Wbsktirr Drgan der Verfasiungspartei in Kram. Nr.266 AbonnementS-Bedingnisse: Ganzjährig: Für Laibach P. 4.— Mit Post fl. L.— Halbjährig: , . . 2.— . . , 2.50 viert-ljöhrig: . . . 1.— . . , 1.2S Samstag den 12. September. Insertion?» Preist: Einspaltige Petit-Zeile L 4 kr., bei Wiederholungen » s kr. — Anzeigen bis L Zeilen 2V kr. Redaction, Administration u. Expedition: Herrengasse Nr. 1L. 1885. Für Zustellung in'S Haus: «ierteljührig 10 kr. - Zur Sloimiisirung der Gymnasien in Kram. Dieser von uns schon über Gebühr besprochene Geaenstand, einer der Hauptpunkte des nationalen Programmes, den auch die czechischen Reichsrathsabgeordneten unter ihren Schutz genommen haben, ist in jüngster Zeit insofern« in ein neues Stadium getreten, als sich über dessen Durchführung die nationalen Anhänger der Regierung und die sogenannten „Radikalen" in ihren Parteiblättern mit den heftigsten Waffen bekämpfen, wobei sie sich allerlei Insulte auf die Köpfe werfen. Das Merkwürdige an diesem Kampfe ist der Umstand, daß sie in der principiellen Frage, es müsse das Deutsche aus seiner bisherigen Stellung als Unterrichtssprache verdrängt werden, eines Sinnes sind; denn nur dann sei an einen riesigen Aufschwung der Nation in allen KSkbern des Wissens zu denken, wenn der studiren-den Jugend in den Mittelschulen die Wissenschaft in ibrer Muttersprache dargereicht wird, wenn sie in dm klassischen Studien und in den sonstigen Dis-civlinen, die einen Lehrgegenstand der Gymnasien bilden mcht mehr deutsch zu denken oder sich der verkanten deutschen Sprache zu bedienen bemüßigt sein wird, sondern wenn ihr alle diese Wissenschaftszweige mittelst des slovenischen Trichters beigebracht werden. Feuillewn. «»Lit Carniolanus des 18. Jahr-Hunderts. (Fortsetzung.» Auch hier haben wir einen hübschen Ausspruch d-s Kerrn v. Feldernheim über den Nutzen des ,u verzeichnen. „II kaut consiäörer Io momle Reifens z ^ ^8 leciuel ccluj 'Illi -»> -um Ab-nd. ^ s 1IIN mit seinem Reisegefährten zu speisen. - saat er zu ihnen, vous rri äonnü Irr ^ rojoinclro ir eette Iieuro, et Irr i.rrrolo vLrolö cio ,1'lwnnoui-, est uno el.oso si . Io coinmerce !. gewürzt mit literarischen Gesprächen - r Gläsern Tiroler Nebenblutes verfloß der ^nd vrelen Niorgen sah die Reisen- Albend 6^ „gch ,„it warmem Sect gestärkt, b"' Straße »ach Villach, wo sie nach dreistün- ^ ^,itt in dem „großen" Gasthause abstiegen. ^igem Diese Pädagogik ist wohl nur eine Ausgeburt der extremsten Nationalitätentheorie; die bisherige Logik muß vor ihr die Segel streichen, denn es gibt keine allgemeinen Denkgesetze mehr, sondern, wie uns der Pädagog des „Ljublj. List" belehrt, muß die Jugend vor Allem slovenisch denken lernen. Jetzt erst werden wir belehrt, daß die größten Humanisten der älteren Zeit, daß die genialsten Mathematiker und Naturforscher, welche seinerzeit ihre gelehrte Bildung in den Lateinschulen genossen haben, eigentlich auf Jrrpfaden gewandelt sind, indem sie in ihrer Jugend in jene wissenschaftlichen Fächer, in denen sie als leuchtende Vorbilder der Menschheit glänzen, nicht mittelst ihrer Muttersprache eingeführt worden sind. Der einzige Unterschied zwischen den beiden sich grimmig bekämpfenden Parteien besteht darin, daß die „Narod"-Partei das Princip „der Bien muß" in Anwendung bringen will und vom Grundsätze ausgeht, wer schwimmen lernen soll, muß in's Wasser geworfen werden, während „Ljublj. List" das Temporisiren anräth und die Ausführung des heißesten nationalen Wunsches nur noch von der Abfaffung eines griechisch-slovenischen und lateinisch-slovenischen Wörterbuches nebst ein paar anderen Schulbüchern, die jedoch durch die Opferwilligkeit nationaler Gelehrter zu Stande zu kommen hätte, da ja diese Arbeit unmöglich dem ohnehin mit Hier benützen unsere Reisenden einen mit Kaufmannsgütern nach Laibach abgehenden Wagen, um den größten Theil ihres Gepäckes vorauszuschicken, Markowitsch aber fertigt mit dem reitenden Boten Namens Blasius ein Schreiben an seine Freunde mit der Nachricht ab, daß sie seine Ankunft in sechs Wochen zu gewärtigen haben. Beim Mittagsmahl in Villach hätte es im Politisiren über die damaligen Kriegsaffairen bald „Kopfnüsse" gegeben, hätte nicht die Leutseligkeit des Herrn v. Feldernheim und die „ansehnliche Leibesgestalt" unseres Markowitsch, welche den Tischgenossen ein „Furchtbild" war, den Tumult beschworen. Auf die scherzhaften Worte deS Salzburger Edelmannes: nous nous voulons krrire I», xuerre, Llessieurs, soit zirrr amdition, ou dien venFvaneo, saeköL, u8, ui IioMo xour Vomis et ain8i unv venckango bien potite pour 1e 6irrblo", sagt ein Weltpriester: „Loua, verbrr, nam si s>uiä peeerrtum 68t, vino M8oril)ainu8, vino «liluamus", und der gute Rath wird befolgt, der Friede mit bestem Wippacher Wein besiegelt. Nachdem unser Krainer das nach dem großen Brande am 14. Februar 1713 neu aufgebaute Villach besichtigt und die große zur Versendung in das Reich bereitstehende Menge Blei aus dem nahen anderen Aufgaben belasteten Staate zugemuthet werden kann, abhängig macht. Ist wohl diese Bagatelle dessen werth, daß die Slovenen in ganz Krain in zwei feindliche Lager gespalten werden, daß in der segensreichen Aera der Versöhnung zwei neue Parteien Hierlands sich bilden, die der Lukljeaner und der Anti-8ukljeaner, die sich als grimmige Todfeinde bekämpfen? Ueberblicken wir die kümmerlichen Leistungen der slovenischen Schulliteratur, so machen wir die Entdeckung, daß selbst die wenigen, kaum über das Niveau der Mittelmäßigkeit sich erhebenden, meist aus deutschen Lehrbehelfen zusammengestoppelten Com-pendien für Schulen nur durch die hilfreiche Unterstützung der Regierung zu Stande gekommen sind. Nachdem die national-clerikale Majorität des Reichs-rathes immense Summen für nationale Schrullen aller Art aus dem Steuergulden der Bevölkerung votirt hat, so zweifeln wir gar nicht, daß auch der für ein griechisches und lateinisches Wörterbuch erforderliche Geldaufwand bei den maßgebenden Kreisen der Reichsvertretung auf keinen Widerstand stoßen würde. Eigentlich finden wir das jetzige Sträuben des „Ljublj. List", beziehungsweise des Herrn Baron Winkler gegen die sofortige völlige Slovenisirung der Gymnasien in Krain unerklärlich. Hat ja doch die nämliche Negierung bei gleicher Sachlage keinen Anstand genommen, den ferneren Besuch der Laibacher Bleiberg erwähnt, deren Zweck Verfertigung von „eoräirüia." für die Herren Franzosen und ihre Alliirten, geht die Reise am nächsten Morgen nach einem Schluck guten Weins von Monte Fiaseone auf Klagenfurt, wo um 3 Uhr Nachmittags im besten Wirthshaus „Zum doppelten Adler" abgestiegen wird. Beim Abendessen ersucht der Salzburger unseren Landsmann, ihm eine „Nachricht von den ehemaligen Bewohnern" Krams zu geben. Diese ist nun allerdings ganz curioser Art, die Japydier z. B. stammen von Japhet, die Wenden aber sollen gar von dem dänischen Worte „Wand", das Wasser bedeute, abgeleitete „Wasservölker" sein, eine Ableitung, mit welcher sich wohl kaum ein rechtschaffener Krainer, am allerwenigsten ein Unterkrainer zufriedenstellen dürfte. Besser dagegen dürfte die Ableitung des Namens Slaven von ,,8lavrr" — „auf krainerisch Ehre und Herrlichkeit" — gefallen, weil diese Nation ein „überaus ehrbegieriges, gutthätiges und gastfreies" Volk gewesen sei. Laibach-Emona läßt er durch Attila 451 dem Erdboden gleich machen und glaubt daß von den Franken, den elften Besitzern des Landes, noch vornehme Familien in Krain abstammen. Von Klagenfurt brechen unsere Reisenden um 6 Uhr früh des folgenden Tages wieder auf und gelangen um 7'/^ Uhr an den Loibel, ein „schrecklich anzusehendes" Gebirge, welches die Salzburgischen / Tauern an Höhe übersteigen soll und durch welches^ g ^ Lehrerbildungsanstalt den deutschen Gottfcheern, überhaupt den Söhnen deutscher Eltern, welche doch zunächst für deutsche Volksschulen ausgebildet werden wollen, unmöglich zu machen. Trotz der großen Besorgnisse der Bevölkerung, was mit den aus der Laibacher Lehrerbildungsanstalt hervorgehenden Lehrern geschehen soll, wenn sie nur für slovenische Schulen sich qualificiren können, wurde seinerzeit auf diesen Einwand kein Gewicht gelegt. Dagegen plaidirt dermalen „Ljublj. List" mit Wärme für die gründliche Ausbildung der slove-nischen Gymnasiasten im Deutschen, indem sie sonst auswärts kein Fortkommen finden, ja er ist sogar so gnädig, dem Unterrichte im Deutschen vier Stunden wöchentlich in allen Gymnasialclassen zuzugestehen. Wir legen auf diese deutschfreundliche Gesinnung des flovenifchen Regierungsblattes keinen Werth, indem bei Ertheilung des deutschen Unterrichtes durch enragirte nationale Lehrer der Bock zum Gärtner gemacht würde, da ja, wie das Regierungsblatt selbst zugesteht, am Laibacher Gymnasium kein einziger geprüfter Germanist sich befindet. Bei dem leidigen Nationalitätenhader in Krain, der seine erste Pflege schon in