A. 2N4, Mittwch, 7. Stptcmbcr 1«92. 111. InhlssllNss. Zeitung. '°"Mr!n n ,,"^" s: M!t Po stvellenbun«: aaiizjälir!« f!, ,^., »»albjüw« st, 7 50, I», «ompi oi l i "U»e I,,',», ,',/1? ">"lina fl, 5»'5>», ssur die Zuftelliinn i»« Ha»« «anzjährl«, ft, l, - Iuserilonsgebüi: ssur Die «^aibalher «ritung» lr,chs!nt tüssück, m« Ä,l«nllh«s b^r KoiM' und Ffiertage, Die «ldn,!nlftratt« beNnbtt sich cn bll «fdattio» täglich von lO b<» >L Uhr vormlttan« -^ Unfranlleitc Vi-ii-ft w<''d>",> » aiisssiwmmfn und Mllüuimpte nicht zurückqi'ftf'lt. ^^ ^ h> Feiertages wessen erscheint die nächste ^"ummer am Freitag den i). September. Umtlicher ^heil. ^erMs/'/^^ Apostolische Majestät haben mit Ait dp3 V. Entschließung vom 27. Augnst d. I. dem beten 5?f. s."^ ""d Charakter eines Hofrathes beklei« N°v^ ! n^clMMte in Prag Johann Ritter von Alibes^^"^s der Versetzung in den bleibenden allercm^'s.6 Ritterkreuz des Leopold-Ordens taxfrei ^"dlgst zu verleihen geruht. ^erlMs.^'^r/ Apostolische Majestät haben mit gnädi? ^"tschlu'ßung vom 25. August d. I. aller-geiich?^.§" gestatten geruht, dass dem Oberlandes-von ibm ^l. ^'^ Haleczloin Krakau anlässlich der stand ki. 3^^""' Versetzung in den bleibenden Ruhe-tteue un^ ?^^^ Anerkennnug für seine vicljährige. werde. "uchtcifrige Dienstleistung bekanntgegeben Allert^/ '?b k- Apostolische Majestät haben mit «^Entschließung vom 18. August d. I. den, sein An"" Ivscf Mayer in Graz anlässlich der auf iNilhesta k " "folgenden Uebernahme in den bleibenden llltheg ^n ^" den Titel nnd Charakter eines Post-nuergnadigst zu verleihen geruht. Vacquche m m. si. Nichtamtlicher Mil. Du Eolumbus-Feilllichlciten in Genua. ^"werm/"^'^"e" Festlichkeiten, welche bisher zur ^erika's >/"c ^^ """ vielhundertjährige Entdeckung N ^ k 0'eKseits wie jenseits des atlantischen Oceans gleichen 9s ^«^ Ni"lden sind. folgeii mm aus dem «llf italiÄ^ U""ä besonders glänzend festliche Tage ^Genu« V?" ^°den. in dem herrlich emporblühcn-^ reich, ^) ^°^ ^iese an geschichtlichen Erinnerungen Vrten ^?" »»über den sechs oder sieben andern statte'<5^?e s'ch um die Ehre streiten. die Geburts-^^^l)r uph Columb„5' zu sein. als die eigentliche Vaterstadt des Entdeckers der nenen Welt; es ist daher ganz erklärlich, wenn die Columbusfeier in den Mauern Genua's sich in einem hervorragend glanzvollen Nahmen bewegt. König Humbert selbst ' und seine erlauchte Gemahlin Margarita werden die Genueser Feste mit ihrer, Gegenwart beehren, und dieser Königsbesuch in Genua bildet denn auch den äußerlichen Grund für die Anwesenheit einer gewaltigen internationalen Kriegsflotte während der Columbus Feierlichkeiten: England, Deutschland. Frankreich, Oesterreich-Ungarn, Spanien, Griechenland. Portugal. Hollaud, Mexiko, Nordamerika und Argentinien — abgesehen natürlich von Italien selbst, sind entweder durch ganze Flotten oder wenigstens durch einzelne Kriegsschiffe in Genua vertreten; es wird sich also in diesen Tagen ein großartiges Flottensch^nspiel ^ im Hafen von Genua entwickeln, wie man es wohl nur selten schauen mag. Ader wenn dasselbe auch zunächst zn Ehren des italienischen Herrschcrpaares in Scene geht, so reicht ^doch seine eigentliche Nedeutnng entschieden über den Nahmen eines internationalen Höflichkeitsactcs hinaus.^ Wenn fast sämmtliche seefahrenden Nationen Europa's, sowie die. Nordamerikaner, das bciwcitem hervorragendste nnd mächtigste Volk der neuen Wclt. und noch einige andere Nationen Amerika's sich durch ihre Kriegsschiffe in der Vaterstadt des Columbus jetzt ein Stelldichein geben, so ist dies wohl zweifftllos eine erhebende und eindrucksvolle Demonstration zugunsten der weltumspannenden christlichen Cultur uud schließlich auch des Völkerfriedcus. Die alte Wclt. welche vor vierhundert Jahren cineu Christoph Columbus auf die Wogen des atlantischen Oceans hinaussandte, und die von ihm aufgefundene neue Wclt reichen sich hiermit gewissermaßen die Hände, um die Gemeinsamkeit der Culturiuteresseu der Völker Europa's nnd Amerika's aufs neue zu bekunden. Politische und wirtfchaftliche Streitfragen und Kämpfe drohen zwar dann nnd wann dicfe Gemeinsamkeit zu trüben, aber sie vermögen letztere niemals zu zerstören, uud der friedliche Völkerfortschritt, wie er sich diesmal in Gestalt der Flotteudemoustration von Genua darstellt und wie er im kommenden Jahre auf amerikanischem Boden durch die Weltausstellung von Chicago bevorsteht, wird gewiss zuletzt immer wieder siegreich über alle Hemmungen triumphieren. Es ist nnn von gewissen Seiten versucht worden, der Flottenzusammenkunft in Genua auch noch eine besondere politische Bedeutung zu verleihen. Namentlich bemühen sich die italienischen Franzosenfreunde, den Umstand, ^dass Frankreich in der italienischen Hafenstadt durch ein größeres Geschwader vertreten sein wird. dahin aus- ^ zulegen, dass er eine innige Wiederannäherung zwifchen Frankreich und Italien bedeute, welche vielleicht gar ^das Ausscheiden letzteren Landes ans dem Dreibünde !zur Folge haben werde. l Das sind indessen müssige Combinationen, denn die Entsendung eines Theiles des französischen Mittel« meergeschwaders nach Genna zur Brgrüßung König Humberts und die Theilnahme an der Columbusfrier ist vor allem die Erwiderung des vorjährigen Besuches einer italienischen Flotte in Toulon. Es gehören darum ! schon die überschwenglichen Hoffnungen der Franzosen« freunde in Italien dazu, mn aus eincm solchen Höflichkeitsacte womöglich gleich cincu Vorläufer der französisch-italienischen Entente vnn ehemals zn conslruieren, welche das rücksichtslose Vorgehen der Franzosen in Tunis so gründlich zerstört hat. Die Cholera. Im allgemeinen Krankenhause in Wien verabschiedete sich vorgestern Professor Dr. Dräsche vor Antritt eines sechswöchentlichen Urlaubes von seinen Aerzten und Schülern. Dr. Dräsche wird den Urlaub in der nächsten Umgebung von Wien zubringen, da er