poZtnina olsLana v xolovini. 8. (83.) Jahrgang. Erlcheint jeden 1., 10. und 20. Nr. 3. Organ der Gottscheer Deutschen. Bezugspreise: Jugoslawien: ganzjährig 30 Din, halbjährig 15-- Din. D.-OesterreiL: ganzjährig 6 Schill., halbjährig 3 Schill. Amerika: 2 Dollar. — Einzelne Nummern 1 — Dinar Mittwoch, den 20. Jänner 1926. Briefe ohne Unterschrift werden nicht berücksichtigt. — Zuschriften werden nicht zurückgestellt. — Berichte sind an die Schriftleitung zu senden. — Anzeigen-Aufnahme und -Berechnung bei Herrn Carl Erker in Kočevje. Eitle Liebesmüh. Im Slovenski Narod und im gleichgestimmten Jutro stand jüngst die Mitteilung, dah bald nach Neujahr in der Äottscheer Stadt ein neues deutsch- gcschriebenes Blatt erscheinen werde, das zwischen Deutschen und Slowenen im Gottscheeischen Frie¬ den machen md gegen die Gottschecr Zeitung den Kampf ausnehmen wolle. Diese Ankündigung entbehrt nicht imes gewissen Reizes und manchen unserer Leser dürfte gedient sein, wenn wir gleich im vorhinein offen sagen, was wir von der be¬ absichtigten Neugründung halten. Die Ankündigung ist in jenen slowenischen Blättern geschehen, in denen bisher fast regelmäßig alle Feindseligleiten gegen die Gottscheer abgela¬ gert wurden; das öffnet jedem die Augen. Was diese beiden Blätter in slowenischer Sprache gegen uns Goitscheer besorgen, das soll in deut¬ scher Sprache die „Heimat", so will man das neue Organ nennen — getreu leisten. Deutsch werden in ihm bloß die Lettern sein, im übrigen wird es bleiben, was der „Radikal" unseligen Anden¬ kens war. Jji erster Linie wird man wohl den Boden dafür vorzubereiten suchen, den ständigen radikalen Kandidaten bei der nächsten Wahl in die Nationalversammlung durchzubringen. Ver¬ gebliche Liebksmüh! Mit dem neuen Blatte soll Frieden zwischen Deutschen und Slowenen im Gottscheeischen ge¬ stiftet werden. Als wenn dieser Friede nicht schon da wäre. In Stadt und Land versteht man sich gegenseitig ganz gut und unsere politische Ver¬ tretung, die Gottscheer Bauernpartei, unterhält mit der slowenischen Volkspartei, hinter welcher in überwiegender Mehrheit das slowenische Volk steht, das beste Einvernehmen. Einen ehrlichen Frieden haben wir immer gewünscht und dafür gearbeitet. Nur mit jenen radikalen Scharfmachern ist kein Auskommen möglich, die uns bis heute überall anschwärzen, die den letzten Gottscheer aus seiner Heimat verdrängen möchten und er¬ schrecklich böse tun, wenn wir uns gegen die zu¬ gedachten Hiebe zur Wehre setzen. Und ar. solchen Hieben wird es in der „Heimat" nicht fehlen, die Dr. Sajovic uns zubereitet. Dieser Herr, der bis nach Belgrad gegangen ist, um die letzten deutschen Lehrer aus ihrer Heimat zu vertreiben, kann keine Heimat bieten, in der sich ein Gottscheer wohlfühlen könnte. Der Gottscheer Zeitung gilt vor allem der Kampf, den das neue demschgeschriebene slowenische Blatt führen will. Das glauben wir gerne. Ist ja unser Blatt die letzte feste Schutzwehr des deutschen Gottscheer Völkleins und gelänge es, diesen Wall niederzureißen, dann hätten die Gegner leichtes Spiel. Aber es soll ihnen nicht gelingen. Fester denn je hält der Gottscheer an seinem Blatte, das schon mehr als zwanzig Jahre die Interessen des Ländchens selbstlos vertritt. Der „Radikal" ist seinerzeit mit vielem Tamtam ins Leben gerufen worden. Spurlos ist er bald wieder verschwunden. Das gleiche Schicksal steht der künftigen „Heimat" bevor. Denn für so naiv und charakterschwach darf man uns Gottscheer doch nicht halten, daß wir ein gegnerisches Blatt am Leben erhalten follien und so gleichsam den Bock zum Gärtner machen. Kein selbstbewußter Gottscheer wird der angekündigten „Heimat" Gefolg- schäft leisten. Kanada als Auswanderungsgebiet für deutschsprechende Katholiken. Über Kanada, wohin seit einem Jahre die Auswanderung aus allen Staaten Europas zu¬ nimmt, erhielten wir vom hochw. P. CH. A. Kier- dorf aus Winnipeg, Kanada nachstehenden inter¬ essanten Bericht: Die wirtschaftlichen und politischen Verhält¬ nisse in den verschiedenen Staaten Mitteleuropas sind der Anlaß geworden, daß manche daran denken müssen, sich im Auslande eine neue Zu¬ kunft zu bauen. Unter den Ländern, die für deutsch¬ sprechende Ausländer in Frage kommen, kann mit an erster Stelle Kanada oder Britisch Nordame¬ rika gesetzt