Deutsche Macht (Kruker „Lilkier Zeitung"). «Iiatlnt jrt« So»*«««« unk (mm ut» '«st« siir sm> »it S-ftel«», 'M H°»« m-n-llud #. -.55, rteticijä** fi. 1.50, d°Idl»!ikU (U ailtii:l)n8 (I. M>! P»ft°^ici,riliiz «tk«.,jii»riz »-lbiahri, st. Z.W. goiijjahiig fi. «.«». Die «njd«t Kummet 7 ft. Z»In»It itad) Saris; bei »flttra Wirdeih-luagni «,i'»,cch«»d«r Kabul!. Sa#n>iirt» nehmni 3nfmt« für ans« «l»N »Z« «*6eatrn&t« I*ia»testipcliitnn«» dc« 3«. urd «„»lande» alt. StrMuien Herre»«. 8. IfcmtalftnHMt £mra(. «. Evirchst»»«»» ttt Redoclenr» lijlich, mit «lilnadni» Ux Kork- ,„>» fftiftUje, ron 9—l« Uhr Sot- »,d 5—« _Ud> WaOmUHq«. - R«I°>i>at>«»ii> toitofm. - m»i,i,lcri«le Bcrtm «i»I »utaa«ni»a»l,e» «ich, Nr. 78. _Gilli, Sonntflfl, bcn 30. Scytemlicr 188'f. Vin. Jahig-Ng. an einem so bedeutungsvollen Tage nicht von dem überfließen würde, wovon das Herz voll ist. Und voll ist unser Herz von Freude, daß der Tag erschienen ist. an dem ein ehernes Denkmal Zeugniß davon giebt, daß die hundert-jahrigen Träume sich erfüllten, daß die deutschen Völker zu_ einem untrennbare Ganzen ver-schmolzen sind, welches der Lorbeer glänzender Heldenthaten und der Oelzweig des Friedens verklären. In der Germania am Niederwalde, welche ernsten Blickes über die lachenden Fluren nach den fernen Vogesen blickt, erhielt die deutsche Nation ein Palladium, das zu entreißen dem fränkischen Nachbar nie und nimmer gelingen wird. Dieses Palladium wird den kommenden Geschlechtern verkünden, was deutsche Einigkeit in den Tagen der Gefahr zu leisten vermochte, es wird für alle Zukunft der Hort sein, um den Jich die nationale Begeisterung schaaren wird, wenn die Kriegstrompeten zu n?uen Kämpsen gegen den Erbfeind rufen sollten. Es ist ein verheißungsvolles Zeichen der göttlichen Vor-sehung. daß der greise Kaiser, Wilhelm der Glückliche, am Abende seines ruhmreichen Lebens den Schlußstein zu einem Werke setzten konnte, das in den Namen Weißenburg, Wörth, Spi-chern, EourcelleS, Mars-la-Tour. Gravelotte, Beaumont, Scdan, Straßburg, Metz, Le Bour-get, AmienS. Orleans, L« Mans, Saint Ouen-tin und Paris die Thaten eines Jahres versinn-licht, wie die Weltgeschichte kein zweites kennt. Was der Rheinpoet, dessen Verie wir Eingangs reprodncirten, mit prophetischem Geiste b?i der Grundsteinlegung des Denkmales schrieb, ist zur Thal geworden. Brausender Jubel und stürmische Begeisterung mengten sich mit dem Kanonendonner, als Kaiser Wilhelm sein Haupt entblößte und die Hülle fiel und aus tausend und lausenden von Kehlen unser geheiligtes Nationallied ertönte: „Die Wacht am Rhein". £i»te Vergewaltigte Wahl. Wien, 28. September. Unerhörtes ist geschehen. Die Hauptstadt Mährens war gestern der Schauplatz eines Wahlactes, der die Entrüstung jedes ehrlichen Menschen zu erregen geeignet ist. Die Feudal-Elericalen, denen die h. Negierung traft ihres Rechtes, Wahlcommissionäre zu ernennen, die Majorität in der Wahlcommisfion verschasst hatte, anuullirte genau so viele Stimme» li-beraler, versassungstreuer Wähler, als nöthig war, um ein sür ihre Eandidaten günstiges Resultat herbeizuführen. Mit Einer Stimme Majorität — 79 gegen 78 — siegten diese, die Herren Baron Badenseld und Gras Lützow, über ihre verfassungstreuen Gegencandidateu, die Freiherren Aresin und Kübeck. Das Organ des Herrn Leiters des I u st i z Ministeriums, die „Morawska Orlice", war schon ehegestern in der Lage, dieses Resultat vorauszusagen. Mit aller Bestimmtheit erklärte dasselbe, daß die sogenannte konservative Partei genau um Eine Stimme mehr haben werde, als die Ver-sassungstreuen. Man darf also wohl mit Fug vermuthen, daß die brutalen Gewaltacte, ipelche bei der Wahl vollzogen wurden, um vier ver-sasfungstreue Stimmen zu cassiren. von langer Hand vorbedacht und vorbereitet waren. Als inlellectueller Urheber dieser Manöver gilt in eingeweihten Kreisen ein hochgeborener Würdenträger, der sich nicht wenig aus seine ver-meinllichen juristischen Kenntnisse einbildet, trotzdem er. wie das seinerzeit bei einem scan-dalösen Schwindelprocesse eines Hochstaplers Aas Mationatdeukmal. .... Tann wird's ein Fest! Die schönen Stunden. Mich dünkt, ich schau' sie schon im Traum'; ^ Bor lauter Schiften, lranzumivunden, Sieht man dcS Rheines Spiegel kaum; Ringsum beqlückle MenschenMe. Bon Flaggen bunt ist Mast und Raa! Kanonen donnern I Seht, die Hülle Des Denkmals fällt! Huirah! Hunah! Die Hülle siel. Mit leuchtenden »nd thränen-seochten Augen begrüßte ein einiges Volk den »iierivältigenden Moment. Der greise Heldenkaiser dir Deutichen, umgeben von den Fürsten und Heersühr-rn, die die blutigen Schlachten von 1870—71 gelenkt und den unwelkbaren Lorbeer erstritten, — vermochte seine Rührung kaum zu beherrsche», elsdas gigantisch-harmonischeSymbol deutscher Einigkeit und Stärke in seiner vollen Echöne von der Höhe über den Rüdesheim.r Weinbergen zum ersten Male auf den herrlichen Remgcm heradblickte und sich in den Flutheu des heiligen, sagenumwobenen Stromes, der das Gold der Nibelungen birgt, — wiederspie-yelte. Wer vermöchte wohl den ergreifenden Kugenblia, der das hundertjährige Ringen der besten des Volkes durch ein ehernes Denkmal verberrlichte, zu schildern, wer vermöchte die ^lllle beseeligen der Gedanken zu entschleiern. Das Hochgefühl eines mahrhatt nationalen Festes ist ja uns Teutschen in Oesterreich versagt, und M>st der schwache Widerschein der Freude über die Macht und Stärke «»serer Brüder im Reiche, wird heute mit scheelen Augen angesehen und zum Gegenstände eiuerVerdächtigung aufgebauscht. Toch ob uns auch politische Grenzen von dem Volke, das mit uns eine Sprache, Sitte und Kultur besitzt, trennen, so bleibt doch die Stimme der Natur in uns zu mächtig, als daß sie Eine Schreckensfayrt. Genrebild aus dem Eisenbahnleben Es war zu einer Zeit, in der Unsereiner, wen» er aus Urlaub gehe» wollte, vom gestren-P Herrn Verkehrschef, Inspektor Förster, den Mekannten Bescheid erhielt: „Kann hinsichtlich starken Zugsverkehrs nicht gestattet werden." Ich hatte eben meine „kurze" Diensttour beendet «nti betrat Abends um 8 Uhr den RestaurationS-W der Tispositionsstation Wildbach, der ich m drei I ihren bereits als Verkehrsassistent an-schöne. Ich marschirte auf die gewohnte Tisch--chllichast der Kameraden zu und war erstaunt, Ärschen den Uniformen dieser exklusiven Com^ :agnie zwei Damen in eleganter Reisekleidung z» finden. Noch hatt« ich keine drei Bissen 'von dem «it sogleich servirten Abendessen verschluckt, als ihm der alte Stationsdiener Wilhelm in stram-«n Haltung vor mir stand und mir das ab« Ztgnffkne Commandirbuch entgegenhielt. .Was gibt es. Alter?" »Dreiundachtziger verkehrt. — Keine Leute &ol — Cadettenpartie." Nur der riesige, spitz zugedrehte Schnurr-tort des kurz angebundenen Alten zuckte noch mie Weile. Ich las die dienstliche Ordre meines Ka-»naden vom Tage. Er commandirte mich in «Ermangelung einer Fahrpartie zum Zugsführer