»r. 250 Marldor. Freitag den 4. November tyl? v»chdruMir«i. tvartdvr, ^urticeva utiea 4. 7et«p^» »tz ve?ug«pret^: ttddoten, moiloUlch VW X>-. Zuhielten . » » » 21'— vvrch pvi« . ... A>— ttUtlani», m»n«tttch . . , ZO— einzelnummer vm 1 d;» 2»— de v«'1«!I>»z »«r >tt d« tttzo». »ir St»»«»«» Mr »»t» >»«n« »»aexl^oiak.ouhe^Vat» »!?»,»»«?«»», »WZ»»»«»«».)» d««»iv»r>»»tz« 0rtei«os)»«fs>as»i »erc«« »ich« t»»^«ru»e»ann»l»«« « »ei t« »U«-« « lA ^ >» d«i wrre^lam d, « S,G^ d.Hxnk», >» «lei? de, Sit» »7. IaHrOi Das enttäuschte Albanien ?. (Z. Die Flitterwochen A ch m e d Z o-g us und der italienischen Al^nien-Polilik sind zu Ende. Der PaktvonTirana ist noch in voller Gültigkeit, aber die S t:» petaren sind stutzig geworden über sie vorläufigen Ergebnisse einer Politik, von ixr die Machthaber am Tiber den größten Nutzen ziehen, während die albanische Jugend ihre Jd«.ale von der Selbständigkeit und kulturellen sowie zivilisatorischen Entwicklung ih. res kleinen Vaterlandes schwinden steht. Italien hat diesem Lande einige Straßen gebaut, die der orientalisch-träge Albaner wolhl bewunderte, vhne zu merken, daß sie als Aufmarschlstrcißcn sür die Eventualität einer Ottupa-tion in Frag<' kommen. Die Italic-ncr haben viel Kapital in Albanien inve« stiert; freilich nicht in der Absicht, es auch zu verlieren. Die albanische Nationalbank ist eine Schöpfung des Herrn Toe plitz von der „Banca Coinmerciale Jtaliana". Voin (^'neraldirektor bis zum Diener wurden die Boamtcnstellen vonItalienernbeset)t. Es ist auch kein Zufall, daß die neuc Staatsbank die Lustrum-Feier des italiaben c^'ne solche Abkühlung und Er« nückiterung albanischer ^r'sühle erwartet. Achmed Z o g u ist setzt dem .instand seelischer Depression verfallen. Die Politik, die er forciert hatte, droht ihm nun den politischen l^araus zu machen; der Mord an C e n a B e g. seinem Sckwager. brachte die Lawine ins Nollen Tiztalien kann in seiner vom ?^ns7s'?mns diktierten Prestic,e-Politik von der Iderznstellen. Wer alier bietet die (^ewä^r. d<^h die italie^:? s5xn Ordner sicki über Nacht nicht in O kupation's Praktiker venvon« deln? Die Etimmunq in Albanien ^eiqt. daft Ack'med einen l^ro^^-''! sei"''r mehr oder minder oktroierten -Povularitfft einsiebük't f>at Die Malissoren sind Nkxb erliitfsr^ den frevlerisi-sien Mord, die M i r i d i t e n ers-'^^n taalick," Schansvieke italienischer Mnarikfc in die T^reibeit des S^'vetarensand"?. Man wird tte«vnna^n. Vaviera^mkes inrd Hsvsl1sntari^ks>e? (^''^i^^en von pc>si»^si'?,s>^ ?'rf^-''weste. Das ak» bani!^-' ?^f»l? wir^ dilren L>andclsvlä^u, an »>er Kü-tte sl>wohl als Worte des saftlstlschen Italien Der tlebermut der römischen presse o. R o m, 3. November. Ter l^utige „Tevere" beschäftigt sich an leitender Stelle mit der jugoslawischen Aubenpolitik und kommt hinsichtttch einer Interpellation Pri« biöeviü-Radie-Jovanoviü an den Minister des Aeuheren Dr. Marinkovi^ betreffend die Adriasrage zu nachstehenden s^kftftellun« gen: Sollte der jugoslowisckie Außenminister in der Skupschtina tatsächlich die besagte Ansrage beantworten, dann wird er es unter den Klängen der in Jugoslawien iibli-chen antiitalienischen Musik machen, die sich als ein gutes Hilfsmittel sllr die Leitnng der Regierungspolitik in diesem Lande er-wiesen habe. Aber diesmal seien die Vor-wiirse in bezug aus die Adriasragen und die allgemeine Politik derart schwerwiegender Natur, dah er sie nicht werde umgehen kön, nen. Italien fei gleichgiltig, insoweit es * Stellung des jugoslawischen Außenministers betrifft. Es erhebe sich aber die Zl^rage: Wie lange noch wird das jugoslawische Bslk in der Anklage seiner Nach^rn sortf.chren, oh- Belbeyaltuni der Todesstrafe in Deutsch-land o. B e r l i n, I. November. Der Reichs« rat hat mit 17 gegen N Stinnnen beschlos« sen, die Todesstrafe im neuen Strafgesetzbuch beizubehalten. Ein Kino in die Luft gefloaen N e w ti o r k, 3. November. In Detroit wurde von italienischen Banditen ein Kino während der Porstellung in die Luft gesprengt. Das l^ebände wurde fast vollkommen zerstört. Die Z^hl der Toten ist noch nicht festgestellt, wohl aber die Zahl der aus den Trümmern hervorgezo^cnen Verwundeten, die in die Hunderte geht. Das Motiv der Tat diirste Rache s^ir die Justisizierung Saccos und Banzettis sein. -ils- Kurze Ratk^riGten o. A t h e n, 3. November. Heute wnvde 'l)-icr der jugoslawisch-griechische Handelsvertrag vom Gesandten P o p ov i L und dem Minister des Aeußeren M i h a l a-ko pul o s unterzeichnet. o. B u k a r e st. 3. November. Das Ver- auch in der Hauptstadt des Landes selbi't. Italienische Kanfleute etablieren sich allerorts und neben der heimis.'l>cn Sprache ist die italienische bereits die zweite Landes-sprackx geworden. Das alles betra^btet der freiheitsliebende Albaner mit Argn>ohn und Mißtrauen. Noch ist ZoguS Regime fest, aber seine Beliebtheit bat den Rubikon schon länqst ttbersebritten. Dveniber. Die Madrider ^^eitung „El Sol" besprickit di? spanisch-ita-lieniscben Annäki<'rimgstenden»jen mit deni .Hinweis, daß Spanien die Tsreimdick^w^t ^^-rankreichs nicht zu s^unlten der italieni-ltben ^w'cisten opfern könne, die den Welt« irieden ernstlich bedrohen. Börsenberichte L'ubljana, 3. Novenll^cr. D e v i s e n-Berlin 13'.7. ^iiricki l09.').!')0, Wien Vi.'/' London 27s>.70. Newyork Pra' il',8.4v, Mailand Paris 22t. - Effekten Ei'lsöka pos''jilnicii ll?4, Laibaisier .^r^dit^ank lW, Erste.«ktroati'^ie ^^evLe 5t!cl stosf Nu?e 281^—29^, Bau«"' 't .^eZir 10!. — Ho lzm a r kt : Tenden' lebhafter. Nacs'na?pa wird sich mit seinem Sorgenkind wieder be'chäftiaen müssen, dein das Kah« und Maus-Spiel an der Müste der Adri« kann nicht von Dauer sein. Entweder Italien darf die iXknpation nrit .Zustimmung der Mächte durchführen, und dann ist.^slarheit qesckxrf^en: sowe''^ ^ür die Albaner als auch für Iugoslatvien; oder: Italien erhält nur wirtsrbaftlliche Kon^zei'sio-nen. n>as unter den geg<'ho wird es ^umin'-"''^ -'''^fs?oren müs- ist der Witz der ganzcn Albanien- Fräse. Kino Apollo Heutel Faftexpreb l Der größte aller Sei^sationsfilme: William Duncan — Edith Johnson. 