werden. Unter Kanada versteht man das ungeheure Gebiet, das nördlich von den Ver¬ einigten Staaten sich bis zum Nordpol erstreckt. Dieses Gebiet hat eine Ausdehnung, die dem Fest¬ lande Europas einschließlich des europäischen Ru߬ land gleichkommt, oder um es näher zu bezeichnen, 18 mal dem Flächeninhalt des früheren Deutschen Reiches entspricht. Diese gewaltige Fläche ist selbstverständlich nicht einheitlich formiert. Im Osten finden wir ein Gebiet, das in seinen kli¬ matischen und physikalischen Verhältnissen Europa nahekommt und das seit zwei oder drei Jahr¬ hunderten besiedelt ist, zum Teil von Nachkommen der Royalisten, die infolge der Revolution der Vereinigten Staaten nach Norden ausgewandert sind. Dieses Gebiet hat im Lause der drei Jahr¬ hunderte sich landwirtschaftlich und industriell ent¬ wickelt und kommt für Ansiedlungen in größerer Masse nicht mehr in Betracht. Im Westen Ka¬ nadas haben wir zuerst in den drei Provinzen Der Nosenbrunnen. Uber den Rosenbrunn bei KoLevje schreibt Post! in seinen „Malerischen Skizzen von Gott¬ schee": „Nächst dem nahen Ort Mooswald am Fuße des Gebirges entspringt seit grauer Vorzeit eine mineralhältige (?) Quelle, welche als die größte Wohltat hier verehrt wird. Unter dem hohen Gebirge sprudelt aus der Erde in einem rohen Steingebilde ein wunderbar frisches, gesun¬ des und angenehmes Wasser, die einzige Labung der Umgegend und das splendide Versorgen mit Wasser für ganze Dorfschaften, wenn die Trockene eintritt und nirgends ein Wasser sich findet. In solchen Fällen wird es stundenweit geführt. Diese Quelle ist über 500 Jahre im Gebrauch, da die Sumpfwasser ungesund sind. An solche bindet sich die Sage von Wassernixen, die in der Vor¬ zeit die Quelle bewachten. Die Befeuchtung ringsum hatte in der Vorzeit ein ausgedehntes Blumen¬ feld zur Folge, und da das Volk für das Wort Blumen den Ausdruck Rosen hat, so entsprang der Namen Rosenbrunn. Nicht nur Menschen erlaben sich au diesem kristallreinen, für die mensch¬ liche Gesundheit wohltätig wirkenden Wasser, sondern alle Thiere des Waldes von nahe und ferne erquicken sich in Eintracht an dieser Quelle, wozu sie zufolge der wasserlosen Wälder meilen¬ weit zulaufen. Und wie der Instinkt des edlen Hirsches sein Medikament findet, sah man vor deren Ausrottung ganze Rudel des Nachts an dieser Quelle. Man besucht sie oft und auch im Winter gefriert das Wasser nie, obwohl es im Sommer eiskalt ist. Wie es kam, daß die besonderen Eigen¬ schaften dieses Mineralwassers ununtersucht blieben, mag der hiesige Sinn schuld sein. Wer kann be¬ haupten, daß nicht in so einer Mineralquelle die wohltätigste Eigenschaft ruhe und daß selbe nicht den Vorzug vor vielen luxuriösen Bethsedas habe. Neuerer Zeit (Postl schreibt dies im Jahre 1864) wünschte man dies Wasser in die Stadt zu leiten, doch machte man keinen Versuch, die Möglichkeit und die Kosten zu bilanzieren, weil die Idee nicht direkt vom Hof das Munizipiums ausging. Im Interesse einzelner wurde daher m der Vorstadt (Johann Stampfl-Platz?) ein artesischer Brunnen gebaut, der bereits mehr kostet und dessen Kon¬ struktion fortwährende Reparaturskosten erfordert. In solchen Fällen ist stets der Rosenbrunn eine Er¬ quickung spendende Quelle für die Stadt, Umge¬ bung und alle lebenden Wesen im Walde. Die Lage dieser Quelle ist romantisch. Südwestlich ist die Gebirgskette schön bewaldet, nordöstlich ein Bir- kenhain in der Ebene, mit Tannen gemischt, nord¬ östlich die Rinnsee und das Dorf Mooswald mit Wiesen und Gruppen von kleinen Tannenwäl¬ dern und südöstlich ist die Aussicht auf die Stadt selbst. — Die Abbildung hiezu entspricht nicht ganz dem gegenwärtigen Aussehen des Rosenbrunns und seiner nächsten Umgebung. Seite 2. Gsttscheer Zeitung — Nr. 3. VIII. Manitoba, Saskatschewan, Alberta eine gewaltige, leicht ansteigende Ebene, die Prärie. Wenn im Osten die klimatischen Verhältnisse infolge der Nähe des Atlantischen Ozeans etwa den europä¬ ischen entsprechen, so haben wir im Westen Ka- nadas rein kontinentales Klima mit sehr großer Kälte im Winter und ebenso großer Hitze in den Sommermonaten. Diese Prärie Westkanadas, die noch vor 40 bis 50 Jahren für unfruchtbar ge- halten wurde, hat sich im Laufe der letzten 20 bis 30 Jahre als ein äußerst fruchtbares Weizen¬ land erwiesen. Auf diese