WSetlsnIttet, I«ok,m»l. ^^«lUing u vuek^i uck«»» .«Zch IXl«nu»lvlpt« ««rö«n nlotit s«t»5»lOr^»» »!."N »o«. 1>^ H«pk««kd«r ISSch M. 4 l!ttt, der ustritt der beiden G«ßmüchte Japan und eutschland haben das A-nfehen des Bundes rart unter«vabm, daß es eine Zeitlang llssah, als ob er fem aller politischen Ent-jeidung zu einer Art ZentvcWüro für Hu-urttÄt werden sollte, in dem die zwar nütz, chen, aber gefch^tlich weniig belangreichen rl eiten etiwa gegen Olpimn- oder Mädchennidel zusammengefaht sind. Nun so« nach I» Wunsch Frankreichs, d«^ offeilbar nicA il in dieser Frage die Führung deS '»n Gens rbliebenen GroßMchte-Ä:oigespanns tlber mnmen hat, rote Rntzland seinen Einig in den Völkerbund hatten. Die Regie r an dieftr Wendung Interessierten war änzend und bewunderungswürdig. Haben cs doch vermocht, politische Führer und cituligen, die ein ^hrzehnt lang von der Hefe des wettanschaulich fundierten, Äso ie Ulan glauben sollte, zu keinem itompro« ig geneigten Antibolschowlsmus lebten, flir e Auftvahme Ruhlands in die Benfer Böl-l^rechtsgemeinschast zu begeistern. ^lvei einander entgegengesetzte Motive ielen m der gegenwärtigen prorussischen ropaganda die Hauptrolle. D»e einen, die rlichen BAkerbundgläubigen, hoffen, da^ rch den Eintritt Rußlands nur ein An-ng gemacht iist, und daß das Deutsche Ae.ch ja vielleicht auch Ja>pan und später Ame-ka, sich Ultter dem Eindruck des erwarteten litik »venig An-ang zu finden. Wie die ostasiatische die brennendste Fmge er Wcltpol'.tik, so ist die deutsche die Grund age der eilropäisc^n. Spiel>t der Eintritt iußlands in den Völkerbund in beide Pro-eine unmittelbar hinein, so wird man sich uch sonst recht viel m»t dem c'ibwesenden eich zu beschästigen haben. Smvohl in der brilstungsfrage als auch im Donauproblem Verden manche den Besuch machen, so zu A, als ob es kein Deuts^s Reich gä^. Lenn ciuch der franzö>stsch-ita!lienische Aus-leich. der i^on einigen vo^vigen Interessen n schon Ende Juli «ls -^rfett gemeldet »urde, von beiden Partnern energisch de-»lcwert wird, so hat «s^ doch ohne Iwetfiel Erzherzog Eugen --BMdes- prSlldem von Selftrreich? Sevfatilmelle Jnftnmatiouea deS „vackim TagckilaM' / Uebereitchimmmlg im Ssterretchis«^ 5tabmett VDrlk?i, tt. September. Der «»«r >W«esP««w»t des ^Ver-li»et T «tbl«tt^S"terichtets^i^ «» dich w der »ßernichqche« «e. Dien», w wr K«W der «»ch^ Mi. a»S ewe »s»stsl»di>e AwißimG e»Mt »»et«« Iii. Die «»P der «eGiermiG sei a«f de« Srtheesßß «»De» ßestcke». Sie der DWO»öe ROrre^MAd»^ ^^r>>r «DU de. rich^n ^ die EiU!D»G iU die^ ^sriDe Dir der diS üWidrs. ?<«tler» Dr. Uch>sH»iDt »Och Gmß ß»-Dlmde DelO»ie>» ^I^rrDOD EWDe> VOR HiidsDWtG»??^DIl>Wtn hele sei>r WMD Dnr die Ißemr r>^elDe> ÄlsjehiemA hes Polens Borstoß WGenf mtd d«« Pariser «Id L«cho«er Echo / Auch de Balera gege« die.Hotelverewbarmste«" als Verstoß gegen das Recht der Kleiam Paris, ! 4. Septembtt. Der Schritt Polens in Genf in der Minderheitenfrage hat in Paris Vomvenwirtvng ausgeübt. D« „Petit Parisien" nennt die grvße'Rede des polnis^ Lwhen-Ministers Beck als „äußerst schw^le^d". Niemand in Genf habe die polnische Intervention erwartet. Ä»S „Echo de P a-r i s" gi'bt der Anstt!^ AuSdmck, daß dieser Schritt der Mndigunj ewes internationalen Vertrages gleichkomme. Wenn Polen bei seinem Standpunkt verharre, dann wür^n davon sowohl der Völkerbund als auch das internationale Recht sehr schwer betroffen werden. Das Blatt erhebt die Frage, ob die Aufnahme Sowjetrußlands in den Völkerbund das Risiko einer Bedrohung des Weltfriedens berechtige. Gs wäre interessant zu wissen, srägt das Blatt, ob Außenminister Barhtou sich diese auch für Frankreich wichtige Frage schon vorgelegt habe. L o n d o n, 14. September. Der polnische Borstoß in Genf wird in der englischen Presse alÄ „Torpedierung des Völkerbundes" empfunden. Me einseitige Wndigung von vertraglichen Verpflichtungen — so schreiben die Blätter ^ könne nicht gebilligt werden, selbst wenn der Stand Punkt Polens, rein juristi^ gesehen, richtig wäre. Die „M o rni ng Po st" schreibt, die Schwierigkeiten um die Aufnahme Sow« jetrußlandS türmen stch schon jetzt, wo dieser Staat kaum vor den Toren Genfs ftche. Genf, !4. Septenvber. Der irische Ministerpräsident de Balera erklärte sich in sensationeller Form zur Frage der Aufnahme Sowjetrußlands in den Völkerbund und protestierte in seiner Eigenschaft als iris«!^ DelegationSches gegen die „Hotstvereinibarungen", d. h. die gerade in ledter Zeit, und besonders seit den tragischen i^terrechischen IuUereignissen, eine starke. Annäherung Mischm 'HariS und Rom durchgesietzt. Der Stand der ildalieni-schen FinanM und besonders der Währung gab den reailen Hintergrund zu der an der österreichischen Frage entzündeten fran«l>phi. lm Swmung der italienischen PolM; andererseits möchte das Frankreich Barthous die Gesiahir otneS deutsch^ita^ienischen Zusammengehens für lange Zeit dadurch auS-schallten, d^ es den italienischen Wünschen in Afriva entgegenkommt. Mvn w.ll min die Zusammenarbeit Mschen den beiden lateinischen Gvoßmiichten im Donauraum be-u^ den Tardieulptan, ail^ die Abmachungen Hinter den Kulissen, die in den Hotelzimmern der großen Del^ationen ^r den Eintritt Soi^etrußlands getroffen worden seien. Durch diese Methode, erflärte de Balera, sehe man fich Über das Necht der kleinen Staaten hi?«»eg. De Balera besprach sodann die Bedenken, die in Irland gegen die konfessionelle und religiös Unfvekhöt in Sowjetrußland gchegt würden. Jmmechi« werde er als irisil^r Vertreter seine Stimme für die Aufnähe abgeben, er verlange aber dafür «inen normalen Weg, u. zw. solle die politische Kvinmrifiion des BölVerbundeS über das Erfahren entscheiden, anstatt daß man über diese Frage in Hotel^mmern Beschlüsse fasse. Genf, l4^ September. Die sensationelle Rede des polnischen Au ßenministers B e ck hat in allen hiesigen Po litischen Kreisen tieften Eindruck gemacht. Auf diese Rede hin h«t sich schon gestern spät nachmittags eine große Anzahl von Rednern gemeldet. In der Bölkerbundsversammlung werden Über die Minderheitenfrage sowohl der französische Außenminister Barthou als auch der englische Außenminister Sir John Simon spre^n. P a r i s, 14. September. Die französischen Blätter sind im Hinblick auf die Rede des Außenministers Beck in Genf noch nicht zu Atem gekommen. Die Berichte aus Gmf sind mit „Schwerer Zwi schenfall in Senf"^ „lS-nfer Sensation" nnd Ähnlich überschrielien. Der Tenor der Ausführungen läßt sich dahin zusammenfassen, daß man sie weniger Über den Grundgedan ken als über die ultimative Form der Rede Becks ärgert. Der „Exeelsior" schreibt, die Methode Becks habe in allen Delegatio-; nen Verwunderung ausgelöst. Man dürfe j ^nW Seqchen, daß Polen W19 verschiedene neue GM^^le nur unter der Bedingung der Uetermchme gewisser mworitätenpoliti-«scher Berppichiuagm zuerkannt erhielt. Das l^etit Journal" kann es nicht begrei-ife», wie ein Staat, ber gerade in minder-heitenpolitisch« Hinsicht so oft den Aeropag angerufen h^, diesen plötzlich mit einem Wimaimn beschere. Im ähnlichen Sinne schreibt ^uch das Blatt „Oeuvre", welches d^ BehauMng aufstellt, daß Polen daran sei, den Ast zu sägen, ans dem eS fitze. Battyovs Stom Nelft D»s Datu« bereits seftigesedt. Paris, 14. September. Außenmin^ter Barthou wird sich am IS. Oktober nach Rom be^n, nZo die Be« gegnung mit dem italienischen Ministevprä« sidonten Musso^lini stattfinden wird. Der Suwva Zdindflug Zagreb, 14. September. Der «Ätvolpa-Rundflug, eine polnische Ver« anstaUung, geht seinem Ende entgegen. In Zqgrsb traf als erster der Po5e W l o d a r-< i e w i e z ein, als zweiiter der Deutschs 0 sit e r k a m p, als dritter der Deutschs 1 u nt, als vierter der Tschechvskowake A n. derle. Räch einem Ausienthalt von 10 bis 12 Minuten wurde der Wug sortgesetzt, lln, 17.1S Ahr trafen in Prag 19 s^lieger ein. Bon ursprünglich 30 Flii^n wurden bis jetzt 10 diSquoSiftziert. j- ^ VerMWtlmW des Ausnahmsznsttndes i« ^^un^^inien» Bukarest, 18. September. Im heutigen Mnisterrat wurde die Verlängerung des bestehenden Belagerungszustandes um weitere sechs Monate in der Hauptstadt Bukarest sowie in den Städten Uausenburg. Großwardein, Temesvar, Czer-nowitz, Ktschinew, Galatz, Iassy und im Di-strikt Prahova beschlossen. Dieser Beschluß ist im Hinblick auf die weiter bestehende Not» wendigkeit einer Abwehr radikaler innerpo« litischer Strömungen und vielleicht auch auf die Wiederaufnahm« der Beziehungen zu Sow letrußland und auf die gewiß bestehenden Be fürchtungen über die Möglichkeit einer Verstärkung der kommunistischen Propaganda gefaßt worden. Der Belagerungszustand wird in sehr milder Forn, gvhandhaöt, ist im öffentlichen Leben überhaupt nicht verspürbar und kommt nur dadurch zum Ausdruck, daß den Militärgerichten ein »veitgehendcr Einfluß in der Gerichtsbarkeit eingeräumt ist. Zürich, 14. Septeinber. Devisen: London IS. 1b, Rewyvrk .'VS.dv, Prag 12.745, '^Sien Berlin ISS. L f u b l j a n a, 14. September. Devisen: Berlw 1Sb0.14 ibs Zürich 1108:^5 bis U'1S.8K, London bis IM). 13, New York Scheck 3324.M bis .W3.2N, Paris WA.92 bis 22V.04, Prag 141.N bis US.03, Triest 200.90 bis SYZ.30; Österreich. Schilling (Prwatelear'mg) 8.SH bis 8.SS. Donaulföderation, mit der italienischen Block polvdik irgendwie in Einklang M bringen. Paris bemüht sich um den handelspoilttischen Beitritt P«^ z«n italientsch-österreic^sch-ungarischen TvtanAel. Bon Ungarn und sÄ« nen RevGonSansprlKhen hört man wenig; auch hier versucht ewe ausgezeichnete Reg^, die Dinge der Welt so darzustellen, als ob eS neben der deutschen keine ungarische Frage in Europa gäbe und eS genlügte, die Isolierung des Deutschen Reiches zu betreiben, duvch den Einti^t Rußlands in den Völkerbund den Einfluß der Slawen in Europa M steigern und dann den italienischen und den franziPschen Donauplan irgendwie zn-jammentzchpanne«. Man braucht kein Psco. phet zu sein, um zu wissen, daß d'eser Opti-nÄSmuS kurze Beine muß. Unlängst hat Mussottni erst wie^ der Welt erklär!, daß Jtailien hinter den Anlsprüchen Ungarns stehe. A«f der andern Seite haben die Staats Männer der Meinen Entente seden auch fried lichen «ersuch zur Revision a^ il^egsur" s«^ bezeichnet, uNd der Leiter der franzö' sis«^ AußonpolM, Barthon, ist ;n Bnka rest sogar so weit gegangen, die Si^n^ Wrigisthe Geschichte „umzudvuten". Maf Bethlen hat in seinem «Hehenerrogendeil ArMeil im „Pesti Mplo" vor einer Vernachlässigung d^ ungarischen Ansprüche ois, da^ „Mariborer Mung" Nummer Ä^. Samstvg. den Id. Teptember 1934. den Ostpaktwünschen Frankreichs erheblichen '^Nderstand entgegenseht. ^ A.