Nr. 180. Dienstag, 10. August 1909. 128. Jahrgang. Mbacher Mmg ^mmirrallonSprciS: Mit Poslvcrsrnduun: ««»züMin »u «, hnlbi«l,riq ,^ X, Im llmüur: nanzjahri,, "", !)cll)jäl,rln N X, ssiir bis Ziislellüüss in« Ha»« nanzjährin 2 K, - Inscrtlonsgcbühr: Mr ilemr Ixjrralr b'k z» 4 Zeile» 50 b, grökerc vci Zeile >8l>-, bei öfterrn Wiebrrl!o!>,!,sss» per Zeile «k. Dir «Laiboclier Zritnüs,» erscheint tiinl'ch, mit ?l!,s„«l„»e der Nmm- mit' ^eiertane, Tir Äbminifliation befindet sich Milloii^strusie Nr 2l>: die Medallion Millo«i,'straße i>ir. 20, Vpirchstiiüdr» der »i^daltiu» vm, « bie 10 Uhr dnrniittass^, Unfraolierte Priele werde» nicht n!,ne»^>»!!,ri!, ^!lll,,,,il,ucn. Reichsrats- uud Landtagsabgeordneten Dr. ^"!cf Pins von B acchl <^ tarfrei den Orden der ^k'Nlen Krone dritter Klasse allcrgnädigst zu vcr-"chcn g^uht. . Teiue k. und f. Apostolische Majestät haben ""t Allerhöchster Entschließung vonl ^. August d. I. "^l Statthallereirat und Leiter der Vezirkshaupi-'""nnschlifl iu Marburg Marius Grafen A t t e in s >Uil!l H^fv^^ ;,^ i»<','«<>,»l»ln in» Stande der Statte Mlterci in Trieft allcrgnädigst zu ernennen geruht. Hacrdtlm.,,. , Teine k. und k. Apostolische Majestät haben !"'l Allerhöchster Entschließung vom .".. August d. I. !)^ Ttatlhaltereirate bei der Statthalterei iu Trieft ''w,s Lasciac den Titel und Charakter eines Grates und dcni Vezirkssiauptmanne Johann ^etich-St rassoldo Edlen von Trcu- «nd <„ T^.^^ ^>^ ^^ ^,^>> Eharaller eines ^atthaltereirates, beiden init Nachsicht der Tan-, ""gnädigst zu verleihen geruht. Haerdt! '>>. ,». lwn^n,^ ^^" Alntsblatte zur «Wiener Zeitung» vom 7. August er,,.. ^ ,„ ^>') wurde die Weiteruerbreitung folgender Preß« ""'gnlsse verboten: ^r. 8 ,^ä,tni l)s(!<1n!!i. vom l. August 1909. "--^1 .Ooeli, vom 2. August 1909. ^s^.^ Heft: «I,i,wv^ Xiiüiovu»,. lioömlc VI. Iloili^o ^- Hr. 31 .x,.^. hom 31. Juli N)09. "r. 213 «Don. von, 3. Zl„M 190!). Nichtamtlicher Geil. Die japanisch-chinesischen Differenzen. Das Vlnbiuett von Tolio hat an die diplomatischen Vertretungen Japans im Auslande ein Zirkiüar versendet, in dem mitgeteilt wird. daß die japanische Regierung sich gezwungen iehe, nuumehr in Angelegenheit des Umbaues der Anlung-Mulden-Bahn, ohne Rücksicht auf die Einwendungen Chinas, unabhängig vorzugehen, und die Gründe dieses Entschlusses dargelegt werden, l'lber den Inhalt dieses Zirkulars erfährt die „Pol. 5torr." folgendes: Es wird daran erinnert, daß die japanische Regierung während des .Krieges mit Rußland eine schmal spnrigc Eisenbahnlinie zwischen Antuug und Mulden für militärische Zwecke herstellen ließ. Dieser Vahnbau war natürlich sehr unvollkommen und für Handelsverlehrszwecke ganz ungeeignet. Japan hatte nun auf der einen Ceite die südmandschurische Vahn, die von Rußland gebaut uud au ersteres mit Zustimmuug Ehinas abgetreten wurde, und anderseits die koreanische Vahn zur Verfügung. In Artikel tt des zwischen Japan und Ehina im Jahre 1905, geschlossenen Zusatzvertrages, der deu, Hauptvertrage angehängt wurde, erteilte Ehiua seiue Zustimmung, daß Japan das Recht habe, die militärische Eisenbahnlinie zwischen Antuug und Mulden zn erhalten und zu betreiben und diese Linie in der Weise zn verbessern, daß sie für die Beförderung von Handelsgegenständen aller Rationen geeignet werde. In den Verhandlungen, die nachher über die Einzelheiten der Angelegenheit gefühlt wurden, erhob jedoch die chinesische Regiernng vollständig unhaltbare und unlogische Einwendungen. Japan befaud sich bei der Herstellung der militärischen ^inie Autung-Mukden in einer Zwangslage und mußte sie mit großer Beschleunigung baue», lassen. Die Vahn hat eine Länge von 1^ Meilen nnd eine Spurweite von bloß zwei ^-uß sechs ^oll: der Maugel an Zeit gestattete nicht die Herstellung vou Tunnels und Vrückeu, was zur ^olge hatte, daß große Umwege gemacht werden mußten. Weitere Wirlungen davon waren hohe Steigungen, kurze und scharfe ^nrven, woraus sich vielfache Gefahren von Entgleisungen ergeben. Die Kraft der Dampfmaschinen ist sehr gering und man ist gezwungen, auch kleine Züge zu teilen. Die Beförderung von Nachtzügcn ist fast unmöglich und die Schnelligkeit der Züge so gering, daß die Zurücklegung der Strecke von 18s Meilen fast zwei Tage erfordert. Die Umgestaltung dieser mit so viel Mängeln behafteten Bahnlinie ist somit eine unerläßliche Notwendigkeit, wenn eine für den allgemeinen Handelsverkehr geeignete Ver-biuduug Mutden-Antung-^usan erzielt werden soll. Hiebei würde die Dauer der Fahrt auf der Strecke Mutden-^lutung von zwei Tagen auf 6 bis 9 Stunden herabgesetzt werden. Nachdem die Verhandlungen mit Ehina über die Einzelheiten jahrelang leine fortschritte gemacht halten, schlug die japanische Regierung im Jänner 1W0 vor, beiderseits Kommissäre mit der Regelung der Angelegenheit zu betrauen. Dieser Antrag wurde in Peking angenommen und die chinesischen Delegierten stimmten allen von den japanischen Delegierten verlangten Veränderuugeu des Vahnbaueo zu, nahmen jedoch einen ^li Meilen langen Teil der Strecke von Muk-den an davon aus. Im April trat nun die japanische Regierung neuerdings in direkte Verhandlungen mit der chinesischen Regierung ein. Am 24. Juni gelangte nach Tokio eine Antwort der chinesischen Regierung, in welcher sie, die Zugeständnisse ihrer eigenen Delegierten verleugneud. ganz nebensächliche Punkte in den Vordergrund schob und gegen die von Japan angestrebten Veränderungen des Bahnbaues ganz nndiskntierbarc Einwendungen erhob, Vorschläge machte, durch welche alle bis dahin erlangten Vereinbarungen umgestoßen würden. Zur Eharakteristik dieser Vorschläge genügt die ^lnführung der Forderung, daß die herzustellende Linie vollständig die gleiche Richtung »vie die bisherige verfolgen uud eine ebenso schmale Spurweite haben soll. Da unter diesen Umständen keine Aussicht vorhanden war, durch weitere Verhandlungen mit der chinesischen Regierung ^u einem Erfolg zu gelangen, sah sich die japanische Regierung iu die Notwendigteil versetzt, die Verhandlungen abzubrechen uud gestützt auf die Ab-machungeu vom Jahre 1905 an den Umbau der Linie Mukdeu-Antung ohne Rücksicht auf die Ein-wenduugcn Ehinas zu schreiten. Feuilleton. Die Brutcicr. Von M. Trini«5. (Anchbrncl verhole» ) ^, '^5 "lnnnrose das Körbchen mit den Eiern vom »"> is, >)'"- um es auf deu Tisch zu fetzen, da tam s^ ,!" eigenartig leicht vor, daß sie hastig das l^Mm hob.Doch da lagen sie alle die blaßgelblichen ^tl>"!^ ^'""' '" wenigen Wochen die Goldwlian-i,„ -' lMmlsschlüPfen sollten. Sie freute sich schon "Mi,i?"uo auf die stattliche Bereicherung des Hüh- ^/ t"c ihren und der Mutter Stolz bildete. 9tt- i7'!"lss.m faßte sie eins der kallgeschalten Din-'hrc'i. ,") k"'"" hielt sie es in der Hand, als es -- si V^ "'"de" fingern auch schon entfiel. Knick d^u d'e Scha^, ^ ^^ ^s Ei war leer. Auch ^un k! -'"'^ s" ^' 6'M^ nach dem anderen, ^frcnt ' Ü'ulfzehn Eiern, die im Körbchen lagen, ,,cu sich nur noch siebell ihres Inhaltes. !"»