v«chO»»«»e»Dt. Siaetseva utte« 4. T»-. D»ich Post . ... »»— A>i»la«o: «onaMch , » G V'--SWZelimm»«? . . » . tio Som»!at^s>Äu»m«r . . . vck »« ZeiitUUG » M «»» «» Ku»w«i,t« l»» »Ach» u«« et»n»»o«t. «»MehawIk» mwiist«»» dr«Mo«,»» einMsen d«,.Z» v,w»e lihnewcnk »«d« «tchtbxckckPchttzP «>»^r«t««a»>»ahm« « ««ib« l>,t »»s Idmwiftratimi »xjMwW? «id Vlat ,> . > ' / Das monlenegrinNche Vroblem. Maribor, 13. Feber. Es überraschte uns eigentlich wenig, als wir gestern die wohl etwas unerwartete Nachricht aus Beograd erhielten, daß sich der Ministerrat in seiner letzten Sitzung mit der Frage der Konfiskation der Landgüter der ehemaligen montenegrinWen Königsfamilie befaßte und sich naä) einer längeren Debatte schließlich zur Ansicht durchrang, daß die Be-schlagnahme der ehemals königlichen Domänen in Montenegro für null und n^)tig zu erklären sei. Schon als die Rückkehr des ehemaligen montenegrinischen Ministerpräsidenten und eines der treuesten Anhänger deS montenegrinischen Königshauses, Plamenae, eine aktuelle Frage wurde, konnte man sich nicht der Ansicht verschließen, daß der Standpunkt unserer Regierungskreise hinsichtlich der mon tenegrinischen Frage einer gründlichen Revision unterzogen werde. Man wurde sich end lich auch dort bewußt, daß das montenegrinische Problem, welches aber in erster Linie die ehemalige montenegrinische Kkni'gsfami-lie betrifft und seit dem Bestände de? Königreiches der Serben, Kroaten und Slowenen sowie seit der Unterzeichnung des historischen Aktes von Podgorira fast ohne Unterbrechung Anlaß zu inneren und äußeren Schivierig-keiten bot, mit Rücksicht auf die fortschreitende Konsolidierung unseres Staatswesens so-lbald als möglich ans der Welt zu schaffen sei. Von den auswärtigen Mächten war es besonders unser italienischer Nachbar, der jederzeit bcstrcibt war. die bestehenden Zwistig-seiten zwischen den montenegrinischen Emigranten sowie deren Anhängern im Heimat-lande und zwischen der jugoslawischen Regierung zu schiiren, um darum für sich schließ lich und endlich politisches Kapital zu schlagen. Dabei leisteten ihm oft die Engländer, welche sich von der mit reichen italienischen Geldmitteln unterstützten und überall stark entflilteten Propagandatätigkeit der montenegrinischen Emigrantenfamilien irreführen ließen. Gefolgschaft. Es dürfte vielleicht noch bekannt sein, daß es in der ersten Zeit nach Kriegsende in der montenegrinischen Frage Mischen der Veo-grader und der Londoner Regierung des öfteren zu recht Peinlichen divlomatifchen .Zwischenfällen kam und daß sich England schließlich soweit verstieg, flir Cetinje einen besonderen diplomatischen Vertreter zu ernennen. Dieser Tchrift der englischen Regierung erregte begreiflicherweise nicht geringes Aufsehen, da er mit Recht als Mißtrauensvotum für unsere Nes^ierung angeseben werden muß to. Erst in der letzten Zeit ist dieses Kapitel wieder etwas rnliiger aeworden. was wohl darauf zurÄrkzuflchren ist, daß sich die italienischen Imperialisten mit der Aussichtslosigkeit ii^res Beginnens nolens volens l^freun-den mußten und daher auch die Finanzierung jener eegen unseren Staat gerichteten Propaganda schließlich eingestellt liaben. Unter dem Dricke der geänderten Sachlage sehen sich dahet die im Auslände, hauptsächlich in Italien, labenden Montenegriner gezwungen, mit ihrer bisl?erigen Handlungsweise zu brechen, der zach dem Kri?ege neugeschaffenen internationl^en Lage Rechnung zu tragen und sich zwe^s ibrer Rückkelir in das .Heimatland mit de? Veograder Negierung anSzu-lÄnWt tvelch; gewi^ jol^e Marlbor, Donnerstag, den t9. Seber T92». Vor dem Kwnrate. Differenzen ln der Richterfrage innervalb Der Negiemng. ZM. Veograd, 13. Feber. Die Aufmerksam keit der politischen Kreise wendet sich naturgemäß dem heute nachmittags stattfindenden Kronrate zu. Es wird überall der Vermutung Ausdruck verliehen, daß man von diesem Kronrate auch die Entscheidung üö'^r die künftige Richtung unserer Innenpolitik zu erwarten habe, ob nämlich dieser in der Richtung der bisherigen RcgicrungZpol!tik weitergehen oder, den Erwartungen d.'r ov-Positionellen Kreise gemäß, eine Kur^'ände-rung erfahren wird. Welche d^r beiden Richtungen mehr Aussicht auf Erfolg Hab", darüber sind sich zur Stunde div politischen.Kreise gänzlich im Unklaren. Die Opposition hofft jedoch, daß ^nan mit dem Anbruch ner Beruhigung im Volke rechnen kötinc. Was die Verhältnisse innerhalb der Re^;!» rung selbst betrifft, so weiß dir heutige Kummer der „Politika" überaus interessante und der Oeffentlichkeit bisher sorgsam vorenthaltene Details zu berichten. Das Blatt er- fährt, daß sich in letzter Zeit in i.er Richterfrage bedeutende Di'ffercn^'.en inuer^^iö Regierung geltend gemacht haben. Ein Teil der !^^!inlster habe sich dafür ausgesprochen, gegen die Richter, die der Gew'.isenlt.sigke!t beschuldigt werden, insbesondere in Kroatien uud Bosnien mit aller Stren^ge vorzugehen, und zwar auf Grund der in Ltroatien tn Acl-tnng stehenden Normen, während der andere Teil die Unabl?ängigkeit der Richter auf daS 'strenAe respektiert wissen will nnd andere Mittel und Wege sucht, deui Nebel zu steuern Diese Gegensätze, die eine sehr scharfe Fornk angenommen bälgen, w" den duvch d'n schlag des Ministerpräsidenten eknstiveilen dadurch beigelegt, daß ein besonderes Mini-stcrkomitee di-e Angelegenheit zu priifen habe. Dieses Komitee habe nun bereits drei Sitzungen abgehalten, ohne daß eine Formel l)ätte gefunden werden können, die für beide Teile annehmbar wäre. Schwere Swrm-Katastrophen. und Hochwasser w fZord. und Westttalie». Nom, 17. Feber. West- und Norditalien sind in den letzten 2 Tagen von orkancir-tilgen Stürmen heinigesncht worden, die sehr schwere Sachschäden verursacht und auch M.'n schenopfer gefordert haben. Das Tyrrhenisckie Meer wird von Südwestivinden aufgepeitscht, so daß man Unglücksfälle aus hoher See befürchtet. Im .Hafen von Neapel sind mehrere Dampfer, i)ie gegen die Kais getrieben wurden, schwer beschädigt worden. Reichliche Schneefälle uud der ftüruns^ie Regen haben in Oberitalivn Lawinen und Erdrutsche verursacht. Die Landstraße liöcr Tarvis, die Italien mit Oesterreich verbindet, ist infolge dieser Katastrophen nicht vüs-sierbar. Anf der Berni'na liegt drei Mcter hoher Schnee. Unaufhörlich stürzen Lawinen von den Bergen nieder. Im Moriinetal sind zwei .Holzbaracken von einer Lawine verschiU-tet worden, vier Straßenarbeiter kamen da- bei ums Leben, sieben wurden sch.oer vorletzt ans der Lawine ausgegraben. Andere Arbeiter werden noch vermißt. In der Provinz Belluno hat ein Er?