^. 275. Dienstag, 1. December 1891. 110. Jahrgang. kaibacherWZeitnnK. ,"°"»drel«. u».. >.»»^ ., .«^.. „«. ««n.,«br!° il l» dolbjädl»!, fl. 7 zu. Im«ompt°lr: I Dle «Ulllbachel Zeitung» erscheint t«,»ch mit «u«n°l,mr d,l Honn. unt. Ktittlagt, D«t «dmiuiftr»,»», ^">"°»e b°« ',,, .'^^en ^' lr «sk», ver M°e n tr^ "> M«°n W«?b,rb°l»N!,en per ^e"l. » lr G >0 b!« '» Udr nnsm!tt»», - «„frnnN^t «r!«,e »«den «ich! angenommen und Ma»,>,crivte nich» zurllclgeNelll. Mit 1. December ^nn ein neues Abonnement auf die Laibacher Zeitung. ! ° I, >lü " uNlerlltiuns. Vedingunarn bleiben ^slverltndunl,: filr Laibach: H' - '5fl.-lr. ganzjährig . . N st-^'r. ^"!°hric>' ' .1 " 5" " halbjährig . . 5 „ 50 „ ^llich'« - 3 „ 75 „ vierteljährig . 2 „ 75 „ . °t. ' ' l „ 25 „ monatlich . . ^ „ 9/! „ ^!>e^'° Zustellung ins Hau« für hiesige ^ "n per Jahr l Gulden. ' lXzelp^ ^rännmerations.Vetrsge wollen Porto» '«Ndet werden. ^^g. v. Rleinma^r K Fed. Vamborg. ^ Amtlicher Hheil. ^öHs.! ""d l. Apostolische Majestät haben mit ^bet ^. ^"schließung vom 15. November d. I. z>>l,^^unqerathe und Vorstande des Rechnung«. '^Oul ^ 3'nanz-Landeedirsclon in Graz Martin '^dias "^ Nitterlreuz des Franz.Ioseph-Ordens U" zu vetleihen geruht. !^,"^,, l-Hlnanjministerium hat den Fmanzwach. tz^''Gmrq Pfeifer zum Finauzroach Com-^^X. Nangsclasse in Krain ernannt. Nichtamtlicher Weil. ^ ^ ^aprivi «ber die Weltlage. ^tjckÜ, ^angenen Freitag abgehaltene Sitzung < dez ». , Nrichslages brachte eine hochpolitische „ ^!^'limmu,ig constatiert und bemerkt hatte, '!""» 3r ^^"t des Reichskanzlers zur Be-^^Ne ^ Zuversicht wesentlich beitragen willde, ^tilch^plwi zunächst mit ganzer Entschiedenst ss »hm 5" leine angebliche Dem.ssionsabsicht. F'"l>l^, b'eseltage von einem freiconservallv.n ^>Nll,^^!«kmulhtt wurde. Er sei durchaus nicht ^ih,n ' "es Caprivi. und er wolle auf seinem tv.ch.'i )° l°"c,e es dem Kaiser gefalle. Dann ^PW, " Theil seiner Rede. die Darlegung VÜ tt.?n' ^ar. welche, die Erwartung Rickerl« >^nd ijblilaschend zuversichtlich auefiel. Nemlleton. . ^ Die Unbeholfenen. V b'e ^t ziemlich allgemeine Erziehungssystem. ^ l ^ns^?"le mit ihren a/gen früher bedeutend « fachen d^„ schuld« ^'„ug. die That- ^t. "'t. dasz die Z«hl der Unbeholfenen stetlg !,^ un^^' bie ohne Bedienung gänzlich ver- ^Aeh^ wtt hilfl^ Kinder dastehen; man hat k >rein' ""^ anzufassen. und nun sehen ste '«"M.i^"" '^en wo ein Knopf fehlt oder '"; sie wissen wohl. «" sie?.i" 5"den wäre. wo die Bürste liegt. ^vftf Uly selbst einen Faden einfädeln oder ^ zl,l!l » ?°hen oder einen Rock ausbürsten. , «rbarmen. wie ungeschickt sie alles an- , N>1 ? ieht viel davon reden, dass in den i.^»>dkn V°""ter bandfertigkcitsunterricht e,n. '!l^^'°U; die Unbeholsenheit des jungen V"« V "i° schon zur Regel geworden sem. ^l ^e d?1^5 °"ders denkbar. Man glbt dem '!!^ ^li^^bel fertiges Spielzeug m d,e Xt ^"ppen hub,„' ihre vollständige Garde, dazu gehörigen Schränken, ihre Betten. Der Besuch Kaiser Wilhelms beim Zaren habe einen freundschaftlichen Verkehr der beiden Monarchen herbei-geführt. Politisches gab es dabei nicht zu besprechen. Ueber den französischen Flottenbesuch in Kronstadt sprach Caprim auffallend w^gw^rfend. Es habe sich überhaupt in der Constellation nichts geändert: weder im Verhältnisse des Dreibundes noch in dem seiner Gegner. Der Zar habe die friedlichsten Absichten der Welt. Auch im gesteigerten Selbstgefühle der Franzosen sieht Caprivi leine Gefahr für Deutschland. Die offene, selbstbewusste Sprache Caprivi's wird nicht verhehlen, großen Eindruck zu machen. Der Passus über die auswärtige Lage in der Rede Caprivi's lautet in ausführlicherer Wiedergabe folgendermaßen: Reichskanzler v. Caprivi habe an der Reise des deutschen Kaiser« nach Narwa theilgenommen und sei mit der Ueberzeugung wiedergekommen, dass sie vorzüglich gewillt habe. Der durch die Stellung sowie durch die verwandtschaftlichen Beziehungen der Monarchen gegebene freundschaftliche Verkehr gestaltete sich so günstig wie irgend möglich. Er würde dieses nicht sagen, wenn er nicht bestimmt wusste, dass auch auf der anderen Seite der Erfolg befriedigte. Er be« streite es entschieden, dass die Kronstädtrr Zusammen, kunft Grund gegeben habe. sich mehr zu beunruhlgen. als bis dahin. Er sei felsenfest überzeugt, das« d,e persönlichen Intentionen des Kaisers von Russland die friedlichsten von der Welt sind. Keine Regierung will heutzutage den Krieq provocieren, keine hat ein solche« Uedergewicht. dass sie leichten Herzens den Krieg wird anfangen wollen. Je stärker eine Regierung ist. umso leichter wird eS ihr sein, gefährliche Zwiichknfälle zu vermeiden, «und ich freue mich — sagte der Reich«» fanzler — dass bei unseren westlichen Nachbarn die Regierung so stark ist. Die Kronstädter Entrevue »MMe nicht statlgesunden haben, wenn nicht unser östlicher Nachbar eine Regierung für so start gehalten hätte, dass man sich auf sie verlassen kann. Die Arhällmsse sind jetzt klarer geworden. Das ,st lem Grund zur Beunruhigung.» < », « ». Auch über die Dislocatwnen der Russen und ssranzosen an der Grenze ist Beunruhigung vorhanden^ Deutschland und Oesterreich'Ungarn haben diesbemqlich ihre Pflicht gethan, haben wahrscheinlich mehr Armee-corps in demselben Umkreise als Rulsland. Man be-unluhiat sich darüber, dass ein «lrmeecorps m Russ-land so nahe an die deutsche Grenze geigen wurde. Zeitungsschreiber könnten wohl Besseres thun als d.e Lel,r beunruhige und durch die Störung der Pro-du ti°" und des Handels die Wehrhaftiakeit des Lar. es zu schädigen. Die deutsche Politik ,st m der sehr glück» lich'n Laae. dass sie sich auf eine so gute Armee und Wäaelcben. Decken x.;^der Knabe bekommt irqend ein Spielwert mit Mechanismus, ein kleines emgenchtetes ?b ater Säbel, Federhut und onstlge Armatur; er Nt'sich M ^ 5" "achen. Gewiss 's, d e Freude der Kleinen eine sehr lebhafte wenn sie sofort mit dem Spielzeug herumwirtschaften können, aber die ssreude an einem weitaus pnmMveren. aber Mst construierten Spielwerl ist doch eine größere und "°^Vschlecht passenden Pnppenkleider werden bald durch g lun mre erseht, die verpatzten Figuren des Vi de^ haben zur Lehre gedlent, w.e man n.cht w nnro " "u"v werden, belw Zu chueiden der '" "A«" Mdch'N «« »e« »°°b.d ,.Ibwr. ",^<« !>äm? die «lind« lönnen !'hr «iel Papier. ^uck n d!