für den eingeleiteten Erfordernißzug Nr. 83 von Wildbach bis Marienburg. Leute zu dieser Ex-pedition möge ich mir selbst schaffen. „Laß uiich mitfahren, Bruderherz!" bat Heinrich Förster, unseres Berkehrschess einziger Sohn, der unserer Station als Aspirant erster Classe angehörte. Er hatte die Ordre über meine Schulter weg gelesen und bestürmte mich nun mit Bitten, ihn mitzunehmen. Ich merkte, wo Förster jun. hinauswollte. Dort iaß sein Püppchen, sein Bräutchen, Demoi-selle Walter mit „Mama", der Frau Oberin-genieur, reisefertig. Die warteten aus den Eilzug, um nach Marienburg zu fahren. Papa Förster hatte mit dem Sohne, der diese Reise mitmachen wollte, keine Ausnahme von der Regel gemacht und ihm den angesuchten Urlaub ebensalls abgeschlagen. Nun fände der verliebte Jüngling aber Gelegenheit, dienstlich dorthin zu gelangen, wohin seine Erwählte reiste. „Kannst mitkommen, Heinrich." rief ich den Beglückten zu. „Sollst mein Schlußbremser sein, mußt Dir aber, wie ein richtiger Stockmann, die Laternen selbst besorgen." „O, mit Vergnügen, mit großem Vergnü-gen! Dank Dir, Du guter, guter Kamerad! — Meine Damen! Nunmehr auf Wiedersehen in Marienburg! Nein früher noch! In Steinau werden Sie uns im Eilzuge vorfahren. Bitte, gucken Sie zum Eoup^fenster hinaus. Ich werde auf dem Bremsplatze des letzten Wagens vom Lastzuge sein. Auf Wiedersehen, meine Damen! Adieu Kameraden! Förster junior rannte hinaus und ich folgte ihm nach, um mir »och drei ähnlich Begeisterte zu holen. Ich wählte zwei weitere geprüfte Ver-kehrS-Eleven und einen intelligenten jungen Ma-gazins-Practicanten. Eine Stunde darauf rollten wir auf unserem Lastzuge in die kalte Frühlingsnacht hinaus. Es begann tüchtig zu schneien. Zum Glücke hatten wir uns sämmtlich mit guten Bremser-Mänteln versehen. Eben hatte ich meinen ver-spätet aufgenommen Belastungs-Ausweis latrirt, als unsere Locomotive pfiff und wir in die Sta-tion Kleefeld einfuhren. Mit dem dienstthuenden Stations-Vorstand schob sich auch eine Pelzmütze in meinen Hüttel-wagen, bei deren Anblick ich die respectvollste Haltung von der Welt einnahm. Zugleich konnte ich mich eines gewissen bangen Vorgefühls nicht erwehren. Es war der Herr Verkehrschef Förster, ein gediegener Schweizer, in Person, der vermuthlich wieder auf einer nächtlichen Inspektionsreise be-griffen war. Das Erste, was sein unfehlbarer Blick bemerkte, war daS aus meiner übergezogenen Capuze hervorschimmernde, gestickte Flügelrad der Beamtenmütze. „Fahre' Sie schv' wieder als Zugssührer?" donnerte mir der Allgewaltige zu. „Wer hat Jhne' Ordre gegebe'?" 2 zu Tage trat, bereits mit seinem juristischen Scharsblicke, um nicht Aergeres zu sagen, jämmerlich aufgesessen ist. Alle ehrlichen Leute sind nun der sesten Ueberzeugung, daß die Blamage, welche sich dieser Herr bei dem ge-strigen Wahlacte geholt hat, noch weit schlimmer ist, als jene mit dem Hochstapler, welcher man doch wohl einen Irrthum zu Grnnde zu legen vermochte. In dem vorliegenden Falle ist jedoch der Irrthum unbedingt ausgeschlossen, bei diesem kann kein Zweifel obwalten, ^daß sich die Thäter der Uncorrectheit ihrer That bewußt waren und daß sie echt jesuitisch die Mittel durch den Zweck geheiligt erachteten. Für nackte, brutale Gesetzwidrigkeit — wir gebrauchen den Ausdruck, dessen sich eine hochgestellte Persönlichkeit in ossicieller Weise be-diente, um das Borgehen der Wahlcommission zu stigmatisiren — kann man nicht Irrthum geltend machen. Ueber die Porgänge bei der Wahl und den Eindruck, welchen dieselben aus die unmit-telbar Anwesenden machten, erhalten mir von hochachtbarer Hand den folgenden Bericht: „Durch nackte, brutale Gesetzwidrigkeit der Wahl-Commission wurden die feudalen Candi-dctten Baron Badenfeld und Graf Lützow mit einer angeblichen Majorität von einer Stimme als gewählt proclamirt. Dem klaren Wortlaut des Gesetzes und den officiellen Dokumenten, welche der Regierungs-Commifsär vorlegte, zum Trotz wurden vier Stimmen liberaler Wähler, einfach auf unerwiesene Behauptungen hin. cas-sirt. Die Herren Baron Eichendorf, Markgraf Pallavicini wurden zur Stimmenabgab- nicht zugelassen, angeblich, weil sie keine österreichischen Staatsbürger seien. Ein Beweis für diese Be° hauptung wurde nicht einmal versucht, geschweige denn erbracht. ES wäre Dies auch unmöglich gewesen, denn die beiden genannten Herren üben bereits seit zweiundzwanzig Jahren im mährischen Großgrundbesitze unbeanständet ihr Wahlrecht auS. Das Stimmrecht des Herrn Baron Zawisch hinwi.derum wurde — es klingt dies fast unglaublich — unter dem Vorwande casirl, daß derselbe wegen Verkaufs seines Gutes in Unterhandlung stehe. Wiewohl nun dcr anwesende präsumplive Käufer ausdrücklich bestätigte, daß bislang weder ein Kaussvertrag, ja selbst nicht Punctationen in dieser Beziehung bestehen, bestand die Commission auf die Cassi-rung deS Wahlrechtes. — Endlich wurde das Stimmrecht des Herrn Baron Baratts ange-fochten und aufgehoben auf Grundlage eines Telegrammes, welches Jemand an de-i Herrn Statthalter Grafen F. Schönborn gerichtet hatte, und in welchem die Behauptung ausgesprochen „Verkehrsbeamter Möller, Herr Jnspector! Es war keine Zugspartie vorhanden und da —" „Papperlapapp!" schnitt mir der Gestrenge die Rede ab, mit der ich meinen guten Kamera-den, der mir im Grunde genommen mir auf Reciprocität das Vergnügen einer Diensttour mit Reisediäten verschaffen wollte, herauszuputzen begonnen. „Ich habe scho' wiederholt vertote', daß Stationsbeamte ZugSbegleiterdienste mache'. Man hätte Regiepartie komme' lasse' solle'. Den Möller werde ich bestrafe'! Ich will Euch scho' disponire lehre'!" Der Gestrenge notirte Einiges in sein ge-fürchtete« Taschenbuch, der Diensthabende von Kleefeld ließ nach scrnpulöser Uhrenvergleichung und ehrfurchtsvoller Reverenz gegen unseren Vorgesetzten und mit einer gut maskirten Grimasf-an mich abläuten. Ich gab auch mein Signal und wir fuhren wieder auf die Strecke hinaus. Ick steckte den Kopf durch die Hüttelwagen-thüre, schielte dabei aber nach dem Gestrengen, der die Fahrdocumente musterte und keine Miene verzog, als er den Namen des eingenen Sohnes unter den Zugsbegleitern las. Aergern mußte eS ihn aber doch, daß Freund Heinrich, statt im verweigerten Urlaub, nun gar im Dienstwege nach Manenburg gelange. Die Station Riedberg nahte. Ich blickte mit bangen Gefühlen nach den Wechsellaternen, deren Flammen noch niedergeschraubt waren. Wenn wir die Distanzscheibe erreichen und der „Deutsche Wacht. wurde, daß eine Besitzveränderung im Erbwege eingetreten sei." „Aller dieser AnnullirungSkunststücke unge-achtet hätten sich schließlich Stimmen gleichzeitig ergeben, wenn nicht während der Wahl ein Beamter, der seit jeher immer nur liberal ge» wählt hatte, auf t-tegraphische Ordre erschienen wäre, um — mit Widerstreben der Kommission einen Stimmzettel zu übergeben, aus welchem er förmlich unter Controle