^59. Dienstag, 12. März 1889. 108. Jahrgang. Macher Zeitung. °'"t ln FZinas^ - ^lterei in Trieft Theodor Ritter Renten «n lde" ^^l eines Statthalterei'Vice-"en allergnädigst zu verleihen geruht. ^ Inn^r^ü'^^^ent als Leiter des Ministerinms Gstettenf>«l °"'Statthalterei-Secrelär Dr.Micha.l ^iannt. ^^ sum Bezirkshauptmanne in Krain !"""". d°s A.s , Kundmachung " ^aatsnoten I"^3 Präclllswtermincs fiir die Einldsung nu si. i. Emission in Erinnerung gebracht . Es wird ' ^^' I^Illlatsnoten"). ^"«"""a gebracht, dass die Umwechsluna. dbw ,»"'«ß der im l'^.^' "" ^cm Datum «25. August n? ^ ^ai 18»4 m^^b,ahe der hierortigcn Kuudmachunc, ^ '"^)r bis ^i' m '. ^l. «4, enthalteucu Nrstimmuuncu ttw >inist!rium ^°^^ "ber au das f. und l. Reichs-V'"«den tan/" ' ^ richtende gestempelte Gesuche ^"echslung^Ä^Mai 1889 findet leine weitere Einlösung oder Wien am? ""b"uscncn Staatsnoten mehr statt. Vom,' "" ^^"' ^^^^l.^nd^Rcichs-Finanzministcrium. Mchtamtlicher Hheil. ^Handlungen des Rcichsrathes. L Daz U< . --Wien, u. März. 3^denD^?"'İ"^ h" in seiner heutigen 3 ? ?""hmw V ^"8"nds mit 138 gegen 129 Stim-^k''^e eHm Beschlusse gieng, wie alljährlich, v ^" Staats^ Ä" """ neuen General-Debatte d ?' in w?^ M°^ °" -^ tragende Discussion ^'"ielnen P^ ,:.« ^""p«" der Regierung »nd N w7^ dieiß^zu'Erörterung gelangten, wobei bei ^"Machte An? ^"'^°ft ^1 wieder schr ver-st , ^'sprechm. "^ ^^ beliebte es einzelnen Rednern, ^bena"?.^ Politik d^s Cabinets die schwärze-H'l^ Eff "" ,^eN' °hne zu bedenken, dass der <^kn^" ^"l «us Kosten der Wirklichkeit erzielt Ministerpräsident Graf Taäffe nahm Gelegen« heit, diesen Uebertreibungen ganz entschieden entgegenzutreten. Er kennzeichnete mit einigen markigen Strichen die Ziele der Regierung, wie sie durch eine zehnjährige fruchtbare Wirksamkeit bereits zutage getreten sind. Das Ministerium führt die Geschäfte niemandem ausschließe lich zu Liebe, aber auch niemandem zu Leide. Das Cabinet kann nicht die Anfgabe einer Parteiregierung austreben. weil eine solche mit den wirklichen Interessen dcs Staates unvereinbar ist. Und weil die Regierung nicht einseitigen Partei-Dictaten gehorchen kann, so wird sie stets das große Ganze im Auge behalten, wobei die berechtigten Ansprüche der einzelnen Stämme naturgemäß ihre Befriedigung finden. Eine Gleichberechtigung in diesem Sinne entspricht den Normen der Verfassung, die jedoch zur selbstverständlichen Voraussetzung hat. dass eine gewisse Grenze eingehalten werden muss, welche, wie Graf Taaffe treffend hrroorhob, die Rücksicht auf die Kraft und die Stellung der Monarchie nach innen und nach außen erheischt. In dem Rahmen dieser Gleichberechtigung können die Interessen der einzelnen Theile wohlwollende Förderung erfahren, aber sie dürfen nicht eine extreme Auslegung der Gleich-berechligung anstreben, Der Minister-Präsident konnte mit vollem Rechte die Hoffnung anssprechen, rs werde diesem echt österreichischen Programme schließlich gelingen, sich allgemeine Anerkennung zu verschaffen. Die Rede des Herrn Ministerpräsidenten hat folgenden Woltlaut: Hohes Haus! Ich erlaube mir, mit der Darlegung zu beginnen, dass die Regierung den Dispositionsfonds nöthig hat. Die Regierung muss nämlich mindestens dasselbe Recht ausüben können, welches jede Partei ausübt, nämlich ihre Anschauungen auch in publizistischer Weise darzulegen. Dies ist der eigentliche Zweck dcs Dispositionsfonds. Daher kann die Regieruug — ich erwähne dies, weil auch heute dieser Vorwurf gemacht wurde — für manche Artikel in denjenigen Blättern, in welchen die Regierung ihre Anschauungen niederzulegm pflegt und die vielleicht da und dort beleidigend wirken, nicht die Verantwortung übernehmen. Sie unterhält — um mich einrs technischen Ausdruckes zu bedieuen — eine sogenannte «Fühlung» mit Blättern nur in der Richtung, dass sie gewissen Anschauungen, welche in Regierungskreisen vorherrschen und die mau der Allgemeinheit übcrgrben will, Raum aewänren. Eiue weitere Vcrvflicktuna jedoch aufzuerlegen, dass diese Blätter alles unterlassen, was allenfalls mit den Anschauungen der Regierung nicht vereinbar-lich ist, ist eben nicht möglich. Das Beste wäre nach meiner unmaßgeblicher Ansicht, wenn die Regierung in der Lage wäre, ein eigentliches Regierungsblatt zu gründen. Für dieses Regierungsblatt könnte die Re» giernng von A bis Z einstehen. Das kann sie aber nicht, wenn sie bloß, um mich vulgär auszudrücken, bei den einzelnen Blättern Besuche macht. Mit einem Dispositionsfonds von 50.000 fl., ja selbst wenn man ihn verdoppeln oder verdreifachen würde, wäre die Regierung — dies wird man mir zugeben — laum in der Lage, selbständig ein solches Blatt zu errichten und zu erhalten. Ich richte meinen Blick nach oben, nämlich auf die Iournalistenloge lHeiterleit). und möchte die Herren auffordern, ein Präliminare darüber zu machen, was die Errichtung und Erhaltung eines solchen Blattes losten würde. Ich muss hier nebenbei be« merken, dass, wenn man das System annimmt, dass die Regieruug solche Blätter gründet, nach meiner Ansicht auch nicht damit gedient wäre, bloß in Wien ein solches Blatt zu schaffen. Man müsste auch weuigstens in einzelnen größeren Städten solche Blätter ins Leben rufen. Wenn ich auch immer auf dem Standpunkte der Gleichberechtigung stehe, könnte ich wohl nicht so weit gehen, in jeder Landeshauptstadt ein solches Blatt errichten zu wollen, weil eben auch die Gleichberechti» gung sinngemäß aufzufassen ist. Nachdem ich mir nun erlaubt habe zu sagen, der Dispositionsfonds sei nothwendig, gestatte ich mir nun auf das zurückzukommen, was ich in früheren Debatten üder den Dispositionsfonds erwähnt habe und was heute von zwei entgegengesetzten Seiten des hohen Hauses beanständet worden ist. Ich habe erklärt, dass ich das Votum über den Dispositionsfonds nicht als ein Vertrauensvotum betrachte. Das ist meine persönliche Anschauung. Ich bin eben der Meinung, dass dieser Punkt gerade so zu erledigen wäre wie die anderen Posten des Budgets, weil er eben für die Regierung nothwendig ist. Ich bin aber weit davon entfernt, den Herren meine Ansicht aufdrängen zu wollen. Wenn auf der rechten Seite gesagt wird: «Ja, nachdem von der Opposition das Budget im allgemeinen bewilligt werden will, so müssen wir doch irgend eine Post haben, um unser parlamentarisches Recht auszuüben und damit der Regierung ein bedingtes Vertrauensvotum zu geben», so ist das Feuilleton. ^ ?" d?m^ GeMlde-Ansstellung. gesckV Gemalt ""flössen", Samstag zwei große V"^ welche vermöge ihres ihre" künst- M/"den wer?