.'N S K. Tamstag am »K. I6„„er «^HH Die „Laibacher I^ilunq" erscheint, >»It ?l,lsnahme dcr Smin- ,md F.'i^rtaqe. täglich, uni' l>,'st.'t iwumt j^,. 'N ^, ^ ^ srri .,a,>,!ahr,q. nnt.r Krn.zbano mw gcftnicktcr Adn,,. l.. ft., halbjährig 7 ss. .^) s'. ".' ? ","" ^'lb.a.r.., .W sr. .„e!,r i» ...tr.chl.». Mil i>' r l>'<" l'.r o' ;»al,> Einschalt»»,,, ^ lr., sur ,wc,,mil>^^ fr., ,,,r ^c>,,n,!,q.> '> fr. (5, M. I,,strate l',., ,2 Z.ilcu f^,,!,"''" "^'''!'' ""' s,».' Si'alt.»,s,l, ^er ^n Na,!,,, ^nXl'n, >,r cn,^ Z,l dich» GMHrc» ist »ach dl». „Provl,onschcn G.sctzc vo,» u__________________________^____^-2-^^^-^^-^_________________________________________^. ' ' " "" ^d'^'l.1!,,^' C,»sch>,!!,i»q hin^ii ;u üch,,.». Mmtlicker Theil. ^Ve. k. k. apostol. V^ajestät haben mit allerhöchster Entschließung vom 2<>. Jänner d. I., dem nieder-österreichischen General-Procuraturs-Ctellvertreter, Dr. Ernst Waidel e, unter Gestattuug seines Rücktrittes znm Richterstande, eine Rathsstelle beiin uiederösterr. Oberlandesgerichte allergnädigst zu verleihen geruht- K a i sc r l. V e r o r d n u n g uo m 2i). Ja n n e r ^ ß.'j'Z, >lillig siir jlül' Grönländer, für »vclchc das Patent v^'ni 19. Juli 1l>5<) >nit dc,n pvrvift'vischcn organisch,n Glfttze fnr dic Staate aüU'^ltschafi^n crlasftn würd,', übor dic Vcschräntlinq dcs 39ir- luiigslrl'iftc! d^r Esaai^anwaltschaftl'». "-) llm den in dem Patente vom U). Juli l8.'i0, Nr 2<><; d^s Rcichsgesel'blattes bezeichneten Wirkungskreis der Staatsanwaltschaften, sobald als thnnlich in die durch Meine Beschlüsse vom Al. December 1«!»l (Nr. l> im Jahrgange lttÜ2 des Reichsgesel;blattes) bestimmten Gränzen zurückzuführen, finde Ich nach Anhornng Meines Ministe- und Vl'eiues Neichs-rathes anzuordnen, wie folgt: 1. Mit dem 3age der Kundmachung dieser Verordnung h.it der Wirkungskreis der Staatsanwaltschaft auf den Strafprozeß sich zu beschranken. Die bisher erlassenen Gosche, welche der Staatsanwaltschaft einen größeren Wirkungskreis gegeben und insbesondere der §. l>8 und das Vl. Hauptstück des organischen Gesetzes für die Staatsauwaltschafteu vom U». Juli l'^.^0, find hiermit ausier Kraft gesestt. 2. Die Theilnahme der Staatsanwaltschaft bei den practischen Prüfungen zum Nlchtcramte und zur Äd-l'ocatur ist, bis uahere,, Vestimmungcn erlassen werden, beizubehalten. A. Bei der Prüfung und der Nerabfolguug der Notariatscautionen tritt au die Stelle der Slaatsau-waltschaft c^^. l^ uud 2'<, der )l0tariatsordnung vom 29. September 18.';0 Reichsgeseyblatt )^r. ^l>li) das Landgericht. V^ein Iustizmiuister ist beauftragt, die näheren Verfügungen znr Ausführuug di.'fer Meiner Verordnung zu erlassen. Franz Joseph >>'/!'. F. S ch>v a rz eu b e rg »,. >>., F. ?)l'. ^'. K r a u ß. Auf Allerhöchste Anordnung -. Nan so un et m. >>., Kanzleidirector des Ministcrrathes. Vclordnung dos Ministers des Innern vom 25 Jänner ls.^, wirfsaiu für dni gaiizl» Ilinsang dcs Nnchls, dic l^insuhr au^-länmschcr jiidischl'r und h^'räischrr Ocbct- und Ncligmu^'iichl'r, dann illyrischcr und wal^chischl'r Anchor bctrsffrnd. '''^) Die in dem Zolltarife für die Eiu- und Ausfuhr der Waren in dem österreichischen Kaiserstaate vom 1. November 1«:l« ,„!. ^^st Nr. 6s all^„uin.n R.ichsgrscP »»d N^,i^r»nq^-l'lattc^ voi» 7,al)rc l«.')2 »nt.r vlr. H7. "''1 ttnthaltVn in d.>u .... 2!». Ian.ur ,«7)2 ,,„^,^i,,,cn ^l. Stuck d.s .ilsgnnciinn ^.'ich^,,s,^, „^ R.'gicr»nq^ blatte vl'iü Ial)n> l«5/2 «ütrr i'ü'. 2l>. gegen Passe aus dein Anslande bezogen werden können " hat in ^-olge allerhöchster Entschließung vom l,. )fo-vember Ittill fortan in Wirksamkeit zn verbleiben nnd es ist demnach die Einfuhr der vorbezeichneten Bücher im ganzen Umfange des österreichischen Staatsgebietes nur gegen die vou deu betreffenden Etatthal-tereien nnd Landerprasidien vorlänfig einzuholende Einfuhrbewilligung gestattet. B a ch >». ,,. Nichtamtlicher Theil. Evrrcspoudcnzel,. Agran,, 27. Jänner. — V — Der Redacteur der „Südslavischen ^'ituug". Herr Prauo, wegen Preßvergeheus zu vier-wöcheutlicher Haft und 100 ft. Strafe verurthell'. hcU jelne Haft bereits angetreten. - Demnächst durften nun die neum Steuern allgemein bekannt werden, obgleich, man noch immer in der Hoffnung zu zögern scheiut, daß eiuige Aenderuugen zu Gunsten der Vevölkeruug erfolgen werden. Bis jestt waren brachliegende Gründe vou der Steuerpssicht eri-mirt, daö wird aber jeyt nicht mehr der Fall sey^; auch die Haussteuer wird demnächst regulirt^ Es laßt »'ch deukeu, daß an ein Schwinden der Theuerung uoch lang,> nicht zu denken ist. Die Kaufleute von Sissek, Karlstadt uud Fiuine beabsichtigen inin cine dringende Petition wegen der Eisenbahn au das hohe Ministerium zn richten, beider ist für das heurige Jahr keiue. Aussicht vorhanden, dasi irgend einer der projectirteu Vahuflügel in Angriff genommen werde, odschou die Vorarbeiten an der Savebrücke uüchstens begiuuen sollen uud die Baudirection angewiesen ist dabei aus die Karlstadter Nonte Rücksicht zu nehmen' In Flume hat sich bereits die Handelskammer con-st'tunt; die,e, wie die hiesige, erwartet nun die kaiserliche Bestatiguug. ^ Am morgigen Tage wird das Nationaltheater mit einer croatischen Vorstelluug eröffnet uud es ist den Beamten, wclche hierbe. mit-w.rken ,ollten, in Anbetracht des nationalen und wohlthätigen Zweckes, kein Hinderniß von den BeHorden entgegengestellt worden. Samstag hingegen ,oll die italienische Stagioue m.t der Oper': „Gemma dlVergy" beginnen. . . Der zweite Band des „Ar-)w s der Gesellschaft ft.r .^slavische Geschichte und Alterthum" hat die Presse verlas; die zweite Ab-cheiluug desselbeu folgt in einem Monate nach. Das in Er ^ " .'""'^ '^u"'^ und Literatur. Boi ujche Artikel vertreten, bz.-.,,' s .