ImtL.MNlal» zur Laibacher Zeitung. ^M 426. Donnerstag den 2l. Wctober 18^ll. EffUberntal- Verlautbarungen. Z. 1557. (1) Nr. 26399. Surrende des k. k. illyrischen Guherniums. Die hohe k. k. allgemeine Hofkammer hat, im Einvernehmen mit dem k. k. General-Rechnungs« Directorium, mit dem Decrets vom 20. August l.I., Z. 33653, anzuordnen befunden; daß bei Separat - Eilfahrten, so^wie bei Extrapost r Fahrten mit hem Stundenpasss, jeder Postmeister das erforderliche Aeearlal « Neg^, Brücken-Mauth- oderUeberfahrtgsld dem Postillon mitzugeben, und letzterer beim Zutückre^ ten die Gebühr dem Weg-, Brücken-Mauth-oder Uederfcchrt - Pächter gegen Vollste bar einzuhändigen hat. Hiedurch findet e5 vo» dep dießfälligen Bestimmung der hlerortigett Circular-Verordnung vom 18. Mai 1639, Z. 20606, fein Abkommen. Diese gegenwärtige Bestimmung wird mit dem fernern Bedeuten zur allgemeinen Kenntniß gebracht, daß diese neue Bergütungsweist mit dem 1. November d. I. ins Leben treten wird. — Laibach am 6, October 1841. Joseph Freiherr v. Weingatten, Landes »Gouverneur. Carl Graf zu Welsperg, Raitenau UNd Primär, Vice'Präsident. Friedrich Ritter v. Krcizberg / k. k. Gubernialrath. V e r t a u t b a « u n g über ausschließende Privilegien. "" Die k. k. allgememe Hofkammer hat unlerm 20. August d. I., ZohlZ)882, nach den Bi. stimmungen des allerhöchstmPatentes vom Zl. März i6Z2, dl? nachstcheiiden Psivilcgien zu verleihfn befunden: «- i. Dem 6mH<3ps>o t^nio» ni. Director der lithographischkn Anüalt/ unter der Firma : ^i-^eoZCOV^sglli <^6run^ wohnhaft m Malland, Nr. 42^1, für die Dauer von 5 Jahren, aufdie Entdeckung, im Wege der Lithographie colorirte, und auch m,t Gold und S»l-ber verzierte Abdruck, so darzustellen, ats wenn sie von geschickten Künstlern gemalt worden waren, welche Entdeckung er shl-omo,Lithographie nennt. — H. Dem I^oc». ^V. Dtlin^, Ren-tirer, wohnhaft in Engl«nd, (B voümachtig-ter ist dc» vr. Anton Schuller, Eivlt' und Militär,Agent, wohnhaft in Wien, Stadt, Nr. ö/g), für d>e Dauer von fünf Jahren, auf die Elfindung einer Maschine zu>- Erzeue gung der Webersamme, mittelst welcher die Zahn« dltser Kämme r,gelmaßiger an ttnan-de» gereiht und vollkonjmner beflstiget weiden können, a!s auf die bisher gewöhnliche Art durch Menschenhände. — 3. Dem kazar Klein, Ingenieur, wohnhaft m Wien, Iägcrzrile, Nr. Zo, für die Dauer von drei Jahren, auf die Erfindung, mittelst eines sehr einfachm, UNd Mtt geringen Kosten herzustellenden Ap-parates, das Auswerfln dkr Funken u«id glühenden Kohlen aus dem Rauchfange des Dampfwagens gänzlich zu beseitigen, derselbe möge mit Holz, ober mit «inem anwrn Brennma« tlliale gehetzt werden; ferner durch Anbrins gen ein,r zweiten, ebenfasss höchst einfachen Vorrichtung, den kuftzug bei jenen Dampfwä-g«n zu vermehren, welche mit d^m genannten, oder einem andern FunkkmApparate uer« fth^n, den zur schnlll,n Damrf-Erzeugung nöthigen Zug nicht besitzen, ot'er nue einem fchwe» enljttndberen Brennmaieriale geheihr werden, wöbe, sich die Vortheile ergeben: ,) daß hieibei nicht e belegten Gesuche, in welchen sie sich mit dem Zeugnisse über die vollkommne Kenntniß der italienischen Sprache auszuweisen und auch zu erklären haben, ob und m welchem Grade sie mit einem Beamten des besagten Stadt- und Landrechtes verwandt oder verschwägert seyen, binnen vier Wochen, vom Tage der ersten Einschaltung