Lsibschrr McheMit, Drgan der Verfastungspactei in Kram. Ri.505 Atonnemenil-Bedingnisse: Vanzsährig: 8ür Laibach fl. « — Mit Post fl. S.— Halbjährig - . . . L.- . . . r.so Diertelsahri,: . . . 1.— . . . I.rr Für Zustellung in » Hau«: BiertelsLhrig 1V kr. Samstag den 12. April Ins ertion».Preise: Sinsxaltige Petit-Zeile » 1 kr., bei Wiederholungen » Z kr. — Anzeige» bil 5 geilen M kr. Redaction. Administration u. Itrxedition: Echustergaffe Nr. Z, 1. Stock. >890 Slovemsch« Lonftcluralpolilik. Es darf gewiß als bezeichnend für unsere parlamentarischen Zustände angesehen werden, daß sogar von slovenischer Seite, also aus der Mitte der herrschenden Majorität und der Anhänger der Regierung heraus, lebhaft über die vollständige Unfruchtbarkeit der abgelaufenen Reichsrathssession geklagt wird; vor Allem ist man natürlich hergebrachter Weise aber damit unzufrieden, daß die slovenischen Abgeordneten angeblich wieder zu wenig an Conces-sionen für die nationale Pa.tei zu erlangen verstanden und daß sie zu den Osterferien heimkamen, ohne ihren Wählern vom „luvxo äi ti-Lsüco" ein angemessenes Geschäftserträgniß mitzubringen. Damit ober die „slovenische Delegation" wo möglich schon -u den nächstjährigen Ostern mit Geschenken für ihre Partei beladen zurückkehre, muß es ihre Aufgabe sein, den richtigen Platz bei der künftigen Gruppirung der Parteien im Abgeordnetenhause sich sobald als möglich sichern. Die nächste Majorität wird sich zwar voraussichtlich - so calculirt man im slovenischen Lager — auS der deutsch-liberalen Partei, den Polen und den Altczechen zusammensetzen, allein diese Majorität dürfte nicht von langer Dauer sei», indem die Alt-czechen als ein wenig bedeutender Factor aus den kommenden Reichsrathswahlen hervorgehen werden, die Deulsch-Liberalen und Polen allein aber reprä- I r rr i l 1 c 1 o u. Der Hunde-Hannes. (Sine Zugenderinnerung aus der Osterzeit.» (Siuchdruck verboten.) Vierzig Jahre sind e« beinahe her, daß sie ihn begraben haben. den Hunde-Hannes. Der arme, närrische Tropf ist gewiß lange vergessen in der Gemeinde und ich hm wahrscheinlich der Einzige, der seiner noch gedenkt. Er pflegte auf dem einsamen Gehöft meiner Eltern mit seinem Freunde, dem blinden KorneS-Friedel, und mit seinen abgemagerten, struppigen Bestien, nach denen ihm auch das Volk den Namen gegeben und die ihn nie verließen, reaelmäßig einzukehren. Seinem Geschäft nach war er nämlich ein Bettelmann und ein gar schweigsamer und stolzer. Er nahm nie mehr, als er abarbeiten konnte. Wa« er nicht abzubeten vermochte, wies er -urück oder aber er verpflichtete sich, wenn e« sich ^,it seinen Wegen vertrug, dafür irgend eine Wallfahrt ,u unternehmen und an heiliger Stelle für den Geber zu beten. Zu den Osterfeiertagen war er stei« in seiner Heimat, im Thaldorfe. Seinen blinden Genossen ließ er unten; er aber stieg hinauf zu einer alten aapelle und hatte seine kindische Freude daran, wenn von allen Seiten am Ostersamstage da« Pöllerschießen d da» Geläute der Glocken bei den Auferstehung«, »rocessionen in den verschiedenen Pfarren zu ihm drang, ^ln den Umgängen betheiligte er sich jedoch nicht: sentiren keine allzu maßgebende Mehrheit und zwar um so weniger, als möglicherweise unter den Ersteren selbst in Folge antisemitischer Machination-n Mißhelligkeiten entstehen könnten. Angesichts solcher Verhältnisse, wie sie das nächste Jahr bringen dürfte, erscheint es dringend geboten, auf die Bildung einer eigentlich slavische» Partei im Abgeordnelenhause Bedacht zu nehmen und die slovenischen Abgeordneten werden vor Allem darauf ihre Bemühungen zu richten haben. Der Anfang zur Bildung einer solchen Partei könnte noch während der bevorstehenden Budgetdebatte gemacht werden; es soll nämlich die Absicht bestehen, daß sich die slovenischen, ruthenischen und die czechischen Abgeordneten aus Mähren, die von den Altczechen bei den Wiener Ausgleichs-conferenzen „verleugnet" wurden, zu einer Action vereinigen, um einen Ausgleich nach dem Muster des deutsch-böhmischen auch für Mähren, Schlesien, Steiermark u. s. w. durchzusetzen. Diese Coalition würde also den Kern für die neue Partei im Abgeordnetenhause zu bilden haben und da es keinem Zweifel unterliegt, daß sich auch die Jung-czechen in nicht ferner Zeit dieser Partei anschließen würden, einsehend, daß sie für sich allein und mit ihren staatsrechtlichen Schrullen, die sie ohnehin schon einmal über Bord geworfen hatten, nichts ausrichten können, so wäre auf diesem Wege eine große, wirklich slavische Partei gesichert, die unter allen .das schickt sich nicht für einen Bettelmann", soll er gesagt haben. Ich vermuthe, er hat noch andere Gründe gehabt. Mich haben die Osterbräuche stets interessirt und deshalb fehlte ich nie, wenn der Meßner die vertrockneten Kränze von den Grabkreuzen Derjenigen, die im Herrn ruhen und der Auferstehung harren, löste und auf einen Haufen vor die Kirche legte; die Dorfjugend stand schon mit ihren Holz, scheiten bereit, legte sie schön geschichtet über die Kränze und wartete geduldig, bis e« dem Meßner gelungen war, mit Stahl und Stein und Zunder das Feuer zu entzünden, welches der Pfarrer zu segnen hatte. Während die schnellfüßigen Büblein mit den glimmenden Scheiten oder mit brennendem Schwamm nach Hause eilten, damit die Hausfrau daheim da« neue Herdfeuer daran entzünde, weihte der Pfarrer noch die mit Schinken, Würsten, Kren und bunten Eiern gefüllten Körbe. Darauf eilten auch die Dirnen davon, so schnell die Füße sie tragen konnten, denn Diejenige, welche zuerst die Hausschwelle Übertritt, hatte große Anwartschaft darauf, noch im Laufe de« JahreS unter die Haube zu kommen. — Ich weiß bestimmt, daß dieß nicht jedeSmal der Fall gewesen ist; so viel aber ist gewiß: da« Ostermahl konnte an dem heiligen Feuer gekocht werden, noch ehe die „Auferstehung" vor sich ging. - Wenn e« vor der Kirche leer geworden war, Umständen auf Einfluß und Erfüllung ihrer Wünsche zu rechnen hätte. — — Nun, wir denken, mit der großen slavifchen Zukunftspartei hat es noch seine guten Wege, zumal vorderhand auch die neue Majorität des Abgeordnetenhauses, auf deren baldigen Verfall diese Partei speculiren will, kaum noch in Sicht steht. Die principiellen Gegensätze in ihren letzten politischen Zielen haben bisher die „slavische Solidarität" und eine einheitliche slavische Partei nicht zu Stande kommen lassen und es ist mehr als unwahrscheinlich, daß dieß in naher Zukunft anders werden sollte. Das hindert natürlich nicht, daß die erwähnten Gruppen slavischer Abgeordneter während der nächsten Budgetdebatte in ähnlichem Sinne an dem deutsch-böhmischen Ausgleich Kritik üben und das im Hinblick auf die gänzliche Verschiedenheit der Verhältnisse in anderen Ländern völlig unbegründete und aussichtslose Verlangen stellen, dem einen noch lange nicht unter Dach gebrachten Ausgleiche noch ein halbes Dutzend anderer folgen zu lassen. Wie uns übrigens aus Wien gemeldet wird, dürfte es kaum gelingen, die Budgetdebatte in den beabsichtigten engen Grenzen zu halten, und insbesondere die slovenischen