?^ Samstag, 30. April 1904. 123. Jahrgang. ^F ^ ^ H. HH. A ß. ^R 5 l« ^..... ^li, h",A"ls: Mil Pnstvfricndimn: llanzjährig 3« li, Halbjahr,,, lü X, Im Kontor: s>ai^-^. ^°>e l>» ^ ^ ^> <^'^ bi>' Zustellung ins Hau« gai^jayiiss >int tässlich, mlt «lusnahmc der Sonn- und sseicit««e. Die Administration befindet sich »oxgrekplatz «r. !i, di>> Ntdaltion Dlllml,li»„!,sse Nr. 3. Vprechstmiben der MedliNio» v,i!l « bis 10 Uhr vormlttagö. llüfranlicil^ Ark'sc lucrdeii nicht aünexo»!»!«,'», ^Ilainiscriplc mcht zurüctgcslcllt. Amtlicher Teil. ^llii, f,„/'c^ LandeZpräsideut im Herzogtume '^ l s^bcn Dr. Ernst M ayer ill Laibach ^chllst' ^"'utätsassistenten in provisorischer Ei-'^ ^Nllnnt. !^ csir^ ^lmtsblatte zur «Wiener Zeitung, vom W, Npril ^ls!e ^ ^'urde die Weiterverbreitung folgender Preh. "^>«ll/ Ol«c.r. vom 23. April 1904. » V»s»------------------ ^«2^urde das V. Slüct des «andesgesehblattes siir . ^z^bm und versendet, "'«die ^ "UM unter ^»n ig"^"achullg der k. l. Landesregierung für Krain 'luiig ^"p"l 1804. I. 7333, betreffend die Zusammen» H. Mz«n si! I^ifuussslommiisionell zur Vornahme der-Piü« >>>e z> ^^verber um Baugewerbetouzessionen und unter ^ 19 «s "chunn dcr t, l. Landesregierung für Kram ^ hietn. -^^ 1W4, Z. 68.W. mit welcher der Artikel X, «i, iz "wen Kundmachung vom 7. April 1872, L.G.N. Mi!,^,' ^treffend die Einrichtung von Haupt- und °«"N ^./Mben, der Echubstationeu und Schubbegleitung, ^bez i. ^beiwachung des Echubwesens auf Orunb deS ^ l>es^""^ bei Regelung der polizeilichen Abschaffung ^ h ^>ubwesens vom 27. Juni 1871 abgeändert wird. l Redaktion des Landesgesehblattes fttr Krain. ^^^^aibach, am 28. April 1904. Nichtamtlicher Teil. >,, Die innere Lage. 3^!ya'^lio Freie Presse" führt in einer Ve-^^oer inneren Lage ans, das Abgeord-h Ich ^? "^ "'^ verbraucht und es sei an ^- <5^ c.^ 5" seinen Vorfahren versammelt ^ ^y^ .>^i vergeblich, von Klubtransaktionen ü^^eii "Handlungen eine Gesundung des N^cnis 'U "-hoffen. Wenn das Abgeord-«Hsen l.'U seinen Iugendtagcn nicht imstande ^^^^an seinem Marke zehrende Krank- heit zu überwinden, so sei im vierten Jahre seines Bestandes noch weniger Aussicht auf Gc-! nesting vorhanden. Deshalb sei es besser, das; bald geschieht, was eines Tages doch wird geschehen müssen, das; dieser „sich selbst zur Last und dein Volle znm Spotte gewordene Ncichs-rat" aufgelöst und der Versnch gemacht wird, ob nicht von den Wählern gewissenhaftere, für die öffentliche Not empfänglichere und vor allem mit keiner präjudizierlichen Vergangenheit belastete Vertreter zu erlangen sind. Das; weite Volkskreise der Obstruktion gründlich müde geworden sind und sich von ihr angeekelt fühlen, dafür liegen die untrüglichsten Eymptomc vor, und diese entschiedene Abneigung gegen ein abgebrauchtes und überdies erfolgloses Mittel könne nicht ohne allen Einfluß auf die Wahlen bleiben. Die „Österreichische Volkszeitung" ersieht aus dem Verhalten der czcchischen Radikalen und Agrarier, das; die jnng^echische Taktik wieder einmal ^chiffbruch erlitten hat. Das Auftreten dar Extremen werde unzweifelhaft dazu beitragen, den Mißmut der jungczechischen Wählerschaften zu steigern, die Erkenntnis der jung-czechischen Mißerfolge zu verbreiten und zu vertiefen. Wer will, mag aus diesen Gestaltungen gewisse Folgerungen ziehen auf die (Geneigtheit der Iungczechen, im jetzigen Augenblicke die Vermittlertätigkeit der Polen mehr zu beachten. Nachgerade aber verliert die Taktik der Partei auch in dieser Frage viel von ihrem Interesse, denn es zeige sich von Tag zu Tag deutlicher, daß die Iungczechen unfähig sind, vernünftige, ziel« gerechte Entschlüsse zu fassen. Der „Hlas Nüroda" erklärt, die czechisch-agrarische Partei habe eine große Verantwortung auf sich geuommen, indem sie die Koalition der czechischen Parteien zerschlagen habe. Es sei tief zu beklagen, daß diese Gemcinbürgschaft so bald aufgehört habe. Die „Nlnodni Politika" bemerkt, der Vruch zwischen Agrariern und Iungczechen komme nicht überraschend, gleichwohl sei er eine betrübende Erscheinung, da die gegenwärtige Zeit überaus ernst sei und jede Zersplitterung, jedes Mißverständnis unter den Ezechcn deren Position schwäche. Die „Moravskä Orlice" führt aus, die Lage habe durch den Austritt der Agrarier aus der cze-chischeu (hemeinbürgschaft noch eine Verschärfung erfahren. Durch ihr Vorgehen schwächen die Agrarier nur die Ttelliing der Czechen im Reichs-rate nnd verschärfen abermals die Streitigkeiten in Böhmen. Die „Lidov<5 Noviny" bedauern gleichfalls den Anstritt der Agrarier aus. der czechischeu Koa lition, weil nunmehr ein Keil in die Gruppierung der slavischen Parteien im Rcichsrate getrieben worden sei. Die Agrarier seien vor der Drohung des Ministerpräsidenten, das Abgeordnetenhaus aufzulösen, zurückgewichen, denn ihr Vorgehen weise deutlich auf eine Mandatspolitik hm. Die Unterseeboote. (Schluß.) Vei der eigentümlichen Gestaltung der Küsten Italiens sollte man eigentlich glauben,, daß die italienische Marine, mehr als jede an» dere, schon längst der Frage der Beschaffung und der Prüfung von znr Küstenverteidigung geeigneten Unterseebooten nähergetreten wäre. Dem ist aber keineswegs so. Erst König Viktor Ema-nnel lll. ist für die Bedeutung unterseeischer Fahrzeuge im Interesse der Landesverteidigung! eingetreten und hat dasselbe unter anderem auch dadurch betätigt, daß er gelegentlich des Stapellaufes des Schlachtschiffes „Regina Margherita" das nach den Plänen des inzwischen verstorbenen Ingenieurs Pullino hergestellte Unterseeboot „Delfino" einer eingehenden Besichtigung unterzog. Dieses Boot hat das Ausseheu einer Spindel, hat ein Deplacement von ll)? Tonnen und ist aus Bronze hergestellt, da man bei Stahl Zersehun Feuilleton. ^b^ Nello und Patrasche. '""'Wischen überseht von Aart F»ogaöclr. , ^il, (Fortsetzung.) ''^chn^?^ ""tte heran, fast sechs Fuß ho-^ ^lNin ^'ckte die Erde und das Eis war ^M^x. Achsen zu tragen. Das war eine Zeit :^>l,^'^" das kleine Dorf: selbst in der !",^ ll^ 5. .a^ ^ Kuchen und saure Milch, ^li^NuI^""^' Heiligenfiguren aus Zuckes '.e?"' !^>te Ichlkindlein. Flämische Glocken ^Mh.'Ug ani Geschirre der Pferde; die jun-Millt ; begaben sich fröhlich in die Kirche, ^', ',, ^ warmes Pelzwerk lind buntfarbige Wovf ^' "b^ dampfte und brodelte der ^ d^ M dom Herde. Nur in der kleinen <0t> ">n Fhan Taas war es kalt nnd traurig. ^ "U „j "wbende vor Weihnachten war der ^ ft)^M'kehrt uud hatte die müden Augen ^ll NelM'3^'" Invaliden für immer geschlos-^ tot m>! f "ar er für seine Hingebung schon H y' rt,i . ' "' l"ln' unfähig, sich zu rühren, ^^i^ wc,I .^ ^^ ^^ s^^ E^l ^^ ^i^cibe ^) ein gutes Wort zu ermutigeu. ^/^eld^lmo der alte Hund waren die cin- ^ "senden, die ihn zum Fricdhofe be- ^,lass^,.Zweifel wird er sich doch jetzt erwei-^d^^ dachte die Müllerin, ihren Mann, ^^Icz ^fenecke rauchte, beobachtend, ^ttch^as ^^ h.^^ (>j^^^ken errief ^!!,^ ^," !