Wcki M» , «»« piBl» 0>»» 74. l7«t«»Gn «ntz»nt?d»i» s»70). VOtt>«lwng u V«ti6»uek«e«t l?«t. inwemb. 2dZch» k^»»ido?. Uu,eiö«v» vi. 4 I^«i>u>kklpt« «Ms« »lokt fOlueultze^ — )^«ßOn tUt«kp«to d«ii«g»i« vi IM« »Ir. 170 u. i^donn«m«ni»»K»«»k«» i» ^tiöOv» u<. 4 a««I9>peGl»»: »3 vin, 24 vin. ^urok ?o«t mon,tl. 2S vll^ ?k» GH» adet^« Hß l>tn. Qinttlnumm»! 1 SV u. 2 lZik» Deutschlands Schwenkung Vap««s Smeanung zum Meaer Gesandten al» veedelßungsvoller Auftakt / Dollftilndiae Nevlfio» der Voltt» geaenüber Wien / Dor der Auwebuno der tooo Marltperr» / Der KolleNlvZHrtN der Machte gegenftandslo« gemacht» V e r l i n, 28. Juli. I« hiesi^n pslitijchen kreiden iß mim ltberzeiigt, b«ß der W<« den Mchttn ge« »«Ie?ti»schrW w Vertt« »eß,« der vie««r B«rßD«ßk »s« kö. yAN i«. Mße der «rnennmiß Papens z«m V^t Ges>«dten schsn jetzt «l« segen« bezeichnet »erden kann. Gölte er desitoch ersolgen, dann ift mit einer freUUdschastli^n and abgesthwüchten Her d«ltwte z« rechne«. Die beide» ^uptele. n« n, z». Zu«. Heute um lN Uhr »»emittags emPsing b«e be»»I«Dchtig«e Minister unb «esa«bte S « b m i g bie Vertreter ber Presse l« V«nbe»I«nzleramt u«b teilte ihnen mit, bMtz »ni^r in einigen Orten ber Bteier-»«k unb «ienttns bie Nutze nnb Orb-»IMG itberuR miebee b«gefte>t iß. Des »eiteren teilte Ges«nbter Lub«t> «it, basj sich be» Minißeer«t nnter be« Vurfitz des Vizekanzlers S t » r h e m-bergz« einer Eitznng eingesunben habe, i« ber znniichß bem t»t»n Kanzler bie letz« j te Ehre ermiesen mürbe. Die Minißer ga-Gen ihr Bekenntnis zu Dalsns^ «nb »er-spenchen, sein Verl »eiter s»rtz»setzea. D«rmtftzln tnmbe ein «euer intermini. , ßerieler Sicherheitsausschutz mit A e H »« ber «Pitze ei«gesetzt. Graz, 28. Juli. Die Prefiestelle bes Oeßerreichisthe« Hei-matschutzes teÜt mit: In Rabkersburg geht bie Gäuberungsattian zu Ende. In Leoben, Bruck a.' d. Mur unb einigen Orten miiteu berzeit noch erbitterte Aiim»se. Dasselbe gilt siir Treisenburg und Lienz. Millftatt unb Vreiftnbnrg fiub noch in den HSnden ber Nationalsozialisten. Bei Ot-tenschlag versuchten mehrere österreichische Legionäre aus Deutschland auf tsterrei-hischen Boben zu gelangen, was jeboch verhindert merden konnte. In einer Borstadt »»n Salzburg sinben zurzeit Ochie« tzereien ßatt. Vapens Sr«eanun»gen. Das Attentat gegen den österreichischen Bu deStanzler, das von ver deutschen «eichsrs-gicrung ouf daS schärfste verurteilt und k-dauert wird, hat die an sich schon labile politische uggc Europas ohne unsere Ichuld noch ,veiter verschärft. ES ist dicher mein Wunsch, wenn möglich zu einer Entspannung der gcsaniten beizutragen und insbesondere das seit langem getrübte Ber-hältnts Alvischen dem deutschen und öfter« reichtschen Staat wieder in norinole und freundschaftliche Bahnen geleitet zu sehen. Aus diesem Grunde richte ich die Bitte an Sie. sehr verehrter Herr v. Papen, sich diese wichtigen Aufgabe zu unterziehen, weil Sie seit unserer Zusam nenarbeit im Kabinett niein hl^>stes und uneingeschränktes Ber« trauen besaßen und besitzen. habe daher dem^^rrn Reichspräsidenten vorgeschlagen, daß sie unter Ausscheidung ous denl ^eich^» katnnett und llillbindung von dem Amt zls Eaartommissär für eine besristete Zeit in sondermisslon auf den Pl>sten des deutschen Gesandten in Wien berufen werden. In dieser Stellung werden Sie Mtr unmittelbar unterstehen. Indem ich Ihnen heute nochmals danle alles, waS Sie einst für die Zusammen-sührung der Negierung der nationalen Et-hebuirg und scitdein fln'.'?'i"?in mit uns fiir Deutschland getan hoben, bin ich Ihr sehr fv'-' "'"r Adolf.Hitler. Der Lebenslauf DoNfuß Engelbert Tollfuß wurde am 4. Ol» lober 1892 in Texing (Niederösterreich) geboren Er entstammt einer Gebirgsbauern« familie. Nach Absolvierung deS Gymnasiums in Hollabrunn studierte er Rechte in Wien und Nationalökonomie in Bertin. Zu Beginn d. Weltkrieges rückte er als Freiwilliger ein. leistete Mletzt als Oberleutnant bei den Tiroler ^iserschützen 37 Monate Frontdienst und wurde mehrfach für tapferes Verhalten vor dem Feinde ausgezeichnet. Nach Kriegs-ichlnß beendete er leine L4udien in Berlin und war in der „Bereinigung der deutschen Bauernvereine" und im landwirtschaftlichen Genossenschaftsleben (Preußen lasse) tütig. Zt><>ann wurde er Sekretär des NiederSster-reichischen Bauernbundes und im Juni 1927 Amtsdirettor der Niederösterreichischen Lan deA-Landwirtschaitskammer. Dollfuß hat an allen Aktionen der land- und foriAvirt-schaftlichen Hauptkörperschaften Oesterreichs grundlegend und bestimmend mitgewirkt, (kr wurde als Vertreter der bäuerlichen Arbeitgeber zum Obmann des lleberwachungSauS-schusseS der Niederösterreichischen Landwirt-st^ftkrankenkafse gewählt und hatte als vor läufiger Verwalter und später als PrSsident die Gründung und Organisation der Land-arbeitevversicherungSanstalt für Wien, Nie-d»»äßerreich und dos Burgenlmtd durchgeführt. U. a. arbeitete er ba» VroM einer Aetreideeinfuhrstelle ((Einfuhrmonopol für Getvewe und Mekjl) auS. Als Vertreter der Landwirtschaft wurde Dollfuß am 22. Juli 1930 in die Berwal-tungskvmmission der Oesterreichischen Bun-deSbahnen berufen und von dieser am 9. September 1930 zum Vizepräftdenten bestellt. Am 1. Oktober 1930 wurde er zum Präsenten der Oesterreichischen Bundesbal^ nen ermnlnt. Als dann im März 1931 der Bundesminister für Land, und Forstwirtschaft, Andreas Thaler, zurücktrat, wurde Dollfuß sein Nach- folger. Nach dem Rücktritt des 2. Kabinetts Buresch wurde er am 20. Mai 1932 zum Bundeskanzler ernannt. Außer der Kanzlerschaft hatte «r daS Portefeuille für Auswärtiges und Land- und Forstwirtschaft in-ne. Am 21. September 1933 bildete er dann, unabhängig vom Parlament, lediglich durch die Berufung deS BundeSpräfidenten Miklas sein 2. Kabinett. Als Kabinettschef übernahm er in dieser Regierung auch die Ministerien für Aeußeres, Landwirtschaft. .Heer- und Sicherheitswesen. Dollfuß schloß den Lausanner Anleihevertrag ab, sicherte dadurch die durch den Zusam menbruch der ttreditanstalt stark erschütterte Wirtschaft, brachte Ordnung in den Staats hauShalt und führt? im Kampf gegen die Nationaksoziatrsten den antoi^bcrren Kurs durch. Die christlichsoziale Partei, den Hei-matschuy und andere Gruppen sammelte er auf breitester Basis in der von ihm geschaffenen „Oesterreichischen Front". Ein am 3. Oktober 1ttS3 auf ihn erfolgtes Revolver«tteutat verletzte ihn nur leicht. »ötte Z ü r i ch, 28. Juli. Devisen. Paris 20.21^, London !b.44ö, Newyork Sli6.7S, Berlin 118, Prag 127.3^, Mailand 2V 29. j Wien 57. Ho» ZS ju» 1VS4 Satmiatlonale« Schachtumter w Äürtch Z ü r i ch, 28. Juli. In der !0. Runde des Internationalen Ä^chwrniers brachten alle Partien eine Entscheidung. Der Weltmeister Dr L ci s-k e r hatte bereits seine dritte Niederlage verzeichnen, indem ihn nach hartem Kampfe Großmeister Niem c oviL zur Kapitulation zu zwinc^en vermochte. Weltmeister ?l l s e ch i n setzte Iohner matt. Ferner endeten mii einem Siege des criteren !^ie Sß, Grob:Gyflli' und Rosselli.Müller. In der U Runde traten die beiden Weltmeister A l iechi n und Dr. L a s k e r einander qcgcirü^r; die Partie endete mit einer vierten Niederlage für den letzteren, der somit seines Weltmeistertitels uerlustiq wurde. N le m c o v i e konnte seinen Gegner N ä c, e l i glatt absertii^en. :vc>qe-gen S t a l) l b e r g gegen G t, g l i und Grob gecien Henneberger unterlag. Die Partie Rosselli:Ioß verlief remiö, ebenso die in der 10. Runde unterbrochene Partie Dr. L^i5fer:Iohner Niemconiö kcinn-I te in Fortiepung der unterbrochenen Partie Müller mattietzen. Die Spiele Bc>q')liubc'r': Dr. Euwe, ^lohr:Bernstein und Müsl.'r: Johner wurden unterbrochen. In der l?. ?!iunde zwang der nolländer Dr. Euwc den Großmeister B o ^ o l j u-b o v zur ^avitulation ferner 'iegte I^h-ner gegen MiNer. Die Partie I^l-iliriBern-stein verlief remis. In dieser '^unde wurden nur die hängenden Partien aufgetragen. Stand nach der 12. Runde: Aljechin und Flohr se 10. Dr. Emve 9!^. Nach der 12 Runde stellen somit Alisechin und Flohr mit 10 Punkten an erster. Dr. ^uwe mit 9'< Punkren an zweiter und Bvgolsubov mit 9 Punkren an dritter Stelle. Dr. Lasker. Niemcoviö und die übrigen Metster kommen für die ^"chrnnq des Tur^ nierS nicht mehr in ^raqe. Arpinati verhaftet. B o I o g n a, 28. Juli. Der aus der faschistischen Partei ausge-schlosiene frühere llnterstaatssekretär Lean-dro A r p i n a t i ist in seinem Hause m Malcappa in der Nähe von Bologna festgenommen worden ,Mribor«r. Ieitui»g^ Zkummer ITV. Tomltag, kien SV. Jult 19S4. Bersötznüng zwischen DeutschlanS uyd Ocherrelch Sanz Seftemlch begttlßt Vopms Smeimung / SptimKinus w Berlin / NervosttM ln MaNm / Die sauberungsaMon ln Steiennatt fast beendtot / Die Kämpft in «antten dauem nych fort / Ätalimifche TnippeakonzentraNon an der österreichischen Srmze Wien, 27. Juli. Die Stachzjcht von der Erkennung deK Bizetanzlers van P a p e n zum deutschen Gesandten in Wen hat in i^nz OesteneKH SensatianSVirtung ausgeübt. Die „Reichspost" fiihlte fich veranlaßt, diese Meldung in einer Extraausgabe z« vermitteln. Um die Besriedigung des Landes zu beschleunigen, stiegen Flugzeuge aus und bemarsen insbesondere jene Ortschasten, wo noch Kampsaktionen der Nationalsozialiften mit der Exekutive stattsinden, mit MugblLttern, in denen die Ernennung Papens und der Schritt der deutschen Reichsregierung mit« geteilt wird. Die Nachricht hatte auch wirklich ein wohltuende Wirkung. Die Rebellen erkannten den Widerfinn weiterer Aktionen und iibergaben sich an vielen Orten den Behörden. Papen In Regierungskreisen iibt man bezüglich der Mission Papens noch grosse Zurückhal» tung. In politischen tllreiseti hingegen ist man der Ansicht, sowohl die Regierung als auch die ijsterreichische Bevölkerung diese Ernennung Papens herzlichst begriitzen. Bedauerlich sei es nur, daß dieser Schritt so spät und erst dann erfolgt ist, als Dr. Doll-sutz bereits das Opfer des Bruderzwistes geworden war. Die Erneuerung normaler und brüderlicher Beziehungen zwischen den bei-den Staaten sei noch immer möglich, jedoch nur in dem Falle, wenn die deutsche Regierung die absolute Selbstälzdigkeit Oesterreichs bedingungslos anerkenne. Deutschland müsse sich verpflichten, in keinem Falle mehr lZinsluß aus die österreichische Innenpolitik nehmen zu wollen. W i e n. 27. )uli. In Wien wird ohne weiteres zugegeben, oaß die Ernennung Popens zum deutschen Gesandten eine vollständige Veränderung der Lage bedeute. Diese Ernennung werde in großem Maße auch die Umbildung des österreichischen Kabinetts beeinflußen. Mährend ursprünglich angenommen wurde, daß Fürst Starhemberg oder ein anderer Vertreter des Regimes den Posten eines Bundeskanzlers beziehen werde, wird diese Kombination jetzt als vollkommen unmöglich hingestellt, da dies im Vorhinein bedeuten würde, daß Oesterreich die von Deutschland hingehaltene Hand der Versöhnung ablehnt. In dieser Hinsicht zirkulieren in Wien die verschiedensten Versionen. Die Kombination mit K u n s ch a k wird »och immer ausrecht erhalten, da dieser Politiker keine intranfigente Haltung gegen-iiber dem Nationalsozialismus an den Tag stelegt hatte. Die Kombination mit Doktor E n d e r wird als sehr unwahrscheinlich lnngestellt, da dieser Vorarlberger Schöpser ^^r austrofaschistischen Verfassung war. In en A^ndstunden verbreitete sich die Ver-lion, daß man die Bildung eines Beamten-ttebergangSkabinetts plane, welches die Agenden bis zur Klärung der österreichisch-deutschen Konftiktfragen siihren würde. Erst dann würde eine desinitwe Regierung w Wien eingesetzt werden, die der veränderten Lage entsprechen «ürde. Keinessais aber dürste vor Beginn der kommenden Woche eie Entscheidung salea. M ünchc n, 27. Juli. Vizekanzler van P a p e n hat den Antrag aus Etuennuug zum Gesandten in Wien angenommen und wird noch heute nach Wien abreifen. Pape« wartet nur noch auf das Exequatur der Wener Regierung. Berlin. 27. Juli. Die reichsdeutfche Presse erklärt, der Reichskanzler habe schlagmäßig die richtige Form gefunden, als er Herry von Papen, der nach dem 3V. Juni im Kabintttnicht mehr zu halten war, ins Ausland fchickte, mit dem Mandat aber gleichzeitig eine gute Geste Oesterreich gegenüber machte. Man nimmt an, daß Pepen, deffen Mission für eine bestimmte ,^it festgelegt ist, diefe nur unter der Bedingung ausüben wird, daß er wirklich für die Normalisierung der Äeziehun-szen zwischen den beiden Ländern etwas tun kann. Als Zentrumsmann, der dem Nationalsozialismus in Deutschland zum Siege verHals und dennoch seinen Ideen treu blieb, hofft ^pen Verständnis zu find«« in Wien sowohl bei den Ehristlichsozialen als auch bei den nationalsozialistischen Kreisen. Die deutsche Regierung werde das Terr«.ln für Papens Mffion fchon jetzt einebnen. So soll u. a. in den kommenden Tagen die IlW' Markfperre für deutsche Einreisende nach Oesterreich ausgehoben werden. Das „B e r l i n e r T a g e,b l a t t" schreibt, der deutsch-österreichische Konflikt sei infolge des Schrittes der Reichsregierung eine rein österreichifche Angelegenheit geworden. Pari 27. Juli. Der römifche Berichterstotter der „L !» b e r t ö" meldet zu den Berfchiebungen italienifcher Truppen an die itsterreichische Grenze: Das Triefter Armeekor^ fetzte sich Mittwoch nachmittag in die Richtung der üsterreichifchen Grenze in Bewegung, wo eS gegen 19 Uhr anlangte. Ein anderer Armeekorps ist geftern srüh eingetrssfen. Es scheint unzweifelhaft, daß im Aale eines Erfolges der itsterreichischen Ratioualsozialisten die italienischen Truppen sofort Innsbruck be-fetzt hätten. Dem „T e m p S" wird aus Rom gemeldet, daß die Armeekorps von Triest und Bozen verstärkt worden feien. Vor einiger Zeit haben zwei bedeutende italienifche Offiziere, die Generäle Graeiäui und Paviani, das Kommando diefer Armeekorps übernommen. R o m. 27. Juli. Die Ernennung Papens zum deutfchen Gefandten in Wien hat in hiesigen poNtifchen und diplomatischen Kreifen eine wahre Kon sternierung auflöst. Man erblickt darin den Beweis sür die totale Revision der Oesterreich-Politik Deutschlands, dessen re-vidiertes Verhältnis zu Wien sür Italien von