Erscheint wöchentlich sechsnu. (mit Ausnahme der Feiertage). Schriftleitung, Verwaltung und Buchdruckerei Tel. 25-67, 25-68. 25-69, Maribor, Kopališka ul. 6 Qssö Inseraten- und Abonnements-Annahme in der Verwaltung. Bezugspreis,: Nbholen oder durch die Post monatlich Din 23.—, bei Zustellung Din 24.—, für das Ausland monatlich Din 35.—. Einzelnummer Din 1.50 und Din 2.—, Manuskripte werden nicht retourniert. Bei Anfragen Rückporto beilegen. Poštnina pfc&ana v gotovini. 1*50 Mariborer ftcltmifl Neue furchtbare Verwüstungen in England ^linderte von deutschen Flugzeugen über London und anderen Städten Englands / Schwere Schäden an Docks, Hafen-^gen, Rttsiungsbetrieben, Bahnkörpern und Militärlagern / Britische Luftangriffe auf deutsches Reichsgebiet und die Kanaiküfte ha,J c r 1 i ", 7. Oktober. (DNB) Unmittel-ga„ nacil den letzten Nachtangriffen best^ f*1 bereits in den frühen Vormittags-tUn* des 6. Oktober die neuen Vergel-t0n', der deutschen Luftwaffe gegen Luft 0n- Starke Verbände der deutschen cleni 'af5e griffen wenige Stunden nach (jr^ .^bien nächtlichen Fliegeralarm in che /.'"genstunden des Sonntag zahlrei-lläl] ,rrle§swichtige Ziele in der britischen u. a erfolgreich an. Dabei belegte geg' c;ie Besatzung eines Kampfflugzeu-fo in der Nähe Londons gelegenes -uiigswerk ^uralren - 9as k 6!ne Montagehalle zerstört und y. esselhaus zur Explosion gebracht. \vaff r d*e Erfolge der deutschen Lüftend am Sonnaöend gibt das Oberkom-kerß ?r der Wehrmacht bekannt: »Stär-lTag c?‘°ände der Luftwaffe belegten bei äma„Und Nacht Häfen und Versorgungs-&titre ,s°wie Rüstungsbetriebe und son-Ziele in der britischen mit Kalibers. mehreren Bomben Durch Volltreffer ne Kriegsmaterialfabrik in der Nähe Londons abzuwerfen. Nach der Explosion konnte die Bemannung des Flugzeuges deutlich die Zerstörung einer Montagehalle wahrnehmen. Es ließ sich einwandfrei feststellen, daß das Heizhaus des bombardierten Betriebes in die Luft geflogen war. B e r 1 i n, 7. Oktober. (DNB.) Ein deut scltes Kampfflugzeug griff Samstag nach mittags einen englischen Schiffsgeleitzug aus geringer Höhe an. Ein Schiff wurde durch Bomben in Brand gesetzt. Ein zwei ter deutscher Bomber stieß an der Ostküste Englands auf einen größeren Schiffs geleitzug, der von mehreren Zerstörern begleitet war. Der deutsche Bomber ging trotz des heftigen Flugabwehrfeuers zum Angriff über und traf mit seinen Bomben einen Dampfer von 6- bis 8000 Tonnen. Das Schiff blieb nach der Explosion plötz lieh stehen und konnte die Fahrt nicht mehr fortsetzen. London, 7. Okt. (Reuter.) Nach einer amtlichen Mitteilung des britischen Luftfalirtministeriums haben britische Bomben in der Nacht zum Sonntag Angriffe auf Gelsenkirchen, Essen, Hamm, Osnabrück, Köln und Rotterdam durch, geführt. Die Flugzeuge des britischen Kü. stenschutzes unternahmen auch Angriffe auf Brest und Gravelingen. Berlin, 7. Okt. (DNB.) Stärkere For mationen der britischen Luftwaffe versuchten in der Nacht zum 6. d. von der Nordsee her über Holland und Belgien in den deutschen Luftraum einzufliegen. Durch das Flugabwehrfeuer und die Aktionen der Jäger wurden die Engländer noch vor dem Erreichen der Reichsgrenze zum Rückzug genötigt. Die deutsche Luft waffe setzte die nächtlichen Bombardements mit unverminderter Heftigkeit fort. London, 7. Okt. (Avala — Reuter) Unter Ausnützung der Nebelbildung hat eine bestimmte Anzahl deutscher nie), asbehälter von Tilbury erhielten richtet^ Volltreffer. Weitere Angriffe ®ahr ^ siclt 8e£en Häfen, Flugplätze, *ti!n»anIagen> Truppenlager und Rüde, lLWCrke im Süden der Insel und an kt] w ?sii£üste. Zahlreiche Brände zelg-tiers eithin sichtbar die Wirkung beson-er nächtlichen Angriffe. r )icr Ostküste zersprengte der An-Qeiy*61? bomben schweren Kalibers drei - ' Zwei Handelsschiffe wurden en- Das eine blieb mit Schlagseite Das UPtSt; adt wirksam mit Bomben. Die öl- General Wood für die Neutralität Amerikas Zwei Handelsschiffe wurden lieget- 1 Vern,-’ andere geriet in Brand. Setzt111611 britischer Häfen wurde fortgehl Lu^.An verschiedcoen Stellen kam es fow. a,riPfen, die für unsere Jäger er-Ver vertiefen. 6. oJ^he des Feindes, in der Nacht zum fllepe °*3er nach Norddeutschland einzu-3bgeun/ wurden bereits im Grenzgebiet Zur nhrt und die feindlichen Flugzeuge ittej1r&.,5lkel,r gezwungen. Dem A»jwurf tiny 6fer Bomben auf drei deutsche Orte he Vone holländische Stadt fiel eine Rei-tn ” Zivilpersonen zum Opfer, lof (, n Luftkämpfen über England ver-renü f Gegner dreißig Flugzeuge, wäh-flug !. n eigene Flugzeuge vom Feindlich mCllt zurückkehrten. Hauptmann in, LufSZh0ß am gleichen Tage fünf Jäger 41 r .U 'J11Pl ab und errang damit seinen BemSieg-« *u«i s ’ 7l Okt. (DNB.) In der Nacht Sehe« mntEg sind Hunderte von deut. lapri ‘ugzeugen zum Angriff auf Eng-üer f*** Das Hauptziel der Angriffe Aon, lutSchen Luftstreitkräfte war Lon-trieb» ,°cIcs, Hafenanlagen, Rüstungsbe-mit p Unc* Gaswerke wurden erfolgreich Nacht ben belegt. Die Stadt bot in der Verso'nneUerdi,,Ss bi" Bild der Zerstörung Woikg !edenenorts erhoben sich Rauch-B fin,Ur!cl Flammenbündel zum Himmel, luftsj n’..7- Okt. (DNB.) Die deutschen Nacht e!lkr®He bombardierten die ganze den pfUm Sonntag bis in die Morgenstun ger UT,^enhahnan!agen( Häfen, Mllitärla-schie,; andere militärische Objekte in ver Anzai,?nen Teilen Englands. Eine größere Verm; deutscher Flugzeuge war mit der g mung englischer Häfen beschäftigt, der a ' 7- Okt. (DNB.) Im Verlaufe Ang>;« Sonntag morgen durchgeführten zci,,, e au$ London ist es einem Flug-Kuhn - - dettl Kommando des Leutnants Chic a go, 7. Oktober. (Avala-Stefa-ni) General Woo d, der Chef der amerikanischen Heeresversorgung während des Weltkrieges und einer der bedeutendsten Finanzmagnaten der USA, hielt in Chicago eine Rede, in der er u. a. sagte, daß das amerikanische Volk der Propaganda gewisser Kreise keinen Glauben schenken1 dürfe. Die Vereinigten Staaten hätten keinen Grund zur Beteiligung am gegenwärtigen europäischen Konflikt, wohl aber zur' Inaugurierung jener Realpolitik, die einzig und allein den Interessen des amerikanischen Volkes entspricht. Japanische DwhMg an Sie Adresse Englands To ki«o,: 7. Okt, (Avala — Stefani) Wie das Blatt „Hotschi“ berichtet, wird Außenminister Matsuoka in allernächsten Zeit der britischen Regierund die Forderung