Mbacher Mtmg. ^Nl. 173. ll, ,l, halbj, si. »«,. l», 7 50, Mittwoch, 31. Juli. I»s,l«<»»»zeb«l! Yül Net« 3nl«»t« b»» », 4 üeiln, » l»„ ,»«ß«« Pf ><«il, « ll ! bei «««en 1N7«. Mit ».U„a„st beginnt ein ncucs Abonnement auf die ^Klitlnchcr Zeitung". .. Der Prä numerations« Preis beträgt für "e Zeit vom 1. bis Ende August: Kt Post unter Schlrifen.....1 fl. 25 kr. M^aibach ins Hans zugestellt . . . 1 ., — ,. "lln Comptoir abgeholt . '.....— „ i>2 „ 3ür die Zeit vom 1. August bis Ende Dezember: At Post unter Schleifen.....0 fl. 25 kr. Ul Laibach ins Halls zngestellt . . . 5. .. — „ ^^vmvwir abgeholt......4 „ 00 „ Nichtmntlicher Theil. ZeitungSlchau. > Die ..Prcfsc" weist darauf hin, daß das tolle tribe,, in Italien, wenn sich anch dermalen bereits «e Gegenströmung geltend zn machen beginne, einen >^ eigrilthümlichcn Einblick in das Sinnen und fachten ocs angeblich so ehrlich befreundeten Nach ^ltcs eröffnet habe. Die österreichische Monarchie h. k, so oft sie von einer anderen Scite ins Gc ^!ßc lommcn sollte, auch auf die Abwchr der ila^ ^'Ichen Aspiiatlonrn bedacht sein muffen. Ho, ö ..Frcmdcnblatt" meint, daß nach menschlicher ^ ^islcht die Occupation Bosniens von sehr langer eu^t sem werde. So lange sich die Türlei nicht in z^Mchen, Geiste reorganisiert hat und ein neuer, jene ^ Knetender Machtfactor im europäischen Kon-^ 9ewu,den ist, wird Oesterreich den bosmjchcn ^Nen nicht wieder räunicn dürfen. Nock c ^ ^"" ..^Nrablatt" sieht man hier von dem ein? nügliche,, ^»halte der erst ans zlonstantinopel Rcki ^" Instruktionen für die türkischen Bevoll M lltcn vollständig ab. Man werde mit oder ohne ''lMtnmlg der Pforte marfchicren. ^n^> «Morgenpost" erblickt in dem Drei.Kaiser-^lls ^ alle'Aussicht habe. aus dem Berliner Ver ^s., ' äu er st <-!)<-„, llli, (>jlück und leine Zukunft für tef^^lch. Tiljl-i Bund veimöge die gahnellde In-^>fslf ^' wrlche naturgemäß zwifchen Rußlaild und ^«ch aufg<,,ssl-n «st, nicht auKzufüllen. belven "^"gblatl". wclchss sich m,t der Wahl-t>,l F"ug ,,, UmMn bes,: ^ieint, daß dleeiual ^ppusitwn '" dn A„ , ,ige und noch mehr in der bosnischen Angelegenheit einen sehr günstigen Boden vorfinde, und daft die Regierung ihren wahr scheiulichen Sieg nnr der unabweisbaren Nothwendig leit zu verdanken haben werde. Die „Deutsche Zeitung" zieht aus den ? ' Wahlbullelius den Schluß, das; die Wahlen blnett Tisza wol retten mögen, es aber rucht stailen werden. Die ..Neue freie Presse" bespricht bi« Unterredung Gambctta's mit dem Pariser..Times" .N, " ' ' und findet, daß den Orundgrdaulen s> N ung bilde, daß nun jrdc eines gr ü, !i Angriffes der monarchist., „..^chtc gegen das republikanische Frankreich verschwunden sei. Deutschland und dic italienischen Demon» sttationcn. Man begreift cl in Berlin vollständig, daß die österreichische Presse den Demonstrationen, welche in den lchlen Tagen auf den Slraßen in den größeren Städten Italiens stattgefunden, emc znwendct und m g/bmrllocr Weise sächlich sind diese Demonstrationen zum mcht germacn Theil eine Kinderkrankheit des jungen, in feinen Bestandtheilen noch nichts weniger als homogenen Ein« hcitsftaates, welche iudeß ciue ernste ' bietet, wenn nicht sofort die eilten nnd zu ihrer Beschwölung an ^ii l,at den Anschein, cil« ob die ü«......,..,. .,.>.....ung ernst lich gewillt ist. einer Vrwcgung em Ende zu machen, welche bei weiterer Dauer ebeufo ihre < " . wie den Glauben an ihre Loyalität (. .! s d cs untcrliegl wol tcinem ^)i0rlicl, oah < , ild es in dlefrr Beziehung an gu<>m ^'"' ' ?i und n darf man doc!> ün'limc-:! glcichung aller ,...l v....<^..l^.,,ll! ^cstcrrelch» und Italiens stellen möchten. D,e in Redc ' strationen haben üi (iharalter. Maubwuroigen Zeugnisjen zufolge jlnd dabei — wie sich die ,.Pol. Korr." aus Berlin fchrei ben läßt — Interessen im Spiele, denen sehr darau liegt, da« in Berlin ' > ^ gioßen Mächle ^!l du, dl'srlbrn ' , und den muhjam aufrrchl er< halllnen ,...........i uenem in <>ragr zu stellen. Einc nicht zn lei: ,ng jerier ^........n.c Patrioten, an , nur zu reich ist. jchemt geschickt zu slUl.., benützt ......." - zu fein, um noch vor der 5> >n de» ^ n„s die ,lllllrulschrn Ministers des Auswärtigen, des Grafen Corti, kann m Wi<" "'^'^ '" ^> ' >- »">....."n. Die österreichischen Kon hier ja Glas Anorafsu theil« sicherlich dil Minister hier aüfrichti" ,.-,^'.> ^,,^.^,..,.....,, ,,,.p derselbe sich um das gn !s des Konylesie» ein wesenl' ' "> ^ - ^ . llrnischen ^ cation der Bl'lUuel ^ uno oelru ulsl»unn gn>,l^ !.^,l, ,^), ü'^ I.>I^ ^Ull».'^ !sidsn. ,.-.,,F lich nur zur Discussion des . 'ich mn , ' war? : uon ^ wol kaum u...,..^, <.. ^....^,.,^,...,.,... ..... ^,,.,.^ .>^.l,msn hinaus auszudehnen, ganz abgesehen davon. bah deutscherseits in einen , einen solchen, der die zu erörtern g - lich nicht erschienen sein. Es war Italien die (5 ' '. zu l> meint, .0 des ^ rs ^»cl Pforte b»r > ___Miens u. f. w. mach.^ ^ : t hat nichts beschlossen, was Ita« stimmung oleje Provinzen nur noch m emem je: snü......... ..... mit der Türlei ''''-'-....... ^.1l ergab, eine vlnzen den Selben und ^ >> ufterlajjen wridrn, oder Oesterreich sl,., ,! > >» ün,cht,a.sn. wel» Icuillelon. ""«Nahme eines Sklavenschiffes im Nöthen Meere. 3^t Hs glücklich verlaufene Ehestlftunqsfsst soll«? U" iiltete/'!,V"nes hilmorist.sches '.'.' M^ '" Mann. der sich süiri d.. !?"' eini^'"" ^'"l)nn ^ ..he, eivarml hatte, ^" zum ^ "^ se»x. ^..