IlZr» 2 vch?lM«itWig, V»n»aN«aß vuchdruliterei, Martvor, s««eeva uttea 4. 7eteph«n Stz Vezuzspreii«: ttdho'.e«. monatlich 0in SO.». 2«itelien , ... 21'^ vurch Post . ... 20-^ Ausland, monatlich . . , ZO^ ei»z^ü>stmer vln 1 bis 2»-. v«t 0«n«»,outzerha««Mar>«?«er0e» nicht l«se?at»»oi«n«h«e in d«« d« s KdMunINrolio» »er Z«tt»ngi »llc» «, i« ci^disana d« ^«« koMPliH», »n »«< t»» terrekia« d. i> , m SiaH w M«» de< 5U»z«is»««»- «cUea. ?ir. 41 ?»rlvor, Sonntag oen so. Februar 1927 67. Zahrg. KeWreiben gegen den Ännenminlster »» „vsr?e5cZ»e kriksrrog mit ttstty I-leätlce Malsimovit' GteNung ernstlich efschMtert -«o leomm«» antillcksn«!« OroMttms I Vertagung der SkupfchNna 2«. ». 1V27 - vo?» I g« befindlichen Offensive in der Richtung auf Schanghai in die Länge gezogen habe, da er hoffe, dak er angesichts der Ersetze der Siid-truppeu nene und weitergehende Zugeständnisse von den Engländern erlangen könne. London, 18. Fcber. Der Kolouienminister Amery wies am Donnerstag in einer Ne-de in Hackney darauf hin, daz die Verteidiger von Schanghai eine empfindliche Niederlage erlUtm Hütten. Es sei zu befürchten, daß die geschlagene Armee in Nnordnnns, nach Schanghai zurückfluten werde, ?iner Stadt, deren Größe britischer Initiative zu verdanken fei. Die britsche Regierung habe rechtzeitig eine solche Gefahr erkannt und Truppen nach Schanghai entsendet, um die Ausländer vor etwaigen Plünderungen und Niedermetzelun-gen zu schützen. England habe nicht die Absicht, im Bürgerkrieg Chinas zu intervenieren. Zweck der Trnppensendung sei nach wie vor der Schutz des Lebens und Eigentums der britischen Staatsangehörigen. Tokio, 17. Aber. Die ttantonregiernng hat Tsaj Tienschu, den Schwiegersohn Dr. Sun-jatsens, als ihren diplomatischen Vertreter nach Japan entsendet. Es verlautet, das, die hiesigen Behörden zwar nicht beabsichtigen, ihn als diplomatischen Vertreter anzuerkennen, bah sie aber wahrscheinlich bereit s-in werden, mit ihm Verhandlungen zu fuhren, soweit japanische Rechte und Interessen in China in Betracht kommen. London, 18. Fcber. In einem Eingeborenenviertel von Tientsin wurde ein chinesischer General, der beschuldigt war, die Häuser reicher Chinesen in Tientsin dnrch seine Soldaten geplündert zu haben, ijssentlich ent. hauptet. -iü- Börsenberichte Zürich, 10. Februar. (Vormlttagvvcrlc'hr). London 25.21 7/8, Ncwyork 5.19 15/16, «Paris 20.57, Briisscl 72.30, Mailand 22.01, Madrid 87.00, Kopenhagen 133.02, Amsterdam 208.10, Berlin 123.20, Wien 73.25, Beograd S.13, Prag 15.40, Bukarest 3.10. Rufest Veagrad, is. Fever. Die Stellung des I« nenminsters Maksiinoviö darf nai! den letzten Borgangen als erschüttert betrach tet werden. Was ihm den letzten Stoß versetz hat, ist nicht nur die Anklage der Kroatischei Bauernpartei gegen ihn, sondern Hauptfach lich der Widerstand eines großen Teiles dc Radikalen. Eine untere Führung des radi len Abgeordneten Lazar Suva ? ovi < stehende Gruppe der Radikalen hat ein Me morandum unterzeichnet, das einer Vernich teuden Anklage gegen den Innenministe gleichkommt und im radikalen Klub zur Dis kussion gelangen soll. In diefem Memoran dum wird betont, die Politik des Jnnenmi nisters hatte für die radikale Partei katastro phake Folgen gezeitigt, da er die Partei i> zwei Lager gespalten habe: In ein Polizei liches und ein vijlkischeS. Im Memoranduo wird ferner die AltSstoßung Maksimovis' au, der radikalen Partei gefordert. Eine noö schärfere Anklage gegen den Innenminifte> bereitet der rechte Flügel der Radikalen voi und zwar unter Führung des Abgeordnete» und ehemalig?» BerkehrSministers Inn. An taRadojevi 6. Diese Anklageschrift if bereits unterzeichnet und dürfte höchstwahr scheinlich gleich nach der Rückkehr der parla mentarifthcn Delegation aus Prag im Ple «um der Skupschtina zur Verbandlnng ge langen. Die Radikalen der Rechten forden den Rücktritt des Innenministers als gering ste Satissaktion. Sollte die Regierung sich mit dem Innenminister solidarisieren, dann sei Init Bestimmtheit zu erwarten, daß die Radikalen in der Skupschtina den Sturz des Kabinetts bewerkstelligen werden. Hente lnn 5 Nhr nachmittags tritt der radikale Klub zu einer Sitzung zusammen, in welcher die banernparteilche Anklaae gegen den Innelnninister zur Beratung gelangt. B e o g r a d, IN. Mirnar. D?e heutige Sitzung der Skupschtina bot ein Überaus bewegtes Bild, da die Opposition sich in ihrem Vorhaben, den Sturz des Innenministers mit allen Mitteln der parlamentarischen Technik zu betreiben, nicht abbringen ließ. Ra tyErledkgnng der Protokollformalitäten erhob sich der Innenminister, sichtlich gefaßt, »nn die Behauptungen des demokratischen LeaderS Pera Markovis über die Bor-gänge in Prokuplje zu beantworten. Der Minister erklärte, der Bezirkshauptmann von Prvkuplfe hätte eine Reihe von Bürgern dieser Bezirksstadt im Adminiftrativwege vernrteilt, weil sie im Vorjahre gelegentlich einer Wakltonruee des demokratischen Abge-ordneten Davidovi 6 ihre Häuser mit den 6II!M! !!!!!!!!! !I i.e» mksrsblel - vis Len6en Der xrökte l^oman cler ^Velt von Victor ^lu^o. Lrgter leil di8 eingckl. 8onnwss, zveiter l'ell mit -eknfgck potenzierter t-lsnälun^ u. Revolution cler^Ienäen ub^onta^. VertLumvt nickt ct.LlL» grüktv /^voZo. Maksimovit „der Gchreckiiche" Zwei Großmeister des reakticmären SchergeutumS können ihre Wesenha-sti^itcit nicht verleugnen: der ungarische Innenminister Ivan Rak 0 vszky und Vota M a k-1 i m 0 v i 6. Sic sind ans gleichem Erz gegossen. Es gab in Ungarn nach dem Sturze Bela K itn s nur eines: entweder die schrankenlose Herrschaft des Polizeiapparats oder das Aufleben der Opposition und damit oen Sturz des reaktionären Regimes. In Iwan Nnkovszky entdeckte man den „D j e r d j i n-s ! i der ungarischen Feudalherrschaft", ihm war es vorbehalten, den letzten Funken des nationalen Protestes gegen die Gewalts)err-schaft auszublal'en. Es begab sich also, oah vor dem „Dauerkurs" Horthy-Bethlen die NegierungSchefs kamen und wieder i^in-sien. Nur einer blieb immer siyen: Iwan Rnkovi.^kv. Tas Instrument der Gewaltherrschaft. Dc'r Hohepriester moderner politischer Inquisition. Er gcnoß das unverbrüchliche Vertrauen des Neichsverwesers. Denn der ?ldmiral Horthy deNagYbanYa war ihut zu ganz besou^d^^rem Danke verpflichtet. Aber ein einziges Mal schien der leuchtende Ztern seines Klücks doch untergegangen zu sein. Mit einem Wort: er war der Vater tanzen Sicherheit-Zav-parat des Landes beherrscht: auf Boia Mal sim 0 viL — dml nicht minder „Schrecklichen". In Jugoslawien versteht man unlsr Sicherheitsapparat viel mebr als eine Einrichtung, die dazu bestimmt ist, im Lande auf Rus)c und Ordnung zu achten. Nein, dazu ist der SicherhnitSaPParat (»jcivna de?» iK^älwZt«) nicht geschaffen worden. Wv'r soll tienn der Negiernngspartci die drückenden Sorgen nm das Zustandekommen der cr-forderliclien Majorität abnehmen? Der Innenminister oder, wie er in Serbien ge. nannt zu iverden Pflegt, der „Polizeimini-ster". In seinen Hän'den ruht die Peitsche, !vas Symbol der Macht. T<'r Zucker wird in 'oen Balkanstaatx'n geivös>nlich Mls >den .Händen des Finanzministers geleckt. Nun ist der Zucker cille geworden und bleibt nur noch die Peitsche. Tem Beograder Rechtsanwalt Mak srmovilZ g<-ht der gute Nus vora,i, hinsichtlich der Handhabe von Gewaltmitteln ein ganz ,.teusliicher Kerl" zu sein. Er versteht es, ^5ie oppositionellen Duckmäuser gleich Grillen auS ihren Löck)ern hervorzukikeln, und die Ve-zirkshauptleute waren noch nie so ofse^ficht-lick) vom Irrwahn ihrer Gottähnlichkeit lxses sen wie in der Polizeiministeriellen Aera Maksimoviö. Die Kuobelirng der Kroaten am Weihnachtsabend war seine Meisterleistimg; d i e erfüllte das Serbentum, sofern es in der radik^ilen Partei organisiert ist, mit Vewunöeruug für diesen Mann, der sie doch vollbracht hat: die „große Tat". Wenn die Radikalen des rocliten Älügels heute Zeter und Mordio schreien, 's? geschieht das reichlich spät. Makstmovi«^ ist Politisch no ein junger Mann, zn jung sast, um die Tragweite seiner Entscheidnngen einsehen zu ki^nnen. Seine Stellung als Minister des Ineiern hatte bis 23. M.'irz 1925 noch eine gewisse Berechtigung. Aber niemand wollte es glauben, dost der ien^mel« blotldc Paul Nadi^^ in seinem Treuebekcnnt- M ß ß» Z e^k« » s- k M K»r Monarchie den Appell mitklingen Zäe^: Rehnvtt himivg diesen bitteren ikekh.. Die kroatische re^nblrkanische Bewegung ivar M^eN. D^r Pranger jedoch, den Mak.fi-m Forur seiner »okMuoa« errichtet liptte, blieb nhar ein und eiMrlb Jahre als ,LÜah Zeichen kr»atisä>ec politischer Ver-Dmvft" an seineni Platze . . . Spät wmmt chr . . . Maksunovi^ wurzelt iricht nur in eurem Tcheinparlament. Er darf sich den Zpcch, Abgeordnete zum 5)ohn aus ihre Imnrunität einsperren zu lassen, schon erlauben. Der Mann, der mit dem Gedanken der Zivildiktatur so spielt wie urit dam Anhängsel seiner Uhrkette, dieser Mann hat sich stärker verankert, als 7nan glaubt. Es ist gesündigt worden; zuerst lmrrde Mak-simovie als Befreier auerkmmt (und auch gefeiert). Spielt er heute selbst in der Partei den argen Wüterich, dann möge sich der ehrenwerte Abgeordnete R a d o j e v i ü bei denjenigen bedanken, die heute vom Versall !des Parlamentarismus faseln uud die seiner zeit den Gewaltmenschen zur Polizeiherr-schaft aufsiefordert haben. Maksimoviü erscheint diesen Dreisen heute als Diktator, weil ewige Hiebe seiner „Nagajka" am Nucken der demokratischen Opposition vorüber ans eie Rechtsradikalen uiedcrgc sonst sind. Maksimo-viö ist gar uicht so „schrecklich", wie er von der Presse gemalt wird. Dieser Advokat der Gewalt ist nur ein Produkt seiner Umgehung! -ü>- ' H'V'-V—! «I WA M. FeDNiar ly?7. rotte csbemtteit Roman von Erich Ebenftein. (Urheberschutz d. Stuttgarter Nomanzcntrale C. Aclcnnann, Stuttgart.) 18 (Nachdruck verboten.) Drei Tage später wur^de Dr. Lolbenstreit AU <^raL>c getragen und aus den Erls-bacher Kirchhof beerdigt. Aus ver ungeheuren Beteiligung am Leichenbegäugnis und den vielen Tmnen, di<; arme, aus eutlegeneu Ge-birgöhöfeu herbeigeströnite Bauern um ihn vergossen, konnte uian viel deutlicher als aus den schönen Grabreden entnehmen, welch gros'.er Beliebt s^eit si-h dieser schlichte Landarzt, der ein so warmer und wahrer Men-schensrenud geniesen war, erfreute. Als die ?salniNe dann aui ^Abeird nach >dcni Begräbnis tranrig beisammen slisi, rollte Ber-tie die ?