V MM» VM« oer MMlaen «imeimmmer »in i so llLsK «»»» UZWUD »«MM» ^ »» '.« »»»»»»III I>,l»I »»»»»M»» I» > « »»»!>»» «II Ittill Rr. t0v. Marlbor. Samstag ven t2. Mai tS2S N«chS?»Mi»«>, warwoe, Zmatevo »t»eo 4 s»««pi»Oa O4 Mo»att»ch . . 0m «>- Zuft«tteU . ... ZI-» 0«ch Post . ... l«ch. «»«aN«ch . . . »4. einzeln«»««, 0m <.» dt» »» v«t 0«1tettu,»g d«? Z«iw»a q» tze? 5Idoni»«meni»b«lrag lür s!ov«nt<« kür mindellen» eli»«n t7?snot, ou^e?« halb lür mindelten» dr»t Monate et». zuse»den. Zu deanwoNend« vr»«te viMe Mark« ««rden nicht derltckli^ ligt. I>»I«rotenonno!)»e in Marido? d«i der k^dmlnijtrotion der Zett>na, sOMie bei allen grShere« K»noi»c««» >äiidt'n verteilt werden und sie mntsrit'll "'»'ch srkier einen deutschen oder französii^'f's'n stellen. Sind aber die meisten d?i"'i.'r .^^ritiken nur allzu berechtil^t. so i>an inan darüber doch nicht ai'ster Acht lassen, daß im „B.J.T." sehr ernste Arbeit clelei''tet wird; eine erdrückend s^s'lle von Statistiken, eine Doknmenten-sammsnna über menschliche Tätigkeit auf allen Gi'siieten. die an ^-^llständigkeit und Zu verlässiqkeit ein?^ig dastcon ersten Spezialisten kritisch gemustert u. in au?ql»^c'lchneten Berkffentlichnngen den Mitsiliodstaaten zur Bersiigung gestellt. Un-aufh^rsich vermittelt daS Bnro zwischen Regierungen, Industrie und Arbeit; schlftqt Vrs?der Völker in rationelle Vabne?i leiten, die Arbeiter schützen und der Konkurrenz ihre ärgsten Spitzen abbrechen sollen. DicS ?slle? darf nicht unterschätzt werden, znmol der im Anfang überwiegende sozialistische Elnfli?f; länssst einer zwischen Kapital und Arbeit klng'die Mitte haltenden Einstellung gewichen ist. Herr Albert T b o m a s, der allmäcbtige Direktor »der „Patron", wie ihn seine Untergebenen nennen. ist sicherlich einer der schlauesten und geschicktesten Mämier der Gegenwart. Ob-schon selber So-'^aNst, begibt er sich d-och nie seiner neutralen Haltung, vermittelt nmiufhi^rlich zwischen den „kapitalistischen" Regierun<,en, von denen der Bestand seines Büros abhängt, und den orffanDerten Arbeitern, die von dem ehemaligen Genossen ein strammeres Vorgehen fordern. Noch vor wenigen Tagen ist ihm das Kunststürk gelungen, das faszistische Italien erneut für Genf zu gewinnen; von Rom aus begibt er sich zu dem andern.Diktator nach Madrid, unld der geschickte Mann wird auch hier wohl sein Ziel erreichen. Darliber muh es natürlich bei der nächsten .^onserenzz im Iu ni zwischen Albert Dhomas nnd seinen sozialistischen ??reunden Aum K^ach kommen; «Oer ein Imchaur ist schließlich nicht gefährlicher als ein Mussolini, ,md der Mtvon" wird das Unmögliche' schon schaffen...- Ein kleiner Gpazierg«m>g durch „Monre-Pos", und bereits stehen wir vor dm Hotel National, dem noch inrmer provisorischen Sitz des V A l k'e r b u n d e s, richtiger gesagt: „Sekretariats". Bekanntlich streiten sich imer.noch idie künf internationalen Architekten um den en-dssülti^n „Stil" des netten VölVerbunkpalastes; der in solcher Angelegenheit natürlich ganz inkompetente Ratsausschub .'hat sich'für die Das Katastrophenjahr 1928 «ataßrovdale Malarlaevldemle tn Transvaal — Amchtbare« Srdrutfchungiaa ln Italien - tt Tote — Sin Itiefenbranv im Kaukasus - 300 HSnser ein-geäschert - Erdbeben in Armenien - Schneesall am Bachern - Hochwaffergesade TU. L 0 n d 0 n,' 11. Mai.' In Transvaal wütet zurzeit eine Malariaepidemie, wie sie schon seit vielen Jahren nicht verzeichnet wurde. In den letzten Wqchen waren gegen 200 Todessitlle zu verzeichnen, doch steigt die Zahl der Opfer von Wo«!^ zu Woche stark an. Die Behörden haben Schwierigleiten, die nötigen Arzneimittel zu beschas-sen. Rom, 10. Mai. Das in ganz Italien wütende Unwetter hat leider auch mehrere Menschenopfer gekostet. Gestern abends ereignete sich eine Erdrutschkatastrophe in der Provinz AScoli-Biceno, wo sich von einem Hügel in der Rühe von Grottamare ein Erdblock von ungefähr 1S.V00 Kubikmeter loslöste und sich bis zum Meer bewegte, wo bei die Landstrahe und die Eisenbahnbrücke oerlegt wurden. Der Rachtzug entgleiste und mehrere Waggons stürzten um. TU. B a s e l, 11. Mai. Das Erdrutsch-Unglück an der adriatischen Küste bei Grot-tamare war viel schwerer, als au» den ersten Berichten zu ersehen war. Infolge des anhaltenden Regens haben sich oberhalb der Eisenbahnlinie wuchtige Erdmassen se» lockert, die unter furchtbarem Getöse abstürzten und nicht nur die Landstraße, son-dern auch die Eisenbahnlinie bei Ancona in einer Länge von 200 Meter bis zu 8 Meter Höhe verschütteten. Der Personenzug Ancona Brindisi fuhr in die Gchuttmasse» hinein. Der Anprall war so stark, dah zwei Wagen völlig ineinander verschoben wurden. Eine Villa und zwei Bauernhäuser wurden von den niederstürzenden Erdmassen mitgerissen. Unter den Trümmern der Häuser diirsten noch zwei Tote liegen. Bisher wurden 12 Tote und 29 Verletzte sestgestellt. m. M a r i b v r, 11. Mai. Durch die Senkung der Temperatur ist gestern nachts auf dem Bachern ziemlich reichlicher Schnee sall eingetreten. Der Schnee reicht nahezu bis nach Radvanje. Da glücklicherweise die Nacht ^wölkt war, konnte richtige Frost' schöben nicht beobachtet werden. LM. B e 0 g r a d, 11. Mai. Wie aus Peö berichtet wird, ist der Fluß Bistriea aus seinen Usern getreten und überschwemm te verhältnismäßig große Teile der Pro» vinz. In Peö wurden drei Häuser vollkommen zerstört. Mehrere Häuser sind unbewohnbar geworden. Auch Vieh ist ertrunken. Durch die militärische Intervention wurde die Bevölkerung vor schwererem Schaden gesichert. TU. K 0 w n 0, II. Mai. Wie aus Ku-tais (Kaukasus) gemeldet wird, hat ein rie- figer Brand das Judenviertel dieser Stadt auf das schwerste heimgesuÄit. GLgen Äw Häuser wurden eingeäschert. Bisher werden drei Tote und acht Schwerverletzte gezählt. TU. Sofia, 11. Mai. Ein außerordent lich starker Orkan gi ngin den letzten Tagen über ganz Bulgarien hinweg und richtete großen Schaden, an. In Sofia wurden zahlreiche Häuser abgedeckt, Bäume entwur zeit, Telephonleitungen zerstiirt und Telegraphenstangen umgerissen. Aus der Provinz werden große Ueberschweinniungen gemeldet. TU. A t h e n, 11. Mai. Aus ganz Griechenland laufen Meldungen über schwere Unwetterschäden ein. Der Fluß Stymon ist aus den Ufern getreten und hat 1V Dörfer überschwemmt. Die Bevölkeriing ist in die Berge geflüchtet. In Korinth wurden in den letzten Tagen neuerdings Erdstös;e ver spürt. TU. W a r f ch a