weittragendsten Folgen sein könnte. In Rom wird sogar die Vesürchtung ausgesprochen, DeutsGand fei jetzt eutsthloffen, Österreich vollkommen an sich zu ziehen und Italien zu entfremden. Damit aber fallen alle italienifchen Mitteleuropa-Pläne ins Walser. In Rom »ird daher die Lage fieberhaft geprüft itnd man verfucht von hier au» Paris und London für-eine Aktion zu gewinnen, die Oesterreichs Unabhängigkeit sichern und etwaige Pläne Deutschlands vereiteln wÜrdt. Staatsfekretär G « vich ist über Aufttäg MuffoliniS heute nach London und nach Paris abgereist, um gemeln-fam mit Varthou und Simon die Lage zu prüfen. Italien empfindet heute mehr denn je zuvor die Notwendigkeit einer gemeinsamen Politik mtt Paris und mit London. Dr. Rlntelen gestorben Die Rollen ??kt>s und Schuschniqas noch nicht geklärt W i c n, 27. Juli. Ter ostorveichischc Gesandte in Rom, Dr. Rintcle n, ist trotz sorgsamster ärztlicher Pflege, scinen Pcrlet.ningen erlogen. Damit ist das Leben eines Mannes erloschen, der in Oesterreich eine gvoste Rolle gespielt hat. Leine Nolle in den Vorgängen der letzten ZNnielm Tage wird wahrscheinlich für immer ungeklärt bleiben. wird versucht, jetzt seiile Rolle so darzustellen, als ab mit den Re--bellen im Ei.nvcrnehnlen gehiandelt hätte. Man versucht ihn als „Verräter" für den Tod des .lizanzlers, den er verraten haben soll, verantwortlich zu machen. Der christ--lichsoziale Politiker Dr. Rintelen, der sich heute nicht mehr gegen die Angriffe verteidigen kann, war als Landeshauptmann von Steiermark einer der Eckpfeiler der Partei. Dem engeren Freundeskreis von Dr. Doll- suf; gehörte er nicht an, ebenso wenig wie Fey und Tchnschniqg, deren Rollen in dieser letzten Revolte auch noch nicht geklärt sind. Rintelen war als Unterrichtsminister seinerzeit zuriictgetreten, weil er die Ausnahmsgesetze gegen den Nationalsozialismus nicht mitunterfertigcn wollte. Cr galt daher als christlichsozialer Politiker gewissermaßen als jener Politiker, der den Brnderzwist mit dem Reich zu liquidieren liätte. Als ihn Tollfnß von seinem Posten enthob und als Gesandten nach Roin schiche, soll Rintelen dort die besten Beziehungen zur deutschen Botschaft unterhalten haben. In letzter Zeit soll Rintelen für Wahlen eingetreten sein, die den Bolkswillen aufzeigen sollten. Man glaubt daher, daß Dr. Rintelen sich ini Geheimen mit Teutschland verständigt habe, einen unblutigen Putsch in Szene zu setzen, die .Herrschaft an sich zu reißen und dann neue Wege einer Freundschastspolitik mit Deutschland zu gehen. Die Rollen Feys und Sch'lschniggs sind nicht geklärt. Immer mehr drängt sich die Ueberzeugung vor, daß bei diesem Aufstaitd, der dem Kanzler das Leben kostete, viöle' angesehene „Freunde" und „Mitarbeiter" des Bundeskanzlers mit-sjewirkt haben. Dr. Dollfuß soll allein gear-^itet und gelebt haben, er sei auch allein gestorben . . ^. P a r i s, 27. Juli. T^ie Agenve Havas berichtet aus Wien, die Organe der dortigen Polizei hätten den Sohn und den Schwager des Ministers Dr. Rintelen verhastet. Gleichzeitig seien auch die Personen verhaftet worden, die ständige Beziehungen zu Rintelen au6) noch dann unterhielten, als dieser bereits österreichischer Gesandter iil Rom war ' ^ . Berlin, 27. Juli. Die d!eut!fche Presse wendet sich schärsstens gegen jene ausländischen Blätter, die den tragischen Fall des ^terreichischen Bundeskanzlers dazu benützen, die Verantwortung auf die deutsche NSDAP zu lvälzen. Diese Art von BerichterstattMlg »ckrd von der deutschen Presse als Bnmnenlvergiftung hingestellt. Die „Deutfch^Allgemeine Zeitung" schreibt: ist sslbstver» stäMich, daß lvir in Deutschland die österreichischen Borgänge mit anderen Empfindungen beobachteten wie das übrige Ausland. Die Forderung nach Neuwahlen, die sich immer wieder in den Bordergrund drängte, ist heute mehr denn j« zu einem katheyorisc^'n Imperativ geworden. ^r „V ö l k i s ch e B e o b a ch ti e r" schreibt in viner Sonderausgabe: „(5s ist recht, wenn die ausländischen Regierungen auf wohltuende Art die vollbanimen absurde Kampagne gegen Deutschland Lügen strafeir. Durch die Ernennung Papens zum deutschen Gesandten in Wien hat Deutschland bewiesen, daß es in geordneten Beziehungen flehen will zu einem Staate, mit uns die gemeinsame Sprache, das Blut und sogar die gleiche Kultur verbinden. Die nationalsozialistische Regierung Deutschlands will in Wien kein Protektorat ausüben. ES versteht sich von selbst, daß Deutschland die östereichischen Gegebenheiten respektiert, w?e dies die dchlomatischen Gepflogenheiten er^ fordern" ^ Wien, Z7. Juli. Die säuberungsattion in Steiermark ist sozusagen beendet. So wurde die Säuberung des Ennstales restlos durchgeführt. In den übrigen Bundesländern herrscht i,n allgemeinen Ruhe. In Oberijsterroich und Kärnten versuchten die Nationalsozialisten zwar Unruhen auszuli^en, die aber erstick lver-den konnten Sehr energisch ging die Exekutive in St. Veit an der Man und iir Wolfsberg vor. Nacht amtlichen Meldungen wurden in den Kämpfen in der Steiermark 30 Mitglieder der Heimtvehr geti^tet. Das Bundcsheer Mit S7 Tote. Die Rebellen zählen viel mehr Todesopfer. Exekutive und Heimwehr verzeichnen rund 100 Tote. Wien, 27 Juli. In Wrnten flackerten gestern die Teil-kätNipfe Mischen Nationalsozialisten und der Ei^kutrve von neuem auf, und zwar Haupt-sächllch um Zt. Veit an der Glan sowie um Bleiburg. Alle Anzeichen deuten darauf hin, daß Äämpfe auch um Billach im Gange sind, .^^»eimwehr und Bundesheer werden in größeren Formationen nach Kärnten entsendet. In allen übrigen Ländern herrscht Ruhe. Wien, S7. Juli. Die Bundesregierung hat den Justizmini-ster ermächtigt, dem Bundespräsidenten ditz Erlassung einer Tilgungsamnostie für Angehörige des Freiwilligen Schutzkorps in Borschlag zu bringen, die bei den Feberunruhen im Äenste gestanden find und ihre P'lickt getreu erfüllt haben. Marschall L«aute« gestorben P a r i s, 27. Juli. Marschall L Y a u-t e li ist heute nachnrittag im Alter von 80 Jahren nach langer Kicankheit auf seinem Schloß Thörey gestorben. Der Marschall, der seit einigen Wochen an Gelbsucht litt, hatte sich von einigen Tagen noch eine doppelseitige Lungenentzündung zugezogen. Der Todeskampf begann heute vormittag um Uhr nach dem der Kranke bis dahin bei volkm ^wußtsein war. Klirz nack, 15 Uhr trat der Tod ein. Paris, 27. Juli. Mittwoch starb in Versailles der Parfümfabrikant C o t y, gewesener Direktor und Cigentüiner des „Figaro", Begründer des „Ami du Peuple" und der „Bewegung der franzl>sischen Solidarität". Coty tvar 1874 auf .Korsika geboren worden. Als er die Tochter des Parfümfabrikanten Coty heiratete, legte er seinen eigentlichen Namen Spotureo ab und nahm den seiner Frau an. Als Geschäftsmann war er sehr erfolgreich, dagegen erlitt er auf dem Felde t^r Politik, auf das er sich wagte, eine Niederlage nach der anderen, obwohl er durch kostspielige Zeitungsunternehmungen die Massen für sich zu gewinnen suchte. Doch seine politischen Phantastereien wur- Sonntag, 5m?S. IuN lSS^ »Mriborer Zettung" Nummer 17N. Kataftrophe ln den Aften Flugzeug mit 12 Insassen abgestürzt S t u t t g a r t, 27. Juli. In der Nähe von TuttUugen hat stch yeuie vormittag gegen 10 Uhr ein schweres Flugzeugunglück ereignet, dem zwölf MeN' ichenleben zum Opfer gefallen sind. Das schweizerische Verkehrsflugzeug „Curtiß Kondor" stürzte auA bisher noch nicht ge^ klärter Ursache aus einer Höhe von 1000 Meter ab und wurde vollständig zersti>rt. Die zwölf Insassen, nämlich die dreiköpfi- ge Besatzung und neun Paflagier«, ivaren sofort tot. Nach denl Bericht eilte» Augenzeugen ver mutet man, datz das Flugzeug in den Wol-ten explodiert ist. In eineln Umkreis von 1500 Met<'r sind danll Teile des Apparati?s ttiedcrgcgangeil. Die furchtbar verstümm^'!-ten Leichen wurden an eineln Waldrand j?c-fundcn. Bisher war ihre Identifizicrunq nicht inöglich. Das Flugzeug yat bcin, Aufschlagen auf den Boden nicht gebrannt. den verlacht. In den letzten Monaten lebte der Mann, der auch durch seine Privataf« fären viel von sich reden gemacht hat, in geistiger Umnachtung. Neuer veittelsrd I» GeD«Ifl«D. F r a n k f u r t a. M., 27. Juli. Bei dem .egelflug-Wettbewerb auf der Rhön ha» Wolf Hir : h einen Streckenflug von der Wasserkuppe bis nach Görlitz in Echlefien ausgeführt. Er legte 360 Kilometer in der Luftlinie zurück und stellte damit einen neuen M'ltrekord iin Ttreckenflug mit dem Segelflugzeug auf. Wenn man ftüder einmal Stubenmädchen tvar... Die LandesbehSrden in Äudapeft machen es der Fürstin GiuseppediAyello nicht leicht. Sie haben sie des Landes verwies«« und begründeten .diese Maßnahme damit, dah die Fürstin, die in den höchsten Gesellschaftskreisen verkehrte, vorbestraft sei und früher einmal auf den schlichten Na-men Maria Bo gna r gehört habe. Au-ßerdcin sei sie damals Stubenmädchen ge« Wesen und führe den Titel einer Fürstin zu Unrecht. Die Fürstin Ayello hat das ungastliche Land natürlich sofort verlassen. Sie behaup-tet übrigens, daß es sich bei der vorbestraften Maria Bognae um eine Namensschwester handeln müsse, da sie selbst nie-mals etwas mit den Gerichten zu tun ge« habt habe. Am taktlosesten empfände sie eS fedoch, dah man ihr ihren friiheren Stuben mädchenberuf zum Vorwurf mache. Schließlich sei sie bisher in den höchften Gesellsi^ftS weisen umschwärmt und umflirtet worden, babe mit den adeligen Damen auf Du und Du gestanden und könne es nicht verstehen, l,aß Ulan sich plötzlich von ihr zurückziehe, weil sie jetzt mit dem Fürsten in Scheidung l-be. Der LebenSromail des kleinen Stubentnäd chens Maria Bognar dürfte noch nicht zu Ende sein, da die „Fürstin Giuseppe di Ayello" natürlich keinerlei Lust verspürt, ihre frühere Tätigkeit wieder aufzunehmen. Dillinger, ein Opser der Krauen. John D i l l i n g e r ist «»in Opfer seiner Leidenschaft für Frauen g«vorden. Die Ver, mutungen, die kurz nach der Erschießung auftauchten, bestätigten sich also: zivel Frau, en, deren Namen die Chicagoer Polizei noch geheim hält, haben deit „?taatSfeind Nunl. mer I" verraten, Ulld dies gerade tn einem Augenblick, als John Dillingcr die Ver-brechevlaufbahn aufgeben wollte. Er war, wie die amerikanischen Blätter glaubthaft versichern, nach Ehitago gekominen. um fich einen falschen Paft zu beforgen, mit dein er über die Grenze nach Südamerika zn gelangen hofifte. Dort wollte er sich seinen Lebenwunsch erfüllen und daS Leben eines einfachen, t>on feinen Mtbürgern geachteten Farmers führen Alles um ein« »ingelnutter. In einer kleinen Ortschaft am Bodensee Ipielte sick) folgende merkwürdige Geschi«^e ab In einem Bauernhause lebte seit einigen Wochen ein Soqnmergast, der sich mit einer ittingelnatter befreundet l)atte. Jeden Nachmittag begab sich der Tierfreuilö hinter das Gehöft auf den .tzolzplatz, auf dem sich die Vtingelnatter sonnte. Dann sehte er sich auf einen Hol.^tvß und sah ihr stundenlang zu. Die Natter, ein zievli«^s Tier, ließ sich dadurch nicht stören, ja, eK sch^n, als habe auch sie ihre Freitde an der seltsamen Freund jchaft. Eines Tages nun kam der Mann da-zu, wie der Hohn des Hauses die Ringel- imtter mit einem stein erschlug, ivoil sie seiiMi Lieblingsfrosch gefressen haUe. seiner blinden Wut. unfähig jeder nücht^'r-nen lleberleguttg, sprang der Tomuiergast den Jungen an und bitz ihm d-'e Ncise 6»eijStzriges Sind tostet «inen Tchilling. Die Kindersklaverei ist immer noch nicht adgcschaf'ft. Obirohl in der Provinz jianton seinerzeit ein Gesetz zuin Zchutze der Kinder erlassen wurde, bestehen iniiner n"ch die Kaufverträge für iitilider jeden Alters in China. Diese Koufverträge beweisen, das; man in China auch heute noch Sklaven fiii einen halben Schilling pro Lebensjahr kau fen kann. Ein zweijähriges Kind kostet sogar nur einen Schilling Nach einer Untersuchung, die Lady Kathleen Simon, die Gattin des derzeitigen englischen Außenministers, in der Lklavenfrage anstellte, er» gab sich, daß die Sklaverei noch längst nicht abgeschafft ist. Es gibt in der ganzen Welt heute noch über 5 Millionen Sklaven. In Abessinien blüht der Sklavenhandel wohl iroch am meisten. Dort gibt es richtige Sklavenzuchtanstalten, nnd auch d^r Sklavenraub ist keine Seltenheit. Die Sklaven^ Händler unternehmen einfach einen Ucter» ksnn jsM Isivkt bsssitigt >^viilvn - vie iwr «li MOetioni»ct»OM »an- kWyGtmDKis«« pvtiGN mit Sorg » Koio^oa». vOnn ok in HoeI » t(cilo«ton» «lo» R,i»»On»ckofttick on«fkonn»G So!-koeilin-OlGot noek l>s. Gfüuntieik, 6o» Iokn»t»in Gntk«ent »«inO v«rkin«>«ff. k» Iü»t cks 0kgoni»ekOa v«slll«k«n un^ «km ttait an ^On ISkn»n g«b«n. 5«tn vif«! llGs», «f t»sScli»lt od llskrt nickt S/^llS'S äezii» «tinttmi. fall au.' freie Negerstämnle und suchen sich unter den Gefangenen aus, was sie an ülia-tcrial für ihren vernerflichcn Zweck benötigen. Abmlral Btird, der Bezwinger der Volk Gerüchte um seinen Tod / Die lange Winternacht der Antarktis verschlingt seine Htitte Zu allen Katastropheniueldungen der letzten Wochen gesellt sich eine neue: Adniiral B y r d, der Bezwinger der Pole, soll keine Nachricht lnehr geben. Seine Hütte, 180 km vom Südpol entfernt, soll in der Winter« tmcht der Antarktis vom Dunkel verschlungen worden sein, sein Radioapparat nicht mehr funktionieren, er selbst in höchster Gefahr schweben. Das ExpeditionSlager „Litt-le America", von deni Byrd sich vor einigen Monaten getrennt hat, erklärt zlvar, daß die Spur der Hütte nur iin Dunkel verweht sei und dafi man s'e mit der jetzt beginnenden Verstärkung des Sonnelilichtes schon finden werde, stellt aber die Aussendung eines Hilfstrupps für den Admiral als mögliche Porsichtsmasjnahme hin. Der Ad-lniral, der Borposteu im Eise bezogen hat, scheint also doch nicht ganz ungefährdet ztl sein. Seine letzte, vor ungefähr einer Woche gegebene Nachricht aus t>er kleinen Hütte in der Antarktis, lautete noch dahin, daß es ihul gut gehe, daß er noch genügend Le-bensiniitel besitze unid daß auch alles andere noch in Ordnung sei. Eine Traktoren-Expedition, die Bi,rds Standort aussindig machen soll, war bereits vor den Unglücks-nieldungen ausgesandt. Die von ihr erzielten Ergebnisse werden entscheiden, ob Byrd lveitere Hilfe entsandt n«rd«n soll und muß. Die Expeditionen dieses Jahres stehen un ter einem unglücklichen Stern. Die erschüt- Admiral Btird Mause Admiral Bhrd spielt mit seinem Sohn vor seiner Abfahrt in die Aittarkti». ternde Kunde vom Tode der drei deutsckxn .Hymalaia-Forscher ist iwch nicht verklungen, und schon setzte die mue Sorge der Wclt um das Schicksal des ersten Sudpolforsciicrs ein. Wenn er in Gefahr schwebt, wird er gerettet werden. Die EMdition des Generals Byrd, die gegen Weihnachten in der Arktis eingetroffen n>ar, char bereits einen A!vnat später w schweriit'^fahr. Byrd hatte, als er nach der PolargSgand kani, sein altes Wiirterln-ger wiedergefunden, daS er auf seiner vor-rigen Expedition tin Zal)re WLii angelegt hatte. Ein Temperatursturz brachte die Eis-zunge in Gefahr, anf der man das Lager erriclitet hatte, so daß die Insassen des Lagers bereits damals in Lebenzgefahr schweb ten. Das Flag^chiff des Ädinirals Byrd trieb auf dem.Meere, und es bestand lang^ Zeit keine Möglichkeit, an Land zu geh^n. H«rmticklße Vee»«Pfviia. DiLsarmkatarrh 'ölähungsbeichlverden. Maqelwerstimmuiigen. all« gemelnes Krankheitsgefühl werden sebr oft durch den Gebrauch des natürlichen »Z^rnn.