- ^ . ^ ^. ftho v Andrea Dud.. der in Polen auch e.ue be- spielte. ^ürDalma- t.en und das Sud,lave.uhum ist ein Artikel über Numismatik, sowie eiu Verzeichnis, wichtiger, in ve-nez,ani,chen Archiven anfbewahrter Documeute sehr interessant. Die Z»smnmeustellung des „Archivs" besorgt Herr Kukuljevi(> mit bekauuter Thätigkeit. Es ist eine wahre Fundgrube für den Freund des Südflaventhums. Es dürfte nebenbei interessant seyn, zn erfahren, wie selbst ausländische Vereine sich sehr um slavisches Alterthum iuleressiren. So ist dieß in Mecklenburg uud besonders bei den nordischen Alterthums - Forschern in Kopenhagen der Fall. Durch einen günstigen ?nfc,ll gelang es mir, ein Protocol! einer Sipung der ^eyleren zur Ansicht zu erhalten, woraus ich entnehme, daß alte iolandische Documente aufgefunden worden sind, welche auf Rußland? früheste Gefcluchte Bezug l'aben. Die inländischen S> ga's sollen in einem innigen Rapporte zur GesckiMe Rußlands stehen nnd Hen- Stefan Sabinin schrieb eigens eine isländische Grammatik in russischer Sprache, nm seinen Landoleuten das Studium der alten nordischen Sprache zn rrleichtern. So steht das Sla-veuthum in deu wechselseitigsten Beziehungen und wahrend man an den Urquellen des Germaneuthums slavischen Reminiscenzen begegnet, erscheint in Wien eine bnlgarische Grammatik in deutscher Sprache. Die cyrillischen vettern sind durch lateinische erscht uud es ware für unsere Vereine eine vielleicht sehr lohuende Frage, zu erörtern, ob nicht überhaupt die häufigere Aunahme der lateinischen Echriftzeichen der gewünschten Sprach-Einigung weit mehr Freunde zuführen würde? Aber freilich hangt der Serbe, so wie an seinem Ritus, mit zu großer Pietät an seinen alten Lettern, als daß er sich davon auch nur ein Iota sollte abmarken lassen. - Unserer Geistlichkeit steht ein sehr günstiger Erlasi bevor. Sie batte durch die Aufhebuug der "ehente und anderer Abgaben einen großen Ausfall an ihrem Einkommen erfahren; uun erhalt sie eine entsprechende Entschädigung für die beiden lel'ten Jahre uud über Verwendung der li. Baualregierung vielleicht auch für die Jahre 184« und 184!». ^- Der baldigen Orga-nlsirnna des gesammlen Schulwesens sieht maü entgegen. Im jenseitigen Bosnien finden noch im-mer sehr viele Verhaftungen Statt, welche meist griechische Christen treffen. Oesterreich. ' Wien, 28. Jänner. Eine Ministerialver-orduuug ist erssossen, wodurch die bestehende Verordnung vom !l. November 1826 nl'er die Auflieblina, der wechselseitigen Vergütung der aufgelaufenen Ver-psteguugs - uud Al'lieferuugskosten für die von deu Militärgerichten verhafteten Zivilpersonen rder der vou Clvilgerichten eingezogenen Militärpersonc-n in Erinnerung gebracht uud auch für Ungarn, Croatieu, Slavouien, die serbische Woiwodschaft und das Tc-meser Banat und Siebenbürgen zur Darnachachtung vorgeschrieben wird. Eine Verordnung des Kriegsmiuisteriums vom N. Dec. 18.'!!, wodurch die Verordnung wegen Be-strafuug der uuterlasseueu Anzeige der mit den Be-staudnehmeru von Wohuuugen vorgeheuden Veränderungen an die Behörden, auch auf Militärpersonen angewendet wird, ist erschienen. - In der Slyuug der k. k. geologischen Reichsanstalt am 27. d. theilte Hr. Bergrath von Hauer eine Uebersicht der jährlichen Kohleuprodllttion in Europa uud Amerika aus dem Werke „Statistik der Kohle" vou Taylor in Philadelphia mit. Im Jahre <84ii betrug die Gesammtproduction an Stein- und Braunkohlen 900 Mill. Etr-, von welchen auf Grosi-britaunien allein .'i?:t, auf Belgien l>0, auf die Vereinigten Staaten 80, auf Frankreich 7!>, auf Preußen s>!l und auf Oesterreich nahe 13 Mill, entfallen. Gegenwärtig beträgt die Gesammtproductiou sch^n weit über 1000 Mill. (5tr. jährlich. '' Die Finauzvcrwalluug hat sich bestimmt gefüllten, statt des bisher unter der Veuellmme, „Seraglio" im Verschleiße befindlichen leichm, l'wtul'g 1tt8 türkischen Rauchtabaks eine kraftige, ans den edelsten türkischen Blattern erzeugte Rauchtabaksorte, unter der Benennung, „feiner, echter türkischer Rauchtabak" zu dem gleichen Preise von drei Gulden pr. Pfund, zu zwei und dreißig Loth, in Verschleiß zu seyen. * Die Prager Handels- und Gewerbekammer hielt am 26. d. ihre letzte ordentliche allgemeine Siz-zung fur den Monat Jänner unter dem Vorsitze des Hrn. Präsidenten I. L. Riedl. Ehe zu deu Programmsverhandlungen geschritten wnrde, stellte der Hr. Präsident gemeinschaftlich mit dem Hrn. Vice-Präsidenten F. Richter den Antrag, dem hohen Finanz- und Handelsministerium für den Erlaß vom 7. Jänner 18.'i2, wodurch für die bei Wirksamkeit des neuen Zolltarifs aus dein Auslande und den Zollausschlüssen einzuführenden Webe- und Wirkwaren der Verzollnngsstämpel eingeführt, und zur Anlegung dieser Stämpel nur die Hauptzollämter ermächtigt werden, den Dank der Kammern darzubringen, indem in dieser Controllmaßregel das Bestreben der kais. Regierung kund gegeben wird, den Zollschutz zur Wahrheit zu machen, und weil diese Maßregel, vereint mit den noch zn gewärtigenden Vorkehrungen, geeignet ist, die illegale Einfuhr fremder Ware mächtig abzuwehren. Dieser Antrag des Präsidiums wurde von der Kammer einhellig zum Beschlusse erhoben. * In der letzten Sitzung des schlesischen Landes-Ausschusses wurde der Beschluß gefaßt, daß das Land sich mit der Hälfte der Kosten bei dem Baue der Herstellung und ersten Anschaffung der Lehrmittel für die Ober- und Unterrealschule in Troppau betheilige, so weit diese Hälfte der Kosten den Betrag von 26.000 ss. CM. nicht übersteigt. Als Bauplatz wird der Garten neben dem Couveutualgebäude angewiesen, und derselbe gegen den ursprünglichen Prcis von 4000 fl. bloß mit 2Ü00 ft. in die übernommene Kosteuhälfte eingerechnet. Dieser für ganz Schlesien erfreuliche Beschluß wird nun der a. H. Sanction uuterbreitet. ' Der „Osserv. dalm." meldet, daß am !!. d. an der Insel Preßnek bei Curzola das neapolitanische Handelsschiff „Italiano" verunglückt sey. Der Gensd'armerieposten Blatta entsendete zwei Gens-d'armen, Zampieri und Alberti, nach Vollegrande, denen es im Vereine mit 50 Einwohnern gelang, den größeren Theil dieser Ladung, bestehend aus Oel, Spiritus und Mandeln, zu retten. Vou der Schiffmannschaft ist Niemand verunglückt. Lant Nachrichten aus Bosnien bis zum 20. d. M. bestätigen sich die dort vorgenommenen Verhaftungen vollkommen. Sehr viele vermögliche Leute, besonders Kaufleute, wurden nach Serajevo geladen uud dort verhaftet, wie z. B. die Brüder Toina und Todor Nadulovic, von denen der letztere das Blutegel-Monopol im vorigen Winter gepachtet hatte, der Pope Vasilia, Io-van ('ajkan, Kodzabasa uud viele Andere. Bitter wird über das barbarische Beuehmeu des Muteselims von Banjaluka geklagt, Leider sind es meist Chri-. sten, welche verhaftet werden. — Aus Montenegro wird gemeldet, Daniel Petrovic erwarte die Ankuuft eines russischeu Beamten, der die Nachfolge-Angelegenheit regeln soll. Gjorgie, ein inniger Verehrer Nußlands, begnügt sich mit kläglichem Zuwarten. Der Vladika soll den Wnnsch geäußert habe», nach seinem Tode am Berge Lov6eu begraben zu werden, der 