p»OtU l»« »Ik. »w» GW»«» Vi .t»D»«» >I^4I <7«I«»O« MW«»»» »ßss.>0A»» t» WAVGUKV» WWI«« GI.D7. MlMiHUtz I^^lItPOI^ ^HllODN^ «»-- V »I,. >. 18. ')lpril. M-elt^iingen kx'r Pnrise? Pivsse l^cu die illin^i^silchen Piinlcn >n?d ??tntin-Mr? l'c'ün .'.?vc'.!g^'r-,^ilsanlincl,l>vncli «irostc Sttiiiiiieil T'2r ?!l!'niina!'.'!?vt d»'r fran^^ftsischrn !^?zlfs<> Milliriu'ii ^rliiic.'. '^i? ttn^'''llfc'non ?^vanl'ö. 'ri,n^^i^>isch. >^''N!iI^'?i,u''.,!<->.' i'ind lmch Ttrik?hl''s,i, nl'q^'.'i'ist ilm <5rmittlun?c:tt persönlich a'.if^zitnch-wen. Tie Tlchm M seMt VatttoMche AMon der grtechtiche« BevAIkmma vi^'stein vbcrfisdclt nach Kaüfornien. - V <' r l l n, lS. ':?tpril. '^^17 »erlaultt, mich Prof. Albert löln-fiti l n scisn'N dc^iicrni) nach 5tali» iornlen verlcc^^n. wo er sich bereits einen ^^audsih erworS<'n hat. Cr ivrlättt T«.'iltsch-lnnd, Uli, ?'.u.d^' »or d<'ll autist!mitlschcn Alist'ind!lni''>7il ^liechtsradükill'n Rusi? z>u UaLastrophale Lag« der deutschen nen. «ommn» Tic ?t'ot der t.' r l i n, li?. ?lplil. deutschen ^uidtgeincindett slcisit iN'? Userll>se. Tns Tcfizit der Ttadtj^c ttlcinii^e wi'd ilu lattfeilden Jahre auf 7üO Millilili(!il Mlin bezifk'lt. stieg innerhalb von .zwei ^vU)ren aus eine Millinrde Mark. Wonn dav Rcich nicht sc^sort einqreist, droht die <>)esal)r, dns; die t'^cnlcinden die Zahlung ven «^ehültcin, ^^i'hneit nnd Pensionen und den 'Zlnsenu und Aniluitätenbeträgen einsnä) ein>!clleil werden. L !. ö I t c tt, 17. April. Bei den l)eilti- q<'n ^'leuu'inderatSwnhlen n'nrden sjewählt: -.! ^o.^inldenlokraten (früljer 28), !:» Mit. ltliedcr der Chrtstlichsozlale>»«Grohdeutschell 'iZ^^.ililqcmeinschaft (früher lS), l Kommunist ............................^,. tslilher <)), tj NattonalsvAtallsten (frliher 1). j land und i^estlirrcich ltniscisscnd) Athe n. !8. April. Die griechische Wirtschaftskrise ist derart akut geworden, dasi bereits auch die Währung sich in höchster Gefahr befindet. Die nationalen Pereinigungcn Griechenlands haben nnn eine (^oldsaiinnlnngSattion t,ls Leben gerufen, deren '^verk darin besteht, t^^old der Nationalbank .^nr Decknnx^ der Trnchme znznführen. Diese Aktion fand in der Veoölternng bet^eisterte Anfnahme. Allein am gestrigen Tage sanunelten die patriotischen (kriechen (^)old s3llnnurt nsni.) im Werte lu'n einigen Millionen Trachnien. Tie Milcirbeit und Opfertullligkeit haben auch die .'»lirchell niid >tiösler zugesagt. Heu-te wird der ^in!?n,^minister diesbezüglich eine llnterrediing mit dem Athener Metropoliten habetl. P a r i s, lü^. April. lleber di< etwaige Aufgabe des' (>^old-standards in Grieäienlanid verlautet beute in Athen noch einer Mitieilun«^ der Ag^intur 5>iadio, ill der griechischen Hau-Plstadt (Äerücht^ im Umlauf seien, de»«:n zufotie englische ?^i!,att,ztreis^ der Bank oon l>'rie-ckienland t»!<' Abkeihr vom GoldstliuSard empfohlen h^itten. (5iner anderen Meldung .zufolge 'oss der griechische Z^inanMinister erklärt l»aten, e4 sei sehr schwer, den offtzielkcll stabllisie-rinlgStnr^ von Drachmen Pro P''und beizu'b<^halten. Man nx'rde sich damit b^gnü gen müssen, die dc sacto«Stabili!si«»r>ung auf einer mittleren ^»urslnge zu halten. Die Inflation der PapierdrnckMe sei volltonl--men auS<^eschlossen. AntifafchWifte Demvnftrallonm w Warfckau W a r s ch a u, 18. April. <^)estern abends fand iui Warschauer Na-tionMheater.die ^luffiihrung des „1V0 Tage" von Benito Mussolini statt. Zu der gliin i^cnd besuchten Vorstellung hatte fick) auch das gesanlte Personal der italienischen Legation niit dem Gesandten an der Spihe eingefunden. Bald nach Begiml tvarfen »nehre- re Zuschauer auS denionstrativen Griiitden antifaschistische Flitgl'Iätter itt den Znschan-errauln; es lan, zu leidenschaftlichen Mind-gebtlngen gegen den FaschiSnluS. Die Bor-ftellung inußte inehrere Male abgebrochen werden. Die Polizei nahnl mehrerc Verhaftungen vor. Die Denionstrationeil setzten sich in den Strabeit noch lange bis spät it» die Nacht hinein fort. Die Ännsbnickei' Tagung Zwei Fronten - Für und gegen dm Tardieu-Plan I n n s b r u ck, 18. April. Die Tagung dos Mittelenrotxt-An^schttsse.^ der ^^nleruationalen Hatt^elc-lannuern zpijzt sich imttier inehr zu. l^estern haben sich zwei kleine Fronten gebili^et, und .',war eine für den 5ardi'^il-Plai^, und die andere (Deutsch- dagcgelk. Atekon l« London eiaaetroffen Der nene Botschafter der Bereinigten Etaateil i>l London, der friihere Staatssekretär Andrew Mellon flinks) — er gilt als der reichste Mati,i der Welt — ist zur Vcbernal)»,«' seines nelien AniteS j,l der eng- Die ^^taliener Halen bislang noch nicht Farbe li-kannt, ol-cnso haben sich die Cng-löiiÄer auch noch lüclit geäussert. ^n oer gestrigen si^,!ung de-ö .'^ieoaktionS, tomite^iS tatn es M einer heftigen Auceinan derselnlng zwiscl>cn der deutschen T^le.ption und t>eil anderen ?.>ertreterii. Deulschland »erlciltgte ein -ofortprogrmnn», ^«estehenl» anv ein seitigelt ^^ndnstriepräseren^ien fiU 0esl<'r>eich nnd Präferenzelt für die A;N'.n-^'rodutie anei den Tlinaustaaten. Tie '^Vertreter des Tari»ieu-Plane.5 uersnklliten die Berilchlchtigling dieser kolistrn!ti'<,en 7^dee illit deui HiliweiS darauf, dast von !<) an' der ^nnel'rncker Tagniij^ verlrctene.-i 'Iui-kil'nen seteti.'n ini> Dorf, ivKhrend der Mörder den Leichnanl lNl.t n'eiteren elf ?ichel^l)iet>en i^vrst.'iinnieltO. Dann kehrte er iil seine ^^nriick und vertmrrikadierte sich. Ein Ban?rnkznrsche ivagte es trotchem, ins .<>aw5 ein^üdrin ii.'n. nnd konnte den Mörder den starcil'in:?ri übcrlieserik. Wa rsch a u, 18. April, Aus- feilen erregte ein Mord, der im '-i^aptisten. klostev verilbr wurde. Hier inurde ^ne ^'eich^e der 4k>iä>l'?rigett, auH Amerika cinli^'trof encn evangelischen ?.)l'issionÄrin t5ralf-M'^ft würjst ansgesuliden. ^-i'ernnltlich Üeiy eiir Naiibnrord var. dach fehlen ucin deni der bieher noch jede Lpnr. 5lt o IN, 1^. ?spril. Eill slinig«^ Brautpaar bat am bei Rom eiiren Doli^>elfel!»sl-m»rdversln6> nntcrnonilnen. Matrii/^,' fanden anl 5tran!de da'5 Liel'-espnar >n fck.'er uerlet^tenl Znstande auf. Ter Mann .)a: .zuerst anscheinetib i^ein ^lV.^ädchien nn> dan-n^ sich selbst idie Pulsadern anfgefehnitten. Die liei, den Mlrden ins .^rantenhau»^ gebracht, d:i^ wiv^ an ihreil! ''Ausloinnlen geziveiselt. Der junge Mann konnte als der Beizer Acamuis» ans Nom identifiziert werden. Washington, 17. April. Lev italie. Nische jitonsul in Springsield i^^llinai-.') üt von drei Individuen auf der Strasse ersches» sen worden, nl>? er mit seinem ieslz^^iähriiii'N Zivhnchen spazieren ging.. Die Inter sind entkolnnien. wird vermutet, das; e? siii, unl ein antifaschistisciK'-^ Attentat handttt. doch kannte der is^envis dasiir ln-^sier iiiittt erbracht nvrden. '-Lor einigen ^asiren wnr gegen das Hans de^? Ltonsuls eine Bombe ge worfen worden. H e l s i n g f o r l7. April. Der sa.^ial« dLUwtratische Abgeordnete Erich ist in der vergangenen Nacht bei Tanlniersorö l'0'r Unbekannten cntfi'lhrt worden. Er hatte die Absicht gcl)abt, in jozialdcnlolratischen '^'i'r-faninllungen zli sprechen. Die '^i-egi ernng iia!-te jedoch gestern die L^rlanbniv verweigert. Die (Lntfithrer haben den Abgeordneten Z)en-te an die Ä-^ehöi'deli ausgeliefert. Die Antie-legenheit soll ji^doch keinell poMifchen Hin« tergrund liabeit. R o ni. 17. April. Bei Avelilla hnt d^'r <»7-jährige Bauer Äitale den ^-lannnentod er« litten. t5r jas^ in der Mhe des .Vierdes nnd dürfte, von Unwohlsein befallen, in das «'vener gefallen sein. Als seine ,vran von der Feldarbeit heiinkani, fand sie luir die ver» toiilten ^^ieste deZ aus sa tragische Weise nmS Leben gekoinmeilen Galten aus. P al er in Avril. D.1'? l^ieriäit in A'grigento hat einen gennsfen '^>ov!lla zum Tode verurteil!, der iin Tezeinber de^? ver-iiangenell ^alne!.' nnt einem 5ehafhirteil n» iiu'N'.