^ 285. 'fm'tliss ttlN l2. DezemfM l862 Die ^Laibllcher Zeitung" erscheint, nnt Ausnahme der Gönn- und Feiertage, täglich, nnd lostet sammt dm Beilagen im Comptoir gnnzjäliriss 11 fl., halb-jöhrtg 5 fl. 50 tr., mit Kreuzband im Comptoir ganzj. 12 fl., halbj. 6 ft. Für die Zustellung in's Haus sind halbj. 50 kr. mchr zu entrichte«. Mit der Post portofrei ganzj., untri Kreuzband und ge-druster Adresse 15 fl., halbj. 7 fl. 50 lr. Inserlionsgeliühr für eme Garmond - Spaltenzelle ober den Raum derselben, ist für imaligc Einschale tuug N fr., für 2maligc 8 lr., fllr imaligc 10 tr. u, s. w. Zu diesen Gebühren ist noch der Insertions - Stempel per 30 tr, für eine jedesmalige Einschaltung hinzu zu rechnen. Inserate bis 10 Zeilen losten 1 fl. i>0 lr. für 3 Mal, 1 fl. 40 lr. für 2 Mal und V0 tr. filr 1 Mal (mit Inbegriff des Insertionöstempels). ^^(I^vd^livl ^A^^miH. Amtlicher Thcil. <>^e. k. k. Apostolische Majestät haben mit Aller-lwcl'stcr Entschließung vom 20. November d. I, den disponible!, k. k. Stalthaltereirath nud Urbarial-Ober« Gerichtsbeisißer Sigismund v Hrabovszki zum wirklichen königl. ungarischen Statthaltcrcirath aller-gnädigst zu crncnnrn geruht. Sc. k, k. Apostolisch? Majestät haben mit Aller, höchster Entschließung vom «, Dezember d. I. aus Dienstesrücksichten die Traiisferirnng des Staatsbnch' Halters und Statthaltereirathes Adolf Korff von der böhmischen zur galizischen Etaatsbuchhalning in gleicher Eigenschaft allergnämgst zu genehmigen, und die bicdurch bei der böhmischen Staatsbuchhaltling in Erledignng gelangte Staatsbnchbaltersstcllc dem gegenwärtigen zweiten Vorstände der »uäbrischen Staatsbnchballuug. Staatsbuchhalter Johann P l a< miuel, allergnadigst zn verleihen geruht. Das k. k. Ministerium für Handel und Volks« wirthschaft hat die Wiederwahl des Dominik B c> ülissi zum Präsidenten lüld die Wahl dcs Doktor Ludwig Gabrielly zum Vize > Piäsidentcü dcr Handels« und Geirelbekailliucr zu 3lV">,l^i,l) für das Jahr 1862 bestätigt. ^ !,.- RichtMichcr Theil. Laibach, 1^. Dezember. Die Verhandlungen über die Vankfragc haben begonnen und mit Spannung folgt man der Entwicklung dieser so wichtigen Angelegenheit, mit deren Erledigung die erste Session dcs Rcichsrathcs schlic» ßtn soll. Der interessanteste Ncdncr hold sei. Die Rede des Kardinals Rauscher hat nun bewiesen, daß der kirchliche Standpunkt dem lonstitu> liouellcn Standpnnlt nicht gegenüber stehen müsse. Der hohe Kirchcnfürst hat scharfe Worte gegen die Nationalen Bcstrlblingcn znr Schwächung des Reiches diirch Trennung gesprochen. Mit der Hinwcisung nuf jene Partei, welche der Welt lchrle, dab man nicht Gott, sondern den Stamm und die Spiache über Alles lieben müsse, war unzweifelhaft die Meinung ausgesprochen worden, daß. wo dcr Klerus Politik treibt, um den nationalen Hader zu fördern, er nicht als Funktionär der Religion, dcr Liebe und Versöhnung handle, sondern den subjektiven mensch, lichen Schwächen dcs Ehrgeizes uud dcr ^cidcuschaft buldigc und seine Stelling, die seinem Beispiel Au-scheu' verleiht. findet, scheint nun doch deu Zweck sciner Wiener Reise rneicht zu haben, Oesterreich, so verlautet wenig, stcns. wie die ,,Pr." schreibt, wird in Konstautiuopel einen Versuch machen, die Blockbaus-Stipulatiouen zu Gunsten Montenegro's zu modifiziren. Dcr österreichische Intcrnunüus soll angewiesen sein. der Pforte vorzustellen, wie^ es in ihvem eigenen Interesse sei. daL man diese Stipulation mcht « l<> I<'lli-<'ansfübve; daß die türkische Garnison, oic man in diesen Block» häuseru zu erhalten hätte, jedenfalls eine genügende sein müßte, wcil cinc schwache Garnison von den Montenegrinern aufgerieben werden könnte, eine stär< kcrc Garnison aber auch bedeutende Schwierigkeiten und Kosten, schon wegen der Vcrproviantirung, ver> nrsacht. wie dieß dic Vcrproviautirung von Riksich I)inlä„glil1> bewiesen habe. Es wäre daher ein Alis« kunftsmittel. wenn man die Militärstraßc, welche Montenegro zu unterhalten hätte, unter die Garaulie sämmtlicher Großmächte stellte, so daß Montenegro sämmtlichen Großmächten für die Erhaltung dcr Ruhe uud Ordnung veraulwortlich bleibe. Oesterreich, so sagt mau. wünsche sich Montenegro günstig gestimmt zu zeigen — es wolle seinem Nachbar im Südcu beweisen, daß mau sich s^ucr annclnncn will, nnd daß nicht bloß russisch-französischer Einstnß rutschei» dcno sei — allein es heißt auch. daß der östcrrcichi' sche Intcvnuntins in Konstanlinopel kaum mehr aus-richten werde, als ^abanoff nnd Monsticr. Charakteristisch für die Stel^ina. welche das T'üilerleii'K.il'üil-t dcr it^lisiiischeil Fici^c al'lieüül'el eüüulüint. ist folgcuoc dem „Botschafter" imlgelheilte Tbatsachc. Hcrr Bcncdelti bcuu^te scinc unfreiwillige Musc dazu, übcr seiue Thätigkeit in Turin und dic Aufgabe Frankreichs in Italien, wie cr dieselbe auf» faßt. einc Denkschrift abzufassen, dic er sodann Herrn Pcrsigny überbrachte. Aber zu seiner großcn Ueber' raschung fand cr den alten Gesinnungsgenossen wie umgewandelt. Es war dem Grafen augenfällig un» angcncbm. an die Rolle, welche er in dcr italicuischcn Sache so lange gcspiclt haltc, auch nur crinncrt zu werden. Jedenfalls weigerte cr sich entschieden, von dcr Arbeit Vcnedctli'ü Kenntniß zu nel'mcu. geschweige denn dieselbe dem Kaiser vorzulegen. Uni so bcrcit« williger hiczu fand Vcucdelti