sich bereits vor längerem der niederösterreichischen Ttatthallcrei für den Fall des Auftretens der Cholera als Cholera-Arzt freiwillig zur Verfügung gestellt hatte, welches Anerbieten natürlich gerne acceptiert wurde. Hofrath Drasch? sprach bei seinem Scheiden beruhigende Worte, und zwar beiläufig folgendermaßen : Nach dem beobachteten Fortschreiten der Cholera» epidemic habe Professor Dräsche, auf die Erfahlllngen der Vergangenheit gestützt, die Hoffnung, dass Wien und die Monarchie im laufenden Jahre von der Cholera-Epidemie verschont bleiben würden. Gerade der Umstand, dass die aus Russland eingeschleppte Seuche zuerst im Norden, speciell in Hamburg, zum Ausbruche gelangt ist, sei geeignet, ihn in seiner Zuversicht zu bestärken; denn im Jahre 1857 sei die Cholera aus Schweden nach Feuilleton. Nutllrwillelllchafllichc Nnndschan. "ber d?e m '" ^'" letzten Jahren außerordentlich viel Kröche,, ""'"""'Lungen dcs Trinkwassers gearbeitet. Mly^und geschrieben worden. Zu der chemischen "h die ni» Essers, die schon früher üblich war. hat ? das m 5"^che gesellt, und es hat sich gezeigt, spuren' „° ? srüheren Untersuchungen leichthin als 'e allerw?"'^" Substanz, bezeichnet wnrdc, ost l>, Dies! n "/'^ Verunreinigung des Wassers bildet. Kleben <> "Versuchungen l'"d mcht ohne Folgen ge-^ der ^" ?/? '""st.cn Städten wird das Trinkwasser Zausen ^leituug '" die Häuser filtriert, in vielen Kation ' . ^ "°l dem Verbrauch einer zweiten ^ Nass,r 7"^^"' Kein Mensch mag heutzutage ^^sogar^^r"'"^^ ""It tnMllklar ist; ja, Mrgcben s,„l. " ^cn, welche das Wassertriuken ganz Elchen b?m.?^i"e wahre Wasserscheu hat sich der ^lchrs hiw "^'gt- In jedem Tropfendes edlen Nass. M" K" l" einst für das Beste auf der Welt ^nder F^i d '""" ^'"^' "" lMzcs Heer hcran- ^'ss."^/s^'Ü. die Sache nicht gar so schlimm, ll?"n e..ts,I. Vclctcrieukeime in den meisten Trink-u3^en^''' "bcr beiweitcm die größte Anzahl ei. nichts ,.s ^""ä harmlosen Organismen an, die ^9e treten b""'"lnl "' die Schar. In größerer ^-^. "rankheitsbacillcn nur in solchen Wassern ^ Nr is- ^ "" drr .Laibachcr geitung«. auf, in welche Auswnrfsstoffe menschlicher Wohnungen und mit ihnen die Infcctionskeime hineingclangen können. Niemand von uns denkt, wenn er sich in das dichte Gewühl einer belebten Stadt begibt, an die Gefahr, welche daraus entstehen könnte, dass vielleicht ein mordlustiger Wahusinuiger unter den vielen Menschen sich befindet. So ist auch die übertriebene Scheu vor dem Gewimmel organischer Keime im Wasser nicht gerechtfertigt, womit freilich nicht zum Triukeu von trübem oder' verdächtigem Wasser aufgefordert werden soll; wir habeu keiue Veranlassung, uns znm Treibhaus organischer Keime zu machen, so lange wir durch eiufachc Mittel, wie Filtration u. dgl., diese Keime von uns fern halten können. Viel weniger als an die Reinheit des Wassers denkt man an die eines anderen, uns viel unentbehrlicheren Gebrauchsstoffes, an die Reinheit der Luft. Die Luft, von der wir viele Cnbikmeter täglich zu uns nehmen, ist unvergleichlich viel nnreiner als das allcr-schmutzigste Wasser. Dieselben Menschen, welche nur mit gittern nnd Zagen die ihnen zum Leben nothwendigen 1 bis 1'/, Liter Wasjer trinken, athmen täglich viele Tansend Liter der auf das gröblichste verunreiuigten Wenn im Sommer ein heller Sonnenstrahl ins kühle, behaglich verdunkelte Zimmer fällt, fo freut mau sich wohl über den lustigen Tanz der «Sonnenstäubchen', ohne zu bedenken, dass diese fröhlichen Tänzer keine seltenen nnd willkommenen Gäste, souderu für gewöhnlich unsichtbare Hausgenossen sind. w^/ der forschende Sonnenstrahl an den Tag ^""ch h" -Allgegenwärtig, treiben sie ihr Wesen. s°'H^>' H Winkel des Hanfes wie in, Fre.eu, wie ans dem höchsten Berggipfel, wir können uns mc, und nimmermehr ihnen entziehen. Nun wird man freilich sagen, weshalb die Sonne deren Licht uns im Zimmer die Anwesenheit der Stäubchen anzeigte, draußen im Freien, wo sie ihre Strahlen noch viel reichlicher versenden kann. dies nicht thnt. wenn unsere Achauptung, dass im Freien ebenso viele Ständchen in der Luft schweben wie im Hanse, richtig ist. Das hat seinen guten Grund. Das nämlich, was wir in dem ins verdunkelte Zimmer einfallenden Strahl als Stündchen tanzen sehen, sind gar nicht die Stäubchen selbst; dieselben sind nämlich so klein, dass wir sie mit bloßem Auge gar nicht sehen können. Aber sie haben glatte Flächen, mit denen sie die auf sie fallenden Sonnenstrahlen reflectieren. Wenn diese Reflexe in ein Meer von Licht hineingeschleudert werden, wie es im Freien der Fall ist, so geht diese Lichterscheinung für unfcr Auge verloren. Wenn wir uns aber im Dunkeln befinden, so fangen wir diese Reflexe mit unserem Auge auf. Die zahllosen Sonnenstrählchen, die, von den Stäubchen abgelenkt, unser Auge treffen, geben uns die Gewissheit, dass in der Richtung dieser Strählchen reftectier^lde Körper sich befinden müssen, wie es ja ni,rkllch der ljall ist- nur dass iu Wirklichkeit diese Körper viel, viel einer sind als sie uns erscheinen. Wenn wir ,m Aeien d e grell beschienene offene Landschaft verlassen und d.s Dunkel des Waldes aufs'lchen so erscheinen a ck liier sofort wieder die Sonnenstäubchen m den senden Strahlen, die hier und dort das l.chte Laub-dach durchdiingen. und beweisen uns, dass die fnsche Luft des Mildes ebenso reich an Stäubchen ist wie die unseres Hauses. , Am freiesten von Staub ist die Luft über dem l Meere, weun eine Zeitlang Windstille geherrscht hat Dann entwickelt sich jene wunderbare Klarheit welche unserem an eine gewisse Trübung der Atmosphäre Lllibllcher Zcltullg tic. 204 1756 7. September Iks'« Hamburg gewandert, Hierselbst, in Königsberg, Danzig nnd Dänemark vehement anfgetreten und alsdann erloschen, während das übrige Europa verschont blieb. Im Jahre 1858, also ein Jahr später, sei ein nahezu ganz ähnlicher moäns proeödenäl