' Nr. 208. Mittwoch, 14. September 1910. 129. Jahrgang. Zeitung l?rünumrralwn»prri«: Mit Postverlendung: uanziäyrin 80 K, yalbjäyria lü X. Im Noittor: ganzMrig «°ii> iu Uhr vormittags. Unfraulierle !Urie>e werden nicht angenommen, Manuilriple nicht zurnclgefteUt. Telephon-Nr. der Redaktion 52. Das päpstliche «HIotu ^io^iio» gegen den Moocrmsulus. Ill vatikanischen Krelsell wlro, ll)le lnall der „Pul. Korr.' aus ^Itunl berichtet, der außerordenltlch streilge Ulld e^zeplloilelle Eharaller der llil papsllici)ell „Molli proprlo" gegell dell Moderlllsnius enlhallellell Befllm-«nungen lna)t bejtrltten, zeducl) betont, daß fur eine wirk» fame Bekämpfung diefer Belvegnilg in Anbetracht der Oheimen, Buynell, dlc sie viel>acy >n der letzte»l Zeil "ngefcl)lagen hat, die Anloenduilg lillgeluuyllllcher Mmel äur Klouoendlgtelt geworde,l fei. Ans einer großm 'An» «zahl von Dotumenten hat der Vatikan die iuierzeugung gefa)öpsl, daß lnnerhalu der Gelfllichleit gewiffer ^a>l° "er gcheime ^rganlfallonen jur dle Verbreitung modei> ulfUflner Betreuungen besahen. In manchen ^emlna^ ^en wurden geheime Berichte beschlagnahllll, welche eilie '^rl Ehronil über den Modernismus enlylellen. Ander-luärls wurde eine geheime Korrefponoenz aufgedeckt, die ä>u^li)en geiflllchell Seminaren zuln Zluecte o^r Propa» ganda von Lehren, die durch den Helligen Stuhl ver° oamlnt wurden sind, gepflogen luurde. Fur die Unter-dluctung solcher uerdorgeilen Umtriebe ifl es dem Vati-lan unerläßllch erfchiellell, zn anßerordellllichell Maß-^geln zu greifell, luie sie bisher lil der Geschichte der bliche noch nicht vorgetouilliell sind. Der siebente Haager Schiedsspruch. Durch den am 6. d. ergangenen Sprnch des Schieds» ^uses im Haag ist der lange Streit zwischen den Ver-^nigten Staaten und England, als dem Mutterlande ber Kolonie Äiensundland, über die Iischereirecyte der ^Ulerilaner ali gewissen Stellen der nensnndländischen ^üsle geschlichtet wurden. Das Recht zur Ansübung der Ii>cherel in den Gewässern Labradors war den ^ereuligten Staaten im Versailler Frieden 1783 zu> ^'lunnt wurden, 1814 luollten es ihnen die Engländer lu dem Genter Frieden absprechen; die Vcreungten Staaten erhuben jeouch Einspruch, die Frage blieb ussen nnd lunrde erst 181« durch ein Mtummen gelost, de>>en Arlllel 1 den Amerllanern all gewissell l,lüstenslrichell das Fischereirccht überhaupt, all anderen nur über die Drci'Meilenzune hinaus zusagte, außer wenn die Schisse Schäden hätten oder aus sonstigen Ursachen anlaufen müßten. Hiese 18?1 ernenerle Abmachung lies 1885 ab, und seither tonnten sich die beiden Regie» rungen über ein neues Ablommen nicht uersländlgen, zum Teile weil die Kolonien Neufundland und i,tanada Gefel)e erließeli, die den von den Amerikanern als angestammt beanspruchten Rechten zuwiderliefen. Auch Frantrcich forderte früher auf Grund des Ntrcchter Friedens von 1713 ähnliche Rechte wie die. Vereinigten Staaten, gab fie aber in dem Ablummen mit England von 1W4 über die Regelung der überseeischen Streit-pnnlle beider Länder preis. — Das Schiedsgericht war seit Mai in Tätigkeit. Es war schon nach den Voraus» scl)ungcn ocs Artikels 45 dcö zweiten Haager Konse» rcnzablummens zusaminengefeht aus je zwei vun den streitenden Staaten gewählten Mitgliedern, dem Lurd» Oberrichter voll Kanada Sir H. Fihpatrict und dem niederländischen Minister dc Savornin - Luhmann für England, dem Oberrichler Gray aus Delaware und dem argen li n i schen Minister Luis Drago für die Vereinig» ten Staaten, und diese vier hatten Hofrat Professor Dr. Lammasch ans Wien zum Obmanne gewählt. Der Schiedsspruch ist in zwei Punkten von sieben zngunsten der englisch-lanadischen, in fünf anderen zugunsten der amerikanischen Ansprüche ausgefallen. Es war der sie» bente Fall, der seit zehn Jahren vor dem Haager Schiedshofe verhandelt wurde. Portugal. In einem Berichte ans Lissabon wird ausgeführt, daß alle Vorhersagen über die Gestaltung der parlamcn» tarischen Lage, wie sie sich auf Grund der lehtcn Wahlen ergeben wird, auf schwankender Basis beruhen. Die gegenwärtige Slellnng der Parteieil und ihr Verhältnis zur Regiernng, die jedenfalls über die Majorität ver» fügt, wird erst nach dem Zusammentritt der Kammer >e>le Formeil annehmen. ^>n republltanischen Kreljen glaubt man allerdings, die Unhallbarleit oes Migen 5lablnells behaupten zu tonnen, welche Ansicht, da diese Gruppe eine zehr rührlge publizistische Propaganda auch außerhalb Portugals betreibt, dle öffentliche Melnung des Auslandes vielfach beeinslnßl zu haben jcheint. Man ist allenthalben geneigt, dell. Erfolg der Republikaner bei den Wahlen, durch den die Anzahl ihrer Mandate erheblich vermehrt wurde, fehr zu uberjchcchen und darin die Wirkung elller bedeutenden Zunahme des republi» lanlschen Anhangs im ^ande zu erblläen. Hle>er Schluß muß jedoch als irrig erkannt werden, wenn mall >ich vor Augen hält, daß die Republitaner ihre Errun-genschast zum größten Teile der Uneinigkeit der Mon» archl>ten zu verdanken haben, die, slatl zur Bekämpfung des gemelnjamen Gegners zuMlmenzuwlrten, ln zwel Lager gejpallen waren. Daß dle Republikaner dies be» slrellen, i>l begreiflich, aber vergeblich, da diese Talsache sich in unanfechtbarer Form durch ziffernmäßige An» gaben erweisen läßt. Politische Neverstcht. Lalbach, 13. September. Am ^. d. wird in Wien ein gemeinsamer Minister-rat stattfinden, der sich mil den Fragen der Delegation beschäftigen wird. Die Delegationen sollen Mitte ^tlober ln Wien zn>ammenlrelen. T)er gellaue Termin wlrd erst im gemeinsamen Ministerrat seslgesehl werden. Gegen-wärlig ist als das Datum der Eröffnung der Delegatio» llell der 1^. Oktober ill Aussicht genommen. Die „Relchspost" erörtert die Bedeutung der Mij» siou Lord ilioseberljö, die mehr sei als die Erfüllung einer Fornisache. Sie fei die öffentliche Allzeige der wiederhergestellten traditionellen Frennoschast zwlschen den Herrscherhäusern Ellglallds u»ld Osterreich.Ungarns. Lord Rojebery wird in Wien als willkommener Gast begrüßt, als ein Bürge dafür, daß König Georg die ireilno>chafllichen Bezlehnngen znm Haosburger ^>ause ebenjo wie sein verstorbener Vater erhallen und Pflegen Feuilleton. Der Schatzsteigcr. Erzählung von Z. A. Hjecftc»«. Deutsch uon iiouis Nutol. (Ätachdrucl ucrl>>!tci!.) Draußen war stockfinstere Nacht, nur ab und zu, ln langm Hwischenräumen, flanimle irgelldwo am Hori-Mt ein Blitz auf. ,/Tyrell hat mich gewarnt) ich war brückt, daß ich nicht auf semen Rat hörte," murmelte "wrge Fealhershaw, Leutnant eines Kavallerieregiments. „Aber noch nie hat fich das Glück beim Spiel >u eiltsetzlich gegen mich gelehrt — nie, so weil ich denken "lm. Ich din zngrunde gerichtet — das steht fest." Er stand vom Bett auf und mußte sich auf einen ^luhl stützen, um sich ausrecht zu hallen. Er hatte in ^'n füns Stunden »lach dem Diner während des Spiels älemlich viel getrnnlen, aber das hatte ihn nicht so all-^grisfcli. Nur die eine schreckliche Slnnde, m der er sei» ueut Ruin entgegensah, hatte seine Nerven zerrüttet. Die Uhr unten schlug dreimal- dumpf hallten die Töne durch die Stille der Nacht — durch die Ruhe des Dauses. Fealhershaw schauerte zusammen, als ob diese -^une irgendeinen, schrecklichen Gedanken in ihm wach» Nefen. Plötzlich blieb er vor dem Feilster stehen. Die Ja» luusle war hochgezogen, aber auf der breiten Straße war l"n Mensch, der in sein Zimmer hätte sehen tonnen. ^"Ühell flammte es plötzlich im Often auf. Eine Se-Ulnde sah er ein weites Stück Wiesenland, das im Norden ^>n einem Wald begrenzt war, und davor die schwarze ^Uhouette eines riesigen Fabritschurnsleines. Dann wurde es wieder stockfinster, und in der Ferne grullle ouulpf der Donner. Die Nacht war ruhelos wie er selbst. Er drehte sich auf seinem Absatz herum und sagte laut, mit finsterer Entschlossenheit im Gesicht: „Meine einzige Rettung wäre: zahlen! Aber wieviel brauche ich? Mindestens ein paar Tausend. Ebensogut könnten es ein paar Millionen sein . . ." Er stieß diese letzten Worte wild in einem plötz» lichen Ausbruch der Leidenschaft hervor. Dann öffnete er eine Handtasche, die in der Ecke des Zimmers stand. AIs er sich wieder aufrichtete, blitzte etwas in seiner Hand. Mit undeutlicher, halb erstickter Stimme sagte er: „Es ist eigentlich eine Gemeinheil, außerdem ist es ver. leilfelt geschmacklos, aber--------" Er brach ab mit einem Lcinl, der halb wie Lachen, halb wie Schluchzen klang — wurde weiß wie Papier — und hob den Arm — Tap — tap — klopfte es zweimal. Feathershaw stöhnte auf nnd steckte schnell das glitzernde Ding in die Tasche seines Jacketts. Die Hand, die an der Tür geklopft hatte, lastete nach dem Griff, nnd die Tür öffnete sich. „Was — was — Teufel! — Tyrell?" stotterte Feathershaw mit der zitternden Stimme eines Menscheil, den man im letzteil Augenblick von einem Abgrund zurück, gerifsen hatte. „Jawohl, aller Junge, ich bin's," sagte der Ein» tretende ruhig und freundlich. „Ich habe dir etwas zu sagen."' Er schloß die Tür fest, trat an den anderen heran nnd gab ihm einen leichten Schlag aus die Schul» ter. Dann zog er ein goldenes Etui hervor. „Nimm eine Zigarette," sagte er, „und gib mir da» für den Revolver, mit dem ich dich eben spielen sah!" Einen Augenblick war Feathershaw wie versteinert. „Du — du hast gesehen —," stotterte er. „Ja, ich habe dnrchs Schlüsselloch gesehen. O ja, ich bin ehrlich. Komm mir nicht mit Auörcdcn. Ich bin dir eben nützlich gewesen, und will es noch nxiler fein. Nimm, bitte, eine Zigarette!" „Ich habe genng gerancht," antwortete Feathershaw, kaum hörbar. „Aber dieses ist eine Spezialsorle. Es ist Opium darin, etwas für zerrüttete Nerven ... Du willst mir das niedliche Ding da nicht geben? Dann erlaubst du wohl, daß ich es mir nehme. So, danke . . . Setz' dich. Ich will dir keine Predigt hallen. Du magst recht oder unrecht gehabt haben, ich bin kein Moralist. Ich habe Ähnliches durchgemacht. Aber bevor du etwas unter» nimmst, sollst dn mich anhören. Ich bill mil einem son» derbaren Vorschlag zu dir gekommen, mein lieber Feathershaw. Deine Haare werden sich dabei sträubeil! --------Also. Ich wußte, wie es um dich stand, als du ,Gute Nacht' sagtest. Du sahst aus, lvie einer, der zum letzten entschlossen ist. Es wurde nm hohe Einsätze ge» spiell. Ich weiß nicht, ob sie alle ehrlich spielten. Aber einerlei, jedenfalls wurdest ou gerupft. Ich kam herauf, als die anderen gegangen waren, nnd seit einer halben Stunde oder noch lägner war ich mit meinem rechten Ange hier am Schlüsselloch. Mein Rückgrat schmerzt mich surchlbar, und mein Auge — na, sieh es dir selbst an!" „Wenn du etwa meinst, daß mich das inter-esfiert —" „Warte! Ich entschuldige mich nicht meines Spio» nierens wegen. Ich mußte sehen, ob du in der richtigen Stimmnng bist, denn was ich sagen will> ist nur für die Ohren eines völlig verzweifelten Mannes bestimmt . . . Ha! War das ein Blitz? Teufel! Das ist schc-ucklich, weil — weil--------doch immer hübsch eines nach dem anderen." Er schwieg, wcHi'.