u, 11. Mai. Im Wil-naer Gebiet haben in den letzten Tagen in zahlreichen Ortschaften folgenschwere Brün de gewütet, die auf Sabotage zurückzufüh- ren sind. Eine Untersuchung wurde eingeleitet. TU. N e u n r i r ch e n, 11. Mai. Im Dorfe Uchtelfangen erkrankten über 2lX1 Kin der nach dem Genuß von Speiseeis. Zwei Kinder sind bereits gestorben. TU. T r i e st, 11. Mai. Aus den Prs» vinzen Belluno und Istrien werden seit gestern Schneefälle gemeldet. Der den Kulturen zugefügte Schaden ist sehr groß. LM. P a r i s, 11. Mai. Durch die R«» gengüsse der letzten Tage sind in Ostfrankreich die meisten Flüsse aus ihren Ufern getreten. Von allen Seiten wird Schneefall gemeldet. In Ostfranlreich sind nicht nur die Feldkulturen, sondern auch die Weingärten durch den Schneefall und den damit verbundenen Frost schwer geschädigt. TU. M 0 s k a u, II. 9Mi. In Leninka« (früher Alexandropol in Armenien) ist ein s^tarkes Erdbeben verspürt worden. Viele Häuser zeigen weite Risse. Heute früh wiederholte sich das Beben, das auch in TifliS verspürt wurde. Die Bevölkerung flüchtete l auf die Straßen. Die „Ätalla" »um Volarflug geftaNtt TU. O s l 0, 11. Mai. Aus Kingsbey aus Spitzbergen wird gemeldet, daß Nobiles Luftschiff „Jtalia" heute um 8 Uhr früh den Polarflug angetreten hat Die Lage in Beograd LM. Beograd, 11. Mai. Der Finanzausschuß beschäftigte sich in seiner heutigen Bormittagsfitzung mit einem Antrag des Abg. Demetrovic, betreffend die Außerkraftsetzung der Personaleinkommensteuer in den neuen Provinzen. Die Debatte wird nachmittags fortgesetzt werden. Um 1V Uhr trat mich der ?)!inisterrat zu einer Sitzung zusammen, die bei Redaktionsschluß noch nicht beendet ist. Sine neue Nlederlage der «khinefen TU. P e k i n g, 11. Mai. Hier eingegangene amtliche japanische Mitteilungen bestätigen die gestrigen Privatberichte, wo« nach ZW Mann japanischer Infanterie etwa sieben Meilen östlich von Tfinanfu von 5VW Mann starken siidchinesischen Truppen angegrisfen wurden. Die Chinesen wurden zurückgeschlagen und zogen sich unter Hinterlassung von etwa 3VV Toten zurück. Die japanischen Verluste werden imr mit LG-Toten angegeben. Demission der awanischm Regiemng TU. T i r a n a, 11. Mai. Infolge Meinungsverschiedenheiten bei der Beratung des Staatsvoranschlages hat die Regierung deinissioniert. Kurze Nachrichten Züri ch, 11. Mai. Devisen Beograd 9.1325, Paris 20.42, London 2b.S2b, Nolvyork ÜI8.80, Mailand L7.ö4, Prag 15.38, Wien 73, Budapest 90.035, Verlin 124.125, Warschau 58.15, Brüsf.^l 72.4S^ Bukarest 3.21, Sofia 3.75. Ljubljana, Ii. Atai. Devisen: Berli« 1359 5, Zürich 1095, Wien 7S9 5, London 277.A1, Newyork 50.81, Paris 223.63, Prag 108.44, Triest 299.35. — Effekten (Geld): Celjska 153, Laibacher Kredit 1W, Kreditanstalt 157—175, BevLe 105, RuSe 3S5—2«, Ukrainische Industrie 3L0, BaugeseVschaitt SS, Ze8ir 105. Holzmarkt: Tendenz ilniverändert. Abschluß 3 Waggons Balken, nach der Note des .Käufers, franko Waggon Verladestation — Landw. Produkte: Tendenz unverändert. Keine Abschlüsse. Preise unverändert. „klassische" Lösung entschieden, und es wird Wohl mit dem neuen, auf A) Millionen .Goldfranken veranschlagten Bau geHen wie mit dem berühmten griechischen Gesicht, das man aus einer vollkommenen Nase, einem vollkommenen Mund, einer voll^kbnrmenen Stirn und vo-llkommenen Auigen zusa>mmen-setztp: es wurde ein lolches,Greuel, dich sich von diesem Ausbund an Vollkommenheit Alle mit Entsetzen abwandten. Die letzte Ent scheidung wird im September fallen, und es soll sofort der erste Spatenstich getan werden; es gibt übrigms eine Weißsagung, die besagt, der Völkerbund sei erst dann fest gegründet, wenn er im eigenen Heim die BranÄruten aeleot babe. LHon Daudet, pro- phezeit daraufhin den europäischen Krieg ftlr I9>A): das Heil der Welt liegt also in den schwieligen Handon der Steinmetzen ulld Handlalkger ... Der sinnmende Bienenstock, Sekretariat «genannt, bereitet gegenwartig die K'onfe-renz des wirtschaftlichen Ausschusses vor, die am I4. Mai eröffnet wird. Seit der großen Marüur^ ßkr. 7M ??. Mak. ^x^ng im ?)tal IW7 find die zahllosen AchMsse und Wünsche der verschiedenen Kommissionen sUrdiert und den teilnehmen den NeMrunqen unterbreitet worden; es soll nun versucht nxrden, die wichtigsten ^rv»icn wie Zollgrenzen, Prohibitionen, ^^xmdelshindernisse usw. einer LHsung näher ,zu bringen in dem Sinne, daß einem eu-rvpäi^cht^'n Wirtschastsganzen vorgearbeitet wird. Auker der Ratssitzung im Juni, die anscheinend ohne größere Sens-ation zu den gehen wird, wirft besonders die Voll v e r s a. m nl l ui n g iin Scptembcr, zu der eben die Einladungen ergangen sind, ihre Schmitten voraus. In den verödeten Wan delgLngcn des „National" flüstern sich die wenigen „Eingeweihten" allerlei aufregen de Tinge zu; außer deni Optantenstreit, der Mitrailleusenangelegenheit und den unver meidlichen polnischen Uebergriffen in Dcin-zig und anderswo sollen die <^rundlagen: der europäischen Politik sekber zur Di^Zkussion ge stellt werden; na6? einleitenden Besprechun gen zwischen den Austenministern im Juni Zlber den anZerikanische«: Nichtsangriffs .Pakt soll Anwng September zunächst in die ser weltpolitiscl>en Angelegenheit die letzte Entscheidung ifaNen. Ter zweite Punkt be trifft die Rheinlandbesetzung; es wird der sichert, daß im Zusammenhang mit einer endgültigen Regelung des D a v e s p l a« ucs und einem „zweiten Thoiry" die Ver einigten Staaten sich in der Schuldensrage nachgiebig zeigen und daidurch P o i n c a-r e bestinunen werden, im Interesse seines endgültig gesicherten Frankens dem Räu-mu^iigsgedanken näher zu treten. Unter allem Vorbehalt sei ein Gerücht wiedergege-l:en, demzufolge es unter Umständen nicht -ausgeschlossen sei, daß der französische Ministerpräsident selber zur Vollsitzung des Volkerbundes in Genf erscheinen werde; die ^iGegentvart des deutschen R e i ch s k a n z-'l e r s sei dmin selbstverständlich ... T>er Ursprung dieses sensationellen Gerüchtes ist vielleicht auf di^ Zweifel zurückzuführen,, die »Moemein iiber die Möglichkeit eines Er-^scheinens 'B r i a n d s in <^enf Heftehen. !Viele bezeichnen die wichtige Rede an seinem denikvmrdigen >S>eptembertage als «den >jSchnu7ne^?yesang des kranken Politikers; ! trifft dies Alles zu, so ist ohne Zweifel mit einer durchgreifenden politischen llmstellung zu rechnen, über deren (iharakter jetzt noch !nickits gq'agt werden kann. ' V^'cndlZgen wir rasch unfern kleinen Spaziergang: über den „Strand der Millionäre", wie der Wilsonquai genannt wird, ge-k!