der Cholera-Epidemie constaticrt worden. Sie kam aus Russland und trat am 3. Juli zuerst in Hamburg auf, wo damals 2400 Personen an Cholera erkrankten, von denen im ganzen 1194 Menschen starben. Auch damals habe sich die Epidemie die meisten Opfer aus den am Wasser gelegenen Gebieten geholt, wie es auch gegenwärtig der Fall war. Von Hamburg zog die Seuche nach Lübeck und dem Holsteinischen, um hierauf zu erlöschen und ohne sonstige Territorien Europas heimzusuchen. Zweimal, so schloss Hofrath Dräsche, ist unser Vaterland nach dem jedesmal heftigen Wüthen der Cholera-Epidemie in Hamburg und überhaupt im Norden der Gefahr der Einschleppung derselben entgangen; und so hoffe ich, dass bei den gleichen Eonstellationen wie 1857 und 1858 auch diesmal keine Ausnahme erfolgen werde — abgesehen davon, dass die Regierung die wünschbar rationellsten Vorkehrungen gegen die Einschleppung und eventuell zur raschen Isolierung einzelner Fälle, über deren Möglichkeit ich mich nicht äußern kann, getroffen habe. Wien kann in diesem Jahre wenigstens mit Beruhigung dem Gange der Krankheit folgen. Politische Uebersicht. (Reichsrathswahl.) Die Wahl eines Reichsrathsabgeordneten in der inneren 'Stadt Wien an Stelle Herbsts wurde für den 10. October ausgeschrieben. (Reise des Handelsministers.) Der Herr Handelsminister Marquis von Bacquehem und der Statthalter von Steiermark sind vorgestern abends in Begleitung des Leobner Handelskammer-Präsidenten Vogel und des Generaldirectors Frey zum Besuche des Kammerbezirkes Leoben und zur Besichtigung der Localbahn Vordernberg-Eisenerz in Leoben eingetroffen. (Schlesien.) Von den am 9. d. M. zusammentretenden Landtagen wird der von Schlesien nicht mehr nöthig haben, sich mit dem Voranschlage für das Jahr 1893 zu beschäftigen. Die "Troppauer Zeitung» pu-blicierte vorgestern die mit kaiserlicher Entschließung erfolgte Sanction des bereits in der Frühlingssession dieses Jahres erledigten Landeserfordernisses und der diesbezüglich beschlossenen Landeszuschläge zu den direclcn Steuern. (Weinclausel.) Ein römisches Telegramm des «Pester Lloyd» sagt: «Infolge ausführlicher Berichte des Botschafters Nigra fanden Freitag und Samstag Conferenzen zwischen Brin und Giolitti sowie Functio-nären des Ackerbauministeriums statt. Man glaubt, Oesterreich-Ungarn werde in der Frage der Reservoir-benühung entgegenkommen, dagegen in der Frage der Analyse, betreffend den Extractgehalt, den bekannten Standpunkt festhalten. Ungarische Firmen haben weitere Verschiffungen aus Süditulien bis zur Lösung dieser Fragen suspendiert.» (Die Manöver.) Die Confusion, welche die Manövermeldungen der letzten Tage angerichtet haben, bedarf einer Aufklärung, Richtig ist das eine, dass die projectierten großen Corpsmanüver des 4. und 13. Corps, dann des 9. Corps abgesagt worden sind; doch finden bei diesen Corps die Uebungen in den einzelnen Truppendivisionen statt, und diesen wird Se. Majestät der Kaiser in Südungarn und Nordböhmen beiwohnen. Es entfallen also mit Rücksicht auf die sanitäre Situation die großen Truppen-Concentrierungen zu den Corpsmanövern; die Divisionsmanöoer aber, welche ja auch im 3. Corps programmäßig abgehalten worden sind, finden in den betreffenden Corpsbezirken statt. (Der galizische Landtag) wird noch im bevorstehenden Sessionsabschnitte zur Regelung der Landesfinanzen schreiten, da der Landesansschuss beschlossen hat, dem Landtage den Plan zur Convertie-rnng der restlichen Grundentlastnngsschuld im Betrage von 26,924.427 fl. vorzulegen und die Aufnahme eines vierprocentigen, dinnen füufzig Jahren rückzahlbareil Landesaulehens zur vollständigen Amortifiernng der Grundentlastungsschuld zu beantragen. — Wie dem «Dziennik Polski» aus Zakopane telegraphiert wird. ist dort der ungarische Iustizminister Szilagyi eingetroffen, um sich an Ort und Stelle über den galizisch-ungari-schen Besitzstreit wegen des sogenannten «Meerauges» zu informieren. (Der Agramer Erzbischofposteu.) In verschiedenen Blättern finden wir allerlei Nachrichten über die unmittelbar bevorstehende Besetzung des Agramer Erzbischofpostens. Mit einer gewissen Hart-, näckigkeit wird namentlich von Budapester Blättern der Benedictiner-Mönch Houdek als Candidat lanciert. Auf alle diefe Versionen erklärt die «Presse», dass die erwähnte Besetzungsfrage seit dem October vorigen Jahres bisher gar keine Aenderung erfahren hat nnd dass der Agramer Domherr v. Vucetic" vorläufig noch immer der Candidat der Regierung ist. Anderseits ist es ein Irrthum, wenn ein Blatt von der bereits «vollzogenen Ernennung» des genannten Domherrn spricht. Solche Ernennungen werden bekanntlich erst nach der im Consistorium in Rom erfolgten Nomination vollzogen. Falls im Laufe diefes Monats ein Consistorium abgehalten werden sollte, dann dürfte wohl auch die Besetzung des Agramer Erzbisthmns der letzten Entscheidung zugeführt werden. Nach den jüngsten Meldungen in Rom wäre es indessen noch immer möglich, dass das Consistorium erst im December abgehalten würde. ( Carnot in Chamb ^ des Sultans freigelassen wurden, und gleichzeitig e Brief aus Salonichi, welcher den Umtrieben der g chifchen Geistlichkeit die Schuld an der grundlose» -^ bannung zuschreibt. Man erwarte in Sofia, dap Oblak selbst eingehend den Vorfall aufkläre. .,„ (In Lissabon) kam es vorgestern vor " Gebäude des Arbeitsministeriums zn Manifestan" seitens beschäftigungsloser Arbeiter, da der MM> es für unmöglich erklärt hatte, Abhilfe zu M'^ Die Arbeiter nahmen eine äußerst drohende H" , ^ gegen den Minister ein, doch gelang es der ^ .