lim »«« t»,„ , i. 74. «»«dsntl»»» SeknWOitu«,« ers««»«, »nwv»««, ^.«70» V«nk,»lw«g u«^ SuM«4. »^itvkPMw Maridorer VI«n»ws. it«n S. ^«dku>r IS2< 3»» g«p»Oi«z ZS kXn, ru«t«tt«n 24 vin. ltufeli k'os« mons^t N l)m. iw äH» üdtig« mon« SV u 2 W»f6>n DaZadiers Mehrheit gesichert Scharfer Dorfto» des MInifterpräfidentm in der stavis?« Affäre / Demon. ftroNonen um eine „Eorlolan" Auffllhrung in der Eümedie Sron?aiie / Doladier wird die Nutznießer der Gtavisky Schecks blopstellen Berzweiflungsschritt Dollfuß' 5er österreichische vondestnnzler ruft das Ausland z» Hilfe. ^y. W i e n, 4. Z^ebcr. Ei.' ist kein Zweifel, die Lage in Oesterrei^) drängt jetzt unmittelbar zur Enisci^tdunj^. Die Tinge hnbcn sick) sl) zugespihl, dos; der iiegcmvärtige Zustand unmöglich noch lang.' l!'ndculcrn kann. Und da^ die Entscy^iduug sür dcn KurZ ^ellfus; fallen sollt«.', ist mehr als unwahrscheinlich. Mau weis; nicht, wieviel vom österrt'i6)tschen Boll hinter dem Bundeslanzler steht. Man weiß nur, das; mehr als die Hälfte seine Politik ablehnt. Die österreichische Regierung ist sich auch, wenn nicht der Ulchaltbarkeit, dann doch des ungeheuren Ernstes ihrer Lage bewußt. Das; sie glauben sollte, mit der zunehmenden Ber-schärfung des poli^ieilichen Druct»? auf dic npvonierenden Bevölkerungstei!^ die wirklich retten zu können, ist kaum anzunehmen. Es nnch als Anzeirl)en einer gällzlich uerfi?s,ron<'n Situation gedeutet worden, wenn an^ Wien über ,'^nlisbrucl gemeldet wird, der Äund^cMlhrer der >>einlwehr, ,'^ijrst starl)enlberg. sei am 2^. ^«nner von der Staatspolizei vorgeladen worden und er sei am A). ^'^änner nwrgens noch im-iner dort gewesen. Seit dieser Zeit sei ssin Äufsnth^ilt unbekannt, ^isr Ztariiemberg verhaftet worden? Dollfus; ftiitzte sich in sei' ULM Regiment tro!^ nNcr nicht unbeträchtlichen MeinungÄ'erschiedenlieiten iiber das Tempo des ein.^uschlagenden jiiurse^ unt» die taktisch gebotenen politiscl>en Monöver doch mit ans ihn nnd seine .Heinnnehrscbaren. ^eys slill bei einer ^^^laii-Zsuck^un^-, in der Wolp nung des verbafteten strafen Alberti '.»iil Z^ries gesunden wyrde?l sein, aus dem ein-l'eutig h^'rvorg'obe. das; 'i^Ilberti die Verhandlungen mit der tatsächlich aus s>i' lektl? Weisung ^tarhembergS geslilirt lM.'. Das wnrde schon vorher liebalivlet. Der jei-^^ige Naweis der eigemnächtigen E^tratou: des >>eiulwef,rftttirers soll der Grund für die '^iorlndunfl TtarhembergS gewesen sein. Trifft die Meldung von seiner Verhaftung ;u. dann muf;te sie da? 5innptoiu einer au« s^evovdnitlich g^'ährlisl>en Erschiitterung der 5l^'slung de5 Vundestan^i^lers sein. Vtan u'.'is^. das; der Teil der ivimwehr, der von '.'illii'rti gesichrt wurde, sicii bereit? offen liegen da.5 Neginte gewantit liat. Tie Anbänqer Ztarl>?inb>'.'rg.? ?nijs;ten natürlich durch seine ^^lirbafiuna nun auch noch »or den Kopf ge-stoslen V?rd?n. .^err ^oklfns; lucht seine Rettung ofsenl'ar auch gar nicht mes)r auf innenp "ttisch^m Gebiet. L^r setzt auf den lepten Trumpf, d''r sk»m a^k^s'eben ist. die anAländsschen Staaten, die ein ^nteres'e an seiner Politik haben Nachdem ant T'nnerstag Nachmittag dein östeir?ick^is!5'en s^'esandt'Ni in ?^erlin die An!-^ wort der Reichö'..'g!ernng anf die Pesck)^rx'»'« d d?'r österreichischen Negirrung iiber an-gel'livie nicht an'!^"r'^ erwa!'!en i'.'iir die '^<'>chnierd.'n f'n'^eln Vl»n^» fi'ir wi!^erlegt. kiat no6i in derselben dü'r i'sjerreichische '^i/iii iterral aesas'.^. ..nlinin'.'s^v di^n Weg lnetler^n^ d-'r >lir diuvti die '?ieil>ö!l!'tss.' nnsg' ziouugen ist", '.'luo den Pressesomii>eiNari'>l Paris, .^. ^eber. Nach der gestern erfolgten Uinbildung de^ iStabinetts wird die Regierung Taladier, die sich aus 55 Ministern und ^latUssekretä» ren zusammensetzt, nicht weniger als 17 Radikalsozialisten aufweisen. Gn Mitglied der Negierung ist Sozialist. Wie verlautet, wird Daladier in der ersten koniuienden ttan,merfij)ung die Aufhebung der Immunität für zahlreiche Abgeordnete und Senato-ren verlangen, !»ie durch die Ztvisky-Affäre tonipromittiert erscheinen. Es heis;t auch in diesem Zusammenhange, dasj Taladier die Liste der Nutznießer der Ttaviskti-SchectS l»eröffentlichen »verde, diesenl Zusammen hange wird die Negiernng wesentliche personelle Veränderungen in der 2^orwaltung und auch in der Diplomatie vornehmen. Die neue Regierung kann in der Kammer auf eine beträchtliche Mehrheit rechnen, wenn es zu leiner Zersplitterung der Stim' men auf der Seite der Sozialisten kommt. Die morgige Kanlmersitzung verspricht datier sehr bewegt zu werden. In Paris ist die Erregung jiber die stavisky-Affäre noch im-»ner nicht abgeflaut, da die Frontkämpfer und die patriotische Iugendliga nach wie vor weitere Demonstrationen veranstalten, die aber von der Polizei überaN in« Keime erstickt werdeik. Zu solchen Zusammenstößen lan, es auch in der ^'käl,e des Palais Vour-bon. Pari s, 5>. ^eber. Der Pi^lizeipräfekt (5 h i a p p e, der l»e-tanntlich von seinem Posten abgesetzt wurde, liat die Ernennung znm l>^c'neralresidenten von Marokko abgelehnt. Die Regierung hat ihm nnn zwei Kammerlandik»alnrcn angc--boten, und zwar eitweder in Paris oder auf Korsika, der .Heimat Chiavp?s. Chiappc l)at nch fen Senatoren gegeißelt wird. Das Pnhsikunl begriis die Anspielung und ließ den gemas;regelten Direktor vor offenein Borkiang hoch leben. Vor dem Theater und auf den Boulevards tan« es zu stürmischen Kundn^'b.uiqen für ^fabre, bei welcher (^e-legekiheit 70 Demonstranten verbaftet wurden. P a r i s, 5). lieber. Die ''hiereinigung es,ema!iger ^vrontkänip-fcr hat an die Bcuölkernng einen Ausrus erlassen, den die heutigen Morgenblätter zum Abdruil gebracht l^aben. Die Front« kämpfer des Seine-Devarteinents sprechen sich in diesen! Aufrnf gegen die Massnahmen Dala d iers und ft'ine Sanktionen in der Stavisky'Vereinigung an?, besonder' aber gegen die Amtsentbebung des Polizei» präsekten E h i a p p e. ,'^n dem Ansrns lieißt es, Innenlninister Frot habe deni Po- lizeipräfetten Eliinppe seinen Tank für di? ersprießliche Arbeit zuni Ansdrnck gebrach. Jener Händedrutt sei der .'»jndaskuß gewe sen. oa er ihn 2-1 Stunden iväter von iei^ nenl Posten enthob und sür die Ernenuuns, zum Generalresideiiten iil :^)üirokto vo».' schlug. Äan könne ^'liiappe nichi doch ein anständiger und korrekter gewesen sei. Der Ausru' wendet sich s>tamps Da-ladiers nnter der Deniie ..Mich ichark" sei. Schließlich wird !>ie Bevölkerung ansg»--sor^ert, an den morgen. Dien.?tag aiicnö^z Ilattsint.endell Temonsnationen geacn i.v.c '»,'eg'ernng teilzunehnien. Einen älinlichen Aufluf erlies; anl:!' i>i^' ratriotlsckK' -'^ugendliga. D^'i' ?lnfru'. dei^ an allen Litfaß'äulen vran>N, fordert i^^e Engend anf. morgen abenös gegen die '»^egie« run^l zu demonstrieren. DoNfuß überlegt Die neukste Ve.sian: .Keine Anrnfimsi des Pö'.kcrbniwcs, son-selu England soll frieottch zwisclien ALirn nnv Berlin vttmliieüi W i e ll, Feber. .Heute nor»nittag trot ein Ministerrat zn-sanrnlen, der den endgültigen Bescklus; über die deutsche Antwort auf die iVterreichische Tenn^^'ckk' zn fassen l)at. Obzwar noch gestern oerlal>!<'ti', das^ i>ie Regierung beschließen werde, den dent'ch'öiterl^eichischen Äon» Nitt vor denl t^ienfer Völkerbun-drat ^n un-lerbreiten, zirknliert heute in polit'ichell .^trrisel'. das l^)crüctu, es sei dii^ vorhanden, c»:e j^tinze ?lngei!!geuhcit -uif cn:e andel^^e Art nnd Weise zn lvrein. dei' .^^egieinng jet.U norschneb^', le: eine fri^'^liche '^eilegnng ^>>es .^lonflitle-? nnt ^iei^ lin, nnd zwar nntei gütiger '^iernunlin'.g Englands. Die Beituugung dreier '^icrsilin wird alserdingc. oer ^t.is'in.'k''?l'^!chlu'; in ei' bringen l)aben, den nian ipäliiast nnuag-:? bzw. erst al?cnds erm^irlel. Auffijhrunq eines Theaterftülkrs gegen ,>en Hitlerismus. L n d a n. ü. Felier. P'ccadilltj-iheater gelangte vor einer geichlossenell Gesellsch^ift ron IM» ein gegen Hitler gerichtetes Tl^eateritüsl dcs ''tutors Read zur einzigen '?lnssÄhruna. Tie englische Negiernng hat jede weitere '.!^er-breitnng oder Aurinlirnng verboten, da nach englischem l^'seh lein verantwortlicher Staatsmann eines anderen Plates in ^olr oder Schrisl zuui ' .sieililan>> d-.'l ae- nmcht werden darf. muß enlnomnien iverden, daß es der Weg nach ti^nf zum Volkerbund sein soll. Deutsch land liat in feiner Anttvartnote lvreits zum Ausdruck gebracht, daß nach ^lnsicht der 5l!eichsregierung da») deuksl^österrcichischi! Problem einer iiUernatwnalen Behandlung nicht zugänglich ist. Vonseiten der italienischen und der englischen 'liegiernng ist Doll-suß schon vorher bdeutet worden, daß dicseil beidi'n Regierungen die Anrufung des Vi^l-terbundes durchaus nnerwünsch. wäre. Zum Ueberfluß tnird dem Vundestatt<>ler durch die Presse noch einmal bklck^einigt. daß lede unnötig Einmischung der britischen Regie rung in kontinentale Angelle gen he iten den stärkslen Unwillen der engilsck^'n Z^'oölte-rung hervorruf.'n würde. England werde '»6) aus keinen ?^all Oesterreich znliebe in den mitteleuronäi'ck)en .Herenkessel begeben. Ueberraschend konlnlt der ösrerreichisch ' Schritt nach den Vorgängen der letzten Z»''r allerdings N'ohl nicht. Die iitegierung '^li' luß hat sich sl, hartna^lia ans ihren einseitigen Stanstpunkt veriannt, daß lun^ der ernst??: llnd begriindeten Warnuilg in d<'r dentsch»»! Note mit dem seht noin Ministerrat in ?5ien gefaßten Beschluß gerechnet werden lnnszte. Gleichzeitig mi: d<'r Meldung voit Wien lonnnt die Nachricht, daß der Bundeskanzler Dollfuß am 7. und 8. Febeuar der un-garischei, Regierung einen Besuch abstatten wird, kurz bevor der italienische Unterstaatö-sekretär Suvick; da? (bleiche tun will. Obendrein erwartet man in Budapest denmä6>st .'.uch dnl bulgarischen Ministerpräsidenten Mil.-anov. Die ungarisch^' PreNe will wisse,?, das; diese politischen Visiten von weitiragen-den Folgen begleitet sein werden. Die Fri» g.', ob das zutrifft, mag offen bleiben. Svmp .omatisch find die Besuche zweifellos, '^n ik,-nen manifestiert sich jener Ideenloniplez', den dic italienische Politik für die Neuformuna des 5üdc.strau>nes l'erfolgi. Dollfils; scheint >n glauben, mit der entschiedenen Wendnng nach Osten nnd nach Süden 'ein Land von öer Entwicklungsrichlung, die ibm nnn ein' inal durch Geschickte und Bolksznaebörigke'i angewiesen ist, oblxingtn zn lönnen. »Srte Ljubljana, .'i. ,'vel>ev. Devisen: ^eeun l»is '-Zi'lnch I li's London l74.y7 bis 17,i..')7. New-vorl Scheci lns 70, P^iris bls Prag bis .