Nl. 6. __________________ Dienstag, 9. Jänner 1900. Jahrgang 119. Ollibacher Zeitung. HA«mefationSprti«: Mi! Postverseudun«: „anzjährig »<» «, halbjähliss <5 K, Im Eo m pt o i r: ganz l«YN« 2» X, halbjährig 1, X, Für t>K Nustelluxn ei üsleren Wiederholüngr» pel ^jeile « d. Die »Laibllchtr Zeitung» eischei»! täglich, mit «u»nahms der HonN' und Feiertage Dle «b»i»lftl»tlo» befindet sich llongres«plah Nr.», d!e «edartion Dnlmattü.Vosse Nr«. Tprechttnnben der »edattion o vom 28. December 1898. Nr. 52 «8wveu8lli Uozpoäar» vom 28. December 1899 Nr. 1 «Lri»ell8ky 0räk» Vom 1. Jänner 1900. ?m, A ^ ^"tsches Nordnlährerblatt. vom 30. Iulmonds ^012 (30. December 1899). m^ a '^"^^^ llr^j» vom 30. December 1899. Ar. 9, iu und 11 «I.'aurora» dbw. West-boboten 25. 3lo» vember. bezw. ii. und 9. December 1899. 1899. ^ '^^' (Morgenausgabe) vom 29. December (l- I»nne/i9Zx ^""' "°" ^' ^^ k""""° 2103/1900 vom 2^Decem^r^1W^° ^^ I^vorztore. (äupplemsnw) Nr 103^?^ «itzime^ I^ty. vom 29. December 1899. Iulmonds 1899" """".Königsberg« Vollszeitung» vom 30sten Nr' 10^ Im?.^". Nachrichten, vom 30. Iulmonds 1899. ^^2I_^5 'Neudeler Nachrichten, vom 30 Iulmonds 1899. Nr. 37 «ZevorossLic^ clelnik» vom 29. December 1899. Nr. 25 «Deutsche Nollswacht» vom 30. December 1899. Nr. 161 «Lcitmeritzer Wochenblatt vom 30. December 1899. Nr. 52 «Monitor» vom 24. December 1699. Nichtamtlicher Theil. Nusslllnd. Von sehr beachtenswerter Seite schreibt man der «Pol. Corr.» aus St. Petersburg, 1. Jänner: Der Wortlaut des Erlasses Sr. Majestät des Kaisers Nikolaus an den Finanzminister Herrn von Witte — über den augenblicklichen Status des russischen Geldmarktes und des volkswirtschaftlichen Entwicke-lungszustandes des Reiches überhaupt — ist durch die europäische und amerikanische Presse auch auswärts genügend bekannt geworden. Die Commentare der fremden Blätter zu diesem in unseren Verhältnissen seltenen Ereignisse eclatanter monarchischer Vertrauens« lundgebung für einen Staatsdiener zeigen durchweg einen Zug, der hier sehr angenehm berühren musste. Dies umsomehr, als vorher eine Reihe von Federn in Bewegung gesetzt worden war, um nicht nur das finanzpolitische Charakterbild des Herrn v. Witte zu entstellen, sondern auch um die schlimmsten Weissagungen über die angebliche Erschöpfung der wirtschaftlichen Kraft Russlands in die Welt zu setzen. Diese «Baissespeculation» gegen den russischen Credit seitens gewisser Gruppen der auswärtigen Märkte darf nunmehr als gescheitert betrachtet werden, es ist aber auch von Interesse, festzustellen, wie man unter dem Eindrucke des kaiserlichen Nescriptes die Lage in Russland selbst auffasst. Hier braucht man nur in die Presse zu blicken und den Kreis der Wirtschaftspolitiler ein wenig zu kennen, fo weiß man, dass der Kreis, welcher die Führung des Staatshaushaltes durch Herrn v. Witte zu kritisieren Pflegt, keineswegs nur aus seinen blinden Anhängern besteht. Ein Finanzminister braucht freilich um Kritiker und Gegner nie verlegen zu sein, es gibt eine mchr oder minder große, doch kaum jemals bescheidene Zahl erleuchteter Fachmänner, die, solange sie sich nicht selbst praktisch zu bewähren haben, mit gelehrten Reden und akademischen Systemen die Verdienste und Erfolge jedes, auf verantwortungsvollem Posten stehenden Staatsmannes leugnen zu können vermeinen. Dazu kommt im vorliegenden Falle, dass kein Wert von größerer Tragweite für Russland denkbar war, als die Valutareform des Herrn v. Witte, und auch keines, über das sich leichter raisonnieren ließ, da ja die Rechtfertigung einer so gewaltigen Reform des gesummten Wirtschaftslebens und der bei ihrer Durchführung beobachteten Grundsätze unmöglich in blendenden Rechnungsabschlüssen aller ihr unmittelbar folgenden Budgets hervortreten kann. Ein reines, sachliches Urtheil dürfte vielmehr an der gesunden Constitution der Reform irre werden, wenn sie sofort Treibhausfrüchte zeitigte. Wenn man sich vorstellt, dafs Herr v. Witte aus irgendeinem Anlasse seinen Posten wechseln würde, während er so Bedeutendes unternommen und stetig zu entwickeln hat, und dass nach ihm eine gegenrefor-matorische Bewegung die russischen Valutaverhältnifse bestimmen, dass die Politik der Handelsverträge, die Methode, Russlands Industrie zu pflegen und die natürlichen Reichthümer des russischen Bodens z,i erschließen, auf frühere Stufen eines leeren Doctri« narismus zurücksinken würde — so könnte man an diese Combination die sichere Behauptung knüpfen, dass alsdann eine unabsehbare Verwirrung der russischen Wirtschaftsverhältnisse eintreten müsste. Das geben übrigens auch die hartnäckigsten Gegner des Finanz» ministers zu. Begreiflicherweise ist daher schon aus diesem einen Grunde die persönliche Seite des kaiserlichen Erlasses an Herrn v. Witte hier und auswärts stark ins Auge gefallen. Denn je prägnanter sich das kaiserliche Vertrauen für den Minister ausspricht und je rückhaltloser die «Zweckmäßigkeit der Mahnahmen, die aufgeklärte Erfahrung, die unermüdliche Energie und die Geschicklichleit» des Ministers von dem Herrscher anerkannt werden — es sind dies Worte des Rescriptes — eine umso festere Bürgschaft für die Stabilität der Principien der russischen Staats» und Volkswirtschaft wird daraus die hiesige und die internationale Geschäftswelt schöpfen dürfen. Gegenüber einer einzelnen, vollständig in die Irre gerathenen Berliner Pressstimme sei die absolute Spontaneität der kaiserlichen Kundgebung noch besonders hervorgehoben und daran die Bemerkung geknüpft, dass Herr v. Witte, dessen Sympathien für England seit langem außer Zweifel stehen, von der zutreffenden Beurtheilung des Erlasses durch die hervorragenden Londoner Blätter wohl rückhaltlos befriedigt sein dürfte. Der Fortbestand der reformatorischen Thätigkeit des Finanzministers an dem Gebiete des russischen Geldwesens, der Entwickelung der Industrie (womit die Fragen der Heranziehung fremden Capitals ver-knüpft sind) und hoffentlich auch der ungemein schwierigen und ebenso wichtigen agrarwirtsckaftlicken Nrnklon,« Feuilleton. Die landesfürstlichen Forste und Jagdgebiete in Kram. "ach archivalischen Quellen von Prof. «nton Karret. (Fortsetzung.) waren^ l^'!. ^?56enden Berichten der Förster M rit^, la'ldesfurstl,chen Wälder, insbesondere der Hunderte "3/t°"6«w"b, noch im sechzehnten Jahr-GemWeit"^. ,""c ?^' ^"d Schwarzwild, das in kmserllchen Befehle und Instructionen NesV "?^ gepflegt wurde. Trotzdem nahm der '"l^ge der fortschreitenden Verwüstung 6Z"t>ens, welchen die Wildalle die^ ö« ügten, immer mehr ab, und die fa t a^V"' kaiserlichen Befehle konnten fchließlich w ldes in^'^ Ausrottung des Roth. und Schwarz-"icht verhindern"^^^"^' ^"^ ""b Stangenwalde Nild^i"! ^" Maximilian I. befahl um 1500 das Gericht. .«^Ä^s"^"" Boden s" schützen und alle des M^"?Schlmgwerke zu zerstören. («Mittheilungen b"t Ka" r ^"^''.