7000 Fuß sich über der Meeresfläche erhebt. * Nachdem der Aufstand in Bosnien und der Herzegowina schon seit geraumer Zeit allerwärts unterdrückt «st, hat das k. k. Kriegsministerinm, nach gepflogener Rücksprache mit dem h. Ministerium des Aeußeru und der Finanzen, verfügt: daß das eigentlich zur Unterstützuug des türkischen Oberbefehlshabers Omer Pascha gegen die bosnischen Insurgenten öster-reichischerseits angeordnete Ausfuhrverbot von jeder Art Mnnitionsgegcnstäuden uud Blei, dann vou Waffen uud dem zu ihrer Erzeugung geeigneten Mate-riale uach jenen türkischen Provinzen gänzlich aufgehoben werde. Bei den beruhigten Zuständen Bosniens war die Aufhebung jenes Verbotes um so eher zulässig, als dort die Erzeugung und der Verschleiß vou Waffen selbst ganz freigegeben ist, und Eisen uud Munitioiisgegenstände sogar einen Ausfuhrsbelang „ach Oesterreich blldei,. l ^" Wicn, 28. Iänuer. Es wird von einer hier eingelangten Note Sardiniens erzählt, in welcher sich die dortige Regiernng für mehrere Flüchtlinge verwendet, damit ihnen die Rückkehr nach Oesterreich gestattet werde. Im Nebligen ist die Flüchtliugs-frage uach dem Wunsche Oesterreich's bereits entschieden. -' Es will sich hier ein Bergwerks-Verein gründen, welcher den Zweck hat, die reichen, an der südlichen Donan in Ungarn gelegenen Steinkohlenbergwerke m den ausgedehntesten Betrieb zu setzen. Das Vetriebscapltal würde ohne Actien durch die Unternehmer selbst beigestellt, und erst in der Folge zur Gründung eines Actienvereins geschritten werden. "" Die Direction der k. k. priv. Nationalbank hat Sr. k. k. Majestät im Namen der am 12. Jänner zur Hauptsitzuug versammelt gewesenen Mitglieder den ehrerbietigsten Dank für den der Nationalbank gewährten Schutz ausgedrückt. "" Die k. k. priv. bsterr. Nationalbauk hat im Jahr 18:51 für Vanknotenfabrikationskosten verwendet : 274.080 st. CM. , n. z. im ersten Semester 138.088 st., im zweiten Semester 13Ü.W2 fl. CM '* Herrn Professor Th. Vernaleken's „Dentsche Beispiel-Grammatik" ist so eben in einer zweiten und verbesserten Austage erschienen und kann ans L. W. Seidel's Buchhandlung bezogen werden. " In der Sollinger'schen Buchhandlung ist eine von Moshammer verfaßte Volkshymne: „Gott erhalte" u. s. w., erschienen, deren Mannscript die Genehmigung des Hanses und der Staatskanzlei erhalten hat. ** Der Entwurf zur Dienstbotenordnung für das Kronland Niedcrösterreich ist bereits vollendet, uud dürfte die Kuudmachuug dieses nenen Gesetzes nunmehr in naher Aussicht stehen. "* Das h. Ministerium des Innern hat bewilligt, daß für die, Dauer der oermaligen Prelsverhalt-nisse der nothwendigsten Lebensmittel für alle außer der Anstalt in Gray untergebrachten Findelkinder, u. z. für das erste Lebensjahr des Pfleglings mit 30 st., für das zweite mit 24 ss. und sodanu bis znm 7. Jahr mit 24 st. bezahlt werden dürfe. ** Der Hr. FZM. Frech. v. Haynau, welcher seiner völligen Genesung rasch entgegen schreitet, hat dem Bürgermeister von Gral) 200 fl. CM. zur Vertheilung an 20 Arme übergeben. " Ueber Anordnung des h. Finanzministeriums ist den sämmtlichen Tabakpflanzern in Ungarn bekannt gegeben worden, daß der 31. Mai als Zeitpunct bestimmmt wurde, mit welchem die Lieferuug der Tabakerzeuguisse vom Jahr Mil beeudet seyn muß. (Betreffs Croatien's nnd Slavonien's meldeten wir hierüber gestern.) " Es ist hohen Orts angeordnet worden, daß Wanderverlängerungs-Vewilliguugen nnr in die mit einem Stämpel versehenen Wanderbücher einznttagen sind. Solche Wanderbücher, denen früher die Stäm-pelbefreiung zustand, müssen vor der amtlichen Eintragung gestämpelt werden. "* Die Verhandlungen wegeu Abäuderung der Statuten der mit der Sparcasse vereinigten Versorgungsanstalt haben die von der h. Regiernng ernannte Commissionfortwährend beschäftigt, da nmfassende Erhebnngen nach allen Richtungen gepflogen worden sind. Man glaubt, daß die Entscheidung ehestens einstießen, uud die Wünsche der Interessenten vollends befriedigen werde. " Wie man vernimmt, haben einige Wiener Capitalisten die Absicht, in Tricst größere Hänserankäufe zu effectuiren, uud hoffen von diesem Unternehmen bei der fortwährend wachsenden Bevölkerung Triest's einen bedeutenden Gewinn. " Die Verathungen des österreichisch-deutschen Zollcongresses wurdeu heute fortgesetzt; die Verhandlungen werden vor drei Wochen bei der größten Thätigkeit der Mitglieder nicht zum Abschlnsse kommen. - - Nach dem eben veröffentlichten 124. Verzeichnisse sind zur Stiftung des Hrn. FZM. Freih v. Haynan zur Unterstützung Mittelloser und im un-I garischen Feldzuge invalide^Gewordencr bis jetzt ein- gegangen: 164.80« st. 42^ kr. CM.; 82.302 fl. 48 kr. in Obligationen, 210 Ducaten in Gold, >'l russische Imperiale, ein Napoleond'or und sechs Frankenstücke. ^ Hr. Joseph Dentschmann hat auf die Herausgabe eiuer Bibel iu Verseu eine Subscription er-öffuet. Vorläufig wird eiu Band, bei 130^ Seiten stark, erscheinen. In der Vnchdruckerei des Herrn Anton Schweiger werden Snbscriptionen angenommen. '^ Bekanntlich ist den Goldberg'schen galvano-electrischen Rheumatismnsketten das k. k. österr. Privilegium entzogen worden. In preußischen Blättern erscheinen aber die betreffenden Ankündigungen noch immer mit dem k. k. österr. Adler versehen. "" Von Seite der k. preußischen Gesandtschaft geht während der österr. - deutscheu Zollconferenz täglich ein Courier mit dein Berichte über die Verhandlungen nach Berlin ab. Wie bekannt, hat sich das k. österreich'sche Cabinet bereit erklärt, der preußischen Gesandtschaft fortlaufeude Mittheilungen über deu Verlauf des Congresses zu machen, und übt d>e Gesandtschaft überhaupt alle Functiouen, welche in Folge der Verhandlnngen nothwendig werden. "" Ans Oldenburg wird die Ankunft des k. k. österreichischen Gesandten August Freiherrn v. Koller gemeldet, um dein Großherzoge die Creditive des k. österr. Hofes zu überreichen. "l Das Großherzogthum Baden ist dem österreichisch-deutschen Telegraphenvcreme, welcher immer mehr an Ausdehnung gewinut, beigetreten. Der zwischen Württemberg und Baden abgeschlossene Vertrag wegen Anschluß beider Telegrapheulinien ist uu-ter Einem ratificirt worden. °" Die Direction der Preßburg-Tyrnauerbahl» ist von dem vor längerer Zeit beantragt gewesenen Plane, die Pferdebahn i.i eine Dainpfbahn zn gestalten, nunmehr gänzlich abgegangen, da für ein si'l-ches Opfer kein Erfordernis; vorhanden