Nr. 159 Samstag, 14. Juli 1917. 136. Jahrgang MhacherWMmg P»Hn«m,rat«on»pr»»«: M!t Postuerjendunn: ganzjährig no X, liall'jährin ib ll. Im «°n<°r: nanzjähs!,, l» X. ya,b,al,r!g ,1 X. Mr di<> ttustell»!,,, <»« Haus gaxzjähril, 2 II. — K»s»»««,»g,VUl,»: ssiir »leinr Inscra«? bii ^,i vier Zeilen «0 l>, größere per Zeile l» l>; bei öfteren Wlekerhol!ln«rn per Zeile 8 b. Die «i/nibocher ^rilung. erschein« «änlich mit NnHnahmc der 3onn> >mt> ^eiirtnne. Tie >vn»lntftraN»n b?f>»del sich Milloiii ftrahe Nr, akti«n 32. AmMcheu Geil. Vka2 o. I^r. üesoweya proüzeüülk» v vojvoÄlni ^raujz^l 2 än6 12.^u!i^ 1917.1., 8t. 20.361, 1^», poäktavi § 21. i3lni«tr8lcyß», ukn,28< 2 äny 26. nlä,jl>. 1917. 1., 6r/. 2»k. 8t. 235, »6 2«.ulcn,2uj6 tä,Ico: s l. 2a, Km«t8i«3 miinß, to ^6 2N, INÜN6, Ici 25». plg,-iiin myl^o oä iitnili prideioviilcov prinyösno lkstnli Lito, «6 äoloöa piaöilo 2k misnjs 2». luytr»Ici »tot tnko: 2», ml«l^« päsuieu, r/.i, ^ömonn,, ^äo, icoru/6, pi-083, c>v»3. in mn»iuwAN, iit».............5 X; 23, I2<1s1ll,v0 jo8^r6i^!>, . . . . 8 X; 2K iöäslkvo kll,8o...... 4 X 50 1^; 2». clrurilHon^o nvsl», in knru/6 tor 2». mionjy xllän^ß», iita 2a, Icrmo . 3 X. § 2. KUmäljovo i)1ll,öilo 8.6 muin, äajati drox i7^ym6 «ÄM0 v äsnlli-ju; inlinni-jg, plaö^vati 2 morioo, to )<3 2 iitom, moico n,1i 2 otrodmi, ^6 iiropovyäano. I/mioti 80 N0ll^ a) päsnio», Nk nu,jnl9.nj 90 "/« 6N0tn6 moke ill Nlljvsö 7 «/y otrndov l^v^tow k»1i in äruß6 oänkäks), pri 7HprH3onM najvftö 3 "/„; d) r2 na najm^nj 90 °/y snotny molcs in nllj-vö6 7 «/^ otrodov (vßtsw ^ali in äruze oäpllälcy), pri 2^)r«l36NM nujvos 3 "/g. llUCOntusinli l2Mi6tj6 »jät) IN N0V6 KorU26 n«i 80 Vl^i pc) Iiav0c^1ili Ijud1^n8li6 poäruinioo ^njuß^u, 2Hvuän. /», gramst 2 iitoiu. I)»> »6 i/inlotjo prn,vilno vröi, jy oäzovorsn voäitolj m^in8lc«ß^ poäjß^a. §4. I^o»topkl tyßk uka/ll lilr^nuj^o 86 pc> § 34.! miM8tr»icy^ u^/.^ /, <1no 20. nil^l^ 1917.I., 6r2. «»«. 8t. 235, politiön». oicr^n^ odlantv» 2 äßuarno «ü,2nijo ^o äv^ti80ö krön kli 2 28,nc»i-oln äo trok M68C6V, V odtoilllnili oicolizöinllli PH 2 äon^rno «n.2nijo äo pottilwil krön llii 2 ^aporom äo 3o»t Nßfjcov. 8 5. I'n, n1la2 äobi moö 2 6n6m rli,2ssl»,«itvo. Illcri^ti i28uds ml)ö v»i ä086ä»,n^i, plllöilo 22, wisnjy uravnkjoöi proäpi»! t6l oä politiönili okl»,j- Uili oKIll,8t6V Nll, N068tl!.vi C^kl^KsßN. Ulcll2». 2 6N6 ^l. jnni^y, 1910. I., äri. 2a,1c. 8t. 176, i2cl.1ni ^1-06^8! 0. lcr. äoiolni pro仫äui!l: Verordnung deS k. t. Landespräsidenten im Herzogtume Krain vom 12. Juli 1917, Z. 20.301, betreffend das Entgelt für das Ver« mahlen von Getreide in den Lohn- mnhlen. Auf Grund des § 21 der Ministerialverordmmg vom 20. Mai 1917, R. G. Bl. Nr. 235, wird verordnet, wie folgt: 3 1. Für Üohnmühlcll, das ist folche Mühlen, welche! das uon den Gctreioeproduzenten gebrachte eigene Getreide vermahlen, wird der Mahlluhn pro Meterzentner, wie folgt bestimmt: für das Vermahlen von Weizen, Roggen, Gerste, Buchweizen, Mais, Hirse, Hafer und Mengfrucht . . . 5 X; für die Erzeugung von Rollgerste. 8 X; für die Erzeugung von Hirsebrein. 4 X 50 I,; für das Schroten von Hafer und Mais, sowie für das Vermahlen des Hintergctreidcs für Futterzwecke... 3 X. s 2. Der Mahllohn ist ausnahmslos in Geld zu entrichten; die Abstattung des Mahllohnes durch Über« lassuug von Getreide, Mehl oder Kleie ist verboten. Die Ausmahlung hat zu erfolgen bei: sl) Weizen auf mindestens 90 <>/<. Glcichmehl und höchstens 7 °/y Kleie (einschließlich Keime und sonstiger Abfälle) bei einer höchstens 3«/uigcn Verstaubung; d) Roggen auf mindestens 90 "/„ Gleichmehl und höchsteus 7 "/<, Kleie (einschließlich Keime und sonstiger Abfälle) bei einer höchstens 3°/°igcn Verstaubung. Die prozentuelle Ausmahlung von Buchweizen und Neumais erfolgt nach den Weisungen der Zweigstelle Laibach der Ktiegsgltreidevertehrsanstalt. Für die ordnungsmäßige Durchführung der Ausmahlung ist der Leiter des Mühlenuntcrnehmens persönlich haftbar. § 4. Übertretungen diefer Verordnung werden nach §34 der Ministerialverordmmg vom 20. Mai 1917' R. G. Bl. Nr. 235, von den politischen Bezirksbehörden mit einer Geldstrafe bis zu zwcitaufend Kronen oder mit Arrest bis zu drei Monaten, bei