^riest bis eiter«^. Schilling iitl'learing> Zusammenstof, zwischen Omnibus u. l5leflin». Ein ungewöhnlicher Unfall, der auch auf das .^onto Nebel zu buchen ist. ereignete nch dieser Tage in der englischen ^>!?i^ptst,idt. Ein Wanderzirkus machte nnt nkehreren Elefanten einen Reklantennl^ng. An tiner Straßentreuznng. die infolge d.'s dichten )ce-bels ziemlich unül»ersicl,tlia> '.i'ar, 'sies;cn die Elesanten mit einenl il^nn! ' s ^i^samnien. Dabei tan, eines der Ti.'u ;il ^all, ol^ne sick) jedoch Verletznnaen zn;>nielzen. Auch für die Fahrgäste lies tier ,1nsannnenstos; glin,Pflich ab. 5ie wurden ein we,ng durch^ einandergeschnttell. Bei zehlreichcn Äcfchwerden des >«eschiccht« t'emirfi nasürüliie ! NNtenvasi.'f !>!.' .il'<>vl'ene i uü- j'.ussc der «liuiten für tninle 7 l s».'! I».'! N'irt. ^as „stronz-Aoses" - Bitterwasser tit :n '.'Inotln'ken^ ^'rogerien nnp ?ne^erl'idan«^Inn-!^en eryältlir^ »Nariborer DleuAtag, de» 6. Februar 1SA4. Der Balkanpakt paraphiett Dle selerltche «nterzeichmins findet In Achen statt / Das amIUche Kommunique» der Beoorader Mtnisterlonferen» B e o g r a d, 4. Kber. Die Mntz«»«i«iftee R»«Siiie»s, Ingo-llawie»s, Griechenlands und der Tiirtei habe« »« 1l Uhr ihre Veratnngen sortgesetzt, vwraaf die Antzenminifter Te»« stt Nnschdi Ve,^ Maximos «id Dr. Iev. tit m» 12 Uhr 30 dem Minifterpräside«, ten Uzuao«^ einen Vesnch adftntteten. Titnlesen konnte an dieftr einftündi^en Besprechung mit Rückficht aus sewe sch»e« re «eianvaleszenz nicht teilnehmen. Um 18.ZY gad der rumänische Gesandte G >-ranesc« zu Ehren der ««ijenmini-fter aus der rumLnis^n Sesandslhast ei» Vonkett. Nach de« ^nkett wurden die Veratungen bis 17 Uhr fortgeittzt. Um lSLY versammelten stch die An^mini-fter im Kabinett des jngoslamische» An-tzenminifters, bei »elcher ^egei^tt der De? Kongreß der juoofla-wischen Soz Zdemotrat«! B e o g r a d, 4. FeSer. Beqinrr des heutigen Kongreßtages prklörte?»er Vorsitzende des Aktionskomitees Dr. ?ip?o Topalodiö, daß die jugo^ llawischc ^pzinldcmokrattsche Partei mit V'ssen der 2. Internationale gebildet wer-dc. Dr. Topalovic verlas sodann Begrü-t^unflskelcqrammc der englischen Arbeiter-vartei, der amerikanischen Gewerkschaften und dcr 2. International«! in Zürich (Dr. ,^rik Adleri. Es sprachen sodann der öster-^nciiisäie ^rizialdcmokrat Dr. R e n n e r, dfl ehemalifli! tschechoslowakische Minister Tr. B inte r, der ungarische Abgeordnete 5^ u ch i n g e r, der rumänische Sozialde Ml'iwt e r m a n, der argentinische sozia-sssliiche Ä^geordnete W a n l c r u. a. m. ?lntrc,g des Dr. Topalov»«, dem zufolge die nei/e Partei zur 2. Internationale in .^üricti kieitntt, wurde einstimmig angenom-ml'n. ,»lns Mnribor wohnte dem ^ongresz ^91^^ frühere Zkupschtinaabgeordnete L o-1 t s n n del. V«N>»pakt paraphiert »«rdi. D«r griechisch« Gesandte ga» z» Ehre» der «»ße». minister ei« Souper, »ormts die Außen, minister NumLuiens, Griechenlands »nd der Tiirkei Veograd »erließe«. Dmch die Paraphieruag des Balkan' Paktes, der autzer Vnlßarie« ««h Ald«-nie« ale Balkmistaate« «msußt, morde der Friede aus der Valkmhaldinsel fiir eine längere Aeitperiode ßchergeftelt. Die zmeitSgigen Beograder ^r^adlungen siihrten demnach zu einer desinitiven Einigung iiber den L«xt des Abkommens. Wie »ichtig die Verhandlungen im Lbri-gen Emopa genomme« wurde«, zeigte der Rekordbesuch anslSndischer Preffever, treter. Nicht weniger als SV «uslöndische Journalisten waren in Veograd eingetros-sen. Der Prejseempsang mußte «it Rückficht aus de« ikrauleazuftand des rumilni- sche« A»ße>WiuiHers i^dge^uW werdE«. Um tettte i» große» G««le dos «ußeumwifteriums der Presieches des ju-gosUm»ische» A»ße«ministeriu«s den Iour nalPeu «it, doß der Empsa«g tedouerli» chermeise «icht ftottfindeu kSaue und daß im Hinblick aus die ersolgte Paraphierung das uachßtehou^ amtliche Rauuuuuiquee szerausgegebe» »Brde: „Die vier Aaßenminifter Griechenlands, ^«»»Luieus, der Türkei und Jugosla. mieus paraphierten am 4. Feber 1984 im jugoslawische« Ministerium des Aeußer« de« Gchl«ßteit iiber das Valkanabkom« mem Es wurde beschlossen, die amtliche Unt«rDeich«««g des Dokmnentes i« Athen noch i« Ltttse dieser Voche vorMnehmen. Der Text des Abkommens wird gleich nach ersolgter Unterzeich«u«g w Mhe« bekanntgegeben werde«." tlmbilbung des Kabinetts Dalabler Ein KonM m» die Persönlichkeit Chiappes / Panl-Boneom ist Fr " ö Kriegsminister / Marchandeau übernahm das Finanzrcssort P a r i s, 4. Feber. Gestern fand unter dem Borsitz des Prä-sid«inten Lebrun ein Kabinettsrat statt, der sich mit der Frage der Sanktionen gegen die in der Stüvisky-Affäre kompromittierten Perjonen des Politischen Lebens be^ faßte. .Hiebei kamen innere Gegensätze in der kaum gebildeten Regierung Daladier zutag«^. Während Innenminister Fr ot und mit ihm die Mehrlicit des Kabinetts dic Ämtsenthebungen des Poriser Polizeipräsekten Chiappc beharrlich forderten, wandt?n sich F-inanzininistor P i t r i, Ki?iegKmini-ster Oberst Fab ry und NnterstaatSsekre» tSr D o u s s a i n gegen eine solche Mas;-nähme. Die Folge davon war, daß Pietrl, O'berst Fabry uiid Doussain ihre Emission einreichten. Um die >sozialistcn im Hinblick die bevorstehende.^ammerdiskussionen zu Slne Bauem Varade ln Wien 7 LMM besänftigen, ernannte Daüadier den Polizei-präfekten Ghiappe zum Generalrefidentsn von Marokko. Pietry, FaSry und Doussain, alle drei Mitglieder des rechten Zentrums, erblickten darin ein Abweichen von den Prin zipien des neuen Regierungskurses. Daladier ließ daraufhin Paul-Boneour zu sich bitten und übertrug ihm das Kriegs«^ Portefeuille, welches dieser sofort annahm. Die Stelle PietriS nimmt im umgebildeten Kabinett der frühere Minist^'r Marchandeau ein. Chi^ aPPe lehnte die Ernennung zum Generalresidenten in Marokko mit der Motivierung ab, daß er dies als Zurücksetzung und MißtrauenSkundgebung auffasse. Auch der Seine-Prafekt Renard ist zurückgetreten, indeni er die Regierung in t.inem schreiben aufnrerksam machte, daß ihm die Amtsenthebung Chiappes nicht im Interesse der Ttadt Pari-Z dünke. P a r i S, 4. Feber. Ministerpräsident Daladier erklärte Nack) dem Ministerrat den Vertretern der Presse: „Als Ministerpräsident bin ich für die Autorität der Regierung verantwortlich. Aus diesem Grunde lehne ich jede Polemik mit den Blättern ab Ich erbl'cke meine Auf gäbe darin, dem Staate gegenüber meme Pflichten zu erfüllen. Ich bin entschlossen, dle EtaviskY Äfsäre voUkomin?» zu kläre,? und jede Verletzung der positiven Gesetze zu verhinderlu Auf diesem Tege wird m^ nichts behindern können. Der Untersuchungs ausschuß, der gleich nach dem Znsammeiv-tritt der Kammer mit der Prüfung der Sta-visky-Affäre betraut wird, wird m der Ctun de seiner Konstituierung alle Dokumente erhalten, die er benötigt, vor allem aber ein genaues Verzeichnis der Checks, mit denen Etavifkt) seine Leute honoriert hatte". Wechf« tm fronzöflschm Sbertommando General Weygand der franzöfilche Generalissimus, wiri^, wie das „Journal" aus Paris meldet, wegen Erreichung der Altersgrenze spätestens im nächsten Jahre aus dem aiktiven Dienst sck)ei-den. 'SllS sein Nachfolger werden General GameIin oder General Georges genannt. Rintelens Position erschüttert Der Hohn und der Schwager des ridnische« Gesandten Oesterreichs wegen nationalsozi. alijtischer Umtriebe verhastet. - Dollsnß geht doch vor den Vvlkerbuud. Wien, 4. Feber. Wie die hiefigc „Depesche" berichtet, ist die Stellung des römischen Gesandten Oesterreichs, Dr. R i n t e l e n, ernstNch er^ schüttert, da bei den gestrigen nationalso-zialistisl^n Kundgebungen in Graz sowohl sein Sohn als auch sein Schwager verhaftet wurden. Wien, 4. Feber. Der Bundestanzler empfing heute den französischen, den englischen und den italie- Srd ÄnjeMonen zur Bekämpfung de» »olorabo?afer< be! London llm IN BtiueviUreii^il slir die 'iie.qleruu,^ ^Uilnnung zu mach^'n, Ui.'ran« staltete der (^hrlstlichjoziale Nict>erö,sterreichische Bauernbund einen Aufmarsch der Oanern iseines Bezirks in Wien. Zum der Veranstaltung wurden größere Abteilung des Zchutzkorps in Bereitschaft gehalten. Unser Bild zeigt oben die Negierungs-Mitglieder während des Vorbeimarschi'S. Von links: Finanzminister B u r e s ch, Äun-deetanzler 'Or. D o l l f u ß» Vizekanzler e y, Staatssekretär K a r w i n s k p, Minister Dr. E n d e r und Ztaatsiskretär Sch ö n b u r g - a r t e n stle i n. Unten: «SchutzkorpSabteilungen vor dem Einsatz. ....... . ^ K " den .Älemgärten ron Tilburli iiei ^^oi'.dn n enit>crlte man bereits im letzten ^uhrl' Exemplare des verheerenden Kolorai>okäfers uttd mußte ,etzt zum Schrecken des Lang-wirtschaftsminl'steriums die Feststellung niachen, daß der furchtbare Kartoffelsch'idling sich trotz umfangreicher Vegenniaß,lähmen jiber die Themse hinüber lveiter ausgebreitet hat. Mit neuen energischen B-ekämvfung ömethoden I)t?fst man jedoch ein gr.'ßeres Umsichgreifen dieser Pest zu verhüten. Unser Bild i^eigt Dc^infeftiDn-Zarbeiten auf dem vom Aolor^idokci'ser befallenen Veliünde: der Cvdbodcn erhält ^njcllitznen nlit .'ttarbon- Bisulfat. Dteltslag. d«n S. K«truar lW4. Nische,! Gesandten und teUte ihnen mit, da^ ^ie österreichische Negicrung chren Konflikt mit der deutschen ReichSregierunq dem '«'rs'und unterbreiten werde. Drei IndNche «öntiMchter Spfer d»s Efdvebntt Di.' cntsej;lichc (^rdbebontataitrophc. die 'velte t^ebiete Novdindiens heimluchte. I»at Nlich immer nicht gcnuq Ovs^'^ qefiürdert (^lnes des am ^chlimmüsn s^ctrokfenen l^'c-biete ist das „verschlossene Koniqrelch" Nc.-pnl, das (Zentrum des (rrdbelien?. j liegt hoch in den Vergen un^ nimmt den ganzen Tüll'tett des mNtlcrei, ^>imawia mit seinen iiber KOW Meter holien 'Zergnesen ein. Eelne sinl^ die kricoerische (^cbirsisrasse der Ghurka, vvn denen auch riele im britis^ien .v^er dienen. Die Hanvt-itadt von ^citMt^ndu, ist fast »oll- ständifl zerstört, der herrliche Palast de? .''lönigs ist ein rauchender Trilmmerhaufc'n. Als die crstcn Erdstöße den königlichen "ia« last bis in die l^^rundtnauern erschütterteu, sahen sich die Bew^chner zu schneller ivlu6?t qezwunqen, um weniqsten^ ikr Leben in -i^ierheit zu bringen. Me l'ei^^'kn TSchter de.? .'i^önigs so-wie eine Enkelin deS Minister^ Präsidenten der ebenfalls zur ki^niglicli^n ?