Anbachev Seituna. ^K A»«. Mittwoch am VV. August R8H» .^, n ,s , ,, ,, ,. ., . , ,, „s ...,s.,..s dsr Soon- mid F.iertage, taglich, und fosset sa,!!»,t t>c>, V^ilagcn im Comjvtoir ganzjährig II fl.. balbjähriq 5 ss. 30 sr, »lit Die Lascher Zeitung' er,chcmt. ">t A,iimU)M " ^> jährig « fl. Für die Zustcll.mq iu's Hmis sind halbjährig 3« fr. «nhr z» enttichttu. M it ber Poft porto- Kreii^baiid »n ^'"'tuir ganziayd'g -^ ^^ ^. ^ hall'jährig 7 ss. 30 kr. — In serati o» sq ebii b r für eine Svalt.nzcilt oder den Nau«, derselbe», für ,m- i rei gan fahrig, unter ,ssn>lzbau° ' d g ^ .,,^ ^^,„.,,i^ 5 f,. (z. W. Inserate bis 12 Zeilen losicn l ss. für 3 Mal. 50 kr. f.'.r 2 Mal und 40 kr. fnr l Mal e.nluschalt.n. ,na!,ge Exnchalti.nq 3 fr. s.'r ^"enm nqe -^ .^ ^^ ^. 9iovnnber l. I. für InscrtionsslämPel" noch 10 fr. fnr eine j.desmaliqc Einschaltung hinzu zu r^ch» cn. Ill dicicn Gebühren lst nach dein „Plcw>^","<> ^______________________________________________________________ ___________.__________^^_______ Anf die „Aaibacher Zeitung" wird fnr die Zeit vom I. September bis Gttde December 1831 ^Pränu mevation angenommen. Der Breis dafür ist im Eomptoir 3 fl. 2tt kr., mit der Post versandt portofrei I ft. Amtlicher AHeil. <^3e. Majestät haben mit allerhöchster Entschließung vom 6. Juli l. I., den Gutsbesitzer Grafen Tommaso Mammiaui zu Pesaro zum österr. Viceconsul daselbst, mit dem Rechte zum Bezüge der tarifmäßigen Consulargebühren, allergnädigst zu ernennen geruht. Nichtamtlicher Theil. Grsto öffentliche Werhandlung der dritten Schwurgerichts - Sitzung in Laibach. Am 2!>. August wurde in Laibach die dritte dießjah-rige Schwurgericl>tssitzung unter dem Vorsilbe des Herrn Oberlandesgerichtsralhes Carl v. Coppiui eröffnet. Bisher find eilf Falle vor dieselbe verwiesen, worunter ein Mord, drei Todtschlage, eine Münzver-falschung, ein Naub, eine schwere Verwundung, zwei Diebstähle, eine Veruntreuung und ein Betrug durch falschen Eid. Der erste Fall, die Anklage der k. k. Staatsanwaltschaft gegen Joseph Omaun, wegen Verbrechens des Vatermordes betreffend, ist daruuter wegen Wichtigkeit de.s Verbrechens der bedeutendste und wird das allgemeine Interesse am meisten in Anspruch nehmen. — Aus der Anklageschrift ergibt sich nachstehender Cachverhalt: Joseph Omann, insgemein Markoznik genannt, ein "m Nadmannsdorf allgemein beliebter und geachteter Tischlermeister und .Hausbesitzer, hat vor ungefähr 14 Jahren seinem Sohne Joseph, als dicser ans Triest, wo er durch einige Monate als ausgelernter Tischler gearbeitet hatte, nach Hause zurückgekehrt uud bereits 1!1 Jahre alt war, um ihn vom Militärdienste zu befreien, seiu in der Stadt Nadmauusdorf «nl» Conscript. - Nr. 40 gelegenes Haus übergeben, dessen physischen Besitz jedoch der Sohn nicht antrat, sondern bei seinem Vater fortarbeitete, während das Haus verpachtet wurde. Als aber ein Paar Jahre hierauf seine Mutter Katharina Omann gestorben war, wurde bald darauf zwischen Vater und Sohn ein Vertrag abgeschlossen, vermöge welchem der Sohn Joseph das in der Stadt 8i,d Conscript. - Nr. 32 liegende Hans seines Vaters sammt den Grundstücken gegen dem im Tauschwege überkam, dasi er seinem Vater die Wohnung in diesem Hause und den Lebensunterhalt zu verabreichen, im Gelde aber einen Betrag von 200 st. auszuzahlen hatte, während das ihm