««rreklam d. v., i» arG» ^I^Ienrtich.Nolietiei^ w Meft d«> all iahme in Maridor d«t d« tldininlstration de? Zeitung; Ulico 4, i» Ljudljana bei ttlo»» Company, >n Zazre» d«> la» lia ' ' Nund um Rettuno... M a r i b o r, 10. Juni. Das gestrige Abstimmungsergebnis in der Skupschttna hat den Beweis erbracht, daß die innerpolitischen, oder, noch besser gesagt, die parteipolitischen Gesichtspunkte weit gLwichti-gerett außenpolitischen Erwägungen weich^?n mußten. Interessant ist vor allem die Taktik der Parteien. Während fich die kroatische Bauernpartei, noch knapp bis Mr entscheidenden Plenarsitzung, in der die Nettuno-Ver* träge grundsätzlich angenommen wurden, stellte, als ob sie in dieser Frage eine Frage ihres weiteren Verbleibens in der Regierung erblicken würde, wurde justament von dieser Partei der dem Minister des Aeilßeren so unangenehme Standpunkt aufgelassen. Die Bauernpartei stimmte kompakt sür die Rgierungs Vorlage. Nicht minder groß war das Erstaunen über die Hmltung der Parteien des sogenannten engeren öppofltionellen Block». Wer die Enun Aiadionen der oppositionellen Parteiführer auf der unlängst in Ljubljana stattgefundenen Antikorrupttons-Versammlung zu vernehmen Gelegenheit ^tt«, namentlich aber ihren unerbittlichen Standpunkt gegenüber der Regierung Uzunddiii, den muß die opportunistische Haltung der Fraktionen ge-le^ntlich der Abstimmung Über die helßum-Krittenen NettMo^Bertrüge wundernehmen. ^ Parole, die in den Klubs zur ArSgabe gelangte: "jeder Abgeordnete möge in dieser .aub«npolitischen Gewür aus, daß von diesem Zeitpunkte an der Posten des Generalkom-mifsärS ausgehoben und dami^ die Kontrolle des ungarischen Staatshaushaltes eingestellt Btsuch einer brMschen Kampfs««» E«»adrM» Beograd, 10. Juni. Der englische Gesandte Cunard machte heute dem Minister des Aeußeren, Dr. N i n ö i 6, persönlich die Mitteilunig, d^''bvacht und dem letzten Willen des Suldans gemä^, in einer Älioschee in Mekka beigesetzt zu werden. Der tiirlische Prinz Tzaruch, ein Schwiegersohn Mchuinds wird die Uobersührling der Leiche leiten. Der Hof des Cxsultans in San Remo wird anfgelöst, seinen Vrei Frauen und einigen anderen hat die Regierung von Ango-ra die Rückkehr in die Türkei gestattet, die übrigen Mitglieder der Hofhaltung können in die Türkei nicht zurückkehren, da ihnen dort die Todesstrafe droht. Börsenberichte Ziirich, 0. Juni. (Avala.) Schlußkurse^ Beograd 9.11, Poris 15).?K75, London 35).iW, Newt?ork 510.025, Mailand 13.90, Prag 15.31. Wien 72.975, Budapest 0.00722, Berlin 12.^, Brüssel 15.00, Amsterdam 207..')75. Bukarest 2.175, Sofia 3.75, Athen N.'^95, Konstnntinopel 2.75. Zagreb> W. Juni. (Avala.) Devisen: Wien ^.0075 lns 8.M75, Berlin 13-19.80 biS Moiland 2l)7.41 bis 208.01, London 275»..'^ bis 270.5>0. Newyork 5«.45d biß ')s! 7.''.s.. Pnr's 10"^ 7?^ ln? 170 7>^ Prag 1S7.70 bis I.()8.70, Zi'^rich 10W bis 110v^ O«»ii»ger Zetta« Nachrichten vom Tage Dom MMiardSr zum Bettler Wie aus Mvyork gemeldet wird, ist in einem Chicagoer Asyl der einst berühmte ame-ntanische Milliardär John S t e e l im Alter von 86 Jahren gestorben. Er war einst der Besitzer eines märchenhaften Vermögens und tonnte seinerzeit als der größte Verschwender aller Zeiten bezeichnet werden. Be-kannt von ihm ist, das; er jeden Tag einen n?uen Anzug, neue Schuhe und zumindest einen Hut laufte, da er prinzipiell kein s^lei-dungsstück zweimal anzog. Er rauchte Zigarren, die 4 Dollar das ^tück kosteten, und die er grundsätzlich nur mit 100 Dollarnoten anzündete. Bei jeder amerikanischen Eisen-bahngesellschaft besaß er einen eigenen Sa-Ionwagen. Er hatte eines Abends den Einsall, sich die Premiere einer Operette allein vorspielen zu lassen, wofür er die ^Ueinig-keit von 150-000 Dollar zu bezahlen hatte. Auf diese Weise gelang es ihm, sein ungeheures Vermögen in zehn Jahren durchzubtin-gen. Sein Tagesverbrauch wurde mit durchschnittlich 15.000 Dollar berechnet. Als er 50 Jahre alt geworden war, war er Bettler. Keit jener Mt saß er an einer Straßenecke Chicagos und ließ sich von den Passanten itupfermünzen in den Hut Wersen. 36 Jahre »ebte er in größter Armut. Das Derbrechen des Dattrs Eine furchtbare Bluttat hält den koketten Pariser Vorort PortMarly in Ausregung^^ Der polnisck^e Maurer Dobrzlewsfi . hate sich vor turzein zum zweitenmal verheiratet, und zwar mit einer jungen, hübschen Mi'o^nette, die ihm nach den ersten Flittertagen Grnnd zu inannigsachen 'Sorgen gab. Um vorerst keine tragischen Gedanken aufkamen zu lassen, wie er meinte, suchte er eine Mlen'kung im „Pinard"; aber das Uebel wurde dadurch noch vergrößert, und der Alkohol vermochte keinerlei Illusionen hervorzuMlbern. Bar wenigen Tagen erfuhr Dovrzlewslkt daS Ärgste: Seine Frau betrog ihn mit de« eignen, achtzehnjährigen Sohn aus erster Ehe! Der Vater machte ihm ernste Vorhaltungen, die der Junge mit spöttisckien Bemerkungen beantwortete. In einer Nacht kam !der Manrer ziemlich betrunken heim. Um in sei neisienes Schlafzimmer zu gelangen, mußte er am Gett des Sohnes vorbei. Er zündete ein Streich» holz an und betrachtete einen Augsnibli«! die ruhigen Züge des fest Schlafenden. DMn holte er in der Küche ein Beil unld hieb daimit zweimal a>uf den Kopf des Schlummernden, der sofort tot war. „Ich ttwllte mir nachher eine Zigarette drehen, vermochte es aber nicht, da meine .Hände vol- ler Blut waren. Ich wusch sie unter der Wasserleitung und rauchte auf dem Bette «sitzend, seelenruhig bis zum Rest. Einen Augenblick dachte ich auch daran, meine Frau zu töten, dann aber sagte ich mir, es sei nun genug. Zum erstenmal seit langer Zeit schlief ich ruhig und sorglos bis zum Morgen, wo mich die Polizei ausweckte." So lautet die Erzählung des Sohnmi^rders, den seink heitere Selbstzufriedenheit noch keinen Augenblick verlassen hat. —tz. t. Pazi<^ in Karlsbad. Wie aus Prag berichtet wird, ist der gewesene Ministerprä-dent P a 8 i 6 am 7. d. in Begleitung seiner Gattin in Karlsbad