zugehen, lassen, daß sie die Frage einer neuerli- chen Oeffnung der Verkehrsstraße über Birma nach China nicht auf die Tagesordnung bringen möge, da die japanische Regierung eine derartige Haltung Englands als Akt der Feindseligkeit betrachten müßte. Bomben auf Tfchungking Tschungking, 7. Okt. (Avala — I mit Bomben belegt worden. Der angerich DNB.) Tschungking ist nach Monatsfrist tete Schaden ist beträchtlich, von japanischen Flugzeugen neuerdings [ Heftiger Italien f eher Luftangriff auf Ntarfa Matruf Zwei englische Tau chbootc versenkt gelungen, schwere Bomben auf ei. Rom, 7. Okt. (Stefani) Der italienische Wehrmachtsbericht vom Sonntag meldet: „Das Hauptquartier der Wehrmacht gibt bekannt: Zwei feindliche U-Boote sind versenkt worden; eines von einem unserer U-Bo'ote, das zweite von einem unserer Schnellboote. In Nordafrika hat ein starker Fliegerverband die feindliche Stellung von Marsa Matruk heftig mit Bomben belegt und wichtige Ergebnisse erreicht. Beim Riickflug wurde ein feindliches Flugzeug wahrscheinlich abgeschossen. Alle unsere Flugzeuge sind zu ihren Einsatzhäfen zurückgekehrt. — Im Roten Meer haben unsere Fliegerstaffeln militärische Ziele auf der Insel Perim bombardiert. Feindliche Flugzeuge griffen Aiscia und Assab mit Bomben an. Leichter Sachschaden, keine Opfer.“ Flugzeuge die Küste in der Richtung London überflogen. Die deutschen Flugzeuge wurden von den Flugabwehrbatterien mit Feuer empfangen. Im Nordwesten der Hauptstadt scliol) ein feindliches Flugzeug aus den Wolken herab, um gleichzeitig Bomben abzuwerfen. In dem darauf folgenden Hl l Sin und Ile Familie! Sie können Millionär werden! Die erste Ziehung der neuen staatl. Klassenlotterie schon am 11. Oktober. Kaufen Sie schnell noch ein Los in der „GLÜCKSBÜR6“ Politik - Maribor Versuchen Sie Ihr Glück! Luftkampf wurde das erwähnte deutsche Flugzeug zwischen South Bar-row und Rewislipp abgeschossen. Man nimmt an, daß eine Dornier-Maschine auch im Siidweslen von London zum Abschuß gebracht wurde. Berlin, 7. Olct. (Avala — DNB) Der deutsche Rettungsdienst für Schiffbrüchige, der schon an und für sich schwer und gefährlich ist, ist sehr oft englischen Angriffen ausgeliefert. Die englischen Flugzeuge beschießen und bombardieren die Flugzeuge und Hilfs-. schiffc des Schiffbrüchigen-Dienstes, die sich im Aermelkanal und in der Nordsee befinden. Diese Angriff ä mehrten sich in der letzten Zeit, insbesondere seit dem erfolgreichen Einsatz deutscher .Luftstreitkräfte in England. Im Laufe des August und September vernichteten die englischen Flugzeuge zehn Maschinen des Schiffbrüchigen-Dienstes, die mit dem Roten Kreuz versehen sind. Der deutsche Schiffbrüchigen-Dienst rettete in den letzten Monaten 226 im Meer umhertreibende Flieger, darunter auch zahlreiche Engländer. London, 7. Oktober. (Reuter) In einem schottischen Hafen wurde gestern die Bemannung des Dampfers »Haggs-bay« ausgeschifft, der am 24. April im Atlantischenn Ozean versenkt worden war. Der Kapitän des Dampfers und 23 Mitglieder der Besatzung sind damals gefangengenommen und an Bord eines norwegischen Dampfers gebracht worden. Das englische U-Boot »Tryant« befreite diese Bemannung in den Gewässern von Finisterre und brachte den erwähnten norwegischen Dampfer nach Gibraltar. Ungeheure Kapitalserhöhung bei der AEG Berlin, 7. Oktober. (Avala-DNB) Die berühmte Deutsche Allgemeine Elektrizitäts-Gesellschaft (AEG) hat mit Rücksicht auf die enorme Produktionserhöhung ihr Kapital von 40 auf 160 Millionen Mark erhöht. . Schweres Unglück in Slavatiger Oslo, 7. Okt. (Avala — DNB) In Stavanger ereignete sich am Samstag ein schwerer Verkehrsunfall. Ein Automobil fiel vom Kai ins Meer, wobei vier Insassen den Tod fanden. Börse Zürich, 7. Okt. Devisen: Beograd 10, Paris 9.95, London 17.10, Newyork 433.25, Mailand 21.885, Berlin 173.50, Bu dapest 85.625. In Erroariung einer nodi grBßerett Intensivierung der Krieg IfihmnS Die Begegnung am Brenuer a!s neuerliche bedeutungsvolle Änitiative auf militari chem und politischem Gevie e Rom, 7. Oktober. Bisher folgten noch auf jede Zusammenkunft d. beiden Führer der Achse entweder unmittelbar oder später wichtige Ereignisse. Alle Zeichen weisen darauf hin, daß die jetzige Zusammenkunft nicht diplomatischen und politischen, sondern militärischen Zwecken diente. Die Anwesenheit des Generalfeldmarschalls Keitel ist auch ein Beweis dafür. Es wäre selbstverständlich unangebracht, sich in Prophezeiungen einzulassen, was für militärische Probleme am Brenner verhandelt worden sind. Es steht aber fest, daß man allgemein mit einer noch größeren Intensivierung der Kriegsführung rechnet, und zwar in allen Sektoren, mit allen Mitteln, durch alle politischen und diplomatischen Möglichkeiten. Desw. kann man mit Sicherheit behaupten, daß die Zusammenkunft nicht direkt mit den Verhandlungen Serrano Suners in Rom zusammenhängt, vielmehr figurieren diese als einer der Bestandteile eines größeren Gesamtzusammenhanges, von dem aus die Zusammenkunft am Brenner zu betrachten ist. Auch in England scheint man mit dieser Intensivierung der Kriegführung zu rechnen, daher die Regierungsumbildung. In Rom ist man aber auch der Meinung, daß der Wille zur Intensivierung des Krieges auf englischer Seite nur ein from- immer auf der Seite der Achsenmächte befindet Man könnte alle Betätigungsfelder aufzählen, das ist aber unnötig, denn wenn militärische Dinge im Spiele sind, ist jede Mutmaßung überflüssig. Budapest, 7. Oktober. Der Berliner Korrespondent des »Pester Lloyd«, Ernst Lemmer, meldet seinem Blatte: Die Berliner Presse enthält über den Inhalt des deutsch-italienischen Gespräches am Brenner nichts, was auch nur einigermaßen darüber Aufschluß geben könnte. In ihren Kommentaren stellt sie eigentlich nur historische Betrachtungen an, um dadurch allerdings zu verstehen zu geben, daß jede Zusammenkunft Adolf Hitlers mit dem Duce immer nur der Auftakt zu einer bedetungsvollen Initiative der verbündeten Mächte auf politischem und militärischem Felde gewesen sei. So wird auch daran erinnert, daß die letzte Begegnung am Brenner im Frühjahr vor der Eröffnung der Feldzüge im Norden und Westen stattgefunden habe. Der im Frühsommer erfolgte Kriegseintritt Italiens ist damals zweifellos ebenso bereits festgelegt worden, wie später die Behandlung Frankreichs, als von