« ^größte Interesse unseres Publi-H^°" BürklVi„ >l"'d dies «Die Seeschlacht bei >a«"c den R^K".^"""' durch Farben, ^ssa.^uf uns HerrV"^" ^tüme zu fesseln ?estttr V"ch "? «Die Schlacht bei ^'Uh« ?.? "ben, denn jeder' ^Mfs^re« unsi^^."" ^tolz jener kühnen Hel-^3" sich Mi n ^^. TMtthoff. der mit seinen ^H" Pan« "'"die Reihen der überlegenen < Ä ^ f°st ei ^l^c""u""rzte und einen in der ^ifse Österreich K'"°len Sieg errang. .^ i°w.c "einer U ?> °"e zählte bloß sieben Panzer-H «V^ilnahmen^""''"lchen. deren zwölf an 'M d'Italia. mit fü<""e-mi 70s/' Kan 550 Mann; der ./ d°sz !!" 290 M^"räften, zwei Dreihundert-."lcheind?er 'talieni^ "«,"' l- w. Kein Wunder da- i^> öst Ak Admiral ^"ano, als er die Z die^usrief. Me Flotte einherdampfen sah, ^ln^che g^.^" i p^^ori? Und wie hat '3ttdinan."l Tegetthoff rammte mit dem "no Wax., an dessen Bord er sich selbst befand, den «Rs d'Italia» in den Grund, das österreichische Panzerschiff «Drache» schoss den «Pa» lestro» in Brand, das österreichische Linienschiff «Kmser», ein altes Holzschiff, nahm siegreich mit den zwei ita-lieuischen Panzerschiffen «Affondatore» uud «Varese» den Kampf auf, trotzdem es Bugspriet. Vordermast und Nauchfang verloren hatte. Das Bild dieses großartigen Scelampfes nun führt uns der Küustler in seinem Gemälde in streng geschichtlicher Darstellung vor. Links im Vordergruude sehen wir den «Paleströ», ein Geschoss dls «Drache» hat ihn in Brand gesteckt, rother Feuerschein glüht auf dem Rauchfang und beleuchtet schauerlich die dunkle Rauchwolke, welche vom Winde über das weite Meer getragen wird; am Bord des Schisfes ist eme Panik ausgebrochcn. verzweifelnd stürzm sich Einzelne ms Wasser, andere versuchen das Rettungsboot frel zu machen, alles rennt rathlos auf Deck hin und her. Rechts im Vordergrunde sehen wir das Limensch'ff «Kaiser», wrlchrs trotz seiner bedenklichen Havarien den Kampf mit zwei feindlichen Pan^rn aufmmmt. Im Hintergrunde führt Admiral Tegctlhoff. den wlr trotz der Kleinheit der Figuren sofort auf der Cummando-brücke erkennen, mit vollem Dampf an den «Re d'Ita. lia» heran und rammt ihm seinei, Sporn m dle Äre,t. seite. so dass das feindliche Schiff sofort zu versinken beginnt. Im Vordergründe schwimmen eimge Leichen und mit dm: Tode ringende Körpcr. ! Selbst dem Lammuae wird die Schlachtordnung der Schiffe klar, uud so erweist sich dieses B'ld als eine streng geschichtliche Wiedergabe des entscheidenden ! Momentes der Seeschlacht von Lissa. gerade so. als wäre das Bild nach eiuer Moment Photographie ent. worsen worden. Dies war nur dadurch möglich, dllfi der Künstler an Ort und Stelle Studien gemacht hat. Aber nicht bloß der geschichtliche Stoff, nicht bloß die bis ins kleinste Detail correcte Zeichnung fesseln un«, auch die künstlerische Anordnung des Ganzen, das bewegte Leben auf den Schiffen selbst, trotz der Klein, heit der menschlichen Gestalten deutlich wiedergegeben, die Durchsichtigkeit der Luft. die Farbe des leicht, bewegten Meeres rufen unsere volle Bewunderung wach. Das Bild wirb zweifellos einen Magnet für unser kuustliebenbes Publicum bilden, und wir können dasselbe zu eingehender und öfterer Besichtigung nicht genug empfehlen, aber auch den Wunsch nicht unterdrücken, dasselbe möge für Oesterreich, am besten für ein Museum oder eine Bildergallerie, erworben wer» den. denn die «Schlacht bei Lissa» wird für ewige Zeiten ein Ehrenblatt in Oesterreichs Geschichte und dessen ruhmreicher Flotte bilden. Beim zweiten Bilde sehen wir uns in die zweite Hälfte des 17. Jahrhundert« zurückversetzt; die Schwe-den überfielen die deutschen Ostjeeprovinzen. mordend und plüudernd zogen sie im Lande herum, steckten Städte und Dörfer in Brand, brandschatzen arm und reich. Armut und Elend. Krankheit und Noth zogen überall dort ein. wo die Schweden hausten. So waren sie auch in die Mark Brandenburg eingefallen, Vrr« zweislung erfasste das arme. bedrängte Landvolk; da zog der große Kurfürst, de. Begründer der späteren Größe uud Macht Preußens, mit seinem Heere heran und brach in der Schlacht von Stralsund den Ueber» muth der Schweden und verjagte sie vom deutschen Boden. Den Moment, als der große Kurfürst dem be» drängten Brandenburg hilse bringt, wie er daö von zlaibacher Seituna Nl. 59. 