Po8tmns plaLsns v xolovini. Nr. 25. Erscheint jeden 1., 10. nnd 20. 7. (22.) Zahrganz. Organ der Gomcheer Deutschen. Aczugspreite: Jugoslawien: ganzjährig 25 Din, halbjährig 12'50 Din. D.-Oesterrei»: ganzjährig 40 Din, halbjährig 20 — Din. Amerika: 2 — Dollar. — Einzelne Nummern 1 Dinar Donnerstag, den 20. August 1925. Briese ohne Unterschrift werden nicht berücksichtigt. — Zuschriften werden nicht zurückgestellt. — Berichte sind an die Schriftleitung zu senden. — Anzeigen-Aufnahme und -Berechnung bei Herrn Carl Erker in Kočevje. Der Verlauf des ersten Gottscheer eucharistischen Kongresses. Vorüber sind nun die schönen Tage des Kon¬ gresses und heimgekehrt sind wieder all die Scharen, welche sich zum Feste am 15. und 16. August aus allen Teilen des Ländchens eingefunden hatten. Was sie während des Kongresses miterlebt und mitgefeiert haben, wird gewiß bei allen Teilneh¬ mern in dauernder glücklicher Erinnerung bleiben und nachhaltige gute Früchte bringe». Die Stadt Hal wohl noch nie so viel Volk innerhalb ihrer Tore und die geräumige Stadt¬ pfarrkirche so viel Andächtige innerhalb ihrer Wände gesehen, als in diesen Tagen. Schon am Vor¬ tage kleideten sich die Häuser festlich und boten mit Fahnen- und Kränzeschmuck den Ankommenden freundliches Willkommen. Der reiche Schmuck des Petscheschen Hauses, der Kirche gegenüber fiel besonders auf. Die Kirche selbst strahlte inwendig und aus¬ wendig in einem Lichtermeere. Kränze, von Stadt und Dörfern Nächte hindurch geflochten, fielen reich und zierlich von dem hohen Deckengewölbe und wanden sich von Säule zu Säule; das Pres¬ byterium glich einem Palmenhaine. Über dem Huupttore erhob sich ein acht Meter hohes Kreuz, das mit 300 elektrischen Lampen wie mit Edel- steinen umsäumt war und in der abendlichen Be- leuchtung einen wundervollen Anblick bot. Alles blickte mit freudigem Staunen auf das glänzende christliche Wahrzeichen, das in die Nacht hinaus leuchtete. Bürger und Bauern, reich und arm, Entstehung -er Welthilfssprache Esperanto. Aus „Historio de Esperanto" frei übersetzt von Golobic. (Schluß.) Im Jahre 1885 beendigte Samenhof seine .Studien und erhielt das ärztliche Diplom. Nun begann für ihn ein leidensvvller Weg. Er reiste von Ort zu Oct, konnte jedoch nirgends so viel Patienten bekommen, um sein Leben leidlich zu fristen. Er reiste daher nach Wien (1886) und besuchte an der Wiener Universität den Spezial¬ kurs für Augenkrankheiten. Im Herbste desselben Jahres begann er seine Praxis in Warschau. Hier wurde er mit Klara Silbernik, der Tochter des Kovn'schen Kaufmannes, bekannt und verliebte sich in sie. Im Herbste des Jahres 1887 fand die Vermählung statt. Samenhof suchte schon zwei Jahre einen Verleger für seine Grammatik, keiner wollte jedoch sein Geld riskieren. Etliche Monate nach der Vermählung gab ihm der Schwie¬ gervater so viel Geld, daß er seine Grammatik hatte im Druck erscheinen lassen können. Das alle beselte dasselbe frohe Bewußtsein: Wir sind ein einig Volk, im Glauben stark und niemandem soll cs gelingen, uns vom offenen Bekenntnis unse¬ res angestammten katholischen Glaubens abzuhalten. Die Eröffnung des Kongresses. Um acht Uhr abends hob feierliches Geläute bei allen Kirchen des Dekanates an und bald darauf wandte sich alles der Stadtpfarrkirche zu. Auch aus den umliegenden Ortschaften und selbst aus entfernteren Pfarreien kamen Teilnehmer schon Samstag abends, einzeln und prozessions¬ weise. Und das trotz des schlechten Wetters, welches auch am nächsten Tage andauerte. Wir konnten da unsere Pöllandler Landsleute begrüßen, die sieben Stunden Fußweges hinter sich hatten; es kam die Schalkendorfer, die vereinigte Prozession der Mösler, Scharzenbacher, Hafenfelder, Lien¬ felder und Grafenfelder, die erste Abteilung der Ebentaler und gegen halb neun Uhr die Lichter¬ prozession der Mitterdorfer mit 500 Teilnehmern. Um neun Uhr abends war die Kirche bis auf das letzte Plätzchen besetzt. Herr Dechant Anton Skubic aus Ribnica