-»^ tn'cinfzen der Donner „rüttle. lForlstchimg folgt.) Laibacher Zeitung Nr. 208. , 1898 14. September 1910. will. Die Mission Roscberys verscheucht auch die letzlen Schallen einer kurzen vorübergehenden Unstimmigkeit,! die König Eduard durch seinen angekündigten Besuch selbst gänzlich beseitigen wollte. Sein Sohil Hal diesen Wunsch nun erfüllt. — Die „Wiener Millagszeilung" sagt, in dem höfischen Akt der Notifizierung des englischen Thronwechsels lag eine politische Tal: die Abtehr Englands von der animosen Halluug, die während oer Anner.ionstrise das allezeit gnle Eillvernehmen zloischen Österreich'Ungarn nnd Großbritanllien gestört hat. Georg V. erfülle ein Vermächtnis seines Vaters, indem er einem feiner Ersten, dem Staatsmann, der zu allen feiten seme unbefangene auslrophile Polilil bekundete, die Mission nach Wien übertrug. Nie österreichisch-unga. rischc Monarchie hat zu der Anerkennung ihrer Groß. Machtstellung in Europa nnn auch wieder ihre alten Frenndschaslen errungen. Das „Valerland" befürwortet die Bildung eines talholischcn Blocke im österrelchlscheu Abgeordneteuhause. Ein einfaches Rccheuezempel ergebe, daß die katholischen Gruppcn des Hauses, weiln sie sich uereinigen woll» ten, dic Gesetzgebung und die Negierung beherrschen würden. Der Katholikentag in Innsbruck ist den Volts-Vertretern »nil gulem Beispiele vorangegangen, illdeul er die katholische Idee über alle anderen Ideen gestellt und dle Einigkeit der Voller Österreichs in glänzender Weise dolumenlierl hat. Das „Deutsche VollSblalt" uerösfenllichl eiileil Artikel aus dcr Feder des Präsidenten des Pariser Ge» »leinderals, Herrll L. Bellau, welcher die Eindrücke schil» derl, die die Abordnnng des Parlser Gemeiudcratö in Wien empfangen hat, und die Hosjnnng ausfprichl, das) die Verständigung alls dem Gebiet kommnnaler Fragen bald auch zu einem lommerziellen Eillverllehlnen fuhren werde. Es sei zu crwarlen, das; alle die tüchtigeil Gewerbetreibende!!, welche die Blüte uon Wien und Paris ausmachen, nicht zögern werden, zum Vorteil aller in immer innigere Beziehungen zu treten. Wiener nnd Franzosen dürfen stch das Zeugnis ausstellen, zufammen an einem patriotischen Werte gearbei. let zn habeil, dem gewiß alle frendig zustimmen, die ferne von aller Agitation, allem Lärme nnd aller Zwietracht in Frieden arbeiten, nm den Ruhm und Glanz der Nallunen zu mehren, deren ergebene Söhne sie sind. Die „Montagsrevne" führt in einer Besprechung der Äretafrage aus, daß der Rückblick aus die Ereignisse des letzten Jahres die VereiuignugSschwärmer in Athen nnd auf Kreta davun überzeugt haben tonnte, daß sie in absehbarer Zeit keine Erfolge zu erhoffen haben. Die Vorkämpfer der Vereinigung haben das meiste dazu bei» getragen, daß der türtische Rechlsbesitz mm gerade durch ein Votum der Schutzmächte neu gefestigt ist. Eine ehr» liche Verständigung mil der Türtei würde den Griechen im Königreiche, wie aus Kreta greifbare Vorteile ge° währen, die vollen Ersatz bieten würden für den Ver» zicht aus romantische Pläne von denkbar geringstem prak-lischeil Werte. Von den Schntzmächten habe man nichts mehr zu erwarten. Sie können die Schützlinge nur nach Möglichleil vor den verhängnisvollen Folgen der eigenen Unvernunft behüten. Das ist bisher geschehen, den Nutzen davon halte lediglich die verjüngte Türlei, die durch ihre Mäßiguug eilten bedentsamen prinzipiellen Erfolg errang nnd sich erhöhtes Ansehen in Enropa erwarb. Der amerikanische Nationaltongreh zur Erhaltung der Naturschätze in St. Paul Hal sich nach Annahmr einer Resolntiou verlagl. In ihr wird geniäs; den Forderungen Roosevells die Controlle der Naturschätze des Bandes durch die Zentralbehörde befürwortet. Man hat sich bemüht, auch den Präfidenten Taft znr Unterzeichnung diefer Rejolulion zu gewinnen. Doch trotz feines lebhasten Inleresses für die Bestrebungen des Kongresses war er fiir diefen Beschlnß nicht zu haben, da dieser, auf Grund des Roosevellschen Antrages, die Übertragung der Kontrolle an die Zenlralgewall fordert, während Taft aus dem alten Standpunkte verharrt, daß dies Sache der Einzelstaaten sei. Tagesneuigteiten. — (Die Haare als Erhalter des Lebens.) Man braucht nur an die biblische Erzähluug von Absalon zu deuten, um ein Beispiel dasür zu haben, daß Menschen durch ihre Haare nins Lebeil lommen können. Solche Fälle find auch aus dem modernen Gelriebe belannl, ixnn von Zeit zu Zeit liest mau immer wieder davon, daß Arbeileriunen mit ihren Haaren ill Mafchüien geraten ulld dadurch den Tod oder zum wenigsten schwere Verletzungen erleiden. In der Vollssage, aber spielen die Haare merkwürdigerweise die Nolle von Bebens» erhalleru, denn sie gelleil als ein Sinnbild von Krasl nnd Slärle. Wcnn damit anch die Sitte, sich von einem gclieblen Menschen eine Haarprobe auszubewahren, in Zusammenhang gebracht wird, so dürste dao freilich nil-richtig feiu, weil, abgesehen von der Schönheil, die daS Haupthaar für das Auge und für das Gefühl häujig ucfitzl, dieser Teil des Körpers eine fast unbegrenzte Haltbarkeit hat und wahrscheullich deshalb znm Anoenlen gewählt wird. DaS berühmteste Beispiel jur deu Glan» oeil au die Kraft der Haare ist natürlich Simfon, aber anch in den Schriftstellern deS allen Griechenland nnd Italien schll es nicht an Bekundungen derfelben All» jchauung. Iillmer wieder lrifft man auf die Vorstellung, daß oas Leben oder das Wohl eines Menschen, gleich-viel ob Mann oder Fran, der mil besonders schöllen Haaren begabl ist, von diesen in Abhängigkeit fleht. Es ist wohl auch richllg, daß die allgemein betauule Redens, art „felll Leoeil hängt an cinem Haar" von diesem Aber» glanben herzuleiten lst. Der seltsamste Fall, in dem der Mangel an paaren zur Todesursache wnrde, ist der des berühmten Tragöoieiidichlers Aeschylus, der im Alter völlig lahl geworden war. Er soll auf die Weife ums Gebell gekommen fein, daß ein Adler, der eine Schild» lröte erbenk'l halle, diese auf feinem Kopf zerschlagen wollle, »veil er die Billardkugel des armen Dichters snr einen Felsen hielt. Wenn dlese Überlieferung wahr lst, so verdlenle Aeschylus wegen dieser Todesart allein be° rühml zn werden. — ^Vergiftet, erschossen und ertränkt.) Alls dreifache Weife hat fich ein lebensmüder auf dem Muggcljee ums Lebeil gebracht. Voll einem Bootsverleiher halle er sich ein Ruderboot gemietet und war damit tief ill dell See hineingefahren. Die Insasfen anderer Boote be» ubachtek'n, wie der Fremde ein Pulver aus der Tafche Hervorholle uud es zu sich nahm. Unmillelbar oarans zog er eineil Revolver aus der Tasche; sich an den Rand des Booles stellend, jagte sich der Selbstmörder eine ttngel ill die Schläfe. Er stürzle ins Waster und lain nicht wieder zum Vorschein. Erst nach längerer Zeil tonnte die deiche des lebensmüden geborgen werden. — ^Tlcre "Is Gehilfen von Verbrechern.) Der moderne Verbrecher zwingt alle möglichen Tiere lu feine Tiensle. In Paris ist jüngst ein Erpreffungsverfuch mit Brieslaubeli ausgeführt wordeu. Ein reicher Kaufmann crhiell emen Drohbrief, in dem er aufgesordert, wurde, 4000 Fraukeu zu bezahlen, um zu verhmdern, daß mall strafbare Dinge, die er begangen haben solle, bekannt mache. Über die Arl, in der er diese Summe bezahle» sollte, war hinzugefügt, innerhalb der nächsten Tage wnrde er eineil Kasten mit vier Brieftauben belommei^ er folle jedem Tier eilte Taufendfrankennote unter dein Flligel befestigen uud dic Tauben dann auffliegen lassen. Tie Tauben kamen auch richtig au, jedoch der Kaufmann übergab fie der Polizei, uud es gelang, den Besitzer und Erpresser ausjiudig zu machen. Auch dem Hunde weis; der Verbrecher neue Fählglelten abzugewiuueu. So soll jüngst in Bndapefl e,n Verbrecher mil einem lleinen .^ilndchen emen Juwelier beflohleu habeil. Er kam in em Geschäft und oefichtigle zufamme» mit dein Besitzer verschiedene Koflbarlellni, dle ill Nebenränmen unler» gebracht wareu, lvährelld das Hündcheli in dein Ladeil selbst znrüctblieb. Als der Herr mit dem Huude weg» gegangen war, bemerkte der Juwelier, daß verfchiedeue Juwelen fehllen. Die Unlersnchung des Falles ergab dalin, daß oaS Hüildchen daraus abgerichlel war, Edel» fleiue zu verfchlncken. — 1Au6 dem Zllhleubuche der Natur.) Die Erde legl auf einer emmallgeu Reise uul die Sonne einen Weg von U^4 Millionell Kilometern znrück. Eili Mensch, der das patriarchalische Aller von 100 Jahren erreicht hat, ist also während seines Lebens mit der Erde eine Slrecte von sasl einer Billion .