Wr. 91. Sonntag, den 12. Kovemöer 1882. VII. Jakrqana. (Cillin* Zeitliiig. Ericheint jeden Donnerstag nnd Sonntag Morgen». — PrännncrilioilSbeliillgungen: .'»kr CiUi sammt Zustellung ins HauS ganzjährig fl. 6.—, halbjährig st. 3.— vierteljährig st. I LV. monatlich :>:> .fr Mit Postversendung ganzjährig st. 6.4". halbjährig st. 3.2«. vierteljährig st. 1.60. — Redaction unk Ndmi»islr«ti«>l: Herren-gaffe Nr. v. Sprechstunden des Redacteur» täglich, mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage, von 9— 1 v Uhr Bor- und von S—«> Uhr ZiachmitlagS. — Inserate werden billigst berechnet- AuSwärts nehmen Inserate für die „dillier Zeitung" alle bedeuienderen Annoncen Expeditionen an. ?ie Straßenunruyen in Wien. Die Wiener Polizei hatte herausgefunden, daß die dortigen Schuhmachergescllen zu sehr mit socialistischen Ideen durchtränkt seien Es wurde daher die Gewerkschaft der Pflegebe« fohlenen des heiligen GambrinuS ausgelöst und das Gewerkhaus geschlossen. Darob kam eS nun zu verschiedenen Straßenaufläufcn und Demonstrationen, die indeß diS verflossenen Dienstag einen mehr oder minder harmlosen Character hatten. Am Abende des genannten Tages jedoch, als sich in der K. iserstraße, woselbst sich daS gesperrte Schuhmachcrvereinslocal befindet, einige hundert Schuhmacher und ziemlich viel Pöbel einsanden und der Aufforderung der Polizei, auseinander zu gehen, nicht Folge leisteten, kam es zu Tumulten. Ein greller Pfiff war daS Signal, darauf brach ein gewaltiger Lärm los. Berittene Polizisten schritten ein, fanden jedoch Widerstand. Die Polizei wurde mit Steinen be-worfen, Balgereien kamen vor, ein Theil deS Pöbels stürmte die Wachtstube in der Schotten» feldgasse und verletzte mehrere Polizisten. Die Polizei niachte schließlich von den Waffen Ge-brauch, indem sie mit dem Aachen Säbel einhieb. Inzwischen wurde auch Militär requirirt, welches dann die Straßen säuberte. Biele Verletzungen und noch mehr Verhaftungen kamen vor. Die Zusammenstöße waren stellenweise sehr heftig und von höchst peinlichen und widerlichen Scenen begleitet. — Seit Dienstag wiederholten sich nun diese Aufläufe in verstärktem Maße. Ihr Schau« platz war nicht mehr die Kaiserstraße allein, son-dern auch die Josefstadt, Lerchenfeld. HernalS und zum Theile Währing. Das einschreitende Militär wurde mit Steinwürfen empfangen, eS konnte daher nur durch rücksichtsloses Vorgehen die Ruhe herstellen. Der ursprüngliche Character der Straßen« Sromme ^illier Utaudereien. Gelobt sei Jesus Christus! Ich blicke mich um, und siehe da. statt einer frommen Samm-lern« sehe ich einen altei? Bekannten, Elias Feigl, vor mir. Wie können Sie eS wagen einen christlichen Gruß zu verhöhnen ? oder sind Sie zum katholischen Glauben übergetreten ? Gott über die Welt, warum soll ich nicht loben den Gott der Christen, sind ja die katholischen Geist« lichen auch so tolerant und loben den jüdischen Gott und citiren die jüdische Bibel! Er zeigte mir die letzte Nummer der „Südsteirischen Post" und da wimmelte eS allerdings von Sprüchen Salomons. Nun jeder ficht mit feinem Hand-Werkzeug, ich will den Herrn Katecheten nicht tadeln, wenn er zur Vertheidigung seiner An-licht die Bibel citirt, nur ist dies ein gar ge« fährliches Beginnen, weil eS den Leser nnwill« kührlich zu Citaten hinreißt. Der Herr Caplan hätte nicht üb.l gethan den Spruch 13, 3 zu beherzigen, der da lautet: „Wer seinen Mund bewahret, der bewahret sein Leben, wer aber mit seinem Maul herausfährt, der kommt in Schrecken," und Spruch 17, 27: „Ein Vernünftiger mäßiget seine Rede und ein verständiger Mann ist eine theuere Seele." Jedenfalls war es von diesem Herrn sehr unvorsichtig, die Kinder der Bewohner von Cilli verlottert und verdorben zu nennen, noch unvorsichtiger war es von ihm, Unruhen scheint sich somit bereits geändert zu haben, denn die von den Schuhmachern aus« gegangene Bewegung hat weitere Kreise ange-steckt und wenn auch der eigentliche Zweck der turbulenten Zusammenrottungen nicht zu er« kennen ist, so ist es doch sicher, daß die socia« listische Strömung des vierten Standes, den vor gerade zwei Jahren als im Sophiensaale der deutsche Parteitag abgehalten wurde, die Re-gierung gegen die Liberalen auszuspielen suchte, reichliche Nahrung fand, daß sie trotz einzelner Maßregelunge» erstarkte und geradezu durch die wirthschaftliche Misere dem ungestümen Ausbruche nahe ist. Die exorbitanten preise der Lebens« Mittel und der kärgliche Lohn der im Schweiße ihres AngsichteS sich schindenden Arbeiter haben mehr als alle Broschüren und Flugschriften eine tiefe Unzufriedenheit wachgerufen. Der Unglück-liche. der nichts zu verlieren hat. aus dessen hohlem Auge der Hunger stiert, scheut auch vor keinem Versuche zurück, der ihm geeignet erscheint unleidliche Verhältnisse zu sprenge». In Wien selbst wurde bisher die sociale Frage, wie so manche andere mit tändelnder Oberflächlichkeit behandelt. Den Arbeitern wur« den Versprechungen gemacht, über deren Trag« weit« die betreffenden Wortführer sich keine Scrupel machten. Eine gewisse Lotte von Presse suchte, um sich mit der Gloriole des Radicalis« muS zu umgeben und ihre RegierungSfreund-lichkeit desto leichter zu verbergen, die Arbeiter gegen ihre Arbeitsgeber zu reizen, ihnen Un« mögliches in Aussicht zu stellen und ihre Unzufriedenheit zu nähren. Die gedankenlose Phrase fand in der grossen Masse beifällige Aufnahme, man glaubte den Schlagworten, welche nur die DiScreditirnna des Liberalismus zum Zwecke hatten. Falsche Propheten bemühten sich außerdem den Arbeitern jedes nationale Gefühl auszumärzen oder lächerlich zu machen. älS Religionslehrer die bestehenden Schulgesetze als liberalverjüdelte zu brandmarken. Die Schulbehörde könnte da leicht auch die Bibel aufschlagen, und da sich der Herr Religions-lehrer als ein so grimmiger Feind der Schul« gesetze darstellt, den Spruch 22, 24 beherzigen: „Geselle Dich nicht zu einem zornigen Manne und halte Dich nicht zu einem grimmigen Manne." Der Herr Caplan wird schwerlich diese Worte beherzigen; sie kommen ja auS dem Munde eines Gegners, und der geistliche Herr und sein Anhang in Cilli fühlen sich zu stark um die Worte ihrer Gegner zu beherzigen; sie müssen auch ihre Gründe dazu haben, denn wie könnten sie sonst behaupten, daß es in Cilli Jemanden giebt, welchem gegenüber sich der Chef der politischen Behörde, der Präsident des hiesigen Gerichtshofes und der Director des Gymnasiums wegen der Beleuchtung anläßlich des Kaiser Joses-Festes entschuldiget haben? Vielleicht haben wir in Cilli ein geheimes Ministerium des Königreiches Slovenien? am Ende wandeln vor unseren Augen Minister dieses Königreiches und wir sind so blind den einen für einen Gerichtsadjuncten, den anderen sür einen wilden Concipienten, den dritten für einen abgewirthschafteten VerwaltungSrath der ver« krachten Bank Slovenia, den vierten für einen schleichenden Mitbürger, den fünften für einen rührigen Geschäftsmann, d. i. mit den Fäusten Und so wurde denn eine Bewegung hervorge-rufen, welche, wenn sie auch vorläufig durch Gewaltmaßregeln unterdrückt werden kann, in kürzester Z»it zu neuen noch heftigeren Aus-brüchen führen muß. Die Socialistenfrage, die bis jetzt in Oesterreich trotz einiger Auswüchse nicht actuell erschien, wird daher von der Legislative aufgenommen werden müssen. Wenn wir nun bedenken wie herrlich weit die Versöhnung der einzelnen Nationalitäten ge-diehen ist, wenn wir uns die sich täglich meh-renden brutalen Uebergriffe der einzelnen Natiönchen vor Augen halten, dann beschleicht uns allerdings ein heimliches Krauen bezüglich der Versöhnung zwischen Capital und Arbeit. Wird das Cabinet Taaffe, dessen Bemühungen um den Völkersrieden so schweren Schiffbruch litten, wohl im Stande sein den Classenhaß beizulegen? Wir wünschen es, wen auch unsere Hoffnungen sehr gering sind. ßillirr Gemeinderath. I» der gestern abgehaltenen GemeinderathS- Sitzung kam neben diversen anderen Einkäufen auch eine Eingabe der V. Section, bettesfend die Hebung der Viehmärkte. zur Verlesung. Der Vorsitzende ertheilte dem Obmanne dieser Section, G. R. S ch m i d l, zur Begrüngung dieser Angelegenheil das Wort, worauf dieser unter dem Hinweise, daß ganz kleine Orte der nächsten Umgebung viel bedeutendere Viehmärkte als die Stadt Cilli Hütten, den Antrag stellte: der Gemeinderath spricht seine Ueberzeugung auS, daß die Hebung der Viehmärkte in der Stadt Cilli ein für das Gedeihen der Stadt-gemeinde bedeutendes Moment bilde, und daß der Gemeinderath sich bereit erkläre, diesbezüglich selbst materielle Lpfer zu bringen." Der Antrag wurde einsttmmig angenommen und Section V rührig K. zu halten. Nur so kann man sich die stolze Sprache der „Südsteirischen Post," beziehungsweise ihres Cillier Correspondenten, erklären, welche lautet: „Wir wollen abwarten, ob diese Entschuldigungsgründe als genügend angesehen wcrden; es nimmt sich diese Sprache ebenso imposant auS, wie die Zudringlichkeit jener Gesellen, welch? trotz der Winke mit dem Zaunpfahle noch immer die Gesellschaft Jener aussuche», die sie in den Zeitungen verläumden