Tatbachee SettnnS Dienstag, dcn 2i. May 1626. Xß26^ L a i b a ch. ' ^^<> k. k. Majestät haben geruhet, mit allerhöchster i Entschließung vom n. April isl5 folgend« Privilegien z zu ueileilien: I. Dem John BrowN«, Capitän in sönigl. englisch. Diensten, unv Heinrich Wilhelm Smith, wohnhaft zu Wion , am Globen Nro. l,32, bey dcm k. k, Hofagen. r«n und N. Q. Regierunqsrnthe Hrn. I°s. Sonnlcith» ner, für die Dauer von fünf Jahren, auf die Verbes, ferung «dee Gasbcreitung« -Apparates, wodurch das GaS zu» Beleuchtung au« den thierisch««, mineralischen und vegetabilischen Ahlen, aus den Fetten, den Harzen und andern Substanzen genommen melden könne" II. Dem Franz Ios. Groß, Weinhnndler. wohnhaft »u Wien iü dci ^chultelgasse Nro.296, füt die Dauer v«n zwey Iahlcn, «uf die Erfindung: „unter dem Nah» m»n:,ökonomische Lichter". W«H« > und Unschlittler» l^n mit Stroh oder Papilrmaschee »Dochten zu velfer» tigen, wovon die Unschl!ttke»znd«re, nebsldem, l>»ß sle nicht rauchen, nicht »innen und keinen üblen Oe> tuch v«,breiten , auch noch den Vortheil besitzen, daß st« w I-, Z, 36,272, wurde dem Franz Sigmund Eolen v, Empssgei, FabnkLinhaber zu Wien, in der uutern «'«unerstraße Nro. ilHÜ, mit a. h. Entschließung vom '«» November 1U24, «in fünfjähriges Privilegium auf "° Veid.sssrun^. wellhe im Wesentl,chen darin besteht.' ^) d«ß durch ein« neue Vorrichtung die Flüssigtot der Maisch« nicht wie V«Y den gewöhnlichen Dampf »Viannt« w«,n. Apparaten vermehrt, sondern durch das Abgehen °'» ÜtN,g«n Theü« vermindert, dae Behältniß der Mai. w« vom Feuer nicht vesllichtn, und folglich das Anbren. "°n d» Maischt velmici)«^ wlrd«; s) daß man d«n iöärmesloff zu mlhrtltn belobigen Zwecken benähen könne; 2) daß sich di» Temperatur durch cinen ange» brachten Regulator aus willkürliche Grade sehen, und dadurch da« Überfließen der Maische verhindern lasse; 4) daß man eine große Quantität destiUirten, bey der Vrannlwein» und Essigerzeugung sehr vortheilhast zu »«wenoenden Wasser« gewinne; 5) daß bey Erzeugung «ine« Branntweine von hohem Grade die willkührlich bestimmbar« Temperatur große Vortheile gewähre; end» lich 6) daß mit dem Apparate der reinste Branntwein» oder Weingeist in belieb,gen Graden erzeugt, und sohin Mittelst, der Abfälle und des mit Wärmessoff hinreichend velsthenen desNllilten Wassers in Verbindung mit schaue migen Stoffen durch ein Ntucs, einfache« und vortheil, hafte» Verfahren «in sehr guter, haltbarer und wohl» feiler Essig in sehr kurzer Zeit bereitet werden könne, bedingnißweise verliehen." Welches gemäß des einge« langten hohen Hofkanlleydecrct» vom »9. April d. I., Z. ,3,H42, mit dem Beysatze zur öffentlichen Kenntniß gebracht wird , daß gegen die Ausübung dieses Privile» gium» in SanitätörüÄsichttn lein Anstand erhob«« wurde. Vom k. k. »llylischtn <3ub«lni«w. Laibach am il, W < « n.' -' S«. k. ?