Abgeordneten sollen die Absicht haben, viel zu reden und in der General- wie in d.'r Specialdebatte allerlei Wünsche und Forderungen — es werde» wohl die oft gehörten und ebenso oft wider- schlendertc ich gewöhnlich durch die Felder oder in den nahen Bergwald, der gleich hinter dem Dorfe anhebt Dort freute ich mich in meiner Jugend wie noch heute im Alter des beginnenden Frühlings, der mit knospenden Trieben an Baum und Strauch einzieht und das Auferstehungsfest der Natur ist. Auf einer solchen Ostersamstags-Streiferei kam ich zur Bergkapelle. Dort hatte vor Jahren der Wintersturm die vom Alter und von Würmern halb zerfressene Buche gestürzt. Der Besitzer hatte die brauchbaren Aeste abgehackt und den modernden, werthlosen Stamm liegen lassen. Dem Hunde-Hanne« diente er als Ruhesitz, von welchem aus er seine Blicke über Thal und Feld schweifen ließ. Die Hunde hatten sich um ihn gelagert und knurrten mich an. »Grüß Gott, HanneS", rief ich ihm zu. Er nickte nur vornehm mit dem Kopfe. .Habt Ihr den Osterschinken schon weihen lassen?" fragte ich übermüthig. .Ist nicht nothwendig", knurrte er, „für un« Bettelleute müssen da« Geschäft Andere besorgen." .Ihr werdet doch bei der Auferstehung nicht fehlen, Hanne«?" „Hab' sie eben gefeiert, junger ^h-ffi-^lnd mit seinem Bettelstäbe wies er av knospende« Reis, welches auS dem auf dem er saß, hervorsproßte. ,.W Auferstehung, die ich jedes Jahr mitkWW-W? egten sein — vorzubringen. In einem Theile der nationalen Presse wird überdieß verlangt, daß die slovenischen Abgeordneten auch zur Frage der con-fessionellen Schule, welche die Clerikalen sicherlich Vorbringen werden, sprechen müssen, und zwar hauptsächlich deshalb, um ganz entschieden gegen jede Erweiterung des Wirkungskreises der Landtage in Schul-angelegenheiten Front zu machen und gegenüber den Clerikalen die Bedingungen klar zu stellen, unter denen sie für die konfessionelle Schule stimmen werden. So wird uns die Budgetdebatte vielleicht das Schauspiel bringen, unsere sich in ihren politischen Anschauungen zwar seit jeher einer großen Beweglichkeit erfreuenden, aber doch hauptsächlich für die extremste Erweiterung der Länderautonomie schwärmenden nationalen Abgeordneten einmal in Schulsachen als starre Centralisten bewundern zu könmn. Zu einer entscheidenden Abstimmung über die konfessionelle Schule kommt es jedoch im bevorstehenden Sessionsabschnitte ohnehin nicht; erscheint einmal dieser Moment, dann dürfen wir von der „slovenischen Delegation" eine irgend selbstständige Haltung, die sie leider niemals an den Tag legte, wohl am allerwenigsten erwarten. politische Wo che Mie r II ch t. Aus parlamentarischen Kreisen verlautet, daß in der Generaldebatte über das Budget seitens der Linken Herbst und Plener, Namens der Jungczechen Gregr sprechen werden. Die Jung-czechen sind entschlossen, den Feldzug gegen die Negierung in der Ausgleichssession des böhmischen Landtages mit den schärfsten Mitteln fortzusetzen. In der Budgetdebatte werden angeblich ferner die Czechen Mährens und die Slovenen einen Ausgleich für Mähren und Steiermark nach dem Beispiele Böhmens, die Ruthenen einen Ausgleich für Galizien verlangen. Außer dem Budget werden jetzt noch die Vorlage», betreffend den Personentarif, die Bahn Fehring-Fürstenfeld und die galizische Grundentlastung, erledigt. Ferner steht die Einbringung einer Branntweinsteuer-Gesetznovelle und des Gesetzentwurfes über die Reform der direkten Steuern bevor, und hoffentlich doch auch einer Vorlage, betreffend die Unterkrainer-B a h n. Sprach's, stand auf, pfiff seinen Hunden und ging davon. Es gehörte zu seinem Stolz, daß er sich nicht Hanseln ließ. Als ich dem alten Ortspfarrer, der mich am Ostersonntag zu Tische geladen hatte — eine gar seltene Auszeichnung — die Begegnung erzählte, zuckte er mit den Achseln und meinte, der Hunde-Hannes sei schon immer ein aparter Vogel gewesen. Er kenne ihn ziemlich genau, denn er sei mit ihm im gleichen Alter und habe mit ihm bei demselben Schulmeister den kleinen Katechismus gelernt. Nach der Schulzeit sei der Hannes als Halterbub zu einem Bauer gekommen und später habe er ihn ebendort als Knecht, als einen stattlichen, aber verschlossenen Burschen getroffen, der Sonntags anstatt auf den Tanzboden oder in's Wirthshaus zu gehen, im Walde und in den Bergen herumgestrichen sei. Mit der Tochter des Bauers habe er eine Liebschaft angefangen. Das Mädel habe ihm Hoffnung gemacht, sich alle jene kleinen Aufmerksamkeiten erweisen lassen, durch welche man als Liebesleute in's Gerede kommt, und habe ihm schließlich doch den Laufpaß gegeben. So etwas komme ja häufig vor, meinte der Pfarrer, und pflege selten einen dauernden und tiefen Eindruck zu hinterlassen. Ob der Hannes sich die Sache sonderlich zu Herzen genommen, wisse er nicht; jedenfalls sei er schon von Natur aus ein Grübler und Volksphilosoph. Später habe ihm das Arbeiten nicht mehr behagt und er sei allmälig einfach dazu gekommen, in Gesellschaft des KorneS- Die „WienerZtg." veröffentlichte die sanctionirte Gebühren-Novelle. Der deutsche Kaiser machte den Truppen-Eommandanten zur Pflicht, den geeigneten Nachwuchs an Officieren heranzuziehen und das Leben des Officierscorps einfach und wenig kostspielig zu gestalten. Darnach werde er die Commandeure wesentlich beurtheilen. Dem überhandnehmenden Luxus müsse mit allem Ernste und Nachdrucke entgegengetreten werden. Der deutsche Reichstag wurde für den 6. Mai einberufen. — Wie die Berl. „Kreuzztg." erfährt, richtete der deutsche Reichskanzler Eaprivi an den italienischen Ministerpräsidenten Crispi ein Schreiben, worin elfterer betont, daß, wie schwere > Pflichten auch sein Amt mitbringe, er es stets ent-^ sprechend den Ideen seines Vorgängers verwalten ! werde, welche ein Ausfluß des kaiserlichen Willens ! und des friedfertigen deutschen Nationalgeistes seien. ! Er bitte daher, auch ihm vertrauensvolle Unterstützung zu gewähren, damit der Dreibund und sein Erfolg, der Friede, gesichert bleiben. In Petersburg dauern die Studenten-IInruhen fort; unter ändern uncontrolirbaren Meldungen aus Rußland ist auch die zu verzeichnen, daß die Stellung des russischen Ministers des Aenßern — Giers' — erschüttert sei, Wochen-Ctnoilik. Der Kaiser hat sich am 8. d. M. zum Besuche seiner Tochter, der Herzogin Gisela, nach München begeben. — Kaiser Wilhelm stattete am 12. d.M. der Kaiserin Elisabeth in Wiesbaden einen Besuch ab. — Die Frau Kronprinzessin - Witwe Erzherzogin Stefanie ist zu mehrwöchentlichem Aufenthalte nach Meran abgereist und begibt sich Ende Mai zu einem zweimonatlichen Aufenthalte nach Ostende. — Der junge Kaiser von China bereist mit einem ans 10.000 Personen bestehenden Gefolge die Ostprovinzen seines Himmlischen Reiches. — Das Landesvertheidigungs-Mini-sterium hat verordnet, daß jene Ersatzreservisten, welche aus Familienrücksichten keine Waffenübung, jedoch die Controlversammlung mitmache,, müssen, nur für die Zeit bis zur nächsten Controlversammlung einen Reisepaß für das Ausland erhalten, so daß Friede! betteln zu gehen. Da