und verunglimpfen; freilich nicht etwa zum Zwecke einer anständigen Unterhaltung, sondern un« zu horchen und zu spitzeln." Es ist merk-würdig, wie diese Gattung, ich meine die Spitzel, jetzt gedeiht, während unter den Hunden die Spitzel schon auSsterben. Da soll noch Jemand an der Seelenwanderung zweifeln. Nur dieser ist es zuzuschreiben, daß mancher Mensch da« Gesicht eines Vogels, ein anderer daS deS Fuchses^ ein dritter das eines Löwen, ein vierter das des E>els hat u. s. w., wer die Phisogno« mien der Menschen in dieser Richtung gründlich studirt, wird sich sehr bald überzeugen, daß jeder die Eigenschaften jenes ThiereS hat, dessen Gesichtsausdruck ihm aufgeprägt ist; der Löwe kühn, der Vogel pfiffig, der Fuchs schlau, der Esel dumm. u. s. w. Die geehrten Leser sollen eine Probe anstellen, solche würde die Mühe lohnen, zum mindesten werden sie lernen die Spitzel von ehrlichen Menschen zu unterscheiden. beauftragt, die nöthigen Vorerhebungen zu ver-anlassen und in einer der nächsten Sitzungen Anträge zu stellen. Hierauf reserirt der Obmann der II. Section. Professor M a r e k, über die Verleihung des städtischen Theaters. Die Angelegenheit wird, da noch einige Anfragen zu stellen sind, bis zur nächsten Sitzung vertagt Ueber Antrag derselben Section wird der Stadtarmen Maria Sabukoschek eine Pfründner-stelle verliehen. Der Obmann der Bausection, G. R. C a r l M a t h e S , berichtet über die eingelangten Offerte, betreffend die Vergebung der Mehrungs-räumung und Ausfuhr im Stadtgebiete. Ueber Antrag der Section wird daS Offert des Herrn Carl Sima mit dem Zugeständnisse angenom-men, daß auch ihm ein sechsmonatlicher Kündi-gungStermin eingeräumt sei, und daß er für die Ausfuhr der Mehrung aus den städtischen Gebäuden, während des ersten Pachtjahres nach dem bestehenden Tarife entlohnt werde. Der Obmann der V. Section, G. R. Schmidl, berichtet über die EinHebung des BodenzinseS und GemcindezuschlageS auf einge-führteS Bier und gebrannte Flüssigkeiten für das Jahr 1883. Dcr Antrag der Section, diese Gefällt im Wege der Verpachtung einhcben zu lassen, wird angenommen. Die Section stellt auch eine Vorlage über die bestehende Markt-ordnung und Aenderung des Standgeldtarifes in Aussicht. Hieraus referirt derObmann der Finanzsection, G. R. Julius R a k u s ch, über daS Präli-minare deS GemeindehauShalteS pro 1833. Wir entnehmen dein eingehenden Vortrage nachstehende Daten. DaS Erforderniß erscheint folgendermaßen zusammengestellt: An Verwaltungs-AuSlagen . . . fl. 8935.— Verwaltung des städtischen Vermö-gens, Steuern und Umlagen, Bau-lichkeiten, Reparaturen, Straßen-beleuchtung, Mautheinhebungs-regie, Waldculturskosten ic. . . „ 12,973.— Für Straßen und Plätze . . . . „ 9956.— Armenoersorgung....... „ 3163.— Sanitätspflege......... 665.— Feuerlösch-Erfordernisse (Stadtbrunnen-Erhaltung) .......„ 700.— Bürgerschule.........„ 1850.— Volksschulen.......... 4122.— Kunst, Wissenschaft und Cultus . „ 494.— Militärbequartirung....... 820.— Verschiedenes.........„ 450.— Durchlaufende Gebahrung . „ 400.— Capitalsrückzahlungen.....„ 2700.— Diese Auslagen finden ihre Be-deckung in: Verwaltungseinnahmen.....„ 233.— Ich will Ihnen zu einer Probe verhelfen. Die „Südsteirische" behauptet, die „Cillier Zeitung" habe Ihnen (den gläubigen Lesern) mit Cap-lan £ . . . einen Bären aufgebunden. Hat die „Südsteirische Post" Recht — ist Herr 2 . . . ein Bär? Ich glaube nicht; vielleicht finden Sie in einem anderen Gebiete der Naturgeschichte «inen passenderen Vergleich, wie die „Süd-steirische." Verzeihen Sie geehrte Leser, wenn ich Sie gelangweilt habe, nicht siebmal, sondern siebzig mal stebmal. (Ev. Matth. 18, 22.) Z>ie Kirschkerne. (AuS dem Pariser Leben.) Ein reizendes Geschichtchen erzählte mir jüngst im Opernhause der muntere Graf v. R. zwi-fchen zwei Acten, während er seine Kehle durch zwei, drei Schluck durchsichtig leuchtender Chartreuse befeuchtete. » „Sie kennen wohl die reizende Comtesse Jlka de B . . . ? Sie wissen, wie frisch, wie rosig, wie pikant sie ist! Alles an ihr lebt, ihre kleine unruhige Gestalt, die funkelnden Augen, die reichen blonden Haare — Alles AlleS lebt, handelt spricht!" Nun also! Die reizende Comtesse hatte einen — Geliebten. Nicht etwa einen Geliebten, der sie an den schönen Schurrbart ihres Gatten Einnahmen auS den Realitäten . fl. 12510.— An Capitalszinsen........ 282.— Städtische Gefälle und Mauthen . „ 7513.— Verschiedene Einnahmen . ... „ 8550.— Gemeindezuschläge auf die Verzeh-rungSsteuer vom Wein- und Fleisch- verbrauch.......... 1800.— 15 #/0tig« Zuschläge auf eingeführtes Bier und Branntwein . „ 347.— 15 %tigtr Zuschlag auf die Verzeh-rungssteuer von der Bier- und Branntweinerzeugung . ... „ 1000.— 35 °/,tige Umlage auf die directen Steuern.......... 13500.— 2 °/»tiger Zuschlag auf die einbe-kannten und richtig gestellten Miethzinse........ „ 2765.— Der Ausschuß genehmigte die eingehend geprüften Präliminaransätze und Bedeckungs-antrage. Ebenso wurde des Präliminare des Pfründ-nerfondes ohne Einwendung angenommen. Nach einigen unwesentlichen Referaten der IV. Section schloß der Bürgermeister die öffentliche Sitzung, welcher eine kurze, vertrauliche Besprechung folgte. ___ Kteine WroniK. fReichsratbswahlen.s Bei der am 8. d. in der Josefstadt zu Wien vorgenommenen Ersatzwahl erlitt daS sogenannte Bezirksberges-thum eine Niederlage. Von den abgegebenen 1508 Stimmen entfielen 796 auf Dr. von Stourzh. Für Dr. Kronawetter wurden 602 Stimmen abgegeben. In Laib'ch wurde bei der am 9. stattgefnndenen Reichs-rathswahl Bürgermeister Grasselli einstimmig mit 515 Stimmen gewählt. Die Deutschen hatten sich der Wahl enthalten. sDie Eröffnung deS Reichs-r a t h e Sj dürfte, da die Delegationen am 18. d. ihr« Berathungen beschließen werden, am 28. oder 29. November stattfinden. fSeymour und Wolseleyj Sey-mour wurde unter dem Titel „Lord Alcester", Wolseley unter dem Titel „Lord Wolseley of Cairo" in den Pearsstand erhaben. sD i e tschechische A ch t.s Aus Proß-nitz wird der „N. Fr. Presse" geschrieben: Al« ein Symptom der herrsch?nden Zustände verdient erwähnt zu werden, daß die Bauern in Wrbatek, einem Dorfe bei Proßnitz, vergangene Woche beschlossen haben, unter Sttase von einem Gulden bei keinem deutschen Geschäftsmanne in Proßnitz etwa« zu kaufen. DaS hiesige czechische Blatt bringt diese Notiz und macht dazu die Bemerkung, die anderen Dörfer sollten diesem Beispiele folgen. Merkwürdigerweise haben aber die Wrbateker vergessen, auch demjenigen ein vergessen ließ und ihr Gedanken von ehelicher Untteue einflüßte. Wenn Sie so häßliche Ge-schichten vermuthen, so kennen Sie meine reizende Comtesse nicht oder nur schlecht! Eigentlich war eS nicht einmal ein Geliebter, eS war einfach ein Herr M ..., eine Art Ab-gott. dcr sich der reizenden Frau durch seine hochfliegende Künstlerphantasie in'S Htrz gepflanzt hatte: mit einem Worte, die junge Gräfin hatte sich einen Herrn zum Gegenstande einer intimen Verehrung erwählt, der keineswegs hochgeboren, dafür aber ein Maler von außergewöhnlicher Schweigsamkeit und ungewöhnlichem Geschmack und Talent war. Sie köunen sich leicht vorstellen, wie sie den Liebling ihrer Gedanken hätschelte und be-vorzugte, — mit echt platonischer Liebe umgab — mit jener Liebe, die so rein war, wie — Quellwasser. Sie nannte ihn ihr „liebes Genie," ihren Michel-Angelo :c. :c. sie hatte für jedes Begegnen neue Kosenamen bereit. DaS „liebe Genie" war nicht undankbar und erwiedene das LiebeSopfer der schönen Gräfin mit reichlichen Zinsen; sie gingen sogar so weit, ibre beiderseitigen Talente gegenseitig auszutauschen: der Künstler gab der Gräfin Un-terricht im Malen, und die schöne Comtesse un-tcrrichtete ihn auf dem Piano. „Er spielt zwar Pönale zu dictiren. der seine Bodenproducte einem Deutschen verkauft. Außerdem besteht in Wrbatek eine Zuckerfabrik, deren Actionäre die Bauern aus dem Orte und der Umgebung sind; nichtsdestoweniger verkaufen die Herren ihr Fabrikat größtentheilS an die Creditanstalt. Ja. an Deutsche verkaufen ist etwas Anderes als bei Deutschen einkaufen. sB ers ö h n u n g S prüg el.j Die jüngsten Hetzereien des Jungtschechenblattes besprechend, schreibt die „MontagS-Revue" u. a.: Und so wiederholt sich denn das Schauspiel des Vor-jahres langsam aus'S Neue. Immer ungeschmink-ter und ungenirter tteten die tschechischen Blät-ter für eine zweit« Auflage von Kuchelbad ein, und deutsche Organe, welche Furcht und Besorg-niS darüber äußern, daß die auf Schritt und Tritt Geschmähten und Jnsultirten eines TageS in jugendlicher Aufwallung zu der begreiflichsten aller Unvorsichtigkeiten sich werden hinreißen laßen, werden einfach consiscirt. Seit dem Wiederbeginn des Semesters vergeht kein Tag, an welchem die nationalen Organe eS unterließen, zur behördlichen und bürgerlichen Pro-scription der deutschen Studenten in Prag direct und indirect aufzufordern. Der tschechische Spieß-dürger. welcher die,X. L.