in die Wiener Zeitungsdlätter, durch ihre Vorstände bei dem Görzer Stadt- und Lanorechtc zu überreichen. — Klagenfurt den 7. October 18tz1. Z. löZo- <3) Nr. 23io5. Verlautbarung. Das vom Georg Zeiser, gewesenen Pfarrer zu Pölland, errichtete Stipendium, dermal im jährlichen Ertrage von 19 fi. 3o kr. C. M., kommt mit Beglnn des Schuljahres i6"/4, wieder zu besetzen. Dieses ist bestimmt für einen Studierenden, welcher im Decanats, Bezirke Gottschee, und vorzugsweiie für solchen, welcher im Bereiche der Herrschaft Pölland geboren iss. Das Verleihungsrecht gebührt obengedach/ ter Herrschaft. Der Sttftungsgenuß lst auf keine Studienabtheilung beschränkt. Diejenigen Studierenden, w?lch« sich vm vieses Stipen« dium ben)erbch der Moblllen aber der 2g. October l. I. und nöthigen Falls die darauf folgenden Ta, ge, jederzeit Vormittags von 9 blö 12 und Nachmittags von I blS 6 Uhr »m obgcdachlen Haufe bestimmt worden.— Hiezu werden Kauf« lustige mit dem Erinnern ungeladen, daß die Licitationsbedingnisse in Betreffder Realitäten in der dießlandrechllichen Registratur oder be> Dr. Wurzbach eingesehen werden können. — Laibact) am 2. October zZ^i. Aemtllche V^erlautbarunSen. Z. 1559. (1) Nr. 1W. Gymnast al-Kundmachung. Wermög der allechöchstcn Entschließungen vom 2. Jänner und 13. Februar 1827, des hohen Studkn-Hof-CommijsionZ-Decreteö vom 4. April 1827, Z. 16W, und des hohen Gu-dcrmal - Circulars vom 19. April 1627, Z. ^V,493, darf Niemand als Privatlchrcr del Gymnasial - Schüler anerkannt werden, dn nicht mit einem dicßfälligen Bcfugnißzeugnissc versehen ist. Daher wird auch allen jenen Individuen, dic ein solches Bcfugmßzeugniß ^rhal^ ten wollen, Nachstehendes bekannt gemacht In Befolgung der eben gedachten höchsten und hohen Vorschriften wird die Prüfung mit den künstigen Lehrern der privatstudierenden Gymnasial-Schüler am 25. des k. M. November aus den Gymnasien zu Laibach und Klagenfurt abgehalten werden. Vor dieser Prüfung haben sich sämmtliche Candidate« bei den Präfecten der gedachten Gymnasien schriftlich zu melden und deutlich anzugeben, ob sie aus den Grammatical- oder Humanitats - Lehrgegenständen geprüft zu werden wünschen. Im ersten Falle werden sie Müder die im Inlande adsolvirten philosophischen Studien, insbesondere über die Erziehungsklinde, wie auch mit einem Zeugnisse über die Unbedenklichkeit ihrer Grundsätze und über die Moralität ihres Lebenswandels; im Zweiten Falle aber noch überdieß mit den Zeug-nijsen über das Studium der Universal- und der österreichischen Staatengeschichte, der classischen Literatur, der griechischen Philologie und der AesthetikausZuweisen haben. Sollten welche Candidate» ein Befugm'ßzeugniß, Gymnasial-SchÄler privat unterrichten zu dürfen, schon vor sechs Jahren erhalten haben, so sind sie verpflichtet, falls sie den Unterricht fortsetzen wollen, sich einer neucn Prüfung zu unterziehen, weil ihr gedachtes Recht nach der verstrichenen, sechsjährigen Periode erloschen ist. — In Ermanglung der Gymnasial-Studien-Direction der Provinz Illynen, respective des Laibacher Gubernialgebietes. K. K. Gymnasialprafectur zu Laibach den IS. October 1841. Z7i533. (3) Nr. 12067/VI. Kundmachung. Von der k. k. Camera!