habe er erst recht Zeit gehabt, seinen Träumereien »achzuhängen. . . . „Im Laufe der Jahre war ich im Thaldorf Pfarrer geworden", fuhr der geistliche Herr fort, „und der Hunde-Hannes hatte sich ebendort zur Ruhe gesetzt; das heißt, nachdem sein blinder Freund gestorben war, gab er das Herumwandern auf und bettelte nur im engste» Umkreise der Heimat. An mir ging er stets mit einem halb scheuen, halb trotzige» Blick vorüber, kaum daß er den Hut zum Gruße zog. Eines Tages — die Osterfeier war wieder einmal vorüber — ließ er sich bei mir melden. „Nun, Hannes, kann ich Euch irgendwie dienen?" fragte ich. Er schaute scheu zu mir aus und schüttelte den Kopf. „Hochwürden, ich möchte Ihnen eine Mittheilung machen." „Sprecht nur offen und ehrlich, Hannes; ich höre," ermunterte ich ihn. Allmälig kam ec mit der Sprache heraus. „Mehr als zwanzig Jahre," sagte er, „bin ich mit dein Kornes-Friedel im Lande umhergezogen. Wir haben jedes Stück Brod, jeden Schluck Wein mit einander getheilt, so auch das Nachtlager entweder auf der Streu in einer Scheune oder Sommers auch im Walde, wie's gerade kam. Als es mit ihm zum Sterben ging, »ahm ich ihm einen heiligen Eid ab, daß er mir eine Nachricht aus dem Jenseits zukommen lassen müsse." die Bewilligung zur Reise in das Ausland nur Ä ein Jahr ertheilt werden darf. Der österreichischeMittelschultaj der vor Ostern in Wien versammelt war, faßte unte anderem auch eine Resolution wegen Regulirung, ress Erhöhung der Gehalte der Professoren an bei Mittelschulen. Mitte April wird in Wien eine Conferenz dc größeren österreichischen Privatbahn!! stattfinden, die sich mit der Frage der Ausdeh nung des Zonentarifes auf ihren Linie! beschäftigen wird. Im Verlaufe der ersten Tage dieser Woch fanden in mehreren Vorstädten Wiens arge Arbeiter excesse statt; Sicherheitswache und MilitärmaH — Cavallerie und Infanterie — mußten mit i>e> Waffe einschreiten. Das R ad e tz ky d e» k in a l wird im Herbst 1891 in Wien aufgestellt werden. Im Dorfe Slavikovitz nächst Brünn, wo seiner;«! der große Monarch den Pflug eigenhändig sühck fand eine Kaiser Josef-Feier statt, der unlü vielen anderen Teilnehmern auch 200 cz echtst Bauern anwohnten. In Graz starb der ehemalige reiche Theate? director Friedrich Strampfer in ärmlicher Verhältnissen; er leitete seinerzeit die Bühnen ie Theater an der Wien, im Carltheater, im eigener Theater hinter den Tuchlauben und im Ringthealei in Wien, in Berlin, Budapest und Amerika; nai Verlust seines bedeutende» Vermögens kehrte er nait Europa zurück und ertheilte in Graz dramatischer Unterricht. Am 5. Mai findet in Graz die dießjähri^ ordentliche Generalversammlung der dortigen pri^, legirten wechselseitige» Brandschaden. Versicherungs-Gesellschaft statt. In sämmtlichen Jagdgebieten Kär nte»' wurden im Laufe des Jahres 1889 abgeschosse^ 525 Stück Hochwild, 3559 Rehwild, 537 Gemse». 7906 Hasen, 531 Auer-, 426 Birk-, 1435 Hasel-Hühner, 1645 verschiedenes Federwild, 59 Fasane» 1589 Rebhühner, 703 Schnepfen, 924 Wildente-und 13 Wildgänse. In den österreichischen Provinzen wurden i"? Jänner l- I. 1,196.116 Hektoliter Bier erzeug „Aber, Hannes, so etwas durftet Ihr als Chm doch nicht thun," rief ich entsetzt. „Ich konnte nicht anders, denn sehen Sie, Hoch-würden, es hat mich von meinen Schuljahren beschäftigt, wie cs drüben wohl ausschauen maz U»v jetzt, wo der Kornes-Friedel mir Antwort zt! geben hat, weiß ich es immer noch nicht." „Aber Hannes," warf ich ein, „es ist not Niemand zurück gekommen und hat berichtet, wie ^ im Jenseits ausschaut." „Der Kornes-Friedel i st zurückgekommen," e»'^ gegnete der Hunde-Hannes bestimmt; „er hat geholte» was er mir versprochen hat. Als ich in der Osternat> des vorigen Jahres von diesen» Berge Herabstieg in» Dorf und am Friedhof vorüberging, hörte ich fi'iw Stimme, die »»ich anrief. Da fragte ich: „Komm? Du irklich, Friede!?" , . „Ja, ich bin gekommen," sagte er. " was bringst Du mir für Botschaft?" Er antwortete! „Es ist nicht so, wie Du meinst und wie ich dachte, „Wie denn?" fragte ich schnell. Da kam weiter kei»' Antwort. > „Hannes, Ihr werdet damals etwas über >> Durst getrunken haben?" meinte ich- Hanne« verneinte dieß jedoch auf ? stimmteste und fügte hinzu, daß er in den eben ^ gangenen Osterlagen wiederum an die Friedhofmaue > genau aus dieselbe Stelle gegangen, daß lktzm jedoch kein Laut hörbar geworden sei. Ich machte ihm in liebevoller Weise sowoh In Görz wurden am 31. v. M. fünf junge, i>ex Afsentirungscommission vorgestellte Leute wegen ^ajestätsbeleidigung verhaftet. Baron Johann Schindler, der letzte Präsident des ehemaligen Freistaates Krakau, hat sein Sesammtes bedeutendes Vermögen wohlthätigen und rvifsenschafllichen Zwecken gewidmet. — Das Gemeinde-krrthsmitglied Fabriksbesitzer Oliva in Prag spendete den Betrag von 500.000 fl. zur Errichtung von Stiftungen für verwaiste arme Kinder. In Arad wurde ein M ä d ch enh ä nd l e r aus Calcutta verhaftet. In Frankfurt a. M. brannte die große Hctienbrauerei ab. Der Papst wird am 14. d. M. die Pilger ^Us Oesterreich empfangen. In Mailand wird ein neues Theater erbaut werden, welches auf einer Bauarea von 9000 Quadratmetern auch Nestaurations-, Spiel-, Lese-, rlnv Conversations- und Ballsalons, Bäder und einen Wintergarten umfass.-» wird. Die Arbeiter strikes stehen auch in Nordamerika an der Tagesordnung, in Chicago stellten 5()00 Zimmerleute die Arbeit ein. Ein Orkan zerstörte die Stadt Prophets-tywn im Staate Illinois (Nordamerika). Gelegentlich eines in Cornwall (New-York) Kattaefundenen Wettrennens stürzte die Zuschauer-Tribüne ein; 200 Personen verunglückten. Japan das schon so viele europäische Neue-runaen bei sich eingeführt, erfreut sich auch bereits seit 1875 der Postsparkassen; bereits ,m svlaenden Jahre belief sich das Guthaben von 4442 Sparern auf 41.845 Jen (1 Yen — Ä fl 10 kr Ende 1888 gab es in Japan aber 8072 Sammelstellen mit 665.822 Einlagsconti und einem Jnteressente.'guthaben von 19,758.482 Yen. Local- und prouin^-IInchritiilktt — (S a n c t i o n i r t e s L a n d e s g e s e tz.) Der vom krainischen Landtage beschlossene Entwurf eines ^andesqesetzes, womit die §8 5, 0 und 7 des Landes-,°se es °-> '20. Juli 1863 (L.G-Bl. Nr. 12), Reffend die Bestreitung der Kose» zur Her-stelluna undErhaltung d e r ka thol. s ch e n Hirchen und P s r ü » d en g e b äu d e. dann zur ^^veife^als darüber Vorwürfe, daß er Dinge, welche dem Menschen verborgen se»n und verborgen Reiben müßten, zu ergründen versucht habe, und entließ ihn schließlich, anscheinend getröstet. Später »ahm ich jedoch Veranlassung, in einer predigt auf das Sündhafte des Begehrens, Nachncht rrus dem Jenseits durch Eidschwine, die man L.ben-den abnimmt, erhalten zn wolle», aufmerksam zu machen Da meldete sich bei mir ein durch seine libermüthigen S.reiche bekannter Rauernbursche, der d,ir erzählte, daß er den H">.de-Hanue^ der chm dyn jenem Versprechen des Kornes-Fr.edel erzähl Kabe in der bewußten Osternacht durch den Anruf Und 'die eigentlich nicht°sage»de» Worte genarrt habe. tbeilte dieß