den Schulen erhält, haben die Deutschen in Krain umsomehr ein Recht, von der Negierung zu verlangen, daß sie bei der jetzigen Ueberfüllung des Laibacher Gymnasiums zwei selbstständige Gymnasien errichte, von denen das eine ein deutsches zu sein hätte. Wird dieser nach dem Principe der Gleichberechtigung unabweisbaren Forderung Genüge geleistet, dann möge das gewagte Experiment der vollständigen Slovenisirung des zweiten Gymnasiums je eher desto besser durchgeführt werden. Wenn die bisherigen verunglückten Versuche der Einführung des flovenifchen Unterrichtes an Mittelschulen für einzelne Disciplinen nicht genügen, obstinate Köpfe eines Besseren zu belehren, so werden die Unterrichtserfolge zweier sprachlich getrennter Anstalten unter der Voraussetzung, daß tüchtige deutsche Lehrkräfte an das deutsche Gymnasium berufen werden, den Beweis erbringen, wo der studirenden Jugend im reichlicheren Maße die Quellen der Belehrung zufließen, ob an einer Anstalt, wo dem strebsamen Jüngling alle Behelfe des eine Art Tunnel geschlagen war. Hier gab es Gefahren ganz neuer Art. Schneelawinen bedrohten die Reifenden, doch lassen wir den Autor selbst diese Episode erzählen. „Es ist aber entsetzlich zu schauen, wann es sich begibt, daß von denen auf beiden Seiten dieses schmalen Weges überaus hohen Wänden der Felsen der darauf nie vergehende Schnee unversehens herabstürzt und die Reisenden bedecket. Weshalb jederzeit eine Anzahl Schaufler denen Reifenden Nachfolgen, welche dazu bestellet sind, daß sie die unterdrückten und nothleidenden Menschen und Thiere mit eiligem Fleiß wieder ausgraben, erlösen und retten müssen. Wie dann eben einigen vor uns Herziehenden dieses Unheil widerfuhr und wir über eine Stunde dabei aufgehalten wurden." „In welchem erbärmlichen F.ill der Herr von Feldernheim zuerst vom Pferde stieg, mir die Losung des Kaisers Severus zurief: I.alioi-6mu8! und mich dadurch auch zum Absitzen bewegte, da ich ihm dann mit Seneca antwortend: non ost viri, timore ku6orem! in Veranstaltung und Arbeit folgte, bis die unter dem Schnee schmachtenden, lebendigen Geschöpfe allefammt glücklich gerettet waren. Solchermaßen brachten wir über 6 Stunden hin, ehe wir dies fürchterliche Gebirge hinter uns zurücklegten, und kamen endlich Nachmittags um 3 Uhr in' das unweit von dort liegende Städtlein Ncdlstat (wohl Neu-marktl) genannt", und mithin in das erste krainifche Ouartier. Hier thaten sich die Reisenden sofort mit einer noch erübrigten halben Flasche I^acr)inLo Lliristi Wissens in der deutschen Sprache zu Gebote stehen, oder an einer solchen, wo erst mühsam einige höchst dürftige Schulbücher in einer ganz unverständlichen und unbrauchbaren wissenschaftlichen Terminologie zusammengestoppelt werden müssen. Die durch die Regierung heraufbeschworene Zeitungsfehde hat für die Deutschen im Lande noch in einer anderen Beziehung eine sehr belehrende Seite. „Ljublj. List" bringt nämlich höchst überraschende Enthüllungen über die sämmtlichen Zustände der durch Zeitungsreelame und Cameraderie zu einer Größe, mit der man rechnen muß, aufgebauschten slovenischen Literatur. Würde ein Deutscher im Lande solche Behauptungen Vorbringen, wie sie im „Ljublj. List" stehen, so würde die slovenische Presse ihre gewohnten Jammerrufe über deutschen Hochmuth, über deutsche Unkenntniß der slovenischen Verhältnisse Vorbringen. Nun müssen wir annehmen, daß der Officiosus des „Ljublj. List" sehr wohl über die slovenische Literatur insormirt ist, indem er ja eine gründliche Besserung der bisherigen, wirklich kläglichen Verhältnisse anzustreben vorgibt. Allein wir trauten kaum unseren Augen, als wir im besagten Blatte eine schwere Anklage sogar gegen die slovenische Sprache lasen, in der die Landesgesetze abgefaßt sind. „Nur mit Schaudern kann man dieselben lesen", heißt es im „Ljublj. List" vom 5. September*), „und doch hat diese Gesetze der Ausbund der slovenischen Intelligenz, unsere Landtagsabgeordneten haben sie zu Stande gebracht." Der Officiosus hat diesen Vorwurf an die Unrechte Adresse gerichtet; es sollte ihm ja doch bekannt sein, daß Herr Baron Winkler den früheren Translator des Landesgesetzblattes beseitigt und durch einen der ersten Sprachkundigen im Lande ersetzt, ja daß der Herr Landespräsident selbst einen erheblichen Antheil an der Textirung der slovenischen Gesetze genommen hat. Welchen Werth kann man den nationalen Bestrebungen der flovenifchen Volksbeglücker beimessen, wenn es an einer anderen Stelle des nämlichen Wir sind bcmiisngt, bei »Iiscrcn Citaleu die Nummern des Regicrungöblattcs anzufnhrcn, um »icht etwa vo» der „Laib. Zeitung" der Unwahrheit beschuldigt zu werde». gütlich und setzten sich um 6 Uhr zum Nachtessen. Während des Speisens gibt Markowitsch seinem Begleiter auf seinen Wunsch einen „kurzen Begriff" von der Beschaffenheit Krains und seinen Einwohnern, welcher mitunter etwas in das Gebiet der Euriosa streift, so heißt es z. B., daß auf dem Karst mehr Menschen als Früchte wachsen, daß die Sau (Save) bei Ratschach zwischen Kranau (Kronau) und Weißenfels in der Ebene aus einem Moraste entspringt, „wie der auch einer Sau zu kommt". Das Gleichnis; wird noch weiter ausgeführt, die Schiffe nämlich, welche auf diesem allerschiiellsten Flusse Deutschlands fahren, seien aus einem einzigen Baume gleich Sautrögen gehauen, der Strudel der Save sei weit schrecklicher und gefährlicher als der Donaustrudel. Dagegen fließe die Laibach umso langsamer, ja krieche vielmehr, als wäre sie von der wilden Sau stutzig gemacht worden. Von ihrem lauen Wasser habe die Labach, Laubach, den Namen. Nur in den Jahren 1653 und 1087 sei sie zugefroren. Dann rühmt Markowitsch die Fruchtbarkeit des Landes, die zweimalige Ernte, wovon aber freilich Donnerwetter (Hagel re.) jährlich den fünften Theil vertilgen. Von den Gebirgen Oberkrains ist ihm der Berg Kerina merkwürdig, weil auf seiner Spitze der Tag im Juli so lang ist, „daß man fast die Abwechslung des Tages und der Nacht über eine Stunde nicht verspüren kann", und wenn man auf demselben am Hellen Mittag mit der Peitsche klatscht, entsteht urplötzlich ein solches Donnerwetter, mit Blitz und Hagel vermischt, daß Einem Hören und Sehen darüber vergehen möchte. (Forlschuiig folgt.) Blattes heißt: „Wie wenige Slovenen gibt es, die sich mit Recht der vollkommenen Kenntniß der slovenischen Sprache rühmen können. Eben deshalb finden wir so viele begeisterte Nationale, die als Advoeaten oder als Notare ungeachtet ihres nationalen Radicalismus doch nur deutsch amtiren." Oder welchen Begriff kann sich das deutsche Publikum von den slovenischen literarischen Zuständen, von den drängenden Anforderungen der nationalen Abgeordneten an die Unterrichtsverwaltung betreffs der Slovenisirung der Mittelschulen, der Gründung einer slovenischen Universität machen, wenn es an einer anderen Stelle drs „Ljublj. List" heißt: „Wie unbedeutend, wie höchst bescheiden ist unsere wissenschaftliche Literatur? Sehr wenig, blutwenig ist das, was wir an wissenschaftlichen Abhandlungen besitzen, und felbst aus diesem Wenigen weht uns der unangenehme Geruch der Petroleumlampe entgegen, bei der sich der armselige Schriftsteller abquälte, für den schwerfälligen Dialekt eine wissenschaftliche Terminologie zu schaffen." Wir könnten noch eine reiche Blumenlese ähnlicher Eitate vorführen, beschränken uns jedoch nur noch auf die Wiedergabe zweier der markantesten, für die richtige Beurtheilung des fraglichen Gegenstandes maßgebenden Stellen: Im „Ljublj. List" vom 31. August heißt es: „Es ist eine nackte, aber t r a u r i g e W a h r h e i t, daß wirbisher kein einzigds Buch besitzen, das für den Gebrauch im Obe r g y m n a s iu m geeignet wäre. Wenn uns heute das Unterrichtsministerium die Einführung der slovenischen Unterrichtssprache in der fünften E l a s s e b e w i l l i g e n w ü r d e, s o m ü ß t e d i e s e Concession eine illusorische verbleiben, da wir die erforderlichen Lehr behelfe nicht besitzen." Ja schier unglaublich klingt folgende, vom „Ljublj. List" in der Nummer vom 5. September gebrachte Thatfache: „Nicht einmal in der 3., 4. und 5. Elasse der städtischen Volksschulen — deren vollständige Slovenisirung der Laibacher Gemeinderath bereits vor vier Jahren über Antrag des damaligen Gemeinderathes Professor 8uklje beschlossen hatte — sind die erforderlichen Schulbücher in der slovenischen Unterrichtssprache vorhanden. Ueber Antrag des Stadtschulrathes wurde schon vor anderthalb Jahren eine aus den besten Laibacher Lehrern bestehende Commission eingesetzt, um die erforderlichen Schulbücher zu beschaffen, allein bis jetzt hat sie nicht ein einziges zu Stande gebracht!!" Einem ähnlichen Lose, wie die slovenischen Bücher in spo für die städtischen Volksschulen, würden auch die für die Gymnasien abzufassenden verfallen, wenn sie der opferwilligen Thätigkeit eines hiefür zufammenzufetzendcn