Nr. 29«. Pl»n!!mcr<,«!on»Plt<«: Im ," halb», botl. «!>l d« Post ganzj. st. 15. halbl.fi, 7.'.u Samstag, 3U. Dezember. Insllllonlglbüll Flll Newt Inserate bl» zu 4 Zeilen «5 ll., „löhere p» Zeile « lr,; bei olleren Wiederholungen P»l Zeile » ll 1882. " Der h. Feiertage wcgc» erscheint die nächste Nummer Dienstag, den ii. Jänner. Mit 1. Jänner beginnt ein neues Abonnement auf dir „Kulmchrr Mum;." Die Pränumerations - Bedingungen bleiben unverändert und betragen: Mit Post unter Schleifen.....15 fl. - kr. Für Laibach ins Haus zugestellt. . . 12 ,. — „ Im Comptoir abgeholt......11 " « Mit Post uuter Schleifen.....7 st- 50 kr. Air Laibach ins Haus zugestellt . . . ll „ ^- „ Ilm Comptoir abgeholt......., .. .'9 „ zM- Die Pränumerationö > Veträge wollen portofrei j zugesendet werde«. Laibach im Dezember 1882. Jg. v. Kleinmayr K Jed. Damnerg. MM" In den ersten Wochen des kommenden Jahres beginnen wir mit dem Abdrucke einer span- ^ nendcn Erzählung. Nichtamtlicher Theil. Se. Majestät der Kaifer haben, wie die „Trop-Pauer Zeilung" meldet, dem in Troppau z» errichtenden La»des>l»llse»lN silr Kunst und Gewcibe einen Grün» dungsbeitrag vou 5)00 Gulden und der Stadtgemeinde Iablunlau znm Schulbaue 300 Gulden zu spenden aeruht. Se. Majestät der Kaiser haben, wie das un. aarische Amtsblatt meldet. für die evangelische Gemeinde in Tasnäd und für die griechisch-katholische Kirche zu Rccse je 200 fl.. für die griechisch-katholische Kirche u Por.hlü ,00 fl. dann f^ d.e römlsch-atho-lifchen Kirchen zu Rozgony und Trencsm ze 200 fi. zu speudcn geruht. Rv Verzeichnis über die beun k. k. Landespräsidium für Krain ein- gelangt>n Spenden für die durch Ueberschwemmung verunglücktcu Bewohner vou Tirol und Kärnten. fl. lr. Im 9. Verzeichnisse wurden ausgewieseu . 4163 84 Frau C. I. in Laibach....... 5 —! Reine» lin^nis einer Dilettantcn-Thcatel-'Vor« stellung des Casinovereins in Idria . 50 — Herr Dr. Josef Kosler, Realitätenbesitzer in Laibach.......... 25 — „ Dr. Georg Sterbenc, Pfarrer in Hrenowiz ........... 5 — « Ic'sef Zalokar, Kaplan in Hrenowiz . 1 — „ Max Laurent, Kaufmann in Hrenowiz 1 — « And. Lav,elicit, .. „ „ 1 — .. Mathias Aiko. Oberlehrer „ ., —50 Fräulein Maria Bnhinec, Lehrerin in Hre- uowiz........... — 50 Hcrr Al'ton Lenasi, Gemeindevorsteher in Hrenonnz......... 1 — „ Anlon Klnnza, Kränie« in Hrenowiz. — 50 „ Michael Kleinener. Gcmeindesecretär in Hreilowiz........ — 50 „ Blasios Marinkii!, Gemeindediener in Hrenowiz......... — 30 Sammluxg in der Kirche zu Hrenowiz . . II 70 Ein Ungenannter......... 20 — Herr Johann Kozjek, Hmitzbesiher in Laibach 5 — Krainische Baugesellschuft iu Laidach. . . 2b — Pfarramt Gulenfeld, Sammlung .... 4 60 „ Birlendorf, ,. .... 16 40 « Altoßliz....... 15 - Herr Dr. Franz Vok, k. k. Notar in Laidach, sammt Frau Gemahlm..... 5 — Herren Aug. Tschiukel Söhne, Fabriken« und HerrschaflSbrsitzer, k. l. Hoflieferanten, in Laibach.........is^ __ Pfarramt Lipoglau, Sammlung .... g — ., Iezica, ^ .... ^ 80 Kopanje, „ .... 4 — „ St. Cantian. „ .... 7 __ Gemeinde-Amt Schwarzenberg, Sammluug. 5 17 Pfarramt Grahooo, Sammlung .... 20 — Godovi?, „'.... 6 — Verh, ...... 4 __ fi. kr. Herr Friedrich Berdajs, l. l. Postmeister in Sava........... 2 — .. Johann Rohrmann, PostProvisor in Sava........... 1 — „ Thomas Struss, Realitätenbesitzer in Strussberg......... I — „ Johann Obacher, Privatier in Sava . — 20 „ Jakob Mouka, Privatier in Sava . — 50 « Franz Maurer, Weichenwächler in Sava — 50 „ Frigo Domenico, Kohlenbrenner in Sava........... 1 — „ Urbanija, Schuhmachermeister in Sava — 20 „ Mathias Peterlin in Selce .... — 20 « Anton Bregar in L»öe..... — 20 „ Anton Hribovsel in Predbukovje . . — 20 Pfarramt Halna, Sammlung..... 6 — Kresniz. „ ..... 1 10 Primstau. „ ..... 15 67 Frau Francisca Mally, Lederfabrikantin und Realitätenbesiherin in Laibach ... 10 — Se. Durchlaucht Herr Fürst Georg Schön« barg.Wllldenburg, Herrschaftsbesitzer in Schneeberg......... 5 — Herr Jakob Wilar, Gemeindevorsteher in Altenmarkt......... 2 — „ Anton Krasovec, Mühlbesiher in Verh. nila........... — 40 „ Johann Mlakar, Besitzer in Iggendorf — 30 „ Mathias Grego^, Gastwirt in Usevk — 20 „ Johann Maliiii, Handelsmann in Rakel — 20 „ Matthäus Urbiha in Pobgoro ... — 40 „ Andreas Sezon, Schuhmacher in Altenmarkt .......... — 20 „ Bertrand Franck in Leslova Dolina . 5 — « Martin Schweiger, Arzt in Altenm^rlt 1 — » Franz Hnlbalöli!, Gastwirt in Alteumarkt 1 — Frl. Theresia Sterle, definitive Lehrerin in Nltenmarkt......... 1 — Herr Thomas MleluZ, Handelsmann in Allen- marft .......... — 30 „ Franz Perusek, Gastwirt in Podcerlev — 50 « Franz Zagar, Miihlenbesitzer in Mar- kovc........... — 30 „ Johann Kondare. Gastwirt in Dane — 50 „ Dr. Duöan Perisiö, Bezirlswundarzt in Altenmarlt........ 1 — Milleton. Der St. StesanSdom ein Denkmal der Habsburger. Von Franz X. Kleindicnst. (Fortschunl,,) Wie f'hr dem edlen Stifter feine Kirche am Herzen laa. bezeug auch die Thatsache, dafs ihm feme zwel Brüder Albrecht III. und Leopold 111., felerllch ge-loben mussten, nach seinem Tode. -- der leider allzu früh erfolgte. — den Bau getreulich zu Ende zu ' Sie hielten männlich ihr Wort. Besonders Albrecht verwendete, nachdem Leopold dic Verwaltung der österreichischen Vorlade übernommen hatte, aroße Summen auf den Bau. Unter ihm wurde das Langhaus, das Singer- und Visclwfthor * vollendet und ein großer Theil des hohen Thurmes gebaut. Die Vollendung desselben am .!. Ok'ober 14^ fällt in die RegielUi'gsM Herzog Albrechts V. Watz Rudolf dem Stisler nicht geluugcn war. «elang hundert Jahre späler Kaiser F"edrlch dem Dritten dessen Bemühungen es zu da»ken >st, dass Papst Paul II. am ,8. Jänner Nli!) seine Emwilll-gung zur Errichtung eine« Wicner B.s'hums gab. Wt Recht befindet sich daher an den Chorstüvlen der Domherren im Prcsbyterium der St. Stefanslirche ge^eoülier dem Ä'lduisse des genannten Papstes das V'ldniK Kaiser Friedrichs als Stifter des B-sthums. In der ereignisreichen und sturmbewegten Zl'lt d>r lauqeu Reaierung dieses Kaisers schritt der Aus- ' Der iieser benle nur ans daS Thor, nicht «" die vor^ vesctzt« Halle. ^"' "' bau des Domes, wenn auch mit oftmaligen Unter» brechuugeu uud kargen, fast nur aus dem Säckel des Landesfmsten fliehenden Mitteln, dennoch so weit fort, dass — nachdem der Churbau vollendet und die Wol« bungen der Schiffe geschlossen waren — das noch immer daruuter stehende alte Münster endlich abgetragen werden konnte. Der Bau des nördlichen Thurmes musste dreimal in Angriff genommen werden: im Jahre 1444, wo der Ausbruch der Pest, im Jahre 1450, wo Kriege und besonde»s die drohe>,den Türken einfülle die Fortsetzung der Arbeiten veihinderten. Zum dlitlenmale wurde der Thurmbau im Jahre 1467 ins Welk gesetzt; aber er geriet!) allmählich wieder ins Stocken, da die Arbeitslöhne hoch uud die Mittel ge« ring waren, bis endlich im Jahre 1511 die gänzliche Einstellung der Arbeiten erfolgte. Mit der Aufstellung der Altäre Wal es rascher gefangen als mit dem Baue; denn schon im Jahre 1476 zählte mau zwemnddreitzig. Ferdinand I., „der löbliche, heilige Kaiser und Vater des Vaterlandes" — wie ,hn seine Zeitgenossen nannten — spendete noch (im Iahie 1564) „geschmolzenes Glas", d. h. polychrome Fenster, dem Gottes« hause zur wesentlichen Zier. So war endlich nach Rudolfs IV. Plane der Dom, mit Ausnahme des zweiten großen Thurmes, vollendet. ..Aus lleiuen Anfängen haben ihn die Habs» bulger Regemen um^schaffen zum herrlichsten Bau." Gleich einer Maue, krone ruht er über den Dä» chern der Stadt und ragt mit seinem Riesenthurnle