Echristleitung: ?iatbl»au»gass» Nr. 5 (4uuur'f4<< «■«••tut« ngli« («rtt ImMw »« »in- » »Unis «) In 11—1* OH -»r». H»»ich>ie>r >RM «MI lidMimcbrc. «sükbUI« •«»-ICBtiBge-n mit b all tnuiltl I —|rtt*. 9*Cftwre>f »«.»00. ?erwett«Kg: Skatbt>aii«ga<>. Str.« Oeznq«bedingaiize»i »»-« »I. ».« «Inttllttri, ...» | o J&.lfcrabr,# ... f. J.JJj (llli mit .HKftcnaKfl in | Hau«: «•»•Hl« _.M . . 5 »•_ *on«jMliuiiii«.$, ,«c «bbeffHUn». Hlr. LZ. Mi. Donnerstag, 21. März 1901. 26. Jahrgang. Oesterreich als Vermittler zwischen England und den Surenstaaten. Abg. Georg Schönerer wird in der nächsten Sitzunfl an den Ministerpräsidenten folgende An frage richten: E«il Oclober 1899 wüthe« in Südafrika der Krieg, welchen Großbritannien gegen die beiden südafrikanischen Freistaaten entfesselt hat, um seine Herrfchast über ganz Südafrika auszubreiten. Trotz seiner ungeheuren Uebermacht gelang es England bisher nichi, die gänzliche Unterjochung de« Helden «üthigen BurenvolkeS. gegen da« englischerseitS Vernichtungsmittel in Anwendung gebracht wurden, die, den Gepflogenheiten civilisierter Notionen Hohn sprechend, den Namen Englands mit Schmach und Echandesür immer bedeckten. E« ist überaus traurig, das« keiner der Großstaaten bisher für das um sein gutes Recht, ja um sein Dasein kämxsendeS Buren volk eingetreten ist; aber geradezu empörend ist es, dass nicht einmal eine Vermittlung versucht wurde, wozu die Ergebnisse der Haager FriedenSconserenz die Handhabe geboten hätten. Die im Haag im Jahre 1899 vereinbarte Convention zur friedlichen Beilegung internationaler Streitigkeiten, welcher sämmtliche Theilnehmer der Conferenz zugestimmt haben und zwar bis auf wenige Staaten, zu denen aber England nicht gehört, ohne Borbehalt, legt sämmtlichen VertragSmächten geradezu die Ver» pflichtung auf, im Falle eines Conflictes die strei» «enden Theile an die Haager Convention zu er-innern und nach Artikel UI dieser Convention bleibt da« Recht. Bermiitlung anzutragen, „den neutralen Mächten auch während der Dauer ver Feindselig« keilen gewahrt." „D,< Ausübung dieses Rechtes", heißt eS wei-terS, »kann niemals von den seindlichen Parteien als ein unsreundlicher Act bezeichnet werden". Diikse Convention trat im Decemder v. I. in Kraft umd die Mitglieder deS ständigen internatio« nalen Gerichtshöfe« sind von den Signatarmächten anerkanmt worden. In jedem Momente könnte daher die Streitsache England - Transvaal und Wierfchutz ans der Straße. Weenn wir die Straßen unserer grünen Mark durchwamdern, so ergreift unS oft das Gesühl tiefsten Mitleide». Wir sehen allenthalben, wie eS arme, sschwache, oft bi« zum Ekelet abgemagerte Zugthierre kaum vermöge», die von ihnen verlangte ArdeitSltast zu bewältigen und wie der auf dem Wagen hockende Kutfcher unbarmherzig die ge« quälten !Thiere mit Anwendung jeglicher Mittel an-treibt. E» ist staunenerregend, wie in Sieiermark so etwa»« geduldet werden kann. Man sehe sich einmal tda» ganz ungenierte Treiben der Frachter z. B. übber den „Petschitza-Sattel" an. der Straße, die von» Pölischach nach Sauerbrunn führt. Al« Vorspannn werden oft elende Mähren benützt, die bis zur t Erreichung der Sattelhöhe unausgesetzt mit verkehrtet« Peitschenstiele gehauen und an den Füßen gepeitscht?« werden. Man sehe sich die überlasteten Wagen c an, man sehe sich den Zustand der Straßen u. s. w. can. Ueberall Vergehen gegen die Straßen« polizeiorlrdnunfl. Dem Mensch ist unbestritten Herr der Schöpfung, er hat fislch das unbeschränkte EigenihumSrechl über die Ttjiernwelt angemaßt, aber er hat deshalb auch die Pflichten übernommen, Barmherzigkeit zu üben und die!Thiere, »seine" Thiere vor Barbareien zu bewahren. Solche Lehre zu verkünden, ist P f l i ch t deS Staaates, der städtischen und sonstigen Be-Horden, t der Gemeindeämter, insbesondere auch der Geistlichkeit, wie jedes logisch denkenden und warmsä^l.lenden ErdenpilgerS. Wehe den Macht» habern, t die sich solcher Erkenntnis entziehen wollten. An taustisenden von Beispielen ließe sich nachweisen, dass wevn gegen Thiere grausam ist, auch gegen Oranjesreistaat bei dem SchiedSgerichtShose anhängig gemacht werden und dieS anzuregen, ist jede der Signatarmächie berechtigt, ja verpflichtet, denn nach Artikel I der Convention kann die Rechtsprechung des ständigen GerichiSdofeS auch auf einen Streit zwischen nicht unterzeichneten Mächten ausgedehnt werden. Ganz besonders ober liegt jeder der Mächte, welche an der Haager Friedensconferenz theilgenommen haben, die Verpflichtung ob, ihre guten Dienste und Vermittlung anzubieten, was nach Artikel III der Convention von England, wie erwähnt, nicht als ein unfreundlicher Act betrachtet werden könnte. Die österreichisch-ungarische Monarchie wäre mehr als jeder andere Großstaat in der Lage, der Pflicht als einer der Unterzeichner der Haager Con» ferenz gerecht zu werden, und das Interesse der österreichisch-ungarischen Monarchie durch eine Zurück« Weisung ihrer Vermittlung von englischer Seite nicht im mindesten berührt werden würde; die öfter» reichisch-ungarische Monarchie hat von England nichts zu erwarten und nichiS zu b-sürchten. Es würde dem Ansehen der Monarchie im hohen Grabe zu-gute kommen, wenn von dieser Seite eine Ver» mittlung eintreten würde, um eine Verständigung zwischen den beiden kriegsührendtn Theilen herbei« zuführen, denn die öffentliche Meinung in allen Culturstaaten ist von lebhaftester Theilnahme für ein Volk beseelt, das sür seine Freiheit und seine Heimat gegen einen übermächtigen, von den