erschwerenden Umständen aber mit einer Geldstrafe bis zn fünf-taufeud Kronen oder mit Arrest bis zu sechs Monaten bestraft. § 5. Diese Verordnung tritt mit dem Tage der Kundmachung in Kraft. Gleichzeitig treten alle bisherigen, den Mahllohn regelnden Vorschriften sowie die von den politischen Behörden auf Grund der Kaiserlichen Verordnung vom II.Iuui 1916, R. G. Al. Nr. 176, erlassenen Vorschriften über den Mahllohn außer Kraft. Ver l. l. Lllnbesftiäsident: Heinrich Gras Attems m. p. Politische Uebersicht. Laib ach, 13. Juli. In der am II. d. M. stattgehabten Sitzung des Vudgetallsschufses gelangten u. a. folgende zwei An-träge zur Annahme: 1.) der Antrag des Abg. Iarc: Die Regierung wiid aufgefordert, dafür Sorge zu tragen, daß den Konfinierten, insoweit sie sich nicht in Untersuchungshaft befinden oder verurteilt sind, die sofortige Rückkehr in ihre Heimat ermöglicht wirb; 2.) der Antrag des Abg. Dr. Lovro Pogacnik: Die Regierung wird aufgefordert, die in dcr Armee übliche Bezeichnung vou Personen als .politisch verdächtig" oder „politisch mwerläßlich" sofort abzustellen, den bisher derart bezeichneten Personen Gelegenheit zur Rechtfertigung und Aufklärung zn bieten und anzuordnen, daß ihr Avancement fernerhin ans den Gründen dieser Bezeichnung nicht gehindert werden darf. Die der kroatisch-serbischen Koalition angehörenden serbischen Abgeordneten Sergjan Budisavljevi«' und Valerijan Plibibcvw haben ihren Austritt aus der serlnsch'troatischcn Koalition angemeldet. Als Grund ihres Austrittes gaben sie prinzipielle Ursachen an. Über die Veranlassung dieses Austrittes verlautet, daß i die beiden Abgeordneten die Vereinigung Her Süd« slaven der Monarchie im Rahmen des Dualismus und innerhalb des gegenseitigen staatsrechtlichen Ver» hältnisses zwischen Ungarn nnd Kroatien für unmöglich halten, wählend die troatifch-serbische Koalition ans ihrem unionistischen Stundpunkt verharrt und in allen ihren öffentlichen Enunziationen betonte, daß sie die Lösung der südslavischen Frage in der Union nut Ungarn für möglich halte. In der Sitznng des kroatischen Landtaqcs vom 12. d.M. stellte Banns Anton von Mihalovics die neue Regierung vor, entwickelte sodann in den wichtigsten Zügen den Standpunkt derselben und sagte, diese Regierung wolle eiue kroatische nnd demokrati-schc sein. (Beifall.) Die demokratische Reform soll sich auf das ganze Gebiet sowohl der inneren Verwaltung wie der Justiz, des Kultus und Unterrichtes und der Volkswirtschaft erstrecken. Wir werden alle unsere Energie darauf richten, um ehestens zu einer gnmd-lichen Wahlreform zu gelangen auf den Grundsätzen des gleichen und geheimen Wahlrechtes. sBeifall) Der Banns betont, daß feitens Ungarns das Verständnis für die staatsrechtliche Individualität Kroatiens zu er-j warten sei. l Ans Berlin, 12. Juli, wird gemeldet: An Stelle des „Bcrliuer Lokalanzeigers", dessen Erscheinen bis auf weiteres verboten worden ist, erscheint die „Berliner Abendzeitung", welche meldet, daß nach der gestrigen Sitzung des preußischen Staatsministcrinms die Minister von Breitenbach, Freiherr vun Schor» lemcr, von Bescler nnd von Trott ihr Abschiedsgesuch eingereicht haben, da sie sich dem Standpunkte des Reichskanzlers, Preußen das Reichstagswahlrecht zu geben, nicht anschließen konnten. — Die meisten Abendblätter befassen sich mit der Meldung der „Internationalen Korrespondenz", wonach beabsichtigt sei, aus deu Parteiführern einen I5gliedrigen Staätsrat zu bilden, der in täglicher Arbeit mit der Rcichslei-tuug den Einfluß des Volkes auf die Neichsgefchäfte zur Geltung bringen soll. Die Blätter der Linken bekämpfen den Plan und betonen, daß eine folche Einrichtung nicht als Parlamentarisierung gelten könne. — Die konservative Partei veröffentlicht eine Ertlä-rung, worin sie betont, daß das gleiche Wahlrecht nicht der Eigenart und der historischen Vergangenheit des preußischen Staates entspricht, vielmehr geeignet ist, das feste Gefüge Preußens zu erfchüttern und auch diefen Staat der völligen Demokratisierung auszulie-feru. Die Erklärung besagt weiters: Die konservative Laibacher Zeitung Nr. 159__________________________1026___________________________________14. Juli 