«»W,». »«»„, flr ZUl».- VI» Jahrgang «S. Srettag, »S J«tt ISSV. Die ^Marburger Zeiwn«" erscheint jeden Sonntag» Mi twoch und Freitag. P'e'se — für Marburg: ganzjährig 6 fl.. h lbjöh ,g gfl.. viertel!-hrig Ist. 50 kr; für SuKellung ins Hau» monatlich 10?r. — mit Postversendung: sanzjührig halbjährig 4fl., vierteliäh ig S si. Die »n Mal gespaltene Varmondzeile wird bei einmaliger Einschaltung mit 1l), bei zweimaliger mit IS, bei dreima iger mit L0kr. berechnet, wozu für jedesmalige Einschaltung 80 tr. Suseraten-Stempelgebühr kommen. Zur Zischicht« de»; Tanes. Unter den Lorloaen, welche für den preutischeu Landtag vorbereitet werden, best'det ftch ein? wegen Einiüt»ru> g der dürqeil cheu Ahe. Den Erfolg derselben müsten wir aber m ndest.ns älS zVk>f»lvaft betrachten, wenn e» sich bestätmen sollte, daß sie t»icht auf dir E afüdrui g der allgemeinen bürgerlichen «he g richtet wäre und den Vh weibcrn dx Wahl ftei ließe: ob bürgerliche oder kirchliche Trauung. E» ist durchaus nicht abzusehen, waium die bürgerliche Eh.. wrnn man derselb n wiec»?, einmal näher treten will, nicht in allverblndiicher gorm auch für die »brigtn Theile der Monarchie eingefüvri werd n könnte, da fie im Sthein. lande seit sechzig Iahr n schon best ht. Was von tl'chlicher und konseiv" tiver Seite gegen die ausnahmslose bür.»erl«che Eve v rsucht »vorden. fi ndet seine einfachste Widerlegung in den ihatsächlichen V rhällniffen der Rhem« Provinz, wo das Volt in vezug aus Reiig,ost'ät hinter der Vevölkeiung der übrigen Provinzen der Monarchie nicht zurückst,ht. wenn nichl dj.selde in dieser Beziehung noch übeilreffen dsirjle. DieVerfalfung. welche von der serbischen Lan-desVersammlung beschlossen worden, bestimmt, daß Advo-taten. Beamte. Lehrer. Pl0stffoten und Offizicre weder Abgeordnele wühlen, noth als solche gewühlt werden können. Die Offiziere soUrn nun, wie aus Belgrad berichlet ivird. durch eine Abordnung an dc« Regenten Vlaznav ie gegen diese Ausschließung Beschlverde geführt und die Drohung ausgesprochen haben, daß stt lNSgesbMMt aus dem Heeresdirnst schrldcn. falls der betref sende Artikel die Genehmigung des Fürsten erhalten würde. Die gahaenflucht in der päpstlichen Legion ruft ernstliche Vrsorgnisse hervor, da nun auch ei, guaven in der Ausreißerei hinter den Anderin nicht zurückbleiben. Alte aber wurden du ch ein in trastevere entdecktes Komite unterstützt, deffsn Mitglieder bis auf zwei, die eben noch Zeit hatten, der Polizei zu entgehen, verhaftet worden. Eine nicht kleine Anzaltl noch Dienstthu nder wurde zurückg»fordert und Biel, nahmen «ach Ablauf ihrer Dienstpfi'cht nicht wi dcr Handgeld, sondern waren froh, den Abschied in der Taiche. in die Hcimat zurückkchren zu können. Die Bildung einer deutsch,» Legion ist aufgegeben, woge^ten eine b lgische geschaffen werden soll. Wie aus N e w y o r k berichtet wird, ist die V völke'ung sehr übler Stimmung, weil man di Ezpek^it'on nach Kuba, welche durch einen lange andauernden Nebel im Anst iufen vrrhindrrt war. ang. halten, die Personen ckfangen ges^t und die Schiffe sammt L»ldu»»g als guie P- se dem Ausspruch eines P'iieng ri itle» unt'rw,»rft" Ziveiiiui'deit »^reilldärlel b ftnvea nch in Haft. Obe'ft Ry.in m t 200 Mann ist enikomm,n; auch von einem Schiff', worauf rdrn die meist.n Gew.hre nnd Kiuonen verpackt ivaren. erzälilt man das gleiche. Die Vmreter de» Press.« di, a!S t^eiicht-erstatt r die ELpe^ition b.gleiteten, ftnd sofort nach ihrer Gesang na hmung in Freiheit g« setzt worden. Et« Rü«ebU«e a«f dt« letzte« Gemetndewahle» (Bericht des Ausschusses des politisch volk»w«rthsch. Vcreias.) «D r spielt leicht übermüthig Spiel. vem gleich der Sieg vom HimMl fiel; Wer slegen ler' t in Niederlagen. V»rd auch daS Glütk des Sieg'S ertragen." „Die künstlichen Majoritäten sind es. welche die „wahrhaft freiheitliche Entwicklung Oesterreich's stets „b»mmen.