>» " » » > ............. Nr. 4S Ssnatag. den 25 Feber tS2Z 63. Jahrg. Italien und Dalmatien. Der Bertrag von Santa Aüargherita wurde im italienischen Parlamente zwar ratifiziert, doch mit einem Vorbehalte, der einer versteckten Kündigung sehr ähnlich ist. „Ich halte dafür, die Hauptsache märe, solche Vorbedingungen zu schaffen, die uns in die Lage setzten, bei einer eventuellen Revision des Vertrages mit Würde und Kraft unsere unerschütterlichen Rechte verfechten zu können." Dies sind die Worte des Ministerpräsidenten Mussolini, mit welchen er die Ratifizierung des Vertrages und der damit im Zusamnien-hang stehenden Konventionen empfahl, und diese Konventionen bilden den Hebel, an dem Mussolini oder einer seiner Nachfolger bloh anzusetzen brauchen, um die Revision des Vertrages auf die Tagesordnung zu bringen. Von der Fmmaner Frage abgesehen, die mit ihrer gegenwärtigen Lösung die italienische Mentalität nicht zu befriedigen scheint, durfte es Dalmatien sein, dessen Besitz unS der freundliche Nachbar neidet. Der Ehrgoiz, sich in Zadar festzusetzen, das Bestreben, die Einflußsphäre dieser Stadt unter dem Vor-wand:: zu vergrößern, für ihre Approvisio-merung sorgen zu müssen und die übertrieben empfindliche Fürsorge für den Schutz der italienischen Minderheit in Dalmatien zeigen die Spuren, welche di«. italienische Expan-sumslust bereits brertgetrsten hat. l NSch det österreichischen Statistik, die d«m bodenständigen slawischen Elemente schwerlich freundlich gefnnt gewesen war, stehen zirka einer halben Million slawischer Bewohne? jenseits unserer Staatsgrenzen etwa 20.000 Italiener in Jugoslawien gegenüber, d. h. auf etwa 100 Slawen 4 Italiener. Es ergibt sich die Frage, wieso es möglich wird, daß der italienische Einfluß bei einer so ausgesprochen schwachen Minderhort so groß werden konnte, um mit derart überspannten Ansprüchen hervorzutreten. Die Antwort auf die Frage ergeben die spezifisch dalmatinischen Verhältnisse, Dalmatien ist ein zwar sehr schönes, aber armeS Land, seine Produktionsfähigkeit reicht in den besten Erntexahren nicht aus, um die Bedürfnisse seiner Bewohner zu decken. Mißernten haben dagegen jedesmal Hungersnöte Hur Folge. Die geographischen Verhältnisse des Landes bringet! es mit sich, daß die Verbindungen mit dem Hinterlande große Schwierigkeiten zu überwinden haben, ein Umstand, der die Ursache ist, daß Dalmatien bis heute voa seinem Hintsrlande soviel wie isoliert blieb. Offen und leicht erreichbar ist nur seine Küste, da stehen teine Hindernisse im Wege. So wird es begreiflich, dag dem Dalmatiner Venedig und Ancona näher scheinen als etwa Zagreb und Sarajevo und daß deshalb auch fast jeder Dalmatiner, insbesondere der Küstenbewohner, nebst serner Muttersprache auch das Italienische be-hcrscht. Nun aber ist der Hunger ein sehr gewaltiger Herr und wenn er an die Türen pocht, da kann dem Hoffen in der Not gegenüber auch der Nationalisnms irnd der Patriotismus schwach weiden. Es ist kein Zweifel, mit dem Verlust von Txiett Md ÄMte HMn jiH ^ AMohisio-, Die Verhandlungen in Beograb. (Telegramm der „Marburger Zeitung".) Beograd, 23. Feber. Heute um halb neun Uhr vormittags traf die österreichische Delegation im Regierunzspräsidium ein, wo sie bereits von unseren Delegierten erwartet wurde. Das zur Verhandlung gelangende Material wurde vier Sektionen zur Bearbeitung überwiesen. Die erste Sektion unter dein Borsitze des Justizminister Dr. Aöarkovi^ befaßte sich mit der Angelegenheit der Sequester und mit verschiedenen politischen Fragen. An diesen Verhandlungen nahm auch Bundeskanzler Dr. Seipel im Beisein des Ministers Dr. Grünberger und dreier österreichischer Experten teil. Bon unserer Seite nahmen an den Besprechungen Dr. Ninöiü, Doktor Markootz und Popoviü teil. Justizminister Dr. Markovie referierte über die Frage der Sequester, in welcher Frage ein Einvernehmen erzielt wurde. Die Streitfrage bezüglich der Relation der beiderseitigen Vor- kriegsschulden wurde mit 100 österreichischen Kronen für acht Dinar berechnet. Ueber die österreichischeres gestellte Forderung nach Entschädigung von Enteignungen wird noch verhandelt werden. Die zweite Sektion befaßte sich mit wirtschaftlichen Fragen. Unsere Negierung erklärte sich bereit, die Einfuhr von österreichischen Fertigfabrikaten zn fördern. Die dritte Sektion verhandelte über Frageil juridischer Natur. Hier handelte es sich hauptsächlich um die Gutmachuug von Schäden in dein heute österreichischeil Teile von Käimten, die im Jahre 1919 verursacht wor-- den waren. Der Schaden wird abgeschätzt und auf Konto der österreichischen Reparatione-! leistunzen verrechnet werden. Die vierte Sektion verhandelte über die > Grenzv ^rkehr^erleichternngen. Zu definitiven Beschlüssen ist es hier noch nicht gekommen. - Optimismus in Frankreich. (Telegramm der „Marburger Zeitung".) Par!s, 2Z. Feber. (Hovas.) Unter dem Vor- ^ sitze des Präsidenten Miller and fand gestern I abends aus Anlaß des 25. Jahrestages der Gründung des republikanischen Komitees für Handel und Industrie ein Festmahl statt, an