fotfenin* pUfeaa ♦ yofoTtiiL DeuMe Zeitung — Organ für die deutsche Minderheit im Dravabanat — MriftMtiii« rat 8«nMttM)(: VitUraotio all« 5, !»>«»>>»» S». 2t (iiittwkm) i « ttr »», 3nl«n»: BttrtrllSfcrlj «0 tln, )a»f*bri( 80 Itn, ,»»» »S«i Ml« w krt BmsaUug |a kUltfR« ffxtil)ten f Irtljrl« 1(0 ri», We IX« Hmtoni «ntlprtchen»« «rd»d»»i>. einjtlmi™« Dl, I SO Erscheint wöchentlich zweimal: D»n»er»tag »riih «nd Sam»t«g frLH mit dem Datum ttn Sonntag Aummn 94a | Celje. Donnerstag, den 29. November 1934 j 59. Jahrgang ■v .j Timer mmm i i i ».«?, n mwnn Was bringt die Zeit? Völlig überraschend traf am vorig«« Samswg der ungarisch« Ministerpäsident Kömbös in Oest«-reich ein, angeblich zu einem ..Iogbbesuch". Gömbö» Holle zahlreiche Besprechung«« mit den führ«nd«n öslrrrcichitchen Politikern, vor aQem mit Bundes-tanjler Schuichn^fl. In diesem Zusammenhang« swUiutd, dah Sdiutchnigg — ruohl als Mann MuRolmis entichwffe« ist, in der Frage bet Marseille? Mmbes eine oermüleinde Zlolie zwischen Ungarn «nd Jugoslawien einzunehmen. Die Ausübung dieser Mission, schreib! da» „Berliner Tage-Hatt", fttlätl sich vor allem barau», dah Mussolini jidi die Gedanktirgänge des Slaatsprvgramms Dr. Schuschniggs zu eigen machte, indem er für Lest«-reich das Recht beanspruch!, europäische Kontinental politik künftig nicht nur von Rom au» sondern auch von Wien au» durchzuführen. Italien habe Oester-reich gewiss ermaßen den Bortritt überlassen mit der Begründung, e» sei sein« historische Funktion, Der-minier zu sein (s) Es ginge nicht an. wenn jede« Land ohne Grund in ein andere» Land einmarschieren wollte. Auch grohe Länder dürfen nicht ohne weitere» in kleine mit bewaffneter Macht einmarschieren. Weil da» »ich! ohne Grund gehl, so muh man eben Gründe suchen. Da» Hot nun beispielsweise Italien gegenüber Oesterreich getan. Man weift heute in Wien }. B. ganz genau, bah Dr. Schuschnuig in Rom u. a. auch eine Art Abkomme« mil Mussolini geschlossen hat, aus Grund dessen Italien in vier Fällen mit bewaffnetet Macht in Oesterreich eindringen loira, um — man höre unb staun« — die berühmte österreichische ^Unadhüngigkeu" zu schütze«. Diese vier Fälle find: I. Gin nationalsozialistischer Aufstand, 2. Ein sozialistisch-kommunistischer Ausstand, 3 Ein« Krieg» erklärung Deutschlands an Oesterreich (?) und 4. wenn Jugoslawien und die Tschechoslowakei gemeinsam versuchen sollten, Truppen über die österreichisch« Grenze zu bringen. — Man vermiet die Auszählung jenes Falles, wenn die Habsburger verluchen sollten, ihren Thron wieder auszurichten, man vermiht serner den Fall, bah die Sslerreichische Regierung nicht imstande wäre, da» Land zu regieren, man hat offensichtlich auch den Fall «ines Heimwehrpulsche» vergessen. Di« obigen vier Gründe genügen ab«. Wenn dieses Abkommen »iiklich besteht, dann warten wir nur noch aus den »sozialistisch-kommunistischen" Pulsch . . . Frankreich hat jetzt die Vorführung von Wochen-schau filmen, aus denen Parlamentarier «I scheinen rwr beten, weil e» sich immer öfter ereignete, dah diese vom Kinopudlikum — «»»gepfiffen wurden. Di« Entwicklung des Verkehrswesen» unserer schnell«digen Zeit nimm! immer erstaunlichere For-«n an. Der englische Australienflug, der Strecken. » den«n Segelschiffe heut« noch Monat« drauch«n, « einer -lundenzahl unier hund«r« bewältigte, ist »rch « fnscher Erinnerung. In den vereinigten S>«oen stellte kürzlich ein Stratosphärenflugzeug einen ungl«dt>chen Retoib im Tran»Ionlinentolstuq auf. Au» Paris wird gemeldet, der deutsche Ei find« Geihard Zucker hode bei der sraniösiichen Regierung »m di« Erlaubn!» angesucht, eine Postrakele m» I^tXX» Vnesen über den Aermeikanal schienen zu duifen. Sie Rakete würbe nach seinen duheriqen Erfahrungen di« 33 km lang« Strecke zwischen Tu-lai» und looer in — 1 (einer) Minul« bewilligen! — Di« Technil wendet also ihren ganzen großen Erfindergeist an, um den Verkehr den Ansorderun-gen unserer Zeit anzupassen. Unb die Politik? Si« »enbet ihren ganzen kleinen Erfindergeist an, um der Wirtschaft, du sich als «rt« bi«s« gewallige verkchr»»«beff«ung zunutze machen könnte «nd wollte, durch die Ausrichtung von allen möglichen binbernifsen i« Waren- unb Geldau»ta»sch Fesseln Prinzregent Pavle in London Sein« Königlich« Hoheit Prinzregent Paul« ist in London eingetroffen. Der Zweck der Reis« ist in erster Linie bte Teilnahme an den Hochzeit»-seieilichleiten, die die Eheschliehung zwischen Prinzessin Marina von Griechenland unb dem vierten englischen König» söhn begleiten. Prinz Pool« tvurb« in London durch das englische Königshau» und die Bevölkerung äuherst herzlich empfangen! Er halt« auch bereit» «in« Unterredung mil dem engst-ichin Ausienminist« Lord Simon, in der wieder-holt bie Ansicht zum Ausdruck kam, dah England b«n jugoslawischen Schritt in Gens durchaus billige und für unseren Staat volle Genugtuung erwarte. ttvaternik, Pavelic und Percevic werden nicht ausgeliefert Di« italienischen höchsten Gerichtskreise haben beschlossen, di« Führer der Tenoristen, die König Alerander ermorbeten, nicht auszuliefern. E» steh! auch schon lest, bah Oesterreich nicht baran denkt, den Odeistieutnant a. D. Perievic an di« französische oder jugoslawische Polizei auszuliefern. Tschechen gegen Deutsche In den letzten Tagen spielten sich in Prag widerlich« Szenen ab, di« mit (kn ehrwürdigen Ding«», dereiivegen sie geschahen, gar nicht im Ein-klang stehen. Die deutsche Universität in Prag, sie ist bi« öltest« bestehenbe deutsche Unioersität (1348 gegründet), würbe vor kurzem aufgesordeit^ die ur-alten R«!toralsrnsigni«n an di' tschechische Karl», unioersität au».,»lirsern. Der deutich« Universität»» senat erklär!