474 12. März l8«9. die Ansicht des Herrn Vorredners, es ist vielleicht die Ansicht ml'hrerer Personen oder die Ansicht einzelner Parteien der Rechten. Ich weiß es nicht und ich kann darauf keinen Einfluss nehmen; mir ist es grundsätzlich darum zu thun, die Bewilligung des Dispositionsfonds durchzusetzen. (Lebhafte Heiterkeit.) Aber gegen Eines muss ich mich wehren, und zwar gegen dasjenige, was der erste Hrrr Redner angeführt hat.' Er hat dasjenige citiert, was ich im vorigen Jahre zum Dispositionsfonds gesprochen habe. Es ist mir nicht mehr ganz genau erinnerlich, aber es ist beiläufig auf Folgendes hinausgegangen: Ueber den Dispositionsfonds ist schwer und ist leicht zu sprechen; ich betrachte denselben nicht als ein Vertrauensvotum. Das hat nun der geehrte erste Redner als eine Missachtunq der Opposition hingestellt. Dagegen muss ich mich auf das kräftigste wehren, denn wenn ich gesagt habe: Ich betrachte die Bewilligung des Dispositionsfonds nicht als ein Vertrauensvotum, so kann ich das nicht als eine Missachtung der Opposition gelten lassen. Es steht den Herren frei zu erklären und zu motivieren: Wir betrachten die Ablehnung des Dispositionsfonds als ein Mißtrauensvotum. Im muss mir das a/fallen lafsen und habe kein Mittel dagegen. Man kann mir aber nicht insinuieren, dass ich durch das Aussprechen meiner Ansicht Missachtung gegenüber der hochgeehrten Opposition (Heiterkeit) ausgedrückt habe. Pagegeu also muss ich mich wehren. Ebenso muss ich mich auch gegen dasjenige wenden, was der erste Herr Sprecher in dieser Debatte gesagt hat, nämlich: Die Minister — er hat keinen genannt, das sind also wir alle — sind die größten Feinde der Consolidierung des Staates. Das ist eine Ansicht, die man aussprechen kann, die aber ich und meine Collegen nicht theilen. Im Gegentheile, wir bemühen uns nach bestem Wissen und Gewissen, zur Consolidierung oder richtiger zur Entwicklung des Staates beizutragen. Man kann verschiedener Ansicht sein über die Art und Weise, wie wir vorgehen. Der eine kann sagen: Das und jenes ist schlecht, der andere wieder: Es wäre besser, das so und so zu machen. Es ist das die Freiheit der Beurtheilung, die nicht nur im Parlamente der Abgeordneten, sondern überhaupt jeder Mensch auch außerhalb des Parlaments hat. Aber der Regierung zu insinuieren, die Minister sind die aller» grüßten Feinde der Consolidierung, dem gegenüber muss ich mich verwahren. Die Regierung glaubt eben, alles, was in der gegebenen Situation möglich ist. angewendet zu haben und noch anzuwenden, um eine Consolidierung herbeizuführen. Eine Consolidierung lässt sich ja nicht in einem kurzen Zeitraume herstellen und namentlich nicht unter den Verhältnissen, unter den wir uns befinden. Aber ich glaube, die Consolidierung kann man in der Weise anstreben, und die Regierung strebt sie auch an, dass sie eben die Möglichkeit einer solchen schafft und das Terrain vorbereitet, damit alle unter dem Scepter Oesterreichs lebenden Nationen gern und froh unter diesem Scepter existieren. Es ist freilich überall das Bestreben vorhanden, dass einer dem andern den Vorrang abgewinne. Die Regierung steht auf dem Standpunkte der Oleichberechtigung; wie ich mir aber schon früher zu bemerken erlaubt habe, darf die Gleichberechtigung nicht immer nach dem Buchstaben betrachtet werden, sondern nach dem Sinne; es muss die Möglichkeit vor Augen gehalten werden, wie. wann allen Seiten herandrängende Landvolk tröstet und ihm die endliche Erlösung von seinem Erbfeinde verkündet, hat der Künstler festgehalten und in glücklicher Erfin« dung zur Darstellung gebracht. In der Mitte des Bildes ragt die Gestalt des Helden auf hohem, reichgeschirrtem Zelter, in reichem Costüme, mit wallenden Federn am Hute, gefolgt von seinen Reitern, empor. Auf die Kunde von seiner Ankunft strömt das Landvolk herbei und drängt an ihn heran, die einen rufen ihm stürmische Willkommsrufe entgegen, die anderen küssen ihm die Hände, aus den durch Kummer und Noth abgehärmten Gesichtern leuchtet aufs neue Freude und Hoffnung auf. selbst der im Vordergrunde rechts befindliche, tödtlich Verwundcte heftet sein brechendes Auge beglückt nach der Erscheinung des Retters in der Noth. Das Landvolt ist mit Sensen und Beilen, mit Schwertern und Hellebarden bewaffnet, ein junges Mädchen hält in der Rechten eine mit Feuerschloss versehene alte Reiterpistole. Das Volt kam eben aus dem Kampfe, denn rechts sehen wir eine wahrscheinlich demontierte Kanone; es ist auch bereit, wieder in den Kampf zu ziehen, das zeigt uns die Entschlossenheit in Ausdruck und Geberde, und nun mit umsomehr Aussicht auf Erfolg, steht doch der große Kurfürst mitten unter ihm; sehen wir doch mitten unter dem Landvolke Soldaten zu Fuß und zu Pferde, wettergebräunte, abgehärtete und siegesgewohnte Kriegergestal' ten, die vereint mit dem Volle in den Kampf zu ziehen entschlossen sind. Der Feind ist in der Nähe, ein brennendes Dorf im Hintergründe kündet uns dies an. Die Gruppierung der zahlreichen Figuren, die Bewegung und das Leben in den einzelnen Gruppen ist lebenswahr dargestellt und mit künstlerischem Sinne durchgeführt, die Gliederung der einzelnen Gruppen glücklich angeordnet. Trotz der fesselnden Details in den und wo dieselbe durchführbar ist. Und das ist eb>u die Aufgabe der Regierung. Denn es ist sehr leicht zu sagen, ich stehe auf dem Staudpunkte der Gleichberechtigung, alles muss gleich sein. Das ist ein Grundsatz, aber dieser Grundsatz muss ausgeführt werden, uud die Factoren müssen auch danach sein, ihn aus« zuführen. Der gute Wille der Regierung ist vorhanden, so weit cs eben zulässig ist, so weit es die Stellung und die Kraft der Monarchie nach innen und außen gestattet, die Gleichberechtigung durchzuführen. Wenn nun der geehrte erste Herr Redner gesagt hat, der Ministerpräsident, der nach seiner Ansicht — er hat es zwar nicht ausdrücklich ausgesprochen, nbcr es dürfte seine Ansicht seiu — leider schon zehn Jahre an der Spitze der Regierung steht, habe schon vor zehn Jahren von der Versöhnung gesprochen, so ist das vollkommen richtig. Die Regierung hat sich die Versöhnung zur Aufgabe gestellt, aber es ist im politischen Leben wie im Privatleben. Zur Liebe und Versöhnung kann man niemanden zwingen. Man muss trachten, die Situation derart zu gestalten, dass