Nl. l«2. Dountlstag, 10. August 1883. 112. Jahrgang. Lllibacher Zeitung. »!t «Uaib ,"" ' . .^'.. ' > ^. »,„ »«»nalnns > - ^-........' '-'-------- ? - »^-'-^"^- bandet stch Umllicher Hheil. ^ Se. l. und k. Apostolische Majestät haben mit «Uerhochster Entschließung vom 29. Juli d. I. dein ^bte des Nenedictiner-Etiftes zu den Schotten in Wien ^l.^rnst Hauswirt!) das Commandcurlrcuz des "opold.Ordens taxfrei allergnädigst zu verleihen geruht. Vltt ^' ^ ""d ^ Apostolische Majestät haben mit «llrrhüchster Entschließung vom 2<). Juli d, I. dem ""Weser drr Pfarre zu Unserer Lieben Frau bei den ^Hotten in Wien, Benedictiner Ordenspriester Hiero-^?"s Hofbauer den Orden der eisernen Krone "lilter Classe taxfrei allergnädigst zu verleihen geruht. M ^' ^ ""b l Apostolische Majestät habcn mit "ueryüchstcr Entschließung vom 2. August d. I. dem em^.- ^'^l eines Regierungsrathes belleidkten grumten Professor der Landwirtschaft Ferdinand m,!. "lgger in Anerkennung seiner besonderen s.„i '"ichteit als Eonfnlent des gemeinsamen Minimums fiis h^ landwirtschaftlichen An, ' ' ,cn Loss ^'^ ""^ ö" Hercegovina taxfrei den ües ^'lathes allergnädigst zu verleihen geruht, Nichtamtlicher Weil. Ncuc Enlhiillllngcn. über ^'"uen Enthüllungen» in der .Arton-Affaire». nacknA"" sensationellen Beginn wir bereits Draht-Ecan^l veröffentlichten, gehören zu jenen kleinen Panam«l"'^^ gewissermaßen als Kinder dls^ und c' '""dales die französische Republik diirchtobei,.! hei^ '^ vermehren sich mit der wunderbarsten Rasch-"bgetban l'^ "'" ^'^" hässlichen Angelegenheiten Nlmsenk l. ^-^^ ""^ ""dere empor. Dämonisch! basten <>^^ ^ das Ungeheuer, nimmt die grau-lnauzss^"'""' an. entfaltet seine klafternden Fleder jählj,,!,^ ' ^ünimt seine grimmen Krallen und— ist Erlck^ v"^wlmdcn. um einer neuen, noch spukhafteren N^'H ^"b ^u machen. Ufsaj." !.^us berichtet mau über diese neueste Scandal- ""'" Folgendes: deren »^ "schien "ne hochsensationelle Broschüre, "ochnm,« - 6 'st. knapp vor den Wahlen das Land leaulw "" ^" Panama- und Arton Affaire in Auf-^Uftas i! ""fetzen. Der Verfasser dieser Broschüre ist ^icherbe't k '^" ^ Directors der allgemeinen leiten »1. 'l. ^ damit die größten Unannchmlich» ^abll>n '^"' ""d' aber der Republik kurz vor den ^ emen fürchterlichen Schlag v.'rsetzt, In wessen Interesse und Auftrag diese Publication erfolgte, wird bald herauskommen. Dupas war derjenige, der Nrton verhaften sollte, ihn aber nicht verhaftete, weil die Negierung es angeblich nicht wollte. Dupas traf wohl mit Alton wiederholt zusammen, verhandelte aber nur mit ihm. Dupas schreibt zunächst, dass absichtlich eine ungenaue Personsbeschrcibnng Artons in den Steckbrief kam. Eine Photographie wurde nicht beigegeben. Im November iW2, als Lonvei regierte, gieng Dupas im AlistllM seines Vorgesetzten, SoinouN), nach London. Er sollte Alton ausforschen, genau überwachen, aber vor allem verhindern, dass Arton verhaftet werde. Dupas erfuhr, dass Arton sich in Köln aufhielt. Ein Freund Artuns wollte Mittheilungen an denselben nur in Gegenwart zweier Advocaten entgegennehmen. Das war unannehmbar. Nrton schrieb, dass man ihm schon von republilfemdlichcr Seite Anträge gemacht habe. Er wolle aber seine Aufzeichnungen nicht gegen die Republik verwenden lassen. Er ließ der Recv sagen, dass niemand seine Beftechungslistc zu ",,.„. bekommen habe. Er könne noch vieles retten Darauf hin gab Ribot Dupas den Austin ' Arton zusammenzukommen, seine Papiere ' , von den wichtigst, ;u nehmen und alles nach seinem. Dupas'. ^ , .. ^.....z,en zu ordnen. Dupas traf Arton mit einem Herrn W. am As). December in Venedig, Arton war nach der später doch dem ^ ' ' ^ gefügten Photographie absolut nicht zu Drei sprachen lange, frühstückten mit einander, giengen in das Theater, besuchten die Sehenswürdigkeiten und auch die Gefängnisse, wo Arton sehr furchtsam that. Am ' Tage lirß Dupas ?! :,e ihr ,i auf dem Marcusplu^ , ,. . ' ti. In der Marcuskilche betete und schluchzte Arton. Abends endlich kam man zur Sache. Arton dictierte W. einen Aufsatz, den Dupas der Regierung überbrachte. Arton erklärte darin, dass er Duciet niemals eine Mittheilung gemacht habe. Arton widerstand dem Antrage der Realisten, die ihm eine Million für seine Panama'Enthüllungen boten. Arlon erklärte writers, leine schriftlichen, aber alle anderen nöthigen Beweise zu haben, wenn es ihm be« liebte, zu sprechen. Ei besitze ein Notizbuch, wo Tag für Tag. Minute für Minute seine Besuche und deren Ergebnis verzeichnet seien. Für sein Stillschweigen und seine vertraulichen Mittheilungen verlangte Alton die Freiheit und hu,n ' ,d Francs, die einer der von ihm geschonten 5 " zu bezahlen hätte. Dela^ haye. sagt Alton, habe nie die Liste gekannt. Das Notizbuch enthalte in alphabetischer Folge die Namen und Summen. Er wollte es keinem Minister, sondern nur dem Präsidenten der Republik übergeben. Am 5, Jänner übergab Dupas dem Minister Ribot diesen Bericht, Von Floquet hatte Alton erzählt, dass er sehr unvorsichtig war. Floquet wollte Namen und Betrag auf feine Visitkarten schreiben, die der zu Bestechende dann Arton v^r^iqen sollte. Arton sagte darauf, Herr Ministen das war Floquet da- mals), so macht man d.».-. ^.^ln nicht, Sie bran^'p mir nur immer mündlich anzugeben^ wem ich das < geben soll. Noch ?in drittesmal bekam Dupas den V! ' trag, Arton aufzusuchen, aber ein ungeschickter Pl>! '! war ihm beigcgkben. der durch seinen blinden ^ '> beinahe alles verdorben hätte. Arton durfte nicht ge» funden werden. Dupas theilt auch die verabredete T mit, in der er mit der Direction dei ^...,..,, Sicherheit verkehrte. Darin hieß Arton das »jimgr Mädchen». Zu bemerk ^ - ' .2^M^Mß ?lrwn seine unbehinden sind. Er wollte in dem PanamaProcesse ass 3nt« .2stu!i"'"'""<' l'" ^"^iler aussagen und nachher alle seine l gen, T c>li!li!ull'knüpft an den ns' ndal unter folgende Betrachtungen:. . /Art der Darstellung, in der sich Dupas gefallt. ,ft nicht darnach angethan, Vertrauen zu erwecken. Es ift schwer, ihm seinen Mann im Monde zu glauben Anmi. ^r nie anderes als Bestechung^ !N bedeutender OelN vmqefü^ .....— ^......^ wirkt e». wenn er t wird, wie er seine Vle- moirer ^- ^ ^ ' - ' ^<, Helena oder ^ gar ? > . Pauvrargues oder Chamsml. Freilich, uuch M,l'll>. der zwanzigmal ^ aus der Haft zu entspringen wusste, hat V/.^,!^n ^dictiert, warum sollte ein Arton nicht in stapfen eine« Duc be St, Simon wandeln? M kommt noch mehr der Pofe, Dupas schildert, n> ? s Marcusplahes sich auf ben Hut A >> » Das Symbol der Unschuld ist es. ...^ ihn bedeutungsvoll umflattert. Nrton erschauert im D"......'-^ste,' als er '- ^'lie ansicl,' ' wo W ! von Staati ien das > drs Todcö auferlegt wurde. Und er zog sich in l schiff der Marcuskirche zurück, um dort br weinen. Wenn man bedenkt, in wie frivoler l> sich dieser Abenteurer auch nach dm Nngavcu dc» ! Dupas aus der Flucht ?„ bewegen pssegte. wenn man ^fich vorhält, n 'tsln, die ihm sein las» cive« Leben kli^.,,,^,,,., ,, .,,..