^^' S. 126.) Desgleichen ver. den Bau!n^'^b I- (Wien, 19. August 1527) "nd NrmbrW-«'"« ^lMl' mit Büchsen, Stacheln °n. das d^^« das ?"d zu schädigen" und ordnete «,« o»e Dawlderhanklnoen .eine Mang ziem. licher Weise in einem Thurm fänglich' gehalten, eventuell auch am Leibe bestraft werden. Gleiche strenge Verbote wurden von Erzherzog Karl (7. September 1584), Ferdinand II. (24. März 1606 und 9. Juni 1635), Ferdinand III. (10. Mai 1650) und Leopold I. (1657 und 1662) erlassen. Aber auch die strengsten Verbote vermochten in-folge der Unzulänglichkeit des Forstpersonales und der lässigen Vollziehung der Mandate die Wildschädigung nicht hintanzuhalten. Ein Beweis hiefür sind die zahlreichen Wildschützenjuramente, worin die ertappten Wilddiebe nach abgebüßter Strafe bei Ehre und Glauben gelobten, sich des ferneren Jagens im landesfürstlichen Wald- und Wildbann zu enthalten. Falls sie abermals beim Wildern betreten würden, so sollen ihnen ohne Gnade beide Augen ausgestochen werden. Die verwegensten und berüchtigsten Wilderer recrutiertcn sich aus der Umgebung des Feistritzerwaldes, doch liegen auch begründete Klagen über die wildprcl-schädliche Thätigkeit der Wildschützen in anderen landesfürstlichen Wäldern vor. In der Umgebung des Stangenwaldes trug fast jeder Bauer, wenn er sein Haus verließ, ein Kuyelrohr auf der Achsel; falls er damit im landesfürstllchen Forste betreten wurde, so rechtfertigte er sich mit der Ausrede, dafs er die Büchse nur zum persönlichen Schuhe gegen wilde Raubthiere trage, mithin nur vom alten Landesrechte Gebrauch mache. Große Verheerungen unter dem Wilde richteten auch Wülse, Luchse und Füchse und ungewöhnlich ,,renge Äilnter an. Nach dem Berichte des Feistritzer Forstjägers (Stein, 12. Februar 1608) gieng m diesem rauhen Winter viel Wild vor Hunger zugrunde; zahlreiche Rehe und Hirsche kamen hinab zu den Dörfern des Tuchcinerthales, wo sie im Schnee todt gefunden wurden; auch Gemsen in Rudeln von 60 bis zu 70 Stücken sah man in diesem Winter in den Niederungen des Feistritzer Jagdreviers. Neben der Bauernschaft erlaubte sich auch der Adel Eingriffe in die landesfürstlichen Iagdrechte. «Dieser glaubte, da er weit vom Lanoesfürsten lebte, von seinen Iagdregalibus Patronus zu sein», und jagte unbefugt und häufig ohne Rücksicht auf die übliche Schonzeit auf dem Laibacher Felde, das be-kanntlich im ganzen Umkreise von der Save bis zum Brunndorfe einen Bestandtheil des kaiserlichen Jagd-reviers bildete. In der Herbstzeit wurden die Netze kreuzweise aufgerichtet und Zipplerchen massenhaft ge-fangen. Die unter dem Schutze des Adels stehenden Bauern oder Diener brachten Hasen, Enten, Reb- und Haselhühner und anderes Wild büschelweise aus den Laibacher Markt. Aber nicht nur in der Umgebung Laibachs, sondern auch in anderen kaiserlichen Iagd^ gebieten wurde das Reisjagdrecht von Seite des Adels zum Nachtheile des Landessürsten ausgeübt, indem die Reisjagd häufig im kaiserlichen Wildbann vorgenommen und durch das Schreien, Schlagen, Hetzen und «Rumoren» der Jäger das Grohwilb vertrieben wurde. ssNtsthUN« soH.) Laibacher Zeitung Nr. 6. 46 9. Jänner 1900. ist nunmehr auf eine lange Zeit hinaus gesichert. Das Rescript hat somit für die Zukunft des russischen Staatshaushaltes eine solche allgemeine Bedeutung, dass ihm darin lein innerpolitisches Ereignis der letzten Jahre gleichkommt. Als eine wichtige Einzelnheit kündigt, wie erinnerlich, das Rescript die bevorstehende Revision der «veralteten Börsen« und Actien-Gesetzgebung» an. Die Börsenreform ist ein Werk, dessen Verwirklichung zahlreiche Schwierigkeiten entgegenstehen, und es ist nicht anzunehmen, dass der Finanzminister die Durchführung derselben nach schematischen Linien plant. Es ist wahrscheinlich, dass Herr von Witte zunächst mit einem festen Griffe die Hauptbörse des Reiches, die St. Petersburger Börse, auf moderne Grundlage stellen wird. Ist die Et. Petersburger Börse zeitgemäß reformiert, so wird sich der Einfluss davon auf die übrige russische Geschäftswelt bald bemerkbar machen. Auf dem Wege der Reform der Gesetzgebung für die Actien. gesellschaften liegen keine unüberwindlichen Hindernisse, und gerade diese Reform, im Gelste des Finanzministers, d. h. ohne Halbheiten durchgeführt, wird das fremde Capital zu einer noch weit umfassenderen Theilnahme an der Entwickelung der russischen Industrie, an der Hebung der im Boden des Reiches liegenden unermess-lichen Mineralschätze ermuthigen. Man hat gesagt, dass schon der Freimuth, mit dem die augenblickliche Lage des russischen Geldmarktes in dem kaiserlichen Rescript dargelegt wird, Herrn v. Witte den Beifall der internationalen Finanzwelt gesichert habe. Ebenso bemerkenswert wie diese ausgesprochene Neigung zur Offenheit, ist die uneingeschränkte Tendenz der Beharrlichkeit in der Friedenspolitik, ohne welche das Rescript nicht denkbar war und die seine Basis bildet. Die weltausschauenden Pläne und die reifenden Entwürfe des Finanzministers, die Sc. Majestät ausdrücklich gutheißt und deren Realisierung der mächtige Herrscher anbefiehlt, zeigen uns besser, als mancher diplomatische Meinungsaustausch es vermag, dass Russland sich sicher fühlt, mit der ferneren Erhaltung des europäischen Friedens noch lange rechnen zu können. Diese Sicherheit ist der Hauptposten in den Geschäftsbüchern des Herrn v. Witte. Er unterstrich den Posten mit einem markigen Zuge, als er die Valutareform schuf, er wiederholte diesen Zug bei dem russisch-englischen Eisenbahnvertrage in China, und man hat vielen Grund zu der Voraussehung, dass er auch gegenwärtig einen fruchtbaren Fleiß zur Fortführung seiner Action an den Tag legt. Politische Uebersicht. Laibach, 8. Jänner. Das Herrenhaus der ungarischen Delegation sehte die Specialdebatte über das Heeresordinarium fort. Auf Anregung des Referenten Münnich, betreffend die Vermehrung der protestantischen Militärgeistlichteit, erklärte der Kriegsminister, er werde die Frage einem Studium unterziehen, respective dem Kaiser unterbreiten. Beim Titel 'Militärjustiz' wiederholte der Kriegsminister, dass seinerseits Entwürfe, betreffend die Reform der Militärstrasprocessordnung, bereits fertiggestellt seien; bloß die Krankheit des ehemaligen Referenten habe die Angelegenheit verzögert. Nach Annahme der restlichen Titel des Ordinariums verhandelte der Ausschuss über das Heeresextra, ordlnarium, welches nach kurzer Debatte angenommen wurde. Im Verlaufe der Debatte erklärte der Kriegs- minister, dass die Mannschaft das Nachtmahlgeld nicht auf die Hand bekomme, fondern die Menageverwaltung, welche hiemit glänzende Resultate erzielte. Hierauf wurde die Vorlage über die Verlängerung der Ver-wendungs- und Verrechnungsdauer einiger für das Jahr 1897/98 votierten außerordentlichen Credite angenommen. Der Kriegsminister erklärte, er hatte nie die Absicht, wo er leine gesetzliche Ermächtigung besaß, ein Virement in Anspruch zu nehmen. Politische Umstände ermöglichten es, dass er, da Gefahren, welche bei Inanspruchnahme des 30 Millionen-Credites obwalteten, nicht mehr zu fürchten seien, in Anschaffung dessen, was aus dem 30 Millionen-Credit zu beschaffen ist, ein langsameres Tempo einhalten könne, weshalb er um Verlängerung drs Credites angesucht habe. Anderseits gestattet es dermalen die politische Constellation, die für heuer bereits beendeten Fortifications-arbeiten und sonstigen Verfügungen für genügend zu erachten; man müsse in dieser Arbeit umso eher langsames Tempo einschlagen, als seitens belder Finanzminister darauf hingewiesen wurde, dass sie im Falle der Aufnahme von größeren Summen ins Budget kaum in der Lage wären, ein deficitloses Budget zu präliminieren. Er habe daher auf die Finanzlage beider Staaten Rücksicht genommen, doch könne er für die Zukunft nicht die Bürgschaft übernehmen, bis zu welchem Maße er zu Fortistcationszwecken und sonstigen außerordentlichen Ausgaben die Mittel der Monarchie in fortgesetzter Weise beanspruchen werde. Für heuer gedenke er über den ausgesteckten Rahmen nicht hinauszugehen. Ministerpräsident Szell constatierte, das Vorgehen des Kriegsministers sei