rechtS-widrigsten und brutalsten Gewaltmitteln Gebrauch machenden Gegner einen wahren Verzweiflung«-kämpf kämpft. Von diese» Erwägungen ausgehend, wird an den Herrn Ministerpräsidenten die Anfrage gerichtet: Ist Seine Excellenz geneigt, sich mit der Re» gierung deS Königreiche« Ungarn zu den, Ende inS Einvernehmen zu setzen, das« der gemeinsame Mi« nister der auswärtigen Angelegenheiten veranlasst werde, Großbritannien und be» jlldasritanischen Frei» staaten die Vermittlung der österreichisch-ungarischen Monarchie anzuiragen? Miimenschen unbarmherzig verfährt und mit ehernen Lettern sind in die Geschichtsbücher der Menschheit die Worte eine« großen Königs eingeschrieben, die im genannten Sinne lauten. Im vergangenen Jahrhundert ist viele« besser geworden, die Folter, der Scheiterhaufen sind ver-schwunden, der männermorbenbe Krieg ist menschlicher geworden, im erhabenen Lichte leuchtet das Rothe Kreuz. Die Leidenschaften des Menschen sind freilich geblieben und sie werden bleiben, so lange Menschen auf dieser Erde wandeln. Und deshalb die Ungeduld des oft trunkenen Kutschers, deshalb seine Lust, geschwächte und kränkliche Thiere zu malträtieren. Ost versteht er eS nicht besser, er wurde nicht von emsig sorgenden Eltern erzogen und man kann beobachten, dass unter der rauhen Hülle doch noch etwas Gefühl schlummert; freund-liche Worte über daS Elend der Thiere wirken und er sagt dann selbst, die Thiere hätten wahrhastig nicht« GuteS und er werde sie fortab milder be« handeln. Die städtischen SicherheitSwachen mancher Städte verdient» volle« Lob, insbesondere können Graz und Cilli vielen Städten als leuchtendes Vorbild em-pfohlen werden. Ihre Organe sind von oben bis unten bemüh«, da« Los der Thiere zu erleichtern und vorgekommene Thierquälereien zu bestrafen. ES geschieht dies in vielen Fällen, dafür Dank. Die Grundlage dieses Verhaltens bildet die Straßenpolizeiordnung. Sie enthält Treffliches, läsSi aber, da selbe n u r im Interesse be» Verkehrs und der Straßenerhaliung erlassen wurde, in Be» treff de« Schutze» der Zugthiere noch sehr viel zu wünschen übrig. Aber auch da» Wenige, was die Straßenpolizeiordnung indirect zum Schutze der Z>as Ergebnis der Foll!sjM»ng. DaS eben erschienene Verordnungsblatt de» Ministeriums de« Innern veröffentlicht die vor» läufigen Ergebnisse der Volkszählung vom 31. De» cember 1900. Danach ergibt sich eine Vermehruna ver „im ^teichSrathe vertretenen Königreiche „nd Sä«»,.- um !,211.891 (Personen oMr £, w B* Cent. Am stärksten ,st die Zunahme in Nieder-Österreich wo |ie 16 Procent ausmacht. Die fol- Kronland. *** füc 'td-S einzelne Vorläufige Ergebnisse der Volkszählung vom 31. De. cember 1900. Anwende Bevölkerung Zunahme > ''II IOAA Niederöfterreich . . Oberösterrnch . . . Salzburg...... Eteiermark..... .Warnten...... Kram....... Trieft und Gebiet. Görj und GradiSca Zstrren........ Tirol . . . ...........812,698 Vorarlberg...... 116.078 Böhmen..............5,843.094 Mähren..............2.276.S70 Schlesien..............605.649 Galijien..............6,607.816 Bukowina............646.591 Dalmalien............527.426 1890 2,661.799 785.831 173.510 1,282.708 361.008 498.958 157.466 220.308 817.610 1900 3,08':.382 809018 193.247 1,356.058 »«7.344 508.348 178.672 232.838 344.173 850 062 129.816 6,318.280 -j-2.435.081 + 680.529 -f 7.295.538 729.921 591.597 -t-5 424.583 24.087 19.737 73.350 6 336 9.390 21.206 12.030 26.563 37.» 66 18.713 475.186 158.211 74.880 687.722 83.S30 JK.171 2,211,89t Zusammen 23,895.413 26,107.304 -f- z.zu.aax Die Gesammteinwohnerzahl Oesterreich« beträgt demnach nach der Volkszählung vom 31. December \ %538-202 Wohnparteien in j.ot 7.341 Häuiern). Zunahme der Gesammtbevöl-kerung seit 31. December 1890 2,211.891 Ein-wohner 9 3 Procent. Auch da« Ergebnis der ungarischen VolkSzäh-ung liegt heute vor. Die Bevölkerung ha, im letzten Jahrzehnt um 1,739.740 Seelen zugenommen und zahlt gegenwärtig 19,088.720 Seelen, mit dem Militär zusammen 19.203 531, d. j. eine Zunahme von 10 Procent, die nur um ein Ge- Zugthiere beiträgt, wird nicht beachtet. Man sehe sich den Zustand der Straßen an, aus welchen schwerbeladene Fuhrwerke verkehr n. man sehe sich die Beschaffenheit der Wagen an und beachte die Lastoerhällniffe, die Räberverhältnisse und den Zu-stand, in denen sich die Zugthiere befinden: in 95 Fällen von 100 sind Vergehen gegen die Straßenpolizeiordnung feststellbar. Man sagt, wo kein Kläger, kein Richter. E« ist aber nicht in erster Linie Sache der den Beschimpfungen der Fuhrleute au«gesetzten edelgesinnten Manschen, diese zu bean» ständen, dazu haben sie kein Recht, oder aber sofort zur competenten Behörde zu lausen und derlei Uebel-stände zur Anzeige zu bringen. Wozu sind denn die Ueberwachung«- und Aufsich,«organe da und »S gilt mit diesen Zeilen an selbe die ernste Bitte zu richten, sich auch dieser Sache — dem Beispiel« unserer Sicherheitswache in Wien, Graz und Cilli folgend — anzunehmen und jede« Vergehen gegen die Straßenpolizeiordnung zu ahnden. Es sind armselige Lückenbüßer, unwürdig de« hohen Culturzustande«, den wir einnehmen, nicht im entferntesten zu vergleichen mit den zahlreichen eine Masse umfangreicher Bücher füllender Gesetze über die sociale Gesellschaft. Da« Thierreich, welches die Existenz des Menschengeschlecht«« ermöglicht, ist leer ausgegangen geringschätzig wendet sich der Gesetzgeber von diesem Thema........ DaS Gesetz schütz« die woblriechende Speikblume, eS gibt ein Edelweißschutzgesetz. Beide Pflanzen in ihrer Farbe bescheiden aber herrlich schön, die jedem Wanderer den Ausruf de« Entzücken« entlocken. Die Unvernunft und Habgier der Menschen drohten Seite 2 ringe« hinter der Zunahme de« vorletzten Deren» nium« zurückblieb, in welchem in Croatien und Slavonien die Zunahme anderthalbmal so groß war wie in den übrigen Ländern der ungarischen Krone, während jetzt die Zunahme in Croatien und Slavonien 9*5 Procent, in den übrigen Län-dern 10.03 Procent beträgt. Die größte Zunahme zeigt da« Tiefland zwischen Donau und Theiß, u. zw. 17.91 Procent, und die Gegend am linken Theißufer 11'87 Proceut. Am ungünstigsten war da« Resultat am rechten Donauufer mit 5 23 Pro-cent und in der Gegend zwischen Theiß und MaroS mit 7*07 Procent. Fist sämmtliche Städte de« Lande« mit Ausnahme einiger, wie z. B. Schem-nitz, Baja, Pancsooa, haben eine Zunahme von weit über den Landesdurchschnitt. An der Spitze steht Osenpeft mit einer Zunahme von 45 01 Pro-cent. dann Klaujenburg. Fiume, Arad. Debreczin zwischen 25 und 30 Procent. Astram zeigt eine Zunahme von 49*81 Procent. Von den Comitaten zeigen die größte Zunahme Pest, Borsod, Szabolcz mit 16 bis 17 Procent. Die Gesammteinwohnerzahl Oesterreich-Ungarn« ohne Militär beträgt somit 45.190.024. Bosnien und Herzogowina sind nicht mit inbegriffen. Aus Stadt und Land. Hhrung. Anlässlich der erfreulichen Aeußer« ungen ve« Ministerpräsidenten über die AlierSoer-sorgung der Prioatbeamten hat der Kärntner Prioatbeamten-LandeSoerband in einem Telegramme dem Abg. Dr. I. Pommer im Namen der sämmt-lichtn Prioatbeamten Kärnten« wärmsten Dank und vollste Anerkennung ausgesprochen. ?ersoualnachricht. Der Obergefpan de« Wara«diner Comitate« Herr Rudolf Graf Zichy ist sammt Familie zu kurz-m Aufenihalte hier ein« getroffen und hat im Hotel „Erzherzog Johann" Ab-sttigequartier genommen. Beschlagnahme. Die letzte Nummer der „Deutschen Wacht" wurde von der Cillier Staat«-anwaltschast wegen der Schlus«sätze de« Leitauf-satze« beschlagnahmt. Wir haben die Stimmung der untersteirischen Deutschen gegenüber der politisierenden Geistlichkeit characterisiert. Das« diese Fest-Stellung der ortsüblichen PresSknebelung verfiel, hat allgemeine« Aufsehen erregt u. zw. umsomehr. al« in der tag« zuvor erschienenen „Domooina" an-stand«lo« die Behauptung beeitgetreten werden dürfte, das« .man die Verbrecher nur in den Reihen der Deutschen suchen dürfe." Der Marburg« Hetz-präfect hat eine ganz ähnliche Auffassung, welche der Marburger Staatsanwaltschaft Anlas« zu ge-richtlichem Einschreite« bot — auch die Cillier Staatsanwaltschaft schritt »in. aber nicht gegen die erwähnte Auffassung der Herren Koroöec und Hribar, sondern gegen die „Deutfche Wacht", welche dieser Auffassung entgegentrat. Wir werden un« erlauben, diese sonderbare Auffassungsgabe der Cillier Staatsanwaltschaft im Abgeordnetendause die ganzen Bestände dieser Zierden unserer Alpen zu vernichten. Man schuf ein Schutzgefetz. Wir fragen nun, erfreuen und nützen un« die Thiere nicht auch. Die Jammergestalten, die Roh-heilen, denen diese von Seite de« Menschen au«-gesetzt sind, empören unser Innerste« tagtäglich, er» wecken in un« Widerwillen in ungleich größerem Maßstabe, al« e« bei oben erwähnten Pflanzen-füllen möglich ist, und dennoch bestehen für den Schutz der Thiere nur wenige Verordnungen und keine ausreichenden Gesetze. Solche nun zu schaffen, ist Pflicht der maß-gebenden Faktoren, an diese sind diese Zeilen ge-richtet. Wenn Zugthiere stürzen, so sollte unbedingt ausgespannt werden; auch wäre zu verbieten, dass gestürzte Zugthiere durch Schläge allein und ohne menschliche Beihilfe zum Aufstehen gezwungen werden. Bei Häuferbauten und AblagerungSplätzen ist für entsprechende Zufahrten zu sorgen. Die Zufahrten dürfen höchstens 12 % Gefalle haben und müssen stelS in gutem, fahrbaren Zu-stände erhalten werden. Bei überladenem Fuhr-werke, oder wenn e« die Steigungsverhältnisse der Wege und Straßen erfordern, soll ein Theil der Last abgelegt oder aus Kosten deS FuhrwerkSbesitzerS Vorspann ausgenommen werden. Aus Wegen und Straßen, die viel mit schwerem Fuhrwerke befahren werden, ist auf die gute Erhaltung derselben ein be-sondere» Augenmerk zu richten und sind die maß-gebenden Faktoren verpflichtet. Mißstänve sofort ab» zustellen oder beheben zu lassen. Lastfuhrwerke, ob leer oder voll, müssen im Schritt fahren. Diese ergänzenden Punkte zur Verordnung des k. k Statthalter» von Steiermark vom 17. Juli 1898 „5e»ts«W mit der ganzen nothwendigen Deutlichkeit beleuchten zu lassen. Evangelischer Samilieuavend. Der 13. März, der Tode«lag Kaiser Josef II., hat wieder eoan-gelische Glaubensgenossen und liebwerte Gäste zu e>nem wohlgelungenen Familienabend vereinigt. Herr Vicar May fetzte feinen großen Vortrag über die Reformation in Frankreich fort. Da« Meritorische bringen wir in einem größeren Be-richte. Für heute sei nur nochmals der innigen Freude Ausdruck gegeben, darüber, dass die evan-gelischen Familienabende eine so lebenSlrästige Ein-richtung geworden sind. Ganz besonders herzlich freuten sich alle über die Anwesenheit zahlreicher Mitglieder deS „Deutschvölkischen Gehilsenvereme».