Lchriftleitung: vkathausgasse Nr 5 r«l«»h»» Rx. ti. interntban. « »,chl»»»e ZdglUt (bit ■ ulnobmt I« «o»». ». iftier-t»gtf »o> 11—l*Utr nix. H»>dl»r„d?n nxtbe« mch, iiütfjfjrtm, ■nmtniffc e,bii»«n> »ttflt trtUlfflsJllJt- Hnfünblganjen nmml die *m»oItuaa geae» «eretbnina d» biiitj» ftfl-gefteOtea Hebllhre» entgegen. — M Wiederholungen VTeit- 5" «Wriil 1» MmtsMkri« H-lbtiihri, . . . K ®onij«t>rlg . ... IC 1*.— ftürl »„»land «hSde» ftch bi« Oc)a^*qarin bereits Aufenthalt genommen. D>e müssen eben etwas dichter zusammenrücke», dann habt Ihr noch sehr gnt Platz." Ich bin nun keineswegs etwa verwöhnt, was mein Nachtlager auf der Reise betrifft, aber es schien mir doch nicht ratsam, mit den zehn oder zwölf Abenteurern in einem Stall zu schlafen. Das schien den Wirt zum Nachdenken zu timme». „Vielleicht habe ich noch ein Zimmer für Euch, dann muß ich eS aber erst in Ordnung bringen lassen." „Gut, Sennor." erwiderte ich, „meine Leute hier können im Stall schlafen, aber ich will sür mich ein Zimmer haben. Ist noch eines frei?" .Kein einziges. Aber eines könnte eventuell sreigemacht werde»." „Ich kann warten. Der Preis ist »ebensächlich." „Der Preis beträgt fünf Piaster." „Gnt." „Voraus zn bezahlen, natürlich . . ." Seite 2 Kjentsche Wachl Nummer vl syst : mattsche Germanisiern ng (?) durch Bcamtenernenniingeii in S ü d st e i e r m a r! und Körnte», auf die Germanisteruni der Staats-bahnen in Böhmen, Mähren und Schlesien und den südslawischen Ländern, auf die Nachgiebigkeit gegenüber dem deutschen Tenor (!!) in Wien durch die Vorlage der sogenrnnten Sprachen-schutzgtsetze zur kaiserlichen Sanktion, auf die Erteilung der Konzession ver bosnischen Agrar-dank, auf das System der Beamtenernennuiige», daS der deutsche LandSmannminister mit dem Deutschen VolkSrate eingeführt hat, und auf die Sprachen» und KreiSeinteilungSgesetzentwürfe. Die slowenische lliiiorr-Mtosruge. Zn den Kampf zwischen den beiden sich immer mehr befehdenden windischen Parteien hat die Uni-venitätsfrage neuen Nährstoff gebracht. Im Prinzipe sind sie sich zwar einig; beide beharren aus der ebenso frechen, wie wahnsinnige» Forderung der Errichiung einer slowenischen Universität, nur sind sie sich über die Mitiel und Wege zur Erreichung dieses Zitlts nicht einig. Die eine wie die andere Partei ist von der gänzlichen Unnol Vendigkeit, wie von der Unmöglichkeit der Errichiung einer windischen Hochschult überzeugt, allein beide hallen daran fest, um ihren Wählern gegenüber im Nimbus des unermüdlichen und tatkräftigen Volks-Vertreters zu erscheinen. Bon slowenischliberaler Seite wurde der Vorschlag gemacht, es mögen die slowenischen Anwärter auf Proiesforenposten an der künstigen slowenischen Universität >>ch als Privatdozenten ander tschechischen Universität in Prag habilitieren. Die tschechische Universität war aus diese Anregung bereitwillig eingegangen und halte ihre Unterstützung zugesagt. Nun wird aber von llowenischkleritaler Seite dagegen Einwand erhoben, weil die Partei der Ansicht ist. daß die Univkrsttätsfrage auf geradem Wege gelöst werde» müsse. Eniweder die Regierung willigt in die Grün-dung der Universität, dann sei das Präger Experi-ment überflüssig, oder aber man verweigert die Er-richlung der Hochschule, dann sei die Bemühung der jungen Lehrer ganz erfolglos In slowenischliberalen «reisen ist man über diese Haltung erbost und sagt, damit treibe man nur Wasser aus die deutschen Mühle». Der „Slowenski Narod" bat sich mit dieser Frage in den Leitau'sätzen der Nummern 241 und und 242 seines Blatte» mit dieser Frage eingehend Was blieb mir anders übrig, als zu bezahlen. Kaum hatte der Wirt das Geld in der Tasche, da verschwand er. Die Kerls gingen nach den Stalle nnd ich blieb allein. Um die Zeit totzuschlagen, suchte ich die so-aenannte Gaststube aus. Ueber mir hörte ich Menschen schnell hin- und hergehen. Man fluchte und schwere Möbel wurden zurechtgestellt. ES wurde also offen-bar eine Kammer für mich in Ordnung gebracht. Doch, war es die angsterweckende Finsternis, die mich umgab, oder das eintönige Klatschen des Regens, oder vielleicht die traurige Herberge . . . es war mir als ob plötzlich die Angst meine Kehle zuschnürte und all die Borbereitungen über meinem Haupte schienen mir in hohem Grade nnheilver-kündend. Aber der Wirt kehrte bereits znrück und ohne Zögern folgte ich ihm. Das Licht, das er in der Hand trug, flackerte hin und her und mehr als einmal lief ich Gefahr, von der Treppe, die nicht viel mehr als eine Leiter war, abzustürzen. Endlich öffnete er die Tür eines Zimmers nnd stellte das Licht ans einen Tisch. „Wollt Ihr hiemit Vorlieb nehmen? Ihr seid doch nicht ängstlich oder abergläubisch?" „Nein " antwortete ich rasch, „aber weshalb fragt Ihr mich das?" „Weil gestern »achtS in diesem Bette jemand gestorben ist." „Eines natürlichen TodeS?" „Natürlich! Er stritt sich mit einem seiner Kameraden; sie wurden handgemein und später wnurde er mit drei Kugeln im Leibe nach oben ge. besaßt und nachzuweisen gesucht, daß der Weg zur Errichtung der slowenischen Universität nur über Prag gehen könne. tri seiner Blattfolge vom 10. ds bespricht er rage abermals und macht hiezu folgende Bemerkungen : «Es kann die Notwendigkeit nicht geleugnet werden, daß unsere zukünftigen Dozenten, wenn sie auch die gelehrte Sprache noch so gut beherrschen, sich bestreben, noch mehr Uebung darin zu bekommen, w daß sie im Stande sind jeder in seinem Fache in schöner, fonnvollendeter Spvache vorzutragen. (Bis jetzt ist diese .gelehrte" Sprache nur soweit fertig, um in ihr höchstens einen Katechismus, einen Bauern-kalender oder eine Dorfgeschichte, die aber das Volk auch nicht versteht, zu schreiben. Anm. d. Schriftl.) Das iit ganz erklärlich. Wir haben nur wenige wissenschasiliche Schriftsteller, und die Mehrzahl der» selben schreibt in der deutschen oder einer anderen Sprache. (Ganz erklärlich! Denn slowenisch .wissen-schasilich" schreiben kann er einfach nicht, weil die Sprache noch nicht da istl Anm, d Schriftl) Der Narod sagt weiter, eine Ausbildung der zukünftigen slowenischen Dozenten sei nur in Prag möglich, den» die tschechische Nation habe der ganzen Welt soviel« Beweise ihrer wissenschaftlichen Besähi-gung gegeben, daß es am besten sein wird in ihrer Flaggt so lange zu segeln, bis es den Slowenen möglich sein wird, selbständig aufzutreten, Die .liberalen" Slowenen sind wenigstens ehr« l'ch, den» sie gestehen ganz offen, daß für die Er-richlung einer slowenischen Hochschule die Grund-bedingungen, eine entwickelte spracht. Lehrbücher und Lehrkräfte, fehlen. Bescheidenheit darf man ihnen aber nicht nachrühmen; sie verlangen nichts weniger, als daß die Regierung die zukünftigen Dozenten an der Präger Universität nicht nur unterstütze, sondern auch honoriere. Die UnterrichlSverwaltung ist diesem Plane der liberalen Slowenen aus halbem Wege entgegenge-kommen, denn wie wir erfahren, ist .s den slo-weniichen Hochschülern aus der tschechisch»» Universität in Prag gestattet, die Prüfungen in demicher Sprache abzulegen. Darin liegt aber wohl auch wieder der Beweis, daß die slovenische Sprache so rückständig ist, daß in ihr nicht einmal theoielische Prüfungen möglich sind. Die kleiikalen Slowenen sind anderer Meinung; sie verlangen die sofortige Errichtung der Universität. (Zm vorigen Zahre hat Sustersic erklärt, daß die Errichtung einer slovenische» Universität erst in 5t) Jahren möglich sein wird!! Anm, d Schriftl.) Jesuitismus hastet ja jeder klerikalen Partei an. Diese Partei weiß auch jetzt ganz gut, daß die slo» wenische Universität wohl noch für länger als ÖO Zahie ein Ding der Unmöglichkeit sein wird, aber um ihre» Wählermassrn, die davon kein Verständnis haben, zu imponieren stellen sie scheinhtilig diese Forderung, schafft. Deshalb mußte die Kammer erst wieder in Ordnung gebracht werden. Nun, gute Nacht, Sennor, und angenehme Ruhe!" Er machte eine tiefe Verbeugung nnd schloß die Tür von außen ab. Was er mir erzählt hatte, war ohne jeden Ein-fluß für mich gebliebe». Ich hatte schon ganz andere Abenteuer erlebt, zudem war ich äußerst müde. Ich begann mich also auszukleiden, das heißt ich legte meinen Hut ab und zog meinen Rock uud meine Schuhe aus. Ehe ich mich jedoch zur Ruhe legte, unterwarf ich jedoch das Zimmer erst einer sorg, fältigen Unlerfuchnng. DaS Mobiliar bestand ans einem Bette, einem Stuhl und einem wackligen Tische. An die Tür war ein Stück Papier geklebt, worauf in schauderhaftem Gekritzel folgende Bekanntmachung geschrieben stand: 1. Wenn es in das Bett regnet, findet der Reisende in der Fensterdcke einen Schirm. 2. Es wird ersucht, die Decken nicht mitzu» nehmen. 3. Gäste, die gewöhnt sind, mit den Schuhen an den Füßen zu schlasen, werden ersucht, diese erst zu pntzen. 4. ES wird ersucht, nicht zu erschrecken, wenn in der Gaststube geschossen wird! Die Offenheit deS Wirtes, der seine Gäste wahr-scheinlich nach ihrem Aeußeren einschätzte, amüsierte mich köstlich nnd ich legte mich, meinen Revolver griffbereis, in daS Bett. Es war meine Gewohnheit, zu jeder Zeit Lektüre bei mir zu führen, und so spät es auch sein mag, stets lese ich noch einige Zeit im Bette. So auch diesen Abend. Nach einigen Minuten fiel durch eine nnge- Wir Deutsche haben nach wie vor für diese frechen Zigeunergelüste eines rückständige» Natiönchen« nur die Worte: „N e und nimmermehr!" Nicht ein-mal die Errichiung einer slovenische» Lehrkanzel ent» spricht einem Kulturbedürsnisse des SlowenenvölkchenS geschweige denn eine Universität. Mögen sie nach 50 Jahren wiederkommen, da wird vielleicht die Frage wenigstens erwägenswert sei». Für Hirnge-spinnst? und Trutzzwecke einer ohnedies über die Maßen ve> hätschelten Ration, darf kein Heller hinaus-geworfen werden; die deutsche Steuerkrone ist für bessere und notwendigere Zwecke bestimmt! Anträge und Anfragen drsDeutschnationalrnVrr lrnndes. In der Sitzung vom 22. Oktober: Antrag der Abgeordneten Dr. Stölzl, Erb, Hneber. Dr. von Oberleithner, Marckhl, Dr. Weidenhoffer, Dr. Perathvner und Genossen, betreffend die gesetzliche Regelung der Verhältnisse der k. k. Finanzwache. An-trag der Abg. Dr. Stölzl, Dr. Sylvester, Dr. von Oberleithner, Erb, Dr. Weidenhoffer. Marckhl nnd Genossen, betreffend die Verbesserung der Lage der Altpensivniste». Antrag der Abg. Dr. Stölzl. Dr. Sylvester, Erb, Dr. Freiherr von Ehiari, Wastian, Dr. Weidenhoffer, Marckhl und Ge-noffe», betreffend die Verbesserung der Lage und Raiigstellung der k. k. Amtsärzte. Antrag der Ab-geordneten Dr. Stöl l, Dr. Sylvester. Hneber und Genossen, betreffend Errichtung einer Hochschule in Salzburg. Antrag der Abg-ordneten Dr. Stölzl, Hueber, Dr. Weidenhoffer, Erb, Dr. von Ober-leithner, Dr. Perathvner niid Genoffen, betreffend Neuregelung der Bezüge und BornickuiigSverhältmsse der Bediensteten der k. k. Staatsbahnen. Antrag der Abgeordneten Dr. Stölzl, Dr. von Hofmann und Genosse», betreffend üic Milüiuptiijuinisteir, alten Stils. Antrag der Abgeordneten Dr. Stölzl, Erb, Dr. Perathoner, Dr. Weidenhoffer, Dr. v. Ober-leithner und Genossen betreffend Einreihnng der Osfizianten nnd Kanzlisten in den BeamtenstalnS der k. k. StaatSbahnen. Antrag der Abgeordneten Dr. Stölzl. Dr. Sylvester nnd Genossen, betreffend die Rnhebezüge der Peusionisten alten Stils