Diensta«,, 12. Oktober 1««6. lO5. Iahrssanff. Aibacher Mtmg. ü^,?^?,""^'"'^"": Mi« Postversendnn«: «annähn« fl, l5. Halbjahrs fi. 7,»0, Im «omhtoii: llcne ^>,i '/' balbjahiiss 5,5«. ftcher Zeitun«" erlchcint tässlich mit «»«nohmc bei Sonn und Feiertag«. D«e «»««nlft»«t»o>» bes!„dct f> ^^ übrige Dauer der gegenwärtigen Functions-^ ullergnädigst zil ernennen geruht. Gautsch m. s». Aichtamtlicher Theil. 6'mc lluarchistische Verschwörung. ^rilckt^" ^'^ einigen Tagen cnrsierten in Wien schwör ^^ ^e Aushebung einer anarchistischen Ver-sichtss f'^' ^^che. was die Verwegenheit nnd Rück Plote?^"^ 'hl" Ziele betrifft, alle bisherigen Com-He»te ^f^ost'ichcn Dynamitarden nberflügeln sollte. he,t c., ^> nian hierüber schon mit einiger Bestimmter T?. ' ^ '^ ber Wiener Sicherheitsbehörde in hlzs^,.^ Ölungen, die Hauptstadt vor einem frevel-Chi^ ""entat zu bewahren im Stile jenes, das in i>e>, h^,. ""d in anderen Städten Nordamerikas von Ii,zh.Mtlgten Anliängern Musts ansgeführt wurde, ^""kt n /" '""^!"' tue Anarchisten an verschiedenen l"fel, i, °^.westlichen Wiener Vororte Brände hervor-ll„d d^s" ^^ Bevölkerung in Schrecken zu versehen dir a„ walMim'lich dllrch irgend einen Raubzug sollst» !5^^'^en Casscn süllen. Sprengkörper und ^/^6"'rrstosst' waren bereits massenhaft hergestellt und auch an verschiedenen Holzplätzen ansgestreut worden. In der Nacht vom A. ans den 4. d. M. sollte das unheimliche Zrrstörungswerk beginnen, aber die Polizei bemächtigte sich noch am ^ abends ncchezn sämmtlicher Verschworenen. Die vorher vorgenommenen Hanssilchnngen führten zur Beschlagnahme einer sehr erheblichen Quantität von Dynam't, nnd ebenso wurden Dolche sisticrt. Um ihre Casscn zu füllen, legten die Anarchisten auch eine Prägestätte fnr falsche Silberguldeu an. Sir arbeiteten jedenfalls nach dem Recepte nnd dem Muster der anarchistischen Koryphäen des Auslandes. Möglicherweise werden die fortgesetzten Erhebungen noch weitere, sehr belangvolle Resultate zutage fördern nnd einen Einblick in die Verzweigung der Zerstörungs-partei gewähre!,. Vorderhand darf man mit Genugthuung' die Thatsache eonstatieren. dass dnrch die Wachsamkeit der Behörden der Anschlag vereitelt ist und die anarchistischen Werkmeister in Gewahrsam genmn men wurden. Denn der Auarchismus ist der sinnlose Feind aller nnd insbesondere der Feind der arbeitenden Classe. Er hat weit mehr Elend nnd Verzweiflung über diese gebracht, als die Gesellschaft eingeschüchtert. Bisher hat er kein anderes Ergebnis gehabt, als Arbeiter zu belhören und zu Opfern des Wahnwitzes zn machen. Allem Anscheine nach ist es indessen diesmal gelnngen. die gesammtc Most'schc Schnle nnschädlich zn machen nnd Wien von der gesammten Dynamit-Partei zn befreien. Denn bis jetzt gelang es stets den Führern, das weite zn suchen nnd zn finden und die Gefahr anderen zu überlassen. Auch Most selbst bewies in Nordamerika, dast er an blinder Wnth und an Fanatismns weit mehr leisten kann, als an Muth. Aber immer von nenem gelaug es dein Wahnsinn, Werkzeuge aufznireiben, welche dann dessen Opfer werden muffen. Eine ganz befondere Specialität der Clique des Most und Cunsorten ist deren wüthender Hass gegen Oesterreich. Dieses galt ihnen stets als das Hauptziel ihres verderblichen Trachtens. Wiewohl ihnen nnsere Behörden schon mehrfach bewiesen haben, dass sie ihnen gewachsen sind uud alle ihre Anschläge zu vereiteln vermochten, gaben diese Barbaren es trotzdem nicht auf, Wien zu ihrem Operationsfeld zu machen. Sie sind noch immer von derselben fatalen Idee bcsesfeu, uud währeud mau in Deutschland. England und Frankreich nichts mehr von rohen Anschläge» eines cynischen Pe- tardenthums vernimmt, sind wir bemiissigt, gegen die frevlerischen Verschwörungen anzukämpfen. Hängt das vielleicht mit dem tieferen Bildungsniuenn unsrrer nn-tercn Volksmassen und namentlich eines Theiles des Proletariats zusammen, welches noch geistig nicht befähigt ist, d n bodenlosen Widersinn und die Tollheit des Anarchismus zn erfassen, und deshalb ein nachgiebigeres Material sür jene Verführer abgibt, welche dasselbe umschleichen? Mau kommt nothgedrungen zn diesem wenig erfreulichen Schlüsse. Schon haben alle Arbeiterverbäude Most und Genossen abgeschüttelt, ihnen in Amerika mit dem Stocke in der Hand be» wiesen, wie wenig sie von ihrer Bestialität wissen wollen — nnd nur in Wien haben sie mit scheinbarem Erfolge ihre Angeln ansznwerfen vermocht. Indessen wird man doch gut thun. sich gegenwärtig zn halten, dass bei all den großen Dimensionen des Eonspiratiousplanes die Verschwörer selbst eine kleine Clique zn bilden scheinen, mit der die Behörden entweder schon fertig geworden sind, oder doch bald ausräumen werden, nnd bei welcher Culturarbeit die Orgaue des Staates die vollste Unterstützung seitens der gesummten Bevölkernng verdienen, welche Wien vor der Schmach bewahren will, die Werkstätte von Barbaren zn sein. Hoffentlich hat die Bevölkerung auch jene Arbeiter auf ihrer Seite, welche endlich einsehen werden, wie arg jedes ehrliche Streben nach So« cialreform durch die anarchistische Verbrecherpolitil erschwert und discreditiert wird. Ueber die Sensations-Afsaire selbst erhalten wir aus Wie n unterm 10. d. M. folgenden Bericht: Die Wiener Polizcidircction veröffentlicht heute eine längere Darstellung über die Dynamit, nnd Falschmü'nzer-Wcrkstättc. welche von Anarchisten hier betrieben wnrde. Nach dieser Darstellung wäre die Stadt Wien. beziehungsweise einige westiich gelegene Vororte, einer fürchterlichen Gefahr glücklich entronnen. In der polizeilichen Darstellung heißt es: Fcuerbrände sollten Stadtheile verheeren, platzende Bomben sollten schuldlose Men> schenleben vernichten nnd Anfregnng und Schrecken in die bürgerliche Gesellschaft tragen. Diese teuflischen Pläne entstammten wieder jener internationalen unheimlichen Gesellschaft. welche die Anarchie als das Endziel ihres Wirkens erkennt nnd aus der Verbrecher aller Grade und Abstufungen hervorgiengen. Seitdem die anarchistischen Mörder Stellmacher und Kammerer nnter der Hand des Henkers endeten nnd die Wiener Jeuisseton. Nildcr aus dem Parlameute. Wien im Oltober. l. Regleruug und Opposition. ^chrii,?" ^ ^ einlade, sich die hervorragendsten ° gkhj^ ,9"' u„st>lcs Parlamentes vorführen zu lassen. Alhr» k ^ '"°^ b" schuldige Achtung vor den ^ttll,. ^l"'"' 5""st die Herren von der hohen Ü'^chim ^" behandeln. Als Redner nimmt im Mi» n 1 >>'»sk n "^ ^'lle der Herr Finanzminister ein. ^l'ü I, ^"b'ngs befürchten, dass die liebenswürdige l s"ch<> , "^ "h m lurinem jüngsten Briefe zu einem Ws sje , ""Krem Parlamentssaale eingeladen habe. !,^sti " ) einmal Herrn Dr. Ritter von Dnna-fte. Dr». ^'" hören sollte, sich furchtbar enttäuscht ^chci, s' z""' allem hört man Se. Excellenz nicht ^chatzkan?',"!! "w" sieht ihn blos; sprechen. Unser s. "llelir i„ s! . """ j"'er Redner, welche auf der ^d. P'r'" nlbst oft im Saale nntcn »„verständlich zittern k Dunajcwöti gchört überhaupt zu jenen ^" lNos.,',, ^"' Neben an, besten gelesen werden. An ?