« dec ,»nze Plunder „ur !»»,!l I°s!,t, °>, ew einzig " bescheidene», fertig g°l°,,ftki Spi.IWck, — wenn« darauf ankommt — auf eine Nation mit ihren sämmtlichen Mitgliedern stützen kann. Ich wusste nicht, warum diese Politik nicht imstande sein sollte, die Würde und das Ansehen Deutschland« unter allen Umständen zu schützen. Der gerüstete Zustand wird noch lange dauern, die Friedenskongresse werden daran nichts ändern. Es sei aber gut. dass die allaemeine Wehrpflicht den Wunsch der Völker nach Frieden stärke. Der Ent-rüstungssturm über den enqlisch-deutschen Vertraq habe sich zu einem schwachen Lüftchen abgestaut. Es gebe jetzt niemanden, der nicht anerkenne, dass wir mit Ostafrika noch lange zu thun haben und selbst zu einem an sich zweifelhaften Mittel greifen müssten: zu einer Lotterie. Der deutsche Besitz in Ostafrila sei zehnmal wertvoller als der englische. Wir haben — sagte Caprivi weiter — brim deutsch-englischen Vertrage keineswegs schlecht abgeschnitten. Welcher Entrüstungs-sturm wäre au«gebrochen, wenn Helgoland in andere Hände übergegangen wäre. Die Aufb/bung des Passzwange« sei als Schwäche gedeutet worden. Derselbl! sei aber für die Dauer undurchführbar. Die Assimilierung der Reichsländer sei in sicherer Weise fortgeschritten. Das beste Bindemittel bilde die Armee. Wenn hier Generationen durchgegangen sein werden, sei die elsas«.lothringische Frage gelöst. Die Ostgrenze des Landes sei fremden Arbeitern im Interesse der Landwirtschaft geöffnet worden. Zur Beunruhigung sei lein Grund vorhanden. Es sei aber ein Militärpessimismus eingetreten. Jedes Blatt — sagt ber Reichskanzler — hat einen alten Officier als militärischen Korrespondenten. Das bat seine Schattenseiten. da nicht fünfzig höhere Officiere die ganze Organisation überschauen. A«» werden Artikel geschrieben, die mit den V»ten WKtzen: «8i vis pacem, par» bsllum» oder «viäsant l:on»ul68». Wir habe» zu keiner Z?it so viel tüchtige Führer gehabt wie heute. Es gibt auch keine andere Nation, die für den Krieg so viel Chancen hat, wie die deutsche. Nun ist auch die Frage aufgeworfen worden: wie steht es mit dem Dreibünde? Da kann man völlig ruhig sein. Reichskanzler Caprioi kündigte in seiner Rede weiter an, dass er in der zweiten Decemberwoche die Handelsverträge im Hause einzubringen hoffe. Nach dem Satze über die günstigen Chancen Deuischlauds bei einem künstigen Kriege machte der Reichskanzler fol» gende Neußeruug: Er halte es nicht für ausgeschlossen, dass im nächsten Winter die Regierungen mit dem Reichstage darüber in Verhandlungen eintreten, wie die steigende Vevölterungsz,ffer Deutschlands entipre» chend ausgenützt werden könnte, um die Wehrkraft allmählich zu steigern. Ja, heißt es da. die Kleinen haben viel zu lernen, man muss mit ihnen zeitig anfangen, und da sir doch spielen wollen, bleibt nichts übrig, als ihnen fertiges Spielzeug anzuschaffen; sich selbst ein solches zu machen, dazu haben sie leine Zeit. Leute, die so sprechen, vergessen darüber ganz, dass das Erzeugen von Spielsachen ja auch ein Spielen ist, und zwar ein sehr nützliches, ein zur Schaffensfreude anregendes. Früher machten sich Knaben aus unbemall-n Bilderbögen, die sie selbst colorierten und aus denen sie dann die Figuren ausschnitten. Krippen, Landschaften, kleine Theater, die Mädchen aus Abschnitzeln von Klei» derftoffen, Spihenreften und Vörteln ihre Puppen-costüme, und die Eltern fanden noch immer einige Augenblicke Zeit. da und dort rathend oder helfend einzugreifen, auf gewisse Vortheile aufmerksam zu machen, über die diversen kleineren Schwierigkeiten hinwegzuhelfen und durch anregende Gedanken dai Thätigleitsgebiet der Kleinen zu erweitern. Vor allem wollen aber die Kleinen ungeniert sein' wenn sie immer nur auf reine Hände, thmre Kleider und Salon.Linrichtung Bedacht nahmen sollen dann getrauen sie sich schließlich gar nichts mehr anzulassen um nicht wegen jedes Fleckchens, jede« Kleckses und der abgefallenen Papier, und Fleckjchnitzel ausaetanlt und conig,ert zu werden; sagen nun die ungeduldigen At«« °°r: -Lasst es sein. ihr bringt ja doch n chts Otdentllches zuwege., dann schämen sich die Kind r Laibacher Zeitung Ni. 275. 2312 1. December l^^ Verhandlungen des Reichsrathes. »- Wien, 2». November. Das Abgeordnetenhaus setzte heute die Budgetdebatte beim Titel «Stempel und Gebilren von Rechtsgeschäften» fort. Abg. VaKaty und Nitsche brachten verschiedene Beschwerden über die Handhabung des Gebiirengesetzes vor. Abg. Polzhofer regte eine Reform der Militärtaxe an in dem Sinne, dass ein Jahreseinkommen unter 4b0 fl. taxfrei bleiben solle. Abg. Podlaczesli Nagte darüber, dass bei Urkunden die Gebiiren oft zwei« und mehrfach geleistet werden müssen. Abg. Fuß bemerkte, es sei sonderbar, dass unter den Taxen und Gebiiren von Rechtsgeschäften sich auch der Ertrag befinde, welcher dem Staate vom Totalisateur zustießt; während Spiel» banlen anderer Art vom Staate nicht geduldet werden, sei der Totalisateur eigentlich eine concessionierte Spiel-bank, von welcher der Staat bereits 200.000 Gulden Steuer einHebe. Per Totalisateur werde nocb bedeutend größere Geschäfte machen, wenn die Nachricht, dass der Iockeyclub den Buchmachern die Concessionen entzogen, richtig sei. Der Totalisateur sei, so lange er noch existiere, mit einer viel höheren Steuer zu belegen, als es bisher geschehen. Abg. Menger sprach gegen die Belegung der Provinzblätter mit belletristischen Beilagen; diesem Miss-ftande sollte abgeholfen werden, weil durch denselben nicht nur die Prooinzpresse, sondern auch die Papierindustrie und das Vuchdruclergewerbe zu Schaden komme. Der Redner verlangte weiter die Herabsetzung der Gebüren bei Löschung von Simultan «Hypotheken. Finanzminister Dr. Stein bach erwiderte, der Iockeyclub sei wegen der Vorgänge auf dem Turfplatze eingeschritten, weil in unerlaubter Weise gebettet wurde; seitens des Staats-anwaltes sei nichts geschehen, weshalb gefolgert werden müsse, dass er keinen Anlass hatte, einzuschreiten. Bezüglich der Aenderung der Gebürennovelle, welche auch die Vesteuerung des Totalisateuers festsetzt und erst seit April 18»0 in Wirksamkeit sei, habe die Regierung bisher leinen Beschluss gefasst. Abg. Dyl bemerkte gegenüber dem Abg. Nitsche, der in seinen Ausführungen vom geschlossenen deutschen Sprachgebiet in Böhmen gesprochen, das« es ein geschlossenes deutsches Sprachgebiet in Böhmen nicht gebe. Abg. Nitsche erwiderte, dass selbst unter den ungünstigen Verhältnissen, unter denen die Deutschen Eüdbühmens leben, ein geschlossenes deutsches Sprachgebiet vorhanden sei. Die Post wurde sodann angenommen. Zu