>ru!sch ein .Haus verschüttet und die Familie, l?e-stcbeud ans vier Personen, begraben. In Piemvnt und in Benezien führen alle Flüsse ungeheure Wassermass.'n. Di? Geg.'nd um Alessandria steht unter Wasser. Der Ta-gliamento ist ebenfalls aus den Ufern g?tre' ten und hat wei'te Strecken Land^Z im I^ria.'l i'lberschwennnt. Eine Brücke über den Ti-l'a' m-ento ist einqestürzt. In Laveilo hat 'der Zyklon einige Häuser unicieworfen. An der lignrischen Küste veitichr dus Meer mit unerhörter .Heftigkeit die Wassernlnisen gegen d?e Küste. In Savona wurde der Me«.-resdainm in einer Länge von Meteln fortgerissen. Die dortige Ilva^Werst 'st ven den Wassermassen überschwemlnt; der Schaden beträgt eine Million Lire. Das neue preußische Kabinett. Berttn, 17. Feber. Der Aeltestenrat d'.inn die Besprechung 'der Regierunc^ZerklärilNsi beginnen, die Donnerstag und Freitag fortgeweht werden wird. Freitag wivd am Schlüsse der Sitzun-g die Abstiminmng über 'oie Regie-runigsevklärung erfolgen. Die Blätter veröffentlichen folgende Ministerliste: Ministerpräsident Dr. Marx, Zentrum: Innenminister Veverinq, Fachinini--ster; Finanzminiister Dr. Köpker-Aschoff, Demokrat; .Handelsn^inkster Dr. Ähveiber, Demokrat; Landwirtsckiaftsministe'r Dr. Stei- ger, Zentrum; Kultusminister Dr. Becker, Fachminister: Iustizminister Am Zchnhosf; Wohlfahrtsminister .Hirtsiofer, Zentrum. Dvrsenberich». Zitrich, iZ. Feber. sSchlußkurse). Paris 27.5)0, Beagrad 8.5V, London 24.73, '1?rag 15.45», Mailanid 21..W, Newyork 519.W, Wien 0.007315. Zagreb, 19. Feber. (Schlußkurse). Paris 329, Zürich llAl—lIM, London 292.50—205.50, Wien 0.08fi0—0.0330, 'rrac, 81.70—184.70, Mailand 252—255, New-York l»l^02. Beograd, 13. Feber. (Schlußkurse). Paris ."^27-529, Zürich 1135-1187, London 29.'^.75^25^:z.00, Berlin 14^0-1470, W'en 0.03K7—0.0870, Prag 18!i^18.';.25, Mai-lan'c» 253—25>Z..50, Newyork (;i.25-^>1.''>0, Budapest 0.085S—0.0i>55, Bukaivst 31 biS 31.25. gen stellen wird, die ihre Rückkehr zu einem „Weg nach l5anossa" gestalten oder dieselbe überhaupt nnmöglich niachen würden. Die Beograder Regierung sei sich bewußt, das; sich jetzt mit der Rückkehr Plamenac' vielleicht die passendste Gelegenheit zur Liquidierung einer ^on lange veruaAläjjigten und ^eid- lichen Frage darbietet. Mit der Beseitigung dieser Frage darf unser Staatswesen uiit einer u>eseutlichen Festigung seiner interna« ti'onalen Position un^ nnt einen: bedeutenden Fortschritt auf deui Wege zur vollständigen .^Konsolidierung der inneren Verhältnisse rennen, M. 40 — Ss. Äadrg. V»««che «»«»«>. De«tlch-rumautlchee Aa»del»krteß. Die Beziehungen zwischen Deutschland und Rumäriien haben in den letzten Tagen eine unerwartete Verschärfung erfahren. Wie aus einer Rede des deutschen AusjenministerS Stresemann zu entnehmen ist, betrifft der eigentliche Streitpunkt die Deckung der Ban-ca-Generale-Noten, die während der Besetzung Rumäniens durch Deutschland im Welt kriege ausgegeben wurden. Im Bersailler Friedensverträge sei Deutschlaud keinerlei Verpflichtung auferlegt worden, diese Noten einzulösen. Als nun der rumänische Finanzminister iil Paris bei den deutschen Delegierten in der Reperationskommission betreffs dieser Frage intervenierte, wurde ihm die Antwort zuteil, daß Deutschlaud nicht geneigt sei', eine Sonderverpfiichtung in diesem Punkte neben seiner allgemeinen ReparationS Pflicht anzuerkennen. Die rumänische Regierung drohte daraufhin sofort mit Repressalien utld hat bereits vorgestern mit der Ausweisung deutscher Staatsangehöri'ger und mit der Beschlagnahme deutschen Eigentums in Rumänien begonnen. Man muß damit rechnen, daß die Deutschen Vergeltungsmaßnahmen ergreifen werden. Ein deutsch-rumänischer .Handelskrieg ers6)eint »nvernieidlich. — Die angeblichen Verfehlungen Deutschlands. Aus Berlin wird gemeldet: Der B(!-richt der interalliierten Militärkommission wrrd der Bots6)afterkonferenz am Mittwoch überreicht werden. (5s heißt, daß darin folgende Feststellungen gemacht werden: 1. Die Vorräte usw. seien höher als die von einem 100.V00 Mann starken Heere benötigten. 2. Die Reichswehr, die niemals zum Zwecke der Aufrechterhaltung der öffentlichen Ruhe und Ordniuig herangezogen worden sei, verfüge über Abtei'lungen und Atisrüstungen, die stärker als die vorgesehenen seien. Die Kavallerie sei unerlanbtenveisc niit Maschinengewehren versehen. 4. Bei den Universitäten bestünden Rekrutiernng^büros für die sogenannte Schwarze Reichswehr, die be? Strafe des Hochverrates nicht angegeben werden dürfen. Die Alliierten versuchen angeblich über Photographien dieser geheimen bewaffneten Verbindungen uud über NameuSlisten ihrer Angehörigen. 5. Ter m der Höhe von 5 Prozent festgesetzte Erueuerungssatz sei um ein Bedeutendes überschritten worden. 6. Die Polizei erhielte Waffen und Instruktionen alljährlich bei den Manövern und sei nie mals zu lokalen Poli^zeiabteilungen zugeteilt worden. 7. Zwischen der Reichswehr uud den Polizeiverbäuden bestünden regelrechte Tub-ventionSabkoumien und direkte Dienstablö-sttngen. 3. Tie Dokumente über den deutschen Rüstungsstand anl Tage des Waffenstillstandes seien, nachdem sie von einem fran zösiicy7n Offizier aufgefunden waren, verschwunden. 9. Das KriegSmwisterium lalse, entgegen den Bestimmungen des Vertrage's, durch Zivilbeamte Mobilisierungspläne für die verscs)iedenen Kriegsschauplätze vorbereiten. 