früher übergebene Hans Nr. 40 an seinen Bruder Anton übergehen sollte. Bald nach Abschluß dieses Vertrages heiratete, der Sohn. Schon im ersten Jahre seiner Verehc-lichung fielen zwischen Vater und Sohn Zwistigkeiten vor, welche endlich den Vater, da er oft von seinem Sohne die rohesten Behandlungen zn erdulden hatte, veranlaßten, das Haus seines Sohnes gänzlich zu verlassen uud zu seiuem Schwiegersohne zu ziehen. Im Jahre 1830 kehrte er in das Haus seines Sohues zurück. Doch dieser behandelte seinen Vater seit dessen Rückkehr auf die liebloseste Art, und verbitterte dessen Leben dnrch wahrhaft empörende Mißhandlungen , — ein Betragen, welches auch seinem übrigen Lebenswandel vollkommen entsprach. Wiewohl ein geschickter Tischler, scheute er die Arbeit, und ergab sich insbesondere in den drei letzt-oerssossenen Jahren gänzlich dem Müßiggänge und dem Trnnke, verausgabte jedeu Kreuzer für Branut-wein, vergeudete auf solche Art das von seinem Vater überkommene Vermögen, verkaufte uach uud nach alle Grundstücke von seinem Hause weg, uud hätte auch das Haus selbst verkauft, weun nicht sein Vater, welcher mit seinem Lebensunterhalte auf dem Hause versichert war, ein lästiges Hinderniß zur Ausführung dieser Absicht gewesen wäre. — Die Verabreichung des Lebensunterhaltes an seinen Vater schien aber dem Sohne die drückendste Last, und aus dieser Ursache entsprang die ganze Neihe der empörendsten Mißhandlungen, die er sich gegen seinen Vater zn Schul-deu kommen ließ, und die so weit gingen, daß er seinen Vater sogar mit dem Tode bedrohete, namentlich, daß er den Teufel, seinen Vater, noch erschlagen oder erwürgen und sodann über die Gartenmauer werfen werde. Da der Vater bei solcher Behandlung nicht einmal den ausbedungencu nothwendigsten Lebensunterhalt von seinem Sohne erlangen konnte, sah er sich bemüßiget, beim Bezirksgerichte Radmannsdorf eine Klage auf Verabreichung der Kost und Wohnung oder Bezahlung eines Aeqnivalents einzubringen, worüber sich sein Sohn äußerte, daß er, wenn für ihn die Sache bei Gericht schlecht ausfallen werde, seinen Vater in kleine Stücke zerbrechen werde (^ Ix»» ,m "ld tragen. 82« " Wien, 24. August. Mit großer Spannung müssen wir jetzt den Nachrichten aus Dublin entgegensehen, wo als Rückschlag der antikatholisch gedachten Titelbtll eine katholische Agitation sich zn orga-nifiren beginnt, deren erstes Moment eine große, für den 19. d. M. bestimmte Volksversammlung (Meeting) bildet. Die letzten, darüber telegraphisch eingelaufenen Nachrichten lauten dahin, daß die Ruhe und Ordnung bis 6 Uhr Abends nicht gestört worden war. Also geziemt es sich einer gnten und gerechten Sache. Wir können es natürlich nicht mißbilligen, wenn die durch die brittische Verfassnng verbürgten Mittel nnd Behelfe von dem katholischen Volke Irland's in legaler Weise benntzt werden, um einen anerkannt Men Zweck, die Wahrung des gekrönten Rechts der katholischen Kirche zu fördern. Selbst bei diesem Anlasse können wir indessen die Bemerkung nicht unterdrücken, daß diese Mittel einer zweischneidigen Waffe gleichen, weil sie eben so zum Bösen, wie in diesem Falle zum Guten verwendet werden können. Wir haben, leider! sogar die Erfahrung machen müssen, daß sie weit häufiger in der ersterwähnten, schädlichen Richtung benützt werden, kraft einer der menschlichen Natur tief