^nn auch heute schwer zu übersehen ist. ivie ivcit die wirtschaftlich bedinziten Mndun csen Ilaliens an Frankreich reic^n und w?e groß der alsrikawsche Äoder sein inag, mit lem im Mittelmeer angelt, so wird gerade dort die Frage der Flotten-Parität und im Donaiirmim da-^ ungaris6)e iirvblem denen noch manche Uebervafchnn» M bieten, die Mubcn, daft Italien schon ?anz in da^^ sranzkitsische Fahrwasser "'Nsic-schwenkt sei. Man wird in nicht nur >as enAische Ttirinunzeln bemerken, s.in« dcrn weist, das; gerade durch eine fvankn-russische ^-Zusaminenarbeit i»!e - Sla.wen in Mtteleuropa eine wesentliche Ttärkung er-kahren und dast ein unter frcinko-russiläier Patronanz von den Slawen beherrschter ^onauraunl für Italien kaum nns^enehmer wäre als das offenbar von ihnl so acfttrck^.'ete (^iespenst eines deutschen Mitteleuropas. , Darüber hinaus aber werden stewiß manche der beteiligten Staaten in Genf und anderswo daran erinnern, dast da^ Deutsche Neich .^ivar nicht in (^enf vertreten, aber immerhin in (^lu-opa, n. zw. in dessen Mitte ist. Tie beiden politischen Han^'tPnnkte der lvenfer Tagung: der Eintritt '»iuj^land^ und die franko^italienische 'Zusammenarbeit im '^onauraum n,einen also direst oder indirekt da? »er,^stijl-k der curopäisäien 'i'i-litis-die deutlsche Frlige. ^ Der Erst» Offlzler de» Toten schiff- „Morro Softle" Suntbild William Aarms mit G«ttin nach der Katastrophe. Äei der ersten Unterlnchung über d'e Ursachen und den '^icrlau-f des Brandes aus ^er ,,2, der nach dem Tode de? .Kapitäns >ws Äom^ man!do üi'ernommen hatte, die Hauvtrollc. VMscheoffMIIve Sine ftnfatlonelle Rede des Außenminlfters Oberst »es / Volen entledigt sich jeglicher Mlnderl>eitl«nsermz vor. In seiner heutigen Rede erklärte der polnische Anftenminister, die polnische Regie:^ rung kiemühe sich schon seit Iahren um eine Verallgemeinignng des Minoritätenschut-zcs, da das jetzige System die Verpslichtung des Schutze« nationaler und konsfssion?!lsr Minderheiten nur einigen Staaten ausbiirde, vnd zwar auf ungerechte und politisch parado xale Art und Weise. Selche Bedingungen sei» en aber nicht einem gewisstkn Staate diktiert worden, der sich soeben aus die Ausnahme in den Völkerbund vorbereite. Polen miisse des halb die Erweiterung der Minderheitsschutz-verpslichtungen fordern. Solange aber ein allgemein gllltiges System des MinderheitS-schutzeS nicht in Krast trete, sei Polen fest entschlossen, sede Zusammenarbeit mit dem Böllerbund auf diesem Fragenge^iete ab» zulehnen, insoweit es sich aus den Schutz der Minderheiten in Polen beziehen sollte. Schlieft lich erklürte der Außenminister, das; dieser Schritt der polnischen Regierung »nicht ge, gen die in Polen lebenden Minderheiten ge- richtet fei, deren Rechte ohnehin d«tch tte polnisch« Staatsverfassung gewilhrleistet seien. Die Rede des Obersten Beck machte auf die Bi^lkerbundversammlung einen tiefen Ein druck. In Bölkerbundkreisen ist man der theo retisch giltigen, praktisch aber unzulänglichst Ansickit, daß Polen seine internationale Ber pflichtungen nicht abschütteln kAnne, da dies eine Angelegenheit des BölkerbundrateS sei. Der polnisch« Schritt wird als einseitige Revision der Z^riedensveri^ge betrachtet, da der Minderheitsschutz in den Friedensverträgen verankert sei. ' G e n f, IZ. September. Wie in hiesigen politischen Kreisen versichert wird, sei der polnische Borstoß ilur dazu erfolgt, Frankreich in der Frage der Aufnahme der Sowictunion zu zwingen, in der sechsten K'ommi^ion eine Debatte über di>' russischen N.?dingungen zuzulassen. Biel bemerkt wird noch, daß gleichzeitig init dem Borstoß Becks in Gens, die Warschauer Blätter ihre Kampagne gegen den von Frankreich vl'rgetriebenen Ostpaktplan erneut begonnen haben. So schreibt beispielsweise die „Po-lonia": „Außenminister Beck genießt in Paris kein Vertrauen, aber auch keine Syinpa-thien. Die Franzosen kiinnen doch nicht verlangen, daß die Leitung der Polnischen Außenpolitik nur solchen Personen anvertraut werden würde, die in Paris persona grata sind. Die Polnische Negierung ist nach wie vor der Meiling, daß die Linie des Obersten Beck richtig ist, deshalb wird dieser Kurs unerschütterlich und weiter eingehalten werden". P a r i s, Iii. September. (Avala.) Der Sonderberichterstatter der .>!gence Havas in Genf meldet, in Genfer streifen betrachte man die Rede des Polnischen Außenministers Beck einfach als .Kündigung der Minderheitsschntzverpflichtnngen. Diese Geste Polens habe Ueberraschung ausgeli^st und zwar umso mehr, als in polnischen T' legationskreisen erklärt wird, daß sich .Kündigung nicht gleichzeitig auf die deuisch polntsk!^ Minderheitsschuhk/'nvention vi,, lvSS beziehe, die bilateralen Charakter besitze. In Frage ist lediglich das Abkommen von 1919. Genf, l:^. Septewlii!!' Die Stimmung in Aölkerbundkreisen aus einem Extrem ins andere. Augenkii/ lich ist die Stimtnung eine sehr gedriK« Die indignierten Nüssen warten mit ihrs! Zustiinmung auf den Plan der Auffordei! ait die Sowletuttion, so daß eine neue Per schleppung eingetreten ist. Dr. Beneki niiißt! in diskreten Verhandlungen den utimissilie, Litvinov besänftigen. Der Streik der ner für die Generaldebatte dauert weit?? Außer Beck »nar für den Bormittag keii anderer Nedner norgeinerkt, so daß sicki Borsitzende S e n d l e r in ejnein dringlichs, Appess genötigt sah, die Delegationen z,i tt suchen, sie Ml^gen bis 1K Uhr ihre Redne nominieren, da eS sonst morgen keine Ple narsitzung geben werde. Die Rede des pi> nischen Außenministers hat wie eine Boink,^ gewirkt ulld die Gemüter ungeheuer erreqi. Die polnische Kündigung bedeutet den ?sl>? bruch einer schon lange latent geworden-'n Krise. Vor einem Jahr hätte eine solche Nc de einen Stnrm von Protesten herausgefir dert. aber Nußlaitd ist noch nicht Mitqlie und Polen hat noch iinmer Gelegetcheii, q«'. gen dir Zuweisung eines ständigen Natssij zes an Rußland zu stimmen. Die Polen erklären, es gehe in ihrer Aktion nicht um taktische? Manöver, sondern uin einen dqi nitit^n Schritt. Es gebe lein Zurück mi'hr^ Die Mittderheitsschutzfrago könne nicht II Jahre vernachläßigt werden wie bislunli. Wer sich gegen die Enveiterung des Min^c'r« heitenschutzes ausspreche, tnüsse auch die Ver antworttlng daftir übernehnteit, daß die träge bezüglich des Minoritätenschutzes ih ren Wert verlieren. Die Unschädlichmachung der Helmwehren Die Rivalität Mischen den freisinnigen und klerikalen Elemen-len der Regierungsgruppen geht weiter / Das Gejpenst an der Grenze / Ein Trick, dem die Heim wehren zum Opfer fielen ? W i e n, 13. September. 5eit dem Juli, dein Todestage des Bundeskanzlers Tr. Doslsus;, tobt d<'r !>lamps UNI die Mactft zwischen Starhe nt berg und den C h r i st l i ch s o z i a l e n weiter, so daß die Betrauung Schuschniggs lnit der Nachsolgl) von Tollfuß lediglich als ein Das Grabmal de« Unbekannten Soldaten in Wien In wurde jeltt unter gros'^^n- Beteiügugn der Be^^l'lserung ein ^''s)reiii!il-.l ür. die Gesaslencn des '^Lelllrieges cingcweif^t. Dieses'^^üd g'l't einen Bl'cl in den ^^'.ineinauin ?'cr Chrcntiallc. Provisorium angesehen werden darf, nrit deni 'sich die >>'imwch^en niemals absinden tonnen. Der jetzige Bundeskanzler ist der Vundessi'.hrer der ilerikalen Sturms6)ärler, cs ist daher l>egreifli6i, daß er in der Limi-liernng der Ostmärkischen Sturmscharen m't der Vehrlnacht die einzige sichere Gerantie iciner'Mach^ erbtickte. Die Hcimwehrsiihrcr sahen sich über Nacht ütiervorteilt, denn 5chuschnigg komnlandiert gleichzeitig dic Wehrinacht, die Bundespolizei und die ka--ts?oiischcn niilitanten Berbände. Alle lnshe-rigen versuche der .'(leimwchren, ihren Total itätsanspruch auf legale oder illegale A-'-'ise durchzusehen, urußten nnter solchen U'iist^iiden schei!ern. Die 5^cinlwchrett waren gut st.'nug, den „braunen Bolsck^ewis--inus" niederzuringen, nur dursten sie selbst niltit allein zur Macht, d.'nn das wäre den kirchlichen >>treiseil gegen Striä) gegangen. Ter !.iautpf hinter den It^ulissen wurk? fortgesetU. nnd zwar umso intensivier, als sich eil! großer freisinniger Teil der .'^^eim' U'ehrei, gegl'n die !»»1erilalisierung des os' sentlichcn Lebelis in Oesterreich ansznlchnen begann. Zn alld<'in kam eS noch, daß nach der ^liederlage des i)sterreichischen National' soziiilislnns die uationalen Eleinen-^ te die Parole aucgalien: Alles in die lo e i m ni e h r! In dem Monient, iil dein die'er Zuzug tia!ionaler Eleniento in die Heiuln^ehr einsetzte, mußten sich die (i^'gen-iäl.ze zwischen Zchuschnigg, dem Bertreter des Batitans, und Starheuiberg, den, Vertreter der l^^eiinnx'hren, von neuein vers6)ärsen. Wie weit die Spannung schon war, geht am ^'estfil ans der Tatsache hervor, daß sich der tleri>ol die österre>chisffnung der Gra^^r Heil'! messe machte die Räumung der Objefte den Gefangenen der Iuliunruhen nötig, diesen Aufräutnungsarbeiten wurden Tote mit eingeschlagenen S6?ädeln in d.n Kell^rräumen gefunden, stumtne Zeugen l'n liöchstwahrscheinlich dratnatischen AuseinlN? dersetzuilgen der Politischen Häftlinge ini ihren Peinigern. W i e n, 13. September. Ter frühere Lande^chanptmann von k'n, K e r n ma ie r, der als Landbiindl?! nnd bownßt deutsch fühlender Mann am Inli verhaftet wurde, ist nun in das zentrationslag?r Wöllersdors überstellt wi'»' den. .'