dem hierauf folgenden Capitel änderungen im Ministerium forderten, was Taaffe als unthunlich abgelehnt habe. (Parlamentarisches.) In Wiener Ab> geordnetenkreisen verlautet, dass der Reichsrath, der im Jänner nächsten Jahres die Handelsnetträge berathen wird, im Februar vertagt werden und erst im Frühjahre wieder zusammentreten soll, weil die Regierung eist im Frühjahre in der Lage sein werde, die Vorlagen über die Wiener Verkchrsaulagen ins Abgeordnetenhaus zu bringen. Die Pause in den Berathungen des Reichs' rathes soll für die Landtagssession ausgenützt werden. (Unsere Marine.) Im Nudgetausfchusse der österreichischen Delegation gab Admiral Freiherr von Sterneck ein Expoji über den gegenwärtigen Stand der österreichischen Marine. Der Admiral hob hervor, dass die Aufgaben unserer Marine hauptsächlich auf den Küstenschutz gerichtet seien. Dementsprechend müsste denn auch unsere Marine entwickelt werden, zunächst durch den Ausbau von Torprdofloltillsn und durch den Bau von sechs neuen Panzerschiffen, da wir nur drei vollwertige Schlachtschiffe besitzen und die jetzigen Panzerschiffe nicht mehr den Anforderungen für die Schwimmfähigkeit entsprechen. Das Expose' des Barons Sterneck, welches für die nächsten Jahre die Perspective auf bedeutende Marine - Credite eröffnet, wurde nach einer kurzen Debatte, an welcher die Delegierten Heils« berg, Ehlumecly und Dubsky theilnahmen, genehmigt. (Die französisch - russische Freund« schaft.) Es verlautet, die Conferenzen Giers' mit Carnot. Freycinet und Ribot hätten eine vollkommene Verständigung zwischen Rusilland und Frankreich ergeben. Ein schristlicher Vertrag bestehe jeduch nicht. Die Verständigung habe eine ausschließlich defensive B^sis und bezwecke die Aufrechthaltung des Friedens und die Achtung vor den Verträgen. Die Vorgänge in Aul« garien und in Egypten werden von Frankreich und Russland zwar als den durch die bestehenden Ver« träge hergestellten Stipulationen des Völkerrechtes z»' wider betrachtet; diese Differenzen werden jedoch, zum mindesten unter den jetzigen Verhältnissen, keine Gefahr für den Frieden bilden, da die stricte Beachtung der Verträge durch absolut friedliche Mlttel gesichert werden solle. und so viel Monatslohn und zu Weihnachten ein Präsent erhält. Kommt endlich die Zeit heran, wo aus der Liebe eine Ehe werden soll, dann kauft die Mama dem Fräulein Pralo's «Süddeutfch? Küche». «Die Frau als Hausfrau und Mutter», das «ABC der Haushaltung«» künde», vielleicht ein Dutzend zierlicher Küchenschürzen, und durch einige Wochen steht die Frau täglich ein Stündchen in der Küche der Köchin im Wege herum, ficht ihr zu. wie man Grünzeug putzt. Mehlspeisteig macht und die Hühner rupft, lernt nebstbei irgend eine Spielerei, wie Bischofbrot oder dergleichen, eigenhändig erzeugen, und die Hausfrau ist fertig, d. h. eine solche, die dann von ihren Dienstboten abhängt und erst durch Schaden klug werden muss. Wird der Knabe zum Jüngling, hört das Spielen auf. und jede Gelegenheit zur Selbstthätigleit fehlt. Zwölf Jahre studieren, da hat man nicht einmal in den Ferien Lust, was anderes anzurühren, und dann nicht zu vergessen; alles, was man erzeugen wollte durch Handarbeit, ist ja am Ende doch mir Arbeit, und arbeiten ist für viele eine Schande. Wozu auch? An einen Ausspruch Tells: «Die Axt im Haus' erspart dn ^''. ^ M ' Nacht zu erreichen sei. und dass die ""/^Pp" marine die Landung selbst afrilan'scy" Sicilien feit jeher ins Auge gefasst h°vr. ^ve (Die -" durch den König mit einer Thronrede ew', M befriedigende und freunofchaftliche VeMu^ ^M Mächten constaliert. Der Friede s" ^ ^„D,e". Nothwendigkeit fü^ ein Land. da« s'^' ^t. ,^ in der Umgestaltung und Entwicklung b p' ^M (Im Norden Aufstand ausgeblochen, und zwar ,n °" s,je «. bisher als Hauptstiltze der "gierenden "" ^ ^ Sowohl Fußtruppeu als auch Reiterscha " ^ gierung haben sich den Rebellen ange^",, ^ gegen Peking vorrückn. . . aenielde^ (AusRiodeIane.r o) w.rd g^ ^ ,lh das neue Cabinet die Wiedereinsetzung ^ A " Regierung in der Provinz Rio ^"Nve ^. » langte. Die Provinz verweigert me« " ^ waltsamen Widerstand zu leisten. ^^----s Tagesneuigleiten. ^ t,< Se. Majestät der K ais er h« e '^g ^ .Linzer Zeitung, meldet, '" N fi. - ^ katholischen Waisenhauses m 2'nz ^ ^i ^ Pfarrgemeinde Pinsdorf zur AnsclM"'" uhr 100 st. zu spenden geruht. ^ --------- .^ Ueber °. Pl - lrankung des Erzherzog« Hk'^ ^ w .^ ^ Herr Erzherzog war zur 0°^'^.^ ei<^ u°r vierzehn Tagen au« Vozen M ^h.sM^H Nock Mittwoch nachmittag« pl""""" sein" ^„ß aus der R'ngstraße, klagte aber b°b ^nHsiF in das «Hotel Sacher». wo er loa""' ^ch <^^ begab sich zeillich am^"—^ "' ""' .......^""^ « Der Sturmvogel. . ^ ^ >< Erzählung °"« Dalm ^ Gegenüber den Insel" Mezzo «" der ^ strcckt sich von Cannosa bis zur M ^lstenl-^ , das Arion der Alten, eine °^'^ ^ w'sche"'^>Ä , Ueber dem von der Brandung K.piliie''. °F' ! strande erheben si« "e./rstm ^^pht s.ch^g, mit immergrünem Gestrauch. t>ar° „nd "> c ° von Oelpstanzungen. O^cul ren Mhe l. , Dahinter aber erheben stch d.e ^ .F , hercegooinischen KarstlandeS. ^ u.ld M ! In der Mitte zw'schen Vaw>' MlftH e A liegt die tief einschneidende «t ^ " Je K !j des offenen Meeres stürmen, w'^a l^M ,, wind sie heulend jagt. dM °' „ e.n '> > ! auf die Bucht los. wo ^ ^" e„tqege " «.k'' ,z ge irge wie ein schützender " Meer ist hier tief. «nd ?«he ^ , Strand. Hoch h'nanf ft"d ^ ^rnd . ^ '5 » kahl; vor dem »nswrme d" °° ^iHe'^ r 's, ^ musste selbst die d'e ch h.« » mal die salzgewohnten Stta'«"" ^^ '" ^ . Stellen alle Steinritzen beleben. ^ gl H^ halten ... . . ° belbstt. " ^^ ^ lich herm,gebroct>neu Sclloccal,i jacher I... », 275 23 l 3 1. December I8M. ^. l>em Herrn Erzherzog ein starler Schüttelfrost ^M Fieber ein, und im Verlaufe der Nacht war Ml' ^ ungemein unruhig und zeitweise ohne ^ ?' 5tte «och abends an das Krankenlager be« by «lttzte. Professor Dr. Kahler nnd Professor ^ ' '"«den bei der Untersuchung des Patienten die ^i!H!"" beginnenden Lungenentzündung vor. Der ^ilbll K ^ b^nrich, welcher gegenwärtig im 63. Le-:„i^M, ist sttt 4. Februar 1866 mit der ehe. 'h die^ «"'" Leopoldine Hofmann vermählt. Drei Jahre >il^ , ."Kschließung erhielt die Gemahlin be« Herrn >H'den Titel einer Baronin Waideck. Die erz. ^!tl° . "''" "sidiert in Vozen. wo der leutselige ^U'n hohem Grade beliebt ist. lü^.