dem der Ministerpräsident, zahlreich? Minister sowie Deputierte und Senatoren aller republikanischen Schattierungen teilnahmen. Das Festmahl gab zu einer einmütigen Billigung der Regierungspolitik Gelegenheit. Präsident Millerand führte ans: Fraickreich ist jeder Gsdanke an eine Eroberung oder Annexion fremd. Es ist jedoch entschlossen, sich seine Sicherheit und seine gerechten Wie- ^ dergutmachungen zu sichern. Die Deutschen ^ zeigen sich wieder einmal als schlechte Pst) chologeu. wenn sie sich einbilden, daß die französische Zähigkeit, die in der Hölle von Verdun unüberwindlich geblieben ist, den pekuniären Schwierigkeiten nachgebeil werde. Frankreich wird in aller Einigkeit im Frieden aushallen, wie es im Kriege ausgehal! en hat. solange ^ notwendig sein wird. Frankreich wird sich durch nichts von seinem Fitten' Ziele abwenden lassen. (Einmütiger Beifall.)^ polncaree bleibt fest. (Telegramm der „Marburger Zeitung".) Paris, 23. Feber. (Hcmas.) Im Laufe der > Kamulmdebatte über den Gesetzentwurf be-trefsiend die Einführung eines doppelten Steuerzuschlages erklärte der Generalbsricht-erstatter, für das Budget Frankreichs, dos durch die Verfehlungen Deutschlands in eine unerläßliche Aktion verwickelt sei. dürfe es kein Zeichen irgendivelcher Schwää>e oder Unklugheit geben. Die übernommene Aus- gabe bringe F'-ankreich nicht nur in ^>ea ist, durch den V'rsailler Gewaltakt von Deutschland tosgeris'-m hatte, ist jetzt zu die« sem einen sycwaltcil't ein zweiter gefügt wsr-^ o.n Der Beschluß der Botschafterlonferenz, über den diese bisb'r die Öffentlichkeit nur sehr spärlich unterrichtet hat, kennzeichnet sichj offenbar als eine Teilentscheidung, die darauf hiuauekommt, daß der Hafen von Memel und der Zugang zu diesem dirrch das Memslgebier ^ Litauen zugesprochen uild ihm zugleich die ^ouvernrtät über da.' :l!?emelgeviet zugei ^ sprachen wird, während diesem eine gewisse. ^ anscheinend sehr eng begrenzte Autonomie ^ eingeräumt wird. Es soll also hier ein neuer - „Korridor" geschaffen werden, durch den Li< , taileil eiiien Zugang ^rr Osts.e erhält, ebenso , wie der berüchtigte poinis6>e Korridor Polen einen Zugang zum Meere unter schwerer Benachteiligung des sogeuauuten Freistaates Danzig verschaffte. Wenn auch Genaueres über die Einzelheit ^ ten des ^vruches der Bots6)afterkonferenz noch nicht bekannt ist, so kann man sich doch ^ aus ihren bisherigen Rechtssprüchen oder, um das 5liud beim richtigen Nauren zu nen« ' neu. R.chtebrüchen ein Bild davon macheil, wie die den 'Äewelern zuerkannte Autonomie beschauen sein wird, jedenfalls ist es kenn« zeichnend ,d^5; die Alliierteil sogar den Will naeru. die zu W Prozent Analphabeten sind, das feierlich proklamierte R>echt der Volkse abstimmung znerkannten, während man die Nemelläuder wie Vare verschachert und das - noch dazn an ein Volk, das kulturell tief un-e ter ihnen steht. Nachdem die im Meinelgebiet - über di' ^cl.ulsptache veranstaltete Eltern« g abstiiiimun^i r'-gebeil hatte, daß von insge« - samt ^chüle'.n nur einen litaui« ? ics'eu Le'e m-.d ^chreibunterricht wünschten, wahrend alle übrigen sich sür das Deutsche Vene» «Mkrvvryee - _ Vk/W«? U ?s. Feöe? ISSZ aussprachen, wußten die Alliierten, daß eine Volksabstimmung, da der Anschlich an Deutschland durch das Versailler Tekret verhindert ist, ein selbständigem Memel ergeben würde, und, um das zu verhindern, hat man es jetzt ohne Abstimmuilg au Litauen verschachert. Die Franzosen haben in diesemFall Zwar: nuf ihren weitestgehenden Plan verzichten i Guussen, der darauf abgelte, Meniel ihreni^ polnischen Schübling auszuliefern, um es so' uilter rein französischen Ein'luß zu brillgen.s Deshalb hatten sie es durchgesetzt, das; daSj .„Meniel territoire" zunächst unter Frank-i^ichs Verwaltung und Schutz gestellt wurde. > Welch letzterer sich iu der Praxis dahin gestal--«tete, das; die französische Buchung sich bei ^denl jüngsten litauischen Put'ch ins Manse-lech der Kaserne vertroch, nachdem der Kommandeur vorher ruhmredig verkündet hatte, das', er Memel bis zum legten Blutstropfen verteidigen wolle. Ta Frankreich bei den anderen Alliierten mit seinem Plan nicht durchgedrungen ist, geht ieiu Bestreben seht dah'.n, Litauen durch die ihm gemachte Zuwendung nnd durch die Besorgnis, daß Deutschland daS ?.^cmelunrecht nicht anerkennen werde, in die Kette der Ententeauhängselstaaten, die sich i?m Teutschland e,rnvpiereu. anzugliedern. Letten EndeS ab.r betreibt Fran! reich die Bereinigung von Polen und Litauen, die ja bis 179.) schon ^usammenaebörten, um auf diese Weise die Einkreisung Deutschlands zn verstärken. Wozu freilich zn bemerken ist, das; die Litauer vou einer solchen Einverleibung an Polen nichts wissen wollen. Die Bevölkernng von Memel ist gegenüber dem Beschluß d«er Ve>!i^after?onferenz, der ihr ein schreiendes Unrecht zufügt. wehrlos, nnd sie wird sich nach Lage der Cache mit Protesten begnügen nnd versuchen müssen, wenigstens im Rabmen der Autonomie zu retten, was zu retten ist. WaS aber Deutschland betrijft, so ist te schwere Unrecht uicht