-^ 'j>ennic! n»egen '^'ertanfes eineö Dil-delsacle'^ in streit geraten ilnd schliesslich »nirch eineik Df'lchstirl, lwn ih,n getötet war. (^'inen zwi'lsjülnigen .^timden, der Zeuge der '^-'lnttat tvar, schlug er init einezn ^tork ^n '^^oden, so das; der .^lnabe gleichfalls getötet lvurde. Tn'? Urteil iourde vei, diin anniesenden Pubüluin mit ÄeifaUotund.Mmaen anfgenonlmen. lifchen Hauptstadt eingetroffen. Jh,» zu Ehren wurde ein Festbankett gegebeil, dem auch Lord Derby (Mitte) und der englische Thronfolger, der Prinz von Wales (rechts) beiwohnten. Kurze Rachrichten . 18. April. Eine Wahnsinn'?tra- gödie hat sich iit einer Bauernfamilie bei Parma ab^iespielt. .c^ier hatte der .'Mjälnige Magni in einem piölilicheli '^!>as»r>unl'.'a!ic^-bruch den Bauer (^^atli anf entset^Ii.l'e Ar! eritiordet. Die teidiil Bauern nnd .^irei Bäuerinnen waren mit s'^^^Ii'ainni.ln lie. schüiftigt. Ohne ein ''Ztiarl zu sagen, näherle Börsmbericht Z s'l r l ch, 18. April. Devisen: Beograd 9, Pari'.". London ^^?ei''v.irk .'»l t.i:.», Mailand 2l)7.?t5,- i.'ondon ^^l'ewyork ! scheel Pari» WSl-^ Prng ir.7—ll»7.!i6 Trieft ^'gg.vO— >!)(>. ' ' Mmmn ML. »WM'»' Wl w. »M «».> Die spanische Stepvd»? feiert tdmi Äadrestao qanz Bönnien fanden seht sirofte Fei-iFcicr in Aranjncz wi?dcr, bei der Minister-t.'rn .^lntt ersten l^ahrcstajie der Ausrufttn» Präsident A zan a die Front der Ehrender Revttblik statt. Unsere Ausnahme gibt die jkompagnie abschreitet. MnisterpMdmt Dr. Marinkovic aber aklutilt Fragm Gespräch mit Journalisten im Zuge V e o g r a d, 17. April. Pic wir vereits berichtet haben, ist Ministerpräsident Tr. M arinkovi e Zams-tnq nach Be^'l^rad zurinkt^etehrt. Auf der Ftilirt v^in Rnnia nach Veojirad qab der Mi-nlsterpräsident einilien Ve»gnider Journalisten. die il)ln entMenc^efahren waren, eine YrNärung ab, in der er aussiilirte: „Ich bin nach «v>?ns gefahren, um zu st' hen, wie die Arbeiten der Abrttstungskonfe' renz vorwärts gehen und mit unserer Dt' legation deren .Haltung festzulegen. Bei die-scr (Gelegenheit wollte ich auch die Vertreter einiger Staaten in Aenf sehen. Nach allem, was ich gesehen habe, konnte ich jchliehen, dah die ttonserenz mit ihren Arbeiten nicht rasch vorwärts kommen werde und daß ihre Tätigkeit bis Mitte Mni nur formell fein werde. Das tatsächliche Ergebnis in den Fragen, iiber die die Vertreter der einzelnen Niüchte nicht iibereinstimmen, ift bis dorthin nicht zu erwarten und es werden diefe Z^ra-gen auch nicht grundsätzlich behandelt werden. Es ift offenkundig, datz von verfchiedenen Seiten ei«e Verzögerung absichtlich herbeige» führt wird und dafj man auf etwas wartet. Das, worauf man wartet, ist meiner Anficht nach nichts anderes als die preußischen und die französischen Wahlen. Demnach kann es erst nach der Mai-Sitzung des Völkerbund-rates zur Beratung grundsätzlicher Fragen kommen und bis dahin werden eigentlich nur Borbereitungsarbeiten durchgeführt werden. Natiirlich habe ich mich gelegentlich meines Aufenthaltes in l^enf auch um die Frage der Donaugemeinschaft intereffiert. Diese Frage ift augenblicklich zu einem gewissen Stillstand gekommen, weil eins Bor» bedingung des Erfolges vom Anfang an war, dafz sich die vier Grns;mächte politisch an dieser Frage desintercssieren und der finan» zielten und wirtschaftlichen .Hilfeleiftung an die Donauftaaten zustimmen, sobald diefe zu einem Einvernehinen kommen. Der Ans» weg, der vorgefchlagen »vurde, daß nämlich eine erweiterte Klonferenz einberufen werde, an der die vier Großmächte mit den fünf Tonauftaaten teilnehmen, würde offenficht» lich nichts Helsen, denn diejenigen, die fich nicht einigen können, wenn sie zu viert find, wären auch uneinig, wenn sie sich in einer nur noch die Donaustaaten uneinig machen, die sich bisher alle aus einer Linie befinden, und grundsätzlich zustimmen, dajz der Versuch qeinacht werde, ihren gegenseitigen Wirt ^ ,stsverkehr zu organisieren. Auch hinfu jtlich diefer Frage glaube ich nicht, daß eine Lüfung vor Mitte Mai gesunden werden kann. Französische Wahlkampagne Tardieus Kampfansage an die Sozialisten — Leon Blums LegalitätsertlSrung Pari«.!?. «Pril. Mintsterpräifident Tardieu ^iclt in der Ortschaft lSirmanoud im Arrondisse-inent Bel-fort eine Wahlbenierberede, in der er fich ausführlich mit der Wirtschaftsfrilc und den erforderlichen Maßnahmen beschi,^f tigte. Tardiou erklärte, daß t»ie Regierung über die KontingentierungSmaßnahmen be« rate, insolang die Rückkehr zum Freitarif nicht mi>glich fei. Frankreich, erklärte der Ministerpräsident, sei iiniuer bereit, .in der Kreditgewährung filr notleildende Staaten mitzuivirken. jedoch nicht ohne (Garantie da-kür, daß die gestern und vorgestern ausgeschlossenen Berträlfle geachtet werden zuni Benieis dafür, daß dies auch für n«?t,i> n anstenommen werden kftnne. „Wir find das erste Mal auch nach London voll guten Willens gegangen, wo wir einer LOprozen-tigen Herabsetzung der Ne^xirationen und dem.Hoover-Moratorium zusicstimmt hate'l. E^inzelnen Staaten wurden danials dir?kt liezw. indirekt Kredite im Wege der geMhrt. Frankreich, dessen biircierliche Par teien in dieser Frage volle ClMjikett bekunden, iverden auch in .?^inkunft dem allgemeinen Interesse dienlich sein. Frankreich habe ailch in London bereitn?illi^ist an der Frage der n>irtschaftlichen Erneiierunq Vii» ropaS mitl^earbeitet. Dieses Frankreich ist jedoch auf die Dauer nicht lleneigt, hk'siir seine Tteuer.'.ahier nnÄ Prodiizerten zu opsern. Frankreich wird auch kunsti^liin den ?!deen und Adealen des Polkevlnindes die Treue zu wahren wissen. Tchlies'^lich verwies Tar'idieu auf die enormen Erfordernisse > Aufteilung der l^iite.^ der LandeAverteidigung sowie aus die durch 12 Jahr« hindurch bÄristene Herabietzung der Rüsbungen. In selnem Echluhivort forderte Tardieu di« Wichler auf, gegen deir defaitistischen SoAialisnniS M sttmmen. dessen Ten!>cnzen manchmal sehr undurchsichtig seien. » Pari !7. April. In Fortsetzung der Wahlkani;>agn^ hielt der Zozialistensührer Leon Blum lpute in Avislnon eine gros^ Rede, in deren '^^^er» laufe er die Tätigkeit der Regierung Tar^ien ^chälsster Kritik unterzog. Blum erklärte u. a., c s?i nicht wenig verwunderlich, das; er die Radikalsozialisten in seine Mehrheit einzuteziehen b^trebt sei, aus ivelcl)er angeblich die Gruppe Lsuis Marin auszuscheiden hatte. Auf der anderen Seite sei es Rennaud, der behauptet, daß eine RechtZ-Mehrheit in Frankreich ohne die l^ruvl'e Louis Marin nicht mi^glich sei. Die össent« lickie Meinung in Frankreich niüsse sich endlich einmal darüber im Klaren sein, dak^ nur die Sozialisten die Garantie für den inneren Fortschritt -und den Frieden in der Welt zu bieten vermögen. Der Sozialicnnls känlpfe für daS Prinzip der lZrhaltunI der ^vesentlichen Bedingungen des nationalen Le^ns. schließlich wiederholte Blum in A^iignon, was er berits vorher in Narbon-ne erklärt hatte: „Wir find keine Partei der 0jewlilt, wir kiämpifen auf legalem Wege um die Crbaltung deS Friedens, für eine gerech te l^X'sellschaftsordmmg und für die gerechte lleberfchwemmungskataftrovhe in Ungarn Die Theiß ist weit über ihre Ufer getreten und hat in der Umgebung von Szeged große Landstrecken überschwemmt. Viele Gehöfte sind ^ wie das Bild zeigt — vom Hochwaf^ str unterspüllt worden und eingestürzt. 