^gen wir zu den berülhntten Welthotels ^eaukiivvge, Bergues, Metropol, die .'smnt und sonders' fleißig Toilette machen, ^unl ihre großen Mste würdig zu einpfan-^gen. Vor de.in Sitz der deutschen Dele'ga-tivn, im Möschen „I^rdi.n Anglais", spielt eine schwei.^r Landwe^rkipelle lustige M'i-en; an der Brücke des Mont Blanc ziehen j würdkvMe Schwäne ihre Bahn, und in der Apolitischen Bierstätte „Bavaria" sitzen die wlten (l^nser Stamnrgäste, die mit einigem Aerger und sichtlicher Verachtung auf die Ka rikaturen von Terfo und Kelen an den Wänden blicken. Der Völkerbund und alles, was damit zusammenhängt, ist nun einnlÄ nicht populär in Gcnf und wird es wohl mich nie werden. Man macht ihn für die Teuerung, die hohen Mieten, die Steuern und llür eine Reihe anderer unliebsamer Dinge verantwortlich; außerdem soll er die Freiheit des ein.^lnen Bürgers wie die der Stadt beeinträchtigen. Zwar ist das Gerede über eine Verlegung des Bölkerbundsit« zeS nach Wien verstummt; aber ähnliche Borschläge werden immer wieder auftauchen, solange es der „internationalen^ Sta^t nicht gelingt, sich mit der einheinlischen zu verschmelzen. Bis dahin blickt die alte, stolze „Citö" mit Verachtung auf das fremde „Fräulein vom See" heraih . . . Ungarische Sandburgen Slowenien wird Deutsch Sefterreich einverleibt"—Srrichwng einer „Kroiztilchen Republik" Die Mainummer des „Nagynlcigyarorszäg" andlung Mitteleuropas" einen Aussatz, der die wesentlichen Wünsche der großmagyarischeil Chauvinisten aufzeigt. Der Artikel lautet folgendcruvaßen: „Umstehend zeigen wir unseren ^'esern eine Landkarte, die durch bedeutende Ab« änderunlg der durch die Ariedensdiktate geschaffenen Grenzen ein neues Mitteleuropa zeichnet. Wir, die wir die restlose Wieder-aufrickitnng des historischen Ungarns ior-dern, stimmen nicht in allen Punkten mit diesc»m EntWurfe übcrein, (der Artikel geht der Redaktion noch nicht weit genug. ?l. d. R.), doch msissen wir feststellen, daß wir die auif der Karte fixierte Konzeption in vieler Beziehung bedeutend und vermerkenswert erachten, denn es werden hier Momente zur Geltung gebracht, die die natürliche Basis einer ständigen Staatenbildung bilden. Dem Plane zufolge würde der Korridor von Danzig liquidiert werden und Oftpreußen an das Deutsche Reich wieder angeschlossen werden. Deutsch-Oesterreichs Anschluß känie nicht zustande, sondern Böhmen würde auf föderativer Grundloge -- als tschechifch-deutsche föderative Republik — zu Teutschland gehören. Böhmen gehiirte im Mittelalter Jahrhunderte hindurch den deutsch-römischen Kaiserreich an und gravitiert sowohl geographisch, wie auch wirtschaftlich mehr der Nordsee als dem Tonau-becken zu. Polen würde den Danziger Korridor woihl verlieren, doch würde Danzig als Freihafen den Polen zur Verfügung stehen und die Zollunion mit den baltischen Staaten würde Polen den freien Verkohr zum Meer ermöglichen. ' Dcutfch-Oefterreich wird durch Angliederung Mährens und Sloweniens ein Staat mit lO Millionen Einwohnern, der^urch den Freihafen von Triest und die Zollunion mit Italien einen freien Zugang zum Meere erhält. So wird t»0. T»de»lag WiMa« Pitt» Sin neuer Anwärter fUr den Oft-West Flug Der englische Fliegerkapitän Court-n a y hat seine Vorbereitungen für einen Ozeanflug von Southampton nach Newyort und zurück so weit gefördert, daß er noch in diesem Monat starten zu können glaubt. Er wird ein Ganzmetall-Dornier-Napier-Flugboot benützen, mit dein er zurzeit Probeflüge macht. — Im Bttde: Courtnay aus feinein Flugboot. Am 11. Mai jährt sich der Todestag dl^ großen englischen Staatsmannes Willicrm P i t t des Aelteren, Grasen von Catham, zum 150. Male. Die Richtung, die Pitt cils Ministerpräsident der englischen Politik gali, ist hauptsächlich gekennzeichnet durch die Er oberung .Kanadas und die Unterstützung Preußens während des Siebenjährigen Krie ges. die Lebensfähigkeit Deutsch-Oesterreichs gesichert und das wichtigste Motiv der An-schlußbewegung die Behauptung der Lc-bensunfäihigkeit Oesterreichs — fällt durch fort. WOungarn kmn-mt in das jährige Band zu Ungarn zurück und da:nit wird der das Verhältnis der beiden Staaten vergifiende Keil fortfallen. Ungarn erhält die ini Norden a^bgetrennten Gebiete, die geographifch und wirtschaftlich sehr eng mit den: Donau-Theiß-Becken verbunden sind, zurück. Jene Gebiete, die Slovaken und Nuthenen in dichten Massen bewohnen, er« halten Autonomie. In i^hrer Gänze werden die in iiberwiegendein Teile von Ungarn und Teutschen bewohnten und von Ungarn abgetrennten Gobiete im Weste,: und Gülden wiedevangegliedert. Das in: Osten abgetrenn te Gebiet wird unter der Bennenung Trans-sylvanien (Erdely) in eine selbständige Republik — östliche Schiveiz — ulnigewandelt, die sowo-hl von Ungarn..wie auch voi: Rumänien unabhängig sein wird. Kroatien, Dalinatien, sowie die von Kroaten bewohnten Gebiete Bosniens werden eine selbständige Kroatische Republik bilden. Alle diese 'Gebiete (w:garn, Transsylvanien, Kroatien) werden gemeinsam mit Rumänien eine Zollunion bilden. Ihren Zugang zum Meere würden Fiume und Zara als Freihafen bilden. Wir bonierken hier, das^ unter der Bezeichnung Trmisylvanien nicht der alte historische, selbständige siebenbürgifche Staat reaktiviert wird, der seinerzeit nur bis zum Kiralyhago (Kiraly-Paß) reichte. Zu dieser Repuvlie werÄen auch die diesseits deS Kiralyhago liegenden Gebiete, die geographisch und wirtschaftlich dem ungarischen Tieflande zu gravitieren und deren von Ungarn bewohnten iGebiete (Szadnvar—Nagyvarad vas gelbe Meer Urheberrechtlich geschiltzt dem Lit. vur. M LA Linlke, Dresden S1. Roman von Marie Stahl. Achim fühlte es in diesem Augenblick wie eine entsetzliche Gewißheit, daß kein Mkidchen dem Schick dieser tadellosen Eleganz widerstehen konnte, die nnt so nachlässiger Selbstverständlichkeit getragen wurde. Das rote Taschentuch, die gestreiften seidenen Socken in den braunen Halbschuhen, der kleine kunstgerechte Krawattenknoten, und das feine Parfüln von Zigaretten und Brillantine, das die Atmosphäre dieses Mannes ausmachte, erschien ihm wie eine verbrecherische Attacke auf Lias Mädchen-ehre und Herz. Auch Wigand begrüßte ihn wie einen guten Freund, aber er war damit nicht zufrieden, er kam sich von vornherein, ohne Grund, zurückgeseitt