innewohnenden Eigenthümlichkeit. Wie dem übrigens auch sey, in diesem Falle ist die Sache, um die es sich handelt, eine so geheiligt große und erhabene, daß der agitatorische Apparat, welchen die englische Verfassung gestattet, schwerlich jemals etuer besseren Absicht gedient hat. Ueberdieß haben ja die Protestanten Altengland's das katholische Volk Irland's damit zuerst herausgefordert; sie haben Meetings und Adressen veranstaltet und einen Petitionssturm heraufbeschworen, um die natürliche Autorität der römischen Kirche zn unterwühlen; sie müssen sich nunmehr gefallen lassen, wenn ihnen in derselben Weise, in derselben Tonart geantwortet wird. Allem, werden sie sich es auch gefallen lassen? Sollte die Toleranz der brittischon Verwaltungspoli-tik damit nicht auf eine erwas allzu harte Probe gestellt seyn? Wird sich nicht England veranlaßt fühle», die Mittel der Repression gegen eine in ihrem Ursprünge und in ihren Motiven durch und durch gerechtfertigte Bewegung sofort anzuwenden? Wird nicht das Register der anf Corfu nnd Ceylon geübten Repressionen mit einem neuen Blatte bereichert werden? Das ist's, was wir zunächst abwarten wollen und müssen. Es wäre kein geringer Vortheil die unbedingten Lobredner brittischer Zustände, die geschäftigen Anwälte aller von Albion ausgehenden Tendenzen mit einem practischen Beispiele eines Bessern belehrt zu sehen. Ueber das Los der katholischen Kirche m England fühlen wir keine Unruhe. Es waltet dort ein Feuereifer des Glaubens und der Vekehrnng, der das Beste erwarten laßt. Die Kirche selbst ist ewig nnd steht unter Gottes Schutz. Sie kann gebeugt, und dadurch geprüft, aber niemals vernichtet werden. " Zn der Aufstellung des Denkmals für den in der Schlacht bei Vicenza gefallenen Obersten Kopal, werden in der Stadt Znaim Vorbereitungen getroffen, nachdem die eingeffossenen Beiträge, darunter F. M. Graf Radetzky mit 1W fl., bereits eine Summe von 1600 ss. erreicht haben. Weitere Beiträge übernimmt fortwährend das zn diesem Zwecke sich gebildete Cvmit«''. Deutschland. München. 19. AuaM. (N. M. Z.) In mehreren Blättern ist der in diesem Blatte, Nr. 193, mitgetheilte Unglucksfall, der sich bei einem Ererci-tium der reitenden Artillerie zugetragen hat, auf eine äußerst übertriebene Weise dargestellt worden. Wir wollen die Gewissenhaftigkeit der verschiedenen Berichterstatter hier gänzlich anßer Betrachtung lassen, können aber nicht umhin, dieselben eines mehr als unbedachtsamen Leichtsinnes zu beschuldigen, mit welchem dieselben Freunde lind Verwandte in Angst und Schrecken zu versetzen keinen Anstand nahmeu, nur um eine etwas pikante Correspoudenz fabriciren zu können. Die ganze Sache verhält sich, und wir können dieß aus bester Quelle versichern, durchaus nicht anders, als sie in der oben angeführten Nummer uusers Blattes erzählt worden ist. Von den drei in's Spital gebrachten Soldaten sind zwei schon wieder als geheilt entlassen, und der dritte, welcher am Kopfe verwundet worden war, geht seiner völligen Genesnng rasch entgegen. Der Lieuteuant, den verschiedene Blätter bereits hatten sterben lassen, erfreut sich des besten Wohlseyns, nnd ist uns soeben auf der Straße begegnet. Hoffentlich werden jene Blätter, welche die bekannten übertriebenen Nachrichten gebracht haben, sich beeilen, nun auch den wahren Sachverhalt mitzutheilen. Frankfurt, 