Erscheint wöchentlich sechsmai (mit Ausnahme der Feiertage). Schriftleitung, Verwaltung und Buchdruckerei Tel. 25-67, 25-68, 25-69, Maribor, Kopališka ul. 6. :Üi' ■ eia vGi- tttii OSO Inseraten- und Abonnements-Annahnie m^dcr Verwalhmg. be^ugsprei^. Abholen oder durch die Post monatlich Dm 23.—, bei Zustellung Din 24. , für das Ausland monatlich Din 35.—. Einzelnummer Dm 150 und Uin i-. Manuskripte werden nicht retourniert. Bei Anfragen Rückporto beilegen. Poštnina plačana v gotovini. Preis Din T- Slnriborcr At it uns Keine OnterMmng im Kriege zwischen Sen Achsenmächten nnd England Das Weftecho der geistigen Zusammenkunft am Brenner Widerhall in der deutschen und italienischen Presse: „Die Initiative verbleibt nach wie vor in den Händen den Vchsen-/ qjmerifa erwartet gemeinsamen deutsch-italienischen Gntscheibungsstoß gegen ^gianö und Beschleunigung der Kriegsoperationen in Afrika / Bor einer Zusammenkunft Giano-Moiotow? a Crün, 5. Oktober, (Avala.) — Die tisoi?2^ Stefani berichtet: Die »Poll-taP.t dipIomatisctie Korrespondenz« be-1^., s*°h mit der Zusammenkunft Adolf Wir rS und Benito Mussolinis sam, enner und schreibt in diesem Zu-ku ttle*an8e: Oie Brenner-Zusammen- w, beweist, daß die beiden Chefs der sich’ deren friedlicher Geist bekannt ist, ln der Gegenüberstellung mit dem Sch1astischen Standpunkt Englands entein F$Sen haben, diesem scharfen Kampfe Ktieo”* zu bereiten. Seit Beginn dieses der a8 War d*e iHitiative in den Händen chsenmächte, obzwar England den ^8 erklärt hatte. Immer, wenn die bei-t Chefs der Achsenmächte zusammen-lenp erfolgte die rasche Einigung in al-8ch«°^b» und wurde auch rasche Ent-nitiö ^ getroffen und zur Durchfüh-Sjn 5 gebracht. Italien und Deutschland ülis ^ h ihrem Dynamismus und der po-Vorn . Durchdringungsfähigkeit und tljSmuss*cht ihrer Chefs zu einem Orga-tiate US ^ew°rden, der es versteht, die Ini-atlc,Ve in den Händen zu halten und hen ^USzunützen. Die Achsenmächte ha-sich entschlossen, dem Gegner nicht g geringste Atempause zu gewähren. SlUefr\5. Okt. (Avala.) Die Agenzia niit d 3 n * berichtet: Im Zusammenhänge in dder Brenner-Zusammenkunft herrscht v°r d nCllwe‘z die allgemeine Auffassung ‘ Duce und Führer nach den vor-nngenen Besprechungen Ribben-ieden d Cianos in Berlin und in Rom ten^y wichtige Probleme zu lösen hat ^ehenie Entscheidungen am Brenner befliss» s‘ctl zweifelsohne auf die Ereig-ten te04* ^ntsachen, die innerhalb der letz sin* ^ in die Erscheinung fen seäten. Ferner wird erklärt, daß sich die Brenner-Zusammenkunft weder mit Sowjetrußland noch mit irgendeiner neuen Friedensinitiative befaßte. Die Meldungen, wonach der italienische Außenminister Graf Ciano demnächst mit dem sowjetrassischöl Regierungschefs Molo-tow Zusammentreffen werde, werden hier nicht dementiert Rom, 5. Oktober. (Avata.) — Die Agenzia Stefani meldet: Die gesamte italienische Presse betont in ihren Kommentaren die Bedeutung der gestrigen Zusammenkunft Hitlers und M u s-s o 1 in i s am Brenner. Der »Messaggero« schreibt: Hitler und Mussolini sind neuerdings zusammengetroffen, um wichtige Entscheidungen zu fällen und bet dieser Gelegenheit ihren entschlossenen und schöpferischen Willen zu bekunden. Die neue Geschichte Europas entspricht dem Geiste Hitlers u. Mussolinis und nimmt den von ihnen bestimmten Verlauf. Die Dominierung Englands hat aufgehört zu existieren. Das definitive Ende der englischen Dominierung ist nur noch eine Frage der Zeit. England wird durch die Schlachten des Führers und des Duce vernichtet werden, und zwar in einem Kriege, der den beiden Führern aufgezwungen wurde. Die neue Begegnung Hitlers und Mussolinis hat die dauernde Solidarität Italiens und Deutschlands bekräftigt. »Poipolo di Roma« schreibt u. a., daß die Begegnung überaus herzlich ge- Efscheimmg getreten n PreV*”1» 5- Okt. — (Associated 8tzy bi deutschen halbamtlichen Krei Hitler rd beklärt, daß die zwischen Adolf 8etmffUnd Benito Mussolini am Brenner Kurod^bH Vereinbarungen nicht nur den uw- "bs gegenwärtigen Krieges bestimme °"dem die Aufrollung der ProHle-ge hat, bn Europa überhaupt zur Fol-balieni Werden- Die deutschen und die sten p^bn Kommentare zu dieser jüng-s'fld 7Vtdrevue der beiden Achsenchefs sie x» 2" allgemeiner Natur, doch lassen ßer yA86 Annahmen zu. Es steht au-PflnktpWe^’ da® die Frage des Stand-lich 1der Vereinigten Staaten, der kürz die T-f keschiosscnc Dreimächtevertrag, afrik-,,?6 Spaniens und die Zukunft des 0rdnL1SCiien Kontinents auf der Tages-tien . "standen. Auch Balkanfragen wur land /orrert, wobei vor allem Griechen-tiirzlivu elt ^nrde. Griechenland stand jetzt „. nnier deutschem Pressedruck u. Sich 68 die italienischen Blätter, die Die l der griechischen Frage befassen, das o, ?ENsr »N a t i o n a 1-Ž e i t u n g«, die i.oc, Dörings, weist daraufhin, daß erste- \ Regierungschefs der Achse in bewaffn l'ie als Oberbefehlshaber ihrer eten Streitkräfte zusammengetrof- wesen sel. In der Diskussion seien alle aktuellen Probleme erörtert worden. Die Achsenmächte werden den Krieg mit der erforderlichen Entschlossenheit fortsetzen. Es sei zu betonen, daß der Brenner-Zusammenkunft der Chef des Oberkommandos der deutschen Wehrmacht Marschall Keitel beigewohnt hat. *C o r r i e r e dela Ser a« betont, Hitler und Mussolini hätten am Brenner noch einmal ihren entschlossenen Willen manifestiert, übereinstimmend in allen Fragen des gemeinsamen Kampfes gegen die britische Hegemonie und die internationale Plutokratie. Berlin, 5. Oktober. (Avala—DNB). Die neue Zusammenkunft der Chefs der Achsenmächte fällt wiederum in eine Periode, die durch schwere militärische und diplomatische Niederlagen ihrer Gegner charakterisiert ist. Während die Schläge der beiden Verbündeten ununterbrochen auf Herz und Kopf des Imperiums sausen, fällt England immer mehr in eine Isolierung, die man nicht einmal mit der »Spien did Isolation« zu bezeichnen vermag. Es ist dieses jenes England, das seine angeblichen Gegner immer einzukreisen verstand. Die »Frankfurter Zeitung« schreibt: »Hitler und Mussolini sind im Verlaufe dieses Krieges zum zweiten Mal am Brenner zusammengetroffen. Die erste Zusammenkunft erfolgte am 18. März, d. i. einen Monat vor der großen militärischen Offensive, die den britischen Einfluß in Norwegen zerbrach und später die englische Vorherrschaft auf dem Kontinent ver nichtefe. Die Brenner-Zusammenkünfte WWWüMÄ Am 11. Oktober findet die erste Ziehung der neuen staatl. Klassenlotterie statt. Versuchen Sie Ihr Glück und kaufen Sie noch heute ein Los in der „eLÜCKSBORG ‘ Pnfnik-Maribor Hauptkollektur der staatlichen Klassenlotterie sind vor allem nach den Ereignissen zu werten, die dann einzutreten pflegen. Was für die erste Zusammenkunft gilt, gilt auch für die zweite. Es handelt sich um den Endkampf gegen England. Die Zusammenkunft am Brenner ist eine wichtige Etappe. Newyork, 5. Oktober. United Press berichtet: Nach hier eingelaufenen unbestätigten Meldungen ist am Bren ner beschlossen worden, die deutschen u. die italienischen Streitkräfte für einen ent scheidenden Stoß gegen die britische Insel zu vereinigen. Gleichzeitig soll die italienische Offensive durch Aegypten mit der Richtung auf den Suez-Kanal beschleunigt werden. Man will auf diese Weise auch dem eventuellen Eingreifen der Vereinigten Staaten von Nordamerika zuvorkommen. Immer neue Lustbombardements Aus den gestrigen Kriegsberichten / Schlechtes Wetter kein Hindernis für die Luftoperationen Berlin, 5. OM. '(Avala) DNB berichtet: Das Oberkommando der deutschen Wehrmacht gab gestern bekannt: „Trotz der schlechten Witterung wurden die Vergeltungsflügc gegen London und die Angriffe auf kriegswichtige Ziele in Süd- und Mittelengland erfolgreich fortgesetzt. Im Nordwesten von London wurde ein Gaswerk von einer Bombe getroffen. Es erfolgte eine Explosion, wobei eine hohe Stichflamme emporschoß. Mit besonderer Heftigkeit griffen Kampfflugzeuge zwei Rüstungsfabriken in C.oventry bei Chester an. In beiden Werken wurden durch Volltreffer die Montierungshallen und die Maschinenhäuser getroffen. Ferner wurden auf verschiedene Flugplätze in den Vorstädten Londons und auf dem Flugplatz St. Eval in der Grafschaft Cornwall erfolgreiche Angriffe unternommen. Auf dem letztgenannten Flugplatz wurden die Hangare und die vor den Hangaren stehenden Flugzeuge zerstört. Besonders wirkungsvoll war ein Bombenangriff auf den Flughafen von Shecrness. Ein Teil der Gebäude stand in Flammen. Nördlich von London griffen einzelne deutsche Kampfflugzeuge mit offensichtlichem Erfolg Eisenbahnzüge an. Auch eine Kolonne von Lastautomobilen wurden zersprengt. Im Gegensatz zur Aktivität der deutschen Luftwaffe hält sich die feindliche Luftwaffe bei Tag und bei Nacht im Hintergrund. Nur ein einziges feindliches Flugzeug griff in Westdeutschland ein Industrieunternehmen an, ofpie größeren Schaden anzurichten. Einige britische Flugzeuge überflogen die norwegische Küste. Die in Norwegen abgeworfenen Bomben hatten keine Wirkung. Ein Flugzeug wurde von unseren Jägern abgeschossen. Der Feind verlor gestern insgesamt drei Flugzeuge. Vier deutsche Flugzeuge sind nicht zurückgekehrt. Bei einem Angriff auf eine Waffenfabrik in Mittelengland zeichnete sich das von Leutnant. Neumann und Unterleutnant Bischoff geführte Kampf- geschwader durch besondere Unerschrockenheit aus.“ London, 3. Okt. (United Press), Die 4. Woche der Luftbelagerung Englands ging Samstag zu Ende. Freitag um Mitternacht wurde London neuerdings von deutschen Flugzeugen angegriffen, wobei drei Bomben in die Londoner Stadtmitte fielen, London, 5. Okt. (United Press) Wie das britishe Luftfahrtministe-rium mitteilt, hat die britische Luftwaffe in den letzten 24 Stunden fast unaufhörlich militärische Objekte in Deutschland und in den von Deutschland besetzten Gebieten bombardiert. Einem Bericht der britischen Admiralität zufolge laben britische Kriegsschiffe im Laufe der vergangenen Woche sieben deutsche und zwei italienische U-Boote versenkt, Amsterdam. 5. OM. In der Nacht zum Donnerstag haben britische Flugzeuge ihre. Bomben auf eine Anzahl friedlicher hoTIändJadier Städte und Ortschaften abgeworfen. Am schwersten liit Haarlem, wo 17 Personen getötet wurden. Die Aussprache am Brenner Benito Mussolini und 2mol? Hitler hatten gestern am Brenner eine dreistündige Aussprache, bekannt ist / Die amtliche Mitteilung über die Aussprache der beiden Regierungschefs / R o m, 5. Okt. In römischen politischen Kreisen bildeten vorgestern abends die Gerüchte über eine bevorstehende neue Begegnung des Duce mit dem F ü h-r e r die große Ueberraschung des Tages. Die Abreise des Sonderzuges Cianos um 20.05 Uhr und zwei Stunden später des Panzerzuges Mussolinis war die Bestätigung für die Annahme, daß auch dies mal wiederum bedeutsame Probleme zur Arasprache gelangen werden. In diesem Zusammenhänge wird darauf hingewiesen, daß es sich bereits um die dritte Begegnung Mussolinis und H i t-1-ers im heurigen Jahre handelt. Die erste Zusammenkunft fand am 18. März am Brenner statt. Damals bestimmten Füh rer und Duce die gemeinsame Haltung der Achsenmächte gegenüber der Aktion des amerikanischen Unterstaatssekretärs Summner Weites. Drei Monate später bestimmten sie in München die Friedensbe-dingimgen für Frankreich. Der italienische Minister des Aeußeren ist in Begleitung des deutschen Botschafters von Mackensen nach Norditalien abgereist. Der Sonderzug Cian.o.s traf um 8 Uhr morgens am Brenner ein, wo bereits alle Vorbereitungen für den Empfang der Staatsmänner getroffen worden waren. Der Perron des Bahnhofes war mit langen Teppichen ausgelegt worden. Die Fassade des Bahnhofes war mit italienischen Trikoloren und Hakenkreuzfahnen reich ausgeschmückt. Blumenarrange-fments bildeten die „weitere Dekoration des Perrons. Am Bahnhof standen bereits die Ehrenformationen der sardinischen Grenadiere mit Musik und Fahne, ebenso die faschistische Miliz und die faschistische Jugend. Graf C I a n o trug die Uniform eines Milizgenerals. und schritt zunächst die Formationen ab, um sich dann mit dem deutschen Botschafter v. Mak-kensen zu unterhalten. Brenner, 5. Oktober. Der Sonderzug des Ministerpräsidenten M u s s o 1 i n i traf gestern um 9.30 Uhr am Brenner ein. Der Duce trug die Uniform des obersten Befehlshabers der faschistischen Miliz. Als er den Zug verließ, wurde er von Graf Ciano und den anwesenden Funktionären begrüßt. Die Musikkapelle intonierte unterdessen den Königsmarsch und die »Giovinezza«. In Erwartung seines Gastes aus dem Deutschen Reiche schritt der Duce sodann die ausgerückten Ehrenformationen ab. Punkt 10 Uhr traf der lange Panzerzug des Führers und Reichskanzlers in der Station Brenner ein. Als Hitler seinem Salonwagen entstieg, ging Mussolini ihm entgegen, worauf die herzliche Begrüßung der beiden Staatsmänner und ihres Gefolges erfolgte. Den Führer begrüßten Graf Ciano und die übrigen italienischen Vertreter. Den Duce hingegen begrüßten Reichsaußenminister v. Ri bb e n t r o p, der Chef des Oberkommandos der Wehrmacht Generalfeldmarschall v. Keitel, der Berliner italienische Botschafter A1 f i e r i und die deutschen Beamten des Gefolges. Der Führer schritt sodann in Begleitung des Duce die Ehrenformationen unter den Klängen der deutschen und der italienischen Hymnen ab. Der Duce geleitete sodann den Führer und seine Begleiter in den Salonwagen seines Panzerzuges. Die Besprechungen der beiden Regierungschefs und ihrer Außenminister begann punkt 10.10 Uhr und dauerte drei Stunden. Um 12.50 Uhr überstiegen die Staatsmänner aus dem Salonwagen in den Speisewagen, wo ein gemeinsames Essen stattfand. Während des Essens wurden die Besprechungen fortgesetzt. Um 14 Ulu entstiegen die Teilnehmer der Besprechungen dem Zuge Mussolinis, Gleich darauf wurde die nachstehende amtliche Mitteilung ausgegeben: »Im Rahmen der engen militärischen Zusammenarbeit und des regelmäßigen Gedankenaustausches zwischen Deutschland und Italien kam es heute zur Zusammenkunft der Führer der beiden verbündeten Staaten. Die Begegnung verlief in herzlicher Stimmung und im Geiste des gegenseitigen Verständnisses der Achse, ln drei Stunden überprüften die Führer der beiden Staaten in Anwesenheit der beiden Außenminister v. Ribbentrop und Graf Ciano eingehendst alle Probleme, die die beiden Mächte berühren. Dem letzten Teil der Besprechungen wurde auch Generalfeldmarschall v. Keitel zugezogen. Auch dem Mittagessen wohnten die beiden Minister des Aetißern bei«. Während der Ausgabe des amtlichen Kommuniquees spazierten Hitler, Mussolini, Ciano, und Ribbentrop noch einige Minuten auf dem Perron des Bahnhofes und verweilten im herzlichen Gespräch. Um 13.45 Uhr verabschiedete sich Hitler von Mussolini. Noch einmal erfolgte das gemeinsame Ab schreiten der ausgerückten Ehrenformationen, worauf sich Hitler mit seinen Begleitern in seinen Panzerzug zurückzog. Einige Minuten vor 14 Uhr rollte der Zug unter den Klängen der Hymnen der beiden Mächte aus der Station Brenner. Gleich darauf stieg auch der Duce in seinen Panzerwagen ein, der unter den begeisterten Ovationen der versammelten Menge in der Richtung nach dem Süden abdampfte. Berlin, 5. Okt. (Stefani.) — Die »MUnebner Neuesten Naclirich t e n« kommentieren die Zusammenkunft am Brenner mit dem Hinweise darauf, daß die Zusammenkünfte der Staatsmänner der Achse'den besten Beweis für die vollständigste Solidarität zwischen Italien u. Deutschland erbracht hätten. Die Achsenmächte hätten nicht die geringste Absicht, sich die Initiative auf militärischem oder diplomatischem Gebiet auch nur für einen einzigen Augenblick entreissen zu lassen. Der »Völkische Beobachter« bedeutet den Schlüssel der Lage Englands. Englands Niederlage in Aegypten könnte politische Folgen von größter Tragweite nach sich ziehen. Berlin, 5. Okt. Das »Hamburger F r e m d e n fo 1 a 1.1« schreibt im Zusammenhänge mit der Zusammenkunft am Brenner, der Führer sei ein Mann, der immer im rechten Augenblick zu handeln verstehe. Es geht jetzt um die Endschlacht zur Vernichtung Englands. Berlin, 5. Oktober. (Avala.) Stefan! meldet: In deutschen politischen Kreisen und in der Presse wird betont, daß der Brenner-Zusammenkunft früher oder später Ereignisse von weltpolitischer Bedeutung folgen werden, wie dies noch immer über deren Inhalt noch nicW Das Echo der Begegnung nach den Zusammenkünften der Chef5 der beiden Revolutionen Deutschlands ' Italiens der Fall gewesen ist. Die Groß Brenner-Zusammenkunft sei kurz vor Zusammenbruch einer europäischen macht erfolgt. Führer und Duce verfolg -die Ereignisse mit größter Geschwinde keit und erteilen auf Grund der FesR e lungen ihre Weisungen. Offenkundig delt es sich auch diesmal um eine genieß same Einigung über die weitere Entw*Cl< lung der Lage. Rom, 5. Oktober. (Avala.) SteR11' berichtet: »Giornale d’Italia« er‘n nert daran, daß Mussolini utl Hitler im heutigen Jahre zum dritte* Mal zusammengetroffen seien. Diese dri te Zusammenkunft sei eine logische Fo* ge der deutsch-italienischen Besprecht!