^rage nm die Zukunft auf. Das Haus, in dem «sie wohnten, war Lo-benstre'tts Cigentuul gewesen und fiel laut Testanient, wie anch d.is vorhcindene kltNne Barvernwgeu, >der Mutter zu. Da es wos)l für sie alsein zur??-c.t ^eullgt hätte, ihren Unterhalt zu bt'streiteu, keineowests aber auch «den der Töchter, s^ schlug Aertie vor, dafz iMlin das .^.nls hier verkaufe oder vernnete iwd die Mutter unt deir Schniestern zll ihin in 'die Stadt zie-he, wo man eine gemeinsame Wohnung nehmen wolle. iCr war nur mehr bis Osteru an das Spi- >^io mit diosen 1'omaten verlcklt es sicb auLb mit den LSnIcon der Lelsrader Onivcr-sitÄt vnd der Inneneinricktunx des neuen SicupsctttinaxodÄudez. Die ö2nlce (die bei uns jedos leistunxsiäliiLero 1'iscl^lerei-vnterneb-men lierstellen lvanir) sind von der I^exierun? aukl^eparationslcosten aus veutsc bland bestellt vorden. Und dio Iserstellunx der InneneinriclitunL des Lkupscbtinaeebäudes vollte man einer ?irma in — ?ranlcsurt übertraxen. >Vir Inlken ku-musreiclien Loden in Serbien und xvollen l'o- maten essen, die auk den Kansriselien Inseln xevi'acksen sind. Wir sekwimmen im tlolT-relclitum und desteilen SeliulbSnIce in — Oeutscbland. OIs k'rü^lslonsma-s L Ii i n e n suclien >vir — mit I?üclvill. vis Volliswirtseliatt nickt betrieben vorden darf, dem xelten die eiladenden Worte: »Hereinspaziert meine tlerrscli ästen!« ?c?rk?dsou5l. Rachrichten vom Tage Karneval an der Riviera Nach Nizza fliegen jetzt zur Karnevalszeit die Wünsche und Träume «der Frauen! Prinz Karnovall feiert dort die tollften Nächte und fiüihrt mit den ta-nzlnstigcn Schienen ldie lustigsten Kapriolen auf. Gleich den italienischen Karnevalsprinzen in Florenz und Venedig und den deutschen Vettern in Köln und München wird der ewigjunge Prinz auch in Nizza mit feenhaftem Pomp empfangen. Am 10. Februar spätabends ist Se. Majestät auch im Fasching 1927 mit seiner Gemahlin in einer reichgeschnrückten RiesenMndel unter den Klängen der Festmusik in fünffacher Lebensgröße am Haifenkai in NiM angelangt. Das prinzliche Paar ist kunstvoll aus — Wachs und Pappe — ausgefi'chrt und nach neuestem Schick angezogen. Mit kolossalem —vi In der presse kursierte dieser 'sage eine ^ )Vnekdote. die uns die 'sätikkeit unserer Kon- ^ sulate im Ausland in kenZaliscliem siebte " auk^eiLt. leb dacüte immer (und denke es aucü deute noeli), dall .luxoslawien ein Agrarstaat ist. der die I'linkulir von IZodenproduk-ton dintanlialten mülZte, insbesondere aber mülZte die lünkulir von (Zemiise unä Kolonial' kriicdtcn mit I^üeksiellt auk die sclnvere I3e-Zastun^: der Handelsbilanz naeli 1'unliLÜKeit auk ein Minimum deseliränkt werden. Oer jugaslavvisclio Konsul au! den Känari-scdon Inseln bat jedneb eine eieene ^ukkas-sun? über die elieri^en (leset?e der Volks-wirtscliait. I5r will es durelisetaen. dav dler Laueli v»n I^el^rud mit (ausgereelmet) k a-nariselien Tomaten (Paradiesäpfeln) und Lananen kolüllt werden soll. Oer Import sol! via Su^ak devverkstellixt werden. Die erste 'somuten- und IZananensendun? langte dieser ?age in IZelgrad an. (lelegent-Ucd der Verzollung entwickelte sied am?oll-amt eine viertägige Debatte der öeamten über die politiselie ^ugelwrlgkeit der Kanari-sclien Inseln. Weitere secüs l'age waren dem Streit über die l^rsprungs?ertikikate gewidmet. Indessen war ein grolZer ?cil der l'o-msteu und Dananen veriault. . . Der Konsul KruZiü wird jetzt ein Werk üder National-Ökonomie naeliselilagen müssen, ^s stellt dort deutlieb gesclirieben: Importiere nledt. vss du selbst billiger erzeugen kannst. Ick xlaube es nielit, dak der serbisebe ^agen nur jene Tomaten vertrügt, die im Ausland xvreiit waren. » LrlcAtullKAen ! besettige !ck sckneU. Llnige ^plrln'7ob!etten rasck ßns vett. orcksntllck se-unci vorbei t»t dann alle (!efol,r. Lor monl^e sckllmme LrlrSltung Kode lck »0 von mir kemge» kalten «lonk äeo ^piria» H'adlette» ÄazP» Dock nur 6le Original-paclcung n»lt 6er dlau-velst-roten (Zarantlemarlre ver-^ bürgt Lcktl^elt unch (ZualltSt. Jubel wurden diesmal die „hohen Gäste" empfangen und durch die. festlich geschmückte und illumiiüerte Stadt zu dein eigens für sie eingerichteten „Palais" auf der „Place Mas-sena" geleitet. Vor dem Kasino thronen nun die Majestäten, zur Augenweide und zum «Ergötzen der SipaziertKnger auf hohen Dhronsesseln, das Antlitz 'gin- und .Herreden rückte sie ulit dem. Geständnis heraus, dasz sie und Dr. Wisgrill sich liebten und so bald als möglich heiraten ivollten. Damals an» C-Hristtag auf dein Eis ihatten sie sich ausgesprochen, und wäre des Vaters Tod nicht dazwischen gekommen, würde Otto Wisi^rill seiue Werblmg bereits bei Mutter vorge-bracht haö^'n. Iin ko>iun!endcu Herbst werde er iu eine höhere GehaltSswfe befördert und dann sollte gleich.?>ochzeit geiuacht werden. ?1!lltter und ^^otte müßten dann aber nubediugt zu ihnen ziehen, hatte Otto ihr gestern erklärt. Bis d>ahin hätten sie genug mit der Be-schafsllng der Aussteuer zu tuu es sei dicher aui besten, hier in Erlsbach zu bleiben. Lotte beteiligte sich nicht an diesen Beratungen. Sie war noch ganz niedergeschmettert durch den Verlust des Vaters, den sie zärtlich geliebt, und saß stumm in sich versuuken auf einem alten Kinderbänikchen neben dem großen runden Kachelofen. Außerdem stand es vom ersten Augenblick an in ihr fest, daß sie sich nun erst recht baldigst um eine Lvhre-rinnenstelle beweriben und so der Mutter die Last des Lebens ein wenig erleichtern wolle. Zwei Tage später reiste Vertie, da sein Urlaub zu Ende war, ab, zieiulich verstimmt, daß er seine Wünsche nicht HKte durchsetzen können. Lotte, gegen die er in diesen Tagen voll zarter Fürsorge und Herzlichkeit ge^vesen war, empsand sein Fortgehen diesmal besonders schulerzlich und. vergosz zun: erstenmal Tränen dabei. Jetzt erst schien ihr das lie'bevolle Hams ganz leer und verwaist... - 9. K a p i t e l. Einige Tage später machte Dr. Alwinger der Witwe seinen Kondolenzbesuch. Der Verlust seines alten lansährigen Freundes, mit dein er so viele heitere, gemütliche Abende verbracht, ging auch ihui sehr nahe, beisonders da er sonst mit niemand näher verkehrt hatte, als eben mit L^nstreit. Anläßlich 'dieses Besuches !kamen auch allerlei praktische Nachl^sragcn zur Sprache, uud Dr. Wwinger fragte, ob die Witwe berei>ts die Lobensversicherungspolice bei der Versi-cherunMesellschatft „Agrippina" eingereicht habe? Da Lobenstreit seit zivauzig Jahren ziemlich bedeutende Beträge einbe^ahlt.^e. S.MLLLK ncsse Europas günstigster EinkaufSplatzl' Frühjahrsmesse 6.—12. März Itvov Aussteller aus 21 Ländern ILOVN Einkäufer anS 44 Ländern' 1600 Warengruppen aus sämtlichen Branche» «- Von der Stecknadel bis zum Lastkraftwage»! O Nähere Auskunft erteilen: Ehrenamt!. Vertreter W. Strohbach. Mari^ bor.GoSpoSka ul.19. >»Balkan»Ge-schäftSstelledeSLeipzigerMesseamteS, veograd, Eubrina uliea 8. 969 Vergleich sei bemerkt, daß zur gleichen Zeit Griechenland 315, Bulgarien 697, Nuinänien 632, Ungarn 327 und Albanien 11 Studenten auif deutsche Hochschulen mtsandte. t. Die deutsche Sprache pn sl-u.enischen Gymnasien. Das Unterrichtsministerium hat beschlossen, den deutschen Sprachunterricht am zweiten und dritten Staatsgymnasium sowie an der Realschule in Ljubljana fakultativ einzuführen. An den Nealgymnasien in KoLevse und Novo mesto wird der deutsche Sprllichunterricht in den Unterklassen, wie bisher, erteilt werden. t. Neue Erdstöße in der Herzegowina. B e o g r a d. 18. Februnr. Die Erdstöße in der Herzegowina dauern noch an^ sind aber meist schwach und unschädlich. In Stolac und Dubrovnik wurden zwei neue Erdbeben verspürt. t. Noblesse . . . Das Internationale Rote Kreuz in Genf hat dem jugoslawischen Not« kreuz eine Zuschrift gesaudt, in weläier unserer Organisation das Bedauern über dte Erdbebenkatastropkie iu der Herzegowina ausgesprochen wir?egierung hat 250.(X)li Dinar als ersten Beitrag zur Not- müisse ihr nun wohl ein ansehnliches Kapital ausbe-zahlt werden. Frau Magdalene sah den Bezirksrichter verwundert an. Sie wußte nichts von dieser Police und ihr Gatte hatte ihr noch nie ein Wort davon gesagt, 'daß er sein Leben habe versichern lassen. Aber Dr. Alwinger bleib dabei, er wisse das ganz genau, denn Lobenstreit habe cft mit ihm darüber gesprochen. Der Vertrag tvar auf Berufsunfall und Ableben gemacht, so daß Lobenstreit im Fall einer dauernden Beruifsunfähigkeit eine Jahresrente, leine Witwe aber nach seinem Tode dies Kapital ausbezahlt erhalten sollte. Und 'die Police uttlsse sich bestiinnnt im Nachlaß vorfinden. Ob Frau Doktor Lobenstreit denn die Pavie re ihres Mannes noch nicht durchgesehen habe. „Nein", antwortote sie gedrückt, „ich konnte e? noch nicht über mich gewinnen, etwas anzurühren . . sie wandte sich an die stumm daneben sitzende Lotte _ Friede! war eben abwesend, 'da sie einen Besuch im Psarrhaus uiackite. — „Mer du, Lottchen, könntest ja gleich mal nachsesM. Vater hielt so str.'ng Ordnung, daß du die Polioe wohl gleich finden wirst. Wenn du an Vaters Schreibtisch oben das lin?c Fach lierausziehst. wirst du dahinter eir.vn Lki:opf finden, der durch einen leichten Di>.ck ein zweites Fach öffnet. Dort Pflegte Vater alle ^j^iere von Wichtigkeit zu verwal)ren." Lotte enitfernte stch. Mwmer'»r- - , _______ t» I. iZie. V?s nicht m!t einer Geste ^^lchirLN sollen, di« uns N>irklich nicht ge-zk^nrt. t. lwhaltbare SpitalSzustände Zagreb. Vor einigen Tagen versuchte sich der oheina-liste russische Hi^sarenoberst Vladimr Aekte-jefs in >,^ris^reb durch einen Dum-Dnm-Tchnsi ln die HerM'geud zn entleiben. Tie Brnst deö Bed^anernswerten. welcher die Tat aus VcrAveiflnnl^ über sein Elend begangen hatte, wurde dnrch den Einschuß des Dnm-Dumprojektils furchtbar zerrisse-n. In 'chwer tx'rlel'tem Znstande wurde Bektejeff zuerst ms ?^!ilitärspital gebracht, ^vo man aber feine Ausnahme v^'!tunsisabteilung iiir Gli'ltk b-.'im CUstttngssPital am Jela?iä-Platz. Wieder gab es nnr eine Antwort: Platzmangel, Anf-nia>s>lne nnmi^lich. Erbittert fuhren die Net-tung^lttite nlit dein Auto zum Tpital der Barinher.