!tt,> ^"^ ^cu' der Verzweiflung nahe. Wie ^bst !, ^ ""' <^Mgangen sein? Als sie die Eier Und s.s 6 Körbchen legte, da waren sie alle voll (5,rr. ," gewesen. Jetzt war oben uud unlen in den Tio sj/"' kleines Loch- der Inhalt verschwunden, l'inwe'i ^' k'""" Rätsel. Mil rechten Dingen b'o ^w,^ ""lit zugegauqen sein. — Und was würde '2"ler 'Men? ^Nln'lwi^"^' ll""" überlegend einen Augenblick: ^Me „l> in die Speisekammer uud entuahm einem Korbe fünfzehn der dort liegenden Eier. Die Mutter dürfte uichts merken. Die Schalen uud die uuversehrteu Eier versteckte sie dann geschwind in ihrem Kämmerchen. Es blieb ihr nichts anderes übrig: sie mußte morgen noch einmal zur Försterei hinaus und dort acht neue Eier holen, um dann der Bruthenne die uuterliegeuden wieder umzuwechseln. Weun sie nur gewußt hätte, wie es geschehen sonnte, daß ein Teil der Eier leer war. Sie war doch mit ihrer Freundin, nachdem die Eier im Körbchen lagen, noch Hause gegangen. Die Grete konnte doch nicht--------Nein, nein. Sie hatte das Körbchen stets selbst im Anne gehaltcu, bis aus das eine Mal, wo sie einen Augenblick Rast gemacht auf der Baut am Wege. Während die Freundinnen dort einige Minuten Plauderten, stand das Körbchen nm ter der Bank. In diesem unbewachten Augenblick mußte irgendwer die Greueltat verübt haben. Es war Annarose auch in der Erinnernng, als ob einmal nahe bei der Bank ein Geräusch laut gewordeu sei: aber die beiden Mädchen hatten geglaubt, ein Frosch oder sonstwie eiu Getier wäre Ursache geweseu. Sollte-------Anuarose suhr sich mit der Hand an die Stirne. — ^lber natürlich doch. Niemand anders konnte der Missetäter sein als der Gottlieb aus dein Niederkretschain. Das war so ein Filou. Wo der einen Possen spielen konnte, lat er's. Besonders gerne aber der Annarose, die er stets seines roten Haares wegen zu häuselu Pflegte. Wahrscheinlich hatte er die Mädchen vorbeigehen sehen und war ihneu dann nachgeschlichen. Und ein unglücklicher Zufall ließ dann Annarose das Körbchen unter die Bank stellen. So mußte es gcscheheu sein. Voll Gottlieb war's bekannt, daß er eine Mandel Eier austrinten konnte: gemütlich hatte er sicher im Gebüsch gesessi'ü uud eins der Eier nach dem anderen angebohrt und ausgeleert. Annarose stampfte mit dem Fuße auf. Sie wollte dem Gottlieb schou auch ei neu Tort autuu. Der sollte sich wuuderu. Wieder stand sie einen Augenblick sinnend, dann eilte sie znr Tür hinaus, über die Straße zu ihrer Freundin Gretc. Mit Stnuuen vernahm ^>re sen Villen zum Ausdruck zu bringen, zugleich mit einer vollkommen ausreichenden Kenntnis des Gegenstandes. Taraufhin seien die Lords bereit, es zu versuchen. Ein großer Kampf stände ihnen sicherlich in sehr kurzer Zeit bevor, aber das Oberhaus sei bereit, seinen Widersachern zu begegnen und den Urteilsspruch des Volkes hinzunehmen. Zum (Generalstreik in Schweden wird aus Ttock-holm unter dem 7. d. M berichtet: Die Regierung richtete heute au die Arbeitgeber uud Arbeitnehmer einen Aufruf, worin sie die Parteien nachdrücklichst auffordert, Frieden zu machen. Der Aufruf erinnert an die erfolgreiche Fricdensvcrmittlung seitens der Regierung im vorigen Jahre. Damals habe man hoffen können, daß das Verhältnis zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern sich allmählich ruhiger gestalten würde. Verhältnismäßig unbedeutende Differenzen hätten aber bereits nach einer so kurzen Zeit erst eine Reihe von Arbeitseinstellungen und diese dann trotz der Vermittlungsversuche seitens des Staates den gegenwärtigen schweren .Konflikt zur Folge gehabt. Die Regierung halte es aber auch jetzt noch für ihre Pflicht, an beide Parteien ernstliche Mahnungen zu richten. Der Bruch feier- licher Vereinbarungen iei von beiden Zeilen gebilligt worden und noch immer versuche man, weitere Kreise dazu zu verleiten, die Abmachungen zu übertreten. Unter solchen Rechtsbeugungen leide das allgemeine Rechtsbewußtsein. Das ganze Erwerbsleben und das Verhältnis der Arbeitgeber zu den Arbeitnehmern würden hiedurch so sehr geschädigt, daß es vieler Jahre bedürfen werde, dies wieder zu bessern. Daher sei die Regierung fest entschlossen, die öffentliche Ordnung mit allen gesetzlichen Mitteln zu schützen. Beide Parteien haben die Vermittlung der Regierung zurückgewiesen. Jede wolle den Kampf auf eigene Faust durchkämpfen. Darüber dürfe man aber nicht vergessen, daß, wenn jetzt während des Kampfes die verbindlichen Vereinbarungen mit Füßen getreten würden, jeder ehrliche Friedensschluß bedeutend erschwert würde. Tagesucuigteiteu. — ei» nem Adjutanten, der damals die Reisekasse des Zaren in Verwahrung hatte, die Rechnung überreichte, be» merkte er, daß er die Abficht hätte, noch mehrere Ripves» fachen einzukaufen. Da mußte ihm der Adjutant die Mitteilung machen, daß er nnr einen Scheck über 1l«».<»<»<» Rubel bei sich führe, der Zav sich also in seinen Einkäufen Mäßigung auferlegen müsse. Nikolaus II. tat dies auch und unterließ aus der feineren Neise den (3'inlanf von weiteren Kleinigkeiten. — ^Verhindertes Viscnbalinun.qliick.j Tiirch sel-tene Geistesgegenwart hat oer Artist Alfredo Rossi 4>)<> Tieren lPferde, Büffel, Kamele, Maultiere usw.) in Kingston lAmerika) das Leben qevettel. Es war um 11 Uhr nachts und stockfinster, so daß man so gnl wie qav nichts sehen konnte. Die Tiere der Buffalo und Pawnee Bills Show standen auf freiem Geleise zum Verladen in die Eisenbahnwagen bereit. Auf einmal tauchten in der Herne die roten Lichter eines Zuges auf, der mit rasender Geschwindigkeit näher kam — alls dem Geleise, auf dein die Tiere standen. Alles war von Entsetzen ergriffen, die Leute liefen kopflos hin und hei, nur die Tiere standen oder lagen still, nicht ahnend, welche Gefahr ihnen drohte. In dieser allgemeinen Rat-lusigkeit sprang Alfredo Rossi auf sein Pferd uud mit einem Kommandorus führte er vier Elefanten, die auf ihren Nucken rote Signallaternen trugen, quer über das betreffende Geleise. Der Lokomotivführer des heran« sausenden Zuges sah plötzlich oier Signale vor sich und brachte infolgedessen — mit größter Mi'che! ^ ^'N Train knapp ,;ehn Melev vor dei, Elefanten zum Stehen. Tie Freude, mit dem Schrecken allein davongekomm,,''! zu sein, war groß und alles ^ vom Maschinisten des zum Stoppen gebrachten Zuges angefangen ka'U sreudebewegl anf Rossi zu, nm dem wackeren Mann die Hand zu drücken. — l<2 Grad (5elsi,,s im Schatten.» Aus Lissabon wird unler dem 31. Juli geschrieben: Wissen Sie, was das bedeutet: 42 Gvad Celsius im Schatten? Ta ich selbst lange Jahre in Tentschland zugebracht habe ui'd niemals Gelegenheil hatle, den erwähnten Hitzegrad aM eigene» Leibe zu suhlen, muß ich annehmen, daß dieö Gefühl dev Mehrzahl meiner deutschen Landsleulc fremd ist. Jetzt weiß ich aber ganz geuau, wie einel» Menschen zumute sein muß, der bei lebendigem Leibc geröstet werden soll, nnd zu NiN'. und Krumme» Ihn'r Leser will ich den besagten Begryf zu definieren suche»-Zunächst also bedeutet das, daß Thermometer, wie sie >" Tentschland in den Haushaltungen zur Verwendung ^c« lange», iil der Mehrzahl dev ^älle wohl streiken, da >ic im allgemeinen nur bis 4l> Grad Eelsius reichen. Ta»N aber beoeulel es, daß die Besitzer der besagten Thernw' meler ebenfalls streiten nnd sich nicht die Mühe neh' men, ans den Hitzemesser zu sehe». Diese Backofen lempt' ratnr bedeutet ferner, daß die einfache ^rage nach dc-l» Wohlbefinden als schwere Beleidigung aufgefaßt wnb, wie denn überhaupt das ganze Nervensystem in einew fortwährenden Neizzustande ist und nur durch große Mengen von Eisgetränken einigermaßen besänftigt nx'i'' den kann. Wem nun gar das Schicksal blüht, daß er i>' diesen hnndemäßigen Hnndstagen >n die Stadt nilis^ der kann die mittelalterliche Feuerprobe auslosten: ^" Pslaslev speihl Hitzc-ströme aus, die lvotz blauer Vril^ die Augen versengen' die Glnt der Straße macht s>"1 durch die stärksten Sliefelsohlen bemerkbar, und l^c Bewegung veranlaßt einen Schweißausln'uch, oer einc'Ul römisch»irischen Schwitzbade alle Ehre mache» würde-Ta hilsl es nichts, daß mau einen Pauamahul oon ^ Zentimeter Durchmesser aufs Haupt stülpt' es h'ls' nichts, daß man den Dächer mit Inbrunst und Leide"» schaft handhabt' es hilft nichts, daß man den spä'' lichen Schatten auf den Straßen aufsucht: einmal l'oin»u doch ei» Platz, den man ungedeckt unter sensvechlc'l Sonnenglnt überschreiten muß, oder ein Berg mit el>^ 30 Grad Steigung — die find in Lissabon leine Selte»' heilen — nnd all das bißchen Erfrischung, das PanaM^ yul, Dächer und Schatten gespendet haben, löst s'"1 in Wohlgefallen, oder besser: in Mißfalleil auf »»^ läuft in Strömen aus allen Poren. Wenn Sie nun dl'"1 bedenken, daß wir täglich vier geschlagene Stunden "l der Kammer sitzen nnd alle die unfruchtbaren Neden anhören müssen, dann werden Sie wohl ein wenig 5M' leid mit mir haoen und verstehe,,, daß der Beruf ci'N'" Journalisten zwar manche Schattenseiten hat, ihn abel bei 42 Grad Eelsius im Schatten doch nicht vor d" Wirkung der Sonne schlitzen kann! Wieder machten die Freundinnen halt bei der Vank und wieder wurde das Körbchen mit den Eiern unter die Baut geschoben. Genau, wie am vergangenen Tage. „Kannst du dir erklären", hub Anuarose an. „wie das mit den leeren Eiern gekommen sein mag?" „Die Försterin hat sich eiueu Spaß mit dir gemacht," antwortete die