- Majestät haben den bisherigen Gouvtr» neur in Tyrol. Earl Grnfeü von Ehotek, zum Hofkanz« ler bey der k. k. vereinten Hofkanzley , an die Stelle des zum ObersthofmeisterSr.kaiserl.Hoheit des l3r,ye,zog, Franz Carl ernannten Hofkanzleis , Peter Grnfen Goeß, zu «rnennen geruhet. Se- k. k. apost«l. Majestät haben dem Ho^flathl bey der k, k, allgemeinen Iefkamme», Lazar Freyherr« Apor v, all' Torja, dem Camillo Fürsten von Ruspoli Mar» chese di Voadil.'a, Grand von Spanien erster Classe, und dem k. k. Oberstlieutenant, Carl Marchese Som» mariva, die k> k. ^ämmerenvürde a,lle»gMdiM i«- "l» leihen geruhet. . ' ,?a Se. k. k. MajeM geruheten mit AllerhschslerEnt. schNeßung aus Cremona vom 5. d. M., die Oberpost» Verwalterbstelle in Trieft dem dortigen Oberposiamts» Controllor, Carl Eber!, allergnädigst zu verleihen, L omba»disch«ven g zufolge war der k. k, Feld, , zeugmeister M arq uis von Cha stel ler, Comman« deur des Marien-Theresien > und des österr, kaiser!, Leo» poli) »Ordens, GroSkreutz l'cs königl. sardinischen Sc, Mauritius' und Lazorus-Ordens, Inhaber der Tyrol.er goldenen TapferkeitZ-Medaille, k. k. wirkl. geh. Noth, Kämmerer, Inhaber des Infanterieregiments Ar. »7. Stadt- und Festung« : Commandant von Venedig, am io. May daselbst nach einer langen und schmerzhaften Krankheit mit Tode abgegangen, D>« Mailänder Zeitungen vom 13. und Z<. May enthalten folgende weit«« Nachrichten über den Auf«nt> halt Ihrer Majestäten unji t. k, Hoheiten in dieser Hauptstadt; Am i». May um 5 Uhr Nachmittags wurden II. EE. dle geheimen Räthe, die Kämmerer, und der ge> sammt« ma ländische Adel zue Aufwartung b/y Ihren Maj.stäten und II. kk, HH, dem Erzherzog Flanz Carl S«iner durchlauchtigsten Gemahlinn, und bey Ihrer lais. Hoheit der Prinzessinn von Salerno gelassen. Am f«l> genden Tag« den »2. May um 7 Uhr Morgens muster» ten Se. Maje^ät der Kaisel in Begleitung II. tk. HH. der Erzherzoge Franz Carl und Rainer, d<« Truppen der Besatzung > und bitten durch die Reihen de» in der glänzendsten Haltung aufgestellten Krieger, Ihre Maj. die Ka istli nn, welche in einem offenen Wagen der Musterung beywohnten, geruhten ebenfalls durch die Reihen der aufgestellten Nataillons zu fahren. Um i, Uhr begaben sich II. MM- und kt. HH. in die Hof« Capelle < wo Allerhöchlldieselben dem Trauergottesdienste für Ihre Maj. die höchstselige Kaiserinn Maria Ludooic». Mutter unsers erlauchten Monarchen, beywohnten, wo» bey sich auch sämmtliche Hof>Chargen, die geheimen Räth«, die Kämmerer und der Adel «ingefunven hatten, D>« Municipalität von Mailand hat zur Fey/r des freudigen Einzuges und de» Anwesenheit Ihrer Naje» släten in gedachter Hauptstadt, beschlossen, dieses segena» »<»ch« Ereigniß auch ourch Handlungen 0er Wohlthätig, l,it zu bezeichnen, und auf dies« Weise am entsprechend' llen im Sinne des milden und väterlichen Kaisers zu handeln. In