zu Moud und Steruen empor, deren Abbild er noch im Jahre 1683 auf seiner Spche trug. Nach der siegreichen Abwehr der türkischen Belagerung — wer lennt nicht die . Starhembergbanl" im hohen St. Slesanschurm,', von welcher aus der ritterlich« Vertheidiger die Bewegung im türkischen > Lager beobachtete? — wurde an des Halbmond« Stelle Christi Kreuz gesetzt, welches nun mit dem Kaiseradler vereint weithin im Sonnenstrahle leuchtet, der Welt lielküudend, dass die Habsburger Residenz ein mächtiges Bollwerk der Christenheit ist. Hiermit warb ein Gelübde des Kaisers Leopold 1. erfüllt, jenes Fürsten, dessen Herrschertugend am besten die Worte bekunden, welche er sterbend im Anblicke des Kreuzes sprach, damit an den ersten Rudolf gemahnend: „Von Dir habe ich Krone und Scepter empfangen, zu Deinen Füßen lege ich sie nieder!" „Immer wird es am sturmumbrauKten St. Ste-fansdome zu ergäuzen und neuzujchaffen geben." Eine Inschrift, welche an der schönen Kanzel gefunden wurde, bezrugt, dafs schon untel Kaiser Ferdinand III. im Jahre 1562 eine Restauration an derselben vorgenommen wurde. Während der sogenannten Zopfzeit war man im Innern des Domes sehr geschäftig; „aber diese Thä< lia,keit war keine erfreuliche"; sie nöthigt zu Restaurationen, welche viel Geldopfer für einen harmonischen Ausbau des Domes und seiner Zubauleu erfordern. Am Aenhern begnügte sich jene Zeit mit den oberflächlichsten Collservielungsarbeilen, was besonders am hohen Thurme, der so viel von Wind und Wetter zu leiden hat und wiederholt von Blitzschlägen getroffen wurde, die schädlichsten Folgeu hatte. * Damit war aber dem Zerstörungswerke nicht Einhalt gelhan; unaufhaltsam schritt es fort, so dass im Jahre 1639 die Nothwendigkeit eintrat, den Thurm» Helm abzutragen und zu erneueru. Kaiser Ferdinand 1. gab die Bewilligung hiezu. * Kllisri Frnnz l ließ darum im Jahre 1810 einen Blitz« ablciter anbringen, (Fortsetzung folgt.) Laibacher Zeitung Nr. 298 2552 30. Dezember 18NA sl. !r. ^on Flnnz Pece, Kaufmann in Altenmarkt 3 — „ Anilin Mlakar, Gastwirt in Iggrndorf — 40 „ Johann Ben^ina, Gastwirt in Alten« markt........... 1 — „ Andreas Znidaräiö, Gastwirt in Alten- mailt........... — 20 „ Franz Prosenec, Verzehrungssteneragent in Altenmarkt........ — 20 Frau Gertraud Sporn, Gasthausbesitzerin in Nltcnmarlt......... — 20 Herr Mathias Modic. Gastwirt in Bloäla Polica.......... 1 — « Johann Mandelc, Oberlehrer in Alten« markt........... — 50 « Valentin Zvagen, Lehrer in Nltenmarkt 1 — „ Malthäus Tomc. Gastwirt in Alten- markt........... — 40 Siadlvm stehung Rudolfswert, Sammlung . 14 95 Pfarramt Seisenberg, Sammlung .... 20 — Sagraz, .. .... 13 __ « Waltendorf. « .... 3 20 „ Kraxen, ...... 13 — „ Neul . (3 fl. für Tirol. 2 fl. fiir Kärnten) .... 5 — Herr Johann Rotter, f. k. Steuereinnehmer in Egg.......... 1 — Pfarramt Moräutsch, Sammlung .... 72 — Summe . . . 4727 93 Wien, 28. Dezember. Die erhebende Jubelfeier des sechshundertjährigen Bestandes der erlauchten Dynastie wurde, wie in Wien, auch in den Kronlandshauptstädten. wie überhaupt in allen Theilen des Reiches solenn begangen. Aus der Fülle der uns diesbezüglich vorliegenden Nachrichten heben wir heute die folgenden hervor: Gestern erschien in Wien der Rector der Hoch« schule für Bodencultur, begleitet von mehreren Professoren, bei Sr. Excellenz dem Herrn Minister für Cultus nnd Unterricht und richtete an denselben die Bitte, aus Anlass der sechshunoertjährigen Gedenkfeier des Bestandes der erlauchten Dynastie namens der Hochschule den Ausdruck der unwandelbaren Loyalität und Treue an die Stufen des Allerhöchsten Thrones gelangen zu lassen. In Vöslau wurde, um eine bleibende Erinne« rung in den Herzen der Schuljugend zurückzulassen, eine wohlthätige Schulstiftung errichtet. — In Nm-stelten begaben sich der Lehrkörper, die Gemeinde« Vertretung «. zum Vezirkshauptmann, um ihn zu bitten, er möge die Gefühle der Loyalität der Be« wohüer an Se. Majestät den Kaiser übermitteln.— Auch in dem kleinen Orte Kaumberg wurde der Tag festlich begangen. Zum Schlüsse der Schulfeier wurden hundert von der Gemeindevertretung angekaufte Festschriften an die fleißigsten Schüler vertheilt. Aus den Kronlandshauptstädten liegen folgende Meldungen vor: Linz, 28. Dezember. Der gestrigen Festvor« st el lung im Theater wohnten der Statthalter, der Landeiausschuss. die Spitzen der Eivil« und Militär« behörden und ein zahlreiches Publicum bei. Die Vorstellung wurde mit einer Festouverture eröffnet, worauf ein von Keim gedichteter Prolog zum Vortrage ge« langte. Als bei den Schlussworten desselben die Büste Sr. Majestät des Kaisers in einem Blumenhaine sichtbar wurde, erfolgten enthusiastische Acclamations«. Die Gesangvereine «Frohsinn" und ..Sängerbund" trugen hierauf die Vollshymne vor. Das Publicum hörte dieselbe stehend an und verlangte stürmisch Wiederholung. Den Beschluss des Festes bildete die Auf« führung von ,Donna Diana". Brunn. 28. Dezember. Aus Nuspih, 27. d., wird gemeldet: Gestern wurde im hiesigen Casinover« eine die 600jährige Habsburg-Feier abgehalten, bei welcher die t. k. Beamten, die Gemeindevertretung, der Vcteranenverein, die Feuerwehr und der Gesangverein anwesend waren. Herr Professor Frank hielt die Festrede. Mehrere Declamationen und Gesangschöre wurden vorgetragen und zum Schlüsse die Volks» bymne gesungen. Ein dreimaliges Hoch auf Ihre Majestäten den Kaiser und die Kaiserin schloss die patriotische Feier. Die Wiener Blätter vom 28. d. M. bringen durchwegs ausführliche Berichte über die gestern aus Nnlass der Jubelfeier stattgefundenen Festlichkeilen. Einige derselben knüpfen daran patriotische Betrachtungen. So schreibt das « Fremden blatt": „Die zahlreichen Ansprachen, welche Se. Majestät an die bei ihm aus Anlass der Jubelfeier erschienenen Depnta« tionen gerichtet hat, athmen denselben Geist der Innig« leit und der auf gegenseitiger Liebe und Hingebung begründeten Zusammengehörigkeit, welche die Beziehungen zwischen der Dynastie und der Bevölkerung in Oesterreich stets ausgezeichnet haben. Aus den Worten dcs Monarchen spricht die stets gleiche Sorge für das Gfdcchen des Reiches, sür das geistige und materielle Wohl der Bevölkerung, für die Blüte und die Größe der Residenz und das stete Bewusstsein der edelsten Negentenaufqaben. Der Geist des großen Hauses, der berühmten Ahnen, welche die schwierigen Pflichten der Herrscher und der Majestät ihrer Stellunge» mit der leutseligsten Liebe für die Unterthanen zu vereinigen wussten, tritt uns in seiner einfachen und doch erhabenen Würde in den Dankesreden des Kaisers cnt« gegen." — Das „Neue Wiener Tagblatt" be-merkt in einem längeren Artikel: „Der Kaiser bezeichnete Wien als seine geliebte Vaterstadt, Wir wollen den Wert dieses ermuthigenden Wortes nur mit dankbaren Gefühlen empfinden." — Das „Extrablatt" schreibt: «Der gestrige Tag mit seinen bedeutungsvollen Wechselreden im Thronsaale der Wiener Hofburg hat ein neues festes Band zu dem unverwüstlich starken s^chshundertjährigen Bande gefügt, welches die österreichischen Stammlande, welches vor allem Wien mit dem Hause Habsburg verknüpft. Er hat aufs neue gelehrt, wie unerschütterlich das Vertrauen des gekrönten Erben der Habsburger Reiche in die durch herzlichen, fördernden Antheil an den Geschicken seiner Stammlande und seiner Residenz bestverdiente Treue der Bevölkerung ist, und wenn etwas auf Erden wohlbegründet ist, so ist es die Zuversicht des Monarchen, „dass es mit Gottes Hilfe immerdar so bleiben und diese guten altösterreichischen Traditionen in den Her« zen fortleben weiden