^ilomelern durch den Weltraum gesahren. Das menschliche Herz macht ill einem Jahre über 3U Millionen Schläge. Ill jeder Minule unseres Lebens sterben uud erneuern sich in uuferem Blute 175 Millionen Blnlkörperchen. ^ie Zahl der Hautalmnngsdrüsen ullferes Korpers beläufl sich auf mehr als zwcl Millionen; ferner besitzt nn>er Körper nber ^!00 Knochen von verscliiedener Größe und Form, dazu über 500 Muslelu, deren jeder dnrch Blnlgesäße ernährt nnd dllrch Nerven regiert wird. — (Der Fesselballon als Schwebebahn.) Ill dell letzten Tagen des August wurde m der ansblnhenden llalieuischen Stadt Viareggio ein eigenartiges Verkehrs» mittet der Ossentlichteil uvergebcn, ein an eiilem Seil lausender Fesselballon, der die Küste von Viareggio mit den Gipfeln der Apuaner Alpen verblnoel. Dle Ballon» halle beslildel sich außerhalb der Sladl. Bei ihr beginnt ein U00 Mcler langes und ^!7 Äcilliiileter dicles Trahl» sell, das mil einer Sleiglmg von 40 v. H. zuul Gipse! eines der Berge läufl. ^ie Fahrl des Ballons von der Haltestelle aus aus den Berggipfel geht ziemlich einfach vor sich. Der Ballon ist durch Rollen mil dem Seil ver» bunden, und zwar so, daß unter diesem die Gondel hängt, die außer dem Steuermann sechs bis sieben Per» sonen aufnehmen kann. Aufstieg wie Rückfahrt werden durch sechs felbsttälige Bremsen geregelt, außerdem er> Die schöne Amerikanerin. Roman von Erich Eben st ein. (9. Fortsetzung.) (Nachdruck »erboten,) „Ah — er kann mich nichl vergessen, was meinst dn, Lucy? Wenn er zehumal eifersüchtig wäre..." Die Mulattin wiegte uuruhig den Kops. „Wer weiß? Höre Mabel — du weißt bloß, daß der Baron in dem Augenblick bei dir eintrat, wo du mit Will voll allen Zeiten sprachst und ihn bei deiner Liebe beschworst —" „Ja, ja, und Götz zog sich sosorl zurück, ehe ich ihn zurückhallen kounte. Aber ..." „Was dn »ichl weißt, ist, daß er im Garten auf Wüt wartete, »lit ihm eine heftige Anseinandersetznng hatte und dann, in seiner Gesellschafl verschwand. Ulld abends..." Mabel packte Lney an der Schulter. „Und das hast du mir nichl gesagt?... O, darnm also komml er nicht mehr!" Sie war kreidebleich geworden. Ruhelos wanderte die schöne Fran in dem Zimmer ans uud uieoer. Ill ihren granen Angen lag ein starrer düsterer Ausdruck. Endlich blieb sie wieder vor der Mulattin stehen. „Aber als Witt dann spät abends unerwartet wie» dertam, sagte er lein Wort —" „Halte er da denn überhaupt Zeil, elwas zu sageu? Vesiuuc dich doch, Mabel! Vielleicht wollte er dir eben über jene Unterredung mit dem Baron be> richten, aber . . ." Mabel suhr schauernd znfammen und «nachte eine hastig abwehrende Gebärde. „Wenn dll mich licb hast, so sprich nichl von die» fein Abend, Lucy", sagte sie verstört. „Nie »lehr! Es war eine schlimme Stunde — ich will sie vergessen. Mir graut ..." sie starrte abwesend vor sich hin und suhr dann mehrmals über die Slirn und Schläfen. Ihre Züge nahmen einen grübelnden Ausdruck all. „Wenn ich wüßte — bestimmt wüßte —" Dann schüttelte sie energisch den Kopf, „nein, ich darf nichl sprechen, er tünnle . . . feine Rache wäre furchlbar... O Luey, was war das für ein Abend!" Lucy lrat dicht all fie heran. Ill ihreu groben, männlichen Zügen fpiegellen sich Angst und Unrnhe. „Nein", murmelte sie, „du darfst nicht sprechen. Tu weißl von nichts . . . man würde dir auch nichl glaubeil ulld ... die Folgen könnten schlimm werdeil." Mabel antwortete nicht. In diesem Augenblick trat Veppo, ein Verwand» ter Lucys, der seit eiuem halben Jahre bei Mabel Heil-derson als Lakai diente, ein. Er stammte aus Eefalu, mochle etwa 17 bis 18 Jahre zählen uud halte einen lislig verschlagenen Ausdruck in seinem gelblich bleichen Gesichl. Er brachle seiner Herrin eine Visileukarle aus eineui silbernen Tabulell. „Der Signor läßl fragen, ob Signora ihn empfangen wollen?" Mabel halte nur einen Blick aus die Karte ge» worsen, als ihr Antlitz sich mit einein Schlag ver» änderte. Ein Strahl freudigen Trinmphes brach aus ihren Augen, iudem sie Luey die Karte zeigte. „Er — Baron Götz! Siehst du wohl, daß ich recht hatte?" Luey schüttelte unficher den Kops nnd blickle scheu zur Seile. Fast schieu es, als sei ihr dieser nurrwar» lele Besuch uicht augenehm. Jedenfalls kam er ihr eher beunruhigend als erlösend vor. Mabel aber stand mit strahlendem Lächeln vor dem Spiegel und musterte ihre Toilette. „Mein Herz klopft, ach, ich liebe ihn! Ich liebe ihn", dachte sie freudig bewegt. „Und diesmal ist's Ernst!" „Führe den Herrn Baron in den Salon nnd sage, daß ich sofort erscheinen werde," sagte sie über die Schulter zurück. Beppo verbeugte sich und ging. VI. Nie war Mabel Henderson so hinreißend schön go wesen als jetzl, wo sie mit strahlenden Augen, ein bezaubcrudes Lächeln um die vollen, blutrulen Lippen, den Salon betrat. „Endlich — endlich lommen Sie, lieber Freund..." sagte sie mit weicher Stimme, beide Hände zum Gruft ausgestreckt. Aber das weitere blieb ihr in der Kehle stecken; sie verstummte, ließ die Arme schlaff herabhängen und starrte den Mann, der sich langsam vo», Fenster ab nnd zu ihr zuwandte, bestürzt an. War das denn Daniel Götz? Wohl war es die schlanke, vornehme Gestalt, die» selben dnnklen Angen, dieselben edlen blassen Züge, derselbe feine schmale Mnnd mil dem dunklen Bart. Aber der Ansdrnck dieses Gesichts war gramvoll und düster, der Blick verstört, unsicher, ohne Spur der einstigen Liebe. Ein nnabänderlicher Entschluß prägte sich in jedel Linie des Gesichtes aus. Mabel Henderson fühlte, wie ihr ein Schauer über den Rücken lief. „Er liebt mich nicht mehr," dachte sie entsetzt, „was ist mit ihm geschehen?" Und im selben Moment cmpsand fie selbst, w"' lief und leidenschaftlich ihre Liebe für diesen Mann war. „Nein — es gibl kein Glück mehr im Leben für nnch ohne ihn . . ." fast hätte sie es laut geschrien. Sie preßte die Hände ans oas wild schlagende Herz uild sah ihn beklommen fragend an. Einen Augenblick lauchwi ihre Blicke ineinander und im nächsten schon glitten sie hastig und scheu von-einander ab. Laibacher Zeitung Nr. 208. 1899 ______________14. September 1910. möglichen es noch zwei Handbremsen, jederzeit die Jährt zn stoppen. Ein Motor von 12 Pferdelräslen, der ms Schiff eingebant ist, gibt den Antrieb bei der jeweiligen Abfahrl. ^er Flug des Ballons, der an dem Seil mil einer Geschwindigteit von 30 Kilometern aufsteigt, Nllnmt sich ganz malerisch aus; er schweln mil gleichbleibender Sicherheit ülxr Gipfeln lvie Abgründen. Ans-gedachl ivnrde dies eigenartige Verlehrsmlltel voll deln Kapitän Frafsinelli nnd dem Ingenieur Porri»Lodi zn Mailand. — Mefantenmalcr.j Schon ein Gang dnrch die Elesantcn°Slälle eines Rajahs genügt, nin von dem märchenhaflen Reichlnm die>er iildischen Fürsten einen Begriff z,l geben. (5s ist leine Seltenheit, daß ein Rajah in jeinen prächtigen Ställen über l00 Stück Elesanlcli nehen hat. Eo fllld incisl besonders schölle, vornehme Exemplare, nild ein einzelnes Tier lostet ost 12.00>» Mart lind mehr. Voll weit höherem Werte ist aber meist das Gala°Kostüm, das diese gewichtigen Dickhäuter bei festlichen Anlässen ans ihrem imposanten Körper tragen. Funkelnd in Diamantenpracht, mil gold» durchwirkter Schabracke, kostbarem, tuilstvollenl Trag-jessel, niit edelsleinbesetzteln Zalilnzeng zieht dann d^r >urstliche Elefant eilcher. Ulld die>e blendelide Pracht, die eill vermögen darstellt, ist noch nicht alles, womit oer Rajah seine Elefailleil schnliictl. Er läszt ihllell bei leslüchlil Gelegenheiteli außerdem noch eine andere, recht originelle Verziernng ailgedeiheil. Unter der kleinen Armee von Angestellten, denen die Wartung der fürstlichen Tlere obliegt (jeder dieser Rnssellräger braucht ungefähr 12 Mann Bedieniing) gibt es nämlich stets auch eine Allzahl von „Elesantenmalern". Diese Kunst» ler habell das Vlml, den Körper der (Elefanten all jenen Stellen, wo ihn die kostbaren Verhänge nicht verdecken, mil phantafievollen Arabesken »lld wohlgejalligen Or° namenlen zu benlalen. Ihre Ausgabe ist mchl lelchl. Da den Elefaulen, ihrer fönstigen hohell Illlelligenz znm Trotz, das VerslaildniS zur das verschönernde Wirten der ztünstkr abgeht, legen sie bei den „Sitzungen" sehr wenig Geduld an den Tag, nnd so haben eS denn die Maler melsl mit einem recht beweglichen Malgrund zu lull. Auf dlefer lebenden Leinwand dle geschmackvollell Zeichnungen ln symmelr, scher Weise anznbrlilgen, erfordert eine hervorragende Gewandtheit lind viel Ersah° rnng. Eiil luirklich geschicller „Elefanlenmaler" ist daruln ill ^ndiell eine sehr gesnchle straft. — (Ticranetdotrn.) Voll fellsamell Tiersrenndschas» lell weiß der Afrilareisende Radelifje Dugmure, der sich auch in den Spuren des Deuljcheu Schillings als Pholo» graph der wilden afrikanischen Tierra>!,en »lit Erfolg ver» >nchl hat, zu erzählen. Aus seinen Zügen durch die Wildnis deS schwarzen Erdteiles hat Dliglnore eines Tages in der Wildnis ein seltsames Paar getroffen. Es bestand aus einer Antilope und einem A>sen, die sich zn Schul) und Trutz zusammcngesunden hallen nild nch im Kalnpfe gegell gemeinsanle feinde gegeilseilig ohne Frage unterjllltzen. Die Antilope war lrgmdwie eliimal schwer verwundet und infolgedessen von ihren Arlgenojsen, die sie dnrch diese Verwundung in Gefahr brachte, verstoßen worden. In ihrer Ein>amteil nun hatte slch zu ihr der Asse gesunden, und als Radelilse Dngmure >le beobachtete, wandelten sie selbander iil deni lroaellen Bett eines Baches einher. — Eines der sür dell Jäger gefährlichsten Tiere Afrikas ist das Harlebeefl, lind zloar wegen seiner (Eigenschaft als Warner der ailde-ren ^iere. Das Hartebeest ist ständig anf der Wacht vor Gefahren und luenn es nill feinen unheimlich scharfen Augen dell Jäger entdeckt hat, fo macht es foglcich die andereil benachbarten Tiertrupps aufmerksam. So pürschte Dugmore eines Tages anf einen Trupps Zebras, der lhm entgegentmn. In diesem Augenblicke passierte eine Herde Hartebeeste die Hebras, passierte Dngmore und ist im Begriff am Horizonte zn ver-chwinden, als Dngmore, der fich »oieoer sicher suhlte, eine Bewegnng »lachte. Im selben Momente hallen die Harlebeesle an. Sie sehen Dugmore und jehen die Zebras, die sich dem Standorte Dngmores