^ernmaier ist Grundbesitzer von ruf. Die „Sroßmutier der ruMche Itevotution" gestorben P r a g, 13. Seplcinbcr. Gestern voriiiit tag starb in der Orljäiaf: Pcitsch'rnit) Prag die unter oeni Nanl^n „Großmutl der tnssisclien Revolution" berilhiut gcmer dene russis6)e Soziatisiin ^iatharina B ! chkovstaia iiil Alter von 90 Jahr sie hatte die letz.telt Jahre ihres Leben-? a der Geflügelfarm de? ehenialigen Tumaab qci'.idni'ten Archangelsli vertiracht. Frau Breschkovskcha, die einer alten Ari ji^i ci?. Samstag, »n 15. liWL. .,M»ritorer Zettung" ??ummer 2<^. stokraten-Familic entstammte, war bereits ,il6 juncies Aöädchen in der renolutionären „Ncirodnaja voha" tätig, die den zuristischen '^/libsolutismuS durch die republi-liinisäie Demokratie ersetzen woMe. Sie hat-te sick> als junfles Mädchen in Baucrnklei' ^uni? aus denl Vaterhaus«? geschlichen und wirkte als Pwpagandistm ihrer Idee unter dem Volke. E Breschkovskaja liefen das bolschewistische Regime und schloß sich schließlich der emigrierten Opposition an. Belgien enwM fich der Albstlmmung Auch Velglen ßeßkn die der Sow- jets i« de« «Dlterbmid. B r ü s s e l, 13. Septeinber. (Avala.) Der Genfer Korrespondent der Äsientnr Bolga ist erMchtigt worden zu der l)rttärung, daß sich die belgische Tclegation ^clegentUch der Al^tuumung über die nlihnie Smvjetrustlands von der Äb^tim-^ inilng enthalten werde. Diplomatenempfang bei Hitler Entgege«mch«e der ElSSMnsche des Ke« samten biplemattschen Sorp». — Die Antwort des Relchsfü^ers O«f di» AnsPrache des N««ti«S OrsenlßO. Berlin, 13. September. ^IteichsMrer Adolf Hitler «'Mpfing gestern unter großem Zeremoniell, wie es für kien E-n?pfang beim üteichApräsidenten be-siilnmt ist, die Vertreter des diplsinatischen >lorps, die unter der Uchrung ihres Doyens Nuntius Orsen igo erschienen waren, lkin die Glückwünsche des Auslandes dem neuen StaatSober^upt des Reiches zu überbringen. Äuf die überaus herzliche Anspra-rl>e des Nuntius erwiderte der Reichsftichrer und Kanzler Hitler, in dessen Beglerwng sich Außenminiister Baron Reurath, Etaats. lekvetär Metßneru. a. m. befanden, folgendes: „Es ist mein Wille, enge und auf-richtige Berbiichungen Mschen Deutschland und den fremden Mächten zu erhalten und dadurch ein gegeniseitiges verstehen und Den nenlernen zu fördern, das Mrzeit noch vielfach sehlt und das die G/undlage wechselsei-tiqcr Achtung und Anerkennung H. Auch l>elltc' und vor Ihnen, meine.Herren Bertre-l er der fremden Staaten, ervlitre ich, daß es das unverrückbare Ziel ineiner Politik ist, D e u t s ch l a n d zu einem fchen o r t des F r i e d e n S zu machen. Nicht Iiiacht und Getvalt sollen die Beziehungen zwis^n den Bi^lkern bestimmen, sondern der t^cist der Gleichberechtigung sowie der Achtung vor der Arbeit und Leistung eines jeden aicheren Volkes. Unter dem Schutz die^S »Briedens werde ich und mit mir die Reichs-rcgierulig alle Kräfte der seelischen Wisder-ollfrichtung unseres unter den Nieten des Krieges und der Vtachkriegszeit sast zusaur-mengol?Michenen VolieS, der inneren il?euord nung unseres Reiches und der Ueberivindung seiner w;rtschastliient Deutschland nicht nur sich selbst, sondern der ganze^i Welt u. es trägt damit seinen Teil bei Kunr Wohl und Fortschritt der Menschheit. Zu diesem Werke, das hoffen mr Merlsichtlich, wird uns der Segen der gdtt-lichsn Vorsehung, den Sie, >?>err Nuntius, in so warmen Worten für uns ai'ru^en, nicht ^'ersagt sein. Ich bitte Sie, meine Herren, zugleich fÄr IHre Staatsoberhäupter, Regierungen und ^^Snder meine aufrichtigsten '!^i'lnsche ^ür eine glücklichere Zukunft llnser Völker entgegenzunehmen." Die Obsttur. Arzt: „Sie dürfen nicht so viel trinken: ^^desmail, lvenn S'ie Dirrst verspüren, essen Ae lieber einen Apfel, statt ein Mas Vier zi> trinken!" — Patient: „Das machen Sie mir einmal vor, Herr Dokt-or, vierzig Aepfel aM'Dage zu essen." 400l)0 SastbSuftr ^ Sooo Schulen Der Alkoholverbrauch Jugoslawiens: 4 bis 6 Milliarden Dinar jährlich In Bled lfand dieser Tage der jugoslawische Aerztelongres; statt. Bei dieser Gelegenheit hielt u. a. der Beograder Arzt Dr. Milos P o p o v i einen lehrreichen Vortrag über den Ailkoholismus aus den, Dorfe, ^r Vortragende tctoute, daß der Mkohol-genuß in den jugoslowisl^n Dörfern leider stiavk verbreitet sei. Eine genaue Statistik des Mkoholverbrauchos in ^^ugoslalvien ^ibt es zwar nicht, doch nimmt man an, daß im ganzen Lande jährlich rund 35V Millton-'n Liter Wein, 100 Millionen Liter Bier und 100 Millionen Liter Echnaps verbraucht werden. Der Wert die^r verbrauchten Getränke schwankt je noch den Preisen zwischen 4 und S Milliarden Dinar jährlich. Jedcr tugollawische Staatsbürger trinkt demnach jährlich durchschnittlich Lb Liter Wein, 3 Liter Bier und 8 Liter Schnaps im Werte von 300 bis 400 Dinar. Im Vergleich mit anderen europäischen Ländern .veist Iugo, slawien «inen l^ttleren Alkohollverbrauch auf, steht aber hinsichtlich des TckMapsver-dram^ an erster Stelle. Dieser Verbrauch !st nach dem Konlsum in Gasthäusern bemessen. Dazu koinmt ader noch, daft auf dem Dorfe auch zu .f>ause viel Mkokiol genossen wird, übei^ies auf Märkten und »^i ande« ren (^Gelegenheiten. Es gibt in '^ugoflawien rund 40.000 Gastwirtschasten, so daß ein Gaschaus auf M) Einwohner entfällt, jedoch nur 0000 Äh>u>len, d. h eine Schule auf M00 Einwohner. Apotheken gtdt es 87«, d. i. eine auf 16.000 Einiv^ner. Krankenhäuser l80 init !^.000 Betten, d. i. ^»in Kranken-liaus auf 78.000 Eimvohner bjw. ein Bett auf 700 Einwohner. Demgegenüber wurden über 100.000 GchnaPSbrennikessel gezählt, so daß ein Kessel auf 140 Eimvohner entfällt. Aerzte gibt es im gailzen Lande 5000, d. i. ein Arzt auf je S400 Eiwvoihner. Gelegentlich der Eröffnung einer Anstalt für die Heilung von ANoholiSern wurde eine öffentliche Enquete darüber angestellt, wieviel ^.'llvoholiker es in den eiiiz'lnen Stä'!» ten und Ortschcrften gibt. Es trafen Ant-nwrten aus einigen hundert Städten und Ortschaften aus verschieden Lültdesteilen ew. Daraus geht h«vor, dqß 2S in einzelnen kleinen Dö^ern Vvn bloß einigen hundert Einvzohnern 2 bis 3 GvlvohnheitStrin» ler gibt, in größeren 10 bis 15. Es gibt in Jugoslawien insges^t gegen S0.000 Siedlungen. Nehmen wir durchschirittlich in jeder Siedlung mir zwei Aik^oliker an, ohne größere Städte dabei einzubeziehen, in »v^l-chen es deren sicherlich überall in die Hunderte gibt, so erMt sich die Annahme, das; es im ganzen Lande rund 40.000 geivohn-hertsmäßige jchtvere Trinker gibt, von denen ein Großteil wotzl unheilbar ist. Durch diese 40.000 Gewohnheitstrinker sind niindl:-stens .?lX).Vir «laubten. äak Kakso ein kostspieliee:« (Zetrünk ist. äsv ?iicli nur ^voliltiAbenclere Kreise ee>vÄdren linnnen. l^'niiere deimisclie Sclinlcolacken » fabriic dst nun kesclimitokvnlie SSclc. ciicn. mit ielnstem Kslisa für 4 l^ei-Z'onen ?ekül!t. in cken Hanäel «edr-iciit. k'rel.'i cles ^«clicl,en?i: s>in I.—. lenzeren l?reite«ten Acl^iciiten i?it 6ie liclilieit »relreden. tstrNcli rliezie.'^ nsliriiaite-?ite un Bildpunkte 12 mal in der Sekunde übertragen wurden, ist man heute, bereits auf 180 Zeilen gekommen, die sich auS in der Sekunde zu übertragenden EinKelbil- vei l!^o>lketd>kkcvlt rej?t c!er kurmä-Kijxe Oebrauek äds natijrliciien »frsnie-Io«i«s-Vlttv?v«»»or8 äie OarmtAtis-iceit IcrLttigs an, desclileuni^t siclier Äen 8toren IsRsen 635 auck bei Klüt-lcreislaufstöninj^en al8 ei,i dvclist xvert-volles /Littel nelimen, unä 2wsr morgens. mittags lmä abenäs je eilt Ont-tel (Zls8. BorlÄufig aber erscheinen die Kosten eines Fernsehbetriebes und Fernsehapparates noch zu hoch zu sein, um sich Praktisch ähnlich wie der Rundfunk durchsetzen zu könneit, wenn man auch davon absieht, daß die Fernsehempfänger selbst nicht einmal unerschwinglich lind. Professor Faerber (Bodenbachl. der erste s^rnsehamateur iu der Tschechojlowa^ kei, erzählt über die neuen deutschen Zwi-schenfilmsender: „Auf dem Dache eines Fcrn-sehlvagens ist ein normaler Kinoaufnahme--apparat montiert, mit dem irgendwelche Begebenheiten in Berliner Funkgarten oder auch bisweilen Einzelpersonen und Gruppen zunächst in üblicher Weise gefilmt werden. Unmittelbar anschließend wird der Filni ini Fernsehwagen nach einem besonderen Verfahren in etwa 40 Sekunden entwickelt^, fi-xicrt, gehärtet und vo,l dem ebenfalls im s^rnsehwagen untergebrachten Fernkinosender über ^bel zu eiuem in nächster Rahe befindlichen Empfänger mit Braunscher Röhre übertragen. Bereits nach einer Minute nach der erfolgten Filmaufnahme ist das Bild, das elektrisch in ein positives Bild umgewandelt wird, ini Empfänger in hervorragender Qualität zu sehen. Mittels eines derartigen Fernsehwagens ist also eine optische Berichterstattung fast ebenso leicht wie eine akustische mittels des Mikrophons möglich/' Die Amerikaner übertragen ja jetzt schon Filme auf 100 Kilometer Entfernung. Was man jetzt in Prag sah, bestätigt die in Berlin gemachten Ersahrungen. Die Bilder kamen bereits ziemlich deutlich heraus. Freilich hat es mit der Bedienung des Appura-tes seine Schwierigfeiten. Es sind sechs Knöp fe genauesten« einzustellen. Der Empfangs-apparat besitzt aNein 21 Lampen. Sitzt nur ein Knopf Aicht genau, dann ist schon der ganze Bildempfang verdorben. Man müßte also neben zeden Apparat sich noch einen In genieur z«r Bedienung anstellen. 1)nseren Kinos droljt noch keine <^ofabr von diesem Heim-F«nch;h-Tonftlm-Rad»o. A« „Mariborer Zeitung" Nmmn«r 20S. SamStag, ii« Id. September 1^. "IT' einigen fahren aber kann die Filmindustrie der Rundfunk sich vor neuen Tatsachen gestellt sehl'n, die eine gründliche Umwälzung mit sich bringen vermögen. Optimisten sprechen davon, daß bereits noch zwei Ja!^en das neue Zeitalter des Fernauges anbrechen wird, andere wieder vollen doch noch zehn Jahre Frist sich bis dahin geben. Da< flieoend» Automobil In Amerika beschäftigt sich Prc^fessor I. W. M ii l l c r vom Flugwissensc^fLlichett Institut an der Universität zu Washington mit der ^Konstruktion eines kombinierten Fahr- und Flugzeuge'^, das er „M o t o r-P l a n" nennt. Daö Falirzeug soll bei Antrieb der Räder als Landfahrzeug und nach Umschalten der Antriebskraft auf einen Pro peller als Luftsahrzeuq zu benutzen sein. Bereits auf der Deutschen Luftfahrt - Ausstellung I'.»Z2 in Berlin ivar ein aus Holz und Pappe in Lebensgrös^e hergestelltes Modell eines sogenannten AmphibiumsiugM« des ausciestellt, das einen dreifachen Ber-wendungsMiect, zu Lande, zu?sösser und in der Luft vertölperte. Es handelte sich dabei allertiinga nur um einen frommen Wunsch, der jedenfalls non der Verwirklichung noch weit entfernt war. Radio Samstag, lü. ii^eptemder. Ljubljana, 13, 18 Uhr Zchnllplatten 18.30 '^vortrag. 20.^1» l'^esan^gstmlzert. !.^1.1i> Rund'nnkcirchc^ slcr. N '^^erichte, Zchallplatten. — Bkograd, 11, li>i Lchallplatten. l8.:!<> Portrag. IS Celll^konzert. 19.4<» Schallplattni. 20 Ä^'r trag. Operetten-Auf^ilhrung. In einer Pause um '.^lachri6)ten. .^?n^^ertnber' tragung au^ einem Restaurant. Tanzmusik (Zchallplatten). _ Wie«, lt.lv Be- rühmte .Künstler. 