*1 gen. Nach den Reisen Ribbentrops und Cianos war die Intervention der beide Revolutionschefs von Nutzen, da es s*c^ um die Einsichtnahme in die bereits aU5' gearbeiteten Pläne handelte. Die We wird noch genau informiert werden. ^ wird auch die Ereignisse dieser Zusafl1' menkunft bald erkennen. Schon jetzt kan gesagt werden, daß die Zusammenkun der beiden Chefs für den Verlauf Krieges und für die politische sowie wR' sehaftliche Entwicklung des Kontinent5 von größter Bedeutung sein wird. Mus solini und Hitler pflegen nicht Spazierfan ten zu unternehmen. Die Begegnung eine Bestätigung für die Solidarität ist der Achse. Deutschland und Italien dedke*1 nicht an die Bestimmung des Datums de5 Kriegsendes, sie denken aber an die Öd' stände, die zu verwirklichen sind, da*nu der Krieg siegreich beendigt wird. Achsenmächte sind schon jetzt mit * Ausarbeitung der konstruktiven Richtli*11' en für den europäisch-afrikanischen Neuaufbau beschäftigt. Kairo wird evakuiert Die Engländer haben sich entschlossen, die aegrzptische Hauptstadt zu Verteidigen / Militärische Stützpunkte uns Vetroleumlager in Haifa nach italienischen Berichten Vollkommen zerstör» R o m, 5. Oktober. (Avala). Stefani meldet: »Messaggero« berichtet über die Bombardierung Haifas, wo die Engländer zur Versorgung ihrer Kriegsflotte 84 Petroleum-Reservoirs hatten, und hebt hervor, daß es der italienischen Luftflotte gelungen sei, alle diese Anlagen und militärischen Stützpunkte zu vernichten, während die Stadt selbst keinerlei Schaden genommen habe. Aus der Schreibweise des Blattes geht hervor, daß die italienischen Flieger sogar die unterirdischen Napthareserven angegriffen haben. Der erste Angriff habe die Eng länder überrascht, aber anläßlich der Londons Verkehr schwer getroffen WWW . • VW— .. ..................................... Wie in London zugegeben wird, haben d ie pausenlosen Vergeltungsangriffe der deutschen Luftwaffe auf kriegswichtige Ziele der britischen Metropole den Verkehr nahezu labmgelegt. — Unser Bild zeigt einen Omnibus, der auf seiner Fahrt durch die Londoner City von einem deut scheu Luftangriff überrascht wurde. — weiteren Angriffe sei die englische Bodenabwehr' und Fliegerei außerordentlich aktiv gewesen und hätten alle Mittel angewendet, um die italienischen Angreifer zu vertreiben. Das Blatt bemerkt schließlich, die italienische Luftwaffe habe ihre Aufgabe mit außergewöhnlicher Ausdauer durchgeführt und alle erreichbaren Vorräte vernichtet. Im Raume zwischen dem Hafen und der Stadt sei alles zerstört. Das Blatt stellt fest, daß anläßlich der letzten Aufklärungsflüge schwache Brände beobachtet worden seien, was beweise, daß in Haifa nur mehr eine unbedeutende Menge von Naptha vorhanden sei, weshalb dieser Stützpunkt gegenwärtig ohne jede Bedeutung sei. Irgendwo in Italien, 5. Oktober. (Avala). Stefani berichtet: Der 119. Bericht des Oberkommandos der italienischen Wehrmacht lautet: »Im englisch-aegyptischen Sudan bombardierten italienische Luftgeschwader Truppenlager und Stellungen des Feindes im Gebiet von Roseira sowie ein Truppen lager und ein feindliches Fort im Gebiet von Gallabat. Die feindliche Luftwaffe griff Berbera, Afmad, El Uak und die Bahnhöfe von Agordat und Aisha an, wurde jedoch durch italienische Jagdflugzeuge vertrieben. Drei Personen, darunter eine eingeborene Frau, fanden bei den Angriffen den Tod, fünf Personen wurden verletzt. Der Sachschaden ist begrenzt.« Beirut, 5. Oktober. (Avala). DNB meldet: Nachrichten aus Kairo zufolge sind die Engländer entschlossen, die ägyp tische Hauptstadt zu verteidigen. Die Evakuierung des größeren Teiles der Bevölkerung hat bereits begonnen. Ein Teil der kostbaren Kunstwerke und Handschriften aus den Museen wurde dieser Tage in die Felshöhlen des Mokataner Gebirges bei Kairo geschafft. Die ägyptische Regierung war seit Beginn des Krieges bemüht, das englische Armee-kommando zu veranlassen, Kairo als °*' fene Stadt zu erklären, hatte jedoch da-mit keinen Erfolg. Spaniens Mitarbeit mit der Achse Madrid, 4. Okt. (Avala). DNB gerichtet: Die spanischen Blätter kommentieren noch immer die Reise SerratR Sun e rs nach Deutschland- und naCß' Italien. »Madrid« schreibt u. a., da die Beziehungen Spaniens zu Deutschla11 und Italien klar und unmißverständlR seien. Diejenigen, die sich von der Re‘se Suners Sensationen versprochen habe*1’ seien wieder einmal enttäuscht worde*1. Die Reise Suners nach Berlin und R011! habe in Wirklichkeit die herzliche Freu*1 schalt, die Spanien mit den Achsenmächten verbindet, noch einmal bekräftigt-spanisch-deutsch-italienische Zusamme*1' arbeit sei die logische Folge innerha der Wahrung nationalspanischer »n^er.eL sen, eine Zusammenarbeit, die im Ge*5 der Berliner und der römischen Besprechungen betrieben werde. Die Freimaurerlogen in Syrien und Libanon verboten. Istanbul, 4. Oktober. (DNB) ^ie aus Beirut berichtet wird, ist in SyrR11 und Libanon das französische Gesetz betreffend das Verbot der Freimaurerloge in Kraft getreten. Der Verteidigung Daladiers. Paris, 4. Okt. (Avala-Havas). auch Vichy mitgeteilt wird, hat der 1 Untersuchungshaft befindliche ehemalige französische Ministerpräsident D a l ädier den Pariser Rechtsanwalt MaurR R i v e t mit seiner Verteidigung vor Tribunal in Riome betraut. Zuben aus Sem Großhandel mit Lebensmitteln ausgeschlossen Eine Regierungsverordnung, die sofort in Kraft tritt / Die Verordnung beirifft auch Unternehmungen mit jüdischem Kapital d e ° g r a d, 5. Okt. Die Regierung hat Sch!,Verordnung erlassen, die die Aus- del Schaltung der Juden aus dem Großhan- % h**'* Lebensmitteln bedeutet. Als jü-_ che Unternehmungen sind diejenigen r>ebe zu betrachten, deren Inhaber teer Mitinhaber am Tage des Inkrafttre-ns dieser Verordnung Juden waren. Ak-^^esellschaften, Gesellschaften m. b. H. Genossenschaften werden als jüdi- sche Unternehmungen betrachtet, wenn die Leitung, die Direktoren und Prokuristen größtenteils Juden sind. Die zuständigen Behörden werden die Revision dieser Unternehmungen durchführen, um dann zu entscheiden, ob die Geschäftsbewilligung entzogen oder weiter aufrecht erhalten wird. Die Verordnung sieht auch die Ernennung von Kommissären für jüdische Großunternehmungen der Lebens- mittelbranche vor, ferner die Verhängung der Internierung und der Zwangsarbeit für Zuwiderhandelnde. Mit dem Tage des Inkrafttretens der Verordnung werden Juden und Gesellschaften mit jüdischer Kapitalsbeteiligung keine Bewilligungen für die Abwicklung von Großhandelsgeschäften mit Lebensmitteln mehr erhalten. Die Verordnung tritt mit der Veröffentlichung in den »Službene Novine« in Kraft. Moskau MI mit Japan ge!f0Skau> 5. Oktober. (Reuter). Ent-bre>n den Meldungen, die in London ver-daß • Werden> wbd in Moskau erklärt, ak i'n Moskau keine Erklärung darüber eiife^*en WU!"de, daß Moskau bereit sei, Schl'1 ^'chtangriffspakt mit Japan abzu- daß v1’ und zwar unter der Bedingung> China in zwei Intressensphären auf- Annäherung für möglich geteilt wird. Die Sowjetrepublik, die die Aufrechterhaltung gutnachbarlicher Beziehungen anstrebt, schließt aber die Möglichkeit einer Annäherung an Japan nicht aus, allerdings unter der Bedingung, daß 'hiezu der gute Wille gezeigt werde, wie dies Molotow Anfang August h. J. in Moskiu erklärt hat. Die Vfeilkreuzler in Ungarn auf dem Marsche SÄMANN SZALASSY WIEDER IN TÄTIGKEIT. — DIE PFEILKREUZER ° Mit 50 ABGEORDNETEN DIE ZWEITSTÄRKSTE PARTEI DES LANDES ungarische Parlament seine daP e s t, 5. Okt. Am Mittwoch be-sann da, stse 3e$. fick Pat!^ürgischen Gebiete betreffen. Herbstc -Session und wurden am Donnerstag die D~esetzesvorlagen verabschiedet, die Siebe lLC.kgliederung der ostungarischen u. parj ^hrgiischen Gebiete betreffen. Das ein a7jei]t beschloß ferner die Errichtung t^Universjtäj. in Klausenburg. Die Ver Cr der anvv neuen Gebiete waren bereits hail esend. Das ungarische Abgeordneten-d6n zählt jetzt 50 neue Abgeordnete, von Schen Inehrere auch rumänischer und deut •Dr . ^Zugehörigkeit' sind. si-ch''6 ‘nilcrPoMtischen Debatten drehen rag:,,etzt um die Vereinigung aller rechts- ater ElpmAnlo in pitipr Parfpi. Opf der Heimat. Eine der dringendsten Aufgaben des Verbandes besteht in der Organisierung von Anschaffungsgenossenschaften für die Auswanderer, insbesondere für jene des Ruhrgebiets. Die deutschen Behörden haben unseren Anschaffungsgenossenschaften bewilligt, verschiedene Lebensmittel direkt aus Jugoslawien zu beziehen, damit den Auswanderern die gewohnte Nahrung geboten werden könne. Zur Zeit sind in dieser Richtung Verhandlungen im Gange. Die Beschaffung der Waren hatte der Verband der Anschaffungsgenossenschaften in Beograd zu übernehmen. Gleichzeitig ist auch die Gründung besonderer Geldistitute vorgesehen. Diese sollen den Auswanderern das Sparen ermöglichen und durch diese Institute werden sie auch alle ihre Geldgeschäfte erledigen können. Die Tschechen und Polen besitzen bereits Institute dieser Art, die auch für die Anverwandten der Auswanderer von Nutzen sind. Führer der Pfeilkreuzer, Hauptmann Fr. S z a 1 a s s y, der zwei Jahre im Kerker saß und kürzlich die Freiheit zurücker-j langte, hat seine politische Tätigkeit wieder aufgenommen. Er sammelte die Split-! ter der rechtsradikalen Parteien in seiner Pfeilkreuzerpartei, die im Parlament 50 j Sitze zählt und damit die zweitgrößtej Partei des Landes darstellt. Unter dem außenpolitischen Druck hat die Regierung nunmehr das Verbot der Zugehörigkeit der Beamten zur Pfeilkreuzerpartei aufgehoben. Die , rechtsradikale Presse hat bereits entscheidende Schritte angekündigt. 140.000 Jugoslawen ftt Demchiand beschäftigt ejQen^a8e der jugoslawischen Auswanderer im Deutschen Reiche ist nach j Bericht des Präsidenten der Zentrale der jugoslawischen Auswan- j derervereine in Deutschland zufriedenstellend. Zen?,Präsi^nt des Jugoslawischen eijje er band es der Auswandererver-in r. IQ Deutschland, der seinen Sitz LjubR611 hat, Paul Boleha, hielt in über H^Ia €ancn interessanten Vortrag \vaiulrilc Lage der jugoslawischen Aus- Qer-1pr *n Deutschland. Wisch r.; 5ner sa8te u- a- Die jugosla- Gn ^Uswaner hundert Auswanderer-be.cr,.;r,L Und weitere sind in Gründung griffen n- , n. Die nationalen Verhältnisse rer sind sehr zufrieden- er Ausxv-ip,\e M Stell aiKiernv lands 7- ach der Okkupation He fen h;'!ens und Frankreichs Ire auch aus diesen Ländern ol-tref-viele sehen n ^c'1e Auswanderer im Deutsch v-c’n' Unter ihnen gibt es allp ,10 Kroaten. Sie schließen sich dea bestehende an llnd bilden ?n Vereinigungen mit unseren dortigen Auswanderern eine jugoslawische Gemeinschaft. Viele kroatische Arbeiter, die früher schwerste Waldarbeiten verrichten mußten, haben nun im Deutschen Reich, zumeist in ihrem Fach, guten Verdienst gefunden. Nach der Okkupation der deutschen Nachbarstaaten ersuchte der Jugoslawische Zentralverband in Essen die jugoslawischen Behörden, sie mögen die jugoslawischen Staatsbürger in diesen Ländörn ihrem Schutz unterstellen. Diese Angelegenheit wurde in 48 Stunden günstig erledigt. Die deutschen Militärbehörden haben zahlreichen jugoslawischen Auswanderern ihren Schutz angedeihen lassen; sie unternahmen alles Nötige, um die Auswanderer aus den vernichteten Gebieten unentgeltlich nach Deutschland, zumeist nach dem Ruhrgebiet, zu befördern. Die jugoslawische Kolonie in Deutschland hat infolgedessen mehrere Tausend Seelen zugenommen. Zahlreiche jugoslawische Auswanderer befinden sich auch in der Gegend von München. Der Verband kümmert sich für die Auswanderer in jeder Beziehung und unterhält ständige Verbindungen mit Europa und das Judentum Beograd, 5. Okt. Einst begann und endete der Kampf um die Erneuerung der Nationen und Staaten auf dem Balkan mit dem Kampf gegen die Türken, so führt das Beograder Blatt »Vrem e« im Leitartikel aus. Heule aber beginnt und endet dieser Kampf auf dem Balkan und in ganz Europa vor allem mit dem Kampf um die Befreiung vom Welt- und einheimischen Judentum und dem ihm hörigen Freimau-rertum. Das Judentum kenne die Achillesferse eines jeden Volkes und die Achillesferse des Serbentums sei seine Menschlichkeit, sein Mitgefühl, seine Abneigung gegen jede Verfolgung menchlicher Wesen und desha'b verstehe es das Judentum und seine Freimaurerei den Eindruck zu erwecken, als ob es unschuldig verfolgt würde. In Wirklichkeit habe jedoch niemand auf der Welt so unter Judentum und Freimaurertum zu leiden gehabt wie das serbische Volk in den letzten zwanzig Jahren, in denen man über dieses Problem nicht einmal habe schreiben dürfen. Es handelt sich nicht um eine Judenverfolgung, sondern um eine Rettung des, Staates und Volkes vor dem Judentum und der Freimaurerei. Abschließend verweist der Artikel auf das Beispiel Deutschlands und Italiens, die ihren nationalen Aufstieg mit der völligen Liquidierung dieser Frage begannen, sowie andererseits auf das Beispiel Frankreichs, das die Juden und Freimaurer nach dem Weltkrieg zwanzig Jahre lang zersetzt haben, bis sie aus ihm eine traurige Ruine machten. Bilanz der britischen Luftangriffe auf Deutschland. Berlin, 4. Okt. (Avala). DNB berich tet: In hiesigen maßgeblichen Kreisen wurden die Resultate der Tätigkeit der englischen Luftwaffe in der Zeit vom 1. bis 30. September aufgeezigt. In diesem Zeitraum unternahmen die Engländer 1471 Luftangriffe und warfen insgesamt 7542 Bomben ab. 48% dieser Angriffe blieben erfolglos, weil die Bomben auf offene Felder fielen. Von allen Angriffen waren 50.4% auf nichtmilitärische Ziele gerichtet, wie etwa Arbeiterwohnungen, Schulen, Kirchen, Spitäler usw. Eine ‘tfakrma/M wm.dass Aspirin das Mittel gegen Grippe Ond Erkältungskrankheiten ist. Beim Kauf muss man aber darauf achten, dass die Packung und jede einzelne Tablette mit dem Bayerkreuz versehen sind: Man darf nie vergessen, dass es kein Aspirin gibt ohne Bayerkreuz! o*« >•» eoe au m ne» w a» wn» i«a größere Anzahl von Personen wurden hiebei getötet. Nur 1.6% der Angriffe erreichten militärische Ziele im Deutschen Reiche. Die Vertreter der Auslandpresse konnten sich in Berlin, Hamburg, Hannover und Westdeutschland von der Sinnlosigkeit der britischen Luftangriffe überzeugen. 1000 amerikanische Autos von den Japanern beschlagnahmt. H o n g k o n g, 4. Oktober. (United Press.) In Haiphöng in Indochina wurden tausend Lastkraftwagen amerikanischer Herkunft, die für China bestimmt waren, beschlagnahmt. Zu den Vorgängen in Indochina. Tokio, 4. Okt. (Avala-DNB). Der Stellvertreter des General Nischihara, General Sumita, ist gestern in Hanoi eingetroffen, um provisorisch die Leitung der japanischen Mission in Indochina zu über nehmen. Nach einer DNB-Meldung aus Schanghai sind die Nachrichten über die japanischen Truppenlandungen in Haiphöng noch nicht bestätigt worden. Bei stockendem Stuhlgang, aufgeriebenem Unterleib infolge Verstopfung leitet das natürliche »Franz- Josef«. Bitterwasser die im Darm angesammel-ten Rückstände der Verdauung ab In der ärztlichen Berufstätigkeit wird das Franz-Josef-Wasser bei Männern, Frauen und auch Kindern angewendet. Reg. 5. br 15. 485/35. Frankreich wird nur 100.000 Mann und 4000 Offiziere halten dürfen. N e w y o r k, 5. Oktober. (Avala.) TASS berichtet: Wie die Zeitung Newyork Post« berichtet, hat der französische Kriegsminister General Huntzinger die Regierung in Vichy über die Entscheidung Deutschlands hinsichtlich der französischen Wehrmacht in Kenntnis gesetzt. Nach dieser Entscheidung darf Frankreichs Wehrmacht nur 100.000 Mann und 4000 Offiziere zählen. Es würde dies im Sinne der deutschen Forderungen ein Söldnerheer mit 12jähriger Dienstzeit sein. Auch Bulgarien hat die Beteiligung an an den Balkanspielen abgesagt. Istanbul, 5 Oktober. (Avala.) DNB berichtet: Heute beginnen in Istanbul die Balkanspiele. In: Zusammenhänge damit findet auch der XI. Balkan-Sportkongreß statt. Neben der Türkei nehmen an den Wettkämpfen auch Griechenland und Jugoslawien teil. Bulgarien und Rumänien haben die Teilnahme abgesagt. Versöhnung. Nach einem langen Streit versöhnen =;eh Max und Moritz. Max: »Also ich trage dir nichts mehr nach und wünsche dir dasselbe, was du mir wünschst.« Moritz: »Fängst schon wieder an?