Mbaä)erZeitunH. ./U RV8. Donnerstag am 3». August »8.HK. ^ie Lai^ickct ^itmm" erscheint, mit Ausn^nne der Sonn- und Feiertag, täglich, und kM't s^mnt dm Äcilagc,, im (5omploir ^inzjähr^ l l f!.. !,,al l'ja l, r >g "ll. ^' ^''.7'! " Kr7u ba>^ m^3tmr'gan,j^l>r^ l2 sl., l.albj^.rig .i ss. ^l.r die Zmicllm.g in'. H.u. st.w h c«l d j ä .. .i q ^> lr.^,e.>r z. mtr.chtm. ^' ^'^m f^. e - rei aa> Il.ria unter Kr u;band und qedruckter Adr.sse l', fi., hall'jähri,; 7 st. 30 kr. - Inserat.°n sgebus. r ,ur e.m- Är.lt^'lc ^cr dm Naum der, !bm, M e> - ua! a? Emsch ' tu!n ^ lr für lweimali^e l kr.. für dv.imaligc .'. fr. C. M. Inserate bis l2 Zeilen kost.-» l fl. für :i M,l . 50 kr. s„r 2 >DlaI nnd ^U lr. s»r l Mal em^u,chalten. Zil diesen Ged.chrenist »ach dem „provisorischen Gc,ehe rom 6. November l«5<) für Inscrationsft.imrel" noch »0 fr. für eine jedesmalig fiinschaltuii^ l,in Oberkommando «Dircktions-rathcs. Ferdinand Canhlcr v. Slra hl cn fc ld, in den definitiven Ruhestand zu genehmigen, und demselben hierbei den Titel eines k. k. Hofrathcs allcrgnädigst zu verleihen geruht. Se. k. k. Apostolische Majestät haben mit Aller-höchster Entschließung vom 23. Juli d. I. den bisher provisorijch bestellten Konsul in der Capstadt am Vorgebirge der guten Hoffnung, Julius Moscn> thal. zum definitiven unbesoldeten Konsul daselbst allergnädigst zu ernennen geruht. Dcr Minister für Kultus und Unterricht hat deu Historienmaler Franz Pcroutka zum wirklichen Lehrer für das Freihandzeichnen an der Unter »Rcal-schule in Brody ernannt. Veränderungen in der k. k. Armee. Beförderungen: Der Hauptmann Hiazunth Haas v. Grünen» wald des illyrisch-bauater, 14. Grenz'Infanterie. Regiments zum Major im 2. Banal», 11. Grcnz» Infantcric-Regimentc; dcr Hanptmann Josef Baron Harden conrt des Infanterie-Regiments Baron Fürstcnwärthcr 5ir. i>6, zum Major in dcr Mi!itär>Kanzlci'Branchc, mit dcr Bestimmung als Elpcdits'Dircktious.Adjuult bci dem Armee'Oberkommando. Erne n u ung: Dcr Oberstlieutenant Franz Freiherr v. Vernier ans dem Pcnfionsstande, zum Feldspitälcr. Direktor beim scrbisch'blnwter Armeekorps. Ucbcrsctzung: Dcr Major Peter Prcradovic des romancu-banater 13. Grenz.Infant..Regiments, c,. ,. zum 1. Banal-, 10. Grenz.Inf.-Regilncntc. Pensionir ü n g e ll: Der Major Johann Lnnda, Frldspilälcr^Di' rcktor des serb'sch'banater Armeekorps,- dcr Major Anton Koßier des 2. Banal», N. Grcnz.Infantcric'Negilncntö und dcr disponible Ma> jor Adam Kraguliacz. Verleihung: Dem Nittmeistlr Ludwig Ahöbahs des Pcn» fionsstan^cs der Majorocharakter ll<1 lionoi-«?«. Nichlmllllichl'l i5hlil. Laibach, 28. August. Tic Cholera tritt hier. Gottlob, fortwährend mir gcIinde auf, und cs starben daran seif Beginn dcr Krankheit bis gestern Abend 70 Pcrsoncn. Im ganzen Lande Krain (bci einer Bevölkerung von 4W.000 Seelen) sind bis jeht erkrankt 9744, — gestorben 2046, — genesen 4833 Personen. Qestevreich. " Wien. 2l).. Augnst. Den Wcrkstättenvor. ständcn^und sclbstständigen Heiz 'Hanslcitern, auf den in eigener Regie betriebenen Staatseiscnbahncn, find rückfichtlich der Fahrten und beziehungsweise Reisen, welche fie nach ihrer dienstlichen Stcllnng, zur Ueber» wachung des Maschincnpcrsonalö und znr Erprobung und Beobachtung dcr Leistungsfähigkeit der Betriebs» mittcl, vorzunehmen haben, als Vergütung dcr Zch» rnngskostcn und dcr Anslagcn, wegen stärkerer Klei» dcrabnuhnng, monatliche Panschalbcträgc in den gleichen Beträgen, wie solche für die technischen Bc» amten, welchen bestimmte Eisenbahnstrecken zur Ueber-wachung und Instandhaltung zugewiesen find, mit dcr Verordnung vom II. Juni I8i)3 festgesetzt wur» oen, und zwar fnr Oberingeuicllre mit 30 fi. und für Assistenten mit 18 ft. monatlich. Hiedurch kömmt cs von der rückfichtlich dcr Rci-seu dcr Beamten dcr Werkstätten lind der Heizhäuser für bestimmte Fälle bewilligton Vergütung dcr Reisegelder ab, und cs haben diese Beamten, auch wenn fic die ihnen etwa zugewiesenen Strecken bci den Fahrten ül'crschrcitcn müßten, urbst den Pauschalen keine audcrwcitigc Rch'cuergütung anzusprechen. Diese Bestimmung hat vom 1. September 18«ii au in Wirksamkeit zu treten. " Dic Direktion dcr a. p. Kaiser«Fcrdinands-Nordbahn hat den für dic Zeitpcriodc vom 111. An» gust 1854 bis 13. August 18l^ zugestandenen 10-pcrzcntigen Nachlaß dcr normitten Gebühren für den Tramport militärischer Pferde und Wagen anf dcr Norobahn untcr dcn bcstchcndcn Modalitäten bis Endc Dczcmbcr 18liii ausgedehnt. ' Im Monate Juli l. I. sind mit dcn Kara» waucu aus dcr Türkei 1682 Pcrsoncn mit 2923 Pferden in Dalmatien angckommcu. Der Werth der anf diesem Wege vermittelten Einfuhr belief sich auf 60.748 fi., jener dcr Ausfuhr auf 63.723 ft. Der Salzabsah an die Türkei und Montenegro betrng 4363 Zentner, im Werthe von 907!) ft. " Das h. k. k. FinanzmiiMl'rinm hat mit den, Erlasse vom 1l. Juni l. I. den betreffenden Finanz-landevdireklionen. die Ermächtigung ertheilt, die