dem Hannes mit ; aber er wollte Nichts davon wissen, daß die Botschaft n.cht lhatsäch lick aus dem Jenseits gekommen sei. DasJen-s.its war bei ihm nun einmal zur fixen Idee geworden ' dieses Näthsel beschäftigte ihn fortwährend, ^lieblich ist er darüber zum Narren geworden." — Trotz meiner Freude am Osterkuchen und meines s st qulen Appetits hatte ich der Erzählung deS Warrers immer aufmerksamer gelauscht; sie hatte »nich wirklich ergriffen. Von dem Tage an sah ich d n armen Hunde-Haime« mit anderen Augen an, r,!id beule noch, wo jenes aus dem morschen Stamme K rausgewachsene NeiSlein zun, breitästigen Baume entwickelt hat, bringt mir jede Osterzeit jene» bäuerliche» Grübler auö meinem Heimaldorfe in fische Erinnerung. «l- 8. Beschaffung der Kirchenerfordernisse abgeändert werden, hat die kaiserliche Sanetion erhalten. — (W ahl enthaltun g.) Im Hinblick auf die herrschenden Verhältnisse im Lande und nach reiflicher Erwägung hat die deutsch-liberale Partei vor einigen Jahren beschlossen, sich an den Gemeinderathswahlen in der Landeshauptstadt bis auf Weiteres nicht zu betheiligen und getreu diesem Beschlüsse hat dieselbe auch diese Zeit her vollständige Wahlenthaltung geübt. Nachdem die Leitung der obersten Verwaltung des Landes noch immer dieselbe ist und in gleichem Geiste geführt wird, nachdem auch alle sonstigen gewichtigen Gründe, die für die Haltung der deutsch-liberalen Partei in dieser Beziehung maßgebend waren und die wir an dieser Stelle wiederholt und eingehend auseinandergesetzt haben, ungeschwächt sortbestehen, so ist es durchaus natürlich und selbstverständlich, daß die deutsch-liberale Partei auch Heuer den Gemeinderathswahlen gänzlich fern bleiben wird. Unser öffentliches Leben zeigt in seiner Gesammiheit andauernd eine Reihe von Erscheinungen, die unzweideutig darthun, daß noch immer kein Boden vorhanden ist, auf dem die Deutschen und Liberalen den Wahlstreit und den politischen Kampf überhaupt mit dem Bewußtsein aufzunehmen vermöchten : der Verlauf werde in jeder Beziehung ein legaler, es werde möglich sein, ihren Grundsätzen vollen und ungeschwächten Ausdruck zu geben und alle Kräfte ungefährdet in's Feld zu führen, Licht und Schatten werden gleich vertheilt sein. Es ist richtig, daß dem Gemeinderathe zunächst keine politische Aufgabe zukommt und daß auf vielen Gebieten feiner Thätigkeit die Parteifrage keine Nolle zu spielen braucht; allein von einer so unbefangenen Auffassung der Dinge sind wir nirgends weiter entfernt als in Krain und die Stellung maßgebender Facloren, vor Allem die bisherige Haltung der slovenischen Stadtvertretung, haben die deutsch-liberale Partei längst zur Genüge gelehrt, wessen sie sich auch bei den communalen Wahlen zu versehen hätte, wenn sie so unklug wäre, schon derzeit daran wieder theilzunehmen. Die Frage der Abstinenz in öffentlichen Angelegenheiten im Allgemeinen und bei Wahlen im Besonderen ist vorwiegend eine Frage der Zweckmäßigkeit. Unter diesem Gesichtspunkte sprechen aber nach wie vor alle Momente dafür, daß die deutsch-liberale Partei den Gemeinderathswahlen ferne bleibe und daß sie alle falschen Lockungen, an der Wahl theilzunehmen — die halb versteckt vielleicht erklingen könnten — unbedingt widerstehe. Sollte die Partei gegenwärtig anders handeln, würde sie ohne den geringsten Erfolg für die eigenen Grundsätze und Ziele, ohne jeden politischen und materiellen Vortheil, ohne auch zum Wohle der Stadt etwas irgend Erhebliches wirken zu können, höchstens ihren Gegnern, de» Nationalen und der Negierung einen Gefallen erweisen; besonders Letztere sähe vielleicht gerne ein paar Deutsch-Liberale im Gemeinderathe, aber lediglich deshalb, um mit ihnen als Versöhnungsstatisten Staat zu machen. Zu einer solchen Rolle aber fühlen die Deutsch-Liberalen ganz und gar keinen Beruf in sich. — (Die Gemeinderathswahlen) finden, wie wir schon mitgetheilt, im Laufe der kommenden Woche statt. Wir sprechen an anderer Stelle kurz von der seitens der deutschliberalen Partei auch Heuer geübten Wahlenthallung und wir haben wohl kaum nothwendig, hier »och ausdrücklich beizufügen, daß eS anglsichts dieser Haltung der Partei für jedes Mitglied derselben ei» Gebot der Disciplin ist, de» Wahle» unbedingt ferne zu bleiben und etwaige Zumuthungen, hiebei zu erscheinen — deren Möglichkeit allenfalls auch unter scheinbar sachlichen Vorwän-den nicht ganz ausgeschlossen ist — mit Entschiedenheit zurückzuweisen. Auf national - klerikaler Seite war die Wahlbewegung bisher noch weit geringer als in den Vorjahren und gegenüber den vom „nationalen Cenlral>vahlco»iit6" ariangirten Probewahlen schlug sie in vollständige TheilnahmSlosigkeit um. Zur Probewahl des dritten Wahlkörpers, der 1051 Wähler zählt, waren kaum ein Dutzend Wähler erschienen, so daß von einer Nominirung von Candidaten natürlich abgesehen werden mußte. In diesem Wahlkörper treten Heuer die Gemeinderäthe Dolenc, Nolli, TomZiö, Valentinöiö und 2elesnikar auf. Herr Nolli lehnte eine Wiederwahl ab und gegen einige der anderen Candidaten, namentlich gegen den Nedacteur ^elesnikar, soll sich in Wählerkreisen eine lebhafte Abneigung kundgeben, so daß es also im dritten Wahlkörper möglicher Weise zu einer Art Wahlkampf kommen könnte. Auch die Probewahl des zweiten Wahlkörpers war fehr mäßig besucht. Die bisherigen Candidaten Ingenieur Hrasky, Dr. Tavöar und Hauptmann i. P. Ritter v. Zitterer wurden wieder normirt und an Stelle des „resignirten" Dr. VoLnjak der pensionirte Landesgerichtsrath Raunihar eandidirt. Ueber die Probewahl des ersten Wahlkörpers liegt uns bei Schluß des Blattes noch keine Nachricht vor; die austretenden Gemeinderäthe Dr. v. Bleiweiß und Petriöiö dürften wohl neuerlich als Candidaten aufgestellt werden; außerdem sind in diesem Wahlkörper noch zwei Stellen frei: eine für den ebenfalls „re-signirten" Dr. Mose und die andere für den verstorbenen Gemeinderath Pakiö. Alles in Allem sind also Heuer 13 Gemeinderäthe zu wählen. Die Wählerliste weist dießmal 2547 Wähler aus. und zwar im ersten Wahlkörper 587, im zweiten Wahlkörper 909 und im dritten Wahlkörper 1051. — (Ein verklagter Bezirks Hauptmann.) Vor Kurzem wurde in einem slovenischen Blatte ein gar merkwürdiges Schriftstück veröffentlicht. Es war dieß eine, wie es darin heißt „auf außerordentlichem Wege" gerichtete Immediateingabe mehrerer Gemeinden des Littaier Bezirkes an die Landesregierung, worin sich diese über den Bezirkshauptmann in Littai beschweren, daß dieser auf ihre Bitte, slovenische Eingaben slovenisch zu erledigen und nur slovenische Zuschriften an sie zu richten, keine Rücksicht nehme, sondern sich auf die Gleichberechtigung der deutschen Sprache in Krain beziehend, ihnen auch deutsche Zuschriften zukommen lasse. Wir wollen zunächst bei dieser Gelegenheit nicht auf die Art und Weise eingehen, wie derlei Schritte von Gemeinden bei uns gemeiniglich Zustandekommen; sie sind fast ausnahmslos das Product der Thätigkeit irgend eines nationalen Hetzers, der es versteht, die Unterschriften von ein paar harmlose» Gemeindevorstehern