^^^^____________________Donnerstag, 7. Februar 1895. Jahrgang 114. Mbllcher U«nr In,era,e bls zu 4 Hion «ü ,^ ^,^""^"«".. ". H°"« 2°nzjahr!g sl , - Insertlonöntblir: Für » .:?, praktische Geometrie an derselben Vera-!>"" Ingenieur Adolf Klingatsch ^llanze"alle?n^^ W die Fache? dieser « auergnadlgst z« ernennen geruht. Fallenhayn m. p. ^"h^fter N^^°^"ische Majestät haben mit ^/"echnun.V^^""l; vom 24. Jänner d. I. dem M Pill„l ^ d" statistischen Eentralcommission ^^lsamkei» " ^? ^ Anerkennung seiner verdienstlichen ^ die b'„>°" Mitglied der Permanenz.Commiss.on "^nuna^?r . "^ den Titel und Charakter eines " "mctors allergnädigst zu verleihen geruht. Maden ski m. p. ^"höchster^n.^,?p°s^lische Majestät haben mit vom 27. Jänner d. I. den .n°lanovi < ^0"l-Capitels j« Ragusa Johann "lüNiidilltt V ö"" Domdechant bei diesem Capitel u>l zu ernennen geruht. Madeysti m. p. Der Minister für Cultus und Unterricht hat den Präparator bei der Lehrkanzel für chemische Techno» log'e anorganische Sloff^ an der technischen Hochschule in Wien Max Vam berger zum Adjunctcn an der gedachten Hochschule ernannt. Der Handelsminister hat der Wiederwahl des Karl Hilllnger Ritter von Traunwald zum Präsidenten und des Leopold Ritter von Moro zum V'cepräsidenten der Handels- und Gc>werbrlammer in Klagenfurt für das Jahr 1895 die Bestätigung er^ theilt. Nichtamtlicher Meil. Die Steuerreform-Vorlagen, in. ^ Die Vorberathung der Erwerbsteuer von den zur öffentlichen Rechnungslegung verpflichteten Gesellschaften, heißt es in dem Berichte wetter, wurde gleichfalls einem aus zwölf Mitgliedern bestehenden Subcomiti über troa/n. Die Neugestaltung der Erwerbsteuer machte eine Regelung der Besteuerung der Actien-Gesellschaften nothwendig. Der Entwurf der Regierung adoptierte jene Grundsätze, welche zuerst von dem im Jahre 1874 eingesetzten Ausschüsse angenommen worden sind und auch im Jahre 1878 im hohen Hause in dem damals zur Berathung gelangten Gesetzentwürfe Annahme a/» funden haben. Das Gesetz vom 27. December 1880, die Besteuerung der Vorschusscassen und Genossen» schaften, beruht auf denselben Grundsätzen. Nicht der Vrutto-Erlrag, sondern die Reinerträgnisse sollen der Steuerne höh-re Besteuerung der Sparcass n würde unmittelbar eine stärkere B lastung der städtischen Bevölkerung zur Folge haken. Die günstigere Besteuerung d?r begünstigten Erwerbs- und Wirtschaft«»Genossenschaften wurde schon durch daS Gesetz vom 27. December 1880 angebahnt und hat in den Anträgen des Nus'chuss s eine Ausdehnung erfahren. Endlich sind auch noch die Bestimmungen über den Ort der Vorschreibung der Steuer hervorzuheben, wobei di? Interessen der Länder und Gemeinden Berücksichtigung gefunden haben. Die Dienst« und Lohnbechqe unterlagen bisher der Einkommensteuer zweiter Classe. Diese Steuer ist wohl die höchste, welche überhaupt jemals in irgend einem Lande eingeführt erscheint. Sie beträgt von einem Einkommen über 630 bis einschließlich 1050 fl. ein Procent und steigt für je 1050 fl. bis zu 9450 fl. um je ein Procent; darüber hinaus findet keine weitere Steigerung statt. Hiezu kommt noch der außerordentliche Zuschlag mit je 100 oder 70 Procent des Ordi-nariums, je nachdem letzteres den Betrag von 30 fl. übersteigt oder nicht. Die Mehrheit des Subcomiti« entschied sich für eine Besoldungssteuer der Bezüge über 3200 fl., namentlich von der Erwägung geleitet, dass die Entlastung dieser Censiten nicht zu rechtfertigen s^i Um den durch die Steuerfreiheit der Besoldungen bis zum Betrage von 3200 st. eintretenden Ausfall zu decken, wurde der Antrag der Regierung, die zehnprocentige Erwt>rbsteuer der zur öffentlichen Rechnungslegung verpflichteten Unter» n.hmungen zu erhöhen, angenommen, jedoch der Steuerfuß um 0 2 Procent erhöht, wonach sich derselbe vorübergehend auf 10 5 Procent beläuft. Der Gericht bespricht ferner die Rentensteu^r sowie die Ertragsteuern im allgemeinen und schließt mit folgenden Bemerkungen: Wie man auch über die Einzel» helten der in Berathung stehenden Steuerreform denken mag, ein bedeutender fortschritt ist unv rkennbar bemerk« steliigt, wenn der Gesetzentwurf die Zustimmung der gesetzgebenden Factoren erhält, obgleich vielen, zum Theile berechtigten Wünschen nicht entsprochen werden kann. Eine Steuergesetzgebung, welche sich die Aufgabe stellt, eine vollständige Umgestaltung eingelebter Steuern herbeizuführen, hat mit großen Schwierigkeiten zu kämpfen, da die verschiedenartigsten Interessen Schonung erheischen und es geradezu unmöglich ist, allen An« sprüchen gerecht zu werden. Man muss sich begnügen, Jeuilleton. '"N deutsches Königsgrab in Neapel. Von M. be'Monti. ^ seiner^ c^"l" Conradins eilte auf die Nach- ?