« sich dazu bereit (was sollte er gegen staatlichen Druck auch ander«» tan). Weil nun die Auslieserung den tschechische» Eludenl«n zu langsam ging statt am vorigen Samstag wurden sie erst am Montag übergibt» — drangen di« jung«n Leute unter unbeschreiblichen Hah'zeneii in di« deutsche Universität ein, verwüsteten einzelne Räum«, schlug«» Fenster scheid«» «in und g«rieten mit d«n beut schert Studenten, die ihr« Unioersiiät oerteibigten, In ein wüstes Handgemenge, bei dem es mehrere Verwunbet« gab. Die Polizei griff ein unb muhte mehisach tausenbköpfige Demonitrationtversamm-lungen vor d«r deutschen Universität auseinander-treiben. Bon b«r Polizei würben etwa 70 Personen otv haftet. Insgesamt wurden durch Rektor Groher den Tsch«ch«n üdergeden: da» golbene Szepter be» Rektor», di« vier Szepter b«r Fakuliäten. 15 golden« Ketten b«r akademischen Würben träger und das Siegel der Earls - Universität, da» au, bem Niünbvngsjahr dieser ältesten deutschen Hochschule 134« vom Kaiser Karl IV stammt. Di« uriprüng-lich von den Tschechen ebenfalls geforderte Herausgab« der übrigen Denkwürdigkeiten, borunter wert-voll« Bilber, ist voi läufig nicht erfolgt. Die genonnten Gegenstände wuiden sofort in ba» Unter-richtsministeriutn jndjoffi, von wo si« in ben Besitz der tschechischen Universität gelangten. Da tschechoslowakische Außenminister hol au, eigenem Aniried den Vorsitz ber Völkerdunboer-sammlung, bie sich mit ber jugoilawischen Klag« weg«n be» Mo>s«iller Attentat» besoffen wi>d, niebergeleot. Gestern wurde in Gens da» Beweit-Material überreicht. anzulegen. Da» wird dann „Brise" genannt, Weltwirtschaftskrise. Manchmal benkt man: Wo» sind da» für Stümper, wenn sie da» wichtigst« Problem unl«rer Z«tt, di« Wir'schoftsnot unter den leidend«« Völkern, nicht beheben können! Die innere Lage Deutschlands (Von unserem Korrespondenten) Ueber der innerpolitisch«« Lag« Deutschland« liegt eine gewisse Spannung. E, ist nicht nur die Au»Iand»presse, bie Kombinationen darüber anstellt, ob da» Deutsche Reich vor neuen revvluti»-närrn Ereignissen sieht. Es kann nicht bestritten werben, dasz auch im Inland die Frag« nach txm: Wi« >v«it«r? da und dort g«stelll und erörtert wird. Soziale Demonstrationen gegen Mensche», die sich nicht in die nationalsozialistische Voiksg«««mfchtist «inglirbern, werfen «d«njo Fragen nach bem wirtschaftlichen Kurse aus wi« e» burch di« Divisen-schwierigkeiten oder durch bi« Mahnahmen zur Si-cherung des Preisniveaus geschieht. Es empfindet jeder, bah Deulschlanb gegenwärtig schwere und ernste Zeiten durchlebt. E» kann nicht bestritlen werbe», bah bies« Stimmung in sehr nüchternen unb reale» Tatsachen Nahrung findet. Di« Devise»-frag« ist längst nicht mehr eine Angelegenheit bes Grohhandels unb bet Finanz sondern bte beschränkenden Mahnahmen gegen ba» Studium junger Deutscher im flut land unb bie Schwierigkeiten bei sebet Auslandsreise rufen diese Dinge' zahllos«« Familien in» Gedächtnis. Dos Preisprodlem, mag e» sich nun um Butter oder Kartoffeln hanbeln, beschäftigt jede Hausfrau um fo mehr, als der Wille, mit in erster Linie i» der Reih« der Opferer sftr dos Winterhilfswerk zu stehen, di« Ausgabenjeite im Wirtschaftsbuch bet Hausfrau peinlich korrigiert Der Umstand, bah andererseits da und dort di« gebotene sozial« und wirtschaftliche Disziplin auszer Acht gelassen unb im Gegenteil munta gehamstert ober ba» selbstrxrstänblich« Opfer verweigert wird, trägt nicht dazu bei, mitten im November sonntoe Heizen zu schaffen. Wenn der Minister Goedbel» in einer Red« «tklärt», in der er sich mil den Demonstrationen gegen solche sich von der Boik»gem«in-schaft trennend« Elemente beschäftigte, « sei beise», bies« «inj«ln«n Individuen würben klar vom Volk« als Schäbling« erkannt, al» dah beren Sunden d«r aklg«meinen Staat»vrbnung zur Last gelegt würd«, so wirb aus jeden Fall burch biesen Satz da» Bor-hanbeniein gelegentlich«! Spannungen anerkannt. Wer in völliger Unabhängigkeit unb Freih«it in Deutschland selber diese Dinge beobachtet unb dann von Ailtlandskon-dinasionrn K.n»w »irhäkl, wundert sich immer nur über bie Instintilosigteit, c>i« solch« Ansichten verraten. Haben bi* Väter dieser Idee» schon vergeffen, dah sie vor dem 30. Zunt da» Gespenst etner zweiten Revolution mit