^ 3U. 6alnjlalZ a!» 7. Mrum l863 Die „kaibllcher Zeitung" erscheint, mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage, tliglich, und lostet sammt dm Veilagen im Comptoir ganzjährig n fi., yalb-jährig 0 fl. 50 lr., mit Kreuzband im Comptoir ganzj. 12 fi,, halbj. l> fl. Filr die Zustellung iu'S Hau« slild hnlbj. 50 lr. mrhr zu eittrichten. Mit der Pust portofrei ganzt., un!n Kreuzband uud gedruckter Adresse 15 fl., hnlbj. 7 fl. 50 fr. Hnscrlionsgebülir silr mie ^lniumid-Spclteuzelle oder dcu Naum derselben, ist filr Imalisse Eiuschal-tuug ü tr., filr 2malige8tr., filr 3malic,e I0lr. u, s. w. Zu dieseu Gebilhrcu ist uoch der Insertion? - Stempel per 30 kr. filr eine jedesmalige Einschaltung hinzu zu rechnen. Inserate bis 10 Zeilen losten 1 fl. 90 lr. fllr 3 Mal, 1 fl. 40 lr. filr 2 Mal und 90 lr. fllr l Mal (mit Inbegriff des InsertionsstempelS). Amtlicher Theil. ^c. r. k. Apostolische Majestät l'abcn mit Aller'! höchster Entschließung von, 15>. Jänner d. I den Privatma:,» Franz ^ccocq in Montevideo zlim un> besoldeten k, f. Konsnl daselbst mit dem Necbtc zum Bezüge der tarifmäöigcn Konsnlargcbühren allergnä» digst zu ernennen geruht. Der Staaisminister hat den Prlvatdozcnten Dr. ^larl Czyhlarz zum Prüfnn^^ommissär l'ci dcr rechtshistorischen Staatsprüfnngs Komnussiou in Wien ernannt. __________ > Der Staatsminister hat dcn Snpplcnlen a>n k. k. Gymnasium l'ci St Anna in Krakan, Thaddäus Kozlowski. znm wirklichen Lcbrer an dcr k. k. Obcr-Nealschnlc in Lcmbcrg ernannt. Das Ministerillin für Handel und Volkswirt!), schaft hat die Wiederwabl des Ernst Jobann Nitlers von Hcrring znm Präsidenten n»d des Alfred Skene znm Vizepräsirenlcn dcr Handels- uud Gtwcrbclammcl in Brunn bestätigt. Verordnung dcs P o I i zc in, i n i stc r s vom 24. Jänner ^03. giltig für den ganzen Umfang des Reiches, lvomlt dic bisherige Beschränkung im Bezligc auslän' dischrr jüdischer und hebräischer Gebet« und Ncligions bi'lchcr. dann illyrischcr und walachischcr Bücher auf» gehoben wnd. Die durch das allgemcinc Neichsgeseh« und Nc. gicrungsblatt vom Jahre 1^^ (Stück Vll, Nr. 2i)^ lundgemachte. von dem bestandenen Ministerinn, de<^ Innern in seiner damaligen Kompetenz als oberüe Polizei- und Preßbebördc rrlasftnc nno für oen gan zen Umfang drö R'richcö wirksame Vcroronung vom 25. Iänncr 1^)2, kraft welcher dl.- Eumchr auö-ländischlr jlio schcr und hebräischer Gclict« nn0 Ncli-gionobnchcr. oa»n illyrischer und walachischlr Vnchrr. lm ganzcn Umfang d.ö östtrisichischen Slaal^gtt'lctco Ulir gegr» die voil den belrefflnden Statchaltcrliln und ^'an^lspläsioien vorläufig cinznholcuc'c Elnfnhrö Vcwillignng gsstallet war. wird in Folge dcr Allcr höchsten Enischlicßnng vom l>l. Iänncr !803 außer Wirksamkeit grscßl. Mecs^ry n>. s). Ver 0 rdullng des H ^ nd c l s >u in i st rri u m s vom L7. Jänner 1.^i. ssillig l'ür alle .'»tronlänc'lr. über dic Erböbnng des Marimalbl-lragec« der Post- nachnalnnrn von Ü0 ft. auf 1(X) ft. Vom l5), Febrnar 1W3 angefangen können bei den Poslämlcrn Sendnngen mit Nachuabmen bio zum Velrage '.^on tinhnndtll Gnl^n östcrr. Währung z,:r Anfgabc glbracht werden. Die Provision für Nachnahmen beträgt von 5,0 Gulden ab für je zwei Gnldcn oder jcrcn Theilbc. trag untcr zwci Gulden: Einen Ncukrenzer, Graf Wicken bürg >„. ,». Erlaß des Finanzministeriums vom 'N Jänner 1 "<'»:>. gillig für das ganze RVich. in Vclrcff dcs Anstanschcs verdorbener Vlanquetten zu Pronuffcnschcinfn, Die AnswechMng verdorbener Vlanqnctten zu P"mcssenscheincn. in wllchcn cin Ziebnngslag ange« ^Yt ist. fmdet nur unter dcr Vcdingung Statt, dast i" dir auszutauschenden reinen Vlanqncttcn dcrsclbc Zichnngstag amtlich cingrsrht wird. Plcncr »,, >', Nichtamtlicher Theil. Laibach, ^'. Februar. Das Gcrücht, man werre die Vnndesrcform-^cstrcbnngcn ganz rnben lasftn. bat in Deutschland cinc schr gedrückte Stiiumung hl-rvorgernfcn. Das clsshen wir sowobl ans uns zugekommenen Privat» briefen. als anch aus einem Arlilcl l'cr gro>5dcutn1'en Wochenschrift des Reform.Vcrcins bezügllch dcr Vcr-unrfung des Delegirlen-Projektes. Das Vlatt sagt: „Wir stehen Ereignissen, wie die Iahrc 1846 und 1t>49 sie nns brachten, ziemlich nabc. Gelingt bis dabin die Vundcsrcform uicht. so ist alles dem erste» Slost einer crschütlcrnoen Katastrophe preisgegcl'tn Ist der Majorität eine solche erwünscht? Dann mag sie unr fortgehen auf kcm betretenen Wege; sic wird ihr Ziel erreichen. Der Zündstoff liegt in Menge zerstreut über die ganze Writ. Es m>ig danern so lange es will: einc unübersrbbarc Krisis ist wcnig< sttns unvermeidlich, wenn sich in Enropa zwci gewissr '.'Ingen ans immer schließen," Das ist rinc sehr pessimistische Anschauung der Verhältnisse, dic sich thcil' weise anch ans dcr in Prcnßcn bestchcndcn Vcrfas» snngölrisc crklärcn läßt. Mit den, neuesten Vorgehen dcL preußischen Ab-geordnctlnbauses ist dic „O. D. P." durchaus uichl ;nsricden,' sic bchanvtel dnrch die Votirnng drr Adrcsse. dcrcn Zweck sie nicht einschc. hal'c man Vismark slncn Sic-g srrii'gcn lassen; der Streit, welcher bis< l,er lvcnigstcn») sormeli doch immer nnr zwischen deu, Abgeordnelenhanse lind dem Ministerinm lag. l?at sich nnnmebr in ein direktes Zerwürfniß des La»dtageö ,nit der Krone vcrwandrlt. Von vornl'crcin war cs oas Streben des Herrn v. Viomarl. dcn Monarchen nnniillllbar anf dcn Kanipfvlan, z», zirhtn und dessen Person als Schilo für sich und scinc Kollcgcn znr .'mffangung dcr von dcr Ooposition abgeschossenen Pfeile zn vcrwcndcn. Vlobcr habe Viümark die Kammer und ibrc Beschlüsse ignorirt, nnn werde eo anch der König lhnn. Vismark habe semen eigentlichen Zwcck voll« ständig erreicht, dc» König prrsö'nlich