der k, k. Staatsbahnen. Antrag der Abgeordneten Dr. Stölzl, Marckhl, Erb, Dr. Perathoner nnd Genosseu.be-treffend die Sleiiersreiheit der Schutzhütten. Antrag der Abgeordneten Dr. Stölzl, Erb, Dr. Weiden» hoffer und Genoffen, betreffend die Resorm der Kommniialpolizei. Antrag der Abgeordneten Doktor Stölzl, Hneber und Genossen, betreffend Vergebung von staatlichen Arbeiten und Lieferringen. Antrag der Abgeordneten Dr. Stölzl, Marckhl, Dr. von schickte Bewegung die Kerze auf den Boden, ohne anSzugkheil. Um ei»enr Brande vorzubeugen, bückte ich mich, »m die Flamme zu ersticken, und bei dieser Gelegenheit sah ich unter meiner Lagerstätte eitlen großen, in Linnen gepackten Gegenstand, der aufs Haar einnr menschlichen Gestalt glich. Im Nu war ich anS dem Bette. Alsdann kniete ich vorsichtig nieder und be-tastete das Paket. Ich fühlte einen Arm, ein Bein — es war also nicht daran zu zweifeln, es lag jemand unter dem Bette versttckt. Bereits hatte ich meinen Revolver ergriffen, als ich mich der letzten Worte deS Wirtes erinnerte: Die vorhergehende Nacht ist hier jemand gestorben. Nun war mir der Zusammenhang klar. Als ich kam, hatte die Leiche noch im Bett gelegen und um die fünf Piaster zu verdienen, hatte der Wirt den Toten einfach unter das Lager geschoben, in der Hoffnung, daß ich es nicht bemerken würd« . . . Natürlich dachte ich nun nicht mehr daran, schlasen zu gehen. Ich zog meine Schuhe wieder an und setzte mich aus einen Stuhl am anderen Ende des Zimmers. Von dort sah ich aufmerksam nach dem weißen Paket, das durch das flackernde Kerzenlicht gespenster haft belenchtet wurde. Ich merkte, daß ein Gesühl des Entsetzens mich erstarren machte. Welch schreck-liche Nacht erwartete mich! Ich wagte nicht, mich zn bewegen, doch was ich den folgenden Minuten geschah, war noch schrecklicher. . . Der Tote machte plötzlich eine Bewegung. Ich glaubte erst, daß es Einbildung wäre, aber »ein, der Tote bewegte sich bereits wieder. OmarK. Glätter zur Unterhaltung und Gelehrung für Haus und Fanlilie. 6« „DmtWen ZVacht^ i« ftifft. Er. 46 .Die 6uDmö11* «riajeim |*een oonntan ale uneniueitlidie 4»tilaut für die Leier Vr Deuticke" Wacki". - ähneln ist ..Die Sobmorf nick» «äuNich 1609 Aus meiner Aestungszeit. Von Fritz Reuter, eu« dem Plattdeutschen übersetzt von A G r u n d. 1.1. Fortsetzung. Haben Sie aber eine gewählt, dann müssen Sie sie auch behalten; denn für Fickfackereien bin ich nicht zu haben." Das waren — ich erinnere mich ganz genau — seine eigenen Worte. Wir bedankten uns und wollten gehen. Der Ge-neral rief uns nochmals zurück und sagte: ..Es ist hier bereits einer Ihrer Kameraden, er heißt Sch ... Sie mögen ihn wohl kennen. Der hat hier den dummen Stretch gemacht, daß er sich mit einem Mädchen ver-lobt hat. Mit einem ordentlichen Mädchen und ordent-lich verlobt. Dann habe ich die Erlaubnis gegeben, daß ihn seine Braut und deren Bruder wöchentlich dreimal besuchen dürfen. Darauf werden Sie sich nicht berufen, denn die Erlaubnis kann ich Jhnm nicht geben." — Wir antworteten, daß wir uns in solche Sachen nicht einlassen werden, von uns aus mag Sch... . sogar heiraten, wenn es der Herr General für gut befände. — „Solche Antwort habe ich von Ihnen erwartet", sprach er und wir konnten abtreten. Der General gab uns den Kommandatnrschreiber mit, der n»S den Weg weisen sollte und so schritten wir zur Wahl. Zum Glück war ich im Suchen solcher Wohnungen erfahren, denn ich kannte die Kasematten von Silberberg sehr gut. ..Kapitän", sagte ich, ..wir nehmen den zweiten Stock; es sieht zwar schrecklich aus und man fühlt sich unter dem Bogengewölbe wie in einem Koffer, aber es ist immer besser anderen Leuten aus dem Kops herumzutanzen, als sich selbst von Anderen auf dem eigenen herumtanzen zu lassen. Denn zwischen den einzelnen Stockwerken sind Zwischen-böden ohne Füllung, lediglich Bretter. Wenn es im Frühjahr zu tauen anfängt, so fangen sich die alten Dinger an zu drehen, die Wände zu triefen und wer unten wohnt bekommt alles doppelt. Wir wählten also das zweite Stockwerk einer Kasematte. Der Schreiber sorgte sür eine Bedienerin, diese wieder für Betten; unsere Bagage wurde heraus- i (#UA»rn3 ofrt»«*. gebracht und die beiden Gendarmen Res' uyd Prütz sagten uns Lebewohl. — Wie es wohl den Vater Res' mit seinen vielen schönen Quittungen aus der Kommandatnr erging? — Ich stellte an den Schreiber eine diesbezügliche Frage. Dieser antwortete, taß sich der General um solche Sachen nicht kümmere. Dies sei Sache des Platzmajors und dieser wird wohl morgen kommen und mit uns über diese Sache sprechen. — Der Schreiber war ein bischen neugierig, denn er blieb länger bei uns als er eigentlich zu tun hatte. Na, ich war auch neugierig und frug ihn, wie es dem Sch. . hier erginge; ich kenne ihn schon von Jena ans dem Untersuchungsgesängnis her. Die Antwort war: „Sehr gut." Ein Wort gab das andere und er erzählte zu-letzt eine kleine Geschichte von Sch ... und dem Ge-neral. Als Sch ... hier angekommen war und der General seinen Namen gelesen hatte frug er ihn, wer sein Vater gewesen war. „DaS war der NegimentSarzt Sch ... zu Gl..." Da hat der General die Hände zusammengeschlagen und ausgerufen: „Und den Sohn des Mannes der mir bei Waterloo das Leben gerettet hat, soll ich hier mit solcher Strenge behandeln?- — Er hat es so eingerichtet, daß es Sch ... nicht schlecht ging, dieser hat jedoch trotzdem viele dumme Streiche begangen. Ja, so geht es manchmal im Leben. Dieser Bursch hat es zu gut gehabt, während wir andere unter bösen Leuten litten und mancher dieser Last erlag. Sch ... gehörte unserer Verbindung in Jena an und spielte mit seinem Maul dorten die eiste Violine; als er aber dem Onkel Dambach in die Klemme geriet, als ihn Onkel Dambach am Kinn kitzelte und ihm vorpredigte, „er wäre ein philosophischer Kopf und er könnte das Objekt der Untersuchung in seiner ganzen Totalität umfassen", da kam bei ihm die erbärmlichste Eitelkeit zum Vorscheine, die jämmerlichste Schwäche übermannte ihn und er gestand nicht blos — das haben wir an- Ä tern Tag » getan — nein, et sing an jii dennit^ieren. SelbfNacht liefe er sich beim Kriminalrat melden, ihach. » seiner Erinnerung griff er Opfer für Dam-Din ihm ein armer Pastör auS Schlesien oder ejn ;t in Lachsen einstel. die dort vergnügt mit ihren lebten, so machte sich Sch... daS Beranü?' einer Kovfrvndatü«, ein Wieder- sehen m ehemalige» .Burschenschaftlern" zu verschaffe» dieser SLmbt hatte es hier gut. Der Herr Da»dach konnte auch dankbar sein; er hat ih> au^ eiwe Testung gesetzt, aus welcher er allein war ÜV^ <**T ruderen ihm die Hölle nicht heiß mache' Knuten. Zndem tat der Zus«v das seine. Der Gene/ der Freund'seines Baters. Während uns der *aum HntfI unS erlaubt wurde, durfte er mit gsildeten LenteN umgehe», hatte eine Braut auf dem echoß und konnte sie herzen und küssen. In. dessen wenteu die Frauen und Kinder jener Männer die „ a'gegeben hat. Während er des Guten genug hatte, streckten jene in Armut und Not ihre Arme nach Manu und Bater ans. — So geht es in der Welt. Kapitän und ich sprachen noch lange nachdem der Schreiber gegangen war über Sch... Ich hatte einen besonderen'Pick aus ihn. Er hat mich oft unnötiger Weise in seine freiwilligen Beichten hineingeflickt und schon am ersten Tag verraten, daß ich ihm ein Er- kennungszeichen gemacht habe. Aber es war schon lange her. Wo wir zusammen gelebt und studiert haben herrschte Friede unter nnS wozu follen wir also hier alte Geschichten aufrühren? Kapitän und ich beschlossen daher, ihn nicht anzugreifen und daS, so dachten wir, wird un» nicht schwer fallen, weil wir nur in den Freistunden mit ihm znsammen-kommen würden, da er am anderen Ende der Festung wohnte. Der Mensch machte uns aber anch hier so viele Widerwärtigkeiten, daß aus unseren guten Ab- sichten nichts wurde. Am Abend ließ der wachhabende Unteroffizier einen Bedienten des Generals zu uns hinein, welcher aus Befehl deS letzteren einen Korb überbrachte: ,,'ne Empfehlung des Herrn Generals und er schicke hier etwas zum Nachtimbiß. da wir wohl noch nicht ein-gerichtet sind." Das kam uns willkommen. Ans den schönen Bratkartoffeln und dem heißen Eierbier (er-hitzteS Bier mit Zusatz von Ei und Zucker) guckten viele schöne Hoffnungen für nnfere Zukunft heraus und Kapitän sagte zu mir: „Charles, ich glaube wir sind hier besser daran, als bei dem seligen Grafen." — „Ich glaube eS auch, aber nun wollen wir zu Bett gehen, ich bin hnndSmüde. Aber noch eins. Wenn du dich ins Bett legst so stelle dich ja nicht zuerst aufrecht inS Bett, sondern setz« dich an den Bettrand und schlüpfe vorsichtig unter die Decke, denn sonst stoßt du mit dem Kops an daS Kasemattengewölbt. Sieh, so» macht man daS in der Kasematte." Ich kroch hinein, während er noch herumhantierte. Ich schlief schon beinahe als — bnmbs — etwas schweres auf die Bretter fiel. Mein lieber Kapitän hatte meine Warnung vergessen, war mit dem Kopf gegen den Schwebebogen gestoßen und rücklings aus dem Bett gefallen. Ja, so ein« FestungSkasematte hat ihre Bequemlichkeiten. Am anderen Morgen kam der Platzmajor zu unS. Er war ein alter gemütlicher Schwätzer, der von allem, aber leider nichts von Vater Res' Quittungen erzählte. Als er uns zum Schlüsse unsere königlich preußische Staatstraktemente von fünf Silbergroschen täglich aus den Tisch zählte, da sagten wir uns, daß wir von nun an wohlhabende Leute sein werden, die auch hie und da mit Geld in der Tasche klimpern könnten. — Nun mußten wir noch zu« General, aber wir waren noch nicht rasiert und der Bart stand uns im Gesicht wie Hachelzinken. Was nun? Ein studierter Barbier konnte sich ans der Festung nicht halten, eS war also ein Soldat der daS Rasieren und Haarschneiden als Nebenbeschäftigung trieb, wenn er gerade kein Holz zu spalten brauchte. Man erzählte uns schon, daß er keine besonders leichte Hand habe und ich erfuhr es bald am eigenen Hals; er hatte obendrein einen Taschen-veitel statt eines Rasiermessers. Aber er tat sein Bestes, wie er es auch beim General einmal tun wollte. Er sah seine Perücke für echtes Haar an und schor ihm diese auf dem Hinlerkopfe kahl. DaS tat seinem Kunden« kreis natürlich Abbruch und ohne Not ließ sich keiner von ihm bearbeiten. — Na, wir waren in Not und ich setzte mich als erster hin; aber so lang wie ich bei diesem Geschäft geworden bin, war ich weder früher noch später einmal und ich rate allen kleinen Menschen sich von einem preußischen Füselier mit einem Taschen-feitel rasieren zu lassen. — Nach mir kam der Kapi-tän; auch er hielt es mit bewunderungswürdiger TodeS« Verachtung aus. Als ihm ab«r der militärische Ver« schönerungsrat den Schnurrbart einseifen wollte — denn er seifte nicht das ganze, sandern nur immer stellenweise ein — da rief der Kapitän: „Halt!