nähern. So-gleich hallen sie Rat miteinander nnd entsenden zwei von ihnen, die gesährdelcn Zebras zu warnen. Iil einer Ent-scrnung von nicht mehr als 60 Schrill galoppieren die beiden Warner vor Dngmore vorbei und stoßen, als sie die Zebras erreichen, eine Art von Gebrüll aus. Im nächsten Augenblick sind Zebras nnd Harlebeesle ver> schwnnden. Das Verzwickteste an der Sache, so sagt das ^ „Journal des D^bals", das diese Geschichte nach Dng» murv erzählt, ist dabei der Umstand, daß das Hartebeest! ill seinem Äußern diese Schlanheil gar nichl erwarten läßt. In der Suahelisprache ist die Bezeichnung für Hartebeest Kongoni, und wenn die Neger nach einem ^ Synonym für unser denlsches „Esel" oder „Rmdvieh" ^ fuchen, so sagen sie dafür — „Kongoni"! — (Cin Krankenhaus für Fische.) Krankenhäuser für Hlülde, Batzen lind andere Haustiere gibt es längst, aber eill Krallteilhaus für Fische? Das Aquarllnn ln Ne>ol)ork hat sich tatsächlich ill der jüngsten Zeit, wie der „Seicnlifie American" berichtet, ein Kranlelihans sür Fische angegliedert, iil dem hauptsächlich die loslbaren Bewohner des Wassers behandelt werden, die das Aqua-rlum selbst beherbergt. Es handelt sich um Fische, die man in Kranlheilssällen entweder deswegen zu heilen trachtet, weil sie sehr lener sind, oder um Tlere, mit denen gerade biologische Unlerjuchuugen angestellt werden, zuweilen auch nur um kranke Tiere, die von dell geslinden getrennt werden müssen, damit sie diese nichl anstecken. Die einfachste Art der Behandlung, der dle tränten Fische in diesem Fischkranlenhans unterworfen werden, i>l dle „Süßwasserlnr" und die „Seewassertur". Manche Fische erholen sich nämlich von leichten Krank» heileil scholl, wenn man nur ihre Lebensweise ändert: Flnßsifche werden demnach ill Seewasser gebracht, wobei man den Salzgehall des Wassers allmählich erhöhl, bis sie in reinem Seewasser lrben tonnen; umgelehrt wird den Seefischen allmählich das Salz entzogen. Das Fisch-tranlenhaus in Newyort hat jedoch auch eme chirurgi>che Abteilung, in der zuweilen ziemlich >chwierige Operationen ausgeführt werden. Die Schwierigkeit liegt Haupt-fachlich darlll, daß während der Operationen wenigstens die Kiemen des Tieres unter Wasser bleibell mnssen. Viele Fische leiden an schwammigen Wucherungen, die sie sich durch heftiges Anrußen an die Glaswandungen ihrer Behäller zugezogen haben; andere Wucherungen entstehen durch parastllsche Pilze. Zuweilen genügt eme Behandlung mit Mediiamenlen, z. B. mil Formol; wenn aber eine ^peralion nölig wird, muß der Chirurg eine fehr sichere Hand haben. Unter Wasser muß er dell Fisch lllll der einen Hand ergreifen und nnl der anderen die Operation all dem schlüpfrigen, zappelnden Körper ausführen tonnen. Zuweilen kommt es vor, daß eine Pnnllion der Schwimmblase vorgenommen werdeil muß. Wenn ein Fisch zu rasch aus dem Wasser heraus» gezogen w^rdcn ist, nimml er zuviel !^usl aus, ohne vor» her die enlsprechende Wassermenge aus seinem Körper entfernt zn haben; dann versagl die Schwimmblase, nnd man muß sie, falls Massage nuhl hilst, mit einer Radel an siechen, nm die überschüssige ^uslmenge ans der Schwimmblase zn entfernen. Die Chirurgen des New» yorter Fischtrantenhauses scheinen bereits eine ziemliche Geschickllchleit im Umgänge mit ihren Patienten er« reicht zu haben, denn jüngst hat mau unt Erfolg an einem fn»> Fuß langen Haifisch Wucherungen enl>ernl nnd außerdem an einem Aal eme Hanlübertragulig vorgenommen. — lÄazillenfreie Aanknotcn.j Der allen National Bant of Spotane in Washington gebührt der Ruhm, die ersten antiseptischen, bazillenfrelen Banlnotcn aus» gegeben zu haben. Während das Schatzamt der Ver» emigten Staaten noch Versuche anstellt, ist ihr die Spo» lane Bant mit ihrem gesun0heilögemän.en Gelde znvor-gelumlnen. 5l».000 Dollar ill Noleil, die soeben von der Ban! veransgabt lvnrden, siild lnit einer Farbe gedrnckt, ^ der reichlich i,tarbolsäure hmzngefetzl ist. Auf die>e Weise ^ silid die Geldscheine mil emem Mittel versehen, das ans ! die meisten schadlicheil ^teiiile vernichlend lvlrlt. — ^Das lllelierleiden.) „Ich höre, Dotlor, daß »lein Frculld Broivu, deli Sie fu lange aus eine lieber» trailtheit behandelt haben, an einem Magenleiden ge° l florben ist," >prach ein Patient des Arztes. — „Glauben ^ Sie nicht alles, was Sle hören", erwldcrte der Dultor. „Weliil ich jemandeil auf ein ^eberleidcn behandle,, >o stirbt er all einem ^eberleiden." Mal- mW Prouillztal-Iltachlichteu. Tätigkeitsbericht der Aufforstullgskommission für daS itarstgebiet des Herzogtums ilraiu für das 1.1!)0!). 1. Au f so rst un gs bc t r l e b. Die Einleitung der Aussorslungsarbeilen, init Aus» schluß jener des Wippachlales, ivo die tlimalischen Ver» hällnifse giinstlger wareli, war dnrch die bis fast Ende März dauernde Schneelage beeinlrächligl. Die hierauf folgende Mlllnrperiude hatte jedoch günstige Wiltcrungs» verhältllisfe, fo daß die wenigen Regenlage, an welchen die Arbeit ruhen mnßle, auf den Fortgang der Millur-arbeiten leinen wefenllichen Einflnß ausübleu. Die Verpflanzungsarbeilen erslrecklen sich bis in die, zweite Hälfte des Monates Mai. Eine Abkürzung der Milturpcriode tonnte aus dem Grunde nicht herbei» geführt werden, weil auch im Berichlsjahre die Arbeiter» >lände aus einzelnen 5tullurobjetten, trotz der gewährten höheren ^iöhne, noch immer ungenügend waren. Wenn dle Allzahl der Arbeiter dennoch cine etwas höhere war, so ist dies nur dem Umstände znznschreibcn, daß nach Beendignng eines jeden Objelles die dabei beschäfligl gewesenen Arbeiter mit möglichster Beschleunigung ans° oezahll wurden, wie es bei anderen Unternehmungen der Fall ist. Auch die geringeren Banarbeiten aus den Südbahnstrecken nahmen nichl mehr so viele männliche Arbeitslräfle in Anspruch. Um den Gesamlarbeilsplan möglichst rasch bewältigen zu tonnen, mußten lvie im Vorjahre die Arbeitsfelder vertleinert, deren Anzahl vermehrt und über das ganze Operationsfeld entspre-chend verteilt werden. So wnrden zehn Arbeitsgebiete gebildet, mit deren Leitung die sechs Waldhüler der ^ommission und vier Bezirlssörsler betraut wurden. Die aus die Kullurperiode entfallenden vierzehn Regenlage waren für das Gedeihen der ausgeführte!» Anpflanzungen von großem Vorteile, so daß die Pflanzen gut gegriffen haben. Außer den Nenaufforflnngen und Nachbesserungen gelangten in einigen Karsltnlluren, die dnrch Schnee» brnch lückig geworden waren, Zwischenbaue mit ver« fchiedenen ^anb» nnd Nadelholzarle» znr Ausführung. Die Durchführung fämtlicher Ansfurstungsarbeilen erfolgte ausschließlich im Frühjahre nnd ill Eigenregie. Die N e u a u f fo r st u ll ge >l, welche zngnnslen der Nachbesserungen eine Einschränkung erfahren muß» lell, erstreckten sich aus eine Fläche von 78,64 Hetlar liegen 104,8 Hektar des Vorjahres). Hiezu wnrden 60^.000 Stück Pflanzen verwendet, und zwar 532.W0 Schwarzföhren, 4U00 Fichten, 14.000 Tannen und 52.000 Schwarzerlen (für das Rulschterrain Mjat bei Petelinje). Die Kosten hiefür belaufen sich ans 5734 X 81 1i, so daß sich die Verpflanzungslosten pro Hektar aus 72 X i)!^ li uild pro Mille Pflanzen auf 9 X 5^ u (gegen» über 68 X 17 b, bezw. 9 X 22 Ii des Vorjahres) stellen. Für die N a ch besser u n g der Kulturen wurden insgesamt 1,441.200 Stück Pflanzen (gegenüber 1,203.000 Stück des Vorjahres) verwendet, und zwar l,264.000 Schwarzföhren, 166.000 Fichten, 7200 Lär» cheil, 1000 Weymuuthstiesern und 3000 Schwarzerlen. Für diese Nachbesserungen wnrden 11.802 X 54 b. verwendet, so daß sich die Kosten des Versehens von tan send Pflanzen auf 8 1v 18 li (gegenüber 8 X 14 1i des Vorjahres) stellen. Der Z w i sch e ll b a u in älteren Schwarzföhren» l'nlluren behnss deren Übersührnng in Wirtschaftswald dnrch Anspslanzung edlerer Holzarten oder zur Erzie-hnllg von Mischbeständen wurde auf einer Fläche von I I,6 Hektar ansgesührt. Hiezu wurden 58.050 Stück Pflanzen verwendet, und zwar 4l.l)«l) Fichien, 3 Lärche», j l.UOO wichen, ^150 Ahuine u«d 800 Nc und pro Mille Pflanzen auf 9 X 27 I>. Für die Durchführung der Karslausforstungen iin Berichtsjahre N'urdeil daher insgesamt 2,101.250 Stück Pflanze» verwendet, nnd zwar l,796.0l)l» Schwarzsöhren, 211.000 Fichten, 10.200 Lärchen. 14.000 Tannen, 1000 Weymonlhskiefern, 11.600 Eichen, 2150 Ahurne, 55.000 Schwarzerlen und 300 Weißbuchen. Die Gesam t kosten der im Jahre 1909 aus-geführten Aussorslungcn belaufen sich exklusive den Ver» Wallungsauslagen ans 22.855 X 5 1i. II. P flanzenbeschaff ung. Die zur Durchführung der Aufforstungen erforder» lich gewefeneil 2,101.250 Stück Waldpflanzen wurden bezogen: 1.) Aus dem staatlichen Furstgarten in Gradi^öe 1,533.000 und aus jenem in Werschlin 11.000, znsam-men demnach 1,544.000 Stück Pflanzen gegen Ersah der Aushebe», Verpackungs- llnd Zufllhrsluslen znm Südbahnhufe von 1 1< pro Mille Pflanzen. Hievon waren: 1,260.000'Schwarzführen (darunter 69.000 lor» fische Föhren), 211.000 Fichten, 10.200 Lärchen, 55.000 Schwarzerlen, 7400 Eichen und 400 Ahorne. Der Transport dieser Pflanzen zu den verschiedenen Eisen° bahnslationen am Karste wurde, wie bisher, von der Südbahn kostenfrei ab Laibach besorgt. 2.) Aus der in Bewirtschaftung der Karstaufsor. stuugskummissiun stehenden Saalschule auf der „Osoj-niea" bei St. Peter 19.600 Stück Pflanzen, nnd zwar 14.000 Tannen, 4200 Eichen, 300 Weißbuchen und 1100 Ahorne. 3.) Wegen unzureichender Pflanzenvorräte aus Privalsaatschulen angelaust 524.000 Schwarzführen und von diesen Saalschulen überdies geschenkt: 12.000 Stück Schwarzführen, 1000 Weymouthskiefern und 650 Ahurne, daher zusammen 537.650 Stück Pflanzen, welchr von der Südbahn zu bedeutend ermäßigtem Tarifsätze bis St. Peter befördert wurden. 