Bc> willignng der in der Anmcrknng 3 znr Tarifsabthei-Inng 74 oeS Zolltarifcs vom Jahre 1853 für gewiss. Fälle zngcstandcnc Zollermaßignng beim Beznge von Maschinen und Maschincnbestancchcilcn alls dem An5> lanoc von Fall zu F^ll srlbst zu ertheilen. Da der Zweck disscr Verfügung — die Vereinfachung deo Verfahrens bei pen, Bcznge von Maschinen lind Ma schineubcstaudlheilen ans dem Anslanoc gegen einen ermäßigten Zoll — mir dann erreicht wcroen kann, wenn dcr Finanzlaiwcö^'veftion alle znr Entscheidung crforderlichcn Vrhc>fe schien ^nd verläßlich geliefert werden, so find die verschiedenen Handels- l>nd Gc> wcrbclaiumcrn crsucht wordcn, im greigncttn Wege die Veranlassung treffcu z>, »vollen, daß Gl-snche um eine derlei Zollcrinäßigung von Seite der einzelnen Industriellen unter Angabe ihrcs Gewerbes« und Fa-driksbetricbes odcr Gütcrbcsit^cs, zur Vcrmcioling je. den UmzngcS, gleich bei den bcmffcndcn k. k. ^inai^z. bezirksbehördcn unmittelbar eingebracht, so wie mit allen die Erhebnng erleichternden Daten, und insbesondere mit den in dem Erlasse dcr Ministerien der Finanzen und dcs Handels vom 8. Dezember 1832, Absatz 12 verlangten Nachweisnngcn: n) daß die Ma° schine für ihren Gewerbsbctricb von Wichtigkeit, nnd . daß sie li) im Zollgebiete entweder gar nicht, oder nnr um bedeutend höliere Preise zu haben sci, so vicl als thnnlich insiruirt werden. " Ucber die Anwendung der Schraube als Hilfskraft für große Segelschiffe wurdeu kürzlich in einem englischen Ingcnieurvcrcin ausführliche Dcbattcu gc-pftogcn. in welchen nntcr Andcrcm das folgende in-tcrcssantc Faktum mitgetheilt waro. Bekanntlich könne ein Schiff bcim Gebranch dcr Naasegcln auf ciwa sechs Striche, und bcim Gcbranchc dcr Schonerscgclu auf etwa vier Striche am Winde segeln. Sobald aber eine Hilfskraft zur Anwendung komme, dnrch welche die Geschwindigkeit des Schiffes vermebrt wcrde, so weiche das Schiff in demselben Verhältniß dcr angewendeten Hilfskraft von seinem Kurse ab, und könne nicht mehr so nahe am Winde segeln. Dicse Beobachtung sci mit dcm kön. Dampfer „Inflexibile" gc> macht wordcn, als mau bci einer Geschwindigkeit von acht Knoten von den Hilfsmaschinen Gebrauch machte Dcr Dampfer überholte manche Schiffe, dic aber alle um ctiva zwei Striche näher am Wind segelten; als man dann dic Maschinen still stehen licß, lag das Schiff näher am Winde als alle anderen, ficl aber sogleich wieder al», ,mi)t und mit dcncu dic Reiscn durchschnittlich um >0 bis 1i^ Tage gekürzt wcrocn würden, einen in pekuniärer Beziehung uorthcilhaftcn Erfolg verspräche. — Am 12. d. wurde der elektrische Telegraph zwischen Nagusa nnd Cattaro eröffnet. — Wegen des gelben Fiebers werden die Pro? vcnienzcn von New-Orleans, Vrra Ernz (Mcrico). San Juan (Nicaragua). Bahia, Ferilambnc, Rio Janeiro, Para (Brasilien), St. Domingo nnd Port au Prince (Haiti), Havanna (Euba). Ponce (Porto-ricco), St. Tomas un) Jamaica, wie ihr G.snno. "eitspatent anch lallten möge, in dcn österreichischen Häfen der für l'iilcn!<> lil-ullli bei gclbcm Ficbcr gcl« lcndrn Kontlimaz nnlcrzogcn. — Anf oas Einschreiten mehrerer Industrieller. >'N deren Spitze S. M. v. Rothschild steht, ist dcn> I^lbcn die vorläufige Genehmigung zur Gründling ci> ncr Aklicngesellschafl zlin» Behufe oer Erzeugnng »uo ocs Absatzcs voit Gas i>'. Siäoten uno Onsch.'fl^' c>cr Monarchie unttr dcr Pl'dingnng ertlicilt uw»'^"' ^ß allßcr dcr Vornahine cinigcr snr »o'lyiii "'.1^'^' ln- Modifikationen 0cs vorgelegten Smt.tt^cnNrnr^ in eincm bezeichneten P.n-azpaphe till-sswen mtt eine zweifellose Weise ftslg.si'N' wcr.e. nuc vttle del ,n , , ^.», ' , v.„ OlUlldcrn übernommen emtttircnden Aktlcn omi d<-n " , . . werden. Hernach wir. genau angeben sc.n, wonn ocr cffektire F"w d.-r Unternehmung bcslchcn werde. »s» DaS Stammkapital der Gesellschaft ist von dcn Un» ternehmern vorläufig auf 2 Millioueu Gulden festgesetzt, und soll durch 8000 Aktien, jede im Betrage von 2i>0 ft., aufgebracht werden. 'Man kam, der Durch» führung dieses genlrinnüpigen, vaterländischen Unter« uehmcnS uur mit Befriedigung cnlgegensehen. Die Beleuchtung mit Gas ist nicht bloß cin Bedürfluß des Cnrlis, sin Mittel der Verschönerung- in Verbindung gebracht mit dem täglichen Gebrauche zur Vclcuchtuug von Wcrkslätten und größeren Etablissements ist es zugleich ein schätMswerther Beitrag zur ökonomischeren Produktion. Obne Zweifel wird die Konkurrenz der im Entstehen begriffenen Gesellschaft die Gaserzeugung im Umfange der gesammteu Monarchie auf befriedigende Grundlagen stellen. Wie man vernimmt, wird zunächst die Errichtung eines Gas-werkes in Ptsth beabsichtiget. — Die Direktion der a. pr. Kaiser Ferdinands« Nordbabn hat den für die Zeitperiode vom 1l». An> gust 185i4 bis 18. August 18li."