Lehrercomitä's anheimfielen. Oder soll das Ministerium den Gymnasiallehrer durch Urlaubsertheilung für die Abfassung von Lehrbüchern seinem eigentlichen Berufe entziehen, sollen auS den ohnehin schwer aufzubringenden Steuergeidern bedeutende Summen verwendet werden, um Schriftsteller für die Fabrikation einer völlig unverständlichen Terminologie zu honoriren, sollen mit großem Aufwande geistiger und materieller Kräfte deutsche Schulbücher in s Slovenische übersetzt werden, um, wie es ja das Los der Schulbücherliteratur im Allgemeinen ist, binnen Kurzem gegenüber besseren deutschen Schulbüchern in den betreffenden Disciplinen von den Lehrkörpern als ganz unbrauchbar erklärt zu werden? Bei solchen kläglichen Verhältnissen erübrigt den Slovenen nur ein Ausweg, nämlich der von uns schon zu wiederholten Malen angedeutete, die Großmannsucht, auch cine bedeutende Rolle in dem Neigen der großen Kulturvölker zu spielen, endlich einmal abzulegen und an den reichen Eulturschätzen jener Nation theilzunehmen, mit der sie durch Jahr- Hunderte hindurch in innigem, geistigem Verbände gestanden sind; hiedurch wird gewiß die Pflege ihrer Sprache und ihrer heimischen Literatur nicht im Mindesten beirrt, sondern nur gefördert. Die eigentliche Tendenz der egoistischen Volks-sührer, welche nach dem Zeugnisse des „Ljublj. List" iick um das Slovenische blutwenig kümmern, bei ihren petulanten Ansprüchen auf Slovenisirung der Mittelschulen, womit sie die Ministerien, das Parlament behelligen, ist eigentlich nach eroatischem Muster nur auf die Beseitigung etlicher deutscher oder deutschgesinnter Professoren gerichtet, um die erledigten Stellen mit ihren ganz unfähigen Partei-anhänaern zu besetzen. Unser engeres Heimatland wäre sehr zu bedauern, wenn seine Mittelschulen au/das Niveau der eroatischen Lehranstalten degradirt E^Menn jedoch in Vertretungskörpern, wenn in ^.inn«len Blättern stets darüber Klage geführt - h haß die aus den Mittelschulen nustretenden Sckü'ler des Slovenischen noch immer nicht genügend » sind so muß es mit dem Unterrichte in ieVer^ Sprache sehr schlecht bestellt sein. Wäre in einer anderen fremden Sprache, z. B. im Jtalieni-französische», Englischen, von Kindesbeinen an bis"rum vollendeten achtzehnten Lebensjahre dem der Unterricht so ostentativ ertheilt worden, wie es dermalen beim Slovenischen der Fall ist, und wären die Unterrichtserfolge so gering, als sie ^ Behauptungen der Nationalen im Slove- "Ä sind so würden die Eltern des Schülers den äffenden Lehrer zur Verantwortung ziehen; nur ' Verrückten könnte es beifallen, die mangel-bast^ Kenntniß des Schülers im Italienischen, »fischen, Englischen dem Umstande zuzuschreiben, 5- öfterer nicht auch ,n diesen Sprachen den iE -ckt i„ den klassischen Studien, in der Mathe-mn.!, Mrisik, Naturgeschichte u. s. w. genossen hat. Die eingangs erwähnte slovenische Zeitungs-r ^ iedoch noch eine weitere sehr ernste Seite. M N sind es Professoren der Mittelschulen, welche ^ c Witterten Kampf in den Zeitungen führen. I » llt Ljublj. List" den über den wirklichen Be-d s*' den slovenischen Landestheilen vorhandenen Lehrern und geprüften Lehramtscandi-! . ausgezeichnetes Zeugniß ihrer Befähigung s"Allein es ist doch höchst befremdend, daß in d"„ Nicht ^s-tiscken Zeitungen, sondern die dem Schul-k der Belletristik gewidmeten Blätter meinen, 2-ss'?r noch keine einzige Stimme aus Lehrer- « ? -'-Koben hat, welche die Herabwürdigung der Ä-nsck>aft deren Pflege zunächst den Mittelschulen ? ,u einer bloßen Magd einstiger Sprach- obliegt, ! „Ljublj. List" und „Narod" an- str-ben^qebührend zurechtgewiesen hätte. ein Slovene an irgend einer Wissen-k.^sbalb kein Gefallen findet, weil sic ihm schaft o - Gebildeten seiner Nation verständ- m emer Lehrbehelfe verfügenden ^ geboten wird, wenn er dagegen die Be- ^ s-ines Gedächtnisses mit einem Wust unver-^ ^!r und unbrauchbarer terminologischer Wort-! für Wissenschaft hält, dann mögen einem ^uerkopf die Lchrzimmer der Gymnasien für solchen -- bleiben; weder die Wissenschaft, Menschheit, noch seine eigene Nation würde Surch -i"-n Der Streit um die Cnrolinen-Inselu. Die zwischen Deutschland und Spanien s-kwebendc Besitzfrage betreffs der Caro l i nen- versetzt ganz Spanien in große Aufregung. ^ Madrid verbrannte am ü. d. M. Vormittags ein Volkshaufe das vom deutschen Gesandtschaftspalais herabgerissene deutsche Wappen und die Fahnenstange unter den Rufen: „Nieder mit Deutschland!" Am 5. d. M. Abends stürzten einige Demonstranten gegen das deutsche Gesandtschaftspalais, zerbrachen die Fensterscheiben und rissen die deutsche Flagge herab, welche zerrissen wurde. Sodann zog die Menge vor das Palais des Ministerpräsidenten und verlangte die sofortige Kriegserklärung an Deutschland. Die „Times" erfahren, daß die deutsche Negierung Willens sei, ihre Differenzen mit Spanien in Betreff der Carolinen-Jnseln dem Schiedssprüche einer befreundeten Macht zu unterbreiten. Das Madrider Cabinet wies den Gesandten in Berlin an, sich bereit zu halten, auf die erste Nachricht seine Pässe zu verlangen. Die Mehrzahl der französischen Journale spricht den Wunsch nach einer Beilegung des deutsch-spani-schen Conslictes aus. Die „Republique Fran?aife" eonstatirt, daß im Falle eines Krieges die spanische Marine unvermögend wäre, ihre Colonien zu ver-theidigen. Das „Journal desDöbats" räth Spanien, sich lieber direct mit Deulschland zu verständigen, als an ein Schiedsgericht zu reeurriren. Das Blatt bedauert, daß die spanische Regierung der Bewegung nicht gleich anfangs Einhalt gethan, und sagt, man werde sich nicht wundern dürfen, wenn Canovas von dem Sturme hinweggefegt werden sollte, welchen er entfesseln geholfen. Die spanische Regierung richtete strenge Befehle an die Provinzgouverneure, antideutsche Manifestationen zu verhindern. Einer anderen Depesche zufolge ist Hoffnung auf eine friedliche Lösung vorhanden. Man glaubt, das Schiedsrichteramt werde dem König von Belgien oder dem Kaiser von Oesterreich übertragen werden. politische Wochenübersicht. Der Reich srath wurde auf den 22. d M. einberufen. In der Erwägung, daß die Verhandlungen des Reichsrathes voraussichtlich bis in den November, jene der Delegationen bis in den De-eember dauern werden, daher die Zeit für eine Landtagssession zu kurz bemessen wäre, so beabsichtigt die Regierung, die Landtage in diesem Jahre, wie dieß bereits 1879 der Fall war, nicht einzuberufen, dagegen aber im folgenden Jahre. Nur bei jenen Ländern, wo dringende Landesangelegenheiten der Erledigung harren, soll eine Ausnahme gemacht werden. Im nächsten Jahre würden die Landtage sofort nach Schluß der Reichsraths-Session zusammen? treten. Das aus 25 Mitgliedern bestehende Comitä, welches von der Conserenz deutsch-liberaler Abgeordneter eingesetzt wurde, um die Frage der Partei-Organisation zu berathen, wird in kurzer Zeit in Wien zusammentreten. Die Einladungsschreiben an die Mitglieder dieses Comit6's sollen bereits in den nächsten Tagen versendet werden. Das „Innsbrucker Tagblatt" beantwortet die Frage der Partei-Organisation in folgendem Artikel: „Wollen wir nicht Opposition machen um jeden Preis, wollen wir nicht um der Opposition willen in der Opposition sein und bleiben — und das kann kein vernünftiger, ernst zu nehmender, sondern nur der Justamentnöt-Politiker — dann müssen wir unsere Partei stärken und mehren. Dieß ist uns liberalen Deutschen in Oesterreich nur dadurch möglich, daß wir erstens Alles zu sammeln, zu einigen und zusammenzuhalten suchen, was deutsch und liberal ist; zweitens, daß wir an uns ziehen, was nicht deutsch, aber doch liberaler Gesinnung ist. Ohne Rücksicht auf die eigenthümlichen Parteiverhältnisse in den anderen Kronländern verlangen die Deutschen in Böhmen die Herstellung einer deutschen Nationalpartei. Das thut uns und ihnen wehe. Gerne wollen wir die Deutschböhmen in ihren Kümpfen gegen die Czechen unterstützen; dafür müssen sie aber auch unseren Verhältnissen und den Verhältnissen der ganzen großen staatlichen Gemeinschaft in geeigneter Weise Rechnung tragen; dann werden wir in brüderlicher Einigung allmälig zu einer Partei erstarken, die wieder fähig sein wird, zu verlangen, daß man ihr das Staatsruder übergebe. Das kann ja nur der Zweck des großen und schweren Kampfes sein, den wir leider zu kämpfen gezwungen sind." Für die Zweitheilung Böhmens tritt auch die „Neichenberger Ztg." ein; sie sagt: „Das deutsche Volk in Böhmen will dieAufhebung der Sprachenzwangsverordnung, will deutsche Richter und Beamte in geschlossenen deutschen Sprachgebieten; will befreit davon sein, auf eigene Kosten in deutschen Städten czechische Schulen zu erhalten; will endlich zur Wahrung des Friedens im Lande die Zweitheilung! Und diese Forderungen, auf deren Erfüllung unsere nationale Existenz beruht, werden so oft und so nachdrücklich wiederholt werden, bis man ihnen endlich doch Rechnung trägt. Pflicht der Abgeordneten aber wird es sein, insbesondere die Zweitheilungsfrage neuerdings in eingehende Beratung zu ziehen und sie an coinpetenter Stelle mit aller Schärfe und allem Nachdrucke zu vertreten." Die Konferenz der Führer der Rechten tritt am 15. d. M. in Wien zusammen. Ein hervorragendes Mitglied der Rechten begab sich vor einigen Tagen zum Kaiser und erklärte, die Rechte würde durch die Berufung des Grafen Hohenwart in's Herrenhaus gelähmt, vielleicht gesprengt werden. Der Kaiser schenkte diesen Vorstellungen Beachtung, und da überdieß bekanntlich alle Clubs der Rechten in demselben Sinne dem Grafen Hohenwart ihre Wünsche vorlegten, so unterblieb seine von den Factiösen so lebhaft geforderte Berufung in das Herrenhaus. „Narodni Listy" erfahren, d(!