* Eine Woche Schonung hätte er durchgesetzt, der Bart wäre nun aus de» Kinderschuhen heran» und die ersten Qualen überstanden. Er habe seine Last damit gehabt nun wolle er auch sein Vergnügen daran haben. Und dieses Vergnügen blieb ihm. So einen Bart, wie sich der Kapitän einen großgezogen, habe ich auch nie wie-der in meinem Leben gesehen. Er kräuselte ihn weder, noch kleisterte er ihn. er benutzte keine Bartwichse, sondern zog ihn ganz einfach wie Spalierobstbäume nach unten, daß daS strohgelbe Gewächse über seine Lippen heruuterhing wie die oberen Flügel einer hal-vierten Tijre einer Taglöhnerwohnnng, in welcher Glück 3 und Zufriedenheit wohnte«. — Ich habe mir übrigens auch etwas unter der Nase wachsen lassen — aber eS war auch danach. Wir kamen zum General, der uns einen Herrn vorstellte, welcher auf uns aufpassen sollte, damit wir auf unseren SpaziergSngen nicht auf Abwege geraten sollten; eS war der Herr Unteroffizier Bartels. Herr Bartels ging sofort mit uns und sagte, als wir in der Lindenallee angekommen waren: „Sehen Sie meine Herren, von dieser kleinen Linde bis an das Niedertor dürfen Sie jeden Morgen zwei und nachmittag eben-falls zwei Stunden spazieren gehen und die frische Lust genießen. Reden dürfen Sie mit keinem Menschen, außer mit Ihren Kameraden und mir." So wußten wir nun, was wir wissen mußten. Da eS uns seit unserer Verhaftung noch nie so gut gegangen war und wir den Esel mit einem Pferd ver-tauscht haben, so lebten wir unS begreiflicherweise sehr schnell ein. Kapitel Ib. ES war auch nicht mehr als recht und billig, daß wir uns mit dem begnügt haben, was uns der Herr General und unser Schicksal in den Schoß geworfen haben. Aber der Mensch ist selten zufrieden. Er rückt und rührt nicht nur an einer schlechten Lage, sondern sehr bald auch an einer besseren, wenn er sie einmal gewöhnt ist. Wenn dabei nach außen hin nicht viel zu rütteln ist, so sangen sich im Innern allerhand Wunsche zu regen an und er überlastet sein Herz mit Hoffnungen und wäre deren Verwirklichung auch so weit entfernt als der Kuckuck vom großen Bären am Nachthimmel. Ich war mein Lebtag ein unruhiger Gast, aber dieseSmal war nicht ich eS, der den Sauerteig in den Backtrog warf, diesmal war es mein Freund, der Kapitän. Wir waren schon vierzehn Tage in dieser Festung und gingen regelmäßig täglich zweimal spazieren. Immer einer hinter dem andern, wie die Gänse in der Gerste. Herr Bartels saß mitten in der Allee auf einem Kugelhaufen an einem WagenhauS und wenn es das Wetter erlaubte, im Sonnenschein, wobei er stetig aus seine Beine blickte und mit der Quaste seines Seiten-gewehreS spielte. — Sch... bekamen wir den zweiten Tag zu Besicht. Er ging auch mit uns promenieren und wußte viel zu erzählen, denn aus dem philoso-phischen Kopf aus der Untersuchungszeit hat sich ein poetischer entpuppt. Er hat ein großes Heldengedicht geschrieben. „Paulus". Dieses wußte er unglücklicher Weise auswendig und deklamierte uns die schönsten Stellen daraus vor. Sie sollen im Vermaß Homer» geschrieben sein, in Wirklichkeit aber waren e» Johann Heinrich AossenS Verse. Er machte sich auch den Spaß und hängte dem Hexameter Goethes und Schillers einen kleinen Mackel an: „In Weimar nnd Jena macht man Hexameter, wie die da; Aber die Pentameter sind noch viel schlechterer." Sch ... s Paulus war schlimm sür mich und den Kapitän, denn wir beide hatten nichts ähnliches mit welchem wir Sch... das Maul stopfen konnten. Aber noch schlimmer war eS, wenn er anf seine Braut zu sprechen kam, denn von dieser Art Besitztum hatten wir noch weniger. Es schien ihn besonders zu freuen, uns damit den Mund wässerig zu machen und beschrieb un» seine Braut vom Kopf bis zu den Fußzehen, er zeigte sie uns in der Ferne und Nähe und — sie war des philosophischen Kopfes in allen Ehren wert. Sch. schilderte ihre, sich dreimal in der Woche wiederholenden Besuche so süß und in so glühenden Farben wie eS eben nur ein Poet versteht. „Sie säße bei ihm und er bringe ihr aus seinen Büchern Bildung bei — weil sie seine Bildungsstufe noch nicht erreicht habe." Kurz-um! Sch... wußte eS immer noch gut. wie man anderen kleine Stiche und allerhand Dornen und Nesseln ans Fleisch bringt. Kapitän und ich ärgerten uns nnd teilten als Freunde auch diesen Aerger; ich ärgerte mich über daS Machwerk „Paulus" und Kapitän über Sch . .. s Braut. Eines Tages traf eS sich, daß wir auf unserem Promenadeweg, welcher sehr eng und sehr tief war, einer ältlichen Dame und einem jungen Mädchen be-gegneten. Ausweichen wollend traten wir einer hinter dem anderen aus die Seite und wollten vorbei. Mit der jungen Dame ging es ganz gut, aber mit der älteren, welche sehr beleibt war, war es nicht so leicht. Der Kapitän, welcher seit, jeher sehr ritterlich gegen Damen war, legte seine Hand an die Mütze und trat — trat — beiseite in den tiefsten Dreck, einige ver-kindliche Worte murmelnd. Es ging — glücklicher Weise gab es damals noch keine Kreolinen — aber Kapitän hatte zufälliger Weife feine Stiefel an, an denen der Boden so ziemlich sehlte. Zudem kam noch obendrein sofort Bartels angedonnert: „Sie haben eben mit die Damen geredet; das dürfen Sie nicht." Der Kapitän antwortete, er hab« bloß eine Höf-lichkeit gesagt. (Fortsetzung folgt.) 4 Belehrendes, praktisches, Keiteres etc. Schiller in der Schweiz. (A Bild'l von der RoaS.) Am Vierwaldstätter See Da g'spürst d' an' Freiheitsdrang, Da denkst am Wilhelm Teil — 's is freili aus schon lang. In Tell sei' große Tat D' Vergessenheit hat s' deckt — Der Schiller aber hat s' Zan ewig'n Leb'n erweckt. Und wannst heunt Umschau halt'st Am Vierwaldstätter See: Der Schiller is wo'S d' gehst Und stehst in deiner Näh'. Sei' Wort hallt va die Berg', Es gurgelt aus 'u Grund Bein hell'n liacht'» Tag Und in der Geisterstund. Koa Dörfer! is so floa, Koa Hütten is so arm — In Schiller hat sei' Nam' A Betterl d'riun schön warm! . . . Der Deutsche macht sei' Roas, I wett', an' jed'n g'frent'S: Wia ma in Schiller z' lob'n Und z' ehr'n woaß in der Schweiz! Leopold Hörmann. Moldkbrner. Es wäre Torheit, wollt' ich stammelnd nennen Ihn, der die Welt bezwäng mit sei- nem Geist, Ihn, den wir gut, wie unsern Herz-schlag, kennen, Verflucht die Zunge, die nicht Schiller preist! Franz Keim. Praktische Mitteilungen. Säurefreies Lötwasser. Zur Darstellung von säurefreiem Lötwasser bringt man in Salzsäure Zinkblechabfälle, und zwar in solcher Menge, daß nach vollkommener Sättigung noch ein Ueberschuß von Zink vorhanden ist. Nach einigen Tagen ist daS überschüssige Zink zu entfernen, die Lösung dann mit der gleichen Menge Wasser zu verdünnen und zu filtrieren. Nun setzt man tropfenweise Ammoniakflüssigkeit hin-zu, so lange, bis sich der anfangs entstehende Niederschlag gerade wieder gelöst hat. Mischt man die Lösung von Ehlorzinkammonium mit Stärke-kleister, so erhält man eine firup» dicke Flüssigkeit, die als Lötpaste dann Verwendung findet, wenn die Form des zu lötenden Gegenstandes die Verwendung von flüssigem Lötwasser schlecht gestattet. DaS Lötwasser eig-uet sich sehr gut zum Löten von Weißblech, Eisen und Messing. DaS Lot für verzinnten Eisendraht besteht aus drei Teilen Blei und einem Teil Zink. Sägespäne lassen sich zu den verschiedensten Zwecken verwenden, und zwar zur Herstellung von Kunst-holz, zu Feueranzündern, zur Fabri-kation von Oxalsäure usw. Will man der Fabrikation von derartigen Pro-dukten nähertreten, so hat man zu-nächst verschiedene Punkte zu berück-sichtigen. Die erste Frage ist die, .ob stets ausreichend Material zur Fa« brikation vorhanden ist. Die zweite Frage ist die, ob der gegenwärtige beziehungsweise Hauptbetrieb auch schon einige Einrichtungen enthält oder geeignete Verbindungen für die Fabrikation gewisser Produkte aus Sägespänen vorhanden sind. Dann hat man ganz besonders zu erwägen, ob auch Bedarf beziehungsweise gün-stige Absatzgelegenheit geboten ist. Die Nächstliegende und einfachste Ver-wenduug der Sägespäne ist immer noch diejenige als Feuerungsmaterial. Dann käme noch die Herstellung von Kohlenanzündern in Frage. Hierzu gehört ein Schmelzkeffel zum Schmel-zen des Absallpeches und eine Form-Maschine zum Formen der Masse zu Tafeln oder Würfel. Zur Fabri-kation genügt ein Mann, der täglich bis zu 150 Kilo Feueranzünder her-stellen kann. Heiteres. Fatale Ausgabe. Tochter (die ein.' Kochschnle besucht): „Heute ist in unseren KochknrS eine neue Schü-leriu eingetreten; nun wäre daS Schlimmste überstanden!" — Mutter: „Wieso?" — Tochter: „Nun, die Jüngste muß immer probieren!" Eigentümlicher Schluß. „Scheint hier eine liederliche Bevöl-kerung in der Gegend zu wohnen!" — „Weshalb?" — „Man sieht fast jedes Kind mit einem sauren Hering über die Straße rennen!" Wenn muntere Reden sie begleiten. Madame (am Wasch-tage): „Sie kommen ja gar nicht von der Stelle!" — Dienstmädchen: „Ach, Madame, daS ist ja furchtbar: die neue Waschfrau — stottert!" PassenderAuSdruck. ..Nun, Herr Zangerl, macht Ihre Praxis Fortschritte?" — Zahnarzt: „Ja, reißende!" Nummer 91 Hosmann. Wastian. Dr. Weidenhofer, Erb, Dr. von Oberleithner und Genossen, betreffend die Erfüllung der Wünsch« der k. k. StaatSdiener. DriuglichkeitSantrag der Abgeordneten Doktor Weidenhoffer, Zeffer, Wastian und Genossen, be-treffend die Einsetzung und Permanenterklärung eines 52 glitderigeu Sozialversicherungsansschuffes, Dring-lichkeitSantrag in Notstandssachen der Abgeordneten Pirker, Dr. Waldner, Kirchmayer, Nagele und Gr nossen betreffend die Wasserschäden in Karntrn. Antrag deS Abg. Dobernig und Genossen, betreffend die Erlassrng eines Gesetzes über Bahnen niederer Ordnung. Antrag des Abg. Dobernig nnd Genoffen, betreffend des Rottenmauner Tauernprojekt. Antrag deS Abg. Dr. Roller und Genoffen, betreffend die Definitivstelluiig der praktischen Lehrkräfte an staatlichen gewerblichen Unterrichtsanstalten. Antrag der Abgeordneten Hneber, Dr. Stölzl, Dobernig, Brunner und Genossen, betreffend die Abänderung der §§ 3, 83 und 85 des Gesetzes vom 25. Oktober 189»», R. G. Bl. Nr. 22V, betreffend die direkte Personalsteuer. Antrag des Abg. Dobernig nnd Genoffen, betreffend die Verlängerung der Gelnings-daner deS Gesetzes vom 2. Juni 1901, R. G. Bl. Nr. 57, über die Ausdehnung der zeitlichen Steuer-sreiheit siir Umbauten in der Stadt Magenfurt aus weitere zehn Jahre. Antrag des Abg. Dobernig und Genossen, betreffend die Errichtung einer Post-direktion in Kärnten. Autrag des Abg. Dobernig und Genossen, auf Errichtung einer Eisenbahnaka-demie oder Eisenbahnsachschule in Klagenfurt. Ans «Stufcl und Land. Zur Landtagsergänzungswahl. Bei der am 10. d. stattgefundenen Ergänzungswahl wurde der Wahlwerber Herr Dr. Eugen Negri fast ein-stimmig zum LandtagSadgeordneten gewählt. Die Wahlbeteiligung war eine sehr starke. Ein Gegen-kandidat wurde nicht aufgestellt; die Slowenen ent-hielten sich der Wahl. Dr. Eugen Ncgri wurde mit 497 Stimmen gewählt. Das Wahlergebnis in den einzelnen Orten ist solgendeS: I» QiUi erhielt Dr. Negri 298, in Tüsser 33 (ein Stimmzettel leer), in Lichtenwald 13, in Raun 63, in Hochenezg 27, in Weiieiistein 13, in Wöllan 16 und in Schönste!» 