hielt die erste Predigt über den Zusammenhang zwischen Altarsakrament und katholischer Missionstätigkeit. Darauf folgte ge¬ sungene Litanei und bis Mitternacht Anbetung des Allerheiligsten seitens der einzelnen Dörfer. Die Beichtstühle waren die ganze Nacht hindurch und den folgenden Vormittag belagert. Um Mitternacht hielt Herr Dechant Ferdinand Erker unter Assistenz feierliches" Hochamt und spendete während desselben an 2000 Personen Büchlein erschien unter dem Titel: „Doktoro Esperanto. Lingvo Jntecnacia. Antauparolo kaj plena lernolibro por rusoj." (Doktor der Hof¬ fende. Internationale Sprache. Vorrede und voll¬ ständiges Lernbuch für Russen). Der russischen Ausgabe folgten bald andere in französischer, polnischer, deutscher und engli¬ scher Sprache. Die Versendung der Bücher be¬ sorgte seine treue Gemahlin, die ungemein viel Verständnis für die Sache an den Tag legte. Samenhof wartete nun den Erfolg seines ersten Büchleins ab. Von allen Seiten bekam er Zuschriften voll des Lobes, aber auch voll von Vorschlägen und Änderungen, die er an seiner Grammatik vornehmen sollte. Darauf hin gab Samenhof ein zweites Büchlein heraus, das nur in Esperanto erschien, mit dem Titel „Dro Espe¬ ranto. Dua libro de la Lingvo internacia". (Doktor der Hoffende. Zweites Buch der inter¬ nationalen Sprache.) Bemerkenswert ist noch die Tatsache, daß im Jahre 1887 die „Amerikanische Philosophenge¬ sellschaft" in Philadelphia das Problem der in¬ dic hl. Kommunion, welche Zahl sich im Laufe des Tages auf 4000 erhöhte; viele andere vom Lande, zumal Männer, hatten schon in der hei¬ mischen Kirche die Sakramente empfangen. Diese noch nie da gewesene Zahl von Kommunikanten ist unzweifelhaft der schönste Erfolg des Kongresses. Der auswärtigen Kinderschar, welche nüchtern zur Stadl kam, wurde nach der hl. Kommunion von den barmherzigen Schwestern im Marienheim in liebenswürdigster Weise ein Frühstück geboten. Die Jeierlichkeit am Wormittag. Von vier Uhr morgens an wurden stille hl. Messen gelesen. Um sechs Uhr hielt der Missions- Priester Herr Ludwig Savelj aus Ljubljana den zweiten Vortrag über Eucharistie und die Männer¬ welt; nach demselben war das Amt, wobei Herr Oberlehrer Trotzt einen gut geschulten Sänger¬ chor dirigierte. Nun folgte nach dem Eintreffen der Mitterdorfer, Ebentaler, Altlager, Nesscltaler, Unterlager und Hinterländer Prozession — sowie der Teilnehmer aus Osilnic, Fara und Banjaloka eine Messe nach der anderen. Der Einzug der Altlager und Ebentaler erweckte durch schönes Singen allgemeine Aufmerksamkeit und alle An¬ erkennung verdient es, daß die Rieger Feuerwehr trotz der schlechten Witterung der Einladung ge¬ folgt war. Den Gesang bei der Achtuhrmeffe besorgten die Mitterdorfer Mädchen unter der bewährten Leitung des Herrn Lehrers Alois Elker. Die marian. Kongregationen auf dem Kongresse. In der Hauskapelle des Marienheimes ver¬ sammelten sich um 9 Uhr vormittags alle Kon¬ ternationalen Sprache behandelte und zu diesem Zwecke eine besondere Kommission ausstellle, welche diese Frage lösen sollte. Da erhielt die Gesell¬ schaft die Samenhos'sche Broschüre und Henry Phillips, Sekretär der Kommission, drückte sich sehr günstig darüber aus. Unter anderem sagte er: „Der neueste und bis jetzt der einfachste und , vernünftigste Vorschlag an die Nationen ist zwei¬ felsohne die „Lingvo Internacia" von Dr. Sa¬ menhof." Die Samenhos'sche Broschüre fand in allen Ländern gute Aufnahme. Daß Esperanto nicht nur in der Theorie, sondern auch in der Praxis zu verwenden ist, bewiesen zur Genüge die bis jetzt arrangierten Esperanto-Weltkongresse. Hier seien sie der Reihenfolge angeführt. Der erste Kongreß fand im Jahre 1905 in Boulogne-sur- mer statt, der zweite in Genf (1906), der dritte in Cambrigde (1907), der vierte in Dresden (1908), der fünfte in Barcelona (Spanien 1909), der sechste in Washington in den Vereinigten Staaten (1910), der siebente in Antwerpen (1911), der achte in Krakau in Polen (1912), der neunte Seite 2. Gottscheer Zeitung — Nr. 25. Jahrgang VH. gregationen des Ländchens zu einer gemeinsamen Andacht, bei der Herr Pfarrer Jvsef Erker aus Mozelj die anwesenden 250 Mädchen aneiferte, die Marienverehrung besonders durch den oft¬ maligen Empfang der heil. Kommunion zu pfle¬ gen. Nach der Andacht zogen alle in Prozession zur Stadtpfarrkirche. Bemerkt sei, daß die Nessel¬ taler Kongregation trotz der weiten Entfernung mit 60 Mitgliedern und der Vereinsfahne ver¬ treten war. Inzwischen waren die letzten Kongreßbesmcher angekommen. Um 10 Uhr hielt der Mitterdorfer Kaplan Herr Hermann Michel die Festpredigt über „Eucharistie und Maria" und dieser reihte sich wieder ein feierliches, vom Katecheten Herrn Vinzenz Lavriä zelebriertes Hochamt an. Bei diesem Hochamte, sowie um Mitternacht und bei der Schlußfeier trug Chordirigent Herr Lehrer Friedrich Kaucky und sein geschulter Chor durch Spiel und Sang außerordentlich zur Erhöhung der Festlichkeit bei. Nach Beendigung des Hoch¬ amtes hielten wieder bis 2 Uhr nachmittags ein¬ zelne Pfarreien öffentliche Anbetung vor dem Allerheiligsten ab. Die Schlußfeier. Um 2 Uhr nachmittags fand feierliche Litanei zuin Herzen Jesu statt; nach derselben bestieg der Prior des Deutschen Ritterordens in Ljub¬ ljana, Pater Valerian ULak, die Kanzel und legte in begeisternden Worten den Kongreßteilnehmern ans Herz, dafür zu sorgen, daß in den Familien die Liebe zum Heilande stets erhalten bleibe. Wie das Fürstenhaus Auersperg die Herzen seiner verstorbenen Mitglieder in nächster Nähe des Tabernakels der Gottscheer Stadtpfarrkirche bei¬ setzen fließ, so möge Herz und Gesinnung der Gottscheer immer auf unseren Erlöser im Taber¬ nakel gerichtet sein. Nach diesem Schlußvortrage hätte die von über 8000 Kongreßteilnehmern sehnlichst erwartete feierliche Prozession stattfinden sollen. Das Regenwetter hat uns aber daran gehindert. Darum wurde die Weihe an das Herz Jesu in der Kirche vorgenommem Mächtig und ergreifend wirkte das für alle ihre Pfarr¬ kinder abgelegte Treuegelöbnis der gesamten um den Altar versammelten Dekanatsgeistlichkeit: „Gütigster Jesu — Erlöser des Menschengeschlech¬ tes — Dein sind wir und Dein wollen wir sein. Damit wir aber inniger mit Dir verbunden sein können — siehe, so weiht sich heute ein jeder von uns aus freien Stücken Deinem heiligsten Her- zen". Und als am Chore das Weihelied und das „Großer Gott" angestimmt wurde, hat die tausendköpfige Menge aus innerster Überzeugung und voll Dankbarkeit für die Gnaden des Kan¬ in Bern in der Schweiz (1913), der zehnte in Paris (1914), der elfte in San Francisko in Kalifornien (1915), der zwölfte im Haag in Niederlanden (1920), der dreizehnte in Prag in der Öechoslowakei (1921), der vierzehnte in Hel¬ sinški in Finnland (1922), der fünfzehnte in Nürn¬ berg in Deutschland (1923) und der sechzehnte in Wien (1924). Auf den ersten acht Kongressen präsidierte Sa¬ menhof selbst. Die vielen Arbeiten und Mühen, verbunden mit Entbehrung, brachten Samenhof auf das Krankenlager und am 14. April 1917 hauchte er seine Seele aus, um in ein besseres Jenseits einzugehen. Seine irdischen Überreste ruhen in Warschau. Die Esperantisten hallen ihn hoch in Ehren und wenn sie von ihm sprechen, nennen sie ihn nur „Nia Majstro" (unser Meister). Der Völkerbund hat Esperanto als Welt¬ hilfssprache anerkannt, was vielleicht vielen Lesern dieses Blattes nicht bekannt sein dürfte. Der Schreiber dieser Zeilen ist bereit, jedem, der sich an ihn wendet, nähere Auskünfte zu geben. Man schreibe nur an die Adresse: Peter GolobiL, Leh¬ rer, Oväjak pri Koöevju. gresses mitgebetet und mitgesungen. Vor der Kirche hielten sich dann Heimische und Fremde noch einige Zeit aus und hörten der Mösler Kapelle zu, die ihre schönsten Weisen zum besten gab. Zum Schluffe sei allen Teilnehmern und jenen insbesondere bestens gedankt, die in Stadt und Land die Vorarbeiten für den Kongreß ge¬ leistet haben, dem Stadtgemeindeamte für