4. Kommunistische Partei Dentschland?. Deutsche Bolkspartei. v. Nationale Front öeiktsch?r Stände (ReichKpartei des deutschen Mittelstandes, Airtschaftspartei, DeulsclieS Landvolk, suttge Rechte). 7. Deutsche SlaatS vartei. k?. Nationalsozialistische deutsch« Arbeiterpartei s.^'^itler-Betveg'UNg). !2. Deutsch-hannoversche Partei. 14. Christlich-sozialer Volksdienst. 18. Sozialistische Arbeiterpartei Deutschlands. 19. Hi>ch!stges)alt der Beanite'L 5000 Mark. Für Arbeitslosen und bis jetzt abgewiesenen Kriegsbeschädigten 2l>. Radikale Partei iBenvgung für gesetzliche Geburteiiregel und Wohlstand, früher radikale deutsche Staatspartei). S1. Nationale Minder!heiten in Deutschland. 22. Parte' der Arbeitslosen. 23. Deutsche NnZeitspartei für wahre Volkswirtschaft. Idealistische Bewegung Deutschlands. 24. Deutsche Bolks-genveinschast („Völkisch-revolutionäre Wirt-schaftsbeivegung"). 25. Nationale Opposition der vereinigten Reichsdanfgläutiger und Mark>gvsch^digten. 26. Menfchheits^mrtei. Der Bischof vom Nordpol Wahlaufmarflh in Preußen 1V Parteien kämpfen um die Sitze deS neuen Landtages. — Retord der Zersplitterung. . Berlin. 17. April. Uns M ein Bild der inneren Zerrissen» ! heit des deutschen Volles ma6)en zu können, braucht nian u'.lr die Bezeichnungen der ivahlwerbenden Parteien fiir die bevor-größeren Gesellschaft befänden. Sie könnten stehende Was>l!chlacht um den preußischen Viecard« Gondel geborgen Die Gondel des belgischen Professors Piccard, die er bekanntlich bei seinem vorjährigen Stratosphärenflug verwendete, ist vom Gurgler Ferner in den Oetztaler Alpen nach vielen Schwierigkeiten zu Tal gebracht worden. In Zwie- selstein wurde _ wie unser Bild zeigt — die (Rondel auf einen Lastkraftwagen geladen und nach Innsbruck befördert. Von dort aus wird sie mit der Eisenbahn in das Uni-versitätsninseum von Brüssel gebracht werden. Landtag nAier zu lvtrachlten. Ein bedo.lt-sanier Zourttalist wirst schon die Frage aus, ivas Goethe zu den 19 von 26 LandeÄvahl-vorschlägen gesagt hätte, die für die Preußen wählen als giltig zugelaffen lvuvden. Nicht lange vor seinem Tode ^tte Goethe die Worte niedergeschrieben: „Wir wollen al^ ^varten, ivie es in einem Jahrhundert mit uns Deutschen ausiieht, und ob wir es bis dahin gobracht haben, nicht mehr abstrakte lehrte und Philosophen, sondern Menschen zu sein." Ihre ^ndidawr haben die nachstoheuiden Parteien angemeldet: 1. Sozialdemokratische Partei Deutschlands. 2. Deutschnationale Volkspartei. 3. Preußische Zentvumspartei. '^ Der französische Bischof Arsen T u r« quetil wurde vom Papst zum Bischof für alle Länder um den Nordpol ernannt — als Anerkennung dafür, daß er M Jahre lang als Mifsionär bei den ESkimoS gewirkt hat. „««Ige" kW Bank-kasfieeer An Stelle von geschlossenen Schaltern haben Londoner Banken für ihre Hauptkafsierer offene käfig ähnliche Arbeitsplätze eingeführt. IWMtz. IM 7». «?« 1». » ^.Maribcsser 1^14. Selch lft Gesetz «« pedütche Lerhastmg — Der Polizetmaim fiegt Sber dm Ehemam Xewtz 0 rl, iAIpril. Haiihaven ist ein ktetnes LandstÜdchen in Itew ^lerjey und Mr. Joftyh H « rdeniil der ^rtreter der pOlizeilichen Gewalt Ortes. Eime Abends wurde «r von Md Pearl M a ct, einer früheren Schauspielerin aus Neivnort ant?lephoniert. Man möge sie vor cinelil drohenden Ueberfall schuhen. Lrte, wie fk mit beiden Fäusten gegen die Tür hämmerte und die Bewohnerin mit Zurufen itberschüttele, die da<< Gegenteil von «Ichmeicheleien niaren. Cs schien Herrn Herdim zwar ^nnen Augenblick, al^ ob er Äiese Sti'Mine schon einmal gehört hätte, aber e.» nmr jetzt keine Zeit zznn Nach denken. Cr ging auf die ^rau zu, legte die Hand auf ihre Zchulter lind erklärte sie für verhaftet. „Verhaftet^ ... Du bist wohl ganz . Und damit drehte sich die Frau mn. Es war Frau Herden. Er lieh die Hand von ihrer Schulter. A» ber Miss Mack bestand darauf, dasi dl« Frau abgeführt wür^e. Er habe sie für verhaftet erklärt und Oesetz sei Gesetz, (tr »nlsse »eine Pflicht als Beamter ertiillen, gan/^ t>leich, mit wem er auch zu tun l)ab<'. Der <^Iewissenskampf in Herr .Herlsen dau« erte nur ivenige Augenblicke. Dann siegte der Poli^inlaml über den Ehe'mann. Vielleicht hatte Herr .'sierden l^^rund, l^enug-tuung darüber,zu enipfinden, dar, er seiner F^rilu einmal als Pertörpernug der staatli-)erdei, ab«^fns?rt n. muszte eine Nacht ini l^fcinqni'? verbringen. Bor dein Nichter ertliirte sie, dak ihr qn-tes Recht sei, b»'« Vlin. .'.itack Lärin zn «lachen. Denn sie „hÄtt^' etwns" n»it ihren. Mann. Eine Behaiwiüug, die vicrrn Herden zwar energisch, aber doch nicht nvs-lig überzeugend bestritten wurde, ^ran Verden 'kam deshailb auch mit eilter j^eriinien GeU>strafe davon. Herr Herden aber soll es zu Hause, wenn cr seine Unisorin 11 l,gelegt hatte und auch sonst seiner staatlichen , de enMeidet war, seitde>l, nicht nichr gnt gehabt haben. Das »oftbarfie Metall Aus 300 Zentner Pechblende 25 Gramm Radium - Wie das seltenste Metall gewmnen wird Der Zufall hat, wle schon so oft. die Menschheit mtt einem der wertvollstcn Element« der Welt beischentt. Vereits um die Mitte des l8. Jajhrhttnderts wurde in i^m kleinen l^i^^hmischen Ort Ioachimstal die Uranpeenc» nnr der Er-zeugung von Uraitpechbiende gewidmet und verfügt über drei Berg.verle, in denen etwa 3lD Arbeiter w zivel Schiäi-ten tätig sind. Hat man von der obersten Berybehi^rde die GrdnilbniS zur Ni^tigung der lnerke erlangt, fährt nnm i,r der iibli'hen Tracht der Bergleute in einer Tieie von üvv Meter auf die Tohl« der Grube. Iln Stollen selbst st^t inan nichtZ als nasses, schavitzendes Urgestein, und an niani-chen Stellen, wo das iherabfickernde Wasser mit AaKstein iil BerÜIHruiNg kommt, Tropf-steinbildunxM. An der ArbeitSstStte der Bergleute sind i^omprehhSmmer uind Boh-ver, die mit einer StäTike von vierzig Pser-dekväiften unter otivenvetüubendem Lärn, in das harte Gestein eindringen, ein wahres Aunkemneer nach allen Seite»! ctuSstrahlend, in Tätigkeit. ivenn inan nvch so jeder Versuch einer Aerständigunti in der Mhe dieser Apparate ist »vriieblich. Die Uranpcchbiende. die i« FoLi>i von Schnüren und Vänderll, lneist in tljti n?ner-schiefer, seltener in Dolomitenstein, einae^ bettet vorkommt, tritt nur. spärlich auf. und 7?VW»GW 7«>»U ^ (tOA »t Ksitee ^Anli seine,- Lüte I1o»ek»'lenidad^'r stosien. ein^' i'olclie gefnn-^n, Sonn treten die erMihnteil >^t..>inp'.esz bohrer i>i Tlitiqkeit. Die d-iirch ^ürvu^iun-g gen»o>mene PecMende ivird sann dein anlastenden (^!esteiil dnrch c's'klrilsch l'etvieln'iie Hä-nimer nnd Zteinbrect>'r zerkleiilerl und ans Rugellniililen zn 'einein /,<'> >nah- leil. '^öälireiid diese':'. ^>rkleineming-:^',erfas,-vetlH n>^'rden alle illierflilssit^n l^ieneinteile tve^'geschnieilnnt und nur da.? liriiul.'lend-pnl-ver bleitn Tiesec' imrd l^etro^'ttt'Ll und in einem 'Dfen unter '-itZeisjqlnlhil^' ne-röstet. Ilill die '^^ildnng von ssluinpei: ttN') Knollen deo Blendepuivers ,;u 'iei!?inderl,, wird e^? ivälzrelsd diese'i? RlMierwl)renv uiit eisernen .liechen >nlunterl'rot^!^ dnrchjie-Vühlt, uin endlich ^^lir iveiteren l5rzctt«inng der Aranfarben uiit> ,'>ttr Ernhlles',nu;i de-? Radi'Uino an ^die cheinische ^alirik i'tt'ergebeii zu lverdell. Nicht uinsonst hlN der tiäiechii^)^.' ^tnat Pech'dlende und Nadinni al» Tlaatv. mnopol erklärt, nickl nmsc'nst wird jed<'r .Z^erechb'en)e mci>r nieniger alo totes stein alö Abfall ans die v'alde ;ie.'varfen lverden. Inci^eiaint nx'rdei^ in einein ^'^ahre aus diesen ,^ntnern Blande Gramin Nadiuin c^eiuonnen, t>,^in denen eii? Milligraunn derzeit .'