10. Es werden Waffen in den Fabriken hergestellt, deren Maschinen nicht restlos unbrauchbar gemacht worden seivn. — Der Bericht bezeichnet es weiter als sMptmnatisch, daß viele Arbeiter, denen man die Dennnz'a-tionen verdanke, anf rafchestem Wege s(t>wer bestraft worden seien. — Das Verhältnis Englands zu Deutschland. Zur Einweihung der britischen Handelskorporation British Boarde of Commerce in .Haneburg fand vorgestern abends ein (^ssen statt, woran außer dem englisck)en Botschafter Lord d'Abernon nnd Vertretern der staatli?chen Behörden auch naml^a^te Per- e-Ne? sönlichkclten teilnahmen. Lord d'Abernon hielt ble diesem Anlas; eine Rede, worin er u. a. die heutige wrrtschaftliche Lage Deutsch' lands mit der vor 18 Monaten verglich und betonte, daß hinsichtlich der öffentlichen Einnahmen in den letzten Monaten alle optimistischen Erwartungen übertroffen worden seien. Niemand könne leugnen, daß dnser gewaltige Fortschritt auch hauptsächlich dem Mut, der Entschlossenheit und dem (^!)schick zweier Männer zu verdanken sei, nämlich dem gegenwärtigen Reichskanzler Dr. Luther und dem Reichsbankpräsidenten Doktor Schacht. Im weiteren Verlaufe wandte sich der Botschafter dcr Frage zu, ob der deutsche Wettbeiverb e'me Gefahr für England sei, und erklärte, da^ absolute Gleichheit und jVegenseitigkeit in der Behandlung herrschen müsse, daß keine ilberfliissigen Hindernisse M der Zusammenarbeit den beiden Ländern in den Weg gelegt werden dürfen. Lord d'?l!bcrnon gi^g dann auf den deutsch-englischen Handelsvertrag ein und betonte, er der traue fest auf die gut?n Auswirkungen dieses Handelsvertrages. Wenn seine Bestimmungen auf beiden Seiten mit Treu und Glau-durchgeführt werden, würde, seiner Ue-berzeugung nach, die Zeit beginnen, in der der tzande»! m?t Deutschland und England seine früheren Höchstleistungen überholen verd -lü- t. Todesfälle. In PoiLjöane verschi'/v Dienstcrg, den 17. d. M. Frau Pa>uline Krolnik, geb. Gevmel, OberpostmeisterS-gattw. Das Begräbnis findet am Donnerstag, den Iv. d. M. UlM 16 Uhr nachmittags Mtf 'den Ortsfriedhvf in Poliöane statt. — Fn -Sp. Hoöe stctrb venjgradee, wurde für seine treue un'o langsälhri^ae Dien''tl^'i-stung bei einem und demlekben Arb^'its-'K'ber >mit der ffoldenen Medaille für Zioilveroien-ste ausgezeichnet. t. Errichtung einer Schule für Sozmlhy. gienie. Aus dem bekannten Nockfellerfonde wurde unserem Staate eine grossere Znmme zur Errichtung einer schule für 5ozialh!)-yienie zugewiesen. Die Regierung hat den Antrag angenommen und beschlossen, eine solche Schule in Zagreb zu errichten. t. Aus dem Eisenbahndienste. Ernannt wurden: Franz Vla^on zum Ttctiou5chef ln Sv. Lovrenc am Bachern, Franz Be?-e zum Magazinsmeister in Zidanimost und Franz Zumer zum Ltationschef w Slntina Ra-denci. t. Ein neues Schulgesetz. Im Unierrichts-ministerium wird der Entwurf de? neuen Schulgesetzes durchberaten. Es bestehen noch von früher mehrere Gesetzentwürfe, nach welchen nunmehr ein neuer, den neuen Verhältnissen angepastter Entwurf ausgearbeitet werden soll. Das Schulgesetz zergliedert sich in drei Hauptabfckini'tte: Volksschulwesen, Mittelschulen und Universitäten. Besondere Aufmerksamkeit wird dem Volksschulgeseke zugewendet. t. Eine geheime kommunistische Druckerei in Beograd ausgehoben. Blätterineldungen zufolge wurde gestern in Beograd eine ge-heimekommunistische Druckerei ausgehoben, in welcher verschiedene kommunistische Bro-schi'iren, Flugzettel und ein konnnunistisches Blatt hergestellt wurden. Die Polizei war schon längere Zeit dies^ Unternehmen auf der Spur, welches ini ^er emes dem Arbeiter Koste (!inei«5 gehongen Hauses untergebracht war. Gestern umstellten Polizeiorgane das Haus und drangen in dasselbe ein. Es wurden 10 Buchdrucker festgenommen, welche gerade an der neuesten Nummer des geheimen kommunistischen Blattes arbeiteten Unter anderem wurden auch zahlreiche Briefe aus Moskau mit verschiedenen Anleitungen über das Verhalten der Kommunisten in Jugoslawien u. dgl. vorgefunden. Insgesamt wurden 20 Personen verhaftet und dem Gerichte eingeliefert. t. Wieder eine Öaruga-GeschZchte. Obwohl ö-aruga bereits dem Henker aingÄ>ört und für die Welt melhr »der weniger abgetan ist, sorgen verschiedene Witcholde dafür, daß 'oic Erinnerung an den berüchtigten Ränber-hallptmann wachbleibt. So sprengte vor einigen Taigen ein Spas^vogel in Osise? die Nachricht aus, (!arug.a sei aus dein Gefängnisse entflohen und auf seiner Flucht auf '0en Kirchturm geklettert. Bor der bezeichneten Kirche scnlntelte sich nach kurzer Zeit eine graste Menschenmenge, unr diesem neireu ?l!benteuer f?arug>as beizuwohnen. Alles starrte auf die Turmspitze, wo sich ejn nn-deut'li^cber schwarzer Punkt auf der höchsten Spitze bewegte. Die Anfregunq wurde immer aröker. Plötzlich li>ste skck '!>cr Punkt von der Tlmni^pitze — ein erschreckter Tckuvi erschütterte die V'enge — (^arikga machte den Todessprung. Mit geschlossenen An,i!i'n stob die Menne auseinander. Doch siebe da' Der vernteintliche f!aruM verwandelte sich in eine ganz geivölinsiche sch^var-e Krähe, l^el-che mit lautem Krächzen owioflog. t. Der Altmeister der deutschen AttgenkisilK künde »Gestorben. D'r Gel'^eime Medi^inairat Prof. Dr. Julius H'.'rsckbera, der Altnieist.'r der deutschen Auaeubeilki'.nde, ist Dienstag vornnttags in Berlin im Alter von Jahren gestorben. Professor 5!