als ^cecht anerkennen kann, auch weun eS durch deu Art. des Versailler Traktats veepfliaztet wurde, die Bestimmungen anzuerkennen, nielche die Ententemächte in bezug auf Memel treffen. Unrecht kaun niemals dadurch zu Recht ioerden, 5aß man den benachteiligen durch ^'.vang vm Einspruch zu verhindern sucht. -0-- ! Das <5haos her franB-si?Om Fszsar-zm. f »P. Paris, 20. Feber. s In der Finanzsommiffion hat eben der Berichterstatter Bolanowski seineu Rappart verteilen lassen über deu RegiernnMwrschlag, der bekanntlich zur Deckung des Desizit-es ei-?ie Erhöhuug der direkteu Stenern nul 20 Prozeß vorsah. D>er Fiuan^ai'Sichnß ver-' warf vou voruhereiu dieses simplistische Mittel nnd macht seinerseits Vorschläge, die sich in der Form wie ein Ultimatum all deu Fi-^ nanzmillistcr de Lastearie anhören, über des-! seu Unfähigkeit die Empörung a^emein j>t. Der gewöhnliche Etat für schlos; mit einem Defizit von 3700 Millionen Frauken.! V00 Millionen blieben noch vou 1l)22 ui^^ Repafattonskommisslon. (Telegramm der „??ai-bn^er Zeiwilg".)' WKV. Herl?, 23. Feber. (HavaS.) Wie daS Nachfolgestaaten Deutschland entgegen. Es „Journal des dcbatS" ilieldet, nahm die Re- wurden hierauf verschiedene Einzelfragen be-paratiouskommifsion heute eiuen Bericht des treffeud die sichergestellten österreichischen und amerikanischen Delegierten Bonden über die ungarischen Schulden geprüft. ^ ! Austeilung der deutschen Schulden unter die 'ausgeglichen. Iul anßerordeutlichen HauS-^ j halt, in dem alles untergebracht ist, was man , vor der Welt verheimlichen möchte (nicht einmal die Deputierten wifs.n genan, was darin > steht), ergibt sich eine Fehlsumme von etwa ! 10 Milliarden. Dazu kommen die Ausgaben für die kriegszerstörten Gebiete, in weniger schönen Worten die Zuschüsse für die Großindustriellen, in der voraussichtlichen Höhe von 8 Milliarden — ivelche Summe dieses Jahr wegen der ProdnklionSkrise nnd der (Geldentwertung wahrscheinlich viel zu nie-^ drig gegrisfen ist. Das Minimum des Ge-saultdesizites belauft sich also auf 22.li00 Millionen Franken, wobei der Kurs vom 1. Jäu--ner eingesetzt ist; in Wirklichkeit wird die Fehlsumme 30 Milliarden noch überschreiten. Herr de Lasteyre, einer der geruhsamsten Finanzminister der Welt, fand, um dieses, Defizit zu de^en, leinen anderen Ausweg als^ deu scholl gemannten: die gleichmäßige Er-^ böhung der direlteii Stenern um ein Fünftel. Nnn aber ist eS eiue bekanute Tatsache, das;^ iu kaum einem anderen Land Europas diei direkten Steuern mit einer so schreienden^ ^ Ungerechtigkeit verteilt sini) als gerade in Frankreich. Als im Jahre 1lU3 die radikale Mehrheit der Kammer ans Eaillaur' Initiative hin das Gesetz über die progressive Einkommensteuer voiterte, waren nach den statistischen Angaben der Reigeruug 5 Millionen^ Erklärungen zu erwarteu. Der Nationale^ Block als 5tlnb der Millionäre tat natürlich^ alles, um die Ausführung deS Gesetzes zu sa-, kotieren, und iin Jabre wnrden statt 5' Millionen _ M0.1W Er??ärungeil abgege-! ben. Iin benachbarten Belgien belies sich die-j se Zahl auf tt.W.lM! Lehrreich ist auch eiu^ Vergleich nlit Enalend: Bei einer Gesamt-! steuer von 35 Milliarden Goldfranlen eiltfal-' . len anf die Einsommelifteuer fast 1(1 Milliar-, den, also über Prozent. In Frankreich be- > trägt die Gesanitstener Milliarden, die Einkommensteuer etwas übcr 2 Milliarden — 12 Prozent ungefähr! Die Annahme der Nesiiernngsvorlogc: Nvürde diese offenkundige Ungerechtigkeit zn--aunsten der gros;ell Einkounnen noch vermeh-! ren, ohne ihren Zlveck zn erfüllen. Allerdings nius; inan gestehen, mich die Finanzkommis-sion — sie ist ja schließlich trotz der Mitglied« schalt .s'erriotS doch nur ein Anhängsel des^ Nationalen Blocks — hat sich nicht dazu aus-! f.urast'eu vermocht, den wabren Ursachen der» ^ Finan'iuisere nachzuspüren? eS län'.e dies ja x ,, eimn.- Verurteilung ihrer galizen bi^berigen Politik gl ich. Und so schlägt sie denn eine , ganze 5-leihe von kleinen Mielchen vor, von ^ denen >das neue „Eouvonheftchen" das inter-;essanteste ist. Sie erinnert sich auch, das; die '.Eisenbahnen d^'Nl Staate :ioch eine ertlealiche i Cumu'e schulden weilen der ihnen überlasse« ! uen deutschen Wagen nild Lotoinotiven — ,die aber sast alle ans toten Geleisen verroste- ^ ten nnd verfaulten. Der E^esamtnlehrbetrm; , wird, tvenn alle diese Vorschläge angenom- ' nien werden, auf 3ÄX) Millionen berechnet — eine lächerliche Summe im Hinblick auf i daS Defizit von 23 oder A) Milliarden. > Unterdessen bereitet die Regierung, ihrer > bisherigen Finanztaktik stetreu, die Ausgabe t neuer Schatzbons vor, und zwar in einer i vorläufigen .Höhe von 1Z Milliarden Fran- < ken. Der gröfzte Teil dieser Summe, 8 Milliarden, muh dazu dienen, die verfalleilen Echatzverschreibungen einzulösen: es ist also nichts lveiter als di^ bekannte Methode, der- -znfolge man zur Tilgung der alten Schul- I - den neue eingeht. Man will unter allen Uni- ' ständen die Inflation vermeiden, damit zu ' den äußeren Ursachen deS Frankensturzes ' nicht auch noch innere kommen; aber das