für eine solche „nationale That" zusammenzubringen. Bemerkenswerth ist jedoch vor Allem die Motivirung für die sonderbare Art der Eingabe. „Wissend", heißt es da, „daß es der k. k. Landesregierung, die gerne bereit ist, aus eigenem Antriebe, wahrgenommene Uebelstände zu beseitigen, gewiß unlieb wäre, wie auch uns selbst, wen» diese Angelegenheit strenge von einer Instanz zur ander» bis zur höchsten Instanz ginge und es vielleicht gar zu einer öffentlichen Verhandlung käme, haben wir uns für diesen außerordentlichen Weg entschieden, um die k. k. Landesregierung zu bitten, daß es ihr gefallen möge, auf das ihr untergeordnete Amt Einfluß zu nehmen, damit es unseren Bitten und Wünschen Rechnung trage." Eine sonderbare Logik das! Aus lauter Zuvorkommenheit wird der vertrauliche amlliche Weg, der vielleicht am Ende gar zu einer öffentlichen Verhandlung führen könnte, nicht eingeschlagen, dafür aber wird der betreffende Beamte gleich in einer Zeitung öffentlich denuncirt. An diese eigenartige Probe nationale» Zartgefühles reiht sich dann eine sophistische Begründung des angeblichen Rechtes der beschwerdeführende» Gemeindeämter, ausschließlich slovenische Zuschristen seitens der Bezirkshauptmannschaft zu erhallen, die selbst elwa z. B. Herr Svetec nicht besser herausklügeln könnte; es ist die alte, mißverständliche und mißbräuchliche Auslegung des Art. 19 der Staatsgrundgesetze und des Be- griffe« der Gleichberechtigung. Vor Allem soll da bewiesen werden, daß der Art. 19 und die »Gleichberechtigung' wie von jedem einzelnen Staatsbürger, so auch von jedem Gemeindeamte sür sich angerufen werden könne und daß deshalb die beschwerdeführenden Gemeindeämter, weil sie sich für slovenisch erklären, ein Recht hätten, um slovenische Zuschriften zu erhalten. Es kann un« nicht beifallen, uns in eine Polemik gegen die Ausführungen deS fraglichen Schriftstückes einzulassen, um so weniger, als ja ganz außer Zweifel ist, daß eine Gemeindevertretung als ein öffentliches Amt sich durchaus nicht auf denselben Standpunkt stellen kann, wie möglicherweise ein Einzelner und ebenso außer Zweifel, daß jedes Gemeindeamt in Krain verpflichtet ist, deutsche Zuschriften anzunehmen. Wir sind natürlich in die Amtsführung der Bezirkshauptmannschaft Littai in keiner Weise eingeweiht, allein die Vermuthung spricht sehr entschieden dafür, daß sich selbe in ihrem Verkehre mit den Gemeinden ganz an die gesetzlichen Normen hält, vor Allem durch Absendung deutscher Zuschriften an die Gemeinden hätte sie selbe gewiß nicht überschritten. Nachdem diese eigentümliche Eingabe der Gemeinden so rasch der Oeffentlichkeit übergeben wurde, erschiene eS unseres Erachtens geboten, daß auch bekannt gegeben würde, waS hierüber verfügt worden ist. Allerdings läßt sich für ein solches Schriftstück schwer eine andere Erledigung denken, als eine Abweisung » Irwins, worin den Einsendern aber zugleich gebührend klar gemacht wird, daß die Landesregierung nicht dazu da sei, um derartige Denun-ciationen gegen einen Beamten gleichsam hinter dem Rücken desselben im „außerordentlichen Wege" entgegenzunehmen und daß es für begründete Beschwerden nur einen Weg gibt, den ordentlichen und vorgeschriebenen Weg im Jnstanzenzuge. — (Slovenisches.) Der Rücktritt des Fürsten Bismarck wird in der nationalen Presse noch immer mit besonderer Befriedigung erörtert; bei der Gelegenheit werden nach gewohnter Manier aus allen Enden und Ecken, zumal der ausländischen Zeitungen, Bemerkungen zum Nachtheile Deutschlands und insbesondere auch des deutsch-österreichischen Bündnisses zusammengetragen. Auch der Rücktritt des Herrn v. Giers, deS russischen Ministers des Aeußern, der wie öfter schon, so auch unlängst wieder angekündet wurde, findet die besondere Billigung slovenischer Journale; Giers sei ein Freund Deutschlands und seine Entlassung würde bedeuten, daß der Car noch entschiedener eine slavisch-nationale Politik einschlagen wolle; der Nachfolger Giers' würde gewiß ein echter Russe sein und dessen Rücktritt würde daher dem Slovenenthum nur nützen und Rußland von dem schädlichen deutschen Einflüsse und voraussichtlich auch noch von anderen, nicht russischen Diplomaten befreien, die keine Begeisterung für Rußland und das Slaventhum haben. — Der Verein „Nar. Dom" besaß Ende 1889 ein Gesamintvermögen von rund 71.600 fl., worunter in Obligationen 14.270 fl., indeß 21.800 fl. bei der krainischen und städtischen Sparkasse, 12.300 fl. beim hiesigen gewerblichen Aushilfscassenvereine und der Rest bei verschiedenen Posojilnicas (Vorschußcassen) angelegt sind, worunter 11.100 fl. bei der der Umgebung Laibachs. — (Die Volksversammlung), die am Ostermontag Vormittag im Saale der Restauration des ehemalige» „Hotel Europa" stattfand, war von etwa 400 Personen, meist Arbeitern aus Laibach und der Umgegend, besucht und verlief ohne besonderen Zwischenfall. In Verhandlung stand die Frage des achtstündigen Arbeitstages und der Begehung des 1. Mai als Arbeiterfeiertag; es sprachen verschiedene hiesige und ein Arbeiter auS Graz. Schließlich wurde beschlossen, für den achtstündigen Arbeitstag einzutreten und den 1. Mai als Feiertag zu begehen ' — (Casino-Verein.) Herr UniversitätS-Docent Dr. Adolf Haussen hielt am 8. d. im Casino den von un- bereits angekündigten Vortrag über „Leben und Fühlen im deutschen Volksliede*. Durch mehr als eine Stunde hielt dieß Thema die zahlreich Versammelten — annähernd hundert Damen und Herren hatten sich eingefunden — in der angenehmsten Spannung, und diese wurde nicht allein durch die klassische Form des Vortrages, sondern ebenso durch die erstaunliche und meisterhafte Beherrschung deS überreichen Stoffes seitens des Vortragenden bedingt. Da, wie wir hören, der Vortrag in den nächsten Wochen in erweiterterGestalt im Verlage deS deutschen Vereines zur Verbreitung gemeinnütziger Kenntnisse in Prag (Sammlung gemeinnütziger Vorträge) erscheinen wird, so müssen wir uns darauf beschränken, Auszüge aus einzelnen Abschnitten wiederzugeben. In dem Feuilleton einer unserer nächsten Nummern soll dies geschehen. — (Concerte.) Wir sind noch im Rückstände mit einigen Worten über das fünfte Concert der philharmonischen Gesellschaft, welches die dießjährige Reihe der Gesell-schasts-Concerte am 1. d. M. in würdigster Weise schloß und zu den erfolgreichsten Eoncertabenden der abgelaufenen Saison zu zählen ist. Der Schwung und die Präcision mit denen Eingangs Weber's altvertraute Ouverture zu „Oberon" vom Orchester gespielt wurde, war wohl angethan, uns mit noch immer geneigten Sinnen in Oberon's und Titania's liebliche, poesievolle Feenwelt hinüberzutragen, Beweis dessen der lebhafte und verdiente Beifall mit dem die Aufführung von dem vollen Saale ausgenommen wurde. In eine weniger naive, jedoch desto großartigere Stimmungswelt versetzte uns der machtvoll dahinsluthende erste Satz aus dem großen Schumann'schen Clavierconcerte in ^-inoll, mit dem wunderbar klagenden Zwischensätze in ^.s-äur, den Fräulein Lina Baumgartner, ein entschieden musikalisches Talent, das aus der Schule