^tlebelte amerikanische Reben.) ^°"er Ndvocat Dr. L. Vidric publiciert in '""Kroatiens, dass er im Frühjahre dieses Adelte amerikanische Reben (nach Goethe's Nlun veredelt) pflanzte, welche auch in demselben ^ wn und noch heuer Früchte hatten. Diese That- ,, "UgtMein überrascht und der Strömung, die von ,,,°l°" vernichteten Weinberge durch veredelte yt Reben zu regenerieren, viele Freunde ge. '' lft berechnet worden, das« die Regenerierung ^« Weinberg bei Agram den Gutsbesitzer 800 , '" Vauer circa 600 fl. lostet, woraus man '' ^„ >"' ""lche lolossalen Summen eine vollstän- ginnen ""» der lroatisch.slavonischen Wtinberge ^<>!i" "'llrbe. Da die ungarische fachwissenschaftliche '>i^'welche sich zum Studium der Vlack'RotKrank. .''^t^.^es Sommers nach Frankreich begeben ?'" 2l«i ^°'b'trt. h^z h^ Einfuhr der amerikanischen > ^ e z, .^ kroatische Landesregierung an die ge< ^ "strung mil dem Ansuchen gewendet, die ^ ^"llanischer ^ben zu gestatten, um den Be> V bls' Neben fllr die lroatifch'slavonischen Wein. ^il^'n interessantes Geheimnis.) Wer 3ül ^, "Mären Briefe, welche in Paris von Ieit ,^ üfu. .°"" Papieren versteigert werden? Die Ur< ?^Iill>?" Romane und Bühnenstücke. Selbst-,°li»,. >"d die meisten dieser Briefe taube Niisse, i."""" a« ""^r Tausend enthält Ausschlüsse, Stoffe ?'!»!,? ^" ^°l"°n. gewährt einen Einblick in Fa< ' "ltd«» , " Verhältnisse, wie er nicht besser ge-H„ j." lllnn und auf anderem Wege gar nicht zu " °l« l,?^^° »even ost mehr und tiefere Auf-^n m ^ d" umfassendsten Gerichtsverhandlungen 'Kit brechen. Sie sind gerade unschätzbar in «'r. ° °Ne Schriftsteller nur nach den Quellen. !> tzri,l bunden "beiten wollen. Selbstuerftändlich ^'»^.^ »leich alten Papieren erst nach mehreren "'lkl, z?""' Wenn nicht mehr an deren Rückforderung !^z« ^llniord eines Officiers.) Samstag ,^!>iz^' l'ch in Wien der Hauptmann»Auditor '-!> 't«»n i ^'"" Reoolverschuss gelödlet. Der» ^, " iLi,^ November von dem Garnisonsortc Josef» ^"bitm. ""soffen, um sich der Prüfung als ; /°l V^" unterziehen. Es scheint, das« das Re-^ «"2>" ehrgeizigen O.ficier nicht befrie-^ "^,. wurde in die Todtenlammer des <"'hte ..." ^bracht. Per Selbstmörder war ungefähr 3>^"und ledig. ^" "si!' s^ folal durchrmicht^rde. Mit Mühe ^t,.''?" die ersten Häuser, die den Rand >uZ u°"n. um sich an offrnenr Feuer zu !tz>^'° d'e Oberlleider zu trocknen. ^ M^ n n aber heulte der Sturm, tobte das Meer U. 'e ick», ^ln schweren Regenmassen niedel. und >'>rzen Nolkenballen zuckten rothglühende !> ft Gkl^^legen im Sonnenbrand. V>de A? war anfangs schweigsam: doch ^ 5°t,ck ^°lfee ihre Glieder erwärmt hatle. V'^ ^i/'"" "ber da« Ungemach zu scherzen, V d?"«ü. «"en da« nässt Abenteuer ein'.heller Kl ° Nr ^"""elS. ^>°ct?! plötzlich ein junger Herr in die Stube. '!»,.' tief '/""men Sie schnell, es gibt Wichtiges zu der in den durch. '>!che " zeternd °m Herde der gastlichen Stube ^7" sttn,« <3"folgten aufgenommen hatte . . -^>n.?^°rden grollte noch der Sturm, als ^,'lbü^"'Knfrel.ndlichen Arzt am Arme fottzog, !«>r n i?"'leten das Wasser von ihren Zw^en. ^K/< .' sich h^ ^^^,ti R,h, «"ter 'hrer , > h'/wß rauschend an den Felsen; doch das V°H'N «si" wüthen aufgehört. ^ .<.. ,^?. l°ll«denn?. fragte der Arzt. -Was .st ?^' r^.h^ Menschenmenge stand am felsig < — (Die Influenza in Verlin.) In den letzten vier Wochen find in Berlin 40.000 Personen an Influenza erlranlt und 30 den Folgen der Kranlheit erlegen. Nach Beobachtungen der Aerzte tritt die Kcanl heil nur dann heftig auf, wenn bereits an Influenza Erkrankte das Zimmer verlassen und sich ins Freie begeben. Local- und Provinzial-Nachrichten. Erzherzog Heinrich f Seine l. und l. Hoheit der durchlauchtigste Herr Erzherzog Heinrich ist gestern um halb 9 Uhr vormittags sanft in dem Herrn entschlafen. Se. Majestät der Kaifer und das Aller, höchste Kaiferhaus wurden durch das Ableben Sr. k. und l. Hoheit des durchlauchtigsten Herrn Erzherzog« Heinrich in tiefe Irauer verseht. An dem Schmerze des erhabenen Herrscherhauses nehmen die treuen Vvller Oesterreich.Ungarns den innigsten, herzlichsten Nnlbeil. Se. l. und l. Hoheit der durchlauchtigste Herr Erzherzog Heinrich, der jüngste Sohn weiland des am 16. Jänner 1853 zu Gozen gestorbenen Herrn Erzherzog« Rainer, war in Mailand am 9. Mai 1828 geboren worden. Se. l. und l. Hoheit war Ritter des goldenen Vlieses, B siher des Militär«Verdienstlreuzes mit der Krieg«. Decoration und der Kriegs.Medaille, Oroßtreuz des grohherzoglich hessischen Ludwig. Ordens, l. und l. Feldmarschall«Lieutenant und Inhaber des l. und l. Infanterie. Regiments Nr. 51. Se. l. und l. Hoheit, höchftwelcher seit Jahren in Vozen residierte, war nach Wien gekommen, um dem hohen Vermählungsfeste Ihrer l. und l. Hoheit der durchlauchtigsten Frau Erzherzogin Louise mit Sr. lün. Hoheit dem Prinzen Friedrich August von Sachsen bei» > zuwohnen. Se. k. und l. Hoheit erkrankte hier > am 27. v. M. an einer Lungenentzündung, nachdem dessen Gemahlin bereit« einige Tage vorher von derselben Kranlheit befallen worden > war. Freifrau von Waibeck erlag im Lause > des vorgestrigen Tages der überaus heftig auf« > getretenen Kranlheit. der durchlauchtigste Herr W Erzherzog, wie angegeben, gestern um halb 9 Uhr > vormittags. > Dieses traurige Zusammentreffen so betrü» > bender Ereignisse ist geeignet, die Theilnahme aller mitfühlenden herzen nur noch zu erhöhen. Besonders im Lar-de Tirol, wo der edle Ver« blichene seit Jahrzehnten jedes edle und gemem« nüh!ge Werk förderte, bei jedem Elementar.Er« eignisse hilfreich eintrat und Wohlthaten übte. wo immer gemeinnützige Vereine oder unverschuldete W Noth Einzelner Unterstützung erheischten, wirb das > Ableben Sr. l. und l. Hoheit auf das lebhaflest > beklagt werden. "«Da kommt der Arzt., rief einer au« der Menge. Der Lärm verstummte. Ehrfurchtsvoll wurde Psatz ^""«uf dem harten Boden lag auf Decken und Kleidern gebettet ein noch junger Mann. VlasS war das Antlitz, über die Stirne flos« Blut. Und als sich der Arzt zu ihm niederbeugte, öffnete er die Augen und blickte verwirrt umher . . . Bald jedoch fielen ihm die Augenlider zu. und einer Leiche aleich lag er bewegungslos da. Der Doctor untersuchte den Gescheiterten. Dle Lebenslhätigleit war nicht unterbrochen; ob derselbe beim Zerschellen des Kahnes einen anderen Schaden er» litten, wollte er erst in einem geschlossenen Raume er» forschen. Er gab daher den Auftrag, den Kranken in ein Haus zu übertragen. Da wiesen die Leute alle auf die gegenüber» liegende Landzunge und meinten, dort habe er sein «Out denn, bringt ihn dahin l» ließ Uelser Ein Kahn