1917 Partei vermag weder anzuerkennen, daß die in Allssicht gestellte Maßnahme durch die Erfahrungen des Krieges geboten ist, noch daß sie auch nur geeignet erscheinen könnte, über die Schwierigkeiten der heuti-gen Lage hinausznhelfen oder den Siegeswillen des Voltes zn stärken. Eine Änderung des preußischen Wahlrechtes tann daher die konservative Partei nur! mit ernsten Bedenken und tiefen Sorgen für die Zukunft Deutschlands erfüllen. In Besprechung dcs russischen Vorstoßes bei Sta-nislau sagt Stegemann im Berner „Bund": Vorläufig ist die Lage in Schwebe. Der Verlust an Gefangenen auf feiten der Verteidiger ist durch die blutigen Verluste de? Angreifers vielfach überzahlt. Der Durchbruch als solcher ist abermals gescheitert. Das Reuter-Bureau meldet aus London unter dem 12. d. M.: Die Admiralität teilt mit: Der Vizeadmiral des östlichen Mittelmeeres meldet: Marineflieger griffen Montag nachts die vor Konstautinopel liegende deutsch-türkische Flotte mit Erfolg an. Als sie die „Göben", die von Kriegsschiffen und Unterseebooten umgeben war, ausfindig gemacht hatten, griffen sie sie aus eimr Höhe von 600 Fuß an und erzielten direkte Treffer auf der „Aöben" nnd anderen Schiffen in der Nähe, An Bord ereigneten sich schwere Explosionen und es brachen mehrere Brände aus. Die Flieger griffen auch das Kriegsmiuistcrium an und trafen es. Der Feind schien vollständig überrascht zu seiu, denn die Abwehrbattcrien eröffneten das Fener erst, nachdem die Bomben abgeworfen waren. Die Flieger kehrten wohlbehalten zurück. — Hiezu bemerkt das Wolff-Vureau: Wir erfahren an zuständiger Stelle, daß sowohl die „Göbeu" als auch das Kriegsministerium gänzlich unbeschädigt geblieben sind, desgleichen die dort liegenden Unterseeboote. Nur ein Torpedoboot erlitt durch eine Bombe Beschädigungen. Unter dm italienischen Abgeordneten, die kürzlich ihre Stimmen gegen das Kabinett Böselli abgaben, befand sich Generalleutnant Graf Marazzi. Aus einem Ausfall der „Idea Naziouale" erfährt man, wie der „Pol. Korr." aus Lugano gemeldet wird, daß Marazzi, der früher viel gefeierte „Eroberer" von Görz, nach der letzten italienischen Mai-Offensive durch Cadorna znr Disposition gestellt worden ist. Marazzi soll dies durch eine Reihe von Angriffen in den Geheimsitzungen der Kammer vergolten haben, welche gegcn die ganze Leitung der italienischen Offensive vom 24. Mai bis Ansang Juni gerichtet waren. Einige Bemerkungen des Generals Marazzi, die sich auf die österreichisch-ungarische Offensive vom Mai 1916 bezogen, gaben dem republikanischen Abgeordneten Chicsa Anlaß zu einer Anfrage, welche kriegsgerichtlichen Entscheidungen bezüglich folchcr Heerführer erfolgt seien, die beim Beginn der österreichisch-ungarischen Offensive ihre starten Stellungen preisgegeben haben. Diese Anspielung bezog sich, wie man allgemein annimmt, anf den ill den Ruhestand versetzte» Generalleutnant Roberto Vrusati, der eiu Bruder dcs erste« Generawdjutauten des Königs ist. In der am 12. d. M. abgehaltenen Sitzung der römischcu Deputiertenkammcr traten viele Abgeordnete im Rahmen der Erörterung des Budgctproviso-riums für die Behebung der Notlage Sardiniens, Siziliens fowie der süditalischen und adriatischcn Provinzen ein. Für letztere wurde anch eine energischere Abwehr der feindlichen Luftangriffe gefordert. Schatz-minister Carcano verwies auf die Steigerung der Kriegsansgaben Italiens, die im Mai 1250 Millionen betrugen. Deputierter Eiccotti führte aus, Italien dürfe nicht die Schande eines Sonderfriedens auf sich nehmen. Die Nachrichten aus Washington über beabsichtigte Hwangsnmßrcgclu gcgcn Schweden rnfen in der schwedischen Presse entrüstete Proteste hervor. Die meisten Stockholmer Blätter weisen nach, daß die Beschuldigungen wcgcn der schwedischen Ausfuhr nach Deutschland unberechtigt seien. — „Daily News" melden aus Washington: Alle europäischen Neutralen, die Schweiz ausgenommen, haben Proteste gcgcn das amerikanische Ausfuhrverbot angemeldet. Die Negierung bleibt aber bei dem Beschlusse, daß keine noch so geringe Menge von Lebensmitteln uud keine Tonne Kriegsmaterial aus den neutralen Ländern nach Deutschland gehen dürfe. Nur wenn die Neutralen sich in Verträgen zur Erfüllung dieser Bedingungen verpflichten, soll das Ausfuhrverbot abgeschwächt werden. „Stockholms Tidniugeu" melden aus Haparanda: Die Truppen der Ukraine weigerten sich, an Kcrenskijs Offensive teilzunehmen. 