^e, so ?"">' ..... ^- ^ Moralität jener salbungsvoll dictierten ^ 'proccssuale Wichtigkeit der bekanntlich c i Taubensiimpathie, vor allem aber di> ____ ^.:, Thränen bezweifeln Wnhrhaftia. e« ist beim betten ^eumeion. Von der Weltausstellung. «. Chicano im Juli 1«».^, ^lssles,? ^"nenpalast ist das denkbar ungünstigste denn mit Ausnahme der großen aenllaen^I !!"^ des zweiten Stockwerkes ist es ohne ^eu-Sii^ ^'^t, Oesterreich, Norwegen. Schweden. s°nders ,.?^ ^"'lon und Mexiko leiden ganz be-Und da ^ H l ." beharrlichen Dämmerung, die nur hie b"lch ssp,< l^'M'drler Munisiccnz der Franenbrhörde lllüctlicb ' .''^ "Hl verscheucht wird. Ich hatte es l'Mich,m V'k"' ^'k lo's Ausstellung erstrahlte unter huidobro. «"flicht, außerdem war Don Manuel durch ^./^ Nzna anwesend und so gütig, den Fühivr theiluna , "" schätzen fast zu reiche heimatliche Ab- Hl zu machen. ^vtte "3^" die Leserinnen, dass ich hier einige ^xilanpr "^' b'c eigentlich leinen Bezug aus die ?^lanisck ^"^"' '""hl aber in Anschluss an die t "fen U Ausstellung nicht ungeschrieben bleiben Mr die ^ ""^" Enthusiasmus und bei aller Liebe ^eiluna j ^ ^ Frauen muss ich gestehen, die Ein Mser ll^" Fraurngebäude hätte thatsächlich nicht con-'st; dun . "kürender getroffen werden könn.,,, als si.> «Uch ls,^'"" einheitlichen Idee. von einem Plane ist ^ftur vorhanden, recht im Gegentheil schien man iiomplicationen und Schwierigkeiten heraufbeschworen ^ und aufgefucht z,l haben, wo, wäre man nur dl-« - ' funden Menschenverstände gefolgt, die einfachste 5 auf der Hand lag. So z. V, ist M ' ' 'lusstlUu^ über das ganze Gebäude zerstreut, jft j„ ^., Nordost - Ecke des Gebäudes, einige SUclereien sind in ! einem Kasten in der Haupthalle zu finden, die Gemälde' bekamen an dem Nordost - Treppenaufgang einen sehr^ mangelhaft beleuchteten Plah, und der mexikanisch?! Thron, eines der wertvollsten AuijstellumMbjscte. steht aus der Nordgallerie des Franenpalasteö, Wäre Don Manuel Huidobro dc Azna nicht mein Führer gewesen, nie und nimmer hätte ich den Zusammenhang der zer« ^ streuten Herrlichktiten herausfinden können, umsomehr, als der ufficulle Katalog ganz principiell keine NuS-lunft weder über Mexiko noch über eine ganze Reihe anderer Ausstellungen gibt, und wenn er sich zu Nu^ künften herbeilässt,' thut man gut, selbige mit Kritik, und etwas Unglauben auszuuehmen. Indesfen ist der^ Katalog als Witzblatt gar nicht übel. so steht z. B. in ihm zu lesen «Ahasver». in Nlammer daneben («lkli wnncil-m« ^6w). Ueber was der ewig wandernde Jude sich wundert, steht leider nicht in Klammer. Vielleicht über das heillose Durcheinander. Zurück aber zu den so übel placierten Mexikanern, denen für ihre Leistungen jedenfalls ein beffcrer Platz gebürt hätte. Die Aus-stellung ist mit großer Umsicht und Ueberleauna ae leitet, das merkt man sofort, sofort auch, dass mit großem Interesse daran gearbeitet wurde Wi? hätte und ,ch thue es habe. ist Frau liebteste Fran ^l^,il.>!?. cm' muwmiyg im c»i< ^-liui',» ihres Landes arbeitst und sorqt Ich mu^ 'ch da« einaehenoe Studium der ,^ "g "„ vollständig neues Bild von d< " Frauen erhalten, ich hielt sie, wie alle ^.................irn. für träci» un^ ül jeder Arbeit untauglich, und ich musste nun mich oillch den Augenschein belehren laffen. d.>,» ^,»t xilVs Fmllen nicht allein fleißig, sondern nnqem^in kll »st sin nig. geduldig und ausdauernd slii' Arbeiten sind interessant und eigenartig. <,.,...,, achtung verdienen die Arbeiten der Indianern meist grobe Webereien, Ter ^ ' " mit grotesken, vielsarbiqen ^ thünN' . UND . >-> ,>^,.,>.,. <,,^ .o l'l in il I.N ' ,. Webereien und Sticlereien. die > « Luches in der Nawchei und von den Baumnncn orr dorti^n s" - jah Der Emflusz ber CnNur' nn ^f!bm2cke, ' ,'.'!! .1l!IlU II!!, II! l'sl Laibacher Zeitung «r. 182. 1562 w. August 1893 Willen nicht möglich, mit dem armen Verfolgten, der im Schatten des Marcusdomes Zähren zu vergießen vorgibt, Mitleid zu empfinden — wenn man sich erinnert, dass die Actionäre der Panama-Gesellschaft triftigere Gründe zu bitterlichen Thränen hatten. So romanhafter und sentimentaler Aufputz des Pamphletes ist übrigens kaum geeignet, seine Wirkung zu verstärken. Er ist ein Zeich« der Dichtung — nicht der Wahrheit. Aber das Libell als solches, es ist auch ein Zeichen — so wenig es auch den Stempel des Redlichen an sich trage, es ist ein Zeichen, dass die verborgenen Feinde der Republik nicht rasten und nicht ruhen, dass sic unerschöpflich sind in der Auffindung immer neuer Bcunruhigungsmittc/. Welches Interesse hatte dieser Dllpas, als er die Broschüre schrieb, die in Paris nun von Hand zu H' ^ ' ^ Was gewinnt er, wenn er sich niedriger ^ seit für andere Zwecke I Wie viel Glauben ist einem Menschen bc^...... ,..^. der schamlos genug ist, sich als das Werkzeug verwerflicher Meister zu preisen? Das wird die Zukunft lehren. Die Sonne bringt es an den Tag! Die Cholera in Rumänien. Der «Neuen freien Presse» wird aus Bukarest über den Ausbruch der Cholera berichtet: Die schon vor Wochen ausgebrochene Befürchtung, dass die Gefahr einer Einschleppung der Cholera nach Rumänien weniger von Vessarabien als von der Seeseite und von den Donauhäfen her zu fürchten fei, chat sich leider als begründet erwiesen. Wenigstens unterliegt es nach dem Wortlaute des im heutigen Monitor veröffentlichten Kommunique's trotz der bei solchen Kundmachungen üblichen vorsichtigen und beruhigenden Fassung gar feinem Zweifel mehr, dass in Braila, der wichtigsten Kopfstation des überseeischen rumänischen Getreide-Exportes, die wirkliche und wahrhaftige Cholera zum Ausvruche gekommen ist. Nach diefer amtlichen Mittheilung sind zwischen dem 2l. Juli und 4, August in Vraila zwölf verdächtige Krankheitsfälle zur Kenntnis der Behörde gebracht worden, von welchen sieben tödlich verliefen, während bei zweien die Genesung eintrat und drei noch in ärztlicher Behandlung verblieben. Nur bei vier Todesfällen konnte die ärztliche Autopsie der Leichen vorgenommen werden. Dieselbe hat nun zwar in keinem Falle äußerliche Symptome feststellen lassen, von welchen auf den Eintritt des Todes i - ' ' ' Erkrankung geschlossen werden konnte, die bei drei Leichen vorgenommenen . ^schcn Untersuchungen in zwci Fällen die betV......... ^olrra- symptome constatieren lassen. Ein vierter Fall befindet sich noch in bacteriologischer Untersuchung, Zumeist waren es Nn^hö^? von in schlechten Ernährungs - und Wol'. issen ledenden Hafenarbeiterfamilien. bei »^^.. >.>. choleraverdächtigen Erkrankungen vorgekommen sind. Doch befindet sich unter den Opfern auch ein Matrose eincs englischen Dampffchisses, und dürfte gerade diefer Fall den problematischen Wert aller Quarantänemaßregeln neuerdings zu beweisen geeignet sein. T" - >- ' '- -^ Dampfer war am 25. Juli in bester Condition in Braila angekommen, und der ei ^se erkrankte und starb, ohne ans Land ,,,^........