ß die Landtage im Hinblick darauf, daß die Delegationen De-cember hinein tagen sollen, Heuer nicht einberufen werden. In der zu Agram tagenden Versammlung der Reg nicolar-Deputation wurde folgende Petition eingebracht: „Ausschließlicher Gebrauch der croatischcn Sprache als Amtssprache im Bereiche Eroatiens und Slavoniens; Errichtung der im Ausgleichsgesetze erwähnten eroatischen Sectionen bei dem gemeinsamen Ministerium in Pest und Besetzung der Aemter mit Landeskindern." Die in Umlauf gesetzten Gerüchte von der bevorstehenden Einverleibung Bosniens und der Herzegowina oder von diplomatischen Schritten zu diesem Zwecke werden seitens der Organe des Ballplatzes entschieden dementirt. Das Ministerium des Inneren richtete an die politischen Landesbehörden anläßlich der Choleragefahr einen Erlaß, wornach die Vorsichtsmaßregeln auch auf Reisende aus Italien auszudehnen sind. Die „Wiener Local-Correspondenz" bringt nachstehendes Circular des Kriegsministeriums: „In Folge der nationalen Zwistigkeiten in Böhmen, welche sogar in militärische Kreise eingedrungen sind, ist ein vertrauliches Rundschreiben des Kriegsministers Grafen Bylandt erslossen, welches der Mannschaft in Erinnerung bringt, daß die Soldaten als Söhne der gemeinsamen Armee alle nationalen Zwistigkeiten vermeiden müssen und stets eingedenk sein mögen, daß sie im Dienste des Kaisers stehen, der alle Völker seines Reiches mit gleicher Liebe umfaßt. Insbesondere das Officierseorps möge der Mannschaft mit leuchtendem Beispiel vorangehen, indem es sich aller Einmengungen in Streitigkeiten politischer Art enthält. Das Kriegsministerium iverde nicht ermangeln, mit aller Strenge diejenigen Personen zu bestrafen, welche diese Warnung nicht respectircn sollten." DaS Rundschreiben schließt mit der Bemerkung, daß die Dienstessprache des kaiserlichen Heeres stets die deutsche war und ist und daß die Armee dieses Umstandes eingedenk sein möge. Wochen-Lhronik. Se. Majestät der Kaiser ist nach Schluß der Truppenmanöver in Kärnten am 12. d. M. zu den Manövern in Croatien nach PoLega abgereist. Der Kaiser besuchte am 8. d. M. die Landesausstellung in Klagensurt und sprach über die Expositionen des Bergbaues, der Eisen- und Holzindustrie, der verschiedenen Gewerbe, der Obst-, Ge-müse- und Blumenzüchter in Kärnten seine vollste Anerkennung aus. Ihre Majestät die Kaiserin Elisabeth hat im Jagdschlösse zu Radmer in Steiermark einen achttägigen Aufenthalt genommen. Kronprinz Rudolf entging am 6. d. M. einer großen Gefahr. Als er Abends nach dem Manöver bei Tulln in offenem Wagen nach Laxenburg zurückfuhr, scheuten in der Nähe dieses Ortes die Pferde. Der Kutscher, welcher dieselben nicht mehr zurückhalten konnte, rief dem Kronprinzen zu, er möge sich durch einen Sprung aus dem Wagen retten. Der mitfahrende Flügeladjutant Graf Nostiz sprang zuerst aus dem Wagen, worauf der Kronprinz Nachfolgen wollte. In diesem Augenblicke wurde der Wagen umgeworfen und der Kronprinz siel heraus, erhielt jedoch bloß eine Verletzung an der linken Hand und konnte bereits am 7. d. M. an der Jagd theilnehmen. Im Verlaufe dieser Woche wurden der in Miramare weilenden Frau Kronprinzessin Stefanie großartige Ovationen dargebracht. Der österreichisch-ungarische Lloyd ließ am 6. d. M. sechs Dampfer illuminiren und dem durchlauchtigsten Gaste eine Serenade darbrinaen; den Schluß des Seefestes machte ej7. Feuerwerk. Am 8. d. M. zog der DLleranenverein mit Fackeln auf, am 9. d. M. fand der Stapellauf des Dampfers „Poseidon" statt, am 10. d. M. prangten die Höhen in schönster Beleuchtung und am 11. d. M. veranstaltete der Verein „Austria" ein großartiges Nachtfest. Der in Wien versammelt gewesene österreichische Genossenschaststag nahm nachstehende Resolution einstimmig an: „In Erwägung, daß die Oesterreichifch-ungarifche Bank dem Credit-bedürsnisse der auf Grund des Gesetzes vom 9. April 1873 gebildeten Vorschußvereine, insoweit dieß in den thatsächlichen Verhältnissen und in der Creditwürdigkeit der einzelnen Vereine begründet ist, ohnehin in entgegenkommender Weise entspricht; in der weiteren Erwägung, daß die Vorschußvereine ein Vorrecht vor anderen Ereditnehmern gegenüber der Bank nicht beanspruchen können und eine gesetzliche Verpflichtung zur Annahme einer bestimmten Kategorie von Wechseln als ein Unicum im Kreditwesen anzusehen wäre, spricht der dreizehnte Vereinstag seine Meinung dahin aus, daß die Aufnahme einer Bestimmung in das Bankstatut, wie selbe von der Prager Handelskammer beantragt wird, wornach die Bank zur Eseomptirung der Wechsel der Vorschußvereine ausdrücklich verpflichtet werden soll, weder im Interesse der Vorschußvereine begründet, noch vom allgemeinen Standpunkte des Bankwesens zulässig sei." Das sechste steirische Sänger bundesfest in Graz ist glänzend ausgefallen; 60 Gesangvereine und 1000 Sänger, darunter eine Deputation des Männerchores der philharmonischen Gesellschaft in Laibach, nahmen an diesem deutschnationalen Feste theil. In Graz wird ein Kaiser Josef-Denkmal errichtet. Ein ungenannt sein wollender Patriot eröffnete die dießbezügliche Sammlung mit dem namhaften Betrag von 2000 fl. — Das „Grazer Volksblatt" ist über die Petition des zu Münster abgehaltenen Katholiken-Tages, welche unter Anderem auch die Zurückberufung der Jesuiten fordert, ganz entzückt. Die „Klagenfurter Zeitung" gab auf Grund des Landesgesetzes vom 25. März 1885 jene Landes-theile Kärntens bekannt, in welchen künftig der Kahlschlag behördlich angemeldet werden muß. Weiter werden jene Wildbach gebiete namhaft gemacht, in welchen besondere Vorschriften für die Fällung, Bringung und Lagerung der Hölzer gelten. Der deutsche Böhmerwaldbund hielt dieser Tage in Prachatitz seine erste Hauptversammlung ab; vierzehntausend Mitgliever und an hundert Bundesgruppen entsandten dazu ihre Boten. Die Bezirksschulräte in Mähren wurden angewiesen, an der deutschen Amtseorrespondenz im gegenseitigen Verkehre festzuhalten. Die dießjährige ordentliche Hauptversammlung des Deutschen Schulve reines findet Sonntag den 27. September im Stadttheater zu Teplitz statt. Der Nationalitätenhader treibt leider auch in militärischen Kreisen sein Unwesen. In Czaslau hat am 31. v. zwischen zwei Ofsicieren des dort garnisonirenden Landwehrbataillons ein Säbelduell stattgefunden, dessen Ursache ein nationaler Streit war. Einer der beiden Osfieiere erhielt eine schwere Hiebwunde. Die Gewaltthätigkeiten der Czechen gegen die Deutschen dauern fort. Die „N. Fr. Presse" erhält aus dem Senftenberger Bezirke folgenden Bericht: „Es ist unglaublich, mit welchem Terrorismus hier gegen die Deutschen vorgegangen wird. Schon bei der letzten Volkszählung brachte man es durch allerlei Mittel dahin, daß nur wenige Hundert im Senftenberger Bezirk sich offen zur deutschen Umgangssprache bekannten, aber auch diesen Wenigen wird das Leben in diesem Bezirke recht sauer gemacht. Ganz besonders wüthet man gegen die Schul-vereinsschule in Senstenberg selbst. Es wurden hier Drohbriefe aufgefunden, welche besagen, daß den Deutschen große Scandale bevorstehen, daß sie aus Senstenberg hinaus müssen, und sei es auf Leben und Tod rc..............Und das Alles geschieht zu dem Zwecke, weil die Deutschen in Senstenberg die seit langen Jahren daselbst bestehende deutsche Schule nicht eingehen lassen, sondern mit Unterstützung des Deutschen Schulvereines auf eigene Kosten als Privatvolksschule erhalten wollen." Die für den Monat Juli projectirt gewesene, aber in Folge verschiedener Zwischenfülle aufgeschobene Wallfahrt der galizischen und preußischen Polen nach Welehrad zur Feier des Millenniums der Slaven-Apoftel unterbleibt nach neueren Dispositionen gänzlich. Auch die polenfreundlichen Ruthenen haben das vom Metropoliten Sembratowicz begünstigte Project, nach Welehrad zu pilgern, definitiv ausgegeben. Dieser Tage erfolgte die Genehmigung des Uebereinkommens zwischen der Negierung und der Nord bahn. Die neuen Tarife der Nordbahn sollen am 15. d. publicirt werden. Der Bau der Bahnlinie Esakathurn-W ara s d i n-A gr a m schreitet rüstig