-igen ?chwest<'rn. Man qa>b il^nen den sileichen Bescheid. Nnn wnvde die Net« tlm-i?mnnnscsM angesichts des trostlosen Zustande? des Schwen>envnn'deten wütend ilnd erbri'ch ld'e Spitalsti)re mit Brachialgewalt. Die Zagreher Presse beschäftigt sich milknMend mi^ diesen Zuständen, die ein Hoi^)n ans >d?.c Bedeutung Zagrc^bs sind. t. Ei^nartlge Rache eines Eifersüchtigen. P a ri s. 18. F^brnar. Der bekannte Literat '^^i^^'5ert L e s l i e, ?i) Jahre alt. seinem Berufe nach Zahnarzt, h^^zt sich in einem gros^eil jdino der ^-k^iile^tMvd?, wo ein deutscher Film anfgüfi'chrt wurde, getötet. Er hat zahlreiche Briefe an mehrere literarische Persönlichkeiten unid an seine Frau zurückgelassen. Er hatte die ^tiniworstell-ung für seinen Sel??st-Mord gemäihlt, weil in dem Film ein amert-^lischcr Cchanspieler auftrat, von dem er anlvaihm, dasz seine Frau mit ihm Be.^iohnn-!gen unterhalte, die den Grnnid ständiger Cifersuchtes',enen bildeten. Leslie hat der ym^zen Vorsteslunq belgeivo-hnt und erst im letzten Angen'ülick seine Tat ausgesührt. t. Die «Mlrrikanischen Sturmkatastrophen. S 'heveport (Louisiana), 18. Februar. Durch einen Wii^^elstnrm sind im Gebiete von Cabine zehn Personen getötet unÄ zwanzig verleht worden. Der Stnrnl, der in einer Breite von Man^s.g M«'ilen üiber das !?and ging, zerstörte Aa'.lreiche Hänser und s^-arnren. — P x i s, 18. Ft.<>ruar. „Echo de Paris" veröksentli.-ltt eine Mc-ldung aus ?^l"lvvork, wolmch l»ei den Ctiu'nlen entlang der KÄste des Stillen Ozeans 32 Personen umS Leben gekoinmen sind. 2b0 Personen sol. len verletzt sein. t. Selbstmord unter dem Eindruck eines DemnaS Tolstojs. Aus Lodz wird gemeldet: Die Gattin ^es reichen Apolhokenbesitzers Rofenzweig, Ernestine Rosenzweig, stürzte sich a^s 'dem vierten Stockwerk -auf die Straße, wo sie sofort tot liegen blieb. Frau Rosenzweig war kurz vorher mit lh-ron Töchtern aus dem Stadtthcater, wo sie der Vorstellung von Tolstv^Z „Der lebende Leichnaim" beiwonte, nach Hause zurllckge-kehrt. Man glaubt nun, d'aß der Inhalt Stückes auf Frall Rosenzweig einen so tiefen Eindruck gemacht Hat, daß sie den Selbstmord beging. t. Hunderte von Häusern verschüttet. M a i l a n d, 18. Februar. In Konstanz^ eingetroffene Seeleute berichten laut „Cor-riere della sera", daß der an der Küste des Schwarzen Meeres gelegene kanlkasische Vnl-?lan Sgorit, ^der bisher als erloschen galt, plötzlich wiMr znm Ausbruch gekonl>men sei Ein LMclistronl und Aschenregen habe die tmUiegenden Ortschaften heimgcsncht und Hunderte von.Musern verschüttet. Dem Vlil-kanausbruch seien auch viele Menschen zum Opfer gefallen. t. Schneesturm?atastrophz in der Türkei. Athen, 13. Februar. Das Gebiet der europäischen und astatischen Türkei ist von starken Schneesäklen heimgesncht worden. Eine dicke Schneedecke bedeckt K^onstantinopel unld seine Umgebung. Infolge der scharfen K'älte sind ganze Rudel von Wölfen bis in die unmittelbare Nähe >d<'r Stadt vorgedrungen. Eine Herde von Wölfen brach in die Stadt Trapezunt ein und tötete 3 Einwoihner. In s^nz Kleinasien herrscht strenge Zssälte. In Adana ist der erste Schnee seit 7 Jaihren ge-'fallen. t. De PinedoS Ozeanflitg. R o m, 1?. Februar. D e P i n e d o ist d^irch das Uinvet-ter im Atlantischen Ozean schon znvei Tage gezwungen, sich in Volama t^ortugiesisch-Guinea) auszuf>alten. Bevor sich der St^,rm gelegt hat, wird de Pine-do den S'pning von Afri'Aa nach Südamerika nicht dnrchfüihren können, der eine Entfernung von Il)00 Kilometer darstellt, ohne daß irgendwo unter- Das schöne Mostaf an der Narenta ZU MB ^ " Rene .Tungsram' RaMrtD MIl D.MHr. Die Firma „Tungsram" bringt zwei neue RadiorOhrentypen auf den Markt, die sie MRx und MR y benannt hat Beide unterscheiden sich von den alteren Typen durch einen doppelten Heizfaden und sind sie beiden parallel geschatteten Fäden mecbarisch und elektiisch detait konstruiert, daß die einen Emissionsstrom proßer Konstanz entwickln. Die Röhre MRx ist eine Univeisalröbre, doch hat sio besondere Vorzüge als Nieder-frequenzverstärkerröhre, da sie bei kräftiger Verstärkung auch einen großen Anodenstiom liefert. D e Rühre MR y ist eine ausgesprochene Kraftverstärkerröhre welche bereits bei nie-dr gen Anodenspannungen lautstark und unverzert reproduziert. Beide Röiueniypen bilden einen abgestimmten Satz, der in ent-spiechcnden Schaltungen die vorzüglichsten Resultate ergibt. 1831 Wegs Land zn sehen wäre. Aus Pernanlbuco in Brasilien nrelden die Blätter, das; das Meer zwischen der brasilianischen stüste und dem vorgelagerten Eiland Fexnanda de No-ronh« starbt be^vegt ist und daß der Stnrm noZ) and^anert. Das E-iland ist als Not-zwischenland-ung im Programm de Pinedos vorgeschen. Es ist 450 Ltilometer von ^^er-nmnbuco, dem braisilianischen Festland, ent-s^rnt. Tie brasilianische Negierung hat dem Kreilzer „Baroso" 'den Be'feihl erteilt, de Pi-ned-o entgegenzuf.a>hren u?iid zwischen Fernando de Noronha und Pcrnambnco zn krenzen. In Bnenos Aires werden für die Ankunft de Pinedos große Porbereitungen igetroffen. — Rom, 13. Februar. Major de Pinedo h'at heute nachmittag nn: 2 Uhr 4.'i Minuten Bolama (Portiigiesisch-^uinea) mit den: Ziele nach Dakon (Senegal verlassen, von wo er den Flug über den Atlantischen Ozean nach Peruambuco antreten will. t. Die Cderle des Kanals von Catalina. Myrtel Hu dd l esto n, eine Fran von dreißig Jahren, t>ie erst im vorigen Jahre schwinnnen g'Llernt hatte, um schlanker zu werden, hat kürzlich beim dritten Versuch >den Eatalinafanal durchschwömmen. Sie ist die erste Frau, >die bei diesem Wettbewerb einen Sieg erzielte. Als sie an Land stieg, brach sie ohnmächtig zusammen; der Arzt stellte fest, daß die linke Wrperseite völlig gelähmt war. Sie durchschwamm die Strecke ldes Kanals, >der eine Meile breiter ist als der Aernrelkanal an seiner engsten Stelle, in zwanzig Stnnden und 42 Minuten, ^s heißt, sie brauchte fünf Stunden ineihr, als der 17ja5)rige Kanadier, der kürzlich bei dem Wettbewerb, an dem IlX) TckMim mer beiderlei Gefchlechts teilnahmen, den ersten Preis von ütXX) Pfund Sterling ge-waint. Seine Konknrrentin, Frau Huid>le-ston, nahm während des SckMimmens keinerlei Nahrung zn sich. Vor Erregung fiebernd, stieß sie unter hysterischem Schluchzen die letzte Viertelmeile mechanisch vorivärts, während ihr elfjähriger Cohn, der sie in einem Ruderboot begleitete, unaufljorlich rief: „Vorwärts, Mama! Gib nicht aief!" Als die Schwimmerin wenige Meter vom Feltlande entfernt ohnmächtig zu werden dvohte, ermöglichte man ihr durch Darreichung eines Narkotikums eine letzte Kraftanftrengung. Ein Mann sprang aus den Begleltbooten in die See und schwamm längc'seit'., der schlnchzenden Frau, um durch Zuruf ihren Mut zu beleben. Dann wurde sie von einer Welle hochgehoben und vorwärts getragen, während ihre Arme nur noch träge Sch^>imm bewegnngen machten und die Beine sich M-er Haupt nicht mehr bewegten. Nur mit Muhe stieg sie an Land; sie hatte keine Viertelstunde länger im Wasser bleiben dürfen. t. Ha, welche Lust, Gcschworner zu sein?.... Der Präsident des S5>im>rgerichtsholes von Eidinburg war kürzlich gezwungen, die Fortsetzung einer Verhandlung von Samstag auf Montag zn vertagen, da es verboten ist, Gerichtsverhandlungen während des „Weekend" a'bzuhalten. Um sicher z>u seiu, daß die Ge« schtvornen. bestehend aus nenn Männern und sechs Frauen, in d^r Zwischenzeit nicht mit den Beklagten in Verbindung treten, ließ der Präsildent sie in ein Edinburger .Hotel einschließen und gut bewachen. Er ge« währte ihnen nur eine Zerstrenung, eine 'kurze Spazierfahrt im Auto am Sonntag von I ^llerkeinstes ZctiukputL-' mittel In atton oasekNsstON »u k»«d«n. izo Das bezeichnete Fach war bal-d gesunden un!) geöffnet. Jedes in besonderein Umschlag, mit der bezeichnenden Anffchrift veyehen, lalM die Papiere darin: „Unser Trausch'in", las Lotte. „Mein Taufsck>ein", „Tansfchein nieiner lieben Gattin", ,.Friedels Tausch^ln", „Lottes Tanfscht'in . . Loitte, die tlm-scl läge bisher achtlos beiseite gelegt, stutzte. Ihr Taufschein — d<'tl würde sie wohl benötigen, wenn sie nun unl eine Stelle ein-kommen wollte. Und da die Mutter in ihrer Gute vielleicht Sten macheit nnlr^de, weim sie ihr vorher ihren Entschluß mitteilte, n>ar sie entfchloffen, eS ihr erst nach voll-z^>gener Tatsache — d. h. wenn ilhr Gesuch bewilligt worden n>ar, zn sagen. Da tras es sich nun gut, dos; sie den Taufschein unauffällig die Hand Ivkain, ohne erst barum bitten KU milssen. Lotte schob 'den llnrschlag alfo kurz weg in ihre Tasche und suchte weiter. Aha — da war ja das gesuchte Papier, „Verstche-rungspolizze- stan'd auf dem Unischlag. Lotte brachte ldas Fach wieder in Ordnung, ders6)loj^ eS und kehrte ins Wohnzimmer Amück, wo sie die Police der Mutter ülbergab. Dmm verabschiedete sie sich von Dr. Alwin-ver unid bexiab sich nach ihrem Stübchen. S'iv wollte 't-cS Y^csnch gleich aussetzen, jctzt toar gera^de ein ruhiges Stündchen dazu. In ihrem Zinnner angelangt, öffnete sie gnevit neiljikerig den Umschlag, um ihren Tauffchein zu betvachtvn, den sie noch nie m Leben geseheTZ. Aber n>aS n>ar denn da^ — es flimmerte Lotte plöhUch seltsam vor den Au^en ,», da stand ja . . . groß und denitlich stand es 'da: Magdale'ne, Ga-briele, Karoline v. Wieck-seld, eheliche Tochter des Herrn Dr. Klans v. Wieckfeld nnd seiner Ehegattin Gabriele, gatte . . .? Nicht seine Schivester! Nicht Väterchens Kind — nicht der heißgeliebten Mntter Tochter wie Friedell Ein fremder Eindringling, rechtlos, l>loß enn sie nicht die ganze Wahrheit "rfahren haben würde. Befaß sie denn nicht auch cin heiUgeS Net darauf? . . . Als Fricdel heimkehrte, lag Lotte im Die Vorhänge war^m herabgelassen, das Zim nler dunkel. „Ich hnb' so elende Kopfschmerzen*, mnr-melte Lotte mit blassen Lip^X'n, als Friede! besorgt fragte, was los fei. „Bitte, cntschl,l-dige mich bei Mutter, daß ich nicht zmn Essen kommen kann. Nnd sie soll sich nicht be unruhigen, aitch nicht nach mir se^n. 2ch ibvauchs uur Sdche ... . Ruhe ... N ^ „Es sind die Aufregllngen der letzten Tage", fügte Fried'.'l hinzu, als sie der Mnt< ter die Botschaft brachte. „Sie hat so viel geweint. Es ist wirklich am beft.'n, wir über» lassen sie sich selbst, so wird sie sich am casche« sten wieder znrecht finden." Fran Magdalene nickte trüb. «Ja, Lotte hing sehr an Väterchen . . / Und dann ließen sie ihr Ruhe. Aber Lott« ..fmd sich nicht znrecht." Bleich und verstört sthlich sie im .Hans hernm, wich allen aus, mied jede Zärtlichkeit nnd brachte so vik! Zeit als nnr irgcwd möglich war, draußen im Freien zn. Der Winter war stix'ng hier im t?