Prärie richten sich die Augen sehr vieler zur Auswanderung gezwungener Europäer. Ganz im Westen Kanadas finden wir die Provinz Britisch Columbien, die infolge der Nähe des Golfstromes ein vollständiges Seeklima hat, mit reichem Baumwuchs und entsprechender Vegetation. Das ungeheure Gebiet, das wir Ka¬ nada nennen, und in seiner Ausdehnung Europa gleichkommt, hat nur 8'75 Millionen Einwohner, obwohl es imstande wäre, 50 bis 100 Millionen zu ernähren. Als Einwanderungsgebiet für deutsch- sprechende Katholiken kommt in erster Linie der mittlere Westen in Betracht, die Provinzen Ma¬ nitoba, Saskatschewan und Alberta. Hier hat sich besonders in Saskatschewan im Laufe der letzten 30 Jahre eine größere Anzahl Deutscher aus den Kolonien in Rußland, aus dem Banat, aus Rumänien und, wenn auch in ge¬ ringerer- Anzahl, aus dem Deutschen Reiche angesiedelt. Wenngleich wir in den Städten ver¬ hältnismäßig viele Deutsche finden, so ist die große Anzahl derselben doch in Kolonien auf dem j flachen Lande vertreten. In Manitoba haben die deutschsprechenden Menoniten aus Rußland sich in großer Zahl niedergelassen, die wir freilich auch in Saskatschewan wieder finden. Obschon Mani¬ toba die am wenigsten bevölkerte der drei Pro¬ vinzen ist, so ist auch hier noch Land genug ver- sügbar, um einer großen Anzahl Einwanderern ein Heim und eine Zukunft zu bieten. Dasselbe gilt von der Provinz Saskatschewan. Wenn wir uns hier nach den Deutschen umsehen, so finden wir ganze Kolonien der Menoniten und der ver¬ schiedenen protestantischen Konfessionen. Drei große Kolonien von Katholiken gebildet finden wir im Norden, Nordwesten und Südwesten. (Fortsetzung folgt,) Aus Stadt und Land. KoLevje. (Sterbefall.) Am 10. Jänner starb hier die Witwe Theresia Kraus geb. Pfeffer im 74. Lebensjahre. Sie ruhe in Frieden! — (Früher war's nicht so.) Früher hatte man bei Schneefällen dafür gesorgt, daß die Bür¬ gersteige in der Stadt sofort mit einem Schnee- pflüge freigelegt wurden, so daß die Spazier¬ gänger wenigstens bis zum Bahnhofe freien Weg hatten. Jetzt muß man seiber den Weg austreten. Auch ein Zeichen der Zeit l — (Das neue Blatt) die „Heimat" soll, wenigstens so versichert uns der Slov. Narod, das Einvernehmen zwischen den Gottscheern und den „Jnakamarn" wieder Herstellen. Man erinnert sich da unwillkürlich an die Fabel vom Wolf und dem Schafe, wo uns erzählt wird, daß das un- schuldige Schaf, das am Bache unten trank, dem Wolfe oberhalb das Wasser getrübt haben soll. — (Einladung) zur Hauptversammlung der Xmetgka nsbsvns in procksjslns äruLbü v XoLevju, welche am' 25. Jänner um 11 Uhr im Stadtpfarrhofe mit folgender Tagesordnung stattfinden wird: 1. Liquidation derselben. 2. All¬ gemeines. Der Vorstand. — (Nichtberücksichtigung von heimi¬ schen Geschäftsleuten.) Man verzeichnet jetzt nach der Reihe mehrere Fälle in der Stadt, wo ohne Konkursausschrcibung Arbeiten und Lie- serungen vergeben worden sind. Sehr häufig scheint es sich hiebei um geringfügige Angelegen¬ heiten zu handeln, in der Tat aber sind es Fra- gen, über deren prinzipiellen Standpunkt man ganz einfach nicht hinweggehen darf. Nehmen wir da nur die Hryidsmarke pro 1926. Wozu mußte diese aus Zagreb bestellt werden? Etwa deshalb, weil man dort einen schöneren Hund daraufgepreßt hat? Das Geld unserer Stadtgemeinde gehört in den Geschäfts¬ laus der Stadt und nicht nach Zagreb. Diese Hundsmarken hätten, von heimischen Handwerkern erzeugt, genau denselben Dienst gemacht und wären billiger zu stehen gekommen. Die Wasserzähler-Türen, welche jetzl da und dort angebracht werden, wären von der Sektion des Wasserwerkes im Wege einer Konkursaus- schreibung zu vergeben gewesen, allenfalls nach Vereinbarung mit mehreren Handwerkern, damit alle etwas verdienen usw. Man lebt in einer Zeit besonderer Geschäflsstagnation und infolgedessen haben die öffentlichen Anstalten darauf zu sehen, daß ja,kein Geldbetrag aus dem eigenen Wir¬ kungsbereiche hinausfindet. Diese Vermeidung von Konkursausschreibungen führt naturgemäß zur Helotenzüchterei und Krie¬ cherei und das haben wir jetzt, wo sich unser Staat und hiemit auch unsere Stadt immer mehr und mehr dem rechtlichen Standpunkte nähert und Gesetz und Recht immer mehr respektiert werden muß, nicht mehr nötig. — (Die Hauptversammlung) der