ist, uu? /"' Ertrag der Pferdebahn, die für den Verkehr anomcht, zusehend steigt. "" Der Aufenthalt des Hrn. Grafen von Mens-dorss in Kiel durste nach seiner Rückkehr dahin nur von kurzer Dauer seyn. Man will aus diesem Umstände auch schließen, daß der Abschluß der gepflogenen Uüterhandliingen bevorstehend ist. D c u t sch ln n 5. Vevlin, 26. Jänner. Zeitnngen bringen mehrfach aus Hannover Nachrichten über Petitionen und andere bei dcm hauuover'schen Ministerium wie der Kroue gethanene Schritte gegen den Septembervertrag. Es kann versichert werden, daß man hier die besten Bürgschaften dafür hat, daß Ministerium und Krone in Hannover, jetzt, nachdem anch die Kammern ilm' Genehmigung ausgesprochen haben, gleichweit davon entfernt sind, jenen Petitionen ira/ndwo nachzna/ben. Der neue österreichische, für Kopenhagen bestimmte Gesandte, Graf Hartig, bisher in Cassel, möchte unter Anderem anch die Anfgabe haben, in Kopenhagen für die österreichischen weiteren Zollpläne thätig zu seyn. Es liegt nichts weniger als außerhalb dieser Pläne, das Königreich Dänemark in einen österreichisch-deutschen Zoll- und Handelobund hereinzuziehen. Vom 1. Februar ab wird bei verschiedenen Salz-factoreicn aus Etaatssalinen der Detailverkauf des Salzes eingestellt werden. Das Salz soll daselbst in Folge höherer Auorduuuug nnr in größeren Quantitäten verkauft werden. I r a n k r e i ch. Paris, 24. Jänner. Der „Moniteur" enthalt ein Decrete, lant welchem mehrere Gesetze der Adm>^ lustration des Mutterlandes auch auf die Colouien ausgedehut werden. Graf Montalembert hat nachstehendes Sch"ll"'" an den Staatsminister Casabianca gerichtet: „Herr Minister! Angesichts der Dccrete, die heute Morgens "^ schienen sind, erfülle ich uur eine gebieterische ^^ wenn ich Sie, ersnche, dem Präsidenten der Rep"' Ltttt meine Demission als Mitglied der am 2. December geschaffenen Consultativcommission anzuzeigen. Obgleich diese Commission über keinen der Acte del- Regierungsgewalt zu Rathe gezogen wnrde, so besteht nichtsdestoweniger in den Angen des Pnbliknms eine gewisse Solidarität zwischen ihren Mitgliedern und der Politik der Regierung, welche anzunehmen mir von jetzt an unmöglich ist. Ich appellire, Herr Mi-mster, an Ihre und im Rothfalle an des Prinzen Louis Napoleon Loyalität, das; diese meine Demission auf demselben Wege bekannt gemacht werde, wie, es meine Ernennung wurde, daß heißt durch deren Einschaltung im „Monitenr." Genehmigen Sie :c. Eh. de Montalembert. Aehnliche Demissionen haben auch die Herren Merode, Mortemart, Moussier u. s. w., eingereicht. Eine ^>otiz im heutigen „Moniteur„ lautet'. Der Minister des Krieges nnd der Marine haben ihre Demission angetragen, haben dieselbe aber ans das Andringen des Präsidenten der Repnblik wieder zurückgezogen." Paris, 2!!. Jänner Zn der gestrigen Soiree des Präsidenten waren 4'!00 Karten ausgegeben, nnd der Andrang derartig grosi, das; zeitweise die Circn-lation gehemmt wnrde; sämmtliche Gesandte der auswärtigen Mächte hatten sich eingefnnden: ans die Anwesenheit jener von Spanien, Neapel, Belgien, Sachsen, Württemberg und Brasilien legte man nm so größeres Gewicht, da die durch sie vertretenen Dynastien durch das Decret vom 22. gleichfalls betrossen wurden. Unter mehreren hervorragenden Persönlichkeiten, welche sich in Folge der Sequestration bei dieser Soiree des Präsidenten nicht einstellten, wnrden, der „Independence Velge" zufolge, anch der gewesene Vicepräsident Boualay, so wie die ausgeschiedenen Minister, mit Ausnahme Fould's, vermistt; dessen Erscheinen gibt dem genannten Blatt zur Ver-mnthnng Anlaß, daß es anch dießmal mit seinem Rücktritt kanm ernstlich gemeint sey. Die Testamentserecntoren Lonis Philippe's bereiten eine Denkschrift an den Präsidenten vor; nachdem es möglich ist, daß diese Angelegenheit noch Gegenstand einer gerichtlichen Verhandlung wird, haben Verryer und Vatimesuil ihre Dienste angeboten. Nachdem der zum Verkauf gestattete Theil der Orleans'schen Güter ausschließliches Eigenchnm der Herzoge von Aumale, Ioinville und Montpensier ist, indem dieselben durch die Veerbnng des Prinzen Coud«' und der Prinzessin Adelaide zu deren Besitz gelangten, so winden sämmtliche übrigen Glieder der Familie durch den Vollzng des bezüglichen Decretes, welches die Confiscation der übrigen Besitzungen anordnet, um jedes Vermögen kommen. Mit Ausnahme des „Constitutionnell," welcher den oft erwähnten Decreteu eine Lobrede hält, beobachten hentc sämmtliche Blätter ein gemeinsames Schweigen über diese Maßregel. Fallour erklärt in der „Union de l'Onest," aus Gesundheitsrücksichteu keine Wahl für die Legislative annehmen zu können, fordert jedoch seine Gesinnungsgenossen dringend auf, sich die Größe nnd das Gedeihen Frankreichs angelegen seyn zu lassen, nnd mit allen ihnen zn Gebote stehenden Mitteln zn demselben mitzuwirken. Graf Szembeck ist, mit einer außerordentlichen Sendung betraut, aus Verliu eingetroffen. In Montreuil wnrden bei Gelegenheit einer Verhaftung eine Sammlung von Waffen, Munition und socialistische Schriften mit Beschlag belegt. In Marseille fanden zwei wichtige Verhaftungen Statt, nämlich jene des Marius Debout, l'll. Jänner. Zum Schlüsse der österreichisch-deutschen Handelsconfercnz kömmt anck der Antrag wegen Veröffentlichung der gefaßten Beschlüsse zur Verhandlnug. Mau glaubt, es werde dieß durch eine den Gegenstand und die einzelne» Fragepuncte erschöpfende Denkschrift von Seite Ocstrrrrichs geschehen. ' - Die Anwesenheit des königl. dänischen Lega-tioussecretärs Freiherr v. Bertouche wird mit dem definitiven Abschlüsse der dänischen Frage iu Verbindung gebracht; die dießsälligen Verträge sind, wie man vernimmt, znr Unterzeichnung bereits vorbereitet. Die österreichische!'