^ «f. Ms. mit denen er'alljährlich bei be< ^'"l>'lt drr ^' - ^vortritt, bewundern wir eine eine Eleganz der Polemik uud ^ h rn ^^ des Gedankeugauges. Eigenschaften. ' !"' U"t> ^'" Dunajewsli das volle Anrecht darauf N "l lvrrd^' <^'" '^^"" des Parlamentes ge-"l Ta, ° "- Se. Emlleuz der Ministerpräsident '" 'pncht nicht oft nnd meist kurz. Allein was seine Reden auszeichnet, das ist eine gewisse markige Knappheit nnd ein trockener Humor, mit welchem er die Angriffe des Gegners häufig kräftiger, als mit den weitschweifigsten Ti'raden pariert. Auch die Herren Dr. von Gautsch uud Marquis von Bacquehe m erwiesen sich als tüchtige uud elegante Debatler. Als die erste Kraft der Linken gilt heute Herr von Plencr. vnlgo der «junge Plener» gcuaunt^ da dieser 45jährige Jüngling das Glück hat, an der ^ette eines 7l;jährigen Vaters, des gewesenen Handelsnnm-sters und jetzigen Pairs Ignaz' von Plencr z" lmr cn. In Plencr vereinigen sich zahlreiche Aeufterlichleiten, welche zum — schlechten Redner gehören. Er hat ein hässliches, schnarrendes Organ, spricht nnt emer den Schrecken der Steuographcn'bildenden abgehackten .ila-pidität. l,at unangenehme Gesteu. schneuzt. rcmMr. kratzt sich während'des Redeus und - erfreut sich trotz Gebein neidloser Anerlennnng als eine der besten «raste seiner Partei. Was seine Reden eben auszeichnet, ist d,e profuudc Sachlenutnis. welche er friuem Thema stets cntgegenbringt. die anregende Darstellung, welche laum jemals der höheren Gesichtspunkte entbehrt die Fälligkeit, Temperament zn entwickeln, lcidenjchastllch zu werden oder wenigstens es zu scheinen, nnd MeMA) tne bei nils nicht allzu häufige Kunst der Improvisatiou ^ »ud der freieu Rede. Wir habeu eben nlcht gar zu viele, die reden können, ohne ein Concept vor sich zu haben. Und ein solcher Redner, der seiueu Speech feiu säuberlich aufgeschrieben hat uud aus den vor lym liegeudeu Blättern fast abliest, kann memals rechten Erfolg erzielen, abgesehen davon, dass er den bedenk-lichsten Unfällen ansgesltzt ist. Einer der wenigen, welche jeden Conceptes zu entbehren vermögen, ist Dr. Herbst, überhaupt eine der Zierden nnseres Abgeordnetenhauses. Tiefes Wissen, reiche Erfahrung und eine glänzende Rednergabe — das sind die Eigenschaften, durch welche Herbst auch heute noch seine unbestreitbare Stellung im Abgeordnetenhause behauptet. Wer etwa aus dem Stile seiner rechtswisseuschaftlicheu Arbeiten anf seine Eigenschaften als Dcbattcr schließen wollte, käme zn einem grnnd» falschen Ergebnisse, während doch bei anderen ein solcher Rnckschluss allerdings gestattet ist. Unger z. B., das geistig hervorragendste Mitglied des Herrenhauses, ent» faltet iu seinem monumentalen Werke «System des österreichischen allgemeinen Priuatrechtes» eine Schreibweise, welche das vollständige Correlat seines Redestils ist: dieselbe blendende Diction, derselbe Reichthum an überraschenden Bildern, dieselbe Menge geistvoller Antithesen. Anders bei Herbst. Welcher Gegensatz zwischen der Trockenheit und exegetischen Pedanterie, dem säst vormärzlichen Geiste seines juristischen Hauptwerkes nnd andererseits der lebendigen, den allerlangweiligsten Gegenstand interessant gestaltenden Darstellungsweise des greisen Abgeordneten der Wiener City! Nicht als ob er, wie die kleinen Götter nnter den Deputierten, vor jeder Rede im Schweiße seines Angesichts ein Dutzend «Schlager» sorgfältig aussinnrn würde, um sie alsda"n am passenden oder unpassenden Orte in den Speech eiuzuflechten. Vielmehr sinn es bei ihm ledialich srme Sachkenntnis und Gedankenklarheil, welche sich 'M Dränge des entscheidenden Augenblickes den adäquaten Ausdruck in Gestalt eines glänzenden Witz'-s odes emes trinmphierenden Schlagers erringen. Seiue volle Nn.lt Laibacher Zcilnn.i Nr. 233 1904 12. Oltow W6. Polizeidirection anfmerksaulsten Auges und mit eiserner Strenge jedes Beginnen und Organisieren dieser Feinde der Ordnung verfolgte, war ihnen der Boden in der Residenzstadt sowohl als in Oesterreich überhaupt zu heiß geworden, und das freie Amerika wurde nunmehr von ihnen beglückt. Die markiertesten und unter Po-lizei-Anssicht gestellten Dynamitarden suchten den Weg zu dem Stammsitze der Agitation. gieugen zu Most nach Newyork, um sich dort ihr Martyrium bezahlen zu lassen nnd anf Kosten der Partei zu leben. Nuu ist Most und sein ganzer Stab in den Zuchthäusern der Vereinigten Staaten. Ueber sieben Häupter der Anarchistenbaude hat die Jury zu Chicago das Todesurtheil gesprochen. Die Irregeführten sind reuig in die gesetzliche Gesellschaft zurückgekehrt. Die Unterstützungen blieben aus, und nun versuchteu die Auhäuger Mosts di? Rückwanderung und den Wiederbeginn ihrer gemeingefährlichen Thätigkeit in Europa. Die Organisation war hier in Wien nnd in der Provinz wie vernichtet. Doch waren die trengebliebenen Anhänge, Mosts, welche übrigens der letzten Stufe der österreichischeu Arbeiterschaft angehören, eingeschüchtert und. weil führerlos und uuverhetzt. unfähig für Verbrechen, welche die Anarchisten mit «Propaganda der That, bezeichnen. Jetzt scheinen die rücksichtslosen und zu allem fähigen führendeu Elemente der Organisation wieder ihren unheilvollen Einflnss hier geltend machen zu wollen. Es bildeten sich in jüngster Zeit einzelne Gruppen, welche wahre Verbrechercirkel repräsentierten, innerhalb welcher Unterricht über die sichere Ausfüh-rnng gemeinster Schandthaten ertheilt wurde. Doch in dem Augenblicke, als die geschulte Verbrecherschar zum schrecklichen Beginnen auszog, wurde sie von fester Hand gefasst. In der Nacht vom 3. auf den 4. d. M. sollte das Materiale auf den Holzplätzen in den westlichen Vororten aufflammen. Gleichzeitig sollte aber auch die Brandfackel in öffentliche Gebäude geschleudert werden. Die Wiener Polizeidirection, welche durch längere sorgsame Ueberwachung der Attentäter sicher war. schritt zur Festnahme derselben, als sie den Beweis von deren Schuld in Händen hatte. Die Polizeibehörde gelangte znr Kenntnis, dass l'ine lichtscheue Gesellschaft allsonntäglich in einem kleinen Wirtshause in Penzing mit großer Regelmäßigkeit sich einfand. Es waren ungefähr zwanzig Personen, augenscheinlich der Arbeiterelasse angehörend, welche in einem besonderen Raume dieses Wirtsgeschäftes ihre Zusammenkünfte hatten. Nur dieses Moment wnsste vorerst die Polizeibehörde, alles andere war Gegenstand der stetigen unauffälligen Beobachtung nnd Nachforschung. Diese ergab, dass man es hier mit einem Con-ventikcl von Anarchisten zu thun habe. Der Wirtshaus-räum wurde von diesen Männern als Studierstube benützl. Der Uuterrichtsgegenstand war Chemie, und zwar jener Theil, welcher die Zusammensetzung von Explosivlörpern behandelt. Zur Zeit, als die Behörde in Beobachtung trat, scheint die Bande mit der Herstellung ihrer Sprengkörper ziemlich vorgeschritten nnd in der Feststellung ihres Kriegszugsplanes bereits eins gewesen zu sein. Die Verschwörer wollten Sonntag, am 3. d. M., zur That schreiten und hatten sich Ru-dolfsheim, Hietzing nnd Penzing zum Schauplatze ihrer Verbrechen gewählt. Die Holzplätze waren als erste Brandobjecte ausersehen. Die ersten Fener sollten in! der Felberstraße in Rndolfsheim in einem großen Getreidemagazine nächst dem Penzinger Wegdnrchlasse nnd gleichzeitig in einem Gebände Hietziugs aufflammen. Wie