stehend, die Namen der conservativen Kandidaten geschrieben hatte. Hier-mit ist zur Evidenz erwiesen, daß eine unstatt-hafte Pression ausgeübt worden ist." „Die geradezu......Vorgänge übten nicht blos auf die verfassungstreuen sonder auch auf die zahlreich anwesenden Mitglieder der Mittelpartei einen höchst peinlichen Eindruck aus, wiewohl ditsen das Versprechen abgerungen worden war, diesmal noch sür die von der Regierung gewünschten clerical-feudalen Candi-daten zu stimmen. Seine Erlaucht, der Präsident des Herrenhauses Graf Trautmannsdorf und noch mehrere andere Mitglieder der Mittelpartei gaben ihrer Indignation laute» und unverhehlten Ausdruck und selbst im Lager der Gegner herrschte gedrückte Stimmung; denn so mancher aus ihrer Mitte schämte sich des auf solche .. . . Weise errungenen Sieges und sammt und son-ders sind sie darauf gefaßt, daß die Cassining dieser Wahl geradezu unausbleiblich ist." Wie aber wenn der Kronjurist für Wahl-practiken, Herr Lienbacher sich erböte die Vertheidigung auch dieser Wahl auf sein Gewissen zu nehmen?..... Als wir vorKurzem sagten, daß das deutsche Volk in Oesterreich angesichts der jetzigen Action der Majorität und ihrer Regierung wenig Aus' sichten habe, durch Neuwahlen je wieder zur Herrschast zu kommen, dachten wir nicht, daß dieser Satz sobald einen neuen drastische» Beleg finden werde. Die jüngsten Vorgänge bei den Ergänzungswahlen sür den mährischen Groß-grnndbesiy rechtfertigen gewiß vollkommen den Ausdruck „Wahlmeuchelei", welchen wir sür den neuesten seudal-politischeu Sport gebrau-chten. Die großen Wiener Blätter, denen man nationale Leidenschaftlichkeit gewiß nicht zum Vorwurfe machen kann, äußern sich durchwegs in tief erbitterter Weise über die neueste Ge-waltthätigkeit am Kreuzwege de, deutschen Nation in Oesterreich. Die „N. F. P." sagt, die Folge von Parteimanövern, wie das letzte im mähri-schen Großgrundbesitze, kann nur die stin: „EntwedereinKriegbisan's Messer, den die Benachtheiligten un'vähle-risch und mit allen ihnen zu Gebote st ehe »den Mitteln sühren, wovon Locomotivsührer AchtungSsignale geben mußte, dann wird in dieser Station ein Donnerwetter losgehen, wie es kaum noch dagewesen. Zum Glück erschien der Weichenwächter noch rechtzeitig auf seinem Posten und die Einfahrt geschah anstandslos. „Warten auf den Vierundsechziger!" rief der Diensthabende, indem er aufstieg und seinen weißverschneiten Bart auS der Capuze strich. „Hoho. Kamerad. Du Zugsführer ? Eine Cadetten-partie? Schlagt Ihr dem eidgenössischen Strecken-tyrannen wieder Schnippchen? Na, wenn der alte Jnstructionsreiter dahinter —--" Der Unglückliche bemerkte erst jetzt das warnende Zwinkern meiner Augen. Der Anblick des Medusenhauptes hätte auf Kamerad Wald-mann in Riedberg nicht fürchterlicher wirken können, als das unerwartete Vortreten des Ge-strengen, der in einer Nische auf dem Hunde-kotterviereck gesessen hatte. „Warum müsse' wir warte'?" frug der Gefürchtet?, indem er — daS Zeichen drohendster Gefahr — seine Löwenzähne wies. „Weil — weil — Fahneit — ii — über — überschritten worden", stotterte Verkehrs-assistent Waldmann, krebSroth im Gesichte. „Wege' der lumpige' sechs Minute' ?" inqui-rirte der Gestrenge weiter, indem er dem subalterne» Executivmenschen die dicke goldene Genferuhr unter die Nase schob. „Haben Sie Kreuzung scho' abgegebe'?" 1883 unser Zeitalter die furchtbar st Beispiele schon gesehen hat u> noch sieht; oder die absolute p l i t i s ch e Passivität. R e s i g n a t i und Indolenz großer Volkskreis über die man allerdings hinwe gehen kann, die aber gleichbede tend ist mit derErtödtnng des A t er l a n d s g e fühls in diesen Schicht und mit dem Entgange einer e» sprechenden Menge an staatl > ch > Kraft, der in kritischen Zeitk bitter bereut zu werden pflegt." Rundschau jDie Zeiten ändern sich.} I der jüngst vorgenommenen Wahl eines La» tags-Abgeordneten des niederösterreichisl Großgrundbesitzes hat der Bevollmächtigte! SchottenstifteS seine Stimme für den Candidai der clerical-feudal-tfchechischen Partei, Gra Kussstein abgegeben. Diese Thatsache hat, i wir von hochachtbarer Seite erfahren, in I Wiener höheren Bürgerkreisen einen über« peinlichen Eindruck gemacht und in der T erscheint es zum mindesten befremdend, d der Nachfolger eines Helfersdorfer und eii Carl, der Abt eines Stiftes dessen Jnteress mit denen der Reichshaupt- und Residcnzst so innig verknüpst sind und welches sich N liebevoller Förderung und innigster Hochachti Seitens der Wiener Bevölkerung rühmen dur sich von einer Partei ins Schlepptau neh» läßt, welche offen und unoerholen ihre Abfi Wien zu decapitalisiren und um seine Bed tung zu bringen, ausspricht. Doch auch hie liegt ein Erklärungsgrund vor. Das Cast ist. wie ein verläßlicher Gewährsmann °< sichert, zur Zeit durch den Einfluß eini tschechischer Conventualen tschechisirt, j tschechischen Stiftshecren haben nun eini kein Herz für Wien. Merks Wiener! fCommentare zuRiegerSÄ« so hnungsrede.j In der urdeutschen Sli Teplitz haben einige tschechische Fanatiker cii tschechischen Kindergarten gegründet, in welch das junge Tschechien gelehrt wird, das deutf feindliche blutrünstige Hetzli.d „Hej Slovane zu singen. Wenn diese Kindergärtner nicht dorne Apostel der Versöhnung sind, so steht Ausbruch eines Weltkrieges unmittelbar bei — In Zittau (Königreich Sachsen) bedürfte in der dortigen Augenheilanstalt untergebra«! kranker Arbeiter ein von seiner Heimath, meinde beglaubigtes Armuthszeugniß, um de Einsendung der Direktor der Anstalt eriud ausdrücklich bemerkend, daß daS Zeugniß „Ja — jawohl. Herr Jnspector! Ai schon Si — Signal erhalten." „Zu dumm! Nu' müsse' wir drei Minute' warte', und habe' doch den Eilzug ( de' Ferse'!" „Der Eilzug hat Verspätung", wagte Bedrängte auszuathmen. „Das Vorsah wird —--" „Schweige' Sie!" polterte der Jnspect „Sie werde' bestraft! Ich will Euch scho' I ponire' lehre'!" Der Gestrenge beuützte de» ihm unwillli menen Aufenthalt, um die Wächter der Stall zu inspiciren. Auch bei Dreien meiner Cade hielt er Musterung, ob sie mit sämmtlichen Z» ausrüstungS-Gegenständen gehörig versehen wä, Keinen Einzigen auf dem Stockwagen ließ unbehelligt, jedenfalls aber nur, um ihnen fc in Marienburg ein um so größeres Sep« Donnerwetter zn machen. Er kehre erst in Hüttelwagen zurück, als die rothen LocomS lampen des KreuzungSzugeS schon nahe bar waren Die Station Riedberg verlassend, höi wir das von Kleefeld gegebene Glockensigaal den nachfolgenden Eilzug. Zähneknirschend ma der Jnspector eine gar lange Bemerkung in Notizbuch. Wie mir schien, bemühte sich unser schinsührer, mit der kürzesten Fahrzeit vorwi zu kommen. Bis zum großen Einschnitte t 883 fttr Sprache abgefaßt sein müsse, da in »u ein tschechischer Dolmetsch nicht existirt. arme Arbeiter hatte jedoch das Unxlück, Volleschnic bei Hochstadt i» Böhmen ge->Q zu sein, woselbst ein Herr P. Jeschina Äml deS Apostels der Versöhnung und deS »gers der Religion der Liebe versieht, und i verweigerte das Armuthszeugniß wörtlich eades antwortend: „Wolleschnic liegt in Mit und hier wird nur tschechisch gesprochen. I für zehn Dukaten schreibe ich ein deutsches t."Es lebe daS Apostolat der Versöhnung! (3) i c kroatischen Unruhe n.