i Mittel der Schatzbon?, das in einer äugen- ' i blicllichen Verlegenheit ausgezeichnete Dien-, ste zu leisten vermag, wird geradezu zu einer j Katastrophe, wenn es dauernd nnd planmäßig j angewandt wird. Die innere französische Fi-i nanzkraft beruht auf dem Spachnn des fran-, zösischen Kleinbürger?, dessen Ideal es ist, mit 40 Jahren zum Neutner avanciert zn sein. Zu diesem Zweck schafft er sich Staatspapiere an, Renten und Anleihen, die in den letzten drei Jahren ziemlich wertbeständig waren. Mit der Flut der Schatzbons aber ^ wird das Vertrauen der „Rentiere" in die ^ Kreditfähigleit deS Staates allmählich unter-^ graben; „das ist nicht die Handlungsweise , eines soliden Familienvaters", sagt? mir ge-'stern mein Hauswirt, der eben iin Begriffe ! ist, sich zur Ruhe zu setzeu. Infolgedessen kann j man es an der Pariser Börse rmmer mehr j beobachten, wie die Makler nnd Agenten mit ! ganzen Stögen von Staatsrenten kommen, ' die alle in kleinen Mengen auf «dem Lande i nnd in den Provinzstädten gebammelt wor-z dc'n sind. In tausend Kanälen fliehen die Pa^ Piere, auf denen das Vertrauen des Bürsters nicht mehr ruht, anf den Pariser Markt, wo sich natürlich kein Abitehmer findet. Die Ne-i giernng hat das Kunststück fertig gebracht, j anch ohue Inflatiou den Franken iin Innern !zn entiverten, und zwar uuabhängig von seiner sinkenden Kaufkraft nach außen: auf rein psychologischem Wege. Und dies,) Entwicklung ist nnheilvoller als jede andere. Tatsachen j lassen sich korrigieren nnd abändern, Seekm j stimmungen nicht oder nur sehr schwer. An »den Franzosen selbst werden die fetzigen l Machthaber ihre unheilvolle Politik am sch«n>ersten büßen müssen. Die Aussichten für das kommende Jahr siild überaus trübe. Der sinkende Franken ^ zeitigt alle die verhängnisvollen Erscheinun-' gen, die den Misten Regierungen Europas > nur zu gut bekannt sind. Die kräftige Hausie - aus dein Lebensmittelmarkt verursacht erhöhte - Lohnforderungen, die nicht bewilligt werden, - weil die französische Industrie durch die Koh- lenkrise zum guten Teil lahmgelegt wird', Streiks in allen Teilen des Landes, und wiederum gerade in den Koblenbergwerlen, sind die Folge. Die Auefuhr ist im Jänner nicht nm 30, sondern um 40 ProMt zurückgegangen, wodurch die Zahlungsbilanz natürlich noch verschlimmert wird. -0- TelephonlfHe Nachrichten. RuWcher Prolest «eaen Wemel. WKB. Paris» 24. Feber. Tschitscherin hat an di<» Verbündeten mittelst Nadiotelegram-mes eiueu Protest dagegen gerichtet, das; die Botschafterkonferenz Memel an Litauen unter Außerachtlassung Rußlands zugeeilt habe. Das Attentat auf das rumänische Aöuigspaar. WKB. Bukarest, 32. Feber. (Oricut-Nadio.) In der Verhandlung gegen die der Verschwörung gegen das rumänische Königspaar angeklagten Ungarn erklärte Gras Belmont, er habe in Budapest die Bekanntschaft deS Hauptes der Verschwörung, Turkovczly, gemacht, durch dessen Eiufluk er Mitglied einer geheimen ungarischen Vereiuiguug geworden sei. Im Juli 1922 seien sie gemeinsam mit falschen Pässen nach Numäuien abgereist. Das Attentat hätte am 3. September in Bukarest im Hyppodrom verübt werden sollen, indem unter der königlichen Loge eine Höllemnaschi-ne augebracht worden wäre. Er habe Gewissensbisse cmpsuuden nnd den ganzen Anschlag zur Anzeige bringen wollen. Namhafte nn-garische Personen seien Teilnehmer au dxm geheimen Gesellschaften, insbesondere der gewesene Ministerpräsident Stefan Friedrich. SchSne Aede« i« Amerika. Paris, 22. Feber. (HavaS.) Während des aus Anlaß der Wiederkehr deS Geburtstages Washingtons gegebenen Frühstücks erklärte der amerikanische Botschafter in Paris, eine wesentliche Bedingung für die Harmouie und deu Frieden zwischen den Völkern sei das Vertraue«. Schwierigkeiten, mit denen die Welt gegenwärtig känrpfe, rühren von dem schlechten Glauben und der Verletzung gegebener Versprecheil her. Wenn alle Volker freiwillig oder gezwungen ihre nnterzeichneten Versprechungen erfüllen werden, dann werde man die normalen politischen nnd Handelsbeziehungen wieder herstellen können. Der Austausch der Rattsikatlons-urkundeu v»u Santa Aargherlta. ^ ZM. Beograd, 24. Feber. Nach einem Be« ^ richt, den unsere Regierung aus Rom erha!« i ten hatte, hatte die italienische Regierung l durch einen besonderen Kurier daS Original« ^ exemplar der Konventionen von Santa Mar-gherita nach Beograd gesendet. Der Kurier ist > gestern in Beograd eingetroffen. Diese Kon-r ventiou wird Köllig Alexander unterzeichnen. ' Sie wird dann sofort nach Rom zurückgestellt ^ werdeu, um dort den Austausch vorzunehmen. / Unser Gesandter in Rom, Herr Antoni'jeviö, hat die Vollmacht erhalten, diesen Akt des - Austausches durchzuführen. verSeWWzmMaM.! , Kriminalroman von Fr^chcl. ^ K2 (Nachdruck verboten.) ! Ja, einen Brief, nnd in dem Brief sei ein (Goldstück gelegeil. „Donnerwetter, ein Goldstüc!! Uud was ist denn in dem Brief gestanden?" j Nim, der gnädige Herr toinre den Brief sehen, wenn er sich dafür interessiere, es sei wirklich zu konrrsch. j Die Frau eilte davon und kam mit einem Vrief znrück, den n? Willosska reichte. Dieser^ öffnete das mit Maschinenschrist auf g.'