>irschberg bat das elektromagnetische V'.'rfahrcn in der A lge'l-heilkunde eingeführt. t. .Heldentod eines Forschers. Der .Höhlen-forsther Collins ist in emer Höhle bei Ea'.ie Eity Kentucky) verungtum. Er war 17 ^age laug eingeschlossen und ist einen Tag, bevor die Rettungsmannschaft ihn erreichte, an Durst und Ersaiöpfung gestorben. Sein l'^ör-per war in einer F^^lsspalte so fest eingeklemmt, daß er erst gelicrg!?n i'..evdeu konnte, nachdem di? Beine anlpulie'.t waren. t. Erkrankung des Königs von lKnil md. Aus London wi'rd berichtet: König Georg ist an einer Erkältung erkrankt und muß infolge Fiebers das Bett hüten. t. Bau von Rotorschisfen in Amerika. Unter den amerikanischen Schifsahrtsinter-'sscn-ten herrscht ein förmlicher Wettlauf, um In-foruiationen i'iber den Rotorschiffbau zu er« halten. Das erste amerrkanische Motorschiff soll baldigst in ein Schiff mit drei Rotoren umgebaut werden. Flettners SpezialVertreter für Alnerika berechnet die Unlbaukosteu mit 12.000 bis 15 000 Dollar. Vorläufig werden noch alle Materialien aus Deutschland importiert, doch rechnet man damit, bereits im nächsten Jahre die für den Bai» von Rotorschiffen nötigen Bestandteile in Amerika erzeugen zu können. t. Auffindung eines Kreuzsahrergrab?s. Blättermeldungen zufolge ist in Jerusalem das einzige bisher belkannte Kreuzfahrergeab am Eingang «der Grabeski'rche gefuirden worden. Es handelt sich um 'sas Grab Philipp Daubignes — eines der Räte König Jobanns bei der Unterzeichnung der Maigna Charta und Helfers des jungen Königs Heinrich des Drrtten — der versuchte. Jerusaleni im Gefolge des Kaisers Friedrich des Z:vs'!-ten im Jahre 1229 einMnehinen und der dort sieben Jahre später starb. t. Grafin Salis-Scewis als Sitchin. Cnii-lische Blätter berichten von dem Selbstmord einer Hotelköchin w O'sten'de, der tödlich ausging. Die Küchenchefln eines oer sashiana-belsten Hotels hatte sich aus ihrem Manler-denzimmer im dritte'N Stock auf die Siras;c gestürzt und war augenblicklich tot. Sie w':r unter dem Namen Atarie Poppe gemeld.'t. Als man aber nach ihrem Tode ihre P.at>ier^' untersuchte, wur'ti-e die überraschende Ent-decknng gemacht, daß die bürgerlich? K?ch'N Marie Poppe eigentlich eine österreichische Gräfm war und Maria Gräsin Salis-Zee-wis bieß. Dieses Adelsgeschlecht stammt aus der Schweiz, war aber im Laufe der lei>!en Jahrzehnte in .Kroatien naturalisiert worden. Die Tote hatte bis vor wenigen Jahren in Zagreb gelebt, wo sie ihre^m Bru'l>er, eitlen höheren Beansten der kroatisrlien Landesregierung, die Wirtschaft geführt hatte und io mit allen häuslichen Ai''k>eiten vertraut war. t. Eine tapfere Dame gesucht! Eiue englische Theaterdirektion will jetzt auf dem nicht mehr uug^ewühnlichenl Wege einer Annonce eine geeignete Kraft ausfinldig machen. Die stellungsttchenden Damen waren nicht wenig eristaunt, fogenoes Inserat zu lesen: .,Eine einuechmende junge Dante, die mit 13 Löwen, einein Elefanten, einem Men und 29 ail'deren wilden Tieren spielen kann, wird für die Daiter von zehn Wochen ge^^zen ein angeinesselies Honorar geliltcht. Erfahrung im Unlgang ttiit Löwen Bedingung." Diese Annonce blieb in Euglan'd c^hne Verfolg. Vielleicht ist anderwärts die gesuchte tapfere Dame zu finden? t. Hungersnot in Irland. Beunruhigende Nachrichten konlnien von der Westküste Jr-lciudö und denl slonnenwra-D'.'trikt über eine furchtbare Hungersnot, di- sich in jenen Teilen Irlands auf Grund des Fehlschlags der jiartoffelernte eingestellt hat. Diese Mißernte ist ihrerseits auf die überaus grossen Regenmengen zurilclzuführeu. Todesfälle aus Mangel an Nahrung, Verhungern, siud vor-gekoiuuien. Die Männer der. Gegend siich durch dir Entbehrungen so schwach geworden, dasi sie, wenn man sie bei Stras'.^tlfiau-arbciten beschäftigte, unfähig waren, den Hamuier zu s wingen. Die Freistaalregie-runsi von Irland hat bereits 20.000 Pfund für Hilfsaktionen bewilligt, aber selbst diese Sumlne i'st unzureichend, uut allen Erfordernissen gerecht zu werden. Ein Fonds zur „Rettung der Kinder" ist in England und Irland ins Leben gerufen worden, und es wird Geld gesannnelt, unl wenigstens die Schulkinder der betroffenen Dif^rikte zu ernähren. Seit der großen Hungersnot vom Jahre 1840 hat Irland keine derartigen Schrecken erlebt, wie fie sich gegenwärtig im westlichen Irland ereignen. Ganze Dörfer sind dem Hungertode ausgeliefert. t. Können Blinde geheilt werden? In Frankreich erregen die Operatiouen Doktor Bonnefons rn Bordeaux nicht geringes Aufsehen, denn in^mer wieder wird behailptct, daß divser Arzt den als totla erblindet bezeichneten .Kriegsverstümmelten das Aug.'n-liäit zum Teil wiedergegeben habe. Nnn wird genieldet, daß Dr. Bonnefon dieser Tage die fünfzehnte Operation gelungen s.'?. Der Verstümmelte Alex Pelletier aus Vevy im Jurcidepartement, der im Jahre 10 ll? „wegen vollständiger und definitiver Blindheit" als kriegsuntauglich entlassen worden ist, sich aber der ärztli-chen 5funst Dr. Bonnefons anvertraute, tonnte so gut wie geheilt sich vorigen Montag aus dem Kr-i'lsenhauie Tivoli in Bordeaux verabschieden. Er unterscheidet und erkennt die Gesichter nnd liest die Stunde von seiner Uhr ab. Mit Spannung muß man dir weiteren Nachrichten über diese Operationen erwarten, die, falls sie von maßgebender Seite b.'stätigt werd'^n., überall in der Welt freudigste Sensation erregen müs;ten. t. Banditen als Briefträger. In den Geschäftsvierteln von Bordeanx bildete » t einiger Zeit ein höchst beunruhigendes Phäuo-lneu das Tagesgespräch: die gesamte :.orre-spondenz der zahlreichen Firmen, un:er ^ neu die Weinhandlungen natürlich die erste Stelle einnehuieu, ging elif unerklärliche Weise verloren. Das Chaos wurde von Tag zu Tag größer, bis endlich die Pol'.lei die Sache in die .Hand nahm und feststellte, daß sich Diebe als Briefträger verkleideten, regelmäßig die Runde umchten und, einige Mi nuten vor den: Eintreffen der echten ten, div Briefkästen mit Dietrich^'n öffneten und leerten. Gleichzeiig wurde auch eruiert, daß die Paketpost an zwei bestimmten Stellen der Ctadt ebenfalls von den falschen '^.''.i.'f-triigern abgeholt und verkauft word^'n wc'r. Die Lpitzbnben wurdeu festgenouimen und dautlt dürfte in vie fried:'.'.ne .'Handelsstadt Bord<'aur wieder die alte Ruhe und Ordn'ing einkehren. SsbT-auo/its Sozi/'stdmasc?