<'birge, die Tage srostklar, alles wie im Schnee begraben. Trotzdem wanderte Lotte täglich stnndenlang ans einlsamen Wegen dahin, ohne die Kälte zu spüren, ohne den Schnee, in den sie sast vei-sank, zn merken. Es tat so gnt, allein zu sein! Nichts um sich als den Hinimel und die Gra!b^'sstille, weiße Landsckxift, dnrch die höchstens ab und zn kräch'/l,d eine Schar Krähen strich. Daheim gnälte sie jct^t alles. Bitterkeil n«?d Groll bemächtigten sich immer mehr ihrer verstörten Seele. Sie bucr war — da er doch lebte. Denn es konnte kanm ein Ziveifel darüber l>esieben, daß der BezirkslMlptmmm von Bruck ihr Vater toar. lSvrtsetzmlg »««rbNtgkr ßknmine? bcv» N). FÄruar v/^c!<7 L7 -ö/^LKId^- SIL) O/^S XLVL) KL^LP'r Lvett p. >vL:^e»k:s ui^sor^si' vi»v ?Oi?'rc)k'«Li ^vQL^sLt^OLi >viiev voti VI^. O^I'icsZR. v. 0 ?. iwchmlttac^. Tas alleS aus Kosten der englischen Krone.... Der größte Sund der Welt Den grös;ten Hund der Welt besitzt H.'rr B o n e st e l l in Kalifornien. DciS prachtvolle Tier, einlmetrie i.st in Form und Schnitt der neuen Kleider vermieden. Die Taille ist vorn lhöher als hinten oder auf der einen Seite hüher als auf ider anderen. Die Nocke sind an der einen Seite tilrzer als an der ande-reu und vorn höher als hinten. Die horizontale Linie ist vollständig durch die schiefe Linie ersetzt, und zwar ist der Schnitt bereits schiof, so d«^ die breiten Streifen der Mäntel, an der Schulter oder doch sben an der Taille beginnend, sich in Spiralen ruud um die Figiur winlden. Ve Spirale gibt idberhaupt den Grnnddon der ganzen Linienführung an. Gi'lrtel tauchen wieder auf, die aus Leder, Pelz oder Rohfeide bestehen, mit großen Schnallen aus Horir, Metall oder Holz verziert sind und spiralisch den Körper lnnschließen. Die Acrmel sind an de>l Handgelenten sehr eng. verbreitern sich dann cber Ibis zur Wallonform. Wttz und Hmaoe Ach so! „Unser Hauswirt ist mit >der Miete ruinitergeganigen." „Ist's möglich." „Ja, aber nur die Treppe." Beim Heiratsvermittler. Herr: „Ich möchte gerne eine ehrbare Frau heiraten." ^ Ver uiittler: „Mehr Ehr' oder mehr bar?" Seufzer der Pleite. „Früher hatte ich ein Soll-Konto und ein Haben-Konto. Jetzt ha>be ich nur ein Soll-Gehabt-Haben-Konto!" Höchste Leidenschast. A!arie (zu chrer Freundin): „Ich sage dir, Emnra, «der neue Zahnarzt ist ein reizender Menlsch, das; ich nüch jetzt schon aulf ein Zahnweh freue!" Beim Zahnarzt. „Ich ivei^de Sie mit Lach-gas betäichen. " — „Ausgeschlossen! Bin in ! Trauer!" ! Kindermund. Ein kleines Mädchen wird ^ vom Besuch k^efragt, wieviel GoMvister es j habe. Die Kleine wirft sich in PoMir und ! erzählt: „Erst haben wir Hanst bekommen, ! dann Gretchen, und dann haben wir mich ' gekriegt." Vahr, Pötzl und Nietzsche. Man erzahlt i-der „Vossischeil Zeitung": Als Hermann Lahr Kritiiker iu: „Neuen Wiener Tagblatt" .war, wohnte er, ohne Telephon, im Vor-! ort Ober-St. Veit; der Redakteur des Feuilletons, Eduard Pohl, war gezwungen ihm jedes wichtige Ereignis durch Boten melden zu lassen. Atemlos stürzte eines Abends der ! Redaktionsdiener AN Baihr: „Der Herr von ! Pöt)l laßt lsagen, daß «der Herr Nietzsche gestorben ist. Ä:r Herr von Bahr möchten schreiben, aber nicht zu »freundlich!" Der gute Ton. „Der Ochse und die Kuh ist auf 'der Wiese. Müller, was ist an d^m Satz falsch?" — „Die Danie mnß man zuerst nennen." Der ulkßge Lokalreporter Dkr reqfwkrte OSerjoumaNst „Es gibt Leute, die das Gras :r.-^en hö» ren. Ich höre auch Häu s e r wachsen!" » Aus einem Gendarmerieberichte: „Heute wurde nächst Ptuj aus der Drau eine nlänn-liche Leiche gezogen, welche als die des vor 14 Tagen bei Viaribor ertrunkenen N. N. agnosziert wurde. Der L?ichnanl war schon stark in VeNvesung i^ergegangen. Die Wieder belebungsversuche blieben erfolglos. . . ."^ ' i » In Ptuj soll in Kürzje ein Verein Aur Be-kämpflung des Moholismus gegründet lver-den. Die Initiative hat der bekannte Advokat Dr. Gänserich ergriffen, der bereits seit fast einem Jchre -keinen Tropfen Alkohol Möhr genießt! Kinder-Karneval bei Götz — Mittwoch den 23. d. M. Bei Magen- und Larmbeschwerdeu, Eß- Unlust, Etuhllrägheit, Auf'blähung, Sodbren-neu, Aufstoßen, Benommenheit, Ähm.'rz in der Stirn, Brechreiz bewirken l—2 Glas natürliches „Franz-Jo^'ef"-Bittorwasser eine gründliche. Reinigung des -Verdanungswv'gcs. Gutachten von Krankenhäusern bezenczen, leaß das'Franz-Joses-Wasser selbst von lägerige«! geni genommen und sehr li-ch befnw^n nnrd. Es ist in Apotl)eken und Drogerien erhältlich. ^97'.) » Mi.......1 - llli' ^ NüNr Filmkcke Der „Faust"-Fi!m (Von einem zufällig in Maribor zeilenden Berliner Journalisten. — D. Ned.) Nachdem der Fanst-Filin bereits' an allm mafMbenden FiluMhucn Europas zur Auf-fichrung gelmlgt ist, ist er nun auch, nach Maribor gekonimen. Wohl selten ist ei>ll ^ilm nlit so großer Spannung enoartet worden, wie dieser. Aus seiner Entstehungsgeschichte ist der Streit unt die Gerhart -Haupt, nl a n n ' schen Zwischentexte besonders l'e-lannt geworden. Neben den von dem Filmautor Hans Ky ser geschriobenen haue Gerhart Hauptniann auf Veranlassung oer „Ufa" Zwischentexte zu dem Faust-Filnl geschrieben, deren Kern Goethes „Faust" oiitnonimen war. Die „Ufa" hatte die Absicht, den Film mit diesen Zwischenteilen lau-fen zu lassen und schon eine gros^an-gelegte Reklame in diesem Sinne inszeniert, sich dann abe.r vor der scharsen Kritik aus Literatenkrelsen, die sich einmütig gegen'dieses Vorhaben auslehiUe, gebeugt,' und die Hauptmann^schen Zivischentexte nur eininal vor einem gelaioenen Kreis von Zuschauern gezeigt. Durch diose Episode hat Gerhart Hauptlnann ein gut Teil seiner Anl)ä iger verloren, 'dafür a>ber sein Bankkonto M ein Beträchtliches^ aufgefüllt. Der Film wird he-ute mit den Zwischentexten des Filniautors .Hans K y s e r Gezeigt. Und das mit Recht. Denn es handelt sich hier nicht mn die Versilntnng des großen Werkes Goethes, sondern lediglich-um 'oie Verkilttlung der ' mitte^terlichen deutschen Volkssage. Man nluß ds als eine bewusjte Jrreführmtg des Publikums betrachten, wenn die Kinobesitzer dein Publiku.m twrtänsch.'n wollen, daß dioser Film die Verfilmung des Goetr)e's.cl>en „Faust" ist. Ob die Kinobesitzer daiönrch ihreil I)veck erreichen, ist noch ^ehr fraglich. Denn jedem, der Goet'hes „Faust-kennt, wird die Uiinröglichkeit der Verfil-nlung des gesprochenen Wortes, welches gerade im „Faust" der maßgebende Faktor ist, einleuchten. Läßt aber ein rühriger i^in^be-sitzer zwei als Teusel verkleiidete Personen in einem Auto dnrch die Staio^ sausen und Flugblätter über den Film „Goethes Faust" verteilen, so-ist das eine Geschma6lost»zkeit sondergleichen Dadurch wird der Film zu einer .Harleki«ade gestempelt. Vor Jahren FeuMeton Der Äournalift Von Eugen Heltai. Der gros'.e, vornehme, >bedentende und einflußreiche Joilrnalist war gestorben. Engel hoben seine Seele alllsogleich auif die Schultern, und so landete der ausgezeichnete alsbald vor denl Tore des Hiimmels. Er nwllte gerade einziehen, als rhm St. Peter dein Ä^g verstellte. „Beschäftignltg?" forschte er niit militärischer Strenge. „Jo-urnalist!" „Alles besetU!" sagte «Peter kurzangebnn-den und schlug ihin das Tor vor der Nase zu. „Der .^err sollt' es vielleicht mit der Hölle versuchen!", nieinte ein Engel wohlivol-lend. „Mir ist's gleich!", sprach der Journalist und suhr zur .'dvlle nieder. „Journalist?" rief der Türsteher entsetzt aus. „Kein Platz da!" Ultd anch er schlug ihiu ldie Türe vor der Nase zu. Der Journalist siel nicht in Verzweiflung. Er verzog sich auf einen unbewohnten Stern und gri'indele eine Zeitung. Eine Wocku^ s!päter bejaj) er eine Frei- karte in deil Hittmiel wie anch in die .Hölle. („Proszenillm", Berlin.) Zwei Seelen und ein Karneval Skizze von Hildegard Trentler, Wemdöhla. Karneval. Jauchzende Geigen _ und Menschen trunken vor Freude lmd vom Wein. In der Bar drei Gestalten: Ein ^dicker Ritter, eine zarte Lilvlle nnd ein schwarzer Bajazzo. Letzterer schön wie ein Gott! Und jungjnng, wie ein Sominernwrgen! ?^r Dicke kanift Likör — Libellchen nippt nnld der Bajazzo trinkt. Der dicke Ritter liM die Libelle — diese den schönen Ba--jazzo — und der Bajazzo die ganze karne-valsfrendige Welt, den Likör — Ritter mit inbegriffen. Ja, ja, die Welt ist rund und dreht sich. Dohr Liöörglas zu, scherzt mit ihrem dicken Ritter und flüstert daim dein Baja^zzo ins Ohr: „J-a! Bubi, ja! Und d.u auch! Gelt?" „Manchnval konnnt es nur so vor", sagt er ernst. Dann s'ügt er innig hinzu: „Küsse nlich, Scelchen. KÄsse mich! Dann tvelß ich, ob ich eine Seele habe." Ein Walzer erklingt. Süß singen die «Geigen. Der schwarze BajaM reißt die zarte Libelle aus dem Kiarnevalstrubel und Vüszt sie in einer Nische — bis der Walzer verklingt . . . „Ja glaube, jetzt haist du mir die Seele auS deiu Leibe getrunken", stanrmelt Libellchen und preßt die kleinen Hände an die glühenden Wangeil. „I« habe ich?" janchzt er, „ach, ich 'fiühl's, ich Hab' eine Seele — einc» jauch-zeude Seele! ..." „Komni', Bubi, der dicke N'cruber laMrt und der Kalbsbraten ist auch schon da. Jetzt schnabulieren wir und dann — dann schwirre ich fort, . danlit mir der Dicke nicht den Mm^z.Ml meiner Seele Flügel streift!" „^Und.ich darf ich mit? Seelchen! Libelle! D^rf ich?" » ,/Vety, ^mein süßer Bnb' — der Karneval ist auq! M' wohlll Lob' wohl!" Mnb'.wenn du nun heute meine Zeilen liest —.denkst du noch des köstlichen Kar« umals is?.O. denke auch an deine Seele utld halte sie rein! Du, mein gobdiger, fchwar zer Bajazzo!) „Vfui, Bubikopf!" Von E. Wanne. Es iist eine Dummheit! Bielleicht auch'nur eine jugeubliche Eselei.- Tlber diese - Eselei ist Syiinptom geworden für unsere Zeit. sei die Sache hier envähnt. K'leine Szene auf der .. . straße. Nachmit-tagsstimmung. Sonnenschein.'.'Die.' Straße zienüich mensck^enleer. Eine Dame, die das Haar'aufgesteckt ttägt, sodaß die Frisur an einen Bubikopf erinnert, steht wartend, da. Zwei langbezopfte Bachische kowmen' vorüber. Nett angezogen, sanber, manierlich: Sie erblicken die Dame. Starren sie an, bleibe« eine Sekunde lang stehen. . „Psui, Btkbikopf!" - , „Bubikops, — pfui, pfui!-Dann hüpfen die Mä^l weiter. Man niag.sich nun zmn Bubikopf stelleif» wie man will. Ntan mag die Mode geschmack los nennen, mag in ihr den Änsdnlck der Emanzipationsbostrebn'ngen des weiblich«: Geschlechts sehen.Man mag sie schließlich nach der in letzter Zeit so beliebten Avt mit der Politik verquicken. Die Art der Beurteilung ist genau so in das Belieben eines jeden Einzelnen gestellt, wie nvan es'niemandem vorschreiben kann, daß er mit langen, losgelösten als lebend^ Reklame sür diverse Lzao» vMO»ß»?