34 Stimmen. Die Wahlbeteiligung war in ollen Orten deS Wahlbezirkes eine gleiche und rege und die wunderbare Parteidisziplin unserer deutschen Wählerschaft, die geradezu vorbildlich geworden ist, hat sich auch diesmal wieder glänzend bewährt. Daß die Ziffer deS Wahlergebnisses diesmal um etwas geringer erscheint als jene bei der Hauptwahl im Mai ist ganz erklärlich, denn wenn aus G»und der-selben Wählerliste gewählt wird, find Ausfälle infolge von Tod, Ueberstedlunqen und dergleichen unvermeidlich. Da zog ich meinen Revolver hervor und rief: „Steht auf oder ich schieße!" „Um GotteSwillen, schießt nicht!" klang es klagend, halb englisch, halb spanisch. „Helbst mir lieber hier heraus, sonst ersticke, ich." „Aber was habt Ihr denn hier nnter dem Bett zu suchen?" „Das will ich Erich sagen. Ich hatte da« Zimmer für die Nacht gemietet, und als mir der Wirt sagt?, daß ein reicher Fremdling angekommen wärt, der hier schlafen wolle, ließ ich mich für zwei Piaster überreden, den Toten zu spielen." „Den Toten zu spielen?" „DaS ist hier so Gewohnheit. Stirbt jemand, so wickelt man ihn in ein Laken und legt ihn unter das Bett. Nehmt es mir nicht übel, daß ich mich überreden ließ. Ich habe, wie gesagt, zwei Piaster dasllr bekommen. Ächt also ruhig wieder zu Bett." Kapitän Joquard steckte sich eine nene Zigarre an und sagte: ,^Jch versichere Sie, meine Herren, daß ich in jener Nacht erkennen gelernt habe, was Furcht ist. Ich ging natürlich nicht mehr zu Bett. Der Tote war ein netter Kerl nnd so spielten wir Karten, bis der Morgen anbrach. Und als der Wirt erschien, sagte ich lachend: »Ihr habt mir einen seltsamen Gennß »er-schafft, Sennor. Ich habe zum erstenmal in meinem Leben mit einem Toten Karten gespielt." Deutsche Macht Vermählung. Der Selchermeister Herr Ludwig Junger in Eilli hat sich mit Fräulein Sathi «ovac vermihlt. Schillersammlung. Dir anläßlich her Schiller-gedenkseier veranstaltete Sammlung von HauS zu Haus erlitt durch die LandtagSergänzungswohl eine Verzögerung. Die Sammlung wird daher durch die ganze nächste Woche hindurch fortgesetzt werden. Wir richte» nochmals an alle uusere Volksgenossen, ohne Unterschied des Ranges und Standes die herzliche Bitte, jeder möge nach Kräften eine Kleinigkeit bei» tragen, gilt es doch, die Not unserer bedrängten «tammesgenossen an den Sprachgrenzen zu lindern. Es kommt nicht darauf an. daß der Einzelne viel gibt, sondern daß viele etwas geben, und daß damit zum Ausdrucke gebracht wird, daß auch die deutsche Bevölkerung CiUis, ohne Ausnahme, ein warm-fühlendes Herz ha» für die Brüder im bedrohten Lande. Ein Grub von Longos. Dem lieben«-würdigen Künstlerpaare Longo haben die Frauen und Mädchen Eillis in dankbarer Anerkennung ihre« bereitwilligen und selbstlosen Wirkens, zwei gestickte ErinnerrngSschleisen übersendet. Hocherfreut, über dieses sinnige ErinnernngSzeichen sendet unS Rech« uungSrat Herr Hans Logo folgende Verse, die wir hier gern zum Abdrucke bringen: Will man mit einem LiebeSzeichen, Mit einer Wilmnug einer neuen, Oder mit sonst etwas dergleichen Ein Mitgeschöps so recht erfreuen — Und soll dann noch dies LiebeSzeichen Genau für den Empfänger paffen. Muß man— den Zweck auch zu erreichen — Nur Frauen dieses wählen lassen! Dies sieht man an den Damen spenden. Die Cilli'S Frauen kunstreich stickten Und dann mit gebefrohen Händen Nach Wien an die zwei Longo'S schickten. Festhalten sollen wir, — so schreibt Ihr — An Eilli, En'rem lieben Städtchen! So ist'S? Uns unvergeßlich bleibt Ihr, Ihr Eillier Herren. Frauen und Mädchen. Die Form, in der ich dies berichte Ist gar nicht recht nach meinen Sinn; DaS kommt daher, weil ich gern dichte Und ganz und gar kein Dichter bin! Drum hochwerte Eillier Damen Zählt ja niemals in dem Gedicht Die Versfiiß nach die lendenlahmen, Denn diese stimmen niemals nicht. Doch wenn sie noch so schlecht sich einten. So werden sie Euch doch bescheinigen Den Dank den wirklich warm gemeinten Von Eurem Longy und der Seinigen! Evangelische Gemeinde. Morgen. Sonn> tag findet um 9 Uhr vormittags ein Kindergottesdienst, um 10 Uhr vormittags der .^aupkgotlesdienst statt. Herr Pfarrer May wird predigen über „Die» ist der Tag des Herrn." — Mittwoch nachmittag um 4 Uhr findet wieder eine Arbeitsstunde des evange-lifchen Frauenvereines statt. Oeffentlicher vortrag. Freitag den 19. d. M. findet im kleinen Saale des deutschen Hauses ein öffentlicher Vortrag deS wohlbekannten Herrn Vikar S a p p e r aus Graz über „Das moderne und christliche PersönlichkeitSideal", statt. Steirische Abgeordnete beim Finanz-minister. Die Abgeordneten Wastian, Dr. Hof. mann von Wellenhof und Marckhl sprachen gestern beim Finanzminister vor und hatten mit ihm eine längere Besprechung wegen der Grazer Hochschul-fragen und der steirische» Schulangelegenheiten über-Haupt. Minister Dr. von BilinSki verwies ans die schwierige Lage der Staatsklaffe, erklärte aber, daß angesichts der dringende» Notwendigkeit, Abhilfe der Uebelstände zu schaffen, er das möglichste Entgegen-kommen zeigen werde. Auch in der von den Abge-ordneten vorgebrachten Angelegenheit derDranbrücke bei Pobersch zeigte sich der Minister sehr entgegen-kommend. Die Abgeordneten führten auch Klage darüber, daß im Staatsvoranschlag sür die Staats-gewerbefchule in Laibach eine hohe Post aufgenommen sei, was in der untersteirischen Bevölkerung großes Mißtraue» hervorgerufen habe, da für die steirische Gewerbesörderung finanziell sehr wenig geleistet werde. Gegen die Sodawasfersteuer. Eine Abordnung deS ReichSverbandeS der Sodawafferer-zeuger sprach unter Führung der Abg. Marckhl und Wastian beim Finanzminister vor, um gegen die beabsichtigte Mineralwassersteuer zu protestieren. Der Minister nahm die ihm überreichte Denkschrift ent-gegen und vrrsprach deren eingehende Prüfung durch Seite 3 die Referenten. Gleichzeitig erklärte er, daß über diese Steuer ja noch gar nicht« feststehe und daß znnächst das Abgeordnetenhaus darüber zu sprechen habe. Die Draubrücke bHt Pobersch, Inder gestrigen Konferenz beim Finanzminister erörterten die Ageordneten Marckhl nnd Wastian dir Abweisung einer Snbventivnienmg für den Brücken-bau über die Dran bei Pobersch und verwiesen ans die hohe Bedeutung dieses Verkehrsmittels fitr das wirtschaftliche Leben der Stadt Marburg, roe»-halb man sich mit dem abschlägigen Bescheide nicht zufrieden geben könne. Der Minister versprach, ift dieser Richtung neue Erhebungen zu veranlasset nnd das bezügliche Verfahren wieder anfnehmen zn lassen. Vom Finanzdienste. Es wurden versetz!: der Stenerverwalier Franz Srajnc des Sieneramws in St. Leouhardt znm Steueramte in Obtrbüttz als AmtSleiter, der Steueroffizial Rudolf Ranch de« Steueramtes in Gvnobitz zum Steueramte in Mar-bürg nnd der provisorische SMemssifirnt Augnst Makotter des Steueramtes in Marburg zum Steuer-amte in Gvnobitz, der Steueraffistent Julius Ludwig vom Steureserate der BezirkShanptmannfchaft in Leibnitz zur Steueradministratio» in Gmz, nnd der Stenerassistent Eduard Maitzen von der Steueradmini-stration in Graz zum Steuereseratt der Bezirwhaupt-Mannschaft in Leibnitz, der Zollrevident Zdenk Solty» vom Hauptzollamte in Marburg zum Haupt-zollamte in Graz. Athletiksportklub „Eiche". Dieser Ver-ein hielt am 11. ds. in seinem Vereinsheim, Gäst-Hans Krell, seine MonatSversammlung ab. Der Obmann, Herr Franz Rebeuschegg, begrüßte die zahlreich erschienenen Vereinsmitglieder, die Gäste und insbesondere die neueingettetenen ausübenden und unterstützenden Mitglieder auf das herzlichst?. Der Obmann hob hervor, daß das Streben de« strammen Vereines nicht nur dahingehe, der deutschen Jugend physische Kraft zu geben und dieselbe auS> znbilden. sondern auch iu der deutschen Jnngmann-schast daS Nationalbewußtsein zn wecken, de» Schwa-chen zu stützen und den Lanen aufzumuntern. Im Lanfe der Versammlung wurden die bisher getroffenen sportlichen Veranstaltungen, wie die Distanz. Märsche, Radrrnnen. Fnßballwettspiel, Rollschuh-lausen usw. besprochen. Der Verein hat beschlossen, seine Rodelbahn, die den neuesten Anforderungen entsprechen wird, der Bevölkerung z«r Verfügung zu stellen. Der Verein hofft, daß man feine Bitte um Ueberlafsung der MädcheMuruhalle zu seinen Uebungen entgegenkommen und tevilligen werde. Die UedungSstnndeN, welche für Gäste fre, sind, wurden für Mittwoch und Freitag um 8l/4 Uhr abends festgesetzt. Anmeldungen können im VereinSheim oder in der Turnhalle gemacht werden. Brand. Am Freitag früh um halb 4 Uhr meldete der Feuerwächter am Nikolaiberge durch eine» Läiinschuß einen Biand in der Nähe EilliS. Es war daS dem Wa'enmeister Joras gehörige von zwei Mietparteien bewohnte Haus am Galgenberge in Brand geraten. Ein Löschzug der Wehr wav sofort versammelt. Die Wehr rückte aber, da ihr keine Pserde zur Beifügung standen, nicht auS. Die Mannschaften deS Landwehrbotaillons eilten aaS der nahe gel'genen Kaserne und besorgten die Lvschar-beiten weiche sich aber wegen WasiermangelS sehr schwierig gestalteten Die Bewohner de* Hause« schliefen noch als der Dachstuhl bereits in hellen Flammen stand; zum Glücke wurden sie noch rechtzeitig geweckt. Zoras erleidet einen Schaden von 1600 K. Der Brand düiste gelegt worden sein. Prüfungserfolq. Fräulein Helene WiUner hat im Nooembertermine inGörz die Staatsprüfung aus der französischeil Sprache mit vorzüglichem Erfolge abgelegt. Dieselbe wurde im Französisch und Deutsch vom Fräulein Maria Kropfitsch vor-bereitet. Theaternachricht. Wegen Erkrankung des Fräuleins Newald wird Sonntag, den 14. dS. nicht die Operette „Die Fledermaus" sondern „Der Vogelhändler" gegeben. Die bereits gelöste» Karten behalten ihre G'ltigke't auch für die Ausführung .Der Vogelhändler- Auf Wunsch wird an der TagiSkasse auch das Geld rückerstatten Dienstag, geht die glänzende Komödie auS dem Schulleben ..Flachvmann als Eizieher' von Otto Ernst in Szene. Kinematograph „The American Star". Dieses whklch vorzügliche Unternehmen, welches im kleinen Saale des Deutschen Hauses einen ZykluS von Vorstellungen veranstaltet, verdient in dep Tat volles Lob. Die Darbietungen sind durchaus erstklassig, die einzelnen Bilder scharf und vollständig Seite 4 Deutsche Wacht Nummer 91 flimmerfrei ES ist ein Vergnügen. die zweieinalb-stündige Vorstellung anzusehen Bis jetzt waren die Vorstellungen sehr gut besucht und unterhielten sich die Besucher bei dem gediegenen Programm aus das köstlichste. Morgen, Lonntag finden drei Vorstellungen um 3, 5 und 8 Uhr statt. Aus dem neuen, sehr gut zusammengestellten Programm ist besonders zu erwähnen: Reise durch Italien, Gondelsest in Venedig, die Schwiegermutter als Autlerin, das Drama: der Werkmeister als Brandstifter, die modernen Zentauren, die Blutjpur, ein KunstfilmS von be sonserer Pracht. 2000 ct — 2 Millionen. Für die von dem Vereine ..Deutsche Mittelschule in Graz" unter den Lehrkörpern der steiermärkischen Mittelschulen angeregte Sammlung haben nach den bis heute beim Ausschule eingelanseuen Meldung gezeichnet: StaatSgynasium in Eilli 150 K. Handels-akademie in Graz 325 K. 2. Staatsgymnasium 180 st, Staatsrealschnle in Marburg 200 K. (238 K) Staatsgymnasium in Marburg 120 K. städtisches Mädchenlyzeum in Graz 160 K, 1. StaatSreal-schule in Graz 355 K. 1. StaatSgymnasium in Graz 280 K. Wenn die Zeichnungen in den an-deren Lehrköpern, deren Anmeldung noch aussteht, ein gleich erfreuliches Ergebnis liefert, fo wäre es nicht auSgeschloffeu, daß noch ein zweiter Baustein zustande kommt. Deutschvölkische Arbeitsvermittlung. Graz. Sackstraße 22, I Stock. — Offene Stellen: 1 Friseur für AußwärtS, 2 Glaser. 2 Bauschloffer für Graz. 4 Maschinenschlosser. 5 Spengler für auswärt«. 2 Tischer. 2 Magazinsdiener. 1 Holz-schleifn. 