absoluter Ge-wihheit oarouisaglen unb boch all«» ganz ander» gekommen ist? Man möchte au» ben gegenwärtige» Problemen, bie bie innerdeutsch« Politik beherrsche», fo gern« einen Streit um ben Kur» machen. Da e» keine Palleten in Deulschlanb gibt, benkt ma» künstlich in bi« nationastozialische Partei Gruppe» unb Spaltung'« hinein. Ad« wer genauer bi« Dinge kennt, weih, bah all ba» Adwerchenbe und alle verschieben irtigkett der Ibeen nicht» mit be« ttur» an sich in Deulschlanb zu tun haben. Wi« vbtiflächlich muh «in Kopf denken, der über die Aussichten ber oben genannten Gruppe« biskutiert, ohne mit einem Wort bi« Person Hitler» zu er-roähnen Wie in den vergangene« Monaten, so daif ouch jetzt, wer über Deulschlanb nachdenkt, nie-mal» vergesse«, bah Das tatsächlich« Geschehen om> schliehlich und allem durch Adolf Hitler bestimmt wirb. Wer wrrb es bestreuen wollen, bah auf wirk-schasilichem Gebiet ein Mann wie Darrt anbei« B«-Ichtäg« bem Reichskanzler unterbreiten wirb, al» etwa Minist« Schacht. Unb der preuhlsche Ministerpräsident. General Gäring, wirb üd« manche Fiage ander» denken al» sein Kollege Goedbel» vom Propaganda-Ministerium Auch tn ben Massen der Partei hegt d« alte Kämpfer in Erinnerung an «rgangtne Sturmtag« Sdte 2 De»tfch» Zeitung «MOM »4 anbot 21 Ordnungen von bem anzustrebenden national-lujtaltflijdien Idealst jat al» irgenbetn höherer Beamter, bei »I» fördernde» Maglied der SS noch in letzter Minute Anjchluh gesucht hat. All triefe ©rbonlen verschiedenster Art »erden «»»gesprochen und an Adolf Hitler herangebracht, und tetner laim mit Sicherhett voraussagen, welche Entscheidung zu gegebener Zeit Hitler fällen wird, Ader man kann ohne Uebertreibung fefteOen, bo(j nach ber Lehre be 30. Juni »» wohl leinen unter ben mahgeb-llchen Minnern gibt, ben ber Wunsch reizen könnte, auf eigene Fast ja handeln ober ber Entscheidung Hitler» vorzugreifen. Au» alledem ergibt sich, bah ganz ohn» Zweifel, sobald es die außenpolitische Lage gestattet, auch aus innerpollfchein Gebiet be-beulsame Entfcheibungen fallen wer-den, unb k» ist auch benkdar. bah bei ber Schwere ber Tnischeibungen mancher Funkitonär seinen Po-pen verlieren mag, ba bie Entscheidung be» Füh-rer» gegen seinen Willen gefallen ist. Ader alles bos wirb sich burch den Willen Adolf Hitlers vollziehen ohne jebe Erschütterung in villiger Legalität, Diese Entscheidungen werden ihrem Inhatt noch nicht doktrinär bestimmt sein, sondern wie bis-her so auch künftig ihren weienllichen Inhalt barin hoben, bie Alahnahm« im Kampfe gegen bie Ar-beitslosigkeit, bie politischen Handlungen zur Er-reichung ein« wirklichen ehrlichen Vollsgenieinschaft mit ben Sicheren Bedingtheiten in Einklang zu bringen, die ohne deutsche» Zutun durch bie internationale Lage bzw, durch bie Berhättnisse auf bem Wellmari« gegeben finb. Adois Hitler Hai vor kurzem ba» gewichtige Wort gesprochen: ..Wir «erben nicht kapitulieren". Er hat damit burchau» ben Ernst b« Situation zugegeben. In jebem Volke werben zur Ueberwindung der Schwierigkeiten die verschiedensten Rezepte vorgeschlagen. Aver nur ein« kann, wenn überhaupt ein Erfolg «zielt werden soll, dem Patienten eingegeben werben. Hierüber wirb ausschiiehlich Aböls Hitler selb« entscheiden. Zeb« würbe sich täuschen, bn ba annimmt, dah irgendwo in Deulschlanb sein« Entscheidung ein Widerstand entgegengesetzt würbe, der zu b« Hoffnung auf einen Zerfall be» nationalsozialistischen Regime» b«echtigen könnte. Rücktritt und Neuwahl des Danziger Staatspräsidenten (Depesche bes Danziger Pressedienst«») Am 24. November trat ber bitherige verdienst-volle Präsident des Senat» b« Freien Stadt Da» »Dr. Hermann Rauschning zurück. Er stanb bem 20. Zum 1033 diesem Amte vor. Sein gesundheitlich!r Zuftanb Dr, Rauschning war seit Zähren hnzletdend — verschlimmerte sich m ben lebten Monaten, so bah « nunmehr ben Entschluß sagte zu demissionieren. E» wird nicht leicht sein, diesen ausgezeichneten Staatsmann, ber b« Danziger Politik ein« ganz neue Richtung gab, zu «setzen. Wie imm« ab« bie Enlicheibung fallen wird, feststeht, bah bie burch Dr. Rauschning »orgezeichnete unb lalkrä/lig eingeleitete Politik auch weiterhin be-trieben miib. ..Ein Borschlag zu Zuschrift «. In uns«« letzten Rumm« ««ifsenllichen wir einen Boischlag zur Vorregulierung bn Sann und wiesen daraus hm. doh wir g«ne bereit finb, auch bem .Für unb Wider" zu dieiem Vorschlag Raum zu geben. Im folgend«! bringen wir eine Zuschrift au» uns«em Leserkrei», bie sich ersreulich«ioeise einsehend mit unserem Vorschlag auseinandersetzt. Man schreibt un»: D« Vorschlag de» Herrn Abgeordneten Pre> koriek in der Sitzung be» Rate» der Stadt Celje am 1K. b. M, ber bahin gehl, da» Sanndetl vom Schotter mittels eine» Bagger» gänzlich zu reinigen, ist b« einzig richtige Bargang, doch mühte die Saggerunj ununterbrochen solange fortgesetzt werben, bi» aller Schotter von Xremetje bi» Medlog und vielleicht noch höh« fiuhauswäri» auf die vor, gesehene Tiefe