das freundliche Entgegenkommen und allen, die durch Zusicherung von Spenden die Durchführung er¬ leichterten. Ferdinand Krker, Stadtpsarrer und Dechant. Deutscher Unterricht für un¬ sere Kinder! Aufruf an ässe Ortschaften mit deutscher Bewohnerschaft. Das Ministerium für Volksaufklärung (Un¬ terrichtsministerium) hat unter O. N. Zahl 32.580 vom 18. Juni 1925 eine die Eröffnung von Pa¬ rallelklassen für Schüler nichtslawischer Nationali¬ tät betreffende Verordnung erlassen, wonach an allen Volksschulen unseres Staates, wenn in einer Klasse mehr als 30 Schüler nichtslawischer Na- tionalität vorhanden sind, für sie Parallelklassen eröffnet werden, in denen der Unterricht in ihrer Muttersprache erteilt wird. Wenn in einer Klasse weniger als 30, in der ganzen Schule aber mehr als 30 Schüler nichtslawischer Nationalität vor¬ handen sind, so können zwei oder mehrere Klassen zusammengefaßt werden. In einer Abteilung dürfen jedoch nicht mehr als 50 Schüler sein. Mit dieser Ministeralverfügung ist uns Deut¬ schen das Recht auf die deutsche Volksschule in allen Orten des Landes gegeben, wo mindestens 30 deutsche Schüler die Volksschule im kommenden Schuljahre besuchen werden. Ar. uns liegt es nun, von diesem Recht Gebrauch zu machen und die Eröffnung deutscher Volksschulen und, wo solche schon bestanden haben, deren Ausbau im Rahmen obiger Verordnung anzustreben. Zu diesem Behufe haben die deutschen Eltern der die Schule besuchenden Kinder alle deutschen Schüler und Schülerinnen zusammenzuschreiben und wenn die erwünschte Zahl erreicht ist, an das Ministerium für Volksaufklärung folgendes Gesuch zu stellen: (Ort) . . ., äne . . . avgusta 1925. Kk. PK08VL1L KLOMäv. ?o nareckjenju Kr. mimstmstva prosvete 0. K. 8r. 32.580 ock 18. juna o. ß- imaju se u osnovnim skc>Iam3 otvoriti paralelni rsrrecki sä nemaäkim N38t3vnim jerikom, 3K0 se ducke javilo ra pod3ckj3nje jeckne skole najrnsnje 30 uäenika (uäenica) 83 nemsökim msternjim jerilcom. ?osto se je u . . . (Ort) . . . po prile- ?eäem popisu javilo (uäenics) nernsäkoZ maternjeß jeriks, to mo- limo, cks se 23 ove uäenike (uäenice) otvsra .. kombinovan(s) rsrreck(a) sa nemaäkim nastav¬ nim jerikom. O nscki, cka če se nama moibs, kojs pot- puno ockAvvars propisima naveckenoZ nsre- ckjenja, usliZsti, belerimo se sa osobitim po¬ tovanjem: (Drei Unterschriften!) Die offen gelassenen Stellen dieses Gesuches sind entsprechend auszufüllen. Das Gesuch hat durch drei Eltern von für die Schule vorgemerkten Kindern gefertigt und mit 35 Dinar Stempel- marken versehen zu werden. Diesem Gesuche ist ein Verzeichnis der Schüler und Schülerinnen in der Reihenfolge der zu be¬ suchenden Klassen in folgender Form beizufügen: 8?I8^K ckece riemsöke narocknosti u (Ort) Koja nameravanju polariti pararelne rarrecke osnovne Zkole sa nemaäkim nastavnim jerilrom: lek. Ims i prerime Ime i prerime dr. cimsta «ca Dem Gesuche ist weiters eine Bestätigung der zuständigen Schuldirektion über die Richtigkeit des Schülerverzeichnisscs beizulegen. Sollte diese nicht ausgefolgt werden, so wird sie auf amtlichem Wege eingeholt. Bei der Zusammenschreibung der Schüler ist sehr darauf zu achten, daß möglichst alle deutschen Schulkinder berücksichtigt werden. Dieses Gesuch möge hernach an Herrn Abg. Dr. Georg Graßl in Zemun, Prigrevica ul. 18, oder an Herrn Abg. Dr. Hans Moser in Zemun zwecks persönlicher Überreichung im Unterrichts¬ ministerium übersandt werden. Weitere Auskünfte in dieser Angelegenheit erteilt die Hauptleitung des Schwäbisch-deutschen Kulturbundes in Novisad. Deutsche Eltern I Der Augenblick zum Handeln ist gekommen! Nur auf uns kommt es nun an, ob wir uns die deutschen Volksschulen und damit unseren Kindern die Bildung in der Muttersprache sichern wollen! Eile ist geboten! Die Kauptteitung des Schwäbisch deutsche« Kulturbundes. Aus ^tadt und Land. KoLevje. (Auf Urlaub) sind im Ländchen weiters eingetroffen: Sektionschef Richard Wene- dikter samt Frau, Matthias Pelschauer, Rudolf