13073 Wo die „Vrincipessa Mafalda" unterging (Is>oIuckssl'eII« ane«s'o v!eM?i^suIi^?sui'z ili VeiMiianö cjps ü?ues5wllen'jl^!i!enbfau!zvesdfau(k^ O'fen u l<9?5el I in to pw 1ÜZ ^ ^ 0 120? -AS'-I ' st Z?0A2S^Z.Z iL. 106 10 Die KosiK'nstauvsLuerung findet immer stärkere Verbreitung, denn sie gestattet die Erzielung sehr ^ober Temperaturen bei ganz geringer und Iiauchentlivicklung und Weg'all d^r l3Z)lackenlnldung. Außerdem ist die Zlaiibsi^s^le der billigste Brennstoff. In Deutschland sind üb<'r f> Kohlen- staub^eiil'rungen in Btloa der ganzen Welt Der berühmte italienische Historiker und tzo^otoge Guglielmo Ft^^rrerohÄ kürz llch ein sensationelles Werk iiiber die Zu-wnst der Welt geschrieben, welches unt^ dem Titel »Die Vereinigunig der Meni'ch-hert" erschienen oft. Jerrero schreibt unter anderem: Das gegemväMge Jahrhundert steht meHr vls alle vergangenen Jahrhunderte im Zül-chen der volllmmnenen Unifikation oes Le-belis aA^ der gan^ Welt. Die letzten Er-gbbnisie der T e ch n i k und die E r f i N' d « n g en sind geeignet, die Menschheit fester zusammenzuschließen, als man annehmen würde. Die Entfernung zjwrschen ein-^NLN Völkern uzvd Staaten verringert sich immer mehr und mehr, gleichzeitig aber werden auch die Mißverständnisse und der Haß beseitigt, der durch die frühere Entfer-mmg und die Unkenntnis des Änderen gezeitigt wurde. Die bisherigen Kriege, schrevbt Ferrero, Gnd hmrptsüchlich darauf zun^uführen, daß Völker instinktiv einem höheren Ziele Wstrebten: der gegenseitigen Annäheriing «tzd Bereinigung. Dies klingt Paradox, aber oS P so: die Kriege waren notwendig, damit d-ie Völker nach den Kriegen fich gegenseitig «ähern und besser kennen lernen, um «Wf die^ Weise (vielleicht autch uTibewußt) am der Bereinigung der ganzen Menschheit mitMvirken. Die Völker waren »och nie aneiniander so angewiesen wie heute. E u r o p a war noch nie so zersplittert ots heute, a!^ auch die Einheit benötigte der Kontinent noch nie so dringend wie in der Gegenwart. D^ Schicksal Europas fordert es, daß die Vereinigung ihrer ^öl7?r durch heftigsten .Haß und d-urch fchwierig-ste GrsMtterungen verwirklicht werde. Die Zi-iMlstMon der Welt entwickelt fich im Zeichen grS^lter m»d tragischester Kontradiktionen. Ave» Leitgedanken sind es, von denen sich Welt and namenlich Europa leiten läßt: die Idee der Demo^vatie und die Idee des Fmt^'ittes. Der demokratische Gedanke k,at Karte viele und mächtige Gegner. Italien wird heute von jungen Propheten bevölkert, Wet^lhoanern, die seder demokratischen Idee den Kl?ieg erklärt haben. Diesen skrupellosen Leuten ist es einerlei, ob die allgemeine Ka-toistro^ fchon morgen eintritt. Ans Ziel Dll gelangen, ist ihr Streben. Die Idee des Forschrittes beginAt nun ^^ereitS rn die letzten Winkel Asiens vorzudringen. Vie beherrscht schon jene asiatischen BMer, die dem Mystizismus huidigen und Gch ?pampshaft an chre Jahrtausend alten Traditionen klammern. Die moralische vnd intellvkwelle Revolu-G» ist nicht mehr ferne. Sie wird die Idee Der Mann am Seil 31 Aomtm vo« Eurt Geibert. ßlopyright by Martw Feuchtwanger, Halle a. d. S. . ,Ft«den Sie keinen Unsinn. Sie werden annehmen, und wenn nicht, dann nehme ich Sie auif drsi Monate vor der Hand und Ahlten eine Gage, daß Sie die tausend Mark zurückgeben können. Einverstanden?" Er reichte ihr die Hand und war Hon a» der Tür. ^ ,Me müssen mich entschuldigen, aber wenn Sie wollen, sind Sie mein Gast am 1. März aberrds, wenn das neue Programm steht. Wir essen dann bei Schäfer, und ich erkläre Ihnen «tlles genau. Klange können Sie sich ausruhen und sich erholen. Sie haben es doch rrötig?" Weg war er. Mercedes stand noch immer da, den ZettÄ mit der Anweisung auf taufend Mark in der .Hand. Eine seltsame Geschichte, dachte sie. Mer ei« rieber Kerl ist er doch. » Bevor Eberhard morgens an seine !>! >e ging, begab er sich in die Buchhalterei, wo Fräulein van Roy saß. Sie hatte ihm no6) gestern geklagt, daß Doktor Bania gar nichts don sich hör<.n lasse i>nd nilbt wisse, woran sie sei. Sicher sei er damals nicht zur Redoute gekommen, weil er svch ganz zurürk-Kichen wolle. Gber^rd hMe ihr Tar ge- Ein WelNvahljal^r Di« Wahlrede des «eichskanzlers. «»» «sere» V«rli»er 1928 erUwickelt sich zu einem W e l t« w a h l j a h r. In der n o ra m e r i» konischen Union steht die Neuwahl des Präsidenten bevor, in Frankreich hat die Linke bereits den Propagandafeldzug für die Deputiertenwah-len eingeleitet, im B r i t e n r e i ch e, wo das konservative Äalbinott Baldwin immer mehr den Boden verliert, wird man allem Anscheine nach nicht den vorschristmäßigen Ablauf der Legislaturperiode abwarten, sondern schon vor her Nvuwahlen zum Unterhause ausschrei-^ben. Auch in Deutschland macht sich N(u.n>ahlsstinmmng bemerkbar, und man rechnet angesichts der chronischen Krisen im Reichstag und der tiefgehenden Differenzen Mischen den Äoalitiosparteien immer mehr mit der Möglichkeit einer akuten Krise, die zur Auflösung des Reichstags führen könnte. Diese Auffaffung scheint auch der Reichskan^er Dr. M a r x KU teilen; wenigstens schließt man das in den politischen Kreisen aus der Rede, die er bei der großen öffentlichen Zentrumskundgcbung in Essen gehalten hat. Erklärte er darin doch ausdrücklich, „was sich jetzt auf der politischen Bühne abspiele, sei bereits zum größten Teil Vorbereitung aus die Walk)len". Dem Marr'schen Pronunggiamento kommt umso größere Bedeutung zu, als es auf den Grundsätzen beruht, ü^r die sich der Fraktionsvorstand des Zentrums vor einer Woche für den kommenden Wakilkamvf geeinigt hat. Die Rede verfolgte sichtlich den Zweck, die Regieninqspolitik des Zentrums vor der Wählerschaft zu rechtfertiaen und vor ollem die Verstimmung zu beseitigen, die unter den Arbeiteranbängern über den Eintritt in die Rechtskoalition herrscht. Des macht, daß Leo durch den Einbruch bei seiner Tante in Anspru,^ genommen sei, daß er ihm aber trotzdem den Kopf waschen wolle. Jetzt sagte er: „Es wird alles gut werden, Fräulein Erika, ich