111. Kulturschäden. ll) Kul t u r b rä nde. Im Berichtsjahre sind fünf Kulturbrände mit einer Fläche von 1,1698 Heltar uud einer Schadenssnmme von 128 1v 28 li vorgelom» men. Die Wiederauffurslung dieser kleinen Brand» flächen wird im Frühjahre 1910 erfolgen. t>) I n sett en schä de n waren im Berichtsjahre »nr in sehr geringem Maße zu verzeichnen. Aus den Kullurobjelten „Stra^iea" und „Sleme" in der Sleuergemeiude Durnegg und aus den Objekten „Vol«ji Hrib" und „Ahatz" der Steuergemeinde III.-Feistritz ist, wie im Vorjahre, auf einer Fläche von zirka 30 Hektar die kleine Kiefernblattwespe (I^,i)!l.v!-N5 1)lui 1..) slellenU'eise ansgelreten. Der Kieferillriebwictler (Mtinia buaiiüi^ >V. V.) ist in jungen, ans nngünfti» gen Standorten stockenden Schwarzföhrenkulturen nnr sporadifch vorgekommen. Eine weitere, wenn auch ge» ringe Verbreitung erfuhr das Vorkommen des Pinien-prozefsionsspinners (<-!^eti^^ulni)!l i)i,t,^o<:lnnlM V.), Welcher bisher auf die Karstlulturen des Wippachiales und diejenigen der Stcuergemeinden Präwald und Ga» ber^c beschränkt war und »nn ans vereinzelt in den längs der kraiinsch »lüslenländischen Grenze in den Steuergemeinden Sinadule ulld Ober-Vrein befindlichen Kulturen beobachtet wurde. Auf einer Fläche von 0,5 Hektar der Steuergemeinde Wippach ist das Austrcten des Weißpuntt-Rnsselläfers (I'i^äc^ nodule I^ldr.) konstatiert »oorden. Der Maitäser, welcher in einigen Gegendell des Karstes im Berichtsjahre ein Flugjahr hatte, verursachte an den Eichellbeständen nnr durch Kahlfraß der Betäubung einen Schaden, während die Engerlingsplage erst in den Nachjahren sich zeigen wird. Für alle diese Schädlinge wnrden die üblicheil Ver-tilgungsmaßnahmen ergriffen und durchgeführt. o) Wildschäden wurden nur an den unter» bauten Nadel- uud Lanbholzpflänzlingen vereinzelt konstatiert. ä) Pilz schaden. Die im Tätigkeitsberichte für das Jahr !908 ausgesprochene Befürchtung, daß einige Karstkulturen in der Sienergemeinde Durnegg von der Schüttekranlheil befallen wurden seien, erwies sich als nicht zutreffend. Die auffallende Brannsärbung der Schwarzsöhrenpslanzen dürfte daher auf einen lokalen fehr starten Spätfrost und auf die Folgen der Dürre, un Jahre 1908 zurückzuführen fein. Der E i ch c n m e h! l a n, im Vorjahre nur sporadisch ausgetreten, wurde ans jungeil Eichenpslanzen und Stockausschlägen nun allgemein beobachtet und brachte die jungen Triebe zum Absterben. o) E leme n t arere ign i sse. Unbedeutende Schneebriiche sind nur aus den Objekten „Osojniea" der Steuergemeinde Sevee und „Kal" der gleichnamigen Steuergemeinde zu verzeichnen, auf welchen insgesamt 134 Schwarzföhren mit einem Kubikinhalte von 5,02 Kubikmeter geräumt werden mußten. Auf den sonstigeil Karstkultureu lamen Schnee, und Eisbrüche nur an vereinzelten Bäumen vor, lrotzdem im Winter 1908/09 bedenlende Schneemassen gefallen waren. IV. Vorlehrnngen znm Schnee uud zur Pflege der Aufforstungen. S ch u tz m a ll e r n u n d °g r ä b e n. Zum Schnee gegen Weideschäden und Kullurbrände wurde auf dem Objekte „KMina nnd Neverte" der Sleuergemeinde Ko^ana eine Trockeilniauer in der Länge von 248 Metern uud 1 Meter Hühe, ferner aus den Objekten „Jeru.^, „Nad Lozo" und „Pogan" der Steuergemeinde Pal. Ferner wnrden die bestehenden Schntzmanern anf dem Objekte „Mala Gura" der Steuergemeinde Ober-Vrem ill einer Länge von 144 Metern und dicjcnigcn längs» der Bahnstrecke St. Peter-Oberle5e5e ill einer Länge voll 982 Metern und mit einem Koslenauswande von l97 k 40 li repariert. Die Auffrischung der vegetations» los zu haltenden Feuergräben, die längs den Bahnstrecken Adelsberg-Prestranet und St. Peter-Oberle^e angelegt wurden, beansprnchten einen Kostenaufwand von 352 lv 50 l>. Zn den Herflellungen längs der Bahnstrecke hat die Sudbahn einen 50 Aigen Beitrag geleistet. D u r ch s o r st u n g e n wnrdeil alls dem Objekte „Salzerknllur" der Sleuergenleinde Zagorje und aus den Objekten „StraÄca" und „Grabell" der Stener-gemeiude Durnegg vorgenommen. Die angefallene Holz-»naffe betrng zirka 45 Kubikmeter Führenstangen llnd 35 Ranmmeier Aslholz. Obloohl sehr viele Föhrenkullnren schon ausläute-rungs- uild dnrchsorstuilgsbedürslig sind, kann diese Pslegemaßnahme loegeil passiven Verhaltens der Kulturbesitzer und Arbeitermangels leii>e,r nicht durchgeführt werden. Dasselbe ist auch bei den Ausästungen der Fall, welche zur Vorbeugung von Kullurbränden immer dringender werdeil. Die Kommission kann diese Maßnahmen jedoch nicht auf ihre Kosten vornehmen, da ihr hiezu die Mittel fehlen. Nutzungen. Auf dem Objekte „Ser^ije" der Steuergemeinde Alldirnbach und auf dem Objekte „Ko^ana und Neverte" der Sleuergemcinde Korona wurde die Vewilliguug zur Entnahme von Wacholder-standen gegeben nnd es wnrden insgesamt 54 Raummeter solcher Standen entnommen. Die Grasnutzungen in den Karsttultnren wurden von den beteiligten Besitzern wic im Vorjahre gegell Anmeldung bei den Forsthütern der Karstaufforstungs» lommission vorgenommen. Solche Anmeldungen erfolg-ten ill 22 Gemeinden von 264 Parteien, welche diese Nutzung vorschriftsmäßig durchgeführt haben. (Schluß folgt.) — (Sattttioniertes Landcsgeseh.j Seine Majestät der Kaiser hat dem am 27. Jänner 1910 vom Land» tage des Herzoglnms Kram beschlossenen Entwnrse eines Gesetzes, womit 8 l des Gehetzes vom 4. April 1890, L. G. Bl. Nr. 8, betreffend die Wafserleilungs-auslege für die Landeshauptstadt Laibach, ergänzt wird, die Allerhöchste Sanktion erteilt. — (Fremde Orden.j Seine Majesläl der Kaiser hat gestaltet, daß der Gutsbesitzer Nikolaus Ritter von G u t m a n s tha l» B e n v e n u t i in Ralschach das Kommandenrkrenz des päpstlichen St. Georg-Ordens »nd der Ingenieur Oskar Smrekar ill Mannheim den königlich serbischen St. Sava-Orden dritter Klasse, nebstdem das Ritterkreuz des großherzuglich badischen Ordens Bertholt, 1. von Zähringen annehmen nnd tragen dürfen. " (AuS der Prazis.j Wenn mit einem rechtskräftigen Zahlungsauflrage die Gebühr für eiu in den Ehepalten enthaltenes Rechtsgeschäft, mit einem späteren Zahlnngsanstrage die Gebühr für ein anderes in den-selben Ehepakten enthaltenes Rechtsgeschäft vorgeschrie-ben wird, so kann mit dein Rekurse gegeu den späteren Zahluugsauslrag die in dem ersten ZahlungSauslrage be-messene Gebühr nicht mehr angefochten werden. — Die ill den Ehepakten enthaltene Vereinbarnng, wonach Ans-staltungsgegenslände, an denen sich die Gattin das Eigen-llimsrecht vorbehielt, nach deren Tode dem Gatten nn-entgeltlich znfallen sollen, ohne daß sich die Gattin des ^Befugnisses, diese Schenkung zn widerrufen, ausdrücklich ^ begibt, ist uichl als Schenkung auf den Todesfall zu !vergebühren. —r. > — (Aus dem Voltsschllldienste.j Der k. k. Bezirks. schulrat in Gotlschee hat die absolvierte Lehramtskandi» dalin Fräuleiu Ailna K r e >l zur provisorischeil Lehrerin an der sünftlassigen Volksschule in Milterdorf bei Goltschee ernannt. — (Veränderungen in der trainischen Franziskaner-orbensprovinz.) Als Guardiane wnrden bestellt: Pater Ananias Vra^ko für Stein, Pater Alfons Fur- ^an für Millerburg, Pater Eherubiil Tu^el für Nazaret (zllgleich Psarradministralorj, Pater Kajetan K ogej fnr Görz, Paler Severin K oro ^> ee für Mar° bürg, Paler Adolf ^'adei, für Safnitz iil Kärnten-als Vitare: Pater Kapislran Ferlln für den Heil. Berg bei Görz, Pater Eornelius Petri <^ für Rudolfs-wert, Paler Felix Tavöar für Stein (zugleich als Katechet), Paler Ehrisogon TiiNar für Milterbnrg, Paler Norbert S n ^ n l l für Nazaret, Paler Berard I a m a r für Rann, Paler Alexander V a v P o t i 5 für Görz, Paler Valerian Land ergoll siir Marbnrg, Paler Eleelns H a m I e r sür Heil. Dreifaltigkeit. — Verseht wnrden' Pater Regalalns ('ebnl nach 2ai» bach, Paler Snlvalor Zobee als Snbsidiär nach Lai-bacy, Paler Vladinlir Bobek aus den Hl. Berg, Pater Maxiiilillan Brelih nach Stein, Paler Leonharo Kola e »lach Milterburg, Paler Beuu Strus und Paler Otto Ottavi, beide als Lehrer nach Rudolfs-wert, Paler Fruetuos F r a li k nach Görz, Paler Sale-fins Vodo,>ek als Subsidiär llach Marburg- Pater Ealir.l M edi «, Pater Ollolar A I e.^ und Paier Bla-sins F a r c, n i l llach Brezje, Paler Archangel A PPej als Kalecyet nach Wailsch, Paler Ladislaus Jegli« liach Safilitz. (^. — (Vom Marincpfarramt in Pola.j Durch die jüngst erfolgte Pensionierung des bisherigen Marine->liperiurs, Prälaten Uredniöet, der sich seiner zu-nehmenden Knrzsichtigkeil wegen vom aktiven Marine-diensle zurückziehen mußte, ist der Posten des obersten Ehejs der Marinegeistlichleil frei geworden. Es verlautet nun, daß diese Stelle vorlaufig uicht wieder beseht werden soll, >ondern, daß die Dienstesfnnt'lionen des MarinesnperiorS bis ans iueileres aus andere Organe ansgeleill N'erdeil dürslen. Die Leitung des Marme-psarramles hat seither provisorisch Marinepfarrer Io-haun Knralt überiionlmen, dem auch die Seelsorge-agenden übertrageil worden sind. Die Anssicht über den Marinekindergarlen, der Sitz in der Marlneschlllluui-missiuii uild die aildereu Agenden des frühereil Marine-superiors sollen einstweilen einem höheren Seeslabs-usiizier zugewiesen werden, bis eine geeignete Person-lichteil gesnnden ist, die den vielseitigen nnd schwierigen Ansurdernngen, die an den Ehef der Marinegeistlichteil yeranlreten, ganz zn entsprechen vermag. Abgeseheil voll der notwendigen hohen theologischen Blldnng, muß der M'eilige Marine>uperior sowohl mit den Normen und Pflichten der Mllilärseelsorge, der geistlichen Grund-blichsllhrnng nnd dem Schulweseu vertraut, als auch der drei Sprachen, Deutsch, Italienisch nnd Serbokroatisch in Wort und Schrift volllommen mächtig sein. Es sind Anforderungen, welchen nur wenige Personlichteilen enl-sprechen, deren Rang übrigens hoch genug sein mnß, damit sie an die Spitze der Marinegeisllichleil gestellt werden können. — (Gerichtliches Verbot uu den Hausherrn, sein Haus zu verlaufen.j Der ganz anßergewöhnliche Fall, daß einem Hansbesitzer ans Antrag einer Mletpartei verboten wnrde, sein Hans zu oertaufeu, gelaugte bis vor den Obersten GerichlShos. Einer