Laibacher Zeitung. H .1-? 44. Samstag am 11. Hpril »84K. Steyermark 3V indisch - F e i st r i tz am 28. März 1816. In der vergangenen Nicht, kurz vor Mitternacht, verspürte man hier eine starke, mir eimm eigenthünilichen, dun'pfeu Ge-tose, nach Art eines in der Ferne schnell vorbeifahrenden Wagens, begleicece moinenlane Elderschücterung rüttelnder Bewegung in »ci- Richtung von Südwest nach Nordost. Die Fensterscheiben kliriten, die Vögel sinterten ii, den Käfigen auf, die meisten Bewohner wurden von« Schlafe auf-geweckt lind machren Licht. Dieser Erschütterung folgte ungefähr nach 5 Minuten, gerade um Mitternacht, eine zweite, jedoch viel schwächere, von gleicher A:r in der nämlichen Richtung. Das Barometer stand auf 27 '/^ Wiener Zoll und war im Stegen begriffe» , das Thermometer zeigte 6 Grad Wärme nach Reaumur, der Himmel war rein und nur hin und wieder mit dünnen Wolken leicht überzogen. Das Eigenthümliche bei diesem Natur-Ereignisse war, daß die Hunde schon nach zehn Uhr Nachts, vielleicht im Vorgefühle des nahenden Erdbebens, heulclld herumliefen, was sonst nicht geschieht. Wien Se. k. k. Majestät haben mit allerhöchster Entschließ ßung vom 28. März l. I., den Gubernial-Concepts-Prac-tikanten, Ludwig Freiherrn v. M^loivetz, zum überzähligen und lüibl-soldeccn Kreis - Commissar in Böhmen allerguädigst zu ernennen geruhet. Se. k, k. Majestät haben mit allerhöchster Entschlie-sumg vom 28. März l. I., den Concepts-Practikanten der k. k. allgemeinenHofkammcr, Emerich von Szlemenics, zum überzähligen Hof-Concipisten bei dieser Hofstelle allergnä-tigst zu ernennen geruhet. V ö h m e n. Wir entlehnen dem »Iourn. d. öst. Lloyd« vom 7. April folgenden Bericht: Prag, 28, März. Vor einigen Tagen konnten wir in der Gasbeleuchtungs-A»stalt imjCaroli-»enrhal die Wirkungen dieser herrlichen Beleuchtungsmethode zum ersten Male bewundern. Doch auch solche, welche mit diesem schönen Fortschritte unseres Jahrhunderts genau vertraut sind, versichern, das; durch den von dem Unternehmer "euerfundcnen Remigungs-Apparat und gewisse Veibesserun-gcn in der Constructioil des Ofens eine ungemeine Intensität des Gaslichtes erzielt werde. Das Material ist unsere treffliche Steinkohle von der groscherzogl. toscana'schen Herr-schau Bllschciehrad. Dein Vernehmen nach, wird der Roß-l»arkt zuerst die neue Beleuchtung erhalten. — Unsere Spinnst n!cn I», nordöstlichen Böhmen nehmen einen sehr befriedi-Ü^'d.n Fortging, trotz den Hindernisse», welche ihnen Ei- gennutz ll»d bornirres Festhallen am Schlendrian hie und da in den Weg legen wollen. In Nachod wurden neulich 8N Tchiiler geprüft, und mit Ducaten, Thalern und Zwanzig.vn (mir Oehr und Band) beschenkt, in ihre Heimath entlassen. Auch gelang es den Bemühungen des Hofrathes Erich, V»'..-bindnngen zum Absatz des verbesserten Garnes in Leipzig ein.-zuleiten, welche vom besten Erfolg gekrönt wurden. — Da,-i sächsische Dampfl'vot »Saxonia« hat am 25. März seine Prcder fahrt von Dresden bis Weltrus glucklich vollbracht. Italien. Die »Atlg. Zeitung« von, 3. d. M. enthält nach^-henden Artikel: Neapel, 24. März. Als eine liebliche Episode, ausgeschmückt mit den mannichfaltigsten Blüthen schrisl-stellerischer Phantasien (nn't denen nanicntlich die »Cerere" den Reigen eröffnete,) wird der Aufenthalt der russische!» Czarin in Palermo und Neapel fortan in den neapolitanischen Annalen seine leuchtende Stelle einnehmen. In diesen» Augenblick ist die hohe Fmstii, etwas unwohl. Die Kaiserin besuchte Pompeji an einen, schwülen Sirocco - Tage; sie schenkte den vielen anmuthvollen Gegenständen, welche nach langem Grabesschlummer gleichsam zu neuem Leben in ihivr