°b' dern I,'"gelMllhme herbei, um alles, was sie ^°hnez^°M''" F,.nde als Lüs.geld ihres ein» N?e nur sei« ^k"- ^" sie kam zu spät - sie ^. "chtniz ei'^ «5 b beweil.cn und erbaute zu seinem N'' wo d'5 ^"e m.t einer Porphy säule an der Mehles i., >^^ d-eses letzten Sprossen ,eines K?. M in Vv ^°ut> rollte. Die Säule befindet 3^ «st v 5fristet der K.rche S. Croce, die alt« "'N d°"t! n ^ ^'b""e Conradins ou« tbkigrs^. ."He del Carmine hinter dem Hoch-n"t?"l"rnV ^ ruhen sie unter dem vortrefflich d n^er von^l UM im Schiff der K.rche,"das l'be>"n erriH?"^b"Wi, lung ist. König Max ll. l„it < °hle Mu? ^"" Andenke» an Eonradin dessen ^.^"hischen N< '""'.""e schöne Iüngl.ngsgestalt Wp' malischen Kreisen tritt mit Bestimmtheit das Gerll« auf, wornach Unterhandlungen zwischen England, Fl^ reich und Russland schweben, deren Zweck es se>, 6 meinschaftliche Vorstellungen an Japan zu rich"' dass es einen Friedensschluss nicht durch unannetMa Bedingungen vereitle. Tagesnemgleiten. — (Vom deutschen Kaiser.) Vel l"" Empfange der Deputation der städtischen Behörden, t"^ sür die Schenkung des Standbildes dankte, äußerte s'«V ° Kaiser, das« ihm sehr daran liege, dass die C"«"""" an die glorreichen, vor 25 Jahren durchlebten A' namentlich auch in der Vllrgerschast wacherhalten lve ' und deshalb habe er ben Plan gesasst, die Standb«" der Fürsten des Landes ausstellen zu lassen. U ^ unmöglich glauben kann, erwirken zu lassen. ^Adl anderer Richtung gepflogenen Nachforschungen der v« ^ zur Eluierung des Möiders haben bis zur Stunde ^ Resultate geUesert. Vorgestern nachmittag« wmde t»e ^ glückliche Doctor Rolhziegel begraben. Noch »st °"^ heimnis, das über seinem tragischen Tooe waltet, ^ gellärt. und die Pol>z-i ift eilrig bemüht, au« " „, ringen Indicien, die sich am Ölte der That "S nach dem Möider zu fahnden. ^ — (Pfarrer Kneipp) Wie au« s"" b<, , getheilt wirb. hat sich Pfarrer Kneipp nack P^ ^ Schweif mit bunten Bändern durchflochten sind. Seme Leistungsfähigkeit ist unglaublich! Der Wagen fasst dreizehn bis vierzehn Personen, die theils im Inmrn, theil« auf der Deichsel sitzen, sich an die Lehnen Nam» mern oder im Netz unter dem Wagen hängen — Männer und Frauen. Kinder. Klosterbrüder und Soldaten in buntem Gemisch. Der Kutscher, der. mit einem Fuße auf dem Bock stehend, den andern in der Luft balanciert, knallt lustig mit seiner langen Peitsche über den Köpfen der Insassen, während einer derselben, vielleicht ein Klosterbruder, die Zügel hält. Und zwischen den Wagen aller Größen und Sorten die un» geheure Menge der Fußgänger mit Sträußen und Federn an den Hüten, mit Kränzen von Oliven und Immortellen, von — Würsten und Geflügel um die Schultern, rufend, tanzend, lachend, singend — ein unbeschreibliches Durcheinander, ein Hin» und Her« wogen wie die Meereswcllen im Sturm — und alles in eine undurchdringliche Wolke von Staub gehüllt! Wer diesem Schauspiele einmal beigewohnt hat, kann sich ein Urtheil über den Charakter des neapolitanischen Volkes bilden, das, umgeben von unvergleichlich schöner Natur, heiteren Lebensgenuss als erstes Gesetz ausstellt — das in der glücklichen Gegenwart. ^ emer Schüssel Mccaroni. vergangenes Leid und die Nn"k 7^n'"!^ v«aMt und auf dem unterhöhlten de« flutenden A«^ '"^" ^"^ de. immer. Mippsn. Roman aus der Gesellschaft von T. Tschürnau. (27. Fortsetzung.) Während Betty ihr das Haar durchkämmte und es zu einem scheinbar kunstlosen Knoten aufsteckte, überflog Blanche den Brief, der in französischer Sprache geschrieben und an eine seit kurzem verheiratete Bekannte des Fräuleins von Maubert gerichtet war. jch Unthat auf dem Gewissen. Verschwören will A^'^ nichts, denn ich bin in meiner gegenwärtigen ^^^ Verfassung zu allen möglichen tollen Streiche« "^sAl — Schuldlos verbannt! — Es wäre ein V ^ Novellentitel! Meinst du nicht auch? — H'"^c< die Lösung des Räthsels. Papa ist als erster "^ unserer Gesandtschaft nach Petersburg vers'ht ^ s,H und hat sich geweigert, mich mitzunehmen, 5"^,, ^ einbildet, dass der russische Winter meine l.u"U ^ greifen würde. Du kannst dir denken, dass "hF dem grausamen Decr^t nicht ohneweiters 9^^,^! Nacheinander habe ich gebeten, geschmollt, ge^ M letzt habe ich sogar Nerventrämpfe beluMlne"'^ umsonst. Papi, der sonst keine Thränen »n o Augen sehen kann, ist diesmal eisenfest a.eb"^F" wohl ich ganze Ströme des salzigen NajS ^ss^ habe. Wenn ich mich nicht glelch der ^M ' Nymphe Egeria in einen Thränenstrom au, ^le" lieqt das einzig und allein nur daran, das«' ^ iN" nüchternen Jahrhundert derartige Wunder " ^ ausführbar sind. Was ein Mensch zu °e' ,^5 le.sten kann. habe ich geleistet. Nuu kurz7^' Lli^ mich fügen und da sitze ich nun und spw ^cht 1". Ei! gieng alles so schnell, dass ich gar "A.glich H< Besinnen kam und eigentlich erst jetzt nachts ^ volle Bewusstsein meines Unglückes habe. ^ ^!^^ung Nr. 31. _________________________263 _____________ 7. Februar 1895. « n m.?"