^.^oses", Bitterwassers — morqenS und abendS je ein sleineS VlaS — befeitigk. Aerzlliche i^acharöhen legen davon Zeugnis ab. daß da» ?^raa.z»Iosef' Waffer selbst bei Reizbarkeit deS Darme« schmerz loS wirkt. Das „Franz-Joses" « Vttterwasser ist in Apotheken, Drogerien nnd Spezereihandlun' gen erhältlich. Adiuiral Byrd genießt vielfach den Ruf des Südpolentdeckers. Das aber ist er nilit. Die Entdeckung des Südpols ist bereits vor ^L0 fahren durch Amundsen und Scott ge-^schcl)en. Byrd hat, nnd das ist wissenschaftlich vielleicht noch viel höher zu werten, sich die Forschung der Pole zur Alifgab«: gestellt. Tic Bermutungen, daß «nt>.'r dem ewigen Eise wertvolle Bodenschähe oorl^t^iiden isind, entbehren noch ieder sachlichen Grund-^lage. Byrd will diese Grundlage schaffen. 'Seine Flüge und Expeditionen sind also keineswegs irgend eine Nekordliaschcrei. lmndelt sich vielmehr nui eine strenge und konsequente wissenschaftliche Arbeit, zn der man dem Admiral nur vollsten Erfolg wünschen kann. Die grosse Schmicrigkeit, zum Südpol vorzudringen, liegt in dem riesigen Randgebirge, das il,n umgiebt nnd bis ;n !j0V0 Meter .Hölie ansteigt. Dieses Gcbirqe erschwert auch die Flugzeugüberqnerung des Pols. Bei seiner letzten Expedition hatte Byrd eine Dreimotorige Maschine benntzt. die er schließlich aber nicht mehr abmon-tielvn uud abtransportieren konnte. In Dek ken und Zeltbahnen verpackt. ließ er sie stehen. Anch die diesmalige Expedition siihrt zn'ei Flugzeuge an Bord, eine zweimotori-jze Maschine und ein Autogiro, ein FluZzel^ „MariVorer Zeitung^ Nummer 17V. SomÄag, kim 2V. IuN 1984. das einen großen Propeller über dem Stumpf hat und senkrecht starten und landm kann. Admiral Byrd ist einer dy erfokgieich' sten Flieger der Welt. MS ihm im Jahr« 1929 die Ucberflügung des Südpols gelang, war die Begeisterung und der JuVel unter Fachleuten und Laien gleich groß. Byrd hat bewiesen, daß er seine tollkühnen Flüge und Expeditionen nicht unternommen hat, lim Lorbeeren zu ernten, auf denen er sich dann hätte ausruhen wollen. Er hätte daS ge könnt. Daß er es nicht bei seinem TranS^ ozeanflug, bei seiner Ueberfliegung des Nord-und Südpols bewenden ließ, sondern uner-uiüdlich weiter forschte, Mgt für den sitt lichen Ernst seiner Arbeit, die er nicht auf qeben will, bis er dem cwiqen Eise alle sei. ne biologischen Gel)eimnisse entrißen hat. Ob er dieses Ziel erreicht, seine Vorgänger^' Anlundsen und Scot, ^ie eimn grausigen Wottlaus nach dem Südpol veranstaltet hat-tcn. einen Wettlauf, der viele Menschenleben kostet^' und Anlund^en siegdn ließ^'während die Lcott'Expcdition heldenhaft, aber zu To de entmutigt, zu gründe ging, hatten den gleichen Wunsch. Die Opfer, dici Uhr nach-ltiittajis lelephvnieren und sie in einer sehr Wichtillen ^^eruföangelegenheit, die über sein ivcitcres 'c^chickscil entscheiden würde, insor« micren ivollcn. Wahrscheinlich habe die Sache Uber nicht geklappt und in seiner Ausiveg. Il!>!ifcit hnbe sich der?)tann irgendet::>lis an-g<'tan. Er sei sonst außerordentlich geivissen' Yafs und pünktlich, so daß also wirklich nur die eine :vt'öglichkeit in Frage käme. Die au'l^eregte Frau beschwor die Beamten. '.'Nachforschungen anzustellen. Einer d!.'r Be^ amien begleitete die völlig aufsielöste Dame nach .'.^ause Bor der Haustür traf man mit dem ebenso aufgeregten Ehegatten zusam. mcn, der seiner Frau Borwürfe machte, weil sie ^en ganzen Ta-i zu .<>ause geuieseu sei, er habe alle l?albe Stunden angerufen, ohne daß sich jemand gemeldet hätte. Der Beam« te, ami'ckert ilber die elieliche Aufeinander-sehung und doch neugierig, was nun eigentlich los gewesen sei, inspizierte erst einmal das Telephon. Dabei stellte sich heraus, 'iaß die gute Frau, die am Nachmittag niit einer gri^ßen Schneiderschere ein Stiick mehrfach genähtes Sackleinen durchschnitten hatte, versehentlich auch die Telephonschnur, die unter dem Sackleinen auf dem Tische lag, in zwei .Hälften zerteilte. In ihrer Aufregung war ihr Siieses Mißgeschick völlig ent-gangen. Kein Wunder also, daß es da nicht klingelte. . ! Sin amerikanisihBr Priester als Drehbuch, autor. Seit die Hollywooder Vampfilme nicht i'iehr genilgend ziehen, hat man sich in der qri'ßten Filmstadt der Welt mit Gedanken um cine mehr oder ivemger ernst gemeinte Wandlung des amerikanischen Films von der Obersläckie zur tieseren ethischen Wirkung herumgeschlagen. Das Resultat bei der Paramount ist ein Martin Luther-Filin, der das Leben des Reformators behanöeln soll Wie verilautet, hat sich der oberste Ehef der Paramount an einen Vertreter der St. Marks Lutheran Enrch mit dem höflichen Ersuchen gewandt, das Drehbuch -für diesen Film zu schreibeil- Gewral Malfters Helmgang Slowenien und Marivor «edmm Abftdltb vom Totm / Trauerfitzuno 0e< «wtychen Semelnderate« / Große DorbereiMnam skr die »elsetzungsfeter- Nchleitm Marßbor, den 2S.Äult General Rudolf M a ? st e r ^rat gestern seinen letzten Weg an. Nachmittags traf der Autofourgon der städtischen Leichenbestattungsanstalt in Unec bei Raiek ein und nahm die sterbliche Hülle Rudolf Mäisters auf, um dieselbe an der Stätte seines Kampfes und Wirkens der Mutter Erde anzuvertrauen. Auf dem ganzen Wege von Süd nach Nord nahm die Bevölkerung Abschied vom so unerwartet dahingeschiedenen Bolkshelden. Die Geistlichkeit segnete in den größeren Orten den Metallsarg nochmals ein, wobei die Vertreter der Behörden und Korporationen die Verdienste , des iGenerals um das Schicksal Sloweniens hervorhoben. Am ganzen Wege stand die Bevölkerung Spalier; von den Häusern tvehten Trauerfahnen. In L j u b l j a n a wurde um 17 Uhr die Leiche von einer großen Menschenmenge vor der schwarz drappierten Ursulinnerin-nenkirche stumnl begrüßt und von Fürstbi« schaf Dr.. Rosman unter zahlreicher Assi-tenz eingesegnet. Im Namen des städtischen Gemeinderates nahm Dr. F e t t i ch vom toten General Abschied, worauf die vereinigten Gesangvereine einen Trauerchor an-timmten. In C e l s e wurde der Fourgon bei der orthodoxen Kirche von .Hunderten von Bürgern und einer Militärabteilung empfangen und durch die Stadt geleitet. Bor dem Magistrat hielt Bürgern,eister Dr. GorlLan »enl Dahingeschiedenen einen tiefbewegten Nachruf, während die Truppen die General-decharge abgaben. Bis zur nördlichen Stadt-zrenze wurde der Fourgon und das Auto, n welchem die Witwe und die beiden Söhne dem heimkehrenden Gatten und Bater folgten, von der Bevölkerung und den Truppen begleitet. Der Sarg traf nachts in Maribor ein und wurde in der Friedhoskapelle in PobreZje aufgebahrt. An der Leiche hielten Mitglieder der Maister-Legionäre und der Narodna obrana ihrem General die Totenwache. Nachmittags un» l8 Uhr versammelte sich der städtische G e m e i n d e r a t zu einer Trauersttzung, um das Gedenken deS Ehrenbürgers der Draustadt gebührend zu ehren. Neben der Präsidialestrade stand auf einem mit Grün umgebenen Piedestal die Büste Äc-neral Maisters. Bnrgernieister Dr. L i-P o l d teilte zunächst ossiziell das Ableben des Geilerals nlit und hielt sodann den! Eh^ renbürger der Stadt Maribor einen tiefempfundenen Nachrus. den das Haus stehend anhörte. Redner sckiilderte kurz das Leben und Wirken des Heimgegangenen Generals und hob in n,arkanten Worten die Bedeutung seiner Tat sür das tveitere Schicksal der Drau stadt hervor. Er schloß seine Aussührungen mit der Versicherung, daß der Name des Dahingeschiedenen in den ?lnnalen der Stadt mit goldenen Lettern verewigt sein werde. Die Gemeinderäte ehrten das Gedenken des Generals mit einem dreifachen „Slava!"-Ruf. Das Haus beschloß sodann, daß die Beisetzung des Ehrenbürgers aus Gemeindekosten zu erfolgen habe. Der Bürgermeister verlas schließlich ein Telegramm des Bürgermeisters von Lsubljana, worin der Stadt Maribor anläßlich des Ablebens General Maisters das tiesste Beileid ausgesprochen wird. Den Trauerfeierlichkeiten wird auch ei ne Abordnung der Stadt Liubljana beiwohnen. Heute um 9 Uhr wurde der Sarg mit den sterblichen Ueberrcsten des Generals vom Autofourgon von der Friedhofkapelle zur Stadt gebracht und im schwarz drapierten Vestibül des Magistratsgebäudes aufgebahrt. Eine große Menschenmenge wohnte der Ue-bersührnng der Leiche bei. Bor dem Magi-stratsgebäude hatten sich der Genieinderat mit Bürgermeister Dr. L i P o l d, die Mai-ster-Legionnre, die Bitez-Sektion der Narodna obrana, Vertreter der Organisationen usw. eingefunden. Mehr als 30 .kränze wurden an der Bahre niedergelegt und immer neue kränze füllen die Seitenwände des Ma- gistratSdurchgangeS mit den geschmackvoll arrangierten Oleandersträuchern und brennenden Kerzen. Unausgesetzt wandelten große Scharen von Bürgern an der Bahre vorbei, um vom toten Soldaten und Dichter Abschied zu nehmen. Die Leichenfeierlichkeiten beginnen nach-nlittags um IS Uhr. In einer gestern mittags beim Bürgermeister stattgefundenen Be sprechung wurde die Gliederung des L e i-chenzuges folgendermaßen festgesetzt: Kreuztväger, Musikkapelle der „Drava", Sokol, Narodna obrana, JadranSka straZa, Feuerwehr und andere Korporationen, Mi- litärkapelle, eine Truppenabteilung, Ordensträger. Nationalrat, Maister-Legionäre, Geistlichkeit, Lafette mit dem Sarg, Familie und Angehörige deS Dahingeschiedenen, Zivilbehörden, Offizierskorps, Finanzwache, Polizei, Gendarmerie, Eisenbahner, Postler usw., Frauenverein. Musikkapelle der „Da-nica", die übrigen Trauergäste, Truppenabteilungen. Die Teilnehmer an den Leichenfeierlichkeiten werden ersucht, sich rechtzeitig einzufinden. Während der Feierlichkeiten bleiben die Geschäfte anl Hauptplatz und in dessen Umgebung sowie in den Straßen, die der Leichenzug nimmt, geschloffen. V«««.»«IS. «lau»? H««. I^vvuv leuItureUen, unvllsvll»§t!iel»en I-e» Kon» UN«! »einer Umxvdunx. D 12 zflD»»e ^u»»te!!un» ^en. S lntern»tion»le Lportvvr»n»t«ltunxen. G lnten»»tion»!e» 5eI»UeI>turnior. T Ver»ekie^ene I^onz^re»»« 1^»z^unz^en. T ?e»t» ivie»v mit xroÜ»t»6ti»eken ^ttr»I^tionen. T IlleAterUukküilrunxen uno.srat Ennlian L'lek, Vrofessor i R., und l^attin, ö'else. Rechts-«nwalt Dr. Iosip Karlo''.'?ck, <5eljc, Bank-Direktor Vogdan Pogacnik, Maribor, Iovan w Dvoruikovie, Mitglied des National-'l>.'aters, Veograd, Milan Prpit^, 7^n>du-I'sieller, Zagreb, ^ilo-sara Dfordjeni^, 3<'k-tionsvorstand^gattin. Beograd, Oberst?.ivan .^ovanovit^, Beograd usw. m. Mit dem Autocar durch Frankreich. In Crividerung der alliährlichen Besuche des Reiscvl^rcius „^rance)vrient" veranstaltet der „Putnik" in der Zeit vom 18. bis 2s). August eine Fahrt nach?^rankreich, wo unter dem Protektorat des „France-Orient" eine Rundfahrt mit Autocars vorgesehen ist. Die Fahrt findet bis Basel bM. bei der Rückfahrt ab Dijon init der Visenbahn stat!'. Die Kosten stellen sich auf 6450 bzw. bei der 2. ?Kaggonklasse auf 7.M) Dinar, wobei inbegriffen sind die Bahnfahrt LMbljana — Basel, Dijol, ^ Ljubljana, die gesamte erstklassige Berpfleguug und Nächtigung in koin fortabl^'n ^^otels, Fiihrer, Rundfahrten, En-trees, Taren und Triukgelder. Näheres bei „Puluik". Eiuzels)eiten bringen wir noch. nl. Dreizehntägigc Reise des Dampfers „Kraljica Marija" im September. Der „In-goslaveuski Lloyd" hat bei der Zusammenstellung der Rulldreisen des Dampfers „Kra li'ica Marija" auch jene Touristen berück-sichtig', die au läugereu Reisen nicht teilneh meu ki?nuelt, nnd hat deshalb eine dreizehntägige Spe.^ialreise arrangiert, die vom 5. bis 18. Tepteinber erfolgt. Reiseantritt und Ri'lckkehr in Sut^ak. Der Fahrplan umfaf^t die schönsten Wfeu, Städte und Gebiete der jugoslawischen Kiiste und des mittleren Me-diterraus: Ko!or, Messina-Taorunna, Palermo, Bizc'rta-Tuuis, Girgenti, Malta, Korfu, Dubrovnik, 5plit. Die Preise sind besonders mäßig, von Din 2800 weiter, die Preise fi'lr Ausflüge sind gleichfalls sparsam gehalteu. 5o bietet sich vielen beste (Gelegenheit, in der schönsten Zeit des Lahres an dieser Reise des gcöfzten iugoslawiscl)eu Pas-sagierdampfers teilzunehnien. Besondere Prospekte, alle anderen Auskiiufte, Auincl^ düngen, Eiuiahlullgen und Valutabescs-af-fuug bei „Pu'uik", Maribor, Aleksaudrova cesta Tel. iut. »I-IS. m. Heu- und Strohmzrkt. M a r i b o r, 28. d. Zugesilhrt wurdeu h^'uto 8 '^>^>ageu V^eu. I Wagen C^rumuiet und 2 Wa^eu Ztroh. .^'»eu wurde zn 2'.'