ßff» H, k»»ß» Mi''^ » ßich Kh t» Nmfterdam att Rellame W ewem H^ld-Aoyd-FUm einen tzaro^-Lloylo-Amttator tn einem fochrenden Auto Harold-5Aoyd-Akrobatent«rststacke ausführen. DaS mag angebracht gewesen sein. Der Faust. Fllm aber ist kein Harokd-Lloyd-Ftlm. ^Mchr Ehrfurcht vor der Kunst!" Auch der Film ist Kunst, und berufen, ^e lbunst bis w die weitesten Volksschichten hineinzutragen. Uber: ^Wenn Jhr's nicht fühlt, Ihr werdet 's nicht erjagen." ' Die Berftlmung der mittelalterlichen deutschen Bolissage ^Fcmst" kann man als f.c« glückt bezeichnen. Der Film weist Stellen auif von starker EindrurkSkraft, wenn man c.uch manc^s lieber verfeinert gesehen hätte. Emil I a n » i n g s als Mephisto ist eine Sti-stung, aber wer Werner Srau ^ einmal als Me^isto auf der Bühne gesehen hat, der hat den Gipfel erreicht. Man h«>t den Eindruck, als ob Emll Immings kich in diese Rolle n?icht hat recht hineinleben können. Jedenifalls hat er schon Besseres geleistet. Besonders in seinem demnac^t hier erqchei-nenden Film „Vari^tö". Die Camilla H o r n ist ein echtes Gretchen. Ihre Entfaltungskrast ist leider zu betränkt geblieben. Die Martha Scht^tlein der Dvette G u i l b e r t ist eine schauspielerische Leistung ersten Ranges. Seht euch den ,.Faust"-Film an. Er verdient es — aber dann geht still nach Hanse imd loset Goethes „Faust". Hermann O p i tt. Nachrichten aus Maribor GlnMrung der Wohn-bauftmer Vom Staddmagistrat wird uns mitgucil!: Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung vom 10. d. bei Anwesenheit von 30 Räten nlii 22 Stimmen widerspruchslos beschlossen: 1. Die Einführung einer ö?6igcn Uml»ge, die in den Wohnbaufonds der Stadtgemeinde fließen soll; 2. Mieter, die an reinem Mietzins monatlich weniger als 100 Dinar bezahlen, können um Befreiung von der Entrichtung der erwähnten Umlage ansuchen. — Im Sinne des 8 78 der Gomeindcordnnng der Stadt Maribor findet am 3. März 1027 vvn 8 bis 11 Uhr im Sitzungssaale des Stadt-m>agistrats eine Wählerversaumnlung statt, die darüber abzustinnnen hat, ob der genannte Beschluß dem Grohiupan des Kreises Maribor zur Genehmigung zu unterbreiten ist oder nicht. Abgestimmt wirio mit „Ja" und „Nein". Die Nicht anwesenden werden als die mit dem Beschluß des Gemeinderates Zufriedenen bezeichnet. Bestimmend ist die Mehrheit der Wahlberechtigten. Dos Krelsamt Mr Arbetterverflcherung hat ständige ärztliche Aontrollun-tersßlchungen eingeführt, um dadurch einerseits die Amtsärzte vor Beschwerden vonseiten der Mitglieder, daß sie trotz Krankheit als arbeitsfähig erklärt wurden, anderseits aber um die Interessen der Mitglieder im Falle gerechtfertigter Beschwerden zu s<^tzen. Jodes Mitglied, das glaubt, daß ihm vonseiten des heilenden Arztes Unrecht geschieht, kann um die K^n-trolluntersuchung ansuchen um dort seine MariHo r, 19. Februar. Beschwerden vorzubringen. Wenn das Mitglied auch von dem Ergebnis dieser Untersuchung nicht befriedigt ist, möge es sofort nach der Untersuchung in der ExPositur vor-spri^en, damit diese die Untersuchung durch eine besondere ärztliche Kommissen anordnen kann. Daher macht das Kreisamt alle Mitglieder darauf aufmerksam, daß eS von nun an alle nachträglichen Beschwerden oder Ausreden nicht mehr berücksichtigen wird; noch weniger aber werden die Kosten fiür die ärztliche Hilse, die das Mitglied bei einem ni6)tamtlichen Arzt gesucht hat, vergütet, wenn Zeitverlust nicht Lebensgefahr ^odeu-tete, wie z. B. bei Blutverqiftung, schweren Unfällen, Blutungen usw. ?lber auch in solchen Fällen ist die Erkrankung sofort zu mevden und um die Hilfe des Amtsarztes anzusuchen. „SanitStswidriae Zu-stände in der MeNinger-Vorstadt" Es wird uns geschrieben: Zu Ihrem ausgezeichneten Artikel „Sa-nitätswidrige Zustände in der Mellinger Vorstadt", der wohl allen Mellingern aus der Seele gesprochen ist, erla»lbe ich mir noch ergänzend folgeni^s zu erwähnen: Die Mel-lingervorstadt ist von jeher seitens der Stadtgemeinde am stiefmütterlichsten behandelt worden. Trotz ihrer hohen Bevölkerungszahl, die gewiß 5000 erreicht, hat diese Vorstadt weder eine Schule ni^ eine Kirche, weder einen Arzt noch eine Apotheke, nicht einmal eine Polizeiwc^e! Dafür aber oiLle der am höchsten besteuerten Unternehmungen! — Gleich wenn man durch den Eisenbahnviadukt nach Melje kommt, merkt M'gn, daß es sich hier um ein von der Oeffentlich-keit verwahrlostes Viertel l^andelt. DieTurch. fahrt unter der Eisenbabn ist. infolge eines KompetenHstte breit gesammelt und zu lieblichen Häu^'en aufgeschaufelt und abgelagert. Tie durch schweres LMuibrwerk außerordentlich beanspruchte PlinnrniSka, l^ncijanerjeva "nd KlavniSba ulim, die einlt den und saubersten dcr Vorstadt sind heute durch da^ übermäßig schnelle Fahren der schweren Lastautomobile r-osstomnien zerrissen und sel^n aus, als ob sie nincievkliiqt worden wären. Die ^iszivesic sind durch die Arbeiter des städtischen Elektri.^iiätsnnter-nchmens, anläßlich der ?liiswc'chsluna von Masten, in rücksichtslosester Weise zerlti^rt worden. Die ausgebobenen Lef>mmnssen werden weder eingeebnet noch mit 5and bestreut und so muß der Fiiftgäncier entweder durch den Lebmbrei od<'r durck» Rinnsal waten. Es wäre wokil hoch an der ,^tit, da^ sich die Stadtväter der so Vernachsiissig-ten Borstadt Melje erbarmen würden! Höhe vml 32 Meler uno eine Brel^e von -^8 Meter erhalten und soll ans (^nnzmetall Klargestellt werden. Elf Motore, die elf Propel» ler antreiben, von denen an je)er ^eite nn'd einer vorn angebracht ist, ivcrd^'n <>em Flugzeug eine s^^eschnundigkeil von 1551 Meilen pro Ztlmde goben. Ter nntgesi'chrte Brennstoff relcht für K'.M) jtilometer. m. Trauung. Am Samsi^ac,, den 19. d. M., wurde in Marlbor Herr Pepo O Z l a k, Truck'.'reileiter, mit Fräulein Lina B i k o-s c k aus Maribor, cietrant. Al.» Trauzeugen fungierten .^"^err K o e n i n a iZa-qreb) nnd ic^err Milan M a l o v i L aus Mo.ribor. Unsere k?crzlichsten -'wünsche! m- Eine anqenefzlie ?t?i»cinfiihrttng. Auf Intervenu«: des ^'^andelc.iri'mittnis in Ma-riibor hat die ^lac'tcbabndireülion bei !>nn Zuge, der morgens ans Maribor nach »Zagreb fährt und abends zurückkehrt, das Anhängen ^wn t WaqqonS angeordnet, die direkt nach Ljubli.ini ab^eljen und abends zurückkehren. Jene R'niende. die also mit sie« fem Zuge nach Ljnbljana und zuri'ick uach Ma ribor zn fahren gedenkecn, werden darauf auf merksan: gemacht, daß si-: in einen der '.'ier letzten Wl'ggons, die in Zidani most vom Znsireber Zug abgekoppelt und dem Liub-ljanaer Ziic^ ausgekoppelt werden, einzu''t'.i' gen k?akien. Taiüurch wird das Uinj'teigen vermieden. m. Erklärung. Wir sehen un? mit Niick-sicht aiuf verschiedene böswillige Behauptungen gezwungen, festzi'stellen. dap, unser letztes Gedicht in der Rnbrik „Ter ulkigc Lokalreporter", betreffend die Person des hiesigen Professors Herrn I. F. nicht im geringsten den Zweck verfolgte, die betretende Person zu schmäheu, sondern lediglich eine Satire in der üblichen Form darstellte. — Die Redaktiou der „Marburger, Zeitung". Klaf??n'vtterie-Lose und 2^?6 Kriegeentschtidl^ungsrcntc ouf Raten. Zn beziehen durch Bankgeschäu c z-i a k. -^270 IN. Ter der ^annner siir .'Pandel, Gewerbe und 7.ndnstrie w rd von ü^itt.voch am Dienstag n-..liinilta.zs verschoben. wasiersabriken durch die Welt traben soll. Auch für den Bubikopf gilt des wirklichen gro^n Friedrichs Wort: .Bei mir soll 'Sder selig werden nach seiner Fasson!" Weiter ist da zu berücksichtigen, daß sin sogenannter Bubikopf auch Notwendigkeit stin kann! Daß er gar nichts mit den Albernheiten einer Mode gemein zu haben braucht, scheint manchen Leuten ga? nicht belamit zu ^in. Die verstorbene ReichStagsolbgeordnete Hedwig Dransfeld trug schon einen Bubikopf, als selbst die intelligentesten Dialektiker, die beute den Bubikopf nach mittelalterlichen Rezepten ausrotten möchten, noch gar nicht daran dachten, einmal einen solch albernen Kampif '.^urch zuführen. .Hedwig Dransfeld mußte einen Buibikopf tragen, weil sie infolge eines schweren Leidens einen ihrer Arme eingebüjzt hatte ... Ader das nur nebenher. Es handelt sich darum, die Methode festzunageln, die hier angewandt wurde. Tatsache: Junge Mädchen belästigen auf offener Gtrahe eine harmlos Idastehende Dame. Sie beimpfen sie! Mes gehört zum Kapitel: „Verrohung der Jugend!^' Die Dame war vernünftig. Wäre sie geschmacklos gewese«, wie es die beiden jungen Mädchen waren und hätte sie eine so schlechte Kinderstube gehabt, wie es bÄ den Mädchen der Fall zu sein scheint, sie würde den beiden ein Paar träftige Ohrfeigen appliziert haSe«. ^ ' Doch sie tat, als ob sie es nicht hörte und dachte gewiß nur: Ihr Gänschen ... Wie lange kann ein Mensch lebendig begraben sein? -tz- P a r i s, im Fc'bruar. ^eit den sensationellen Darbietungen des Fakirs Tara Bey beschäftigt diese Fra-ge in hervorragendein Maße die wissen-schastlichen streife. Der Forscher Paul H e u-z 6, der sich seit Jahren in den Problenicn der psychischen Wissenschaft spezialisiert hat, ver-anstaltete zunächst bei den kompete-nten ^,)er-sönlichikeiten Europas und Amerikas, deren Ergebnis widerspruchsvoll war, Rlmdfragen: die Antworten, wielanger ein gesnnderMensch in einem Sarg von norma^n Ausmißen bei vollständiger Isolierung ohne Lebensgefahr zubringen könne, schwankten zwischen b und 50 Mimlten, sodaß eine befriedigende Lösuug auf rein tZ?eore^schem Wege ausgeschlossen erschien. Unterdessen trat mit anßer-gewÄinlichem Erfolge in Re?n-?)ork ein andrer Fakir auf mit ?:anien R a h m a n B e y, der sich im (^!egensatz zu Tara Bey einer strengen wisseuscl)aftltchen Kontrolle unterwarf und volle sechzig Minuten in absoluter Abqcschsoss.'n.^ieit vcrb.arrte: der Sarg, indem sich Ro^^uwn Bev lebendig be- graben ließ, wurde zur größeren Ticherbeit in den Hudson versenkt. Sein Rauminhalt betrug 0,5^l.0,5L1.!,W m. also etwa' über 626 Liter. Heti^ze machte sich nun daran, dieses gleiche Erperinient am eignen Leib? auszuprüfen, nttd .zwar wäblte er dcizn einen wesentlich kleineren Sarg: m was einen Raunnubs-lt von blost in rnnder Zahl 470 Liter ergibt. Die tl'eo-retischen Berecluningen gestalten sich sel^en-dermaßen: 70 Liter kommen we^cn de? slor-pervolumens in Wegs7?l; es bleiben als^' 4W Liter Luft. Bei Aiemzüsien in der Mi- nnte nnd einem Atemuuifang von _ .500 Kubifzentinleter — '-crbraucht Mensch den Raunnn'''alt tioti 9iter in genau 50 Minuten. Aber e.? handi'lt lick bei dieser Berechnuug um irische Luit; da dn^? „Sorgatineu" in geschlossen?