- so l^mtet der Borwurf, welchen man den Deutschen macht, und geiviß »vird jed,r ausrichtige Patriot dirse Behauptung ernstlich i»tdau.rn, dem der Friede und die Wohlsahrt d s B^terlindes am H rzen liegt u.'d er wird nach besten Klüften immer dahin wirken, d. ß bei jet»e« polittschen Akte die wahre Stimmt'ng der Mehrheit zum Ausdruck gt« langt. — Diesem Grundsätze huldigten auch die Mitglieder unseres B reines tieleg,ntlich der gegenwärtigen Wahl; fie gaben den Parteislandpunkl voll« kommen aus und verz chteten auf jede A^iilation welche einzelnen Mit-giiel'ern den E.ntritl in die B rtretung dadurch ermöglichte, daß man du-ch Aufstellung und B.rbreitung von K.'ndldatenltsten, durch Sammlung von Bollmachten und dergleichen sich ,tew ffcr Stimmen vertlcherte und an die Patleidi^zipltn der Mitglieder appellirte. — Der Ber,in dielt »s nur für seine Pfticht. die Wahlbeivegung onj«' regen, den Wühlern durch F ststellung eines Programmes zu beweisen. Der viekskann. Voa Z. Frey. (3. Aortsetzung.) Das Reitwagelchen rollte bereits vom Hardtvalde zwischen dkn Aeckern MN das Dorf hinab und noch hatt,n die beidrn Daliittf»'lirenden kein Nöttchen miteinander verloren. Ueber dem breiten Tl»ale qualmte d.r von der Sonne angeglühte Morgenn.bel wie ein lvea^selnd»S Aeu.rn'eer. aus dem Häuser und Bäume wie schwarze Ruinen lieivorrigt'N. Ameile schien ganz in den seltsamen Anblick v,rlor,n; aber Jörg kam »S vor. .»ls fände es gleichwohl noch Ac't. manchmal unv'rmerkt einen dalbspöttiich n Blick über ihn herablaufen zu lafl-n. D'r aiMr Bunche saß in der q »ä-lendsten Verlegenheit. Er hatte fich vorgenommen, dem ll,ben München sogleich zu erklären, wies ihm gestern Abend um> Herz geiresen. wie es ihn überhaupt plage, daß er so arm. Ameile dagegen so reich sei. wie er wohl auch merke, daß eS fich seiner Liebe weg'N vor dem B ter ängstl,ite und er deshalb lieber von ihm adslehen woU'. wenn's s in muffe. E« hatte fich das Alles so bestimmt und schön ausgekalbt und j tzt ivar ihm dir Kehle wieder wie zugeschnürrt. »r veimochte k in W irt h,rvoizubi ingen. Gerade vor ihm auf dem knie, daS nirgends zu v rbergen war. g.otzle ein tiefbranner Fleck, den die alte Kalhrin ungeschickt g'nug auf das g" brannte Loch gesetzt, wie ein j^roßeS Spoltauge. und gleich daneben br'itele sich über dem Schoobe Atyrile's das schwär,sridene Fürtud. vom leiien Winde leicht bewegt, ein beständiges Hohnzrichen. Und nun erst non in die Stadt, vielleicht gar zu der voinehmen Base! — Iö'g schämte sich seiner Dürstigkeit nicht, aber er wußte nun. bt>ß sich Am ile derselben schäme, und ja doch auch nur, w il es ihn lieb liabe. Fast reute ih« schon, daß er das freundliche Anerbieten gestern Ab nd so svnöde abge« tvies.n, und doch — neln. er hatte nicht anders gekorint. Iti, wenn rr sein Herz einmal ausgeschütlet hätte, dann möcht's cher gelien l In diesen Gedanken ließ Äörg den Braunen wacker d.isDorf llinab-traben, als Ameile vor einem großen Hause plötzlich die Hand auf seinen Arm legte und sagte: „Halt da und warte ein Wenig, »ch muß sehen od FliedenSrichters Rosele miifahren will.- Jörg wußte nicht rrcht wie er di se Botschaft aufnehmen foUe. Er wäre gerne Mit Ameile einzig ge-w fen. aber in die bisherige drückende Stille hinein konnte daS immer frohe und lachende Roiele auch keine unangenehme Gefährtin sein. Gleich-viel, er hatte nicht zu entschriden; nach langem Warten kamen die Heide« Mädchen H. nd in Hand m>t froher Lachlaun? herangetripp lt. Nun mußte Jörg. NM bequeme? Platz für seine beiden G fäbrtinne« ^u find.n belenklich zusammen,ücken und das eine Bein mit dem fatalen drauN'N Auge auf d.m Kni, fast über das Leiterbäumchrn lehnen. „Jemine." rief Rol'le. sobald daS Pferd angezogen haite. lachend auf die schl'MMglhellteBrandivUttde devtrnd. ^ivas h,»st du t'a für einen g schickten Lchne d r grhabt. Iö'g? Gewiß nicht den Herren-David." Jörg wu,de über und üb r roth ; Ameile aber war rasch bei der Hand, ihm von tin-r B rlegenheit in die andere