Deutsche Macht. tv JnttWe StoAt" 1 J.-, tamtiWfl ft. l Ä**S£*5rt^ Ä ~ ^•^W^^e^Vsflui.i.ied^ «r.2. » iHjäau*, «t schak in Asche legte. Der hiedurch verursachte Schaden beläuft sich auf ungefähr 1500 st. Ä» Verlust an Menschenleben oder Thiere ist aal diesem Anlass« nicht zu beklagen. Nachsicht der Todesstrafe. Das 6ifl« Schwurgericht verur theilte am 4. Februar den 25jährigen Tischlergehilfen AloiS Ta rkusch wegen des Verbrechens des räuberischen T« dt-schlage», begangen an dem Kvjährigen, etwas beschränkten Kuhknechte Stephan "Felder, zum Tode Derselbe hatte nächst Ober-Zellnitz bei Marburg Stephan Felder mit Steinwürfen getödtet und sich die Uhr, die dem Kuhhirten aus der Tasche ge-fallen war, angeeignet, merkwürdigerweise aber dem Ermordeten dessen Barschaft von sechs bis sieben Gulden belassen. Die Todesstrafe würd« nunmehr dem Verurtheilten durch kaiserlichen Gnadenact nachgesehen, und der Oberste Gerichtshof verhängte über Tarkusch eine zwar-zigjährige schwere Kerkerstrafe. Nach Amerika durchgebrauut. Der Fleischhauermeister Julius Baumgartner wurde vom Kreisgerichte in Cilli wegen Ablegung eine« falschen Eides zu einer Kerkerstrafe in der Taim von sechs Monaten verurtheilt. Derselbe verschnxni) jedoch plötzlich. Seine Gattin, die er zurückließ, hat nun vor mehreren Tagen von seinem Auf-enthalt Nachricht erhalten. Nach dem Inhalt d« Schreibens soll sich Julius Baumgartner gege«-wärtig in M i l w a u ck e e in Nordamerika befinden, wo er in einer großen Ochsenschlächterei unter günstigen Bedingungen beschäftigt ist. In dem an seine Frau gerichteten Briefe theilt der Flüchtling auch mit, dass er seinerzeit nach Graz zurück-kehren werde. (Srdabrntschnngen im Radkersburger Bezirke. Wenn auch die enormen Schneemasse» des kernigen Winters geschwunden find, ohne das-das Schmelzen derselben erheblichen Schaden ver-ursacht hätte, nehmen wir mehr als sonst in u»-serem Bezirke Erdabrutschungen wahr. So wurde» in der Gemeinde St. Peter am Ottersbach zioei Besitzer arg geschädigt, bei welchen Erdflächen in Ausmaße von 100 bis 150 Quadratmeter in Bewegung geriethen und zahlreiche Obstbäume Lad« zugrunde giengen. Die Befürchtungen, die hm-sichtlich des Erstickens der Wintersaat gehegt worden waren, sind zum Glücke nicht in diesem Maße m Erfüllung gegangen. Winterkorn und Weizen siehe» zum größten Theile befriedigend, während aller- So ist jenes erhabene Naturspiel alljährlich für Hunderttausend« eine Quelle reichen Genusses u»s und lebhaften Entzückens, für viele Hunderte da-gegen der Schauplatz eines jähen und schreckliche» Lebensabschlusses geworden. ijiitet die Linder vor geistigen Getränken! Ueber „Alkoholverabreichung an Kinder" spraj der Kinderarzt Dr. Julius Grosz in Budapest in der Wanderversammlung der ungarischen lerz» und Naturforscher in Fünfkirchen und führte iahe li. n. Folgendes aus: Mit welcher Indolenz man im allgemeinen die Alkoholfrage behandelt, beweist am besten, dast zahlreiche den gebildeten Ständen angehörige Eltern, ja sogar zahlreiche. Aerzte, von jener falschen Ansicht ausgehend, dass durch die regelmäßig« Der-abreichung von Wein und im allgemeine« von geistigen Getränken der Organismus gestärkt wird, gesunden Kindern täglich Wein, Bier und andere Alkoholika in kleineren oder größeren Quantität« verabreichen, ohne dass die Anwendung der Alkoh»-lika indiciert wäre. Ich bin zu der Erfahrung gelangt, dass unter den vielen Fehlern bei der Erziehung der Kind» das Verabreichen der Alkoholika die aufmerksimü« Erwägung erheischt. Die Verabreichung des Alkohols in klein« Dosen wirkt belebend auf das Nervensystem du Kindes; diese Wirkung ist jedoch nur eine schein- 1895 dings die Gerste stark gelitten hat. Alte Landleute proxhezeien ein gutes Weinjahr, nachdem sich der Nein stock gleichmäßiger als bei früh eintretender Niirme entwickeln kann. Eillier Gemeinderath. Cilli. K. April. Gestern, Freitag, fand unter dem Vorsitze des LÄgermeisters Stiger eine Gemeinderath»-stxung statt. T«r Vorsitzende theilte mit, dass sich unter den ömläjlfen eine Zuschrift der akademisch-technischen Verbindung „Germania" in Graz befind«. In »«selben gebe die Verbindung bekannt, dass sie diesen Monat ihr zehnjähriges Gründungsfest, und zwar im Hinblicke darauf, als ihr zumeist Söhne llutersteicrmarkv zugehören und auch ihr Sitz früher i& Cilli ivar, in