Gegenwart erweckt wurden, die gespannteste Aufmerksamkeil, und unterhielt sich dabei lebhaft mit der zahlreich sie begleitenden Gesellschaft. Das alles aber erregte ihre Nerven, erzeugte einen fieberhaften Zustand und eine leichte Geschwulst des Gesichts (der Leibarzt Marcus soll eine Gesichtsrose be. fürchtet haben), so das; eine mehrtägige Ruhe nothwendig geworden. Die königliche Familie gab auch bei dieser Gelegenheit Beweise des zartesten Wohlwollens und der herzlichsten Anhänglichkeit. Wir hoffen, in wenigen Tagen werde die leichte Ertrankung vorüber seyn. Eine Veslw-Parthie, welche auf den Samstag verabredet war, unterblieb natürlich; ein Concert im Schloß ward ebenfalls abgesagt, das gestern eingetretene Negenwetter würde ohnehin die übrigen Ausflüge in der Umgegend untersagt haben. Der fcrnere Reisezug der Kaiserin wird folgendermaßen angegeben: Rom, Florenz, Bologna, Venedig, Bodensee. Das Dampfschiff »Kamtschatka« bleibt noch einige Wochen in Neapel, und geht dann nach Stettin, um die Kaiserin dort wieder an Bord zu nehmen. Der Vesnv gewährt fortdauernd sehr schöne Feuel> und Farbensplele; die Lava fiießr aufs neue an mehreren Stellen über. Freie Stadt Krakau. Der »Oesterreichische Beobachter« vom 6. April meldet ans Krakau von» 28. März-. Vorgestern ist hier folgende Bekanntmachung erschienen: „Se. Ercellenz der k. k, Feldmarschall - Lieutenant, Graf Casii^iene, Chef der Milicar- 253 l!ü> Cwilreglerung, hat dll>H seln unkerM 22. März erlasse-lies Rescript folgende Anordnungen getroffen: »'Alle, sowohl in der Stadt Krakau, wie in ihrem Gebiet wohnhafte Aus-l.nider haben dieses Land so schnell als möglich zu verlassen. Von dieser Vorschrift sino diejenigeil Personen ausgenommen, welche znm Aufenthalt in hiesigen» Lande mit den gesetzlichen Passen oder anderen besonderen Erlaubnisscheinen versehen sind, namentlich'. I Prioatossizianten, Handelslelite, Handwerkerlehrlinge nnd Gesellen, so wie Hausdienstboten, w?nn diese alle in Verbindlichkeiten oder in Dienst stehen. 2. Taglöhner. 3. Solche taiserl. österreichische und kaiserl. russische llüterthanen, welche mit Hinsicht darauf, daß sie seit dem 25. November l836 in hiesigem Lande wohnen, sicl) iü die Listen haben eintragen lassen, lim das Krakauer Unttrchcmenrecht zu erlangen. Endlich 4. alle dic, welche au-sier dem Besitz gesetzmäßiger Pässe die Nothwendigkeit ihres Aufenthalts in dem Gebiete der freien Sradt Krakan durch unzweifelhafte nnd gültige Beweise darzuthun vermögen, jedoch unter der Bedingung, das; sie in dem unverzüglich einzureichenden Gesuch au den Polizeidirector um ferneren Aufenthalt alle Gn:nc>e, »velche sie zu fernerem Aufenthalt in diesem Lande nöihigcn, zu rechtfertigen haben, in welchem Fall Se. Excellenz ftlbst persönlich dse Erlaubnis! ertheilen wird. Es versteht sich, daß Auslander, zu welchem Stand oder welcher Classe sie auch gehören mögen, wenn sie der Theilnahme an hiesigen Unruhen überwiesen oder auch nur verdächtig sind, oder wenn sie keine Legitimation besitzen, von der allgemeinen Verfügung der Entfernung aus den» Lande aus keiner Rücksicht ausgenommen werden können, und daß Mit ihnen nach den in dieser Hin^chr erlassenen Vorschriften verfahren werde» wird. Indem also die Polizeidirectio» diese Verfügung zur öffentlichen Kenntniß bringt, fordert sie alle, sowohl in der Sradt Krakau, wi' in ibrem Gebiet wohnhaften Ausländer auf, spätestens binnen vierzehn Tagen bei der Polizeidirection sich zu melden, wo ihnen die nöthigen Passe znr Rückkehr in das Land, dessen Unterthanen sie sind, aus' gefertigt werden sollen, denn nach Ablauf dieses Termins werden sie durch die für angemessen