Gefragte. „Rein, nein. Tas kann ich mir nicht denken. Tann hätte sie es gesagt und kein Geld mehr angenommen für die neuen." „Oder vielleicht Försters Liese?" „Es ist doch niemand in die Stube gekommen. Ich habe die Eier selbst in den Korb gezählt. Mir ist die ganze Geschichte unerklärlich." Währcud sich die beiden Mädchen so unterhielten, hatten sie Mühe, sich ernst zu halten. Aw gestrengt lauschten sie, ob kein Geräusch des Frevlers Rahen bemerkbar mache. Hinter dem Gesträuch kam einer angeschlichen. Der Gottlieb vom Niederkretscham. Schmunzelnd hatte er mit angesehen, wie Annarosc das Körbchen unter die Bank' schob. Sie konnte also keinen Verdacht geschöpft haben. Na, diesmal würde sie noch größere Augen macheu, als gestern. Vorsichtig schob er sich durch die grünenden Fliedersträuchcr, die sich willig bei Eeitc biegen ließen. Ein dürres Ästchen brach knisternd. Gottlieb hielt inne. Aber die beiden Mädchen schienen nichts gehört zu haben. Tie unterhielten sich, wie er erhorchte, über das rätselhafte Vorkommnis mit den Eiern. Tas Schmunzeln auf Gottliebs sommerspros-sigem Gesicht verstärkte sich. Weiter schob er sich wie ein Indianer auf dem Kriegspfade. Jetzt war er soweit. Die ausgestreckte Rechte griff in das Körbchen und zog ein Ei heraus. Dann bohrte er mit der Spitze feines Federmeffers zwei kleine Löcher in die Schale, setzte das Ei an den Mund und sog es mit einem kräftigen Zuge aus. Aber kaum war der Inhalt mit den Geschmacks-nerven des Mundes in Berührung gekommen, als Gottlieb mit einem erstickten, fürchterlichen Fluche zu spucken und zu prusten begann. Tas war das Signal für Aunarose uud ihre Freundin. Mit einem lauten Lachen sprangen sie auf und auf Gottlieb zu. „Ei, feht den Eicrmarder! Nun, wie schmeckt's?" rief Grete. Gottlieb sagte nichts. Er erschrak nicht einmal. Er setzte seine vulkanische Tätigkeit fort, als ov es sein Leben gälte. „Ja, Gottlieb, so geht'S, wenn man Eier nascht. Tic im Körbchen oben allfliegen, die waren schon vierzehn Tage bebrütet. Taun ist die Henne heruntergelaufen. — Wohl bckomm's!" Lachend eilten die beiden Mädchen davon. Gottlieb aber verwünschte seinen Einfall. Ter ekle Geschmack schielt sich in seinem Gaumen festgesetzt zu haben. Er wurde ihn nicht los. Seine Vorliebe für das Austrinkcn von Hühnereiern war von dem Tage an geschwunden. Ihn befällt Leibschneiden und Gcsichtskrampf, wenn er nur ein Ei sieht. Aus Eifersucht. Roman von May Hofs mann. (M Fortsetzung.) Machbr» Also auch von feiten der Behörde schien tMw ihn immer noch mißtrauisch zu beobachte«! ^ Tolior kam sich vor wie ein unter Polizeiaufsicht ^' stclltcr, den man von Ort zu Ort hetzt, bis ihm n" der Tod oder ein Verbrechen übrig bleibt, um ^ durch seine Verurteilung den Verfolgern zu ^' MM. ' ' ... Er stützte den Kopf auf die Faust und Herr Toktor? Geht Ihnen immer noch die d""' Geschichte mit der Villa da drüben im Kopse ".^ um? Ach jemine, das ist ja ein wahres Kn'NI ,, Sie, daß das passiert ist! Und wo Sie doch !" schuldig sind wie Butter an der Sonne!" .^i Ein schwaches Lächeln glitt bei U)ren "'.^ Trostworten über seine verbitterten Mgc. "--Sie, Frau Schulze?" fragte er leise. Laibacher Zeitung Nr. 180. 1625 M.August 1909. ^ — iVinc lnstissc Iaqdqejchichte.j Als der als eifriger >^äger bekannte Prinzregenl Lnilpold von Bauern jüngst »ach Schluß einer Hochgebirgsjagd von Leilggries »ad) drin Gebirgsort Fall fahre,, lvollte, wurde der Posl^ l)a!ter des Ortes davon benachrichtigt, der feinem Kut-^)er Marll den Auftrag gab, alles für die uiorgige ^nhrl i»sta»d zu setze». Der hocherfreute Marll »vnrde "bcr an, andere» Morgen sehr enttäuscht, als ihm be> ^»lei i^urde, er solle nichl den Prinzregenten, sonder» ,>>!,"'! andere Herren ans der Stadt fahre». Der Regent !>a<>e nämlich beschlossen, inkognito zli fahre», und so >>>eg er denn mit einem Herrn seines Gefolges unerkannt '» den Wageu Marlls, der seiner schlechten Stimmung l'nterwegs gegen die beiden „Stadtfracl", wie er sie »mime, freien Laus ließ. Selbstverständlich amüsierte d"s dr» ^»'egeutei,, der vou Martls Sn»gs>vechsel '"U'rrichlel »norden war, a»ss köstlichste. Der Regeilt ^slchlos; endlich, der schlechten Laune des brmumigen ^usselenlers durcl) ein Zwauzigmarkslück EinHall z» tn». ^'r Adjutant reichte also das Goldstück, n»d siehe da, ^wirkte Wunder. „Was", meinte Martl, „dös is siir "", ganz alloa für mi?" — „Natürlich", war die Aul-Wort. „U„d da muaß i mein Herr ni^r davo geb'n?" pichte Marll vorsichtig weiter. „Nein, nein, niei» lie-"'r Marll", enviderle g»l gelaunt der hohe Fahrgast, ..das soll eine Entschädigung dafür sein, daft on den ^rin^^genlen nichl hast fahren dürfeu." Jetzt »var ^ccirt! plötzlich sehr zufrieden, nnd nut raschem Griff ^'s; er d.is Goldstück in seiner Tasche verschwinden. Vall, umgewendet rief er in den Wage»! „Also ganz nlwa f»r ,»i, nacha dailk i halt aa recht schö, nnd wißts W was ... ^^^ f^„,^ ,„j ^. ^^>^.„l aa an Buckel aufsi» n^g'u!" Damit hieb er lustig aus die Pferde ein, wäh. Mid der Prinzregenl im Wagen sehr herzlich lachen '^l.Me, wie er später noch öfter hervorhob, wenn er d'l'!'' lustige Episode erzählte. ' lHumor im Rechtslobcn.j Ei» ^eil»ngshä»dler, s^, >» einem der äußere» Vororte vo» London eiu lu'Mes Geschäft betreibt, ist foeben der Held eines ge-^'chtlichci, Abenteuers gelvese», das, wie aus London schrieben nn'rd, i» diesem Augenblick ganz Euglaild ""Xu iiiachj. Der Händler halte seine» Lade» des Sonn-M6 ufsen gehalten n»d lvurde deshalb vou ei»e»> Achter zu ciiier Geldbuße von zehn Schilling verurteilt. "ut als die Nichter. Er erschien an, nächsten Tage ,/^'r, das Gesetzbuch in der Hand, und »vies de» Rich. ^!" nach, daß Kupfergeld bis zum Netrage von zwei c,is !? ^lerliug angenommen lverden müsse. Hierauf ^w der Gerichtshof seinen Irrtnm zu und beeilte sich, ^' ^'l)n Schilling in Earthings entgege»z»»ehine». "^ wieder hatte er die Rechnnng ohne den Wirt ge. "ch<: Der ^eiluugshändler zog mit der ei»en Hand lis Geld in scinl' Tasche zurück, während er mit der were» dein Gerichtshof einen Gesetzesparagraphen 'wies, »ach dein das Gericht nicht mehr das Recht ,,, !< "'^', ^l'ldbnße zu beausprucheu, die bereits ein-^'. ,'>'!^^ll^'lviesen »vordeu >var. Man lann sich einen , ^llriss oon der Heiterkeit machen, >r>elche die „Schie-.,"sl des mit dem Gesetze so vertrauten ,'jeilungs-N'' ^ hervorrief. Der Gerichtshof allein wahrte seine "N'de i»,d sielte au Stelle des Geldes die ihm von so ""N berufener Seite erteilte Nechtsbelehruug ei». Lotal- und Provinzial-Nachrichten. — lHofnachricht.) Seine l. u. l. Hoheit der durch, lauchligsle Herr Erzherzog >l arl Franz Io s e s ist gestern abends hier eingetroffen und hat im Hole! „Union" Absteigegnarlier ge»ommen. Hente vormil» tags setzte der Herr Erzherzog seine Neije nach Trieft fort. — i< de»> Luftballon „Salzburg" zur geplanten Überquerung der Tarawa»se» anf. Die beideii Erzher, z^'ge »varen gester» »achmiltags init der Vahn in Port» >chach eingetroffen, wo sie de» Abend verbrachten. Nachts fuhren sie mit einem vom .^tärutner Automobilklub zur Versüguug gestellte» Automobil uach Klagenfnrt. Der Ballon, der Eigentum des Erzherzogs Joses Ferdinand ist, >var schon Samstag hier eingetroffen. Oberleutnant H ö n i g vo» der L»ftschisferabteilnng leitete die ^ül» lnng des I34<» >>l»bil!»evich alsbald einem prächtigen Sommermorgen. In de» »nteren Negionen herrschte völlige Windstille, ^»r Vegrüßn»g der beiden Erzherzoge Ware» die Spitzen der Militär, »nd ^ivilbehörden erschiene». Gegen halb 8 Uhr lame» die beiden Erzherzoge im Automobil aus dem Vallonplatze an. Nach halbstündiger Konversation mit den erschienenen Persönlichseiten bestiegen sie die Gondel, n»d auf das Kommando: Los! stieg der Ballon nnter dem Spiel der Negimenlslapelle und den Hoch. rufen des Publikums sensrecht in die Höhe. Läugere ^eit schwebte der Ballon über dein Ausstiegplatz, dann geriet er in eine Luftströmung, die ihn nach Südosten gegen die steirische Grenze trieb. Die geplante llber-sliegnng der Karawa»le» dürfte »lit Rücksicht auf die Windrichtung voraussichtlich nicht gelungen sein. ^jwei Kärntner Mitglieder des militärischen Automobilklubs veranstalteten eine Verfolgung des Ballons. Der he», lige Anfslieg war der Ali., de» der Nallo» „Salzburg" nnternahm. l^lcllcrungc» bei den Kaisern»anövrrn.) Durch den Wegfall der „Demarlalionslinien", welche gewöhn» lich erst zu einer bestimmten Morgenstunde überfchril-len werden dursten, habe» die größereu Manöver fchon 1907 in Kärnlen und Weilers im Vorjahre nächst Veszprim eiue »veseullich audere Form erhalleu. Der Iuilialive der Führer isl nunmehr der weilesle Spiel' ranm gelassen und nach dein Beispiele des russisch-japanischen Krieges kam es vielfach zu nächtlichen Unter-nehmungen. Diesen Verhältnisse» Rechmmg n, bez>v. 3<»!