<> Dl^ltor kMet^ Dle Schwimmer bald so groß wie da< Flugzeug . .. . q Diese Bersuchsmaschiite — ein Aasscrslug-zeug für Katapultstart — liesitzt übertrieben groge Schwimmer, da es als Frachtslugzeug für die Beförderung von Briefsendungen '-lierwendnng finden svtt. Der 75»(> Pferdestär-len schwere Motor vl'rteil)t der Masctiine eine Durchschnittsgeschwindigkeit voi? iit'er Stundenkilometern. Sin nmer lndlfcher Mesflas Seit sieben Jahren kein Wort gesprochen Gandhi hat das Gelübde abgelegt, einen Tag in der Woche zu schweigen. Dieses Gelöbnis filhrt der Mahatma konsequent durcl). Am Eröffnungstage der „Round-Table-schreit, kann man kein Wort vernehnien, imd Konferenz" sprach Gandhi kein Wort. Nun Rv mtt Start m die Sbe Wahrend die gesainte Weltpreise die Tuspendiernng Nuruiis eri>r-tert, hat der finnische Uunderläu-fer etwas viel wichtigeres vor: er wird sich in den nächsten Tagen niit Fräulein Sylvi L a a k s 0 n e n, der Schwester des bekannten finni schen Langstrerkenlänfer?, vernnili len. berichten die. Londoner ''-iUätter, das; ein an» derer englischer Apostel in Londoil einge-lroffen fei, der Asket 5 cl, r i-M a g e r-0 b a, der seit sielien fahren kein einzige? Wort mit seinen Mitnienschen gewechselt hat. Einige Pressereporter und eilie Anzal>l Ntill' gieriger »»aren ain .^ai ersctiienen, uin den intiischen Ä'^'iuas zu l^egrnsjen. (5in junger Mensch iilik scharfgeschnitteneni Gesicht, schwarzen '".'ilige»^ nnd tohlschniarzenl langen Haar !ral den Persainnielten entgegen. Z'a Journallslen fiir das >5c!nneiggeli'chde wenig ^^^erständnis l,aben. sali sich der „schweigende Apostel" lei.tteii Endes genäliiN, eiil Inter-niew zu erleileil, jedoch nicln nlit Worten, s^'ndern uiil v)ilfe großer '^tnystaben an<' Pajipe. einigen 5ät.^e>i erzählte er di^' inerllvüldig^' Geschichte seines i^^ebens. deslicine der ^^nder eiin' englische Tchn-le llnd nnlerschied sich saiiiil nun anderen in-discheif Schulkindern, tns ihn« einect Tages in einer Triulnivision eine Kran ersclneik. 5il: tiis^le ii>n a,lf die ?tirn nild sai^le ihnk, er s?l ^r Ansenvählte der göttliclien Porsehun^. Seit dieseiil Tage zog sich der «nabe von deir Spielen seiner .Kameraden zuriick nnd wartete nur anf die Vollendung seiiles sechzehnten Lebensjahres, inn das Leben der Weis-tieit uiid Askese zu beginnen. Mit sechzet,,? Iahren liegnnn Schri-Mager-Boba zu fa« iten. Diese ^astenperiade seines Lebens dan-elte nenn Monate, ^rop völliger Entsagung suhlte er sich dnliei gesund und glücklich. Daranshin begab er sich in die Grotte des a!« len Einsiedlers Mtigaran, nio er sieböfl Inli« re verbraciite. ^^uin 5chlnsj des eigenartiger! ^>nterviews sevle der ^nder auseinander, dnn, seiln' 3chweigezeit sicl» ihrein Ende zn. ln'ige. Dan» lverde er an die gesamte Mensch heit eine '^^vtschaft richten. Vej Ärterieuverlalkung deZ Gel^irns und deß yerzcnZ läßt sich durch inglichen Gebrauch einer kleinen Menge natürlicheu ^Sran,.Mes".Sitter Wassers die Absetzung deS SnchleS ohne starke« 'beeilen erreichen. Geschätzte klinische Lehrer dee inneren S^edlzin haben sellist bei r,albseitio ae. lälMlen Kranken nnt dem Zkraitz.^^ses.'^sser noch die bestcn ErfalffS skr die Darmreinianna erzielt. . Berufsmäßige Mutender. Ans der 7^^hresner>ainnilung ser ner l^ieseltichssft flu- Bliirttransslision erkläre le der Präsident ?ir Artt)nr Stanley, das^ die '^a(il d<'r Pen'onen, die ihr Blift dein Zirieck der Transfirsion .',ue Verfil^nir,^ stellen, in steteiil Wachsen be^^riffen sei. La>i?e des Lahres fanden sich in der englisclien die liereir erklärten, ihr Mni iiSi'ac'Ntalls at'.^ingeben. den enten drei Monate?! de? lmifeiiden Jahres stieg di« sjahl dieser t'erntsniätiiaen Olinspender anf ^ir Art-Hrir Skanlen nne.? din'auf hiik, das', die Meirscs^en, di^' ihr )^l>i! n'ir z'.verfe opfern, keinessall.- als besonder« >)>eldeil anziiselien seien, ^ie Iirauct^en an^ iricht nnbedingt Riesen zn 'ein. ,>der nor. inale «lenrnde Mei^'ch kanii ^>hiie ?chnde,r siir na, geivisse 'I^na,iten iein«'.? 'Z^lnte-« t^nlar äl,^ieteir. ?^ie alie Medi^iir, die n,ik ^l^^'rliebe den Mentaft vorschriel,. erbrachte den ')^enx'is, das; ein Mirwertu-sl in iicir-malen l^irenzen 'lir t>ie '^'snndhei-t fMdlieli ist. Sinder. „?.iati. kanil ninn deir Moird auch ^i'seii?'^ — ..Ach. las; niicli ;lisriedeii'. >tan?ist dn deinr nicht eininal verilnnftiti fragen'^" — . Vati. — Vati, iuann isl das Täte srorben';'" t ,ic,rsc^r>rzg S. 1410. S'2 ^ .Variborer Nvmm« kvs. QHZ^ssjlc MvMai. ho t».!»»»« Reue Opfer des BnmdlegerS Panik am Dnmftlde — Wieder zwei BiMde !rotz aller Matznahmen der Bevölkerung und Gendarmerie konnte dem unbekannten Vrandleger noch immer nicht das Handwerk «gelegt werden. In den letzten Tagen tauchte das Individuum in der Umgebung von Stu-^enice auf, wo eS die große Scheune des dortigen Klosters in Brand steckte. Nur dem sofortigen Eingreifen der Feuerwehr aus Pe-kel war es zu danken, daß die Gefahr gebannt werden konnte und die angrenzend» Objekte bewahrt bliebm. Zwei Tage darauf brach ein zweites Feuer bei einer Äuschlerin in Gpod. Duplek auS, deffen Ursache trotz sofortiger Nachforschungen nicht festgestellt werden konnte. Auch hier wird Brandlegung vermutet. Seit dem Reujahr verden am Draufelde bereits 23 Brän^ gezählt, deren Ursache auf Brandlegung zurückzuführen ist. Die allgemeine Erregung »mter der Bevölkerung stei-gert sich von Tag zu Tag, zumal man dem Brandleger nicht auf die Spur kommen kann. Könnten eventuell nicht Prämien seitens der Behörden und der auch inter effierten Versicherungsgesellschaften zur Ergreifung des ruchlosen Tüters beitragen? ArelwiMge Weidmanx-VÄfuaom Vi« VstMag «>» «chre« Bei aufmerksamen Lesen österreichischer Tageszeitungen fällt eS auf, n4e sehr einzelne, anervennenswerte Bemühungen der dortigen Jagdvereine, da? Anisehen der Iügevschaft zu heben, von Erfolg gekrönt Gemeint ist die Tinführung der freiwilligen WeidmannSprüfung. Aus den Prüfungsberichten entnimint man irämlich, daß die Ueberzeugung der Notwen diffkeit dieser Selbsthilfe nicht nur Gemein-qut der Jntelligenzkre^ geworden ist, son!-dern daft sich hier dieser Notwendigkeit auch der einfal^ Mann und selbst das schwache Geschlecht nicht verschließen. ^ eS gewiß keine Ungehörigkeit ist, Gutes nachzuahmen — exempla trakunt ir»ä?e eine analoge Einführung solcher Prüfungen bei den Mitglieidern unseres slowenischen Jagbvereines wohl nur zu begrüßen. Das An^hen des Bereines und seiner Mitglieder könnte dadurch nur gewinnen. Es ist anzunehmen, daß sich gemäß den Bestimnmngen unseres neuen Jagdgesetzes eine große Anzahl bisheriger Außenseiter MM Vin^tt in den Jagdvevein entschließt, da ihnen hieraus nur Borteile erwachsen. Es wäre daher klug, für diese Vorteil» auch Gegenleistungen zu verlangen und zwar in der Art, daß die Aufnahme in den Berein an die AA^ng einer Weidmannsprüfung gSbunden wird. Sehr empfehlmSwert »vä« auch die Ausgabe eines si«!^ren Abzeichens an die Geprüften. Der Prüfungsstvslf läßt sich sowohl indi-viduell, als auch nach dem BetätigungZfeld des Prüfungswerbers differenzieren, nicht aber gewisse Grundlagen seglicher Fachb^ tütigung, die eben auch je^r Angehörige der grünen Gilde besitzen inuß. Sich vom Bochandense^in der notwendigen Grnndla-gen des Körpers, des Geistes und nicht zuletzt der Seele zu iiberzeugen, ist Zinn und Zweck der Prüfung, bei welcher der Prüfende auch so manl!