befundenen Maßregeln genöthigt werden, das hiesige Land zu verl.issen." D e u t s ch l a n d. Am 23. März sind Ihre hochfürstliche Durchl.nicht, die regierende Fürstin Reuß, geborene Prinzessin von Hessen-Homburg, von einem gesunden Prinzen glücklich entbunden worden Die „Prg, Zeitun," von» 2. April schreibt-, wie folgt: ^!e Leser erinnern sich wohl eines Artikels aus Frankfurt a. M. (siehe L.nb. Z. Nr. 7 v. l5, Iä». d. I.), N'^lchn- die schwebenden Fragen der Gegenwart namhaft machte. Es scheint uns zweckmäßig, beim Beginn de5 .2. Vierteljahres übersichtlich auf diesen Gegenstand zurückzukommen und kurz zu erörtern, was es in den verschiedenen Lall» devn der Erde in politische und sonstiger Beziehung derzeit zu fragen gibt. Betrachtn wir zuerst Amerika, so finden »vir, daß die schwebenden Fragen dieses Erdlheils ganz von der Art sind, ihn unter Umstanden in gewaltige Bewegung zu sehen. Die Oregonfrage verfinstert n?ch inunee d?n west- lichen Horizont lind die electrische Masse hänfc sich, wie es scheint, mehr und mehr an, so daß es gar nicht unglaublich klingt, wenn wir aus Nordamerika vernehmen, der ganze Westen und Norden sey in furchtbarer Gährnng und gleiche einem Pulvermagazine, das der kleinste Zufall zur Erplosion bringe, könne. Peel's Handelsmaßregcl soll nnn, so hofft man, der Blitzableiter seyn, der die electrische Materie in den Wolken des, äußersten Westen für die Ruhe der Union und Englands unschädlich macht, nnd wäre dieser politische Able'ter noch zu schwach, so müßte cr durch einige weitere Eoncessionen des stolzen Albions verstärkt werden. Mittlerweile prahlt man gegenseitig wit seinen Streitträften und kämpft in den Journalen einen erbitterten kleinen Krieg, was auch vielleicht dazu beiträgt, die gallige Stimmung beider Nationen zu vermindern, weil sich dann die electrische Masse , zum Theil in die Tinte»fässer der Journalisten entladet. — Am Sildhorizont der nordamerikam'schen Union schweben allerlei Mericofragen als Gewölk von noch ziemlich zweifelhaftem Ansehen. Dem Paredes'schen Regiment wird prophezeit, daß es etwa bis zn den Hundstagcn dauern werde. Vielleicht wird Paredes wünschen, daß die Hundslagc »och chcr zu Ende sind, welche er in seiner Stellung zu durchleben har. Er besitzt den Willen nud den Muth, aber nicht die Kraft, das Land und das Volk zu reorganisiren, und so ist es gleichgiltig, wer nach ihn, an's Nuder kommen wird, den« es ist Niemand vorhanden, welcher der niericanischen Union Nuhe und Einheit nach Innen und Kraft und Ansehen nach Außen zu geben vermag. Die nordamerikanische Politik wird, wem» sie es cm Mal ernstlich versucht, kein schweres Spiel haben, die Beantwortung der Mericofragen zu Nordamerika^ Nischen» Vortheil zu gestalten. Die englisch-französische Interventioi,i waltigsten Fragen bewegt. Der Oregonfragc ist schon gedacht worden, und sic ist trotz ihrer Wichtigkeit keineswegs die erste der Tagesfragen Englands. Die Oberstellc gebührt der Getreidefrage mit all ihren Anhängseln, die man, um mit Einen» Worce Alles zu sagen, was sich von ihr saacn läßt, zuversichtlich eine Weltfrage nenncn kann. Mochte doch ihre Beantwortung die Interessen Englands und Delitschlanos in Eins verschmelzen; dem» England und Deutschland sind natürliche Verbündete, gegen deren Schutz- und Truhbimdniß ganz Europa ohnmächtig seyn würde. Die Politik Oesterreichs — Dank ihrcm weisen Lenker! — hat bereits diesen, Grund- 259 sahe gehuldigt. Die Sikhsrage lst ebeu so einfach, als omiücS für England. Tie Kugel und das Bajonnet haden angefangen, sic zu beantworten und in Lahore wird der Schlußsatz geschrieben werden. Daß England das Pendschab erobern wird, ist leinen Augenblick zu bezweifeln. Aber was anfau-gen luit einer Eroberung, die >'» Zukunft vielleicht mehr kostet, als einbringt? Solche Eroberungen wünsche die Eom-p.