> zugestaudeneu 10. perzentigeu Nachlaß der uormirteu Gebühren für dcu Transport militärischer Pferde uud Wagen auf der Nordbahn unter den bestehenden Modalitäten bis Ende Dezember 185ü ausgedclmt. — Die direkte Verbiuduug der Nordbabn mit Kralau wird noch vor Aolauf des gegenwärtigen Jahres mit Sicherheit erfolgen. Die Verbindungs» bahn von Oderberg l'is Oswieezim, welche die Nord-balm baut. uabt der Vollendung, und die von Seite der Staatsverwaltung mit Bcgiun des gegenwärti« gen Jahres in Angriff genommene Eisenbahn zwi-scheu Oswieezim und Trcbinia schreitet in ibreni Vau rasch vorwärts. Wien. 28. August. Das diplomatische Korps beginnt bereits wieder sich zu komplctiren; die ans Urlaub abwesenden Glieder desselben sind theilwcisc wieder hier angekommen, so Hr. v. Heekeren, Graf Arnim, Graf Villc.Brahc u. s. w. Auch Hr. Graf Westmoreland wird, wie es heißt, wieder auf seinen Posten nach Wien zurückkehren. — Man hört, daß das k. k. Kabinet die zwischen Rom und Spanien, dann Piemont zum Alls« bruch gekommenen ^irchenstreitigkeitcn als innere An< aclegenheitcn betrachten und nach keiner Seite hin intcrvcniren werde. . — Gelegcnhcitlich einer Kundmachung der Statt» hallereiabtheilung zu Preßbnrg, mit welcher Cholera» AuShilfsärzte gesucht werdcu, ist die Zlisagc gemacht, daft das Ministerium des Innern in bernckstchtiguugö. würdigen Fällen sich vorbehält, für die Witwen und Waifeu der Cholera «Anshilfsärztc uud Wundärzte, die ein Opfer ihres Dienstes wnrden, wegen Erlan» giing einer angemessenen, nicht unter 100 ft. betragenden Pension a. H. Orts einzuschreiten. — Die projektirten Wien-Prager-Eisenbahn. Eilzüge sollen schon am 1i!. September ihre Eilfahr, ten beginnen. — In dem Mehlgewölbe im tiefen Graben wird cine österreichische Rcvalenta verkauft. Das Mhl ist aber nicht alls uur in Iudien wachsenden Wurzeln, sondern aus feinen Erbsen verfertigt, und gibt. in Suppe oder Milch gelocht, einen be,onders guten Geschmack. — Dem Vernehmen nach sind die Verhandln»« gcn wegen Abtretung der italienischen Staatsbahnen au die Nothschild'sche Gesellschaft seit einigen Tagen wieder im Zuge. Wieil. 28. August. Den 18, d. M. sind in Wien 667 Vrechruhrlranke in der Behandlung ver» blieben, bis zum 2!5. d. Mts. habeu sich 72l> neue Fälle ergeben, von dem ganzen 1287 Individncn betragenden Krankenstände sind 290 genesen, 303 gestorben und leguug der Verhältnisse an die Bundesversammlung gebracht werden. welche spezieller als die dem Be-schluß vom 20. Juli vorhergegangene, anf die Angelegenheiten der Donanfürstenthümer eingehen lind in Bezug auf diese und die vou Oesterreich rücksichtlich derselben befolgte Politik einen Vcschlnst der Ver-sammluug cxtrahircn würde. Vesannllich hat Ocster-reich stcls auf eine sür die gcsamnUcn deutschen Rc-gieruugen vorhandene Gemeinsamkeit der an der Do> uau wahrzunehmenden Interessen hingewiesen, und die Bundesversammlung hat, wenn auch nicht durch ihren letzten Beschluß, diese Gemeinsamkeit indirekt in einer gewissen Weise anerkannt, weuigstrus dieselbe uiemals bestritten. Oesterreich soll nun sein Ziel darin sepcu. die Konsequenzen aus diesem Verhalten zu ziehen, und eine ausdrückliche und präzisirte Anerkennung der deutschen Regierungen für seine Politik und deren rücksichtlich der Donaufürstenthümcr in Betracht kommenden Beziehungen herbeiführen. Italien. Im „Monitcur" finden wir nachfolgende Korrespondenz aus Nom vom 18. August: „Die Dioknssion. welche im englischen Pm'la-mente bezüglich der Situation Italiens und uamcnt-lieh hinsichtlich der päpstlichen Staaten stattgehabt hat. hat hier einen peinlichen Eindruck hervorgerufen. Mail hat gefunden, daß gewisse Nedner sich zu sehr hinreißen lassen und dabei an die loyalen Anstrengungen vergessen, welcher der h. Stuhl gemacht hat, um sich aus der Bahn eiues weisen Fortschrittes zu erhalten. Es ist notorisch und kann in England uicht ignorirt werden, daß der h. Vater sich seit seiner Restauration mit dem verdienstlichen uud nnausgesehtesten Eifer bemüht hat, die seinem Vorgänger im Jahre 183l anempfohlenen Maßregeln großentheils zur Ausführung zu bringen. So ist das Munizipalsystem gänzlich umgearbeitet uud reorganisirt worocn; eine Fi-uauzkonsulla wurdc eingesetzt, die ihrer Thätigkeit ohne Beengung obliegt. Die Emfühnillg weltlicher Elemente iu die Administration hat i^ so reichem Maße stattgesunden , daß iu den Mmistcricn, an den Gerichts' Höfen und Provinzialregicrungln im.