^U5. ^Dmlstllg, 21. Mai 1W1.___________ Jahrgang 120. kllibacher Mung. 3»!«!.^lbM>.7' M!t Poftvtrsendu,,«: aanzjährtg «0 «, halWhrlg lb ll. Im «lomptoi«: aanz. ^. ""'»!«,, ^" li- ssi!r b<« ttusteNuüg ln« Hau« ganzjährig li X, — InsertlonsnebUrl Für llelne » üelleu e.«, b. «r«ßcre p»r Zelle »« b; bei «lteren Wlebeih°luu«tl' P« Zelle « d. Dle «Lalbacher Zeitung» erschelüt t«gl!ch, mlt Ausnahme der <8onn< und Feiertage, »ie «b«lnlfir»»«o» befindet ftch «onzressplah Nr,», die «etzaction Dalmnt!n-«asst Nr. g. Vprechslunben 1>er Nebaclioil von « hl» »0 Uhr vormittag. Nnfranlierte Vriefe weiden nicht angenommen, Manuscripte nicht zurückgestellt. , Amtlicher Theil. ^ und k. Apostolische Majestät haben mit vom l-_>. ^.»iai d. I. dem ^lich^'^l'ottor iin MiilisterilMl des Innern, ^chii!^^^' ^'anz «vast a anläßlich der von üi ^ ^ ^'rjetzung in den danernden Riihe- ^stl,',/ """^ seiner vieljährigen trenen und 'cillz ^'!^'u Tienstleistnng das Ritterkrel,z > ^^!^f-Ordens allergnädigst zu verleihen ^__________ ^chst "nd k. Apostolische Majestät haben mit Tiplome dem Obersten '^dins Eduard ^ o u r n i e r den Adelstand u'i Zu ocrleihen geruht. ^iicl,,^ ' und k. Apostolische Äiajestät haben mit ^ do,^ ^^"tjchliesjlinl; vom 0. Mai d. I. über ^lii^uuster des taiserlichen und königlicheii 'c'i ^trcw x''' '^"'ßern erstatteten alleruiitertbänig' :l!^>l ^ ^/'" "»it den, Titel eines Legationsrnthes >l b» ^"tions - Secretär Johann Prinzen '' ^li^> ^ °.H" rtenstein zmn Legntiolisrathe ^ ^"I^ ^^'le und die mtt dein Titel eines Lc-:? "ril, "urs del leideten Gesandtschaftö-Attacl/'S 'h ">sl, » ^ " ^ ^u '^ adar, I. Dr. Julius 1i<°litisg . " Szilas und Pili s und Doktor ^F de "^ M^"lsch"ftei^ Josef Grafen S o m - ^lt ^ " " r d zu Legations.Secretären aller-" "Nonne,: geruht. ^1 chstrr' l?'^ ^' Apostolische Majestät haben mit vom l>. Mai d. I. den "'r^,'", zweiter Kategorie Jaroslav Grafen "^ii tt- ^" Wisniewo und Mudols ^l>». >7°ruttini.Cronberg tarfrei das Htach^ ^oopold-Ordens und den Gesandt- .n' ^' Z^uä ^reiherrn von Cali^e, ^^uf,„ ^itta^ von Lentheym und ^ cu " ^ ^ u ' ^'» ^ltel eines Cessations- "iinädiiist zu verleihen geruht. Nichtamtlicher Theil. Oesterreich-Ungarn und Mexico. (5in der „Pol. Corr." aus Merico zugehender Bericht zollt der dortigen Presse die Anerlennnna., dass sie, von verschwindenden Ausnahmen abgesehen, anlässlich der (üünweihnng der Marimilian ° klapellc in Oueretaro eine vollständig correcte Haltung be obachtet hat. Während ein Theil der Vlä'tter sich dar> auf beschränkte, über diese Ceremonie und die mit ihr zusammenhängenden Vorgänge Bericht zn erstatten, wiesen andere Zeitungen auf die sich hieran lnüpfende politische Perspective in Vezng auf das Verhältnis zwischen Mexico und Oesterreich-Ungarn hin und ankerten sich in würdiger Weise über die Oberhäupter der beiden Tlaaten, so dass man diese Sprache der Presse als ein freundliches Vorspiel für die bevorstehende Wiederanfnahme der diplomatischen Beziehungen zwischen diesen Staaten bezeichnen darf. Bemerkenswert, wenn auch für die Kenner uord-amerikanischer Politit und Sitten nicht überraschend, war das Auftreten eines den Interessen der Union dienenden Organs. Tiefes Blatt legt gewissermaßen ein Veto gegen etwaige Anbahnung ausgedehnterer Handelsbeziehungen zwischen Merico und Oesterreich-Ungarn ein und machte unumwunden gelteud, dass der genannte Freistaat in wirtschaftlichem Betrachte ausfchlieklich die Domäne der Union bilde und insbesondere europäischen Ländern der Zugang versperrt bleiben müsse. Solche Anschauungen sind — wie der Bericht betont — nur ein natürlicher Ansfluss des in den Vereinigten Staaten herrschenden imperialistischen Fanatismus, der die Monroe-Doctrin zu dem Togma umgestaltet hat, dass alle amerikanischen Staaten sich das Joch einer Art Votmäßigkeit gegen über der Union auferlegen lassen müssen. (5s entspricht auch nur dem in der Union bestehenden Branche, dass das angedeutete Blatt seinen, Nnmuth über die bevorstehende Wiederherstellung des diplomatischen Verkehres zwischen Merico und Oesterreich-Ungarn mit schmähenden Ansfällen gegen letzteren Staat ^uft macht, wie fie bei der Presse innerhalb der Sphäre europäischer Gesittung selbst im Ialle einer schärferen Meimlngsverschiedenheit zwischen zwei Ländern kaum je vorkommen. Italienische Handelspolitik. Ueber die vom ehemaligen Staatsschatzminister Luzzatti iu Florenz gehaltene Nede gehen der „Pol. Corr." aus »iom folgende ausführliche Mittheilungen zu: Nach einem Hinweise auf die fast eine Pro» hibition anstrebende Schutzzollbewegung, die durch Curopa uud Amerika gehe, wandte sich der Redner speciell gegen die Tendenzen der Agrarier in Deutschland. Seit lK7<» habe sich Dentschland zu einer solchen industriellen Macht entwickelt, dass es England die Spitze bieten könne. Seit 1ttl)1, der Epoche der von Deutschland unter dem Reichskanzler Caprivi abgeschlossenen Handelsverträge, sei die deutsche Ausfuhr von 1!» Millionen Tonnen auf !»1 Millionen Tonnen und im Werte von !i Milliarden 150 Millionen Mark auf 4 Milliarden 207 Millionen Mark gestiegeil. Alle in Dentschland gegebenen Bedingungen lassen erwarten, dass diese Macht ihre führende Stellung beim Abfchlusfe der Handelsverträge nicht werde aufgeben oder nnr schwächen lassen wollen. Wie in den Jahren 189l und 18!i2, werde Italien Teutsch' land bei diesem Werke zur Seite stehen. Frankreich, das 1869 nach dein Handelsvertrage mit England die Hegemonie bei den Strömungen in der Handels-welt innehatte, habe den Ehrgeiz nach einer solchen Stellung verloren, die Autonomio der Maximum-und Minimumtarife vorgezogen uud auf diese Weise, ohne sich dessen bewusst zu werden, Deutschland das commerzielle Scepter überlassen. Deutschland dürfe, sich dasselbe nicht durch die Agrarier entwindeil lassen, sondern müsse der Mittelpunkt der Attraction auf diesem Gebiete bleiben, in dein es für Ende 1903 mit Italien, der Schweiz, Oesterreich-Ungaru das 1891 eingeleitete heilsame Werk vorbereitet. Die Ernennung Moellers, den Lnzzatti persönlich kennen gelernt hat. zum preussischen Handelsminister, sowie gewisse pri» vate Mittheilungen flöfzen dem Redner die Hoffnung ein, dass Teutschland nicht, nach dem Beispiele Frant-reichs, einen Tarif von Maximal- und Minimalzöllen vorlegen werde. Ein derartiger Tarif würde der deutschen Regierung die Hände binden und weitere Verhandlungen init Italien unmöglich machen. Nach einem Nachweise, dass Deutschland durch einen Zoll" krieg mit Italien weit empfindlicher getroffeil würde Feuilleton. ^sie^Tesllls letzte Arbeiten. ?"^!n^"r "niger Zeit berichtet haben, hat ^li^ "U'erilanisch^n Revue die Mittheilnng )" bc,^. 1" "' ^s für möglich halte, eine Ma- '^?tw"' „welche genügende Energie liefern ^'" do> ? "'l dem Mars auf empfindliche Vor- ,?'' lvil.. s" ^" telegraphischer u. telephonischer <^ie.'" Meifellos anch dort eristieren, zu , ^chniis, ""Mechmsche Wochenschrift „5!irch- ^ hir, s kälter" bringt in ihrer letzten 5« ^, l einen sehr interessanten Artikel, X> l^liend" entnehmen: ^'l >vj^> , es sich ^„. Anfgabe gemacht, fest< ^>. di<. "" ^' """' günstigen Umständen '^?"t^.^p"Nlli,ng "M'5 elektrischen Wechsel- ^>>i l'N'in "' "" Lesern Zwecke verlegte er sein 'V Ni,f ." "u> ^'ähe des Bades Colorado '?>it^u^^ ^>'wm'g."'den Bergkegel eines ^l-'^lsicht '"ucky Mountains. DiesenOrt wählte ^a "n Ni>?^ ^ l""'l herrschende Trockenheit X, '""chrn f "' "l"" sich nnr schwer eine Vor- ^,. .^5l^ """. ^i" nl Deutschland weilender '.^'t'ch^ "l?n das genannte Blatt über den A>l^'^' ^'! ^a."!slai,d befragen ließ, erzählt ''^'uls^, ^' "ort bei dem Herannahen einer ^ ^insl^ ^"li"' uild Zweige der Bäume sich ! ^i°?