^ Beleihrung einflechten kam?, die Bielen nottut. Sommtkl« Bor etwa drei Wochen echielt der Feuer-lvehrhauptmann Herr Boller iwm Bahnamt das Aviso, daß ein gewisser B l a i ö an ihn einen pihotogravhischen Apparat gesandt hattv. Die Sendung lvar mit einem Barvorschus^ von Ü00 Dinar be-lasttt. Da Herr Voller einen soßchen Stppa« mt nicht bestellt hatte, venveigette er die Annahme des AvifoS. Nun erhielt jetzt der Fouerwehrhaupt« mann die Mitteilung, das» es sich um einen originellen Gaunerttick handelt und daß er dadurch, daß er das Aviso verweigert ')att<. vor Schaden bewabtt ttieb. Da der Empfänger die Sendung nicht auSlSfhe, wurde das Pavet nach einiger ^t gei^ifnet. Man fand in der ilkiste statt des Photoapparates einen Ziegelstein. Der G^ner ließ sich bei der Mfgabe des Pakets die Nachnahmesendung als Barvorschuß m^t ü00 Dinar belchnen, während der Restbetrag vom Empfänger eingehoben werden sollte. Auf diese Weise erhielt der Mann einm nicht unansehnlichen Betrag, den sej»t wahrschein licb der Beamte wird vergüt^ müssm. Da ein ähnlicher Fall auch in Telje vor-gekommen sein soll, wird die Bevölkerung vor der Annaihme nicht bestellter Sendungen flewarnt. Die Ausforschung des Betrl^S ist bereits im Gange. Sodrvntterlelchtenma«« Gegenwärtig oder in niächster Zeit fitchen versth^dene Beranstaltungen statt, für deren Besuch mvf Eisenbahnen besondere Begünstigungen gewährt werden. Im nachfolgenden seien einige aufgezählt. Zagreb, Mustermefie vom 25. Aprtl bis 2. Mai: havber Fahrpreis mlf Gvmd der Messelegitimation zu 30 Dinar. Paris, Mustermesse vom 4. bis 18 Mai: I6X iger Fahrpreisnachlaß. Mailand, Mustermesse vom 12. bis 27. Aprtt: halber Fahrpreis, Legitimation unentgeltlich. A d r i a t ü st e, Aurort« und Seen: nach zehntägigem Au^nthalt in den Monaten MÄrz. April und Mai 7ö?tig? Fahrpreisermäßigung auf der Rückfahrt; zwi-schem dem 28. März und 3. April, votn 2. bis 8 und vom 15. bis lv. Mai genügt fiir die Ermäßigung mif der MiZffahrt ein Aufenthalt von fün-f Togen. Frühjahr in Sizilien, tis 30. Juni: halber Fahrpreis auf italienischen Baikjnen, Ausweise 00 Dinar. Alle einschlägigen Informationen vrte'lt das Reisebüro „P u t n i k" (Tourist Offi« ee), Maribor, A^Mmidrova «sta ab, Tele-chon 2lSe. VtGMßVbiNRichUWG. Vergangenen Samstag ltberreichte der Bezirtthaizptmami Herr Banalrat Dr. T p a v i c dem Leite? des KonMtbüroS der „TlaStena Matiea" Herm Baolav K u n st den ivrden des hi. Sava fünfter Klaffe, der ihm ftimrzeit vc« S. M. dem Kbnig verliei^ wordm war. Vir gratuUeren! m. Waner AndeiOS Atter Wie aus A^iea na Poh. berichtet wivd, ist dortselbst gestern, den 17. d. der dortig Pßarrer Herr >nd«as FiIer nach kurzem, schweren Leiden im hohen Alter von 77 Iahren verschicken. Berftoibe« MrAe seiner Zeit al» Saplan in St. Stepm, Koprkmiea, Soltanlj und Bigelssto und bezog hernach sewe erste Psarrer^ i« Ja-gorse. An Ribniea wilekte er seit 1V0S, also volle M Jtchre. In Hwei Johm, Hütte der verstorbene sür den Fall des Erleben» da» JnÄliwm des g«>ld«nen MeßoPlierS gesetert. Der Verstorbene war über seinen ?^r. sprenge! hinaus in weiten Kreisen wegen seines Übermis liebenDwürdigen, hvnor voll^ u»»d gütigen Wesen» geachtet und geschützt. Friede seiner Asche! m. TshMsUß. In Aröevina ist Samstag im hohen Alter von 79 Jahren der vrnnd besitzer Herr Franz Loppitsch gestörten Nach langer lkankheit ist gestern die LokomotivführerSgattin Frau Amalie Weg esser geb. Wegscheider im Alter von 77 Ja^ verschieden. R. i. p.! Den schwer getroffenen Z^milien intser innigstes Bei leid! m. Verdi» VM „Triwkck»" wird Dienstag, den 19. d. zmn letzten Mal in dieser Saison aufgeführt, worauf wir alle Mufil liebhaber besonder» auf-merksam nachen. Die Hauptrolle kreiert bekanntlich die be kannte Grazer VpernsSngerin Frau Tinka Wesel.Polla. m. AHSOtßkMsftihNMG dET WUNBaslOsteN, Die Mariborer Gymnasiasten treten Samstag, den 28. d. auf die Bretter und bringen die bekannte Komödie von NuSiö „Narodni poslanec" (Der Abgeoi^nete) zur Aussüh-rung. Der THeatenibend findet um 20 im Saal der ,»Zahruiina gospodar»la ban-ka" statt. m. VerstOssteue^ Im Lauf« der vorigen Woche find w Maribor gestorben: Johann Jug, 77 Jahre alt; Fnn^ Diesenbach. 34 I., Johanna Mavarol, « g.; Adrieme Hös«, SS I.; Marie iA^an, Ü8 I.; Bogo-mil 11 g.; Franz Novak, 41 I.; gmeie, 74 I.; Elisabeth Rainer. 20 I.; Jo-Hann Rue», 61 Magdalena Dement, SV I.; Marie Petek, 77 I.; Amalie Wegesser, 77 I., und Franz Loppitsch, 79 Jahre ilt. m. TrmqmVerbOt. Laut Verordnung der Banalverwaltung unter 3 ?ir. 4S04/2 vom 18. März 1932 ist gemäß K 62 deS Fischerei-gesetzeS der Gebrauch de» TrauperS (Fischnetzes) in der Drau sowie in ihren toten Armen, Tümpeln und künstlichen Kanälen dann in der Dran fttr die M vom 1. Mürz bi» 31. Mai verboten. Dawiderhandelnde werden laut K 80 des Fischereigesetzes streng-sttnS besttaft. «. MWWMWWMW WWU «IWGTRDe UMI ßtzer»s-^ Fi«H V r E » « i t TWlDo»» heinOHi^ pIIDöH »A dDm Hintet halte Ei> Wld? rechlm Gchl^ ßchw« ver^^mch VmGU» ßMaßtlo» IN- saunnen. vo!?ÜIilMH«>de DafsaHten verw ^ ^---- da» KranIeü^aU» überftlh!^«» «. W» G>tzl«e» dl« GchvWil? gn der Eankarjeva nliea ««de ew Schlüffelbund mit vier grösseren Schlüsseln gefunden. Der Verknsttr»^ kann dieselben bei Aran Veve in der Cankarjeva nliea S, Parterre, recht»^ beheben. m . Ar«cher «MUch. In der «acht znm Sonntag verübte ew noch unbekannter Langfinger in die Fleischbank de» Fleis«^r-Meister» Vuttein der Frankopanova uli-» «inen frechen Einbruch. Der Mann durch« schnitt mtt größter Vorsicht zuerst die ^i« tuna der Awrmglocke und öffnete dann anscheinend mittel» Nachschlüffel» die Tür. Anm Glück fiele» ihm nur 200 Dinar in die Hände. m. Gt«, «« ßiMid» Der 6Ss«hrigG Besitzer Gtmon H o l e r au» ^rtinse üi Sv. Iuris (Glov. gor.) stürzte gestern vacht» au» ziemlicher Hii^ vom Heutvden. Mit schweren Rippenbrüchen mußte er in» hiesige KraiBeichau» üderfilihrt iverden. m. »chmVNi wq». Der gjährige, in Na. öe «ohzchafte Franz V e t j a n » i i» stürzte beim Transport von Schotter i« «ine Mulde, «o er einen komplizierte» Bruch de» Unterschenkel» erlitt. Der Jung« mußte in» Krankeichau» überführt «erdem m. «eMtberlchi vom IS. April. » Uhn Feuchtigkeitsmesser 4-3, Barometerstand 741, Windrichtung V0, Vewölkmig ganz. Niederschlag Zkegen. * «» natikliche» WwDimM, vi« «» schon längst von vielen Frauen gewünscht wird, hat die bekannte Parfumeriefabrik Dr. M. «lber»heim geschaffen. „Khasana-Guperb-Eröme" (so ist der Name) ist ein« orangenfarbene (lrSme, die leicht aufgetragen, sich auf den VanM zu einem natürlichen, jugendlichen Rot verwandelt. Niemand erkennt ihre Anwendung, und ftir viele tausende Franen ist sie da» Geheimni» ihrer Schönheit. ' Warum »« ^vll^f Mehr al» 7000 «erzte, darunter sehr bedeutende Professoren und berühmte Fachleute, anerkennen die hervorragende und unübertroffene Sicherheit von „vlla". Aus VMane Po. Griff»»»» der »«ft»»ratw» am Am Sonntag wurde wieder die bestbekannte Restauratton der hiesigen Zweigstelle de» Slowenischen Alpenverein«» eröffnet, ^ie Gaststätte, beim lttrchlein St. Nikolau» am Boö gelegen, ist von PoljLane bequem in ei-ner Stunde zu erreichen. E» ist zu hoffen, daß auch dieser schöne «u»flug»ort gut be-sucht wird. Po. Kochk»»». Vor kurzem wurde im Hause de» Großindustriellen Herrn Franz v e-S j a k ew von der BanalverwaUung angeregter und auf 3 Monate anberaumter Wanderkochkur» eröffnet. Der Kur» steht unter der Leiwng zweier bewährter Lehrkräf. te. Mit Lust und Liebe sind die Kur»teilneh. merinnen, Bürger»- wie «auernmädchen, TI»tattr wi» Ltunft vancin: ..Satanova" Opera dutta in drei Aufzügen von Miroslav Gancw, Buch von Albert Kirok. — Urauffiihr»»». Miroslav Sancin ist nicht der erste Tondichter, der ein Casa??ova-Sujet heranzog. Und wahrscheinlich auch nicht der letzte. Es ist ihm jedoch gelungen, in ein anäilü-sches Libretto so viel Blut (die Palette seiner Töne ist ja so überaus reic!