-Bezirks-Verwaltung zu Neustadt! wird bekannt gemacht, daß der Bezug der Scrzehrungssteucr und des Gemeindezuschlages von den nachdenannten Steucr-objecten in dem unten angeführten Bezirke und dessen Hauptgemmide auf das Werwattungs-jähr 1Ü42 in doppelter Art, und zwar mit der Bedingung der stillschweigenden Erneuerung oder ohne dieser Bedingung auf die drei Ber-walttmgsjahre 1842, 1843 und 1844 versteigerungsweise in Pacht aüsgcboten, und hiebet das gemischte Verfahren durch mündliche An-, böte und schriftliche Offerte gewählt werden ' wird. Die dießfällige mündliche Versteigerung - bei welcher auch die nach den Bestimmungen ! der Currende des hohcn k. k. illyr.Gubcrniums - vom 20- Juni 1836, Z. 13938, verfaßten, mit - dem lo^Vadium belcgten schriftlichen Offer-: tc Zu überreichen sind, wird an dem hier ge- 852 nannten Tage und Orte zur festgesetzten Zeit abgehalten werden, wobei nur bemerkt wird. daß die schriftlichen Offerte bis 12 UhrMittags versiegelt und mit der Bezeichnung des Pachtobjects, für welche sie lauten, von Außen versehen, bei der k. k. Cameral-Bezirks-Verwal- tung in Neustadt! übergeben werden müssen Offerte, welche nach dem für die Einbringung schriftlicher Offerte festgesetzten Schlußtermine einlangen, so wie, solche, welche anderswo als an' dem bezeichneten Orte überreicht werden, bleiben außer Berücksichtigung. Für die ^l« s r u fs p r e i s fü r Wein-, Weinmost-, II^^"II^°°^ c» w -e Haup^ ! Obstmost-Aussch. Flelsch - Verkauf Im Bezirke Bei der 2lm ^.-«°°°^-«—^. - Gemeinde Verzehr. ^^ Verzehr ^^ ________^^l^^^^^ k. k. Came- 23. October ral-Bezirks- z841 Gottschee Gottfchee Verwaltung von 10 —12 3353 32 353 21 611 7_____ in UhrZBor- Neustadtl mittags 4300 fl., sage Viertausend Dreihundert Gulden M. M. Die mündlichen Licitanten haben den zehnten Theil des Ausrufspreises vor der Versteigerung als Badium zu erlegen. — Uebri-gens können die sämmtlichen Pachtbedingniffe sowohl bei dieser Camcral-Bczirks-Werwaltung, als auch bei dem k. k. Gefallenwach, Unterin-spector in Gottschee in den gewöhnlichen Amts-stundcn eingesehen werden. — K. K. Camerak-Bezirks - Verwaltung. Neustadt! am 9. October 1841. Vermischte Verlautbarungen. Z. '522. (3) Nr. .907, E d l c t. Vom k k. Bezilksgorichte Gurkfcll, wird be. c "^l^^'.^ s'y über Ansuchen dS I«. der Herrfchaft Gurkfeld «ul) Dom K ^6.7^' 23 October, 20. November und 22. December Die Satzung, der Grundbuchscxtratt und llmd« .^'""zgmchl Du.kfell den 2«, Sep. 2' '22g- N N>, l73.. G d i c f. Von dem BezirksgerichteHaasberg wird össent. l.ch kund gemacht: Os sey über Anlangen d/s Kalper Zdckada von Eibenschuß, wegen ihn schuld.gcn .02 st. .0 kr. «. 5. e., in die ereculi e Fe.lblemng der, dem minderjährigen Ma hä K Lenlscheg von Sl.viz gehörigen, der Herrschaft HaaSberg -üb Rect. Nr. 270 dienstbaren. N" tlcb auf ?o5 fl. 40 kr. geschätzten '/4 Hub? U der auf ^5 fl. 5° kr. bewertheten Firnisse g wM?' get, und es werden hiezu die Tagsahmgen auf den .6. November, auf een ^6. December ,64« "n^! o^^' ^""" .642, jedesmal früh 9 Uhr'n loco Slmy mit dem Beisatze angeordnet, daß d.eses Real- und Mobilarvermögen v/i d" ersten und zwetten Feilbietungstagsayun. nur um L.e Schätzung oder darüber, b«i d.r dritt " ^" auch unter derselben hintangeg.hen werd n wird. . Der Grundbuchsexttact, daß Schähung^ro. ^^Bezilksgericht Haaswg am 2Z. September 853 Nudernial- Verlautbarungen. Z. »55o. (2) Nr. 23c,3o. Verlautbarung. Mit Ende dcs zweiten Schul. Semesters i6^l wlrd das vom Priester Joseph Vallilsch errichtete