* Nicht unerwähnt soll bleiben, das« auch dem großen deutschen Kaiser Joses II. Worte begeisterten Ge-denken« erklangen. Khr««g am Hr»ve Da unser verewigter Mitbürger Josef R a k u f ch seinen Namen«tag be« sonder» festlich feierte, bereitet ihm der Turnverein, welcher Herrn Josef Rakusch für ganz unoer« gleichlich große Wohlthaten den innigsten Dank schuldet, alljährlich am 19. März am Grabe eine schlichte Danke«kundgebung. Am Dien«tag morgen« wurde am Grabe de« Herrn Josef Rakusch ein prachtvoller Kranz niedergelegt und Nachmittag versammelten sich die Mitglieder de« Vereine« in stattlicher Anzahl am Grabe, wo mit andachis« vollen, dankbaren Worten de» verewigten Gönner» und Führer« gedacht wurde. Den prächtigen Kranz hatte der Gärtner Keller beigestellt. Südmark Volksbücherei. Am 1. März d. I. wurde die hiesige Südmark»Volk»bücherei, welche die Werke der besten und beliebtesten Autoren in 1500 Bänden umfaf«t, eröffnet. Die Bücherei ist im Stadtamte (Casse) untergebracht. Die Au»leih-stund« ist vorläufig auf jeden M o n t a g zwischen 1 und 2 Uhr nachmittag festgesetzt. Jeder Entlehner hat monatlich den Betrag von 10 Hellern und außerdem für jede« entlehnte Buch einen Betrag von 2 Hellern zu bezahlen. Die Bücher müssen innerhalb 14 Tagen zurückgestellt werden. Da« ausführliche Bücheroerzeichni« ist zum Preise von 4 Hellern erhältlich. Die Bücherei kann von jedem Deutschen benutzt werden. Deutscher ßillier ßastnoverein. Am 10. d. M. fand d«i sehr gutem Besuch der vorletzt« Familien-abend der heurigen Saison statt. Den Glanzpunkt der durchweg« ausgezeichneten Vorträge bildete die Wiedergabe deS Vorspiel« zu Lohengrin, welche« von den Herren G r ö g e r (Violine). I n t e r > b e r g e r (Orgel) und Dr. Z a n g g e r (Clavier) in geradezu brillanter W«ise zu Gehör gebracht wurde. DieS Trio muss als die beste musikalische Leistung bezeichnet werden, welche seit vielen Jahren vom Vereine geboten wurden. Zartes, liefempsun-deneS Spiel und tadelloses Zusammenwirken brachten daS herrlich« Wert, welche« geradezu begeisternd auf den musikalischen Theil de» Publicum» wirkte, zu bester Geltung. Der wohlverdiente Beifall ver» Zl. 16.819 (enthaltend § 7 bezüglich be« Lasten-fuhrwerke«), welche wir der Vollständigkeit wegen im Nachfolgenden zum Abdrucke bringen, sollen Gesetz werden ebenso wie jene de« III. Theile« der genannten Verordnung, die wir auch hier folgen lassen. Verordnung. des K. k. Statthalters von Steiermark vom 17. Ziüt 1898, 31. 16.819. I. Bezüglich de« Lastenfuhrwerke». § 1. Verstümmelte, verwundeie, kranke, hoch-gradig hinkende, kraftlose Thiere dürfen im Zuge nicht verwendtt werden. § 2. Für ginügknde Schürfung de» Huf-befchlage» ist rtchizeitig Sorg« zu «ragen. Ein gefallen«» Zugthier ist sofort auszuspannen; e« ist verboten, dasselbe im eingespannten Zustande zum Ausstehen anzueisern. § 3. Wo e» das Gefäll« des Fahrweges er-fordert, muss daS Fahrzeug in seinem Laus« ge-nügend gehemmt (gebremst) werden. § 4. JtdeS übermäßige und roh« Schlagen von Zugthiiren ist v«rbot«n. Da» Schlagen und Stoßen derselben aus Kopf, Bauch, GtfchlechlStheile oder Füß«, ohne Unterjchied deS Werkzeuges, weiter« das Stoßen oder Schlagen derselben mit den Füßen oder Fäusten oder mit harten, spitzig««, scharfen Gegenständen ist untersagt. § 5. Die Fuhrwerke mit zu großem Gewicht« zu beladen, welche« zur Krast der Zuglhiere oder zu dem Zustande oder zu der Steigung de« Wege« in keinem Verhältnisse steht, sowie jede ausfällige Uebermüdung der Zugthiere ist verboten. Nummer 23 anlasste Herrn Jnterberger zu einem Solo» vortrage de« Pilgerchor«« au« Tannhäufer. welcher ebenfalls die beste Aufnahme fand, und den Bor» tragenden zum Meister feine« Instrumente« machte E« wäre wohl wünschenswert uns nicht allzulange auf die Wiederholung eine« derartigen Genusfit warten zu lassen. Die Hoffnungen, welche wir i> unseren lieben Gast Herrn Dr. Friedrich Brat-s ch i t f ch fetzten, verstand d«rfelbe voll und gai| zu erfüllen, ja er übertraf dieselben durch den Bor-trag seiner eigenen Dichtung,» „Au« Han« un) Ilse Waldweden" und „Ritter Kunibert" Ballade, deren Innigkeit daS tiefe und seelische Empfind» seines Meister« verräth. Ueber die von Heiri Dr. B r a t s ch i t s ch vorgetragenen Couplet« woll» wir nur unsere vollste Bewunderung au«sprech»; seine wohlbekannte ausgezeichnete Vortrag»wiij« von musikalisch-humoristischen Stücken steht sch« seit vielen Jahren in bester Erinnerung aller in» hat dieselbe nur noch eine Vervollkommnung «t» fahren. Herr Giulio Trobootky, welcher die Sieben«» Würdigkeit hatte, sür da« in letzter Stunde odg» sagte Terzett seine bewährte Krast al» Schnei-zeichner und Schnellmaler zur Verfügung zu stelle^ eniledigte sich feiner Aufgab« zur allg«m«inen bester Zufriedenheit. Die Musikoerein»capelle. welche die»mal mit Schwierigkeiten zu kämpfen hatte, ml ein Theil de« Orchester« im Theater fpielte, leiste» wie immer Gut««. Wa« die Tanzmusik betrifft, so würde e« allerding« recht schwer fallrn, noch etwa« kürzere Weifen, al« die in letzter Zett üblich gewordenen, zu finden; auch scheinen weiter« ffih-jungen schwer möglich zu sein. Wohl schlug e« b» ersten Morgenstunden, ehe sich da« tanzlustige Bölk-lein schweren H.rzen» vom Tanzboden trennte. Aeamteuverei«. Donner»tag den 21. 6 Uhr abend« find« im Hotel „Erzherzog Joham' die Hauptversammlung der Mttgliedergrupp« CM de« Ersten allgemeinen Beaaitenvereim« der öftere ung. Monarchie statt. Fßeater»«chricht. E» finden nur noch zwei Vorstellungen statt, und zwar Sonntag den 24. d. 51. letzte Operettenvorstellung: „Da« SpitzenluH der Königin", in welchem Werke sämmil che Operettenkräfte Gelegenheit haben, sich in hervor-ragenden Rollen vom Publikum zu verabschied«!. Die letzte Vorstellung ist Dien«tag den 26. Mäq zum Vortheile de« Spielleiter» und Schauspieler« Herrn Franz Weißmüller. Hroßer Hiuöruchsdieöstahl. In der Nch vom Dienstag aus Mittwoch zwischen 12 und 2 11» wurde in den Kausladen de» Herr» Peer ii Slor6 durch da» Au»lagfensttr eingebrochen. 