und vernachlässigt vor. „Glanben Sie, daß dieser — dieser Lebemann ein passender Unigang für Ihre Schwester ist?" fragte er, blaß vor Erregung. „Bis jetzt hat er keinen Grund gegeben, das Gegenteil anzunehinen," erwiderte Wigand mit gewohnter Ruhe. „Ich würde ibn in Ihrer Stelle fürch- ten," stammelte Achim in seiner sinnlosen Eisersucht. „Warum?" fragte Wigand, und Achim nannte ihll dasür in Gedanken einen Trottel. „Er gehört jedenfalls zu den skrupellosesten Genußmenschen." „Sind wir das nicht alle? Wenigstens vor dem heißersehnten Genuß. Nachher konlmen einige Skrupel, aber dann entspringen sie meistens der Schwäche." „Ich kann nnch nicyt auf Ihren Standpunkt stellen. Ich würde eine Schwester war nen, sie von der Gefahr zuriickhalten!" „Ich denke, ein Weib hat dasselbe Recht auf Selbstverantwortlichlllit wie ein Mann, Bevormundung erzieht Unmiindige." „Würden Sie sich nicht Vorwürfe machen, wenn Ihre Schwester Unglück träfe, und Sie hätten nicht alles getai:, es zu ver" hindern?" „Ich glaube nicht. Es ist ein Irrtum, daß Ulan gewisse Dinge verhindern könne. Man kann es nie> Jeder erleidet das Schicksal, das in der Eigenart seines Wesens liegt, früher oder später. Wenn seine Wesenheit es bedingt, muß er durch dieses Glück oder Unglück hindurch, um zu seinem eigensten Selbst zu kommen. Die Fürsorge und Be-vormundnng der Menschen untereinander beruht stets auf Herrschsucht und Neid. Für mich gibt es nur ein wirkliches Unglück, daZ ist, wenn jemand zwangsweise verhindert wird, er selbst zu sein. Nichts rächt sich so wie Unnatur." Achim mußte einsehen, daß er an Wigand keinen Bundesgenossen hatte. Als er später Lia eine Szene wegen ihrer vermeint lichen Untreue machen wollte, lachte sie ihn aus. Es machte nicht den geringsten Eindruck auf fie, er kam zum erstenmal ganz und voll ' zu der Erkenntnis seiner Lhn--macht ihr gegenüber. Das raubte ihm den letzten Rest seiner Ruhe, die Eifersucht trieb ihn von Stund' an noch öfter nach SüderS-berge, er ließ jede Vorsicht und alle anderen Rücksichten aus den Augen. Seine Leidenschast raubte ihm das Interesse für alle anderen Dinge, er, der sonst ein so pflichttreuer, pafsionierter Soldat gewesen, oer-nachläsiigte sogar den Dienst. Er machte sich wiederholter Vergeßlichkeiten und Zerstreut heiten schuldig und wurde abhängig von d?r Nachsicht und Hilfe seines Feldwebels und seiner Unteroffiziere, die für ihn anfkom-nlen mußten, um seine Unterlassungssünden gutzumachen. Eine Zeitlang ging es, da er bei seinen Leuten sehr beliebt war, aber seine Stellung im Regiment verschlechterte sich zusehends. Seine Vorgesetzten wurden iln-zufrieden. Es fing mit kleinen, freundlichen Mahnungen an und ging zu Verweisen über, die an Ernst zunahmen. Bei seinem Oberst war er "rbtlich in Ungnade. Zuerst ignorierte ihn Herr v. Scharren, dann blies er ihn ein paarmal scharf an, aber alles dies kam ihm entsetzlich unwesentlich vor, es berührte ihn nur soweit, als seine persönliche Freiheit dadurch Einbuße erleiden konnte. ZuweUen erlebte er wieder glückliche Stun den mit Lia, wenn er sie allein traf. Dann versetzte ihn die Reaktion auf die erlittenen Qualen in einen solchen Rausch und Taumel von trunkener Seligkeit, daß er alle Himmel offen sah und auch Lia fortriß. Und das Verlangen nach diesen Stunden unirdischen Glückes ließ ihn immer von neuem die Leiden und Schmerzen der Liebe gedul-, dig ertragen. Und es kainen auch schwarze Tage tiefster Verzweiflung für ihn. Einmal traf er Lia nicht zu Hause. Er erfuhr, daß sie und ihr Bruder mit Bill Härtung im Automobil eine größere Tour unternommen hätten. Das glich einem vernichtenden Schlag! Er starrte Frau Lademann, die ihm diese Mitteilung machte, mit blassem Entsetzen in das Gesicht. „Es ist wohl nicht so gefährlich," suchte ihn die gute Frau zu beruhigen, „sie werden doch wohl heil und gesund zurückkom-nien, sie sind ja so vergnügt abgefahren! Herr Hartimg wird schon auf unser Frau« lein achtgeben, daß ihr nichts passiert." (F?rtlptzung folgt.j ^ Ecrmsfaq, 7?. Mas. Var5u?ge? Nr. ? Das kleine Ljubljana zahlte also sechsmal nichr als die reiche Hauptstadt. Aus alledem ist aber auch ersichtlich, dah in Beograd die .Umsahsteuer nur von Staatslieferungen gezahlt wird. Ungeachtet dessen erhielten die Steuerbehörden in Slowenien den Auftrag, diese Steuer in Slowenien erbarmultgsloS einzutreiben. ()uou5que tanclem?! Furchtbares Goldatendrama Vitt Bizefelduiebel erschient seinen Aompag-viekonimandanten, einen unschuldigen Ordonnanzsoldaten und sich selbst! L j u b l j a n a, l1. Mai. lV^estern nachmittalgs ereignete sich in der Liaferne des Woiwoden M i S i 6 ein furchtbares Soldatendrama. Der 24jtthrige Bize-feldmebcl des s>2. Inf. Regts. Simon V u k-e e v i e, welcher in einem fort Maßregelungen Welzen seines aggressiven Benehmens ousgeseht war, erschien nach ewem neuerlichen Rapport wutentbrannt mit seinem '.erz. In der Kaserne, wo sich aNdios filM'artig in einigen Minuten begab, e?ttstand eine ungeheure Panik. Vuk' rannte sc>dann auf den Dachboden, kletterte mit dem (Gewehr auf den First de? Daches und schof, sich dort eine Kugel in den Kopf. Der Körper kollerte sodann in die Dachrinne, wo er liegen blieb. Der tragische Fall liat in Ljublja^a ungeheures Aufs^'hen erregt. Staatsministeriums neuerliche Untersuchungen angestellt, in Verlai^f derer drei Personen unter dringenden Tatverdacht .,«rhaftet wurden. Die Verhafteten sind mit den .Hauptbelaftungszeugen IokubowskiS auS seinerzeitigen Prozeft identisch. Sie geben zu, in der damaligen Verhandlung einen Meineid geleistet zu haben. Zweifellos stehen sie mit der Tat im engsten Zusammenhang. Sie belasten einander gegenseitig und schieben einander die AnGührung des Verbrechens zu. Es bestcht kein Zweifel, daß die Rolle, die die drei Verhafteten, der P>fer4)eknechf .