« Neue Phase der Weltpolitik Der Neuordnungsplan Deutschlands, Italiens und Japans bringt die internationale Politik in Bewegung Budapest, Oktober. Der »Pester LI o y d« schreibt: Die weltbewegende Initiative Deutschlands, Italiens und Japans zieht immer weitere Kreise, so daß man heute schon von einer neuen P h a-s e der weltpolitischen Entwicklung sprechen kann. Diese Bewegung der internationalen Politik erfaßt vor allem den Mittelmeerraum, man kann aber feststellen, daß auch andere, ferne Regionen, so das P a-z i f i k g e b i e t, in den Strom des historischen Geschehens einbezogen sind. Die Grundkonstruktion des deutsch-italienisch japanischen Paktes stellt ja einen organischen Zusammenhang zwischen den europäischen — besser gesagt, eurafriikani-schen — und den fernöstlich-pazifischen Vorgängen her, die alle nach dem Willen der siegreich vordringenden Mächte des weltpolitischen Dreiecks organisch zusammenhängende Teile eines Neuordnungsprozesses sind. Das Abkommen der drei Mächte richtet sich auf das Ziel, die Mächte, die sich diesem Prozeß entgegen stemmen wollen, beiseite zu schieben, denjenigen Mächten aber, die in klarer Erkenntnis der historischen Entwicklungs tendemz sich bereit zeigen, am Neuordnungsprozeß teilzunehmen, die aktive Mitarbeit daran zu sichern. In diese Perspektive fügt sich die Italienreise des spanischen Innenministers Serrano S u-n e r ein, der in Rom von der Regierung und dem Volk Italiens feierlich empfangen wurde. Die Stimmen der italienischen und der spanischen Presse über die Rei- se lassen keinen Zweifel übrig, daß die römischen Besprechungen des spanischen Ministers, ebenso wie seine früheren Berliner Gespräche, dem Thema der Mitarbeit Spaniens an der von den Achsenmächte siegreich fortgeführten Neu-ortinungsarbeit im westlichen Mitlelmeer-becken gelten, wobei die Gibraltarfrage als ein zentrales Problem des spanischen nationalen Lebens anerkannt wird. Wenn man die weiteren weltpolitischen Auswirkungen des Dreierpalktes ins Auge faßt, so müssen zwei außerhalb des Bundes stehende Faktoren berücksichtigt werden: Sowjetrußland und die Vereinigten Staaten. Die Stellungnahme Moskaus zu dem Pakt findet in einem Artikel der »P r a w d a« klare Formulierung. Aus diesem Artikel geht hervor, d'aß man in Moskau den Sinn und die Tendenz des Dreierpaktes klar erkannt und insbesondere die darin enthaltene Feststellung, daß durch die Abmachung die Beziehungen der Unterzeichnerstaaten zur Sowjetunion nicht berührt werden, mit Verständnis aufgenommen hat. Nach Beurteilung der Sowjetkreise hat der Pakt die Herausbildung von zwei Mächte- und Interessengruppen gefördert, deren eine aus den drei Vertragsmächten, die andere aus dem Britischen Reich und den Vereinigten Staaten besteht. An diesem Gegenüber der Neu-ordnungs- und Beharrungsmächte fühlt sich die Sowjetunion unbeteiligt und ist entschlossen, ihre Neutralitätspolitik, soweit es von ihr abhängt, weiterzuführen. Der Sinn dieser Ausführungen ist klar. Sie bedeuten, daß alle Spekulationen, wonach der Dreimächtepakt die Sowjetunion mißtrauisch stimmen und daher britischen Annäherungsversuchen zugänglicher machen würde, als vollkommen grundlos erkannt werden müssen. Was nun die Haltung der Vereinigten Staaten anbelangt, so ist eine Verschärfung ihrer Einstellung allen weltpolitischen Machtverschiebungen gegenüber unverkennbar. Es ist klar, daß diese Politik Amerika in eine politische Zielgemeinschaft mit dem auf allen Fronten isolierten und zurückgedrängten britischen Reich zu verwickeln droht, -doch scheint in den USA die erste unmittelbare Reaktion auf die Nachricht des Dreierpaktes eine stärkere Betonung der Unterstützungsbereitschaft für Großbritannien gewesen zu sein. Es gibt freilich Gegensätze in der amerikanischen öffentlichen Meinung selbst hinsichtlich der zu wählenden Taktik. Während Präsident Roosevelt, dessen Politik der Hervorkehrung der pazifischen Fragen wesentlich zum Zustandekommen des Dreierpaktes beitrug, auch jetzt an der Pazifiklinie festhält und demonstrative, vielleicht auch praktische Maßnahmen gegen Japan zu erwägen scheint, spricht die republikanische Presse von der Unmöglichkeit,, auf zwei Ozeanen Krieg zu führen, und betont mehr die Solidarität mit England und damit die Interessenahme an den europäischen Vorgängen. Aus dieser Diskussion sieht man, daß der Dreierpakt die Vereinigten Staaten vor eine schwierig Lage gestellt hat. Sie sind allerdings, s0 weit sie ihre Aktivität und ihre Interesse auf die beiden Amerikas beschränk® > von den Ereignissen nicht betroffen, der Weltordnungsplan der drei Bündnis mächte auf eine Bildung geschlossen Weltregionen abzielt, die jeweils un der Führung der sie organisierende stärksten Macht stehen. Ein Aufsatz d^ japanischen Universitätsprofessors K m i k a w a entwirft die Theorie diese weltpolitischen Regionalplanes. Nun w, re für die Vereinigten Staaten seih ^ Platz im Rahmen dieses Planes vorhan den, allerdings müßten aber dann d> USA auf das Prinzip der offenen Tür der weltumspannenden freien Beziehu*1 gen verzichten. In diesem Gegensatz sehen Welthandel und offener Tür a’^ der einen und geschlossener Großraura Wirtschaft auf der anderen Seite liegt de eigentliche Kern des Widerstandes, de Amerika gegen den Neuordnungsplan die schon an der Tagesordnung sm ’ wird auch diese Frage nicht in Verg® senheit geraten.« Vor dem Ausbau der DIE BANATSREGIERUNG BENÖTIGT NEUE EINNAHMSQUELLEN — DIE FRAGE DER HERANZIEHUNG VON DIREKTEN UND INDIREKTEN STEUERQUELLEN Zagreb, 4. Oktober. Das Zentralorgan Dr. M a č e k s, der »H r v a t s k i Dnevnik«, befaßt sich mit der Frage der Finanzautonomie Kroatiens und gelangt in einer Untersuchung der finanziellen Lage des Landes zu den nachstehenden, bemerkenswerten Feststellungen: »Unter den Fragen, die in Bälde an die ^Tagesordnung gelangen werden, befindet sich jedenfalls das Problem der Finanzierung des Banats Kroatien. Das Banatsbudget endigt mit dem Kalenderjahr. Die Banatsregierung ist bereits mit der Ausarbeitung des Voranschlages pro 1941 beschäftgt, der mit 1. Jänner 1941 in Kraft-tritt. Wie aus dem Bericht her- vorgeht, den der Leiter des Finanzdepar-tements Dr. Vladimir Franolič in der Konferenz der Volksvertreter in Zagreb erstattet hatte, braucht Kroatien die Sicherstellung neuer Emnahmsquellen, da es sich herausgestellt hat, daß einige Einnahmsquellen versagten. Die Erfahrung hat gezeigt, wie begründet unsere Mahnung war, daß Kroatien auch direkte und indirekte Steuern einhöben müßte. Entsprechend den Beiträgen, die die übrigen Staatsgebiete für die gemeinsamen Ausgaben liefern, müßte festgestellt werden, wieviel Kroatien zu diesem Zweck beizusteuern hat. Die jetzige Lösung ist von kroatischer Seite lediglich als ein Provi- Evangelischer Gustav Adolf-Haupbff ein im Königreiche Jugoslawien Auf Ansuchen des Evangelischen b stav Adolf-Hauptvereins im König*® che Jugoslawien hat die General rektion der staatlichen Eisenbahn® unter ZI. 71503-40 vom 12. Septem1* d. J. eine 50 Prozentige Fahrpreis®^ mässigung auf den staatlichen Fas® bahnen für die Delegierten und Bes eher der Hauptversammlung und Jahresfestes dieses Vereins die am ' und 13. Oktober d.J. in Vinkov^ ko Novoselo stattfinden, gewäb • Die Delegierten und Besucher hau ‘fen auf der Abfahrtsstation eine ga ze Fahrkarte, zusammen mit der senbahnlegitimation Obr. K. 13. H1® gekaufte ganze Karte gilt dann für unentgeltliche Rückfahrt, doch mu durch den Vorstand des Gustav Af’0^ Hauptvereins auf der Legitimation 13 bestätigt werden, dass der Beh^ fende an der Hauptversammlung, . an dem Jahresfest teilgenommen h ' Diese Begünstigung gilt vom 10. . abschliessend 13. Oktober d. J. für , Abfahrt und vom 13. bis abschliess® 15. Oktober d. J. für die Rückfahrt d allen Wagenklassen ausser der Dr- un allen Zügen ausser den Expresszüg Hm! Bräutigam (zu seiner Verlobten): »ich habe ordentlich Herzklopfen, wenn an denke, daß ich morgen deinem ter meine Schulden beichten muß.« , Sie: »Ach, das ist nicht so schlin1^.^ Vater wird sich freuen, in dir einen densgefährten zu finden,« Aus Stadt und Umgebung Maribor, Samstag, den Z. Oktober Fortan mir zwei steffchWe Za min der Woche pj^n®rstaS und Freitag kein Fleischverkauf im Detailhandel und keine cugerichte in Gasthäusern. — Einheitliche Regelung im ganzen Staat der fleischlosen Tage, ‘ Folge der immer schwieriger Wenden siM üicht gab Viehbeschaffung anzusehen 'var es bisher in Jugoslawien einheitlich bestellt. In Kroatien WochS n.ur zwei solche Tage in der teil JIGERIEV SIN, Gosposka 15 an Werktagen nachts vo " ^erüer Ü 29 K' " -o aut s ü Uhr früh, von Personen-v0n S Urtd Motorrädern über 25 km 4es | .er Grenze der Wohngemeinde chen zu versehen. Bis auf weiteres werden keine neuen Konzessionen für neue Rollfuhr-, Aütotaxi- und Autobusunternehmungen erteilt, außer wenn öffentliche Interessen dies erfordern. Der Banns kann den bestehenden Autobusverkehr revidieren, ebenso auch den Warentransport mit Kraftwagen. Für Zuwiderhandelnde sind strenge Strafen vorgesehen, die bis zu 5000 Dinar Geldstrafe und bis zu 30 Tagen Arrest ausgedehnt werden können. Die neue Verordnung tritt drei Tage nach der Veröffentlichung im Beograder Amtsblatt in Kraft. UtoUn enllmicrs> Edls in der Gegend verkpu Eisenbahn- und Autobus-dUlv. lv besteht, ferner die Verwen- Aüs0nsamtlicher Motorfahrzeuge für \er,v üge und Wettbewerbe,die fördeeiKlUng von Lastautos für die Be-P°rtuT8Von Waren, die vonTrans-•üehr11 ne^men besorgt wird, u. zw. dp., r.aE 50 km weit von dem Sitz s Unti ;r p. nternclimens, falls ein die plseiibahnverkehr besteht, ebenso ler paralle- für ri;CrT^Cnr*UT18 von Motorfahrzeugen c‘ Beförderung von Waren durch terr.^,6 s-’ Gewerbe- und Industrieun- juehtnungen Ware Wird behufs Zustellung an den Käufer. Verboten torbn a,lIC'; die Verwendung von Mo-^bgszweckend ™ vigtzO^p diesen Bestimmungen sind ei-die nmü xr ausgenommen. So gilt Tier-t, ' erordnung nicht für Acrzte, Eettur|Z G’ ^Pitäler, Feuerwehren und die ai ^iüeilungen usw., für den Hof, Miüt, -S andischen Diplomaten, für die tes a aut°s’ die Kraftwagen des Staa-fer’ne/f - Banats und der Gemeinden, jedoch Ur Autobusse, Hotelwagen, h;e y nur in gewissen Fällen usw. die pr°rdnung zählt genau auf, wann nicht fdimmungen auf diese Fälle gen - ü'vendung finden. Solche Wa-ln uiit besonderen Abzei- Warum Verbreiterung ber Gehsteige an ven Kreuzungspunkten? E-s wird uns geschrieben: »Zur Frage in Ihrem geschätzten Blatt Nr. 223 vom 2. d. M., warum in der Koroščeva ulica und anderswo an den Kreuzungspunkten der Straßen die Gehsteige halbkreisförmig verbreitert wurden, daß das Einbiegen der Autofahrer von einer in die andere Straße erschwert ist, gestatte ich mir auf Grund persönlicher Beobachtung folgende Aufklärung zu geben: Der Zweck der beanständeten dreiviertelkreis — nicht halbkreisförmigen Verbreiterungen der Gehsteige an den Kreuzungen der Koroščeva ulica mit den kenhaus in seinen schon in Betrieb befindlichen Teilen stets überfüllt ist, die moderne chirurgische Abteilung aber noch im Rohzustände sich befindet, so werden die Verunglückten, wenn die Verletzungen größer sind, in Sanatorien Heilung auf Kosten der schuldtragenden Autofahrer suchen müssen, umsomehr, als diese ja durch die Haftpflichtversicherung gegen jeden Schaden gedeckt sind. Und wenn die Versicherungsgesellschaft sich weigert, diese Kosten zu ersetzen, so gibt es ja noch unabhängige Gerichte, die den Schuldtragenden zum Ersatz der Heilungskosten verurteilen. 3. Zur Dezimierung der Motor- und Fahrradwildlinge, bei denen alle polizeilichen Vorschriften, elterlichen Ermahnungen usw. nur auf taube Ohren stoßen. Diese motorisierte und radfahrende Jugend pflegt ohne;Rücksicht auf das übrige zu Fuß hatschende Publikum mit Windeseile durch die Straßen zu rasen, vermindert auch bei Straßenkreuzungen die Geschwindigkeit nicht um einen Zentimeter per Sekunde und benützt besonders die Maistrova und Koroščeva ulica mit der Verlängerung (der Straße nach Kamnica) mit größter Vorliebe zu ihren Trainingsfahrten.« Also ist die beanständete Maßnahme des Stadtbauamtes zur Hebung der Verkehrssicherheit nur wärmstens zu begrüßen! - m. Trauungen. In den* letzten Tagen wurden in Mariibor getraut: Karl Grafo-ner, Arbeiter, mit Frl. Ivana Škofič, Ludwig Medved', Landwirt, mit Frl. Josefine Šalamun, Michael Rožman, Feldwebel, mit Frl. Margarethe Stesl, Alois Jug, Schuhmachermefster, mit Frl. Aloisie Klep Alois Elker, F ab riiksan gest elfte r, mit Frl. Margarethe Migan, Guido Suša, Handelsangestellter, mit Frl. Justine Ačko, Franz Meglič, Malergehilfe, mit Frl. Antonie Ko- Wieder neuer Brotyreis EINHEITSBROT BIS AUF WEITERES 5.25 DINAR PRO KILO — DER STÜCKPREIS WIEDER EINGEFÜHRT Der Stadtmagistrat hat im Sinne der Bestimmungen über die Versorgung der Bevölkerung mit Nahrungsmitteln für den Bereich der Stadtgemeinde neue Höchstpreise für Brot festgesetzt. Fortan kostet Einheitsbrot 5.25 Dinar pro Kilo. Der Stückpreis wird für Einheitsbrot wieder eirageführt. Darnach kosten Wecken und Laibe im Gewicht von 114 Dekagramm 6, im Gewicht von 57 Dekagramm 3 u. im Gewicht von 28)4 Dekagramm 1.50 Dinar. Statthaft sind auch kleinere Stücke, die verkauft werden zu 4 Dinar im Gewicht von 78, zu 2 Dinar im Gewicht, von 38 und zu 1 Dinar im Gewicht von 19 Dekagramm. Bauernbrot kostet 5.50 und S p e-z i a 1 - R o g g e n b r o t 6 Dinar pro Kilo- Bauernbrot und Spezial-Roggenbrot werden in Wecken und Laiben zu )4, 1 und 2 Kilo hergestellt. Zur Herstellung von Einheitsbrot darf nur das im Sinne der geltenden Bestimmungen gemahlene Weizenmehl verwendet werden. Beim Backen von Bauernbrot sind 50% Mehl zu verwenden, wogegen das Spezial-Roggenbrot nur aus Roggenmehl zu backen ist. Die Bäckermeister werden neuerdings auf die einschlägigen Bestimmungen über das Brotbacken aufmerksam gemacht. Zuwiderhandelnde werden strengstens bestraft. Die neuen Brotpreise sind bereits am gestrigen Freitag in Kraft getreten. lar, Franz Lukič, Flechtergehilfe, mit Frl. Antonie Vrbnjak, Rudolf žaler, Textilarbeiter mit Frl. Aloisie Kronvogel. — Wir gratulieren! m. Verstorbene der Vorwoche. In der Wo ehe sind in Maribor gestorben: Anton Tavčar, 57 Jahre alt; Marie Meden, 83 Jahre alt; Marie Karbaš, 41 Jahre alt; Franz Brumen, 4 Jahre alt; Leopold Košenina, 71 Jahre alt; Josefi-ne Schieber, 65 Jahre alt; Rochus Habjan, 59 Jahre alt; Franz Derkoš, 80 Jahre alt; Friedrich Skriner,. 70 Jahre alt; Ivan Jerebič, 66 Jahre alt; Marie Greifoner, 73 Jahre alt; Konrad Savec, 34 Jahre alt; Ivan Rubin, 26 Jahre alt; Eduard Weitruba, 79 Jahre alt; Josef Šalamun, 53 Jahre alt; Ludwig jureš, 53 Jahre alt. — R. i. p.! m. Morgen Parkkonzert, allerdings bei günstigem Wetter. Die Militärkapelle veranstaltet am morgigen Sonntag, den 6. d. von 11 bis 12 Uhr unter der Leitung des Kapellmeisters Jira-nek ein Promenadekonzert im Stadtpark. m. Den Bund fürs Leben schlossen in der St. Markus-Kirche in Zagreb Herr Mirko V a 1 j a k, Sohn des Ma-riborer Kinounlernehmers u. Hausbesitzers Herrn Gjuro Valjak, und Frl. Anka M artin o cki, Tochter des Zagreben Holzindustriellen und Hausbesitzers I. Martinocki. Dem jungvermählten Ehepaar unsere herzlichsten Glückwünsche f m. Gehaltsaufbesserung. Die Bediensteten des Zentralamtes für Arbeiterversicherung sowie sämtlicher Kreisämter erhielten einen einmonatigem Gehalt als Winterhilfe. m. Aus dem Gerichtsdienst. In den Ruhestand versetzt wurde der Kreisgerichtsrichter Dr. Josef Tombak in Murska Sobota. m. Die Mariborcr Kaufmannschaft wird von der Kaufleuteinnung darauf aufmerksam gemacht, daß es in ihrem Interesse gelegen ist, die bis 15. d. im Einreichungsprotokoll des Stadlmagistrats, Zimmer 7, während der Amtsstunden aufliegenden Verzeichnisse der Erwerbssteuerpflichtigen ein zuschen. Erscheinen die vom Steueramt eingeschätzten vorjährigen Einkommen zu hoch, dann mögen die Kaufleute in der Kanzlei der Innung, Jurčičeva ulica 8-1., erscheinen, wo ihnen die Mitglieder des Mariborer Steuerausschusses die nötigen Informationen erteilen werden. Um diesen Informationsdienst leichter zu bewältigen, wollen die Mitglieder der Innung mit den Anfangsbuchstaben A bis L' Montag, den 7. d. und jene mit den Anfangsbuchstaben M bis Ž Dienstag, den 8. d von 14 bis 15 Uhr in der Kanzlei erscheinen. m FiitmmgsvorIrag in der Herbstausstellung deutscher Maler Sloweniens. Am Sonntag, den 6. d. M. um 11 Uhr vormittags findet in der Herbstausstellung deutscher Maler Sloweniens in der Gambrinushalle ein Führungsvortrag statt. Vortragender ist der akademische Maler Pipo Pete In. m. Das iRote Kreuz irt Maribor spricht auf diesem Wege allen jenen, die in richtiger Erkenntnis der eminent wichtigen menschenfreundlichen Ziele des Rotkreu-I zes zum Erfolg der heurigen Rotkreuzwoche beigetragen haben, seinen wärmsten Dank aus. Der öffentliche Dank gebührt sowohl den hochherzigen Spendern von Beiträgen als auch allen jenen, die auch sonst zum materiellen und moralischen Erfolg der heurigen Rotkreuzwoohe beigetragen haben. m. Neuerscheinungen am heimischen Büchermärkte. Unter dem Titel »črni svatje (»Schwarze Gesellen«) erschien aus der Feder unseres bekannten Jagdpublizisten Stanko Lapuh ein entzückendes Büchlein, das in der slowenischen Jagdlektüre und in der Reihe der tierfreundlichen Bücher einen würdigen Platz einnimmt. Der Verfasser führt uns in die Welt der oberkrainischen Berge, in das Reich der Gemsen, des Steinbocks, des Steinadlers und der gesamten Tierwelt dieser Gebirgszonen bis zur Alpenmaus. Das Köstliche an diesem Buch ist jedoch, daß der Verfasser, der in der Beschreibung der Naturstimmungen über außerordentliche Sensibilität des Wahrnehmungsvermögens verfügt, die Tiere sprechen läßt. Man muß das gelesen haben, wie die Gemse sich mit ihrem Nachwuchs über den Menschen unterhält und wie die Tiere der Bergwelt selbst Zwiesprache halten. Die Philosophie der Kreatur kommt in diesen Schilderungen fesselnd zum Ausdruck und zwingt den Leser wahrhaft in den Bann, »črni svatje« ist ein erster größerer Versuch des Autors auf diesem Gebiete. Es wäre zu wünschen, daß er auf diesem Wege fortschreiten möge. Nicht nur der Jäger, auch jeder Natur- und Trierfreund wird seine Freude an solchen Darstellungen haben. Das empfehlenswerte Büchlein ist im Verlag der St. Cyrillus-Druckerei in Maribor erschienen. m. Haben Sie sich wirklich noch nicht entscheiden können? Schon im Laufe der nächsten Woche beginnt der Trefferrummel der Staatlichen Klassenlotterie, und zwar im Rahmen der 41. Spielrunde, deren erste Ziehung bereits am 11. d. stattfindet. Die letzte (40.) Spielrunde war dank dem Spielglück unserer Haupt-kollektur Bankgeschäft Bezjak auch für Maribor und unsere engere Heimat über ’haupt recht erfolgreich. Es ist daher be greiflich, daß auch das Interesse für die neue, bevorstehende Spielrunde im Wachsen begriffen ist. Wer also noch kein neues Klassenlos sein eigen nennt, der eile in unsere Glückstelle Bankgeschäft B e z j a k, Gosposka ulica 25, Tel. 20-97, wo etliche Klassenlose noch aufliegen. Bereits zugeschickte Lose, die von den Adressaten nicht angenommen werden, mögen so rasch als möglich retourniert werden, damit sie anderen Interessenten übermittelt werden können. * Zahnarzt Dr. Franz Stamol, Kralja Petra trg 4, ordiniert wieder. 