^amllie gehört, bclvobntcu die grauen-oemääier deS Pnlastei. Zie wei'ene,; sich. dn-Z gefähl^ete Zchlos; zu verlasse« unk> fnn-! den in den Triiminern dei^ ziikammenstürzen den Prunkhau? den Tcd. Die Trichter des Mlnisterpräftdenten Maharaldscha >iana, der al:- der eisfentlich? Machthaber von ?/epal anzuseche': ist, versuchte noch in, letzten ?lugenk»li5, den Anordnungen ihre? Rater^ gemäß, die '^t^rinzessinnen zur Fiucht zu i'rlieneden, aber da war eZ bereits zu spät. Auch lius den ilbris^en Erdbeben^ebieten kommen no täglich ?.k^esdunsten vl'n Todesopfern sowie di^i' ^6ireckeil verbveiten'?)? ?^achricht. dk^s', in einzelne:! Städten des schwer gepri'nten ^-'a'kdes die Veit an^?gebrechen i^t. Sine merglsche junge Dam» Mit bewundernswerten iili^rperkrAfti.'n ist augenscheinlich die junge Amerikanerin Mis'. Maud Cooper uuSgestattet, deren Va-t^r im ^^taate T<'^as eiue gros;? ,v!^rln lic--sikt. Mist Mai'd Pflegte zweimal wöchentlich dic L'bst- und l'^jemüseproduste aus den ten ihres Vaterö auf einen« leichteit .''uigd-'vag.'n in die nächste aros',c Ttadt zun, '?cr--tauf zu bringen Alc^ sie ei,pe? TageS aus der -tadt zurijclkchrte, wurde 'ie Pli^hlich von elnem Strolche angegriffen, der il>r dic l^^ld ta'che raubte lind sie vom Wagou Z'ieruttter« ris^. Doch er liatt.' wabrscheinlich iricht mit der (^ner^ie des schlanken und zarten jim« gen Mädchen.^ gerechnet. Auf fremde Hilfe war nicht zu hoffen, da weit und breit kein Mensch in der Nälx' lvar. Mis; Miiiid per-lekte den, Angreifer blitzschmzll mit ihrem zierlichen Absat.; eineil gewaltigen m den "eib. so da« der Manu sie loslies» :i,'d sich stöhnend znsammentrilmintv. Die 'Ver-zweiilung lieh dent jungen Mädchen nnge-ahltte !»'t reiste. Tie riß eine Speiche auö den leichten )1iädern »les W'i'iclchens ,««»'> hieb damit dein '.ü^eielagerer iiber de?l !i^ovf. Der Mann brach zusammen und verlor das Ve-ivul'.lsein. Dainit er nicht i'lei.-s, n'!ed?r auf» wachte. s6)Ieppt<' Mis^ Maud noch lenchend cineii ,veld'tein herbei i»nd s5)Il>g ibnl damit au' den ?chäoe1. Das geniigte ciit«! Weile. Als der Mann wieder zu nch kaiu. lag er» NN .^"landen un^ Ivüizen init stricken gefesselt auf dem Aiigelchen. n'^ihreiid Mis; Mciud niit nx'henden Älcidern und klieg.",-den .'i^aaren vor dein ü?"ticht,.>^t tiF»d das Pferd zu höchster Eile antrieb. Anf der iltichsten Po1i»eiwacl)e wurde der Mub''r nb« geliefert, uiid auiatmeud fllhr die < tviere Mi^ nail' >>iilsc. „Mtrworvr <»etu«ng Staatshausdalt 1934-35 Do< Budget bezWert flch ausbalaneiert auf t0,t7t.2so.7tS Dinar / Zm DerdüItM zum Doejadre um 267 MiMonen Dinar verringert B c 0 g r a d, Feber. Der F«o»j«wift»r hm der Tkupschti»» sein Expose« iiber das Budget für das Zahr l934'ZS zustehe« lassen. Der Minister stellt einMNgS seft, daß sowohl dieses Budget als auch t^e iieiden Borgünger in einer Zeit der Wirtschaftskrise entstanden seien. Auch dieser Boranschlag stelle die Fortsetzung ei-mr entschiedenen VrsParungSpoli' t i k dar und der Annassung an die Schwir-rigleiten, die sich bereits in den n'.,rh«rqehen den Budgets wiederspieyeln. Das neue Bud» get trete in eine Aera ^r Ttal^il'tät sowohl in der jngoflawischen BolkS«irtichast als auch in der Veltwlrtschast nberhaupt. Der Minister verweist serner daraus lnn, das^ die Nirtschastödepression, die im Jahr? l'.M ih' ren Hölftpunlt erreicht hatte, schon mit vn-de l9!t2 zu sinken begann. T'ie .^eichen eitler Besserung wiirden sich noch besser als liton^ turen abheben, wenn durch die Wührunoö, talamitSten in den grossen Weststoaten nicht auch die politische !-Zi6jerheit '»genominzn hätte. Das ^ahr 1tt38 bade also — «och weit davon entsernt, besriedigend zu sein -eine gewisse Konsolidierung und Bernhignng des tteldmarttes mit sich gebracht. Der Minister schildert nun das Bild der juGl^slawischen BalkSwirtschast, wobei er auf den Srnst der Lage hinweist, die sich darin äutzere, dast die internationale Hau» delstlockade »icht nachliest und die Unb«' stäudigkeit gewisser Währungen weiter andauert. Die Regierung ^be sich unter dem Eindruck der WirtschastSlrise verpslichtct qe sehen, bei der sinanziellen und wirtschastli» chen Selbstverteidigung um leinen Programmpunkt Miickznweichen. Bon diesem GefichtSpunkt geleitet, sei an die AnSarbei-tnng de» Budgets siir das ^ahr herangetreten »vorden. AuSbalanriert bezis' strt sich der StaatSvoranschlag fiir da» lau» sende Rechnungsjahr aus >v.17l,25<1.718 Dinar. Di« Ausgaben und lSlnnahmen sind demnach im Berhältnis zum Boransäjlag pra l93A«.?4 um Z87,k75.78l Dinar gesenkt ,oorde«. Der Finanzmiuister erklärt in seinem ttx posee serner, dah die Herabsetzung der Be^ amtengehLlter und P c n s i o, neu ihre Mai^imalgrenze erreicht habe, so daft von dieser Seite her keine l^ttrzungen zu erwarten seien. Wehl aber sind die M a-terialausgaben wesentlich gekürzt worden. Einen erheblichen Posten bilden im jitapitel Oberste Staatoverwaltung die Pensionen mit einer Milliarde nnd lW ViiSione« Dinar. Die Kredite sü» die Z t a a t s s ch »i l« dentilgung belausen sich im heurigen Budgetjahr ans k)45,4.1l.y4<; Dinar, und zwar um 2.?5 Millionen weniger als im Vorjahre, eine Herabsetzung, die aus die liinigung mit den Porteurs der Zla^t»' schuldenodligationen zurück.,uliiti^cn ist bc^u». aus die Prinzipien, ans d?nen dies tLini« gung znstandegekommen ist. Das (^xposee enthält nun die Einnahmen und Ausialen nach den einzelnen RelsortS. ?^ach einer Ur-bersicht über die staatlichen ^^innahmen de-'.eichneie der Finanzminister die Lage der Geldinstitute mit Rücksicht aus die ungii.^-stige jSkoniunlturentmicklung der Zl-and.virl^ schast sttr ernst. Was die Bilanz des A u-tzenhandels betresse, so sei die'.lbe aktiv. In der W L h r u n q s p 0 l i t i l der Regierung inerde es keine Aend<'riing geben. Die Regierung habe h?ute wen grr als früher Anlah, ihren bksherifsen Ttandyun.t aujzulchjen, da es sich aus den? Horizont un-umjtöftlicher Tatjachen und schwerer monetärer Ereignisse lierausgestellt habe, das; die trügerischen Theorien vom dirkgirrten Geld, der künstlichen Zchaisnng der .'''>'i? i''N"r ^ "en 'ndiichen ,vian. Da noch ,licht alles ^'eben entlvichen zii seiil schien, innchie inan stutwenlang '^^^.''ederbelebun'^sversu.'f^e die endlich von Vrfola gekrönt n>aren. Die (^'ep'lter'.' hatte 1.", lang lebendig begraben unter den .^'liin'iiiei I, ^lelegen. und nur dem 'lsi.lli'b 'n ist das tragische 'öchict>!is der vusÜ--schen Ätratosphiircn^lieger von cliteii, ge-heimitisvollen Zchleier uiugeben. unt' "ö erscheint fraglicl), ot» es der Untersnchu.igs-tommission. die ilire Arbeit unverziiglich aufgenommen hat, gelitMn lvird. ihn zu lüften. ?iachdem die <^Iü6Sbeti6>-.,st iicin dein errun'-?i'?n Neiord durch den Aetl'.cr gedrungen nxir, nachdtin dic Piloten ihr^n ^am,lien l^rüste geiaiidt liitd ne benacln'ich-tigt hatten, das, ne sich nun zur Ulinl'ung an'chittten, dachte lein Mensch Ntehr daran, das; dieser glüctlich t'egonnene I^lni ein so unglsicklicheS (fnde nehme könnte. Alle srü' lieren Ztratospbärenfllige waren, se^neit die Ballons i'berljl^npt in die ^^ölie iaiiien. e'-folgreiäi beriidet w-'rdei'. n,ld inan l'^attc auf diese Weise sich diiran gewohnt >^'?e l^e--w'f'reZi der -kvliiespbäre ^u nntcr'ch''''en. Man hatte auch län-st vergessen, ivelch b^n-ge -tilndeii die Welt diirä'lebt smtte, lils von Prozessor Pi?e'''rd se^e ')kasfn'i>5it sel'lte, der, dem ?'.'i>e entrannen, iüi ei??- fameil '(''echiebirge gelandet i»ar. inoit ^''N Nrs.,ch^n dei^ stro"be sucht ist man nl ?^ail me!':. das', Augenzeuaeitl'erichte iiber att're'''e>ide ('»reiss nisse rors'l^tia zu be'.l>ert>'li sinii, al"''- lileiii Anserden kontite In, ^'^nne^'n ^?r s^'mes lwt 'kfb eiu furchtbarer "^ie dre? 'U'sn- t"n laaen. teilweise mr ttnfeiintlichseit ner-it'nninel^ a>n ^'^"deii. Die s^inrichtuna nnd die an ^'^ord befindlk^-en Meni'i'trn'lente bildeten »nit de?' ?^.'''st?rn eine», nni'nti'nrr-baren von s^^^^>5'^'sUtern. nnl^ Met^illteileir Daneben kand 'i^ni d'e llekicrrest'' de^5 die s^mrl'n'I'ea'.'r ltnr^ einaeinini'neu l'a^tei?. ?i'ni' ein ein^ Instrument. ^.7'^ b''''i neuesten ^ostiüelllingen de, Un« tenuchunc^skoimnission inus; d/r Vall^.'u eiue ÄLHe von mindestens 22.0W Metern erreicht Imbeii, b?vor ilin die ^tai.v't'ophe ereilte. Es wird lüchl leicht leiu. ans dieien ini« '.urei(licndeil Angaben )en >>ergnng der Ka^ taitrophe zu rekonstruieren. (5s ist i'.icht wahrschenllich, dar; die ^-erscher erst l?ei dein Aufprall der l>jondel auk die Erde gctötct wurden, ^n-'an neigt eln'r zn der Ai,nah!ne, da^ der Tod bereits in bösere,t ^'nttschichtcn eingetreten ist. Diese Anncht wird danlit be-arüiidet dai^ der ^^alsoik eine größere ^all-ges^^wiif-^i 'feit gebabt hab'n milise, w.'nn die .'Flieger >im ^'eben gebliebeil wneir. da sie iii diesem ^-alle die ^aNventile ql:öfiil?t hätten. Zwei Ilrsnch^n kennen de,: ?ed h.'rbei-genibrt h<7ben, entweder ein 'li^rsageii der ^aner!to»fapvarate od<'r ein Undicht.norden der ^-eii'tNr oder der l^ondelirai^d. '^dcr aber sollten die Meger Opfer der kosmischen Gtrohlen gewarden sei«, k>eren (5-rfcrschung :«ir nlug in erster Lini^ alt? Zollteii sie die l^Lenze iiberschritten haben, die dic Natur deii» Menschen gesetzt lzat':' Diese s^rage'wird :rohl in absehl>arcr ^jeit nicht beantivertet werden li>nnen. Von bosonderem Interesse sind in diesem .^usaimnenhang die Aeusierungeii Professor P i c c a r d S, des Baters des Ztratosphä reiifluges. seiner Ansicht ,iach zuar es ein.' sch.vere llnterlassnngSsiwde. dos; die Nüssen »ei,n' Fallschirme an Bord hatten. Er glaubt, das; d'.ese Unterlassung einzig und allei,: die 'iatastropln' verschuldet bat. ?r selbst fiihrte auf' seinen Migel-n drei ^Fallschirme mit, voii denen der eine für di? l^ond.^l bestimn,t ii>ar, die er zu Bodei» brinaeii sollte, weun 'ie sich iwii der ''^allinbülle loslöste, iiitihix'nd die l'eiden anderen ihn uiid 'enieii (>iesährten retteii sollten, ^in iibri.'en lueint er. das; die Ervlosion au' N:chtsnntt'on!eren ''er Ab' lasMntile zttrlirlznfi'ihren sein tonne l^ienauer Nacht^'riisnr'g loird noch die Mel« diuig Lines ,vltNlaulateurs be'.^ül.fet!. der ei-Neil ^unkspnich emvkail>i.'u I'nb.'u n'ils. Do-ü^ich hlN es den A>i'^)ein, als ob der Ballon »an einer Eisdecke einaehiillt und s'o!inrl-s' 'lim ^'andl'ü g^'^vrniig.'n den !ei. Es lx'steht ilalilrgeinäs; di Mö,' lichfeit. das; der dilrch starke '^'utt- Itröinungen in Gegeiiden aetriebeii .i-urve. IN denen besonder», uii'ün'?!