^ 257 Dienstag, 5'. November 1915. 134. Jahrgang. Macher Zeitung ^"bjHhl?« 5^k*A*l ^"^ Poftvliscndung: »anzjührig SO X halbjiHrig 1» »c. gm lloutor: ganzjühri« bi« ,u ^,. «^r die Hi»ftellun« in« Hau» zanzjähri« » ll. - I»f»«'üh»l ssür N,«ne Inserate zu vier gellrn 8« l». größe?e P«r ZcU« l» l»: bei öfteren W.«^». . stch Mill<«iöstrH Nr. l»? die »,»»«,«, Mlll°ßiüstr°ße Nr. ,8. 2prechswnb?n der K^?^^/,° «k. vormittag«. Unftanssertt «riefe werben nicht »ngmommen. Manusliipte n^ " " "' Geleph«n-U». dev pedaktton 52. Amtlicher Geil. ^"e? b«^^""ber I9!b wurde in der Hof- und Staats. °^be...k ^^- Stück des Reichsaesehvlattes in deutscher "usgegeben und versendet. !^"?^^°"ber 191b wurde in der Hof. und Staats-Mlch°"s ML, cXI.II., (^XI.1V. und OXI.V. Stück der K l>ei":^,^X1.VI. Stück der polnischen, das 0XI.V1I. ^ll be/""Nlschen sowie das «XI.VII1., OI.I. und «1.11. ^«»-'^""schen Ausgabe deS Reichsgesehblattes des °" ^ld ausgegeben und versendet. der «Wiener Zeitung» vom 7. No> V">reitu. c """^ von der k, k. Polizeidirektion in Wien ll! ^of,,. ^gender nichtperiodischen Druckschriftei, einge» i^itz "''eme zum Weltlrieg 1914., herausgegeben von »?^ d°s "' "'^ ^"": II. und III. das englische Vlau-^M „n. ?''"'^e Orangebuch, das belgische Graulmch, ^,'?lM',, Erlegt in der «Vorwärts». Nuchdruckerei und ^t>ti«„z " -paul Singer u. Comp. in Berlin; «'1'kv «i^nt ^^lljtjs, ^^utrai euuntrio8, w »oll lln«l export »rm» ^iz. tz "^ «l >v^ tn dnlüßorsutn. von Williaul Cullen ^'» MH,! "bdruct aus der Iulinummcr der in Phila. ^ ^ßln '" ' Monatsschrift «'1'l.s »nu^I« ol tl,s »ms-tt°'> tin^).^ politielli »nä «noiui 8eioueo»; «^erven^ ^Nt^ ^faichettdran,a von Johann Patrn/, Verlag von ^Nichtamtlicher Geil. ^"" eines ssemeinsamen Kriegsrates des y Vierverbandes. ^z^^talienischen Grenze wird der „Pol. Norr." ^N«z ""h uicht aufgegebene Gedanke der Echa'f- I/>ß Ne»iei„samel, obersten ,Nricgsrate3 des Vi<:r- ^>Nki '^^ "' leineni Lande dieser Gruppe gerin« !^ s!? "^ '" Italien. Fast die gesamte öffentliche >! "N in? s ^ ^ dem Standpunkt an, daß diese <5in- «t^t f ^'^ außerordentlichen Verwickclthcit der z^ite^^°""ttcndcu Fragen und der VielfäUiatcit dcr (,^ili^^''dun8 bcrufcm,'!! Stellen laum geeignet wäre. iiü ^zn? ^"stnudiMug zwischen dcil vier 2^ächtcn ^"N°n. .°^""' W daß sugar die Möglichkeit von Ver- ^ ^ia^, ^ ^'^^ vermieden worden niären, durch einen ^lkulch ^^'"U"^t nicht ausgeschlossen sei. Ter ^^chi ^ ."lbiwinunn, die in Italien gegen diesen jedoch in anderen Erwägungen zu suchen. Was man in erster Linie besorgt, das ist dcr Drnck, den dieser .«.niegsrat cmf die Entschlüsse Italiens unter Umstanden auszuüben imstande wäre. Wenn dcr Kriegsrat Beschlüsse dringenden Charakters fcchte. die mit den Wün-sä)cn dcr italienischen Negierung und mit dem Standpunkt der öffentlichen Meinung dieses Bandes in Widerspruch ständen, so befände man sich in Rom uor dem Dilemma, entweder sich wider den eigenen Willen dem Kricgs-rat zu unterwerfen, oder in einen scharfen Gcgensah zn den Verbündeten zu geraten. Selbstverständlich schwebt hic-bei zur Zeit insbesondere die Frage der Mitwirkung Italiens an dem Nallaiifeldzug vor Nugcn. Es bedarf leine» Beweises, daß die Entscheidung eines gemeinsamen obersten Kriegsrates nur im Sinne der Beteiligung dieses Landes ausfallen könnte, und die Weigerung des römischen Kabinetts müstte eine Verschärfung der zwischen Italien und seinen Bundesgenossen bestehenden Meinungsverschiedenheiten znr Folge haben. Wenn mV^',,o^, b die Baronin damals nach ihres X .^heiw'"U b" Wahrheit gesagt hatte. Aus dem ? ^'° schr ,'""" «der schöpft Bassows nach Ver- '^w'zes w7"N"'des Herz eine Rechtfertigung '°"l''Ule'<'M ?"' einen frohen Glauben an die 'V^ ^ivl," ^"" Worte. Wieder nnd wieder flü- ^ sie l,"< "" ^cscm Abend: „Ich darf ihr jetzt iV> und !n'?^ "olog,ni!" ^ !l! s"lllei^ ^ ^"tcn sich mit dem cisehnlen >I°s ^ sei ""? 'b" herab, und er schlief zum H <.^'"' Schla " '" ^"chim hauste, einen tiefen, « ^'>?!^' ""d s^" ^" ^uihe freilich war er zeitig > ^"»en " ^unn ^' ^danken, wanderten w.'it mn- 1 >n, Ei,,, ^' ''"^"' """ dc,n "us er seine Bc- "e "nd im Interesse der Baronin be- ginnen konnte. Wider alles Erwarten kam ihm hiebei dcr Zufall zu Hilfe. Dcr Diener Franz, der ihm gc-wohntcrmaßcn dcn Kaffee imi scchs Uhr auf fein Zimmer brachte, dehnte seine Anwesenheit ein wenig länger als nötig aus; es hatte dcn Anschein, daß irgend eine Neuigkeit ihn drückte, die er gern losgeworden wäre. In seiner guten, aufgefrischten Laune tat ihm Vassow dcn Gefallen, zn fragen, was cs gäbe, und nun kam Franz mil seiner Wissenschaft heraus. „Gin Unglück hätt' es beinahe 5egebeF, Herr Baron." „Ein Unglück?" „Ja, drüben in Li'inzin, am toten See. Der älteste Junge vom Vorarbeiter Nissen — er hat so seine zehn Jahre, dcr Junge, — wäre da mu ein Haar ertrunken." „Um welche Zeit?" „So zwischen acht „nd ncnn Uhr gestern abends soll es gcwcscn sein." „Sagen Sie mir genau, was man Ihnen erzählt hat." „Ja, das ist so gewesen. Der Junge hat mit seiner Schwester, die so um zwei Jahre jünger ist, noch orauhen hcmmgcspiclt, und dabei sind sie - Iugcn,d hat ja mm einmal keine Tugend — fortgelaufen bis nach dem toten Scc. Und auf dein Wafser dw liegt ein altes Boot, an-gclcttct natürlich, damit kein Unfug damit getrieben werden kann. Na, und die beidcn Kinder, wie nun Kinder einmal sind, wären gern hinausgefahren anf den Teich, aber das ging nicht wegen dcr Kettc. Da sind sie denn so hineingestiegen, und der Junge hat angcfongen zu schaukeln,md hat immci wilder geschaukelt, und das Mädchen hat Angst gekriegt und hat sich auf den Bodcn vom Boote nicdergckauert und hat nm Gottes willen gebeten, daß er doch aufhören soll. Er aber hat es nur immcr toller getrieben, bis cr auf einmal das Gleichgewicht verloren hat und ins Nasser gefallen ist. Da hat cr denn furchtbar geschrien, und das Mädchen hat geweint, aber dann hat cs doch Besinnung gehabt und ist ans Land gesprungen und ist fortgelaufen, um Hilfe herbeizurufen, weil es doch selbst nicht hat helfen können." „Hat man den Jungen gerettet?" „Ja, Herr Baron. Zum Glück ist ein Holzarbeiter des Weges gekommen, und das Mädchen hat ihn gerufen, und cr hat auch wirklich den Jungen aus dem Wasser stezogen. Der ist schon ohne Bewußtsein gewesen, aber sie haben ihn doch wieder ins Leben zurückgebracht, und sein Vater soll ihm hinterher noch cinc gehörige Tracht Prügel gegeben haben." „Es ist gut, Franz, Ihre Geschichte hat mich sehr ilitercssiert — ans bestimmten Gründen. Ich danke Ihnen." Er hatte sich noch nichl zum Frühstück niedergesetzt, sondern stehend anf des Dieners Ver.cht geHort, >.m Franz nun durch die Frage Zu überraschen: „Wlssen S.e, was für Wind wir heute haben?" ,,Ia, Hcrr Baron, so ganz genm. lann ich das inch s«5cn Das heißt, nach der ch ",cht gesehen. Aber es muß wohl so der.clbe Wmd sem w,e qchern. Znm Restnen ist es nicht gekommen m der Nacht; es hat m.r tüchtig gestürmt, und hente ,st noch dieselbe schwüle Lnft." lFortsehung fol.qt.) Laibacher Zeitung Nr. 257 ______ 1852 9. November^ib^. schoflack- 1'o.000 /^ Iofcf Lli'?:cn5i^ in Gmunden;! 10.000 /v Karl Po^iualnik hi:r; 8100 il ?