vollkommen correct und seine Erklärung ganz entsprechend. Ebenso constatierte er, dass die Erklärungen des Kriegsministers den gesetzlichen Anforderungen vollkommen entsprechen. Mit unverkennbarer Anspielung auf den viel-bemerkten Artikel von Frassati in der «Nuova Antologia» setzt der gewöhnlich gut unterrichtete «Popolo Romano» den Vermuthungen und Nachrichten über eine militärische Unterstützung Englands im südafrikanischen Conflicte durch die zeitweilige Besetzung Ägyptens seitens der Italiener oder in anderer Form ein entschiedenes Dementi entgegen. All diese Combinationen seien nichts als Phantasiegebilde. Man sei auch von englischer Seite absolut mit keiner derartigen Zumuthung an die italienische Regierung herangetreten. Jedermann werde übrigens — fügt das römische Blatt hinzu — leicht begreifen, dass im gegenwärtigen Stadium des Krieges die Regierung einer so mächtigen Nation wie die englische, die angesichts wiederholter unglücklicher Ereignisse einen bewunderungswerten Heroismus an den Tag legt, nicht daran denken könne, eine Unterstützung von anderen Staaten, seien es auch befreundete, zu verlangen. Von unterrichteter russischer Seite wird die Nachricht eines Londoner Blattes, dass 60.000 Mann russischer Truppen im Anmarsch auf Kabul begriffen seien, als absolut unwahr bezeichnet und versichert, dass überhaupt nichts geschehen sei, was irgendwie berechtigen würde, Russland den Plan einer solchen Action zuzuschreiben. Tagesneuigleiten. — (Zum Scharfrichter von Wien) soll der gegenwärtige Scharfrichter in Bosnien, Alois Seyfried, ernannt werden. Seyfried ist ein Vruder des verstorbenen Scharfrichters gleichen Namens und tl Neffe des ebenfalls verstorbenen Scharfrichters Willl» bacher. Er ist 45 Jahre alt und hat eine Aosnies eine gewesene Schlangenbändigerin, geheiratet. — (Ein kleiner Mozart am spanische Hofe.) Großes Aufsehen erregte in Madrid, wie«» dort berichtet wird, das Auftreten des dreijährigen W nisten Pevito (Iosefchen) Arisla. Die Zuhörer und » Presse glauben in ihm das frühe Genie eines neul Mozart entdeckt zu haben, und es soll erstaunlich s^ den kleinen Knaben mit fertiger Meisterschaft Alleg" und Adagios auf dem Claviere vortragen zu hören ul die Octaven, die für feine kleinen Händchen einen wirtlW Abgrund bedeuten, geläufig überspringen zu sehen. " Königin, auf den kleinen Helden ausmerlsam gemacht, ll ihn mit seinen Eltern zu einer Hoffestlichleit ein, <" welcher der kleine Künstler mit Liebkosungen und SliÄ leiten gefeiert wurde. Ganz unbefangen trug er dem ^ seine Piecen vor; als er aber vom Tabouret herul^ springen wollte, hatte er das Unglück, seine Höschen b«l> zu verlieren. Mit liebenswürdigem Lächeln erhob sich da^ die Königin und ordnete dem kleinen Kerl eigenhiiiÜ die so wenig hoffähige Tracht. Dann versprach sie^ Mutter, für die weitere künstlerische Ausbildung Pepw Sorge tragen zu wollen, und so darf man denn hol^ dass das große Talent nicht im «Wunderlnaben» zugM geht, sondern, richtig ausgebildet, einst einen M Spaniens bildet. — (Was hat das neunzehnte Iah' hundert gebracht?) Was wir sah'n in huB Jahren, sollt prägnant ihr hier erfahren: Neue Rm neue Staaten, Gasbeleuchtung, Automaten, Emancipat^ der Neger, Wollregime von Dr. Jäger, Seuchen, Rev»" tionen, Kaffee ohne Kaffeebohnen, AnsichtslartensaNlN" wüth, Weine ohne Traubenblut, Viere ohne Malz >" Hopfen, Magenpumpe, Hoffmannstropfen, Dichtungen^ Schiller, Goethe, Kriege, Krisen, Hungersnöthe, Delltfi Zollvereinigung, Dampflatrinenreinigung, ImvfzwA Repetiergewehre, Amateure und Masseure, Vielerlei lv curanzler, Deutschen Kaiser, deutschen Kanzler, Deut" Heer und deutsche Flotte, Anarchistische Complote.M ohne Knall und Rauch, Deutsche Colonien auch, ' hilistenattentate, Rothes Kreuz, Brutapparate, Brot-^ Wurst- und Weinfabrilen, Oertel-Curen für die Dl? Streichhölzer und Eisenbahnen, Heines Lieder, Fre^ «Ahnen», Telegraphen mit und ohne LeitungsdH Telephone, auch Torpedos, rasch versenkbar, Flugmasch^ beinahe lenkbar, Reblaus-, Schildlausinvasion, Rotatl^ druck, Secession, Nahnhofsperre (läst'ge Fessel), «A mann Henschel», «Weißes Rössel», Chloroform, "^ pyrin, Morphium, Phenacetin, Vegetarierlost — o jel^ Diphtherie-, Pest-, Hunoswuthserum, Erbswurst, M^ Sanatorien, Panzerzüge, Krematorien, Phonograph Mauserflinten, Nöntgenstrahlen, Schnurrbartbinden, M rad-, Ski- und Kraxelsport, Tennis, Fuhball und s»A Sonnenbäder, Wassercuren, Hygieneftrofcssuren, Aue^A Ncetylen, Straßenbahn, Sanatogen, Klapphornverse, A Frau Iusefeldt, herumfahrend, und mit lH schwerem Schlag traf ihre nervige Rechte das ^ ,i der bestürzt zurückweichenden Dienerin. «GlaU^ werde geduldig stillhalten und mich voll dir "'" ^ tieren lassen? Vorwärts! Mach', dass ich fertig "^ Ihre Augen funkelten. In dem flackernde» "^l lichte ringelten und züngelten die aufgelösten M wie taufende kleiner Schlänglein um das gelbe» ^ liche Gesicht. Im Spiegel trat die Täusch"^ stärker hervor. ... l^ «Medusa!» dachte Elma. aber sie wano" Blick ab, um das abschreckende Bild nicht zu 1^ (Fottschung lolgt.) Laibacher öeituna Nr. 6. 47 v. manner i^. Richard Wagners Leitmotive, Nordpolfahrten, Schweizer-l> Zillen,, Reinculturen von Vacillen. Wasmuths Hühneraugenringe und noch tausend andere Dinge. — Dies des Säculums Bedeutung nach der «Magdeburger Zeitung». — (Märchen und Wirklichkeit.) Es war vor etwa 40 Jahren, wenige Tage nach Weihnachten. Der berühmte Germanist Professor Jakob Grimm arbeitete in seinem Studierzimmer, als es bescheidentlich an seine Thür klopfte. Ein kleines Mädchen trat ein und machte einen säuberlichen Knix, «Nist du der Herr Grimm?» fragte sie. «Jawohl,» war die Antwort, «so heiße ich». «Bist du der Herr Grimm, der die schönen Märchen ge-schrieben hat, die ich zu Weihnachten bekommen habe?» «Ja,» antwortete Grimm lächelnd, «die habe ich mit meinem Bruder Wilhelm zusammen geschrieben». »Dann hast du wohl auch das Märchen geschrieben von dem tlugen Schneiderlein?» fragte die Meine weiter. Der Gelehrte bestätigte es. «Dann bin ich dir einen Thaler schuldig,» sagte das Kind, «denn unter dem Märchen steht: wer's nicht glaubt, zahlt einen Thaler! und ich glaube die Geschichte nicht. Aber ich kann dir heute nur vier Groschen geben, mehr habe ich nicht in meiner Sparbüchse, ich will dir bald mehr bringen». Da lachte Grimm herzlich, nahm die vier Groschen des Mädchens an und lieh sie heimgehen. Durch seinen Diener schickte er aber die vier Groschen an des Kindes Mutter und einen Thaler dazu für die Sparbüchse, denn solche kindliche Aufrichtigkeit war ihm noch nicht vorgekommen. — (Eine epochemachendeEntdeckung) wird von Dr. Metschnilow vom Institut Pasteur, dem Forscher der Stimuline. in Aussicht gestellt. Dieser Gelehrte verspricht nämlich nicht weniger, als eine Verlängerung des Lebens und eine energische Bekämpfung der Altersschwäche. Seine Theorie lautet: Der menschliche Körper hat zwei Arten von Zellen: die einen, Mikrophage, erhalten die Kraft und Gesundheit, indem sie die von alchen eindringenden feindlichen Mikroben aufsaugen; die anderen, Makrophage, zerstören aber ihrerseits die Mikrophage. Diese letzteren sind in der Jugend des In-dividuums stärker, als die verbrecherischen Makrophage; mit zunehmendem Alter werden aber diese immer stärker und gewinnen schließlich die Oberhand über unsere Beschützer gegen die äußeren Mitroben, so dass unser armer Körper diesen zur Beute fällt, zufammenfchrumpft und seine Spannkraft verliert. Dr. Metfchnikow will nun das Mittel gefunden haben, zwifchen Mikrofthagen und Makro-Phagen ein stetes Gleichgewicht zu erhalten, so dass der «örfter bis in das höchste Alter gegen die äußeren Mikroben gefeit und fomit jugendlich elastifch bleibt. — (Ein homerischer Kampf.) Aus Athen ^ wird folgender erschütternder Vorgang berichtet: Nach ^ heiterem Feste gerieth einer der Musikanten in Streit . mit einem Festtheilnehmer. Aus Nache für dabei erhaltene ! Schläge stach der Musikant den Sohn feines Beleidigers ! nieder. Wuthentbrannt fiel der Vater in Gemeinschaft mit « dem Bruder des Ermordeten über den Musikanten her. h Dieser erschoss zunächst den Bruder und verwundete dann den Vater. Obgleich zu Tode getroffen, verlieh ihm der Schmerz über den jähen Verlust seiner beiden Söhne ^ doch noch so viel Kraft, dafs er ihren Mörder durch einen Schuss niederstrecken konnte. Dann gab er selbst ? seinen Geist auf. i^ Theater, Kunst und Literatur. !