Studemcnstlpendlum, im dermliligcn jährlichen Ertrage von 40 fi> C. M,, e'lel'tgt. Diejes ist für emen studier enden Jüngling aus der Blutsfreundschafl dcs Stifters, wobei jedoch die Luve väterlicher Sells das Vorzugsrecht hat, und in Elmaliglung cmes solchen aber für einen armen Schüler aus den Pfar. ren (^clnil^lie oder heil. Kreuz nächst Heiden-schafc, im Kötzer Kreise, bcstlmmc. D?r Slif-tlingsgenuß ist auf k°cme Srudiena^hcilung beschiänfl. Das Präsenlauolislccht gebuhlt dcm jeweiligen Pf.arrer zu 0 ltnd 1800 fl. in Erledigung gekommen. Bahcr habcn Jene, welche sich ttm dicse Stelle bewerben wollcn, ihre gehörig belegten Gesuche, in wachen sie sich mil dml Zeugnisse über ihre Sprachk^untm'ß auszuweisen uud auch zu er-klärcu haboii, ob und in welchem Grade sie mit cinem Beamten des besagten Stadt- und Land-rechtcs verwandt oder verschwägert seyen, binnen vier Wochen, vom Tagc der ersten Einschaltung in die Wiencr Zcitungsblätter, durch ihre Vorstande bei dem k. k. kraim'schen Stadt-und Landrcchte zu Laibach zu überreichen. — Klagenfurt am ?. October 18'N. Z. 1546. (2) llä Nr. 26969. Nr. 12398. Edict des k. k. lnnkrösterreichisch-küstenländischen7lp-pellations- und Criminal - Obcrgerichtes. — Bei dcm k. k. karnlmschcn Stadt- und Landrechte ist cine Rathsstelle mit dem systemisirten Gehalte von 1400 fl, C. M. und dcm Vor-rücklmgsrechte in die höhern Besoldungen von 1600 u»'d 1800 si. in Erledigung gekommen. Daher haben jene, welche sich um diese Stelle bewerben wollen, ihre gehörig belegten Gesuche, in wolchcn sie Zugleich ihre Sprachkcnntniffe auszuweisen und auch zu erklären haben, ob und in wclchcm Grade sie mit cinem Beamten dcö besagten Stadt- und Laudrechtes verwandt oder verschwägert seyen, binnen vier Wochen, vom Tage der ersten Einschaltung dieses Edic-tes in die Wiener Zeitungsblätter, durch ihre Vorstände bei demk. k. kärntnischen Stadt- und Landrcchtc zu überreichen. — Klagensurt am 7. October 1811. AkMlliche Vcrlanibarungen. Z. 155'l. (2) ?tjNr. 636I/XVI. Nr. 491. Edict. Von dcm Verwaltungsamte dcr Camera!-Herrschaft Lack wird hiemit bekannt gemacht, daß sm 28. October 1841 die Mmuendo-Lici-tation über mehrere in Maurer-, Zimmermanns-, Tischler-, Schlossen, Echmid-, Spengler-, Hafner-, Glaser- und Anstreicherarbciten, dann Maurer- und Zimmermannömaterialicn bestehende Bauherstellllllgen in dem, in der Stadt Lack gelegenen, dießherrschaftlichen Kanzleihauft, im veranschlagten Betrage pr. 1158 fl. 42V^ kr. M. M., in del-hiefigrnRmlKkanzlci Statt sin-dcn werde. — Hiezu werden oie Unternehmungslustigen mit dem Beisatze eingeladen, daß die Licttationsbcdingnisse, der Bauplan, das Borauämaß nebst der Baudem'se täglich während den Amlsstunden allhier eingesehen werden können, und daß iusbesonders jeder Un-ternchmungslusiige cin Badium von 10 A von dcm Äusrufspreisc der verschiedenen Arbeiten oder Liefll'ungen entweder bar odcr in öffentlichen Etaatöobligationen, nach dem letzten be-kanntcn börsemäßigen Curse berechnet, oder durch eine von dcr k. k. Laibacher Kammerprocurawr geprüfte und annehmbar befundene Bürgschafts - Urkunde zu Handen der Licitations-Commission einzulegen haben werde. — K. K. VerwaltuncMmt Lack am 5. October 1841. (Z. Amts-Blatt Nr. 126. d. 21. October 1841.) 8Z4 Z. 1555. (2) Nr. 12257/VI. Kundmachung Won der k. k. Camera!