den Führern des nationalsozialistischen Deutschland und des faschistischen Italien in München das Waffenstillstandsgesuch des Marschalls Petain geprüft wurde. Es entspricht gewiß mer Wunsch sei, da die Initiative sich dem Stil der nationalsozialistischen und der faschistischen Politik, nicht durch langsame diplomatische Verhandlungen, sondern durch persönliche Aussprache ihrer Staatsmänner Entscheidungen von weittragender Bedeutung zu treffen. Und insofern kann vermutlich angenommen werden, daß die Verhandlungen auf dem Brenner für den weiteren Kriegsverlauf, wie auch für die begleitenden politischen Aktionen schwerwiegend sind. Je schweigsamer die Wilhelmstraße bei solchen Anlässen ist, umso mehr wird man davon überzeugt sein, daß die Achsenmächte zu planmäßigen Handlungen ihrer politischen und militärischen Führung entschlossen sind. Ueber die Richtung ihrer vermutlichen Aktivität fehlt es natürlich nicht an Kombinationen, die um so weitschweifiger sind, je weniger an zu ständiger Stelle dazu gesagt wird. Der Londoner Rundfunk läßt alle Möglichkeiten offen, von einer eventuellen Friedensoffensive bis zu militärischen Entschlüssen, durch die bereits in aller Kürze wirk same Operationen der verbündeten Ar-ausgelöst werden könnten. Der meen auch nur halbwegs aufmerksame Berliner Beobachter wird von vornherein die erste Möglichkeit auszuschließen haben, denn daß auf dem Brenner nicht vom Frie den, sondern vom Krieg und dessen militärischen und politischen Bedürfnissen gesprochen worden ist, das allerdings wird man mit Bestimmtheit sagen können Teil' Der ausdrückliche Vermerk von der - , nähme des Generalfeldmarschalls Ke AU5' bringt überdies deutlich genug zum ^ druck, daß das Gespräch am Brenner ^ die Achsenmächte vorwiegend e*nerl.„jfd sich in diesem Zusammenhang auch litärischen Akzent gehabt hat. Man w’f *ti der Auffassung bekennen dürfen, daß ^ jüngste Aktivität der deutschen und italienischen Diplomatie offenbar 'n "An- gehendem Maße von den Kriegsnot digkeiten beeinflußt war, .die auch Der Hinweis Richtung bestimmen. gfl, scheint erwähnenswert, daß Serrano ner in Rom das Berliner Gespräch i° gedehnter Weise fortgesetzt hat und derholt seine Aufenthaltsdauer ver®°,ef te. Das könnte in dem Sinne gedeutet den, daß also die politische und mi'1 sehe Entwicklung im Mittelmeerraum, wie in den angrenzenden Gebieten, z zeit in den Ueberlegungen der verbiin ten Mächte einen besonderen Platz 6,11 in nehmen wird. Bei der Bedeutung, ^S0\, Berlin und Rom dem Abschluß des sse« tärbündnisses mit Japan beigem6. , wird, liegt allerdings auch noch die M maßung nahe, daß den deutschen und 1 lienischen Staatsmännern eine Reakh. auf die Haltung ander. Großmächte ^ ich" tig genug erscheint, um gemeinsam diü Lage und die sich darauf ergebende Fol- gerung für ihr eigenes Verhalten zu fen. Die Japaner marschieren gegen Birma Mabilmachungömaßnahmen in Giam / Die Verhandlungen zwischen Siam und Vichy haben keine Unterbrechung erlitten he- Tschungking, 7. Okt. (Tass) Die Militärbeo bachtev sind der Auffassung, daß die Japaner die Absicht haben, die Kommunikationen zwischen China und Birma abzuschneiden. Zu diesem Zweck seien japanische Truppen auf dem Marsche in der Richtung auf Birma. Die chinesischer! Truppen haben bereits Maßnahmen zur Sicherung der Verkehrswege nach Birma getroffen. Zwecks Verteidigung der neu ausgebauten Straße zwischen China und Birma werden Verteidigungsobjekte angelegt. Auch englischerseits werden die erforderlichen Sicherheitsmaßnah- men getroffen werden. B a n g k o n g, 7. Okt. In ganz Siam (Tajland) herrscht große Erregung. Es wird über siamesische Truppenbewegungen in der Richtung auf die indochinesische Grenze berichtet. Eine große Anzahl von Reservisten ist unter die Fahnen gerufen worden. Besonders verstärkt wurden die siamesischen Grenztruppen bei den Grenzstädten Takeka und Savannaketa an der siamesischen Nordostgrenze. Washington, 7. Oktober. Wie der hiesige siamesische Botschafter mit- I teilte, sind zwischen den Regierungen I in Bangkonk und Vichy Verhandlungen über die Rückerstattung jener Gebiete im Gange, die Siam in den Jahren 1904 bis 1907 an Frankreich abgetreten hat. Die Verhandlungen finden im Rahmen des bestehenden siamesisch-französischen Nichtangriffspaktes statt. Die Gerüchte, denen zufolge diese Verhandlungen abgebrochen worden seien, entsprechen keineswegs der Wahrheit. Die siamesischfranzösischen Verhandlungen werden in Vichy geführt. Mussolini inspiziert die Wehr- macht in Norditalien DER DUCE ÜBERALL MIT BEGEISTERTEN OVATIONEN EMPFANGEN — DAS ITALIENISCHE VOLK BRINGT IN ZAHLREICH. GROSSKUNDGEBUNGEN SEINEN SIEGESWILLEN ZUM AUSDRUCK Rom, 7. Okt. Mussolini ist gestern in Begleitung des Unterstaatssekretärs des Landheeres im Flugzeug in Pia-cenca eingetroffen, um die Inspektion der Truppen vorzunehmen. Rom, 7. Okt. (Avala.) DNB berichtet: Mussolini begann gestern im Pa’d-Tale mit der Inspektion der dortselbst befindlichen Truppen. Die Inspektionsreise dürfte mehrere Tage in Anspruch nehmen. In der Begleitung des Duce befinden sich der Unterstaatssekretär des Heeres General Soddu und der stellvertretende Chef des Generalstabes General Roco. In Piacenza begrüßten den Duce Minister Pavolini, Armeekommandant Ge neral Varcellino, der Chef des Generalstabes der Miliz Starace und zahlreiche hohe Offiziere. Mussolini inspizierte zunächst die erste motorisierte Division »Trieste«, die seit 1938 dem Panzerkorps am Pad-Flusse angehört. Rom, 7. Okt. (Aval.) Stefani meldet: Die Nachricht, daß Mussolini Piacenza u. Parma besuchen werde, hat in der Bevölkerung große Begeisterung ausgelöst. Am Flugplatz in Piacenza versammelte sich eine mehrtausendköpfige Menschenmenge, um dem Schöpfer des Imperiums ihre Anerkennung zum Ausdruck zu bringen. Als um 8.30 Uhr die Umrisse der dreimotorigen Maschine Musolinis sichtbar wurden, brausten die Ovationen in der Menge auf. Als die Maschine am Rollfeld hielt entstieg ihr als erster Mussolini. Der Duce empfing den Rapport des Unterrichtsministers Pavolini und des Armeekommandanten General Rocco. Der Duce trug die Marschallsuniform. Nach dem Abschreiten der Ehrenformationen begab er sich zu den motorisierten Truppen. Aus Piacenca fuhr Mussolini im Kraftwagen nach Parma. Unterwegs mußte der Wagen des Duce angesichts der