Cilli feiern möchte. Insbesondere sei die Verbindung zur Verlegung der Feier nach Mi deshalb entschlossen. weil ihre^ Angehörigen dadurch zeigen wollen, dass sie volle Sympathie und Verständnis für den schweren nationalen Kampf, dcr hier gekämpft werde, besitzen. Die Feier würde am 20. und 21. April stattfinde» und so frage denn die Verbindung an, ob dieselbe der 3loJ>t willkommen wäre. Die Zuschrift sei von Herrn Hermann Zangger namens der Verbindung gezeichnet. — Die Zuschrift wird als dringend -»«handelt. Gemeinderath Dr. S ch u r b i bemerkt, dass nach seinen Informationen die Feier in der Abhaltung eines Festcommerses bestehen >verde. Cs sei selbst-«rsiändlich. dass der Gemeinderath das Vorhaben der „Germania" freudig begrüße. Der Gemeinderath beschließt auch in diesem Cinne. WeitcrS befindet sich unter den Einläufen eine Zuschrift des steiermärkifchen Landes Ausschusses. in welcher die EinHebung der Gemeindeumlage auf Sier und Spiritussen in den Iahren 1895, 1896 und 1897 bewilligt wird. Fernerhin eine Zuschrift des S t a d t v c r -schönerungsvereines, in welcher in erster Linie darum geboten wird, dass die Gemeinde das Waschen und Trocknen von Wäsche beim^Ein-ginge des Stadtparkes in der Nähe des Sann-i-tges verbiete. Weiters werden in der Zuschrift tore, denn auf die Reizung folgt alsbald das Stadium der Lähmung. Die Temperatur des Körpers wird erst durch größere Dosen des Alkohols herab-gesetzt, welche der Organismus des Kindes nicht mehr verträgt! wir können daher die Alkoholika wegen ihrer die Temperatur herabsetzenden Ein-Wirkung den Kindern keinesfalls verabreichen. Ter Genuss von Spiritussen durch längere Zeit, «nn auch in kleineren Doken, ist von absolut Mdlicher Wirkung auf den Organismus des Kindes. £« frühe Genuss der Spiritussen übt einen ireseiltlichen Einfluss auf das in der Entwickelung be-smdliche und sosehr empfängliche centrale Nerven-foltern aus. Bon einem hervorragenden englischen und einem französischen Arzie ist auch nachgewiesen worden, dass' der Alkohol bei der säugenden Mutter seinen Einfluss auf das Nervensystem des Kindes durch die Milch ausübt. Ein gut Theil der physischen irnd psychischen Gebrechen der heranwachsenden Zugend fällt der in vielen Familien geübten Un-fitle zu. dass den jungen Kindern in oft unver-Mnismäßig großen Mengen Wein, Vier und andere Älkoholika verabreicht werden. Jndiciert ist die Alkoholikaverabreichung bei Kindern nur in solchen Krankheiten, wo wir es mit raschem Kräfte-verfall und plötzlich auftretender Herzschwäche zu !hun habkn. und bei größeren Blutverlusten. Auch bei chronischen Ernährungsstörungen kann die Verabreichung leichter Alkoholika angebracht sein. Jedenfalls diene es als Leitprinrip, dass Spiritussen nur zu therapeutischen Zwecken und ausschließlich bei den oben angeführten Fällen ver-streicht werden, denn auf den in gesunder Ent-Wickelung befindlichen Organismus des Kindes sind sie von unbedingt schädlicher Wirkung. _ ..V-«tsche Wacht" ___ Wünsche betreffs der Schaffung einer Uferböschung ausgedrückt. Es wird die dringlich« Berathung dieser Zu-schrift erkannt. Gemeinderath Rasch bemerkt, dass zur Schaffung der Uferböschung keine großen Erd-arbeiten nöthig seien. Insbesondere sei jetzt der Zeitpunkt günstig, da das Materiale zur Auf-schüttung billig zu erhalten wäre. Früher oder später müssten diese Uferarbeiten doch durchge-führt werden. Gemeinderath Dr. Schurbi unterstützt das Verlangen nach Beseitigung der Wäscheplatzes und stellt einen diesbezüglichen Antrag, der auch an-g en omme n wird. Nachdem Gemeinderath Rasch noch die näheren Umstände der nothwendigen Uferarbeiten erörtert hatte — die Schaffung dreier Terasien, deren letzte die Höhe der Sannbrücke hat — beantragt Ke,neinde-rath Math es, die die Durchführung dieser Niveauarbeiten betreffenden Beschlüsse der Bau-section zu überlassen. «Wird beschlossen.) Die Statuten der neugegründeten Feuer-wehr werden sodann zur genehmigenden Kenntnis genommen. Ueber das Gesuch des Karl Hribar um Ver-leihung einer Buchhandlungs-Concession referiert namens der Rechtssection Dr. Sajovie. Der-selbe verweist auf früher« Beschlüsse, in denen ausdrücklich constatiert wurde, dass der Bedarf nach Errichtung einer neuen Buchhandlung in Cilli nicht bestehe und dass fernerhin Hribar nach seinen Zeugnissen die Befähigung zur