10.1^ Lustiger Wiener '^ilderbcgen. lt».:^'» ^^itherkonzert. 17. jiionzerl. 1'.» Manon. Operniibertragung. .Konzert. ^ Brünn, 17.1ü Landschas--ten des Liede^?. — Budapest, .Konzert, 'Ilavlcr. .or'stett. ^ MM' land, 10.^1 sionz^'rt. Itaiienischl'r Operncibend. — Miinchen, 15i..?l) Die sechs Vncher des Monats, ll) Alte, liet'e ?änze. — Prag. 15>?f) Milltärtonzerl. 20.!.') Bla^-kapelle. '-Liuntes '^^iachtprogramni. Rom, l7.10 v^llntes <'ionzert. 20..'ts) >^insoni^' kenzert. Strohburg. 17 Orchester. 20..'ji» '.vtilitärkonzcrt. Stuttgart, itt '^^unter ''^iachmitlag. 20 l<) '^t^unter At'end. — Lnur laufe, 2<'>..'i0 l>'hnnson?'. 21 .^'»örsolZe iilicr „Ludarry" von illöfker. 22 Filmnlnsit. '.'^Wunschkonzert. 2^.l.') .'öamaiische Mnsif .'i^on^zert. — Warflhau, lN.:i0 '.!^iol!n-komponisten. 20..'V Lieder. 21 Klcinil'rtonzert. Leichte A'ulik. Zürich. '.8 Musikalische Reise rund um die Tmeiz. 10.1^ -Ano Opern. Anttlio, den 14. September „Hamlet"' als Äubelstier w jähriges Künstlerjubiläum von Vladimir Skrbinsek Mit Shakespeare „H a m l e t" wird die heurige Spielzeit des Mariborer Theaters eingeleitet. Ganz abgesehen davon, daß Sha-. kespeare-Werke immer Bühnenereignisse sind, ist mit diesem heurigen Auftalt noch ein besonderer Anlaß verknüpft: Vladimir E k r-b i n ^ e t, einer der Eckpfeiler unseres Schauspielensembles, feiert in dieser Spielzeit sein wjShriges Bühn''njubilä^m. In diesen zehn Jahren hat Skrbinsek reise Proben seines künstlerischen Könnens geliefert, und es würde den Rahmen dieser schlicht-gedrängten Ankündigung sprengen, wenn man die vielen Schöpfungen seines dynamischen schauspielerischen Intellekts einer Vergleichs-weisen Analyse unterziehen wollte. Es ist ganz gleick), in welcher Roll,» dieser Mime vor das Rampenlicht tritt: immer gab er sein Ganzes, immer wich sein eigenes Ich hinter die zu verki^rpernde l^estalt hinter jene diskrete Grenze zurürt, die ivares .Äünst-lertum zur Offenbarung macht. Und darin liegt die Berufung dieses .Ninstlcrs, der den kleinen Verhältnissen der hiesigen (Schaubühne manches Opfer bringen mußte, weil es eben unmöglich ist, diesem oder jenem Mitglied des Ensembles jene Entfaltungsmög» lichkeiten zu bieten, wie sie nur an großen, subventionierten Bichnen zur Regel wurden. Immerhin darf Vladimir Skrbinöek. der sich als Mensä) und .Künstler allseitiger Achtung und Würdigung sicher ist, mit Genugtuung auf das erste Dezenium seiner aus Liebe zur Kunst gewählten Laufbahn blicken. Ilnd so ist diese „.^amlet"-Attfführunfl als interne Jubelfeier vorgedacht. Die Theatergemeinde wird den „Prinzen von Dänemark" gebührend zu feiern wissen. ______ Die Rotkreuz Woche in Maribor Große Versammlung ini Union-Saal /. Wohltätigkeitsfest im Gambrinus-Garten / Zuschläge zum Postporto, Eintrittsund Fahrkarten zugnnsten des Roten Kreuzes und Humor Stolzer Bater: „Zie wollen meine ?o6i ter heiraten? Haben Sie gesehen, aus welcher i^amilie sie ist?" — ,,Ia, .'dcrr Müller, lch liebe atier das Mädckien so sehr, dos', ich mir nichts daraus inache." Zlvei Freundinnen saßen »m The.'ter. „Es lit ichens;li6) von Ilse," flüstert die eine, „daß sie überall herumerzählt, daß ich mein l'^esicht anstreiche." — „Laß' sie redcn", ec? widerte die Freundin, „wenn sie so ous-schauen würde, wie du, müßte sie si6) auch anstreichen." O Kompliment. n'ar Mäzen und Iu> lud viele Künslk'r ein. „Sind Sie n.cht elser lüchtigV" fragte ein junger lSchansPieler, „da Sie eine so schiene Frau l)aben?" — „^6, lade niein-and ein", sa^^te der Hansherr, .,'lN den sie sich verlieben lönnte." O Unmöglich. A: „Hat Ihnen Ihr Arzt daS ^-^i'garrenrauchen verboten'^" — B: „Da> iraut er si6> nicht. Se!ne Schane-^er,nutter hat eine Ti^l'aNrafik und dort kaufe ich mei-ne.^lgarren." . . Im Sinne des Gcse!.,es iiber das Rote .Ärcuz gilt alljährlich die dritte S^pteniber-Woche der Propaganda, der Mitgliederwerbung und der Sannillung von Beträgen für das Rote .^reuz. In dieser Woche dors keine andere Organisation Verailstoltungen abhalten oder Beiträge sammeln, es sei denn im Einvernehmen mit den« Berein vom Roten reuz. Auch in Maribor wird die Rotkrenz-Wo« che qcbnhrend begangen werden. Am ersten Tage dieser Woche, d. h. Sonntag, den Il-i. d. veranstaltet der Verein Rotes Kreuz UNI 10 Uhr ini großen Union Saal eine F e st a k a d e nl i e bei sroien« Eintritt. Uln auch nach außen hin die Bestrebungen diese»- menschenfreundlichen Organisation zu würdigen, wird die Bevölkerung ersticht, an dieser Veranstaltung in möglichst großer !^'^einen. Die Akademie dürfte höchstens eine Stnnde danern, sodaß deren Besu6i keinen besonderen Zeitverlust erfordert. Sonntaii nachmittag beginnt um 15) Uhr im <^arten sowie in sänitlichen Räunien der Gambrinus-Restanration ein großes Volts' fest, das auch bei ungünstiger Witterung dort selbst abgehalten wird. Eintritt 2 Dinar pro Persoi,. Bei dieser Vcranstaltilng wirken die Militärkapelle sowie die kleinen .'^^arinonika-spieler des Iugend-Rotkrenzes mit. Wie bereits unlängst erwähnt, ist im Sin-nc der gesehilichen Bestinnnungen die Rot-kreuz-Woche der Sannneltätigkelt zugnnsten dieser eininent Humanitären Institution ge-widn,et. Deshalb ist in der Zeit vom Iti. bis einschließlich 22. d. von sedein Brief, '^^st-und ^lorrcspondenzkarte, Postpalet, Telegramm, Theater-, .^tino- nnd Eintrittskarte für ahnliche Veranstaltungen sowie auf Eisenbahn- und Autobuskartcn ein .Zuschlag von 50 Para zu entrichten. Im Verkehr mit dem Ausland gilt diese Verpflichtung nicht, doch wird das Pnblikuni ersucht, auch bei Sendullljen naä) denk Anstand die Briefschaften und Pakete mit der Sonderinarke zu 5i0 Para zu versehen. Jeder Jugoslawe soll deni Vereii» R^'tes .«kkrenz als Mitglied beit-eten. uni -die Mittel, die diese Organisation für die Durchführung ihrer hehren Aufgabe braucht, zu stärken. Der Jahresbeitrag beträgt für ordentliche Mitglieder 2l und für unterstützende Mitglieder v Dinar. IN. Evangelisches. Sonntag, den Iti. d. wird^ in der Ehrilwskirche unl l0 Uhr vormittags ein Gemeindegottesdienst stattfin den. Anschließend uni 1l Uhr sanlmclt sich die Sämljugend zum .^indergottesdicnst. nt. TodessaN. Im holien Alter non 98 Iah ren ist gestern der Hausbesitzer Herr Fraitz Travi sa n gestorben. Der Verblichene war eine swdtbekannte Persönlichkeit un^ erfreute sich in allen Bekanntenkreisen grös^. ter Sympathien. Friede seiner Asche! Der schwergetroffenen Familie unser innigstes Beileid! m Schachmeister Basja Pirc h«iratki. Iugoilawiens Schachmeister Herr Ba Pirc, oer sich auch in der international!'! Schachwelt eines klingenden Namens er freut, hat sich dieser Tage mit der Sl»ppl?n. tin des hiesigen Realgymnasiums Frl. Ptts. Jotica Iuvanec verehelick,'. Dcm si/ü gen Ehepaar unsere herzlichsten Glückwiln. sche! m. Seinen sechzigsten Geburtstag sei^rie dieser Tage der hier im Ruhestände lelien!^ .«^'anzleidircktor.Herr Martin P Ian i tt e k. Der Jubilar, eine ob seines liebenz würdigen und leutseligen Wesens a/lseits schähte Persönlichkeit, trat wiederholt „Is Stütze und Förderer zahlreicher Vereinii^un gen im öffentlichen Leben hervor. Zuletzt stand er mehrere Jahre hindurch an der Spitze des Vereines der Advokaturs uni NotariatslK'amtel,, dessen Mitbegründer auch ist Zunt schönen Lebensjubiläum auch unsere herzlichsten Glückwünsli^! nt. Anmeldungen sitr das Th-aterabonnc. Mtnt, welches im Hinblick auf die Wirtschaft' läge breitester Bevölkerungskreise tiefste Preissätze aufweist, worden an der Tageslas se des Theaters bis einschließlich Samstlii,. den 22. d. M. entgegengenommen, Den iwr-sährigen Abl>nnenten bleiben die bislang in' negehabten Sitze längstens bis Samstag, 15). d. M. reserviert. Wer die erste Rate Abonnements nicht sofort erlegen kann, wir!» in die Möglichkeit versetzt, dies bis 1. Olto ber erledigen zu können. m. Die Proben zu „Haml«t" sind im Thei, ter in vollem Gange. Die Regie liegt in bemährten Händen des Oberspielleiters K' o v i Die Titelrolle spielt Vladimir Skrbinek und init ihm sozusagen da^ ganze Schauspielensemble. Von? dramaturgi schkn Gesichtspunkte ist es aller Erviähnunß wert, daß die Uebersetzung ins Slowenisch im meisterlichen Stil von Oton 2upan v i k. stammt. ni. Groiies Schabenfeuer. In Sv. V? klavs am Draufeld brach dieser Tage tieim Besitzer Johann H e r g o im Wirtschaft^' gebäude ein Brand aus, der sich rasch au.' breitete und auch auf das Futtermittellager uttd den Geräteschuppen übergriff. Die he» beigeeilte Feuerwehr mußte sich auf die kalisierung des Brandes beschränken, '.^cr Schaden wird auf etwa 80.000 Dinar «ic« Äntemationale NlngkSmpst Wer ist die „Schwarze Maske"? / Markovie kann das Geheimnis nicht lüften / Czaja sorgt für Stimmung / Gromov schlägt Lärm nnd Fischer Das Mysteriuin um die „S w a rzs M a !-> k e" bleibt noch weiterhin ein Räts^'l. (^»estern versuchte M arlovie das Gliick, den unbekannlen .'»^.ämpser niederzuringen, doch inus'.te er naÄi knappen drei Runden selbst an seine Niederlage glauben. Das g^"'-sanlte Interesse gilt nun der Maske, die ltnn auch die Positionen der übrigen Mata-iiore zu gcfälirden droht. Mehr Schwung brachten E z a j a nn> a w a n ins Haus. Ezaja käinpfte mit deni Aufwand seiner ganzen technischen und taltiscti>?n Fertigkeiten, wobei er wiederholt die Zuschauer zur Bewunderung herausforderte, uln aber gleich wieder durch schlagende ^ileinigleiten die Gentüter in Erregung zu versehen. Der wit.üge Ungar zog sofort einen Vergleich nnt tv^rmnov uno versi^zerte, daß .^tawail doch nicht aus Schokolade sei. iiia-wan erbraä^te wiederholt selbst den l^egcn-benx'is, indenl er den Ungar gar oft in die schwierigsten Situationen brachte, sodas', der Europameister alles ans sich lierausholen ntußte, uin nicht auf den Schultern zu landen. Der ?>tönig des Doppelilelsons blieb zwar seinen Spezialgriff schuldig, aber dafür zeigte er derart viele Paraden auf, daß das Pnliliknin sichtli6> zufriedengestellt das Untcnschieden ausnahm. ^ Dantl folgte die weitaus schlverere Partie G r o m o v — F i s ch e r. Der Gro>^ Meister war lvieder einnial unbarmher^lli grob, brüllte wie ein verletzter Löwe, >'!' klagte sich wie ein.en drohte . . . Erst in der vierten Runde machte Gromov mit einem erdrüSen den Untergrisf der i^eilerei energisch ei" Ende. Fischer versuchte noch einnial zu enl-konlnien, do6i T'rückte ihn der Großmeist!?!' glatt ab. Die heutige Runde sieht wieder ^i'' „S ch ni arze M a s k e" in Aktion un^' zwar wird ihr H o nl a n n (Deuts5)Iattt') gegenübertreten. Dann folgen die zwei EntscheiduU'^HlänlPfe Czaja fUnganil gegen M a r k o v i ^ i^ugoslamien un^ M r o m o v (Rußland) gegen B e l! (Bulgaricit). SamSwg, b'en lS. September l93^. x.Maii5i>r«r Zeitung" Numme- 90?