habe gestern mit ihm ""^^rochen. Ich habe sichere Beweis<'. daß er Sie allein lieb hat. Wem: Eie alles genau wissen wollen, kommen heute u'n halb sechs Uhr an die Normaluhr auf dem Opern Platz, Sie wissen ja . . ." „Natürlich, aber was ist denn?" „Tut n'ir leid, ich kann Ihnen jetzt nichts auseinandersetzen. Sie wissen, ich muß vorn zur Nasse. ?l^so heute abend, Sic treffen mich zeitig dort, ich gelie heute früher ols sonst aus dem Hause, sonst würde ich Sie einfach abholen." Sie drückte ihm dankbar die Hand und versprach, pünktlich da zu sein, und er sah ihren glückseligen Augen an, wie sehr sie sich freute. Dann begab er sich vorn in die Tclephon-zelle und rief Leo an. „Hallo, alter Junge, alles all right. Habe eben nkit Erika gesprochen, es ist bereits -ailes verziel)en. foweit das nötig war. Im übrigen läßt sie dir allerlei sagen . . „Das ist ja famos, was sagt sie denn?" Tut mir leid, ich kann im Moment nicht, Hove mich nur eine Minute freigemacht, aber jedenfalls sind es lauter schöne Ding-, die ich dir Au bt^richtes habe. Komm heute halb gründete er die Bildung deS RechtS-kabinetts mit dem unverständlichen Borgehen der Sozialdemokratie, wodurch vas Minderhcltskabinett gestürzt worden war, und er betonte ostentativ seine Treue zur Verfaffung und zur Republik. Hiermit verband er eine scharfe Absage an die monarchistischen Bestrebungen innerhalb der T^utschnationalen Volkspartei. Hiezu ist zu bemerken, daß die Absage des Grafen Westarp im Zentrumslager starke Mißstimmung ausgelöst hat. Die Spannung verschärftc sich jetzt dadurch noch, daß der Abg. v. Lindeiner-Wildau sich in seiner in Würzburg gehaltenen Rede für die Monarchie eingesetzt hat. In den Kreisen des Zentrums nimmt man an, daß die Leitung der Pmtei dies zum Anlaß neuer Besprochungen mit den Deutschnati-onalen machen wird, umsomchr da die bisherigen Verhandlungen über die monarchistische Propaganda erge'bnislos abgebrochen wurden. Einiges Erstaunen haben in parlamentarischen Kreisen die Bemerkungen des Reichskanzlers über die n?rgehörigen Angriffe gegen den Reparati«>nsagenten Parker Gilbert erregt; denn diese Vorstöße find bekanntlich von der deutschnationalen Regierunflspresie unternommen worden. Unverständlich bleibt auch seine Beschwerde über die angeblich „auf mangelnder .^nntnis der Grundlagen imd Ueberlegung der Folgen" beruhend« am Schulgesetz. Dazu ist zu bemerken, dasl diese mangelnd« Kenntnis und Kritik durchaus auf Seiten des ReichKfinanzministerS Dr.K öhler bezw. der mitvererntwordvi-chen Minister liegt, die ein« Vorlage von ungeheurer Tragweite eingebracht haben, ohne sich über ihre finanziellen Grundlage« und ihre Folgen Klarheit zu verschaffen. Mußte das Reichskabinett doch erst von oppositioneller Seite auf die Kostspieligkeit der Schulverschlechterung aufmerksam gemacht werden. Im übrigen liegt die einschneidend« Bedeutung der Marxrede einmal in der Ablehnung jener Büryerblockpvlitik scgen die Ar^iterfchaft, und Meitens in der Fe/st-stellung, t^ß das Zentrum ohn« jede Bindung in die kommenden War nicht sehr höflich, dachte er dann, aber es war schon z» spät. „Ich auch", sagte Erika, ^er hat mich nämlich herbestellt." „Mich auch." Und als Leo weiter nichts sagte, meinte sie: „Dann können wir ja gemeinsa>m auf ihn warten." Und jie wartete», aber wer ilicht kam, ge Sonnenhsf wurde auf seinem höchste« Punkte van einem hufförmigen, kotwexen, kurzen, aber lichtstarken Bogen berührt. Am Berührungspunkte war zettweise eine sehr lichtstarke dritte Nebensonne sichtbar. Außerhalb des erwähnten Ringes, unge« ifähr in doppelten Abstand, war ein zweiter Ring oder Hof um die Sone zu sehen, der jedoch nur selten in der Gänze zu bemerken war. Auch diefer war innen rott'ärbig, außen jedock) blaugnü-n. In seinem höchsten Punkte wurde auch dieser Rin-g von einem gegen die Sonne konvex geformten Bogen berührt, u. zw. von einem lichtstarken und Mmlich breiten Kreissegment in allen Re^ genbogenfarben. Dieser besonders Prachtvoll gefäribte Lichtbogen und die glänzenden Nebensonnen der Sonne zogen die größte Be-wunderung auf sich. Derartige Naturerscheinungen find in unseren Gebieten äußerst seltene Phänomene. Der innere, kleinere Ring, dessen Radius zirka ?2 Grade beträgt, ist wohl nicht so nngen'l^hnlich, und die sogenannten Neben-fcnnen werden bisweilen in Nordeuropa beobachtet, selten aber in so leuchtender Pracht wie am letzten Samstag. Aber der äußere, farbenreiche Ring und der regenbogenartige Bogen im Norden sind außerordentlich seltsame Erscheinungen. Diese Phänomene erinnern an daS be« rüchtigte „römische Licht", das lk30 vo« Pater Scheiner in Rom beobachtet wurde, das älteste Beispiel von den drei klassischen Erscheinungen dieser Art. Damals wurde« war Eberhard. ES wurde dreiviertel sechs, es wurde zchn vor sechs, da sagte eMich Leo: „Ich glaube, Eberhard kommt gar nicht/ „Das habe ich schon lange gemerkt, dat der uns nur zum Besten halten wollte," „Sie meinen?" „Aber klar. Mich hat er bestellt, Sie Hai er bestellt, was will er dann noch hier?"« „Da haben Sie recht, eigentlich ist e» ganz überflüssig." „Nicht wahr? Und wenn Sie mit mit statt s«ner vorlieb nehmen WGlen?" „Warum denn nicht?" „Und Sie sind oür wirklich nicht mehr böse?" Da lachte sie ihn an. „Sie dunrmer Mensch, schon lange m« mehr!" Und während die beiden sich I^gsam von der Norinaluhr entfernten und rasch unter der Menschenmenge untertauchten, die durch die Straßen sich wälzte, steckte Eberhard, der die Szene von weiter beobachtet hatte und seit einer halben Stunde wie auf Kohlen stand, vergnügt die Hände in die Manteltaschen und ging raschen Schrittes in der anderen Richtung davon, denn auch er hatte ein Rendezvous, allerdings an einer and" ren Normaluhr! Vortjetzuug sol^) 5«r»a>t» nicht weniger als sieben Rebe-nsonnen gesehen. Aufterdvtn würe NZch das prachwolle Phänomen von Deckt. Es liegt in der Wülste Gobi, in der Nä^hc der Stadt Kara« koto. Die Ue^erreste dcs großen Eroberers befinden sich in einem massiven Silbersarg. Tie in dein Krabe c -'d-c'ckten