7965 m. Den ärztlichen Inspektionsdienst ver sieht am Sonntag, den 6. d. für Mitglieder des Arbeiterversicheruragsamtes in dringenden Fällen und 'bei Abwesenheit des Rayonsarztes Dr. Stanko P o g r u j c, Maribor, Tyrseva ulica 14, I. Stock. * Universitäts-Assistent Dr. L. Trauner ordiniert für rheumatische Erkrankungen. Zagreb, Dolac l/III. Tel. 23 —486. 7986 * Institut de danse Pečnik, Kasinosaal, eröffnet am Dienstag, den 15. Oktober, die Tanzkurse. Informationen erteilt Mu-srkhaus Perc, Gosposka ulica. 7802 * Unsere bekannte Apotheke Mr. Bahovec in Ljubljana bringt anstatt des russischen Tees eine erstklassige heimische Teemischung von außerordentlichem aromatischen Geschmacke unter dem Namen »E m o n a«-B 1 ü t e n t e e auf den Markt. Dieser Tee winkt nicht wie der russische, aufreizend auf die Nerven, besitzt aber auch noch weitere positive Eigenschaften. »Emona«-Tee winkt nämlich beruhigend, ist nahrhaft und enthält auch die notwendigen Vitamine. Er ist also auch ein ideales Getränk für Kinder. Man trinkt »Emo-na«-Tee rrtit Zitrone, Rum oder Milch. Wegen seines auserlesenen Geschmackes kann »Emona«-Tee auch dem verwöhntesten Gaste serviert werden. Als Frühstück, Jause oder abends wird der Tee namentlich jenen Personen anempfohlen, die tagsüber sehr beschäftigt sind und deren Nerven Kaffee oder russischen Tee nicht vertragen. Trinket also statt des russischen nur »Emona«-Tee, der jenen an Aroma, Nährkraft und beruhigender Wirkung weit übertrifft. Zu alldem ist »Emona«-Tee im Gebrauche sehr ökonomisch und wegen seines niedrigen i Preises jedermann erschwingbar. 1 HervßiMSstMMg deutscher Mater Sloweniens DIE BILDENDE KUNST DER DEUTSCHEN VOLKSGRUPPE SLOWENIENS HAT SICH WÜRDIG VORGESTELLT — LEBHAFTES INTERESSE FÜR EHE AUSGESTELLTEN ARBEITEN Besucher kommen, Besucher gehen. Die Gambrinus-HaUe, die oft in ihrer Geschichte alle erdenklichen Veranstaltungen erlebt hat — lärmende Volksversammlungen, Tanzschulproben, Bälle usw. — ist diesmal in einen Intimen Kunsttempel verwandelt worden, in welchem die Maler Hepperger, Kasimir, Oel-tjen, Frohm, v. Gagem, Seebacher, Košič, v. Formacher, Reiser und Wallner ihre Werke zur Schau gebracht haben. Alle, die diese Ausstellung des deutschen Kunstschaffens besuchten, gehen stärkste ns beeindruckt aus dem Saale. Die ausgestellten Gemälde einschließlich Graphik zeigen, daß die deutschen Maler Sloweniens in ihrer Grundeinstellung zum. ewigen Problem der Kunst sich von zwei Prinzipien leiten lassen: Erstens: die Kunst darf nichts mit Snobismus gemein haben. Die künstlerische Individualität wird immer ihre freien Entfaltungsmöglichkeiten behaupten, darf aber die Grundgesetze der Ästhetik, der Form und der Wahrheit nicht umgehen, da sie ansonsten den Rückfall in die anrüchigen, artfremden Ismen einer überwundenen Systemzeit in der Kunst bedeuten würde. Und zweitens: Wahre Kunst kann nur im Zusammenwirken von Begabung, unverfälschter Eingebung und einer durch Arbeit erzielten Beherrschung stofflicher Schwierigkeiten hervorgehen. Ein Rundgang durch die beachtliche Ausstellung führt zur Erkenntnis, daß diese Künstler den Weg zur gebändigten, nach Einfachheit der Ausdrucksweise ringenden und daher wahrhaften Kunst gefunden haben. Das Wollen und Können der ausstellenden Maler läßt in diesen Gemälden die Idee erkennen, die ihnen kunstbegrifflich gemeinsam ist. Die deutsche Malerei in Slowenien hätte sich würdiger nicht affirmieren können. Sie ist den Beweis ihrer Existenz und vor allem ihres Strebens nach den Grenzen des Erreichbaren nicht schuldig geblieben! auch 20 volle Benzinfässer befan Nach lSstündiger aufreibender Arbeit o lang schließlich doch die Lokalisier des Brandherdes. Gefährliche Dime!1 nen drohte auch der Brand der Mag32' ] räume der Firma O r n i g im Jahre anzunehmen, doch konnte eine Katas phe abgewehrt werden. ,„ä In diesen 70 Jahren ihres Bestafl ^ stellte sich die jubilierende Feuerwehr 588 Fällen voll und ganz in den des Nächsten. Wenn man in Petra zieht, welche Werte die braven Wehrin ner vor der Vernichtung durch das e fesselte Element retten und bewahre :hüt' konnten, läßt sich einigermassen ihr 8r° ßes Hilfswerk abschätzen. Der unerst reif' terliohe Geist und die stete Einsatzber schaft der Stadtwehr von Ptuj ve umso größere Würdigung, als sie sich meist aus minderbemittelten Männern sammensetzt, die sich oft Tag auf " unentgeltlich und unter eigener Lade gefahr in den Dienst des Nächsten 5 len. Der rührigen Freiwilligen Feuerwe von Ptuj, die morgen, Sonntag, mit bej> derem Stolz ihre 70-Jahrfeier bege*1^ kann, gebührt daher der besondere ^ und zugleich der herzlichste Glückwun5 der gesamten Oeffentlichkeit! Jubiläum des ältesten Feuerwehrvereines in Slowenien 70 JAHRE FREIWILLIGE FEUERWEHR IN PTUJ. — BEI 588 BRANDUNGLÜK-KEN ALS HELFER IN DER NOT. — EIN HILFSWERK, DAS ÖFFENTLICHE ANERKENNUNG VERDIENT. Sloweniens ältester Feuerwehrverein, die Freiwillige Feuerwehr in P t u j, begeht am morgigen Sonntag das gewiß ehrenvolle Jubiläum des 70jährigen Bestandes. Die Wehr wurde in diesen sieben Dezenni en wiederholt auf schwierige Proben gestellt, doch vermochte sie stets erneut ihre außerordentliche Schlagkraft unter Beweis zu stellen, obgleich sich ihr Aufgabenkreis fortan vermehrt und mit den Luftschutzmaßnahmen eine ungeahnte Bereicherung erfahren hat. Die Gründung der Freiwilligen Feuerwehr in Ptuj erfolgte am 3. März 1870, zu einer Zeit, als am gegenwärtigen Territorium Sloweniens noch kein einziger Feuerlöschverein bestand. Noch im selben Jahre folgten Ljubljana und Laško und im folgenden Jahre wurden sechs weitere Feuerwehren, darunter auch die Freiwillige Feuerwehr in Ma r i% o r, ins Leben gerufen. Die erste Wehrleitung setz te sich zusammen aus den Herren W i farne r, Dr. Mihelič, K a s p e r und S i-m a. Schon im Gründungsjahr meldeten sich 34 ausübende Mitglieder, an, denen alsbald 66 Unterstützungsmitglieder folgten. Der Gerätepark bestand aus drei Holzspritzen ohne Pumpanlag., sodaß das Wasser mit Kübeln zugeführt werden mußte. Feuerwehrhauptmann Wibmer stellte der Wehr sein Magazin als Depot zur Verfügung. Die Feuertaufe bestand die Wehr am 25. September 1870, als ein Haus gegenüber dem Gasthaus Tomanič in Breg zu brennen begann. Das Wehrkommando erkannte alsbald1 die Unzulänglichkeit der Geräte und leitete noch im Gründungsjahr eine Sammelaktion ein, die auch einen vollen Erfolg zeitigte. — Noch im Jahre 1870 wurde sodann die erste Handspritze mit 500 Meter Schläuchen angeschafft. Diese Spritze versah ihren Dienst noch in der Nachkriegszeit u. erst vor Jahren wurde sie an die Fabrik Poetovio verkauft. Im Jahre 1876 wurde die erste fahrbare Hand spritze in Ljubljana käuflich erworben. . Das Jahr 1878 kann als Katastrophenjahr bezeichnet werden, denn in unmittelbarer Nähe der Stadt wurden 22 größere Brände verzeichnet, hievon 14 allein in Breg. Darüber hinaus passierten in diesem Jahre die Verwundetenkolonnen aus Bosnien unsere Stadt. Die Feuerwehr über nahm 2600 Verwundete und bewerkstel- j ligte ihre Ueberftihrung ins Krankenhaus, i Von 1870 bis 1880 wurde die neugegrün-' dete Wehr zu 74 Bränden alarmiert. In ! den Jahren 1880 bis 1890 gab es 70 Feuer hüfeleistungen. Im Jahre 1886 wurde die erste doppelgängige Spritze angeschafft, die heute in Obrež bei Središče immer noch wertvolle Dienste leistet. In diesem Jahre erfolgte die Rayonisierung der Feuer wehren nach Feuerwehrkreisen. In den Kreis Ptuj fielen die damals bestehenden Feuerwehren im heutigen Bezirk sowie die Vereine von Sv. Trojica, Sv. Lenart und Frankovci. Im Jahre 1890 wurde zum Obmann des Feuerwehrkreises der gegenwärtige Ehrenhauptmann Johann S t e u d-t e gewählt, der diese Funktion bis zum Jahre 1918 betreute. Bereits im Jahre 1889 erfolgte die Wahl Johann S t e u d-t e s zum Hauptmann der Freiwilligen Feuerwehr in Ptuj, unter dessen tatkräftiger Führung sie den größten Aufschwung zu verzeichnen hatte. Schon im Jahre 1889 erwirkte Steudte den Ankauf eines Grundstückes seitens der Stadtgemeinde, auf dem dann das Rüsthaus der Wehr errichtet wurde. In den Jahren 1890 -bis 1900 wurde die Stadtwehr zu 59 Brandunglücken gerufen. IT a. wirkte sie auch bei der großen Brandkatastrophe in Bukovci mit, der damals 48 Objekte zum Opfer gefallen waren. Mit der Erwerbung der Dampfspritze wurde die Schlagkraft der Wehr bedeutend gehoben. Von 1900 bis 1910 gab es 60 Brände, hiebei bildet das Jahr 1901 eine Ausnahme, in dem die Wehr zu einem einzigen größeren Brand gerufen wurde. 58 Brände folgten von 191-0 bis 1920. Während des Weltkrieges wurde auch die Rettungsabteilung gegründet, die in aufopferungsvollster Weise den Samariterdienst versah. Insgesamt wurde in den vier Kriegsjahren 134.500 Verwundeten Hilfe geleistet bzw. ihre Ueberführung in die einzelnen Spitäler besorgt. In die Jahre von 1920 bis 1930, in denen die Wehr zu 191 Bränden gerufen wurde, fällt der weitere technische Ausbau unserer Stadtwehr. Die Motorisierung machte auch im Feuerwehrwesen rasche Fortschritte. 1924 wurde die Magi-rus-Motonspritze angeschafft, die im Jahre 1937 verkauft wurde, da man sich für den Ankauf einer technisch' vervolt-kommneten Motorspritze entschlossen hatte. Die Zahl der Brände stieg in den Jahren von 1930 bis 1940 auf 166, hievon wurden seit 1935 allein im Stadtgebiet 25 verzeichnet. Mit der Anschaffung eines Rettungswagens wurde im Jahre 1931 auch die Rettungsabteilung den Anforderungen der Zeit entsprechend ausgerüstet. Vor ihre schwierigste Aufgabe war die Stadtwehr im Jahre 1889 beim Brand der Magazine der Großhandlung Anton Jurca gestellt, zumal sich in den Räumen d. m. Evangelisches. Sonntag, den 6-findet kein Gottesdienst statt. m. Todesfall. Gestern verschied ^ Bahnbedienstete i. R. Alois Golob. Alter von 73 Jahren. Friede seiner Asc m. Svengali gibt seinen nächsten L* perimentalabend am Mittwoch, den _ Oktober. Sonntag um halb 11 . *0 findet eine Matinee im Burg-Toiik11^ statt, bei der desgleichen einige uc , Experimente folgen werden. PrN3, Interessenten steht Svengali im n° „Zamorc“ zur Verfügung. In der Restauration „Zamorec Maribor, Gosposka ulica, jeden Freitag sehe Meer- und Süßwasserfische. Tägtie" . verse kulinarische Spezialitäten. Stets ec steirische, unterkrainische und dalmatim5. Weine. Abonnenten werden auf ausgeze ' nete bürgerliche Kost aufgenommen. Es e3]ß .......... ~ FRANZ BRODfJ fiehlt sich Restaurateur m. Sprachkurse für Italienisch, K*1 sisch und Deutsch veranstaltet “ Klub der absolvierten Handelsakt _ miker in Maribor. Anmeldungen vV6 den im Vereinssekretariat in der Stro ^ mayerjeva ulica 6, Tel. 26-28, entge gengenommen. m. Die Gemeindevorstehung in ^ denci macht alle Hausbesitzer dara aufmerksam, daß in den nächsten 1 gen eine besondere Kommission Ueberprüfung sämtlicher Kamine 8 gen die Feuersicherheit vornehm6 wird, m. Wetterbericht vom 5. OktobfA 9 Uhr: Temperatur 13.1, LuftfeucW keit 86%, Luftdruck 743 mm, Mhn richtung NW—SO. Gestrige Maxim3 temperatur 23.4, heutige Minimalem peratur 9.4 Grad, Niederschlag 6.2 M1 limeter. m. Im Sokoltheater in kommt heute, Samstag, um 20 L letztmalig das Lustspiel „Verlegend6 auf Verlegenheit zur Aufführung- * Privattanzschule Simončič, Go®P°5j ul. 20/1. Anfängerkurse für Damen ü ^ Herren beginnt Donnerstag den 10. d. ö halb 21 Uhr. Einschreibungen täglich ^ * Im Gasthaus Krainz, Radvanje, Sonntag, den 6. Oktober Hühnchen 3# £rt- ten und Bratwürste. * In Verbindung mit der Kemindiä&triia družba z o. z. werden über meine Person in der let^ Zeit in gewissen Kreisen lügenhafte 0 eii*e rüchte verbreitet. Allen jenen, welche Notwendigkeit eines Interesses für n>‘ diesbezüglichen Schritte in sich fü'd stehe ich jederzeit mit authentischen *-gaben zu Diensten. Ich mache darauf 3" merksam, daß ich gegen jedermann, “6 trotzdem auch weiterhin lügenhafte ^ ehrenrührige Gerüchte verbreiten s°l^g gerichtlich vergehen werde. b Scherbaum Fritz, iu Deutsche Kunst der Gegenwart in Slowenien Zur Ausstellung deutscher bildender Kunst in Maribor We'u ^a*ere‘ i®t die Aufzeichnung eines de Cxrse*^esPrächs zwischen der Seele u. blo'k .Ur' Das Urelement der Malerei ar^ t die Farbe, und Farben in allen Tonen strömen hell und dunkel, weich und nun"®’ durnPt und klar, freudig und wehten ‘8’ berb Und duftig, offen und verhal-lich D^antasievoll und einfach in unend-dene?>. Spaltungen und Spiegelungen aus jed p dern dieser Kunstschau hervor, u. be 6 ar,be verschwendet Güte und Lie-pa ain Leben und am Wirklichen, denn (j .en können nie böse sein, nur Linien. l die Farben treten aus den Bildern nervor j schwi ln den Saal und ins Freie und dem ;ngen Zusammen mit der Luft und La r| t des weitwelligen südsteirischen Und d Un’d vermengen sich mit dem Gold Kot des Herbstes und dem Blau des bar n-ie*S Und der Ferne, und dieses frucht ,.E ”erden und Nie-sich-Vollenden der und des Malerischen gehört zu wie es zum Himmel und der süd- Larben Maribor, La*r'Schen Landschaft gehört. In diesem daß Un<* seinen Städten spürt man es, stu ^as nie greifbare, immer fliehende, tise ■u nachgiebige und schöpferisch tarn,.; . esen der Farben dem Leben selber und wie dieses Neues hervorbrin- gieicht kan Un<^ *n Spannung und Atem erhalten !(> n" Das Malerische ist der Anfang der Und Und nlle die Maler, die sorglos selbstlos ihre Farben und Bilder hin- da=.e?L hüten das kostbarste Erbe, da nstlerische nur solange dauern Is der Geist der Farben und des fischen lebendig bleibt und sich er- kan neUert. te ^Undgang durch die Gambrinushal-Wer,eigt- daß die '62 ausgestellten Künstliche5 derb Von Helfried Patz — Celje. stark das dramatische Element. Packend der Eindruck von naturhafter Größe und Wucht. Wach und fesselnd das atmosphärische Leben des Bildes, das man so bald nicht vergißt. Wie treu und aufrecht Heppergers kraftvoll bejahende Kunst aus dem herben Boden Tirols wächst, zeigt uns auch ein Aquarell von noch nie geschauten Ausmassen: »Schmiedhaus mit alter Brücke« (51). Es ist die Brücke von Grins, einem Bergdorfe am Fuße des Paseier, weltabgeschieden, auf die Seite gerückt in die stille Einsamkeit des Stanzertales, durch das, tief eingeschnitten ins Gelände, wild die Sanna rauscht. Ein Meister der gotischen Zeit hat diese Brücke vollendet. Hundert Fuß hoch zieht sie sich in einem einzigen Spitzbogengewölbe über den schäumenden Tobel und wird noch immer von dem Lehrgerüste gestützt, das die Jahreszahl der Ausbesserung trägt: 1639. Tief in die Schlucht hinein-, kühn aus ihr herausgebaut, läßt sich diese gar nicht recht als trennend empfinden. Ja, Brückenbauen hatte man in früheren Zeiten verstanden, die Brücke war nicht bloß Konstruktion, sie war Raum, Verbindung, blieb nicht int Material stecken, wurde Ausdruck. Die künstlerische Lösung der schwierigen Aufgabe dieses Bildausschnittes ist Hep-perger restlos geglückt. Auffallend hier der starke, schwingende Bildrhythmus, die geistig-seelische Zwiesprach der Bildelemente, die über das Zuständliche, über die Spiegelung des verharrenden Seins hinausführt. Vielleicht das Vollendetste an gleichzeitiger Schönheit von Gegenstand und Malerei ist Heppergers »Lesende Großmutter (50). Als »erregendes Moment« erscheint auf dem Fensterbord, unter welchem die alte Frau sitzt und ließt, das starke brennende Rot einer Narzissenlilie (Amaryllis). Die räumliche Gliederung geschieht nach straffen Gesetzen und macht im Verein mit der reinen Farbengebung die pickende Wirkung dieses Gemäldes aus. Ein Werk wie die »Lesende Großmutter« überzeugt uns, daß Hepper-ger mit einer Ehrfurcht vor dem Gesetz der Kunst schafft, aus der je und je das Beste kam, was deutsche Künstler uns geschenkt haben. So ist Johannes Hep-perger einer der wenigen, die heute dem Volke an Stelle bemalter Schaugerichte nahrhaftes Brot reichen. Auch seine Porträts wirken malerisch, weil sie Darstellung und Deutung des Lebendigen sind. Der streng modellierte Kopf, ein Konterfei des Herrn J. T s c h e 1 i g i (Bleistiftzeich-ung Nr. 43), dringt aus dunklem Hintergrund. Das spärliche Licht ist im Gesicht gesammelt und auf den Haaren. Man sieht es dem Bilde an, mit wieviel Anteilnahme und Wärme er gezeichnet ist. Uebrigens aber — über Meister wie Hep-perger soll man