1 Putzer, mehrere Abnehmer für Pappen-fabrik, 10 Bauhandlaugn für auswärts, 2 Fabriks-arbeitn für ai»ewärtS, 1 Pferdeknecht, 2 Back r-lehrjungen, 1 f«nes Stubenmädchen, 1 Mädchen für alles, i perfekte Äiaschinenschreiberin und Steno-grophm für Graz, 1 Bedienerin für Morgenstunden, S jugendliche Hilfsarbeiterinne». Parteienvnkehr 9—l Uhr und 3-5 Uhr. Bei Anmeldung erlege» Arbeitsgeber 40 Heller, Arbeitnehmer 20 Helln, für Postspe'senersatz. Brieflich in Marken. Die Ver-mittlung erfolgt unentgeltlich. 40 Zweigstellen. Kleinbahn Windisch - Feistritz. Vom LandeSgnichte Graz wird bekannt gemacht, daß für die normalfpurige Kleinbahn mit Dampfbetrieb von der Station Windisch-Feistritz der Linie Wien — Trieft der Südbahngefellschaft nach der Stadt Windisch-Feistritz über Ansuchen des steierniärkischen LandesausschufseS in Graz die Eröffnung einer vor läufigen Einlage bewilligt worden ist. Lourdes als Einnahmequelle. Nach einer kürzlich erschienenen katholischen Statistik haben im Laufe der letzten zehn Jahre .<409 Aerzte nnd 53,985 Kranke aus 2876 Pilgnsonderzügen die Wundergrotte und die katholischen Krankenhäuser von LonrdeS aufgesucht. Allein im Jahre 1908 gab es 602 Eisenbahnzüge mit sast 10.000 Kranken, fanden 131,261 „Eintauchnngen" in das wnndertätige Wasser statt, boten 5646 freiwillige Krankenwärter kostenlos ihre Hilft an, wurden 94,500 Messen gelesen und 1,166.440 Kommunionen gespendet. Die Einnahmen, welche die städtische Verzehrungsstener von den frommen Wallern hatte, betrugen im letzten Jahre über 135.000 Fr. Die Post verkaufte für UO.nO i Fr. Wertzeichen mehr als im Vorjahre. Die Mehreinnahme der für die Pilgnjahrten in Betracht kommenden Eisenbahngesellschaften belies sich aus 26,729 425 Fr. Schätzungsweise wurden im letzten Jahre 50—60 Mill. Franken durch 2'/, Millionen Pilger uach Frankreich gebracht. Ein flugtechnischer Verein in Steier mark. Am 10. ds. fand in Anwesenheit der Vertreter des österreichischen slugtechnischen Vereines die gründende Versammlung deS flugtechnischen Vereines in Steiermark statt. In den Ausschuß wurde untn anderen auch der Kommandant der neu kreierten VerkehrSbrigade General Schleyn gewählt Soda«» hielte» Hauptiuaun Hinterstoißer und Ober ingenienr R. v. Lößl Vorträge über die Luftschiffahrt Oberburg. (Jugeu bliche Diebe.) Seit einigen Jahren schon machen jugendliche Diebe die Umgebung von Neustift unsicher. Die verheirateten Männer wandern größtenteils aus, um in der Fnne Verdienst zu suchen, so daß d e Erziehnng der Linder lediglich den Müttern oder meistens die Kinder sich selbst überlassen sind uud verwildern. Bereits vor wenigen Jahren war der kaum 20jähr. Leuschlerssoh» Johann Pvdkrajnii vnlae Spotikarjev ans Nexstift wegen seiner Wildheit und Eigenmms» gefährlichkeit ein Schrecken der Gegend, bis er von der Oberbnrger Gendarmerie hinter Schloß und Riegel gefetzt wurde. — Neuerdings kamen nun wieder Gelddiebstähle vor. So wurden in der Um-gebung von Neustist sowie in Oberburg bei de» Besitzern Joses ^odkrajuik, Matthäus Gluck, Josesa Strnad und beim Organisten Alex. Rotter Geld-diebstähle im Betrage von 78 K ausgeführt. Es gelang abn nach inehrtägigen mühevollen Recherchen dem Gendarmeriewachtmeistn in Oberburg Marti» Simenko, und dem Gendariepostenführer Josef Stroj, den kaum 11 Jahre alten BesitzerSsoh» Johann Repensek au» Neustift als den Dieb zu nuinen und eine» Teil des gestohlenen Gutes zustande zn bringe». Hrastnigg. (Ein Roseggerbaustein.) In richiiger Erkenntnis dessen. waS unser heimischer Dichter mit seiner Slislung bezweckte, haben sich die Deutschen von Hiastnigg und Tnsail zusammengetan und einen Rosegger-Baustein gezeichnet. ES ist »ieS wohl die einzig richtige Antwort auf die vielen uns gewidmeten windischen Hetzanikel, denn in der wirtschaftlichen Stürckung unserer nationalen Schuyver-eine liegt die Gewähr sür eine gute deutsche Zukunft und auch für uns. Von einer kleine» deuischen Ver-einigung ausgehend, möge dieser Baustein als Bei-spiel dienen, was nationales Bewußtsein leisten kann und die Änregung bieten, daß sich überall, wo auch nur wenige Deutlche sind, sich dieselben zusammentun mögen, um ihr Lcherflein zur Stiftung beizutragen, denn der Betrag von zwei Millionen Kroi>en wird wieder einen Lichtpunkt im nationalen Leben der Deutschen Oesierieichs bilden. Pettau. (Hauptversammlung. — Von der Lehrli» gsarbeitenauSstelluug. — Deutsche als Mitglieder von windisch-klerikalen Hetzvereineu.) Am 2. November hielt der Verband „Aus Vorposten" d. B. d. G. seine diesjährige Hauptvnsammlnug ab. Der Eröffnung nnd Begrüßung folgten Tätigkeitsberichte des Schrift-und SäckelwarteS. woraus die Neuwahl vorgenommen wurde. ES wurde» in den Ausschuß die Herren Kollenz. Scholln, Hosn. Ulrich. Hantur und Regula gewählt. Unter allfälligen Anträgen erfolgte die stiniineneinhellige Wahl des von Pettau scheidende» Herrn Vikar Boehm zum Ehrenmitglied, welcher in längeren Worten sür die erfolgte Ehrung dankte. Nach mehreren nützlichen Anregungen aus völkischem Gebiet, wnrde die Versammlung vom Vorsitzenden mit Dankesworten an die Erschienenen geschloffen. — Von den 54 Lehrlingen erhielten 24 erste Preise, 19 erhielten zweite, 5 dritte Preise, einer erhielt schriftliche Anerkennung. Die Preise bestanden in Sparkassebüchern mit 1.5, 10 und 5 Kronen. Erste Preise erhielten Stefan Topolvvec und Anton Klei-derie bei Schlossermeister Scheichenbaner, Alfons Kaisersbngn bei Sattlermeistn Franz Raschl, Anton Pasko bei Sattlermeister Leo Knlnik, Franz Raschl bei Tischlermeister Viktor Kodella, Rud. Kazian bei Tischlermeister st. Neisinger, Pein Hndinec bei Tischlermeister Stephan Horvatie, Emmerich Knes bei Tischlermeister K. Kratgn, Johann Tropp bei Schnhmachnmeister A. P»sch»ik, Franz F aß. Ant. Cerneie, Jak. Heruetz, I Tomaichitsch. Martin Pranditsch und Fr. Metliear bei den Schneider-meistern Glavnik, Slana nnd Masten. Josefine Spendau bei Schneiderin Rcsi Martschitsch, Joses Mnrko. Gehilfe bei Hainermeister Joh. Maister, Mart. Znpanic und Ant. Zupanie bei Bindermeistn Joh. Steudte, Simon Kaisersbngn in der Gärtnerei Elise Topitschuig, Paul Ornig. '^.>,ax Zoppak nnd Alb. Seka bei den Bäckermeistern Joh. Ornig und Thom. Losinscheg und Thom. OreSki l^i Gerber-meister Franz Potocnik. — Vor einigen Tagen kam uns ein Kalender dn „Dr»$ta sv. Mohorja". zu deutsch „Genossenschaft des St. Hnmagorus". eines dn gefährlichsten klnikal-flowenisch-panslawistischen Vereine, in die Hände und wir waren doch neu. gierig, iver von Pettau diesem Vereine angehört Außer der gesamte» katholischen Geistlichkeit fände» wir »och die Nanien der sloivenischen Liberalen Notar Bratkovilsch, Dr. Horvat, Dr. Brumen, Dr Stuhetz, Dr. Grcgoretz, dann Kommerzialrät Jnrza. Zivilgeometn Voduschek, Steuerassistent Joses Wreßnig, Knpserschmied Dem. Glnmac. Mag. pharm. Pollak, Schneidn Wesiak nnd Slama. Sawetz. I. Bedratsch. Vereinsdiener der deutsche» Feuerwehr (?), Frau Marie Ornig. Trasikanti» Johanna Govedisch. die nebenbei bemerkt auch Mitglied dn Citalniea sein soll, Raisp, Handlungsgehilfe bei Schramke, uud Kriwetz, Diener der BezirkSvntretung. Einige sind wohl darunter, die sich ihrer Mitgliedschaft schäme» könnte». Die einzelnen Mitglieder zahlen einen jährlichen Beitrag von 2 Kronen nnd erhalten dafür acht Bücher (darunter eine in der gehässigsten Weise geschriebene Geschichte des slowenischen Volkes) und einen Kalender. WaS für ein Schund diese Büchn sein müssen, ersieht man auS dem Preis der selben. Der Ausschuß dieses Hetzvereines besteht auS sieben windischen Pfaffen, einem Advokaten und einem Präfekten. Windischgraz. (Ein pflichteifriger Pfarrer.) Am Sonntag den 7. d. M. starb in Windischgraz dn Tischlermeistn Hummel. Das Leichenbegängnis war sür Dienstag den 9. d. M. festgesetzt. Dasselbe konnte jedoch nicht durchgeführt werden, denn in St. Nikolai wnrde große Jagd abgehalten, bei welcher auch der Herr Stadtpfarrn TiZek von Windischgraz als passionierter Jägn nicht fehlen dnrfte. Infolgedessen wurde das Leichen-begängnis ganz einfach auf den nächsten Tag, auf Mittwoch verschoben, denn das Jagdvnguügen schien dem Herrn Psaner höher zu stehen, als die Be-sorgung seiner seelsorgerischen Obliegenheiten. Auch die Schulkinder der deutsche» Schule, die gewöhnlich am Dienstag das Wort Gottes hören, mußten dies« mal darauf verzichten, da die Rehe und Hasen von St. Nikolai dem jagdftohen Herrn Stadtpfarrer mehr am Herz lagen, als seine Religionsstunde. Wir wollen mit diesen Zeilen dem Stadtpfarrer ^ijek gewiß nicht die Pflege deS edlen WaidwerkeS mißgönnen, müßten jedoch ein solches Vorgehe» ent-sprechend belenchten. denn auch für die Hnren Geist? lichen gilt das Sprichwort: „Zuerst die Arbeit, dann das VngnÜge»". _ Gewerbliches. Das Gewerbe im Staatsvoranschlage. Die staatliche Gewerbeförderung und das gewerbliche BildungSwefe» ist bekanntlich dein Ministerium sür öffentliche Arbeiten unterstellt. Im Voranschlage dieses Ministeriums finden wir sür obige Zwecke nachstehende Erfordernisposten eingestellt: Staatlicher GewerbesörderungSdienst 705.640 X (gegen666 58 K im Jahre 1909); Anschaffung vrn Arbeitsbehelft». Gewährung von Darlehen und Subventionen 560.000 X (gegen 31O.000); subventionierte Ge-werbesördnnngS-Anstalten 200.000 X (wie im Vor-jähre); Förderung des gewerbliche» Kreditwesens 240.000 K (wie bisher,; sonstige geiverbeförderliche Maßnahmen 174.000 K «gegen 138.000). Damit steigt das unter dem Titel ..Gewerbeförderung" zusammengefaßte Erfordernis von 1.554.580 X ans 1,879.640 K. Das gewerbliche BildnngSwefen n-fordert einen Gesamtaufwand von 16,270.790 K gegen 17,869.917 K im Jahre 1909, also um nahezu 900.000 X weniger. Der Löwenanteil, näm-lich 12,238.840 K (im Vorjahre ! 1.707.947 K) entfällt davon auf die staatlichen gewerlichen Schulen, ein Betrag von 17.176 K auf Regie und Unter-richtSerfordcrnisse der Zentralanstalten. Deutsche, unterstützt eure Gchutzvereine durch die Berbreitung der von ihnen herausgegebenen Wirtschaftsgegenstände (Zündhölzer, Seife u. dgl.) da» euch nichts kostet und den Vereinen Nutzen bringt! Gebraucht fleißig die Wthrschatzriiarken! Gedenket bei Wetten und Spielen der deutschen Schutzvereine! öchauliühnc. (Festvorstellung) Es war ein Überaus glücklicher Gedanke deS Herrn Direktors Richter als Festvorstellung anläßlich der 150. Wiederkehr des GeburtStageS LchillerS das herrliche Trauerspiel „Maria Stuart" zu wählen. Es wurde diesmal wirklicher Kunstgenuß geboten. Im allgemeinen läßt sich über die Aufführung nur das beste sagen; sie verdient die weitgehendste Aner-kennung. Das Zusammenspiel und der szenische Appa-rai, welcher vollkommen klappte, sowie die zeugetreuen Kostüme fanden ungeteiltes Üob. Die Titelrolle besorgte als Gast Fräulein Leonore Ehn voni Stadt-theater in Klagenfurt. Fräulein Ehn, in der wir eine schätzenswerte, vielversprechende junge Bühnen-kraft kennen lernten und der man die Anfängerin wohl nicht a»me>kt, bot unS eine Prachlleistung. Ihre schöne Gestalt, ihr ansprechendes Aeußere, ihr sympathisches Ojgan dem sie Töne echter tiefer Gemüts-wärme und höchster Leidenschaft mit Vermeidung Nummer 91 Uctttsdie 5UJrtd|t Seite 5 jener Lchrillheit, die die Exlase gewöhnlich begleitet, zu verleihen weiß, macht sie zur Maria Stuart wie geschaffen. Ihr Spiel war der schwierigen Rolle voll-kommen gewachsen. P>ächtig war ju namentlich in der herrlichen Szene im dritten Akte. Wir werden Herrn Richter nur dankbar sein, wenn er Fräulein Eh» wieder einmal sür ein Gastspiel verpflichtet. Gleichwertig war die Leistung des FräuleinS Therese Bell au, welche die Königin Elisabeth mit vorzüglicher Ausfassung wiedergab. B° sonders treffend^ gab sie die stolze unnahbare Herrscherin in der Szene mit Maria und den Kampf, der in dem Herzen des Weibe« vor der Unterzeichnung des Todesurteiles tobte. Herr Alfred Mahr beherrschte seine schwie-rige Rolle ebenfalls vollkommen. Er verstand eS. den jungen Schwärmer, dessen leidenschaftliche Liebe, die sich bis zur Raserei steigert ohne Uebertreibung zum Ausdrucke zu bringen. Um die genannten Spie' ler gruppierten sich die ebensatls vorzüglichen Lei-stungen, derHerrenHohenau (Leicester). Direktor Richter en reichen Beifall, der die Künstler nötigte, wiederholt vor die Ranrpen zu treten. Die Spielleitung, welche in den Händen des Herrn Carlo Felda log ver-dient volles Lob. Hingeltndet. Mit kochendem Wasser über „Maggis RindSsuppe-Würfel" gegossen erhält man augenblicklich fertige Rindsuppe. Diese Würfel sind reine (aller-beste) Nindfleischsuppc in trockener Form und ent-halten auch das nötige Kochsalz und Gewürz. Ein Maggi-Würfel d 6 Heller ergibt daher eineit Teller kräftige, gute Suppe von natürlichem, feinem Rind-fleischgeschmack. Man achte aber auf den Namen „Maggi" nnd der Marke „Kreuzstern". Andere Würfel sind nicht von Maggi. Anker-Zteindaukasten. Wenngleich die Änler-Stein-taulaste» rooM in den mehren Familien Mannt und !Smiltrt ui den letzieu Jahren noch weiter ver?ollkominnet worden ist und zwar durch die Ant«-Brilckenlaste». Näherem darüber find?