^Mch, '^ ber ausströnienden Elektricität I ^ch,>», , '"u' die Haare eines Äcenschcn auf > '"< En,e derartig troclono Luft ist der künstlichen Erzengnng hoher Spannungen aber ganz besonders günstig, und die von Tesla erzielten Resultate übertreffen uud in der That die kühnsten Er° wartnngen. An ihrer Wahrheit ist jedoch nach der Meinnng hervorragender deutscher Elektrotechniker nicht zn zweifeln, da sie durch vorgezeigte Photo° graphien untrüglich bewiesen wurden. Damit ist es Tesla gelungeil, mit Hilfe eines mittelst Transformators hochgespannten Wechselstromes und einer in denselben eingeschalteten Kapacität in /vorm einer erhöht angebrachten ,wigel elektrische funken zn erzengen, welche in Ärmesstärte nnd in einer ^änge von M ^ns; von dieser 5tugel aus ans die Erde herniedergiengen. Ten Strom entnahm er den elektrischen ^eitungskabelu, welche er sich auf die Höhe seines Laboratoriums lmtte hinaufführen lasseil. Als ein weiteres Beispiel von der gewaltigen Größe der erzeugten Spannung wird mitgetheilt, Dliss, wenn man in ^5 Meter Entfernung vou dem arbeitenden Transformator einen Draht auf den Boden legte nnd an diesen eine Glühlampe anschloss, die letztere zn leuchten begann. Bedauerlich ist nnr, dass liei so glänzenden Er» folgen außer den Assistenten Teslas kein Mensch etwas von diesen Arbeite» zu seheu bekommt. Tesla schließt sich geradezn ängstlich ab, immer in dem Be-streben, seine Arbeiten vor ihrer Veröffentlichung völlig zn dem Ziele zn führen, welches ihm seit langem vorschwebt und dem auch diese Versuche dienen sollen: der .Kraftübertragung ohne Draht durch die elektri» schcn Wellen. Eine uamhaftll deutsche Autorität steht alle.rdmgi> der Möglichkeit emeb solchen Hrfolyeb ziemlich ltyp» tisch gegenüber, indem sie darauf hinweist, dass we« niger die hohe Spannung als vielmehr die Stärke des Stromes, welcher die ^unkenstrecke passiert, für die ^eriilvirkung in Betracht kommt, und diese bis zur Ermöglichung der Kraftübertragung zu steigern, dürfte auf dem vou Tesla eingeschlagenen Wege doch recht schwer fallen. Die Rechnung zeigt nämlich, dass bei Annahme einer Spannung von fünf Millionen Volt, wie sie zur Erzengnng eines ^nntens der oben erwähnten Dimensionen wohl nöthig gewesen sein dürfte, sowie bei Annahme eines Tnrchmessers von l Meter für die als Eavacität dienende Flügel (nähere Angabe,: über diese Größen fehlen) die erzeugte Stromstärke !>M Ampere beträgt, und doch genügt dieser gewaltige Strom noch nicht zur .Uraftüber» tragnug durch elektrische Wellen. Demgegenüber lässt sich allerdings geltend machen, dass seinerzeit auch die elektrische 5?raftnbertragnng mit Draht auf größere Strecken selbst in authentischen kreisen für unmöglich gehalten wurde, his die frankfurter Ausstellung 1890 alle Bedenken durch die That widerlegte. Die ge« waltige Umwälzung, welche der gelungene Versuch von Frankfurt in dem gesammten Transmissions« wesen herbeigeführt hat, ist allgemein bekannt. Die i Folgerungen jedoch, welche sich aus einem etwaigen Gelingen der Tesla'schen Versuche ziehen lassen — man denke an die elektrischeil Bahnen — sind so ge> waltiger Art, dass wir dem österreichischeil Forscher zu seinen weiteren Arbeiten nnr Erfolg wünschen können: jedenfalls ist das bisher von ihm Erreichte danach angethan, eilt ferneres Verkeimen des durch-Mlö wijs«nschaftlichcn Charaklers feines Vorssch?nH lmmösslich tzn machen. Laibacher Zeitung Nr. 115. 962_____________A^Mal^ als letzteres, betonte Luzzatti, dass diese Eventualität absolut unwahrscheinlich sei. Bezüglich Oesterreich-Ungarns seien die Schwierigkeiten wegen der Weinzollclausel größer. Unter der fast als sicher anzusehenden Voraussehung, dass Deutschland sich bemühen wird, die Handels-Vertragspolitik aufrechtzuerhalten, sei zu erwarten, dass auch mit Oesterreich'Ungarn schließlich ein Einvernehmen über alle Weingattungen, insbesondere iiber die weißen Verschnittweine, zustande kommen werde. Wenn mau den Wein aus der italienischen Ausfuhr nach Oesterreich'Ungarn ausscheide, so würde das Gleichgewicht der gegenseitigen Kompensationen aufgehoben werden und das Motiv zum Abschlüsse eines Handelsvertrages mit Oesterreich'Ungarn ent» fallen. Dieser Vertrag sei aber, wie Luzzatti unter Wiederholung der in seinen früheren Reden über diesen Gegellstand gemachten Bemerkungen betonte, schlechterdings eine Unentbehrlichkeit. Da es einerseits unmöglich sei, sich mit Oesterreich'Ungarn ohne ein Einvernehmen über die Weinfrage zu verständigen, und es anderseits noch weniger möglich sei, ohne Vertrag zu bleiben, werden sich die Verhandlungen äußerst schwierig gestalten, das fchließliche Zustande« kommen einer Vereinbarung sei aber unerlässlich. Die italienische Zollpolitik kennzeichnete Redner mit den Worten, dass Italien leinen Staat bedrohe, entgegenkommend und zu Kompromissen bereit sei. Italien dürfe, nicht die Initiative zur Mndigung irgendeines Vertrages ergreifen und müfse sich bereit erklären, die bestehenden Verträge mit manchen, durch die beider» seitigen Interessen gebotenen Aenderungen zu er» neuern. Italien dürfe daher auch nicht mit Zollkriegs» tarifen beginnen, sondern werde anf die Billigkeit der zu führenden Verhandlungen vertraue». Sollten sich jedoch die anderen Staaten gegenüber Italien mit erhöhten Tarifen rüsten, dann werde Italien allerdings ihr Beispiel nachahmen müssen. Politische Uebersicht. Laibach, 20. Mai. Der Motivenbericht des am 18. d. M. dem Prä-sldium des Abgeordnetenhauses übermittelten Gesetzentwurfes, betreffend den Bau der bosnischen Eisenbahnen, verweist auf die Wichtigkeit der Ausgestaltung des Eisenbahnnetzes als Hilfsmittel für die culwrellen und materiellen Ver» Hältnisse Bosniens uud der Hercegovina sowie auf das in dieser Hinsicht seit der Uebernahme der Verwaltung durch Oesterreich-Ungarn erreichte, sehr be» friedigende Resultat: ferner auf die Nothwendigkeit der Ergänzung des Bahnnetzes zum Zwecke des An» schlusses an das serbische und an das türkische Grenz-gebiet, bezüglich deren, wenn auch heute nur in be-scheidenem Maße als Absahgebiet des Haudels und der Industrie Oesterreich-Ungarns in Betracht kom» inend, Erleichterungen des wechselseitigen Güteraustausches nicht zu unterschätzen seien. Der Bahnbau diene zur Vorbereitung der späteren directen Bahnverbindung iiber Bosnien nach der Türkei. Die Bahn wird aus finanziellen Rücksichten schmalspurig gebaut. Las Ergebnis der über deu Gesetzentwurf in Budapest im November vorigen Jahres abgeschlossenen Ver° handlungeil betrachtet die Regierung als nicht un> befriedigend, da unter Wahrung der gesummten staatlichen Interessen auch bezüglich der Angelegenheit des Anschlusses Bugojno' Arzano, der speciell der österreichischen Reichshälfte dient, ein wesentlicher Fort« schritt erzielt wurde. Nach Perfectwerden des gegen« wärtigen Gesetzes bedürfe es nur mehr des legislativen Actes bezüglich der finanziellen Modalitäten. Die Bahnlinie Bngojno-Arzano wird nahezu lN7 Kilometer lang: die Annkosten betragen 28 Mil-lionen Kronen. Die Linie Doboj-^amac hat eine Länge von 66 Kilometer; die Bautosten belaufen sich auf 19 Millionen. Nach einer Mittheilung der „Slav. Eorr." wird, nachdem seitens des conserv ativen Groß» grundbesitzes auf publicistischem Wege der Wunfch nach einer Aussprache mit den böhmischen Voltsabgeordneten über die gegenwärtig obschweben-den Fragen geäußert worden, zu diesem Behufe eine gemeinschaftliche Eouferenz der parlamentarischen Commissionen beider Clubs einberufen werden. „Przeglad" bemerkt, die Milderung des d eu tsch'cz echisch en Streites sei als ein Sieg der geduldigen und geschickten Taktik des Mi» nisterfträsidenten zu betrachen. Dieses Ergebnis ent« spreche den Wünschen des Polenclnbs, welcher die Bei» legung des deutsch'czechischen Kampfes stets als im eigenen Interesfe gelegeil betrachtet habe. Der „Time,s"-Eorrefpondent in Tokio hat aus vertrauenswürdiger Quelle erfahren, dafs der russische Gesandte von Giers neuerdings" Li'Hung-Tschang den Vorschlag «nachte, dass Russlano gegen wichtige politische, Zugeständnisse den ganzen Betrag der von China zu zahlenden Entschädigung garantieren soll. Wie verlautet, antwortete Li'Hung-Tschang, er fürchte, dafs dieser Vorschlag unter den augeublicklichen Verhältnissen zu denselben falfchen Auffassungen führen müsste, welche über den Mandschurei-Vertrag iu Singanfu geherrfcht hätten. Er hoffe, er werde im Herbste nach der Rückkehr des Hofes in die Residenz Peking die feindlichen Einflüfse überwinden und die innigen Beziehungen zu Russland wiederherstellen können, welche für die Sicherheit Chinas und die Er° haltnng der Dynastie mehr denn je unentbehrlich seien. Tagesneuigleiten. — (Ueber die Hände hoher Persönlichkeiten) plaudert eine englische Zeitschrift: Die verstorbene Königin Victoria war wegen der wunderbaren Schönheit ihrer Hand und ihres Armes berühmt. Im Alter wurde ihre Hand weniger zart, so dass der Trauring ins Fleisch versank. Aber auch das Alter wirtte gar nicht auf die schöne Krümmung des Handgelenkes ein. Eduards VII. Hand ähnelt sehr der seiner königlichen Mutter. Sie ist etwas dick, hat aber entschieden männliche Finger von mittlerer Länge. Ein Druck seiner Hand ruft den Eindruck hervor, dass die Hand einem Manne von Festigkeit und selbst-bewusster Kraft gehört. Kaiser Wilhelm II. hat eine sehr mächtige Hand, die er eher von seinem Vater als von seiner Mutter geerbt zu haben scheint. Es ist eine sehr thätige und impulsive Hand, — wenn man diesen Ausdruck gebrauchen _____________^ —-is'b^ darf — die immer in Bewegung ist. Des K^ ,^ bB° ziemlich groß. und mit einem Hänbedrucle v" s, M> ^ werden, ist sicherlich eine Erfahrung. d>e ' ZchB' , vergessen wirb. Er hält die Hand wie in "" ^^i stocke fest. Der Kaiser liebt es, einem, dem er s" W . die Hand gibt. diese kräftig zu drücken. ^' ^ M Gelegenheit sagt man bei Hofe wohl. "' ^ h^. „wieder einen seiner dauernden Embruac » ^s " >. Die Hand des Caren ist für seine Mach' °' < ^ "' typisch. Sie stimmt mehr mit seinem Kolpe ^ seiner hohen Stellung als Herrscher aller ^ ' ll'M, Sie ist noch unter Mittelgröße und wird von e> ^ Beobachter als nicht sehr start b^^e l^" i,' Washington besah ganz merkwürdige Hanbe. ^,el ^ von mittlerer Größe, aber der Daumen >""«'" ^>M Washington zeichnete sich durch eine ruhig«, "" ^!