—Iü, fV,iinnui?t zu 28 und Ttroh z», 22 Diuar pro Meter'Zentner gehandelt. m. Apothetennachtdienst. Bon, Tonntag, den SN. d. bis iZonntag. den n. Ansiust vi'r-sicht die Apotheke „Tv. Areh" tMag Pharnl. Biduiar) deu Nachtdienst. m. Wetterbericht vont 28. )uli 8 Nl,r. Feuchtigkeitsmesser: -l- Baroineterstund: 732? Teluperatur: 17: Windrichtung: NS: Bewölkung: teiln'eise; Niedecschlog: 0. Marlborer Festwoche Wirksames Mittel für den Fremdenverkehr / Alisstelliln,^ des Frauenveremes I interessante Heute iu acl>t Tagen wird bl'reilo di? dritte Mariborer Festwockie eröffnet und dürfte auch diesiual eiueu erfreuliche« Freuideuzustrom auweiseu. Inl Mitt.'lpunlt Äcr Beranstaltungen steht eine'Reihe vou Ausstelluugen, die auf die Besucher eine besondere Anziehuugskraft ausiiben werden Bor allem niare hier die grosse Fre n>-denverkehrs - A u s stell ll n g .',u erwähueil, die voul hiesigeu Freiiiüenver-lehrsvcrband, t>er auch als (^eschäfisstcile des Reisebi'lros „Putuik" fungiert, organisiert nnrd. Diese Ausstelluug, die wie die übrigeu Beranstaltuugen ii, ^cu Schulgebäuden in der (5ankarjcva und Razlagova ulica untergebracht wird, umfaszt verschiet^ene Diagramme, Diapositive, Relief, Lichtbilduwtive der Sommerfrischen, Üurorte. Berghntt.'n uud Ttädte auf dem (Gebiete des ciewcsellen Kreises Maribor. Es werden hier alle landschaftlichen Echönheitell des nördlichsten Teiles lmseres Staates aufgezeigt, der alle Borbedingungen fiir die (Intu'icllung des Freuldenverkehrs beisitzt. Der Ausstellung ist eine besondere Abteiluug augeschloisen, die der Proj^'aganda fiir nnsere Mria gilt und Prachtvolle Motive uuserer Seetilste beinhalten nnrd. Der Fremdenverkehrs-Berband hat sich fi'lr diese Ausstellung mit grossen Opfern ein vollkommeu neues Ul,d ausgewähltes Material bescs>afst, das ein nbersichtli<-hes Bild von der (tntwicklung des Freuiden^^erkehrs verulitteln nnrd. Als wirksainste» Propagandamittel fiir unsere fchi^nen i^Zegenden werden den Besuchern in dieser Ausstellung versrliiedene Rovuen, Broschüren, Prosp.'kte und anderes Werbeniateriol znr Benügung stellen. Grosjes Interesse herrscht auch für die A u s st e l l u n g des slowenischen Frauen- vereines. Sektioli für die Förderung des H a u s g e w e r b e s. Dieie Abteilung hat es sich zur lohnenden Aufgabe gestellt, in unseren (legende»! verschiedene Zweige des ^Hausgewerbes einzuführen. In den Reben-llügeln der >>aloze nun st über Initiative die^ ser Sektion die (5rzeugiing von verschiedenen Wollniaren einen erfrenkichen Fortschritt auf. 7^n der Aussteiinng nievden fleißige Be-n^ohnerinlien dieser liegend ihrer >>ände Arbeit vorlegen, die >>.'rslellllng der Wolsivaren vernnschaulicheu uud ihre (s'zeugnisse zunl Berknlis anbieten. Alich in der Stadt selbst gelaug es, das Interesse für das Weben von Persertevpicsien zu wecken nnd nierden bei dicser (Gelegenheit lnelirere PraclUvolle Stük-ke bewnndert werden können. Aus OrnioZ und Unlgebung nierden schöne geilähte Spitzen zu seheu sein. Die Mitglieder des Frauenvereines besas-seu sich nnt Stickereien aller Art, wobei Boltstracliten uud Boltsstickereien zugrunde genonimen und die heinuschen Volkstrachten propagiert werden. In> Zusaiulln'nhange nlit der Ausstelluug N'ird eine Revue der Volkstrachtcu veranstaltet, iu der vornehmlich die Trachten aus den» nördlichen Teile Sloweniens, wie voui Bachern, aus dem Sanntal, von deii Slovensk? goriee usw. vorgefi'chrt nierden. Nach (sntwi'irfen des Bereit,es werden auf l^rund alter Stickereien Zlon'Lniens neue, den Bedürfnissen nnd den» Geschniack der C^egenn'art angevas^te, erzeugt, wobei die niodernste Technik angc waildt niird. Der .Hauptzweck der Sektion ist, in den breiten Volksschichten das Interesse für die geschniackvollen heiuiischeit (^Erzeugnisse zu wecken nnd dadurch die (Grundlage für die weitere (5utlvicklung des .'»)ansgenierbes zu legen. Das Interesse, das insbesondere unse- Ains Das Gt. Batbara Klfchleln auf dem Kalvarimberg Burg-Tontino. Den Svielvlan umsa^it der spannende (??angstersilin „Piraten der Luft", (^rokartige Lustalrobationen. verlegte Verfolgung durch i^^and nnd ^'nit so>vie eine atenuaubende >.ia>ldlnng. Ter ^:lm ist IN deutscl)er Sprache abgesas^t. — In Vorbe-reitnng ,..Ter schwarze Husar'^ inii ^onrcd Veidt und Madl, ^'hristians. Union-Tontins. Nur - bis ein!chli''^!nl> Soiinlag. den i?!) d.. ^ie Mi-üc-Wiener !I)Perette „Wnl.^errricg" mit Rluaie Müller. Willi Fritsch. Paul v^örbiger und Rose Blirionn- ^in lustiger ?^ilin voll Wie-uerlieder nnd reizende?' Val'e'.niel''d!l'u. Es sol-N „Ter Orlov" niil Sveuslav Pelro-vi''^ und Liane >iaid. re Frauenwelt dieser Ausstellung cingi'gcn-bringt, ist deshalb allzu verständlich. Die ansn'ärtigen Bes>?cher der Mlirib!)r'r Festwoche genkes'.en auf den Bnlinen und Schiffen eiue ü!^?,^is!e a h r v re i c r-m ä s; i g u n g. ?er ^?es^entlichteir nnrd nabegelegt, diese günstige l^ielcs^enl^eit ni s't' unbenutzt vorübe'-geheu zu lassen und di'' steirische Merau zu b.'suchen. * Verkauf aus Tett-,ahlunq?n ^on U'n^'n. (^oldwaren. l k s e r. i e «in. i!'.?.'. * Zahnarzt-Spezialist Dr. ji^ar^iu ?l!)< venska uliga i), ordiniert uiclu bis zinn Ii?. Angnst. * Moriborski otol. Dao ür Soinuaa. d u 29. d. !inl>erauinte ston'.erl wird weg"., krantnng l.'iues Knusilers endgillig s.iv d n 2. August an.beranttit. Aulobusverleli'' diesen? Tage bis 2" Uhr. -.1^? * Cafe Promenade. Sonittag. den 2'' ,'villi .Konzert der ,.T'-igl>iv".Ia'.^!ap.'llc! hühuer pro Stück Tin. 16.—. 'I'riin.: W i.i' uud Faßbier! * Bei der „Linde" (Änderte) (si'eul'.^sni.'r' kouzert lSchöuherr). Billige Bactuüinker. Ribiselwein. * „Hermes", (linschreibuugen in >.'!i ein jährigen Handelsknrs des Slonx'nischen .Kaufmännisck>en Vereines in Maribor, Zrinfskega trg 1, binden tägli.ii 'lall. Verlangen sie Prospekte! * Troj; der täglichen Ziqcunertonzertc u. Borstellungen werden die Räume des (^to-' blissements iu der ..Velita tavarna" voll' ständig renoviert. In türzester Zeil wird das getiannte Unternehnien zn den elegantesten in ganz Slowenien gehören. 8^01 * Sparkajsabiicher werden voll eingcrech. net beiul Einkauf der Möbel etc. — Möbelhaus E. Zelenka. ^ Sanatorium in Maribor. (tzosiosla ulica 4S, Tel. 23-58, wieder geöffnet. Freie Aerzkewahl. Mäßige Preise. Leiter Primarius Dr. (!erniS. * Die richtige .«örperpslege beginn! bei der Reinigung. Der (Srundsat^ der Körper-pflege ist also die -^oiletteseisc. Wir nnissen dalzer eine Seife wählen, welche dieseiu Zwck ke voll eutspricht. Die richtige Seife soll uicht blofi reiuigend wirken, sont^'rn mus; auch einen angenehmen (^ernch haben und hauvt sächlich darf sie der .'(^aut uicht schaden. Eine vollkomtnene Seife ist die „Palmira". Mariborer Zeitung" Nummer 170. G Sonntag, den 2V. Juli 1934. Toilettenseife. De, feine ausgiebige Tchaum dieser Ä'ife drinl^t in nlle Poren der Haut, reinigt dieselben und macht die >)aut sam-Ug n><.'ich, l^eschincidig, angenclim duftend u. schndct anct, dem einpfindlichsten Teint nicht. ^ Restauration „Union". >)eutc ^ibends i^^artenkonzcrt. spielt „Triglaitt^'-^^ozz. 84W * Al, heute kommt im Hotel „vrel" P i l s II e l t' i e v zuin Ausschank. 8486 * Glaubet dem Arzte, wenn er ratet, daß li^'iilllschcs, ailgenelinies, billigeres Ior« d a n-Pitterivassev Mngen, Darni, Leber, ^.Icien'n. t^lillen-Plosensteinc, ^hämorrhoiden, Aslhinii, Ltlerose erfolgreich dauernd heilt. U^'bcrnll 1 d e i n e , ni s s e r hat über S0 heil-sl'.me Vestnndteil<' und da.zn noch schwere Äeti^l^li', w^'lch^' voriges ^ahr gefunden worden sind llnd nielrlie sich von willen Mineral-wl'lsserii INN' llir )1i ii d «' j n e r befinden. lii!lg^II ^ic nnv einmal a d e i n e r >>iid neigieichen 5ie es mit einenl anderen iiu'llilionss.'i- und kosten 5ie es und 5ic uic'tde:! gnii^^es ^'ebcn dein ^)iadeiner treu Aus Vtuj v Notar varli letzter Weg. Welch all^ leiü.^ei -^i-enicl>^it'.ung sich Notar ^ a r l i run'ule, Vennes lnich das zahlreiche (^ele'^te Ulis st'uiriii let.uen ')^^eg Ten Leichcn^^ug leitete Plopst Dr. '/ a g a r unter Assistenz dec. neuen i^>nard!.ins P. Y.' i rko und des PsiU'ter^' Z u e l. Aus;er den ^tandes-tollegeii nin lNlch eine Abteilung ?>es Pe-Inluleuoereiiies erschienen, dessen Mitglied '.'iriln (ü'inli war. t>. Au U) IViillionen Tinar Tck)aden im Sl-cii'gebict Ht'Uoze. Weich ungel)eurcs Un' l> 'l der leyte ^^ng^'lschlag hervorgerufen hat, 'ich erst jeltt recht erniessen. wo die elsleil ,i>'sern des Sachschadens lwrliegen. '.'llleiii !ui 11^^^biet -valo^^e b.'länst sich der ^chlidl'n Ulis Ii» Millionen Tinar. Ain ärgsten n'nrÄ.'n von der Wetterkatastrophe die 'l-'siingeineiliden Ziv Barb^ira, Zavree, ^v. -t^oii'l^, ^>.'^vfeuec und 5v. '^>id l)ein>gcsuchr. Ivo stuchn'else nll^'s oernichtet ivnrde. Mit d^'v ,'vest'tellniig des Schadens nnilde der ^'lnidi^irlschattsreserent ,1 o r ii i e betrnnt. p. Ausstellung gegen die Gottlosigkeit. '.'lel>!ili^1i nne in anderen 3tädteii. u'urde .uei!>l'litlesigfeit eröffnet Tie Ausstclluitg, '>!e in den ')iäinnen der -^inaben'.iolksschuie i'ei der Bezirfshtinpiiimiinschaft nnterge-bilichi Ist, ivird bis Montag, den !'»(). d. ge-lssütt sein. Ter Ansstellnngsansschus; 'et^t üch ans den .'öerreli Propst Tr. a g a r. ^"eiinalsetretär des iiiterinitionalen Ans' i'I liss^.' „Pro Teo" M e s; n e r, Tr. S a l a-Ii! ii li, '^iiz.'l'iugerineister P i r i ch, Tr. ^ t II h e c, Tr 5i e ui e c, Tchulinspektor e vnde r, Tr. jD k o l o k u I a k. Vrek-lor Z a va d la l und Pfarrer Z v ? i ^iiistnniiien. v. Preisschiehen in Ptuj. Der hil^sige ^ch>il.^enner<''in neianstaltet Ansang Zep-leiitber ein groszes Wettschieken, für das eine ^ic!l)e voii Preisen gestiftet werden wird. p. Unmenschliche Eltern, den letzten Tagen ereigneten sich zwei '^ällc einer 'ost uiiglanblichen Verrohung ^n Sv. Barbara l<^aloze) t)ielten Besitzersleute ihren elf-jäs,rigen, etwas sci/ll,. Aug. versieht die dritte Rotte des ersten Zuges nlit Brandlneister Rudolf Crlac nud Rottführer ^^van Merc die Feuerbereitschast, während (5l)auffeur Franz Ärec. Nettungs- c. »feierlicher Kondukt. Ain Freitag abend uln 1s) Nhr M passierte das Leichenauto mit der sterblichen Hülle des Divisionsgenerals Rudolf Maister, der aiu Donnerstag nachmittags in Rakek seine Augen für immer schloß, unsere StM. Vor deni LeiclMwagen marschierten Soldaten unseres Hausregi« ntentes mit drei Bläsern und einem Tromm ler und gabeu dein toten General das leite durch unsere Stadt. Deui Wagen un-nnttelbar folgten Bürgermeister Dr. t^ori-öan und Rechtsanwalt Dr. Kalan, Vertreter der Behörden und eine Abordnung der Maister-.^täinpfcr. ^hnen folgten das Offizierskorps uud aberinals ein Truppe Militär. c. Todesfall, ^n Ljubljana ist der Stadt-pfarrer von Bre/ice, .Herr Martin Iurhar, >der seiuerzei: Stadtkaplau in (i'elje gewesen war, iui .'>4. Leliensjahre gestorben. c. Bergmesse. Sonntag, den 29. Juli, wird um U) Uhr vormittags vor der „Mozirska koea" auf der Alm von Mo'^irje eine Messe abgelialten werden. Ausser einem Orchester »Verden auch no6> die Sänger von !^ilnhel lnitwirken. Alle Bergsreuitde sind herzlich eingeladen. t. St. Anna bei Teharje. Wer kennt sie nicht, die obere ^tircl>e von Teharje bei d'elje, St. Anna, die auf dem Annaberge steht, von dem aus man eine wunderschi^^n^' Aussicht auf unsere Zanntaler Alpen ge-nieset! .Heuer werden es ^^ahre, seit das St.-Anna-^tirch!ein errichtet wurde. c. ?loch 5M.vl)« Dinar. Auf ^^iitervention des Ministers a. D. Tr. .l>irainer und des Abgeordneteil ^ohani' Prelor-^el ans Lelje hat die Prioilegi'.'rte Agrarbank in Beograd ansier den lx'ivilligteii und Tinar noch eine Aiileihe im Betrag.' voii !')00<>0t> Tinor der Sniintoler Borschnf^kasse iii '/^alec zugestanden. Tiese ^nniinei, werden für kurzfristige Tarlehen an Hopfen-baner znr Deckilng der .^losten bei der Hop-senpflüt-le verwendet werden. c. UeberfM aus einen ^!rnstmagenlen?cr. Ain Mittnuxli abend fulir der iin l^i-efigen Gestlndheitsheim bedieiistete .^iraitwageiilen-ler Franz Bruniec inil dein Rettiiiigsivagen nach TreSinja vas be'i Petroiu^e. um dort einen ^tranken abziiholen. Boin S!rl^s;cn-rand in Tl-e.^iniavas schleuderte plötvlich ein Unbekanltter einen Stein gegen das fahrende Auto. Ter 5tein dnrch'chlug die Fen-sterfcheib,: und traf den Wagenlenker iin Gesicht. Iln hiesigen Krankenhaus angelcingt, lies; sich Herr Brninec die Wunde, die er durch den Zteiiischsag erhielt, oeriiöhen und verbinden. Er begab si6) dann in häuslich? Pflege. c Den „Jedermann" in Celje wird also doch, wie nnr nnn hören. .Herr Magister Fe dor t^radi-inik spielen. Für die l^eliebte er gab sich ein.' Netlersck?einilng iin „i5elisl! stn-dio": Frl. Bida l^obec. Wie wir weiter erfahren, ged<'nkt Anfang 3epteinber anch das Ljnbljanaer ?talivnnlts)eliter hier bei iin? und zwar ebenfalls vor der Stadtpfarrkir-che .Hngo von .Hofinannstbal's ..7^edermanil" als l^astspiel ansznsühren. c.Sport am Sonntag. Zonntng tresseii sich ain s^laeis nln Uhr die Main?-schliklen des Marib'^rer Mnribor iln'o i7Ininv - ^elje zu einem Freiiiidschaftsspiel. das Berbandj6)iedsrichter ?^liitc^ii: leite» Verwalter Georg Pichler sowie Martin Horvat und Max Potöönik von der Mann-schalst den Rettungsdienst itbernehmen. p. Den Apothete»achtbie«st versieht bis cins6)lließlich Freitag, de,; 3. August die Mohren-Apotheke Mag. Pharm Rudolf Molitor). P. Im Tonkino gelangt Somstag und Sonntag der lujtige Operettenfchlager „Äiktor uiÄ> Viktoria" init .Hermann Thi-iNlig und Renate Mller zur Borführung. doaiitiea 8Iv nur äle unseliiläUelien 8l»tla»ke-Lntkettuii»»»?adlett«ii. illv von ä«r )^potli«llv vsliovee in l.judU»n» »u» natiirNekon r»l»>lTvn un6 Krüntere»trsllten erreuit verÄen. Vvrlsn«en 81« In Ikrer nur Äie eckten unsclijiälliclien 8I«tla5>l«.'riidIotten vsdovoc. Kleine Voss (I7 und der znieite uin 30 llhr. Als Ort der Borführungen gilt weiterhin der .^tinokaal des Hotels Sko^rne. Der Vntritt ist frei. Die Plätze mann inan sich vormittags an der ^inokaffe sichern. Bei ApPetitlöstgteit, saurem Ausstoßen, schlechte« Magen, träger Verdauung, Darmverstzp-kuno Aukaeblähthelt. Ctosfwechselstörunaen. Nek« lelauSschlaq. ^utsucken befreit daß natürliche .Heant'Ioses^Vittenvasser den Zkörper von den «»«gesammelten FilulniSsilften. ßchon die Altmeister fter .Hellmittellekre haben erkannt. daS R» da» ZtzraNz.Iolef.Wasser als ein durchau» zu« »erl?isi!aeS DarmreinicwngSmittel bewahrt. Das „Frttnz.Joses- . Bitterwasser ist in Apotheken. Drogerien und Spezereihaniilun-gen erhältlich. c. Sturz vom Heuboden. Dieser Tage stürzte der 74 ^ahre alte Besitzer Johann Klairder ans Tabor bei Grafska vas durch eine Lücke seines Heubo-dens und brach sich dabei deii linken Ariu. Der Verunglückte fand Ausnahme iiii hiesigen .