2» im AuSlages«nst«r befindlichen Waren wurden ui Theile auf der Straße vorgefunden. AuS der An»-lag« haben die unbekannten Thäter fünf Flafcha Jamaica»Rum und fünf Flaschen — Rohuschei Sauerwasser gestohlen. Im Ge>chäft»locale bt> schränkten sie ihr Interesse aus die drei Geldlad». welche ausgeleert wurden. Die Laden wurde« »tgt-fähr 200 Schritte entfernt auf der Straße nach § 6. Bei der Verjüdrung des Erdau»h««, Schuue« :c. au» Grub-n oder anderen tief gelegen, Stellen darf die Beförderung nur aus fester, on der Sohle bi« zu dem obersten Rande der Grub«», hergestellter Fahrbahn geschehen. § 7. Kann ein Fahrzeug durch die doi$p spannte Zugkraft sichtlich nur mit dem äutzeri« Kraftaufwandr oder gar nicht von der Stelle bracht werden, so ist ungesäumt und auf Koste» m Eigenthümer» de» Fuhrwerke» ein Vorspann beip stillen oder die Ladung entsprechend zu vermitidm. II. Bezüglich der Verwendung vonHuid» zum Zuge. Beim Hundesuhrwerk dürfen nur au«gewachseh große und genügend kräftige Thiere vor Ittitii Handwagen und in der Art verwendet werden. dieselben nur zur Unterstützung von Personen « Ziehen zu dienen haben. M. Bezüglich de» Transporte« vo» Stechoieh und Geflügel. § 1. Stechoieh (Kälber, Schweine, Echasi, Lämmer, Ziegen, Kitz«) soll bei dem TranSpone a l Wagen in der Regel stehenden FußeS besörda werden. Mit gebundenen Füßen dürfen solche Thinel nur unter der Bedingung transportiert werden, taül die F sselung der Füß« mit w«ich«n und breiral Binden geschieht und die Thiere mit genügn! I breiten, bedachten und mit einem hinreiche»«»! Strohlager versehknen Wagen derart gelagert rart-l den, dass sie bequem liegen, sich gegenseitig «iM Nummer 23 ^Deutsche Macht» Seite 3 betrag von 100 X zu einem wohlthätigen Zwecke zu erlegen, bessert Wahl den Klägern anheimgestellt wurde. Auch verpflichtete sich Eduard JonaS. folgende Erklärung zu veröffentlichen: Ich endesgefertigter Eduard Jona» erklär« hiemit, das» ich e» lebhaft bedaure, den unter meiner Redaction der .Südsteirifchen Post" am 5. Juli 1900 erschienenen, gegen die Herren Josef Kasimir. Victor Schulsink, W. Blanke. Josef Kolenz, Josef Gspaltl und Brüder Slawitsch und andere deutsche GeschästSleute in Pettau gerichteten Schmähartikel veröffentlicht zu haben und wideiruse hiemil die in dem erwähnten Artikel enthaltenen ehrenrührigen Anwürfe. Marburg, 10. März 1901. Eduard Jona» m. p. Die Vertretung der Privatkläger, der Herren Joses Kasimir, Victor Schulfink. W. Blanke, Josef Kolenz. Josef Gfpaltl und Brüder Elawitfch hatte Herr Dr. Eduard Glantschnigg übernommen. Der Name de» Verfasser» te» Schmähartikel» ist Ed-mund Planinschek. Dieser ist ein Slovene au» Pettau und derzeit Sollicitator beim Advocaten Dr. Franzl Majar in Schönstein. Warnungen. Ungarische Banksirmen über-schwemmen die Bewohner Ci»leithanien» mit den hier verbotenen Losen der ungarischen Classenlotterie. Um die Annahme zu ergaunern, werden die Lose in Briefumschlägen verschickt, welche den Ausdruck „Eierexport Budapests tragen. Wir empfehlen jeder« mann, diese Schwindelbriefe einfach wegzuwerfen. — Wie un» mitgetheilt wird, sind hier die ungiltigen 2 fl.-Stücke im Umlaufe, we»halb bei Entgegen-nähme von Geldbeträgen die größte Vorsicht ge» boten erscheint. Z>er Spar- und Asrschnssverein Weitenstei« hält SamSlag den 30. März 1901 um 2 Uhr nachmittags in seiner AmtSkanzlei feine diesjährige Generalvttsammlung ab. Tagesordnung: 1. Rechen-schasXbericht und Rechnungslegung de» Vorstandes. 2. Bericht de» AufsichlSrathe». 3. Neuwahlen in die Vorstehung und den Aufsicht»rath. 4. Allfällige Anträge. Die Lendorfer Kutweide im ?teichsr«the. Die Bauernschaft von Lendorf wandte sich bitUtch an den ReichSraihSabgeordneten Dr. Pommer, dass er sich für dieselben bezüglich einer endgiltigen Ent» scheidung in der schwebenden Hutweidethtilung«» Angelegenheit geeigneten Ort» verwenden würde. Bekanntlich waren seinerzeit drei Besitzer mit der durchgeführten Theilung der Hutweide nicht zu-frieden und eS wurde der Processweg betreten; dieser kostete einzelnen Besitzern schon mehr als 1000 Kronen und da sich die Sache in» Unendliche ziehen könnte, würden die betheiligten Bauern dabei zugrunde gerichtet werden. Da Herr Dr. Pommer schon im vorigen Jahre in dieser Angelegenheit den Bauern an die Hand gieng, hoffen dieselben durch seine Verwendung von de« Processe baldigst erlöst zu werden, wie auch, das» der verwaisten Hutweide die vor vier Jahren gemachte Vertheilung zuerkannt und die betheiligten Berechtigten in den faktischen Besitz kommen werden. Die Lendorfer Hutweide mit circa 160 Joch Fläche ist die einzige im Sannthale die noch nicht mit behördlicher Zuerkennung ver- theilt ist. Hin Kongress der Knnftente und Handels-treibenden von Steiermark. In einer von 67 Vertretern von Handel»- und Gewerbegenossenschaften besuchten Besprechung wurde ein Gutachten gegen die geplante Einschränkung der Sonntag»» arbeitSzeit im Handelsstande abgegeben und gleich» zeitig angeregt, am 25. März d. I. (Mariaver-kündigung) eine groß« Versammlung, zur Bekrästi« gung der Förderung de» Handel»stande» abzuhalten. Versammlungsort: Glaz, Kaufmann»hau». Al» Tagesordnung wurden folgende Punkte festges'tzt: Montag den 25. 10 Uhr früh Frühschoppen, Be» grüßung und Berathung. 