^ «eise dahin hat er sich in Freiburg bei zablr.la 5 « 5" ""b mehreren hundert Personen, darunter Konsultationen ertheilt. Er theilte h°kn 7^w3"^^ ""' d°ls er gegenwärtig in Würis- 100NN m 7°"knten habe und im Jahre durchschnittlich """ Personen behandle. «« 5 d^?/^^^!^'uns"lsche Bank.) welche lick ^'b""N be« Generalrathes statt, stünden bpl^l?" ben gewöhnlichen Verwallungsgegen. iniolael! ^ ?^' I" derselben wurde auch über dic des K«,^ ^"'^""e der Bank stattgefundene Gründung lt°nsM«i^"''°^"^''" ^" ^"« bricht «.stattet. Die ^? ^Hnn ? ""k" Saldierungsvereine« hat am °» 1 !w7 c.^"" stattgefunden, und wird dieser Verein ^M Thäligleit beginnen. Ioniour Vi1.°. ° "« Ioniauz.) Die verurlheilte Frau Ache, w? 5 " ""«"" Schreiben an die «Elvlle "nacheurp« m !" ^" "«schuld belheuert und gegen die protestiert, welche man ihr zur Nach ein?, nv , ""b die sie nicht begangen haben will. Ioniaur « .""6 ^" "e zum Tode verurtheilte Frau Nerusunn " Urtheil wegen eine« Formfehlers die Affaire ^ '"" ^""^ ber Revision eingelegt. — Zur °"sicht «" !^ '^"'bt man aus Vrüsftl: Aller Vor. «um T°l,P ° ^"^ slbon nächstertage der König die G'stmischerin Ioniaux begnadigen, lletlelNr°l Umwandlung der Todesstrafe in eine "°ch niewnl!"?"'°^"- Wie btlannt ist, hat der König ll«h °uck? ? TodeSurlheil unterzeichnet, und er Hal wild voll,, l. ^°"^rt. dass er niemals ein solches Urtheil "«z>eyen lassen. burde^/l^ Rückkehr Drumont«) Drumon ^rdbabnlinl ^"^"'br au« Brüssel auf dem Pariser der antilem I ^°" ^" Manifestanten, zumeist Mitglieder °"pf°n«n ^ ^ Studentenvereine, mit Acclamalionen ^ln Voul^« ^ Demonstration erneuerte sich später auf -^ ,?"° "or dem Locale des «Libre Parole., ^nftantinowl l °^ ^ sporadischen Cholerafalle in ^l Echissz^sf ^ ^" seit einigen Tagen eine Zunahme. MreuteVxn ^'^"en die Claufel: «Es werden einige ^r Gesund;!/°? ^"" ^" ^" ^°" festgestellt.. ""° fünfläa °^ beschloss, sür die ottomanischen Häfen ^ und zur ^"°""^^ ^en Konstantinopel zu ^en^aus^m^/»'-) Von Christiansund und anderen l°cht« von i y ,.?'^" "on Erdbeben ein, die am b.d. ^"ten. Di, X ^ ^'" b's 12 Uhr 43 Minuten ^boft naH q, ^?"« der E.derschütterung gieng von °" ben Koap.« ^' ^"" Absturz einer Schneelawine ums Leben. °" ^4 c>'b"ng des l. l. Landesschulrathes s^"2 durch b""°' ^9 5) Nach Eröffnung der ?'" die ?-,. ? b"" Vorsitzenden theilte der Schrift-» '""en GM^Is.!.^" idling im currenten Weg-n?""s«^ ""' «"' "" genehmigend zur K""° w "n d?. ^'' I" ^lledlgung der Tage«. . '^schulen "^«I°bresberichte «ber den Zustand der ". bnnln!« "" Vollsschuien im Schuljahre 1893/94 ^.^'Nisteri..^ .?"" ""d deren Vorlage an das hohe d«^« de« N, '?' ^ultue und Unterricht beschlossen. °.l ^^nasial«^ ?" ""d des Bauprogrammes für N"' Ernannt ^', '" 5"'"burg wurden Beschlüsse ?'^" Vollsl^ "!"' der Aushilfslehrer an der ein> ^". ^hrer «?' " ^ltenih, Mathias Petschauer. V l"Vla?i"b^"""«?°lelbst; Lehrer Johann ^'^N N°ll«^ , .^" ^h«r und Leiter der ein« ü^"°lvih ^ "^ ^" ^"s; Lehrerin Vibiana Visail ^>^ "e kri..° n^lle in Dornegg; Lehrerin «V'"°Ta^ ^^^gs^b^ulid^ste^^l^ 3ss> Paft Mt'l ^' ^^ "" ^"den! Ich habe G l ' w«s er '? ^'^^ gemacht. Er soll weniqstenS 3?bheit, um ^"'^!" und dass er meine kostbare H>f^ lo sehr sorgt, wahrscheinlich de^h". Dasf. ^.^ °"^n in Gefahr ge° w^>sucht na^? ^ "" Grunde bin ich, bis auf F^^pkrliche, Z^"' die sich wirklich zuweilen bis 3^?Was e"^^ s° gesund wie ein ^st5' Papa er r«^ ^"^ " "'^ ^ wissen. Vi^"' Ich np/tt s °^s^ unmeihm ein wenig 2"' °hn? ,s5^' ."^^ wie ich es sieben lanqe ab?'" lurzenH. °"^lten soll. da ich bis jetzt, l^7ZNet "D" wnatsaufenthalt seligen Angedenkens t°ll ^ge von i^"6" "s höchsten« einmal einige alkn ^' gebe H ^ ^"""'" w°'- Wenn's mir zu «inm. ^"ria/n F^au, und es nahm das Publicum sein elegantes Auftreten, fein angenehmes Organ neuerlich sympathisch auf, hiefür gab der Applaus, der ihm auf offener Scrne und mit feiner Partnerin gespendet ward, Zeugnis. Wir zweifeln auch nach dem gestrigen zweiten Auftreten nicht daran, dass Herr Irwin ei., gebildeter Schauspieler ist. nur konnte feine Darstellungslunft gestern unmöglich voll zur Geltung kommen, da er seiner Rolle nicht genügend sicher war, und durch diese Unsicherheit der Ehemann, der mit seiner Gattin eine liebenswürdige, bewegliche, ja ausg lassme Fröhlichkeit entwickeln soll. allzu ernst und ruhig, und sein Tonversationslon nicht immer entsprechend flilß'nd erschien. Herr Rene' fasste ben Nebenbuhler, welchen der Gatte auf fo schlaue Art zu beseitigen weiß, rein parodistisch auf und hatte redlichen Antheil an der E^ heiterung der Zuschauer, die sich bei der im ganzen trrff. lichen Wiedergabe der Komödie köstlich amüsiert?