^lu Herz noch mehr und öffnete ! ^tll^ ^ "Is mail den schmucklosen Sarg ^ ^a legte die Milllcriii. ohne etwaZ zu sagen, cillen großen Kranz von Immortellen in Luisens Hände und befahl ihr, ihn in aller Stille heimlich auf dem namenlosen Erdhügel, von welchem man den Schnee fortgeschafft hatte, niederzulegen. Nello und Patrasche waren in ihre Hütte zurückgekehrt; doch sollte es diesen Unglücklichen nicht einmal vergönnt sein, sich ungestört ihrem Schmerze hingeben zu können. Iehan Daas schuldete seit einiger Zeit eine geringe Summe dem Eigentümer der Hütte, einem Schuhflicker, der jeden Sonntag abends mit Baas Cogcz seinen Schoppen trank. Nun, nachdem Nello die Kosten des Leichenbegängnisses bestritten hatte, besaß er keinen Heller mehr. Vergebens versuchte er den Schuhflicker milder zu stimmen; doch dieser hing zu sehr am Gelde; in Ermangelung des Mietzinses beanspruchte er alles Geräte, das sich in der Hütte vorfand, hierauf befahl er Ncllo und Patrasche, am folgenden Tage die Hütte zu verlassen. Die ganze Nacht blieben Knabe und Hund beim fcuerlosen Herde, einer an den anderen gelehnt. Als der Morgen anbrach, sprach Nellu weinend zu Patrasche: „Gehen wir, warten wir nicht, bis man uus wegjagt, gehen wir. . ." Patrasche kannte keinen anderen Willen als den seines Herrn. Sie gingen also mitsammen fort; der Hund ließ traurig den Kopf hängen, als sie am kleinen Karren vorbeigingen, der nicht mehr ihnen gehörte, und am kupfernen Geschirr, das schimmernd im Schnee dalag. Er hätte sich wohl qerne daneben hingelegt, doch nein. so lange sein Herr lebte, wollte auch er lebeu. Sie gingen sihren gewohnten Weg. Diez meisten Fensterläden waren noch geschlossen, nnr cmige Bnueril wcnvn bereits aufgestanden. Aber niemand schien die beiden zu bemerken. Ncllo blieb vor einer Tür stehen; sein Großvater hatte den Leuten darin mehr als einen guten Nachbardienst erwiesen. „Wolltet Ihr nicht Patrasche eine Brotrinde geben?" fragte er furchtsam. „Er ist alt und hat seit gestern früh noch nichts gefressen." Die so angesprochene Bäuerin brnmmte etwas von teurem Korn und dergleichen und schloß in aller Hast die Tür. Nello bat seitdem um uichts mehr. Als sie um 10 Uhr Antwerpen erreichten, dachte Nello: „Wenn ich doch etwas zu ver? kaufen hätte, um Patrasche Brot zu kaufen!" Aber er besaß nichts als seinen abgetragenen Wollanzug und seiue Holzschuhe. Patrasche drückte seine Schnauze in die Hand des Knaben, als ob er ihn bitten wollte, semethalben nicht besorgt zu sein. Der Name des Küustlers, der den Preis er-rnngen, sollte um die Mittagsstunde verkündet werden; auch Nello begab sich nach dem öffentlichen Gebäude, wo er seinen Schatz gelassen hatte. Auf dcu Stufen und im Vestibül drängte sich die Menge der Koukurrentcn, alle hingeben von ihren Familien uud ihren Freunden. Nello zitterte vor Aufregung, als er mit Patrasche m ihrer Mitte stand. Da begann ein machtiges Geläute in der Stadt, die Türen eines Saales wurden geöffnet, die Menge stürzte hinein. Man wußte genau, daß das preisackronte BilÄ auf einem Holzgerüste, oberhalb der anderen aus?5 gestellt sein würde. Em Nebel umdunkeltc die Augen Nellos, seine Gedanken verwirrten sich; er wankte. Er hatte das Bild erblickt; es war -nicht das scinige. Eine Stimme verkündete laut den Namen Stephen Kießlinger, aus Antwerp pcn gcbürtiss, Sohn eines Kaufmannes aus di>-ser Stadt. (Fortsetzung folg!^ Laibacher Zeitung Nr. 99. 846 30. Aprils gen durch die Akkumulatoren gase fürchtete. Auf Grund der mit dem „Delfino" seinerzeit gesammelten Erfahrungen sind seitdem die Versuche mit Unterseebooten fortgesetzt worden, deren Ergebnis war, daß in den Marine-Etat des Vorjahres drei neue Unterseeboote eingestellt werden konnten. Das erste derselben, „Glanco" benannt, für das ein Preis von 700.000 Lire bestimmt ist, geht in Venedig seiner Vollendung entgegen und Hai den Ingenieur Laureuti zum Erbauer. Für die beiden anderen Boote, von denen jedes 800.000 Lire kosten soll, und für welche Ingenieur Ruffiui die Pläne entworfen hat. fehlen noch die endgültigen Festsetzungen. In Rußland, das in allen großen Marinc-fragen rastlos vorwärts schreitet, ist seit dein vergangenen Jahre das Interesse für Unterseeboote besonders stark hervorgetreten. Unter anderem wnrden wiederholt Versuche mit eiuem vom Ingenieur Vubnov auf der Baltischen Werft erbanten Unterseeboote angestellt, wobei das Boot gelegentlich einer Fahrt von Kronstadt nach Björko 20 Stuudeu unter Wasser bleiben konnte, ohne durch das Feuer der „Aurora", selbst auf nahe Entfernungen, irgendwie gestört zu werden, oder für die Besatzuug Uuzuträglichkeiten im Gefolge zu haben. Wie es heißt, soll das Boot ein aus >tork gebildetes Oberdeck haben. Durch diese Resultate ermutigt, hat das russische Marine-Ministerium Versuche auch mit Booteu anderer Erbauer angestellt, als deren Ergebnis die nunmehr erfolgte Bestellung von sechs Unterseebooten vom Djevetskij-Typ anzusehen ist. Nach Nachrichten ails französischer Quelle soll der Vau dieser Boote so beschleunigt werden, daß sie baldigst Verwendung in Ostasien finden können. Auch die deutsche Marineverwaltung ist allein Anscheine nach entschlossen, aus ihrer bisher beobachtenden und abwartenden Stellung herauszutreten und in nicht mehr ferner Zeit selbständig versuchsweise mit der Beschaffung einiger Unterseeboote verschiedener Systeme zu beginnen. In diesem Entschlüsse sollen nicht allein die bei den auswärtigen Marinen mit derartigen Booten gesammelten Erfahrungen nnd demgemäß verwerteten Verbesserungen geführt haben, soir-dern ebensosehr haben die auf der (Germania-Werft mit einem Unterseeboot angestellten uud qünstig verlaufenen Versuche dabei mitgewirkt. Der Vollständigkeit wegen sei hinzugefügt, daß sowohl die schwedische wie die norwegische Marine bereits je ein Unterseeboot bestellt haben und daß nach dein „Marineblad" auch die niederländische Flotte noch in diesem Jahre ein solches Boot bauen will. Ob die durch den „New-York Herald" in diesen Tagen verbreitete Nachricht, Japan habe bereits vor mehreren Wochen einige Unterseeboote aus Amerika erhalten, den Tatfachen entspricht, läßt sich zur Zeit mit Sicherheit nicht feststellen. Politische Uebersicht. Laibllch, 29. April. Die heurigen Ka i s e r m a n ö v e r werden zwischen Strakonitz und Wodnian in Südböhmen stattfinden. Wie nunmehr festgesetzt ist, wird Se. Majestät der Kaiser während der Manöver, die zwischen dem M). Anglist und 7. September im bezeichneten Terrain von: 8. Korps (Prag) und dem 14. (Innsbruck) abgehalten werden, im schlösse des Präsidenten des Herreilhauses, Für-steil Alfred Nindischgrntz, ill Stekna, Wohnung nehmen. In einer Vesprechnng des Besuches des Präsidenten Loubet iu Rom bezeichnet es „Die Zeit" als dnrchaus unzulässig, ans diesem Ereignisse irgendwelche Schlüsse auf eine Hndernng der internationalen Beziehungen und Bündnisse Italiens ziehen zn wollen. Das durch den Besnch Viktor Emannels IN. in Paris hergestellte gute Einvernehmen der beiden Nationen maa. durch Loubets Anwesenheit ill Rom gefestigt werden, ohne daß dadurch der Dreibund irgendwie berührt werden könnte: dessen seien die jüngste Be-gegnnng der beiden Monarchen in Neapel und die dabei gewechselten Trinksprüche genügsam, bewähr, die ungleich herzlicher und bedentuugs-voller klangen als die ill Rom ausgebrachten. Äls einen Triumph Italiens erklärt es das genannte Blatt, daß Frankreich durch sein Staatsoberhaupt Rom als die Hauptstadt des geeinten. Italien anerkannt hat. Aus Paris wird gemeldet: Der „Matin" verzeichnet die Symptome, welche auf eine rus-s i s ch - eugli s ch c A n nähe r u n g schließeil lassen. Wenn auch noch keine förmlichen Verhandlungen darüber stattfinden, so könne man doch wahrnehmen, daß von englischer Seite das Terrain sondiert werde und daß mail sich bemühe, ein Gebiet zu fiudcu, auf welchem mail zu herzlicheren Beziehuugcn mit Rußland gelangen nud eiue friedliche Austragung der vorhandenen Streitpunkte mit Aussicht auf Erfolg verslichen könnte. Der „Matin" „verkennt" nicht, wie schwierig es ist, ein solches Terrain zu finden, aber unmöglich sei es nicht. Englands neuer Botschafter in Petersburg, Sir Eharles Hardinge, sei vor seiner Abreise zweimal von .