^in-rich Blöckssier. der Arbeiter August Mogens und der Landarbeiter Kreuzifeld in der Mordsache gespielt haben, dermaßen verteilt war, daß einer als Anstifter, der zweite als Mörder und der dritte als Helfershelfer an-Zusehen ist. Tbenso entsetzlich wie der an AakubowSki offenbar begangene Justizirrtum iit das Motiv, aus dem heraus der Mord an dem kleinen Ewald Moaens begangen wurde. Der eine der Verhafteten, der Arbeite? Kreuzfeld, hatte gehofft, in dem armseligen Häuschen Iaknbowskis ein Zimmer zu erhalten und glaubte die^ leichter erreichen zu kvnm'n, wenn der klein? MogenS verschwinde. Qnschuldia l^iNlkeriGtet! ^er schwere Justizirrtum eines Mecklenburger Schwurgerichtes, durch den die Hin« richtung eines offenbar Unschuldigen ver. schuldet worden ist, steht jetzt vor der Auf« klärnng. Es h-an'delt sich um den F^^ll Jaknbowsli, über den sich seit einii^er Zeit die deutsche Oi^sfentlichkeit erregt, k'a nach den Mittellungen der deutschen Liga für Menschenrechte die Verurteilung auf (ijrund eines nicht ganz lückenlosen Indizienbeweises erfolgt sein sollte. Iakubowski war als früherer russischer ^Kriegsgefangener im November 1s^24 unter der schlveren Beschuldigung veryc^stet, seinen vierjährig-cn uneheliche«! So»hn Ewald Mogens, dessen Leiche in einem Li analloch gefunden wurde, ermordet zu haben. Auf ^ruttd des Indizienbeweises kam das Gericht zu der Uoberzeugung, daß Jakubowski das Kind umgebracht habe, nm die Alimente zu ers;^rcn, und verurteilte ihn zum Tide. Die .Hinrichtung wurde am 3. Feber I?2s> v".'sl,'^ogen. Aufgrund der späteren Veröffentlichungen der Liga für Menschenr<'chte, in denen der Verdacht eineS Justizirrtums ausgesprochen war. wurden aufVeranlassuna de« Strchlis^r t. Generaldirektor JlZs gestorben. I« Beograd ist gestern der ehemalige Minister ttnd mehrjährig« Generaldirektor der StaatSbaihnen. Jng. Michael I l i ü, gestorben. t. Auf dem Totenbett erwacht. In Corte!-lazzo iv-ar die ööjährige Montini bei Morgengrauen gestorben. Als gegen . Mittag die Leiche aufgebahrt werden sollte, Sffnefe. die ??rau die Augen und fragte, was geschehe. Nach 24 Stunden starb sie jedoch, ohne wieder zu erwachen. t. Wer will Lindbergh heiraten? In einer Mädchenschule zu Columbia im Staate Missouri wurde 150 jungen Damen die iin Unterricht immerhin ungewöhnliche ^rage vorgelegt, ob sie wohl den populärsten Mann der Vereinigten Staaten, den >^lie-ger Lindbergh, heiraten wollten Unter den / ^ frisciien, spOrtlicl^en, triumpl^ierenäen öll6e 7. 6. Alle derzeitigen Invaliden, insoweit sie im laufenden Jahre noch nicht untersucht wurden. Jel>em derzeitigen Invaliden^ der sich der Rekrutenkommission nicht vorstellen sollte, wird die Jnvalidenpension eingestellt bezw. er verliert das Recht auf dieselbe. 7. ?llle Militärpflichtigen des operativen und des Reserveheeres, die sich für den Militärdienst absolut als untauglich betrachten. 8. Alle untauglichen s^amilienmit. glieder des Rekruten, die glauben, dak sie arbeitsunsähig sind und d-aß ihre Arbeits-unfähilgkeit die Militärdienst^eit deS Rekruten beeinflußt. Die Stellungspflichtigen hab<'n alle nötigen Dokumente mitzubringen, widrigen^^alls sie das Recht auf alle ihnen fönst eingeräumten Bc'günstigungen verlieren. Die derzeit Militärdienstuntauglichen haben u. a. auch die letzte Bestätigung über die Untang-lichkeit mitzubrinaen, da diese Vesckicinigun-gen nur für ein Jahr ausgestellt werden und im Falle der weiteren Untmiglichkeit ihre Gültigkeit verlängert werden mu^. Derzeit Untaugliche, im Staatsdienste stehende Jünglinge haben dieses Verhältnis lnit einer Bescheinigung des Amtsvorstandes auszuweisen, da sie nach dem 2.^. Lebensjahr nicht mehr zur Assentierung zu erscheinen brauchen. Malausflug des Ssperantovereine» Sonntag, den 13. d. M. veranstaltet der hiesige Esperantoverein einen Maiaus-slug nach Ptuj. Die Freunde der Esperajährigen Bestandes hat sich ?s!^eranto bereits die Welt erobert. Dies beu-.eisr uns die zahlreiche Liter^itur i>'. diesl'r Sprache sowie die fast unzähligen, in allen Ländern der Welt bestehe-iden Vereinigungen. Die Gegenwart mit ibren technischen Errungenschaften, welche die Grenzen der Völler inimer mehr und mehr ver- schwinden machen, die zahlreichen internationalen Beziehungen der Jetztzeit fordert gebieterisch die Erlernung dieser einfachen^ höchst ausdrulksreichen Sprache. Es fordert dies aber auch die ve«! der l5ssierantobeu^-gung stets betcvite Erkenntnis, daß wir Menschen vor allem nach dem streben müssen, was uns alle vereinigt und nicht nach dem, was uns trennt. In innigster Liebe zum Eigenen sollen wir auch das Fremde achten. Der Verein hofft, daß der geplante Maiausflug reiche Früchte tragen wird und wünscht, daß möglichst viele Freunde der Esperantobewesmng am Ausfluge teilnehmen nlögen. Abfahrt um 8.24 vom Haupt-baihnhofe. Der Bau eines Sanotorlums gefährdet? Bekanntlich plant der hiesige Arzt Herr Dr. Benjamin I p a v i c am Fuße des Pyramidenberges die Errichtung eines Sanatoriums. Die Pläne sind bereits seit Monaten fertiggestellt. Nichts steht der Durchführung der Bauarbeiten mehr im Wege, als die Frage der Kanalisierungen. Da es nicht ausgeschlossen ist, daß der Bau des Sanatoriums wegen dieser Frage um ein weiteres Jahr sich verzögern wird, die allgemein-sanitären Zustände unserer Stadt jedoch nachxierade nach Errichtung solcher Anstalten schreien, märe es wünschenswert, daß die Stadtgemeinde sowie die (>^meinde Kröevina, an deren Grenzen das künftige Sanatoriumgebiet gelegen ist, die Regelung der Kanalisierungsfrage befchleu-nigen, da das Jahr nrit raschen Schritten seiner zweiten .Hälfte entgegengeht, dem Unternehmer daher möglichst bald dle Möglichkeit des Baubeginnes gegeben werden müßte. m. Gastspiel der Grozer Städtischen Bühnen. Heute abends gastiert das Ensemble 'des Grazer Schauspielhauses unter persönlicher Leitung des Intendanten Lustig-P r e a n. Zur Auffiihrunig gelangt Bruno Franks historisches Schauspiel „Zwölftau-s^nd", ein Werk, welches in Berlin und auf anderen deutschen Bühnen starke Erfolge erzielte. In Wien spielt die Rolle des herzoglichen Sekretärs Alexander M >0 i s s i. UN Evangelisches. Sl>nntag, den 13. d. M. um II) Uhr wird in der Christuskirche ein Predlgtgottesdienst stattfinden. Anschließend daran um Ii Uhr saunnelt sich die Schuljugend zum.'ilindergotte'^dienst. m. Keine ansteckende Krankheit, in der hiesigen Garnison! Entgegen verschiedenen Gerüchten stellt das Garnisonskommando in Maribor fest, daß Tnphuserkrankungen beim hiesigen Militär nicht vorgekommen sind. Wohl wurden einige Militärpersonen von leichteren Magen- u-id Darurerkrankungen befallen, die Ancilyse der Exkremente seitens der Bakterioloaisch^'n Station in Eelse ergab jedoch, daß es sich dabei um keine ansteckende kirrankheit bandelt. Uebrigens haben die Erlrankungen bereit^? fkänzlich aufgehört, sodaß der Gesundheitszustand der hiefig-.'n Glirnifon wieder ganz normal ist. m. Imkerversammlunff. Sonntag, den 13. d. M. um 14 Uhr findet in Limbu!