Mielpartei, die eine große Wohnung anf eine Reihe von Jahren, näm-lich biS znm Novemberlermine 1918, gemietet hatte, halle zu Beginn des laufenden Jahres erfahren, daß der Hausherr im Begriffe siehe, sein Haus zu verlausen. Znr Sicherung ihres Mielanjprncheö stellle nnn die ^ohnparlei bei Gericht den Antrag auf Erlassung einer einstweiligen Verfügung deS Inhaltes, es werde dein Hansherrn verboten, sein Haus zu verlausen, und es werde ihm der Verlauf nur dann gestattet, wenn er dem Käufer des Hauses die Verpflicylnng auferlege, den bis l9l8 abgeschlossenen Mielverlrag anzuerkennen. In erster Instanz wnrde dem Begehreil Folge gegeben, llber den Relnrs des Hansbesitzers wnrde von der zwei» teil Instanz der Antrag ans Erlassnng der einstweiligen Versngnng abgewiesen. Der Oberste GerichlShos hat nunmehr dem Revisionsrelurse der Mielparlel keine Folge gegeben, und zwar mit folgender Begründnng: Das von dein Mieter dnrch den Abschluß des zehn» jährigen Mietverlrages erworbene Recht wider oen Hausbesitzer ist ein von vorneherein dnrch die gesetzliche Bestimmung des § 1120 a. b. G. V. begrenztes Recht. Ans diesem Mietvertrage allein kann er also das Rechl, dem Hauseigenlümer die Veräußerung des Bestand» slüctes zu untersageil, nicht ableiten. Wollte er ein >olcheS Recht gellend machen, dann müßte er behanpten tonnen, dgß ihm der Hansbesitzer zngesichert habe, das Beslandstiicl während der Daner des Mietvertrages nichl zu veräußern. — (Drohende Passiue Resistenz bei der Süduahn.j Aus Graz, 13. d., wird telegraphiert- Der Südbahner-bund, der Österreichische Ei>enbahnbea!Nlenverein, der Expedienlenverein und der Reichsbnnd denlscher Eisen-bahner haben eine Koalition geschlosseil nnd bestehen nnn ans oer Tnrchsuhrnng jener Fordernngen, die im Jahre 1907 von der Südbahngesellichasl zngesichert, jedoch bis heule noch nichl durchgeführt wurden. Gestern langte voll der Generaldirellion an die Personalkommisston eill Schreiben ein, worin es heißt, daß diese Förde» rnngen im Studium sind und in den ersten Ottuber» Wochen bewilligt werden, uud zwar so weit dies oie finanziellen Mittel der Gesellschaft gestatten. Die Ko» alition hielt hierauf eine Konferenz ab, in der der ein» stimmige Beschlnß gefaßt wnrde, sofort der Generaldirel-lion folgende Milteilnng znsommen zn lafsen- „Wen» bis l4. Seplember !9ll>, 6 Uhr abends, nicht bindende und rechtskräftige Zusagen vorliegeil, so werde der pas» five Widerstand ill der erstell Stunde des 15. Seplember alis allen Linien einsetzen." ^ Laibacher Zeitung Nr. 208._______ 1901 14. September 1910. . — snel. ^lus den bei dieser Ge->^»heil liindgemachleil Dateu ergibt sich, daß s,ch diese >>l ihrer Historic allehrwürdige Unlerrichlsailslall, danl "l'M stets stcy erileuerndeii, dem Zeilgeisle folgenden Ver-jUliguilgsprozesse niller der Elternschaft des größte» ^erlranens erfreut. Die Anstalt lveifl cine steigende Frequenz ans- die Schiilerzahl »nachte in diesem Schul-luhre, die vorigjährige Befiicherzahl noch nin ein halbes Hundert überholend, das siebente Hnndert voll, >o daß zu de„ 8 Slammtlaffen volle 1<» Parallelklassen (in den ^slen zwei Klassen ze zivei, in den übrigen sechs je einej ^richtet werden mnjjten nnd die Anstalt somit 18 Massen zählt, wobei in die e r st e Masse allein volle 171 Schuln- Anfnahme fanden nnd anch alle andereil Mafi/n voll bc>el)l sind. ^jnr Unterbringung dieser ^ahl von blaffen mlißlen nallirgelnäß alle versngdareli )1nni!ne des ^ebandeo anSgenü!^l werden, anch solche, die nicht als ^chulzimmer bestimmt sind. Die Schüler verteileil sich uus dic einzelilen Massen folgendermaßen: erste Masse l^ Schüler (in drei Ableilnngen), zweite Masse 1^>> ^n drei Ableilnngenj, die folgenden Massen in ze zwei Abteilungen, und zwar- drille Masse Ul, vierle Masse 73, lüufle Masse «0, sechste .Masse 50, siebente .Mäste 62, achte Mas,e 59. Eingerechnet >ind 1^1 Mädchen als Pri° ^tistiilnen. —in— - jTodeöfall.j In Steinbüchel ist am 12. d. M. ^er pensionierte Präselt des Theresiailnuis Herr Peter ^ ovat im 63. Lebensjahre geslorben. Die Schllljngend 'n Steinbüchel verliert in ihm einen stets hilfsbereiten ^hllätcr. — ^Die Älpenhütten der Settion strain des Zutschen und Österreichische» Alpenvcreines,) nnd zwar ^>s Deschmannhans, die Äiaria Theresia» und die 2icben Eeen°Hülte werden am 16. d., die Vvßhnlle nnd ^ie ^oishülte am 20. d. geschlossen. Die Goliea-Hütle l>lcidl bis Sonntag den 25^ d. bewirtschaftet. Das ^alvasorhanS niller denl Stul ist ständig beivohnl und kWet sich wcgcn sciner beqllemen i^age besonders sür Herbsl° nnd Winlerparlien. Der Nenbail der Mariu ^heresia.Hlille wnrde dnrch das ausnehnieilo schlechte Better im vergangeiien Summer sehr verzögert, so daß, übliche Witterung vorausgesetzt, »loch eiillge Wochen "ben gearbeitet werdell dürste) nnlerdeffen tonnen Ton» eisten zur Kcot in der alten Hütte Untertnnfl finden. " l(5ine Gendarmericpatrouille mit Steinen lie. ^orscn.j Als Sonntag abends eine Gendarmerie-Patrouille nebst zwei Gemeindewachmännern in Unler-^l^ka eineil Trnvp von I!» Arbeileril wegen Ezzedie-^'US beansländcte, lvurde ein Maurerpolier, der sich Ul die Dienslesverrichlungen der Gendarnlerie mengte, öur Ausweisleislung aufgefordert. Da er dieser Auffur-^'rung teiue Folge leisten wollte, wurde er durch die ^endärineriepalronille verhaftet und vorläufig iu den ^emeindearrest abgeführt, ^inil folgten die Exzedenten ^l' G^ndarmeriepatronille bis zum Gemeindeamle nlld ^snchl^,, oen Verhafteten zu befreien. AlS die beiden ^emeindeorgane in it gezogeueil Säbeln den Angriff ab° äMuehrell stuhlen, bewarsen die Vurschen die Patrouille ^>il eigroßen Sleiilen, wobei ein Stein einen Gemeinde» Wachmann ans der Vrusl traf, ohiie ihn jedoch erheblich Hl» verleheil. Dell Gemeindeorganen gelang es, einen ^urschen zu verhaften. Die beiden Verhaftelen wnroen ^Nl Landes», beziehuilgsiveife dem Bezirksgerichte ein» ^liefert. Wie man feststellte, sind die Exz'edenlen aus ^ Nnlgebuiig vou Görz stammende nnd in ^aibach ^^beitellde Maurergehilfen. Über Erfnchell des Geildar. ^riepostens »unrde einer der Burschen durch die slad-usche Sicherheilslvache ausgeforscht, verhaftet und dem ^alidesgerichle eingeliefert, Nach den übrigen Milschul» b'A'n wird gefahndet. ,, . — lllnfälle.) D^'r Arbeiter Mirl Urantar lvnrde ^'sertage ini Sleillbrnche zn Sagor durch die vorzeitige ^lplosion einer Patrune an beiden Händen schwer ver> 'cht. — H,l Ober.^i^ka fiel der achtjährige Tischlers- vhn Ruchns Sirnit von einem Baume und zog sich Ichwere Verlehnngen zu. — Der Taglvhner Ialob Za» ^ukuvec in Laibach geriet mit der rechleil Hand in 'k Slrohschneidemaschiile, wobei ihnl zwei Finger teil» ,^'ise abgeschnitten wnroen. — Bei eineiil Nenbane ans ^'r Vrtlwn fiel der Maurerlehrling Äcalo Pohar über ^ Treppe und zog sich dabei fchwere VerletMigen zu. s. — Mn tödlicher Eturz.j Am I I. d. M. abends furzte der 70 Jahre alte Taglühner Anton Topori^ alls ^- Kreuz iu ziemlich angeheitertem ^nslande in das a'Uei M'tor tiefe, enliväfserte Ninilsal des ^edersabri-"'Uen Karl Pollak in NeumarM uild zog sich dabei am uftse fo >chu,ere Vcrle^nnge» zn, daß er bald darauf 'lN'b, DlM> das Belvußtseiil erlangt zu haben. Topuriä "nr auch epileptifch veranlagt. ' ^. lEinc Kuh untor der Lokomotive.) Am 7. d. M. ^u,de iii der Mhe des Globolu-TuiiiielS eine M,h des ^sitzers Anton Äiral aus Vormarll, die vuil der Weide ^l> das (5isenbahngeleise gelomme» »var, durch eine von ^'es nach Podnarl abgelassene ^iokolnolive iibersahreil !'d getötet. Infolge eines telephunifchen Mißverstand- "!>es wnrde die getötete .Mlh vom Streckenwächter nicht funden und so geschah es, daß sie von dem um 5 Uhr "chmillags gegen ^iees verkehrenden Personenznge aber- ,'"lö Übersahren wlirde. Die Fleischslücke preßten sich ^ d,c ^l)lomutive, lvas eine Anhaltung nnd Verspätung ^ öliges zur Folge halte. ' ^. ,. ^Mn Messerheld.) Am ll. d. M. kam es bei der yM'nen ^tankerbrücke nächst Ärainblirg zunschen den '"auernburfchen von Manee, Hlije und Primstovo zu ^Uer Rauferei, wobei der 33jährige Josef KMlit von Primskovo einen so heftigen Messersloß von hinten er^, hielt, daß er znsammenbrach ui,d aus einer Tragbahre! nach Hause lrauöporliert »werden mnßte. Der Misfelal ist der 21jährige Valentin (5uek alls Müriea verdächtig. T)em Vernehnlen ilach wnrde Ko^nil' dnrch den Mefser-flich anch an der ^eber venvlindel. —^. ' lVandalismus.) Vorgestern nachts wurden auf dem Schloßberge fünf anf den Schanzen stehende Bänle heransgerisfen nnd hiiluntergelvorfen. Ferner wnrde anch das auf einer Anhöhe stehende trigonometrijche seichen beschädigt. An der Stelle, wo ein Grenzstein alisgehoben wnrde, fano man eine silberne viersträhnige .xelte mit einem Anhängsel, worauf die Worte sleheu: „Wilhelm I I., .Wuig vou Preuße», dem besten Schlitzen." "' lOlistdicbe.) Dieserlage schlichell fich unbekannte Diebe in einen Obstgarten in oer komenstygasse ein nnd stahlen Obst und Fifolen im Werte von 20 lv. Die Polizei fahndet nach den Dieben. " lKiue qcringe Dicbslieutej machle dieserlage nachts ein Dieb, der sich dnrch ein ossen gestandenes Fenster in eine im Erdgeschoß besindliche Wohnnng einschlich nnd nlir eine alle Weckeruhr sowie einen kleinen gul» denen Ring davontragen tonnte. " lGroszcr (5inbruchodielistahl in Trieft.) Sonntag nachts brachen unbekannte Diebe in das Magazin der Firma Fonda ck Commisfo in Trieft ein, bohrten eine (»ferne Misse an nno entwendeten daraus 8000 l<. Im ^aufe der khlen Tage verhaftete die Triester Polizei fünf verdächtige Burschen iin Aller von 17 bis zu 25 Jahren. — ^Wetterbericht.) Die henlige Wetterkarte weist eiil dem gestrigen sehr ähnliches Bild auf; nur das Minimum im Süden hat jich etwas verflacht und nord» wäns verschoben. Von Osten ist der huhe Drnct mächtig gegen ^eniralenropa vurgerüclt. Jul Westeil hält sich 0e>ländlg hoher ^nildrnck/In den Alpen» nnd