr ja alle die talire hindurch treu geblieben »nd wartete noch immer aus die Dickliche Wendnng. die sie täglich mit innigen Gebete» vom Him-iticl erflehte», Nur stiir« s,r und fester war in all » r herben Prüfung ihre >. cl>e geworden und so urt sie stch heimlich sahe», suhlte« ste es, daß keine ■"^cht der Erde ihre Herzen trennen könnte. Jetzt weilten die Ge-danken des Mädchens frolien im Schlosse, wo * in Abend zuvor der jungt Baron mit seiner ^raut, einer schönen luid reichen Erbin aus der Residenz. nnd zugleich »,ie seiner Schwester, die iiei» Familienseste bei» wohnen und fortan im schlöffe bleiben wollte, kingetroffen war. Ob die t'ieschwister wohl »och per einstigen Gespielin auf den, Ursäghof dach-ie»? Ach. i» seinem jnii-gen Glück würde Ferdi-».nid ste längst vergessen llstben.--— Sie wurde mitte» in iluer Betrachtung unter» li rochen, denn eine der Mägde stürmte aufgeregt liereiu und rief: .Fräulein Grete, es kommt Pesuch, der junge Herr vom Schlosse und feine Schwester. sie haben nach Ihnen gefragt." .MeiuGott." rief da» Mädchen zugleich er-schrocken und freudig überrascht. .Du hast sie doch ins Haus geführt?" .Ich habe gesagt, dah Sie hier sind, und sie kom-inen hinter mir drein." Sie hatte kanm aus» gesprochen, als die in den Karten führende Tür der Milchstube geöffnet wur-de und ein junger, schwarz-gekleideter Herr, am Arm eine hochgewachsene, ele-gante Daine, auf der Schwelle erschien. .Ah, das ist sie ja!" . .Grete, meine liebe, alte Freundin, lieht man Euch endlich wieder!" .Gnädiger Herr, gnädiges Fräulein, ja sind Sie eS wirtlich, und kommen zu mir!" stotterte Grete verlegen. Bruder »nd Schwester reichten ihr die Hand. „Wie konnt Ihr denken, da« wir Ench vergessen," meinte Agathe. Grete konnte stch noch immer nicht fassen. .Nein, die Über-rafchnng. verzeihe» Sie nur, daß Sie »iich hier, - die ungeschickte Magd hätte , .Nicht doch." lächelte Ferdinand, .grade hier, wo wir >o o,t als Kinder spielten, wo so viele srenndliche, alte Erinnernnge» answache», wollte» wir Ench begrüfjni. Und nicht wahr. Grete. Ihr habt mir doch allrsverzirhr». dirdiimmr Geschichte vondamols ?" ,O, Sie wäre» ja immer so g»t zn mir, Herr Baron, »nd »iir selber tat es ja weh. Ihnen nicht Lebewohl sage» zu können." Münchener llindl. Räch dem «emittde v»» Tobn» R»I,»ih-l. «Mit »et Ph»togra»h>ich>'» <«rkUirt»it In «>«rlin > .Nnn. das ist lauge her. aber was macht Euer Bater? In Gretens Gesicht zuckte eS fchinerzlich. .Ach, dos ist ,a mein schwerster Kuminer. Er ist »icht mehr, was er war. Ich wein »icht, was über ih» gekommen, aber oft scheint es mir, als drucke ihn eine schwere Schuld, die er gewaltsam betäuben will. Er hat sich dem Trnnke ergebe» und sein Gemüt ist verdiistert. Ihr glaubt nicht, was ich darunter leide." ^ . . .Das tut mir von Herzen leid," sagte Ferdinand, .doch um so lieber möchte ich Ench eine Freude machen. Ihr wint ja, ü>rete, da« ich morgen meine Berlobniig feiere. Möchtet Ihr nicht meine Braut kenne» lerne»?" „0. von »erzen gern." , .Meine liebe Klara Hai denselben Wnnsch. denn ich habe ihr ost von Euch erzählt, Drum dürst Ihr mir'« nicht versagen und müßt morgen znai Feste auf das Schlon kommen." .Wie, ich, ich sollte" --rief Grete freudig überrascht. .Ihr seid nn« wie eine liebe, alte