« aus, bei der seine Hände nothwendigerweile ^dr'F. merkliche Nolle spielten. Sie waren "em"' " „ M sprachen aber von bewusster Stärke und ung" At ^ Auch Nelson hatte eine sehr interessante 'v°''^ht,l °' nicht groß und der allgemeinen Körperve,a/ ! ^ gemessen. Aber seine Finger zeigten jene a^^^ Zähigkeit an. mit der er sich an den Feind u« ^ ^ merkwürdigsten an Wellingtons Hand waren i^ ^M Obgleich sie nicht abnorm waren, zeigten !« ^ ^ Entschlossenheit und einen eisernen Gl'ff ""^hsioiie ^, men und Knöchel verriethen ihre Stärke. ^ B <> eine dicke, breite, mächtige Hand. Er ha" ° zschen^, Rebners; niemand pflegte mit derselben °"M ^. W, lrng eine Geste zu machen, wie der liberale o Hlstn"^ er die geballte Faust gegen die Oppos'twn ' ,^ ^ ,c. schüttelte, so drückte das noch mehr sein Ungc, ^l. Ungeduld aus als seine Sprache, ^udwlg^ .'^,je^ entschiedenheit die Ursache feines Unglücke« ""'ZcotlH sehr kleinen, schwachen Daumen. Sir 2""" ^e" ^ eine nur mähig große Hand. Seine 3'"3" ^M^ mit konischen Spitzen. Victor Hugo hatte mc», ^ ebensolche Hände. Beethovens Hand war ""u ^, ^ keineswegs schwer. Ihr charakteristisches ^cc, starker Impuls und eine gutgezeichnete "^' ilh'" Echos) gibt das ..H. Frdbl.": E'N aufteroi ^ ^ tiges Echo hat eine Höhle bei Viborg "' ^ . ^sse" ,. mark), die Smellen genannt. Als einmal o ^ ^ ^ Land gefallen waren und an jene Hohle "Mt». ^el j der Geschichtschreiber Olaus Magnus -^ ' ^M^ lebendes Thier hinein, dessen Gebrüll e.n' V' Echo erweckte, dass die Nüssen vor ^ch"^^ s^ stürzten und mehrere von ihnen infolge °er ^ ,,, < — Das stärkste Echo hört man bei ^'^ftes. f^ Schweizer Alpen. Es ist dies wie ein 9"''"^!^""^ ttges Dahinrauschen der Töne an den lange" " ^h ^ — Die regelmäßigen Echos kommen "".^ "/syste^'^i: läufigen Gebäuden vor. weil hier die Wanor ^,^ig'^. hintereinander folgen, daher gibt es " < hM ^ Wiederholung an emem Gebäude der dam» "-^ Casa Simonetta in der Lombardei. Me," ^o>' . seinen Namen von der berühmten Sang" ^ ^»ü die einmal, ohne das Echo zu kennen, vo" '" ^ auh^ Hieher eingeladen wurde und vor einem angr ^ „le" , lauschenden großen Publicum sang. 6s w" ^ ^. draußen, als ihr Liebhaber, dessen Hä"dellcM " ^tl^ hundertfach wiederholt wurde. Als sie aver ^u"^ fuhr. war sie sehr erzürnt und verueß ° ,^ ^, immer. Das Landhaus aber behielt 'h""^. 6« iiz«> Pater Athanasius Kircher kannte dieses ^" Seite"^ bewirkt durch die Gegenüberstellung der be" ^„stcl' .?, des Schlosses, die gegen den Hof zu fast «'" ^„ W'^! — Das Echo zu Rosneath. in der ^"° sselbH^ wiederholt ein kurzes Tromvetenstüct, sobalo^^^ Fas Oeheitnnis der schwarzen Oräfin. Roman von Vnnanos Gandor. (28. Fortsetzung.) Helene verstand weder zu rechnen, noch zu wirtschaften, und ihr Gatte hatte ebensowenig wie sie je» mals gelernt, sich etwas zu Verlagen. Mit den Sorgen stellte sich auch der Unfriede in der jungen Ehe ein. Solange alles glatt gieng, solange die beiden von Vergnügen zu Vergnügen taumelten, hielt auch die Har» monie an: dann kamen plötzlich die Mahnungen, der Verdruss, die gegenseitigen Vorwürfe und untergruben das Vertrauen und damit das Glück der Ehe. Helenes Eltern waren bald nach ihrer Verheiratung gestorben; der Nachlass reichte eben hin, um die Schulden zu decken; nur wenige tausend Mark blieben übrig, die in dem üppigen Haushalte des juugeu Paares auch bald den Weg aller anderen Mittel giengen. Als Ernst von Langfeld vor wenigen Jahren an einer heftigen Lungenentzündung starb, »uar sein Vermögen nahezu aufgebraucht, und die junge Witwe sali sich aus ihre schmale Pension angewiesen. Zu ihrem Glücke besaß Helene in der einzigen Schwester ihrer verstorbenen Mutter, einer unverheirateten Dame, noch eine wohlhabende und ihr wohlgesinnte Verwandte, die sie bisweilen mit erheblichen Zu° schüsseu unterstützte. Ohne diese wäre Frau Helene in einer recht fatalen Lage gewesen, denn sie verstand ev immer noch nicht, ihre Ausgaben mit ihren Ein° nahmen in das richtige Verhältnis zu bringen, und die gute Tante sah sich oft veranlasst, die aufgelaufenen Schulden der jungen Witwe zu bezahlen. Vor kurzem war es Mischen HolrnL und Fräulein Martha gekommen. Fräulein Lauritius, die selbst eine anspruchslose, sparsame Dame, hatte endlich einmal die Geduld verloren und ihrer Nichte Vorhaltuugen über deren Verschwendung gemacht. Frail Helene ant° wartete trotzig, und das Ende deü Wortwechsels war Fräulein Lauritius' bestimmte Erklärung, der Nichte von nun an ein festes Iahrgelo von 2500 Marl alls-zusetzen, darüber aber auch keinen Pfennig mehr zu bewilligen; für Schulden komme fie hinfürder nicht mehr auf. Außerdem knüpfte fie die Bedingung daran, dass Helene Hannover verlasse und sich einen anderen Wohnort wähle. Nach ihrer Ansicht mochte der gesellschaftliche Verkehr in Hannover und der dadurch bedingte Aufwand viel zu Helenes leichtsinnigem Geldausgeben und Schuldenmachen beitragen. Frau Heleue blieb nichts übrig, cÜ5 sich dein Wnnsche der Tante ohneweiters zu fügen. Mit fchwerem Herzen ergab sie sich in daö Unabänderliche. Das Aufgeben ihrer bisherigeu Leben5gewohnheiten schien ihr das Schwerste, waö sie, treffeil konnte. Sie sann und sann, wie sie sich am besten wieder eine glänzende Lebensstellung verschaffen konnte, und kam dabei immer wieder auf das Nächstliegende, den Gedanken an eine zweite Ehe, die ihr alles gewährte, was sie bis jetzt entbehren musste, zurück. Auch in Hannover war sie sehr gefeiert worden. So gewöhnte sie sich all. mählich an den Gedanken, ihre Schönheit als ein Capital zu betrachten, das sich eines Tages durch eiue reiche Heirat hoch verzinsen werde. Vor Jahren hatte ihr der Zufall einmal eine Kuude von Dr. Weiperts Ergehen zugeweht. Irgendein gemeinsamer Bekannter hatte, ihn in Newyork besucht, und dieser wusste nicht genug .zu erzählen, m welch glänzenden Verhält-nMn WiMl lchtz und WM« henM,MmK ^> —-- --^— ^ M ^ sition er sich dort errungen habe. D""V„ilteA lenens Gatte noch, aber während M" " MeY^ da5 wundervolle Haus ihres elienmn^.^ >" ., uud die großartige Stellung, welchc l ,^rte, '^i! amerikanischen Hauptstadt eiunahm, >a ^ j>"^ sich schon damals ein leises Bedauern ^Aile, ^ Frau, ein geheimes Grollen mit dem ^. ^o^ ihr einen anderen Weg vorgezeichm't » „aal ^ jetzt einer anderen das Glück «orbeH'' ^r>B ^. sie selber sich einst sehnte und das "UN "' ^^ auch nach außen hin cine so blenden ^ genommen hatte. .^ iv^ z,. Dieselben Gedanken und noch ""^eild ' ^ der anmuthigen Witwe lebendig, ""^o^/ diesem Augenblicke in: stillen die 3"^..^!^ sie allein dem Zufalle oder dein Walt" ^' „^ lichen Vorfehung diese ebenso unverIM' /^o' sie wenigstens! — freudig überraschen ^ ,'u dankeu habe. ^ ^„ ftl^h/ Ein rascher Vlick der blauen Mi^ t<,^' weiße, gepflegte Hand des Arztes, den ^ i« ^ Vrillantring. nicht aber der bedeutuN^ ^ " Neif zierte. Er war also noch frtt "" ^ selber! „ 5^„» Wie, wenn jene längst Vergangenheit sich wieder anknüpfen ^,l.e> diesem seltsame Zusammentreffen d"" ^ capitel künftigen Glückes bedeutetes ^ hill" ^ Wie ein Blitz fchoss dieser Gev"" ^„ ! ^ rcizendo Köpfchen der jungen 3^^g^^,/ Lächeln schwebte auf ihren rothen, '^de" ^>'^ Lippen, während sie die blauen, s^.^ langsam zu dem Manne an ihrer Se" . ^!^cherZeitung Nr. 115. ___________ 963_____________________ 21. Wai 1901. '^tt><5ck -^^ ^"" Dann erst wird es von einem ^W du ^'^^ "'" ""^" ^^" ^^^ wiederholt und noch ^ Ei^ ^ ^" drittes Echo wieber um einen Ton tiefer. '^» lul, '" ^r Gegend von Rouen wiederholt ^°bdie3',^s°ng «us die mannigfachste Art. nämlich ^!, h^^ ."^ stch näherten und wieder verschwinden, bald i" bttsckw,. ' ^^^ '"^ Unterbrechungen, in denen der ! w?!f!^' "'" wiederzukehren. Der eine hört die ^ der ll,^ ^^ andere zur Linken, der eine nur ein-!