ungeheuren Begeisterungskungebungen des Volkes mehrere Male halten. In einer Stadt ließ Mussolini den Wagen anhalten. um einen jungen Bauern zu beschenken, der gerade aus der Kirche kam, wo sein fünftes Kind getauft worden war. Ueber- all wurden dem Ministerpräsidenten geisterte Ovationen zuteil. R o m, 7. Oktober. (Avala.) DNB beÖc^ tet: Am Samstag nachmittags fanden Italien mehrere Großkundgebungen sy ’ in deren Rahmen zahlreiche Persönu6^ keilen der Partei Reden über die nuS meine Kriegslage und die Bedeutung Krieges gegen England hielten. Im sammenhange mit diesen Versamm lunge11 kam es zu großen Manifestationen, m de' ren Verlaufe die Bevölkerung ihren Sie' geswillen zum Ausdruck brachte. In sprach auf dem Colonna-Platz der ^ Ij, des römischen Provinzleiters der fnsC stischen Partei vor einer ungehe11 Menschenmenge. Die Engländer evakuieren den baltisch611 Raum. Moskau, 7. Oktober. (Reuter). ^ Engländer, die in den baltischen Staf verblieben waren, werden dieser T3", die Ausreise antreten. Die Sowjetreg1,. rung hat den Bahntransport dieser 1 LeUfe nach Wladiwostok bewilligt, wo sie an Bord eines englischen | werden. Dampfers ff ehe-1 Neue Spannung zwischen Ungarn und Rumänien Ungarische und rumänische Drangsalierung der beiden Volksgruppe? ^ den aufgeteilten Gebieten — Ausweisungen vom Volksgruppenmitgl*6®6 an der Tagesordnung Budapest, 7. Okt. (Avala) DNB berichtet: Wie aus amtlichen rumänischen Hinweisen hervorgeht, sind die Ungarn, die in Rumänien verblieben sind, Drangsalierungen ausgesetzt. Die Rumäinen entlassen die ungarischen Beamten und Arbeiter, die über die Grenze nach Ungarn abgeschoben werden. In Ungarn sind bereits 15.000 ungarische Flüchtlinge aus Rumänien eingetroffen. Alle bisherigen Versuche, von der rumänischen Regierung Aufklärungen über dieses Vorgehen zu erhalten, das im Widerspruch zu der Wiener Entscheidung steht, sind bis jetzt erfolglos geblieben. Unter solchen Umständen sah sich die ungarische Regierung zu Gegenmaßnahmen genötigt und begann daher mit der Ausweisung der Rumänen aus Ungarn. pl$ Bukarest, 7. Okt. (Avala) y-berichtet: Die rumänischen Blm^, veröffentlichen längere Berichte angebliche Drangsalierungen der ru- mänischen Volksgruppe durch die m1 garischen Behörden in den neu uns schlossenen _ siebenbürgischen 6eo ten. Nach diesen Berichten traf 3 . Samstag in der Grenzstation Cur 1 ein Güterzug mit sieben versperr Waggons ein, in denen sich 280 ruw nische Intellektuelle aus Nordsieb6 bürgen befanden. Unter diesen p6 ten befand sich auch der rumänis6 orthodoxe Bischof aus Nagyvarad. Leute erklärten, daß sie ohne vorllC rige Benachrichtigung und ohne Mit- nahme von Gepäck zum Bahnhof ______________________________________ Cn Fachschulen. Die Verordnung hat schuiersitätsranS, höheren Schulen, Mittel dero„en4 Lehrerbildungsanstalten und an- ArH?en Wtotlaiii: len J,- *: An Universitäten, Hochschu- len Elniversitätsrang, höheren Schu-stige tte’schulen, Präparandien und son stiLf 0Chschu!en kann nur eine be-Schülern jüdischer cte Anzahi ustam von niK J?niUnS eingeschrieben werden (»uče Diesld0.va tog porijekla«). daß -- Anzahl wird derart bestimmt, die ln dieser Vorschrift enthaltene Einschränkung einschreiben. Artikel 3. Ausländer jüdischer Abstam- mung können Sich weder als Schüler von Universitäten noch der übrigen in Art. 1 Abs. I. angeführten Schulen einschreiben lassen. Artikel 4. Die zuständigen obersten Schulbehörden werden ermächtigt, die zur Anwendung der Artikel 1, 2 und 3 dieser Verordnung notwendigen Anleitun gen und Erläuterungen zu erlassen. Artikel 5. Diese Verordnung tritt mit dem Tage der Kundmachung in den »Sluz bene Novine« in Kraft. Wirtschaftliche unö politische Zusammenarbeit mit Deutsch lanö EINE ERKLÄRUNG DES JUGOSLAWISCHEN HANDELSMINISTERS Ser o1? ZUr Zahl der übrigen Schüler die-Wird L1,en in jenes Verhältnis gebracht jüdisch11 C*em die Anzahl der Staatsbürger übrir, er Abstammung zu der Anzahl der Staatsbürger steht. zpS|-e jlr jede einzelne Art von Schulen nach Ah86 obere Schulbehörde bestimmt Zah; v *Z 1 dieses Artikels, welche An- v°m Schülern jüdischer Abstammung bzw i C .ijahr 1940-41 ab in das I. Jahr kmtgt!n ^'e U blasse an den einzelnen Fa-ben Und übrigen Schulen eingeschrie Absta erden kann. Auf Schüler jüdischer bzw die für die übrigen Jahre Absät Sen eingeschrieben sind, wird det 2 1 dieses Artikels nicht angewen- niUn?'50' Personen jüdischer Abštam-landö; deren Eltern sich um das Vater. mit äerd!ent gemacht haben, können sich hörde ene!,migung der obersten Schulbe. der ; a's Schüler der Universitäten und at5gefüh ■ ^ Absatz I dieser Verordnung Beograd, 7. Okt. Handels- und In-dustrieminister Dr. Andres gab am Freitag mittag im Hotel „Srpski kr.alju zu Ehren des deutschen Regierungsausschusses ein Essen, dem außer den Mitgliedern der deutschen und der jugoslawischen Abordnungen bei der jetzigen Herbsttagung des ständigen Wirtschaftsausschusses der deutsche Gesandte von Heeren und Generalkonsul Neuhausen beiwohnten. Minister Dr. Andres begrüßte seine Gäste in deutscher Sprache und unterstrich die verantwortungsvolle und kameradschaftliche Zusammenarbeit zwischen der deutschen und der jugoslawischen Delegation. Jugoslawien, das heute so gut wie seinen ganzen Wirtschaftsverkehr mit den beiden Achsenmächten Abwickelt, habe bereits seit Jahren als seine Maßnahmen auf dem Gebiete der Wirtschaftspolitik auf die Zusammenarbeit mit dem Deutschen Reich abgestellt. Sowohl in wirtschaftlicher als auch in politischer Hinsicht habe Jugoslawien diesem Gesichtspunkt und dieser Zusammenarbeit seine Haltung angepaßt, die, was die Politik betrifft, ihre Bestätigung in der Erklärung der königlich-jugo- Hen Schulen ohne Rücksicht auf slawischen Regierung vom 26. August d. J. über die Zusammenarbeit Jugoslawiens mit den Achsenmächten gefunden habe. Diese Erklärung sei jedoch nur die Unterstreichung einer Haltung, die bereits vor den großen militärischen Entscheidungen im September J939 von der jugoslawischen Regierung eingenommen worden sei. Der derzeitige Leiter der deutschen Delegation Dr. B e r g e m a n n erwiderte mit herzlichen Worten, in denen er den kameradschaftlichen Geist der Zusammenarbeit unterstrich, die rasche und beiderseits bereitwillige Lösung der zwischen den beiden Ländern schwebenden Wirtschaftsfragen