Sndelen-länderil sowie an der Adria herrscht vorwiegend trübes Weller bei schwächeren östlichen nnd südöstlichen Winden. In Galizieil nnd in der Bnkowina ist es heiler. Ill ^aibach nahm gestern die Willernng einen nngünsligen Verlauf. Bei inteusiven nordöstlichen ^nslströmungcll lain es nachmittags un« 2 Uhr zu einem Gußregen, der jedoch nach kurzer Zeit in einen mäßigen Negensall überging. Der Himmel blieb des Nachts bis heule früh oewöllt und eö scheint, daß der heulige Tage emen zwar befferen, doch dem gestrigen analogen Willernngscharal-ler ausweisen werde. Die heutige Morgenlemperalnr be-lrng bei Windstille 15,2 Grad Celsius. Der ^ufldrucl äilderl seine» Stand fast gar nicht. Die Beobachlnngs-sialioile» liieldelen folgende Temperaturen von gestern ,rüh- ^iaibach l4,2, m'agenfurt 13,8, Görz 18,4, Trieft !9,0, Polu 18,5, Abbaun 17,3, Agram lü,6, Sarajevo 13,8 i»ic'geil), Graz 15,6, Wien 13,8, Prag 14,2, Berlin !1,I, Paris 9,8, Nizza 16,3, Neapel 17,2, Palermo ^0,2, Petersburg 11,1- die Höhciiflativneil: Obir 5,0, Soilnblict —1,4, Santis 2,0, Scmmering 12,4 Grad Celfius. Voransfichtliches Wetter in der nächsten Zeit >ür Laibach: Wechselnd bewöltl, ruhiges und besseres Weller bei wenig ueränderlen Teniperalnreii. — ber 1760 geboren, am 15. März 1842 als Direktor des Konservatoriums zu Paris starb. — lDic Operette „Die teusche Barbara", Musik von Oskar Nedlial,) Text von Rndolf Bernaner nnd Leopold Iaeobfu», gelangl iin Mai lolnmenden Jahres am Berliner Thealer ulit einem eigens zusammengestellten Ensemble znr ersteil Ansführnng in delilscher Sprache. Die Uranfführnng des Stückes in böhmischer Sprache findel bereits heute, den l4. d., am neuen Stadtlhealer in Prag statt. Meteorologische Beobachtungen in Laibach. _____Sechöhe 30« 2 m. Mittl, Luftdruck 7W0 min. ... 2U. N. 732 l 19 9 SO. mäßiss bewültt ' 9 U. Ab. 732-6 15 2 windstill Negen 141 ^ U. F, j 732-N! 15-1 NO. schwach > bcwöltt i 12 1 Das Taqcsulittel der gestrigen Temperatur beträgt 1« 4°, Normale 15 2°. Seismische Berichte nnd Bcobnchtnugcu der üaibachcr Erdliebenwartc (llcgriiüd!'! uv» drr »nl!!ii,'ch>'„ spnrlasjl' <«!!?.) (Ort: Gebäude der f. l. Staats-Obcrrcnlschule.) 5.'ass.e: Wrdi. Breite 4li«03'; Östl. «iinsse von («remwich l4"3l'. Vebeu berichte: Am 10. September gegen 2 Uhr 45 Mnnltcn ein Stoß in Messina; zwischen :^ Uhr 45 Minu» te» und 4 Uhr ein Stoß V. bis VI, Grades ebendoit. ein solcher 111. Grades in Lipari, aufgezeichnet in Minco, Catania uud Milet. Vodenunruh«: Schwach. Kontorist mit gefälliger Handschrift, der beider Landessprachen mächtig und mit lhiclihaltungs-arbeiten vertraut ist und selbständig zu korrespondieren versteht, womöglich Stenograph und des Maschinschreibens kundig, wird zu baldigem Eintritto W^ cff€LsnuLOlmtf;. "*W Offerte mit Angabe der Gehaltsansprüche und der bisherigen Verwendung sind bis 20. September an die Administration dieser Zeitung unter der Chiffre „Dauernder Posten" zu richten. (3342) 3 — 1 Potrtim srcom naznanjamo vsem sorodnikom, prijateljem in znancem prežalostno vest, da jo Bogu Vsegamogoènemu dopadlo, našega iskreno ljubljenega soproga, oziroma oèeta, starega oèeta, tasta in brata, gospoda Karl Schener-ja cerkvenega kljnèarja, poveljnika mešèanske garde, èastnega èlana požarne brambe, bivšoga žnpana in mestnega naèelnika, bivšega obèin-skega in mestnega odbornika, posestnika, gostilnièarja in mesarja danos ob 6. uri zjutraj, po dolgi in zclo muèni bolezni, previdenega s tolažili sv. vere, v starosti 6f> let poklicati k sebi v boljše življonje. Pogreb predragega raujkega bo v èetrtok dne 15. septembra, ob 4. uri popoldan, iz hišo žalosti Krško št. 104 na pokopališèe sv. Križa v Krškem. Bv. maše zadušnice so bodo brale v raznih corkvah. Predragega pokojnega priporoèamo v pobož-no molitov in prijazon spomin. V Krškom, dne 13. septembra 1910. Alojzlja Sohener, soproga; Marija Križ-man roj. Sohener, hèi; Josip in Frano Sohener, hrata; Anton Krlžman, davcni upravitelj, zet; Mioi, Anica, Tonèi Križ-man, vnuki. Telegramme des l. k. Telegraphen Korrespondenz-Bureaus. Dementi. Wien, 13. September. Die Korrespmiden^, Wilhelm meldet: Einige Tagesblätler brachten mr knrzem die Hiachrichl, es sei in der lebten M'nserenz der iiieder» österreichischen Mitlelschnldiretlm'en vun einem Pro» sessor behallptet N'^rdeil, daß ei» in einem Nachtrags« erlaß ^n den »enen Äcatnrilätspriisnilgsvlirschrisleii init einer Geschäfls^ahl filierter Äiinislerialerlaß ans dem Jahre 1WK nicht allsgefnilden >l.'>.'rden sei. Wie lx'n bernfelier Seite festgestellt wird, entbehrt die Annahme, daß der betreffende, feinerzeit an alle ^andesfchnl' behörden gerichtete Erlaß des Unlerrichtsministerinins di.nl nicht auffindbar fei, jeder Begründung. Österreich-Ungarn nnd England. London, 13. September. In Besprechung der Mis» sion ^lird Rliseberys fagl der „Slaiidard", es mnffe s»» wohl Österreich-Ungarn als anch England willtommen sein, wen» Mißstimmungen, die dnrch geiuisse Ereignisfe der jüngsten Vergangenheit hervorgerufen wurden feien, geschwunden sind. Es wäre ein Unglück, wenn man es dahin lummen lassen wollte, daß sich zwischen die beiden Slaalen ein Antagonismus dränge, die einander achten nnd zueinander gegenseilige Sympathie hegen. Die Cholera. Wien, 13. September. Der ^immermann der Trlwni'"el ist gestern nnler Ehulercwerdacht ins Franz Iofef»Spital gebracht wordeil. Die baktcriologische Untersuchung ergab Cholera asialiea. Ttuhlweißenburg, 13. September. In der Ge> nieinde Ercsi iiil klomitate Weißenburg ist der Baner Joses Kereszles nach eintägiger .'«iranlheit unter cholera» verdächtige» Symptomen gestorben. Der Komilals» physilns sandte die Eiügeweide des Verstorbenen znr Untersuchung nach Bndapesl an das balleriologische Institut. Das Haus, welches Kereszles bewohnte, und desfen Bewohner wmden desinfiziert und nnler ^uiaranlaine gestellt. 0ira», 13. September. Ter Arbeiter Paul Vilsn,; ist nach dem Geuusse von Sodaluassel ilulcr chulerc,. verdächtigen Symptome», clsiauli. Laibacher Zeitung Nr. 208. 1902 14. September 1910. Prcsllmrg, I^j. Scpl^ludcr. Ill 0l!r Orlfchasl Ujhcly-Iota ist dcr Vrudcr dcs am Soimwg a>l l^holcra gc-slurbcncn l»l'arl Sidu gleichfalls ail l^lMrva gcslurbcn. In Preßburg wurden yrxlc Mci PcrjoiN'» »»lcr (yull'rcwl'rdüchligcn Symploim'n in das ^pidl'lnicspilal gebrach l. Budapest, 13. Scpiemlxr. Außer dou bercilö ge^ meldeten chuleraoerdächligeil Fällen wnrde heule noch je cin Fall in Mohaeö, l>^uloeöa und Aljunyet ^oulilal Tollla) gemeldet. Die batteriulogische Untersuchung isl im ^uge. Budapest, 13. September. Der Obcrphysitus erstattete dem Bürgermeister Bericht über den Gesund-l)eilszllslalld der Stadt und erklärte, daß unter neun-undzwanzig chuleraverdächligen Personen, die i»6 (ipidenliespilal überführt U'urden sind, lein einziger M)l)!erasall sestgeslelll luurdc. Marieuliurg, 13. Sepleulber. Bei einem verstorbenen Ziegelarbeiter isl Cholera asialiea feslgeslelll Nwr° den. Bon den unter choleraoerdächligen Symplomen Er° krankten sind zwei Erwachsene und fünf linder ge° storbcn. ^)tom, 13. September. In den letzten 24 Stunden wurdeu in Apnlien drei ^ienerlranlnngen und ein Todessall festgestellt. Dcr Wolkcubruch in Pola. Tiiest, 13. September. Wie der „Triesler Zeitung" aus Pola genieldel wird, beträgt der Schaden, den der! Wollenbruch an> Samstag in Pola verursacht Hal, rund eine halbe Million Kronen. In einigen Hänsern stand gestern noch da5 Wasser. Wahlen in dcn Vereinigten Staaten. Phönix lMizona), 13. Seplelnber. Die Demolra. ten »verdeil für die neue Staalöverfassnng von Arizona maßgebend sein, da sie von 52 Sitzen der gesetzgebenden Versammlung 28 erhallen haben. Augusta Maine), 13. Seplelnber. Die erste über die gestrigen Gouverneurs» und Legislalnröwahlen ein-gelanfene, und zwar ein Sechstel des Gesamlresnllateö darstellende Nachricht läßt einen demotralischen Stimmenzuwachs von zwols Prozent und einen republikanischeil Slimmenverlusl von sechs Prozenl erlenneu. Verantwortlicher Redakteur: Anton Funtek. Angekommene Fremde. Grand Hotel Unio». Am 12, September. N. u.Maasburg, Generalmajor; Husova, Aputhelcrsgattiu, Wippach. — Dr. (5ucin, Prufcssur. Paucelio. — Dr. Pavletir, Advlitat, (ijörz. Dezman, Pfarrer, Gozd. — Ziffer, Fabrilant; Wazula, Obcrrcchimnsssrnt, Vriwu. — .«itolclj, Pfarrer, Vurberss. — Dr. Glaser, Adliolat, Tar. nü»u. — Nichter, Fabrikbesitzer; Lohse, llyausfeur, Cycmmh. — Engel, Plvlurist, Mürzzuschlag. — Vulsmic, Direktor, ! Mottling. — Noc, ^«operator, Treffen. — Lubbc, ttfm,, Vcr» ! lin. — Terstciijat, Fcldturat, Graz. — Marmzl), Dechant, ! Aleiburg. — Pnzdeusly, Hauptmalmcmditor, Prag. ^- ^wei^ ger, Dechant, St. Andrü. - Zaniit, Lehrerin, ttutma. - Grafen-aucr, Lcmdt.