^lratung mit' seiner h?' "rh»,f.^^ ,".H"l. cs geht Nicht mit meiner N"" n!Ä. i^" W zurück! Meine ' n ver-Nu?"«lm>?. '"^' ^um allgeml.nl, . ^ Vor iH ^"' Äu." ^ ''^ "'"" "" "'^^ Kam"!, das hatte ö>^'""" Äel'a,?". ^"" ^ " fchon mit mir. Wenn ^lkM^ ""'begegnete, da h.elt er mit der i> ^ j^en" ^uge zu. Das war fch. ^ ^H st"' ^.^7 b"r, ,chl - . cluf>ehr aus" ?" l'eide Augen zu! Ich tann t' V" Ctn"^'^". .ch lanu u..ch gar n.cht ,ml, sichln. ^, '. Bei Allah dem kroßen, dem 9cbp 'r gröUl, ^,^^'^ """c Frau." ^ ^ hH >" ob cr l^^'' bcm Manne ^"fnglich"s,7'n m. ,„ ^, Schon "ach ^ ''Kr. uild ^ s^ " - .....->"'l "ur ganz aus^ ""tzle b^e,, ^, ^N !'lne Dame ganz gewiß nicht a< '"t hc^, ^" ^a"" ganz uinsonst t ^H^' e^'^ '^ ^^"'" ^'t«'ft femer „ran le, doch ^"'l W ja nur .„. pa«r Tage ge ^ ücwlh lclne sechs Thuler werth, da wurde er weich und nahm gut und gern die Arm, ^ wieder mit. V>lll>, 1e er sich,»>t drir Nalh, den ihm do , gab i „Warum n> du Nicht be,de Augen zu, wcun du rmem Brtannlen begegnest?" Uuf dem Schifte des Paschas verblieben hienach nur noch einige mrist ? ' ! nnd .^n'der. darunter > ,^ ' von a, ^rme wiillltt) ..„.,., ,>.,....,, " >" inlt l Zügen, dunlelbranner > prachnlinü öligen. Sie lag am ? und wilrde ailf dem Schiffe von > lUll '.> izl »N0 Isll'ii der ^ ......,,........„ . . ,,......^r, und es gs' laug dem Arzte, sie zu retten. Die Genesung ichritt rasch vor sich, und die jun^ "" ..... bei der guten B , je nnck' '' n und j,e jaUcn ,n II fe. <^......... ,_____ i.,,.l< >s< »mtur» llch gl, "en, 1440 ches cineffso bedeutende Menge von Flüchtlingen auf seinem Gebiete zu ernähren und daraus einen erheb« lichen Anspruch an die Pforte hatte. Wäre ,'es möglich gewesen, jede Gebietsvergrößerung von Serbien und Montenegro hintanzuhalten, so hätten Bosnien und die Herzegowina vielleicht in ähnlicher Weise wie Ostrumelien der Pforte belassen werden können. Neben einem unabhängigen und von Waffcnglück begünstigten Serbien ward es für Oesterreich zur Selbsterhaltungs« Pflicht, auf jene Provinzen die Hand zu legen. Das mag einem Theile der Italiener nicht gefallen, welche die Ostküste der Adria lieber in serbischen als iu österreichischen Händen sähen. Aber man wird sich auch in den Rechen der Italianissimi daran gewöhnen müssen, mit gegebenen Thatsachen zu rechnen, die unumstößlichste derselben ist: daß Italien, wenn es sein Gleichgewicht in Zukunft beeinträchtigt finden sollte, die Herstellung desselben nicht innerhalb der öfter-reichlichen Machtsphäre suchen kann. Zur Lage in Konstantinopel. Die günstigere Stimmung für Griechenland hält auf der Pforte und in der Umgebung des Sultans an. Es ist demnach einige Aussicht, daß, wenn der in den nächsten Tagen in Konstantinopel eintreffende frühere griechische Minister des Aeußern, Herr Tri-toupis, die Verhandlunäen über die Grenzberichtigung eröffnen wird, letztere sich erfolgversprechend gestalten dürften. Wir. Layard mußte sich übrigens stark anstrengen, um die unversöhnlichen Gesinnungen der Pforte gegenüber den Ansprüchen der Griechen erfolgreich zu bekämpfen. Es dürften kaum zehn Tage her sein, daß Savset Pascha dem Vertreter einer Großmacht, der sich bei ihm angelegentlich für die Sache der Griechen verwendete, in etwas ironischer Weise erwi« derte, daß nach seiner Ansicht die Griechen schon zu viel Territorium für ihre Mlßregierung besitzen. Als ihm hierauf bemerkt wurde, daß für den Fall eines Conflictes zwischen der Türkei und Griechenland erstere wahrscheinlich durch Europa verhindert würde, von ihrer Panzerflotte gegen die griechische Küste Gebrauch zu machen, entgegnete ihm Savfet Pascha, auf den diese Worte einen ziemlichen Eindruck zu machen schienen, daß dies nichts zu sagen habe, denn, wenn der Türkei auch ein Arm unterbunden werde, bleibe ihr doch noch der andere frei, um Griechenland noch schwer genug zu treffen. Hierauf erlaubte sich der fremde Diplomat einzuwenden, daß es denn doch viel» leicht im Interesse der Türkei liege, die Anzahl ihrer Feinde nicht noch zu vermehren. Diese Ansicyt, auch von anderen Persönlichkeiten geltend gemacht, hat zwei' fellos einigen Emfluh auf die Entschließungen der Pforte ausgeübt. Es ist gewiß — so schreibt man der „Pol. Korr." aus Konstantinopel, — daß in dem am 18. Juli abgehaltenen großen Rathe der Beschluß gefaßt wurde, Griechenland solche Concessionen zu machen, welche die Regierung des Königs Georg sehr annehmbar finden könne. In keinem Falle jedoch werden die Türken Ianina an Griechenland abtreten. Was den Stand der bosnischen Occupationsfrage betrifft, so tonnte letztere augenscheinlich nicht recht vom Fleck kommen. Im Prinzipe ,st die Pforte, wie man allseits versichern hört, jederzeit zu allem bereit; in den Details macht sie jedoch jene Schwierigkeiten, binter welchen sich ihre eigentlichen und wahren Be< strebungen in dieser Angelegenheit maskieren. Man braucht gerade nicht der Diplomatie anzugehören, um und die höheren Beamten suchen sich populär zu machen, indem sie den betreffenden Befehlen der Regie« rung Hohn sprechen. Der jüngste Fall dieser Art kam im Monate Mai in Suatim vor. Es sollten in üa-ßranu ertappte Sklavenhändler, etwa 20 au der Zahl, v' werden. Merkwürdigerweise gelang es allen bi ci, zu entkommen, und die Behörden tonnten oder wollten keinen von den Entlaufenen wieder zur Stelle bringen. Der eine von den