vorwärts. Fürst Nikolaus von Montenegro trifft Anstalten, das in seinem Lande bisher bestandene Milizensystem allmälig in das eines stehenden Heeres zu verwandeln. Nach eingelangten Berichten wurden zu Eimbe-basia in Süd-Afrika 103 Missionäre und viele Europäer niedergemetzelt. Provinz- und Locnl-llachrichten. — (Kaiserliche Auszeichnungen.) Se. Majestät der Kaiser hat dem Hilfsämterdirector der krainischen Landesregierung, kaiserlichem Rathe Herrn Andreas Log er, anläßlich seiner Uebernahme in den dauernden Ruhestand in Anerkennung seiner 52jährigen treuen und vorzüglichen Dienstleistung das Ritterkreuz des Franz Josef-Ordens verliehen. — Der Finanzwach-Commissär Herr Konstantin Ritter von Födransperg erkielt in Anerkennung der von ihm mit eigener Lebensgefahr bewirkten Rettung eines Menschenlebens das goldene Verdienstkreuz. — (Kaiserliche Spende.) Se. Majestät der Kaiser hat zum Bau der Schule zu Altenmarkt im Bezirke Tschernembl einen Betrag von 300 fl. aus seiner Privatcasse gespendet. — (Die durchlauchtigste Frau Kronprinzessin Stefanie) besichtigte am 10. d. M. die Grotte in Adelsberg. — (Erzherzog Rainer) inspicirte in seiner Eigenschaft als Ober-Commandant der österreichischen Landwehr am 7. d. M. die Landivehr-truppen in Laibach und fuhr am 8. d. M. früh nach Anhörung einer heil. Messe in der Franziskanerkirche nach Klagenfurt. — (Personal-Nachrichten.) Herr Sanitätsrath Dr. Moriz Gau sier in Wien, in hiesigen Gesellschaftskreisen bestens bekannt, wurde zum Direktor der niederösterreichischen Irrenanstalt ernannt. — (Urlaub zu literarischen Zwecken.) Dein Gymnasialprofessor Herrn Max PleterZnik in Laibach wurde vom Ministerium für Cultus und Unterricht auch für das künftige Schuljahr eine partielle Beurlaubung zum Zwecke der Vollendung des Wölfischen slovenisch-deutschen Wörterbuches bewilligt. — (K rainis che Statistik ausunserem Präsidi al - Bureau.) DaS hiesige officiöse Organ der k. k. Landesregierung für Krain veröffentlichte in der letzten Zeit eine längere, mehrere ungestempelte Nummern dieser bekannten „vsösrua priloZg," umfaßende statistische Eauserie über das „Vereins-leben in Krain im Jahre 1884". Dem Charakter dieses Blattes entsprechend, das bekanntlich keine Gelegenheit vorübergehen läßt, seine der deutschen Partei in Krain und überhaupt allen Hierlands zu Tage tretenden Regungen deutschen Lebens wenig günstige Gesinnung unverhüllt merken zu lassen, trotzdem diefe Haltung mit der im grauen Hause sonst stets behaupteten vollsten nationalen Unparteilichkeit nicht sonderlich harmonirt, benützte es konsequenter Weise auch diesen Anlaß mit Freuve, um diese seine Gesinnung durch Anbringung einiger den Deutschen in Krain zugemeinten Sticheleien zu bethätigen. Leider müssen wir schon dem Verfasser dieser statistischen Studie, dessen nahe Verbindung mit der Negierung allein schon daraus evident erhellt, daß die gesammelten neuesten Daten über die Vereinsthätigkeit in Krain im kaum abgelaufenen Jahre 1884 derzeit noch nirgends veröffentlicht sind und daher noch für längere Zeit lediglich nur im Bureau der krainischen Landesregierung zugänglich sind, die genossene Freude durch die Erklärung theilweise schmälern, daß ihm sein vermeintlich gelungener Hieb dießmal nicht sonderlich geglückt ist. Unter Anderem kommt nämlich unser Causeur, der bei seinem statistischen Exeurse überhaupt ziemlich gut gelaunt zu sein schien, indem er auch außer dem von uns zu erwähnenden Falle an wiederholten Stellen launig sein sollende, im Munde eines erklärt ossiciösen Organes der Negierung jedoch ziemlich tactlose und unpassende Witzeleien über einzelne Vereine einfließen läßt, auch auf die Kategorie der sogenannten „Lesevereine" zu sprechen. Hiebei betont er nun mit nationalem Stolze das seiner Auffassung nach von großem eulturellen Fortschreiten der slove-nischen Nation zeugende Moment, daß die sogenannten „Innlna (Lesevereine) seit einigen Jahren in Krain in starkem Zunehmen begriffen seien und daß sich speciell das geistig und politisch rege Jnner-krain auf diesem Gebiete besonders auszeichne. Zum Beweise hiefür führt unser ossicieller Statistiker an, daß Krain mit Schluß des Jahres 1884 laut amtlicher Daten bereits 23 derartiger „di-alna. äruStvL" ,äblte. Nun, wir würden dein idealen Schwärmer für slovenische Lesevereinscultur seine harmlose Freude hierüber gewiß vom Herzen gönnen und Hütten weder diese noch eine der vielen anderen Posten seiner statistischen Zusammenstellung zum Gegenstände unserer sonderlichen Beachtung, geschweige denn einer kritischen Glossirung gemacht, wenn derselbe sich nicht höchst überflüssiger und zugleich herzlich einfältiger Weise reranlaßt gefühlt hätte, gerade hieran eine kleine Malice anzuknüpfen und so eine Erwiderung unsererseits geradezu zu provociren. Der witzige Statistiker aus dem Präsidialbureau bemerkt nämlich, daß, nachdem die Slovenen in Krain derzeit 23 „bralua äruStva" besitzen, während dagegen die Deutschen in Krain —" abgesehen von ihren Casinos — keinen ' 'i„>n derartigen Leseverein aufweisen können, die Lateren hoffentlich wenigstens auf diesem Gebiete die Slovenen nicht eine „inferiore Nace" werden nennen « Schließlich constatirt unser Statistiker, daß s"" Krain von den oben erwähnten (deutschen) E«^nos" derzeit 6 gibt, und zwar, wenn wir uns " nelesen zu haben erinnern: in Laibach, Nudolfs-tk Adelsberg, Ratschach, Krainburg und Jdria s d ' Tschernembl?). Nun möchten wir uns vorerst d doch Frage erlauben, in welche Vereins- - - her ossiciöse Statistiker die sogenannten Caünos" eigentlich einreiht? Wie es scheint in 7. ^ olitische" oder weiß Gott in welche Kategorie er ausdrücklich hervorhebt, daß die Deutschen in Krain „abgesehen von ihren Casinos keinen ein- - Leseverein aufzuweisen haben". Bisher waren -» mir auch noch immer der unmaßgeblichen LiM däb >md ,w-i 1° identische Begriffe, beziehungsweise zwei Aus-^ siir eine und dieselbe Sache seien. Mag auch ' s6 deutschen Casinos in Krain vielleicht n^t den ganzen Tag ausschließlich nur „gelesen", r ^ die und da möglicherweise auch eine vom sondern - Standpunkte aus arg verpönte ^ Domino oder ein ebenso unmoralischer stiller er zu Dreien gespielt, ab und zu sogar auch Tänzchen gemacht werden, so glauben wir, !> - k.-lirtige Sünden wider den heiligen Geist wohl „lancken der von unserem Negierungsstatistiker ^ " Culturgeschichte unseres Landes augenscheinlich r" -stellten ,,23 lnalurr ckruätvrr" Vorkommen I" c ^ nlme daß es Letzterem darum beifallen würde, dürften, . . Z Umstandes wegen ihres genannten dieselben ^ x„ikleiden. Gibt es doch unter diesen » slovenischen „Culturträgern" in Krain neuesten - deutsch-krainischen „Nur- in dieser Hinsicht weit voran — de» Eisbären Drang i" sich gefühlt haben, sich unabwe's^ n.it weiß-blau-rothen Tricoloren ge-^ x'stspielige Vercinsfahnen anzuschaffe», was 'chrnücl s„,..I,licl>en Ansicht nach denn doch darauf r . ..„maßgeblichen Ansicht nach denn doch darauf daß auch in diesen Vereinen das " nickt' g"adc als einziger und ausschließ-lä,er"Vereinüzweck cultivirt wird, da hiezu die An- ts^ueren Vereinssa . von theueren Vereinssahnen. so schätzens-schaNUNg Gesinnungsentfalter sonst auch wie uns dünkt, denn doch nicht gerade notwendig ist. Mit Rücksicht hierauf . uns demnach die oberivähnte, von unserem erschein ^ j„„„gsstatistiker beliebte Deplacirung slovems - ^^tschen Casinos" in Krain und ihre liervoraehende ostentative Classisieirung als Lesevereine" schwer verständlich und ersichtlich ^'s nur auS de», Grunde so gewählt, um Ge-, »ur Anbringung der erwähnten geistreichen anÄ! von der „inferioren Race" zu finden. Daß ' r,ii - liier jedoch schon aus einem anderen Grunde unglücklich, um nicht zu sagen, albern angelt ist scheint der launige Causeur der „vevm'iur ',u allem Ueberslusse vollends übersehen xruok" ^ Zu haben. Wir, die wir für jene officielle Landesstatistik, wie sie aä USUIN äslxbini von dem jetzigen Chef der Landesregierung in Krain seit einigen Jahren sructificirt wird, ein besseres Gedächtniß haben, als es dem journalistischen Volontär unserer „Abendpost" trotz seiner leicht erkennbaren Provenienz augenscheinlich zu Gebote steht, wollen demselben hiemit ein klein wenig zu Hilfe kommen. Wir erlauben uns demnach, ihn höflichst zu fragen, ob ihm das Ergebniß der letzten, zu Beginn des Jahres 1880 in Krain vorgenommenen amtlichen Volkszählung bekannt ist? Sollte dieß, wie es nach Allem scheint, nicht der Fall sein, so wird er uns schon erlauben, ihm höflichst in Erinnerung zu rufen, daß nach dem durch die amtliche „Laibacher Zeitung" bekanntlich bei wiederholter Gelegenheit beglaubigten und auch entsprechend sructifieirten Ergebnisse der jüngsten Volkszählung die Bevölkerung Krains mit circa 950/g der slovenischen und mit den restirenden 50/0 der deutschen Nationalität angehört. Wir haben den Hinweis auf diese ominösen „bloß 5"/o", aus