^ zu sein. Das oben erwähnte Communique der Regierung spricht :..... '^r in Anbetracht des Umstände?, dass man ^ ch nicht mit ^inem Choleraherd, sondern nur in sp^dlichcn >' -, zu thun habe, die Hoff' nung aus. d« , .. .,.....^n werde, die weitere Ausbreitung der Seuche zu verhindern. Wir '"' ' ' -. . . ... am 7. d, ^ rathes aus Rumänien, Russland und der asiatischen Türkei kommende Reisende sich einer achttägigen Quarantäne und einer Desinfection der Kleider und des Gepäckes unterziehen müssen. Den Reisenden aus den genannten Gegenden ist das Betreten des rumänischen Bodens nur in den Einbruchsstellen Burgas. Varna, Silistria. Rustschuk, Sistowo und Lom gestattet. Für Waren der genannten Provenienz gilt gleichfalls eine achttägige Quarantäne und Desinfection, jedoch ohne Beschränkung bezüglich der Einfuhrorte. Provenienzen aus dem Mittelländischen Meere, welche in den Dardanellen keiner Quarantäne unterzogen wurden, unterliegen einer fünftägigen Quarantäne; jene Schiffe, welche eine folche Quarantäne bereits durchgemacht haben, bloß einer ärztlichen Untersuchung. Politische Uellerllcht. Laib ach, 9. August. Bezüglich des Termines der Wiederaufnahme der Reichsrathsuerhandlungen wird dem «Prager Abendblatt» aus Wien geschrieben: «In den Blättern werden jetzt vielfach Muthmaßungen über den Turnus der diesjährigen parlamentarischen Herbst- und Winter-Campagne geäußert. Nun liegen allerdings in dieser Richtung noch keine feststehenden Beschlüsse vor. beziehungsweise ist nichts Authentisches darüber bekannt. Nachdem jedoch die bezüglichen Meldungen sich darin begegnen, den Wiederzusammentritt des Reichsrathes für das letzte Drittel des Monats Sep. tember anzukündigen, dürfte man kaum fehlgehen, wenn man diesen Termin als den thatsächlich ins Auge gefassten betrachtet, obfchon, wie gesagt, der Tag der ersten Sitzung noch keineswegs feststeht und allfällige anderweitige Dispositionen nicht ausgeschlossen sind.» Der Staats veranschlag für 1894 — wird weiter gemeldet fei im ganzen und großen bereits festgestellt und werde in der ersten Sitzung des Abgeordnetenhauses eingebracht und mit einem Expost! des Finanzministers einbegleitet werden. Aus Kärnten geht der Grazer «Tagespost» die Nachricht zu, dass Dr. Steinwender sein Reichsraths« mandat niederzulegen gedenke. Die Meldung klingt sehr unglaubwürdig. In der Sitzung der Congregation des Eisenburger Comitates, in welcher Ober« m von Rado den Vorsitz führte, wurden des ständigen Ausschusses in Augelegen' hett des ^ ? Er. Majestät begeistert angenom- men und '>ie aus zahlreichen Mitgliedern bestehende vutation gewählt. Die General« r ' lüg ucttüutc , ^spann mit den Vor- b . !l zur Aubsch ^ und elektrischen Be- leuchtung der Stadt Güns. Sämmtliche Comilate jen« seits der Donau werden mittelst Zuschrift aufgefordert, an Se. Majestät den Kaiser Huloigungsoeputationen zu entsenden. Die Hermannftädter Rumänen« versammlung hatte an der siebenbürgisch'rumänischen ^ ' ^, ^ '^Apiel, welches eine neue T ,t bedeutet. Eine Deputation der rumänischen Hluoenten Oesterreichs und Ungarns begab sich nämlich Sonntag von Kronstadt nach Prc-deal. um den dort wartenden rumänischen Studenten ll'u. welche den Conferenzsaal in Den russischen Zollämtern wurde von Amtswegen be?'""^"^ben, dass dasjenige Nuantum zollpflichtiger -de. welches laut Artikel M>4 'ollordnung vml den P " n ohne ' ' ' , .>e mitgeführt werden ^ h dem ai!, n Zolltarif vom 11. Ium 18UI, ohne ZollzuMag. verzollt wird. Ueber dieses Quantum Hinalls tritt der Zollzuschlag ein. Die Strafen für heimlich eingefühlte Waren, deren Confiscation an der preußischen oder baltischen Grenze erfolgte, werden nach den erhöhten Sähen berechnet. Die «Times» melden aus Alexandrien, der Sultan habe den Khedive während dessen Aufenthalts in Constantinopel wissen lassen, dass die wichtigen Fragen, welche das Verhältnis zwischen Egypten und England berühren, ihn sden Sultan), nicht aber den Khedwe angienqen. Der Sultan habe jode Stovung des gegenwärtigen Regimes missbilligt, welche durch da» Eingreifen Egyptens herbeigeführt werden konnte. Ueber die neuesten Scandal - Enthüllungen lN Fra«kreich berichten wir an leitender Stelle. «" Nachtrag zum Norton-Processe verurtheilte der Assis"' Hof den'Herausgeber des Journals «Estafette». welches Flourens beschuldigt hatte, der Complice Nortons. Ducrets und Millevoye's in der Affaire der gefälschte" Documente gewesen zu sein, zu 500 Francs Geldstrafe und 1 Franc Schadenersah. Reuters Office meldet aus Buenos - Ayr es. dafs der Gouverneur dieser Provinz, Costa, verkleide/ nach La-Plata entflohen sei. In einer Adresse an d" ProvinzialLegislatur klagt derselbe die National-Mg^ rung an. die Insurgenten und Radicalen unterstütz und beschützt zu haben. Tagesneuigleiten. — (Der Leiter de« Kr iegsministeriuM«) Der bisherige erste Scctionschef im Reichs ' Kriegs Ministerium. Rudoll Freiherr v, Merll. wurde vom K"'" mit der einstweiligen Leitung dieses Ministeriums bis z Ernennung eines Kriegsministers betraut. Freiherr v Merll hatte schon bei Lebzeiten des Freiherrn v Vo« in dessen Abwesenheit uom Amte als dessen Stelloertrele fungiert. Baron Marll ist am tt. März l83l zu »" geboren. Er hat von der Pike auf in der Armee g"^ Nach Absolvierung der Kriegsschule nahm er als H<"^ mann an der Schlacht von Solferino theil, in w"lv° er sich auszeichnete und verwundet in Gefangenschaft s rieth. Den Feldzug des Jahres 136« machte er im ^ neralstabe als Major mit. Für seine vorzilgliche "'< ' leiftung im Kriegsministcrium wurde er 1874 mit Orden der eisernen Krone ausa/zeichnet und ^^ ^ jl Obersten ernannt. Im nächslsolgenden Jahre wurde dem neuformierten Generalstabscorp« zugetheilt und N^ an den Mobilisierungsarbeiten des Jahre« 1«7s g"^ Antheil Im Jahre 1879 wurde er zum Commands der fünften Infanteriebrigade ernannt und ^^" M Seclionsches in das Reichs - Kriegsminifterium ^^ Auf diesem Dienstposten ruckle er 188b zum FeldwaN^ Lieutenant vor. In Anerkennung seiner vorzüglichen ^ stungen wurde ihm ltt8? das Commandeurlreuz ^ Leopold-Ordens verliehen. Im Mai 189.'l wurde 3^.^ o. Merkl zum Feldzeugmeifter besürdert. Der neue ^ des Kriegsministeriums wurde vom Feldmarscha" ^ herzog Albrecht, der von Vaden in Wien eingetroffen in Audienz empfangen ^Ml — (Kaiserzusammenlunst.) Die » ^ bezeichnen die Nachricht, dass «aiser Wilhelm aw" z< seiner Theilnahme an den ungarischen Mandel ^ dem Kaiser Franz Joses Budapest besuchen werde, ^ Äusd, icken drr herzlichsten Freude E« wird betoN^j in diesem Besuche des Kaiser« Wilhelm ein neuer ^ für die Innigkeit des Dreibunde« erblickt werde" ^ Während der Anwesenheit des deutschen Kaisers in ^ werden im Visegrader Forste Hirschjagden v^ra werden. Ausnalimc unverstandener Schönheitsideale. Statt ori< . ler und naiver Arabesken werden nur lebensqrofte! ^ ^ oder Kal> ^ ^ . > eines 5> Haro m leuch« ^ud "<>. ...