><> Meler anfgehelll werden: nächtliche Unter^ nehu'Nüge» des Gegners lverde» dadnrch faft zlir Un. möglicl)fei< gemacht. Bei de» Abteilungen wird bereits dei mechanische ,'^ug eiugesiihrl, so daß die motorische Kraft nicht nur zur Fortbewegung, soudern zur Licht» eizeuguug dieut. — Eine zweite Neuerung betrifft die Beigabe von neuartigen „Kavalleriebrüclenlrains", aus je drei vierspännige» leichte» Kavalleriebrüclemvagen bestehend, an die zwei Kavallerielr»ppe»d!vijione». Nach ^llki" '^'^ "'sine? '.»l'a, dcl5 isi doch llnr, Hcrr ^"ttor, dns'. oin so guter Mensch wic Sie nichle da-: " 6U tuli haben tann. Ulld doch sind dic Mcnschcn ^,^^uht nnd bleiben l>on Ihnen fort und wollen lrm ^ ^!"^ licschickten .Händen nicht inehr anver ^r nickte trübselig. !wl< ^ toliuiit denn noch zu Ihnen oder wer l,ni ^^<< ^") hab's selber beim Bäcker gehört. Da 'n'l'is ' ^"w gesagt, das', sie Tie gern wegen ihres , ^'!)cns u,n Nal fragen Nlöchte, aber ihr Mann hat's -l'(n, ^'"^"' ''^^ '^ ^'^ ^" nniner gefagt, die l'in' ^ ^'^ schlilnnier als die F-rauen, loenn sie ^, ." ^tein auf den Nächsten werfen können, lind ^ame kenn' ich, Herr Doktor, die sich von mo uc> >y,^ beeinflussen lassen und Ihnen treu bleibt, ""' ""ch nlle reden mögen." ihre ^ ^^^ ^' "staunt fragend an. Sie dämpfte fürt- —"" lN> ^'hcimnisvollem flüstern nnd fuhr lundi '^^' ^^ sllh fchon bei mir nach Ihnen er- ^'lN und u'issen lvollen, wie es Ihnen geht." "llw/ "^" ^"^te er und heuchelte vollkommene s,>,. ""Nslosigkcit, während es in seinem Innern ' '" und jubilierte. "'''UN, das ^räuleiu!" -Elches ^'läulein^" N'en i^ " '^'"' ^"ttor! Tie lmssen doch ganz gnl, >v,'s., ?,'"f'nc! Tie loar sogar schon in Ilfter :'lb-„^.'lei! hier und hat ein langes und breites mit sich ', '^'"l)cn. Tie hält e5 nicht für recht, das; Sie !cl„', . -.^" nicht wieder bei ihren (5'llern haben „Kann ich denn?" rief er schmerzlich. „Ich bin ja gar nicht sicher, ob mich der alte Herr nichl an der Tür zurückweist. Und dem möchte ich mich doch nicht aussetzen." „Nein, nein, sie meim. Tie würden mil offenen Armen empfangen werden." „So? Und warum ladet mich der Iustizrat dann nicht zn sich ein? O, ich weis;, ich würde der Familie vielleicht willkommen fein, aber auf einem Gesellschaslsabend möchten sie mich doch nichl dor: haben. Und ich möchte die Familie Heinroth vor der unangenehmen Lage bewahren, von den anderen fchief angesehen zu werden, weil sie einen Verfemten, wie ich cs bin, bei sich gl'duldet hat." „Das habe ich ja alles dem Fräulein Emmi auch schon gesagt", versicherte die ^lltc verlegen, „aber sie meinte, das wäre übertrieben. Was gehen uns die Leute an? sagte sie. Meine Eltern tun das, was ich haben will, und ich will haben, das; Herr Tottor Waldow wieder bei uns verkehrt, denn ich muß ihn sehen und sprechen, nnd dann Hal sie noch was ganz Besonderes hinzngefügl." „Was war das?" „Ich weiß eigentlich nicht, ob ich's sagen darf. Herr "Doktor", gestand die besorgte Frau zögernd. „Warum wolle» Tie mich auch noch mit Vermutungen quälen, wo ich schon so viel zu leiden habe?" ^ ^ ,Na, das ist ja wahr, und da will ich's Ihnen nur sägen, ''llso sie sagte: Ich kann nicht leben, wenn ich il,n im'ln bald wieder spreche." ^Fortsetzung folgt.) jahrelangen Versuchen hat unu diese neuc, für die Nei-lerei fo notwendige Einsühruug anf dem Manöverfelde eine kriegsmäßige Probe ihrev B^uchbarkeit zu be. steheu. — Militärisches.) Mit I. September I9W wird in den Ruhestand übernomme» der mit Wartegebühr benrlauble Hanptman» Hugo Tommeregger des Iufanterieregiments Nr. ^7 lDomizi! Graz). — In das Verhältnis „außer Dienst" werden versetzt die Leut» nante in der Reserve Karl Kerudl des I»sanlerie. regiments Nr. 27 und Emil Marani, Doktor der Rechte, des Iufanterieregimeuts Nr. 47. — In die Korpsoffiziersfchule in Graz werden auf die Ieit vom l. November I9<»9 bis Ende Juni 19l0 einberufen. Generalmajor Artur P r z n b o r s l i des 43. Land» wehr.Iufanteriebrigadelomma»do5 als Kommandant, die Hauptleute Marimilian Freiherr v. (5 a t i n e I l i des Iufaulerieregimeuts Nr. 97 und Johann Brück» uer des Laudwehrinfanterieregimenls Laibach Nr. 27 als Lehrer, ersterer für Taktik, Terrainwürdiguug und Karteubemitzuug, letzterer für Heerwesen uud als Hilss. lehrer für Taktik; als Frequentanle» die Oberleutnante: Hermaun W e n d l i u g des Infanterieregiments Nr. 7, Heinrich Rawel von Haidfee und Samu Vo5» njal des Infanterieregiments Nr. 17, Karl K o h o u < des Infanterieregiments Nr. 27, Ludwig Freiherr von V ogeIsang des Infanterieregiments Nr. 47, Emil K a fch des Iufanlerieregiments Nr. 97, Alfous Ritter S ch ö n o lv s l n vo» Schönwicfe des Feldjäger« bataillous Nr. 20, Karl Pippal des Dragonerregi. ments Nr. 5, Arlur Edler vo» Figura uud Eugen V r e gant des Landwehrmsanterieregiments Klagen» f»rl Nr. 4, dann Viktor Hanusch des La»dlvehr-i»san!erieregi>»eiUs Laibach Nr. 27. — sBcschciniqunq für militärische Auszeichnungen.) Das k. u. l. Reichskriegsministerium hat angeordnet, daß bei Verleihung aller Auszeichnungen für besou» dere Geschicklichleiteu dem Besitzer eine vom Komma»» dante» des Truppenkörpers sVorslaud der Heeres» a»slall) u»d von, Unterabteilungskommaudanteu lLeiter der VerpsIegSma»»schaslSableilungj gefertigte, in der deutschen und iu der Mutlersprache des Ausgezeichneten verfaßte Befcheiiiignng iiber Verleihung der betreffen-den Auszeichnung auszufolgen isl. Es bleibt den Truppenlörpern sAustaltenj freigestellt, diese Nefcheiin. guug kalligraphisch besonders auszustatten. — lPräsidialleiicrstcllc beim Militärkommando i« ^ara.) Beim Militärkommando in .^ara gelangt der Posten eines Präsidialleiters zur Besetzu»g. Auf diese Stelle reslelliereude Offiziere des Ruhestandes haben ihre eigenhändig geschriebenen Gesuche mit Angabe des Allers und einer kurze» Tienslbeschreibung au die Kanzleidirektio» des Militärkommandos in Zara zu richten. Die Remuneration beträgt monatlich 150 ^, anßerdem werden die Übersiedluugsauslagen aus dem Domizil uach ^ara für eine Person zugestauden. " slfrnennunq im Schuldienste.! Seine Exzellenz der Herr Minister für Kullus und Unterricht hat den z»r Vertretung des als Bezirksschulinspeltor sliugieren» den Übungsschullehrers der k. k. Lehrerbildnugsanstnll ill Laibach Herr» A»ton Maie r bestellten proviso» rische» Übungsschnllehrer, Herrn Villor I a k l i«', zum definitive» Üb»»gSschullehrer <'xtrj, .^tüsuin an dieser Anstalt er»a»»l, -r. " iRechcnbuch für landwirtjchnftliche Tchulcn.j In der Verlagsbuchhandlung A. Hartleben in Wien, 1., Seilerstätle 19, ist der Lehrtert „Rechenbuch für land» »virlschaflliche Scliuleu" von Friedrich Ledineg, Preis gebnnden 5 «, erschienen. Das Buch ist iu methodischer Lückeulosigkeil ausgebaut uud führt vom Elementarsten bis zu den zusammengesetzten Ausgaben, die das Ge» meinde. uud Genossenschaftsleben fowie der klein, und großbäuerliche Beruf stellen. Da demnach das Buch ge» eignel ist, den Lehrer in alle Zweige des landwirtschaft. liche» Reche»wese»s ei»zuführeu und insbesondere für de» Unterricht i» den hierländifchen Wiederholungs. scl>ulen einen wichtige» Behelf zu bilde», erging an die f. l. Bezirksschulräte »erlsa»> z» machen. —r. — sslpprobation cincs Lehrbuches.> Im k. k. Tchul» bücherverlage i» Wie», l., Sch>varze»bergslraße 5, ist der mit den, Erlasse des t. l. Ministeriums für Kultus uud Uuterrichl vom 21. Iuui 19s>9, Z. 23.844, zu» läsfig erklärte Lehrtext „^Unnkl, /.!