Folge dessen ist zuvörderst das öffentliche Leihhaus angewiesen worden, alle am 9. May (dem Vor« nbend des Einzugs Ihlc» Majestäten) daselbst versetzten Pfände« von 2 bis 5 Lire inclusive unentgelolich heraus zu geben» und die Entschädigung dafür von der Gemein« decasse entgegen zu nehmen. Diesem wohlthätigen Act» sollen noch andere folgen, wovon wir seiner Zeit Perichl erstatten werden. Die Stadt Blescia hat zur Feyer der dev,slst<' henden Anwesenheit Sr. laiserl. köxigl, Majestät in ih' ren Mauern, welcher dieselbe mit freudiger Hoffnung «ertrauenovoU die fM Obdach und k«n Mittel, solches zu erhallen, haben , aüf' genommen werden sollen. Diese Anstalt ist bereits ani ,l. May in Wirksamkeit getreten, und biö zum 12. gt« dachten Vlonalhs 7a In.d<»id,ue,n in derselben pntelgc» bracht worben. Am i3, May Hegen 7 Uhr Abends trafen II, MB' ,dcrZön > g u,,d die Kö nig inn be yd e r Sic,il >« " in Begleitung des Herzogs von San Valentin» ui'd des Fürsten Ruffo in Lodi ein, wurden daselbst von dew Feldmarschalllieutenant Grafen de I'Espine und de>« Oberstlieutenant Grafen Woyna und von dem k. k. P^' vinzialdelegaten der Provinz im Nahmen Sr. k, k. M"' jestät empfangen, und ätzten ,aw folge,nd,en Tage.uw ^ Uhr Morgens IHr.e Reise nach Mailand fort. II.MM. der Kaiser und d,e Kaiserin« f""' ren am l4. M^y um 9 Uhr Vormittags den erlauchte Reisenden in Galla ,entgegen, und geruhten bey der"" gefahr eine Mglie »on der Porta Roman» geleö^ Meierey Oambaloita, anzuhalten, wo Se- M^>^^^ bereits im Jahre 1816 zu verweilen geruht hatten / ^ daselbst die bey der Bereitung des Lodigiano» odelP^^ mesan» Käses, welcher^inwichtiger Industrie« und H""' delszweig dieser Landschaft ist, üblichen Methoden' Augenschein zu nehmen. Hier war,ein Pavillon ^^ ' tet worden, woselbst die k.öniglich slcilianischen Maj^^^ gegen tie zehnte Vormittagsstunde anlangten,,,und v° dem Kaiser und der Kaiserinn empfange» wurden. M dem Ihre kaiserl.,königl.. und Ihre königl. Majest"" ungefähr eine ViertelstundeW dem Pavillon verweilt«« ausgeruht hatten, bestiegen AlleIhöchstdieselben i«!^^ men einen offenen Gallawagen. und fuhren, '"^„ gleitung des beyderseitigen Gefolges, nach MailanV. ^^ der Porca Romana biszur kön, Villa an der Porta 0 tale, welche zur Aufnahme Ihrer kön. sicilianische^ ^^ jestäten in Bereitschaft gesetzt wolde» war, !««>> '?» dopveltes Tluppenfpalie,. All« Balcone «nd Fenster der längZ der Straße liegenden Häuser undPalläste war,en wit Tapeten und Teppichen sseschmückt, und Ihre kais,. ^»ngl.und Ihre königlichen Majestäten wurden vonder 'n unermeßlicher Anzahl versa,mm,^ten Menge mit den ^ohaflestci, Ehrfurcht» undFr,euvenbele«gungeu begrüßt,, ^tym Absteigen wurden die erlauchten Reisenden ^on II. kk. Hoheiten den Erzherzogen Franz Carl uudNai? "kl, Ihren durchlauchtigsten Gemahlinnen u»d dem ^lin;en und der Priozessiun von Salerno empfanden. 