hie- sigen freiwilligen Feuerwehr findet am 28. Jän¬ ner 1926 im Gasthause des Herrn Lorenz Hö- nigmann (Gruber) statt. Beginn um halb 8 Uhr abends. Tagesordnung: 1. Rechenschaftsbericht, 2. Kassabericht, 3. Neuwahl, 4. Freie Anträge. Nach den neuen Statuten haben aktives Wahl¬ recht nur die ausübenden (ordentlichen) Mitglieder. Es ist daher Pflicht, daß alle ausübenden Mit¬ glieder an der Hauptversammlung teilnehmen. — (Die „Cillier Zeitung" und die „Heimat".) Zur Ankündigung der Heimat be¬ merkt die Cillier Zeitung: Ein neues deutsches Blatt soll nach dem Beispiele des seligen Radikal in KoLevje wieder das Licht der Welt erblicken. Der Slovenski Narod charakterisiert uns dieses neue Blatt folgendermaßen zur Genüge. Nach dem neuen Jahre beginnt in KoLevje ein neues deutsches Blatt zu erscheinen, welches das friedliche Zusammenleben und die Verständigung der beiden im Gottscheerland lebenden Nationalitäten pro¬ pagieren wird. Es wird gegen den Chauvinis¬ mus (auf welcher Seite?) und gegen das bis¬ herige deutsche Organ kämpfen, das, ideell, in Methoden und Gehalt tief gesunken ist, nichts vergessen, aber auch nichts gelernt hat. Die Leute, die dieses Blatt in Händen haben, träumen noch immer von den alten Zeiten, die nach ihrer Mei¬ nung noch zurückkommen werden, deshalb halten sie fest an den alten Methoden. Aber die Ent¬ wicklung muß souverän über sie hinweg und es wird nicht lange dauern, wo sie die Gottscheer selbst zum alten Gerümpel werfen werden. Da¬ mit dieser Prozeß beschleunigt werde, dafür sorgt das neue Blatt. — Wir 'sind in Anbetracht der aufgezählten frommen Wünsche schon sehr, sehr neugierig auf dieses „deutsche" Blatt. Vielleicht leitet es seine Propaganda der Verständigung und des friedlichen Zusammenlebens damit ein, daß es den. Gottscheern in seiner ersten Folge die Zurückgabe des genommenen Studentenheims und seiner Wälder verkündet. Das wäre ein Schlager! Darüber ließe sich reden! Sonst zweifeln wir, wie wir die Gottscheer kennen und wir kennen sie zufällig sehr gut, schon noch sehr am Erfolg dieses „deutschen" Blattes. — (Ehrenvolle Berufung.) Wie wir erfahren, hat unser Landsmann Herr Dr. Hans Ganslmayer von der türkischen Regierung die Einladung erhalten, als Professor für Bakteriologie und Serumtherapie die Leitung des veterinärhy¬ gienischen Ministerialinstitutes in Angora zu über¬ nehmen. Herr Dr. Ganslmayer hat diese Be¬ rufung nach längeren Verhandlungen, die seitens der türkischen Regierung durch die türkische Ge¬ sandtschaft in Wien geführt wurden, angenommen und ist bereits in Begleitung seiner Frau nach Konstantinopel abgereist. Wir beglückwünschen unseren Landsmann auf das herzlichste. — (Bürgermeister Kollmann — Fi- nanzminister.) Nationalrat und Bürgermeister Josef Kollmann in Baden bei Wien, der von Abstammung ein Gottscheer ist, wurde in Öster¬ reich zum Finanzminister ernannt. — (Hartgeld zu fünf Dinar) hat die Nationalbank in Belgrad auch schon erhalten und will dasselbe bis Ende laufenden Monates in Verkehr bringen. — (Die Wählerlisteninachsehen.) Bis Ende Jänner reicht der Termin zur Richtigstellung der bei den Gemeindeämtern erliegenden Wähler¬ listen für die Gemeinde-, Gebiets) und Parlaments¬ wahlen. Jeder Wähler soll sich persönlich bis dorthin überzeugen, ob er in dii Liste eingetragen worden ist. — (Wahl in die Arbeiterkammer.) Alle bei der Krankenkasse versicherten Arbeiter, Arbeiterinnen, Knechte und Mägde sollen in diesen Tagen ihre Legitimationen und iStimmzettel bei der Krankenkasse abholen und nach Unterfertigung nach Ljubljana absenden. Wir empfehlen unseren Landsleuten die chr istli ch s o zi c»l e Kandidaten- liste. Die nötige weitere Auskun t erteilt bereit¬ willigst Herr Skadlkaplan Pivek. — (Reichsdcutsches Urt:il über den Abg. äkulj.) In einem an uns erlangten Briefe heißt es: Mit Liebe habe ich mich dem Studium Ihres schönen Kalenders gewidmei imd dann tief¬ bewegt Kenntnis von den Drangsalen genommen, die Sie als unsere Brüder in desn vergangenen Jahre über sich ergehen lassen mußten. Wie er¬ bauend wirkt da das mannhafte, Eintreten des Herrn Abg. 8ku!j für die Rechtender Gottscheer Bevölkerung. Tiefergriffen bin ich gewesen, als ich von seiner Eingabe an den U- terrichtsminister durch Ihre geschätzte Zeitung vom 20. November v. I. erfuhr, noch