* liest, müßte reines Fischblut in den Adern haben, wenn die ganz« Reihe von Meldungen über Gräuelthaten und Excesse der deutschen Studenten nicht die tiefste Erbitterung gegen die „Ruhestörer" in ihm wachrufen würde. Vollauf und überreich erschei-nen hier die Kriterien jeneS Paragraphen gegeben. welcher von Aufreizung zu Haß und Ver-achtung gegen andere Nationalitäten spricht . . . sDie Zurückdrängung deS Deutsch-t h u m S in Böhme it.] Wer von der offen-baren Zurückschiebung deS Deutschthums zur Zeit der Versöhnungsära noch immer nicht Ken tnis hat, der „höre;" der es noch nicht glaubt, daß die Ringe deS SlaventhumS um alle Orte kreisen „und ist das Dörfchen noch so klein" — der lese: daß laut Kundmachung der löbl. k. k. Postdirektion in Prag „die in M i ch e-l o b erledigte Postmeisterftelle nur an jenen Bewerber verliehen werden kann, der sich mit der Kenntnis beider LandeSsvrachen ausweist!" Nun ist es so weit gekommen, daß ein hier eingeborener Michelober nicht einmal mehr in seinem HeimatSorte die Stelle eines Prioatpost-meisterS erlangen kann, da ihm die Kenntnis der tschechischen Weltsprache abgeht! Zum Michelober Postbezirkc gehören die Ortschafren: Lieboritz, Lischwitz, Zyrau. Oberklee, Schellesen, Milloschitz, Seltsch und Holletitz — lauter reindeutsch.' Ortschaften, noch weit von der Sprachen-grenze gelegen und sind sämmtliche Ortschaften ohne alle tschechische. Minoritäten. Für wen muß der Michelober Po'tmeister tschechisch nur mit einem Finger, aber reizend!" erzählte sie von ihm. Die Idylle ging ruhig ihrem Weg und prosperirte derart, daß das „liebe Genie" eine» TageS der schönen Gräfin ein Rendezvous vor-schlug, — allerdings ein sehr unschuldiges und harmloses Stelldichein — er lud sie ein, ihn zu besuchen, um seine Bilder zu besichtigen. Eines schönen Morgens machte sich die schöne Gräfin auf, um das Atelier ihres „lieben GenieS" zu besuchen. Ach! Wie sie sich freute! Wie sie seine Meisterwerke bewundern wollte! Denn eS war kein Zweifel, bewundernswerth mußten sie sein! Sie schwelgt; bereits im Vorgenuße und freute sich all' der reizenden, pikanten Antworten, die sie auf feine lakonischen, aber dennoch viel-sagenden Reden geben werde, als der Wagen vor der Wohnung und dem Atelier des Kunst-lerS hielt. Sie trat in'S Haus. JacqueS, der Diener des Abgottes, fragte, sich verneigend: „Wen darf ich die Ehre haben, anju* melden?" „Gräfin Jlka de B . . ." Der Diener warf, um dem hohen Besuche seinen Diensteifer zu zeigen, eiligst die Serviette, die er unter dem Arme hatte, auf einen Fenster-vorsprung und beeilte sich, die Gräfin anzukündigen. können? Vielleicht für einen tschechischen Meier-Hosknecht, der sich ab und zu in Michelob aus' hält, der ohnedies nicht lesen noch schreiben kann. Es steht zu erwarten, daß diese unmotivirte Konkursbestimmung fallen gelassen wird, wenn eS nicht den Anschein gewinnen soll, daß sie nur ausgenommen wurde, um den Deutschböhmen auch diese Stelle zu entreiße». sNeue Hochwürdige.] Die Rabbiner des preußischen Staates sind, wie man der Schles. Ztg. schreibt, beim CultuSministerium darum eingekommen, daß ihnen der officielle Titel „Hochwürden" verliehen werde. sBrand eines Klosters auf dem A t h o s.J Aus Athen kommt die Nachricht, daß eines der Klöster auf dem Berge Athos, das Vatopoedion, fast vollständig durch einen Brand zerstört worden ist. Zahlreiche Manuscripte und seltene Gegenstände sind ein Raub der Flammen geworden. ^Schmuggler.) AuS Triest wird ge-meldet, daß bei Dolina von den Finanz-Auf-sehern ungefähr 50 Schmuggler betroffen wur-den. welche Kaffeesücke a»S dem Triester Frei-hafengebiete nach Jstrien schaffen wollten. Bei der Flucht stürzten drei Schmuggler von einem sechs Meter hohen Felsen herab. wobei zwei ihren Tod fanden und einer sich schwer verletzte. Die Uebrigen entkamen. sBlutthaten bei Steuerexecu-t i o n e ».] Aus Temesvar wird unterm 8. d. gemeldet: In der Gemeinde Gyarmata richteten Nazarener anläßlich der Gerichtsexecution ein förmliches Blutbad unter den Gerichtszeugen an. Der Lrlsrichter wurde erstochen; einem Geschwornen die Kehle abgeschnitten. Sechs Personen wurde» schwer und eine leicht ver-wundet. Die Thäter wurden ergriffen und sind bereits verhört. Korkbrand wie nebenstehend Z» (enan *Q beachten. MATTONI'SU giesshübler] Duntes. fS ch ä d e l s a m m l u n g.) Eine Sammlung, wie sie in der Welt nicht zum zweiten Male existirt, beherbergt Berlin. ES ist die Schädeljammlung Professor Virchow'S. welche bereit« über 6000 Exemplare zählt und alle Völker und Zeiten umsaßt; ouch materiell ein sehr werthvolles Object. lHeine über die Frauen.) Das „D. Mtg.-Bl." erzählt: Heinrich Heine hatte sich, um dem aufregenden Treiben der französischen Hauptstadt für einige Zeit zu entfliehen, im Mai des Jahres 1847 in dem in unmittelbarer Nähe von Paris reizend gelegemn Orte Mont-morency ein kleines Landhaus gemiethet, wo er und seine gute Mathilde häusig Besuche empfingen. Schon damals schwer leidend — das rechte Auge war bereits geschlossen — regte ihn doch heitere Gesellschaft und vor Allem das Geplauder hübscher Frauen stets zu den geist-vollsten Causerien an, und die drolligsten Ein-sälle schösse» dann in unerschöpflicher Fülle raketen-artig nach allen Seiten. Eines Tages hatte sich auch eine lebhafte und noch immer hübsche Frau, Madame F . . . eine Deutsche, die er schon vor Jahren gekannt, und die nun nach längerer Abwesenheit wieder nach Paris ge-kommen, mit ihrem Gemahl nebst anderen Gästen bei dem Dichter eingefunden. Das Wiedersehen und die Erinnerung an bessere Tage verjüngten den Kranken. Man sprach von der Vergangenheit, und Madame F. . . . warf Heine den Flattersinn vor, mit welchem er damals von einer weiblichen Erscheinung zur anderen zu wandern pflegte. — ,Que voules vous?* erwiderte der Dichter, „das Ideal kommt beinahe gar nicht vor. Große Schönheit und seltene Tugend sind fast niemals beisammen. Es bleibt nichts übrig, als holde Weiblichkeit stückweise zusammenzulesen. Endlich hat man ein vortreffliches Herz gefunden, auch da« Aeußere ist herrlich gelungen, aber die Farbe deS Haares stimmt nicht zu unserem Schön-heitsbegriff. Hier ist eine Stirn, welche unK entzückt: hier ein Wuchs, dort eine Nase, hier ein niedlicher Fuß. dort ein schwärmerisches, meertiefes Äuge. Diese lächelt holdselig, aber tanzt abscheulich, jene manovrirt entzückend mit Lorgnette und Fächer, aber eS steckt nichts als leere Gauckelei dahinter. ES ist wie mit den Kaffeehäusern. Hier giebt cS alle möglichen Zeitungen und Revuen, aber schlechtes Getränk; dort guteS Gettänk, aber harte SophaS. Wo endlich dir SophaS vortrefflich sind. giebt'S nichts. wiS lesbar oder trinkbar wäre. Man muß umherwandern und kann nirgends ein Stammgast werden. So hat auch manche Schöne^ die um ein halbes Jahr lang festhält^ eine schwarze, verrätheriiche Seele, aber der Schnitt ihres Ohres ist von einer Vollendung, wie man sie noch nirgends getroffen." — Madame F . . . . lächelte und schlug den Dichter mit dem Sonnenschirm über die Hand, denn er hatte mit dieser Anspielung — sie selbst gemeint. sG a r i b a l d i S Testament.) Am 25. Oktober wurde daS Testament GaribaldiS, welches in ein Couvert mit fünf Siegeln eingeschlossen und in englischer Sprache das Motto .Ovsrmme evil by good* (Vergelte BöseS mit Gutem) trug, in Gegenwart seiner Witwe und einer Anzahl von Freunden eröffnet. Taffeld, ist vom 13. Juli 1881 datirt, ein beigefügtes Codicil trägt daS Datum vom 9. September. Die Bestimmungen beziehen sich ausschließlich auf seine Hinterlassenschaft, mit Ausnahme des 12. Paragraphen, der wie folgt lautet: „Mein Korper soll mit Holz in Caprera verbrannt werden, und zwar aus der Stelle, die ich mit einer eisernen Stange markirt habe, und eine Prise Asche soll in eine granitne Urne gethan und in das Grab meiner Kinder plazirt werden, dort wo d>r Aka-zienbaum steht. Mein Leichnam soll mit dem rothen Hemde bekleidet sein, der Kopf nordwärts gegen die Mauer und die Füße nach der eiser-nen Stange zu gelegt werden, das Gesicht ab'r unbedeckt bleiben. Mein Ableben soll weder dem Syndikus noch sonst Jemandem mitgetheilt wer-den, bev»r nicht dieBerbrennung der Leiche been-digt ist." — Wie wenig dem letzten Willen GaribaldiS Rechnung getragen worden ist. ist bekannt. [Der e r st i Schnee.) In diesem Jahre hat es zum ersten Male in Australien geschneit. Aus Toowooba wird darüber dem „Golos" Folgendes gemeldet: Auf unsere Orangenbäume und Tropengewächse fiel zu uns-rem Erstaunen Schnee. Alle Leute waren überrascht, wirklichen Schnee zu sehen, den sie sonst nur auS Erzäh-lungen und Bildern kannten, denn hier gab eS vordem nie Schnee. Von Jahr zu Jahr aber wurde der Winter kälter, und vielleicht werden wir eines TageS noch Schlittschuh laufen und Schlitten fabren. fA lt e Männer in Amerika.) Der hundertundacht Jahre alte Sojourner Truth hat vor Kurzem in Decatur, Mich., Vorlesungen gehalten und die Erträgnisse derselben für die Förderung der Frauenstimmrechts-Campagne in Nebraska bestimmt. — Ein neunzigjähriger Neger in Atlanta hat einundsünfzig Kinder und vor einiger Zeit zum vierten Male geheirathet. sH u n d e s ch l a u h e i t.) In der jüngsten Sitzung der zoologischen Sektion zu Münster