^irchcustaatc kaum mebr fünfzig Geistliche beschäftigt sind und selbst nn> trr diesen haben Viele keinen eigentlich priesterlichcn Charakter. So z. B. lmt das oberste Tribunal dc la Nota unter 12 Mitgliedern unr 4 Prälaten, die! eigentliche Priester sind. Gegen das Näuberunwesen ' haben die von der Negierung zur Anwendung gc-', brachten energischen Maßregeln bereits so glückliche Nesultate herbeigeführt, daß mau seit zwei Monaten nichts mehr von Beranbung irgend eines Reisenden hört. Die Anklage der Härte endlich fällt in sich selbst, Angesichts der unbestreitbaren, allgemein bekannten Thatsache zusammen, daß keine politische. Verurtbeilnug die Todesstrafe uach sich gezogeu hat. und daß überhaupt alle politischen Verurthcilungen vom h. Vater gemildert uud gropenthcils in einfache Ausweisung umgewandcll wurdeu. So unbegründete Anklagen konnteil die Rechtschaffenen nur betrüben und bloß den Freunden der Unordnung Befriedigung gewähren. Frankreich. Pari s, 24. August. Der gestrige Festball, deu die Stadt Paris der Königiu Viktoria gab, übertraf, uach der Versicherung des „Moniteur". alles bisher Gesehene an Schönheit und Pracht. Die ganze Straße Nivoli und cin Theil der Quais wa--reu beleuchte! nnd mit Fahnen geschmückt. Den Stadlbanöplat) zierteu venetianische Masten mit webenden Baunern und große Pyramiden von farbigen Gläsern. Die Vorderseite des Gebäudes »var mit Tro> pbacu, Wappenschilderil und Fahnen dekorirt, sowie auf's prachtvollste beleuchtet. Var dem Ehreneiu-gange hatte mau ein elegantes Zelt errichtet, das einzig den Majestäten, den Prinzen und ihrem Gc> folge als Durchgang diente. Der erste Vorplat) war reich mit Teppichen ausgcschlagen und durchaus mit Blumen verziert. Im Hintergründe harrten zwei durch die Falten der Bebänge versteckte Orchester, um bei Ankunft der Majestäleu die englische National-melodie und Gounod's Marsch: Es lebe der Kaiser! zu spielen. Der große Hof Ludwigs XIV. bot einen bezauberudeu Anblick. Im Hintergründe hatte man eine Treppe mit doppeltem Geländer aufgeführt, die auf einem großen Bassin ruble, in dessen Mitte sich neben einander die zwei Bildsäulen Frankreich's und England's erhoben. Zwei andere, halb liegende Bildsäulen , die aus ihrer Krystallurne Wasserstrahlen ergossen, stellten die Seme uud dic Themse dnr; Tritonen und Genien bargen sich unter Grotten und spielten im Wasser und in den Blumen. Längs der ganzen Traufrinne lief eine Blumengallcrie. Das Gewölbe ward durch Nosasammet mit Gold gebildet, uud von der Mitte der Decke senkte sich ein Krön« lcuchter mit !!00 Wachskerzen. Alt jedem Stockwerke bildeteu eine Anzahl Krouleuchter. die den Hof um« gaben, eine vierfache Lichterreihe. Von jedem Fen< ster senkten sich Draperien von Scharlachsainmct mit Ooldsransen und mit den gestickten Namcns;ügen der Höuigin uud des Prinzen Albert, des Kaisers und der Kaiserin. Ueber dem Throne und inmitten eiuer prächtigen Trophäe ftrablte das Doppelwappcu Frank« reich's und England's. Anf dem ganzen Wege von den Tuilerien bis zum Stadtbause drängte sich eine zahllose Menschen» menge, die während des Vorüberfahrens der Majestäten tauseudfach wiederholte Vivats erschallen ließ. Im ersten Vorplatze wnrden Ihre Majestäten vom Seiuc-Präfcktcn, vom Präsidenten des Gemcindera-thes, von den Gemeindevewwnclen. den Bürgermeistern uud Beigeordneten empfangen. Sämmtliche städtische Behörden schritten daranf den Majestäten voran nnd machten Halt am Eingänge des Festsaales, wo sie Spalier bildeten. In dein mit Blumcnvascn geschmückten Rathssaale wnrden die Gattinnen der städtischen Beamten den Majestäten vorgestellt. Der Zng wandte sich nun nach den» Festsaale, wo cinc mit Purpursammet ausgeschlagenc Estrade, über der eine Krone prangte, die Majestäten uud ihre, Bcglei-tliug aufnahm. Um 10 Uhr cröffucten der Kaiser mit der Königin. Prinz Albert mit der Prinzessin Mathilde, Priuz Napoleou mit Vady ssowlcy nnd Prinz Aocübert von Vaiern mit Mad. Hanßmann den Ball. Nach der Quadrille durchschritten die Majestäten, überall mit Begeisterung begrüßt, die feenhaft dckorirtcn Säle dcs Siarthausls. Alle Trcppcu hatten Blumengeländer, alle .famine bildeten Massen von Lanbwerk. In fast sämimlichen Sälen und Gal-lcrien sah mail Fontainen und Bassins mit Nymphen und Genien; überall sprangen Wasserstrahlen und ft 5V ergossen sich Eascadcn. Zwei andere, reich mit Sam> mct drapirle Estraoeu waren ini Thro>lsa,i!e und in dcn Salons der Arkaden für den Kaiser uno seiuc Gäste vorbehalten. Drei Orchester, deren bedeutend« stes Strauß leitete, führten nellc Walzer und Qua» drillen ans, die in der Mehrzahl eigens zu Ehren Viktoria's komponirt waren. In allen Stockwerken mid fast in allen Sälen, wo man nicht tanzte, stan> den reichbesehlc Buffets. Ueber 8000 Einladungen waren ergangen, und darunter viele an Ausländer von Rang. Das diplomatische Korps, die Minister, die Beamten, die französischen und ausländischen Offiziere waren in großer Uniform. Die Toiletten der Damen wetteiferten in reicher Pracht. Dic Maß' regeln waren so gnt getroffen, daß trot) der grope» Menschcnmassc die Luftfänge, genügende Dienste lei> stcu konnten und die freie Bewegung keinen Augen» blick gehemmt war. Um 11 Uhr zogen sich, von begeisterten Znrufeu begleitet, die Majestäten zurück; der Ball aber dauerte noch bis zum Morgen. Großbritannien. „Times" macht ihren bösen Ahnungen in fo!