° ^ Lck Appell- Der Singende hört tein Echo. und ^ Hin L„° hernehmen, hören den Sänger nicht. — Das ^ da« lf ^le" am Rhein gibt eine Silbe siebzehnmal ^ ^ ^ m" "'^ ^"" Königsplatze in Kassel neunzehn-, '^ltknei ^rsbach im Felsenmeer (in Böhmen an der >nbt^^^lederholt das Echo sieben Töne dreimal nach--A ^- ^ ledesmal schwächer, wenn auch noch ganz beut- ^ Nett Wolfgangfee antwortet das Echo. wenn ? (?) !!,"' °ber nicht, wenn trübes Wetter bevor-l !hllq> " berühmte Schweizer Naturforscher Franz ^sei ih^ ."sahlt in seinen „Naturhistorischen Alpenreisen". 3"" tilf ^ f" Gegend der Wctterhörner ein Mann mit Mtthy' ^u langen Alphorn begegnet, der gegen das i^sln u ? Ablasen habe. Da habe das Echo lange ge-^>»«?^gt n . Zustande zur Bahnstation, um mit dem ^Ng h^ ^ Hause zu fahren. Mamusics. de,n nach Ae-^ ^tlden ^^ ""^ ^^ Kreuzer geblieben waren, lonnte ^«Kecs ni^. "s" für die Fahrtarte zweiter Classe nach l» !^ die ? <^M'len und sagte dem Stationsvorstande. ^ ^ nick!' ^ "^^ verabfolgen wollte, dass er mit lls?^„ w s '°^", wenn der Staat ihm nicht 1 Kreuzer >l^' >Me l ' '^nizse, der eine Retourtarte dritter Classe >;?"' Kola?" Kollegen, er möge mit ihm dritter Classe ^! ^ i,.^^ Mamusics entgegnete: „Ich bin ein Herr. 'X!! ^N?n '^" blasse, eher gehe ich zu Fuß." Nach ^ ^ Äab ?°^^ ^ ^ auch auf den Weg und gieng !,,.'lyy^ ^nlorper gegen Feleb. Ienizse, der nüchterner tz/tub;/" freund n'lbl verlassen, eilte ihm »ach und °l° 'lt zw - ^" l)er. Auf der Strecke wurden beide °»^ltN u?^ von den Äahnwächtern vom Vahnlörper M ^ para! ""'"hnt. den Vahnlörper zu verlassen und ^ "f die ls "^"'den ^l"be s« gehen; doch hörten sie '^^- 's!! ^'-'Nllhnungen und zankten die Bahnwächter ^^Hnsch,^'"uslc2 fiel auf dem Wege mehreremale iiber i> >"t ^if.» ^" ^" ""b Ienizse half ihm innner wieder H ^>' '^ s ' """ l°la>" Gelegenheit geschah es. dass ^^^cihlt l^uen entgegenkommenden Personenzug '-ht ^ zur^'i ^^ "^'" ^^ Unglücklichen dahinbrauste und "^gelo^. "Kenntlichkeit zermalmte. Der Locomotiv-'., ' «Kf ^ ^ erst an dein Nucke, den der Zug belam, dass '^ ^u'^ ^"lmtörper sein müsse, und hielt den Jug '^>!n^n /tonal fand auf je einer Seite des Zuges >lii<" ^trennten Kopf. die übrigen Körpertheile ^lck ^osl." "ussten gesammelt werden. !h^ll^.v ^ ^) Arzt (zu einer Bauersfrau in der ^^ei,, >."5hre Zunge ist stark belegt; Sie müssen 'lli^U^n ^"gk strenge Diät halten!" — Bauers-H> ^lten ^" '^""' Manne): „Mas hat er g'sagt? Diät V^det,'' '-' ^as ist denn bös?" — Baner: „Weih >k halte,, ?'^ ^l' du sollst a paar Tag' zu Haus 's >^»!?!" ' denn wozu hätt' er dir sonst ins Maul ,^l- und Provinzial-Nachrichten. ^>^ " Weinbauverhältnisse in Krain !^ lu^^" letzten Nummer der „Vlittheilungen deL 'l, ^" ^tii^"^ ^^ österreichischen Weinbaues" nach >°"llin/ °^ Herrn Landes-Weinbau-Wanderlehrers '^^ 'Hi^ "bnonnaleil Wetters wegen sind wir sowohl .', ,M ^ ^.."ls auch mit den Frühjahrsarbeiten den ^ schien ""^r um ein bedeutendes zurückgeblieben. ''!< ^^^ "'s oh wir nicht einmal die wichtigsten Ar->X^" od "'^^" tonnen. In kälteren Gegenden sind ^" c>uch ^. ^"en Augen erfroren und in südlichen ^". ^ v'ele Bäume.' besonders Pfirsiche, zugrunde ^ 80°^ ^lgte ein starler SchneefaN. der in Ober-, ^"elt^ " H°he erreichte. Erst gegen Ende März. als ?hlej se>»,e m ^"i. lonnte man sich an die Arbeit machen, ^h't t°'^le ' ^arbeiten "icht vor dem Jänner zustande >'V^lb^t ^ ^er das Versäumte, besonders wegen i'^/Nl ^^^^rbeitermangels. nicht nachholen; und da ^"!! "' »ve !''^' llch '"it dem Nöthigen erst dann 3^d bie 3^/'^ es eben sofort verwenden können, ' I a^'' "^ sehr spärlich ein. so dass dieselben ^ilt.^°ße„ ^" ^"^" Lande und Staate subventionier-^XI ' ^ludnlt '^""'^schllftlichen Filial - Rebschulen in >H"k ht^l !)o rt, Mottling. Koschana und St. Veit. l^'x^t ^'^00 tadellos verwachsene Trockenvered-'- ^? l)sl "I ' abgegeben werden tonnten, trotzdem '^» ^tigeii v,s kragen und mittelst Kundmachungen «?' ^^ 1^?!'^"^ von guten Veredlungen angespornt l ^ >°hl die ^"^ Veredlungen nur 10 '^ kosteten. » ' il»^ 'lsl«> ^"buction der Veredlungen in diesen « ", »v^, "Nie nur für die Weinbauer Krain8 be-> '""n. um dem Uebesbltibe» solch schönen Materiales vorzubeugen, beinahe genöthigt gewesen, dasselbe nach auswärts zu verlaufen. Als aber ein Umschwung des Wetters eintrat, nahmen die Bauern eine andere Stellung ein und bestellten sofort die Veredlungen und andere Unterlagen m Massen, so daft der Bedarf nicht mehr gedeckt werden tonnte. Und so werden wahrscheinlich mehrere neurigolte Parcellen unbepflanzt verbleiben, falls die Bittsteller nicht genug Unterlagen aus den staatlichen Nebanlagen bekommen werden. Man wird nun trachten, in den genannten subuentio-nierten Filialanlagen eine noch größere Menge von Veredlungen zu erzeugen; denn der eigentliche Zweck diescr An lagen besteht nicht vielleicht darin, den erforderlichen Bedarf an Veredlungen zu decken, sondern in erster Reihe darin, dir für den betreffenden Bezirk empfehlenswerten Edclsorten zu verbreiten. Solche Reben gedeihen überall ganz gut, weil si" schon ganz acclimatisiert sind. Was den Weinhanbel anbelangt, muss constatiert werben, dass die heurigen Weine ob ihrer Stärke und Güte sehl gesucht waren und daher besonde».» in UlNerlrain guten und schnellen Absatz fanden. Etwas minder war dies im Wippacher Thale, und zwar lediglich aus dem Grunde der Fall. weil der Geschmack dieser Weine infolge der dort-i.blichen Zubereitung allzustarl an den Lacalconsum gebunden ist. Nun ist aber auch in dieser Hinsicht ein Fortschritt zu verzeichnen, und so dürften die Weinbauer nach und nach zur Einsicht gelangen, dajs die Herstellung ihres Probuctes den Verhältnissen gemäß eingerichtet werden muss, wenn es auch nach auswärts verlauft werden soll. Einen nicht unempfindlichen Schlag für diesen Bezirl bildet die We i nz o l l c l a u se l, denn früher wurden von hier die meisten Weine nach dem Küstenlande transportiert: dieser Export wurde durch den italienischen Wein vernichtet. Weine, die im Wippacher Thale noch erhältlich sind — in einigen Gemeinden in nicht unbedeutenden QuantUäten — werden zum Preise von 2U bis 40 1i, in Unterlrain hingegen mit 40 bis 80 Iv per Hektoliter abgegeben. ---------^------- — (Militärisches.) In den Activstand der Landwehr wird übersetzt der nichtactive Oberlieutenant Franz Gasser des Landwehr - Infanterie - Regimentes Klagenfurt Nr. 4. Transferiert werden die Hauptleute 1. Cl. Hugo Schaffer vom Landwehr - Infanterie - Regiment Troppau Nr. 15 zum Landwehr-Infanterie-Regiment Kla^ gcnfurt Nr. 4 und Alois Pitscheneber vom Landwehr» Infanterie - Regiment Klagenfurt Nr. 4 zum Landwehr-Infanterie-Regiment Czaslau Nr. 12, die Oberlieutenante Josef Fischer des Landwehr - Infanterie - Regimentes Klagenfurt Nr. 4 zum Landwehr - Infanterie - Regiment Nzeszow Nr. 17 und Cyrill Dolenc vom Landwehr-Infanterie - Regiment Rzeszow Nr. 17 zum Landwehr-Infanterie-Regiment Klagenfurt Nr. 4, bann der Lieutenant Julius Treo vom Landwehr-Infanterie-Regiment Magenfurt Nr. 4 zum Landwehr - Infanterie - Regiment Iiöin Nr. 11. In den Ruhestand wirb versetzt der Hauptmann 1. Cl. Wenzel Blaiel des Landwehr - Infanterie - Regimentes Klagenfurt Nr. 4 (Domicil Salzburg). — (Postbienst.) Auf der Eisenbahnlinie Laibach-Tarvis trat in den Züge» Nr. 1712 und 1717 am 17., bezw. am 18. d. M. eine Vahnpost niederer Ordnung mit der Nummer 337 in Wirksamkeit, welche der Vahnpostvorstehung in Laibach untergeordnet ist. Diese Aahnpost befasst sich mit Umlartierung von Postsendungen jeder Art. — Im Bestell-bezirle des Postamtes Wippach gelangte kürzlich der Üand-briefträgerdienst zur Einführung. —c>. — (Circus Äarnum H Valley.) Wie wir erfahren, langt die Gesellschaft am 30. Mai um 5 Uhr früh in Laibach an. worauf mit der Aufstellung der Zelte :c. auf dcr Dreieckwiese längs der Maria - Theresien - Straße begonnen und dieselbe in vier Stunden beendet sein wirb. Die Pferde werben auf der als Spielplatz dienenden Wiese gegenüber dem Panoramaplahe untergebracht werben. Die Vor^ stellungen nehmen je drei Stunden in Anspruch. Die Karten werden für allt Productionen Giltigleit besitzen. Am 31. Mai früh erfolgt die Abreise der Gesellschaft nach Marburg. x. — (DieBauarbeitenfiirbasil. Staats-Oymnasiu m) werden — nach den theilweist geänderten Plänen -- im nächsten Frühjahre in Angriff genommen werden. Di- Demolierung der alten vier Tracte erfolgt zu einem früheren Zeitpunkte. x. — (Stadtverschi) ne ru ng.) Der bei ber neuen Brückenanlage liegende untere Theil der Schulallee erfährt nach Fertigstellung der Brücke, d. i. im Monate Juli. eine entsprechende Verschönerung. Es