diese „Handvoll Deutsche in Krain" u. s. w. in allen jenen Fällen, in denen derselbe an maßgebender Stelle just convenirte, oft genug in unserer — trotz dieser „nur 5"/g" merkwürdigerweise doch noch immer in deutscher Sprache gedruckten — amtlichen Landeszeitung gelesen, sowie auch die stets dann, wenn es galt, eine der berechtigten Forderungen der Deutschen im Lande zurückzuschlagen, daran geknüpften Deduktionen häufig genug darin bemerkt, um diese Zifferngruppirung nicht so rasch aus unserem Gedächtnisse zu verlieren. Wenn also, fragen wir, die deutschen 5"/g der Bevölkerung sechs deutsche Lesevereine oder „Casinos" unterhalten, welche Anzahl von slovenischen Lesevereinen oder „dralna, äruStva." entfällt sonach proportionaliter auf die 950/g der slovenischen Landesbevölkerung? Die Frage dünkt uns einfach genug, um auch von unserem Causeur, der in seiner Eigenschaft als Regierungsstatistiker denn doch mit Ziffern umzugehen gewohnt sein muß, gelöst werden zu können. Eine simple Rechenoperation gibt uns Antwort darauf und weist nach, daß, wenn 50/0 der Bevölkerung sechs Lesevereine besitzen, die übrigen 95 0/0 im gleichen Verhältnisse deren mindestens 114 (und nicht 23!) haben müßten, um den Ersteren auf diesem Gebiete auch nur gleichzustehen, daß mithin — um auf das Specielle zu kommen — der slovenischen Bevölkerung Krains noch volle 91, sage einundneunzig „dralim, ckiuätvrr" fehlen, um den Deutschen Krains aus diesem wichtigen Culturgebiete auch nur die Wage halten zu können! Wer erinnert sich da nicht des trefflichen deutschen Sprichwortes, daß, wer in einem gläsernen Hause wohnt, nicht mit Steinen um sich werfen darf. Uns wäre es wahrlich niemals eingefallen, das zahlreichere oder geringere Vorhandensein von „Lesevereinen"bei dieser oder jener Nation zu einer Art von „Culturmesser" für dieselbe zu benützen; aber wenn es nun schon eiumal unserem slovenischen Präsidialstatistiker darnach gelüstet, diesen jedenfalls neuartigen Meterstab zur Aichung der slovenischen Cultur in Anwendung zu bringen, so würden wir ihm dringend anempsehlen, zuvor einen kleinen Cursus in der Wissenschaft der Proportionalrechnungen durchzumachen, nebstbei aber auch in freien Stunden die fünf letzten Jahrgänge unserer amtlichen Landeszeitung fleißig nachzulesen, auf daß er bei fenen geistreichen statistischen Plaudereien nicht noch ein zweites Mal Gefahr läuft, sich in so unvorsichtiger Weise die Finger zu verbrennen, wie es ihm dießmal leider passirt ist. — (Slovenische Wahrheitsliebe.) Gelegentlich einer im vorigen Jahre im Reichsrathe an den Herrn Unterrichtsminister Baron Conrad gerichteten Interpellation, wann endlich derselbe die vollständige Slovenisirung des Laibacher Staatsgym-nasiuins zu bewilligen beabsichtige, wurde bekanntlich von einem der nationalen Partei angehörigen krainischen Reichsrathsabgeordneten unter Anderem auch die Versicherung abgegeben, daß der Durchführung dieses „berechtigten Verlangens" gar kein Hinderniß entgegen -stehe, indem — mit einziger Ausnahme des „Lehrbuches der Logik" — sämmtliche für ein Obergymnasium mit flovenifcher Unterrichtssprache erforderlichen Lehrbücher bereits vorhanden seien. Dieser Behauptung gegenüber verweisen wir nun auf die vor Kurzem im „Ljublj. List" veröffentlichten eingehenden Artikel, in welchen ein hiesiger k. k. Gymnasial-Prosessor, obwohl selbst Vollblutslovene, doch ganz offen erklärt, daß, selbst wenn der Minister die erbetene Bewilligung ertheilen wollte, die Durchführung derselben doch vollends unmöglich wäre, nachdem auch nicht einmal die für die fünfte Classe erforderlichen Bücher vorhanden seien. — Ganz das Gleiche bestätigt ein in demselben Blatte wenige Tage später, offenbar gleichfalls von einem gut insor-mirten Fachmanne veröffentlichter Artikel, worin sogar ziffermäßig und mit Anführung aller Details nachgewiesen wird, daß zur Etablirung eines slovenischen Obergymnasiums derzeit nicht weniger als 13, sage dreizehn slovenische Lehrbücher fehlen, was zum Mindesten eine literarische Arbeit von mehreren Jahren repräsentirt, selbst wenn alle schreibenslustigen Gymnasialprofessoren ganz Sloveniens sofort zur Feder greifen wollten. Angesichts dessen muß man sich wirklich fragen, worüber man mehr staunen soll: ob über die Dreistigkeit der im Reichsrathe vorgebrachten so offenkundigen Unwahrheit, oder über die mangelhafte Information unserer obersten Unterrichtsverwaltung, die im Reichsrathe weder durch ihren Chef, noch durch einen der vielen Referenten auch nur ein Wort der Erwiderung auf diese eclatant unwahren Behauptungen fand. — (Früher „nix deutsch", jetzt „auch deutsch".) Unter den Bewerbern um die Lehrerstelle an der neu zu errichtenden deutschen städtischen Volksschule befanden sich auffallend viele Vollblut-slovenen, denen bisher der deutsche Unterricht ein Gräuel war. Insbesondere wurden von den Nationalen alle Hebel in Bewegung gesetzt, einem hiesigen Volksschullehrer, der über jene slovenischen Eltern, die den deutschen Unterricht für ihre Kinder wünschten, die strengste Controle übte und dieselben seine Ungnade fühlen ließ, zu dem ausgeschriebenen Posten zu verhelfen. Der Betreffende versicherte die maßgebenden Kreise hoch und theuer seiner deutschfreundlichen Gesinnung. Jedoch alle diese Anstrengungen waren ohne Erfolg. — (Gegenseitige Hosirungen.) Im grauen Hause am Auerspergplatze scheint man sich sehr vereinsamt zu fühlen und die glücklichen Zeiten der intimen Beziehungen zu den slovenischen Matadoren, welche in jüngster Zeit dem Herrn Landespräsidenten viel Verdruß bereitet haben, wieder zurückzuwünschen. Nur dieser Gemüthsstimmung können wir einen eigenthümlichen Leitartikel des „Ljublj. List ' zuschreiben, worin über eine Phrase im Dankschreiben des ncugewählten Landtagsabgeordneten für Jdria, Herrn Stegnar, an seine Wähler, „daß die Abgeordneten für ihr Land nur im vollen Einverständnisse mit der Regierung und durch die wohlwollende Unterstützung derselben etwas erreichen können", dem neuen Abgeordneten ein brillantes Wohlverhaltungs - Zeugniß ausgestellt und seine Acußerung dahin glossirt wird, daß sie nicht nur die Gesinnungen des Herrn Stegnar, sondern auch jene des nationalen Wahlcomitö's, welches ihn den Jdrianern zur Wahl vorschlug, ausdrücke. Nun aber befindet sich im besagten Wahlcomitö eine erkleckliche Anzahl jener Matadore, welche vom Regierungsblatte als Nadieale, als Verführer des Volkes gescholten und mit ähnlichen Titulaturen bedacht zu werden pflegen. Die Zeit wird lehren, ob die neueste Schwenkung des Regierungsblattes das zerrissene Band der Freundschaft wieder zusammenkitten werde. Jedenfalls muß an besagter Stelle das Bedürfniß, sich hofiren zu lassen, ein sehr tief empfundenes sein, denn sonst wäre es kaum erklärlich, wie die besagte servile Phrase eines parlamentarischen Strebers sofort mit einem langen Dankesleitartikel in einem Regierungsblatte quittirt wird. Wenn die Auffassung des Herrn Stegnar über die Aufgaben der Landtagsabgeordneten eine richtige ist, so sehen wir nicht ein, wozu das Land eigentlich den kostspieligen Apparat einer Landesvertretung benöthigt. Ebenso müßte nach unserer bescheidenen Ansicht einer aufgeklärten Negierung eine Volksvertretung, die sie auf ihre begangenen Fehler aufmerksam macht, willkommener sein als der in jeder Nummer des „Ljublj. List" gepriesene Byzantinismus der Landesboten, von dem alles Heil des Landes abhängig sein soll. — (Die deutsche Privat-Volksschule in Laibach.) Die k. k. Landesregierung für Kram hat bekanntlich mit Erlaß vom 5. d. M. den, von der Generalversammlung des krainischen Sparcafse-Vereines im Mai d. I. einstimmig gefaßten Beschlüsse, mittelst welchem der vom Deutschen Schul-vereine mit Beginn des heurigen Schuljahres in Laibach zu eröffnenden deutschen Privat-Volksschule für Knaben für das erste Jahr eine Geldsubvention votirt wurde, die Genehmigung versagt. Durch dnse, wir müssen es offen gestehen, ebenso unerwartete als auch in ihrer Motivirung uns geradezu unverständliche Entscheidung, die übrigens sowohl in prin-cipieller als auch in praktischer Hinsicht für unsere Stadt von zu schwerwiegender Bedeutung, gleichzeitig aber auch für die Signatur der in Oesterreich oder sagen wir vorläufig noch: in Krain gehandhabten inneren Politik zu charakteristisch ist, als daß wir uns nicht veranlaßt fühlen sollten, dieselbe gelegentlich noch eingehend zu besprechen, soweit uns eben die derzeitigen Preßverhältnisse dieß möglich machen, ist der krainischen Sparkasse die Ausführung dieses ihres Beschlusses insolange, als die hoffentlich nicht im gleichen Sinne ausfallende Entscheidung einer höheren Instanz noch aussteht, leider unmöglich gemacht. Die eigenthümliche und für den im grauen Hause am Auerspergplatze herrschenden Geist bezeichnende Praxis, welche in dieser Angelegenheit schon bisher eingehalten wurde, läßt allerdings