Leitung einer solchen Buchhandlung ermangle. Die Statt-halterei habe über einen RecurS des Hribar die Vornahme neuerlicher Erhebungen angeordnet, die aber selbstverständlich nur wieder das bereit» früher mehrmals constatierte Ergebnis haben könnten. Die Section stellt den Antrag, dass der Statthaltern der obige Standpunkt der Gemeinde bekanntgegeben werde. Die Stadtgemeinde Bozen hat sich an die Gemeinde zur Vornahme gemeinsamer Schritte, vereint mit allen jenen Städten mit eigenem Statut, »velche sich am Städtetage nicht betheiligt hatten, deren Interessen aber durch die Steuer-reform tangiert werden, gewendet. Die Städte möchten sich insbesondere in dieser Hinsicht an ihre Abgeordneten wenden, damit jene Vortheile, ,velche den am Städtetage vertretenen Landes-Hauptstädten zugewendet werden sollen, auch den Städten mit eigenem Statut, ivelche ja alle Nach-theile gleichfalls tragen müssen, zustatten kommen. Die Section stellt den Antrag, sich dem Schritte der Stadtgemeinde Bozen anzuschließen. (Wird angenommen.) Gemeinderath Ingenieur Piwon referiert dann über ein Ansuchen der Steinmetzfirma Anna Weber, ihr einen Theil des Josefsplatze» ein-zuräumen. auf welchen die Arbeiten an den Steinen, welche bei dem Neubaue der Poseilnica Verwendung finden, durchgeführt werden könnten. Der Referent bemerkt, dass man sich ohnehin sehr zuvorkommend gezeigt und einen Theil des Josefs-platze» für die Arbeiten am Baue zur Verfügung gestellt habe. Noch weiter gehen könne die Ge-meinde nicht, wenn sie die allgemeinen Interessen wahren wolle. Das Gesuch sei abzulehnen. Gemeinderath M a t h e 6 bemerkt, dass es, um etwaigen Ausstreuungen zu begegnen, sehr ener-gilch ausgesprochen werden müsse, dass factifch nirgend» Raum auf dem öffentlichen Platze, der doch nicht ganz ungangbar gemacht werden dürfe, für eine solche Inanspruchnahme sei. Dr. Schurbi weist darauf hin, dass sich am Platze die Bezirkühauptmannschaft befinde und dass man unmöglich die Errichtung eines solchen Steinmetzplatzes, wo unaufhörlich gehämmert werde, vor den Fenstern derselben gestatten könne. Es wird die Ablehnung des Ansuchen» be-schlössen. Gemeinderath Piwon berichlet dann über ein Gesuch des Herrn PalloS, betreffend die Verbauung der sogenannten Insel-gründe. Bereit» liegen die Pläne betreffs der Parcellierung der Insel vor. Es seien Straßen zu schaffen, welche die Verbindung der Insel mit 3 der Stadt herstellen, eine als Fortsetzung der Karolinenstraße.eine zweite, welche über den Platz, wo jetzt das Verpflegsmagazin steht, auf den Kaiser Josef-Platz führt. Schließlich bringt der Redner folgende Anträge der Banfection vor: Der Par> eellierungsplan fei zu genehmigen, die Gemeinde aber erkenne eine Verpflichtung zur Herstellung der Straßen in Hinblick auf ihre finanzielle Lage nur dann an. wenn die Interessenten eine erste Bedingung, die unentgeltliche Abtretung des zu Straßenzwecken erforderlichen Grundes, erfüllen, und zwar müssten fich die Besitzer mittels inta-bulationsfähigen Reverse» zu dieser unentgeltlichen Abtretung in recht Sgiltiger Weise verpflichten. Dr.'Schurbi betont, dass die Genehmigung des Parcellierungsplane» nur dann erfolgen könne, wenn eben die Besitzer zu einer solchen unentgelt-lichen Abtretung entschlossen seien. Dr. Kowatschitsch findet da» al» zu weitgehend. Es könne doch nicht, falls sich etwa einige Besitzer dagegen sträuben sollten, die An-gelegenheit in» Stocken gebracht werden. Gemeinderath Dr. Schurbi bemerkt, das» die Parcellierung der Insel ja im Interesse aller Be-fitzer gelegen sei. Die Gemeinde dürfe aber nicht in die Lage gebracht werden, von einigen Besitzern etwa die Straßengründe theuer kaufen zu müssen. Gemeinderath Pallo» bittet, der Parcellierung jedenfalls zuzustimmen. Gemeinderath Mathea erklärt, dass die Gemeinde jetzt unmöglich ein bindendes Wort geben könne. Es sprechen noch die Gemeinderäthe Traun und Marek. Letzterer findet inbesondere, dass die dem Gemeinderath vorgelegte Skizze den Anforderungen des Baugesetzes nicht entspreche. Es müsse ein entsprechend ausgearbeiteter Bauplan verlangt werden. Es sei große Vorsicht geboten, damit die Gemeinde nicht später Opfer bringen müsse. Seine Anregung, die Angelegenheit zu vertagen, findet jedoch nicht die Zustimmung der Mehrheit. Gemeinderath Ingenieur Piwon hält es für dringend nöthig, dass