immer waren anch die Zerstörer auf ihre eigene Sicherheit genau bedacht, uud iu diesem Sinne hatten sie ihre Vorkehruugeu getroffen. Der Zündappavat war eine mit Salpetersäure gefüllte Flasche. Durch den Korkuerschluss führte eiue Glasröhre, auf welche wieder eine in Schwefelsäure getauchte Baumwolle im Angen-blicke der Verwendung gelegt werdeu sollte. Die durch die Röhre langsam sickernde Schwefelsäure musste bei ihrer Verbindung mit der Salpetersäure die Flasche zur Explosion bringen, welche wieder vuu eiuer Flamme begleitet wird. Die Attentäter brauchten also nur die adjustierte Flasche iu dem Holzlager unterzubringen, und fanden dann beqnem Zeit, sich selbst zu sichern, ehe die Entzündung erfolgte. Die Mitglieder dieser gefährliche» Gruppe wxrdeu am Sonntag den 3. d. M. abends verhaftet, als sie sich eben anschickten, znm letzteumale vor der That zusammenzntreten. Unmittelbar nach der Verhaftuug wurden Hausdurchsuchuugeu vorgenommen. Die Saisie-rung mehrerer Kilogramme Dynamit und von chemischen Ingredienzien, die zur Herstellung von Sprengstoffen dienten, sowie von Bomben mit angesetzten Pi--stons waren das Resnltat dieser Haussuchungen. Äl polizeiliche Darstellung erwähnt nur, dass die Anarchisten am 27. v. M. in dem bekannten Wallfahrtsort Maria'Lanzendorf einen Brand gestiftet, und dass mai in dem Schntte eines eingeäscherten Hauses eine Explö sionsflasche gefunden. Unter den Verhafteten befinden sich auch jene Individuen, welche am 5. August d. I. bei der Hausbesitzerin Till in der Schönbrnnner Hanptstraße eine Hausdurchsuchung vornähme», indem sie sich als Polizei-Beamte declarierten uud der a/nauuten Frau eiue Summe voil mehreren hundert Gulden erpressten. Nuu erzählt die polizeiliche Darstelluug, dass die Taktik der Anarchisten dahin gieng, eine Falschmünzerei zu etablieren. Auch da soll alles fix und fertig gewesen sein, eben sollte der erste Silbergnlden geprägt werden, als die anarchistische Falschmünzerbande, vier Mann hoch, verhaftet und die Stanzen. Metallplatten lc. mit Beschlag belegt wurden. Dieser Entdecknnq gieng die der Brandleger voraus, uud seit 14 Tagen sitzeu die Falsch-müuzer hinter Schloss uud Riegel. Iu der geheimen Werkstätte fand man sorgsam ausgeführte Prägestöcke aus dem feinsten Stahl, ferner Gipsformeu, Quantitäten unedlen Metalls nnd die bereits hergestellte nnd zu Guldenftückeilform gernndete Composition, zur Prägung vorbereitet. Es war. wie erwähnt, anch hier die Stunde der Entdeckung eiue glückliche, da die Fälscher zum erstenmale den Prä'gungsversuch machen wollten. Das so erbeutete Geld sollte ausschließlich znr An« schaffung von anarchistischen Zerstörungswerkzeugen verwendet werden. Falschmünzer, vier an der Zahl, waren die Silberarbeiter uud Bildhauer Otto Steidl, Nikolaus Siegl, Josef Paul Schwarz. Iohaun Ondricek. Sie hatten bei ihren Dienstgebein Silber in beträchtlicher Menge gestohlen, nm wenigstens einiges edlcs Metall bei ihren Prägungen zur Verfügung zu haben. Bei der ersten Wohnungsdnrchsnchiing bei einem Maschinenhelzer fa^ ma.» vier Zündflaschen eigener Construction, die Mn Haussuchung fand bei einem Weber statt; hler M man eingemauert in einen Spar! erd zwei mit Tpn'ss stoff gefüllte Wurfbombeu. Ferner' fand man/"" Menge leicht entzündbarer Flüssigkeiten. Chlors«' Dyuamit sl'wie falsche Bärte vor.' Eiue dritte M« revision lieferte die Ueber^uquug. dass die Änm'^N' genau die Wege der Nihilist.» emschlageu M>n^ Alan faud nämlich bei einem Bronze - Arbeiter ' Breilensee eine große Anzahl von Twlcheu und l»' fäl'chten Polizei-Revisluusbefehleu. welche z« lM"> sl» gsversuchen dnrch falsche Polizeicommissäre oll" sollte.il. ^ In der k.itischm Nacht wnrden im ganzen ^ Anarchist.» verhaftet; nach ihrem partiellen M""' uisse war die Absicht vorhandeu, Massenbrcmde i l.'geu. Die V,rhöre ergaben ferner, dass d>e,V""^ grnppe der Brandleger sich in vie» Serien ^^'«g» erste Gruppe sollte iu Penzing, die zweite in der ^ operieren, die dritte Gruppe in Unter-Meidlinss > Hetzendorf. die vierte iu Favoriten, Es wnw'N ,^ ganzen l? Anarchisten verhaftet, 15 in Wien. e>ne der Schweiz, einer iu Linz. Wie gut die VchiM"" den Plänen der Anarchisten unterrichtet waren, !^ aus dem Umslaude hervor, dass auch von P''^ ^ au die Wieuer Polizei die Nachricht gelaugte. da>s Wiener Anarchisten etwas Großes im Schilde l>"1 Die fachiuäuuische Untersuchung des vorgefm".^ Explosivstoffe wird noch immer fortgesetzt. Der Vpu » stoff, der in den Bomben vorgefunden wurde, 1 Ianit. ________^-^ Politische Ueberficht. ^ (Verhandlungen des Neichsrathe', Unser Wiener ^- Correspondent schreibt u"s "" ^ 9. d. M.: In der heute staltgefuudeneu Schling ^ Abgeordillteuhauses wurde nach längerer ^ ss.hmig schlössen, die Petitionen aus Böhmen nm w'!^, ^ der Mauten der Negieruug abzutreten. Der "^'^ hatte beantragt, die Regierung zur Vorlage eines wurfes über die Aufhebung der Mauteu. evel'tw ^ Reformiernng des Mautwesens aufzufordern. A^b< wurde die Verhandlung des Gesetzes über d>e ^ uud Einkommeusteuerpslicht der gönnen. Abg. Sigmuud beantragte die ?"'!.s,.hcs" sung an den Ausschuss mit dem Auftrage, dieH^ vorläge dahin abzuändern, dass nicht nur Landes^ ^ städte, souderu auch die verschiedenen Gemeinde" ^ Lage kommen, ihre Ansprüche an SteuerlcWW,^, verstaatlichten Bahnen geltend zn machen. ^^' Ms. bach er betonte den fiscalischen Geist des ? °„d welches eine Verletzung des Rechtes der ^"" ^sM Gemeinden bezüglich der Besteucrnng enthalte, ^> dass dem Staatsbahnbetriebe der Charakter ">>? ^ gals zukomme, bekämpfte auch aus diesem G"» ^ Entscheidnng des Verwaltungsgerichtshofes "."^hM dass das Gesetz iu dem Sinne in der Specln ^f M,t transportiert werden sollte, zu befreien. /^ g„< diesen ganzen Abend darüber nachgedacht, Nil ^, zusangen sei, ihm die goldene Freiheit w"d" ^ d^ schaffen; es könnte ihm schlimm ergehen, wl ^ ^,s Urtheil über ihn gefällt würde. Da erschall ^,ls. der Bildfläche und bringst mir Licht in dle 6''' . d» Es hängt von dir ab, ihn von hier fortznM'! milsöt sein Retter sein!» 'Ich?' . frischt"! «Ja. dn! Franz ist die verkörperte, sl'i, ^ gend. voller gesunder Gedanken, die allcrdmgo ^ krankhaften Ideen deiner verhätschelten T"a)" ^F gemein haben. Gerade eines solchen MenM'', ^ sc'"' du aber. Er wird der Arzt für dein er wird sie aus ihren« Schlaf Seelenlämpchen wieder auMden und ")re ^ vcl' aufs neue wachrufen. Warum siehst d",'">" Att^ wundert an? Franz hat zwar viele tho"^ .^ ,M begangen, aber nienmls einen schlechten. ., . ^ et"^ jung. besser.lngsfähig uud besitzt ein "N"a)l" »«" Herz. Zerstreuungen, Abenteuer uud M!^ ,^ e schwirren ihn wie die Fliegen das ^.'s, <^s heM weilt, herrscht Frohsinn und Heiterkeit. Uev" „ „B er die eine Eigenschaft, die bei Kavalieren ,z v' treffen ist nnd'die in deinen Augen als ^ .^„ir suuderer Vorzug angesehen werden dürfte, durchaus nicht gefährlich!» . .>. solche «Was wird indes meine Tochter z" e Reisegesellschaft sagen?» ,^, V< ,q. «Erinnere sie daran, dass er 'hr''"u^,„sttt''> ,', ter sei. versprich ihr in seiner Gesellschaft ^) ^.^ g< erweise dich elfinderisch, betone, dass I ^Macher Zeitung Nr. 233 1905 12. Ottober !