^önig Eduard empfangen worden und überbringe einen eigenhän^ digeil Brief des Königs an den Zareil. Er habe die Anfgabe, die Annäherung Rußlands und Englands herbeizuführen. Aus B e lgra d, 28. April, wird gemeldet: In der Ansprache des neuernannten russischeil Gesandten, G li b a st o v, in der heutigen Audieuz beim König ist besonders der Satz wichtig, in welchem von dem Großvater des Bönigs gesprochen wird. Der Gesandte sagte, daß er glücklich sei, seine Mission bei dem Enkel jenes großeil Helden zu erfüllen, defsen Name das ganze serbische Volk » —'--- . . 'M , an die teuerste Epopöe erinnert. Äuf " ,:M^ sanktionierte Rußland die Dynastie KcwG ^ vi<' iil ^erbien. ^o wird wenigstens die, hier verstandeil. ^ '^ Zu einem Wiener Telegramme ocr " ^ tersburger „Novoje Vremja", welches z" ,^ ten wußte, die Nachricht von d^ " ^, g a ii g e des „P etropavlov ^ ^ den Wiener Freunden Japans mit Iuvc' ,^ nommen worden, die Leute wären^sich ^^> ls um den Hals gefallen und die ^raße ^^f! ihren Hochrufen auf Japan nnderhallt, ^ das „Fremdenblatt": „In Wien wcitt ^ etwas von derartigen abstoßenden '"^.H^ gen, welche von der Bevölkerung Ml > ^ mit Empörung zurückgewiesen worden M ^,', ist überdies durch amtliche Nachforschn^ ^ gestellt worden, daß sich tatsächlich u'"N-^! gleichen zugetragen hat und daß dah"'I ^, 5 dung, von der man leider erst jetzt ^'" j,,. 5" halten hat, durchaus auf Erfindung m'U^, ^ dem wir dies feststelleil, können nur ^ danern, daß das russische Platt sich d"" ^ Korrespondenten, dem die freundjchasul" ^ vertrauensvollen Beziehungen zwischen ^ ^ Ungarn und Rußland ungelegen sein '"".^„B art mystifizieren lind über die wahre ,^'^E der Wiener Bevölkerung, bei der !""-'" icf, '! Ereignis die innigste Teilnahme hcN'o ^,„ uuverautwortlicher Weise hat irreführe" ^, In jüngster Zeit haben, wie man u.^F stantinopel berichtet, in Arabien »n^!! Kämpfe zwischen verschiedenen einandel ^ P, den Stämmen stattgefunden. Vor ^' l'5 Ibn Sand, Scheich von Riad, un ^> .^. Nedschd den Stamm des Ibn Neschw, ^ ^ voll Nedschd. angegriffen und ihm fuM ^ Ortschafteil abgenommen, die früher " .^ Besitze wareil. Die Verluste an MM" waren anf beiden Seiten Tllgcsncmgleiten. ^ - (4 8.0 0 0 schreibt aus Madrid, 21. o.: Der deutM ^^ scher Herr Scebold hat vor kurzem dem ^F Museum für Naturgeschichte seine ^st .^ ^s^, lung von Sch»ietterlinaen geschenkt, ^" ' ^f^ reichhaltigste Sammlnua dieser Art, me ^ Welt gibt, denn sie enthält nicht lm'"M" ^ C'Miiplarc. Vor einigen Taaon ist stc ^ g' ^.^ inen präpariert und konserviert. NM c' ^' ist beschädigt oder abgebrochen, auf l"! ^„ >> ist der farbige Staub auch nur im 6"''^ A°' wischt. Diese einzige Sammlung l^U. icl"-^ geduldiger Arbeit und kostspielia^m ^". j^ allen Weltteilen dar, Herr Seelioli) ^„ci^. Sammluna für schweres Geld verüMen^^,. Wilde Wogen. Roman von ßwald August Aönig. (42. Fortsetzung.) (Nachdruck verboten.) Selbst auf die Gefahr hin, den Vater Zu erzürnen, wollte Herta (Gewißheit haben; sie wählte die Stunde nach dem Mittagesseil, in der er bei einer Tasse Kaffee und einer Zigarre die Zeitungen zu lesen pflegte. Er hatte eben die Zigarre angezündet, der Kaffee stand vor ihm, er wollte zur Zeitung greifen, als Herta die Hand auf seiuen Arm legte. „Was ist dir. Vater?" sagte sie, „dich drückt etwas, vertran' es mir an, ich bitte dich darum, und ich glaube, ich habe ein Recht zu dieser Bitte." Es lag ein flehender Ausdruck ill ihrem Blicke, der alte Herr waudte das Antlitz ab, seiue Braueu zogen sich noch finsterer zusammen. „Was auf mir rnht, mnß ich allein tragen", erwiderte er rauh, „du kauust die Last nicht von mir nehmen." „Ich kann dir sie tragen helfen!" „In der Weife, wie du sie damals von mir annehmen wolltest?" „Damals?" fragte sie überrascht. „Sprichst dll von unserem amerikanischen Verwandten?" „Ja, von ihm", sagte er mit heiserer Stimme, „ich glaube, daß ich mich freier und wohler fühlen würde, wenn der Konkurs cmsgebrocheu wäre." „Wie kannst du nur so reden?" entgegnete sie vorwurfsvoll. „Deine Ehre ist dir erhalten geblieben, dein Geschäft wird wieder aufblühen —" „Weißt dll auch, um welchen Preis?" unterbrach er sie anffahrend, „du hättest damals nicht zu ihm hingehen lind dich vor ihm erniedri- gen sollen, dann würde er nicht darau gedacht ha ben, mir gegenüber den Großmütigen zu spielen llild mir dabei Worte ins Gesicht zn schleudern, die mich tödlich beleidigen mußteu." „Hat er das getan?" erwiderte, sie voll herzlicher Teilnahme. „Mir wollte er keine bestimmte Antwort geben —" „Und mir sagte er, daß er nur deiuetwegen auf Rache verzichte. Was er dann gesagt hat, mag ich nicht wiederholen, es waren ^chmähun gen, die selbst ein ehrloser Mann nicht geduldig einstecken kann. An die Brücke werde ich mich erinnern, so lange ich lebe." Mti starrem Blicke vor sich hinschauend, zerrührte er den Zucker in seiner Tasse, die Zigarre hatte er fortgelegt, sie war erloschen. „In seinem Hasse gegen dich und seiner Auf-reguug »nag er manches Wort gesagt haben, das er selbst nicht bedacht hat", nahm Herta nach einer Panse wieder das Wort, „uud da er min nicht mehr hier weilt, die Möglichkeit einer nochmaligen Begegnnng also ausgeschlosseu ist. so wirst du bald diese Beleidiguug vergessen." „(5s gibt Beleidigungen, die man nicht ver^ gessen kann". „Man muß auf die Verhältuisse, in denen sie geschehen sind, Rücksicht nehmen, lieber Vater!" „Und welche Verhältnisse könnten m dem vorliegenden Falle zur Entschuldigung dienen?" ./Der Haß deines Neffen —" „Hatte der Burfche ein Recht, mich zn hassen? Ich habe ihm nichts zuleide getan, und an ihrem Unglücke trug seiue Mutter selbst die Schuld. Ich würde sie später nach dem Tode des Vaters nnterstützt habeil, wenn sie mir ihre Lage tlargelcgt und um Hilfe gebeteu hätte; statt dessen zweifelte sie an der Echtheit des Testamentes. Wie tonnte ich da noch UnterstützniM ', i^ ten? Sie würde mir vorgeworfen Y ^, li schuldbewußtes Gewisseu bewege nun ^c '^ ihr Glaube ail die gestanden, llnd mm glaubte d^cscr ^^iftl!^ berechtigt, mich Erbschleicher "w "^>,,, " zu nennen, und ich innßtc das hlw er mich ruinieren konnte!" s^dcck^ ^ji>' Der alte Mann stöhnte und l" ^ Aligen mit der Hand. Herta wußte n'^,^.„, . ihm sagen sollte, nm den Sturm '" i ^ ., nern zu beschwören. ^ ,„5 !