^;'.' aliil sv^l^'i- se '-Lereiiuilg auch die gröfttc (^esat)r'ln^ I>ci il^zea!tjl.ügeil, da di<' ^^uiisalnzeli.ie osiiul so schiiver werden, da^ sie zusehends tiii uerliereik. Alis le^eu ^^all ivird ilian ails dem i:i'-gis6ieil Ausgang des russisch^'!! rcnfluges dic i.'chre ziehen nriissen, dos; es notwendig ist. die l^'e^ebenbeiten der tosplmre zlinöckist durch unbenauikte 'Z^allnn., zu erforsl'l^eli. tic".'or an ilene ^li'iti^svhl' i^enssüge gedachl werden lanii. Zchut Luft eindringen kvnnte, hat sie di^'^'che .'sk^edingungen lierischtea, ui-d -i^is; der Erbnltnng ibres ^^'el'eiis zi, verdalik^'ü. i '^^alloil ivirtliil> oeleiu^'. .^elaiintl'ch !>! die- Der schiefe Turm von Visa wirb gerettet Ei» MiUiouenprtljelt zur Ert,altung de<' Bauwerks. Lie italienische 'liegieruiig hat .uem^ce Millicnen ^'ire fiir die Atl>.'Uui 'ict-tung des schiefen Turins von Pisa ziiv sji.iuitg gestellt. Das herrlich.^ neü-e Mor-iuorbauivcrk ist weltberuinm. eiwa zwanzig ^'"^alircn tauchte (lii,.! Befilrchtung aus. das; di^iei» »iarn'er>len Wunderwerk der ^^usainuielulos; Man ttcllte dainals nämlich fest, das; d!e slZt'jgung des j).'? IN hohen TurineS oben o?rcits eine Ab'veichllZig von 4,?? 11 ^.'on d'r .5l!>tresii-ten betrug, iui ^al'.re tiatie iiie '.'löioei chultg nur I.!7 in ausgeinachl. !?:!'' iNi.' Ehronilen zu erscizen ii'r. belvug die Zen-tung uin die M'.tte de. nnr IN. <''icgeil 'Ailiaiia des Hunderts stellte iii.iii l'ereits ein.,' V.'igung oon .'i.!» IN fest, nlld III, ^""^ahre u-as; inan l.s)? nt. Der Tnriil lieigt sich ini^icr weiter niich Zi'iden. Man liai erre-'n.'t. das; er in zii'ei- l'ic dre!s'ii"d?rl ,'^!ihiei' ii-'ii,?' iitenbrechen ivird. Die l'»^efahr. die den» ivunderiv'llen irerk droht, ist üuf die schiechten ünten'.li.'^ l'erdältnine zuri"ili;ns!i:>'.'n. ?ü'.-unter dem 'Turin sentt 'ich stetig, u'e'l er durch liiel'rere schwach^' Was'eradeiil gelol-ievt ii'ii'd. Diese '^?asser>ideiil n'^isch. n si-ln-d«g geringe Mengeil Eid<' lN'ler dem Turul fort^ Der ^.!en Zeichens der >i!in'Nt.i'>l Pis.i. Niv.'i.' no. lechneie mit dei Z<'nku>la^ hötte alse ii^ich de»i Erniesie» der Meiner acrade N'>.rdei. kuüsi.ii nnierirdisckien Wosier.id'vil letzten sedo.l' ibre ''''r''lör'liig'-url'.'il unaufhaltsam fort, dei "ii'-in >ie!g!e n0' iiilmel^ mel,'. ,lo/I' ''in' Mariborer Zeiwng* ?ki««ee Dienstag, den S. Februar 1V34. >»en Fall haben diejeniqen Unrecht, die be« hupten, daß man den Turm mit Abficht 'chics gebaut lzabe, uu» chn auf diese t'erühlnl zu machen. De^ öairrpanilk' von Pisa auch »hne den Nuhm, den er ^urch seine schiefe Stellung erworben h«lt. zu i)en Meisteriverken der Baukunst zählen. Wre grotz das Interesse der !?anzen Welt ^n Zu-r Erhaltung dieses inarnwrnen Täu-^enwunders ist, betveisen die zahllosen Rat-'chläge und Restaurieriingä^läm. die aus aller .verren Länder in Pisa eintrafen, den Archiven :oerd?n nicht weniger als Pläne ttufbenxrhrt. Ein qanz schlauer schlul? vor, dirg ro^en (^locken ix's Turmes zu entfernen und durch kleine, leich te zu ersetzen, die nur gelegentlich geläutet werden. Tie in Ängrisf lieni^nimenen Arbeiten gehen nu^ darain auö. die Wasseradern ün-^chädllch zu nlacht.'n. Ta ein Auspumpen un. möglich ist, slZll der ganze Unterbau Zturch .'Dement und (Eisenbeton verstärkt wsrden. so daß der Untergrun!d auch nicht einen Millimeter mehr nachgeben kann. Mussolini i,at diesen Plaik gutgeheisjen und verfolgt uut größtem Interesse den Fortschritt de^ ^lettungewertes. Was geschah am 20. Jänner tSSS lm ZagbschloK Maverllng? Tas große Geheimnis von Maycrling Der Verbrecher als Monder-Prediger Die (^schästswelt von Chicago atmete .^us, als vor kur.iem einer der gefürchtetston ^^erbiecher. ,.Mschinengewecint sich „Maschinengewehr-'telly plötzlich gewandelt zu haben/Er erklärte den Wärtern, daß er sich mit Abscheu W'.n '.!i«:rbrecherleben abwende und ein ehr. i'cher Mensch ,Verden wolle. Tann erlangte 'r eine Bibel, die ihm auch in die ^elle ae-i-racht wurde^ Die ?Särter erzählen, daß cr ganzen Tag in dem heiligen Buche les" .md s'roinme -prüche auswendig lerne. Bo'.' > ln:gen Tag^'n begann i.'r sl.»qar. den Aär^ t'rn, die erstaunt seine Wandlung beobachte-Zc-i,, Slttenpredigten zu halten. Dann erklär le er feierlich, er liabe eine wichtige Mission zu erfiillen. Eine innere -timme ireibe ihn, i^ine friiherett Zpießgesellen zu bekehre»! lind von ihrem verbreclierischen Lel»enswan« ahzubringen. Er liat um die Erlaubnis?, wr sein^-n Mitgefangenen Predigten ^u hol' U'n, und stellte au6, den Eintrag, tn die an-i-ertZu Gefängnisse des Landes geschickt zu nierden, damit er auch dor: Gute.^ wir!e. '.'cider lassen sich aber die Gefüngn'öbehör- ' von der „heiligen Mission" d<'.^ gefür^, lelen erb rechers nicht iilx-rzeugen. Äe v<', mulcii — wahrscheinlich mit ^)iecht — ein^'i «afsiniert nusgeda6)ten Plan hinter d.'. riötziislx'n Friedlichkeit und Friimmigte:.' '^an keiutt „Maschinengewehr»jtclly'' zu g? nau. und so erzählt man ihn, als Entge.i nung aus seine Anträge nur immer das st!,"i ni' l^Ieicknio von, Wolf im Schasvel>. ' Am Nachmittag des S». ^nner 18SV be-i tam das Iagdschlößchen Mayerlinq. das m einem einsamen Aalde in der Nähe von Baden liegt, Besuch: eS erschien als einziger Iagdgast Graf Hoyos. Spät am gleichen Abenti erschien der Kronprinz mit Mo. ry Betsera: „Melden ßie Leiner Majestät, daß ich krank wäre und mich einige Tage hier in aller Stille erholen wolle!" befahl er seinen Äannnerdiener, der diese Botschaft an den Leibkutscher zur Befi^rderung weiter gab. Tarauf empfing er den Forstmeister Hornsteiner, der ihin eirien kurzen ?^ortrag über die Jagdverhältnisse hielt. Rudslf hi)r-te zwar zu, Hornsteiner bemerkte jedoch c:ne merkwiirdige Zerstreutheit an dem Thronfolger. der augenscheinlich ganz andere Gedanken im Kopf hatte. Knrz darauf nahinen Rudolf und (^raf Hohos allein das Abendessen ein. Mit großen Augen betrachtete er seinen Ä^ammerdioner Löschet, der, wic <'r spc N(i6>l. lchne jedoäi zu einer Erklärung gelangen zu konncn. Äährerld der stillen Naiiit-stundeu hlZrte er deutlich, wie sich Kronprinz .'Xndolf und MaN) Betscra andanernd in sehr ernstcnl Ton unterhielten — e '^Viorgeit des Jänner 1889. Wenige Minuten naä) seä>5 ^lhr tral dolf in das Zimmer seines ..iammer^ienerS. vollständig angezogen — er hatte die !^?lei-der während der ^.^racht nicht abgelegt. Er wechielte nnr wenige Worte mit Löschet'; die Neue Todesfiradlen entdeckt letzten: „Gehen Tie, bitte, und lassen öic eiwpan-nen!" jitaum ivar der zikammerdieuer auf dem Hof, als pUtzlich die Detonationen von zwei Schüssen schauerlich in d:e Stille dröhnten — Löschet stürmte wieder zum Gebäude zu-rück und versuchte die Tür des Schlafzimmers zu öffnen. Sie war, entgegen aller sonsts'en Gewohnheit, verschlossen. Inzwischen erschien auch der verstörte Graf HoycS. Beide brachen nun, mit einem ^^ximmer be-ivaffnet die Türfüllung ein, um dos Zimmer von innen ausschließen zu könnsn. Ein furchtbarer Anblick !^t sich ihn: auf ihren Betten lagen die Nngl-ücklichen. Bollständig bekleidet. ?!eben dem Kronprinzen schimmerte der Stahl seines Armeerevolvso^. Beider ^»pfe Ovaren halb gespalten. Rudolf hatte zuerst Mary Betsera, dann sich selbst entleibt. Nach kurzer Ze^ erschien der Leibarzt des Kronprinzen, Barvn von Wiederhoser. Er konnte nur noch den To)» feststellen. Mit ihm waren auch die Msutanten ^.^ron GieÄ und Graf M^enkerg gekommen. Auf dem Nachtschrank lag die letzte Nachricht, ein einfacher, offener Zettel, der an den ^lammerdiener gerichtet war: „Lieber Loschc?k, holen Sie einen Geistlichen u'td lassen Sie nnS in einem ge^nein-samen Gra-be m .'deiligentrc'uz beiset^'n. Die Pretiosen meiner teueren Marn nebst Brief von ihr überbrin''en Sie der Mutter Marius. ^ch danke Ihnen für ^hre sederzeit so treuen und aufopferungsvollen Diemte wäh-renlt, der viel<.'n Jahre, welche Sie s>ei nlir dienten. Den Brief an meine >vrou lassen ^^ie ihr auf fürzci'ten» Wege zukominl^n. Nud.-lf." So verlier die Tragödie in Wahrheit. Alle anderen Mutmaßungen sind unrichtig, vor allen, die Behauptung, der Kronprinz ivär.'N. Die Inschrift auf deut Grabstein, den '^ie ver.'jwelfLlto Mutter ihrer Tochter seßcn ließ, lautet: ,.Sie war eine Rose, die der Sturm entblättert hat." Wer weiß, wie dir Weltgeschichte Verla»' fett wäre, hätte Mary Betsera niemals vor dem .Kronprinzen Rudolf gestanden . . . W. K n s 0 h n. der »irche erstochen. >ui dem mährischen Ort Grosi-'^'Üi ''l^'lgnt»tc. ^6) durch den Leichtsinn und UcliL'. >nut zweier junger Burschen ein ichlvi.'re.'^ Unglült. Väl)rend des Sonntagsgoltesdien-Ites in der .^kirche finget, sich zwei freund«' ^nen die Predigt offenbar ettvas langweilig wur^, an zu netten. Sic gaben sich heimlich Püffe und 'flösse, traten sich gegenseitig .Inf die F-üsse und trieben allerlei Sch^rb?r-nack, so-daß sie manchmal nur mühsam ein >iichern imterdrüclen konnten. Endlich ver-l'at sich einer der beiden lungen Leute diese -er Schmer^zensschrei die andächtige Stille des Gotte^^iauies. Eirier der l'eidon Bur-Ichzn war aufgesprungen und rannte aus der .Kirche, freien brach er st^lmend zu» »ammen. E'> stellte sich nun heraus, doß sein Freund ihm ..aus Spaß'' einen tiefen Messerstich ,n dc-n Leib beigebracht hatte. Man schaffte den Scsmx^rverletzten sofort in ein Krankenhaus, wo er nach wi'nigen Tagen an den Folgen des Messerstichs starb. Der Schuldige brach vollkoinmcn ziisammen »?ld lnuszte ebenfalls in ein .Krankenhaus übcr-'ührt wet^.'n. Nach seiner Genesung wird c'r nch vor loegen Tr'lschsogs zu ver-- linnvorit'n htUit'il. lion S6iweine das Todesurteil, Die Tiere ^verd^'n hauptsächlich mit Mehl und Schwt, !nit N^'is und anderen Getreidemitteln ge-sil^t!ert. Da aber jede lleiilste Menge Mehl und ^orn für die hungernden Menscl)ett ge-brau6st wird, würden entwl.'dcr di<' !?Ien-, schen mit Nückiicht aus die Tiere Not leiden oder die Tiere zugruiidegehen. Die Regierung sah daher keinen anderen Ausivea, als die Tötung der ."Äunde nnd Zchnvine anzu--^>vdnen. Der Lektar für Elettrizitäl an der Techin-Ichen .'^>ochschulc zu Leicester (England) Cr. C h a d f i e l d hat eine neue Art el.'ktri-scher Strahlen entdeckt, mit denen er Fliegen und sogar Mäuse in türzester Zeit getötet l)at. Die neuen TodeGrahle.»t sollen so wirken, daß sie die Nerven, die ja mit geringster el^trrscher Em'rgic gel>.