>W. ,." ^vorgerufene Erklärllng des Ministerpräsidenten Ms «?"^ ^'bet in der Presse eine ausnahmslos leickV ""snahme, "u Beweis, dass das deutsch-öster-u»We Bündnis znin politischen Gemeingut aller De? Kurden ist. Wenn sich das Organ des 9n??? CüM beeilt, die Fordernngen des Herrn diim "^" "°^ Hervorrnfung einer Debatte neuer-'Mch^ ^"Wol>"' so thut es eben nur seine Acs.^."Nokarten.Gesetz.) Das in der letzten V» °" bes Wrnlncr Landtages beschlossene Iagdkarten- ^ wurde nicht sanctiouiert. A^, ^aUen.) In sämmtlichen Bezirken des Wtnl ^ ^"""lats fanden Samstag die Wahlen der ,„^' . ber Comitats Congregation statt. Das Ne M».. " '°^ durchwegs regierungsfreundlich gesinnte vician "^' ^" Karistadt inscenierten die Staree-ibre s3 ?!^ ^^'9^' Agitation, vermochten jedoch nicht, '"gen 5 bulgarische Republik.) Vor we-lucllitni ^" ^^^^ "^" von einer derartigen Evcn-An w'!> behandelte sie als einen bcnocken Einfall. "NM?/" ""^ officiellcn Depesche ans Rlislschuk ^»nscu 3 ^^ Sobranje würde, wenn es nach dem silr ^ ^ ^"lgaren zusammengesetzt werde, zweifellos ^H . Mrsten Alexander stinimen, lind wen» die clanlrp.. °Al° dagegen einlegen, die Republik pro-^zu sa ^^."dings fragt es sich. was die Mächte ^(öord Churchill auf Reisen.) Lord Chnr->nehr l "^" doch in Berlin; daran ist jetzt nicht Nun? ^'seln. Selbst die «Norddeutsche allgemeine ^esden ""^ti"f dies nnd fiigt hinzu, dass er über Rch Hn.' Wo er sich einige Tage aufzuhalten gedenkt, zu h^" licht. Von dort wird' er, ohne Berlin wieder ^lchem?' ""H ^"ris reisen. Das Geheimnis, mit Mctt d'e Reise des englischen Schatzlanzlers sehr blljs ,, .""^ebcn worden ist, trägt natürlich dazn bei, Nilr^, ^"'""d '" Berlin die Meldung des Renter'schen NH ,,' ^k 2ord reise nur aus Oesundheitsrücksichle». ^itlü'ä '""' ^'" Berliner Bericht der «Breslaue, ""sie »! .^""^lt nicht inehr daran, dass die Reise s.hr stellen s. Me Zwecke habe, wenn auch nicht festzn-^eckp ''. °b nnd inwieweit der Lord bis jetzt diese 7^reicht hat. ^>tta^"s ""heimlicher Wetttampf.) Das Re-^"tt Be'ses^ ^^p^iergewehrcs und für die Umgcstaltnng ^,» U??""UM' welche dnrch neile Erfindungen alls >!!, ^^ '^ des Kriegswesens nothwendig geworden "icht .„^ " französische Marincminister kann sich auch l>u»eu l ^'"gcr begnüge», auch er begehrt 200 Mil-^!"' Hm ?"^ Kriegsschiffe, da, wie er behanptct. die ^>1ch ber,^M^^' "lies Eisen geworden. Und in Frank-^ 'na,, l ^'"" l'ch auf das Beispiel von Deutschland, buch <^'^.'" Dentschlaild anf französische Rüstungen '^^^lst immer dieselbe Leier. Tagesneuigteiten. 'l^isH, ?Mtät der Kaiser haben, wie das ^^ «nüLblatt lncldrt. sür die durch Brand Ve. schädigten der Gemeinde Monostor-Petri 500 fl. und für jene der Gemeinden Nehmet- nnd Szerb-Czernya 1000 fl. zll spenden geruht. Sc. Majestät der Kaiser haben dem Vereine der Oesterreichisch-Schlesier in Wien 200 fl. zu spenden geruht. — (Die Ankunft des Erzherzogs Otto uud der Erzherzogin Maria Josef a in Klagen fürt.) Wie die «Klageusnrter Zeitung» berichtet, werden Vorbereitungen für einen festlichen Empfang des hohen Paares getroffen. Das Programm desselben ist zwar „och nicht festgestellt, doch dürfte die festliche Ausschmückung und Beleuchtung der Stadt, Begrüßung des hohen Paares durch die Stadtvertretung, eine Fest-vorstcllung in, Theater und dergleichen in Aussicht genommen werden. — (Bosnische Pflaumenernte.) Wie aus den wichtigsten Pflaumcngegenden Bosuicns gemeldet wird, ist die Pflaumcnernte heuer in ganz Bosnien sehr schwach ausgefallen, dagegen ist die Qualität der Frucht eine ausgezeichnete. Die bisherigen Zufuhren nach den Save-stationcn sollen nm 75 pCt. kleiner als in der Parallelperiode des Vorjahres seiu. was hauptsächlich auf die dort herrschende unssc Witterung zurückzuführen ist. da die Fahrwege unpratticabel sind. Alls großstückigc Frucht liegen vom Auslande zahlreiche Kanfanträgc vor, selbst für deu Export nach Amerika ist schon mehreres con-trahiert worden. In manchen Districtcn ist die Frucht so groß ausgefallen, dass fic leicht die französischen Pro-vcnicnzen zu ersetzen vermag, über welche die bisherigen Berichte sich nicht sehr günstig aussprechen. — (Prinz Edmnu d Radziwill.) Aus Graz wird gemeldet: Der Vicar von Ostrowo, Prinz Edmund Nadziwill, schloss sich als Novize der jetzt in Seckau weilenden Acuronner Klostcrgemeiude an. Derzeit verbringt Prinz Radziwill sein Probejahr in Belgien. — (Was versteht man uuter Brantwein?) Anlässlich eines speciellen Falles hat der Verwaltuugs-gerichtshof Samstag die Eutschcidnng gefällt, dass unter Brantwein im Sinue unserer Gesetze nur der durch Wasser verdünute Sprit zu verstcheu sei, respective, dasö Ro-soglw, Liqueur ?c, nicht als Brantweiu zu bctrachteu seien. Ein Hotelier in Bielitz hatte nämlich eine Concession zum «Ausschaut geistiger Getränke, mit Ausnahme von Ärant-wein», erworben, und es entstaub uuu die Frage, ob Ro-soglio, Liqueur lc. zu den «geistigen Getränken», deren Ausschaut ihn, gestattet, oder zum «Brautwcin», dessen Ausschaut ihm untersagt war, zu rechnen seien; der Verwaltungsgcrichtshof zählte diesen Artikel den «geistigen Getränken» zu. — (Räuber im Palais.) Aus Esscag wird telegraphiert: Freitag nachts draugcn drei vermummte Räuber iu das gräslich Norm an n'sche Palais und raubten ans der Wohnung des Verwalters Herman» Geld und Wertpapiere im Betrage von 15 000 st. - (Arsenik-Esser in Stcicrmarl.) Buch' ner und Knapp haben, wie der «Chemisch-technische Central-Anzeiger» mittheilt, in Stcicrmarl Arsenik-Esser arsenige Säure und Schwefelarscn auf Brot verspeisen gesehen. Sie nahmen auf einmal je 0,10 x arscuige Säure zu sich. Die ärztliche Maximaldosis ist 0,01 x. Sie genießen das Arsen, um ihre Arbeitslust zu steigern > und unl sich gegen epidemische Krankheiten zu schützen, und scheinen beide Zwecke thatsächlich zu erreichen. Sie sind keineswegs verkommene Menschen, als die man sie hinstellt, sondern arbeitslüchtige Leute, welche im Gegen-satze zu den Angaben, es werde durch Arsengenuss große Fettablagerung hervorgerufen, nur mäßige Fettentwicklung besitzen. Auch findet kein fortwährendes Ansteigen der Dosis statt. — (Promotion eines Artillerie - Hauftt-mannes.) An« vergangenen Donnerstag wurde an der Berliner Universität Herr Egmont von Winckler zum Doctor beider Rechte promoviert. Der fast vierzigjährige Candidat, dessen Brust eine Reihe von Orden schmückt, schied wegen seines Gesundheitszustandes 1878 aus dem active,, Dienste als Halbinvalide; er ist ein Sohn des General-Lieutenants a. D. Feodor von Winckler und war zuletzt Batterie-Chef im zweiten Garde-Feldartillerieregiment. Als Officier hat er an den Feldzügen von I860 und 1870/71 theilgenommen und in der Schlacht bei Orave-lotte für seine Tapferkeit das Eiserne Kreuz sich er-ruugen. — (Bosnisches Harakiri.) Am 2. d. M. in den Abendstunden hat sich das Weib eines Zimmermannes in Sarajevo Namens Iefa Triftovic in selbstmörderischer Absicht mit einem von ihrem Sohne entliehenen Messer den Bauch durch einen Querschnitt vollständig aufgeschlitzt. Obwohl die Wunde dnrch die schnell herbeigeeilten Aerzte sofort vernäht wurde und man der Unglücklichen im Waluf-spitale, wohin man