Freundin will« kommen," bestätigte nun Agathe. .Aber mein Bater wird niemals — —" .Er braucht es ja uicht zu wissen. Ihr werdet Euch schon heimlich hin-iiberschleichen können." „Ach, wenn es mög-lich wäre, ich käme ja zn gern." .Ihr müßt kommen, hört Ihr. es gibt keine» Widerspruch," sagte Fer-di»a»d..versprechtmir's. Grete." Sie konnte de» herz-lichen Bitten der Geschwister nicht wider-stehen und schlug in die dargebotene band ein. .Ich will's versuchen, Herr Baron." „Gut denn, und jetzt wollen wir gehen. Euer Bater ist ja.wie ich hörte, nicht da, aber wenn tr zurückkäme nnd nnS hier sähe, könnt« er Berdacht schöpfen. Lebt wohl, Grete. bis morgen. Aber wenn ich Ench fönst noch einen Wunsch erfüllen kann, so sagt ihn." Das Mädchen seufzte nnd Tränen traten in ihre Augen. Ach, Herr Baron, meinen Herzens-wünsch kann niemand erfüllen, als mein Ba-ter, nnd der will nichts davon wissen." Der Baron betrachtete Ener Herz ist auch nicht <»!« Teilt.» sie prüfend. „Grete. ich glaube gar. mehr frei?" Das Mädchen errötete. Sie kenne» ih», »err Baron. lenen braven Burfche», den Sie damals vor Gericht hochherzig beireiten, ich habe ihn von Herzen gern, nnd längst wäre ich die Seine ge- geworden, wenn —" .Der? So glaube ich. dan Ihr eine gnte Wahl getroffen. Grete. und wünsche aufrichtig, das; alle Eure Hoffnungen sich doch »och erfüllen." . .Za. auch ich will Gott darum bitten." ,agte Agathe gerührt, .nnd »nn adie«, Grete, auf Wiederfehen. morgen im Schlosse." (£ diIiifi !»>«> > 1- 144 stA 0M IMZ »IIK.NUR Der »sterreichifche Minister vo» Ztremayr Ter in Pottschach ge-stoibeue »fterreichische Staatsmann »ail V. Slremayr war 1823 in Graz ge-boren und trat nach Absolvierung seiner Studien in den Finanzblenst seine« Baterlonbe«. An» dem steirischen Mürztal In da« Frankfurter Parlament ge- wühlt (IS48), wurde er Mitglied der grob-deutschen Partei, Spü-ter wurde er Staat«-anwalt in Graz. Ml-nisterialrat, Landtag«, abgeordneter, endlich ItiitcrridjUimniftcr (1870- 7v>.«»rzeZeit war er (187'J) auch Ministerpräsident. (»11. ter übernahm er da« Justizministerium. 18811 wurde er Mitglied de« Herrenhau» se«. 1801 Erster Prä-sident de« obersten Gerlchl»hof», Das nenr Gneisen-»»benkmal in Schild-au. Am 3. Juli errichtete da» Stüdtchen Schlldau seinem grvß-ten Sohne, dem G«-neralfeldmarfchaNGraf Neldhardlvon Gneisen-au, ein sehr würdige« lenkmal. E« erhebt stch mitten ans dem großen, freundlichen Marktplatz» «nd trägt (Wut getroffn). * „so* leid) Ihrer ilrau ist doch sehr gut getrosten'" «Zum Widersprechen ähnlich!-- aus hohem, steinernen Sockel dle überlebensgroße Büste de» Feldmarschall» Die an dem Sockel angebrachten Relief» stellen Ereigniss« au« dem Leben Gn«is«nou» dar. Di,,er wnrde bekanntlich im Jahr 170» al» Sohn de« beim sächsischen ttantingent der Reich«arrnee dienenden Leutnant» v. Neidbardl geboren. Die Mutter, au« einer angesehene« Würzburger Palrizierfamil» /lammend, beglei-tete ihren Gallen in den Feldzug und schenkte ihm mitten » den Sri«g»wi,ren. während die siegreichen preußischen Druppe» de» großen Friedrich heranrückten, am 27. Oktober einen Sohn. Bor den Preußen flüchtend, verlor sie vo» dem Ba»«rnwage» i» der Nacht de« 3. November de« Jüngling, der Indessen von einem Soldaten gefunden »nd armen