drei vorgeführten Sklavenhändlern war ein reicher allgesehener Kauf^ mann, der eigentliche Hauptschuldige und beiweitem Strafbarste der ganzen Hände. Es gelang demselben, sich als vollständig schuldlos darzustellen, seiue zwei Kameraden, der eine ein Diener, der andere ein ganz verkommenes Subjekt, mußten für ihn büßen und wurden bestraft; er ging frei aus. Da auch alle bei der Verhandlung vernommenen Zeugen nach derselben zeit-^' worden waren, wurde der wahre ^ , ndig vertuscht, und durch diese ge- schlät m Szene gesetzte Komödie den interessierten Regierungen Sand in die Augen gestreut. Noch schlim, mer lst aber, daß dadurch den muhamedanischeu Küsten-bewohnern klar wird. daß die Beamten selbst mit Hand daran legen, die Convention beiseite zu schieben, und sie nicht allem ihren Handel unbestraft, sondern auch m Ehren und Ansehen weiter treiben können. Möge es auch hier bald gelingen, durch energisches Einschreiten dem so greulichen Sklavenhandel dle Adern zu unterbinden; die Schwierigkeiten, die der Sache entgegenstehen, sind zwar gewiß nicht zu unterschanen, aber unüberwindlich sind sie nicht. (AUg. Ag) sich über den Kern dieser Tendenzen entsprechend zu onentieren. Die Pforte weiß, daß Bosnien für sie unter allen Umständen eine verlorene Provinz bedeute. Wenn sich nun das Wiener Kabinett dennoch zu Verhandlungen mit ihr dieserhalb moralisch verpflichtet glaubt, so suchten die türtischen Staatsmänner aus diesem sittlichen Gefühlsdrange des Wiener Kabinetts nach Thunlichkeit Kapital zu schlagen. Die Pforte war mit einem Worte bestrebt, von Oesterreich für Bosnien irgend eine reelle Entschädiguug, sei sie auch nur politische» Charakters, einzuhandeln. Am liebsten wäre ihr allerdings gewesen, nach dem Muster des Abkommens mit England, eine Defensivallianz mit Osterreich, welche in ihren Wirkungen der Gewährleistung des Restes ihres europäischen Besitzstandes gleichkäme. Im hiesigen diplomatischen Corps ist man jedoch der Ueberzeugung, daß die Pforte, wenn sie diese Hoffnung festhält, sich in einem Kreise von Illusionen bewege. Am letzten Montage haben die türkischen Journale den Text des Berliner Vertrages veröffentlicht. In türkischen Regierungskreiscn glaubt man nicht an seine loyale Durchführung und ist überzeugt, daß die Anwesenheit der Russen in Bulgarieu auf die Verhältnisse in Ostrumelieu nicht ohne Rückwirkung bleiben tonne. Namentlich ist der gegenwärtige Großvezier Savfet Pascha dieser Ansicht. Die Rückzugsbewegung der russischen Armee hat sich noch wenig bemcrtlich gemacht. Sie soll erst nach der Ratification des Ber liner Vertrages und hauptsächlich nach der vollzogenen Räumung der Festungen Schumla, Varna und Batum ernstlich beginnen. Schumla ist bereits in russischen Händen, uud als Vorspiel zur Uebergabe Varna's an die Russen haben die dortigen türkischen Behörden die benachbarten Waldungen in der Nähe dieser Festungen gräßlich verwüstet und große Massen werthoullcn Holzes zu den niedrigsten Preisen verschleudert, um sich bei ihrem Abzüge noch einigermaßen den Säckel zu füllen. Am verflossenen Freitag haben sich die Mitglieder des diplomatischen Corps unter dem Vorsitze Mr. Layards zu einer Berathung über die voll der Pforte geplante Einführung eines Zollzuschlages versammelt. Das Ergebnis dieser Fmanzmaßregel soll für die Kosten der Reinstallierung der Flüchtlinge bestimmt sein, und hat die Pforte auf Grund dieses eventuellen Erträgnisses eine Anleihe im Betrage von 5><),(XX) L. St. aufzunehmen versucht. Gleichzeitig soll die Pforte die Ottumanbanl zum Verkaufe emes Theiles der Schuld« titel ermächtigt haben, welche sie von der Regierung als Garantie für ihre Vorschüste erhalten hat. Diese Verfügung wird unzweifelhaft eine neue Entwcrthung der Kaimes zur Folge haben, welche letzthin wegen der Tilgung von 15 Mlllioncn Piaster dieses Papiers eine leichte Kurserhöhung erfahre» haben. Centralasiatische Pläne der Nüssen. Aus den jüngsten „St. Petersburger Berichten" geht mit Gewißheit hervor, daß die Regierung des Zars daran ist, den Schwerpunkt ihrer Aggressiüpolltil nach Asien zu verlegen, vermuthlich, um die Verbindungslinie der Briten mit Indien zu bedrohen, bevor dieselben ihre neuen Positionen in Vordcrasien „armiert" haben. Generaladjutant v. Kaufmann hat durch einen Armeebefehl vom 7. Juni „drei active Colonuen" formiert: die Samarkander, Frengistaner und Amu-Darja-Colonne mit den Stabsquartieren in Samarkand, Mar-ghilan und Petro-Alexandrowst und unter dem Befehle der Generale Trozkij, Mramoff und des Obersten Grutenhelm. Diese drei Colonnen sind zusammen etwa 1l),(XX1 bis 17,(x^ Mann stark. Die Truppen haben bereits Marschbefehl erhalten und dürften bereits in Bewegung sein. Mm, hatte zuerst vermuthet, daß die Expedition an l> den Chinesen gelte, und zwar deshalb, llx^ ____ cn nach der voll furchtbare» Grausamkeiten begleiteten Eroberung von Kafchgar von Rußland die Provinz Kuldscha zurückforderten, welche die Ruffen in „Freugistan" umgetauft haben. Neuerdings meldet man aus Petersburg, das; es sich um eine Expedition nach Afghan lstau handle, dessen Herrscher Schir Ali Chan angeblich vielfache Ursachen zu berechtigten Beschwerden der russischen Regierung gegeben hat. Theilt um den Rücken der Operationsarmee zu decken, welche sich bereits in dcr Richtung des obern Amu-Darja bewegt, theils nm wirtliche Bundesgenossen unter den