be-richtete der Vorsitzende über einen ganz merk-würdigen Fall von Hundeschlauheit. Bekanntlich existirte während einiger Sommermonate eine Polizei-Verordnung, wonach alle Hunde in Stadt und Land Münster mit einem riesigen Knüppel bewaffnet sein mußten. Herr Leo Gildemeister in Felde befitzt einen Hund, der diesen Knüppel Beilige zum „Cillicr Z'iluxg " Lin einfaches Mittel von überraschender Wirkung z»r gründlichen Reinigung des Blutes und der Göftemafse und zum Wiederersatz verlorener Kräfte ist das Bewußtsein so vieler nntzloS angewendeten Mittel und Euren ahnen manche Kranke kaum, welche Hilfe das Breaiauer UnlTerium schon vielen schwer Leidenden gebracht hat, und welche Hilfe es Ihnen zu bringen im Staube ist. Jeder, der einen Versuch damit macht, wird sich bald davon überzeugen, daß selbst veraltete Leider», welche vielleicht seit Jahren schon behandelt, aber niidt geheilt worden sind, bei Anwendung diese» Mittet» in kürzester Zeit zur Besserung und vollständigen Teilung gelangen. Zur Aufklärung diene Folgendes: DaS erste Erfordernis im menschlichen Organismus ist reines gesundes Blut, welches den Körper mit seinen verschiedenen Geweben ernährt und als Träger des Sauerstoffs unsere Nerven beeinflußt. Mangelbaste Blntbereitung und fehlerhafte Blutmischuug, die Ursache und Grundlage so vieler Krankbeils - Erscheinungen. ist der-jenige krankhafte Zuiiaud, wo entweder das Blut an rothen Blutkörperchen Mangel leidet, ärmer an nahrhaften Bestandtheilen (Faserstoff, Eisen) leichter, dünnflüssiger und bläffer ist iBlntarmuth, Bleichsucht) oder wo die Blutkörperchen, das Eiweiß, die Kohlensäure, kurz die Umsetzung»-prodncle im Blute überwiegen, daber das Blut dunkel, dick, zu faserig uud zur regelmäßige» Cikulation uulanglich ist. (Blutfülle, Bollblüngkeit.) Die Blutarmnth und Bleichsucht, woran unsere Generation, besonders das weibliche Geschlecht hervorragend leidet, hat ihren Grund zumeist in schwächenden Blutverlusten und Säfteverschweudnngeu, sowie in acnten, das Blutleben altcrirenden Erkrankungen, wie z. B. Erkältunge» nach schwerer Arbeit, Tanz u. dgl. und äußert sich zumeist in einer auffallend blaffen Haut, matten umringelten Auge«, Blässe der L'vve» de» Zahnfleisches, der Zuuge. Herzklopfen bei Bewegung, Athenmangel bei Bewegung «it Schmerzen in der Herzgrube, klopfendem Stirn- und Schläsenkopiwih Bleischwere in den Beinen, besonder« bei Treppensteigen und Anschwellung derselben um die KnSchel. — Da in den rotbeu Blutkörperchen daS Eisen de? Blutes enthalten ist. so glaubt man da» Leiden damit zu heile«, daß man dnrch verschiedene Mittel und Euren recht viel Eisen in den Körper bringt. ES ist dieS aber, so lange nicht der Grund beseitigt ist, aus welchem da« Blut das ibm überall stch bietende Eisen nicht aufnimmt, eine ganz nutzlose Maßregel DaS Eisen wird nicht verdaut, mach! Magendrücken. Herzklopfen. Kopff-limerz. vermehrt überhaupt alle Beschwerden oder — «S besser! etwas den Zustand, aber uur aus kurze Zeit, so lange man es eben gebraucht. Läßt man dos Eisen weg, was zumeist geschehen must, weil es der Magen uicht mehr vertragen will, so kehren die Beschwerden wieder zurück. Gauz ander« wirkt in diesem Falle das {SreisCmier Aniversurn. (SS regelt die Verdauung besonders die Darmverdauung, befördert den Stoffumsatz und Ansatz kräftigt dir Blutzrllc, damit sie das durcki die gewohnten Nahrnigsmittel hinlänglich zngefübrie Eisen ansuehme« kann, kurz — eS regeuerirt da« Blut zur Ausübung feiner Funktionen im menschliche» Oega .iSmuS und bewirkt hierdurch die Wiedererlangung der Gesundheit. Kräfte wie Aussehe« belfern lich suleljends. Entgegengesetzt besteht die schleckte Blntbeschaffeuheit in jenem krankhaften Zustande des venösen Blutes, welches man früher als vollblst iglest des Unterleibes, als Stockungen in der Pforiader oder mit dem gemeinschaftlichen Namen Häuiorrholve-- bezeichnete. Diese äußert sich durch allerlei tvallnngeu. durch Rnckrumarkreizung iNacken-, Kreuzsämienl, durch Bquchaujlreibuug auch Kolik, Leber, ans,'. » llnng. Verdauung« Beschwerde» aller Art. surfen am Mendarm, Blaienleldeu. IlechteuauSfck läge am Scrotnm und Aster, schmerzende Knoten innen am Maftdarm oder anffen, mitunter auch Blutungen derselben beim «tnblgauge (goldene Ader), Berstimmuug und Hypochondrie. Mit besonderer Vorliebe wendet man hier fälschlicherweise die sogenannten auflösenden Mittel (Abführmittel) an, oder Bluteutziebungeu, welche bei längerer Fortsetzung statt der Blutverbesieruug cft B ntverwasserung bewirken, daher mehr schaden al« niitzeu. Auch hier verfährt daS Mrevlcruer "glntocrsum milder und sicherer, indem eS dircct auf die krankhafte Bcschaffenheit des Blutes und der Blutslrömung losgeht, das Blut verbessert und dadurch den besten Krfolg erzielt. Verwandt mit Hämorrhoidal - Leiden und gleichfalls aus krankhafter Blutmischnng verbrauchten Blutstoffe») bernheud, ist die Gloht. Diese beginnt mit verdanungsleide», besonders Sänrebildung. Sodbreuuen, V.'agenbeschwerdea aller Art, macht zeitweilig Entzündungen uud Aussck welluugu der Zehe» oder anderer Knochen uud Grlenkc und bildet zuletzt höckerartige, ungleiche Auftreibui gen, Verwachsungen (Contracturen), Steifheiten, verkrüvpelungen der Knochen mit Schwund der Muskeln und Verunstaltungen der Geleuke, wobei die Finger krumm stehen, schief gezogen werden, u. dgl. Zeitweise unerträglich wird die Gicht, ebenfa der chronische Rheuma-tiSmnS der Muskeln und Gelenke, durch die wüthend n bohrenden Schmerzen uud deren nächtliche Verschlimmerung, welche sehr oft den Schlaf raub« und Eutkrättigung herbeiführt. Auch in diese« Leiden weift das Arestnuer Anrverfurn außerordentliche Erfolge ans. Ferner ans schlechter Bluiöeschaffci h.it beruhend, sind Serophel«. wie alle chronischen Anfchwelluuge« der LymphdrSfe«, auch die meisten Geschwüre und Hautausschläge. Die Hartnäckigkeit der letztgenannt, n Leiden, die häufige Wiederkehr derselben, das Tag and Nacht peinigende Jucke«, welches sehr oft den Schlaf raubt, hat schon viele Patienten der Verzweiflung nahe gebracht. Alle diese Leide» widerstehen niemals dem äfc>rc»fcrs,»m nebst Gebrauchs Anweisung kostet 2 fl. Dieselbe reicht bei vorschriftsmäßigem Gebrauche aus 6 Wochen aus, Wonach der läglia« Verbrauch nur auf etwa k Kreuzer z» stehen kommt Der Verkauf nnd Versandt erfolgt anSschliestlich «ur durch die auf der letzten Seite angegebenen Verkaufsstelle«. Breslaaer Universnm aus der Fabrik chrmischrr Producte von Hscar Silberstein in Wrestnu. Das .Breslauer Universum-«st babrn in Cilli bei Herrn I. Kupferschmied, Apotheker. Atteste, Mus-, Emfelip- iiä Dattreilei Anerkennungen. Su Folgt vieler Krankheiten litt ich an einer unbe-Ue-hen Schwäche, gegen welche mir der Gebrauch von nur einer Flasche \j&~ Hrealauer ünn-ersum'^% sehr gut gedient hat. .. , Seit diesem Gebrauche erfreue ick mich einer Gesundheit. wie ich sie schon seit drei Jahren nicht mebr hatte. Ich kann daher das Breslauer Universum nicht genug loben uud erkenne dankbar an. daß es ein sehr helfendes Mittel ist. loses Zinke Webermeister in Surt Peter Iwi Pr»ien»teim. Das Breslauer Universum milderte mein Leiden im Magen. Anton Zapf. Grundbesitzer In Yellseh bei Jliilcrdorf an der Südbabn Dank uud Anempfehlung Nachdem ich schon seit vielen Jahren an Gicht und Rheu mati«mn# gelitten und sowol an Händen und Fusses als auch int Kreuze so unerträgliche Schmerzen hatte, daß ich oft btt Verzweiflung nahe war und alle ärztlich verordneten Mittel nicht» halsen, gebrauchte ich zuletzt das i» den Zeitungen empfohlene Breslauer Universum und muß es dankbar anerkenne», daß schon nach kurzem Gebrauche die Schmerzen sich verloren haben und ich wieder meine Arbeit verrichten kann; auch von einem Magc»leiden. welches darin bestand, daß ich fast keine Speise vertragen konnte, bin ich durch den Gehranch des „Breslauer Universums" vollständig befreit nnd so gesnnd geworden. daß ich meine« frühereu Appetit wieder habe und Alles gnt vertragen kann. Ich jage daher dem Erfinder dieses heilsamen Mittels. Herrn Oscar Silberstein in Breslau meinen aufrichtigen, tief äefühltesteu Tank und kanu das „Breslauer Universum Leideuden nur driugend anempfehlen. Barbara Schmoll ta HZ,crt«II kri lt. itr«»d«r> an /«rtl. Aeffentl'icher Dank. Am 1. October 1871) befiel mich die Gicht an mei-nem linkem Beine vom obersten Gelenk bis zur Fußwurzel derart, daß ich seit jener Zeit immer das Bett hüten mußte, ja in demselben michnichr einmal aufsetze» »ud rühre» konnte. Ich lachte vergeblich Hilfe. denn alle ärztlich an-gewandten Mittel blieben fruchtlos. Da rieth mir vor bei-lüufig 5 Wochen wein Nachbar das Breslauer Universum. Ich gebrauchte nach der beigegebeneu Vorschrift davon, und — Gott sei Dank - schon nach den ersten 14 Tagen des Gebrauches war ich im Stand« aufzufitzen und etwas herum zu gehe«. Ich sage daher dem Erfinder, Herrn Oscar Silberstein in Breslau. m-inen innigsten Tank für sein ausge-»eichnctcS Breslauer Universum, welches ich jedem Lei-denden nicht genug anempfehlen kann. Bartholomä Schlojer «r»»»l>tlitzer ti Schilder, Hl »der»«!, ii «derleter»«rti. Dbi»fs wirk Hieart dcr Wihrhcit gemäß »sarramllich bestätigt. Schönberg bei Oberwelt, den 26. März 1880. Pfarramt Ad. St. UdalHcnn in Schönherg. JUoio jbommtr, Pfarrprovihor. allen Oeffentlicher Dank. Jahre lang litt ich an der Gicht und dadurch an so heftigen Schmerzen, daß ich nur »och am Stocke gehen konnte. Eine große Anzahl Aerzte hatten sich alle Mühe gegeben, mich von diesem gräßlichen Leiden zu befreien, allem — vergebens. Auf das Breslauer Universum aufmerksam gemacht, gebrauchte auch ich dasselbe und baite schon nach kurzer Zeit wadrgeuommen, daß ich bereits ohne Stock meine Wege und Stege gehen konnte, uud daß meine Schmerzen gelindert waren. Ich fiible mich daher verpflichtet, dem Erfinder dieses Breslauer Universums. Herrn Oscar Silberstein in Breslau. hierdurch öffentlich tausendfachen Dank zu sixudeu und dieses vortreffliche Mittel allen Leideuden auf das Beste zn empfehlen. ______ J oli an n Mlttorholer in Stttzcnfcorf bei St. PiUe». Dank und Anempfehlung. Zu Folge starken Blutverlustes durch Egelsetzn der meiner hartnack aen Hals E»tzündnng Ichwanden meine Kräfte so erstauu-lird. daß ich vrr Schwache weder gehen noch stehe» konnte n»d mich legen mußte. Zu allem Unglück trat noch emc so hesttge gicht-artige Lähmung hrnzu. daß das Gefühl au meiuem ganzen Körper, besonders aber an Händen und Fuffen. völlig ersterben war uud »ch nicht mehr eiaen Finger bewegen konnte. Jeder zweifelte au meine« Auskommen nnd auch ich hatte schon alle Hoffnung aus Geuesuug aufgegeben. Ju diesem mich guäleuden jammervollen Zustande, welcher mich zum Schmerze meiner Familie sieben Wochen lang an das Bett gefesselt, nnd als meine Schwäche schon den hodjste» Grad erreicht Hatte, hörte ich von de« mit dem Wrest'auer Hlniversum vollbrachten Wundcrcuren. Ich ließ mir eine Flasche davon senden, gebrauchte eS nach Vorschrift und bin jetzt, nach fünfwöchenmchem Gebrauche, wieder so kräftig und gesund geworden, daß ich wieder tn mein Geschäft gehen und meine Arbeit verrichte« kaoa, wofür ich nächst Gott dem Erfwder dieses wunderbare» Mittels. Herrn Oscar Sri-bcrftein in BreSIau, meinen innigsten Dank sage. Ich halte es aber auch für Menscheurflicht. solche» hierdurch öffentlich bekannt zu machen und dieses h ilvringeude Breslauer Universum allen Leideuden angelegentlichst und aus das beste zu empfehlen. August Stemath Hausbesitzer uud Uhrmacher in Feldkirche« > Rarnten). i Innigster Dank. Mein Eheweib Maria Haas litt schou mehrere Jahre an Magenkrä«Hfe» derart, daß sie fast «ichts »ehr esse» konnte und große Schmerzen erleiden mnßte, auch durch fort» währendes Erbrechen so von Kräften kam, daß fie bettlägerig wurde. — Da so viele angewendete Mittel nichts geholfen hatten, gebrauchte sie zuletzt das DW-Breslauer Universum und dieses bewirkte schon beim Gebrauch des erste» Fläschchens. daß die Magenkrämvse ganz aushörte» uud beim zweite» Fläschchen. dah sie ohne Beschwerde Alles essen konnte uud die Verlorne» Kräfte zurückkehrte». — Ich baute daher Gott dem Allmächtige». der dem Breslauer Uuivrrsu« solche Heil-kraft gegeben hat, und nächftdem dem Erfinder dre>es Mittels, §errn Oscar Silberstein in Breslau, von ganzem erzen. Johann Haas l» iersch-r. Bürgermeister. .§OQQO|OC®Q@ (OcffmtliH)tr Dank. f1 Seit acht Jahren litt ich an heftigen Gicht- Versuch prvbirte ich endlich das JBrealauor Universum des Herrn OScar Silberstein und gebrauchte es unter ge-wisseubaster Befolgung der dem Fläschchen beigegebenen Anweisung. — Zu meiner unaussprechlichen Freude trat biednrch. waS ich nimmer zu hoffen wagte, eiue merkliche Besserung ein. noch Gebrauch von 2 Fläschchen sind die . . , ___________ _____„rill biemit öffentlich auszudrücken, da ich durch sein treffliches Mittel so wunderbar von langwierigen Leide» befreit wurde. Also nochmals heiße« Tank aus freudig bewegtem Herze»! Alois Ebner tntKjtaatlrr I» Ci|«rttz-3|rilalt I, 2t(fr. --\R//- g '/v—'/ jj"4—>j Herrn Oscar Silberstein in Breslau. __ Der Gefertigte füblt sich angenehm verpflichtet, Herr» Oscar Eilberstei» für sein unübertreffliches Mittel: Breslauer Universum welches ihn von einem ISjah ige» »joßiibel (7 offene Wunden) be-freite, und der nur diesem Mittel seine Keuesung verdankt, da alle anderen versuchte» Mittel »ichts balfeu. hiemit seinen Dank öffentlich aus zusprechen. Johann Heber Waffenfabriks - Arbeiter, Object YI, in Steyr. Orie^Nugzüge. lern Oscar Silberstein in Breslau. Euer Woblgeboreu! Seit 4 Wochen gebrauche ich Ihr vortreffliches Breslauer Universum, welches für meinen Magen von sehr guter Wirkung ist. Carl Spider, Handschuhmacher i» Oraz, Schulgasse Rr. 14. Nach Gebrauch von s Flasche» wirkende» Breslauer Universums ! lähmten Beine merkliche Bessern» jetzt zu größtem Danke verpfiichtet hres wirklich Wunder le ich an meinem ge->, wofür ich Ihnen schon -in. (Tstctltrt Lehrmanu in Klagenfurt (Körnten). Neu - Weltgaffe 11Z. Eiue Tochter meineS verstorbenen Bruders litt seit langer äeit au Magenkrämpfen; seitdem sie aber das BreSlauer niversum gebraucht hat, ist sie schon ganz von besagtem Uebel befreit. Keter Ucnhold in Grat. Swei hiesige Herren, welche magenleidend waren, sagten m sie sich durch den Gebrauch des BrcSlaner Universums auscurirt haben, nnd rietben auch mir, dieses Mittel zu gebrau-che». Senden Sie mir daher — (folgt Bestellung). Fran? Kolb. I. k Hauptmann i. P. ,» BaUkersburg in Steiermark, Haus Nr. ZlZ. Ich weade das BreSlauer Universum bei meinem Kinde gegen starken HautauSschlag an und versichere sie schon im Voraus meiueS Danke», da ich sehe, da? dieses wirklich ei» wunderbares Blntreinignngsmittcl ist. Mathäns Prommer. Handelsmann in WeUetufeld bei Treibach (Kärnten). Bei meinem immer mehr um sich greifenden AnS-schlage an den Fingern nnd der Hand, welcher dnrch ärztliche Behandlung nicht besser wurde, ist durch den Gebrauch des BreS-lauer Universum» eine ganz bedeutende Besserung ein-getreten. Die rechte Hand ist beinahe ganz geheilt uud die linke Hand bei weitem nicht mehr so bösartig als früher, auch schlaft ich jetzt sehr gut, was ich früher vor Jucken und Schmerz nicht konnte. Ich habe jetzt mein ganzes Ver« tränen nur »u Ihrem Breslauer Universum und bin Euer Wohlgeboreu dankschuldiger Jacob Frannberger i» Oraz, Leo»hardstraße Rr. 64. Gefertigter Hot bereits eioe Flasche Ihres Breslauer Universums nach Borschrist genommen und fühlt sei« gelähmtes Bei» bedeutend erleichtert. Jasef zteb. Kupferschmied « Oraz, Strauchergasse Rr. 18. Seit de« Gebrauche des Breslauer Universum« gegeu gebildet hatte», verschwinden. So glaube ich, das rechte Mittel gefunden zu haben, und kann das Breslauer Universum auch weiter recowmandiren. Maria Dittmann L L Stromanffehers-Gattin i» Regel*brunn, Steiermark. Preis pr. Flasche, zum Gebrauche auf 6 Wochen ausreichend, 2 fl. o. W. Zur Verhütung von Täuschungen verlange man nur Breslauer Universum von Osear Silberstein in Breslau.' I Eiu tausendmaliges „Bergelt'S Gott" dem Herr» Oscar Silberstein für sem Mittel: Breslauer Universum, welches mich von meinem furchtbaren langjährigen Gicht-leiden befreite. Nenn volle Jahre brauchte ich schon von vielen Aerzten, wurde aber nie geheilt; ich mußte oft Wochen lang daS Bett hüten. Auf das Anralhen meines Schwager« in Steyr probirte ich Ihr Mittel, und nach dem Gebrauche von nur SFiäschchen wurde ich gänzlich geheilt. — Daher nochmals tausendmal Bergelt's Gott dem Erfinder des Bres-lauer Universums. Bartholomäus Giseli Kcbrtyrnacher m Äsmcssto in Wöhnren. ^ .. --A .. ^ DLiriOQDacnaciaaciciaanaaaCTCcjacacclncciarsanö/TÜar ■ ^jjJnsrv2r Der Gefertigte fühlt sich gedrungen, Herrn Oscar ^ Silberstein in Breslan für lein heilbringendes v) Mittel: BrrSlauer Universum, welches iyn von einem langwierigen Gichtleiden befreite (derselbe war an, ganzen Körper contract und alle sonst angewandte» Mittel blieben erfolglos) nnd der nur diesem Mittel, wovon er ein Fläsch-chen nach Gebrauchs - Anweisung nahm, feine Herstellung verdankt, feinen wärmsten Dank abzustatten, und empfiehlt allen ähnlich Leidenden dasselbe wärmstenS. Jacob Kumpitsch Büchsenmacher in Eteyr^ wohnhaft 495 in Aichet, □^luaDaaaaasacacacuauouciaaanaaociuocüoaU^g Ofenes Sclrino si Herrn Oscar SilWeii Die Gefertigte litt seit vielen Jahre» an Brrsa leimung, Rthmnngtbeschwrrden und au heftigen nervösen Schmerzen im aanzen Körper, welches Uebel sich trotz aller angewandten Mittel nicht heben wollte. Endlich gebrauchte ich noch das Breslauer Universum. und schon uach Gebrauch zweier Flaschen sind die nervösen Schmerzen änzlich verschwunden, wie sich auch die Berschlcimung und die elasligeuden Athmnngs - Beschwerden vollkommen gehoben haben. Auch körperlich habe ich mich gekräftigt, und während mir sollst der kleinst« Gang höchst beschwerlich siel, kann ich jetzt trotz meiner 81 Jahre auch größere Svaziergänzie ohne Ermüdung untenicdmen, — Ich fühle mich daher verpflichtet, Herrn Oscar Silberstein tu Breslau für fein heilkräftiges Mittel den aufrichtigsten Dank öffentlich ansjusprecken, nnd kalte es für Menschenpflicht, allen ähnlich Leidenden den Gebrauch des