> cinder Weise Luft: „Man wird nns für sehr langweilige Quälgeister halten, aber wir können nicht anders, wir mü,-scn wieder ins Schrcckhorn stoßen. Niemand zweifelt jem, daß wir einen zweiten krim'schcn Winterfell zua, anf dem Halse haben. . . Er steht gewisser in Aussicht, als voriges Jahr nm dieselbe Zeit. Es ist wnhr, uusnc Laufgräben stoßen fast an die Vefesti. gnngen drs Ncdau. und die französischen sind den Wällen des Malakoff noch uäyer. So nahe stehen wir dem Feind, daß wir allnächtlich unsere 30. 40 oder >^ Mann verlieren, während unsere Miirlcn jede Nacht einen Vcrlnst von 100 Mann erleiden sollen. Der Feind hat inzwischen die beiden vor uns liegenden Werke stärker gemacht, als sie vor den, ver-hängnißvollen 1«. waren, und die Stürmenden werden liefere Graben passircn, größere Hemmnisse bewältigen und zwischen zahlreicheren Kanonen Spießrnthen lau> sen müssen, nur nm neue Befestigungen zu entdecken, denen die alten bloß als Maske dienen; dem wollen dic Miirten mit mehr Batterien uud gröberem Gc« schütz begegnen. Die Franzosen haben vor, das Feuer mit über 3W Mörsern zn eröffnen. Aber die Batterien, die Mörser, dcr Schießbedarf kommen noch immer nicht zmn Vorschein, ft ^?aß der große Tag, dcr Dü'« il'»c>, »li«,^ ill» noch immer anf bestimmte Zeit verschoben bleibt; weiß der Himmel, in welchem Monat er fallen soll; wir wissen nur, daß er, je länger verschoben, desto schrecklicher tagen wird, ohne darnm einen gewisseren Ausgang zu versprechen. Ei-ucö nur dünkt uns gewiß: gleichviel, ob wir die Südseite Scbastopols nchmcn oder nicht, wir wcrdeu jedenfalls in nnsercr gegenwärtigen Position überwii,. tern müssen. Wenn sie überhaupt fällt, wird uns die Südseite als ein Trümmerhaufen, ein schauerliches Gcbeinhaus in die Hand fallen. Mit dein Feind im Besitz dcr Nordscite, wird sie nnr dic Front unso rer AngnsMnie bilden; kurz, wir werden nach wie "or nn Wmtcr auf den Höhen lagern. Nic sind wir aber aus den Ninterfeldzug vorbereitet? . . . Vor Wien, muß man wissen, daß die britische Armee, mit Ausnahme der Paar Epit.l- uud Magazinbütte kc.ne emztge Lagerbarake besitz, DicvorgcuW abgeschickten Schiffsladungen sind verschwunden N-mand Ichc.nt zu wissen wohin; ^nug. ^ si.,d aar nicht ms Lager gekommen, es sei dcnn als Vrenu-holz. Man sagt nns jetzt, daß daheim an Hüttn, für 60.000 Mann gearbeitet wird; allein gcsckt, sic achcn morgen ab — nno wir können froh sein. wenn sie morgen in 4 Uochen abgeben — und wenn man 1". wie die Sparsamkeit räth, per Segelschiff spcdirt. '" konncu sie Balaklawa nicht vor Ende September fal"s"d''- '^ ^" Ueberhäufung rer Eisenbahn — gen s ^^ '" brauchbarem Stande sein wird — mö-d h 'bi^'"' '^"" ^'" ^^'"^ ^'^ ^^-r brauchen, cs c'incn ^"' ^^""'". Veim größten Elfer braucht ßerstc wi/""" ^ "^ m.fznschlagen. Das Acu-^lrmee ac.rn"^^'"'"^ ^^'" ^"nen. ist, dag d>. «««««^^^^ unter Doch uud Fach ge- bracht sein wird. Wir erwarten abcr mchls dcrglei« ehen. Weder die Beförderung, noch dic Einschiffung, noch die Aufstellung wiro so rasch vou Statten gehen. Wenn dcr Frost eintritt, werden wir hören, daß nur ein dritter oder vierter Theil der Armee bcobdacht werden konnte, uud der Rest — ist Elend. — ... Obgleich nnn die Eroberung dcr Südseite nnr wenig mehr Komfort oder Sicherheit als bisher verspricht, so können wir nns doch kanm etwas Schlimmeres für die Alliirtcn denken als einen etwaigen Vcrsnch, die Belagerung einzustellen und die Laufgräben im Stich zu lassen. Dann in dcr That würde ihre Po-sition eine von größter Unsicherheit. Zwar haben die Franzosen dcn Hafen von Kamicsch mit Wcrkcn um< geben, ausgedehnt genug, um ihre ganze Armee zu bcschüßcn nnd zn beschäftigen. Wahr ist auch, daß Balaklawa in der Fronte uud auf der rechten Seite stark genng ist; aber bis jetzt, sind keine Werke zum Schnp des Hafens gegen die Höhen von der Lager-scite vorhanden, und cS wäre nicht leicht, sic in sol' chcr Entfernung zn errichten, nm ein russisches Bom« bardcmcut vom Hafen abzuwehren, falls man den je-pigcn Lagcrplai) in ihren Händen ließe. Um die Nüssen von dieser Position abznschließen. würde es daher nöthig werden, die Verbindung zwischen Ka> micsch und Balaklawa durch cinc ucuc Linie von Erd« werken zn sichern, deren Ball unsägliche Arbeit uud zahlreiche Menschenopfer kosten dürfte . . . Nenn man uns fragt, wie die Belagerung energischer betrieben werden soll. so können wir nur mit der Gegenfrage antworten, welchen angemessenen Gebrauch macht man iu diesem Allgenblick von dcr prächtigsten Armee der Welt, die je beisammen war? Wozu verwendet man die Picmontesen? Warum haben wir über 50.000 mit Nichtsthun beschäftigte Türken in Eupatoria stc> hen. wo sie kcineu Finger rühren, um die russischen Vorräthe vom,Norden her abzufangen? Wir können uus nicht deö Gedankens erwehren, daß wir mit Hilfe großer Massen die Belagerung etwas enger macheu könnten. Wir können an ihrem endlichen Erfolg nicht zweifeln und hoffen sogar, -das Ende stehe vor der Thüre. Es ist klar, die russischen Verstärkungen treffen nicht mehr im früheren Maßstabe ein, und ihre Vorräthe kommen ihuru nicht einmal im Verbält-aiß zu ihri-n schwächcrn Verstärkungen