dcn Prinzen Napoleon, dein die Schrift gvoßc Freurc bereitete — fast so große Freude, wie sciuc eigene Schrift übcr die rö' mische Frage. Indeß, nach wcuig Tagen gelaugte das dem Kaiser üt)trgcbcuc Manuskript wieder in seine Hände zurück, begleitet vou einigen Zeilen von dcr Hand des Sekretärs Mocquaro, der dem Prinzen meldete: „Dcr Kaiser sei anderweitig zu sehr in Ansprnch genommen, um sich mit dcr Prosa des Herrn Bcnedetii zn beschäftigen." — Aus diesem Vorgänge läßt sich wohl schließen, daß noch das Programm Drouin dc '.'buys' iu voller Kraft bestebt. Nicht dilser Minister, sondern dcr Kaiser selbst Hal übrigens dem römischen Gesandleu seine lehten Instruklionen nut auf deu Weg gegeben; noch bevor jedoch dcr-selbe iu Rom angekommen sein konnte, gelangten nach Eompiegnc von dort Nachrichten, welche am Hofe große Frcndc verbreiteten. Man weiß nichis Gcnancres darüber, bezeichnend indeß ist cinc Aeußerung Walcwöki's. Er sagte: „Rom ist auf einem Wege, dcr uns hoffen läßt, mit seiner Hilfe übcr die Revolution dcn entscheidenden Sieg davon zu trageu. Die echte Rcslauratiou ist uur durch und mit Rom möglich." Es fängt bereits an, recht drunter und drüber zn gehen iu Griechenland. Die Vank verweigerte es, dcr provisorischen Rcgicrnng Gcld vorzustrecken, dar« auf rottete sich das Volk vor dem Bankgcbäudr zu-sammen. und der Direktor des Institutes lah sich iu Folgte dessen genöthigt, die Fonds und Wcrthschaftcn auf dje im Pmäus aufcrndcn Fregatten „Zcnobia" uud „Scylla" vou der frauzösisehen lind der englischen Marine bringen zu lassen. Dic Schüler des! polytechnischen Institutes in Athen verlangten die! Absetzung ihres Direktors, vorgeblich, wcil sich iu sci< ^ ncn Sammlungen Porträts des Königs »nd der Königin befänden. Anch unter die Studenten der Um« versitat ist Uneinigkeit gekommen' sie tbeilcn sich in „Pcloponncsicr" und „Festländer." Sitzung >cs HcrrcnlMscs vom lO. Dezember. Se. Durchlaucht dcr Fürst Karl Aucrsperg cr< öffnet dic Sihnug um 1 l Uhr 4.'> Miu. Auf der Ministcrbank: Plcne r. W i ckc u b u rg, Mecscry, Dcgcufelo lind Ministerialrath B rc n« t an o. Dic Finanzkommission dcs Hauses bat in die gcmischlc Kommission zur Iiegelnng dcr Differenzen in dcr Bankalte folgende Mitglieder gewählt: Banm» gartncr. Rothschild. Rcyer.^Heß. Schwarzenbcrg, R'ncskefcr. Die Debatte übcr die Statuten dcr Vank wird fortgesetzt. Zu 8- ^ slcllt Fiuanzministcr u. P! cuer den Antrag, die Grenze, über welche lünaus die volle Bedeckung jeder Note durch deu eutsprechcuden Werth in Silber einzutreten habe, statt bei ll.'>U, bei 3lU) Millionen zu ziehen. Gleichzeitig befürwortet cr eine arapucl/c Vcdrckm,., des Notenuorratheö unter l^!^> Millionen, llm scllist ocu dedentendstei, Anforderungen l'etreffs der Umirechslling vou Banknoten stets entsprechen zu können, ohne das Verhältniß der Be» deckuug allzu sebr zu alteriren. v. Baum gartncr spricht für die ..Drittel' Bcdeckuug"; dic Bank müßte im eigenen Interesse dafür sorgen, daß dieses Verhältniß stcts anfrccht erhalten werdc, und im Falle vermchrter Einlösung vou Noten dcr Barvorrat!) genüge. Ein höheres BcdeckungSvcrhältniß wcrde die Bank häufig in Ver-legenyeit seßen, sich das nöthige Silber zu beschaffen. Dcr Finanzminister plaidirt abermals für scineu Antrag und weist nach, daß das Notenbedürfniß in den lepteu acht Jahren anf wenig ül"'r :iO0 Millio» ncn gestiegen sei, die Sliminc von 330 Millionen daher geimß hinreichen würde, auch dem wcitgebend» stcn Bedürfnisse zu genügen. Graf Thun wünscht ziffcrma'ßige Angaden über den Aufschwnng des Gctreidcdandcls. bel dem die Nalionalbank durch deu gesteigerten Geldbedarf wc-sentlich intcressirt sei. Frh. u. Pipil) gibt 30 bis 40 Mill, als dic Summe a». welche drr Getreidehandel jäbrlich als Zirlulationviniilel erfoidert DM.ilb balle er anch die Enmme vo„ 3^n) Millionen Noteil eher für zu gering, als für zu Yoch gegriffen. Graf Hartig glaubt, daß die Sicherbeit des Baukkrcoits weniger vou der Feslstellung eines Vcr< hältn!»es dcr Notcnbcoecknng. als vielmehr von mo« rauschen Garantien abhänge, nnd schließt sich dem Kommissionsantrage an. Der Präsident bringt den Antrag des Finanz. Ministers zur Abstimmung. Für denselben erbebt sich bloß Fürst Iablonowski Der Kommissionsantrag wird hierauf vom Hause angenommen. Dic folgenden Pa-ragraphe dcs Eutwurfcs bis §. 76 werden ohne Dc« batte genehmigt. Grnf Hartig beantragt nach dem K, 75 die Bestimmung anfznnehmcn. daß der Privilsgiümsver» lust (§. <3) vou Seite des Gs!"luintmi„isteriums ein-zuleiten sei. Dieser Antrag wird von Freiherr,, v. Liechtcnfels bekämpft und l'Icibt bei dcr AbNim-mung in dcr Minorität, — Hierauf wird daS „Re« glement" nach dem Antrage der Komniission on l.Ioc und schließlich der Entwnrf des „Gesetzes" genehmigt, und das gcsammtc Statut in dritter Lesung angenommen. R538 Schluß der Siyung 2 Ubr. Dir nächste Sihung wird nachträglich bekannt gegeben werdcil. Sitzung ies Oausts ler Abgeordneten vom Il>. Dezember. Präsident Dr. Heiu eröffnet die Sitzung um IU Uhr 4« Min. Auf dcr Ministcrbant: Schmerling. Präsident erklärt, er habe die Mitglieder de^ Hauses z»r heutigen Sihnng in der Hoffnung eingeladen, daß dael Herrenhaus mit den Vcrhand-lnngen nbcr die Vanlaktc bereits zu Ende gekommen ss'n würde. Diese Hoffnung sei nicht in Erfüllung gegangln. und so müsse die heutige Tagesordnung auf die Verhandlungen über daö Gescy zum Echnpc dcö Vricsgebeimnisseu beschränkt bleiben. Ee. Oxz der Herr Mariucminisler Freiherr v. Pnrger zeigt in einer Zuschrift an, daß er den Siz-zungen dci> Hauses beizuwohnen noch verhindert sei. (5me Zuschrift des Minislcrinms ft^t das Hans in Kenntniß, daß in Folge der Niederlegung des MmidalH Seitens des Abg. Helcel eine Neuwahl eingeleitet wcrdcn wird. Eine zweite Zuschrift betrifft eine Erbschaftö-Angelegenheit des Patcnlalinvalidcn Elzman. Schindler referirt über die Abänderungen, welche das Herrenhaus an dem Oescycntwurfe zum Schuhe oea Vlies» und Schriftengeheimnissc,; vorgenommen hat. Die Differenzen zwischen beiden Hän« sern beziehen sich znnächst auf den §. 