die Gemeinde die Baulust fördere, ebenso Gemeinderath Dr. Schurbi und ist deshalb entschieden für den SectionSantrag. Mit dieser Jnselangelegenheit hänge innig jene der Sannregulierung zusammen, die ja end-lich doch durchgeführt werden müsse. Ebenso sei eine Regulierung der Lolchnitz dringend nöthig und «S werde hoffentlich auch der LandeS-AuSfchus» ein-sehen, dass es nicht angehe, von den im Frühjahr reißenden Gewässern so viel fruchtbare Erde wegschwemmen zu lassen, wie es jetzt leider der Fall sei. Bei der nun folgenden Abstimmung wird der SectionSantrag dann auch mit allen gegen zwei Stimmen angenommen. Gemeinderath Ingenieur Piwon berichtet über ein Ansuchen des Herrn Karl Teppei. welcher namens einer Anzahl Bewohner der Hermann-gasse um Anbringung einer Laterne dortselbst bittet. Insbesondere herrsche beim Gasthaus „Zum Hirschen", wo öfters Fahrzeuge aus dem Hofe fahren, in den Abendstunden vollkommenste, durch keinen Laternenschein erhellte Finsternis, und so sei es da für Passanten manchmal gar nicht un-gefährlich. Die nächste Gaslaterne sei beim Sabuschek'schen Haus, also circa vierzig Meter entfernt, so dass ihr Licht unmöglich die Hermann-gasse beleuchten könne. Die Section beantrage deshalb die Anbringung einer Petroleumlampe dortselbst. Gemeinderath M a r e k meint, dass - die Laterne vom Sabuschek'schen Hause ganz bequem derart in die Nähe der Hermanngasse plaziert werden könnte, dass die Herrichtung einer neuen Laterne sich als überflüssig erweisen würde. Sollte letztere aber doch activiert werden, so möge eine Gaslaterne errichtet rverden. Dr. Schurbi bemerkt, dass eine Verlegung der Lampe nicht thunlich sei und sich ein Provi-sorium von der Art, wie der SectionSantrag vor-schlage, bis zu dem Augenblicke, in dem sich die Be-leuchtung der ganzen Hermannsgasse mit GaS möglich erweisen würde, am besten anlasse. (Angenommen.) Vice-Bürgermeister Ras u.sch berichtet dann über ein Ansuchen des Kaminfegermeister» Wallen-scheg um Pauschalierung seine» Honorars für ..Deutsche Wacht' 1895 das Kehren der Kamine. Herde und Oefen der Landwehrkaserne. Er verlangt 104 fl. 16 kr., während nach einer Aufstellung des städtischen Oeionom» die IahreSkosten blos; 84 fl. 48 kr. betragen. Der Referent bemerkt, dass laut dem Einquartierungs-Gesetze die (Gemeinde bloß für die Reinigung der Rauchfänge aufzukommen habe. Die Zection beantrage daher, per Rauchfang für die jedesmalige Arbeit 8 kr. zu bezahlen, die Pau-schallerung aber abzulehnen, die die Reinigung der Herde, Oefen Je. die Gemeinde nicht kümmere. (Wird angenommen.) Ueber die Eröffnung der Schillerstrabe referiert gleichfalls G.-R. Rakusch. Er theilt mit, dass Herr Ferjen zur unentgeltlichen Ueberlaffung eines Theiles des Grundes entschlossen sei, für den anderen aber den Retrag von 3000 fl. sammt 4"/o Verzinsung verlange und dass er fernerhin die Erlaubnis wünsch«, den Grund bis zur Er-öffnung der Straße als Eigenthum zu benützen. Die Verhandlungen mit Herrn Bontempelli feien weiterzuführen. Auf eine Bemettung des G.-R. M a th e s erklärt Vice Bürgermeister R a k u f ch, dass die Bedingungen Herrn Teppei'S (1 fl. per Quadratmeter) gleichfalls ganz acceptabel feien. (Wird genehmigt.) Hierauf werden die Herren G.-R. Fritz Matheo und G.-R. Dr. Jefenko einstimmig in die Bezirksvertretung gewählt. Es wird noch darauf hingewiesen, dass die Herren dortselbst insbesondere die Nothwendigkeit einer Regulierung der Löschnitz betonen sollen. Damit schloss die öffentliche Sitzung, der eine vertrauliche folgte. Hin diebischer Hausknecht. (Eigenbencht der „Deutsche,i SBachl".) Cilli,«. April. Der in der hiesigen Spezereiwaren- und Deli-catessenhandlung feit Monat December v. I. als Hausknecht bedienstete »4jährige Lukaü Pili von Zabukouje. Bezirk Rann, erregte bei feinem Chef den Verdacht, dass er ihm aus dem Waren-magazine Waren entwende und verschleppe. Herr I. M. machte daher bei der Polizeibe-behörde eine diesbezügliche Anzeige. Diese gieng der Sache auf den Grund und eruierte, dass Pili eine Geliebte habe, die 32jahrige vacierende Magd Marie Mraulag, von St. Andrä, Bezirk Schöllstein, welche letzterer Zeit in der Spitalgasse Nr. 12 wohnte und hier vom Pili fleißig besucht wurde. Da die Polizei auch in Erfahrung brachte, dass Lukas Pili auf dem Wege zu seiner Geliebten einigemale auch mit Pakete