kaum erwarten, daß die Entscheidung des Ministeriums des Inneren über den Reeurs, der von der Sparcasse- direction gegen diese vom Herrn Landespräsidenten Baron Winkler verfügte Sistirung zweifelsohne ergriffen werden wird, in baldiger Zeit erfolgen dürfte. Ist doch beispielsweise auch der von der Sparcasse-direction bereits vor vielen Monaten einge-brachte Ministerialreeurs gegen die erste vom Herrn Landespräsidenten in dieser Angelegenheit verweigerte Genehmigung der Votirung eines einmaligen Capitals-betrages zur Erhaltung einer deutschen Knabenvolksschule in Laibach noch heutigen Tages unerledigt, obwohl seitdem, wie schon erwähnt, weit mehr als ein halbes Jahr Kalenderzeit in s Land der Unwahrscheinlichkeiten geflossen ist. Ganz in der gleichen, in ihren Motiven leicht erkennbaren Weise wurde auch bei Erledigung des zweiten, bereits im Mai d. I. zur Genehmigung vorgelegten Sparcassebeschlusses mit so retardirtem Tempo vorgegangen, daß die abweisliche Entscheidung glücklich erst wenige Tage vor Eröffnung des neuen Schuljahres eintraf. Mit Bezug auf die nach der Ansicht Vieler hiedurch vermeintlich ganz geänderte Situation gehen uns nun aus Elternkreisen so zahlreiche Anfragen und Ersuchen um Aufklärung zu, daß wir Letzteren dadurch am besten gerecht zu werden glauben, indem wir an dieser Stelle die Versicherung abgeben, daß das Inslebentreten der vom Deutschen Schulvereine neu in Laibach errichteten Privatvolksschule für Knaben durch die eingangs erwähnte abweisende Entscheidung der Negierung keineswegs in Frage gestellt erscheint, indem dieselbe unter allen Umständen zu der verlautbarten Zeit, d, i. den 16. d. M. in den bekanntgegebenen Lokalitäten im hiesigen Realschulgebäude eröffnet werden wird. Die einzige Aufnahmsbedingung für die eintretenden Schüler besteht darin, daß sie der deutschen Sprache soweit mächtig sein müssen, um dem Unterrichte gleich im ersten Semester mit Erfolg anwohnen zu können. Auch verweisen wir nochmals darauf, daß an dieser Schule von den Schülern kein Ulltcrrichtsgeld zu entrichten ist und daß von denselben auch kcill Lkhrillittel-beitrag eingehoben wird, nachdem der Deutsche Schulverein dieselbe mit einer sehr reichhaltigen Collection der neuesten und zweckentsprechendsten Lehrmittel aller Art auf das Beste ausgestattet hat. Als Leiter der neuen Schule fungirt der Oberlehrer Herr Benda, eine ausgezeichnete junge Lehrkraft, dem von seiner mehrjährigen Thätigkeit an einer größeren Vereinsschule in Böhmen der beste Ruf vorangeht und den daher die Centralleitung des Deutschen Schulvereines aus der großen Zahl der Vereinslehrerschaft mit vollstem Vertrauen auf den hiesigen schwierigen Posten berufen hat. Ihm zur Seite als zweite Lehrkraft steht Herr Uhl, gleichfalls ein bewährter, von seinem mehrjährigen Wirken an der hiesigen evangelischen Gemeindeschule gut bekannter Lehrer. So wünschen wir denn der jungen Anstalt, die sich zweifelsohne schon im ersten Jahre ihres Bestandes ein zahlreiches Schülereontingent zu erobern wissen wird, von ganzem Herzen das beste Gedeihen und rufen ihr ein aufrichtiges „Glück auf" zu. — (Ein czechischer Anwalt der Slo-vene n.) Die vor Kurzem nach Prag unternommene Excursion der Slovenen trägt bereits goldene Früchte. Der „Pokrok" singt das bereits zu wiederholten Malen abgeleierte Lied „von der Unterdrückung der Slovenen" mit neuem Texte, der lautet, wie folgt: „Es ist nicht bloß eine Sache der Gerechtigkeit, daß die Slovenen nicht unterdrückt werden, sondern sich kräftig entfalten; es ist dieß auch ein besonderer Vortheil für die österreichische Monarchie. Die große Kraft der Nationalität wußte der welterobernde Herrscher zu Beginn unseres Jahrhunderts, Napoleon I-, zu schätzen und zu benützen, und von dieser Kraft wollte er auch bei den Slovenen Gewinn ziehen. Als er sich der österreichischen Erblande bemächtigte und ein slovenisches Jllyrien errichtete, da erkannte er mit seinem Scharssinne, daß er dieses Land am besten gegen Deutschland und Italien schützen könne, wenn er das nationale Bewußtsein der Slovenen wecke. Damals sorgte man nicht bloß für slove- nische Volksschulen, sondern auch für Gymnasien, und man dachte auch an die Errichtung einer Hochschule in Laibach. Damals wurden die Slovenen zum öffentlichen Leben berufen; sic nützten diese Zeit zu ihrer nationalen Erstarkung aus, aber sie waren weit entfernt, die Ideen des europäischen Titanen zu unterstützen. Nichtsdestoweniger geht aus dieser Thatsache hervor, wozu die Slovenen der österreichischen Monarchie dienen könnten. Die österreichischen Staatsmänner sollten die nationale Kraft der Slovenen segnen, die bisher sich erhalten und bis zur Zeit die Wacht an der Adria gegen alle italienischen Versuche bilden und eine noch stärkere unbezwingbare Wacht sein werden, wenn sie sich national werden entwickeln können." — (Bahnlinie Divacca-Präwald-Laak.) Der Triester Stadtrath Combi übergab seine neueste Denkschrift über die Triester Eisenbahnfrage der Oeffentlichkeit. Der Verfasser tritt für die Laaker Linie in's Treffen; er sagt: die Linie Divneca-Präwald-Laak (Fortsetzung der Jstrianer Staatsbahn und der Linie Triest-Herpelje-Divacca), würde eine Länge von 88 Kilometern haben und Triest unabhängig von der Südbahn mit der Staatsbahnlinie Tarvis-Laibach verbinden. Combi tritt weiter dafür ein, allenfalls auf Staatskosten einen Schienenweg von Feßnitz über den Loibl nach Klagenfurt herzustellen. Letzterer würde eine Länge von circa 70 Kilometern haben. Durch den Ausbau beider Linien würde eine Staatsbahnlinie von der Nordgrenze Böhmens bis zur Bucht von Muggia geschaffen werden. Die Kosten für die Linie Divacca-Laak veranschlagt Combi auf 9 und für die Kara-wanken-Bahn auf 11 (zusammen 20) Millionen. Gegen die Predillinie macht Combi geltend, daß dieselbe nicht in Triest münden würde. Die Ausführungen Combi's sind deshalb von hervorragendem Interesse, weil ihr Autor ein hervorragendes Mitglied der Progressopartei ist, welche nun auch das in Unterkärnten so populäre Karawanken- oder Loibl-Project in ihr eisenbahnpolitisches Programm ausgenommen hat. — (Neues B a hn - P r o j e c t.) Das dem Handelsministerium vorgelegte Project für die Localbahn vom Görzer Eüdbahnhof nach Strasic und Podgora wurde im Allgemeinen als zur Ausführung geeignet befunden und der Triester Statthalterei zur Einleitung der Tracenrevision übergeben. — (Ernennung.) Der Landesschulrath für Krain hat den Oberlehrer in Gurkfeld Herrn Theodor Valenta zum Lehrer und Leiter an der neu zu eröffnenden städtischen deutschen Knabenvolksschule in Laibach und die Lehrerin in Nadmannsdors Fräulein Aloisia Bauer zur Lehrerin und Leiterin der hier neu zu eröffnenden städtischen deutschen Mädchen-Volksschule ernannt. — (Zum Concurse der Firma Tschinkel.) Wie die „N. Fr. Presse" erfährt, hat die Anglo - Oesterreichische Bank nunmehr die beiden zur Tschinkel'schen Concursmasse gehörigen Zuckerfabriken in Lobositz auf dem Wege der öffentlichen Feilbietung erstanden. Die Anglo-Bank ging hiebei im Einvernehmen mit einem Consortium von Wiener, böhmischen und Pester Theilnehmern vor. Gegenwärtig finden bei der Anglo-Bank Conferenzen statt, welche die Bildung einer Acticn-Gesellschast zum Zwecke haben, an welche die beiden erstandenen Zuckerfabriken übergeben werden sollen. Die Verhandlungen sind bereits unmittelbar vor dem Abschlüsse und dürfte die Unterzeichnung der dießbezüglichen Verträge in den nächsten Tagen erfolgen. Die Anglo-Bank, welche selbst nur einen Brv.chtheil der gesammten Acticn übernimmt, überträgt die beiden Etablissements an die Gesellschaft zu einem Preise, welcher ungefähr der Höhe ihrer Forderungen an die Firma Tchinkel entspricht. Die Acticn sollen zunächst nicht auf den Markt gebracht werden. Neuesten Berichten zufolge sind die Verhandlungen wegen Bildung einer Actien-Gesellschast zum Ankaufe und Betriebe der beiden Tschinkel'schen Zuckerfabriken in Lobositz beendigt und wird nunmehr das Ansuchen um die Concessions-Ertheilung an die Regierung gerichtet werden. Das Actien-Capital ist mit 600.000 st. in Aussicht genommen. Die Anglo-Bank behält selbst den vierten Theil der Acticn, während drei Viertheile von den Consorten des Institutes übernommen werden. — (A n t i k e r Fu n d.) In der vorigen Woche wurde an der Nordseite des Rudolsinums beim Ausheben eines Wasserabflußgrabens in einer Tiefe von 18 Metern ein männlicher Leichnam aufgedeckt. An der linken Seite der Leiche lag ein kleines, eisernes Messerchen, in der Mitte eine starke, silberne Gürtelschnalle mit übergreifendem, stumpfem Dorn, genau von jener Form, die sich in den allemanischen Gräbern häufig vorfindet. Außer etlichen Gefäßscherben kamen dort auch zwei römische Kupfermünzen vor; die eine, ein Maximinus Daza, zu Siscia geprägt, gut erhalten, trägt an der Aevers-seite die Darstellung des Genius mit der Schale