au» bem Sonnbett au»gcd»ben ist, nicht ab« nur die grohe Schotterbank fischen Lun und Petritschek und zwar au» dem Grunde, wie Sie in Ihrem gesch. Blatte vom 2ö d. M. ganz richtig die Befürchtung ausdrücken, dah jede» miv-lere Hochwass« da» Sannbett wieder verschaltem würbe, solange da» Sanntni« unter bem Schlvh-berge nicht ausgerichtet ist. Bi» zur Neuwahl bes SenaKpräsibenten «hrl oerfaFsungsgemäh bn Vizepräsident Arthur Greiser bie Regierungsgeschäste. Der Ehrenbürger Otto uub Zlt« »olle» im Dezember in Wi«» eintreffen Wi« » scheint, wollen einzelne österreichische Gemeinden ba» bishnige Schneckentempo in ba Ernennung be» „Erbkaiser»" Otto zum Ehrenbürger nicht mehr mitmachen. E» geht ihnen zu langsam. Keine will zu spät kommen, benn eine belgische Zeitung, b« „Nieuve Rotierdamlche Tourant", meldet schon, bah Zita und Otto auf Schloh Steenock«-bereits lebhafte Reise»»,bereitunqen treffen unb » im Dezember 1934 in Wien eintreffen wollen, Unb man stell« sich dvch da» Unglück vor, wenn biese ober jene Gemeinde dann dem Erbkais« keinen seingnahmien Ehrenbürg«brie> zu Fühen Aus Stadt Celje Heute Lichtdildervortrag Wie bereit» mehrfach angekiinbigt, veranstaltet die hiesige Ortsgruppe be« Schwäbisch-Deutschen Kulturbunde» heute Donnerstag 2» Uhr einen Lichtbildervortrag üb« Siebenbürgen und die Siebenbürg« Sachsen. Es spricht Herr Hosrat Pros. Gianonni au» Wien über Siebenbürgen und die Siebenbürg« Sachsen. D« Bortrag kennzeichnet bi« Donaufahrt von Wien nach Orsova al» den Weg, den die beulschen Kolonisten de» Südosten» im Mittelalt« und dann wied« in 13. Jahrhundert nahmen. Er schildert fern« Land und Leute be» rumäntschen Teil«» bes Banales, burch das b« Weg von Orsova nach Siebenbürgen führt und bann bi« Si«-benbürg« Sachsen in ihrem Alltag, in ihr« Kunst-Übung und ihrem geschichtlichen Schicksal, Die B i I b e r zeigen die Donaulandschaft und die Stadtbild« an der Donau zwischen Wien und Orsova (10 Stück), dann die Bergwerk»-, Wein- und Ackergegend be» rumänischen Banale«, einige Dorf-bild« be»selben unb die Stadt Ternesvar (16 Stück), fern« Siebenbürgen in sein« Lanbjchoft, seinen bedeutendsten Städten, den Kirchenburgen unb Döisern, enblich Tracht. Brauch unb Volkskunst ber Siebenbürg« Sachien (30 Stück). Der Vorkrag findet im Kinosaal be» Hltel» Skoberne statt. Eintritt wirb nicht »hoben. Gäste finb herzlich willkommen. Evangelische Gemeinde. Da» evangelische Pfarramt teilt un» mit: Anläßlich be» Slaat»feier-tage» am Samstag ben 1. Dezember (rubel in ber Sannregulierung" Leserkreise« Ihren Ausführungen bezüglich Herstellung einer Schott«fanggrube von mehreren Metern Tiese unb vielleicht 200 —300 m Läng«, kann ich nicht beipflichten, denn biese Schottergrube wäre in kür zest« Zeit mit Schotter wieder ausgefüllt, wenn auch eine Rinne hergestellt sein würde, die bies v«hmb«n sollte. Die Kosten für die Herstellung der so umfangreichen und mehrere Meter tiefen Schotter-fanggrude oon Hand au» unb die Herstellung etner zirka 3 km langen und 8—10 m breiten Rinne, in b« auch Flösse burchsahren könnten, die nebst bei 50 cm un,« dem gluhbettnioea» liegen soll«, können nicht durch d«n (nur erhofften!) Erfolg aus gewogen werden, denn der ganze beiderseits der Rinne liegende Schoner mühte doch, wenn ich Sie richtig verstehe, durch teure Handdaggerung au,gehoben uns in di« Rinn« geworfen bezw oeiiu»,! werden. Wohin und mit welchen neuerlichen Aus-lagen soll denn der durch die Rinne pgeschoemute Scholl« gebracht werden? Soll ihn da» Wasser nach Lasko hinunterschwemmen, «o « neuerdings Unheil anrichtet? Hiebki darf nicht auher Acht gelassen werden, bah bte Herstellung der Rinne und di« wiederholte legen kann! Darum haben in den letzte» Tag« wieb« zahlreiche Gemein ben ihr» diesbezügliche ..Unterianenpfltcht" erfüllt Man täuicht sich ab«, wenn man glaubt, bah Otto bereit» Ehrenbürger von weih Sa« wieviel Gemeinden ist. Kürzlich ging die Zahl 308 durch die Presst. Jetzt mögen e» 320 ob« 330 sein. Man höre und stau»»: Oesterreich hat heul« et»» 4370 Orttgemetitbe» — Bisher hoben ihn aQo n u t, ober vielleicht auch schon, gan« 77» jum Ehrenbürger ernannt. Seit neuestem haben sich all« G«-mem den, die Otto bereit» zum Ehrenbürgn ernannten oder ihn ernennen wollen, mit dem ..Reichsbunb b« Oesterreich«" in Berbinbuna zu setzen. — Otto bekleidet in diesem Bund natürlich ein« — Ehrenstelle. So wird b« erlauchte junge Mann mit Ehren üb«häust ohne bisher für Oesterreich etwa« getan zu haben al» zufällig ei» Habsburger zu sei». Andere, die ihr Leben !