centralasiatischeu Chans zu werben, wurden von Taschkeud aus Gcjaud-schaften an mehrere der letzteren abgeschickt. Die Mis« sion des Agenten Weinberg beim Chan von Boll' ist insoferne gründlich niljjglückt, als dieser asiat, Fürst. Seio.Muzhafar, nicht einmal zu einer unbcdmg. ten wohlwollenden Neutralität zu bewegen war. Die Niederlagen der Rufsen in der ersten Hälfte des türtischen Krieges haben auch am Hofe von Bokhara das Ansehen Rußlands tief erschüttert. Doch dürfte die Haltung des Chaus über kurz oder lang defsen völlige Unterwerfung zur Folge haben. Das Petersburger Kabinett macht in solchen Dingen kurzen Prozeß. — Man sieht dem Beginne der geheimnisvollen Operation mit Spannung entgegen. Die Berliner „National-Zeitung" beurtheilt diese neue Anstrengung Rußlands jeine Grenzen vorwärt» zu schieben, sehr richtig also: „Ein despotisch regierte» Voll eignet sich nicht dazu, fremden Vollern Befreiung und höhere Gesittung zu bringen. Dieser UeberM guug können sich die leitenden Männer Rußlands niHt länger verschließen; das Vordringen dieser Meinimg!" weitere Kreise des Volles ist der eigentliche Rückschlag des Krieges. Die blos räumliche Ausdehnung dee Reiches ohne eine festere Organisation des Kerns bt' droht das Ganze mit der Gefahr des Auseinanderfa" lens. Es leuchtet ein, daß der Gegensatz zwisäB Moskau und Petersburg die wachsende Zersetzung del eigentlich russischen Gesellschaft, der Fortschritt dcr mh'' listischen Tendenzen gegenüber der Kirche und dem Zaren' tl)ume wichtigere Dmqe für uns find, als die B'ldlH eines Armeccorps in Samarkand oder die Bewegung del Vorposten auf der Grenze gegen Kaschgar. An den Svaniern haben die Russen ein warnendes Acismel, wie schnell auch die blühendste und reichste Wcltmo^ archie gestürzt und vernichtet wird, wenn ihrem K" die feste Geschlossenheit und die freiheitliche Entwickle fehlen."____________________________________^^ politische Uebersicht. Laibach, A0. Juli. Die Nachricht von der Ueberschrcilung der Ncich? grenze durch unsere Truppen, welche gestern erfolgte, bildet natürlich das hervorragendste Ereignis des ^ gcs. Seit 10 Uhr weht auf dem bosnischen User del Save die österreichische Flagge. Nicht als Fci»^ als Freunde der Äevölkernng erscheinen unsere Trup' pen in jenen Provinzen, sie sind über die Save g^ zogen, um im Dienste des Reiches erliste Auflpbel», Aufgaben der Humanität, zu vollführen. Unser H^ ist mit unseren Laudsleuten, welche auf Beschl de« Allerhöchsten Kriegsherrn, des Kaisers, über die Zavl schritten, um mit unseren Fahnen wieder Ordnung lM Frieden in die Thäler und auf die Kuppen der dina' rischcn Alpen zu tragen, wo nun schon durch Iahll der grcuelvollste, blutigste Bürgerkrieg wüthet, lii^ große Kulturmijsion bildet die Ausgabe unserer ta' pferen Armee, nnd sie wird sie vollbringen znr Blätter voll von Aufrufen und Ermahnungen zur A vorstehenden Wahl. Die liberalen Organe sind i^ zu vertrauensvoll hinsichtlich des Ergebnisses; r fürchten mcht so sehr den von den Behörden beg^' stigtcn Ansturm der conscrvativcn Partei, als das s? schlosscnc uud ungebrochene Auftreten der Socialdcn^ traten, welche wo möglich in noch stärkeren Ncihl" auftreten werden, als es bisher geschehen ist. Auch in Frankreich bereitet mau sich OA jetzt für die im Jänner des nächsten Jahres «ot" wendig werdende Erneuerung eines Drittels des ^ nates vor. Die regierungsfeindlichen Parteien si»d ^' welche das Slgnal gegeben haben. Wie die lcg>> schen, bonaparlistischen und orlcamstijchen ^>^. gleichzeitig anzeigen, hat sich im Hinblick auf ^ Wahl ein conservatives Centra! ^ aus zwölf Senatoren und sech . ....., . gleichem Zahlenvcrhältmssc den veiscyledenen GruPj^ der Rechten entlehnt sind. Die „Rcpubliqne fran^a«!^ lenkt die Aufmerlsamlelt der republikanischen P^ auf dieses Comite. „Das Programm dcr H"^/ schreibt sie, „ist lein neues, fouoern es handelt 1^ einfach darum, die „conservative Union" neu zu lnlds das Comite Greffulhe in zweiter Auflage ins ^ zu rufen. Allerdings tonnten die Cunservalwen dicsw nicht als Kandidaten des M ' ^ ^ sie würden irgend eine ande> >" ^ Der französische Minister des ^ulFln hat, um ^ chenland einen neuen Beweis von Frauk, e,chs Inlc'H zu geben, im Einvernehmen mit dem ManueilN"'^ oer französischen Flotte, welche vor Smyum lag, ^ Befehl ertheilt, nach dem Pyräus zu fahren, w" Flotte Kerens ciuen Ankerplatz bezog. ^ Auf Cupcrn sino, wie den „Daily News" .! Larnala vom 25). o. M. berichtet wird, vere» englische Regimenter bequem gelagert, fünf eN'' ^ Meilen landeinwärts von Larnata. Nur ein ll»!^'^ fall lam vor, und zwar infolge der Hitze. ,>'"!"''',, >:; Transporte mit indischen Truppen an^l"""^ und b folleu folgen. Sir Garnet WolscleY l'e!"A Famagusta, um einen Lagerplatz fur die '' ,ysi Bataillone auszuwählen. Der Platz 'st ein w" ^ - Ucberbleibjel venezianischen l^ ^ ile. Der Hafen bedarf nur ei.: , . ,"" ^il^ oer Baggcrung. dann wird er dcr beste auf ^^ ^ sein. Elnige hundert Tüllen bewohnen die ^ die Griechen bcwohucn ein Dolf bcl der Vm!" ^l Aus Konstant »novel meldet man ^ ' ü>' Korr.", dcr Sultan hätte die Ratification des ^' Vertrages am 25. d. M. vollzogen. Iu berathungcn, welche am 20. und 27. Iul> ',- ,?^ wurdcu die neuen Instrustumen für Kar"«) ^B Pafcha d " .. dcms^.'