Petschauer und Hans Kresse, Großkaufleute, Ober- vererinärrat Dr. Adolf Wenzel, Realschuldirektor Georg Widmer, Kaufmann Richard Leitner, Bür¬ gerschullehrer Franz Kraus und Marie Schuster, Private, sämtliche aus Wien; Weinbauinspektor Viktor Skubez aus Klagenfurt und Landes-Biblio¬ theksbeamter Johann Michitsch aus Graz. — (Ab gereist sind) Finanzrat Dr. Hans Sterbenz und Bankbeamter Leo Sterbenz in ihren Dienstort Amstetten. — (Das Paß Visum) für Reisende von Österreich nach Deutschland und umgekehrt wurde mit 12. August abgeschafft, was sehr zu begrüßen ist. Mögen auch andere Staaten diesem Beispiele folgen I — (Das schlechteste Bienenjahr) seit Jahrzehnten ist das heurige. Wenig Schwärme, keinen Honigertrag, leere Beuten. Will der Imker seine Völker durchwintern, sorge er im Herbst für genügenden Wintervorrat durch Fütterung. Seine Jmmlein werden es ihm nächstes Jahr reichlich einbringen. — (Im N a ch h a n ge) zu unserer in Nr. 23 gebrachten Notiz über das am 22. Juli erfolgte Touristenunglück am Großglockner bringen wir noch folgenden Bericht: Fräulein Anna Jonke befand sich in Gesellschaft von Fräulein Juliana Schuster aus Berndorf, Herrn Josef Popp aus Wien und Herrn Alfred Jainöcker aus Pottenstein. Ab Heinrich Schwaiger-Haus am Wiesbachhorn schlossen sich Herr Steindl und Herr Gruhn aus Hallein in Salzburg der Partie an. Kurz vor der Unfallstelle trennten sich beide Partien, um verschiedenen Hütten zuzustreben. Unweit der Trennungsstelle bemerkte Herr Popp eine mit VII. Jahrgang. Gottscheer Zeitung — Nr. 25. Schnee überbrückte Gletscherspalte und befahl das Anseilen. Nach Anseilung von Frl. Schuster und der beiden Herren überquerte Herr Popp die Spalte, um sie aus ihre Tragfähigkeit zu prüfen. Ihm folgte Herr Jainböcker zwecks besserer Si¬ cherung von Frl. Schuster. Es bestand die Ab¬ sicht, sicherheitshalber jedes Fräulein einzeln über chie Spalte zu bringen. Als Frl. Schuster die Spalte überschreiten wollte, drängte Frl. Jonke diese zur Seite und betrat die Spalte. Da ein Zurückschreiten von der Spalte unmöglich war, rief ihr Herr Popp zu, sich zur Sicherheit am über die Spalte gespannten Seile festzuhalten. Durch einen unglücklichen Absprung von der Mitte der Spalte aus, brach die Schneedecke durch und Frl. Jonke versank lautlos in die Tiefe der Spalte. Die Leiche konnte nach sechs Stunden unter schwierigen Verhältnissen geborgen werden. Mittwoch den 29. Juli fand die feierliche Beisetzung des bedauernswerten Opfers eines un¬ glücklichen Zufalles statt. Der Trauerzug bewegte sich von der Berndorfer Friedhofskapelle zum Fa¬ miliengrab, wo die arme Anni an Seite ihrer verstorbenen Mutter die ewige Ruhe finden wird. Der Sarg wurde von den vier Beteiligten und unmittelbaren Zeugen des Unglückes getragen, die ihrer jungen toten Bergfreundin somit die letzte Ehre erwiesen. Es war erschütternd. Am Grabe sprachen in ergreifender Weise Herr Kooperator Heinrich Schwarz und Herr Gaitinger, der Ob¬ mann des deutschen Turnvereines. Dem schwer¬ geprüften Vater wendet sich die allgemeine Teil¬ nahme zu. — (Zehn Waggon Hartgeld) sind am 17. August in Belgrad angekommen. Zur Veraus¬ gabung gelangt es in Belgrad, Zagreb und Ljub¬ ljana. Die zweite am 26. August einlangende Sendung erhält Bosnien und die Herzegowina, die dritte Mazedonien. — (Unsere Soldaten in russischer Gefangenschaft.) Der Ausschuß des Roten Kreuzes in Ljubljana wendet sich neuerdings an die Mildherzigkeit der Leute daheim und ersucht um Spenden zur Befreiung der zahlreichen noch in Rußland darbenden heimischen Soldaten. Ihre Lage, besonders in Harbin, ist eine gar traurige. Manche haben Weib und Kinder und kein Brot für sie, da die billig arbeitenden Chinesen die größte Konkurrenz machen. Alle Schritte, die das Rote Kreuz bisher bei den verschiedenen Behörden unternommen hat, um deren tatkräftige Hilfe zur Heimbeförderung der gewesenen heimischen Sol¬ daten zu erwirken, seien vergeblich geblieben. So bleibt