ür Oesterreich eingesetzt haben, sitzen zu Tausenden ohne Ehre» — im Gefängni». und Land evangelischen Kirche um 10 Uhr Vormittag ein Gottesdienst statt. Männergesangverein, Vti Männer Gesangverein veranstaltet am l3.Dezemb« '/, '•* Uhr abeub» im Kinosaal« de» Hotel» Skobnne ein Konzert dessen Bortrag»ordnung au»schliehlich au» Werken Franz Schubert» besteht. U. a. wird auch Schubert» genialst« Ehor „Gesang b« Keift« üb« be» Wassern" mit b« von Schubert selbst eingerichtete» Stteicherbegleitung zum Bortrag« kommen. Da« Konzert wirb von burchaus ernst«, weihevoll« An sein, zumal es gleichzeitig als Gedächtnisfeier für ben vor ku-zem tragisch verunglückten Veretns-obmann Herin August Paichiasso gedacht ist. Als Solist wird d« unserer Kunstgemeinde schon rühmlich bekannte Konzerltöng« Herr Ladisiau» Ä e m e n 9 vom Wien« Männergeiangoerein mitwirken. Räh» «e» wirb in den folgenden Au»gob«n uns«» Blatte» bekanntgegeben werben. Eheschließung. Bor kurzem wurde in Graz Herr Alo!» Weih, NeamI« des Spar- und Bsr-schuhvcreins Telje. mit ^Fräulein MiSi geborene H ö 11 e r getraut. Frau Mtllt Weih ist eine Richte von Frau Pettitswek (Liwe). Dem junggetraute» Paar unsere h«zlichslen Glückwünsche. Für Ntkolvdesuche irr. Ha«» empfiehlt sich wie i» früheren Jähren auch Heu« bi« Eeljer Freiw. Feuerwehr. Familien, bi« «inen solchen Besuch wünschen, werden gebeten sich telephonisch (Telephon Nr. 39) mit d« Feuerwehr möglichst bald in B«bindung zu setze». In Frage iommt am 5. Dezember die Zeit von 5—8 Uhr abenb». Di« Friseurgeschäfte in Celje unb Umgebung werden am Staatsfeiertag. Samstag de» 1. Dezember, ben ganzen Tag über geschlossen (ein. Sie Gewerbetreibenden der Stadt Heize versammeln sich am Staatsfeiertag den 1. Dejemb« um 8 Uhr früh geschlossen in der Stabtpfarrlircht Aushebung ber Schottnfanggrub« sowie bie Hand-baggerung längs ber Rinne nur bei tiefstem Wasser-stanb und nur in d« Sommnzeit durch höchste»» 4 Monate möglich wir«, denn da Grohteil d« Handbagg«»nti könnt« nur so vorsichgehen, dah die Arbeit« im Wass« stehen, sich dabei erkälten unb bazu kein« entsprechen be Leistung z» «zielen wär«. W>« viel« Zahre unt« biesen Unritänben dies« zeitraubende Arbeit dauern würde, hängt natürlich voei ber Ztitdou« des niedrigen Wusieiitandes ab. unb wie oft das Stadtgebiet und Umgebung vorn Hochwass« heimgesucht werben würd«, kann man sich nur denken. Da» einzig richtige Ist, bi« Ausbaggerung >0 rasch al» möglich durchzuführen und «inen Arbeit»-Vorgang zu wählen, der ununterbrochen Sommer und Winter, lag und Rächt (mit Au»nahne d« Hoch »ajserlag«) durchgeführt werden kann. Di« liierichutzboulen wären iobonn nicht nötig zu sortiere», diese könnten leicht auf mehr«« Zahre ausgedehnt w-rde», insbesondere wenn man die gefährlichen» Stellen zuerst in Angriff nehmen würd«. Sollte d« von Herrn A»gf. ibieten Prekär sek vorgeichlagene Bagger nur an der Schotterbank bei Pefltzer»wilwe Frau Maria Stöaer im Alter »an 88 Iahren. Si« Ant» verbrennt in d«r Garage. Sonntag gegen '/» ® Uhr früh bemerkte jemand Feuer in der Garage des Kaufmann» Gustav Stigtr. Er stellte sich hewu», dah sein Personen-auto Marie „Tatra" brannte. lende Schauspieler und Regisieur Hermann Gruber om iivrlragspult. Di« hiesige Ortzgrupp« de» Schwäbisch Teutschen Kulturbund«» hake ihn gebeten, seine holen .Zähigkeiten al» Re,rtotor im Rahmen eine, Vo-trag^dtnd» unter Bewei» zu stellen. Hermann «nutxt beschert« un», um e» gleich mit aller Entichiekenheit vorweg zu sagen, echte, fein« und liefe Kunst. Dah diese Kunst di«»mal weniger den Schauspieler al» den Diener am Geiste in» Licht rückie nicht zu sehr blendender äußerer Wirkung al» vielmehr jeelitcher (Ein Dringlichkeit zugewandt war. bewie» schon die Wahl Sei durchau» ernsten, litevuiich solennen und, vielleicht abgesehen von einigen flüchtigen Konzeistonen an da» Heiter-ketttbebütfni» De* Publikum», durchau» werivollen Programm», und macht diel« Kunst in unteren Augen nur noch herzgewinnender und beachten»-weiter. Freilich, die schönen Tag«, da man, de» Allen odangelührten Umständen und Bedin-gungen würde die Anschaffung eine» schwimmenden Bagger» gerecht weiden, womit alle Zchotteranhäu-sungen unmittelbar erreicht werden könnten. Ein elektrisch betriebener P^Ilernosterbagger soll auf einem Floh oder besser aus „Ponton»" montiert werden, dessen Unteiieil h»d- uno senkbar eingerichtet sein soll, womit ermöglicht wäre, jede bestehend« Höhenlage de» Schotter» zu erreichen. Bei Tran» sott de» Bagger» zu etner anderen Stelle muh der Uitmeil de» Paternoitei» hochgehoben werden, um dch« B«schäl>igung hintan zuhulten. Zum Ab>r>in»por> de» durch den Paternoster-bogger au«gehobenen Schotter» s«ll eine eiektriich be-trieb«« Schüttelrutsche dienen. Solch« Schüli«iruisch«n sind imstande, da» Material auf 30—40 m Entfernung auch di» zu einer gewissen Neigung nach aus-wär!» zu vaniporlteren, daher auch an die meisten Stellen de» Sannufer». Angrsührie ScktütldiulsdKN können »im jedem Handlanger tn (ürjrstcr Zeit ohne bejunbere Werkzeuge ad- bezw ausmontiert werden, «eisen «in« grohe Leistung d«i genngem Stromverbrauch auf und «erden vielfach in Beigbauen mit grohem Erfolg verwendet. Zur Verarbeitung de» gewonnenen Fluh, scholters zu Sttahen schöner kann «in transportabler SchiNrerdrecher mv Siebtrommel unmittetbar unter die Au»mündung der Schüneirutsch« ausgestellt Dichters Worte auf d«n