^laden) zu pressen, daß ein Werk zu wirklichem Lebei, auf den Brettern entstand. Di« Mustk — schon die Ouvertüre zum ersten Akt ließ den musikalischen Gourmand aufhorchen — venät sprudelnde Ersindungsga^, Sanein schwelgt in Akkordübcrgängen, vhm? an der Klippe der musikalischen Stereotypie zu scheiteni. Zeder Ätz birgt neue Offenbarungen qebän-tigtcr Klangschönljeiten. Diese Musik ist an-Ipruchslos, weder in alti:r Melodik wurzelnd. noch die Grenzen der Atonalität berührend. Hiezu kommt, daß es ein Erstlingswerk ist, welches zu neuen /Öffnungen berechtigt. Das Libretto: sprachlich nicht anfechtbar, weit ausholend, streng im Geiste der romantischen opers dukia geschrieben. Gewisse Freizügigkeiten hätten der Sache keinen Schaden angetan. Die Handlung ist im ersten Akt eher arm und gewinnt an Äben erst im Aweiten und im dritten Auszug. Es ist die Liebesaffäre des großen Abenteurers mit Santina, der Tochter ei«S reichen vene^ zianischen Kaufmannes, und der Nonne Mirella. ES folgt ein kMiches Intermezzo in einem Nonnenkloster, vor dem Casanovas Liebesglut auch nicht stillhält. Santina, die ihren Casanova so heiß liebt wie Mirella, soll den reichen, aber schwachsinnigen Timo-tev heiraten. Sie entschließt sich dazu erst dann als sie Casanova in der Umarmung mit Mirella ertappt. Es gibt «in happy end: Santina kriegt ihren Timodev und <^sanova empfiehlt fich von der Gesellschast mit dem Bemerken, seinen weiteren Liebesaffären nachgehen zu miissen. Einen prächtigen Casanova stellte Belizar Sancin sowohl in stimmlicher als auch schauspielerischer Ansicht auf die Bühne. Die Musik stellt an die Sänger im allgemeinen die schwersten JntonierungSanforderun-gen, denen Samin wie auch die anderen Sänger voll gewachsen waren. Entzückend die Leistung, die Paula U d o-viL als Santina bot. In jeder Beziehung! Schalkhaft-frönMelnd und naiv zugleich Elsa Barbiö als Mrella. Würdig-väterlich und bramarbasierend Danilo Gortni«k al» Prosdoei-mo. Eine venezianische Xantipe bester Fassung verkörperte Slava Gorinlek. Lachsalven rief Paul K o v i L mit seiner bestgelungenen Verkörperung des Don Giu-lio hervor. Darin muß man ihn gesehen und gehört haben! Den fein vertrottelten Timoteo spielte Medven ganz außerordentlich zufrieden stellend. Bida Zamejie-KoviL gefiel allgemein als Oberin des Nonnenklosters. Prächtig karikiert die Köchin bei Prosdo-cimoS (Ztefa Dragutinoviü). Kapellmeist^ H « rzog leitete sein verstärktes Orchester mit au^ordentlicher Liebe und Hingabe, ihm gebührt, abgese^n von der guten Regie Dj. T r b u h o v i (die Baletteinlag«« hqtte A. Harastov:^ einstudiert) der Lö»»enanteU am Erfolg de» At^». Di« Op«r wurde vom Publikum mit stürmischen V«ifall aufgenommen. Der au» Triost h«rbeig««Ute Komponist wurde mehrere Male stürmisch vor den Vorhang gerufen und mit Kranz- und Blumenspenden g«chrt. ?tlMo>aIId«a»r m Atarldor AEVErwwO >Ro»i«ß, den 18. April: G«schl«ffß». Die»»taß, den 19. April um 20 Uhr: „TrU- »iata". Ab. D. Zum letzten Mal. Mittmoch, den 20. April: Geschlosie». Don««r»tag, den 21. April um 20 Uhr: „Es-i»»ova-. Ab. G N^ag, li-Ä IS UM »et der Arbeit, «m in kurzen 8 Mo»at«ii «l» leS zu erlernen, was ste für ihren stzütere» Haushalt , wie »ochen, Nähen, Sinderpfle» ge, Hygiene usw. benöti^n. Aus VMi «emewIerAtSßtziMG. Heute, Montag, um l8 Uhr findet eine ordentliche Sitzung des städtischen Gemeinderates statt. p. AemrcklOr«. Eine starke Rauchwolke ilber dem Geschäftshaus E. E ch w a b war der Grund, daS SamStag vormittags plötzlich Alarm geblasen wurde. Unter dem Komando des HauPtmaneS Jng. Celotti rückte sofort ein Autolöschzug auS. Dort angelangt, konnte die Wehr nur einen Kaminbrand feststellen. Nach den notwendigen Borkehrungen riickte die Wehr wieder ein. p. Die «»tttiterkulOsenlißW i« Pt«! hält am 24. d. im Saale deS Stadtmagistrates ihre .^Hauptversammlung ab. Aus Slovenjaradec sl. Tsbessöle. Im öffentlichen ^tranken-Hause sind gestorben: Smupever ?^hanil ails Paka, KoriZ^ Pa-u-line aus Prevalje, Doller Martin aus Vrhe, HajZna Marie aus Tr-bonje, IavorSc-k Franz aus Paka bei Vi-tan je. BonSina Ioscfii« aus Sloven^radec und Z^vitart Bernhar«d auS Leyen. sl. Gchl^ßung tzer «slISsch»le. Infolge Her imnier mehr anwachsenden Scharlach' And Diphteriefälle mußte der Unterricht in der hiesigen ^kksschuil« eingestellt wer^n Wirtschaftliche Rundschau Änttmattonaler SknnoM Die Ginfuhr nach Deutschland erschwett Kino Ourg»T<»ki«»: Heute- Montag, zum leh' ten Mal die ausgezeichnete Tonfilmoperette: .»Zwei Herzen «ntz ei« Schlag" mit Lilian Harwey in der Hauptrolle. Ab Dienstag der herrliche Großfilm: ^A» der VOlßa", ein Film nach dem beriihmten Roman „Aufer-stchung" von Graf Leo Tolstoi mit John Boles in der Hauptrolle. Uai»n-TO«ki»»: Äs einschließlich DienS-tag das glänzende Lustspiel »ie eine 'lircheitMaNs^ mit Grete Mosheim, Char-^tte Ander Th'immig, Fritz Grünbaum. Ab Mittwoch der grohe heimische Kulturfilm: ,»Ve«grad, die Gtatzt »ie ^ ardeitet >«d lacht". In Vorbereitung: Willy Forst im „Der MilisntNbiet", nach dem Roman von Peter BoS. Die Ari>MsP?>chi». „Wie, du weißt nicht, was auf Französisch ,Ochse' uitd ,EsÄ' heißt?" „Nein, Bater, die Schimpfwörter haben wir noch nicht gehabt." Der Preissturz dauert noch weiter an. Die Marktlage verschlimmerte sehr die jüngste Verordnung der deutschen Regierung über die Beschränkung der Eiereinsuhr, die nicht nur jede südslawische Ausfuhr nach Deutschland sehr erschwert, sondern auch die übrigen Lieferanten Deutschlands zwingen wird, andere Märkte zu suchen, wodurch unsere Ware auch auf den übrigen Märkten neue Konkurrenten entstehen werden. Nach den neuesten reichSdeutschen Borschriften muß jedes Ei. das nach dem 17. April in Deutschland eingeführt wird, mit einem min destenS 2 Millimeter hohen, unauslöschlichen, kochfähigen, nicht gesundheitsschädlichen Herkunftsstempel „Jugoslawien" versehen sein. Die Aufdruikfarbe muß vom lü. März bis 3l. August jedes Jahr schwarz, vom 1. September bis l4. März in roter Farbe ausgeführt sein. Auch in die Kisten muß eine mindestens S em hohe Aufschrift „Jugoslawien" in unauSlöschbarer Schrift eingebrannt sein. Für Kühlhäuser bestimmte Eier müssen au- ßerdem in schwarzer Farbe ein in ein Drei-^ eingeschloffeneS „K" zum Kennzeichen aufweisen, während auf den Kisten die Aufschrift „Kühlhauseier" anzubringen ist. Die neue Berordnung beschränkt die Eiereinfuhr aus ihrer Qualität, so daß in Hinkunft Äer unter 45 Gramm, sowie Schmutz- und Bruch eier überhaupt nach Deutschland nicht eingeführt werden dürfen. Mit der S ch w e i z können augenblicklich noch Geschäfte gemacht werden, aber nur in steirischer Ware, die dort für Konservie-rungSzwecke benötigt werden, insoferne mittlerweile das uns bewilligte Einfuhrkontigent nicht erschöpft wird. Als einziges Ausfuhrland bleitt uns also I t a l i e n, wo aber eben aus dm angeführten Gründen ein so großer Wettbewerb aller eiererzeugenden Staaten herrscht, daß der Durchschnittspreis franko Adelsberg für bessere