5000 Soldaten habcn den großen Bahnhuf von Kijev befetzt und verfuchtcn, andere Soldaten dazu zu überreden, gleichfalls die Abreife an die Front zu verweigern. — Nach Schilderungen finnifcher Zeituugen endete der Kampf zwi-fchen den finnischen Bauern und den russischen Soldaten iu Haermos mit dem Siege der Bauern. Diese warteten in Verstecken, bis die Soldaten alle Muui-tiou verschossen hatten und stürzten sich dann auf die Russeu, von welchen sie über 50 getötet oder verwundet haben. Lokal- und Provwzial-Nachrichten. — (Die Kriegsauleihcvcrsichcrung.) Wie bereits gemeldet, haben Ihre Majestäten der Kaiser und die Kaiserin einen hohcn Betrag auf die fechste österreichische Kriegsanleihc in Verbindung mit der vom k. k. österreichischen Militär-Witwen- und -Waiscn-fonds geförderten Kriegsanleihcversicheruug gezeichuet. Dieser Fonds nimmt im Wege von Kollcltivzeichnuu-gen Kriegsanleiheversicherungen noch bis zum 31. d. entgegen. Jedermann möge von dieser Gelegenheit Gebranch machen, wodurch der Allgemeinheit wesentliche Dienste geleistet werden. — (Kricsssauszeichnunlicn.) Seine Majestät der Kaiser hat den Landwehr'-Evidenzoberoffizialen Josef Pozar des SchR 26 uud Josef Repik des Geb.-SchR 2 das Goldene Verdi^nstlreuz mit der Krone am Bande der Tapferkeitsmedaillc, dem Leutnant Guido Rupnik des FKR 28 die Allerhöchste belobende Anerkennung mit den Schwertern verliehen. — Vom Ministerium für Landcsvertcidignng wurden in Anerkennung vorzüglicher Dienstleistung während der Kriegszcit der Landwehr-Evidenzoderoffizial d. R. Franz Ach atz beim LEVK in Laibach, der Land-wehr-Evidcnzuffizial Johann Mostetschnig und die Landwehr-Evidenzassistenten Josef Altmann und Josef Svetelsel, alle drei beim GebSchR 2, mit Dekret belobt. — (Nach dem Tode ausgezeichnet.) Seine Majestät der Kaiser hat dem schon vordem mehrfach ausgezeichnete« Linienschiffsleutnant Alois Poljanec, einem Sohne dcs Direktors i. R. der Landcszwangs« arbeitsanstalt in Laibach, derzeit Majors Alois Pu-ljanec (Laibach), nunmehr iu Anerkennung seines tapferen Verhaltens und seiner erfolgreichen Fliegertütig-keit den Eisernen Kronenorden 3. Klasse mit der Kriegsdekoration und den Schwertern verliehen. Linienschiffsleutnant Poljanec hatte bekanntlich Anfang Juni d. I. als Marineflieger in Ausübung feines Dienstes vor dem Feinde den Heldentod gefunden. — (Dreifache 5lricgsauszcichnung.) Der Feldwebel eines Kurpstommandos der Südwestfront, Beamte des Hauptpostamtes Laibach Herr Ivan Vo-gataj aus Oiska, wurde mit dem Eifernen Verdienst-kreuze mit der Krone am Bande der Tapferleitsmc-daille ausgezeichnet, nachdem er sich dnrch tapferes Verhalten vor dein Feinde das Eiserne Kreuz und die Bronzene Tapferkeitsmedaille erworben hatte. — (Heimkehr der Hospitalisierten.) Das t. u. l. Kriegslninistcrium hat den kompetenten russischen Stellen den Vorschlag übermitteln lassen, es mögen diejenigen im neutralen Auslaut) hospitalisierten Angehörigen beider Armeen, welche als invalid anzusehen sind, ganz in die Heimat entlasten werden. Die russische Regierung hat diesen Vorschlag angenommen. Es ist demnach damit zu rechueu, daß eine größere Anzahl bereits Hospitalisierter in die Heimat entlassen werden wird. Im Hinblick auf die großen Schwierigkeiten, welche sich den Aesuchsreisen Angehöriger in Dänemark und Norwegen entgegenstellen, empfiehlt es sich, daß Angehörige von Hospitalisierten, für welche die eingangs erwähnte Entlassung in Frage kommen könnte, einen etwa beabsichtigen Besuch vorerst unterlassen, bczw. bis zu dem Zeitpunkt aufschieben, in welchem über die Hcimkch^ der Hospitalisierten definitiv entschieden ist. — l Verlustliste.) In der Verlnstliste Nr. 581 sind folgende aus Krain stammende Hccresangehörige aus-gewicseu: vom Gebirgsschützeuregimeut Nr. 2 als tot: LstSchützc Ajdisek Franz, ErsResSchütze Bevec Josef, die LstSchützen Vizjak Josef, Bozic Bartholomews, Ceruugelj