^Krankenhaus. c. Fnsiball. Das Fus;bnllwettspiel zwischen der Altherreiiinannfchast des SK. Celse und deii Mitgliedern des ..Merknr". das aui ver ociiigeiien Mittwoch hätte stattfinden sizllen, ist aiif Millwoch. den 1. August, verlegt wor deii. Beginu iiin Uhr aiu Glacis. c TK. velje in LaSko. Ter Sportklub l^'elje gibt on> beutigen Sonntag ein (Gastspiel iii Ln'^ko. Zeiii s^^egner ist die Elf des Zportkliibs La^ko Das 5chiedrichteramt ül'evnimii't .Herr Oberliiitner. c. Den Anotbeten-Nachtbienst liersieht ab Sonnabend, deii W ^iili. bis einschliesslich ^reitaa den ^ August, die .^reuzapotbeke Fedor s^radik^nik) in der !»Ulils!i Petr.1 cesta. c. >1itto Union. Soiiiiabeiid, Soiiiitag und Montag läust dos ..Lied der 3oiine" init dem bekaniiten Mitglied der Mailänder Laiiri Bolpi iiitd Liliaiie Tieh in den .Hnnvtrolleii. Tie Musik ist von Pietro Mas-cagni. Radio Sonntag, den 29. Juli: L f Ii b l j a n a: 12.15 Schallpl., Berichte. I.'i Schallpl., li). Vorträge, 20 Fr. Stri-tar B singt Zigetiiierlieder. Inzwischen Or-rlieslerinilsik, 31.15» lhesangssoli, 22 Berichte, Schallpl. — B e o g r a d: 12.0.^, .Konzert, .sioiizert, 18..W Lieder mit Orchester. 1s>.1N Orchesterkonzert, 20..^0 .,Dcr Barbier von Sevilla", Schallpl., anschliessend Tanz-innsik. — W i e N' ll» .Klavierkonzert, 17 ??achniittagskoiizert, 1!).2.''' .H. Wolf-.ffonzert. 2<>.s^.'> Boii Straus'. bis Lehar, 22.20 Abend« lviitt'rt. — T e ii t s ch l a n d s e n d e r: ss! Bniite Mnsik, 18.10 Des Basses t^rnnd» geivnlt, 20 Lachbillen iliid Tanzfieber. — W a r s 6) a u: lü.lb Alte Walzer^ 1b Leich- tes Konzert Nlit Gesaug, 20.12 Volkstümliches Konzert. — Budapest: 15^.30 Salonkapelle Bertha, 20 Lafjt Blumen sprechen 21..A) Cellokonzert. — Z ü r i ch: 18 Berühmte Sänger, -- 20.40 Ballettniusik. — Stuttgart: M Nachmittagskonzert, 80.30 Die schwäbische Nachtigall. ^ N ord i t a l i e n: l7.15 NnterlMungskonzert, 19.40 Schallpl. — P r a g: 21 .Konzert der tschech. Philharmonie. — R o ui, 1l'.."'0 Sclmllpl., 17. Konzert. — München: 17.5id Bunte .Konzertstunde, 20.10 Abendkonzert. — S t o ct h o l m: 20 K'onzert. — Leipzig: 17.20 Kamnierinusik. 20 Unterhaltiingsinusik. — B u k a r e st: 20.15 Gesang, 20.40 Orchester. 21..'^0 Unterhaltungskonzert. — Strasburg: 18..W Lieder, 20.30 Theaterabend. — Brünn: 10.05 Bunter Abend. Montag, den 3«. Juli: Ljubljana: 8.15 Berichte, Turiien, V Religiöser Bortrag. 0.30 Schallpl., l0 Kirchtt^ Musik, 11 Akkordeonkonzert, 12 Schallpl., M Landwirtschaftsvortrag. ll;..'j0 .Hörspiel, 17..30 Schallpl., 20 Bokalkonzert, 'inzw. Akkordeon-Solo, 21.15 Gesangsoli, 23 Berichte, Schallpl. — Beograd:!) Turnen, 9..30 Gottesdienst, 11 Schallpl., 12.15 .Konzert des Radio-Orchesters. 13 Populäre Lieder, 17 Populäre Lieder (Schall-platten), 17.30 Chansons und Orclx'ster, 18.30 Cellovorträge, 1!) Rus1iscl)cs Konzert, 20.30 Radioorch^ter, 21.30 Plauderei, 22 Nachr. und Salonmusik, 23 Borträge, 2.'j..'i0 Tanzmusik. — W i e n: 12 Mittagskonzert, 17.05 Nachmittagskonzert, 18.15 Tristan >l. Isolde, 21.20 Wagner und Wesendok. Wort und Lied, 23.20 Tanzmusik. — Deuts ch-l a n d f e n d e r: 20.15 .Klavieruinsik. — Warschau: 10.15 Leichte Musik, 2l>.12 Leichtes .Konzert, 21.12 Kamuierlnusik. — B u d a P e st: 17 Orchester, 22.10 Streichtrio. — Z ü r i ch: 10.40 Gitarreinnsik, 17.30 Zieder in acht Sprachen. — Stull gart, 18.45 Unterhaltungskonzert, 2.! ."0 Mandolinenkonzcrt. — N o r d i t a l i e n: 20.45 Wunschprogramm, 22 .Kamilleriilnsik. — Pra g: 15.15 Salonquartett. — S t ock h o l lu: 10.45 Solistenprogramni, 20.15, Unterhaltungsniusik. — R o m: 20.15 Wunscl>Prograninl. — M ü n ch e u: 20.l.'» Stunde der Nation, 21.25 .Kanlniernuisik. — Leipzig: 20.15 Klavierkonzert. 22.2l) Bläserkaninieriiiusik. — Bukarest: 20.15 .Kamnierunlsik, 21..j0 Biolinkonzort. — S t r a ß b ll r g: 20..'ii) Opernnbertragiiug >-B r n n n: 10.30 Die Welt singt. X Bankzusammenbruch. In Buenos Aires ist die Banca coiniiiercia del Plata zu-sauinieugebrocheii, wodurch auch zahlreiche jugoslawisclx' Ausivanderer, die ihre Erspni: Nisse dieser Anstalt anvertraut hatteii, in Mitleidensaft ii> Biieiios Aires zur N'eÜereil Aintshandliing hievon in Keiiiltnis geien'' wird. Sommermode -Dnnmq, den ?5. WZl. „MarlKc'rk'r ^^cituns!" ?ltliilinc> l'li. Il'^irtjcliastliche Rundschau Neuer Bankenfchutz NolieUieiliiift der Verordnung über das Moratorium der Geld »istiliilc / Einleger werden Aktionäre / Ertiölite Sorge der (^cmeinden jür i^e Sparkassen / Neue Festsetzung des Zinsfußes Tie lie'aiille Oeffentlichlvit besaht sich iil t-uii Tl^l^cn eingehend mit den Marlin lim eil der Reqierunq zur «anist zu erscheinende No-l'^lle zur Verordnung über den Zciulh der Geldinstitute isll?ili; die Bestimmung vor, das^ den Ver-i>lut»lirl leiten gegent'lber den Geldinstituten bis zur Hälfte durch Einlag«bi'llne n'ichtige Bestimmung der in ')lus-lirbeitung befindlichen Novelle ist die Uin-maiii'lttng der (Einlagen bis zu 4v^/n in Ak-lieii desselben Gelt^instituts, wobei ein Teil der auf dies'.' Weise vorzuneliincnden Trans liltionen znr Schaffung eine? muen Reservefonds herangezogen wird. Hiebei iollen nlte seingefrorene) Einlagen in der Hi^he l'l) zl! Dinar ausgenomnien iverdcn. lsine ähnliche Transaktion, d. h. Umwand-silNli t>cr (5inlagen in Anteile des Instituts, ist dieser Tage bei der städtischen Spartasse iii ''Zagreb teils.bereits durchgefl'ihrt ivor Bestimttluttgen werden sich daraus beziehe», in nvlchem Verl)ältnis die uingewaiidelteil Einlagen zur Erhöliung des Atticiikapillils und der Reservefonds herangezogen werde» sollen. Für die !it o in in n n a l s P n r k a s-f e n werden besondere Vorschriften erlassen werden. Bor alleni werde«, die l^'mein-d<'n dazu verhalten, zur Sanierung ihrer Sparkassen wesentlich beizutrageit. 7^st die Geineinde selbst bei ihrei» Institut verschuldet, was ja geivöhnlich der ^all ist. so l'.nt dieselbe zur Tilgung ihrer Verpflichtnnge» lilljährlich in ihre» Voranschlag eine cnt-'vrechende Summe einzustellen. Tesgleiche» haben die Genieinden fiir die Bedeckung der Abschristen ihrer l'>ieldinstitute aufznkoin-i»cn nnd nach Ved>irf dnrch !^>!ralisgabe von Obligationen für die ".'lustalten neue Mit-lel zu beschaffe». Ein .^tapitel fin 'ich ist die neue Festset-z»ng des i nsf » s; e s. Alte Einlagen, d. h. die vor den? April bestandenen, n>erden nnt hl'chnens » verzinst Ti^' V^i^'chstgrenze fiir den Eiiilagenchisfnf'. »nrd niit nnd liei de» sniatlichen t>ieldinstitn ten n?it "I"'» festgeielU. ^ie Tarlehen di'irfe» bei Geldinstituten hi).Istens mit 11"^'« nnd bei Privatpersonen nut verzinst wer^ den. Schliesslich soll in der Verordnnngs--novelle die Verfiignng getrofse» werden, das^ die Geldinstitute oon den .'»! lein s ch u l d n e r n, d s). silcheii. deren Verbiildlichstei-ten Tinar nicht iilieriteilien, jährlich nicht nlehr ols ein 'Drittel der schnldigei Zunune einfordern diirsen. ^r«m« lör<^«st ron^O» !)«i rousivr^ltt«» runA vorruitorller^^Icü^Iung. LeWnasstelgeruna des europäischen Bodens Statistik über die nngenntzten Anbanslächen Als in besorgtcil Gemütern in dieseni Som nier die !^rage auftauchte, ob aus Anlas; der katastrophalen Wetterlage denn keine Mißernte zu befiirchten sei, ist von bcrnfener den. teils wird dieselbe in den nächsten Ta-1 Stelle darauf hingewiesen worden, dag le» len noch vorgenommen werden. Besondere I diglich ein kluger Ernteaustausch stattzufiu- den habe, der die von der >>ike besonder; betroffenen Gebiete nnt den ^cldprodllltcn der reicher gesegneten Landesteile versorge, NM den Wirtschaftsausgleich herbeiznfj'ih-ren. All eine Mif;ernte sei also keineswegs zu denken. Die Frage nach der Misternle lzal eine Reihe anderer »lit der Bod?»bewirtjchc^s!un!i zusainmenhängender Problem^' nus«ieu'.or' fen. Vor allen Dinge»; aktiiell simuird-'n i'l dir Frage nach de>n "^.^laln'nna'^inieluuiüi. den linser Boden geiviilirt. ^st es niihl lich. frageit die AengitlickM, das; dcr de», der liunderte nnd hunderte von ren inlnier wieder seine Früchte gab, eine... Tages ilnfruchtbar »'ird? Ans fruchtbarüi» Land haben niir unsere Städte gebant d. reu Menschenzah! sich ständig erhöht, ist es nicht nivglich, das; der '?^odeil sich rullit und sich lveigert, alle diese Menschen zl» er nnhrenV Die äilgstlichen 'ieilgenoiseil — f'' iind iene, die iiberhanpt nicht »lel)r selir ni.'s Vertralx'll zll Mutter Eiilovo haben koniieit l'erul)llit N'erdeii. (^licinlilaliu n:i>> giialitativ te>n»en die Bodenertrlige Pas i'.i !)oli<'ln Mln'se »och gesteigeri ll>eldeil^ Auch, iveiin ein Mangel an ailhallsiiti'gein Boden beslnilde, lväre es inöglich^ di^' '.'.>^eii' gc nnd die Gntt' der ^eld- lnld GarleniUl'-dukte aller elilovöischen L!älider z» erliol)-eu. Dies lönnte erslei'.'? diir,^!, iloch intensivere Bodellbearbeilling iTiiNl'.einittel), zweitens dnrch noch ergil'lugeres Saatalit nnd drittens dnrct) '^)üchil'.i^^ Iii'lierioeriigel Pilnn zei! geschel)en Noch aber ist eiZ nicht ili iveit. gilU der Boden Curopns reiNjlichen l^'rlrng. IInii lloeh sind die ungeiiillilen Andii>l'lml)eii in gros;, das; die 5lodle llNl ein stich"-.-wachsen können: ivenn Ciirova iich nlir '!' einer gesunden Wirlschnflsvnüiit l>e!es)rl, iverden alle seine Bewohner ansreichrnd er-. Uiihrt lverden tönilen. Interessant iil dieseiil ^'»nsainin^ iilinlui >>' eine Statistik die zeigt, das; die Bodu"!li-6)en Eliropas liolh lange nil!)l nen'!!'.'»^ lnlsgennt.u lvorden lilld. ^.>üul> ilir.ii '.'liiq.'! ben I)at Dentschland noch »nn- bansläche, Runlnnie» noch Jugoslawien iloch Ungarn lloch i.V),!''. Bulgarien noch Polen noch Tsäiechosloivatei noch ll<.' -'.Il'onvegeil noch 17,!, ?ie Zchioeiz n^xli 7«i,.> Finnland lioch lili.I, Spanien noch It, Italien iloch 15)3 Llaue I?om»n von tt»n» ttirtksmmsi' 1 0 ^ c 18 7 c 8. i. 8» I. „Tjl^, Iliein lieber Freund, soweil ganz nett geschrieben, aber der Iu'lialt! Wie bentei, Sie sich denn das? Sie wollen doch ni6)l etwa behaupten, daß dies Ihre pl^r« jönllche Ueberzeugung lst?" .'»iedakteur Äendrich unterstrich seine '''^>cr'e durch ein spöttisches Lächeln. Cr lehnte sich in den Zessel zurück und blickte erwartungsvoll iilit einer Anbeutung von Ililgeduld auf den BesiMr Gerhard ?iitlas, eiil jullger Mann in abgetrageiler .^kleiduug. luachte ein überraschtes G^cht. ..A^r imtürlich ist da«? nleinl' Ueberzeugung!" rief er leidensäiast-lich. „Oder halten Sie mich für einen -chirä^zer? -"üb l^abe sehr gründlich ilber die Frage liachgedacht, vl» man für die 5aieinsberechtigttng der Rc^nmntik heute noch eintreten diirfe — es gtbt kelue ai»-dere Stellungnahme!" „'.'l'a, na, nun hören Sie aber auf!" <>rlp Wendrich schüttelte belustigt den >topf. „Wissen Zie denn nicht, das^ wir im '^lUlalter der Sachlichkeit leben? — Unsere Maschinen, unsere Technik, unsere gatlzc i'e»fl>lcht nüchterne und unsentiuientale '^^'.ll-' Mein Lieber, lvie wollen Sie da^ ni't Ihrem Standpunkt iil Einklang brin-gellV" Gerl>ard ?^!tlas vollführte eine wegwer-'endo .haiidbeniegung von bezivingender l'''ros;artigkrit. „Alles Maske, Verr Redak-leilr, alles Maske! Tarin liegt ja gerade die Tragik ililserer Epocs)c, daj^ sie sich il)rl'o .<'^erzel!s, u'eiln ich so sogen darf, i^luiinen zn inüssen glaubt, daß sie — —" „Ja la!" unterbrach Wendrich, als er werfte, das; .verr Aiklas in Eifer geriet. ,.5ie verjncheli ja, dieje Behauptungen in U)rer Arbeit ousführlich zu begründen Immechin dürften Ihre Schlusjfolgeruugen aklvegig sein und schauerlich der znnngen-den Logik der Tats<^chen stairt^halteit." Tas Gesicht des Schriftstellers zerfiel. Unter den Augen und um die Mundwinkel zeigten sich feingestrichelte Falten. „Sie könuen also den ')luisah niiilit verwenden? — Uild ich l)atte mir solclx' Hl?fsnungeii geiliacl^t!" Fritz Wendrich na.l>»l das Manuskript noch einmal zur Hand. „Roniantik und Gegenlvart" lautete der Titel. Tu lieber Himtnel! Mit solchem Zetlg verärgerte man höchstens den Leser! „Nun, Sie köttnen ja die Arbeit vorerst hierlchsen Ich »verde bei Gelegenlieit mit meinem Kollegen dariiber spre^n. Sie erhalten dann schriftlich Besck»cid." Gerhard Niklas echob sich uiit eineni Ruck, diese al>schliefp!nde Redeivendnng schien ihm aus häufigen Besuchen in vielerlei Redaktionsstuben gelöusig zu sein. Er schlos; seinen jchn>arze,l, an den Aermeln schon merkli6> ausgefrausten Mantel, griff nach dein Hut uild ennpfahl sich, .'tln das düstere Schlachtield des Lebens ivieder auf-zusuclien. Ter Schriftleiter des „Deutsch.'» Magazins" atmete erleichtert ans. Dieser schreckliche Niklas! Man wurde ihn so leicht nicbk wieder los, ivenn inan einmal die Unvor-si6>tigteit l>egangen hatte, ihn ins Zimmer zu lassen Dabei konnte niail de»! Mail» nicht böse sein, denn es gehörte ininierhi» eiil beträcht licher Mut t^azu, «sich illit einer stattlichen Familie auf dem schwankenden Boden eines Schriftstellerdaseins zn behailpten. Ein Blick auf die Armbanduhr belehrte den Redakteur, das; es ^jeit war. Feier-abeird zn machen. Er irollte -.'ben Sc» Schreibtisch abschlies;en, da steckte der ^tol-lege Behrend von der „Mittagspost" >.'n !.topf durch die Türspalte. Als er sah. das; Wendrich noch anwesend war, kam er vollends lierein. . „Natürlich! Wendelin, »njez Streber! Mail wird's aus die Art »loch znnl Berlalis-direktor briilgen. Wie steht es, keine Lust ins Theater? Ich ljabe zn'e! >tarle>l sür die Oper" Wendrich — die bosliaslen >tollegen naiulten ihn troh heftiger Proteste s,artnitt-kig „Wendelin" — kratzte sicl» den Kops. „Für l)eute abeiids! Woher soll niail niiii in der Eile eine Frenndiil nehinen"''" „Das ist Ihre Sache!" lachte Behrend nnd holte die Eintrittskarte aus der Tasche. „Weil» Sie niclit selber gehen wollen, loer' den Sie ivohl eine»» Liebhaber sinden. Viel Spas; jedenfalls! — llnd null inacheii 5ie, das; 5ie schleunigst iiach .v>a»se toinmcn!" Schon ivar er wieder draus;en. Weiidrich brauchte nicht lange ilachziideil-ke». Man lud selbstverständlich Alice ein. Er nahin den .'^örer von« Feritsprechnp-parat und nannte ihre Nniilnier. Als ihre angenehme Altstimme dnrch den Draht zn ihni drang, huschte ein ersrentes Schiniln-zelil über seilt Gesicht. Alice schien sedoch ovii der Einladnilg ilicht sonderlich begeistert. Sie habe so schrecklich viel zu arbe'iten, ivandte sie eiil. Weiidrich verzog gekränkt das Gesicht. „Ach, Kiild. die Arbeit läuft dir »oirklich nicht davon und — ich freute mich schon so aus den Ab<'>ld. Also, keine Ausflüchte, ich l)ole dich ab!" Die Befriedigung, init der er den .viörer auf die Gabel legte, lies^ dadnrcl) sclilies;eit, das; es ihiii geluiigeii war. Alices ,^nstiin-inling zti erhalten. Er schlos; das Büro ab lind oerlies;, eiiien Schlager vor sich hinsnnuneiid, das Verlags gebällde. Weiidrich hatte Glncl, kaliin loar er aiif der 5lras;e, da kaiii schon eiiie Eletirische. Allerdiilgs iii»s;te er sich »iit eineni ans der Plattsorin liegiiiigen, denn der geil inar liiii diese ^jeii znni .i'- fallt. Frit) Weiidrili lebte schon eine giii. >1!'! voll Ialiren iil Berlin, al'er linine! i ^ »1! nahin er iilil eilieiii Gesiihl - „ de das bunte berallschende Vils^ in iien .i»>. das der lsros;jlädtische geil bot. Iii der Iernsaleiiier ^lras;^ diöniuen 'i