^. schätzt. DSr Besitzer war nur auf eine gerilt« ge Summe versichert. m. ArbeitSlosenstatistif. Ende Am^ust gab es m Maribur 4.'Ä^ ?lrbettslc>s<' u. zw. waren es Männer und !?s>7 Frauen. Vis zum 10. d. wurden l18 neue Erwerbslose angemeldet. - m Der Ausflug nach Ptuj und in das Wejnland der Haioze, der voni „Putnik" für 'Änntl^g, den ltt. d. geplant war, wurde wegen der andauernden schlechten Witterung as,gN Dinar darstetleu mit sich gehen. m. Nnfiiillse. Dem .'^Pjäljrigen Säger ^osef Strm^ek aus Polji^an,' schlug sl^mand mit einer Spitzhacke derart lil'stig ans die .^and, daß ihm im .Krankenhaus ein /singer der linken .<^and abgetrennt werden mußte. Der 1'^jährigl', in Sv. Kungota wohnhafte Arbeiter Ivan >sopi,1 stürzte beim Mähen jo unglücklich, daß er sich mit der Sense am Ohr schwer verletzte. Er mußte sick» im liiesi-gen Krankenhaus einer Opc'ration unterzieh cn. * Taute Reji! Sonntag Weinlesesest! * D«r Gesaugo«»«in „Ynakoft" vei^anstal-tct SamStag, den September im l^ast haus?'?^ pures, SÄdenci ein Weinlesefest Eintritt frei! 2<1l * Heute Brathuhn« v. Entenschmaus beim u ir k ls in Radvame. Schrammeln^usik. — Laden höflichst ein Z^. und I. «unko. * Am Eomstag, den l5. September, Wein lesksest im Gasthause Leönik, Nciva vas. wizs? * Die Uebermacht des Auslandes wird tiekäim'pist durch Magen-, Darm-, Nleren-, Blasen-, (Waldenstein-, .<.^ämorr>io>' den-, Mhnm-, Sslerose-ffur intt vorzüglichem, billigerem, heimischem Jordan-Bitterwasser. UeberaN erhältlich. ni. Wetterbericht vom Septenlber, ^ Ulir: Feuchtigkeitsmesser -t- N, Barometerstand 74s), Temperatur l. m. Hilt I^iicllsiekt silk verselllväene ^^nirseen teilt äie VervvJltunjr cler ^^Arikorei' ^e>tun?<< mit. äast; da« n3t5;akr l')!-nsr kei ?u8tellull? äurcli clie Post unc! 24 Dinar kei Z5u5itelluii»5 in8 sluuti ar Inspektor Pretne r der Gastgeber. Tag?-darauf versanunelten sich die ^bilare im Gasthof Berliö zu einem Bankett, zu dem sich u. a. auch Starosta Dr, Z a l a m u n. Inspektor G o r u p, Oberlehrer 'Z a M-perl und Ov?n. ^schließend daran besuchten die einstigen Mitschiiler das Forkmuseum und da? Sckloß. p. Em «roßes ««inlesefeft veranstaltet Sonntag, den M d. Nachmittages die hiesige Filiale der nationalen Gewerkschaft im Bolls garten. Ter Neinj^ewinn d?r Veranstaltung ist sijr i»ie linterstiitzuag ermerbSloscr glii keimte lnan entlang der Bohnlinie gersko und Raöe ciii eigenavl!gi> Schauspiel beobachten. Auf der Strecke ro'ü!,? .stgen Ä'a ribor -n mscher Fahrt iin narl tl a ei, Tunt?! ein ,'^ittg. der eine riesige' !^.ifsel in'ch si.-s> Der lej'.te '^5igea I«and in »Vii'nm'n, die die Ltrecke n'eithin l'^Isi'ch'.'K'u ^^ntlchllilsenheit i^e? 11.7!., ,si verdanken, das« !'<'n ge'äs^,l ci','., ,'',1.,'-. hrand Äen'chenlclien nicht gcsä'?i5'et Warden. Dem von Pragersko a'^g<'>iana<'n'n -zug '.','r. !)!'^4 war ein geichlassen^n-der italienisch?'n .^^tatitsfieihnen en ehsi,,,-,i in dent grosse '^^akken ^nte ü'ii nie 6>esliilr>^i<' nun 'Triester S>pedit:onsfirma Franee'7to aukgeg^'l'en worden waren. An-? ln.'her »lich unbekannten geriet ani ler ^ahr» zwischen Pragersko und in d>e>^in gan die ^'^ute in '^rand, der durch hen-' sckeni^en ^^ilftzug rasch Ni'ch nn'Iir ent'^ckt wurde. Als das ,'»vg'?personal die s'>c'flilir l i' merkte, die für die bena6iba>tetl Magen l?errs6)te, da sich das Feuer — die brennt ja unter großer »it^entn^'-'kli'ng -auf di«' vor der kirennenden Fackel .irnszier-ten Äzaggons ausbreiten konnte, l>':e k^ahrgeichwindigkeit immer mehr erhöht, sc! daß die aus dem Ä^gen züngelliden ^lam-nlen nach rnckw-irts Ichlugen. >>ic,ec te der (iug auf em Nebengeleisc, wo der bv^'u nende '^Sagen abgelappelt und ',te.>en gelaj-sen wurde, worauf der i^te Fahrt t'is /.Vi'aribe'r fortfeken konnte. ' Der Ä'aggi'n k^runnte gänzlich d,.z-gleichest die Jute, non der nur e?nic;e '>^eslc übrig t'liel^-i'n. Än der ^^adnng beträgt der Lslwdcn nnndejt'n'z T'nar. 7,, atnli der 'lii'ogen unbrau6>t?ar geirrrden rs« wird der Lchadcn auf mehrere Huuderitaujena .Llnar geictiätzt. 'mm<'l f-eiseite geworfen wurde, der und nach die ^'adung ^^vn» l^limincn brachte. Da die ^^iite bekanntlich lange ,'^e:t nnr glimmt nnd erst durch starken ^^'uitzng :n Hesse F!animen gerät, konnte >.er Br>?nd im nassen Unpsange viele stunden später ausbrechen. Nachrichten aus Eelje SkMub Celje Bericht über die 4. Hauptversammlung. An, Dlensiag atiends hielt d.'r ^kitluii Celje im .^lubzinriner „^-Zur grünen 'Ablese" seine vierte Hau^itversaiumlung np. Obmann Edo P aida s ch begrüßte die Erschienenen, iin besonderen den Ä^ertreter des Mariborer '.i^LtntersPart'-llntervtrbandcs .''>errn P c-t rih lmd den Vertreter.des Skiklul^s Mari bor .^^crrn P i r n a t. .'hieraus gedachte der Obtnann in kurzen !!!^>c'rien der im ib-gelai/fcnen ^^ahre verstorbeneiiV^lubmitglie« der Frau ^'la Stra^^et und Aug. Pacchiaifa. sowie des toten Ehrennlitgliedes »ilde >>0^ lovsky ntld des mmergeßlichen Schriftleiters Franz i>äMuer. Alle Ainvesenden erhoben sich zitm bleichen der Trauer von ihren S'jzen ^^Karme Vorte fand Obmann P'aidasch auch für Franz U r ch, der mit viel Liobe und tiefer Einsüt,lung ein Fahrtenbuch angelegt hat unid es anch betreut. Das bilderreiche und durch vielerlei Schriftzüge iieseelte Buä) ivanderte von Tisä) zu Tisch und erzählte von mancherlei liarter Arbeit, von frohen Fahrten uitd fröhlichen Festen . . . ^^chriistsührer Ettmit G r a L u c r verlas den Tätigkeitsbericht, aus denl hervorzuheben wäre, daß trotz dor uugünstigen Wirt-schaiftslage in: vergangenen Jahre eine ga,?-ze Menge sportlic^r nnd geselliger Bemn-staltunqen abgehalten werden konnte. Nickit umfonjst haben der Marikwrer Ainteilport-Untevverband uitd der Hauptverband in Lubljana den Skiklub Eelje als thren taten« freudigsten und werktätigsten Vub bezetck)-»et! Der Beri6?terlstatter wies auf den Vau der Sk>ispr,lngjch!jubliana kotnmen läßt!) Bier ?.)?itgliei>srn zu Ehren, die zu den iÄ-lidaten mußten ^ es sind dies M^ha Breznik, Hribernik, Jelen und Kvllich — verans^tete der Klub b2im Herbergsvater Pctriöek in "isce ?'inen sroh ltchen Abschiedsabend. Ter ^lur» zählt über 14s> Mitglieder, von denen zwi?If als Aett--kämpfer bcfäli-igt und beglaubigt sind. Am Sct^lnß svines Tätigkeit'^beriäUl's spvach Schriftfi'chrer Graöner der „Maribarer ^ici-tung" naniens -des .^lubs niärmsteil Dank aus für ihre werbekräflige Mitarbeit und vorb-ildl'che Förderung de»? B.'int<'rsportgc-dankens in unierer Sta^t. Mit dem A^ahl-sprnÄ „Gemeinllnh gel)! vor Eigennutz^' schloß der Schriftsllhrer se'.ilen Bericht. Der >iasfeberi6)t wur^' genehmigt ilnd dem Kassenwart Alerander e l l e r, dessen Arbeit von den Nechnung^priiisern als mustergültig bezeichnet wurde, der Dank auS' gesprochen. Technischer'^I>ieferent Erwin lV> r a n e r berichtete über die sportlichen Veranstaltungen und Erfo'lge :m vergangenen Arb^'itS^ jähr. Iin Waldlauf siegte Gorsckiek, iin Mei-sterschaftslangl'auf über lS 5sllomet<'r ;^osef Hrrbernik, int Damen-Slalom Frl. Inge Steinbock. In? großen .?>erren-Tlalom uutcr halb d<'r „Eeljska ko^La" wurde unter Startenden aus ^^agreb, Ljubljana, «Maribor, Eelje, Trbovlje und Ä^vanjlka g^^ra Fritz Jelen r-wnl Skiklub Eelje Erster, .^nr Tiirch-ftihrung gelangten serner noch e'n großer SPrungtag, ein Abfahrts-lauf an, OkreSelj in dei? Sanntaler Alpen nnd 5kikurse am Sinvekove:. Auch die vielen sommerlichen Wanderau'/flüge streifte der Berichterftatter kurz und wies abschließend darau-f hin, daß sich schon jetzt der Mangel an ein<^m Schiedsrichter,nichwuchs unangeiv:hnt bemerkbar ntache. Für dic Tennisal^tcililng sprach Dr. Alfred I n ha r t. Auch sein Bericht wurde ge-nchnngt. NalnenS des Leiters der Abt'^nlung für Leichtathletik ^ar>l Fi'laL, der ablv<'send v>ar, teilte Schriftführer Erivin G r a ? n e r mit, daß lnSgesaint 9 UebnitgSstunden mit durchschnittlich 4l Teilnehmern abgehalten wurl^tl. Die Nemvahl des AussckiusseS l)atte uiit einer Wahlbeteiligung voir .'N stimmen folgendes Ergebnis: Obmann Franz a n g-ger d. I. (15 Stimmen); Stellvertreter Edo Paidasch (72!5); Sck^riftführer Dr. Alfred Ji^hart (lS); Stelsivertreter Ferdinand Pl.d-gors«i>egg (1^); .ssafsemvart Alerander Heller ^21'); TeHitMer Referent Erwm ÄiaLnür Aptt»»» St« ^ Der rejk«lm>üixe L«nuL «je» Iierülimteii ^iier»lvv»»«r» „7 I Ich P I ^ « »u» 8l»tin» viril 81V «vor 1»ev»kreo k —VIltol»»?) »«»ÄIi» «>»«,»' V»«. «ins Vurg»To»tino. Gestern fand die 'bremiere des größten ,^.lnies aller ^jeiten '^ei. chen des Kreuzes^ statt. Ein Monumental-silm aus den Seiten der (Ühris^T^nverwIgunZ znr ^^,eit des blutigsten aller rö.nijchen .liai-ser: !^'t'ero. l5inc Lielze'.'gcjchichte des r>'un'',cheu Präfektcn Marcus zum schönen l^hristenmcid chen Merzia wird uns unter d?n geiualtigen i^ilüngen der Gladiatl^renkäinpfe gezeigt, unter der ganzen Wucht der Maclit k>es.^,^a^ser» '.'l'era, seiner Frau Popäa und se nex Lkeb' lingi-machthaber. diu wunderbareFilm init noch wunderbarerer Handlung c.uS den Zeiten, >wo es galt, sein !.^eben iür die ^^dee, für die Liebe und zum (Ergötzen der Machthaber, der Tyrannen, zu lassen. Sterbend grü-sien wir Dich, 0 Cäsar — nlit diesen Worten gingen sie in den Kampf. lS'n -':'e!tschlag.:r. der Millionen von Toslars gekostet liat nnd der für jedermann ein ^^rlcl'n!s bedeutet. (^S wird angeraten, sich die !^arten in: verkauf zn siesorgcn. — Borüere tung: „Heinrich >sr ?ichtc und jeins sechs Krauen". » llnian'Toniino. Die spannend erwartete Premiere des bezaubernd schönen Frlms „Erwachte l-^eidevstt^ft" (Die erste Mädchen-lielie)^ nnt der zarten .^arin Hardt in der Hauptrolle. Dic reizen^de (beschichte oi-Nb'? jungen Mäd6ienS, das in der Liebe zu weit gegangen ist. (^in .^uirstwerk der Sonne, Liel^e, Musik und l)errlichste.r Mturaus-nahnten, das in Mailarrd mit der goldenen Medaille ausgezeichnet wur^e. Als Ergän» zung die neuesten Aufnahinen der in Zagreb s^attgefundenen Balkanspiele. t?1); .