Johann, DemZar Johann, Schütze Dobrota Alois,' LstSchütze Dolcnc Anton, ErsResSchütze Dro-bez Josef, LstSchütze Erjavec Josef, ErsResGefr. Finzgar Josef, die LstSchützen Fricgl Peter, Galovic Adalbert, Golif Anton, Golob Josef, die ErfRcsSch. Gorenc Johann (St Ruprecht), Gorenc Johann (St. Martin bei Littai), die LstSch. Gregore Valentin, Gricar Johann, Hribar Franz, Hrvat Josef, Hudobiv-nit Franz, Hvastija Josef, Zgf. Iamnik Johann, Erf.. NesSch. Iaucar Matthias, LstSch. Ianezic Franz, die Sch. Iansa Johann, Ielinek Peter, ErsResSch. Iurjevcit Josef, LstSch. Kerin Iofef, Korp. Klcmeucic Franz, die LstSch. Knafeljc Silvester, Koprivnikar Anton, ResKorp. Kranjc Alois, LstSch. Krizaj Alois, Sch. Krvina Franz, ErsNcsSch. Koartuh Iuhaun, die LstSch. Mazgon Johann, Mcsec Franz, Metella Franz, Nastran Valentin, ErsRcsSch. Novak Jakob, Sch. Oblak Franz, die LstSch. Ogulin Josef, Pckavec Martin, Peterlin Anton, Pudgornik Ludwig, Sch. (Bless.« Trag.) Potocnit Johann, LstSch. Prezclj Franz, Sch. Prosinec Lorenz, die LstSch. Pucclj Michael, Rabit Johann. LstKorp. Rant 2 Anton, die Sch. Remskar Valentin, Repinc Franz, die ÜstSch. Re^ek Franz, Rogac Josef, Noftret Johann, Nus Anton, Schauer Josef, Gefr. Sencar Naimnnd, LstSch. Okerlj Johann, Gefr. Skornik Paul, die LstSch. Skubic Josef, Slaj-pah Johann, ErsRcsSch. Springer Anton, LstSch. Stebljaj Martin, ResSch. Otcmbal Franz, Sch. Otrum-belj Alois, die LstSch. Stnpica Johann, Otuim Franz, Outej Johann, Tekavc Josef, Tomazin Franz. Tfchar-mann Franz, LstKorp. Tnrk Franz, Zgf.TitFeldw. Vovk Johann, die LstSch. Zabavnik Florian, Zqonec Io« hann,Zrimäek Alois, die ResSch. Zrlit Georg, Zugelj Josef, LstSch. Zupan Martin, ErsNesSch. Zurl Io-hauu; — vom Infanterieregiment Nr. 7: Inf. Art) Johann, kricgsgef.; LstInf. Miusck Johann, 12., tot; Inf. Steinberger Alois, 11, verw.; — vom Infanterieregiment Nr. 47: LstInf. Mencin Johann, 9., Inf. Sterle Anton, II., kriegsgef.; — vom Fcldhau-bihenregimcnt Nr. 6: ErsNesKan, (OffDien.) König Matthias, tot; — vom Landwchrinfanterieregiment Nr. 27: Inf. Dcrnousek Hranz, I., verw; Gesr. Go-lobic Johann, MGK 1, verw. — Berichtigungen zn früheren Verlustlisten: Vom Infanterieregiment Nr. 17 waren kriegsgefangen gemeldet: die ErfNcfInf. Ierin Johann, 6. K., Zaplotnik Jakob, Plut Josef und Franz Vojan, NesGefr. TitKorp. Högler Richard, n l_?!!N26N sss3os0Nll2880 kr. 5ll. "90 b«-28 l,5 n«p«„. 5„«.ll«M>„! «mm. Laibllcher Zeitung Nr. 159___________________________1027___________________________________14. Juli 1917 Buchweizen ist in betreff des Bodens nicht wählerisch und als Honigquelle gerade auf mageren Steinfeldern am reichsten. Da seine Entwicklungszeit blüh 12 bis 14 Wochen beträgt, er aber auch dann hohen Nährwert besitzt, wenn er vor der Samenreife als Gri'mfutter gemäht wird, so ist dessen Aussaat als Nachfrucht selbst auf spät abgeerntete Felder noch vorteilhaft. Eudlich sei noch ciner Pflanzenart gedacht, die bei uns leider viel zu wenig belannt ist und laum irgendwo gebaut wird, obwohl sie ganz vorzugsweise bestimmt zu sein scheint, der Getreidcnot zu steuern, weil sie auch noch aus Hohen gedeiht, auf denen unsere einheimischen Getreidepflanzen nicht mehr zur Reife lommen; ich meine die Reismelde, auch Quinoa, Mehlschmergel, kleiner Reis von Peru genannt, deren kleiner Samen höchst mehlreich ist. Da indes von dieser Pflanze derzeit Samen kaum in grö» ßerer Menge zu haben sind. auch der Anbau sofort geschehen mühte, wenn die Frucht zur Reife gelangen soll — vier Monate Entwicklungszeit — so sei hier nur darauf hingewiesen und die Landwirte aufmerksam gemacht, mit ihr in kommenden Jahren Verfuche wenigstens im kleinen zu machen. E. Schachinger. — (Dic Kriegstaffcemischung.) Das Amt für Volksernährung teilt mit: Die Nriegslaffeemischung, die im Laufe der mit dem 4. August beginnenden neuen Vrotlartenperiode allgemein gegen Kaffeekartcn zur Ausgabe gelangen wird, enthält auher reinem Bohnenkaffee und Surrogat ein Karamel, das nach einem neuen Verfahren aus Rohzucker hergestellt ist. Dieses Karamel hat die Eigenschaft, Feuchtigkeit an» zuziehen. Dadurch verbindet sich die ursprüngliche Pulverform der