  • '.i,d blätter ans, junge K'ändclien in ioinine.li'l, knstiger >^tleidu»g spähl^'n iinierii^'lnnllngs^ lilstig »ach deil kleinen '.'lt'enienern de^ö All tags, und selbst die allen >V'ei>.'er inii Schui'ir jeiik^ln niid 5lrcichliol;saiaetneln leliienen von der Lilst dieses ^'^unlialiends angesiecll nn>'' behanpteteil ivacler ihren Play. An der Eele der Leipziger 3irai;e 'l.'.nl' sich der Verkel)r. Halle Vieildria) teiii.' Eile gehabt, daiiii ivär, er aiisgejtiege» niid eine halbe Stillide alis deiii Töllhossplal; ani nnd ab gelaiisen. l^tichts ivar genns;reich.'s^ alS an diesein Breiiiipnilkt der Eit»? das lnan seilde Tempo der Gros;stadi ans die ^iilne lvirken zn lasseil. ! Ter 'Visagen bog in die Leipziger ^iras;.'. nberanurte deil Spittelinartl »lid snhr dni'li d<'n ältesten Teil der Stadl in vielen >Vin^ dniigeii deni Aleranderplat, zil. An der ersten ><>aktestelle der stönigslras;^ slieg Wei-dricti ans. Er belvol)nte iil der '.^l'älie des Ralhails-'v zwei, geräninige, freiiiidlich iilöblierte .''.iin ttier bei einer alteii Tanie, einev geinissen Frall Lkrüger, voii d^ren Manii er liie el-ivaS gehört oder geset?en liatte. Der Brave iiiochte schoii lange gestorbeii seiii. Manchinal liatte A>endrich daraii gedacht, eiiie eigeile WoliilUiig zn inieten, doch ivar er voii diesein Plan, der^n Verwirklilliniig für eilieii Iniiggesellen allerlei Unl,eanc»i lichkeiteii niil sich geblacht hatte, siets wieder obgetoiilineil. znlna! il)n Fran ^triig"rs .oatir hast inlillerliti?e Obhut in geradezii iiiioer-antivoriliwcin Masze ve.ivöhilie. .Marivorer Zeitung* Nummer 17V. Dänemark noch 48,8. Frankreich noch 50. Aus diesen Angaben geht hervor, daß der <^uropäer noch lange nicht verhungert, wenn er seinen .yeimatboden nur richtig nutzt. Eine Leistungssteigerung des menschlichen Gehirns und der menschlichen Körperkraft kann außerdem zu weiteren Lcistungssteige rungen des europäischen Bodens führen, so daß jegliche Befiirchtung unl den NahrungS jpielraum der Europäer verfrüht ist. Was ist Großhandel? Tic orgaillsatvrischl' Nouordnullg der Wirtschaft hat im ^ulteresse eiuer möglichst fruchtbringenden, den Effekt der Arbeits, tsliung erhölienden Zusammenarbeit zun-ichen den einzeliieil BcrufOänden u. c,. eine -genaue Abgrenzung des Begriffs „Grosi-yandel" erforderlich gemacht. Dabei stand die Vi6)tigksind nnnniehr, wie sich aus einer Aufstellung über die vom Großhandel zu ersüllenden Funktionen ergibt, nbgeschlos« ieü. ^'^n tien l)ierbci getroffenen >^ilchtl'ulicnl mn'd festgestellt, daß Großhändler sol6)e luillkanfniännische, also iin .^Handelsregister cinsieiragene Unterncliinnngen sind, die qe-^ n'isse ,'snnktioilelt iin vollen Il-lnfaiiße aus-iilien. Taruntcr fallen der Einkauf im Gros'.en l'eiiil Erzeuger. Ablader oder Jm.> portenr iin^ At^sotz im freien Markt an xdiederverlänfer und Weiterverarbeitcr )n dein atalog werden weiter ausgefiihrt: '^«erbung und Marktsuchen, das heißt Er- 5P0«7 Der Kampf hat begonnm . .. Der erste Tag der Mariborer Leichtachletikmeisterschaft / Duell Muraus—Hoffer über ZW Meter / ÄamM glatter Sieger über 5000 Meter Lei auffallend regenl Interesse nahmen gestern al'cnds die Loichtathletiknieisterschaf-ten von Maribor ihren Anfang. Als erste Konkurrenzen wurden der 800- und der ^000-Meter-Lauf ausgetragen TÄ)vu über 800 Meter gab es einen aufreibenden Kampf, den sich unser heimische Rekordeur Ho ff er (Napid) und der aufstrebende „^lezniear"-Mann Mu rau s liefertei:. Mur^ius riß zwar allerdings die Führung schon bald nach dem Start an sich, doch sehte »hin Hoffer derart nach, daß der Sieg bis zun: Einlauf ungewiß war. Muraus zeigte eine anl)altende Formverbesserung und siegte in 2:08.0, ivährend .'^I>offer, der als Zweiter eintraf, nur uni 3 Zehntelsekunden zurück« blieb. Seine Zeit war ?:08.v. .<>osfers Rekord über diese Strecke steht auf 208. Dritter wurde B isn o v ie (Rapid) in 2.10 und Vierter Ledinek (i^elezniöar). Auch jlber ii000 Meter gab es einen l)arten Kampf. Bonl Start weg fichrte S t a r ni a n (^e-lezniLar), doch überholte ihn 5t' a n g l e r Marathon), uin dann P o d p e e a n (Z^e-lezniöar) die Führung zu überlassen. Einige Zeit liefen dann Starman und PodpeLan parallel, doch fiel Podpcöan gegen Schluß zurück. S t 17.12 als Zlveiter eintraf. Es folgten der Reihe nach als 3. P o d p e L a n, 4. S t r u c l (Marathon), 5. H e r i ö (i^eleznicar), K S k a nl l e c (Marathon) und 7. Strau b (?.cl.) Die Kämpfe, die auf dem Eisenbahner-Sportplatz in der TrSaSka cesta stattfinden, nx'rden lieute, Samstag, um halb 18 Uhr weitergeführt und Sonntag um 8 Uhr zu Ende geführt. DSKlDanüdw) -.Leimkar'' Der große Prestigekampf der Gsenbahner Sonntag nachmittag nm halb 18 Uhr ivL« den i'iä) uns nach längerer Pause nneder ein. mal die Fußballkämpen des Para/diner Sportklubs vorstellen. Wer die Ereignisse in der lokalen Fußballchronik verfolgt, weiß recht gut, welche Bedeutung dem Treffen zu komnlt. Wenn anch kein Titel und auch keine Punkte vergeben werden, so rüsten doch beide Gegner mit ganz besonderer Andacht für deu inorgigen Äasfengang. Schon seit Jahren stellt der BSSt einen wichtigen Priif stein für nnsere Mannschaften dar. Es war wiederholt der Fall, daß unsere Akteureige- rade an den BaraSdinern scheiterten, die zeitweise nicht nur zu Hause, sondern auch auf fremden Plätzen als unbesiegbar galten. Die Eisenbahner werden also Sonntag nachmittag genug Gelegenheit haben,, ihr faktisches ^tonnen nilter BHN>eis zu stellen. Ein positives Ergebnis ers6?elnt untso dringender, als doch ÄelczniLar" als Repräsentant nnseres Spielkreises den Gästen entgegentritt. Das Treffen findet ani neuen Eisenbahner-5portplah in der Tr^aska cesta statt. » Internationale Gtttnsahrt jttr Automobile) Motorröder und Fahrräder. ...................Die Motosektion des Radfahrerklubs „P e schließen" von neuen Absaw^^^^^ für'^berc^ts veranstaltet Son n ta g, den 12 vorhandene Erzeugnisse nnd Aufsuchen von ^"liust l. ini Rahmen nnd nnter Ehren- Erzeugnisse nnd Aufsuchen von :'lbsatz>nöglifs)'keiteii für neue Waren; ferner Abnahme nnd Vertrieb der Mren auf eige. ues.Risiko, Lagerhaltung des in der Branche ilbli6ien Warensortilnents und das Treffen 110N Pordispoiitlonen, also Warenbestellung auf weile ^icht nnd Förderung einer gleich-m'is'.igeil Veschäftignng der .""uldnitrie.' '^^.'lchtisi erschi'int die Festlegung, daß oie Einrännulng voll zusäl.^licheii jitrediten ans eigene!! .^Nipitalien nnd die ^ierleilung der von ntreditgebern nnd Lieferanten in An, ?pruch genomnltncn Kredite an die kredlt.-bediirstige Abilel)inerschast in handelsüblicher Daner ebenso entscheidend ist für die ^)uerkeilnung der Großhandelsfunktion wie die .^Verstellung des Ansgleichz zwischen Angebot ilitd Nachfrage in örtlicher, .Zeitlicher, »neisntäßiger und nlengeninasjiger Hinsicht. dliließlich ist noch daranf l)inzulveisen, daß auch die Ansivertnng des gesanllen Marktwissens znnl Nuhen von Abilehuicr< icliaft nnd Erzengung durch ^.!^eratnng über Ä'areneigintng, Warengüte. Lagerdisposilio-nen, Absatztechnik und Werbung üjcht weniger maßgebend für die ?lbgreniung des '^^egriffi? „Großhandel" ist, al.^ die Erfül-lung sozialer Aufgaben dnrch Erl)altn,ig der lelbständigeil Eristenz zahlreicher selbstwirt-ichaftender (.Einzelbetriebe und die .<)erail-l'ildnng eines verantwortungsbewußteil und unternehnlnngsfreudigen laufniiinnischsn !'<'iichwuchses. ^iese Richtliilien können bei der anß«'r-ordentlich starken Dif'feren.^iernlig auf den einzelnen Fachgebieten naturgeuläß nnr'eine allgemeine Handhabe dafür bieten, was nnter „Großhandel" zn verstesie» ist. Z^ro^deul sind sie präzis genug formuliert, nin einer l^renzzichnng anch im einzelnen ausreichend zu dienen X Mariborer Schweinemortt vom 27. d. Zugesnhrt wurdeil 18s) Stücl. Es notierten: Wochen alte ^'^^nngschweine 7i'»—llli. 7^9 Wochen 120—1.'/!, .'^—1 Monate .')» 7 Mi-imi.' .".-^0. ''' iiate ^iiij'il)'i'ie "> ^ schuh der Mariborer Festwoche ihre erste internationale Sternfahrt. Znr Falirt sind alle in- nnd auslälldischen .straft- und Radfahrer eingeladeil. Für Bewerber nin eilten Ehrenpreis ist der Start bis srühestens 1. Angust sestgesettt, serner sind -tart^ llnd Durchsah'tqbejtätignngen dnrch eine Alraft-fahrerorganlsatioil oder Polizei-, bezio. Gen-darnleriebel)örde smvie Frenidenvcrtehisbü-ro vorznweisetl. Für alle nbril^en Teilnehmer freier >start. Die Zieltontrolle aiiitiert ani Trg svobode ain 12. August von bis 10 Uhr sür Ben'erber von Elireilpreisei., bis 11 Uhr für Ven'erber von Plaietten. Nennungen sind an das Setletariat des .0 Dinar. >< Abänderungen dcr Devijenvorschristcn. Der Finaninlinist.'r hat eine Verordnnng herausgegel>'.'n, n'oinit die geltenden D.'vi-seilvorschristen el'vas abgeändert lm'rden. Darnach sind die Geldinstitute l,erl)alten, der '.il'ationalbant von den erl)al!enen Devi-fen nur lill"anulbieten, wogegen bislier der Prozelltiat^ .^!> betrng. lieber die restlichen ll)" <> tiznnen die Geldinstitute im Ziil-ne der gelteliden '^ivrschristen versiegen. X Llonibinicrtc Bahn- und SchiffahrtS-tarjse. ^n der .vandelskammer in Split sand dieser Tage eine Situing des Tarifans-schufses dieser !>tölPerschaft statt, die sich mit der Tarisresorin für das Zchisfahrtstm'sen befaßte, .'^nl Lanfe der Aespreäiungen wnr-de auch die Anregllng vorgebracht, für ge-nnsse Relatioilen tonlbinierte Bahn- und Zchiffalirtstarife auszuarbeiten, um unter Uingeliung der Vennittler in den .Hafenstädten die ?!erfrachtllng zn verbilligen. Demnach könnte eine Ware beispielsweise 0!i,l M'iiril"'r dirett nach .Hvar versendet inid dil' Fracht na.l^ einem einheitlichen Ta 'if in >''r 'n lieü'l'sl n'",' geben. )nsgcsam1 sind 20 Ehrenpreise aus« gesetzt. : S. K. Rapid. Die Jugend 1 spielt in der Anfslelliing Zelzer, Schwarz, Lösck)nigg 1 und 2, Rater, Ro^kar, Ernstl, Herl), Aersel, Maröinto Alois, Mattl um 1.'» Nhr aiu „Zle-lczni5ar"-Plat.^ gegen ,.?.elezniöar". — Die Ingend 2 tritt uni Uhr am „Rapld"-Platz gegen „5voboda" in der üblichen?l«fstcllung an. Der Aicr'borzr Radsahrcr-Unterverband fordert olle Mitglieder sowie Freunde au», korporativ a»l dein let.Uen Weg des Generals Maister teilzunehmen. Iressvunkt um lü ttl)r iiil.sUnblokal. : Städtespiel Beograd-Zagreb. Aiit 2. Angui't findet iu i^eograd eiit Städtespiel ^-nnschen den Fns;bnllansn'al)!n>annschaften von Beograd und Zagreb statt. Das Tref- Gonniiag, den ?V. Juli 1084. fen soll in der Nacht bei tüilstlicher Beleuchtung ausgetragen wer4>cn. : Tennismeifter Matejka rettete dem Kit' «ig von Sch»eden das Leben. Wie das Stock holmer Blatt „Dagens Nyheter" meldet, be sand sich König Guswv ^^Molf der Fünfte von Schweden dieser Tage in großer Lebens gefahr.' Der König, der bekanntlich ein passionierter Tennisspieler ist, wohnte dein Ten nisturnier in Bastad bei. Ein Kraftwagen, der mit vorschriftswidriger Geschwiildigkeit an dem ^Spielplatz vorüberfuhr, hätte dei, Moimrchen überfahren, tvenn nicht iiu let^» ten Augenblicke der österreichische Tennismeister Matejka den 5tönig auf die Seite gezogen hätte. : Futzballtresfe« Berlin — Beograd geplant. Zwischeil dein Beograder Fußl'all-meisterverbaud und den Berliner Klubs werden wegen eines Städtespiels Berlin — Beograd Berhalrdlungen gesiihrt. Wenn die Verhandlungen init Erfolg enden, so findet das Treffen schon ini August in Berlin statt. : Wieder ein Weltrekord in Stoithol»,. Auch der zweite Tag des .Hellas-Meetings brachte einen neuen Weltrekord. Diesinal stellte ihn der Amerikaner Eastnian über 5)00 Meter mit 1:02 auf, wonlit er den Welt r-ekord des Italieners Tavernari unl ein' volle iSekunde verbesserte. : Ferenzvaros in Graz. Der ungarische Profimoister Franzstadt gastierte aus Ita lien komnlend, ain Mittwoch nachmittag ii? Graz und spielte unt einer kombinierten Elf des SK. Sturm und Die Buda'p ster Profis siegteir nach schöneln Spiel nnl 4:0 (3:0). Im Grazer Tor war .Hiden. : Tour der Franc. Die 183 Kiloinelei! lange Strecke von Bordeaux 'ül>er Blaiie, Saiiltes, Rochefort nach La Rochelle d<'r Schauplatz der z w a n z i g st e n Etm' pe des RenneuS. Schlechltes Wetter beeiii-trächtigte die Fahrt,' die vorwiegend übec ebenes iGelände flchrte. Das Feld der startenden ist Gas gleiche geblieben, den Etappe sieg errang Speicher vor Le Greve. : Einen Weltrekord im Stemmen erreichte in der Leichtgowi'chtsklasse der Wiener Steminer Äue'r (Wieland) in einarmig Rei' ßen. Er verbesserte zunWt den öfterreichi scheu Rekord auf 77.5 Mlogranim und koiin te dann l'eim zweiten Versuch niit 80 Kil' gramül eine WeltvestMung aufstellen. : Admira schlug Juventus inl ersten Mi t ropac Up treffen 3:1. : Zwei Weltrekorde in Honolulu. Zw. neue Weltrekorde gab es bei eiuenl Meetiilg ill .Honolulu. Jack Medica ans Seattle legte 400°Meter Freistil in der großartigen Zeil von 4:40.0 und verbesserte dainit nicht nur den Weltrekord, den der Japmler Makino seit dein Vorjahr niit 4:40.1, sondern ailch seiiie eigenen noch ilicht aiierkannten Best leistungen. — 100 Meter Rücken legte der neue il.SA.