^'lnbräte: Werner Stiger (ll); Dr. Bruno :>adnif (st); Gustav Stiger s18); Heinz Kodella (Id) und Hermann Pibernik slü); Tenni'ileiter ^!^itmnn Franz Z a ik g g e r d. I. den Borsit^ ui,d eröffnete in einer kurzrin Ansprache das fünfte Arbeitc^sahr. Unter Pnnkt „Allfällige'^" der TageSord-nung ineldete sich Klnbrat Gustav Stiger zu 'l^L^ort und geißelte ,'ank, Hader und !!l>cieß' macherei, die im abgelaufenen ?.>ludjahr in das Klubleben hineingetragen ivi>rden. ?as gesellschaftliche Leben müsse ebenso g<'vslegt und reingehalten werdcn wie das sportlniic. Bor allen: aber zog der Sprccs>er gegen die ..Undiszipliniertk?eit" der Tamen zn Felde. ((Erregung und Murren unter den anwesenden Damen). Obmannistellvertreter l5de! ''^'aidascli lv>eS au>f die Fahrt ins Blaue am September hin, die eilte Fahrt in«^ Grüne sein wird und diesinal (pst! nicht weitersagen!!) in die ^liebhügellvelt der wc-ingel'egneten „Rollos" führt. Säiriftführer Dr. ^uhart stellte den, Antrag, Bereitl'^farbe und '^Sappen iii die Sta« tuten auszunehuien. Der Antrag lvurdc uin-stimmig angenoinmen. .Herr P el ri h voin Mntcrsport-Nnter-verband in Maribor hielt an den Älub eine wohlwollende Ansprachc, in der er die vielen Äerdieniste, die sich der Skttlllb Cslje um delt Vintersport erwarb, gedachte. Obmann Zairgger dankte dein Spreä^'r >tnd schloß die >^auptversamnrl,tng init den Worten: Treu sein und zusammenhatten! H. P—z. e. Evangelischer Gottesdienst. Sonntag, den lk.». S e p t e m b c r, findet bei günstiger Witterung Waldgottesdienst statt, zu den, der gemeinsame Abniarsch u,n 8 Uhr früh votn Sannsteg aus erfolgt. Bei schlech-tein Wetter wird der Gemeindegottesdienst um 1s> Uhr, der .^ndergottesdienft nni N Uhr iln Getneindesaal abgehalten. Sonntag, de,t 2:;. September, müssen die Gottesdienste entfallen. e. Turmblasen, '^ur Feier des Tages, an dem zum erstenntal wieder vier Glocken voin Turme unserer .Marienkirche .ertönen >wsr- Rariborer Zettung" Nummer 2M. ^mßtag, den 15. September 1gS4. i»en, wird am kommenden Sonnabend um 2V Uhr lb ew Bläsersexten vom Turme der Marienkirche blasen. Die Bläser werde» unter der Leitung des musikbegabte« und ni«-mermüden Herrn E. H e r 0 l d salgende Sextette und Ovatwtte K» bringe«: 1. ^DaS ist der Tag d«A H^rrn- vm» radin Kreutzer, 2. Brautchor aus »Lohen-grin" von Richard Wagner^ S. „TbendÜed" von Kreutzer, 4. ^Vald^ndacht" von Aranz Abt, 5. „Äe Kapelle" von Kreutzer,«. „Teure Heimat" u. 7. „Abendstündchen" von Hörtl. Mit der gleichen BortragSordnung werden die Bläser auch am Montagmorgen um 6 Uhr vom Kire müssen ebenfalls sofo-rt übernommen und weggeschafft werden. AusDttlMje it. Lo« Tchulbie«fte. Die absolvierte Lehramtstlandidatin Frl. 0 e b u l a r Da-nica wurde zur provisorischen Lehrerin an der hiesigen sechsklasstgen BolkSschule ernannt. ik. «eh. mtd Waremaarkt. Der nächste .^^ieh- und Warenmarkt wird hier am Frei-tag, den 14. d. abgehalten werden. ik. Grotsgemei«defitz««g. Freitag, den 14. d. M. um 14 Uhr findet in der hiesigen Ge-lnemdeklnAlei eine Boll>fitzung unserer Groß« gemeindsvertvetung statt. Aus Automer lj. Das Herbsire»«en bes Twbre«««erei-«es, das am 2. d. verregnet war, findet am LS. d. um 14 Uhr in Cven mit unverändertem Programm 'statt. lj. Die Lese hat bereits begonnen, und zwar werden FÄHtrauben, wie Bouviers Ä-pezial, abgenommen. In Kürze wird der erste Wernmost ausgeschenkt werden. lij. Nuhr. In letzter Zeit sind in der Um- g^ung einige Ruhrerkvankungen zu v^'r-zeiZNLN, ^iwge ZGk vextMZM, 5P0K7 Tumler her Fupballer Bier ÄettkSmpfe M GuDe» vier Mletd«vanvstaffe Noch vor Aufgang der offiziellen Weister-IchaftSkämp^e rüsten miZsere Fußballer zu einem Pro>beggedrückt, so daß ^ich vier Spiele htntereinander das Programm? umfaßt. Den Reigen der Wetttämpfe eröffnen um 14.S0 Uhr „Mar ! b 0 r" und „Svab 0-d a". Der Meister von geistern wird nun zum erstenmal gegen den jüngsten Erstklassigen Vmiplsen, also Gr«n!p genug, daß man dem Ätatch volle Beachtung schenkt. .Hieraus, und zwar um 1V.1Ü Uht beziehen „R a P i d" und „2 e l e z n i ö a r " das Spielfeld. Auch dieses Tref^^verspricht e'.nen aufpeitschenden Verlauf, zmnÄ beide Mannschaften den Smnmer für wichtige Mobespiele zu verwerten verlstanden h^en. Um 16 Uhr treten sc-dann die ausgeschyUeten Mannschaften der beiden Borspiele zu einem Wettkamp^ an, dem sich um 1«.4b Uhr der Endkampf der beben stegre»chen Man!^chaften anschließt. Angesichts der so ziemlich ausgeglichenen Form unserer Fußballer ist auf der ganzen Anie mit äußerst anregenden Kämpfen zu rechnen. SugoflawMe Iwaft Die jugoslawischen Tennismeisterschaften brachten bereits eine Reihe von beachtenswerten Resultaten. Im Herreneinzel siegten Tomica Kukuljeviö gegen öihar (Tsche chosl.) S:g, 6:S, Bodiöka (Tchechosl.) gegen AntolkoviS 6:2, 6:0, BodiSka gegen Hagen-auer 6:1, 6:2, Pallada gegen Krekio Friedrich 7:b.. 6:3, Vaska sTschechosl.) gegen Jng. LalanLee 6:0, 6:8, Kreiio Friedrich gegen Mahrer 6:4, 6:8, 6:2 Tloezynski (Polen) ge« gen Sojat 6:0, 6:1 und gegen Dr. Krnic 6:0, 6:1, Kreiio Friedrich gegen Fröbe 6:2, 1:6, 6:1. Wittmann (Polen) gegen Fink 6:0, 6:1. Das D a m e n e i n z e l sah erfolgreich Lepkova (Tschechosl.) gegen BudisavheviL 6:1, 6:1, Kraus (Oesterreich) gegen MattheiS 6:1, 6:2, Budisavljeviö gegen Sernec (Celje) 8:6, 6:4, Kovaö gegen Despot 6:0, 6:0. Im gemischten Doppel schlugen Frau Gostisa— PunLec die Tschechin öepkova und vihar 6:2, 6:8, 6:3. Im Herreneinzel schalteten Schäffer und Tomica Kukuljeviö die Kombination Mohr-^riö auS Alatar mit 6:1. 6:2 aus. : I«bilä««sPokal des LGK. Maribor. Der SSK. Maribi^ hat anläßlich setnes jlüäri-gen BestandeSjubiVlumS einen Jugendpokal gsstilftet. Die ersten Spiele werden bereits am Sonntag, den 16. d. ausgetragen. Und zlvar spielen um halb 10 Uhr „Rapid" und l^niSar" am,.Ra!pid"-Platz und ^ur selben Zeit „Marzbor" und „Svoboda" am „Ma-riidor^-PIatz. : Va«er «»«»rbings 1VV Meter i« W.7! Die Sensation des ersten Tages des großangelegten internationalen leichtathletischen Meetings in Ljubljana war die ausgezeichnete Zeit Bauers (PanLevo) über 100 Meter. Bauer stellte seinen jugoslawischen Re kord von 10.7 Sekunden neuetdings ein. KovaLiL (Primovie) lief die Strecke in 10.9, an dritter landete Cerar (Primorje) und an vierter Pipi M ühleis ^ n (Rapid). Im Hochsprung wurde Martini (Pri-morje) mit 1.80 Erster. Zweiter wurde Marke (Primorje) mit 1.70 und Dritter Svetek (Jlirija) mit 1.6b. Ueber 800 Meter siegte Sorga (Prim.) in 2:00.6 vor Popogici (Rumänien), der 2:04.2 benötigte. Auf den nächsten Plätzen blieben Krevs (Primorje) und Kraus (Rumänien). Im Kugelstoßen holte sich KovaLevie (Concordia) mit 14.13 den Sieg vor Jeglie (Ljubl»ana) und Havaletz (Rumänien). Das Hammerwerfen gewann mit 45.10 Meter St epi 8 n ik und im Stabhochspringen blieb der Bulgare D 0 jöev allein mit 3.70 Meter. : SJahrfeier der „PEr«n".Gektion in Tez «0. Die Sektion des Radfahrerklubs „Perun" feiert Sonntag, den 16. d. ihr fünfjähriges Oründungsjubiläum. Aus diesem Anlaß findet ein Radrennen auf der Strecke Maribor—RaLe—Hajdina—Maribor statt. Die MitgUeder des Bereines aus Maribor fan-ren gemeinsam um 13.4Ü Uhr voni Trg Svo-bode ab. : Das Hauptereignis der sonntägige« Li« garunde verspricht das Treffen „Haök"—„Pri morje", das in Zagreb stattfindet, zu werden. Bon Ljubljana soll ein Sonderzug abgefertigt werden. : Ei« Film vo« de« Olympischen Spiele« in Los Angeles wurde dem Iuqossaniischen LLiZ^tatMityerhand ^ur Berjiigupg gejtelit. Der Film gelangt nun auch in Maribor u. zw. SamStag, den 15. d. um 14 Uhr und Sonntag, den 16. d. um 10 Uhr^ im hiesigen Burg-Tonkino zur Aufführung. Die Borfüh rung veranstaltet der Mariborer Olympische Ausschuß. : N« Lid« vs« Venedig wurde ,m Anschluß an das internationale Tennisturnier n^ eine Tvostkonkurrenz ausgetragen. Als Sieger ging der Österreicher BawavowSki hervor, der u. a. Pallada mit 6:0, 8:0 zurück gezogen und Artens mit 6:2, 6:T schlug. : Vwee Du«dee «icht «lehr Vett«ieifter. In Pittsburg ^and der von Newyort ^tute Boxing Kommission angeordnete Boxkampf um die ^^i^ltme^rschast im Mittelgewicht zwischen dem bisherigen Weiltmeister Bince Dundee und seinem Herausforderer Teddy Mrosz statt. Letzterer zeigte sich Duiidee tech nisch ilborlegen und erhielt nach Ablauf der 15 Runden den Punktesieg und dnnlit don Weltuleistertiteil zugesprochen. Aarosz ist ungarischer Abstammung. : Tischte««i»-Veltmeisterschasten in Lon. do«. Beim letzten Kvngrergnügten Mustkantett zur Rückkehr zu überreden. Aber erst eine List hals; nnter Ausnutzung des allbekannten Durstes der Stadtpfeiser tranken sie diesen so ausgiebig zu, daß die Betrunkenen schließlich mschelos nach Rom zurückgeschafft iverden konnten. In der Fveitde über den guten Ausgang der Sache bewilligte man den Musikanten de,: ^empelschntaus, und damit ivar der erste Streik der Welt glücklich beigelegt. War ss aber auch der erste? Bor der Akademie der Wissenschaften zu Paris wurde dies unilängst bestritten. Der erste geschichtlich bekannte Streik gehöre den Zeigten des alten Aegypten an. Unter der Herrschaft des Pto-lemäus Pl>iladelphus wurde d^ Jngeitieur ^^eon mit der Ausführung großer Tvockenlsgungs-und BewäfserungSanlagen betraut. In den Dokunienten, die von Nleon auf uns gekommen sittd, ist die bemer?ensn>ertefte Mitteilung die, die erzählt, daß die Arbeiter müde gewesen seien, auf eine Erhöhung ihrer Löhne zu warten. Sie hätten stch gj.weigerr. die Arbeit fortzusetzen und seien in den Streik getreten, hätteit Sabotage auf den '^auplützen getrie^ und sogar ihre Chess tnißl^ndelt. Das ivar 300 vor Christi Geburt, und so ist es bis heute geblieben, vor allen, in den Ländern der Riesenstreiks: in Engtand, mehr noch in Amerika, wo oft ge^ nug schon Bmnben und Revvlver den Schott» Platz regiei^ten. Geltsame Streiks. Sä^nplatz eines der merkwüvdigsten .^.^SuMtreiks lva.i; i^n FrMja^r 1tt0!6 daS tzamstag, den 15. Eepfember ...Ma?sboVer Mkung* PuNwe? stoli^ Äönistsschlost Alfons des Trcizehnten am Manzanares zu Madrid. Um E^parnissc zu erzielen, hatte man den königlichen KSchin nen kleine Ncbeneinnahmen beschnitten. Sic traten in den ''.'lusstand, Kirche und Ober-löchc folgten, und der .'^^os gab nach, lveil aiwnyme Änlündigungcn eingelaufen waren, daß auf dem Wege über die ki^nigliche Küche cin furchbares anarchistisches ^^ttentat durch .