^ bein: Der schwere Weg Von Droga Nitfche-HegeduU^!. Da öffnete sich die Tür und die Pflegerin trat herein. Mit einem raschen Blick auf d5n Kranken sagte sie leise: „Ruhig, Frau Baronin — es ist sein Letztes!" Und sie hob mit geübter .Hand die .Äisst'n hock). Da verstand Magde. Sie sank vor dem Bett in die .^nie und sah auf den Sterben^' !>en, als wollte sie ihm nnt deni letzten Blick Mes abbitten, was sie ihu^ je unbewußt zu Leide getan. Und zugleich niar es, als packe sie eine Ahnung dsssen, was diese Stund.^ fitr ihr weiteres Leben bedeute. Da hob der Sterbende noch einmal sein umflortes Auge. „Lache, Mäuschen — warum lachst du nicht?" stamnielte er. Sein Blick wurde gläsern starr und sah dennoch mit qualvollem Forschen in Magi)es Gesicht Da lächelte Magde. Den Tod ini .Herzen, lä chelte ste, und zeigte dem Sterbenden, der ih« Schönheit geliebt, noch eininal ihr Gesicht im sttahlendsten Glanz. Ueber Clemens Züge ging es wie ein befreites Aufatmen. Dann siel das hochge« raffte .Haupt zurück. Baron Elb auf Elberin war tot. Eine tiefe Stille herrschte in dem Ge. mach. Lautlos schlug die Pflegerin cin .^ireuz, verhängte den großen Pfeileripiegel und luinkte der Frau, daß sie dem Toten die Augen zudrücke. Aber Magde, die sich bis jetzt so tapfer beherrscht hatte, stand wie betäubt. Ihr Ant litz war kalkiveiß. „Frau Baronin!" Da hob sie endlich die schlaff herunterhängende Hand, ül^er die blitzenden Steine hinweg, zum letzten Liebesdienst. Vlll. Harry von Neenbach fuhr allein zu denl Begräbnis. Ruth fühlte sich leidend und wollte nicht. In Wahrheit sürchtete sie eine '^Zegegnung mit Orm Rüding. Daß sie sich so weit vergessen hatte, einer herrischen Lau ne zuliebe, mußte sie nun bitter büßen. Sie konnte ihn nicht mehr vergessen, seit jenem Morgen, da er sie geküßt. Diese Küsse hatten eine verborgene Kraft, eine Leidenfchaft in ihr entfesselt, die nuu emporschlug :vie gierige Flammeu. die nicht mehr zum Löschen sind. So stand Harry allein in der kleinen, altertümlichen Hauskapelle an Magdes Seite. Sie stützte sich schwer aus seinen Arm und sah mit starren Augen auf den mit fchwar-zem Atlas bekleideten Katafalk, über welchem sich der prächtige Silbersarg erhob. Harry wunderte sich eigentlich über sie. Und einen kurzen Augenblick fiel ihin die Wandlung auf, die feit seiner Verheiratung mit ihr vorgegangen war. Er schüttelte den .Kops und begrisf es gar nicht. So sehen die Menschen aus, deuen das Leben nichts mehr zu bieten hat Oder war es nur das starre Schwarz des Witwengewandes, das Ulan an ihr nicht gewöhnt war und das ihr etwas Freindes gab? Denn der Tod ih res launischen, kränkelnden Gatten konnte sie doch unmöglich so tief getroffen haben, außerdem hatte sie der Alte zu seiner Universalerbin eingesetzt — lachte ihr das Leben nicht mit tausend Sonnen? Harry war wohl ein schlechter Beobachter. Er besaß den Zug sorglos heiterer Men schen, die nur sehen wollen, was ihnen ge-sällt, alles andere schieben sie beiseite. Und er wandte den Kopf uni) begann verstohlen nm sich zn l^^icken. Die kühle Däm'nerung verbarg .zr^iar alles wie unter' Eamstag, 1? '^ak. Bienenhaus des Herrn Alois! iv ko eine Imkerversammlung statt. Sammelplatz um 14 Uhr im Gasthause des Herrn Julius R o b i e. m. Zum Srijffnunftsschießen des Jagdvereines, das bekanntlich Sonntag, den 13. d. M. auf der Militärschießslätte in Rad« vanje stattfindet, sei mitgeteilt, daß Autobus um 13.25 und 1t.23 Uhr vonr .Hauptplatz (nicht vom Burgk^ller) abfährt und um 17.3.'», 18.3Ö und 19.35 Uhr mch Maribor zurückkehrt. Morgen, Samstag, steht ferner ein Autobus uni 1k^.17 jenen zur Verfügung, die sich am Prot^eschießen beteiligen wollen. (Rückfahrt um 18.35 ili^r) m. Tie ersten Kirschen. .Heute wurden die ersten Kirschen aus dem Süden in Maribor auf den Markt gebracht. Allerdings ist der Preis für gewöhnliche Sterbliche noch beinahe unerschwinglich, da die Kirschen zu 40 Dilmar Per Kilo seilgeboten nx'rden. m. Wetterbericht vom Ii. Mai, 8 Uh? früh: Luftdruck 737, Feuchtigkeitsmesser —1, Barometerstand 7W, Temperatur -s-ll), Windrichtung NW, Bewölkung zwei Drittel, Niederschlag 9. m. Belila kaoarna groszes Balalaika-Pse-sangskonzert. 5633 * Gnnntag, den ^3. Mai findet im t^ast-Haufe Rn!iö in Nova va- ein großes Mai-banmfeft, verbunden mit Tanz, Jurpost und verschiedenen Belustigungen, statt. Zu zahlreichem Besuche laden freundlichst ein A. M. Ru^iö. — Bei ungünstiger Witte« rung findet das Fest am 17. Mai statt. 5717 * Hotel Halbtvidl. Sanistag, den 12. Mal Familienabendk.onzert. Tanzgelegenheit. Besondere Schlager. Siehe heutiges Inserat! Aus ptuj p. „Der brave Soldat Schwejk" aus unse« rer Bühne. Mit dem Direktor des Cillier Stadttheaters, Herrn Valo B r a t i n a, wurde ein Uebereinkommen dahin getroffen, daß das Cillier Ensem>ble am 19. und 29. Mai „Den braven Soldaten Schwejk" am hiesigen Stadttheater zur Auffnf>rung bringt. Man rechnet mit einen: Rekordbesuch. P. Esperanto. Kommenden Sonntag um halb 11 Uhr findet im Gymnasium cin Esperanto-Vortrag des Herrn Prof. RakuZa und Dr. Winterhalter aus Mariö.)r statt. Nach den Vorträgen Ausspräche zwecks Gründung eines Esperanto-Klubs in Ptuj. P. Freie Stelle. Die Stelle eines .Hausbesorgers in der Dominilanerkaserne ist zu vergeben. Bevorzugt werden G?suchsteller, welche imstande wären, in ^der städtischcn Musikkapelle mitzuwirken oder sich als Führer inl Museum zu betätigen. Die (besuche sind bis 31. d. M. beim StaVtmagisirat einzureichen. p. Verstorbene im April. Im Laufe deS vergangenen Monates sind hier gestorben: Heinrich Vodopivec, 37 Ichre, Margarethe Ludrant, .39 Jahre, Johann Kranic, 29 Jahre, Peter .Holzknecht, 75 Jahre, Rosalie Ornik, 57 Jahre, Agnes SoStariö, 29 Jahre, Jakob Drobnik, 70 Jahre, Ludowikc Scho- einem Schleier. Nur die vier mächtigen Wachskerzen, die auf hohen Silberkandelabern zu beiden Seiten des Sarges standen, warfen ein ungewisses, zuckendes Licht über die schattenhaften (^stalten dsrienigen, ?>ie gekommen waren, deni toten Schloszherrn den letzten Gruß zu entbieten. .Harrys Bli^k fiel auf den Inspektor Stadler, der, den silberweißen .