hervorhob und die Erwartung aus-spracli, daß bei den noch größeren! Aufgaben, die in Zukunft gelöst werden würden und die der Neuordnung des Kontinents auf dem Gebiete der Wirtschaft gilt, in erwiesener herzlicher und fruchtbarer gemeinsamer Arbeit zum gemeinsamen Ziele führen werde. Eine neue Universität in Szegedin •Budapest, 7. Oktober. (MTI). Da die Universität Szegedin wieder nach Ko-loszvar zurück übersiedelt, wo sie einst gewesen, wird in Szegedin eine .neue Universität errichtet werden, die dert Namen Horthy-Universität erhalten soll. Der Prozeß gegen die Mörder Codreanus hat begonnen. Bukarest, 7. Oktober. Der Prozeß gegen die Mörder Cornel Zelea- C o d r e-a n u s hat begonnen. Die Untersuchungskommission hat bis jetzt den ehemaligen Justizminister Jamandi, den Appellatio'ns-gerichtspräsidenten Pascu, Oberst Segiu und die beiden Gendarmeriemajors Maco-veanu und Dinulescu einvernommen, die eingestanden haben- den Mord an Co-dreanu organisiert zu haben. Die Gattin des Generals Skoblin 5m Kerker gestorben. Genf, 7. Oktober. (DNB). Wie das »Journal« berichtet, ist die Gattin, des zaristischen Generals Skoblin im Gefängnis zu Rennes im Alter von M Jahren gestorben. Sie war als Sängerin unter dem Namen Plewitzkaja bekannt. Frau Skoblin War in die Affäre der Entführung des zaristischen Generals Miller verwik-kelt und wurde deshalb im Jahre 1937 von der Pariser Strafkammer zu-20 Jahren Zwangsarbeit verurteilt. Revolution der Textiltechnik (R. D. V.) Berlin, Okt. Zum Reinigen und Vorbereiten der Stapel- od. Wirr fasern, wie sie bei der Wolle und der Baumwolle anfallen, braucht die Textilindustrie eine große Zahl von Vorberei-tungsmaschinen, bevor das eigentliche Verspinnen beginnen konnte. In Deutschland wurde punmehr für die Verarbeitung von Zellwolle das sogenannte Vistra-Spinnlunte-Verfahren entwickelt, das grundsätzlich auf die Herstellung von Sta’ pelfasern verzichtet und zum Verspinnen beliebig lange Faserbänder mit völl% gleich langen Einzelfasern liefert. Dadurch werden die bisher üblichen Vorbereitungsmaschinen einschließlich der Kar den überflüssig, ■ der Spinnvorgang wird erheblich vereinfacht und verbilligt, der Maschinenpark > der Zellwollefabriken kann verringert und • der Fabriksraum in (Fortsetzung Seite 4.) Ferngelenkte deutsche Bomber über England? Amerikanische Behauptungen — Die bezüglichen Feststellungen will amerikanischer Kriegsfreiwilliger in England gemacht haben em Newyork, 7. Okt. Die amerikanische Presse bringt in ihren Sonntagsausgaben eine Erklärung des amerikanischen Piloten Hatching Green, der als Kriegsfreiwilliger auf der Seite Englands kämpft. Green behauptet, daß sich die deutsche Luftwaffe eines Bombertyps bedient, der mit Hilfe von elektromagnetischen Wellen ferngelenkt wird. Green stützt seine Behauptung auf die beobachtete ungewöhnliche Erscheinung, daß deutsche Bomber aus einer bestimmten Richtung angeflogen seien und den Flug trotz des heftigen Flugabwehrfeuers so lan- ge fortsetzten, bis sie von den Projektilen der Flakgeschütze zerrissen! wurden. Green behauptet, daß solche Flugzeuge in der letzten Zeit immer, häufiger über London eingesetzt werden. (Greens Behauptungen dürften wohl kaum den Tatsachen entsprechen Es dürfte sich vielmehr um eine amerikanische Sensationsmacherei handeln, da . der Einsatz ferngelenkter Flugzeuge von den Militärflugtcchni-kem bis heute nicht einmal theoretisch, in Erwägung gezogen wurde. Anmerk. der Red.jj Aus Sladi und Umgebung, dMMBBmnMBnawMiunofliu,g[«TmYriWff«l,"nirffBm"M^MIW*"WtlM^ IM' " '""“UM lil IHII > >i> Maribor, Montag, den 7. Oktober Der Kinderchor am Trbovlje Juböäumsfc Perle des Oberengadin, St. Morn2’ bilden die Schauplätze dieses fesselnden Romans, dessen Lektüre unsere geschätzten Leserschaft viele ange nehme Stunden bereiten wird. ^ m. Arbeitevergebung und Lieferung Die Banatsverwaltung hat die Lizita nen für die Murregulierung zwischen tanjei und Veržej in einer Länge von ^ Kilometer (veranschlagte Summe 53Z-Dinar) sowie für die Modernisierung Straße bei Rimske Toplice in einer La von 338 Meter (99.300 Dinar), ferner ° Lieferung von Material für die Wasse tung in Vitanje (109.000 Dinar) aUSo schrieben. m. Reserveräder werden gest°hkn Vom Lieferwagen der chemischen Tu.e, re! N e d o g demontierte ein noch un j kannter Langfinger ein Reserverad . verschwand damit. Für die Wieder . bringung des Rades hat der Eigentu ^ der erwähnten Putzerei eine Prämie Betrage von 800 Dinar ausgeschrieb611, m. Ein dreister Dieb machte sich ^ Samstag im Geschäfte Grgurevič in Gosposka ulica zu schaffen und ^ dete vier Wollwesten im Werte von Dinar. m. Todessprung vom Drausteg. Um . ternacht sprang vom Drausteg ein n unbekannter jüngerer Mann vor den < gen einiger Passanten in die Drau verschwand alsbald in den reißenden _ ^ ten. Der Mann, dessen Leiche noch nlC uj. v.™ wurde, ließ ein NSU-Fahrrad ‘ der Evidenznummer 140.875 zurück. Ine Identität ist noch nicht bekannt. m. Zwei Daten in der neueren Geschieh so VnsCrer Stadt. In diesen Tagen sind es o„e en 40 Jahre, als im damaligen Götz-^ e*ne große Obst. und Weinausstel-st h ^Erbunden mit Weinmostproben, ^ a [gefunden hat. — Vor 40 Jahren ha-a n 'ferner mehrere Bürger der Draustadt ch die Gründung eines Stadtmuseums gelegt. Eine Idee, die aber erst durch sen Vorausgegangene Gründung des Mu-^ inivereines im Jahre 1902 verwirklicht j^erden konnte, wobei sich Dr. Amand y. als erster Obmann ganz besondere y^Jdienste erwarb. Die Forderung nach gjUa4ung eines Stadtmuseums in unserer a4t ist bereits 1900 vom bekannten Ar-'a°l°gen Prof. Ferk erhoben worden. ]e^‘ Flucht aus dem Leben. In Zagreb das Dienstmädchen Maria Ropo-u aus Slovenjgradec Hand an sich. Das 0 lv der Tat ist unbekannt. au.m ,^Ur uoch wenige Tage werden die j s dem Verkehr gezogenen Münzen zu ^Und zu 20 Dinar von der Nationalbank n Wle an den Kassen der staatlichen Fi-^ ^Institutionen (Postsparkasse, Steuer-er> Postämter u. dgl.) eingewechselt. at]6 9^Ul^ersle Frist für die ersteren läuft ^ 0. d. und für die letzteren am 31. d. jjP- Nach Ablauf dieser Fristen werden aus dem Verkehr genommenen Mün-G" zu 1 und zu 20 Dinar nicht mehr als dstücke angesehen und sie besitzen r n°ch Metallwert. Vam; Gefundenes Fahrrad. In Spod. Rad-rJJl'e wurde in einem Gebüsch ein Fahr-urit der Evidenznummer 