^. '"-auf . . , . ^ .. „ ^ .. .' jew d"' 1441 ln Bezug auf den Stand der griechischen Frage ver-Met, daß die Pforte die Absicht hade, demnächst ein memorandum an die Mächte zu richten, in welchem w vom griechischen Minister des Aeußern. Dcl,jannis. n Verlmcr Kongresse vorgetragene Exposi Punlt für lunlt beantwortet und widerlegt werden soll. Für m 28. war auch die Räumung von Varna seitens der Men bestimmt. Ueber den Vollzug derselben stehen le Meldungen noch aus. Die griechische Regierung verlangt im Hin-llue auf die Verschlimmerung der Sachlage in den ullschen Grenzprovmzen, da' die Plünderungen und "vldlhatcn in der unmittelbaren Nähe von' Larissa Aens der türkischen Soldaten neuestcnö sich in schreck-Her Weife mehren, die unmittelbare Einsetzung einer "echisch-türlijchen Kommission. In Angelegenheiten er-üerhandlungen mit der Pforte über die Grenz-'Mftcatlon verlautet, dah das Athener Kabinett sich llt der m Konstanlinopel projektierten Grenzbcrich Mng insofern nicht zu befriedigen geneigt ist, als es us die Einbeziehung der Stadt Ianina in das an "echcnland fallende Gebiet nicht verzichten zu können , Aus Velgrad kommende Nachrichten bringen 'e Mtlhrilung, daß die Skupschtina in Kragnjewah "ch den Fürsten geschlossen wurde. Unmittelbar "vor nahm die Skupschtina die Serbien betreffenden Mllel des Berliner Vertrages an. ,ndem sie der Re-mung dafür zu sorgen empfahl, daß in kürzester leu die Capitulationen gänzlich abgeschafft werden. Mner stimmte die Slupjchtlna dem Regicrungsan-läge auf Aufhebung jenes Artikels der serbischen Erfassung bei, welcher die Stellung der Juden in erblen beschränkte, womit diese Frage einer ver-Mngsniüßigen Lösung entgegengeht, da sichere Aus» ?l vorhanden ist, daß die nächste ordentliche Slup-? Ma auch den Vorschlag billigen wird, daß die end» > lllge Abänderung dieses Artikels der Verfassung vor ^ 9wßc außerordentliche Slupschtina gebracht werde. ^ Procedur, welche bei Abänderung einer Ver-, Miigsbestininlung erfordert wird. D,c Slupschtina züchtigte schließlich die Regierung zum Baue der Mnbahnlinien Bclgrad-Nlsch.Salonich, und Belgrad ^!ch»Konstantinopel. welcher binnen .l Jahren nach 3 "' Äeilin zwischen Graf Anorassy und Minister ^'^ getroffenen Vereinbarungen vollendet sein "n. genehmigte den Abschluß eines Handelsvertrages h^ Dcherrcich Ungarn und stimmte der Regulierung te<<, ^kN'en Thores unter Wahrung der Schiffahrt« ,Me Serbiens als unabhängigen Donau - User- Gagesneuigkeilen. H "^ (Kronprinz N ud ol f.) Erzherzog Nudols ' «ln 2^. d. M. früh vl,n Ischl i,i Wien eingetroffen, h" lv° aus er an, l. August die Meise nach Prag mill! ^ ^'^ ^" Bürgermeister von Prag. E. Slram-k'. ?^^ folgendes Programm der Empfangsfeierlichkeit«-» . >c>s^. <)^^ hf„ vom Kaiser genehmigten Programnx ^ l'N'Nillngsn erfolgt die Anlnnft des Kronprinzen am G^"!l>lft um 4 Uhr :il) Minuten nachmittags im l>, ^nh'chlifs. Zum Empfangs desselben wird sich j^./"ürgrrmclstcr mit der Stadtvertretung dcr Haupt-^ Prag, wclch letzterer sich die Ehrenosfiziere der l>^^ Äürgereorps anschließen dürfen, im Staats-l°lyd '^ ""finden Nach Besichtigung der Ehren-b»»n l ^ ^"^^ ^r Burgernielster dem Kronprinzen ^ns» ^^^" Statthilter vorgestellt werden und eine lurzc ^^r in böhmischer und deutscher Sprache halten. !ah?t ' ^tllma. der Ehrenlompagnie findet die Aus d«y «!!',^k Hufburg aus dem Hraftschin. und zwar in lNt,s< !^ ^"^' ^ ll" ersten Wagen der Bürger? ^tfa^' '^ zweiten der Statthalter dem Kronprinzen ^eilick^ ^''^' ^" ^" ^"^ weiden aus Anlaß des ^rm ^N'pfansscs die Gemeindehänjer und Stadt^ ^lchs's ^ ^' ..... 'l jener Straßen, durch ^iil, t ^" ^ decoriert. In den eben ^ht,c " Straße,, bilden dir Prater Vülgereorps m,t schclfts' x''^ ^"sil. die Veteranenvereme. d,c Genossen-^achl Hnndwerler - UnterstühungSvereine in ihren die 3.. ""t Fahnen und" die sonst '" »e. di« A/"vehr. z,^ ^olol- und d,e „ c-, t>tt ^z. ""^' "ud Etnndentenvereine . die Ziigl^" ^"lls.. Burger, und Mittelschu!............. ^Palis" verschiedener Prwatinstitule der Reihe nach ^"fe N^°"ps der Vienen mit Günsen) Im 3°chen !' ^'" westlichen Vöhmerwalde) lebten seit . "sefamil^ ^""^ner cineb Vlenenjtocke» mit einer ^ bereit» ' ^^h" ^"«Uern. und d,ese wieder behinderte ^chte ^" ""ll auf leine We,se, Eines Nachmittags ^"nbel >> ^ "" lwsrweis ' '" lein mit seinem !"ch 'N l,; ^ocle zn „ahr ^ ^, sein „nd etwa l>' w3","' ' ,.micll.en ^ ckt N?^Udrn ^' '' '"> ü^wch von ri...... ^.,!N' ^ ÜMa», "^'^ ""s^'N'mmen und mit einem ^ worden war Ein Flügelschlag der Ver« wundeten gab das Zeichen zur allgemeinen Schlacht, Scharenweise stürzte sich das Bienenvolk auf die ver« theidigungslose Gänseheerde, welcher der Weg zur Flucht durch die geschlossene Thür verlegt war. Erst das Ge> schrei der Ueberfallenen machte die Hausbewohner aus mertsam, und es gelang dem Knechte, nur unter zahl-reichen Stichen, die Thür zu öffnen. Aber bereits lagen sechs Gänse todt am Boden, zwei verendeten nach kurzer Zeit. einige waren und blieben blind, und alle übri^-n, mehr und weniger verwundet, erholten sich erst nach einigen Tagen und nahmen wieder Nahrung zu sich. Die Bienen waren derart erbost, daß sich mehrere Stnnden hindurch weder Menschen noch Vieh im Hof» raumc und in den benachbarten Gehöften blicken lasjen durften. Doch auch sie mochten ihren Sieg theuer er lauft haben, und wird der Bienenstock wahrscheinlich absterben. — (Der schwerste Mann der Welt), ein schottischer Riese. William Campbell, ist kürzlich zu Newcastle in England gestorben. Er war erst !62 Jahre alt und wog 72>< Pfund, Dae 'chwie rigkeiten, da er in dem dritten ^.inses starb und das Niesengewicht nicht über die Stiege ge» dracht werden konnte. Man mußte ein Fenster in seiner Wohnung wegnehmen, dann die Oeffnung zu beiden Seiten durch Ausbrechen von Ziegeln ansehnlich er-weitern. worauf der Gewichtige außen mittelst eines Flaschcnzuges auf die Straße herabgelassen wurde, — (Cholera in Nuß land.) Ein in PeterS. bürg eingetroffeneS Telegramm aus Woronesch meldet, daß dort die asiatische Cholera in bösartiger Form aufgetreten ist. Sechzia Personen sind bereits von der > ' befallen, und unter den Einwohnern herrscht ^ ,.. _.