^ ,,.".. ^"p' ^"! ''^' """nöglich in i Pelz gehüllt. Rolen. ^ nnicht und M^ Augen t' die ! nst. neben der, r t. d- rlngewanderten B. jlws >lir haben es hier fa'. H mit . wovon wir m ..........,,., ^nischen Nusstellul- : sönnen. H1> ist das Material < "izonlMsoegnffe und Vedürfni^e Aus e,n. ^mjch« Wand. darum lj........ ^. ^ancr '"' s«wHr»en bemerken, dass das Gefieder """ ffedern ' Ii ist. ^ ist cinc ^ crling-E., ., ,..^. ^.^, .^, fammtliche Exemplare, groß oder klein, von tadelt Schönheit und Seltenheit sind und von der geschickteste Hand aufgespannt wurden, so dais auch kein Stäubten , ,: dem ^ !' Exemplare fehlt. /andern w. , ........,..... ,^, iing. ob aroß odcr ^ klein, aus den feinsten Seidenfäden gestickt ift und es ' kaum möglich ist, einen echten Schmetterling von einem solchen mit der Nadel q?arheitet^^ zu lmterscheid^n ,—.....> — "^ ^,^,..^, > .,........ ^von den Schätzen i Eine weitere ^ t >der l^ ' ^ lst die Por, ^aus '! l'ien sind so , uon emcm lundlgen Auge nicht von emem ,.^ zu unterscheiden sind. ^" ^,."'.'!,..' ,<""..' ! Faden ist nicht aus der d.n Umdruck des K ' ' 's noch c, stücke auf diesem '' :d das ^ ^ ,. - der m lik. Herrn Diaz, und Oll^ ständig u.........._. ._, — ,^....^^...^ ,,.,.„^^ gebracht wurde, ohne die Eierschalen zu zerbrechen, 'l ' ?l ,st »i! ' ' it Gold bestickt. < mi» ^ Sehr geschickte nm die aus Kort und! ''......^ ^«-liess zu' "-..... ^ Blätter und Blüten sind von rHe" ^ und die Gestalten der Mensa?^' ^ lebhaft und natürlich. Nun zu den in^.. ^...llo's. ^leiN^ Frau Getrude Garcia Teruel de Sch"'^^ ihre ganze Kunst der herrlichen Flora Mriko s g^ hs» Ein Prachtwerl von bedeutendem Umsm'ge ^g>L >t ihrer langjährigen Studien. <8^' O^ ...^, auf Nngeplattm sind ebenfa^ '^.^'s ^ Frl. Earlota Eamacho qibt in ihrem ,st ^3 l,iges. gmes O ' -^"^'"^ e'E -slebsn qut > 'ind "Isi. ^ vl men und Fruchtstücte zu "way' ^ ' - ,.^.^ Mexiko noch nicht viele malend ^n. ^its"'3, >Hln Kllnstwcrf ersten Ran^s ist der "5^ Thron, an dem allein für ll).(XX) Dollar« "^M verwendet wurde. Er stellt die drei versch"^""^ ° "' '>'« dar. Zuerst die Zeit der A^N' ^, der Bourbonen und zuletzt diejenige H Die Zacken des Thrones n^dcn HiA .^... n der bedeutendsten Städte gebildet; o ßo qruno desselben »räqt aus rothe« G""oe n sa^ oer 3 ülgtelt der Azteken. Hal"" ' des 1h>l>ü's, I L«ibacher Zettung «r. Ift2 1563 10. August 1893 — (WetterlataftropheinMittelfteier-mark) Zu den gestern gemeldeten trostlosen Nachrichten kommen auch aus Preding, Lieboch, Nohrbach, Unzmarlt, Vaierdorf, Wehelsdorf. Plabulsch, Karlau, sselbhof, Groß-Florian, St. Nartholomä, Ianhberg, Nrch, Fehring, hart, Hihendorf, Steinberg, Gratwein und Gleichenberg hiobs-poften, I« Arch bei St Vartholomä ertrank ein Bauer, ber in seinem Häuschen schlies, welches dem anstürmenden Woss« nicht standhielt. In Gleichenberg drang da« Wasser mit Blitzesschnelle in Keller und Gcschäftslocale ein und richtete Schaben an; am härtesten trafen die 3luten den Optiler Graf. Die Parkanlagen im Brunnen-lhale. wie auch Felder und Witfen der Ebene standen tief unter den Wassermassen. Die Heilquellen und der Füllschacht mussten durch das thätige Eingreifen der freiwilligen Feuerwehr sorgfältig überwacht werben. Die Pro menaden find stellenweise ganz weggerissen; sogar Scheuer-holz wurde fortgefchwemmt; der bescheidene Sulzbach war zu einem mächtigen Flusse angeschwollen und trieb sein Unwesen. Die Wiesen sind stellenweise dicht mit Scholler übersäet, die llanäle verstopft; ein trostlose« Bild bietet der Anblick einzelner Frldcr, wie auch der Eindruck, den dle mit Schlamm, Kies und Erde bedeckten Anpflanzungen der (luraftalt als auch jene von Privaten gewähren, br tobend erscheint. Die Besitzer bemühen sich, schleunigst >passagcn frei zu machen und den nicht unbedeutenden schaden so gut als möglich zu velblssern. ^ -^ (Für Gösting,) Die Orazer «Tagespost» der Menüicht in ihrer gestrigen Nummer einen Aufruf, in welchem die wohlthätige Mitwelt um milde Spenden filr ^ infolge der Unwetterkatastrophe so schwer getroffen,' "rlschaft Gösting erfucht wird. ^ (Die Explosion im militär lech' nlschen Vomit «f.) Die commissionellen Erhebungen be zugl'ch der Ursache, welche am 1. d. M. die Elrasit ^lpwslon im militär-technischcn Eomil<< herbeigeführt Hal. ^den zu leinen, Ergebnisse geführt. Man steht hier 'lnnier noch einem Räthsel gegenüber, da« vielleicht nie gelost werden wird, nachdem die beiden mit d r Laborie- ung beschäftigten Soldaten der Explosion zum Opfer l"len und sonst leine Änhaltspunltc für die Klärung dieses m ^ ^!""den werden lonnlen. Zunächst muss ferner be- eri! werden, dass die jüngst mit einem gewissen Schein von St « 1^ ^"^slellte Behauptung, der zur Explosion gelange unk 'ki nicht Elrasit. sondern Pikrinsäure gewesen, ganz nvegrünbet war. Es war vielmehr Ellasit. das in ein p"nggeschosz gefüllt wurde. Es wild nun mit Sicher ^ ""slnommmen, dass die Explosion nicht durch Schlag das 5» ^""' ^"" b" Instrument, mit welchem war ^""sprävarat in das Gefchoss getrieben wurde, sein "'n ^würzt. was sonst unbedingt Hütte der Fall ^hs. ""Nen. Nachdem vielmehr bisher noch nie eine nich, «,. ^ herbeigeführte Explosion von Ekrasit stall "' "°" und diese« Präparat seine Unempftnblichleil lo bll. ^' ^°b und Reibung jederzeit bewährt Hal. fett ^ l °" '" fachmännischen Kreisen an der «nsich! ' "< dass durch Zufall ein Slückchen irgend eine« un fübrt - ^°^"' ^^ die Explosion des Elrastt» herbei Verwl !." ^^ ^^ Füllung des verhängnisvollen Grschossrs Endeten Präparates gefallen sei, wodurch das UngMcl neben ^ ""^e. Jedenfalls wild der Fall Nnlass E: ' "" weitere Unterfuchungen bezüglich ber Explosions- »enlchafttn diese« Sprengmittels anzustellen. Et 3» Erdstöße) In Oraz, Donawih. Kapsenverg. -^^"ein sim Miis't^s^ Aslenz. Turnau. Nindderq und Mürzsteg wurden vorgestern in dem Zeitraume von halb 10 bis halb I I Uhr vormittag« zwei ziemlich heftige Erdstöße wahrgenommen, die Beschädigungen einzelner Gebäude zur Folge hatten. Local- uni Provinzial-Nachrichten. — (Krieg« mini sterium.) Die gestrige «Wiener Zeitung» veröffentlicht da« Allerhöchste Handfchreiben, womit Se. Excellenz Feldzsugmeister Freiherr von Merll bis auf weiteres mit der Leitung des Reichs-Kriegsministcriums betraut wird. ^ (Gegen die E h oler agesahr.) Die zunehmende Verbreitung, welche die Cholera in mehreren benachbarten Staatsgebieten nahe ber Reichsgrenzen nimmt, lässt es bei dem in der gegenwärtigen Jahreszeit lebhaften Neiseverlehre und der anlässlich der Ernte und Baufaison gesteigerten Bewegung ber Feld' und Bauarbeiter mog/ lich erscheinen, das« an verschiedenen Orten plötzlich ver» einzelte eingeschleppte (tholerasälle auftauchen können, deren sofortige Eruierung und Erstickung bis in die ersten Ansänge vom l, l. Ministerium de« Innern allm unterstehenden Behörden zur unbedingten Pflicht gemacht wurde. Um in dieser Beziehung von den Ereignissen nicht überrascht zu werben, ist die Herstellung der allseitigen Gereitschaft zur Action im Falle der Cholera-Einschleppung erforderlich, und erachten wir