2, in welchem die Regierung zu Auönabmemaßrcgcln für den Fall, daß ein Krieg ansbrecheu oder ual'c bcvorsichcu sollte, so wie bei inneren Unruhen ermächtigt wird. Der Redner findet, daß durch Annahme der vom Herrenhause beliebten Trxliruug der ganze Geseycnt« wurf leicht illusorisch gemacht werden könnte. Die Vildnng einer gemischten Kommission erschien nicht angezeigt, und der Ausschuß beantragt die Ablehnung der vom Hcrrenhausc vorgeschlagenen und dic Vei-behaltung der eigenen Tertirung. Die Frage res Präsidenten, ob das Hans sofort in dic Berathung eingehen wollc, wird bejahend beantwortet. u. Mühlfcld beaulragt eine Vermittlung zwi« scheu beiden Häusern. Das Herrenhaus will das Gcsel) auch bei bevorstehenden, daö Abgeordneten« Hau<< nllr bei wirklich aufgebrochenen Unruhen sils» peudirt wissen. Es möge im Hinblick auf die in H, I li dcs Grundgescßss dcr R'egiernng eingeräumte Berechtigung der ganzc Gcgcli!)a!ld im Gesetzentwürfe uii« berührt bleiben, wie dieß in dem ursprünglichen Out« würfe dcr Fall war. Herbst glaubt, daß durch Annahme des An« trageö Mühlfelo der eigentliche Zweck des bezüglichen Paiagraphen dcs Oeseßcntwnifcs nicht erreicht wrvdc u,u) stimmt für den Ausschußanlrag. Präsident bringt den Auoschußautrag zur Abstimmung, nach welchem die Fassnng dcr fraglichen Paragraph? folgendermaßen lautet: «Im Falle eines aufgebrochenen oder bevorstehenden Kricg/s oder bci inucreu Unruheu bleibt der Regierung vorbehalten, die nöthigen Aus» nahmemaßrcgclu zu treffen." ^Angenommen) Präsident liest eine eben eingelanfcnc Zn« schrift des Präsidiunis des Herrenhauses, dessen KoiU' mission für finanzielle Angelegenheiten znr Wahl von sccbs Mitglieder» ermächtigt ist, die sich mil ocr be. treffenden Kommission des Abgeordnetenhauses über die Aenderungen an dcr Vank.iltr verständigen sollen. Schluß der Sipnng nach 12 Uhr. Die nächste Sipung Samstag. Tagesordnung: Vankakle. Korrespondenz. Wien, 10. Dezember. -ll. Vorgestern Vormiliag wnrdc die ncne Laz> zaristeu Kirche in Mariahilf dem öffentlichen Gottes, dienste übergebe». Sie ist uach dem Eülwurfe vou Friedrich Schmidt erbaut und weniger ein monumcn< talcr. als ein durch die Nothwendigkeit hervorge» ruscner Vau. Nichts desto weniger ist derselbe voll« kommen geeignet, den wohl begründeten Rnf dieses ansgczeichncteu Architekten zu vermehren. Frieorich Schmidt, bis zum Jahre lttkli Professor der u<:ci>. lll'uiii! (l^llc l)llk> uili in Mailand verließ diese seine Stelle, nachdem Mailand aufgeholt l^tte österreichisch ,zu sein. und zog sich troh glänzender Anctt'iclungen. die ihm von oer pieinonlesischeil R'egicrling gemacht wnrden, hierher in das Privatleben zurück, Dcr Werth dcs Manucs und sein Verhalten bei dieser Gelegenheit machten, daß die Nachricht. Friedrich Schmidt sei von oem hiesige» Dombau»Comite ein« stimmig zum Nachfolger des jüligst verstorbenen Dom« baumeistrr Ernst berufen worden, allgemein mit un> getheilter Befriedigung aufgenommen lvznde. Fränlein Desire Allot bezaubert hier alle Well — bis auf dic Kritik. Diese ficht das wcibevollc Küilstlerlhum dcr anmnthia.cn Fral>;ösin bari an. Sie bezeichnet dieselbe einfach als eine Vnluosin n>l »»'I»!', welcher eine ül'crraschendc uno »lcndcudr Fer» tigltit nicht aozlisprechcn sci, dcr adcr dic Ursprü»^. lichkeit, die Innerlichkeit ma»glc. Eine Reihe von allerdings sehr charmlinteu, lhcüwcisc bezaubernden Kuilststückchen. welche aber in ihrer stclcn Wieder» holung ermüden und znlcht kalt lassen, das sei Alles. Vorläufig gleicht die Kritik — dem Publikum gegen« übcr — noch der Prcdigerin in der Wüste. Das übervolle Quai» Tbealer trägt in Folge der erhöblen Preise an den Artot. Abenden 2."0l> ft. Das ist sin Glück snr dic Dircklion. wclchc der Artot allabendlich I00l) Francs in Silber, also bei «0« fi, österr. Währung zablen mnß. Der dießjäl'nge Wlihnacbtsmarkt läßt sich bisher recht gut an. Unterschalen Sie diese Notiz ja nicht. Dcr Detailhandel gewisser Zweige ist geradezu auf diese kurzc Spanne Zeit angewiesen. U»l>r diesen Zweigen sieben natürlich die Kunst, und Industrie« Etablisselnent obe» an. Der a. b. Hof nnterstüpt alle Branchen gleichmäßig dnrch zahlreiche Einkälifc. Oesterreich. Wien. Ibrc Majcsiät die K.uscriu Carolina Augusta haben zum Wiedcrausbau dcs bohcu Thnr« mcs von St. Stepba» dcr Dombaukassc dc« drittelt Iahrcsl'eilrag per Einlauseud Gulden ö. W. aller« gnädigst znkommen lassen. Innöbruck, '>. Dez. Die wälschlirolischen De-plltirlen n'erdcu. ,vcnn sie in dcr Folgc keincn an-dcrn Vcschlnß fassen, znnl nächsten Landlage erschci« nen, und