gelangen in erster Linie die dortigen querstehenden Kastanienbäume zur Absteckung und hierauf erfährt die nächste Umgebung die nöthige Umgestaltung. . x. — (Die Restauilerungsarbelten ln ber Tirnauerlirche) werden nach den bereits gut-aeheißenen Plänen nächstertage in Angriff genommen werden und bis zum Monate September l. I. fertiggestellt sein. — Die hosten wurden ans 8000 X berechnet und ver- __ sV e r e i n s w e se n.) ^er Ausschuss des lraini- schen Militär-Veteranen-Corps veranlasste eine detaillierte Darstellung der 25jährigen Thätigkeit des genannten Corps und ließ dieselbe soeben in einer in beiden Landessprachen verfassten Broschüre erscheinen. x. — (Sloveni scher A l p e n v e r e i n.) Die Eröffnung des vom slovenischen Alpenvereine 1900 erbauten Weaes in ..Tnalo" bei Mojstrana erfolgte, wie bereits berichtet. Sonntag den 19. d. M. Ueber 30 Theilnehmer langten mit dem Frühzuge in Lengenfeld an. woselbst sie dem vom Pfarrer Herrn Aljaö abgehaltenen Gottesdienste beiwohnten. Nachdem die Ausflügler beim „Hmerc" ein Frühstilct eingenommen hatten, begaben si« sich in Ge-„mnschafl d,» H«,n Pfands Aljaz, d,tz Mminw Vorstehers von Mojstrana-Lengenfelb Herrn Ianßa, des GemtindevoistandeZ von Kronau, Herrn Bubinet, des Oberlehrers von Lengenfelb, Herrn Iegliö, ber Vorsteher der benachbarten Strahenausschüfse, der Bergführer und der anderen Interessenten und Ortsinsässen an Ort und Stelle des neu erbauten Weges. Dieser wurde in seiner ganzen Länge begangen. Am Anfange desselben stand ein aus Fichten und Reisig errichteter Triumphbogen. Daselbst und am Ende stehen vom slovenischen Alpenvereine aufgestellte Tafeln mit der betreffenden Orientierungsauffchrift. Sämmtliche Interessenten und Ausflügler waren voll des Lobes über die praktische und solide Weganlage. Am Ende des Weges angelangt, begrüßte der Vereinsobmann, Herr Professor Fr. Oro 2 en , alle Theilnehmer, betonte die besonderen Verdienste des anwesenden Herrn Dr. Johann Frischauf, l. l. Universitätsprofessor aus Graz, jene des Herrn Pfarrers AljaH und des Bauführers Klinar um die Ausführung der Arbeit und dankte allen jenen, welche das Wert unterstützt hatten. Er hob hervor, dass der Verein stets bestrebt sei. bei Ausführung seiner Arbeiten sowohl auf die Interessen der Touristik als auch auf jene ber heimischen Bevölkerung Rücksicht zu nehmen, wofür bie heute eröffnete Strahenstrecke den besten Beweis erbringe, denn dieselbe entspreche in erster Linie einem seit vielen Jahren von ber heimischen Bevölkerung empfundenen Bedürfnisse. Im Namen ber Gemeindevertretung dankte Herr I e g l i L für die bedeutenden Opfer, welche ber Verein für diesen Straßenbau zugunsten der Gemeindeinsassen gebracht. Herr Dl. Johann Frischauf wies auf die Erfolge hin. welche ber slov. Alpenverein besonders in den Iulischen Alpen zur Hebung des Touristenverlehres zu verzeichnen habe, und erörterte weitere Fragen, deren Lösung den Fremdenverkehr un das Zehnfache vermehren und der Bevölkerung zum Wohlstände verhelfen werde. — Sodann gruppierten sich die Festtheilnehmer an einem romantisch gelegenen Punkte ber neuen Straße, woselbst sie vom Photographen We »gar aus Rabmannsborf aufgenommen wurden, und begaben sich nach Mojstrana zurück, woselbst Frau „simerc" das Mittagsessen zur allgemeinen Zufriedenheit bereitet hatte und zu welchem auch die Bergführer nnb andere Interessierte eingeladen worden ware». Heir A. Mali, Bürgermeister aus Weißenfels, bedauerte schriftlich, an der Feier nicht teilnehmen zu können, unb beglückwünschte die Theilnehmer. Vereinsmitglieder der Sannthaler Section sendeten von einein Vereinsausfluge eine telegraphische Begrüßung. Nachdem mit dem Nachmittagszuge eine größere Ausflügler, colonne aus Radmannsdorf eingetroffen war. wurde bei prächtigem Wetter dem „Periönil" ein Besuch gemacht, welcher sich infolge Wasseireichthums des Wasserfalles als sehr lohnend erwies. Mit dem Abendzuge lehrten die Aus' flügler heim. dem Wunsche Ausdruck gebend, ber slovenische Alpenverein möge recht bald wieber einen Ausflug veranstalten, bamit seinen Mitgliedern und Freunden Gelegen^ heit geboten werbe, die vielen Naturschönheiten unserer Heimat und die Erfolge der Vereinsthätigleit bewundern zu können! Ii. — (Die Erdbebenwarte in Laibach.) Wir lesen in der «Erbbebenwarte": Dank ber Munificenz der Krainischen Sparcasse schreiten bie Herstellungsarbeiten in den Kellerräumlichteitei! sowie anf der Kuppel des Realschul-gebäubes rüstig vorwärts, so dass schon in den nächsten Tagen mit ber Aufstellung neuer, zum größten Theile in Laibach angefertigter, sehr empfindlicher Erbbebenmesser wird begonnen werden können. Auf der Kuppel des Realschul-glbäudes. wo eine Plattform für Windmesser geschaffen wurde, gelangt vorläufig ein Dines - Druckrohr - Anemometer zur Aufstellung. Das Instrument wurde auf Kosten der Krainischen Sparcasse in London angefertigt. In Oesterreich wird Laibach die zweite Station sein. wo dieser für jeden, auch den leichtesten Windstoß empfindliche Apparat in Thätigkeit stehen wird. Bisher wurden in unserer Mon« archie nur an der meteorologischen Station des l. unb l. hydrographischen Amtes in Pola erfolgreiche Beobachtungen mit diesem Instrumente gemacht. — (Schulhausbau in Arch.) Nei bei am 15. d. M. in Gurlfeld stattgehabten Minuendolicitation zur Hlntangabe des Baues für die breiclassige Voltsschule in Arch wurde die Äauführung den Bauunternehmern Josef Klabutschar unb Josef Nattigelli in Rann um den Betrag von 80.590 X 44 l» übergeben. —o. — (N euwah l.) Bei der am 17. d. M. vorgenommenen Neuwahl der Sanitätsdistricts - Vertretung Gotische« wurden nachstehende Herren zu Funclionären gewählt: Alois Lot), Gemeindevorsteher in Gottschee, zum Obmann, Hans Arlo, Gemeinderath in Gottschet. zum Obmann-Stell« Vertreter; zu Mitgliedern die Gemeindevorsteher: Josef Perz in Windischdorf. Johann L a l n e r in Mosel. Matthias Eisenzopfin Alllag. Johann Ionte in Nessel« thal. Franz Klun in Lienfelb; ferner zu Ersatzmännern: Dr. Emil Aurger, t. l. Notar, unb Robert Braune. Gemeinbeausschuss-Miiglieb. beibe in Gottschee. c). — (Straßenausschuss in N a t s ch a ch.) Nei ber am 9. d. M. stattgefunden«» constituierenden Versammlung des Vezirlsstraßenausschusses in Ratschach wurde Herr Franz Iuvan5i5. Besitzer in Natschach, zum Obmanne unb Herr Anton Planinc. Besitzer in Savenstein. zum Stellvertreter desselben gewählt. __<.. — (Nach Kroatien und Slavonien) sind in der vergangenen Woche aus dem Gottscheer unb Tscher^ nembler Bezirke circa M Arbeiter abgegangen, welche in den dortigen Waldungen als Hacker. Säger und Zimmer« leute verwendet werben sollen. Im Spätherbste lehren dieselben wieder in ihre Heimat zurück. x. — (Kranlenbewegung im Kaiser Franz Iosef - Spitale in Gurtfelb.) Der Krankenstand m,t Ende März betrug 18 männliche. 8 weibliche, zusammen 21 Personen; im Monate April wurden N männlich« und ft »'«ibliche. zusannmn M 5ttm,l« cmfa/nmmmn. PH Laibacher Zeitung Nr. 115. 964____________________________ Summe der behandelten Kranken betrug somit 30 männliche und 17 weibliche, zusammen 47 Personen. Hievon wurden 13 männliche und 11 weibliche, zusammen 24 Personen als geheilt entlassen; gestorben sind 2 Männer. Mit Ende April verblieben 15 männliche und 6 weibliche, Zusammen 21 Kiante in der Behandlung. Die Summe aller Verpflegs-tage betragt (573, die durchschnittliche Verpflegsdauer für einen Kranten 14 Tage. —c:. — (G y m n a s i a l - M a tu r i t ä t s z e u gn i ss e fur Frauen.) In theilweiser Abänderung des vorletzten Alinea der Ministerialverordnung Uom 9. März 1896, betreffend dic Maturitätsprüfungen für Frauen, hat Seine Excellenz der Herr Minister für Cultus und Unterricht, Dr. Ritter v. Hartel, rüctsichtlich jener Frauen, welche die österreichische Staatsbüioerschaft nachzuweisen vermögen und auf Grund der im Sinne dieser Verordnung abgelegten Reifeprüfung nach Maßgabe der jeweilig bestehenden besonderen Vorschriften als ordentliche Hörerinnen an den Universitäten immatriculirrt werden lönnen, Nachstehendes angeordnet: Die Schlusöbeineilung der den bezeichneten Candidatinncn auszustellenden Maturitätszeugnisse hat zu lauten: „Da hienach die Examinandin den gesetzlichen Forderungen .....entsprochen hat, so wird ihr hiedurch das Zeugnis der Reife zum Vesuche einer Universität (soweit dieser nach den bestehenden Vorschriften den Frauen gestattet ist) ausgestellt." Rüctsichtlich der Candidatmnen, welche die österreichische Staatsbürgerschaft nicht nachweisen lönnen, bleibt die bisherige Bestimmung in Kraft, nach welcher auf