so Ivrit zli cn, g^gncn. laß er schwerer denn je Konzcssiontn machcn kann. und sich daber genöthigt scben wird. immer nnbedingter dic politischen und matcriellcn Wünsche jcncr Iunkcrkastc zn crfüllcn. auf dic das gegenwär ligc Regime sich allein zn stü^n vermag. Mantel dlc Antivort anf dic Adresse abschlägig, so bat Wil »Im l. sclbcr scinc Sachc mit dem ^andtagc ano;N' fechlcn, ohnc daß anch nur noch formcll ein Mini« stcrium zwischen beiden stände. Vlciot dic Amwor: ganz au^ . . . dann i>l cö nicht mehr bloß der Kon seilöpläsident. dann ist es der König, dcr dic Volt> vertrclnng ignorirt. Für dic Krone Griechenlands ist noch immer lein Abnehmer gefnndcn; dcr Hcrzog von Kobnrg soll, wic dic offizielle »Kobnrgcr Zcitung" meldet, definiliv al'geleblit baben. Trot) dieser offiziellen Nachricht bebarrt dje «G. (5." bei ihrer Bcbauptung. und dürfte sich dieselbe anch bcwahrcn. «England", sagt dicsc Korrespondenz, «hat diese Angelegenheit offenbar mit zil großem Ernste behandelt, als daß anznnchmen wäre. cs wcrdc sich. ohnc bis zn einem gewissen Punktc einc Grundlage bereits gewonnen zn haben, so weit cngagiren, wic cs gctban. So liegt dic Voraussetzung nahc genng. dcnn cs handclt sich dabci um das Erste und Nolhwcndigstc. dic englische Regicrnng werdc dein Herzoge ihre lx.ni» ol^m bei den Mächten angeboten babcn. un, seiner Kandidatur dic doch vor Allem nothwendige völkerrechtliche Siche< rnng zu vcrschasscn. u»t' dicß lniuvilder konnte gar nicht geschehen, obnc daß zunächst mit Vaiern Verhandlungen eröffnet worden wärcn. Es sind dieß selbstverständlich nur Voraussetzungen, ans der Natur dcr Dinge geschöpft, indeß findet man auch e!ne gc-wisse Andculung übcr dic gegenwärtige Stcllung dcr baierischen Dynastie znr grleel'ischen Frage in einem offenbar von wohl unterrichtcter Seite ausgebends» Münchener Briefe der «Allg, Ztg." vom .'><>. Iän. >'er. welelicr einem quasi'oMöseu Mün^cner Vriefe dcr «Köln, Ztg," gegcnüber sehr in Zwcif zieht, daß das baicrischc Königshalis znr Pehanptnng seiner Ansprüche in Griechenland die Kräfle des Landes in Ansornch zn uchmen gedcnkc." Dic Nachrichten aus Rnssisch'Polcn, welche sowohl in der Staatskanzlei als bci dcn einzelnen grö« ßeren Gesandtschaften in Wien zusammenlaufen, lau« ten ernster als die ernstesten Zeitungsmcldungen. Die französische Botschaft bat. weil man auch in Paris über die polnischen Dinge uicht klar siebt, einen cigc« ncn Eouricr nach Warschau an das französische Gc» neralkonsulat entsendet, und dic Aufschlüsse, welche derselbe zurückgebracht, konstatiren dic uollständigstt und allgemeinste Aufiösnng, Dic russische Armee wird immer schwieriger und nn;nvcrlässiger; dic Trnppen schlagen sich cntwcdcr schlecht oder gar nicht, lind lassen sich mit Eifer entwaffnen. An der galizischcn Grenze cristirt keinerlei Autorität mebr; cs gibt dort weder Truppen uoch Bchördcn. Anch im prcnßischen Polen wächst dic Gäbrung von Tag zu Tag. Korrespondenz. Wien, 5>. Februar. .(1. Seit achlnndvicrzig Stunden sind an unsc« rer Börse die verschiedenartigsten anf Polen bezügliche Gerüchte verbreitet, welche sammt und sonders be« weisen, daß daselbst in Anschauung dieser Ereignisse ein gründlicher Umschwung stattgefnnden babe. Wäl" rend ma» vorerst noch g!a„b!c. daß dic gan^c Be« wegung. wenn anch nicht das Werk d^r kais. rnss> schen Negierung sei. »o doch ganz in der Hand dcr> sclbcn licgc. und daß dic ganzen Ereigmssc einen rcin lokalcn Eharaklcr habcn und bcwahrcn. ii'l ma» nun ganz der entgegengeseytcn Meinung, Ni't't nnr oaß man der ganzcn Iüsnrrcklion eilicn größercil Umfang nnd langerc Dancr progüostizrt. so ist man auch lcs rein lolalcn Ebaraflcrö nicht mcbr so ganz sicher. Dic immer mehr hervortretende Eigenbeit dieser Bewegung als eines wohlorganisirlen Guerilla. Klicgeö und t»ic Bcrührnngen derselben mit preußisch lind östcrrcichisch Polen habcn diplomalischc nnd mili» täusche Gerüchte beroorgerufen. welche vol!kom»cn gerlgnct sind an drohende Konftikic in dcr cincn oocr andern Art glauben zu machcn Wäbrcnd die Konferenzen zwischen Grafen Ncebbcrg nnd Herrn von Balal'in beule offiziös anf ihr wabres Maaß zurück» gcfnbrt wurde», sprach man an der benligen Börse viel von Truppe» » Konzcntratloncn an der Grenze. Ja man wollte sogar genau wissen, daß diese Trno« penbewegnngen insbesondere die in der Steicrmars. Kärnten und Krain stationirtcn TrnppcN'Ablbeilnngen in Anspruch nebmen würden. lDbne auf die Realität all' dieser Versionen sei hier nnr soviel bemerkt, daß dieselben sammt und sonders darnach an.iclban wa-rcn. eine rückgängige Bcwegnng hervorzurnfcn. sc» sehr sic sich auch unter einander widersprechen m?« gen. nnd daß es des ganzen gehobenen Vertranens und der vorzüglichen Stimmung unserer finanziellen Kreise bedarf, um dieselbeu für den Gang der Geschäft nicht empfindlich wcrbcu zu lassen. Unser Landtag fäbrt fort. vor Allem scinc lnno ren. hänslichen Angelegenheiten zn ordnen. Die Gc-schäftsordnnng oder vielmehr dic Pr^ongalion von deren provisorischer Annahme, die 5'andcsansschuß. Instrnkticm und dic Diälensragc fülltcn die Dcbaltc dieser Tagc. Es ist begreiflich, daß so wichtig dicsc Momente dcr B.