>lürzung. Im letzten Jahre sind in Nuhland der Typhus und andere Fieber häufig aufaetreten. doch von der Cholera war es bis jetzt vcrs^' üeben. Seitens der Medizinalbehörden sind ^ >! ge^ troffen, um die weitere Ausbreitung der Epldcnne zu verhindern. — (Nus Sibirien.) Der «Wiener Nbendpoft" schreibt man aus Petersburg: In Sibirien ist man unzufrieden, daß das Uand immer noch durch Verbrecher überschwemmt wird. welche daselbst ohne Arbeit und lchne Aufsicht leben und sich fast nur durch Stehlen und Vetteln erhalten. Dabei sind diefe Leute so schlecht überwacht, bah sie zu Tausenden davonlaufen, sich zu Banden vereinigen und die Dörfer unsicher macken Von 5)l,I22 Verbannten, welche am 1. Jänner in den Verzeichnissen der Polizei des Gouvernr Tomsk eingetragen waren, hatten 16,8^ die Flucht ergriffen. Von At,2'.>3 Verbrechern, welche vorhanden sind, leben 1247 auf Kosten dcr l^emeinden, I^.liO^ zahlen wegen Armnth und . . ^^ gaben. l;j.^ Die Regierung beschäftigt sich ernstlich m»t Maßregeln, um diese Zustände abzuschaffen An Stelle der Verbannung werden Arbeitshäuser treten. Auch ,n Sibirien werden i, ' vilierten » r V. ^ ,,»g zu g, ! l,H jolien »n lxejen A, rn Gegenstände sur den Bedars der Armee angli>..,.,. .uerden (Einen weilen Weg), dessen Länge nahezu dem Umsange dee >' wrs entspricht, l» ch ein bei dem Tel. >le in Auburn r Staaten von Nordamerika) ausgegebenes, nach S'vm, (Neu-SildwalsK) gerichtetes Telegramm zu durchlauf., gehabt. Die Besbrderung dieses Telegrammes geschah ans folgl-n s, von dort milt sammte europäische und asiatische Nußland bis zu der äußersten Grenzstation des rujsiichen NeicbeS. Wladi Wostok, dann wieder ! Gelbe und Cliinesijche .' tionen in Nangajali. Shanghai. Hlmgiong, Saigon und Singapore) nach Batavia; vim da nach der an der australischen Nordküfte gelegenen Station Port Darwin und von hier » ' " ' ' lang bie ^un> ^ gramm bestand >lu«> li.^ ^mlrn. und re haben die Be förderungslosten für dasselbe <.s» Dollars bet," <" ^" teressant wilrc es. da ausschließlich der eleltr, > Aiijpnlch goil'mmen hat. fokales. Ealvator' Winterrvggen. Vom Ssfretär n .^> , ,,.,,^, mit dem g!....... Kmne, l>„5 ^wlN danlm, weil es die größte Menge der Dieselvstosfe enthält. Daiaus er '" ^ ' ' ' " gende Erfordernis sür ulle. w«lche ^ i, _^ ^ ^ wenben. Die Gedeutung der Nesen " " " ..... ' ' ' r anzllschlagen. als die näheren l. li. daß es lein Mittel gibt. die jugendlichen Pflanze« jm den Nuesall drr Reservstoste zu entschädigm. Weber pl":,"f'^> geeigneter Boden oder qi!-" '' "-"img, r»! ' zusammen l>der ein ^! im ii^ ^ -nb. vermögt n dir Mängel Bchauplungsn. welche in den n Eventualitäten emc Ersatzquelle für q?...... ..., erblicken, gerathen mit den Erfahrungs^ , in Wider- Ipruch, das' "' ^' mmsfe in der zugclü'llchi'n Entwicklung in sp . iriobl-n nicht mehr nachzuholen sind, jowle auch daunl. daß die im großen Korne niedergelegten Neservstosfr der bche, billigste und wirksamste Dünger für Keimpflanzen sind. Man säe darum nur die größten und schwersten Körner. Die Nfs<'rvstuffe derselben gleichen em^m Be-t? ' «'s die Keimpflanze den >i am wirksamsten und ^ .......^sten di en, und garantieren unter sonst gleichen !k»..,'...!,,j>,fn die höchsten Ernten. Einen schlagenden Bcleq dafür lisf-rte anch h-n-r der vom I ' , gs^üchlele ^ / , ) die Größe und Schwere seiner ttornrr als auch durch die ^änge seines Strohes auszeichnete und auf einer fläche von 1 Hektar um 2^:'» K,lo mehr an Körnern. 112 Kilo mehr an Stroh und "" Kilo i Spieu ergab, als da« q?wöhn1ichr Korn auf flache und i>i gls Dirfer Roggen .,. .,..^ .z.^.^... jchen Gru"^^ ^-". nämlich durch stete Auswahl der größten u Körner sowie om^ ' '^n Anl> I)!rt worden. ist bebei qs^ck nnh schwerer, als da« l stets constant bewl..,.., ^,,..,, seme starke Bestockung, seine gn schweren, mrhlreichen Körner empi'^'.n und Verbreitung. Der Salvator'Roqqe:! von I. H. ltörschner zum ersten male als verlauft, und kostet '/, Hektoliter N fl,. ....... 4 fl. ö. W. Derselbe dürste sich besonder» auch für südliche Gegenden eignen, denn nach den Erfahrungen des Herrn Emil Müller in Äerlm a/wnhs-n die nordischen Getreide, n von -Wirkung des Saatcj, '. die E , . , -im Winter nicht so lei !>n wie bie südlichen, daß sie schneller zur Ent....!.«,.., gelangen und länger im Stroh und reicher an großen Körnern werden, .....^ " de beim Ankauf ' tgetrnde be- chtiqt zu werden ! eine T meifter Schaunlg, in Auolenz zu empfangen — I!i '" ^stät die lllllseri trag vlm (5 «^illftsn nn5 N!< lasse zur , i« nri manner aui ............^.....