2I. MM. der K a ise r und die Kaiserinn begaben sich hierauf »ach dem königlichen Pallaste zurück- Am folgenden Morgen !>5. May) geruhten S,e. k,k» H°h. der Erzherzog F ran z C a rl das Museum im Pa° lazzodi BrerainAugeüschein zu nehme», welchcLHel, Wis° lenschaften und Künsten gewidmete Institut,der verewig» ten Kaiserinn Maria Theresia glorreichen Andenkens, und Sr. k. k. Ma)- unserm jetzt regierenden Monarchen seine Gründung und scinenFl^r verdankt. An demsilden Ta< Ä« trafcnIhreMaj.die Erzherzoginn W ar ic Lou^se, Herzoginn von Parma und II fk. HH. der Großher-l°g von T »scann nebst Sei,ner durchlauchtigsten Schwester >n Mailand ein. Abends beehrten sämmtliche hier anwesende Allerhöchsten und höchsten Herrschaften, nahmentlich II. MM. der Kaiser un»d,ie Kaiserinn, Ihre Maj,. die Herzoginn von Parma, II. königlich sui,lia» Nischen Majestäten, II. kk. HH, der Großherzog von Toecana nebst Seiner durchlauchtigsten Schwester, d,ie ^^iherzoge Franz Carl und Uainer nebst Ihren durch» lauchtigsten Gemahlinnen, und II. königlichen Hoheit ten der Prinz und die Prinzessinn vo» Salernodaä fest-^ch beleuchtete Theater all» Vcala mit Ihrer Gegen» wart, wo Si,< Von dem überau.s jahlceichen und glän» ienden Hause, bey der Ankunft wie bey der Entfernung, Wit dem stürmischsten Jubel begrüßt wulden. Pie Municipalität von Bergamo hat ^ur Feye« b«r Anwesenheit Or. k. k. Majestät in Merhgchstihren ' u»l>cnisch«n Ststaten. sowie ^in flelldigerHoffnung, auch wie so pil^ ande« ihrer Schwester» Städte, mit der ^egenwartder.allerhöchstenHerrschaften in ihrenMauern beglückt zu werden , in einem der weiblichen Frziehungs« -jnstttute in dieser Provinz, zwey Stiftungsplätze fül un» bemittelt« k.k. Qff'cierstöchter dotirt. . Se. Majestät der Kaiser geruhten am 16. d.M. " Veleitung Sr. k. k. Hoheit des Erzherzogs »Vicekö. «'s« düg Ciuilspital zu besuchen, woselbst Allerhöchstdie» '"den Alle« aufs genaueste in Augenschein nahmen, das "°«l Lnd«l«l°l um, die ncucn Op°nssäle, u. s. w. besichtigten, und sich über die seit ihrem letzten Besuch« dieser Anstalt im Jahr »8>6 vorgenommenen Verbesse» rungen auf« huldreichste äußerte». Vo» da begaben Vich Se, Majestät in da» FmoelhauZ in St. Caterina all» Nuola, und würdigten ,auch diese Anstalt^ in allen ihrer» Details der genauesten Al'fmerksamkeit, Aufdie Nemer» kung de,ö M^'archen d>,ß Allerhöchstdieseloen bey Ihrem im I,'hr i8>5 erfolgten Vcsliche dieses Instituts,eine grö» ßere Anzahl von Findelkindern als gegenwärtig gefunden hätte«, wurde Sr. Majestät erwiedert, daß dicjeni« gen Kinder, die zur Feldardrit tauglich sind, zu diesen» Behufe aufZ ?anl> hmaus gegeben worden. Ney derBe-sichtigung dcc >nit dieser Anstalt verbundenen Ontbin-dungz ° und Hcbanimcn-Lehranstalt, wurden dem Mc>> ziarchen oie Gencr^ta^ll,e>' der Anstalt vom Jahr 1824 und das Journal ron dem