e« als angemessen, die Gemeinden auf die ihnen dies» bezüglich obliegenden Pflichten und auf die bestehenden Instrnclionen aufmerksam zu machen. Al« besonder wichtig ist die strenge Handhabung ber allen Sc, nilätspersonen, Etablissementsvorstehern, Haushaltung«-vorstanden (unter diesen insbesondere allen Fremde be-herbergenden Wirten), dem Vegleilungspersonale der Eisen» bahnzüge ?c obliegenden Anzeigepslicht jede« zu ihrer Wahrnehmung gelangenden choleraverdüchtigen Er» lranlungs» oder Infectionssalles an die unmittelbar vor« gesetzte Instanz. —o. — (Postkarten für einen Kreuzer) Der Rcgisrung liegt gegenwärtig ein Project vor, wonach dem Pulilicum die gewöhnlichen Korrespondenzkarten zum Preise von einem Kreuzer per Stück zur Verfügung gestellt werden sollen In Ungarn hat sich bereits im vorigen Jahre eine Unternehmung constituiert. welche dem Post ärar die Eorrefpcmdenzlarten um den gewöhnlichen Preis von zwei Krcuzcin ablaust, einen schmalen Streiscn der Rückseite sür sechs bi« zehn kurze Ankündigungen benützt, so dass der giößtc Theil der Seite sür briefliche Mittheilungen versügbar bleibt, und diese Karlen um einen Kreuzer an das Publicum verlauft Die Differenz von einem Kreuzer zwischen dem Anlauf«, und Verkaufspreise der Karten wird aus dem Eitrügnisse der abgedruckten Ankündigungen vestrilten Diese llartln werden im Public,, bereits vielfach benutzt Das ungarische Postärar hat i Angelegenheit insoferne selbst in die Hand genommen, al« diese Karten um den Preis von einem Kreuzer per Stück auch bei den Postämtern und Tabaktrafiken verlauft werben Nunmehr soll diese Neuerung, welche sich in Ungarn bereits bewährt hat, auch in Oesterreich zur Ein' führung gelangen. Das Project sür Oesterreich ist aus dem gleichen Principe ausgebaut, ba auch hier die ttarlen dem Postärar um den vollen Prei« von zwei Kreuzern abgenommen und um einen Kreuzer verlaust werden sollen Jede Karle soll aus einem schmalen Streifen längs der vier Ränder der Rückseite etwa sechs Anlündiffungen tragen, woraus d« «often hereingebracht werden sollen; ber übrige Raum der Karts >ir die schriftliche Mit- theilung reserviert. Je ^rten sollen die gleichen Anzeigen tragen Die Karlen sollen mittelst eige„--r PostlarteN'Automaten in den Verkehr gelang ' ^>em Automaten soll zugleich eine Platte und eii an gebracht werben, um gleich daselbst die Karle uusjüllen zu können Es ist jedoch nicht ausgeschlossen, dass d»e Karten auch in den Trafiken zum Verkaufe gelangen. Nach dem Projecle bleibt, wie aus dem Gejagten her' vorgeht, dem Postarar der alte Ertrag gesichert, und da« Handelsministerium hat nur deshalb über die Nngellq » heit zu entscheiden, weil es sich um den Verschleiß likn Postwertzeichen handelt, wozu es ber Bewilligung ber Regierung bedarf Die Neuerung ist erst möglich geworden, seitdem ber Weltpostcongress erklärt hat, bas« auf ben Postkarten außer den schriftlichen Mittheilungen auch noch andere Zusähe ausgenommen werben können — (Zur Futtern oth.) Angesicht« ber von ben Lanbwirten sür die nächste Winterperiode befürchteten Futternoth hat da« l. k Ackerbauminifterium mehrere l. k. Forst- und Domänen - Directions«. darunter jene in Görz, von welcher auch die krainischen Domänengüler verwaltet werden, ermächtigt, über allfällige Veiuche ber Vemeindevorstehungen in futterarmen Gegend lung von Waldgra«, Forftunlräutern u> eventuell auch ben Anbau von Futterpflanzen ,n ^ schlagen in ärarischen Waldungen, insoweit waldbaul,chr Rücksichten und diessällige ältere Rechte derlei Nutzungen ". gegen genaue Einhaltung ber von K«ll z» F«ll ic Art und Weise der Nutzung vorzuschreibend» Bedingungen und gegen Entrichtung sehr mähiger ausnahmsweise auf die Dauer diese« Jahre« zu geflauen — (Rohitsch'Sauerbrunn)^ Stubenten gaben am l b M. unter der ^........ .^. Dirigenten M. Dogan ein gul besuchtes und schr freund' lich aufgenommenes Eoncert Die jungen Ue»te stub tüchtig geschult und handhaben ihre ziemlich prl»lllvu> Instrumente mit Vravour Der Wiener Komiker Kornau lam in Begleitung be« Coupletsänger« V Charts', be« Pianisten 2 Eteinau und be« Frl Paula Psanter. einer zungen, hübschen Opernsänger»«, hier an, und sein ben Freunben heilerer Vortrage liebbrlannter Name jüllte am 3 d M den Eursaal in sür die Eoncertgeber erfreulichster Weise Am l, August hatte bie Curl»pelle ihr Benefiz und bot unter Stahl« tüchtiger tteitnng Vortreffliche«. Da« Concert im Cursalon brachte ein VoHM zur Oper «S"vitri < vom Grazer Concertmeifter A Pk^ubn, einem jungen strebsamen Compositeur Da« , werk des Autor« verräth dessen vielversprechenoe . ssortichunss.) dran 1^?"" ^' ''^"" 'lh ihn bei seinem Oheim ver roma . !!^ ^"'" H"^ """ Maquoil nicht aus drn Erb, > " ^danken gekommen wäre. mich zu seiner vo°" ""zusehen, s" '""lde Edgar doch der Ncsihcr ^lyst'Ha^'l grwlndcn scin.. nickt '^6" der Vcsihfr von Elyst Hazel, wenn du in «n «Albin geworden wärst!» rief Käthe. «Wer «uer Welt hat dir den Glauben beigebracht?, lina ^ '"^ hat mir cs niemand, aber Baronin Sc oeutete sehr klar darauf hin!» antwortete Hetty, starre ^^ Gesicht legte es sich wie cinc Frost aevr«'?"""" Selina hat mitunter eine sehr au«-si^llle Phantasie., sagte sie kalt. «Ich kann dir ver-^ln. dass ihr Sohn nirnml« der (5rlu> ihrcs Äru^ nur ^"^en wäre, und sie weiß d^i auch im Orimde waz ^ ^l- ^hne dich lväre Elystchazcl und alles. Wenn ^ ^^"' Hermann Vandcrgrift zugefallen, und IH . "" heute nicht wärrst, so geholte das alles ihm. "> °°chte. das wusstest du!- «O Käche!. lvran ^ b"' fast erschreckt hervorgcstohcncil Ausruf "«das junge Mädchen auf. ge^„ '3^mann Vandcrgrift?» rief sie aus, bcide Hand,' lick ^ . Freundin ausstreckend. «Das das ist wirl '^ wahr?. Käthe trat kopfschüttelnd zurück, aber ^5 , "l'ch!' antwortete sie einfach. »Ich weift wnlllch nicht, weshalb die Thatfache dich so sehr aufregen-kann. Ich wünsche icht fast. ich hätte es dir nicht gesagt. Clyst-Hazel ist dir auf bem ehrlichsten Weae zua/lmninln. Thatsache aber blribt. dass. wi-?in selbst Herr von Maquoil von deine, Ahnung gehabt. Edgar doch nie den lj......^... ^.,,,^ gerrdt hätte. Er hat sich mit seinem Onkel zu keiner Zeit dessen Lebens besonders gut gestanden, während Maquoil lwn Hermann eine sehr hohc Mrinlmg hatte; sie verlchrtl-n miteinander wie Vatrr und Sohn. wozu! cinc fr.'illch wcitschich»'^ Vcrwinotjchaft ihr Thcil bei- .' trug.» ! Hetty hatte von allem diesem nur ben Kcrnpnn.lt erfasst, und diesen hielt sie fest. «Wcnn also Herr von Maquoil meine Mutter nicht geliebt hatte, so würde Hermann Vandergrift jetzt Hcir auf Elyst.Hazel sein?, gab sie ihren Gedanken Ausdruck. Käthe nickte eifng. .Hcrmann Vandergrift. so bin ich > vrrsctztc sie, »jcdrnfalls abcr. und davon bin , , mehr durchdrungen, nicht Edgar Selwyn. Herr von Maquoil muss schon seine Griwde gehabt haben, dass er seinen unanscchtbaren «lächsten Verwandten, der frei' lich leine a/schlichen Ansprüche an i' ' '„n konnte, wcnn er ihn testamentarisch nur l wie rr c> g.than. nicht zn seilnm Grdnachfolgcr aus iilyst Ha^cl rinschtc. Dic Thatsache beweist es, denn sür alle ^älle, wcnn du nicht Erbin hättest werdcn lünnm oder geworden Mnest, ist Herr ?' 