zumal er nicht Deutscher, son¬ dern Slowene ist. Hut ab vor hiesem Manne, der auch anderen Nationen der Sonfie Licht gönnt, Herz, Augen und Ohren hat für das wohl fremd¬ sprachliche, aber als friedfertig aberkannte, sich an der Aufbauarbeit mit Liebe beteiligende Gebiet. — (Unsere braven A mer ijkaauswan¬ derer) haben im verflossenen Jahre allein durch die Merkantilbank in Kočevje an ihre Landsleute im Gottscheerlande über X 7,000.900 gesendet. Desgleichen hat größere Beträge auch die Städ¬ tische Sparkasse in Kočevje ausgezahlt; während einige andere ihre Unterstützungen ^us Amerika durch verschiedene Zagreber Banken u rd die Post¬ sparkasse überwiesen bekommen haben. > Schätzungs¬ weise sind im Jahre 1925 allein iü Dinarüber¬ weisungen rund X 14 Millionen ins Gottscheer¬ land gekommen. Weiters sind in unser Ländchen, wenig gerechnet, amerik. Doll. 100.000 im durch¬ schnittlichen Werte von X 24 Millionen geschickt worden. Unsere Landsleute sollten sich für ihre Ackerikaüberweisungen heimischer Geldinstitute be¬ dienen, Dollarüberweisungen aber in Cheks auf New Jork zusenden. So sind sie vor dem Dieb¬ stahl auf dem Wege mehr geschützt, ihre Ver¬ wandten in der Heimat aber erreichen auch bes¬ seren Kurs zugesichert. I. — (Anerkennung Rußlands durch Ju¬ goslawien.) Rußland, so berichten die Blätter, unterhandelt jetzt mit Bulgarien und Jugoslawien und in Kürze soll es soweit kommen, daß auch Jugoslawien die Sowjetregierung anerkennen wird. Hoffentlich wird es dann unserer Regierung erste Sorge sein — die noch in Rußland zurückgehal- Jahrgang VIII. Gottscheer Zeitung — Nr. 2. Seite 3. tenen jugoslawischen Soldaten zu befreien und ihre Heimreise zu bewerkstelligen. — (Zur Bahnver länger ung.) In Novo- mesto fand am 11. Jänner eine von allen Seiten besuchte Versammlung statt, bei der man von der Regierung den baldigsten Ausbau der Gott- scheer und Lernomljer Bahn verlangte. — (Ausdehnung des serbischen Stra- ßengesetzes aus den ganzen Staat.) Man meldet uns aus Betschkerek: Das Jnnenmini- sterium ordnete angesichts der unverhältnismä- ßigen Inanspruchnahme der Straßen und Wege an daß das in Serbien im Jahre 1912 einge- führte Straßenschutzgesetz auf den ganzen Staat ausgedehnt werde. Nach diesem Gesetze dürfen Wagen nur mit begrenzter Belastung die Straßen befahren und haben Polizeiorgane das Recht, in fraglichen Fällen Kontrolle zu üben und das Gewicht der Wagenladung zu prüfen. — (Einbruch in ein Steueramt.) Kürzlich haben Diebe das Steueramt in Novo¬ meško heimgesuchl und dabei eine von den vier dort befindlichen Kassen erbrochen. Doch die Kaffe war leer. Die Diebe sind spurlos ver¬ schwunden. — (Einreichung von Ein ko mm en be¬ kennt nissen.' Bis 31. Jänner l. I. müssen die Einkommen-, Renten-, Umsatz- und Lohnsteuerbe- kenntnisse bei dm Steuerämtern eingereicht werden. — (Die Lausenddinarnoten werden nicht ei «gezogen.) In einigen Blättern wurde die Nachricht verbreitet, daß die Nationalbank Vie Tausenddinarscheine einzuziehen beabsichtigt. Diese Nachricht entspricht, wie aus Belgrad be¬ richtet wird, richt der Wahrheit, da zu so einer Maßnahme kein Grund vorliegt. Sämtliche ge¬ fälschten Tausender wurden durch die Polizei be¬ schlagnahmt, so daß keine Gefahr besteht, daß sie in Verkehr gesetzt werden. Es mag sein, daß noch einige Stücke draußen sind, dies ist aber kein Grund, inn alle Tausenddinarscheine einzu¬ ziehen und durch neue zu ersetzen. — (Einschränkung der öffentlich en Arbeitspflicht.) Der Innenminister Hal auf Verlangen des Bautenministers an seine unterge¬ benen Organe die Verfügung ergehen lassen, daß das Volk nicht zu der Erhaltung der staatlichen Straßen (Krluk), sondern nur der Wege und Straßen der Selbstverwaltungskörperschaften (Ge¬ meinden, Bezirke) herangezogen werden darf. Zu der Verbesserung der staatlichen Straßen kann das Volk nur dann herangezogen werden, wenn dies die beteiligten Gemeinden selbst verlangen. — (Dec Kampf um das neue Steuer¬ gesetz.) Wie wir schon des öfteren gemeldet haben, befindet sich die neue Steuergesetzvorlage vor dem Ministerrate. Bis jetzt wurden bereits 27 Artikel der Vorlage durchberaten, wobei haupt¬ sächlich übkr die Besteuerung des Einkommens vom Grundeigentum und über die Festsetzung der Steuersätze debattiert wurde. Allem Anscheine nach