eben eine solche Versöhnung an' gebahnt werde. Aber für jede Regierung wie für jede Partei ist es außerordentlich schwieriq. eine solche Versöhnung durchzuführen, wenn alle Mittel angewendet werden, um diese Versöhnung unmöglich zu machen. (Sehr richtig! rechts.) Deswegen wird aber die Regie« rung doch nicht verzagen und die Hoffnung nicht aufgeben, in dieser Richtung weiter zu wirken; sie hegt die Ueberzeugung, doch theilweise eine Versöhnung, be-ziehungsweise eine Verständigung zustande zu bringen. Nun hat der geehrte erste Herr Redner noch eine Frage direct an das Ministerium, beziehungsweise an mich gestellt, indem er erwähnte, dass ein Gesetz eingebracht worden sei gegen die Zertrümmerung der Güter und dass in demselben Strasbestimmungen enthalten seien. Er fragte mich nun: Was geschieht aber mit den« jenigen, die den Staat zertrümmern? Darauf muss ich ihm antworten, dass ich kein so fester Jurist bin. um ihm einen Paragraphen dafür in irgend einem Gesetze anführen zu können (Heiterkeit rechts), aber ich muss mir die Bemerkung erlauben, dass, wenn man für eine Schuld und für ein Verbrechen, das man begeht, einen Paragraphen sucht, um zu bestrafen, doch auch nachgewiesen werden muss, dass dieses Verbrechen wirklich begangen und von wem es begangen worden ist. Und da möchte ich mir die fernere Bemerkung erlauben, dass von anderer Seite als von der Regierung leider seht viel gethan wird, um den Staat zu zertrümmern. Aber Gott sei Dank. der Staat ist so fest, der Patriotismus der Völker steht so hoch, dass dies niemanden gelingen wird. (Beifall rechts.) Der erste Herr Redner hat an» geführt, dafs das deutsch-böhmische Volk auf dem Schlachtfeld«! für Kaiser und Reich sein Blut vergossen hat. Diesen Ausspruch kann ich als guter Oesterreichcr nur mit Vergnügen gehört haben und bestätigen. Aber ich glaube, diesem patriotischen Vorgehen des deutschböhmischen Volkes in gar keiner Weise nahezutreten, wenn ich auch mit Freude constatiere, dass alle übrigen Völker Oesterreichs in derselben Weise für Kaiser und Reich ihr Blut vergossen haben und, wenn es noth. wendig ist, bereit sind, es noch weiter zu thun. (Beifall und Händeklatschen rechts.) Um nun zum Schluss? auf den Dispositionsfond zurückzukommen, von dem eigentlich die Rede sein sollte, so muss ich aufrichtig einzelnen Fiqurengruppen concentriert sich doch das Hauptinteresse des Beschauers nach der Gestalt der tmrlsam erfundenen Hauptfigur, dem Kurfürsten, dessen Gesichtsausdruck wir allerdings etwas weniger Aon» homie und etwas mehr Energie gewünscht hätten. Die Farben treten kräftig hervor, in der Zeichnung der ein« zelnen Figuren liegt packende Realistik, die ganze Con> ception ist künstlerisch gedacht und abgeklärt. Wir zwei° feln nicht, dass das kolossale Gemälde auch hier wie anderwärts das Interesse und die Befriedigung des Publicums wachrufen und erwerben wird, und wir können daher zum Besuche der Ausstellung und zur Besichtigung dleses Kunstwertes nur eindringlichst zu-rathen. Herr L. Beuesch in Wien, ein geborner Krainer, den wir in einigen Gemälden im hiesigen Museum als tüchtigen Künstler kennen zu lernen Gelegenheit hatten, hat außerdem Aquarellstudien aus Schloss Auersprrg ausgestellt, uämlich die Fresken aus der so» genannten lutherischen Kapelle des genannten Schlosses. Es war ein glücklicher Gedanke, diese alten, interessanten Bilder vor der Verderbnis zu retten und selbe in Nachbildung zu erhalten. Nach all dem Gesagten wird es kein Kunstfreund versäumen, der Ausstellung wiederholt Besuche abzustatten, umsomehr, als der niedrige Eintrittspreis (20 kr.) ein zu der Fülle und dem Werte des Gebotenen gar nicht im Verhältnisse steht und wir es unserem Kunstcomite' zu daukeu haben, dass auch die bildende Kunst nach jahrelanger Pause bei uns sich wieder einmal und in so hervorragender Vertretung zu zeigen begann. K. bemerken, dass es sehr erwünscht ist, diese 50MH zu bekommen (Heiterkeit), aber es ist nicht mel zu machen. Wenn ich mir überlege, was ^". .. ^ wie soll ich diesen Netrag verwenden, danm . ^ sprechende Vortheile bringe, so komme ich dara,^ uud ich muss hier einen nicht parlamentarW > ^ keinen unanständigen, sondern bloß einen Allsor ^ Wiener Localwitzes anwenden — zu sagen: ^ trachten, mich iu dieser Beziehung «durckM ^ (Heiterkeit.) Das ist ein Ausdruck, auf den m ^ berufen kann; nicht aber auf einen anderen "' den man mir mir in den Mund gelegt ^',.^i vom «Fortwursteln.. (Lebhafter Beifall und v" rechts.) ,B Die Ausführungen des Miuisterprastdeluc'» den zumeist durch die Rede des Abgeordneten ^, Pichler provociert, der sich von seiurm "pp"' ,,h z, Standpunkte zu den ärgstell Uebertreibungen u ^ Redewendungen hinreißen ließ, welche t»e > ^ Zurückweisung herausfordern. Herr P^'^/W dem Ministerium Taaffe die seiner Ansicht "Ur^ bar actuelle Fraqe vorlegen zu sollen, wess"'^^, sich derjenige schuldig mache, der gewoh'^^g, erwerbsmäßig die Zertrümmerung des Staates ,^ Wir glauben, Herr Pichler hätte besser daran u ^ sich früher selbst zu fragen, ob nicht ^1"'^ geordnete den Parlamentarismus discredU'ell' ^ derartige, durch keinerlei Thatsache ^«^1^ ^ ^ schuldigungen leichten Sinnes vorbringt. " p ^ den üblichen schönen »Abgang» in seiner erzielen. ^e^ Die Anwürfe des Herrn Pichler geg" , hc gierung fanden übrigens in den Ausführu'H ^ nächsten Redners ein ganz eigenartiges "^, .sch^ Abgeordnete von Zallinger, der heute ^' ^, fere Tonart» der Clericalen officiell im V"^W führte, erhob nämlich gegen das Ministerium ^ wurf. es besorge die Geschäfte der deuW' M Partei, derselben Partei, welcher es nach "^^, sicherungen des Herrn Pichler unheilvoll^ ^ schlägt. Wie man sieht, führen also die W^ ^l rechts und links — wenn mau ihre Reden W^D hält — selbst den Beweis, dass von ihren "> ^ l gungen absolut nichts zu halten ist. Vedauer^ ^, allerdings, wenn auch verdiente Mitglieder ^ Verfassungspartei die Mode der UebertreM"^ ha machen zu müssen glauben. In dieser ^A-Dis^ heute der Abgeordnete Dr. Schaup nwnch^ ^, stück geleistet, wir glauben aber nicht, dass ^D seine noch aus früherer Zeit stammenden p" ^M rischen Lorbeeren vermehrt hat. Die Tendenz^ ^, er der Regierung imputiert. bestehen ebM»" .