in der rechten und mit dem Füllhorn in der linken Hand, mit der Umschrift OllAIO ^V6V8II, die zweite, schlecht erhaltene und kaum leserliche, ist eine Münze aus der constantinischen Zeit- Nach diesen letzten Beigaben kann die Leiche nicht vor Beainn des vierten Jahrhundertes daselbst bestattet worden sein, während nach der eigenthümlichen Schnalle zu schließen, dieses Grab einem späteren Jahrhunderte, der sogenannten merowingischen Periode anaehören dürfte. ^ (Die Lehrbefähigungsprüfungen) s" allgemeine Volks- und Bürgerschulen werden bei der hierländigen Prüfungskommission am 19. October d I und den darauf folgenden Tagen abgehalten werden^ ^ ^ ^d x auf demLande in Krain>) A 29- v. M. fuhr der Blitz auf das Dach der Dreschtenne des Gutsbesitzers Josef Luzar in Hrastje bei Großlupp, zündete und äscherte sie ein. Auf dem R^ndolatze war auch ein Gendarm erschienen, welcher müßig zusehende Bauernburschen zur Hilfe-Aber anstatt der Aufforderung auf das Zustandekommen dieser vom Lande so sehnlich angestrebten Eisenbahnverbindung Einfluß nehmen I werden. Für Gottschee wird der in größerem Maßstabe eingerichtete Betrieb dieses Kohlenwerkes von großem Vortheile sein; es ist nur wünschenswerth, daß es bald dazukomme. mehrere l-istuna aufforderte ^-olae zu leiste", widersetzten sich die Burschen dem Gendarmen, bedrohten ihn unv vergriffen sich an demselben thätlich, so daß er genöthigt war, einzu-^ t"N und mehrere von ihnen zu arretiren. Unbe-erscheint das Benehmen dieser Leute, wenn man bedenkt, daß sie sich anfchickren, auch die aus St Marei" hinzugekommene Feuerwehr anzugreifen die Feuerspritze zu zerstören! Josef Speil, PostamtsdienerS-Sohn, 9 Mo»., Tir»auergassc> Nr. 15, Brechdurchfall. Am 7. September. Agnes Smolej, Arbeiterin, 62 J.,I Petersstraße Nr. 66. Wasserslicht Am 8. September Aloisia Starin, Hansbesttzeis-Tochter,! 4>/r I-, Grubergasse Nr. 5, B>echdurchfcill. An> 9. September. Franeisea Iescnko, Dienstmagd, 23 I., Alter Markt Nr. 19, Luugcntnberkulosc. Im L i v i l s p i 1 a l e. Am 81. August. Jakob Vngaja, Inwohuel, 56 J.,§ Marasmus. — Ani I. September. Barthelmä Äausek, Bergknappe, 35 I., in Folge erlittener Verletzung. — Am 2. September. Georg Wiudhauscr, Feldhüter, 61 I-, Pyaeiiiie. — 1 Katharina Kovae, Ztubeumädchen, 26 I., chrouischc Lungen-tliberknlose. — Am 5. September. Theresia Fleischmau»^ Inwohnerin, 70 I-, Darmkatarrh. 19. Jägerbataillons (Slovenen) wegen Meuterei vom Garnisonsgerichte in "Tode verurtheilt, jedoch das Generalverwandelte die Todesstrafe in vier- Jn der verflossenen Woche - Mitglieder des deutschen und österreichi- schen^Alpenvereines, die wir in Laibach begrüßten, m Pola ein. Nach Besichtigung Arsenals, di- des Marine-und des welt- Schiffbauwerkstätten römischen Amphi-Theaters setzte ein Theil Reise nach Zara, -.............. fvrt und gedenkt von Spalato, - . „^ntcnegrinischcn Hauptstadt einen Beaus ist dort ^ ^ «ach^Triest zurückgekehrt, wieder^' g o n tr ols v e r s a m m l u n g ^ r) wird am 24. September der andere Theil ist von Pola der d. I. 9 Uhr in der Landwehrcaserne zu «°-^^olanaplatz (Ex-Auckerrassinerie) abgehalten. Laibach 1 ^ ^^e in Laibach wohnenden Lander. * welche im Laufe des heurigen Jahres wehrman, , ^^-^,„i,bungeu eingerückt sind, foivie Heuer daS letzte Jahr abdienen, zu er- k. k. Landwe Vormittags um nicht jene zu ^ welche scheinen^ ^^^jt^res.) Das jüngst auSgegebene » ^ . «r-ulilatt von Krain veröffentlicht eine Ner-Landesgn tz ^^^p^^sidenten, enthaltend die Vor saften über Devinscction zur Hintanhaltung an steckender l k s s chul e n st a t i st i k.) grain zählt derzeit Das 280 Volksschulen mit Land welche einen Geldaufwand >>n 459 Lehrkräften, ' ^ A„^,ch In der vom hohen k. k. Unterrichts-Ministerium mit dem Oesfcntlichkcitsrechte autorisirten Lehr- M EksithNgs-Anstalt für Mlhrii nebst erwarte« sürMmös« uu!) der » »» S 1» beginnt das 1. Semester des Schuljahres 1885-80 mit 1 S. Das Nähere enthalten die Programme, welche auf Verlange» portofrei eiugefendet werden. Mündliche Auskunft ertheilt die Vorstellung tag lich von 10 Nhr Vormittogs bis 4 Uhr Nachmittags in I i i^, W »II I. (1801) Witterungsbulletin aus Laibach. ^ lnüliilli-^ inkkern E aui «> ^ reductrr Thermometer nact' Nieder-iielf.u« !.lchlag in Millt-nieeer» WitlerungS-Eharakter G rages-mittel !aqe«-inittei ^ Mari- >n »IN M>»>- M»IN ^ 4, 73» S ! 17» 21 5 13 0 2lr2 Äiorgenroth, riemlich hei. ter, Wetterleuchten, Nachts Gewitter. > 15'1 18'3 12 V U'3 Bewölkt, Vormitta.i« starke Güffe, Nachmittags Gewitter. k 7ZSV 1ü 0^ »'S I'8 Nebel, Vormittags etwas Rege», daun wechselnde Bewölkung. 7 73) 2 17^3 22 8 102 00 Nebel, ziemlich heilerer Tag. Abends bewölkt. 8 73ZK 17'v 22« 13S 18 Nebel, Sonnenschein ». Wolken Abends Regen. « 7328 Ikv I7'5 13 0 3 0 Vor,nittagS Regen, ^ tagsüber meist bewölkt. 1,' 73^ > l II! 1 1!>2 .,"2 l I 0 Morgeu« Rege», dan» sanniger Tag. Lvdrstollv. !>ür eine kleine dc»>scl,c Prinnt-Dolköschule in der Nähe Laihackiö wird gegen Wohnung, freie Station »»d eine» Jahre»-geball rou 25i>-3v» ft. eine protcstnntisctie Lehrerin geiucht. welche die gesetzliche Qualifikation für Volksschulen hat und außerdem in weibliche» Arbeite». Musik und fra»zö»fchrr Sprache verurt Ist, lehiereS »>cht uuerl>1f>lich. Bewerberiue». welche terett« >»> »eh>,ache thaiig waren und nicht über AI Jahre all sind, werden beroruigt. Wege» näherer Auskünfte wolle man slch an den >>< » »t>I»!» ^< »»1-,<-, >-!» i» ^ I.. Kolowratriug Sir. wende». (I8SN) Vom Erfinder Herrn Professor I»»-. ausschl. autorisirte Fabrik für MeiämKer-vefe» TI. II LI HL, Döbling bei Wien. K. «i. k. ausschl. Patent 1884. «'I!tten ^ i«.» K'tti-i» >878, 18,7, H <-I« 1878, 1 >,,>!>,. 187!1, 188V, «8«- 1881. I i i. ot 188S. Niederlagen: I., Kärntner- strasie L0/L2. 8»il»i><>!-t, NoItNi.«.»«, Hioiwtkok. 8tr»!lL I>ixso»nl Sk. 6or»o Vitt. ümlMllvlo 38. Voriluglichste Regulir-, Füll- u. 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I>ie Hbliedt- I>«!1, <><-,«» üill» uioiSro iil», i »N <'i ti «.!>»n, I,n> leu , i, II»»!,,-» >!»< >>- ln « Ix«»,»« n »o». V, n« 8 ».üliiiili'Ii^t k »»iitoi» Idnitrioiit" niil >:» I>n>ii»unjr< », »><>ji<.» » I>>e„ < al» ^Ikiitliiftei.- Oi lki ii «a«.,' nl* v« , 8.« i t». t«.,» m i »lvu 1 »»«'i »«..»t 1ii»t n»e «I« i. «lei' I 8<(181k) IgLT' l'i oi'ix'kl«' u»,I l'r, ioll^i t» k> at>» »»>1 r,»»> >>. Gesammtbetrcgc "eh"""- ^as Nanzinger'schc Kohlcnwerk ist an die Trisailer Kohlenwerks: ^ k. um den Preis von 400.000 fl. verlauft Gefeilscht „^chhaltige Ausbeulung dieser '«olilenlaaer wohl erst nach Herstellung der ' uuterkrainer Eisenbahn in's Auge gefaßt Ld-n kann, f. ist zu hoffen, daß die neuen BeMr Ii. Lusers louristeu - küastvr. Sicher und schnell wirkendes Mittel gegen Hülinernngc», Schwiele», sogenannte harte Haut an den Fußsohlen »nd sserse», gegen War ze» nnd alle üdriaen I,»rto» H»»t>»»lt>er»»>;e» Wirkung garantirt. M8^"Prciö einer 2ck>ack>tel »><> kr. ö. W. 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Kunden zur gefälligen Nachricht, daß ich meine seit SO von der Schneidergasse i» die ILV»I«?I I»r»iitv 8eI»I«88v»^Hvi U KS88« H» r. 8, wo sich auch eneLi«ei»»»i»^»»I»»»UI»»i>A befindet, verlegt habe. Indem ich für da- mir dis jetzt geschenkte Zutrauen verbind-lichst danke, bitte ich, mir von nun an alle Ihre Aufträge in das neue Locale zukommen zu lasse». Hochachtungsvoll ^I1»in 6. ^M8elim. WW7-U»v HU ei ist sogleich als ML' Magazin oder für ei» anderes Geschäft iei» v«?i WL' ck OILSLS Wll^O VO^l D ^r.^. ^Qtrl, D 8» IiALLlvI^, D L. IitppmLQir krokessoreo 6«r Vlwmiv an Sw Vivnor vnivorsit-it üsrkoorsmpfo/>/sn v./. ^szen ss/ns/'gurLs^g/c/insksn guz//lst IS//IS/'Sdso/vtSN KS/N/!ölk ll.lü »'S,/ ÄüM8S/bgn tsinsr/s/ ck«^ 6srllnü/is,t »c/iZü/io/isn Sloffs-I dsi^sms/iZk §/,«/. Skl'A!««'. j?L«l5 Nknlslsje PnNt-lsliskzslsjnti' fiir üilliiilll in Lmlich. Die Einschreibiinffcu findtn c»n 11., 12. und 13. September a. o. von 9—12 Uhr vormittags im Erdgeschoß dcs Nealschulgebäudes statt. Die Aufnahme erfolgt mir fiir die 1. und 2. Classe. Aufnahmsbedinglliig: Kenntniß der deutschen Sprache. Die Einschreibung ist gebührenfrei, der Unterricht unentgeltlich. M Ivii ir«»«Iniiriu heilt (auch brieflich) 1Z6S HR Iki>, Praterstraße Nr. 4 2. Du sollst lache»! Du mußt lache» ! durch welche man reich, glücklich und zufrieden werden kan» Jeden, gratis nachgewiesen, der vertrauensvoll seine genau Adresse einsendet an » L«0» ,,<>!>«? i-k»t-,»to Hauptpost Wien. (182?) Special-Arzt Hr. W« für (IKSI) Am u.Himt- Krankheiten. als Ausfallen der Haare, Kahlheit, frühe« Ergrauen Schuppe». Finnen, Flechten, Ge> schwüre, Warzen,Sommersprossen Leder- ». SchwangerschastSflecken Pusteln, Mitesser, juckende und alle sonstige Ausschläge ». s. w. AH I« »», i ir Ordinirt von 1—4 Uhr, an Sonn und Feiertagen von 10—12 Uhr medicinische durch medic. 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