/-lnsn.' .M?. arnllose Jnter-me/^, so viel sie davon beobacht's halte. Dhora stand auf, sich fröstelnd öas warine Tuch fest umichlagend. „Ich ge'ie li.'ber zu Bett. Schladt aut!" Lana'sam ^^,ing sie ins Haus zurück, gefolgt von der gäkisenden Annelies, die re.chtschaffen miide war. Vrviane und Gisela blielx'n noch i'tzen. „Mir tut es förmlich lei'o, daß Papa nnch morgen s6>on H-Zlt. An den Aufenthalt hier werde ich nur uiit Vercinügen denken, ru-hi'ger, friedvoller Tage kaun ich mich kaum erinnern —" „ES frent mich. M!s; Vivi'aue, das, Sie sich jn unseren: Berul)ausen nicht gelaugweilt ha beu," entgegnete Giselcl. Doch das, was die Alnerikctncrm erlvartete, kcinl nicht: eine Auf forderung zuui weiteren Bleiben. Gisela fühlte wohl den unausgesprochenen Wunscl) der anderen, doch sie schwieg. Sie hatte seit heute ein tiefes Misitranen gegen die schnleich lerische Vivi'ane. Sie wus;te selbst kaum wa-rlun. Vielleicht tat sie ihr uurecht — vielleicht trug ihr Vater darau die Schuld, der ihren Reichtum deni Baron Bibra so verlok-tend geschildert — sie hütete sich, weiter darüber nachzudenken. Tücki'sch leuchtete es in Vivianes Aligen auf. Doch ließ sie sich ihre Euttäuscl)ung nicht nierkeu. u^arf die Zigarette weg, die nne ein Glühun'irnicheu auf den» Kies-lveg in: Dunkel leuchtete, rückte näher an Gisela h.'ran uud legte zärtlicl) deu Arm uni de'en Schultern, „^tointeszcheu, darf man nicht schon bald w'.vder zu eiuer Verlobung in Jhrenl .^'^aiise gratulierend" Sie schaute ueckisch iu Giselas Gesicht. „Ich ehe Sie uicht, Miß Viviaile." „Niln, ich nieine, daß Siv nnd .?^err von Thil'lei: - oder Baroi, Bibra —" lV'ifi'Ia rückte ein wenig ab von Viviane, fo dasi deren Aiine von ihren Schultern glitten, ''.'lbwehreiid klang ihre Stimnie, als sie fragte: „?^^ie koniiuen Siv zu eiuer fol-chen ''.'lninihuieV" „Ich dl te nur, lveil die Herreu so bald ihr iei'ersomiuen ve snenclieil. -da eiu Juleresse für ^iomtesj ''.'luilelies „Darüber habe ich noch nicht nachgedacht. Der Befuch der Herren nuir rein zilfällig " „Gilt Ihnen Baron Bibra nich'-7'^" ^ „Aber ich bitte Siel" eutgeguete Gisela fast schroff. Es war ihr uniuöglich, der zu-driuglich neugierigen Amerikanerin ihreS Herzens Geheiniuis anzuvertrauen. „Wirklich nicht? Ach, und ich dachte, weil er ein so eutzückeuder Meufch ist. un'ißte jede in ihn verliebt fein! Finden Sie das denu uicht auch'?' Mir klopft intnier das Herz, wenn i-lh ihtl fehe." Auf Giselas Gesicht trat ein Zug so hochmütiger Abwehr, daß sie jetzt gauz Thora glich. „Fiudeu Sie nicht, Miß Viviane, das^ es jetzt kühl wird? Sie U'erden sich erkälten uud koiuluen krauk Heini! Wir uw!le'.' lieber auch schlafen gehen!" V. Kapitel. Tief neigte sich der zarte Nacken Thoras, als zöge ihn die kostbare Schnnr mit den groszen, niallgläuzenden Perlen nieder, die ihr' soeben der Verlobte als HochzeitSgabe uin deu .Hals gelegt hatte. Mit eiuer fast wi'ldeu Bewegung aber fuhr sie euipor, als fie feiue Lippen auf ihreni Hals fühlte, so das; der .^iommerzieurat fast erchreckt ziirüelunch. Zürueud flamuiieu ihre Angeu ihu an. Hatte er dein: die Bediugliug vergessen, die sie l»ei der Verlobung gestellt? Streng l'alte. sie noch ilunier seden Verslich, '^erlralilich wetdeil .ui wollen, iurucl^ewie-ieu. Er verstaud sie. Beinahe verlegen lächelud fuhr er sich ntit dem Tafchentnch über das rote Gesicht, ergriff dailn die Hand der Braut und führte sie respektvoll zuni Mnu-de. „Meine geliebte Thora — es sind ja nur noch füuf Tage —" „Ja, noch fünf Tage!" flüsterte fie mit bleichen Lippen. Sie staudeu iul Salou der Bernha«sen» scheu Villa in der Ztadt, in dem cmige schon augekonnuene Hcchzeitsgesch<'nke aufgestellt waren. Unnahbar, tülil, eiuer antiken Statue gleich, war Thora in dem weißen Kleid anzusehen. ^iein Schmuck hätte wohl bester zn ihr gepa„t, als diese schinuner'^en, Iöni'>er dringend ausgesprocheneu Bitte, eiu lvenig aus sie zum Geaettleil einzmvirken. lFortsctiuna ^'olgt.j NilNlm5r 40 ?om siedet ly?:? Ue?fc H IkachVWMi Mari bor, 13. Febcr. m. Trauung. Montag den 16. d. fand in d^r Frnnziskcinerrirche die Trauung des . Dolenc, wurde mit königli-liienl UkaÄ i'n die li. (Gruppe der 1. .^'atcgorie vevselU, rüctwirkend mit ll?. September 19?!. nl. Ein neuer Arzt in Maribor. In der j^ioro.-^ka cesta 15 hat sich Herr Dr. Med. univ. Josef Cv'kula etabliert. Als einziger ?srzt in diesem Stadtviertel diirfte er auf zahlreiche Klientel rechnen, obwahl an Aerz ten in Maribor kein Mangel herrscht. ni. Ton der VolkSun^,?ersität. Morgcn Donnerstag findet ein Vortrag i'lber die Na-turschönhciten Sloweuiens, begleitet mit skioptischcn Bildern, stati. Der Borlv^^-z^nde, .Herr Direltor Pirc, loird in semeui Vortrage speziell auf die Schönheiten unserer engeren Heimat hinweisen. Me Naturfreunde werden aufgefordert, sich an diesem Vortrage zu be-te!t-^.'iv m. Zum Konzert des Musiterv^rbandes, welches Freitag den 20. d. im Burgkeller stattfindet, haben die ordentlichen Milglie-der de-Z Velcher er vor kurzeul als Rekonvaleszcn: aus ^e?n Spitale entlassen wurde. Die Leiche wurde in die Totenhallc des städtischen Fricdl)0seS in Pobre?.je überfi'ihrt. nl. Ein unvorsichtiger Radfahrer. (Leitern nlitdags fuhr der in Studenci wohnhafte Ar-i^iter August B. so unvorsichtig liber die Neichsbri'lckc, das; er die zehnsährige Schuld" rin (Gisela Höltzl zll Boden stief; und itzer-fi'ibrte, woibci er auch sellist zu Fall !mn. Märien erlitt mehrere Verletzungen. Geqen 'ocu unvorsichtigen Radfahrer wurde di«: An-zei.?e erstattet. Nl. Brände in der Umgebung. In .Hotinja das in Maribor entstand im .'dause des Be-si!)ers und Gastwirtes i^u^tersiö ein Brand, der in kurzer Zeit das Wirtschaftsgebäude luit alleu noch vorhandenen Wintervorräten, landwirtschaftlichen Mafchiiien und Werkzeugen einäscherte. Der Schaden ist teilweise durch Versicherung g<:deckt. Die Ursache d<;s Brandes konnte noch nicht festgestellt werden. — Bei Sv. Anton in den Wind. Büh. entstand im .Hause des j^euschlers Potrk: ein Brand, der in einigen Minuten das ganze .Häuschen erfaßte und vollkomuien ciuäscher-te. Infolge des Windes verbreitete sich das Feller anch auf das Nachbarhaus ^Besitzer Slaeek), welches ebenfalls deul Brande zuln Opfer siel. Mgen Wassermangels war jede Ll'ischaktion ausgeschlossen und wnrden die ungii'lälichen Besitzer in einer halben Stunde zu Bettlern. Dre Vcrsicherungssulninen sind so gering, dasi sie nicht eininal vor de.n: ^irie-ge den Schaden gedeckt hätten uild heute geradezu lächerlich erscheinen. — In Zgornji Motnik wurde infolge Unvorsicht'^'keit eines !