denn nichts übrig, als im Wege neuerlicher Sammlungen die Mittel zur Heimbesörderung der Gefangenen aufzubringen. Spenden übernimmt die Kanzlei des Roten Kreuzes in Ljubljana, Wolfova ulica 5. Der französische Konsul in Harbin will dann mit den eingelangten Geldern die Heimbeförderung unserer Leute besorgen. — (Die Laibacher Messe) findet Heuer vom 29. August bis 8. September statt. — (Personalnachricht.) Herr Stadtka- plan Peter Flajnik ist als erster Kaplan nach Trebnje versetzt worden. Die Gottscheer werden ihn in bester Erinnerung behalten. — (Begrüßung des Kongresses.) Hochw. Herr Alois Lackner, Benifiziat in Kind¬ berg in Steiermark, welcher an dem Geschicke, Wohl und Wehe des Gottscheerländchens innig mitfühlenden Anteil nimmt, hat den eucharistischen Kongreß der Heimat, die veranstaltende Geistlich, keit und alle Teilnehmer brieflich freundlichst be¬ grüßt und dem Kongresse den schönsten Verlauf und segensreichsten Erfolg vom Herzen gewünscht, wofür wir dem hochwürdigen Herrn Landsmanne im Namen aller öffentlich den schönsten Dank aussprechen. — (An die Abnehmer in Wien.) Es tut uns sehr leid, daß alle für Wien in einem ! Pakete abgesandten Exemplare unseres Blattes vom 1. August auf dem Wege verloren gegangen sind und nur der Paketumschlag in Wien ein¬ getroffen ist. Welches Postamt dies verschuldet hat, können wir nicht feststellen. Die fehlende Nummer können wir zu unserem Leidwesen nicht mehr nachsenden, da keine mehr vorrätig ist. — (Das Preßgesetz in Geltung.) Seit 8. August l. I. gilt nun das neue, von den Ra¬ dikalen und RadiLanern gegen die Stimmen der Opposition durchgebrachte Preßgcsetz. — (Die Klagen der Holz- und Koh¬ lenhändler.) Die herabgesetzten Ausfuhrtarife gelten bis I. September und weil niemand zu sagen weiß, ob sie über diesen Termin hinaus verlängert werden, wagen es die meisten Händler nicht, für längere Fristen Verträge abzuschließen. In gleicher Unsicherheit ist man in Bezug auf die Herabsetzung der allgemeinen Bahntarife. Am 1. September soll sie in Kraft treten. Ob es wohl wahr sein wird? Recht sonderbar klingt auch die Mahnung der Bahnverwaltung, die In¬ teressenten sollen jetzt die Zeit zum Verladen von Holz und Kohle ausnützen, weil später die Wag¬ gons nicht mehr genügend zur Verfügung stehen werden. — (Versetzt) wurde der Postbeamte Franz König, ein gebürtiger Altlager nach Maribor; ebenso kam der Beamte der Finanzdirektion in Ljubljana, Walter Samide, ein gebürtiger Lan¬ gentoner, nach Maribor. Starikog. (Wiener auf der Altlager Jagd.) Vor kurzem kamen hier zwei Herren aus Wien an, um hier zu jagen. Um 4 Uhr früh fuhren sie mit dem Auto von Wien ab und bereits um 6 Uhr abends waren sie hier. Drei Rehe waren ihre Jagdbeute. — (AufBesuch in derHeimat) weilten hier längere Zeit Kaufmann I. Kraker aus Inns¬ bruck und Postbeamter Sepp König aus Kla¬ genfurt. Warme Sei Worovec. (Todesfall.) Wie- derum hat der unerbittliche Tod am 12. August ein edles Menschenherz zum Stillstand gebracht. Herr Revierförster Eduard Ditz ist nach längerem Leiden für immer eingeschlummert. Er war im Jahre 1839 zu Sachsengrün in Böhmen geboren. Bevor er in seinen Beruf eintrat, war es ihm beschicken, die denkwürdige Schlacht von 1866 bei Königgrätz als tapferer Korporal mitzumachen. Er scheute es nicht, mit voller Rüstung die Elbe zu durchschwimmen. Im Jahre 1867 trat er in den Fürst Auers- perg'schen Forstdienst in Kram ein. Seine Dienst- orte warrn: Soteska, Podstenice, Bärenheim und Ravne. Herr Förster Ditz war nicht nur ein äußerst pflichttreuer Beamter seiner Herrschaft, sondern auch seit 1894 ein fürsorgliches Mitglied der hiesigen Gemeinde. Er gehörte die ganze Zeit seines 31jährigen Hierseins der Gemeindever¬ tretung und dem Ortsschulrate an. In diesem bekleidete er die Stelle des Obmannes und teil¬ weise die des Ortsschulaufsehers. In diesen Ehren¬ stellen legte er eine nachahmuugswürdige Schul- und Lehrerfreundlichkeit an den Tag. Wie er im öffentlichen