wird sich jedoch diese Frage, die im ganzen Gesetze die empfindlichste und wichtigste ist, nicht so leicht lösen lassen, und cs ist mcht ausgeschlossen, daß es deswegen im Schoße der Regierung zu einem ernsten Kampfe kommen wird. Die Haupt¬ schwierigkeit, die die Einführung des einheitlichen Systems behindert, ist die Tatsache, daß in Serbien und in Montenegro bis jetzt kein Kataster besteht, weswegen dort der Ertrag der Felder abgeschätzt wird. Bis zum 1. Jänner 1928 wird daher allem Anscheine nach die Grundsteuer unverändert bleiben. Großen Schwierigkeiten begegnet auch die Frage der Besteuerung von Bauernhöfen, da beinahe sämtliche Abgeordnete und auch ein Teil der Mi¬ nister gegen diesen Plan Stellung nehmen. Im übrigen will die Regierung zu diesen heiklen Fragen bis zur Rückkehr des Finanzministers nicht endgül¬ tig Stellung nehmen, da man sich über die finan¬ zielle Auswirkung dieses Gesetzes noch kein klares Bild machen kann. Die Erörterungen über die Vorlage werden im Ministerrat nach den ortho¬ doxen Weihnachtsfeiertagen fortgesetzt werden, so daß sich bis zur Rückkehr des Finanzministers aus Amerika bereits auch die Abgeordneten mit dem neuen Gesetz werden vertraut machen können. Wozekj. (Erdbeben.) Das Erdbeben zu Neujahr machte sich auch hier recht unangenehm bemerkbar. Abends gegen 7 Uhr 5 Minuten kam aus südlicher Richtung ein Getöse nach Art eines auf dem Erdboden heranrollenden Donners, worauf ein starkes Schüttel-Beben in der Dauer von 5 bis 8 Sekunden erfolgte. Lose Gegen¬ stände kamen in Bewegung, die Behänge an den Christbäumen fingen an zu schwingen und das Geschirr in den Kasten zu klirren. Das Beben verursachte zwar Schrecken, aber keinen Schaden. — (Volksbewegung.) Das Jahr 1925 war ein gesundes und für die Volksbewegung günstiges Jahr. Es starben 16 größtenteils alte Personen, geboren wurden aber 23 Kinder, somit beträgt der Überschuß 7 Personen. Geheiratet haben 3 Paare. — (G e st o rben) ist am 6. Jänner die Witwe Maria Schauer in Otterbach Nr. 4 im Aller von 73 Jahren. Sie übersiedelte im Jahre 1907 zu ihren drei Söhnen nach Joliet in Amerika, mußte aber, des dortigen Klimas ungewohnt, nach kurzer Zeit in die alte Heimat zurückkehren, wo sie bis ins letzte Jahr der besten Gesundheit sich erfreute. — (Grüne Weihnachten.) Während Mitte Dezember hier bei großem Schnee eine Kälte von 19° C herrschte, waren die Weihnachten schneefrei und überaus milde und zeigte das Thermometer zu Neujahr Wärme von 19° C. Ebenso schön ist die erste Hälfte Jänner. — (Der Ausschank) von Getränken im frühern Gasthause Putre-Jonke wurde bis zur Verpachtung oder bis zum weiteren Verkaufe des Besitzes eingestellt. Golenica. (Bon der Feuerwehr.) Vor kurzem fand die Wahl des Ausschusses der Götte- nitzer freiw. Feuerwehr statt. Gewählt wurden: Josef Woldin Obmann, Franz Gruber Komman¬ dant, Lehrer Alois Tscherne Schriftführer, Georg Stampfl Kassier, Johann Parthe, Richard Michitsch und Konrad Tscherne Rechnungsprüfer, Paul König Requisitenmeister. Zu Ausschyßmitgliedern wurden noch gewählt: Josef Weber, Georg Stampfl, Paul Parthe und Johann Woldin. Es wird beabsichtigt, im laufenden Jahre den 25 jährigen Bestand unserer Feuerwehr festlich zu begehen. Wolom. (SchönerKirchengesang.) Vor¬ über ist die schöne Weihnachtszeit, doch wird sie uns lange noch in Erinnerung bleiben und zwar wegen des schönen Kirchengesanges. Zum ersten- male haben unsere Burschen am heiligen Abend und am Dreikönigsfeste beim Gottesdienste ge¬ sungen. Der schöne Gesang hatte alle Kirchen- besucher erfreut und in Staunen versetzt. Möge die Begeisterung, mit der die talentierten Sänger das erstemal sich hören ließen, auch weiterhin andauern. Livold. (B e s i tz w c ch sel.) Der hiesige Schneidermeister Heinrich Tscherne hat das dem Tischler Johann Perz gehörende Haus Nr. 26, vulgo Pearzn, samt Grund käuflich erworben. — (Von der Feuerwehr.) Der neuge¬ wählte Ausschuß unserer freiw. Feuerwehr hielt am 10. Jänner im Vereinslokale bei Herrn Franz Klun, Gastwirt, seine erste Versammlung ab. Wehrhauplmann Franz Klun jun. begrüßte die Mitglieder und sprach seine Zufriedenheit aus über das vollzählige Erscheinen, konstatierte die Beschlußfähigkeit und schritt dann zur Ta¬ gesordnung. 