zu. Iu, und außerhalb von Sebastopol treibt sie der Hunger fast zur Verzweiflung. Iu diesem Punkt müsseu wie sie anf die Länge, und vielleicht über knrz nnd lang. schlagen. Trotzdem wollen wir uns nicht auf dirp gebrochene Nohr stützen, wie Mr. Gladstone diefe vcr-nüuftige Hoffnung ncnnt; wir dringen vielmehr anf die nachdrücklichste, eiligste und großartigste Betreibung dcr Bclagcrnngöarbeit. Vor Allem abcr vergesse man nicht, daß die Straße vom Hafen ins Lager unsere einzige Operationsbasis bleibt." Schweden. Stockholm, 19. August. Seit die glückliche Bombardiruug Sweaborgs durch die wcstmächtliche Armada hier bekannt ist, herrscht eine Freude, cinc Aufregung unter dem Volke, die nicht zn beschreiben ist. Die Blätter „Wäklar" nnd „Aftonbladct" so wie „Folkesröst" bringen ganze Leitartikel' über dieses große glückliche Kriegsereigniß, m,d verschiedene Kombinationen werden noch« voranesichtlich auf zu» künftige Erfolge angereiht. Ja, diese Blätter gehen förmlich dcr Negierung zn Leibe, daß sie doch die Neutralität aufgeben uud dcn Wcstmächtcn akliv bei» treten solle, um dcm verhaßten Koloß besser in die uerleptm Weichen zn dringen. Daß ein nahes Bund-nlü mit den Wcstmächten von Seilen der standina-vlschen Mächte freiwillig bevorsteht, wie deutsche Blatter wissen wollen, möchte ich, schreibt man dcr "D. A. Z.," aber noch immer bezweifeln; möglich aber wärt es dennoch, wenn die französische uno eng-lischc Negienmg erusthaft darauf dringen wollten. Schweden nnd Dänemark kann es nicht wagen, sich einem solchen Wunsche entgegen zu stemmen, und werden am Ende zum bösen Spiel gnle Miene ma> chen müssen. Es ist nicht zu läugnen, daß die Bom-bardirung Swcaborgs. uud wenn auch nichts weiter geschehen, als oaß die dort aufgehäuften Vorrälhc. welche ans circa 2,000.000 Pf. St, geschäht werden, vernichtet wurden, auf dic skandinavischen Kabmetc gleichwie bei dem Volk eine erregte, den Westmäch, ten zugeneigte Stimmung hervorrief, und schon die nächste Zeit wird lehren, ob wir in der passiven, drückenden Neutralität verharren wcrden. Wie ein alls Neval gekommener Schiffer erzählt, so war der Brand in Sweaborg so stark, daß man denselben hell-leuchtend in dcr Rcvalbucht, wo eine Abtheilung dcr Flotte lag und von Swcaborg 80 englische Meilen entfernt ist, sah. Ja, man soll dort deutlich gesehen habcil. wie die eongrcvc'schen Naketen in die Festung während der Nacht geschleudert wurden, ein Schauspiel, welches alle Vauzballs verdunkelt. Der Haupt, theil der Flotte soll uuu vor Kronstadt sich befinden, da man auch dort einen Schlag anf die Festmia, versuchen »rill, Dänemark. Kopenhagen, 2«. Augnst. Mit 84 gcgeu l0 Stimmen, welche letztere zur Grundtvig'schen Fraktion gehören, hat gestern das Volksthing iu dritte.r uud cudgiltigcr Behandlung das abgeänderte Grundgesetz angenommen, welches nnn an das Lands-thing gebracht werden ninß. Auch dort wird sich schwerlich ein nachhaltiger Widerstand gegen dasselbe erbeben, sondern wird dic Opposition sich erst dauu in Bewegnng setzen, wenn dcr Beschluß, wann dieses nunmehr abgeänderte Grundgcsel) für das Konigrcich gelten und gleichzeitig die Gchimmtverfassung in Kraft treten soll, zn fassen ist. Abcr auch dann wird die Opposition kanm von nachhaltiger Wirkung sein. denn das Ministerium wird vorher sicher dem Neichstage. so weit es nnr irgend möglich ist. entgegen zn kom> men snchen, nnd an ein baldiges Zustandekommen dcr uun schon so lange besprochenen Gesammtverfas« snug kann wohl jept nicht geweifelt werden. TelcMphischc Depeschen. Die k. »Wiener Ztg." schreibt: Nach verlaß» lichen Nachrichten aus Konstanlinopel vom 26. Anglist hatten die Türken einen glücklichen Ausfall ans Kars gegen die Nnsstn gemacht. Das rus. sischc Korps, welches Erze rum bedrohte, bat sich bereits zurückgezogen. T u riu, 2l>. August. In Genua wird auf Kosten dcr dortigen Handelskammer cinc Handels« börse errichtet. Alis Eatanea wird berichtet: Pani< scher Schrecken herrscht wegen des Umsichgreifens der Eholcra. Alles flüchtet auf das Laud uud in die Wälder; Handel nnd Gewerbe stocken völlig. Paris. 27. August. Ihre Majestät die Kö< uigin Viktoria ist heute Mittag abgereist. Der „Mo-nitenr" meloet. Lord Elarendon hatte gestern cine lange Konferenz mit dcm Grafeil Walcwsl'y. K o u st a n t i n o p c l. 2!l. August. (Auf dem Landwege über Bukarest.) Die Franzosen schaffen alle bicr irgcno entbehrlichen Truppen nach der Krim. Verwundete nnd russische Gefaugenc ans dcr Tschcr-najaschlacht kommen zahlreich an. Lord Stratford schifft sich heute nach Balaklawa ein. um mehreren Offizieren den Bathorden zu überbringen. Omcr Pascha weilt noch hier. Dcr Kurban Beiram begann heute mit großem Pompe. Bei der Prozession hat si,h Mchemed Ali zum ersten Male wieder öffentlich gezeigt. Dcr Erzbischof Mussabeni ist mit dem lebten Dampfer voll Smyrna hier angekommen. Vorgestern erschreckte nns ein starker Erdstoß. Laibncl», am 26. August. Unter dru in den Pariser Korrcspondenzcn der „Oesterr. Ztg. hervorgcliobencn Erposmons^genständen finden wir auch das vom Herrn v. Doma,^-tovich. k. k. ValM'camlcn in La i b.i ch, !tt"'l'ül'lch gearbcitttc kalligrapl'ische Onoolil'ct her>.'o.'gel)cch.». ^iese Arbeit bat anch bier .!I^,nci.,e V.'