Leben wohlwollend wirkte, so war er auch ein seelenguter Vater seiner Kinder. Es verging kein Sommer, wo nicht eines seiner Kinder oder Enkelkinder zur Erholung bei ihm weilte. Sein gutes Herz sand nur im „Geben" Zufriedenheit. Herr Förster Ditz war ob seiner Gastfreundschaftlichkeit weit über die Grenzen des Gottscheerlandes bekannt. Wie wohl er auch stets edel und hilfreich handelte, so blieb er doch von harten Schicksals¬ schlägen nicht verschont. Zweimal stand er als Witwer an der Bahre seiner Gattinnen; den jüngsten Sohn entriß ihm der grausame Welt¬ krieg. Am schwersten sah er sich im Monate Seite 3. März des heurigen Jahres durch den Tod seines Ältesten Sohnes Franz betroffen. Seit dieser Zeit war er fast untröstlich und die Körperkraft des greisen Mannes nahm zu¬ sehends ab, bis er endlich ermattet zusammen¬ brach. An seinem Geleite zum Grabe beteiligten sich: Fürst Karl Auersperg, Prinzessin Eleonore und ihr Gemahl, Herr Forstrat Schadinger, die ge¬ samten herrschaftlichen Revierförster und viele Forsthüter, die Morobitzer Gemeindevertretung, die Ortsschulratsmitglieder, die Schuljugend samt dem Lehrkörper, die freiwillige Feuerwehr und zahlreiche Freunde und Bekannte aus der ganzen Umgebung. Die Einsegnung der Leiche nahm Hochw. Herr Pfarrer Perz unter Assistenz der Geistlichkeit aus der Rieger und Göttenitzer Pfarre vor. Am offenen Grabe hielt Herr Lehrer Weber einen warmempfundenen Nachruf. Die irdische Hülle des greisen Forstmannes wurde zwar in die kühle Erde gesenkt, aber sein Andenken wird weit über den von ihm gehegten grünen Wald in vielen Herzen fortleben, die ihm ein treues Gedenken bewahren werden. Herr Förster Ditz ruhe in Frieden I Klara cerkev. (Trauung.) Am 17. August hat hier der aus der Rieger Pfarre stammende Arbeiter Anton Schagar die Kerndorferin Karo¬ lina Sobitz geheiratet. — (Von der Kasse.) Bei der Hauptver¬ sammlung am 19. Juli wurde den Mitgliedern der Mitterdorfer Raiffeisenkaffe mitgeteilt, daß die Kasse Ende 1924 188 Mitglieder, 403.649 91 Dinar an Einlagen und 227.995'25 Dinar als Darlehen verausgabt hatte. Die auf Rechnung der Kasse gezeichnete Kriegsanleihe von 15.000 Dinar konnte als Rechnungspost nun endgültig gestrichen und dazu noch 6111'24 Dinar als Reservefond hinterlegt werden. Der Bestand der Kasse ist für die Bevölkerung zu einer Wohltat geworden, die niemand mehr vermissen möchte. Hnek. (Todesfall.) Johann Petsche von Haus Nr. 16 starb am 7. August im Alter von 76 Jahren. Wogati hrib. (Trauung.) Der Hornberger Johann Patre hat am 15. August die ebendort wohnhafte Johanna Troha geheiratet. Stari log. (Einladung) zur Hauptver- sammlung des Spar- und Darlehenskassenver¬ eines in Altlag, registrierte Genossenschaft mit unbeschränkter Haftung, die am 13. September 1925 um 3 Uhr nachmittags im Vereinslokale (Pfarrhof) stattfinden wird. Tagesordnung: 1. Bericht des Vorstandes, 2. Bericht des Aufsichts¬ rates, 3. Genehmigung des Rechnungsabschlusses für das Jahr 1924, 4. Wahl des Vorstandes, 5. Wahl des Aufsichtsrates, 6. Allfälliges. Der Ausschuß. Werdreng. (Bargakirtog.) Wegen des euch. Kongresses wurde unser großer Bargakirtog, welcher sonst am 16. d. M. abgehalten werden sollte, auf Sonntag den 23. d. M. verschoben. Es wird darauf aufmerksam gemacht, daß Getränke auf dem Berge zum Ausschanke gebracht werden. — (Feuerwehr-Unterhaltung.) Wie alljährlich so veranstaltet die freiw. Feuerwehr Verdreng am „Bargakirtog" auch Heuer, am 23. d. M. in Verdreng eine Unterhaltung. Zum zahl¬ reichen Besuche aller Feuerwehrfreunde wird freund¬ lichst gebeten. — (Sterbefall.) Am 10. d. M. starb hier unerwartet der Vater der Frau Maria Janesch in Verdreng Nr. 11, Herr Anton Kenda aus Dol. Briga, der hier auf Besuch weilte, in sei¬ nem 75. Lebensjahre. Klinja vas. (Nach Kanada) abgereist ist vor kurzem der hiesige Besitzer Alois Jaklitsch. Spodnji log. (Todesfall.) Donnerstag den 23. Juli l. I. starb die Besitzerin Frau Maria Verderber in Spodnji log