-Bezirks-Verwal-tung zu Neustadt! wird bekannt gemacht, daß der Bezug der Verzehrungsstcuer und des Gemeindezuschlages von den nachbenannten Steuerodjecten in dem unten angeführten Bezirke und dessen Hauptgemeinden auf das Verwaltungs-Iahr 1842 in doppelter Art, und zwar mit der Bedingung der stillschweigenden Erneuerung, oder ohne dieser Bedingung auf die drei Verwaltungsjahre 1842, 1843 und 1844 verstcigerungsweise in Pacht ausgedoten, und hiebei das gemischte Verfahren durch mündliche Anbote und schriftliche Offerte gewählt werden wird. Die dießfällige mündliche Bere sieigerung, bei welcher auch die nach den Be- stimmungen der Gurrende des hohen k. k. illyr. Guberniumö vom 20. Juni 1836, Z. 13938, verfaßten, mit dem 10 ^ Vadium belegten schriftlichen Offerte zu überreichen sind, wird an dem hier genannten Tage und Orte zur festgesetzten Zeit abgehalten werden, wobei nur bemerkt wird, daß die schriftlichen Offerte bis zwölf Uhr Mittags versiegelt und mit der Bezeichnung des Pachtobjects, für welche sie lauten, von Außen versehen, bei der k. k. Camera! - Bezirks - Verwaltung in Neustadt! übergeben werden müssen. Offerte, welche nach dem für die Einbringung schriftlicher Offerte festgesetzten Schlußtermine einlangen, so wie solche, welche anderswo als an dem bezeichneten Orte überreicht werden, bleiben außer Berücksichtigung. Ausrufspreis für Für d-e Haupt- A^3H »^' Im Bezirke Bei der Am ^------ ' , „ Verzehr- «12'/2 M Verzehr. ,12'/, ^ Gemeinden Steuer > G. Z. Steuer > G. Z. _______________________________ si. l kr> st. ,kr. IT^kl^sITskr' ! Neifnitz l k.k. Camera!- 28. October Soderschitz "Bezirks-Ver- l841von 10 Reifmtz Niederdorf waltung zu bis 12 Uhr 5474 15 684 15 1636 53 204 37 ! Lascrbach Ncustadtl Vormittag , Laschitz ^____________ ........! , 8000 fl., sage achtTausend Gulden C. M. Die mündlichen Licitanten habenden zehnten Theil des Ausrufspreists vor der Versteigerung als Vadium zu erlegen, — Uebrigcns können die sämmtlichen Pachtbedingnisse sowohl bci dieser Cimera!-Bezirks-Verwaltung, als auch Z. 1549' (2)^ Nr. 8674/V1. Kundmachung. Von der k. k. Camera!-Bezirks-Verwaltung Laib ach wird bekannt gemacht, daß der Bezug d<^ allgemeinen Verzehrungssteuer von den nachdenannten Steucrobjecten in dem unten angeführten politischen Bezirke auf das Verwaltungsjahr 1842, jedoch unttr Vorbehalt dcr wechselseitigen Vcrtragsaufkündung drei Monate vor Ablauf des Pachtjahres, auch auf die Dauer eines weiteren Jahres unter dcr gleichen Bedingung mit dem Bedeuten, daß durch die Unterlassung dieser Aufkündung dcr Vertrag wieder auf ein weiteres Jahr erneuert bei dem k. k. Gefallenwach - Unterinspector in Gottschee in den gewöhnlichen Amtsstundcn eingesehen werden. — K. K. Camcral-Bezirkö-Verwaltung. — Neustadt! am 15. October 1841. _____________ ____ werde, mit Ende des Verwaltungsjahres 1844, jedoch ohne vorhergegangene Aufkündung zu erlöschen habe, dann auf drei Jahre ohne Bedingung dieser Aufkündung versteigerungswcise in Pacht ausgebotcn, und die dießfällige mündliche Versteigerung, bel welcher auch die nach der hohen Gubernial-Currende vom 20. Juni 1836, Z. 13938, verfaßten und mit dem Va-dium belegten schriftlichen Offerte überreicht werden können, wenn es die Pachtlustigen nicht vorziehen, solche schon vor dcm Tage dcr mündlichen Versteigerung demk. k. Camera!