von Geschlecht zu Geschlecht." — Das «Wiener Handelsblatt" schildert in einem längeren Festartlkel die außerordentlichen Verdienste, welche sich das erlauchte Geschlecht der Habsburger um Handel und Industrie, um Landwirtschaft und Bergbau in Oesterreich erworben hat, und be» merkt unter anderem: „Wo wäre der Oesterreicher zu finden, der an solchem Tage nicht auch seinen Theil an einem berechtigten österreichischen Stolze empfände, der nicht unwillkürlich ein wenig zum Geschichtsforscher Würde und den Blick nickschweifen ließe über die un« absehbare Weite der Zeiten, den Lauf der Geschicke verfolgte, die uns, dem Volke, und ihm, dem erlauchten Herrscherhaufe, gemeinsam waren!" Die «Linzer Zeitung" sagt: «Mit herzlicher Freude hatten im Jahre 1282 die österreichischen Her« zogthümer den neuen Herren gehuldigt, mit noch viel größerer Begeisterung wiederholen jetzt 17 Länder die Huldigung und den Schwur, unwandelbar treu zu sein bis an das Ende aller Tage dem großen, glorreichen Hause Habsburg, dessen erlauchter Enkel in Wahrheit als Vater des Vaterlandes seine Völkerfamilie um den stolzen Thron geschart erblickt. — Die im Festgewande erschienene «Salzburger Chronik" bemerkt: «Alle Bänder, die unter Habs« burgs Scepter stehen, feiern diesertage wieder eines jener Feste, wie sie nur der kaisertreue Oesterreicher kennt, ein dynastisches Volksfest. Der Streit der Par« teien ruht, alle drängen sich in gleicher Liebe um den Allerhöchsten Thron; das individuelle Interesse tritt zurück, der Tag gehört ganz und voll dem Herrscher-hause, mit dem die Geschicke des Landes nun durch sechshundert Jahre vital verbunden sind." — Die „Salzburger Zeitung" sagt: «Das Erbe, wel« ches vor sechshundert Jahren der große Ahnherr des Geschlechtes seinen Söhnen anvertraute, wird heute von einem Nachkommen verwaltet, der wahrhaft den Beinamen «Groß" verdient. Auf den alten festen Grundlagen ruht der Bau des Staates, der unter Kaiser Franz Josef I. die Formen der neuen Zeit erhielt." — Der „Osservatore Triestino" schreibt: «In dem sechshundertjährigen Bestände des Herrscherhauses und der Monarchie, in der Entwicklung der letzteren zur Großmacht und in der hervorragenden Stellung, welche heute das Reich in der Staatengemeinschaft einnimmt, fehen auch jene Provinzen und Gebiete, welche in fpäterer Zeit in die von dem Scepter Habsburgs regierte Völkerfamilie aufgenommen wurden, ein Unterpfand freudiger und sicherer Zukunft. Unter ihnen ist Trieft nicht die letzte." — Das «Trie st er Tagblatt" sagt: «Der heutige Tag ist ein Tag rühm-reichster Erinnerung für das Kaiserhaus wie für die Völker Oesterreichs. Ehrt diese die Treue, die sie dem Herrschergeschlecht durch sechs Jahrhunderte unwandelbar bewahrten, mit der sie das Reich in schicksalsschwersten Zeiten erhielten, so ziert die erlauchte Dynastie der Ruhm. sich wie kein anderes Regenten-Haus Europas in der Flucht der Zeiten diese Treue, diese Liebe und Anhänglichkeit der Völker in unwan« delbarer Innigkeit erhalten zu haben." — DaS «SchlesischeSchulblatt" bemerkt: «Gar herrlich hat sich das Geschlecht der Habsburger entfaltet im Laufe der Jahrhunderte, sein Name ward groß und weithi» berühmt. Sechshundert Jahre sind seit jener bedeutungsvollen Stunde dahingeflossen — und Habs« burgs Name glänzt nach wie vor „bei den Sternen." — Die „Politik" schreibt: „Neidlos blicken d,e Völker Oesterreichs heute auf die Reichshauplstadt, denn sie finden es begreiflich, dass jedes Land und jeder Volks-stamm der Monarchie mit Freuden die Gelegenheit ergreift, um dem allverehrtesten Herrschergeschlechte ihre Huldigungen darzubringen; denn ob an der Moldau, der Donau, der Thcisl oder Save, überall schlagen in gleicher Liebe und Verehrung die Herzen der Völker dem Monarchen entgegen, der auch seiner« seits allen seinen Völkern der gleich gütige und gerechte Herrscher ist. — Der „Präger Lloyd" be-merkt in einem längern Artikel: „Es ist ein höheres Familienfest, welches das Voll mit seiner Dynastie lisaehl; es ist aber nicht blos cm Gefühl der persönlichen Verehrung, welches das Volk mit dem Mon« archen verbindet, sondern es wurzelt in der Uebel ° zeugung, dass das erlauchte Fürstenhaus, wclchts seit sechs Jahrhunderten das schöne Dunau Reich regiert, das Symbol der Slaatseinheit, das einigende Princip ist, welches das vielsprachige, von der Natur mit reichen Schätzen ansgcstattete Reich zusammenhält." — Das „Prag er Abendblatt" bringt zur Feier des Tages einen stimmungsvollen Festartikel, ebenso das „Prager Taqbla'tt". — Der „Tiroler Bote" schreibt: „Wie im ganzen schönen Reiche, von den waldigen Kämmen des Riesengebirges bis zu den blauen Fluten der Adria, von den Gestaden des schwäbischen Meeres bis zu den Buchenwäldern, die im Osten des Reiches Grenzen bilden, feiert anch Tirol den heutigen Tag, zwar nicht im lauten Fest« jubel, sondern im stillen Gebete und mit den innigsten Wünschen für das Wohlergehen des allgeliebten Kaiserhauses." — Der „ Mährisch-schlesische Correspondent" bringt das Porträt des Ahnherrn der erlauchten Dynastie Rudolf 1. und knüpft daran eine längere Betrachtung, in der es heißt: „Die Nachkommen des erlauchten Ahnherrn haben Oesterreich auf» ge»ichtet, haben es glücklich und im Laufe der sechs« hundert Jahre groß und mächtig gemacht. Darum feiern die Oesterreicher heute die stille, aber in ihrer Art einzige Feier des sechshundertjährigen Habsburg-Iubiläums." Selbstverständlich schließen sich auch die ungarischen Blätter dem Reigen der diesseitigen Presse an. So schreibt der «Pest er Lloyd": „Wenn unsere heutigen Freunde und Bundesgenossen im „Erz-heizossthume Oesterreich und den Herzogthümern Steyer und Kram" am 27. d. M. die sechshundertste Jahreswende der Velehnung Habsburgischer Fürsten mit den erwähnten Ländern seiern, da meldet auch Ungarn sich freudig zum Feste." Auch die auswärtige Presse widmet der Jubelfeier der erlauchten Dynastie sympathische Worte. So schreibt die Münchner „Allgemeine Zeitung": „Der Monarch, der jetzt schon beinahe durch sieben Lustra die Geschicke Oesterreichs leitet, hat sich die Aufgabe reew weri gestellt: die Macht und das Recht vereint sind der Granit, auf dem ein Reich wie auf einem rookor 6u dronao sich ausbaut. An ihm werden auch die brandenden Wogen des traurigen Nationalitätenhaders schließlich machtlos sich brechen. Sechs Jahrhunderte hindurch ist die Habsburger Dynastie das Symbol des Reiches gewesen: in diesem Zeichen werden die österreichischen Völker auch ferner siegen." — Die .Times", der «Daily Tele« graph" und die „Morning Post" bringen an« lässlich der sechshunderljährigen Habsburg-Feier im wärmsten Tone gehaltene Leitartikel. Die „Times" heben insbesondere die große Popularität Sr. Majestät des gegenwärtig regierenden Kaisers hervor; derselbe könne sich rühmen, Oesterreich consolidiert zu haben wie wenige seiner Ahnen. Die jetzige bessere Lage Oesterreichs danke dasselbe seinem Kaiser, welcher zur höchsten persönlichen Popularität die scrupu-löseste Beobachtung der Verfassung hinzufüge. Aus Krakau wirb unterm 27. Dezember gemeldet: In einem zweiten Leitartikel bespricht der „Ezas" die jüngste Anklage gegen die Polen, dass sie äußere Verwicklungen hervorzurufen wünschen. „Czas" weist entschieden diese grundlose Incrimination zurück und hebt die crassen Widersprüche hervor, die zwischen dergleichen Anklagen und der Anerkennung liegen, welche die Polen für ihre treue und loyale Unterstützung der Regierung überall, namentlich in den Delegationen, finden. Da« Element, das alle Opfer für Erhaltung der Macht und Sicherheit