19-125839 bei Der Verlustträger möge sich 1 ^er Gendarmerie in Radvanje melden. p/11, Wetterbericht vom 7. Oktober, 9 tjJ:.Temperatur 12.4, Grad, Luftfeuch-richf* ^ ’ buftdruok 736.6 mm, Wind- tür l!nS S-N. Gestrige Maximaltempera-Qta^'8, heutige Mimmaltemperatur 7.3 ly111, Bauernregeln für den Oktober. armer Oktober bringt fürwahr einen f-,en Februar. — Scharren die Mäuse sein hoch. — Hält der Baum seine bat^.er lange, ist mir um späten Winter SwHkk Seuerwchttag Sn BUii Feierliche Begehung des 70-jährigen Bestandesjubiläums — Neuerlicher Beweis für die Schlagkraft der Stadt wehr Die Feuerwehr in PLuj beging am gestrigen Sonntag in feierlicher Weise ihr 70-jähriges Bestandesjubiläum. Diese Feier wurde im Rahmen eines ] großangelegten Feuerwehrtages begangen, zu dem Hunderte von Wehr männern aus Nah und Fern her beigeström l waren. Bei Morgengrauen leitete eine Tag-reveille den Freudentag ein. In den frühen Vormittagsstunden wurden vom Bahnhof die mit den Zügen eingetroffenen Festgäste mit klingendem Spiel eingeholt. Es erschienen Abordnungen der Wehren aus fast allen Gauen Nordsloweniens, aber auch aus Ljubljana und anderen Teilen Krains. Gegen 9 Uhr begaben sich die Wehrmänner mit ihren Gästen auf den städtischen Friedhof, wo zum Gedenken an die verstorbenen Mitglieder ein herrlicher Kranz niedergelegt wurde. Sodann bewegte sich ein Festzug durch die Straßen der Stadt zum Tvršev trg, wo Stadtpropst Greif unter großer Assistenz unter freiem Himmel einen Gottesdienst zelebrierte. Hierauf hieß der Wehrobmann Direktor Vidmar die erschienenen Gäste herzlich willkommen und gedachte in seinen Worten der vergangenen sieben Jahrzehnte ersprießlichen Dienstes der Nächstenliebe. Das Wort ergriffen sodann Minister a. D. Snoj, der Präsident des Feuerwehrverbandes Dr. K odre und andere Redner. Unter den Festgästen befanden sich u. a. Verbandssekretär Mežek, die Mit- Itn-Kliw 0 s'ch ein, wird’s ein harter Winter a/*1, und viel härter noch, bauen die äst r ange. 5er erste Schnee im Dreck imr §anze Winter ein Geck (stimmt nicht s( ^,er!). — Wenn im Moor viel Irrlicht’ •j, ,u u, bleibt das Wetter lange schön. — isinf ^er ^ase lang sein Sommerkleid, er Winter auch noch weit. Ans teile Eenungswafsep „mit Botte" hp. Celje, 7. Okt. n In Celje wurde gestern (Sonntag) ^emUch in den Mittagsstunden die P a|lrnehmung gemacht, daß jedes Glas nhngswasser, das man aus der Was-ein tUng nahm, gewissermaßen mit her tüchtigen „Borte“ versehen war, tl| s heißt, eine fast die ganze Wasser-umfassende milchige Färbung 1 hvies, die sich allerdings, ganz wie y.11’1. Bier, nach kurzer Zeit unter p.u *('hem Moussieren auflöste. Diese ‘scheinung gab zu allerhand Aus-^?ung Anlaß. Richtig ist, daß das Gii g wer den des Leitungswassers einUrc'1 erzeuht wurde, daß infolge p. wS Bruches des großen Rohres in in t-nC bci Vitanje Luft feinstverteilt V C le. Wasserbalin gepreßt worden ist. Ingen deiner Schädigung der Ge-dheit durch Leitungswasser „mit w r,e kann natürlich keine Rede sein. ciesCn Burchgeführter „Entlüftung“ s fraglichen Hauptleitungsrohres -l/Belte unser treffliches Celjeer nlvWasser wieder klar und quell-‘‘isch - • --- glieder der Zentralleitung Kramberger und Drobne, der Ehrenhauptmann der Wehr PLuj S t e u d t e, ferner Bezirkshauptmannstellverlreler Pres-kar, Hauptmann Vukasovic für den Stadtkommandanten usw. Das Programm der Festlichkeiten sah auch eine große W e h r ü bung vor. Als Brandobjekt galt das Stadttheater, wobei die benachbarten Baulichkeiten, besonders die Propsteikaplanei und das Pernat-Haus, geschützt werden mußten. Als erste erschien die Stadtwehr an der angenommenen Brandstelle, doch hatte das Feuer mittlerweile bereits einen derartigen Umfang angenommen, daß die Hilfe der benachbarten Wehren aus 8t. Vid und Hajdina in Anspruch genommen werden mußte. Später mußte noch die Assistenz der Wehren aus Dornava und Spuhlje eingeholt werden. Es wurden mehrere Schlauchlinien gelegt und das Drauwasser in mächtigen Strahlen auf den Brandherd und die gefährdeten Objekte geworfen. Dank den Anstrengungen der Wehren gelang es bald, des Brandes Herr zu werden und jede Gefahr für die Nachbarschaft zu beseitigen. Die Uebung, die den ungeteilten Beifall aller Zuschauer erntete, erbrach wieder den Beweis, daß die jubilierende Wehr, wie auch die benachbarten Wehren auf der Höhe stehen und daß ihre Schlagkraft nichts zu wünschen übrig läßt. Nachmittags fand im Wehr depo l ein großes Feuerwehrfest statt. Esplanade-Tonkino. Die Premiere des ausgezeichneten neuesten deutschen Lustspielschlagers „Meine Tochter tut das nicht“. Eine geistreiche, pikante Schlagerkomödie, in welcher das heikle Erziehungsproblem der heutigen Mädels erörtert wird. In den Hauptrollen Geraldine Katt, R. A. Roberts, Rolf Wanka u. a. — In Vorbereitung der lustige musikalische Superschlager und Großfilm „Wiener Geschichten“ (Cafe Fenstergucker) mR Hans Moser und Paul Hörbiger. Burg-Tonkino. Nur bis Mittwoch (letzte Vorstellung um 18.45 Uhr) der tschechische Spionage-Großfilm »Torpedo 48« Eine dramatische Handlung, die sich kriapo vor dem Ausbruch des gegenwärtigen Krieges tatsächlich zugetragen hat. Um 20.45 Uhr letzter Experimentalabend Svengali. — Ab Donnerstag der große Liebesfilm »Zwischen Strom und Steppe« mit Attila Hörbiger. Union-Tonkino. Bis einschließlich Montag »Ein Mensch wird verurteilt« mit Claude Rains, Edward Morris und Gloria Dickson in den Hauptrollen. Der Film schildert eine packende und spannende Begebenheit von der Bestie in Menschengestalt, die sich das Recht aneignet, über Unschuldige in grausamster Weise das Urteil zu fällen. Eine Weltattraktion! — Sonntag um halb 11 Uhr Matineevorstellung: »Ein Mensch wird verurteilt«. anonHaBaenBOBaeiasaHOnciteciBna □ o aaanaaaDisaiaaHaHaBDananaaHna wie je aus den Hähnen. c' Brotverordnung. Die Bezirkshaupt-hyt|nsc*1aB >n Celje gibt bekannt, daß ab e (Montag) folgende Höchstpreise (Vri,U: 1 kg Brot aus dem Einheitsmehl kost"U^ sich, indem er über 1500 Meter Ziei scharfster Konkurrenz als Erster das Den ^"psierte. Seine Zeit lautete 0:04.4. S t e - h60 jugoslawischen Sieg feierte i„ j a novič über 100 Meter, die er vj, Sekunden gewann. Dr. Burato-15- J^Urde über 110 Meter Hürden in hoch itter, gleichwie Len er t im Stabil- sPrUng mit 3.60 Meter, dagegen ging als rf r e v ’ č im