sie überführte, die aufmerksamste Pflege zutheil werden ließ, starb die Selbstmörderin, welche ungefähr 40 Jahre alt sein mochte, doch an den Folgen der schweren Verletzung. Als Grund dieser verzweifelten That gab fie langjährige Krankheit an. — (Ein treues Thier.) Lehrer: Nun, Thomas, welches Thier zeigt die meiste Anhänglichkeit an den Menschen? — Thomas: Der Blutegel! Local- und Provinzial-Nachrichten. (Gen, einberaths - Si tz n n g) Heute um l> Uhr abends findet eine öffentliche Gemeinderaths-Sitzung mit nachstehender Tagesordnung statt: 1.) Mittheilungen des Vorsitzenden; 2.) Berichte der Personal-und Rechtssection: ») betreffs der Fahrstraße auf den Schlossberg von der Karlstäbterbrückc bis zur Straf-austalt; l») über die Eingabe der freiwilligen Feuerwehr iu Laibach betreffs des Gemcinderathsbeschlusses vom 1. Iuui 188l,; !l.) Berichte der Finanzsection: ü) betreffs des Anlaufs eiues geeignete,, Grundes zur Gewinnung des Straßenschottcrs und Errichtung eines Fäcaliendepots, zu welchem Zwecke Anbote gemacht wurden: von Franz Pctcrcn die Parcelle Nr. 101, Catastralgrmeinde Kapu-zinervorswdt, nnd von Karl Tavcar die Pareelle Nr. 45«. Catastralgcmeindc St. Petersvorstadt; I>) über den Kaufsanbot des Lorenz Milusch'schen Besitzes anf dem Karolinengrunde; <) betreffs der Verbindung des Stra-dons auf der Parcelle Nr. 250, Catastralgemeinde Tinian, mit der alten Straße hinter den, Abdecker gegen die städtische Baumschule; s) über die Scontrierung der städtischen Cassen am 26. September; v) betreffs Bewilligung eines neuen Credites von 14 000 Gulden zur Bedeckung der Kosten beim Baue der Quaimauer an der Laibach; y betreffs Vergütung der Erhaltungskosten ^2 begch?, dass sie dadurch eine Seele von, ^tzn,.»U "rette! dergleichen schmeichelt jugendlichen '"ch 'al,3 !"!l^' b"'"'" Vorschlag in Erwägnng ziehen. 3s <)!<.!„ bkud zuvor mit Gazela sprechen.» ^rlcqen^l/^'" '"^hn zuerst; später kannst du die ??che ln>,?" , nut deiner Tochter bereden; eine solche ^ belieb "'«!/»"""" Trumpf genommen werden. Durch l He>t. z^ -liarwncntieren vcrgcndest dn nur unnütz ^». w«« ?. ''l ^' wenn wir qleich gehen und ver- ?,?^ a,,.,. ?""l stand wohl in Gedanken eine nicht l>?'l"l T,^?"" S""e uor, wenn er ohne seiner ver-ri? ^ ,,^!" wrherige Einwilligung so eigenmächtig ü 'I^ <§'inw ^ ""w diesem Einflnss 'versuchte er uoch M 'v!is5l> d'mgen zu "heben, aber der Oberstabs-?7'>'"'Mos ''" enger Haftzelle eingekerkert faß, dc ^"tte'r K>^ unverhoffter Weise von gänzlich ch .>r. ilber ? - "b" seine Zukunft entschieden wor-« ?I^' wrlch^ ""e Zuknnft .md über die eines Mädel» ?" e'ieiis'i,,""'" "' 'brer überhanpt gedachte, einzig g'Elches ^''gcs, verhätscheltes Kind, das schon als ""'"ordeu^" Dienerschaft «Comtefse Gazela^ war, ul seiner Erinnerung lebte. """8 d^He E^,^^ ^^^ ^^ ^ ^.^ ^^ "" verlassen, klopfte» der General nnd der Oberstabsarzt an eine Thür im Erdgeschoss des Nathhausgebäudes, wo der Gefängniswärter seine Wohnung hatte. Eine Frau öffnete ihnen die fchwerc eichene Thür, führte die Eintretenden iu eine dunkle Htnbe nnd nickte dann dem Arzte freundlich z», als stc ihn beim Aufflackern einer schnell angezündeten Kerze erkannte. , « m, «Nnn, wie geht es. Else, kein Fieber mehr/ Wo ist Ihr Mann?. . «Er schläft im Alkuocn,. antwortete tne Fran. «Er wird heute für seinen Bruder Nachtwächter spielen^ und ich rieth ihm deshalb, sich zuvor ein paar Stunden Schlaf zu gönnen.» ^^ t einigen Tagen hier befindet.» lautete die Antwort.« Seitdem der-felb'e hier eingezogen ist, haben wir keine ruhige Stunde mehr gehabt. Er zeigt sich gar zll desperat!» ! Else fand die letzte Andeutung wahrscheinlich ehrenrührig, denn sie rief drohend aus: «Schwren!» Der Gefangenwärter milderte sogleich feine Stimme nnd fuhr ruhiger fort: «Er ersinnt alles Erdenkliche und lässt mich den ganzeu Tag nicht zu mir selbst kommen. Heute früh trommelte er mich schon morgens um 5 Uhr ans dein Schlnmmcr, nnr um mir mitzutheilen, dass er gut geschlafen habe. Am Vormittag wüufchte er das alte Posthorn, welches er bei mir gesehen hatte, anf seinen Wert zu prüfen; wenn er das Instrument bekäme, würde er sich anch mällschenstill verhalten. Doch kaum hatte er das Horn. als er sich dicht an die eisernen Stangen seines Fensters lehnte uud, sowie ein weibliches Wejen an dem Gefängnis vorübergieng, mit aller Anstrengung seiner Lunge zu blasen begann, dass die ganze Straße wiedcrhallte. Das Schlimmste kam indes noch, denn als der Bürgermeister mit dem Gerichtsschreiber gegen Mittag zll einer Vergleichscommissioil im Rathhanse anwngt!,', da gab es eine Musik, als gelte es, die Todten zu erwecken. Der Bürgermeister ließ mich zu sich rufen, ertheilte mir für meine Willfährigkeit gegen den Oe-saugcnen einen derben Verweis nnd besahl, mir, ihm das Iiistrnment wohl oder übel wieder abzunehmen, eiue Procednr, die nur mit großer Schwierigkeit gelang.» «Ihr könntet Euch wahrhaftig freneü. wenn Ihr ihn los wäret», warf der Arzt hin. «Das ist auch unser einziger Wunsch», versicherte der Gefängniswärter, «doch wird sich das noch bedenklich in die Länge ziehen. Als ich gestern dem Pc'll>i-meister meine Noth klagte, tröstete dieser mich, dass der Gefangene in höchstens zwei Monaten schon Gelegenheit bekommen solle, mit eisernen Schellen im M-borger Zuchthaus umher zu spazieren!» (Fortschung foll,«.) Mbacher Zeitung Nr. 233 1906 12. Oltober 1886. des k. k. Oberrealschul-Gebäudes im Jahre 1865, 4.) Bericht der Polizeisection über das Gesuch, betreffend die Abschaffung, resp. Einschränkung des Hausierhandels. — Hierauf geheime Sitzung. — (Centralcommission für Reblaus-Angelegenheiten.) Die auf Grund des Gesetzes vom 27. Juni 1865 gebildete Centralcommission für Reblaus-Angelegenheiten hat sich constituiert. Präsideut ist der Ackerbauminister Graf Falkenhayn, Stellvertreter desselben Sectionschef Dr. von Blumfeld, Referent Mini-sterialrath von Pretis. Von den Landescommissionen wurden delegiert: für Krain Dr. Josef Vosnjat, für Steiermark Alfred Freiherr von Moscon, für Wrz Dr. Albert Levi, für Trieft Josef Burgstaller, für Istrien Director Karl Hugues. — (Cholera-Nachrichten.) Einer telegraphischen Anzeige der Bezirkshauptmannschaft Tschcrnembl zufolge sind in der Ortschaft Griblje des genannten Bezirkes zwei choleraverdächtige Fälle vorgekommen. Ein neunjähriger Knabe starb; hierauf erkrankte dessen siebenjährige Schwester und liegt hoffnungslos darnieder. Eine Einschleppung der Krankheit konnte bisher nicht eruiert werden. Alle Vorsichtsmaßregeln wurden angeordnet, zugleich wurde die bakteriologische Untersuchung veranlasst. — (Familien ab end.) Der Laibacher deutsche Turnverein veranstaltet für seine Mitglieder und Freunde des Vereines Samstag den 23. Oltober im Easino-Glas-salon einen Familienabend, dessen anziehendes Programm wir demnächst veröffentlichen werden. Heute wollen wir nur bemerken, dass an diesem Abende die Sängerrunde des Vereines eine Reihe neuer Chöre zum Vortrage bringen wird und die k. k. Militär-Musikkapelle für diesen Abend ein sorgfältig gewähltes Programm festgestellt hat. — (Schulnachricht.) Der supplierende Lehrer in Rudolfswert Herr Orotzen wurde an Stelle des Herrn Professors Johann Vrhovec, der seinen Posten am Rudolfswerter Gymnasium bereits angetreten, an die hiesige Oberrealschule berufen. — (Wochen aus weis der Sterbefälle.) Dem soeben ftublicierten 39. Wochenausweis der Sterbefälle in den größeren österreichischen Städten entnehmen wir folgende Daten: ^'-« Gesammtzahl A»"^ ^UZ der Z5ZI Städte ^«8 Verstorbenen «I^ Laib ach . . . 