Schätze übertreffen noch diejenigen im lulankh.»' mens. Das Grab des großen mongolischen Kai' sers befindet sich im Innern des BergeS. Das (igentliche Mausoleum ist ein 12 Äubik« Meter großer Raum, in dem ein gelber Hol^Is-arkophag aufgestellt ist. In diesem wiederum ein silberner Sarg, mit einer großen gelben Seidcnfahne bedeckt. Unter dem Sargcl iegen die 73 Kronen der Für« sten, die Dschingis'K^an unterworfen hatte. Das Grab wird ständig von sieben Lamas bewacht und olle sieben Stenden muß (in Lanm siebenmal eine große Totengkocke läuten, die über dem Sarkophag aufgehüngt ist. 500 Kilometer von der Gralbstätte entfernt fand Kosloav dos Grab der Lieblings' frau des Eroberers, die in einem Sarg aus Marmor beigesetzt wurde. Auf diesen: Sarg befindet sich folgende Jnfchrist: „Hier ruht Könistln Dolmar, die den grossen Khan kurz vor seinem Tode bat, sie e i^m Jahre 12ochasten. l9ll erstürmte er die chinesische Mauer, das gigan FeuMeton Sperrstunde Die Stimmung n>ar in der letzten Stunde bis ^ur Tollheit gestiegen. Aus allen Logen der eleganten Bar klang Lachen und Rufen. Frauenstimmen schrillten auf und überkippten: summendes Singen klang lvch den rauchverschlcicrten Raum. Und unermüdlich spielte dic kleine Musikkapelle, deren Primgeiger, ein schlanker, funger Mann, von Tisch zu Tisch ging und den schienen Frauen die süßesten Melodien ins Ohr geigte. Am lautesten ging'5 a!ber in der großen Seitenloge her, wo Maria Güldenherz, die große Schauspielerin, im Kreise ihres Gatten und Direktors und seiner Freunde ihren neuesten Triumph feierte. Die Kellner trugen immer wieder neue Eiskübel berbei, und immer wieder hörte man die Propsen knallen. Durch den Lärm klang nun die Stimme des „Ober". „Znkslen, bitte, Sperrstunde, meine herrsch^Mn!" Wit-.worte flogen ihm zu. Er mahnte vergeblich. „Kellner, noch eine Flasche!" „f-'nlsi! '^a^cs, n^ch einen DrlnkS!^' * „Musik! Musiiikl^ ti^este B«festigungswcrt der Aelt und machte sich so auch Men tributpflichtig. Sein Heer soll 6en Boden. „Ruhe! Pst! Hoch Güldenherz!" Die Schauspielerin flüsterte leise mit dem Primgeiger. Der neigte bejahend den Kopf, wandte sick» aeien feine Musiker und rief ihnen ein Wott zu. Nasch stimmten die ibre Tünitrirmente nach uni> warteten auf daß ??^rüen »NM Bec>inn. Der Lärm flaute ab. Plötzlich war es ganz still geworden. ?lur irgendwo, hinter zugezogenen Vorhängen, lachte jemand unkerdrückt. Da drängte sich Plötzlich' der Mann vom Schlagwer? hervor. Riß dem verdutzten Primgeiger die Bio-line weg, trat da>mit zu der Schauspielerin: Verbeugte sich und saqte: .Ge-statten, daß ier ??lratz? vcr ihre? Wohnung liegend au^^ .'^un^en wuc^e und brhcmptele, im Etre!: mit ih''em Liil.-Haber hinauZqesprungsu zu sein, fand man sie lieute früh aus der Trsvpe ihre? Wohnung, aus mehreren Wun!)en blutend, besinnungslos auf. Nach chren An.^bsn ist sie, ctls sie von einer Fümliuwah ns l^eim-kam, versehentlich in die GlaAtüre der Haus meiistevwoihnung gestiegen. De Geschichte mutet ebenso mysteriös an r.ne der Fenster-si:urz im Vorjahre. Man behauot?^. dciß Lyn beim Nachhwisekommen sinnlos betrunken war. ms Marwor Maribor, den 3. November. den soll, die den Namen des Spenders tragen wird. Der Verstorbene gedachte auch der Stadtarmen, der Antituberkulosen-Liga und des Marbnrger Mmmergesangsvereins. Eb- re seinem Angedenkcnl » Äum Samstagekonzert des Zagreber „Kols" Für diese Veranstaltung herrscht in uns?« rer Stadt ein so reges Interesse, wie sich eines selchen nur -die vor Jahren gegebene und dreimal nacheinander auÄzerkaufte „Gei« steriiraut" erfreute. Das Oratorium B-oiidar Airolas von den beiden Slawenaposteln Cyrill und Method das vom Zagrebcr ^smtsgS-verein „Kolo" in diesem Sommer im Rahmen des Mtrsi'kfestlvalö in Frankfurt a. M. ge geben worden wc^r, hat ganz Deutschland und auch über dessen Grenzen hinaus einen ungeahnten Anklang gefunden. Die gesamte deutsche Presse und alle Kunst-kriti'ker sind voll des Lobes ob dieser Veran-staltung. So meinen diese Rezensenten, dek „K'vlo" sei ein so ausgezeichneter Klangkör« per, wie man ihn in Teutschland kaum kennt und vier gleichfalls krixitische Solisten von Der stand ruhig da und spielte seine Serenade zu Ende. Plötzlich brach daZ Spiel a.b. Er wendete ss.h zu der Schauspieker^ und sagte init einer rauhen, harten, fast b> fehlent>en Stintme: „Singen Sie, gnädige Frau! Sie kennen das Lied . > Wendete sich zu dem Publikum und kündigte an: „Der Traum!" Man sah, wie Frau Güldeicherz r..'! fich kämpft«. Hatte das Gefühl, als ob sie wegtreten möchte und nicf>t könnte. Leises Knirschen: Iu Feyen zerissen flog das feine Tasck^ntuch der Schauspielerin zu Boden. Eben wollte ik?r dc»? Direktcn Manfred, auf sie Mreten, als sie plötzlich sich einen Ruck gab. Lä^'lte wie verloren und begann dmin zu singc'n. Ein liebes, kleines einfach^'? Lied war eS, das Maria Gült'enherz der Begleitung der Violine snng. Eines von senen einfallen, die dl?sür um so mehr ins Herz gehen. Eines von jenen, die vielleicht einmal zum Volkslied werden Es war ein Lied von der Liebe. Vom Sebnen nach Griilllung. Ein Lied der In« gend. .?^offnnng klang daran?. Kraft. Unt doch wieder eine unendliche Weichheit und Hingebung. Frühlinsts^eit, Kinder^eis, seliges, junges Lelvn voll (Erwartung. Glauben und Träw M-n . . I «rftminlich^ stt«i»l»ch-t! »i^ »vsikalischn Q«LltSt führten lmtn chrem glän^ent«, Dtr^yente« SreSfo j^wnar ei» außer^tZich?s Werf vor. Der Kritiier veryesie unter dem Ei»^ev«t t>e4 <^>«hörte« sein Am<, die Hörer weiSden z» Beter«, vor einer solchen ftvm« «e» In»en Hchöpier Heiligenlegende de« neue« Pnlestrwa nennen. Man Wilsche «nd werde nicht müde. WS reprvdlrktive L«? st»»g vvn flllnz besonderer Art sei die Auf" des »ii^n^leiche»» A-^pelloOv»' toriums auf dem F«4tiv<^ ouif «>^ Weise znr <^ltul,g qetommen, die dvrchans sensationell »trkte, sotnlchl durch die Qualität des Chi»-»< »vie durch sein mmchSrteS Stimmaterial. Man hörtie ti^e Bässe, Wie man pe sonst nur noch in Nußwnd hören lSmie, hörte Chor-tenore von einer märcheTchasten Alongsc!