20. August. Wenn ich Ihnen schon früher die wohlbegründete Mittheilung gemacht, daß Rußland die Durchführung der Absicht Oesterreichs, mit dem Gesammtstaate in den deutschen Bund zu treten, als eiue im Interesse des europäischen Conservatismns liegende betrachte und fördere, so hat diese meine frühere Mittheilung noch heute dieselben Ansprüche anf Glaubwürdigkeit, welche sie gehabt. Ein energischer Widerstand gegen jene Absicht Oesterreichs, welchen nach der Versicherung mehrerer Blätter Rußland manifestire, darf wohl eben so gut wie die andere Versichernng, es werde Oesterreich sich durch den angeblichen Widerstand Rußlands von seinem Plane abbringen lassen, lediglich unter die laut gewordenen stillen Wünsche von Vertretern solcher politischer Richtungen gereiht werden, welche mit denen Oesterreichs eben nicht jn der Gesammteintrittsfrage Harmoniren. Weitere Aeußerungen Frankreichs und Englands wegen des Gesammleintrittes werden sich wohl noch vernehmen lassen. Man erwartet deren in deutschen Kreisen, ebenso wie solche in nicht deutschen Kreisen in Aussicht gestellt werden. Allein trotz aller weiteren Vorstellungen jener Mächte, deren man in deutschen Kreisen gegenwärtig ist, gewinnt in diesen die Ansicht stets festeren Boden, dasi der (^esannntemtritt erfolgen werde, sobald nämlich die Zeit dafür gekommen, ^«l.) — Die Bllitdl'sgarmson in Frankfurt soll auch ferner aus österreichischen, preußischen und baier'schen Bundestruppen unter abwechselnder Zuziehung eines Truppen-Detachemeuts aus einem andern Bundesstaate nebst dem Frankfurter Linienbataillon bestehen, und unter den Oberbefehl eines Bundes-Generals mit ausgedehnten Vollmachten gestellt werden. — Die von Oesterreich und Baiern unterstützte Forderung des churhessischen Bevollmächtigten zu Frankfurt auf matrtcularmäsiige Verlheilnug der churhessischen Erecutionskosten (1,800.000 si.) ist dem Vernehmen nach gegenwärtig beim Bundestage in Verhandlung. — In Nastatt habeu vor Kurzem zwei Duelle Statt gefunden, das eine zwischen einein badischen und einem österreichischen Ossicier, dao andere zwischen einem Oberlieutenant der Feldgensd'armerie (der von dem Duette pflichtgemäß Anzeige gemacht) lind einem andern badischen Officier. I r a n k r e i ch. Paris, 19. August. Wie verlautet, werden Anfangs October Versammlungen aller Dmiocrateu in den einzelnen Cantonen Statt finden, um über die Wahl eines Candidaten zur Präsidentschaft zu berathen. Die Commissäre dieser Candidaten sollen sich alsdann in der zweiten Hälfte des Monats October in den Hauptorten der Departements versammeln, um einen Repräsentanten, der sie auf dem Conclave in Paris vertreten wird, zn wählen. Jeder so gewählte Repräsentant würde bei den Beschlüssen in Paris eben so viele Stimmen haben, als es .'>0.000 Einwohner in seinem Departement gibt, so daß die 86 Commissäre 720 Stimmen zu ihrer Disposition haben würden. Derjenige Candidat, der AN1 Stimmen bei der alsdann stattfindenden Abstimmung erhalten wird, soll zum Candidaten für die Präsidentschaft erwählt werden. Dieser Plan scheint auf den ersten Anblick ganz gut zu seyn; die Urheber haben die Rechnung aber wahrscheinlich ohne den Wirth, d. h. die Negierung gemacht, die gewiß nie zugeben wird, daß die Republikaner sich versammeln, und einen Candidaten zur Präsidentschaft aufstellen. — Die