3 Uhr nachmittag» Haupt-Versammlung. BerathungSgegenstände: Begrüßung der Ehrengäste und Delegierten; Wahl de» Prä» stdiumS; Lage und Stellung de» Haudel»stande»; Befähigungsnachweis; Regelung der Eonsumvereine; Hausiergesetz; die Sonntagsruhe; Gründung eine» Verbände» der Kaufleute von Steiermark; Anträge. Theilnehmerkarten sind in der GenofsenschaftSkanzlei, Graz, Kosakengaffe Nr. 2. I. Stock erhältlich und werden solche nur an selbständig« Kaufleute und Handel»treibende abgegeben. Z>er ßentralverein für Meue«;«cht iu Hekerreich hat Herrn Thoma» Kurbu», Ober-lehrer in Schleinitz bei Cilli, mit der Stelle eine» Wanderlehrer» für Bienenzucht in Untersteiermark betraut. Nachdem selber aber nur Zweigvereine obiger Centrale besucht, werden alle jene Herren, welche aus die Hebung diese» bei un» hie und da leider arg vernachlässigten Zweige» unserer Land-wirtschaft hinarbeiten, zur Gründung von Zweig-vereinen eingeladen. Der Centralverein stellt feinen Filialen den Wanderlehrer zur Verfügung, ver-mit-elt feinen Mitgliedern den Ein- und Verkauf von Honig, wie verschiedener Bienenzuchtgeräthe. Nibstbei wird ein jeder Zweigverein mit einer api» stischen Bibliothek im Werte von 10 bi» 20 K ausgestattet. Der jährliche Mitglied»beitrag übersteigt nicht 2 X und bekommt jede» Mitglied monatlich da» Verein»organ: „Bienen-Vater". Ein solcher Zweigvertin kann in» Leben gerufen werden, sobald 10 Mitglieder ihren Beitritt melden. Genauere Ausschlüsse ertheilen obengenanmer Herr Wander» l«hr«r und der Centralverein für Bienenzucht in Oesterreich, Wien, I., Schauflergasse 6. Weinmarkt i« Hraz. Das Interesse sür den am 11. April beginnenden Weinmarkt ist allstit» ein ungemein rege» und nach der bisherigen Zahl der Anmeldungen und Anfragen kann mit Sicher» heil auf einen äußerst günstigen Verlauf dieser Unternehmung geschlossen werden. Wir machen nochmals alle Kreise auf den Weinmarkt ausmerk» fam und soldern zur Muarbeitung an demselben St. Georgen vorgefunden. An Baargeld dürften e-wa» über 300 fl. gestohlen worden sein. Die EinbruchSwerlzeuge: ein Stilet. ein Hackmesser und zwei Wagen!ipsen ließe» die Thäter am Thatorte zurück. Die Scherben de« AuSlagesenster» sind s?anz blutbefleckt, worau» man entnehmen kann, das» die Einbrecher die Scheiben mit den Händen z«r-trümmerlen. Der Einbruch wurde um halb 3 Uhr morgen» von einem Arbeiter bemerkt, der um diese Zeit in die Zinkhütte zur Arbeit gienp. Dragotin Krtvar und Aaruch Keitmann. Au» flovenischen Gewelbekreisen sind un» mehrere Dankt» kundgebungen zugekommen, weil wir die Agitation de» Herrn Hribar für den Kleiderjuden gebrandaiarkt haben. Zur näheren Aufklärung stellen wir fest, das» nach § 9 al. 2 de» PresSgesetze» Herr Hribar nicht verpflichtet war, auf dem Reclame-zetiel Baruch« den Namen der Druckfirma anzu« geben. Der Naait düifie wohl deshalb ausgedruckt worden sein, um für oen Juden namentlich gegen die sloornischen Kleidermacher Reclame zu machen. Z>er dornenvolle Weg. Der Weg von der Sacriiiei zum Wahllokal, den Ogradi und Genossen so gern' zurücklegen, wurde seinerzeit von der „Süd-satirischen" ein Leideniweg genannt. Der „Slovenec" hat nun noch einen ähnlichen Weg nfundtn, den »dornenvollen Weg", den die slooenische Presse zurücklegen muss. ES ist »ur nicht ganz aufgeklärt, wo dieser Do-.nenweg führt, ob die Gemeinheiten der geschäftsmäßigen Ehrabschneider oder aber Ge-richt»saal und A-restlocal die Marksteine diese» Wege» sind. Einiges Licht in k iese Unklarheit bringt folgender GenchiSsaalberic^t: Am 18. d. M. hatte gegen «Eduard JonaS den letz tn verantwortlichen Redacteur der nun eingegangenen „Südsteinschen Pest* die Schwinge ichtSoerhandlung wegen Ver» geher» gegen die Sicherheit der Ehre hinsichtlich eine» Schmäyartitel» stattgefunden, welcher am 5. Jul!i v. I. geen die deuifchen GeschästSleute in Peittau anläjelich des ersten Erscheinens deS „Stajm" erschienen war. Der Artikel verfolgt die-selbe Tenlenz wie jene vom Sludienprofecten Ant. KoroS«c im „Gospodar' vom 14. Juni und 4. Juli vorigem Iahn« vtiösstm lichten Pauphleie: die Erregmnci von Hass und Verachtung bei der flooe-nischin Berölkerung in und um Pettau gegen die deutschien Geschäftsleute. Doch ist diese Tendenz picht Zellstzireck, sondern nur da« Mittel zu dem eigeutliichen, d. i. die geschäftliche Schädigung der deutschien Geschäftsleute zugunsten der slooenischen Eonsunnoerein«, an deren Spitze Psarrer und Kapläne stehen, die sich auch nicht scheuen, hinter der Budil zu stehen und mit ihren geweihten Händen die ver-schiedemsten Waren an die Landbevölkerung zu ver» lausen.. Der verantwortliche Redacteur der „Südst. Post". Ed. JonaS, wurde in den Anklagezustand versetzt,'l, da er aber nur ein Strohmann war, so haben die Kläger gegen ihn die Anklage zurück-^»zögern, nachdem Eduard Jona» den Namen de» Verfasster» genannt hatte und sich bereit erklärte, fämmrlliche ProcefSkosten zu tragen und einen Sühne» druckem und die Köpfe über den Wagenrand nicht heradhqängen. §; 2. Geflügel darf nur in hinreichend großen Behältt-iissin (Steigen) derart befördert werden, das» da»selbbe nicht gedrängt ist. Wie Beförderung in Säcken ist untersagt. IV. IMebertreiungen dieser Verordnung werden nach den B6es>immungen der kaiserlichen Verordnung vom 20. Ajlptil 1854, R.-G.