. Truppen würden im Frühjahre, mit Ausuahme eines Detachements, welches in Hamburg zurückbleibt, den Marsch nach Oesterreich antreten. ^ Die moldau'sche Regierung hat eine Vcrord-nuug erlassen, nach welcher vom 1". Jänner au, das Getreide bei der Ausfuhr nach Galizien einen Zoll von <^"/y des Werthes zu entrichten habe. Früher war der Zoll A"/«. Auch versichert man, daß die moldau'sche Regierung, da der Branntwein wegen der in Galizien herrschenden Erdäpfelfanle theilweift ans reinem Getreide gebrannt wird, den Ausfuhrzoll auf dieses Getränke erhöhen werde. Telegraphische Dep e sch e n. - Tnvin, 29. Jänner. Heute soll die Presi-gesetzcommission ihren Bericltt der Abgeordnetenkammer erstatten. Mau vermuthet, der gesammte ministerielle Vorschlag werde verworfen, dagegen die R,e-, gierung nm neue Gesetzesvorschläge ersucht werden, nm die Unvollkommenheiten des Geschwornengesetzes zu beseitigen, und dem Richter ausgedehntere Befugnisse zn verleihen. — Paris, 28. Jänner. Der „Coustitutionnel" desavonirt die Nachricht, die Maßregel wegen der Orleans'schen Güter werde dem Senate und dem gesetzgebenden Körper vorgelegt werden. — Vondon, 2«. Jänner. Lord Normanby, (englischer Gesandter in Paris) ist entlassen, Lord Cowley (bisher in Frankfurt) zu seinem Nachfolger ernannt. Das Tajogeschwader ist zurückberufen und eine Aushebung von 10.000 Manu augeordnet. — <3oustantinliprl, 17. Jänner. Heute ward der heilige Teppich aus Mekka feierlich uach der Moschee Mohameds getragen. Ein außerordentlicher Gesandter ist aus Frankreich hier eingetroffen. Der Minister des Aeußern, Ali Pascha, ist erkrankt uud hat wiederholt seine Demission angeboten, die jedoch »icht angenommen ward. Sonnabends sind zwanzig Häuser hier abgebrannt. Die hiesige Wechselbauk soll von schweren Verlusten — man spricht von 20 Millionen Piaster — bedroht seyn. Der Fmanzmiuister soll dieserhalb deren Aufhebung beantragt haben, andere Mitglieder des Ministerraths haben sich für den Fortbestand der Anstalt ausgesprochen. Nachdem Se. Majesty der Kaiser die Allerhöchste Gmide lMteu, mich zum Feldmarschall^leuteuaut u„t> Tilwpeii-Divisioiiär huldi eichst zu eruemiei,, uild ei» meinem Abgehe» voi, hier an meine ueue Bestimmung vorhergegangenes Umvohlseyn mich gehindert !).n, rei-söulich ro„ denen „,ir theuer steirol denen Bewohnen, Laibachs Abschied zu nehme», so bi« ich bemüht, mit diesen Zei'eu dieselben zu bitte,,, mich i» ihrem freund^ lichei, Audeiikell erhalten zu wollen, uud überzeugt zu bleibe,,, das; ich die Eriimerung an die i" ihier M>tte »erlebte Zc,t immer zu eiuer der augeu.hmsie,! mnm's Leben? zähleu weide. ^ibach, am 3l. Iäinnr l«52, Franz Graf Dy'«, k. k. Feldmcn schall, ^ie'tte'iaüs. lift Feuilleton. Aus den Hohlen des Karst. Von Dr. A. A d o l p h S ch m i d l "). V. Die Tredich-Grotte. c^Dn dem letzten Artikel, Nr. 84 vom l2. April d. I., wurde die Befahrung der Trebichgrotte gc. schildert und mit einer Hinwcisung auf die Geschichte derseldeil geschlossen, welche im Folgenden nach au« thentischen Quellen skizirt werden soll. Es ist bekannt, daß die Stadt Trieft nicht nur an Trinkwasser Mangel leidet, sondern an süßem Wasser überhaupt, ein Uebclstano, der das Emporkommen so vieler industrieller Anstalten verhindern muß, und dessen Beseitigung seit lange schon der Gegenstand von zahlreichen Projectcn und amtlichen Untersuchungen war. Es war zuletzt der bci der k. k. Vergwerks-Producten.Verschleiß Faktorei in Trieft angestellte Hr. A. F. Lindner, welcher diese Lebensfrage von Tricst von einer neuen, und jedenfalls der einzig richtigen Seite auffaßte. Bei der Unzulänglichkeit von Brunncnbohrun-gen waren die Quellen in den Thälern von Zante, von Marcoli und jene von Dollina die Objecte, auf welche sich die Wasserleitungsplane bezogen. Sie sollten in ein großes Reservoir auf der Fiumaner-Straße getrieben und die Stadt von diesem aus versehen werden. Abgesehen davon, daß diese Quellen im Eommcr fast ganz versiegen, jene von Zante zumeist, so sind sie Privateigenthum, treiben eine Menge von unentbehrlich.,'!, Mü'hlen und das Pro. ject würde eine Million Gulden verschlungen haben, Hr. Lindner faßte nunmehr den Rcccasiuß in's Auge, der, wie in den früheren Artikeln aussühili-cher geschildert wurde, bei St, Canzian sich in dem Karstkalk verliert und nach .'> Mcllen unterirdischen Laufes bei St. Giovanni di Dnino als Timao wie der zu Tage tritt und sogleich i» das Meer sich ergießt. Hr. Lindner schloß ganz richtig, daß der Fluß sich auf dieser Strecke unter der Erde der Stadt Trieft so wcit näheren wecce, daß er dlirch einen Stollen mit verhattnißinaßig geringen Koste» erreicht und Trieft mit einer, allen Anforderungen entsprechenden Quantität Wasser versehen werdcn könnte. Hr. Lindner machte dieß Project zu sei-ner Lebensaufgabe, opferte demselbcn sein Vermögen und seine Gesundheit, ja, er soll durch die mit dem Befahren der Trcbichgrotte verbundenen Anstrengun. gen sich die Krankheit zugezogen habcn, die sein Leben vor der Zeit endete. Hr. Lindner glaubte vor Allem dcn Punct in Erfahrung bringen zu müssen, wo der Fluß sich unter der Erde dcr Stadt Tricst a m meisten n a here. Der natürlichste Wcg, diesen Punct kennen zu lernen, ist nun offenbar der, dem Laufe dcö Flusses unter der Erde von dem Punkte seiner Einmündung zu folgen und dcnselbcn markschciderisch aufzunehmen. In der That hat auf Lindner's Betrieb auch der Triester Brunncnmeistcr, Hr. Jacob Swet tin a (wie ich benits erwähnte), dieß Wagstück unter nommen. Am »3. Juni 1810 hat cr von St. (5an. zian au5 in einem Kahne, der an einem Seile lief, nach seiner Angabe 410 Klafter lang den Fluß vc» folgt. Die Beschreibung stincs Wagestückes **) ist aber leider so unklar, daß weder der Punct, wo die Messung dcr Länge begann, noch wo die Fahrt endete, genau erkannt werden kam,. Hr. Lindner glaubte seinen Zweck sicherer erreichen zu können, wenn er in der gewünschten Nähe von Trieft durch eines der zahllosen Karst Ii> chcr das unterirdische Gcwässcr erreichen tonnte und 5) Durch anderweitige driuqmdc Arbcitm und durch d^u Umstand, daß vielc Viotizm il)»l erst später zukamm, war dcr Vnfasscr l'ishcr verhiüixrt, dic Schlußb^richtc übcr ftiue lcktc ErpcditiV'ii inilzuthcile», welche hicriuit uach^cli^fcrt Werden. ^^) Als Inscrat dcr AugMirgcr „?lllq»'nu'in>tt .'»cilünq" l8^l bri^gcl'eu, Nr. 1l«, Ncitaqe. verfolgte mit bewunderungswürdiger Beharrlichkeit seinen Plan. Auf dem Grunde von vielen der, im südlichen Karst besonders häufigen, weiten und tiefen Dollinen finden sich Klüfte, die wcit in das Innere hinab reichen, und aus welchen die Sage das Rauschen unterirdischer Gewässer gehört habcn will, wenn durch Hochwasser dieselben emporsteigen. Daß aus einer Kluft, die sich häusig auf wenige Zoll verengt, nicht das Rauschsn von strömendem Was. ser, wie es am Felsen anschlägt, gehört werden kann, am allerwenigsten aus einer Tiefe von mehreren 100 Fuß, ist wohl natürlick — aber das Brausen dcr durch das aufsteigende Wasser — es erhebt sich an der Trebichgrotte