^den find, durck) höchste Frequenz volltommen zerstören. Unser Brld zeigt den Erfinder mit sel-iil'n Todesstrahlen-Apparat im Ladorato-vium. Vier MUlionen TodesurteUe. ?.il ^)>,ina — vor allem in den Südprovin )<'n — droht eine .^zungersnot, die auf die 'chlechte Getreideernte zurückzufüiiren ist. Da der Gttreidemangel immer spüicharer wird, entschloß sick> die Nantingregierung zu einem nngewöhiilichen Schritt. Sie fällte ülier vier MillionLli .^unde und säst cine i^albe Mi^.- SrSfin «Kreta Sarbo Die „lMtliche" wird in den Adelsstand gehoben. t^reta t>>arl»o die schölte und geheimnisvolle Frau, die immer wieder Millionen Dinner und Frauen durch »hre Filmrol-len zu enl.^ünl>en versteht, soll Gräfin werden! Diese neueste Sensation um die ..Gött. lioie" läßt den mneritanischen und europäischen Filnigewaltigen keine Ruhe. Bejonders .^Mywood ist äußerst aufgeregt, seitdem dort die Nachricht von der bevorstehenden Stan-deserhöliung der berühmten Künstlerin eingetroffen ist. Woher die Meldung gekommen ist, daß Greta Garbo Gräfin werden soll, lveiß niemand zu sagen, un^ doch handelt es sich diesmal um alles andere, wir nicht um eine Reklamnotiz. Pressevertretern, die Greta l!!^rbo aufsuchten, um von i/jr die Wahrheit zu erfahren, erklärte sie in ihrer kurzen nnd lakonischen Art, man solle sich nicht mit Dingen beschäftigen, für die nur sie selbst Interesse habe. Sie könne es na-türlich nicht bestreiten, daß sie bald „Grn fin Greta Garbo" sein werde, doch davo" hätte die O'ffen^lichkeit noch früh genug N'» ti^ nehinen können. Das war alles, was die ..Göttliche" über ihr neues Geheimnis v<'r-'iet. Inzwischen ist es der rührigen Arbeit der ^"^ournalist^'n in ".'tlnerita gegliicki, die Aesi-- stellung zu machen, daß jene geheimnisvolle Meldung aus Schweden, dem Heimatland der große,! Künstlerin gekommen ist. Greta Garbo wird sich demnächst ihren '^^rehrern und Verehrerinnen in ihrem iieuesten Filni-werk als Königin Christine von Schwed!?n zeigelt. In Schweden ist nun seit langem ge plant, eine sogenannte' künstlerisäi-historische Woche durchzuführen, die nicht zuletzt ber Belebung des Fremdenverkehrs dienen soll. Alle, die an dieser Woche beteiligt sind -daruilter berühmte und namhafte Dichter, Tctjriftsteller, Schauspieler usw. sollen besondere Auszeichnungen erl)alten. Mii diezen Auszelchnuilgen will man den.Äünst-lern nicht nur Dank für ihre Mitwirkuneizutragen. Za nmr-de für die Bespvengung der gegen Äalnniea führenden Allee ein Betrag iinn IlXItt Dinar votiert. Die geplante c^rotte Crknrsv)« nach Bosnien, Oalnuitien und die c!rna mußte auf bessere Zeiten lverichoben werden, desgleichen der Ausflug nach Lepc'glava ltn» TrakoHKan. Trotz der jchu^ierigen Lage .ziihlt die Sektion tmmechin l08 ordentliche und W ßerordentliche Mitglteder. Das Sekretariat richtete an die kompetenten Ttellen Eingal»cn Mecks Verbesserung der ^traßenverhältich'» se, der Bal)nübergänge, Aichringung non WarnungS- und Orientierungstafeln und wlrktx so an der <>ebung des ?^romd''nver-kehrs nach .Gräften mit. AbgeoÄ>netor A rej v i besprach eingehend die verschiedenen infentlichen Belastungen und verlsicherte,- daß die Absseordueten des Di^aubanats alles daransetzen würden, <»aß die verschiedenen Ak»gaben ab^^eschafft und lmr die Betriebsmittel besteuert ^Verden Inl weiteren Verlauf der Tagunl^ wurde der Beschluß gefaßt, zunl Bau der von Rn^e nach ZV. Areh profitierten Autostraße detl Betrag von Tiliar l^i.,>lsteucrn. Nach Ml^sslichkeit sollen auch für andere verkehrs-teäinische Einri6itungen entspre^hel^de lsmer stildungen gewährt werden. Bei den Neun>ahlen wurde ail Ztelle des Großgrundbesitzers .Herrn Iuvkoviö der Gros^kaAsmann .^err Os e t in den Vorstand berufen, dem na6> wie ror der agi, le Pväsv» Herr Großkaufmann P i n t e r vo^'stebt. Bemtungsschochtumier ZamStag, den 3. d. wurde die erste Partie int Beratungstltrnier dos Änlturvereines „Triglav" gespielt, u. zw. standen P i r c und O st a n e k als Weiße, S t u v a il und Leöni k als Schwarze gegeni^ber. LG.^. Krainer, der in der (Gruppe der Schwarzen mitspielen sollte, war kranllit^its^ halber verhindert. Die Weißen spielten dic Awtt bedtutfame DortMe der Martborer Do>»»unwerMt N«». Pws. »r. «»W«««» lz»«r«b)! ««»«« im» »« »««»«Mi». — Z« »,»«« »es Do«ä»t«k«s. Ueber zwei grundsätzliche Probleme der geschichtlichen und geopolitischen Situation in Mitteleuropa sprach der geschätzte Gast der Mariborer BollkSuniversität, Univer-fitätSprofeffor Dr. Lfudmil Hauptmann aus Zagreb. Am ersten Abend behandelte Bismarck und den Geilst Preußens, am folgenden Abend b^Hvach er die ??vage des Donaubeckens. Am ZI. Mirz vorigeil Jahres eröffnete Hindenburg das erste Revolutionsparlament rn der ehrwürdigest Garnisonskirche in Potsdam in Angesicht des Sarges Friedrich des Großen vor festlich ausgerückten Hee« reSabteilungen, S. A.-Truppen und Kompagnien des Stahlhelms. Die Abgeordneten des Volkes wurden zum Appell gerufen. l.m Befehl? des großen NSnigß entgegenzunehmen. im Hause des unsterblichen l^isteZ PreunenS. der zuln Geiste Deutschlands ge-wolcden war. MejeK Parlome»t stand v« der i.'ollendete:t Tatjache, daß der :7ieichstag Bismarcks, der A^tStag der Verfassung von Weimar, sein Ende gefunden habe. Bismarcks Grabstätte blieb ungeschmückt. Aar sem k^ist weniger Preußisch? Diese Fmge zu klären, war der Sinn de» Vortrages, der seine Ergebnisse auf die neueste Forschung von Mar Weber, Ernst Troeltsch, Friedrich Meinecke und Josef Radler stützt. Das Deutsche Reich war nicht, wie seifie westlichen Nachbarstaaten, durch eine günstige geographische Lajn» bedingt, vndern durch den unerbittlich strengen Geist seiner großen Führer, die zum Bau des Reiches in ernstem Vemühen Steili um Stein gefugt haben. Mit Feuer und Cchlvert. dem überzeugendsten Instrunienten icder Erobernltg, wurden die Slawen an der Elbe dem deutschen Staatsverbande einsiestliodert. Der deutsä^ Nttterorden unternahm alli.^hrllch seim lriegerijche Hätz auf die Slawen des englische Eröffnung und sicherten ftch nach etwas riskantem Spiel ein« GtellungSvor-teil, der ihnen im 16. Zuge einen Bauern einbrachte. Dieser Borsprung wurde aber in der Folge von den Weißen nicht gm auSge-?.ützt und die Schwarzen verschafften sich im Endspiel noch gute Gegeuchaneen. Das Endspiel verlief sehr lnteressänt, obwohl beide Teile je eine günstigere Fortsetzung versäumten. Zchließlick) brachten die Weißen doch ihren Mehrbauern zur Geltung und nach sechsstündigem Äampf mußten Stupan und Le^nik kajl^lieren Beide Parteien haben so eifrig getäinpft, das; sie fast die gan,,e Be» denkzeit aufbrauchteli. Die nä6)ste Partie wird Mittwoch, den 7. d. um Zl) Uljr im Cafe ..Iadran" gespielt. Es spielen Stupan, O st anek und L e s l^ i t als Weiße gegen P irc und K r a IN e r als Schwarze. Nl. Todesfall. Nach längerer schn'erer Krankheit ist gestern die Lehrein Frl. Marianne N 0 w a k gestorben. Die Bvrbliche-ne, die sich als Lehrerin >ind Erzieherin großer ?Sertschiätzung erfreute, lvar die Schwester de-^ .<^osrats .oflager der gr.^sten Oianier Aur EchiUe. Podrejse in Bewegung setzte. Den S-ondutl führte unter großer geistlicher Assistenz — die Domherren unter Führung des Propstes Dr. Araber gaben ebenfalls vollzählig da^ letzte Geleite — der Dom- und Stadtpfarrer Möns. U m e t. Am offenen Grabe in Po^ breije verabschiedete sich zunächst der Ttadt-pfarrei. nach ihm aber im Namen des Lehr' körpers der Knabenbürgerschule Direkt».. H u m e k. und schließlich ein Schüler de? Verstorbenen. Die Schüler der Äitabenbür-gerschule sangen unter der Leitung des Bür^ gerschullehrcrs ö u v t e r « i k ein Grab-lied als Abschluß der feierlichen Beisetzung. m. Aus de» Ttaatsdieafte. Der Exekuti-onsbeamte des Kreisgerichtes in Maribor Herr Anton Volk wurde in den dauern den Ruhestand versetzt. m. B-fitzm-chsel. Die Villa Dr. Nosinooa ulica 9 (bisheriger Eigentümer Albin Losem aus Ljubljana) ist in den Besitz der Herren Fritz Bicmann und Aizrt Frank übergegan-gcn. m. Wr das große VOlaleo«z»rt, das der t^Hor des Novisader Frauen-Mus^vercineS morgen, Dienstag, den 6. d. abends im Aa ftnosaale gibt, herrscht überall w^oßes Interesse. Das reichhaltige Progranlm umfaßt lkompositionen von Gotsvac. Nastanjsvic, Lajovic. ManosloviS. Konsovic. Mlloievi«^ Plamenac, Papandopulo, ^ivkovie, Ravni? und auch von P a ^ a n, dem Tirigente^r des Ehors, der unter seiner Leitung eine ungewöhnlich hohe Stufe erreicht hat. Zur Herbst veranstaltete der Thor bekanntlich el,u) Tournee durch die Tsch^oslmvakei und erntete überall die größten Erfolge. Die Präge? Presse hebt am Chor vor allem die "Sicherheit der Intonation, die rhythmische Präzision und Elastizität wwie die gefühl-^ volle Vortragsweise hervor, zu der Dirigent PaSoan seilten Chor zu erziehen verstand. nk. An die höchste« Regionen der Alpen n>erden uns M i t t V 0 ch den 7. d. Frl. M h 0 V 5 i und der Celjeer Alpinik 0 v i ll ? e f im Raljmen eines Werbe vortrage«^, der Sfisektivn des Slow. Aloen-Vereines snhreu. Der B-ortrag, den zahlreiche herrliche Aufnahmen des stolzen Matterhorns unv d Welfeil. das l71^ in England seine 5^eri-schaft aufrichtete, selbst gariz ern^ntt m/s Cromwells Puritanislnus. der kampfesfreur-digsten Abart von Calvins Sehre. 5)nrch An-stedlung von Calviniisteit au-, der ^^Hein-Pfalz. den NiÄerlanden und Ungan,. und naä) dem PotÄamer Edikt ai.'ch su-^ Frankreich, drang die neue Lehre tief ins Volk. Ein neues Leben auf allen Gebieten erblühte in Prettßen. Sri sonnte durch de» geheilig^n Egoismus der Kraft der letzte; der ^oßen HohenKolle'ii. Friedrich 11.. jene Arbeit krönen, dir seinr Borgänger zur Gri^-ße Preusens begonnen, und die auch später-hrn durch Mpoleon nicht vernichtet werden konnte. Friedrichs ^^ee der unbedingten Pflicht im Dienstv der StaatSmascbine (So Mcttrie) schlu.^ in Preuhen tiefste Wur.^eln. Aus dieser Traditioir komlte nun jede de» rühmte Reikie stählerner Realisten henwr ^ehen, dir im A^mipfe mit den liberalen >^^deen des Westens Sieger geblieben i'ind' Rovn. Moltke. Prinz Wilhelm, der Weitere .Walser, und vor allem Bi^Linarck. i>n »er »rlnmnmq Ikinvj I-l'! er als der ciserne «.!,> «^chlchf.. O Dienstag, den K. HeSrvar 195!. gan', auf ihi? Rechnung^ wofür m erster Linie k'em ?vt!slausschnst de? ?llvenpk'reincs mit dem fürsorglichen und aflilen Obmann >ie?rn 7'.ncs. I e l e n e c nn der Zpitze Dank und Anertennunc^ qebi>k»rt. E? waren einiqc' wirklich schöne stunden, die allen ,'^estbesll chern csewik in anflenchinüev Erinnerung ^'crbleiben werden. m. Das für da» ?ra ibanat ver öffcntilcht in sriif^r ^lU'inner !) u. -^c'a!?m?nt i'bcr ?:l!''