27 296 8 11 19 36,2 Wien..... 780066 174 192 366 24,4 Oraz..... 103 670 27 22 49 24,6 Klagenfurt .. 19401 7 6 13 34,8 Trieft .... 155197 76 67 145 46,6 Görz..... 22295 7 7 14 32,7 Pola..... 26353 8 7 15 29,6 gara..... 12134 6 3 9 38,6 — (Nachcontrole.) Das k. k. dritte Corpscom-mando in Graz hat im Einvernehmen mit der Landesregierung angeordnet, dass sür den Fall, als die Cholera bis Ende Oktober in Trieft nicht erlöschen sollte, die Nachcontrole der Urlauber und Reservemänner pro 1886 für die politischen Bezirke Adelsberg und Loitsch am 4ten November d. I., statt zu Trieft, ausnahmsweise in Laibach stattzufinden hat. — (Spenden.) Für die Laibacher Volksküche haben gespendet: Herr Ignaz Traun M fl. und Herr Albert Ramm ein Quantum Aepfel. Herr Ludwig Strihel besorgte die Rauchfangkehrerarbeit mehrere Jahre unentgeltlich. Für diefe wohlthätigen Spenden spricht die Vereinsleitung im Namen der Armen den wärmsten Dank aus. — (Gemeindewahl.) Bei der jüngst stattgefundenen Ergänzungswahl in der Gemeinde Eisnern wurden Leopold Globocnik, Eisengewerks-Besitzer, und Martin Klobcic, Mühlenbesitzer, zu Gemeinderäthen gewählt. — (Unterwegs gestorben.) Pater Vasilius Gruber, Serviten-Ordcnspriester, Provisor von Kor-nath in Kärnten, gieng am 3. d. M. in Begleitung seines Ordensbruders Pater Peregrin zum Leichenbegängnisse des Fürstbischofs Funder nach Klagenfurt. Im Rötten-graben außer St. Jakob sagte er zu seinem Begleiter, als er stch ermüdet fühlte: «Wir zwei gehören auch schou zu ven Äuszuglern.. sank lautlos zusammen und war sofort eme Lelche. Pater Peregrin hielt bei dem todten Freunde ^ache bls nach einer Stunde eine Wallfahrerin des Weges /am welche die Kunde von dem Sterbefalle nach St. Jakob überbrachte. « c^^?-"!.^^"') Die Art der Vertheilung des Luftdruckes bl.eb m der letztverflossenen Woche ganz unverändert; Ml Westen blieb das Barometer constant nicdria in Mittel-, Ost- und Nord-Europa höher. Die Schwankungen in der Atmosphäre waren nur gering und vollzogen sich nur langsam. Dementsprechend blieben auch die Winde nur schwach und waren meist ohne ausgesprochene Richtung. Die Temperatur blieb im Westen unseres Continents gleichwie in Mittel-Europa ober, in Ostdeutschland, Südrussland und Galizien unter der der Jahreszeit entsprechenden Höhe. Niederschlage wurden in den ersten Tagen der Woche nur in Frankreich, seit Mittwoch in ganz Süddeutschland, den Westalpen und aus Ober-Italicil und seit Freitag aus Deutschland, qanz Westöstcrreich und dem größten Theile Italiens gemeldet. Die nach den letzteingelangten Depeschen herrschende Verthcilnng des Luftdrucks lässt noch keine entschiedene Aenderung im herr> schenden bewölkten Wetter, doch bei andauernd südlichen Winden auch kein Sinken der Temperatur in unseren Gegenden erwarten. Aunst und Aitevatuv. — (Landschaftliches Theater.) Rentier Vollwch, welcher einige lleinc Sünden auf seinem Gewissen hat und troy dem gegen seine Dienstboten mit moralischer Strenge vorzngeheu gesonnen ist, wird von einem soeben eintretenden dienstbaren Geiste, mit welchem er eine Sonntags-Auentinv bestanden, in eine arge, seine Ehre als gestrenger Hausvater zu untergraben drohende Affaire verwickelt, aus welcher ihn doch wieder die Hauöuntc» thanen, «die frivolen und verschmitzten» Mädchen Vertha und Minna, sowie die lustigen Schwiegersöhne Arthur Schütze und Moriz Pendel mit genauer Noth herausziehe». Dass das gauze aufNamenverwechsluna.cn aufgebaute Stück ans poetische Wahrheit keine hohen Ansprüche zu stellen berechtigt ist, wird man einem Kneisel'schen, vorwiegend auf die gute Laune des Zuhörers sue-culierenden, ein flottes und fesches Spiel erfordernden Faschings" schwant, wie es Papageno ist, tauin zum Vorwurfe machen können. Die Darsteller sind den angedeuteten Anforderungen denn auch im großen und ganzen entsprechend gerecht geworden; eine komische Scene jagte die andere, so dass zu eiuem Raisonnemcnt leine Zeit übrig blieb. Herr Greisn egg er als in allen Ge< fahren sein Ansehen schlau wahrender Rentier Nollwil) hat sich selbst übertroffen. Nicht weniger «frivol und uerschmiht» secun' dierten ihm die den modernen Domestiken naturgetreu copieren-dcn Fräulein Fried land und Fröhlich alsVcrtha und Minna, denen anderseits nicht weniger wirkungsvoll die Schalkhaftigkeiten der Schwiegersöhne, der Herren Biagosch und Herrmann, sowie die komisch - effectuolle Eifersucht des «gcbiloetcu» Friseurs Tienecke (Herr Feuc reisen) und die gutmüthige Borniertheit des Soldaten August Wurzel M'rr Nahler) gegenüberstanden. Frau und Fräulein Donato haben sich prächtig in die rrspec< tiven Rollen der düpierten Frauen hineingefunden. Demnach haben wir nur die angesichts einer Novität unbegreifliche und für den Zuhörer sowohl als für die Darsteller uuvchagliche Leere des Hauses zu beklagen. —k. Neueste Post. Original-Telegramme der Laib. Zeitung. Wien, 11. Oktober. Der ehemalige Generaldircclm-der Üemberg-Czernowitzer Aahn, Victor Ritter von Ofen he im, ist heute nachts einem Schlaganfalle erlegen. Wien, 11. Oktober. Lord Churchill ist abends hier eingetroffen. Wien, 11. Oktober. Die polizeiliche Untersuchung gegen die verhafteten Anarchisten ist bereits beendigt. Von den Verhafteten waren einige schon beiin Mer-stallinqer-Procesfe angeklagt. Prag, 11. Oktober. Der englische Schahkanzler Lord Churchill ist gestern von Dresden hier an» gekommen und im Hotel «Victoria» abgestiegen. Hente besichtigt er die Prager Sehenswürdigkeiten. Tricst, 11. Oltober. Von gestern bis hente mit' tags sind in Trieft mit den Vororten 7 Erkrankungen und 3 Todesfälle an der Cholera vorgekommen. Aus der Stadt Rovigno gelangte ein Cholerafall zur Anzeige. Budapest, 11. Oktober. In den letzten 24 Stunden erkrankten an der Cholera 15 nnd starben nenn Personen. VelMd, 11. Oktober. Der König ist gestern abends mit dem Cunrierznge hier eingetroffen nnd wurde von der Königin und den Ministern auf dem Bahnhöfe erwartet. Sofia, 11. Oktober. Sonntag vormittags erschienen 150 Bauern und Montenegriner vor dem russischen Consulate, brachen mehrmals in die Rufe: «Es lebe der Zar!» — «Es lebe Russland!» aus und verlangten Weisungen für ihr Verhalten bei den Wahlen. Der russische Consul erklärte, dass Russland die Wahlen nicht anerkenne. Die Manifestanten zogen znm Wahl-bnrean mid wollten die Wahlen behindern, wnrden jedoch mit Stockhieben nnd Steinen von den Wählern verjagt, wobei sechs Personell verwundet wurden, welche auf dem russischen Consulate gepflegt werden, wo auch die übrigen mit Brot, Wein und Ärantwein rcgaliert wurden.' Patrouillen durchstreifen die Straßen. Im Wahlbnrean herrscht Ordnung. Die im rnssischen Consulate verborgenen Montenegriner fenerlen Revolver-schüsse gegen das deutsche nnd das englische Consnlat ab. Niemand wnrde verwundet. Die Umgebung des russischen Cunsulats ausgenommen, ist die Stadt ruhig. Sofia, 11. Ottolicr. Das bisherige Wahlergebnis ist für die Regiernng günstig. Die Mitglieder dcv Regentschaft und die Minister wurden gewählt. Sofia, 11. Oktober. Es wurden 420 Negierungs candidate» und 20 Anhänger Cankuvs gewählt; fünfzig Wahlergebnisse sind noch nicht bekannt. Iu Dubnizä wurden der Nntcrpräfect nnd die beiden Regierungs-candidate» ermordet. —' Kaulbars ist in Schnmla eingetroffen. Eine daselbst stattgehabte große Versammlung sprach sich sür die Regierung aus. MkswirtschaMches. (Her „Anker". Gesellschaft sür Lebens- und ^ntM'^ sichenmgeu in Wien.) Im Monate August l. I>, """"' -" -^ ,^ bei I. I. Naglas in Laibach, Anerspergplch -"^ ^ eigenen Hause. ^ Rudolfswcrt, 11. Ollober. Die Durchschuilts-Preisc ^ sich aus dem henligen Markte wie folgt: ______—- Weizen per Hektoliter 7 ,49! E^r Pr. Stück > - ' ^i 8 Kor» . 