zivar. wie ei» dcr „Schüpenzeitung" vor« liegender Brief ans Bozen bemerkt, „in geschlossener Rcihc". Sic hoffen, wic derselbe Brief behanptct, durch gute Manövcr mit den Partcicn, ans jeder den größtmöglichen Nußen für sich zu gewinnen. Innsbruck, «.Dezember. Gestern 8 Uhr Abends erlag der Vandesbanptmaiin von Tirol, Dr. Hiero-nylmis v. Klcbclsl'crg. dem Typhus. -A^ran», <'. Dezember. Baron Hellenl>ach, der den Aii'trag hatte, dic Eiubezichung des dreicinigcn Königreiches in den Wirksamkcits'Nayon der lingari« scheu Bodcnkreditanstalt zn erwirken. ist von seiner Mission zurückgekehrt nnd bat die Versicherung mitge< bracht, daß man nugarischerscits wohl geneigt sei, die Abändernng dcr Statuten in diesem Sinne zu erwir-keu. wenn mau sich kroatischerseits verpMlet. von der Fortdauer der kroatischcu Hofkanzlci Umgang zn ilelnnc». Dieser Ausglcichsvorschlag hat iiu ^andc böscs Blut erzeugt. Es herrschen viele Ansichten, aber man geht nicht fehl, wenn man die als die all« gemein gütige annimmt, welche aussagt, daß um diese» Preis die Hilfe z» tbener erkauft sci. Kroatien werde mit seiner Hofra!'.;lei auch noch Hilfc finde». Trieft, U), Dcz, Heulc Mittags begab sich dic Vörscdcplltaliou. mit dem Präsidentr», dcr Handcls-llnd Gcwcrbckammcr. Herrn A. 3citlcr uo» Viecn, nn scr Spifts, zn Sr. Erz. dem Hcrrn Mariucmiuistcr Freil». v' Burger, um demselben die Adresse zu übcr-rsichen. welche die Kammer an Sc. Exzellenz gerich« let hat. Feuilleton. Das Archiv der krain. Landschaft. (Ein Vortrag, gehalten im histor. Vereine fllr Kmiu.) Von p. v. Nadirs, lorvespondirendem Mitglicbe. Was den Gehalt und die sonstigen Äcziigc der ersten vtcgistratorcn betrifft, so gibt nns darüber das Kandtacisprototoll vom I. I65i2 Munterm 10. Inni) dic Notiz, „da!) dem um dicsc Zcit ernannten Dr. Ottcnaucr dcr Gehalt (vou 3) auf 5> fl., jedoch ohne Konsequenz verbessert nnd extcndirt, anch 150 fl. Ucbcrficdliingstostcn angewiesen werden." Dic Wol)-' nulig haltc dcr jeivciligc Ncgistrutor im Vandhansc frci nnd cs war somit von dcr Landschaft das für nllc wissenschaftlichen Sammlnnsscu höchst zwcctdicn^ lichc Prinzip cina,chaltcu, dctuznfolgc Bcwahrcr und Bewayrtc,? zusammen locirt wcrdcn follcn. Ich wcrde gleich nntcn nochmals anf Dr. Ottcn-! ancr zurückkommen, mnß jcooch, u>n dic chrouologifchc Folge zu beobachten, früher scincs Vorgängers im Amte erwähnen. i Zwci Jahre vor OttcnaucrS Berufung zur Registratur, im I. U)s>() hattc die Stcllc I. U. Dr. Dien ft mann erhalten nnd war ihm „bcyncbcns dicscs officii" gcstattct, anch „dicscr Eincr ^öbl. ^aasch. Schranncn - Advokat" fortan zu sein; Dicnstmanu lcgtc am 7. Juli (dcss. I.) das Registrators - Jura-mclltlllil ab. Es ist dicß derselbe Dr. Dicstmaun, dessen Name auf i. ö. Ncgicnmgscrlässcn im Anfange dcs XVll. Jahrh, als Contrasigtlatur erscheinet. Das; dcr nenc Ncciistrator, resp. Archivar, auch ncnc Thätigkcit in sciu Amt brachte, crschcu wir aus zwei kurzen, doch uicl sagcudcn Äcmcrkungcn, dlc uns in Pcritzhoffcuö spätcr zu ncullclidcm Nepertonum (Acmd l) erhalten sind, wo wir bci scmcm stamen lesen: „Beschasscnhcit Eincr Löbl. Landschaft in Stcycr ^andt < (5anzlcy Ncgistratnr" und „Memoriale vnd information wegen E. E. ^!. in Crain in dcro Ncgi° stratnr abgängigen Schrifftcu." Diese zwci Eätzc machru nns klar, daß Dr. Dicnstmann fiir's Erstc cinc Ncform nnscrcs landschaftlichen Archivs nach dem Mnstcr dcs stcicrnlärki-schcn vor hatte, nnd in Folgc dessen dic hiesigen Archi-valicn genau durchging, worans dann das angeführte Memoriale wcgcn dcr abgängigen Schriften rcsnltirtc. Ob und wic Dicnstmann die projcttirtc Reform durchgeführt — darüber fehlt wicocr jcdc Nachricht; daß er jcdoch in seinem neuen Amte nicht langc ucr-blicbcn, ist schon erwähnt. Sein Nachfolgcr Dr. Ottcnancr wohnt als land' schaftl. Vandsctrctärs ^ldjnnkt nnd prov.Ncgistrator dcm Vnndtagc vom 10. Mai 105)2 bci, nnd entscheidet da durch Abgabe scincö auf dic Kcuntnis; dcr Vaudschafts schriftcu gcstütztcn Gutachtens dic Sache dcr drci Grafcn von Roscnbcrg hoffen — was nun au dcn altc» :»<:li5 l'"^>ll"li^, ! mithitl au cincm landschaftlichen Archivo und Wissenschaft dcsscn gclcgcn fei. Wi^- in nnscrn Tagcn nlilßtcn mit AuMnftcn' übcr Brüclcn - uud Straßcnmantti, über StcucrauschlM nnd Wcindatz, iibcr Wald nnd Holzangclcczcnhcitell vexgailgcncr Iahrhuudcrtc dcu Bcrathunsscn zu Hilfe tommeu, dsswit uuscr Wirten ersprießlich wäre'.' Auch Ottcnauer's Bleiben in dem Amte war kein langes — schon 1 findc ich im Protokolle (19. April) angemerkt: Dic lM. Stände habcn dcm Dr. Otlcuaucr Ncgistratori bcy scincul Abzug ürstlichcn i!00 fl. und nachmals 100 NciclMhalc/ bewilligt." An scinc Etcllc trat Dr. Gabr. ^ n ta ittseh itsch, dcr jcdoch nach 4 Jahren zum Vandsckrctär avancirte nnd als solcher scincm Nachfolger, dcm Ncgistrator Hans Georg Scllcnitsch ^), am 31. Mai K',5)!) das Juramcnt abnahm, worüber dic Bestätigung im „Inramcntcn-Ouch" dcr löblichen Landschaft vorliegt. Im wcitcrcn Vcrlaufc dcs XVll. Jahrhunderts bringen uns dic Vandtagsprototollc (von dicscul (!659) Iahrc au) iuit gcringcr Unterbrechung fast iu jcdcm Jahre ein strenges Mandat odcr die Anregung zu cincnl solchen in Vetrcff dcr Hcrausgabc dcr Land-schaftoschristcu, dic durch Ail^lcihcn an Vandlcntc, durch schlcchlc Verzeichnung nnd Äcwahrnna, odcr ab-silhllichco Untcrschlagcn von Scitc dcr luit dcr Ans sicht bctrautcn Bcalntcn (dcr Ncgistrawrcn odcr Land^ sclrctärc) in gewaltige Dcsordrc dic Zcit übcr ac^ lummcu warcu uud uoch fortwährend abhaudcu talucu odcr zum mindesten vcrlrgt wnrdcn. Iu drn Iahrcu l>'>l',^, 1C>71 uud 1682 (wicder-holt) crgingcn die schärfsten solcher Vcfchlc nnd dcr zwcitc im lctztgcnanntcn (10«2) Jahre acfajttc Zchluß dcr Vcrordnctcn - Stcllc (17. April) cutschicd dahin : „cin gcincßcncs Dctrct an dic Laudschafts Ncgistratur abzugcbcu, daß dcr Ncgistrator odcr mitvcrwaudtc ohne' vorwißcn und Bcfclch dcs gcsammlcn Collcgij odcr wcnigist drcycr anwesender hcrrn nichts hinauß-gcbcu odcr (5oul>nu>ncircn sollc." Im Iahrc 16'.»'