Candidatur des Prinzen von Ioinville für die Präsidentschaft bildet den Hanptstoff der Besprechung in den Pariser Journalen. Der Prinz selbst beobachtet in dieser Beziehung die größte Zurückhal-tuug, doch ist es gewiß, daß der Prinz die auf ihn gefallene Wahl annehmen würde. Die legitimistischen nnd republikanischen Blättei bekämpfen diese Candidatur auf's Heftigste. Mau behauptet, daß die legi-timistische Partei geneigt wäre, sich der Candidatur des Generals Chaugarnier anzuschließen, falls er gegen die Proposition Cretons, die Aufhebung der Erils-Gesetze betreffend, stimmen würde. — Die französische Kriegs - Escadre, welche bis jetzt unter dem Befehle des Admirals Percival Dn-chesnes in Cadir gelegen, um die Vorgänge in Portugal zu beobachten, hat Befehl erhalten, sich nach Algier zn begeben, wahrscheinlich um später sich vor Tunis vor Anker zu legen, und die Bewegungen des englischen Admirals Parker zu beobachten. Der Ca-pitän Marmont blieb übrigens mit dem Kriegsschiffe ,.,Henri IV." im Hafen von Lissabon. Großdritamlirn und Irland. London, 1!». August. Der „Standard" berichtet, daß Lord Palmerston von Griechenland einen unangenehmen Besuch erhalten hat. Es befindet sich jetzt in London Kyrios P. Demetrakarakos, ein athe-niensischer Advocat und gewesenes Mitglied des griechischen Parlaments für Sparta, um im Auftrage griechischer Kausieute und Nheder, welche durch die vorjährige Blokade unter Admiral Parker große Verluste erlitten haben, bei englischen Rechtsgelehrten sich Raths zn erholen, ob sie ihre Entschädigungsforderungen nicht vor ein englisches Appellationsgericht bringen könnten. Unter den Hauptklägern, welche den Demetrakarakos Hieher gesendet haben, nennt man zwei Brüder Meuides, Schiffseigner auf der Insel Specia, von dcnen einer Senator, der andere De-plmrter ist, und Mr. Orlauds von der Insel Hydra. Es heißt allgemein, daß die Griechen von gewissen höheren, antipalmerston'schen Regionen zu diesem Schritt aufgemuntert worden sind. Neues und Neuestes. LaibaH, 27. Angnst. Bei der gestern stattgehabten Gemeindewahl des ersten WahlkörperS haben sich von 169 Wahlberechtigten 'i2 betheiltgt, nnd es wnrde mit absoluter Stimmenmehrheit Herr Andreas Malitsch gewählt; die Herren Dr. Acha tsch it sch, Michael Sch liste rsch its ch, Gustav Heimann, Dr. Anton Rak, Johann Tertnik, Joseph Schreier, Carl Prettner und Plautz erhielten die relative Stimmenmehrheit, von welchen die noch zu wählenden vier Gemeinderäthe bei der am 29. d. stattfindenden engern Wahl zn wählen kommen. ' Wien, 2.'l. August. Der heute Früh von Wien nach Gloggnitz abgegangene Posttrain soll, wie wir hören, bei St. Egydi in Folge einer Entgleisnng der Maschine in den Sand gelaufen seyn, ohne daß jedoch außer dem längeren Aufenthalt ein Unfall ;n beklagen wäre. " Demnächst erscheint eine Verordnnng des Ministeriums des Innern, womit die durch a. h Entschließung sanctiouirte Organisation der politischen Verwaltung der Mojwodschaft Serbien und des Te-mescher Banates kundgemacht wird. Zugleich erscheinen auch vom Ministerium der Justiz die allgemeinen und besondern Bestimmungen über die Gerichtseintheilung und Gerichtsverfassung der genannten Provinzen. " Die Ernennungen für die Notarsstellen im Kronlande Böhmen sind bereits erfolgt. " Am 7. d. M. wurde durch das plötzliche Anschwellen