^ nach zahlreichen Verhaftungen die Ordnung nncoe zustellen. .ftct (Aus Serbie n.) Der Belgrader Stad p ^ verhängte im Disciplinarwege eine namhafte Gelo> ^ über den radicalen Belgrader Bürgermeister, we« ^ terer die Vollstreckung einer amtlichen Weisung ^ Präfecten verweigerte. Gerüchtweise verlautet, die lösung des Gemeinderathes sei bevorstehend. . ^, (Revolte in Buenos-Ayres.) Nach "^ Berichte des «Standard» aus Buenos-Ayres wiro,^ der Ausbruch einer Militärrevolte erwartet. Eine ^ tärische Verschwörung in Laplata wurde durä) d« ^ Haftung von eilf Officieren des meuterischen Mg' einstweilen erstickt. c^kabab (Zur Pamir-Frage.) Der in May ^ erfcheinende «Pionneer» versichert, dass die ?" Ml Nnssen auf dem Pamir eher unterschätzt als uve^ worden sei. Oberst Ionovs Expedition habe dle einer indischen Brigade._____________ ^--s^ Tagesnemgleiten. ^ Se. Majestät der Kaiser haben, wie d" ' ^ pauer Zeitung» meldet, für die Renovierung der H ^ lischen Pfarrkirche in Nendörfel bei JägerndoN^^ gewohnten und auf dieselben eingeschulten Auge die Schätzung von Distanzen ganz unmöglich macht. Diese wunderbare Klarheit gewinnt die Luft dadurch, dass die anfangs in ihr enthaltenen Ständchen sich niedersenken und von der Oberfläche des Wassers benetzt und zurückgehalten werden. Auf diese Weise wirken die Meere als Luftreiniger; die staubige Luft, welche die Continente ihnen zusenden, schicken sie uns gereinigt wieder znrück. Wenn heftige Winde wehen, wird freilich diefe reinigende Wirkung der Meere sehr geschwächt. Der große Geologe Escher von der Linth hat Untersuchungen über die Natur des Staubes angestellt, welcher zur Zeit des in der Schweiz so häufigen Süd- oder Föhnwindes in Zürich die Luft erfüllt. Er konnte mit Bestimmtheit nachweisen, dass dieser Staub identisch ist mit dem Staube, der bei heftigem Winde in der Sahara aufgewirbelt wird. Dieser Staub war also unverändert über das ganze Mittelmeer und die Alpen fortgetragen worden. Bei ruhigem Wetter findet sich keine Spur von Saharastaub in der Luft der Schweiz, weil alsdann das Mittelmeer Zeit hat, seine reinigende Wirkung auszuüben. Als Nordenskjöld zum erstenmale das Inlandeis von Grönland betrat, fand er die weite Schneefläche desselben mit einem feinen Staub bedeckt. Er hielt denselben für kosmischen Staub, weil er sich nicht erklären konnte, wie irdische Materie auf die ununterbrochene Schnecfläche Grönlands gelangen konnte. Spätere Untersuchungen haben erwiesen, dass auch dieser Staub irdischen Ursprungs und vom Winde auf seine entlegene Ruhestätte getragen ist. Nie und nirgends können wir uns dem der Luft beigemengten Staube entziehen. Wie die Beimengungen des Wassers ist er zum allergrößten Theile harmloser Natur Aber auch er besteht zum großen Theile aus organischen Keimen, welche überall, wo sie auf günstigen Boden fallen, üppig wuchernde Pilz- und Bacterien-culturen erzeugeu. Ja, diese in der Luft schwebenden Keime sind sogar der Grund aller auf der Erde vor sich gehenden Gährungs- und Fäulnisprocesse. Viele Versuche haben dies erwiesen. Man hat z. B. Trauben auf das sorgfältigste von dem ihnen anhaftenden Stanb befreit und gefunden, dass der aus solchen Trauben bei Luftabschluss gekelterte Most nicht eher zu gäliren begann, als bis man seine Oberfläche der freien Einwir» kung der Luft darbot. Einen noch viel interesfanteren Versuch hat der Physiker Tyndall angestellt. Er ließ sich einen vollkommen staubdicht schließenden Schrank mit Glasfenstern bauen, desfen ganze Innenseite er mit Glycerin bepinselte. In diesen Schrank brachte er allerlei gährungs-und fäulnisfähige Flüssigkeiten — Fruchtsäfte, Malz-ailszügc, Abtochuugen von Fleisch und anderen Nah» rungsmitteln — in Gläsern, welche man von außen so erhitzen konnte, dass der Inhalt ins Sieden kam. Der Schrank wurde geschlossen und ruhig einige Stunden sich selbst überlassen. Der in der eingeschlossenen Luft enthaltene Staub sehte sich zu Boden und wurde durch das klebrige Glyceriu festgehalten. Nun wurden die eingesetzten Gläser erhitzt und so ihr Inhalt sterilisiert. Nachdem er wieder abgekühlt war, hielt er sich in allen Gläsern monatelang unverändert, weil eben das Hineinfallen von Staub ausgeschlossen war. Unterblieb aber das Auspinscln mit Glycerin, so half alles Sterilisieren nichts, denn di" uuvermeidlichen Erschütterungen des Schlankes wirbelten den Staub immer wieder auf, nachdem er sich zu Boden geseht hatte. Es gibt Gegenden, die dnrch ihre Lage des Vorzugs einer an organischen Keimen sehr armen Luft theilhaftig sind. An solchen Orten tritt Gährnng und Fäulnis viel langsamer ein als an anderen. Mit ____________>??»»'?????!.______^ -^ d»ll Staunen sieht jeder, der Helgoland betritt, "^! , gi, frisch gefangene Fische ohne vorherige Na"")el B der Lilft getrocknet werden. Sie dörren v^ ^>l aus, ehe sie Zeit haben, in Fäulnis überzugeyel > ^ der dort meist herrschende Westwind auf se"'" AB Reise über den Atlantischen Ocean den gM"'Me" der aus Amerika stammenden Fänlniskeime ,,hM>' hat. Iii gleicher Weise bereitet man in den H^^iie» der Graubündner Alpen ein dnrch bloßes 2u"a >F an freier Luft haltbar gemachtes Fleisch, das jW Dörrfleisch. «, HM Man kann Luft filtrieren, indem man' ^ poröse Körper, z. B. Baumwolle, hindnrK" ^ ^ es ist nicht daran zu denken, die großen ^"^n3? Luft, die wir zum Athmen brauchen, einer !^^ ^ tration zu unterwerfen. Vor einigen Jahren ^sseü ein sehr reicher Mann in London ein H^^hM" Fenster luftdicht eingekittet waren. Auch t"c ^^ wurden mit besonderen Vorrichtungen M'H schließt von Staub und in den Falzen mit luftdicht,^ den Gummi-Einlagen versehen. ^N ^« Die Ernencrüng der im Hanse eingejp" ^B wurde durch einen Ventilator versehen, der u ^ HM mengen durch riesige Vanmwollfilter hindnry ^ presste. Es zeigte'sich, dass die Luftfilter " ^e kurzem Gebrauch durch die Masse des ""'ssjeH' zurückgehaltenen Staubes kohlschwarz nnd u >v ^ wurden. Dabei war das Haus uicht mcw ^ freier als andere anch. . ^e" !. Was wir anch thun mögen — "" '", h »oH von der Lnft getragenen Staub uicht los " § M> uns deshalb nicht grämen. Es wird an "M des Mephistopheles' zur Wahrheit: Staub soll er fressen, und mit iwst. ^, ^ Nie meine Muhme, die berilhmte Sch'""" r- ^°^" Zflwnli Nr. 204 1757 7 September 18«. 