^selü die maßgebenden Parteien der Majorität M ' P gegen das Bündnis mit Deutschland very" ^ ^ Gegentheil ist erst jüngst mit allem 5«° ^ den Bauten der czechischen Abgeordneten v gehoben worden. Oder ist vielleicht wim'^ Hschc rühmte Herr Vaöaty schon zum Führer des s Volkes avanciert? av Z" Von czechischer Seite sprachen W^^er ^b und der Berichterstalter Dr. Matus. ^I^M einer bemerkenswerten Rede mit bklN ,Mtl^. Wunsche aller besonnenen Elemente des czw^ gF les nach einer Verstäudigung mit den deu i/' eillc Reihe von Gesichtspunkten, nach wel^',.^ A Pcntei sicherlich nicht der Unversohnlichke't ^^^,, Interessant gestaltete sich die Controuerse M ^ M frssor Zucker und dem Abgeordneten ^' ^ss.. bei welcher thatsächlich festgestellt wu^' he" Abgeordnete der Egerer Handelskammer e" ^ kannten Vorschlägen des Fürsten Lobtowlß ^ ^ keineswegs principiell ablehnenden An»!p . hatte. ^ lwaU'^ Der General.Verichterstatter Dr. U"" ^gB,^f die Debatte in der an ihm gewohnten n> . j„ ,, concilianten Weise ab. Er polemisierte o"^ A., fmder Weise gegen die Ausführung" ^F^ tionellen Redner, insbesondere qegen .b^chr^M! Dr. Pichler, und hob nachdrücklich die ^ '^. ^ einer Verständigung der Nationalitäten y^ zM0 Ausführungen fanden in den Reihen > verdienten Beifall. Politische Uebersicht- ^ ^, ^ (Das Abgeordnetenh a "«)H ü^' lich Sitzung halten, um die Speclalvev" „ ^, Budget thunlichst zu fördern. Wie i"H^"^l werden auch diesmal die erledigten A^HÄ b-sofort an die Budgetcommission des ^r „li^M leitet werden, damit auch dieses H""^HvoM> in die Lage komme, sich mit dem S"" ^M zu beschäftigen. Ob es trotzdem mög"«) ' sec" »K Budget vor Ende März in beiden V ^ b^ zustellen und dadurch eine Verlängerung ^K.^M den Vudgetprovisoriums überflüssig 5"..'^d" eine Frage, die sich bei dem heutigen <2" noch keineswegs bejahen lässt. ^Ar Zeitung Nr. 59. 475 12. März 1889. ein N^c.?^st.) Wie die «Edinost» schreibt, hatte der Ghezagasse die Aufschrift sie nur l V"kaufslocale ^^^ erneuern lassen, dass Orwen !^"M "°^ Darüber brach nun in den welcher m,f 5> A'°"^"" ein gewaltiger Lärm aus, Ml? M? !5 Beseitigung der slovenischen Tafel ab-^ch°ft3m?n?" ^^aj - so heißt der flovenische D« ^aistrat widerrief infolge dessen die AMM'.^?"'ch dürfte jener auch die slovenische 'EdinD , ". semem Geschästslocale belassen, obwohl so. Drüber nichts sagt. lich de, n, g^wahlen in Böhmen.) Anläss» "°hlen ^^^' bevorstehenden böhmischen Landtags-"n«r sklV°5^" b" katholische «Lech» die Bildung bei diei° N. 3!" czechisch-katholischen Partei, wrlche "endet si^, ^- hervortreten solle. Die «Politik» "Nd lea ?«""? '" entschiedener Weise gegen den «Lech» ansähe l>, !' m Katholicismus stehe in keinem Ge-"tczechjsck»n^ 'puncipien und den Bestrebungen der w bossm" ^°""' Das genannte Blatt spricht daher Nctioll w? °^' dass die von dem «Cech. eingeleitete "och bei kpi,^ ben czechisch - katholischen Priestern ""en Ni^ «lthollschen Theile des czechischen Volkes polemisiert??? 1"^" werde. Auch der «Hlas Näroda» dessen A, 8s i^°'^ ^^" den «Lech. und meint, dass '"'°" entdeck ^" ^'"^ ""^ Streben nach Sen- Vliir/«^.?enedictin er-Orden.) Am 28sten Priolkl, der ?.^ ^°"ferenz der Aebte und selbständigen A"°thuna f, ^"lhlschen Benrdictinerordensstifte zur ^Wisation"^ japste angeregtell einheitlichen -^Salllmr s^servanz statt. Die Conferenz ist !!1 ^efterie ^ . ? dem ältesten Sitze der Benedictiner St. Peter i^/ܰ""fen «nd soll im dortigen Stifte m (Petras "h""^" halten, ^oleuwb^. ^."f'N 'n Trieft.) Der nei.c ^"'g^siellt s""'" ^'^ "'ld bereits am 1. Juli d. I. ?^ Petrol., «^ ?? ^" Verkehre übergeben werden. 'N der letzten Muct ." b"s russtsche Petroleum das amerikanische , Awn, a ,^ °""^n begonnen hat, einen großen ^ Zollaebi?/ !""""' "Nd ist sowohl die Einfuhr in 2"' der S^"' "'s '«sbesondere der Transit nach Ila-^"°h"e bigriff ""^ S"ddeutschlaud in fortwährender ^"^ Ges/H,^?club) beschloss die Eiubriuguug >°te des Ob'^' betreffend die Abänderuug der Ä5 bttreff^ ?"' Gerichtshofes, sowie eines An- '""'gsg.rN^d.e Vermehrung der Räthe des Ver» ^ ber EeMm!^^'°"en) sollen nach Aeendi- ^°der an an'« i ungarischen Reichstages Ende " in Nen ^ ^""' zusammentreten. Sie tagen '^"ttf^^dent von Tis,^a einen Gesetzentwurf eil^" Negalie. l5n.Ä^""^ ^« Anmeldungstermi-2 Geseh^7w^"!^dlgm,gen bis W.April, ferner T???Unope? ,"l über die Inarticulierung der in belrtt^al-Cou^-^' October 1888 abgeschlossenen senden Au^'°N- Diese Vorlagen werdm an die N (Graf w^ ^wiesen. ^?egieng Sam«!^ ^neral. Feldmarschall Graf Nteil i"n erfl^? ^"ll d.e Erinnerung an seinen vor Antritt in Militärdienste. Der »dob/'"'«, schlenN ^ Festlichkeiten aus, indem er dW> z« V" Z" reiste. In seiner Dienst, der? Kaiserz ,". "sch'encn "ber die Vertreter des z/un. lbnlichkeit", ber Kaiserin sowie zahlreiche an-^n^^Nigl""^ um sich «us den aufgelegten Bogen Hsche ^" Iubila^.?^" "°" Oesterreich beglück-h.