^lops gesenkt, zu beten schien. Da begann von unten her ein vielstim-nnger Ehoral zu tönen, lauter frische, junge Kinderstimmen. Der Wind nahm das Lied auf feiue Flügel und trug eZ in die düstere Kapelle als hellen Gruß des Lebens. Es waren Gossower Schulkinder, die oor deul Schloßeingang Spalier standen und später kleine Sträußchen auf den Sarg streuten, als er heruntergelassen wurde in die Elberiner Familiengrust. Der Pfarrer, groß wie ein Hüne, niit steinernem Gesicht, ragte dnnkel in die hzrbst liche Landschaft. Seine Worte waren kurz und schwer. Er bot daulit keinen Trost, denn viele verstanden ihn gar nicht .... Wozu leidest du und quälst dn dich? Dannt dein Dasein eines Tages verflackert wie ein ' Licht, obue Lohn, obne Antwort. EawÄäg, ??. ??llrLukg'S'r ^elsü5g ?cr. sterltsch, S4 Jahre, Augirst KraSner, S9 Iah. re, Etofan Ljubcc, 26 Jahre, Stctfan Hvalec, Jahre, Agnes GvSnik, 74 Johre, Franz 65 Jahre, und Josef Aazinqer, Jahre. — Im gleichen Zeitraum gab es 10 (Geburten und 1 Trauunc^. p. Im Stadtkino gelangt Samstag und Sonntag deran^utreten, für die Rechte der ausländischen .Hcius-besitzerschaft in geeigneter Weise einzutreten. Eine international zusammengesetzte Deputation des. Verbandes wird den einzelnen Gesandten ein ausführli6»es Proincmoria überreichen. Radio Samstag, 12. Mai. Wien, 19.15 Uhr: Akademie. — 20.15: R. E. Weiß' Lm'tspiel „Die Rettungsinsel". Anschließend J«zz, sodann argentinische Musikkapelle. — Graz, 18.40: Stenogra-Philkurs — l0.10' Serbokrontiichcr Sprachkurs. — P r e ß b u r g, i9: Prager Sendung: Snietancis Oper „Das Geheimnis". ^Zagreb. 19.30: Opernübcrtraguna aus Ljubljana. P r a g, 18: Deutsche Sendung. — 19: Smetanas Oper „Das Geheimnis". —' 22.25: Brünner Sendung: TiNNMusik. — DaventrN, l9.l5: KoM" Positionen von Chopin. — 19.45: Militar-kon^ert. —22.35: Tanzmusik. — Stuttgart, 20.30: Kammermusik. 21.15: Funk-brcttl. Anschließend Tanzmusik. — Frank-f u r t, 19.15' Stenogmphiekurs. — 20 15: Bunter Abend. Anschießend Tanzmusik. ^ Brünn, 18.10: Deutsche Sendung. — 19: Prager Sendul^: Smetanas Oper „Das Geheimnis". 22.25: TanMusik. — Ber-l i n, 20.30: Elnakterabend: A. Frivdmanns und A. Polgars „Talmas Ende" und A. Schnitzlers „Puppenspieler". Anschließend Maienzeit. — M a i l a n d, 21: Konzert. — 23: Jazz. — Budapest, 18.l5: Militärkonzert. — 19.45: Preisgekrönte Hör spiele. —'21.30: Zigeunermusik. — War-s ch a u, 20.30: O. Strauß' Operette „Ein Walzertraum". — 22-30: Tanzmusik. — Paris-Eissel, 20.30: AbendkonMrt. Sport Der Älger Wanderpokal Die hiesige Firma Ilger spendete bekanntlich dem Unterausschuß des L. N. P. in Maribor einen wertvollen Silberpokal, um durch dessen Bewerb unseren Fußballmannschaften eine neue Möglichkeit zur weiteren Ausbildung und Vervollkommnung i^u bieten. Der Pokal geht in den ständigen Besiv eines Vereines über, falls er zweimal liin" tereinander Sieger in der Konkurrenz ist. J>m Fall, daß im folgenden Jahre ein anderer Verein aus denr Be^verb als Sieger hervorgeht, bestreiten beide Cupsieger einen Ent-scheidungskamps. dessen Sieger de^ Pokal crhält. Den Pokal übergibt dem jeweiligen Sieger der M. O. Ein Monat vor den: Beginn der alljährlichen Spielrunde ist der Pokal dem Spender rückzuerstatten: mlls sick) aber der Verein, in dessen Besitz sich der Pokltl befindet, auflöst, geht der Pokal wieder in das Eigentum des Spenders über. Berechtigt zum Bewerb sind sämtliche Vereine des Kreises Maribor mit ihren ersten Mannschaften, die dem L. N. P. angegliedert sind. Wenn ein bereits gemeldeter Verein vor oder während des Spieles zurücktritt, nird er vom weiteren Bewerb ausgeschlossen und verliert auch im folgenden Jahr das Recht zur Beteiligung. Schließlich haltet er auch für den durch seinen Mcktritt entstandenen Schaden. Die Spiele werden nach dem Cup-System durchgeführt, d. h. eine Niederlage hat die Ausscheidung vom weiteren Bewerb zur Folge. Die Auslosung der Termine und Gegner nimAlt der M. O. vor, der auch das übrige Arrangement des Wanderpokals innehat. Die Schiedsrichter delegiert das hiesige Schiedsrichtertollegium. Jedes Spiel dauert 2 X 45 Minuten und falls es unentschieden endet, wird es um 2 X I5 Minuten v<^rlängert. Bei einem nochmaligen unentschiedenen Ergebnis lost der amtieren-de Schiedsrichter in Anwesenheit beider Ge^er und Funktionäre des M. O., sowie ^ider beteiligter Vereine den Sieger aus. Die Pokalspiele können Spieler bestreiten, die vom L. N. P. für Meisterschafts- und yreun'dschaftsspiele verifiziert sind, ungeach^ tet dessen, ob sie spielberechtigt sind oder nicht. Ausgeschlossen von der Beteiligung an den Pokalspieleir sind Spieler, die nicht ve-, ri-fiziert sind oder unter Spielverbot stehen. Die Auswechslung von Spielern während des Spieles ist unzulässig. Der Reingewinn der ersten, eventuell zweiten Runde wird pariätisch unter die beteiligten Vereine aufgeteilt. Beim Fimrle erhalten bedde beteiligten Vereine 50^^ des Nettoknkassos. Die Spiele finden Heuer zu den Pfingst-feiertagen statt. Tennttmatch ..Marlbor'' — „pwj" Das für den vergangenen Sonntag angekündigte Tennismatch zwischen der Tem nissektion des S. S. K. Maribor und dem Slow. Tennisklub „Ptuj" findet nun unwiderruflich am S o n n t a g, den 13l d. M. in Ptuj ftatt. In der Aufstellung beidei Mannscbafte sind unterdessen Aenderungen vorgenommen worden und zwar spielen sür Ptuj'bie Damen Frau von Pongratz und Frau H onvery sowie die Herren S a k o t-nik, Honvery, Senöar, Jur-ko, Tobias, Oberlintner, Dr. M uhiö und Dr. I e d l i L k a. Im Team „Maribors" spielt nach längerer Zeit wieder Klubmeister Eugen B e r g a n t, der dieser Tage vom Militärdienste heimkehrte. : Der „Straßenbahner-SporMub" anS «raz spielt kommenden Sonntag doch in Maribor, da der Verband ein nochmaliges Treffen um die Meisterschaft des Kreises Kreises Ljubljana zwischen „Primorje" und „Jlirija" anordnete. ^ : Verifiziert wurde für S. V. Rapid Karl I a n Z e k. Die seinerzeit gesperrten Spieler des S. K. ^lezniöar Roman Esserl, Franz Sinkoviö, Max Mernik, Josef Konrad und Miroslav Oman wurden freigegeben. : S. B. Rapid. Sonntag, den 13. Mai ab ab 9 Uhr vormittags Training sämtlicher Mannschaften auf dem neuen Sportplatze. : S. B. Rapid. (Altherren-Sektionl. Sonntag um 9 Uhr Training für Alther^ ren. Verläßliches Erscheinen Pflicht. : „Planinka". Sonntag, den 13. Mai Partie nach Wolfzcttel—Ro^poh (Wicher)-^ Kamnica. Treffpunkt um halb 15 Uhr beim Musikpavillon im Stadtpark. Bei schlechter Witterung Zlisammenkunft im Klubheim. Ksllket Lisevitsdll käiu> Ilsrtei» im kakrllartellbSro in I^srilior, Kino öI^KcZ-K!X0. „Die Liebe vom Zigeuner stammt . . („Wenn ich liebe, hüte dich!'