-Bl. Nr. 96, bestraft. Wiese Verordnung «ritt mit dem Tag« ihrer Kundirmachung in Kraft. Laquehem m. p. JJm Gesitz« soll die Abtheilung II, betress«»d die Veierwendung von Handen zum Zuge, da» Verbot - er Pöerwendung von Zughunden überhaupt ent» /allen.». E» erübrigt nur noch auf zwei Thier->iuälerereien aufmerksam zu machen, die die Mode verschuzuldet. In einem Fall« hat der Mensch nur »« «ininer thörichten, lächerlichen Mod« zu huldig««, den ararmen, ihm auSgelies«rl«n Thieren etwa» ge-geben, i, in dem anderen nimmt er ihnen wieder etwas.». Er gab ihnen Scheuklappen, die wahre StaubMngn sind. Der Staub sammelt sich und «acht » die Scheuklappen zum Marterinstrumente für di« Pf^serde. die auch dadurch unter Augenkrankheiten zu leideidin haben und oft sogar «rblind«n. Thier-ärzte b behaupten, dass sast jede» sechste Ps«rd da-> urch h um sein Augenlicht kommt. Sind die Scheu-klapperen denn wirklich nothwendig? Nein, in den Armetteeii sind sie unbekannt. Durch richtig« und verstäckSidixe Behandlung wird da« Pserd. da» be» kanntliitlich «in sehr g-scheidte« Thier ist. selten zur Scheu teubeil erzogen. Man achte lieber auf die Knechte, die ein Pferd, welche« vor etwa» Neuem stutzig wird und einige unschuldige Sprünge wagt, ver-prügeln und dadurch da» Gefühl der Angst im Thiere künstlich erzeugen........ Noch schrecklicher und peinerweckender ist das Coup eren re» PferdeschiveifeS. Wie viel« von den 100.000, di« dieser Mode stöhnen, haben wohl darüber nachgedacht, wie durch da« Coupieren de« ! Schweife» der T^ierkörper gequält wird. E« ist ein Unglück für die Pf rde, das« gerade sie von der Naiur bestimmt worden sind, all ihren Schmerz, all ihr <5(erb klag- und lautlos ertragen zu müssen. In der heißen Jahre«z-it peinig«» die Pftrte un-gezählt« Bremsen und Fliegen. Wer schon so einen Bremsenstich g fühlt hat, der kann sich die gräf«-liche Marter, welcher di« armen Thi«re ausgesetzt sind, wohl vorstellt» und jedem Freund de« Cou-pieren« gönnt» wir, da tr nicht dtn Schmerz zu bturtheiltn versteht, solch einen Stich. Wenn er nicht zu den herzlosesten, rohesten und selbstgefälligen Naturen gehören würde, so würde er gewis« diese schändliche Mode verdammen. Die allweise Mutter Natur hat da» Pferd nicht fchutzlo» drn Bremsen und Flitgtn überlassen wollen und hat ihm eine natürliche Waffe geschenkt, d. i. den Schweis. E» ist nicht nur eine natürliche Zierde de« Thieres, dessen man es beraubt. — In England, dem Lande der Pserdtzucht, ist man gottlob schon von ditfer sinnwidrigen Mode abgekommen. Hoffentlich wird auch hier Abhilft geschaffen wer-dtn. jedem Thier- und somit auch Menschenfreunde und jedem Förderer der Humanität und Gesittung zur Freudt. Der neue Thierschutzverein wird aber gern« bereit sein, die gute Sache wie immer zu fördern und wird hoffentlich die Erlaubnis erhalten, das» er gioße. tuetieifest«, bemalt« Blechtaseln auf den öffentlichen Plätzen, Straßen und überhaupt dort, wo selbe besonder« dringend erheischt werden, in ganz Steiermark ausstellen lass.n kann. Auf diesen Tafel» sollen die wichtigsten Sätze der Straßen-polizeiordnung und die vorbesprochenen Verordnungen der k. k. Statthaltern zu lesen sein. So und nur so werden sie zur allgemeinen Verbreitung gelangen und Jede.mann wird in der Lagt fein, gegebenen Fall « einzuschreiltn. Die jed«« Vierteljahr von den Gemeinden den politischen Behörden zu liesern-den Ausweise über bestraste Thierquälereien werden nicht mehr leer ausfallen, wie «S jetzt der Fall ist, da man über die Grenzen der thierquälerifchen Handlungen meist nicht unterrichtet ist und alles außer Acht läs»t. Dadurch werden Mis»hand« lungen der Zugthiere au» Unkenntnis »ach und nach aus daS mindeste Maß beschränkt werden und unsere grüne Steiermark wird sich den Ruf erwerben, das» sie nicht nur ein Hon de» Menschrnschutz«», sondern auch de» Thierschutzc» ist. Mögen diese Zeiten bald kommen, sie werden von vielen heiß ersehnt. Di« zu diesem Zwecke erforderlichen Mittel sind durch freiwillige Spenden einzubringen, thrilwrife aber auch durch eigen» zu diesem Zwecke einzu-leittnde Sammlungen von unstren Zweigvereinen, denen die Aufgabe zufallen wird, für die innerhalb ihre» Wirkungskreise» fallenden Gebiet« da» G«ld aufzutreiben. Die Namen der Sptuder werden veröffentlicht werden. Aerein für Fhierschntz und Kbierzncht in ßili. Seite 4 .Deutsche Wacht" auf, sind diese Märkte doch berufen, in der volk<« wirtschaftlichen Entwicklung de» Lande« einen mäch-tigen Faktor zu bilden und da« Mittel abzugeben, auf die einfachste Weife die Erzeuger mit den Ver-brauchern in Verbindung zu bringen. Abgabe von Kdekreisern. Dem Obstbauvereine für Mittelfieiermark wurden von einigen seiner Mitglieder, die hervorragende Obstzüchter sind, zum Zwecke der Veriheilung an bäuerliche, steiermärkische Obstbauer und Schulgärten Steiermarck« eine große Anzahl der schönsten Edelreiser von den Sorten: Ananas-, Canada», Damason«. Champagner». Cafseler-Reinetten, gelber Belleflkur. Gold-parmäne, Winter-Taffetapfel. königl. Kurzstiel. Lonvon-Pepping. grüner Stettiner, Hüber'scher Mostapfel, Coloma« Herbst-Butt ertirn, Diel'« Butterbirn, Forellenbirn, Lieqel« Winter-Butterbirn. Hardenponi« Winter-Butterbirn. Winter-Dechant«-Butterbirn Pastorenbirn, Olivier de Serre« in uneigennützigster Weise zum Geschenke gemacht. Die Reiser stammen von vollkommen gesunden, kiäs-tigen, blutlau«freien Bäumen und werden von der ObstverwertungSstelle de« Obstbauvereine« für Mittelsteiermark in Graz. Heinrichstraße 47 ohne Entgelt nach der Ordnung der einlaufenden Ansuchen um Verabfolgung abgegeben. Da« Porto trägt der Empfänger. Schaubühne. „R o s e n m o n t a g'. eine Offic!er«lragödie von Otto Erich Hartleben. Man hat der Ausfüdrung diese« bedeutenden Bühn.'nwerke« mit größter