2,^" ^"willigen Feuerwehren in Böhmischdorf und-Ii i^ ^ ^' und der Feuerwehr in Kamitz 40 fl.- deuW7/5!" Geschenk des Kaisers.) In der ive^" 'pugerhauskirche dcs Campo Santo in Rom, wi en?l w St. Peterskirche liegt, sind im M./», "Mhre ^^^ ^ Pulver-Explosion eine Kaiser ^°^ ^"^"' zertrümmertworden. Se, Majestät Tränst""^ Joseph hat zwei Hauptfenster des bestellt s '" ^" Tiroler Glasmalerei in Innsbruck bes - Zweikampf im Walde uon 1^ "leni.)Wie noch erinnerlich, fand Anfangs April MsHp !^" rumänischen Grenzorte Vurdujeni ein Duell >>em M k Großgrundbesitzer Eugenius Brodzli und "°n ein « ' ^^r.andcr Medwej statt, wobei ersterer Gegner ^"^^ ^""^ Gegners tödlich getroffen wurde, erst «.^ . .Secundanten ließen die Leiche liegen, die ^ lvi ""'.^" Stunden aufgefunden wurde. Dem Duell brains ^ ^ ^ """ herausstellt, ein trauriges Familien-ker Vro"?^'^' ^"^gestern begann gegen Dr. Medwej ^rsik i! ? ^^ ^^ Lembcrger Schwurgerichte unter Spandatowsti. In der ^lnbe^ ? ^ cs: Die k. l. Staatsanwaltschaft in b'e An»s " ^M" Med.-Dr. Alexander Oskar Medwcj Wtodza ' ^'^ ^^ ^ '^ Februar I«92 die Ianina Vt^f/ ?^ri" Rndkowsta, Gemahlin des Eugenius List '/gleich mit ihrem Willen, dem Ehegatten mit Eugenik m ^"^' ""^ b°^ er 2.), nachdem er diesen "uslleso^ ^ ^""' ^^"'^ "ül tödlichen Waffen hcr-^°len cl>. l/ ^" "'" ^ ^pril 1892 durch einen Pi-Tc>ge d" ^^^^ ^ Die Verhandlung wird mehrere ftest ^.^""^täres aus Budapest.) Aus Vuda-^^s'lat w ^ar°pl)isch gemeldet: Das städtische Ober-dasz n,:. ^^ Montag zeitlich niorgens dauon verständigt ^lNll W ' ^"chtzuge der Ostbahn <ür die Budaprster ""b ^eich 1054 Stück in Hambnrg »uz^ >"oyhäute angelangt seien, welche man schon ^ G e b"f!^ "^ '" Magazinen ablagere, Oberphusicus sofort Un ^^^ wachte hieuon dem Vilrgermeisteramte die der ^'^' "'^^ verfügte, dafs mit Rücksicht auf Anfuhr 7°"plstadt dadurch drohende ernste Gefahr die ^ llchdi^ ^"^äutc nicht erfolgen dürfe, dicfclben in seien und !' ^ ^^schließenden Waggons zurückzubringen ben h^ °'s aus weitere Verfügung daselbst zn verblei-^r h^ ' '"^e dass alle mit dem Ab- und Aufladen seien. Da« ?^^^gt gewesenen Personen zu dcsinsicieren »vllru^ t> ^"rgermeisteraml leitete auch Recherchen ein, ""der U '^"^ trotz des bestehenden Einfuhrverbotes grenze nicht mit Beschlag belegt wurden, rath KnH ^'"^'^erte Birnen!) «Wie Geheim« eines Nerl"^ ^'"" 'sst.» erzählt der Berichterstatter ^eit ei,. ^'"" Blattes. Obst ist bekanntlich in der jetzigen ^seits ^ . Cliches Nahrungsmittel, und mit Recht wird ^chtsdesi ^'^"b ^^ bein Genuss dcs Obstes gewarnt, stand, r?"^" "'"""l Geheimralh Koch leinen An-öll derle^?'^ ^" ^°" 'hm sehr geschätzten Birnen weiter Kregel,^ "^rdings unter Beobachtung von Vorsichts-3°>iz reife ^"^^ 'st es selbstverständlich, dass er nur ^^U"d unversehrte Früchte auswählt. Die Viruen werden zunächst sorgfältig abgerieben und desinficiert; dann desinficiert Geheimrath Koch seine Hände und schält nun erst die Birne mit einem dcsinficicrten Messer. Unter diesen Vorsichtsmaßregeln glaubt Geheimrath Koch sich auch jetzt den Genuss einer Birne gönnen zu können. Freilich, nicht jeder Appetit ist so geduldig, wie der eines deutschen Gelehrten. — (Von einerLocomotive überfahren.) In der Nacht auf Sonntag ereignete sich, wie aus Brunn berichtet wird, auf dem Bahnhofe in Rossitz ein bekla» genswertcr Unglücksfall. Der Vahnbeamte Victor Heifse betrat das Geleise und übersah eine Locomotive, die zum Heizhausc fuhr. Er wurde von derfelben erfasst und wollte, »m sich zu retten, die Puffer ersteigen, was ihm jedoch nicht gelang. Nun legte er sich nieder, um die Maschine über sich hinwcgsahren zu lassen. Er wurde hiebei von den Aschenbehältern schwer verletzt. Heisse konnte sich noch in sein im Bahnhofsgebäude befindliches Bureau schleppen und starb bald darauf im Krankenhause. Der Verunglückte war 47 Jahre alt und hinterlässt eine Witwe und drei Kinder. — (Einsturz eines Palais.) Ein Palais in der Tavernestrahe in Neapel, an welchem Reparaturarbeiten vorgenommen wurden, ist Sonntag vollständig eingestürzt und begrub eine Auzahl von Personen, die darin wohnten, unter den Trümmern. Da die Straße, in der das Unglück erfolgte, sehr belebt ist, befürchtet man, dafs auch Passanten bei dem Einstürze verunglückten. Visher gelang es, einen Todten und drei Verwundete aus dem Schütte hervorzuziehen. Der Prinz von Neapel und Vertreter aller Behörden hatten sich alsbald auf der Unglücksstätte eingefunden. — (Eröffnung des Triester Trabrenn-Platzes.) Man meldet aus Trieft unterm Vorgestrigen: Der Triester Trabrennplatz wurde heute eingeweiht. Auf dem neuen, herrlich gelegenen und elegant eingerichteten Nennplatze hatte sich die Creme der Gesellschaft und eine nach Tausenden zählende Menschenmenge eingcfunden. Statthalter Rinaldini, der Bürgermeister sowie andere Würdenträger waren anwesend. Den Tnestcr Zucht-Preis im Werte von 3000 Francs gewann die drei jährige «Gisela, der Renngesellschast Montcbello, das Eröffnungsfahren Artelli's «Drug», den Liebhaberpreis Dr. v. Volpi's «Emma». — (Ein Cholera fall in Capri.) Eine Hamburger Familie hatte sich nach Capri geflüchtet und in einem dortigen Gasthose Wohnung genommen. Ihr Gesundheitszustand blieb bis vorgestern vortrefflich. Vorgestern aber wnrdc die älteste Tochter von Krumpfen unter allen Symptomen der Cholera befallen und starb nach wenigen Stunden. Der von Neapel herbeigerufene Arzt ließ die Familie isolieren, ferner Wäsche und Bettzeug verbrennen. Ob ein Fall asiatischer Cholera vor« liegt, wird die Untersuchung ergeben. Die Familie behauptet, das Mädchen habe sich durch ein vorzeitiges Bad den Tod geholt. — (Unfall in einem Theater.) Aus Paris wird telegraphifch gemeldet: Im Theater in Pcrpignan fiel ein Kind von der Gallcrie