^homas Vi-zilj hier; jc 6000 X Franz Woku5, Kaufmann hier, :md Franz Ierman in Pota3ka vas; je 5000 /^ Matthias Dolni^ar, Restaurateur in St. Voter, und die Bezirks-krantenkasse in Adelsberg; je 4000 6 Stephan Klun hier und Josef Ko3i<-ek in Kandia; je 3000 6 Ivan Inoccnta in Adelsberss und die Marienbrudcrschaft Uer; je 2000 /< Josef Vricelj in Oberlaibuch und Maria Vergant in Altlack; 1500 ^ der Veamtenhilfsfonds der Bank „Slavija" hier; 1100 X Andrej Mrak in Fiumc; je 1000 /< Franz Majdi<", t. k. Obertierarzt hier, Ivanka Prcuim in St. Veit, Alois Accetto, Baumeister hier, Johann Zuvan in St. Martin, das Pfarramt Videm an der Taue und Ivan Ho«euar in Grotzlaschih; je 500 X Georg Kmcti«, Besitzer in Tersain, und Katharina Kme-li.' in Tersain; 400 X Dr. Franz Mischitz, Gymnasial-profcssor; je 100 /^ Franz, Andreas, Lukiö, Johann, Alois, Michael, Barbara, Theresia, Nosa und Micka Kinetik. Bei der Filiale der K. K. ftriv. Osterr. (5 r ed i t-A n-st alt für Handel und Gewerbe haben auf die dritte österreichische Kricasanleihe ssezeichnet: 9000 X Franz Szantner in Üaibach; 1000 X Josef Retina in Zbilje bei Zwischenwässern: 400 X Franziska Kurrent in Laibach: 6000 X Heinrich Oroszy in ^iÄa; 40.000 X Frau Maria Vencdikt in Laibach; 1000 X Frl. Anna Vrodnik in Laibach; weitere 400 X Frl. Adele Schneider in Laibach; 6000 X Adolf Mergenthaler in Laibach; weitere 10.000 X Firma Predovi« in Laibach, daher auf die dritte Anleihe 22.000 X, Bei der Adri arischen Bank, Filiale Laibach, haben auf die dritte österreichische Kriegsanleihe gezeichnet: der Verein „Kreditno drMvo v Kranju" in Krain-burg weitere 5000 X, zusammen 10.000 X; A. Lackn«r in Tschernembl 2000 X; Angelina Svoboda 2000 X; Prof. Eugen Iarc in Laibach 5000 X; Franz Kiauta in Planina 10.000 X; die „KmeNa hranilnica in poso-jilnica" in Bnlnndorf bei Laibach 2000 X; die Nezirks-krankenkasse in Krainburg 2000 X; F. Kette in Laibach 5000 X; Ludwig 0cbron in Reifenberg 5000 X; I. Glavw in ^i>?a 5000 X; Anton Tonejc in Laibach weitere -1900 X, zusammen 6900 X; Antonia Homan in Radmannsdorf 10.000 X; I. Ko^enina in Laibach 1l)00 X; Maria Ojstri^ in Laibach 500 X; die städtische Sparkasse in Tschernembl weitere 24.200 X, zusammen 50.600 X; die „Kme5ka hranilnica in posojilnica" in St. Martin bei Littai 2000 X; Leskovic H Meden in Laibach 2000 X; Franz Mcdica in Laibach 2000 X. Bei der städtischen Sparkasse in Laibach haben u. a. auf die dritte österreichische Kriegsanleihe weiters gezeichnet: Simon Klimanck 2000 X; die Frauen Julie Nleiwcis v. Trstcni^ka 5000 /v; Danica Furlan 4300 X und Antonia Pibcrnik 400 X; Zora Prcdoliii: 5000 X; Josef Vonoina, k. und k. Leuwant, 5000 X; Rudolf Predovw 5000 X. — l5trte«sauszeich«un8N».) Seine Majestät der Kaiser hat verliehen: dem vor dorn Feinde gefallenen Obersten Karl Weber des IN 27 das Ritterkreuz des Leopold-Ordens mit der Kri>:gsdekoration, dem Regimentsarzte Dr. Viktor Schwelb des LIR 27 das Ritterkreuz des Franz Josef-Ordens am Bande des Militärvordienstikreuzes, dem Hauptmanne Paul Ep-> p i ch des IN 27 und dem Oberleutnant in der Reserve Richard Lehrt des IR 17 das Mllitärverdiensttreuz dritter Klasse mit der Kriegs dekoration. Weiters hat Seine Majestät anbefohlen, daß dein Haufttmann Thomas K l i m a n n des IN 17 die Allerhöchste belobende Anerkennung bekanntgegeben werde. — (Militärisches.) Seine Majestät der Kaiser hat ernannt: zum Obersten den Oberstleutnant Hugo Ventour von Thurn au des IN 17; zu Majoren die Haufttleute Wilhelm Tisch des IR 27 und Guido Crusiz des FIV 7; zum Haufttmann den Oberleutnant Ladislaus Walland des IR 17; M Oberleutnanten in der Reserve die Leutnante in der Reserve Dr. Phil. Eugen Galitzcnstein des IR 27, Hermann Brau müll er des IR 1,7, Gustav Polai-ck des FIV 7, Bruno Kaas und Willibald Rakuscha beide des IN 27, Robert Bockschütz des IN 17, Walter Simon, Karl Novak und Viktor Eichler, alle drei des IN 27, Otto Bloch des IN 17, Gustav K o -sch ck, Friedrich We'hrhan und Wilhelm Glaas, alle drei des IN 27; zum Oberleutnant in der Reserve dcn Leutnant Alfred Freiherrn von Bau mg artn er des DR 5; zu Oberärzten in der Reserve die Assistenz-iirztc in der Reserve, Doktoren Günter Hölzl des IR Nr. 27, Josef Tav5ar des IN 17; zu Assistenzärzten in der Reserve die Assistenzarzlstcllvertrewr, Doktoren Aladar Weisz, Andreas Huszar, Ernst Hahn, Vladimir Kor er, Valentin Katona, alle fünf oes Garnisonsspitals 8; zum Obcrlcutnantrechnungsführer dcn Lmtnantrcchnungsführer Anton Than Hof er des IR 17. — (Kranzablösung.) An Stelle von Kranzspenden für den verstorbenen Herrn Leo Supftantschitsch haben zu Gun« stcn dcs Inoalidenfonos gespendet: Frau Milla Sup-ftantschitfch in Wien 10 K.; Herr llniversitätsprofessor Dr. R. C. Kukula in Graz 2N K.; Herr Tr. Rudolf ku-fula in Vuoweis 20 K.; Herr Oberforstra't M. Niebl in Salgburn 20 5l.; Herr Statthalterei-Vizepräsident i. N. Ritter von Notoliczka in Graz 20 K. - (Spenden für Krieasinvnlide aus Krain.) T^cm Iandcshilfsberein zur Fiirsorgo für heimkehrende Krieger haben gespendet: Frau Suppantschitsch zum Nudcnlen an ihren verstorbenen Gatten Herrn Leo Suppantschitsch für den Invalidenfonds 200 K.; Frau Julia (.rnivec zum An-denken an ihren verstorbenen Valer Herrn Leo Suppantschitsch für den Alindenfonds 100 K.; ^rau Dcra Hcrg für Invalide (tuberkulöse) 100 K. — (Widmung.) Herr Jean Kraker hat )cn vom Herrn Oberleutnant N. für zwei Schnepfen erhaltenen Betrag von 6 K. dem Qandeshilfsvereine vom Noten Nreuze für 5tram gelridmet. ^ (Für das Noie Kreuz) haben statt cin?3 ziranzes für den verstorbenen Herrn Leo Tupvautschitsch Herr und Fran Oltomar Bamberg 30 K. ssespendet. - (Allerseelenspende.) Frau Amalie Sch'^ Tönnies, in Budapest hat dein N^oten """^s^ickes spendet, und zwar 30 /< für ihren auf dem russischen KriesssichauPla^ °" ^^h Sohn und 20 X anstart eines Kranzes aus ihrer Eltern. . ^ ^ ,^ für - (Krcmzablösun«n.> Anstatt e.ne^Kranz ^ den verstorbenen Herrn Ob:rbaur-it KleM"'^^^^ dem Rotm .Kreuze g?sven!>ct.- f'fcc '"" 20 /c, Herr Johann Fabian "M ^ ,.^-.n- ^ i^Trost zur Kricaszett^ Die ^m digte Friedensandacht in der Domkuche M »^^ abends begonnen. Der bekannte Nanzel^ ^^ ''. Volbert S. I. behcnibelt das „Trost zur Kriegszeit". ^s w^rd gew V ^^ ^ reuen, an dieser erhebenden Andacht teu^ haben. Beginn jeden Abend nm halb 7 "^- y, .^listc - (Verlustliste des IR Nr. 17.) I"^« fr ^ Nr. 299 sind ferner ausgewiesen: Ü'orft. ^^ 6. zi?omft., Geft. Hotiloviü Smajo, ^.,. ".^,, K. Franz, 1.' Inf. Hren Anton, 3. I^ f«" ^ EinjFrw. 5torp. Hribar Franz, 6, ^"s. v ^, '5., ÜstInf, HmÄvar Alois, 4., I"f. fudm . ^ MGA 1, LstInf. Hummel Franz, 4-, '^ ^^z, ^, 9., Inf. Ialovec Leopold, 2., LstInf. <5" n 6-, Ins Inf. Januar Johann, 5., Inf. Iankomo PeM ' ^. Iarc Josef, 1., Inf. Iarkovi. Johann b" ^ Inf. Iasen Peter, 2., tot; Inf. Iekler Anton, ^^, Iekovc Johann, 3., Inf. Ielovica Mwn, «, .'^, In, Franz, 1., verw.; LstInf. Ienlo Matthias, 4.,^ ^f Jerla Johann, 3., Inf. Ieriö Franz, ^ " ^ vtt-Ierina Jakob, 5., tot; LstInf. Iermlin ^ranz, ^<,^ wundel; LstInf. Iernejcich Eugen, ^."t> ^ ^sn" Ludwig, 9., LstInf. Iur7n6 Mois, l0., ^'"'^. ^! Johann, 2., verw.; Inf. Justin Thomas.^-, ^^lo' Kalar Ignaz, 3., Inf. ztal5ien Gemeindevorstehern ""^ai"' Gesamtbevölterung des La"dee" ^ Weihnachten nähert sich - die M^ ^M-während des Weltkrieges. Draußen '" ^serc V graben, in Kälte, Sturm und Schnee, '"^orlaN^.' den in der Verteidigung unseres lieben ^ heu^ „ Wie vergangenes Jahr, so "i« "'^,nis""3, Kriegsfürsorgeamt des k. und t. ""^. Oe'h""^' allen Soldaten, welche im Felde stehen, o« ^" ' ^ fest durch eine kleine Gabe verschönend ", ^ d>e" zn diesem Zwecke in einem besonderen ^ ^^^' samte Bevölkerung unserer Monarchie . Beiträge. es < Wirten wir alle mit, ohne ""s"ny.