der Monarchie zu tragen bereit ist, kann nicht als gefährlich für dieselbe angesehen werden; das Element, das nach außen die Antithese des Panslavismus, nach innen die Antithese der Revolution ist, kann weder mit dem einen noch mit dem anderen zusammengestellt werden. Vom Ausland. Das Ergebnis der Landtaaswahlen in Württemberg, welche der demokratischen Voltspartei eine schwere Niederlage gebracht haben, lässt sich jetzt so ziemlich übersehen. Von den 70 zu wählenden Abgeordneten gehören 38 den regierungsfreundlichen Parteien (dcr national-liberalen „deutschen Partei" und den Conjetvativen und Gouvernementalln) an. Sechs sind Anhänger der conservaliv-clericalen Richtung, vier sind „Wilde", doch meist mit einer Neigung nach rechts hin. Die demokratische «Volls-pa,tei", welche mindestens 40 S'tze erobern wollte, hat kaum ihren Besitzstand gerettet; sie w,rd es auf 20 oder 21 Vertreter nur dann bringen, wenn die noch ausstehenden Stichwahlen wesentlich zu ihren Lalbacher Zeituuft M. 298 2553 30. Dezember 1«»2. Guusten ausfallen. Ihre bisherigen Führer sind sämml. lich unterlegen. Die schweizerische Bundesversammlung hat am 23. d. M. ihre lurze Wintersession geschlossen. Beide Räthe sind ohne Schlussrede von ihren Präsidenten entlassen worden, nachdem sie sich noch über einige Differenzpunkte in Uebereinstimmung gesetzt. Aulass zu einer ziemlich heftigen Drbatte gab die Botschaft des Bunocsrathes über das Ergebnis der Volksabstimmung vom 26. November. betreffend die Ausführung des Art. 27 der Bundesverfassung (Pli-maruntcnicht uud Elz'ehungssecrelär). be» welcher der Antrag gestellt worden war. dem Bundesralhe gegen die von ihm angeordnete öffentliche Auflage der Unter-schriften, welche jene Vollsabstimmung verlangt hatten, ein Tadelsvotum auszusprechen. Die Antragsteller behaupteten , mit dieser Auslage sei ein Verstoß gegen die vom Gesetze vorgrsch'iebene geheime Abstimmung begangen worden. Der Antrag wurde jedoch im Na-tionalralhe mit 40 gegen 75, im Sländerathe mit 21 gegen 17 Stimmen abgelchnt und die Botschaft des Bnndesrathes einfach genehmigt. Die belgische N epräscnt an« enkammer hat am 24 d. M. die Berathung des Einnahmebndgets filr 1883 bändigt und letzteres mit 50 gegen 39 Stim-men gemhmigt, dann vertagte sie sich bis zum 23sten Jänner. - Die zweite Lesung des den G/brauch des Flämischen als Unterrichtssprache m den Mlttelschulen der flämischen Gebiete betreffenden Gesetzes wurde wegen neu erhobener Vedenllichte.ten b,s nach den Nenjah,sferien verschoben. - Anlä'fslich des Gesetzes, betreffend das Mililärcontigent für 1883 erinnerte Graf Goblet in Uebereinstimmung nnt dem Venchl. erstalter del Ce„tralab!heilung d,c Re«lerung an den noch immer im Niickstande liegenden Gesehentwurf über die Absckaffmig der Militärdicnstfreihett der Theo-loqie. Studierenden; Mmifterpräsident Fr^re-Orban antwortete, dass er. der Berathung des raql.cheu G^ sehe« vorgreifend, jetzt schon seme pnsön 'che Ansicht dahin ausspreche, es sei unmöglich d.e Ml.tar recheit dm Geistlichen zu entziehen und sie den Schnllehrern zu belassen Dies« Ertläiung hat naturlich un Lager der Radicalen »mfreundliche Aufnahme gefunden. Die Ageuzia Slesani" meldet aus Paler m o vom 27. Dezember: Herr v. Giers empfieng den Journalisten aus Neapel. Sigr. Lazzaro. welcher deu Wunfch ausgedrückt halte, sich ihm als em von der russischen Regierung infolge des letzten Feldzuges den er mitgemacht hatte, decorierter Osfmer voizu'stellrn. Nachdem ihm von dem Minister mit« getheilt worden, dass die Reise des letzteren ausschließlich Familienverhältmsse wegtu unternommen winde, erliat sich Lazzaro die Ermächtigung, in dem Journal, d»ssen Korrespondent er ist. das Gerücht zu demenlie, ,.'., welches dem Minister eine besondere Mission bei liniaen Regierungen zuschrieb. Herr v Giers sah kei-nerlci Unzulömmlichkeit darin, ihm diese Ermächtigung zu ertheilen. Der übrige Theil seiner Erzählnng über die Unterredung mit Herrn v. Gier« ist weil davon entfernt die Ideen des russischen Minister« wieder- ^Laut Nachrichten au« Kairo haben bei der am 25) d M staltaesimdknen öffentlichen Degradation die Gefangenen ein? solche Aengstl.chleit ^zeigt als ob sie insgch im ein schlimmeres Schicksal befurchtet hatten. Tulba Vascha Merle am ganzen Körper und der E ziae der seine Ruhe einigermaßen bewahr e war Mahmud Sami Pascha, der anch allein d,e Autorität dis Kh dive nerkannte. während alle anderen^gegen di, Berechl>g.»'g Tcwfil Paschas, sie der vom ^nltan verliehenen Orden zu belauben, protestierten.________ Hagesneuigkeiten. — sDiner'bei Sr. Majestät.) Am 27. d. fand um 6 Uhr in Wien ein Diner bei Sr. Majestät den. Kaiser statt, Z» diesem sind erschiene» Ihre l. und k, Hoheiten Kronprinz Erzherzog Nudolf und Nronprinzessin Erzherzogin Stefanie der M.n.ste -Präsident Oraf Taaffe. die Hoswürdentrager und d.e Nt.tglieder der H'lldigungK.Deputationen. . — sKeine Neujahrs . Gratulationen^) Ihre Crcellemen die Herren Minister haben sich auch cms Anlass des bevorstehenden Jahres-wechs s d Gratulationen der ihnen unterstehenden Äe?mte... sel es durch Persönliches Erscheinen oder Na-"ttnKaufschreiblma. danlend " iulehnen D gle ch Vorgang wird auch bei den übrigen Centralslellen c.n- ^'^P«pstlicheNuntiaturiuWie.) Das ..Graze «Matt'' schreibt: Nachdem der Palast der päpstlichen Nuntiatur in W.en sich '" k.nem be -nahe sch n deplorable.' Zustande bes°"d und bei der finanziellen Lage de« He.ligen Stuhle« an ^ ««" ration nicht gedacht werden lonnte, h°t '« d r "> '"ische Gr?f. Herr Leopold Ritter vox L. "nt . l^^e. gefunden, die Restaur,eru„g «uf se'ne ttosw durch iibren zu lassen, Sie ist nun vollendet und ,n sehr de^d'!de We.se aufgefallen, ^r Graf erhielt mm "«n ^m p«pstl.chen Staatssecretär. Cardinal Jacobin,. "»..^ ^Papstes ein Danlschreiben. in welchem .hm ber uposto'.ische Segen cllhcllt wird. — (Elektrisches Licht) Während der bevor« stehenden Hosfestlichkeitcn wird, wie der „Pester Lloyd" mittheilt, das elektrische Licht sowohl zur Beleuchtung der Zufahrt wie auch einzelner Säle in der Ofner Hof« bürg zur Anwendung gelangen. — (Einen eigenthümlichen Nachlass) hat S. L. Landes in Mount Carmen (im Unionsstaate Illinois) seiner Frau und seinen Kindern vermacht, nämlich eiue Anpflanzung von 100000 Wallnussbäumen, welche ihnen bei sorgfältiger Pflege binnen zwanzig Jahren ein sehr bedeutendes und unabhängiges Vermögen sichern. Locales. — (Laibacher Volksküche.) Zur besseren und zum Theile unentgeltlichen Bewirtung der Gäste der Volksküche in den h. Weihnachtstagen haben Beiträge gespendet: Frau Emilie Win kl er, l. k. Lnndespräsi' dentens Gattin, 5 fl.; Fräulein Jenny Necher 3 fl. Fran Fanny Mally 50 Kilo Mehl. Frau Karl Tauker eine Fuhre hartes Brennholz. — (Die Gemeinderathssihung.) welche filr gestern abends 5 Uhr anberaumt war, konnte wegen Beschlussunsähigkeit nicht stattfinden. Drei Herren Ge meinderäthe (Goriic.Fortuna und Lahnik) waren als Geschworne. GR, Dr. Iarnit als Vertheidiger (bei derselben Verhandlung) im Gemeinderathe zu erscheinen verhindert. -x- — (Aus dem Gemei nderathe.) ^Fortsetzung des Sitzungsberichtes vom 21. d. M,'^ GR. Hribar wendet sich in einem nahezu einstündigcn Vortrage gegen die Anschanungen des Referenten der Majorität der Finanzsection. Es ist uns bei dem beschränkten Raume unseres Blattes nicht möglich, eingehend auf die aus» führlichen, sachlich höchst interessailten Ausführungen des Herrn Redners einzugehen, und müssen wir unS darauf beschränken, nur die wichtigsten Hanplmomenle der Rede des GR. Hribar in den wesentlichsten Punkten