^. > >" l» und Bändern, welche infolge der V > theilwlijen Mo! ' - ^ z^ t iyen worden sind, uU : zu wlt>. «^Spende.) Die Direction der ttprw ,Vtiun,l>ne Ndriatira di Sicurtk" in Trieft hat bui6' '— ^ -treter für Krain. Herrn Johann Perdan, ' ^ "^ ' »er Bl l>. den B ^<» sl sur die Slalttarmen übermittelt — (Professor Hosrath Dr. Hl^nsiier) weilt nun schon seit e,rcn pr "^......... ratl, Dr Hochftetter mit r«'! , in der «lreuzderghohle bei ^aa». wl» gnnz, ' ^" ^,-n gut erhaltener H^>-' ......'- ^..... ! Bon sslänzrnben cillch, wie ^ n slinel gl'stllsllü ^>! , N's!^s Hoslalh Hochsterler - nnsereK : lrninijchen Naturforjl^.. ^.,.,..»!nn '^> der Ortschaft Klenil an einem 4 nicht ganz einem ? ' " ' H^rrn ^reuzzi. ? noch B> ,rde, „„,.........lh. Es :.... iiftnct Unter riesigen , ! del gs' ...... im und < ' - Umfang. Die bei Vatilb > erstattn br rühmte» G se' nannt So »üren nun nuch ,n «lT«'n. »"chi.cnl ourch ,442 die aufgedeckten Pfahlbauten im Laibacher Moor ein reiches Material aus der Steinzeit conftatiert worden ist, bedeutende Ncberrrstc anS der Broncezeit nachgewiesen, deren gründliche Durchforschung wahrscheinlich demnächst geschehen dürfte. — (Veränderungen im Klerus.) Herr Matthäus Icrcu. Pfarrer von Zarz, wurde für die Pfarre Stopice im Dekanat Nudolfswerth präsentiert; Herr Johann Vrence, Pfarrcooperator in Berdo bei Podpcc, wurde nach Stcin überseht; Herr Franz Kadunc, säcu-larisicrter Franziskancrordenspriefter, wurde in den Diözesanverband aufgenommen und nach Steinbüchel dekretiert; Herr Michael Kovitar, pensionierter Ortscurat Von Rzcl ist am i). Juni zu Nippach gestorben. — (Iagdoerp achtun g.) Die gestern stattgehabte Licitation der Jagd der Gemeinde Ieschza ergab ein für die Gemeinde außerordentlich günstiges Resultat. Die Jagd, deren Pacht bisher 50 st. betrug, wurde vom Herrn Nuer um den jährlichen Pacht von 176 st. auf 5 Jahre erstanden. — (Wildpretverkauf.) Wir finden nachstehende Annonce in der „Wiener Zeitung": Das bei den fürstlich Johann Licchtenftein'schen Forftämtern Ravens« burg, Fclosbcrg, Eisgrub, Lundenbnrg in der 1tt7tter Iagdsaison aufgebracht werdende Wildpret im beiläufigen Quantum von: 4<) Stück Hochwild, A) Stück Rehwild, 10 Stück Schwarzwild, 3l)00 Stück Hasen. 400 Stück Nerghasen, 500 Stück Fasanen, 1000 Stück Rebhühnern, 400 Stück Wildenten, 300 Stück Rohrhühnern wird im Wege vertragsmäßiger Lieferung verkauft werden. Wann wird es in Krain einmal so viel Wild geben, daß derartige Annoncen nothwendig werden? Drittes Verzeichnis der Untersrützungsbei träge für die Reservisten» Familien in Krain: Uebertraa der Tammlungsergebnisse aus dem ersten und zweiten Pcr'^ichmssr.........22511 fl. 54 lr. K. l. ^ -st Üoitsch das Er« ,,.mlung unter den dcr t. t. Aemter in Loitsch . 18 „ bl) ^ Nie ^ 'rcr des Bezirkes Umacbuna ^iai ' ^ am 24. Jull l. I -.id durch Herrn Beziii^ajülüi^cno!, ^.'lsial übergeben 13 ., 60 ., Frau M. A............ 10 ^ — ^ Herr Fra-- "''-"- "-derfabrikant. Haus« und r in Laibach . . 25 „ — , „ Dr, ^^.ulrath und Direktor der nlc in Lalbach ... 3 „ — „ des Neu xns, n durch d, ^ /^ der ^rdcn^commcnda in Laibach .... 50 „ — „ ?lnt0n Lamassa, Privatier in Laibach 2b ^ — „ rt Eamassa, Hofgloclcngießer in ck,........... 25 ^ — .. '. l. l. Schulrath und .ttor in Laibach ... 3 ^ — „ ^ Hi^^i ^chcr in Laibach..... bO , — „ Summe . . 2514 fl. 64 lr. Neueste Post. (Original'Telegramm der „Laib. Zeitung.") Wien, 30. Juli. Die „Wiener Abendftost" meldet: Gestern morgens Punkt ",l mifqehißt. Mehrere Beamte und Offiziere i ^ erklärten sich bereit, ihre Amts- :.^ ., er vorgefahrene geschlossene Wagen mußte auf des Kaisers Wunsch weggebracht werden und eine offene Equipaae vorfahren. In letzterer fuhr der Kaiser mit der Großherzogin von Baden und der Prinzessin Victoria durch die Prächtig decorierten Straßen, überall jubelnd begrüßt. T)ie Bevölkerung, hocherfreut über das Vertrauen des Kaisers, indem er einen offeilen Wagen benutzte, stimmte stürmisch in die Hochs ein. Das Aussehen des Kaisers ist vortrefflich. Brod, 29. Juli. (Presse.) Heute morgens nach sechs Uhr begann in Gegenwart des Kommandierenden FZM. Baron Philippovich und des Generalstabes der Save - Uebergang der Truppen. Zuerst wurde das 27. Iägerbataillon übergcschifft; Hauptmann Brasscm betrat als erster das bosnische Ufer. Es folgten einig/ Hußaren und Geniefoldaten. Der Brückenschlag begann um halb 8 Uhr. Indessen kam von drüben ein türkischer Major mit Zivilbeamten und wollte dem Kommandierenden ein Schriftstück übergeben. Nach» dem die Annahme desselben zurückgewiesen worden, wollten die Türken das Document auf den Boden niederlegen, endlich nahmen sie dasselbe wieder mit sich. Nach 9 Uhr war die Brücke fertig. Nun ging die ganze Avantgarde, bestehend aus einer Hußaren-Escadron, Infanterie und Gebirgsartillerie, hinüber. Die Militärmusik spielte drüben die Voltshymnc unter dem Jubel der Soldaten und der hiesigen Bevölkerung. Es wurde auf dem bosnischen User die österreichische Flagge feierlich aufgehißt. Türtische Soldaten, etwa dreißig Mann, stellten sich vor dem Wachthause auf, welches Jäger besetzten. Pest, 29. Juli. (Presse.) Ein Befehlsschreiben des FZÄt. Baron Philippovich an die Generale und Stabsoffiziere trägt diesen, wie der „Lloyd" meldet, auf, die Occupation so durchzuführen, daß die wohlwollende Absicht hervortritt. Bei zufälliger Begegnung mit türtischen Offizieren sei Zuvorkommenheit namentlich von jedem unserer Offiziere zu beobachten. In den