} Vom wolaye der Unruhen im Banaldistricte wird „Pester Lloyd" gemeldet, daß überall Ruhe Friede herrschen, aber die Ruhe sei nur ! äußerliche, lediglich durch die Anwesenheit Truppen verbürgt. Mehr als dreihundert arn seie.i eingesperrt, jedoch der Urheber der Mng konnte man nicht habhaft werden, dingfest gemachten Rädelsführer feien nicht intellektuellen Urheber. Letztere operirten sehr iiJt und könnten nicht gesaßt werden. Die lfübrer der Bauern, welche bei den Tumulten «riler Reihe gestanden, sagen bei Gericht . .man" habe in den Dörfern erzählt, ttien solle in Ungarn incorporirt werden; Nagyaren würden nun die Herren im Lande und Rache nehmen an den Kroaten. Nur wem einzigen Falle ist eS gelungen, die leitet solcher Märchen zu erwischen. Der «dner von Knezovljani, Nikola Radetic, ist jenige, der den Ort Mecencani aufgewiegelt eine führende Rolle bei mehreren Tumulten ick hat. Neben Radetic fallen auch mehrere »achtsmomente der iutellectuellen Urheberschaft jenen Kernic, der schon bei dem von Kwaternik herbste 18V1 in Rakovica unternommenen landSversuche betheiligt wur und damals m^ilt, später jedoch begnadigt wurde. Dieser k. ehemaliger Grenzer-Lieutenant, der von Regierung einen jährlichen Gnadengehalt ist ein sanatischer Anhänger der RechtS-«i. Er trat bei der jüngsten Landtags-l in Pentrinja als Gegencandidat des gmneisters Pejakovic auf, siel jedoch durch, »ehrere Verdachtsmomente, namentlich die |®»r AuSbruch der Unruhen von ihm mt* «nmene Reife durch einen Theil des Ba-ttieles gegen ihn vorlagen, so wurde er tz »ach deu ersten Tumulten verhaftet. Man l jedoch, es fei bisher nicht möglich ge-». ihm irgend eine Schuld nachzuweisen, i mehreren Ortschaften fehlen noch einige rot, welche sich aus Furcht vor der Ver-wz in den Wälder» von Oblaj und Zsi-K an der bosnischen Grenze herumtreiben. »»ilwachlcrhause ging eS auch ziemlich. Dort it curde das Scheegestöber so arg, daß auf der n Steigung starkes Räderschleifen eintrat «r. Jnspector und meine Subalternität, be gleich besorgt, an die Hüttelwagenfenster [ Sehr langsam ging eS vorwärt«. Wir krö-itemahe und es schien, als sollten wir gänz-liegen bleiben. Nun arbeitete die Maschine 6ani. Es brauchte eine geraume Weile, bis ! Wächterhaus erreichten, bei welchem die ijmig mit mäßigem Gefälle wechselt. i »Für de' Eilzug scho' Signal gewese' ?" i der Verkehrschef dem eingemummten taoächtn zu. Terselbe antwortete Etwa«, wir konnten eS ch nicht gut hören, weil die Locomotive den eben mit Schnauben und einem starken [ nieder in raschere Bewegung brachte. Ich »eine» Theil vermeinte das Wörtchen „lange" «den zu haben. DaS war aber doch l möglich, höchstens dann, wenn der Eilzug «Verspätung gänzlich eingebracht hatte, ler heftige Schneewirbel, der unS keine i Schritte weit sehen ließ, veranlaßte meinen Vsetzten, in daS Innere des HüttelwagenS Tetm. Ich wollte eben dasselbe thun, als hinter unserem Zuge, wie vom großen Ein-Mi her. das Pfeifen einer Locomotive zu «bmen glaubte. Ws war das? Der nachfolgende Eilzug? „Deutsche Wacht." Serbien, ^Latente Krise.} Vorgestern wurde in Belgrad die Skupschtina eröffnet. Die Stelle einer Thronrede vertrat diesmal ein Er-öffnungS-Ukas des abwesenden Königs. Die Minister haben sich entschlossen, einstweilen auf dem Platze zu bleiben und der Mehrheit der Radicalen wenigstens so lange die Stirn zu bieten, bis die Eisenbabnoorlage (Anschluß der serbischen Bahnen an die bulgarischen, wie es von der internationalen Eisenbahnconferenz be-stimmt worden ist) erledigt ist. Was dann folgen soll, scheint vorläufig noch ungewiß zu sein. Man spricht auch davon, daß die Regie-rung die Auflösung der Skupschtina in dem Falle verfüge» würde, daß die Letztere sich der Erledigung der Eisenbahnvorlage widersetzen sollte. Uebrigens scheint die parlamentarische Lage des Ministeriums nach den neuesten An-gaben über den Ausfall der Wahlen nicht ganz so hoffnungslos zusein, wie es anfangs erschien. Wie man von Belgrad, wahrscheinlich auf Grund gouvernementaler Darstellung, telegraphirt, stellt sich das Ergebniß also: Regierungs-Partei JI4, R^dicale 61, Ristics-Partei 11, farblos 8, daher beträgt die vereinigte Opposition 72. Die RegierungS-Partei hat, ohne die zur Regierung hinneigenden Farblosen, die in den Hauptsragen mit der Regierung stimmen: 86, somit ist der Regierung die Majorität gesichert. Von opposi-tioneller Seite wird diese Rechnung allerdings für unrichtig erklärt. Engkand. [D i t irischen Wirren.} In Irland hat sich die Regierung in einige» Grafschaften abermals zur Verhängung deS Ausnahmezustandes und zur Verstärkung der Polizeimacht gezwungen gesehen. Diese Maß-regel muß als Folge der Agitation der neu gegründeten Nationalliga betrachtet werden, die nicht nur Veranlassung zu vermehrten Ag-rarverbrechen gegeben hat, sondern die Unzu-friedenheil unter dem Volke trotz der guten Ernte von Neuem anfacht. Was die Lage noch kritischer gestaltet, ist der Umstand, daß Parnell das Operationsfeld der Liga nun besonders auch auf diejenigen Theile Irlands auszudehnen trachtet, in denen die protestantischen Orangisten zahlreich sind. Die Letzteren aber erheben sich, wie es in einem Aufrufe heißt, gegen die fenische und die Mordliga-Verschwörung und gegen die Invasion durch Parnell und seine Helfershelfer. Spencer (Vicekönig von Irland) ist nach Ulst-r gereist, um persönlich zu ermitteln, welche Vorsichtsmaßregeln gegen die erwarteten Reibungen zwischen den Orangisten und den Katholiken anläßlich der Agitation der Natio-nalliga unter Führung Parnells erforderlich seien. — DaS Vorgehen der irischen Regierung Unmöglich! Selbst seine regelmäßige Zeit konnte noch nicht da sein. Wie aber, wenn doch? Hastig langte ich nach dem FahrodnungS-büchlein, welches neben den Güterverrechnungen lag, die der ..Alte" eben revidirte. Da hört« ich wieder Pfeifen hinter uns. Diesmal ganz deutlich. „Herr Jnspector! Der Eilzug'." „WaS? Sind Sie besesse'? Da ist doch gar--- Einen Ruck bekamen wir in diesem Momente, als ob uns die Seele aus dem Leibe gerissen würde. Dann flog ich mitsammt meinem In-spector gegen einen in Riedberg eingeladenen Ballen Schafwolle, über den wir Hinwegpurzel-ten. Jnstinctiv und ohne weitere Rücksicht auf den Rangunterschied umklammerten wir uns im Fallen und als wir dann in innigster Umar-mung auf den Waggonboden fielen, da ging erst ein Rütteln los, wie eS höllischer nicht ge-dacht werden kann. Gleichzeitig vernahm unser Eisendahnohr, wie alle Waggonpuffer und deren Gehäuse bei unserem Zuge brachen. Dann wurde eS für einen Moment still, unheimlich, entsetzlich