Kaffcemischung zu einer mehr oder weniger festen Masse. Dieser Umstand beeinträchtigt aber keineswegs die Qualität des Produktes. Der Klein-verschlcitzpreis der Einheilspackung zu V^ Kilogramm beträgt eine Krone. — (Willigere Fleischabgabe für Veamtenkatcgo-rien.) Heute nachmittags wird die städtische Appro-visionierung in der Iofcfitirche billigeres Rindfleisch für Beamtenkategorien abgeben. Reihenfolge: von 5 bis halb 6 Uhr Kategorie I Nr. 1 bis 200, von halb 6 bis 6 Uhr Kategorie I Nr. 201 bis Ende sowie die ganze Kategorie II; von 6 bis halb 7 Uhr die ganze Kategorie III, von halb 7 bis 7 Uhr die ganze Kategorie IV. Auher der Beamtenlegitimation ist die Fleifchkarte mitzubringen. Kleingeld ist bereitzuhalten, ke—. — (Rindfleischabgabc auf gelbe Legitimationen L.) Die städtische Approvisionierung wird heute nachmittags in der Iosefilirche auf gelbe Legitimationen mit dem Buchstaben L Rindfleisch zu 2 K. das Kilogramm abgeben. Reihenfolge: von halb 2 bis 2 Uhr Nr. 1 bis 200, von 2 bis halb 3 Uhr Nr. 201—400, von halb 3 bis 3 Uhr Nr. 401—600, von 3 bis halb 4 Uhr Nr. 601—800, von halb 4 bis 4 Uhr Nr. 801 bis 1000, von 4 bis halb 5 Uhr Nr. 1001—1200, von halb 5 bis 5 Uhr Nr. 1201 bis zum Ende. Auher der gelben Legitimation ist auch die Familicntarte mitzubringen. Kleingeld ist bereitzuhalten. kc—. — (Fcttvertcilung.) Die städtifche Approvisionic-rung verteilt heule Fett an Parteien, die bisher noch an leiner Aktion beteiligt waren, bei der sie zu normalen oder billigeren Preisen Fett erhalten hätten. Die Abgabe erfolgt aus der Iosefilirche zu 15 Kronen Per Kilogramm; auf eine Person entfällt V2 ^8 Fett. — Reihenfolge: von 8 bis 11 Uhr vormittags Parteien, die ihr Brot in drr Kriegsverlaufsstelle in der Schulallee erhalten; von 2 bis 4 Uhr nachmittags Parteien, die ihr Brot bei Zuzek in der Floriansgafse und bei Zalaznik am Alten Marlt beziehen; von 4 bis 6 Uhr Parteien, die ihr Brot bei Mole in der Floriansgasse abholen. — Reihenfolge für Montag: von 8 bis 11 Uhr vormitwgs Parteien, die ihr Brot m der Kriegsverkaufsstellc am Alteu Markte erhalten, von 2 bis 3 Uhr nachmittags Parteien, die ihr Brot oei Leskovic, Ziegelstraße, erhalten, von 3 bis 4 Uhr Karteien d,e ihr Brot im Konsumverein um Krakauer ^annn abholen, von 4 bis 6 Uhr Parteien, die ihr ^rot m der Kriegsverkaufsstelle an der Römerstraßc Nr, 0 beziehen. -. I^e Partei hat sich mit der Famlllenlegltimation auszuweisen; auch die Fettkarten sind vorzulegen. Das uötige Behältnis sowie das er-forderliche Kleingeld ist mitzubringen. Parteien, die oei der städtischen Approvisionierunq billigeres Fett allmonatlich beziehen sowie Bahnbed'ienstcte, die von °er Bahnverwaltung mit Fett versorat werden, sind von der Fettverteilung ausgeschlossen. le—. Mil^ c^" Verkehr auf dem Gemüscnmrktc.) Die «uiarsormatwncn werden von nun an ihren Bedarf vorm5?'^ ?uf dem hiesigen Markte erst nach 9 Uhr auim'^^ b^"' Die Zivilbevölkerung wird daher tes^ ..".gemacht, dah sie von Beginn des Marl-müle l«w Al ausschließlich zum Anlaufe von Ge->"u,e ,owohl be, den Gemüsehändlern auf dem Vot>. nil- als auch auf dem Pogakarplahe berechtigt ist. Auf jedem Platze sind je zwei Marttorgane aufgestellt, die gleich an Ort und Stelle etwaige Beschwerden gegen Gemüsehändlerinnen, die sich weigern sollten, ihre Ware der Zivillnnde zu verlaufen, aufzunehmen haben. Selbstverständlich hat die Zivilbevölkerung auch nach 9 Uhr das freie Recht, - Gemüse einzukaufen. Den Gemüsehändlern ist es verboten, irgendeine Ware zuzudecken ooer zu reservieren; die gekaufte Ware ist sofort vom Markte zu entfernen. Die Gemüsepreise müssen an den Körben ersichtlich gemacht sein nnd haben stets mit den amtlich festgesetzten Preisen übereinzustimmen. ke—. — (Die neuen Teuerungszulagen für sämtliche Staatsanstcstelltcn, Staatsbeamten und Pensionisten) betrage bei einem Iahresbezuge von 14.000 K. bis cinschliehlich 18.000 K. bei Ledigen 156, bei Verhei-rateten 1380, bei Verheirateten mit zwei Kindern 1824 nnd über zwei Kindern 2280 K.; 10.000 K. bis ausschließlich 14.000 K. bei Ledigen 348, Verhei. rateten 1236, bei Verheirateten mit zwei Kindern 1680 nnd über zwei Kindern 2136 K.; 6400 bis ausschlietz. lich 10.000 K. bei Ledigen 720, bei Verheirateten 15)36, bis zwei Kinder 1992, über zwei Kinder 2436 K.; 4800 bis ausschließlich 6400 K. bei Led,', gen 1020, Verheirateten 1776, Verheirateten bis zwei Kinder 2232, über zwei Kinder 2676 K.; 3600 bis einschließlich 4800 K. bei Ledigen 1056 K., bei Verheirateten 1536, bei Verheirateten bis zwei Kinder 1864, über zwei Kinder 2244 K.; 2800 bis ausschl. 