-s?fs'l^7'lnq d.'S i'?!.'- iil'c'r sl'idlichcü m. Priimke sii, den Nodioabonnen» ten. ?!!.' iu h,?! fin t^.'n ^.'lliolineni^n ciile ans i'iirev ^.'ldeni?n Nhr, ?a .'.7szl d?r Nad!'nbonnen» tl'tt di? 'Zahl w.0()0 cl^rei. ch::u ire'.dcn ntcrlss^^nten k'inl^c-ia^ci'. nlc- da? '^.'lbonnc'niettt m. N.'?riid-)1?eds!tte. dereit'L berichtet, l,eran!k.7iktt ^Pi-nllusi „I'iapid" am Fa-sll)tl'.s!!'ieiis!a, wobei er eine Fraktur de>^ linken Unterschenkels erlitt. * Heute, Montaq Experiment-Abend des Herrn Snenqnli. Vclika kavarna. ^ Neue Ordin^tionsstunücn. Der Chef t'er chirurqisckien Abteiluni^ de? Mariborev ?rantenlianiec-' Dr. Mirko e r n i ö vrdi--niert nl-n U—!.'i Uhr «^ospoöta ulicn W, 5<'lel'sic'n Wlrtscl^aftliche Rundschau SozwlvtrfWkruna der Arbelweber 7!ino Vurg.Tonkino. >>eute, Mvntaq, letzter Tal, „Bring sie lebend Helm". Vom Dienstag bis einschliesslich Donnerstag der tzros^e )iiepura.^'i!mschlager „Gin Lied für dich", lieber allgemeines Verlangen bringen wir diesen <^jros?sil,n zuin let^teniual zur Auffi'ih-lung. in den .^Hauptrollen ^an .^iepiira, Paul Äeino. Paul Hörbiger, Iennq Ingo, ^^alph ?lrts,ur Roberts und Ida Wüst. In einer der schönsten ?^ilnie dieses „Sonn- und Echnttentage eine» Lausejunt^-tt". (^in herrlicher Film in deutscher Sprache niit Wallace Verrn und ^ak-tie Cooper in der .s>auptrolle. llnion-Tonkino. Bis einichlies^.lich DienS-ia(^ der wunderschöne k^esangsfilm „Das Lied vom Mlick" mit dem berühmten Tenor (!>'. Grob. Es folgt der gewaltige !3plona-genl»! „Spione in der Falle", ein erstklassiger. sranneuder Ipionagesilui. der alle bis-heiil^^'n ^Pionagefilmo übertrifft, mit Paul >Xlrlr.>anu, Midy (shrislian und Vetta Bird i!' k^cn .^>a!lptrosfen. Norbereitnng das g>^'';le (Zl'reignis in der Geschichte des FilmS Die .Höhe der auf der Wtrtschi^ft lastenden 5pesen ist der Grund, weshalb die ?^raqe der obligaten ^o^ialversichernng der Kanf-leute und Gewerbetreibenden noch nicht gelöst werden konnle. Vor einiger Zeit fanden über dieses Thema verschiedene Konferenzen statt. Wir bringen hier die Aeus;erun'g eines .Kaufmannes zu dieser heiklen ^lrcige. „Die obligate Sozialversicherung der .^ausleute ist kein Problem von heute. l5s ist ein Zeichen der Kurzsick)tig?eit. wenn inan diese Persicherung mit der Krise in Zusam» menhang dringen will. Schon immer hat es Fälle gegeben, wo gewissenhafte iktaufleu-te inl ?llter ohne Mittel geblieben und auf die .?»ilfe mildtcitiger Menschen angewiesen waren. Es musjto erst eine Anregung auS Beograd t?mmen, um die ganze Frage auf-.zurollen. Dazu trug einigermaßen die Einstellung der Bevölkerung aus den altserbi-schen (Gebieten bei. Man kann nicht leugnen, daß man in diesen Gebieten eigentlich nur den Staatsbeamten als Menschen mit gesicherter Zukunft betrachtete, alle übrigen Erwerbszweige hatten eine ungesicherte ^'»u-kunft. Mag diese Ansicht auch naiv gewesen sein, die Zeit hat bewiesen, daß sie richtig war. Das hat übrigens auch die nmderne Äuffafsung der sozialen Probleme in den fortschrittlichsten Staaten der Welt gezeigt. .Heute aber, in einer Zeit, in der der .«aufmann auS seiner Tätigkeil kaum die Mittel zum täglichen Leben erworben kann, ist die Frage der Sozialversicherung aktueller als je. Man kann nicht darauf Rücksicht nehinen, dak eine Gruppe von ' .Caufleuten ohnedies bei verschiedenen privaten Versicherungsgesellschaften Rentenverträge abge--schlossen hat. Diese (Gruppe ist im Verhältnis zur Gesamtzahl der Kaufleute Jugoslawiens verschwindend klein. Und eben die anderen müfsen gesckiüht werden, welche nicht die Mit tel zu einer großzügigen Rentenversicherung besaf^ett. Es wäre ganz tmgerecht, gerade diese Majorität nnberürtsichtigt zu lassen. Ein Gesetz, welckies die l^utsituierten aus--schließt, wäre falsch und schlecht: ist die Ver-siäierung obligat, dann hat sie Reich und Arui zu umfassen. Zur Stunde sitid sich noch nicht alle Gebiete Jugoslawiens darüber einig. In zahlreichen Banateu findet sick noch eine starke GegnersÄiaft gegei^ die obligate ^Versicherung, trotz der augeuscheinlichen Vorteile, die sie bietet. Tie üvrigen Banale oder .^iauuilerkreise, die bereits heute vollkommen für die Versicherung sind, brachten nun den Vorschlag ein, das gesetzlich vorgeschriebene Plebiszit so lange zu verschieben, bis sich eine für alle Teile annehinlmre ^i^^asis gesunden hat. Es wnrde bereits beschlossen, Fachleute „Menschen im Hotel" iGrand .'dotelj mit (^reta Garlio, ,'^oau Erawsord, ^ohn utid Lionel Varrlnnore, Wallace '-i'^eern und wiS Ctone. zum Ttudiuni .'i. der 'Zkatioualbank oder dereu Filialen zu kiinterlegen. Neuerliche Regelung der Gchweineaus« fuhr nach Oefterrei«^ ZWch Wien. r ?.'?eldltu-gen trifft in den näMeit Tage,! eine öite?'-reichisch<' Delegation in V^^ograd .in, um mit Jugoslawien Verhandlungen einzuleiten, die die Verminderung d.c- ln'i.l)erigt'n 5,igen Dollarobligati^i-nen aus dem Jahre lttS7 tseliguian-An-leihe), soweit dieselben in Jugoslawien registriert und deren .u hinterlegen. Geg?n Vorlage der bei dieser l^elegcnhcit ausgestellten Bestäli-gutt;ien N'erden später die. .^^upon<' honoriert '.Verden. X Ter Weichholze;port nach Italien. 7^ll Versolg der am Novenlber n? '-!^.>ien stattgefundencn Beratungen und die a> ?!!>'rnialisierun'.i der ^^'>elieserung des italienischen. Marktes lZortiernng- und Preisgestaltung^ getrofirl?. Die Dnrhhfüh'-rnng der Beschlüsse un!' ?chaffnng gc^gne-ter itlentrollmasinahmen wnrde den nationalen Organisationen anvertraut, die sich dnrch r^re Del.^gaüoneii mit der .zuständig?» itali'.'tlijchen Oraailisation -zweckH g^'m'einsa-itier Festlegung einhettlichor VerkausSbedin-gungen und Arbitrage" ins l^inivernehm.ii s<'tzen M'rd^'n. X Börsenfperr Uhr: „Fensterchen". Ab. E. Erinäßigtc preise. SWS ptnl konnte, wie ein Äind, froh nnt» witzig auch ^'e: deil ernstesten EtaatSgesckxlften. ^^>anz ocrlniildeik nlit der Schalle seiner Heimat, ersüllt von Ihrer belebenden jlkraft. ver-ichu^öhle es Bismarck, Offizier zu werden, '.vollendetem Rechtsstudium un^d nach '^ei unei gu'.eklil'iien ersten AnilSperio^e g0g e - ihn zurück zu Pflug und Pferd. Erst nach ;^v>otMirlgein Junkertum tonnte Bismarck d^n >5taatcSicnsr wiedergewonnen wer» als er als Abgesandter Prenfjens im "^'.ankfurler Mrlainent sein ?and zu ver-lreicn halte. >5ein Politisches Werden, eni-'Prun'en uns tiefstem Empfinden für Tra-und zugleich erdennah und lebenS-vl'tlNl Nlar gan; dem ^'eben der Tatsarli^'n ,ng.'>r.indt. Es beweist uns, dasi Bismarck eine Pl-itirif des Möglichen ntch der sinir.>ol-len -taatooüdagogi? »ich zuni znvckmäsjigen 5t)sli.'!i' organisch erwachsen läßt, ^ein .^^talit'gedaiife ersaßt den e Ur-krast des genicilen ^ai?zlcrS, der den E^oiS--ninS der i'^raft Preus^en? ulit der >.'rgani-schen Deutung seiner Umwelt ncrsöhnend zur Tat werden lies^. Der zweite Vortrag liehan, <> Fraae des DonaubeckenS. Aus der ^^0. ..oigkeit d. l-ichernng gegen jede Ueberraschunci organisierte ?ene^ die kleine Enieiiie. nachdem er klar erkannt hatte, welche politischen Mi^g« lichkeiten ihn, unvorhergesehen und »nwor-bereitet, vor gegebene Tatsacl>e,i stellen köNn-ten. Geschehnisse des politischen Lebens frl-gen Tchlag auf Tcs^Iag: Der Tchokvr'Cur-ttuS'Plan und der Tardteu-Plan. Italien, dem Mussolini Weltgeltung M verschaffen sich Mühl, legte schließlich den t^r!>ßmählen, sich zu veredeln, zu >wa<^en oder, zu fallen. Die Natnr wieS den Völkern von Mitteleuropa nicht tvne geschlofsenen Wohn- nn^ LebenSraiime. an Ivre den 'l^tatwnen des Msiens. /Zchicksa^be-stimmeild stellt z'wisclien dem.Westen und Eu-wpa diesseits des Rheines ein natürlicher Grenzwall. Aus dieser' gliovolititcketi Tt«l-lUn<^ heraus eriieht der gelehrte Vortragende nui^ pinen Weg'für die.Narbfolgestaate'i, dett Weg der Verstandiyn'iig nnd wirtschakt licl^en Znsamnkenarbeit. Möge der ernste Rüs'der stille?! G.^lehrten tm L'tirin dei 'vi^Utisck!0N -chlacbt ni''f>s irn-gphört 'ersterben. p. Tragischer ?od. Der hiesige bekannte nnd in Vekanntenkrelsen geschätzte Ehauf-seur .'derr Friedl P e r s ch e wurde dieser Tage ,n Split.'wo er seiner Militärdienst-pslicht oblag, das Opscr eines tödlichen Unfalles. Persche stand in, blühendsten Jugendalter von Iabreti. Friede seiner Asöie! Der schwergetrofseiten Familie unser innigstes Beileid! v. Der neue Voranschlag des Gtrntzemu»s-schujses wurde iit der Eamstag stattaelnnde nen Zit^ung eingehend durchberatk'n. ' Der Fehlbetrag von 481 784 Dinar wird durch eine M?Z>ige Straßenninlage gedecit werden. Der .^osienvoranschlag sielit auch den Neubau der Ttvaßen Tl>rS'i vrli—Zavre und Iurovee—Maj^verl vor' Ein.griißerer Betrag ist auch sür die schon lange notwen dige Renovierung der Dranbrücke bei ?ort in ?l>'?sicht genöniitvil. p. Ein großes WohltStiglcitskonzert vei-aiilialtet ain Dienstag,-den lZ. d. um Uhr der hiesige OrtSaussckms; deS Roten ^sren' .;eS. ES tritt der Tängerchor der hiesigen Bürgerschule nnter Leitung des Fachlehrers .^Iierrn Drago Hasl ans, der nns Iugend-gesänge zu Gehör bringen wird. Der Erlös des .^ionzerteS, das ini Stadttheater statt-fittden wird, ist für die arme Bevölkerung der ...valoze" und den notleidenden Knav^ Pen von Trbovlse bestiinmt. p. Der Aafching hiilt lSinzug. Als erste Veranstaltung deS beilxigen FaschiiigS fand anl 1. Feber im „Narodni dom" eine recht gut besuchte Unterhaltting der „Iadrauska stra/a" statt, in deren Rahnien auch das bekannte Oktelt der „Glasbena Matica" eini^-ge schöne Lieder zu Gehör brachte. Vergangenen TaniStag hielten die Veteranen im Gasthof ..Weißes Äreuz" ihre Faschingsuw terhaltung ab. Ain selben Abend fand auch im Gasthöf „Zur Post'' ein UnterlialtungS-abeiid statt, der einen äußerst animierteir Verlauf nahln. p. Roch zwei Maskenseste. Ain Samstag ü^n Ist. d. biilt der hiesiae Zlokolnerein in sämtlichen Räumen deS „Narodni dom" sein alljährliches MaSkenfest ab. — Am ,^a-schingdienstag findet in der ..Mladi^a"' ein ffindermaSkenfest statt. p. Im Tonkiao wird Mittwoch und Don iierölag lden 7. und d.) die lustige Mi« litärgeschichte „Frl. Leutnant" vorgeführt. In den Hauptrollen Erti Bos, .