zu veihelfen. „Ja." sagte »s, in Roselr's heiteren Ton «instimmend. „d nk'. das h.'t unsere alte Kathrin unter Met-uer höchil eigenen B,ilülfe so geschickt gemacht. Jörg tsl uns g.stern Nachl ob s'iNtM Tubaken fast in Brand gerath N und da k0"Nten wie in der Eile mcht besser helfen. D«um hat rr mir j yt aber auch einen großtN Bündel Geld mitgegeben, daß ich ihm Tuch zu n.u»n Kleidern k ufen soll. Mich tvuttdert's von dem Knicker, daii er Mii's anveriraut; ab«! er s,'gt. ,r Vers»,he Nichts von der Sache." — „Da ivollen ivir ihn schon ausslaffirin." rief Rairle. „daß ihn daS Geld auf dem Heimwege Nicht sch'ter mehr diückt — da ivill ich m«t d bei sein." Aörti liörte nicht tveitlr. Er li ß d.n B'auncn über die frisch beki ste Ltraße t'ahin brtiusen. daß die beiveglichtN Planl'ermäulch.u wohl zur Ruhe kommen mußten Als die M 'Ntere Ges.llschaft beim Bären in Lenzburg abstieg, sa^te Amtil': „Äetzl ivollen tvir gleich dem Jorg seine Lach „bthun; später kü"Ntctt wir nichi mehr Zeit had^n.^^ Iö g v-rsuchte zivar aUeilri ver-leg'ne EittwendUiigen ; es könue späler doch ivot)l noch aesch den. er »volle sich untlrdeff.n s.lbsi EiwaS anieh,n; aber k»»» hüls Alle» N'cht». unter all.rl i Reckerei Rosel's über seine Häuslichkeit mußte er ivohl od.r üb.l Mit lN den nächsten L 'den treten. Da ivurt^e denn eing kauft, daß dem atMen Burscheu fast Hör.n und S,hea verging. EiN seines, heltUaues Mitgliedern zur Ausstellung von Kandidaten, da natürlich die Wähler ule selbst klug genug fem können, jene Mitbürger zu finden, wklche Ver-trauen verdienen. , War, noch nie die Notwendigkeit der Ez'stenz eines politischen Ver-eins, als Borschule des parlamentar schen Lebens. einleuchtend geworden, so bot das Jammerbild dieser Versammlung gewiß den Beweis, daß Alles gelernt sein will. Di, Helden des Tages, welche mit volle» Backen „nur herein" bliesen, waren v-rstummt und verspürten wahrlich keine Lust, die Löchte ihrer Befähigung für das öffntliche Leben erglänzen zu allen — Keine Herausforderung an diese Helden der parlamentarischen Arena vermöge sie. sich emporznraffen und nur ein einziger biederer Eharakier fühlte das Erbärmliche dieser Situation und erklärte, paß es ver alte G e me l n d e r at h. die konservativ« Pa,jsj jei. welche die Einberufung auf dem Gewissen habe. Dich es prinzpiette Gegner sind, denen die Fortschrittspartei hier entgegenstand, war außcr Zweifel und wie übeirascht mußte Alles sein, daß gerade j ne Persönlichkeit als Bertbeidl^er unseres Programms öffeur-l,ch austrat und sich mit geringen Modifikationen zu d.mselbrn bekannte, w.lche balo nach Errichtung d.S Bereines „Fortschritt" aus demselben austrat, w il dieser V. rein nicht nur e,ue polittsche Redeanstalt sein wollte, die sich je?er Beschlußsassnug enthält, sondern sich auch für politisch reis genug erachtete, seine Beschlüsse öffentlich zu vertheidigen. D'e Rede des Herrn Gegners bewies, daß sich der Verein seiner Beschlüsse nicht zu schämen braucht, da ja seine entschiedensten Gegner sich zur Anerkennung gedrängt suhlen, oder in „ihres Nichts durchbohrendem Gefühle" schweigen Waren «s Mitglieder de» politischen Bereines, welche bei dieser Bsr-sammlung dieGednlo der Anves.n en durch eben so grundlose als leiden» schaftliche Ausfülle auf die Probe, stellten oder war es ein Partisan der „Gemeindeausschußpartei"? Hatte mau nicht ein Recht, von der Selbstachtung der Wühler zu erwarten, daß sie sich von solcher Leiden« schastllchkeit abwead.n und im Interesse des Gemeinwohls m«t Jenen eine Berständigung anstreben deren redliche Bemühung selbst prinzipiellen Gegnern das Geständmß der Anerkennung abrang? — Umsonst, »aß kümmern sich geborne Gemeindevertreter um ein Programm, u« eine Rücksicht auf Parteien; sie wollen und müssen eben nur wieder in der Rattissiube sitzen und verläßliche Leute an ihrer Seite haben. Was kümmert es solche Patrizier, ob ihrer Kameraderie Bürger gropsen werden, welche