Weitsprung mit 7.06 v,- ulkanmeister 1940 hervor. Lenert Pot hier mit 9.95 Meter Vierter. Des-Ur*d Klinar holten sich über 400 Meter in 50.7, bzw. 50.9 den zweiten und dritten Platz. Im Hochsprung kam A b r a movič mit 180 cm an die dritte Stelle, Neues Forum GRÜNDUNG EINES NEUEN Der erst kürzlich gegründete Aktionsausschuß der sog. Opposition der Leichtathletikklubs hielt Samstag abends in Ljubljana eine Vollversammlung ab, in der man einmütig an die Gründung eines neuen Slowenischen Leichtathletikverbandes schritt. Nach Annahme der Statuten wurde folgende erste Verbandleitung gewählt: Obmann Dr. Lapajne, 1. Obmannstellvertreter Milan Finec, 2. Obmann Stellvertreter M. Hlade, Schriftführer M. Zupančič und F. Stropnik, Kassier Cuder- Generalprobe der Leichtathleten der Leichtathletik SLOWENISCHEN LEICHTATHLETIKVERBANDES man, technischer Referent Prof. Stepišnik, Zeugwart I. Perovič. Ausschußmitglieder F. Gradišnik, V. Vodišek, F. Jeglič, B. Majcen, Dr. Žebot, A. Pohar, I. Pezdir und G. Starašina. Im Aufsichtsausschuß befinden sich Ing. Lah, I. Kermavner und I. Lukežič sowie als Ersatzmänner F. Ke-lerič, J. Hvale und L. Ilovar. Eingesetzt wurde auch ein technischer Ausschuß, der sich aus dem technischen Referenten sowie aus je einem Delegierten aus Celje, Maribor und Jesenice zusammensetzt. Einmütig wurde festgestellt, daß der neugegründete Verband die einzige oberste Sportorganisation d. Leichtathletik Sloweniens darstellt. SLOWENIENS AUSWAHLKANDIDTEN AM START — AUCH FRAUENWETTBEWERBE 800 Meter: 1. Srakar (Concordia) 1:58, 2. Agreš (Celje) 2:02, 3. Schmiderer (Ra- in Ljubljana fand Samstag und Sonntag ein großangelegtes leichiahletisches Meeting statt, das als letzte Prüfung für den Dreistädtekampf Beograd—Zagreb— Ljubljana galt. Am Start hatten sich alle Akteure eingefunden, die für die Auswahl Sloweniens in Frage kommen würden. Es fehlten nur die Repräsentanten von Istanbul. Auch Maribor war diesmal ehrenvoll vertreten und die Siege unserer Vertreter beweisen nur aufs neue, daß auch unsere Leichtathleten i m Vormarsch begriffen sind. Die Resultate waren: 100 Meter: 1. Zorko (Železničar) 11,2, 2. Kolenc (Ilirija) 11.4, 3. Vilar (I.) 11.6. 200 Meter: 1. Skušek (Planina) 24.9, 2. Pohar (Bratstvo) 25, 3. Kocelj (Pl.). 400 Meter: 1. Vilar (I.) 54, 2. Pohar (B) 54.8, 3. Skušek (Pl.) 54.9. BGK als Derbgsieger JUGOSLAVIJA« 3:0 GESCHLAGEN. — »GRADJANSKIS« REMIS GEGEN »CONCORDIA«. , M>t dem treffen gestrigen Beograder Derby-reioht JBSK — »Jugoslavija« er-hepu r Serbische Fußbailiga ihren Hö Spi l ’ Jugoslavija« ging in den ersten in d-mi"Uten aufs Sanze und hatte auch Als T"1 Spielabschnitt ein kleines Plus. aber dann der Läufer Atanackovič ffew|n e'ner Blesur aussčheiden mußte, beh aS ^Pfefeystem auseinander und BSK kom rrS°^e nun ’m weiteren Verlauf voll-B§j,men das Spiel. Mit 3:0 (1:0) ging der din 3*s verdienter Sieger hervor. Aller-fer^-S Uovrič im Tor alle drei Tref-Verhindern können. In der Serbischen Liga spielten gestern noch »Vojvodina« »G r a d j a n s k i« aus Skoplje 0:0 in Novi Sad, »Slavij a« — »J ugo-slavija« aus Jab uka 3:3 in Sarajevo und ŽAK — »B a t a« 3:1 in Subotica. In der Kroatischen Fußbailiga gab es gleichfalls eine Ueberraschung, denn der Zagreber »Concordia« gelang es, dem favorisierten »Gradjanski« mit einem 2:2-Unentschieden einen Punkt zu entreißen. »Concordia« führte zur Pause sogar mit 1:0. In Varaždin spielten »H a i-d u k« und die dortige »Slavij a« 1:0. pid) 2:02.4. 1500 Meter: 1. Srakar (Conc.) 4:06, 2. Schmiderer (Rapd.) 4:14.4, 3. Agreš (C.) 4:14.8. 10.000 Meter: 1. Kien P(rimorje) 34:33, 2. Stojnšek (Marathon) '35:24, 3. Zupan (B.) 35:51. 110 Meter Hürden: 1. Pleteršek (C.) 16.8, 2. Dr. Casny (PI.) 18.9, 3. Kraner (PI.) 19.4. 400 Meter Hürden: 1. Pleteršek (C.) 59, 2. Pohar (B.) 1:3.2. Hochsprung: 1. Bratož (I.) 170, 2. Pri-bovšek (B.) 165, 3. Gregore (Žel.) 160. Weitsprung: 1. Dr. Casny (PI.) 602, 2. Smolej (PI.) 572, 3. Kompare (PI.) 553. Dreisprung: 1. Kraner (PI.) 12.16, 2. Dr. Casny (PI.) 11.65, 3. Kompare (PL) 11.64. Stabhochsprung: 1. Oroszy (Rapid) 3.50, 2. Pribovšek (B.) 3.40, 3. Smergel (Marathon) 3.30. Kugel: 1. Hlade (žel.) 11.96, 2. Lužnik (Marathon) 11.65, 3. Merala (PI.) 11.62. Diskus: 1. Košer (I.) 36.43, 2. Lužnik (M.) 35.59, 3. Vehar (I.) 31.81. Speer: 1. Rogier (PI.) 45.95, 2. Grego-rovič (Žel.) 45.40, 3. Peters (Ptuj) 45.18. Zur Austragung kamen auch Junioren und Frauenwettkämpfe. Im Dreiersprung siegte Nabernik (žel.) in 12.85 und erzielte damit die Tagesbestzeit, gleichwie im Weitsprung mit 603 Zentimeter. Hrovatin (Žel.) gewann die 200 Meter in 23.2. Bei den Frauenkonkurrenzen war Aloisie Muravs (Žel.) die beste Kämpferin, indem sie alle Läufe gewann. Ausgezeichnet war agch wiederum Beti Lešnik. Die Leichtathletikmeisterschaften der Mittelschüler Im »železničar«-Stadion wurden gestern die Mittelschülermeisterschaften in der Leichtathletik fortgesetzt und zum Abschluß gebracht. Den Endsieg errang in der Gesamtwertung das 1. Realgymnasium, deren Vertreter gerade 100 Punkte auf sich vereinigen konnten. Es folgen das klassische Gymnasium mit 67, die Handelsakademie mit 62, die Lehrerbildungsanstalt mit 51, das 2. Realgymnasium mit 43 und die Eisenbahnerschule mit 22 Punkten. Die einzelnen Resultate bringen wir noch. »Es tut mir schrecklich leid — ich ha be Sie für mein Gummipferd gehalten!« Gedenket der Anlituberkulosen-Liga! Der Goldsucher vom Giilkeen Niver «Sine wahre Oefchichte aus Kolumbien Reiche Goldfunde am Stiykeen River!