versehen war, die er stets sorgsam unter seinem Rocke verbarg, so musste der Verdacht des Herrn I. M. als begründet angenommen werden. Es wurde daher die Wohnung der Marie Mraulag von der Polizei einer Durchsuchung unterzogen, wobei denn auch eine bedeutende Menge an Waren vorgefunden wurde, bezüglich welcher Marie Mraulag zugeben musste, dass ihr selbe ihr Geliebter Lukas Pili gebracht habe. Die Waren erkannte Herr I. M. als von seinem Magazine herrührend und bewertete sie auf mehr als 35 fl. Lukas Pili, des Dienen« überdrüssig, beob-sichtigte in kürze feinen Beruf ganz aufzugeben und als Bahnarbeiter fein weiteres Fortkommen zu suchen. Seine Geliebte, welche er sehr liebte, obwohl ihm nicht unbekannt war, dass ihr Lebenswandel ziemlich viel zu wünschen übrig ließ, beabsichtigte derselbe im nächsten Mai zu seiner Ehegattin zu machen. Wenn Lukas Pili daher schon jetzt, wenn auch nicht in redlicher, so doch in reichlicher Weise sich die Herbeischaffung von Nahrungsmitteln angelegen sein liefe, so dürfte er wohl in dem Vor« gefühle eines pflichtgetreuen Ehegatten gehandelt haben. Darüber, inwiefern dieses auf solchem Wege er-laubt ist, wird Lukas Pili nun wohl beim Kreis-gerichte belehrt werden, wohin er sammt seiner Angebeteten am 5. d. M. eingeliefert wurde. Pie Spüfschen des chemeinde-Sekretärs der Zlmgevnng Eillt. l Eigenbericht der „Teutschen fBcchl".) 3« Raimund's „Verschwender" versichert eine alte Bäuerin dem Chevalier Tumont. dass es ein sicheres Zeichen fester Gattenliebe fei, wenn ein Mann feine Frau prügle. Der Secretär der Gemeinde Umgebung Cilli, Herr K o f e m, muss nun wohl seine Frau sehr lieben ... Seit längerem gefiel sich Herr Kosem in Abend-spaziergängen. die ihm erst in sehr später Stunde wieder in seine Wohnung zurückführten. Darob ivar seine Ehegesponsin nicht sonderlich erfreut. Sie begann das Thun und Lassen ihres Gatten zu beobachten und bald drängte sich ihr die Ueber-zeugung auf, dass sie keineswegs mehr die aus-schließliche Besitzerin seines Herzens sei, sondern dass vielmehr derselbe sein Amüsement auf ehe-lichen Abwegen suche. Und sie begann errathend, aber mit bemerkenswertem Eifer den Spuren des Gatten zu folgen. Letzten Mittwoch, abends, war Herr K o f e m iviedernicht nach Haufe gekommen und seiner (Bottin wurde mitgetheilt, dass man ihn in Gesellschaft eines jungen Mädchens in der Nähe der Gastwirtschaft „Zum Annenhof" gesehen hatte. Dorthin begab sich nun die Frau in Begleitung einer Magd. Es wurde ihr denn auch auf ihr Pochen das Thor des Gasthofes geöffnet und die Frage, ob ihr Mann anivesend sei, bejahend beantwortet. Man wies ihr ein nahegelegenes Zimmer und Frau Kosem fand dort thatsächlich ihren Galten. Aber nicht allein. Ein Fränlein, welches nun sehr verschämt that, war auch im Zimmer an-wesend. Herr Kosem ivar über diese Störung sehr erbitten und nach einem kurzen Wortwechsel begann er sehr kräftig auf seine Frau ' loszuschlagen und warf sie schließlich in aller Form zur Thüre hinaus. Der Wirt vom „Annenhof", Herr ^chantl, übernahm es nun. die misshandelte Frau von weiteren Angriffen ihres Gatten zu schützen und begleitete sie auch in der Richtung ihres Wohnortes bis in die Nähe des Gutes „Burgfriedenhof". Dort verließ er sie. .Kaum war er weg. als Herr Kosem auftauchte und sich in feindseligster Weise seiner Frau näherte. Tiefe ergriff die Flucht, wurde aber beim Woglajnasteg, nachdem sie über eine Stufe des-selben gestolpert war, von dem Manne eingeholt. Nach den Angaben, welche Frau Kosem später bei der Polizei in Cilli machte, soll nun Kosem sie gewürgt und unter Aeußerungen attaquiert l>abcn, welche derart lauteten, als ob er sie die Brücke hinab in die Woglajna werfen wollte. Es entspann sich zwischen beiden ein förmlicher Ringkampf, bei welchem die Magd ihrer Herrin kräftigst beistanb, so dass Kosem end-lich abließ und sich unter Schimpfwörtern entfernte. Die äußerst erschrockene Frau begab sich darauf nach Cilli, wo sie bei der städtischen Polizei Schutz suchte und eine Anzeige von dem Vorfalle erstattete. Es wurde ihr jedoch bedeutet, dass die städtische Polizei nicht einschreiten könne, da sich die Scenen im Gebiete der Gemeinde Umgebung Cilli ereignet hatten und Kosem sich jedenfalls dort befinde. Frau Kosem suchte auch Herrn Dr. Sernec in der Tschidalnica auf, um ihm von dem Verhalten ihres Mannes, welcher demselben gut bekannt war, Mittheilung zu machen. Diese Spässchen des Herrn Secretärs der Ge-meinde Umgebung Cilli loerden allerorts eifrig be-sprachen. vermischtes. VergnüqungSzügc mit circa 50% Fahrpreisermäßigung arrangiert G. Schröckl's Witwe Reisebureau anläsölich der Osterseiertage von Cilli nach Wien, Budapest, Triest, Fiume und Venedig. Ausgabe von 11 Tage giltigen Tour» und Retour-Billet» I,, II. und III. Classe. Näheres die Pla-cate und Programme, welch letztere in der Erpe-dition dieses Blattes gratis erhältlich sind. 