wurde in« Meer gezogen, der Halb-ohnmächtige ward an Bord getragen. Vier tüchtige Männer traten an die Rudergabeln und nahmen die Ruder zur Hand. Der Arzt und sein Begleiter folgten als die letzten. Und nun stießen sie ab. Die See war noch ziemlich aufgeregt. Der Kahn schaukelte ganz bedenklich, und die Schaumwellen spritzten über die Insassen desselben hin. Zum Glücke ist die in die Bucht von Malfi führende Enge wirklich nicht breit, und in wenigen Minuten waren sie auf dem anderen Ufer. — (Das Waisenhau« in Gottschee.) Der Waisenhaus'Bauverein für Oottschee in Laibach, der be» kanntlich beschlossen hat, zur immerwährenden Erinnerung an das vierzigjährige Kaiser»Iubiläum ein Waisenhaus in Goltschee zu erbauen, Hal seine Aufgabe zum Theil > gelöst, indem er heuer den größeren Theil des Gebäude« unter Dach gebracht und bis auf die innere Einrichtung fertiggestellt hat. Es bleibt ihm nun noch ein gutes Stück Arbeit übrig, welche« er mit Hilfe Gottes und seiner P. T. Gönner auch noch zu bewältigen hofft. Die hm» rigen Auslagen haben leider die bisherigen Einnahmen des Vereines bedeutend überschritten. Wir empfehlen darum das humane Unternehmen auch fürberhin der Unterstützung edler Menschenfreunde. — (Frachtermähigung.) Aus der Zusammen» stellung der von der l. l. Generaldirertion der österreichischen Staatsbahnen pro 1891 ertheilten und im Ver» ordnungsblatte des l. l. Handels« inisteriums für Eisenbahnen und Schiffahrt publicierten Frachtbegünstigungen entnehmen wir Folgendes: Für Bleierz wirb bei Frachtzahlung für mindesten« die Tragfähigkeit des verwendeten Wagens bis auf weiteres, längstens aber bis Ende Juni 1692, der Frachtsatz des Localtarifes für die Transportftrecke Arnolbstein.Laibach von 20 kr. per 100 Kilogramm auf 15 kr., fiir die Transports recke Thörl« Maglern'Laibach von 19 kr. per 100 Kilogramm auf 14 kr., ermäßigt. Unter gleichen Bedingungen und auf eben dieselbe Dauer wird für Rohblei der Frachtsah des Localtarises für die Transportstrrcke Laibach»Arnold-stein von 30 kr. per 100 Kilogramm auf 23 kr. und silr die Transportstrecke Laibach Villach von 33 kr. per 100 ! Kilogramm aus 24 kr. herabgesetzt. Zu bem-rlen ist noch, idass die Vleierzsendungen nach Liltai und die Rohblei-^senbungen von Littai verfrachtet werden müssen. Für Zinkerz wird bei Frachtzahlung für mindesten« 10000 Kilogramm pro verwendeten vierrädrigen Wagen und Fracht» brief vom 1. Jänner 1892 bis auf Widerruf, längstens aber bis Ende December 1892, der Frachtsatz des Locallarifes sür die Transportswcke Tarois. Villi von 43 kr. ö. W. Noten, excl. Manipulationsgebür. auf 37'2 kr, ö. W. Noten exclusive Manipulalionsgebür, herabgesetzt. Die Durchfüh-rung der Ermäßigung erfolgt in allen Fällen im Car» tierungswege. Für Spirit wird bei Aufgabe, bezw. Frachtzahlung, sür mindestens 10,000 Kilogramm pro Frachtbrief und Wagen bis auf weiteres, längstens aber bis 31. December 1891, der Loca tarif, bezw. der b.tref-fende Verbands» und Gemeinschaftstarif für die Transportstrecke von allen Eisenbahn'Fracht'Stlltionen in Böhmen, Mähren, Schlesien, Valizien und der Bukowina, dann von den Stationen der G. ll. L, V. und der Local-bahnen Iaroslau.Solal und Dembica-Rozwadow nach allen Eisenbahn'FrachteN'Stationen in Krain auf den Aus« nahmetarif II des Localtarifes der l. l. österr. Staats-bahnen vom 1. Juli 1891 ermäßigt. Die Durchführung gefchieht im Rückoergütungswege. — (Per Laibacher Gemeinderath) hält heule abends um 6 Uhr eine öffentliche Sitzung ab mit folgender Tagesordnung: Mittheilungen deS Vorsitzenden; Nngelobung der Bürgerpflichten; Wahl von zwei Mitgliedern in den k. l. Bezirlsschulrath; Bericht der Polizei« section: ») über das Gesuch des patriotischen Landeshilss-Vereines wegen Ueberlassung des städtischen Nothspitale« im Kriegsfalle, li) über das Gesuch be« städtischen Wasen-Meisters wegen Bestimmung von Taxen für solche Hunde, welche e'mgefangen und mit Bewilligung des Magistrates den Eigenthümern rückgeftellt werben, e) über den selbst« Man brachte den Fremden in das Haus. welches sich als ein netter, zwischen O lbäumen und Oleandern stehender Bau darstellte. Ring« um denselben zog sich ein Garten von Myrten, Oleandern und anderen immergrünen Gebüschen; üppige Melonenstauden rankten sich über die Bcete, dazwischen stand allerlei Gemüse und glühten herrliche südliche Blumen. Während der Arzt den Kranken untersuchte und pflegte, besah sich dessen Begleiter die Umgebung des Hause«, die prächtige Aussicht über Bucht, Inseln und das weite Meer. bewunderte die jungen Pinien- und Palmenpflanzungen und die von Baum zu Baum gezogenen Reben-guirlanden. Als er zu» Hause zurückkam, trat eben der Arzt aus demselben in den Vorgarten. «Nun, wie steht es mit dem Verunglückten?» — «Per Arme ist hart zerschlagen. Nrmbruch. Eontusionen und dergleichen unangenehme Kleinigkeiten, an denen er vier bis fünf Wochen liegen wird. Wegen der Pflege ist alle« angeordnet Auch ein Arzt ist in der Nähe. Gehen wir.« «halten Sie ein, Herr Doctor. Wollen wir nicht erfragen, wer denn der Mann ist? Gin Hiesiger ist er bestimmt nicht.» «Memrtwegen. Nehmen Sie Ihre Sprachtenntnisse zusammen und forschen Sie,» erwiderte der Arzt. Währelid sie zum Strande hinabgiengen. nahm der Begleiter des Arztes einen der intelligentesten der Leute belsette und erkundigte sich nach dem SH,N. brüchigen. ^" (Fortsetzung folgt.) üaibadjer Settling 9fr. 275. 2314 1. 3)ccemö«JLLL-—¦ ständigen Antrag des Gemeinderathes Anton Klein betreff« de« Holzverlehres; Bericht der Bausection: z) über einen Recurs in Bausachen, d) wegen Bestimmung der Naulinien und Straßen aus dem Cioilspitalsgrunde, o) ilber das Gesuch des Landesausschusses wegen Errichtung des Canales vom projectierten neuen Landesspitale, ä) wegen Bestimmung der Vaulinie für das neue Spital, o) über das Offert des Herrn Anton D^man wegen Ankaufe« des Grundes für eine neue Straße auf der Polana; Bericht der Stadtverschänerungssection wegen Regulierung des Platzes um das neue Theater und Verlängerung der Lasten» (Triester Reichs») Straße bis zur MariaTheresien» Straße; Personalien. *(EineKiudesmörderin vor Gericht.) Beim hiesigen l. l. Landes« als Schwurgerichte fand gestern die Verhandlung gegen die des Verbrechens des Kindesmordes angeklagte, 18 Jahre alte Vesiherstochter Maria Sorsel aus Dolenjavas bei Vischoflack statt. Wie wir seinerzeit gemeldet, erfasste die Angeklagte das neugeborene Kind und schlug mit dessen Kopf an