g-wiß die allgemeine Achtung genießen; sie find zu wenig „entschieden", man streicht sie einfach von aaoaymen Kandidat, nltsten, deren Verfasser man wohl sehr gut kennt, die sich aber natür. lich nicht unterzeichnen, da mau sich ja doch sonst alt Kandidat streichen müßte. Wir überg hen jenes Pamphlet, welches am zweiten Morgen nach der Kannovr's mmtung die Stiaßen Marburgs zierte, da ja die öff ntliche Meinung diese Handlungsweise bereits verurtheilt hat Die Männer, w.lche auf jenem Wahlvorschlage empfohlen wurden, besitzen die staats-bürgerliche Eignung zur Wahl und haben noch nie an einem öffentlichen O te wegen niediiger Gesinnung den Unwillen der Anwesenden erregt, was nicht Zed.rmann behaupten kann, der sich für berufen hält, auf Kandid.tenlisten zu glänzen. Wie es der Altmeister im Vergewaltigen an der Seine macht, wen» der Siautskarren svief geht, so erblickte man auch hier plötzlich den Ge-meind,karren in G»fahr; Retter der Gesellschaft mußten entdeckt werden, damit nicht die „Proletarier" die Her'ichast an sich reiß n — und plötzlich taucht» derselbe Mann, der am Vorabend noch sich zum Pro« gramm dieser „Proletarier" bekennte, als Retter der Gemetude mit daß «r sich sei,es Sicks bewußt ist, daß er die bestehenden Gesetze mit der Erfahrung in Vergleich brachte und du«ch ein eingehendes Studium zu Schlüss.n gelaugte, welche als Grundsätze sür die zukünftige Vertretung zu g«lt n haben. — Dieser Borgang war vielleicht nicht politisch klug, aber er war >. densalls ehrlich, denn 3 derma»» wußte, daß die bisher Herschede Partei Marburg» durch dick» Pragramm n» absäU^eS Urt. e l seiner bisherigen Thätlaik« „fährt daß die Spitze desselben ggen Persönlichkeiten gerichtet ist. deren >»ckßchtSlosi..keit in geschäftlich n Dingen unbedingt eine Pr.sswn auf ein«» groß«» lheil der Wähler auszuüben vermag, daß insbesond.re die Angriffe ,»eg n jene Verstümmlung des Landes GemeindegesetzeS. welch, .Statut der Stadt M a rbu r he'ßt. das Mißfallen de'j.mgen erregen wiid. welche d.» veiblümte» Absolutismus eines Bürgern», mers einem wah'hast konstitutionellen Gemeindeleb n vorzi'hen ; denn im Schatten eines Antgtlat,n wuchern ja kiäft'.g jene Parasiten, welche das L'cht eines s»lbstb'wüßten Bürgerthum S veinichtet. — Wie sehr der Verein von U berzeugungstrene erfüllt war, bewies kr Umstand daß er schon in der ersten öffentlichen Wühlerversammlung Vit Leitung des WaklkampfeS in die Hände d r Versammlung legte und auch gewiß kein n Einfluß auf die Wahl der Mitglieder di.ses neuen Komite's nahm, welches aus den Elemente« ve-schiedener Parteirichtungn zusam men.,esetz! war. -- War durch diesen Vorgang nicht e»n n,u»raler Bodrn geschaffen, auf dem «ine Verständigung tm Inter sse des G'Meindewovls möglich schien, da ja grundsätzlich an der Abhaltung von Probewahlen selig« halten wurd, deren Erfolg nur von d r Betheiligung der Wävl.r abhing; eS konnte kein Ramc Mit einer anderen Empfevluug in die Oef-fentl'chkei! dr n^en. als jene. welch u in freier gehetmer Abstimmung die Mehrbcit ^>r St«m«en zugefallen und es berücke nur der Bctheiligung. um jedem geeigneten Kandidaten den E.folg der Abstimmung zu sichern. — Vetra4itct man beute die Resultate der Prob,wadl,u. welche vomKo-mite Vrrösfentlicht wurden, so eisubt auch jedel UabefaNg'Ne, daß die Ge-wählten keineswegs ausschließlich dem Vereine angehören, sondera bin ver« schiedenstea Porteiev. und daß insbesondere schon die Probewgbl des zweit,» Wahtkö'pers vier Mitgliedtrn der früheren Gemundevertretun., die Majmttät sicherte, so wie d-es später auch zur MRhrere Mttgluder des elften W'chlkö'pers der Fall war. — Daß ein solcher Var,»ang j derzeit ein Vild der wahren Stimmung des Wahlbezirks geben muß, sobald die B rechtigten grnug politische Reise besitzen, durch zahlreich, Betheiligung ihr,r staatsbürgerlich n Pfi'cht Genüge zu telften. ist wohl ielbstvetständlich und uu» jenen Pol-t k rn unangenehm, welchen andere Zwecke drn Eintritt in etue Vertr iung wünscheusw.'th machen, als das l»brndi^e Jntcressc sür dos öffentliche Wohl und welche vor Allem nichl vertragen daß man ihrer geistigen Eignung und Eharaklerf'stigkelt aus den Zahn fühlt. Auch hier li'ß d e Opposition nicht lange aus sich wart n und sobald b^ai'vt war, d.