Ware schon auf 23S bis 250 Lire je Kiste zu l440 Stück heruntergedrückt wurde. Hekodtetzum» d«r Dleddefchov-und Schliichtoedadnn Vi«e VerfügUNG des «ckerb>»«i«isters. B e o g r a d, IS. April. Die schwere Wirt schaftSkri^ und der starke Prcisfall von Btvh und Biehprodukten machen es erforderlich, daß die Biehprodukte bis zur äußersten Gren ze der Möglichkeit von den verschiedenen Lasten, Gebühren und Abgaben befreit werden, bzw. daß diese gemildert und mit der bestehenden Lage in Einklang gebracht werden. Der Acker^umini'ster hat mit Rückficht auf Gründe unter Zahl l4.464 am 6. April d. I. eine Verfügung erlassen, mtt der folgende Gebühren revidiert und den Bedürfnissen ent sprechend herabgesetzt werden: 1. die Gebühren für den Beschau von Schlachtvieh und Fleisch, 2. die Gebühr für den Beschau von Vieh und Biehprodukten, die mit der Bahn oder auf dem Wasserwege transportiert werden, 3. die Gebühr für die Maleinisierung von Pferden, die für die Ausfuhr bestimmt sind, und 4. die Maximalgebühren für die Biehimp- fl'Ng. Auf Grund dieser Verfügung wurden den Banalverwaltungen Amveisungen erteilt, daß diese Gebühren für Biehbeschau und die Schlachtgebühren entsprechend den örtlichen Verhältnissen revidiert und mit Rücksicht auf die heutigen Biehpreise und die allgemeine Wirtschaftslage herabgesetzt werden. Im Zusammenhange nrit dieser Verfügung wurden den Banalderwaltungen auch Anordnungen über die kostenlose Beschau von Vieh auf Märkten und die Rationalisierung des Beterinärdienstes erteilt. X Die Abilkderungkn zu«, BerzehrungS ste«etG«Gen «it Öfter. reich schreiten nach ek«r Wiener Meldung günstig vorwärts, sodaß dami tzu rechnen ist, daß der Vertrag sc^ in den näc^ten Tagen unterzeichnet sÄn wird. Die einzige Sc^ieriffkeit, die den Lauf der Besprechungen einigermaßen hemmt, ist der Ümstanid, daß gegenwärtig ^terreich fug-osla^vischen Gläubigem mehr als w Millionen Schilling schuldet. X Die AuSf>hehe»iIiß»»gen sßr Vieh fi«d i« vier Ltilcke« M«»z«ftellen. Gemäß einer Verfügung der tierärztlichen Abteilung des Ackerbauministeriums unter Zahl 119^1 sind die Ausfuhrbewilligungscheine für die BiehauSfuhr nach Osterreich in vier Stücken auszustellen, und zwar durch den Eisenbahntierarzt und den Vorsteher der Einladesta-tion. Nadlo Die«Staß, den l9. April. Ljubljana 11.30 Uhr: Schulfunk. — 12.15 und 13:: Schallplatten. — 17.30: Kinderstunde. — 18.3V: Aokalkonzert. — 19: Deutsch. — 20.30: Konzert. — 21.30: Lieder Vortrag. — 22: Nachtniusik. — Beograd 20.30: Konzert. — Z2.5l): Abendmusik. ^ Wien 19.35: Deutsche Boltsweisen. — 20.30: Moderne Balladen. — 21.45: Tanzmusik. — Mähr.Ostrau 19.20: Konzert. — .Heilsberg 20.2.^: Vühnenauf-führung. — 21.45: .Hugo Wolf-Stunde. — B r a t i f l a v a 20: Bühnenaufführung. — Mailand 20.15: Abendmusik. ^ 20.45: Operettenabend. — B r ü n n 20: Bühnenaufführung. — Mülilacker2l: Konzert. ^ 22.45: Nachtmusik. -Stock-h o l m 20: Das englische Lied. 22: Unterhaltungsmusik. — Rom 20.45: Konzert. 21.30: Bühnenaufführung. — Z ü r i ch 20: Symphoniekonzert. — Langenberg 20: .Haydn-Abend. — Prag 19.20: Tam-burizzakonzert. — 22.20: Nachtmusik. — B u d a p e st 19.30: Wagners Oper „Ter fliegende Holländer". Anschliek;end'<' Zigeu. k?3tssl um (Zvvenciolin Griginalroman von Lola Stein ^ . ^Unberechtigter Nachdruck verboten.) Dann nahm er setbst Mantel und Hut. Gwendolin warf einen scheuen Blick durch die Räume, schritt an dem Wartenten vorüber zur Tür. Er stand mit .leneigtem Kopf, den Hut in der Hand, mit vers^os-senem, bitterem Gesicht. Als ste ihn streifte, hob sie den Arm und fuhr mit einer scheuen, zaghaft liebkosenden Gebärde über sein dunkles Haar. Dann ging sie schnell ins Treppenhaus. Tristan folgte, verschloß die Tür, stieg hinter der Schweigenden stumm die Treppen hinunter. Ihre Berührung, ihre zage, scheue Liebkosung hatte seinen Zorn besänftigt, seine ungeheure Wut verrauchen, die Gefühle, die er den ganzen Abend für die schöne fremde Frau gefühlt, wieder neu in ihm entstehen lassen. So entwaffnend waren ihre Augen, war ihre Gebärde gewesen. Er fichlte nur noch Viitleid mit ihr. Eine große Traurigkeit war in seinem Her.zen. Er blieb auf der Straße an ihrer Seite. Ein leeres Anto lvgegnete il)nen nach we-nigt'n Schritten, aber da die Frau keine Miene machte, ss anzuhalten, ließ Tristan es vorü'berfahren. Er sah, daß sie um Worte Kämpfte, schvieg und wartete. Nach einer Weile sagte sie leise: „Wir iverden uns nach dieser Nacht nie! wiederselien. Wir wissen nichts voneinander. aber ich fühle, daß ich Mnen ein »venig mein seltsames Bellel)men zu erklären versuchen muß. Wollen Sie mich noch hören?" Er neigte zustimmend den Sopf, und der warme Blick, der sie aus seinen graublauen Augen traf, gab ihr Mut zu sprechen: „Ich habe meinen Mann aus üS^rgcoßer Liebe geheiratet", gestand sie. „Gegen den Mllen meiner Eltern, ^ch bin im Wohl^ stand aufgewachsen, meinem Bater schivebte eine gesicherte, reiche, behütete Zukunft für mich als Seltstverständlichkeit vor. In unserem Hause verkehrten beinahe nur wohl-habende Leute. Dann — auf einem Künstler fest lernte ich Herbert kennen. Ihn sehen und lieben war dasselbe! Ich habe vhn geheiratet, dem Wunsch meines Vaters, d!m Intrigen meiner Stiefmutter, die diese Ehe um jeden Preis zu verhindern suchte, zum Trotz. Ich habe keinen Pfennig Unterstützung von meiner Famtlie bekoinnien Ich HÄ^ mit Herbert gchungert in der ersten ^it unserer Ehe. Ich habe arbeiten gelernt, Kochen. Nähen, Stopfen — alles für ihn! Ich habe gelacht, wenn n»ir mittags nur trockenes Brot und schwarzen Kaffee an manchen Tagen Wten, ich habe gesungen, wenn ich die Stuben aufräumte Ich war glücklich! Ein Himmelreich erschien mir die Liebe, die Ehe, die Welt! Langsam setzte Herbert sich durch. Nach .Wei Jahren voll großer Entl>ehrungen verdiente er ein wenig mehr. Man wurde in nlaßgebenden Kreisen auf ihn aufinerkiam. Unser Dasein wurde leichter. Und dann — hat er mich betrogen." Sie schwieg und kämpfte nrit ihrer ungeheuren Erregung. Der Mann an ihrer Seite fragte: „Wissen Sie es? Ist es mehr als ein bloßer Verdacht?" »Ich habe die beiden überrascht. Ihn mit nreiner besten I^rvimdin. Ich war soctginie-^n. zwei Woc^n verreist. Die einzige Schivcster meiner fri'chvevstorbcnen Mutt-r lag im Sterben. Verlangte nach mir. Es war die erste Trennung nach unserer Ehe, ilnd er hielt diese kurzen Wochen nicht lus ohne eine andere Frau. Ein Jahr ist da? alles jetzt her und ich fühle so. als ob eS gestern geschehen wäre " „Ein Jahr?" staunte der Mann. „Und jetzt ... und heute . . „Hören Sie mich weiter", murmelte sie. „Damals wollte ich mich von Herbert lösen. Aber ich liebte ihn ja. Liebte iihn aniders. schmerzhafter, in tausend Oua'len und Nöten, a^r doch nicht weniger, weil er schlecht an mir gchandelt hatte. M konnte nicht von ihm fort. Seine Bitten, s^n Flehen und Drohen Wsammen mit meinem Gefühl lie^ ßen mich bei ihm bleiven. Er sagte, er wiirde verkommen ohne mich, leichtsinnig, liederlich schlecht iverden, ach, wa5 weiß ich. Ich l^ß mich keschivatzen. Unsere Ehe blieb bestehen. Ab^r alles war anders al? sonst. In mir war etivas zerbroche,!. Unser Bund war zerbrochen. Nie wieder konnte es so wevden, wie es vocher gewesen war Er gab sich Mühe, mich das schreckliche vergessen zu machen. Ich selbst gab niir Mühe. Aber es gelang mir nicht. Ich war nicht mehr frisch. Ich wurde nicht wieide? frch. Erfolge kamen in diesem letzten Jahr. Eine äußerliche Aussöhnung mit meinen Ciltern, denen