^« heit, hbrte Solostiminen, dbe durchaus ^lten heitSwert mchve^. Vi« so mlSyez>eichnete Ariti? brachte dlie deutsche Presse über das ,Kvlo"-Konzert, das wir n»n Samsbag abends im Umionsaal« Au hören Gelegenheit haben werden. Der Aar-tkickwrveriaälf begann schon heute. Gs wird Elle in der Veschassunfl der t^sn dringend «mgetvayeu, da ake Plätze baid vayriififen ». D>ll»»»t«tsltSt. FvvttvH, dM lz. ER. Bartrag des Herrn Dr. Marinas «S d«ch den Turnlchrer Herrn Lav-r«nLiK. Diesen interessanten Bortrog «ol Be »t«i>»ld vä^Summ. Montay, den 7. Ii. M. Kortfchlmg des staatSr«cht!Achen MU>G «A d«» Vortrag d^ Herrn ^ L»«a «s Sjvdlsana über die Mo-ke»e Vvuwtrulie ««d thre ftUialen lS^dtn- ßw »»fteMende« Swvtheitea. B» Swd«zchystu teilt mM, daß w der Zeit bis S1. Oktober i>« Bereiche der Mard von 1ö bis 1« M IV 4 Wr i>ach«ittagS). » Dw htWsW v-iy-yM «Mnet der in Mariöor Ga«»taA d« b. d. M. am so Uhr i>n M» RiÜWMR der >SambrinuS^Restaurati-tb» oaH Nichttänzern den Abend ge-M^Äden g> lassen, bemühte sich der vaiw, »« et«e wirv^ erstklassige Wein-M kiuei» müßigen Preise zu erlangen, gelangt süßer Weinmost, wie er WAch w SlMA Maribor nicht auftriebe« wad« kl«», zw« Ausschank. Auch für »nld Hausgebäck ist hinrei-dvLgesorgt. Bei der Berairstaltung ABrK die MulsUIapÄle „Drava^ «M. Die niedrige Eintvittsgebühr er-»ckgllcht jcktermann, im freundlichen Kreise «igsi«hu»en Abend zu verbringen. Mr SomStag evgeht somit an ave Privot-SWchelkt« und ihn Freunde die Einla-tmtg, pch rscht vovMhlig bei ^Gambrinus^ «. vom 3. Oktober, 8 Uhr Luftdruck 74üL, KeuchtigKeitSmchor -i-8 Lovawelechand 747, Temperatur -s- 10L, Nindrichtvng NW» BetoölBimg 9/10, Nie. dechhlag: Mar^ — Bachern: le^ter Ne- V«»a S-üldenherz, die stolze Heroine, zum iZeinen Mädchen. Man vergaß, «ch sie ei«e prvnü>oile Abendtoilette trug. Man hätte ihr ein dünnes, armseliges Kat-tunfShnchen geylaubt, wie sie nun dastand, die Hände gefaltet und mit schief geneigtem Kopf, fast sinnend und verloren das Lied kang. Das Lied vom junyen Glück. Vom gläuttgen Gtück . . . Ihre Augen sahen in die Ferne. Dort mvßten sich ihr tramnhaft schöne Bilder zeigen. Den« ihr Gesicht sah verklärt aus Hellig fast. 3autü>s stiZl tvar e^ nvn. !^eder stand an ^inem Platze und wagte nicht, einen Schritt Fröhlichen, Ueberlauten, ll«ermütigen, aus denen kurz vorher noch tolHe Lmkm? lachte und der Wein, die standen nun, gefangen von diesen Tönen «und Schmyen von diesem kleinen, süßen Stimm-che«, das :»a b» herzlich ?l^ und fo mensch-«ch rüh>.ei^d. ».,. und sollen auch die Zeiten fliehen... llus trennt kein Schl«I!sal, keine M«Ä. Avlbelnd batte Varia Güldenhert d«Ie be^ — Bettervorhersage: 5t<^ine wesentliche Beräniderung der Tomperotur, stellenweise Bewöltuns; für Maribor: Morgennöbel, BewöÄkmg. bei Tag schönes und wanm« Wetter, Temperatur zwischen 7 und 18 Grad CeMuS. RaMrkdtmavsVvlt p. Tra«»g. Di<^ Tage wurde der Schneidermevster Herr Alexander R a j h in B»^»ina bei Ptuj mit der Straßenmeisters-tochlter Frl. Marie L » dec getraut. Unsere herzliichsten^ Glückwünsche! p. Gtadtcheater. Kommenden Sonntag mn lS Uhr geht das Volksstück „Der Müller vnd s^n Kind^ WM letzten Male i« Sßene. — Zftl Vorbereitung ist ^Der tapfere Toni", ein Märchen von S p i c a r, mit Ballett- und MuisAeinIagen. Die Re^e besorgt Herr Mirko K a u k l e r, die Nnstu!dierung der Tänze Prof. I v r k o und die Bvrberei-tnny der Mufikeinlagen Prof. P a h o r. p. AigarreimAMgel w »mftren Toboktrafi« ke». Daß in unserer Stadt schon seit vielen Wochen gewisse Aigarrensorten überhmrpt nicht mehr erhAti?ich find, scheint faft vnfflaub lbch, wenn man bedenkt, daß wir in einem der ersten TaVak prod-uzi^nden Staaten leben. E? ist aber doch so! Unsere Zigarren-fvennde sind, wie erwähnt, schon.längere Zeit gezwimgen. sich ihr Rau«!^atei^al anderswo zu beschaffen, was natürlich w den meisten Fällen mit großl^n finanziellen Opfern verbunden ist. Man ist deshalb in hiefikfen Rawcherkreisen schon sehr mißgestimmt. Die kompetente Behörde würde gut tim, dem Uebel sio bald als möglbch zu steuern. Itlkdkitdten ans e. Z« de« Wahlen i« der Umgebungsge^ mewde. Die für die Wahlen in der Umgc-bung^meinde anberaumt Einreichungsfrist für Kandidatenlisten ist verstrichen. Im ganzen wurden sieben Listen eingereicht. e. Konferenz der Faßbinder. Für Sonntag den 9. d. um 9 Uhr ist im Hotel „Balkan" eine Ko>nfere^ der Faßbinder aus den Bezirken Celje, Konftce, Smarse, Slovenjgra-doe und Gorni^i grad anberaumt, in welcher die Frage der Gründung einer Genossenschaft der Faßbinder verhandelt werden soll. Auch kommen die Schritte zur Sprache, die gegen Pfuscher und dagegen unternommen »Verden sollen, daß Erschienene in das Faß-binderfach gchörige ^ren in Stvafanstalten erzeugt werden. Die zur Konferenz eingeladenen Meister wollen sich zur Besprechung zuverlässig einfinden. ten am Umtstage zu ordi,en pflegte«. Runmehr werden die Leute zur Ordnung derselben stets einen mehrere Stunden weiten Weg nach Konsive gehen müsscn. Diese Berfügimg ist sehr zu bedauern und es ist zu ho^en, daß sie bald wi^dervuifen wird. v. Mutob«Soerkehr Bitan^e—Celje. Dem Beispiele anderer solgenid, hat sich nun auch unsere Marklyemeinde einen Autobus anqe-^fst,.Der Chevrolet-Wagcn verkehrt taglich M>eimal ziwischen Vitvnje und CÄse und besorgt gleichzeitig auch den Poftvertchr. Ab fahrt von Bitanje um tt.30 mrd iZLl) Uhr, Arrkunft in Celje um 7.1b und 14.15, Rück-^hrt von Ceise um 11..