-ralbnng anch an und für sich als Hilfswcrkzengc der Verfassung sind. sic doch wenig ««O geeignet crschieiien. die öffentliche Anfmerlsamleil im erböbten Grade zn fesseln. Es mag l'icr nur sc> virl bemerkt werden, daß daö Bestreben, der Pbrase iln Allgenuinen entgegen zu treten nnd eincn versöhnen» den Geist der Mäßigung im Besondern zu manife« stiren die Vcrbandluugen wie ein rolher Faden dlirch« zieht. Das Erstere zeigte sich an, eklatantesten bei der Veranlworllichleilsfrage des Landesan.Enc!netc und der Unterstüynng der botanisch »zoologischen OeseUschaft komme ich noch zurück. Die Sanilä^sellion dürste den Ai.trag der Ar« mensellion i»! Gelueinderalhe. welcher dahin ging, nicht die Gel'alle . sondern die Zahl der Armenärzte zu velmehren. geradezu v^'lwerse» lind im geraden Gegentheile auf eine Erhöbnng der Grbalte cinrathen. Die brotlosen Arbeiter. >ve!che sich bier für dir öffentlichen Arbeiten meldeten, sind nun sammt und sonders untergebracht. Das betreffende Magistrats. Eomitc hat seine schwierige Aufgabe treffend gelöst. Oesterreich. IVien. Die Angabe einiger Blätter, als hätte zwischen dem Grafen Rechberg und den» hiesigen russi« schen Gesandten Herrn v. Balabin die Frage der Antzliefernng polnischer Flüchtlinge von Seite der österreichischen Regierung zu lebhaften Erörterungen geführt, scheint auf einem Irrthume zu beruhen Vielmehr wird uns mit Vestimmlbeit versichert, daß durch die russische Gesandtschaft diese Frage in kci» llerlei Weise angeregt worden ist, und daß die jung» ften Besprechungen des Herr» v. Valabin mit dem Grafen Rechberg sich lediglich auf den Zuzug von freiwilligen aus Galizien, namentlich aus Krakan uach dem Königreiche Polen, bezogen haben. (G,K.) — Die in öemberss erscheinende „Gazeta Na« rodowa" ist eingestellt, der Redakteur wurde verhaftet Der in Krakall erscheinende «Ezas" ist konfiszirt worden. Der Abdruck revolutionärer Proklamationen ans dem Königreich Polcn schcint den Anlaß zu dic< sen Maßregeln gegeben zu haben Agram, '1. Februar, „Gla^onoäa" erfährt aus Wien inleressanle Details über die Znsammenkllnfl Sr. Majestät des Kaisers mit Sr, Exzellenz dem Van FM^!. Baron ^okcevic. Dem Berichte jenes Blattes zufolge l>at sich Ee. Majestät dahin gkänßert. ob die Südbabugesellschafl den Bau der Agram < Karlstädter 5'inil in Angriff grnonimrn habe, Nachdem Seine Erzellenz der Van hieranf geantworlel, daß in dieser Beziehung noch gar nichts gescheben. c> widerte Seine Majestät, daß Er bereits am 25>. Dezember v. I. den strengsten Befeb! gegeben habe. dicsc ^inie noch im Jabrc 1863 zu rollenden, und Er diepfallö Sr. Erze'llenz lnn Van den Auftrag erlblile. er möge j^e « Tage unmittelbar an die Zentral . Kanzlri Seiucr Majestäl in dieser Angelegenheit Bericht erstatlrn. und daß. fall»? riV Gcsllisch.,sc ibrer Vcrosiichtung nicht nachfoninisn sollte, Sc. Majsstät das gecignele hicfür Vorsorgen werde. Dcutsckland. Verlin, 1. Februar. Dik Bezicbuxgen zu Hau. nover solleu in leplcr Zeit in eigentbümlichlr Weise gescannt geworden sei», lroptem im Nebrigen die politischen Sympalbicn ftit der Machtgelangung deS Ministeriums Biomarl sichcr nicht schwächer wurden, Aber es sind. wie man wisscn will. merkivürdige Ent» büllnngen znm Vorschein gsfoinmen. welche in Han» nover die Vesorgniß rege gcinachl, daß man in Berlin für gewisse Evrninalitäteu sich mit Planen trage, die noch >.'icl wMi-r reichen, a!>? die etwas voreilig ans< grplauderlen Ansprüche auf die braunschweigische Erl>-schaft. Herr v. Bic'Mark fcheint hicnach. eben für die angedelileten Eventualitäten, das Terrain in Pariö mit einer solchen Nonchalance rclognoszirt zn haben, daß es nicht eiiilual einer besondern Indiokrelion l'ednrfte, um die Aufmerksamkeit der Betroffenen auf seine Kombinationen zn Irnlcn. Es ist, so viel wir wiffcn, noch nicht zu eigenllichen Auseinander» scNungen darüber gekoinmen; inan spielt vielmehr noch Vl'rsteckens mit einander. Aber der Stachel sipt ein» mal, und die nächste Zcit dürfte, vorerst in der all-mälig sehr brennend sich gestaltenden Handelsvertrags' frage, eine Haltung Hannovers lonstatiren. welche die grgcnwär>ige pieußische Politik auch zu einer gco« graphischen Unmöglichkeit macht. Italienische Staaten. Neapel, 4. Februar. Das amtliche Journal dementirt die durch eine Marseiller Depesche vom 27. Jänner gemeldete Nachricht vm, einer Versammlung neapolitanischer Deputirter und Senatoren. Es hat sich in Neapel ein>- liberale Assoziation konstituirt, nm die der Einbeit feindlichen Parteien zn bekämpfen. Es geht das Gerücht, daß Tristany sich vornimmt mit einer gloßen Bande !n Terra di ^'aooro einzurücken. Die Behörden haben ihre Dispositionen gc< troffen. Spanien. Madrid, 4. Febrnar. Auf den von den» De< putirten Valera gestellten Antrag wegen Auerlcnnnng des Köliigreichö Italien ent^egnete Marschall Serrav.o in der gestrigen Eimmg, die Anerkeniuing Iialiens lasse sich von der Anerkennung der vollendeten That« sachen in drn römischen Staate» nicht lre»»e!i. Er glanl'e. die Einheit Italiens sei schwer zu realisne», Er bezweifle, daß der katholische Geist in Spanicn die Ideen Valcra's billige. Er erinnert daran, daß Kar! Albert die Königin Isabella sieben Jahre lang nicht anerkannt habe und schließt die Möglichkeit eines äbnllchen Verhaltens von Seite Spaniens gegenüber Viktor Emanuel nicht aus. Der Minister sagte. Spanien folge der französischen Politik in Italien. Tagcodclicht. Wien, <:, Febrnar. Se. Majestät der Kaiser Hal gestern Vormittag von 9 Uhr bis Mittags Audienzen ertheilt und uu. ter Anderen auch die Herren Prälaten von Olmüft, Bcron Königsbrunn lind Robert Mmowsl» einpfan« gen, —- Dcr mis Finme bier angekommene Oberge« span Ritter von Smaich hatte gestern Audienz bei Er. Maj. dem Kaiser. — An dem Kammerballe, welcher vorgestern bei Hofe stattfand, baben Ibrc Majestäten der Kaiser und die Kaiserin, dann sämmtliche Erzherzoge und Erz-Herzoginnen Tbeil genommen. Der Kaiser und die Kaiserin erschienen um 9 Ul?r und es wnrde bis 12 Uhr getanzt, sodann Tl)ee seroirt und dann wieder getanzt Die Kaiserin trug ein weißes Kleid von Seide. Rokoko Frisur und frische Blumen als