Leuten in Schiida» 1» Pflege gegeben wnrde. wo der heranwachsende »nabe splter die Gänse hütete. Seine Mutter war vor Schreck über den Perlust de« Kinde« gestorben, der Vater blieb in den ltrieg«wirren verschollen, Erst mehrere Jahr« später nahm der Großvater da« Kind zu sich nach Würzburg. wo »» nunmehr standeigemüß erzogen wurde, Nach beendeter Schulbildung besucht« Gnelsena» die Universität in Erfurt: nach dr«ijährig«m Studium aber trat er. wi« sein Pater, In ba» Waffenhand, werk ei«. Und wa» der »lustig» Güns»junge von Schildau in dieser Laufbahn geleistet hat, da« weih heut jede« Sind in deutschen Landen — ja sein Ruhm ist für alle Seiten in die Annal«» der Weltgeschichte eingezeichnet. Aus Drntsch Zübwtstafrika. Vom »riege gegen die herero» bringe» wir heute eine Aufnahme, welche un» die gemischte Besatzung der Station De»f»I«bach zeigt. DaS ..Münchener «iubl" ist eiu Lieblingtvorwurf der in der Isarstadt lebenden Maler: kann, einer von ihnen, der «icht einmal sein München»? Uindl malte, Piele von diesen Bildern sind, wie die von Fr. A, «aulbach und Piglheiin, berilhmt geworden. Meist stellen die Maler da« Wapvenkind drr bierfrdhlichen Stadt, dem Wappen selbst entsprechend, al» ein Mädchen dar: Tob» Rosenthal hat e» einmal ander» versucht. Und ich glaube, auch sein .Münchener Rlnbl" wird Beifall finden. Wibrrspruch. Sommerfrischler /zum andern, in einer alpinen «». g»»d>: ,,E» ist wirklich entzückend hier, man genießt alle» so natürlich und un. versülschl!" — Der andere: .Haben Sie schon einmal Butter hier gegessen?« Kindermund. Der kleine »arl: „Mch, Onkel, schneide mir doch ein Stückchen Schinken ab! — Onkel: .«««halb denn ich? Laste ihn dir dpch von deiner Mama abschneiden.- — Der klein» Karl: .Ach »ein, Onkel. Mania sagt inimer, du schneidest so sehr dick auf!' iirrschnappt. .Meine süß», kleine Freundin, ich lieb» Sie unautsprech-lich!" — „Bah. Herr Leutnant, wi» oft haben Sie da» schon gesagt!" — ,Za. aber Ihnen zum ersten Male!" So« Herzog (fntil August von Sachsen-Gott,». Sine» Zage, war Na-voleon l, bei d«m Herzog ffmil August von Sachsen-Golha. drr bei Ihn, s»hr in Gunst stund. zn Besuch und sah z»m Fenster hinan«: dabei trat er dem hinter ihm befindliche» Herzog ans den Fuß. Sr dreht« sich sofort um «nd rief: .l'artlonncx!* ?er Herzog aber sagte lüchelnd: ,O Sire. da« sind wir kleine Fürsten nun schon gewöhnt,' — In Altenburg, da» danial» mit Wuth« |,fr dnnden war. hatte der Herzog in demselben Hanse im Erdgeschoß da« $)• han», im ersten Stock die Bibliothek eingerichtet, Da« zeigte er einem Ftm, mit d«n Wort«»: .Unten die Wüsche und oben da« Gewäsche,' s, ^»rückgegedeu. Allere Schwester: .Schäm» dich. Fritz, bist , blieben," — Bruder: .Wer weiß, ob du nicht auch noch 'mal fitzen bleib» Der Himmel wird anSgrsPiclt! Im Sommer d»« Jahr«« ih11 u„|l(,. in Wie» ein« große Lotterie veranstaltet, deren Hauptgewinn eine große einträglich«, bei Wie» gelegen» Herrschast. die man wegen ihrer schönen Laben .Himmel" nannte, bildete. Da« Lo» kostete vier Taler »nd wer mehre Lose nahm, bekam noch einig« al« Zugabe umsonst, Auß«r dieser Hrrrscha -zu der noch ein b«d«nt»ndr« Landgut in Asper» g»hSrl», und di« gerichtli,-' ans 2,AQ9,IIA Gulden geschützt worden war, wnrde auch eine ansehnliil. Sammlung vo» zweihundert i» Goldrahme» gefaßter Olgemäld», unter den. sich Bilder von Lorreggio, Guido Reni. Rafa»l. Meng«. Rembrandt. Rubei-van Dyck und ander« große Meister befanden, verlost. Sin Leipziger P, frssor nahm fünfundzwanzig Los« und gewann - Ii laler 8 «roschen! 