des Musikdirectors Herrn Zöhrer ist, hervorgegangen, mit Begleitung des Orchesters vortrug. Das aus aus innerster Empfindung quellende, durchgeistigte Spiel der mit allen technischen Ausdrucksmitteln vertrauten Pianistin erntete glänzende Anerkennung, die sich in rauschendem Beifall und wiederholtem Hervorrufen kundgab. Den Schluß des Abends machte Heinrich Hoffmann's Symphonie „Frithjos", die Wagners auf dem Gebiete der Musikdramas bethätigte musikalisch-künstlerische Principien auf die symphonische Dichtung überträgt. Inwieweit diese Principien berechtigt sind, das läßt sich wohl nicht mit einigen Worten entscheiden, auch dauert der Streit hierüber noch fort. Jedenfalls machte die Symphonie einen bedeutenden Eindruck, wobei es sich freilich nicht leugnen läßt, daß derselbe im vorliegenden Falle zum große» Theile auf der überaus wirkungsvollen Jnstrumentirung und den dadurch erzielten wahrhaft blendenden Klangeffecten beruht. Auch die Symphonie ward in sehr befriedigender Weise wiedergegeben und es wurde Herr Mufikdirector Zöhrer für feine mühevolle und erfolgreiche Leitung des Orchesters mit allgemeinem und großem Beifalle ausgezeichnet. — Die Vorträge des Quartetts Udel vereinigten am Ostermontage im Saal der alten Schießstätte trotz des prächtigen Frühlingswetters und der ziemlich hohen Preise ein zahlreiches Publikum, das sich hiebei vortrefflich unterhielt und so anhaltenden und lebhaften Beifall spendete, daß mehrere Nummern zur Wiederholung gebracht werden mußten. In der That beherrschen Herr Udel und sein Quartett das humoristische musikalische Genre »ach jeder Richtung hin in vollkommener und künstlerischer Weise; dabei aber bringt das musikalische Gebiet, welches vom Quartett Udel gepflegt wird, doch mit sich, daß sich dessen Vorträge noch viel wirksamer und anregender als im Concert-saale im Rahmen eine« größeren musikalischen Festes höherer Art, etwa am Programme einer Liedertafel gestalten müßten. — Die vielen hiesigen Freund« der Kammermusik werden e» mit besonderem Vergnügen erfahren, daß unsere trefflichen Kammer» musiker sich entschlossen haben, vielfach geäußerten Wünschen zu entsprechen und am nächsten Dienstag, den 15. April Abends halb acht Uhr im Redouten-saale noch einen außerordentlichen Kammermusikabend zu veranstalten. DaS Programm ist ein überaus interessantes: auf demselben befinden sich über allgemeines Verlangen Schubert'« „Forellen-quintett" und das Streichquartett von Schumann, op. 41 in ^s-änr, ferner Rubinstein'S re lißioso (Sphärenmusik) und ein Menuett von Boeche-rini. Die Eintrittspreise sind folgende: Sitz im Saale 1 fl., Galleriesitz 70 kr., Entröe 50 kr, Studentenkarte 30 kr.; Vormerkungen auf Sitze nimmt Herr Karl Karinger (Rathhausplatz) entgegen. — (Spenden.) Fürst Aue r sp e r g, Herzog von Gottschee, hat zum Waisenhausbau in Gottschee 200 fl. und der vor Kurzem in Abbazia verstorbene Herr Albert Malitsch der philharmonischen Gesellschaft in Laibach und dem Laibacher deutschen Turnvereine einen Betrag von je 50 fl. gespendet. — (Personalnachricht.) Der Seelsorger im Zwangsarbeitshause Herr Anton Kobler wurde provisorisch mit der Leitung des ArchiveS des Landesmuseums „Rudolfinum" betr«ut. — (Sterbefälle.) In Laibach starb der Major i. P. Herr Eduard Kanz und in Graz Frau Johanna Freiin von Rastern, geb. Freiin von Apfaltrern, die frühere Besitzerin des TuteS Scherenbüchel und Witwe nach dem verstorbenen ehemaligen Landtagsabgeordneten Baron Rastern. (Promenade musiken der Regiments-kapelle) werden am 13., 20. und 27. d. M. um halb zwölf Uhr Mittags und am 17. und 24. d. M. um 5 Uhr Nachmittags in der Sternalltt stattfinden. — (Der Zweigverein Laibach des deutschen Sprachverein es) veranstaltet heute Abends im Speisesaale des Hotels „Stadt Wien" seinen ersten Vergnügungsabend. Auf dem Programme befinden sich außer der Begrüßungsrede des Vereinsobmannes musikalische und declamatorische Chöre der Sängerrunde des Laibacher deutschen Turnvereines, dann verschiedene Vorträge einzelner Vereinsmitglieder, worunter ein Vortrag von Fräulein Alba Schaffer. Durch Vereinsmitglieder eingeführte Gäste sind willkommen. — (Majestätsgesuch der Hausire r.) Die in Wien sich aufhaltenden Hausirer, unter diesen viele aus dem Gottscheer Bezirke, überreichten dem Kaiser eine Petition gegen die geplante Ab schaffung des Hausirhandels in Wien und motivirten ihr Gesuch damit, daß durch das Verbot des Hausir-Handels Hunderte von Familien, deren Häupter keine» anderen Erwerbszweig betreiben oder finden können, dem Elende preisgegeben würden. — (Auslassung industrieller Etablissements.) Bekanntlich hat die Firmr „Anton Krisper" vor einiger Zeit den Betrieb ihrer Holzstiftenfabrik in Oberschischka, und zwar, wie dieselbe damals mittheilte, aus dem Grunde eingestellt, weil sie zu einer unverhältnißmäßig hohen Steuerleistung herangezoge» werden sollte. Neuestens wird nun gemeldet, daß die Tuchfabrik „Terpinz und Zefchko" in Udmat demnächst in Liquidation treten werde. Die Gründe für die Betriebseinstellung s»^en in diesem Falle theilö in außerordentlich ungünstigen Concurrenzverhältnissen, theils in mehrfachen localen Momenten gelegen sein, die sehr kostspielige Neu-Herstellungen bedingen würden, die schon mit Hu -sicht auf die erwähnten Bedingungen der Concurrei^ in keiner Weise eonvenabel erscheinen. Mag es sich bei diesen beiden Fabriksetablisscments auch um specielle Umstände gehandelt haben, die m- laffung derselben bleibt vom Standpunkte der allgemeinen wirthschastlichen Entwicklung deS Lande« ohne Frage sehr bedauerlich. Unser Land bedarf in industrieller Beziehung noch eine- bedeutenden Aufschwünge- und eS ist für die Entwicklung desselben »duhrlich ein unerfreuliche« Zeichen, daß zwei seit Langem bestandene industrielle Unternehmungen in unmittelbare« Nähe der Hauptstadt sich veranlaßt fanden, den Betrieb einzustellen. (Kirchenmusik.) Bei der gotte-dienstlichen Feier, welche am Ostersonntage in der hiesigen Evangelischen Kirche stattgefnnden hat, brachte die ^änaerrunde einen neuen, weihevollen Osterchor des heimischen Tondichters, Herrn C. Theodor Elze zur Aufführung, der nicht wenig zur Erbauung der Zu-Hörer beitrug. Ueberhaupt ist Herr Elze, der nun Kald sein 60. Lebensjahr erreichen wird, von jugendlicher Schaffensfreude erfüllt, und haben nicht nur dje Aufführungen der Sängerrunde des Laibacher deutschen Turnvereines seinen Schöpfungen ehrende Aufnahme im Publik«m gesichert, sondern es haben — und das mag an dieser Stelle besonders bemerkt Nrerden — bereits Gesangvereine in Wien seine ^eueren Tondichtungen (einige derselben wiederholt) zur Auffübruna gebracht. So haben im Vorjahre die Äännergesangvereine „Frohsinn" und .Flora» den tzkor Märzwind", so >m heurigen Jahre der ..deutsche Gesangverein" in Wien sein stimmungsvolles „Weihelied" (Worte von Fr. Goltsch) an-läirlick eines Fest-Abends unter allgemeinem Be,falle fragen, wie man ja auch aus den öffentlichen wiener Blättern erfahren kann. Dem Vernehmen lack hat auch der Mannergesangverein .Ar,on« em,ge Lieder