dem Maturitätszeugnisse die Vemerlung über die Reife zum Besuche einer Universität wegzulassen ist. --- (K. t. Land Wirtschafts-Gesell schuft für Krain.) Der Centralausschuss der t. l. Landwirt-schafts-Gesellschaft für Kram hat in seiner jüngsten Sitzung beschlossen, die diesjährige ordentliche Generalversammlung auf den 20. Juni einzuberufen. Kurz darauf soll eine außerordentliche Generalversammlung abgehalten werden, welche sich ausschließlich mit der Aenderung der Statuten befassen wird. — (Der Lehrerverein des Bezirkes Laibach Umgebung) hält am 13. Juni seine diesjährige Generalversammlung in Oberlaibach ab. Vor der Versammlung wird für die verstorbene Lehrerin in Qber-laibach, Frl. Johanna Vidic, auf dem Friedhofe das Grabdenkmal, welches der Verein mit Unterstützung des Vereines der Lehrerinnen errichtet hat, enthüllt werden. —l. — (V e r e i n s a u s f lu g.) Der Verein I^ukl^n^ko ul'itoli'sko cli'niNvl) veranstaltet Donnerstag, den 23. d. M., einen Ausflug nach Dolnice, zu welchem hiemit alle Mitglieder und Freunde der Lehrerschaft eingeladen werden. Die Ausflügler versammeln sich um 2 Uhr Ende der Latter-mannsallee vor dein Kosler'schen Garten. Aufbruch um ^3 Uhr. — (Aufgefundener Leichna m.) Am 7. d. M. begab sich der Besitzer Franz Matoz aus Thörl auf seine auf dem Gorjancberge nächst der kroatischen Grenze gelegene Wiese, um das auf derselben befindliche Laub und Reisig wegzuschaffen. Bei dieser Gelegenheit fand er unter einer Buche eine männliche Leiche. Der hievon benachrichtigte Gendarmerieposten in St. Varthlmä lieh, da am Leichnam leine Spuren von Gewaltthätigkeit ersichtlich waren, denselben nach St. Marein überführen. Der Tobte war mit einem grauen, abgetragenen Zeugrocte und einer ebensolchen Weste, mit einem Hemd aus Hausleinwand, einer weihen, spitzen Stoffhose, einem grauen Hute und mit sehr groben, geflickten Schnürschuhen bekleidet. Auher einem runden Taschenspiegel und einem einen halben Meter langen Stück Zeug wurde bei demselben nichts vorgefunden. Die Identität des Mannes konnte wegen der schon start vorgeschrittenen Verwesung nicht festgestellt weiden, doch dürfte derselbe seiner Kleidung nach ein Kroate gewesen sein. Er ist wahrscheinlich an Altersschwäche und Krankheit gestorben. —o. * (Selbstmord.) Am 11. b. M. gegen 6 Uhr abends hat sich der verehelichte, 57 Jahre alte Grundbesitzer Jakob Bozja aus Podgorica, politischer Bezirk Umgebung Laibach, am Dachboden seiner Dreschtenne an einem Seile erhängt. Angestellte Wieberbelebungsversuche blieben erfolglos. —r. Theater, Kunst und Meratur. — (Die Mittheilungen des Musealver-t i n es für Krain) liegen uns in ihrem 111. Hefte des XIV. Jahrganges vor; sie bringen die Fortsetzungen zweier gewiegter Untersuchungen, und zwar von Prof. Fr. Ko -matar über ein Cartular der Karthause Pletriach und von Prof. Ferdinand Seidl über das Klima von Kram. Unter des ersteren Urkunden heben wir als interessant heraus die vom 24. April 1423: Prior Jakob und das Kloster Frcuden-thal tauschten mit dem Prior Andreas und dem Kloster Pletriach einen Hof und den dazu gehörenden Forst für drei Weingärten und eine Wiese; am 9. November 1424 nimmt Graf Hermann von Eilli vom Kloster den Zehent zu Pölan in Seyrach zurück; am 12. Mai 1427 verbietet der Graf den Städten „Mottling, Landstrah und Neustadt" die Aufnahme der Klosterholden; am 22. Jänner 1429 stiftet Graf Hermann im Kloster ein „Anniversarium" und ordnet an, dass am Gedenktage seines Todes alle Priester des Klosters eine HI. Messe zu lesen haben und an 12 arme Unterthanen Lodenröcle vertheilen müssen; am 14. Februar 1441 schenken die Grafen den Getreidezehent von 214 Huben bei Altenmarlt und 123 Eimer Bergrecht. — Aus dem zweiten Aufsätze berichten wir, dass in Bezug auf die Gewitter in Krain sich für Laibach eine continuierliche Steigerung der Gewitterfrequenz während des Juni bis zur Culmination in der ersten Hälfte des Juli beobachten lässt. In 17 Iunimonaten gab es 72 Gewitter in der ersten Hälfte deü Monates. 46 in der zweiten. Das nördlich von den Alpen m MUeltUlopa bch«lMhe doppelte. SommermlixnM'M bn Gewitter greift nicht selten auch in das Gebiet der südöstlichen Alpen herüber. Krain liegt noch im Bereiche des oft intensiven Kälterückfalles, welcher in Deutschland in der Zweiten Iunihälfte gerne eintritt. In Laibach erfährt die Gcwitterhäufigleit ebenfalls zu Beginn des Sommers eine lebhafte Steigerung. Die nach Nordosten und Norden freie Lage von Rudolfswert gestattet den aus diesen Richtungen heranziehenden Gewittern einen offenen Zutritt, wogegen die Steiner Alpen für Laibach den Weg sperren. Die Dauer der Gewitter betreffend, muss für Laibach bei 70 A, derselben auf eine Viertelstunde bis höchstens eine Stunde notiert werden; zu Ende des Winters und im Frühlingsanfänge sind sie am kürzesten, im September erreichen sie das Maximum von zwei Stunden. Ausnahmsweise kommen alier auch viel längere Gewitter vor; so gab es 1885 in Kärnten ein Gewitter von 7 Uhr abends bis 4 Uhr früh und ein anderes von vollen 24 Stunden. — Das nächste Heft der „Mittheilungen" wird den Schluss des großen Werkes über das „Klima von Krain" bringen; damit wird eine gelehrte Adhandlung, die seit mehreren Jahren in den Kreisen der Fachmänner großen Beifall erntete und unserem Heiinatlande zur Ehre gereicht (denn nur wenige Provinzen besitzen eine so gründliche und umfangreiche Studie über ihre gesammten klimatischen Verhältnisse) abgeschlossen sein. — Die Schriftleitung geht dann an die Herausgabe ihres schon in: Drucke befindlichen „Nepertoriums zu Valvasor", um auch in historisch - geographischer Richtung den Vereinsmitgliedern einen wissenschaftlichen Behelf zu bieten, welcher Heimatslunde und Heimatsliebe zu fördern vermag. —ur. — («Die Erdbebenwarte») Inhalt der 2. Nummer: 1.) A. Belar: Ueber Verwendung von Erdbebenmessern bei Eisenbahnbriicken. 2.) Orte und An-stalten, an welchen die mechanisch registrierenden Erdbebenmesser von G. Vicentlni aufgestellt sind. 3.) P. von Radics: Historische Erdbebennotizen aus Krain und den Nachbarländern. 4.) Monatsbericht für Februar 1901 der Erdbebenwarte an der k. k. Staatsoberrealschule in Laibach. 5.) Literatur. 6.) Notizen. — (Lechners «Mittheilungen»), jährlich zwölf Nummern zum Preise von zwei Kronen, herausgegeben von R. Lechners t. u. l. Hof- und Unlversitäts« buchhandlung (Wilh. Müller), Wien !., Graben 31, treten mit dem vorliegenden Mai-Hefte in ihren Xlll. Jahrgang. An der Spitze des Heftes finden wir eine vom Redacteur der «Mittheilungen» Leopold Hörman verfasste Studie über Otto Ernst, den erfolgreichen Autor von «Jugend von heute» und «Flachsmann als Erzieher». Dieser folgt eine ausführliche Besprechung über die von Dr. Friedjung geschickt geordneten und trefflich commen» tierten «Nachgelassenen Papiere Benedels». Gleichfalls eine längere Kritik wird dem Hansteln'schen Werke «Das jüngste Deutschland» zutheil. Daran schließt sich eine Anzahl kleinerer Buchbesprechungen, fast durchwegs Original-Arbeiten, die von den ständigen Mitarbeitern der Lechner'schen «Mittheilungen»: W.A.Hammer, U.M. Kolloden, Sophia v. Khuenberg, Franz Wolfs u. v. a, herrühren. — Probehefte sind gratis zu beziehen. Alle in dieser Rubrik besprochenen literarischen Er-schelnungen find durch die Buchhandlung Ig. v. Klein -mayr K Fed. Bamberg in Laibach zu beziehen. Geschiiftszeitung. — (Schweinepest.) Infolge amtlicher Fest-stellung der Schweinepest bei einem Schweine in der Ortschaft St. Veit der gleichnamigen Ortsgemeinde wurde im Hinblicke darauf, dass das umgestandene Schwein aus einem größeren Transporte stammt, von welchem der gtößte Theil an die Insassen von St. Veit und Umgebung abgesetzt worden war, zwecks Verhütung der aUsalligen Weiterverbreitung der Krankheit sowohl der Handel mit Schweinen als auch die Ein- und Ausfuhr von Schweinen in der Ortschaft St. Veit bis auf Widerruf behördlich untersagt. — ik. Ausweis über den Stand der Thiersenchen in Krain für die Zeit vom 10. bis 17. Mai 1901. Vs herrschen: die Kchweinepeft im Bezirle Gottschee ill der Gemeinde Mosel (1 Geh.). Erloschen: der Nlaschenausschlag im Vezirle Laibach in den Gemeinden Brunndorf (3 Geh.), Verbljene (1 Geh.), Igglacl (1 Geh.); der Viotblaus bei Schweinen im Bezirle Gottschee in der Gemeinde Nieg (1 Geh.); in Tschelnembl (1 Geh.); die Echweinepest im Bezirke Littai in der Gemeinde St. Veit (1 Geh.); in» Bezirle Tschernembl in der Gemeinde Podzemelj (1 Geh.). die Wuthkranlheit im Bezirle Gurlfeld in der Gemeinde St. Cantian (1 Geh.); im Bezirle Nudolsswert in de» Ge< «leinden Sagraz (1 Geh.), Weihlirchen (1 Geh.). K. k. Landesregierung für Krain. Laibach am 18. Mai 1901. Telegramme des k. k. Telegraphen^ , sitzung der österreichischen Delegation «"" ^ Loblowitz zum Präsidenten u»d N'"" z^. worsli zum Vicepräsidenten gewählt.