« man in der neuen Baukasten Preisliste. die von der Firma F Ad. Richter » Cie., König!. Hos- und ttammerlieleianteu in Wien. I. Opern-oofie 16, gialiS und franko veisandl wird. Eine hasche Neuheit find die lerrlichen Legespiele.Laiurn", und.Meleor", sowie Richiers vprech-Avparate und Musikwerke. ^ i\.V, iestauration M zum Tjubertus LnUi&ehrr-troii^. ——— Sonnt»?, den 14. November Frische Leber-, Blut- und Brat Würste. Gonobitzer Vinaria ans dem Weinesirten äea Herrn Adulbert WAlUud, Fflr aasgeteichnete KBch>s frisohp» Birr und vrniü*jiiclio Wein« ist gesorgt — Um »hlieicben Besuch ersucht .Huri» Uoxluk. • 0„ II n.iJ. ». i *t. I* an ». «i., lt»l« «eulidtf«. jtraar» DRH-o6IU6 »r.d »tlion v»r«nlit tR« Haa« fleltafert. Reich! WufUToslTOoHI umstell». Nrldrn-I'ahrlltl. Hrtinrhrrf. Istrleh. Kauft nur Hur echt /tp-a-p»£v Mnrkö auf dßrSohlE p,;; 3reiec|c-/cnErewprvv marne CJUI uKrauine. SARG, WIEN BESTE hn-CREME Schutzmarke: „Stnfer" Linimeaf.Capsici comp., W «i'a» fttc JInKer-Pain-Expeller ist al« »orzsiftlichtte schmerjftiUenbe und ableitende Einreibung bei Srtältnnge» usw. allgemein anerkannt; zum Preise von SÜh., * 1.40 und 2 ft oorräiia in den meisten Apotheken. 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Äber warien Sie nebmen Sie doch in de> Apolde'e oder Diogerie zwei Lchirch-ie>n Sodener Mineral-Pailillen mit. aber nur Fay» ächte, höien Sie? Wenn'<> nur eine Gikäliung >ft, dann bringen wir sie mit den Pastillen bis morg n weg, und ist's mehr dann können die Sodener auch nur «ui tu", bis »er Dot>o« kommt. Tie Scha»«» er«jlfl0n»'ll!)Ttn 'NATÜRLICHES BITTERWASSER SAXLEHN Mild abführende Wirkun6.Vorzüguch Gegen Constipation.GestörteVeiu)auumg,Cong estionen. etc Preiakaraat übet PräjINon»-U»ren u • gatlldiinllHi Andemapx, Omnfa, Bil-IO tode«, Iniitrt, HehalThaatfr, ttrailoia, l_ Mkta Haha-Ckrca Ma IS H. aafwlrt*. Z Johann Jorgo', Udr»«ch»r. t L *— »«ik. Ceäftaatlftrr. Wien, II14, Renn weg 75, «»«»- B. eilkrrl»arca'»tt»oa», f»crttiitt ltt aea« n»rra ttut lltvatd.acca, ta itt« #i::un| 10litifn«»r vitk na< a«at «f»tf f»t m k ««»r K . licht, gllktw •ItMrataltrBIi»°» K 7 anfioirl». ®itb«rf»lir« km K 2.— aafnirtf. QrlUaalctaa«, «vli», ©trrtit« n. Xamcnukrca «1» »«(• («gerak. «liflV,« tttti von tlentxiakrtn »on K 10.— ,»>». «uii »rtftrobi K 1.40. Mt !'d« «trniit »an tiHrinli Dill aairt *r»ao tnli •ftnllt 107*) «Ia« U(»r*»aTt«llaas IAI»n»iu |l«tU4 aas 7?S Platten iur b ammuphon billiyftr t Am«4(U «-'nad°a-> OtäSic UnlooW aodoO DU r«a l»a«ak 18 cm (tr»a». dop|ii>iafIttar (l ttiitfe aas «>aer Platte» ii. ii — 25 tn Ar»»», (t ©t«4r auf ein.« Plane K 8-—. Apparate, aaerteUK. iaat unf tfl" l'mcUak, ja K7 50, 24. 86, 60 W« K 800, »,»>» ail« tlaw«.f ttr ia»l<»i und Cafial Zaqell^r« and WfyataiTl'fa za AttbrifiprciWa. vqa« «al liel » «latt «iclftaaranlc uub flatKBUllfit K' all« I Allein-ve*kauf: «ranamoph«» Iiapo«»-Honxe. Wien V , «r. I». V r ■ th £*;y:nu 'V < -•'•'rf.rtui / Der tlcli-tier« ITazna voa Waschextrakt ist 1* Frauen lob44 Es ist d.m allurln-»!« Seifenpnlver miu Ktnnreichno der WiUch« nnd bi«t*t voiUt&ndi^eia RknIz für Riaeabiriche! 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Üein weinne Farbe! "Vertreter gesiaclrtl ZI. 11801/09. Kundmachung. Erhebungen in verschiedenen an die Wasserleitung angeschlossenen Häusern haben in 47 Fällen das Offenhalten der Auslaufhähne den ganzen Tag Ober und somit eine aasserordentliche Wasserverschwendung ergeben. Ich mache alle Hauseigentümer auf die Bestimmungen der Wasserleitungsordnung insbesondere in der Richtung aufmerksam, dass bei fortgesetzter Wasser Verschwendung die Einstellung des Wasserbezuges unter Aufrechterhaltung der Verpflichtung zur Bezahlung der Wassernmlage erfolgt. Ich fordere daher die Hauseigentümer in ihrem eigenen Interesse auf, einer unnützen Wasserverschwendung zu steuern, um die Gemeinde nicht zu bemüssigen, von dem ihr zustehenden Strafrechte Gebrauch zu machen. Stadtamt CllU, am 9. November 1909. Der Bürgermeister: Dr. Heinrich f. Jabornegg, m. p. Sparkasse der Stadtgemeinde Cilli. bie Cillier Gemeinde-Sparkasse befindet sich im eigenen Anstaltsgebäude, Ringstrasse Nr. 18. Die Spareinlagen werden mit 4'L verzinst; die Rentensteuer trägt die Anstalt. Der Einlagenstand betrug mit Schluss des Jahres 1908 K 11.076.0^9 04. Auf Verlangen folgt die Sparkasse, gegen Erlag von K 4 als erste Einlage, eine Heimsparkasse aus. Darlehen auf Hypotheken werden mit 5°/0> Wechsel-Darlehen mit 5'/»"/« und Pland-Darlehen gegen 5°/# Verzinsung gegeben. Die Sparkasse vermietet eiserne Schrankfächer (Safes) unter Verschluss des Mieters und unter Mitsperre der Sparkasse zur sicheren Aufbewahrung von Wert-Effekten; übernimmt aber auch offene Depdts. Nebenstelle und Giro-Konto der österr.-ung. Bank. Für den Parteien-Verkehr sind an allen Wochentagen die Amtsstunden von 9—12 Uhr vormittags festgesetzt. Die Direktion. Dubiose Aussenstände n*id durch die Mahnabteilung des Vereines „Credltreform", Graz, Hajdngasse 10 einbringt!« ti zn machen. Rationelle« Mahl verfahren } Inkn»*o-Eriole de* Verbände» im Jahre 1908 über !> Millionen Kronei. Verlangen Sie kostenlos l'rospckt Nr 9 1. 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Der Verband der landwirtschaftlichen Ge-nofsenschasten Eteiermark, Graz, FranzenSplatz 2 veranstallet so wie im Vorjahre auch in diesem Jahre, solange Vorrat, wöchentlich in der Wiener Groß-Markthalle einen kommissionsweise» Obstverkauf wozu er das Obst von seinen Mitgliedern bei vorheriger Anmeldung und Anerkennung der Uebernahms- und BerkausSbedingungen übernimmt. Nähere Auskünfte werden erteilt durch die ObstverwertungSstelle des vorerwähnten Verbandes. Ein slowenischer Globus. Der Präsident des Slowenischen Schulvereines, ein Herr Professor Jlesic, hat einen Aufruf erlassen, der den« wissen« fchastlichen Strebe», vor allem aber der Wissenschaft« liche Methodik eines slowenische» Gelehrten alle Ehre macht. Der Herr Professor will nämlich einen slo« u'enischen AtlaS herausgeben. In einem AtlaS läßt der Geograph sonst jedes Volk möglichst in seiner Sprache zn Worte komnie». Freilich haben große Kulturvölker für die bedeutenden OrtS-, GebirgS«, Meer- und Flußuamen ihre eigenen Bezeichnungen, wie sie sich bei nns in zweitauseudjährigem Verkehre herausgebildet habe». Die kann der Herr Professor Jlesic natürlich nicht „erforschen". Die Slowenen haben eben sür Florenz oder Antwerpen keine eigenen Sprachformen, weil ihr Blick, geschweige denn ihr Verkehr nicht soweit reichte. Aber da helfen die Herren slowenischen Gymnasialprofesforen; zu was hätten sie sonst in Graz oder in Wien ein paar slawistische Kollegien gehört? Aus diesem Schul-ranzen lassen sich slowenische Namen für ganz Europa und die benachbarten Provinzen finden — ein ganzer windischer Globus — und der Herr Professor kommt dann in die „Geschichte der windischen Wissenschaft." So leicht man jedoch den Weltatlas slowenisiert, so heiklich wird die Geschichte, wenn man das in der weiteren Umgebung von Marburg versucht. Da kommt man bald aus deutsche Dors-namen, für die doch einmal im Umkreis von zwei Meilen eine windifche Bezeichnung bekannt gewesen sein kann, vielleicht nur eine windische Umformung des deutschen Namens. Wenn da der Herr Pro-feffor so eine halbrnssische Uebersetzung in seinen AtlaS schriebe, so schreibt das „Grazer Tagblatt" weiter. — wie könnte er sich da wieder blamieren! Deshalb Vorsicht und Methode! Ein Aufruf: Forscht uach den halbvergessenen Kleinodien des windischen Sprachschatzes, wie sie vielleicht noch in einigen Ortschaftsnamen zu finden sind! Aber gehen Sie nicht zu weit, Herr Professor! Sie schreiben in ihrem Aufrufe selber: Spielfeld», Straßu, Pliberka. Können Sie verlangen, daß das große slowenische Kulturvolk, dem z. B. Milano-Mailand zu gering war, als daß es ihm einen eigenen Namen gegeben hätte, können Sie von diesem Ihrem Volke ver« langen, daß cS die von Ihnen aufgezählten Orts-namen wie: Bachholz, HörmSdors, Haselbäch, Aich« berg nfw. der Ehre einer windischen Bezeichnung gewürdigt hätte? ht* 6UNer Stai»t»ers«»«». Vvcvvlll« r«»«,»erei»es »ei S»iele», Wetten «ud Legate»! FRIIZ RASCH, IM,MW. CILLI. Schrifttum. Erlebt und erlauscht. Ein Band kleiner Geschichten auS der Feder Fron; von FriedbergS, bekanntes Pseudonym für Fr. X. Reitterer, die der Verfasser seiner Vaterstadt Friedberg in Steiermark gewidmet hat. Die auS dem wirklichen Leben heraus-quellenden Erzählungen tragen daS Gepräge der echten unversälschten Natur, in der sie, sei e« „er- lebt", sei eS „erlauscht" wurden, an sich und nehmen jeden Freund ungekünstelter, kerniger Darstellung so-fort für sich gefangen. Dabei fehlt eS nirgends an einem gewissen Ernste in der moralischen Grundlage deS Erzählten, wodurch daS Werk eine ganz beson« dere Bedeutung und erhöhten literarischen Wert gewinnt. Man kann sicher sein, daß daS Buch überall, wo eS Eingang gefunden hat, in freien Augenblicken gern zur Hand genommen und wahrscheinlich nur ungern wieder beiseite gelegt wird. ES ist durch jede Buchhandlung zu beziehen und kostet iu schöner Aus-stattung gebunden 5 Kronen, broschiert 4 Kronen Hugo Reinhofer hat ein schmuckeS Bändchen von kleineren Erzählungen unter dem Titel „Das neue Evangelium und andere Erzäh-lungen" durch die VerlagSonstalt „Moldavia" in Budweis erscheinen zu lassen. Reinhofer wird mehr, fach ein zweiter Roscgger genannt. Man will mit dieser ehrenden Bezeichnung jedenfalls sagen, daß auch Reinhofer in seinen Schriften überall au» den Pfaden der Natur wandelt und diese in einfacher, zutreffender, innig-warmer Art dichterisch darzustellen vermag. Und daS trifft in der Tat auch zu, und deshalb setzen sich die kleinen Geschichten auch gar so anschmiegend im Gemüte fest. Reinhofer erzählt indes nicht lo leichtfertig dahin, damit gerade elwaS geschrieben erscheine, fondern seine Arbeiten entbehren nirgends deS künstlerischen Ernstes, wodurch sie eben auch literarisch Wert und Schwergewicht erhalten. Die Erzählungen sind wie kaum etwas anderes ge-eignet so manches Feierstündche» angenehm auSzu-füllen, und seien daher auf daS beste empfohlen. DaS Büchlein kann durch jede Buchhandlung schön ge-bunden um 1 Krone bezogen werden. Hoch Habsburg! Bilder aus Osterreich» alten und jungen Tagen. Für die reifere Jugend von HanS Franengruber. Mit 4 Bunt uud 29 Textbilderu. Eleg. gebunden 3 Mk.