eingetrossen. Am gleichen Abend ist auch der Präsident der Republik T. G. M a s a r y k in Karlsbad angekommen. t. Jugoslawische Straßennamen in Prag. In der letzten Plenarsitzung der Verwaltungskommission von Groß-Prag wurde der Beschluß gesaßt, die jetzige Karl-Ztraße in „Jugoslavska ulice", die Havliöek-Straße in „Belohradskcr ulice", die Puchmaier-Straße in „Lublanska ulice" und die Kliper-Straße in „Zahrebska ulice" umzubenennen. t. Jugoslawische Vertreter auf dem Prager Äibliothekarkongretz. Das Unterrichtsministerium hat zu Delegierten für den Kongreß der Bibliothekare und Bibliophile in Prag ernannt: den Direktor der Universitätsbibliothek in Beograd Uros D Z o n i den Direktor der Universitätsbibliothek in Zagreb Dr. Fran'jo Fancev und den Direktor der Universitätsbibliothek in Ljubljana Dv. JoZa G l o n a r. t. Aus der Trifailer KohlmwerkSgesell-chast. In der gestern in Ljubljaua stattge-sundenen Sitzung des VenvaltungDrates legte der bisherige Anwaltmigsvat vnd Vizeprä sident Herr Markus Notter, Generaldirektor der Länderbank in Wien, seine Stelle aus gesundheitlichen Miksichten nieder. Ihr Man dat als Verwal^tungsräte haben auch der stei-rische Großindustrielle Dr. Viktor Wutte und ClaudcdeSeze i^iedergelegt. t Kongreß des BankemMbandes. Am 17. d. findet in Zagreb eine ÄogMg des jugoslawischen Banikenvevbandes stlÄt, an dem Delegierte aus allen Teilen des Landes tett-nehnien werden. Der Kongreß wiri> sich kn erster Linie mit der Wirtschaftskrise sow^ mit dem Problem der Unisizierung der Gesetzgebung beslhläftigen. t Wn reichsdeutscher Publizist in Ober» krain. Dieser Tage weilt der Chefredakteur der „Täglichen Rundschau" (Berlii^ F. H. R e i m e s ch in Begleitung seines Luders, des bekannten Jllikstrators R. R e i m e s ch, auf der Rückreise aus Dalmatien in Ober-krain. Die beiden Pikbli^isten konnten sich an dett Naturschiönheiten 'der jugoslawischen Schweiz nicht genug sattsehen, sie beis-uchten fast alle wichtigsten Punkte dieser herrlichen Provinz. Herr R. Reimesch hielt eine Reihe von prächtigen Motiven von Bled, Kraus, Kamnik und Ljubljana zeichnerisch vollendet ssst und sollen dieselben in der reichs-deutschen Presse zur Beröffentlich«ig gelangen, wodurch das deutsche Interesse für unsere Berge viel gewinnen dürfte. Die Brüder Neimesch werden demnächst auch eine untersteirische Studienreise unternehmen. t. Verletzung der Immunität. Vorgestern wurde der agrarische Abgeordnete Dragutin Vuji ^ von einem Gendarm a-uf der Straße angehalten und grundlos festgenommen, trotzdem er sich legitimierte und auf die verfassungsmäßigen Bestimmungen hinsichtlich seine? Immunität hinwies. Der Gendarm brachte den Abgeordneten zum Polizeikam» missariat, wo er selbstverständlich sosort enthaftet wurde. Der Vorfall hat in parlamentarischen Kreisen großes Aufsehen erregt. t. Berkehrsinspektion. Der Eisenbahnmini-ster wird, wie aus Beograd berichtet wird, im Laufe dieses Monates die slowenischen und kroatischen Bahnlinien einer Inspektion unterziehen. t. Christus in Indien? Der seit drei Jahren das unbekannte Asien durchforschende amerikanische Professor N. R o e r i ch will Das is/ ^Zpiriii l'sIsIettenÄa^ laut „Chicago Tribüne" in eiyem tibetanischen Noster buddhistische Manuskripte gefunden haben, die eine Reise des Z^ährigen Jes sus Christus nach Indien beschreibe«. Nachrichten aus Marwor Unser Obergespan in Beograd Der Obergespan Maribor, Dr. Pirkmayer, weilt schon seit einigen Tagen in Beograd, um die Frage der Errichtung eines besonderen Gebäudes für die Unterbringung derFinanzd i r e k t i-o n unio des Steueramtes einer konkreten Lösung näher zu bringen. In diesem Zusammenhange hatte der Obergespan längere Unterredungen lnit dem Finanzminister Dr. Hinko P e r i 6. Der Minister soll, wie aus Beoigrad berichtet wird, die nötigen Kredite in AuGcht gestellt Haiben. Der Obergespan hat außerdmn die Frage der Grün-idung eines Zwo«gsarbeitsan-st a l t größere« Ä^s in Maribor (für das ganze Gebiet Sloweniens) aufgerollt. Der Justizminister hst diesem Plane zuge-stimimt und die Wei^ng erteilt, die nötigen Borarbeiwn einzulegen. Sine aufregende Szene vor dem Söt,-Sarten Gestern Mittwoch den 9. d. um zirka 2 Uhr waren die Passanten vor dem Gl)tzschen Brauhausgarten Augenzeugen einer aufregenden Szene. Ein in Zivil gekleideter tzerr^ seinem Aussehen nach ein russischer Emigrant, blieb einen Augenblick stehen, rief kroatisch die Worte: „je- M a r i b o r, w. Juni. dan, dva, tri!" und jagte sich eine Revolverkugel in die Herzgegend. Das Projektil verfehlte die vorgedachte tödliche Wirkung und der Mann blieb am Leben. Ziemlich schwer verwundet, verlangte er von den herbeigeeilten Passanten Wasser. Nachdem, ihm dasselbe verabreicht worden war, wurde er von der Rettungsabteilung der Freiwilligen Feuerwehr inS Allgemeine Krankenhaus überführt. — Es handelt sich um den unlängst abgebauten Zollbeamten N. Borkosf, welcher die Tat im Zustand der Gemütsdepression begangen haben dürfte. Borkoff erhielt erst vor kurzem einen Brief aus Rußland, worin ihm mttgeteilt wurde, daß die S'olschewlst..n fein,: Altern ins Jenseits befördert hätten. Äur Frage der Errichtung elner Badnstatlon In Tezno Zu unserem gestrigen Bericht über diese aktuelle ^age wird uns noch mitgeteilt, daß' außer dem hohen Betrage, den die Gemeinde; Tezno für den Bau zur Verfügung stellte, auch vonprivater Seit« der ansehnliche Betrag von 100.000 Dinar zur Verwirklichung des bezüglichen Planes bereits als sichergestellt erscheint. Insgesamt steht also der Bahnverwaltung die enorme Summe von 200.000 Dinar zur Verfügung. In Anbei tracht dessen e^cheint das Verhalten der Staatsbahndirektion Ljichljana noch unveri stündlicher. - Fauitrecht Roman von Hugo Bettauer. sCoPhright 192S by R. Löwit Verlag Wien und Leipzig.) 