Lippen, (nicht nur al» Kinostar oder Schlagersänger) ein Rattenfänger fein und ein in j«d«r Beziehung holdg«sinnte» Publikum In Scharen herbeilocken konnt«, die scheinen leider unwiderruflich vorbei zu sein in ein« so in b«n Stund und Boden politisierten Welt wir ber Heu-tigen, in einer Welt, in der bie hochmodernen unb gutbezahlten Künste, mit d«n«n man da» Angesicht ber Wahrheit verhüllt, soviel höher im Kurse stehen al» bie elenden, stümperhaftin, jahrtausenb-ollen Armeleuleoersuche, dies« ewige Wahrhril zu entschleiern. — Und so hatte auch diesmal, wi« stet» bei ähnlichen Anlässen, nur eine kleine, unentwegte, distinguierte Gemeinde dem Dicht» da» Ohr geliehen, dem Dichter und Künstler, deren beider tragischer Berns e» bekanntlich ist, e» sich und and«ren nicht allzu leicht zu machen. Aus dem vornehmen, hübsch gesteigerten Programm, welches Herr Hermann Gruber, wie es sich im Jahre der 17b. Wiederkehr von Schiller» Ge-burt»tag aeiiemt, mit einigen (oieDeich «wa» zu bekannten) Dichtungen de» von den ganz „günstigen" schon so lange todgesaglen. ober in WjHtHni immer lebendiger werdenden urdeulschen Meister» und Singer» d«r Ehr« und Freiheit einleitete, seien, al, rezilatorisch besonder» gelungen und eindruck-voll, Schiller» mit prächtiger Innigkeit gebrachte „Teilung der Erbe" unb „Worte be» Glauben»", Goethe» ganz auf« dallabisch bildhafte gestelller „Totentanz" und der mit glutvoller Emdruckskraft vorgetragene „Prometheus" genannt Fern«: Rainer Maria Rtlke» wundersame „Weise von Lied« und Tod", deren heimlicher, dlumenhofter Zartheit ber „össlischen Amt ber Gemeindeveiwallung mel-den. Eine allgemein« Winterhilfe wirb allerding, erst nach der Einleitung einer grohzügigen Sammlung wie in den Vorjahren erfolgen können, da die werden. Selbstverständlich überall dort, wo die Zu-fahrt der Fohrwägen bezw. Lastauto» möglich ist. Bei diesem Arbeitsvorgang kommt der Schotter nur etnmal, wie man fachmännisch sagt, über die Hand, wa» unbedingt angestrebt werden muh, will man ein« ökonomisch gute Leistung erzielen. Zozo Lebaric: Vorübergehen Alle» Begegnen im Leben Ist ein Grühen, ein Händegeben, Ein Finben unb Sichwenden, Noch Winken mst sehnsüchtigen Händen — Dann ist's vorbei. Nur manchmal kommt ein Grühen Au, längst vergeh'nen liefert Und olle» wa» gewesen. Wovon du längst genesen — Ist wieder neu. Leset und verbreitet die „Deutsche Zeitung" Gemeinde unter keinen Umständen di« bazu notwendigen grohen Geldmittel au» ben lausenden Einnahmen deslreiten könnte. o 6 c o j e Katevoka reka. Au» Aocevse wirb un» berichtet: Unser Land»mann, Herr Peter Handler in BrooNyn, spenb«Ie für ein EisengHter um da. Rieger Dorfkreuz 3500 Din. Dieser Tage würd« nun da, Gitter — eine stark« und sein« Arbeit de» Schlosscnnelfter» Eppich in Koievje — aufgestellt. Herr Handler stammt au» Händlern 7. In feinen jungen Iahren tat er Dienst bei d«r Firma Zekokl-Haa, in Wien und von dort wandette er noch Amerika au». Nachdem er fast fünfzig Jahr« in Amerika lebte, will er nun, wie er un» mitteilt, dit alte Heimat wieder besuchen. Wieder ein schöner Bewei», doh ber Gonscheer leine Heimat nicht vergessen kann. Dem fast 70-jährigen Übersenben wir unseren innigsten Dank für bie hochherzige Sp«nb« und zugleich ein freundliche» Willkommen! Der «rst« Gott!ch««r Feemd«nl«glonSr gestorben. Au» Roitvjt wird un» berichtet: Zu Tagiang in Tonkin (Hinterindien) starb am 23. April 193 t Joses Kren au» Gorenj«. Odr«rn. D«r Er-wähnte lieh sich vor zehn Iahren al» Soldat da franzSüsch«n Fremdenlegion anwerben. Er tat Dienst nt Algier, Syrien und Hinterindien. Dort ist er auch — erst 28 Jahr« alt gestorben. Diese erschütternde Nachricht teilte da» französische Konsulat in Ljubljana erst jetzt mit, nachdem der verstorbene bereit» zwei Jahre in den heihen indischen Erde ruht. Der erste Gottscheer Fremdenlegionär wird, so dürfen wir wohl annehmen, auch der letzte blei-den. kenn da» Lo» d«t Fremtxnlcgionäre ist rote allgemein bekannt ein recht harte» Ljubljana Da« Au«e»p«rgschlob Eigrntnin der Stadtgemtind«. Au» Liudljuna wird un» b«- richtet: Der Kaufvertrag, den die Banalverwaltung mit der Stadtgemeind« abgeschlossen holte, wurde nunmehr durch di« Beogroder Behörde bestätigt. In diesen Tagen wird die Uebersiedlung de» Museum» und einig« städtischer Verwallungtabttllungen in dc» geräumige Schloh durchgeführt. Kr tknangelisch« Xirrtjf ii gemeinde. Au» Ljubljana wird un» berichtet: Anlählich dc» Sl.iutsseiert.ige» wird am L Dezember um 10 Uhr ein Festgottesdienst abgehalten. Am Sonntag findet der GoUeidienst zur gewöhnlichen Stunde statt. «». Wirtschaft u.Berkehr Hopfendericht aus )alec »om 17. üoatmktr l«34 Au» 2alec wird un» berichtet: Nach dem noch vor kurzem sehr lebhaften Einkaus hat sich die Nachftage im Lause der »er-offenen Woche täglich verringert, sodah sich die Gejchäst»lage nunmehr äuherst beruhigt«. Die Hopsenbauer beharren auf den bisherigen Preitforderungm und berufen sich dabei auf di« schon