^ .. * (Deutsche Bühne.) Einem Sprichworte zu-!l! l uk',d"s Nch he; Phlegmatikern besonderer Beliebtheit ^ N«ut, wird alles gut, was lange währt. Im guten ^ Glaube» an dieses Sprichwort darf man sich nun der ^ Hoffnung hingeben, dass die Operettenaufführungen in ^. der zweiten Hälfte der Spielzeit von besonderer Güte ^ 's," ""den, denn es hat recht lange bis zur Wieder-N ""ebung dieser heiteren Kunstgattung gewährt. Der c» ge trige Abend, der eine fröhliche Auferstehung mit den ^ reizenden Operetten «Flotte Bursche» und «Im Pensionat» «,if 3!". Bister Suppö feierte, übte einen sehr günstiger ^ ^"druck aus das leider nicht sonderlich zahlreiche Publicun ^ aus. Heide Operetten waren gut vorbereitet, liefen flöt ^" lei? ^!°^' Orchester und Chor erfüllten ihre Schuldig <,"' d« Solisten waren temperamentvoll, fanglich gu ,lt<1 der m. ' '"" sroher Laune bei der Sache, fo das« ?,»> ««« "b lchr angenehm und amüfant verlief. Wir be 'Ä Wen uns die Leistungen der Damen: Schütze «^ Kw / N"ngl. May und der Herren: Dietrich «'i^k b°' Lechner und Löscher lobend hervor wi?! Ü' ^ sei auch des Verdienstes der übrigen Mil F a, «"ü ' Zuerkennend gedacht. Die kommenden Operetten H "" 'uyrungen werden voraussichtlich auf gleicher Höh M ^"' und die deutfche Bühne wird mit dem neue ^ un^/"°' b" eine treffliche Kraft sein foll. ein sehcns M allp Unwertes Ensemble besitzen, das sich getrost a 'F Di,l ^ b"' Operettenliteratur heranwagen kan, ^ schw l> ""2" wird das theaterfreundliche Publicu, U auck ^ widerstehen, und die guten Vorstellungen werde ^ "1 oen verdienten, zahlreichen Besuch finden. ^. V Nummer ^^c"^^"^' /.von.») Die ers einem n!,.^"^"bl" Jahrganges repräsentiert sich i , ^ dem W«^" Gewände, da der Umschlag ein neues Bild na il«. ^ fischen Malers I.Vavpotii >t" 1>Ms erhall und im textlichen Theile durchwegs neue In tialen zur Verwendung gelangten. Das Heftbringt Gedichte von Otto Zupanciö, Aleksanbrov, Novljan, Gangl, Vida und Vojanov, erzählende Beiträge von F. Govekar («Susanna») und Rado Murnil, ferner einen Artikel von Dr. Simon Subic über die Luftfchiffahrt, endlich Briefe des Malers Georg Zubic von Ivan Subic. Sodann folgen Besprechungen neuer Bucherscheinungen, Theatcrrecensionen, Musikberichte, ein Bericht über bildende Kunst :c. von Dr. Fr. Zbasnil, E.Gangl. F.Govekar, Dr.Foerster. V.Holz und A. Ailerc. Local- und Proliinzial-Nachrichten. — (Audienz.) Seine Excellenz Landesprüsident Freiherr v. He in wurde gestern von Sr. Majestät dem Kaiser in Audienz empfangen. — (Subventionen.) Das k. l. Ackerbauministerium hat der Filiale der l. l. Landwirtschafts-Gesellschaft in Illyrisch-Fcistritz zum Anlauf eines Grundstückes für ihrc Obstbaum- und Rebschule eine staatliche Beihilfe im Betrage von 400 Kronen bewilligt. Zu gleichem Zwecke hat der lrainische Landesausschuss einen Beilrag von 160 Kronen aus Landesmitteln gewidmet, o. — (Entscheidung in Iagdpachtsachen.) Das k. l. Ackerbauministerium hat über eine einschlägige Beschwerde die Entscheidung getroffen, dass bezüglich eines aus mehreren Parcellen bestehenden Grundcomplexes das Iagdverpachtrecht im Sinne des Ministerial-Erlasses vom 31. Juli 1649, R. G. Bl. Nr. 342, nur dann beansprucht werden kann, wenn sämmtliche, den Grundcomplex bil» denden Parcellen im Besitze ein und derselben Person stehen, dann, dass die außerhalb des Geltungsgebietes dieses Ministerial-Erlasses (in Kroatien) liegenden Jagdgebiete als Eigenjagdgebiete im Sinne des Iagdpatentes nicht angesehen werden und daher auch für die Frage der Enclavierung nicht in Betracht gezogen werde» können. —o. — (Ortsgemeinde »Aenderung.) Das k. l. Finanzministerium hat die Abtrennung der Ortschasl Wolfsgruben von der Catastralgcmeinde St. Anton unt der Ortsgemeinde Trebeleu behufs Einverleibung in di< Catastral- und Ortsgemeinde St. Martin im Bezirk« Littai bewilligt. —o. — (Vom Postdien ste.) Am 1. d. M. trat v Iggdorf, Bezirk Laibach Umgebung, eine neue Postablag« in Wirksamkeit, welche mit dem Postamte in Nrunndor durch täglich einmaligen Notengang, mit Ausnahme be. Sonntage, verbunden ist. —o. — (Postblanlette alter Emission.) Es wird bekanntgegeben, dass die in den Händen des Publi-cums befindlichen Blanlette alter Emission von Post-auftriigen, von Postbegleitadressen, von Postanweisungen und voll Postbegleitadressen mit Nachnahmepostanweisungen bis 31. Jänner l. I. unter der Voraussehung weiter verwendet werden können, dass der Gulden- und Kreuzer-Vordruck vor der Aufgabe in Kronen und Heller abgeändert wird. — (Neuer Zolltarif in Brasilien.) Am 1. Jänner 1900 trat in Brasilien provisorisch ein neuer Zolltarif in Kraft, dessen wichtigste Neuerung in der Aufstellung eines Minimal- und eines Maximaltarifes gelegen ist. Dem Minimaltarife liegen mit einigen Ausnahmen die Sätze des bisher in Geltung stehenden (1897er) Tarifes zugrunde, während der Maximaltarif die doppelten An-fätze des Minimaltarifes ausweist. Die brasilianische Regierung ist ermächtigt, die Ginhebung der Zölle des Maximaltarifes gegen Provenienzen jener Staaten zu verfügen, welche brafilianifche Importe mit übermäßig hohen Zöllen belegen. Von dieser Ermächtigung wird jedoch die brasilianische Regierung bis Ende Februar 1900 überhaupt nicht Gebrauch machen und österreichische Provenienzen ! dürften auch über diesen Zeitpunkt hinaus nach dem Minimaltarif in Verzollung genommen werden. Vom l 1. Jänner 1900 an werden 15°/„ der zur Einhebuug l gelangenden Einfuhrzölle (statt der bisherigen 10"/„) in Gold t zu entrichten fein. Von den für den Handel Oesterreichs > in Betracht tommenden Tarifpositionen haben jene auf t Margarin und Kunstbutter, Kartoffeln, Hölzer und Möbel, 8 Hüte, Tuch und Glas eine Erhöhung, dagegen jene au - Mehl, Getränke, Mineralwasser, Baumwollgarne, -Gewebe , und -Stoffe, wollene Gewebe, Buchbinderleinwand, Seiden-, bänder und -Gaze eine Ermäßigung erfahren. Als besonders - wichtige Neuerung erscheint die Einführung des Consular- > Certificationszwanges, über welchen das Budgetgcsetz pro > 1900 nachfolgende grundlegende Bestimmungen enthält: !e Vom 1. Jänner 1900 an muss jedes Schiffsdocument n von einer durch den Verschiffer zu zeichnenden, genau !' specificierten Warendeclaration begleitet sein. Verschiffer n und Importeure haben zwei Ausfertigungen dieser De-i claration dem brasilianischen Consul des Verschiffungs-n Hafens behufs Vidierung vorzulegen; eine vidierte Aus-n fcrtlgung muss das verschiffte Gut begleiten. Sobald der Handels- und Gewerbekammer über Form und Art der je Ausstellung