einen Thüipfoften. so dass das übrigens gesunde und voll« kommen lebensfähige Kind sofort den Geist aufgab. Die Angeklagte ist der That geständig, will jedoch selbe aus Furcht vor ihrer Mutter und den Geschwistern der« übt haben. Die Geschwornen sprachen die Angeklagte des ihr zur Last gelegten Verbrechens schuldig, und der Gerichtshof verurtheilte dieselbe zu vier Jahren schweren Kerkers, verschärft mit einer Faste monatlich. — Wie wir erfahren, sind außer den bereits gemeldeten noch zwei weitere Fälle auf das Repertoire der laufenden Schwurgerichtssession gesrtzt worden, und zwar für den 3. December: Josef Schweiger, Verbrechen des Todtschlage«, und Franz Ahcan, Verbrechen der Brandlegung. — (Das 40jährige D ie n st ju biläum) feiert am 16. December der Director der Lande« «Irrenanstalt in Wien, Herr Regiermigsrath Pr. Moriz Gauster. Derselbe diente in den sechziger Jahren in Krain, und zwar als l. l. Vezirlsarzt in Stein, welche Stadt ihn ob seiner Verdienste zum Ehrenbürger ernannt hat. — (Gemeinde wähl in Tribuce.) Bei der Neuwahl des Gemeindevorstandes der Ortsgeiminde Tri« buce im politischen Bezirke Tschernembl wurden gewählt: Mate Milinovic von Tribuce zum Gemeindevorsteher, Milo Ableiii von Pribince und Mate Ianlooic von Weibendorf zu Gemeinderäthen. — (Die Feuerwehr in Schischla) hat von der Fabrik Samassa in Laibach die i-, Agram aus« gestellt gewesene Spritze um den Preis von 1000 sl. käuflich erworben. — (RauchloseLocomotive.) Die erste rauch-lose Locomotive nach dem System Moräth wurde vor wenigen Tagrn in den Werkstätten dec Staati>bahnen in Fünfhaus fertiggestellt. Neueste Post. Driginal» Telegramme der „Laibachrr Zeitung". Wien, 30. November. Erzherzog Heinrich verschied, ohne das Bewusstsein wiedererlangt zu haben, in Gegenwart seiner Tochter, der Baronesse Waides, welche die ganze Nacht am Krankenbette a/wacht hatte, des Oberst« Hofmeisters des Erzherzogs Rainer und der Professoren Kahler und Oser. Emige Stunden vor dem Hinscheiden war ihm von dem Hofburgpfarrer May-r die letzte Ortung gereicht worden. Die Agonie war um 5 Uhr früh eingetreten. Der Kaiser zog noch gestern spät abends und auch heute zeitlich morqens Erkundigungen über das Befinden des Erzherzogs ein, ebenso alle Erzherzoge und Erzherzoginnen. Die Erzherzoge Wil« Helm und Rainer erkundigten sich persönlich heute zu früher Morgenstunde. Wien, 30. November. Das heute durch eine Extra« Ausgabe der «Wiener Zeitung» gemeldete Ableben des Herrn Erzherzogs Hemrich. welcher seine Gemahlin, die gestern Hingeschiedene Freifrau von Waidsck. nur um wenige Stunden überlebt hat. ruft überall die innigste, tiefste Theilnahme wach. In wahrhaft rührenden Worten geben die Wiener Blätter diesem allseitigen Mitgefühle Ausdruck und betonen bei dieser Gelegenheit neuerlich, in wie hohem Grade die Völker Oester-reich'Ungarns sich in Freud und Leid eins fühlen mit ihrem geliebten Herrscherhause. — Wie die Blätter melden, werden die Leichen des Erzherzogs Heinrich und seiner Gemahlin nach Bozen gebracht, wo mit Genehmigung des Kaisers die gemeinsame Beisetzung in der erzherzoglichen Gruft stattfindet. Wien, 30 November, nachts. Der Kaiser stattete nachmittaqs dem Erzherzog Rainer einen Besuch ab, um demselben anlässlich des Ablebens seines Bruders Heinrich das Beileid auszudrücken. Der Kaiser ließ durch Elzh,rzog Rainer der Baronesse Waideck die Uesste Theilnahme kundgeben. Dem Vernehmen nach wurde eine siebentägige tiefe und eine siebentägige mmoere Hoftrauer angeordnet. — Die Delegate's« u«"ii n? "^" Nälnoly wurden abgesagt. Abend« stimmung der Clubmitglieder, so dass Obmann Ritter von Iaworski unter lauter Zustimmung der Versamm« lung erklären konnte, der Polenclub halte an der zu Beginn der Parlamentssession eingenommenen Politik der freien Hand fest, dass jedoch für den Fall. als in erster Linie die Regierung die Schaffung einer festen Majorität veranlassen sollte, der Club seine Mitwirkung bei der derzeitigen Zusammensetzung des Abgeordnetenhauses nur bei einem gleichzeitigen Zusammengehen mit dem Club der Conseruativen und der Vereinigten deutschen Linken unter Voraussetzung der Berücksichtigung der nationalen Traditionen und autonomen Grundsätze des Polenclubs gewähren könnte. Budapest, 30. November. Das Mitglied d?s Magnatenhauses und der Akademie der Wissenschaften Paul hunfalvy ist gestorben. Potsdam, 30. November. Der König von Däne« mark ist nachmittags eingetroffen und auf dem Bahnhofe, wo eine Ehrencompagnie aufgestellt war, vom Kaiser und den Prinzen Friedrich und Leopold empfangen worden. Nach sehr herzlicher Begrüßung begaben sich die'Monarchen in das Stadtschloss, woselbst ein großer Empfang stattfand. Die Kaiserin empfieng den König im neuen Palais. Paris, 30. November. Wie der «Agence Havas» aus Shanghai gemeldet wird, bestätigt es sich, dass die Aufständischen aus der Mandschurei 4000 kaiserliche Soldaten geschlagen, die Stadt Scho Uang genommen und die Christen von Kin»Tscholl niedergemetzelt haben. Es wird versichert, dass die Aufständischen auf Peking marschieren und dass 6000 Mann vun Tientsin gegen sie augeschickt worden seien. Falls die Truppen eine Niederlage erleiden sollten, wäre die Situation für Tientsin wie für Peking eine kritische. Chllllchigny, 30. November. Anlässlich der Erinne« rungsfeier an die Schlacht von Champigny wurden die boulangistischen Redner vor dem Monumente aus-gepfiffen, worauf Raufereien stattfanden. Die Polizei« organe wollten ein angeheitertes singendes Individuum entfernen, was einen heftigen Streit zwischen den Voulangisten und Antiboulangisten hervorrief. Lyon, 30. November. Beim Verlassen der Basilika wurden dem jüngst wegen Ministerbeleidigung ver-urtheilten Erzbischofe Gouthe«Soulard stürmische Ova» tionen dargebracht. Petersburg, 30. November. Der Kaiser und die Kaiserin sind gestern abends nach Gatschina zurück« gelehrt. — Laut amtlicher Bekanntmachung ist die Ausfuhr von Hülsenfrüchteu und Oelsamen nicht ver« boten. Newyorl, 30. November. Der Correspondent des «New'Iort Herald» meldet ans Rio de Janeiro: Die Insurgenten in Rw Grande du Sul sind nicht geneigt, die Revolution einzustellen. Der päpstliche Nuntius Spol« verini wurde seines Amtes enthoben. Deutsches Theater. Heute: «Ihr Corporal», Posse mit Gesang in fünf Acten. Erstes Austreten des Herrn Venno (irnst aus Wien. Aunss und Literatur. — (I.N. Bogl.SilbersteinsVollslalender) bewährt sich in frischer Verjüngungsliast. und besonders