staik verrinoetten Borräte, die nur mehr an-nähernd 1300 Meterzentner betragen. In den letzten Togen waren nur vereinzelt geringere Sorten zu etwa, gedrückten Preisen g«-fragt, während e» sonst zelchäfidlo» blieb. Vk. Schutz der landwirtschaftlichen Kr«. dltg«nosl«nschaftrn. Der Mmisterral hal ein« Beroidnung über den Schutz lundwiilschaftlich«r K>ediiqenosien!chost«n unb ihm Verbände «rloHtn. Kreditgenolsenschosten unb ihr» Veidänd^, die Spar-einstigen entgegennehmen, geniehen auf^ Grund die-fer Verordnung den Schutz nach der Verordnung über ben Schutz von Geldinsttlulen. Da, Gesuch um Gewähiung biese, Schutze, ist beim Land-wiNschaft»minister einzureichen. Banaloerzehrungost««»» auf W«in und Branntw«tn. Der Mtnisterral erlieh eine Verordnung Über Höhe, EinHebung und Kontrolle der Banoloerzehrungssleuern aus Wein und Brannt-mein, au» der öffentlichen Ardeilen finanziert wer-d«n sollen. Die Banalverzehrung, steuer beträgt nach dieser Verordnung: aus 100 Liter Wein und Most bis zu 100 Din, auf 100 Liter Champagner und ander» Schaumweine bi» zu 300 Dinar und auf den H«tioltt«rgrad Branntwein 5 Dinar. ScUt 4 D-uI Ich« Zeitung Nummer »4 Ganzer Hopfenbericht vom 2S. November ISZ4. Die Marktwge war in der legten Woche ruhig, es fanden bei ich wacher Nachfrage unb ichwachem Angebot nur kleine Umsätze statt. Die Käufer konnten um rund 100 Ki je Zentner billiger ankommen. Bei ruhiger aber trotzdem fester Stimmung notieren heule 1934 er Saazer Hopfen von Ki 21«) bi» Ki 2300 je Zentner zu 50 kg. ausschließlich 17« Umsatzsteuer, ab Boden be* Produzenten. In ber öfsenilchen Hopsensigniethalle m Saaz wurden feit Beginn der Saison insgesamt 70.055 Zentner Hopfen der heurigen Ernte de> glaubigt Die tschechoslowokische Kapsenaussuht im Monate Oktober t I. belies sich aus 28.967 Zentner. Seit Beginn der Saison sind insgesamt 44.778 Zentner ausgeführt worden. Bon den Ab-nehrnerstaaten steht in der ersten zwei Monaten der Saison an «titer Stelle Belgien mit 8571, dann folgt Deutschland mit (I0G1, die Schweiz mit 5904, U.S.A. mit 5033, Österreich mil 3826, Schweden mit 3812 und Frankreich mit 3024 Zentnern jm 50 kg. Sport Wintersportprogramm be» Skiklub» Celte für »a» Zahr 1934 36. 6. Januar ftlnbtttg: Langlaus über 18 im in der Nähe von Celje. «. bi» 20. Zanuar: Skikurse für Anfänger unb Fortgeschritten« am Smrekooec j« einwöchentlich unter Leitung von Berbanbsskilehretn. Herrliche Uebungswiesen und Abfahrten! Täglich« Pension Din 35 —. (Geheizte, schäne Zimmer unb gute Be,pflegung) 4. bi» 10. Febrau: Skisportwoche, anläßlich bes 5 jährigen Be stehen» de, «lud». (Propagonda>pringen am Abend bei elektrischer Beleuchtung. Stasselläuse, Domen-slalom, Gosselfohtten, Vorträge u. s. «.) 10. Februar: Internationale» Skispringen auf der Dr. Zul Kugi> Schon)« in Ciite bei Ceije. (Für au»wäriige Besucher wird um eine BO-znozentig« Fahrt rrmäßi-gung angesucht) 22. April: Abfahrtslauf vom Sanntalersattel zum Cfte&elj. 21. bi» 28. April: Alpiner Skikurs am Okreseij. Sonntägliche Skikurse über den Winter in ber Nähe von Celse. Genauere» über bie Skikurse so» wie über bi« Skiwoche folgt in Kürze. Jeden Montag von 8 bis 10 Uhr Abend Trockenskikurse. Bacher,««„»flug. Wie wir bereit, mitteilten, veranstaltet ber SkifluS für seine Mitglieder unb Freunde am 8. und 9. Dezember einen Gemein-schaskaukflug aus die Rogla. der bei jedem Wetter, also auch bei Schnee stattfindet. Abfahrt am 8. Dezember um 7 Uhr früh oom Gasthau» „Branibot" Mittel» Autvbu», Rückfahrt am 9. Dezember von Zreie noch Wunsch der Ieilnedm«r. Fohrtkoft«n hin unb zurück 30.— Din pro Krpf. Anmeldungen nehmen die Herren Paibasch un» Gramer entgegen. Keine Klubabend«. Wir maifctn unser« Mitglieder daraus aufmerksam, bofc bie Klubabende be» Skiklub» vorläufig wegen Renovierung de» Klublokal» nicht ftattflnben. Den Wiederbeginn unserer Abendc werden wir rechtzeitig bekanntgeben. Kulturbund Weihnachtsbescherunken im Gottscheer» land. Au» Ljubljana wird un» belichtete Die Iugenb der hiesigen Kulturbund,Ortsgruppe hat sich auch heuer wieder bie Ausgabe gestellt, in einigen Gottscheerdörsern Weihnachtsfeiern zu veranstalten. Di« Vorbereitungen finb schon im Gang«. Fleißig« Mädchenhänd« stricken Wollsachen — di« Einführung «in«» freiwilligen Arbeitsdienste» bewährt sich — abgelegte Kleider werden wieder „gkbranchsjähig" gemacht, Bücheripenden geordnet. Da die Sammlung noch nicht abgeschlossen unb noch weitere Spenden erwartet werden, ist bie Zahl ber Bescherungen noch nicht festgelegt w-.rben. Ko. Erfolgreich« Leserwerbnng. Au» Ljubljana wird uns berichtet: Die Kullurbunbbücherei hat in »er letzten Zeit eine große Vergrößerung ihr«» Leserkreise» zu vermerken, ber in erster Linie aus bie Beschaffung ber neuesten Werk« de» deut-scher, Büchermarkt«» zurückzuführen ist. Ko. Lichtbildervortrag in Celje. Wir wetten auch an dieser Stelle auf den heute um 20 Uhr stattfinden Lichtbildervortrag über Siebenbürgen unb di« Siebenbürger Sachten hin. E» ist Ehrensache aller Mitglieder, zu diesem Bortrag zu erscheinen! Fremdenverkehr Gr»nzv«rk«hr im Monat Oktober. Au» Maribur wirb un» berichtet: Mit dem Ende der Saison sinken auch die Ziffern de» Fremdenverkehr». Unsere Nordgrenz« überschritten im Monat Oktober 12.884 Perionen. In unser Land (amen in diese» Zeitraum 6C25 Personen und zwar 2027 jugo-slawische Staatsbürger, 3326 deulsche Reichs cinq«> hörig« und DeutKböstrrreicher, 852 Tschechoslowakei», 75 Italiener und 336 Angehörige anderer Staaten. Im gleichen Zeitraum verließen unser Staat»gebiet über die Norbgrenze 6269 Personen. Bon diesen waren 1900 jugoslawische Staatsbürger. 