dieser Declaratwnen sowie über die ziffer-n mähigen Ansätze des neuen Tarifes Details zukommen, ch werden wir eine weitere Mittheilung machen, in — (I. Hausbesitzerverein in Laibach.) i- Die vom Vereine an den Vemeinderath eingebrachte Be- schwerde in Angelegenheit der vom Magistrate angeordneten Auswechslung der Hausnumerierungs-Täfelchen wurde von demselben als im Gesetze nicht begründet zurückgewiesen. Der Ausschuss wurde der Einsprache gegen diesen Gemeinderathsbeschluss durch den erfolgten Erlass der l. l. Landesregierung enthoben, welche jede weitere derartige Numerierungsänderung durch den Stadtmagistrat als im Gesetze nicht begründet fistierte und nur aus dem Grunde die Herstellung der früheren Numerierung nicht verfügte, weil dadurch die Verwirrung noch größer geworden wäre. Der derzeitig veränderte Stand der Hausnumerierungs-Täfelchen ist nur als ein Provisorium aufzufassen; die nothwendige Aenderung wird, entsprechend dem Vefetze vom 29. März 1669. durch die l. l. Landesregierung im Einvernehmen mit der Steuer- und der Grundbuchsbehörde bewilligt werden, wovon der betreffende Hausbesitzer dann auch verständigt werden wird. — An den Landesausschuss wurde eine Eingabe um Ergänzung des tz 62 der Ve-meindeoronung für Laibach des Inhalts gerichtet, dass die Beschlüsse des Gemeinderathes, welche nach diesem Paragrafen zur Veröffentlichung bestimmt sind, nicht allein an der Tasel am Magistratsgebäudc affichiert, sondern auch durch die Presse verlautbart werden, damit der authentische Text der Gemeinderathsbeschlüsse sowie der Termin zum Zwecke eines eventuellen Recurses leichter bekannt gemacht werde. — Ferner wurde der Beschluss gefasst, an die l. l. Landesregierung dle Anfrage zu richten, ob die Hausbesitzer zur Cinhebung und Abführung der Portal-gebüren, welche den betreffenden Parteien vorgeschrieben wurden, verpflichtet werden können oder nicht; im letzteren Falle wäre die Zahlung dieser Gebüren den Parteien direct vorzuschreiben. — Die Generalversammlung nach §10 der Vereinsstatuten findet am 31. d. M. um 7 Uhr abends im Sommersalon des Hotels «Stadt Wien» > statt. Näheres im Inseralentheile des heutigen Blattes. ' — Den Mitgliedern werden im Vereinslocale während i der Amtsstunden von 5'/, bis 7 Uhr abends, ausgenommen die Sonn- und Feiertage, Aufklärungen über die Personal-j Einlommensteuerfassion, welche eben in dieser Zeit ein-t zubringen ist, unentgeltlich ertheilt. Auch werden in dieser > Zeit Beitrittserklärungen entgegengenommen. e — (Viehverladung auf den Vahn- c stationen des Rudolfswerter Bezirkes.) Im verflossenen Monate wurden verladen: in der Station 1 Rudolfswert 10 Kühe, 12 Kälber und 665 Schweine; e in der Station Treffen 562 Schweine; in der Station f Großlack 5 Kühe, 5 Kälber und 162 Schweine; in der " Station Strascha 269 Schweine. Die Thiere wurden in die Schweiz, nach Tirol und Vorarlberg, Salzburg, Böhmen und nach dem Küstenlande exportiert. —«— — (Offertverhandlung.) Am 30. d. M. findet eine Offertverhanblung, betreffend die Lieferung biverfer Materialien für das Arsenal in Cartagena für den Bedarf von zwei Jahren, statt. Die näheren Bedingungen erliegen nach einer der Handels« und Ge. Werbekammer vom l. l. Handelsministerium zugekommenen Mittheilung beim k. l. österreichischen Handelömuseum in Wien. — (Handelsball.) Der hiesige laufmännifche Kranken- und Unterstützungsverein veranstaltet am lOten Februar im großen Saale des «Narodni Dom» zu Gunsten der Vereinscasse einen Ball. für welchen die nothwendigen Vorbereitungen bereits im Gange sind. — (Gemeindevorstands.Wahl.) Bei der am 22. d. M. vorgenommenen Neuwahl des Gemeinde-Vorstandes der Ortsgemeinbe St, Georgen wurde der bisherige Gemeindevorsteher Matthäus Äarle, Grundbesitzer in Lausach, zum Gemeindevorsteher und die Grundbesitzer Martin Rogelj in Tupalic, Jakob Kozelj in Olievl, Franz Okorn in St. Georgen und Blas Kepic in Oberfeld zu Gemeinderäthen gewählt. — (Fremdenverkehr in Gottschee.) Die Stadt Gottschee beherbergte im Jahre 1899 insgesammt 494 Fremde, und zwar 172 aus Krain, 63 aus »roa-tien, 5? aus Trieft, 55 aus Kärnten, 49 aus Nieder-österreich, 47 aus Steiermarl, 32 aus Ungarn, 22 aus Böhmen. Von diesen verweilten 168 durch zwei Tage, 81 durch drei Tage, 47 durch fünf Tage, 95 durch vierzehn Tage, 2« durch fechs Wochen und 8 über sechs Wochen. Alle übrigen waren Handlungsreisende ober Touristen, unter letzteren zwei englische Marineofflciere aus Pola. Für die kommende Saison lverden in den renommierten Gasthöfen der Stadt schon jetzt Vorbereitungen getroffen, um einer größeren Anzahl von Sommer- l gasten angenehmen Aufenthalt zu verschaffen. — (Erloschene Epidemie.) Die Masern- - epidemien in Planina, Bezirl Loitsch, in Domschale, i Iarse, Lack und Mannsburg, Bezirl Stein, sowie in ' Rabmannsdorf, Veldes, Lengenfeld, Brefowitz, Ovsiöe und ' Görjach sind erloschen. In Planina sind von 94 Er- - krankten 3, im Bezirke Radmannsdorf von 268 Er-' krankten 7 Kinder gestorben, während im Bezirke Stein - alle 103 Kranle genesen sind. __o. — (Zur Krankenbewegung.) Im Kaiser - Franz Ioses-Spitale der barmherzigen Brüder in Kandia , bei Rudolsswcrt wurden im abgelaufenen Monate 99 männliche Kranle ausgenommen und darin mit den vom )! Monate November verbliebenen 163 Kranke behandelt, von -'denen ?h geheilt. 13 gebessert und 4 unzeheilt entlasjm Laibacher Zeitung Nr. 6. 48 9. Jänner 1900. wurden, während 3 gestorben find. Somit verblieben mit Schluss des abgelaufenen Monates noch 65 Kranke in Behandlung. —o. — (Heilserum < Erfolge.) Im politischen Bezirke Tfchernembl wurden im vergangenen Jahre 2? an DiphtheritiS erkrankte Kinder mit Antitoxin behandelt (9 leichte, 14 mittelschwere und 4 schwere Fälle). Von den schwer erkrankten Kindern find 2 gestorben, während alle übrigen genasen. —o. — (Von der Laibacher Studenten» und Volksküche.) Im Anschluss an die jüngst ab-gehaltene Generalversammlung hielt der Verwaltungs« ausschuss gestern abends eine Sitzung ab, um aus seiner Mitte die Functionäre zu wählen. Iur Küchenvorsteherin erschien die bisherige bewährte Kraft Frau Ioseftne Kos wiedergewählt, ebenso zu deren Stellvertreterin die nicht minder tüchtige Frau Johanna Fleischmann. Beide Damen erklärten, die Wahl annehmen zu wollen, und dankten für das ihnen geschenkte Vertrauen. Ferner wurden gewählt die Herren: August Dr else, Obmann; Oroslav Dolenec, Obmann-Stellvertreter; Dr. Josef Stare, Cassier; Eduard Regnard, Oekonom, P. von Radics, Schriftführer. Alle Gewählten erklärten, die auf sie gefallene Wahl annehmen zu wollen. Hierauf schloss der Obmann die Sitzung, nochmals den beiden an der Spitze des Instituts stehenden Damen für ihr Wirken während des abgelaufenen Vereinsjahres dankend und sie auch für künftighin um die gleiche Opferwilligleit bittend. — Wir schließen noch die Mittheilung an, dass Samstag, den 6. d. M., die Studenten und täglichen Gäste mit Potizen und Wein bewirtet wurden. Hiezu spendeten u. a.: Herr Fabrikant Gassner aus Neu« marktl den Betrag von 40 k. und Herr Weinhändler Volaffio in Schischla ein Fass Wein. Möge dieses edle Beispiel da und dort Nachahmung finden! Jede, auch die kleinste Gabe, sei es in Geld oder in Lebensmitteln, wird dankbarst angenommen. — (Niederlassung als praktischer Arzt.) Der zum Gewerkschaftsarzt der Trifailer Kohlengewertschaft in Sagor ernannte Herr Dr. Thomas Zarnil hat seine Thätigkeit am I. d. M. begonnen. Demselben wurde in Ansehung des Umstandes, dass sich im