^nie von Großhändler!» und Speculanteu nicht, welche über das englische Ostindien gebieten. Die ueiisccländische Frage scheint durch den neulich geschlossenen Friede» erledigt z» seyn, aber diese Erledigung stellt sich nicht zum Vortheil Englands. Wie wird die irische Nothfrage entschieden werde» , dieser grauenvolle Artikel in dem Tagrbuche Großbritanniens, durch Scenen von gränzenlosem Elend, Naub >.'.nd Mord illlistirc? Die Regievnng meint es gut mit der Beantwortung dieser Frage, aber die beiden Häuser scheinen so lange darüber dcbattil-en und Bills schmieden zu wollen, bis ein irischer verzweifelter Repealkrieg ansgcbrochen seyn wird. Während in England sich bei Hauptfragen Alles bc-theiligt, lieiet sich uns in Frankreich eine andere Erscheinung. Hier gibt es blos! P^rteifraaen, die lediglich ihre Anhänger allarmiren, dagegen auf die Nation, als auf ein Ganzes, ohne Einsinß bleiben. Es lohnt nicht der Mühe, die Masse vou Fragen zn erörtern, welche im vergangeneu Vierteljahre in Frankreich auftauchten. Was gab es da für Neformfraaen aller Art, theils gleichgiltig, theils absolut lächerlich, von den Ehrenzeichen für die Veteranen der Algier - Armee bis zu d,.'n Halsbandmarken der Hunde, welche besteuert werdeil sollten, und von den polnischen Angelegenheiten bis zu der Neilunifolmirung der Nationalgardisteu! In der Losung sei-Ncr auswärtigen Fragen ist Frankreich während der vergossenen drei Monate um leinen Schritt vorwärts gekommen. Dl»> neuerdings anfgetauchtc syrische Frage schwebt noch; die Bestrebungen zur Lösnng der algierischeu Frage verkehren noch immer die besten Kräfte des Landes, und die Madagaskar-Frage h,tt man fallen lassen, ohne Zweifel aus Artigkeit gegen die Königin Nanavala Meadschaka. Oder fürcht tete mau in dieser Dame eine Abd-el-Kaderm? — Belgien und die Niederlande sind von Zollfragcn in Anspruch genom-M.'n, deren Erledigung gegenwärtig um keinen Zoll vorrückt, Uno in Spanien seandalirt seit lange die Vermählnngsfrage, die wohl die selbstsüchtige und barbarische Politik des Generals Narvaez nach seinem Belieben elledigen wird. Dii.' nächste Zeit wird zeigen, welche innere Ang'^ - und Nothfragen dus wieder begonnene Regiment dieses Machthabers hervor. Nifen wird. Vielleicht ist darunter auch eine Eortes - Ausiö-sungs-Frage! Zu den äußern Frageu Spauiens gesellte sich auch noch eine Zuckerfrage, die gegen England gerichtet ist, und trotz ihrer süs;eu Grundlage bitter werden kann. I-, Dänemark spukt noch immer die verwickelte Erbfotgcfrage, ^ Schweden und Norwegen eine Nepräsentationöfrage, in Rußland die Coucordcitfragc mit dem römischen Stuhle. Die jüngste Polcnfrage, welche Rußland, Oesterreich und Preu-!'^'^ zugleich beschäftigte, ist durch Kugel und Bojcnnet er-^lü'gt »vorden, aber t)ie Folgen dieser Erledigung werden noch N'.incher Frage BeautivcvUmg nöthig in.ul'cn. Deutschland steht hinsichtlich der Menge seiner Tages-fragen hinter keinen« anderen ^ande zurück. Ueberall poliri--sche, religiöse, communalistische, militärische, literarische, com-uiercielle und industrielle Reform, „„d Vereinsfragcn. Auch von ihnen sind viele bloße Partei- und Klickenfragen, doch haben in letzter Zeit echte Patrioten, oftmals Fmgen ange. regt, die das gesammte Deutschlaud inreressiren, und dercn vielseitige Eröiterung erfreuliches Zeugniß davon gibt, daß, trotz der undeutschcn Gesinnung so vieler Deutschen uud trotz des überall verbreiteten deutschen Michelthnms, doch noch ho« her und edler