-.ß .in z.hllttcher Zheil der Wähl»r zur Probewahl des dritten Wahllö p.iS sich in der Götz'schen Bierhalle ve»samm«l>. sandn sich schnell „M el» rcre Wähle r". denen das Wohl der Gemeinde so sehr am Herzen lag. daß sie zur selben Stunde eine Versammlung im Speisesaale des Kasino aussameb.n. Nochmals versuchte es die Partei der redlichen Wahlbewegung. eine Verständigung herbeizuführen, aber leider vergeblich; denn man brauchte ja nur einen Mechanismus, um gewisse Perlönlichkuten in Kandidatenlisten hineinzubringen, welche dem Resultate der Probewahl nicht olm« Bangigkeit entge^n» hen konnten. Die „Konservativen" mußten ja wieder ans Ruder und das bequemst, Mittel schien nn Wahlkomite au« 1b Tuch, wie es reiche Müller zu tragen pstegen. zu einem AesitagStleide, graner Halblein zu einem ge'i'öhnlichen Sonntags« und Ausganttskleide. zrvtierle« dazu passende Westenz«uge und schließlich noch zwei H'lstucher. Rosele. ive'.ch s Iörg'S Sträuben sür übertriebene Spaisamkeit hielt, hatt dem Nicht lange marktendfn Amrilc getreulich nach. Aörg mußte die Beiden ivittenlo« schallen und ivalten tafslN. Endlich wurde ibm der zu 'ammengcpackte Kram onfticladcn. Ameile drückte ihm dazu lächelnd einen Thaler in die Hand uud sagte: „Da, das ist übrig geblieben, das kannst du nun meinetwegen noch vertrinken, bis wir von der Baje zurückkom Men." Die Mädchen ginj^en Arm in Arm die Straße hinunter, während Jörg we im Traume mit seiner kostbaren Last nach d m Bären zurück« kehlte. Er war froh, datelbst einrn bekannten Fuhrmann au» dem Suh« renthale zu finden. So konnte er unter oUid tumen, sagte Ämeil,: „Es wär ja einfältig wenn wir den Pinn-der nach Haus liii übeisäileppten. um iiim morgen tvreder zuiückzut'agen. Gieb ivu da. gleich ob. Jörg, und l-ß dir das Maaß nehmen; ich kann d,n Brauuen nuterdcsi n schon Halle«." Jörg konnte nun nicht» Beßies mehr thun, als Vi s m Ratl»e Folge leisten. Die Beiden tvar.n jeht ivieder allein, als sie tangsarn den nacht-dunktln Ha dtveg l>inaufful»ren. „Ach. Ameile," sagte Jörg mit einern batbrn Seufzer, „lch ivogeammeS nicht j ne,s Männer zur Durchsührung dess lb.n welch« die tntschieoeniten Geg»cr 5 dieses Prinzipes sind. iv»nn man nicht den Borwurf des Munkele an 'i Einsicht oder Konsequenz verdienen will. — ! Die unabhän,.igen Wähler der G.m inde tonnten mit Znvr ficht auf , das Wahlresultat des ersten Wahlkörpers blicken. denn auv d,e do>t za l ( reich vertretene Intelligenz wuid. rrsi vor iveni en Monaten eurch Ge ^ meindebeschluß aus dem ersten Wa^l.'ö per verdrängt. und nur ?em E n- i schreiten ds Berichterstatter« im Laatta^e. Dr. R chb,uer. ist es zu danken. t daß künftig nicht sogar die Ehrenbürger hinter dcu letzte» Liener!.äg rn da« k Wahlrecht onküben. Die M'jorität des vorigen Gemenderathcs sa .d ,s l sür unzweckmäßig, daß du 2tt Höchsikest,uerteli durch 235 Wahlberechtl^e 5 ohne Rücksicht aus Steue'leistung in ihrem Wahlrecht beschränk» sein sollen t und sie hälten sich schon jetzt dieser Last «mledig» g,h.,bt. wenn nicht zu-fällige Irrthümer die Sa> ktion des Gesetzes vt>zöge>t hätte,.. — Di,selben 1 Männer der Intelligenz welche unzweis lliaft von den Mät.nern de« Be- I sitze« als „Proletarier" von sich gstosien wurden, wären gewiß j dazu berusrn. daS Prinzip der wahren Bo ksoeitremng zu Ehrn zu^< bringen; in ihrer Hano war es gelegen, durch zahlreiche B th.iligung am i offenen ehrlichen Wahlkampfe Männer in die Ve,tretung zu b rus u. ' welche dem Wflen die geachtete Stellung im bürgert ch«n Leben v i- ! schaffen, welche nicht dem Grundsatz huldigen? im Geld sack steckt der Verstand. — Statt