des Dniester's bei Chodorow, unweit Lem-berg, die ganze Gegend überschwemmt, und die dortige Insassin K. R. und der Viehhirt F- M- haben in den Fluchen dieses Flusses den Tod gefunden. Telegraphische Depesche. — Nom, ltt. August. Heute ward der Mörder Serafini vermöge Kriegorechtourtheils mittelst Pulver und Blei hingerichtet- 827 Feuilleton. Malvina, odcr die Vewalt des Pinsels. Erzählung von Po — o. (Schluß.) KTm uns anf die Nachricht des Geschehenen vorzubereiten, schrieb uns die Anverwandte Jo urban s, dasi Maloina gerettet worden sey, bei einer ihrer Bekannten aber krank darnieder liege. Welcher Vater, wie sehr er auch durch den vermeintlichen Tod seines Kindes niedergebeugt ist, lebt nicht w«eder bet solch' einer Nachricht anf! Wir forderten wettere Nachrichten, uud ein Brief M alv i n fährlicher ist, als allgemeine Marimen ohne Auswahl und Rücksicht auf thatsächlich bestehende Verhältnisse zwangsweise anzuwenden. Mögen diejenigen , welche dein Nadicalismus in ihrem inneren Wesen so feind sind, wie der Verfasser der in Rede stehenden Schrift, nicht auch in den Fehler der Gegner verfallen nnd in doctrinären Aufstellungen, iu gewagten Antithesen und schimmernden Parallelen den politischen Stein der Weisen zn finden glauben. Eine gesunde und practische Anschauung der Dinge lehrt, daß es keinen Staat dcr Welt ohne aristocratische und democratische Elemente gibt. Das Gleichgewicht derselben herzustellen ist die Aufgabe der Regierung. Sie hat sich beider zu bedienen, um zu dem Ziele der Staatswohlfahrt zu gelangen. Wie diese Vermittlung zu bewerkstelligen sey, laßt sich im Allgemeinen nicht nachweisen, und ist einzig und allein Sache der Praris. Als die Seele eines jeden Staates, dhne irgend einen Unterschied seiner zufälligen Verfassungsform, möchten wir weder das ari-stocratische noch das democratische Element, sondern den religiös-sittlichen Geist bezeichnen, der in Gehorsam und Trcne gegen das Gesch, im Streben nach echter und gedeihlicher Bildung, in der Anerkennung und Achtung der unvermeidlichen, mit Natnrnoth-wendigkeit sich erzeugenden, gesellschaftlichen Unterschiede in rastlosem Fleiße und lohnender Arbeit sich äußert. Ohne diesen belebenden Factor ist jeder Staat moralisch und politisch todt. Das wohlverstandene religiöse Princip erscheint uns demnach in jedem Betrachte als das höchste. (O, sür 100 Thaler Cilnaul, Nthl. 1 tt5 2 Mumit. Auzisbmg, für 10N Gulden Cur., Guld. 11!) l/8 Uso. Franksurt a.M., ( für l20st.südd. Ver- miS-Währ. im Hi (/H ft. Fusi. Guld.) 118 3/4 2 Monat. VariS, sür 300 Franlcu . . GuN>. 13!» 7/8 2 Monat. Bukarest für l Guldc» . . . para 233 ZI T.Sicht, b'onstautinopel, fnr 1 Gulden . vara 38« 3« T. Sichl. K- K. Münz - DncattU .... 23 7/8 Pr. (it. Agio, Gcld- und S ilbcr-lloursc vo,n 25. August 185«. Brief. Grid. Kais. Müu,;-Ducatcn Agio.....— 23 7/8 dctto Rand - dto „.....— 23 1/2 ^iapolconsd'or „.....— 9.24 Souvcrainsd'or „ ..... — 16.18 Nuß. Imperial „.....— !»36 Prniß. D'ors „.....— l>.^6 (sngl. Soveraings „ .....— 11.42 Silbcragio .........— 18 1/2 Fremden-Anzeige der hier slngekumlueuen «ud Abgereisten Den 2l. August 18 5 i. Hr. Moritz Jonas, Atvocat; __ Fr. Katharina Frisch, Med..