- Bczirks-Borsteher zu Laibach zu übergeben, an dem nachbenannten Tage und Orte werde abgehalten werden: — 855 — I Ausrussprels für Für die Im Wein,Weinmost Am Bei der und Maische, Fleisch Hauptgemeinde Vc.zirke dann Obstmost ________________________________________________________st. > kr.' fi. ; kr. Radmannsdorf 26. October k. k. Cameral- Kropp , 2841 Bezirks - Ver- Steinbüchel Vormittags waltung zuöai- Vigaun Radmannsdorf um dach im söge- 6183 ^ 2717 — Laufen 20 Uhr nannten Tabake Weldes amtsgebä'ude Feistritz am Schulplatzc ^^^ s 8900 fl. Den zehnten Theil dieser Ausrufspreise haben die mündlichen Licitanten vor der Versteigerung als Vadium zu erlegen; die schriftlichen Offerte aber würden, wenn sie nicht mit dem lOprocentlgen Wadium belegt sind, unberücksichtigt bleiben muffen. -^- Uebrigens kön- «^ermlschte Verlautbarungen Z. l5^2. (2) Nr. 9Z3. Edict. Vor dem Bezirksgerichte ^Weichselberg haben alle jene, welche an die Berla^enschaft der am lH» August I. I. zu Ncsdertu ohne Testament verstor« denen Flau Nrsula Dolnitscher, entweder als Erden oder als Gläubiger, und überhaupt aus was immer für emcm Rechlsgrunde einen Anspruch zu macken gedenken, zur Amncldung und Liquidirung desselben den 25. November I. I., um 9 Uhr früh persönlich oder durch einen Bevollmächtigten zu erscheinen, wiDrigens nach Verlauf dieser Zeit die Abhandlung und C'inantivortung an diejenigen, welche sich hiezu werten rechtlich ausgeweisen ha« den, ohne weiicrö erfolgen wird. Wcichsclbkrg den 29. September 1841. Z7l5'52? (2) "^ Nr. ,57. Edict. Von dem BczirtZgcrichte Krupp wird hiemit bekannt gemacht: 6s habe Anna verehclichtePou» cheg, von Tschernemdl Nr. i5Z, um die Einberufung und schinige Todeserklärung ihrcs seit dem Jahre 1609 adrresenden und unbekannt wo befind« lichen Bruders Johann Wilwschilsch von Tscher» nembl, hieramto angesucht. Da man nun hierüber den Herrn Franz La» fchitsch von Tschcrncmdl alö (Zurator aufgcstM hat, so wird tcm abwesenden Johann Willitschitsch dieses bekannt gegeben, zugleich derselbe und seine aNfalligen Erben odcr lZessioncire mittelst gegen» bärtigen Edictes eii'.belufcn, daß sie binnen Emem nen die sämmtlichen Pachtbedingnisse sowohl bei dieser Camera!-Bezirks-Verwaltung, als bei dem k. k. Gefällenwach-Unterinspector zu Krainburg eingesehen werden. — K. K. Camera!-Bezirks-Verwaltung. Laibach am 15. October 1841. Jahre so gewiß erscheinen, und sich legitimnen sollen, alS roidrigenZ Johann WiNitschitsch auf weiteres Anlangen für todt erklärt, und sein Vermögen den hierorts bekannten Erben eingeantwor» tet werden wird. Bezirksgericht Krupp am I5. Jänner l8il. Z. 555t. (2) Nr. 85?. Edict. Vom Bezirksgerichte Krupp wird hiemit össent» lich bekannl gemacht: Es sey über das von Joseph INinitsch, aus Untersuchor Nr. 8 gestellte Ansuchen um Todeserklärung des, seit dem Jahre »Lto ab-»vcscnden Iensche Theschak von? Unlerfuchor N?. 6.^ Herr Johann Lampitsch von Krupp als Curator für diesen Abwesenden ernannt worden, und cs werde der vermißte Icnsche Theschak von Untersu-chor Nr. U, mittels dieses Edicteö aufgefordert, binnen Einem Jahre bei diesem Gerichte so gewiß zu erscheinen, odcr es auf eine andere Art in die Kenntniß seines Lebens zu setzm, als widrigens zur Todeserklärung würde geschritten werden. Bezirksgericht Krupp am 4. April 184,. Z. 1555. (2) Nr. ,Z35. Edict. Vom k. k. Bezirksgerichte Gurkfeld wird bekannt gemacht: Es sey zur Veräußerung des Johann Urdantsch'schen