.» sctztc sogar Karl Freiherr von Valvasor sciu Votum durch, daß dcr landschaftliche Anchhaltcr allein dcn Schlüssel vom Archiv» (in Zu-kuuft) habcu sollte, dann — lautctc scinc Motiui-rung — dic Instrulucnta flicgcn hin nnd her und ist wisfendt, daß dcr UcvcrS dcr Herrschaft Lakh darauß *) Einen Josef Selleuitsch S. I. nenut Tl,all,erg (Epitouie. Aühanss i>. XXV) als Tichtcr sog. Jesuiten- (Schul-) Dlamcu. «R39 — Der Mailänder „Meanza" wird alls Tries! vom 20. v. M. geschrieben: ,,Da auch dic biesigl» Griechen ibren Abgeordneten für dic Nationalversamm« lnng nmählcn sollen, so übernaym ein junger Mann. der Bürger dc>? griechischen Königreichs ist, dic Samm« lung der Slim-ncn slincr ^anoölcute. KallM hattc die österreichische V^)örc>c davon Kenntniß crhaltcll, so ließ sic denscll'cn fcftnebmcn. Dic provisorische Regierung Griechenlaudö hat ocn hiesigen griechische» Konsnl seiner Sicllc en!scl)t, weil cr sehr geringen Eifer an dcn Tag legte, iini die Freiheit seiner Lands, lcllte und das Völkerrecht zn schüßen, welches Oesterreich mit Füßen trat. indem es ein Individuum vcr» haftete, das ihm nicht angehört," Die „Trieft, Z" bemerkt hierzu: Bekanntlich hat der hiesige griechische Konsul. Herr Oiannichcsi, scin Amt gleich nach dem Anübruchc der )icvo!ulio,l ans eigenem Anlriebc niedergelegt. Was al'cr die österreichische Regierung betrifft, so braucht sic wahrlich nicht bei bellten uoin Schlage des Korrespondenten der „Alicauza" Unter« richt im Völkerrechte zu nehmen, und die ehrcnhaf. ten hiesigen Griechen haben gcwiü am wenigsten Ursache, ihr Verlegungen desselben vorzuwerfen. Deutschland. Kassel, 9. Dczcnlber. In der heutigen Stände« sihung wnrdc anf Antrag des Finanzausschusses ein« stlinmig beschlossen, die Staatöregierung um alöbal» dige Vorlage eines Entwurfes wegen der Fortcrhe-bung der Steuern zu ersuchen. Der Landtagökom. missär bezicht sich wegen der Rechtsfrage anf die ab< gegebene Erklärung, glaubt aber, daß die Regierung die Zweckmäßigkeits'Fragc ernst erwägen werde. Der Volkslvirlbschafts. Ausschuß beantragt einstimmig die Zustimmung zum Handelsverträge. ^rallkreic!). Paris, 6. Dezember. Der Dualismus zwischen dem Palais Royal lind den Tuilerirn, d. l), zwischen dem Prinzcu Napoleon und dem Kaiser, wird täglich immer schroffer und össt'nllichcr. Das Organ des Palais Poya!. die ..Opinionc Nationale", trat vor« gelter» mit einem Aufsehen erregenden, gegen die italienische Polilik deö Kaisers zicrichtctcn Artikel, so schnei^enD, auf, daß »na» i» den Tuilerien dcn Hand. schuh llnmögüch liegen lassen konnle. Das ^eibblalt der Kaiserin, die «France", tritt heMc in eincin offi< ^iösen (oon dem «Sekretär der Redaktion", unterschriebenen) Artikel dem Prinzeil Napoleon entgegen. Der Arliksl der „Opinion? Nationale", ruft die «France" aus. ist ctwaS ^anz mwlrcs alc« ciu Imirimi. Artikel, cr charaktl-risirt ciiic Situation. Hrrr Gnercxilt liat nur seine Feder „hrrgsiiehen" für oic Rechnung ciuer Politik, die immer deutlicher die Tendenz durch» blicken läßt, ill der Regierung den größlcn Play an sich zll reißen l^i»'), Eö wird des Weiter» ansein« ander gescht, daß die ehrlichen Gegner dcs Kaiser« entflogen sey. „^U. — merkt Prcritzhoffcu in seiner l'liln. l'r»^. an —l,'l »(leu loii^!' l>l)cli-i,nl illi, cjui sni^^o <>.xvi>nl!ilu. Solche Verfügungen hatten, wic sic nach der einen Seite wohlthätig wirttcn, nach dcr alldcru Nn-annchmli6)kcltcn zwischen den Ncgistratorcu und dcu höheren Würdenträgern dcr Landschaft im Gefolge. So kömmt dcr Fall vor, daß unterm 25i. März 1700 (in dcr Vcrordnctcn Sitzung) dcr Negistrator Marx Josef von Pcrihhoffcn (I(i,^ — 1722) Sohn und Nachfolger dcö Mar^ von Pcritzhoffcn (N>(i5)— 1688) anzeiget: „daß Sr. l>fzcll. Herr Vandmarschall von ihmc unterschiedliche allc ftrotckolla begcrt, und wcillen cr solche erfolgen zu lasseu sich geweigert und vorhcro des Bescheids dcy dcm Hr. amtö Presidenten sich zn crhöllcn begehret, waö hicrinncn zu Thnrn h,ättc habc ihnic Sr. Exzcll. dic schlage augcboltcn, wanil cr dic schriftcn nicht alsobald zn ihnen bringen wcrdc." Auf dieses Anbringe» des Negistrators ward bc schlössen: „gegen Er. ^zcll. schrifftlichcn zil ahnden und um dic billichc satiöfaktio» crilstlich anznhallcn." Wic dicscr Zwischcnfall cndlich ausgeglichen worden, darüber fehlt jcdc weitcrc Notiz. Ich mag cs gcrnc aunchiimi, das; die Ullbill, dic dcm Vater gcschchcn, seinem Sohne und Nae!> folgcr Karl Seifrid von Pcritzhosfc» (1722 — 1748) nachhaltig in Erinnrnnig gcblicbcn, wic dcuil dicscr um das Institut und dic ^audcsgcschichic glcich hoch-vcrdicntc Alalin dnrch cigcnc (5rfahrnngcn noch mchr verletzt jcnc bittcrcil Äciucrlnngell uicdcrschricb, dic wir in seiner l.'