^ Eine Fox-Produktion von außcrgeivöhnlichc'r Schönheit. Man hat hier die Gesäiichte der Zigeunerin Carmen in enveiterler Fassung verfilmt,, und zwar in einer Weise, die überraschen lntts?. Die Regie liat hier etwas (^län^^endes geschaffen, denn das sonnendurcl^iiltthtc Spanien nlit seinem Volke, dein Leben und Gebräuchen ist fabelhaft wieder^e^ieben, daS Milieu, die Innen« und Auvenanfnahmen sind frappierend gut. VvkrVttryer Mkmq Nr. « UamStag, l?. Mal. »znd di« handetntien P«rso«e»?^Der Jonc Toen^or Eseamtl-k» ist dwimal ein baumkmger, «mMulöfn, Wei^, der. uivMubliche Mengen an Kpeisen »nd Setränkn, verttlyt und ewe hettto^ Abnei« gung gegen Wetber hat; die Intermezzos mtt der Ztyeunerin, die nicht iocker läßt, bis fie den ^Weiberfeind !uim»K^»vl>n ungemein prttewvem Reiz^und qebeir^m Mlm.die hertere Note. U-nd die Carmen der Di^es d>e l R i t»?'Nun, mon-ckmm mit gutem^Gewisien^sa«-^ gen, daß wir eine solche 5^at!on' im Film noch nicht gesehen hatien. Ihre Dcnchellung ist von h«rvtfsei»der Schbnhvit, und'chefonders die Gter-' beszene wirkt direkt erichütternd. Man sieht e» >>«rW>eu, P«vt««> an. daß e« tiiftimerlich ergriffen ist. AlkeGßin allem ist der Film ein Pracht» stück und kann fein Refmh nur empfohlen »werden. Ab Sonntags sehen wir den anerkannt besten Tharakterdarste^.der Welt, Lon Chane Y, in dem großen Film: „De? Unbetamlte" (Der Mami oh«« HS»d«>. Lon Chancy ist ein Darsteller von schier un« ^^^ren<»ten Möglichkeiten. Wir haben ihn schon' -bewundert in den s^lmen ^.Der Glöckner von Notre Dame", „Der Mensch, der geohrfeigt wiij»,- „Phantom der Oper" usw. In dem Film „Der Unbekannte" zeigt er uns nicht minder .seine überwÄItigend große Darstellertunst. EZ jst ein Film voller Spannung »nd T««sationcn. «M0 l»r«^ MokkA»). Bis einschließlich Samswg, den lS. Mai: „Unter A»Ofchl»ß der veffentlichteit" ein hervorragendes Sittendrama, das elnen intimen Blick tun läßt in die »SalonS" der Großstädte, wo noch heute der verwerfliche Mädchenhandel und die Seelenverkäuferei im Verborgenen blüht. Packens Handlung voll .stärkster Realistik. Dargestellt von den besten kdeutschen Filmschauispielern: Werner KranS, der in Spiel und Maske eine Meisterleistung kreiert, dann Bivian Gibson, Maly Delschaft, Ida Wüst, Henry Stuart, Mlhelm Dieterle usw. Der Film ist ein überaus sehenswerte» deut« sches Produkt. Strenges Iugeni>verbotl XP0l.I.0-Kl?i0. Am SamStc^, den !2. und Sonntag, den 1Z. d. M. geht der spannende T o m - M i x o Film ^ Zirtu« de» Lebens" über die Leinwand. Eine Geschichte auS dem Willdwest, wo Tom Mix wieder seine erprobte Klinst zeigt, sowohl als Schauspieler wie als Ar tist. Der Film ist voll Spannung, es gibt auch Sensationen genug, so daß jedermann gewiß auf seine Rechnu,ng kommen wird. Schöne 'Naturaufnahmen. Die Preise sind bedeutend ermäßigt, um den weitesten Kreisen den Besuch zu ermöglichen. Kleiner /^nieizer V»fche»schan? wird auf Rech» ri^e in d. nung genommen. Ad Verivattung. Ü77S Phoioapp«ate in allen Formaten, Optiken und Preislagen auf Abzahlung. Platten u. Papiere aller Weitmarken, in allen Formaten, immer Photomeyer» l^ospoSka nlira. 3018 Treib-, Z?äh- «»d Binberi»«»« aus Prinmleder liesert Ivan K r a v o S, Akekßmdrova cesta Nr. 13. sosz VratiS eehSlt jede» «eine Probe-döse DUrmmry^Vre«« gsaen Eiitsei»dung von 2 Dinar mr ^oi^osposen. Daruvary» Creme jetzigem Stande der SViffenschaft Mt bestem Erfolge gegen Smn-mcrsprv^n, Mm-merln, rote Nase und Unreinig ketten des Gesichtes. aHgetvendet Apochr»e Bwm, Sukvtira. b04« l>ae. Vtvh» »» W«»»! v» virck « dvrcho. .Ivmv w«»t>xUeIrk»st»ui»«on»tkm^ eßgown tteim dsvevi Venn MSN unseren Set»eit»ea>^S^,uns ^ «jlört! «ine . odi Iknrn ein ^n^tiöt mit kosteiilo»«r un6 «nver» bInckNclier Vorfükmnxi in Ik?er Vkltkm«x^e»vüv«cdt ««t. 4«6T I«. MIppIwAGr, »I. S neden r, Vofposka ul. b. 23^ Schiene weiße geSvorleger billigst zu haben. Loöka ulica 13. 5659 möblierte garantiert rein, sind zu vergeben. MlinS-la ulica 34, 2. Ttock, rechts. üTvo Ä« mkwi gewcht Laut Ihrer Anschrift vom S. Mai ersuche HSfl. um Bekanntgabe der Adresse, da Sie selbe nicht angegeben haben. Metelj-ko, Cankarjeva !13. 5KM Si«der«a^»», fast neu, preiswert zu verkmifen. Adreffe in der Verwaltung. üKöO SchAner Schreibtisch billig zu verkaufen. 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Slowenische Sprache, Schulnachhilfe und Nähkenntnisse notwendig. Offerte mit Lichtbild find z. richten an Postfach S7 Telse. 5707 Lehrsunge für Sattler- und Tapezierergewerbe gesucht. Anfragen bei Anton ^vko, Ptuj, MikloSiöeva ul. 10. 5732 3»ei tüchtige Mamsellen werden aufgenommen bei Käthe Meyer, Damvnmodesalon, Dr-iavna cesta 2, Kralja Petra trg 5734 Verwrm-Sefunden Goldemr Siegelring mit Monogramm M. K. verloren. Gegen gute Belohnung abzugeben in der Verwaltung lchn rnn Fundamt. ö747 Korrefvondenz „R. Hügel" ist leider verreist. Zusanimcnkunft 13. d. M. um 11 Uhr unmöglich, bitte am 17. Mai 17 Uhr ebendort. Staatsgymnasium. 5748 Aeltere Witwe, .Hausbesitzerin, sucht gesunden, ni'ichternen Herrn mit sich<^m Einkom» men, nicht unter 50 Jahren, zu gemeinsamen Haushalte. Bav^ vermögen Bedingung. Anträge unter „Stadthaus" an die Ver-»valtung. ^»»»arVoltl» ruavik^e I-ft »«>.. »»«'» Vn- ardszerung des Betrseb»9 btlliß abzugeden Selbe ist noch i» Belriebe »u defichtiaen dei 3»«« Bezjeß. Oel-Fadrili in Fram Station Raije-Fr«m. 5682 »OR«» risKI»^t«KR d?«i 8>m8t«x. den 12. A^»i 1A28 sd ^ lldr 5'^U5jk: Lslon« KspeNe kiÄiseliopp«»» m»«rt. KUkiiroukiLek alle Sorten kür unä (ZartUn dilllx8t de» Iß»NI ItQkDRK» «G»t» Danksagung. Fiir die liebevolle Anteilnahme anläßlich des herben Verlustes, der uns durch das all-zusrühe Hinscheiden unseres unvergeßlichen, engelsguten Baters, des Herrn Simon plaftntg betroffen, sprechen wir auf diesem Wege insbesondere der Direktion der Brauerei Union-Götz und allen seinen Berufskollegen, Angestellten der Brauerei und teilnehmenden Freunden, sowie dem verehrl. Lieder-bllnd der Bäcker sür die Ab^ingung der ergreifenden Trauerchöre unter Leitung des verehrten Herrn W^stkdirektors F ü l l «-kruß unseren tiefgefühlten Dan? aus. Vielen Dank allen Freunden für die zahlreichen Blumenspenden und allen jenen, die in großer Anzahl den Verewigten auf seinem letzten Wege begleiteten. 5780 M a r i b or, 11. Mai 19S8. Mizzerl Plaßnig und M. GVvvber. 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