des Herrn Elze in seinen L.ederplan ^genommen. Wir erfreuen uns mit unftrem heimischen Tondichter dieses Erfolges, und wünschen daß ihm die Segnungen der Muse auch semen Lebensabend verklären. . ^ — (Laibacher d eu ts ch e r Tur nv e re in.) ÄNit Rücksicht auf den heute stattfind-nden GesellschaftS-abend des „deutschen Sprachvereines» entfallt d.e sjjr diesen Abend angesetzte Turnerkne.pe. D.e für dieselbe getroffenen Bestimmungen gelten für d,e Nächste am 19- April abzuhal.ende Kne.pe- — (Die Vollversammlung der Mit-Glieder des Eislaufvereines findet am ^6 d M. um 7 Uhr Abends im Clubzimmer deS Hotels -ur Stadt Wien' statt. ^ ^ (Die Ottoker Grotte) wurde am Kkiermontaa von etwa 200 Personen besucht. Die Lheit der in glänzender Beleuchtung strahlenden tzrotte erregt- allgemeine Bewunderung. (Der St. Bincenz-Verein in La»- Kack) hat seinen heurigen Jahresbericht versandt. Hie Gesammtübersicht der Gebahrung des VeremeS in, Jahre 1889 zeigt i" den Einnahmen und Ausgaben folgende M-rn: 1^ Colleg.um Mar.anum !I4 463 fl 8 kr. und 14.43Ü fl. 31 /? kr., 2. Knaben-vknl 331 st 67 kr. und 326 fl., 3. Conferenz 8t Mco aus 2139 fl. 1 kr. und 1957 fl. 31 kr., 7 Conferen, St. Jakob 1272 fl. 83 kr. und 1226 fl. 42 kr., 5. Centralrath 141 fl. 48 kr. , 86 fl 37 kr-, zusammen 18.548 fl. 97 kr. ^«nü°hm-b und'st, 4. gaben.^ (ßg„,,nunicationen, Post- und 2--learaphenverkehr in jkrain.) Nach den iünasten Daten hierüber beträgt d,e Lange der A^rial Straßen 497.910 Kilometer, der Landes-, I L und Concurrenzstraßen 2,343.009 Kilo-^-ter der Gemeindestraßen 2.663.770 Kilometer ünd der der Eisenbahnen 266.857 Kilometer. Die der Postanstalten beträgt 128, die Anzahl ?-7 iäbrlichen Briefposlsendungen 6,889.090 Stück, V-, Anzahl der Fahrpostsendungen 161.050 Stück, Anrabl der Geldbriefsendungen 102.160 Stück, Werth derselben 6,693.150 fl. Die Länge der Telegraphenlinien beträgt 759 Kilometer, die Anzahl der Depeschen jährlich 44.633 Stück, der Zeitung»« verkehr jährlich 1,178.300 Nummern. — (Die BezirkSkrankencasse in Laibach) bezahlte, wie im AmtSblatte bekannt gegeben wird, in den letztabgelaufenen acht Monaten für 549 kranke und 12 verstorbene Mitglieder: 3721 fl. 15 kr. Krankengelder, 627 fl. 84 kr. für SpitalSverpflegung, 62 fl. 7 kr. für Krankenfuhren, 1410 fl. 84 kr. für ärztliche Behandlung, 976 fl. 23 kr. für Medikamente, 32 fl. 95 kr. für Bäder, 23 fl. 98 kr. für verschiedene ärztliche Hilfsmittel, 18 fl. für Bandagen und 158 fl. Beerdigungsauslagen, zusammen 7031 fl. 6 kr. — (AuS Stein) wird unS vom 8. d. M. geschrieben: Die Frage: Soll der Bahnhof im Norden oder im Süden stehen? — die unsere Bevölkerung in zwei ganz getrennte Lager gespalten hat, beschäftigt andauernd die Gemüther. Wie man weiß, war längere Zeit hindurch der Bahnhof im Norden der Stadt in Aussicht genommen, indeß in letzter Zeit namentlich durch die Majorität der jüngst gewählten Gemeindevertretung eine lebhafte Agitation für einen Bahnhof im Süden entfaltet wurde. Die Anhänger eines nördlich gelegenen Bahnhofes berufen sich vor Allem auf den auch thatsächlich richtigen Umstand, daß der weit überwiegende Frachtenverkehr im Norden der Stadt concentrirt ist, während die Verfechter eines Bahnhofes im Süden auf das angeblich passendere Terrain an dieser Stelle und auf die in Folge einer Anlage des Bahnhofes im Norden von ihnen befürchtete Ablenkung des Personenverkehrs von der eigentlichen Stadt sich berufen. In den allernächsten Tagen soll nun eine Commission zur endgiltigen Entscheidung dieser Frage zusammentreten, deren Resultat allseits mit großer Spannung entgegengesehen wird. Dem Vernehmen nach besteht die Absicht, wenn möglich die verschiedenen Wünsche zu vereinigen und einen Personenbahnhof im Süden, dagegen eine Haltestelle für den Frachtenverkehr im Norden zu errichten; ein anderer Ausweg wäre wohl auch der: den Bahnhof im Norden zu belasten und im Süden eine Haltestelle anzubringen. Original - Telegramme deo „Uaibacher Wochenblatt". 8. Wien, 11. April. Gestern entdeckte man im Heeresmuseum den Abqang von Radetzky's MarschallSstali, welchen der Kaiser und das Heer im Jahre 1850 dem greisen Marschall spendeten. Abgesehen vom historischen, hat das Ehrengeschenk einen großen Realwerts da es aus Gold gefertigt und mit Edelsteinen vielfach besetzt ist. Die umfassendsten Nachforschungen sind eingeleitet. Die Bermähluug der Erzherzogin Valerie mit dem Erzherzoge Franz Salvator soll, neuesten Verfügungen zufolge, im Juni oder Juli in der Jschler Pfarrkirche erfolgen.__________ Witterungs-Bulletin aus Laibach. kuftdru in Milli-Metern auf 0 reducirt Tage»- inittel Thermometer nach Lelsiu« Tage«- Mari- Mmi-miltei! i»ui» , »>um Slieder-meter» 73-t i> 73«!-' 73K-1 7311-7 720'« S-Z 115 7'S N'I !i'2 10-Z 11-0 3'» - 2'» - 0'8 IS'« 2-8 V'O Windig, trübe. 0'» Bewölke. O'O 0-0 Herrlicher Tag. Herrlicher Tag. 00 » 71» 7 li'S 7'L 4'» V'O Bewölk«, windig. Regen. Verstorbene in Laibach. »IN 37. März. Josef Berzin, Saftwirth»-Sohn, 14 N.. Rain 16, Lungenentzündung. — Josef Xutar. Tischler»-Eohn, 2 3-, Schießftättgaffe II, Au»zehrung. — Johann Sodnikar, Arbeiter, 53 I., Römerstraße 10, Tuberkulose. — Maria Sedlar, Inwohnerin, 80 3., Peter»ftraße 77, Mara-mu». Am 28. März. Andrea» Rieder, k. k. Official, St 3., Feldgaffe 16, Degeneration de» Herzfleische». — Johann Doftl, Schuhmacher, 77 3.. Rathhautplatz 10. Mara»mu». — Andrea» Rieder, k. k. Official, 213., Feldgaffe 16, Degeneration de« Herzfleische». Am 30. März. Johanna Jömec, Hau«besttzer»-Tochter. 23 I., Triesterstraße 14, Tuberkulose. Am 31. März. Johann Vonderschmidt, Realschüler, IS 3., Wienerstraße 23, Gehirnschlagfluß. — Karoline Lunder, AmttdienerS-Tochter, 17 M., PeterSstraße 37, Tuberkulose. — Katharina Klemene, BaiiassisteutenS-Tochter, 2'/« I., Dampf-mühlgafse II, Tuberkulose. Am I. April. Rosa Jenüek, BerzehrungSsteuer-Aufseher»-Tochter, 14 M., Schießstättgasse 11, Pneumonie nach Masern. — Rosa Oblak, VerzehrungSsteucr-AnfscherS-Tochter, 7 M., Vegagasse 12. Bronchitis. Am 2. April. Rochus Ritrobato, Hausmeister, 70 3.. PeterSstraße 4, Gcdärmlähmung. — Christine Reichmann, TrödlerS-Tochter, 4 I., Alter Markt 26, Tuberkulose. Am 3. April. Viktoria Schubert, Schlossers - Tochter, 3 M., Elefanlengassc 4, Brechdurchfall. — Kassilda Wikouk, Tochter der christliche» Liebe vom heil. Vincenz de Paula, 30 I., Kuhthal 11. Lungentuberkulose. Am 4. April. Marjana Grapar, ArbeiterS-Gattin, 45 5., Triesterstraße >9. Tuberkulose. — Franziska PikuL, Haus-ineisterS-Gattin, 31 I., Hafnersteig 2, Tuberkulose. — Fanny Seemann, OberstenS-Gattin, 47 I., Bahnhofgasse 23. Lungeu-und Kehlkopftuberkulose. — Maria Lbner, Feldwebels-Tochter. 