^^ergiftung der Speisen geplant sei. Einige Jahre vor dem Krieg streikten ^ogar die Cropiers in Spa, weil sie von den Mitglied stern des Epielklubs keine Trinkgelder sr-I?:e1ten und ihre geschäftlichen ManiMatili nen der Kontrolle eines neuen Direktors un^ terstellt werden sollten. Als während der sj^d-chinesischen Unruhen in Kuangtiing die Zahl k'er Hinrichtungen in Kanton täglich in die Dutzende wuchs, verweigerten die Henker die «Fortsetzung ihrer blutigen Arbeit und setzten auch niirMch eine (Erhöhung ihrer Entlohnung durch. Als später die Nuhe wiederhergestellt >war, streikten sie aufs neue, „weil die ^Geschäftslage zu flau sei", um sie zu ernähren, ließen sich aber beschwichtigen, als man Ihnen die amtliche ^üsichemng gab, daß in ^«^ukunst mehr .Hinrichtung stattfinden würden! Zu sehr unangenehmen Situationen sichrte im 'Lahre 1W? ein Ttreik der neapo-lttanilchen Totengräber, die schliesslich so nieit gingen, daß sie die Leichenzüge auf d?n Äege zu den Friedhöfen mit l^ewalt angriffe. Ein gemütlichier »^raueiiauistand ereignete sich im Jahre 1VM, als die Pariser Midinetten sich wechselseitig von der Streikleitung und den Arbeitgebern mit Aonbons und kostenfreien Mittagtischen traktierzn Uetzen. d. UebertrOgungen von Krankl^lten kön-'.len vorkommen durch Benützung derselben Zahnbürste, >Seife, derselben Handtücher usw. Daher soll jedes Familienmitglied feine eigene Zahnbürste, seinen Waschlappen, Kamm, sein Handtuch und Badetuch haben; es soNen diese Reinigungsbohelse nicht von anderen Personen benützt werden. Jedes Kind, ebenspi Bater und Mutter, bewahren ihre Ge>genst!ände für Remigung getrennt auf, am besten »verden sie auf .Haken nebeneinander aufgehängt. Bei kleinen Kindern kann man durch verschiedenartige iBändchen oder durch Marken kenntlich machen, wenm jeder ür das Aesicht ein anderes Handtuä) ^zu benützell als sür den übrigen Körper. >!!^iele Krankheiten können durch Benützung dcrselkien NeinigungSgegenstände ilbe^i^ra-gen werden, zunl Beispiel Schnupfen, Hals->'ntMndung, Bräune, Hautkrantheiten, Läuse usw. Mcht genug kann davor gewarnt werden, >Gegenstände zu verlvenden, die ein Fremder benützt hat. d. Branchialaphma ist der Krampf in den Bronchialästen, deren Schleimhaut so anschwillt, daß der Luftstrom nur schwer oder gar nicht durch kann. Dadurch entsteht das anfaslit>^ise Auftreten von K-urzatmig-keit. Dem Anfall gegen gewöhnlich voraus: Kitzeln in: Kehlkopf, Nieseu, Unbehagen w der M-^sienl.iegend. usw. Die Anfälle tret^en me»st bei Nacht auf, es entsteht Lufthunger, beim Ein- und AusatnM hört uian pfeifende l^erönsche. Die ^il'ilth.'it tritt oft schon iin Kindesalter auf. Nach Abklingen des Anfalles wird meist zäher Säi-leim ausgehustet. Die Anfälle kommen bald seltener, ü.ilk häufiger. ManöMal beruht Asthma auf ^)?ervosität, man6)nial sil?d Veränderungen in der Mfe oder im RaÄ)en vorhanden. Besteht eine Erkrankung der Nase oder des !)iachens, nn'istte diese ärztlich l^:'i^It werden. Wäihrend des Anfalles befreie man den Kranken von allen beengten Kleidungsstücken, öffne das Fenster, um den Lnsthun-ger M befriedigen. Sehr zweckmäßig während des Ansaslcs sind l«^>'ichte Fuß- und .«oandbäder mit kalten Uebevgießungen. Sind Bäder nicht möglich, so versuÄje man es mit derartigen Umschlägen. Bei starken Anfällen nulssen schmerWlsende Mittel verabfolgt werden. Sehr gut wirken auch Stranlnwnium^gavetten. Iodpräparate be« ^'infsusseii die lu'it i^iinstiii. InhalationS kurcn bewähren sich meist sehr gut. Voll Nutzen sind oft Wechsel des Klimas; birgs- und Seeluft ist besonders M empfehlen. Wirtschaftliche Rundschau Das Handelsabkommen mit Ungarn Wiederermöfllichung der Holzausfuhr / Sicherftellung der Konti ngentausnützling / Erfolgreicher Abschluß ver Budapester Verhandlungen Dieser Tage wurden die Bud2pcstl'r V>.?r' Handlungen zwischen ,uigl^sl.7wi?n und der ungarischen Delegation Mecks Asischlusscs neuer .Handelsaitmachungen geschlossen. D'e Besprechungen endeten mit eineim v!^lsen Er--folg sür Jugoslalvien^ dessen mied^l in größerem Umfange dortselbst n,erd>^il abgesetzt lvevden können. Bekanntlich lie'f am l5>. Mar da? gc'Itende .Yandelsübereinkommen mit Iln-iarn »b. Schon zwei Tage norher fuhr die jugoslawische Delegation nach 'Budapest, um neue Abmachungen zu treffen. '.ZLegen dcr unqu.:^ liflzierten Angriffe Ungarns auf unseren Staat verließ die jugoslawische Telegatii^n unverzüglich die ungarische .'»Hauptstadt. ^N' zwischen wurde der (genfer Streit zmisct'.en den beiden?^)iegierungen aus friedlichem Wege beigelegt, fo daß der Weiterfi'ihrnng der Besprechungen kein.^^indernis mehr im Zsteg stand. Ende August kehrte die jugoslawisch?' Abordnung nach Budapest zurück, n,n die '^'Verhandlungen fortAujehen und zu Ende zu ls»ühren. Bor alleln ging die Fc^rderung l^ugosla^ Wiens nach einer Äergrös;erung des nach Ungarn zil lieferndenol zk o ut i n-g e n t s, wobei Maßnhmen getrsisen werden müssen, daß das uns eingeräumte Quantum auch wirklich wird ers6)öpft werden ti^n-nen, was bisher bciweite»n nicht der F5fl «lvar. Desgleichen soll die nach Ungarn a".s-zuführende O b st m enge erhi'ht nierden. Eine wichtige Frage für '^ugoslalvien ist die zollfreie Ausfuhr von M ine ra ! w a s-s e r, weshalb auch dieser 'Punkt .,uf ^en Wun'schAettel gesettt wurde. Schliesslich lnußtc? auch die Frage des Abschlusses einer T o u-r i st e n k o n v e n t i o n l'er»tultnänien, Oesterrei6) und Polen sind, ^^m '.^^orjahr betrug das eingeräuinte Kon-tingcnt lö.txis» Tonnen. Brennholz, doch konnte diese Menge nur zuln geringen Teil Wirklich ausgeführt werden, da Ungarn durch verschiedene Schikanen nur in den »eltensien Fällen die Einsuhr zuließ. Das Kontingent wurde jetzt zwar nur um Tonnen jährlich erhöht, dafür aber verpfUchteie sich Ungarn, diese Menge auch wirklich zur Einfuhr zuzulassen, so daß die volle Ausnützung des Kontingents sichergestellt ersclieint. Was die übrigen 5^i>lz«r betrisit, wurde das bisherige .Kontingent füs weiches Schniit und Zlnlmerhelz verdoppelt und b^läust sich jetzt auf bzw. 9K0l) Tonnen. Verdop- pelt wurde auch die bisherige >>ol^z>kohlen-menge, die fortan k^ben'salls Tonnen b«»-trägt. Die übrigell .Holzkontinaente blieben uivverändert. ^ul Lause der Nerhm^dlungen l.nirden d'e Lieferungsquotcn ans der Basic' des Iahres-kontingentS nur- für sieben Monate festgesetzt, d. h. bis Ende März lW, ivorauf >!e gegen Zeitigen .Kontingente im Bedarssfalle erhöht oder herabgesetzt iverden. Außer Slowenien wird auch Bosnien in grosieren^ Maße Ungarn mit seinen Forstpri'dukteil beliefern tönlien. Pen gröszter ".Ziilchtigkeit ?u d'.e n Wiener Melduiigen konnte Oesterreich in den ersten acht Monaten des laufeiiben Jahres inSgesaint Tonnen .^lolz iin Werte von 5,1.1 Milliol?en Schilling au-^führen gegen 5215 Toimen bzw. 39.7 Millionen Äiilling in der gleichen Periode de>z Vorjahre-^. Die Erhöhung ist in erster Linie durch die vermehrle Ausfuhr nach Italien bediilgt, daS bekanntlich zu-sct^den des jugoslawischen ^^olzerportes bedeutende Erleichterungen für das österreichische Holz eingeräulnt hat. X Insolvenzen. Der '^>ere:n der Ilkdu. striellen und C^roßkausleute in Ljubljana veröffentlicht für die Zeit voin 1. bis 10. d. liachstehende Statistik (in der Namlner die '^.lsfern für dell Bergleichsilionat des Bor-jahreS): 1. Eröffnete Konkurse: im Drau-balvat 1 Savebanat 1 (2), Vrbasbazmt (0), Kilstcnlaiidbaimt 1 (1), Drinabanat 0 (1), ^etabanat » (1), Donaubanat <> (2), Moraivabaiiat 1 <0), Vardarbanat Beograd, Zeinun, Paneevo 0 (1). — 2. ZwaiMauSgleiche außerhalb des Konkurses: iiil Draubanat 2 (0), Savebanat 4 (N, Br-baSbanat 0 (0), Küstenbandbanat .2 (0), Drinabanat 2 (0), Zetabaimt 0 (0), Donau-bairat 1 (l), Moravabanat f» (0), Vardar-lmnat (0), Beograd, Zelnuli, PallLovo 2 Beel-rdete Konkurse: iiNl Draiitmnat l (0), -savebanat 2 (2), Vrbasbanat 0 sl», KÄstenlandbanat 0 (0), Drinabanat (5). ^etvbanat 0 <0), Donaubanatfd), ?^?orava. banat 0 (2), Vardavbanat 0 <1). B<^rad. Zeniun, Paneevo 1 (0). _ 4. bestätigte Zwangsausgleiche: iln Draubanat.? (1), Sa vel^nat 3 (1), Vrl^asbanat 0 (0), üsüsten^ landbanat 1 (0), Drina'banat l) <<>), ^-^eta-banat 0 (0), Donaubanat s». (N, Morava' banat 0 <0), Mrdarbanat 0 1). Beograd, ^-jemun» Panöevo N (t>). Samstag, ven Iv. Tep«mver iv». INS Llcil^e kom»n von ^»n» MeU«mm«e «o ^«nrMpkeeni^sscmii^ vmcn ve«l-^o 08X)^« i^eisi^c«.« ss „Allerdings! ^ Aber wa« ich dir jetzt sage, ist für keine fremden Ohren bestimmt. Nun, Prenner ist ein Halunke. Ein Glück, daß ich ihm rechtzeitig auf die Schliche kam, sonst wäre wohl di« Fab^k zum Teufel gegangen." Paul Märckl war vor Schreck und Erstaunen ganz blaß geworden. Er dachte an Frau Jenny. Jener Nachmittag, als er sie von der Bank nach Hause gefahren hatte, fiel ihm wieder «in. „Tja, mein braver Kompagnon hat sich «in als ein ganz gerissener Betrüger entpuppt. Ich bin in der letzten Zeit — mein Verdacht bestand schon seit Monaten — beträchtlichen Unterschlagungen auf die Spur gekommen. Er hat seinen Geschäftsanteil bis auf den letzten Heller verspekuliert, und jetzt sollte durch «in raffiniertes Betrugsmanöver auch mein Geld an die Reihe kommen. Ein TeU des Betriebskapitals Icheint schon verloren zu sein, doch hoffe ich daß wir unS noch etwas davon zurückholen können." „Das — ist ja entsetzlich!" stotterte Märckl. „Aber was wird nun mit Herrn Prenner geschehen?" Busse l-üchelte sarkastisch. „Die Beweise für seine Verfehlungen werden bald gesammelt sein. Mein Anwalt wird sie dann für die Anklage zufammenstellen." „Aber — wenn Prenner Nwd bekommt, und sich vorher aus dem Staub macht?" „Dafür ist eS zu spät! Zwar scheint er bis jetzt von den Bevorstehenden keine Ahnung zu haben, aber selbst, wenn er Verdacht schöpfte — ich habe dafür gesorgt, daß er uns nicht entwischen kann. Die Polizei ist unterrichtet und hat Prenner unter Beobachtung gestellt. In dem Augenblick, da er die Stadt verlassen wollt«, würde er verhaftst werden." „Mein Gott!" flüsterte Märckl. „Aelch ein Glück, daß Frau Jenny von diesen schrecklichen Dingen verschont bleibt! Aenn sie diese Nachricht erfährt-- „Na — und?" wunderte sich Busse. „Sie kann sich doch in ihrer Lage gar ltichtS Besseres wünschen. Prenner hittte nie in die Scheidung gewilligt, wahrscheinlich weil er sich der Frau für weitere Manöver bedie-mn wollte. Nun Äber, nach seiner