32 (Nachdruck verboten.) Die Stimimung unter den Spielern wurde iimnier aufgeregter, sie machte sich in Ausrufen wie „Unerhört!" „Verteufelt!" und Flüchen Lust, wie sie der wohlgesittete Dan-kee nur selten im Munde führt, und man drängte den Bankhalter fast ungestüm von seinem Platz. Fels aber lächelte ruhig und behaglich vor sich hin, un!o als ein Herr, der den guten deutschen Namen .Hamnierschlag führte, mit einem wütenden Fluch das letzte Blatt seines Scheckbuches ausfüllte, konnte sich Fels nicht versagen, ihn mit einer höflichen Verbeugung zu interpellieren: „Könnten Sie mir nicht sagen, Mister Hammerschlag, wieviel von dem Geilvinn an Gas-bomlben, 'die Sie zur Vertilgung J^hrer ehe-nlaligen Landsleute erzeugt haben, bis jetzt verloren gegangen ist?" Der Befragte fuhr auf und wollte mit einer derben Grobheit antworten, aber es traf ihn ein so ejskalter, stäl)levner Blick, daß er es verzog, die Beschimpfung unhörbar in sich hineinzumurmeln. Immer wieder wechselten die Bankhalter, Fels gewann un'o verlor, aber er gewann immer mehr und öfters als er verlor, und als er um fünf Uhr morgens das Braunstein-Haus in der Sechsten Avenue, jn 'dem sich der Westend-Klub befand, verließ, trug e» in dem Portefeuille aus Wildleder, für das er dem Diener ein TrinkgeLd von tausend Dollar gegeben hatte, einen Gewitm von achthundert tausend Dollar fort. „Das sinid", sprach er zu sich, als er im srühen Sonnenljcht leicht und elaistisch dem Waldors-Astoria zuschritt, „in unserer armseligen deuvschästerreichischen WÄ)rung ungefähr acht Millionen. Doppelt soviel, als der Betrag, der mjch damals über Nacht zum reichen Mann gemacht hatte. Meine Serie ist also noch nicht a^erissen!" Sechstes Kapitel. JlM Hotel nahm Fels ein erquickendes, eiskaltes Bad, ließ sich rasieren und maniküren, frühstückte dann mit ungeheurem Appetit, absolvierte seinen Spazierritt und bestaub sich, bevor er Grace auslsuchte, per Au-totaxi nach der City ins gigantisch hohe Wolworth-Gebaude, in. lvem sich die New-yorker Bureaus des Baumwollmillion'ärs Kerens aus Neivorleans befanden. Kerens empfing den jungen Mann schr freundlich, aber d-och etwas befangen. Fels war ihm an sich schr sympachislh, aber das tägliche Zusammensein des Wiener Herrn mit seiner Tochter, diese Freundschast, die sogar nach den freien amerikanischen Begriffen das «Maß des Erlaubten zu überschreiten begann, paßte ihm wenig, wenn er auch den unabhängigen, eigenwilligen Charakter seiner Tochter zu sehr kannte, um sie durch einen Widerspruch zu reiben. Obivohl Mister Kerens in politischer Bezichung Idealist war, so war er doch in echer Linie „Busineß-nmn" unld als solchem konnte es ihm nicht gleichgültig sein, wer dereinst sein Schwiegersohn und schließlich der Erbe seines enormen Vermögens werden wür'oe. Und von Fels wußte er so gut wie nichts, nur daß er durch ein Gespräch hier und da erfahren hatte, daß Ms Journalist gewesen, durch irgend ein unvorhergesehenes Geschätft ein Vermögen erworben und nunmehr die W-sicht halbe, als Flaneur und Bummler das Leben zu genießen. Allerdings hatte ihm Gvare vor wenigen Tayen erst auf seine zö-gernloe, vorsichtig vorgebrachte Frage Nhl geatwortet, ^ß sie nach wie vor nicht daran denke, ihre Freiheit auszugeben, und so viel sie wisse, habe Fels, auf dessen Freundschaft sie den größten Wert lege, in dieser Beziehung genau dieselben Ansichten wie sie. Kerens hate damals erleichtert aufgeatmet, als aber nun Fels vor ihm stand, sürchtete er doch,daß loie beiden inzlvischen anderer Ansicht geworden seien und sich der sympathische Wiener Herr zu ihm begeben habe, um die Hand des Mädchens zu fordern. Um so an-, Thevmohyssroskop —4, Maxinmltemp-er^tur Minimaltemperatur -i-IZ.ö, Dnnstdruck .'18 mm., Windrichtung W, Bewölkung —, Niederschlag —. * Hotel ^alAwidl. Das nächste Familien-lÄbendkonzert findet am SamStag'den 12. d. !bei jeder Witterung mit verstärktem Orchester . swtt. Musikalische Leitung: Herv Max Megliö * Case „Europa". Die beliebte Damenkapelle spielt und singt täglich von 20)4 bis 2)4 Uhr früh. Treffpunkt der jungen Welt. Rendezvous der Fremden. 5822 * Kabarettabend in der Belika kavarna ain Mittwoch und Freitag und Elitekonzert. Auftreten des Askadenkünftlers Samis und Partnerin. 5780 -o- Nachrichten aus Selie c Aus dem Postdienste. Der Leiter deö hiesigen Postamtes, Herr Anton M irni k, eine allgemein beliebte Persönlichkeit, ist in den 'oauernden Ruhestand versetzt worden. c Schnmrgericht. Am M i t t w o ch, den 9. d. hatte sich der 31jähril^e Besitzerssohn Franz Salamon aus Anie bei Videni wegen T o t s ch l a g e s, begangen am eigenem Bruder, den er im Streite angeschossen hatte, zu verantworten. Zalamon wur'oe wegen Totschlages, Flucht nnd falscher Zeu-genianssage zu Iahren schweren Kerkers verurteilt. Der ZVjöhrige stellenlose Arbeiter Franz HriberSek aus Vv. Tonmi bei Vojn'k wurde wegen mehrerer, im Iabre lW veri'lbter Diebstähle zu 5 Jahren schweren Kerkers verurteilt. c Veränderungen im Geschäftsleben. Frau Rosa Zam Pa r u tt i wird am 15. d. in den Lokalitäten der in Konkurs geratenen Feinkost!l?andlung Frece 6c Plahnta ein neues Deli^kate'ssengeschäft eröffnen. — Herr Ferdinand Deöm an eröffnete in der Mntiia Gubec-<^asse eine Fleischhanerei und ein neues Gasthaus. — Die Firma „Erste Eeljer Weinhandlung Franz Tramschegg" ist in den Hian'oelsregister eingetragen worden. Ueber die Manufakt,lrlvarenha>ndlung Hugo S ch n: i d t wurde der Konkurs ver-lhängt. c Diebstahl. Dieser Tage wurde ein gewisser Andreas C. fsstgenonlinen, welcher drei Angestellte der Firma Ko n ig dazu bewogen hcrben soll, eine größere Anzahl von Strümpfen, Tauschen etc. zu entwenden und gleichmäßig unter sich zu verteilen. Nachrichten aus Vtui P. Ein Wunsch des reifenden Publikums. Wir erhielten folgende Zuschrift: Der Kon-zefsionär der im vorigen Jahre eröffneten Zlut!il,nsb r o S auS. g. Unwetterkatastrophe. Anr 7. d. M. brach über Ojstrica, ^koSnjak und Sv. Urban eine verheerende UnwetterkotastropHe ging plötzlich in einen etwa zehn Miimten wöhrenden Ha^elschlag über; die Körner besaßen 'oie <>^röße