d.fs,n s'Nd wieder eine grh,ime Wablver. sammlung im Kasino statt, ohne daß es der Obmann d.s Komites sü> ordnungsmäßig geholten, du guftimmung der Mitglieder zur Bewilligung der Saalbenützung einzuholen, um so mehr, al« es sich hier um eine po-. litsche Agitation handelte, welche dem gw.ck de« „ge! elligen Verk«hr«" vollkommen fremd ist — Das Resultat dieser Wahlversammlung gereicht der „Intelligen z" gewiß nicht zur Ehre. Hatten denn auch die Mänuer der grilligen Arbeit ein offenes Auftreten zu sch uen, mußien denn auch diese Kandidaten j fürchten, daß sie ihrer staatsbürgerlich« n Würde abtraglich handeln, wenn, sie parlamentarische Schulung an den Tag legen? — l Einige Wortführer dieser „Intelligenz" rühmen sich nun vor-' züglich, daß es »hr>m vereinten Bemühen gelungen ist. dem Sieg d ri ^Proletarier" Einhalt zu thun; — wir aier müssen jene Herren, welche heute noch als S ch r e ib e r in Pri vatka nz le i «n bedienstel' sind, fragen, worauf sie diese Behauptung basiren. welche denn die charak leristischen Eigenschasten dieser Pioletarier sind?! Unsere Partei schätzt den Mann nach seinem Wissen und Können, sordert ftrenge die »»verkümmerte Ausübung der staatsbürgerlich n Rechte, odne dabei über den Rahmen der heutigen Verfassung hinauszugehen, ohne soziale Umwälzungen anzustreben. Aber eine ehrliche Durchsührung dieses Prinzipes verlangen w«r und erwarten gerade von den Männern der geistigen Arbeit, deren einziges Kapital oft nnr ihr W fsen ist. daß sie «it dem gesunden Bürgerthume Hand in Hand gehen. um sich Wechsel' seitig die erworbenen Rechte geaen die Wink.lzüge des rnghcrzigen Spieß, bürgerthums. der Ä suiten. Geldaristokraten u»d g udalen zu sichern — „Der Schreibe r einerP riva tka n z l e i" wird in unserer Mitte als geistige Kraft geschätzt. denn unser Streben ist die Anei .nung der Bildung, woher sie immer komme; — glanb.n abrr diese Agitatoren. »aß fie auch dieselbe Achtung von jenen Männern erfahren, deren Zwecken ie gedient haben 7 l W r will läugnen, daß da« Streben jener Partei welche die Kandidatenliste der Kasinowahlveriammlung unterstützte, di, Reaktion ist? Hatte ie doch nur den einen Zweck, die Verwirklichung jeneS P ogrammeo zu »ereiteln. welches der Ä llkür d.« SpießbürgertliumS Schranken's,tzn ollte Ä riir it»t man doch heute schon das Gerücht, j ne Mänmr, gegen >eeen bish lige Tliätigk'it in der A m inde die ganz Opposition gerichtet var wollen nun nur noch den Bürgrmeister fabreiren, nm dann vom Schaupl.tz abzutreten. — Soll also dieser viugesmeist.r nur das Werk« .eng jener Männer sein. w,lche nicht den Äutl) besitzen, der endliv im Nemkln^kaueichuß v rtreten.n ffoltsch,itt-pariei die Sinne zu b„trn? — Wer iva t es. ösfeuili v zu b hauplen. daß eine Agitation g'g» jene Männer al^ ..Pralet .rier" noth v>udtg war. welche dura» die Prob wähl t>rS 2. und 1. Wa ltöipees rmptohl n wurdti»? ^olil ab r scheinen an-^«re Ptisan.n an der E la«..U"g der Meh heit der Stimmen durch öffentliche K<>nd>da>ur u,.d eine Peob wanl s vr ge^v ifelt und da«um sich Jenen a»geichlosien zu ba 'en. welche der Devise solgirn: „Ein Dienst ist detz andern Werth" Die K nipiw st unserer Vegn r IN V meindesachen gleicht aber ganz der nnierer tte,ital«n Vegn r; wie diese st.is rufen: «Alande und Sprache sind >u Vei .h t so eisanden jene den Schreckensrus: „Die Sparkasse ist in T e s a h r." Wir s ag.n aber nnl»r. Hereeu Atrchissrennde. ob d>e Spa>fasse bei d«n geg nwärtigen Statnt n in Gefahr ist oler dann, w nn die von uns ang strebte orttanis torisve Ae«>deru 'g vo genomm n wird s Räch d,m heutigen Siatute ist die von dem G,meind ausschuß aus vier I.'hre gewählte ti rktio« nur der staatlichen Aussicht unte,warfen, der Grme ndeausschuß sechst hat die H.,nde vo komm u gebunden. — Man sagt nun. h ute g ht die Perwaltnn,, ja ,,ut. warum also die Machtfülle d r Lparkass nausichusse beschränte»? — Nur Kurziichtigk.lt o?er Motive anderer