Gemeinsinn in dieses Wortes schönster Bedeu? tung kräftig waltet. Möchten wir zu Beginn des nächsten Vierteljahres von der für Deutschland segeurcich.'N Beantwortung deutscher oder verwandter Zeitfraget, recht Ausgiebiges zu berichten haben! Preuße n. Ans Eob lenz vom 3l. März wird gemeldet: Nach einer bei den, hiesigen Ober-Präsidium eingetroffenen Orkre sollen die Räume im königl. Nesidenzschlosse Hierselbst alsbald zur Aufnahme Sr. Majestät, nnseres Königs, in Stcnd gesetzt werden, indem Höchstderselbe im Laufe dieses Sommers dahin kommen und längere Zeit sein Hoflager bei uns halten werde. Eben so vernimmt man ans guter Quelle, daß Ihre Majestäten, der Kaiser und die Kaiserin von Rußland, nebst der Großfürstin Olga und dein Kronprinzen von Wür-temberg auf der Rückreise aus Italien unsere Stadt mit einem längeren Besuche beehren würden. '" Am 27. März verschied zu Berlin der Fürst Otto Herrumu vou Schö.iburg - Harteusteiu. Dem Buchdrucker und Lithographen Kamphausen und dem Nr. mo<1. d'Estcr zu Eölu ist ein Patent auf ein durch Beschreibung erläutertes, für neu und eigenthümlich erachtetes Verfahren zum Umdruck alter Drucksachen und Handschriften ertheilt wordeu. Nach dein Berichte, der in der au: 23. März unter dem Ehrenoorsitz des Erzbischofs von Gcissel gehaltenen Siz-'z^',ig des Kölner Eentral-Doiubauvereiusvorstandes vorgelegt wurde, wareu seit dem 2. März 557 Rthlr. eingegangen, so daß die Gesammteiunahme für den Dombau zu I6l.80l> Ncblr. angewachsen war u»d der bare Cassenbestand 42.923 Nchlr. betmg. Der Präsident theilte hierauf die über die Annahme der Schenkung des von Seiteu des baierischci, Kölner Dombauvereins eingesendeten Beitrages für I8l< von 16,000 Nthlr. ausgestellte Urkunde des Erzbischofs von Kölu mit. F r a n k V o i «H. Der Marschall Bugeand hat nachstehenden Bericht an den Kriegsminister gerichtet: »Algier, 20. März !846. Ich habe die Ehre, Ihnen deu Bericht des Generals Inssuf über daS glückliche Gefecht vom !3. Mälz zu übersende». Der Emir wurde durch unsern raschen, bis zum letzten Augenblicke geheim gehaltenen Marsch zum Schlagen gebracht. Die Gefechte von, 7. und l3. März haben bereits ihre Fol^ gen entwickelt: alle Stamme am Rande dcs Tells, die weg< gezogen waren, sind zurückgekehrt, oder verlangen, wieder zua/lasseu zu werden. De<- zahlreiche Stamm der Aribs vo» 26N Hamza hat sich eingestellt; er unterwirft sich uns ohne Bedingung. In der Provinz Oran befestigt sich die Ordnung mit jedem Tage mehr; nur in dem Dahragebirge ist noch ein nicht sehr beträchtlicher Herd des?lufstandes. Ich erfahre, das; der Stamm der Shela den Kalifa Bou Maza ernstlich angegriffen und ihm eine Schlappe beigebracht hat. Bevor ich hierher zurückging, habe ich das ganze Land im Osten voll Algier, an der unteru Iffer und in der Umgegend von Dellys, reorganisirt. Sie sehen, Herr Minister, dasi sich die schon jetzt günstige Lage mit jedem Tage verbessert." Nach der „Algerie" hatten die Truppen unter Bu-geauds Commando bei der jüngsten Expedition in's Dschur-bschuragebirgc gegen Abd-el-Kader, der schon von da entwichen war, furchtbar auszustehen; sie mußten 3 Tage und 3 Nachte bei einem unablässigen Schlagregen unter den Waffen stehen; auch sind sie in einem bcjammernswerthen Zustande nach Algier zurückgekommen. Bugeaud hac bei der Ankunft des Herzogs von ? male seiner Suada wieder einmal freieu Lauf gegönnt, indem er sein „erclnsives System" vor dein Prinzen entwickelte und dann beifügte: „Hunderttausend Personen mögen immerhin behaupten, ich hätte Unrecht mit meiner Art, diesen Krieg zu fuhren; ich werde darum nicht weniger dabei beharren: ich habe mein Bewußtseyn für mich. Der König selbst würde sich vergebens bemühen> mich auf andere Meinung zu bringen. Die Araber haben eine grausame Lection erhalten; sie werden nicht so bald wieder rebelliren.