-Meister A. Wandeweghe au^ Neivark iil 1:07.4 zurück. Der offizielle rekord des Aiiterikaners.Kojae steht seit den OllMpisckien Spielen 1028 auf 1:08.2. Diese Leistung iunrde hener bereits eininal voil dem 7^apaner Kitiokawa mit 1:07.0 unter-boteli. i'i"i i'i'ii stellen, da dieselben bereits im koinbiiiierten Tarif eiithalteii sind. Mit der Aiiregiing n'ird sich jet.U die Bahnverwaltung beschäftige ii. X Futtetmittellieserungen fiir d0s Militär. ?tiii I. Angilst findet IN deii '^^erpflegs-iiiagaziiien iil Maribor, Ljublsaiia, Celje lind Sl>.'venska Bistrica der roulniissionelle Anfinilf voii .Haser, .Heil und ^trol) für die derüg.'n Gariiisoilen statt, aiii 20. ':?lugust 'Nißerdeill voll Weizen in ').>,'arlbor. ^il-teressenteil ivollen fi.l) an die .Handelskain-iner ivenden. X Arbeitsvcrgebung. Am 31. d. findet in t>er Techiiischeil ''llneiliing des Draildivi-sioiistomniandos in Ljiibljaila die Anbotlx'r-st.iqernilg >ür k^ie Uebernasnne der Adaptie-rililgeil der .'^^lNunichfaserne in Bled statt, ^ntereffent'.'» ivollen sich an die eril'älinte Stelle ivenden. X Ausfubrbcgünstignngen sür Eisen», Bleizinkerzr und Pyrit. Die 7^llgoslaivlschen Staatsbaline', balien für die Aiisfnhr von Eifeiieiz von der Station Ko^^arac nach deii Staiii'^areiizen ^eseniee, .^topriv'iiea, Siibo->i>a l'tielebia) ilnd !^t. Il, eriiläßigte Ans-geiv'li't. ^tozarae liegt anf der Ei-s..-fe Ziinja'Ba'iialiika sBosnicii), ' l,n l" >' -i,t Ulin eine'^ der > lss,t' Eisenerze iii Jngoslawien. — Ferner wurden ün jngo^ slawisch-griechischen Gütertarif, für Piirit fSchwefelkies), Blei- und Zinkerze von^der Station ZveiZan nach dein griechischen Stt" Hafen Thefsaloniki, ileue Ausfuhrtarife ein-gesührt. Zveean in der Nähe von Kosovska Mitrovica, gehört zn dem Bergwerksgebiet TrepLa; 373 km von Thcssaloniki (Saloni-qne) entseriit. Die Erze werden von hier liach überseeischen Länideril weiterbesördert. X Verpachtung einer Bahnhosrestauration. Anl 10. August wird bei der Bahiid'retlion i,l Lsiibljana die Anbotversteigernng sür die Verpachtung der Bahilhofrestanration i" Rakek abgehalten. Infornlatioiien erteilt di' ern'ähnte Stelle. X Auslvandererausitcllung. ^lii Rahn.eil der diesjährigen .Herbstinesse iil Linbljaiia ivird eiiie Ausivaildererausstellllng veranstal tet, die der Verband der jugoslatvischen Vereine der hl. Barbara in Holland orgaiiisieit. Für diese Ausstellung werdeii ninfassende Vorbereitliilgen getroffen, so daß diese Ver-ailstaltnilg ini Vordergrnnde der diesjähri-gen .Herbstiiiesse stehen dürste. Gedenket der Atttitniittknloscil Liga! . Martvorer ,^eitung^ Nummer l? Konnssfl, ?9. Juli Än der WunderweN der Agäls Es gibt noch unerforschte Landstriche in Europa / Interessante Feststellungen und Beobachtungen. Dieser Tage kehrte der Kustos des Wiener :,^aturhistorlscht?n Museums, Dr. Otto Weitste in, von einer mehrnionatigen Forschungsreise durch den Acgäischen Archipel zurück. Unerforschte europöische Landstriche. Nur Wenigen dürfte bekannt sein, daß es in Europa noch lieute Gebiete gibt, die vom wissenschaftlichen Standpunkt gesehen, als unerforschte Landstriche bezeichnet n^er« den muffen. Nicht nur in den runmnischen Karpathen, auf der Pvrenäenhalbinsel uild im Baltischen Schild gibt es noch Gegenden, die noch nie eines Menschen Fuß betrat, sondern auch die Aegäis, ^ie unter griechischer Oberhoheit steht, weist Inseln auf, die incht einmal in den besten Seckarten zu sinden sind, geschweige denn je naturwisien-sckpftlich erforscht wurden. In diese Inselwelt nun führte die kleine Expedition der lieiden Wiener Gelehrten Dr. Otto Wett-jrein und Professor Franz Werner, die ge-sc'gentlich auch von dem Wiener Botaniker Dr. Rechinger begleitet wurden. tleberreste einer Landoerblndung zwischen Europa und Sletnasien. „^chon seit Jahrzehnten ist die Insel-iix'lt der Aegäis ein naturwissenschaftliches Problem", erMlt Dr. Wettstein, „zlveifel-los sind die Inseln die Ueberreste einer noch Nor der Eiszeit zertrümmerten breiten Land iierdindung zwischen Europa und Kleinasi-cu. Ueber diese Landrücken wanderten auch nachg^'wiesencrnlas;en die meisten Tiere u. Pflanzen nach Europa «in — wie ja überhaupt die europäische Fauna und Flora zur Gänze aus Asien stammt. Wir wollten nun ftststellen. welche europäischen Tiergattun-lien über die?legäis kamen, beziehungswei-jl' inwieweit sich die auf den Inseln zurück-j^cl'liebenen Artgenossen durch die veränder-ui, Lebensbedingungen von ihren kontinen-icilcn Rassengefährten unterscheiden." ??'lentdeckte Käser bestätigen ethnographische Theorie. Der Gelehrte berichtete weiter, daß die Ausbeute an Reptilien, Käf<° Erd°, dich seurigi! I«m Somm«r nicht'nur einzeln- ?«ile. son-auf ihrer Theorie: di- Erde ertrinkt, dcnn Liebe in Moll Bon Lothar Ring. " Die alte Generalin saß in ihrem hoch-^'hnigcn Fauteuil und las ihrer Tochter tüchtig die Leviten. Sie ließ sich dies nicht nehmen, obgleich ihre Tochter selbst schon eine erwachsene Tochter besaß, und da diese verlobt war, begründete Aussicht hatte, in al'sehbarer Zeit Großmama zu werden. — Akier schließlich — Tochter ist Tochter, nnd eine Mutter hat das Recht, ihrer Tochter, mich ivenn sie noch so erwachsen ist, gründlich ihre Meinung zu sagen. Bon diesen, i^uundsatze ließ sich die Generalin nun einmal nicht abbringen. Sic war eben keine l"» Modernen und wollte es auch gar nicht sein, selbst wenn ihre Enkelin Gerda noch so spöttisch den Mund verzog. „Oh, ^lese Jugend. Sie glaubt alles besser zu N'issen und dann rennt sie sich tüchtig dabei ^ie Nase ein". „Ja, du bist auch so eine von den Modernen," grollte die Generalin ihrer Tochter, der angehenden Großmama. „In deinem jugendlichen Leichtsinn bedenkst du gar nicht..." „Aber liebe Mama," unterbrach sie lächelnd die Tochter, „bedenke doch, daß ich im nächsten Jänner bereits 47 Jahre alt «verde, das heißt," setzte sie flüsternd hinzu, „das Datum meiner Geburt ist außer dir nur noch mir bekannt. Für meine Tochter bin ich :^5, und für meine Freundinnen sogar noch jünger." „Das ist mir ganz gleich," fiel ihr die Generalin energisch ins Wort, „du bist u. bleibst meine Tochter und hast ,nir als solche zu gehorchen. Das ist übrigens auch so eine dumme Einrichtung von euch jungen Frauen," fuhr fie fort, „daß ihr euer Alter nicht eingestehen wollt. Ich bin 73 Jahre alt und bin stolz darauf. Ich zeige jedem, der es wifsen will, meinen Taufschein und Ivette sogar, daß er es kaum glauben wird, denn der Medizinalrat Gunthoff hat mich erst kürzlich für 75 Jahre gehalten". „Liebe Mama", unterbrach sie die Tochter, „wenn ,nan einmal eine alte Frau ist, kommt es auf ein paar Jahre weniger oder mehr nicht an". „Du wegst mich eine alte Frau zu nennen?" fuhr dic Generalin wütend auf, „sag das nicht noch einmal! Der Mensch ist so alt, wie er sich fühlt, hat mein seliger Ottokar gesagt. Und ich ineinerseits fühle mich jung." Da die Gescholtene einsah, daß sie in dieser Unterhaltung den Kürzeren ziehen würbe, schwieg sie resigniert. „Was ist den eigentlich mit der Gerda," fragte die Generalin unverinittelt. Das Mädchen gefällt mir seit ein paar Tagen gar nicht." „Sie hat wieder Streit gehabt mit Bruno." „Das ist ia unerhört!" fuhr die Generalin auf. „Streit mit einem Verlobten, so etwas hat es zu meiner Zeit nicht gegeben! Mein Seliger hat froh sein müssen, wenn er mir als junger Leutnant einmal hat die Hand küssen dürfen. Und auch das war nur dann möglich, wenn Tante Wilhelmine ih. rem Nachmittagsschläfchen oblag. — Aber Streit mit seiner Verlobten — das ist ja auch wieder so eine moderne Einrichtung von euch." „Ja, was soll man denn dagegen machen," „Hinauswerfen, .einfach hinauswerfen!" bemerkte die Generalin energisch. „Mein seliger Bater. der Oberst, hat alle, die mich heiraten wollten, so lange hinausgeworfen, bis der Richtige gekommen ist." „Ja, das hat man vielleicht damals machen können," sagte die Tochter, „heute ist es leider anders." „Das ist eben schlecht," fuhr die Generalin unbeirrt fort. „Heute geht eben alles zu schnell, eins, zwei, drei, aber dafür geht genau so schnell alles wieder auseinander. Wie ich ein junges Mädel war, hat man sich zu all^ viel Zeit gelassen. Heute wird alles gleich nlündlich oder telephonisch abgemacht. Kaum, daß einer einen zwei Seiten langen Brief schreibt. Die Liebesbriefe, die ich bekommen habe, waren mindeftens acht Seiten lang. Da hat man sich eben ordentlich aussprechen können, da hat es keine Verständnisse gegeben!" „Hörst du," rief sie dic eintretende da an, „ich gebe dir einen guten Rat. bo du deinem Bräutigan, alles, was du ain Herzen hast. Zähle ihm Pu,ckt für Punkt genau auf, und er soll dir ebcnso Punkt für Punkte auf alles genan erwidern. Unk' dic Hauptsache ist eine schöne Einleitung, einc gefühlvolle Einleitung, die zun, -Herzen geht. Da habe ich einen so wundersch?n»^n Nrief aufgehoben, den mir meine Tante vererbt hat. Geratie gestern habe ich ihn gefunden. Wenn man so etwas liest, geht einem dabei das Herz auf. Hör nur mal an." Und sie kramte ans ihrer .Komniodc das schon ein wenig vergilbte Schriftstück und las: „Ungebetene, Teure.' Als ich gestern zur abendlichen Stunde an Deinem Häuschen vorbeischritt und im Geiste jenes liebliche und anmutige Bild sah, da Du bei unsere,n letzten Zusammensein iin Parke Dein Körbchen öffnetest und daraus den im n,ajestä-tlfchen .Kreise vorüberziehenden Schwänen Futter streust, als ich jenes Bild im Geiste wiedersah und mich an Deinen holdseligen Bewegungen erfreute, da gewahrte ich zur selben Zeit ein Wölkchen, das, langsam größer und größer werdend, am fernen Horizon te aufzog. Es war wie ein Symbol, ein Sinnbild jener sachten Verstimmung, die sich während des letzten Besuches bei der ÄmtsZerichtsrätin trennend zwischen uns .Wltriba«? Zeitung" Nuimner mich durch «n Leck im Schiff sickert ja das Waffer hindurch und zieht eS langsam, aber sicher auf den Grund. Es scheint also beinahe, als kämen wir trotz aller Forschungen und ttotz der verzweifeltsten und ehrlichstm Bemühungen der Sache noch nicht auf den Grund. Bor dm großen WeltenrStseln find wir wie die Kin der: klein und zaghaft. Die Erde aber ist kein Spielzeug. So gern wir sie auch auf brechen und in sie hineinschauen möchten, um zu sehen, waS denn nun wirklich drin ist, — es wird unS nie gelwgen. Und also gehen wir bis an die Grenze de» Möglichen und begnügen.unS mit den Resultaten, die der menschliche Forschergeist I^r« vorzubringen vermag. Wahrscheinlich werden unsere Kinder wenigstens erleben, waS es mit den Theorien auf sich hat, die von einer AuStrocknung der Erde um d-ie Jahrhun dertewende u. von einer durch die Trockenperiode hervorgerufenen Völkerwanderung sprechen. Me Ernährung der Menschheit soll der angeführten Meinung nach dann ziemlich schwierig werden und große Umstellungen er fordern. Die Bewohner der Mongolei, Siid-rußlands und Chinas dürften die drei tn der Hauptsache aus der .Hitzwelle in kühlere Erd-revicre wandernden Bölkerstämme sein. Wohin sie sich begeben werden, hat man noch nicht festgestellt. Grönland, daS Eismeer u. die Pole werden nach dieser Theorie in einigen Jahrzehnten aber bestimmt die gesuchtesten Wohnplätze und Kurorte der Menschheit sein, — eS sei denn, die Erde zöge eS vor, doch lieber zu ertrinken. Nachdem man eS wirklich nicht ganz genau weiß, hat eS eigentlich ja auch wenig Sinn, sich ins Bockshorn jagen zu lassen. Denn wahrscheinlich bleibt es erst einmal ein paar hun dert Jahre lang noch so, wie es war. M. G. Sine EiPlojion s«llt vo« Wie gefährlich es ist, sich auf den Arm .lnes Freundes zu stützen, mußte der Wirtschaftsgehilfe Eduard Stöger in Diet-n.annsdorf erfahren. Müde von einer Wanderung, kam er in das Wirtshaus seines Bruders ln Dietmannsdorf an der Wild. Der Fleischhauergehilfe Alois Schmutzer, mit dem Eduard Stöger ziemlich befreundet war, saß bereits am Tisch. Stöger, nichts Böses ahnend, stützte kameradschaftlich seii» nen Arm auf die Schulter des Freundes. Kaum hatte er das getan, als auch schon eine fürchterliche Explosion erfolgte, die den Bedauernswerten so Wver verletzte, daß der Arm ini Kranken^ls amputiert werden muhte. Der Fleischhauergeselle, auf den die Gäste mit Bonvürfen undDrohungen einstürntten. behauptete zur allgemeinen Verwunderung, daß er selbst sich die Explosion nicht erklären könne. Er habe keinerlei Explosivstoff bei sich getragen. Die Explosion müsse geradenwegs vom Himmel gefallen sein. 'S» schob. Ich hatte wie zufällig den Blick auf meine Nachbarin zur Linken gerichtet. Aber während sich nteine Rechte noch zärtlich Dei nem Arm n^ih^rte und mich in der fast unfälligen Berül)rnng das Gefühl Deiner holden Gegenwart mit hinreißender Kraft über mannte, fiel mein Blick — und ich wiederhole es, es war unwillkürlich — auf die schimmernde Atlasschleife meiner Sitznachbarin zur Linken. Nur der Schleife gehörte dieser Blick, ich schwöre es Dir bei meiner Liebe und bei allen Heiligen, und nicht etwa den dunklen Augen dieses sinnbetörenden Mädchens — ein Eigenschaftswort, daS sie nicht mir, sondern einem anderen dankt ^ und als ich dann in Deine Augen sah, die blauen Sterne . . so schön und unschuldS-rcin..." . . „Das Telephon," rief Gerda und stürzte zum Apparat. „Hallo! Hier Gerda. WaS, i>u bist, Bruno? Siehst du ein, daß du ein ekelhafter Kerl bist? Du bereust? Na schön, und das nächstemal kokettier' nicht so unverschämt oder warte zumindest, bis ich draußen bin. Wann wir unS treffen? Also gut, morgen nnl vier Uhr bei Dömel. ServuS!" „^in Brief ist überslüssig, liebe Großmama", wandte sich Gerda an die Generalin. „Ich habe mich bereits mit Bruno ausgesöhnt!" Etwas enttäuscht legte die Generalin das Schriftstück wieder in die Kommode und schiittelte da!bei miszbilligend den Kopf. „Viel zu rasch, viel zu rasch," murmelte sle. „Die alte Methode war besser und hat länger ge dauert." Durch veutftve Sttdte Kreuzwortrittftl ««»»»rStsel. l. Reck, 2. Omen. 3. Esel. 4. Ebbe, v. Meer, «. Silo, 7. Pole, 3. Eibe, 9. Abel, 10. EmU, 11. Inge, 12. Base, 13. Meta, 14. Rüge. 1ü. eins, IS. Saat, 17. Sieg, 18. Inka, 19. Auge, 20. JneS, 21. HanS, Ring, 23. Reue, 24. Bonn. ---------... Z^gnüäe», aber tm Bilde können wir ste uns d«h noch leisten. K5' schneaften die )»»<« Städte, die w»r auf dieser lnndteise berith««» KreuzworttM» Wagrecht: 1. Flußräuber, 5. Fluß in Afrika, 7. Hirtengott, 9. afrikanischer Vogel, 1'1. einheimischer Bogel, 14. Naturerscheinung, 17. Gipsart, 19. Lotterieanteil. 