eigentlich gar nicht erschöpfend schreiben, es hieße, den Schauenden das beste vorwegnehmen. (Fortsetzung folgt). Burg-Tonkino. Der tschechische Spionagefilm »Torpedo 48«, einer der größten Filmberichte über eine mysteriöse Werkspionage, die sich knapp vor dem Ausbruch des gegenwärtigen Krieges tatsächlich abgespielt hat. Ein erschütterndes Dokumen aus unseren Zeiten! — Als nächster Film kommt das Liebesdrama »Zwischen Strom und Steppe« mit Attila Hörbiger. Sonntag, den 6. d. erste Matinee: Svengali! Esplanade-Tonkino. Die Premiere des ausgezeichneten neuesten deutschen Lustspielschlagers „Meine Tochter tut das nicht“. Eine geistreiche, pikante Schlagerkomödie, in welcher das heikle Erziehungsproblem der heutigen Mädels erörtert wird. In den Hauptrollen Geraldine Katt, R. A. Roberts, Rolf Wanka u. a. — In Vorbereitung der lustige musikalische Superschlager und Großfilm „Wiener Geschichten“ (Cafe Fenstergucker) mit Hans Moser und Paul Hörbiger. Union-Tonkino. Bis einschließlich Montag »Ein Mensch wird verurteilt« mit Claude Rains, Edward Morris und Gloria Dickson in den Hauptrollen. Der Film schildert eine packende und spannende Begebenheit von der Bestie in Menschen, gestalt, die sich das Recht aneignet, über Unschuldige in grausamster Weise das Urteil zu fällen. Eine Weltattraktion! — Sonntag um halb 11 Uhr Matineevorstellung: »Ein Mensch wird verurteilt«. Tonkino Pobrežje. Am 5. und 6. Oktober geht der Film »Die fatale Krankenpflegerin« über die Leinwand. Iich - ^herrschend auf das Landschaft-e ^gestimmt sind und so für die wur- ilrin a.re Natur der Südsteiermark ein-§lich, wenn selbstverständlich bei geläuterten Geschmack der Künstler dem n§Lch werben. Man muß gleich-^n^ ^ptstellen, daß die deutschen bit- en Künstler Sloweniens etwas körn- en v[ j^hglüht sie. Mit Nachdruck sei auf den Und viel leisten, ein hoher Idealismus verw- Und Opferwillen dieser Menschen keit ‘ese.n’ die trotz manchen Schwierig-küntm njcht ihre Begeisterung und ihren die r. ‘sehen Ehrgeiz verlieren, denen tön reude am Schönen, am Alltagsüber-„J/den nicht erlahmt ist und sich in fetlb ‘‘Urner reinen Eingeständnissen of-ad- Nun soll aber auch die gesamte stle erunS sich an die Seite der Kün-kJ Hellen. Der Ankauf von Werken ist l(a ;u([arbeit und bedeutet auch eine gute xp'falsanlage.' ka W: begegnen in der Hauptsache be- Lastautos müssen die Marima'-geschwindigkeitsarenz? einllaiten Die Lastkraftwagenlenker sind vielf ach rücksichtslose Strassenverkehrs-leilnehmer — Die Maximalgrenze von 50 Kilometer dürfte nicht überschritten werden Kl n en Namen, Namen, die einen guten ng haben. Da ist Johannes H e p p e r. Au/i„/e.’n ^eg führt durch künstlerische hei/p^'gkeit und Wahrheit zur Schön-Maöb+r '3eu§t sich ganz der »herrlichen ein v ^6s Gebens«. In seinen Bildern ist Sani ^mischer Urdrang genau so wirk. Es ist eine vielfach bekannte Tatsache, dass ein grösser Prozentsatz der Strassemmfälle den Lastkraftwagenlenkern zuzuschreiben ist. Dies ist einleuchtend, wenn man bedenkt, dass diese Leute ihre schwer beladenen Fahrzeuge vielfach in unzulässigen Fahrgeschwindigkeiten auf engen, unübersichtlichen Strassen dahinsausen lassen, ohne zu bedenken, dass die schwere Last und die damit verbundene Schwungkraft in kritischen Augenblicken das Abbremsen ausserordentlich erschwert und meistens auch unmöglich macht. Die in Bewegung gebrachte Mehrtonnenlast ist cs, die eine ständige Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer darstellt, wenn die Normal,Geschwindigkeit Überschritten wird. Für Lastkraftwagen — besonders für die schwer beladenen — genügt es vollkommen, wenn sich ihre Fahrgeschwindigkeit auf Ueberland-strassen zwischen 35 und 50 Kilometer in der Stunde bewegt. Direkt unverantwortlich ist es jedoch, wenn solche Wagen fast unvermindert zwischen 60 und 70 Stundenkilometer daherjagen, so dass man vielfach den Eindruck gewinnt, dass die Lastkraftwagenlenker die Personenwagen überholen und zumindest ihre Geschwindigkeiten für sich beanspruchen wollen. In dieser Hinsicht muss auch auf unseren Strassen einmal gründlich Ordnung gemacht werden. Chauffeuren, die sich an das Vermin ft^ebot nicht halten wollen und vielleicht schon Unfälle infolge Schnellfahrens verursacht haben, ist die Fahrbew'Uigung abzunehmen, damit auf diese Weise das Leben und die Sicherheit Anderer Verkehrsteilnehmer geschützt werden. wie eine echte religiöse Innigkeit der mnung. Seine Kunst ist erderwachsen ger aus reicher Fülle. Ein flüchti- Henn genügt, um sagen zu können: in . •rgers Tauf- und Hemiatschem lieg! „.e‘nen Bildern. Er ist von Geburt Ti-;r er ist seit zwei Jahrzehnten Mariborer geworden. Hepner-Weih ,.::re - Barbenskala begleitet das zu *"oler au —— — --•»-------- : n°er er ist seit zwei Jahrzehnten gere,aeiTI Mariborer geworden. Hepner-...... nerbe Farbenskala begleitet das gest e/olle Dasein seiner Tiroler Bauern. das ‘,-en wie ein ernster Chora1. Selbst Wir.e'nLachste Handeln seiner Menschen erliehm0nUmenta*’ büchst aus dem Bäu-XVjr, en zum allgemein Menschlichen ene v°n der novellistischen Idylle zu Wenn ),ap daren Satz oder zum Gedichte (Bild' 3*te ^?üer ‘n seine Berge bVck; talen p ^r" ^.), ist im monumen Hand' assen ’eser höchst einfachen der der tiefste symbolische Sinn deutuaVerbUndenheit des Menschen behebe n~svoi‘ und restlos erschlossen. »Ich von ,lne'ne Augen auf zu den Bergen sehr Gnen m’r Hilfe kommt«, ln diesem 'änds3/S/rUcksv°"en Bildnis mit reichen c -ältlichen Hintergründen spürt man m. Autozusammensloß. In der Hrenova ulica stieß gestern ein Lastauto in das : Personenauto der hiesigen Handelsfrau Fanny Lega t-G a s p a r i n, wobei bei-i de Fahrzeuge ziemlich schwer beschädigt ! wurden. Die beteiligten Personen blieben i Glücklicherweise unversehrt. Herrenwäsche eniq uno nach Ma:J Eirjept r'rzeuTU’".. i. Šabič Gosposke ulico m. Unfälle. Dem 16-jährigen Balin-beamtenssohn Milan Setina entlud sich eine Floht.: ipistole in der Hand, wobei er gefährliche Verletzungen an einem Finger der linken Hand erlitt. — In. Zg. Polskava wurde der 25-jähr. Schmid Josef Karlatko von einem Transmissionsriemen erfaßt, der ihm das Kinn zerfleischte. — Dem in den Staatsbahnwerkstätlen beschäftigten 55-iübrigen Partieführer Alois Korošec fiel ein schweres Stück Eisen auf die Hand, wobei er eine Fraktur davontrug. Die Verletz len wurden ins Krankenhaus überführt. * Be? Stuhlverstonhmg und Verdau irngsstünunren nehme man morgens nüchtern ein Glas natürliches »F-artz-Iosef«-Bltterwasser — Reg S br * Sanatorium in M.ar'bo.r, Tvršcva 19 Modernst eingerichtet für Operationen Enterokliner für Darmbäder. Leiter Spe zialist für Chirurgie Dr. Černič. m. Der Himmel im Oktober. Im Wein-ir.ond merkt man es schon recht deutsch, daß die Tage kürzer werden: denn die Tagesspanne nimmt um 4 Minuten ab. Punkt 6 Uhr erschein- am 1. Oktober die Sonne; ihr Untergang findet 17 Uhr 38 Minuten statt. Am 31. Oktober geht unser Tagesgestirn erst 6 Uhr 54 Minuten auf. um schon 16 Uhr 33 Minuten wieder zu verschwenden. Die Sonne tritt am 23. Oktober in das Zeichen des Skorpions. Am 1. Oktober gibt es eine totale Sonnen Apochekennachtdienst Bis zum 11. Oktober versehen die Sv. Areh-Apotheke (Mr. Vidmar) am Hauptplatz 20, Tel. 20—05 und die St. Mag-dalenen-Apotheke (Mr. Savost) am Kralja Petra trg 3, Tel. 22—70, den Nachtdienst. Das Wetter Wettervorhersage für Sonntag: Vorwiegend bewölkt, windig und kühl. WS finsternis, die aber in Mitteleuropa nicht wahrzunehmen ist; Sichtbarkeitsgebiete sind Mittelamerika, Südamerika ohne Südspitze, Atlantischer Ozean mit Ausnahme seines nördlichen Teiles, Afrika südlich vom Äquator und der südwestliche Teil des Indischen Ozeans. — Sehr schöne Mondnächte sind bei klarem Himmel zu Beginn der zweiten Monatshälfte zu erwarten! Ist am 16. Oktober 17 Uhr 4 Minuten die Sonne untergegangen, so erhebt sich 10 Minuten später schon die volle runde Mondscheibe über den Horizont, um bis 6 Uhr 21 Minuten zu leuchten. 6 Uhr 29 Minuten geht bereits wieder die Sonne auf. — Der Oktober bring? gewöhnlich die ersten kühlen Tage; hin und wieder ze'gen sich Nachtfröste. Doch ist ein schöner Oktobertag nicht zu verachten und zu ausgedehnten Wanderungen durch die Natur sehr geeignet! (Mne Bmcfamrdw. , wirkt das oeliebte Abführmittel A Darmol. Dabei die Annehmlichkeit lA-. im Gebrauch: keinTeekochen, kein Pillenschlucken, kein bitteres Salz. m Darmol schmeckt wie Schokolade, sij Machen Sie keine Versuche mit unerprobten Präparaten. Nehmen 30 JAHRE ln Apotheken tmsencr Darmol bekommen Sie in allen Apotheken äü$ 'Mili p. Evangelisches. Sonntag, den 6. q. M. um 10 Uhr wird im Betsaale des Luther hauses ein Erntedankgottesdienst stattfinden. Anschließend um 11 Uhr sammelt sich die Schuljugend zum Kindergottes dienst. Unterstützet die 'Intituberkuloseniiga’ de die Stadt Celje und ihre Umgebung von einer so furchtbaren Hochwasser-kalastrophe heimgesucht, wie sie die an Unglücksfällen so reiche Stadt seit Menschengedenken nicht mehr erlebt hat. Die infolge Schneeschmelze und gewaltiger Regengüsse heranbrausenden Wassermassen der Sann und ihrer Zuflüsse überschwemmten nicht nur grosse Teile des Stadtgebietes, sondern auch weite Strecken Landes in der Umgebung. Sämtliche Zufahrtstrassen standen meterhoch unter Wasser und soweit das Auge reichte, sah man nur eine schmutziggelbe wildwogende Wasserfläche. Am zweiten Ueberschwemmungstage, am 27. Oktober, stieg die Wassergefahr auch für die innere Stadt so bedrohlich an, dass man für die Nacht das Schlimmste befürchtete. Der städtische Verwalter Peter Der-g a 11 z, Begründer der Wasser wehr bei der Freiwilligen Feuerwehr, hatte mit seinen Leuten alle Hände voll zu tun, um die gefährdeten Menschen und ihr Habe aus der Wassernot zu retten. Schon am Abend des 26. Oktober hatte Peter Derganz unter grossen Gefahren zwei Männer und einen wandernden Panoramabetrieb auf der Festwiese, die gänzlich unter Wasser gesetzt war, gerettet. Kaum hatte er sich von den Anstrengungen dieses schwierigen Rettungswerkes etwas erholt, als eine neue Alarmmeldung eintraf. Diese besagte, dass sich die Insassen des Choleraspilales, 15 an der Zahl, welche sich auf der Schotterbank am Sannknie befand und vom letzten grossen Hochwasser im Jahre 1933 zur Gänze weggerissen wurde, in höchster Gefahr befinden, in den wildbrausenden Wogen zu ertrinken. Die Gefahr war umso augenscheinlicher, als das Gebäude, ein leichter Riegelbau, auf Sand aufgeführt und die Grundmauern schon gänzlich unterwaschen waren. Zudem lag das Cho-leraspilal gerade gegenüber der Vo-glasjnamündung und da kreutzten sich die hoch sehenden Wogen der Sann mit den Wassermassen der Voglajna, sodass man das Rauschen und Brüllen der sich überstürzenden und bekämpfenden Wassermassen weithin hören konnte. Die Nacht war stockfinster und es goss in Strömen. Das Angstgeschrei der im Choleraspital eingeschlossenen Bewohner war herzzerbrechend und übertönte noch das Wüten der entfesselten Elemente. Man gab die Leute bereits verloren, denn niemand war da, der die Armen aus der Umklammerung des immer noch ansteigenden Wassers retten konnte. Es war ein unheimliches Bild und die Menschen an beiden Ufern der Sann weinten u. beteten in ihrer Verzweiflung. Da nahte in der Gestalt des städtischen Verwalters Pe*er Derganz der Retter. Er erklärte ohne Besinnen, das Rettungswerk sofort in Angriff nehmen zu wollen, und trotz eindringstlicher Warnungen von allen Seiten schritt er an die Vorbereitungen zu diesem menschenfreundlichem, aber lebensgefährlichem Werke. Es war 10 Uhr nachts als Peter Derganz zum erstenmale mit seiner Rettungszille in die hochgehenden Fluten der Sann stiess, doch blieb dieser erste Versuch, zu dem gefährdeten Gebäude zu gelangen, erfolglos. Ange-spornt durch den edlen Mut des Derganz schloss sich dem Rettungswerke nun auch der Gastwirt Dirnberger an, aber die Retter kamen wieder nicht zum Choleraspital. Die Zille musste zweimal ausgepumpt werden, da sie sich durch den hohen WeMengang sofort mit Wasser fiätte. Es waren wirkliche Todesfahrten, die diese kühnen Männer auf der tobenden Sann unternahmen und es war nur einem Wunder zuzuschreiben, daß dieses Rettungswerk auch gelang. Denn die Retter .und ihre Zille wurden nicht allein durch die ungeheuren Wellen und vielen Strudel gefährdet, sondern die Unzahl von Balken, Brettern, Bäumen und ganzen Häuserteilen, die das Wasser mitbrachte, drohten in jeder Minute das Schiff zu zertrümmern. Nach vier erfolglosen Versuchen, beim Choleraspital zu landen, liess Peter Derganz an den Seiten der Zille Bierfässer befestigen die ihr mehr Stabilität verleihen sollten. Diese ermöglichten es auch, dass der fünfte Landungsversuch wirklich gelang. Dreimal noch musste sich der kühne Mann durch die tobenden Wassermassen durchkämpfen um alle 15 Bewohner des Spitales in Sicherheit zu bringen und als der letzte Mann, halb wahnsinnig, an das rettende Ufer getragen wurde, begrüsste ein brausender Beifallsturm die beiden Lebensretter Derganz und Dirnberger. Am nächsten Tag rüstete Peter Derganz zu einem neuen Rettungswerke. Er befreite zwei vom Hochwasser eingeschlossene Beamte aus dem Sann-hofe und versorgte die Bewohner der überschwemmten Gebiete mit Lebensmitteln. Im Juli 1896 rettete Peter Derganz aus den Fluten der abermals hochgehenden Sann zwei angesehene Celje-cr Bürger, die bei einer Pionierübung mit der Zille umgekippt waren. Beide wären verloren gewesen, wenn sie nicht Peter Derganz unter Einsatz seines eigenen Lebens buchstäblich aus den trüben Fluten der Sann gefischt hätte. Auch später noch, hat Peter Derganz in seiner Eigenschaft als Stadtverwalter und Wehrmann bei den vielen Wassergefahren, die Celje alljährlich heimsuchten, vieles für die Sicherung der Stadt, des Lebens und Eigentumes ihrer Bewohner und der altersschwachen Brücken geleistet. Stets setzte er sich mutig und unerschrok-ken, trotzdem er Familienvater war, unbedenklich für das Leben seiner Mitbürger ein und widmete uneigennützig seine ganzen Kräfte dem Gemeinwohl e der Stadt Celje und ihrer Bewohner. Im Jahre 1919 wurde der verdienstvolle Stadtverwalter und vielfache Lebensretter aus dem Dienste der Gemeinde Celje entlassen. Er über siedelte nach Wien, wo er hochbetagt im Jahre 1927 die müden Augen für immer schloss. Edo Paidasch. Von Sonntag bis Sonntag Celje, 30. September. Am Abend des 21. September riefen die Glocken der Evangelischen Christuskirche zu einer schlichten Feierstunde, die mit dem Liede »Großer Gott, wie loben dich« ihren Anfang nahm. Senior Johann Baron aus Maribor sprach über »Kirche und Volk«. Schon äußerlich macht der Redner einen Eindruck, der die offene Ehrlichkeit seiner Worte, seine edle Ueberzeu-gungskraft vom ersten Augenblick an freu dig glauben und mitempfinden läßt. Eine besondere Art des Aufbaues zeichnete seinen Vortrag aus: aus einem kurzen Gleichnis wird ein allgemein gültiger Gedanke entwickelt, der schließlich ehern und unverrückbar, fast wie ein Gesetz dasteht. Man fühlte den liefen Eindruck, den der geistvolle Sprecher mit seiner aufbauenden, erquickend positiven Weltanschauung auf alle ausgeübt hatte. Nach ihm sprach Pfarrer Dr. h. c. Gerhard May aus Celje über »Volkstum und Kirche bei den Deutschen Beßarabiens«. Seine natürlich-unbeschwerte Art des Vor träges, die Wesen und Sinn des Gebotenen vertieft und plastisch dem Zuhörer vor Augen hält, fand große Aufmerksamkeit und brachte allen Anwesenden die deutschen Siedler aus der welligen Steppe zwischen Donau und Dnjester, die in diesen Tagen durch Jugoslawien und Slowenien in das Land ihrer Väter heimkehren, außerordentlich nahe. Vor rund 100 bis 150 Jahren, gegen Ende der Napoleo-nischen Zeit, waren ihre Großväter, Bauern, aber auch Handwerker und Kaufleute, aus Bayern und Würtemberg unter Einfluß und Führung des Pfarrers Lind! nach dem fernen Südosten gezogen. Wirt schaftsnot auf zu engem Boden, politische Rechtlosigkeit und nicht zuletzt Motive einer mystischen Frömmigkeit drängten sie aus der Heimat, die sie jetzt wieder heimholt. Als 1842 nach etwa zwanzig Jahren härtester Arbeit in Beßarabien die erste Welle der Siedler abgeebt ist, zählt man dort etwa 10.000 Deutsche. Rund 90.000 Deutsche kehren heute zurück aus diesem Gebiet. In vier Ge-schlechstfolgen haben die Beßarabien-Deutschen sich fast verzehnfacht. Das zeugt von großer biologischer Kraft. 24 Kolonien sind es gewesen mit 2100 Familien, die bis 1842 standen und dann, wesentlich durch sorgfältig beaufsichtigte und geleitete Aussiedlungen, bis auf über 150 Siedlungen anwuchsen. 