5 21, Milch pr. Liter > > ' ^ g Gerste , 4 88 Rindfleisch pr. Kilo - ^ 48 Haser » 2 44 Kalbfleisch ' ^. ^ Halbsruchl » — — Schweiucflcisch ' ^ Heiden » 4 55 Schöpsenfleisch ' ' ^, A Hirse » 5 2l Hähndel pr. Stück - - ^ ZO Kukuruz » 4 88 Taube» ' ' ^. -- Erdäpfel ftr.Meter.Etr. 2 60 Heu pr. 100 Kilo > ^, .^ Linsen pr. Hektoliter . — — Stroh 100 » -.' ^, .^ Erbsen - — — Holz, hartes, pr. Cuott' ^ ^ Fisolen » — — Meter. . - -,' Rindsschmalz pr. Kilo — 80 Holz, weiches, pr.Culm- ^ ^. Schweineschmalz » — 80 Meter. . - .' jß ^ Speck, frisch, » — - Wein, roth., ftr.Heltollt- ^ ^ Speck, geräuchert, » — 80 Wein, weißer, landschaftliches Theater. ^ Heute (gerader Tag): Martha oder der ^ ^„ zu Rich m 0 n d. Romantische Oper in 4 Acten von ^ ______________________sslotow.____________________>-------- Angetommeile Fremde. Nm 10. Olt' bcr. _ ., Wü' Hotel Stadt Wien. Kolincl uud Petermichl. Ka>lste"",^„, — Stabler, Kausm., Prag. - Schmieger, A"!''' „iM. "" fcld. — von Obereigucr, Oberforstmeister, Sch»" Rosinger, Reisender, Trieft. ,.„ stau^ Hotel Elefant. Mocrth. Ingenieur; Losfler und TaM^^A leute, Nicn. — Gräfin Schaffgotsche, Private, Linz- ^ ^M Kaufmann, Graz. -- Obad, Gutsbesitzer, Agra»'. "^ Achtel, Kaufmann, Kaposvar. — Ugrincic, Kausmanu, s"' «Mls> -" Gradista. - Dralla. !. l. Regierungsrath, Nadm"'"" Delleva, Nesiher, Innerlrain. ^li "^ Hotel Europa. Meisch, Kaufmann, Stuttgart. —^ la,B' Kos;. Vrsiher, Idria. — von Pilat, l. l. Legations'^, ssrau, Venedig. «MloW Gasthof Siidl>ahlll)0f. Iezasel, Abiturient, und «l'AM Krainburg. — Mango Ernestine, Private, sa»>"" " Tricst, »belob""' Gasthof Kaiser von Oesterreich. Rohrmeister, Lehrer, «^ Czintal, Lehrer, St, Georgen. Verstorbene. ^i«. Den II. Oktober. Johanna Reiterer, ^"' 64 I., Kuhthal 11, Enteritis. Im Spitale: '«BZ" Den 8. Olt 0 ber. Fanny Nerne, 3"wH"^ ^ "" lül^rt-uloüi!, piilmonum. — Franz Ienlo, "^" ^ Typhns. ^««!^ ÄM^r^ -----------------3---------------^----------------------------------------------------------------------- Z>!i>< ^ ,«F 'LßZ «T ««st«', Zss c> » 38? ^« ^^ ?U.Mg. 7W.18 lW "M^UwaU'Dlw''^ li.^ 11,2 »N. 738.22 l,i.6 O. schwach ^tt" 9 » Ab. 738.80 9.6 O. schwach leicht ben" ^^ Tagsüber ziemlich heiter, abends leicht bewölkt. Mittel der Wärme 12,A", um U,2" über dem Norm«^^^ Verantwortlicher Redacteur: I. Naali^^ 8ol,>v2s2 8atin mervsilloux (g^us.,d „aüzcil NtUckc,! ,oNsrei in« Hau» da« S«!dc>' ""' ,,„,gl^ G. Hennrber« ll, ,»,d , Ho,li^cra»<). ,>zü,<> lr, Pillo, ^^^^^^M^^ W Danksagung. D Tief gerührt über die vielen Be'"H„c^ W richtiger Theilnahme, welche uus a"lässl>a! "' ' ^ lu" W lichru Verlustes unseres nnvergesc'lichen ^?"^ R> ziehnngsweise Bruders > Gttokcrr W von allen Seiten zugekommen sind, !!"d l>"'^ ^iliiill W dieselben einzeln zu erwidern, sp"'^"' ^^, uie'l"' W allen Freunden und Bekannten s°'"'v" .-Me,'"" W und prachtvollen Kranzspenden nnsern l)"z» ^' ^ W innigsten Dank aus. D « Laibach am 11. Oltober 1866. W » «.....'" S"°^Z »asm Zeitung Nr. 2lt3 1907 12. Oktober 1886. Course an der Wiener Börse vom 11. Oktober 1886. N°ch d«,. °fsin ^n ^ur«^««.. Etnn '^cv<" ^.' .'..... «5— »5>-2„ >»NO> »/" ^laalOloj^ 25.« fi, 18» —,»» - '««c>, !>.,/' „M"«r «no „ i4l> - 14N.1« !btt„ ^'»atslosf . . ,0° ., !<<» 50,I«9 ?b ^Mo.H»,,," .. , . . 5« „ K.U-.K.8 5», ">«!»e»sch«,„e , p^ ki. s>7 - — - Vl°o3^"b""'' s,e»«f>- ö, W, k. ll.» ^, 15« ?,. ^ ^'"'^cbI.(Una.0ftl.abi» ^.-----,^ . , «j,<>N,!,^ K ."°N! I. lh?6 . 11« 5c» 117 — ^'«°se 4«/„ K.0 sl. . . „4 50125-5°7'"»hrijch.,.......104 25 104 75 Geld >Warc 5>"/, lemesn Vanat .... 104 50!i05ü0 5«^ unaarislbe......lO4 50I05ü0 Andere bfientl. Nnlehen. Tln.i,"»ieg.»^o2^ tli', ÄiUlche 187«, stoiersrci . !0s>5<>!«<> — «nlcdl» d. Etablgcmcinbc Wicn !l>4Ü0 ld< 5,0 ?l»!^ O„,d. 12« 50i»5 25 dto. in 50 „ „ 4>/, "/« 100 4« 101 — t>to, <» 50 „ , 4"/n . »<>'5l> »?'— dlo. Pramnn°Echuldvcrschr,3°/<> ini—ioi 50 ll lst.HyPl'lh^cübNül >0j. 5'/,°/« I0!Ü5I017b Oll:..»mg, U'l!l,l vnl. 5°/« . , ION ,0100 cndll»Actiengef. >: Prsl in I. I«5l» Ve>l. l>>/,°/<> — — —'— Priolitätd'Obligatiouen (fill lou fi.,, a»d<"No>dbahn in Silber Wßo 9>,— Yranz^lU»..... ^-^. _!.'— ^alizisa,»: ölaü >-^udnxg » Vahn . IH8I »«0 f>, C . „ ^ b«/n.....1305» >:n — Unss..gal!z. Vohn.....loo?.',!»»«^ Diverse Uose (Pcr Slilll,, Er 4«/„ T-onau.Damplsch. lva fi. . — - >>« ^ i!a>l achcrPrämicl>.«nleb, «o fi. lü l,'» »« «'> Qscin, ^'ose 4U sl. . . . 45 bv «>— Pnlfjy i'i'sc 40 fi..... 42 lN 42^7'» Noll,»'» kleu,. »st. Vcs. r, 1« f>. l4'!.5 14 m> Nudolj-Lost 1« fi, . . ,8 75 >!» 2s> Ca!m-Vose 40 <>...... .^«75 57ou St^Gcnuit^ole 40 sl. . , 07 — ü« -^ Waldstciü^osc ^« sl, ... »3 — -"4 - W,,,t!jchglä^t,'ose XU sl. . . 45 ?.'> <^ 25 Bllnl'Nctien lvcr Slü0"Ocftcrl. Banl «00 fl. - in 70112,— Ba»lvcltin. Wiener, I«U sl. . lo« »0 103 20 Bdncr..A>,s!.,Ovf!.z!0usl.S.<««/<, l:,ß ^ ^8!» — «2rt!.»Änft, s.Hanb.uG. Ului». 28« »0l8i»!> llscdilbanl, Nllg U»«. XDU,!. . üuz, —2»!«s>« Tlpc>si!c»d.n,l, ÄUg.ÄUo sl. . ,«0 —1»4 — ««con!pic'Ge!.,i»Ncl'cll'i!.5Ul)sl, 54« — 050— ^ypolhclcnb., öft. >tou sl. Kb''/««. ^ «L— «<-» Vänbcrb,, ösl. ^0Ujl.G.50"/» Ware Nctien von Transport» Unternehmungen. (per S»ü. «lbrech««Vl>hn «00 fl. ENbcr . — — — — Alfölb ssii!m.5o fl, . . i«0 50l«i5U „ weftbahil xo« fl. . . . «64—»0» - Nlilchtiehrabcr , 5.00 fl. ÜM, ?6» —770 - ^ (Ut.lt) 200 fl. . «»L50W8 50 Donau « Dampfschiffahrt« « Oes, Ocftcrr. 500 fl. s. !<>u fl.S. i!03 75 204 »5 Fe>d»!and»»jliorbb. luuu sl. !^U)i. ^ZIS 2,^2> isrcxu-Ioscs'^ahn w« !l. Silbür ^1Ü 75220 Ü5 Flinslirchcn°>ttllrcsel«tisl'.2l),> G«a, Kösiacherlt.'Ä.^WIli'.W. —---------'— Hahlcnbcrn-Elscübahn iuo ll. , —'— — — «asil/aU'Od«!). «tisciil). W0 jl. H, I5l'ü» 152-— ^cmbcrg.) Hi,«n» bay!l>Geicll>chajl ^^u sl. ö. W. «5—»2550 z»lovb,öst.-u»g,, Trieft500fl.L^i. 58/—584— Öesterr. Nordwcsld. z!U0 sl. Silo, il?i >>u i?2 — dto. (lit.A) ^uo sl. Silber . ,?o?l»i?i' — Prag»T>ulc> «ii^ul>, l50sl. Vllb. 2450 «5 5« Uubolj»H»hn i!o0 jl. Silv« . 1U5-— 19» 50 Sicbe»vül«:i »iiscnb. ziuo sl. , —-— —-— Stllnv!> ^" ,1, ö. W, . L37«bl37'75 Velo W«re VNdbabn eon fl. Silber . . . 10» 5n 10« — 3ilb«?tordt> .!i. ö. w. i»8 50 I»» »o , Wv., ntil wn sl. 1NH «', lo«' — !rnn«e«,r«.OeselIschast 100 ll. . — - — — llng,»g!