'st in des Verstor licnen letztem Willen an d> , Ilc genannt. Zait^ gefüyl gegen Edgar Selwyn hatte dich' also zu aller.! letzt zu leiten es sei denn. du liebest ihu Ei hettu wie dn auf rinmal errütliest! Das sieh, doch höchst verdächtig aus! Äh. lvcr lomun t»enn da? ^st rr r^. dein Erwählter? Hetty. Hetty!» Und sie drohte bem immen M,'i>>chfn, der«'" '^""i., s^^, unter -'— ch mit ,og. mit ,v>'uzi! .<,n» ,st über auc Mafteu ucrlätherifch' Ah!» Der letzte Laut erstarb ihr geradezu aus den Lnweu. denn auf die beiden lichten Gestalten unter der ^ pe zu trat nicht Edgar Selwyn. sondern eine l)l>l,( u,l.,! '..... hie Strahl« gehenden ^ magisch mit gi umfluteten — Hcrumnn iüandergrift.' Xlll. Warum ^ ii einander allein liiljlNlil'll : alten d,^ Pnrlf«, rwn den letzten selten zwei, Käthe hatte sich plötzlich erinnert, basK sie daheim nothwendig sei und hatte sich mit emrr E'!^tia leit entserut. wrlche sowohl Hrtty wie auch Vaudev^lfl hätte aufjallcn müsjen, wenn br>^ n ^ eben allzusehr mit ihren eigenen Gedanken beMnial gewesrn waren. ,","'"U' Dirse nahmen sie auch noch an^''-^-^ - " spruch. nachdem der letzie Schutt d den verhallt war. »einer von ihm>! ^,-Wort sinden zu ldnnen. dc,K >. > ,^., .„^ ,.., übe? ihnen waltete Latbacher tettuna «5. 182. 1564 10. August 1893. - (Feft schießen.) Dienstag den 15. August Nndel zur Feier des Allerhöchsten Geburtsfeste« Sr. Majestät des Kaisers am Schiehftande ein Bankett der Rohr-schützen - Gesellschaft statt. Während des Bankettes und nachmittags von 5 bis 7 Uhr concertiert das Orchester der k und l. Infanlerie-Regimentskapelle Freihr. v. Kühn Nr 1? Tas Feftschiltzen am 15. August ist zugleich das Schlussschießen in der Saison 1898. * (Neuerungen in unseren Anlagen.) Die Neuerungen, die im Verlaufe der letzten zwei Iat^e in unseren Tivoli - Anlagen zur Durchführung gelangten, erfuhren heuer eine bedcutende Erweiterung. Die Täsclchen vor den einzelnen Pflanzengruppen wurden durch größere ersetzt, die nicht nur den lateinischen Pflanzennamen, sondern auch die deutsche und zumeist auch die slovenische Vezeichnung enthalten, und zugleich entsprechend vermehrt. Einer Aenderung bedarf noch das Täselchen vor einer Schwarzkiefer nordöstlich nahe dem wieder prächtig grünen Giffel'Thurme, welche irrthümlich als gewöhnliche Föhre l?inn5 xilv^li^i angeführt erscheint. Ein bezauberndes Vlütenbild bietet der in der Größe eines Zwergstrauches entwickelte ssorallenbaum ^rvtlnin^ ''l-i-w^ülli . der in zwei Exemplaren am östlichen Rande des Parkes gepflanzt wurde, wo die von der Klagenfurter Reichsstraße abzweigende Fahrallee sich in einer scharfen Krümmung um die Anlagen windet. Von den üppigen Wiesengründen, die gegenwärtig die Dolden des Pastinal und des Rosslümmels weithin mit weißen und gelben Teppichen bedecken, dringt belebender Dufthauch in den Part, welch letzterer auch in diesem Jahre wieder vielfache Verschönerungen erfuhr — (Das Jubiläum der Etablissements Vrüder Reininghau« in Graz.) In Graz feiert heute eines der bedeutendsten und ältesten, weit über die Grenzen der Monarchie wohlbekannten Etablissements das Jubiläum seines vierzigjährigen Bestandes. Es sind dies die Fabriken der Brüder Neininghaus, Dort, wo die Straße nach dem Steinfelde führt, erhebt sich auf einem Areal von nahezu sechzehn Hektaren der mächtige Complex der imposan iksanlagen, wo die weltbekannte Brauerei und Vi e nach allen Ländern versendeten Pro-ducte erzeugt, wo die Spiritus- und Presshefefabril enorme Quantitäten hervorbringt und von wo Liqueure, Gssig. Pech und Harzöl in großen Mengen den in- und ausländischen Märkten zugeführt werden. Als am I0ten «uguft 1853 — dies ist der eigentliche Gedenktag der Gründung — von dem Begründer und gegenwärtigen Jubilar Herrn I Peter von Reininghaus der Kaufvertrag unterzeichnet wurde, bestand das Etablissement bloß aus wenigen primitiven Räumlichkeiten Die Brauerei z. B. producierte während des ersten Jahres 2300 Hrltoliter Vier Jedoch Peter v Reininghaus, unterstützt von seinem! Vruder Julius, arbeitete rastlos an der Erweiterung der ^ winzigen Anlage, und so legten die beiden Brüder schon damals — also vor vierzig Jahren — den Grund zu de« heutigen weitverbreiteten Ruf der Firma. — (Poftsparcassen. Amt.) Im Monate Juli wurden l) im Sparvertehre eingelegt 2,717.394 fl 22 kr., rückgezahlt 2.3^3.113 fl. 78 kr, und haben daher im Monate Juli 1893 im Sparoerlehre um 384.280 fl. 46 kr. mehr Einlagen als Rückzahlungen stattgefunden; l>) im Checkverkebre wurden eingelegt 1' - ' ss. 3 kr. rülkgezahlt I 77 st. 75 kr.. un5 i; sonach im Monate ^ «3 der Einlagensaldo im Eheckuerkehre um 2,026.?0b fl. 28 kr. erhöht Die Anzahl der Theilnehmer hat sich im Monate Juli im Eparverkehre um 4<)'.)8, im Eheckverkehre um 191 und im Clearingverkehre um 120 Personen ver» mehrt Der Umsah im Monate Juli erreichte die Summe von 212,838368 ss. 7S kr. Per Oesammtsaldo des Amte« beziffert sich mit Ende Juli 1893 im Spar verkehre mit 31.836.465 fl. 22 kr., im Eheckverkehre mit 45.882.310 fl. 15 kr., zusammen demnach mit 77,718.775 fl. 3? kr. Di? ck'sammtzahl der Theilnehmer betrügt im Tparvertehre und im Checkverlehre 22.667. Von den EheckbbllHelre'.iycrn find 15 420 Theil' nehmer am Clearingverkehre Rentenbüchelbesiher find mit Ende Juli 10.162. für welche Staatspapiere im Vetrage von 16.290.880 st. Nominale in Verwahrung des Amtes erliegen. Für Rechnung der Einleger wurden aus Grund ihrer Einlagen bis Ende Juli 1893 gekauft und an sie abgesendet Effecten im Nominalbetrage von 21,155.0',.'? Gulden — (Selbstmordversuch eines Wiener« in Trieft.) Aus Trieft wird berichtet, das« der im Krankenh»»se darniederliegende Adolf Goldstein, der am letzten Sam»wg eineil Selbstmordversuch begangen hat, vorgestern bei de« Verhöre, dem «r unterzogen wurde, bekannte, ein« Defraudation von 200 Gulden z»» Schaden ^ ^' « Herzog und Söhne in «en »«MV" z« yaden Goldstein, der hier ohne Gepäck angelangt ist, Hal un« aus Unterkrain berichtet wird. wurden von dem t, Bezirk ' in Rudolsswert mehrere Lehrer- und Ll'hrei' : zur Bchtz^i'g ausschrieben, Nm .'