BrrSlauer Universums noch bestem Wissen und Gewissen ange-legemlichft anempfehlen zu sollen. Maria !va?lalvik, kreisgerichtS-Ossicials- Witwe in Steyr. i Eingesandt. Während meiner Anwesenheit in Steyr hatte sich mir oft die Gelegenheit geboten, öffentliche Belobungen des BrOBln-UOr Universum zu lese». Da nun meine Mutter schon seit langer Zeit immer an Gicht und Rheumatismus gelitten, so ließ ich mir ein Fläschchen von diesem Breslauer Universum über-senden und ich kann nicht genng Wert; des Dankes finden, für die Wirkung uud Heilkraft diese» Mittels, indem meine Mutter wieder hergestellt und kräftig ist. Hier haben wir es mit einem wirklich reellen Mittel zu thun nnd ich verfehle nicht, all« Leidenden auf dasselbe angelegentlichst ammcrksain zu mache». Franz Harrlcli, JUr*ii'ii'*ltffrr tot tot 3n>irlrran tiut •«■trt.'i»«)! in Tonaiditz bei Leoben. Ldersteiermark. Geffeniliche Anerkennung. Der Gefertigte litt durch mebr als zwei Jahre an Krämvfen. Viele angewendeten Mittel und ärztliche Behandlung waren vergebe»«. Endlich versuchte er das BrrSlauer Universum. Schon »ach der ersten Flasche fühlte er bedeutende Erleichternt»a und nach dem Gebrauche von 4 Flaschen dieses vortrefflichen Mittel« ist er jetzt vollkommen hergestellt. Iahan« Zieichstliale? in 8t. Vell bei Xinrnaekt in Steiermark. wird bestätiget. Cajetan Radler. Pfarrer. Innigster Dank. Herr« F. Z. iUrltrffnr in Ctttf. Mein Eheweib litt seit zehn Jahren an einem sehr bös-artigen Nabelbruch«, in dessen Umgebung sich zuletzt 15 citcti de Wunden bildeten, welche der Kranken uueudUch große Sri nur-zen verursachten und durch den starten e»b>>r.» sie m-net anrt und mebr schwächten. Alle Mittel blieben cr'slglos. Da rietd ans einer Reise nach Steyr meiner in St. Valentin verehelichten Tocht«r eine Tame LScar Silberstein'» BreS.aner Universum an und empfahl ihr. dasselbe bei Ihnen zu kaufen. Der Rath wurde befolgt, und wirklich! der «erfolg blieb nicht ans — die Kranke ward gerettet! Die Wunden find vernarbt bis aus ein«, welche in bester Heilung begriffen ist. Melden Sie. geebrter Herr. Herrn L«ear Eilberitetn in Breslau iowol der Kranken als auch meine» nnd meiner Familie innigsten Tank für sein so ausgezeichnet«« gute» Breslauer Universum, welche« wir den Leidenden nicht genng empfehlen können. Fran? <6uth. Obsthändler i» Ur fahr - Linz, Kirchengasse Rr. 10. Das Breslauer Universum ist echt Umstellen: Ernst Matzke, Apotheker. Brück a. d. Leitha: B. Böhm, „ Cilli: I. Kupferschmied. Teutsch LandSberg: H. Müller, VnnS: August Ritter v. Kathrein. ffelbbach: Joses König. Friesach: Antoil Aichinger. Frohnleithen: B. Blnmauer. Fiiritrnseld: A. Schröckeukux, («im,!„»?»: A. Züiymann, ttionobitz: Job. Pospisil Graz: F.Gschibay, Münzgraben , KrieSkirchen: H. Brevmann, Grünburg bei Steyr, Jos. Müller , Haag O.»Oe.: Joses Endl, Haag R. Oe: I. Rieger. Jndeuburg: Josef Unger. Klagenfurt: W. Thurnwald, A»othek. .KremSmüuster: Obernberger, . Krems: I. Zumpse, . 5tiechdors: Leopold Mraß. . Lambach: Franz Riederwieser, , Leibnitz: Otbmar Rußheim, » Linz: A. Hofftätter's Erben, „ Linz: F I. MeliSar. Betblehemstr. Mank: Friedrich Rndolph. „ «iarburg a. D.: A. W. König, . Manthausen: Victor Cellino, . Aielk: F. Linde. Renhof«»: Andr. Kneidinger, , Renmarkt i. Steierm.: Otto Maly. » Pettenbach: R. Z«ller jnn. » Pöchlarn: v- Prandsteter, » Pragarien? Th. Carl Stnchlik, . zu haben: Rohebach: G. Schiedmayr. Apotheker. Rolrrnmann: F. Jlling, , Salzburg: G. Berubold, . Scharving: I. Eisschill. „ EcheibbS: Franz Fiiedrich, . El. Johann: Emerich Sckielder m Et. Pöltr»: Oscar Hassack „ «eikenitetten: Anton Reich. TarviS: Johann Siegel. , Urfahr Linz: Joses Opvitz, . Bill ch: F.iedrich Scholz. » Waidhofen a. d. Abbs, M. Panl. . B'aizcnkirchen: Witwe Huber, , Weqr: E. Ecker, , SDelfl: nur allein bei A. Stadlbauer. Windischgarsten: R. Zeller. . Abbs- A. Riedl, Preis pr. Flasche, zum Gebrauche auf V Wochen ausreichend, 2 fl. ö. W. ki»« toi R. ixbtn ia Llihi. sehr unwilliz zu tragen schien Es gÄanz chm eines Tages, den Knüppel' vom Halse lo* zu machen; er nahm demselben zwischen die Zähne, lief spornstreichs ans ein naheS Feld — und verscharrte ihn dort tief in die Erde! ^D er Schrecken der Egypter.j In seiner Relation über die Schlacht bei Tel-el°Kebir erwähnt der Oberst der „Black Watch" mit ganz besonderem Lobe eines Pfeifers, der vom Beginn dcr Action bis zum Schluß der-selben unermüdlich seine Sackpfeife gehaudhabt habe. „Ohne Zweife. , bemerkt ein englisches Wochenblatt, „trug dieser Musikenthusiast mehr als irgend Einer dazu bei, die Sgypter zu er-schrecken und in die Flucht zu schlagen." sDer Herr Hauptmann und der L i e u t e n a n t.] Der Hanptmann X. war ein staatlicher Herr, d r viel auf militärische Formen und guten, sauberen Anzug gab. Der junge Lieutenant von 9). entsprach diesen Anforderungen sehr wenig und deshalb griff der Herr Hauptmann beim Appell zu folgendem Mittel. Hauptinann: Herr Lieutenant, wie heißt denn Ihr Bursche?" Lieutenant: „Schneider, Herr Hanptmann." Hauptmann: „Schneider, tret' er mal vor! Seh' er sich mal seinen Herrn all, wie der wieder aussieht! Kommt das »och ein-mal vor. so sprechen wir uns! Verstanden?" Das half. sUnbewußte A l l i t e r a t i o n.s Pro« feffor der Baukunst: „ . . Der Viaduct erhält oben eine Balustrade, damit den die Passage passirenden Passanten nichts passiren kann." sWenn er ein hübsches M ädchen sieht,) ruft der Franzose: „Dialile !* der Teutsche: „Göttlich Weun aber das Mädchen häßlich ist, so sagt der Franzose: ,Mon Dieu !" und der Deutsche: „Pfui Teufel!" Dotkswirtkschasttiches. Die Perlammtung des Hopfenvau-Pereiues in Sachlenfetd. Original - Bericht dcr „Cillier Zeitung." Einer von den wenigen Vereinen im Sannthale, welche für den Landmann wirklich einen Werth haben, ist der Hopsenbanverein in Sachsenfeld. Trotz seines kurzen Bestehens hat er be-reits sehr vi»! geleistet, und bei der regen, sehr anerkennenSwerthen Thätigkeit, die die Herren Gutsbesitzer Carl Haupt, als Präsident, und Hausenvichler. als Schriftführer des Vereines entwickeln, ist daran gar nicht zu zweifeln, daß die segensreiche Thätigkeit eine andauernde sein wird. Der Verein hatte den 9. November dazu bestimmt, um praelisch und theoretisch, durch That und Wort den von vielen Seiten des Un-Urlaubes herbeigekommenen Bauern und Bür-gern Unterricht und Anleitung zu geben, wie der Hopfen am besten gebaut wird, und welche Bedingungen vorhanden sein müssen, wenn die Pflanzung von Hopfen empfohlen werden soll. Den Vormittag füllten practische Uebungen im Communehopfengarten aus. Von Leuten, die das D»ig verstehen, wurde über die Arbeiten, die da veranschaulicht wurden, das schönste Lob gespendet, man sah viel Schönes und viel NeueS. Eine sehr große Meng? von Bauern wohnte den Experimenten und den Vortragen bei. Nach-mittag 2 Uhr war die eigentliche Generalver-sammlung, die von ungefähr 50 Bauern aus dem Sannthale und beiläufig 40 größeren Be-sitzern aus verschiedenen nntersteirischen Orten besucht war. Nachdem Präsident Earl Haupt alle Anwesenden herzlichst begrüßt und seiner Freude darüler Ausdruck gegeben hatte, daß sich eine so große Anzahl von Zuhörern einge-funden hatte, ergriff Herr Professor Wilhelm aus Graz das Wort, um in einer äußerst aus-führlichen für jeden Laien vollkommen verstand-lichen Weise über den Hopfenbau im Allgemeinen zu sprechen. Drei Fragen sind «S, sagte Professor Wilhelm, welche vor allem gestellt und veantwortet werden müssen, wenn man über Hopfenbau überhaupt sprechen will. I. Wer soll Hopfen bauen. 2. Wo soll Hopfen gebaut werden. 3. Wie soll Hopfen gebaut werden. Der Hopfenbau kostet Geld — viel Geld. Das Rigolen, die Stangen, das Anpflanzen, — 5 — also die erste Anlage kostet im Sannthale schon gegen Min fl. per Joch, eine Summ«, die nicht jeder Baner zur Verfügung hat. Es sei weiter sehr zu berücksichtigen, daß nicht jedes Jahr einen solchen Ertrag liefert, wie daS heurige, wo man bis 4 fl. für ein Kilogramm Sann-thalerhopsen bezahlte. — es werden auch magere Jahre kommen, die bedeutenden BearbeitungS-kosten für das Hopfenfeld bleiben aber immer dieselben, und die Erfahrung lehre, daß in den mageren Jahren der Ertrag anch oft nicht die Summe der BearbeitungSkoften erreicht. Hopfen soll der baue», der das Geld zur Anlage in der Tasch: hat. und der nebenbei ein M ßjahr vertragen kann. Wenn einer also wenig Geld hat, soll er auch nicht viel Hopfen bauen wollen. Was die zweite Frage anbelangt, hält Professor Wilhelm dafür, daß im allgemeinen zu feuchter Boden oder Schotterbode» zur An-Pflanzung der Hopse»pflanze nicht geeignet fei, auch sei eine vom Winde geschützte Lage günstig. WaS die dritte Frage: Wie soll man Hopfen bauen? anbelangt spricht Redner in erster Linie von der Bearbeitung deS Bodens beim Anpflanzen, dem sogenannten „Rigolen". Es sei nicht gleichgil-tiq ob die Wurzeln seicht oder tief liefen: einer Pflanze, die 15 und 20 Jahre bestehen und zum Vortheile des Züchters blühen soll, der muß ein anders bearbeiteter Grund und Boden gegeben werden, als nur wenige Monate leben-den Pflanzen, wie namentlich den Getreidearten. Professor Wilhelm empfiehlt mit dem Rigolen 60 bis 80 Centimeter tief zu gehen. Was daS Anpflanzen selbst anbelangt lehrt die Erfahrung, daß biS zu einem gewissen Grade der Ertrag der Pflanze mit der Größe der Entfernung der einen von der anderen steigt. 