Haar« Schmuck, Unter den geladenen wenigen Gästen wa« reu anch der Staatsminister Ritter v. Schmerling und Graf Forgach. — Der Heldeubügel. welchen der kürzlich ver< storbenc Josef v. Parffrieder ans seinem Gnte zu Wehdorf errichtete nnd wo Marschall RadelM begra« ben liegt, wird nun testamentarisch in das Eigen« thum lev Aerars übergeben — Die Südbabu Gesellschaft hat vom 5> d.M. an den bisberigcn Agiozuschlag auf 12^ Perzent herabgeseyt. — Ein neues Adelsgeseß wird zur Vorlage an den Reichsratt) ausgearbeitet. — Die hiesige türkische Gesandtschaft ha! anf telegrapbischem Wege die Mitlheilnng erbalten, daß die Konzession der ottomanischrn Nationalbanl am 4. o. M. in Konstanlinopel untlr;eich>,ct ivorden, und daß die Statuten derselben zwischen der l). Pforte nnd den Delegirten dcr englischen und französischen Depnlirten vereinbart sind. Nculssc Nachrichten nnd Telegramme. K'rakau, 5>, Febrnar. Dem „Ezas" wird alls Po!en geschrieben: Kielce ist seit einer Woche vom Mil>tär beseht. Bei Knrow wurde ein Furgon mit 48.0M Rubeln ärarischer Gelder von den Insurgeu« ten aufgehalten und genommen, Bei Kodno sollen die Insurgenten am 2.'l. v, M. .W Gefangene gemacht baben. Zwischen Knrow und Kasimir steht eine wohl» orgamsirte Inslirgcntenabtheilung. wo sich Frankowsll als Konunissär der Woiwodschaft Dublin befindet. In PK'ck haben sich dir Inslirgenlen fast gauz zer< strent. D'e Grenzwache bei Szocc n'nrde gestern von den Insurgenten enlwaffnet. Verlin, 5>. Febrnar. Warschauer Berichten zu« folge hat ein rNDlgloser Vergiftliüa^verslich mit Vella« donna gegen Wiclopolski und dessen Familie stattge« funden. Der «Norddeutschen Zeitung" zufolge wurde auf einer Eisenbahnstation bei Thorn eine bedeutende nach Warschau bestimmte Waffcnsendnng angehalten. Verlin, 5. Februar, In der heutigen Sitzung des Herrenbauses wurde die Adresse, bei Namensauf« ruf von allen 96 anwesenden Mitgliedern angenommen und die Ueberreichnng durch die oni Präsidenten beschlossen. Gotha, 5. Februar. Dcr ^'andlag beschloß einstünmig dem Herzog den Dank und die Freude des Landes auszusprechen, daß cr das Anerbi.ten der griechischen Kandidatur abgelcbnt. Der sofort abgesendeten Deputation gab der Herzog seine Freude /tuillltou. Laibacher Plandereien. (Dlr Anfang rom Lnds — Tin Tchwmdslichtigcr -^ Teaizen — Fasching in dn' ^^atuv - ToilstlsN-ZornlN — ^ui lieir< riscl,sv Vater — Dcr Osfi;if^daU — Cin Narrruabcnd - Vt^loltii -- Faschili^-^icdcrlafcl — Von» Theater.) Der Tlufang von. Elide ist gemacht i mit Walzer-und Pollaschritlen eilt der Fasching seinem Grabe zn; nur uoch eilf Tage und der Schwindsüchtige zerfällt in Asche, Da beeilt sich denn Alles zu genießen, rasch zu genießen; linll^l-c ist die Gosling, und daö ganze Sein ein Tanz, Selbst die Natur bält es für angemessen, zu tanzen; die Sonne macht Toilette und benütU dabei die Spiegel der Flüsse nno Bäche, mit goldenen Schuhen hat sie ibre Füße bekleidet und lauzt il're Mennct, während die Erde ihren Rund« tan; macht Die Knospen und Keime. vc>n den gol» denen ^.'ichlstrablen berührt, regen sich munter und rufen sich z" - beraus. der Tanz gebt los! Schnee« sslöckchen und Krokus sind dem Rufe bereits gefolgt, und lassen il?re Kelche mit schmeichelnden und kosen» ten ^üfichen tanzen. Es ist eine tolle, närrische Zeit; Alles ist anßer Rand und Band. die Nacht wird zum Tage. der Tag zur Nacht gemacht, deiin Rube will der Körper doch auch l'aben. und so schläft man nach den durchwachten Nachten an den — Comptoir-und Kanzleitischen.'Andcrs dic Damen; kaum haben sie lnrz vor Mittag die Augeu geöffnet und sich aus» geschlafen von den Strapazzen des Balles, so senken sich schon die Sorgen massenweise auf sie nieder — die Toiletten'Sorgen. Was für ein Kleid werde ich nehmen znm nächsten Balle? Welchen Kranz? Wel« chcn Schmuck? Welche Frisur werde ich wählen? Alle diese Fragen bestürmen das arme Köpfchen, in dem es trol) des achtstündigen Schlummers noch ftbr wirbelig aufsieht, und machen es so schwer — wie das Herz. das bei dem Gedanken an den gestrigen schmuckeu Tänzer so lebhasl klopft. Ach.^der Fasching wäre viel schöner, wenn er uur diese Schattenseite, diese Toiletten^Sorgen nicht l'ätte, Genan so denkt der Pater, nur daß er dabei von einem anderen Standpunkt aus die Sache betrachtet, Wozn, fragt er die Mnlter, all' der Flitter und Flor. die Band« chen und Schleifchen. rtc Streifen und Streifchen. es hält ja doch nicht lange, dem, nach zwei Rund. tanzen, die ganz den Fortschritten der Zeit entsprechen, was Schnelligkeit betrifft, ist ja so Meö derangirt nno zerfetzt. Und Mutter und Tochter baben Now. ihn eines Besseren zu belehren. Erstere hebt beson-ders einen Punkt hervor — und. um das mit Nach. druck thun zu können, und damit .die Mädchen" es nicht hören, hat sie ihren Gemal in die Fensternische gezogen. — mit diesem Argument hat sie immer ge« siegt. Aber der Alte wird von Jahr zu Jahr schwieriger, weil der geboffte Erfolg nie eingetroffen. Ich bin ganz dagegen, sagt er. der Misanthrop, daß derlei auf einem Balle gewonnen wird, denn rorl streuen sich die ^'eute Sand in die Augen; meine Töchter müssen andere Eigenschaften haben, als jene, welche man braucht, um auf einem Balle zu glänze». Wer fragt denn nach diesen — Aber Mann, bedenke — Ich bitte Dich Frau, red' nicht so — Albern, willst Du sagen. Mann. gnt. nenn' es albern, aber rück' heraus mit dem Geld — Und mit dem Refrain wird er mürbe gemacht, bis er es thut. Den nächsten BaUabend frent er sich doch. wenn er sieht. daß. wie seine Frau richtig prophezeite, seine Töchter so herzig uiw bübsch sind. daß sie niemals — sitzen bleiben. Da6 Sitzenbleiben! Es