17 T.. Herreugasse 10, Pyämie. Am S. April. Franz Weber, ArbeiterS-Soh», 1 I.. Rosengaffe 27, Bronchitis. — Helena Widinayer, Arbeiterin, 18 3.. Hradetzkydorf 12, Tuberkulose. — Anton Koschak, Administrator, 57 3., Auerspergplatz 6, orgau. Herzfehler. — Franziska Derganz, FriseurS-Gattin, 28 I., Burgstallgasse 13, Tuberkulose. , Am 6. April. Agnes vkerbinc, Arbeiterin, 49 3., Polana-straße 55, Tuberkulose. — Maria Geiger, Arbeiterin, 20 3-, An der Stiege 8, Tuberkulose. — Matthäus Schenk, Stadtarmer, 64 I, Karlstädter Straße 7, Pyämie. Am 7. April. Eduard Kauz, k. u. k. Major j. R., 72 3., Domplatz 18, ksralysiZ »gitrms. — Anua aantel, ArbeiterS-Gatti», 35 3 , FloriauSgasse 23, Tuberkulose. Am 8. April. Lrnest Semen, BeamtenS-Sohn, 15 L.. Aemonastraße 19, Tuberkulose. — Johann TauLer. Arbeiter, 36 I.. Kuhthal II, Tuberkulose. — Agne» Rauuikar, ArbeiterS-Gattin, 47 I.. Vegagasse 12, Tuberkulose. Eingesendel. Line Person, welche durch ein einfaches Mittel von 23jahriqer Taubheit und Ohrengeräuschen geheilt wurde, ist bereit, eine Beschreibung de-selben in deutscher Sprache allen Ansuchern gratis zu übersenden. Adr. II. Xickolnon, ^Vlvo, lX., XoHnx»««« (2960) Wenkl !>er Laißacher «me» Staäeiltell «»!> der V0IK8-küvdv Sei Spiel n»i> Welle«,Anler-ljallmilie» «nd Fejllichlieilen, m Tella-menle» u. bei W«ers>»ff>e» Mi»iii»Ilen. Von» Lir* KlS. Daö Bankgeschäft Hern«. Knöpflmacher in Wien» I., Wallnerstratze tl iFirmabcstand I869> verweist in einem iuformirendcn Berichte auf die jetzigen interessanten Vorgänge an der Börse. Für Kapitalisten ergibt sich jetzt eine günstige Gelegenheit, Papiere zu erwerben, deren Lours-stand dem inneren Werthe mehr als entspricht und die überdies, große Gewinnstchancen bieten. Man kann jetzt eine Reihe von Speculations-Papieren als Anlagewerthe bezeichnen. Die Bankfirma Herm. Knöpflmacher ist gerne bereit, Informationen zu geben und Denjenigen, die anS der Situation Nutzen ziehe» wollen, an die Hand zu gehen. Die Gelegenheit war selten so günstig wie jetzt._<3159) lwstk!» NNll lx^viilut xvii'il von Ix rvnrrußvixlsten ^vr^tvll Ll8 Iivi ller Ivitilslxtiloi- und n»ilvr<>» snvie r»>8 »a 6eni>vI1>en rum l'nrt- ffvZetrtLii Ooliiituoliv cmptolilen. 3103 FLNNvr's ZcitungS« und Annoncen-Bureau in Laibach besorgt honorarfrei Pränumera-tionen und Annoncen in Wiener, Grazer, Triefter, Prager u. andere Blätter. Eingesendel. Es ladet AUe ein Der Deutsche Schnlverern Zu milden^ baaren Spenden! — Wird's wieder gut verwenden. ^ In Ausführung des Beschlusses der General-Versammlung des Vereines krainischen Sparkasse von 27. d. M. wird zur Besetzung der neucreirte« in reicher Auswahl, Holzschnitzereiwaaren und Körbe aller Art empfiehlt zu billigsten Preisen die I.6ott8okver»LU8-inäu8trie in <3178) R Schcllc»bll»ggassc 4. mit dem Adjntum L per 560 fl. der Coneurs hieiuit ausgeschrieben. Die Bewerber haben die dießsälligen belegten Gesuche, in welchen der Nachweis über das Alter, die Absolvirnug einer Mittelschule oder Handels-Lehranstalt, die Kenntniß der beiden Landessprachen zu erbringen und d allfällige bisherige Verwendung darznthnn ist, bis zum SO. il der Sparcasse-Amtsdireetion zn überreichen. . Mnvvlion üen knsinisvken Spsnosssv in l.aidsoli ______________________am 31. März 1890._____________________mw, Sparkasse-Knndmachuna. Im verflossene» Monate März sind bei der krainiMU Spar lasse von 2027 Parteien........................444.465 fl. — kr- eingelegt uud an 2114 Interessenten........... 392.156 fl. 98 kr. rückbezahlt. Behufs Erlauguug vou Hypothekar - Darlehen sind im verflossenen Quartale 104 Gesuche überreicht, und damit die Summe von 61.115 fl. angesprochen worden; 102 Gesuche wurden dnrch Bewilligung vou 49.653 fl. ganz oder theilweise berücksichtigt, 2 hingegen mußteil wegen Maugels der statutenmäßigen Deckung abgewiesen werden. Laibach, am 1. April 1890. " Die Direktion der krainischen Sparkasse. zu beziehen durch Derselbe offerirt vollkommen moderne IM" /^.LLLLLUsrvMs: Meter !tlO. sür complelen Anzug vollkommen genügend, zu folgenden Preisen: VInstrrbuch > per Anzug . .fl. 4.75, > Nlustrrl-uch ^v. per Attzng. N- 12 5(> ' iu^ I I ^ fl. 7^5,ö ' vn. ^ H .' 18^- ' IV. .... fl. 9.S0 I Hosenstoffe: Rockstoffe: Preise per Meter Preise per Meter Itlusterbuit» VIII. v. fl. 2 — bi» fl. 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Ra»n>>>„nc ,d. vorher, «»»»bi»»« 2um 8vNu1re gegen irnefülinenlie klseNaNmung. ^Ile k'reunäe und Lonsurnenton eckter Hun^aäi ^änos Ouelle >veräen gebeten, in äen Oepüts stets Ausdrücklich K.KSW. kvM MV ^ kk. l»l». v^kv>ci«!ikk LU verlangen und darauf /.u sollen, ob Lti^uette und Kork die klrrna 8»x1vl»nvr" tragen. der .A.BTEI von SOTJLAO (Gironde) Dom lVIAftumiüCsriaB, Prior 2 goldne JUaUaillen i Brüssel, 1880 — London 188t DIK HÖCHSTKJi A U BZ BICHNUNV, KN EKVDNDEH 1 A Durchden I’ri>r .rf.v iui Jahre I v£& £ «3 Pierre MJURSAUD « Dei* taugliche Gebrauch de; Zahn- ' Elixlrs der HR. P.1. BenoiUctmer, m der Do-i-»Oil einigen Tropfen im Mae Wasser;J j verhindert ui.d heilt Jas llnhUerdeu Zaehne, welchen er weinen Glani und ä Festigkeit verleiht und dalioi das Zahn- \Sfl5lk lleisch stärkt und gesund erhält. < Wir leisten also unseren Lesern einen lliat: äcliliclien Dienst indem wir die sie auf diese alte und praktische Praeparation aufmerksam machen,welche da.' «St« Heilmittel und der einzige Schutz lür und gegeu Zahuleldeu ind i llniscegr&ndft 1807 III ßbf 3’lu” Hur.tiarl« General-Agent : WbVlUI tP0 BORDEAUX Zu haben in allen guten Parfumerieteachaeflen Apotheken und Drogutnhandlunien. ItNIXI»» ^ Arimibmgtt Vieh-Nährpulver für »'1l Nlll-, IlEVI I»H iE I» n ^4 ist laut langjähriger (^rprodnng. regclnnlfng verabfolgt. rin sicher wirkendes Wittel bei »n !> r«Itlulin« IlL« n,/ur Vi-rUv^tii run^ Ui r )lll« Ii. Best bewäbrt als unterstutzenoev Mittel dei Bebandlnng von der .Nlmmn^- nnd Vor«>niiun^^-Or^i»nv. 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Correspvndenz in oven sprachen. 778^ Wohl keine» der sei« langer Zeit bekannte» Nahrung?-, bezw, Genußmittel hat in den letzten Jahren eine solche Verbreitung erfahren, a!« der der heute fast in keinem Haushalte ^ fehlt, und in der Thal e« auch verdient, seines hoben NahrwertheS und seiner leichten Verdaulichkeit halber allen anderen Getränken, wie: Kaff», Thee n. dgl. vorgezogeu zu werde», denn diese ,md lediglich Genuß,nittel. besitzen aber keine» Nährwert!,, während der Cacao reiche Nährstoffe euthäit. N»ter allen bekannten Marken nimmt der vo» der Firma P. W. Gaedke »> Hamburg an,ge- j schlösse»?, leicht lösliche 6acao den erste» Rang ein, da er der einzige ist, der ohne Zusatz von Alkalien aufgeschlossen, d. >, löslich gemacht ist und Nachuntersuchungen hervorragender Ehemiker bedeutend mehr Nährstoffe bei besserer Löslichkeit nnd leichterer Verdaulichkeit besitzt, als holländische erst- Marken, Ga-dk-'s Cacao w>rd nur .»vier- , eckigen Blechdosen verkauft und ist in allen besseren Geschäften orrätbig, (2 -6) nähme zu sehr bturg ^ sei, und nur gute Quan täten: ... 310 M. l- auf -i". An^ z.1oM.l.aufcin.An^"l0oß 3.,0 M. l, -uf«n.Anzu^°« Z-10M. l.anf'in.4wi>-<,^2 z-10 Mi. l. ->uf-. z-IOM.l. -uf-.Uedn^^in 2-,o M- >. ->us'. Neben., ,-oo M KZ0 Meter Waschkammga^ bis fl-,kair fl- Tullifabrikslagtr , -------------------- Dominikm.crplatz 8 Muster gratis u. franco. Die beste» F-eintucl) KruYjahrs''c'd!K-.nm^ Läuae von 3 >0 ^ne>.. 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