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Dem du dich kannst vertrauen, Auf das du fest kannst bauen. Wenn Ungunst mit dir ficht! O weine nicht! C weine nicht. Solange noch Der Mutter Herz für dich nur schlägt; Der Mutter Lieb' beglücket, Wenn Gott auch Unglück schicket, Und dir'S an Muth gebricht . .. O weine nicht I nicht...! O weine'nicht, Wenn Liebe dich Durch Schein und Interesse täuscht! Ist alleS doch nur Flimmer, Getändel, leichler Schimmer, Nur Flitter, der bald bricht. . . O weine nicht I O weine nicht Um Ehre, Glück, Um Hab und Gut und leeren Tand! Sei stets mit dem'zufrieden. Was Gott dir hat beschieden. Blick' auf'zum Himmelslicht Und--weine nicht! Laibach, iin April. Oiukav Gutkal«. Mtink Primat. Seit daS Schicksal mir entrissen, Dich, mein theures Mittlerinn, Ist mein junges Leben wertlos, Schmerzbewegt, voll Seelenpein. Du nur machtest mir die Erde Einem Paradiese gleich, Dein Besitz nur hat mich Armen Gut gemacht'und überreich. Jetzt nun irr' ich. Heimatloser, Ohne Halt von Ort zu Ort! Kein Herz schlägt mir lieb entgegen. Mich erfreut kein süßeS Wort. Muss so ziello« weitcrwandern — Ohne Rast und ohn« . . . Ruh' Kann an deiner Brust nicht ruhen: Meine Heimat warst nur du! Laibach, im März 18»o. Aul«» Unikat«. ------- SeMgeopfert. Roman a»S dnn Leben einer Grohstadt. Bo» Friedrich. „Helene, Helene, nicht weiter!" fiel der Kauf-Herr mit Ekstase ihr ins Wort, mit Ungestüm ihre Hand erfassend. „Und sollte ich betteln gehen auf der Straße, ich würde die Reitung nicht nehmen um diesen Preis! Nein und tausendmal nein! Du sollst, du darfst, du wirst das nicht thun! Ach, Helene, ich weiß, dass du eine stille Lieb« im Herzen trägst. Wusste ich nur dich geborgen im treuen Schutz eine» starken Annes! Aber der Gedanke, dass mein Verderben auch das deine ist, drückt mich zu Boden!" „Ich werde geschützt und du wirst gerettet sein. Bater!" „Und ich sollte ferner leben mit dem Gedanken auf der Seele, meine Sicherheit mit deinem Glück erkauft zu haben? Nimmermehr! Du bist meine Tochter, Helene, und ich fordere von dir, dass du mir gehorchest!" Ihre Augen erhoben sich zu ihm mit einem Ausdruck, den er nicht verstand. Es war das erste-mal, dass er hartklingende Worte zu ihr gesprochen hatte. „Helene, mein Kind!" rief er, die Arme nach ihr ausbreitend. „Mein Vater!" schrie sie auf, schluchzend an seine Brust stürzend. Und wie Engelsschwingen rauschte es durch das Zimmer.... 'Noch zwei, drei Minuten und die Thür hatte sich hinter Helene geschlossen. Der einsame Mann, den alle, die ihn im Glück umdrängt, im heran-nahenden Unglück verließen, stand bewegungslos, dem Mädchen nachstarrend. „Es ist gesagt!" flüsterte er. „Die erste Prüfung ist vorüber. Was wird folgen?" — In ihrem prächtig ausgestatteten Boudoir lag Helene auf den Knien; die Hände gerungen, stritt sie den wildesten Kampf der Verzweiflung. „Ruiniert!" Es war der einzig« Gedanke, der in ihrer Seele Raum fand. „Ruiniert!" Es war der einzige Ruf voller Todesangst, welcher ihr Inneres durchgellte und der sich losrang aus ihrer gemartert«» Brust. Und „R»ini«rt!" höhnten die Kobolde, die tückischen Feinde des Glückes, und naher und näher drängten sie sich heran und enger und enger schlössen sie den Kreis, um in der letzten Stunde des Falles durch den härtesten Schlag, den be-rechnende Bosheit vorbereitet, ihr Opfer erst völlig in den Stcub niederzustrecken.... * * * „Verehrte Frau! Gestatten Sie, dass ich Ihnen in Worten Ausdruck gebe, wie sehr ich Ihr an-dauerndes Leiden beklage, umsomehr, weil dasselbe Sie verhindert, Ihren treuesten und ergebensten Freund zu empfangen. Ich sehe mich daher veranlasst, auf schriftlichem Wege Ihnen die Ange-legenheit, welche mir über alles am Herzen liegt, vorzutragen. Ich war, wie Sie