^'0Uchers das '^^.Wirtschaftsgebäude des Besitzer; Alois (ü'encl ein Opfer der Flammen. Weilen Wasserinnllgels war die Löschaktion sehr erschwert, so das; es nur mit großer Milbe gelailg, da»^ Wohngebäude zu retten. Der Schaden ist ailch in diesein Falle sehr groß uud nur zu eiueiu kleinen Teile durch Ver-sicherilng gedeckt. NI. ^^rloren oder veruntreut? An, 8. d. sandle ',^ran Wilina R. rlir Dienstinädch.^u 'Marie zn einer Scljiieiderin, niil dort ein >tleid al'znliolen, und gal, il'r znr Beilci« chung der Ne^-ljnung l000 Dinar mit. Nach ' drei Vierleistllnden kelirte das Mädchen weinend zurillt lind erklärte, das .Uleid sei noch nicht fertig, das (^eld aber lml'e es allf d«'ln Heittlx>e^e unloren. Der Frau schien die che nicht ganz wahr und sie erstattete dah^r bei der Polizei die Anzeige. Polizeiliche Nach forschnngen verstärkten den Verdacht, daß daS Mädchen das Geld fiir sich behalten hat. we-^' wegen es verhaftet und dem Gericht <'ingc-liefert wurde. m Kleine Polizeichnmkk. Die vertan lene Nacht verlief ziemlich ruhig, was wa^ir-scheinlich ailf das nasse Wetter zuriickzuill??" ren ist. Bon den Wachorganen wur'oen 10 Anzeigen er>ftattet und zwar: 1 Todesfall, 4 Uebertretungen d<'r ItraßenpJliz.'i.zid-nung, l Fund, 2 Verlustanzeigen und 2 an« dere Berichte. m. Heu- und Strohmarkt ain 18. Feber. .Hente wurden 0 Fuhren .Heu und zwei Fuhren Stroh ans den Markt gebracht. Es wurden für Heu 70-^8.', uud für Stroh KO—65 Dinar für M0 .^iZlogramin bezahlt. Nl. Wetterbericht. Maribor, 18. Feber, 8 Uhr früh: Lliftdruck Barometerstand 744, Thernlohhdroskop 0, Ma^iinaltempera-tnr 0. Mniinaltelnveratur -s-1 C, Wind Bewölkung Niederschlag 0. * Freitag den 2l>. d .findet in der Velita kavarna eni Mitekonzert des verstärkten Or» chesters mit künstlerischen Einlagen statt. 1680 ?»achkttvtev SÄS «SeZit. c. Vom ersten ^ugendknnzert der ,7Glas-bena Matica" in Celje. Vergangenen Sonntag fand iln kle'nen Saale des „Celjski doin" sfrüher .Hotel Union) das erste Iugendkonzert der „Glasbcna Matiea" stc'tt. Das .'iionzert erfreute sich eines ziemlich guten Besuches, was auch auf da? allserleseue Progrmnul zurückzuführen ist. c. W^-'htig für Alkoholverläuser! Das hiesige kaufluännische Greiniinn gibt allen seinen Mitgliedern bekannt, das; die FiininBezirksdirektion in Maribor laut eiiles Beschlusses voul d. M. den Alkoholverkänfevn dl'c Frist zum Versaufe des eingelagerten denaturierten Spiritus bis (5nde ?tpril verlängert bat. (5s wird ab' r darauf ansmerksalu gelnacht, da^ ein nochuialiges Verlängern dieser Frist ausgeschlossen ist. ?. !. .'"thekennachrlTk't. Den '>^^"thekennacht dienst in der laufenden Woche versieht die Apotheke „Pri ortu" ani t^lavni trg. Moderne Romane lind andere klassische Werke der Weltliteratur werden zu höchsten Preisen gekauft. Antröge an d^ Verwaltung. ^ Vssekev Zie nur mit «aselien 5!e nur mit Theater und Kunst. Rattonalthester in Waridsr. Mittwoch den 13. Feber: „Mignon". Ab. E iUoupone). Donnerstag den 19. Feber „Aln Teetisch". Ab. C i!>toupone). Letzte Aufführung! 4- 5l)jähriges Jubiläum der Oper „Car- men". Am März begeht die bekannte Oper „Carmen" ihr .',0jährigcs Iubiläuin. Ain März 1875 wurde Bizets „Caritien" zuln erften Male ausgeführt, doch erreichte das Wer? danials nur einen schnwchen Erfolg und war für einige Zeit ganz von den Nevertorren versck?wunden. Georges Bizet starb drei Monate später und konnte den Weltruhin, d<'n sein letztes Werk errang, nicht lnehr erleben. Die Oper „Carinen" gehört noch heute zu den ^beliebtesten Bühnenwerken. Kloo. k. Burq'kino. Wir wachen nochmals auf dm hente beginnenden 1. Te'-l des '^:>ell schlagers „Die .^?erzogin von aufmerksaln. für den schon aN.sn!^.' . . tes Interesse herrscht. -ci?- GMck und Snve eines Börfenkvnigs. Dieier Tage starb in Boston in tiefer Ar-lnut Tl)omas W. Lawson, der jahrzehute-laug als einer der Prominentesten Börseauer von Wallstreet galt und in seinen guteu Zeiten über viele Millionen DallarS verfügt hatte. Thonias W. Lawson, der wegell des Wagemuts seilier Spekulati'onen und »vegen her origiilellen Methoden st»iner Börsenoperatko-nell in Newnork nngeniein populär war, hat. te die ^^aufoahll des typischen amerikanisclien Selflnadeiuans <(Emporkömmling) hinter sich Als zwölfsähriger Uuabe wanderte er ei-lies Tages anf der Suche nach einer Beschäs-tiguug durch die Strassen Bostous, als ihin iul Sct^au^ettjte,^ eittes Banklommlikl'ol^'ge- schäftes eine Takes „Laufbuisclx' gesucht" ins Auge fiel. D^'r kleine Lawson ttat in das Bankballs als t^eschäftsdiener ein llnd organisierte binnen kurzeln init den übrigen Laufburschen ilnd Geschättsdi'^nern einen „Ring" flir Börsenoperationl'n. Der .^;nabe kaufte für seine ^^iomnlittenten (^is.'nbahnak-tien zu drei Dollar das Stück llnd verkallfte sie uln zweiundzwanzig Doller. ?lls Tonl Lawson 16 Jahre alt lvar, hatte er bereits ein Vermögen voli 10.0W Doslar zllsanlinell-gerafft, das er oslerdinas all eilleni einzi'gen Tage bis auf U;«» Dollar verlier. Thoina? Lawson sell iln Verlailke seines Lebens vierzig Mi^siolie>l Dols'.''r ail der Börse gewonnen und verloren baben. (5r s.'lhsr erzäiilte init Stolz von sich, das; er bei einer Gelegeilheit süni M'^'llionen Dollar ..gen^acht" hatte, ehe die Sonne zweiinat auf- ilnd un-tergilig. Tk?oillas Lawson hatte ein lnerkwür-diges Geschättsvrinz'v: er glaubte nicht all Banken und hatte nienlals ein grösseres Bankkonto als t'öchst^ns '>w.'i Millionen Dollar. Dafür pflegte er Schecks auf el'ne Million Dollar und niebr in seiner Bri-'^taiche bei sich zu tragen. Edelsteine in? Werte von Millionen Dollar trug er ebenfalls lose in der Westelltasche wie Nleii^geld b^i sict'. Tho-lnas Lalvson spielte, lvlv erlväbnt. nlit lvech-selndeln Glück ail t^'r Börse, wobei viele Millionen durch seiile .Händ.' rollten. Berühmt waren seine glän',end verfap,ten ^Ani-lnierinserate in anierikanischen Zeitilligen »ür das eine oder andere Wertvapier. in deln er gerade eineil großen ..Conp^' plante. ').