-Doctors.Gattin; — Hr. Carl o. Gniii »ner, Landesgerichts.PiasidelU; — Fr. Elisabeth Koi,-stai'dinidcs, Besitzerin; — Hr. Malsan, Nechcsam walt; — Hr. Spinr^ius Nadiffich, Spiritnal; — Hr. Gul'tav Piechtel. Hal,dIl>ng!?.Ag,,N ; — H,-. Ferdinand Fuchs, Händler; — Hr. Johann'Hanser, TischlevmMer; — Fr. Magdalcna Mal>'scotti, Han.-delofrau; — Fr. Iosepha Neh^l, BeamIen^Wilwe; — Hr. Heinrich ^ric^io; — Hr. Nudclvh Neisurr; — Hr. Trevisal,; — H^-. Wenzel Wnvrl); — Hi-. Aler. O^conome; — Hr. Igoa^ Marescotll; — H,<. ' Totter, — ll. Hr. Carl Bardcail, alle 8 Haildelö lente; — Hr. Franz Graf v. Borelli, — u. Fr. Ai, gelica ColiUt'sse r. Borettl, beide Plioatiers, ui,d alle 21 von Triest »ach Wien. — Hr. Mal;, Ministerial Rath, von Tüffer. — Hr. Jacob Zeccl, HandI..-(He.-sellschafter; — Hr. Vellitsch, Techniker; — Hr. Mi. lam'tsch, Gntöbesltzer; — Hr. Hril'er, Comnns; — Hr. Velitsch, ?lpotheker; — Hr. Turky, Doctor d. Rechte; — Hr. Markbreit; — Hr. Lewinsky, — n Hr. Petrovit'ch, alle 3 Haiidelölence; — Hr. Gras Dllbsky; ^ Hr. Alcr Cory; — Hr. D. W Malne; — Hr. Cararo; — Hr, Mliller, — u. Hr. Bnr-jani, aUe 6 Privatiers, u, alle l5 von Wien nach Tr,est. De» 22. Hr. Wilhelm Mathes, — u- Hl. Hermann Aast, bride Handlnngs - ?>genlen ; — H>'-Franz Moierti, Doctor d. Rechte; — Hr. Fran; Müller, Med-Dccior; — Hr. Ignaz Ech'ck, Cr. zieher; — Hr. W,lloaghby, Archliekr; — Hr. ?lnton Edler v> Cerva; — H,. MaihiaS v. Ccroa, — u. Hr. Johann Freiherr v. Gon^olo, beide Genie^a-deten; — Hr. Icharin Tomn»ason>, Advocat; — Hi. Wilhelll, v. Hengstenberg, k. preusi. geh. Hofrath u. Superintendent; __ Hr. Anton Marian, Adjunct, — ^r. August Kahl, Pfarrer; — Hr. Abraham Cases; — Hr. Franz Magistri?; —Hr. Kcsta; — Hr. Jacob Pollaco; — Hr. Markns Donaii, — n. ^l', Adalbert Echiiioich, alle 6 Handelsleute; — Hi. Wil.-Helm Köchelt, ,^_ n Hr. Ana/Io Alerich, beide Pri' vaciers, — und Hr. äöarcu Brentano de Cimaroli; alle 22 ron Trieft nach Wie». -- Hr. Tonello, Hol^. Händler; — Hr. Di. ». Zschinsky, k. sächs V,im!ier; — Hr. Madelung; — Hr. Ehrei'berg; — Hi>. Fa-brii; — Hl-. Candido; „. Hr. Gras Stahremberg; ^- Hr. Rotondi; — Hr. Schellhoru; — Hr. Ver-dler, — vv. Hl. Chila, alle 9 Plioatiers; — Hv -.pi-. <^a.„odi; -. H,.. ^^,^ ^ „ ^,,. Re^'l,, alle Z. Itt65. (l)^^ Mcht zn üwscheu. In eine bedeutende Handlung, wo daö We schä'st im Gl-o^n l^nd c» cl^....ij b,tli,b<.„ wud am hiesigen Platze, ft"tet gcgen sch, g^< Be-dingnisse ein vcrlaßli tM GeschaftHjuh^. w^nn er auch verheiratet ist, gleich sen, Unterkomme. NälMcS l)ietlil?cr eltheilt der ^lgent Joseph Bad. nig, in der Theatergajfe Nr. 18 zu Lmdach. 3. 1066. (1) A it ii o ii c c* Das am Stationsgebäude zu Laase 5ud Nr. 2 neu erbitte, mit Schiefer eingedeckte Haus, bestehend aus 6 Zimmern, wovon 4 gewölbt, einem Cabinet, 3 Kellern, 2 Küchen und einem Garten, ist aus freier Hand zu verkaufen, ^ebhabcr wollen sich bei dem Haueeigenthümer Anton Gostinzhar in Laaft des Näheren wegen erkundigen. Z. »o55. l» Licitation. Donnerstag den 23. August werden in der Iuoengaffe Haus - Nr. 2Z2, im >sten Stocke, Vor- und Nachmittags verschle-dene Einrichtungsstücke, Bettzeug, Kleidungsstücke und eine bedeutende Auswahl von Büchern in verschiedenen Sprachen, gegen gleich bare Bezahlung veräußert werden. 3. 