1918 kam Beßarabien zu Rumänien. Wir hörten auch, daß die Deutschen Beßarabiens sowohl unter zaristischer wie auch unter rumänischer Herrschaft schwer unter den Versuchen ihrer Entnationalisierung zu leiden hatten. Die gespannt horchenden Zuchörer waren für die reichen Eindrük-ke, die der so vielseitig gebildete Vortragende bot, sehr dankbar. Mit dem Heimatliede (Weise von Eduard Interberger und Wortlaut von Dr. Fritz Zangger) schloß die schöne abendliche Feierstunde. Der darauffolgende Sonntag war ein von Gott gesegneter prachtvoller letzter Sommer- und Badetag gewesen. In der Sonnenglut und im Schatten der Parkanlagen, in den Gastgärten, versunken im roten und gelben Widerschein ihres Gläschens, sassen die Sannstädter, als sei der Frühling wiedergakomwnen, die Baumblüte und das große Glück. In warmem Golde ruhten die reifenden Rebhänge. — Herrlich war es zu wandern auf den Höhenwegen an der Sann u. niederzuschauen in geruhsamer Rast auf das Treiben tief drunten im Tale. Am Montag, dem 23. September, hat der Herbst seinen kalendarischen Einzug gehalten und brachte herrlichstes Sommerwetter, das die gan ze Woche anhielt. Am Samstagabend aber stand ein Sturm auf und zerriß die Zelte sommerlicher Hoffnung. Die ganze Nacht hindurch und auch den ganzen Sonntag gab es unfreundlichen Regen und herbstliche Stimmung, desgleichen am heutigen Montag. Das sind nicht mehr die gewit-ternden Sommerregen, das sind jetzt schon die geschlossenen Regentage des Herbstes, kühl, grau und traurig. Aber es gibt viele, die hoffen, daß noch ein inoffizielles Nachsommer-Wetter zurückkeh ren werde: die Verliebten, die Fußballer, die Wandersleute und mancher Berufszweig, der vom schönen Wetter lebt. Bedenkliches Anzeichen freilich, daß Sonntag schon der erste Maronibrater, dieser verläßlichste Herold des Herbstes, im Stadtbilde Celjes zu sehen war. Wenn einmal am Bahnhofplatz, am Dečkov trg, wenn überall dort, wo in Celje die Kastanienöfen Heimatrecht haben, blauer Rauch aufsteigt und ein Mann wie eine guttrainierte Schallplatte seine heißen Kastanien anpreist, dann ist es unwiderruflich Herbst und der Sommer nur noch — Erinnerung. Und noch einem Herold des Herbstes sind wir auf die Spur gekommen, zwar nicht in den Straßen von Celje, sondern in den Bergen, in den Sanntator Alpen. Es sind die Berghütten, die Alpenheime. Wehmütig verlassen liegen sie nun da und fest verschlossen. Ihre Wirtschafter sind mit Sack und Pack ins Tal gezogen. Allein das Frischaufheim wird in den Oktobertagen und auch da nur an Samstagen und Sonntagen geöffnet und bewirtschaftet sein. Auch einer der schweren Unfälle, die sich in der abgelaufenen Woche in Celje ereigneten, stand im Zeichen des Herbstes. Ein zwölfjähriger Knabe war am Sannufer der »Insel« mit dem Sammetm von Roßkastanien beschäftigt. Hoch s 1 er ins Geäst der Bäume, um die lockV den, glatt-braunen, kugeligen Früchte ' zuschütteln. Dabei verlor er das G>e>c^ gewicht und stürzte etwa sechs Meter die Tiefe. Er blieb schwerverletzt mit o ^ derseiten Armbrüchen, Kopf- und 'nn^/jT1 Verletzungen liegen und mußte mit .. Rettungswagen ins Krankenhaus gebra: werden. Er schwebt noch in Lebensg ' fahr. Wenige Stunden später gab jfl Stadtpolizei folgende kurze Mitteilung der Presse ab: ein Lastkraftwagen t> fuhr einen Stadtarmen und tötete ihn a der Stelle. Das war der ehemalige kannte Dienstmann Ernst Pust gew£?L,' Beides geschah an einem Freitag. A doch ein Unglückstag? Helfried Patz- c. Trauung. In Št. Ilj wurde der Schne^ dermeister Herr Eugen Gomboc aus Las ko mit der gewesenen Kellnerin Fräule' Marica Galuns aus St. Ilj bei Maribor g traut. c. Fußballmeisterschaft. Morgen, Sonn tag, treffen sich um halb 10 Uhr vorm* ^ tags auf dem Sportplatz beim »Felsen keller« die Jugendmannschaften der Sp° vereine »Athletik« und »Jugoslavija« 1 einem Meisterschaftswettspiel. Am Nac mittag mit Beginn um 15 Uhr 30 bege8^ nen sich die Sportvereine »Celje« url »Jugoslavija« in einem Meisterschaftstre fen. Man erwartet schöne und spannen Kämpfe. c. Evangelischer Emtedankgottesdiefl6’: Morgen, Sonntag, wird im Gottesdien ^ wie alljährlich das Erntedankfest bega11^ gen. Der Gemeindegottesdienst beging um 10 Uhr, der Kindergottesdienst um Uhr in der Christuskirche. c. Personalnachrichten. Herr Eug^ Prašelj, bisher in Novi Sad, wurde an Eichamt in Celje übersetzt. — Der Eisen bahnbea.mte Herr Hans Koželj, bisher Celje, wurde nach Maribor übersetz > während gleichzeitig der Verkehrsbeam Herr Franz Znanc von . Zidani most nac Celje abberufen wurde. c. Gewerbeversammlung. Am morgig® Sonntag wird im Saale d. Hotels »Union eine Gewerbeversammlung abgehalR > der man große Bedeutung beimißt. ginn um 8 Uhr 30 früh. c. Kino Metropol. Samstag und Sonn tag das deutsche Filmlustspiel »Nanette^ Irrungen und Wirrungen, die den Fu^ besucher herzlich lachen machen und u^ bedingt heiter stimmen. Drum also: hjU gehen und anschauen! In den Hauptrolle die reizende Jenny Jugo und ihre fesch und reschen Partner Hans Söhnker u11 Albrecht Schönhals. Privates Deutsches Realgymnasiu1^ mit Oefferalliehkeitsrecht in Zagze Die 4. und 5. Klasse des Private^ Deutschen Realgymnasiums in Zagre wurde bereits mit Beginn des Seim jahres 1940-41 eröffnet. Bürgerschule’** welche die erste oder die zweite KD se absolviert haben, werden nach A legung einer Ergänzungsprüfung Privaten Deutschen Realgymnasium * die nächsthöhere Klasse aufgen01 men. Die Ergänzungsprüfung muss a Serbokroatisch, von Schülern zweiten Bürgerschulklassc auch a Geographie, abgelegt werden. E> Schreibungen können auch weitern1 entgegengenommen werden. ET1^ schüler- u. Ergänzungsprüfungen sl,1_ im Schuljahr 1940-41 gleichfalls 6 laubt. Auskünfte erteilt die Direkte der Anstalt Zagreb, Gunduličeva uh 28-1, Telefon 85-09. Es wird an deutschen Eltern appelliert, ihre K> der in das Deutsche Realgymnasiu zu schicken. Aus einem Vortrage. ^ »... Wähnend man diesen Artikel ie nur in größeren Fabriken herstellt, v/t! .t den früher die Zuchthaussträflinge 01. seiner Anfertigung betraut, wie manche von Ihnen, meine Herren, aus Erfahrt! bekannt sein wird.« Unter Freundinnen. Elly: »Paul hat mir sein Herz 8e schenkt.« « Dora: »Geh’ mal recht vorsichtig da ,f. um: denn vorige Woche sagte er a1 ich hätte es ihm gebrochen.« Näsln«feien mis teils Vor 45 Jahren bedrohte Lege ein schweres Hochwafier Stadtverwalter Peter Derganz rettet 15 Insassen des Choleraspilales am Sannkfnie aus Wassernot Im Spätherbst des Jahres 1895 wur- Wirtschaftliche Rundschau Das ist mit der Auslandkohle? CpwDIGE EINDECKUNG MIT DEM HOCHKALORISCHEN BRENNSTOFF DRIN-tND NOTWENDIG — GEFAHR DER WIEDERHOLUNG DES VORJÄHRIGEN KOHLENMANGELS In allen Wirtschaftskreisen Jugoslawi-,ns erinnert man sich noch lebhaft an 'e Schwierigkeiten, mit denen unser aat Ende des Vorjahres und Anfang ,es laufenden Jahres wegen Mangels an j^chkalorischer Kohle zu kämpfen hatte. a es solche Kohle im Inlande nur in geigen Mengen gibt, muß sie aus dem U'Sland'e bezogen werden. Im Herbst des ?riahres tauchten im Zusammenhänge 'I dem Kriegsausbruch Schwierigkeiten u‘, die die Versorgung mit hochwertiger °nle ausländischen Ursprungs zeitweise nniögüch machten, weshalb vor allem le Industrie, die an die ausländische 2 ^arzkohle angewiesen ist, in eine ar-^ißlage geriet. Die Folge davon war *e Preissteigerung für Schwarzkohle, °bei sich ihr Preis fast verdoppelte. Es am vor, daß schlesische Kohle, die noch afz vorher zu 550 bis 600 pro Tonne 1 "ggenware zu haben war, auch um ^0 Dinar nicht erhältlich war. Laufe dieses Jahres gelang es Jugoslawien, seine Einfuhitkorrtingente in ochkalorischer Auslandkohle mit den 'Herländern derart zu regeln, daß der ohlenmanigel mit der Zeit vollständig Hoben wurde. Wie man nun erfährt, esteht auch heuer Gefahr, daß unser a°d in dieselbe Lage gebracht wrrd wie vor Jahresfrist. Ein Unterschied liegt nur insofern vor, als die Kalamitäten, wenn sie heuer wieder auftauchen, unserer eigenen Schuld werden zuzuschreiben sein. Es ist noch nicht zu bemerken, daß die Kohleneinfuhr einen Umfang angenommen hätte, der irgendwie eine Garantie dafür bieten würde, Jugoslawien für die Wintermonate mit den nötigen Kohlenmengen zu versehen. Falls die Gaswerke nicht bald Schwarzkohle erhalten, wird es im Winter mit der Gasbelieferung schlecht bestellt sein; dasselbe gilt für eine Reihe von Industriezweigen, die auf die hochkalorische Kohle angewiesen sind. Wenn an "die Kohleneinfuhr nicht in kürzester Zeit herangetreten wird, dann wird der Wintereintritt mit seinen üblichen Verkehrskalamrtäten, besonders m gewissen Teilen des Staates, den Kohlenimport stark beeinflussen. Aus diesem Grunde gibt man in Wirtschafteikreisen der Ansicht Ausdruck, daß die maßgebenden Stellen sofort Schritte zu unternehmen haben, um die Kohleneinfuhr unverzüglich in die Wege zu leiten. Sollten die entsprechenden Maßnahmen nicht raschestens getroffen werden, dann ist damit zu rechnen, daß die Spekulation die Kohlenpreise noch mehr in, die Höhe treiben wird. INFOLGE DES PETROLEUMMANGELS. — MASSNAHMEN DER ZUSTÄNDIGEN r£LLEN ZUR VERSORGUNG DER BEVÖLKERUNG MIT BELEUCHTUNGSMITTELN IN GEGENDEN OHNE ELEKTRISCHEN STROM. der Bevölkerung in jenen Teilendes Staates, wo kein elektrischer Strom, bekanntlich das beste Beleuchtungsmittel, und kein Leuchtgas vorhanden sind, sicherzustellen. Im Vordergrund des Interesses steht das Azetylengas, das bekanntlich aus dem Karbid unter Zusatz von Wasser gewonnen wird. Der Angelegenheit wenden besonders die Staatliche Monopolverwaltung, Abteilung für flüssige Brennstoffe, aber auch die Nationalbank , er herrschende Naphthamangel und am>t das Knappwerden auch der Erdöl-Hivate, wie des Benzins, Gasöls, Pe-. eums, Paraphins, Schmieröls usw., Achten es mit sich, daß sich die Regie-n§skreise Jugoslawiens eingehend mit Gedanken beschäftigen, zu Beleuch-Ungszweaken einen Ersatz für das fehlen-,e Petroleum ausfindig zu machen. In 'esem Zusammenhänge werden, wie der .Jugoslawische Kurier« erfährt, bereits aßnahmen erwogen, um die Beleuchtung i'UHUiiiiii'W liWumiRi mm um >" 11 n in pi~~ r ~ und das Handelsministerium ihre erhöhte Aufmerksamkeit zu. Man denkt daran, diese Beleuchtungsart während der Dauer des Petroleummangel's als Volksbeleuchtungsmittel einzuführen. Wie verlautet, haben einige Fabriken eine Azetylen lampe herausgebracht, die gegenüber den bisherigen Typen einen bedeutenden Schritt nach vorwärts bedeutet und große Verbesserungen, besonders in wirtschaftlicher Hinsicht, mit sich bringen soll. Die Azetylenlampe ist bei uns nichts neues. Sie wird vielfach von Radfahrern benützt, aber auch auf Verkaufsständen, in Wohnungen usw. Diese Lampe wies bisher einige Män gel auf, weshalb sie verhältnismäßig wenig benützt wird. Der fortschreitenden Technik soll es gelungen sein, die der Lampe bisher enthaftenden Mängel größtenteils schon zu beseitigen. Der K a rb'i d v e rb r a u c h Jugoslawiens stellte sich im Jahre 1938 auf rund 490 Waggon. Davon werden 290 Wagenladungen von der Industrie u. dem Fischfang übernommen. Die restlichen 200 Waggon wurden größtenteils für Beleuch tungszweoke verwendet. Jugoslawien ist neben Norwegen, Frankreich und Schweden der größte Karbiderzeuger Europas, hinsichtlich der Erzeugungsmenge im Verhältnis zu seiner Einwohnerzahl aber steht unser Staat jedenfalls an erster Stelle. Seine Produktion stellt sich auf jährlich 12.000 Waggon und wird die Karbidmenge größtenteils ausgeführt. Die größten Erzeugungsstätten sind die Stickstoffwerke im benachbarten Ruše und jene der »Dalmatienne« in Dalmatien. /m-w-i1----e Milch mit großer Geschwindigkeit mn i,e[ ’n Berührung kommt. Solche luft a‘tige Milch scheidet bei rascher Erwärmung Luftbläschen an der erwärmten Flä P e aus, die mit einer Eiweißhülle umgehn sind. Falls diese nicht durch Rühren °der Fließbewegungen entfernt werden, erfolgt starke Ueberhitzung und Anbren-nen der Eiweißhülle. Als Gegenmittel gegen das Anbrennen j!011 Magermich gibt es verschiedene Mög lc,ikeiten. Glatte Flächen oder Ausspü-,®n der Kochgefäße mit Wasser bewirken eine Verringerung des Anbrennens. ^hindert werden kann das Anbrennen 'vßiter durch ganz langsames Aufkochen k°er kleiner Flamme oder noch besser Urch Unterlegen eines Asbesttellers. Auch ein Lezithinzusatz zur Magermilch verhindert das Anbrennen. Als wirkungs-P erweist es sich, auf dem Boden des mchtopfes 3—4 Tropfen Speiseöl oder ®me Spur Butter zu verteilen, wodurch dei kleinem Feuer das Anbrennen vermie . n wird. Das zuverlässigste Mittel aber lst ohne Zweifel von allen diesen Metho-8n> die Magermilch grundsätzlich im Wasserbad zu kochen. In diesem Falle ,ann man sie sich selbst überlassen und /sucht nicht zu rühren. Der Nachteil le§t darin, daß das Kochen länger dau-Und etwas mehr Brennstoff erfordert. Schließlich sei noch ein bewährtes Mit hier angeführt, bei dem das Kochgeschirr nicht nur mit Wasser ausgespült, °ndern der Topfboden knapp mit Was- ser bedeckt wird. Man bringt nun dieses zukochen. Etwas Zucker oder «Salz, je nach der späteren Verwendung der Milch, unterstützt das Nichtanbrennen. zum Kochen und füllt erst dann die Milch ein, um sie bei mittelstarker Flamme ab- Uurzschlaf am Tage EINIGE ANREGUNGEN ZUM PROBLEM GESUNDER ENTSPANNUNG Ein ersten Strickmodelle der Ostmark. 18 reizende Strickjacke in Tiroler Trach -enart. Hellgrau mit rot gestrickten Hsrz-mustem. K. G. Von Napoleon I. wird erzählt, er habe sich am Tage bei allen möglichen Gelegenheiten sofort in einen kurzen Schla! versetzen können, der ihm stets Erfrischung gebracht und seine Geistesspannung und Arbeitskraft sichtlich erhöht habe. Was Napoleon in seiner verantwor tungšvollen Stellung als Feldherr und Kai ser instinktiv tat und was damals als eine vereinzelte Merkwürdigkeit angesehen wurde, das sollte sich heute jeder, dessen Nerven und Arbeitskraft am Tage. und womöglich bis in den späten Abend hinein besonders beansprucht werden, .in bestimmten Formen zu eigen machen. Wir modernen. Menschen sind ja mehr oder weniger alle darauf angewiesen, mit unseren Körperkräften und Nerven Erholungspolitik zu treiben, wenn wir nicht vor der Zeit arbeitsunfähig werden wollen. Nun ist aber der so wichtige Nachtschlaf meist nicht das, was er sein sollte Nicht nur, daß man viel zu spät zu Bett geht und der Schlaf damit zum »Schnellschlaf« wird: er ist gar oft überhaupt kein beglückender Schlummer, aus dem wir erfrischt erwachen, sondern eine Form körperlicher und nervöser Erschöpfung, eine Art bleischwerer Lähmung, aus der man sich früh, wenn der Dienst ruft, mit Gewalt herausreißen muß. Die Entschlackung des Körpers, der der Nachtschlaf dienen soll, die Selbsterneuerung der Gewebe und Zellen auf Grund feinster vegetativer Vorgänge im Organismus wird dann niemals restlos durchgeführt. Kein Wunder, daß sich im Laufe des Tages Abspannung und Ermüdungszustände einstellen, ganz besonders, wenn man sein Tagewerk sehr früh begonnen hat oder überhaupt von Haus aus keine sehr kräftige Natur ist. Eine Ermüdung stellt sich im Laufe des Tages aber noch aus einem anderen Grun de ein: die stärkste Nahrungszufuhr erhält normalerweise unser Körper zu Mittag. Nach jedem Essen strömt das Blut in reicherem Maße den Verdauungsorganen zu, und die übrigen Körperteile, vor allem das Gehirn, werden vorübergehend blutärmer. Dadurch überkommt uns ein Gefühl erhöhter Müdigkeit und Unlust zur Arbeit. Trägt man diesem Umstand Rech nung und legt sich ein Weilchen hin, so tut man in diesem Falle nur das Richtige und Natürliche. Ganz abgesehen davon, daß für einen längeren Schlaf äm Tage sowieso meist die nötige Zeit fehlen wird, ist dieser in gesundheitlicher Hinsicht nicht einmal das i Richtige. Jeder wird an sich selbst die Erfahrung machen, daß er meist von wirk lichkeitsfremden Träumereien begleitet ist, daß man sich nach dem Erwachen schwer und träge fühlt und nur mit Mühe gewissermaßen »wieder in Gang kommt« Die Natur läßt sich eben keine Vorschriften machen und will nach wie vor die Nacht als Zeit des eigentlichen Schlafes angesehen wissen. Ein Schlaf am Tage — sei es nach Tisch oder zu anderer Zeit — soll also nur ein Kurzschlaf sein. In Ruhelage, am besten flach ausgestreckt, schließt man die Augen, schaltet alle Ge- ! danken aus, umgibt sich mit einer Mauer innerer Konzentration gegen alle Eindrük ke und allen Lärm von außen und verharrt so 10 bis 15 Minuten im Zustand des Insichversunkseins bis zu leichtem Schlummer. Dies ist selbst bei Betriebspausen möglich. Wenn man sich in den Arbeitsräumen auch nicht immer ausstrecken kann, so genügen schon ein paar Minuten ruhigen »Versunkenseins« zur Erfrischung, besonders wenn man in dieser Zeit alle störenden und abirrenden Gedanken verbannt und das Gefühl »Ruhe« ganz rein in sich aufklingen läßt. Wer zunächst Schwierigkeiten hat — denn eine gewisse Uebung und Selbstbeherrschung wird bei vielen erst nötig sein —, der stopfe sich Watte in die Ohren und binde sich ein Tuch um die Argen. Die technischen Hemmungen sind aber bald überwunden, und der Erfolg lohnt der Mühe. Man wird bak! die FähigK=it gewinnen, nach jede; besonderen Anstren gung und Erschöpfung und zu jeder belle •bigen Tageszeit .cLesc Entspannung emzu schalten und sich damit für den restlichen Teil des Tages frisch un 1 leistungsfähig zu erhalten. Ein.richtig angewandter Kurz schlaf ist daher ein wertvolles Mittel unserer heutigen Lebenstechnik und Gesund heitspflege. Dr. W. Die ersten Wiener Strickmodelle: Schon für den Wintersport bringt Wien einen reizenden Skipullover, etwa§ nordisch angelehnt in der Musterung mit ebensolcher Kapuze. Das Oberteil ist einfarbig und zeigt Ähnlichkeit mit den Skijacken, die Schulterstücke aus Leder haben. geschnitten, die Kartoffeln und beides da zumischen. Mit Schnittlauch