7 .Himmel' fiel ei»«n> armen Ökonomen mit starker Familie z». 1, mmuL i n IN u rz. I U IC »I » Die llderwinternngSräunie für (Htmufc müssen jetzt instand g. werden. Wo e« nötig ist. schaffe man Sand, Kohlenlosch oder Erd« zum o schlagen bei »nd lüfte flkißig. Da» Schnäuzen ist in der allgemein üblichen Art. wonach beide Rast! lScher mit dem laschentnch geschlossen werden, und der Naseninhalt h«n,u znpresteu versucht wird, durch»»« nachteilig Durch den Luftdruck wird > mit dem Gehürorga» in Verbindung stehende Eustachische Röhre »rw»itm in der Nasenschleim mit seinen Mikroorgani«men hineingetrieben. Da» ist »ainei. lich dann gefährlich, wen» man unter Hal«- und Mandelentzündungen, Schm fen k. lridet. Da» Reinigen der Rase hat nur In der Weise zn geschehe. daß abwechselnd da« eine »nb da» ander» Nas»nloch mit dem laschentnch g . schloss»« und so der Naseninhalt nur einer freien Öffnung entleert wird. Di« Aufzucht de. Rätselhafte Inschrift. jnnge» Snten ist nich> (StlbftUcfenntnl« Ahatvcr«. de« ewige» Juden.) schwierig, wrnn man nur »in wenig praki sche« »»schick und 0-fahrung brsitzi: sie i sogar unter Umstünde» ganz unabhängig von m»nschlich»r Fürsorge, wenn man nämlich da? Glück hat. über »inen an Pflanz»«, namentlich Wass«rli»s«». wiche» Deich verfüge» zu künnen und Raubwild nicht zu fürch ten hat. Hier finden dir selben unter Führung el. ner gut»n Mutter oder sichert» Stiefmutter alle», wa« sie zu ihrer Erhaltung oder Entwickelung bedürfen. Sie können hier-selbst ziemlich ungünstige Witterung ertragen, zur r»chten Zeit werd«» sie von der sorgsamen Mutier erwärmt, die Bew«. g»ng aus dein Wasi»r. da« pfeilschnell» Haschen nach den Insekten fördert di» Blutbewcgung. stärkt si» nnd härtet sie ab. F«hll », «i»««, lo!> chen Gewässer an Wasserlinse», so läßt ma» si» in Massen -»»schütte», womvg-lich schon vor der Besetzung mit den Sntchen. «ber auch ohne dies» finden die stinken D!»rch»n immer etwa» z»r Stillung ihre» Appttit«», Jnsrkten und Mücken, welche ste mit unglaublicher Gewandtheit zu sangen wisse«. Logogriph. Sie gleichen ganz dem irischen Vrbcn, Sldm heiter bald, bald taub dahin, Sie weiden, »I al» Mops gegeben, Manch tzilfel«ch«ndein Nlewinn. Julln« ksaick. Rätsel. stiebst du mit tuctilfleiititer Hand »er ffatti» an zwei 'jeichen: Xu Ivirst im Cftermctirr ».'and, K F. B Quadraträtsel. »ie Buchstab«» in »elxnslehendem Quabra, sind so z» «m stellen, 6cift die wasierechien Reihen «iirter von iotgender »edeu rnn» ergeben: >1 Sine Blume. ?» «inen bevorzugten Stand. 3) (Un Werkzeug, auch eine Waffe. 4) ilinen Laublianm. Die senkrechlen Leihen bezeichnen: >) »inen «»get. ,» (Clnen grohen in Preußen. D Ilinen starten Strick. «) tftn alle« l'Ungcnmah. «usldiung folgt lit nächster Nummer. AuslSsunge» a»S voriger Rttmmer: le« Worträtsel«! Sviel. Hage». Splelhage«. — ?»r Scharade: r„ch. Siele. _Tachsteln. Hut «echie uorvedalie». «eianHooeiliche Redaktion von Ernst Blelfier. gedrucki und herau»gege»e» von »reiner & Bletfler in Stuttgart.