Natur können die O'gams«l>on eines Geldinlittutes nach der per-sönlich'N Eig ns^ast E nzelner einrichten und ein G meindeinstitu> dem Aufnchtsreate der getctzlichen PertreNr der Eigenthümer, d. ». der Te-m«indrver»r,tung entziehen. Mögen je»e H rren, welche so freigiebig mit dem Titel „Proletarier" ihre Mubürg.r beehren nicht v rgeffen, daß der ft euer za bl en Ve Wähler selbtt dem Staate gegenüber nicht als „Proletarier Ses Kapitales" b'trachtel wird. Mö .en es die „Proletarier der Gesinnung und des Charakters" nicht vergessen, da» gegen sie der Berein gorttchritt jederzeit rücksichtslos einschreiten - wird. l Gebührt d m Verein Fortschritt die Anerkennung, daß er korrekt und m innützlg gehindelt. so hält er sich auch zur Forderung berechtigt, daß seine Gegner (und dies gilt Mehr von Wählern als Gewählten) sich still ihres Sieges sreuen und für sich allein das Verdienst in Anspruch nehme», dem ivü'dlgrn Genoss.n desZesu»ismuS und der Reaktion; dem „Pfahl-bürgerthume. derHerrschaft des Geldes" ein kurzes Stündch.n d,r Ez sUnz in der Rathssiube gefristet zu haben — denn siegen muß am Ende doch das gute Recht! _ Vermischte Rachrichte« (Weinbau in Kalifornien) Kalifornien prodnzirt gegen wärtig wenigstens 8VV.V0V G'Uonen Wein und Branntwein. d ieu Erzeu-gung seit den l tzten Jahren in dem Grade zugenommen, taß man mit Sicherheit schließ, n kann, in zehn Jähren werde die Wen Produktion der >Goidprodukiion gleich sein, obwohl letztere jährlich nngesähr 20 Millionen ^Dollar beträgt. In so ri»sig,n Verhältnissen steigt dort die Bevölkerung warum erschrak er bei dem freundlichen Anrufe so heftig und warum schlich er überhaupt in der frühen Dämmerung umher, wie — Ameile das während di.ser Gedanken die blonden Haare zu stechten anllesang.n ließ die halbvoll ndete Alechte plötzlich d n g ngern entfallen und blicki. Mit einem teilen Schrrckensruse hinter sich. Ss war ihm. als bätte da Jemand leise grftüstert. „ivie ein Di«b!" — E- war aber Niemand in dem Stüdchen. als der über das Hard heraussieigende Morgti>lch>mmt>. der mit allerlei l!unten Schattengestalten an den Wand n herumspielte Ameile »vvllte schon über s»inen einsält g«n Schreck lächeln; da plötzlich stand mit all semen Einzelheiten der vergessene Tr.'um dtnilich und klar vor seiner Erinnerung, »vie ein verdecktes Bild, vor dem unveis hei^s de« Voehang verschwindet. 3a. ,s hatte ibm g'tiäumt. es sei von .jn.r weiten. »Veiten Fahrt matt und müde h imgekomm n; nber da» Haus stand mit offenen Thüren lerr und still, wie etn ZodtenhauS; kein Laut tvollte sich regen, kein ltbend's Wesen erscheinen. Au'tile ^ing angstvoll von Stube zu Stube; aber Nichts ließ sich hören, als die eigenen Tritte die in einem dumpfen WidirhaU durch das ganze ausgesiorbrnc H.us ertönten. Ameile tvollte nach dem Vater, nach Jörg rusen; aber di« Stimme lvar ties in der Brust verschlofs n und kein Laut vermochte üb.r die Lippen zu dringen. Bor Angsi und Ban gigkeit weinend ging eS in die Mühle hinunter. Da standen in langen Reilsrn hohe. ^>e?üllik Läck. herum; manchmal klang das Glöcklei«. zum Z ichen. daß tvieder ein Maaß aufgeschütteter Frucht serti-; gemahlen sei; aber die Werke standen doch alle still, kein Rauschen des Wass.rs oder Knarren d.s Rades und aus den runden Otffnungen der Mahlgänge siel kein Meljlsiäudchen in die bereit hängenden Beutel herab Endlich, am l)lnterst'n Kast,n. sal. Ameile einen Mann stehen, der eifrig M hl in einen schwarzen Sack schöpfte. Es war Jörg, aber Mit wilden, seurlgen Augen, die aus «inem todtbleichen Antlij» heivorlenchteten „Um Gotteswillen.'' ri.f Ameile ih«" entgegen. „waS Haft du auch und wo isi dtr^^ ater und die Anc^ern— ..Der Vater und die Andern sind gestorben schon vo> vielen, vielen Iah« reu." antwortete Iötg mit dumpfer Stimme; „ich bin auch gesiorie». muß aber hier bleiben, weil ich d.m Vater Mehl „estohlen hatte und das that ich. um mir ein f ineS Sammikleid kaus n zu können" Mit diesen Worten streckte die Gestalt ihre Hände aus. die immer länger und länger inuchsen. Endlich, als die Morgeniiipp' bereiis f.rltg stand und Ameile eben d>nüi»elgtl>en ivollte. um die Leute zusamm Naurus«n. kam die alte K thrln mit bedächtig,en Schlitten und geheimnißvoilem W ln her.in. „Deiike nur. „wgte sie leilt und riN'.