.vöhn-liches Papier geschriebene Schreiben nnd laS: „Heute nachmittags um drei Ubr wir>^ eine juuge Dame in einem Automobil vorj dem Hause vorfahren und die Kunstansstel-^ luiiss im Atelier besuchen. Die jnnae Dame! wird mit einen, Herrn nach i'"^st'chr einer Stunde die AuSstelluug verlassen nn> den Lift zum Hinabsahren beuü^l. Venn Sie sie darin unter dem Vorwan's einer Äetrieb^-' störung eiile Stilnde lang festhalten, so er-^ halten Sic noch heute abend eine doppelt so große Summe als di? iulie.ieude." I „Li-ebeSlente sind eben närrrsck'e Leute", ^ sagte die Fran, die neben Willossly stehen ge- ^ blieben war. „Liebeslente?" sagte Willofs'. „Ja. S'e werden wohl recht haben. Und ist daS Gelo pm Abend gekoiunleu'^ ' ^ Die Fran bejahte und verlor sich in immer neuen Erzähluugen. . Nachdem Willos^ly überzeugt war, daß sie ihin nichts mehr von Iuteresse mitteileu konnte, beschenkte er sie zu ihrem großen Er-, staunen zi'.milich reichlich und ging, uachdem er deu Brief scheinbar iu Gedaukeu iu die^ Tasche seines UeberrecteS gesteckt hatte. Jadwiga hatte also recht. ES gab ein Ge-. heimniS, eS gab eine feindliche Macht. Ir-' gendwo im Dnnleln wirkten geheimnisvolle ^rcnte, denen daS Gesetz leine Schranke war, verbrecherische.Hände waren am Werk. Aber noch gab eS nirgends einen Anhaltspunkt/ noch war ihr Ziel nicht zu enennen, noch gab eS keine Spur, weder nach vor-, noch uach. rückwärt?. ; Willofs) erwog noch einmal all das, was ihm heute begannt geworden war. Professor Lnn.i war am Telephon gestor-' ben, seine Papiere von einem Unbekannten durchsucht nnd geössnet, seine Tochter heim-' tückisch vom Hause ferngehalten worden. Gab e5 niel't doeb irgend eine Spur, irgend einen Anbal!5pni'.lt, der zum Ziel führen konnte? ^ Da er nnr wenig geübt war in exalten Nachiorschuuzeu, schössen ihm sofort zahllose iKombinationen durch den Kopf. Aber bald' gab er diese Methode anf, in der richtigen! i t nenntuis, so zu keinem realen Resultat loi.unen zn können. Er mußte sich au das galten, ivaS ihm gegeben war. Morgen noch ^würde cr den Arzt aussuchen, der Professor Llmg unmittelbar nach dem Eintritt des To-WS gesehen uud der ihm während seines Lebens als Hansarzt znr Seite gestanden hatte. Morgen noch würde er die Papiere durch-', scheu, um die es dem Unbekannten so zu tun gewesen. Im Grunde genommen war das Ganze eine plumpe Tat. Aber bewies das nicht ge-' rade wieder, -daß der Täter mit Sicherheit^ darauf rechnete, er iverde überhaupt keiner^ Versolgung ausgesetzt sein? Willofsky dachte^ daran, daß jeder Verbrecher eine große Torheit begeht, und für eimm Augenblick hoffte er, den Schlüssel zn der ganzen Tat bereits zn besitzen. ! Er zog den Brief, den cr der Portierofrau weggenommen hatte, ans der Tasche nnd betrachtete ibn aufmerksam. Sein Aenßeres bot wenig Anhaltspunkte, solches Papier wurde, von Unzähligen b^nntzt uud die korrekten Typen der Schreibmaschine verrieten nichts von dem Eharalter des Schreibers. Ttil und Ortogre,phie bewiesen, daß daS Schreiben von keinem Ungeblideten herrührte. Es gab nnr einen Punkt darin, der auf die Spur führen konute. Der Schreiber wußte, das; Iirdwiga um drei Uhr die Gemäldeansstellung besuchen werde — woher kouute er das wissen? > ! Er hatte diese Zusammenkunft mit Iad-' wiga am Vortage deS TodeS iareS VaberS be-, sprachen nnd er erinnerte sich ganz genan der dämmerigen Stunde in dem kleinen Salon. Iadwiga schien so seltsam erregt, und er hätte vielleicht, u>cnn er kühner gewesen wäre, mehr erreicht als ihr Nerspreckxm, ihn am nächsten Tag bei. den Bildern TrenzinS zn treffen. Damals aber war niemand im Zimmer gewesen und eS war unmöglich, daß ihre Verabredung belauscht worden war. Und sollte er oder Iadwiga jemaudem davon erzählt haben? Er besann sich plötzlich des Gesprächs mit Sarkos uud Trenzin im Kaffehans nach seinem Besuch bei Lungs. Schon wollte ein Verdacht in ihm aufzün-gelii, als er sich daran erinnerte, daß er ja dem Maler absichtlich die falsche Zeit von vier Uhr angegeben hatte, nm nicht von Hm in serner Unterrednng mit Iadwiga, die entscheidend iverden sollte, gestört zu werden. Und der Brief an den Portier bezeichnete die richtige Stunde: drei Uhr! Sonst hatte er niemandem von seiner Zusammenkunft mit Iadwiga erzählt, das »mißte er ganz gewiß, es bestand also bloß noch die Möglichkeit, daß Iadwiga selbst irgend jemandem davon Mitteilung gemacht hatte^ Er würde sie morgen fragen. Aber cr fühlte, daß nnr wenig Hoffnung anf ein günstiges Resultat blieb, uud eiue Art Mutlosigkeit überkam ihn. War eS uicht besser, die ganze Sache der Polizei zu übergebe», die eine Unzahl geschickter Leute hatte uud der alle HilfS-^ mittel der Technik znr Verfügung standen? ES war nur ein Augenblick der Schwäch. Was würde Iadwiga von ihm halten, wenn cr sie verließ, und besaß das Leben uicht eben ^ vom 20. INS __________________^ na - ourge 5 ^e^luav . . Soiree beim öflerreichtsche» IH GelchSslslrSger. ui Tcograd, 24. Feber. Gestern abends nm halb 10 Uhr gab der österreichische Ge- ^ s^äststra^cr ein? Soiree in der österreichi-1 sr>'en (^.'esandtschist, zu der alle Minister sowie! die Mitglieder der Delegation, die Erperten»^ und andere Persönlichkeiten, im ganzen 12t) ^ Personen gelten waren. ^ Kuxott«uszos?ln«g ^er stebeupro-,^?n^gen Investtlwusavleihe. ? Z^. Tcog?2d, 24. Feber. Der Verfügung?