3600 K. bei Ledigen 948, bei Verheirateten 1260, bei Verheirateten bis zwei Kinder 1680, über zwei Kinder 1968; 2200 bis ausschließlich 2800 K. bei Ledigen 780, bei Verheirateten 1104, bei Verheirateten bis zwei Kinder 1464, über zwei Kinder 1812 K.; 1600 bis ausschließlich 2200 bei Ledigen 612, bei Verheirateten 912. bei Verheirateten bis zwei Kinder 1272, über zwei Kinder 1620 K.; 1400 K. oder mehr bei Ledigen 684, bei Verheirateten 864, bei Verheirateten bis zwei Kinder 1056, über zwei Kinder 1260 K.; weniger als 1400 K. bei Ledigen 600, bei Verheirateten 732, bei Verheirateten bis zwei Kinder 936, über zwei Kinder 1140 K. — Der Iahresauf-wand für die Teuerungszulagen beträgt für Beamte, Unterbeamte, Diener usw. 358 Millionen Kronen, für sämtliche staatliche Arbeiter 100 Millionen Kronen, fur die Pensionisten und Hinterbliebenen 74 Millionen Kronen, zusammen also 532 Millionen Kronen. — Die neuen Teuerungszulagen treten im Verordnungswege, und zwar mit Rückwirkung ab 1. Juli 1917, in Kraft. — (Vom Staatsbahndienftc.) Den Titel eines Staatsbahnrates erhält Paul Morpurgo, Bauober« kummissär und Vorstauostellvertreter der Äahucrhal-tungsscktion Laibach. Befördert werden: zum Bauoberkommissär der Titular-Obcrkommissär Friedrich Linhart der Aahnerhaltungsseltion Laibach, zu Oberrcvidenten der Revident Karl Ogoreutz, Vorstand des Bahncrhaltungsamtes Bischoflack, nnd der Tituwr-Oberrevident Johann Petar beim Betriebs» amte in Laibach. — (Dcr Laibachcr Gcmeindcrat) hält Dienstag den 17. d. M. um 6 Uhr abends eine ordentliche Sitzung ab, auf deren Tagesordnung zumeist Voran» schlage für das Jahr 1917/18 stehen. — (Wohltätige Spende.) Die Familie I. Ogo-relec in Laibach hat zur Ehrung des Andenkens des verstorbenen Herrn Michael Bayer für die arme, mit Kindern reich gesegnete Familie des im Kriege erblindeten Ümbacher Dachdeckers Paul Kriznar den Betrag von 100 Kronen gespendet. — (Nach elf Monaten gemeldet.) Von dem in russische Kriegsgefangenschaft geratenen Einj.-Freiw. des LIR 27' Juristen Milo Svetek aus Laibach ist diescrtagc nach elfmonatigem Ausbleiben jeder Korrespondenz als erstes Lebenszeichen ein Schreiben aus Ielatcrinoslav eingetroffen. — (Auf die Theaterabende) zu Gunsten des Isonzo-Fonds, die heute und morgen im hiesigen „Mestni dom" um halb 9 Uhr stattfinden, sei hiemit aufmerksam gemacht. — (Todesfall.) Im k. u. t. Reservespital zu Bi> schoflack ist am 10. d. M. nach langem Leiden, das er sich im Felde geholt, Reserveleutnant Paul Mi-klavcie aus Gorenja vas bei Bischoflack, Besitzer der Silbernen Tapferteitsmedaille erster Klasse, im 29. Lebensjahre gestorben. — (Todesfall.) In Laibach ist am 11. d. M. Herr Lcmdesgerichtsrat i. R. Eduard Dev im 82. Lebens« jähre gestorben. Er hatte in verschiedenen Dicnstortcn in Krain ersprießlich gewirkt und war seinerzeit auch Mitglied des krainischen Landtages. — Das Leichenbegängnis fand gestern nachmittags statt. Zur Ein« segnung hatten sich u. a. die Herren Hofrat Pajk, Staatsanwalt Dr. Pajuic und Landesgerichtsrat Dr. Papez eingefunden. Den Trauergesang besorgte eine Abteilung des Sängerchores der Glasbena Ma-tica unter Leitung des Herrn Musikdirektors Hub ad. — (Todesfall.) Hente früh ist hier Frau Anna Rüting, die Gattin des langjährigen Leiters der Druckerei Jg. v. Kleinmayr sip Logar, žup-nik v Žireh; 2.) Franc Mlakar, kaplar v Žireh; 3.) Andrej Kokelj, posestnik Opale; 4.) Janez Novak, posestnik Farèa dolina; 5.) Jožef Filipiè, posestnik, Mrzlivrh; 6.) Jakob Nagliè posestnik, Selo; 7.) Matija Reven, posestnik, Faröa dolina; 8.) Matija Can kar, posestnik, Selo; 9.) Jožef Reven posestnik, Ziri; 10.) Janez PrimožiÈ posestnik, Opale; 11.) Janez Seljak posestnik, Korito. C. kr. deželno kot trgovsko sodišÈ( v Ljubljani, odd. III., dne 4. julija 1917 mp* Wir kaufen jeden Posten "*W% neue und alte Korke aller Größen und Qualitäten, sowie Korkspäne, Korkschrot gegen Kasßa bei Übernahme. Angebote mit größeren Mustern an das Einkaufs-Bureau der Korkfabriken- Brunnersdorf und Klösterle a. d. Eger, Carl Simon, Prag, I., Bilekgasse 8, erboten. Einkäufer In Jedem größeren Orte gesnoht. 