^ u-nd IK.Z0 und AnÜunft in Bitanje um 12.30 und 17.A). Der Fahrpreis beträgt 1 Dinar per Kilome-tlr «md somit avif der ganzen 25 K^ilometer langen Strecke A Dinar per Person in jed?r Richtung. Der Wagen verehrt an allen Werk- und Feiertaqen, dagex^n n i ch t an Sonntagen. Die Mar^dgem^nnde versprich? s^ aus di^em Verkehr eine bedeutende Bel' serung ihrer Finanzlage. vcha«v^ Der SchachtompfAIiechln-Sapablanca Die 2S. Partie im Kampfe um die Weltmeisterschaft Mischen Aljechin und C a-pablanca wurde nach dar, verlor (5apa-blanca, der Weiß spielte, die Initiativ».' u. wurde gezwungen, einen isolierten Bauer zu verte-idtgen, worauf das ganze Spiel ekn anderes Gesicht gewann. Die Partie wird heute sortgesetzt. Aus Mtllnje v. Auflassung des gerichtliche« «mtstages Die sdit Jahrzehnten in der Gemeindokanz-. lei in Vitanje an jedem ersten Dienstag des Mo^s abgehaltenen Amtstage des Bezirks gerichtes Konsice wurden mit Beginn des Monates November aufgelassen, wie verlautet, aus Sparrücksichten. Diese Maßnahme bedeutet einen schweren Schlag ?wmentlich für die bäuerlich Bevölkerung der Umgebungsgemeinden, die bisher ihre in die Kompetenz des Gerichtes fallenden Angelegenhei Theater und saunst Notionoltbeater in Maribor Donnerstag, I. Novemlb<.r, 20 Uhr: „Bajadere^, M. B, Koupöne. Freitag, 4. November, 17 Uhr: „Schneewittchen", itindervorstellung, Erstaufführung. Samstag, 5. Noveinber: Geschlossen. Gonntag, 6. Novemb^'r, 15 Uhr:„Echneewitt chen", Kindervorstellung. — Um 20 Uhr: „Csardasfürstin", Kouponc. 's- ^Schneewittchen". Freitag den 4. d. um 17 Uhr gcht die beliebte Kindervorstellung „Schneewittchen und die sieben Zwerge" in Szene. Mit dieser Aufführung wird in Maribor die Kindertfeateri'nison eröffnet. Die Theaterleitung unternahm alles, um mit dieser Kindervorstellung unseren Kleinen ei-ne möglichst große Freude zu bereiten. -i- Ein Haydn-Fund. Der Musisforscher Ernst Fritz.Schm iedt in Tübingen fand in deul oberbayrischen Städtchen Burghau-sen das Manuskript eines Requiems von Josef Haydn, doch fehlt die Bratschenstimme. Mch inühevvllem Suchen fand sich nun auch der Vi/o!^part in einer Münchner Bi-bliochek. Sport Tie ostasiatische Vorolympiade. Borigen Monat kamen in Schanghai die -ostaftatischen Spiele zur Austragung, an denen besonders Japaner, Chinesen uiG Phi. lippiner teilnahmen. Den Spielen gingen lan ge Debatten der Delegiert^^n voraus. Eine Streitfrage waren die europäischen Sportbe-grilife, wobei einander die ei«?zelnen Dele» gierten gegenseitig Unfairanef; vorwarfen. Die StreltSkrisen übertrugen sich auch auf das Publikum,so das; es oft zu^lra>nallszent.n kam. Meistens waren es die Japaner, die jede Me'derla.ge ihrer Landsleute mit MUalls-kundgebungen zur Kenntnis nah^ulen. Schließ lich gewannen die Vertreter des japanischen Jnselreiches den Gesamtpreis. Sie siegten i« d^ Leichtathletik, im Vaseball und im M« ronnd-?port. Tennis, Volletchalt und Fußball siel an die Chinesen, während d>ie Philippinen im Schw'imml'n und Baskettball siegten. Bon den Resultaten sind besonders hervorzuheben: Meter Nepomuzeno (PH.) 10.7 Sek., 200 Meter Alzacra 22 Sek., Hochsprung Taribia (Pli.) 1.!^3 Meter und Weitsprung Oda (I.) 7.07 Meter. : Fuchsjagd des Stcirischen Mstorspvrb» klubs. ^r- Stt.-irnnärkische Mowrsportklub Graz veranstaltet anr Sonntag, den 6. ld. M. seine diesjährige Fuchsjagd und hat zu derselben den MotoklnH Maribors beson ders eingeladen. Es werden dalher die Mitglieder ausgesordert sich recht zahlreich daran zu beteiligen. Mitglieder, die kein Trip-tique be'^i^en, nwUen sich gefl." ini Sekretariat des Motoil'.'bS, .^önig 'iZi^eter-.l.'lalz 0 anmelden, da fiir die Teilnchmer dieser Veranstaltung die TriPtiqueS sür diesen Tag igrati.^ ausgegeben werden. Der Start zur Fahrt nach Graz findet Punkt li Uhr früh am .^>nuptbahnhof statt. Nähere Informationen inl Sekretariat. Die Sportkammissiolt. : Beim Länderspiel .<)0cl?nd gegen Schlve-den, das in Amsterdain stattf'indet, werden die .^oMider einen gemeinsamen Gesang ihrer ?lnhänger ausprobieren, wie es in England kvi Wettspielen üblich ist. Singen ist jedenfalls besser als sslireiben. - Nadio Worte gesungen, und nun wiederholte si-? langsam, verinnerlicht nochmals diesen BerZ Dann fielen ihr plötzlich die Hände herab. Wesenlos, verzweifelt, leer und verio« ren hingen diese schönen Hände der Schau-spielerin herab. Und ihr Mund, noch wie zum Singen geöffnet, verstummte. Denn nun sang plötzlich der Geiger. Halblaut nur. Als ob er sein Lied nur für einen Menschen singen würde. Aber hart, stahlhart fiel jedes Wort auf. „Du hast mich betrogen! Nahmst mir alles! Gingst deinen Weg allein! Und vergessen bin ich . . .! Es war ein Traum!* Wie der Mann in dein saidenscheinigen Rock das sang. Nein . . ., sprach, ziwischen den Zähnen hervorstieß. Wut lag darin, Haß und doch wieder ^ ja doch! demü-tiges Verzichten. , Gayz KHe ließ er die Töne kerklingen. G<^ dann mit rascher Bewegung dem Prim jZeiger d« Jnstrumstt «trSck, «Ziokertl Rovact!^/' Maria Güldenhorz drehte sich nach dem Geiger um. Aber der war verschwunden. Da barg die große Künstlerin ihr G^Mt in die .Hände und weinte bitterlich auf. Ihr Gatte drängte heran, ihre Freunde umringten sie. Das Publikum spaßte sich und applaudierte. „Zahlen, bitte! Sperrstunde!" Gläser klangen. Rufen drang durcheilender. Lachen, Schreien. Aber doch alles ir-gendwie gedämpft. Allgemeiner Aufbruch. Tiner meinte: „Was, das ist eine Wunst! So Plötzlich, in einer Bar! Mitten im Trubel und in der übermütigsten Stunde, so eine Szene lhinlsgen, daß es einem kalt über den Rücken lief . . .! Ja, die Güldenherz!" In der Loge, vor der man die Vorhänge zugezogen hatte, bemühten sich Gatte und Freuni>e, die Künstlerin zu beruhigen. Noch immer schüttelte es sie vor Weinen. Sie wehrte alle ab. Verlangte, rasch nach Hause gebvacht zu werden. Gner lief um den Freitag, 4. November. Wien (Graz), 10.00 Uhr: Italienisch« Sprachkurs für Anfänger. — 20.05: EnM-scher EprnZ)kttrS (Literatnrkurs). — 20.30: Avienabend sKammerscingerin Lotte Lehman unter Mitwirkung des Volksopernor-chesters). — Pretzburg, 18.00: Konzert. 19.3ä: Reproduzierte Musik. — 20.00 Simultanes Sendeprograinm ans Prag: Konzert, .Hörspiel. — Zagreb, 17.30: Nach-mittngSfonzert.— 20.15: Musikgeschichte. ^ 20.30: Französischer Abend. — 21.45: Ue-bertvagung aus dem Cafe Corso. — Malland, 17..