^ Er rührte wieder in seiner TaM'u ^^' hastig den inzwischen kalt gewordei'" ^chc ' ^ „Das ist's, was mich jctzt l"N hie 2v ' finden läßt", fuhr er fort, „lch. ^ ,„ich ^ immer und immer wieder und arac ^k'. ,^ die jämmerliche Rolle, die ich s"^./M' F hätte ihn ills Gesicht schlagen sou». ^l0' > flegelhafteil Gassenbnben; an ^'gd^'i,st Ziichtigllllg würde ich mit GenUgN' ^ , „Dann würde er Rache 8"'"'" ^'lte 1 i.i' Trohnngen ausgeführt habend er" fF^ „Nuu gut, dauu wäre lch ^' B'' ^ könnte die Ursache jedem erzählen un ^, ^. über meinen Neffen scharfer nrteu ^- < ^ mich. Icht zerbrechen sich die ^ ' „icl't ,„ darüber, weshalb das Falliment m^ ss^ gebrochen ist, und woher ich du,' -- ,^ ih!" ^ men habe, um es zu verhüten. 7?" ,^! ^ ./ Wahrheit sagen? Sie glauben s" M ,? hen mir noch immer aus dem 2vctt ' , „n ^' darf ich uicht mehr beanspruch^ '". ,,hl >^.^ 'hr jüngst erzählt, daß eine Dame, !?^, "dig gleiche, dagewesen sei, um sich i!t >'^ !^'"^^nd auszusuchen. Man hatte die f'l ^ l»,.,,,"^' Halsbandes verweigert, obgleich sich -, ^, ^^'^ Miß MM) darüber sehr entrüstet I l '^li^'! ben Iahten Tagen erhielt die Echa»i° il ! ^ ^»apit "^ liebeglilbenden Brief, in dem ihr 5 ^'" Ts,"s ^ englischen Kriegsmarine nnter „ ^"ach w ^^' ^"ll.' Stunden nüttciltc. daß er 5 ,^ dr f?"^"""^' einschiffe, nnd ein Oberst ^ , ber h? 1 "us, luie gliicklich er gewesen sei, il' ,^hn ^" und geliebten Schauspielerin eine ^ >^>, ^^cvnchnien zu tonnen. Man kann wohl ' '^li,m ' ^'^ Mm' Rachegedanken gegen die 1,' ^ s'e F"ui >nit sich herumträgt. Den Obersteil ^ ""ll^t ' lumiln'n nild nmsch ihiu ganz gehörig >', ^" ^f^ ^"' alte Krieger war Niie aus den Wol- ' ^l^. ""d versprach natürlich, in Zukunft !' ^ T^/^" s"n. Mis; Edna May wird es aber ,l ^ ^. ^^. ul^'rlask'n inüssen, die geheinmis- !! ^ s^^^'ll ansfindig zu machen. '! !^l>i/?>^uldige Leser.) Man begreift es. ^ ? >hrrr 9 '"ar" '" schweren Zeiten an die Nach- i^d^' " "Vpellieren. So entschuldigte vor ^?'" di/^.'" ^«rt Artur erscheinende Vlatt „Novi s bl,s, ..'"regeluiäßigteit seines Erscheinens da- ^ ^o»s^ ^^'^s^U' die die Handpressen bedie- i' ^>c ^?"^'"' Wbald sie Kanonenschiisse hören, ^" di^" "« ""her nnr gedruckt luerden könne, " y, ^^"pnnev sich jedes Schießens enthalten. ^ ^^lich ^"swt crscheindendes Vlatt rechtfertigt '^a? ^ ^age. j« der es sich befindet, damit, 3. Höh "'' ^"^ 2U Schiff ankommen sollte, Mi fs ^" stecken geblieben, die Zufuhr von 'ki Rc> > ' Dampfmaschine fast nnmöglich sei, ^,^r >' ^egsdienste tun müssen, uud nun ,. ^ch^ ^^' Setzer einberufen worden. - Be^ ^ >>i 1„^^rgen schon der Fall. der einer Zei- ve?^' z^,^^"wlina, dein „Wächter von Log l?/^. ^ ' ^,° die nur von Negern redigiert, er.- ^ ^' »il'l ^ "'^ luohl anch gelesen wird, Nach- ,^l> ,^"'r ^^ sechs Wochen nicht erschienen war. ^h'l H^" einer Verlautbarung an der Spitze: «>!v "»s/ ^ ^^'' ""-' "ss"' und ohne Ausfluchte ^"' w>."'^'"U"lhentliches Schweigen ans-j^^lll^ ^ f "^uend nämlich der Redakteur einen h» ""'üist ^""d niachtc, bctrank sich unser Ma-:? hat ^ ^"nrt, daß er die Presse lapnt machte, th ^ sUr m deshalb anseinandernehmen und die ^, Hetzt ^ ^'atm- nach Baltimore senden müs- V ^ruck ^'^er alles in Ordnnng, und unser "c '^ H' ^^"^ zwischen den Mahlzeiten nur ,^also"v" unsere Leser nnd geehrten Abon- ! ^s^ nr^ /'^ ll"nc (!) Verzögerung verzeihen." I ^ty bllrs, listen Lesepublitums aber muß sich °In^" »/ .7^encralanzcigcr für Thüringen und ^l>e ig ">'chcrt halten, der am Ostermontag 'i/>dc^ ''''^'uachnng enthielt: „Da sich wegen ^^>' ulx',^ Inse.ratenandranges in allerley l,^' ^,nis^ ' versuchte Herstellung einer Beilage V '^'sjt^' ^" ^^ü'nden nicht mehr ermöglichen "^/^'' aesamtc Tcrt znriickgestellt werden". 5 ^lus x. und dic Kirchenmusik. l^^^T^arlos Bordes, der den Sitzungen des I^ h ^^Nei, z>, ^bitten. Herr Bordes über-^L ^ "Figaro" einen Bericht, d^'ln nach !.,>dst^','ntnehnien ist: V bo>^^ X. hat sich schon, als er noch Pa-l!.,"Nt ^,, "enedig. war, mit diesem Thema be-°'^Ur//^ "" I"lire 1893 Papst Leo XIII, V ' ein ^."b"' ^lc Frage der iiirchenmnsit er-^^'te>i Engeres Gutachten verfaßt, in dem die ^ ^chi^uwM^ ^^^.^^ ^.^ ^.^ .^ ^ ^^^. ^^ ^,,, ^ch f^'^ ^<>t„ l»l'<>i"'io ausgesprochen fin ^-^ig^. U'Nlle". sagte Seine Heiligkeit. ..die ^- ^ci, ^' ^"'cn diese Reformen begegnen ^ >'^ ^5 ^"''" ""l welchen Widerstand sie stoßen ^ib. '^ il !> "'^^ b"s Wert eines einzigen Tages. '^'' t^ic !f ^pe^nmnsil aus der ilirche zu vrr-'l!>,^^f. "n-lstiich^l Musiker zum Studium der ^' z»? ^""^ ""b ^"' iiuust des 1lii-u, u Kol-mn. , ." In diesem Augenblicke erhob sich der Papst und suchte ans den Papieren auf dem Schreibtische ei nen Zeitungsausschnitt hervor, den er Herrn Vor^ des zeigte. (5s war ein Ausschnitt eiues kanadischen Blattes, das eine Liste der in den Kirchen von Montreal am Ostertage aufgeführten musikalischen Werke brachte. Man fand da Orchestcrstücke und Messen in allen Tonarten mit Tenorsolo. „Führt man", fragte der Heilige Vater, „ähnliche Musikstücke anch in Paris auf?" ^ „Leider, leider, Heiliger Vater!" - „Fahren Sie in Ihrem Werte fort", sagte der Papst, „ich verspreche Ihnen, daß Ihre Schule bald an öffentlichem Interesse gewinnen wird. Sie werdcn sehen, daß sich allmählich alle Ihnen anschließen werden". LolaI- und Promnzial-Nachrichten. (Stapellauf Sr. Majestät Schisses „Erzb erzog Friedrich".) Aus Anlaß der Anknnft Ihrer t. und k. Hoheiten des durchlauch tigsten Herrn Erzherzogs Friedrich und der durchlauchtigsten Frau Erzherzogin Isabella mit höchst-ihren Töchtern begannen um U Uhr 20 Min. vormittags die Strandbattcrien die vorgeschriebenen Sa lutschüsse abzufeuern. Bei Einfahrt des Zuges intonierte die Musikkapelle des Infanterieregiments Nr. l)7. von welchem eine Ehrenkompanie mit Fahne aufgestellt war, die Volkshymne. Ihre k. und k. Hoheiten wurden beim Verlassen des Zuges durch den Marine-Kommandanten, den Statthalter und den Secbczirtskommandantcn empfangen, während Se. k. und k. Hoheit nach Entgegennahme des Rapports die Ehrenkompanie abschritt, begab sich die durchlauchtigste Frau Erzhcrzogiu mit hö'chstihrcn Töchtern in den Hof-Wartcsalon. wo höchstdieselbc durch die Gräfiu Marianne Goöß empfangen wurde. Dein durchlauchtigsten Herrn Erzherzog Friedrich wurden vom Statthalter die zum Empfange erschieneneu Notabilitäten vorgestellt. Nach einem kurzen Cercle fuhren die höchsten Herrschaften in Wagen zum Ein-schiffnngsplatzc am Molo San Carlo, wo eine besondere mit Pflanzen geschmückte Landungstreppe errichtet war. Während der Einschiffung auf Sr. Majestät Schiff „Pelikan", wo die höchsten Herr schaftcn Aufenthalt nehmen, gaben die Strandbat-tericn und die t. und k. Kriegsschiffe den Geschützsalut ab. Die t. und l. Kriegsschiffe und sämtliche Schiffe im Hafen hatten Flaggengala angelegt. Vor dem Bahnhöfe sowie auf der ganzen Riva wurden die höchsten Herrschaften von einer aroßen Menschen-mcnae ehrfurchtsvoll bcarüßt. — (Militärisches.) Das vor einigen Tagen nach Fimne abgegangene Bataillon des Infanterieregiments Nr. '2? ist gestern nachmittags nach Laibach zurückgekehrt. — (Die Maib c f ör d eru n g.) Von amt« lichcr Stelle wird mitgeteilt, daß die Ausgabe jenes VerordnnngsblatteS, mit welchem die zum Matter» min im Heere stattfindenden Beförderungen Verlautbart werden, nicht vor dem 2. Mai erfolgen kann. — (Der diesjährige militäraör o» nautische Kurs) findet in der Zeit vom 1. Mai bis 30. September l. I. statt. Für denselben wurden 17 Offiziere einberufen, darunter vom Bereiche des :'». Korps der Oberleutnant Karl Parac des