4317 Reichs-angehörige und ?cu:!chÖsterreicher, 1586 Tschecho-slowoken, 110 Italiener und 142 Angehörige Anderer Staaten. Eingereist sind in diesem Monat in unseren Staat Über Maribor 4665 Personen, St. Ilf 1023. Cmiliek 80, Draoogrod 234, Pre» valje 396, ©ornja Radgona 187, Hodo» 20 und Lendava 20 Peifonen. Ins Ausland gereift finb im Oktober über Maribor 6071 Personen, über St Ilj 1164, Cmurek 98, Draoogrod 203, Pre» volj« 363, Radgon» 213, Hodoi 8 und Lenbaoa 7 Perjanen. Im Tranirtoerkehr berührten unser Staatsgebiet insgesamt 2782 Personen im Monate Oktober 1934. Si«dj«hnter Slly Beinhorn-sonder bericht Copyright dy Ellq Beinhorn, Berlin Elly Beinhorn fliegt in Amerika Mexikanisches Tagebuch Flug Merida — Bera Cruz — Meriro-Sity Die Regenzeit scheint nicht aufzuhören: jeden Rachrnittag gi«ßl «» wi«d«r wie mit Badewonnen. Ein Glück, daß der Flugplatz ein« solide Grundlage Hot, sonst würde e» mit meinem Start wohl nicht» werden Die Strecke von Pierida nach BeraEruz ist flach, so zwischen fünf bi» sech» Stunben Flugzeit. Aber bann von Bera Cruz nach der Haupistadt heraus muß man in zwei Stunden aus über vier-lautend Bieter, um über bie Pässe zu kommen, unb dann landet man auf 2400 Meter Höhe. Jetzt in ber Regenzeit kommen bie Wolken gegen Mittag in bie Täler unb auf die Pässe, unb sogar den mit Rabio ausgerüsteten Verkehr» Maschinen passiert e» häufig, baß sie nachmittag» nicht mehr durchkom-men unb an bie Küste zurückkehren müssen. Um ba leine Erpenmeirte zu machen, beschloß ich. über Nacht in Bera Eruz zu bleiben und am nächsten Morgen mit dem giößlmöglichen Sicherheitssolior heraufzu-gehen. Auß«,d«m besteht in be» muikanischen Bergen bie Gefahr ber Bereifung. Eine Viertelstunde vor mir startete bie Verkehr,-mafchine in Meriba. Der Pilotgab ein Kabel an mich: Zwanzig Pleiten von Merida Bobennebel bi» herauf auf 1200 Fuß. Ra, wenn schon! Wirb eben darüber geflogen! Tatsächlich es ist alles ..zu". Mit jeder Viertel-stunde geht bie Wollenbecke höher heraus. Wie wohl bie Lanbschaft unter mir aussehen mag? Ob e» hier auch wohl noch Maya-Ruinen gibt? Schrecklich, wenn man nicht» sieh«, dauert eine Unendlichkeit, ehe nur mal eine halbe Stunde vergangen ist. So-wett ich nach Uhr und Kompaß weiß, hob« ich Carnpech« passiert. So, nun wird e» mir zu langweilig. Durch bie Woikenbecke geht es hinburch — ganz werde ich da» komische Gefühl beim Durchstoßen einer Wolkendecke wahrscheinlich nie verlieren. — Dann endlich wieder Land unier mir. Aber gut sieht e» nicht au». Ueberall hängen Gewitter unb büke un- burch sichtig« Regenwolken herum. E» regnet in meine Kabine herein wachsam sitze ich mit einem Putz-läppen bewaffnet ba und fange jeden einzelnen Tropfen auf, eh« er in da» Gepäck geht. Schön ist es nicht — ober bi« Zeit vergeht dabei. Stundenlang fliege ich bem Bogen ber meri-konischen Küste nach. Ich berühre Carmen — da sollt« e», wenn ich landen würde, ein Austernsrühstück mit Weißwein geben — aber ich zwischenlande fo ungern. Dann exeiche ich Puerto Mai», ben Ausgangspunkt bet Bahn über ben Ifthmu» von Tehuaniepec, bk früher, al» ber Panamatanal noch nicht gebaut war, bie Labung ber Dampfer von der atlantisckien auf die poxsi che Seite brachte. Und bann schließlich Bera Cruz. Bis aus di« St >rt bahnen steht der Platz unter Wasser. Kein Wind weht unb 'ann hereinlanben, wie e» mit Spaß macht Wie ich schon am Boden ausrolle, saust mir plötzlich aus zehn Meter Entfernung «in dreimal» riger „Fv,b" entgegen, bte Berkeht»rnoschine von Meriba Entsetzen bei ben Zuschauern! Der Pilot beglückwünscht mich, baß er bie kleine Klemm samt mir nicht zerbeult Hot Wir haben un» beide tat-iächlich eist gesehen, als wir aufeinanber losrollten. Da wär« bie gute deutsche Lus'polizei mit einigen roten Leuchtpatronen gut am Platze gewesen. 9 Monate Alter drmäfb»axig«ir Foxterrier tont »iob v«rf»nfaa^n Freite* f'ib "«?!»»te». Angbbf« tb«r dce Verblnb «M Hund« g • g ® a Belohnmj an d:o V«r«. d BI. r» , flir Uaadci, ImiiutrM u 0«wmM. DrücKsactien SPAR-UND VORSCHUSSVEREIN □ □o □□□□□□□□DP [N CELJE GEGRÜNDET 1900 POSTSPARKASSEKONTO LJUBLJANA 11.176 II GIROKONTO BEI DER NARODNA BANKA, FILIALE MARIBOR // TELEPHON 213 GLAVNI TRG N* 15 [Ja □□□□□□□□□□□□ □□□□□□□ □□□□□□□ □□□□□□□□□□□□□□□□□□□□□□□□ P. » »ein. — Mi BeraatumtliA Hü de» - 3*» •«attkwei M. i