still. Wir waren zusammengestoßen. Der Eilzug hatte uns von rückwärts angerannt. AIS ich mich endlich zu erheben vermocht» stand mein Vorgesetzter schon da und blickte beim Scheine der merkwürdiger Weise ganz ge- 3 gegen die Abhaltung der Nationalliga-Mee-tings in den erregten Bezirken findet allge-meine Billigung: fast alle Preßorgane tu mahnen die Regierung, die Axt an die Wurzel zu legen und die Nationalliga für gesetzwidrig zu erklären, weil dieselbe nichts weiter sei als die aufgelöste Landliga in anderem Gewände. Am Sonnabend fand in Newcastle eine oon 50.000 Personen besuchte Versammlung zu Gunsten der Ausdehnung des den Städten gewährten Wahlrechtes auf die ländlichen Kreise statt. Die gefaßten Beschlüsse betonten die Noth-wendigkeit der Durchführung dieser Resormmaß-regel in der nächsten Session. Korrespondenzen. Marburg, 28. September. . S»ptemb«r. fS p e n d «.] Der Kaiser hat dem OrtS-schulrathe in St. Nicolai bei Tüffer 250 fl. zum Schulhausbaue gespendet. I E r n e n u u n g.] Herr Dr. Garttnar wurde zum Commisfär des hiesigen Bergre-vieramtes ernannt. sUntersteirischer Fortschritt»-v«t e i n.J Ueber Ersuchen des Obmannes des genannten Vereiite» geben wir hiermit bekannt, daß die Wanderversammlung in Marbltrg nicht ani 28. Oktober sondern am 4. November statt-finden wird. s M a r k t r i ch t e r st a b.) Die Gemeinde Drachenburg hat dem steirischen Landesmuseum ihren Marktrichterstab unter Vorbehalt des Eigen-thumsrechlcS überlassen. [Quecksilbervergiftung durch eine Z a h n p l o m b e.s Von einem hiesigen Arzte erhalten wir folgende Zuschrift: „Ich fühle mich berechtiget, ja sogar verpflichtet, diesen interessanten Fall auS meiner Praxis zu veröffentlichen, weil er das sanitär-hygie-nische Fach betrifft und sich aus demselben eine ganz ausgezeichnete und daS öffentliche Wohl intensiv berührende Moral ergibt. Vor Kurzen, kam ein höher gestellter Beamter in meine Ordination: er befand sich in einen« ganz verzweifelten Zustande und gab an, daß er schon seit 2 Jahren an schmerzhaften Ge-schwüren der Mundschleimhaut und einem fort-während zunehmenden Zungengeschwüre leide? er erzählte, daß er schon alle möglichen Mittel gebraucht und verschiedene Aerzte consultirt habe, jedoch ohne allen Erfolg. Seit 3 Mo-naten könne er nur mehr flüßige Nahrung zu sich nehmen und seinem Berufe nicht mehr nachkomnien, weil ihm daS Sprechen ungeheure Schmerzen verursache. Die Untersuchuug be-stätigte vollends die gemachten Angaben. Nach-dem ich alle Momente dieser Erkrankung aus-geschlossen, blieb mir nur mehr übrig, eine größere Plombe in Berücksichtigung zu ziehen, welche die beiden Höhlen zweier nebeneinan-verstehender Mahlzähne ausfüllte; die Plombe stellte sich als eine sogenannte Amalgantplombe heraus, welche sehr hänsig von den Zahnärzten verwendet wird und aus einer Legirung von Metallstaub, welcher mit Quecksilber zn einem Teig abgeniacht wird, besteht. Das Räthsel war gelöst. Nachdem sich der Patient nicht entschließen wollte, beide Zähne sich ziehen zu lassen, wurde die Plombe entfernt und vorläufig ein Zahn ex-trahirt. Die Intention zur Besserung war ausfällig; auf dies hin ließ sich der Patient, den zweiten Zahn ziehen und — in 12 Tagen waren auch schon sämmtliche Geschwüre geheilt. Die daraus resultirende Nutzanwendung ist. daß sich das hilfesuchenden Publikum gegen das Plom-biren von arößere Zahnhöhlen mit sogenannten Amalgam Plomben verwahren möge.sowie daß die Herren Zahnärzte bei der Bereitung und An-wendung der Amalgam Plomben mit Vorsicht vorgehen sollen. sE i n W e 111 a u f.] In der Nacht vom 21. auf den 22. September ging einem Bauer in Okroglice (Gemeinde Laak) ein Ochse durch. Derselbe kam in die Station Römerbad, von wo er aus dem Bahndamme nach Tüffer lief. Dort wurde er vom Stationspersonale mit Hilfe des Zugbezleitungspersonales eingefangen. 9tach den Angaben der Bahnwächter lief der Ochse bald vor, bald neben und bald wieder hinter den, Lastzuge einher, ohne vom Bahnkörper entfernt werden zu können. [Wer würde es glauben!?) Der liebe kleine Dr. Gregorec in Marburg, das Urbild eines friedliebenden Priesters, ein Mann, der in seinem ganzen Leben keine Unwahrheit ausgesprochen, keinen Fluch gelispelt und keine Denunciation versucht hat. lobt in den letzten Nummern der von ihm redigirten Blätter die in Cilli erscheinenden Zeitschriften „Deutsche Wacht" und „KmetSki prijatel". Es ist rüh-rend und herzerhebend, zu sehen, wie das fromme Gemüth seine bessere Ueberzeugung er-stickt und nur, um nicht zu verletzen, sich so 1833 dumm und albern stellt, daß es eine» Stein ' erweichen und einem Hirschkäfer Thränen er- 1 pressen konnte. Der wackere Herr Bibelprosessor ; wird gewiß nicht ungehalten sein, wenn wir diesmal seine Ausführungen nicht näher be- ! leuchten, denn so unmöglich es ist. das Rauschen I eineS Wasserfalles zu male», ebenso unmöglich I ist es, sich in den Schlangenwmdungeu seiner '> Logik, der die Souveränität der Dummheit , secundirend zur Seite steht, sich zurecht zu finden. Unbegreiflich und unfaßlich bleibt es 1 uns, daß ein Mann von so schönen Qualitäten eine Unzahl von Feinden besitzen kann, mäh-rend andere, allerdings wenig« Priester, die gar nichts von dem gethan haben, was er, das hingebungsvollste Vertrauen ihrer ganzen Gemeinde genieße». Nicht mit Unrecht könnte Dr. Gregorec mit dem Dichter ausrnsen: „So, schnöde Welt, vertheilst Du Deine Kränze!" 1 Doch, wir wenigstens, wollen nicht undankbar sein und dafür sorgen, daß seine Verehrer ihm. wenn möglich, eine kleine Ovation de« reiten. Passende Gelegenheit hiezn würde der 6. October geben. An genanntem Tage findet nämlich die Ehrenbeleidigungs - Verhandlung gegen seinen verantwortlichen Strohmann statt. Herr Dr. Gregorec ist als Zeuge vorgeladen. Wir wissen zwar nicht, ob er in seiner Näch-stenliebe so weit gehen wird, die Schuld seines Verantwortlichen auf sich zu nelnnen. Wir glauben solches anch kaum, denn Dr. Gregorec hat zu große Pflichten gegen seine Partei, er muß sich ihr erhalten. Mag auch gleich dem verstorbenen Herrn Leon diesmal ein Attderer »ach dem Gesetze für ihn debutiren. die Strahlen der Märtyrerkrone des Schuldigen werden auch seine theure Persönlichkeit beleuchten und ein andächtiges Auditorium wird aus der Ver« t Handlung des Processes entnehmen, daß Dr. Gregorec nicht schlechter als sei» Ruf ist. Wir siud überzeugt, daß seine Freunde den Schwur- ' gerichtssaal bis aus's letzte Plätzchen füllen werden, ebenso sind wir überzeugt, daß dieser neue Scandalproceß. deu die bösen Teutsch-thümler, die Renegaten und Freimaurer fre^ veutlich heraufbeschworen (die Genannten hätten ja aus den Privatkläger einwirke» können, die Klage fallen zu lassen), seine in der Diöcese ganz exceptionelle Stellung nicht er-schüttern und er «ach wie vor seine segensreiche Thätigkeit zum Heile der politisch Unmündigen weiterführen wird. [S