Grenzforts sei von der türkischen Kommission das Inventar zu übernehmen, überhaupt habe man streng vor Augen zu halten, daß die Truppen als Sendboten der europäischen Kultur, als Wächter der Oronung und Förderer de5 Volkswohlcs das Gebiet betreten, auf welchem fchon im vorigen Jahrhundert wiederholt die Fahnen des Haufes Habsburg in Sieg und Ruhm sich entfaltet haben. Alles ist jederzeit zu bezahlen. Requisition und Einquartierung ist ausgeschlossen. Letztere ist nur auf Weisung des (5orps-tommandanten gcjtattet. Jede Gewaltthätigkeit werde standrechtlich geahndet; sollten seitens der Bewohner trotzdem Widersetzlichkeiten und Ruhestörungen vorkommen, so müsse schonungslos eingeschritten werden. Den Zeitungsberichte! statten: sei innerhalb der Grenzen des Dienstrcglements zuvorkommend zu begegnen. London, 30. Juli. Das auswärtige Amt pu-bliciert weitere Depeschen zur türtischen Convention: die Pforte wünscht, es möge stipuliert werden, daß England von den Türken keine EompcnscNion für öffentliche Bauten und Verbesserungen fordern würde. wenn es Cypern einst zurückgeben sollte- die enssH Regierung ist im Prinzipe damit einverstanden. «<" Unterhans begann die Debatte über Hnrlmgtons m' solution; Bourle vertheidigte die Regierung, ^c Debatte wurde auf heute vertagt. Telegrafischer Wechselkurs vom :il), Juli. Papier.Rente ft4 10. Silber-Meme 6.«. 80, - l»ol^ Rente 74-30, — !8 ' ^ Kreditactien 263 20. 1860er Lose 113 50. !«64o ^' öslsrrcichische Rente in Papier 64 12. StaatSdahn ^'"' Nordbahn 205--. 2O.Franlenstü6e 9 20. un«ar. Kreditac ^ 2!5 50. österreichische ssrancobanl—'—. österreichische An!,!ob. Eqyplischc ^, (voldrcnte 74 20. ungarische Ooldrcntc — —. Auhiss. ——---------------------------------------- Handel und Volkswirthschastliches. «udolfswcrth, 2i». Juli. Die Durchschnitts Preise stell" sich aus dem heutigen Marlte. wie folgt: ^. , Weizen pr. heltolitcr 9 1" "-- vr, Sliicl .. ^^! Korn „ — vr. Liter . . ^ ^ wcrstc „ — -.....„cijch pr. Kilo . ^ ?z Hafer „ — —. Kalbfleisch ., ^ ^ Halbfrucht ., — "sn^mcheisch .. — ^ Heiden „ 6 .'- iiflcisc^ „ -^ ^ ,^!>ss „ — , l pr. Stück . -" ^ .. 6 ü^» tauben „ . -^ ^ - —, .^ru pr. 100 Kilo . ^ " !^,njcn ^ - — ^lrol) 100 „ . -- ^ Erbsen ^--------holz. hartes, pr. Kubil- ^ ., Fisolen „--------Meter .... 2 ^ ^mdsschmalz pr.Kilo — 90 — weiches. „ -^ ^ Tchlucineschmalz „ — 90, Wein, roth,,pr.Hcltolit. 1^ 3pccl. frisch. „-------->j - weißer. ,. U ^ Epccl. geräuchert. .. — 80 ,j Einsamen ., ^1. Angekommene Fremde. Am:;«, Juli. Hotel Ttadt Wien. Kappstcin. Kfm.. Siosok. — .hradiA Mci'?l. Neis. Just. Kfllc. und Dr. Procksch, Wicn. Hotel Elefant. Lcnaycl. Kjm. Kauifcha. - Simon Händler, Eaaz, — Ooppers, Monteur. Wicn. — ^.., ,-. Äacnt; Neya Vuzia. Pnualc. und Virti Adele. Private, TltE — l^ras lmd <^rlif!ii Sch!''''"^!'!^ Tmlmc. Hotel lkuropa, Poü^cr. ^, >,. ^ Mohren. Vcbn^, Loiofmllnn Rojalia, Mähren. ^ Meteorologische Beobachtungen in Laibach. " 7 u. Wi'g7 7^4 18'! ^-19 0 > o. ichN'^ !"> :j0. 2 .. N. 73'i95 ^20 6 2O sch,, , ,c» 9 ^ Ab. 7^4 0Ü -j-174 windstill j uanz lirw. ^ , Tagsüber Ncgcn mit Unterbrechungen und HonnensHA Das Tagesmittel der Wärm« -j- 19 0'. um 0 6« unlel ^ Normale. ^^^«^ Verantwortlicher Redacteur: Oltomar Numbers- Danksaftuust. Die löbliche Directisn der l. l. privilegierten lii""'^ ^iescllschajt dem ,,,,>>!'/,? Magistrate den Betrag von 100 fl. für die Stadtarmcn "" mitlclt. . ^. Indem diese Summe der !° n Armcnl"!^.^ gcsührt n>ii>,. ü'iid i'n!'?,'^ niiNl,»,!!,, ^,, ,,.j!'nl !">< ^>>'l ,,i> druclc l^ >m ^amen ^ ,,,i< vom Ä), „ , .. nc zur ösfcnlll^ .. ' gcbracht, Stadlmaaistrat Laibach am 2«. Juli 187«. ^^ ---------------- <)l)ls^!IlXI'lHl. Wie». 29, Juli. (1 Uhr.) T>ic Etimmuug der Viirjc wurde durch dic .willpp!jlit o<ö ^clo,uiiici^) cliUl^lMl^'l» gcuurl. ««lb «Sa« Papierrente........ V410 «4 20 Silberrente........ 66 05 6a 15 Voldrente......... 74 35 74 40 Los«. 1830........ «28 - 330 — . 1Z54...... 109 5ft » I860....... .. .0 11375 . 18 ^7, 77 — Temcscr Vanat 7825 Ungarn..... , , 80 - Nctleu van Vanlen. G«ld War« Anglo u,tcrr. Vant..... 115' ^ 11520 Kreditanstalt ....... 2S2 — 262 10 Depositeubanl....... —— — — Kreditanstalt, ungar..... 2A5 — 2.l525 Nationalban........ 826 - U2ä — Unionbanl........ ?!l 75 74 — Vertehrsbanl....... 107 50 108- Wiener Vantverein..... 115-- 11525 Nctlen v«n Transport Unterneh »ungen. »tld W«l Alföll>«Bahn .......12750 128 — Donau-Dampfjchiff'Gesellschaft 490 — 492 — «lisllbtth.Westbahn.....1?^i — 1?:<50 Ferdinands-^illrdbahn . . 2<)50 — 20°»5 — 6rnnz.Ioseph.Bahn .... 1^7 50 1^l8 - walizisch« Karl«Ludwig.Bahn 240 20 240 40 Kaschau.Oderbergcr VaHn . . 112— 112 50 Lcmbrrll'ilzcrnowiher Vahn . 1.W-— 1!l650 Lloud - <«<-Mschaft.....549 — 550' - Oesterr ^iordwestbahn . . . 120 50 121 — Nuoalfs-Äahn.......125 50 126 — St.mtsbahn........2Ü225 2tt2 75 Tiiklinkn.........7?'25 77 75 hn........201 — 20150 li, V'i'siindungsbahn 95 95 50 U»„ ahn . . . 124 - 12^50 Wlc. >;clcllsch. . 157 50 158 — Pfandbriefe. Mg.öst.Vod«ntreditanft.(i.«d.) 108 25 108 75 ^ , „ (i.N.-V.) 9ll— 9:l25 Viationalbank.......99 20 9!^:l0 Ung. Äooentredit-Inst. (V..U ) 95- 95 25 Priorität» eillgatisnen. «lisabeth-V. 1. .'»" "7^ Etaatsbahn 1. Em..... !.'»?- '? lft Südbahn » 3'/. . . IN ' ^5^ . 5°/. - 95 ^ ^ Südbahn, Bon»...... — ^ Tevllen. ., Auf deutsche Plcitze . 5625 ^i<1 London, turze Sicht .... ll> ^ ,