1056. (2) Kost-Mädchen, die hier in Laibach erzogen zu werden wün-schcn, werden von einer soliden Familie in die ganze Verosicgung gegen billige Bedingnisse genommen. Die Familie ist in der angenehmen Lage zu versichern, den Mädchen eme honette und sittliche Aufführung ertheilen und aneignen zu können. Nähere Auskünfte tnerüber ertheilt der Hauseigenthümer Anton Schreiner, hier in der deutschen Gasse Nr. 186. Laibach am 2). August,85i. Ankündigung. Im Schrcy'schen Hause Nr 255, am Kundschaftsplatze, rückwärts gegen das Sennann'scke Haus, wird vom nächsten Samstage den 25. August angefangen, schönes Rlnd - und Kalbfleisch zu den gewöhnlichen Stunden ausgeschrotet und die verehrten Kunden gut bedient werden. Laibach am 20. August lö5i. ^ 980. (.".) Das Großh. Basische Eiscnl'lchnan-lehen von 14 Millionen V lldcn, uom Staat errichtet und von den Landesständen g c,-rantirt, ist rückzahlbar duich Gewinne von l4 mil fi. 5OIOO, 54 mal <»«><><><>, »H mal 3 5«tttt 2» « ^tttttt 5H mal >«<><><> Die geringste Prämie ist fi. 42 Die nächste 35er> lofting findet am 3«. August >85» Stalt, lind eniftsi.'^lt hiezu unterzeichnetes Hanolungsl)aus Äctien ü ft. «. »<> tr., unter Zosichcrmig prulnftter Einsendung der Ziehungsliste, Wir kön» nen dieses Anlchen Jedem empfehlen, der Fortuna auf solide Art dcrsuclM will. Julius Stiebel junim'k Comp., Danqniers, Bureau: Wollgraben in Fra»ks»rt ci>n M^i». Wir ssestallen denen, die eine Agentur zu übernehmen Willens sind, einen schönen Rabatt.. iJ- 1014 (3) gegeben ÄllfNrr bürgerlichen KchieWätte mNaibach de« 3. bis einschließlich R«. 2epten»ber R8H». l, Hauptdesti 12 Sp ecie,S - Ducc, te n II. „ tt „ ,. s I. Schlcck^rbest: tt « « ,„^ Decoration«,,, II. „ 3 „ I, Prämie: ^ „ II. „ 2 Besondere Bestimmungen : l. Dieses Freischießen beginnt am 7. September Nachmittags I Uhr, und soll am 1,. September um 6 Uhr Abends enden; jedoch wird sich vorbehalten, nöchigenfallä cine Verlängerung eintreten zu lassen. 2 Die Einlage auf der Hauptscheibe ist auf 4,8, 12, N!, 20 bis 2l Schüsse, für jeden Schuß mit Drei Gulden lZonv. Münze zu machen. 3. Die Einlage für jeden Bchuß auf der Schleckschcibc ist mit Einem Gulden 10 kr. C. M. zu machen; die Anzahl der Schüsse bleibt unbeschränkt. 4. Die Hebgeldcr auf der Hauptscheibe werden ohne allen Abzug in der Art vertheilt, daß von je IM Schüssen 45 ziehen. Das erste Hebgeld ist mit 25 st., — das letzte mit 3 fi. bestimmt. 5. Von den auf den Schlcckscheiben eingehenden Leggeldcrn werden zehn Kreuzer pr. Schuß für die Schützenlade in Abzug gebracht, das Nednge aber in der Art vertheilt, daß jene Weiß« schüsse, die innerhalb des Abzugkreiseö fallen, das Einfache, der Einser das Zweifache, der Zweier das Dreifache, der Dreier das Vierfache, der Vierer daö sechsfache, und das Centrum, welches kein Bestes'gewinnt, das Achtfache ziehen. 6. Sowohl Haupt- als Schleck-Scheiben werden auf »5»i» Schritte aufgestellt; selbe sind weiß, 24 Zoll groß und mit einem in der Mitte befindlichen, 5'/^ Zoll grosien schwarzen Fleck versehen. Die näheren Bestimmungen sind aus dem Eiüladschrciben ersichtlich. Die Direction 0er bürgerlichen Schützmgesellschaft. Laibach am 12. August 1851. Haupt Verlosung des Großh. bad. Staats-Anlehens von 1K MWomn GvMn am 3tt. August V I G winnfie: st. F?>.um>, /t<>.«w»>, 2«).«w«), 1 «><><><>, 3«> :c. Lose oazu, auf /. Ziehungen giltig, .'.5,fi. ^ kr , anf ' Z'eyung ' ft. 3o ks., sind gegen Elnsewnng des Betrags zu haben del .5. O^l'i^, Hofgasse, vcr. 5o in Gratz. 5il^. Pläne und Ziehungslisten gratis.