bestreuen. h. Biskuitrollen: 14 dkg Kunsthonig, 14 dkg Mehl, ein Ei, ein halbes Backpulver, 5 Eßlöffel Milei. Den Kunsthonig läßt man zergehen und rührt ihn eine Viertelstunde schaumig. Dann wird das Mehl, Backpulver, Milch dazugerührt und der Teig mes serrückendick auf ein mit Pergamentpapier belegtes Blech aufgezogen und 8 Mi nuten bei leichter Hitze gebacken. Danach bestreicht man ihn sofort mit Marmelade und rollt ihn auf. !Ee cflte Küste h. Fleischsalat: Vs kg Kartoffeln, 1 Dot ter, 1 Eßlöffel Essig, 4 Eßlöffel Buttermilch, 1 Eßlöffel Zwiebel und Gurkerl, etwas Senf, Salz, Zucker und Fleischreste Der Dotter wird mit dem Oel, Essig und Buttermilch verrührt, Zwiebel und Gur_ kerln feingehackt mit allen Zutaten dazugegeben. . Das Fleisch wird feinblätterig (Suter 3tat ift MW! h. Beim Kauf von Tapeten zur Herrichtung der Zimmer empfiehlt es sich, stets eine oder zwei Rollen mehr zu kaufen als man braucht, dann hat man jederzeit genügend Tapeten, um beschädigte Stellen auszubessern. h. Unansehnlich gewordene schwarze Spitze wird in leichtem Zuckerwasser durchgedrückt und dann mit Nadeln auf eine weiche Unterlage aufgesteckt. Damit sich ihr Muster heraushebt, wird die Außenseite nach oben gespannt. h. Von übriggebliebenen Fleisch- ode Wurstresten können wir immer noch etwas Piknates für den Abend hersteilen, wenn wir es fein schneiden und mit Fleischsalat vermischen. Uber die heide Weht der wind ROMAN VON PAUL HAIN 47 Jnd eine Stunde später stehen Jochen “nd Use ln der kleinen Dorfkirche vor e’n einfachen, grün geschmückten Altar. b)er Pfarrer hält seine Rede. Immer ist sbei ein feines Lächeln um den Falten Uni Mund und Nase versteckt. Er allein Wußte seit Wochen, was heute vergehen yurde. Und wie sollte er auch nicht acheln, da diese beiden Menschen vor ltlm stehen! Diese beiden Menschen kennt 8r> auch wenn ihm Jochen nicht schon ‘ange von sich und Ilse erzählt hätte. XVe'> die wieder heimgefunden haben in e stille Welt ihrer Eltern. Zwei Men-Schen, die sichtlich für einander bestimmt sind. Und da sitzen der Bauer Föllmer und ,le Bäuerin neben den Stadtgästen, und aa haben sich noch,viel mehr eingefun-en’ denn eine Stunde hat genügt, um es llT1 Borf herumzutragen: Der neue Herr VOn Grumbkowhof wird hier noch einmal VOr ihrem alten Pfarrer bekräftigen, daß er mit seiner jungen Frau einer der ihren sein will. Und so ist er auch schon der ihre! ^Ie Glocken läuten — was läuten sie, die beiden Glocken der Dorfkirche? Halleluja und Hosianna, so läuten sie, Glück den beiden und frohe Zukunft — ihnen und den Kindern! Glück dem Grumbkow-haus! Und so ist es geschehen, daß der Jochen und die Ilse aus dem Kuhlenkamp ein Paar geworden sind vor Gott und den Menschen. Es ist ein schönes, einfaches Fest gewesen auf dem Grumbkowhof, der in der Heide liegt — einsam und still — und die alten Pappeln haben die ganze Nacht über geraschelt und geflüstert und sich was zu erzählen gehabt. Weißt du noch«, hat die eine geraut, »als uns der Urgroßvater von dem Jochen gepflanzt hat? Ach, da möt ick die verteilen — Und er hat verteilt von dem Mann, der einmal sie beide hier vor dem Haustor des alten Hauses pflanzte an seinem Hoch zeitstag. Und die andere hat den hohen Wipfel geneigt und geraunt: »Sin Grot-vadder hett geackert und dorbi so een beten gedrömt, wie manche Lüt hier so drömen, die in die Erde reinhorchen — und als sin Tochter — oder war’s die En- keltochter? Man wird, alt, Kamerad — ja, als die den Hof verließ und in die Stadt wanderte, da hat er ihr ’n Lied gemacht und hat’s ihr vorgesungen, als sie ab-fuhr, hier bei uns, ick wett et noch genau.« »Ick ooch«, raschelt die andere Pappel, »aber nu is wedder een Grumbkow hier, oll Kamerad! Und de Wind weht über uns — und nu möten wie doch will slapen. Is schon alles dunkel drinnen!« »Nu ja, slapen wir ok. Aberst dat segg ick di — wi werden noch so alt, dat wi di Kinners von die Jungen hier unter uns krakeelen hürn. Solang will ick noch lewen.« »Noch viel länger«, raschelt die andere und rfichtet sich kerzengrade zu ihrer Kirchturmgröße auf. »Noch viel länger! Wi möten hie wachen! Upp die Kinners — und denn upp die Enkelkinners. Und nu sind die man in Slap, Ollscher — wie war dat doch? Et steit een Hus mang’ de Heid und dat Moor —« Und wieder murmelt die andere ganz leise: »Dor het mi meen Modder geborn —« Und dann ist nur noch leises, silbernes Rascheln im lauen Wind. An einem Giebelfenster stehen zwei Menschen am offenen Fenster und blik. ken in die Heidenacht.---------- Als am Morgen die junge Frau Ilse, die nun eine Dichterfrau geworden ist und eine Heidebäuerin, leise den Frühstückstisch unten in der Diele zurechtmachen will, stutzt sie. Da liegt ein Buch mitten auf dem rohhölzernen Tisch. Verwundert nimmt sie es auf und liest den Titel. In ihren Augen ist ein starkes Glänzen. Denn auf dem Umschlag steht: »Ueber die Heide weht der Wind — Verwundert.schlägt sie es auf. Und im gleichen Augenblick schrickt sie leicht zu sammen, denn zwei Arme legen sich von hinten um sie. Ein leises Lachen klingt an ihr Ohr. »Jochen«, stammelt sie. Er zieht sie an sich. »Mein Verleger war brav, llsefrau. Er hat’s gerade noch fertig machen können zu unserer Hochzeit. Es muß noch ein bißchen nach Druckerschwärze riechen. Ich habe das erste Exemplar neulich mitge nommen — es soll dein Morgengruß sein. Es ist dein Buch, Ilse — liebste Frau.« »Ach Jochen.« »Das neue Leben grüßt -dich — die Pappeln draußen — die Heide, das Bruch — das neue Leben. Es ist unsere Geschieh te, liebste, selige Frau, wie sie angefangen hat, wie sie wurde, wie sie so froh endete, das Buch, aus dem immer wieder die glückliche Gewißheit strahlt, daß nur du — du allein - - mein Kamerad sein kannst — du und das Land — in der Stille — in der Kraft dieser Erde hier — wenn der Ginster blüht, wenn die Sonne glüht Uber dem Moor, über den Feldern — wenn der Schnee treibt und der Frost klingt und — und —« »__ über die Heide weht der Wind«, flüstert Ilse an seinem Mund. — Ende — Kultur■thecnih Das goflotum 6er schönen Wels Ein italienischer Opernabend, Eine Opernvorstellung im Geburtslande der musikdramatischen Kunst hat eigenen Reiz, zumal es sich dabei um einen besonderen, durchaus zeitbedingten Anlaß handelt. Das Malibran-Theater, ein Haus unweit des Rialto, trägt an diesem Abend ein männliches Gepräge. Es ist eine Opern Vorstellung lediglich für die Angehörigen des italienischen Heeres, denen die Gelegenheit geboten wird, Rossinis ewig jungen »Barbier von Sevilla« zu hören. Man betätigt seine Ungeduld — der Beginn verzögert sich durch mehrmaliges Händeklatschen, das zusehends mit energischen Pfiffen vermischt sich zu einer taktmäßigen Demonstration »anfangen — los — anfangen« steigert. Unbekümmert stimmt das Orchester seine Instrumente; das Horn varriert eine bekannte Stelle aus Cavalleria Rusticana, man erkennt die Melodie und singt sie dröhnend mit. Da erscheint der Dirigent! Silvio Tagliapietra mit Namen, ein gebürtiger Venezianer. Er trägt statt des Fracks die Offiziersuniform der »Alpini«. Begeisterter Applaus begrüßt ihn. Stehend hört man Marcia rale und Giovinezza. Dann wird es dunkel. Heftige Silenzio-Rufe von der Galerie gebieten Ruhe. Das Spiel kann beginnen. Die Klangdynamik des ausgezeichneten Orchesters — Chor und Orchester stammen vom Teatro le Fenice — nimmt nicht immer Rücksicht auf die Stimme der Sänger. Aber ach, was für Stimmen, was für Sänger! Was wird hier an gesanglichem und musikalischem Niveau geboten, selbst wenn nicht eine weltberühmte Garnitur am Ruder ist! Den Tenor Agostino Casa-vecchi umbraust gleich nach seiner entzückenden Romanze »Ecco ridente il cie-lo« der Beifall dieses Audatoriums. Almaviva, einjunger hübscher Mensch, der seinen schönen venezianischen Spitzenkragen über dem Samtkleide mit Anstand trägt, besitzt eine Stimme, die ihm anderswo einen Platz an ersten Opernhäusern sichern würde. Der Baritonist Leo Piccioli singt die Titelrolle. Und er singt die Titelrolle. Und er singt nicht nur, er ist Figaro. Seine Persönlichkeit verschmilzt förmlich mit dieser Figur; entsprechend der idealen Forderung verbinden sich in ihm Gesang und Spiel zu unlöslicher Einheit der musikdramatischen Gestaltung. In ihm wird der Stil der Opera Buffa evident. Ein Wunder an einfallsreicher Komik ist der »Basilio« des Bassisten Giovanni Giampieri von der Fenice Oper. Nach seiner unerhört und geradezu mit Dämonie gestalteten Verleumdungsarie »la calumnia e un venticello« scholl ihm ein einstimmig Wiederholungsrtif »bis, bis« leider vergeblich entgegen. An einer solchen Leistung erkennt man den einmaligen und scheinbar für alle Zeiten geprägten Stil der italienischen Oper; eine Interpretation übrigens, die Regie in unserem Sinne, d. h. eine bewußte Führung des szenischen Ablaufes nicht kennt. Man macht »Gänge« und Gesten; verabredeterweise mit dem Partner oder improvisiert (gegen den Partner! »Wer ist der Stärkere!?«) Jeder ökonomische bzw. choreographische Aufbau des Aktes mangelt jedoch. Dafür aber werden Einzelleistungen geboten, die in sich Mustergebilde der musikdramatischen Wiedergabe darstellen. Die Dekorationen im übrigen sind ältester Plunder. Eine Ku- lissenstadt auf verblaßter Leinwand flatternd, ist Sevilla, ein ebenso verschlissener, von notdürftigen Farbresten bedeckter, höchst mangelhafter Prunksaal stellt Bartolos Behausung dar. Von Beleuchtung in dem bei uns gepflegten Nuancenreichtum ist hier keine Rede. Nie mand scheint Wert darauf zu legen. Man tritt nach der Vorstellung in die völlige Dunkelheit der Gassen, die sich im »Oscuramento« dem Fremden als wah res Labyrinth erwesen. Ueber dem Marcusplatz, den man mühsam zuletzt doch noch erreicht, glühen in unheimlicher Leuchtkraft die Sterne des südlichen Himmels. Das Wasser spült an die Kaimauer der Piazetta und versetzt die angeseilten Gondeln in knarrendes Schwanken. An dunkeln Tischen sitzen noch Menschen und plaudern, während ein kühler Hauch vom Meere her Belebung bringt. Max Heinrich Fischer. Georg Kolbe (RDV). Innerhalb der deutschen Plastik der letzten Jahrzehnte und auch der Gegenwart nimmt das Werk Georg Kolbes einen führenen Platz ein. Diese Führerstellung ist nie ernsthaft bestritten worden. Die Gestalten, die Kolbe schuf, sind in Deutschland volkstümlich geworden, in einer Art, die keiner Reklame bedarf. Vorbildlich wirkt der ungezwungene Adel ihrer Formen. Aus d. vollen Natürlichkeit des menschlichen Körpers heraus spricht das seelische und geistige Leben jeder einzelnen Gestalt unmittelbar zu uns, ohne viel zu erzählen. Die Extreme naturalistischer Gestaltung und willkürlicher Abstraktion sind vermieden. Einfach bewegt sind die Körper. Sie beugen oder erheben sich, stehen oder knien und erscheinen darin ganz wirklich und beseelt zugleich. Ein ideales Menschentum steht vor uns in selbstbewußter, freier Haltung. Überflüssige Gewänder, Stützen und realistische Zutaten fehlen. Hier gibt es keine leeren Gesten, keine allegorischen Formen, die den idealen Gehalt dem Betrach ter aufdrängen wollen. Groß und einfach ist der Ausdruck, offen und klar die Form. Dabei arbeitet die Hand des Künstlers mit fast unglaublicher Sicherheit, aber in einer Weise, die alle bloße Virtuosität weit hinter sich läßt und das Leben selbst in seinen wesentlichen Grundzügen vorzustellen vermag. Georg Kolbe will uns sein technisches Können nicht beweisen. Er braucht es nicht, weil wir vor seinen Werken, die eine höhere Absicht verraten, nie daran zweifeln. Wer sich zu beherrschen versteht, muß ein großer Charakter und ein starker Künstler zugleich sein. Die moderne Kunst ist nicht reich an solchen Menschen, die in ihrem plastischen Schaffen Ähnliches erreicht haben muß. Man muß schon — trotz aller Verschiedenheit — die Namen eines Auguste Rodin oder Aristide Maillol nennen, um die hervorragende Begabung Georg Kolbes richtig einzuschätzen. Im Jahre 1877 ist Kolbe im sächsischen Städtchen Waldheim geboren. Nachdem er 20 Jahre alt geworden, bildete er sich zum Maler aus, besuchte in Dresden die Kunstgewerbeschule, in München die Akademie und in Paris ein halbes Jahr die Schule des Malers Rodolpho Julian. Danach lebte er drei Jahre in Rom. Während seines Aufenthaltes in Italien ging er von der Malerei zur Plastik über. Im Jahre 1903 nahm der Künstler in Berlin seinen ständigen Wohnsitz. Zeitweise lebte er in Florenz als erster Stipendiat der Villa Romana. In Italien wurde ihm die Kunst Michelangelos und der Antike zu einem entscheidenden Erlebnis. Die Anfänge seines Schaffens sind wenig beeinflußt von der Kunst seiner Zeit. Unter den deutschen Bildhauern wirkten Klinger und Hildebrand nur wenig auf ihn, stärker dagegen Tuaillon und Gaul, zwei Künstler, mit denen er eng befreundet war. Wirklich bedeutungsvoll wurde für Kolbe nur das Schaffen Auguste Rodins. Dessen malerischer und beseelter Stil klingt noch heute in der lockeren Oberflächenbehandlung mancher Werke nach, ist aber von Kolbe völlig in den Dienst einer ganz persönlichen Auffassung gestellt worden. Ein eigentlicher Schüler kann er nicht genannt werden, da er Rodin nur einmal, im Jahre 1909, in dessen Atelier in Meudon besucht hatte. Kolbe kam aus einem, malerischen Zeitalter heraus, hat es aber in den letzten Jahrzehnten überwunden. Seine Werke sind stark in den Museen vertreten wie die kaum eines anderen lebenden deutschen Plastikers. Oft sind sie auch, wie in Stralsund, Marburg oder Hannover, in freier Landschaft aufgestellt. Die Ideen zu seinen Plastiken scheinen meist nach Zeichnungen nach der Natur entstanden zu sein, in denen die Körper mit Licht u Schatten modelliert wurden und in stimmter, einheitlicher Bewegung kests halten sind. Kolbe will nicht durch an tomisch Auffallendes wirken. Alte Kö1?^ und ganz junge fehlen in seinem Nach harter Zeit taucht wieder das "v des ruhig und gerade dastehenden M® sehen mit herabhängenen Armen auf. D neben sind es die einfachen Bewegung des Körpers, die zum Träger des drucks werden. Anfangs verwendet noch verschiedenes Material wie Marm® ’ Kalkstein, Terrakotta, Gips oder Meta ' Später arbeitet er ausschließlich für “ Bronzeguß. Seine ersten Arbeiten stell Bildnisse, Gruppen spielender K>n knieende und lebhaft bewegte Gestalt dar. Mehrmals hat ihn der Tanz anger®2 ‘ Die anmutige Gestalt einer Tänzerin v° Jahre 1912, jetzt in der Nationalgal®1^ in Berlin, hat seinen Ruhm am weitest® verbreitet. Aus dieser Zeit stammt au®^ die herrliche Gruppe des »Frühlings'1* des« im Staedeimuseum zu Frankfurt * Main. Später, in den Jahren nach de Weltkrieg, werden die Komposition® einfacher und ruhiger. Brunnenfigur®11’ kniende und sitzende Frauengestalt* Bildnisbüsten, das »Requiem« und Q? »Ruf der Erde« entstehen in dieser Z®1 ’ Besonders großartig ist die »Pietä« 1 der Nationalgalerie zu Oslo vom Jahr 1930: eine Frau, die voller Leid in die Knie gesunken ist, ohne den Leichnanu den sie in Darstellungen früherer Z®> beklagt. , In dem letzten Jahrzehnt entsteht _dan in einer Reihe überlebensgroßer Bronz®11 ein Geschlecht kraftvoll und ruhig ^ stehender Menschen, stolz und beherrsch in ihrer Haltung. Das junge Mädchen, d®> Athlet, der Kämpfer, ein Menschen?* in einfachem Nebeneinander. Alle sin sie verschieden in Haltung und Ausdru® und alle gleich in der Schönheit ibr® Körper, die in Kopf und Gliedern das Ee" ben ihrer Seele aussprechen. Für Kriegerdenkmal in Stralsund formt er di Gestalten zweier Männer, eines älter® und eines jüngeren, die gemeinsam elfl Schwert tragen. Ein kniender Bog®11' schütze wird als »Wächter« für eine K®' serne in Lüdenscheid, ein junger »Stre1' ter« für die Marineschule zu Flensburg geschaffen. Daneben entstehen Einzel' figuren für das Reichssportfeld zu Beri'®’ das Goethehaus in Frankfurt am Ma’n und das Reichswirtschaftsministeriufl1, Am Maschsee in Hannover wird die heb' liehe Gruppe eines Menschenpaares fü gestellt. Die psychologische Kunst ®'n^j großen Menschenkenners zeigt sich 1 mehreren Büsten, unter denen sein Selb5 bildnis (1934) und die Franco-Büs' (1938) hervorragen. Das große monumentale Werk, das Kolbe vor zehn Ja“' ren begann, das Beethovendenkmal ® die Stadt Frankfurt, ist noch nicht vollendet; er schuf zunächst ein Gipsmodel, von dem bisher nur ein Teil, ein weib' lieber Genius, in Bronze gegossen ist. Die weitere Entwicklung Kolbes kan11 nicht zweifelhaft sein. Sie wird vollend* was bereits in einer Reihe einfach un groß gesehener Figuren begonnen 15 Das Menschenbild einer neuen, leben®' frohen, starken und gehaltvollen Zeit. Micseee Humms&kitkie Untfcöuiömung beim General Von A. Tschechow. Eines Abends saß der Gerichtsvollzieher Iwan Dimitritsch Czerwiakow in der zweiten Reihe Sperrsitz und sah sich durchs Opernglas »Die Glocken von Cor-neville« an. Er sah zu und fühlte sich sehr glücklich. Aber plötzlich... In den Erzählungen kommt dieses »aber plötzlich« sehr häufig vor, und die Schriftsteller haben recht: das Leben ist voll von solchen Plötzlichkeiten ... Aber plötzlich verzog sich sein Gesicht, die Tränen stiegen ihm in die Augen, sein Atem stockte... er ließ das Opernglas sinken, beugte sich .vor und... hatsch! nieste er. Niesen darf jedermann und überall. Es niesen Bauern, Polizeipräsidenten, zuweilen sogar.wirkliche Geheimräte. Alle niesen. Czerwiakow wurde auch überdies nicht verlegen, sondern zog sein Taschentuch heraus und blickte sich als ein höflicher Mann um, ob er nicht vielleicht jemanden durch sein Niesen belästigt habe. Da mußte er aber doch verlegen werden. Er merkte, daß der alte Herr in der Reihe vor ihm etwas murmelte und sich Glatze und Nacken sorgfältig mit dem Taschentuch abtrocknete. In dem Alten erkannte er den Zivilgeneral Brisgalow vom Verkehrsministerium. Ich habe ihn besprudelt, dachte Czerwiakow, hüstelte, beugte sich vor und lispelte dem General ins Ohr: »Verzeihung, Exzellenz, ich habe Sie angenießt... aus Versehen.