« Der Herzog von Anmale, der bis dahin ganz still zugehört hatte, äußerte hier: „Das ist wahrscheinlich," worauf Bugeaud'. »Wie? nur wahrscheinlich? Positt» ist's und mehr als gewiß!" Spanien Nach Berichten aus Madrid vom 2^. März war Varon Renduff, porrugi'Mher Gesandter, zu Madrid ange< kommen. Er hat eine Andieuz bei Narvaez begehrt. Man wollte wissen, die Regierung denke an Wiederherstellung der tönigl. Garde; sie soll 6000 Mann Infanterie und 8U0 Reiter stark werden. Die Regierung, scheint eine Schilderhebung des In-fanten Don Enrique von Gallicien aus im Sinne der Pro-gressisten zu fürchten und hat deßwegen den alten General Guig Samper als General-Capitän von Gallicien durch Villa-longa, einen jüngern eifrigen Mann, ersetzt; auch ist die Rcde davon, daß Don Enrique ins Ausland geschickt werden soll. Aus Madrid vom 25. März wird geschrieben: Der Conseil-Präsident, General Narvaez, hatte eine Conferenz mit mehreren Bischöfen; »nan besprach sich über die Mittel zur Dotation des Clerus. Baron Renduss ist vom Conseil--Präsidenten in einer Privat-Audienz empfangen worden. D.r Justiz.- Minister hat die Gerichtsbehörden durch ein Circu-larschreiben angewiesen, ein wachsames Auge auf die Presse zu halten; er bemerkte dabei, die Minister hätten keinen andern Zweck, als dafür zu sorgen, dasi die Presse nicht, wie bis daher, Aergerniß czebv und zur Brandfackel der Zwietracht im Lande werde. Dein Gerüchte von der Wiederher- stellung der königlichen Garde wird als ungegrüudet Im „He-raldo« widersprochen. Es heißt, der Finanz-Minister wcrde nächstens cineil Plan veröffentlichen, wodurch die Staatslasten bedeutend vermindert werden sollen. Der junge Deputirte aus Castellan de la Plana, Hr. Polo, soll an die Stelle des Herrn Flores Caldcron, znm Chef des Finanz - Ministeriums ernannt werden. Großbritannien. London, 26. März. In der gestrigen kurzen Ober-haussitznng zeigte der Herzog v. Wellington an, daß er am 7. April auf vierzchntägige Osterferien des Hauses antragen werde. Die Kornbill soll eist am 24. April ins HauS kommen. — Das Haus der Gemeinen soll einer gestrigen Erklärung Sir N. Peels zu Folge, erst am 9. April seine Fe> lien antreten, und dicse werden nur bis zum 20. April wäh-rcn. Der Premier erklärte weiter, dasi er schon am nächsten Monrag, noch vor völliger Erledigung der Kornbill, die „Bill zum bessern Schutze des Lebens nnd Eigenthums in Irlaud« ins Haus bringen wolle, indem er diese Aenderunq seines frühern Entschlusses bei Irlands so beunruhigendem Zustande für nöthig erachte. Vor ungefähr zwei Jahren liefen Capitän Becroft und Dr. King mit dem Dampfboot »Etiope« aus Liverpool zu einer neuen westafrikanischen Erpedition aus, welche den Zweck hatte, West. uud Mittel-Afrika dem brittischen Handel zu offnen. Durch ein holländisches Schiff hat man Mt Nachrichten von diesc» Reisende» aus Fernando-Po vom », Nov. v.J., welche deren Rückkehr aus den, Niger melden. Ihr Schiff war vierthalb Monate lang auf diesem Strom gewesen. Leider hatten sie den Zustand im Innern durch Todesfälle, Feindschaften und Kriege unter den Häiiprlinaei, sehr zum Schlimmen verändert gefunden, und Rahbah ',-,„ I. l8->0 die grösue und blühendste Stadt am Niger, Nr^r jetzl verlassen und m Ruinen. Unter solchen Umstanden war das commercielle Ergebniß dieser Rl'ise kein so glückliches, wie man erwarbt hatte. Nußland und Polen. Aus St ras; bürg m Westpreußen wnd der Zeitunq für Pivnßcn geschrieben: »Von Svit^ Polens ist dcr Übergang nach Preußen jeyt sehr strenge bewacht, und wird nnr bekannten Personen gestattet, Die von Preußen nach Polen reisenden dießseitigen Umcrchanen werden ebenfalls nur nach vorheriger strenger Revision ihrer Ligitimacionspapiere nach Po-leu eingelassen, und sie sind selbst nach dem Uebergang noch häufiger Anhaltung durch Kosaken nnd Poliz^ibeamte ausgesetzt. Kosakellcoiuinando's sind längs der Gränze in Polen stationirt. Auch haben die Obcrzollcomrollcure in Polen die Weisung erhalten, mit ihren Uncerbeamten längs der Gränze zu Patrouilliren und auf preußische Flüchtlinge zu wachen, da in Warschau die Anzüge eingegangen seyn soll, daß in Folge der politischen Ereignisse in Posen an der Gränze sich preußische Flüchtlinge aufhalten sollen. Alle preußischen Unterthanen, die sich nicht vollständig legitimiren tönn.',,, odcr auch nur nicht arbeitsam und moralisch leben, sind bereits aiu' Warschau ausgewich'n. Mail führt sie unter Bedeckung a„ dic Gränze, wo sie dein diesseitigen Commissarius nber--liefcrt werden. Verleger: Ignaz A^iö Tdler v. Klein,»ayr. erours vlllll 7. April ,8l« MitttlprtiS. Vtaatoschuldverschreib. jU 5 p^t. , CM ) > n ij» detto detto , ä » (in CM.) »o» ljö Ptlloste Obligation. Hofe.,!", s zu 5 z,(X» ,,, 5j»6 mev!-D^liaatio»0 Zw.'nas- l zi» .ä >^i ^^ l — D^rlshenS lliKlaii, li Aer^.^ z» ^ ^ ^ ». __ l,al . Obligat. v.Tm-ol Vor- l ^,n 3 ^/2 .. l — arlbcrg u»? Salzburg ^ ^ Obligat. vo„ Galizitl, ju » p^>. i»s» Acne», pr, Stück »56a in lZ. M. Actien der oiler,-. Donan - Dampfschiff' fahrt zu 5oa fi. E. M. . . . 710 fi. in C. M. ^rcmve»» - Anzeige der hier Angekommenen und Ad z ereilten. De» 6. Ap^ll 1846. Hr. Iaccb Danneberg, Handelsmann, von Klagen-flirt nach Giay. -^ Hr. A»io» Glas Eüerhaczl roi, Galantha, — u«d Hr. Awi'ail, Osel', H.nldclsma-ni; belde 001, Wll>>, »ach T'icst. — Hr. Fellr Lailg, Hand. ll,!,gsi.>i!e!,dcl-, von Wici, „ach Kla^cofurl, — Hl' Io» ha»m P^'siei-, H.iiidclKillalll,, v»>, Triest »ach G'^tz. — Hr. Franz Thomö, The^ceidlll'ctoi', »ach T>i,st. De„ 7. Hr. Moiiz Monier, Handelsmann, __ und Hr. E»,a»llrl M^, Blldha^cr; beide voi, T>!.',I nach Wien.— H,'. ?l»lai, Hchüß, :)iocar öer k. «n,^. hohe» Hoskanimei, oon Wien »ach Iiünie. Deu l^. Hr. Ferd. Paüsilll, DainpsschiffS.- Capi. tän; ^- Hi. Thomas Oliver,«!,, engl. Ed.'linain, ; — Hr. F,rd,na»d FadV, G'oßhanttelsattln, - l„»d Hs. ?!>,stid Ma». ziaily de DcU>)!>,^!>', '^.-siyn-j alle 5 0?» Tr.est »ach ilßlen. — Hr, Als)and,dcl5ma!>», alle 3 ro» T'^'st »ach W-e» — Hl'. Ioscph Hchach,,,!', Po^m.lstcr, vo„ Tr.cst nach Gray. — Hr. Rodc,l p. Kraus.', P^cicul.er; — Hr NalallS Pezzer, HandelSinam,; — Hs Ioscph N.cdl' Adoocac; ^. Hr. Gustav Vonov>ch Haudelslliann; — H^. MarcuS Brlskci, Fabnsa»t, — mid Hr. D.met.r Athanaskovics, k. k. Consul; alle 8 von Wien nach Tr.e,!. -. H,-. I?,>ph Rack, Berg, werksbramle, ron Rord.»thu,n nach Trieft. — Hr. 6arl Rojenscho», Th.'accr.-Dlivctor, orn Klas,enfl»r »ach Tric,t. — Hr. Ioha»» ^va, PlosVssor de« t', t. lech.n,chcn Il,st>lut:',ro» '^e»cd!g nach ^le». — Hr. Dr. Al^ts Ca«ner. BMer, 00» Vero»a nach Gray. — Hr. Zlech/rr v. Moll, ^eneialln^or und Aojntant Sr. Maj^^äl d<« Kals.rs, vo» Trlcst. — Hr. oon Machio, Ob^rii und C^nnnandanc d,o >lil)>'. banat. Gra»,jr.'g,mc»ls, 00» W,e» »ach Zara. (Z. ^>b.Z„t. Nr. ^^ p. Il.Apr.l 1846.) Verzeicknif) vlr hier Verstorbenen. Den 5. April. MathiaSNooak, Tagl'öhner, alr^,5 Jahre, in der Krakau-Vorstadt Nr. 48, an der Lilnqcnschwindsucht.