1575 8-2 Danksagung. Allen meinen werten und ständigen Abnehmern, Konsumenten, Privatabnehmern, sowie den Firmen: Herrn Doktor Ernst Kumpf in Villach (Kärnten), Herrn Ed. Angerer, Apotheker in St. Johann (Tirol), für die jahrelange Lieferung der besten Waren, und der Firma C. Stölzle's Söhne in Wien, für die besonders schönen Flaschen, sage ich auf diesem Wege meinen verbindlichsten Dank. _ m _ . Anton Tausch, Sodawasser- und Kracherl* 1859 Erzeugung in Unter -Slika. 1= Razglas. " ~ Mestni magistrat odreja na podstavi § 26. obè. reda, toèka d), za stolno mesto Ljubljano slodeèe: 1.) Vsi prodajalci zelonjave, branjevci in oni, ki jo pridolajo na lastnih vrtovih ali gredah, uiorajo vso zelenjato postaviti na trg vsak dan aajkasneje do 8. tire zjutraj. Kdor bi zelenjavo pripeljal po 8. uri, jo ne bo smel na trgu prodajati, ker bo ta. tiati dan a trga izkljuèen. 2.) Vsa zelenjara, ki prido na trg, mora biti obèinstvu takoj na razpolago. Blago ne ime bitl pokrito in ne rexerTirano. Ccne blagu morajo biti na Tsaki posamezni košari natanèno razvidne. Protiravnanje se bo v zmislu obatojeèih doloèil najstrožje kaznovalo. Mestni magistpat ljut>ljaiaslti, dne 10. julija 1917. ------t—ilt-4------ 21010 Kundmachung. Auf Grund deß § 26, Punkt d), der Gemeindoordnung für die Landeshauptstadt Laihach, wird vom gefertigten Htadtmagistrate angeordnet, wio folgt: 1.) Alle GemÜBerorkäufer, Greisler und Produzenten milssen ilire Ware täglich, späteßtens }>ib 8 Uhr früh, auf den Markt bringen. Wer Gemüse nach H Uhr auf den Markt bringt, darf dasselbe nicht verkaufen, Bondern wird für dieien Tag vom Markte ausgeschlossen. 2.) Das auf den Markt gebrachte Gemüse und Grünzoug muß der Bevölkerung sofort zur Verfügung gestellt werden. Die Ware darf weder bedeokt nooh reserviert sein. Die Preise der Ware müssen auf jedom einzelnen Korbe genau ersichtlich gemacht werden. Dawiderhandelnde worden im Sinne der beatehenden Bestimmungen strongstens geahndet werden. Stadtmagistpat Laibaoh, am 10. Juli 1917. Soeben erschienen 1 Soeben erschienen ! Prochaska8 iwi 3 Stationen-Verzeichn is Der Post-, Eisenbahn-, Telegraphen-, Telephon- u. Dampfschiff-Verkehr in Oesterreich-Ungarn Mit Anhang: Stationen der k. u. k. Heeresbahnen im nördlichen und sUdlichen Okkupationsgebiet — 44. Jahrg. 19X7 49. Auflage = Preis K 4—, mit Postzusendung K 4'30 * Nach amtlichen Quellen berichtet und ergänzt von Albin Edlen von Manussl - Montesole Vorrätig in der Buch- und Musikalienhandlung lg. v. Kleinmayr & Fed. Bannberg. I Erste Laibacher Schönheitspflege-:: anstalt und Parfumeriegeschäft ! Poljanska cesta Nr. 7, Parterre. . Pflege des Gefliehtes, der Haut, der Haare, der Brüste und der Hände. Körpermassage und Gesiohtsdampf- I bäder. 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In bedeutenden Schilderungen ist hier der Aufbau der Donaumonarchie, die innere Verteidigungskraft dieses großen Gebildes vergegenwärtigt. Mit unübertrefflicher Klarheit zeigt Foumier, wie von Reform zu Reform aus dem habs-burgischen Ständestaat ein moderner Kulturstaat sich entwickelte dem der Dualismus von 1867 die politische und wirtschaftliche Grundlage gegeben hat. Außerordentlich reich ist die Schrift, die auf jeder Seite Neues bietet, an Charakteristiken der hervorragenden Staatsmänner. Doch immer kehrt die Betrachtung zurück zu des alten Kaisers ehrwürdiger, im Wechsel des Schicksals sich selbst getreuer Persönlichkeit. k: i-eo. —=== Männer und Völker. ••----- Vorrätig in der Buch- und Musikalienhandlung tg. v. Kleinmayr & Fed. Bamberg. fjri tanpieliei ^P^BTj^. Jeder Art, %9|^k Nr Bemter. Vereins, f^^J Anton Gerrm ^^¦^^^ firaveur und Kautschuk stempelerzeuger. Laibaoh, Dvornltrg Nr. 1 (Haus Kastner). 337 &2-28 Haus- -' repräsentantin. 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