— K 3-60, Volksausgabe 2 Mk. = K 2 40. LoeweS Verlag, Ferd. Karl, Stuttgart. „Der Oesterreicher hat ein Vater-land uud liebl'snud hat auch Ursach' eS zu lieben." Diese Worte Schillers dienten dem Autor gewisser-maßen als Leitgedanke seiner Bearbeitung; er ist mit Recht begeistert von der Schönheit und dem Reichtum seiiieS Vaterlandes: Ungarns weite, sonn-durchglühte Pußten, wo der einsame Tschikoa am Brunnen seine Pferde tränkt, Mährens wogende Kornfelder, Böhmens Rebenhügel, die sich an den belebten Fluten der Elbe spiegeln, des DonautaleS sagenreiche Burgen, der Alpen firnbeglänzte Täler, iu denen ein treuherziges Volk zur Zither die innigen Weisen der Väter singt — welche Mannigfaltigkeit von Reiz und Segen! Fraungruber entrollt in diesen abwechslungsreichen, kurzen Erzählungen zu-gleich aber auch ein markantes Bild vom österreichischen Fürstenhaufe — den Habsburger«», die das schöne Donaureich groß und mächtig machten, die durch ein halbes Jahrtausend den Glanz der deut-scheu Kaiserkrone gehütet, den Westen vor der Er-oberungssucht der Avareu und Türken geschützt und den Uebermut des stolzen Korsen gebrochen haben; die die Bauern von Knechtung und Robot befreit, fortschrittsiche Gesetze geschaffen, die Volksbildung gehoben und Kunst und Wissenschaft gefördert. Als Verkörperung all der leuchtenden Tugenden feiner Ahnen erscheint Kaiser Franz Josef l., ein Weifer ein Held, den Gottes Wohlgefallen der seiner Völker und der Achtung aller Kulturmächte seiner Zeit ein Menschenaiter lang auf dem uralten Throne feiner Väter erhalten hat. So dokumentiert das Buch mit feinen prächtigen Illustrationen ein klangreiches Echo, eine monumentale Huldigung zum Jubeljahre 1908! Die Nummer 43 der Wochenschrift „Urania" bringt einen Artikel: „Eine antike Pricsterinfel" von Dr. Carl Wessely. Es bestand dort, wo heutzutage das Dors Dimeh liegt, ein national-ägyptisches Heiligtum, welches Soknopaiu Nefos, Insel des krokodilköpfigen Gottes SuchoS genannt wurde und etwa denselben Rang einnahm wie Mariazell, Welehrad oder der Hostein. In der Sammlung Papyrus Erzherzog Rainer finden sich so zahlreiche, auf dieses ägyptische Heiligtum bezugnehmende Dokumente, daß daraus ein genaues Bild der dortigen Zustände gewonnnen werden konnte, welches Dr. Carl Wessely in der Denkschrift der kaiserlichen Akademie der Wissenschaften niedergelegt hat. Es fei hier nur bemerkt, daß der Gott Soknopaios Eigentümer deS Heiligtums war, und daß die Römer, als sie von der Insel Besitz nahmen, demselben auch Steuern vorschrieben. Die Abhandlung enthält eine Tabelle, in welcher der Aufwand für die Priesterfchaft an den verschiedenen Festtagen ausgewiesen ist. In einem Artikel: „Das Singer Building" von Hugo Piffl wird der Aufwand erörtert, den die Erbauung eines der größten Wolkenkratzer New Korks erforderte. Unter „Die Anfänge der Meteorologie" ist mit dem Abdrucke eines Vortrages von G. Hellmann, des Direktors des Berliner meteorologischen Institutes, begonnen. Dr. A. Defant setzt in dieser Nummer seine Erörterungen über die Wettervorhersage fort, und daran schließt sich ein Bericht über die Vor-träge des Professors Dr. L. Heck aus Berlin in der Urania. Inhalt: Eine antike Pricsteriiisel. Von Dr. Carl Wessely. Mit l Abbildung. — Die Anfänge der Meteorologie. Von G. Hellmann. Mit Abbildung Eins. — Aus den Grundzügen der Naturwiffen« fchaft. Ueber Wettervorhersage. Von Dr. A. Defant. Mit 4 Wetterkarten. — AuS den Vorträgen der Wiener Urania: 1. An» dem Tierleben der deutsch-ostafrikanischen Wildnis. 2. Der Berliner zoologische Garten. Von Professor Dr. L. Heck, Berlin. Verschiedenes. — Mitteilungen der Wiener Urania. Wochen-Repertoire der Wiener Urania — Administration der Wochenschrift „Urania", Wien I, Opern-ring 3, sendet Probenommern gratis nnd franko. Aus aller Wett. (Katastrophale Veränderung auf dem MarS.) Ueber die auffallenden Veränderungen an der Oberfläche des MarS, die feit kurzem gemeldet werden, veröffentlicht daS „Journal der Britischen Astronomischen Gesellschaft" genauere Einzelheiten, die Zeugnis davon geben, daß in den letzten Jahren der Planet ein Opfer riesiger Katastrophen von un-geahnter Gewalt gewesen sein muß. Seit September 1892 ist der Mars der Erde nicht so nahe gekom-men wie in diesem Jahre, so daß die Forschung außerordentlich günstige Beobachtungsverhältuiffe fand. Die Phänomene, die sich ans den MarS abgespiegelt haben müssen, finde» in der Vergangenheit keine Parallele. In den dunkelfarbigen Teilen sind ge-waltige Veränderungen vor sich gegangen, die daS Aussehen deS Gestirnes völlig umgewandelt haben. Ein düsterer gelblicher Schleier verhüllt große Par-tien der Oberfläche. Diese Veränderungen sind von besonderem Interesse angesichts der vom Professor Nowell entwickelten Theorie, wonach lebende Wesen den Mars bevölkern. Die Hypothese des amerika-nifchen Astronomen hat in den letzten Jahren eine neue wichtige Stütze geftinden durch die Feststellung von Wasser, Dämpfern und Sauerstoff im Spektrum deS Mars, wonach bewiesen ist, daß die natürlichen Bedingungen aus dem Gestirne derart sind, daß sie Leben zumindest zulassen. Nun da die gelben Schleier das Bild des MarS gewandelt haben, nimmt man an, daß eine Katastrophe stattgefunden haben muß, deren Größe, Gewalt und Wucht über alle mensch« liche Erfahrung hinausgeht. Den genauen Charakter dieser gewaltsamen Umwälzungen zn bestimmen ist einstweilen unmöglich, aber bemerkenswert bleibt, daß bereits kurz vordem rätselhafte Oberflächenver« änderungen am MarS beobachtet wurden. Im August konnte festgestellt werden, daß die südliche Polgcgend des Plansten einen ZerstörungSprozeH durchmachte: ein riesiger breiter schwarzer Spalt hatte sich gebildet. Annähernd zur gleichen Heit löste sich ein glänzender Fleck von jener Polarregron des MarS ab und verdeckte eine schwarze Region d«S MarS fast völlig dem Blicke. Vielleicht find dies Wirkungen d?r abnormen elektrischen Verhält« nisse der Sonne, die auch die jüngsten magnetischen Beunruhigen der Erde verursacht haben sollen und gegen die jetzigen WitterungSverhältnisse erklären. Aus dem Mar» scheinen diese Einflüsse eine surchtbare Wirkung ausgeübt zn haben, die so gewaltig sind, daß sie vielleicht dem Lieben der hypothetischen MarS-bewohnn ein schreckliches Ende bereitet haben. (Ein aufsehenerregender Austritt au« der römischen Kirche) wird auS Rom gemeldet: Monsignore Giobbio hat seinen Rücktritt vom Lehramte und unmittelbar daraus seinen An»« tritt aus der Romkirche vollzogen. Monsignore Giobbio war ein Historiker von Rns und von be« kannter, im Vatikan belobter Orthodoxie. Sein Lebenswandel war musterhaft, sein Umgang erfolgte nur mit Gelehrten und Schülern, die ihm voll Ver-ehrung ergeben waren. Nach dem Austritt des ihm befreundeten Jesuitenpriesters Bartoli ailS dem Orden und der Kirche und seinem Uebertritte zur evan-gelischen Kirche der Waldenser setzte Giobbio noch Si'te 8 Deutsche Wacht ÄanmKT 91 den Verkehr mit dem Freunde fort, nnd diesem Umstände schreibt man GiobbioS Austritt aus der römischen Kirche zu. «Eine wunderbare Herzoperation.) Ueber ritte aufsehenerregende Herzoperation wird aus Konstantinopel berichtet: In das dortige Spital brachte man einen Mann, der einen Stich ins Herz erhalten hatte. Der Chirurg Professor Martin nahm in aller Eile eine sogenannte Herznaht vor. Er öffnete den Brustkassen, durchsägte drei Rippen, spaltete den Herzbeutel und legte das Herz bloß. AuS dem Herz-beute! preßte ee ungefähr 200 Gramm Blut aus. Sodann entdeckte er an der linken Herzwand eine Stichwunde von einem Zentimeter Länge. Sofort vereinigte er die Wundrauder durch drei Nähte und brachte das Herz wieder an seinen Platz zurück. Er verschloß sodann die gesetzten Wunden und stellte dabei fcft, daß das Herz langsam wieder zu zucken begann. Tntsächlich gewann der durch die Narkose bewußtlos Gewordene das Bewußtsein wieder und kotinte sogar sprechen. Man hvstt ihn am Leben zu erhalten. Es ist dies einer von den seltenen Fällen, wo eine sonst tödliche Herzverletznng durch die Rasch» heit des chirurgischen Eingriffes in Heilung über-geführt wird. (Zündschlag.) AuS Berlin wird berichtet: In der hiesigen Gemeindeschule aus dem Angnstcn. burgplatze war bei dem Rektor Trettin das 24jährige Dienstmädchen Marie Mippert bedienstet. Als das-selbe morgens von der Frau des Rektors nicht ge-sehen wurde, giug Frau Trettin zur Kaminer des Mädchens, fand aber die Tür geschlossen und erhielt aus ihr Rusen keine Antwort. Sie holte den Maurer Schuhmacher, den Architekten Friedrich und einen Heizer und bat sie, die Tür zu öffnen. Da es noch dunkel war, wollte Frau Trettin den Männern leuchten. Im selbe» Augenblicke erscholl ein furcht-barer Zündschlag, aus dem Schlüsselloche schoß eine Stichflamme hervor und die Fensterscheiben der Rektorswohnung flogen in den Hos hinaus. Frau Trettin erhielt entsetzliche Brandwunden, denen sie noch im Lause desselben Tages im Krankenhause erlag. Architekt Friedrich und der Maurer snvie der Heizer erlitten mehr oder weniger schwere Brand-wtinden. Die Feuerwehr löschte de» Brand und drang in die Mädcheukammer. Sie fand das Mädchen tot in dem brennenden Bette. DaS Dienstmädchen hatte den GaShahn geöffnet und sich vergistet. (Einen Etsenbahnzug au« Rache demoliert) AuS Larid (Ungarn) wird berichtet: Da der Kleinbahnzug den Leuten vo» Szabalhely mehr-mal» HauSihiere überfahren hatte rottete sich eine Anzahl Bewohner zusammen, überfiel den Zug und brachte ihn zum Stehen. Die Rumänen verletzten den Kondukteur und mehrere Personen, die sich zur Wehr fetzten, schwer. F rner schlugen sie die Türen und Fenster de« Zuge» ein und flüchteten dann. (Die Amtstätigkeit deS magyarischen StaatSanwalte«) Aus Maria Theresiopel wird gemeldet: Hier fitzt eine Person namen« Marie Hawerda in Untersuchung. Die Oienpester Oberstaatsanwaltschaft hat nu» die Sache dem hiesigen Staatsanwalt Stephan Winkler abgenommen. Der Staat«anwalt soll nämlich der Angeklagten nächtliche Besuche in der Zelle abge-staltet haben. Der Staattanwalt wird um seine Ver-fetzung ansuchen. Man glaub«, dah die Schwurgericht«» Verhandlung auffehenerlegende Enthüllungen bringen «erde. Vermischtes. Wie viel Tierarten gibt es auf der Erde? In der Britischen Gesellschaft zur För-derung der Wissenschaften hat der Zoologe A. E. Shipley einige interessante Mitteilungen über die Fortschritte der zoologischen Forschung gemacht. Bor etwa einem Jahrzehnt hat Günther eine auf ge-nauesten Studien ausgebante Liste der Tierarten aufgestellt, welche man um 1830, und eine andere, die man fünfzig Jahre später kannte. 