<>rnll'll!>o l'l-.'güutticll so vielfach lcscn können. Doch genug vom Mißbehagen, das der treffliche A»tl!!)l über die Behandlung von Scitc sciner Zeitgenossen rmpMd ^ trachten wir das Geschehene gnt zn machen, indem wir seme ^cistnngcu ill angemessener Wcisc würdigen, tbums weit uorzllziehen seien jem-» Freunden desselben, welche ihm die Mission einer organisirlcn Nevollition gegen die bestehenden europäischen Verhältnisse zu« Mllthcn lind ihill dadlirch eie Elcinente oer Dauer llntcr dcn Füßen weg;iel>en wollen, zunächst mit An» wcndung anf den Papst. — Es ist diese Polemik ein merkwüroigcs Symptom des innern Zwiespaltes in der kaiserliche» Familie, dcr noch rine große Nollc in der Zukunft spielen wird. Tagesbericht. Wien, !!, Dezember. Sc. k. k. Apostolische Majestät hab^n dic Dc^i. lation dcs Kupferstiches: „Die Orünocr des St. Stephans-Domes" (nach KupelwicscrS Frci>c0'Ge>-mäloc) oom Kllpscrslcchtl,' Johann Zitcl, so wic auch zwei Exemplare oieses Kupferstiches allcrguäoigst an« zuilchmcn liiio dein genannten Künstler aus dicscm 'Anlassc einen wcrtduoUcn. mit dc»l Allerdöchsü'n Na« mcnszugc geschmüettcu Brillantring dnrch das k. k. Obcrstlammercramt znsendc» zu lassen grniht. — Der Herr Erzherzog Ludwig Viktor wird nächster Tagc seinen Sii^ lm Hcrrcnhalise cillnchmcn. — Gestern NachmMagö halb ^ Uyr fand bei Sr. l, k. Hoheit Herrn Erzherzog Rainer cinc Mi« nistcrkonfcrcnz Statt. — Salustag dcn 13. d. M. feiert dcr Herr Erz-herzog Ludwig seinen Geburtstag. Derselbe ist geboren 1?«4, somit 7« Iah« alt. — Die hicr versammelt gewesenen Stalthalter sino sämmtlich wieder abgereist. — Wie die «Vrünncr Ztg," meldet, hat Graf Rudolph Wrbna. Abgeordneter des zweiten Wahllör« pcrs dcr Großgrundbesiß.^ ftin Mandat als Abgc« ordneler im ua»i?tagc uno Rcichsralhe zurückgelegt. — In gleicher Weise meldet die «Winzer Ztg." die Manoatonicdcrlcgulig Seitens des Abgcoronctcn Franz Enzingcr. — Die bei Prosccco abgebrannte Schmicrfabril war mit ^o.UUl) fi. ^i,„ ^Phönir" versichert. Dic Vorrälbc sino gerettet, dcr Schadell beträgt circa 20.000 fi. Ncucjle Nachrichten und Cclcgrmnmc. Kassel, ll». Dezember. In Folge von (5rklä> rungen des Os'fizicrlorps in der Dörr«Haynau'schen Angelegenheit ist Gcncral<^.iel!tcnant v. Haynau rnrch kursinstlichrli Vrfcyl vorläufig joiner Stcltn»^ alo Dlolsioiiär ciitl^'l'cii, Dcr Hlin'sul'sl l)lit c>li^ Koni» maiwo selbst üocruolnmln, Hannover, lO. Drzcmbrr. Das neue Mini-stcrium besteht aus folgenden Mitgliedern: Malortie. Minister des königlichen Hauses; Hammcrstci» für das Innere; ^chtcnberg Kulius, Windhorst Justiz. Grklcbcn Finanzen. Plalen und VraudciS, Mitglieder des frülicrcn Ministeriums, sind geblieben. Turin, !). Dezember. DaS Ministcrilim ist vollständig lonstiluirt: Fariui Präsident des Minister-rathrs, Pasolini Acnßeres, Pcruzzi Inneres, Mingl?ctti Finanzen. PisanelN Instiz. Mcnabrea öffentliche Ar« bellen, DcUa Rovrrc Krieg, Ricci (Giovanni) Ma« rinc. Desigilirt siild für den öffentlichen Unterricht Amari, für Handel Manna. Einige Minister haben bereits ihre Fnnktioncn angetreten. Dic Zusammcnschung des Kabinets wird oer Kammer angekündigt werden, dcuor sie durch dic amtliche Zeiiung ucröffcntü'cht wiro. Turin, 10. Dez, (Nachm.) Die Kammern sind für morgen zusammenbernsc». Amari und Manna sind in Turin angekommen, und habe» dic Portefeuilles des Unterrichtrs uno des Ackerbaues angcnom< men. Nach dcr »Gazz. di Torino" hat ^amarmora cin ^eglückwüüschung^schreibc» a» das llenc Kabinel gerichtet, in welchem er sich bcrcit erklärt, scinc Dienste znm Wohlc des Bandes iil seiner gegenirältigell Slcl-lnug forlzuscftcn. Man versich,rt, die Kammer-Session weroc nach der Voiirnng des provisorischcll Vno-gcls geschlossen; die neue Session werdc Mitte Iän> ncr eröffnet werden. Vondon, 111. Dezember. Die beutige «Morning.Post" schreibt: Die Schutzmächtc sind in Vc< trcff Griechenlands einig; sie erklären das Protokoll vom Jahre lUAl) bindend und werden dcn König Ferdinand von Portugal als griechischen Thronkan« didaten unterstützen. Hoffentlich werde Griechenland einwilligen. Madrid, 9. Dezember. In dcr dc»tigcn Cor-tessitmng erklärte General Prim, er babc nicht die Absicht, dem Ministerium Opposition zu machen. Er beglückwünschte sich. uicht grnötbigt gewesen zu sein, nach dem Vruchc von Orizaba zu sprechen, dcnu da» durch sei er ci»em Ansbrnche dcs Zornes entgangen. Er beklagte sich, daß Villault ihn mit illoyalen Waffen angegriffen babe; cr werde mit loyalen Waffe» antworte». Er sei kein Feind Frankreichs, er hatte die Mission für spanische Interessen zu reklamircn. AIs er sah. Frankreich inangurire cinc französische Politik, zog cr sich zurück, indem cr niemals der Satelitt einer fremde» Nation scin konnte. Athen, .»».Dezember. Die Wahlen der Volks« uertrrtcr für dic Nationalversammlung sind bcinabe übcrall rnhig vollendet worden. Die Ablade von, dem Prinzen Alfred günstigen. Stimme» dauert fort. Vls jetzt sind 70 000 Stimmen abgegeben. Ginladung zu der nüchjwl ^emeilideratljgsihung am lH. Dezember «»«3, Nachm. um 4 Uhr. > Tagesordnung. 1. Lcsuug des letzten SißungsprotokolleS vom 27. November 18li2. 2. Referat dcs Magistrates über mehrere vorliegende» Gesuche um das Bürgerrecht. 