ch ad enf c u e r.) Ju Soldeuhosen wurde das WirthschastSgebäude des Grundbesitzers Gorp ein Raub der Flammen. Dem unsichtigen Eingreifen der Mahrenberger freiwilligen Feuer-wehr gelang es den Brand zu localisire» und das argbedrohte Wohngebäude sowie die Holz-lager zu retten. Es sei bei dieser Gelegenheit auch bemerkt, daß der Notariatsbeamte Herr ! Lesnik, dessen Ehrenkränkung durch den „Slo-venski Gospodar" am 6. Oct. die hiesigen Ge-schworenen beschäftigen wird, der genannten Feuerwehr 13i) ft. spendete. [Aus der A l m, da aiebts ka S ü n d.s Am 23. d. wurde D. Birstingen auf der Teichalpe von einem Strolche angefallen, und seiner Barschaft von 16 fl. 60 kr. beraubt. [R a u b und Brandlegung.) Am 24. d. drang ein Trifolium bestehend aus einem 40jährige» Manne, einem 20jährigen Burschen und einer Frauensperson, welche ein Kind am Rücken trug, in die Keusche der Maria Glinz in Mitterbach raubte daselbst das gesammte Baar-geld (55 fl.) und brannte dann die Keusche nieder. sV e rs u ch t e r Meuchelmord.) Der Inwohner Josef Steinberger in Unterloschnitz (Bez. Winb.-Feistritz) versuchte sein« Ehegattin sammt dem Kinde zu vergifte», »»dem er in ein Erdäpfelgericht Arsenik streute. Die Gedachten aßen davon, konnten jedoch durch rechtzeitig an-gewendete Gegenmittel gerettet werden. cherichtssaat. [Schwurgerichts-Repertoire.) In der am 1. October beginnende» V. Schwnr-gerichtssession kommen nachstehende Straffälle zur Verhandlung. Montag, 1. October, 1883 Vorsitzender Hofrath Heinricher; Franz Reber-nak. Betrug. Vertheidiger Dr. Sernec? Franz Korber, Todtfchlag. Verth. Dr. Higersperger. Tienstag. 2. October: Vors. LandeSge richtsrath Levizhnik: Alots Golob und zwei Complice», Münzverfälschung. Verth. Tr. Sa-jovic; Bors. LGR. Pesaric: Stesan Stefzik, Nothzucht. Verth. Dr. Sajovic. — M i t U w o ch. 8. October: Vors. Hosr. Heinricher: t^eorg Artic, Mord. Verth. Dr. Sernec. — Donnerstag, 4. October: Vors. LGR'. Levizhnik: Mathias Polz und zwei Genossen. Todtfchlag. Verth. Dr. Sernec «nd Dr. Stepischnegg. — Freitag,!». October. Vors. Hosr. Heinricher: Franz Marinko. Todtschlag. Lerth. Tr. Stepischnegg; Vors. LGR. Pejaric: Bartl Drosg, schwere körperliche Beschädigung. Berth. Dr. Stepischnegg. — Samstag, 6. October: Vors. Hosr. Heinricher: Anton Broze, Ehrenbeleidignng. Verth. Dr. Sernec. [Pernstorfer srrigesprochen.s In geheim abgeführter Verhandlung bat ge-stern der Oberste Gerichtshof als Cassations-Hof das den Redacteur der „Deutschen Worte" der Majestätsbeleidigung schuldig erklärende Urtheil des k. k. Landesgerichtes aufgehoben. In der Begründung des FreisprucheS wird ein-fach erklärt, daß sich die Aeußerung des Angeklagten nicht auf die Dynastie, sondern aus den Staat ^Grenzen desStaates der Habsburger) beziehen konnte, daß demnach von einer Maje-stätsbeleidigung nicht d>e Rede sein könne. Korrespondenz der Redaction. Herrn ... g in Windisch-Kraz. Würde unlieb-same Konsequenzen habe». Herrn ?. R. in Marburg. Wir werden in der nächsten Woche Gelegenheit haben, darüber unsere Glossen zu machen. Pancist kund in Hochrncgg. Mußte gekürzt werden. AolKswirttjschafttiches. [Das Füttern der Pferde mit neuem Heu und neuem H a f t x.| Wie das „Journal d'Aaricultu-e" mittheilt, sind seit Jahren bei französischen Caoallerie-Regimentern Versuche mit dieser Fütterung angestellt worden. Aus denselben geht unzweifelhaft hervor, daß ts ganz überflüssig ist. mit dem Verfüttern des neuen Hafers, wie eS bisher gebräuchlich war, erst zwei Monate nach der Ernte zu beginnen, indem bei der Fütterung mit neuem Hafer nie eine üble Folge, sondern im Gegentheile bei den meisten Pferden eine erfreuliche Zunahme an Kraft und Beleibtheit beobachtet worden ist. Eben so wenig schadet das Verfüttern deS neue» Heues, vorausgesetzt, daß sie neben dem Hafer-futtcr eine bestimmte Ration von dem neuen H>u erhalten. Eine Gesahr ist nur da zu be-finchten, wo von diesem den Pferden so viel »vrgcsteckt wird, als sie fressen wollen. Da sie Jut eingebrachtes frisches Heu sehr lieben, so messen sie dasselbe zu gierig und in zu großer Quantität, wodurch leicht Kolikansälle veranlaßt werden. Dies ist besonders bei solchen Pferden der Fall, welche zur Kolik von Natur aus ge-eignet sind, indem diese bekanntlich überhaupt viel gieriger fressen als andere. IHühnerzucht in Frankreichs Die kölnische Zeitung forderte vor einiger Zeit die deutschen Landwirthe auf, sich mehr mit der Hühnerzucht zu beschäftigen, und wies dabei mit Recht aus Frankreich hin. wo dieselbe in höchster Blüthe steht. Aus einer kürzlich ver-öisentlichten Statistik geht hervor, daß der Hühnerbestand in Frankreich einen Werth von 122'/, Mill. Franken hat. Man berechnet den Eierertrag der 34 Millionen Hennen auf 3900 9M„ die zu (5 Centimes das Stück, einen Werth von 180 Mill. Franken darstellen. Im Ganzen bringen die Hühner in Frankreich an Fleisch und Eiern jährlich einen Gewinn von 337 Mill. nn. Die Ausfuhr von Hühnern und Eiern ist besonders nach England sehr stark. sCine der größten Viehheerden der Welt) dürfte diejenige der Liebig'fchen .Deutsche Macht.' Fleischextract-Compagnie in Fray-Bentos. Süd-amerika, sein, da diese Gesellschaft, wie in einer ihrer jüngsten Generalversammlungen bekannt gegeben wurde, die erkleckliche Zahl von 4l,400 Rindern besitzt. De Thiere finden auf den auS-gedehnten Prairien der La Plata-Staaten vor zügliche Weide, stammen von bester, seinerzeit von den Spaniern eingeführten Race und bieten einen Anblick, welcher das Auge jedes für Vieh-zucht sich Jnteressirenden erfreuen muß. Es ist ein wahrer Segen, daß dieser Fleischreichthum der neuen Welt in der Gegenwart auch den-jenigen Bevölkernngsclassen diesseits des Oceans zugute konimt. sür welche srüher Fleischspeisen nur an hohen Festtagen auf den Tisch gelangten. Mehr und mehr gewöhnt man sich in Europa daran, das frische Fleisch nicht ferner bei der Bouillon-Bereitung saft- und kraftlos auSzn-kochen; man setzt es in heißem Wasser an's Feuer, erhält so ein saftiges, herrlich schmecken-deS Fleisch und verbessert dann die Brübe durch geringen Fleischextract-Zusatz zu kräftiger, ausgezeichnet schmeckender Bouillon. Man kann auch das Fleisch dämpfen und braten, da sich aus Knochen und Abfälle» nebst etwas Gemüse durch Zusatz von Extra« eine Suppe koche» läßt, die allen Anforderungen entspricht. Selten sind die Hausfrauen, welche dies noch nicht eingesehen haben, und daraus läßt sich der große Auf-fchwung. welchen die Fleischextract Bereitung in den letzten Jahren nahm, erklären. Äus dem Ämtsvlatte. Kund m a ch u n g c n. Anlegung des neuen Grundbuches sür die Catastralgemeinde Repp und Gladomost. Lokalerhebungcn am 22. Oktober. Bez.-Ger. Windisch-Feistritz. — Eröffnung neuer Grundbücher mit 1. Oktober in den Catastral-Gemeiuden Tratna. Podgrad. St. Magdalena, Krainkica. Bez.-Ger. Cilli: — Wellitschan Bez.-Ger. Frieda»: — Negaun Bez.