^"' Ra nne vor sich geht, ms'sseu noch eine Reibe andrer Fa«ktoren in R.^chnnng gepa-'n wer'^en. jedermann n>eif;, daß s'i'ir den Verbrennun«'?' Prozeß in den Lungen der Sa"''rstos' mastgebend ist; bei einem Sat^e von ?! n. ent' 'lalten "100 Liter Lust 8-t Liter die!'^ ''^'t-bareu Ga.ses. Der normal ntinenide M.'^ssh verbraucht in der Minute ungefähr W0 Kn-biktMtimeter Sanerstof'^; eine einfache Division ergibt, das^ die im ?orae Menge für 4?0 Minnteir, 7 stunden, aen?^-gen würde! Niir kann der ?uftsanerslo?' tricht bis atts den letzten Re>'t verbrancs't w 'r-den: Bei einem Sn?'e"'si>^s'''^'ast von ^"""la'r als 13 v. H. wirkt in der Tat die Luft er- stickend. Tie Nut^.'.'enge l^e?räqt alsi.i bloß 3 v.H. o^^.'r in unseren: Litor, was iminerbin noch ein ?ltmeu während o.der lL0 Milluteu gestalt.'k. — Diese Berechnung wird in i.'irem (5rgesnn^.^ weiterhin eingeschränkt durch die in der ^lfemlnst ent-lialkene Üol^lensnnre. dem 't-roduk^ ^ l>rennunq>'pro'.e'se-5: sie b'ldet eine .. .^^en Vrnch:eil der irisi^^en Li'^t — 0,0!^ v. >'0. ^ erhi)ht sich aber bei der nuö^7''armt'ten Lun Nil' 1,1 v.f^'-re^^-cn, i'N'er^alb derer die kobseniänrel-alti'K! Lint e'i^qeatmet werd^'n kann, sind ziemlich elailisck': do^h rn't ein 5>i!nderts'!!; ron .5 bereits Lälii.nnw'e'-sckei-nnnnen hervor, und e'ne wci^erl' Vern'eh-runl7 nV'rt rasck) den Tod l'erbei. Anderseits dars nicht auper Acht a'^en'en m^'rden, daft in der „vcvdorlbenen" Ln't dt?r N''?i)thmus de'? ?lt'n''ns innner r-l-ln- w'r> nnt" von 15! aus 50 ii? di".- '??>innte austeilen kann: '^nil'ich v.'rn'''''''rt lick) ^Ai'ch >>'5 Velu-'nen der ein-elnen ntcin end- Nck,. der ae'i'>''->vs! s'^- "tiin. ^^o-^sen-sänre, verntl'sis' seine-? eröneven sveiis'sc^'en ^i(iv!ck't!'-^ in er'ter Linie den un- teren Teil de^ s>e^ckis>'ss>'?'l'u ans» 'Wt. n'n'-rend der '^"it ieder re-n theo-retisck^en Perecknntia: die Wi's.i'sche^t^l'^. von .'den;,; betragt wnrd^n. tnigen all die-'"n Tot'acs^en in nnr nne nna^nde^n M.u'c Rechlnlng, was denn allch Lu den abweichen- » SM? » ,«O»»«eß»e KllMMvVilM ZY. Fevnt« WS?.' Sretw. Aeuerwehr Niaribor Zm Uebernahme der B«reitsthaft für Gom» tag den 2V. Feber ist der 1. Zug komma»-diert. Kommandant: Martin E r t l. Telephonnummer für Feuer- und Meldungen: M6. nwraus die Interessenten aufmerksam gemacht werden. m. Tie Grippe ln den Echulen. In den letzten Tagen ihat die spanische Grippe in den Schulen und Lehranstalten svhr stark überhand ssenonlin^'n. In einigen Schultlassen fehlen bis W Schlller, was die Schließung dieser Klassen zur Folge hvtte. Gestern wurd« die Lchrt'rbildung^n'stalt auf die Dauer einer Woche geschlossen. m. Arbeitslosigkeit. c> für den Invaliden. Herzlichen Dank! m. Ein tüchtiger Maschinenschlosser, der selbständig ardcitet, langjährige Prans hat, sucht für si.isi.ut Ar^rit. Da er vollkommen mittellos dastcht, wäre schnelle Hilfe doppelte Hilsts. Au'iiige an die Redaktion. nt. Zvetterbericht. Vkaribor, 1v. Fel-er, 8 Uhr früh: LuftÄnick 7.W, Tbermohygroskop 750, Temperatur 0, Windrichtung O, Bewölkung ganz, Niederschlag —. * Psänderlizitation. In der hiesigen Pfand leih-anftalt werden am März von 'den verpfändeten Effekten die Nummern 28.1W bis 29.778 und von den Pretio-sen die Nunrmern »k.»vd bis Sd.7SÜ im Verst«igerungA?v«ze vevkauft, wen» sie bis 5. März nicht ausge-werde» oder der Termin nicht verlängert wird. Am 7. vnd S. M»rz VleM die Anstalt für den Parteienverlehr geschlossen. ^ Ein Hansbai findet heute Samstag im Gasthau^e 0 o l n i i in der Tvorni^ika «sta SV statt. Jndian- und Krapfenschmaus. Atgeunermusik! Eintritt srei. Berlän'gertc Sperrstunde. L102 * «m beste« «nterhilU man fich beim Frühschoppen- und Abenidkonzert am Sonntag lm Gasthof Anderle. In Speise u. Trank plannt Vorzügliches. — N«lchmittags sei ^Üitst. Wetter bei der „Linde" Konzert. . * «af^ „Europa". Hallo! Das au- ßergetvShnliche Kabarettprograinm vom 1«. d M. wird nvr noch die nächste Woche auf» gef^rt. Heute abeni^ große Gala-Borfiilh-rung erftklafsiger Tänzer und Tänzerinnen. Auftreten Boxer-Komiker Gebrüder Toody. Wiorgen Gon-ntaq von IS bis 19 Uhr wird das vollstündiye Abendprogramm ungekürzt vorgeführt. 2282 * Seit 27 Jahren weri»«i» „Halda"-Gchreibmaschinen in vollendetster Präzision erzeugt. Generalvertretung für ganz Jugo-sliawien Ant. Rud. Legat ^ Ca.. Maribor, Sloyenska «liea 7, Telephon 10V. 2271 * Wirklich wahr, ihr glaubt e» nicht, Unrein war eiM mein Gesicht; Und der Jammer nahm kein Enide, Uober meine rauhen Hände. Alles war sofort dvhin, Als ich brauchte „Legatin". (?^hältlich in Drogerie u. eiikschlästigen Geschäften, sowie bei der Firma „Legatin", Wdardbor, Glovenska nliea 7, Telepon 100. 2272 * Hente alle in „PetrinW bvor", wo der Maskenball des bekannten Gesan^ereines „Jadran" statdsindet. Ä!it warmen und kalten Speisen sowie Prima Weinen gut versorgt. Um zahlreilZ^n Besuch hittet Hinto Koste, Gastwirt. ZL7? ^ Ein AdschiedSkrLnzchen veranstalten die Rekruten von Studenci Sonntag ^n 2l). d. im Gasthause Klentenöak in Stu^^enei, wozu jedermann ^rzlichst eingeladen ist. ^^221 * Lachsalven entsesselt das vom SamSt'^lg den 1v. alb la^?^entw ,lntevhaUen!<^ Lustspiel „Phantom» des Damenbades" im ^^ino „Union". S245 * Hotel Halbwidl heute das übliche Frühschoppen» mck Abenökonzert (mit singender Säge) der Kapelle Peöntk. Anstich deS Union-Bock- und Märzenbieres. Vorzüglich« l^u-rige ltnio Altweine. Bürgerliche Küche. 22V7 * Heute in alle« Räume« der Velika ka-varna Schwarz-iveißc Redoute. 2262 ^ Am Sonntag den 20. d. M. findet im <^sthai»qe S ch e r a in Kamnica ein Brat» und LebernmrstschmauS ftctt. Für gute Weilte ist gesorgt. Zu zahlreichem Besuch l.idct höflichst ein die Ga.sttvirtin. V204 » Echter Vuppenzusatz „Juhan" «erfreut jeden Tag die Tischrunde, da Sie Suppe »rst-ksasiig ist. In der Qualität der beste und im Preise der billigste. Alimenta d. z. o. z. Ljuv-jik^na, Zigornja ^iSka 17. 726 * Klub Palais be Dause: Revue der lchS-nen Frauen. 2011 Schi» JägerbaU i« Pt»i. Wie wir bereits berichtet haben, veranstaltet die hiesige Filiale des Slowenischen IaabveremeS am Freitag der^V. d. ihreit ersten Jügsrball in Ptuij. Die VyE'ceitungen füi: diese Beran-staltung, die m sämtlichen.Räumlichkeiten des Deret»Mitz^S,s^ttftnd«n wirv, M bereits im sMiS^äime. Der große Saal soll entsprechend dekoriert werden. In hiesigen Kreilsen macht sich für diese Veranstaltung bereits regeS Interesse kund- Alle Weidmänner und Freunde der grünen Gilde sind zum Feste herzlichst eingelaloen. p. Stablkint» Heute GamStag den 19. und morgen Sonntag den 20. d. gelangt das Herr liche Drama avS dem Leben einer Mutter „Tragdoie", mit Henny P o r t e n in der Hauptrolle, zur VovfÜhruTlg. — Am Dienstag den 22. und Mittwoch den 2.?. d. geht idas bekannte unterhaltende Lustspiel »Die dritte Eskadron" ü!^r die Leinwand. p. Apothekenuachtdienst. Bis einschließlich Freitag den 2Ü^ d. versieht die Apoth?ke des Herrn Behrbalkinder Krempljeva nliea den Apovhekennachtdienst. Aus Eifersucht von seiner Frau ei^morbet Nachrichten aus Eelje Begrüßenswerte Reformen im Slsenvahn-verkehr Wie verÜMtet, soll im heurigen Sommer die Eisenbahnverbindung Awisck)en Celje, Zidani most und Ljubljana pervollständigt wevdon. Celje und die Ortschaften an der Strecke biS Zidani- most sollen rscher in dem ei'^ens zn diese'n ,^io^cke ange^^'rtiglen Tarife lebend'ig begraben! Damit ie^? unmk^^llch sei. d-'r inwen!'ig mit ^ink fti:'sses!5is'7:'r!' an der der T'e^^el sich ans""^tr', li^k da"' ges^tete Me-t^''?e?'^en ^^ortlaut: aenslner Untersnikii,,!^ Snrae-? seine absolnte Liiitdickte f>in streckte sicb mit etlvci'? erbli^'tein 5^i?'pse t'arin auS nn^ der D^'ckol wnr^c nos^s^rossen. Puls 06. jsf is> Vou Minute zu Minute gebe ich eiil klei- nes Signal; Heuzä aintlvortet mit drei kleinen Schlägen an die Wand des Sarges. Dies hat zmu Zweck, eine Plötzlich eintretende Ohnmacht rechtzeitig aufzudecken. Wir rufen die Zahl der Minuten; ^uz6 atttwor-tet: ES geht alles sehr gut. Das Experiment dauert ohne Zwischenfall l.is II Ulir 45. Henzö gibt dann das vera('redete Zcichl?n, daß der Sarg geöffnet werden nn'ge. Er steigt ans eigner K'rast heraius, setzt sich einige Augenblicke aus den Ranid ldeS Sarges. Die Unterlippe zittert merklich; der Puls ist norinal, die Atemzüge steigern sich auf -1O—15 in der Minute. Nach kurzer Zeit fpricht Heuzö, unterhält s?ch mit uns üver den Verftlch. Um die 50. Ainute herum fühlte er sich unwohl; aber Unbehagen war von kurzer Dauer, so dast das Experiment iveiter geführt werden tonnte. Henzü verblich, wie bemerkt, 75 Minuten im abgeschlossenem Räume; er ist da-'^on ilbersengt, dak der Versuch r^ne direkte Gefahr noch etwa 15 bis 20 Minuten hätte weitergeführt werden können. Irgen'dwelche störenden Svmptonie sind bei ihm in der nicht beinorkt tvor^n." Heuzs legt auf die Feststellung Wert, daß er sich in keinerlei Weise zu dem Experiment „trainiert" habe; eS ki>nne also unter den gleichen strengen Bedingungen von jedem gesunden Menschen wiedecholt werden. Er fügt hinzu, dab 'die von ihdeS nackten Körpers anf spitze Nägel, Duru»! Die Aktion tm Herabsetzung des Darlehens- »inswßes V« vvo X4s?r« ! Die Kbermiißig hohen der mit einem In einer Kant« Zeit einrichteten Apparat arbeitenden B-nken bttdet als» zmeiftllos das Vrnnvütel, a« des »ir uns heranmachen mRflen, wenn mir unser Kreditwesen setner südlichen »esundun« zuführen malen. Wir haben fast um die Hälfte zuviel Geld-Institute. Ein gründlicher ReinigungSprozeß. der auch schon begonnen hat, wird nicht so rasch zum Stillstand gebracht werden kön-j nen. Es ist erfreulich, daß manche Institute bereits zu bieder Einsicht gelangt sind. Die »T r g o v s k a b a n l a* (ich will mich au>s Slowenien beschränken) beschloß in ihrer die. ' scr Tage abgehaltenen Generalversammlung die bereits in die Wege geleitete Fusion mit der „Ljubljanska kreditna banka" und die ^Zlovenlla banka" in Ljubljana steht im Begriffe, zu l i q u i d i e r e n. So wird schrittweise der notwendige Abbau durch geführt, womit sich naturgemäß die R nicht geregelt ist, andererseits das Ausland > durch die schalen Kursschwankungen, denen ' die Kriegsentichiidignngsrente unterlag, lrri-' tiert erscheint. Die Kursschwankungen, denen das Papier unterlag, sind für jenen, welche, bei der HriegSentichädigungsrsnte nur die > Kapitalsanla^ sucht, irrelevant, da er immer die dem Anlagekurse entsprechende Verzinsung findet. Immerhin konnte in letzter Z.'it beobachtet werden, das; b^im Zulage» Publikum eine Elvisse Zurückhaltung gegenüber der üiriegSeutsts'ädlgumsreutc herrscht. Diese Zurückhaltung ist znx'iselsos zum Grcß teil aizf die L^'bre zurückzwühren, die die . breite Masse des Publikums im Vorjahre gc^ ^ zogen hat, als die Kriegsentschädigung»^»!!? ^ eine Aufwnrtsbeweguug aus IM mitiuachle > und dann plötzlich von der Spekulation ^anz j uwbegründeterux'ise fallen gelassen wurde, wobei ein Großteil der von der raschen Aus-wärts»beniegnng mitgerissenen ^rieqsenlschii-digungsrentekänfer, beim schroffen Nückiang des Kurses zu raschen Realisationen gezmuu-gen, nicht „„bedeutende Summen -i-ubüßte. Die Stabilität in desein Parier wird erst dann erreicht ,r-erdeu, U'enn die in Nm^ins gesetzten 4 Milliarden 000 ?)