Beurteilung, dürfte Frau PrenmrS Scheidungsklage keinen Schwierigkeiten mehr begegnen." Märckl schien das eben Gehörte immer noch nicht fassen zu können. „ES ist schrecklich!" sagte er und schüttelte den Kopf. „Was ich dir sagte, bleibt natürlich vorläufig unter uns. — Und nun laß dich nicht länger von deiner Arbeit abhalten! Und ver giß nicht deiner Mutter zu schreiben!" Mit der Arbeit hatte eS an diesem Tag freilich seine Schwierigkeiten. Märckl mußt« sich sehr zusammennehmen, um feine Verstörtheit nicht zu verraten. Jennys Schicksal ging ihm nicht auS dem Kopf. Seit er damals das Geld zurückerhalten hatte, war keine Nachricht mehr von ihr gekommen. Wo mochte Gi« sein, Hatte sie wirklich kein Wort mehr für ihn? Sie mußte doch wissen, wie sehr er um sie litt. Wie ein« Absage war ihm die nüchterne Anweisung erschienen. Kein Wort des Grußes auf dem Postabschnitt! Und nun stand ihr diese neue Erschütterung bevor. Wie gern hätte er ihr geschrieben und sie seiner unwandelbaren Zuneigung versichert. Paul Märckl atmete auf, als endlich die Stunde des Feierabends schlug. Während er in die Villa hinilber ging, fiel ihm ein, daß es sich ja in Zukunft hier angenehmer leben würde. Zwar hatte er keinen Grund gehabt, Prenner auSzuweichm, aber die Begegnung im Hause, das ständige Aneinan-^rvorbeigehen war peinlich gewesen. Bor der Freitreppe traf Märckl einen jungen Mann in verstaubtem Overall. Er lehn« te eben sein Motorrad an die Wand. Märckl mußte unwillkürlich lächeln. DaS war wohl dieser ulkige Berliner ZeitungS-mensch der Li«se Bergius fijr ein Dienstmädchen ^elt! Sie hatte eS ihm vor ein z^r Tagen erzählt. Er wollte an dem Fremden vorbei inS Haus gehen, doch Hildebrand hielt ihn an. „Einen Momang, junger Mann — können Sie mir sagen — ich möchte gern Frl. Bergius sprechen." „Ich werde sofort nach ihr sehen!" versprach Paul Märckl liebenswürdig. Er ging ins HauS und traf Liese auf ihrem Zimmer, in die Lektüre eimS Buches vertieft. „Hallo, Fräul«in Liese! Sie bekomis^en Besuch! Ein netter junger Herr möchte Sie sprechen!" „Mach«n Sie keine Witze!" stotterte Lies«. Märckl lachte. „Mnn ich's Ihnen sage! Er steht drunten an der .^uStür, hat ein Motorrad bei sich und spricht preußischen Dialekt." Liese hätte vor Ueberrafchung fast das Buch fallen lassen.^ Sie sprang aus und eilte die Treppe hinab. Aber statt das Haus zu verlassen, schwenkt« sie in die Küche ein, wo Anne sich eben mit dem Oeffnen einer Oel-sardinenbüchse abquälte. „Schnell, Anne, borgen Si« mir mal für ein paar Augenblicke Ihre SWrze und Ihr schönes, weißes Häubchen!" Anne nlachte runde Augen. Einfälle hatte das Fräulein manchmal! Einfälle! Als Liesc die dienstmägdlichen Jnsignien angelegt hatte, trat sie aus dem Haus. Hildebrand wollte ihr gleich einen Kuß geben, aber sie hielt ihm beschwörend die Hand vor dem Mund. „Sei doch vorsichtig! Ich könnte meine Stellung verlieren! — Also wirklich, Hans, du bist eS! Ich hatte keine Ahnung, daß du dich wieder hier in der Gegend herumtreibst!" „Es ist aber doch so, wie du siehst! Heute nachmittags bin ich wieder in Nürnberg eingetroffen. Hast du auch all« meine Anfichtst karten bekommen?" „Natürlich! Velen Dank, du! Aber ich dachte, du wolltest von Köln gleich nach Berlin zurück," „Wollte ich auch! Aber — na ja, auf einmal packte mich die Sensucht.nach dir! Da entschloß ich mich kurzerhand, den Umweg über Nürnberg zu nehmen. Morgen muß ich tvciter, aber — den heutigen Abend mußt du mir schenken." „Du hast leicht reden! Ich muß erst sehen, b ich Ausgang bekommen kann." „Wenn nicht, dann brennst du einfach durch! Soviel muß ich dir schon wert sein!" Liese lächelt«. „Und was ist inzwischen aus deiner gnädigen Frau geworden?" forschte er nach einer Weile. „Mein Freund fiebert danach, zu erfahren, ob sie sich noch immer in seinem oberfränkischen Kurort aufhält." „Nein, dort ist sie längst nicht mehr. Dein Freund scheint «ine besondere Anziehungskraft auf sie auszuüben. Du kannst sie besuchen, wenn du wieder zu Hause bist!" Hil^brand riß die Augen auf. „Wieso? Ist sie etwa in--" „Jawohl, in Berlin!" nickte Liese. „Kurfürstendamm 17, Pension „Flora". — Da staunst du, was?" AK«rdi,rgs, da staunte Hildebrand. Jennt, Prenner in Berlin! Diese Nachricht würde Wendrich eine Flasche Sekt extra kosten. „Ja — was macht sie denn dort?" frag- > te er neugierig weite,:. (Fortsetzung folgt). Ksllill-Mlllll Die aufgeweichte Antmm Neulich mußte ich den Installateur holen, weil mew Rundfunkempjfang eine ganz merkwürdige Eigenschaft zeigte: bei trockenem Wetter war er ausgezeichnet, sobald e4 aber regnete, war er plötzlich wie abgeschnitten; man konnte überhaupt nichts mehr hören. Der Installateur ivar ein tüchtiger Mann, und er fand den Fehler im Handumdrehen; die Antenne war oufgaveicht, d. h. eigentlich nicht die Antenne selbst, sondern die Zuleitung. die außen am ?!^?^ter entlang und schließlich durch den Fensterrahmen inS Jlmere des Zimmers führte. Hier war gewöhnlicher Klingeldraht verwendet worden, einfach auf das Mauerwerk aufgenagelt, ohne besondere Isolation. Immer wenn os regnete, sog «sich die Umspinnung des Drahtes voll Wasser. Da verunreinigtes Wasser leitend ist, wurde auf diese Weil^ eine Ver- bindung zwischen der Antenne und der Erdc hergestellt, der Empfänger wurde gewissermaßen kurzgeschivssen, und die Empfangs-energie, die man dem En»psänger zuführen wollte, wurde einfach zur Erde abgeleitet. Wer über eine solche unzulängliche Antennenleitung verfügt, kann den ?^hler na-tül^ich nicht dadurch beseitigen, daß er den alten, defetten Klingeldraht durch neuen Draht ersetzt; es ist vielmehr notive»idig, die Antennenleitung ^nz abzunehmen und die neue Leitung auf Isolatoren zu verlegen. Nur so kann man verhindern, daß die An-tennenzuführung bei j^em Regenguß aufgeweicht und der Empfänger jedesmal turz-geschlo^n wird. Der DiplO«at. Die jugendliche Wittve bedrängt ihren Te« sellschafter, er möge doch mal ihr Alter er> raten." — „Das i,st nicht so leicht", erwiderte der junge Mann. „Ich bin im Zweifel, ob ich Sie zehn Jahre jültger einschätzen soll, »vsil Sie so glänzend aussehen, oder zehn Jahre älter, weiil Sie so tlug sind." MDWWWWWVWW»>GVVWVW »tli»u»orätwuo«I (»'«de äem >vsrten pudUkum doksant. äsö ick äu tZ»8tt^au5 äe« Herrn k^r»ar pot»uleo in i(o» Sski übernommen kade. Lr» ütfnunx5keler sm ^oantae. äen !6. ä.. vordunäen mit >Vein-lesekest unä l'anL. ZLum ^u»-komimen er»tkl»L5ie«i >Veine. für «ute Xüelie um1 öeäienun« ist eesor»t. ^n-isne 15 i^dr. Um ^»dlroleizen öo5lleti bittet Äer ^»»tLelier ?»v»Iee. 1l)Z60 am Samstag. 6. !5. 6. iivt Xuöer In Ltuäouei. auter >Vvjn. «Ute KüÄls. — N»usLesvIekte«. — Ls dükliel^t ein Sm'cxLS. 10348 Varlod«»! vosmtoukreäte. S»oro1äer. vor- eebe eeesn Liekerkslten. zet^riktsn unter »Xew Vvrmitt ler^ SN 6ie Vorv. 1l)40< so!i6« Nerre-n veräen in «Ute prlv»tllo»t eenom-MSN. Verv. Lilriiede». drsve» 5i»ckeli«a suekt Ltella dei kleinerer mtU«. ^är. Vorv. 10M9 »lelüi». devnäsrt in dllreerlieker ^üede, im ^utrSumon. >V»»eken. Vittsw zueilt Xnstellun«. ^'ntritt »o-tort. (Zeil. ?u,clirlttv» »n ctie Verv. unter »^oiten»«. lONl) »MMMMMMMMMOAOOAOAOAi »V 8«riit»«r Herr iür A^aridor (l vir«! so-tort Lvsuolit. Vor^tutellon ttc» te! »j^ariborski ävor« von 12 d!8 14 Ukr. 10Z77 Lin d«8»ereL AtU«>eli«a tiir »1- lv», voicilvs auek «ut koeken Kami, vträ xesucnt. ^är'esse Vsrv. I040S prim» KärbiMernSI. l.iter II Oinsr. I(op»tttk» 28. lbZ74 vstt. dlioktilvteii. eut ert,tt1. ten. um lso Vin ZU verkauten. Aiijklo5iöe>v» «). I'iscillerei. __1039Z_ I^RratiiOr V«dlr««»cvl»«Ideo. ION triscil sineslsnet und dil-!jx8t ZU iisden dei t'erä. (»reiner. ^sridor. 2. ^»In»>rtOii- unck klud«iih«»itr l^essmttläelie 28 .lvek. voll-lcommon einrerlelitetes «rolZ. ttArentulus, in »cilönvr Hü» ilenIsLv in äen Llov. «orlcs» von ^srilzor mit ^uto leietlt erreiclidar, »otort ?u verksu-fen. dIAllere»: preäujemno äruStvo ptuj oäor bis ZV. 9. aueli dei fainilte R. in Qruio-V» 26. p. Lv. ^»rlets ob I'c:»-nici pri ^srldoru. 1V314 ^üdl. Am««r. p»5»encl kiir l Ltuäenten (StuäonttnX ^u vergeben. Xntr. tlsusmvistsr, >lelcsAlirt und äazullskürisen dlede^lräumen ab I. Oktodor ZU vbrmjetell. ^nkr. dei k'ert!. (Zrewer, i^gjildor. (^osposics ul. 2. lVA>S Sctiönes, luttixes Awmer isit an vlnv oäer zvel Personen. parknSbe, per t. Oktober zu vermieten. Lineane separlort. Vra^ovs ul. 6, Part. llnlc5. 9984 so Llt«» ewpk«!»!«» vir kU? ckiv k»«!li«awitzli«6«r. veleke dlazzs ^Vaneen unä »el»vsel:s dlsr-ven dvzit^en, sovio olino Xppetit «inä, »Lnorila« zur Ltärlcunx äe» Vlute». ^ppetit8. Den ^rvaclisenen 8wä 3 l.ikörilS»clien tllelick. 6en Klnäera ä«xexen 3 kleine l^Ätvlellvn tA«Ileli zu vor-»breleiien. »kaerUin« ist ln »llen ^potlielcsn erliii-ltlieli un6 kostet elne tisldlitvrtlsscile vln 3S.—. trlmm«r. Nartlioiz. 1300 vinar, antiker 8pioLeika»tvn 4 Sessel. 8 ke k^Iaumteävrn. pülster. 2 moclerne liclite IZet ten. 2 Klettlerkästen, kleiner vivan 130. öle^ermeier - 8a-lonLsrnitur lvi^an. 4 f»u-teuil»), tlerrenitnz^uk Littel» erölte, 1 keisekotier. ^n^uira» Lsn kuiks c A/l reclits. lv406 'VWGGGVVGWWWVG^VGVVV ^arid«-^judljana ^usv^kl allor ^rt Nßuxr. ISe»!tZim-Iva, QeseliAttsIiAuser. iiat I?v»lltätenVllro A/isribor, 8lo-ven5k» ul. 26. 1V371 ln tlelem 8ellmerze ledeuTt. zeden äie l^nterztlel,netsn clie traurlio I>lac!lt^2l^t von ckem tlinsetlsiäen 4e» innitsteeliebten. etllen Qatten, sluten Vaters, ücdvlvxervaters uaä (ZroSv»ters. des Nerrn ^rsn2 Irsvissn äer Vonilerstae. den 13. 8eptember um 2 vlir krük. naed kurzem, sekveren I-eläen im 88. l^ebensjalire entsclilaten ist. l^nseren teuren loten betten vir am Ssmstse, den !5. 8eptemder um 16 Ulir nacl, telerlieiler Llnseenune in der sttzcltisetien l^elclienballe !n die famillensrukt »m 8t. i^^sedalena-k^rieäl^ot. Die ll!. Sevlemnesse >vird am 17. 8vi>tember um 7 vlir kriili in clor 8t. jV^sLdalena ptarrkirellv «elesen Vierden. ^»ridor» Qr»Z» po«l»u. ^lon. Inasdniek» sm 13. 8sptember 19Z4. .loseNae rr»vl»»n. «eb. kostaekvr. vattin; fr»nz Viktor, ^osvi, Süllne. I.ul»e 2«Uerw»sI>er, xed. ?ravl5»n. I^ocliter. ?Iottz^ 1^r«vl»>n» k'rleda ?^r». vl»»o, Setivlesertüctiter. SltmtUeli« Lakelkliidvr. 10410 uwd kiir di« k«d»>^tioo ^ Draak der »ßl« Vj»aktOk stecke» rilior»!»» »i«k«ri,«« l» — klir 6«i» NerFu>»«l,-r un«! 6en vruelt veranl'v.irilitk« lSold« vodlldat« i» l>I»ridor»