«?,' ^'"/'/'', des mit einer seltenen Fülle von Naturmerlwürdigkeiten und historischen Ueberlieferungen gesegneten heimatlichen Bodens hingegeben. Auch seine deutschen und slovenischen Iugendgedichte beweisen die Begeisterung, die er der theuren Heimat entgegenbrachte. Der heranreifende junge Mann aber wählte mit richtiger Erkenntnis des Machtgebotes der Zeit das Studium der Naturwissenschaften zu seinem Lebensstudium. An den Naturwissenschaften übte und stählte Deschmann die Sagacität seines Geistes, und die Naturwissenschaft führte ihn auch auf das weite Feld feiner sonstigen vielseitigen wissenschaftlichen Forschungen. Dem frühzeitig auf die Bedürfnisse Krains gerichteten Blicke Deschmanns haben wir «Die Zusammenstellung der bisher gemachten Höhenmessungen Krains» zu danken — sein Hauptwerk, die Grundlage für jede zukünftige To« pographie Krains, worin er die Beobachtungen von Lipold, Morlot. Johann Murnil, Peters, Prettner, Schmidl, Stäche und Suvpan sowie des k. k. militar-geographischen Instituts, des k. k. Catasters und anderer Messungen zu» sammensetzte und mit seinen eigenen vielfältigen, ebenso gründlichen als präcisen Beobachtungen ergänzte und verglich. Diese Schrift, welche ein immerwährendes Denkmal der umfassenden Studien und Arbeiten des leider allzufrüh dahingeschiedenen Gelehrten bleibt, sie führt uns, wenn wir uns in dieselbe vertiefen, wieder so recht vor das geistige Auge den Gedanken, dessen wir uns überhaupt in der jedesmaligen Erinnerung an Deschmanns stuftende Detaillenntnis des Landes Kram nicht erwehren können, den Gedanken: wie leicht hätte Deschmann, wäre er nicht durch die Anforderungen des öffentlichen und namentlich des politischen Lebens durch nahezu 30 Jahre so vielfach von feinem eigentlichen Berufe, der wissenschaftlichen Arbeit, abgezogen worden, wie leicht hätte Deschmann uns eine umfassende topographische Schilderung des Landes Krain hinterlassen können, wie wäre er ganz der Mann dazu gewesen, dem Lande Kram ein zweiter, ein moderner Valvasor zu werden! Doch es sollte hiezu nicht kom« men! Warum? Das zu fragen, ist heule nicht an der geit. Lassen wir es uns vielmehr daran genügen, was Karl Deschmann in Aufhebung der Vorgeschichte Krains, in Aufdeckung der Pfahlbauten und geradezu phänomenaler Erschließung der prähistorischen Gräber im Lande geleistet. Dessen ist so viel, dass wir damit vollauf zufrieden sein lönnen und dass es, wenn auch in den Rahmen weniger Jahre gedrängt, doch die Kraftleistung eines ganzen Menschenlebens repräsentiert, dessen lst so viel, dass heute schon die kostbaren, ja theilweise un. schätzbaren in unserem n.uen Museum aufbewahrten Funde rückhaltlose Bewunderung finden. Der gelehrten Welt hat Deschmann die Resultate dieser Nachgrabungen zumeist in den «Mittheilungen der l. l. Centralcommis-sion für Bau« und historische Denkmale» in Wort und Bild vermittelt; sür die Commission selbst war De^ch« mann als einer der eifrigsten Constrvatoren im Lande Laibach« Zeitung Nr. 59. 476 12. März lM thätig. In seiner Stellung als Musealcusios hat Karl Deschmann deu Musealverein mitbegründet und durch Jahre das Vereinsorgan nicht nur redigiert, sondern nahezu ganz allein geschrieben; zugleich war er als Ausschussmitglied des bestandenen historischen Vereines für Krain unablässig bemüht, im Interesse dieses Vereines zu wirken und namentlich an der Vermehrung von dessen Sammlungen mitzuarbeiten, die heute einen so schönen Bestandtheil des Rudolfinums bilden. Karl Deschmann hat sich aber auch durch Jahre an den Arbeiten der k. l. LandwirtschaftsGrsellschast für Krain mit regstem Eiser betheiligt, gleichwie er in den jüngsten Jahren die Section < Krain» des Alpenvereines mitbegründet und so zur Vermehrung und Hebung des Fremdenverkehres in unserer obcrlrainischen Vergwelt wesentlich beigetragen hat; eine Schutzhütte am Triglav — die «Dcschmann-Hütte» — verewigt dieses sein local-patriotisches Wirken. Vei jeder passenden Gelegenheit hat Deschmann über Aufforderung von Freundesseite gerne das Wort ergriffen, um den Versammelten von den Schönheiten und Merkwürdigkeiten des theuren Heimatlandes — in dessen genauer Kenntnis ihm wohl niemand gleichkam — aus dem reichquellenden Vorne seiner eigenen Erfahrungen zu erzählen; wo und wenn er sich publicistisch betheiligte, so z. B. als Redacteur der " unserer Zeit, in Mailand gestorben. . , " jeder Richtung Gewähr für die ungetrübte ""! Haltung des bisherigen Verhältnisses zu Seme"' ^ Rom, 11. März. finitiv die Errichtung eines Ministeriums fnr >p Telegraphen. M Paris, 11. März. Dem Journal «P">^,/^hl werden in Angelegenheit der Patrioteuliga ws' ^ Personen verfolgt werden, als bisher geglaubt ^ Das Gericht wird wahrscheinlich die Verfolgung ^ auf die Präsidenten und die ersten Orgamsatow Provinzsectionrn ausdehnen. «„ssM London, 11. März. Renter-Meldung aus M^ Es wurden Briefe des Ex-Premiers ^hachlN^ ^ manda aufgefunden, welche uerrätherisch'' ^" ,f,, M haraja's gegen di>> indische Regierung nachweH '^n selbe hätte die Vergiftung des engl,sche» ^Mhü' geplant. Infolge diefer Enthüllungen erbot M " rajah abzudanken. ______»-^ Correspondenz der Redaction. ^ Herrn X. hier: Der Bericht über das KraM ^ Staatsbahn-Vediensteten ist bereits veraltet und "' nicht benutzt werden. Verstorbene. ^5. Den 8. März. Elisabeth Trtnik, Inwohner", Kralauergasse 13, Gedärmeuerschlingung. «, ^„«straß^ Den li. März. Leopoldine Muli, HJ., ^"''"^M Tlibcrculose. — Maria Stupica, Inwohnerin, ^,^,^3^ gasse 13, Lungenödem. - Johann Finl, l. l. ^'g «1 I.. Einödgasse 10. Lungenlähmung. ., n,rs-O"V Den 10. März. Maria Kordil, Buchh« "^ IM' 30 I., Vurgstllllgasse 4, innere Blutung. ^ Xsen, ^ Arbeitcrs-Sohn, 1 Jahr 2 Tage, Wicnerstraße ?, «^--»^ 7A."Mg. 733'1 2^ windstill beH ^ 11.2. N. 7318 6-8 W. schwach bewM ^ 9 . Ab. 731-1 5-2 W. schwach ^ yMl ""° Trüber Tag, einzelne Sonnenblicke, aw'd, ^.