4'/, bis 6 Fuß sei das Maß, welches erfolgreich angewendet wird. Nun wurden zwei Pflanzen aus dem Sachsenfelder Versuchsfeld? vorgezeigt. Beide zur gleicher Zeit gepflanzt sind grundverschieden, denn die eine war in normaler Tiefe gesetzt worden, die andere der Oberfläche nahe. Die erstere sah ungemein kräftig und von Gesund-heit strotzend aus. wahrend die andere ungefähr den 20. Theil des Volumens ersterer messend, ganz schwarz und verkümmert aussah. Redner macht daraus aufmerksam, daß ganz abgesehen davon, daß eine kräftige Wurzelbildung eine gehörige Tiefe und Möglichkeit der Ausdehnung braucht, die Hopfenpflanze Luft und Licht be-darf, dieß aber könne ihr nur dann gewährt werden, wenn sie freier dasteht. Zwei Zieharteu sind es. die bei der Hopfenpflanze in Anwendung gebracht werden. Das Ziehen der Pflanze ans Stangen, und jenes auf Draht. Professor Wil-Helm beleuchtet die Vor- und Nachtheile der einen und anderen Art eingehend, und scheint der Ansicht, daß die Drahtpflanzungen jenen der Stangenpflanzungen vorzuziehen seien; er macht geltend, daß die Anlage der Drahtziehung nicht nur wohlfeiler, sond-^n auch insoferne besser sei, als die Pflanze bei der Lese nicht abge-schnitten zu werden braucht, und man ohne Mühe mit Hilfe eines SchemmelS das Pflücke» vor-nehmen lassen kann; der Saft der in der Pflanze angehäuft ist, werde der Wurzel später wieder zugeführt, was ihr in dem Falle des Abschnei-dens natürl ch entgehe. Herr Hausenbichler, der die wiederholt von dem Beifalle der mit großer Aufmerksamkeit zuhörenden Landwirthe und Bauern begleiteten Auseinandersetzungen des Herrn Professor Wil-Helm in's Slovenische übersetzte, redete der Stangenpflanzung das Wort. DU Hopfenpflanzung im Sannthale sei meist auf Stangen gezogen, und es bestehe hier der freilich unra-tionelle Gebrauch nicht, die Pflanze vor dem Pflücken abzuschneiden. Die Dolden werden am Felde abgenommen, und dcr der Wurzel zukom-mende zurückweichende Saft der Ranken. — den Wurzeln nicht entzogen, wie eS in der Fürsten-f«lder Gegend geschieht, wo die Pflanzen ab-geschnitten heintgeführt und erst zu Hause die Dolden abgelöst werden. Professor Wilhelm dankte nun schließlich den Zuhörern für die Aufmerksamkeit, die man ihm schenkte, führte noch statistische Daten an. welche ergeben, daß bei einer Durchschnitts-rechnung von zehn Jahren, der Ertrag der Hopfencultur trotz des UmstaiideS, daß in dieser Rechnung dcr Preis per Kilo in verschiedene» Jahren von 24 kr. biS 3 fl. 78 kr. schwankte, doch ein günstiger sei. er freue sich einen so ausgezeichnet geleiteten Verein näher kennen gelernt zu haben, und wünsche, daß die Hopfen-pflanze den Bauern den schönsten Wohlstand brächte. Präsident Carl Haupt beantragt nun die Abhaltung von Hopfenmärkten in Sachsen-feld. Man einigt sich diese in der hiesigen Ver-kaussperiode mit Rücksicht auf die Nürnberger-hc pfenmärkte Mittwoch und Samstag abzuhalten, überdies möge jedes Mitglied eine ungeschmeichelte Probe seines ErzeugnißeS in Sachseufeld hinter-legen um auf Grundlage desselben eventuell unter Unterstützung des Vereines Verkäufe ab-zuschließen. Nachdem Herr Ernest Schirza jun. namens der Versammlung Herrn Professor Wilhelm, so wie den um das Sannthal so sehr verdienten Herrn Gutsbesitzer Carl Haupt und Herrn Hausenbichel den Dank ausgesprochen hatte und die Versammlung in daS diesen Herren gebrachte Vivat kräftig einstimmte, schloß dcr Präsident die Sitzung. ES ist noch nachzutragen. daß Professor Wilhelm, als Mitglied der fteirischen Landmirthschaftsgesellschast. die kräftigste Förderung der Hopsencultur im Sann-thal und aller in ihrem Interesse liegenden Wünsche durch diese Gesellschaft versprach. Alle Anwesenden waren hochbefnedigt, und jeder von uns hat die Ueberzeugung mit sich genommen, daß die Namen Haupt und Hausen« bichler die Ehre, di« ihnen gezollt wird, im vollste» Maße verdienen. Professor Wilhelm versäumte nicht auch des Gründers der Hopfen-cultur im Sannthale zu gedenke», des Herrn Bilger, — was viele der Anwesenden gewiß sehr erfreute. Sehr wünschenswerth wäre es. wenn so populäre Vorträge, wie sie von den Herren Wilhelm, Haupt und Hausenbichler ge-halten wurden — auch anderen zu Gute kommen würden, — wir bedauern eS, daß der uns zur Verfügung gestellte Raum nicht eine ausführlichere Behm dluug beziehungsweise Wiedergabe der Generalversammlung möglich macht. Kourse der Wiener Aörle vom 11. November 1882. Goldrente ........95.40 Einheitliche Staatsschuld in Noten 76.95 „ „in Silber . 77.50 1860er Märzrente 5°/, .....92.— Bankactien .......... 835.— I Creditactien.......... 304.70 I London ..........119.25 Napoleond'or.........9.48'/, k. k. Münzducaten........ 5.06 100 Reichsmark ........58.50 Zwei niölil. Zimmer am Hauptplatz sind sofort zu Termiethen. Anzufragen Hauptplatx 108. • Billiger als überall • Herbst- AnziEe . > m i. 14 bis fl. 35 üoberzieber > „ .. 12 II •1 28 Winterrertp . >> >. 14 »1 »» 45 MenczMs . >. .. 14 •9 1* 28 Loden-Ricke , .. 8 II II 15 Koabenaninp. » ii 5 II II 15 Hosen . . 5 II II V II 91 12 Salon-Ute. .. .. 28 1» w 32 ScblafiMe . .. .. 12 H n 17 Em. Gruia in iöilli 520—« PoKtgs»M«aar Gulden 5Q.OQO s. Hauptgewinn i,»T cBidm 3Q OOO 3. Hauptgewinn i>iutr Guide» 10 000 Ferner 1 ä fl. 10.000 — 4 ä fl. 5000 - 5 ä fl. 3000 — 15 i fl. 1000 — 30 4 fl. 500 — 50 ä fl. 300 — 50 i fl. 200 — 100 ä fl. 100 — 200 ä fl. 50 — 542 ä fl. 25, zusammen IOOO Treffer zu si:5 55« Gulden | Ausführliche Gewinnstverzeichnisse liegen bei allen Verkaufsstellen znr Einsicht auf. Preis des Loses SO "WU Bestellungen unter Beifügung von 15 kr. für Postportospesen sind zu richten an die Lotterie-Abtheilung der Triester Ausstellung, ) Piazza Grande Nr. 2 in Triest. 598—10 Wegen Uebernahme des Loseverschleisses wende man sich sofort an vorstehende Adresse. L' Interprete t The Interpreter 1L' Interprete fnwjiflfdj« A»umsf )ir peutsdj« 4 riflsifdks 3»«rn«s für X>rutsc6« 4 italienisches Journal für Deutsche mit erläuternden Anmerkungen, alphabetischem Vooabulaire nnd vervollkommneter Aussprachebezeichnung des Englischen und Italienischen. Herausgegeben und redigirt Billigste ausländische Lectiire. Emil Sommer. Erleichterter Sprachunterricht. Vorzüglichste und wirksamste Hilfsmittel bei Erlernung obiger drei Sprachen, namentlich für das Selbststudium und bei Vorbereitung auf Examina (Einjährig-Freiwillige); zugleich anziehendste und erfolgreichst« franz.. engL und ital. 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Januar 1880 nnd erfreuen sich sämmtliche drei Journale durch ihren hohe» wissenschaftlichen nnd praktischen Werth einer ganz außerordentlichen. die äussersten Grenzen Deutschlands und Oesterreich-Ungarns umfassenden und im Auslande sich bis Ostindien und Amerika erstreckenden Verbreitung. — Inhalt der drei Journale völlig verschieden: Tagesgeschichte, populärwissenschaftliche und vermischte Aufsätze, gediegene Novellen, interessante Processe etc. etc.: ferner enthält jede Summ«." ein. n deutschen Artikel mit Anmerkungen zum Uebersetzen in die betreffende Sprache, dessen mustergiltige Ccbertragung hierauf zur Selbstcorrectur in der niehüten Nummer folgt. — Wachentlieh eine Nummer. — Quartalpreis ftr jedes der drei Journale, bei der Pust, dem Buchhandel oder direct. nur 1 Mark 75 Ff. (1 fl. 5 kr. S. W. 2 Fr. 50 cent.). 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M. 250000 150,000 100,000 60.000 50.000 40 000 80.000 25.000 20.000 15 000 12000 10.000 8000 3 Gew 54 Gew. 5 Gew. 108 Gew. 264 Gew. 10 Gew. S Gew. 530 Gew. 107« Gew. 27069 Gew. ä M. 6000 ä M. 5000 ä M. 4000 ä M. »000 ä M. 2000 ä M. 1500 ä M. 1200 ä M. 1000 a M. MM) ä M. 145 18,436 Gewinne tK. 300. 200, 150, 124. 100. 04, 67. 50, 40, 20. Von diesen Gewinnet, gelangen in erster Classe 4000 im Gesammtbetrage von M. 116.000 zur Ver- loosung. Die Gewinnziehungen sind planmäsaig amtlich festgestellt. Zur n&chrtcn ersten Gewinnziehung dieser grossen vom Staate garantirUn Geldverloosung kostet 1 ganzes Orig.-Loos nur M. 6 oder fl. 3'/, G. B.-N. 1 halbes „ »» 8 ... 1*7« „ 1 viertel „ „ „ l'/t ,. 90 kr. Alle Aufträge werden tofart gegen Einsendung, PotteinxaMung oder Pfaetinahme de* Betraget mit der grössten Sorgfalt ausgeführt und erhält Jedermann von uns die mit dem Staatswappen versehenen Original-Laote selbst in Händen. Den Bestellungen werden die erforderlichen amtlichen Pläne gratis beigefügt, ausweichen sowohl die Eintheilung der Gewinne auf die resp. Classen, als auch die betreffenden Einlagen zu ersehen sind und senden wir nach jeder Ziehung unseren Interessenten unaufgefordert amtliche Listen. Auf Verlangen versenden wir den amtlichen Plan franco im Voraus zur Einsichtnahme und erklären uns ferner bereit bei Kicht-Convenieuz die Loose gegen Rückzahlung des Betrages vor der Ziehung zurückzunehmen. Die Auszahlung der Gewinne erfolgt planmäßig prompt im/er Staalt-Garantie. Unsere Collecte war stets vom Glücke besonders begünstigt und haben wir unseren Interessenten oftmals die grössten Treffer ausbezahlt, u. A solche von Mark 250,000, 100,000, 80,000, 60,000, 40.000 etc. VorantüMlieh kann bei einem solchen auf der «•lideisten HsswIn gegründeten Unternehmen überall auf eine sehr rege Betheiligung mit Bestimmtheit gerechnet werden, und bitten wir daher, um alle Aufträge ausführen zu können, uns die Bestellungen baldigst u. jedenfalls vordem 15. !