<^arrt) Liedt-ke, .Hans Jutlkerniann nnd Fritz Kamjiers. Dienstag, de» S. Fevr»« ISSs. »WarVorer Aeiwng" Nummer 29. Die jugoslawischen Gkimeisterschasten ^934 Das tiefverschneite Planica als Schauplatz der Wetttämpfe / Minister Dr. HanLek wohnt der Eröffnnng bei / Herzliche Worte des Banns Dr. Marnsiö Leuvow (Deutschloab) Steges ia der Aomblnatlon / Zalopli!. der beste Sugoilowe / Heim ftegt lm Slalom / Vtilme fteM mV so Meter einen neum tuaoflowifchm Svningretord auf / Buliorien« WeMverber überraschen im Slawm Dte jugojlawlschen Ski Meisterschaften ftan-Heuer unter einem Glücksstern. Di« aus gezeichnete .'Iwnturrenz, der sichrige Tchnee und nicht zuletzt das prachtvolle Wetter wirkten zusammen, daß sich Wetttiimpse zu einem der erfolflreichsten Tage des jugoslawischen Skisports gestalteten. Das romantische Planica-Tal, das zum ÄuStrag^ ort der lj^rigen StaatSmeisterschaften gewählt wurde, stand alle drei Tage im Zeichen eines wintersportlilhen Hochbetriebes. Aus allen Gegenden kamen Wettöc»verber und ^»juslhaver herbeiqoellt. Reben fast allen iulSnd^en Kanone» waren qualitativ ausgezeichnet Deutschland unid B u l- a r i e n vertroteil. Herbeigeeilt kainen auch Minister Dr. Ha « Lc ? und BanuS Dr. M a r u S i ö. Banus Dr. Maru^iö rich tete am offiziellen BegrtlßungSabend überaus herzliche Wort« an die ausländischen Vertreter, wobei er insbesondere auf die Wicht igveit der sportlichen Zusannnenarbeit mit Bulgarien t»erwieS. Die kämpfe wurden mit dein Slalom eri>ffnet. Die Trasse würbe Hof oben unter i>em EiScouloir des Ialovec ausgestsckt und wies in einer Lange von 4W Meter einen 'Höhenunterschied von ?00 Meter auf. Unter ^en Wettbewerbern stach insbesondere der Bulgare Jordanov hervor, der mit 1 :A3 die Vvste Zeit des Tages fuhr, aber wegen ?lußerachtlassung eines Tores disqnali-fiziert wurde. ÄIs S^ger ging der chon seit dem Borjahre bekannte .Hubert Heim aus Iesenice in 1:38.8 hervor. Amiter wuri>e Tone D e ö m a n aus LsMjana in l.4L 2, Dritter D i m i t r o v /Bulgarien) inl:48.7 und Vierter Cyrill Praüef fIe^enice) in ! Xn dar (Aesenice), Zingerli« (Zagreb), Le« lmreik ('Zagreb) und Katnig (Ieseniee). Ins gesamt Placierten fich Lk Nettb^verber. Besonderes Interesse wutde aber dem 18-lMiMiter-LOUpk«^ entgegengebracht, dessen ')tennsti?ecke im Terrain um Planiee unld Na« teke verlief. Der sympathische Breslauer Herbert 2 eupold zeigte fich schon zu Be« stinn an unbezwingbar. In fast phantafti-»chem Tempo ^lte er seine Vordermänner auf und Passierte schließlich mit einem Borsprung von neun Minuten daS Ms. Dmm folgten fast geMofsen Z m o l e f, Zl^ n a p, IanSaundGodecund Vewiesn. dah sie nach wie vor die beste jugoslawische Klasse darstellen. Der Vinlauf gestalt-te sich wie folgt: 1. Leupold l:S1.3ü, 2. Smales l:A0.N, 3. »nap l:3l).S9, 4. IlmSa l:3l.i2. Oodec 1:Ll.4N, 6. >^emva 1:33.57, 7. Hun aer sDeutMand) 1:54.17. 8. Ia?»piö Albin 1:35.07, 9. Jatopik- Guisti 1:W.37, l0 S«. mel 1:R.42. N. Mainarii^ (Delniee) l:3k.53 12. Vodenik sMaribor) 1L7.44. Noch weiter hinten landeten Senkar, ^ingerlin und die irbrigen Delnieeer sowie Mariborer Wettbewerber Das zur Ävmbination zählende Springen gina auf der Leinen Schanze in Ratekc ror sich, so daß nur mäsiige Weiten erzielt wurden. Den weiteste« Sprung erzielte hier der Norweger Jahr mit 33 Meter. Zn der Konkurrenz siegte neuerdings Leupold mit S2, Ä.5 und 27 Meter. Der zweite deutsche Wettbewerber Hunger sprang 27, 28 und AN.b Meter. Bon den inländischen Wettbewerbern sprang Staatsmeister I a k o p i L am besten. Fhm folgten Hunger. Iakopii', Kramel. Semva. Palme und Mthalek. Den Höhepunkt erzielten die Kmnpfe »nit der Spezwl-EPi»ugItznf«re«z, die auf der neuen Schanze des Sportklubs ..Jlirija" in Planica vor sich aing. Die von Blou d « f erbaute Schanze säumten mehr als 2l)0l) »juschauer ein. Unter den zahlreichen illustven Gästen waren auch Minister Dr. H a n « e t und BanuS Tr. Maru ^ i Minister Dr. Handel ergrirf kei >)cr Eröffnung der Schan,ze da?. Wort und un-ievstrich deren Bettung für den !iliic»'la-wischen Sport. Don ersten Zprunq ?schrte der Norweger a l, r aus. Ser Meter sicher stand und im zweiten 5prun^ sogar 62 erzielte. Aiifsehiin erregte hernach tcr sunge I st e n i ö. der.'i6 Meter stand. Dann sprangen D e <- m a n «2 unt> V c >, c V Meter, doch stürzttUi Seide. Tai?eflen qelang es P a I m ilcher tts» Meter -;u stehen. Palme stellte hiemit einen neuen ju^oilawi schen Sprungrekord aus und siegte auch in der Gesaintkcinturren.;. ?ln Meiter Stelle landete ,'^stenit'. Tann folgten A?an'?nik, .^'unger. .Bramel und ^awpic. Die darauffolgende Verteilung der Preise nahm BanuS Dr. M a r u i k peoönlich vor, uwbei er die Uagwse Organisation be lobte. n>ofür sich inSliejondere die t^ührer der ^>ugos1mst'sxs)<.,l '.Z^Sintersportverbandez Dr. P a v l i n, Dr. Hc rc e und ^oso Gorec neridient geniacht kic^ben. uo Kilometer auf Sklem Das erste Straßenskikjöring / Die schwerste Bravourprüfunq Zwischen Maribor und i^amnica wickelten sich gestern nachniiUag aufregende Wetttämpfe ab. Der A ka de ni i s ch c echt-tlub und der Motoklub Maribor brachtelk gemeinsain ein Motorrad-Skijöring zum Austrag. Das Rennten, daS unter der Cchirlnherrschaft des Abgeordne» ten Direktor S rej ^ i stand, nahm einen äusserst spannenden Verlauf, sodas; das Publikum, das inSbesmidere den letzten Teil der Strecke dicht umsäumte, trotz der grimmigen .Wlte aus seine Rechnung kam. In der Klasse bis 2SV siegte W r e k* nig mit P o b e / i n in 5:22. Zweiter wurde Ozvatit mit Gerlu « nil ni 7.39. ^n der 35V-^ategorie war H e riö mit K t a n g l in 5.3f> Erster. Lötz startete mit K o r o « a in der Klasse bis 50V Kubikzentimeter und trug mit 6.21 de^ Sieg davon, trotzdem ^oroSa Meimal stürz« te. An zweiter Stelle placierten sich I u r-javeiv und Dr. Pichler in 6.25. Dritte wurde,i ^ lZ b e r und ala Nt 6.31. Die beste Zeit des TageS — .>.10 —^ fuhren D a d i u und ^ tang! in d.". Beiwagenklasse heraus. An dieser Klasie wurden ViKer und Voller '>ieitc, während die Brüder Ludwig und Helinui Zinthauer den dritten Platz in Anspruch nahnien. Deni Nonnen schloß siel) eine Geschmindig-keitSprüfung mit fliegendem Start an. Als Rennbahii wurde die zieinlich gerade Mai-strova ulica gewählt, deren Länge aber nur 8M Mter betrug. Die beste Zeit stellte Lötz mit Ltangl auf den Stiern mit 24 Sekunden aus, was kiner Gescknvindigteit von 1W Kilometer entspricht. Dann fuhr ötangl tisch einmal init Dadieu und erzielte «teuerdings diese fast unglaubliche Zeit. Lötz und Dr. P i ch l c r erzielten R.5 und W r e s; n i g nnd P o-VeZi n 26 Sekunden. Sisiaufftnfatlon in Eelle Zettelmann und Frau Schrittwieser sowie Ztaatsmeifter Polo Schwab im Mittelpiintt des Interesses Der agile Sportklub „C e l j e" brachte SamStag und Sonntag auf seincin ideal gelegenen Eislaufplatz am Stadlpark oon Celle die jugoslawische EiStunistlaufmeisterichaft zum AuStmg, der er eine beachtenÄverte internationale Konkurrenz anschlotz. Von deit auswärtigen Gästen stächet, insbesondere die ausgezeichneten Grazer Kunstläuser heri''.'r. von demin Frau Schrittwieser und Z e t t e lm a n n ganz in den V?rde'..-grund rückten. Zettelmann geiwann auch sicher die internationale Seninreirt'onkurrenz Zweiter wurde unser Meister Pelo Hmnor der Woche .Ms'' " ' K M ^ ' AH;- S ch w a b, der auch Heuer allen inländische,l Konkurrenten glatt überlegen war und bewies, das; ihn, noch lange fein Konfnr--rent die Meisterschaft gefährden kann, sehr gut it«r auch der ..Ilirisa '-Läuser T u m a, der die Grazer Bichler und Plank! lurück-lies;. der ^unioronkmikurrenz ging als (.Erster l^vido S e r n e c hervor. Zweiter wurde Bühl (Rapid) und Dritter B - l' er sl^^lirija). Die einzelnen Sieger wurden mit schöne,! Preisen bedacht. ,^ür Telse ist der (Z^rfolg tlmso schi^ner, als auch nvitcrhin die Staat^meisterschait i,n Visfun^tlaui in 6elje verbleibt. Beoorad - Sogreb 4 . 2 ^^ior .'M)0 '^schauern wurde licme daS ^iÄte.spie.l der ^ustballreprasenianzen ..en Peograd und Zagreb durl^efiihrt. Beograd liegte mit 4:2 nachdeni die ,^agreber bis zur Pause mit 1:0 geführt hatten. Illustrierte Redeusarte». iör läßt fich an der Ziase herumführen. Radio Dienstag» de» «. Aeter. Liubljaua 11: Schulfunk. — l2.l5: Schallplaten. — 26: Orchester und Sologe» sang. 2l.i5: Humoristische Nachahmung verschiedener Instrumente. — Veograd 16.45: Orchester. — Ä): Klavierkonzert. — 26.46: Hörspiel. — 21.16: Opentarien. — Z1.46: Orchester. -Wien 16.16: Musikalisches Bilderbuch. — 17.26: Konzertstulide — 20.46: Es ruft eine Melodie. — 2l.40: Wendkonzert. — Deutschlandsender 20.^ Lustige Stunde. — 21.40: Hand Werks- und Ständelieder. — Barschau S0.()2: Volkstümliches Konzert. — Zl.l5: Leichtes Konzert. — B u d a p e st 17: Orchester. — 16..?0: „Königin von Saba". Oper. — Zürich 19.16: Das Saxophon spielt vor. — 36.20: Die verhängnisvolle FaschingSnacht. — Oberitalien 20.46: Land der t^lockchen. — Prag 21.30: Weinberger Gesangsauartett. -22.15: Tanzlieder tschechischer Komponisten. — Stockholm??: Solistenprogramm. — Rom 2?. 1.1: Opernübertragung. - — Münchens, ^ch träumt in seinem Schatten. — V ula rest 20: Gesang. — B c r l i ,l 26: Roter Domiiw gesucht. S t r a ß bu r g 21.30: Gala-Abtmd Aederation Nationale. Entftt»ruagtonden^atoren. 7m de? kXe^'kc'I arl'eiten diese Geräte auch sehr gut, aber fic kimnen doch tn ihrer Wirkung schr beschnitten n^erden, wenn das Netz ..unsMmetrisch" ist, d. h. wenn die beiden Netzleitungen in elektrischer. Beziehung voneinander abivei^ chende (Sigens<^ften besitzen. Um die llirjymmetrie des Vietze»^ lompen-sieren zu können, ha: man 5ürzlich Stm-schutzgeräte herausgebracht, bei denen sich eine Drosselspule durch eine tlstne. durrii einen Schmubenzieher zugängliche Achse vel'stellen läfit. Während de? (hmpfangs. be^ rbachtet man die ^nteirsität der Störunzen, und man stellt die gesthlitzte Ach»e nun so. das, die Störung?,, ein Minimmn betragen. Dos Kind an der Hunde-leine Iln Londoiier Richlondpark erlebten spa -'.icrgänger ein eniporendes. Schauspiel. t5i-ne ältere Dame ging in dem Part spazie ren und führte ein etwa vierjähriges Kind zusamlnen mit drei großen Hunden an dei Leine. Das bedauernswerte Kind trug ein Halsband, das sich durch ni6,tS von den Halsbänder,» der drei .'Hunde unterschied, und war ebenso wie die Tiere an einer Leine befestigt, die dte Frau in der Hand hielt. Als die Passanten sie empört zur Rede stellten, nahm sie dem Kind das Hundehalsband ab und führtl! es an der Hand. Am nächsten Tag sah n,an die ?