Umkreise von mehr als zwei Swnden leine öffentliche Apotheke befindet, auch die Führung einer Hausapotheke gestattet. —ik. — (Einstellung eines Steinbruchbetriebes.) Die Stadtgemeinde Weichselburg hatte vor kurzem nächst dem Schlosse Auersperg knapp an der Agramer Reichsstrahe einen Steinbruch eröffnet. Da hiedurch der Straßengraben gänzlich verschüttet wurde und auch eine allfällige Gefährdung der Passanten der Reichsstrahe nicht ausgeschlossen erscheint, hat die l. l. Bezirkshauptmannschaft in Littai gemäß der proviso« rischen Straßenpolizeiverordnung vom 26. Juni 1893 die sofortige Einstellung des genannten Steinbruchbetriebes seitens der erwähnten Stadtgemeinoe verfügt. —ill. *,* (Ueberfahren.) Gestern wurde auf der Strecke zwischen Hraftnig und Steinbrück der Fabrils« arbeiter Josef Kovai aus Hrastnig vom gemischten Zuge überfahren. Derselbe war, während sich der Zug bereits in Bewegung befand, aus dem Coups gesprungen und unter die Räder gefallen, die ihn arg verstümmelten. — (gugsentgleisung.) Am verflossenen Freitag früh entgleiste in der Nähe der Visenbahnstation Salog die Locomotive eines Lastenzuges, wodurch mehrere Waggons beschädigt und der Bahnkörper an vielen Stellen unfahrbar gemacht wurde. Der gemischte Zug und der um 6 Uhr von Laibach nach Marburg verkehrende Secundärzug erlitten infolgedessen eine Verspätung von je 2 Swnden. Ein weiterer Unfall ereignete sich nicht. __j^ — (Großer Wasserftand der Save.) Infolge eingetretenen Thau- und Regenwetters war die Save bei Littai zu Ende der verflossenen Woche sehr hoch gestiegen. Der Wasserftand betrug Freitag abends 3 in über das Normale. Vom rapiden Steigen des Wassers wurden die Wassermessungsstationen Gurlfelb und Rann sowie das hydrographische Amt in Agram telegraphisch verständigt. —ill. — (Aus dem Vereinsleben.) Die Citalnica in Vischoflacl veranstaltete am vergangenen Samstag im Gasthause «zur Krone» unter Mitwirkung eines Musik-quartettes einen recht gelungenen, zahlreich besuchten Unterhaltungsabend. Die Quadrillen arrangierte mit gewohnter Fertigkeit Herr Erwin Vurdych. Am 14. d. M. wird im Gasthause «zur Krone» seitens der freiwilligen Feuerwehr in Vischoslacl unter Mitwirkung einer Abtheilung der Militärkapelle des Infanterie-Regiments Nr. 17 aus Klagenfurt das alljährliche Tanzlränzchen veranstaltet werden. Eintritt 2 k, für Mitglieder des Vereines 60 k; Damen sind frei. Der Reinertrag wird dem Fonde für die Errichtung eines neuen, äußerst nothwendigen Feuerwehroepots zustießen. —»— — (Generalversammlung des Lesevereine« in Sagor.) Bei der am 31. v. M. abgehaltenen Generalversammlung des Lesevereines in Gagor wurden in den Ausschusö nachstehende Herren gewühlt, und zwar zum Borfitzenden Josef Vodic, l. l. Post. meifter, zu dessen Stellvertreter Paul Weinberger, Gastwirt, zum Cassier Ferdinand Polsak, Werks-beamter, zum Secretär Andreas Mauer, Realitäten-befitzer, und zum Archivar Stephan Paul it, Ver-zehrungssteuerbestellter — sämmtliche in Sagor. Ferner zu Ausschussmitgliedern die Herren Fortunat Lujar, Lehrer in St. Georgen bei Islak, und Ignaz Firm, Werkmeister in Sagor. —ilc. — (Viehmartt.) Auf den gestrigen monatlichen Viehmarkt wurden 777 Ochsen und Pferde, 305 Kühe und 118 Kälber, zusammen 1283 Stück aufgetrieben. Da die gewöhnlichen Käufer aus Mähren und Baiern erschienen, war der Verkehr in Ochsen äußerst rege und wurden darin sehr gute Preise erzielt. Auch in Pferden war der Handel ein guter, während er in Kühen als ein mittlerer bezeichnet werden muss. — (Sanitäres.) Im Sanitätsbezirke Llttai sind, außer einem Falle von Abdominaltyphus in der Gemeinde Hötitsch, zur Zeit keine Infectionökranlheiten vorherrschend. —ik. — (Mascagni) hat sich durch die Kritiken in Nordbeutschland derartig verletzt gefühlt, dass er sich weigert, in Berlin wieder als Dirigent vor das Publicum zu treten. .*. (Pferdediebstahl.) In Ferning bei Zir-klach wurde in der Nacht vom 6. auf den 7. d. M. eine dunkelbraune, 13 Faust hohe Stute mit großem Kerne auf der Stirne gestohlen. Telegramme des k. k. Telegraphen-«Korrespondenz-Bureaus. Zur Bildung des neuen Cabinets. Wien, 8. Jänner. Während die Blätter übereinstimmend versichern, dass demnächst ein unter dem Vorsitze des früheren Ministers des Innern Dr. von Körber zu bildendes Ministerium, in dem Dr. Ritter von Wittek und Graf Welsersheimb verbleiben werden, das Ministerium Wittel ablösen werde und auch schon Ministerlisten aufstellen, welche aber variieren, stellt das «Fremdenblatt» fest, dass bisher nach leiner Richtung hin eine Entscheidung gefallen sei. Die Delegationen. Wien. 6. Jänner. (Oesterreichische De. legation.) Der BudgetausschusS genehmigte ohne Debatte den Bericht Dumbas über den Voranschlag des Ministeriums des Neuhern, nahm sodann den Voranschlag des gemeinsamen Finanzministeriums und des Obersten Rechnungshofes an und begann die Debatte über das Marinebudget. Bei dem Berichte über das Ministerium des Aeußern paraphrasiert Dumba das Exposi Go« luchow skis und schließt mit den Worten: Der Budgetausschuss nehme die Mittheilungen Goluchowslis mit lebhafter Befriedigung zur Kenntnis und spreche Goluchowski für die stets auf die Erhaltung des Friedens abzielende Politik, sowie die energische Forderung der Interessen des Handels und der Industrie Oesterreichs mit überwiegender Stimmenmehrheit das Vertrauen und die volle Anerkennung aus. Dieser Bericht wurde ohne Debatte genehmigt. Der Ausschuss verhandelte sodann das Marinebudget. Hiebei bespricht Referent Dr. R uh die Entwickelung und die Ersatzbauten der Marine und unterzieht die Fähigkeit und die bisherigen Leistungen der österreichischen Marine für Handelszwecke der näheren Betrachtung. Der Referent findet die Geldanfor« derungen der Marine für Schiffsbauten gerechtfertigt und beantragt die Bewilligung aller einzelnen Posten der Marineverwaltung. Es sprachen noch Ricci, FerjaniikundWolffhardt, sodann der Marine-Commandant F r e i h e r r vonSpaun. Der Budget, ausschuss nahm sämmtliche Posten des Marinebudgets an. Im Laufe der Debatte dankte Marinecommandant Freiherr von Spaun für die der Kriegsmarine ausgesprochene Anerkennung und erklärte unter anderem, dass es sich derzeit um leine Vergrößerung der Kriegsmarine handle, sondern um Ersah der bereits veralteten Schisse, wobei auf die Finanzen der Monarchie Rücksicht genommen wurde. Wien, 8. Jänner. (Ungarische Delegation.) Fall berichtet über das Budget des Ministeriums des Aeuhern und beantragt, die un-garische Delegation möge sich aussprechen, dass sie die vom Minister des Aeuhern befolgte Politik sowohl bezüglich der leitenden Ideen, als auch betreffs der praktischen Durchführung unbedingt billige und dem Grafen Goluchowsli für die ebenso geschickte als würdevolle und erfolgreiche Leitung der auswärtigen Angelegenheiten ihre wärmste Anerkennung zolle. Wien, 8. Jänner. Der Finanzausschuss der ungarischen Delegation nahm ohne Debatte den Voranschlag des gemeinsamen Finanzministeriums und des gemeinsamen Obersten Rechnungshofes an. Der Krieg in Südafrika. London, 8. Jänner. General White well» aus Ladysmith mittelst Heliographen von gestern 2 H nachmittags: Um 6 Uhr dieses Morgens begannen" Buren den Angriff auf unsere Stellungen, welcher st indessen hauptsächlich gegen den Cäsarlamp und ^ Waggonhügel richtete. Der Feind, welcher groß an A war, führte den Angriff mit größtem Muth «' Energie durch. Cinige unserer Verschanzungen auf ^ Waggonhügel wurden dreimal vom Feinde geiwmnlO