^lit zll-nebmendem Alter lies; il^'n das t^lnck gänzlich im Stich und er starb inl 7<>. Lel'enssabr gänzlich nlittellos in einenl ö'seiltiichen Spital seiner .Heimatstadt Boston. Eingeschneite SkisnI^rer. M1B. Zürich, 18. Feber. (Schwei'.. ?)eo.-Ag.) Drei Zi'liicher ^kitalirer Nlü> seit 7 Tagen in der Marilletli Hütte aus der it''si!.'ni-schen Seite des Berilina-Mass'vs eingesclnleit. Da eilte HilseleistuNii wehren Lawinen^'.'.'hr uninöglich ist, überflogen crei Miliiür'lng-zeuge den Bernina. Sie entdeckten il.i Abstieg begris'ell.n -ki'al'rer nn> i'<'.ir!''nj Proviant ab. ?!.in el'^rartet d'e ! ljeute abi.ilcs inl Tai, ^ Verlchiebene Rachrichten Keine Aenderung in d?r Haltung Amerika^ gtsjenüber Sowjetrußland. MtB. Wf'.shinkton, 17. Feber. lZ^ol'7). Um deil Gerüchteu voll eilier lievorsteheilüen Aendernlui der .HaltilNl^ Ainerikas ge.zen« über ^Xttßlailti eili (5nde zil ltlachen, Hai Präsident l5oc»lie.ie die (irklärling ab.zegebi'n, daß er keine Anzeichen sür eine :^lnerken-llUilg Zowjet-Nus;lands durch die Ä.'recnlii-ten Staaten erblicke und daß er nicht der Ansicht sei, oas; der Austritt des Ztaatslc-trelärs Hllghes ans dem abinett irgend ei« liell '^Aechsel in der bisher von deni abinett befolgten Politik voraussehen lasse. Feierliche Beisetzung der Opfer des Dortmunder Grubenunglückes. WKB. Berlin. 17. Febcr. sWolfs). Unter llltgeheurer Beteiligitng von Devntierten aller Städte nnd Bergwerke des Ruhrgebi,.:es fand die feierliche Beisetzung der t.A» O?se? des Grubeuunglückes statt. D.'r Aufln.icsch tlr Deputierten dauerte viele Stullten. Zu der eindrucksvollen Feier waren Bergkllaoocn aus alleu Bergbezirken Deutschlan^''s. i.'rner aus Frailkreich, Polen und der TschechoiliZ-wakei erschienen. Keine Abdankung des persischen Tch»h. ZM. Paris, 17. Feber. „Newvork Herals" lueldet ans San Neluo, ^r Schah v. Persien habe nach eiiler siollferenz mit s-eine?a Bruder und einer Anzahl von Politis.-Hvn Beratern, die ans Lolldou uud Paris iu San Ne-nlo eingetroffen waren, beschlossen, alle auf seille Abdanknltg ab^ieleu'ten S-ck^ritt.' zu-r'lckzllweisen. Präsident Coolidge und der Abrüstungsge-dauke. Wasl)in?^ton, 10. Feber. In seiller Eröfk-nungsbotschaft au den slongreß erklärt Präsident Coolidge, er werde nichts unterneh-nreil, bevor der Plan seiner K^onierenz nlr die Einschrällkung der Rilstnngeu an einem Punkt angelangt sei, wo man die Möglichkeiten 'oes Gelingetls o-der des Scheiterns der Konferenz ii'berblicken könne. Riesige Brände in Salzburg. ! Salzburg, 10. Feber. Zlvischen ^charflinc^ und Plmnberg ist gestern ein Waldbrand ausgebrochen, der lokalisiert werden konnte. In der Ortschaft Lagersdorf zw'.'schcn Bad Gaslein uild .Hosgaslein sinc> zwei Bauerugü-ter lllit Nebeilobjekteu abqebrannt. (Diestern lliitternachtS wllrde, da der Stilrm iln ganzen Salzachtale einsetzte, von der Lan-desfenerwehrinspektion iin Einvernehmen lnit der Landesregierung die Feuerwehr des Landes i'n Halbdieilstbereitschaft gestellt. Um 7 Uhr wurde vou Salzburg ails Heudorf Hilfe verlangt, woselbst sieben Obse-kte in Flalnincn standen llnd die ganze Ortschaft infolge des l?etrscheildell Sturmes ällßerst gefährdet lvar. Von allen Seiten eilten Feuer-lvebrell zur .Hitfeleistuug nach .Hendorf. mit deren Zusani'.nenarbeiten uuter der Leitung des Lalldes-Feuerivehrinspektors Prack es ge-lalig, den Brand gegen Mitternacht zu lokalisieren. Tie englische Arbeiterpartei und die könig» liche Familie. London, 10. Feber. D'us Blatt de': Arbeiterpartei, der „D-ailn .Herald", betont, daß die ^^ritik, div die Mehrheit der Art?eiter-partei an :'^iclse des Pnnzcli von Wal.'s geübt habe, nichr als Vorstoß gegen die Monarchie oder als ein Versuch, das .zionarchi' stiiehe wüstem durch e^is revublikani'che zu ersetzen, ailsgelegt lverden dürse. Es sei nur eilte -I^rntlng gewesen, daß das Verhalten d<'r iöniglichen F^rnnlie geeignet sci, sie dem Volke zu ent^'remoen. Der „Daily Harald" .;äh!t dallll aus, d.iß die iileisten ').!itglieder der königlichen Faniilie sich ausschUe^lich für die Besmä'tigungen ulld Vergnl^aen elner kleineti, reichen Oberschicht 'eer Bevölkerung interessieren. Inslbe'on.^ere genies;.? der Renu'rort in England 'ein Anse-Hen durch die k^^nlllljck)e Protektioll. ol^^vo-bl dieser ?v' erwün'chi, wenn IN.1N allen Printen ilnd vor allem dem Thronfolger einen ^esten Ail^iaoeukreis im englisch^'n RegienlngsMenl zuiveii-'n wlirde. (!)cgensciiige7 ösierr^ichisch-rumänifchcr Rechtsschutz. W.'tB. Bukarcst, 17. Feber. t^I!rient .^ioj. '.Nlillilter des Aeußerell Dilca uil^ der österreichische Ge'anl-te .>tnobloch haben heute die Zwilchen Oesterreich llnd '1>un'än'en abgeschlosscite zielsv''ntion über den :^iechlZ-sckliy NN.'» die qege:l''eiti^e Hilfeleistuitg der (^ erick. t ebördell unterzeichne «t«v VlunWr 40 Vom 19. Fever 195? Dücherschau. d. Da» Veib, wie es ist. Tie große Un-kennttris der TnMrlirhston Vorgänge im Le-Hen, die falsche Deutung MtÄglichc'r (5r-scheimmyen im Tun und Lassen des Weibes, !die mrrichtig angebrachte Prüderie und Schkm waren die Ursachen, diaß alle biHer erschienen Wc^rke über das Thema „Mib" d«iK Borwurivs der Einseitigfeit oder der Schönfärberei nicht entraten können. Erst des Mener Univers. Prof. Dr. A. Bauer? Wert ^Wie bist w, Weib* (geheftet lSO.M) öK., gebunden lAO.OOO schafft eine lücken loise Darstellung über .Wrper, Eeele, Seiriial-leben und Erotik des Weibes; der Autor verfolgt das Weib von der Wiege bis zum lt^rn-be. Seine Betrachtungen find in Mgem-.'in verskttndlicher Form un'o selbstredend ohne jedwedes Zotentmn gehalten und für <>eidc Geschlechter gleich interessant. DaS, waS