Span-nung entgegengesehen. Dank der vorzüglichen Auf-führung hat „Rosenmo'tag" einen tiefen Eindruck gemacht. Jene» zauberische Dämmerlicht, dass in dem sorglosen Hinleben im Lebensgenüsse den Tag der Sühne verkündet, wurde mit feinster Nüancie-rung geboten. Diese« Dämmerlicht mit seinen Schrecken und Lockungen ist da« Fluidum, welche« .Rosenmontag" erfüllt. Herr A m a n hat an dieser Koloratur da« Hauptverdienst. In dem schweren Kampfe zwischen Ehre, Stande«pflicht und Leiden-schast fällt Rudorff — die Auffassung de« Herrn Aman ließ dem Fallenden feinen sittlichen Voll» wert. In .Rosenmontag' hat Herr Aman den Boden für feine beste Leistung in dieser Saison ge» funden. Weniger konnte un« Frl. Seyfferth erwärmen; ihre Sentimentalität war zu sehr ge-macht, zu wenig ernst, um zu ergreisen. Fräulein Seyfferth war nicht bei der Sache und da« wirkte störend. Alle anderen Darfteller, namentlich aber Herr Kühn», verdienen unsere vollste Anerkennung. Südmark« Unterstützungen haben erhalten: Kindergarten in Burgstall 1000 X, Schule in Rohitsch-Sauer» brunn Turngeräthe im Werte von 107 X, Schule in Rennstein-Bassach bei Villach 50, ein Lehramts» zögling in Marburg Schulgerätbe im Werte von 39*12. Kindergarten in Züffer 200, ein Oberlehrer in Körnten 100. ein anderer 30, Schule in Waiern bei Feldkirchen Lehrmittel im Werte vön 50, ein Bauer in Untersteier 200 (Darlehen), «in Hoch-schüler 80 (Darlehen), ein anderer 120 (Darlehen), ein dritter >00 (Darlehen), ein Weinbauschüler in Marburg 20, ein Tagwerk» in Kärnten 50, ein GewerbSmann in Untersteier 500 (Darlehen), eine Gemeinde in Untersteier zur Unterstützung der Klein-gewerbetreibenden 1000, ein Gewerbeschüler au« Untersteier 50, ein Gymnasialschüler in Cilli 150. ein Ackerbauschüler in Klagenfurt 100, drei Bauern in Untersteier je 50, Ortsgruppe Laibach ihre Ein- nahmen nebst 10 v. H. Zuschlag zur Verleihung von Unterstützungen in ihrem Bereiche 122555, Südmark-Volk«büchereien, deren jetzt 7 bestehen, für Einrichtung und Bücher 382 X. vermischtes. Hinrichtung eines Raubmörders. In Stein-amanger fand am 3. d. M. eine Hinrichtung statt. E« wurde an dem Raubmörder Johann Peter Posta«, welcher ein alte« Ehepaar wegen einer geringen Summe Gelde« ermordet hatt», früh 7 Uhr, die Todesstrafe vollzogen. Der Delinquent erwie« sich di« zuletzt als ein Mensch brutaler Art. Lächelnd trat er vor den Richtpflock, nachdem er schon uiner» weg« ein Liedchen gepfiffen haue. Während der Verlesung de« Urtheil« lachte er fortwährend und winkte den ihm bekannte» Gefängniswärtern zu. Er lacht« noch, al« ihm der Scharfrichter den Strick um den Hal« legte, und sagte ihm. er möge acht aus seinen Hut geben, damit ihm dieser nicht ab-falle. Nach vier Minutkn mrldctc der Scharfrichter d«m Staat«anwalt, das« er sein« Pflicht gethan habe. Die Netzte constatierten nach fünf Minuten den Eintritt de« Tod««, während die ganze Cx-cu» tion neun Minuten gedaurrt hatte. Selbsthilfe-Genossenschaft „Hllmark" in Wien, registriert« G«nosfenschaft mit beschränkter Haftung. In der am 1. Juli v. I. in« Leb«« gerufenen Sparabtheilung wurden in der Zeit vom I. Jänner bis 23. Februar l. I. X 68.045-49 eingelegt und XIS.595'27 behob«». Der Zuwachs von Einlagen betrug also X 49.450 22. DaS ge-sammle Einlagen-Capital betrug mit 23. Februar X 249.333'! 4. Die Gesinnungsgenossen werden tingeladtn, verfügbar« Geldtr der .Ostmark" zu-zuführen, welche dieselben bei vollster Sicherheit mit b% verzinst und dadurch in die Lage v«rs«tzt wird, die zahlreichen Vorschusswerber in reichlicherem Maße b,friedigen zu können, als die« bisher möglich war. Nähere Auskünfte über die Sparabtheilung gibt bereitwilligst die Kanzlei der Selbsthilft-Genossenschaft „Ostmark", Wien IV., Ketl«abrück«ngasse 20. 60.000 Krone« beträgt der Haupttreffer der Jnvalidendsnk-Lotterie, welcher mit 20^ Abzug b a a r ausbezahlt wird. Wir machen unsere geehrten Leser darauf aufmerksam, das» die Ziehung unwiderruflich am 23. März 1901 stattfindet. Der EScadre-Commandant in dtn ostastatifchen Gewässern Contre-Admiral Rudolf Graf Monte« cuccoli-Polinago spricht in ein«m au« Nagasaki in Rohitsch-Sautrbrunn eingttroffenen Schreib«» d«r Direclion der steiermärkisch-landschaftlichen Rohitfcher Brunnen-Verfendung für die zur Verfügung gestellte Partie Rohitfcher „Tempel-Quelle*, sowie für die Begünstigungen, welche die feinerzrit curdtdürftigen Seeossicieren der k. u. k. Ekcadre in Ostasitn in Aussicht gtsttllt wurden, den verbind» lichsten Dank aus. Apotheker -Lrady's Magmtropfen, früher auch unter dem Namen Mariazeller Magen-tropfen bekannt, erfreuen sich wegen ihrer er-probten, vortrefflich«». anr«g«nden und kräftigenden Wirkung bei Magenschwäch« und V«rdauungS-störnngen in allen BevölkrrungSclassen großer, stet« wachsender Beliebtheit, sind in allen Apotheken vorräthig. Wir empfehlen unseren geehrten Lesern, b«i Bestellungen auf die im Jnseratentheile unser«« Blaue« enthaltene Abbildung der Schutzmarke und Unterschrist zu achten, womit die Verpackung der echten Mariazeller Magentropfen versehen ist. Schristtyum. Von der Wiener Wochenschrift „Die l (Herausgeber Prof. Dr. I. Singer, Dr. Mar öul Dr. Heinrich Senner, Prof. Dr. Richard Muthcrj i 337. Heft erschienen. Abonnement« auf diese & schrift. Viertels. 6 K, nehmen di« Post, alle Biß lungen und die Administration, Wien, IX/3, atz — Einzelnummern 60 h. — Prob«nummer gtm franko. FRITZ RASCH. Buchhandlung, CILLI Kur* rialüon ! 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