1. Aufnahme der Mitglieder. Unser Verein zählt 33 ausübende Mitglieder, welche dem Wehrhauptmann durch Handschlag ihre Treue zum Vereine gelobten. 2. Es wurden die Mit¬ gliedsbeiträge für ausübende auf 30 Din jährlich festgesetzt, die in Monatsraten zu entrichten sind. Unterstützende Mitglieder zahlen einen Jahres¬ beitrag von 20 Din. 3. Einstimmig wurde be¬ schlossen, am Faschingssonntag den 14. Februar einen Feuerwehrball im Gasthause Klun zu ver¬ anstalten, wozu demnächst schon Vorbereitungen getroffen werden. Unter Allfälligem wurde noch beschlossen, daß sämtliche Mitglieder Sonntag den 17. Jänner um halb 2 Uhr Nachmittag beim Gerätschaftshaus zu erscheinen haben, um die Monturen und Requisiten zu ordnen, die dann der Requisitenmelster I. Ostermann über¬ nehmen wird. Hiemit schloß der Wehrhauptmann die Ver- sammlung und dankte allen für das Erscheinen. äalka vas. (Todesfall.) Die verwitwete Schalkendorfer Auszüglerin Franziska Koschar ist am 12. Jänner auf Nr. 16 gestorben. Sie war 70 Jahre alt. R. i. p. Koljaue. (Kleine Nachrichten.) Am Stephanitage 1925 erhielten wir eine neue große Stahlglocke im Gewichte von 953 kg, deren Geläute stundenweit hörbar ist. Die Anschaffungs- kosten samt Spesen belaufen sich auf 50.000 K. Die Pöllandler Pfarrkirche hat somit wieder 3 Glocken wie vor dem Kriege und ein schönes Geläute. — Am 29. Dezember v. I. wurde im Auerspergschcn Revier Stcinwand ein 65 kg schweres Wildschwein erlegt. — Am Neujahrs¬ tage um 7 Uhr 10 Minuten abends verspürten wir hier und in der Umgebung ein sehr starkes Erdbeben, das viele Leute in Schrecken versetzte, Glücklicherweise wurde kein Schaden verursacht. — In der Hornwalder Dampfsäge ereignete sich am 8. Jänner ein schwerer Unglücksfall. Ein 27 jähriger Arbeiter aus Kroatien kam an einen Treibriemen zu nahe, wurde mitgerissen und es wurden ihm die Knochen zerquetscht. Auf dem Wege zum Arzte verschied er bald. — Am 9. Jänner starb an Altersschwäche die 87 jährige Witwe Maria Schauer, vulgo Houshisch Mina, eine Altsagerin. — Im Jahre 1925 wurden in unserer Gemeinde 27 Geburten und 9 Sterbe- sälle verzeichnet. Koprivnik. (Wählerversammlung.) Am 10. d. M. hielt Herr Abg. äkulj im Gasthause Wüchse um 11 Uhr vormittags eine Wählerver- sammluna ab, die einen glänzenden Verlauf nahm. Die Teilnahme an dieser Versammlung war eine großartige. Zwei Lokale waren gesteckt voll und sogar das Vorhaus war von Zuhörern belagert. Nach einer kurzen Begrüßung erörterte der Herr 5 ° 0 8fU>Wk lv AM KoW Das Amtslokal der Sparkasse der Stadt Koäevje be¬ findet sich im Schloßgebäude am Auerspergplatz. Einlagenstand am 1. Jänner 1928: Din 15,198.193 87. Zinsfuß für Einlagen (ohne Abzug der Rentensteuer) 5«/o. Zinsfuß für Hypotheken 8 »/o. Zinsfuß für Wechsel 12 0/0. Amt'stage jeden Montag und Donnerstag von 8 bis 11 Uhr und an allen Jahrmarkttagen von 8 bis 12 Uhr vormittags. Seite 4. Vlil. Jahrgang. Gvttscheer Zeitung — Nr. 3. Abgeordnete in ausgezeichneter, streng sachlicher, vielfach von Humor gewürzter Rede das Pro- gramm der slowenischen Volkspartei und warf auch einige Streiflichter auf die wichtigsten geg¬ nerischen Programme. Weiteres behandelte er die Mängel unserer heutigen Gesetzgebung in Bezug auf Steuern, Lebensmittel, Schulwesen usw., berührte die Forderungen des Bauern-, Gewerbe- und Arbeiterstandes und betonte ins¬ besondere die Interessengemeinschaft aller Stünde. Der Gedanke der Einigkeit, der christlichen Liebe und Gerechtigkeit, des friedlichen Zusammenwir- kens aller Völker, aller Stände, aller Berufs¬ klassen bilde die Grundlage des Programmes der Volkspartei. Diesem Programm sei er und seine Partei trotz aller Anfeindungen bisher immer treu geblieben. Ausführlich berichtete der Herr Abgeordnete über sein energisches Vorgehen beim Unterrichtsminister, woselbst er mit aller Offen¬ heit und Entschiedenheit dafür eingetreten sei, daß den Gottscheern ihre heimischen Lehrer be¬ lassen und die bereits versetzten an ihre früheren Posten zurückversetzt werden. Wegen dieses Ein¬ tretens für die gerechte Schulsache sei er in mehreren slowenisch-liberalen Zeitungen als Volks¬ verräter bezeichnet worden. Nach fast zweistün¬ diger Dauer wurde die äußerst anregende Ver¬ sammlung geschloffen und dem Herrn Abgeord¬ neten unter stürmischem Beifall stimmeneinhellig das Vertrauen ausgesprochen. Die Versammlung