t^ sei, und gedachte der ruhmreichen Tl)"" «at'l^ österreichisch - ungarischen Marine in den o > ^ ^ Gewässern. Der Präsident schloss mit e""" ^ L den Kaiser, in das die Versammellen "Z^l^ stimmten. Dann erfolgte die Wahl der ^" .,^B der verschiedenen Ausschüsse. Nach der ^'^l< der Delegation erfolgte die Verlesung de» ^g? darunter einer Zuschrift, betreffend den 6» ^ ^ Delegationen durch den Kaiser, welcher molu^ Der Minister des Aeußern. Gras G^u^ W unterbreitet eine Reihe von Regierm'gsvo""« ^. Antrag des Delegierten Graf Vetter von A wird die Wahl eines einundzwan.Mlleder U ^ ^ ausschufses vorgenommen. Es erfolgt vain ^ lesung der eingebrachten Interpellationen ^^ träge, zumeist von dem Delegierten ^^5' nossen, darunter betreffs des angeblichen "zg>K Neutralität im Kriege der Engländer nm ^ st ferner der Einverleibung von Aosmm "''"^gl^ cegovina an Ungarn, sowie des Delegierte" . ^ betreffend die Reform des ft i Präsident ersucht die gewählten Ausschuß, ^ ^j nach der Sitzung zu constituieren, erklärt, ^e > Sitzungstag heute noch nicht festschen i ^ °' und schließt hierauf um 12 Uhr 40 ^" Sitzung. Fröfj^'l Wien, 20. Mai. Im Einlaufe der^ ^n, sitzung der österreichischen Deleg^tio,, beM hie» eine Interpellation der Alldeutschen, bet"n ^a" >, bahnung einer Vermittlung Msch" ^ ? stel^ und den füdafrikanifchen Freistaaten ?uH o,,^ Ungarn äuf Grund der Haager 3?".^ Sylvester und Genossen pellation, betreffend den vom Reichs'«"^ ^ic. in Angelegenheit des Vereines "" ^ Mge . Officiere und der Erlasses. Die Intervention verweist a», ^l, den Crlass hervorgerufene Verbitterung 1 ^z ^ Kaifer und Reich hochverdienter MannA lo^i die Verbitterung zweifellos durch eM^'vDe. ^ des Reichs. Kriegsministeriums welchen . ^ ged^ Interpellanten bitten um Zurückziehung ^ iB^. Erlasses. Außerdem befanden sich imA" ^ Interpellationen, betreffend die OewM" " zü ^ leichterungen bei Einberufung der NU '^M Waffenübungen, fowie betreffend tne A°" Wehrgesetzes. Ungarische Helegatio". ^^ Wien, 20. Mai. Die coustituierte sich heute nachmittags un" ^ ^ Präsidenten Julius Szapary "Nv °Az^ s „c unter Berücksichtigung der Landesverya" ^ H.„ müht gewefen, ihreZ Pflicht 9^'^"^""^ und dem Vaterlande treu und gem'sM^l °^i!^ Der Redner ist überzeugt, dafs Uegat^l^ Pflichtgefühl und derfelbe Geist d,e A"^^ werden. Der Präsident gedachte der i^. ^s '^ ^ von welchen Italien und England durcy ^pl ^ des Königs Humbert und der Kowg" zB> troffen wurden, und sagt: -Außer d" i^Z f liea/nden Welttheilen aufgetauchten ^" .^^ sich im verflossenen Jahre kein beme"' ssist ^^ tischcs Ereignis ergeben; auch dte^^"^" ^ ^ des Oceans haben das Einvernehmen ^^>t" /^ ^ Mächte nicht gestört, die alle d.e ^ HF europäischen Friedens wünschen. "Hs , übereinstimmt, elleichtert uns wesen'»^ ^ ^ ^Hitung Nr. 115. ____________965_________________ 21. Mai 1901. ^^. ä^h"'' Der Präsident schloss mit dem i'^les^^ möge noch lange die Krone des ''^llu« Aue"' und brachte ein «Hoch» auf den l ^ Ein?' ^^nganhallende,begeisterte Eljen-Rnfe.) Zelft^"u>e bandet sich eine Zuschrift des 3»z ^ 3f" v. Szkll, welcher ans den morgigen -'^tuwi?c 6"il°" durch den Kaiser hinweist. ?' lvelck ?" "' Kallay unterbreitet die Vudget-'°e, ^ oen gewählten Ausschüssen zugewiesen ^°>>iV^"en der Ausschüsse wurden gewählt: ?^27"0'"""' Diarienausschuss Kussevich; ^ii^M Koloman Tisza; Finanzausschuss ^'i O " a^lchuss Desider Szilagyi; Marine- ^ ^Muzy, Schlnhrcchnnngsausschuls Geza "lcrrrcmsschuss Desider Sz'lagyi. H^ Parlamentarisches. ^'hllt h^Vtai. Der «Slav. Korrespondenz' O eins.j" Nuvlsche Centrum in seiner gestrigen 'F^bzlnm'9. h^ Mirage des kroatisch - slove-^^^^^ugestimmt, eine gemeinsame parlamen-3e lu ?" öu bilden, die in wichtigen Fragen « '" erstatten halte. !>^„. ^"s Südafrika. "^l^""' 1«. Mai. (Reuter-Meldung.) 7°»He ^" Wischen Amersfoort und Ermelo 'ü de.s. "'krals Bullock dreimal angegriffen. ' ^jch^^"9ten über einen Zwölspfünder, zwei ?^2 "^ ein Maximgeschütz. Jeder Ver- -?N?^^zunehmen, misslang. Schlichlich ^hll ^! ,^""n über Ermelo nach Carolina. ^ Os« ' ^ "l" ^5 d. M. mit der Garnison '^ttal?" ^"lslo und wendete sich ost- ^ ^z ^ ^ullrck trieb hierauf die Einwohner ^ b>e Q^. Eladt; kaum hatten die engli'chen ^«j ^lnot verlassen, so tauchten die Buren Ä etlv" "^'suchten die Stadt nach Burghers, <^s/"geben haben tonnten. General Elliot ?Rien" Woche 4000 Pferde, Vieh und v'ele ^l>o/^2tanderton geschickt. i!l^z m , Mai. Kitchener meldet unterm ^'>lila "ia: Im Süden der Eisenbahn- 'Fkl glill V""blich von Kronstadt, wurde ein ^ 3eh^^U'ch Explosion einer Mine zum >> Ht. Ei^ englischer Major wurde ^'«,i ^ "kn von» Büchermarkte. '^°'l^/^'' Chopin»Prelude. X 1-20. -^"<> ^' 3) ^" s°llst nicht todten, « 1-20. — i«, ^. O'.'. ^°tt und Unstcrblichleit, X 120. — V"«tl y " emes Revolutionärs, 2 Bde.. X 10 80, ' «er moderne Mensch, X 4 80. — Merz bach er Gott fr., Aus den Hochregionen des Kaukasus, 2 Bde,, X 48. — Bach C., Die Maschinen«Elemente, ihre Berechnung und Construction, 2 Bde., k 36. — Ruyter' 0. de, und Kirchhofs E., Allgemeine Chirurgie, X ti. — Vielschowsll), Dr. M,, Myelitis und Sehnervenentzündung, k 4 «0. — Stoeltzner, Dr. W. und Salge, Dr. B., Bei» träge zur Pathologie des itnochenwachsthums, li 14 40. — Vogel, Dr. E., Taschenbuch der praltljchen Photographie, li 3. - ttrügener, Dr. N., Kurze Anleitung zur schnellen Er» lernung der Moment-Photographie, X — t»0. — Schle-singer Ios., Energismus, K «60. - Dillov, Prof. I., Lebensbilder auf Grundlage der Graphologie, K 1 80. — Dennert, Dr. E,, Die Religion der Naturforscher, X —-60. — Dillov, Prof. I., Geheimnisse des menschlichen Seelenlebens auf Grundlage der Graphologie, k 4 80. — Dalihsch, Prof. Dr. M., Pflanzenbuch mit farbigen in den Text eingedruckten Bildern, k ? 20. — Dalitzsch, Prof. Dr. A., Thlerbuch mit farbigen in den Text eingedruckten Bildern, K? 80. — Lucas Fr., Christ's Gartenbuch für Bürger und Lllndmann, K4-60. — Dorenwell K., Der deutsche Aussatz, 1. lv 4 20, III. X 4 80. — Haase K., Der moderne Hau«, lehrer. X — W. — Richter, Prof. Dr. I. W. und Schulteis C.. Atlas für höhere Schulen, X U. — Kleine Vidliolhet Langen pro Vand ^ 12«: Bd. I., Wasser» mann, Schläfst Du, Mutter?- Bd. ll., Prövost, Iulchcns Heirat; Bd. lll., Skram, Verrathen; Bd. IV,, Mann, Das Wunderbare; Bd.V., Maupassant, PariserAbendteuer; Bd.VI., Vang, Fräulein Caja; Bd. Vll., Tschechoff, Ein Zweilampf; Vd. Vll!,, Prövost, Fleurettc; Bd. IX, Maupassant, Der Regenschirm; Bd. X., Wassermann, Die Schaffnerin; Bd. XI., Prövost, Der gelbe Domino; Bd. XII., Mauthner, Der wilde Jockey; Bd. XIII.. Wolzogen, Vom Peperl; Bd. XIV., Provost, ^iimba; Bd. XV., Maupassant, Schwarz^Braun. Blond; Bd. XVI., Holm, Schloss Uebermuth; Bd. XVII., Tschechoff, Starler Tabak; Bd, XVIII., Maupassant, Das Brillanthalsband; Bd. XIX., Zola, Die Schultern der Marquise; Bd. XX,, Sophus Schandorph, Erste Liebe; Bd, XXI., Pre'oost, Auf Liebeswegen; Bd. XXII., gola, Um eine neue Liebesnacbt; Bd. XXIll., Maupassant, Der Tugendpreis; Bd. XXIV., Pr^oost, Unter uns Mädchen; Bd. XXV., Pr^oost, Revanche; Bd. XXVI.. Hilditch, Fräulein England; Bd. XXVII., gola, DieWasser steigen; Bd. XXVIII.. Schlicht, Alarm; Bd. XXlX,, Tschechoff, Der Taugenichts; Bd. XXX,. Maupassant, Die Millionenerbfchaft; Bd. XXXI,, Holm, Mesalliancen; Bd. XXXII,. Prövost, Pariser Ehemänner; Bd, XXXll!.. Zola, Die Erbbeeren; Bd. XXXIV., T ho m a, Assessor Karlchen. — Wachen selb, Dr. F, Homo. sexualität, K 3 60. — Baier, Dr. St., Nriefe aus der Frühzeit der deutfchen Philologie, li, 4 32. Vorräthig in der Buchhandlung Jg. v. Kleinmayr ä Zed. Bamberg in Laibach, Congressplatz 2. Angekommene Fremde. Hotel Elefant. Am 20. Mai. Echauta, Forstmeister, Hammerstiel. — Vubal, Inspector; Otto, Richard und Jacques Pollal, Ungar, Me., Trieft. — Sauer, Kaplan, Gottschee. — Nowak, Pro. curist, Eisnern. — Freglie, Oberstlieutenantsgattin, Ragusa. — Lonöarii!, Besitzer, Selca. — Kohn, Hoepfel, Kflte,, Graz. — Schubert, 5lfm., Budapest. — Weber, Kfm., Monfalcone. — de Grossi, ttfm., Lyon. — Cohnitz, Kfm., Glasgow. — Weigl. Ksm., Susal. — Spatzer, Beamter, s. Frau; Landau, Secrelär, s. Frau; Dr. Müller, Advocat; Echwingenhaß, Ingenieur; Pronius, Privat, s. Frau; Weiß. Krauh, Koscheny, Tallinn, Kallan, Infanger, Fräul. Goldberger, Ko«mann, Wernig, Scharz. Pick, Eder, Lutter, Meißner, Friedman«, Taussig, Sohr, Komenig, Görner, Schwab, Stumm, Me., Wien. Verstorbene. Am 17. Mai. Johann Echoner, Schüler, 9 I., im Laibachflusse ertrllnlen. Am 18. Mai. Anna Cudovan, Inwohnerin, 7? I., Floriansgasse 32, I^i»,l»8mu8 «enili«. Am 19. Mai. Iofef Ierala, Arbeiterssohn, 3 I.. Xir-nauer Lände 10, Lungenentzündung, — Johann Iavornil, Besitzer, 76 I., Vrunngasse 17, Myelitis. — Gertraud Nslerc, barmherzige Schwester, 30 I,, Radetzlystraße 11, Tuberculose. Am 20. Mai. Iosefa Iellin, Verkäuferin, 52 I., Kralauerdamm 6, 1'ubkroulci8. pulm. Im Civilspitale. Am 14 Mai. Theresia Nova!, Taglöhnerin, b3 I., ^poplexill cerekri. !l)ieteorologische Beobachtungen in Laibach. Seehöhe 306 2 m. Mittl. Lustdruck 736-0 mm. ..