wiederzu» geben, Redner sagt, er betrachte als Grundlage der Credit» operation den Vertrag, welchen in dieser Angelegenheit die Stadtgemeinde Laibach mit der Realcreditbank in Wien am 19. Dezember 1879 abgeschlossen hat und dieselbe ebenfalls als Grundlage für den Amortisationsplan. Infolge dessen darf die Buchführung des Lotterie-Nnlchens bezüglich des Anlehens- und Amortisatiobsondcs nur aus Grundlage des erwähnten Vertrages basiert sein. und in die Bücher darf nichts eingetragen werden, was mit den klaren Bestimmungen des erwähnten Vertrages nicht zweifellos gerechtfertigt werden könnte. Redner erörtert nun die Frage, ob die Aufnahme des Anlehens seitens der Stadtgemeinde Laibach nöthig war. Nimmt man ein Anlehrn aus. so hat als Princip deS slnlehenSwerdrrs zu gellen, dass sich das Anlehen aus sich selbst bezahlt; da« Anlehenscapital ist daher in solchen Unternehmungen anzulegen, an deren Product,, vität nicht im mindesten zu zweifeln ist. Eine Ausnahme ist nur in dem Falle gestattet, wenn Anlehen zur Aus» führung nicht zu verschiebender, allgemein nothwendiger und nützlicher, wenn auch nicht productiver Unternehmungen abgeschlossen werden, welche der Anlehenswerber mit seiner eigenen Cc>pital3lraft aus einmal nicht schaffen kann. für welch? ihm aber für eine Reihe von Jahren ein fixer jährlicher Ertrag gesichert ist, und welche es ihm ermöglichen, das ausgeliehene Capital zu amortisieren. Es entsteht daher die Frage, welches dieser bei» den Principien die Stadtgemeinde Laibach bei der Auf« nähme des Lotterie-Anlehens geleitet hat? In erster Linie wohl das zweite Princip, denn die Stadtgcmeinde war von den vorgesrtzten Behörden genölhigt. ein neues Volksschulgebällde zu erbauen, und entsprach sie dieser Forderung nicht, dann wollten die vorgesetzten Behörden diesen Bau im Zwangswege, ans Kosten der Gemeinde herstellen. Allein diese Zwangslage hörte in dem Mo. mente auf. als die ..Wiener Handelsbank" für da» nicht negociierte erste städtische Lotterie-Anlchen ihre Caution von 100 000 fl. verfallen lassen musste und es daher ohne weitere Belastung des städtischen Budgets möglich geworden war. die Volksschule zu erbauen. Andere dringende Unternehmungen gab es nicht, daher lonnte das Loltcrie-Anlehen des Jahres 1879 nur zur Ausführung productiver Unternehmungen auf-genommen worden sein. Die Frage, ob es bei der Auf» nähme des Lolterie«Anlehens productive Unternehmungen gab, bejaht Redner, denn ohne zu wissen, welche Anschauungen und Rücksichten die frühere Gemeinde« rathsmajorität bei der Aufnahme des Anlehcns leiteten, müsse es doch anhcr Zweifel gestellt werden, dass die Gesundheitspflege der Stadt es erforderte, cin Schlachthaus zu erbanen. eine Wxsssrlritung zu erbauen und die Abfuhr der MehrungSstoffc zu regeln. Es gab also kein Bedenken, das Anlchen unter günstigen Bedingun' gen abzuschließen. Ganz etwas anderes war es. das Anlehen unter ungünstigen oder doch wenig günstigen Bedingungen abzuschließen. In diesem Falle wäre es am Platze gewesen, diese finanzielle Operation auf einen günstigen Zeitpunkt zu verlegen, mit Rücksicht daraus, dass die Ausführung der genannten, zwar nothwendigen, aber nicht unbedingt nothwendigen Unternehmungen schon noch einige Jahre halte vertagt werden können. Vom Laibacher Lotterie>Anlrhcn aber könne man sicher nicht sagen, dasselbe sei unter günstigen Bedingungen ab- geschlossen. Das städtische Anlehen ist basiert auf eine 4.333°/<>ige Amortisation des Capitals von 1500000 Gulden und auf eine 4'/,^ige Verzinsung der jährlichen Annuitäten im Betrage von tt5 000 si oder mit anderen Worten gesagt, aus eine 4.5)"/l,ige, lgenau 4,ü2"/„ige) Amortisation des Capitals Die Amortisation beginnt am 2 Oktober 1889 und dauert bis zum !iten Oktober 1929. daher 50 Jahre. Redner erklärt. dass heute eine Verzinsung des Capitals mit 4.5 pCt. nicht unmöglich wäre. trotz der ungünstigen Verhältnisse deS Geldmarktes, allein dazu wäre es in erster Linie nöthig, dass das Anlehenscapital vollständig eingezahlt worden wäre. Dies ist aber beim Laibacher Lotterie-Anlehen nicht der Fall. denn die Lose sind der damals bestandenen „Nealcredilbant" in Wien unter i»kri verkaust worden, nämlich um 19 si K2'/, kr. ober 98,125 pCt., und noch dieses Geld wurde nicht sofort eingezahlt, sondern mun bewilligte der genannten Bank sieben Raten, dass die erste Rate am 1. März 1880 und deren letzte erst am 1, März 1883 zahlbar sein wird. Die Sladtgemeinde muss daher infolge des ge-schlosseurn Vertrages drei Jahre auf die Auszahlung des geliehenen Capitals warten, was einen großen Verlust der Interessen desselben involoiert und zur Folge hat, dass das Anlehen nicht sofort im ersten Jahre die zur Annuität erforderliche Summe pr. (j5 000fi trägt. Diese 05000 si kann aber das Anlehen nicht einmal im zweiten und dritten, sondern mit Miihe erst im vierten Jahre tragen. Soviel aber der AnlehenSfond in den ersten drei, beziehungsweise vierten Jahre weniger trägt, soviel berechnet sich der sactische Verlust der Stadtgemeinde. Neben dem Amortisationsplane, darauf will Redner besonders aufmerksam machen, werden die Zinses-zinfen nicht einmal, sondern drei- und viermal im Jahre gerechnet, deshalb muss nicht nur jede Annuität sofort verzinst fein, fondern auch deren Interessen müssen sofort Zinsen tragen, in vierteljährigen, beziehungsweise in dreivierteljährigen Raten. Diese Bestimmung scheint aus den ersten Blick ohne besondere finanzielle Nachtheile zu sein, aber wenn man bedenkt, dass der Amortisationssond fchon im Jahre 1898 fehr bed'utende Capitalien zu verzinsen haben wirb, die sich von Jahr zu Jahr steigern und schließlich über eine Million Gulden anwachsen werden, wird es sofort klar fein, dass die vierteljährige, beziehungsweise oreioierteljährige Z'nsesverzinsuug der Stadtgemeinde große Lasten, und zwar so große auf» erlegt, welche felbe nicht wird tragen können, denn felbft der naivste Nationalölonom wird schwerlich zu behaupten wagen, dass eine solche Verzinsung überhaupt möglich sei. Redner sagt. nur wenn die von ihm angeführten Bedingungen genau ausgeführt worden wären, dann hätte die Stadtgemeinde am Ende des 50. Jahres auf einen Gewinn von 100743 fl. 5 kr. rechnen können, nunmehr sei von diesem oder einem solchen Gewinne leine Rebe mehr. Redner meint, man hätte diesem ungünstigen Umstände leicht begegnen können dadurch, dass man, da das Anlehen nicht sofort embezahlt wurde, auch die Annuität dem entsprechend verringert hätte. Das wäre leicht erreicht worden, wenn man die Gewinste vom Jahre 1893 unwesentlich reduciert hätte. Wäre dies geschehen, dann könnte man sagen, das An-lehen sei unter für die Stadtgemeinde günstigen Ve< dingungen abgeschlossen worden, da dies nicht der Fall. muss jedermann zu dem Schlüsse kommen, das Anlehen sei nnter Umständen abgeschlossen, welche einen Verlust oder eine finanzielle Fatal,tät für die Stadtgemeinde nicht ausfchließln Nach dem Nmortifationsplane hatte das Lotterie. Anlehen von seinem rffectiven Werte per I 471875 si. den 4,5ftroc. Zinsenertrag zu geben, weil aber in diesem Jahre der Stadtgemeinde auf Rechmmg des Anlehens nicht mehr als 421937 fl 50 kr. und diese Summe erst in zwei fälligen Raten im Jahre l880 ausbezahlt wurde, ist es selbstverständlich. oasK die geplante Verzinsung nicht erreicht werden lonnte. Der FinanzauSschusS der früheren Gemeinderaths. Majorität legte das Bargelb deS Anlehens bei verschie, denen Geldinstituten mit 4,5, 4, ja sogar mit 3'/, und 3 pCt. an. Später wurde sür oaS ganze verfügbare Capital bei günstigem Course ungarische