>liz, »ilscnb, l!i)N sl. Sllber i?» — »7« 50 Ung. Nordcistbahn «l>0 fl. Silber 173 «5 >7»'5<> Nng.Wcstb.<»taab<<»la»)^0Ufl,S,l?i'?b >7ü »5 Industrie »ctie» (per Stück), «igybi ,n Wicn ion fl. . —— — — Hlseilbahnw.'vci'hg, l. «u fl, 40H, — — — — „«tlbcmiihl", Papi«l. u, V.»O. e»-— S3 — Monl»n«Ocjcll,ch., öfterl.»alpine «, — »3 l» Prag« Eiseil-Iüb.Oes, ^00 sl. l«5l>0l«S — Sal>l0»Tar!. Hlscnrafs. 10U sl. . —— —'— Waficns,'»»., Oeft in W. 1UO fl. 18!« 50 l83 00 Irifailer «ohlenw'Vel. 70 fl. . —-— — — Devisen Heulsche Platze......«1 z„ «l 3« rol>l,l»l.........l«4 l»5 l»5 80 Pari« .........4».,5 4» 4» Peler«burg .......____ — — Valuten. Ducolen........5»» o»z il0'^ll»!cö'Slünisfl ,'•' »Cotilanter Credit" an die ca.. 'irauon dieses Blattes. (Rückporto t—____________(4193) fi-1 .. wäre geneigt Ocke ein Rli en l|aU>en Loge im zweiten preclieii(C a * Parterrc-Lo«e gßgen enl-t A»»tr,i„ß i .lhl""B »»"-"lauschen V CU«WTi i1)riefIi<'J> an Frau Johanna —-——i_^_il2fH_^?ofi bei stein- C4232)3'1 l"11 K«t(B,aus Kupfer Kuhll) • ase 70 Liter ,rihaU KaWriih ""<¦ H «J .n„ Hordpiaite,, sasl Rafl!5 nnUf billin Tlifilriebc ROwosen-«4S?* zu verkaufen. i^"«e »» i ll(:l" MeI»'»>andlunK Peter«-^igjf^' • (41HHJ 2 -2 ("32-3) KMllmlMng. Vrr Mnrlt in S < ci n bei Lail'uch, wl-lchcr aus sanitäre» Niiclsichten ucrbolen war und welcher auf den 15. Oktober d. I. fällt, wurde nusnahmsweije gestattet und siudcl am l'esaqten Taa.c statt. In der Ortschaft Terse, u wird eine Sani» tätscomlnission lagen, welche verdächtige Pru^ venienzen aus von Cholera heimgesuchten Be« zirlen Drains, des Kusteillandes, aus Trieft, Finine und Umgcdung, daun Vudaftest ?r. unbedingt zurückweisen, andere Provenienzen aber der in der Cholera Instruction vorgeschriebene» Beamte-Handlung unterziehen wird. Stadtgemeindr Stein, am 7.Oltol>er IlM>. Johann Ferlinz. Ajioili. B. Scholiuut,, I'Ioucbnrg, Hexen ® schusspflaster. iii'zflicli cinjifolilrn, j wivkcnrt bei lli-xni-srhiis», Kiifkrn-K(limo«c 50 kr. Ö. W. L F. tiicr o M - ¦» i-N n ii il < fl ii i-€• ii ^22 Apotli. Max Fanta, Prag to (KinlKini-Ajxiilickci. T5 Zu haben in den Apotheken. i- In Laibaeh beim Apotheker Herrn Ubald v. Trnkrtczy. ft—T>n— Twr^"~TOö—cw"B>in~-iser—exs — t»(5—t* In lg. v. Kleinmayr 8t Feä. Bamlaergs Buchhandlung in Laibach sind stets vorräthig: Josipa Jurèièa Zbrani spisi. {. zvezek: De«etl brat. II. » Prlpovednl splsi: .Ivnij Ivozjak, Spoinini na deda, Jesenska noè moj slovenskimi polharji, Spoinini starega Slo-venca. III. zvezek: Pripovedni splsl: Do-intüi, Jurij Kobila, Dva prijalelja, Vrban Smukova ženitev, (lolida, Kozlovska sodba. IV. zvezek: Prlpovednl spial: Tiho-lapec, Grad Rojinje, Kloälerski žolnir, Dva brata. (3704)9 V. zvezek: Pripovedni splal: Höi mesl-nega sodnika, Nemški valpet, Sin kmetskega cesarja. Lipo, Pipa lobaka, V vojni krajini. Herabgesetzter Preis: per Band GO kr. in elegantem Ganzleinenband 1 ft.; bei \ia-stellungen von auswärts empfehlen wir Einsendung des Geldbetrages per Postanweisung und für die Francatur per Band 10 kr. mehr. Reeller Verdienst Ohne CJapitail itncl oliue l^isioo kann sich jeder fleissige Mann täglioh 5 bi» 10 fl. auf ehrlichem und durchaus •inständigem Wege verdienen durch Uebernahme einer luorativen Vertretung. Besonders empfehlenswert für Beamte, Kaufleute und solide,Agenten sowie für Assecuranz-Vertreter. (4194) Anträge sind an die kaufm. Kanzlei „La Oonfidenoia" in Budapest zu richten. ___________________^_^_______^^^^_1_^__^____ ^*Ä*f*V . h*X Fleiseh-Extraet ^eN^e ^ »S-fcV©*' />Jl/V «ur Verbesgerung von * ¦CiP^ t U* T^r Snppen, Hansen, Oemflieo; <$&* -g/ŽA>^cond. Fleisch-Bouillon I L twA^'^^^^^ Bur •ofortljen Heritcllung1 einer nahrhaften, vorzüglichen • j>§ m/tf\\\*^^^^^ Fleischbrühe ohne Jeden weiteren Zuifttc: t LL QJ'§ ß^^^^M&n verlanfrc nur echte A.6HlII16FlCil «ehe JK]eJ»ch-Pripar»t«l 5 I ¦ JLJ 4^^ KngroH-TjRger für Oemterrefch-UnKarn ^ 9a ^*^^^ bei dem Corrcupondo.nten der Comp&Knle Kemmerich: ^/^^^^^ Herrn Theodor Kttl in Wien. Dr. Friedrich Lengiels Birken-Balsam. ^^.-ajgggfcs. Schon der vegetabilische Saft allein, welcher aus :''iiili^lm. c^er '^r^(' n'essl' wenn man in den Stamm derselben f/ gffitfi^yiJMfcL liineinbohrt, ist seit Menschcngedenken als das aus- U yOÜKjSnHjm gezeichnetste Scliönheitsmiltel bekannt; wird aber dieser //*" 5^ß^^^^BKHl ^a^ nacn Vorscljrifl des Erfinders auf cheinische/n Wege Ii * k^T Vmj^sIHhI 7M fc'nem Balsam bereitet, so gewinnt er erst eine fast V*Stll3 ^^Vfffir WUIKlerhaif; Wirkung. (4065) 1 ^, yjfltohShfcllWy Bestreicbt man nbends das Gesirlit f>der andere vH/H^hBH07 Haiitstellen damit, io lösen sioh sohon am folgenden ^9SmfBSSKf^ Morgen fast unmerkliohe Sohuppen von der ^5i*ü^ Haut, die daduroh blendend weiss und zart wird. Dieser Balsam glättet die im Gesiebte entstandenen Runzeln und Blaltern- narben und gibt ihm eine jugendliche Gesichtsfarbe; der Haut verleiht er Weisse, Zartheit und Frische, entfernt in kürzester Zeit Sommersprossen, Leberflecke, Muttermale, Nasenröthe und alle anderen Unreinheiten der Haut. — Preis eines Kruges sammt Gebrauchsanweisung fl. 1,50. Zu finden in Wien in allen grösseren Apotheken, ebenso in der Apotheke des Phil. NeuBtein, Stadt, Plankengasse. (-j978—^) Nr. 8252. Erinnerung. Vmn l. k. V^irksgcricht.' Gottschre wcrdcn hirmit die nnlirkannt wo ab-wcsl'üdl'n Äechtsnachfulqcr der mit Tod Mmangc'llcn Agnes Hobler vcrchcl. Perderbcr l»,d des m Amerika abwesenden Johann Höglcr von Knten-dorf erinnert: iHs seien die an dieselben lantenden dieeaeriä'tlichen (5rledia.nna.en win «ten Ananst ^886, Z. 6285. betreffend den .rec ilioen Vertanf der Realitätenhälften Einlaqen ZZ- 158 nnd 159 der Ca-tast'^'qemeinde Ebenthal des Johann .höaler w" Knkendorf den, denselben unter einein bestellten (5nrator lul su,!ln» t)errn Florian Toinitfch von Gottschre "lr wcitern Verfügnng zngestellt worden. K.f. Vezirls^ericht Gottschce. ain Uiten Septeinber 188ix__________________ (3958—A) Nr. 14571. Bekanntmacbung. Voin k. l. städl. - beleg. Bczirlsacrichte Laibach wird bekannt gemacht, dass dem znfolge Beschlusses des k. k. Landes-gerichtes Laibach vom 10. Juli 1886, Z. 4980, wegen gerichtlich erhobenen Blödsinnes nnter Cnratcl gesetzten, in der Landesirrenanstalt zn Laibach nnter-gebrachten Christiali Ieeminef, f. k. Finanz-wach-Rcspieicnten in Pension, Herr Victor Cantoni, Handelsmann in Laibach «Hühner-dorf Nr, 17), znm Cnrator bestellt wurde. K. k. städt.-deleg. BezirksgerichtLaibach, am 12. Augnst 1886. (3873-^3) Nr. 1447. Bekanntmachung. Dem in Deutschland abwesenden Nikolaus Matctic. Handelsmann ans Tribnce im Gerichtsbezirke Tschernembl, wurde in der Nechtsaugclegenheit der Firma Grosch nud Docderlein in München wider ihn pc^lo. 101 Mark 38 Pf. Herr Dr. Johann Skedl. Hof- nud Ge-rickMadvocat in Rudolfsloert, nnter gleichzeitiger Vehändigung der Klage l-u^. 19. Iuni l.I., Z.1008, über welche di<-Tagsatznng auf den 29. Oktober 1886, vormittags 10 Uhr, hiergerichts angeordnet ward, znm l5nrator ^ ^-2 Lj^",^11 8ftit l*w- Wien, Stadt, Wallnerstrasge 11. Finnabesiand seit 1869. ^^ ' ormnn»,- Ruf |I|iin(]lichc o(Jer niciaanonyme sdiristliclie Anstauen stehen in discreter Weise zu Diensten. -^|