!,. ^ zelne dieser erledigten Stellen sind leine, um einige aber Gesuche von solchen Competenten eingelaufen, welche nur die Eignung zur provisorischen Anstellung besitzen. Es schiint also. dass sich der Mangel an befähigten Lehrkräften für die Vollsfchulen fühlbar macht. — (Stipendien.) An der l. k. Fachschule für Bodencultur in Wien kommen zum Studienjahre 1893 94 vier Staatsftipendien von je 200 fl. für da« forstwirtschaftliche Studium zur Verleihung. Die Gesuche um dieselben sind an das l. k. Ministerium für Cultus und Unterricht zu richten und dem Rectorate der genannten Fachschule bis zum 25. S?pt. l. I. zu überreichen, —o. — sDasfteirische Sängerbu ndessest.)Diese« Fest, welches am letzten Sonntage fast anderthalb tnusend deutsche Sänger in Leobcn vereinigte, wurde am Samstag mit einem Empfangsabcnde eingeleitet, bei dem der Bürgermeister Dr Buchmüller von Leoben die erschienenen Sangesbrüder herzlich begrüßte und der bei den Vorträgen des Leobner Männergesangvereines sehr animiert verlief. Am Sonntag morgens fand ein großartiger Fcst-zug statt. An demselben nahmen gegen 1400 Sänger theil, welche 56 Gesangvereinen angehörten. Der Eillier Männergesangverein war durch eine Abordnung vertreten. Auch aus Trieft und Wien waren Sangesgenossen ein» getroffen. — (Tombola in Krainburg.) Die vom Krainburger freiwilligen Feuerwehrvereine auf Sonntag den 6. August l. I. anberaumt gewesene öffentliche Tom« bola ist der entgegengeftandenen Hindernisse wegen auf Sonntag den 27. d. M. verlegt worden. — (Hochherzige Spende.) Se. Excellenz der hochw. Herr Fürstbischof Dr. I. Zwerger hat für die durch die Hochwasser Katastrophe vom 5 d. M. am härtesten betroffenen dürftigsten Verunglückten in Mittel-Steiermarl den Betrag von zweitausend Gulden gespendet. — (Conferenz) Wie aus Graz berichtet wird, findet zum Zwecke einer Einigung über die Exportpreise für Italien am 13. d. M. in Klagenfurt eine Lonferenz der Holzstoff- und Pappcnfabrilanten aus Steiermarl, Kärnten und Krain statt — (Eur - und Fremdenlifte.) In der Wasser» Heilanstalt Stein find in der Zeit vom 16. bis 31. Juli 109 Personen eingetroffen. Die Gesammtzahl seit Veginn der Saison beträgt 265. Neueste Post. Original-Lelegrammr der Laibacher Zeitung. Wien, !1. August. Laut telegraphischer Meldung ist Seiner Majestät Schiff «Kaiserin Elisabeth» heute in Yokohama eingelaufen. An Bord all ___ direct nach Wien abgereist. Der üsterreichifch - ungarische Gesandte Freiherr von Trauttenberg und die Mitglieder der Gesandtschaft hatten sich zur Abschiedsbegrüßung auf dem Bahnhofe eingefundeu. London, «. August. (Unterhaus.) Der Antrag Chaplins auf Vertagung des Haufes wurde ohne Ab« stimmuug abgelehnt. London, 9 August. Reuter« Office meldet aus Baugkok. dafs der französische Gesandte Pavie nm 8. d. M. ohue den Admiral Humann zurückkehrte. Von den Forts in Palnam wurden Salven abgegeben und vom Noisodampfer 'A > lrwidert. Die französische Flagge wurde auf d> ,'dtschaft gehisst. Abends stattete der Gesandte im Ministerium des Auswärtigen einen Besuch ab. Athen, 9. August. Der König und Prinz Georg sind heute zum Curgebrauche nach Aix les Vains ab-a/reist. - Kaiserin Friedrich verlasst nächsten Montag Athen. W<7""—-....."^ust. Die Botschaft des Prä. fidenten mit der dringenden Auffor« derung. dle Shrrmau-Glll aufzuheben und Masuegeln zu treffen, durch welche die Absicht der Regierung außer Zweifel gestellt würde, dcn pecuniären Verpflichtungen in einem von allen civilisierten Staaten anerkannten Gelde nachzukommen. Cholera. Nuda ' '- ^ ^ !dclsmm:" in Ueberein'! r i"? für jene Conntate, m welchen ch^ '"" vl'"""""? sind. den Verkehr n ,. ^.^... . t benxqt sich in dem kernen, die durch oic Tresd' Gestern langten ^ _, , .ü' maros an. Da dieselben au« einer choleraverdächligen '""....." '--------- " ^ ' '- gestattet, sich in werden in ihre V"mal zurüäbcwlkn werden. Petersburg, 9. August. In Warschau ist ein vereinzelt gebliebener choleraverdächtiger Fall vorgekom-meu. Vom 23. Juli bis zum 5. August sind im Gouvernement und in der Stadt Nischnij Nowgorod emschließlich der dortigen Messe an Cholera und choleraverdächtigen Krankheiten 25,8 Personen erkrankt und hicvon 102 gestorben. In Charkow sind vier cholera' verdächtige Erkrankungen zu verzeichnen. Montpellier. 9. August. Seit dem 5>. August sind hier 7 Todesfälle an Cholera vorgekommen; hente starben in Palava« plötzlich 3 Personen Lonstantinopel. 9. August. Alle Herlünfte von der Donau und vou der rumänische:« Küste am Zchwarzeu Meere werden einer zehntägigen Beobachtung unterzogen. Verstorbene. Den 8. August, ^ranzisla Marim'ic. »aifchlerz-tochttt. !', a A6, ^raisen. — Theresi ' - lift I-, .!ah 5, Herzlähmung. — !rttns< 2uhil, ^ Tage, Ialobsplah 2, Lebenc-ichwachc, Den !1, August, Maria Jordan. Schneiders«Tochtel, l'/< 3-, Auersvergvlah tt, Hirnhautentzündung. Wlkswirtschastliches. ?aibach, !>. August, Auf dem heutigen Marlte sind erschienen! 4 Wagen mit «Getreide. 10 Wagen mit heu und Stroh und lii Wagen und 2 Schiffe mit Holz, Durchschnitts Preise. fi ll N lr i N 5 st ^ Neizen pr.Meterctt. « - tt 50 Vutter pr. Kilo . . -80-^-" »orn . k 30 7, - Eier vr. Stück . . - . 2 - ^ Verfte . 6 — N,5t) Milch vr. Liter. . -!w — ^ Hafer . 7 — 7 5s> ^"^.'s.n'ch pr. Kilo — M--^ i>albftlicht » —^---------- 1, , —48^-^ seiden » «5^» !< s^,ick, » . M ^"" pirse . s. eulun»,^ » l; . ___ ^ , ^ lrdäpsel lsX> Kilo -ilo—W—!- Klafter ab0^^ 3chw, . » ?s» — — — lveiche«. » b!— -""' 3p«l, jrijch . l,<» Nein.roch..ltt0 M.-------24 ^ — geräuchert » ^i! — weißer, » ------->^^ Meteorologische Beobachtungen in Laibach^^ 7U.Mg. 740 ii ll .. «.schwach >"" he. ,, !>. 2 . N 78? «! 2i 0 SW. schwach ick " 9 . Ab. 7!«-2 ! ,7 N windstill In ' '" , jltnilichcllc ^^M^ ............ . um 4 6" unter 0" Normale. ssür die Redaction verantwortlich : Ottomar Va mber^, Die 8«ill8n fabrill L. »onnnlissl, ll. u. l. hofi). 7ii>'iel'' s»z rect an Private: schwarze, weifte und farb'a ffr von 4l» lr. bis fl. ,1-7»N p, Meter ^ ^^' !'..!», >n, tarriert. ' '>^ lc. lca. 24l> vcr'^ , Qual. und 2 karten 5 tr. Porto nach der Schweiz. («3) ls^' VERKAUF. Zwei Landhäuser in ^n^ schischka bei Laibach. Ausk^ gibt der Eigenthümer Otofc*s F a u k a 1, ünterschischka NijJ> > Danksagung. ! > !>qte. höchst sseruhrt. brdanlt sich l^ ^ W die . , !)ue > ! Hartholomäus > Ialob ^csttin, ^ ! > l. l Zolloberamts^fficial ,m Nxhlft"" ^ Laibacher Zettun« «,. 182 1565 10. August 1cb3. Course an der Wiener Börse vom 9. August l893. «°a, v«. 0^^ 1°«^°^ ,btaa<,, !»,! ?s» sts^ >,< inHottuvcrz ,. Vllbfr «'' >«^< ,47 ^,4? »b lzoftn- ,, „,!,,!is, ,,',, sl, 1N< ^^ ' - " l»«ti S»aal«ox> fi, . . i.^ '« n>», 4 > <"/.. 0sft «oldlent,, «s»,,,sr«lc>n<'!!Nl!»,, «X» «?«' E«se»b,h«. «»a«,«sl«,ul>»er. " . l»l 4ft ' „ l»»lwl«4b" ' ! ) "/«dl° ,, ,, ,,,.,, u «««'^1 ' n, 9?.. 9» ">>«»«»l»lchult,, ,„>,». »" «i,^»tz. Vstnb. - «lti«, «»!«l»thbahn«x,fi CM,»,/./ dt° l.?^^" » « pr«i»«, L°',bN/^. st ß« ^ 3j -^ N 3?" «»»alt ^ul ^«dl«»« »l ««^ "" " '"" « «lÜablldbahn, 4<»N u, »NUN«. ' ,..... ! : ^ „»') 9,'" 9? »5 9» ll» it^oiü, Eml!>. l«b4, 4" ,1 INNfi N, 9« ?b 9«'- 94 »>» 94 4l> l>« 4« ,»» «> d!i, t,w l' ,' ,, Illt» »N <0! NO dto. kt»«t» ! . hstl,) ! Obl, »«/,, , , -'- -'- .,,........ «nl. 5ll»0si,» «, «4«» »5«!^»- t!»° dtn, 5 «>fi, », « «4» 15» <«» lh,iß «,«,.lioft »«/« l«, fi. . ,4»«k,4»?> Gnlnd»ntl.-^blllati«nen ffül l"s> fi, «vl), » , ,a,<,II«,...... -- - - »> „ n!<>k,feftn^e< 4"„ un„»r«ch, s««c> fi, W ) , Ok'»«» 9» «> Ander» «jss»ntl. Anlehe«. , , , , , , »<'<«><' >i^.,,...... ..,,»,, txllo«b, b",, N»0«>l0! d« 4»/, «trainsl i»nt>f»«n> , . 