^ des Fu'.anznnnisters zufolge wurde der Ge-i^s neraldirektor d^r Staatsschulden bei der Na-!^ tiona'b.^nt in Beograd die Summe von 17^ Millionen Dinar zur Verfügung gestellt zum l Zwecke der Anzahlung des dritten Koupons si der 7prozentigen Investitionsanleihe vom ^ Jahr? 19'^, deren At'szahlungsfrist am 15.'r ?)!ärz d. I. abläuft. Tie Auszahlung wird < im Sinne des Statutes durchgefübrt, und c zwar für Slowenien das Scheckamt in Ljublana, wie auch die Kreis- und Bezirksfinanz- ^ Verwaltungen. . ( -- i Kurze Rachrichten. WKB. Prag, 23. Feber. (Tschcchoslowak. l Preßbüro.) Zu denÄdcldungen einiger?lbend- ' blätter betreffend ein Attentat auf den Mi- l nister des Gleicheren Dr. BcneS wird mitge- < teilt, daß diese A!eldungen nicht auf Wahr- ^ heit beruhen. i WKB. Sofia, 23. Feber. (Bulg. Telegr.- ^ Agenwr.) Die vom Athener Preßbüro ver- ^ breitete Meldung, wonach Bulgarien an der ' yriechisch-bulgariscken Grenze Truppen zu-.' s-inimengezogen habe, entbehrt jeder Begrün-! dung. j WKB. Budapest, 23. Feber. (UTA.) Die? Levante-Schnfahrts A.-G. entsendet dieser Tage einen Bevollmächtigten nach Rom, um die Verhandlungen betreffend die Uebergabc der Schiffahrt der Gesellschaft in den Besitz einer italienischen Finanzgrupye einem Abschlüsse zuzuführen. —Q- Gamerls Briefwechsel. Soeben ist eine weitere Kreise vnteressie-rende Ausgabe von Bartholomäus von Car-j neri's Briefwechsel mit Ernst Haeckel und Friedrich Jodl ans den Jahren 1870—1908 (bei R. F. Köhler in Leipzig) erschienen. Die «ganze Persönlichkeit Carneri's, des einstigen österreichischen Mmisters und tiefdenkenden Philosophen, der die letzten Jahre seines Leibens in dem von ihm so sehr geliebten Marburg verbracht hat und auch daselbst gestor-. iben ist, spiegelt sich in diesen Briefen wieder. Aber auch seine Partner liesern darin viele charakteristische Züge. Wie bescheiden gibt sich 5>er damals schon fünfzigjährige Politiker und Ethiker, wenn er dem viel jüngeren Haeckel, für „die Anregungen, die er seinen speziellen geologischen Forschungen und seinen syntheti-. sierenden Weltbildern" dankt: „Ihre generelle Morphologie war von ent-^ scheidendem Einfluß auf das Zustandekommen des beiliegenden Buches", schrieb Carneri an Haeckel, al5 er ihm sein Werl „Sittlichkeit dc und Darwinisinus" übersandte. ni Das Verhältnis gegenseitiger Hochachtung g( blieb auch fortbestehen, trotz des scheinbaren in Gegensatzes zwischen der idealistischen Ethik H Earneris und Haeckels monistischer Natur, st ansck>auung. An kleinen Meiuungsverschie- ci denheiten fehlt es selbstverständlich nicht. Zo a schrieb Earneri zum Gedanken von den ,.^tri- li stallseelen", daß er nicht beipflichten kann: d „weil ich nicht imstande bin. cwen beu'ußi.en g oder auch nur empsindlichen >^tofs zu den^u ken. Empfindungen gibt es erst mit der Or-'d ganisierung und der Geist beginnt erst beim Menschen . . ." Die Antworten Haeckels aus- y !Iena sind von größtem Interesse und immer jz ^an seinen „lieben, hochgeehrten freund, Phi-! t losopll) und Philantropen" ge'ichtet. Einmal .schreibt .Haeckel: „In Wien war ich froh, f es nicht mit meinem lkscheidenen Jena'r ^vertauscht zu haben." Das war wirklich ein ^ l geist wohl rasch verdorrt. l Auch mit dem viel jüngeren Friedrich > Jodl, dem Pcass'r Philosophen, unterhielt l Earneri einen regen Briefwechsel, und es ist , merklich von Interesse, mit welch rührender « Besä) ei den heit Carneri alle Fragen einer t „monistischen Ethik" behandelt. Einen sehr t bezeichnenden Satz von Jodl enthält ein ^ Brief: „Es kann und darf nnr einen Anti- i korruptionismus, einen Antiinhumanismus ! geben, der sein Schwert schwingt gegen Arier, Semiten, Aristokraten und Demokraten, agrarische und merkantile Ausbeutung!" Welch ein weises Wort von Ewigkeitswert. Man < müßte den Sjnuch mit Niesenlettern an den nächtlichen Himmel mit Scheimversern ausleuchten lassen und auf Milliarden Zetteln .im allen Sprachen gedruckt in Europa ver-> ! teilen lassen. .j In dem Buche mit dem Briefwechsel Car-^ neris kann man drei an Charakter, Alter,' ^Schicksal und wissenschaftliche Anschauung , so verschiedene Menschen in ihrem innersten ' Wesen beobachten und verfolgen. Sie sind , alle drei nicht mehr. Nur ihre Werke, ihre Namen leben fort, Carneri hat mit einem kranken, siechen Körper über 80 Jahr^ gelebt, ehe er in Maribor lächelnd in den Tod ging. In Maribor hat er auch seine letzte Ruhestatt gesunden. Von ihm sagte M. della Grazie: ^ „Earneri war ein Heiliger einer Gemeinde, '! die keine Heiligen kennt." A. R. z —o- ° Marburger und TagesnachriGten. Eine Bitte um Ultterstiitzuuff. Wieder sind ^.wir genötigt, an den Wohltätigkeitssinn un-^ serer Mitbürger zu appellieren. Es handelt! ^ sich um eine 77jährige Greisin, die von der! ^ Stadtgemeinde eine monatliche Unterstützung! ^ von 60 Kronen bezieht. Sie steht ganz allein^ in der Welt da, ihr einziger Sohn ist in Ruß,' land gefallen. Solange sie noch gesund und ^»körperlich rüstig v>ar (heute ist si^ gelähmt), ' brachte sie sich schlecht und recht damit fort, daß sie Bettburschen aufnahm nnd sie verkö-n stigte. Nun ist sie zu dieser Arbeit seit langem n nicht :n-ehr imstande. Das bißchen Hausrat, das sie noch hatte, wanderte zum Trödler und nun ist die Arme so weit, daß sie in der j.'tz:- tr gen, kalten Winterszeit im ungeheiztne ^,im-nier hungrig nnd krank dahinsiechen muß. m '^ehn Monate dailevt ihr Elend bereits, das l< sie stillschweigend getragen hat. Nur durch er einen Zufall nurde man aus ihr elendes d. aufmerksam gewacht. Im Namen der Äen'ch- A lrchLert und der Barmherzigkeit bitten wir daher, sich der Armen anzunehmen. Wir jir.di sa gerne bereit, Traden eutgeaen^'.nelnne'^ und geden nöer verlangen auu) die Äeve',ecn, auf dem er mit telepathischen Erperiuien c ten und Vorführungen auf dem ^jebiete der ^ Willensäecinsiußung wieder eiinnal vor das ' hiesige Publikuni treten wird. .Herr Sveugali ! legt Wert darauf, die breite Öffentlichkeit darüber aufzuklären, daß sein^ Experimente ' anf denl Gebiete der Willensdeeinflußung absolut kein^ nachteiligen Folgen für die Ver- ' suchspersonen haben, wie ihm dies auch von verschiedenen Aerzten, zum Beispiel in Lsub-ljana und Bosn. Dubiea, schriftlich bestätigt !. wurde. Im übrigen besitzt Herr Svengali in >> seinem Fathe ein so gutes Renommee, daß er auch diesmal, wie bisher immer in unserer; . Stadt, auf einen Massenbesuch rechnen kann. ,' Voranzeige. Die Freiwillige Feuerwehr l von Stndenci veranstaltet am 3. Juni d. I. l ein Spritzenftst, verbunden mit einer großeil ) Volkstombola und verschiedenen anderen Ae-: lustigungen. Der eventuelle Reingewinn dient ^ l zur Anschaffung von Geräten und für den , Weitcrbau des Steigerturmes. Es werden alle . geehrten Vereine ersucht, an diesem Tage vou t Festlichkeiten Abstand zu nehmen und dieser. : juugen, erst kürzlich ins Leben gerufenen. >, Feuenvehr die Arbeit zu erleichtern. Der, Verein bittet all^ Spender um Wohltäter um. Mige Beihilfe beim Sammeln von Besten für die Volkstombola. Dir Tombolakarten werden in kürzester Zeit zum Vorverkaufes in allne Trafiken zu haben fein. > , Für die on Tuberkulose erkrankte Lehrerin liefen in unserer Verwaltung unter der Ad- ^ d! reffe Orssich, Ptuj 21, eiu Betrag vou 50 Di->. nar ein. — Im gestrigen SpendenausweiZ 't- soll es statt Fanui Kisler richtig Ki,'Zlich hei-rißen. g Konzert in der Grajska klet. Heute Sams-n? tag den 34. d. findet in der Grcrjska klet ein Konzert der vollständigen Capelle „Drava" d statt. Beginn halb 20 Uhr, Eintritt 2 Di--), nar. 1462 t, Nachtdienst in den Motheken. Diese Wo-che, d. i. vom 25. d. bis 4. März, versieht deu n? Nachtdienst die Apotbeke „Marifa pomagaj" t,!(Mr. König) in der Alcksandrova eesw. Alkine PsLi^eichronik. Am Kralja Petra trg stürzte ein ^estöiener .'.usaimuen. Di., her. deigcruseue Rettuugsabteilui'g über'ührte ibn mich Hanse. — Einer Maria V. wurde ein l.derues t^eldtä'chcheil mtt Dinar ^n^alr ennvendet. Das Ts.schchen iit u^t einem goldenen Monogramm „:'X. rers^l?en. ^5er Ankauf wird .^ewariit. — D'e durcii il.re vic» len „A'fären" und Ztadtt".-.n 'i'e bereits sattsam bekannte Maria ^aug^c verübte s.e-st.'rn einen ^.'ll'''tmo'""ern:ch. ^ie wnr-'ie ttilter der E'/.t'5ahubrüül in : r Mliust-i ntiea bewußt'ez im ^chn/e liesi'Nd aufge-Milden, vermiktet, eaß sie ('>>ist genommen hat. Die von d^r Polizei herbeigerufene Rettung!.a'.'teit^ng n^rjuhite sie ins Spital. ^>or der Ueberfü!)run^ hatte sich auch ihr alter Verehrer, ein gewisser Franz'Berglez, bereits stark betrunken, eiilgesunden. In der .'.^'eiiuuie, es handle sich wieder nm eine klei-! ne „Anär^" seiner alten Beiuunten, cjmg er ' ails die Polizei los im) mnßte deshalb im ^ „Hotel Graf" übernachten. I Bei storbe-ic n, M-?:'i!.'sr. Z7. Feber: ^es'iek Ol!)mar, 22 ^eare, Snd''>ahnschlost'er, sketeje-va uliea 2. . . Ih. Fever: Deti<'-e.k Boris, zwei Mouate, 7vleischhaiierstiud, Fraukepauova cesta — 19. Fei>er: Zor^at Aleisej, 19 I., Student, ^i'ajstrova ulica 18. — 2t). Fcber: Ternov' 7vahre. Verkäuferin, Iezdarska uliea 3; Eelin^el Ioüpina, 63 I., Sudbah nwächtersw itwe, ^ rankenhaus. — 2l. Fever: Spindler Äer^a, l'.l Jahre, Fa-br ilsa rbe it e 'iii. eite r sv e rg; Wiillelbaue? Theresia, 98 Iabre, Wa.imeifterswitwe, Tr-'/.adla cesta ^9; ^raeta Philipp, 73 Iaknv, Gl'meiudearl>eiter, ^rantenhaus: Haberl Ma-^ tbilde, Iasnee, B^er^vitwe, tranken-^ hau^?. — 23. Feber: Galun Simon, 4Z Iah-i. re, Arbeiter, Gosposka ulica 26. i Ks? unö ' Das Kandels- qremium vemns!al!el Dienskaa den 27. Februar u:n kalb 2l) Akr in der Gambrinus-Halle eine aroße Versammlung, zu welcher ' ^ außer der Kaufmannschaft auch Industrielle iund Gewerbetreibende eingeladen sind. ^ Unker anderem werden insbesondere fol-^ aende. sür alle Erwerbszweiize wichtige . Fragen besprochen: 1. Notwendigkeit - einer Revision des Kranken-. Ilnsall« und Allersversicherunqsaeseizes und der Bei-^tragsleWng. ?. Stellungnahme zur de-^vorstehenden Iledernahwe der Südbahn ^ in den Staatsbetrieb. ?. Stellunqnahme zur Ausg'eichung der direkten Steuern jnnd Versteuerung der Genossenschaften. 