«. In den Zwischenaclen erfreuten die Soloiänzerinnen Fräulein Rosilla und Malvina Sorma das Publicum durch wirklich künstlerische Leistungm auf choreographischem Gebiete und ernteten reichen Beifall. -1. — (Sanität«- Wochenbericht.) In der Zeit vom 27. Jänner bis 2. Februar kamcn in Laibach zur Welt 21 Kinder, dagegen starben 18 Personen, und zwar an Tuberculose 5, Entzündung der Nthmungsorgane 2, »nfolge Schlagfluss 2, Altersschwäche 1 und an sonstigen Krankheiten 8. Unter ben Verstorbenen befanden sich 6 Ortsfremde und 8 Pelsonen aus Anstalten. Von Ins«, lionslranlheiten wurde gemeldet: Wochenbettfieber 1 Fall. — (Der lrainische Iagdsch u tzv ere i n) ersucht uns um Veröffentlichung der nachstehenden Mittheilung: Der heurige almorm strenge Winter ist dem Wildstande nicht günstig, Rehe und Rebhühner gehen massenhaft ein und befonders letztere werden, da sie in die Nähe menfchllcher Wohnungen und zu den Hirsen kommen, leicht eine Beule der Wilddieb?, die das halbverhungerte Wild in Schlingen fangen und dann in die Sladt zum Verlaufe bringen. Da dies jedoch nur heimlich geschieht, so fruchtet alle Aufficht wenig, wenn die Bevölkerung nicht selbst zur Abstellung des Unwge« Beistand leistet. Der lrainische Iagdschuhverein bittet daher alle, die ein Herz sür das arme Wild haben, Verlause von Rchen, Hasen oder Rebhühnern, welche« Wild sich nun auch in der Schonzeit befindet, zur Anzeige zu bringen ober doch wenigstens abzuweisen. Der krainische Iagbschuhverein er-lheilt Belohnungen an jene Personen, die einen Wilddieb, Hehler ober Verkäufer von gestohlenem oder während der Schonzeit erlegtem Wilde derart zur Anzeige bringen, dafs die Vchrafung des Frevlers erfolgt. — (Rind fleischpreise.) Im Monate Jänner l. I. betrug der Durchschnilteprei« sür 1 kx Rmdfl isch: in Adeleberg 48 lr., in Feistrih 48 kr., in S'nosetsch 44 kr., in W'ppach 44 kr., in Radmannsdors 48 kr., in Kronau 54 lr., in »ssling 46 lr., w Kopp 44 lr., in Vcldes 50 lr.. in Gottschee 43 lr., in Vroßlaschitsch 44 lr., in Rcisnih 46 lr., in Stein 44 lr., in Mann«, bürg 44 lr., in Kraxen 44 lr., in Vurlfeld 48 lr., in Landstraß 44 lr., in Nifsensuh 44 lr., in Ratschach 48 lr., in St. Varthelmä 40 lr., in Großdolina 32 lr., in Rudolsewert 46 kr., in Seisenberg 43 lr.. in Treffen 48 lr., in Kcainburg 48 lr., in Bischoflack 46 lr., in Neumarltl 50 lr., in Littai 50 lr., in St. Martin bei Llttai 46 lr.. in Weixelburg 48 lr.. in Sagor 48 lr.. in Loitsch 48 lr., in Idria 46 lr., in «ltenmarlt bel Laas 44 lr., in Planina 50 lr.. in Zirlnitz 50 lr.. in Tschernembl 50 lr. und in Mottling 44 lr. —o. — (Warnung.) Wir werben ersucht, da« Publi» cum ausmerlsam zu machen, dass sich in der letzten Zeit angeblich Studierende herumtreiben, welche, mit Zeugnis-salfificalen versehen, von gutherzigen Bewohnern der Stadt Gaben erbetteln. Um diesem Unsuge zu steuern, der das Ansehen der Studentenschaft schädigt, empfiehlt e« sich, gegebenenfalls diesen unbefugten Bettelstudenten vor allem die Zeugnisse, welche sie vorweisen, abzunehmen, eventuell die Zudringlichen verhaften zu lassen. * (Elementarschsben) Wie man un» aus Littai berichtr». sind am 5. d. M. abends in unmittelbarer Nähe des Marlles in lurzen gwischenräumen zwei mächtige Wisserstürze aus einem außer Gebrauch ^setzten Vrrgwcrlsstollen hervorgebrochen, wodurch das ^lch'ebe der vor dem Stollen befindlichen Schutthalde ins Rollen kam und sich mit heftigem «nprall gegen drn Marlt L.tla. eraoss. Die Gärten und Häuser von fünf Vchhern, dann die Landesstrahe sind gänzlich vermuhrt, aus den eben-erdia-n Localitäten musste das Wasser m.tlelft einer Dampssprihe ausgepumpt werden. Menschenleben sind nicht zu beklagen. Der Schaden ist jedoch sehr empfindlich. Die Ursache des Wasserfturzes ist bisher noch nicht aufgeklärt. —r. — (Eisenbahnconserenzen.) Am b. d. M. begannen in Graz die Lonserenzen bezüglich der Fest« steliung der Fahroldnung sür den Frachtgüterverlehc aus den österreichischen Slaatsbahniinien. An ben Verhanb-lungen nehmen theil dir Herren: Vetrievsdlrector von Iaibacher Zeitung Nr. 31._____________________________________264_________________________________ 7. Februar 1895V Glala aus Villach, Vetriebldirector Jar. Tuiel und In« genieur Franz Mrusil au« Pilsen, kaiserlicher Rath Ludwig Freund aus Prag, Oberinspector der Staatsbahnen 3H. Morawa aus Villach, Oberingenieur der Staatsbahnen Florian «Ftanzel au« Wien, Obennspeclor der Vodensee-Dampsschiffahcts'Vesellschaft Krumholz, Oberinspector der Gtaatsbahnen Joses Havel aus Prag, Inspector der Gtaatsbahnen und Referent für den Iugfürderungsdienft der Vetriebsdirection in Linz, Ingenier Johann Carmine, vberrevioent der Staatsbahnen Karl Schlffner aus Wien, «evident der Ttaatsbahnen Friedrich von Ndamii aus Wien, Ingenieur Hugo Langer aus Wien, ferner die Gtaatlbahnbeamten Krenowsli, Alois Sicher aus Wien, Nanla aus Innsbruck:c. — (Kr a inischer Landtag.) Auf der Tages« ordnung der morgigen Sitzung befindet sich unter anderem die Vegiündung des selbständigen