wissen, bei Ihrer Fräulein Tochter und hielt um ihre Hand an. Ich ward zurückgewiesen, wie ich weiß, aus einem sehr einfachen Grunde, weil Fräulein Valentine einen anderen Bewerber begünstigt. Aus dem Um-stand, dass Sie, gnädige Frau, mir gestatteten, meinen Antrag zu stellen, entnehme ich, dass Ihnen diese Thatsache unbekannt sein muss. Ich zögere deshalb nicht, Ihnen von derselben Mittheilung zu machen, weil mir das Wohl des Mädchens, welches ich liebe, über alle kleinlichen Bedenken geht und ich geb« mich der festen Ueberzeugung hin, dass diese direkte Andeutung hinreichen wird, Sie, Madame, zu veranlassen, Ihren ganzen Ein-flusS geltend zu machen, dass mein« Hoffnungen sich realisieren. Es hängt ja Ihrer Tochter Zukunft davon ab! Das Mutterherz wird den rechten Weg kennen, der zum Ziel« führt. Seien Sie allezeit meiner unverbrüchlichen An-hänglichkeit versichert, mit der ich die Ehre habe, mich zu zeichnen, gnädige Frau, als Ihr unter-thänigster Rob«rt Kolbe." Das matte Winterlicht hatte Frau de Courcy gezwungen, am Fenster auf dem Sessel Platz zu nehmen, um die Zeilen, welche der bereits auf den Nachmittag sich neigende Tag gebracht, zu lesen. Sicher hatte sie dieselben bereits wiederholt über-flogen und immer noch ruhten ihn Augen mit brennendem Blick auf dein Papier, bis endlich die Buchstaben auf und ab zu tanzen begannen. Auch selbst dann noch verharrte sie in ihrer regungslosen Stellung. Um ihre Lippen nur zuckte es; ihre Hände zitterten. „Einen anderen Bewerber!" wiederholte sie die Worte aus dein Briefe, welche ihr wie Flammen-lettern entgegenleuchteten. „Barmherziger Gott, wenn mein Verdacht, den ich fast bereits über-wunden, doch begründet ist? Wenn es wahr wäre, was schlimmer sein würde, als selbst das Bündnis mit diesem Elenden, der sein Uebergewicht so schrankenlos ausnützt zu den selbstsüchtigsten Zwecken? Ein anderer Bewerber! Hat Valentine eS ihm gesagt? Oder woher sonst muthmaßt er es?" Mit einem Sprunge stand sie auf ihren Füßen und that hastig zwei, drei Schritte der Thür zu, aber wie vor einem Schreckgespenst wankte sie im selben Moment zurück. „Nein, nein, ich kann, ich kann ihr nichts sagen. Es darf nicht sein! Sie muss ahnungslos bleiben und ist ihr Schicksal selbst ein Leben an dieses Ehrlosen Seile! Nichts darf sie wissen, ich muss schweigen, wie ich bis-her schwieg, und alles, alles in mir verschlossen tragen!" lFortsetzimg folglj. Heiße Kerzen. Roman au? der Kcscllichait von 5. Tschiiruan. Eva beantwortete die Frag« nicht; ihre stolzen Augen blickten mit eiskalter Zurückhaltung in die seinen. „Geben Sie meine Hand frei!" sagte sie scharf und befehlend. „Eva!" „Ich bitte dringend, dass Sie sofort meine Hand freigeben!" „Voilä, mon eher!" sagte Gräfin Gisela, als Herbert wieder zu ihr herantrat. „Das hast du davon, den Ritter dieser kleinen Satanella spielen zu wollen. Eü ist ein undankbares Amt!" Sie bewegte lebhaft den Fächer, um eine ge-wisse Verlegenheit dadurch zu maskieren. Es war ihr keineswegs angenehm, das« ihre versteckte An-klage gegen Eva, die nur für die Ohren von einigen Gleichgesinnten berechnet gewesen war, durch da« energische Auftreten des jungen Mädchens und durch Herbert's Dazwischenkommen zur Kenntnis der ganzen Gesellschaft gelangt war. Ihr Pfeil war, wie sie zu spät merkte, ganz bedeutend über das Ziel hinausgeflogen, das sie zu erreichen gewünscht hatte. Immerhin fand sie sich mit bester Miene in die Situation. „Das liebe Kind hat mich augenscheinlich total missverstanden," sagte sie lächelnd. „Aber lassen wir das jetzt! Sage uns lieber, ob Marie wieder wohl ist!" „Ganz wohl, — nur noch ein wenig schwach. Sie lässt sich den Herrschaften empfehlen und um Entschuldigung bitten, dass sie nicht selbst er-scheint, um sich von ihren Gästen zu verabschieden. — Jetzt, lieb« Gisela, hast du wohl die Güte, mir mitzutheilen, was es war, das Fräulein von Wulffen in solche Aufregung versetzte." Die Verlegenheit der geborenen Prinzessin Windegg wuchs noch ganz bedeutend. „O, es war ganz und gar nichts Besonderes," sagte sie, „einzig ein kleines Mißverständnis! Ich vermuthete, dass Marie im Garten irgend etwas zugestoßen fei, und da ich Grund hatte, anzunehmen, dass auch Fräulein von Wulffen zur nämlichen Zeit draußen gewesen sei, so glaubte ich, dass sie vielleicht imstande sein wero«, unS irgend