^, ^ sich ja um unsere Söhne, Brüder »m» ^ ^z^enl ' ^! Dio Gemeindevorsteher werden "'s^ca"'"' aufgefordert, dem Aufrufe des KrttM , dein «roßten Eifer Folge zu leiste»». „ßglich't ,^ Dia Bevöbkerung abor wolle n" ^.^„l, w ^,. reichen Gaben, sei es in Geld, se> es " H.fnN^ ^ ken und diese im Sinne des diesM « OcM'"^i< k. k. Landespräsidiums beim H"N>1") .^nl<, t>c> (Stadtmagistrato), Pfarramte, f^^jcn """ oder LaudesregienlNss abgeben, 3lan> ^^i>, örtlichen Schulleitung. , ^ Lan^" ^ilc'' Geldspenden nimmt gen.e aucy ^ '"""" ^ entgegen, um sie an die kompetente "z^eftv- ^ hF' Die Angelegenheit ist rechtzeitig einlangende Gaben (N"M ^^„dci werden für das Kricgsweihnachts^> „^ können. ,iisinn"^,^ »ils^ Landöleute! Wirken wir alle H^^ä'tM d l"'' seinen Kräften, daß das heungc ^ ^aw,^^ l.". beispiellos tapferen Soldaten "'"^ „, ^ ,,^ falle; zeigen wir ihnen auf d'^'., schul"" tt'ir in feierlicher, l,eiliger ^'"" und Dankbarkeit ihrer gedenken. L n i b n ch, mn 8. November l9 ^ ^^z. oer',"""' ' ^ ^t; LstInf. Kranjc I., 4., Inf. Kregar 8 I,'/'^nf. Kreju-i^ Michael, 2., Inf. Krel Franz, ^^Z.Knsepner Johann, 9.. Inf. Krittan Franz, 3., ^n' <5 ")."ll°is, 3.. Inf, Kri^.nar Valentin, l'.., vmr.; ^ '^ N"lj Leopold, l., tot: EjFrw. Korft. Kruh Peter, MA'?"l. Km.^nik Macl^^s, 4., Inf. Kiii5 Il'sef, >tul."^ """-; Inf. K',,!',^ Andreas, 3., tot: Inf. ^n^AV. 8.^ I^ Muhelj A.^c,^ 7.^ lierw.; LstInf. "und5t A?' ^' ^: LstInf. Kunstcli Johann 2 ver-3ln "' Inf- Kutnar Anton, 6., tot; LstInf. Kuzntk "' ^, Ins. Kveder Josef, 6. Komp., verw. (Fortsetzllng folgt.) Garn7l ^^orbene .Heerec"n M'b' und der 20 Jahre alte kricgsgef. Soldat Nl^^'"°ssl des it. IR 129 aus Cotrone an !l,. "^lllftung nach Schußverletzung beider Unterschcn- ^m" '^- der 29 Jahre alte Inf. Michael Dobnik ^ I^rzen bei Pettau an Wundstarrkraniftf nach Gra- H^ "Verletzung des linken Unt^rfchmkels; der 26 H'M« ? ^ I"f- Fcrencz (5 szcs . ?"l)re alte kriegsgef. Soldat Giovanni PaP- ^w.« ^ ^- IN 112 ans Vibbiano an Wundstarr- cheV^nach Schußverletzungen; am 31. der 2« Jahre '!, Hw^sgef. Sold. Giuseppe Ma!zzanobile des lchllj, V aus Villa Rosa an Verblutung nach Durch- ^°at, ^°^^' ""^ ^" ^ I"hre °ltc Honv. Pal "ach ^^"ski aus Szarvas (Vekes) an Pneumothorax ^> H^ .'"merung der rechten Schlüsselbeingegendi am 'Nlk! "" der 20 Jahre alte krieasgef. Sold. Alfredo ^Mu^' ^s it. IN 112 aus Castcll dell' Alpe an N ^cck,. ^ "ach Zertrümmerung der Vrust; am 2. der '!. NF alte kriegsgef. Sold. Valentino Vidoni des ^ichs/ 8 aus Sa. Mardenchia an Wundbrand nach ",'hl ? des rechten Unterschenkels, und ein bisher ^klli^äierler kriegsgef. it. Sold. an HirnlMltent-!"N w "ch Kopfschuß; am 3. der kriegsgef. Sold. Gio-^,./^^"zl des it. IR 90 (Daten fehlen) an >s^ "D"dung nach Kopfschuß: der 27 Jahre alte ^'U- Sold. Ällerano Mcnchini des it. IN 63 Ärec!,. "uo an Blutvergiftung nach Schuß durch K^'" Oberschenkel, und der 41 Jahre alte LstInf. AM/'I^lvarov aus Liliomos (Bacs-Bodrog) an ^^""5 lpf nach Schußzertrümm''.rung des linken MlNii' A "" 4. der 24 Jahre alte kricasgef. Pionier Mytwps n i des it. IN 48 aus Pesca an gasiger ^^^ ^cnizündttnc? nach Steckschuß im linken Ober- ?^s /Verstorbene Heeresangehürisse.) In den ^ Vel^Vwlsfilialen in Laibach sind gestorben: In M Z^^aserne: am 28. Oktober der 25 Jahre alte ?Aa,,5s" Teschcdan aus Körtös (Kom. Ärad) ",rh. zz^ Whus; am 31. der 22 Jahre alte GinjFrw. Z'"l an^ Wilczynski aus Podkamien in Ga-5 c^t"-"auchtyph„s. - im städt. Choler.,sftlwl: am „ lli °^" der 20 Jahre alte Ldschntze Albert Par-^ Bm.^?""atsch hei Bozen an Bauchfellentzündung ^^tat^^phus. - Ferner sind gestorben: In der ?^ch „ ^s Roten Kreuzes am Haufttbahnhofe w ^len'fei"" 24. Oktober der Inf. Stephan Zsura !" 25. ^len) an Herzschwäche nach Schußverlctzungen; >», ^s ^ I"bre alte Honv. Ala>>ar Lajos Fran-l^Unnen " (Kom. Vihar) nach schworen Schußver-'?" N "? 2«. der Inf. Marton Kohari aus '» des in^ldu) an Herzschwäche nach Schußver. ä?"dG^'"uckenmarkes; am 30. der 33 Jahre alte '3°) nn m^honws Kosa nls Maja lKom. Maros-?' ÄK 5^^'"zündung; am 4. November der 19 x ,^eutsM °^nf. August Str 0 hmayr aus Lesche f> lNi S^ss^ndsberg nach schwc« Grainatvsrlctzung; Q- Em?^V: am 25. Oktober der 20 Jahre alte ^.^Äe ?"us aus Szodo (Kom. Vars) an ^0^ "ach schweren Schußverletzungen; am 26. ^ Nn "te Ins. Samson Szekosan aus Ga-<^- der ^ 3^ff°"Szöreny) an Lungenentzündung; <.Boj^ Jahre alte Honv. Tamas Iurescu 1 «e/H«nos (Kom. Krasso-Szörmy) an Herz-^Knv. Mehrfacher Schußverletzung; der l9 Jahre I ^ anK^n Manja aus Revaujfalu (Kom. To^ ! >ch ^i) d^ oerV^" Böhmen an Herzschwäche^ nach , ^^^>s " una.en.) Um die an Immobilien durch Truppen verursachten Schäden einer rascheren Vergütung zuzuführen, wurde vom k. und l. 5. Armce-Etllpftenkommando folgendes angeordnet: 1.) ! Angemeldete Schäden sind seitens der Truppen im gütlichen Vcrglcichswegc unter Mitwirkung der Gcmeinde-vorstehung an Ort und Stelle sofort auszutragen. Erhobene Schäden über 100 Kronen unterliegen der Genehmigung des 5. ArmcoGtaftftcntommandos. 2.) Kommt ein Vergleich nicht zustande, so ist der Schaden möglichst durch zwei gerichtlich beeidite Schätzleute oder wenigstens durch zwei unparteiische Männer zu erheben und mittelst eines Ausweises bei der politischen Vehörde anzumelden. 3.) Die politische Vehörde wird diese Ausweise unter Mitwirkung der Steuerbehörde einer Überprüfung unterziehen. 4.) Beträgt der Schaden in einer Gemeinde über 500 Kronen, so ist der Schaden an Ort und Stelle kommissionell zu erheben und zu dieser Kommission auch ein im Orte oder in dessen Nähe befindliches militärisches Organ durch Vermittlung des Etap-Pcn-Stationstommalldos bcizuzichen. Die so überprüften Ausweise werden an das t. und k. 5. Arme^Etaftpen-lommanoo übermittelt, welches auf Grund derselben den Äeschädigten eine angemessene Vergütung zuorkcnntl. 5.) Wcnn sich der Beschädigte init der zuerkannten Vergütung nicht begnügt, treten die VcsUmmungen des tz 33 des Klricgsleistungsgesctzcs in Wirksamkeit, nach welchem dcr Beschädigte seine Ansprüche, innerhalb von sechs Monaten von dem Tage an gerechnet, an welchem das Aufhören der Verpflichtung zu Kriegsleistungcn im Sinne des § 2 Verlautbart wurde, bei der zuständigen Ge-mcindeuorstchung schriftlich oder mündlich anmelden kann. 6.) Versuchte oder bereits erwirkte Vergütung sür einen nicht erlittenen Schaden oder für einen bereits beglichenen Schaken wird als Netrugsvclrsuch, bezw. als Betrug strafgerichtlich verfolgt. ke—. — (Trauung.) ?lm 4. d. M. fand in Tersatto bei Fiume die Trauung des Herrn Oberleutnants Rudolf Iunowicz, I. t. Polizei-Konzipistcn. mit Fräulein Iora Vatarciä statt. — (Von der Erdbebenwarte.) Vorgestern nachts verzeichneten sämtliche Instrumente ein schwaches Beben aus dem Nachbargebicke; Hcrdentfcrnung 20 KUometer. Beginn der Aufzeichnung um 3 Uhr 20 Minuten früh, Einsatz der zweiton Vorläufer um 3 Uhr 20 Minuten 2,5 Sekunden, größte Vodenschwankmy von 0,07 Millimetern um 3 Uhr 20 Minuten 4 Sekunden, Ende der Aufzeichnung um 3 Uhr 22 Minuten früh. Richtung- dcr ersten Impulse aus NW. N. — (Vom Vollsschtlldienste.) Der l. l. Bezirksschul» rat in Rudolfswert hat die absolvierte Lchramtskandi-datin Antonia Cesar zur Suftftlcntin an der cinklassigen Volksschule in Stoinwand bestellt. — Der?. k. Bezirksschulrat in Littai hat die gewesene Supplentin an der Volksschule