^ 2.N. ^37-g 208 N. schwach fast bewölkt 9. Ab. 7391 162 NW. mcihlg halb bewölkt 21,l 7 U.M , 741, 0 , 11-1j N. schwach j Nebel > 0'4 Das Tagesmittel der gestrigen Temperatur 16 1°, Normale: 14-6°. Gestern abends starkes Wetterleuchten. Verantwortlicher Redacteur: Anton Funtek. Zum Sohutze dea Publloums. Bei den vielfach vorkommenden Nachahmungen, die zwar gerichtlich verfolgt werden, aber doch immer wieder aufs neue auftreten, wurde es nöthig, an den Paketen des so allgemein beliebten Kathreiners Kneipp-Malzkafifee in letzter Zeit eine Aenderung derart vorzunehmen, dass die 500 Gramm-Pakete nicht mehr wie früher mit einer Plombe versehen, sondern oben und unten mit einer Verschlussmarke verklebt sind. Dadurch soll dem P. T. kaufenden Publicum, welches den echten Kathreiner zu erhalten wünscht, ein erhöhter Schutz gewährt werden. Um auch die Rückseite der Pakete vor den immer wieder auftauchenden Nachahmungen zu schützen, trägt dieselbe nebst dem bisherigen Texte als Kennzeichen jetzt ein Bündel Gerstenähren. Man wolle also im eigensten Interesse genau hierauf achten, insbesondere auf die gesetzlich geschützte Vorderseite mit der charakteristischen Umrahmung und dem Bilde des Pfarrers Kneipp, sowie der Aufschrift Kathreiners Kneipp-Malzkaffee. 2 a Echte VmaU-Glawr zur Herstellung eines porzellanartigen Anstriches fiir sich leicht abnützende Gegenstände, ganz besonders für Waschtische, Eisen, Holz, Vlech, Stem und Wasserleitungs-Muscheln in Dosen zu '/, und 1 Kilo erhältlich bei «rüder Vberl, Laibach, Franclscanergasse. Nach auswärts mit Nachnahme. (916) 11-3 BESTE NAHRUNG FUR % gesunde & darmkranke KindOP- g- »JJI'.f.lJJl'iMilH'l '^träger V* sofort ausgenommen. E. 232/00 v3 V^v**.194' \ vr^ ttl- obe. Sodražici s kf%t ¦ V^'fe^^ieprodati ^ li v1ož ä?° Oèena vrednost -3 A 7ok 122 2440K> b) ' V.^Hti ek znaäa polovice ^1«. • Pod tem zneskom ^fein^ine,kise tVi.^tve^^^ek, izpisek iz r'C*eleir "»Pwnike itd.), yS5i?Plü» Pre8ledati ?ri j lni^' urami, i Ziehung unwiderruflich 1 Q5. Juni 1OO1- "^j ^B Ilaupttveifer 30.000w I Concordia - Lose ä I Krone (1926) 18-1 empfiehlt: J. C. Mayer, Laibach. Pravice, katere bi ne pripusöale dražbe, je oglasiti pri sodniji najpoz-neje v dražbenem obroku pred za-èetkom dražbe, ker bi se sicer ne mogle razveljavljati glede nepremiè-nine same. 0 nadaljnih dogodkih dražbenega postopanja se obvestijo osebe, katere imajo sedaj na nepremiènmi pravice ali bremena ali jih zadobe y teku dražbenega postopanja, tedaj samo z nabitkom pri sodniji, kadar niti ne stanujejo v okolišu spodaj oznamenjene sodnije, niti ne imenu-jejo tej v sodnem kraju stanujoèega pooblašèenca za vroèbe. Düloöilev dražbenega obroka je za-znamovati v bremenskem listu vložkov za nepremiönine, ki jih je prodat. na dražbi. C. kr. okrajna sodnija Ribnica« odd. II, dne 12. maja 1901. (1866) q 150/1 Oklic. i Zoper Jožefa in Marijo Quaglia, kojih bivaliäce je neznano, se je po-dala pri c. kr. okrajni sodniji v Lla-dovljici po Franciäki Pavlin iz Ljub-nega St. 51, tožba zaradi izbrisa za-»laranih zastavnih terjatev. Na pod-stavi tožbe doloèil se je narok za ustno sporno razpravo na dan 25. maja 1901, ob 9. uri dopoldne, v izbi st. 3. V obrambo pravic Jožefa in Marije Uuagüa se postavlja za skrbnika gospod dr. Janko Vilfan, odvetnik v Radovljici. Ta skrbnik bo zastopal toženca v oznamenjeni pravni stvari na njuno nevarnost in stroske, dokler se ona ne oglasita pri sodniji ali ne imenujeta pooblašèenca. C. kr. okrajna sodnija v Uadovljici, odd. II, dne 11. maja 1901. (1568) 3—3 's. 3/1 Edict. Ueber Ansuchen des Herrn Hermann Hüller aus Wien wird das Amortisierungs. verfahren rücksichtlich des angeblich ent-wendeten Laibacher Loses Nr. 18.852 per 40 K hiemit eingeleitet. Es wird demnach allen jenen, denen am besagten Wertpapiere gelegen ist. m Erinnerung gebracht, dass diese« nach Verlauf von einem Jahre, sechs Wochen und drei Tagen von dem nach Maßgabe der Ziehung ein« tretenden Iahlungs.. rücksichtllch Gewinst, erhebungstage angerechnet, wenn unter-dessen memand hierauf einen Anspruch angemeldet, noch es bei der betreffenden Cassa angebracht hat. für amortisiert erklärt werden würde. K. l. Landesgericht Laibach. Abth. l.ll am 22. April 1901. L°!b»ch« Zrilun» Nr. 1 l5. 96S 2>F.°>>^ Course an der Wiener Mrse uom 2ft. Mai l901. »°«>«. »<""'»"""" Die notierten Lonrse verstehen stch ln KronenwHhrung. Dl« Notierung sämmtlicher «Ictien und der «Diversen Uose» versteht fich per stück. ^ All«,m»ln, zla»l«schul>. """ """ «nheitl. Rente ln »loten Mol» November p. L. 4 2°/». . . 98 Lb 98 75 !nNot,Fel>r.-Nug.pr ,^ 9» i^ 98«5 »854«r Gtaat»lo!» 250 fl. 8 2°/» 181-— »88 - 18N0er „ 500 l. 4°/„ ,4li>»ü 14, >5 »8S0«l „ 100 ft. b°/» ,7<) ho ^7l 5U »8S4»r „ »00 fi. . . 21125 2,2 i!d dt«, „ »0 l. . . «n z>d^ii«t> »om.^Pfmlbbr, k 120 fl. 5"/» . 29? 10 2UU10 Ilaalsschuld d»r im D»ich»' lath» »»rlr»l»n»n König« «ich» und <änd»s. veflerr. «olbrent«, stfr.. 100 fl., per «aff».....»°/» 11? «5 118 05 bto Rente ln KronenwHhr., stfr., P« «ass».....4°/» 9? ^5 9? 45 bt». dt«. dt«. per Ultimo 4°/, 97 ,z 97 4:, 0t». »Iljabethbahn ln «., steuerfrei, ,n 24.oou Kronen . . 4»/„ ,,5.50 ll« — 8la„z< Joses ^Vahn ln Eilber (div.Et.).....5»/,°/» lW9U««'- «udolslbah« ln Krvnenwähr, tleuerfrei (blv. E») . . 4"/« 9z>z—4b<-.> dt«. V»l,b..lll, WU fl. 0. W<3, b°/».........4°U'^ «!'— «a, Nau^ub».°«, »00 sl. «l«,, b°,^ von WU ll......<«9'«> 481 U0 »eld «ore »«« «t»«t» z»r Zotzl«»» O>li»»tt«»e». «llsabethbahn 600 u. »000 ««. 4°/» ab 10°/«...... l»4 « 116-8) «llsabethbahn, 400 u. »000 ««. 4°/»......... 118 - 118 bU Franz Joses.«., »m. 1884. (bw. Et) Lllb.» 4"/...... 9» »5 S7 »b «llllzische ll»tl Gilb. 4»/» ... 9530 9s «0 ««rarlberger «ahn, . . . 9«-- 9?-. llaal»schul> d»r zsnd««g..Uo 10? — Nnlthen der Stadt «vrz . . — — —-— «nlehen b, Stadt Wien . . . 108 «0 104 UN dto. bt«. :> °b. <»»ld) IN-50 —'- bt«. dt«. (1894, .... 94-Sb S5 »!. bt«. bto. (1898) ... 947b «b?t> V»istbau««nlthen, »erl««». 5«/, 100 l>a iui— 4°/, «ralner Uande«°«ulthtn . —-— —'— «are PsanddrUs, »tt. «odci. alla.»st./^ahr. veil. 4«/,......... 99 — 100 — bt«. dt,. b0j«hr. Verl. 4»/» . 99 — 100 — Ep»rcal1t,1.»ft..SUI..verl.4«/, 98,5 99 »ö illftnbahn'Priorltzt«' Gdligallon»n. NerblnandsMorbbahn ««, 188« 97 ß5 98 s» vefterr. Nordweftbahn ... 107 KU l0»zo TtaaUbahn ^...... «g — 4«? - Eüdbllhn k»°/°derz.Iünn.>Iul< »44 — 84k — bt». l> »°/,...... 1«3 «z lLi »» Nn«,»<,allz. Bahn..... 10«- 10« 80 4«/, Untertralner »ahnen , . ——------ »l»"s< «'s» (per Ttüll). «t»,»n«licht ««se. »°/, Vobtntledlt'Uost °/« Donau'«e«ul.»Los« . . , »b» — «60-— Unverzinslich» ll«l«. «udap.'Vafilica (Dowban) » ll. 1« 40 17 40 «rebitlose 100 sl...... 4X>- - 40» — «lary.L°le 40 00sl,!lM, 904 - 90S- «Heften, «olbwevb, 200 sl, L. 484 50 4»« 5c: dl«. bt«. (Ut. «) 200 sl. O, !»ne - 508 - Prag'Du«! ltlsenb. 100fl. »bgft. 18» «s» 182-50 Vtaatleiseilbahn «00 sl. 3. . , Ü8« — S«3 - Eüdbahn 200 fl. s..... 9« — 9» — Hlldnorbd. «erb.»V. 200 fl. «Al »79 50 »80 80 lramwny.Ves., Neue «Nr., Pri?> rltät«»Äctlen luv fl, . . , ,44-- I50 — Ung,'llalt». lllstnb.2U0sl, Oilber 420 — 421 L0 Un<,.Wtstv.(«aab««raz)200f!.O, «2 - 425 — «iener ««»lb»hn,i>'«rt.<-- — - dto. dl«. per Ultimo . . . »U4-695» lredltbaüt, «llg, un«,, »0« fl. . «W - S9» - Dtpostltübanl, Nllg,, 200 sl , 4L3-. 4L4 — «lc°mp«-H- l»7ü' «lro»u.!lllstcilv.,Wiener, »00sl, 48N - 48« — HXP«»h«N,.0«ft,<2<>0fl,»0"„« »94 - 198'— ------------------- <"".!; «anb.rbanl.o^Hsi AF 0efterr,.u!lgar. «»", ^,^M Unwnbanl 200 ft, '^,,, zndullri..,»'«' N,HMUNl'N. ^^I> «auges., «ll«, 0" ' A,!>'3^ z,^<^ »«ydler ^ «lsenb»hnw,.L,^M>l. «,^, ^' ..«lbemühl", ^""5^, „, . tt"^ ltrisaller «°h>t»?H.,,l"!l ' «.-«a««°n.Ue!yanjl,.«"«" >^ ^ «^u«e,e^'^.«,..' '"', Menecde'll" >^, Pari« , . . ' , l Zt. Oett^Obur« , ^ ' Ducaten , - «,!<MI»HMIII»IIM.....¦..........»I..........».........»¦»......'» «»»>¦¦