Antrages betreffend die Errichtung einer Eisenbahn.Betriebs'Pirlction in Laibach, Vericht des Finanzausschusses wegen Pensionierung der bei EinHebung der Landesauflage Bestellten, der Bericht des Verwaltungsausschusses betreffend die Zulassung des Podhagsly'schen Projectes der Entwässerung des Laibacher Moores, weiters Berichte in Straßenangelegenheiten u. a. m. — (Gemeindevorstands'Wahlen.) Bei der a» 21. December v. I. ftattgesundenen Neuwahl des Vemeindevorstandes der Ortsgemeinde Tribute wurde Mathias Vefelit au« Weidendorf zum Gemeindevorsteher und Peter Tlaltit au« Pribince und Peter Vranesii au« Tribute zu Gemeinderälhen gewählt. — Bei der am 10. d. M. ftattgefunbenen Neuwahl des Gemeinde «Vorstände« für die Gemeinde Prevoje wurde der Grundbesitzer Kaspar Kolnil von Prevoje zum Gemeindevorsteher und die Grundbesitzer Iofef Ral und Johann Kveder, beide von Prevoje, zu Gemeinderäthen gewählt. — (Ein Leichnam aus dem Wasser gezogen.) «m 5. d. M. srüh wurde bei der Brücke der Iosefsthaler Papierfabrik der Leichnam des Kaischler« Vohnes Josef Cerne aus Dobruine aus dem Wasser gelogen. Derselbe dürfte infolge Uebergenusses von geistigen Getränken verunglückt sein. Der Leichnam wurde gerichtlich beschaut. —I. — (Todtschlag.) «« 3. b. M. wurde Johann Amuc aus Kleinliplein in einem Gafthause dortselbst um 2 Uhr nachmitags von Johann Kcaljii an der Stirne mit dem Gewichte einer Wage derart schwer verwundet, das« er abends um 10 Uhr infolge dieser Verwundung ftarb. Die Leiche wurde gerichtlich beschaut. Der Thäter stellte sich selbst dem Gerichte. —1. Neueste Nachrichten. Gelegrannne. Wien, 6. Februar. (Orig.«Tel.) Der junge Bursche, welcher heute eine Handarbeiterin Namens Tothorny durch Messerstiche verwundete, wurde abends verhastet. Er gestand, einen Raubmordversuch begangen zu haben. Wien, 6. Februar. (Orig.«Tel.) Heute, als dem Todestage Blllrochs, wurde die Büste desselben in der Gesellschaft der Aerzte feierlichst enthüllt. Die Gedenk» rede hielt Professor Albert. Aboazia, 6. Februar. (Orig.-Tel.) Prinzessin Clementine von Eoburg und Herzog Siegfried von Vaiern sind hier zu längerem Aufenthalte eingetroffen. Trieft, 6. Februar. (Orig.Tel.) Die Polizei verhaftete heute den gewesenen serbischen Viceconsul Wladimir Riftic, aus Otolis bei Mostar gebürtig, 33 Jahre alt. Derselbe ist der Mitschuld an den von der in Budapest verhafteten Einbrecherbande begangenen Einbruchdiebstählen verdächtig. Klagenfurt, 6. Februar. (Orig.»Tel.) — Landtag. — Der Antrag des Eisenbahn-Ausschusses auf Unier» stühung der GurtthabLocalbahn durch Zinsengarantie mit einem Baucapitale von 500.000 fl. wurde nach längerer Debatte abgelehnt und der Landesausschuss zu weiteren Erhebungen beauftragt. Innsbruck, 6. Februar. (Orig.-Tel.) Der Landtag nahm nach neunstündiger Debatte die Wehrvorlage an und beschloss, eine Adresse an den Kaiser behufs Hint» anhaltung des Dmllunsuges in der Armee und die Erfüllung der Eonntagzheiligunq zu richten. Arco, 6. Februar. (Orig.-Tel.) Die Gerüchte von einem angeblichen Unwohlsein Sr. k. u. k. Hoheit des Herrn Erzherzogs Albrecht entbehren, wie von com» petenter Seite versichert wird, vollkommen der Be« gründung. Der Herr Erzherzog erfreut sich des besten Wohlseins. Vudapest, 6. Februar. (Orig.'Tel.) Die Haupt« städtische Generalversammlung lehnte mit 139 gegen 124 Stimmen den Ankauf der Maraatethemnsel ab. Budapest, 6 Februar. (Orig.'Tel. — Abgeord» netenhaus.) Der Geschmtwurf betreffend das Recruten-Contingent pro 1895 wurde in dritter Lesung angenommen. Budapest. 6. Februar. (Orig.-Tel. — Abgeordnetenhaus Bei ««rachung des Vudgets ws Landes-vertheiwgungzmmchermmH provocierte die Opposition wrmende Scenen, weil der Präsident, nachdem er d"e Debatte be,m Titel -SwatsgesMe. sür geschw««" «. lläit hatte, den Abg. Stefan Nagy nicht sprechen Ueh. Abg. Andreanszky wurde zweimal zur Ordnung gerufen. Budapest, 6. Februar. (Orig.«Tel.) Der «Buda« pester Eorrespondenz» zufolge ergaben die Staatsein» nahmen, namentlich aus den indirecten Steuern, der letzten Wochen ein derart günstiges Resultat, dass der Finanzminister die Erhöhung des Präliminares, nament» lich der Verzehrungssteuereinnahmen, um 7« bis 800 000 fl. beantragen wird. Das Staatsbudget pro 1895 dürfte trotz der eventuellen Erhöhungen der einzelnen Ausgaben» titel mit einem Ueberschusse abschließen. Brooklyn, 6. Februar. (Orig.-Tel.) Die Unruhen infolge des Tramwaystrells waren a/stern abends heftiger alS seit dem Abmarsch der Miliz. Die Menge griff die Tramwaywagen an und misshandelte die neu Angestellten. 30 Verhaftungen wurden vorgenommen. London, 6. Februar. (Orig.-Tel.) Der Norddeutsche Lloyd hat zur Belohnung der Officiere und der Mannschaft des «Wiloslower» 100 Pf. Str. angewiesen. Constantinopel, 6. Februar. (Orig.