Dr. Gauer über die Ehe, über Neib und Mann, s«yt, entihölt auszsugSweise d«as soeben erschienene Heft 'ver Halbmonatsschrift ,.Die Kul-tur^' M 7500, öK 3.30. Kultur-Verlag, Wien 3., Dainpfschiffftral^e 14). Von den Ur-anf^wgen einer ^fchlechtlichen Gemeinschaft lbeginnenb, wird uns die Entwicklung der Ehe v»r Augen gefüihrt, und zum Tbl isse hält der Autor Mrechnung mit den Auswüchsen 't>er nwde-rnen Ebe. Es ist nur Wärmstens zu begrüfien, b-iß die Schriftlei-t!mig «der „Kultur" keine Kosten scheut, um kulturellen Fragen von hervorragenden T^achleuten bchanbeln zu lassen. Dieses zitiert erschienene Heft, das — wie imnler — stem wirken'oen Kräftc klarzulc-gen, und die für Fremde oft schwer erslr^ba-ren Probleiue in lebeni»iger Form dem Verständnis des Lesers möglichst näher zu bringen. Das Bu6) beginnt mit einen: kurzen Ueberblick über die geschichtliche Entwicklung 'oer Wirtschast in Rußland sowie der leitenden Grundideen, die bei der Gestaltung der. heutl!gen wirtschaftlichen Verfassung massgebend waren. Es werden so'oann im Grundriß die Administration, das Gerichtswesen, die Steuergesetzgebung und ihre HanldHabung sowie 'oie Finanizpolitik geschildert. Eine Reibe von Kapiteln behandelt in auWhrli^li^^r Form die Landwirtschaft und die Industrie. Für jeden Zweig wird 'd^ie Organisation, der Aufbau und der aktuelle Zustand, belegt mit statistischen Daten über die Produktionsergebnisse geschildert. Von beson'vervln Interesse dürften auch die Kapitel über die ?lr-beitersragcn, das Gewerkschaftsiproblem, die A^eitergesetzge'bung und die soziale Fürsorge sein. Dem GenossensckMstSwesen ist ein ke^ son'terer Abschnitt gewidmet. Das Probl.'in des Handelsverlebrs mit der Sowjet-Union wird von ganz neuen Gesichtspunkten betrachtet. ^n einem Schlus^wort bringt sodlinn der Verfasser seine Meinung über die Ent- wicklungstendenzen 'ovr Sowjetwirtschaft, soweit sie dem sachlichen Beobachter in Kon-wren bereits erkenn^r sind. Der Verfasser, der das Vorkriegs-Rußland kennt, hat auch nach der Revolution in Rußland gelebt un'o die Wnze Entüvicklung selbst mitgemacht; er ist dort seit einigen Jaihren als Korrespondent der Wiener „Neuen Freien Presse" und als Leiter der Expofltur 'oes Oesterreichischen Handelsmuseums tätig, so daß er theoretisch wie praktisch für die Beurteilung ^r vor« l)!ältnisse der Solviet-Union konlpetent erscheint. Das Buch ist von um so größerem aktuellen Interesse, als die neuesten Daten zusammenljvngend geschildert werden und heute die Soivjet-Union — nachdem die europäischen Mchkriegsfragen, insbesondere das Problem der deutsch-fvanziPschen Gegensätze, einer Klärung entgegengehen_mit ihren 130 Millionen Einwohnern, als größtes zusammenhängen'des Wirtischaftsgsbiet der Welt, mehr und mchr in den Mittelvunkt der allgemeinen Aufmevksa-mkeit tritt. DaS Buch ist durch iede Buc^andlung und 'oen Verlag zu beziehen. b. Währungssanierung und «ursftabilisie. rung. Von o. Professor Hofrvt Kleinens 5 t-tel; Die Technik des WechseldislontgeschäfieS in Oesterreich, Deutschlan!i) und Englaud. Bon Georg Graebner. Wien 19S4. ^lder-Pichler-Tempsky A.-G. Gz. 1.80; GM. 1.80; Schw. Fr. 3.25. In einem sehr zeitgemäßen Artikel über „Wäihrungssanierung und Kursistabilisierung"^ nindmt der o. Professor an der .Hochschule für Welthandel in Wien, Klemens Ottel, zunächst Stellung zu b^r wichtigen Streitfrage, ob die Kaufkraft dcS Währungsgekoes, sein Inlandswert oder sein Anslandswert, sein Verhältnis zu einer wertbeständigen Auslandswährung zum Gegenstande der Währungssanierung zu ma» chen sei. Er bespricht sodann die wider'trei- ten'den privatwirtschastlichen Einwirkungen auf die Festsetzung des Staibilisierungskurses sowie dessen Festhaltun^, wobei namentlich der Interessenstai^punkt der mit dieser Aufgabe betrauten Notenbank in die richtige Beleuchtung gesetzt wir'o. Die Folgerungen aus diesen Betrachtungen werden in sechs Thesen zum Ausdruck gebracht. In einem zweiten Artikel „Die Technik deS Wechsediskontgeschäftes in Oesterreich, Deutschland und Eng« land" erörtert Georg Graebner, Wien, einleiten!» die Grundlagen des modernen W.ch« seldiskontgeschcistes und knüpst daran eine vergleichende Darstellung der Technik dieses wieder auflebenden BanlkgeschästeS in den genannten drei Ländern, dessen grundl.'zen-de Verschiedenheiten in einem Echlußartikel übersichtlkh zusammengefaßt wer'den. Sw geKlMam Kenntnis-vadme I iSereinsankÜndiglmgen tm redakkloneü ke» Teil des Blattes unkerliegen einet besonderen Gebühr und Reklamefieuek hie von nun an nach lolaendem Ta» eingehoben »irdt vsNzen bis zu L0 Worke 4 Dln« »on 2l bis 49 » S ^ . . so . t2 ^ . vl . 80 . I« ^ . Vl ^ ,00 . L0 . vlesbezüaliche Nokzen werden nur sli der Verwaltung intcht in der Nedaktionj übernommen, woselblt auch die Gebühren zu entricklen find. Unbezahlle Noumß «erden nicht eingeschaltet. vtE «e»aKNW» ««h V«fcht»d fach«ß«»tscher Ansfah-n»g z» »Dj^tgin Preisen «»k. 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IN), Tür Nr. 1 s-^okoschineggallee). 1676 Modisten » Lc^)rmädchen wird anfgenommen bei Anna ^ioi^uta, Modistin, Frankopanova cesta Ü1 1671 k in allen ^rten 8ckuli->vasen für 8trapa?.^gxc! unä prvmenacie, prima vei-xscltuke, 1» iioi?-xenag^elte 8 an 6 a! en (repsrsturkSki^) 8c^ut7 IM »ur Hknbor» üo» roZK» vest» lür. 19. Llzfv»» t ^ keit« ^ «ltd« »ilti»« V M 5eeI»chz»l)Sngfi»ch.e»b. ^ leau.Solödärtch.IZeildut i2SZ emptiedit titf 5felt»sr Siavni irg. Ll»vn! trg. /^^ielaen »n der ..Marbmoer SeNuna" er-»Men oroßen Erfolg MtMlin lung. StlSIlige Znlngtn unter ..n. v. 5." an llie Venvsitung cker vlsNe». IS04 UnsZngenn ml> Zpksch. Kenntni55». sucht 5tel' Mache dt« werlen P. T- Damen ausmerksam, dab ich In meinem n»u«tng«rlcht»t»n le« LpMnInI-LcknINmu»»«?-»»«»»? alle gewünschten Pariser und Wiener Modelle nach Maß, sowie Normalschnitle zur Auswahl und zum Bezüge vorrttlig halte, auch alle Kinder- und Mädchen-Kleider-Schnitte. 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