.rmi.ernng ""'U. ..-____' ..^,, «„«M,...... Druck nnd Verlaa von I. n. A'i..i»»»»a»»,'6 5 Va»««'"«. Anljanq;ur Im!lacI)erSeitun^ Vörsenberich t aus dein Al)e!,ob!atte der öster fais. Wienes-Zeitung. Wiei, 28. Aligust 1855, Mittags I Uhr. Staatsl'isml'ichii-Attim hal'M sich bis 339'/. gchobcn. Nl,'rrl'a!m - Afticn I^'wcsstcli sich bci 206 '/.. I8:l^.r Lrsc wu'dcn die« l00 bczahlt, D>c lil'N^s» Papil« f^ist unvnaurcrt bci geringem Umsätze. Wcchscl mid Hialut»» hal'cn bli Mangel an Gcbcr» um '/, Ainstnt'^!» —. — AliM'M'g ll? ^»Id. — Frankfurt l ltt Gcld. - Haml'lirg 85'Grid, — Livinin' l l4'/, Ocl, — ^»b.>„ 11.15 G.ld. — Mailed 1,5 7. Gcld. — Pans 135 '/, Gcld. Gtaatsschuldviischvil'un^cli zn 5, °/, 75 '/. ^"il dctio „ ^'/, ".. an'/.-6N'/, dette « 4"/« «U '/. "'W '/, detto „ 3«/« 4'/, Pcuhcr ictt» dcttt' .. 4°/, ^iV.-U2°. Mail.n!dcr dctto dctt..' „ i'/.. <><»-!!(»'/. ^otkNt'-Aulcl,»'« ^!,',,! ^nhrc l«:j^ 229 230 d>'«o ' dcttu 1«3tt NU'/, N'.»V. dclto dcttl,' l«.'»^ «l»'/. !w'/, Va!il<.'-Ol'ligalw!„'li zu 2 '/, "/» »5 ^^" 7, Bmif-^lltl.n pr. Sti,ck l»7.'»-t)7« (Hsso»,ptsl'^»f-Alli.!i 87-87 V, Vllti.n lcr f. f. priv, östcrr. Stalls' Elftxbahüqcflüschast ^u 2»>U sl. odcl 5Ul» Fr. ' .^lii-33i» 7. Nmdbah» - Mir» gclrmnt 2U<»'/, —20N 7^ Buvwcis'Viüj-^üiiiüi'illr ^31 -^33 Preßl'M'g'Tyru. Hisl'ul', l. Emissiou 18-20 rrtt.,' 2. „ »ill Pn>,'vi< 2->—30 Dampschiss-Aktisil 1 <»« -<>70 dclto 12, Omijsivn 5«'.0 - 5»»2 dctto dcS i^loyd 575-480 Wic!!cr-Da!!N'!>»lch!-Mtlc>! N)7 -108 Pisthll- Ktttmdl-lntm- ,'!lli^!l ü<'^ 58 Noyd Plior. Ol'li^. (in Si!l>.l) ü "/. »2 -U2 7, Viorol'.U)» ' dctti.' 5"/<> 83—83 7. M>.'.M!hc>r dctto .'»"/« 70 70 7, 3X'!!>,u ^ Dampfschiff- Obli^. 5",. 8U-81 Ül»Ul,' - Nüilssymil' ^<3 - 13 7. 6,NrI),.zy ^,» ft. L.'ft 73-73 7, Wmoisch^ah^'ojV 2«-2U7, Wald!!cl!>',chl ., 25-25 7. .K.gllVich'schc „ 1U-10'/. K. t. vullwichtigr Dllsatcu^lgi,. 21 7,-21 7, Telegraphischer Kurs - Bericht der Stl,atspi,pllle vom !^9. August i855. Glaatsschuldvcrschrelbuxge» . zu 5p(5t. st. iü l5M. 75 7/8 dl^»»^ v, I. 185^. stiv 100 s>. 100 Grll»>l>lt!.liDl,'ligat. nüdnlr Xvoillaulrr zu 5 "/„ 10 7/8 B.l»f-'.'lll>cli >'V. Slock...... l>78 ft i» l^.M. Älllcii orr Hil'dl'röii.'rr. <,zsc»,'!Nl't»^^c-ftll>cha,t pr. Süitt zu 500 <>.... ^355/8 ft. iu (5. M 3llcl'r öftcrr. Honau-Dampsschifffahrt z« 50l» st. »H, '^1t....... 56l si.iil C. M Wcchscl.-Kuis vom 29, Aligust 1855. Nmstcrdam jiiv l0.) Holland, Gnld.. Nlh,. W 2,8 Äs. 2 Mnoat. Äug>.'0>ng, i»r ><»u 0»ul^li, ^>ur. ^'u!o. l i? !Us. Uso. Fr^ntiiirl a. ^i. lf»^ 12" si. ,»5d. ^cr- eiiiel-Wahl. im '^ >, 2ft. <>!l!!,y»u!v.) l l<; 3 ii'il'nal. H^ml'Ulg, ,ül l^0 H'i.n! Äa»^. <»u!^n 8^l 3/^t Vf. 2 Mo»al Lonoon^ür ! P>,!!!d Hlt:'!üN!, ^»lüt'.il ll-»5Ä,. 3Ml,'iun. Maü.lüd, ,lli 3l»0 ^lft.rr. ^'ü >', 0>u!d!!, l 15 5 8 2 ^ru.n Paris, ,ur ^^" ,N^l,fcu . . 0>lll0c» 135 3/4 Äf. 2M^it!!! . . 21 1/8 .>>. k'.'iii. A^ Gold- und Silbtl-Kiirss Vl>m 28, August 1855. Brief. (,^tld. Kais. Mimz-Dllsatcü A^io .... 2l l/2 21 3/8 dctto i)ia!,d- dtttt' „ . . . . 2i 20 7 8 Nap^lcon^'lor ., ... U.8 «.8 Sruvl^,»«d'i,'r „ .... Kl.5 l»».3 Fri'i'^chso'or „ , . U.l? i».w Pr»,«!j!,tye „ „ .... «.41 9.50 ^>!i^l. Lovl'l^igiiö „ . . !1,2l >'.20 Ru«. Impniale „ . V,22 l».2l Deppir „ .... 343/4 343/4 Sllvcragio.........18 1/4 18 E i se n b a h n - F a h r o r d tt u n g. >!» V0l! i! a i l> >» c<> Ll, > b »iH' Schnellzug """ "U" Unr ..'>ach Niii> W"N . . . Nrül, __ ._ ^ /z5, von Wi"> n »a, !l!.ubl!ch . . . ^d>'nd« 8 Persuueuzug von Laibach »ach ^>^> . . . VolM - - — !l> ,s> dio dlo ... Äb.nds - - 9 >li n>icl, L^'dach . . - ssl,U> > .^ - — dii dio ... N.,ll'M. Z !»l - — Die Kassa will lo M!nul,n ror d,r Abfall g.schlossen. Frcmdm^ Auzcigc der hier Ängekommeneu und Abgereisten D?i, 27. Augllst 1855. Hl'. Alfons Graf ^ichi, ^, k. Kämmel'er, — Hr. Alcxailiücr Nciscr, t. k Bcanttc, — Hr. Koüstalicm Ralli, Ha»del?lnan>i, l>ad — ^r. Marchäus Casta-gil^, Besltzcr, von Wir» nach Tnest. — Hr. Otto v. Hartwig, k. prelisi. ?lppellatio»S^erichcö-Reflrelidar, — ^r. Willis»» A. ^usslil», nord.nu^rik. Konsul, — Hr, ^cha>u, Aivcd,, Bc>>Ycl u»d Ha!id,I?n>^ln,, ui^d — ^r. Pcla»c>u, Tiicst »cich Wicli. — Hr. F>a»z ^räs; pou ^hrfcld, Spcditnn', ocn Tliest nach RIagenfmt. — ^r. ?ll»dreas KtUisch--liig^, k. k. Postiueiftci, vo« i1>euinarkt nach (8raj, — ^r Josef Grn,, von Görz. — Hr. ^ia»z ^'lccher, HallbclSmaüli, roil lKi^^ n^^h T'i^'st^ — Hr. Lorciiz Armelin, ?l!chitcrt, ?ot> Wien »ach Ccneda. — Den 28. Hr. Karl Ma,r Graf voi, Seilem, Privatier, — Hr, I. L^rysohn, Dr. der Philosophie, — Hr. Mo, iß Hirsch, Dr. dcr Medizii, , — Hr. Gustav ^ewilistl'i», Dr. ^.'r Philosoph,»-, — Hr. Fr«^d-üch Wc.y, — Hr. Eduard W.,!t)rr', Drs. der Mcdi-^!