mit dem neuesten Jahrgange für 1892 zeigt er sich auf voller Höhe der geit. Obschon billiger geworden (nur 40 lr.), ist er nicht weniger umfangreich, fein ausgestattet und gediegen sowohl im Unter» haltungs- wie im kalendarischen Hilfswerte. Mit einer meister» lichen Erzählung schreitet Silberstein uoran, und seinem spannen-den «Unbändi» folgt der Ungar Milizälh, dessen ernst-heitere «Räthselhaste Geschichte, wirksamst uon Adolf Kohut bearbeitet ist. Nach lustigen, wunderlichen »Allerhand Stückeln» von Moriz Schadet rollt Hugo Klein «Dunkle und heitere Lose» recht be< während in einer Erzählung auf, dann führt uns A. Althof eine Reihe «Weltumscgelnde und afrilaforschende Frauen», unter denen österreichische, mit ihren Abenteuern vor. «Die Jagd des Herrn Pfarrers» von Th, Starzengruber ist voll erquickenden Gemüthes, wie C, M. Vacano's «Weiße Frau» tragisch bewegend. Neben allerlei im Buchc zerstreutem «Lustigen» schließt es mit der Iahresrundschau, die ein reich illustriertes Panorama der Er> eignisse bietet, so wie auch das ganze Vuch reichlich reizende Bilder, auch eine Liedercomposilion von Ios. Bayer bringt. Durchblättern wir das kalendarische Hilfsbuch für alle Consrssionen in Oesterreich mit all seinem Reichthum an Nachweisen, Tabellen und Einschreibeblätter», so müssen wir sagen, dass der Preis von 40 lr. sehr gering ist. Alle in dieser Rubrit besprochenen Bücher und Zeitschriften können durch die hiesige Buchhandlung Jg. von Klein» mayr K Fed. Vamberg bezogen werden. Angekommene Fremde. Am 28. November. Hotel Stadt Wien. Illek, Karplus, Herzog, Schulz, Thieben, Pluhaczcl und Beyolal, Kslte.; Holländer, Neis., und Alvian, Inspector, Wien, — Pott s. Kind, Stcin. — ttrenner, Fa. brilant, Lack, — Kartell, Miramar. — Krall, Privat, Wcaz. — Grolic. Privat. Agram. — Mraul.r, Besitzer. Feldbach. — Franzot, Udine. — Ol'ermayer, Reis., Nleiburg. Hotel Elefant. Goldhauser, Kfm., Pollal, Baronin Nelly, Pazeg, Wien, — Reßel, Geinemajor, Trieft. — Gabron, Priester, Kärnten. — Votschen, Leipa. — Uliger, Priuatbeamter, Pola. — Sonnrnberg, Kfm., Tschalathurn. — Dolenc, Kaufmanns» frau. Kramlillrq. — Fischer. Ksm,, Prag. Hotel Tiidliahnhof. Vily, Vudweis. — Mosec, Oberlieutenant, Fiume. - Golnil, Anwnetlo und Baronin Bone, Trieft. — Rosnm, Couducteur, s. Fra», Lienz. Am 29. November. , ,„ PAl. Hotel Elefant. Haader. Schoch, Stern, Wcisz, 2«'^' ^. Semen und Dinscher. Kflte., Wien. — MalY, " ^c, Leoi. Hechinqen. — Rieger, Director, AniwM-Privatier, Graz. , ^ Oelle, Hotel Tildbahnhof. Cadez. Holzhändler. Srednavas- ^ ^ Holzhändler und Plcslouic. Postü'eistcrs'Oatt'N, "^, ^ Mtt, Prem. — Wellemin, Prag. — Edler v. Steu'vlM'. ^M-Trieft. - Dimnil. Agent. Fiume. - A'A ^n,., ^' lirchen. — Hiebet, Kfm., Nicderdorf. — Mll^r. ", brunn. .. u Ioh»'"" Hotel Ällirischer Hof. Marie Somer. G°"5"'^ Prag. ' Bauer s. Schwester, Iustadt-Passau. - A"NMndidal' Kraus. Bildhauer, Passau. - Hafner, M"«" Egg- -------""" Laibach, 28 November. Auf dem he"t'«" ""^ ^ schienen : 3 Wagen mit Getreide, 7 Wagen nnt v<" 12 Wagen mit Holz. ^. _______________Durchschnitts.Preise^___—^77^ Weizen pr. Heltnlit. 8,7b 91« Nultri pr. «no - - ^ g.^ Vorn » 6 60 7 — Eier pr. Stucl . > ^ g ^ Gerste . 4 39 4 96 Milch pr-ii't" ' ' ^gZ^-^ Haser . 3 09 3 09 Rindfleisch pr^'° ^. gg ^ ^ halbsruchl .-----------^Kalbfleisch ^.54^" Heiden . 5 20 5 94 Schwemefte'H' ^40 ^ " Hirse . 4l87 5 I^SchupsmflelscY ' ^45-^ Kukuruz » 5 30 b 55 Hähndel Pl. "" ^7 - Erdäpfel 100 Ktl, 2 50-------Tauben ^g? ^ Linsen pr. H?ltoli> N-----------Heu pr. M-""- ' ^ ^ ^ Erbsen . 10-----------Stroh ' '' > Fisolen . 10-----------Holz. h°"s' s' 7^^^ Rindsschmalz Kilo - 84----- , , /" k ^ .^ Schweineschmalz » - 66 - - - '""cheS^. ^ ^ ^ Speck, frisch, . - 54--------Wem. roty.,^ ^ ^ K — geräuchert « —62--------! — wecher. ^^^^^-^ Meteorologische « ^ s^^ §2 ^----^ ^ H ^ Z «_________--^^^lit ! al) ^ 7A7W '736 - 9'"^4"" NO7schw5ch bew ^ ! 0' 30.2. N. 7368 56 NO. schwach s° Mlt ^, 9. Ab. 7378 46 NO. schwach ^ ^..»» Belvöllt. - Das Tagesmitlel der lemp" ^ 2 9° über dem Normale. ________^-^"^ ---------------------------------------"^ 3 «)Ial u ^,^c v'3 ^ dass sie ebenso rasch, wie sie °elo.nmcn a«cy ^M ""^l müssten. Aber wie viele Wochen, 1° oft ^on« it. M'^st Husten mit seinen Folgczuständen, wle: V'' ^ch P ^« Kopsschmerzen. Appetit- und SchlafloftM^ ^-^^ vlelm unangenehmen Tage so leicht 5" ".^rüh'«««^^ sich in einer Apotheke eine Dose der ""^Mnft F^K. ^ W. Voso'jchen Katarrhpillen kuuft und ."""'.^^ ,'l,"'? l«^ Oft in wenigen Stunden, spätestens "b" " ^. ^^cN, ^ man dadurch den Plagegeist los, denn mm,' ^^„l0>l>.1«" F< vornehmlich auch aus Chinin Katarrhs: die Enlzundung der Hchle'mha>lte °' ,s. l. gce . bald heben, beseitigen sie das Uebel Mt> «7 Salbst'e<< dass alle anderen Katarrhmi.tel. wie «onbK,» °»erH B-«., die ja alle wohl lindern mögen, das ". ^^ ^ an der Wurzel fassen können. M.n ft"d" ^ ^erz"^.. °e" Voso'schen Katarrhp.llcn , welche nnt CY'"" stnd. .^! dahee von groß und klein an«enehm 5" " ^<^ meisten Aput!)elen. Preis 70 lr, P« V°^^—^H^s^ --------------------------—---------------—— Soeben erschien: Bilder aus Krain, ^ Im Gebiete der stein^t Dauksagung. ^ » > Fitt die mir allseitig > nähme schon während der K'"H ^hn'dc" » > Olise DoUiner ^.„g. > > sowie snr die ehrende zahlreiche ^H^ " » > ^.hestätte nnd für dic '""!''" "^'"l ^ > > ich aus dusem Wege den wäuustt" ^ch!^ » JjjNet 8citttng 9lt. 275. 2315 __________________________ 1. Stttmbtt 1891. Course an der Wiener Börse vom AO. November 1891. na« dem 0^«^ Cours^e ! ... . Veld War, > H"«-ZNlthen. Ai^h «nite in Noten N,I0 91,0 ^^»«»««lns«', ^^' 1^,7^,34,7^ ^ >° '3°"^ !»0N si, l»5 25 l»5 75 ^3!»,,,,'Mnftel 100 fl. 145 — l4«' — ^ . ">t - , 1!X)fl. , - ^<Ü3""e, steuerfrei 1«?,5" l«7 l.., >^,,', '"l^idunssen. ^G, steuerfrei. ,1« - 11« 7« r üV")" Silber, N5 l0 11« ,< ^»V>"> Silber , 104---------'- .,^M»^'fI,°.W. ^-227'- ',,," °l «>!> st, a W 212 '. 21.-- , ' >r M, Marl . w»5.' 10« L«, H"^>. . . ll4'25 11475 ^chn «lmlss, 18»4 ^8- 93 7» >r»!t 41,/ "Nlc z»°/ ... l0ä- . 103 L'. "'" lfl,».U.<3. „840 117 2l> ^Mohn.N/""""'Stulle 97'^ ^^lUUft,e,W, ,L»7bl«9.L5 Vclb Ware GrundentI.'Vbliaationen ! (sür 1N0 ft. 2V!,). 5°/„ galizlsche...... 104 — 104 50 5°/n mährische...... —'— —-— 5"/„ Krai» und Küstenland . . —-— — — ü«/« nieberösterrelchische . , . l09 5« NU — 5"/„ sleirische...... —'— —-— 5°/„ lroatllchr und slavonische . 104 5.