ist fürchterlicher für die Müller als für die Töchter selbst Jede Muller ist eitel und stolz auf ihre Tochter; der Triumph Dieser ist auch ein Triumpb für Jene, Unter den Bällen, welche heuer im Easinosaalc staltfanden, war jedenfalls der von den Herren Offi« zieren veranstaltete, der besuchteste nnd'glänzendste. Die Siiege und das Vestibül waren dekorirt mit Topfgewächsen und militärischen Emblemen; die schönste Dekoration aber war im Saale selbst — die große Schaar tanzlustiger Damen in prachtvollen Toiletten. Wir haben authentische Urtheile von Sachkennerinnen vernommen, und lbre Kritik sprach sich befriedigt aus. Das ist viel. wenn man bedenkt, daß toiletlcnkrilisi-rendr Damen unerbittlich streng und — da sie keine andere Schwäche dabei babcn, als etwas Neid — ganz unparteiisch sind. Die Stimmung auf diesem Balle ist ganz animirt gewesen; Sr. kaiserliche Hoheit der Herr Erzherzog Ernst bcebrte denselben mit Höchstseiner Gegenwart und verweilte längere Zcit in der heiteren Gesellschaft. Die meisten der Herren Landtags' Abgeordneten baltcn auch der Einladung Folge geleistet, nachdem sie zuvor der am selben 5R5 über die Theilnahme des LandeS auf's Wärmste zu erkennen. Frankfurt, 5. Febrnar. In der heutigen Buu« deötagsnp>,»g bat Baicr» nachträglich dc» Erklärn», gen Oesterreichs von dcr vorige» Siyung bezüglich des Delegirlcn Projektes zngestimmt, Posen, 5 Februar. Der heutige «Dziennil Poznansli" schreit: Die Warschauer Regierung be« giuuut die Aushebungsmaßrcgelu znrück^uucbmc». Eiu Befehl des Geueral Ramsay gibt die in der Nacht vom 20. bis 27. Jänner ausgebobcucu Pcr. sonen f>ei. Wie weit der Befehl ausgeführt wurde, ist uubekaunt, Es steht fest, daß derselbe in Suwalki und Pelrikau ausgefübrt wurde. Turin, 5>. fel'rnar. Miechi interpellirtc in der heutigen Kammersipnng wegen Ausiösung der politi. schcn Assoziation in Palerino. Der Minister des In. nern antwortete, die Gcrichlsbebördc babe die Unter« suchnng eingeleitet, er behalte sich daö Recht, seine Meinung über das Recht der politischen Versamm» Innren zu äußern, vor Paris, 5>. Februar. „Pays" meldet: Am 17. Dezember ist in Cochinchina cin Aufstand ansgebro^ chen. Die Franzosen wurden Nachts in Saigon au» gegriffen. Dem 20 Mal stärkeren Feind gelang es. in die Forts einzudringen, er wurde aber energisch zurückgeschlagen. An vielen Posten wurden alle Soldaten verwundet. Die Anamitcn kämpften mit un« glaublicher Kübnheit. 2(XX) Anamiten, meist verwundet, wurden gefangen. PariS, 5. Februar. Die „Palric" hofft, nach dem Einzugc der Franzosen in Mcriko werde die militärische Tbätigkcit Frankreichs durch die diploma» tische Tbäiigkeil Frankreichs. Englands unl) Spaniens erseht iverdcn, «France" ist so glücklich, neue Reformln in Rom ankündigen zn könue». Graf Morici, welcher znm Direktor der pc»ite>lliäre» Anstalle» ernannt ist. ist mit der Reorganisation des Pemtenliar-Svstcms be> auftragt. Paris, i>. Februar. Adreßdiskussio». Guyard. Delalaiur. IuIcS Faorc spräche» zn Gunsten Polens. Villault entlegne!, die Autonomie Polens hätte »lehr von der gioßmütbigen Gesinnung Aleranders. als von Aitt'standsversllchen zu erwarten. Die französische Regierung sci z» uernüuflig. ausständische Leidenschaften durch «"re Worte z,i näbreu. London, i). Februar. «Morning Post" glaubt, die Unterhandlungen mit dem Herzog von Coburg seien nicht desinuiv abgcbrochcu. Die Hochzeit des Prinzen von Wales findet am 10. März statt. Die Kronprinzessin von Preußcu hält mau 28. Februar ein Drawing room. London, 5. Februar. Die Thronrede zeigt die Vermälung res Tbronfolgcrs an. erwähüt der griechischen Ncvolulion, der Ablebnuug des Prinzen Alfred »mo hofft die Wahl eincs Fürsten, der Woblstand und Zricdcn fördere. Solllen dann die Iouicr die Vereinigung mit Griechenland wünschen, so würde die Königin die Revision des betreffenden November Traktates blbnfs Amgcbung des Protektorats an-slrebeu. Die Bezitbu»ge» zum Auslande seien frcuu^ lich uud befriedigend. Die Königin vermied Vcrsö!>> nungsschrillc in Amcrika. weil deren Erfolg unwabr' schcinlich. sie bedauert den Brudcrkampf und Englands Milleidcnschast. bofft aber eine baldige Bcsscrung. Die Tbroincde erwähnt sodann deS Ha»delsvcrlrags mit Velgicu; dieser nebst deu griechischen, dänischen und japanischen Parieren werde den Häusern vorgelegt! werden. Das Budget falle möglichst ökonomisch aus. Die Königin freut sich schüeßüch c>er allgcmeineu Ord< uuug, der Wol'Ifabrt nnd guten Wirkungen des frau« zösiichc» Handelsvertrages. Nassusa, 5>. Februar. Soebcu ist die russi. sche Fregatte „Oolabia" mit 45' Kanonen hier vor» Anker gcgangeu. Dieselbe soll einige Tage hier bleiben. Rassusa, 5> Felunar. Die russische Fregatte ist Mi,tags gegen Südei, abgegangen. Sie wollte in drn Vocchc di (5,an.ul' elufahren. waö ihr aber verweigert wurde. Bukarest, 5. Februar In dcr gestrigen Kam« mersihuug sand die Verlesung eixcs vou 40 Depli« tirteu unterzeichneten Amendcmcnls zur Autworts-adressc der Kammer Statt. Dieses Amcndcmeni gibt eine Uebersicht über die ^andcslagc seit dem Pariser Vertrage und beweist, daß. wenn die Erruugcnschaften nicht die erwarteten Früchte getragen, die Ursache darin gelegen sei, daß die Rcgiernng nicht dem kou< stitutionelttu Regime gehuldigt habe. Das Uebel liabc deu Kulmiualiouopuukt erreicht. Die Regierung möge deu betretcueu Irrweg verlassen, denn wenn alle Staatsgewalten in Uebereinstimmung handeln, wird Rumänicu iu dcr ^age ftlu, die Krisis, wclä'e sich vorbereitet uud vielleicht die Gestaltung des Orients ändern wird, uorthcilhaft zu überwinden. Warschau, 4, Februar. Die Nachricht uou einem Treffen, das die von Langiewicz geführten