in HeUigcnberg Amalia Erjavec zur Supplentin an der dreiklassigen Volksschule in Obergurk bestellt. — Der k. k. Stadtschulrat in Laibach hat an Stelle der zur suftplicrenden Lehrerin an der t. k. Lehrerbildungsanstalt in Laibach bestellton definitiven Lehrerin Lea Levec die geprüfte Lehrerin Mara Vidic zur Supplentin an dcr deutfchen städtischen Mädchen^ Volksschule in Laibach besteN. " Der k. k. Landeöschul^ rat hat die Zulassung der absolvierten Lehramtskandi-datin Ludmilla Svetliöiö zur unentgeltlichen Schul-praHi5 als Probekaudidatin an dcr Ersten städtischen Knabcnvolksschulc in Laibach zur Kenntnis genommen. — (Aus dem GeriltManle.) Vor dem hiesigen Landes- als Ausnahmsgcrichtc hatte sich am vergangenen Freitag der 1897 geborene Besitzerssohn Anton Kastelic aus Sela, Gemeinde Großluftp, wegen Raubes zu verantworten. Dcr Sachverhalt ist folgender: D^r Besitzer Franz Iamnik aus Lani^c führte am 15. September d. I. Holz aus dem Walde und kehrte unterwegs abends ins Kolovk-schc Gasthaus ein, wo er an einen Nesitzrr ein Fohlen verkaufte und eine Darangäbe von 1o0 X erhielt. Dieses Geld legte er in seine Vrichasche worin er noch mindestens 14 X verwahrt hatte, und steckte sie in seine innere Westentasche. Nachdem er mit dem Kaufer den Leihkauf getrunken hatte, trat er in zmnlich finsterer Nacht den Heimweg an,, wobei er, die Peitsche in der rechten Hand haltend, hinter dem Wagen gmg. Kaum c?ber war er auf dcr Straße von! Cikwa nach Saft wenige Minuten entfernt, als er fton rückwärts einen wuchtigen Schlag auf den Kopf erhielt, so daß er zu Boden sank. Als er sich dann erheben wollte, verlor er das Bewußtsein und blieb an Ort und Stelle liegen. Erst gegen 3 Uhr früh, als er von seinem Sohne auf der Straße gefunden wurde, kam er zu sich und benicrttc, daß seine Wcslc offen und aus dcr Tasche die Bcicftasche samt dem Gelde verschwunden war und daß ihm auch die Peitsche fehltc. Bezüglich des Täters hatte Iamnit im Anfa.lg lcinc Anhaltspuntle; einige Tage später aber crsuhr cr, daß am kritischen Abend oald nach seiner Ent-sernung aus dem genannten Gasthause der Angeklagte in Begleitung des Trainlutschers Djani<- in dasselbe Gasthaus gekommen war und daß. der Angeklagte seine Peitsche bei sich hatte. Iamnik lieh den Angeklagten zu sich rufen und beschuldigte ihn direkt dn Tat, die aber Kastclic entschieden in Abrede stellte. Als sich Iamnik sohin anschickte, die Gendarmerie zu hol^n, übergab ihm der Angeklagte 100 X mit dem Bemerken, daß das übrige Geld Djani5- habe und daß, sie das ganze Geld überhaupt nicht mehr zurückgeben könnten, weil sie etwas davon bereits verbraucht hätten. Auch während der Untersuchung gestand der Angeklagte, dem Iamnik die Brieftasche samt Geld und die Peitsche genommen zu haben, bestritt aber, daß er oder sein Begleiter gegen Iamnik irgend eine Gewalt angewendet hättm. Er und scin Begleiter hätten Iamnik anscheinend dolltrunken und bewußtlos in der Mitte der Straße aufgefunden. Kastelic habe ihm dann die Weste geöffnet und die Brieftasche mit dem Gelde aus der inneren Westentasche genommen, während sich sein Begleiter passiv verhalten und Iamnik überhaupt nicht angerührt habe, worauf sich beide unter Mitnahme der Peitsche, die auf dcr Straße neben Iamnik gelegen sei, entfernt hätten. In gleichem Sinne verantwortete sich Tjllni^, gegen den. die Untersuchung beim Militärgericht geführt wird. — Der Angeklagte wurde vom Verbrechen des Raubes freigesprochen, dagegen wegen Übertretung des Diebstahlcs zu drei Wochen strengen, mit einem Fasttage und einem harten La^ ger wöchentlich verschärften Arrestes verurteilt. — (Verstorbene in Laibach.) Matthias Sommer, Landwchrmann; Johann Purman, Artillerist; I^scf Varga, Infanterist; Ignaz Leskov^ek, Arbeiterssohn, 15 Jahre; Maria ViÄntin, Besitz':rstochtcr, 23 Iahrc; Alexa Madzina, Pal Balazs, Anlal Kovacs, Maiton Nagy, Alois Pe^a, Oftoja Savi^, Gergo Milanov. Stephan Piroschek, Karl Kali und Pal Vranlov, Soldaten. Kindetvorftellungen im Kino Central im Lanyes-theatcr. Von heute bis Donnerstag findet täglich um 4'/, Uhr nachmittags eine Kinderoorstellung statt. Programm: Neuester Kricgswochcnb^richt; Der Rattenfänger von Hamcln, Sage; Die verzauberten Galloschcn, komisch; Daniel in der Löwengrube, Drama; Er N'eiß sich zu helfen, Lustspiel; Tante Rosas Abneigung, Lustspiel. — Für Erwachsene und Kinder gelten bei dieser Vorstellung ermäßigte Preise. Kino Central im Landcöthcatcr. Von heute an bis Donnerstag gelangt das dreiaktigc Drama „Die Tochter der Landstraße" mit Afta Nielsen in der Hauptrolle zur Vorführung. Es ist die Stärke dieser Filmvirtuosin, jeder Rolle cine interessante oder eigentlich die interessante Seite abzugewinnen und solcherart das Interesse der Zuschauer auf sich zu konzentrieren. Das ist auch bei diesem Drama der Fall, und wir sehen Asta Nielsen hier in einer Rolle, die nur sie verkörpern kann und in der sie ihre so große und mannigfaltige Kino^unst frei entfaltet. Sie spielt die Zigeunerin mit frappierender Echtheit in: Kostüm, in ihrem Fühlen und Denken, in ihrer Liebe und in ihrem Haß. In ihrer Liebe zu einem Mörder vergißt sie darüber fast, daß ein Unschuldiger die Tat ihres Geliebten auf dem Galgen büßen muß. Doch mitten im Liebosrausch erwacht ihr Gerechtigkeitsgefühl. Sie rettet den unschuldig Verurteilten, wird aber Zeugin des Selbstmordes ihres Geliebten. Diese tragische Szene spielt sie hinreißend schön. Ihr Gesicht spiegelt den inneren Kampf wieder. Sie entscheidet sich nach schweren Seelenkälnpfen für die Rettung des letzteren, gibt ihre Liebe auf, wandert aber, obwohl ihr der durch ihren Opfermut aus dem Gefängnis Entlassene ein schützendes Obdach für Lebenszeit anbietet, als freie Tochter der Landstraße in die weite Ferne. Diese Schluß szcnc ist prachtvoll, da die Tochter der Landstraße wieder einsam ihres Weges zieht, der von den Strahlen der untergehenden Sonne beleuchtet wirb. — Das Programm ergänzt eine belehrende Naturaufnahme: Die Herftellun? einer Zigarre, die beiden neuesten Kri^swochenl'crichtc dcr Eilo- und Mcsiterwoche und ein herrliches Lustspiel Dcr Lebensretter. Kino „Ideal" führt von heute bis einschließlich Donnerstag „Der geheimnisvolle Wanderer", cin Mysterium in drci Atten mit Richard Lo«3 in dcr .Hauptrolle vor. Dieses Vild hat eine dem Mittclalter entlehnte .Handlung zur Grundlage. Die Hauptpersonen der Geschichte sind dcr Verwalter des Klosters der „lieben Frcvac und die Höhen Mich davon sind in der Hand des Generals von Gallwitz. — Die bulgarische Armee gewinnt im erfolgreichen Fortschreiten die Aus-gange in das Becken von Lcslovac. Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabes: v. Höfer, FML. Vericht des italienischen Generalftabes. Wien, 7. November. Aus dem Kriegsftresscquartier wird gemeldet: Bericht des italienischen Generalstabes. 