war für uns sehr lehrreich, denn sie gab uns volle Klarheit darüber, wo wir unsere wahren Freunde zu suchen haben. Stara cerkev. (Begegnung mit einem Wolfe.) Ein Ortrer Ehepaar, das vor einigen Tagen mit Holzsühren beschäftigt war, kam in nicht geringe Aufregung, als unmittelbar vor ihnen ein Wolf auftauchte und gegen die Wehre zu lief. — (Sterbefall.) Am 8. Jänner ist die 74 Jahre alte Obrer Einwohnerin Maria Perz von H. Nr. 25 gestorben. Metlika. (W e i n m a r k t.) Man ersucht uns um Veröffentlichung folgender Mitteilung: Die hie¬ sige Weinbau-Genossenschaft veranstaltet Donners¬ tag den 28. Jänner um 12 Uhr mittags in den Räumlichkeiten der Wöttlinger Narodna Likalnica einen großen Weinmarkt und eine Ausstellung erstklassiger älter und neuer Weine aus allen Weingebieten des Möttlinger Gerichtsbezirkes. Alle Weine werden den Tag vorher fachmännisch untersucht und abgeschätzt. Die Auswahl ist eine große, die Preise sind mäßig. Wien. (Anerkennung) für unser Blatt. Von unseren Wiener Landsleuten erhielten wir zu Neujahr die uns ehrende Mitteilung, daß sie mit der Führung und Haltung unseres Blattes voll¬ kommen zufrieden sind. veAsna, cüe/oyMMnie Pa auc/i bet /anderem 2re. Lonm'cÄtuÄeok/erckrrct. — (An unsere Wiener Abnehmer.) Der heutigen Folge liegen Erlagscheine unserer Wiener Vcrschleißstelle bei. Wir ersuchen, die Bezugsgebühr für 1928 postwendend einzuzahlen, damit in der Zusendung des Blattes keine Un¬ terbrechung eintrete. Die Bezugsgebühr mußte mit Rücksicht auf die Erhöhung des Postportos und der Herstellungskosten auf 6 Schilling jährlich erhöht werden. Die so oft erprobte und bewährte Heimatliebe unserer Landsleute in Österreich wird dieses kleine Opfer für die Erhaltung und Aus- gestaltnng unseres heimischen Blattes gewiß gerne tragen. Also den Erlagschein nicht weg¬ legen, sondern einzahlen! Herausgeber u Eigentümer: Josef Eppich, Stara cerkev. Schriftleiter: Carl Erker, Kočevje. Buchdruckerei Josef Pavlicek in Kočevje. Aeakitäten-Aerkehrskanzkei des ISauernöundes Kraz, Stuöenöerggasse 7, 2. Stock vermittelt alle Arten von Ankäufen, Wirtschaften. Au¬ flagen sind 2 Din für Spesen und Antwort beizulegen. Schnittzeichnen für Damenkleider, dann für Herren- und Damenwäsche, wird am 22. Februar 1928 bei der Kleidermacherin Jo¬ hanna Schemitsch in Obermösel Nr. 84 statlfinden, wozu interessierende Mädchen eingeladen werden. Die Altlager Ortschaft verkauft einen größeren ge¬ meinschaftlichen Wald, enthaltend Köhren Hotz. Entfernung von der Bezirksstraße 20 bis 30 Minuten. Die Versteigerung findet Sonntag de« 7. Aeöruar 1928 um 2 Uhr nachmittags statt. Nähere Auskunft erteilt die Ortsvermögensverwal- tung in Stari log bei Keöevje. 1—2 sMiMdrbsk wird am 31. Jänner d. I. in den Gastlokalitäten des Herrn Johann Wolf in Lrni potok stattfinden, wozu jedermann herzlichst eingeladen wird. vsnsäisn ksoiko kelällrbeiter uoä LolollistenlsrÄioll Ljubljana, zosip 2iäar^ Dunaj¬ ska cesta 31 2a§reb, vetrinjska ul. broj 40 Wekanntgaöe. Dem geehrten Publikum teile ich mit, daß ich mit 1. Februar 1226 in Koöevje, König Peter-Platz, im Hause des Herrn Peter Petsche (gegenüber der Kirche), ein » 2ailnairliei » eröffnen werde. 2—1 Ausgeführt werden K'omSei, aller Art, künstliche Zähne, Hokdkionen and Krücken sowie alle in dieses Aach gehörigen Arbeiten. , , Geöffnet von 8 bis 12 Uhr! vormittags und von 2 bis 5 Uhr nachmittags. An Sonntagen und Feier¬ tagen von 8 bis 12 Uhr vormittags. Dem geehrten Publikum empfiehlt sich Iioris Dan, Zahntechniker. Oie kanackiscke l^eZieeunZ bat kür rüblinZ 1926 ckis Uinwanckerung einer Hnrstllf von Heimar¬ beitern unck Uauernkamilien bewilligt. Visse 2atil ist AerinZ unck ckar nickt über- scbritten rvercken. Lolcbe, vvelcks sieb um nZbere Lsckinxunßen inieressieren, bekommen alle lnkormationen unentAemicli 3—1 bei Aktienkapital psserven . . LiniäZenstanck Merkaniilbank Kočevje * filiale bibnica. . Din 3,000.000 — . , 681.625 — . „ 16,000.000 — VeiÄllsimA: S1° (ckie Kenten- unck Invaliclensteuer ratilt clie Lank au8 Lignem) Luclieinlagn V 0 6rö88ere Leträg auk küncki§un§ vvercken nsok Vvnvinbsi'ung kokel' venLinsl. .l.2. i Vie Lank kaukt de8ten8 Dollar unck 8ON8ti§e Valuten unck bekamt 8icli mit 8smtliclien Lankoperstionen. I-aut Urias» äs» Finanzministeriums, Oeneralinspektorat