In» surgentcu bei Kolodno geliefert haben sollen. ist ganz» lich erfunden. In dcr Nacht vom 20. bis 21. v. M. habcn die Insurgeutei,. welche Äiala besetUen, cin vom Grafen Nostiz befehligtes TruppeN'Dctachemeul angegriffcn. Geschlagen nnd ans der Start geworfen babeu sic sich unter Zurücklnssnng von 40 Torten auf Ianow (?) zurückgezogen. Es ist leine Verstär« lung verlangt worden. Warschau, 4. Februar. (Nachts) Die Insur« gentenbanre. welche sich in Wengrow. einem Stadt« chen iul ^'llbliuer Gouverneiuent. fcftgcsclu l>alte, ist a,n 'i. Frbrnar vou den russischen Truppen ange« griffen und nach bartnäckigem Widerstände zerstreut worden. Die Anfstäudischen haben au Todten uud Verwuudetcn l'uudert und fünfzig Mann verloren. Warschau, l>. Februar. Auf Vcfebl des Kai< sers soll der Staatorath verschiedene Projcktc behnfs Verbcsseruug des Admiuistrationswesenö des König' reichs vornehmen. Iu Plock wurdcu 18 Iusurgculeu standrechtlich abgeurtheilt. 2 von ü.'neu erschossen. Warschau, 5>, Februar. Nengrow ivurde uach barlem Widcrstanc'e von den Truppen ^enommen 15)0 Znsurgclitcn sior» gefallen. Iu Dublin wurden uier ilailrrcchllich erschossen. Petersburg, lj. Fedrliar. Das heutige ,,Iolir< nal de St, Pcterobonrg" sagt: Die Regierung war seit Monaten von den Plänen der Insurgenten unter« richtet und wnßle. die Rclrulilung werde das Signal scin. Außer Stande, die im Auslaude befindlichen Häupter zu erreichen, mußte sie dereu Werkzeuge treffen. Außerordentliche Generalversammlung des Oesterreichischen Phönix. Der in Wien erscheinende ..Volkswirth" bringt folgenden beachlenswerthen Anfsap über die anöer< ordentliche General < Versammlung dcs österreichischen Vodnlk.Feier iu der Citavnica , beigewobnt ballen. . . > ^. ^, ! Seil der Wiener Ma»nerge,angsvere!n dle Narren», abende erfunden bat. beeilt mau sich das Sprüchwort zu bewahrheiten: «ein Nmr macht viele", uud ahmt auch in r»er Provinz dieseu. deu Schilderungen der Wiener Blätter nach. crgöplicheu Munnuenschanz nach.' So hat eine bicr bestedcnre Kegelgcsellschaft vorigen! Dinstag eine Art Narrcnabcud gefeiert, uud sollen da.! wie man uns erzählte, recht sinnreiche und komisches Mliökenscherzc gemacht worden sein. Aber. wenn nur, dlcser Narreuabeud leine großen politischen Folgen' naä? sich Mit! E>"lr der närrischeste», Narren hat nämlich alif dem Heimwege einen Tbcil seines Mas« kenanzugs vcrlorcu, eine große schwarzrothgoldue Mütze, welche leicht Aulaß zu einer Auklagc werde»! kann ' 5"t!e derselbe uur auch seiueu blauen Frack.! das roth'c Gilet und die weiße Hose dazu verloren, es wäre dann weniger zu befürchte,,, daß Jemand auf< trete,, werde uud sagcu: da seht tbr die Beweise der ^ Germauisaliou! Wir behaupten, anch be.m Verlieren soll keine Einseitigkeit walicu. Keule Abend hat die pl,ill'armon»chc Gesellschaft lbre Faschingsliederlafel im Nedouttu^ale; e>ne Art Konzert u,it närrischen, Beigeschmack vou konmew. Gesängen und - kalter Küche, bei welch epterer die «auze Zuhörerschaft mitwirkt. Der Saa wird eut. sprecheüd dekorirt mit Faliueu, WaMusclulderu und ^- diocrse» Weinfi^schen und Vierlrugeln. welche letzteren wieder für das Publikum zum Mitwirke» bestimmt sind. Nach dem Ausspruche der Auguren soll diese Liedertafel sehr beiler werden. Wir werden sebeu — und dauu berieten. In unserem Dealer werden lieucr keine Masken. balle abgebalteu wcrdeu, und das ist gnt. dcun wir sind dadurch deni Anblick emigev witzloser Pirols, tiniger schmnhigerZFsnstsrgardinen als Schleier be. nül)t. überhöbe», uud brauchen nug nicht scchs Stuudcn lang in einem öoen Naum voll Langeweile herum» zutreiben. Hen' Sallniayer. in Betracht, daß ihm ^ diese Bälle nur eiu Defii't^verursacheu. uud dem Pu- , blikum kciucu Gcuuß gcwabren. wird dafür i» der Fasteuzeit mehrere Gäste briugeu und uus einige in> tercssaute uud amüsaüte^Tbeaterabeudc bereiten. Wir z werdeu da vielleicht für manche Unbill entschädigt. i welche das Repertoir uns angethan. Auch hcißt es. ! daß nach Schluß der Tl>»'atersaison eine Operetten- Gesellschaft auf eiuc bestimmte Reihe vou Vorstellungen hier llutreffen wird. Nun. Ostern fällt l'cuer früh, der milde Winter hat vielleicht eiueu rauheu Nach. züglcr. da werden die Aprilabendc noch Anlaß genug biete» das Freie zu meiden uud dafür im Tbeati- Unterhaltung zu sucken. Indeß, auf so wcit bin wollen wir noch nicht refiekliren; wir wollen n»r an den hentigrn Abend denken und wüuschcu alien denen, welche erscheinen, viel Narrheit und txm l'l""'»'! Phönir. welche iu Wien am 25 Jänner l. I. statt« gefnüdeu: ^Mit dcr beule am 25. Iänuer abgehallcuen Generalversammlung ist die Versicherungsgesellschaft: «Der österreichische Pböuix". der seit einen, balbeu Iabre das Ziel zahlreicher Angriffe in Blätter» und Broschüren gewesen war. ans dem Provisorium, iu welchem er sich seit seiner Trennnng von der Dresdner Feullvcrsicheruugsgeslllschaft befand. herausgetreten und znr definitiven Konstilnirnng geschritten. Die beute gefaßten Beschlüsse sind bedeutsam uno die ueue österreichische Versicherung. Gesellschaft, wie mau deu .Pbönil" gegenwärtig mit Fug und Recht bezeichnen kauu, tritt uunmchr gauz ebenbürtig in den Kreis der im Kaiferstaalc bestellenden Asselnrauz < Gesell, schaflcu cin. Drei dcr erste» Industriellen Ocsttrreichs hallen sich vereint, um dem „Pbönir" das Prestige, wiederzugebeu. wclches die Gcs>l!schaft ohne ihr Ber» schuldeu verloren hatte, und wenn Namen, wie die der Gebrüder Klein. Liebieg u»d Komp. v. Herring, Altgraf Salm. Bandes > Ausschuß v, Dück us. w., ausgezeichuet durch Slellung uud Besip, an der Spihe der neu organisirteu Anstalt glänze», so wird auch das Vertraue» dcs