-Ger. Rohitsch; — Schwarzenberg Bez.-Ger. Franz; — Lobkowitzen Bez.-Ger. Schönstein ; — Leskovec Bez.-Ger. Lichtenwald; — Rifnigost Bez.-Ger. Tüffer. Erledigungen. Unterlehrerstellen zu Ober-St. Kunigund. Reisnig-Fresen und Zell-nitz. Termin binnen 4 Wochen. Bcz.-Sch.-R. Marburg. — Lehrerstelle zu St. Martin am Bacher, Unterlehrerstelle zu Laporje und Win« disch-Feistritz. Termin 4 Wochen. Bez.-Sch.-R. Windisch-Feistritz. — Unterlehrerstelle ;n Ma-ria-Neustift. Termin 4 Wochen. Bez.-Sch.-R. Pettau. — Oberlehrerstelle zu Brunndorf bei Marburg. Termin 0 Wochen. Bez.-Sch.-R. Marburg. Licilationen: 3 execntive Feilbie-tnngen der Realitäten des Josef und der Aloisia Wenger G. F. 48. K.-G. Oberjatobs-thal. Sch.-W. 2705 fl. am 11. Oktober. Bez.-Ger. Marburg, l. D. U. — Der Ehelente Joses und Maria Leitinger. Urb.-Nr. 22 ad Melling. Sch.-W. 3500 fl. am 12. Oktober B.-G. Mahrenberg. — Des Mathias und der Helena Rath, Urb.-Nr. 71 aä Dom. Scheuen-berg, Sch. W. 1062 fl. 37 kr. am 15. Oktober, Bez.-Ger. Arnsseld. — Des Joses und der Agnes Pliebersek in Breitenbuch, Sch.-W. 3420 fl. am 3. Oktober. Bez.-Ger. Windisch Feistritz. — Des Verlasses nach Josef Mlaker in Windisch - Feistritz. Sch.-W. 350 fl., am 3. Oktober. Bez.-Ger. Windisch-Feistritz. — Des Jalod und der Maria Krainz in Kleino-kitsch am 4. Oktober an Ort und Stelle, Sch.-W. 4018 fl.. B.-G. Pettan. — Des Johann Pfeifer in Praßberg. Schätz-Werth 0352 fl. 50 kr., am 31. Oktober. Bez.-Ger. Oberburg. — Relicilationen. Der Realitäten des Josef Schauperl in Oberklappenberg. Meist-both 1801 fl., am 3. Oktober. B.-G. Mar bürg l. D. U. — Des Georg und der Rosalia Muley, früher Franz und Juliana Sauernik. Meistboth resp. Sch.-W. 3179 fl. 50 kr., am 3. Oktober. B.-G. Marburg l. D. U. — Des Jakob Uavec und Georg uud Maria Kleinset in Pabrez, Meiftboth 2500 fl., am 5. Oktober. Bez.-Ger. Pettau. Erinnerungen: Verjährungsaner-kennnng und Löschnngsgestattung von Förde- 7 rungen nach Franz Valnnsek. Leonhard del Cott, Michael, Mathias, Georg, Maria, Theresia, Anna und Ursula Krainz am 6. Ok-tober. B.-G. Lichtenwald. — Nach A. Stützer's Sohn am 9. Oktober. Bez.-Ger. Tüffer. — Nach mj. Juliana und Maria Granda, dann Josef Perko am 10. Oktober. Bez.-Ger. Leon-hard. — Nach Jakob FebuS am 15. Oktober. Bez.-G. Pettau. Angekommene Aremde. Hotel Erzherzog Johann. E Preißmann, Doctor. Graz. I. Edel, Kaufmann. Trieft. M MiUong, Kfm. ViUach. A Kogan, GutSbes. NeuhauS. I o. HeUy, Prosessorsqaltin, Gra; Wilhelm Moller. , Hambu g. Gras Mensdors. Gutsbesitzer, Sinöd. A. Wantjchura, Ksm. s. Familie, Leibnitz. Carl Auerhann, t. t. Sectivnsrath, Wien. I Warnecke. Reis.. ®nu. Anna Boll. Privat, Krainburg N. Brauner, Hopsenhandler, Wien Baron Rormann. k. k. Oberst, Budapest. Sigmund Ponach. Fabrikant s Frau. Brünn. Tr. Carl Hirsch. Direktor. Graz. I. Kreulilsch. Privat. Rann. Dr. F. RogozinSky, l. t. RegimentSarzt, «raz ?. Ruppnik, t. k. Bezirtshauplmann. Rann. I. Waldhan. l Oberlieutenani, Marburg Dr. Kopa>? s. Tochter. Agram Ritler von Prinrig, l. u. k Generalkonsul s. Gemahlin, Odessa. Dr. I. Sernec. Advokat. Marburg. Joses Grund, Bahnbeamter, Teplitz. Joses F Euclian, Magister der Pharmacie. Marburg. Paul Griebe, Asm , Schünberq. Heinrich Weiß. Raujmann, Linz. Alois Ha^nik, Buchhalter. Wien. Hotel „Koscher." ^erd. Redcr. k. k. Major s. Gemahlin. Wien. Golts. Truchelui. t. t. Major s. Familie, Wien. A. Slalin^ek. Psarrer, El. Kunigund. G. Ruiit. Geometer. Nadworna. C. Langbein. Lehrer Conreklor a. D s. Frau, Mcklenburg. I. Fischer, Lehrer. Lobning. C. Hiltl, Forstverw.^ Bidem. F. .«ein. Handl -Reis.. Wien. I Ledwan, Lehrer, GnaS. F. Mörsans. k. t. Major m. G. Wien I. Laschansky, Llationsches s. Sod». Siffek. C. Grab, Reis.. Wien. A. Wittit. t f. Beamter s Frau. Graz. H. Weiß, «sm.. Wien. H. Schwarz. Reis.. Graz. E. v Beck, Ehrenstists-dame, Wien. G. Haasbauer. Ksm. Wien. B Zupanz. Privatier, Brunndors. Dr. Max Wladimir R v. Beck, l. k. Ministerial-Bicesecretär. Wien Georg Dernov^et. Psarrer. Marburg- Ferd. Gras Belriipl, k. t. Oberlieute-nant s. Geinablin. Graz. I Künste. BolköschuIIedrer, Lichtenwald. I Pojaßi, K?m.. Graz. S. Kulka, »sm. Wien. B- Willner, Fabrikant, Teplih. Archur Willigt. Med Docior. Brtinn. Clise Blaha. Handelsfrau. St. Beit bei Wien A. Brunnwasier, Ksm.,Wien. M.Weiß, Ksm. Groß ÄanizSa. Z. Zertowiy, «sm. Wien. Äaati» ^ranz. t. t. /zorsikommiiiär, Marburg. A. Gferer. ttalligras. Gra^, I. Michalek, Reis., Wien. I. Hribar. Beamter, Laibach. I. eciaJ-itslterx- 3tr. 1. Ncwyorkpr Salölibllilcr, äußerst pikant an» aaiititnfc. >» l« wiÄicbeiuu «Iiftcr». ** tftt- im» #»-tollet-Sotraoi, >»»eschlo«I<»c» li.inictt», i fl. 10 lt.. SStlitf in «ctAloffci»™ üu»Mtt«. I k>. so tr. *li. t. Snruris* de Pari» fSt Werten u»d £«ntt«. I Schachlcl 6 ■StiHtt eolhaltni». l fl. «» tr. i — IZ 3 tiitft cutlinltcnt. S (I. R». !>. 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Wir leiten nämlich die Operationen an der Börse nach eigenem Ermessen, wodurch wir uns verpflichten können, dem Einleger von fl. 150.— monatlich einen Gewinn von mindestens fl. 5.— fl. 300.- . . . . fl. 12.— fl. 500.— . , . fl. 20.- fl. 1000.- . . . fl. 45.-fl. 2000.— . . , fl. 100.— auszuzahlen. - «er Gewinn kann sieh Jedoch nach ?l»«»ssabe der jeweiligen Operationen mich noch wesentlich erhöhen, darf aber nieiiial« geringer sein. »I« die vorher bezeichneten Beträge uiiKWeiseii. Die Einlage geschiet in Barem oder in Wertpapieren nnd kann taglich stattfinden. Die Anzahlung der Gewinnst* erfolgt monatlich. Bei Rückforderung lieg Stammkapitale» wird da» laufende Engagement sofort abgewickelt n. die Rückzahlung geschehener Kündigung. Alle übrigen gewünschten Informationen ertheilen bereitwilligst Aitinami «fc Co., Bankhaus in Wien, Stadt, Schottengasse I. 3C : /»ftmi/tt. coulaitt ttittl dtneret. obooooooQoooooooooooooo6o6<^öö666ooooo< MO—80 BERLIN. Q Johann HOFF, k. k. 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Hoffs concentrirtes Malzextract. Für vnist- und Lnnnenleidend«, veraltete» Huste», Katarrhe, Kehl- kopsttideu. — Von sicherem Erfolge und höchst angenehm zu nehmen. — In Zlaconö a 1 st. und k 00 tr. Joh. Hoffs Malz-Chocolade. Sehr nährend und stärkend sür förvtr und nervenschwache Personen Dieselbe ist sehr wohlschmeckend und besonder» ;u empfehlen wo der Kaffeegenuß als zu ausregend untersagt ist. Kilo Packet a fl I8>». 90 __und ' 0 Ir.. ', Kilo-Packet u fl. 2.1». l.W und 1.