-Tel.) In Pera ist bis gestern 8 Uhr 50 Minuten abends kein Fall von Cholera constatiert worden. Auch in den Spitälern von Pera ist kein choleraverdächtiger Fall beobachtet woiden. __________ Eine Grubenkatastrophe. Montceau les Mines, 6. Februar. Die genaue Zahl der bei der vorgestrigen Grubenexplosion Gelödleten beträgt 28. Geborgen sind 21 Leichen, und 8 Bergleute sind verletzt. Die Beerdigung der verunglückten Opfer fand heute vormittags unter großer Theilnahme der tiefbewegten Einwohnerschaft statt. Die Hebung der Leichen gab zu herzerschütternden Scenen Anlass. Der Minister für öffentliche Arbeiten hielt «den auf dem Felde der Ehre gefallenen Opfern» einen warm empfundenen Nachruf mit der Bemerkung, dafs die Regierung die Familien der Verunglückten nicht verlassen werde. __________ Der Krieg zwischen China und Japan. London 6. Februar. Die «Times» melden aus TieN'Tsin: Briefe aus New-Tschwanq vom 29. Jänner melden, dass zwischen Hai-Tscheng und Lia-Iang die Schwierigkeiten für die Japaner größer werden. Am 17. Jänner brachte ihnen der aufständische Pächter Dee mit 1500 Parteigängern eine leichte Niederlage bei. Hieroshima, 6. Februar. Laut einer amtlichen Depesche aus Mi.Hai-Wei vom 4. d. M. verbrannten acht große chinesische Schiffe, welche zwischen Wei-Hai-Wei und der Insel Liu-Kung ihr Schicksal erwarteten sowie eine Anzahl anderer feindlicher Schisse, alle Luftschiffe, in der Nähe der Küste. London, 6. Februar. Die «Times' melden aus Hongkong: Die in Kwantung ausgehobenen Truppen verließen Kanton, um Formosa zu vertheidigen. New-Haven (Connecticut), 5. Februar. Dem Vernehmen nach versendete eine Waffenfabril von hier 1,500000 Patronen über London nach Ehina. ____ Angekommene Fremde. Hotel Elefant. Am 6. Februar. Kahn, Mannheim, Breisach, Gottlieb, Klausner, Klutz, Kont, Güns, Missauer, Kaufleute, Wien. — Seligmann, Kfm.. Pilsen. — Pontesegaen. Geschäftsreisende, Wraz. — Rosina und Mawina Sorma, Solotänzerinnen, Budapest. — Lütrow, Villach. — Zagar, Krain. — Eichheh, Kfm. Ilmenau. Hotel Stadt Wien. Am 6, Februar, v. Rougon, k. l. Oberlieutenant, Laibach. — Honlis, Duldner, Puschncr, Heidrich u. Ellinger, Kfltc., Wien. — Kößler, Kfm., Nlottendorf. — Seemann, Kfm.. Haida. — Ebel, Kfm., Frankfurt a. M. — Neustätter, Kfm., München. — Kastl u, Schiller, Pilsen. — Lovsin, Gasthofbesiher, und Arlo, Hotelier, Reifnitz, Hotel Vaierischcr Hof. Am 6. Februar. Vartelme, Privatier, Gottschee. — Secco, Pferdehändler, Udine, — Tedeschi, Pferdehändler, Udine. — Kniep, Monteur, Offenbach. — König. Langenthon. Volkswirtschaftliches. LalbllK, 6. Februar. Auf dem heutigen Markte sind er> schienen: 2 Wagen mit Getreide, 3 Wagen mit Heu und Stroh und 4 Wagen mit Holz. Durchschnitts.Preise. Wll. Vlgz, >^ "II,- Mgz.« Weizen pr.Meterctr. ? — 7 50 Vutter pr. Kilo . . — 72------- Korn > 5 50 5,75 Eier pr. Stück . . - 3------- Gerste » 5>80 6 50 Milch pr. Liter . . - 10------- Hafer » 6— 6 50 Rindfleisch pr. Kilo -64------- Halbfrucht . —!-------..Kalbfleisch » -64------- Heiden » 6W ? — Schweinefleisch » —56 — Hirse » 6 35 7 50 Schöpsenfleisch » -40------- Kuluruz » 7 — 7 20 Hähndel pr. Stück —,60------- Erdäpfel 100 Kilo 3 50-------Lauben » 20------ Linsen pr. Heltolit. 12-----------Heu pr. M.«Ctr. . 1 96------- Erbsen » 11-----------Stroh » . . 2 05------- Fisolen » 10-----------Holz, hartes pr. — Nindsschmalz Kilo —90 — Klafter 770------- Schweineschmalz » — 66-------— weiches, » 5 50------- Speck, frisch » -56-------Wnn.roth.,100 Lit.------24 -— geräuchert » —64-------— Weiher. »------30 — Lottozichung vom 6. Februar. Prag: 36 9 21 47 81. Verstorbene. Am 5. Februar. Philipp Nider, Arbelters-Sohn, 7 V>. Hühnerdorf 14, Fraisen. Im Epitale. Am 3. Februar. Anton Kobivsel. Inwohner, sl) 3>, cv8to>?yslonOpl!ritig. — Marijana Ienlo, Inwohnerin, 99 3v Ülzr»3inu3 »snilis. ^. Meteorologische Beobachtungen in Laibach^. ____, L j «"U «______________--- " 7Ü7Mg7~728^6 6.2«N. 7275 —6 3 NO. schwach Schnee «5«« 9 . Ab. , 727 2 —84 O. schwach bewölkt Bewölkt, mitunter Schneefall. — Das Tagesmitttl ^ Temperatur —8 1«, um 76° unter dem Normale.H Verantwortlicher Redacteur: Julius Ohm.IanuschowslY Ritter von Wissehrad. ©as noch vozsväkhia&^iw^' o T>r. Sebastian Vlbert, Domcapitular u"b fürstbischMcher Consistorialrath, gibt im eigenen lM im Namen seiner Eltern, seines Bruders und der übrigen Verwandten hicmit allen Freunden und Bekannten die traurige Nachricht, dass es Gott dem Allmächtigen gefallen hat, seine innigstgeliebte Schwel'" Johanna Elbert gestern abends um 10 Uhr nach langem qualvollen Leiden, verschen mit den heil. Sterbesacramenten, '>" Alter von 27 Jahren in ein besseres Jenseits a>" zuberufen. ^ Die Beerdigung findet Freitag den 8. d. -"' um '/ lirche zu St. Nikolaus gelesen. Um stilles Beileid wird gebeten. Üaibach am 6. Februa r 1895. (Besondere Parte werden nicht ___________________________________26b 7, Februar 1895, Course an der Wiener Börse von» 6. Februar 1895. ««»»«. «ma» ^>»r«l.