1830 waren der zoologischen Wissenschaft 1200 verschiedene Säugetiere bekannt; 1881 war die Zahl der be-kannten SpezieS auf 2300 angewachsen. Die Bogel-arten wurden 1830 aus 3600 beziffert; 1881 kannte die Forschnng deren 11.000. Beiden Reptilien schritt die Forschung von der Kenntnis von 543 zu 3400 (im Jahre 1881). Je kleiner die Tiere sind, desto Sgrößer ist die Zahl der Arten, die inzwischen be-annt wurden. Bon 1830 bis 1881 stiegen die Fischarten von 3500 auf 11.000, die Mollusken von 11.000 auf 33.000, die MooStierchen von 40 auf 120, die Schaltiere von 1290 (1840) auf 7500, die spinnenartigen SpezieS von 1048 auf 8070, die Tausendfüßer von 450 auf 1300, die Insekten von 49.100 aus 220.160, die Stachelhäuter von 230 (1838) auf 18.041, die Würmer von 372 (1838) auf 5070, die Coelenteraten von 500 (1834) aus 2200, die Periferae von 50 (1835) aus 400 und die Urtiere von 305 (1838—1844) aus 3500. Um 1840 also kannte man insgesamt rnnd 73.538 Tierarten; Um 1881 war die Zahl der erjorschten Tierarten bereits aus 311.653 angewachsen. 3)tan wird nicht fehlgehen, wenn man annimmt, daß seit 1881 alljährlich durchschnittlich 12.000 neue Tier-arten entdeckt wurden, so daß man heute wohl gegen 600.000 SpezieS kennt. DaS ist eine ge-waltige Stimme, jedoch nur wenig im Verhältnis zu den existierenden und noch nicht bekannten Arten. Um 1895 berechnete der Zoologe Sharp die Zahl der bekannten Jnsektenarten ans eine Biertelmillion, aber zugleich sprach er die Ueberzeugung ans, daß diese 250.000 verschiedenen Jnsektenspezies nur ein Zehntel der Arten darstellen, die aus der Erde exi-stieren und erst noch der Entdeckung durch die Wissenschaft harren. Gerade im Reiche der kleinen Tiere steht der Forschung noch ein unbegrenztes nnd unübersehbares Arbeitsfeld offen, während man bei den größeren Tieren, insbesondere bei den Sänge-tierett, wohl annehmen darf, daß die meisten Arten der Forschung heute bekannt sind. Turnerrundfchau Don der Iimmergymnaftik. Eines der aktuellsten Gebiete der körperlichen Ausbildung ist wohl das der Zimmergymnastik. Diese ist edenso wichtig für den geübte» Turner wie auch sür die-jenige», die für die Ausübung von Leibesübungen keine Zeit finden, oder besser gesagt, zu finden meinen. Selbst für Frauen und Kinder ist die Zimmergymnastik sehr empsehlenswert. Ueber Art und Einteilung der Uebungen ist sehr viel geschrieben worden. Mancher ist für Be-nützung von Geräten, mancher dagegen. Auch hier wird der goldene Mittelweg wohl der beste sein. Zimmerturuen. verbunden mit Hantel- und Frei-Übungen, wird bei interessanter Gestaltung der Uebungen sicher die beste» Resultate i» Bezug aus körperliche Ausbildung zeitigen. Hervorgehoben muß werden, daß ein bestimmtes System nicht für jedermann paßt Der Individualität muß weitgehendst Rechnung getragen werden. Es stehen dem Interessenten sehr viele Mittel zur Ber-fügnng, er braucht nur zu wählen aber „Wer die Wahl — hat die Qual". Deshalb will ich in nach-stehendem meine Ansichten kurz niederlegen, auS denen vielleicht mancher Anregungen und Nutzen ziehen wird. Ich habe mir zwar zunächst die maßgebenden Anleitungen für die Ausübung der Zimmergymnastik verschafft, mich aber nie sklawiscb und strikt daran gehalten, und ich bin gut dabei gefahren. Da die Uebungen gesteigert werden müssen, konnte ich zuerst sämtliche nehmen, und als die Anzahl der Ausführungen sich erhöhte, ließ ich die Uebungen, deren ich für die Ausbildung gewisser Muskelpartien nicht unbedingt bedürfte, weg und machte dafür zur Ab» wechslung Freiübungen und einige Mittelgewichts-Übungen. Nach Verlauf einiger Zeit griff ich dann zu einem Rundgewicht von 50 Kilo; ließ jedoch die 5 Kilo-Hantelübungen keinesfalls aus. Für die Ausbildung der Unterarm- und Hand-Muskulatur, besonders aber zur Stärkung der Hand-gelenke dürste die nachstehende Uebung sehr wirksam fein: Ich drücke die Oberarme fest an den Körper, bringe die Vorderarme durch Beugen nach vorn und lege die Hände ineinander, so daß also die eine oben die andere unten ist. Hieraus drückte ich mit der oberen »ach n«te», während die letztere den größtmöglichste» Widerstand entgegensetzt. Beim Heraus-heben ist es umgekehrt. Für die Stärkung der Handgelenke ist serner auch deS Handstehe» sehr von Borteil. Um zu glei-cher Zeit auch die Armmuskel» profitieren zu lassen, verbinde ich mit dem Handstehen Herablassen de» Körpers bis zum Kopfstehen und Wiederausstemmen. Ich et lernte dies leicht durch Anlehnen der Beine an die Wand und vergaß auch nicht dabei regel-mäßig ;u atmen. Stilspringen, die Wage auf dem Boden, Gummiapparateuehen usw. gehören zur Ver-vollständigung in mein Programm. Ich habe es immer so gehalten, daß ich nach dem Abendessen ungefähr zwei Stunden, mänch al mehr, manchmal weniger, spazieren ging, mich dann hinsetzte und etwas geistig arbeitete und darauf, na-türlich nur ganz leicht bekleidet vor dem geöffneten Fenster übte, gleichviel ob Winter oder Sommer. Da ich mich bei dieser Einteilung von dem Grund-satz der strengsten Regelmäßigkeit leite» ließ habe ich den größten Nutzen davongetragen. — l'P« Die körperliche Uebung im mittleren Lebensalter wird von wenigen -regelmäßig be-trieben, und nicht geschäftliche und familiäre, fon-dem meist viel nichtigere Gründe sind es, die einer weiteren Betätiguug der Leibesübungen im Wege stehe«. WaS aber bis etwa zum 30. Lebensjahre gut gewesen ist und notwendig, kauu nicht aus ein-mal zwecklos und unnötig sein. Im Gegenteil: der reifere Man» bedarf mit zunehmendem Alter der körperlichen Uebung zur Erhalmng feiner Gesund-heet mindestens eben soviel wie die Jugend. Es ist Tatfache, daß die Entwicklung des Menschen, keine absolut gleichmäßige ist, bezw. daß nicht alle Organe gleichmäßig und gleichzeitig zur höchsten Vollkommen-heit gelangen, sondern nacheinander, und zwar in nicht unbedeutenden Zwischenränmen. Anderseits steht aber auch sest, daß die Abnahme der Leistungs-fähigkeit der einzelnen Organe und ihr Verfall zu verschieden Zeiten eintritt. Während z. B. die Muskelgewebe im reiferen, oft sogar im hohen Alter noch jung nnd leistungsfähig erhalten sind oder sein können, beginnt das Alter sür die Gewebe der Schlagadern schon gegen die Mitte der körperlichen Versallreise. In der Hauptsache ist der Mangel eines richtigen Stoffwechsels daran schuld. Durch regelmäßige Leibesübung wird ersahrungsgemäß der Stoffwechsel d. h. die Umwandlung der Nährstoffe in körperbildende Stoffe, sowie deren Anfetzung als Organteile an geeigneten Stellen einerseits und an-derseits die Abstoßung verbrauchter Organteile mächtig gesördert. A u S w e i S über die im städt. Cckilachthause i» der Woche vom 25. biS 31. Oktober 1909 vorgenommene» Schlachtungen, sowie die Menge und Gattung des eingeführten Fleisches. Name K«I »Sl«»»-» t>»m. tinarfliörll* i»Ie>> t* &»«»'■ «tiitf-n eingeführtes Fleisch in Kilogramm de« Fleischers £ c •e c c c 2 «* e a ■e ■6 SS £ £ c 55 £ 1 C •e t e c «iS «3 e i t -I e £ c ^3 (4) u C5 o; rij rn ,tto 04 & <5 u « X cO 00 Butschek Jakob .... S 5 138 Friedrich....... _ — 1 — l 1 — — — — — — — — —. 1 Grenta Johann .... — 13 1 1 — 4 - — — - — 10(5 — — — — — 361 Junger........ — — 4 — - 5 — — — - — — — — — — — — MNf« ........ — 1 1 — 7 4 — — — — — — — — — — — — - Kosiar Ludiviq .... — — 1 — !> 1 — — — — - — — — — — — — - — mtoichet Iatob.... - 4 Payrr Samuel .... — — 4 — — 5 — Ptaninz Franz .... — — — 1 1 5 — — — — — — — — — — • Pleiersty....... — — — — — — — — **• - - — — — — — — — — Rebeuichestg Josef . . . — 12 — — '24 1 — — — — — — — — - — 41 —* Stelzet........ - 1 — — 3 2 — — — — — — — »uppan....... - ü — — 7 H — Umegq Rudolf .... - 1 1 — 2 1 2 1 Gastwirte....... — — — — 2 6 — — *— — — — — — — 6 13t» Kamins" 91 Deutsche jücuji 9 Bi|li9|.Bettfßdernü.Daunen 1 Kalo graue geschliKtene K 2*—. hat weiase K 2-64, weint« K « — pr,raa daunenweiche K 6-—, Hochprima Schlei", beste Sorte K 8 —, Daunen grau K 6*—, weiase K 10—, BruttAaum E 12—, tob b Kilo an franko. 15129 Fertige Betten au» dichttwigem, rot, bi»u, geib oder weitem Inlet (Nanking), 1 Tuchent, Grösse 180X116 cm, samt z aujxpu.ister, dies« 80X98 cm, genügend gefüllt, mit neuen grauen, gereinigten, fttllkriftigen und dauerhaften Federn E IS—, Halbdaunen K 20-—, Daunen E 24'—, Tochent allein K 12*—, 14 —. 16*—, Eonfpoluter K 8*—, 8*50 nnd 4*—, Tuchente 180X140 cm gross E 15 —, IS«-. 20—, Eopfpolater 90X70 oder 80X80 cm E4 60, 5'"*, 5'50. 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Stadtamt t'ilU, am 20. Oktober 1909. Der Bürgermeister: 15926 Dr. Heinrich von Jahornegg. Kundmachung betreffend die Meldung der Stellungspflichtigen. Zur regelmässigen Stellung des Jahres 1910 sind die in den Jahren 1689, 18S8 und 1887 geborenen Wehrpflichtigen berufen und werden alle im Stadtbezirk Cilli sich aufhaltenden Stellungspflichtigen dieser drei Altersklassen aufgefordert, sich behufs Verzeichnung in der Zeit vom I. bis 30. November 1909 beim gefertigten Stadtamte zwischen 9 und 12 Uhr vormittags zu melden. Die Fremden, das sind die nicht nach Cilli zuständigen Stellungspflichtigen, haben zu dieser Meldung ihre Legitimationsurkunde mitzubringen. Gesuche um Bewilligung zur Abstellung ausserhalb des heimatlichen Stellungsbezirkes, sowie von Begünstigungen gemäss §§ 31 bis 34 des Wehrgesetzes sind schon bei der Anmeldung mitzubringen. Wer diese Meldung, ohne hievon durch ein für ihn unüberwindliches Hindernis abgehalten worden zu sein, unterlässt, verfällt in eine Geldstrafe von 10 bis 200 Kronen. Stadtamt Cilli, am 15. Oktober 1909. Der Bürgermeister: 15815 nnd Haarausfall Schuppenbildung unmöglich bei Gebrauch von PIliUSIN" C«flelslicb g«schält I. 1 Flasche 14 5.— ST. FERNOLENDT, k u k. Hoflieferant WIEN, I. SchulerstrassB 21 Versand p> r Postnachnahme. In riiu'iu Mei. erlaub« ich mich, tür den Bedarfsfall für alle iu mein Fach einschlagenden Arbeiten all: Frisieren, Ondull eren, Kopfwäschen, Haarfarben, Brauts hleierarrangement, Hand- u. Nagelpflege (Munleure) et«. bestens zu empfahlen Abonnements werden billigst berechnet nnd »lebe den eeehrteu Damen vun Cilli and Umgebung jederzeit zur Verfögun". Postkarte genUgt. Hochachtungsvoll Frau Mitzi Zangger, Cilli, Gartengasse 3. IMe Bergwerksgenossenschast sür die Bergbaue des k. k. Revierbergamtsbezirkes Cilli und den Brannkohlenbergbau Sagor der Gewerkschaft am Savestrome gibt biemit ihren Mitgliedern und den Herren Fachgeuossen die traurige Nachricht von dem Hinscheiden des Herrn Berginspektors Guido Nawratil Betriebsleiter des D. v. Lapp'sehen Kohlenbergbaues in Wöllan, welcher am 9. November 1. J. im 33. Lebensjahre nach kurzem Krankenlager verschied. Die sterbliche Hölle des teuren Verblichanen wird Freitag den 12. d. M. nm 4 Uhr nachmittags in der Leichenhalle des allgemeinen Krankenhauses in Cilli feierlich eingesegnet, nach dem städtischen Friedhofe überführt, woselbst die Beisetzung erfolgt. Mit dem Verstorbenen scheidet ein lieber Kollege und ein tüchtiger Fachmann au8 den Reihen der Leitenden, dem die Genossenschaft stets ein treues Gedenken bewahren wird. Cilli, am 10. November 1909. Haus mit Gemischtwarengeschäft samt Warenlager ist wegen Todesfall sofort zu verk»uf«*n. Resi G o 11 o b, Hochene^ g bei Cilli. Musgrave's Original Irischer Ofen. 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