Berlaßmögens, bestehend aui Fährnissen, einer Halbbube in Großmraschou, einem Weingarten in Ivandol, und einem Wein. garten in Gasihe, sammt Wohn« und Wirth, schaflsgebäudcn, die Tagsatzung auf den 29. Oc« tober l. I. Vormittags «m 9 Uhr im Orte Groß» 856 mvafchou bestimmt worden, wovon Kauflustige mit dem Beisatze in Kenntniß geseht werden, daß «ine Veräußerung unter der Schätzung nicht Statt finde- Bezirksgericht Gurkfeld den 5. October Ml Z. ,545. (2) Ein Verweser aus Karnten der längere Jahre bei Hammerge-werken gedient, vorzüglich aber in der Stahlerzeugungs-Methode vielseitig practiscke Kenntnisse besitzt, und sich hierüber sowohl, als über Buchführung und Moralität mit den entsprechendsten Zeugnissen auszuweisen vermag, wünscht in dieser Eigenschaft bei einer Hammergewerkschaft eine Anstellung. Ueber mündlich oder schriftlich portofreie Anfragen unter der Adresse t>. ^. ertheilt das Zeitungs-Comp-toir geeignete Auskunft. Z. HbZ6. (2) Antrag. Jemand wünscht eine Common als Hauslehrer auf dem Lande zu erhalten/ um sowohl in den Not malschul, Gegenständen, als auch im Fortepiano»Svielen Unterricht zu ertheism. Da er bere'tS als Amtsschrcibcr bei eine« Bezirksherrschaft gedient har, s» ließe er sich »iö-thigenfalls auch in der Kanzle^ uerwcnden. Dafür klinn er sich sowohl mit dem pädagogischen Lchlfahigkeits,Zeugnisse, als auch m,t einem sehr empfehlenden Zeugnisse seines letzt«, Dienstes ausweisen. Adressen oder portofreie Briefe wollen im hiesigen Zeittmgscomptoir abgegeben we-d^n, wo man sich auch mündlich über das Nähere erkundigen kann. Z. >549. (2) ^ " Eine geprüfte Privatlehrerinn wünscht Unterricht in allen deutschen Lehrgcgenständen, tm Zeichnen und allen weiblichen Handarbeiten zu ertheilen. Die nähere Auskunft ertheilt das Zeitungs-Comptoir. Bei Damian und Sorge in Gratz ist in Commission erschienen und bei Ig Eolen v. Kleinmayr vorrälhig: Hlubeck, 0r. F. W,, Belicht über oie Exclusion der Mitglieder der vierten Versammlung deutscher Land- und Fori?wirthe auf die Herrschaft Sclouiy in Mlihrcn, nebst einer Parallele zwischen dcm kavlg^tions« und Preßue'.fah» en, mit 4 llthograph. Ansich« ten. ^64l. > st. »2 kr. auf die lithographirten Ansichten aus Kram. Der durch Herausgabe der malerischen Ansichten alis Karnten vortheilhast bekannte ausgezeichnete Lithograph und Landschaftsmaler, Herr Joseph Wagner, beabsichtet auch mehrere der interessantesten Ansichten von Kram in lithographirten Abdrücken herauszugeben, wozu hiemit eine Subscription eröffnet wird. Vorläufig wird die Anzahl solcher Ansichten auf 30 Blatter in 1l) Lieferungen, «,,d der Subscriptions-Preis für jede Lieferung zu 3 Blattern auf emsn Gnldett G. M. bestimmt, welcher für die zehnte, nämlich letzte Lieferung in Vorhinein, bei der Subscription an die unterzeichnete Kunsthandlung bezahlt und dafür der Prä'numerationsschekn erholmi werden wolle, gegen welchen dann die von Zeit zu Zeit nach gehöriger frühern Ankündigung erscheinenden Lieferungen gegen jedesmaligen Erlag von 1 st. werden abgegeben werden. Jedes Bild wird 10 Zoll hoch und 14 Zoll breit, auf schönem reinen Pavier abgedruckt seyn. Eine Probe, das Schloß Veldes und die Kirche „Maria See" vorstellend, ist bereits erschienen, und kann in der gefertigten Buch- und Kunsthandlung eingesehen werden. IgNKK Alois Odlen v. Rletttmayl sche Buch- und Kunsthandlung.