— Fran^ Skosiy, Schncldcrqes^le, alt 23 Jahre, ,n der Vradilcha-Vorstadt Nr. 22, an, Zehrfic^i. De» 4 Der hechwürdia.e H",- Prünus Illvan, jubilli'ter i,'ocal - Caplan, alt 8 4 Jahre, »n der Gr«, discha - Vorstadt Nr. l tt, an ?llter5schwäche. — Maria Bol'auschik, Schlssmamlswitwc, alt 66 Jahre, i» der Tyrnau - Vorstadt Nr. <»<,, an der Enlkrafmug. — Dem Ic>han:, Po^lay, Taglöhner, sein Kind Antonia, alt , Jahr und 2 ?)ionate, in der Tyrna»-Vorstadt Nr. 46, a» der i?ii»ge„ent,fscher, sei» Ki»d Franz, alt 6 Monats, m dcr Stadt Nr. 3!, an Fraisen. — Jacob Vl'ihomük, Zucf.'lfahrtks < Zxnmer» malln, alt 5l Jahr.-, n, der Pol^na - Vorstadt Nr. i9 hinter den» (.Äcstrlmschen Garten tcdtgefu»de», von da ins Civil.- Spiral Nr. l ubertracien worden, ist am Vlutschlag oclstolbl-», nnd würde gerichtlich beschallt. Dc» H. D»'N« BlasmS K»schai-, Holzsuhi,»a»n u»d Hall5dc,',her, s,,,, W.'»b ?lz>3lli)»ia, alt 57 Jahr,, «» ter St. Peters, Vorstadt Nr. ll!>, am Suppu» rations- Hlebcr. '._ ^_!. Den 7. Dem Wen,el Hares, Z»ck., fabllts - 7lr° beiter, sei» Wc,b Marla, alt 56 Jahre, in der Po-lana, Vorstadt Nr. 72. am Zehifiedcr. — Hei-r Alois Thalhammer, t. .k. pcos. Gllb. Kan^elllst, alc 50 Jahre, im sioil. Spital Nr l, am Schlages;. De» 9 De,» Mathias Deimmla, Pollzeiil'ach« G,mel»er, sex, Kind, männlichen Geschlecht, alt '/^ Stund, nothgetaufr, lii der St. Peters-Vorstadt Nr. 2, a» schwäche. — Den» Herr» Marc»5 Mar^reitner, Schl'll.hrei- a» der t, k. Kr,,Sha»pischliIe j» ?ld,l5be!^, se«n H,„o i.'e>?vo!d!»e, all 2 Jahre u»d 4 Monate, ll» der Stidt Nr. ,59, an Fraise». Vrrmischle Vcrlautdarungcu. Z. 496. (l) ^,.530. Edict. Von dem k. k, Bezirks - Gerichte Nadmanns. dorf wild dckaiilll l^machl: Mail habe auf Al,sl,-chrn dcr Ulsnla Bcschillalli, von Bol'iol'izl), die cre^ cutire Fcildielung dt, il.rcm Slihl,».' Anton Hcsch' matni g.l)l)rigcn, zu Orslori^h 0ir. ll) aeleacuen, der 'prolstci^ll Inseiwerlh «ub. ^z-. ,2 dicnstba. r,n, d.un' deil ^l). ^uli jedi^mal um 9 Uhr srül) iin One dcr iliralital nni dem Äcisai^c migcm'diiel, dalj dicfell,'c l'ii der erst,',1 uüd zweile,, ^agsai)llilg nur um den Schal' zui^öwerlh oder darlidcr, bei d,r il. Tagsal^una adtl auch u,U Bedingnisse können hieigerichls eingesehen werden __ K. K. Bezirks'Gerichl Nadltuinnsdorf am l. März ,846- Z."471."(1)....... ^" DH' Gemeinnuhlge Allzeigc! So eben ist m Wien angekommen, und bei il, Laibach zu h^l,'cn: Die k. k. ausschl. priv. wohlriechende Fleckmreinigungs- . Flora - E.M&en%, womtt lnan nnl wenigen ^uönabmenalle Flecke aus Sammet, Seiden- und Wollstoffen auöbungrn kann ; auch sind dic damit gepuhlen oder dcstrichcnen Kleider von Mollen (schaben) gesichert. ?läher erklärende Zettel über die Verwendbarkeit und Vintdeilung der Essenz, welcde in dreierlei Sorten zu hadenist, bekommt man bei ^dgcnanntem gr.uis. Das Flaschchen dicscr Essenz ist sammt Bcigabc eines Scbä'chtclchens FlcckcN'Pulvcis und Gebrauchs-Anweisung um 24 kr., Zl: k>. und 44 kr. (5, M. zu h^bcn. W a r ll u n g. ^^'^ Da der Gefertigte von jeher qewlchnt ist, alles dasjenige, was er kauft, oder' des^'lll, soglezch bcir zu b'e,;adlen, so war-nel er diemit öffenllich. Niemanden auf des Untel-zcichlietcn Neck!UlN>) oder Namen etwas zu verabfolgen oder zu borgen; well er je?e, wie imlner gantete Iahlung verweigern würde, i^i. Laidach am »>. April ,6.6. I o se pH Matteu sch e, ^<'>i . 5>. Haus - und Rcalilälen - Bcsitzer in iiaibach. Z 492. (l) ^ II N 0 II 0 (3. Es sind zwei aute, qesunde Pferde, Farbe Rappen, eine Stule und ein Wal» lache, un Alrer von /4 bis 5 Iadrcn, ,5 Faust 2 Strich hoch, sammt Geschirr, dann ein elwas abgenützter Wagen sehr billig zu verkaufen. Das Nahc-re f,u er-fahren am Congreßplatz im Hause Nr. 2ä, zu ebener Erde,, ^... A n^e"1 .^e. ^........... 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