^: Nnder.gesänge. — 21.15: Jta^ lienische Musik. — Prag, 19.15: Leichte Mu- si'k. _ 20.10: Meldelssohn-Bartholdh- Abend. — 22.20: .KonzertÜbertragung aus dem Weinberger Narodn^i Dum. — Frank« surt, 19.20: Uebertragung aus Königswusterhausen: Spinale Kinderläl^nmng. ^ 20.15: Bolkstiimliches .Konzert. — Brünn, 19.00: Operettenmusik von Kalman. Am Arln ihres Gatten ging sie hinaus. Sie hörte nicht den Belfall, der sic ringS umtoste. Wie eine Schlafwandlerin schritt sie durch die Schär der Gäste. Stinnm lehnte sie im Wagen. Stumm blieb sie, so lange 'ihr Gatte noch bei che ivar. (5rst als der gegangen war, kam Leben in sie. Sie kramte hastig in einer Lade. Fand darin ein paar Briefe. Fand darunter eine Photographie. Ein junger Mann war es. Mt hoff» nungsvollen Augen sah der in die Welt! Und quer über ^as Bild stand: „Mein Traum ^ bist du! Auf ewig dein Robert." Da erkannte Maria Güldenherz Ku>m er« stenmal. daß sie unglücklich war, trotz allem. Daß sie erbärmlich gehandelt hatte an je-ne-m, der ihr seine junge, heiß^- Liebe geschenkt hatte, unid der an ihr vevdorben war — und an sich selber, da sie sich bloß dem Rhme geopfert hatte . . . Hannes llngersbtich» »M«« «S «W WS?.' V» » r » » ? H I? "5 » Vrff » Sternkarte für dm Monat November Die Cternbilder sind durch punktierte Linien verbunden und mit einer Nummer versehen. Die Buchstaben find Abkürzungen für die Eigennamen der h<^llen Stern«. Die Stellungen sind von zwei zu zwei Tagen eiTdgetragen. Das Datum steht unterhalb des Mondbildes und die Pfeillinie zeigt die Richtung der Mondbahn an. I. Kl. Bär P — Polarstern, 2. Gr. Bär, 3. Drache, 4. Bootes, 5. Krone, 6. Herkules, 7. Leier, W — Wega, 8. ^pheuS, S, Schwan D Deneb, 10. Easiiopeja, 11. Ai^Wmeda N — Nebel. IS. ?^rse>us, 13. Widder, 14. Fuhrmann E — Capella, 1ö. Stier A ^ W>euzenten dürfte« bisher laum 255i d« heurigen Ern-^ angekauft worden sein. — In S a a z war zu Anfang de? vergangenen Woche die Nachfrage gering, belMe sich aber gegen Wochenschiluß. Auch «nf dem flachen Lande wurden einige Schlüsse getätigt. Bei ruhiger Tendenz liehen die Prevse etwas nach und notiert der heurige Hopfen 2100 bis 2400 KL per so kg, was einem Preise von 70.70 bis 80.80 Din. per Kilogramm entspricht. Die Einfuhr betrug im vi^rgangenen Monat 790 Ballen, vnd zwar 314 aus Deutschland. 173 aus Polen, 110 aus Fvantreich und 00 aus Jl»goslaw«n. X Di» deutsche Vaaxiteivsichr. Vom 1. Jänner bis 30. September betrug die Eiu-^r von Bauxit in Deutschland 397.000 gegenüber 192X100 Tonnen in der gleichen Periode des Borjahres. An dieser Menge waren beteiligt: Ungarn mit 180000 Tonnen (im Vorjahre gar nichts). Frankreich mit 106.000 (90.000), Italien mit 64.000 (70.000) und Jugoslawien Heuer zum erstenmal mit 50.000 Tonnen. Wie bekannt, befinden sich in Jugoslawien große Lager von Bviu^xit, die aber fast mcht auSgcbeu^ werden. Eine Hebung der Aii^ siuhr dieses wichtigen Rohstoffes für die Erzeugung von Aluminium wäre daher sehr zu wünschen wie mich die Möglichkeit der Verwertung von Bauxit im eigenen Lande. X Staatsumrechnungskurse fiir November. Der Finanznrinister hat für den Monat Noveinber folgende Umrechnungskurse festgesetzt: I Napoleondor Din 219, 1 türkische Ära 247.5, 1 englisches Pfund 376.60, 1 Dollar 56.70, 1 Mnadischer Dollar 56.40,! 1 deutsche Goldmark 13.ü5^ 1 Goldzloty ^ 6.35, 1 osterreichisckier Schilling 8, 1 Belga. 7.90, 1 Pengö 9.90, 100 sranzösische Francs! 223, 100 schweizer Franken 1095, 100 italienische Lire 310, IlXI holländisi^ Gulden 2281, 100 rumänische Lei 35.80, 100 bulgarische Lewa 41, 100 dänische Kronen 1521, 100 schwedische Kronen 1528.50, 100 Pese-! tas 973, 100 nonvegische Kronen 1^90, 100' Drachmen 75.50, 100 tschechoslowakische Kro nen 168.30 Dinar. X Novisader Produktionsbörse vom 2. d. M. Weizen: 78/79 Kg. 2^: Baökaer und syrmischer 287.50—290, Banater — 287.50, Umsatz 8 Waggons. — Roggen: BaSkaer 72 Kg. 255 280-290. — Gerste: Baökaer, 60/61 Kg. 2:-^5—230, Baokaer und syrmische 65/66 245—250, Vaökaer i'.8/69 Kg. 365-270. Ums. 2 Wagg. - .Hafer: Baökner und slawonischer N0—2?2.50, Banoter 215—217.50, syrmischer S20, Ums. 2 Wagg. — M a i s : BaSkaer, syrmischer ttnd Banater 210—218.50, garanti'erte Qua lität 17^180, BaLklier und syrmischer, neu, per Dez.-Iann. 197.50—200, per März-April 217.50—220, syrmisk!^r getrocknet 200-207L0, Ums. 71 Wagg. — Mehl unverändert, Ums. 3 Wagg. — Kleie m Jutesäcken: BaSkaer, syrmische und slawoni-sche 170-175, Banater 16b-170, U-ms. » Fllt« ZSaerhaus St. Hubertus Der 3. November ist dem.Gedächtnis des Schutzpatrons der Jünger der grünen Gilde Mverht — dem heiligen Hubert. Erst 'Pät ist der heilige .^bert zu der Ehre ge» kommen, von den Jägern in allen Nöten angerufen zu werden. Dem fvonrmen Bischof Hupre6>t von Lüttich, der im siebenten Jahchundert das Kloster Audagium im Ardeunenwalde l^rün-dete, war die Verehrung der altgermanischen Jagdgöttin, die Awian „Artemis" und Gregor von Tours „Diana" n^nnt, ein Dorn im Aluge, und um den Kultus dieser Diana Arduenna auszurotten, wütete er gegen die Jagd überhaupt. U^r die Pflege des Waidwerks bestand doch auch im christlichen Mittelalter weiter, und fromme Jäger sahen sich bald nach einem Heiligen um, unter dessen Schutz sie sich und ihr Tun stellen könnten. Unter den vielen Märtyrern, von denen dle Legenda aurea d-Z Jakobus de Boragine erzählte, schien dafür keiner besser zu passen als der heilige Eustachius. Bon Eustachius, der ursprünglich Placid:»s hieß und Hauptmann im Heere TraMS war, wird erzählt, er sei eines TageS au.f der Jagd auf einen Rudel Hirsche gestoßen, unter denen einer, schöner und größer wie die anderen, Placidus in ein dunkles Waldesdickicht lockte. Auf der Höhi: eines Felsens bließ das Tier plötzlich stehen und zeigte, sich plötzlich umwendend, zwischtzn seinem Geweih das Kruzifix strahlender wie die Sonne; sodann sprach es: „Placidus, warum verfolgst du mich? Aus Güre gegen dich erscheine ich dir Quf diesem Tier. Ich bin Christus, und nlich jagist du, als du diesem Hirsche folgtest." Äeser Märtyrer, der auf der Jagd das Heil der Seele gefunden, war der echte Schutzpatron der Jäger. Ueberall tritt er uns in dieser Würde entgegen, so rn dem herrlichen Bilde des Pisanello, auf Werken Patinios und dem treuherzigen Äup ferstich Dürers. Erst bei Jan Breugel und Synders finden wir die