«. per Ultimo . . ioo>55 I0u?t> ^^°"Kr.3l«M. . 99 40 100 40 »«ld M«« Vo« V<««t« zur H»Uung übernommene lAisenb.'Pri»,.» vblig«tio»en. «llsabethbahn «00 u, 3000 Vl. sür 800 M. 4°/«..... 18180 I»880 lilisabethbahn, 400 u. «XXI »l. «00 M, 4°/„..... ««?'— — — Franz.Ioseph.«,, ,00-. 10080 Vallzische »arl' Ludwi«. Nahn, Em. 1881, 300 fi, I, 4°/„ . 99^,0 100^0 NorarlbergtrVahn.ltm.1884, . 4»/« sdlv. Tt.) G., f. lO« fi, «, 9» 60 I0US0 Ung, Volbrente 4°/„ p«l «lasse — - — — dto dto. per Ultimo .... 184 90 l8?»'i0 dto. Mcnte 0 1Ü9 - bto. dlo, Silber ltt« fl,, 4>/,<>/» 10» »0 l«4 00 blo. Ltlla!»'0bllg. (Ung, ONb.) v. I. 1»?e, b"/„..... 18ü?5 1L«'?ü dlo,4>/,"/„Schantre8cll'»lbI..Obl, I0I-- 102- b>«. PiüM'Anl, il 100 fi. «. W. ,«I 8t> ,62 Lb bto. dlo, k bU fi. 0. W. 160 - !«l — theih«eg,'Lose 4°/„ ton fi. . 147-85 1<8 85 Grundentl.«Pbllglllisnen (für 100 fl. CM), ü«/« galizische......-'---------- b"/o niederösterreichllche , . , 109'75 —-.- 4"/u lroatlsche unb slavonische . 9»-ü0 —-— 4"/n ungarische (100 fi. ö.w.) . 98 «0 99 80 Andere öffentl. Anlehen. Donau.Reg.'Lose b"/n- . . . 131 85 I31l»<> bto. «nltihe 1878 . . 10« 85 10U 25 «nlehen der Slabl Gürz. , , » So 184 ft« bt«. „ ., in«) „ 4»/»°/° — — — ^ dto. ,. „ in 50 „ 4°/, 99 »0 100 - bro. Pr«m..Vchldo. 3°/», l. « N.>efteri.üanbe«>H>,p..«nst.4°/, 99 «0 ,N0 s.< vest.'un«. »anl verl. 4>/,"/„ . in«'— 10« »u bto. bto. „ 4»/« . . 10« — 100 8« bt«. dto. bOMl. ,. 4°/n . , 100 — loo«! Sparcaslr,i.est.,«0I, 5'/.'/«vl, 101'bO - — Priorität«. Gbllgatlonen (für 100 fi.). F«rblnant»».Norbbllhn Em. 188» 1«, »0 101 !»n Oesterr. Nordwestbahn . , . 1>» l!« 11»'— Tlaatsbahn....... ««)'. - - - Vübbahn i» 3°/»..... 17?'>ü 17» 15 dto. K 5»/„..... 130 7» 13» 85 Ung.'galiz. Bahn..... 110-50 ,1» 30 4«/» Unterlralner Vahnen . , 98 ü» 99— Diverse Los» (per Stück). Vubllpest-»lls!lPram.^Schulbv. b. Vodnu^cb!lllnfta!t,l.Vm. . 19 75 l!c»"?5 dto. bto. II. (tm. 18«9. . . »8— »I — Lalbacher Uos,..... »490 »5»ft ßank»Aitl<» (per Gtllll). »nalo<0tst. Banl »00 fi.«««/,». 184 — 1«4 « Vantverein, wiener, 100 st. . IN« »5 1»1 »5 Vodcl..«nst..c>,st.,»00fi.3.4a°/, t»»3 — 5« b« .,0est..800st. 85°/,«. 9»- 9» — öänberbanl, Oeft,. 90» fl. . . »»4«0 »»» - 0eNerr..unaar. Vanl. S00 fi. . 1081 >n«k> Uüionbanl »00 fi...... »lb-bO 3»6 s>0 Verlebl»b»,ll, «ll«., 140 fi. . 1« —1»? — Artien von Transport« Wnternehmungen (per Stück). Nlbrecht-Vahn »no fi. Silber . —'— —-- «ussiz.Tepl. Eisenb. 300 fi. . . 1785 ,8N5 Vöhm. Norbbahn 150 st. . . 310 — »,1 - blo. Westbahn »00 fi. . . . llcherlt.'Ä,80«fi.V. 70— ?1-> Fsrdinand««ordb. ll>»0fl. Olebenbülsser ltistnbabn, Erste ——! — - StllHlKfiscnbllhn ü<»0 fi. V. . . »9» 75 399-50 Südbal,» «(>!> fi. V..... l05 75!l06 75 Eübnorbd. «erb..«, »<»0 fi, «ctisn 10« fl. . . . ,«ho iy« .. Un,.»«lt». «kisenb, »(«> fl. Silber »0» 75 „9 >» UlH.NeftbMaab^riujloofl.«. »07— — .- Wiener »«»lbahnnl > »ct. > Ves. ««— ,? M Induftrl»»Artt»n (per stück). Vauael.. »ll«. «st.. I00fl. . . 114«»»?» V«udier Eisen» und Vlahl'Inb. in Wien ,00 fi..... 78 — SO- - Eisrnbahnw.'öeih«., Vrk«, 80 fi. ,«!» ,5 ,„ ,z ..»IbemüHl", Papierf. u. V. ». 59 50 »1 — lilestnger Vrauerei 100 fi. . . >«5 5« ,««, NmitaN'iAelellsch., Vest.»alpine 94-50 ,5z, Pr»,n » Ges. 70 st. 17»-— ,74 z, Wafsens.-V.,Oeft.in Wien, XM. >6ü — >«8 — Waglllm.Leihanst., «Hg., in Pest, »Ost......... 4«9.. 441 — »r. Vaugefelllchaft 100 fi.. . l4b — 14« ^, Nlenerberg« Zle«el»»ctltnOes. 3«1 — «» — D<,isen. «msterda»....... !ill»-?5 l0»-9» Deutfche Pllltze...... »0 7« «o-i»!. London........ 184-»!» «84 00 Pari» ........ «-»,. 4» 37. Vt. Petersburg..... ->— — >— Palute«. ! Ducalen........ »-55 »-»? «>-^ranc«'3tücke......9-84. 9»< Deu«1ch, «t!ch«banl!wls» . . , 60 87. «0'7» Ilallenische «anlnoten ... 4« «5 4« »z Papier»«ubel...... 1 »3 ,3,^ LmldesMeaieNnLllilillch. '^ (b?.Nbonn..V°rst.) Gerader Tag. Mtes u3""^" «.Februar "°sin° und V?^°Mel der Solotänzerinnen "no Malomll Sormll vom Hofopern-theater. biebe von heute Kleidermacherin (288) a zur geschmackvollen Anferti-*. Bung modernster 6—5 JjHiflKMGrtflilBitfii. e< Sehr massige Preise! Warie Baumgartner filt ^SKftg&z**» Partei ^0" J^ockene "Wohnung ^ 2ugehörZWei' event«ell drei Zimmern 22ü»g erbet«,? le Ad™nistration dieser ^________(578) 3-2 Weine Wohnung Pj^fcT" und Kü^e, ebenerdig, Si?*1 180J' an&m Jakob«Platzo ist mit ^eten. ^0 »n eine ruhige Partei zu ver-_____ (665) 2-2 l> ^ Nr. 321. ^uratorsbestellunn. ^ den, ve's^i!"^erichte '" Mottling n^n bei 3!".