^^ Regen. Das Tageömittel der Temperatur 4'9 , "" ^ dem Normale. ^^^-^"" Verantwortlicher Redacteur: I. Nag^^s^ Ein Bedürfnis des Volkes ^ befriedigt nur ein Mittel, das nicht allein durch '"^ches ^, auch dem minder Bemittelten zugänglich, s"" s!^ u"^ V einfach und llar in seiner Zusammensetzung, !^, ^d ""^ lässig in seinen Wirkungen ist. Ein solches echte» ^ VollSheilmittel sind die seit zehn Jahren belanNi^M^ höchsten medicinischen Autoritäten geprüften uno ^ >"F Apolhcker Richard Brandts Schweizerpillen. ,w"^Mlu"s!M constaticrt ist, bei einer guten und gleichmäßige" ^M" ^ rend längerer Zeit andauernd ohne alle und le° ^ gung gebraucht werden können. Die Schweizcrpu f^, «ii> Laufe der Zeit all die scharfwirlenden, theueren ^ ^ ^^ turen, Salze, Bitterwasser :c. verdrängt haben, ' ^ B^„, unentbehrliches Hausmittel für alle diejenigen, ^^y"ftc oft so üblen Folgen von Verdauungsbeschwcrdett i" ,. jM ^. Viele Aerzte empfehlen auch dieses Mittel, ^s '^ftcsic> ^. ein Äilligcs im Hause halten lann, auf das ' ^„M^ Apotheler Richard Brandts Schweizerpillen s'"0 " <,U H lcn k Schachtel 70 lr. vorrathig, doch achte man » (i^> weihe Kreuz in rothem Felde und den Vornalncl^^^^ > Eerafine Deschmann gibt im H^ d°p > W> im Namen sämmtlicher Angehöriger "N"i W ihr innigstgelicbter, theurer Bruder Herr > Karl Deschmann^ « «lllfto« br« lralnischs» LalldesmilIeüMs >«"bulf'''>''"^,lor"'^ l, W Ordens der eilenirn ttrune lll,lllasst. ^""d,^wM «<<>!"' ^ Landssallsschuss Äc!sch,r der Curie dr« MM" > ,„ ' ^ W llmiserualur für inmst und lMurische D"'""" Ip"!', „„, ^ El)rc»mi l,'»l> ^ tx-ö Milsslird drr l. l, a''uI>Mschl>» »ir'ch"""'A„st iü '^«c"'" ^ d<>r Sl»l!>!!l!rr,i'schl!! „alürsorschsnt»',! W»'M^ SccM'M ^ am Mai», Obmam! t»>« MnirnlUi'N'iiirs »»d ° M^Wc"' ^ bc6 bcittschr» >mt> österreichisch!'» Alpoiw"!»'^' j,^, ^ reicher wiisenschasüicher ,»,d licmemmUMcr ^ ^Mel e > W burner von Ncunmrltt und Vottsch«, V<""" ^s. »nit ^ >»> > W heute um 1 Uhr nachmittags, versehen m ^.,gc" > M Stervesacramenten, im «9, Lebensjahre n»^ ^ ^ W Leiden sanft verschieden ist. cmittwo^llst > W Das Leichenbegängnis sindet a," ^^uel«" > W 1'j. März, um 4 Uhr nachmittags vom " , » M Quergasse Nc. l! aus statl. ^eltN"' > M Die heil.Scelcnnirssen werden in »my » ^> grlrsrn. » ^ Laibach am N. März 188». ^^ ^ »> " '^'''' ^' '' ^' ""^ Frennoen qezie» und Ehre.,» ? ,^"-^"^^ '^"^ ^'^'"' °^"' ^^"" Karl Deschmann A>tte^?'3^ ""^ «andesausschuss-Beisitzer, "rs «rdens der eisernen Krone III, Classe Miii/n.^?"beniinanis f'ndet Mittwoch, den l^eu Der s ' ^^ nachluittaO stall, nttcn s.,^ ' .^^ Trauersalainander. ,^i dcm die Vecliind.,,, s.«'"^'"'!' ^'"^'e und Freunde der dcn, ^ ,'">!^'st rnMladen werden, wird nach Miebm ?'v^'"^usl^ '" der Casinu ^rstanration Wrn ^' «?"!' Die Trauerrede wird umn alten "r. Ädols Haussen gehaltm werden, p . k'iäut-i«,! ^°'b°ch °m 11. März 1889. -l H. 6. L. 0. ^tu6. m^. Josef Wildner dz. x > 3tuä. ^ur. Nudols Tschech ^^^^^ dz. XXX be°»?de Leisw "^ ^er Wissenschaft, dessen hervor Adeslund!""'^ ails den. Gebiete der heimischen '^"n ihm ei. /«,^ ^^ unucrnessen bleiben nnd Iu dem ^rnplah in der Geschichte Krains. 5 ^. M« i'««^egänssnisse. welches Mittwoch. 5"uerhause Qi.a '« «°chmittasss um 4 Uhr von, ' "' ^ M tau'd?^ "'' ^ °us stattfindet, werden "glleber hmnit Wichst eingeladen. ^^bachamn.Mä g89. Der Club der deutsch'liberalen Landtaab» abgeordneten gibt die schmerzliche Nachricht von dem Hinschriden seines hochverehrten Mitgliedes, des Herrn Aarl Zeschmcmn Custo« des lrainische» Landesmuseums !«»dolsi»U!!l, Ritter de« Ordens der eisernen üiroue lll. Classe, z/aüdlasssabneordneter, Landesa»«lolUll!ur für »»us! »»d Inslorischo Drutmalo i» «lain, !tl,re» mitalied dor ZooioNi ^Idriatun in Tries!, oorrospoüdioroüdss Mi! alied dor l, l, aoolonischon Moicl>«n»s!n» i» Wio» mid dor Honlo» lirrn'schen »««»rsorlchoiidol, l«o,ollschaf! in ssraols,!!-! am Mni», Ol'mam, doü M,!lonlvoro!!!0i! »,,d dor 2oo!i»» »rai» do,? doiil schon »nd östorroichischo» sllpcwrrolnoo, Milssliod zalilroichor »olssonschasüichor und ssoiüsinnnyissor !l,irl>or vo» ^onmarlil und WoOlcheo, ^ausliosihor >l. welcher heute um 1 Uhr nachmittags im «9. Lebensjahre nach längerem Leiden saust verschieden ist. Das Leichenbegängnis findet Mittwoch, den 1!i. März, nm 4 Uhr nachmittags vom Trauerhause Quergasse Nr, tt aus statt. Laidach am I I. März I«tt9. Schmerzgebengt gebe ich theilnehmenden Vcr° wandten nnd Velannten hirmit die traurige Nach-richt von dem Tode meiner innigstgcliebten Gattin Frau Marie Koidil »cb. Pcttns welche gestern abends um 9 Uhr nach nnr lurzem Unwohlsein, versehen mit den heil. Sterbesakramenten, in ihrem All. Lebensjahre mir »nd meinem unmiin digcn Töchterchcn viel zu sriih entrissen wurde. Die Vcerdigung der theuren Verblichenen findet Dienstm,, den 12. März, um 5i Uhr nachmittags vom Hause Änrgstallgassc Nr. 4 aus statt. Die heiligeu Seelenmessen werden in mehreren Kirchen gelesen werden. Laib ach am II. März 1889. Johann Kordil. Danksagung. Allen unseren Verwandten, ssreunden und Ve-saunten, welche nnsrre zu früh dahingeschiedene uu^ vergesslichr Mutter, respective Großmutter, Tante und Schwiegermutter, Frau Maria Stnpim so zahlreich zu ihrer lchten Ruhestätte begleiteten, sowie den geehrten Sftendcrn der schönen kränze sprechen wir hiemit unseren innigsten Danl auS. Laibach am 11. März 1889. Tic trauernden Hinterbliebenen. > Dantsagllng. W ^ Für die vielen Beweise liebevoller Theilnahme ^ ^ während der Kranlheil und beim Ableben unserer ^ iinnssstgrliebten Gattin, beziehungsweise Mutter, ^ ^W Schwiegermutter und Großmutter, Frau > Marie Mechora geb. E sowie für das zahlreiche Geleite zur letzten Ruhe statte und die schönen Kranzspenden, insbesondere den Herren Sängern des löbl. Unterlrainer Olsang« Vereines