^S uml^erschauend. als ob sie einen unsichtbaren Zuhörer dkfül^chte. „denke d>r. es ist uns hente Nacht g'siolileu ivorden." — „Ge-stoliltN? — rief AM'tle ties rischr.ckt. „um (Aotteswill n. wo und »vaS den»?" — „2a. dos ist kurios." fuhr die Alle flust.rnd fort. ..mehr als kurioS. (Forts.tzung folgt.) «ad die Proövttlo« Di< öftirreichischunganschtu Veiaprod«ze»teil möge« davon Notiz nedmea. (Alte Vttschwtster«.) In Paris trhSlt sich seit tiaigen Woche» das Gerücht, daß die ltaiselia Euj^tnie und die vertkiedene Isabella, die grommt, ein Klosttr rrbaukN wollen und zwar an der Stelle. tto einst du berkhmte Abtei von LoNtichamps t^estanden H it, welche während der Revolution 17ö9 zerstört wurde und der ljeiligen Isabtlla geweiht gewesen ist. Vir zweifeln nicht, daß solch' ein lklostcr auf das Brftt einem längst gefühlten Bedürsn'ß abhelfe« wird; denn wo sollen einst in ihr,n alten Tagen oll die schönen Damen der BonlevardS uns d,ö Voi8 60 Loulogao bleiben? okiu«i» »ut 3pulv» «i» Z00 uoä 600 »N« 3ortev lStr'lOZQWvAKV vaii» uuä ia kUrbsv. Leiooävr» Airä vw ?. kudUkum »ut »skr lt)illilr« Zlleiderstofle, die Eile zu 13 kr.' Kunbmachung. Die Uezirks-Eparkafse IAtndisebgraz bringt hiemit zur allgemeinen Kenntniß, daß sie vom B. Augieft ISGG angefangen an jedem Montage von 10^12 Uhr Einlagen in Beträgen von fi. 1 bis fl. ö00 gegen 5°/o Verzinsung in Empfang nehmen werde. V I « «. Rur noch kurze Zeit werden, um das Lager gänzlich zu räumen, die noch vorhan-Waaren auS der IL^<>l»k.ur'soc»»ss» der L. ?. aus Wien «tt S» Vrwze«t ««ter de« Vabrieotzreis sowohl en xro» als vu ausverkauft. mit Abschlag von 25"/, zu nur festen Preiseu: t Stück z« so Me«......v«a fi. S »ad höhn. l „ »zu 36.4U «. KV Eilt», HoHSnd« vo» fl. 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Ring« und Maulwerfen n. unentgeltlich zur Verfügung. Anfang halb 4 Uhr. Die Stelle eines Hausmeisters «o im vormals Denzlschen Hause ist mit 20. August 186S zn vergeben. Bewerber wollen sich bei mir melden. Dr. Dnchatsch. Das HM Nr. 12V in der Schulgaffe wird unter billigen Bedingungen verkauft vom Eigen-thümer Kranz Perko. (4SS Als Wirthfchafterin wünscht eine alleinstehende, kautionsfähige Witwe in mittleren Jahren in einem großen Hause oder Psarrhofe plaeirt zu werden ; fleht mehr auf gute Behandlung, als auf Honorar. —^ Nähere Auskunft: Schillerftrase Rr. 172. rechts vom Hausthor. (474 Ein Lehrjunae (480 wird in einer Gemischtwaaren Handiu^ auf dem Lande aufgenommen. Räljere Auskunft etthült Herr Ant. Wenn ig in Marburg. Vnilachtokai einzig ««d aNei« ««» ltvrfvnx»!ijj« l 1Z, il«m l/sfv ^vxenaitt'i'. Achtung»««» 8oiiaoiii«r ^ 8»N«lI>»im. Ziur ^iviiei' VA»i'vnlli»ll«. 4SI Eisenbahn-Fahrordnung für Marburg. «ilzttge. VersouenzUge. Bon Wien nach Trieft: «nkunft 1 Uhr b0 «in. Nachmittag. «ntnnft 3 N. S M. Krüh. 8 U. 44 M. «bend». Abfahrt 2 Uhr Z Min. Nachmittag Abfahrt 8 „ 20 „ „ g S6 „ von Triest nach Wten: Ankunft 2 Uhr 87 Min. Rachmittag. «ntunft6 U. 1vM.Krüh. 6 U. bb M. Abends. Abfahrt Z Uhr 40 Min. Rachmittag. Abfahrt 6 31 „ „ 7 « 7 ^ „ Gemischte Züge-Von Mürzzuschlag Bon Adelsbera nach Adeltberg: nach Mü.zzuschiag: Ankunft 1 Uhr 6 Min. Rachmittag. Ankunft 12 Uiir 20 Min. Rachmittag. Abfahrt I Uhr 20 Min. Rackmlttag. Abfahrt 12 Uhr 40 Min. Rachmittag. «Srntner-Attge. Personen. Gemischte. Räch Billach Abfahrt 8 U. 45 M. Kriih. Nach Villach Abfahrt 2 U. b0 M. Rachm. von Villach Ankunft 6 U. 82 M.Abend». Bon Billach Ankunft 11U. S6M. vorm. Äerantwortlicher Redakteur: Franz WieSthaler. 2. ls. St. a. Druck und Verlag von Eduard Sanschttz in Marburg