> n>>'^u,>,^kl- ^l^ II. <«t!,vil .Io«ip Ijsiimi-. Preis in e»glische Leiinoand gebnnden 1 l< 70 l>," erfchiene». Die l. k. Be» zirksschlilrate lder l. f. Etadlsch»!ra<» wurde» a»v. die Leitungen der erssa!u zn machen, daß d'e l. - ^ ' biicherverlagsdirellion in Wie» bcre« .st, ic>» '^ ^ » stalte», die das B»ch einführen, au, V"!< ^^ ^ ''' uchen Freiereu.plare davo» so.m'h M den Vand-gebräucl der Fachlehrlräfte als auch sur uubeu.Ntelle Schüler und Schule.inm.'z>'.qc'waw>>. >-r * . visorischeu Lehrer und Leiter der einllasfige» Volk?, chnle in Ajdovica erna»»l. —»-. Laibacher Zeitung Nr. 180. I62l> 10. August 1909. — Militäratademiter in Laibach.) Vorgestern lim II Uhr 22 Minuten vormittags sind ein Stabsoffizier, drei Oberoffiziere, 46 Militärakademiker nnd acht Haus^ oieuer, anf einer taftischen i'lbungsreise begriffen, in Laibach eingetroffeil. Die Eingnartieruug und Vertösti» gnng erfolgte in der städtischen Infanleriefaserne. Gestern »vnrde die Reise fortgesetzt. — 5 erfolgten Übertritte in den dauernden Ruhestand. Außerdem fnngierte er in den Jahren 1882 bis 1884 als Bezirlsschulinspektor zuerst im Schul' bezirke Rudolfsivert uud dann im Schulbezirke Gurtfeld, lveiters eine lange Reihe von Jahren als Mitglied der hierländischeu k. k. Prüfuugstommission fiir allgemeine Volks, und für Bürgerschulen sowie als Tirektorsstell. Vertreter dieser Koulluissiou. Anläßlich feiner Über» nähme in den bleibenden Ruhestand wurde ihn, von Seiner Majestät dem K aifer der Titel eines Schul» rates verliehen. — Schulrat Vodeb ging in seinen Be» rufspflichteu völlig auf: er war ein uuermüdlicher, ge-wissenhafler lind genauer Lehrer, eiu wohlwollender Vorgesetzter und ein konzilianter, stets hilfsbereiter College. Ans diesem Grunde werden sowohl seine Kol» legen als auch seiue zahlreichen einstigen Schüler nno Schülerilinen den Heimgang des wackeren Schulmannes aufrichtig bedauern und ihm eiu treues Augedenken be» wahren. Schulrat Vodeb liebte die geistige Beschäftigung bis in die jüngste Zeit- Beweis dessen ein slovcnifches Lehrbuch über die darstellende Geometrie, das er vor nicht langer Zeit fertigstellte. — Tas Leichenbegängnis findet heute nachmittags um halb 6 Uhr vom Landes-frankenhause aus auf den ^riedhof znm Hl. kreuze statt. — ^Verteilung der Vntwässcrunqsarlicitcn !m Grubertanal.) Nachdem das unebene Terrain des ^Inß-bettes im Grubcrkanal das Abfließen des Wasfers zu-rückhält, wird die Unternehmung behufs grüudlicher Entleerung lind Reinigung des Kanals nachstehende Vorkehrungen treffen: die trotz der Wassersperre dnrch die Schleusen zurückgebliebene Wassermenge wird ans dem kaual ausgepumpt werdeu. Zu diesem Zwecke wird bei der Eiumüuduug des Kauals iu deu Laibachfluß eine Schuttwehr errichtet, um das Eindriugen der Lai» bach in den Kanal zu verhüten. Von hier bis zu», städtischen Schlachlhalle wird längs des Kanals eine hölzerne Rinne gelegt werden, welche das übriggeblie' Vene Wassergnanlnm anfnehmen wird. Voil der Schlacht halle bis znr Holzrinne gelangt eine dinette zur Herstellung. Zwei Tampfpumpeu lSaugpumpenj »verden sodann das Kaualbett trocknen. Tiefe Arbeit wird in drei Teile zerfallen: Vom Wehr bis zur Stephans» brücke, von da wird das ausgehobeue Erd» uud Stein» materiale eine Lokomotive zuführen. Ter zweite Teil wird die Strecke von der Stcphansbrücke bis zum Baron Eodellischen Besitze umfasseu. Hier wird das Materiale durch Haudwageu abgeführt werdeu. Tie drille Strecke reicht vom letztgenannten Besitze bis ,)ur Schlachthallc. Auch hier wird das Maleriale durch eine Lokomotive abgeführt werden. Tiefe Arbeiten gelangen alle gleichzeitig zur Ausführung. Ter Grnberkana! wird eine Vertiefung von 1^> Meter erhalten. Nach Tnrch. führung dieser Arbeit wird erst die Arbeit im übrig^i Teile des Kanals fortgefetzt werden. >'. — spuren und Zolgcn des lc»)tcn Hagelwetters.) Die zunicist belroffeneil ^-eldsrüchte sind nach bisher gepflogenen Erhebungen: oer Heiden, die Kartoffel», Getreide, uud Krautäcker. Mancher Getreideacker wird abgemäht werden muffen, da die Halme ganz zerstampft lind die Körner vollkommen abgeschüttelt uud zerstreut am Bodeu liegeu. Hie und da liegeu auf dem Feloe nur leere Stenge! herum oder fie ragen ohne Blatt und frucht empor. Ter Heiden allein dürfte sich noch er» holen. x. — lDcm .Kiudcrschutz» nnd Hiirsorgeoercine des Gerichtsbezirleo ^aibach) hat zur Ehrnng des Anden» tens an die verewigte ^rau Anna M a y r Herr Gabriel Pieeoli den Belrag von 25 K gespendet. — (Das grosse Tommerfest in dcr Adelsbcrger Grotte.! An, 15. d. M, um 3 Uhr nachmittags findet das erste große Sommerfest in der Adelsberger Grotte statt. All die weite, wundervolle Märchenwelt wird in prachtvoller Beleuchtung erstrahlen. Mehrere Mnsikkapel-len werdeu iu deu verschiedeueu Rieseuhalleu kuuzer» tiereu' eiu Grottenrestaurant nnd .Kaffeehaus »verden für das leibliche Wohl der ^estgäsle sorgen. Tie Ein. triltsgebühr »vlirde auf 2 X ermäßigt. — Tas ^est findet bei jeder Witterung statt. — sAllgemciner österreichischer Werkmeister» «nd Industricbeamtenverband in Reichenberg.) Wir erhalten folgende», Bericht: Im ersten Halbjahre 19«>9 trat die Gesamwerlrelnng dieser mehr als 11.««"' Mitglieder zählenden Körperschaft nach Ablauf der dreijährigeil Verwaltuugsperiode znsammeu. Ter erstattete Tätig-keitsbericht der Verwaltung bot eine solche ^ülle tat» sächlicher Erfolge, daß das einmütige, votierte Ver» trauen dcr Telegierten als wohlverdient bezeichnet wer» den darf. Welche Bedeutung der Znsammenfchluß der österreichischen Werkmeister nnd Indnstriebeamten im Verbände Reichenberg in volkswirtschaftlicher Beziehnng erlangt, geht aus deu Schlußsummeu der Wohlfahrls-kasfen hervor, die hier Platz fiuden sollen. An Unter» stützungen ivurden in deu drei Iahrcu bezahlt: Sterbe» kasse 196.512 l<, Notfallskasse 37.034 X, Invaliden» kal.se I. 81.249 K, Invalidenkassc II. 53.22«» lx, Wit» wenkasfe 26.«)02 Iv, zusauuueil 394.017 X. Die Garantie» foilds betrugeu anl Bcginile der dreijährigen Wirl. schaftsperiode 950.753 X, während diese am Schlnß des Jahres 1908 in der Höhe von 1,744.221 l< vorhanden sind, so daß die Vermehrung der foilds nm fast 8l»0.00l) Iv stallgesundeil hat. Tiefen finanziellen Er» gebnissen schließeil sich eine Reihe anderer Vorteile an, die völlig kostenlose Stellenvermittlung, welche sich von seilen der in» und ausländischeu Industriellen eines stetig steigenden Vertrauens erfrenl, die Erwirtnng von jährlichen Erhol uugsurlauben u. a. m. Die Wahlen in die Verwallnngs» nnd Koiltrolltörperfchaften geschahen nahezu einstimmig uud es wurden mit geringer Aus» nähme die allbewährten Herreil auf weitere sechs Jahre zur Führung der sich stets mehrenden Geschäftsführung berufen. Taß die Gesamtverlrelnng des Ver» bandes nnr fiir dalierndc Eiilrichlnngen zn haben ist, beiveist oie Lösnng der ^rage der Willveilunterslützling. Tie Taguilg ftalld in deul Zeichen der Erkenntnis, daß die finanzielle Belastung der Mitglieder ihren Höhe» pnnkt erreicht hat, wenn der Beitritt auch jenen Stan» desgenosfen offen stehen soll, die vermöge ihres gerin, gen Lohnes oder großer Bedürfnisse keine größeren Einzahlungen als 3 X im Monate für den Verband a»fbringe>l können. Da nuu für dieseu Betrag alle Un» lerstützungsrechtc, wie Zeitung und Verwaltnng gedeckt sind, so ist eine weitere Steigerung so gut wie aus' geschlossen. — In dem ersteu Halbjahre 1909 als Be» ginn der nenen Wirtschaftsperiode kamen folgende Be» lräge znr Auszahlung: Sterbelasse 33.092 l<, an In-val'ide 35.373 15, bei Notfällen 6402 15, in Snmma 74.867 lv, während die Kapilalsvermehrnng die Höhe von 136.026 lv erreichte. — Anmeldungen nimmt di? Leilung des Vereines in Neumarkll entgegen, wo anch jederzeit, wie bei der Zentralstelle in Reichenberg gern Auskünfte erteilt werden, — Wn Teil der Musikkapelle der Tlovenischcn Philharmonie) konzertiert hente im Hotel „Tivoli". An» fang um halb 6 Uhr nachmittags, Eintritt frei. — Der zweite Teil der obigen Kapelle konzertiert bei der Abend» Vorstellung des Eleklroradiographen „Ideal" im Garten des Hotels „Stadt Wien" von ')»5 Uhr »veiter. — iHumoristischc Vortragsabende) werdeu vou Donnerstag an im Hotel „Union" ^bei