von Haselnüssen. Im Tale der Drau waren heftige Wolkenbrüche zu verzeichnen. Das Gewitter kam über Südwest nnd zoq sich nach Nordost weiter. Die O d st e r n t e in den betroffenen Gebieten ist zium größten Teile Vernich-t e t; auch die Felder sind sehr stark beschädigt worden. Sämtliche G e b i r g s w e-g e glichen überfchäumend ranfchenden Wild-Wchen, so 't^aß die jetzt sowieso sehr beschäftigte Land'bevölkeruntg auch noch Robott zu leisten geznnlngen ist, um die Wege wieder einigermaßen gangb-ar zu gestalten. Aus dem Murtale i. Vom Grundbuchsamte in Maribor. Voni Grudbuchsamte in Maribor wird bekannt gegeben, daß, UNI die verschiedenen Grenzun-slimmigkeiten, die während der letzten Jahre durch den Äauf und Verkauf von Grundstücken entstanden sind, zu bereinigen, ein staatlicher Gcometer die einzelnen Gemeinden besuchen nnd die Grenzmessnngen vornehmen wird. Für jede Gemeinde wurde ein Tag bestimmt, und zwar für die Gemeinde: S t r a ! i s ö e der 10. Inni, für Podkraj der II., für MeZita der l2., ebenso auch für den Bezirk MeZica, für 0 r n a der 14., ftlr I a v r n a der 15. und 10. Juni. Alle jene Besitzer, die eine Regelung ihrer Besitz-grenzcn durchzuführen gedmken, werden aufgefordert, sich an den genannten Tagen beim Geometer zn nieldcn. Die Kosten der Bemessung hat jeder daran Interessierte der Aufteilung geniäß zu tragen. Tfttater und Kunst Nationaltl^eater Donnrrstag den 10. Juni: „Ein ÄlaS 'Nasser", Ab. B (Coupons). Letzte Aussiihrung in der Saison! Freitag den 11. Juni: Geschlossen! Samstag den 12. Juni: Parnias Oper „DiS alte Lied" und „Mascagnis „Cavallcria rusticana". Ab. C. Premiere. Sonntag den 13. Juni: „Das alte Lied" und „Eaealleria rusticana", Ab. B. Montag, den 14. Juni: „Das alte Lied" und „Eavalleria rusticana". A'b. A. > Gastspiel des Paares Mitroviö in „Ca» valleria rusticana". Wie uns von der Dhe-aterleitung mitgeteilt wird, wird Frau M i-t r o v i ö die Santnz^^a, eine ibrer besten Partien, singen, während die musikalische Leitung dieses Operuabends in 'k>en bewährten Händen des Operilkapellnieisters Herrn Mitro » i 6 (Zagre«b) liegt. Gleichzeitig gelangt auch die melodiöse, vor fünf IaH-ren an der hiesigen Bühne mit großem Erfolg aufgeführte Oper „Ein altes Lied" von Viktor Parma zur Aufführung. Beide Gastfpiotvorstellungen finden Samstag, Sonntag und M o n t a g iin Ab. C, B, A statt. Der Abbau am Zagreber Nationaltheater hat insgesamt 38 Personen des Ensembles, des administrativen und technischen Personals betroffen. „Veronika DeseniSka" von Oton Zupan- öie, eines der wuchtigsten, wegen seiner sprachlichen Schönheit zu den tiefften Arbeiten des Dichters zählendes Werk, soll in der tschechischen Uebersetzung von O. F. B a b -l e r in der kommenden Saison im Weinberger Stadttheater in Prag zur Erstaufführung gelangen. 's- „Die Königin der Völle". Der kroatische Tondichter nnd Autor der bereits bekannten Operetten „Pierrot Jlo" inid „Die kleine Flo-ramye", Ivo T i j a r d o v i hat dieser Tage ein neues Singspiel, betitelt „Die Königin der Bälle", vollendet. Die Operette wird voraussichtlich in Split zur Uraufführung gelangen. -s- „Europäische Revue". Die vom Prinzen Karl Anton Rohan Heransgegebene Monatszeitfchrift (drittes Heft des 2. Jahrganges) enthält die nachstehenden hochinte-resianten Aussätze: EharlcS Baudoin : „Von den politischen Leidenschaften"; Enrico Corradini : „Von NationaliSnius und FasciSmus"; Paul L ewy : „Revolutlyn"; französischen Politik"; Hugo Graf Ler -chenfeld : „Der Rat des Völkerbundes"; Aionij Bljumoff : „?l!ge und Onulla"; Philippe Sopoult : „Verlorene Tage"; 5iarl Anton R o h a n : „Konfervatismus, Deinzllal.e, Rerolution"; H.i".? 9° rk-Hardt: „Deutschland und der Osten"; Herbert Dankworth : „Ztvei europäische Strönrungen"; Frank R ü ni e l i n : „Deutsche Zeitschriften"; Marcel D u na n : „L^ Europe Nouvelle"; Thomas Greenwood „Die große englische Presse". Klno Vurg » Kino Von Donnerstag den 10. bis einschließlich Sonntag dcrig« Gastwirt Üli^ax Kovaö wegen Vergewaltigung seines noch nicht 14 Jahre alten Mündels zu verantworten. Die Verhandlung wurde geheim durchgeführt. Die Geschworenen bejahten die Schuldfrage ans Vergewaltigung einstimmig, worauf der Angeklagt« zu z tv e i e i n h a l b Jahi en schweren Kerkers verurteilt wurde. Meuchlerischer Naub-mord Heute haben sich Ivan Markuzi und Genossen aus Drvanje in den Wind. Büheln wegen meuchlerischen R a u b m o r d e S, b«. gangen an einem Kaufmann, dessen Jden^tät noch nicht festgeftellt werden konnte, vor den Geschworenen zu verantworten. Zur Stande dauert die Verhandlung noch an. Das Urteil dürfte in den Abendstunden gefällt werden. Venire Sie hat keinen Hut. Gatte: „Du willst also nicht n'it deinem alten Hut inS Theater gchen?" Gattin: „Unker keinen Uniständen!* Gatte: „Das haibe ich mir gedacht ^ deshalb Hab' ich nnr eine Karte genonnnen!^ Der gemischte Ehor. Bssucher in der Dorf» kirche (zum Mesner): „Sie haben mir gesagt, daß Sie einen gemischten Chor hai^ — es sind aber doch lauter männliche Stimmen!" Mesner: „DaS schon, .Herr, aber gemischt ist der Chor doch — die einen könne» singen und die anderen nicht,^ l l. Juns 1956 WWVaftllchtr Teil. Stand der Ratwnal-dank ' Di« ?!ationalbant weist am 31. Moi d. I. folgenden Stm'd auS: Aktiva: Metalldeckung w gemünztem Gold ,md Silber in fremden Geldern und in vergebenen Wührmlgen in AuÄandsdepots Dinar 423L58.424.09 (Din. I,71S.343.35 mehr als im Borberichte). Anleihe« auf Wech sel und Wertpapiere Din. 1,310669.225.19 (Din. 22,189.96392 weniger al« im Borbe-^chte). Galdo verschiedener Rechnungen 497.4S7.169.07 (Din. 32,918.S0S.S7 weniger als im Borberichte). Andere Aktivposten blieben unverändert. Aktiva zi^sammen: Dinar 8.8S7.S81.939.99. Pa!ssiva : In gemünztem Gold gezahltes Aktienkapital 29,627.222.340 Din. Noteimmlauf Dinar S.627,22LL4a (Dinar 1VVM!.2Ä» mehr alA im Vorberichte). G»Uschriften des Staates auf verschiedenen Rechnungen Din. 67,099.599.39 (Dinar 1Ü0,S0ö.5S6.87 weniger als im Vorberichte. Bei^chiedene Verbindlichkeiten der Bank auf Giro- und anderen Rechnungen Dinar !