6. Oktober. Im Val di Daone gelangte cine eigene Abteilung auf das linke Chiescufer, griff die Stellungen bei der Malga Stabolone nördlich des Moute Lavanech an uud vertrieb aus ihr deu Gegner unter schwersten Verlusten. Im Ledrotale nahm die feindliche Artillerie das Feuer gegen die Ortschaften im Vecken voll Ncgzecca auf, fügte ihnen Schaden zu und verursachte einige Brände. An der Isonzofront dauerte gestern das Artillerieducll an. Mit Ausnahme des gegen Zagora am Morgen berichteten und sofort abgeschlagenen Angriffes gab die feindliche Infanterie kein Zeichen von Tätigkeit, während die unsrige trotz ununterbrochenen Regens unermüdlich ihre Arbeit fortsetzte. Im Abschnitte des Monte Sail Michele führte ein glänzender Angriff uns in den Besitz einer feindlichen Ver-schcmzung. Dort nahmen wir 154 Mann gefangen und erbeuteten viele Mnnitionsverschläge für Maschinengewehre und anderes Kriegsmaterial. Die im gestrigen italienischen Generalstabsberichte angeführte Meldung, daß in den Hängen des Kalvarienberges! nordwestlich don Gürz einer unserer Angriffe abgeschlagen worden ist, ist italicnischerseits frei erfunden. Erhöhung des Branntwcinstcucrzuschlages, Schaffung der Spirituszentrale. Wien, 8. November. „Wiener Zeitung" ver» öffentlicht eine kaiserliche Verordnung, welche den Branntweinstenerznschlag um weitere 40 Heller per Liter Alkohol erhöht, so daß sich die Stellerbelastung oes Äranntwems nunmehr auf insgesamt zwei Kronen per Liter Alkohol für den niederen Satz und 2 X 20 d fur dcn höheren Satz (Exkontingent) stellt. Weiters Verlautbart die „Wiener Zeitung" eine Ministerial-verordnung, betreffend die Schaffung der Spirituszentrale und eme Ministerialverordmma., betreffend dle Einführung von Höchstpreisen für denaturierten Spiritus. Die Reichsanstalt für Mütter- und Säuglingsfürsorge. Wien, 8. November Heute wurde die Neichsanstalt für Mütter- und Simglmgsfürsorge in Wim dem Ve-lrieb übergeben. Diese Anstalt wurde vom Kaisec-^ubi-lämnöfonds der Kwderschuy- und Jugendfürsorge er-richtet, der anläßlich des 60jährigen Nea,icrunasjubi-läums Seiner Majestät des Kaisers nus Spenden zustande kam, welche unter Beteiligung aller Neuälkerunas-kreise in allen Teilen Österreichs den Betrag von nahezu zwei Millionen Kronen ergaben. Diese Anstalt soll w erster Linie oine Lehr- und Fortbildungsanstlilt für alle sein, die sich freiwillig oder beruflich, in der Säuglings-sürsorqc praktisch betätigen wollen. Das Ministerium des Innern hat durch eine beträchtliche Subvention die Eröffnimg des durch die Zinsen des Fonds nicht ^deckten Aetriebes ermöglicht. Neben ihrer Zehrbestimmung soll aber die Reichsanstalt ein wichtiges Wohlfahrtsinstitut werden. Der Krieg hat an die Mütter- und Säuglings-fnrsorge erhöhte Anforderungen gestellt, Der Swat, der so viel Menschen opfern mußte, wird mit größtem Eifer darauf bedacht sein, die neue Generation zu stärken und das Kindeslcbcn zu schützen. Die Anstalt, welche in landschaftlich schöner Lage- in Pötzleinsdorf errichtet wurde, verfügt über 80 Veiten für Säuglinge, 30 Netten für stillende Mütter und ein Internat für 30 Schülerinnen. Die Neichsanstalt soll in erster Linie jenen Kindern zugute kommen, deren Väter im Felde stehen oder auf dem Felde der Ehre gefallen sind. Von einer feierlichen Eröffnung wurde, mit Rücksicht auf die gegenwärtigen Verhältnisse Abstand genommen. Die tatsächliche Inbetriebsetzung wird aber zweifellos überall den Wunsch auslösen, daß die Reichsanstalt eine segensreiche Wirksamkeit entfalten und hiemit auch die Mütter- und Säuglingsfürsorge in Osterreich eine erfolgreiche Ausgestaltung und Entwicklung finden möge. Deutsches Reich. Von den Kriegsschallplätzen. Berlin, 8. November. Das Wolff-Vureau meldet: Großes Hauptquartier, 8. November. Westlicher Kriegsschauplatz: In den Vogesen schlössen sich nordöstlich von Celles an die Besetzung eines feindlichen Minentrichters durch unsere Truppen lebhafte Nahtämpfe mit Hand-granaten uud Minen an. An, Hilsenfirft wnrde dem Gegner ein vorgeschobenes Grabenstück entrissen. Leutnant Imelmann schoß gestern westlich von Douai das fechftc feindliche Flugzeug ab, einen mit drei Maschinengewehren ausgerüsteten englischen Bristol-Doppeldecker. — Östlicher Kriegsschauplatz: Heeresgruppe des Generalfeldmarschalls von Hindenburg: Südlich und südöstlich von Niga, ferner westlich von Ialobsftadt. beider» scits der Eisenbahn Mitau-Iat'ibsftüZt und vor Dima-lmrg griffcu die Russen nach ftarlcr Feucruorlicreitung mit erheblichen Kräften an. Ihre Angriffe sind teilweise imter schweren Verlusten für sie abqcschlngcn. Heeresgruppe des Generalfeldmarschalls Prinzen Leopold von Bayern: Keine besonderen Ereignisse. Heeresgruppe des Generals von Linsingen: Russische Angriffe nordncftlich von Czartorysl blieben erfolglos. Drei Offiziere und 271 Mann fielen gefangen in nnscre Hand. — Bastankriegs-schauftlatz: Österreichisch-ungarische Txuppcn hnbvn Ivanjica und den Vijenac (896 Meter)! jieben Kilometer nordöstlich davon erreicht. Deutsche Truppen sind im Angriffe auf die! Höhen füdlich von Kraljevo. Zwischen Kraljcvo nnd Kru^evac ist die westliche Nloravä an mehreren Stellen überschritten. Kru^evac wurde bereits in der Nacht vom c stand von einigen Stuuden gewährt werden^ ^ Smntätsmmmschaften die Verwundeten l"gcn ^ ,^ d>c dem die Identität der Opfer des Tagcs fcitge» ^ , hcl Bestattung derselben vornehmen zu lassen. ^ ^^^^ Verwundetcn lind Toten, welche unverzüglich ^.^lcn nnd dem Kriegsministerium sowie dem ..'" ^,„, die 3"' Komitee inilgcteilt locrden, würden es erniöalM ^ clc^ inilien pronlpt auf oenl laufenden zu '"^"''^jetclO^ mentarste Gefühl der Nächstenliebe, wie der 8 ^.^ gc-Appell des Mitleides verlangen alle Mahnahn ^ ^n< eignet sind. die Familien über das Los ^^1"^.^ ^ tlärell, die auf dem Kampfplatze im hohen ^.^ t^ Vaterlandes gefallen sind. Das internationale . ^^^cche' Noten Kreuzes richtet diefen Aufruf an die ^ ^,^ und Regierungen der kriegführenden Staa" ^.^! sichtlichem Vertrauen uno ist überzeugt, t>av ^^^rM aller Armeen daran gelegen ist. die ans ^'" .,^nde ^ Kanlpfe hervorgehenden Leiden nicht ohne ä ^^.^ ^ ^ wendigkcit zu verMrfen. Je mehr sich ^" ^ird ^" Länge zieht und ausbreitet, desto '"""" " ^„. die nnausbleiblichen,^ seelischen Leiden zu ve v Her Seekrieg. ^ Ein Neiner deutscher Kreuzer verses ^ ^^^ Berlin, 8. November. Das Wolff-B'^,^ g^ A,n 7. November nachmittago wurde ^ ^ !^ .Undine" bei einer Patrouitlenfahrt st'^^^ ^.tm.^ dischen Küfte durch zwei TorpedosclMr ^^„i.'""" bootcs zum Sinken «cbracht. Fast ^" '' ^. gerettet. Der Chef des AomiralitatsM Ein englischer Poftdampf" ""^,std-H London, 8. November. ^ .Äann d"He ^ „Alastair" ist versenkt worden. A" ^ " ,^ "" sind gerettet. Die Leiche eines Steu^ borgen. Die amerikanische Note an „.) 3" is London, 7. November. (Reut"b" ^^, amerikanischen Note an England, ^lischeH^ ? des amerikanischen Handels durch d^ " "cht,H^ ""' wird England das Recht streM 3^^^ Och'l' ifiir neutrale Länder bestimmt st"", ^aibachcr Heituna Nv 257 1855 9. November 1915 den Verdacht hin, daß sie Bannware sichren, mit N^g zu belegen. In der Note wird in Abrede ttlä^' daß die britische Blockade effektiv sei und Äs?« bah die Vereinigten Staaten die Aufgabe tinzut^" ^""' für die Rechte der Neutralen Frankreich. 5eltgtawmwcchscl zwischen Briand nnd P ^^"- Man müsse jetzt Griechenland und Rumä« ^/^sln. daft sic sich tällschen, wenn sie an einen ^„z/ ^tlclmächte glauben. Für Frankreich sei jetzt die ^ ,^ko,nmcn, die Leitung in die Haird zu nehmen, ^'ezetz Lebühre. denn es trage die größte Last des 3ty,,^,^b weitaus die gröhlen Opfer. Man verstehe in '" Üftei' . i^' '"""m Italien, welches, ohne seine Front ^ l?^ ^" schwächen, 100.000 Mann auf den Balkan ""'nte, dies nicht hrtan habe. ., Wie es hätte werden sollen. ^n"H ^ November. „Pelil Parisien" veröffentlicht ^>"en ??' ^ bereits vor einigen Wochen hätte er-^l, D„^^u, aber von der Zensur verboten worden ?15 vn^ ?nlt berichtet darin, daß bereits für Anfang ^ yef>". k" Alliierten ein großer Schlag im Orient krollt?"" weiden sollen. Ein Einmarsch der Serben ^kn '? und Slavonien hätte damals unberechenbare Jen m"5bt, doch hätte man die Serben unterstützen ^ '(5?.""t> schlug im Ministerrite die Entsendung A W ^wnskorps vor, das in Salonichi landen ^"^" hätte aus dm französischen Depots 150.000 ,^i?