Feldjägerbataillons Nr. 7. — (Die Lai bach er G e m e i n d e rat s-Wahlen.) Bei den gestrigen Ergänznngswahlen it« den Laibacher Genieinderat wurden aus dem ersten Wahllörper folgende Herren gewählt: Ubald von Trnt ^> czy mit 15l), Dr. Karl Triller mit 158. Iofef L e n <' e mit 151 und Elias Predovi <- mit 15,0 Stimmen. — Der erste Wahllörper zählt 688 Wahlberechtigte. — (Auszeichnung.) Die heimische Branerei „G. Auers Erben" in Laibach wurde auf der internationalen Lebensmittelausstellung in Paris (b)xl»<>»ilioll inl<'iultti<>n^1^, «ormnrii'» <-uIiniNi'<' Garnifo>i5spital wird der erste Wagen vom GarnisonSspital nm 5 Uhr 35 Min. früh und der letzte vom Nathaufe zum Garnifonsspitale um 10 Uhr 15 Mill, abends abfahren. -^ Vor 8 Uhr morgens und nach 8 Uhr abends verkehren die Züge anf beiden Linien in Zwischenränmen von je 15 Mi-nnten, zu den übrigen Tagesstunden in Zwischen-räntnen von je 7^> Minuten. Die Höhe des Fahr Preises wird nach der Anzahl der befahrenen Zonen bestimmt und beträgt: für Erwachsene: für eine Zone 10 li, für zwei Zonen 15 l>, für drei Zonen 20 !i, für vier Zonen 25 li. Weiters gelangen bis anf Widerruf zur Ausgabe: u) für Erwachsene: er mäßigte Morgenfahrscheine, gültig für Fahrten, welche vor U Uhr morgens angetreten werden, bis zu zwei Zonen znm Preifc von 6 !,, über zwei Zonen znm Preise von 10 k; d) für Kinder: einheitliche Kinderfahrfchcinc, gültig für jede Fahrt, zum Preise von 6 b. > - (Po st dien st.) Die Posthilfsbeamtm I. Klasse Marie Coclig wurde über eigenes Ansuchen von Gottschec nach Krainburg und die Posthilfsbeamtin II. Klaffe Thclla Iaßovec von Laibach nach Gottfchee verfctzt. - Am 10. April d. I. gelangt in, Bestellbezirke des Postamtes St. Veit ob Laidach der Landbriefträgcrdienst znr Einführung: gleichzeitig wurden die Ortfchaften Zapuic, Dravlje, Peröanj, Podutik, Steinbüchcl, Gleinih und Dolince aus dem Vestcllbezirkc des Postamtes -Untcr-5-^kn ausgeschieden und jenem des Post-amtes St. Veit ob Laibach zugewiesen. Die zwischen dem Postamte in Slavina uud Prestranek-Bahnhos täglich viermal verkehrende Fußbotenpost wurde in eine Postbotenfahrt in gleicher Kursordnung um gewandelt. —o. — (Rotes Kreuz.) Die auf den 25. d. M. festgesetzte Generalversammlung des Landes' und Frauenhilfsvereines vom Roten Kreuze für Krain konnte wegen nicht genügender Anzahl der Erschienenen nicht abgehalten werden. Die zweite General' Versammlung wird mit gleicher Tagesordnung auf Montag, den 2. Mai, um 6 Uhr abends, einberufen und ohne Rücksicht auf die Anzahl der Anwesenden im Bibliothckszimmcr der k. k. Landesregierung ab gehalten werden. — (Für das zweite allgemeine So kolfest) in Laibach wurde in der Hauptsache das Programm bereits festgesetzt. Das Fest wird am 1i>, 17. und 18. Juli stattfinden. Am ersten Tage Empfang der Gäste, Besichtigung der Stadt und deren Umgebung, abends Festkonzert im großen Saale des „Narodni Tom", veranstaltet von der ,,^Ii,«d<'un HllU!<.'«", wobei auch die böhmisches Gäste für sich in Gesangs- und Instrumentalnum-lnern auftreten dürften; nach dem Konzerte Kom mers im Garten des „Narodni Dom" nnter Mit Laibacher Zeiwng Nr. 98. 848 30. Aprils Wirkung dor nationalen Gesangvereine Laibnchs und der Laibacher Vereinskapelle. -- Am 17. Juli vor-mittags Wetturnen, das bereits um 6 Uhr mor-gens seinen Anfang nimmt^ nachmittags großes öf fentliches Schauturnen auf der Rennbahn- um 11 Uhr vormittags festlicher Umzug durch die Stadt, abends Volksfest in der Sternallee, eventuell bei Ti-voli, unter Leitung des slovenischen Frauenturnver eines. Am 18. Juli zwei große Ausflüge nach Veldes und nach Adelsbcrg. ^ (Der Laibach er V i cycleklu b) er sucht uns nlitzuteilen. daß mit 1. Mai eine neue Tennisspielordnung in Kraft tritt, die im Fahrsaale am schwarzen Vrett angeschlagen ist. — (Ein Mili tärlonzcrt) mit reichem, auserlesenem Programme findet morgen abends 8 Uhr in der Kasino-Gastwirtschaft statt. Eintritts gebühr 60 li. '* (Ortsgruppe Laibach des Deutschen Sch u l verein es.) Vorgestern abends fand im Klubzimmer der Kasino-Nestanration die Jahreshauptversammlung der Ortsgruppe Laibach des Deutschen Schulvereines statt. Der Obmann der Örtsgruppe, Herr Dzimski, begrüßte die Versammlung und erteilte dem Obmannstellvertreter, Herrn Dr. Tho m a n, zur Verlesung der Verhand-lungsschrift der letzten Iadreshauptversannnlung das Wort, da der Schriftführer, Herr Luschin, infolge eines Todesfalles in seiner Familie am Erscheinen verhindert war. Sodann erstattete der Obmann den Bericht über die Tätigkeit des Hnuptver-eines im Jahre 1902 und der Ortsgruppe im verflossenen Vereinsjahre. Aus ersterem entnehmen wir. daß der Deutsche Schulverein im Jahre 1902 15 Vercinsschnlen mit 28 Klassen in 2!) getrennten Abteilungen besaß. Hievon entfielen auf Krain 2 Schulen mit 5 Klassen, nämlich Laibach 4 Klassen mit Öffentlichleitsrecht. Maierle 1 Klasse mit Öf-fentlichleitsrccht. Ferner besaß der Deutsche Schul-vc»ein 33 Vereinskindergärteu mit 34 Abteilungen.. Davon entfallen ans Krain 3.' Laibach, Neumarttl und Sagor. Fortlaufende Unterstützungen wurden an drei dein Vereine nicht gehörige Schulen ge» währt, und zu Schulbauten, beziehungsweise Adap-tierungen den Gemeinden Gottschee, Lichtenbackj, Mmerle, Maseru, Schoflem und Unterslrill bewilligt. Schließlich erhielten Schulen und Kindergärten in Krain zu verschiedenen Zwecken Subventionen. Auf die Tätigkeit der Ortsgruppe übergehend, spricht der Obmann vor allem den beiden Förderern derselben, die ihr im verflossenen Vereinsjahre namhafte Unterstützungen zukommen ließen, und zwar der Krainischcn Sparkasse und dem Berichterstatter des allgemeinen deutschen Schul-Vereines in Berlin, HM rn Karl Pröll, den wärm sten Dank aus. Die Ortsgruppe zählte im ver flossenen Jahre 42-1 Mitglieder. Sechs Mitglieder, die Herren: Hallada, Luget, Merk, Muhr, Schlaffer und Vouk wurden dem Vereine durch den Tod entrissen. Über Antrag des Redners erhebt sich die Versammlung zum Zeichen der Trauer von den Sitzen. Dem in der vorjährigen Hauptversammlung gefaßten Veschlnß, betreffend den Gesangsunterricht an der Vcrcinsschule in Laibach, kam der Vorstand nach und es wurde Sorge getragen, daß den Wünschen der Eltern von Schulkindern anderer Konfcs-sion nach Möglichkeit Rechnung getragen werde. Die viertlassige Knabenvolksschule des Vereines in Lai-bach wies 191 Schiller auf, von denen 152 in der Stadt, 39 im Vororte ki«ka wohnen. Der Natioua lität nach waren hierunter 183 Deutsche. 3 Slovenen und 5 Schüler anderer Nationalität. Der Kindergarten, unter Leitung des Fräuleins Eugenie Singer, wurde von 8lj Kindern (51 Mädchen und 32 Knaben) besucht. Auch die Schule in DomLale erfreut sich guter Lehrerfolge. Sie war im Vorjahre von 'M Schülern besucht und es ist ihr Bestand durch den Deutschen Schulderem gesichert, ...... Der Vericht wurde zur Kenntnis genommen und dem Schriftführer Herrn Lufchiu für seine opferwil lige Tätigkeit über Antrag eines Mitgliedes der Dank der Versammlung ausgesprochen. Ebenso wurden Resolutionen, die Aufbesserung der Bezüge der Gehilfin im Kindergarten betreffend, sowie die ge^ naue Bekanntgabe der Nationalität der Kinder, die denselben besuchen, angenommen. — Der zweite, Zahlmeister. Herr Josef Vetter, berichtete über den Rechnungsabschluß. Die Einnahmen betrugen 1770 l< (1376 K Beiträge, 3!14 K Spenden), die Ausgaben 138 X 61 t,. Es verblieben daher 1N31 !