ÄS,8S8.672.12 (2,991.959.27 Dinar weniger als im Borberichte). Andere Passivposten blie ben unverändert. Passiva zusammen Dinar 8-887,231.939.99 Dinar. X Die Aohlenbergwerksgßsellschaft von Trbovlje (Trifail) verteilt auch Heuer eine Il)?Sige Dwkdende. > ^.vov Arbeitslose in Jugoflamien. Anläßlich der am 6. d. in Zagreb stattgefundenen Generalversammlung deS jugoslawischen Industricllenverbandes wurd«. die Feststellung gemacht, daß die Arbeitslosigkeit bereits 20 v. tz. des gesamten industriellen Proletariats betroffen hat. Gegenwärtig sind, wie^ der Präsident S D. Alexander fesdstellen fomue, b0i000 Arbeiter in Jugoslawien ohne Verdienst. Die Ge'amtzisfer der industri<.llen und gewerblichen Arbeiterschaft in Jugoslawken belSust sich auf 250.000. X Tke Aktien der Stibbahngesellschaft. Wie Liörsemncldungen aus Mailand z'^ enlnch. men ist. die „Banca commereiale Jtalia-pa* c-jt^ebt, die M?hrheit der Aktien der khr-maligen Siidbahngesellschast aufzukaufen. X Ivan Jelaein — Präsident der Ljublja. »aer Kreditbank? Wie verlautet soll nach dem verstorbenen Rechtsanwalt Dr. Karl T ri l-l e r der bekannte Großkaufmann Ivan I e-laeind. I. zum Präsidenten deS Vcrmal-tungsrates der Liublsanaer Kreditbank gewählt werden. X Wer wird der Nachfolger Dr. Trillers im Verwaltungsausschutz der Uationalbank? Nach dem Tode des Ljubljanaer Rechtsanwaltes Dr. Karl Trillerhat Slowenien im Derwaltungsausschuß der Nationalbank keinen Vertreter. Die Wrtschastskreise erwarten mit großer Spannung, auf wen jetzt die Wahl fallen werde. Obwohl man von der Kan didatur des Ministers z. D. Dr. Niko Z u -pani ^ und des königl. Statthalters a. D. Ivan tzribar spricht, ist doch anzunehmen, daß der Präsident des AufsichtsrateS der Na-titmaldank Dr. Gustav G r e g o v i n der ernsteSste Bewerber sei. X Jugoflawien a» die Internationale DOstMikommission. Die jugoslawische Regierung beschloß, sich mit einer Denkschrift an die Internationale Donm^kommifsion zu wen den, um Maßnahmen gegen die Berschüttung und Verstopfung des Sulinakanals am Schwärzen Meer zu verlangen, die in der Hauptsache noch auS dem Weltkrieg datiert «ld ainh die Häfen Braila und Galatz, in neuerer Zeit wichtige AuSfuhrplätze für jugo-slawisthes Getreide, stark in Mitleidenschaft zieht. Kleinere von der rumänischen Regie-Ving veranlaßte Arbeiten in der ersten Nach kriegSzeit hatten keinen Erfolg, da große, kost fpielige Maßnahmen notwendig sind. Zurzeit kSmnen nur noch kleinere Schiffe den Sulina-kanal befahren. ' X Neuregelung der internationalen Visen-hqhnfrachtenveNehrS. Der diesjährigen Tagung des» intematioualeni^Eisei^ahutrdnA,-portioimiteeS, die vom 9. bis tt. Juni in Vtün'chen stattfindet, wird eine besondere Be-dßUtyog zukommen. T< hyndelt sich auf dieser MgoM» um di« endaltltiae Z^aanulieruna ei- neS neuen internationalen UebereinkommenS über den Eisenbahnfrachtverkehr. Dieses Abkommen soll am 1. Jänner 1927 in Kraft treten und das bisherige, seit 1899 gültige Ab-kommen ersetzen, nich tzuletzt weil dieses durch Hinzufügung zahlreicher Zusatzbestimmungen vollkommen unübersichtlich geworden ist. Die bevorstehende Münck ncr Tagung ist die erste dieser Art, die seit Lniegsausbrnch in Deutschland stattfindet. Mit Ausnahme von Rußland und Spanien werden alle europäischen Länder vertreten sein. X Eine Kordfabrik in Jugoslawien? Die Leitung der Fordschen Fabriken suchte beim Handelsministerium in Beogvad um Bew'l-ligimg zur Gvünivung einer Faibrik in Ju-goslaw>ien an, die ihren Sitz wahrscheinlich in Su^ak oder Split haben vürfte. Die Leitung dieses Riesenunternehmens in Jugoslawien wür^e Herr Josef GoriLar, ein gebürtiger Slowene, der jetzt im Fordschen Unternehmen eine angsschene Stelle bekleidet, übernehmen. Her GoriLar war ehemals österreich-ungarischer Konsul und trat nach dem Umsturz in den Fordschen Dienst über. X Aartofselaussuhr nach der Schweiz. Das schweizerische Konsulat in Beograd teilte mit, daß die jugoslaivischen Exporteure bei der Ausfuhr von Kartoffeln nach der Schweiz von der Vorlegung eines Ur-sprungszeugnifseS befreit sin^. X Jnkraftreten des neuen rumänischen Zolltarifs. Wie aus Bukarest gemeldet wird, trat der rumänische Zolltarif am 6. d. M. in Kraft. Es handelt sich um den in letzter Zeit überarbeiteten Zolltarif, der eine Ermäßigung der am l. Mrz in Kraft getretenen Zölle bringt. Wie erinnerlich ist, hatte sich die rumä Nische Regierung infolge des WiderstanloeS der rumänischen Wirtschaftskreise deranlaßt I^eseshen, eine Revision der letzten Zolltarifnovelle vorzuneihmen, die darin bestan>d, daß die erhöhten Zölle auf Textilien, Metallwvren und Baumaterialien um etwa die Hälfte ihrer geplanten Erhöhung wieder ermäßigt wurden. Allerit'in-gS stellen die Sätze des neuen rumänischen Zolltarifs in fast allen Positionen eine wesentliche Erhöhung gegenüber den Tarifsätzen, die bis zum Februar 19Z6 in Kraft waren, dar. X Die Elektrifizierung des Weltverkehrs. '^uch eimr amerikcn'^chen 'vcrt.;n in d»r t^anzcn Welt iriögesamt 450-1 'n.iliiche M.'ilcn «leltr'ch befahren. Di»'N steht Ämerikaan der Lpitze mit zir!a i> «0 Mli-len, also 25 Prozent der Gesamtclektrifika' tivn. Von europäischen Staaien folgen Schweden mit 744 eorei Wochen beginnenden Schnitt sei H>loß im Falle einer Elömentarkatastrophe möglich. Die Roggenernte werde 'das vorjährige Erträgnis von 8.2 Millionen Meterzentner bedeutend über- steigen, während! die Weizenernte 6as vorjährige Ergebnis von 19.5 Millionen Meter-Zentnern nicht bloß an Menge, sondern auch. an GÄte zu übertreffen verspreche. Gerste und Hafer gedeihen noch vorteilhafter. In Mais, ^rtoffeln und Zuckerrüben wur'oe bereits in: Vorjahr, obwohl damals keine so günstige Witterung herrschte, eine Rekordernte erzielt. Aus der ausgezeichneten Gesamternte des Vorjahres sind noch bedeu-tellde