?illionen in festen Händen placiert sind und nicht, wie ,etzt, sich vorwiegend in schwachen Händen od.'r in Händen der Speknlatie.-, be^iud^u. Fs fei hier erwähnt, daß drei Viertel des em'ttser-ten Wertes sich noch immer in den fänden der KriegsgesckMigteu befinden, die größtenteils der Landk»evötteruug angehArt nnd me durch die Verschlechterung der Verhältnisse gezwungen ist, die Stucke, wenn auch nicht auf einmal, so doch sukzessiv an? den zu tverfen. Durch diese Abverkäufe der bensstoss in Gestalt billigen Kapitals einge flößt wird, macht sich bereits seit geraumei Zeit, insbesondere tm Schöße der N a t i o n a l b a n k, das zweifellos begrüßenswert' Bestreben kund, die Geldinstitute zn eine« entsprechend«« Herabsetzung des Darlehens ßtnsfnßes zn bemegen, da dieser in fetner g« gemvärtigen HVHe nnserer mieder «ermall «ahnen mandelnden «irlschaft gemch mehi Schaden als Nntzen bringt. Und mit Recht! Während nämlich fast in sämtlichen Staater der Z i n S f u ß, insbesondere in d«r '«tztev Zeit, in valschem Sinken begriffen ist. irlu dieser notwendige und zeitgemäße Prozef auf u n f e r « m Geldmarkt« fast überftanpl nicht in Erscheinung. Mit unverkennbar?, Zähigkeit versuchen unsere Großbanken, ir erster Linie in Kroatien und in Serbien, der Zinsfuß auf seiner bisherigen Höh« zu de-haupten. Sie meinen, wie uns dies die dieie, Tag« von >der Nationalbank einberufen« Kl n ferenz der G«ldinstitute zeigte, in der sezsn-wärttgen WirtschaftS ? rise. in der übertriebenen Besteuerung nnd in den iußer« gewöhnlich hohen Regiekosten hiefür hinreichenden Grund zu besitzen. Nur ganz venige N«dn«r, unter ihnen auch unser bekannter ^achman auf ivirtsckaftlichem Gebiete, Her? Dr. P i p u V, erblickten in der über-«Gig «rasten Anzahl der Geldinstitute das Hanptilbel in nnseren Geldverhältnissen. Sie haben den Nagel auif den Üopf getroffen. Die Inflationszeit mit ihrem regen Geschäftsverkehr ließ nicht nur industrielle, gewerbliche und kaufmännische Unternehmungen, sondern auch Geldinstitute wie Pilze nach einem ctfrischenden Regen aus dem Boden schießen. Orte, in denen bisher ein oder zwei Geldinstitute kaum ihr Auslangen finden konnten, bekamen über Nacht 'orei, vier und noch mehr solcher Anstalten. Allerdings gab ihnen die Zeit einer beispiellosen Hochkonjunktur. wie fie in der ersten Nachkriegs. M den Markt belebte, genug Geschäfte ?der wenigstens die Hoffnung mi>f einen späteren Ausschwun«. Man hatte sich jedoch gründlich getäulscht. Die Zeiten änderten sich zu ihren Ungunsten. Mit dem allmählichen Perfall einer auf falschen Voraussetzungen ausgebauten Wirtschaft begannen auch die Vanrgcschl!s>e auf ein Mindestmaß zusammenzuschmelzen nnd die natürliche Folge davon ist, daß die Banken, die mit unverminderten Regie» weiterzuarbeiten gezwmrgen sind, nun vun einer einschneidenden Ermäßig«,^ des De-beGnasußes ech rächt nichts wigen wollen! Das Interesse des Publikums, welches sei« ne Kapitalien in Wertpapieren, sei es in Bank-, Industrie- oder Staatsp,Pieren, angelegt hat, ist besonders zur Zeit vor den Bilanzkunldmachungen, bezw. vor de: Dividendenausschüttung besonders gesteigert, aus welchem Grunde ein gewisse BeweMig der Kurse der einzelnen Wertpapier« zu öie« s?r Zeit z«, beebachten ist. Diese Vetveiung wivd größtenteils durch die Meinungen über den Erfolg des Unternehmens unv über den erzielten Reingewinn ausgelöst, darnach werden Papiere, die eine sute Aussicht aus Dividende bieten, gefragt oder aber im !ie-genteiligen Falle abgestoßen. Diese Kursbewegungen sind nicht iminer mit dem Ber-trauen, welches das eine oder andere Papier genießt, in Zusammenhang zu bringen, jon« dern sind auch zum Gutteil auf die Spekulation, auf die Kursdifferenz zwischen Anschaffungspreis und ausgeschütteter Dwiden, de zu suchen. Die Kursbewegungen zu dieser Hci» find kcinessalls als maßgebendes >:l» tuationsbild für den Effektenmarkt zu betrachten. Während bei den DiviVendenpapie-ren die B«vegung nach oben oder unten durch die mutmaßlichen Geschäft Serge brüsk' des betreffenden Unternehmens beschränkt ist. ist wieder die Rentabilitätsfrage bei den Staatspapieren als ausschlaggebender Faktor zu werten. Dieser Umstand kommt jcrs scharf zum Ausdruck, da der Großteil der großen Geldinstitute eine neuerliche Herabsetzung des EinlagezinSfnßes vorgenommen hat und das Kapital dais'er eine günstigere Verzinsungsmöglichkeit bei den Slaatspapie-ren findet. Diese Erscheinung wird schon seit längerer Zeit ans den ausländischen Börsenplätzen, besonders auf dem Prager, bezw-tschechoslowakischen Markt wahrgenommen, woselbst der Großteil der heimischen Staa-s-vapiere al pari notiert. Der Mangel an festverzinslichen Anlagepapiercn hat den tschechoslowakischen Markt veranlaßt, Ausschau nach günstigen Anlagemöglickialb 11 und nachmittags hal-b 3 Uhr Ermäßigungen gültig. Am Montag sehen wir wieder einen Film von hervorragewoer Qualität: „Die Torheiten heutiger Tage". Eine große Revue mit Ioisois^e B a k e r, der schönen Kreolin, in der .Hauptrolle. Wir sehen die schönen Frauen der Welt, vom Ball?ostüm bis zur Nackt-lieit, im Film. Die Kraft und Schönheit des Körpers. Herrliche Bilder des MenschenkSr-PcrS. Turnen, Charlestvn, Boi? und — Siebe im Film. Viele Bilder find in Naturkarben auSi^eführt. Der Film dürste Sensation erregen. Kll>k0 Der erste Teil des ergreifenloen Filniwerks „Die Elenden" wird noch bis einschließlich Sonntag den 20- d. vorgeführt. Er ist sowohl m,regend als auch spannend genug, vm nachhaltigstes Interesse ^rvorzurusen. DaS Milien aus der damaligen Zeit (Anfang des IL ^krkuv^rts) iit treffend wiedergegeben. Wir hatten nun Gelegenheit, der Zensur-»Guropüer seien nW enttäuscht er vorfichrung des zweiten Teiles, welcher a« habe in Genf ^e Montag den 21. d. M langen begimtt, beizuwohnen. Und da milssen wir feststellen, daß auch hier der zweite Tett den ersten noch übertriffst, denn w ihm häufen sich Ereignisse, führen zur Ber- und Entwirrung. DaS tragisr^ Schicksal eines edlen Menschtums, das hier durch einen entlassenen Hträfling verkörpert wird, dem der Schatten seiner Vergangenheit überallhin in Gestalt eineS Mitwissers solgt, ist hier mit Packenoer Realistik wiedergegeben. Die Bilder von der Revolution», den Straßen- und Barritadenkämpfen sowie die eingestreuton Episoden steigern die Wirkung des Eindrucks. Gab^^iel GaSro in der Rolle des Sträflings, des Men schen, der den Weg zu Gott wiedergefunden durch das erhabene Beispiel eines edlen Kirchenfürsten, ist einfach eine psychologische Prachtleistung. Die Wie^rgabe der Sterbe szene nnch jedes empfinlv^ame Herz überwäl tigen. Di^er zweite Teil, der -^is einschließ lich Mittwoch den 23. d. läuft, wird allge meinen Anklang finden. lki-ilkier vkoskop). M heute Samstag werden die Freun de des ausgesprochen heiteren Genres ein mal ausgiebig auf ihre Rechnung kommen. Und zwar durch >o^ glänzenden Film „Dte Phantome des FrauentadeS". ein Lustspiel mit dem bekannten Filmtünstler Reginalo Denny in der Hauptrolle. ^ Die Handlung ist durchaus originell. Ein Lufti kus, der nach einer im Kartenspiel verbrach ten Nacht auf der Flucht vor der Polizei in ein Damenbad gerät und daselbft heillose Verwirrung anrichtet; den seine Braut, die von dem Vorfall erfährt, im Stiche läßt und einen anderen heiraten will; der sich schließ lich als Priester verkleidet und die vor dem TrauungSakt stehende Braut auf seinen Ar men ftirtträgt, um sie im davonrasenden Automobil stantepede zu ehelichen — eine Filmhandlung also, die so originell ist, daß jedermann herzlich lachen muß. Belm König der Notvaute -tz- Paris, Februar 1927. Drei Jahre sind es her, da wurde im Hö tel Claridge zu Ehren eines Mannes, der sich „KSnig der Rot^ute" nannte, ein großes Diner gegeben, zu dem auch die internatio nale Presse eingeladen war. Oben am reich gedeckten Tisch saß der Indianerhäuptling: Genau so, wie er aus der Knabenphantasie uttd von Bufisalo Bills Zeiten her erhalten war. Scharf gemeißelte Ziüge, Mlernafe, feu riger Blick; um den Kopf einen reichen Fe derschmluck, unter dem orientalischen Mantel eine Wefte mlS feinem Leder. Er sprach wundervolles Französisch, das er bei seinen Stammesbrüdern in den tanadischen Ebenen gellsrnt haben wollte; sogar den ^riser Ak zent hatte er sich angeeignet. Er nannte fich „Weißer Elen" und sprach am lievsten von seiner jungen Gemahlin Pawadji (Kleine, wilde Blume), die er bei den SguawS im Zelte Wrückgelassen habe. Sonst berichtete er von allerlei kriegeris^n Taten und der hel denhasten Vergangetcheit seines Stammes, und dann wieder mit tiefem Welhlaut in der Stimme von der düsteren Zukunft: die wei ßen Männer drängen seine Stammesbrüder immer mchr zurück, verderben sie mit Giften, berauben und knechten sie auf ungerechte Wei se. Er have gehört, die Besten der weißen Männer, die in Europn leben, hätten eine Art oberstes Gericht gegründet, dctm«?n,. müssen die Stoffe und Farben harm»nij^.^abgesti:n.mt sein. So nimmt man zum BeftpM von einem Smntkleide, an dem einzelne-Teile ericht mehc tadellos sind, Äie noch >brat, bedarf es oft tlnr einer leichten Garnierung aus Atlas- der Grosgrainband, um das Aussehen des Kleides liedeuten-d ^u heben. Die neuen Äermel sind weit, unten ausge>schweift und am .