^rau jedoch wieder mit ihren Hund?n ul,d denl Äinde ivazieren ge^ ^n. Bieder war das Kind in glncher Bei se an die Leine gekettet wie die .Hunde. Nun gingen einige Augenzeugen znr und zeigten das herzlose Verhalten dcr alter? Dame an. Zwei Polizeibeamte konnten ss-t» durch Augenschein non der Wahrheit d^r Angaben ük^zeugen. Die ?^rau und dn--weinende Kind^ I^sien >^als von denk ha, ten Lederriemen wund gesaieuert war. wur^ den Ml! auf die Wache genommen. Dliri stellte es sich heraus, dan die gefühllose .Vrau dle Gwsjmutter des KindeS war. Da die tern des kleinen Mädchens verreift ^naren hatte die ttrostinutter es auf ein paar chen zu sich genommen. Sic erklärte, da^ es ihr un,nöglich sei, dauernd aus das .^ind und die drei Hunde acht zu geben. Sie habe genomme,. und fich Nichts dabei gedacht. Es stellte sioi heraus, daß das Kind auch mit den.k Qie Sesckirtite eine^ L.lede (Nachdruck oerb«»e».1 ^ie Ku.ch. auf deri.'n lnkitvosl^'n Höl>en er so lange jiestandcn, und in i>eren lrost-loffn Tiefen er geweilt, lilcibe ihm nur mehr t'ln hoh^s das er aus Liebhaberei anbeten wolle. Alle Emlväirde von berufener^ Ä;ite liek er unl>eachtet. Ihm blieb jel>t eine^ mcl flrö^ere Attf^^be vorbehalten, i^ie ihm ^'ebenSzlveck sein würde: d i e zu suchen, die sein An'sehen wlederliergestcllt und 'einen ^ als Ailnstler micderbegrilnt>ct hatte. Erj ^var noch nicht nollcivds bei .Gräften: er! mußte sich sammeln, und dann wollte er nach ihr suchen, bi? er sie san^d. Und munie^ 'ich di^'ie ^ttch? auch über den stanzen t>asl erstrctfen ... witierte ihn Mt, zu sehen, ivie sich ictzt nne mit ^jauberfchlaq die ehemalig Freun^ ^e bei il)m anbiedern wollten, ^^hre Zahl lnurÄe fast L.'et;ion! Wie sie nun kamen undj heuchlerische MaSken trugen! Wie sie in De-' nnlt und Vewunderunj^ fast erstorben! Er! :vle§ sie alle ab. ^'ediglich ^'^mrqen Esser, und 6c?nn noch Storul unv .^mmer, l)altcn k»ei ikiin ^'jutritt. Mit ihnen brachte er :rau-liche stunden zu. die ihn innerlich envcirm-I ten. Allendinqs, als Ii'irgen einmal da? Wräch dliraiif brachte, das; eS doch e^ftent-lich jainmerschi^de sei, wenn er, .?>eittz, der hehren Äunst für immer Palet sapen wollte,^ n>lnttc er eneri^lsch ab. j „Last nur, Jürgen. Cs ist uursonst, nnch lunziisummen. Ich habe der ^.unst als Cr-werb mr immer Ädieu gesaqt. Lie hat uiir ^ükL'I, aber auch schrecflich Bittvres gebracht^ M'sonderS in d<'n leisten ?1?onaten und Äo-tchsn. Tas hätt' i6) mir ersparen können/ ivenn ich früher sclM den wohlmeinenden 'ttat meines Vaters befolgt hätte. Pizlleichtl ^on Ik. l-. Sottlied (40. Fortsetzung.^ wäre vielei Binders gekomnwn. Man »l^isj ja nicht .. . v>ch halv dem sterbenden mein Wort gege'l>en. das »veißt du. Auch meiner Mutter. Und dieses Wort werde ich niemals brechen. Mein Weg i^t mir genau ^rgc^chrie ben, er führt auf da? ?^el^ der Pflicht. — Meinst du nicht auch. Jürgen, das^ sich als Inhaber einer kleinen ?^brit leidlich leben lastt'^" „Doch, do:r fest glauben, dag du eine Sendung hast!" Zo trennten sich an diesem Abend drei Männer, die eins wnren in Z^reundschoft und Mel der (Besinnung. — — Tie Wochen gingen inl Fluge dahin. Ter Frühling entfalte all se!i?e herrliche Pracht. Tie Herzen össneten sich wieder der v'elfäl^ tigeit Sprache der schi^nheit der Notilr. Auch Heinz lebte nun auf. Sein Mick wurde wioder frei und froh, nur lag nianch- mal ein stille-i Zehn<'n darin. Ein Zehnen nnch dem (^lüct, von dem er noch nicht wußte, wc es zu finden sei. G^nn solche Zehn-sucht ihn überkam, dann ging er hinüber in sein Zimlner. Der geräumige E^laj.^, wo früher die Staffelei gestanden, war letzt mit einem mächtigen Sekretär besetzt. Und hinten in der Ecke, dem grellsten Tageslicht entrückt, hing an der Waitd ein verhangenes Bill». He:nz nahm, wenn ihn die Sehnsucht packte, das Tuch weg, setzte sich nor das Bi^ und verschlang die Z^üge des gclielitcn Mädchens, hüllte es ein in seine Traumwelt. Eines Tages jedoch fand er es für an der v'ieit, sich seimr neuen Pflicht zu widinen. Kurz entschlossen ging er hinüber zur Mutter, die bereits am Frühstückstisch sast uitd scheinbar auf ihn geuxirtet hatte. „Mutter, nun hat das Faulenzen ^in Ende. Ich fühle mich kräftig, und will mein Versprechen einli^en. Ich möchte mich in der Fabrik umsehen. Tazu brauche ich a^'r d:ch, denn ich möchte nicht bei Direktor Lanx;-Hammer mit der Tür lnS Haus fallen." Krau Kläre lächelte ihren Sohn an. „so schnell, so ungestüm, mein Zunge? Ich glaube, das ist nicht gut. Du sollst dich nicht überstürzen. Bater meint« es ja auch gewitz nich^ so. Lassen wir.Herrn Langh.,m-mer uoch eine Weile Alleinherrscher leiu. Der Mann verdient mrser Vertrauen. Es n>Är'e wirtlich vieles tlicht so, wie es heute ist, wäre nicht Langhammer mit ganzem Herzen bei der Tac^' gewesen. Wir verdan-k<'n lhiu viel. Langhamnler war es ja auch der bei den «onkursverhandlungen mit der Industriebank unsere Zache so energisch vertrat. daß für uns noch einiges Ä>apital gerettet werden konnte." „Ja, Mutter — ich will L^nghammer ja auch nicht verdrängen. Ich denke mir meinen Eintritt so, das', ich längere ,'^eit unter leiner Leitung arbeiten werde. Und iv^-'nn ich so weit bin, mn--ach, warum ^nel reden? Langhaninier l'leibi oben aus seinein Posten, wie er eS unter Vater war! — er ich, was soll ich nun anfangen.' Ich doch nicht noch länger nntätia dlelbeii .^' „Hör' mich an, Heinz. Du soltit nicht arbeiten, ehvor du noch nicht gan^ wi>.'?'.^r!)>.'v-l'estelll bist. Und d.iv bist ^u i'.'ll-, lüclil, kenne ich dich besser, deine reise fort. Irgendwohin, wc» unm?? .^i!l>sl wohin dich r^ein H?r^^ tlvibl. ?auspieler. Du fragst, wo du Hinreisen sollst? Mein l'^oi^. scder :'.»^enjch hat doch ein gewisses Sehw'nchts.vel. 1>lb'.'r niir Mt was ein! Al? dn seinerzeit von — nun, w!e heif^t doch gleich das kleine ^l?lt. in deni du einige so frohe Wochen verlebt hast, nne dll immer erzähltest__—" ^'^n Heinz stie^, zäh ein l!i.'ii;cc' '.'^^efül?l por. Zenie Mnttcr selbst war bemsib', eine Wunde in ihnt aus^ureihen . . . „Meinst dil - M^hlau?" „Ja, richtig Mi!si!an! Mochtest du «licht auf einige Wochen dorthin fahren?" „?ich. der Ort ist ja gewist reizend, doch dauialv i)lelt nlich rein iiliisUeriiGes .''Interesse —___" „Zugegeben. Henl^ sind e.^ cbeit cZ.^dere Interessen — sagen wir rein üie'.^ichüllie. ^tein Mensch nnt'erniinnlt etwas ohne Interesse. Dort s'i'st dl» ,^eit, ganz für ii leben. Kminst in Erinnerungen sckirelqen und — na, und dich deine lünf- tl«^ Aufgabe. Mi.' meinst du?" Einige Augt nl'li^e ülwrlegte er noch. .15 «e irürde das werden? Würde er dorr uni^n aushalten können, in Ztranch, i('der n eviu- nern inuf'.te, da? vorb^'i . . .? Doch c»a ^lel Ihm ein, das; nur der nnilig ist. der de>' fahr nicht ausweicht . . . lcleiner /^»«siser /^nsfsgen (mN A>tz«M0?y Llnö S 0I»»5 in Sfivs- msfken dei^ulvgvn. Ä« »nsonst«^ 6!« nic:si< in cter lÄ. cl»s (ZevkZnsokts ?v e»1s6skivH. »UUVVVVDVVG» ^^ben lnt>.'rez5^ siir weit» kkssilimte Xueipp-Z^le- rtiacle? (jcgon v. l)In»r in »-^n- 6en ^Vlk' Iclklne Xusxade. ^po-tkeke glum. t?2>Z vcm Z^jv»»r Vvrsstrsebelnv. silerlei Xiei-öer. liiZclicr etc. XKlilt Kesten:; sirslska stsrinarnci. tiZY N«aFF/alk«Z» Vill». neu. ^teuerifei. mit »cdöliem t^artsn. in /ltijtribor vir^ Lünztix verksutt. ^nkr. slcxZlnz. /^srikor. 1'attend»-edov» 19/1. I?ZV Zc« ve Zea«^a>» DGVvGVGVGGGGVGVVGVV (ZoIoU»»deltsk»ut! ^vei neue 5c!>!»tTimmer. ver5ckieilene Lut «rtisltene Ketten 5smt t!jN3St^en, KSstev. Ottomsno. IiUnciLLStlekte Divanvölster u. l«ottörbetten billtss de! ^Iviz Xcx^ljsZ. Ltoln» ul. 5. . lZZ4 l?l) tit IVZZ-^vIn /.u vcrkLU-ien. Xntr. lviln Neller. stre»: pri ptujn. 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I.?47 kiickerilvkille. veriutiliciivr Xu82mmensrt,eiter. 'lb5c)Iur verliillllcli keim D^minoken. nücliterne Xrait. 30—35 .lak-re. un2bl,änkik, äcutscli unä iilavenlscl, »preeiienä virä per »oiort iür eine lrlelne liäk kerei eesuclit. ^ntrüev mit I?eferen?en unck l.c>linsn8l)rit-eilen unter »dstiektern« an Ir. ZiltSW. 13^9 ZcsRvvaA»«««!««» W»WGWW»»»WWWG»GGWW ^Ilein5telren6e mit scltüner >VoI,nune unä Ver» Müsen, suekt Veicsnnt8cb»it mit ebensolekem N«rrn. nlclrt unter 48 ^akroa. QeN. /^ntrS-«o erdeteo «i ä. Verv. unter »^«onzmi »v«eklo»«. l27l) t^«vt aa«t vvrdeeiist «Iie »ZIMiW«« a »u«K» ^er6vn v.'cicl>e ülior den ramkal in l'e^no um 19. !uli 1933 um 6 Vtn' abenliz ir^enä-vvclcliv >NLaden msekeli können. ^neumeläen im xvareneeseliÄit ?sit. ^sridor, Xral»t» ?etra tre l. I.?44 Wer «s ver^venÄot. lekt bllliss und z^ukristion! Zkt. Äru^ks, I^ZulilZlins «»»»»>»»»»»»»»«»»»» ?um Vicireln von mii !n>iglisde?ei>.tinun^ verseken klxenäen preisen erkülilii^ii^ 10» Scklelten » 0ln »2S......oin «- loo .. „ »so....... «» . . ....... s- Ivo . , 2-- ....... loo „ , IN-....... »- lUo . . A»-....... «>-— lOo . . ......„ N-- tl»k»rn» 6. «i. Seliün müdl. Ummer tür Tvel Personen, ^nkr. ^arilln» ul.i l0/lll. l-iir «. l327 liettva, !^c>l!tlaarmstrat^en. »r. ?nei5e7.!n>mertlsck. Kettein» KleiclerkAstsn ru ver-ksuien. ^kr. I?u8ka e. 3/l. reci^ts. 1333 ^us Vars/ckinl ««rntiert friede liier per Ltiiek SV pars Mlsnee Vorrat 2U verksuten. l^rLLorölöev» ul. !4. Liermsxszin im Hole-_ 1332 kieues veicde» 8c»,I»k>mmor. xestriclien. um 1600 l)in. «u verkAuien. ^ikloüöev» ul. 6 l'lxtllerei. tZ37 /^Sdl. limmer um 200 l)inar LU vermieten. OortsvItiZt die-cliernv Lsäevsnne ::u ver» ksuten. 5^Iin!;Ivekiter. Kcdwäxerin un6 treuen f>eunäln ^»rl»nn« >ßov»k Sie versciriecl. ergeben i» 6en >ViIIen Qotte^. erteilen mit 6en 1'rd5tutt>!en äer dl. I^ellLion. .LicIiendek:Znk:ni8 kinc^ Ziten .^tälitizciien k^riedilnles suz nscli 6em riecllivto in Kamnica iitatt. Die dl. Leelenmessen erlien selesen in öer k^ranxisksnerkirelte 7u 'I'or :tm 7. i'edruar um 8 Ulir unci in cler s'furr rclie ru ^ui^e am 7. l^ebrusr um 7 I/br. i^m 5tills8 l^eileiä vircl gebeten. ^ A r i k ^ r. äeu S. k'edruar 1934. ldlrat i. p. vsksr uaä ?r»u Inn» »u» ien sioiona Svrnoe. 5^sridor, kieövlU KnrI-dvber i»u8 8s!?dur8. 1341 Imii««i V»nk und letzten QrulZ lier treuen iiorrlieden ^rsimäin unserer l'sniilic cliv aurelr 7.eiin .wlirv mit innlester lUeiz^ eämlltvollstem VerstsnäniZ unä elZelstei Oelste in unermüllliclier plliclrterküllunt! e, foiireictie und unvereevliclie I^rziieiierin un. -edrerin unserer Kinder vsr. I? u Z e, den 5. februsr 1934 fsmllie insomaur «obert ^Lrlvr. Oi,efre