—. Euer Wohlgeboren I Durch ein volles Jahr litt ich an schmerzhaftem Magenkatarrh und Husten, vergebens waren alle Arzneimittel, bis ich Ihr« vorzüglichen Joh. Höfischen Malzpräparate gebraucht«! nach einigen Mona-ten hört« das Husten gänzlich aus, der Appetit stellte sich wieder ein und meine Gesundheit wurde durch Ihr Joh. Hoff'scheS Malzertract-Gesundheit«-bier völlig hergestellt Empfangen Sie meinen innigsten Dank. Gleichzeitig lege ich ein Dankschreiden in ungarischer Sprache bei und wollen Sie die,e in weitesten Kreisen bekannt machen. Mezökovacshaza. Dr. AIols v. Nagy, Pfarrer. Euer Hochwohlgeboren! Ich «rsuche um sofortige allerrasch«ste Ueber-lendung von 13 Flaschen Ihre« Joh. Hoff'schen Malzextract-Gesundheits-vieres u. 2 Beutel MalzbonbonS gegen Postnachnahme Ich constatire mit Vergnügen, daß ich Ihre Fabrikate lehr gerne gebrauche, und selbe mir auch wohl bekommen und heilkräftig sind. Hochachtungsvoll Marie v. Peiehl, St Andrä bei Villach, am S. Sept. 1883. Directors Gaitin. Aerztliche Heil-Anerkenurrng. "Üo Euer Woblgeboien! Beehre mich, Ihnen die angenehme Mittheilung zu machen, daß »ich die Job. Hoff'schen Malzpräparate bisher bei allen inei-nen Kranken, welche an RespirationSbefchwerden, Äppetitn angel. Verdau-unasschwäche schon seit längerer Zeit laborirten, mit Erfolg bewährt haben. weßhalb ich neuerlich Sie freundlichst ersuche, gegen Postnachnahme unter der <■< «- Gujchall in Brünn" 28 Flaschen Maljkstract.Gesund- Adrefle ^ »Herrn Joh . ____________________ _____ heitSbier und 3 Beulel Malzbonbons zu verabfolgen. Achtungsvoll Grottau am S. Sept. lSSit. Dr. .losvt Fr«de, pract. Arzt Man forbm nur ht ttfl» echten Heil bericht. Wien, am 11. September 1883. Ich kann nicht umhin. Ihnen für die wunderbare Heilung des Magen-katarrhs, welcher meinen Man» seit 4 Monaten besangen hielt, meinen herzlichsten Tank auszusprechen Mein Mann gebrauchte vielerlei Mittel, doch leider ohne Erfolg, bis er durch Zufall Ihre so wunderbar wirkenden Joh. Hoff'schen Malzpräparate in der Zeitung angekündigt los. Er macht« «in«n Versuch und schon nach kurzem Gebrauch Jyres Joh. Hoff'schen Malz-extracl Gesundheitsbieres trat eine Besserung ein. und jetzt, nach der «n-undiwanzigsten Flasche, ist mein Mann vollkommen qene>«n. Nehmen Sie meinen und meines Mannes aufrichtigsten Tank entgegen und habe ich nur die Bitte, dieses Schreiben zum Wohl« ähnlich Leidender veröffentlich! zu sehen. Hochachtungsvoll Franziska Plntenik, Neufünchaus. Goldschlaggasi« 28. Neuestes Wiener Danksohreiben vom 7. September 1883. Ersuche wieder um 13 Flaschen Joh. Hoff'sches Malzextract-Geiund-beitsbier. denn, wenn ich nur acht Tage von demselben nicht nehme, so fühle ich ein Bedürfniß danach; ich nehme selbes bereits schon 2 Jahre und habe di« Ersahrung gemacht, daß es mir gut thut, weshalb ich geneigt wäre, es öffentlich bekannt zu machen. Wien, am 7. September 1883. Mit Achtung Warnung. Franz Bargetzi, Conditor, Mariahilserstraße 62. «a h'M M»i»s«»i>tol« «it der durch *«» I. t Hand«l»g!ittdl in CcRtrttidi ,»» Ungar- cinttaiflTretoi (Vilfr' d« I.». ^','<*n IR^frtnWe °n. Ane I1!« «tfrii. cditc«. khlci-nl»,c»drn 9o(. jche» «ruft-Mal^bo»»«»» fi»t im blauen B«v»er. Mail iordere derm Hntauf »»«»rllcklich **t 'MO Joh- Hoff'schr Malzextract-BoubouS in blauen Packete« |i 60, 30, 15 und 10 kr. Hauntdßliots' J Knpferschmidt, Apoth.. Marek, Apoth.; — flAHUI MG : V. P. Holasek ; — PETTAlIi liaupiuopuio. j. Katumir. — Ferner In allen arrtiiMieren Apolheken den l.aiidea. .»41—12 l um p»niiti. i Un Jen irftnticr u. einzi«en LrMger der echle» Aalieririicl-^räparall Herrn i o.traid.t iTin JOIIA.W HOFF, k. k. Honiesernnt, k. k. Katli, Hoflieferant saat aller Souveräne Europa«. WIEN, L, Fabrika-Niederlage: Graben, Brännerstrasse 8, Fabrik: Orabenlios, Branerstra»ge 2. „f ... TO,.,. ""J? h»he»^>n» »»»««> im.am« IHM: JJielmktsirtctt H°d«»en ärjl|«(oa «nri t'sdmtj. «rj(ift\oo Friedrich. L Prix- IrIiJh? k' i'On ClfciituM.tlrmttfUnllitBf!, Sri. » RfKicjn, i«orIeliadc»!n Äaifm». Ihrer fobtti Prin.e'Iin S""".1" «Inwta-Wanof. SärocIottiji, Komacc, St. Ssc. SSBi. «dtlwv»»tc. Graf W»embr-«d -c. -c. ii«v,»Ii!r» 6si& l Dr. N«mber,er. Schr>t»n, Sch»I»ter, <»r»»lchftine» und viele Ändere i» wie«. Fünf allerneueste Hcilberichte und Tanlesäußernngen vom September 1883 aus Wien und der Proviu;. Hunberttaufenbe. bie bereits ganz aufgegeben waren. s,nb durch di« Johann Hoff'fch«n Malzpräparate tMalzextrict-Gesnndheitsdier» gerettet warben unb haben ihre Gelundheit zuiückerlangi unb erfreuen sich heute berselben. (SeldstauSgefprochene Worte ber Genefenen.l Wiener jm ES- o Ob — rs -fl n s-f* X ir» X I 3 Zo "4 O * 2. B" 5? | oi =j s SS = r. rt sj 3? O -fl Paris, Q London. Q Budapest- Q Graz. Q Hamburg. O Frankfurt a. M. O New-York. 1883 »Deutsch- Macht." 11 LUXUS-PAPIERE L KARTEN. ZEICHEN- & SCHREIBVORLAGEN. | «! GROSSES PAPIERLAGER. Reichhaltigste Auswahl feiner Briefpapiere in eleganten Cassetten, stets das Neueste. Briefpapiere und Couverts mit Monogramm. Stickpapiere, Schnittzeichenpapiere, Pauspapiere &c. 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Preis jeder Lieferung SO kr. = 0O Pf. = SO Cts. = 36 Kop. Der Inhalt des vollständigen Werkes, wird, kurz zu ammengefasst, folgender sein: In wenigen Zügen ein gedrängter Uebei blick über den Gang, welchen die Erforschung det Elektricität und des Magnetismus genommen hat; hierauf folgt die Erklärung der magnetischen Gmuderscheinunoen die Erzeugung und Wirkung der Magnete und daran reiht sich die Besprechung der Elektricitäts-F.rzeu-gung durch Reibung. Die wichtigsten Erscheinungen und Gesetze der Rcibungselektricität, d-r galvanischen Elektricität und der Wirkungen des elektrischen Stromes bilden die nächsten Abschnitte nnd bringen die Grnndleliren des Magnetismus und der Elektricität zum Abschlüsse. Hiermit sind jene Grundlagen gegeben, welche zum Verständnis* der praktischen Anwendungen unbedingt gefordert werden müssen. Der zweite Theil umfasst nun die praktischen Anwendungen, nad zwar zunächst die Elektricität-«-Erzeuger oder Generatoren, :36—3 fr p ag x 3 • - tji z . -H E u ö Berger'i medicinische > ° dmrok ■•dio. CiptdUUo _ ittlMiln r.rf»l(« u|,wMdal pfohl.n, da wird ia du StuUi Buopt'i all o o, ■ KWlf» anffwendit fecen Haut-Aussenläge aller Art, Uitoaoadere r.hreniecbe und Schupp-„flehten, KrAtae. Oria4 u«d »aruittr« AuecktAge, »»wie gegea fvu»fer*Me. Frostbeulen, Sebv-i-5»-» Kopf. an4 iUrt-MkvpMa. — Bericrr « Thf«ri«lfe «atUll 4#°/. Ilolsthrrr ,»4 ant«r-«eieidet »ich WM«ntheb fon »liav TheorMifcm d— H4nd#U. — Zur T«r- .^tanf t«ii TAa«cliuiif«n au uidrftekllck Berffer*» Th««r- •*ts* und iC-hU. »uf die Wkanut« Hchatzmark* Bei hNrlnleklirfn H«nlleld«n irtrd m HUlto der The«rMif* 3 K !> — JZ ZI*— x ^2 Berger s med. Theer - Schwefelseife ■it Krfolf »Ofeweiidet, oar beliebe min, wenn die«- rorg^zofuti werde» eotlte . nur dt« PrrK'^r**c'1« Theer-ikbwefeUeife so verleBfeo, da du eunlilndinrlien IniUtiuiieB wirkoafr-'tofe Hrteu|(ai««e eiad, Ali mllilfre TliecrReife ur Be*eitipn( »Her lTiireiii!i<>iten if«* für de« (Asll« |ieii Krtldrf dieil Bcrf/er's Glycerin - T/i eerseifc, die itn* OiffSarii» euthlit ind f#m pitrr'nm •» Preis per Stück jeder Sort« 35 kr sammt B'o»chiir* üanpt-Versaudt: .tp.»ili«k«i* c». S.iJ.i. ... Eigenthum, Druck und Verlag von Johann Raknsch in Cilli. Verantwortlicher Redacteur Max Beaozzi.