^en fö„„<,^ Nriand unterstützte seinen Vormachen ? Hinweis« darauf, daß die Nüssen in dm ^enb,".^ ' ""bm und Rumänien nicht zögern werde, in "«en einzufallen. England H, . Lord Kitchener. ,^t>^"«b. 7. November. Der Londoner Korresfton->? ^ ??.ec°lo" berichtet, Kitchener wolle die Kriegs-i^ltteih "nent dl.rch direkte Vesichtigung ftrüfm und i? ^al^. '^ Operationen der mgiischen Truppen auf ° ^atis^ "'s Gallivoli, in Ägypten und anderwärts lMchlpf, "Nnnisierm. Trotz der Dementis sei nicht ^Ndn?' baß Kitchener auch persönlich das Ober- "lster^/'uernchmen und sodann endgültig den Kriegs-'°^°Nd°n «"^"legen werde. ^ ^itck.,' ' ^"^mbcr. Das Reuter-Burem meldet: Khll< n'/l ^"tc aus Paris, wo er sich kurze Zeit Hlre v 's lMle. abgereist. Er hat mit Äriand und H^afen ^'«sragen besprochen, die den nahen 5lKn ^' ?us den Unterredungen ergab s'.ch, d^.ß ^'chl. "^ beiden Regierungen Übereinstimmung ^ ^" Flucht der Wehrpflichtigen. I"!! ^ ./- November. Die Cunardlinie hat >n,^Pe,lt, daß sie keine englischen Reisenden :?' Die m'' bie im militärpflichtigen Alter <"en i^ «.^erfügung gab Anlaß zu aufgeregten ^e». > "p°ol, als enqlische Auswanderer, dle '>pstt^^w«ren, abzureisen sich an Bord des °> > beaan^""" begeben wollten. Die Werbungs-'"d.^liindo'"" lhre Arbeit. Die Volksmenge pflff ^" °ns «""5 Die Heizer von der „Saxonia" ^ Mlinie ^"? und erklärten den Beamten der ^'e n>der U ^ ^ch weigern, zu fahren, wenn ^'. eiellsH^""ubms erhielten, an Bord zu gehen, ^hnle^ " ^"3"te sich schließlich, die Irländer 'tz ^"t,^ 7° ^^llilagnahme des „Globe". "^<" ,^"ven,ber. (Neuter.) Die Beschlagnahme " °'e drastischeste Maßregel, dio seit Kriegsbeginn gegm eine Zeitung unternommen worden ist. Die Polizei ging sehr gründlich vor, doch wurde niemand verhaftet. llnwllrbiae Behandlung beS Prinzen Manuel Salm-Talm durch die EnnlNnder. Berlin, «. November. Einer Korrespondenz des ..Berliner Tageblattes" aus Santa Cruz zufolge wendet sich die spanische Öffentlichkeit mit besonderem Unwillen gegen die Behandlung des Prinzen Manuel Salm-Salm durch die Engländer. Vor Ausbruch des Krieges lvar der Prinz, der mit seiner Gemahlin, einer österreichischen Erzherzogin, reiste, von England einneladen worden. Vritisch-Südafrita zu besuchen. Als der Krieg ausbrach, brachten die Engländer das Prinzenpaar als Gefangene nach einem Konzentrationslager und unterlvarfen es einer so strengen Behandlung, dah das Leben der Prinzessin m ernstlicher Gefahr war. Über Vermittlung des Königs Alfons wiesen die Engländer dem Prinzen Gibraltar als Aufenthaltsort an. Während man die Prinzcfsin freiließ, wurde der Prinz als Gefangener cnif der Festung eingesperrt. Der Prinzessin niar lediglich ein einmaliger Besuch in der Woche in Ge-qcnwart void Schildluachcn gestattet. Alle Bemühungen des Königs Alfons, eine Erleichterung herbeizuführen, blieben erfolglos. Die an den Prinzen gerichtete Korrespondenz, selbst jene unter dem Siegel des spanischen Hofes, wird geöffnet. Kisten mit Wein und Liebesgaben, die die Koni-Nin-Mutter dem Prinzen sendet, wurden beschlagnahmt. Rußland. Ein kanadischer Handelsausschutz in Petersburg. Amsterdam, 8. November. Einem hiesigen Blatte zufolge melden die „Times" ans Ottawa, daß die kanadische Regierung beschlossen habe, einen Handels-ausschuß in Petersburg zu schaffen, um den Handel mit Rußland zn fördern. Rumänien. Ein Vombcnanschlaa in Vutarest. Nularest, 7. November. In einer hicsinen Straße ist in den heutigen Vormittagsstunden eine Höllenmaschine ex« plodicrt. Sie loar wohlverpackt einem Dicnstmann über» acbon worden mit dcm Auftrage, das Paket, dessen Inhalt der Dicnstmaun nicht kannte, an cmen Scminarprufossor namens Ianculescu zu bestellen. Auf dem Wege dahin ließ der Dicnstmann das Paket fallen, wodurch die Vrplosion hcrdorstcrufcn wurde. Der Dienstmann wurde schwer, ein junger Mann. der gerade vorüberging. leicht verletzt. Schon gestern luar bei dem ncnaunten Professor ein Dienstmann mit einem Pakete erschienen, dem ein Brief beiaegeben war, worin der Empfänger geluarnt wird, das Paket zu öffnen, sonst sei er verloren. Tatsächlich stellte der Professor das Patet dem Überbringer schleunigst zurück. Man nimmt an, daß der Versuch eines persönlichen Racheaktes vorliegt. Die Behörde hat nnverzüglich eine Untersuchung eingeleitet. Bulgarien. Die Einnahme von Ni». Sofia, 7. November. („Agence tel. bulg.) Aus Anlaß des Falles der Festung Nis wurden zwischen König Ferdinand und dem Generalissimus Aelov folgende Telegramme gewcchfelt: Ich bin überaus glücklich, Eurer Majestät zu berichten, daß heute um drei Uhr nachmittags die Festung Ni». ein befestigter Platz erster Ordnung, unter den Schlägen der siegreichen Eurer Majestät unerschütterlich ergebenen Truppen unserer ersten Armee gefallen ist. Nach dreitägigem hartnäckigen Kampfe tritt die Stadt Ni» für immer in die Grenzen des bulgarischen Königreiches und wird die Krone unseres angebeteten Führers schmücken. Aekov. Der König erwiderte: Ich beglückwünsche Sie auf das wärmste zum Falle von Nis, der Hochburg von Treulosigkeit und Lüge. Gott segne die Truppen! Die Äbreife Slavinstijs aus Sofia. Sofia, ?. November. Der russische Gesandte Savinstij, der wegen Blinddarmentzündung hicr zurückbleiben muhte, hat sich bereits erholt und heute mit einem Sonderzugc Sofia verlassen. Vom Hofe und der Regierung wurden Sa-uinskij besondere Aufmerksamkeiten zuteil. Der König besuchte den Gesandten selbst, um sich von ihm zu verabschieden. Am Bahnhofe erschienen Vertreter des Königs, der Königin, des Thronfolgers und der Negierung zur Verabschiedung. Vis Nustschut wird Savinstij von General Markov begleitet. Man bemerkt vielfach, daß Savinskij die Enttäuschung erleben muhte, anstatt der von ihm crwar° teten Revolution in Bulgarien nicht bloß vollste Ruhe und Einmütigkeit im bulgarischen Volke feststellen zu müssen, sonderu Zeuge der gestrigen begeisterten Kundgebungen für die Zentralmächte und die Türkei zu fein, wobei die Hhin- nen der verbündeten Staaten gespielt wurden, ferner daß die bulgarischen Machthaber den russischen Gewaltakt, näM' lich die Beschießung von Varna. durch ausgesuchte Höflia> leit gegen Savinslij beantworteten. Der Vierverband und die Balkan-ftaaten. Die Hilfe für Serbien. Salonichi, 2. November. (Verspätet eingetroffen.) Nach mehrtägiger Pause sind, von französischen u.nd lmgli-schcn Kriegsschiffen begleitet, sechs große Dampfer mit französischen Truppen, Munition. Brückenmateriale, Trams und Proviant hier eingetroffen. Die Verbündeten bi?:en alles auf, um den Verkehr auf der Strecke Gewgheli-Kri« vclak für ihre Ilvccke aufrecht zu erhalten. Paris, 7. November. Nach Blätter Meldungen aus Sa« lonichi sind die Vcweguugen des Expeditionskorps in Südmazedonien wegen Mangels an Eisenbahnen und Straßen äußerst langsam. Die Hilfsquellen des Landes seien außerdem durch die Ballankriege erschöpft. Man begegne immer wieder unerwarteten Schwierigleiten; kürzlich mußten die Franzosen, da keine Pferde vorhanden waren, ihre Batte« rien mit Büffeln in Stellung bringen. Ferner sei auch die Witterung äußerst ungünstig. Alle Straßen und Wege seien von den lehten Regengüssen aufgeweicht und grundlos. Paris, 7. Noveinber. Wie die „Aßence Havas" crus Salonichi erfährt, soll mit den griechischen Behörden ein Abkommen getroffen worden sein. welches den Alliierten gestatte, eine Landungsbrücke zu bauen uno eine Straße anzulegen, um die Verbindung zwischen dem Hafen und dem Bahnhöfe zu erleichtern. Die Ortsbehöi den hätten ein. gewilligt, einen Teil der Hafenanlagen für tic Qanduny der Truppen der Alliierten zur Verfügung zu stellen, uiv-ter der Bedingung, daß die Anlagen nicht für die !