schönem Wetter im Garteu, bei schlechtem im große», Saale) uuler Lei» luug des Herru Adolf W o l I u e r stattfinden. Anfang jedesmal um halb 9 Uhr abeuds. — Näheres besagen die Plakate. — Warnung für Touristen.j Tie Leilung des Alpenvereinsgaues „Karawanlen" in Klageilfurt ersucht um Verüffeullichuug nachstehender Mitteilungen: Die Leitung des Gaues war seit dem Einsetzen eines star» leren ^remdenverkehres in den Karawcmken wiederholt bemüht, durch entsprechende Belehrungeil Unfng zn ver» hüten, dcr von maucher Seite iu deu Bergen getrieben wird. Dadurch ist es auch gelungen, ein gutes Verhall, uis zu dcil Grund» uud Jagdbesitzeru zu erzielen, die ihrerseits dem Gau wieder mauche Thülle sehr schätzeus» »verteu Eutgegentommeus erwiesen. Leider aber gibt es immer wieder Leute, die sich an diese im allgemeinen Interesse erlassenen Warnnngen nicht kehren, abge» sperrte Wege betreten nnd dort noch allerlei Lärm ver» ursachen. Anch ein ganz nnsinniges, massenhasles Ans» reißen von Edelweiß kann oft beobachtet »verden. So» eben erhielt die Ganleitnng eine Beschwerde der ^ovst. Verwaltung St. Anna, nach welcher Freitag den 30. Juli sieben Touristen ohne Erlaubuisscheiu die Baba besnch» len und dnrch unnötiges Lärmen und Tleinablassen das Steinwild aus seiuen Standplätzen versprengte. Die ^orstverwallung, welche den Touristen sehr freundlich gefinnt ist nnd eine Reihe von Erleichterungen znm Besnche ihres Gebietes zu gewähreu dachte, wird bei solchen Vorkomuml'sseu künftig diesen Standpunkt nicht mehr wahren, können. Die Ganleitnng ersncht daher nochmals, uud zwar im Interesse aller Bergfrennde, dringend, die bestehenden Vorschriften zu beachten lind nainenllich die Baba nnr mit Erlaubnisscheinen zn be» Nelen, die beim Klagenfurter Magistral jowie beim ^orslamte in Tl. Anna zn haben sind. Gegen Dawider, handelnde wird die Besitzstörnngsllage erhoben, anch kann die Gauleitnng solchen Schädlingen der gemein» sciinen Sache, wenn sie Mitglieder des Gaues sind, die Mitgliedskarte entziehen. — Mn hartnlickisscr Telbstmördcr.j Ter belannle Telbstmordkandidal Alois /.eleznik in Radmannsdorf, der schon einigemale versucht halle, seinem Leben ein Ende zu machen, aber immer gerettet wordeu war, führte an, 4. d. M. tatsächlich eineii „erfolgreichen" Selbstmord ans. Er erhängte sich mitlelfl einer Zucker» schnür an der Harfe des Besitzers Vurni'k. ^eleznii wnrde zwar bald darnach abgeschnitten, konnte aber nicht mehr ins Leben zurückgerufen werden. Vor der Axssührnng seiiler Tat hatte er Havelock uud Rock aus» gezogen, Kragen und Krawalle abgelegl, all diese 5 b-jelte orduungsgemäß aufgeschichlei nnd schließlich seinen Hnt daranf gelegt. — sZu den Kutschermorden in Triest.j Seil dein Vorjahre befinden sich in Lai bach die Brüder Karl nnd Julius Premru aus Rudolfswert, beide mehrfach ab-gestrafte Judividuen, die anch im Veroachle stehen, die Urheber der geheimnisvollen Kutschermorde in der Um. gebnng von Trieft zn sein, in Haft. Tie beiden Premru hallen, nm ihre Unfchuld zn beweifen, das Alibi zu erbringen versucht, daß sie au deu Tageu, an denen die Verbrechen bedangen wurden, in Italien geweill habe». Die österreichischen Gerichtsbehörden veranlaßten >nm die Einvernahme der von den beiden als Zeugen ana/' führteil Personen uud das Alibi ist als volllomliu'!' niißlnngen zu betrachlen. Es wurde eine für die Ver» haslele» lompronliltierende Korrespondenz beschlag» nahmt. ' tHundekontumaz in der Stadt Idria.j Die l. f. Vezirtshauptinailnschaft i,l Loitsch hat, uachoeiu bei eiiiem Hunde in Idria die Hundswut konstatiert wurdc, über das ganze Stadtgebiet Idria bis auf weitcres die Hnndetontnmaz verhängt. —r. " s.Uüchcnsener.j Gestern nbeilds f,el in einem Hause an der Poljanastraße einem dreizehnjährige», Mädchen in dcr Küche eine Petroleumlampe zu Boden, wobei sich das Petroleum entzündete. Das Theuer wurde von der siebzehnjährige», Schwester des Mädchens cie» löscht. In der Umgebung verbreitete sich blitzschnell das Gerücht, daß ein Kind verbrannt sei. '' rer den letzleren in einem Kaffeehanse „Retrnt" lv'-heißen hat, eine Balgerei, wobei der Fiaker eine bede«-lende Verletzung am rechten Ange davontrug. " «Mne Tpiclliant in der Tirnauer Vorstadt.) Sonutag vormittags beanständete ein Sicherheilswach' mann ueuu Lehrlinge, die aus eiuer Baut in der Kirchengasfe Einnndz»vanzig spielten. Als Lehrmcist" im verboteneii Spiele snngierte eill Handelslehrlinli' Die Spielbailt wurde gespr'eugt uud gegen dere», M>t' glieder die Anzeige erstaltel. ' nik> Letzlerer stahl kürzlich seinem Arbeitsgenossen, der elwcis angeheitert im Belle eingeschlasen war, eine silberne Taschenuhr, eine Doublelelle sowie einen kleinen Geld> belrag. Er wnrde knrz nach dem verübten Diebstahle vcr« Haftel. Tie Uhr saml Kelle halle er vorhin schon ver» äußert. - lVerlore») wurde: ein Herrenstruhhul, ein schlual-zes Handläschchen mil zlvei goldenen Eheringen, ei»e Hnnderllroilennote, eine Zu.'anziglronen»o Arzneie»,, ferner ein goldener Ehering »nil de» cin» gravierten Buchstaben M. A. " lGcfunden) wurdeu auf der Südbahustation t)/^ Regenschirme, eine Rolle Noten, ein Thranenkleid, c'in^ ^ssizierspelerine, Herrenmanschetlen, ei» Twct iitid cin Brevier. — s.Äurliste.) In Krapilla-Töplitz sind iii der Z^t vom 27. Juli bis 1. August 256 Personen zum k"»' gebrauche eingetroffen. — ^Nichtige Zeit.) Tie Landhansnhr hat den Feh« ler uo»l > 40 Sekunde» erreicht nnd wiro heule riclM gestellt »verdeu. Theater, Kunst und Literatur. — ^' uud zwar: Iv. Vavpoli^ ,..1<>/." uud M. Kleine»«^>^' ,.V»'<"<>i' nl, m<»r.,'li" ailgekauft. Insgesaml sind bis j<^ 12 Knnstlverle in Privalbesitz übergegangen. Telegramme des k. k. Telegraphen-Korrespondenz Bureaus. Die Tiroler Iahrhmldcrtfcicr. Tt. Veit in Deffereggcn, 9. Angus». Gestern s"'^ i» Zotten bei St. Veil in Tesfereggen ill A,»vese»l)^ des Erzherzogs Enge», die Enthüllung des Te»t"uw',^ für die im Jahre 1809 gefallenen Teffereggener ^>' lieilskälnvfer statt. Nach der ^eslpreoigl uiid der M ' messe gab Erzherzog Eugen das Zeichen zur Enthüll"''^ des Denkmales, »vorauf ein ^estchor gesuuge» »oul^-Todaliu desilierteu vor dem Erzherzog die' zur ^'^ ausgerüctleu zlvölf Schützenvereine. Podcsckwahl iu Tricst. Trieft, 9. Angnsl. In der henligen fonstiinn''^"^. Titznng des Gemeinderates wurde das Präsidiuw ^, lvählt. Zuul Podestü »vurde mit 56 von 77 abgegc'b^ Stimlnen der Advokat Dr. Alfons Valerio .'».wi(' ^vcmjli" l'cvichk't, dah duo Anowärli^ V'linl einen iiirsisch.gvil'chiich^» ^unfM'l für qrs(il)v!icli l)lil>c nnd inil c'inl'i» >,liil'^ rechne. ^^ 3>n'lV> hcindlc, lchn^ »lit den Cchichmächk'n .^vetci^ <^> rechnen nnd set.;e sich dcidnnh qeloisserniclßen ins Un» recht. Tie Iiiirll'i scheine den Krieq z» lo^llen. Die All-! licylci sein, den Kunflilt z» ll'lalisiereil n»d zn l,ier-'uriden, daß er weitere Verwicklung» a,n Vallan er» ,^'uge. Eo sei »oeniq Nilihrscheinlich, das; die Türlei, wenn IN' Griechenland besiegn sollte, reale Vorteile ans dem ^U'qe ziehen »oerde. . Wien, !). Änqnst. Tas ..^remdenblall" schreib!: 'l»f Ans»s!,en der qriechische» iiteqiernnq intervenierte ^'r ösN'rreichisch.nnqarische Botschafter in Konslan-ul'upe! im Anslrag der Reqierunq bei der Pforte i»> ^"">e der Erhallllnq des Friedens; er wies bei diese»! <>»llissc ans die (befahren hin, die lrieqerische Venrick-uniqe» Mischen der Türlei und (Griechenland herbei-l'chren »viirde». (5s ist nicht das erstemal, das; die öfter-^'lchisch.n maische Monarchie in der Kretasrag ein. 'Neisl. I,», den (befahren, die sich siir den frieden er-P'de» toilülen, vorznbeng». Bleibt ,n>ch die ^ieglnnq ^'ser ^rag den oier Tchntzmächlen iiberlassen, so sehe» !'u> docl, die beiden mitteleuropäische!! ^entralmächie ^'ra!^af;t. ei»z»lireifen, wenn es sich nm die lHrhaünnq ?)'^' Friedens handelt. Von diesem VeweiMünde hat !'ch nnn anch die österreichisch.»»