Vereinigte Lalbacher Zeitung. ^ -, ,..........., ,^,,___ Gedruckt mit Edlen von KleinmayerMn Schriften. Freytag den 23. May 1817. 3 n n l a n h. tendc O^a<.« k.^' . ^" der zu crwar-r ^'n kK "es Himmels zum Untergang ge-Nwpre ; k- - ^s den Absatz noch mehr N an !r''^'" g">ßer Tbett dcs aus Ruß« ler Q«F^"^"" Gene.des von gcringe-!ing ist" "' ^her die Nachfrage nur ge- Ver^,^ ^ W , e n. Vereine?..^>? nunmehr bier errichteten Bet? l« ' ^ ^cr,orgung der Armen, ist das lV""^'^"^^"' Plätzen und offen:-Häusel5 i'5§""^"' '" de" Kirchen und ^ "" ""l das strengste verboten worden. ftyeV^ ^.'""'^ den l./d!'' M^ der gen, fa^d 'd' "^''"^' '^ktvorsick gegan- Hob. de n ^N ' ^°p°^'"« wit Gr. könlg,. Brasilie«", n i ffs N'/^ ^""u^ll und Ge^^erHoMrchem^ Ausland. Deutschland. Kassel. genmtlg die Zelt sich verkürzt Kn^ an Elnem und demselben Tage mit Ab- ^ gegangen; nämlich der Genera v(W ^' ««sten, der geheime Lega«onsratk?V '? Alle 3 ffreuube 'zusammen zahlten bemabe fünfthaldhundect Jahre. '(S. Z.) Am 27. April rückte zu Worms das großherzogliche Regiment Prinz Emil ein, wcl-cheszu einem kleinen Feste, womit dieGtadt we Ankunft ihrer tapfern Mitbürger feierte, Anlaß gab. Während dieses Festes wurde im sogenannten Obernbusch, einem Waldken hei Worms, der berzogl. Dolbcrg'sche ^agec ermordet. Man fand die Leiche mit eincr Art zerstückelt. Der Thater soll bereits verhaftet seyn. (S. Z.) Se. k. Hoh. der Kurfürst bat ein Ed'ikt zu erlassen geruhet, um der unter der usurpatorischen Regierung eingerissenen Vermin schung der Stande und den daraus erwach« senden Unregelmäßigkeiten ein Ziel zu setzen. Dem zu Folge sollen künftig ln den kurhessischen i^nden herauskommenden Zeitungen. Einwohner von der bloßen Bürgerklasse, die keinen Titel führen, nicht mehr zu den Ho« noratioren gerechnet, und da der ihnen öffentlich auch nicht ferner das Prädikat Herr beigelegt werden. Diesen Vorzug sollen nur die-leuigen Personen genießen, welche entweder zum 'Adel, oder zur Klasse der Schriftsassi« gen geboren, zu welcher letztern alle kurfürstlichen Beamten und überhaupt diejenigen, welche ein kurfüsil. Nescript in Händen ba-ben, sowie alle studierte gerechnet werden. Diesem Kurfürstlichen Befehle ist bereits in den jüngsten Nummern der Kasseler Polir zey?und Kommerzien-Zeitung ein Genüge geschehen, worin selbst sehr angesebenen Bürc gern das Prädikat her entzogen worden ist. (V. T.) Freie Städte. H ambur g. Eine Escroquerie eigener Art hatbierin diesen Tagen Statt gefunden. Es kommt nämlich ein Fremder, der in einem der ersten GasthKft abgetreten war, zu einem bekannten Geldwechsler, um eine kleine Gum, me umzusetzen. Gesprächsweise bemerkt er dem Geldwechsler, daß er ?bis 8 Stücke Gui« neen habe, die er zu einem annehmlichen Kurs wob! für Loisd'ors weggeben möchte. Der Wechsler bie«t hierzu seine Dienste an; man einigt sich über den Kurs, und da der Wechsler das ansehnliche Logis des Fremden vernimmt, so erbietet » sicb, ißm zur bestimmten Zeit und Ltunde das Geld aufsein Zimmer zu bringen. Dieß geschieht. Dec hremöe hat seinen Beutel mit «'nunem schon auf dem Tische stehen , der Wechsler stellt einen Beutcl nnt Lomsd'ors dslrncb?n. Nach einigen gll'ichgilttgcn Redeu bemerkt der Fremde d«.".n Wechsler, daß hicr die Guineen wäe ren, bis auf »5lro wic») gesunden, welche man innerlich und äußerlich anwendet, indem man dic von dem B'ß wütkiger Thiere entstandenen Wunden damit answäscht. Es scheint, daß dieses Arzney-Mittel die schreckliche Wirkung dieses Giftes vernichtet, selbst wenn man es auch einigt Tage nach dem unglücklichen Biß anwendet. Sehr viele Fälle iu den berühmtesten Sp^ tälcrn der Lombardei lassen über die 3?o" treffttckkeit dieses einfachen Arzneiuenmittels keinen Zweifel mehr übrig. (B.v.T'' Einige Briefe aus SiziNen erzählen, daß der Newa aus ü Schlünden Feuer gespieen, und auch ein Dorf auf der Seite von Ni, «olosi versunken sey. Indessen bedarf diese Nachritt noch der VchatnZung, da die neapolitanischen Blatter davon schweigen. Tnrin, vom 21. April. Die ansteckende Krankheit macht taglich lieue Fortschritts in unserer Stadt und ver? breitn Trauer in allen Klassen dcr Gesellschaft, ^hre Bcrhcerungen in mehreren Provinzen, wo das Elcnd am größten wär, haben die Aufmscksamfeit der Regierung rege gemacht. Mehrere Familien haben sich aufs Land begebe'., und lassen unter die Landleute Lebensmittel und Kleider austheilen. Mehrere Großen gingen schon so weit, daß sie de. Banern neue Kleider für ihre alten anboten, dte sie ablegen sotten, um verbrannt zu werden. Man hat ebenfalls de» Gebrauck des Weins und sonstiger geistreicher Getränkemlt Wasser vermischt empfohlen; gesalzenes Fleisch wurde an einigen Orten verboten, weil dasselbe d,e Entwickelung der Krankneit erl-lch-tern fönnte. rrten Sitze der Benützung der Unternehmung überlas« ^l.r^WN