iiproe, Gold« reute angelaust, welche dasselbe Jahr 1880 wieder mit namhaftem Gewinn verkauft wurde. Redner übergeht sodann auf die Resultate des Anlehensfonde« in den Jahren 1880 und 1881. über welche die Bilanzen dem Gemeinderathe vorliegen, aus welchen zu ersehen ist, dass der Verlust ein sehr namhafter ist, welcher den ganzen Reingewinn absorbiert hat, der der Stadt« gemeinde nach vollzogener Amortisation am Ende des 50 Jahres zufallen soll. Redner berechnet den bisherigen Verlust vom Jahre 1880 bis inclusive 18^3 auf 1239 gewiss und mit Rücksicht ans genügende Verzinsung, welche die Grundlage der Anlehen»,Amortisation be', den stets wechselnden Dispositionen des Geldmarktes sogar unwahrscheinlich bleibt, daher muss dieser yennnnte Verlust als rffectlver angenommen und berechnet werden. Der FlNllnzauojchuso der früheren Mujorüät Hut diesen Laibacher Zeitung Nr 298 2554 30. Dezemlc 1882.' Verlust auch anerfannt. denselben jedoch als productiv-n angenommen und in den Bilanzen als activen ausgewiesen. ^ Der Verlust an Interessen miisse aber jedenfalls als uneinbringliche Forderung betrachtet, daher ah. geschrieben werden. Infolge solcher Buchführung zeigen beide dem Gemeinderathe vorgelegte Bilanzen des Lot> terie Nnlehens bedeutende Ueberichüsj,'. so im Jahre Ittttl) die Summe per 24')44fl. 19'/, kr., im Jahre ,88, die Summe per 24 123 st. 47 kr. Ganz anders aber sieht der Gewinn» und Verluslconto des Lotterie-An« lchens dieser zwei Jahre aus. wenn derselbe correct und den factischen Verhältnissen entsprechend auf Grund! des gegebenen Vertrages vom l9, Dezember 1879 ent»! sprechend zusammengestellt wird. Dann wird es sofort^ llar, daft die Verwaltung des städtischen Lotterie-An- ^ lchens nicht nur keinen Gewinn, sondern rinen bedeutenden Verlust erreicht hat, was vollkommen begreiflich ist, wenn man bedenkt, dass nicht einmal die jährlichen Annuitäten, auf welchen der ganze Amortisationsftlan fusst, erreicht werden konnten Der Verlust betrug daher in zwei Jahren 53 881 st 20 kr., und da dieses Deficit damit gedeckt wurde, dass eine gleiche Summe dem Anlehensfonde entnommen wurde, beträgt daher der Verlust derselben 53 881 st, W lr. sie ist daher mit Ende des Jahres 1881 nur mit Rücksicht darauf, da ihr das Deficit der Anuuitäten genommen wurde, um so viel kleiner. Zum Gewinne, der in den Bilanzen der Jahre 1880 und 1881 ausgewiesen, hat auch. außer dem Umstände, dass der Verlust an Interessen unter die Activa bilanziert wurde, auch der weitere Umstand beigetragen, dass die Weit^ Papiere in der Bilanz nicht im wahren (Courswerte), sondern im Nntausswerte ausgewiesen wurden, was aber im Widersprüche mit den klaren Bestimmungen des § 31 de3 Handelsgesetzes steht. Nachdem Redner weiterS ziffermäßig die Bilanzen des Lotterie-Anlehens erläutert, auf welches Gebiet wir demselben ob des raschen Vor-träges und. wie vorhin gesagt, Mangel an Raum nicht folgen können, berechnet er den reinen bisherigen Ver« lust. den die Stadtgemeinde beim Lotterie'Anlehen bis nun erlitten hat, auf 119640 st. 53 kr. Schließlich will Redner noch den Gewinn beleuch-ten. denn die Realcreditbank beim Laibacher Lotterie-Anlehen erzielt hat. Nach dem früher Angeführten wur-den der „Raten» und Rentenbant" sieben Zahltermine in drei Jahren zugestanden. Daher hatte selbe nur die erste Rate per 211950 st. bar zu bezahlen, denn bei halbwegs organisierten Geschäftsverhältnissen konnte sie die abgenommenen städtischen Lose entgegen verkaufen, was der Umstand bestätiget, dass die Bauk vor den festgestellten Terminen neue Lose angekauft hat. Es ist zwar richtig, dass die Realcreditbank nach Bestimmung des § 5 des Vertrages vom 19. Dezember 1879 mit der Stadtgemeinde Laibach für die pünktliche Einhaltung aller Vcrtragsverpstichtungen eine Caution von 400 000 st. erlegen musste. Allein die Cautioil konnte in welch immer an der Wiener Börse notierten Papieren (ihren Wert mit 90 pCt. berechnet) erlegt werden, und die Raten« und Rcntenbank hatte das Recht, in Terminen, welch? ihrer Speculation vortheilhaft waren, dieselben gegen andere Wertpapiere zu verwechseln, was mit Iu< stimmung des Finanzausschusses der früheren Gemeinderathsmajorität auch geschehen ist. Darum hatte die „Nealcreditbanl" bei jedem Lose einen Coursgewinn von 37^/, kr. und einen Gewinn von 4 st. beim Verkaufe der Lose oder mit anderen Worten, bei jedem Lose einen Gewinn von 21,875 pCt., das macht vom ganzen Anlehen im Betrage von 1 Million 500 000 st. einen Gewinn von 327 l25 st., hiezu die Zinsen und Zinseszinsen dreier Jahre, gerechnet vom Capitale 1 288 050 st., welche nach der Berechnung des Finanzausschusses der früheren Majorität des Gemeinde-rathes 123 925 st. betragen, fu dass diese Bank vom Laibacher Lotterie-Anlehen einen Gewinn von 451 050 st, erzielt hat. Redner stellt schließlich folgende Anträge: Der Gemeinderath möge den Bericht des Finanzausschusses über den Stand des städtischen Lotterie-Anlehens mit den Zusätzen zur Kenntnis nehmen: 1) dass das An« lehen infolge Vertrages vom 19. Dezember 1879 mit Rücksicht darauf, dass keine Nothwendigkeit vorhanden war. ein so großes Nnlehen zu contrahieren, nicht unter günstigen Bedingungen abgeschlossen wurde; 2.) dass die bisherige Verwaltung des Anlehensfondes mit Rücksicht darauf, dass die Buchführung, entgegen den klaren Be« stimmungen des Handelsgesetzes, in der Art eingelichtet Worden ist. dass fictive Gewinne ausgewiesen und ver« theilt wurden, eine uncorrecte und mangelhafte war. (Fortsetzung folgt.) — (Todesfall.) Unfere hochgeschätzte Mitarbeiterin, die vielbeliebte Schriftstellerin Fräulein Henricttc Harriet.Grünewald hat einen tiefstschm^rzlichen Verlust erlitten, indem ihr am 28. d. M, ihre innigst geliebte Mutter. Frau Caroline Grünewald geborene v. Chiapo, Gemahlin des verehrten Herrn Karl Grüne« Wald. em. t. l. Professors, durch unerwarteten plötzlichen Tod infolge Gehirnschlages entrissen wurde. Die für 'hre Familie und den zahlreichen Kreis ihrer Freundinnen und Bekannten noch immer allzufrüh Verblichene war eine Frau voll der herrlichsten, edelsten Eigenschaften und Tugenden, ein Musterbild echter Weiblichkeit, eine vortreffliche Gattin und ausgezeichnete Mutter. Thre , und Segen ihrem Andenken, das ihr gewiss alle. die j sie kannten und verehrten, stets getreulichst bewahren werden. Da3 Leichenbegängnis findet heute (30, De' zember) nachmittags 3 Uhr vom Trauerhause Wiener» straße Nr. 15 aus statt. — (Das Weihnachts-Orato, ium) im (WI-Ißssium UlU'ianum erfährt noch zw?! Mellerholuna.cn. und zwar morgen Sonntag (slowenisch) uuo am Neujahrstage. — Die gestrige (deutsche) Vorstellung war sehr gut besucht und fand großen Beifall. Das „Institut Waldherr" war vollzählig anwesend. ! — (Die Syluesterfeier der Laibacher lCitalnica) findet morgen (Sonntag) in tmi oberen Localitäten mit reichhaltigem, schr interessantem Programme statt. Es wechseln Gesuiig. Ansprache, Lotterie-spiel und die musikalischen Vorträge der Musikkapelle des vaterländischen l. l. 17. Infanterieregimentes mit einander ab. — (Todesurtheil.) Gestern 1l Uhr nachts wurde das Urtheil gegen die wegen Mordes an dem l. t, Gen» darm Johann Longar angeklagten Bauernburschen Anton Bezlaj und Johann Pavcic publicicrt. Nachdem die Ge< schwornen (Obmann Heinrich Freiherr von Lazzarini) die Schnldfrage bezüglich Bezlaj auf Mord und be< züglich Pavciö auf Theilnahme am Morde einstimmig bejaht hatten, verurteilte der Gerichtshof (Vorsitzender Landesgerichtspräsident Herr Gertscher) beide Angeklagte zum Tode durch dcu Strang mit der Bestimmung, dass