in das Parket und verletzte sich schwer. Das Geschrei des Kindes verursachte im Publicum und unter den Schauspielern eine Panik, welche sich indessen legte, als man den wahren Thatbestand erfuhr. -- (Fifchseuchc in der Seine.) Sehr besorgt zeigt man sich in der Umgebung von Paris über die Seuche, welche unter den Fischen der Seine ausgebrochen ist. Zu Tausenden schwimmen seit einigen Tagen die Fischleichen an Sevres, Saint-Cloud, Suresnes u. s. w. vorüber. Es glbt Stellen, wo der Fluss von ihnen bedeckt scheint. Da sie schnell in Verwesung übergehen, so ist die Sache allerdings für die zahlreichen Ortschaften unterhalb von Paris, die ausschließlich auf das Seinewasser an« gewicfen sind, sehr bedenklich. — (Neue Räuber stücke in Sicilien.) Aus Palermo berichtct man: Der Kaufmann Labarbera, im Besitze einer großen Geldsumme, ist verschwunden. Man befürchtet eine Missethat der Briganten,—Infolge eines an den Gutsbesitzer Mangione gerichteten Drohbriefes von Briganten, welche unter der Androhung der Todesstrafe verlangten, dass derselbe 20.000 Lire an eine bestimmte Stelle bringe, überfielen verkleidete Ca-rabinieri die Räuber, welche Feuer gaben und flüchteten. Der Anführer der Carabinieri ist schwer verwundet. — (Blitzschlag.) Aus Saybusch in Galizien wird telegraphisch gemeldet: Infolge Blitzschlages brannte Montag nachts ein Maierhof in Moszczanica nieder. Acht Mann des dort anlässlich der Manöver bequartierten 56, Infanterieregiments verbrannten, sieben wurden verwundet. — (Berliner Vade-An stalten.) Ein Placat des Berliner Magistrates gibt bekannt, dass mit Rücksicht auf die bestehende Choleragefahr die städtischen Nade-und Schwimmanstalten vom 5. September ab geschlossen bleiben. — (Missglückte Beweisführung.) Professor: «Was? Diefer Sessel sollte sechshundert Jahre alt sein? Nicht möglich!» — Antiquitätenhändler: «Aber ich bitte Sie, dreißig Jahre habe ich ihn selbst schon» Thiere im Dunkeln. Folgenden Bericht über einen merkwürdigen Fall von Abänderung in der Färbung bei Thieren, die längere Zeit im Dunkeln leben mussten, entnehmen wir dem «Scientific American». In der Nähe von Bangor in Californien hörte ein junger Bergmann, als er in einem vor mehr als dreißig Jahren verlassenen Schacht herum» stöberte, in der Dunkelheit um sich ein Gesumme wie von Fliegen. Er griff danach und fieng wirtlich Fliegen, die aber im Schein seiner Laterne ganz weiß aussahen und rothe Augen hatten. Beim weiteren Vordringen in dem Gange vernahm er das unzweideutige Rasseln einer Klapperschlange. Er lenkte den Lichtstrahl auf die Stelle, von wo das Rasseln kam, und sah den unheimlichen Gegner deutlich genug, um ihn mit Steinwürfen todten zu können. Bei näherem Zusehen bemerkte er, dass auch die Schlange weiß war. Professor Harlow Vallard aus Buffalo, der in jener Gegend mineralogische Studien trieb, kam in den Besitz der todten Schlange und mehrerer lebender Fliegen. Diese nahmen innerhalb einer Woche unter dem Einfluss des Sonnenlichtes die Färbung der gewöhnlichen Stubenfliegen an. Als seinerzeit wegen Ueberschwemmungen die Mine ungangbar wurde und sie kein Licht mehr, wohl noch frische Luft enthielt, seien die Fliegen — wie jener Forscher annimmt — in dem Gange von der Außenwelt abgesperrt worden, deren Abkömmlinge unter dem Lichtmangel ihre natürliche Färbung einbüßten; spätere Wasser-ströme hätten wohl auch die Schlange hinabgerissen, die lange genug in der Dunkelheit geblieben sei, um ihre «n aus dem Leben von DrmanoS Sandor. « «^ . ^ (150. Fortsetzung.) ^, w/il, ^'"U — feenhaft!» wiederholte Doro-N und n, ? 'hre Rechte den goldsprühendcn Fächer "ppte <^'r bewegte und dann plötzlich zusammen-?.lte haml,„ .ZUlna Hcllwig. das alte. jahrhunderte-'H deVsi lMe. Handels- und Patricierhaus zeigt "Nt hru p mü"^^ dicken der versammelten Vorsen-^standen. ^ '" bengalischer Beleuchtung — wohl- '"Nellkr im'' bengalischer, weil die alte Glorie tradi-^lichenA"^' und Ansehens mehr und mehr 3^s>naim« . '^vlM ein aus der Art geschlagener Mdrn ^"hn das Ruder fortwarf und fremden s b die m> ,^ srwcs alten Hauses anvertraute, ^n, ahn. .^'" b°lt drüben, die da jubeln und ?°Nze d? "'^' dass unter der Pracht, unter dem " ^ulca,, ^'"'^"liaftcn P°mp, den sie anstaunen, ^i'gen 9/ '^"nlilgmMliW qährt - dass rs eines , " Hchrn ?^'ö brdarf, um das stolze Haus und ^en '' °"s drm sie in diesem Momente stehen, zu . Die ^ ° zu zertrümmern!» ^ Etim,n^""!""Mochter hatte mit seltsam vibrieren- !"""der ' ,^!''!"^"; jcht schlug sie die Arme über- .?5 Ib'?u Z"e sich in die orientalischen Teppiche sp in drn,?'^ "" weiß, wie die schmalen Händc, Mgrn D' '^"' Ha" flimmerten gespensterhaft die Leise knisterte und rauschte das 3i> 'Nu'?s ' sft'benbesäete, tiefrothe Brocatgewand. U^her sj,^"^hr ich deine Worte, Dorothea?» fragte dps WM 5 "' Chen's. .Was sollen sie bedeuten? ""gen sa "ut deinen mir unverständlichsn Nn- «Dass wir uns trennen müssen, Walther!» «Dorothea!» fuhr der junge Mann auf. Er hatte ja lange, lange das Gewitter über seinem Haupte geahnt, dennoch traf ihn der Blitz jäh, unvermittelt, zerfchmetternd. . , . «Dorothea!» rief er, und em herzerfchütternder Ton qualvollen Schmerzes durchirrte seine Stimme. «Das kann nicht dein Ernst fein! Welches Hindernis könnte sich uns entgegenstellen, das meine Liebe nicht zu beseitigen r^rmlchte?» «Das Geld, Walther!» sagte die Patriciertochter dumpf. «Das Geld!» «Das Geld! Um des Geldes willen könntest du mich opfern?» schrie Walther auf. «Du, die du mich liebst?» Der geradezu wahnsinnige Schmerz in den Worten des jungen Künstlers schnitt der sonst so kaltstolzen Senatorstochter tief in die Seele. .Walther, besinne dich!» sagte Dorothea weich und reichte dem Geliebten ihre Hand. «Sieh nicht weg von mir, sich mir in die Augen . . . und dann —» «Nein, nein,» rief der junge Mann außer sich, ihre weihe, schlanke Hand heftig