\o-vrmhrr «f. J. zukommen zu lassen. 547—19 Kaufmann & Simon, Bank- und Wechsel-Geschäft in Hamburg, P. 8. Wir dankn hierdurch fllr das uns seither geschenkte Vertrauen nnd indem wir bei Bettina der neuen Verlockung »r Betheiligung einladen, werden wir uns auch fernerhin bestreben, durch steti prompte nnd reele Bedicnntijr die volle Zufriedenheit anserer geehrten Interessenten n erlangen. I>. 0. Wellpest'Veraandt. 576-12 Direct ans HAMBURG per Post portofrei lnol. Verpackung, wie bekannt in reeller ^ felnsohmeckender Waare in Säckchen v>,n — 5 Kilo — unter Nachnahme. fl, 6. 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Ouverture „lianditenstreiche" v. Supp^. 3. Aus dem Relohe der Töne, Walzer t. Faust. 4. Potpourri «v-- Opern-Melodien v. G. Mayer. f>. Kutsohke-Polk» fran^. t. Stasnv. Paraphrase Aber die I»oreley, t. J. Nasvadba. II. 7. Einzugs-Maraoh ans „TannhünseTu t. Wahrer. 8. „Freut Euch des Lebens", Walzer v. Job. Stranss. 9. Potpourri aus „Trapezunt" v. J. Wisnett. 10. ,,Herzen»»«hn»uoht", Gavotte v. Magdenburg. 11. Brahma-Quadrille v. Kaulich. 12. „Nachtfalter", Polka schnell aas „Drei Paar Schuhe" v. Wisnett. Anfang 8 l'hr. — Entn?e 25 kr. 603—1 ^ J MbHi vr/ y mm In Gsbfrjf bei <1111, empfiehlt «ein Lager fertiger Schwedischer chel-Thonöfen, sowie von Sparherdkacheln •imsen. Alte Oefen werden auf Verlangen schnellstens renovirt und hergerichtet. 609—7 und Ka nnd Ge- # # G # ► < « G ► . « 5 n H O « Anzeige. Ich beehre mich hiemit höflichst anzuzeigen, dass ich nach dem Tode meines Gatten du von selbem betriebene Damenkleider-Geschäft, Cilli, Qrazergasse 73 unverändert fortfahren werde. Ich werde stets bemüht sein, die geehrten Kunden in jeder Hinsicht zufriedenzustellen und bitte das dem Verewigten bewiesene Ver- kj trauen auch auf mich gütigst übertragen zu 0 wollen. 600—1 Pj^ Hocfeachtiingsrollst L™ Helene Praschak. M sS Quantum Wdoiteio-IUifineiie. Cilli, Tftoherer • Stris«* IIWIWWWIMWWIWWWH1 rKO?ii:**E\ zur ZiebDin am 1. Decemlier 1882 der IS64" Siaab-loüe: Ganze » fl 4.— | , e. , Halbe * fl. 2.-20 } nnJ StemPel Lose 1« nnd Werthpa|ilerf CapllHlii-.'lnlK(r i 4•/« Prämim - Obligationen der THeißre-gulirang, 3'/o Prämien - Obligationen der Ocfterr.-Bodemredit-Anftalt (jährlich 6 Ziehungen, Haupttreffer n. SO.O'iO.— ginhrilliche Papier- und Silber-Renie. b*L Oesterr. und 5'/« Ungar. Noten-Rente. 4*/» Oesterr. und 4% Ungar, Gold Rente, 4'/,•/« ®o!b Pfandbriefe d. Oesterr. Bo> dencredit-Anftall. 4'/,*/, Papier Pfandbriefe der Oesterr. Bo dencredit-Aiistalt. Pfandbriefe der Oesterr.-Ungar. Bank u Prioritäten von Eisenbahnen welche die StaatSgarantie genießen, 601—l cstsfUIll nat »erlauft Wechselstube "WM lt»iinuii«i IKraclimun, fmHM'Mi. 11, L>uuaaaaaa«»»aaaa>aa»aa> Ein seidener Schirm wurde beim Herrenabend am 28. v. durch Versehen mitgenommen. Selber möge in der Expedition dieses Bl. abgegeben werden. 604 — 1 Ein junger englischer Mops (änncheu ist zu verkaufen. Anfrage in der ExiM-iTltio Männch dieses Blattes. ■ Expedition 610—1 Dampf-, Boucle- iö Wannenbad in Cilli. ich erlaube mir hiermit ein P. T. Publikum zu recht zahlreichem Besuch meiner Bade-Anstalt höflichst einzuladen, und zur Saison auf die Dampf-bHder, welche ich vom Samstag. SO. September angefangen, zu ermäMiigten Preisen abgebe, ganz besonders aufmerksam zu machen. 1 Dampfbad nnr fl. —.80 kr.. 3 Dampfbäder innerhalb 14 Tagen genommen nur fl. 1.70 kr., 10 Dampfbäder innerhalb 2 Monaten genommen k 55 kr. nnr fl. 5 50 kr. uud sind Dampfbäder Mittwoch n. Samstag zu haben. Die Preise der Wannenbäder bleiben unverändert. CILLI, am 28- September 1882 Hochachtungsvoll Carl Mclsmldt. f,, gcsanhtr lud, !■■ denn nicht nur ich, der schon alle Hoff, nung ausgegeben hatte, sondern auch viele Bclaimle verdanken der Befolgung feiner Rathschläge die Wiedererlangung der Be» sundimt ic." — So schreib! ein glücklich Veheilter über dn4 rrichlllustrirte Luch: „Dr. Airy'» Heilmethode." In diesem vorzüglichen, 5>44 Seiten starken Werte werden die Krankheiten nicht nur be» J schrieben, sondern auch gleichzeitig solche Heilmittel angegeben, welch« sich thatsäch» lich bewährt haben, so dich der Kranke vor unnützen Autgaben bewahrt bleibt. Sein Leidender sollte versäumen, sich die» bereit» in 1ZS. Auslage er-lchimcne Buch anzuschaffen. Dasselbe wird aus Wunsch gegen Einsendung von 7S kr. franco ver-sandt von K. Äorischek's Universität», Buchhandlung, Wien, L, EtephanSplatz 6. ^"a/brils: des Sebastian Leopold in Ciruz, empfiehlt zu allbekannten billigen Fubriksptei*«j) Leder-Salbe „Roh-Vaseline", das beste Ledcr-Conservirungsinittel, rnarht das sprödeste Leder sofort ungemein weich, indem es in die feinsten Poren eindringt, das ganze Leder gleichmässig durchzieht und es vor Vertrocknen nachhaltig bewahrt, daher für Beschuhung. Riemenzeug, Pferdegeschirr. Bprltzleder, Wagendeoken u. Maschinen-Treibriemen, besonders jene, welche in der Nässe und im Dampf oder in grosser Hitze laufen müssen, unentbehrlich. Bestes Conservirnngsmittel für alle Metalle, Eisen, Stahl, alle Maschinentheile, Hieb-, Stich- und Schusswaffen, chirurgische Instrumente gegen Rost, erhält dieselben stets blank und rostfrei. Vorziiflidiv lIufNulbr, welche den Huf nicht nur vor Sprödigkeit, sondern auch vor mancherlei Krankheiten bewahrt. Dieses Fett ist von der Firma Just k Comp. eingeführt, durch Herrn Prof. Dr. Wesselsky von der techn. Hochschule in Wien geprüft und aln vollkommen rein und säurefrei befunden wo,den. Sämmtliche Fabricat« sind ihrer vorzüglichen Güte wegen bei der Graxer Landes-Ausstellung 1880 und bei der jetzigen Triester Ausstellung prämiirt worden. Niederlage für Cilli und Umgebung: llVff/mid , aad i/i Original-Flaschen und unter gesetzlich ätpamrter SohuUmarke der SPAWfCHEN WEINHANDLUNG VINADOR WIEN HAMBUR6 sa On«iBal-PniaM ä L 2.iO and fl. 1.30. Ferner Madeira, Sherry, Portvin & Medoc zu billigsten Preisen. bei Herren ISatlfiml <$• M'fH*' in t'illi und Jo/i. llrfforAWilrr in frffnM. 533—15 Liebe Sangesbrüder In. ZFetta-m.! Ihr habt in Eurer Danksagung (Cillier Zeitung Nr. 89 dto. 5. November 1882) in gewohnter liebenswürdiger Welse hervorragend des Cillier Männergcaang-vereines und meiner Wenigkeit, als dessen Vorstand, freundlichst Erwähnung gethan, und Euch für Aufnahme etc. etc. bedankt. Wir fühlen uns nun veranlasst, diesen Euern Dank insoferne er uns betrifft, zurückzuweisen, denn nur wir sind Euoh zu Dank verpflichtet, dass Ihr zu unserer Festfeier so opferwillig von ferne herbeieiltet, um in echt brüderlicher Weise unsere schwachen Kräfte ti unterstützen, find zu beweisen, da»» wir eine» Slave» »Ind. Es kann mithin nur von einer Schuld die Sprache sein, die wir an Euoh abzutragen haben, und unser sehnlichster Wunsch ist es, dass Euer Ruf recht bald ertönen möge, um Euch beweisen zu können, dass die Cillier Sänger mit der gleichen Freude zu ihren Pettaaer Brüdern eilen werden, so wie Ihr za uns gekommen. Ein »Grüss-Gott* unsern braven Pettauer Sangesbrüdern! Für den Cillier Männer-Gesang-Verein: Friedrich Mathes. ii JJ Erlaube mir hiemit anzuzeigen, dass vom heutigen Tage vorzügliches Pilsner Winterschankbier so auch 606—1 MMriitHer tier Hier a tS kr. Tt roter „ u 49 ,, TürkenOerffcr tretmm Ml ÜC im Ausschanke sind. in nassem sowie in trockcnem Zustande kauft zu den höchsten Preisen Lambert Chiba's Witwe, Cilli, Grazergasse 88. 602— Jägern nnd Jagdfrennden ist oesonders zu empfehlen! Das beste für Schnhwerk, Pferdegeschirr, Wagenleder etc., wa» vom k. k. Monturs-Depot im k. k. Arsenal in Wien, mit bestem Erfolge geprüft, mit 16 Medaillen und Diplomen prämiirt wurde und an dem Jagd schuh werk des allerhöchsten Hufes Verwendung gelunden hat. i«t das ESSErtesvässERI BUEDERNAHRUNGSFETT & % J. BENDIK m I^ST VALENTIN^ 61 (Beim Einkauf ist wegen Fälschung besonders ans diese Schutzmarke zu achten) wovon das Leder nicht nur allein Sammtweiche und Milde erhält, sondern das Rissigwerden und Springen verhütet, daher längere Tragdauer erreicht wird. Als Hufschmiere für spröde oder hornspaltige Hufe sehr ru empfehlen, 544— Preis per Dose zu 5 Kilo 10 fl., 2'/, Kilo 5 fl., V, Dose 1 fl., '/, Dose 50 kr., ■/» Dose 25 kr. Um den Fabrikspreis in Cilli nnd Umgebung xu haben bei folgenden Herren Kaufleuten: in Cilli i Traun de Stifter. Lattenbergi ftlelnrr. Der Gesammt-Auflage nnserer heutigen Nummer liegt ein Circulare betreffend Oskar Silbersteins Bres-lauer diiivernuiii als Beilage bei. Eigenthum, Druck und Verlag von Johann Rakiuch in Cilli. Verantwortlicher Redacteur Max Besozzl.