von uns jedoch wieder erobert. Der Angriff nD bis ?V, Uhr abends. Ein Punkt unserer Stelbl» wurde den ganzen Tag vom Feinde besetzt gehalle bei Anbruch der Dunkelheit jedoch gelang es, wW heftiger Regengüsse den Feind zu delogieren. London, 8. Jänner. Reuters Bureau lM aus Lorenzo Marquez vom 5. d. M.: Eine Deptft aus Pretoria berichtet, dass die Garnison von B man nach erneuerter heftiger Beschießung seitens ^ Buren am Neujahrstage capitulierte. Die M machten 120 Gefangene, darunter 12 Officiere. l Garnifon Kurmans bestand ausschließlich aus ^ Polizei. London, 8. Jänner. Die Blätter veröffentllff eine Depesche aus dem Lager von Frere, wonach^ Buren bei Ladysmith sich so nahe an die Vertheidigt truppen herangeschlichen hätten, dass zwei RegiM^ sie mit den Bajonnetten zurücktrieben. London, «.Jänner. (Reuters Meldung.) habe gestern alle entbehrlichen Truppen ausgesell» um eine Demonstration bei Colenso zu machen. , London, 8. Jänner. Die Regierung kündigt" Bildung von vier weiteren Artillerie-Abtheilung^ je drei Batterien, darunter eine Haubitzenabtheilung/ London, 8. December. «Daily News» ersah? dass die Vorbereitungen für die Entsendung ^ weiteren Infanteriedivision nach Südafrika voll^ feien. Nach einer Meldung der «Daily Mail» l^ Earl of Nva, der älteste Sohn des Marquis ^ ferin, bei dem Angriffe auf Ladysmith schwer wundet. London, 8. Jänner. Die zweite Ausgabt «Times» meldet aus Rendsburg: 7 Osficiere' 30 Mann seien gefallen, 50 gefangen genommen., London, 8. Jänner. Der Correspondent Reuter'schen Bureaus in Rendsburg berichtet, der M des Suffollregimentes bei Eolesberg betrage 70 3^ und fügt hinzu, es sei noch unbekannt, wieviele ^ Haupt getödtet wurden. Wien, 8. Jänner. Die «Wiener Abeuopost. nA EincPetition der deutsch<österr.Schrifstcller^cliosse<7., und andere in der letzten Zeit in der Oeffentlichll^ gewordene Stimmen veranlassten das Instizniinist^ neuerdings zu erwägen, ob der Beitritt zur ^ Convention betreffs Schutzes von Werken der LitA und Kunst sich empfehle. Um über die in Oet> kommenden Momente möglichst umfassende ' formationen zu erlangen, hat das IustizminW zunächst einen Fragebogen, in dem die maßgebE Gesichtspunkte dargelegt sind, an die in ^ Prag, Lemberg und Kralau bestehenden Alat^ der Wissenschaften und bildenden Künste, !. andere literarifche und Kunstinstitute, an schiedene Künstler- und Schriftsteller Vereinigung^ andere zur Vertretung der Interessen des Buch", Kunstverlages berufene Körperschaften und ^ versandt. Wien, 6. Jänner. Der seit einigen Tage" Influenza und Bronchitis erkrankte Erzherzog "^ dürste in wenigen Tagen wieder vollständig heW sein und hütet nur mehr vorsichtshalber das M^ Newyort, 8. Jänner. Nach über Kingston ^ eingegangenen Meldungen ist der Präsident , Eolumbien gestorben. Die politische Lage dürf" dadurch ernst gestalten. Meteorologische Beobachtungen in LaibaÜ' Veehüh« 306 2 in. MM. Luftdruck 736 0 wln<> u ÜU. N. "733 U 4 8 S. schwach bewölkt 9 . «b. 734-8 2-6 S. schwach Regens 9. l ? U. Mg., 736 0 , 1 > H E. müßig" "bewölkt > j Das Tagesmittel der gestrigen Temperatur s 1 ' male:-2 7'. > v««ntw«Mch« ««bactn»: «nton yunttl. l^ Laibacher5Ieitun^ Nr. 6. 49 _________9. Jänner 1900. Angekommene Fremde. Hotel Stadt Wlen Am 5. Jänner. Dr. G. Corazza, Richter, Buzet. — josef Steyer. Luttenberg. - Trtnil. Professor, s. Frau, Marburg. - Obach, Director, Wien. — Schuty, Holzhändler, Reifnih. — lackner, Hotelier, Rudolfswert. Am tt. Jänner. Lcop. Nmer, Handelsschüler, Belgrad. - M. Vorstni«. Graz. — «obert Toborsly, Kfm., Brunn. — 5ranz Vo^ag, Fabrikant, Schönstein. Nm ?. Jänner. Machete!, Kfm.; Scarpa, techn. Hoch» chüler. Trieft. — Weiß, Slodler, Reisende; Adler. Kfm.. Wien. ^- v. Obereigner, Director, Schneeberg. — Berg, Gutsbesitzer, lilassensuh. — krizanii, Professor, Cattaro. — Radimir. Ndvocat, Graz. - Struh, Reisender, Ebcrstein, — Demiar, Kfm., Eignern. — v. Outmansthal, Gutsbesitzer, f. Diener, Steindruck. Hoiel ^leillu,. Am li. Jänner. Fert, Landesgerichtsrath. Nadmanns» dorf. — Vüttger, Ing., Dresden. — Fabian', Architekt; Wiener. Duldner, Hirsch. Nflte., Wien. — Mayer, Beamter. Neustadt. — " Zhuber. Forstmeister, Einod. — Ioanoviö, Kfm., Fiume. Verstorbene. Am 3. Jänner. Maria Ierit, Private. 2? I.. Altc, Ma>lt 26, Tuberculofe. — Marin Felicijan, Fabrilsarbeiterin 23 I,, Sallocherstrahe 7, Tuberculose. Nm 4. Jänner. Franz Majcen, Besiherssohn, 4 M. Polanastrahe 4U, l^wrrd. veutriculi. Am 5. Jänner. Franz Pipa, Postdienersfohn. 2 I. Rosengasse 8. Diphtheritis. Im Eivilfpitale. Nm 4. Jänner. Joses Ban, Vahnbediensteter, ?b I ^poplexl», eerebri. — Maria Ierina, Kaifchlersgaltin, 42 I, Lungenödem und Herzfehler. Im Siechenhause. Am 5. Jänner. Joses Strauß, Inwohner, 45 I Gehirntuberculose. Wnt 6. Jänner. äRoria (Serbau, Sanbibatin, 16 $., tuberculofe. Depot der k, u. k. Generalstabs-Karten, Wa&ftab 1 : 76 OOO. ^reiS per Watt 60 fr., in Xafaenformat auf ÜeinttJanb Qejpannt 80 fr. |g. o. f Ictmnaqr & |rb. gambergs gudjljanblun^ in taibad). Einladung zum I. Junäes-Xränzchen der Section Laibach der Angestellten des Hotels-, Gastwirte- und Kaffee-sieder-Gewerbes Oesterreiohs welches Donnerstag, den 11. Jänner 1900 im Casino-Glassalon stattfindet. Musikkapelle des k. und k. Infanterie-Regiments Nr. 27 Leopold II., König der Belgier. Anfang halb 9 Uhr. Eintritt K l«2O. Einfache Toilette. (106) 2-1 3Dae Corciit6. M!!Il!!lll!!!l!ll!ll!ll!l!llll!!lll!l!!!!!M!lll!lll!!!!!!!!!lllll!l!!lll!!!lslll!>>>>>>>>!!!!MMM Iur Nebernahme der Van» und Vlbbel» Anprelcherarbeiien in der Stadt und auf dem Lande empfehlen sich auf das ana,clegentlichste Vrüder Vberl, Laibach, Franciscanergasse. Nillic,fte Preise Leistunas-fähialrll außer Concurrenz, «rohe Vluftercollection zur «efÜUigen Nnficht._______________________l«74) 11- l<» f------------------------- - ^W&M Magen-Snctar« ^^ 0 . d»8 Apotheken äPö^ ^V : Piccoli in Laibach /^jš^^ %' ( ^tvg^^^^^^ **& Aerzten | \AßvrÖ^dl^ erprobt, wird sie von ^fifljMJMaff^ denselben alBmagenntHr-i *S ^V ^^sS^ kendeii,Essli«t erregen dV*, W***^ ^V5* Verdnnnng und Leibwwttffnnng j ^^^ «» % \ fftrdemde» Mittel empfohlen. ^| Course an der Wiener Oürse vom 8 Jänner 1900. «ivm°,iuenCo»^««« Die Notierun« silmmllicher Effecten, mit »lusnahme der per Ltiict »oliertcn „Diuerlen Uose" und dcv Wenussjchemt, ucrstcht sich <«i je l«(i «roi's» drs Nominolrs, — Uni de» Wrr! f,,,« «tsirrlc« per Tlilcl z>i eiiüiürln. i« bei <ür je iUU Nly!«n »olieile «lours mit dem i» «ronen «»«gcbrüclten Nominalbeträge der litres z« mültiplicicren, das Resultat durch w<> z» bivibien» — »ei den nicht voU«,zal)Iten Nrliei, ist uo» dem a»! diele «jeüe ermitleltei Werte der nicht eingezahlte Uetrag in Abzug zu bringen. Allgemeine zwnisschuld. """ ^"° 'iicheitl, Rente in »inten Mai-Nuuember p. »«>«) «g — m^iot.Febr.'Au^pr^.z'i!«/« l ^.^,. ^.^ ,.Lild,Iän. Iull pr.!l.4^V„ > 9^70 ^-M .. .. «plil'Oc!,^,^^»"/«! >,«.7u „«.^ lUütcc Ltaatslose »üU st. U Ä«/„ n..»,^ ,,»,,^ ^00^ „ ÜU0 ft. 4"/° l»U'?5 »»?-?!. !UliU« ., WO st. b"/« »b»'5U,5l»-- >«»4er .. 1UU st. , . »W-üU uOl'üu bt°. ,, Ü0 st. , . l»9 ^llUO l,u Vom.'Psaüdbr. k lL0 ft. ü"/, . >„w-du io>, zw Htaalllschuld der im Kelchs» rathe vertretenen König» reiche und Mnder. Uestcrr.Oulbrent»'. stsi,, ,W s!.. > ^er Cassa.....4"/., ^97.?„ „7-uü d!u. »ientc i» «roneiovHhr., slsr., , > per Casla.....4"/» ' U» «> W — b>». dw. dto. per Ultimo 4"/» u» »a »u — Orstelr.I»Utstlli>»!»>«cn!e,stir,, ! j pcr Cassa . , , . »'/,"/« ^ n« ll. »U!