>! » iß0 Gerste.....» » —-— Wein.....I » 120 Hafer.....,.__-— Bier.....» » ^_ - 55 Mais.....> » — — Branntwein» » 3 ßo Weizenmehl Nr. 0 > »72— Rum.....» » 3 gy Roggenmehl . . » , — — Kognal. ..... 520 Weizenmehl Nr. 2 » »44-— Essig.....» > —-24 » 3 . .^.- Tafrlöl. ..... b-40 Maismehl ...» > — — Schweine. . . y »200 — Weizenbrot. . . kß » —-— Kälber. . . . > »200 — Roggenbrot. . . » » — — Rindfleisch . . » , 400 — Gemischtes Vrot. » » — — Schafflcisch . . > »290 — Rei«....., » 2 80 Schweinefleisch. » »360 - Gerste.....» , — — Ziegenfleisch. . , »290- Grieß.....» » — — Kalbfleisch . . . »330-- Fisolen.....» » 1-20 Geselchtes Fleisch » » 680 - Linsen.....» » — — Salami..... » Wg ^. Erbsen ....»»—— And. trock. Würste » »820 — Ausgefch. Erbsen. » . — — Speck ..... »850- — Hirse.....» » 1-32 Schweinefett. - » »800 — Heiden.....» » — — Nutter . . . . kz » 9-50 Türlen-Mehl . . » » 160 Käse.....» . b — Kaitoffeln ..... - 11 Heu.....y » 8-50 Gemüse . . . . » —-Id Kukuruzgrieß . » » —- — Rüben ..... » — — Klee.....» » —- — Sauerkraut. . . » »—'48 Stroh ..... » ?- — Saure Rüben. . » »—'24 hartes Holz . . m' » 1b — Kaffee.....» » 4 45 weiches Holz. . » » — — Tee....... . 9 80 Steinkohle . . y » 4 16 Kalao.....» » 10 — Kohle ..... » 18' — Zucker.....» » 102 Kots...... » — — Salz ..... » » —24 Petroleum . . 1 » —68 Pfeffer.....» » 4-80 Vrennöl. .... — — I Uerkäufßrinl I findet Aufnahme I H bei der Firma H Im. ranthI ¦ Laibach, Marienplatz. ¦ Großes Quantum Eierschalen per Kilo 20 h bei 29W Johann Hanf, BadAusscc^ Benzin? Petrolea«»; Schmie»*tf' „ liefert prompt « 8V* Offizier sucht **W« reines, schön ¦Kirn Hiß* möbliertes MmMMMMM^ mit separatem Eingang• ^ Zuschriften unter „Nr. 2940" an die ^° 0» dieBer Zeitung. -0^^"^ Trgovsko bolniško in podporno društvo v Ljubljani. Zap. st. 783 m r i • i 1915 Vabilo gospodom èastnim, podpornim in pravim èlanom trgovskega bolniškega in podpornega droštva v Ljubljani na v torek dne 23. novembra 1915 toèno ob pol 9. zveèer v sejni dvorani mestnega magistrata vršeèi se 77. redni obèni zbor. Dnevni red: 1. Raènniko poroèilo ravnateljstva o poalovaDJu in stanju društva za 1. 1914. 2. Poroèilo revlaijskega odseka o pregledanju raèunskih sklepov za 1. 1914 in skontri- ranju imovine. 3. Predlog ravnateljstva na odobrenje enkratnih fakultativnih podpor, ki jih je rav- nateljetvo dovolilo in izplacalo leta 1914. 4. Predlog ravnateljstva na podelitev izrednih podpor èlanom za 1. 1915. 5. Samostojni predlogl èlanov, ki se morajo po § 43. druätvenih pravil vsaj osem dni pred obènim zborom izroèiti piameno ravnateljstvu. 6. Volitev reviii]skega odseka za 1. 1916, obstojeèega iz treb raèuuskih pregledovalcev in dveh uamestnikov, iz srede èlanov, ki ne pripadajo ravnateljBtvu. 7. Volitev devetih èlano? ravnateljstra v zinislu § 31. društvenih praril, Y Ljnbl]ani, dne 8. novembra 1915. Alojzij Lilleg Ivan Volk ravnatelj. tajnik. -----------------------------------------------------------"—T^TiiiW^ Kaufmännischer Kranken- und ünterstützungsvereininj^^"^ ------------- ------rr=t=^ j^bO E«h-Nr.78S »Öls Einladung an die Herren Ehren-, unterstützenden und wirklichen M kaufm. Kranken- und Untersttitzungs - Vereines in Laibacln /u der o i ihr a^elJ(*5 Dienstag den 23. November 1915 präzise halb 9 L/n im Sitzungssaale des Rathauses stattfindenden 71. ordentlichen fieneralversaininluiiD Xagesordnmng: gtapdiet 1. Reobengchaftsberlcht der Direktion über die Geschäftsführung llD e pr" Vereines pro 1914. ,hnuDgsab8C M- 2. Bericht des Revisions-Ansschnsses über die Prüfung der ^cu n-^oo 1914 und über die Skontrierun)? der VermögenBbestäudo. Jer pir 3. Antrag der Direktion auf Genehmigung der im Jahre W1 fützUDge»- »u * willigten und ausbezahlten einmaligen fakultativen UuteiBiu UJ,gen 4. Antrag der Direktion auf Verleihung außerordentlicher Unter ^ glieder pro 1915. J vereia***? ÜW 6. Selbständige Anträge der Mitglieder, welche nach § 43 der * pirejLtioo stens acht Tage vor der Generalversammlung schriftlich «» Jfr und zwei Ersatzmännern, aus der Mitte der nicht z«r gj»»6 Mitglieder. . j^bre»1 ^ 1. Wahl von nenn Direktionsmitglledern auf die Dauer von dr0 Statuten (§ 3L) Ltlbach, am 8. November 1916. ^ö||( Alois Lilleg Jobsae^r Direktor. ' ^Hlbacher Zeitung Nr. 257 ______ 1857________________________________9. November 1915 Amtsblatt. Kundmachung betreffend die Änderung der Fischereireviereinteiluug im politischen Vezirle Litta,. l!»d,, >>^ Ansuchen der Gemeinde Sllgor siüdet die Landesregierung auf Grund der 558 9 lg un5 ?? Iischcreigesetzes vom 18, August 1888, L. G. Bl. Nr. 16 yi 1890 und du 88 12. L G ^, " Durchführungsverordnung in betr. ff der Revierbildunc, vom 9. Juni 1890. Packt», x ' ^°^ bisherige Fischereipachtrevier Nr. 53 «Sagor» mit Ablauf der gegenwärtigen ""perwde in dir nachstehend angefühlten vier selbständigen Pachtrevierr aufzuteilen: 0 prvwoiQdi v Q».pi».vi rid»r»kik olrrl^jsv v politiöuom libz,.,^ proKuja oböino ^ario noi-^ci^uj« äoioiu», villa» u», posil^' 8s 9 iu 11 'lMiln ^cm", « äu« 18. l^vßU8t» 1888, ävi. ^ll. öt. 16 «x 1890 iu W 12, 13 in 16 6"»«^ ^ "^^ " uapr»vi rin»r8lciü «llru,j»v /. äuo 9. ^uui^» 1890, doii. xulc. ßtov. 18, nz,^^ 2»llupui olci-^ gt. 53 «^zorje» po protolcu 8vä»ujo 2llkupuo üadv u» n^Isäujo ^ ittrt 8ilmn8taiil« x»,lcuvuo okrai« : Eigeurevier oder Gewässer, welche das Revier bilden solleil, als Nummer u >> Pnchtrevier. Voüue pro^e. lli ^0 o1ir»j ir ujid 8S8t«,vIj«n > " ^. . ,. 8tran8lc« voäo ^.I, v»inc)8v^ ull Hauplgewässer -------- ,l , "^ilice m ikllupni okr^, am rechten an« linken "° olir»j^ imo pc»«8tuill» 6!u,vue voäo Ufer Ufer 8llMl)»V<)j08», n«l 6y8U0M n», Isvvm >^__ olcr»M dro^u drossli "^^l 2 -i 4 5 r. Die Save von der Kirche A^ zg^ch 0btt.« ^ ^. der Ortschaft Sava bis zur Zapota oder ^ pri XvIy2M8«I P08t«,jl nntoll i Der Aach PaSjel vom 11» sprung bis zur Mündung ! am rechten Ufer der Save ^^ Xllllupui okr»j ?nwlc ?»,sjok «6 iLvir» ! ^ äo ixliv», n» 6o»uom drossu Lavs moä kr»,j«mll Lpoduji !>^,^ I^o 8 ln lioulto Die Save von der Brücke ^ ""teies «^- bei der Bahnstation Sagor 37am. '" bis zur Mündung des Pachtrevier Trifailer- °d« Kovsica-^ 58 <> baches ^nji ollr»i ^Hlcuplli olcrllj g^«, «d mo8tu pri iole-l-i«Iiv», 'I'rbo1j8lle83, potok», 5 . Der Bach öllcndrovec vom 5 6 Pachtrevier Ursprung bis zur Mündung , 8l,! in die Save vir», 6o illliv», v 8llvo ''"ö uKe Äuderun« der bisherigen Nevierrinteilung wird mit dem Beifügen kundgemacht, "ulgr Beschwerden au das l. l. Ackerbauministerium <><», ^ binnen 60 Hagen b't l.?'