siir den schönen rührenden besang, spricht hiemit allen Verwandten, Freunden und Bekannten den tiefgefühlten Danl aus M die trauernde Familie. W M Rubolsswert am N. März 1889. W Maßstab 1:7b 000. Preis per Vlatt 50 lr., in Taschenformat auf Leinwand gespannt 80 lr. Jg. n. Klemmayr ck Feil. Hamlierg« HllckllllNlllung in Aaibach. Weiße Seidenstoffe von 60 kr. bis fi.11.45 pr. Meter — glatt und gemustert (circa 15,0 versch. Qual,) — versendet roben- u. stückweise Porto u. zollfrei daS Fabrifs-Dcpot U. Il«nn«,l»vl-ss (K. u. K. Hoslief.), XUrion. Muster umgehend. Briefe tosten 10 lr. Porto. (5883) 8-2 jj V naöom založništvu je iziöel na svitlo r| (lrngi, pomnoženi natis: I Poezije S. Grpèta. J) Elegantno vezane in z zlatim obrezkom sta- -ji nejo 2 gold., nevezane I gld. 20 kr. | Ig. v. Kleinmayr t Fed. Bamberg ij knjigotržnica v Ljubljani. Lederhandlung Ä™ Geschäftslocal erI>aoixtetO Äen?asse Nr. 6/8, wird mit oder ohne Warenlager verkauft flae n (i089)3-i *%2!n Haus Nr- 2 Marienplatz, ^eres bS i|aeaf,inen bestehend, unter billigen Hedingnis.se» verkauft. *^^^ m blgenthürner Josef Seunig. Hotel „Stadt Wien". Auf allgemeines Verlangen heute unwiderruflich letzte Vorstellung der Wiener Concert-Gesellschaft. Anfang 8 Uhr. Entr6e frei. (923) 3—3 St. 1448. Oklic. Neznano kje bivajoöemu Jakobu Dularju iz OreSic se je poslavil skrb-nikom na èin Jožes Weibl iz Mokro-noga, in se mu je dostavil dražbeni odlok z dne 16. januvarja 1889, št. 363, glede zemljišèa vložna št. 132 davène obèine Mokronog. C. kr. okrajno sodišèe v Mokro-nogu dne 1. marca 1889. Course an der Wiener Börse vom 11. März 1889. Nach dem oP««««, Coursbwtte WMW« Orlb Ware Grundcutl.-Oliligationen (sür l<>« fl, EU.). 5°/,. naUzlschr..... 104'4<1 10b — !>"/„ mHhrlschr...... ,U9L5UU25 l'"/u Nrain und Küstenland . . lN»'— — — ^"/., nirderöslerrelchllchs . . . «>»'ül, — — ü"/„ steir«che...... <04"?b — — 5"/., lroaülchc »ub slavonische . 1N4 li<> lnn - - b"/n silbtiibarailchr , . . . 104 75 l<>5 <5 ü"/„ Trmcser «aiiat .... 1047b N>5>,5 5"/„ unnarlsche...... I«4 75 l<15 15. Andere öffcntl. Anlchcn. Dona,, Mc«, iiosr 5>"/„ IW fl, , lliL's,» Iü3I>0 dl°, Nnlcihe 1»7» . , lON.lll» u>7 — «nli-llri! der Stadt Gürz . , llN— — — ««lohen d. Cladlnemeinde Wien 1N5 üN N»N'»s. Präm, Aul. b, Stadtgem, Wien 144-75 «45-85 Vürsenba» Äülelie» verlos, 5"/« »5«0 A! »'. Pfandbriefe (für KM fl,), «obencl. all«. Ust. 4"/„ E. . . IL1'5U l2li-5l> dtl>, . 4'/,°/n - - - KW-7N l«l'«!! dtu, . 4"/„ . . . !»«'4N «»-!>!> dto. Prüm, Lchüldvrrlchr, 3°/« <»ü 2ü ,«s. 75. vest, H!,p°!hele»ba»l 10j. bl!«/,. 1l)1- U'ü'- 0es<, uu«, Vanl verl. 4'/,«/« > «<«i'^ ">!i-.'.<> be!!» » 4°/<, . . !»!»'?» 1!'«i!0 st,), Heldinands Nordbal,!, ltni, <««N 1UN «:» lNl!.'0 Walizlsche Narl^udwin !izahn » Diverse Lose . (per Ltücl), llreditlosr l<><> st . l8ü 7b 18«'- «llarl, Lose «> st, , ' . , ««-- N?ü!» 4>'/>. Donau DmnpIIch, ,un st, - 1^'^------- Uaibachrr Präin, VOüch 8N st. li» 25 U4 ^5. Ofener llolr 4« st . , <>.?'- Mo 4N «udolpl, «o,r ,0 st. '. , . 22— Ü2 5<> Tal,» K>ill> 4<> st. , , 65'— <>5'5" V>, Geiwis Uuse 4<» f,' ' . . «3-- <>»'üN Walbslein i.'ujr «» fl ' , . 43'i» "-— Wiüdisch Wläz, Lose LÜ fi . - b»— ü»-Mw^Lch. d.»"/.. Präm, Schuld- verjch. d. V°be»crebia» , 1? ^ '"'^ Vanl.Actien (per Elilcl), Aiisslo 0>s!, Va»l ^<><» st ««"/„«> >'^>^'' '^'^ Äanlurrnn. Wi.nel i.w fl,, > '"'^ 1"« ^ , A„st, s. H<,„d, „! G M'st, 2««'«' »"'.' Clsd!!,m„l. Vlll„, ,„!«, !i<»<» fi. . 2"" " ?"Ü "' DrpusiNül'a»!, VlNn i!<»» st. > ^^ ^ !„/^ (ye,,,Vldl'l!s> b»w fl, . «L —b-^'-^ Gi'o »Casseiw.. Wiener »oust. I"— II," Hhpo — 2L0üu Oesterr.-una.ar, Bank NUU fl, . «»« — «A»- Unionbanl 20U st......82U'50 228 ?ü Verlehrsbanl, Mg, 14t» fi. . . 15? b» Ibu — Acticn von Transport-Unternehmungen. (per Stück), Albrecht Äal,» 2<»n fl. Silber . 55 — 57'- Mlild ssimnlln, Äahn liW st. S, 1«ü - 1!«> — ^ühm, «ordbali» 15« st,. , . 2<'l'-»<»».. ' Wesibnhn iio» st.... »1« — »20 — Ä»!cht!ehradrr Eis, 50« st. EM, »«»'— 8A> - dlu. (!>!, U) !i!i!» fl, . 33Ü-" »3« - Donau - Dam>'!!chissjal!r< . Ves,, lleslerr, 5»u st, CM, , . . 40» — 4l!>- Dräu E«.(G, Db, Z,)20Ust,S. I»1 — 1»lb0 Dur Äodeilb, (t«,«, uu<» st. V. —'-------- sserbinaiM ^iordb, 1<><»« fl, ÜM, 2522, 2527,, Oal,Carl «ubw, Ä, li"<» st, «M. 234 — 204 lw Lrmb, Czernow, - Iassl, - «tilrn- bahnGesellsch, 2!»" fl, 2. , , 226 50 «27'ÜO Lloyb.öst. una„Ir!esi5»0st,4 — »M - oesterr, «orbwestb, 2<«> fl, E bto, (lit. U,) li<»<> st, S, , . 201-7Ü 202 — Pra" st, Silber 24^75 4rr, - l00 — 0050 E>!d Mldd,Asrl' B,2l«>sI, l»0 Ung, galiz, Eisenb, 2'»0 sl. Silber l»!i'l,o 1»8 :.<> VcU> > W«le U»n, Norbostbahn 2«« fl, Silber >7? bl> l?« bl» Ung,Westb,(i»aab»Vraz)200fl.E. i»l 5b :»2 ül» Industrie.Actlen (per Stück). Vaunes,, Nllg, 0est. 100 fl, . 8«»— 90 — Egpdier (tisen- und Etahl-Ind. in Wien 100 N...... —'— —'— ltisenbabiiw-lieihg. erste, 8«st.-------»4 50 «eibemlllil», Papiers, u, V.°». b» l»0 57«) Liesinaer Brauerei >«0 st, . . i,>i —104^., Montan Gesell,, ostrrr,-alpine 5^— 5U 50 Praaer Eiseii ?nd,-»es, 200 ss. 32«— ««»'-' Salno larj, Tteinlchlen «0 st. »»» — 2l>1 — .Schlüalmühl., Papiers, 2<»0 st. 2l4'- 2l?-— «Lleyrermühl»,Papiers,u,V.. — — — — IrisaOrr ll°Iilenw,<»cl, 7« fi, . «0 ^ »l-- Waileü!, O,O>st,!nW!s«100fl, 400-— 41,',— Waa«l,n Leihans»,. «llg, in Pest «l, fi......... »«'— «l — Wr. «llugelellschaft 100 fi, . . «,,5« «« — Wienerberger Ziegel «letien »es. 178 — l?l»- - Devifen. Deutsche Plilhe......59 52» 59 U5> tioilbon........12« — 122 25 Paris.........4« 1 ?-. t« 22^. Vlllnten. Ducaien........ 5-ü>, ü 71 20'ssilliic« Ltülle..... «83 »«4 Deutsche «eichsbanlnolen . . b» b». z« b7. Pahkr Uubel......,.^ !',«,. Illllieuiichr Vanlnottn (100 ll) 4?'l»0 4« -