welchen Aufschluss zu geben." Sie hatte zuerst sehr laut und fließend gesprochen, dann wurde sie unsicher: sie stockte, lächelte ver-legen und sah errathend auf die Arabesken ihres Fächers. Die Falkenaugen Herbert's, welche mit ganz eigenthümlichem Ausdruck auf ihr Gesicht gerichtet waren, wurden ihr immer unbequemer. Und die peinliche Verlegenheit der Gräsin schien ansteckend zu wirken. Lori Jsenheim zupfte nervös an ihrem Spitzen-tuche und Wally Ar«nberg fand keine der burfchi-kosen Redensarten, mit denen sie sonst jeder Unter-Haltung, die ihr nicht passte, ein schnelles Ende zu machen wusste. Eine höchst unangenehme Pause entstand; dann sagte Herbert langsam und mit schärfster Betonung: „Ich kann nur annehmen, Gisela, dass deine Art und Weise eine verletzende gewesen ist, und ich bedaure umso tiefer, dass Fräulein von Wulffen von einem Mitglied meiner Familie beleidigt würd«, da es mein heißester Herzenswunsch ist. sie als meine Gattin heimzuführen!" Eine allgemeine Bewegung entstand. „Wie entzückend I" rief Wally Arenberg, nervös auflachend. „Ich habe es längst gemusst. Gestehen Sie, Herbert, das» ich ein wenig Ihre Vertraute war und dass ich nie unterlassen habe, Sie un-barmherzig auszulachen, wenn Sie es versuchten, mir den wahren Stand der Dinge abzuleugnen!" Lori Jsenheim schien gleichsam enthusiasmiert von der Nachricht, ja, sie hätte in ihrer freudigen Ueberraschung den Bräutigam in spe vielleicht in die Arme geschlossen, wenn er nur ein klein wenig entgegenkommender geivesen wäre. Da er aber ganz und gar nicht gesonnen schien, ihre beabsichtigte Zärtlichkeit nach ihrem vollen Werte zu würdigen, so ließ sie von dem Unternehmen ab und begnügte sich damit, in wortreichster Weise ihrem Entzücken Ausdruck zu geben. Gräsin Gisela bewies ihre im Grunde vorzüg-liche Conslitution dadurch, das» sie nicht ohnmächtig wurde; nur die beiden scharf abgegrenzten rothen Flecken auf ihren gelblichen Wangen verriethen dem mit ihrem Charakter Vertrauten, welch ein Orkan von Wuth sich unter ihrem kühlem Lächeln verbarg. „Wünschest du zu fahren, meine Theure?" fragte Graf Victor, der in stummer Entrüstung der Scene beigewohnt hatte. „Der Wagen wartet!" „Gewiss, gewiss, mein Lieber. Da ja, Gott sei Dank, Marie's Zustand kein besorgniserregender ist, so hält uns hier nichts mehr zurück. Ich muss gestehen, dass ich ein wenig angegriffen bin von dem Schreck." Sie spendete mit verschwenderischer Liebens-Würdigkeit lächelnde Verbeugungen und Hände-drücke nach allen Seiten hin, aber dann draußen im Vorzimmer, während der Diener ihr den Mantel um die Schultern legte, begannen ihre Augen in grünlichem katzenhaften Lichte zu schillern und ihre Züge nahmen einen boshaft verkniffenen Ausdruck an, der die körperlichen Reize der Dame nicht eben erhöhte. Thua Lengsfeld war ihrer Schwägerin gefolgt. „Du siehst fo echauffiert au», ma chere," sagte sie mit erheuchelter Besorgnis. „Rege dich um des Himmels willen nicht zu sehr auf. Denke an deine schwachen Nerven!" „Es ist ein St-V jr:fT -'l-< ' > ■ :». • Concurs-Ausschreibung. Beim Stadtamte Cilli gelangt die Stelle des Stadtcafsiers mit einem Jahresgehalte von 800 fl. vorläufig provisorisch und mit gegenseitigem halbjährigen Kündigungsrechte zur Besetzung. Bewerber wollen ihre Gesuche mit den Nachweisen über Alter, Zuständigkeit, Sprachkenntnisse, Studien und bisherige Verwendung bis I. August l. I. beim gefertigten Stadtamte einbringen. Ttadtamt Cilli, am 23. März 1895. Der Bürgermeister: 222—S Echte Brünner Stolle fwr JSrüßjaßr xttxb Jewm« 1895. fl. 4.H0 au» guter Pin tkoupon. 3-10 Meter lang, completen Herren-Ilnzng «Rock. Hose und «ilct» gebend, kostet nur echter Schaf-wolle. fl. <1. — au« besserer fl. 7.75 au« feiner fl. lt.— au« feinster fl. 10.50 au« hochfeinster ffiri Souptm |U (rtjioanrm Salo>»»,i»ug fl 10.— forote u-dri,t<»»rs«>fik. lo-artfKtttobfn. Ichwar,-■cnatemw MI» StjnttfmmtniftoRr, feiitfte «antma.irar K onirnbe» ,» prellen dir a 14 reell uit* solid teftbtfanntr XuOfabriW-ÄkWrta^f Siegel-Imhof in Brünn. Blnlltr gratis und franc». RluKergetreue Lieferung garantiert. Zur 4!ea>»,«u«a ! Da« P. T. Uufcücuni nitrt Wonbrr« darauf oufrortKo* j«ma»l. das» IM) Stoffs fcrt »Irrstem tfemee bedeutend billiger tVdrn a!4 d» con 3roild)cii>SiJbl«rn be» fteütctt. 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