Nr. 38 im 55. Lebens¬ jahre. Sie ruhe in Frieden. örmosnjice. (Ertrunken.) Josef Matzelle, Sohn des Peter Matzelle aus PajkcL, ging am 27. Juli in seinem Dienstorte in Radoha baden. Während des Badens wurde er vom Herzschlage getroffen, und da keine erwachsene Person an¬ wesend war, konnte er nicht gerettet werden. Er ertrank im Wasser. Das Begräbnis besorgten die Kollegen-Fabriksnrbeiter und die Fabriksdirektion in Radvha. Es war wirklich ein schönes Be- gräbnis: zahlreiche Kränze wurden gespendet, der Direktor hielt am offenen Grabe eine rührende Rede. Dem braven Jungen sei die Erde leicht. Skite 4. Gottscheer Zeitung — Nr. 25. l! VII. — (Aus der Gemeindestube.) Am 2. August wurde in der Sitzung mit Stimmengleich¬ heit die Marschroute der Gemeindearmen, die ihren Unterhalt von Haus zu Haus suchen, be¬ schlossen. Ansangsort ist für jeden ^rmo8njice — oder wo jemand abstirbt — dann Richtung gegen Resen, weiter über Srednja vas - Blatnik, dann Altsag-Laze. Jeder Besitzer muß die genau vorgeschriebene Einhaltung zwecks Verpflegung überwachen. Außerdem wurde dem Unterausschüsse für Reparatur des Gemeindeweges nach Resen aufgetragen, wegen der Beisteuerung für außer¬ gewöhnliche Benützung dieses Weges besondere Beschlüsse zu verfassen. Diese wurden nusgear- beitet und werden nach Bestätigung seitens der Baudirektion in Ljubljana veröffentlicht werden. — (Sägebau.) In Ribnik beabsichtigt die Firma Kump und Gaspari eine Dampf-Vollgatter- säge noch im laufenden Jahre aufzubauen, was auch für die Bewohner der Umgebung, die zu¬ meist vom Holzhandel abhängig sind, wünschens¬ wert ist. — (Personalnachricht.) Der hiesige Kaplan Alois Lunder ist nach Bloke bei Cirknica versetzt worden. An seine Sielle kommt Kaplan I. Orarem aus Hinje bei 2uremperk. Lunder war hier neun Jahre und von der Bevölkerung geehrt. Hoffentlich wird sein Nachfolger ihm ähnlich sein. Uokjane. (Die Wallfahrt) nach Hrib zu Mariahilf — der sogenannte Büchleyonntag — findet Heuer am zweiten Sonntag nach Groß- frauentag, d. i. am 23. August statt. Die Ver- ehrer Mariens werden darauf aufmerksam ge¬ macht. Morovec. (Todesfall.) Am 7. d. M. starb hier der Besitzer Johann Mallner in seinem 81. Lebensjahre. Der Heimgegangene war ein Mann vom alten Schrot und Korn. Über fünfzig Jahre wanderte er alljährlich nach Braunau in Böhmen, wo er den Winter über das Hausiergeschäfl aus¬ übte. Dort war er von jung und alt ein gern gesehener „Gottscheer". Wie lieb und teuer er seinen Freunden und Bekannten auch in der Heimat war, zeigte am besten das überaus zahlreiche letzte Geleite. Er ruhe sanft in der heimatlichen Erde! Herausgeber u. Eigentümer: Josef Eppich, Stara cerkev. Schriftleiter: Carl Erker, Koöevje. Buchdruckerei Joses Pavliöek in Kočevje. KesokSktZüborllsIiwe Der gsebrteu Bevölkerung in 8ts,ckt unck I-onck gebe lob bekannt, äaü ieb cku» Oesobükt „2um krülieren Uon8um" in Loöevje in eigene Legis übernommen bade nnä es im glsioben Lusmuüe auf meinen Ha¬ men vsiterfübreu vercke. lob vercke miob be- müben, meins Lancken allseitig rukrieckenru- stellen, anck bitte, mir aavb kernerbin äas bis- ber gesobenkte Vertrauen entgegen bringen ru vollen. ^O8ek ?et8Lke edomsliger üesckLktsIeitei' »Tum krüueren Konsum". I»sncke8proc1uk1e Kolonisltvsren HlekI iVlsis liskkee Kei8 Alsnuksktur deinen Wirkwsren Li8en- uncl k!mail8e8cbirr 8olicke keckienunx! KonkurrenTprei8e! 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Lu¬ gust 1924 rum uuumsobräukteu^ veviseubaucksl uuck rur Lusgabs vou Lxxort- besobeüriguuAeu (vvereuje) dsvollmäobtigt. v/ ^ml88tungll(g88e lies Aglll Koekch Einlagenstand am 1. Jänner 1924: Din 11,232.822 22. Zinsfuß für Einlagen (ohne Abzug der Rentensteuer) 6°/o. Zinsfuß für Hypotheken 8 °/o. Zinsfuß für Wechsel 12»/o. Das Amtslokal der Sparkasse der Stadt Koöevje be- findet sich im Schloßgebäude am Auerspergplatz. Amtstage jeden Montag und Donnerstag von 8 bis 11 Uhr und an allen Jahrmarkttagen von 8 bis 12 Uhr vormittags.