wohlbekannte Szene auf .Hubertus übertragen. Man hatte damals längst vergessen, was für ein grimmer Feind der Lütti^ Bischof geivesen, aber man wußte noch, daß seine guten Mr-ke irgendwie mit der J^gd zusammenhiil-gen. So ward denn Hubert zuerst in den Ar-dennen a.ls Schutzpatron der ^ger verehr!. Der bekannte Jagdfchriftstelser Foililloux, dessen Buch 1673 erschien, berichtet bereits, Hubertus sei ein gewaltiger Nimrod gewesen. Im 17. un^ Ig. Jahrh-undert begann An« berwS, auf den nun die Geschichte des Eustachius Vertragen wiirde, Kreits i>en bis- herige« IagdheÄigen zu verdrängen. Doch zum ausschließlichen Schutzpatron ist Hu-bertus erst seit dn Romantik geworden, die »n die «^te Jagtcherrlichkeit in Liedern Sagen eme poetische Verklärung gab. Diese alte Jagdherrlichkeit ift heute allerdings P-« schwunden! «fted Der Monat November B a u e r n r e g e l n für den Novea»»' der fin'd in Hülle und FÄle Vorhände».. Besor^rs die Deutschböhmen wissen vo«^ diesem Mormt viel zu sagen, indem sie be» sondere Wetterregeln an einzelne Tage knüpfen. So heißt es vom 1. November^' „Allerhaling kommt der C'chnee galing"'-(jählings) und „Geht Mer^iligen der Wind von Ost, wird ein kalter Mntei^ kommt er von West, so wird er gelinde^'. Vom St. Martinstag (11. November) heißt es: »Wolken am Martinstag, das Wetter unbeständig werden mag." Und weiter wiri^ gesagt: »Ist zu Martini noch Laiub an de» Bäumen, so wird ein böser Winter. — »Sankt Martin macht Feuer im — »Regnet's auf Martin zu Hand, bv-deutet des Winters bösen Stand", das heißt, es folgt auf Martimregen ein Winter mit viel gefährlichem Glatteis. Weniger bös« gestaltet sich nach dem VoilkSglouben d^' Winter, wenn der Mavtinitvg Nebel bringt«' Schnee aber bedeutet einen strenge« Wiw»; ter: „Hat Martin einen weißen Bart, wrrdi-, der Winter streng und hart." Der St. KathiZö nentag ist bedeutsam für das Wetter z«i^«ndem Gp^l der Hmiptdarstevee GM R t ch t « , «ch Mitz N t s s« «. >G Ga«Ikag der SensationSfchla« »Owe» GIG« Ale" »M dm» liegaitte« «>id »«erschrockenen Sensa« tto«OdarsteS«r Emt» A l d i » t i» der Haupt-W» Eensatt«ns- »nd Ube«teuer-» t« » Alte«, voa stärkster Vpanmmg »d Tempo. H>nstrt»»b««d« Dayhalfisfe^t! Epru»g vo« Flugzeug usw. Herrliche Naturaufnahmen. He»te Donmrßwg z«« letzten Male: , ß » « »". Der Xo»a» eine« j»n^ Mädchen». Ergreifen-de Ha»dlu»g. Harry L t e d t t e» Lee P a r r Y m«d vwia« T i b s o n in den Haupti ollen. Tb Freitag oelanqt der vierteilige, jedoch in Pveß Teilen gespielte deutsch« Er»kftlm zur vor^ühnlng: ^rte^ch der Vrotze^. Hervorragende deutsch,^ Spitzonsabrikation. In der Hauptvolle der berühmte Otto Gebühr. Daß ganze Leben Friedrichs des Großen. Dieser ?film ist nach den .Nibklungen* der erste Großfilm dieser Art. Eine Prachtausstattung, die ihresgleichen sucht. »tMo.»^pcx.0«. Ab heute Donnerstag: .l^astexpre^" f1. T-il). Eine Reihe von sensationellen Abenteuern in 2 Teilen. Es ist d-ieS der größte TensationSfilm dieser Saison und zeigt die haisbiccherischsicn Leistungen, welche im Film je geboten wurden. Die HauptrollentrS^er sind die Helden deS seinerzeit größtes Aussehen erregenden FilmS „Citt<7bar": William Duncan und Edith Johnson. Der 1. Teil enthält 8 gloße Akte, u. zw.: Der Llitzzug. Die verschwundenen Diamanten, Die geheimnisvolle Tame, das unheimliche HauS, Mit dem Äuto in den Abgrund, Die ge-he-imnisvolle Bot'.'>,ft, Die deraubten Diamanten, Der Z^mps auf dem Turm. — 8. Teil, 7 grohe Akte: Unter falscher Anklage, Die Cchrek« kenssahrt, Ein gefährlicher Augenblick, Die E^-Plosion auf der Loksmotive, Tos gerissene Seil, Im Bergwerk verschi^ttet, Der Tag der Vergeltung. — Das Tempo dieses Films, der überaZ gröf^tes Aussehen und Turchschlagsersolg hatte, ist durchaus den Sensationen angemessen und ist auch die Darstellung durch die beiden Stars hervorragend. «»ditt Anzeiger. Vtritmpfe. wie Flor, Getde uM. weiden schnell repa-»ti« k» der Strickerei A. vez« >R«>» Alt. D «le»» «ich a«s Mitte». ß«h I» »ersaufen t. WT«» t» »t»>. TVchle«t« «. MdßMWDe,. 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Anträge unter „15. d." an die Verw.__1S033 Sauzleikraft, in sämtlichen Büroarbeiten vollkomnren bewandert, mit 3fShr. Speditionspraxis, der deutschen, slowenischen u. kroatischen Sprache mächtig, auSgelernter Gemrschtwaren- handier, wünscht passende Stelle in einem größeren Unternehmen, geht auch als Expedient oder Lagerist. Anträge erbeten unter .strebsam" an die Bw. izy'ty _ lkhrliche Person sucht Stelle als Bedienerin. Uebernimmt auch Wäsche zum waschen. Adr. in der Benv. zu hinterlegen unter „Bedienerin". 1303»^ Gelbständige «schw sucht Po-ten nel»en Stubenmädchen. Adr. erw. 18071 Lettert» perfekte Köchin, sucht -Ltelle für Messe oder großen Haushalt, auch Stütze. Anträge unter .Anspruchslos" an die Verw. 15044 vanksagung. ktlr die vlelen lZe>veise lnniaster 5lnteilnahme anlähiich des f?elmgkinaes meines teuren, unvcr^^esilichen (Zatten. l)ezw. Onkels, örotzonkels und Schwa^^ers elc, des f)errn kriedrich Staudinger kaus- und NeaUtätenliesltzers etc. etc. spreche ich hiemit meinen innigsten, tiefaekühlten llanl, aus. Sanz besonderen vank auszusprechen kühle ich mich verpflichtet: dem fZerrn Bürger-Meister Dr. llesi^ov ar als Vertreter der Stc^dtgemeinde (Daribor, der hiesigen voll-zühlig ausgeritcklen Freiwilligen kreuerwehr unter dem t^ommando des Hauptmannes Kerrn dans Voller, den veputcitionen der 5euervvehren von Studenci, pobreZje, Ceije, de? >VerkMtenfeuer>vehr der 5tciatseisenbahn, dem (is)usikvereine der (isenbahnarbeiter und -^ngeiteliten llir die l^eistellung der Cluiik. dem hiesicien Männerge'angvereine und den (hr>v. Schulsch>ve?tern für die deputative veleiligunq. ^uch dant^e ich innigst für die vielen Kranz- und vlumenspenden, sowie !ür die so zählreiche iZeteiligung an dem Leichen-degüngnisie. Maribor» am 2.l)ovember 1927. 5lnna Staudinger» sattin. ^dstrOtlÄltvllk llvil iilr elkv k^eclalctlQv vsksotvortlieb! DVO .lournsllst. — ilen IsersusLsber uvi^ Druelc versntvvrtlieli: Vlrelttok — ?elcke voknkakt?n