« verkündeten in Fettdruck die Zeitungen und erweckten dadurch Unruhe und Gier in den Herzen lausender, bisher friedlich ebender und werkender Menschen. Auf a'den möglichen Wegen und Verkehrsmil teln wälzte sich ein Strom goldhungriger Menschen zum Stickeen River. Hast, und ruhelos verteilten sie sich am Strom, um ihm den goldhaltigen Staub zu entreißen. Auch John Sten, ein noch junger Mann, der als Schuster bislang recht u. schlecht sein Leben verdiente, fand mit einem Ma le den Ertrag seiner Arbeit zu mager. Er erlag den Lockungen des »dealdy dust«, des verderblichen Staubes, und beschloß-auf eigene Faust dem Ausgangspunkte der Geldquelle naöhzuforschen. Er verließ den Hauptstrom, wo allzuviel Menschen schürften und wuschen, und begab sich zu einem Nebenflüsse, dem Yellow River, wo er mehr Glück zu haben hoffte. Doch seine Erwartungen wurden enttäuscht. Er fand noch weniger Gold als vorher. Dazu befand er sich nun in einer völlig unwirtlichen Gegend, fernab von Menschen und Niederlassungen, wo er seinen Bedarf an Lebensmitteln und Werk zeugen hätte decken können. Wenn er s:ch auch mit dem Nötigen versehen hatte, so mußte er doch nach drei arbeitsreichen, anstrengenden und an Entbehrungen und Enttäuschungen reichen Wochen gestehen, daß es nun Zeit zur Umkehr sei, wenn er nicht elendiglich umkommen wollte. Um den Rückweg abzukürzen, folgte er nicht wieder den Windungen des Yei-;ow Creek, sondern nahm den Weg quer über Land. Verbittert und mit seinem Ge schick hadernd, kam er am dritten Tage seines Marsches an eine tiefe, langgestreckte Schlucht mit hohen steilen Wänden, die jeden Üebergang unmöglich machten und den Weg versperrten. Einen ganzen Tag verbrachte er mit der Suche nach einem Üebergang, bis er gegen Abend endlich eine solche Stelle gefunden zu haben glaubte. Mühsam begann er nun den durch Geröll unsicher gemachten Abstieg durch die Felsen. Oft mußte er sich eilends in Felsnischen ducken, um dem prasselnden Steinschlag zu entgehen. Bei einer solchen Gelegenheit fiel ihm plötzlich eine Schicht zu Tage liegenden rötlichen Quarzes in die Augen, welcher Gold zu enthalten pflegt. Mit vor Erwartung und Gier zitternden Händen schlug er ein Stück von dem Quarz ab — und vor seinen Augen lag eine reiche Ader goldhaltigen Gesteins. In einem Schrei machte er seiner Freude Luft. Seine glückselige Benommenheit war so groß, daß er neben seinem Reichtum niederkauerte und den Rest des Tages damit zubrachte, sich auszumalen, was für ein herrliches Leben er führen werde, wenn er die Millionen eingeheimst habe, die ihm so unvermutet entgegen- lachten. Als endlich die Dunkelheit den Schatz verhüllte, machte er sich notdürftig am Rande der Schlucht sein Lager zurecht, um am folgenden Morgen mit frischen Kräften an die Hebung des Goldschatzes heranzugehen. In seinen Träumen aber durchlebte er alle Köstlichkeiten und Möglichkeiten, das ganze Hochgefühl eines Millionärs. Es war die Nacht des 24. Juli 1885. In dieser Nacht ereignete sich in Kolumbien ein furchtbares Erdbeben. Wie durch ein Wunder entging John Sten dem Schicksal, von den niedeprasselnden Gesteinsmassen und Felsen zermalmt zu werden, die den Abgrund füllten, den er am Tag zuvor entlanggewandert war. Die reiche Goldader aber wurde von dem Erdbeben verschlungen. Sie verschwand in der Tiefe. Seiner letzten Habe und seines Glük-kes beraubt, stand John Sten am Morgen, vom Gram gebeugt, vor dem verlorenen »Paradies«, ein armer Schuster wie zuvor. Kulturelle Betreuung deutscher Truppen (Von unserem Fa.-Mitarbeiter) Berlin, Okt. Von Anbeginn des Krieges an wurde die deutsche Freizeitorganisation »Kraft durch Freude« für die deutschen Truppen eingesetzt. Diese kulturelle Betreuung hat einen immer größeren Umfang angenommen. Bis jetzt zählt man seit Kriegsbeginn rund 100.000 KdF-Veranstaltungen für die Wehrmacht. Sie begannen kurz nach Beendigung des Po. lenfeldzuges am 1. November 1939 in Posen, wo der Theaterzug der Deutschen Arbeitsfront seine Fahrt durch die besetz ten polnischen Gebiete begann. Trotz des harten Winters sind die Veranstaltungen in Polen ununterbrochen durchgeführt worden. Gleichzeitig begann auch die Be treuung der Truppen am und hinter dem Westwall. Hier erreichte die Zahl der Veranstaltungen vor Beginn der Westoffensive einen monatlichen Durchschnitt von 15.000. Mit der Besetzung Dänemarks Norwegens, Belgiens, Hollands und Frank reichs wurde diese kulturelle Betreuungs arbeit vor umfangreiche neue Aufgaben gestellt. Heute ist die Organisation so gespielt, daß die KdF-Truppe von Na bis an die spanische Grenze spielt. Am 26. Juli begann der ReichstheaR zug eine Fahrt durch Dänemark, ruß ^ gab das Deutsche Kammerorchester spiele, beispiellose Erfolge hatten , te der Berliner Philharmoniker. Den . hältnissen in Norwegen entsprec“ wurden dort kleinere Künstlertrupps v wendet. In Paris spielte das KdF-Fr°n^e theater zum ersten Mal am 12. Mi »Minna von Barnhelm«. Im Haag gaS 1u te am 18. Juli das Stadttheater mit der »Fledermaus«. Die Programme all dieser Veransta gen umfassen ernstes Theater und ^ ® j sehe Musik wie Lustspiele, Operetten Varieteeverantaltungen. Neben den sc genannten Berliner Philharmonikern ü dem Berliner Kammerorchester wurden a. das Leipziger -Gewandhaus-Kammero . ehester, das Orchester des bekannten gers Barnabas v. Geczy eingesetzt, ben den Ensembles des Berliner Less>n° theaters, des Deutschen VolkstheaR 1 Wien, spielten vielfach Wanderbühne _ ferner die deutsche Kammeroper, deutsch-italienische Kammeroper, m die ehR' re Bauerntheater und einige bekannte rionettenbühnen. Diese kulturelle . erstreckt sich indes nicht nur auf die setzten Gebiete, sondern wird auch der Heimat durchgeführt. So sind beksn lieh die Bayreuther Festspiele in dies Jahr ausschließlich Soldaten, dem Af terdienst, Arbeitern und Arbeiterin11.. Vorbehalten geblieben. Zu gleicher ~ Zeit wurden von der Berliner Staatsoper, dem v tli' Deutschen Opernhaus und dem Staa chen Schauspielhaus Opern- und Scha spiel-Zyklen durchgeführt, die ebenfa* ausschließlich für Soldaten und Afbei bestimmt waren. Man weist in DeutsC land darauf hin, daß in dieser einzig31 ' gen kulturellen Fürsorge für die de ' sehen Soldaten ein lebendiger Kultur"'1 sich manifestiere, dessen Durchführt1 einzig in den Möglichkeiten des Dr>" Reiches gegeben sei. 800 Din Belohnung! Gestohlen wurde Freitag abends ein Reserve-Rad „Opel“ Klein-Lieferwagen in der Gregorčičeva ulica oder am Rotovški trg. Abzugeben Razlagova ul. 22, ,Z 'erCn lästig, Nahmen Sie eil ",o1 e-ne w,>Wich 9 u t © KI i * Rotbart extra DO NN-haarf'^ V-.' :••• ■ $Chmeidt8.-tehD0rf- 8-' Rasieren I «JRa DO/VN v M , RAPID vermittelt kulantest bei Kauf und Verkauf. Schöne Auswahl von Häusern, Besitzungen vorgemerkt- Vorspesenfreie Anmeldung u. Auskunft durch das älteste, bestbekannte Realitätenbüro »Rapid«, Maribor, Gosposka 28. 7854-2 Kaufe täglich iedes Quantum schöner, gebrockter Tafeläpfel und zahle hiefür höchste Tagespreise. .1 O S I P I N A BOLE Gemüse und Obst en gros. Maribor, Koroška c. 20. Hof. Hüten Sie sich vor Nachahmungen! 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