^'" I"" Vj.lill von ""bekannt ^"stadt, respective dessen 7 Gangl W^Z"9'rn^ Herr Leo. N. '"u^h, ^^""mg zum Curator 3 ^uchz3 M und der diesgerichtliche ^ 8560 itm^ vomg.December 1894, ^r'N^sgerichtMottling am 16ten (%5) 3-^------------_______ „, , St. 6234. vs)M OkIic- fcVf «» dru"Jane Leskovc "¦ Rort Ul4 «old- cX '2VrSUna Proda)a na do, 23. fe^Op dolo^uje rök na lolPOldll«obQUvarJa !895, V* dQe 10 Uri' s PriHtavkom od-V i^- okrainT^189^ st 1688" 6 U' ***?& gf1 V L°*atd (549J Ein 3—2 Caiartralii! ist sofort zu verpaohten. Anzufragen: Elefantengasie Nr. 3. Ballhandschuhe allerletzte Neuheiten bis 30 Knopf lang, glatt und h jour bei J. S. Benedikt (677) Laibach. 3—1 Ein grosses Zimmer am Rathhausplatz, H.Stock, für zwei Herren, nett eingerichtet, wäre billigst zu vermieten. Daselbst ist auch eine Werthelm-oaue zu haben. Näheres aus Gefälligkeit in der Administration dieser Zeitung. (585) 3—1 Beehre mich, dem P. T. Publicum sowie den Herren Baumeistern und Tischlermeistern anzuzeigen,|dass ich mit 8. Februar 1895 hier in Lalbaoh am Rain Nr. 20, Zoii-•ohes Hans, ein Anstreicher 0. Lackierer Geseift 2x eröffnen werde. Meine 25jährige Erfahrung in diesem Gewerbe setzt mich in den Stand, jede Arbeit feinst und gut, ohne jede Concurrenz zu befürchten, zu den billigsten Preisen auszuführen, umso mehr da ich durch meine 20jähr. Thätigkeit bei der Firma Brüder Eber! die feinsten Holzimitationen ausgeführt habe. Den geehrten zahlreichen Aufträgen gerne entgegensehend, zeichne hochachtend Josef Makovec Anstreicher und Laoklerer am Rain, Zois'sches Haus Nr. 20- Schöne Wohnung mit drei Zimmern sammt Zugehür in der FranoUoanergaaie Nr. 6, I. Btook, ist ab 1. Mai zu vermieten. Näheres dortselbst im Gasthause. (588) 8—1 (468) 3—1 St. 700. Razglas. Neznano kje bivajoöi tabularni upnici Mariji Vièiè iz Soz Stev. 7 in neznanim dedièem in pravnim na-slednikom tabularnih upnikov Matevža Vièièa iz Soz St. 8, Janeza Gerlja iz Harij, Antona Znidaräiöa iz Bistrice, Jožefa Vovka iz Vel. Bukovice in Ma-rije Skrab iz Soz öt. 7 postavil se je Anton Satran iz Bistrice kuratorjem ad actum ter so se istemu dostavili skupilo napovedovalni odloki od 9. ja-nuvarja 1895, fit. 158. C. kr. okrajno sodifiöe v II. Bistrici , dne 28. januvarja 1895. K. l priv. allnemeine österrelcMscIie Boflen-Creflit Anstalt. ™ Bei der am 1. Februar 1895 stattgehabten siebzehnten Ziehnnir der 46/stieen 50Jähr1fen Pfandbrief« In M.rk ii.n«Mi.M ReichBwährung der k. k. priv. allg. »sterr. Boden-Cred^Anstalt wurden nachfolgende Cmmerr^gVn: ^«twher Die derzeit im Umlaufe befindlichen, biBher noch nicht verlosten Pfandbriefe- 4 Mark 200: der Nummern von ^ bis ^, von 1501 bis 2000, von 3001 bis 3500, von 4001 bi» 4500, von 6501 bi. 7000, a Mark 1000: der Nummern von ^601 bis 1MO, von 1001 bis 1600, von 1501 bis 2000, von 2001 bis 2500, von 2501 bi* 3000, 4 Mark 2000: der Nummern von 1 bis 200, von 201 bis 400, von 801 bis 1000, von 1001 bis 1200, von 1401 bis 1600 voS 1201 bis 1230, von 1231 bis I26o!' ' V°D 1U1 bi" 1U0' VOa 1U1 bis 1170' . -- ,Auf Namen lautende: f 5ark 8-000: die Nummer 6. a nark 10.000: die Nummern 2, 4. 4 Mark 20.000: die Nummer 7. Die Rückzahlung der ff^ffj^ndbd™f^% Y^ 1. Mal 1895 an bei der Hauptcasse der G«*ell»chaft in Wien sowie bei den Zahlstellen in Deutschland m aentgener Reichswührun^. Die Verzinsung «lieser Pf*"d°"^ anlL^vu1^/1 J895 anf- ^6 Conpona der gezogenen Pfandbriefe werden zufolge Art. 146 der Statnten zwar fortan ausgezahlt, jedoch wird der Betrag derselben bei der Einlösung der Pfandbriefe vom Capital in Abzug gebracht. Nachverzeichnete, bei den früheren Verlosungen gezogene 4«/oige 60jährige Pfandbriefe in Mark deutscher Reichswährung sind bis heute zur Einlösung nicht präsentiert worden, und zwar : a Mark 200: 23 79 124 125 159 536 547 711 783 784 833 834 946 982 993 994 995 999 1066 128 186 239 249 508 708 723 731 85() 92«) 9<)2 2009 010 148 434 541 662 745 779 780 782 994 3015 147 174 216 237 238 243 259 420 473 479 495 504 506 678 717 724 782 873 897 936 4002 072 073 077 119 130 186 191 326 496 575 650 693 796 812 897 984 6222 223 224 225 H28 SS 341 V>1 9M 377 378 381 383 387 501 504 507 515 535 557 5(57 602 605 644 662 746 831 848 945 997 998 6055 086 205 97« 242 246 H88 H% 422 618 671 708 775 783 807 929 938 7006 014 067 089 103 130 190 191 266 301 310 332 373 449 495 608. t Wflrfc ioöO- 18 59 70 86 321 393 482 581 671 705 775 881 960 1019 027 101 477 685 791 817 823 935 2071 381 404 443 498 698 640 692 849 992 3106 203 249 262 333 336 733 806 4000 091 093 113 116 131 413 632 687 735 778 5178 284 295 321 416 491. m 78ß 7g7 889 918 999 1023 216 239 283 529 712 905 991 a394 652 77g W\ 816 948 4001 690 716 5021 038 114 351 372 448 452 649 673 6033 080 172 199 512 555 617 659 718 756 824 826 7081 ^11 615 60! 604 605 640 661 662 666 666 826 8034 312 376 440 589 634 679 725 789 792 795 819 849 921 991 9030 044 Ü4& 08ß 164 231 239 302 305 315 327 399 404 405 440 446 449 476 497 633 766 942 10056 057. 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