«c. «istnbahN'«ta««Sschuldvtr. schreibung«»'. Clllabclljlial)» in W.> steuerjrel, zu z!4, 9?'L2 Franz Iusc!-Äal)N in Eilber > (dw.E,.). . . . . ä>/.«/« l«ll'?!)lz!4'2k »ludolsslialin in liTUnenwähr. stcneiirci(bw.St.) . .4"/,, «? »0 W'äl Voraildergbllhn in ttronenwähr. steucrsr., 4U<1 i^r.. . . 4"/« «7 .^ u? z< Zu Tlaatöschulduerschrelbun» »tu»bgtfttmp.«ist»b.'Ac«ltn. ^'sabeihbahn i»U0 ft, CM, 5'///., dlo. i!t„z.Budw. ^, st. ü. W.E. ^"° "^"' bto. äalzb'.Tir. »iw ft.' ll.'W.T'. '^b0 llllü« l»"/,<.........^,... !,,<,. Gal,.«arl^udw.'«.LW,i.ft.......l.X).-!i0«7 <»,Ib »»are No« Tlaa»« zur Zahlung übernommtne «isenb.'Prior.» Obllglltiuuln. Elijabell»bahn üU0 u. !«x><) M. 4"/„ ab 10-/«...... 94-90 »ü-«u ltlisavellibayn. i!> »?'?!> Slaatoschuld der Länder der ungarischen Krone. 4"/„ ung. Woldle,»,: per Lasse . 8? ?u »7 «ü dtu. dto. per Ultimo .... »7 ?u v? »5 4"/„ dto. Reiile in »lmieüwHbr., steuersrri, per Call» . . , »4 »ü 9l» uü 4"/„ dtu, blu, blo. per Ultimo . V4 uc> »5 «5, ' Uüg, Nt..C->i,'Vl»l. «ilold i(w sl, llxi-— 1<1U üU btu. dtu. Sildrr lW sl. . . . »u-4« l«o »u dtu. Etaals-Oblia. (Uu«. Oslb.) 0, I. 1U7U....... 9i»2l> S»»U blo. iVchllnlrcgal-Al>ll!s,°Obl!g. . W-5U »Ui« b!u,Vram.-Ä,ulo»sl, —Äw«r, lüu liü^illi — d!u, d!o. u l>usl.—LUOttr. l»>0^ülU>'— ThcihMtg.-Uole 4"/„ .... 1»?-—l»« - 4'7n ungar. Gruude»tl.-0l>lig. 9»«U 94 ^ 4"/<> Iroat. und slauo». detlo 94 l»U 9!> 5l Andere üssenll. Anlehen. b",„ Donan-Neg, Anleihe ltt?« . ,<)?-—^UU- Anleyen der Stadt Gurz . . ^ — .^ „ Anlehen b. Stadt Wien , . . 10475 »05 2 btu. dto, (Silber ob. Volb) lu« ?l>> — - dto. bto. (l»94) .... 9:, »(, 94,j dtu. btu. (l«W) .... 97-8^ 9? 7 Äürlebau.Änlrh rn, uerlo«b, b"/„ 99 »u lo,> 5, 4"/» Nlalnei «anbesOnlchen . .- -.^ u« u »eld war« Vsandbliefe etc. Vodcr. allg.2st.inüUI,verl,4"> W-—, 97- N,österr,Uande«'HyP. Unft,4"/„ 9»-- 99-OeN.uilg. «anl 4 »jähr, verl. 4°/„......... 9» 7l> 99^75 bto. bto, 5>Uiüt,r, verl. 4"/., . 9»-?^ 99 75 Sparsasse. >.usl,.U0I.,urrl,4",„ 99lb lW'lü ^isenbahN'Priorilät»' Gbligatlonen. Ferdinands Nvrdvah» lim, l»8» z,» «» »9 — vesllll, ^iordwestbahn . . . lue vu lu? »u Etaatsbahn....... «6-75^ — — Eübbahn il»"/,. oerz.Iänn.'Iull ?l» 2l>" 70 «> dto. !l ü"/«...... 99-75» ,W i!l> Un«. galiz, Vahn..... WL-—n«l «» 4«/u Unlerlrainer «ahnen . . 99 50 llw — Diverse «ose (per Slttll). «erzlnSliche i!ose. »"/„ Äodencrldü-ziosr Em. l»80 ,»».',«> i!»7 «, »"/» „ ,, «M. l»«S »»» — »34«! 4"/nDona»°Dampfsch. isl. . . »»u-—> —-— 5"/,. Nonan.M'guI.'Luse . , . ^5»l,<» !»,»>-!>(' Unverzinsliche Lose. Uubap. Äasilica (Dombau) 5 sl, l»L0 l4i!li llrebillole u>» sl...... 3'.»»-— »U5- — «llarn^ule 40 sl. EM, . . . ,8»ü« ,29bn Ofcner Lose 4<» sl..... lütt-— ,»4 — Palffy «use 4« sl. CM. . . . ,uu-^ ,»,-,. Nothcnttreuz. Oest.Oes.u.tüfi, 4l — 4«- ,, „ ung. ,, ,, 5»sl. 2N l»u «l .^> «udulphUose 10 - - 5V — Salm Uoje 40 s!...... l?7 ^ ,7» - St.Gcnoie «use 4« sl. . . . l?4—^i?»-— Waldslri» Uuse !iN sl..... ,»«— ,«,-.- OewioM», d. »"/,, Pr.-Schuldv, d, Vodencreditanst,, Em. 1»»9 50'— ü»- Laibacher Lose...... — — — — j»elb Ware Actien. tzran»porl »Unter» nehmungen. NulslgTepi, ltisenb, «w sl, . »!?-—»l8'«U «au u. «stt-irbs'Hes. s. st«b<. Elraßrnb, in Wien !il. > . 142«» >4» N, dtu, dl°, dtu. lil, U , , !!»9--l»9-n Vuhm, Nordbahn N»u sl, , .l«.7ü lü«-«nschtiehrader Eil, l.UU N- "-- »lil- dto. bto, i!,t, U) 2W <>. . 3"UdU «,l 5.U Donau - Pampsschifsahl!«« Vel,. vestrrr,. üW sl, LM, . . 75'M ?i! ^ D»x Budrubackei , 2, . , l'»?'ü<» 1«« 5><» Lloyd, vest,, lrirsl, ÜOU sl.ltM. ! 7«4<1, 79 Ä» oesterr. Norbwestb, 2M> sl, 3. N«; »0 t,?-4<» dtu. blo, sü!,. U) !l0U sl, L. lll2 ft<» 1li»-»l' Prag'Duxss Eisenb. ll»<»sl. abgst. !W 5><>, 9»-Elaalsrisenbahn »(»» sl. T. . Ilili»«» 1<>!j- - Eübbah» ü»»» sl, S.....üb'!«'! «5 A' Siidüordd, Aerb. Ä, litt« sl, EM 92 bU 93 I>« Iramway-Wss., Nene Wr., Pr,o< rilät» ^lctirn >!«> sl. . . !1L— !>»'— Ung..galiz. Hisenb, ^'Nsl. Silber W4-«, lv?» — UngWsstb.ftXaabGraziÄwsl.G ,«?« — -Wiener Uacalbahnen Act, G?s, — — — — Hanken. «nglo vest. Vaul 20!» sl. . . l25. — l»?>-5>< Vanlverein, Wiener, »« lll« - Vobcr..»lns«., Oest,, 200 sl, S. «39— 24t Crdt.Nnst, s, Hand, u, G. ,00 fl. —-- j --- bto. d!o. per Ultimo . . . 282 »f» L»2 N! llrebitbanl, ÄUg, un«,. 200 fl, . ,«l> —,«ü l.« Depositeobaiil, «lln, 2<«> fl, , ,1,—it, 5.« «tscumple («cl,. Ndiöst,, «'0 sl, ,44 - ,45. Vir»' »Caljciw,, Wiener, 2«'<>si. ilj«-5>o l2?-l>< Hyputhelb., Oest,, 20«sl..>«»>>/„ u> Oesterr »ngar, Vanl, »(»U sl. 1!w üu l»< — Unionbaiil 2l»8üU lb4 - Herlehrsbanl, «llg,, l4« fl. . t»o — l« - InduNrit'Unles' nehmungen. Banges., «Ug. iist,. lW sl. , . «»'— ,0U- -ltgNbier Eilen, und Stahl'Inb, ! in Wie» Um s! .....- ' > (.l (frste, 1»0sl, 1 lirrj, 2(»«l!, ?!»'d« 7» — '!,««'«. U!9«,^7l — '"' 7>» sl. »V?-^^»»l»- ' l»(,fl. „b.^,197 nP,ft. ! ! jcha!« Uw fl. . Ziege!-«ctien'Ve! Devisen. > Kurze Eichten, > Nmfterbam , . ,' Deutlche Plätze . ,', iiondon . , , , /,^ Pari« . , , >^ u^ Uti lll bl, Petersburg — — — - Valuten. Ducaten . , . ll'44 <»-4« 2'» ssrnnc-? Etillle l9«0 >»-»< >cl«bai!'!,i>!,-„ , lt»>»tl»'3! !wntno!si! , , . «»«!. «»»« . , 2ü4. 2 5> ******************»*¦'¦¦>-¦¦'-^.......n , , ¦AAjts.n.» r n n s si m .n.i n i r. rnnnfiiftnf----fiiftnf----¦¦¦f..-..............^..i.^imm»«»«»«M>Mm»Mii>>lMM»ii............... ^.^.^.^..^------r. ^^.....|f....... . . . s s ¦ . s........------... UiMiu.,i)«Yi«uumiv.iui«.. || Ba.aa.ic--va.xi.dL "^Tec]a»l«r-C3-««cli.Ä,ft |)| ^*"** •ir»a«mv«r_ieiiiu>» &•¦ r«««*t. r...... Lo»-VeraJoherung. i^ntbach, SpltAlganw». Y»rrtnu| t»i Uf-El»li|»i >¦ DwtMwfWl-1M W^mm. Lin Local ' am Hauptplatze ii.ist jur den ptermin (102) zu haben. 3-1 dp Sh^res erfährt man aus Gefälligkeit in uer Administration dieser Zeitung. (4761) E. 311/99 3. Dražbeni oklic. Po zahtevanju Jožefa Andrejoièa, Posestnika v Dol. Dulih, bo <*ne 19. januvarja 1900, aopoldne ob 11. uri, pri spodaj ozna-^enjeni sodniji, v izbi St. 3, dražba jenaljisöa vlož. gt. 74 kat. obè. Dule in /a» dela zemljišèa vlož. št. 316. , Neprerniènini, ki jo je prodati rL , bi' Je doloèena vrednost na b45 gld. 63 kr. 7ß ^a^lnanJši ponudek zna§a 563 gld. 0 kp-; pod tem zneskom se ne prodaje, Dražbene pogoje in listine, ki se tièejo nepremiènine (zemljiško-kDJižni lzpisek, hipotekarni izpisek, izpisek iz kataslra, cenitvene zapisnike i. t. d.), smejo tisti, ki žele kupiti, pregledati pri gpodaj o/.namenjeni sodniji, v izbi št. 4, med opravilnimi urami. Pravice, katere bi ne pripuSèate dražbe, je oglasiti pri sodniji najpoz-neje v dražbenem obroku pred za-èetkom dražbe, ker bi se sicer ne mogle razveljavljati gledö nepremiè-nine Hame. O nadaljnih dogodkih dražbenega postopanja se obvestijo osebe, katere imajo sedaj na nepremiènini pravice ali bremena ali jih zadobè v teku dražbenega postopanja, tedaj samo z nabitkom pri sodniji, kadar niti ne stanujejo v okoliäu spodaj ozname-njene sodnije, niti ne imenujejo tej v sodaem kraju stanujoèega poobla-SÈenca za vroèbe. C. kr. okrajna sodnija v Mokro-nogu, odd. 11, dne 17.noverobra 1H99. Laibacher Theaterverein. Die 0*116 Hag?GMniii des Laibacher Chcatcrvcrcines findet Sonntag, den 21. Jänner 1900, um 3 Uhr nachmittags im Casino (blaues Zimmer) mit folgender Taig-esiortliiviu«- statt: 1.) Bericht über das abgelaufene Vereinsjahr. 2.) Cassabericht. (1«4; H— I 3.) Prüfungsbefund der Cassarevisoren. 4.) Neuwahl für drei salzungsmäßig ausscheidende Ausschuss- Mitglieder. 5.) Allfällige sonstige Anträge. Laib ach, 6. Jänner 1900. Der Vereinsausschuss.