Pliblikuius wieder zurücklehreu. welches deiu „Phönix" beim Begiun seiuer Thäligkcit iu reichem Maße entgegenkam und das niemals besser begründet war. als im gegenwärtige!, Augenblicke. Durch den Beschluß der heutige,, Glueralvcrsammlung wurde uämlich bestimmt, das Grundkapital der Gc< sellschaft schon jetzt anf zwei Millionen zu erhöben, dreißig Prozent daranf effektiv einzuzahlen, den Rest des Kapitals aber gleichzeitig durch hinterlegte Wechsel oder Obligationen sicherzustellen. Der „österreichische Pbönil" kommt durch diese Bestimmuugeu allen An» sprüchcn nach, die man nnr an die verlraucuswerlhc« steu Gesellschaften zu stelle» vermag, nnd so wird bei der belanuteu Tbäligkeit dcr uumiltelbaren Leitung des „Pbo'uir" auch der Erfolg nicht ausbleiben Der Präsideut der Gefellschaft, Altgraf Salm. eröffnete die General < Versammlung mit ciucm Vor« trage, der nach den Formalien sich zuerst über die Gründe dcr Einberufung dieser Ge»eral»Versammlung verbreitete. «Wichtige Ereignisse", hieß es in den, Berichte, „sind in den Verbältnisse» des Pböuir i» jüngst ver. ftossener Zeit vorgekommen. Unsere Aktien befanden, sich, wie Ihnen bekannt, größtcntlieils i» den vänden dcr Dresdner Gesellschaft. Nachdem dcrcn Vcrmi)« geuö-Verbältnisse durch Verluste jeglicher Art zerrüttet uud in Folge dessen dcr Pl'önir allen »wglicheu An< feinduugen ausgesetzt wurde, wodurch das Vcrlraucu im Pnblikum sank, hielt sich der Verwaltuugsrath für verpfiichlet. Sorge zu trageu. um deu Uebergaug der Pböuij.Aklll» i» andere Hände zu bewerlstelligeu. Es gelang ihn, dieß. indem die im Bcsine der Dres« dcner Gesellschaft gewesenen Aktien durch eiu Kon« sortium übernommen wurden, und i» Folge dessen füuf Hcrreu aus dem Verwallnngsralbc schieden." ^Während der spezielle Geschäftsbericht über das verflossene Jahr erst Gegenstand der ordentlichen Gc. ueralversammlnug im Mai sein wird. da der Abschluß der Bücher noch nicht vollendet ist. so erlaube ich nur doch hierüber folgende Bemerluugcu: „Das Geschäft ist allerdings dnrch das wankende Vertrauen in den lcpten Monaten bedeutend zurück« gegangen, während sich dasselbe iu den ersteu Mouateu des uelftosseneu Iabres einer bedeutenden Steigerung erfreute." «Auch viele Schäden wareu zu beklagen und ^alilte der Pböuir au über L(XX) Beschädigte die er« liebliche Summe vo» ft. 7l)8 883 im vorige» Jahre aus, Iudeß, uachde», der Pbönix alleu seiuen Vcr-pftichtuugeu prompt uach^ekomme». lrägt er am Schlüsse des Iabres für die noch laufenden Versicherungen im Betrage von circa 1(X) Millionen die erhebliche Summe vou über fi. 900.000 als Reserve vor. hiurcichend genng um alle Garantie den Versicherten — uud deu il?m gcmachlen Anfeindungen die Stirne zn bieten." .Hoffen wir, daß dic neu emgetretene Arra dc,u Pl.'önir denjenigen Anfschwnng uud dasjenige Vcr« trauen wieder bringen werde, welches frülier ibn ^u den schönsten Hoffnnugen berechtigte, lind welches ol)l>e seiue Schuld durch die Verhältnisse sciuer Aktiouärc allein verloren ging." (Schluß folgt.) Theater. Heute. vcbc»,lreit. Ucberm.: Die Dracheuliöhle bei Nöthel-ftcin oder: Der Hammer um Mitternacht, Volksschausriel i» 4 Aufzüge», vo» I. Kallmauü. Druck m'^ Verlag von Ignaz v. Kleinmayr st Fedor Vamberg. ^ Verantwortlicher Redakteur i' Ignaz v. Klei..m«n,r. Anhang zur Laibacher Aeitung. Räsll'N^i'ls^! 3Uicn, 5, F.l'lliar lMittag« IV. Mr.) (W>. Ztg Aüfan^' fcss zuletzt m.ilt.r, im G^IN^'Ü ich,!, !!>n»s,!)wcltsi!> Alüdcrui,^. Mr L.s, ^»^^^lllllllii/l. ,^„.i,i wil- glsti»d l^:i!>^ i!l,V n,» ciu,» Vliichthcil hoh,^ Baus,-'.'s»cht. K>sdil< Ästim !!i!l'>w'>;!ich, F^»!^t Valuta» sch!i>->^>, l'n »».isiigln Uüis^!)!» ^iir acslli.^ü '.'.'oti^ ^i,'.ia,s, (^,>l> s!>ssi,i üüd billig X, l,c« Sta^ll« (siir I«U ft.) ^n österr, W^hn,»,^ . zu 5°/, ^»'">0 <','.»,<;<» 5'/. N">sl,. i>. 1«6l mit Rü.tz !^,l<) '.'l,5)0 dfllo rlnn Äl'schinlt I«62 , '.^,i,0 ^ 7i'> Vlnlil'N»»!»^ülsl>c:i mil Iüm!tr'(5o»p?n< . ^ ü'/. 6i 10 8'^0 Vlpril-(5olN'o»s . . .. l> . ^'.^0 82 30 Mst>ili>1!!l ?.')!)>» t>ctlo mit Mai-^rlip, „ 5) „ 7'!.7.' «»? mit ^lll^'»,,g v I.ihit 1tt3'.> I.'><>. -- 150 50 ., 1««'>0 zu 500 5 . 9180 '.'2 - „ zu K.O fl i'.i - !'^ ^!0 Lonn'» 3i>ilt.r Hronlaildlr .....s) „ 8!'' — 8»i!><» Slsisrmotf.....5» „ 87 5>!1 88 - .N.'nn!,. Krai» »> .ssüst, 5» „-------- - ^ä!,»si> u. Tchl«!ll!i , li „ 87.— 88 lln^.nn .....ü „ 74 75» ?:'> ^,'< lc,li, Ban , „ ?:i. - 7.l.» Liebclit' >,, Bii^'w, . . 5 „ ^. <>i ^ '^cnrti.nlischcs Äül. 1859 5 ., !H 50 '.'.',^0 Aktie» (pi, Elucki N.>t!^!Uill'^!,f.....«!,') ^. 5l7 - Kr.ril'.'l»st<,i. W. ^^'! ^0 ^'i ^>) N.ü ^scl'l»-G.,, z. 500fl, ö W, ^0^ - ,i!!s.-^al»i zu 200 fl, C2><. I5,l - I'>^ 25» Sud. staats-, loin'', l>s>i. n. (5l!ili-, ital. «is, 200fl, ö, W 500 ,5r m 180 fl. ,90V.) (3in<<,l'I«i,a 2,,i,.Ka, !-t»d!v,-V^,ü z. 200 sl. ^M, m. 180 fl,0",) ^ili;, 21? ?'. 218 — Ölst. 5V>!.-?^!!l'!sch -W.s. ^.^ -l^> — ^,^<) — 'D.slsrvllch, ^'lllyd i» Tries! ^ ^ 24l.— 2lij — VilU.r !^,!!v!M,'Äsl.-V,s. ^V c»Uu, - il'.»5 — l'cslls l?!tt>illl,!i , . . . 4>l0— -l<>2 — Zd' »,. Wl'ü'.'I'ii <>l 200 fl, . l«./ 75 l»>^ - -il.c!iU»l!!,-'.'llt!,» 200 fl li illl. ,», 110 fl, (70°/«) '5i!i^!,l!!!,^. 14?.— -,- Pfandbriefe (sür 100 fl.) '.!.'aU (5 M, ! r.rll'Sl'ais 5 „ '.»!) 2.'. !)>»?.', N^lil'iial^aüsl'.W ,'illl'sb,5 „ 8i> 25 8<'<5<> Uos' (l'rr Zloct) Nr,d. - A,! s! >i! t f>> r H l'. üts > ü ^> c w, z» 100 fl. 0!^. W. , . , I.1A '.»'» 1^-! tt> D^i-Danil'is.-G, zn1«X>sl, CM i''» - l.!»!>0 Ll.^lgtM. Ofen „40., ii. M. !l»>5)0 i)7 — (iücrhazy „ 40 „ ., '.»5.-- 96- Lalm____________40fl ^'i'i W :N25 .'!7 75 <«lld W.uc Palffy zu 40 fl, CM. . ^8!'.<» 3i».— Cl>,lu „40......').;,.. Z.)50 3t tt'liwiä .. 