« 105 50 5"/^ sicbenbürllische .... —'— —' — 5"/^ lemeser Vanat .,..—— —>- 5°/„ unyarische...... 89 ?<> 9050 Andere Hssenll. Anlehen Donau-Reg.-Lose 5"/„ 100 fl. . ILi 50 122 — dto, «»leihe 1878 . . IN.,50 105 7ü Nnlehen der Eladt G«rz . . 111 — —-— «nleyen d, Stabtssemeinde Wie» 10« 75 1N4'75 Prilm.Anl, d. Ltadtsscm. Wien il><, 50 151' - ÄürseilbauMnlehcn verlos, 5"/„ «7 — 98- - Psündbriese (für 100 st.). Vobenci. all», bst. 4°/„ G. . . II!, 5« N«5l. bto. dto, 4'/,°/,. . . in« - ,0080 dto. dto. 4"/, , . , 96-20 9U'7,,' dto. Pr«m,-Vchulbverschr. 3°/» 109'- 109 bo Orst, Hypothelenbanl I0j. 5«°/« 98 50 99 10 Ocft.-ung. Vanl veil, 4>/,«/n . I0l» 5» lo< - bctto ' 4°/,, . . 99 40 99 »0 detlo 5><»j«hr, ' 4°/„ . , 99 40 99'90 Priontätll'Gbligationen (f fi.), sserdlna»b««orbb°h» ltm, 1»8S 9H 7b 9975 Valizlsche «arl'Ludwig'Vahn . Südbahn ll 3°/„.....l«'!»U "» ^- » il 5«/° , . . 117'«u Il8 8l. Un«,-„llliz. Nahn ..... '"O'üo lUl-- Diverse Lost (per ElNll). Crebitlose ino fi...... l«4 5^. 185'5N Clllrn-Lose 40 fl...... " 5,) 52 ^ 4"/„ Donau Dampfsch. 100 fl. - !«-- <28 - Lailiacher Präm.Nnleh, »0 st. 2<> ?<> L' 50 osencr Lose 4» fi..... "l... 52 5 Palfsu-Lole 40 fi...... bL- b2 5 Nöthen Km.,, «st, Ges. v., ,0 fl. « »" '« « Nlldolph Lufe 10 fl..... "50 2 5« Ealm^Lole «, fl...... ^9— S<» - Et.Genoi« Lose 4N fl. . . . «" °°.I7 Waldstein^ose LN fl..... »b'75 3« 75 Winblscti GrHh-Lose 20 fl. . . "'75 - - Gcw.Sch. d. 8«/„ Prilm.-Schuld- .„ verschr.beiVodtncrebitanstalt «" "'" Kank'Actien (ver Vtück), «»«l°-«st. Vll»l20«fi.ß0°/.V, . l46'75 147 25 Vanroerei». Wiener, 100 fi. . 102 «>< ">» «li Vbcr.-Nnst, 0st.. 200 fi, S, 4«°/„ 839' 333 50 C,bt.-Anst.f. Hand, »,G. INOfl. «72 75 273 2»; Creditbaill. «Na, ,mg.. 200fl. . 812-312 50 Depositenbanl, «N»,. 200 fi, , 19»'— 2«"'- Wcompte-Ge!.. Nbröst,. 500 fl. 605' - 61« — Giro»u.llassenu., wiener200fl. 2't»' x''7- »eld ware Hhpothelenb., 0st. 200 ft. 85°/^«. 72' 73- Lixberbanl, bst. 200 st, <», . . 187— 18750 Oesterr.-ung. Nanl 600 fl. . . iuoL 1U04 Unionbanl 200 fl...... ziz . z,z 5« Verlehrlbanl, «llg,, 14« , . 157'- 15» — Artlen von Transport» Unternehmungen (per Stück). Mbrecht-Vllhn 200 fl. Silber . 8S50 87 — Mfüld-Flumlln. Nahn 200 fl. S, 2«« — 201- Vöhm. Nordbllhn 150 fl. . .------------ — » Westbahn 200 fl. . . 337— 34>)-- Vuschtiehraber 200 fl. S, . , 209 75 210 ?K Prag-Duxer Visenb. 150 fl. Silb. »4- 85- Elaat«e!sriibahn 200 fl. Silber 272 25 272 75 Vubbllhn 200 fl. Silber . . . 78 50 79 »d Siio«°rbb.Verl>.-V.20Nfi.«M. 173 - 1',5 - Tiamway-«e!.,Wr.,170fi.ö,U. 2I9-- »«!' » neue Nr., Priorität». «ctien 100 fl...... - - — Ung.'zllllz.Elseno. 200 st. Silber 1»8-- 199- Velb Ware Ung. Nordostbahn 200 fi, Silber I9L — ittt. 53 Un,.Weftb,(«llllb'fi,!ö. 197 50 198- Industrie-Kellen (per Stück). Vauges, «llg, vest,. 100 fl. - il»«-, ,10 — Egydirr Eisen- und Stahl-Inb. in Wien 100 fi...... -.— —>. Eisenbahnw-Lelha, erste, «0 fl, 94— 9«- «Elbemühl. Papiers, u. «.-«. 48 ^5 44 2b Liesinner Vraueiei 100 fl. . . 84- ! »« - Montan°Gesell, österr,-alpine y» 40! V^ 90 Präger Eisen.Ind.-Ges, 200 fl. 3bb— 35? — Lalllll-Iarj. Lteinlohlen 8l> fi, <,08' - 6»0 — «Lctilügclmühl', Papiers. 200fl. —-- i»»5-- «SteyrermühI»,Paplers.u,!8,°. 1»1 — >1.><« — Irisailer Kohlenw,°<»tl, 70 fi, , l/1'bu i?2 5i' Wassrns-V,Oesl,inWlenI00fl. 396-898 — Waggon-Leihanst,. «llg. in Pest 80 st......... 87 b0 «850 Nr. Naugesellschaft 100 fi, . . 79—3« — WienerbergtrZiegtl-Actien'Ves. 287 - »40.— Devisen. Deutsche Plühe...... b?-5b 57 »b London........ ll? 8b l1»3v Pari»......... 4be?, 4« ?b Daluten. Ducaten........ 559 b Sl 20-Fillnc»'Stücke ....', 91,5! S3« Deutsche «eichsbanlnoten . . 5? 85 b? 9l> Papier-Rubel...... 112^ 113 Italienische Oanlnoteu (100 L.) 45 5«,! 45.90 . n * an»ilienverhältnissen wünscht ein '«jähriges Mädchen fr 1&1 selbs^ndig genäht hat., bei ¦%h J ¦ en Kleidernäherin in 4tlle Nüh utGr3ukommen: selbe besitzt iMfrnaf hjne. esBla(, Auskunft in der Expedition |i> • _____J6231) 3-1 S StellenerüaltBn sofort •:Nla eij?erinnen, Cassierln, Be- %ch*frdchen fllralle«, welches %resi* Bureau am Rain Nr. 6 ^--_________________(5247) ^jchin für alles i*iftttändie kocht, sehr rein, nett 2. *i i Wlrd gewissenhaft empfohlen % «üreau am Rain Nr. 8 fc^......_ (5246) L.I . 1)as k. k. conces. <«»"> »-1 478*Verinittlungs-Bureau ViihU011- Stan&l in Graz (,^t nur reelle Geschäfte, u. zw.: w* foit e5j?w*r•» - Handlung in i 4&.(X)ü ,,'" naRhweiRbaren Verkehr W^ttfral ' lnellrere bessere Oe-C^,^ea-Qe«ohafte >n. Tahak-ij^in °pn fWO bis 2000 fl. 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(5210) 12-1 gg Im Gasthanse zum laiser von Oesterreich' sind jeden Mittwoch und Freitag verschiedene frische Meerfische sowie stets vorzüglichste Istrlaner- und Proseooo-Weine zu haben. Den geehrten P. T. Gästen steht auch die heizbare Kegelbahn zur gefälligen Benützung zur Verfügung. Es empfiehlt sich ergebenst Johann Tosti (5216) 2—1 Gastwirt. (5205) 3—2 Nr. 4657. Reafsumienmg zweiter efecutiver Feilbietung. In der Executionssache des Anton Ditrich von Ädeieberg (durch Dr. Deu) wurde wegen 65 st. 21 kr. sammt Anh. die zweite executive Feilbietung der Realität des Dominik Puppis von Unterkoschana 8ud Grundbuchs-Einl. ZZ 51 und 54 der Catastralgemeinoe Unlertoschana im Reassumierungswege auf den 4. December 1891. vormittags 10 Uhr. hiergericbts mit dem ursprünglichen Anhange angeordnet. ss. k. Bezirksgericht Adelsberg. am 12. Juli 1891. Oklie izvršilne zemljišèine dražbe. Na prošnjo Antona Ekarja (po dr. Sfempiharji) dovolila se je izvršilna dražba Jožefu Omanu lastnega, sodno na 70 gold, cenjenega zemljišèa vložna st. 153 ad Bela (Vellach), ter sfa se doloöila v to dva dražbena dneva, in sicer prvi na dan 21. decembra 1891. 1. in drugi na dan 25. januvarja 1892. 1., obakrat od 11. do 12. ure dopöldne pri tem sodišèi s pristavkom, da se oddä isto pri prvem röku le za ali nad cenitveno vrednostjo, pri drugem pa tudi pod njo. — Varšèine je 10 °/9. C. kr. okrajno sodišèe v Kranji dne 11. novembra 1891. (5026) 3—3 Nr. 7990. Zweite exec. Feilbietung. Vei fruchtlosem Verstreichen der mit d^'m Veschnde vom 21. September 1891. g. 6785. auf den 6. November 1891 angeordneten ersten rxecutiven Fnlbiewna der dem Simon Cop von Arovnica gf-hörigen Realität Eml. Z. 10 der Cllta-slllilgemeinde Zerovnica wird somit zur zweiten auf dm 4. December 1891 angeordneten cx cutmcn Fällmtung mit dcm obigen BtichndKüichaug. geschritten. «. l. AMksqmchl Radmann<°dorf. c»m h. November 1891.