zuerst Pavclö, dann Bezlaj hingerichtet werde, -x- — (Theater Nachricht.) Am DienStag findet das Benefiz der ob ihres ausgezeichneten Wirkens in der vorigen und heurigeu Saison allbeliebtcn Frau Wall hoff statt, die durch die vorzügliche Wahl des „Prinz Methusalem" sich wohl ein recht volles Haus gesichert hat. — (Landschaftliches Theater.) Gestern trat der hier weilende Wiener Gast Herr Diettiich vom Theater an der Wien als „Umberto Spinola" im „Lustigen Krieg" zum zweitenmale auf und erntete vie-len Beifall, namentlich auch dnrch den warmen Vortrag des eingelegten Liedes: „Die Blume." Von den übrigen Mitwirkenden ist ganz hervorragend Frl. von Wagner (Else) zu nennen, welche durch Spiel und Gesang für die heurigen Aufführungen des „Lustigen Krieg" die Ehrenrettung des Prcidicates „lustig" ausschließlich garantiert. —cu. Danksagung. Das Damencomite zur Bekleidung armer Schul« linder sieht sich angenehm verpflichtet, der lübl Direktion der kram. Sparcasse in Lmbach für die großmüthige Spende von zweihundert Gulden den verbindlichsten Dank auszusprcchen. Wir erhalten nachstehende Zuschrist: llllblichc Redaction! Herr Josef Zenari, Director der lrainischen Escompte-gcsellschast, und dessen Frau Gemahlin haben mir als Enthebung von den Üblichen Neujahrs Gratulationen dcu Betrag von zehn Gulden ü. W. zu einem bestimmten mildthätigen Iwecle übermittelt. Ich ersuche die löbl. Redaction, diesen nachahmenswerten Act der Humanität in den Spalten Ihres geschälten Journals zur öffentlichen Kenntnis bringen zu wollen. 5.'aibach am 28. Dezember 1882. Mit vorzüglicher Hochachtung Der Bürgermeister: Grafselli m, p. Neueste Post. Original-Telegramme der „Laib. Zeitung." Wien, 29. Dezember. Die Hochwassergefahr „immt zu. Der Donau-Hauptstrom ist in den letzten zwei Stunden um 10 Centimeter gestiegen (gegenwärtig 344 Centimeter). Die entsprechenden Sichelheitsvor» lehrungen wurden getroffen. — T>si Wiener Gemeinde-rath stimmte nahezu einstimmig dem Proj^cte des Stadtbauamles bezüglich Emwülbung und Regulierung des Wienstusses zu; er wird sich um die Stadtbahn-Concession selbst bewerben, zu welch?m Zwecke das Siadtbauamt binnen sechs Monalen em vollstät.diges Project auszuarbeiten hat, und wird die Negierung ^suchen, vor Ablauf dieser Frist lein anderes Project zu consessionieren. Berlin, 29. Dezember. Die „Nurdd. allg. Zt^." erklärt die Meldung der Blätter über Sendung eines Vriefes seikns des Reichskanzlers an den Grafen Ka> noky durch Herbert Vismavck für erfunden. Ez liege nichts vor und habe nichts vorgelegen, was einen derartigen Briefwechsel veranlassen könnte. Paris, 29. Dezember. Die Session des Parlaments wurde geschlossen, nachdem der Senat das Budget nach den Beschlüssen der Kammer genehmigte. Das Befinden Gunbelws hat sich nicht gebessert; abends findet abermals ein Concilium der Aerzte statt. Wien. 29. Dezember. (Wiener Nbdpst.) Seine k. und k. Apostolische Majestät werden Donnerstag, den 4. Iällner 1883, in Budapest Audienzen zu er-theilen geruhen. — Fortwährend kommen uns aus allen Theilen des Reiches mehr oder minder umfangreiche Berichte zu über die Festlichkeiten und patriotischen Kundgebungen, zu denen die erhebende dynastische Feier am 27. d. M. Veranlassung geboten hat. Verstorbene. Den 2 7. Dezembcr. Emil Iuvan, Schlistschcrs Sohn, I Mun. wradaschzagassr Nr. «, Atrophie. — illaimund Gar» zarolli Edler v. Thurnlackh, Privatier, 61 I., Gradaschzagasse Nr. 22, organischer Herzfehler. Den 2«. Dezember. Karl v Russ. k. f. pens, Landes-genchlsosficial, 02 I, Reit schul ssassc Nr. I, Gchirnschlagslnss. — Narolinc Mn'inewald gcb v. Lhiapo. Professors Gallin, 69 I., Wicncrstraßc Nr, 15, Gehirnschlaaslnss. Hcnte lgerader Taa,) letztes Gastspiel des crstrn Operetten- tenors Karl Diettiich vom l, l. ftriu. Tb/ater n, d. Nien in Wien: Dcr Earueval in No m, Komische Operette in A Acten von I, Braun. — Mlisil voll Johann Strauß. Meteorologische Beobachtungen in Laibach. 7 U, Na.. 737-61 > > 5-2 NO. schwach bewijllt 20. 2 „ N. 737-53 > 4- 8 « SW, schwach bcwöllt 000 N ., Ab, 737-40! -j- 6'0 NW. schwach thcilw.heilcri Tagsüber trübe, abends thcilweisc Anfheilcrnng. Die Schneedecke in der Ebene verschwunden, die niederen Verge bei» nahe schneefrei. Das Tagcsmittel der Wärme j U7«, um !)-6" über dem Normale. Verantwortlicher Redacteur: Ottomar Naniberg. ¦>»* Möbel - AI hunt, 'ü::,:;'; lieh für Möbolkäufor allor Stilnlrin.c l Nachricht von dem Hinscheiden der heißgeliebten, un^ l vcrgesslichcll Mutter, Frau ! Privatiers«Wit we, ! welche am 27. d. M.. um 10'/. Uhr vormittags » nach langem, schmerzvollen Leiden und Empfang der > heil. Stcrbrfacramentc im 55 Lebensjahre selig in > ein besseres Jenseits übcrgicng. > Die Hülle der theueren Verewigten wird Frei« > tag, den 2l). d. W. nachmittags halb 3 Uhr im l R Slcrbchausc Vcethovcnslrabc Nr. 1<> feierlich ein« > nefegnct nnd nach dem St. Leonhard^Frledhofe zur > Bestattung in, eigenen Grabe überführt. ^ Die heil. Seelenmessen werden Samstag, den > Ä). d. M., vormittags 0 Uhr in der Lecchlirchc gelesen. > Graz am 27. Dezember 1882. > Hsbriele, Anna und Panla Slodlar, als Töchter. > — Victor Slodlar, Stud. Phil., als Sohn. > Julius Lcdenig, l. l. Landcsgcrichtsrath, als > Vormund. > I, stcicrm, ^cichcixNusbahninqs- », Vcctbigunsssanstall in Graz. Triester Ausstellungs-Lotterie. 1000 Treffer r {\ „ . '000 Treffer rSJii:! ^50 Kreuzer! \{^; 1. Haupttreffer: bar 50000 Gulden oik IMOO Ducaten, I Haupttreffer: bar 20000 Gulden oiler ;?500 Ducaten, l Haupttreffer; bar 10 OOP Gulden odcr 1750 Ducaten, h. Haupttreffer: Halsband und Ohrgehänge mit Brillanten Im Wnrtd von 1000O fSuKlon. Vier Treffer: (jioMHiliinink mit Krillantcn aiul l'crkii im Wf-rti- von Je 60OO fl. Fünf Treffer: Diverse Holiniiir.kuwnHtiunl« im Wort«1 von je 3OOO fl. 087 Treffer Im Werte von Je 1OOO, 600, 300, 200, 100, 60 und 26 Ouldon. Ziehung am 5. Jänner 1883. J'rcis tics Loses C5O Kreuzer. RcgtcllmiKou nnt«r HeifUgung vou 15 kr. tiit l'ostportospeieu lind zu riclitu.i an dio Lotterie-Abtheilung der Triester Ausstellung Tricst, Piazza Grande Nr. 2. P9" Wcfco.n »Ich liOHi'vcrNrlil^iNNi'H wi'inl«- nian nich »ofort an vorntcliciide Adr<;HHu. ~W Ijosc Hind zu liahnn in Lalbaob l»ci dnr ir.Miclicn Kralni»ohen Eaoomp^e-OeaelUchaft, J. C. Luokmann, Ed. Mahr, Job. i">i'isij ;; ;j WnUoheri NaohfolK"r. Laibacher Zeitung Nr. 298 2555» 30. Dezember 1582. Course an der Wiener Börse vom 39. December 1N82. Ztantd'Aul'hcu. NrlenfciN«....... ?e^> 7!i . «50 f!, l,9 — l'U 5,N 1»»«,cr 4»/„ «an»e l>00 „ 1«»'75 I3<> ll> lXNO»' 4«/„ stunslcl IUN „ 134 75» ,3s> z!l> ü<«,-r EtaaMoll . . ><«' „ ,s>? «s> ,«? ?s> »»»<.! „ . . «» X I««-— U.7 — ^l!,!c> NfülrnsHsi'ie . pel St. 4U — 4»'- 4°/i Ocft. >suld,^ult, situeiftci . 9s. 1s, !»K'!, Qe!>?ll. Notciocnlc. st^K-lsrci . »o « üi — b„ ,«««........— ^- - — Una. Goldr>:nt« «"/>, - > N»?o>>8 85 4°/« .... »Kb» »5' Pap,slrcnle ^>'V, , , - . »4 K5 «4?« , Uci!cnb,,Anl, üloN. «.W.S. ,»3 75 1»4 i!,'. Qftbah« Pl!l'l,,,,ien . . U« »ü 89 <« . Stoats Obi. «?« U» 5ü !»4 -^ _ Prämien.Nnl. ^iN0ss.ö,W. ll375N4 — Tht!s!°Nie«..^l'ft 4 ff, . . 10»'l»5 ,U» l!2 Orundentl. ° Obligationen llül 1ttcrv«>chisch«, . . . l«4 s»c> lc>« - z°/, i>l'«iö,!ciis/<>siebtNbl!rn:«»'ar'iDa!!atcl . . »7'bi. W — 5"/„ llügarijchc . . . . . »7 — !)8 — Andere össcntl. Nnlehen. Donau.Ncq.'Lost 5«/« ,00 fl. . 112 7ü 114».'. dlo. «nleibc i«7«, fteuerftci , l0ll'50 103 lb« Gold) . . . .--------------- Pläm!cn«»nl.b.Stabtgem.Wi«n 1L3 ?5 i«t «ii Pfandbriefe <<Ül«»Ufl.) Vobencr. llllg. östeir. 