20. Fürivort, 21. Gebirgspaß, 2S. Stern, 27. Theaievplatz, 28. zweirädiges Fahrzeug, 30. Stimmlage, 31. Bühnenmifzug, 32. Erdteil. Senkrecht. 2. Nebenfluß der Donau, 3. englisches Bier, 4. Edelstein, S. Ausdruck beim Kartenspiel, 8. Papagoienart, 10. altgermanischer Honigwein, 12. Trinkgefäß, 13. Vogelkäfig, 1v. zweimastigcS Schiff, IS. Zahlwort, 18. LcbenSbund, SS. landwirtschaftliches Gerät, 23. Wonnemonat, 24. Nebenfluß des Rheins, ZV. Musikzeichen, 29. V^Brennstoff, 30. Göttin. W a g r e ch t: 1. Genaue Menge, k. Gefrorenes, 6. Teil des Baumes, 9. Ruf eines .HausUeres, 12. Räuberrott«, U. Orts-Veränderung, IS. Bluniengott, 17. unbe-stiimntor grammatikalischer Artikel, 18. deutsche Funkstation, 20. Hochland in Asien, 23. Zlveikampf, 2S. Futtermittel, 27. schar« fe Wegkrümnmng. Senkrecht: 2. MaschinenbetrisbS-stoff, 3. Reich in Asien, 4. HilsSzeitwort, 6. Kurort, 7. Gelränk, 8. Tageszeit, 9. Bi-schofSmütze, 10. Zuneigung, 11. AlterSun-terstützung, 13. Stadt in Tirol, 15. Fürwort, 19. Schwur, 21. Fluß zum Rhein, 22. großes Gewässer, 2^. Nachtvogel, 2ö. seemännischer Ausdruck. AahlmrtWl 12»4KS78S2 Zierpflanze Z 6 7 S mSnnl. Vorname 5 SS 92 .....Blum« 4 3 8 2 2 Baumaruppe 5 9 k 4 lettlöndische Stadt S 2 5 4 mitteld. Stadt 7 5 6 4 weibl. Vorname 8 2 4 1 2 Z italknische Stadl 9 5 2 8 2 weiol. Borname zS 3 2 Baum. Setzt man an Stelle der Zahlen die entsprechenden Buchstaben, so ergeben die Anfangsbuchstaben der Lösungswörter, von oben nach unten gelesen, ebenso wie die erst« Zeile, gleichlautend den Äamen einer Pflanze. Ballspiel m» Hindernissen" Auf einem betonierten Hof spielen Kinde» mit einem Gummiball. Da fällt ihnen der Ball in ein Loch» das gerade ^bohrt worden war. um eine . roße Fahnenstange einzurammen as Loch tft mehr alS einen Meter tief und nicht viel gri»ßer alS der Ball Betrübt Wen die Kinder um daS Loci berum. Weder gelingt eS ihnen, dei :^all mit der Hand zu fassen, noch ihi ilt einem Stock herauszuholen. Wa^ »I? Der kluge Paul weiß Ral litnige Minuten spater ist daS Spiel wieder lm Sang. WaS hat Paul Sltlchgewichisraiftl D m ciz m riZ m lÄ lÄ lÄ 5tre«z»«rträtfel. W a g r e ch t: 1. Brise, 7. Rad, 11. Obe-ron, 12. Pan, 14. Gott, IS. Tip, 18. Ai, 19. Ute, 20. stop, 21. Aeste, 23. Rodeln, 24. Na!, 24a. Ort. S e n k r e ch t: 1. Brohl, 2. Rabatt, 3. Idee, 4. Stropp, b. Eros, K. Kapitän, 9. Indien, 19. Ragusa. 13. Not, 15. Teer, 17. Jod. 18. Aaal, 22. to. Selts««e v«n»andl«»s. J(Unke)r — Junker. «ilVe«'Rre»z»ortr«tsel. W a g r e ch t: 1. Edda, 2. JaSmund, 4. Termin, ü. Kantine, 7. Wanne, 8. Nevada, 10. Einhorn, U. Gastein, 12. Rubel. S e n k r e ch t: 1. Edmund, 2. JaSmin, 3. Tutti, 4. Terrine, ö. Kanne, S. Nebelhorn, 7. Wanda, 9. Base, 11. Gabel. „Dick und Du«« tesuchea hi< Riinjta»sftel' Die in den Gevierten sind so ' lkS nach von link AU umstellen, daß fle rechts und von o»en nach unten immer die Zahl 12 ergeben. Aufivsungen aus der letzten Nätsel-SSe «»Pfmchseltäisel. Ode, See, Tonne, Edam, Rabe. Nase, Pose, Feier, Igel, Nunln^er, Gaul, Sand. Tenne. Engel, Nerz, Ostern ^ Pfingsten. ES tft wirklich nicht schwer, hier den Weg zu finden, denn eS ist gleichgültig, welchen Eingang man benutzt. Dick und Dumm müs. sen nur immer an der rechten (oder an der linken) Aandseite eiUlanggehen, um iiberall hinzukonlmen. Magisches Quadrat. 1. Kleid, 2. Linde, 3. Enkel, 4. Ideal, Delle. Aus aller We« Wer nicht zum Arzt gehen »ill, «utz Neine Kinder beiße«. Fran Ekaterina Jalenti auS Galatz war sonst eine ganz umgängliche Frau Tii? hatte nur einen Fehler: ste nwllte nicht .zu-ni Arzt gehen. Was ihr auch Passterte, sie war nicht zu beivegen, den dornenvollen Weg in die Sprechstunde deS Medizinmannes anzutreten. Als sie dieser Tage von einem tollwütigen Hunde gebissen wurde, verbnnd sie selbst die Wunde und ließ sich durch keinerlei nock) so eindringliche Borhaltungen bewegen, die Wunde fa6)Männisch behandeln zu lassen. Sic spottete sogar noch tibor die gutgemein-ten MHNungen. Als sie einige Tage später jcdych Einkäufe besorgte, wurde sie mitten auf der Straße von Tollivut überfallen l^in Paar Schulkinder, die harnilos erzählend ihres Weges gingen und an nichts dachten, fiihlten sich von der Rasen« den plötzlich im Genick gepackt und heftig gebissen. Aus das Schreien der Äinder eilten Passanten hinzu. Sie besreitcn die Unglücklichen aus den Händen — mvd aus dem stunde — der Tollwütigen. Herbeigerusene Polizisten überwältigten Frau Ekaterina ^"^alenbi und sorgten dafiir, daß sie und die gebissenen Kinder der Pastenr.P^'siandlling uttterzogLn wurden. Wuuderquelle ohne Wunder. Die Wunderquelle von Jnnozenzidorf ist versiegt, das heißt, daß Wasser der Ouelle springt noch genau ^o frisch und klar aus den, Erdboden wie vor wenigen Tagen, an das Wunder aber glaubt man nicht mehr. Die Jungfer Schnarrer aus Schluckenau, die seinerzeit als die Entdeckerin der Quelle gefeiert wurde, bekommt zniar auch heute no6> Stöße von Briefen, in denen sie von armen nnd kranken Menschen um Zusendung des HeilwasserS angefleht wird. Die staatliche Forstdirektion jedoch hat daS vermeintliche Heilwasser untersucht und festgestellt, das; es sich UN» ganz gewöhnliches Brunnenwasser handelt. Die Jungfer Schnarver und die Jnnozcnzidorser Bürger sind natürlich arg enttäuscht, l)atten sie doch geglaubt, die Wun derquelle werde dem Frem^nverkehr nach Jnnozenzidorf zu einem beträchtlichen Aufstieg verhelfen.. Das einzige Wunder übrigens. daS die Quelle vollbracht haben soll, bestand in der angeblichen Heilung eines 13 Monate alten Kinder, das an englischer Krankheit litt. Die Tatsache, daß dieses Kind jetzt beim Zahnen gestorben ist, hat dem Ruhm der Jungfer Schnarrer auch schon ziemlichen Abbruch getan. (.jntei'stlltiei clie fliititi.ibei'kuioZeiiligZ seiner /^laeiger /^nkiAgsn imtt MnlM0sstz »inä 2 01i»»e in SflÄ-M3fken dvi^ulvgen, lls ansonsten clis /^äminlstfation nlokt In cjef l.sgv ist, ltss Le^llnsektv 2U oileöiczsn. VLu^»cAFe«?ea« »VVGGGGtzGGGVV^ ger»tuni»»teile in k^eudoru. ien. l-ekeiik^fl'ÄLcn In-lsirmation.'ibüro »^arstan«. Klovenska Uilica ZZ, IVI^ribor. _«454_ Veutscko ?eltun»on: I^Ieues Wiener ^ournsl. ^orzienblatt II. g. xver<1en jn i^udabonne-ment xeLvden. Kitvsrna »Ori-ent«. 8429 Sammelt Altpapier, Haclern. 8cIinvlÄLrÄt>8cknitts. lextilskiSIte. ^Ueissn, A^etsI-1e ksult laukenä un^ ^al^It de->^ken!>. putziksäorn. put^volle, i.'ewk»?>clien unver-^en Lut Xc>8t genommen. Dravstia uliLÄ 15. 8Z81 ^llo ^speZIererlirdÄtG» unvirc! in xuts ptleee «o-iil^mmen. ^är. Verv. 8^9 tZsstiisu» ».Isrurslem«» Vo» tsiniska ul. Z tKirbiSksus). /^knnnenten täLllck Qetlüzrel ncler öraten. WttsL 6 vini»r, ^izenc! 5 vin. (Zan^ies vrst-silier kackkukn 15 vin. »u je-cler l'aLez^eit. liisück eroke ^peisenwakl. prinis KUclie. 5okr billix. kleinste Weine. t:ute VeöionunL. >Vein llder äie VSKrenä äle8er Teit virck ez moäernislert unck kerxeTlLktet um dslben Prei5. ?aiNbar !m sierbst del 6er voder-i^l^me. Kijrscknerel p. 8««>l0. (i0-8p08kA uilca 37. 4848. I.»rue!«-X»p»«w. dervorrseeii 6 es De5illiektlon8mittel 6sr ttsrnxveee. miläera «Uv Lciimerze» beim l^rinlvreo. verminäernKompiikationsn bei Irlppor-, eitrievn ^ustluK. vot Lea fiuS der brauen. Prosta, tltis, tiarolelÄsv. In allen ^po» tkelcen 30 vln. Ölslcreter ?ost vorsanä ^potkelco Klum, Lu-I'otiea. 06obr. dr. SLZ3-3I. IN. 1934. K0ö0 Komluurnoalln) kür ein nsck-xveisbar Luteeiienäes (Ze-iiüsctltvsreneesetiSit Lesucl^t. Xötixes KapitsI ?K—3V.Vl)V s^iv. ^nträLL mit öilä un6 .^neabe äer biskerixen l'ätie-keit unter »Seriös« an äie Verv. 8364 l/i>/«ivFeAt vvvvvvvvvvvvvvvvvvv (Zltarre-Vntorrlelit >vir6 se-''Uckt. LvetULna uiiea 13. Kon-can. 845Z lnstnilltilmea tür I^aedprülun-Len übernimmt Abiturient äe5 !valtunk. 8430 fsmlllvatiau» unä vaupISt/v ?u verksuken. ^n^ufraxen k(raIjÄ petr^ cesta dir. 13?> Stuctenei. 8456 ein Limmer u. Küciic. «Zarten 17.500 OIn. kekdau. platr. l)uaciratmeter 14 vin 3 ^oci: scllls^bsr, Ltsät nilke 25.000 Din. 8el<öne Vll-la. 5 Limmer. Küctle. 800 Oua- vl?api6«, lZo5pn8lra niic^ 28. 8455 Ll»k»mlII«nv>ll», bestetienct aus 4 wimmern, einer viele, Kü-clie. Lsvs8 dar unä Lpsricussabü-ciier. Stuäenci» Vrtna uilca 1. beim l?sipi<1plat?. 843? 8p«?«r«l«e»cl>ött ist biilie u. «ünstik verlcauien. /Ien ver-icilutt bei ^alijunxserleiclite-rune!^ct,^ijr:r, Maribor. 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Verxv _8463__ Limmer unä Kiiclie. aucii iva-binett '^vird von kinderlosem I^liepaar ab l. September Le-liuciit. Zentrum cider Krcevina ^nträxe unter »I?utiixie I^^ie-ter« an die Verwaltung:. 8l48 MSF?«l»SvO«eibv ^l« 8tüt?o XU einer vainc? od. IN einen» irauenlosen Huu^iiait wünsciit altere f'ran nnlcr/.u-kommen. Zusciiriiten unter »Vertrauensstelle.« an die Ver waltunx. friseurin. fätiie in ^i^^en- und Wasserondniatinn .^uclit ständixe ^nsteliuiiL in cineni izes-seren Sa>ion. Zusciiriiten er-lieten niitei' -l^erieivtiia- an die Vervv. _8424 Köcliin in mittleren .wiiren sucbt Ponten bis l5. ^uxust. ^dr. Vervv. 841S Scbönes, neues maus mit 7 Zimmer an eine d'amiiie ?u vermieten. I«ase 7 Mnuten vr)m Zentrum der Stadt. Qefl ^nträe« unter »P. 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SZül »vtek»tud«atrM« mSokts ?o. sten >vec!,5eln. (leN. ?u»ckrik. ten unter »XsutlonHttlilL« sn 6ie Ver^v. 8094 ^iiNUv» ^V,ieken 8uelit 5telle de5?ierer fsiniUo. auck zu K^cZern. ^n^utrseen leM cs 60. 8274 o»»»»« «»u«, ^«tte Person, lli«! w »Ilen ^^vojxeii äer Wirtsckskt ^e-^vitnäert ist. ^irä zu ärvi pcr 8k^non in kleines l.an^tisu8 NÄLk ptuj »um Lintrltto per i>c)f0ft ocler ^!tte >^u«ust auk-levnnlnMLN. /^nzcuiratrvtt unter »^lrt»el»tt« itn äle Verv. 6. IZI. lxler ^lrentur pieiiler. ptuj. _ 8471 l.el>rjuni« mit mlnäeztens 3 öüfxersckuleu >virä autee-nommen in «ier Lrsten Lflvei» «».I»l?epsratufverll»tätts Ivsn I-exst, Vetrinj^k» uiica 3t1. 84Z?; Speailorssliille. reiner ^rbel» ter. klnöet li-iuernäe öescliiik. tiiun«. ^cir. Verv. 84Z7 l.«lirjullt« Illr mit Z öllrltorscilulen vird »ut«o-nommen N. Omeikc». Lsnksr-jeva Z0. SZl? l.okrjun»e mit voreesckriede. nei- 8ctiu!l?iläune virä kiir (ZemisLlltvAreniianckiunik »ut-l^ennmmeti. Ivan Xelbi^, iVielj-sira .^8. ^25 ^ünierv /»klkellavrln m. 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A >v«nle. «. ditt« iek m«»« vsreltrt«» Kuiläs», mir it«' k>»li«r ia »o lwlism ^»A« V«rtr»u«>» »utl» >uk ^ osu« Ui»t«n»«Ilm«» »u k^rtr»Uen Mtä v«r«i«t>«r» «L« p. ?. Xl»»«k«Or, «>»U i«I» >«cl» ms vor d««U»t «»in U«r«Ie, «i« aur mit k««t«r V»re ua«I »u mtRiI«» pr«i>«l» »ukri««it u. K«imD»lIll«jt 6»« 5pit»« I»i«t«il 1l»an. vor»ÜFltel»«r !-1<»eli«e1»ta>ss, »««nbar. e»«Ie 1a» )9S4. »«. »GssGl«z». »««nbar. e»«Ie 1a» )9S4. »«. »GssGl«z». V«I <)d»tiSrta«rii in äer Um. «ebun« von Hlitldor—e«U« «utvinsetütirte. kautton»tSkl» I« Vertreter se«uekt. vevor-ziuet Kesitiror von ?^otor. o6er fakrraä. ^ntrRie unter »vbztsprit^o« »n 6lo V«rv. S2S8 K»ii«I«Ips»»k kietet ert)«ervz kiiro. Vevorsutt ttsnllels- .',cliuii»lz8olventen. Sprscken. Kenntnisse, ^ntrüee unter »Seibstiindi«« sn c!lo Verv»^. 8464 NU IG3Z. virä prel»->vort verkautt. Xnzutrairon bei ssnZelcoviö, Llril-/^ett)»«r«m k«tri«1»« 6i« »«u» ««t«n «ielrtri««!»«» Kremp«!» nwiekl»««» mit ««Pw«» At«udi«u?«r - Vortl«t»tüi»ff. iU«»«»««»»»» H» vut5VG?W»ttvr Xk«otv«at «I«r »S6-tiroler I«n6mrt>el». 5ekule, mit l«vIjltl>riß»r pr«»ii im Od»t1»»u, 01»>tl>»aue»ß ItOtiG la Out«<»l»t-sek»kt o6«r OkitliRv«!«!. ?u«edristoo unter ,?rim« IiHk«rGn-i«n^ «n iNtl«i. öeutscl, »pre. ckenc!. sekr rein unll klelgitr, öle aued etvss koclien k»nn. virä 'iiir I ^ott»t »ui» «eZuclit. Vor»u»tellon nur von k—9 Ulir 8«Ina ul. 14. Itif 12. S3Z0 WliMmmM SO. K«»u»« k'skrp?vi»«'m»Li^NA »uk tjen cleutseken k»l<^»b»iinttreelcGn l «Icünktv vrteilt: Iß», a. VSitzNiGA, UudlwkM, VtftßGVW »». ?Gl. 27-S2 ' «»»«, »«DI »IM»!«»» zz 8eI«i«I6«r ^.«Iirlu»»« virä sut»enommen bei Xnton Lsnlrariev» 6. 8SS7 7ücliti«e vedltD» kiir Damen-»ekneläerei >vlrö «eeen lut« bvTaklunt autgenommen. 8»1on ^rmdrutter. 8!ov»nikg ul. 4. SS72 Mit äer i^iteiientti- unck im Linver8tjinver^en. Im Hause dekinäet sicii nebst an-derer Oescliiiktsiolrale auel» äa» altrenommierte WÜ8cI,eiiescliäkt L. I. tkitmsnn. dlii-liere ^uskiiln'te erteilt öer (Zekerti«te. 6er lti8 4. ^ueust ä. 1. sucli ^n«edote entieien-nimmt. U j u b l j a n a. den ZV. .luli 1934. l.eo vRlmlö. Konkursmiizsenvervalter Im l>iaclils88e naeli l^so t1am»nn. lZreeoröiöev» ulica 27. IV. «47^ 7«ic!cmei5ter or5ttcll>»8liv Krskt« .i^eleiier alle ^rten von ^vlckm»»ckinen ktnnt. virä von Illkr«nä»r Sel»«Iit»deik iG»ue^t. l^ur erstlrlkssiee KrSk-t<. weiclie odizem VerlanTen entspreelien können, vollen ikre.Otkirt« mit ^nsabe 6er dizberiten bv8cdRttiiuni»»te1!en an pudllci-t»8 6. 6.. Z!»«red, ttlo» V. unter f^r. Z8.0Y7 Stnäen. 8473 lzestslienö aus vampiiokomodlle von lirli» 80 Np. liir Nols» un6 Sssesptnne-Neiiun«, Vorriclitunr kiir vttinpkun«. (iatter 75 cm I?reit. 8palt»atter 100 cm t?reit. notisvvn6ii>!en ?iflvircj >vec!ersckmieäen,aock »utos«nl»eli tclivelüen 8An«t«ta K«^AN» 6 ««lUWnelGr r«l. 214« »«I« IkutItrONkIlltG«. '1.1 I^es. I^in. tiar. ?6r. I Zoe. Pol. in veoireä. l^sme eesetzlict, «ezekittZt Kontr. k^o. S407-H-10. Lt-euzer: ^potlieker Kranl-slav l^ondini. Llovenslrt Klstrlcs lDrav5lls danovina). kee. unter S. Vr. 684« von 5. IV. 1S34. 74Z1 U «)^oiv.^KriVt^» int^kjv»>u.v/^v 0M5KU. ll?ümerd»6) -» t 70P».I« VntvikM d»nov1ii» 8»ison td 1. dl» 15. vjrtode? »«rvö»« /^r»«»Is>ki«k»ä« «te. ss ^ AX> VI». Pkv»p«»t, siu^^ o6«r ve« <«r «wiw« lüoilernit« Niut«r ?Ii»i6-?r«»>«r«i eiipHil !L«li unö Stoti ' ^ued «Ir6 »mdovrlert. iM!l>>IN«I>-WI» IW» Ms. IM oki»v5Kr sa»W> HTM ^WlGlWUllDlM^ «li« Livl»I«» «>»« pupiU»r«t«1»«r «nel. v,« Sperlr»««« kadrt «u« id« Leltik«^ «itiokilssij^» Q«««KRit« prewpt un6 lrul»ot 6u»el». .SS7 Ldetrväoktvur un6 kitr äi« K»ck«lltioi, v«r»ul>»ortlie1»: väo K^SPLK. — Vruoit 6«, »^»rliiorik« »Iiltiro«« iv dliridor. kUr 6«o lI«r»u>A«b«r uv6 ä«o Vevel» v«r«o»«or»Uol»Z Direktor 8t»vko »»» öeiile in ^»rilivr. ' ^