^oan'ogelenk eng zusam-mengelMten. Man sieht ganz einfarbige Kleider, die nnr eine Aermelgarnierung ha-ben und eitlen Paffenden Aufputz am 5>als oder am Gürtel. Äe neuen Phantasiebänder für Kleider und .Hüte zeigen Streifenmuster w verschiedenen Farbtönen, die sich in diesen Garnierungen vorzliglich eignien. ES genügt schon, wenn man auf einem einfarbige«!, kleinen Hut aus Filz o'oer Stroh eine zum üleid passende Garnierung hat> nm der Toilette das vollständige Aussehen zu geben, das ail sich schon Eleganz iist und den leichten Hauch non Gepflegtheit verleiht. Auf einem schwarzen Kleide trägt man eme?: Gürtel aus breitem Grosgrainband, in drei Tönen beige und rot gestreift, dazu einen scknvarzen Hut nnt breitem Bei ge-Vanio garniert. Ist der Halsans-fchnitt des Kleides vorn offen, so hält, nian ihn mit einem kleinen, flachen Blinidknoten mit sehr langen Enden znisammen, bei einem eleganten Kleide wird 'dieser Knoten ans 't>er Sckinlter placiert und eriveckt dnrch seine .b.'lle ttder lebhafite Farbe allein den Eiitloruck eines Emembles. Die Mode ist erfüllt von diesen reiv'nden Kleinigkeiten, die ihr Originalität verleihen: eine Stickerei in Tcschenform, ein Ml'tiv aus Goldleder, ein Gürtel mit avarter Srsm<7lle oder am 5^ai?'dgelene ein l^noten aus schmalem Samtband. ? Der Fri'lhl^«ig wird uns eine leichte s h a bringen, leichie kanevasartige Geweiie illllo sehr HW'che schotten ouf helleni Grmtde wie die, die nnierc Gro^innt-tcr getragen halben. Dieser Stoff kommt mit dem Frühling zu uns wie ein Hsimgekelirtcr,' den man nlit Fremden begriitzt, den Zchot tenmuster ergibt sehr hübsche, heiter und ju-! gendlich wirkende Garnierungen, auch zur Herstellung von Kinderklei'dch^n wird cs stets beliebt seilu h'mrfig mit al>getA:!''n zacki^icn Volant?, die ^Ml5.ler auch den. Ausschnitt umg'ben. geziert, o-der zeigen Falbelgarnitureu und eingesetzte Plisseewlten. Morepe de Chine und (5r?s>e «Äeorgette'und dan^'ben. ganz neucrdiNaö Lil-kanese un!d Tramaiine vcrlvende!, sehr gefällige, sLi>dengläuz'.'nde Waschstcsfe, deren seidiger Schimmer sich aurli öfterein Väschen gegeuiiber alo widel'stan'oSsä.'iig zcigt. Die Wirkung der reizenden SwD miro no-ch gehoben dnrch tnannlafaltlgc..^di?stii'se Spitzen- und seine > Sällmchengarrli'Ängen. Bnnlstickereien, > forbige Einfassung«!:!- und PlissierunI der Seiten- und -Boröetto/^ a' Die Ml'rgenkleider folgen dem' nen Zug'der Mnde wieder eine wMli.'^e're «Prägung anzunehmen. Weite -aparte Fo?--MSN, lattge Stoff- und Spitzeml'" gel. kavnzen-ortige^Aragen'oider Scbalkraaen, die in der Taille mit einer Schleife end!.'n. ??crziernn-gen!in Form von PolantZ, Bändern. <^sl-schen nn!^.'m Titel erschienenen Reisebrief von dcr-j?ioiera er zählt die Verfasserin S ai d a, dcisi auch die Frauenhose unter d<;m Titel 5wlie Eulotte wortwörtlich genommen, im An-.n.^e ist, so das; den Männern auch „Leiste" noch geraubt wird.' Es werde ihnen nicl^ts weiter übrig bleiben, als sich den S ch n u r r b ar t wieder wachsen zu lassen, denn das werden i^hnen die Franen nicht nachmi^chen wollen. Weit gefehlt! Auch d^s koniuit noch! Recht beunrichigende Aussichten für das Ans-fehen der ko'nnnetldeu Franen geschlechter eröffnet nämlich eine Mitteilung des Medical Journal, in der ein Arzt aus Nord-Vorneo, Dr. I o s c e l i u e, sich über die Vorzüge und Nachteile des Lnbikopses ausspricht. „So gros; die hystienischen Vorteile «des kurzett Haares sind", fcs-reibt er, „so bat die Sache doch cinch ihre Schattenseiten, ^n manchen Dörfern von Java nnd Borneo besteht seit langem die Sitte unter den Männern, das Haar lang wachsen zu lassen; diese Männer haben keine Barle, ^n andern Dörfern aber, wo die Männer die .Haare kurz tralgon, siind die Bärte gai^z gebräuchlich. Etwas AehnlicheS ist für die E u r o p ä e-r i n zu erwarten, wenn sie fortrährt, durch mchrcre Generationen rhr Haar kurz zn tragen. Wir müssen dann dc^mit rechnen, das; ein Geschlecht von F r a u e n mit Barten entsteht." Moderne Ef-eZeeemo-nien ßn der a??y?ikQn!> schen Kirche Aus London wird berichtet: Der Kotwent von Canterbury und ?1ork befaßte sich mit >dem von der anglikanischen Bischostskounnis-sion verfaßten neuen Entwurf der kirchlichen Gebräuche nnd Gebete, von denen insl>cson-dere die auf die kirchliche Trannng beziig-lichen modernisierten Vorschriften mich in llngarn interesiieren dnrften. Tie Arbeit war keine geringe, denn inl Jahre wurde eine königliche Kommission zu diesem BeHufe eingcfeht und man hatte die nranuigfal-tigsten Airsichten M berücfsichtigen nnd zn Prüfen. Die neuen Vorschriften sollen an Stelle der seit Wi", Iahren gebräuchlichen bis herigen treten. Fiir die kirchliche Trauung gelten mimnehr folgende Vorschriften: Die Braut wird denk Bräutigam in ihrent Gelübde nicht ntehr „gehorckien", sondern lie wird nur geloben müssen „ihn zu lieben nnd zu betreuen". Aus den, Terte der Frage des Priesters an die Braut sind die Worte: „gehorchen nnd dienen" ausgelassen. Bei der Ninganfse^Mig hatte bisher der Bräutigam zu erklären: „Mit dieseni Niitge ich dich, mit meinem Körver verol^re ich dich nnid ich beschenke dich uiit allen meinen irelt« licheu Gütcril". Von ni'n an hcisst es: ,.?l?lit diesc^m Ring heirate ich dich, mit meiin'm 9l?rper diene ich dir nnd ich teile mit dir alle meine weltlichen Güter". Alserdings haben idie Brautleute die freie Wabl, ^w'schen diesen beiden Forun'lu zu wälilen. Ein Pai» sus aus der Nebetansi'rache des Pr! ltevs «Vurde vollkomu^eu gestrichen, und zivar die Vczngncrhme au? „die Heiligung d-'r E'^e, die lüchl i>^zn .)lenen i^^ll I^.vr :.ust oer M^'nich,.« zu c-ltilen, wie bei milden Teeren, die k^'inrn Verft.anö habeir". Ailch fi^r d.e lirchli-he Taufe von ?»Und^rn nnd ncne Vc'U'chri'tt'n erlassen worden, die sich c^ui den "^-^'betlert lil^zic^hen. Für den alten l^iblisfs^cn Tert: „Zärtlich geliebt wie alle ZN.'nschen. die iu Siinde gelioreu sin>d". stellen nunn-elir die Worte, die der niod-'ruei? A'.'.f'aisnug eutsprecvnl sollen: in E)ri- ftu'.., wie uu>"^ die Zchrif. lehrt, alle Menschen vor d-r Zündewerden sollen, denn Gott is: die Lielie selbil". Eine ^anze Reilie weiterer „n^ederner" Aen-dectlngen lietriff^ die G.bet^' nach ^eni ^chlns se dec. gj'wöhnsichen Gl.'ttezdier.ste.', ferner Gebete s'iir den Volterbur^^d, für ^^ebrauch zu Zeitcn allgemeiner politischer ^^a'ilen, für. die t^icinndheil von See'chrern und für den Wirtschastsrieden. Unter ganz an-s^erge-w»hnli.'s)er Feierlichkeit wnrde der sieVlvent, der drese ueuen kirchlichen Formen sieneh-migeu sohlte, criiff-.-^ct. Dreibnii^ert ?)'-.kgIie-der, in Weiß, Tch'varz nnd .'k^.ot gekleidet, oersantmellen sich nn'.er oem altehr.rürd^gen Gewölbe des Elern H-^us?, nn: vc-n den kippen des Erzbischofs von E^'nterbnn) nnd Vor! die bis d^ihin streng behüteten l^^'^s-eim-nisse der neuen Vors.'ln'irten zn vernehinen. Der 7k^jilhrigc greise Erz)!sch^>f von Eanter-bury s<'.gte in seiner An.sprache, daß der Weltkrieg die Gedanken zur Aenderntig der jtir-! chensormalitäten gegeben hat n:id es nun-ulehr nnn-töglich sei, den gro!''.cn Unterschied ! zwischen den Lebens- nn^d Ansfassu!?g'5f>?rmen ^ lder heutigen Zeit und jener, die vorüber ist, ! .^n verkeni^en. Nicht nur konkrett: Gedanken ^ 'laben dabei mitgewirkt, sondern auch das ^ Borenchfinden des Anbruches einer ganz > tieuen Zeit, die utts neue L.^b.'nt?or:i?cn ans-erlegt. -O - Aus aller We!Z. Eltie hervorragende deutsche Erfindung is^ der Quarzlampenapparat, tnit dessen .<^>I!fe inan gefälschte Geldscheine. Lriennarlen, 'Wertpapiere und .Handschriften seststellen ! kalm. Die allerstärlsten Esser sind die Es-limos. Eilt amerikanischer Millionär ist am den spleenigen Einfall ge'konimen, Antogra^nme vo7i berühniten Persönliclikeiten der ganzen Welt zu samnielit. Zn diesen? Zwecke' trägt er anf der Achsel ein großes Buch dnrch die Welt. Eine astronom'sche Kunstnbr bat der Uhr-machermeister Oswald S.'bnl', in crcht-ebn. jähriger ntühevoller Arbeit hergestellt. Diese Wundernbr zeigt die Stunden,'Tage, Iah. re, die Mend- nnd Kalenderzeit s^.^'niie die cinzel'nen Ic^'l^reSzeiten an nnd ist anch nech mit einen! Planetariuni versessen. Uebcr den italienischen Fln'^ ^peno wnrde innerhalb Stnnden eine lü? Meter liinge, etwa ll)00 Tonnen schwere eiserne Brücke gebaut. In London gibt es einen berv?>rr!>ac,,d sbega^'ten P'.nn-eninacber iiir Bauchredner, der ftkion bennsmäsjige Bauchredner mit Pupven versorgte. Eine "k? Jahre alte Fran in .Hambnrg stürzte, wobei ihr die .Hairsmdeln in die S.bädeldecke drangen; daran ist die Greisin gestc>rl>en. Oer slov. k'rAuenvereZu !^?arZdar veranstaltet am 2.'?. Feber im großen Saale dcr Brauerei llnion zugunsten des üindenpi-tals einen fröhlichen Auftritt besonderer Grnpp2n lostüttuerter .^in-der. — ^^inderreigen, Turniil'ungc'n, loniliche Vorführungen. 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Maribor-Wiener-Neustadt-Graz, 18. Feber Johanna Meichenitsch IM eiKenen und im N-'me" «t>rer j^inder L»I Ikop^üe^morran, d«i Lsikgl» io üliecisrn unä ds> tjokmorrev »I» t'olx« amsr lürliiltvnti Itdsom», Aniil!»!- unü giell'iio?»« Ledmorrsii, »tvck äi» ivdmsrKl.äau At.vUsi> wit s W klilülIlIWMeill «lvlUkvlbvo. k»i «tc. »llk lüuelc»? xon<.mm«o, ock«r »l» Lsiwlsedllvjs io ö»» vvütu.trvislicd. orkAtt««»». vicdt ru srd»It«a, äort U«oä» lusn liell »n cki« ü«»»!'»!vsi^irotmiz UQ6 vepll^ für I V«»«lOk <>. «>., T«mun Virtrsloo? onck I>»pot fdr3io?»ui«» lliitj bsl ck. 5as»doi» » I-Iudlson«. em. kl5ckek. Is!zred. Suäniöita ul. 3. /24 Ves5enc!et f^gtliiScler lentis, rsäte'le Pneumatik Xal, msscl^inen Qrammoptione. 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M«rtboe, am lv. Feber t927. Separate Parle werden nicht auSgtgeben. sc**. - ■*?XUt&,3XIZ8i--,4lr ? : »*>• C. TH. MSYR 6 Liliput- Ptintographfen K»;nar 6s] J MÄRISO 3 Gos^oska ulica o9 . J vammummmmmamsatssm:: amo** 3nfrrotf fcoben fo örr ,9Rart>ur«m 3(Uuno'i>en qrefrici ßrfolo. Miiiikii» z niip TRGOVSKI DOM MARIBOR KSSXS WOC Prachtdekoratiou in allea Abteilangen. Kolossale Auswahl In den schönste« Modewaran. Staunend billige Preise für Besucher der weissen Woche. Riesige Auswahl In Weißwaren, Chiffon, Naturellen, Batisten, Tischwäsche, Garnituren, Damenwäsche etc. Ala Reklamverkauf kommt eigene Marke „BOMBAZIN" als die beste Leinwand für allerlei Wäsche, nur während der weißen Woche zum Preise Dln 14*— pro Meter. Für die Güte der Ware wird garantiert. Die Prachtdekoration ist eine Sehenswürdigkeit für Slowenien und soll nie-msnd versäumen, diese grofizflgige Aufmachung au besichtigen. 1947 Grand Magazin Confektlon bringt die schönsten Früh|ahrsmodelle. 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