Bestände vorhanden. X Verbesserung der russisch. Butterausfuhr. Am Welt markte wird Oer Wettlbewerb i« Butter inlmer größer, es ^nn sich daiher nur d-ie beste Ware durchsetzen. Ächer will man jetzt in der Sowjetunion nach Kräften die Güte der AuSfuhrbutter verbessern. Die staatliche Kontrolle der AuSfuhrbutter hat sich nicP bewährt. Es werden neue Bestim« nlungen erlajsen, und zur Ausfuhr soll nur die Butte» einiger bewährter Butterzentralen zugelassen werden, die vorschriftsmäßig sortiert und verpackt ist. Der Landwltt Wie foN ein guter Weinteller beschaffen sein? Ein guter Keller soll eine möglichst beständige Temperatur zeigen, der Gärkeller von 15—20" 0, der Lagerteller von 10—15" e. Diese Vovderung sinden wir erfüllt bei Kellern, welche möglichst tief in der Erde liegen, oloer gegen die Einflüsse der äußeren Temperatur durch eine Isolierschicht, d. h. durch doppelte Mauern, mit Luftschicht, oder einer Schicht eines schlechten Wärmeleiters. Torf usw., geschützt sind. Welche Nachteile haben denn Keller mit stark wechselnden Temperaturen? Ein Trüben des fertigen Weines bei plötzlicher Erhöhung der Temperatur, wie sie k^im schnellen Eintritt hoher Wärme, nach kühlen Tagen, recht oft eintritt. Hefe und der sonstige Bodensatz gehen im Faße hoch, 'oer Wein stößt sich, und es entsteht so, im günstigsten Falle, eine Trübung des Weines, welche sich nur sehr schwer verliert, aber auch recht ost eine Zersetzung der Hofe, ein Fauligwevden derselben und veranlaßt dadurch alle möglochen Erkranikungen des Weines. Recht viele Weine und besonders Obstweine, deren Er-kvankun-g sich bie Besitzer, die vhre Weine nach allen Regeln der Kunsk hergestellt und gepflegt zu haben glauben, nicht erklären können, sind auf diesen Grund zurückzuführen. Je schlechter der Keller, um so früher sichert man seinen Wein, durch Abstechen von der .Hefe, so weit wie möglich von derartigen Zufällen. Auch der Essigstich stellt sich in warmer Temperawr sehr leic^ ein; denn je wärmer die Lust, um so üppiger vermehren sich die Essigpilze, «unlo um so schädlicher ist ihre Einwirkung. Wie alle Müssigkeiten, so verdunstet auch der Wein um so mchr, je höher die Temperatur der Kellerlust ist, und darum schwindet der Wein in zu warmer Temperatur ganz wesentlich mehr wie bei niederen Wärmegraden. Aber auch zu niedere Temperaturen wirken nachteilig, denn in ihnen baut sich lder Wein nur langsam aus, klärt sich schwerer und zeigt recht oft einen raichen, nichts weniger ails angenehmen Geschmack. Ein weiterer schr bedenklicher Nachteil im zu kühlen Keller ist eine gesteigerte Weinsteinausscheidung, ein Schwinden der Säure und die dadurch hervorgerufene Schädigung, sowohl des Geschmackes, als auch der HaMar-keit des Weines. Weiter aber soll ein guter Keller nicht zu trocken, a>ber auch nicht zu feucht sein. Auch trockene Kellerlust sör'oert, durch gesteigerte Verdunstung, durch ein Undichtwerden der Faßdauben, daS Spinden des Weines und veranlaßt mit zwingender Notwendigkeit ein öfteres Nach-, bezw. AuMllen, un'd wirlo das vernachlässigt, ein Abschrecken, ja recht lK. ?in KaHmigwerden des ^ines. Ane HU große Feuchtigkeit der Kelleriluft aber befördert die S<^mmerbildung, veranlaßt so-Aap oft einen recht unangenehmen Geruch d-- w-».» „il». IkIM..K auf Aroma und Geschmack des WeineS bleiVk^ Wohl kann man ja der i^bevmäßigen Luft«. feuchtigkeit durch Lüsten bei trockener WU« terung, oer weiteren Entwicklung von Schkn mel- und Pilzbildungen durch einen Anstich der Kellerwände mit einer wässerigen Lösung von dvppeltschweslig slmrem KaK (1:10) oder Kaktmilch steuern, aber besser is^ es schon- von Haus aus mit einem zweckmäßigen Feuchtigkeitsgehalt der Kellerluft rechnen zu können. Meie al» ZukermMel lar Sesivgel Wegen des hohen Eiweiß- und Fettge« Haltes sin'o die Mühlenabfälle, die aus den Schalen und äußeren Schichten der Getrei-dekövner bestehen, als Futtermittel anch tü» Geslüigel schr beliebt. So könnte die Weizem--kleie, die 14^ Eiweiß, 38^ Fett und öS5t.^ stärkehaltige Stoffe enthäll, als einzigeß^ Futtermittel den Hühnern gereicht werdens Allerdings wirken die Schalenreiste, die auD^ unverdaulicher Rohfaser bestehen, reizenU^ auf !oen Darm und erzeugen leicht Durchs^ fall, weswegen man den Hüihnern höchste!^ > 30 Gramm, Enten bis 60 Gmmm, Gänsen' höchstens 80 Gramm täglich verfüttern darf« Noch „rauher" sind die Kleien von Roggen, Gerste und Haser, die sich, deswegen auch ailS Geslügelfutter nicht eignen. MaiSkleie, die viel Stärke und wenig Eiweiß enthält, ist ein gutes Mastfutter, a>ber weniger gut zur Aufzucht. Einzig die Buchweizenkleie ist sehr leicht verdaulich und übertrifft auch alle anB deren Arten an Eiweiß (17^) unlö Fettgehalt (4.4^). Sie ist neben Buchweizengrütze und Buchweizenschrot das beste Mckenfutter-inittel, nur infolge beschränkten Anbaues von Buchweizen teuer und im Handel schwet ech ältlich. l. Zur Anregung der Fref»lust bei Schwei» nen gibt es ein einfaches Mittel. Wenn daS Futter zum Kochen im Kessel hergerichtet wird, lege man einige Sellerieblätter hinzu und lnsse diese mit durchkochen. Der unangenehme Geruch, welcher ost beim Kochen entsteht, wird ganz verschwin!oen. Dann wird aber t>er Züchter selbst staunen, mit welcher Gier «die Tiere das Futter nehmen. Für den Winter bündle man die Sellerieblätter und lasse sie an der Luft trocknen. An einem trok-kenen Ort bewahrt man sie auf und hat dann den ganzen Winter dieses einfache unsö biN-ge Mittel zur Hand. l. Schmetterlinge und Raupen von Beeten mit Kohl und Kraut abzuhalten. Man steckt in Entfernung von ungefähr fünf !Zchritt Stäbe in die Erde, an deren oberem En'de mit Faden Watte befestigt wird, welche man von Zeit zu Zeit, je nachdem man es für nötig hält, mit roher Karbolsäure Ke-seuchtet. l. Die OneBe,^ dieses überaus schädN^ Wurzeluntraut, liebt vorzugsweise einen lockeren, mehr sandigen Boden, wenn derselbe zumal kräftig ist. und -eine siechte Lsye 5,n bindendem Noden immnt Me!