bis zu 344' über das gewöhnliche Niveau! — ausgetricbenen Luft wurde ebenfalls gehört und gestattete einen uollgiltigen Rückschluß auf seine Ursache. Nach mehreren vergeblichen Versuchen erkor endlich Hr. Lindner eine in der, nördlich vom Dorfe Trebich ziemlich hoch gelegenen, kleinen Dollinc sich darbietende Kluft, lU80< über dem Meere, zum Angriffspuncte und ließ dieselbe durch einen Bergmann, An ton Ab ich, in die Tiefe verfolgen. Dieser natürliche Schacht erweiterte sich bald zur gcrau' migen Höhle, bald verengte cr sich auf wenige Zoll, daß nur Sprengarbcit weiter führen konnte, und so erreichte man endlich nach cilfmonatlicher Anstrengung die Trebich gro tte, 270'hoch, deren Grund 1022' unter der Oberflache dcs Karst liegt, wo man wirklich einen unterirdischen Fluß fand, der mit einer Tiefe von 12' dahinströmtc. ") Die Trebichgrotte wm'de sofort nut Leitern ver. sehen und Hr. Lindner stellte !8ll das Ansuchen an das k. k. Bcrgamt zu Idria, daß ihm ein Sach kundiger dehnfs dcr malkscheiderischen Aufnahme dcr Höhle überlassen werden möchte. Dcr k. k. Ol'.'r-huimann Fcrchcr hat in der Folge diese Ausnahme gemacht. Hr. Ferchcr projectirte sodann die Fühnmg eines Stollens, indem cr vom Mundloche dcs Schachtes ober Tages bis in dic Nähe von Tricst seine Aufnahme fortsetzte. Hr. Lindner ließ ader die Aufnahme nicht bis zur Meeres flache hinab führen, wcil die Höhen - Differenz zwischen dem Flusse und dem Meere, welche Hr. Fcrchcr zu 48' gc^ funden hatte, ihm zu gering schien. Er faßte die Idee, das Wasser in dcr Grotte bis zu einer Höhe von l50' aufzudämmen, und dann erst nach Trieft zu leiten, und Hr. F e rch e r arbeitete ihm auch dazu einen vollständigen Plan aus. Nach Hrn. F e r-cher's Plane würde der W'sserleilungsstollcn eine Länge von 1909 Klafter erhalln, und damals die Summe von 297 4«a si. gekostet habcn, wcnn zwei Wctterschächte auf denselben abgeteuft würden, welch..' zugleich doppelte Angriffspuncte dcr Stollenarbeit darbieten. Bei einer Stollenhöhe von 10 Schuh, einer Breite von 6< und einer Mannschaft von 12 Häuerer würde die Arbeit 8 Jahre erfordern, außer.-dem aber erforderte die Durchfchlagung des Stol-lens allein beinahe l« Jahre, wcnn durch Wetter-ichächte nicht zugleich die Angriffspuncte vermehrt würden. Die zu diesem Werke erforderliche Summe war aber eimr,ciis so bedeutend, andererseits zweifelte man in Trieft sogar an dem wirklichen Vorhandenseyn deS unterirdischen Wassers in dcr Höhle, wenigstens an dessen Trinkdarkeit und ausreichender Menge, daß noch eine Reihe von Verhandlungen über diese pro-jectitte Wasserleitung gepflogen wurden. (Schluß sl,'lgt.) 5) Tic crste Nachricht übl'r dicsc Uuleruehmilug, alö der ^chacht imr 540' abgeteuft war, brachtc am 24stm Februar 1840 da») Tricstcr Journal dl'S „Ocstcrrcichischm Lloyd." Iu dilstin Arcifcl wird ab« bercits auf eiuc schon vonMom-mmc Vcfahruug der R«ca vun Tt. (>au,;iaii aus hiu^c-^s.',, — die nlso V c>r jcucr dcs Hru, Swcttiua Statt gcslMdlU hal'cll >»>!I!tc. Theater-Nevue. Durch die Ankunft des Frls. Antonie Galliano haben unsere Theatcrvcrhaltnisse einen erfreulichen Aufschwung genommen. Die Posse, die bci dcr früheren Besetzung fast niemals durchgreisen konnte, hat durch diese Localsängcrin ihr altes Vorrecht wieder erlangt und wird zahlreich besucht. Es ist nicht meine Absicht, eine Parallele zwischen den Leistungen der cngagirtcn Localsängerin Fr. Gysi-Erha rd und dcn Gastdarstcllungcn des Frls, Ant. Galliano zu ziehen; denn das Theatcrpubliknm hat, wie es nicht anders seyn konnt,,', seit dem Auftreten dcr Letzteren jedesmal mit stürmischem Beifalle sich laut genug für das seit jeher hier so sehr beliebte Frl. A n t, Ealliano ausgesprochen. Es wäre überstü-ßig, die einzelnen Parthicn kritisch zu besprechen, indem jede Darstellung durch tiefes, inniges Auff.issen dcs Charakters, durch äußerst angcn.hmcs, seines, naturgetreues Spiel sich auszeichnet, welche Vorzüge durch die gefällige Erschiiinmg und die elegante Toi' lette noch mehr in günstigcs Licht gestellt wcrdcn, und dcn Zusehcr für sich einnehmen. Die Direction vcrcicnt für diese Acquisition die vollste Anerkennung von Seite des Publikums. — Nicht minder trägt Frl. Alexandrine Galliano durch ihre vielfach hervorgehobenen Vorzüge bei, uns das Lust- u»d das Schausp'cl angenehm zu machen; nur wird dcr von vielen Seiten ausgespio-chcne Wunsch hier wiederholt, möge sie öfters auftreten, da ja selbst kleinere Parlhien durch sic gewinnen , und den Theaterbesuchern die Abenoc verschönert werden. So manche Parthie, durch Frl. TscharnN total umgeworfen, würde durch F,l. (HaUiano glä'nzc»d hervorgehoben werdcn, waö scll'st lür die Mitspielenden von wohlthuendem (^iüsluß wäre. Unter dieser allgemeine» (^haraktkristiu ?" ^' genwärtigen Theaterzustände muß jedoch Birch P^^' fers »Hinko« speziel herausgehoben werdc". Die Titelrolle gab Hr. Gysi an cmzclnen Stelk'N mit vttl Wahrheit lind Wanne; doch ucrsiel er >,l ein maßloses Schreien, wahrscheinlich in dcr H^sfüinig, von einem gewissen Theile des Publikums Applaus zu ernten. Dcr gcbildcl^c Theil muß solches unna-lüiliche Uebcrtreibcn nur mißbilligen. Was aber !oll »nan zu der Darstellung deö „Königs Wenzel" durch Hrn. P fa l z sagen?! Ein solches unbändiges Schreien aus cincr Bühne ist wohl »noch nicht dagewesen." M.^g auch «Wenzel« das Prädicat „der Wlld^ tragen; so ist cr deßhalb noch nicht ein Wilder aus den Uiwäldern Amerika's - -; cr ist ein König, und sicherlich war in seincin Benehmen nie etwas so G>> meines, als.hr. Pfalz unS vorführte. Wie man die (^onliss.'n-Reigerci so weit treiben kan», ist unerklärlich ! Möge cr nach dein Applansc tcä gcdildeiercn Publikums g nem leisen Ansinge von Melancholie, die diesen (Zha. rakler auszeichnen, wurden lebendig heroorgchobe». Frl. Alex. E a ll i a no (Markitta) spielte, wie stclu, mit lcbcnsfrischer Wahrheit und Iicbcnswü,dig r Wärme; auch Frl. Fontaine (Margarelha) und Frl, ^iiedcrlci th ner (Nlanka) stellten zxfriedc». N>-. K l u n. l)i><'!!<>"^ (!<,'< ^r!!!ll!l('N l)l!>^l<^ ^!nü, vvol'i'l!' ^V!!' nur «Ü0 jll'üü'lknn^ l)^ir 5,0ft r <<><> Thaler Banco, Nthl. 183 3/^ ^ Mmat. London, für l Psnnd Stc,',,»^ («ulden 12-22 3 Monac. Mailand, fnr 300 Oesterreich. Lire. Guld. 125 1/2 2 Monat Marseille, für 30<» ffranfen, . Mild. 146 3/4 2 Monat VariS, fnr 300 Fra»»cn . . Gnli». 