< 39 !>, welche au die Vereinsleitnng abgeführt wurden. Die Verwaltung des deutschen Kindergartens weist 3253 X 22 l» Einnahme auf, der 3259 l< 57 ll Ausgaben gegenüberstehen. - Dem abtretenden Vorstande wurde der Dank votiert mud derselbe, bestehend aus den Herren Alois Dzimsli (Obmann). Dr. Rudolf Tliomann (Obn,annstellver- treter), Hugo Luschin (Schriftführer). Heinrich. Wettach (Echriftführerstcllvertreter), I. Schrey' von Redtwerth (i. Zahlmeister) und Josef Vetter (N. Zahlmeister), wiedergewählt. ^ (Die Lehrbefähigungsprüfun g e n) für allgemeine Volks- und Vürgerfchulen nehmen vor der hierländischen Prüfungskommission übermorgen ihren Anfang. Hiezu haben sich bisher '16 Kandidaten und Kandidatinnen, davon fünf für Bürgerschulen und sieben für französische Sprache gemeldet. — (Der Zirkus Guillanme) veranstaltete gestern seine zweite Vorstellung, deren Pro grammnummern- wieder insgesamt mit dem größten Beifalle aufgenommen wurden. Der Besuch war vorzüglich. ^ (Zur Sommerfahrordnung der Laibach er eleltrifcheu Straßenbahn) wird uns noch mitgeteilt, daß vorläufig der Verkehr aus der g a n ze n Linie aufgenommen wird. (F a h r o rd n u ng s ä n d e r ung bei der Südbahn mit 1. Mai I. I.) Mit der neuen Fahi'oronnng wurde eine direkte Personenzug5vel> bindnng in den Morgenstunden zwischen F i u m e lind Laibach geschaffen. Der von Fiume um 5 Uhr 20 Min. früh abgehende Personenzug (Nr. 8(.i5) kommt in St. Peter um 7 Uhr 9 Min. an und findet seine Fortsetzung ab St. Peter um 7 Uhr 2<) Min, (als Zng Nr. 15 d) mit der Ankunft in Laibach um 9 Uhr 15 Min. vormittags. Selbstredend vermittelt der besagte Fiumaner Zug (Nr. 805), so wie bisher, den Anschlnß nach Süden an den Schnellzug (Nr. 2) und den Personenzug (Nr. 8). " (Zur Volksbewegung in Krain.) Im politischen Bezirke Tschernembl (26.300 Einwohner) wurdeu im i. Quartal l. I. 61 Ehen ge^ schlössen. Die Zahl der Geborenen belief fich auf 221, jene der Verstorbenen aus 140, daruutcr 35 Kinder im Alter von der Geburt bis zu 5 Jahren: ein Alter von über 70 Jahren erreichten 32 Pcrfonen. An Tuberkulose starbell 19, an Lungenentzündung 18, alle übrigen an sonstigen verschiedenen Krankheiten. Verunglückt ist eine Person; ein Selbstmord, Mord oder Totschlag lain nicht vor. —«. — (Effe ttentombola.) Der freiwillige« Fenerwelir in Ledine, Bezirk Loitsch, wurde zur Veranstaltung einer Effektelltombola zu Vcrcinszwecken die Bewilligung erteilt, Gewinste in Geld, Geld-esfelten und Monopolsgegenstände sind hiebci jedoch ausgeschlossen. o. ^ (Sanitäres.) Über die derzeitigen Ge-snndhcitsverhnltnisse im politischen Bezirke Adelsberg geht uns die Mitteilung zu, daß fich dieselben giillstig gestalten, da außer Mumps und Keuchhusten, au welchen in den Gemeinden Hrenovitz und Dornegg noch 32 Kinder leiden, und außer Trachom keinerlei Epidemien herrschen. Auch der Stand der Trachomlranken hat sich in letzter Zeit um 3 vcr mindert uud belauft sich. derzeit auf 23 in 17 Ort schaften befindliche Kranke. — o. — (Rotweinklamm bei Veldcs.) Sowie alljährlich wird auch heuer die Restauration in der Klamm am 1. Mai eröffnet werden. Eine beson-dere Empfehlung bedarf die bekannte Wirtschaft! nicht, da sie in Touristenkreisen nicht unverdient den > besten Ruf genießt. Der Ncfuch der Notweinklamm ist jetzt besonders empfehlenswert, da foeben die stei^ len Felswände der Klamm den schönsten Frühlings^ schmuck angelegt haben. Die wohlduftcnde Aurilcl, dao gelbe Alpenveilchen uud die blaue rankende Al pcnrebe sind die hervorstechendsten Vertreter der alpinen Flora, die von den eiskalten Triglavwässern nach dieser Schlucht verschleppt wurden und hier nun ! üppig fortkommen. Noch etwas besonders Sehenswertes erwartet heuer die Besucher der Rotwein-klamm; wir meincu die großartigen Anlagen der im Bau begriffene,, Alpenbahn, die bekanntlich in der Nähe des großen Wasserfallcs die Klamm queren wird und deren Ban überrafchend große Fortschritte macht, so daß mall längs der größtenteils fertiggestellten Einschnitte und Dämme die Trasse der Bahn von Veldes bis zum Hombergtunncl verfolgen kann. Ebenso rüstig schreiten die Arbeiten jenseits de,s Homtunnels zwischen Dobrava und Aßling fort, wo auch ein großer Teil der Bahntrafsc an der Lehne des Koönasattels bis auf den Oberbau beinahe fertiggestellt ist. Für kontrastreiche Abwechslung ist auf dieser kurzen Wanderung gegenwärtig wohl reichlich gesorgt. Aus den, Wege zu und von der Klamm erfreut uns der Anblick der Pustenden Maschinen. Wagenkolonnen und der vielen rührigen Hände, die öcnl Schicnenstrangc den Weg ebnen, der unser AI-pcnparadics der Welt erschließen wird, und in der Schlucht erquickt uns das Bild des Waldsriedens: nur der tosende Gebirgsbach gemahnt uns an die niemals rastenden Naturkräftc — (DcrKometArooks.) Der am ^^ voll Brooks entdeckte Komet erscheint ,m ^ ^ als ein teleslopisch sehr helles Objekt ul'0 ' ^ Gesamteindruck eines Sternes neunter ^ ^ ^ nach seiner Entdeckung nnd nachdrM ^ ^ Abenden beobachtet worden war, wurden ^ ^t geil seines Laufes sowohl für die A"^" ^ feiner Entdeckung angestellt, und "'l. "hM^ Rechnungen die auf derTternwarte in i^nn ^ Boston in der letzten Zeit gemachten pli""^ch'B Himmelsanfnahmen nach diesem Kometen ^ ^ In der Tat fand man auf sechs AufnmM ' ^ ill de^ Zeit zwischen den, 11. März uB ^ erhalten worden waren, die Visitlarte ol> ^ ^s, in Gestalt eines verwaschenen Striches, ocn ^» vornherein nur für einen PlattcnfetM ^. ^. konnte. Gegenwärtig liegen Berechnungen ^^ terer Grundlage vor, aus denen sich erg' ' ^ Komet am 28. Februar feine Sonnennaye ,^,^ der MarSbaht, in einer Distanz von 2'/ ^^o„F Sonne -Erde oder zirka 100 Millionen '^jü passiert hatte, gegenwärtig gegen 250 ^.' ^ ss^ lometcr von der Erde entfernt ist, stä) ">' M von der Sonne als auch von der Erde cim ^ demgemäß immer schwächer wird. ^"^.7 nördlicher Deklination und am M ^".Mer ^ Grad Reltaszension und 55-7 Grad noro» llination stehen. . ,Mcl! ^ - (TaschenfahrpIa n.) Der ,0 ^ ^' liebt gewordene Tafchenfahrplan ist w'^ .^ ^ nen. Er enthält die Sommerfahroron .^ Staats- und Südbahnstrecken und die ^'''^tis^ nung des Österreichischen Lloyd im ,^.,^ft^ Meere. - Zu haben in der Buch- "'^.7?<,li, . lung Fr. Igli5. Hauptplatz Nr. N^Pre^^.^ Theater, Kunst und Literatur. ^ -~ (N c u c st c K arte des 0 stas i" " ,? Kriegsschauplahes.) Dem Mana" ^,^^ die Verfolgung der Landoperationen ^ ^ Karte hat l,un das t. und l. miliwrt>u" von Georg Wesselak. ^^ Zn der Ktadtpfarrüirche Kt. 3" ^'^ Sonntag, den 1. Mai (Heil. -s ' ^' lipp uild Jakob), um 9 Uhr Hochamt: " ^0 l)Ul<^,';l <'« Klillizi in l'-äul' V0N l'. A"^^„ 31", Graduate .Vlww^. s:<)iiiitl?buntui' "^ ^ji " Focrster, Offcrtorium ^nutiwduutu»' I. N. Tresch. Geschäftszeitung. ge" - (Portland Zcmentfa b^' ^„V ^ genfeld.) Das Geschäftsjahr ber ^^ia^, mentfabrik in Lengcnfeld fchlieht ""7.,.