« »Macht nichts, macht nichts ...« »Ich bitte Sie vielmals um Entschuldigung. Ich tat es ... bestimmt nicht absichtlich!« »Ach bleiben Sie doch sitzen und lassen Sie mich zuhören!« Czerwiakow wurde wieder verlegen, lächelte einfältig und sah auf die Bühne. Er schaute wohl hin, aber seine Gedanken waren wo anders. Eine Unruhe begann ihn zu quälen. Während der Pause trat er anden General heran, ging etwas neben ihm und murmelte, seine Schüchternheit überwindend: »Ich habe Eure Exzellenz angeniest... Wollen Exzellenz verzeihen ich hatte ...« »Ach, so lassen Sie das doch... Ich habe es schon vergessen und Sie fangen wieder davon an!« sagte der General und zuckte ungeduldig mit der Achsel. Vergessen! Und dabei guckt dir die Bosheit aus den Augen heraus, dachte Czerwiakow, den General mißtrauisch be trachtend. Nicht einmal sprechen will er mit mir. Man müßte ihm erklären, daß ich es gar nicht gewollt habe ... daß es ein Naturgesetz ist... Sonst denkt er noch, ich habe auf ihn spucken wollen ... Zu Hause angelangt, erzählte Czerwiakow seiner Frau von seiner Unhöflichkeit. Die Frau faßte, wie es schien, das Vorgefallene etwas leichtfertig auf: sie erschrak wohl zuerst, als sie dann aber hörte, Brisgalow arbeitete bei einer anderen Behörde, beruhigte sie sich sogleich »Nun, du kannst ja trotzdem hingeh®n und dich entschuldigen«, meinte sie‘ »Sonst denkt er, du wüßtest dich nicht zu benehmen.« »Das ist es ja eben! Ich habe mich bei ihm entschuldigt, er war aber so sonderbar ... Kein freundliches Wort. Es w®r ja auch keine Zeit zu einer Unterhaltung-*1 Am nächsten Tag zog Czerwiako"' seine neue Uniform an, frisierte sich sorgfältig und ging zu Brisgalow, um ihm zU erklären... »Gestern abend im Theater, wenn Eure Exzellenz sich entsinnen«, begann def Gerichtsvollzieher, »mußte ich nies®11 und ... besprudelte unabsichtlich ... E*® Exzellenz wollen gütigst verzeihen .. •* »Was für ein Unsinn! Was für ein dun1 mes Zeug! Sie wünschen?« wandte sieb der General an den nächsten BittsteH* Nicht einmal sprechen will er mit nuf; dachte Czerwiakow erbleichend. Er 15 also böse ... Nein, das kann ich nicht a® sich beruhen lassen... Ich muß erklären-Als der General den letzten Bittstellef entlassen hatte, und sich in das angrenzende Zimmer begeben wollte, ging 'b®1 Japans 5ernT^er deutschen Presse erschien die-stpii aus der Feder des Militärschrift üb erS- ^ ülc k nitz ein Aufsatz er die japanische Wehrmacht. Wülk-]ü z 8elangt hiebei zu folgenden Feststel-ni ht611- ^er ®cr'iner Dreierpakt schafft sch ^'C erste Beziehung zwischen deut-schen *^nd japanischen Soldaten. Sie hat sta°ii ’m vergangenen Jahrhundert be-n nh n> als das japanische Heer, damals HCC -6*1r jun'g> alles das vom deutschen l ,Cr übernahm, was als empfehlenswert re ractltet wurde. In den achtziger Jah-Au rman ’n Japan vom französischen stc Übungssystem zum deutschen Mu-r über und nahm sich Exerzierregle-. 1 Dienstvorschrift und Felddienstord- ng zum Vorbild. Wenrf diese Beziehungen in den nachfolgenden Jahrzehnten lo-n Wurden, so knüpfen sie nunmehr in Cj c verstärktem Maße dort an, wo sie J^at stehen geblieben waren. as volkreiche Japan, dem eine zu-'aniengeballte Kraft von 90 Millionen haT aa6erordentliche Stoßkraft verleiht, pr sich schon seit langem den Ruf der eußen Asiens verdient. Dieser Name *mt nicht von ungefähr. Er wurde r ihre tatsächliche Hauptstreitmacht ^zusetzen. Der japanische Soldat ist b rum zu solchen gewaltigen Aufgaben c[i apigt, weil er zu einer kaum glaubli-neen Genügsamkeit erzogen wird, zu ei-n J. Unbedingten Disziplin, zu einem fa-zu 1Sc^en Glauben an die japanische Idee, Sct,einer bis zum Tode gehenden Gefolg-altsbereitschaft an seine Offiziere. An-S|chts der nicht sehr starken aktiven Stärke des japanischen Heeres muß eine kriegerische Auseinandersetzung von Japans Seite aus mit der Masse von Reserven geführt werden, die über ihre aktive Dienstzeit hinaus in dem großen Reservistenverband behütet werden. Aber nicht nur der gediente Soldat wird in dieser Weise weitergefördert. Auch der junge Japaner wird frühzeitig an Ein- und Unterordnung gewöhnt. Ein Drittel aller Unterrichtsstunden fällt auf Ordnungsübungen. Das Schießen gehört zum Unterrichtsplan aller Schulen. Kein Tag vergeht ohne militärische Übungen. Das japanische Kind weiß, daß sein Leben zuerst dem Kaiser gehört. Die militärische Tradition fußt auf der engsten Beziehung zwischen Bevölkerung und Truppe. Die Rekruteneinstellung ist ein Fest. Das ganze Dorf begleitet die jungen Soldaten, die von den Eltern feierlich dem Offizier übergeben werden. Die Entwicklung des Soldaten wird den Eltern und dem Dorf mitgeteilt. Ein Beschwerdebrief fällt auf das ganze Dorf zurück. Die Generalstabsschulung des Offizierskorps ist äußerst intensiv. Was in dieser Beziehung geleistet wird, läßt der Verlauf des Krieges gegen Tschangkaischek erkennen. Der Wert der Motorisierung und der Panzerwaffe ist frühzeitig erkannt worden. Der Einsatz schneller Truppen in weitgesteckte flankierenden Bewegungen hat zu mancher Schlachtentscheidung in diesem Kriege beigetragen. Die Luftwaffe, die in Japan kein selbständiger Wehrmachtsteil ist, konnte den Luftraum über China vom Beginn des Krieges an beherrschen und zu den Erfolgen beitragen. Am chinesischen Luftgegner, der sich meist auf ausländisches Material und ausländische Piloten stützte, haben sich die japanischen Flieger weitergeschult. Die Entwicklung der japanischen Flotte ist trotz des Einsatzes im Chinakrieg konsequent weitergeführt worden. Die Nachkriegskonferenzen hatten Japan auf der maritimen Ebene in Fesseln geschlagen. Sie sollte nicht stärker als drei Fünftel der englischen oder amerikanischen Flotte sein. Von diesen Bindungen hat sich Japan mit dem Ablauf der Flottenverträge freigemacht. Ihm stehen modernste Schlachtschiffe, eine ganze Flugzeugträgerflotte, starke Kreuzer und eine große Zerstörer- und U-Bootflotte zur Verfügung. Kriegsruhm erwarb sich die Flotte des Sonnenbanners vor allem in jener gewaltigen Schlacht bei Tuschima, am 27. und 28. Mai 1905, in der in Tag-und Nachtgefechten die russische Einsatz flotte, die von der Ostsee um Afrika herum in die Straße von Tuschima gekommen war, völlig zertrümmert wurde. Dieser Kampf war der erste, der seit der Seeschlacht von Lissa wieder alle Machtkreise aufhorchen ließ. Die bis dahin im Ernstfall noch nicht geklärten Probleme der großen Panzerschiffe und der Torpedoboote wurden durch Japan zur Erörterung gestellt. Der chinesische Krieg ist von dieser Flotte unter sparsamen Einsatz mit meist älterem Schiffsmaterial geführt worden, denn die Kunst dieses Krieges war, die Aufgaben auf dem asiatischen Festland zu lösen, ohne dabei die Schlagkraft des eigentlichen Kampfinstruments zu schwächen, weil jederzeit — vor allem bei dem immer und gerade in letzter Zeit latenten Gegensatz zu Amerika — dieser Flotte neue und größere Aufgaben zwangsläufig gestellt werden konnten. Deutschland auf dem Wege zur totalen Altersversorgung Berlin, Oktober (RDV) Im Rahmen des nationalen Sozialismus, den das neue Deutschland in den letzten Jahren aufgebaut hat, kommt der Versorgung der Alten und Arbeitsunfähigen eine besondere Bedeutung zu, und zwar sowohl aus der grundsätzlichen sozialistischen Einstellung, als auch aus den Bedürfnissen der realen Situation im Reiche. Die Zahl der Alten über 65 Jahre ist in der Bevölkerung ebenso wie in anderen verhältnismäßig hoch. Sie beträgt heute etwa 7.5% gegenüber nur 4.39% im Jahre 1919 und muß trotz aller Bevölkerungspolitik noch weiter anwachsen. Die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei hat daher schon in ihrem ersten Programm als Punkt 15 einen »großzügigen Ausbau der Altersversorgung des Volkes« gefordert. Diese Forderung ist inzwischen zum Staatsprogramm, geworden, und im Frühjahr dieses Jahres hat die Deutsche Arbeitsfront als die Organisation aller schaffenden Deutschen den Auftrag erhalten, unverzüglich Vorschläge für die totale Verwirklichung dieses Programmpunktes in Verbindung mit Partei und Staat auszuarbeiten. In diesem Studium dürfte allgemein interessieren, einmal etwas über die Richtlinien und die bisherige Leistung auf diesem Gebiet zu erfahren, zumal außerhalb Deutschlands die Meinung verbreitet ist, daß in Deutschland wohl für die jungen Menschen recht viel, für die alten jedoch nur wenig getan wird. Schon nach der nationalsozialistischen Machtübernahme 1933 setzte die erste Hilfe spontan im je erwiakow nach und murmelte: Exzel- zu h ^Cnn ’ch es wage, Eure Exzellenz da p^sBser>» so veranlaßt mich dazu nur j? s Gefühl der Reue!... Ich habe es, wie rr ,Ze**enz selbst wissen, nicht mit Absicht Setari!« ** General verzog das Gesicht. »Sie c, en sich einfach über mich lustig ma-. 5n’ Mein Herr!« sagte er und ver-‘ hMWafid hinter der Tür. ich über ihn lustig machen? dachte ra^erwiak°w. ja, wieso denn? Ein Gene-n- ,— und kann eine so einfache Sache We a *3.e®re'*en! Nohl ihn der Teufel! Ich I. e 'hm einen Brief schreiben, aber zu nim. hin gehe ich nicht mehr! Bei Gott Na u Machte Czerwiakow auf dem s ,c. auseweg. Den Brief an den General L,,neb er nicht. Er grübelte und grü-g e und kam doch zu keinem Entschluß, o Mußte er am anderen Tage doch noch a s hingehen, um seine Erklärung per-Son,'ch abzugeben. Mch habe gestern Eure Exzellenz be- lästigt«, stammelte er, als der General ihn fragend anblickte, »nicht um mich über Eure Exzellenz lustig zu machen, wie Exzellenz zu sagen beliebten. Ich entschuldigte mich, weil ich geniest und Exzellenz besprudelt habe... Zu lachen aber gedachte ich nicht. Wie dürfte ich auch lachen? Wenn wir lachen würden, wo blieb denn da die Achtung...« »Machen Sie, daß Sie hinauskommen!« schrie plötzlich der General und wurde blau im Gesicht und bebte am ganzen Köiper. »Wie?!« stammelte leise und vor Schreck gelähmt Czerwiakow. »Pack dich hinaus!« wiederholte der General und stampfte mit den Füßen. In Czerwiakows Innern zerriß etwas. Ohne etwas zu hören oder zu sehen, ging er zurück zur Tür und auf die Straße ... Wie im Traum kam er nach Hause, legte sich, ohne die neue Uniform, die er trug, auszuziehen aufs Sofa und ... starb. Winterhiifswerk ein, das zwar eine Hilfe für alle Bedürftigen ist, aber naturgemäß den Alten und Arbeitsunfähigen besonders zugute kommt. Die Gliederungen der Partei richteten Speisungen für die Alten ein, und die Hilfe für die 'Kleinrentner wurde ausgebaut. 1938 verpflichtete sich das Reich zu einer Sonderleistung für diese besonders notleidende, 175.000 Menschen umfassende Altersgruppe. Alle Städte bauten moderne Altersheime, und die kirchlichen Verbände stellten ihre rund 1000 Heime zur Verfügung. Die organisatorische Grundlage der Altersversorgung im Reiche ist jedoch schon seit 50 Jahren die Sozialversicherung. Der Einstellung des deutschen Menschen entspricht es am ehesten, daß er selbst an seiner Altersvorsorge tätig mitwirkt, solange er arbeitsfähig ist. Im heutigen Deutschland sind etwa 60 Millionen, das sind 75% der Gesamtbevölkerung, sozialversichert, davon über 26 Millionen in den drei großen Versicherungen der In-vaiiden-Angestellten- und Knappschaftsversicherung unter Anspruch aus Altersrente. 5 Millionen beziehen eine Rente. Das Reich hat diese Altersversicherungen 1937 großzügig saniert, die Garantie für ihren Bestand übernommen und sich außerdem für eine jährliche Beitragsleistung von 580 Mill. RM verpflichtet. Auf dieser Grundlage hat der Nationalsozialismus sein Werk der Altersversorgung begonnen. Ende 1938 wurde durch Gesetz die Altersversorgung der Handwerker gesichert, die die erste Totallö-sung für einen großen, mit Familienmitgliedern 12 Millionen umfassenden Berufsstand darstellt. Durch sie werden alle selbständigen Handwerker grundsätzlich im Anschluß an die Angestelltenversicherung pflichtversichert. Für die über 60 Jahre alten, die nicht mehr versicherungsfähig sind, wird durch eine Umlage vom Berufsstand selbst gesorgt. Im gleichen Jahre wurde die Altersversorgung der Bühnenschaffenden, Schauspieler, Artisten, Tänzer und Orchestermitglieder gleichfalls in Form einer Pflichtversicherung durchgeführt. Zur Sicherung ihres Ertrages wird die Volksgemeinschaft unmittelbar herangezogen, indem auf jede Theater- und Konzertkarte eine Kulturabgabe von 5 Pfennigen erhoben wird. Reichsminister Dr. Goebbels konnte bei Bekanntgabe dieses Gesetzes feststellen: »Damit hat das nationalsozialistische Deutschland eine Kulturtat vollbracht, die in keinem anderen Lande der Welt auch nur ein annäherndes Vorbild hat.« Nach dieser Altersversorgung hat ein Schauspieler schon nach 10 Jahren einen Rechtsanspruch auf eine Rente in Höhe von 45% seines Arbeitseinkommens. Einen ganz neuen Versicherungsgedanken hat die Deutsche Arbeitsfront verwirklicht: die Gefolgschaftsversicherung — eine Betriebsversicherung, die dem wegen Invalidität oder Alters aus seinem Betrieb ausscheidendem Arbeiter neben seiner Invalidenrente ein zusätzliches Einkommen sichert. Alle diese Maßnahmen erfolgten mit dem Blick auf das letzte Ziel einer Totallösung der deutschen Altersversorgung. Wie diese zur Zeit von der Deutschen Arbeitsfront vorbereitete Lösung im Einzelnen aussehen wird, steht noch nicht fest. Die Richtlinie ist jedoch durch die bisherigen Teillösungen vorgezeichnet. Es steht gewiß ohne Beispiel da, daß von einem großen Volke die Vorsorge f. seine alten Volksgenossen mitten in einem großen Kriege »zur ewigen Erinnerung an den gemeinsamen Kampf der Front und Heimat« als nationales Ziel in den Vordergrund gestellt wird. Das Geheimnis des »Tanzes der Fische«. Ein amerikanischer Zoologe hat jetzt eine Erklärung für den sogenannten »Tanz der Fische« gefunden. Es ist dies ein an der Süd-küste Kaliforniens seit langer Zeit beobachtetes Phänomen. In Vollmondnächten und bei hoher Meeresflut springen dort tausende und abertausende von Fischen an den Strand und vollführen geheimnisvolle Bewegungen. Lange hatte man darüber nachgedacht, was es damit für eine Bewandtnis haben möchte. Nach langwierigen Beobachtungen hat jetzt der Zoologe festgestellt, daß die Fische, die zu einer im Stillen Ozean weitverbreiteten Art gehören, an den Strand kommen, um im Sande ihre Eier abzulegen. Ihre Fortpflanzungszeit ist in geheimnisvoller Weise verbunden mit Vollmondnächten und außerordentlich hohem Stand des Meeresspiegels. An die P. T. Abonnenten der „Mariborer Zeitung" Die gesch. Abonnenten der ^Mariborer Zeitung« werden höfl. ersucht die rück-ständigen Abonnementsheträee so bald ah möglich zu begleichen, damit die Verwaltung nicht in die unangenehme Lage gebracht wird, in der Zustellung des Blattes eine Unterbrechung eintret en lassen zu müssen. — Die Verwaltung der »Mariborer Z e >■ tun g». Servieren Sie Ihren Gästen anstatt des russischen Tees den geschmackvollen „EMONA" Blüteniee mit Zitrone. Rum oder Milch. Verlanget in Geschäften ausdrücklich Originalpackung. I! HALLO! Am Sonntag um 14» HALLO! WEINLESEFEST RESTAURATION CERPES vorm. „31AVEC" ober den Drei Tefeften Eintritt ireil Es empfiehlt sic» der UNTERNEHMER II Ruhriand-Mio und Eleklre-Einzelteile ep Baufirma sucht Iünnere deutsche Kanzleikrall die vollkommen ist in der deutschen und den jugoslawischen Sprachen (Korrespondenz)-Anträge mit Lebenslauf, Zeugnissen, Gehaltsanspruch, Antrittstermin unter »Vertrauensstellung« an die Verw. d. Bl. 8Ob« Damensalon neu eröffnet! 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Besonders danken wir den Herren Dr. Marinič und Dr. Meško, sowie dem Offiziersund Invalidenverein. Maribor, 4, November 1940. Maria Turič, Gattin, Leopold Turič, Sohn. • - M m .l."V " DANKSAGUNG Für die liebevolle und zahlreiche Anteilnahme an dem schmerzlichen Verlust unserer unvergeßlichen 1*ochter, Schwester, Schwägerin, Tante und Schwiegertochter, der Frau Maria Karbaš»Leyror Hausbesitzerin in Gornja Radgona sowie für die zahlreichen Kranz- und Blumenspenden sagen wir allen Verwandten, Freunden und Bekannten und der Schule von Gor. Radgona auf diesem Wege innigsten Dank. Insbesondere danken wir der hochw. Geistlichkeit, für Beileidschreiben und allen, die der teuren Heimgegangenen das letzte Geleite gaben. Maribor, den 5. Oktober 1940. Die trauernden Familien: Levrer, Hetzl, Karbaš und Wellzl Chefredakteur und für die Redaktion verantwortlich: UDO KASPER. — Druck der „Mariborska tiskarna" in Maribor. — Für den Herausgeber und den Druck verantwortlich Direktor STANKO DETELA, — Beide wohnhaft in Maribor.