>, — Hr. Hennlch Buchacz»,'k, r'. t. '^eanue, und — Hr. Iarod GeiNllle, Ha,>de>ömaini, von Tilgst »ach Wici>. — Hr, Alois Namb.nh, t. k. Müii^eiia!« ^caince, rou Wil'U —Fr. Baio-icise o Palm, R>rc-ünisterö > Gattin, ooi> Venedig „ach Wic». — Hr, Iohauu L^iö r>. Laiuibuig, r. t. ^audcSgl'richts.'Off'zial, o!)» Grciz nach K!c>ge<,fmc. — H«. Siguiund NV'grom, s. r. Post-Off>z>al, oo» Triest nach Graz, — Hr. Cäsar Parigi, t. b. H)eamcc, oo» Graz „ach Trieft.— ! Hl. Aloio '.'lffrich, GuDbesiye,-, rou Wie» »ach Fimu.'. — Hr. Emaouel N.i"hard, k. preus;. Ziegierunl^. Assessor, luld - Hr. Pompejus Accurci, Handelsmann, von Wicil nach Triest. — Hr. Spiridiou Paparicora, »^anrel^mai!», vo» Trieft »ach Villach. — -».'r. Ca-,. t'ido Fovtliuaco Ml.'Ii,iari, Besitzer, von Loicsch uach ^i.ne!,9ftadt, _______________ ^. 5»Ä. <^ ^)ir. .j«5!>, Öffentlicher Dank. Hcrr l^>. ^oyann Kopatsch, k. k. Pro s'l'ss»»,' der. Rechte an der k, k Hochschule in Gra;, l)at im eig st., als ciilen Beltrag zur Uillerstutzu!^ dcr choleraklanken öandöleute, i;umal auf oe>n Lande, wo das Uebel noch grö^r sei« dürfte, Ül)el sendet. Indem dcr Magistrat diese rdle Gabe der vo t'ssezeichm'tm Blslin mung zusühtt, sicht cr sich veranlaßt, dcn Dank dasü'r um so crslculichcr. au 6zud,ückas Mitgefühl für die Drangsale der Landsleule bei den edlen Gebern nicht geschwächt l)at. Stadlmagistral Laibach am 27, August l855. Z. >322. (,) Werkaufs Anzeige. Es wird das zu Zwischenwässern fest an der Klagcnfurte^Slraße gele. qene H^us Nr. 13, sammt An- und ^uqehör, welches zum Wirthshaus-betriebe und sonMgen Spckulatlons. Geschäften besonders aeelgnet lst, aus freier Hani) gegen annchmbare Bcdingnlssc zu verkaufen gesucht. Z. »254. (3) Antheil-Scheine des österreichischen Kunstvereins zur Z. Verlosung im Jahre 1ti55 sind durch Georg Lercher's Buchhandlung i ir Laibach zu beziehen, und wollen die vcrehrlichen auswärtigen SuskrU>enten gcgen Schcin den Vctrag von 5 ft. emsenleN. ). 525. .-< (2) Kundmachung. In Folge Erlasses der h. k. k. Swtthalterci vom 22. August itt55. Oi>glclch der Gcsllndl)l'itsU!steftiei)!gcn0cr ist, w evhcischt ocirnock bci ocm Umstanoe, als in nuhrercn Nacddar.-länoelli'd>e Cdoler^ ausgcl>sockcli ist, lm? ^llrch i)le gc^cmvärtiqc Iadrcszcit ohnehin cme crdöhtc Emrfän^lichkcit uno cilic vcrmchlte Veranlassung zu llnlr'rlclosksankhcl-lcn hcnwrqcnilen wt.'l^».'n. die Abhaltu«^ dco heuri^'»» Scptembcrmarkteo, wo ein Zusammenfluß vieler Mcnscdcn stalcfii,i)ct, und hicrdura) auch bei der lmgc-wöhnlichen ^icnqe von Fr^nidcn Unlerkunfts^Verleqcnhcilen elntrctczi 'vlndc^, cimge ^'sondere Boisicktcn, um jedcr Bcsorqml; vor allfälligcr Einschlcppung odcr Ent». stt'hllng der erwähnten Cpldcmic zu begegnen. Dcr Septcmdcvmavkt wlrd dadcr zwar im Allgemeinen abgehalten werden; es habe,, jedoch »n Folge höherer Ermächtigung folgende Beschränkungen cinnttreten: ,. Der Verkauf der Waren hat nur m Nlcoerlagen oder Gewölben zu geicheken; die Aufstellung von Mat-M)ütten und Buden hat dagegen gänzllch zu unlerdleilxn. ,!. Hausirer und 5>wlsm ndanoler sind vom Marktoesucde unbedingt liusge'chlofsen. Z. Bezüglich d^s am Glacis statthabenden Viel) und Tröolcr-Marftco (sogenannten Feyenmarkres) wird a'.^lcordnct, daß die zu verkaufenden Gegenstände alif dle hierzu > cstimmrcn Plätze niäu schon am Abende vor dem Marktlage, sonde,n erst am Atorgen deoselden tran5v0ltlrt iverden; ferner, i?aß mit S^n-ncnunlergang der Tlodlermalkt becn^el und sämmtliche Sch^nlbuden u. s w. ieschlosscn sei''« mülien Dleß wird zur HistclNchaft uno genauen Darnachachtung zur öffentlichen Kenntniß gebracht Graz am 22. August 85->. Vom Magistrate der Landeshauptstadt Graz. 3 97?.'" (2) ^~->^f M^HT^ Ilerittiches <>)utacliten. ^Z^^H^ Dm-ch mchrfache Vrobachtun^ d..' ^cbraiichcs »nd dsr "lüwcüdunq '.'on «>.'. Tuin dc Bout'mard'S arlimatiscl,.' Zal„»-Pasta») sownhl al.' d.r «Z»». Borckarot'sch." Kräuter-Teif?*') h.ü'. ich mil ^i. l,l,ilä^,!lchr ll>^>^>i>nu>.; vcrsch>ifst. da»; ,ow^,l t»^ Zah»'P.nta »lcht >n,'.>' '','l,.„d> m,sc<"vl,ch.!,. w»r.n, aui>fteielchncteu »,w schnelle,, ^r^>, bcwirft. .»n dis Zäh!,l ,u v.i,li.,cn. durch ostt^ m^li^s A»n'.'»dni alänllüd w'i sch ,,l st^irf.n. d>o Zcilinc fcst ;>l ."l'^t.'n , >»'d ^ l'crlits lockcrcn wi(>dcr scft ,u machrn, i» all.!i dcu ^äll.ü hcn'mluacht.', wu c.'« sich danl», b.n^ltc, dic spröd.'. trockene cntsärbtc Haut m ,,i» ^ m w^ ^ wcich qsschmcidiq u»d w^iß ^n mich-!,. si>> vo» Zommcr- ,mo il. ber flc ckc» . schupp cn unr dcu laillg.» F" ,u rcincar" daß s^uohl dio tim al^ dic andnc dcm Zwcckc cntspr^chcud ärztlich.r ScitS b.stlüc« >mp!l'l)!cn wnocu »a»,.. ' Vlnkovczc (Elavo». Militävgvänz.), Z»^. ,.«««»«„«,,,, ^Vin ^snal 7Päckch^ 2N u»d 40 fr. CM. ! Für Vaibach echt mir vcrrätliig dn .k»ul«4 «4.»l»«>», i"'" -»*) i>, vcrsisgcltm Original'Pälfchc" » 20 kr, Wi. j „Feldmarschall Vndlhky.