(^arische Ne^iernnq bei ^ ie^.ign Intervention in Konstantinopel leiten lassen. .Paris, 9. Anqust. Die französischen diplomatischen '^N'ise hallen es fiir drinqend, mit der Pforte Verhand-'ttn^en ^iir exd^lllliqe» Neqelunq aller Kreta betreffen. ^'< seit dem verflossenen Ollober bis 27. Juli d. I. l>»rch Verletzung des anlonomen Neqimes seitens der "l'tlschen ^ieqiernnq entstandenen ^raqe» zn eröffne». ,, , Berlin, 9. Anqnst. Die „^iorddenlsche Allglneiile i)M»nq" schreibt- Obgleich Deutschland an der treti. !">"' ^iaqe nicht »nm'illelbar interessiert ist, vielmehr ^ 'i»sländi,isei< der Tchuhmächte zur Neftelnnq der An-M'^'nheil linerlenne, hat die laiserliche Neqieruug docli !"' allgemeine» ^riedensinleresse »vie bisher so anch M in ^onslanlinope! nnd ebenso den Kretern freund-"W ,^»r Äl'äs;ig»»q geraten. . Koiislantiuopel, l». Ä»g»st. Tie Botschafter der 'Uela.Tchl!<,i»ächle nnternehme» heilte nach einer vor» "!^'gaugenen Vesprech»»q bei der Pforte schrille "wi der lebten i» Athen überreichten türkischen Note. ^ Petcrsburss, l). Anglist. Die heutigen offiziellen nclnicl)ien s,^:^, ^.„ j,ir'sisch.^iechischell ,^o!lflitl lauten ,!»!,!,gcl, ^ ^'slehl Hoffnnng, den frieden ^n erhal» ^ ^icn, 9. August. Die ,,5lorrespo»de».'. Wilhelm" ^ .'' ^l-'sl-nt nach lHrscheinen des Erlasses des Bandes, f..!, ^'^'"^^Ulinisterinins, der die Satlssaltionsfahig. «»t ^^ '^eichsralsabgeordileten (trafen Slerilberg ^^«"^ vz>veifel erllärte/ hat General der Infanterie Hn..^ühcver ^andesverleidigllngslnillister Graf Zeno ^^'lersheilnb seine Vertreter beanslragt. vom Grase» >!>/w^'"^ <^' verlangen, daß er Wege» der sei»er,',eil „""llament gefallenen Beschiinpsllng seine Vertreter sm'^' ^"^ Ergebnis der Verhandlnnge» der beider» v0lis " ^"lreler is«, daß diese «Hhrenangelegenheit in ""'„lien riiterlicher Weise alisgetragen »mirde. lila ^^' ^' ^l'gl'sl. Bei der Nestanriernng der Äasi» ^^ !" ^gnil^n wnrden lostbare Mosaiten ,nil figllralen ^'ir, '»»»ge" gesunden. Die (^rabnngen lverde» forl- Nr>'^"^'^' ^' 'lngnst. ')l'ach einer Meldnng de5 „^i-^II-, ^'^ ^" ^^'uig voi> Portugal deni Präfidenten ^er>'^^'' '" diesenl Jahre seinen Änlriltsbeslich mache». te< ^ ^"b deu>»läl!,st der völlig der Bnlgare» erlvar-Nch>!" "'""^' "lljähr!ich »ach Paris lommt, dessen Ans-^nV^ ^il'^lual einen besondereil (5haralter trage» schem. ^ ^' ^"" erstelima! als souveräner Herrscl,er er. Hlle^""'°"' ,^' "lugnsl. Die „Morningpost" schreibt: 'ch ^'Nländigen bellte ill E»gla»d frene» sich dar» den s," ^^' ^'"ss'sch^ Kaiser nach dem Besuche der bei. ^chln'^!^"' ^' neuerdings init Rußland in nahe Be-n»ch ^" ^'treten sind, Gelegenheit ge»ommen habe, ^>^^"'tschla»d die Höslichleil seiiles Besnches znleil dm'. ^'^ l'» lasseil, nin dadnrch jede» Gedaillen daran, lH,^.^ ^^>(>l,i,,i,^>,i zwischen Rußland, ^-ranl'reich nnd >^,' md irgendeille Drohnng gegen Deutschland enlhal- ^^ecantwortlicher Redakteur.- Anton F n n t c l. drs ^""chlen des Herru Dr. M. Gul, Revisiousarzt ""bandes der Geuosscuschaftskraukeukassen W i e n. Herrn I. SerravaNo Trieft. "Terrm^!' ^"'^ ^u- die Probe Ihres ansgezcichneten schw^N'. " f ^hiua^Wciu mit Eisen", den ich nach s"lbst r,.^""lz". la,lflll.'ierigerNekouvaleszcnz-Dyspepsie bestätige ' '"^ ^'"' "solgrcichc Wirkuu^ ich gerne H^"n, am ii. Oktober 1907. '^ Dr. M, G-U. Angekommene Fremde. Hoiel Elefani. Nm 8. August. Mein, ttf"'., Güstrolv. — Bonyhady, ttflu,, Salzburg. — Trampus, I. u. l. Hptm., Görz. — Treu» lich, Vaumeistcr, Aischuflack. — von Pistor, Gutsbesißer, Spiel» frld. - Fiedler, Äautechuiler; Hwircl, Buchhalter; Müller, Priv,, klagcufurt. — Hivic, Priv.. s. Frau. Tolmeiu. — Schütze, Kfm,, Massdedurg. - Tcrtel, Kfnl.. Linz. — Voscu, Maschi. neulommissäi. Villach. — Nippel. Priu,, Iglau. — Bücher, Beamter, Pcmcsova. — Hönil, Nf»>., Trieft. — Weis;, !rfm., Prag. — Sonnenschein, lrcller, Allina, s. Frau, Bcct, s. Frau, Pitschl, Wieu, Nrocsa, Gruber, Löbl, .^appermauu, Dorzavec, Kflte.. Wien. — Pollal, Kfm., s. Frau, Graz. — Emshaudcr, Nraucreidireltor, s. Familie, Müucheu. Grand Hotel Union. Am 7. August. Urbauiic, Großgrundbesitzer, Schloß Thurn. — Dr. Kogej, l. l. Notar. Laas. — Berges, Bankier; Gcrsctz, ttfm., Graz. - TroN, Priv.; Bruch, Priv.; itulovec, Pfarrer; Dr, Weuusch, Revident; Mahler, Nsdr., Wieu. — Schmautz, Tafclrichter, Ogulin, — Cufodoutis, Maronich, Priv,; Ussai, Ing.; Mally. Ufm.'; Siwitz, Prio.; Zigou, Drogist, Trieft. — Ritter, Beamter, Fmmc. — Strllbrlj, Oberlehrer, Gutru» feld. — TomZic, Oberlehrer, Reifmtz. — itrösch, Priv.; Smolta, Rsdr.; Fritsch, Koutrollor, Prag. — Dictl, Gymu.» Lehrer, Iuqolstadt. — Dr. Wotnil, Gymu.-Suppleut; Doltor Kilar, Praltilant, Mageufurt. — Herz, >lsm., Barmen. — Wcill, Rsbr., Straschurg. — Lavric, Praltilant, Nudolfswcrt. — Gersal, Ina.., Fricdau. — Dr, Korosec, Laudtagsabgeord., Marburg. — Dr, Litwiuowic, Prof,; Dr. Alelfijevic. Advokat, Stauislau. — Peöual. Pfarrer. Trifail. — Goli, zlsm., Idna. — Cwar. Beamter, ürraiuburg. — Kiselit, Kfm.; Vozic. Be» sitzen»; Dr. Bozii, ttapitäu, Susal. — Pucuil, Pfarrer. — Tursit, Pfarrer, Loitsch. — Vrcitcubcrgcr, Pfarrer, Idria. — Isz, Pfarrer, Kralau. — Mclichar, Lehrer, itöniggrätz, — Gogala, Pfarrer, Doruegg. — Baloh, Pfarrer, Gutcufeld. Pusenjul, Revisor. Marburg. — Dewoslau, Priv.; Rejec, Pfarrer, Görz. — Dulanc, Beamter; Harmcl, Lehrer, Zirluil). — Weiß, Studcut, Vrhpolje. — Revesz, Nsdr., Budapest. -Strelov, Rsdr, Dresden. A m ft. A u g u sl. Dr. Knaus. Pfarrer, Zirlnih. — Gogal, Pfarrer, Tiruau. — Dr. Ribiiic. Pfarrer, Malarsla. — Iez'rl. Pfarrer, Oblal. — Mlluvec, Pfarrer, Tüplitz, - Rejec, Pfarrer. Gürz. — Stulj, Pfarrer, Losli polo». - Pucml, Pfarrer. CiNi, — Zlipanc, Pfarrer, Ratfchach. Iarc, Pfarrer, Pola. — Diliiljcuic, Pfarrer, Ivauec. — Wagaja, Pfarrer. Leibnitz, -Pajeru, Privat, Mulritz. — .Urepinska, Private, Pilsen. — Eggert, Repräseiltaut; Valler, Frcylag, Berthold, Reisende, Wien. -Moluar, Ürfm,, Fiumc. - Spitz, Kfm., Agram. — Iallic, Laudtagsabg., Gutenseld, — Marouich, Tartorio, Tedeschi, Privatiers; Ussau, Jug.; Albcrthi, Kommiss.; Tinadosch, Rsd,, Trieft. Margetisch, Privat, Garesnica. - Pogacuil, Land^ tagsnbg,, Poduart. — Drmsar, Landtag«abg., Cesujica, -Vrsalovii, Priu,, Dalmaticu. Ios, und Frauz Gogala, Stu-deutcu. ttrainburg. ^ Kuustl, Priu., Oberlaibach. — Breiten bcrger. Pfarrer. Vicu. — Aufarth. t. f. Hauptmanu, Graz. Verstorbene. A m 7. A u g u st. Viktor Hereu, Oberrcvident der Süd» bahn, 55i I., jtirchcugaffc 5,, ^ul»«i-l-ul. p»1m, A m 8. Aug u st. Iospfa Papez, Aufseheistochter, sechs Mouate, Poijaiiastraße i'd, (!lltarri<. M8li. intont. — Autonia Iullovi^'. Schlosserstochtcr, « I., Ämonastraßc U1, Diphthcritis. Im Zivilspitale: A in 6. August. Vinzcnz Zaje, Zimmererssohn, « I., kl!»,rlktink, 8opk!!8, Nm 7. August, Vinzenz Bitenc, Arbeitcrssohn, ^ I., Tuberkulose. - Katharina Iavrl, Sicbmacherin, 2(1 Jahre, Tuberkulose,______________________________________ Rnhitsp.lifir erzennt fippetif nnfl „Tempelquelle regelt flen Stoffweclisel. Meteorologische Beobachtungen in Laibach. Teehvhe 306 2 m. Mittl. Luftdruck 736 U mm. q 2U. N. 7375 2U1! SV. schwach heiter 9U. Ab. 736 9 21 6! NW. schwach teilw. bew. 10.1 7 U. F. 736 3 , 17 b S. schwach > heiter ! 