3. Wahl des bürgerlichen U e b e r w a ch u u g 5^ Comite's. 4. Vortrage dcr Finanzseklion: «) wegt» Verkaufs des Morastanthcilcs „du»'F0r«llu clllll - l>) wegen Verkaufs der Gcmcindegrüudc am Go« lonz; l,-) über ei» Gesuch zweier Veaintenswaisen um eine Gnadengobc; ) über sonstige Gcgeuständc dcs städtischen Haus« baltes. tt, Referat der Vauseltion in Velrcss der neu errichteteu Zicgclschllpfc an, ^aibach.Ufcr, Laibach den !). Dezember «862. Vetrcidc.Dllrchschnitts-Pleise in Laib ach am 10. Dczembcr 1802. Marltpmse Magaziuspreise Ein Metzen ---------- in Vsterr. Währ. ...... ^ ,, ^^__iSlII'k^IIIsi-IIIIkr^'I Weizen..... — -_ t; ! l5 Korn..... 3 3 3 ! 23 Gerste..... — — 3 10 Hafer..... — — 2 20 Halbfrucht .... 3 33 4 — Heiden..... 2 20 2 6l Hirse..... — — 3 26 Kukurutz .... 3 — 33« Theater. Morge», zum 1. Male: Vine gute Lehre, Lustspiel in 2 Anfzügen. von H. v. Worttil. Dieseln folgt zlim 1. Malc: <5'in Tag ans dem Leben einer Putzmacherin, Schwank in l Anf;»ge, von R. Vielis. Zu», Schluß, zum I.Malc: (?in Kusf, Lustspiel in l Aufzugc. vo» H v. Worttil. >.^, <^ Ucbcrm.: Die fiinf Sinne, Zaubergcmälde mit Gesang in 3 Alten, von Hugo Mcrli». ^lnsik von Adolf Müller. Meteorologische Beobachtungen in Laib ach. ^"g Veobachtnug '" P- ^ aus 0» N. ^^ ^^^„^ W : ud Witterung binmn 24 Gtundcn _________________^ rcdu^irt___________^_________^_______________________________in Pariser Lmim 6. Dezc,!,»« 6 Uhr Mrg. Z31 .70 — 6.3 Gr. X0. schwach Ncbcl 2 „ Nchii'. 3,W .83 - 1.5 „ ^_ Sonm'iisch. " - l" 10 „ Abd. 331.3? -5.3 „ ^ ^cclt 7. „ 6 Uhr Mrg. 330.4^ __ 7. g Gr. — Mbrl 2 „ 3lchm. 328 .84 -j- 0.2 „ — Somiciischl'in 0,00 10 .. Abd. 328.19 -1.0 „ X0. oben dctto Druck und Verlag von Iguaz v. Kleinmayr st Fedor Bamberg. — Verantwortlicher Redakteur: Ignaz v. Kleinmayr. Anhang zur Laibacher Aeitunst. Nn!'ll»n!l»l'l ^ll V5len, 10. D^l!»l>er. (Mittag« 1 '/. Uhr.) (Wr, Zt» Nbdbl.) Wichst! auf fenndl Plähe sind h,ute sieisVr !!»d circa II»! 1«/. theurer al«!! ne!?,rn, Staatspaftisle llül AU^l.llljl.«.l«/l. .ini.,r Z.'l»,tt! l'iüi^'l, d^^z^il Or» il dcntlastuügs-Obligation» fthr flst, In Iüdastli^'^picren wcmg Gcschäft und auch siaulrc Kurse; Äa»f-'Allls» l'csoü>ns qcdriickt ,,„h um 10 ss, r,!ck,,,',,lq,g, (^,!o 'ftüssig ^. de, Slantc» (sür N)tt si.) H,lt» Wax I» üstlir, W^h'iln.i . i>l 5)"/, s)5>«0 65.t !^>,ckj erl!^ rhne '.»ll,scl,»i!lpm!>» . ^ 5«/^ 82 ^^i 82 35 National ^ÄiUrhen iliil «plll-^ourl,'i!« . . „ 5> „ 82 — 82 20 Mctaliqucs . . . . „ 5 .. 71.K0 71 i»<) d.llo l»it!i>ini'i5oup, ., 5 „ 72.— 72 20 ditto.......4j„ <;2,Cl) 62 7(^ mit !^s>lus!l!,^ v, Iahrc 183!» 1^4. - 14l25 ' „ .. 1851 l,150 '»2 !>00 !l. . 5l>,— 89 10 .. ;»100sl !^2— ^2,25 <öl'l!!l> c !)i>ull!!,ch. zu 42 l..,u»l>. 1^ - Iu -..'s, ii, >,r Kronlälldtl (sür ^l»u fi ) ^ilindlnlluftuiiizslOblijiatlontn, Nir^r'Otüsis.i.!' , , zn 5'/. 8? — 88 Ob. Ton. B«» . Kn>, u Slav. 5 ,. 71.50 72 - («alizirl,..... 5 „ ?1.75> 72 - Siebrnt', u, Äull'w . . 5 ., 6^.5)0 70 5^0 Venctianischls sl»l. 1859 5.. -,- !»4.- Aktien (pr. Etück), ?latir».,lba!il......803,— 605,- Kr^it-'Anstolt ,u 200 fl, o. W. 221 80 221,90 i»i. ö ^e>cl'!,>,-O' W. 64« — 650,— K. F^d -^^rb.z, 1lXX> fl. lZM. 1828.- 1^39,— Ell,al^'(zi,,-^s,'. jn 200 fl. <äM. odc>. 500 Fr......239.— 239,50 ,ssc>is. (i!i,.,Oal>!i zu 200 st. CM. 15,1- 151 50 Si'd-Nl'rdd.^.ll'^Ä^^OO,, „ 125,- 125 5)0 Tue. slots'. Icnlb. vtii. n. (flnll, ital. ^iis, 200 fl, 5. W 500/>r m 180 fl, ,90"/..) (5inch, ^'l!,".)t' ul Tric»'l Z ^ 233.— 235,— !^licl!^?.,,»p!»!,-'.'M.-Oes. ^iH 395, - 400,- ^cl'lrr .«^lcot'Nlck,!! .... l03,— 405,— Äölü». W.!'ll'^,ü zu 200 st . 170.50 170 — Tlicißl'.ihii-'.'lllil!! 200 st (5, M. m. 140 st. (70'/« 1 6i!,jai,l!,„z,. 14?._ _._. Pfaudbriefe (für 100 fl.) Naüoinil- ttjäh.v.1.1857z 5°/, 104.-- 104.50 baut „us 10 „ drtlo 5 „ 100— 100,50 (5, M. vcrloöbatc 5 „ 89 25 89 50 NatioiuUl'.aüf^.W VtrloSb. 5 ,. 85 10 85 25 Vvft (p.r Sllick,) Krcd.-A»>1alt siir Hlilids! u, Gew, zu 100 fl. i!l. W, , . . 132,30 13? 50 D>,'i! 'Danwn.-H, zn 100 st, M'i 94,5>0 95 - Staotgli». Ofcil „ 40 .. l5. M. 36 50 37,— (j,icvh«zu „40.. ., 98,50 99- S.ilm _______, 40 st. l^st W 38 - 38 50 'Ualffy z«40st. (5^,.'. . 37,- 37,50 6l>"y ^ ^s> ^ . nj 5,,, g,j _ St, (z',ül'is ., ^l<) ,^ ,^ . ^ 75 ^7 ^5 Wiiioisc,'^^ .. 20 .. ., . 20.50 21. > W.Ud,^i» « 20 „ ., . 21,25 21.75 Keglluich „10.....,575 1,;.- . Wechsel. 3 Monat,. Ncld Aritfe Aii^^burg für 100 fl, südd. W. 100,50 100,75 ssran'sint c,. Vi. dlttu 100 75 10!.— H^mt'!!^ s„r 100 Morf Vcuiko 8930 89,50 ^,^'üdl?!, jili 10 Pf, Stcrlin^ . 118 90 N9 10 Paris suv 100 »fr,,nls . . . 47,-- 47 20 Vours der Geldsortcn. ft!,!!, W^Nl ,» dcr ^!icht!i»l! nnch Witll. Laibach Abfahrt 9iach»!. 1 Uhr 9 M. u. stacht« 12 Uhr 57M Striiidrilcl „ 3 „ 26 „ „ Frilh 3 „12 „ Eilli „ 4 „ 16 „ „ „ 4, „ 1 „ Pragrrhof „ 5 „ 54 „ „ „ 5 „ 39 ,. Marburg „ 6 „ 50 „ „ „ 6 „ 15 „ <Ära; Abends 8 „ 55 „ „ „ 8 „ 34 „ Vruck ü. Vt. „ 10 „ 42 „ „ „ 10 „ 23 „ Neustadt Fvüh 3 „ 34 « „ Nachm. 3 „ 34 „ Wien Anlunft „ 5 „ 17 „ „ „ 5 „ 24 „ In der Uichumg von Wien. Wien Abfahrt Vorm. 9 Uhr 30 M. u. Abends 9 Uhr 30 M. Neustadt « 11 „ 27 „ „ „ 11 „ 28 „ Brück a. M. Nachm. 4 „ 38 „ „ Frilh 4 „ 23 „ Oraz „ 6 ,. 31 „ „ „ 6 „ III „ Marburg Abcudö 8 „ 46 „ „ ,. 8 ,. 