9? bo «»»< — Pfandbriefe »»I >» kto .. in«» ., 4'/,«,. — — — — »obcr oN» »ftl, W5NI, vl,4»/^ dlo, PsHm Gchlt« »"^, I.»m, i t»<°. ,. V/., lilt« , i«, »sltri- tlands» H«u> «ns>, 4",^ Ofl, nn« Vanl veil 4' ,",„ . blo, .. 4«/„ . . !i0U- ,l«U 7«. dto «>j«hf,,, «"/„ , , ^on- >on?o Pril,si»nt«^bKgal<««» ! ! Ffldina,! ! »» l«»»« ^ vi"'N >m 4" Lt»a»«b«hn , . . . ^ büdlmhn k >-/,..... ,i ^ k »«/,..... »w- - - Ung ^,al<» », 4« fi. ««, ^ '. ! ^ ^ « >», > fi..... 5 '! VVl. , . . > ' Ln!f 40 fi «V Ul'l, «' fi «« ^,«> Ko<, N, fi, ««, . ------ Ve« »Vchd 3'^,Pl«m. »» — z»nk«Bltl«n »n«I»4>fi V«nt«»».«n»„«. l«»bNl«'. vanfv,s, ' «llla, UN«,, XX' s! i< «ll«., >«> fi «' -,^! Ndli»s« . V> > ' ' — Hd, 79- llNl «no fi . »7» »«> ...... »l'° «»« - - «ttsllfhredanl, «ll« , l40 fi . «?> — l?4H« Al!i»n »on tzl«n»p»s<' A«u»r» fi «uss«.l«pl. « XX» fi . — — — — U« . . «« —»9S .^)«»fi.e. — - - - ssssdln»nd»<««U.l««ft.««>l »w»b ««4 Plll!z.»all.»ul>»,<«.»«»»««!», N« ?>> »9 «» »^,Nsterr ««d»eft» »oofi, «llb «4bN„« dt». (Ul. »)»00fi e ^- _- W«^D»«l»«fnb i bO fi, V «» «. VUb« - - - «M««»b.»«».>« «oft Cvl. ll»7 «»l«»« !»s, f,M»»»> Ml »r <""fi f 7? »X» «»- »»1«<7.>«»fi. — .. — — ! »eld ! »«» rUil»Hc»i«! <«, fi . «< ^ Ung Hnl» m Un« »,<>>.s«aab-»s«u)»<> «ienri liocelbahn"' " ' z»>»strt»«Aal,u » Wien l>, «<> . s,^ «i!, ^' »^ >.< ,,«be»i»hl", V»pt^ >» » 4' Liest»D» v«»nn»< »(»« ft ,,,i» !, ««stsni..« «b««.in««,.«00fi. >»» - »> »««on l^ «! »« »Mlb«, ,«3" ,»» 4N B««t» . 49 bl> 4» «. Vl «»^«»»^ ^.....l»'»^, ^''^»' D«»n . . ! «, »7. ,, « V«P. Brate DoDnerstag am 10. Aoenst grosses Concert for UDgarischen National-Kapelle Torma Toni aus Gross-Kanisoha. Anfang 4 Uhr. U'n zahlreichen Besuch bittet I-» hochachtungsvoll ^orma Toni Kapellmeister. Primararzt Dr. Y. Gregoriè ißt zurückgekehrt aus un'J ordiniert fAglich, 'Renonunn,, a„ Sonn- und Feiertagen. nachmittags von 3 bis 4 Uhr. F'ai>>ach am 10. August 1893. (3689) Ein Praktikant Vachp dfr sIc)Vftn'R^'en und der deutschen «annf« lr'as!)ll'K »«in iiiuRR, wird in ein "¦en ai*°1Jllr-O««0hitst sofort aufennom- ^#- w *- ***L.¦» Razglas. tabl[?eznano Hie v Ameriki birajoCemu i,. ,rrnern» upniku Marfinu Krašovcu labui Je Vasi' kakor IU(li Äamrlima Met ' rnima upnioama Kari in Kalri «osnonn JZ (iorLokvif: *»-3«, od-prav . nJunim neznanim dedièem in »krhnT na8ledn'lzi na- tnain ionc?/irom na {)kli(; z (lne 28e8a Jl '»93, st. 2906, da se bode dne drujia ', do ^. ure dopoldne vrftila p()sj Upa*ba na 5495 «old. renjenega vlojs JHoi°*es» M'akarja ix Ige Vasi '^Vai, ' 3&1 37' :i8 in 133 (io' 20 inVkr* okrajno nodiftrv v !,.^i due J»lija 1893. Die Klagenfurter Kornspiritus-, Presshefe- und Malzfabrik und Walzmühle Sieg. Fischl & Co. in K 1 a^enfurt vernendet täglich frische (3260)80-6 Frucht-Presshefe in vorzüglicher, triebkräftigtter Oualitat /u billigsten Preinen. Tt'kiKramui- Adresse : Fischl, LiincrHach. (3532) 3-2 Nr. 17.020. ltdict. Vom l. l. st.'dcl. Ärzirlogcrichtc wird im Nachhange zum Edictc vom 12. Juni 1U!)3, Z. 13.5)01 . hicmit kundgemacht, dass weqcl» Erfolglosigkeit des ersten Feilbietungstermines am ' l 9. Nugust l. I. zur zweiten executive ^eilbietung der auf .'tt'.25) sl geschabten Neal. Einl'. Z. 19« dcr liat. Gdc. ^omischrl geschritten werden wird. Laibach am 20. Juli 1893. {•'••li) <»----1» Ol. *ILVM, VL|H/, -wu-wtä. Razglas. Vslcd tožeb: 1.) Alojzija Ilca iz Dolenje Va«i št. 46 (po pooblašèoncu Jane/u Ilcu) proti Janezu Ilcu iz (iorenje Vasi AI. 19 radi platila 10 «old.; 2.) Janeza (inidioe iz Oraviö St. 29 proti: a) Mariji Dejak radi zastaranja ter-jatve 210 gold, h pr.; b) Jakobu Kersnicn iz Hrovaèe pcto. 10() «old., 8()Kold.inl(X)go!d.Hpr.; c) Jakobu in Mariji Dejak peso. 30 gold. in 100 gold, s pr.; d) Anlonu Holha iz Hrovaöe pcto. 100 gold.; e) Francptu Dejaku iz Olavic, Janczu Ruppe iz Koèevja in Marjcli /njec: pcto. 5 gold., 20 gold., 25 gold, in 11 gold. 10 kr. s pr.; s) Janezu Tankofu iz Rfikitnice, Jo zcli, Frnnftiski in Neži (Inidica iz Otavic pclo. 53 gold, in 7 goldinar. 40'/, kr.; g) Marijani Dejak iz Olavic pclo. 100 goldinarjev; h) Mariji Dejak peso. 75 gold, s pr.; — dolocil se je narok zh nizpravi; na 2. 8 e p t e m b r a 189 3 ob 9. uri dop. pri tern sodiäci ter imenoval tozenrem nepoznatega bi- valiAöa 8krbnikom za èin gosp. Anton Pogorelec iz (Jorièe Vasi hft. št. 33. (I. kr. okrajno «otJiA^e v Hibnici dn<^ 17. julija 1893. (3542) 3-"l ßtl 16.116. Oklic. C kr. za m. delg. okrajno »odiAfte v Ljubljani naznanja, da se je vsled lozbe upravništva poliliènega dnev-nika »Slovenca» (po dr. Franu Pa-pežu) proti zapus<^ini dne 23. jurp 1893 umrfte Marije Oswald de prn< 8. julija 1893, At. 16.115, pcto. 36 gold. 30 kr. H prip. toženi zapuAcini pontavil gosp. dr. Karo) Ahazhizh, odvetnik v Ljubljani, kuratorjem ad actum in doloèil dan za malofno raz[»ravo na 7. H e p I e m b r a 18 9 3 ob 8. uri dopoldne pri lem aodiftèi. __V Ljubljani dn6 11. julija 1893. (3566) 3-1 ŠT2f28 Oklic. Od c. kr. okr. sodifcea v Idriji ne druga izvr.šilna dražba Janezu Be- zeljaku iz ,h¦'¦•-...... lr • • ,,,, 360 Kold. r. ' ', At. 84 kal. oLè. Jelièim VrJi n prejKrijim printavkom na 2. septembra 1893 dopoldne ob 10. uri ponovi. G. kr. okrajno »odiAèe v Idriji dne 10. juniia 1893. (3485) 3 2 Nr. 5721. Curatorsbcstcllung. Den Tabularglciubigern Leopold, Lud-mila, Raimund und Aloisia Schwch und Brüdern Haimann von Laibach wurde Herr Karl Puppis vou Kirchdorf unler Äehäudigung des (^- " ' ' 'chides vom 30. November U . ,„^ Curator »ll 2c»um bestellt Iul^'189^"^"^^ ^"^ "" '^ (3407) 3—2 Nr. 58"). Curatels-Pelhängung. Vom 'N l. l. skzirlKgsllchte wird lun . - Es sei über.hrlena Vilhar von Sla-vina wegen Blodsinnes vom l. l. Landes gerichte Laibach mit Verordmmq vom 4. Juli 1^ ver- hängt u! _ ^..,.. von Slavina zum Curator bestellt worden. K. l. Bezirksgericht Adelsberg »m 24. Juli 1893. (3572) 3-1 ft. 4871. Oklic. C. kr. okrajno Hodifce> " na-znnnja. Ha je c. kr. de/ -liA6€ «klepom z dne 18.julija iz K / ceia, ler ga posUivjlo pod >o. Vsled tega imenov«! *e je Juriju Haragi Jaoez Lav»" >¦> ur/.-«.¦.- -jri nikom. C. kr. T>krajno sudlet 29. julija 1893. (3677)3-1 ""¦ftt.Twi9. HazglaH. Z odlokom dne 27.januvarja 1 At 667, na 9. mama in 8. aprila j ene in z odlokom dn6 6. marea , ..-.;.», At. 1607, * pravino pf>r ' ; ustavljene drafcbe Mariji -!: 'l iz O- obe. Kr.....; novite ter vnoviè dražbena ' 2. neptembrait 5. okt obra 18! ' do VI. ure pn tu *¦ • . . 8 poprejAnjim pri- Rtavkom odredila. C kr. okrajno nodiiöe v Metliki dne 22. julija 1893. (3574) 3—1 St. 6191, 6192. KazglAH. Zamrlirn labulnrnnn upiuk^,., .. kolu (iuAlmu iz DraAciö At. 30, Han (J ii At in in Ivefti Simon if u iz DraAèio\ kakor tudi Joželu Nernani^ii \r. Me-I like, odnosno nji Ji irn de- dièein in jiravnim na . ?nt ime- nuje se g. Franc Furlan iz Metlike, a neznano kje v Ameriki hi. labularniin upnikom Antonu i rein iz Meilike in Niku Huru' m. Dobravic, kakor /.amrlim tab ' upnikom Niku Pezdinu ,/ odnoM in tu. I --........ i- ¦ i ii . r. ¦