pressend, «nichts weiter, Then! In deinen Augen lese ich in dieser Minute, dass du mich liebst, dass alle meine Furcht eitler Wahn war, und weiter will ich nichts wissen und hören. Nur der Verlust deiner Liebe könnte uns trennen, sonst nichts!» , «Doch, Walthcr,» entgegnete Dorothea, ief ausgebrannt, dass die Asche auf denselben über einen Schuh hoch lag, unter welcher der Torf fortglimmte. Als sich der Sturm erhob, wirbelte er eine mächtige Säule von Feuer und Asche auf, welche die Richtung gegen Laibach nahm und die Stadt mit einem Aschenregen überschüttete. Mehrere in der Nähe befindliche Harpfen geriethen infolge dessen in Brand. Bäume wurden entwurzelt und gebrochen. Der Sturm schüttelte das Obst von den Bäumen, besonders stark in St. Veit und Vizmarje, während aus dein Großgallenberg beinahe nichts vom Sturme zu spüren war. — (Sanctioniertes Landesgeseh.) Seine Majestät der Kaiser hat den, vom kraimschen Landtag beschlossenen Gesetzentwürfe, betreffend die Herstellung einer neuen Bezirksstraße von Podpetsch bis zum Anschlüsse am «langen Graben» an den, gemäß dem Landtagsbeschlusse vom 22. November 1890 in die Kategorie der Bezirksstraßen eingereihten, im Gebiete der Stadt Laibach und der Gemeinde Tomischl gelegenen ehemaligen Wirtschaftsweg, die Allerhöchsti' Sanction zu rrthril?!! gcncht. -(Pfarrerwahl.) In der hiesigen evM'-schen Kirche findet kommenden Sonntag, ^ .. M tembcr, nach vorausgegangenem Gottesdienste d,e eines neuen Pfarrers für die vereinigten Geme'' Laibach und Cilli statt. Der Verweser des M""^ Herr Pfarrer Schalaudek aus Trieft, wird den M dienst abhalten und nach Vorschrift der KirchenveN ^ — (Die Wipftacher Citalnica) veran, ^ morgen abends eine Vereinsunterhaltung. Zum ^" Tanzkränzchen. Neueste Post. Original-Telegramme der „Laibacher Mu"S ^ Lcitmcritz, 6. September. Der Kaiser ist lM 7 '/< Uhr unter begeisterten Ovationen der AcvlM i eingetroffen, nahm die Begrüßungen entgegen, ><^ einzelne Erschienene an, bestieg das Pferd und "" A wiederholtem allgemeinen Jubel auf das Mm"« ^ Lcitmcritz, 6. September. Der Kaiser kcyric ^ tags vom Manöverfelde zurück und wurde V0" ^ Bevölkerung stürmisch begrüßt. Nachmittags reis . Kaiser nach Smiritz zu den Manövern, allwo eu ^ licher Empfang stattfand. Abends war d« illuminiert. ^ilec Lembcrg, ft. September. Se. Majestät der " ^ hat die Errichtung einer zweiten Lehrkanzel I" ^ gemeine Geschichte an der Lemberger Umverjw ,^ stattet. Der ordentliche Professor dieser Lehrkanzel ^ seine Vorträge unter besonderer BcrücksichtlgU'.j^. Geschichte des Orients in ruthenischer Sprache y ^ Genua, 6. September. Contre - Admiral ^ v. Spaun gab gestern ein Diner an Bord Sr. -^ ^ «Kronprinz Rudolf', zu welchem der P"'^' ^, Sindaco und der Divisions-Commandant geladen ^ Paris, «. September. Der Präsident CH^l gegen Mitternacht in Fontainebleau und ^^^che^ Ri'bot iu Paris eingetroffen. Der König vott ^^e"' land wird Caruot Freitag in Fontainebleau "^^„ Paris, 6. September. Die Blätter melden: ^^, sind in Paris 15 Todesfälle an Cholera vorget"' ^ Bisher siud 305 Personen an Cholera gestorben, Sonntag 19 in Paris. Karl's^ Washington, 6. September. Präsident ^"«^ gab den Befehl, dafs sich die Kriegsschiffe H „ Mtel' und «Concord» zum Schutze der amerikanischen ^ essen nach Venezuela begeben. Wie verlautet, 1 dortselbst völlige Anarchie.________________^-^"^ Verstorbene. ».s^ Den 5. SePtember. Anton öeöel, Arbeiter» N I., Schießftättnasse 11, Ruhr. c««s„m»fs^ Den l>. September. Olga Mir, Bay"" > Meteorologische"^ z zZ W st ««««> v^r>^ bcwM 1 „ «,2-N 734 8 15-2 NO. schwach ^ N" !>.Ab. 7353 118 NW. schwach bc»Mc M Vormittags regnerisch, nachmittags a ^" ^ V« dectc, lnhl; frisch gefallener Schnee auf den MP"'-^ ?l° Tagesmittel der Temperatur 31 1°. um 2'?" """ ^ male. Verantwortlicher Redacts," - 5l, N a a l i^-^-s^ T^NttÜ WuldTll ist der der l""b" M"f Lotterie. Wir machen unsere geehrten Leser daraus " ^ ^ dass die Ziehung bereits am 15>. October stattfindet. ^ ^^cherZeituny llr. 204 1759 7. September 1892. Course an der Wiener Börse vom 6. September 1892. "°ch d«n «Meum lour«bi°tte .. «eld Nor» ^ Zl°°l»'i,nlthlN. dilbein?^ """e in Note» »«») 9?- - !««»«5,/, ""^lyse , Ü50fl. 150 2, I4l L5 !8«o /" ' Mne 50N st. l3»s.o ,4l)i!', . «I°lli«iois , . z,»(, n. l««.,- I«7 - " ^dbr. il 120 ft, , . ,5l.,. ^7,. ^»AKw"Nn>er^, 114 9<. 1,4«.. !l>l,o> A'/" " '»' L!,b..r , 10. ,0 ....... ^anz-H,^!, 5" , ^ .116 40 1,9 40 ""»" Äal,» «viss. ,»« »5«(> 8«-.", H'b.A,.l.,u.»fi,u,W.S. 12.,- 121- !'° We!° ^^"N"/ "_I. '«7« 1»? »" l'" 3. >, "" «»s.^OO fi.ü.W. ,44 75 ,45 8», "^ «!,«.,, ..^ ."'ll «,W. 14» 7b .44 Ü5. ^ I"» si. «, W. ,37 Li ,37 7» Veld Ware Gsundentl.'Pblillalionen (sill 10N fi, CM.), 5°/„ aalizlsche...... 10« 7Ü 105 ?b 5°/<, mährische......—-— —-— 5°/„ tirain und Küstenland . . — — —-— .V/n niederbsterreichische . . . lNU 7b — — K"/<, stcirische......—-— —-— 5,«/,, lloaMche unk slavonische . I0ü 106 — >!>"/» sirbenburßijche , . . ,-------—'— 5>"/„ Temcse: Banat . , . . —'— —.-!>"/„ u»f>arilche......94 <^ »5 L^I Andere üssentl. Anlehen Donau-Nea.^ose ü"/« 100 fl. . 182 7/. ,«3^', d!o, Anleibe 1«7« . . 10« - ,-^' Nnlehrn der Vladl Güiz , , <«»' :i« Anlshe» b. Elabtaemelnb»'Wien u>s<— i»5 7t. PrH,:>,.Äl,l, d, s' 'blgc,». Wien 1«, 5"/„ »l,- . «9«<» Pfandbriefe :.<<«><. dto, dto. 4'/,"». .1W^l«.l>h dtl!. bll>. 4'/„ , . . W Klo, Pram.'Vchuldvelschr. 8°/, ,N 7ü Iiü 75 l)lst. vl,pl,°/, u« 8u »»-?« Oest, »ma. >U«nl Verl. 4>/,°/<> . ll»I - betto » 4«/n . . »«'?o l L« tietto KOjllhr, » 4«/„ , . 99'7N IlX)'!«! Vlilllllllt«.Vbllaalionen (lür ,7«" stlllltsbllhn....... .«!>!,!' '««^' Nübbahn l» »"/«..... 14, «0 i486«, » k 5"/<,..... liiz/o i'^l?^> Una..^ v Vahn..... ,0»ez u>3 05 Divers« z«st (per Gtück). llrebi^ose 100 ff...... 1«."— ,»l>' - Llary ^oss 40 sl. , , , , ?>4— 54 5< 4"/» Donau Dampssch. l<>« fl. . lz!s.- - l«?'