Ä«Ü! '^nnnmer !?9 Vom Ii. Zuni 132K Oetti A Gvott w Japan 'M - 5 -2 M Wie in Europa, wird jetzt in Japan der Sport auch von den Frauen eifrig betriebeiu Die Äti^etil-Meisterschaften, die Ende Mai zum zweiten Male in Tokio ausgetragen wurden, 'Frachten einige bemerkenswerte Ergebnisse. Fräulein Nl>!hlda pellte einen neuen japanischen Rekord im Hochsprung aus. seltener vor. Ein öfteres Lockern des Bodens trägt nicht zur Vertilgung der Quecke b^i, tm Gegenteil begünstigt man dadurck? das Un«kraut, wenn man nicht auch durch bäusi-ges Elggen bei trockener Witterung und Ablesen der ausgezogenen Queckenwurzeln für deren Entfernung aus dem Boden sorgt. DaS sicherste Mittel zur Vertilgung der Quecken besteht darin, daß man den Acker mit weißem Klee und mit (Ärassamen besät^ ihn einige Jahre zur Weide niederlegt und während dieser Zeit von dem Vieh stark begehen läßt.»Die Quecken werden 'dadurch erstickt. .?Nan kann dieselben auch dadurch vertilgen, d'as; man sie durck) tiefes Pflügen vergräbt und so erstickt. ! l. Weichsutter sitr Entenkücken. Min neigt vielfach zll der ?ln!sicht, daß Enten als bekannt grobe Fresser schon in sehr iugen-dli-^em Alter allerlei Futter vertragen können. In Wirklichkeit Md sie auf die Verdauung von Rohfaser weit weniger als .^"^ühner-kücken eingerichtet. Getreideschrot, das ncch stark -Nlit Spelzen durchseht ist, sollte da'her in den ersten Wochell immer sorgfältig abgesiebt wer^öen. Hin—35 ^age un'd diese kurze Spanne Zeil M ganz genau eingeteilt. Eine ganz bestimmte Arbeitsfolge ist jeder Ävbeiterln .vorges^chrioben und wird peinlich eingehalten. In den ersten 2—Z Tagen ist die junge Arbeiterin mit der Vorbereitung 'oer Brut-Mellen für die EiaAage beschäftigt. . Hierauf widmet sie sich dem Brutpflege-Zienft, füttert 2—3 Tage lang fast erwachsene Larven mit einem Gemisch von Honig .und Blütenst-aub, die sie aus den Vorrats-jzellen holt. Um den K. Lobenstag sin!d ihre Futtersaft-'^rüsen voll entwickelt, sie füttert dal)er von jjetzt «lb nur iunge L'.'lven mi' Fultcrjaj^'. Nach d'm Brut^'lsk'gc't'ienst 'beginnt ^lic d't. LlrbeitOii'n^ eine »!ejt, k'»c ''ilrch Wechsel ^de ßZetätigungen charakterisiert ist. Sie kann eingeleitet werden durch den ersten Oricn-tieningsausflug, der aber oft sch^n wanrend der Brutpflegezeit erfolgt, ^ie wird Fuiler-Db?^ehnierin, stampft die Pollenhüschen in 'oen Pcllenzellen fest, wiederholt ihre Orlen-tierungsausflüge, betätigt sich l>:i der Neinhaltung des Stockes, ist den auskriechenden ^.ui'.gen beim Aufbeißen der Bru^jcllendecksl behilflich usw. Schlies;lich wird^sie Wächter, übt am Flugloche die Kontrotte über alle aus- und einziehenden Bienen aus und ver» treibt ungebetene Gäste Die letzte Arbeitsperiods in der Lebensge-schichte einer Arbeiterin ist Sammeltä-t^sjkeit. Je nach den öedürfiuss.'n des Vol-und der Wetterlage schwankt das Aller l'.er Sammc^Ibienen. Im Mittel ist es ^'9 Tage, kann a'ber 8 Tage nuch oben und unten abweichen. Ist Mangel an >'?li'ltenitaub vor» heuden, so saminelt di? angehende Tracht-biene zuerst Blütenstaub, sind genügen!) Zolleuvorrate vorhanoen, so h.)lt lie zuerst ^'»onig. Während sich aber die älteren Sam-melbienen an die Werbetänze ihrer Menossi-nen halten,sucht die junge Trachtbiene die erste Futterquelle selbst zu entdecken. Damit ist ein gewisser Nachteil, der in der Blumen-stetigikeit unserer Honigbiene liegt, wieder wettgemacht. Wir sehen, daß die Arbeit^ltnene, deren Hanpttäiigkcit eigentlich im Nektar- und Pollensammeln erblickt wir^c^, diesem schäft nur während des letzten Drittels ihrer Lebenszeit nachgeht, ihre Haupttätigkeit aber in der Arbeit im Stocke besteht. l. Wo soll ein Bienenstand nicht hinge baut werden? 1. Nahe an eine Straße, weil es mituntr im Sommer Stiche an Men st^en und Pferde absetzt, was zu Streitig leiten führt, und weil zu einer guten Ueber Winterung die nötige Ruhe fohlt. 2. Nahe an ein Haus aus denselben Gründen. 3. An t>as Ufer eines Flusses oder Teiches, weil viele schwerbeladene Trachtbienen im Was ser um'kommen wür'oen. 4. In die Nähe von Zuckerbäckereien, Zucke,^- und Sirupfabri ken. Wachsbleichen und Wachssiedereien, weil !die Bienen zu trachtloser Zeit in ihrem Han ge nach Süßigkeiten massenhaft in die Ar beitsräume solcher Fabriken und Gewerbe eindringen und hier ebenso massenhaft ver tilgt werden. An erhöhte, windige Stel len, weil an solchen Standplätzen die Bie nen nicht gedeihen. 0. In Gegen^tien, wo schlechte Tr» SellmMel? Nicht von den internationalen Tanzmei« stern, sondern von 'lnabhmigigen Aerztcn und Forschern rührt die Entdeckung her, daß gewisse Tänze eine äußerst beruhigende und direkt heilende Wirkung auf eine ganze Reihe von Krankheiten und Leiden ausüben. Man hat schon vor längerer Zeit die Beobachtu-ig gemacht, daß ein sogenannter „motorischer Schaden" wie das S t o t t e r n durch die rhythmischen Tanzbewegungen günstig beeinflußt wird; Vorausfetzung ist, daß der Ttot Gvort. : Geplante Gründung eines Radfahrer Unterverbandes sür den Kreis Maribor. Alle Radfahrerklubs im Kreise Maribor werden neuerdings aufmerksam gemacht, zuverlässig und vollzählig an der Zusammenkunft teilzunehmen, die über die Gründung eines selb-ständigen Radfahrer-Unterverbatndes für den Kreis Maribor beraten wird. Die Zusammen kunst findet Sonntag den 13. d. um 15 Uhr in Pragcrfko im Gasthause L es k o va 1 statt. Da die Frage der Errichtung eines Un terverbandes in Maribor von der größten Bedeutung für die Entwicklung des Radfah rersportes in unserem Kreise ist, wird mit Recht erwartet, daß sich die Klubs möglichst zahlreich an der Ziisammenkunst beteiligen werden. .teIer seine. Zunge -mit.dLm. musikalischen und kinästhetischen Takt' in Uebereinstimmung I>ringt. Die gleiche Wirkung wird bei unwillkürlichen Bewegungen, dcn sogenannten „Tics", erzielt. Man ist nun auf den Einfall gekommen, die Methode auf die i n n e r e n Drgcine onzrwenden, und zwar in allen den Fällen, wo.es