Tage an, an dem Allerhöchst-dieselben ,daZ Institut mit Ihrer Gegenwatt beehrten. zur Vcrgleichung vorgelegt. Ihre Ma)?st,ä,t die Kaiserinn geruhten während de,« Zeit, als Ihr durchlauchtigster Gemahl die oben er» wähnten Anstalten besichtigte, das Waisenhaus für Mädchen zu besuchen, Sich mit wahrhaft mütterlicher Sorgfalt nach allem, was die Versorgung und den Unterricht dieser Kmder angeht, zu erkundigen, und eine« C«te» chisation derselben beyzuwohnen. F r a ,n k r e > ch. Der Iönig traf Sonntags den 8. May von St.Cloud in den Tuilerien ein^ empfing nnch der Messe die Groß» würde ° Träger,, den päpstlichen Nunlius , den Votyschaf« ter Sr- Maj. des Königs beyder Sicilicn, Fürsten vo« Castelcicala.dieMmister, die Marschälle,d>e Pairs vor» Frankreichs die Deputirten und eine große Menge Civil, und Militärbeamten; ertheilte dem portugiesischen Nlö» nungsbothsch -fcer eine Privataudienz und präsldirte so» Zann einem Ministerrathe, dem der Dauphin beywohnte. Am »,, May um 2 UhrNachmittags ertheilte Se. Majestät dem Sidi Mahmud, Gesandten des Dey von Tunis, öffentliche Audienz, welcher Sr. Majestät die Glückwünsche seines Souverains zu Ihrer Thronbestei, gung nebst mehreren Briefen und Geschenken übll» leichte. Der König hat die Präsidenten und General »Pro« curatoren der Gerichtshöfe des Königreich« durch «in velschlossenes Schreiben zu de« Krönung in Rh»im« «in, geladen. Ihre kk. HH. der Prinz Maximilian von Sachsen un» dessen Tochter, die Prinzessinn Mali« Amalie Friedelikt, welche nnttl dem Nahmen Vraf und Gräfinn v. Plane« 1,7 2 «ifen-, wurden dem König und de« königlichen Familie am io. May,in einer Priuataudienz in St, Eloud vorgestellt.. Vereinigte Staate n uon Nordamerika., Nach Privatbciefen aus den vereinigten Staaten hätte der Graf Vurvillers (Joseph Vaoapartc) dae Un. glück gehabt, durch das Schcuwerden der Pferde aus seinem Wagen geworfen und schwer verwundet, wor> den zu seyn. Im Aogenbl>cke des Abgangs der Briefe war sein Zustand uon 0er Art , Daß man keine Rettung mehr hoffte. — Neuere Brk'fe aus New-Aork schildern das dem Grafen von S,u:o,Ucr3 zugestoßene Unglück als, von geringer Bedeutung. Die fchnelle ärztliche Hülfe habe jede Gefahr entfernt.. Vermisch te Nach richten. Am ,a., May Abcnoz um 8 Uhr fchlug znSt am» mer 2 dorf (auf der Biünn«: Str«ßc, die erste Post von W>en) unlerlchwerem Gewitter derVlch in dao Haus Nr. 75, wodurch dieses sammt den WirlhschaftsglbäU'. den gänzlich ein Raub dec Flammen geworden ist. E« «ar für die Gemeinde Stammersdvrf «in Glück, dah dcl Negen stromweise slch ergoß, durch welchen, sowie durch die thätigste Mitwirkung alle» Gemeindeglieder jedee wei» ttlt Unglück beseitiget wurde.