-Abgeordncter, K7 ¦ von Mittwooh den 14.bis Freitag den 16. Septemb.: 1.) Ein Ausilug nach den ozeanischeu Vulkanen und Kratern (Originalaufnabmo). — 2.) Die beiden Jugend- I freunde (Drama von Herrn Numes). — 3.) Ein Bildhauer, ! der ein leichtes Arbeiten hat (phantastisch). — 4.) Terracina boi ltom (Naturaufnahme). — 5.) Max zerstreut (komisch). Die letzte Vorstellung findet bei schöner Witterung im Garten statt. j Bei den letzten zwei Vorstellungen um 7 und 7,9 Uhr außerdem nooh: 6.) Max lernt Skilaufen (komisch). — 7.) Die leero Wiege (Drama von Ernest Daudet). — 8.) Lukas lernt den Salto mortale (sehr komisch). Jeden Dienstag und Freitag von 6 bis 10 Uhr wirkt die slovenische Philharmonie mit. Die Milchzähne der Kinder gesund zu erhalten, ist von größerer Wichtigkeit, als man allgemein annimmt. Durch eingeheudo Untersuchungen in Deutschland, England: Korwegen etc. ist erwiesen, daü sich bei der Schuljugend keine 20% mit guten Zähnen oder gepüegteu Muudhöhleu vortindeu. Ein wirklich bcklagonswertor Zustand , welcher auf die allgemeine Gesundheit und Entwicklung unserer Kinder den nachteiligsten Einfluß ausüben muß! Wohl verlieren die Kinder im 11. bis 12. Lebensjahre die letzten Milchzahne, aber die Karies, die mit der Zeit fast alle ergriffen hat, trägt sich auch auf die inzwischen hervor-gebrochenon, bleibenden Zähne über. Es gibt da nur eioo Hilfe, die Zähne der Kloinen , sobald dieselben erschienen sind, täglich und- sorgfältig mit einem bewährten Zahu-putzmittel wie Sarg's Kalodout zu reinigen. Nur so ist es möglich, auch die Milchzähno der Kinder vor Erkrankung zu bewahren. (377 b) Reisebeomter für eine große, im Kronlando schon seit mehreren Jahr' zehnten bestens eingeführte Lebensversicherung'** gesellsohaft wird gegen Fixum, Roisediäten und hol'3 Provision aufgenommen. (3230)6 — 5 Offerte unter Postfach 82, Laibaoh. ^^r HRamamaI -Quelle. Kohlensänrereiclmfces ^^Ä B TOmfipi diätetisches Tarel^iUr.'ink. B ^m lufllll'wE Vcnl.iuung und Btollweclisel ^H H fördernd. II B -Medizinalquelle, indiziert: B BB chron. Magenkatarrh, Stuhl- H B rAtJllllii Verstopfung, Urighlsche H B \lUrin Nicri-, Lolx.'1'k'iilon, Ooib- ¦ ¦B vljllU sucht, Stoffwechsel-Krank- H WL hcit.cn, KatarrhederAtiiiuuns- B ¦B organe. ^M B Ä .. -Quelle. Gehaltreichste Hell- M m nftWWfl ?"ulle lhrer Art- lla"iiC- m « Wk IJUIllllI J'^'k-i-tioiH'n: Clirnn. Darm- gg I Vk ¦"»¦¦•¦*¦ katarrh, (jallensteine, Fott- flV & ^A Bucht, Gicht, Zuckerharnruhr. IM M ES io Kurse an der Wiener Börse (nach dem offiziellen Kursblatte) vom 13. September MO. Die notierten Kurse verstehen sich in Kloncmucihrmln, Die Notierung sämtlicher Altie» und der „Diversen Uose" ni>rstcht sich per ^tü'< tonver. steuerfrei, Nrune» (Mai-Nov.) per liu,!e . . u>j NU 93 ^'^ detto (Iänu.'Iuli) per Nüsse 88 «U «!i 80 ü !»"/« ü. W. Nute» (Febr. Aug.^ per Kasse......3? 4l ö? es> i'»°/n ö. W. Silber (Npril-Olt.) per Kasse......9?' «? "^ lsever Ttaatslos 500 fl. 4"/oi69 0> >?!j«l I860« „ 1UU fl. 4"/n z.l? >i8^ ^ l8«4er ,, lo« fl.. .8«!i' llilll l««4er „ 5,0 sl. , . g2L'- Hli» " 0ul»..«f»ndbr. k l'^c, sl. b"/^«»- i>»i— Staatsschuld d. i. Reichs rate vertretenen Königreiche und Länder. bsterr. Guldrentc steueisr., Gold per Kasse .... 4>'/^ih Uü No a5 Öfterr. Mente in Kronenw, stfr., per Nasse.....4«/° 9, 55 »8 ?b detto per Ultimo . . . 4°/„ »zkb »3"/ö ' Invrstitillili! Rente, stft. Nr. per Nasse . . »>/,°/l, »3"?li 83 !10 lftftndllhn'3lallt»>chnld> Ntlschrcibnnz«n. Hllsaoeth Valin i. G., steuerfr., zu in.ouu fl.....4"/^.^.^ .-. Franz Ioseph-Äahn in Silver (dw. St,) .... 5'/.«/, li?7ü,l87ü Valiz, Karl Ludwig-Nahu (div. Stulle) Nronen . . . 4°/c 95 W Ü4-«! ittndols-Äali» in ztru»c»wähi. steuersr. (div. St.) . . 4"/s, s» 85 3b »d Vorarlbergcr Val>n, stsr,, 4UN und iiOUO ldronen . . 4"/<, 24-1« z>5'i(> z« VtlllltsschnldoelschllibnngN! »bglstlmpelie k« fl. »M. b'///i VUN 4W Kr......443 7b4b,?k detto Linz-Budweis 200 !l. ü. W. S, b>/.°/„ .... 42b- 42»-> detto Snlzburg-Tirol 200 f>. ü W. S. ü«/n . ^ -"-"> 4l». Kremstal>Uahn 2W u i«W Nr. Geld Wll,e !?<>m Klnlll» zur Zahlung nber« »nmmtNl ßiltnbllhn > priorNäll, Ghllgalionln. ^ühm. Westlialüi, !i»>, l«95, 4U«, 2UM» u. lo.uoonv. 4° „ U4 5!> 9b'b0 OlisabeN, Vahu tioo »,3U«0M. ,, ab 1«",,.......11b 90 >'« 9>, Olisnbrtli-Wahü 400 u, Ä'UU M, 4"/.,........,14 »>'. nk 4l! ^crdinlludb-Nurdlmhn E,u. 18U« v? 7l> 3e< ?b detto Eül. 19N4 96 )b Galizisch»' Kar! Lildwig » Vllhn (diu. öt.) Silb. 4"/y . . . 94^) 9b it» Ung.-galiz, Bay,, 2U» sl. O. 5"/„ l«3 1U 10l 1« dl'tti) 400 u. 500U !>r.»'/l°/<> «ß - u? . Vorarlberger Bahn lim. 1884 (div, St.) Silb. 4"/„ . - 04 10 !'b 1^> Staatsschuld der Länder der ungarischen Krone. 4°/„ nng. Goldreute per Nasse , 112'—«12 20 l"/„ deliu pcr Ultiuio ,2'- 12 -^0 l"/l, ungar. Rente in Nruneu- wäl,r. stfr. per Nasse , , 31 80 82--4"/<, dcttu per Ultimi) 91 >U 9^ - 8Vl"/n dctti, per Kasse «1'iv «18« Nngar. VrämieuAnl. i>, l«n fl. 8^l> - vUl'-dctto it 50 fl 22« - 4"/„ lroat. u. slav. Vrbentl.-Obl. 94- 9:> — Andere öffentliche Nnlehcn. Äosn, Landeö-Änl. (diu.) 4"/„ 91 7b «2 ?b ÄoKU.-hcrecg, Ascnli. -Landes- slnlehen !,l»U.) 4'/'°/,, . . i>!!'1««103 50 Wiener Berlehrs-Anl. . . 4°/„ 94 - 9b — dctto 1U00 4"/u 94'ia Vb l0 An!el>en dcr Stadt Wien . . I00'7b10t?b betto (S. oder H,) 18^4 120-- >2i - detl« (1«U4).....92'L', !'» L!, dettu (Gaö) v. I. 18!18 . >>b 20 9 ^örfedllu-l'lnlelie» verlos!,', 4"/„ 95— 9U - NuMche Etaan-anl. v. I, !M>6 f. 100 Nr. p. N. . . 5"/<,10!l 70lOi2U dcltu per Ultimo . . 5"/» —'— —' Äulg. Staat« - Hypvlhelar Hnl. <«!»2......6« 12U'7" 121 ?>'. Geld Ware ttulg. Staati - Goldanlclhe 1U07 s. 100 Nr. . . 4' :"/<, 93 ö0 94 90 Pfandbriefe usw. Budc!!lr.,alln,,üst,i.5<>I.v!.4"/<> 9.^«,, «5>«o ^'ühm, Hupotlielcnb, vcrl. 4»/„ «L — 9«-80 ^entral-Aod.-Nred,-Vl., österr., 45I.verl.....4>/,°,u iol 5« —- detto U^ I. ucrl. , . . 4 96 bu 97>b0 ,tted.-Inst., dsterr., f.Verl.-Unt, u. offentl.Arr. «tat. ^.4"/,, 9«b0 92-b0 5,'andesb. d. nün. Valizie» uub liudom. 57>/, I, rückz. 4«/« 94 15, 9!,-- Mälir. Hnpothelenb. verl, 4"/« 9b— 9«^ ')i,'österr. ^andeö-Hl!p,-«»st.4"/. 96-s'N 97-5« detto inll. 2"/n Pr. verl. 2'/2°'<> ««'" «»'^ drlw N,-SchnIdsch,v«l, »>/,"/« 8?'9l> «8-9N detto veil......4"/° 96-— 97-- Osttrr.-ungar. «ianl b» Ial>re verl, 4«/,, t». W..... 27'9l> 98-3l> detto 4"/<> Nr...... !»«»b »«lib Lparl., Erste üst.,S0I, Verl. 4"» l»9-Lb 1U0"b Eisenbahn-Prioritiits. Obligationen. Östcrr. Nordwestd. 200 fl. s. , in»4k> 1U4-4K Staatölilllin b»n Fr..... 26b 45> 2«e 4ü Eüdbahn i^ »",„ Jänner-Inli 500 ffr. (per St.) . . . 27090 272 90 Sudbahn k ü°/„ 200 fl. S. °. G, 11bü0 HS'bL Diverse Lose. ssllzw«licht kos«. »°/ü Bodenlredit-Lofe Em. I««o 29« 50 504 50 detto Em. 1889 279'- 2Kb — 5"/o Dmiaü-Nrgul.-Lofe 100 fl 202'- 308-- 2erv. Präm,-A«l,p l0UFr.2"/„ 112 ?b 1187b zlnoerzwsllche k»s». Budap.-Vllsllila (Duinbau):. fl, 23 15 33'Ib 'tredlllose 100 fl...... 521-75 b3l'7b Clary-Lu!r 40 fl. NM. . . . 210'^ 2' 6? 50 !lote» ltrcuz, ung. !»dolf-Loje 10 sl...... 73'- 79'- Lalm Lufe 40fl. NW- . , . 285" 300-türl. (z,-V,-elnI,-Plä»l.vblig. 400 Fr. uer Nc>sie . , . —'^ -'- delti' yer Medio . , 2!>7-90 25«'9« Geld Ware Wiener «om!,i.-iiose v. I, 1874 b84' K44' Gew. Nch. d. 3"/n Präm, Schuld d. Bodeitt .-Anst, Em, 1889 1<>0'b0 1U4'b<» Nltien. ltlllnzplllt'DnterutlMnngln. Alifsin-Trpliyer Eisenb. 500 fl. I962-- I9L? - - BülMijche Nordlilll,» 150 fl. , .--— »— Vnschtiehradev Eifb 500 fl.NM, 2t>15 — !>!h8b' detto (lit. U) 200 fl. per Ult. 992- 998 — Donau - TllMPilchiffal)rt«-Oef,, 1., l, l. priu., 50» fl. NM, 1123— 1130- Dnx-Vobenbacher E. N. 4U0Nr. . S....... 8b4d» 5bS'- Uemb.-Czcrn.-Iassy ltijenvnhn- Gesellschalt, 20« fl. Z, , . b54'> 55L'- ^lolid, öst., Tries!, 5»0 sl., NM. b?>- - b?4 — Ostevr, Nnrdwrstbah» 200 sl. S. —-— —-— de!to(Iil. N)2U0fl, S. p. Ult. —- —- - ^rllg-Dux.er V>senb, Kw fl. abäst, 22«-!i0 227'- Staatöeifenb. 200 fl. S. per Ult. 748 — ?b0 - 3!tdl,al,n 200 fl, Silber per Ult, 12090 121 «,0 ^üdiwrddeiitsche Verbindung«». 2«usl,nM...... — - Traiiöport-Oef,, inlcrn,, A.-G. 200 Nr........ 1«b' 110 — Ungar. Westbahn (Naab-Graz) 200 fl. S....... 403 b0 405'— Wr. Uololb.-Nltlen.Ves. 2N0fl. 2b0 - 2Kö'- Vanlen. ringln - Österr. Aanl, 12ll fl. . »16'9l) 317'SN Äanluerein, Wiener per Kasse —-- —' - dettu per Ultimo 55275 553 ?ü Äudrülr.-Hlnst. üst., 300 Nr. , ,3<3 - >349 - Laibacher Nrrdübaiil 400 Nr. 444'- 4<« — ^enlc.-Vud.-Nredbl. üst , 200 fl. b?b'- 578 Nrcdilaiistal! für Handel und Gewerbe, 320 Nr., per Nasse — - —- > detto per Ultimo SL7' - 608 — Nredilbanl, ung. allg., 200 sl. 8L0 2b 881 2b Depositenbanl, allg., 200 fl. . 49»'— 49l 50 Eolompte. Gesellschaft, nieder- osterr., 400 Nr..... 753'— 7i>0 f,u Giro- u. Nassenucrein, Wiener, 200 fl........ 4Kb-— 4N9 . vllpotheleubanl, öst. 20« Kr. 5°/„ 337'- 339-Uäuderbanl, österr., 200 sl., per Nasse....... Ü2585 b27 eo detto per Ultimo 52710 b2» !0 .,Merkur", Wcchselstub.-Altien- „ Gesellschaft. 200 fl. . . . !>59 — 641 — Ostccr.-ungar. «an? 1400 Kl-, 1852 — 18Ü2-- <^>d '«arc Unionbanl 20a fl...... s2l'2b «^^ ^ Unionbanl, bölimische 10» fl. . 2«7 K>> '^^^ ^- ^crlehrsbanl, allg., 14« fl.. , z« — »>is c>- Induftttt'ZlntlMlhmuugtn. Baugefellsch,, allg, üst., ian fl. 3!,2— 334 -^ Ärnxer Kolileubergb.-Gef, ino fl. ?«0 — 763" ^isenbaliuverlchr«. Anstalt, öst., 100 sl........ 458- 462— Ei!enblll,nw.-Leihg.,eist«, 10Nfl, ^>oi b0 2»2^ ,,Elbcmuhl", Papierf. u. B.-G. 100 fl........ 21? - 2l9 '« Vleltr.-Ges, allg. österr., 200 fl. 4,7— 4ls "" Eleltr.-Gefellfch., intern. 200 fl. - - ^'" Lleltr.-Gefellich., Wr. in L!qu. ------ —'" Hirtenberger Patr.-, Zündli. u. Mct.-Fllbril 400 nr. . . 1128- <^^ö ^iefiiiger Brauerei 100 fl, . . 233^ ^ ?u ^ioittan-Ges., üst. alpine 100 sl. ?6l> bU ?^° " ,,Poldi-Hütte", Tiegelgußstahl- _ ^. F.-A.-G. 200 fl..... ^,3i> - b»» - PragcrEifen-Iubustrie-Oesellsch. ,. . 200 fl........ -831 - ^"^ Nimll- Muranl, - Talgo-Tarjaner ».,<, Eifenw. 100 sl..... 693 20 ^"" , Zalgo-Tarj. Steinlihlen 10N f>. «42 - "°.^ ,,2chlüglmühl", Paplerf.,20U fl. —-— ^ ..Schudnica", «l.-G. f. Petrol.- , .^. Industrie, 500 Nr. ... 556— ^6 ,,Tte»,ieri!nil,>",Papiers.u,V,G. 48»!— ^»,^ Trifailer Nohlenw.-G, 70 fl. . 265— 2U» Tml. Tabalregie-Ges. 200 Fr. .^. per Kasse..... —-^ 77.... drtto per Ultimo . . . »77 — s»» Wafseuf,.Ges., üsterr.. 100 fl. . 71»— ?" Wr. Aaugelellfchaft. inofl. . . 214— ^l» Wiruerberge Ziea.elf.-Alt,-Gel. uu» — "' Devisen. ßuri« jichttn und KchtH,. . slulsterdam....... !M'2ü l^,^ Deutsche Äaulplühe . . . . 1l? 4b ^ ^ Italienische Äaulplähe . . . "'bb ",^7° London........ 240 17' "",4a Parii!......... "k« «bb i" Zt. Petersburg...... 254 50 ^^z' Zürich und Bafel..... 9b 07° " Valuten. ^ Dulatcn . ..... N »? ^!,o 2N.Fill»le!!-3t«e>4" " ^^ I von Renten, Pfandbriefen, Prioritäten, I Aktien, Losen etc., Devisen und Valuten. I ______|.os-Verslcherung. JT. O. Mayer " Bank- und Wechslergesch&ft I_j«lf>jioh, StritareiiHse. ,-y Privat-Depots (Safe-Deposits) I Unter eigenem Verschluß der Part*" I VerzlRtMi vii Bareinlage« Im ff«nt«-R«rrent ««« auf nin-Muti. J