der Ähwiegersohn, der berühmt zu »Verden anfängt, plötzl-ich recht ist. Seit einiger Zeit habe ich das bestimmte Gefj'chl, daß Herbert mich von neuem betrügt. Ich irre mich nicht. Ich habe keine Beweiise, ater sein Betragen unt» mein Empfiniden ist mir Beiveis genug. T^nn kam dieser Ball. Er schbug mir vor. getrennt -hinzugehen, uns dort zu suchen. Ich habe ihn sehr bald erkannt, aber er hat sich überhaupt nicht um mich gekünlme^t. Sie wissen es ja. Er tanzte mit der roten Teufelin. Diese Frau ist jetzt in seinem Le« ben. Ich muß sie kennen. Irgend etwas in ihrer Gestalt, in ihrem GaW ist mir nicht fremd. Sie ist mir entschilüpft. Vor zwölf schon muß sie mit ihm fortc^qanssen sein. ?rls ich die beiden nicht fand, kam eine Art Verzweiflungsrausch über mich. Loskommen wollte ich um jeden Preis. Und kann es nur, n>enn ein aniderer in mÄne Tage tritt, ein anderer Rechte an mich bekommt. Sie waren in meiner Näihe, Sie ge» fielen mir, Sie begehrten mich. Darum ging ich mit Ihnen. Und ich habe dann l^griffen, daß ich niir selbst und meinem innersten Mescn, meinem tiefsten EniPfiniden doch nicht untreu werden kann. Nun wissen Sie alles von mir. >?>alien Sie Darrk kür Ihre Bealeitut'-i. ^''ier wo/in« .Marltor«? '^tenstag, ven ln. April !SNk. lM«M«.« ««U^Hva« k«I«. MI "»w »«»« «»"l,«»l,el,«« ?»W«i. W» »IM» <«» »«»» >>s,I„. «rl«ei»i 5ie »«5 «»I v» 4Y. Mn 4»...«- Ss. S« «« M... fv»' ^«srOn. <>. Mn H?.' 5o» 99- «s ck» «MW««. oe«I«»«tt. Iks» H»»« . ^ ^ ?'S7« »«, . «» ckikeIckGlwwm t«6,e «H D», dGWWM. vmiMkokl» un6 UNGNid«!»,««»« «lff tn ^Zwck. vi»6 slmp» . nermusis. — Warschau Äl.lü: Konzert. — :.'^'.Iü Violinvortrog. — 7«nszltttt-sik. — D a v e n i l y 21.Z0: ^kl'il.,ert. — :.':.'.M: Tanjnlufik. -.- K ö n t g S w u st e r» l) a u s e n :?0: Konzert. — '»!: — b a r i n d i ti Sl.4ü: Konzert. Der Landwirt l. Di« V««DftPsiO»tl> stellen tM Gllge. tt«'inen höhcre Anjprüchc nn den 'vr>!>ell .ilö ^ke ?^lt>pflanzen. Man sorge deKhalh dafür, das; der Bsden immer reich mi .'»^nuni« ist, nerw«nd« reili6» giiten TtaNtinffer «nd 5komposterde, soiveit e? sich um solche Ve-ittirsep'^lanzen haM'lt, üie, wie beispiic .^tohlarten, nnf friichcil D«U!^ stehen köllnen. l Die schliNUche« A«i«He ve« ««ninchens sind disehlen manche Prnltiter, die -lt'ille io aufzustellen, d«j» sie «ober Vicht an der Wand noch naHe an der Erd;: stcl)t'n. '»tn, liesti^n tverden sie vielmehr auf etw.i .X» Zentimeter .»ohe gesieUl. datuu inan bcaucm «darunterseliett kann. A«ich Ves Teeren der Bret-ter v»n auhen ist geeigmt, die Natt>Ln abzuhalt«n, «eil diese den T«r-seruch scheuen. I. Der A«PssOl«t verlangt zur iiut.»n Ent-wikflun<^ einen W Zentimeter ti^ qelocter« ten Bsden, der mit altem Itallmist ge-^iinqt iit. l. Mm« l»»e« die »Owi««»» abkalbe»? Das Belegen der cinjiilnen Tiere richte: sich sowohl imch der Rasse alt auch imch der Einzelentwictlung des Tieres. Dem Züchter erstellen die :yionatc Ottober, No-^ember nird Te^ln-ter au» AünsUgsteil zum Mfzl-be»,. Ter 'Achter hat d<^urch die Milch int Aimer, «reicht ein neuerliches An^i^en des Milchertrages bei Begmn der Arünsütterung und laut» das Kalb lwch im gleichen mit auf die Weide bringen, fsiclx' IM. ZcholletMndchen ,,RindvrAucht" von Prof. Dr. Paul Stampfl und P. A. Deibl». Doch hängt das Abkalt»etl, l'ezieih«i»g««eisc daö Belegenlassen von den imrtschaftltch^n Bcr hältnissen nnd giinstiysten Milchoer'.v.'UllNi^ livührend deci Jahres al». Wenn die Tiere nach dem Abkatden riicheril, lasse man sie sofort belegen, sondern erst in 7 Wochen, damit «sie sich gut erholen nnd die Milch länger anhalten. Verden Klthe troy wiederholiens Belegens nicht tröchtiz, daiu: sind die «Ursachen durch den Tierarzt zu nntersuchen. .YSnsig kommt auch das stitte Rindern vor. «ei idiesen ist den Tie,en ev-llöhte Aufmeriiamkeit zu schenken, damit -t.io ?!achteile des Nachbelege»» uerinieden werden. (IntefZtlitiet öie GGGODGGGOGGGOOOOGGDGGGGGGUOOO Medisinische» d. Vi«>»ße» «»» de« Ohr. Lolche tretet» nmnchnial lwch Unfällen, besonders nach Äo4»foerledu»lgen aus m,d sind jedenfalls als gefährliches Aitzeichen zu l,etrachten. Wr ärztliche Hilfe mu^ dai^r nnverziiglich e«' sorgt lver^n. Inzwischen wird der Verletzte ruhig gelagert und blutende Ohr durch Äl^legen einwandfreier Berbandivatte vor etwaigen iveitere»» SchädiguMn gesMtzt. d Der ttzeraPentifch» Wert des «»ß». la»chs. Ter Knoblauch, dessen .Heimat »vahr« scheinlich der Orient ist, stellt eitie uralte ttulturpflanze da. schon im alten Aegypten spielte der Knoblauch eine tedeutsaule Tie Ariechen und ^liömer gebrauchten den Knoblauch als Gewürz, wie er auch heute noch als Zusatz zu Lpeisen, be^ondetc» in «ttdeuropa, vern»endct ivird. Bereits Tioe-kurides beschreibt den SvoblaiUch us»d rühtnt ihn als MlrmtreidetVdeS und diuretischeS Mitel. lks ist interessant, daß der einpirisch gefundene Wert des Knotlauchs als GeMrz zl,r Anregung uich verdaming und auch seine Verwendilnsi in der Volksmedizin hente durch wissenschaftliche Ilntersuchungsn eine 'Bestätigung erfahren babe. Tie WirkungS-lveise des Sitoblauchs beruht nach den Iln-terjuchungen Pa-U'l Bonenei auf den» Einfluß des knoblancl^ auf die Aenderung der Magensaftsetretion. Damit dürfte aber nach denl Verfasser nur ein Teil, und vielleicht der geringste, der Knoblauchwirtung in Angriff genoulu«ll worden seU». Es wird vermMich außerdem eine reine Airkuilg auf den Darm vorliegen, die bisher allerdings noch ganz ungeklärt ist. d. Die G«Uerkraut-«ur. Es läsit fick) oft beobachten, daß ivleichsüchtige niit .Vorliebe saure Zpeisen genießen. ?tun ist die ver!»l.ei» tete Ansicht irrig, der Genus; dieser speisen wäre filr derartige »tränke schädlich. Ran soll daher das Berlailgen danach licht beschränken. sondern lediglich dafür Sovile tragen, daß keine Uebertreibungen vortoui-»nen. ltin ganz vorzügliches, den ^tc>fflv?ch-sel anregeMs und Blntbildnng fi^rderndes .Heilmittel ist das Sauerkrant, das neten dem besonderen Borzug der Billigkeit auch den des Wohlgeschnialks besiht unk allen Blutarmen ui'd Magenleidenden nicht genug empfohlen werden kann. Schoir nach kur.^r Anwendung einer Zanerkrantkin' ist kei den Patienten steigendco Wohlsiesinden und besseres Aussehen zu konstatieren. '^!:ir nniß das Eauerkrant, daS viel Pitainin entüAt, roh gegessen iverden und klein^cichnitt'm. Beim Kochen werden die Vitamine .zerstört! D«G Porträt. Eilt schwerreicher, nlier sehr l>äßlicher kier will sich bei einen» berühnlten, ivegen seiner Offenheit bekannten Maler porträtieren lassen. Dieser blickt ihn prüfend an »md meint dani»: „Ich glaute, .Herr Direttor, es Mre besser, ich male Ihnen ein Stilleben." ßGGVG„IlNVVItzVII« Einfachen sncht l,er- läßlicher. ardeit»samer Pensio« »ist. Znschriften unter ..i/i iv-wirt" Ml die Verw. Mwa««Icha»I GittO. Liutome« rer weis;er Buraunder. vorzü« liche Qualität vro Viter 8 Bskl ü Liter nusvärts. iftadlova nl. I. am Ztadtvars. Villa ..Gtyria".__ AIth»r«tterrtcht «uundlich. lelcht faßlich lmd blkliq. Unter ..P-tbeiuiiterricht" lin die Lerw. 4S73 „ U Da» sicherit« Mittel qefltn Wanzen und Bru» besitzt jede Haußfvftu. ob reich o^r aem. Veschreibuna lg Tiiiar in Marken. F. MIe. derzeit Ale-krova Zb. Ttudenri. «7b VeuOetHiIe« in Stttdeiili lel Maribor je WV m». w Tin. Auskunft bei Ivail Manaclc. ?tttdenct. Gokaltka ulica 14. Osuse», Villen. Besitz über »simmt «»rspesenfrei in Ber mittluna. Arbeitet solid. Wro „SiapiÄ". «ojposta ul. SS. Vche »M»it«ttO«Iaße! 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