0>U Das Tagesmittel der gestrigen Temperatur beträgt 22 I». Normale IU--i«. Wettervoraussage für den 10. August für Steier» mark, Käinten, Krain und das Küstenland: Schönes Wetter, schwache Wiudr, warm, Neigung zu Gewitterbildung, unbeständiges Wetter. Die beste Schreibmaschine der Gegenwart ist anerkannt die Modell V hat 28 Taften und 84 Schriftzeichen Modell VI hat 32 Tasten und 96 Schriftzeichen Oliver- Maschine mit sofort sichtbarer Schrift, Linier- und Rastriervorrichtung, Tabulator etc. Kataloge versendet ans Wunsch gratis und franko die Generalvertretung für den Süden der Monarchie Laibach, Miklosicstraße 20, wo die Olivermasdünc jederzeit besichtigt und vorgefahrt werden kann. «rondors.Haucrbrunn. (hoher Besuch.) Am 5. August nachmittags beehrte Gräfin Stephanie Louyay. Prinzessin von Belgien, per Automobil von Karlsbad kommend, woselbst sie zum Klirgebraiiche weilt, in Begleitung ihrer Hosdame, Baronin Gagern, und des amerikanischen Konsuls Wätjcn und dessen Gemahlin XrondorfSaucrurlinn mit ihrem Befuche, Vor der in den belgischen und ungarischen Farben festlich geschmückten Quellen-Kolonnade wurde sie von dem Leiter der ÄrunurN'IInternchmung empfangen und zu der ihren Namen tragenden Kiouprinzessin-Stephanic.Qurlle geleitet. Die hohe Dame lies; sich sodann die Beamten der Unternehmung vor-stellen und äußerte sodann den Wunsch, auch die Betriebsräume zu besichtigen, Gclec,enllich dieses Rundganges interessierte sie sich befonders für die in Vorbereitung befindlichen großen Ex. Porte nach Amerika, Beim Tee sprach Ihre lönigl, Hoheit dein Krondorfrr fleißig zn und bemerkte, das; sie stets nur den vor« züglichen Krondorfer trinke. Nber das Gesehene sowie über die Romantik des Sauerbrnnntales sprach sich die hohe Be> snchcrin in sehr schmeichelhaften Worten aus und trat nach fi'infvirrlelstl'nidia,rm Anfrnthaltc mit ihrer Begleitung die Nück» fahrt nach Karlsbad an, lii?78u) Oil nepopisno žalosti potrta naznanja gospa Am all Ja Vodeb vsem znancem in prijatcljoin v svojem i« v imeuii sinov Ernesta, Emlla, Božldara in svakinjo Miol pretužno vest, da je njen soprog, gospod Jakob Vodeb c. kr. šolski svetnik v p. dnc 9. t. in. ob 7,9. uri zjutraj po kratki, mucni bolezni v 6fi. lotn svoje starosti mirno v Gospodu zaspal. Pogreb nepozabnega bo v torek dne 10. t. m. ob 51/, uri popoldnc vi nirtvašnice v deželui bolnici na pokopuliäcc pri Sv. Križu. MaSa zadušnica se bo darovala v stolni cerkvi sv. Nikolaja. Prosi sc tibcga sožalja, V Ljubljani, dnc 9. avgusta 1!>09. (2796) Žalujoèi ostali. Aon namenlosem Schmerz erfüllt gibt Frau Amalia Nodeb in ihrem, sowie im Namen der Höhne Ernst, Emil und Theodor und der Tchwie« gcrtochtrr Vlitzi allen Freunden und Bekannten die Nachricht uom Hinscheiden ihres innigstgeliebten, un» vergeßlichen Gatten, des Herrn Jakob Vodeb k. k. Tchulrat i. R. ! welcher am 9. d. M., um '/.9 Uhr früh nach kurzem l schmerzlichen Leiden im 6U. Lebensjahre selig im l Herrn entschlafen ist. .,. I Die irdische Hülle des teuersten Verblichenen , wird Dienstag, den X). d. M. um 5'/. Ihl von der > Totcnkamn.er des Landesspitales aus auf dem Fried- > Hofe zum Hl. Kreuz zur cwiaen Ruhe drstattet werde«. > Die hl. Seelenmesse wird m der Kirche von > St. Nikolaus gelesen werden. l Der teuere Verblichene wird dem frommen An- l denken aller Verwandten, Freunde und Bekannten empfohlen. L ai bach, den 9. August 1 per Kasse......«9 15 99 3k> I8«0er Staatslose 500 fl. 4°/„ ^ß0 75 >64 75 1860er „ «00 fl. 4°/« 225 - 231 — l8«4er „ 100 fl. . . 291 50 297 b« l»64er ,, 50 fl, .. 291-HO 287-50 Vom. Pfandbr. k 120 fl. b°/„ «88 - 290 - Vtaatsschnld d. i. «eichs» rate vertretenen König» reiche und Länder. «Lsterr, Goldrente steuerfr., V old per Kasse . , . . 4"/„ < 17 30 l 1750 i^sterr. Rente in Kroncnw. stfr., per Kasse.....4°/, 95 80 96 — detto per Ultimo . . . 4"/« »t> 70 95 90 Öst, Investition«-Rente, stfr., Kr. V«r Kasse . . ,'/,"/^ 85 5« 8l» 70 Gisl»illl,n.z»»a!,schnl». »tlschreidnngn». ^lifabeth-Vahn i. E., steuersr., zu 10.000 fl.....4°/„ — — —'- Franz Ioseph-Vahn in Silber (div. »tlschlllbnn8»u »bglftrmptlte GistniahN'Aktlen tlisabeth-B. 200 fl. KM. 5'/."/» von 400 «r.....452 - 45» — detto i n,»«tnl «ahN'l>liort«l» Pbllgattontn. Vöhm. Westbahn, Gm, 1885. 400. 2000,1. 1«. . . . 95 80 9« 80 Galizische Karl Ludwig > Vahn (div. Et.) Silb. 4"/„ . . . 85 3d 9S 3:> Ung.-galiz. «ahn 200 fl. S. 5"/^ 103 75 >04 75 detto 400 u, 5000 Kr. 3'/l°/„ 87 45 88 45 Vorarlberger Vahn Em. 1884 (div. St.) Eilb. 4°/„ . . 9670 97 /0 Staatsschuld der Linder der ungarischen Krone. 4"/„ ung. Goldrente per Kasse . «13 40113 60 4"/„ detto per Ultimo iig'4Oli3-60 4°/, ungar. Rente in Kronen- währ. stfr. per Kasse . . 9"'60 82 «0 4"/n d«to per Ultimo 82 5?> 82 75 5'/,"/n detto per Kasse 82 3u 82 .>o Ungar. Vrämien.Nnl. ^ 100 fl. ig« f>0 lroat. u, slav. Grdentl.-Obl, 94 — 85 ^ Andere öffentliche Anlehen. Bo«n. liandes-Nnl. (biv.) 4"/» 83'50 845« Vosn.-Herceg. Eisenb. -Landes- Nnlehen (d 4'/,»/^ . . 99'8»> l«0 8!» 5"/^ Donau Reg.-Anleihe 1878 102'70'N3 70 Wiener Nerlchrs-Anl. . . 4"/„ 9605 8? Ob detto 1900 4«/, 96'— 97 — «nlehen der Stadt Wien . . 102 - 103 — detto (S. oder G.) 1874 <20-- I2l — bettn (1894).....93 35 84 3t> detto «»a«) v. I. 1888 . !)5-20 8N'2l) detto (Lleltr.) v. I. 1900 85'3K «« »5 detto (Inv.-N.) v.J.1902 87^0 97 «^ Vörsebau-Nnlehen «erlosb. 4"/„ 97 25 9» 25 Russische Etaatianl. v. I. 180K f. 100 Kr. p. K. . . 5«/„ — - - — detto per Ultimo . . 5«/» 99 5« 9b S5 Bulg. Staat«-Hypothekar Anl. 1892......««/o ,23 50 ,24 50 Veld Ware Vulg. Staat« - Goldanleihe 1907 f. 100 Kr. . . 4>/,°/n 92 10 93 10 Pfandbriefe ufw. Vodenlr.,allg.öst. i.5«,I.vl.4"/n 95- 9«-- Nöhm. bftpothelenb. veil. 4«/« 9? 50 98>— Zentral Vod.-Kred.-Bl., österr.. 45I,verl.....4>/,°,<> 10150 102 50 bettll «5 I. uerl. , . . 4°/« 8« 7b 87-75 Kred.-Inst.,östcrr., s.Eerl.-Unt. u. ösfcntl. «rb. Kat. 4. 4" „ 95 4« 9«-40 Landcsb. d. ttiin. Oalizicn und Lodom. 57>/, I. rückz. 4°/„ 9440 85-40 Mähr. Hypothelcnb. verl. 4"/„ «« - 87 - N.-österr. Lande« Hup.-Nnst. 4"/, 9?-- 98>— betto inll, 2"/„ Pr. verl. 3>/,"/n 87 50 »8 5« detto K.-Schuldsch. Verl. 3>/,"/o 8? 50 88-50 delto verl......4"/° 9675 87'75 Osterr.-una.ar. Vant 50 Jahre uerl. 4"/« ö. W..... 97-ßO 88-80 betto 4"/n Kr...... 9820 89 20 Spar!., »0 Fr..... 382 — U88-— Tübbahn k 3",„ Jänner-Juli 500 Fr. (per Et.) . . .------- —-- Nüdbahn k 5"/„ «00 fl. L. °. V, 118-75 1^8'75 Diverse Lose. 3«;w,lich« fosl. 3«/« Vooenlredit-Losc 83— »8-- zlnntlzlnlUche los». Vubap.-Basilika (Dombau) 5 fl. 21 5« 23-5« Kreditlose 100 fl...... 493'- 503'— E!ary.L°se 40 fl, KM, . . . 1?5'- li!5— Ofener Lose 40 fl...... ..-—...— PalsfyLusc 40sl. KM, . . . 224-- 234 - Noten Kreuz, öst. Ges. v. 10 sl. 52'— 56 - Nllten Kreuz, ung. es. v. 5 sl. 21'40 25'40 Nudolf-Lose 10 fl...... «7>- ?»'- EalmLose 40 fl. KM . . . 2S5- 275-Tiirl. (5,-«.-AnI.'— —'— detto per Medio . . . 184-50 < 55-50 Geld Ware Wiener Komm.-Lose v. I. 1874 bl«— 520-E>ew,'Sch. d. 3°/„ PrHm.»Schuld d. Vodenrr.-llust. ltm. 1889 8z-— 8?-— Nlticn. Blan,port.ßn— Länderbanl, «stcrr,, 200 !l,, per «asse....... -- .- detto per Ultimo 453 — 45!'-„Mcrlur", Wechselstub.-Altien- Gesellschaft, 2W sl. . . . «15-— c2ü-— Österr..ungar. Vanl 140« Hr. 17L2 — 177!!' - Keld Ware Unionbanl 200 fl...... b5li .','< 553 25 Unionbanl, böhmische 1««» sl. . 245 50 246 b0 «crlehrsbanl, all«. 140 sl.. . ,45'- 346 — Inl>nfirll>ßnmnngln. «llugesellsch.. allg. öst., ,00 fl. >»4 - 'SS'bV Vruler KohIenbergb.-Ges. lO0sl. 744— 74b— Eilsiibalmvcrlchr«-Anstalt, »st., ,00 s!........ 4l6— 417 «» Eisenbahnw, Leihg..erst«, 1»0fl. 2N« - 2c4 b» ,.«lbemi!l)l", Papiers, u. V-V. 100 fl........ 189 — 191" Llellr.-Gcs,, allg, »sterr., 200 fl. 37!» — 881'- Eleltr.-Gesellsch., imern. 200 fl. —-- -'— Eleltr.Gesellsch., Wr. in Liqu. 228 50 i2»'7b Hirtenbcrgcr Patr,-, Zündh. u. Met.-Fabril 400 Kr. . .1042-1048»«» Liesinaer Brauerei 100 fl. . . 20» 5) 2l0" Monwü-Vtl.. »st. alpine 100 fl. 656 40 S5?'40 ..Poldi-Hilttc". Tiegelgußstahl- F..«.-«. 200 fl..... 464- 4S6'50 PransrEissü-Inbustrie-Gesellsch. 200 s!........ 2SN5'—2S95" Niina-Niilsnun Ealgo-Tarjaner Eisenw. 100 fl..... 589 - 5»0^ Lalgo-Tarj. Eleinlolilcn 100 fl. 57670 570" „Nchlöglmuhl", Papiers.,200fl. 30»- «!i2^ „Schodnica", «. V. f. Petrol.- Industrie, 500 Kr, ... 492'- 4»5 ^ „S5-^ lürl, labalrrgie-Ges. 200 Fr. pcr Kasse..... - '-- ^"" detto per Ultimo . . . 369 — "^^ ^ Nasfens,-Ges.. österr, 100 fl. . 663- ««5d0 Nr. Vaugescllschast. 100 fl. . , 166— 1S7^ Wienerberae Zlegclf.-Alt.-Vel. 747- ?49" Devisen. llnll« 3 3check». Amsterdam....... ,St«30 <985b Deutsche Äanlplähe .... N725 117'45 Italienische «anlplähc . . , 95'02 »5« London........ 238 80 L4l>w Pari«......... 95'17 95'!" 3t. Petersburn...... 35» !>o 254-7 Zürich und Aa!rl..... 95^0' »5'4!> Valuten. Dülate»........ ,135 "'A 2«.FrllnienLt!!cle..... 19 06 <»0° 20-Marl-Sttiilr...... «3'47 23-5» Denlsche »ieichsbanlnolen , , 117 27 1!?'" Italienische Banlnolen . , . 9510 »5'lw >«,!i>el Noten....... 2'53" 2'5« tEln- und Verkauf von Renten, Pfandbriefen, Prioritäten, Aktien, Losen etc., Devisen und Valuten. Los-Versicherung._________ JT. O. Mayer Bank- und WechslerReschAft Listlbnch, Strttnr<;iiHMe, Privat-Depots (Safe-Deposits) I unter eigenem VersohluO der Partes, I VerzlRiHfli viR Birelilifii la Ititi-IirriM n< nf Ilri-Reili. I