sich nicht direkt um eine Jnsek-tionskrankheit handelt. Eine ganze Reihe von mehr oder minder schweren Leiden bestehen eigentlich 71 ur aus sogenannten „Bewe-gungs''- und „Lc^g^störungen", und ein längere Zeit forldauernder fester Rhythmus, verbunden mit Lustempfindungen körperlicher und seelischer Natur, ist wohl geeignet, Linderung oder.Heilung zu verschaffen. Natürlich stallen sich zur Praktischen Verivertun^' dieser wissenschaftlickien Anregung eine Reihe von technischen Fragen, die nur durch sortgesetzte Ei^Perimente beantwortet werden können. Zuln „tanzenden Spitol", wovon , bereits hie und da g'^sprochen, wird, ist jeden^. falls noch ein weiter Weg ... - ' . Vraktische Winke sürs Saus Vom Kochsalz Salz ist ein vorzügliches Reinigungsmlt« tel für Waschgeschirre, ' bei denen'sich det Wasserrand fest ansetzte. Ein wenig Salz aus ein Läppchen genommen und damit das Gefäß ausgerieben, reinigt es mit wenig Muhe von deni Schinutzrand. Eiweiß läßt sich ^ leichter zU Schnee sciflagen,, wenn man ihm eine Prise Salz hinzufü^. Streut man etwas Salz auf den Boden einer Pfanne, so vechin^üert man das Ueberfpritzen des Fettes beinl Ausbacken, lim zu verhüten, haß Kuchen im Back- oder Bratofen verbrennt,, schüttet man mit gutem Erfolg etwas Salz unter die Form. Ut das Herdfeuer in Gefahr zu verlöschen, so kann man es leicht neu belebeu, wenn inan eine.Handvvll Salz hineinwirst. Salz in' d^as Pützwasser für Fenster- und Spiegelscherben getan, erleich-' tert die Reinigung und gibt dem Glas einen erhöhten Glanz. l. Milch als Kttckensuter. Milch ist für Kük« ken zweifellos ein sehr ^uter Fütterstoff, aber auch eine Sache, mit der man sehr shar-sam unlgehen mus^, weil sie überaus leicht säuert, sobald etwaS reichlich davon gegeben wird und längere Zeit stehen bleibt. her sind alle flachen, größeren GesW, wie Blnuientopfuntersetzer und sonstige > kleine Schüsseln nicht zäi gebrauchen. Ein Eierbe» cher ist für die durchschnittlich von einer t^lucke ausgebrachte Aückenzahl ein vollständig ausreichen'oes Maß und wird bis aus das letzte Tröpfchen mit Leichtgkeit geleert, nur hat er den Nachteil, gewöhnlich in den ersten paar Augenblicken umgeworfen zu werden. Man schützt sich dagegen, ' in^em inan aus Pappe einen Zylinder von .der sine neue Ausltellungskalle Mr Landwirt MasI In maodewmo Die schöne n'^ue st''Uuna.sljalle siir Landwirtschast in Pl^ilodelphia, errichtet zur diei^ , jjährigen ISV'Jahrseier der Unabhängigkeit Amerikas» s«, « Zill» NmiiiM? IM Svm N. Iun^ IVM ungefähren Höhe deS Eierbechers rollt, so daß nur dessen obere,^ meist etwaS wust^ Nand hervvrstcht. Diesen ßj^ppzyltnder setzt man aus die Mitte eweS klewen BrettchenS und bildet aiuS angefuchtetem Lehm einen Avgel herum. N>achlt>ein man d Kompl. Schlaszi««»r auS massivem Hartholz mit Marmor Din. 375V. Stroßmajerjeva uli-ca 10, Tischlerei. ü7Vl Tafelbett und zwei Gtrohsäcke so wie zwei Kappendecken zu verkaufen. Anzusr. Tkalska «l. V. üt«4 Damenrad zu verkaufen. Ru8ka cesta S, Part. linkS. K832 Junge Wolfshunde zu verkaufen Anfr. A. Peönik, Bäckerei, Äl-nica o. Dr. K811 Schöner großer Valonte^ch ist billigst zu verkaufen. Besichtigg. 1—S Uhr nachm. Adresse Berw. ü«27 Gparherd und Romane billig zu verkaufen. Vrbanova ulica 12, Bogrin. f,82l Zwei schöne große Zimmer, od. ein leeres Zimmer ev. mit Kü-khenbenützung find sofort zu vermieten. Anfr. Berw. 5792 Nett möbl. Zimmer z» vermie« ten. Gosposka ul. b8/3, Tür 4. b700 Schönes, sonniges, weißmöblier-teS Zimmer mit 2 Betten, event. Küchenbenützung zu vermieten. Anfr. Benv. 5820 Wohnung, 3 Zimmer, wird abgetreten gegen Möbelablöse. An» fragen im Geschäfte Lumir, Go-sposka ul. 5800 Leere Zimmer teilmeise «it Kti-chendentitznng. Anfragen „Mar, stan", «oto»»N trg 4. 5828 Nähe Bahnhof grosses, hohes u lichtes Magazin Mlinsta ul. 23. zu vergeben. 582S Aerienwahnunge« (infolge Abreise, Studentenabgang usw.) sammelt sür auswärtige Som-merfrilschler „Marstan", RotovSki trg 4. 582» Gtaatsdeamtin mit einem 2)^-jährigen Kinde wünscht bei slo-wenischer Familie lev. Witwe) bei voller Verpslcgung und einiger Obhut des Kindes unter-^kommen. Anträge m. genauer Angabe der monatlichen Vergütung unter „Rasch 50* an vie Berw. 5787 Nette Niiheri« sticht Stelle als Stubenmädchen. Adressen unter „Näherin" an die Berw. 5810 Off!»« 3 schöne weiße Kleider für IS- b. 14jähria. Mädchen z« »erkaufen. Anfr. Mlinska ul. LZ, Gasthaus. 58»k «iaschinensidreibkraft, tiichtia i« Gtenographlere». der ftrbokroa-Hen «nd de»itslhen «prache in ort und Schrift vollkommen »iichtia wird ausgenomme«. Kemmdiiftrija, Vlaribor, vieljft« eesta l»._böüS Mamsell für Damenschneideret wird sofort aufgenommen. Slo« venska ul. »4. »814 —.0^ uo» o l Z»»I0 »v^ »«eeanmoclaNetlkGl i//»o oa» ^o/ »/ds. t,//os 70 Ztetlmpka 8 ,/os. /cs/v»/S/»/^. S/o;I/?/V/c!/V//t S/o^s,»s^a 70 Aeltere K wird gesucht. rein und flink, dr. Berw. 5813 Kindersränlei« zn drei Kindern, der kroatischen und deutschen Smache mächtig, Klavierkennt' nisie bevorzugt, wird gesucht. Anträge «it i^altsanlpruch «. Photographie an vilim Hermann, Gubotiea, Postsach 1« erbeten. 5734 Perfekte GafthauSkSchin wird p. sosort gesucht. Dienstvermittlg. Sager, Telje, AleksMdrova ul. 0 K804 Als Kontoristin, z^B^ich Kassie-rin. findet ein ag..vägerin. 5rau Iheresia Schrimpf kauadesltzerln l)onnes»tag, den 10. ?uni um 4 Ut)r nach langem, schweren lleiden im densiahre unerwartet und gottergeben verschieden ist. vas ceichendegängni» der unvergeßlichen vahinaeschledenen kindet Samstag, den 12. Zuni um 16 Uhr von der Sriedhotkapelle de» städt. ^iedhokei in podreise aus in» 5amllienorab statt. Oa» heil, l^equiem »vlrd Montag, den 14. )uni t92G um 7 Uhr in der Vom- und Stadtpiarrkirche gelesen «erden. Maridor-lZras, den 10. Zuni 1926. 58Z8 vie tiestrauernden Samilien Schrimpt» vadie» lLasler. MMk^»«tzMß»«Ml»>kW: Ud« ^GIE er,JoAr«alist. — F»r di« Henmsßedsi W»dds«D?>ckMißtWßMW Direttsi! DßtstO..m. >Me WchichM t» WsMW»