4V,'/»Told iib'7b 119 25 dlo. in 50 „ „ .V/„ . — —------- dir. in 50 „ „ ««^ »» iü dto, in ül> „ « 4°/, . »3 so »4 »0 dlo, Pl-ämieN'Schuldvelschi.^/o 99-— d9'5><> OeN. bvpotbllcnbanl io>. b'/»°/n 100 5c ,01 l.l, Ocfl..u»g. BanI Verl. k°/„ . . ioi 2N ici 4s, b Unss. aNg.Vobencrcdlt'Aclienges. in Pcsl in »4 I. veil. b>/,«/° . —>— — — PriorilätS »Obligationen. «ür 100 fl.>. «lisabcth-weNbahn l. «tmüfton 38 — »» «s. stcrdinands'Nordbahn in Silb, lO5 4N ic.b'bl) ßlanz<»oj<<°Uahn.....101 — il>l üü ^alizischl «arl. Ludwig. Vahn /,»/„. . 99'bO 9!) 70 O«ft?n, N»rdweftb»hn .... ll>i 9 ylaalsbahn I. Emission . . . 175 75 >?» üs Südbahn ^8"/„......l»4 IL l«4 l>c< „ ^5>",n..... ,18 - — — Unn.'ssali», Vahn.....92!«5 92 50 Diverse Lofe (pn Slück). Lieditlosl 10» n...... 173-75 »74 «5 0 4"/. DonaU'Dllmpfsch. 100 sl. , ,5« — ,0« 5N Osenri t'oVc!elljch»ft, Wiener «,« fi.----------------- Vanlvercin, Wiener, 100 fl. . . ,l>5>— i«k «s> Vbncr.'Anft,,Ocfi,z!00N. S.4O«/« zi« 5l, «17 dl> Erdl'Nnft. f. Hand u, G. i«o fi, ^»z f^u »83 z»o l. V. 5U«/,V. —-— —-.- Ocstcrr.^Ung. Vanl.....»30 — 83l-— Unionbanl 100 fi......nü ic ^12 üo Vcilchrsdllill All«,. 140 fi. . . i«9'üll ,40 — Geld W.,c<, Nctien von Transport» Unternchnnlnqcn sver Etü «It»r««l,«ahn »»0 sl. S«ll>« . — — — — »lföN>.ssium.>n,Äahr.»00N,Silb 1«« 50 I»7 — »u luofi. ,---------------- Donau » Damvsschiffahrt ^ Gel, Oe>terl,500fI. E-^t.....573 — 57li— Drau.!ils,l>»!,<,.I>l,.^.)«0«!l.S.-------____ T»ll.«o5cnb<,chelE,.B.X00fi.S.-------____ c!l'°4lihn 200 fi 3M, . . 207 7b «o» «5 „ iünz^udwei« !i00 fi. . . , 187 — 1U8 — „Slzb.»Iitol,IU,!i,!U7«i!l)Nss.V, 17» .. ,78 5> sterdinl>nd«»Norbb, inl)0 N. !lM ^»95 »7<.< Kran,.Io!es.«ahn l«>0 fi. Silb. 193—,itt, l>l< ^iinftiichen HarcserHilüWfi.S, ^10 — ^l«, -Gal,.««rl^udwig<« «nofi. CM, zü»3 «s> 2»3 >.o Olal.Köfiact»cr E,«V, xnnfi.ö.lu:, z«s, 5l> ,«« 50 «ablcnverq-!»iler itot»lenw.»Ves. 100 fi. . ^,^ ^ ^ Devifeu. Deutsche Plähe......5. . N«°°..........»»40'i9«b beler«bur»' .' .' . ' . ' ' ^ ^^ »alnte». Ducalen............ .... TuL'"'^^. ' ' ' ' ' ^^ ^« Deutschi «eich«b,nl»ote». ' ^ ^,,,^ z,.^ 4. Verzeichnis drrjrinssen Uul,lcr, wclchc sich durch At» naljmr von Hrlijülcntril zligliiistru dcS A^i-bachc'V Arineiifondc-c. von drn üdlichcn Ncsua,cll nm Ncüjatzistaac, dlinn zu den Na< mcnö- und ^rburtelsrslrn losgetauft, (Die mit cincm Stcrn bezeichneten haden auch von Namens'' und «Aclmrlstagsgralullllwucu sich losliclaiifl.) ^Herr iliichard Iancschih, laisRath u. Sparcasse. Director. - „ Gustav Graf Thurn, Landeshauptmann. * „ Uail Galli, hclischaslsuesi^cr in Frcudcn- lhal, sammt Familie. *Er. Excellenz Joses Graf v. Auelöper^ l. t. Kämmerer und Hcrrschastöbcsi^cr in Sonnrfia. . . *Ihlc Excellenz Frau Hcrmme Gräfin von Anercperq, 'Frau Mclanic Gräfin Äucrspcrg, * ^ Iosefinc Tcrplnz. *Iamilie Johann Vaumgarlner. *Frau Baron in Hochc. „ Flinni Galle. Frl, !^ina Galle. Herr Georg .ttcnch, t. t. Haliptmann, s. Frau. *.hcrr Dr. Emil Ritter v. Sliicll, l. l. Regie» rui'g^ralh. ^Frau Amalic Smole. "Frl. Aldiua Smole. 'Herr Erasmus Äirschip, Apotheker, s. Familie. * I. Treu», Privatier. * „ Zoscf Vincenz .^rispcr sammt Frau, * „ Franz Krispcr sammt Frau. * ,, Ocliz Ilrbanc sammt Frau. * ' Peter ^llsmil sammt Familie. - " Iaillo zlcrsnis. l. l. Notar, sammt Frau. * " '.»llliell v, Iauorncng samm: Familie. ' " Bernhard Berg U. Fallenderg, l. l. Major i. N., saulmt Gemahlin. *Frl. üucia Vioch, Schwester der verstorbenen Vlgnes Bidch. 'Frl. Antonic Kapns, Hausdes,t.,erlN. 'Frl. Irma Hulh und Marie HanS. "Herr Dr. Josef Suppan. Advocat, «nt Frau. * „ Adolf Mullcy l. t. Postmeister .n Lolt ch. * , M, Golf, l. l. Finanzsccrctnr, s. F°""l>e. Richard Paschali, t. l. Rrl,icrnngSojslclal. " Nndolf Endlicher, f. l. Bczirlsjccrctar. ' Schwestern Raab v. Rabenau. "Frau Victoria Baronin Mac Neven OjtcM, "Herr Vlasiuö hrovath. Director au der .. Lrhrcr.Bilduugeanslalt, s Gemahlin, ' .. Franz Ravnihar, ^andescassc» Borsland, sanimt Gemahlin. ^ ^ ^ , * „ EaU /agar, ^andcscasse'Controlor. Allon Freunden und Bokannton wünscht «in (5451) fröhliches Neujahr die Familie Mosche. Im Cafe Tn.ll ist guter (5109) 10-9 Istrianer Wein (Teran) i Liter 44 kr. zu haben. ÄdTlföhTT Hamburg. Hochfeine, goldgelbe, fotto, tUgllch frische Bft1 Spft Kiste ca, 280 Stück fl. l-20 gesen Ha«h-nahm«. 3 Ki.ten = l^jtc.U.. _(j Kalender für das Jahr 1883. Astronomischer Kalender für I8«3. Nach dem Muster des Littrow'schen il'alcuders heraussscssebeu von der l. l. Sternwarte. N. F., 2. Jahrg., «0 tr. geh., 80 tr. carton. Ansknnftskalender, Frommes, für Geschäft und Haus, 18. Jahrg., cart. 50 lr. ßaukalender, östcrr. - milM. von ztulla. N. F., 2. Jahrg., geb. sl.'lM Derg- n. Hilttenlialendel) österr - nugar. Verfasst uou O. Gnttmann, U. Jahrg.. Leinw., eleg. geb. sl. IM). Bote, Der Wiener, illustrierter Kalender von Carl Elmar. 14. Jahrg., 40 tr. Buchführung für Gewerbe- und Handeltreibende nel'st Aalen- der, hercnlsssesteben von Vnrchard. 4. Jahrg., Fol.,'fl.'1,20, in Leinwand. Buchführungs-Kalender für alle Stände uou Jul. Honig. 2. Jahrg., Folio, sl. 1,20 cart. Damen-Almanach, 17. Jahrgang, elea,, geb. fl. 1.25. Dorfmeister - Mausbergers Pri-vat-Geschäfts- u. Auoknnfts- Kalender, 51. Jahrgang, 4", mrwiiiert 48 lr. Einschreil'-Kalender, Frommes täglicher, siir Comptoir, Geschäft und Haus. 5. Jahrg., gr. 8", cart. 40 tr. Laust-Kalender, 28. Jahrgang, broschiert 80 lr. Lorstkalender, österreichischer, von Prlraschrl, 11. Inhrg,, in Lcinw. geb. fl. 1.60. Gartenkalender, österreichischer, von Vcrmann. 8. Iahrg,. geb. fl. 1,60. Geschäfts-Uotizkalender, Frommt, 1?. Jahrg., rleg. geb. sl. 1,20. Geschäfto-Vormerkblätter, liter Jahrg., 4", cart, :i0 lr. Hanosranen-Kalender, österr. nng., für alle Stände, b. Jahrg., 8», cart. 50 lr. Hauolialtungs - Kalender, neuer, 2. Iahrg,. Schmal Fol.. carl. l>0 lr. Hitschmann, Taschentalellder für den Landwirt, 5. Jahrg., in Leinwand geb., sl. 1,20, mit den, Baormecum sür Landwirte fl. 2,50. Zlagd-Kalender, illustrierter, von Dombrowsly, 5. Jahrg., eleg. geb. fl. 1,l!0. Ingenieur- und Architekten- Kalender, österr., herausgegeben vor Smmdorser, 15. Jahrg., geb. 2 sl. Juristen-Kalcnder, österr., herans- aegrb. von Dr. I. Kohn, 14. Jahrg., gebunden fl. 1,60. Juriften-Kalender, österr., herausgegeben von Dr. Friihwald, 11. Jahrgang, geb. fl. 1,60. Kalender, Frommes, für den katholischen Clerus Oesterreich Nnaarns, 5. Jahrg. In Leinwand geb. fl. 1,60. Kalender für den öfterreich. Kandmann. Heransgegeben von der l. t. Landwirlschaflsgesellschaft in Wien, 14. Jahrg., geb. 40 lr. 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Iahrg,, von Brnnner, rleg. geb. 1 fl. Notizkalender für die österr. Lehrerinnen, 6. Jahrg., rleg. geb. 1 st. Notizkalender für die elegante Welt', 23. Jahrg., eleg. geb. fl. 1.20. Notizkalender, Tagebuch für alle Stände, geb. fl. 1,20. Novellen - Almanach, illustriert, 60 tr., brosch., mit Farbendrurs Prämie, 85 lr. Portemonnaie-Kalender, brosch 20 lr., in Metalldrcle von 36 bis 80 lr. Professoren- und K'ehrer-Ka- lender, 15. Jahrg., redigiert vou Daßenbacher, in Leinwand fl. 1. Schreibkalender, neuester, für Advocate» nnd Notare, Vlmtsuorsteher, Geist» lichr, Kaufleute?c., i12. Jahrg., herausgegeben von Krainmer, geb. fl. 1,20. Schulkalender, österr., und Hand- latalog für Lehrer, 12. Jahrg., in Leinwand geb. fl. 1.20, Staatsbeamte, der, Notizkalender für die östcrr. Civilbramtcn, 6. Jahrg., eleg. geb. fl. 2. Studentenkalender, österr, für Hochschulen, 20. Jahrgang, redigiert von Dr. Czuberta, cleg. geb. fl. 1,40. 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