-Uaibachei Präm. «nlrh, 20 fi. L2 — l!»'!»^ Ow'rr Lok 40 st.....5^— ."'- Plllslt! L°'L^ s>«"?!> «olhrn »reuz. »st Gls. t> . ><> fi. kubnlpl! Lo», '«st.....»s> >N 3'l ^ Hnüii liose 4,» fi......b« tb 6» — Vt, Gs»ll<« ilose 40 fi. . . . «:'ü<> «3 5<» Walbsüiü «u>e 2» fi . . . . 37'— »»'^ Winbücli-Vräh'lioss llN st, . . !>»'— N»'' «ew, Sch. b. 8«/„ Prüm,-Schuld. vrrlchr.d^Vnbfnr^bitanftalt «^ »» — Dllnk»Hlll«n lzll„li!O0fi.N«"/„lt, , 15.^-«« l5?'7l> Vantvrrei», Wlsner, i»o fi. , 1.5 I>« 11«'^ Vdcr. «nsi, «st,, ^iOO fi, S.4«"/n 37L- »74- Clb!,'Äüst, <, Hand, ü.W. IKOfi, 315- 31>7l' «redXlianl, «ll«, un«,, »00 st, , 3Nl — »»',1'k,!, Depostleilbaul, «llg,, »»<> fi. , »<»5 - 20«— Gscun^le »ci., «dlüfl., b»x» sl. S3«—IL«?- Viro. ulasssn». Wle,iell«X>fl »1^—!»>v Gelb Ware ßypothelenb., öft. »«> st ^»°/„E. 76- 7»- Uinberbanl, öfi.L!«>fi. V. , . 2ll8 4> 224 40 Oestrrr.-una.. Uanl «»0 «, . . »9/ — u«8 Unionbanl «»» st...... 84< - »:L-. Verlehrsbanl, «lllg, 140 , . 1«8iib I«li?5 Httien von Transport» Unternehmungen lper Ettick^. Albrecht^ahn »W st, Nllber . »»' ?8 s,.> »llsöld»ssi»«lln. Valin !ioo st. V. «s>,> — l,oo'3i, Uöbm, ^nrdbllhn ,50 fl. . . 1»3 - 185 — » Wrsliiuliü i! ft, . , !>4l!.<> »4» UulcvU.^at»» >,85 dtn. ,l»t. li.) LA» fi. . 44? — ,49 -Dona» - Damvssckiffjayr! -^ «^s., Ocswn. 500 ft, ^M, . , . »3«' 34" — Diau (tldb. 1'ü'OstCVl. «8K» L«8 , Gal. KarK'i'dw, Ä. «<»<» st, Ial^l, Eisen' »hn «'<,!<2!ch iü^sts. . , »4» 40 «44 40 Uk,^>un«,,tri,»!.^»stücVi, »74— »«<>.- vestcri, viordwestb. »Wft. Lllb. ^,>'» - blo, M. U.) » fi. T. , , llL« «,. ^«^7Ü Pllln-Huzrr ^iienb, lb<» fi Gilb. >^'«5 l»ü !>" Ntallt»r«snbal!n i!00 fi, Lillxr 2!»« «W 5.« Slidbal!» '.!»» fl. Silber ,. !>>»üo »<> 75 Lud Hil>st,l',V<'rl', N. 200st.ltVl, 1^«-. 189 k» Tramw« (?>-!.,Wl..< 70 st,». W. Lll?- »38 — nsu. Wr., Priorität«. Ncllen l fi. - >l»li'« l««-— ltgvdicr Eise,,» und Stahl-Ind. in Wien K»n st...... ??»» ?»xl ciücübalinw.-Leil,«.. erste. »o fi. »»— 9»'- ««tlwüiihl. Papiers, u. N.-», ^» — «'^ ^iesinliei «rauerei 100 ft. . . ,0«' -, 1<>l t.0 Mm,wnGe!ell., »fterr.-alpine »'" «?'bN Prasst (5«en Inb.-Gel, 200 fi. "l >. 4,? — Halssv ?orj. Hfeinlolile» NO fi. »/«'— b»l-- «Slli,«<,elmichl». Plli,«r<. ^<»<>fl. ^W- <.»«'. .S,sl,>«iml,ch!».P^lri! u «.'«. '" " 1" " ^rjjuil.l Nnlilrnw »ei ?l' st, '"" '" l"'" Waürn!, ,,Otst,tt>Mei!l»<»fl, «»» ^ 3«b - Waggon-Ueihauft. «llg. in Pest ,m,.^> Wr. iUaugrielllch'llft' 10« fl. '. '. b'> - 86 - WrbersnZiegel'»lcilen.»«s. «« «0— Deulsol. U«"b°n ' . '" S^ l,9 »b Pari« . . ««. 4?'«l. Zaluten. Ducatrn........ b»»! ü?l 20 ftrancl Vtücke..... 949., »-^>. Di-.Mche «eicbedantnoten , . 58 ?>0 li.) — —! —.— Schweizerhaus. 0pOen Donnerstag, 8. September grosses Concert. „. Anfang 4 Uhr. stritt 20 kr., Kinder frei. Achtungsvollst Hanns Eder. 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J- 500> PO«te reitante ^----._._ _ (4026) 3-1 Ein oder zwei Studenten C* ioVou "'„Mllt «"CmpfeWenswertcn ^^5rÄSr* "¦*¦'*•• ^tung. es IQ der Administration deser ^—---_________ (3893) 3-2 >ir Outer Kostort Xta4fiire*wlll aUe^' 8Onst Krforderlichen, C^ a^s h?ehr wwaoh.ene Stu^ Wl° Scl.uii feas.«en Familien für das ^len Jahr lu Laibach be.onder« nihii-ah«res' « r-i (3y71) 4--'2 l0n dSerer^nIslan in der Admini- In der aeit dem Jahre 1856 bestehenden, mit dem Oeffent- i lichkeitsrechte autorisierten Privat-Lehr- und Erzieliunfls-Anstalt für Knaben <>es j Dr. Josef Waldherr in Laibach beginnt das I. Semesler des Schuljahres 1892/93 mit 15. September 1892. Näheres enthalten die Statuten, welche auf Verlangen portofrei ; zugesendet werden. Mündliche Auskunft ertheilt, die Vorsiehung täglich. Diese Anstalt befindet sich im eigens zu diesem Zwecke in der ge- ; stindesten Gegend Laibac.hs, in der Nähe der Lattermanns-Allee und tl«-s Tivoliwalde«, neu erbauten Hause Nr. 6 in der Beethovengasae. Der siurs für solche Kleven. welohe das Examen für das Freiwilligenjahr ablegen wollen, beginnt ebenfalls am 15. September 1892. Der Unterricht wird von geprüften Lehrkräften ertheilt. Die Aufnahme kann täglich stattfinden. (3248) 9—8 Vorbereitungs - Curs für die Einjährig-Freiwilligen-Prüfung. Mit 1. Ootober d. J. beginnt unter Leitung von Professoren der hiesigen k. k. Mittelschulen ein Vorbereitungsours für die Einjahrig-Freiwilligen-Prüfung. Auskünfte werden aus besonderer Gefälligkeit in der Handels - Lehranstalt des Herrn kais. Rathes Ferd. Mahr ertheilt. (3170) 6—5 Mädchen-Pensionat Rehn nebst einem höheren Fortbildungscurs für der Schule entwachsene Mädchen und einem für Damen jeden Alters, in welchem k. k. Professoren den Unterricht ertheilen und Vorträge halten werden • derselbe wird sich vorzugsv eise auf deutsche Literatur, Welt- und Naturgeschichte, Geographie, Zeichnen, fremde Sprachen und Musik erstrecken. Ä ,_ M „ (4012) 4~1 Beginn 1. Ootober d. J. Nähere Auskunft ertheilt die Vorstellung täglioh von 10 bi« 12 Uhr vormittag«, Lalbaoh, Fürstenhof, I. Stook, reohts. Italienische Weine von den besten Productionsplätzen offeriert. Šiška. Auch werden da leere FW in g»-«« "»'»"de in jeto ""'^ gekauft und verkauft, so auch leere Klascne». Au« Wien! Aus Wien 1 Für Herren und Damen Wäsche ii. Kleider nach Mnster n. Mass sowie alle Manuf'actur- und Confections-Artikel unter Garantie der solidesten Ausführung und den günstigsten monatllohen Zahlungsinodaliläten. (40<2(jj 2-1 Zuschriften unter «Wiener Mode> sind an die Expedition der «Laibacher Zeitung» zu richten, worauf mein Reisender Sie mit Mustern besuchen wird. Oesuelit ivird n 11 ii Im ii mit vier Zimmern und Zugehör. zu beziehen sogleich oder mit 1. November d. J. Gefällige Anträge zu richten an: Baron Sohönberger, Laibach. (3923) 3-2 Lenclili'^ecles. Zur Jagd- und nassen Herbstzeit weiches und trockenes Schuh- werk erreicht ^^-----„____ man nur durch J. 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