__ Da« beschädigt« Hau« ist bey der k. k. privil, Brandschaden > Versicherung«' Anstalt asfecurirt, Aus Partenheim (Provinz Rheinl)«ssen) wird unterm 29, April geschrieben: „Gestern gegen « Uhr Nachmittags zog , bey fönst ziemlich heiterm Himmel, ein Gewitter vom Donneröberge gegen Mainz Plötzlich fuhr bey Partenheim ein Wettersnahl aus der Wolke, und theilte sich nahe bey der Erde in zweyFeuelmnssen, wo» von die eine, eine halbe Viertelstunde von hier in die Erde, schlug, ein M.wchen^ das «ine Tracht G«as trug, .niederwarf,, einem- in der Nähe gehenden jungen M«n« schen die mit Silber beschlagene Pfeife aus dem Munde, warf und ihn durch den starten Luftzug und Schwefelgeruch so betäubte, daß er ohnmächtig wurde; in demse!» ben Momente fuhr der andere Theil jenes Blitzstrahls, 100 Schritte weiter auf eine hohe Pappel, spaltete die, Rinde und ringelte dieselbe, zerschlug einen Nuß-. und «inen Weideribaun, traf denArni einer mit eine« Tracht , Gras hingehenden Frau, ohne jedoch etlyas anders »ls blaue Flecken ,zu verursachen, schlug sodann in die O«de und bedeckt« alle in der Nähe sich Befindenden- mit der a,ufgewül/lten Elde und yerlor sich dann in dem Boden. Zwey sonst uügewöhnliche Umstände be.gl^itete-n dieses Phäüamen, indem i) der Strahl sich thcille u»d >n <>' ner Oegeno uon mchr als einer V>ertcls kreise l,erumsu!>c, und ,) in einer flachen Wcgeod, i>le voll von Menschen und Th^crcn war, teii,e5 ^clselb»^ bedeutend beschäl,gte, sonder» in die, Erde fuhr, O>»' gelheim und lol! durch Hagel «,nen bedeutenden SH"' den aügerichlet haben." ......., , 1» .«><»"»«»».»»».»'«^»><^,.........» » Fr e md eil »A n z c l g 3. Angekummen d « n l5. M a y >8l5. Her« Peter Graf v- Albelti, k. k.Laüdrath, ron' Triest », Gräh. — Hr, Ius. W'ckcrhauler, «rei^amle^ Secretär, v, Triest n. W,en. — Die Herren Heu>r>ch Gaddum, dorsemäßiger Handelemann, und Frxdrich Hennenderg, Kaufmann, beyde «. Trieft n. Salzburg. — Hr. ChlisNan Friedrich Rudolf!), Handelsmann, >,'' Wien n.Tiicst. — Die Herren Wilhelm Vrichta , H««' delbmann , mit Gallinn., und Frau ileopoldinc Deblel» und Ioh. Ta«oss>, H^ndlungSlAgein, deyde u. Triest »ach Wxn., Den 26. Frau Anna v. Francifty, Vdelfrau,, M>t Sohn Franz, und Hr. Maihm« lloser, Grundbesitzer, beyde v, W>en n. Tiiest. — Hr, Ant«« Ezeicle, H««' d«lüm»nn, mit GalNnn v. Trieft n. Wien. Cult vom 25. M a y iö25. Mitte!pr"l' Vtaat«fchuldv<»schl«ibungtn ^«5v,H. sin CVt,) 9!» i/4, Darl. mit Pcrlof, v,I. 1U21 für ic,u fl, (in C. M.) >2l Wien. >i?tadc^NÄncu>Obl. zu »>/« v,H, ^in CM) 55 i/^ (ÄrorinI) (Domest.) Oblissationendr» Standes (E.M.) (C.M-)' v. Österreich unter und zu2 VH,^ — -— ob der Oüi, von Boh>^ zu 11/2 v,H /— ^ wen, Mähre», Schlc-1 zu « ^'H v,H,v — — s Genua, für »Gulden . . . 8«I^< ^ "" " s.S,cht> >,,2 «Mi,n. Hamburg, für loaThlr.VancoRthlr/^ SW^ch- Lioorno für ein Gul.d^n.,.,. . 5«!äi 5Ü ,/l G, /^°".' London, Pfd. Steil., ., ^ Guldens ^° ^'2 ?)?on^ Paris, für Z°<, Franken. . Gulden," ^ k.S'cht.' Illstai/Aloy^ Ml. v.,iUemmay,r, Verlege« und N«dact«ul.. .