^^^. reichlicher. Abfchreibungen sowie llach -^^ftell ^ den Zcmentvcrband abzuführenden '"" ^ Zv, ^ träges mit einem Gewinnsaldo von 1l> " ^^tl"l , sich unter Hinzurechnung des vorjahrigel ^ch" auf 165.291 K erhöht. Diefes Resultat ''"^1"'., so sehr einer vorteilhafteren Verbands ^, > welch letztere noch unter der großen ''^flill^ günstigen Schlüssen alls den Zeiten des ^ist^, kalnpfcs zu leidei, hatte, als vielmehr de"' ^ts >', zu verdanken, daß es der Vcrwaltuna e' ^ ^ lungen ist .die Gestehungskosten aberM" ^ ^ ringcrn. während anderseits die Am""! --^Hr Zeitung Nr. 9«. 849 W. April 1904. ^ietc j - ^" ^^'^' Gojümllonsml! ilü ^loüvciltiono ^!M?^^^ ^r Vcrtirauchszulialinic ^ntsprcchelid ^ll!,ter>' ^' ^"^ ^ (5xpoltA'schäft weist dant !^s?. "^uug dcr in Vctiacht toinlnrlidcn Schiff ^ ^^^ltoli j^il,er Ausdchinnl^ oach cmon ^»^,^)Nti aus. Dw Preife auf d(,'n üd^lfcci ^"httr? ^"^^' s'ch iudcffcu von der feit Iah-^ lind -^'! Depression uoch immcr uicht erholt 'Xbni, st "^ lünem Tiefstallde ailgelauat, wie uie ^9 ist ^^' ^s"ltliä,e Vefseruua iu dieser Bczic ^ t>(!,,^ ^^' 5" "ächste Zeit tauul zu erwarten. >l ^e^ ^^ä^wiejencu Neingewinne beanwagte ^it,^. "^Uligsrat an die Attioxiire eine ^<)M ^^^szubezahlen. _______-ili. 5 Gelegramme '«. ^elegraphen-Korrespündenj-Hureaus. Der rusftsch-japanische Krieg. ^^ ^" ^" U' ^. Aprll. Dem Reuterfchen Bureau '^^^aiighai genieldet: Es zirt'nliert das Ge-^> ^. ° "^ Bussen in eiueiu zlueitagigen Klampfe 5>ütt^Ule Niederlage erlitten Hütten. Die Ia-^sich, ^"^ Illch üderschritten- die Russen hät-^ ^ 7^2ezoüen. -ch^^^'^durg, Ä). April. (Offiziell.) Statt-°M h^' ieo telegraphiert an Baiser Nitolauö ^ ^ch ?"'- I" der Nacht von, 28. wurden feind-^ jech« ^sichtet, die sich in einer Entfernung i^t„, "iei^n uoil Port Artur hielten. Gegen '^on?'^ luurdeli zehn Mpanifche 5treuzer »nit ^^^udooteu iin Golf voll Usuri gesehen, ^»ich^^' ^. April. Der Kommandant der ja-"^ Äottenadteilnng. die a,n 2^i. in die Mu-^ s einlics. deichtet: Als die Schiffe den Mn f»> ^^". ewyncte die feindliche Artillerie voll >^l ^ ^ gegeilüber liegenden Flußufer das ? Äub^ ^^' Schiffe ohne irgendwelchen Erfolg, ^t z^^lta erschien russische Kavallerie, zog sich ^ d. ^' als unsere Abteilung auf sie schoß. Am ^ aus "l Ullgefähr 100 Ma,ln russische Kaval-,^te l!N', ?'^"'c Dalupfdartassen. Unierc Torpedo ^ ^'^'^n das Feuer, worauf sich die Russell ,'"e» ^ Zulassung zahlreicher Verluundeter hinter '^seli ^uüäzoge»l. Wir hatten teine Verluste, ^ueii^ " ^age um 5 Uhr nachmittags eröffnete ^euer "^ ^"' ^ichtullg vo»> Antufchant wieder ^ -^ st' s< ^ ^^" ""6 erwidert wurde. Nach einer ^ Äbt ' ^'^' Rnssen das Feuer ein, das für !> h^l' "Ü teille Verluste zur Folge hatte. ! ">et>un ' ^- ^lpril. „Figaro" veröffentlicht eiue ^ G^3 leuies Berichterstatters lint delli chiue-3" ioli v^^- "l ber diefer unter anderem gefagt tz> ^'^^ chinesische Negierung könne es gewis; .^dsch ^friedigullg ^nsehell. daß Nußlaild die !e^zi°, "^olos oesctzt halte- sie lege Wert auf .," iilie. "2"l zu Nußlalid. Ill Peking will man i°- ^i/^^' ^^na hade vorderhand lein Inter-^ sei,^ '^ußlaild anzligreiseli, denn ec, wüßte, furchtbar nni) für China i/^> ^ ^^'U'ictluilgen herbeiführeil tönilte. Da !li ^ ^ ?^6^' dcr Negierlmg oaranf gerichtet, die >">hs^ Iulterung herrschende Erregnng zn be . ^ Hrtz^' ^'^ >^u^en Zeilen sei eS schwierig, die in! ^Na!^"lwn. g^.^'inie Gesellschasteil und dlirch ^ltc,, """tel, Krieg ausgeregte Menge zurück^ ^chli^^^' Gefahr der Vernncklung liege demnach "°ltc '. ' 'n der Möglichkeit der Erregnng einer ^aa5"die Behörde, t<> ^ ^"ki, W. ^>il. Die von den Japanern ^ ^n M^lh"' Dampfer wurden von der ja ^ )>c ^,?line üdernoinlnen. Die Berufung ge-^^' ob ,^'^^"ug der Prifengerichte wurde ver-^' lllZ >>^ Nasiljiina, ein hervorragende!' Ad ijk'die . ^'l'treter der Schiffseigentüüler erklärt ^ lU^ ^l>'nden Gesetze seien veraltet und anch ^^"sti ^'^' »M »lehr anwendbar. Es sei 'Oli'^en^ ^^Uenheit für die Japaner vorhan-k°" zl, s/!'Mndenzfall zui» Vorteile der Zivili 'Nch ,V^'u, Hie russische» Offiziere in Sa '"^ freigelassen wordcil. H. Reichsrat. ^ ^j '"Ng d«5 Abgeoidueteuhauses. ^i^"lmn' ^ ^lpril. Nach wörtlicher Verlesung ^'hl>il lotzt da5 Haus die Verhandlullg deS ^ ^ n"^"a^' ^ileily, betreffeild die Förde i^>^ ^Ulgrw^ ^^^ fort, ^Itachdeln die Abg, ^?'ch. ,, ^>ld Fveßl l'ine längere Zeit. zuincist V^Ii», Zutrage gesprocheil hatten, wurde die N adgcurochel,. Nächste Sitzling Mo» ^i^> ^'tzung des Herrenhauses. 'U t>^ ^' ^lpril. Zu Beginn der heutigen "' Herrenhauses widniete der Präsident Fürst Alfred zn Windischgrätz den seit der letzten Sitzung verstorbelle» Mitgliedern warmempfun. dene Nachrufe. Das Haus nahm die erste Lesung des Autrageo Dr. Illlger, betreffeild die Abänderung des Gesetzes vom 10. März 1^92, N. G. Bl. N. 04, vor. Zn diesem Gege»sta»de ergriff Herr Ministerpräsi-dent Dr. von Koerber das Wort. Der Antrag wnrde der jnridischpolitischen itonimission zugewie-se». Sodaili, erfolgte die Wahl von fünf Mitgliedern i» die Ouotendeputation fowie von H) Mitgliedern llild l0 Ersatzlnännern in die Delegatioll. Loubet in Italien. Neapel, 29. April, König Viktor Emanuel und Präsident Loubet nahmen heute von der „Ne-gina Margherita" ailS eille Revue über die französische und die italienische Eskadre ab. Eille sehr große Me»schenmenge wohnte dem Schauspiel am Strande und i» zahlreichen Booten bei. Um V^li Uhr schiffte fich Präsident an Bord der „Marfeillaise" ein, wo ihi» ,Uö»ig Viktor Emanucl nni >^1 l Uhr einen Be^ such abstattete. Um li Uhr reiste Präsident Loubet an Bord der „Marseillaise", von der französische» Eskadre geleitet, »ach Frankreich ab. R o m. 29. April. Der Abschied des Präsidenten Londet vo» ^önig Viktor Emanncl an Bord der ..Marseillaise" war anßerordentlich herzlich. Der König »niarmte »nd küßte den Präsidenten. Budapest, 29. April. (Mclduug des ungar. Tel.-iforr. Bllr.) Seine Majestät der Kaiser trifft am 2. Mai um 0 Uhr abends hier ein. Ausweis über den Stand der Tierseuchen in Kram flil die Int vom 18. bis 27. April 1904. Es herrscht: der Milzbrand im Bezirke Tscherurmbl iu der Gemeinde Döblitsch (1 Geh.); die Gchweinepest im Bezirle Gottschee in den Gemeinden Banjaloka <3 Geh,', Farn (1 Geh,), tzinterberg (5 Geh.), Mittrrdolf (I Geh.). Mosel (1 Geh.); im Vezirte Rudolfs- wert in der Gemeinde Seisenberg (1 Geh.); der Rotlauf im Bezirke Rndolfswerl in der Gemeiildc Nmlirus (1 Geh,); die Hundswut im Bezirle Tschernembl in der Gemeinde Wemitz (1 Geh.). Erloschen ist: der Vlätzchenausschlag im Bezirke Stein in den Gemeinden Podgier (2 Geh.). Woditz (1 Geh.), Podhruslo (1 Geh,). K. l. Landesregierung für Krain. Laib ach am 27. April 1904. Angekommene Fremde. Hotel (5lefaüt. Am 2 8. April. Weiser, Ksm,; Wagner, Reisender, Graz. - Dr, Kaisersbergcr, Arzt, s, Frau, Gurkfeld. — Rubbia, Apotheker, s. Frau, Görz, ^ Smetana, Ökonom, Littenhor», Mäher, Beamter, s. Frau, Passau. — Puchar, k. t, Beamter; Goldsieiu, Walther, ztflte.; Kostial, Fischhof, Guldlieraei, Liuai, Nosenderg, Iellinct, Reis;, Trintscher, Nohui, Gernst. Epstein, Bodenmüller, Rosrn, Puschcnjagg, Mintus, Pisto, Berger, Reisende, Wien, - Rosenbersser, Reisender, Leoben, Stoege,, Reisender, Agram. Meißner, Reisender, Prag, Verstorbene. Am 2tt. April. Maria Bilenc. VriefträgerÄuitwe, 66 I.. ttungrehplal) -<, ^liil^"n>,'' ^,n,!ix .,- Johann Tvc^ licit, Bahnoffizial, 4'.» I,, Bohoricgasse l4, (.'i!»!n.