147 Vf. 2 Monat' Bukarest für I Gulden . . . para 220 .N T. Sicht' Gold- und Silbcr - Eonrse u » »i 2!». I ä n n er 18 5 l. Brief. Veld. Kais. Mimz-Dncatcn Agio..... — 30 1/4 dctto Nand- dto „..... — 2l> 3/4 NapoleoinW'or „..... — 9.52 Sottvera>!!>3d'or „..... — 17.4 Nuß. Impcrial „..... — 10.4 FriedriclM'oi- „..... — 10-! 4 Ongl. Suveraings „..... — 12.21 'Silberagio ......... — 231/2 Ver;eichniß der hier Verstorbenen. Den 22. Jänner 1852. Dem Gregor Trost, Taglöhner, sei» Kind Maria, alc 1 Jahr und 2 Monate, in der Polana-Vor-stadr Nr. 80, an der Auszehrung. Den 23. Dem Hrn. Fra»z Orescheck, Leinwand-Händler, seine Tochcer Maria, alt 8 Jahre, in der St. Peters.-Vorstadr Nr. 2, an der Brustwasserslicht. Dei, 24. Dem Hl,,, Franz Durim, Galanterie-wareichändlci-, sei,, Kind Adolph, alt 3 Monate, m der Pola„a.-Vorstadt Nr. 48, am serösen Schlaqflusse — Mana Wemgarmer, Institlttsarme, alt 63 ^ah.e un ^ersorgm,a,5ha..se Nr. ^., am wiederholten Schlaa-finsse — ^iau Katharina Ieray, pens. k. k. R.ch-"migsoss.c.als.vitwe, alt 66 Jahre, in der Stadt Nr 199, an der Al!5,zel)!l!ng. Den 25. F.an Alois.a Piller, Handelsmanns, w.twe, alr 75 Jahre, in der Stadt Nr. 26«, an ^ >U'^nlahmm,g ^ MatthäuS Ierep, Knecht, alt »2 ^ah,e, ,m (iivil-Spital Nr. l, an der Lim-gencinznl'dung. D"' 26. Johann Bailer, Hutmachergeselle, alt 49 Jahre, in, Ciuil Spital Nr. 1, am älis,crn Brande. — Dem Jacob Ribnikcr, W»th, seine Gattin Apol-lonia, alt 50 Jahre, in der St. Peters-Vorstadt Nr, i20, am Typhus. Den 2» ?l!,to„ Skerjan.;, Institutsarmer, alt 38 Jahre, im Versoigui'g^hause Nr. 4, am Blutschlage, in Folge der Epilepsie. Brot- U.Fleisch. Tariff in der Stadt Laibach für den Monat Februar 1952. Gewicht Preis Gewicht l Preis Gattung der Feilschaft des Gebäckes Gattung der Feilschaft ^^^ettm^ ... ^ !^<^'iscl'!'bnl>kmc unter 3 Pf»nd bat kcil'ü Zuqabe vom "lvlN. VeMNieI< __ ^, ^2 Hlnlerlopf,. Oberfühen . Nieren und den v?lsch,eden,n bli der '<»»' ^' — ^ A»s! „n'fr Abnahme von 3 bis 5 Pfun» bagcfl'N ^, . iSemmelteia! __ ys» >- Nnd nie F^iichsr berechtiget, hiervon 8 Lotv, unb bei 5 dis 8 Pfund W Halbes Ps.^d. uno sofort v'rbaltn.hmäs,,« zu»uwic,?n^ dock » aus oroin. > _^ 21 — 3 "'"""structilch verbot.n, sich bei r,e»tlZuwal,efsem>>°rt!ql,r3!cisch. ISemmelteia^ l ,0 ,: ^''"/'' ">s! K^lb.. Vchaf-, Gchwe.n.FleUch u.dql. »udtd>e»»n, s4 >Ui^> ^ «« '"'"> oder ,,, einer «chlechtcren od,r andern Qualität, a's durch or^l , . ^^ ... 30 — 5 ^ l"c vorg,schri.ben ist. verkost, wirb nach den b.Nehenden ^ Karnm.li l l 28 — ss ^7^"'/''^""^''''^"' b'"r<»tt werden. In welcher Hinsicht auch "'^'"»,,.r^ , , . 2 2..,« Na^'5^7^?"^''"«-^3:^^ , fu»" a"iuze,a.'n ^ ^ "" M"e>^°te jur gesetzlichen Bestra- Z, 96. (2) ' '^ ^ ^---------'----------^----------------------------------- A nzei g e. m on?^^^ ^F"«gten zu Unter-^kz. ^!^ 3^^".?Ä" ^l'.^^ zu vergeben. Ueber das Nähere gtbt Ausknnft Z. IU2. (2) ^ Nr. 32. Kund m ach u n g. An der .Trivialschllle in der Stadt Weixclbcrq ist wegen Erkrankung dcs dortigen Lehrers die Anstellung eines Schula,ehilfen nothwendig qe» worden; derselbe wird 7tt si. aus dem Normal-schulfonde , 2tt si. von der Stadtgcmeiilde, und von den übrigen Pfaninsassen eine zugesicherte freiwillige Körner - Collectur erhalten. Zugleich ist demselben die fnie Wohnung im Stadthause zugesichert. Geeignete Individuen wollen sobald möglich sich bei der Schuldistricts-A«fsicht in St. Marein mcldcn. Johann Pristou, ^ S6)ul - Districts - Aufseher. j Z. ^4. (I) ' Zahnärztliche Anzeige. , Nachdem ich dem Wunsche mehrerer hochgeschatzttr Parteien nachgekommen b n t lo nchme >ch mir die Freiheit anzuzeigen l ! ^ß .ch c,ne kurze Zeit im Gasthause ^ ^ »zum goldenen Löwen«, Zimmer Nr ? ^ ^2^^^V^' ^""" und 'von j ! ^ bis 4 Uhr Nachmittag behandle. < V. Huth, j ! Zahnarzt aus Wien. < Der Aufenthalt ist kurze Zeit. '"^v '^l?.>. v'^»>^ .^^»»^ ..^__^ ^ __ ^. ^ ^ ^ » unwiderl'ustich vornehmen zu lassen. ^^4> ^ ^ ^^ Staatsanleihe ,u Gunsten ^rÄ^ ^^"" ^°" '" "5 «"! I. MHrz d I "fA ^ nO/w^ ^""" "''»2 un° Wer ein Los f/r , «?°V" "°" ^" d'°ftr Realitnten «°tt«i« spi "c„ ^^.nnsiziehung der gedachten k, k. ^Vd"'V"^ d""" «UV den Haupt-Treffe, der Lose stnd in Laibach zu haben bei (3. Laib. Z«,t. Nr. 2i », 8! Jänner 1852,) •loli. Ew. Wntsvher. 112 Z. «2. a (!) Nr. "'^„.« Concurs - Ausschreibung. Bei der provisorisch für die Hauptstadt Brunn bestellten Steuer-Administration ist eine Con« septs tPractikantenstelle mit dem Adjutum von 30« fl. jährlich unbesetzt. Bewerber um diesen Dienstposten haben ihre mit den erforderlichen Nachweisungen über die mit gutem Erfolge zurückgelegten politischen Stu^ dien, so wie über tadellose Moralität versehenen Gesuche bis letzten Jänner 1852 bei der k. k. mschl. Finanz-Landes-Direction einzubringen. Won der k. k. Finanz - Landes «Direction. Brunn am 12. Jänner 1852. Z 61. a (1) Nr. 807. Kundmachung. In Folge hohen k. k. Finanz-Ministeriums-Erlasses vom 4. d.M., Z. 177, werden nach« stehende Verlosungen von Staats - Effecten zur öffentlichen Kenntniß gebracht: Bei der am 2. Jänner 1852 vorgenommenen 23Nsten Verlosung der altern Staatsschuld ist die Serie Nr. 130 gezogen worden, welche Banco - Obligationen zu vier Percent von Nr. 27690 bis einschlttßig Nr 32655, dann die nachträglich eingereichten karnt« ncrisch - ständischen Domestical-Obligationen zu vler Percent von Nr. 780 bis 909 enthalt. Mit Beziehung auf die Gubern. Circular«Verordnung vom 14. November 1829, Z. 25642, wird festgesetzt, daß diese Obligationen nach den Bestimmungen des allerhöchsten Patentes vom 21. März 1818 gegen neue, zu dem ursprünglichen Zinsfüße in Conv. Münze verzinsliche Staatsschuldvcrschreibungen umgewechselt werden. Ferners ist bei der am 2. Jänner d. I vorgenommenen Verlosung der Serie der zum Be« Hufe der Einlösung der Mailand, Monza-Como Eisenbahn ausgefertigten Staatsschuldverschreibungen die Serie I^in. D, in welcher alle mit diesem Buchstaben bezeichneten Obligationen enthalten sind, gezogen wordcn. Endlich ist dn der hierauf vorgenommenen 5ten Verlosung der Mailand-Eomo-E,sendahn-Rentscheine die Serie Nr. 10 gezogen worden, wobei auf die nachstehenden 50 Nummern dicser Serie die beigesetzten größeren Treffer entfielen: Ja' fl. JCt' fl. 15 100 2202 50 49 50 2ü3i 200 177 100 2241 200 1*7 300 2300 100 367 50 2315 300 880 50 234» 50 702 50 2455 100 90» 800 2589 50 924 200 2592 200 1003 100 2755 50 1047 200 2833 20000 1166 50 2»35 100 1241 50 2888 50 1390 50 2940 50 1511 50 3018 300 1567 500 3154 100 1645 100 3164 5010 1653 50 3181 500 1684 50 3270 200 1815 300 3334 2000 1894 100 3389 100 1924 100 3437 800 1970 50 3448 50 2034 100 3487 50 2173 50 3504 100 Alle übrigen hier nicht aufgeführten 3550 Nummern der Serie 10 gewinnen jede 14 fl pr. Stück. ' ' K. k. Steuer-Direction. Laibach am 23 Jan ner 1853 15 a /. z l n 8. mi«"«tel'5tV2 /,. 