40 ,. ., . .-!,; 25» ,N> 75 Wnuis.i^r.'v „ 20 „ .. . 21,50 22,— W.i!d!l>!n „ 20 „ ^ . 2.'l 5.0 24.- ,sss,,!cvich .. 10 „ , 17 - 17 25 Wechsel. 3 Mo» at,. O.-ld Vii.f. '?lil^.'blirg ft, 100 fl südd. W, 97 30 9?,50 Fian sil,t a. M. dctto 97 40 97.70 H^!»!u!^ sin- N>0 Mail ^anf>.' 8«; «',0 80 ^r,.»sl' . . . ^'i-! „ '.'l N'^'le,'!!^'^ . . 9 ., 25 ., 9 .. 2? „ Russ, ^ln,crial< . 9 ^ s,<) ^ l, ^ s,^ ^ 'Ünciu^tl'alli . . 1 „ 71 „ 1 „ ?lz ., 3>!!'.'r->.'<,nc' 114 .. - „ 11^, .. 25 „ Effekten- und Wechsel-Kurse a» der k. k. öffentlichen Börse in Wien. D„: 6. Irdilmr 1803, Effekten. Wechsrl. 5'/. Mltalliqul« 75,90 !^ Sil^r.....Ill 25 ü''. H«t -A»l. 8185 ! dc'no u . . 115 90 v«nl>,ftil« , . . 81», !, H.f.Dllf^teii . 5,V> Hlrrditaltim . . 226. ! Den 5). gsblllal 1863 Hs. I»'üt'l1). ^lUlfnmnl!. von N0lf. — Hr. Tls»>mal»!l. Kailfüuiliii. ucil Vtlli», — Die Henrn: Hllflmg,!. llilv — Znll^'i^I.'. z^nlftllitc. oc>n Will» — Hr. Siinr» Hcpsctilialiolsr, uon Rsi^ciiail. — Hr. Ioüimooics »oil Iililicii. — Hv, VllßlMHs. Hli»^. lllngo^isltllllr. ^o» vyon. — Hr. Fuchs, von W>c». — Hl. Hoff.,, l)0!' Manal'tin». Verstorbene. Dti! 29. ^äil„cl'. l'uc'wig Schorl. Schneid,^ meisleröslch'i. ,i!t 10 Iahrr, iü c>cl Sllidt 3?r. 25)1, an d,r Slroflilosk. Tt» 30. Heir Wlldelm Noods. s. k. i'aildeö-ba»plsass.i-Off'ii.i!. alt 38 I.'hl,, in ter Staol Nr. 199. ml» Sl!ckfil,ß. Dtn 31. Dem Herrn itlnl Flidil,ni. Wein'äi'0. ler, slii, .^i»o ^r^nizioka Stl.ifitin. all 4 Monath in der Gr'islsch.'.Vl'lNlic't ytt. 5x>. au, Z.ihnl'roztß. — Olln^ Nal'lisf. Hnüstslev. all 40 I.'Iur. in, Zil'il^ lp!l»>! N's. 1. <1Ü ltl RlllfllIN!»1ll<.'s!ll'l!chl!l>^. Dcn 1. Fekliior. Flli» K^>ari»a ^ai^i'in, H'U!" dtlsMi'XüSwmrl «»0 Hcnl^l'ssiß l!l>, all 72 Ialns,! l>, rrr ^"Pl'zll'er«Vorsl«0l Nr. t». „n? Hc»r Dr. ^ 8l„!0!l Zw^u) r. H>,,i^. lm? N^ilü^lli'l'.sißsl. .,ll i',8 I.ipis. m der Or.^ijch^.Vl'ls:'0t Nr. 124.—nnd ^nuilia Plixilcr, ^eirr« st», Schncidermtlstsvöl^chtcr. alt 21 I.'hrc. in oer Stliol Nr. 109. l'side »n> dcr ^lin.zilUlll^rkllloss,--Vatt'.il.i Nü^'.n. Iixrol'ülli'll'lllV!'. all 88 ^>'prc. iiu Zwilü'üal Nr 1. .i>, AllllCschwächs. -- Dcm ^ra»z Sllllllsl. Schllsftr. seme G.nli» Gtllr.ilip. all 77 I.,hlt. ,!, der Sl^dl Nr. 111. m, E>ll,ä'l»»^ Ds» 4. frili ^ iü? Ic>,ls. .ill 20 Mmi.n, lilio 14 T^^r, in d,r Lt.ic'l Nr. ^81. an rcr «lli^i, ^iluri'l'öy!,,» »asslrjnch«, Tl» 5. H.:r N.ll.'s Kcschcniii!. H^lisb.sl^r M'd P.i'.t ll'lill. ft^id ,m 77t,l> ;e>t,!sj^'s, >n oer ^o« l.NNI « Vc'lsl.UI ?l . 76. cm (i„ll^N!l!l!g. sl n m f l ln n g. Im Moin.tc ^ättliii- 1863 find 67 ^lls^'üt» Htsl^rl'oi, Z. 4^l. u (3) Nr. 4U2. Am l i. Fsbluar d. I. Vornnttag um lU Ul)r wird hicramts die Lizitation zur Äer-miclyuug der zw.'i gcmauertcn Hlittcn 3lr. ^ und l<> am hiesigen Iayrmarktplatzc stattfinden, wozu UnMlN'hmrr eingeladen wndcn. Stadlmagistlat Laidach am '^7. Jänner l8 Gesellschaft auf >V'« Prozent herab„esetzt. Wien, im Februar 1863. Die Detriebö'Direktion. Z. 266. (1) Die SMM-, Mllttlilll- ö: /llllien-Mml-HMung dc<< Schnlplah 28« in Laibach enipfi l»lt ihr v!)l! c^cii Henc» tlüti^'lX'l'H <^'t>»»l». i» 'TVi^,» ül'crlr.'^cncs Mupt-DeM ^)0N l'.ach dem »lneslln l'i»r2»<>r ^)'.«itt»lz« »lllä' l><«l»>Vs' qc!,'ran»ls>! lüw gs„i^ls!!sl>. fc'liil! zum Orbraliche fsllia/n ü'llchcr ohne '^elnoschl!»^ l'^'ü ii^ül' lilikr <,'iol!«<>» ei«.», >niö c>ln dcsttl! ^tHs^Il^.jrt«?«» als <,'«ll»i» !»l!d M^,»n«KtZ l'ele lct M. lloc» t'lirch >>>» Zt.<»>» «<»,»t,'ip<^ /^rnnl», seiiislcn Gtschni.ick nnd Krafl !<>>" Eriparni!! m. .»e» Drittel ^a". Dcrsell>e ijt iii Dlechbnchscll uoil...... '/ 1 lNld 2 Pflmd Wicncr Gcn'icht vcv , pactl, und lostet janniit Vlichsl»!, .... 5lr. :;fl. Il'kr. T's Im'c» Büchssii n>l>i-deil;i!ri!ltgcilo!!,»,c!i mit ,'X» lr. ''>'' l^' ^ kr. K^ ^e»«>< »>,«t, ^"" 5 Z2z. «»<> Z."227^......(ö)...................... Maskenball. Am Faschmgdinstage den ,7. Februar d. I. fmdct in den Lokalitaten dev dürgl. Schützen-Vereines cm geschlossener Maskenball zum Besten des Schießstattfondcs statt. — Die Einladung wird das Nähere enthalten. Laibach am 29. Jänner 1863. ^. 233. (2j Gchte Elllth^'chc Itiestlunchö^ I Loth-SchaclM « , kr, 2 Loth-Schachts ä 2 kr., 4 Loth-Schachttl ä 4 kr., O i^oth-Schachtel « 8 kr.; echt zu haben bci «.'.«». «rz» )7"'",>i CI//^N5^V" i;> ^ciibach. I. 254. (1) So eben erschien bl'i ^<>«>. «ltt»N«jl. Buch- und Kunst« Händler in Laibach: dcs nelnn Stempel- "nd Gebühren - Gesetzes vom z:z. Dezember «HttH im Zusam,tte,l° hange «lit den Bestimmungen deo Gebühren» Gesetzes vom V. Februar l^.^tt. Mit dem vollstäudi,;eu Tarife iu öst. 2val). HcrmlKgcgcben vo>i den l. l. Finallj-Kouzipistcn August Zimih nnd Friedrich u. /ormachcr. Prcis Ä fi. Zil dl,! Vorziisscn diise? Hi>orl^ qchiirt, das; die Pofttlll ;ah!^i des Tinis^, wrlch^ i» drii gcwöh,ilichm N^chschla^bU" ch«n feilen, briln-hallc» wmdni, n-odllrch «>l< vinijglicht wird^ di>!>lbcil für d^> äliillichl'» O,l'vnl!ch, obrr l>ri 8tcliirs^n:c. zu ;i!i!!-!>, sc, sind auch siimnltliche Formttlarie» fuv das (»icblll,re».lqllivale,lt bl'igefüsst, >md ci< sind ds» Ska« ll'» ihre Bl'ftii!i»ni!,g l>l,'igrstt.tt, n>ao dm Gebrauch derselben w,sl'üllich rrll'ichtnl. Ti.' Däuser erhalten filr das Grscl) vo,n 9, Februar !^5»0 i>, deri.-iiilisil (^lslalt, welche e>) durch die ueiiestm Be-sliiiniüiii^'i, erhalten hcit, dl>r Tarif ist vollständig uingearb.itet und init den Tarifsäkr!! in üst. W. versehen worden imd man sann sich auo deinselli.'» über jeden volluniinenden Fall miter-richli'i!, »hue da^ frühere l^esch ssleichzeilig znr Hand haben zn nuissen. Die zu dem^esetze vom ill. 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