30 „ Pragcrhuf .. <) „ 22 „ „ „ 9 „ 6 „ Eilli „ 11 „ 1 „ „ „ 10 „ 45 „ Stciill'iiick „ 11 „ 47 „ „ „ 11 „ 32 „ Laibach Anlimft Frllh 2 „ I „ „ Mittags 1 „ 46 „ ^) Zügc zwischrn Laib ach. Trieft und Venedig, laibach Abfahrt Frllh 2 U. 11 M. Nachm. 2 U. 7 M. Adrl<,b«n „ „ 4 „ 38 „ „ 4 „ 34 „ Nabresina „ „ 7 ,. 32 „ „ 7 „ 29 „ Trich Aittinift „ 8 „ 15 „ Abends 8 „ 12 „ Nabrcsiiia Abf. Frilh 7 „ 55 „ „ 9 „ 50 „ Venedig Anl. Nachm. 3 „ 6 „ Frilh 4 „ 30 „ In dcr Richtung uon Venedig. Trieft und Laib ach. Venedig Abf. Abends 11 u. — M. II. Vorm. 11 u. — M. Nabresina Antft. Frilh 6 „ 26 „ „ Abds. 6 „ 56 „ Trieft Abfahrt „ 6 ., 45 .. „ „ 6 „ 45 „ Nabreslna „ „ 7 „ 48 „ „ „ 7 „ 46 „ Adelt«derg .. „ w „ 26 „ „ „ 10 „ 8 „ Laibach Aül. Mittags 12 „ 49 „ „ Nachts 12 „ 47 „ Der Eil,;,,g Nr. 2 geht jcdm Montag und Donnerstag von Wien nach Trieft und jvdeil Mittwoch und Samstag von Trirst nach Wku. Wien erfolgt Frilh 6 U. 30 M. Trieft Abf. Fillh 6 U. 30 M, Graz Mittag 12 „ 31 „ laibach „ „ 10 „ 51 „ Eilli Abt-iid^ 3 „ 39 „ llilli „ Mg«. 1 „ 6 „ laibach „ 5 „ 44 „ Graz „ Abos, 4 „ 13 „ Trieft Aul. AbdS. 9 „ 59 „ Wicn Ant. ., 9 „ 54 „ ^) In der Richtung von Stein brück- Sissck. Abfahrt vou i! a i b a ch 1 Uhr 9 Min. Nachmittags, Aulunft lil Stcinbrüct Nachmittag 3 Uhr 22 Mm. Abfahrt von Stcinbrn'ct Nachm, 4 U. 25 M,, Aulunft lu A g r a m nm 6 Uhr 5)!) Min. Abfahrt von Agra m u,n 7 Uhr 14 M., Anluuft iu SisseI um 8 Uhr 45 M. Al,'rndi<. In dcr Nichtimg von Sissck - Steindruck. Abfahrt von Sissel Früh 0 Uhr 30 Min.. Ankunft in A gram um 8 Uhr 1 Min. Abfahrt von Agram um 8 Uhr 16 Min.. Aulunft m Stcin-11 r il ct um 10 Uhr 5)0 Mm. Abfahrt von Stinbrück 11 Uhr 32 Minuten. Aulunft iu ^aibach 1 Uhr 46 Min. Nachm. Abganss der Mallepost von Laibach: nach Villach; durch Obn'ü'aiu, Obcrlärnten. bi« Villach. bann Vrixm, Salzburg, Tirol, Schweiz, Italien, Wcst. dlulschlaud — täglich um 3 Uhr Nachmittags. „ Klagcufurt ilbcr Kraiuburg, Neumarktt :c. — täglich ., Nasscufußs Mottling und Tscherncmbl - täglich Abends 5i Uhr. „ Cilli, Carriolpost, über Padftctsch, St. Oswald, Franz. St. Peter — täglich frilh 6 Uhr. „ Gottschcc, Äotcupost, ilber Großlaschch, 3lcifuitz lc. - täglich früh 5 Uhr. ,. Gteiu. Votenvost. iibcr Manuöburg :c. — tagllch Nachmittags 3 Uhr. Ankunft der Mallepost in itaibach: llUll Vlllach ; vcm allen Postämtern biö Villach, bii! Ärircu, Salzburg, Tirol, Schtociz, Italien, Nestdrntschlaud, Oberlrai», Obcrtärilieu, — täglich frilh 7'/, - -8 Uhr. „ itlll g eu f lirt, Nmmarltl, Krainburg :c. — täglich Abcud« ? Uhr 15 Min. von Neustadt!. Scifcuberg, Nasseufuß, Mottling und Tschernembl — täglich frilh 5 Uhr, „ Cilli ^Carriolpost), Podpetsch, St. Oswald, Franz, St. Peter ,c. — täglich Nachm. halb 3 llhr. „ Gottschcc, Äotmvoji, (^ro^Iafchil,', Äleifnilj :c. - - täglich Nachm. 3 4 Uhr. „ Stein (Buleupost), Mannsbnrg — täglich früh 7 Uhr. Äümerklüig. Tic Briefpost ist von 8 Uhr früh bis 7 Uhr Abends offen. Zwischen 7 nud 8 früh werden die Zeitungen rilckwäris ausgegeben. — Die Fnhrpost ist von 8 bis 12 Uhr Vormittags uno uon 2 bis 6 Uhr Abends geöffnet. Än der Mallefahrt nach Villach werden lmbefchräult, bei jener uach Klagenfurl 11 u. nach Neustadll 7 Reisende aufgenommen. Freigepäck 30 Pf. 100 st. werth. — Ncllamen jeder Art wollen mündlich oder schriftlich bei der Amtöoorsiehniig angebracht werden. Äci Verspätungen der Poslen und der Ziige ersulgt die Ausgabe um so viel später. if r e «l den 2l »lzcig c. De»l 10. Dtztiuder 18U2. Hr. Graf Vcnbo. Glilülicsiyer, uo>, Gioistub^ch. — Die Heircn: Hlrschfelo. Kaufiualu», — i1ie. GcschäflStclscudlr, ul,o — ^aliger, Hc,»o!»i,g,)rtiscnbcl. »on Wicü. — Hr. KiNiffin>n>:>. l. k. Fölstcr, vo» Fliisch. — Hr. Winter. Hanoelölll.unl. uoil Dolicl. — Hr. Flöyllch. H^ü^iömani!. von Gotlschcc. — Hr. P-ck.1. Hmldeloaglnl, uo,l Pl.ig. — Hr. Wi-dliixillil. uo» Iiinüdlllck. Mil Beginn dcs Iahrcö l8«3 erscheint wöchentlich zweimal daü neue slovenlschc Blatt •• JWanret*€ und kostet ln laibach ganzjährig kr versehen sein. Die Redaktion ist am alten Markte Hö,-Nr. '5. Man ersucht um fraiMrte Zuschriften; besondere Artikel werden honorirt. laibach am lU, Dezember l8ti2. Miroslav Vilhar. KalettdeVfiiVK^GI. Vmrathig bei /. r. /».^ittMttl/,' H" ^'- ^attibe^F in Laibach. Auerbach V., Volköwlcndcr. Leipzig, »ü kr. Austriakalender. Wicn. (il) kr. ssaustkalender, illusNlüfl. Wil» . 1 fi. Gubitz, Volkekalslidll- Vellüi. i15 ki. Gustav Advlph-Kalender, öslcileichischer. Wien, i>0 lr. Handels- ck Vörsenkalender, östcrvsichischsl, gcl>. 1 fi. 40 kr. Hausfreund, der cv.iügclischc. Herallsgcgcl'tl, i'oll V. bl,'rl!y.'„cey, Wil». 1 fi, 20 kr. Iässerkaleuder, humoristischer, ^wn I. N. Vogl. Wien. 60 kr. Kalender, illnstrirter, nud N c u r l l e » . A l m a« n n ch. mit q>l,'ßer Prämle in F a r d r n D r u cl. Wien. ^^ fr. Krippeukalender. Wic». ^0 kr. ' Lobe, 5tlilellprr für öittir. ^aud- nud ^orstwillhe Witlciibrrg. g. I ft. 40 ^. Luach Lustiger. Wicn 00 kr. Mephisto, l'limoMisch'satyrischcr Kalender. Wien. 5li kv. Vtvtizfalender sl',r Ilirislc». Von Naildliitt nnd Igua;. Wien. gel'. I ft. «0 kr. Notizkaleuder flir die clegantc Wclt, fein geb. Wie». 1 fi. )lader, Dr. I., Oesterr. Medizinalkalcnder. Wien. 1 ft. 40 kr. Nieritz G., dcntschcr Volkskalendcr. Leipzig. ^7 fr. Schuselka, Iz. Natioimlkalcnder. Wie». 80 l,-. 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