«i« i^i^u«. ^ Franz Slntuer, Gastwir!enssohu, 1 St., Gradisce 6, Lebens- ^ schwäche. Meteorologische Beobachtungen in Laibach Seehöhe Wli'2 ,». Mittl. Luftdruck 7. „n 8U.N. ! ?3s^ 18'^ S. schwach teilw.bewM, ^' 9 » Ab.! 737-5 10 6^ SO, schwach » heiter > :^<>.l 7 U. F. 737-6 6 4j windstill lteilw. bewMtt ^ N 0 T)as Tagesmitiel der gestrigen Temperatur 10-9", Normale: 11 8". Verantwortlicher Redakteur: Anton Funiel. ^ 8e!mM 88ille! Vor ävlu 1 Glas Rohitscher von k « 50 angefangen ic., umfaßt, ermöglicht es jedem Interessenten, eine passende Wahl zu treffen. T>ie bekannten Aufuahmen aktueller Tagesereignisse, welche von der Firma hergestellt werden, liefern den besten Beweis, was die Lcchnerschen Apparate leisten. Dem Käufer einer photo» graphischen Camera wird im eigenen Atelier oder brieflich kostenlos Unterricht oder Rat erteilt. Preislisten werden gratis und franko abgegeben. (16tt»;) Ulll«tzldu übt «in» lniI6li»»«n6v, ertrisullsuä« uncl b«> nucl i»t in lmllllieu l^kllsn bu»tenft «rftlalit. «^ «^ V»^ ,»f^ «^^ v»^ ^»I^ w^»^^^^,^^ ! s Xz5ino-lte5tiM«lN«ll.^) ^ Nlorgou 8onuta«, üeu 1 ^ mit dsno!iäs?L Fs^väditsm ^o^u^' , '/n /.!>l!!!sic!i«'llli«t e'N llUllliaLlltUNssSVO» ^ ___________________________________ ^^^^!> Kurse nn der Wiener Börse von» 29. April 1904. «°chd° »»<»"««'" Hie nuliertc» Kilrle verstehe» sich in Kroxrilwährung, Dic Mtienmss länltlichel' Altie» und der «Diversen 5lojc» uersteht sich per Htück. ^^—--^^^W! AUgtMtine Staatsschuld, «eld Ware ltinheitl, Rente in Noleu Viai» November p. ». 4^«/„. . . »9'»U inu - i!!Eilb,Iän,.Iuli pr. K.4-2"/„ 98-50 »9 7U ,, Not. ffebr. Äug, pr, lk. 4 2"/, lu0'4« 1NU«N ,. „ ApriI,OIt,ftr,K.4 !i"„ l!,U',°!i» 10« !>b l«54?r Stnnlslose 25» st, 3'8",„ 1N5'- 18«0«r ., 5U0 fl, 4»/u 152 2b 1b« 25 1««N«r ,, 100 si, 4"/„ 1K2-^ 184 5>U 18«4»l ,, 1N!> fl, . . ^59 75 86! 75 dto. „ 50 st. . . »58 — 2«2 - HM,-Pfandbr. il 120 fi, 5"/<> , 286»n 8N? ^» Slaalllschuld der iül ßeichs- rate vertretenen Königreiche und Länder. Oetteii. Ooldrente, stsr, ! fl,, per Kasse.....4"/„ llü'.'ln Ilü 55 dto, Rente in lkronenwähr,, stsr,. per Kasse.....4"/„ 8U'6U 99 UU 0! , , 4°/„ 1l»'4»IIU!U Franz Joses Bal,n >» Silber >div, St,> , . . , 5>,'<"/„ 129' - I'.»!!'9N Nudulssbalin in Kro»en!vähr, stencrsrei ,div. St,), . 4"/» 1«0'10 Wl'— Vnrllrlbrrql'nl»! in Kroxenwahr, steurrf:,, 4<>» ztioüe» , 4"/» l0» - l0>' Zu VtaatSschuIduerschltibun« gen al>gtstemp.Vlsenb..Nltlen. ltliiauetliban» 20» sl, KVl, 5',^ von 200 sl.......511-- 51l! dtu. Uinz-Budw, 200 sl, ü, W, S. 5>>///„........471 —47 l-— dto, Ealzb. Tir.200sl. ö, W. 3. 5°/„.........448-LU 4^450 5. Karl-Ludw.-V. 20N sl, KM, 5"„ von 200 fl...... - - - '— Oeld ^ Ware Vom Etaatc zur Zahlung übernommene rtl)baI,n, 400 », 2000 M, 4"'„......... N950 12U-50 Franz Joses, V,, Em, 1884 (div. j St.) Silb,, 4°/»..... lNN'10 I»!-,» Galiz,schc Karl Ludwig Bahn , , , ioo — 101'—! Vorarlberger Vah», Em. 1884 (div. St.) Silb. 4"/n . . . io»'?b —-- Slaatoschuld der Länder , der ungarischen Krone. ! 4»,„ nua. Ouldreine per Kasse . ii8lo!ii8'3U dtu. dto. per Ultimo .... 11» — 11880 <"/„ dto. Rente in Kronenwähl., steuerfrei, per Kasse , . , g?85 98'05 4",'n dlo. dtü. d!o, per Ultimo . 9780 »8 — Unss, St, Cis. ?lnl, Gold 10» sl. -.— —-— dto. dtu, Silber 1"» sl, , . . —-— —-— dlo, Staats Oblia,, (U„c,. Oslb,» V, I, 187«....... —— —-— dto, Tchanlregal'Ablü!, Oblia. —— —'— dto. Präin. A, >> l«»sl, - 20'» K ^09 — 21180 dto, dtll, ll 5Us! -I»»K 208 — 210- Theis, Ne«, itose 4"/« , , , !6l'50 Il>.'l'5>0 4"/„ ungar, Ornndentl, Obli«, !)8'35 99N5 4",„ lroat »nd slnuon, delty 9» 85 !»9 25> Andere üffenll. Anlehe». 5"/„Lonau ^ess'Anleilie 1878. 107 — 108'— Anleheu der Stadt Oörz , . —-— —-— Anlehcn der Stadt Wir» . , , 10390 10480 dto, dto, «TUberod, Gold) 1^2—i23 — dlo. dto, «1894', , , . 9865 9985 dtu. dto, "„ Krainer Lnudeii Anlehen , — —! — — ! Geld ! Ware Pfandbriefe etc. Vodlr, aNc,, ost,in s,0I,veil,4" „ 99 35 100 35 N. osterrUaiideö Hyp. Nnst,4°/u '1W- !01 — Oest. un«, Panl 40>/^«hr. verl. > 4>'/n.........l^„,znliul !j Sparlassr, 1, üst,, »iUI,, verl,4"/<> 10110 1U210 Eisenbahn-Priolität«» Obligationen. sserdi!ia„d^Noidlm>»! Cn,. l««ü 100N0 101''— Un«, galiz. Bah»..... IIU8>> lil 85 4"/„ Unterlralner Pahnen , , ! - — — — Diverse Lose ^ (per Stncl), Verzinsliche ^ ose. 3"/„ Vodriilreoit Lose lim, 1880 z»«-— 30« - 3"/n ., ., Em, 1»89 294 — 298 - 4"/u Donau Dampssch, 100 fl, , —-— — — 5"/« Donan-Negul.-Uo'e . . , 2?« — 28» — Unverzinsliche Uose. Äudap. «nsttica (Tombau) 5 sl, iil-30 2230 Kreditlose 1»» s!...... 4N5 —474'5„ Clar« Lose 40 sl, j»M - 162'—17350 vsener Lose 40 sl..... IS?'— 17»- Pnlff», Lose 4» fl, «M, , , . IS2-- 172'— NotenKreu,^, Oest. Ges., u,10sl, 53io 55 10 ,. ,, una,, ,. ,, 5fl. 2g'— 30 — «ubolf-Lojr 1» s!...... ««-— 71- Ealm.Lose 4» sl...... 227 — 237'^ St.'Grnoii! Lose «eld Ware «ltien. ! tzranLport-Unter- ! nehmungen. j Äussig-Tepl, «tisrno. 5>ü» ,'l. . . 2385' ,2340' Bau- u. Betriebs Gel. für ftädt. Straßenb. in Wien ül, X . —— —'— dto, dto. dto. M. tt . - — —-— Nölim. Nordbahn 150 fl. , . »S3 - 80« — Vnschtiehrader Eis. 5<>0sl,KM. i27U» 2720' dto, dtu, ,Iit, 8) 2»0fl. !lN44' 105,0' Dcman Dainpfichifsalirls- Oesell, j ^esterr , 50» fl, KM, , , . >»49' 853 — ViixVudenliacher E,-Ä, 400 ii j493 — 503- sser'dinando ^lordb. 1000s!.llM, 563«- üül!» Lemb. Czelnow, Iasju Eiseub,- ! ! Oeselljchlisl 20" sl, S. . . . 584- 58520 Lloyd, Oest,, ?r!esl, 5ü» sl. «M. i" Prag-DnxrrEisenb. 10Nfl,abgst. >205- 207öl, Etaatseisrübahl! 200 sl, Z. . . «4275 «4375, Südbllhn 200 sl, S..... 81-50 825« Südnurdd. Verb'V. 200 sl. KM. 40«?5 4»9-Tramway.Oej., NcneWr,, Prio- ritäts-Ältien 10« sl. . . . 17— 19 - Unss. ssllliz. ltisenb, 200sl, Silber 40550 407 — Unss,Westb (Naab Oraz)20asl,2. 40650 — — Wiener Lc>lalbal,nen AltOes, . 95 - — — Knnken. ^ '.'lllsslo-Oest. Vanl 120 sl. , . 27»'5N 28050 Vantvcrei», Wiener, 200 fl. , 513- 514 — Audll,^l»st,. Ocst,, 200 sl, S. . S2U— 930 — Krdt. Anst, s. Hand, u. G. 1S0«,, 200sl, . 75L — 757'— Nepusitenbanl, Alla,, 200 sl, , 428'- 430 — Eslompte Ges., Ndröst,, 400 li 507- 50950 Giro», Kalieuv,, Wiener 200 sl. 430 — 440 — Hu,p°tl,elb., Oest.,20»fl.3«"/uE, 2ü5' -!255 — 4iz">H? Läi'derbanl. vest.. 200 ' - l^<,,!<-' Oesterr, nngar. Bant. b"» !'- ziß«!^' Unwübanl 200 kl, - - zöi"! Aerlelirsbanl, Nllg, 1"» "- ' ! InduNrie.zlntel' nehmungen. ^^ ,, i!,1"'j Äauaes,. All«, os!,. "" , .,nd^ ^ ^ ltaydier Eisen und «talil ^n ^ ^ l" in Wie» 100 sl. - '.Ml. :"' ' < «tisenbahnw, Leihg.Erfte. '«"' ^1!»^ ^ „Elbemüül". Mpierf. u. ^.^ zzs'^^^ Licsingcr Bra»erci 10» N- , 41»/' .^ Montan ^eseNich. OcstnW" ^5» ^ Prater Eise» Ind, G'^ ^' , ^^^ ^aiau lar, Steinloülcn " ^ z^,^j ,7' „Schlöglimchl", Pap.",.20N N zzz^^ ..Slcl,rcrm/',Pap>"f,>^.^ ,4«^^ Trisailer Nu>,lo»w ^'/"/<«, 4«0 ^ Waffenf..G..Oest,inMsnM' ^ Waggon-LeihanN,, All«.'« ve!'> g«,'^,< Wiener «a''N'!ell!ch°st'f",^!! '" tW Wienerberaer ^ieae>°«lt,en ^, »»»» Devisen, ^ ^.^ »urze Lichte» ^^,^<^ '.'lmsteroa», , »'''^^ Deutsche Plä^' . s^A »^ London , , sb^ ^ Pari« ,,.,,"" St, Petersbura l yaluten. ...^ Dulatcu , , , ' l3?«»'3 2»FranleN'Etüclc . I«: Z ^5 Deutsche «cichöbanlnot»» 90»' , >> Italienische Aanlnott» > ' ' «^°^> :«ubcl Noten , , - ^«-»^^^ (5349) IivL VurgiotiüruuL. ?i'ival. Depot« (s^Depoi'its)^^^-'