5unu3t-ja l«52, »l. 177, «« izsreekovanju 2. .Januarja i8Ö2 starjegai derzavnega dolga je bila seria, st. i3o, vzdignjena, ktcra zapopade banko-obliga-cie po 4 od sto, od si. 27690 do ustevno st. 3a655, potern pozneje overstene ko-ruske stanovnc domeslikulne obligacie po 4 od sto od st. 780 do 909. Nanasaje se na poglavarstvini okoljni ukaz 14. Novembra 1829 st. 2 564 ft se ustanovi, da se te obligacie po dolocbah najvisjcga palenla 21. Marca 1818 za 110-ve, po pervini obreslnini v konvencijnim denarju izobrestljivc deržavnedolzne pisina zamenjujejo. Dalje je bila pri izsreckovanju serij za uprostenje zeJeznice Milano-Monza-Como napravljenib derzavnili dolžnih pisera 2. Januarja seria ceika D uzdignjena, klcra vse s to cerko zaznamovanc obligacie za-popade. Zadnjic je bila potem pri 5. izsreckovanju rcntnih listov Milano-Conieske ie-lcznice seria st. 10 uzdignjena, pri kterib je stojeeih 5o stevilk te serie te le vecje zneske zadeio: /, ... Zadetek a. .,l Zadetek htevilk , j »Stevilk , , gld. gld. i5 100 2202 5o 4q 60 2231 200 177 100 2241 30b 187 3oo q3oo 100 367 5o 2315 3oo 38o 5o 2349 60 702 5o 2455 ico 909 800 2589 5o 924 soo 2592 200 ioo3 100 2765 5o 1047 300 2833 20,000 1166 50 a835 100 1241 5o *888 5o i3go 5o 2940 5o i5n 5o 3oi8 3oo i567 5oo 3.54 100 1646 loo 3i64 5ooo 1653 5o 3i8i 5oo 1684 5o 3270 200 18»5 3oo 3334 2000 i«94 >oo 3589 Joo 1924 ioo 3437 800 1970 6o 3448 öo 2oj4 100 3.487 do 2\j3 bo 35o4 »00 Vseh oslalih lukaj ne zapisanih 335o slevilk serie to zadene vsaka [>o 14 gld. G. k. davkno vodstvo v Ljubljani 23. Januarja 1862. Z. 138. Nr. 450. Kundmachung. Der Magistrat macht bekannt, daß von heute an durch acht Tage die Conscriplionslisten der militärpflichtigen Individuen von den Geburtsjahren 183», 1830, 1829, 1828, «827 und »826 in der magisttatlichen Vorstandskanzlei zur Einsicht erliegen und daß die Reclamationen dagegen bei der auf den 7. Februar d. I. Vormittag von 8 bis 12 und Nachmittag von 3 bis 6 Uhr anberaumten Commission vorgebracht werden können. Diese Reclamationen können nicht bloß wegen unrichtiger Eintragung, sondern auch wegen gänzlicher Unterlassung derselben, oder wegen unrichtiger Anwendung der in den bestehenden Vorschriften enthaltenen Ausnahmen auf einzelne Militärpflichtige, sowohl von den Conscrlbirten selbst, als auch von jedem Militärpflichtigen, oder von den Aeltern oder Vormündern beider angestellt werden. Stadtmagistrat Laibach am 29. Jänner 1852. Z. 135. (l) Nr. 7073. Edict. Von dem k. k. Bezirksgerichte Oberlaibach wird kund gemacht: Es sey '»n die Reassumirung der «reculiven Feildittung der dem Manin Ambroü gehörigen, zu! Borovmca »,,l> Haus'Nr. 2l liegenden, im Osuno» buche der gewesenen Herrschaft Zreudenthal «>»!) llrli. Nr. 156 vorkommenden, und laut Schähungs-Protocol! vom 27. Iäm,cr !85l, Z. 545, gerichtlich auf 54l fl. blwerlheien Hubrcalüät, wegen alls dem Vergleiche vom l4 September 1849, Z. 28N9, dem Joseph Tekauz von Ea!a, Bezirk iiaas, schul' digen 99 fl., sammt den vom 30. August d. I. zu» lückgercchneten zweijährigen und bis zur Zahlung laufenden 5"/„ Verzugszinsen e. «. «., gewilUget nnd zu deren Vornahme die neuerlichen Tagsayungen auf den >9. Februar, 18. März und 19. April l> I., jedesmal Vormittags 9 Uhr in loco der iiieali» lät zu Borounica mit dem Beisätze angeordnet wol« den, daß die Nealiläc bei den zwei ersten Tagsatzun-gen riur um oder l'ibcr den Schalzungswerih, b'i der drillen aber auch unter demselben hinlangege-den werden wird. Hiezu werden die Kanflustigen mit dem Bei' satze eingeladen, daß das Schätzungsprotocoll, >^ie ^tcitalionsbedingnisse und der neueste Grundbuchs' ertract zu Jedermanns Einsicht in den gewöhnlichen Amtsstunden Hieramts be>eic liege». K. k. Bezirksgericht Oberlaibach, am l3. De» cember 1851. Z. 88. (3)' Vir. 469l? Edict. Vom k. k. Bezirksgerichte Reifnitz wird hiemit bekannt gemacht -. Es sey mit Bescheide vom 27. December 185!, Nr. 4(i9l, in die executive Fcil-bietung der, dem Matthaus Schager gehörigen, im vormals Herrschaft Ncifnitzer Grundbuche »„b Urb. Fol. »046 erscheinenden Realität zu Pudklanz, Nr. 65, wegen dem Michel Kraiz von Globel, schuldigen 30 st. c, «. <-. gewilliget, und zur Vornahme derselben die 1. Tagfahrt auf den 3. Februar, die 2. auf den 6. März, die 3. ausden 14. April «852, jedesmal um die 10. Frühstunde im Orte Podklanz mit dem Beifügen angeordnet worden, daß diese Realität erst bei der 3. Tagfahrt auch unter dew Schätzungswerte pr. 752 si. wird hintangegeden werden. Der Grundduchsertract, das Schä'tzungöpro' tocoll und die Licitationsbedingnifse können yierge^ richts eingesehen werden. Neifnilz am 27. December 183 l. Z. 132. (2) ^ " Haus sammt Grundstücken ist z" verpachten. Ein geräumiges Haus Nr. 75 zu Unter« schischka nächst Laibach^ mit den dazu gehoNge« Wuthschaftögebäuden, alü: Stallungen, Keller», Magazinen u. d. gl., an der Klagenfurter (äom« merzial-Straße gelegen, gut geeignet für mancherlei einträgliche Wirthschaften, nebst dazu ge-hörigen Grundstücken, beiläufig 7^ Joch im Flachenmaße, ist zu künftigen Georgi 1852 aus drei nacheinander folgende Jahre aus freier Hand zu verpachten. Das Nähere erfahrt man im Hause daselbst Nr. 75 zu Unterschischka. Z 141. (1) Anzeige Im Hause Nr. 9l>, St. Peter - Vorstadt, i> zu Georgi 1852 ein Quartier mit !l Zimmern» Küche, Epeisegewö'lb, Holzlege «., zu vermiethen. Auch sind in diesem Hause mehrere Wein-und Getreidefässer zu verkaufen, nebst einem ganze« Ingenicurzcug und der Beschreibung von Krain« Das Weitere ist beim Hauseigenchümer d<^ selbst zu erfahren. ^ ___________ In der Tirnau-Vorstadt Haus? Nr. 14, im l. Stock, ist auf Georßl d. I. eine Wohnung von 3 Zil^ mern, sammt Küche, Keller, Hol^ lege und Spels zu vermiethen. Das Nähere erfahrt man itü Hause daselbst bei dem Hauseige"' thümer. ^ _____^^ Auf dem Gute Thurn bei Ga^ lenstein m Unterkrain ist eine ga"' gute und neue Dreschmaschine au Gußelsen, wegen Mangel an gen"' gender Wasserkraft, blllig zu v" ' kaufen.