°uf die Veröffentlichung der Kundmachuug i» der Amtszeitung folgenden Tage bei "ezirlshauptmannschaft in Littai eingebracht werden können. g?n Nl ^' b°s Jahr 1916 eine Yen, betrage von 135? Kronen zu Auf diese Ausstattung haben Anspruch ,m Brautstände befindliche mittellose und würdige Töchter oder Waisen von solchen Staatsbeam. ten welche einem dem l. k. Ministerium deS Innern unterstehenden Dienftzweige angehören, oder bei ihrem Ableben oder ihrer Penftome. rung anaehört haben. „ Diese Ausstattung wird am 20. Npnl ^»tv verliehen, jedoch erst nach eingegangenem W" bündnisse flüssiggemacht, wozu dem betellten Mädchen die Frist bis Ende Oltober 191b ^'^Die Gesuche sind mit dem Geburtsscheine, Sitten- und Mittellosigleitszeuguisse sow« mtt dem Nachweise über die bereits festgehabte Verlobung, endlich mit dem Nachweise, daß der Vater der Bcoerbenn in einem der oben erwähnten Dienstzweige dient oder gedient hat, zu belegen und bis längstens 15. Dezember 1915, bei der k. l. Stattliultrrei in Wien einzureichen. Soferne über stattgehabte Verlobung lein anderer Nachweis beigebracht werden kann, ist mindestens Name und Charakter des Bräu» tigamZ anzugeben. K. k. Landesregierung für Kram. Laibach, am 2. November 1915. 2938 1.30.418. Kundmachung. Im Sinne des § 52 des Gesetzes vom 6. August 1908, R.G.B1.Nr.177. wird für die im Mon. November über behördliche Anordnung getöteten oder infolge einer behördlich angeord» neten Impfung verendeten Hchlachtschweine nach dem im Monate Ottober 1915 in Laibach amtlich notierten durchschnittlichen Marktpreise die Entschädlgungsgruiidlllge mit X 3'26 pro ttilogramm für alle Qualitäten festgesetzt. Dies wird hiemit Verlautbart. K. k. Landesregierung für Kram. Laibach, am 5. November 1915. Štev. 30.418. Razglas. V zmißlu § 52 zakona z dne 6. avguBta 1909, drž. zak. št. 177, je praftlöem sa zakol, ki se meseca novembra na oblastveni ukaz zakoljejo ali vsled oblastvono ukazanega cepljenja pogiDejo, po popreèni tržui ceni, uradno zabeleženi v Ljubljani meseca oktobra 1915, doloèena odskoduina z K 326 za vBak kilogram in za vse vrste prašièev. To se daje na obèno znanje. C kr. deželna vlada za Kranjsko. V Ljubljani, dne 6. novembra 1915. 2927 Št. 686/a. o. Razglas o razgrnitvi naèrta o nadrobni razdelbi iu uredbi užitnih iu oskrbovaluib pravic glede posestnilcom iz Gorenjih Kamenc solastnih zemljišè. Naèrt o nadrobni razdelbi in uredbi užitnih in oskrbovalnih pravic v katastralni obèini Dalnivrh ležeèih in k zemljeknj. vl. St. 205 iste kat. obè. pripisanib parcel bode na podstavi § 96. zakona z dne 26. oktobra 1887, dež. zakon št. 2 iz 1.1888, od dne 17. novembra 1915 do vštetoga dne 30. novembra 1915 v obèinski pisarni obèiue Preèna raz-grnen na vpoglod vsem udeležencem. Naèrtova obmejitev s • kolci se je že na mestu samem vršila. Naört se bode due 30. novembra 1916 v casu od 11. do 12. ure dopoldne v obèin-ski pisarni v Bršlinu pojasujeval. To se sploäno daje na znanje s pozivom, da morajo oeposredno, kakor tudi posredno udeležeui Bvoje ugovore zoper ta naèrt v 30 dneh, od prvega dneva razgrnitve dalje, t. j. od dne 17. uoveuibra 1915 do dne 17. de-combra 1915 pri krajnem komisarju vložiti pismeno ali dati ustno na zapisnik. Ljubljana, dne 4. novembra 1915. C. kr. krajni komisar za agrarske operacije 111' Z. 686/A. O. Edikt betreffend die Auflegung des Planes über dir Spezialteilung und Regulierung der Benützungsund Verwaltungsrechte der Gemeinschaftsgründe von Obersteindorf. Der Plan über die Spezialteilung und Regulierung der Benühungs» uud Verwaltung' rechte der in der Katastralgemeinde Dalnivrh gelegenen und zu der Grdb. Einl. Z. 205 der« selben Katastralgemeinde zugeschriebenen Par» zellen wird gemäß § 96 des Gesetzes vom 26. Oltober 1887. L. G. Vl. Nr. 2 ei 1888. vom 17. November bis zum 30. November 1915 ein» schließlich in der Gemeindekanzlei der Orts. gemeinde Pretschua zur Einsicht aller Betn. ligten aufliegen. Die Absteckung des Planes an Ort und Stelle ist bereits erfolgt. Die Erläuteruug des Planes wird am 30. November 1915 in der Zeit von 11 bis 12 Uhr mittags in der Gemeindetanzlei zu Werschliu erfolgen. Dies wird mit der Aufforderung kund. gemacht, daß sowohl die unmittelbar als die mittelbar Beteiligten ihre Einwendungen gegen diesen Plan binnen 30 Tagen, vom ersten Tage der Auflegung cm gerechnet, d.i. vom 17. No° vember 1915 bis zum 17. Dezember 1915 bei dem Lolaltommissär schriftlich zu überreichen oder mündlich zu Protokoll zu geben haben. Laibach, am 4. November 1915. Der k. l. Lolaltommissär für agrarische Operationen III. 2922 St. 645/a. o. Razglas o razgrnitri naèrta o nadrobni razdelbi in uredbi stare nadrobue razdelbe poBentnikom iz Šmihela solastuih zemljišè. Naèrt o nadrobni razdelbi, ozir. uredbi stare nadrobne razdelbe v katastralni obèini Kandija ležeèib in k zemljeknj. vl. 5t. 151 kat. obè. Kandija pripisanib parcel bode na podstavi § 96. zakona z dne 26. oktobra 1887, dež. zak. St. 2 iz leta 1888, od dne 17. novembra 1915 do vStetega dne 30. novembra 1915 v obèinski pisarni obžine Šmi-bel-Stopièe razgrnen na vpogled vsem ude-ležencem. Naèrtova obmejitev s kolci ae je že na mestu samem vršila. Naèrt se bode dne 30. novembra 1915 v casu od 3. do 4. ure, popoldne v obèin-ßki pisarni v Kaudiji pojasrijeval. To se Bplošno daje na znauje s pozivom, da morajo neposredno, kakor tudi poBredno udeležeui svoje ugovore zoper ta naèrt v 30 dnèk, od prvega dneva razgrnitve dalje, t. j. od dne 17. novembra 1915 do due 17. de-cembra 1915 pri krajnem komiBarji vložiti pismeno ali dati ustno na zapiBnik. Ljubljana, dno 27. oktobra 1915. C. kr. krajni komisar za agrarske operacije 111. Z. 645/N. O. Edikt betreffend die Auflegung des Plane« über die Spezialt»ilunss und Ordnung der alten Spezial« teilung der Gemeinschaftsgründe der Insassen von St. Michael. Der Plan über die Spezialteilung und Ordnung der altm Tpezialteilung der in der Katastralgemeinde Kandia gelegenen und zu der Grdd. Einl. I, 151, ttatastralgemeinde Kandia, zugeschriebenen Parzelle» wird gemäß 8 96 des Gesetzes vom 26. Oktober 1887, L. G. Bl. Nr. 2 ei 1838, vom 17. November 1915 bis zum 30. November I9I5 einschließlich in der Gemeiudelanzlei der Ortsgemeinde St. Micharl.Ttopitsch zur Einsicht aller Bet«, ligten aufliegen. Die Absteckung des Planes an Ort und Stelle ist bereits erfolgt. Die Erläuterung des Planes wird am 30. November 1915 in der Zeit von 3 bis 4 Uhr nachmittags in der Gemeindelanzlei zu Kandia erfolgen. Dies wird mit der Aufforderung kundgemacht, daß sowohl die unmittelbar als die mittelbar Beteiligten ihre Einwendungen gegen diesen Plan binnen 30 Tagen, vom ersten Tage der Auflegung an gerechnet, d. i. vom 17. No> vember I9l5 bis zum 17. Dezember 1915 bei dem Lolallommissär schriftlich zu überreichen oder mündlich zu Protokoll zu geben haben. Laibach, am 27. Oltober 1915. Der k. l. Lolallommissär für agrarische Operationen III. 2942 C 113/15/3 Oklic. 0 tozbi mestne branilnice v Èmom-lju zoper zapusèino Marije Banovec iz Breznika h. St. 7 radi 280 K 8 prip. odredil se je narok za ustno razpravo na dan 12. noverabra 1915, ob 9. uri dopoldne pri tem sodišèu v sobi st. 7. Toženki imenovani skrbnik gospod Josip Stariba iz Èrnomlja zastopal jo bo v tej zadevi, dokler se dedièi pri sodniji ne priglasijo. C. kr. okrajno sodišèe Èrnomelj, odd. II., dne 30. oktobra 1915. 2943 Firm. 98/15, Gen. I. 15/22 Razglas. Vpisal se je pri tvrdki „okrajna poBoiilnica v Mokronogu", reg zadroga z neomejeno zavezo, v zadmzni regj-star novoizroljeni èlan naèelstva Gregor Koželj, posestnik in trgovec v Mokro-nogu, zbrisal pa Rudolf Potoènik. C. kr. okrožna sodnij a v Rudolf ovem, odd. I-, dne 6. noyembra 1915. «aibllchei Zeitung Nr. 257________________ 1858 9. 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