4. Regelung der Arbeitszeit. 5. Gesch. iaegen die Bekömpsung der Teuerung. 6. Adbilse des Geldmangels. Alle diese ^ Fälle sind sür sämtliche Erwerdszweige / von überaus grofter Wichtigkeit und da "s die Beschlüsse dieser Verlanimlung auch ^den neugswahlten Abgeordneten vorgelegt werden, wird eine große Beteiligung der interessierten Kreise erwünscht. Als Kaup!-berichterstatter erscheint Kerr I. Moborii von aer Kandels- und Gewerbekammer. "ö _ ^ )-Z u? Hote! Halbwidl. Heute Souutag Früh-schoppeil- und Abendlonzert. Gewöhnliche ^Preise! . 1491 durch dieses Geheimnis erst wieder Wert für ihn? Er hatte schon verzweifelt geglaubt, niemals mehr dem Mädchen begegnen zu dürfeu, und jetzt würde er sie wicider sehen und sprechen, so oft er nur wollte und . . . Das alte Luftschloß baute sich wieder vor Edgar Wil->, lofsky aus. Ja, eines Tages würd,» er vor sie hintre-Ken und sagen: Mein Fräulein, ich habe den 5 Morder entlarvt, Ihr Bater ist gerächt. Würde sie da nicht den Wert deZ Mannes erkennen, dessen Hand sie verschmäht hatte,! würde sie nicht <. , Z 5. Der Vormittag hatte Willofsky seinem Ziel nicht nähergebracht. Er hatte dsn Hausarzt Professor Lungs, den Doktor Bardenhull, einen alten, freundlichen Herrn, besucht. Der hatte ihm erzählt, daß der Gelehrte wohl an omer Verkalkung der Arterien gelitten, daß vber sein Zustand bei seiner mäßigen Lebensweise niemals Anlaß zu Besorgnissen gegeben habe. Das plötzliche Ende, habe ihn, der er den Organismus des Verstorbenen doch seit Jahrzehnten beobachtet, schmerzlich überrascht nnd sei vielleicht nur durch eine besondere große Aufregung zu erklären, deren eventuelle Ursache ihm aber trotz seiner Stellung als Freund und Arzt des Toten vollkommen im-dekannt sei. Seines Wissens habe Professor Lung keinen Feind gehabt und er könne sich ^cht vorstellen, was dm rHig^y, vornehmen Mann so sehr aus dem Geleise seines ruhigen Lebens geworfen habe. In dem Augenblick, da er das Arbeitszimmer betreten, sei Professor Lung schon tot gewesen und seine ganze ärztliche Kunst habe sich darauf beschränkt, dem lieben Freund die Augen zuzudrücken. Die unmitteware Ursache des Todes sei ein Herzschlag gewesen. Willofsky empfahl sich dankend dem Arzt, der ihm den besten Eindruck gemacht hatte, und fuhr zu Iadwiga hinaus. Sie empfing ihn diesmal wieder ganz in ihrer kühlen, zurückhaltenden Art und hörte ohne Überraschung seine erregte Erzählung von dem Brief an, den er der Portiersfrau entlockt, und von der seltsamen Aufklärung, die ihr Abenteuer im Lift auf diese Weise erfuhr. Willofsky erklärte ihr hierauf, daß er erst jetzt von ihrer Ansicht, daß ein Verbrechen vorliegen müsse, vollkommen überzeugt sei. ES schien auf sie geringen Eindruck zu machen. ; Dann fragte er sie, ob sie vielleicht jemandem von der Zusammenkunft, die sie mit ihm in der Gemäldeausstellung gehabt, Mittelung gemacht habe. Willofsky war unruhig geworden, als er mit diesen Worten die Erinnerung an jene Stunde heraufbesöMören mußte, Iadwiga aber antwortete auf ihre gewöhnliche Art: ! „Nein, das habe ich nicht." Dann sagte sie noch, daß er, wenn er eS für gut halte, ihren Onkel Drekiel besuchen mö-,W dM die.Kapiere Mes Vaters dur^Z zusehen, und entlkß ihn mit einein kühlen' Händedruck. Doktor Wilhelm von Drekiel war einer der bekanntesten Rechtsanwälte der Stadt und bewohnte den ersten Stock eines großen Hauses im Zentrum. Ein sehr stolzer Diener öffnete Willofsky die Tür und führte ihn durch eine lauge Flucht kostbar uud prunkvoll eingerichteter Räum? in die Bibliothek, einen Saal mit dunklen Bücherreihen, die bis zur. Decke reichten, uud schönen weißen Marnior-statueu in den Nisä)en. Hier envartete ihn Drekiel, der sich in guter Pose an einen schweren, mit Manuskripten bodeclten Eichentisch lehnte. j l Er war ein schöner, großer Mann mit dunklen, lebhaften Augen und gepflegten Händen. Der Fünfzigjährige sah dank einen: prachtvoll sch.mrrz gefärbten Schnurrbart und einer guten, gebräuuteu Haarfarbe weit jün- > ger aus. Er svrach mit scböner Stimme uud der ausgeprägten Phonetik eines geübten Redners. „Ich glanbe, ich habe schon emigemale im Hause meines verstorbenen ScknvagerS das Bergungen gehabt, Herr Doktor, imd kenne i auch den seltsamen Auftrag, in dem Sie hen-! te zu mir kommen. Meine Nichte Iadwiga^ ! hat mich verständigt." Er sah Willofsky an, als e^wart^ er eine .Entgegnung, da dieser aber schwieg, fuhr er > fort, während er ^seine Stirn runzelte;, „Meine Nichte Iadwiga ist ein bißchen Phantastisch. Leider. Sie wünscht, daß Sie die Papiere meines Schwagers durchsehen. Ich weiß zwar uicht, ob diese Indiskretion ganz im Sinne des Verstorbenen ist, aber ich bin bloß Testamentserekutor und habe der Uni-versaleröin nichts zu befehlen, .hier auf diesem Tiscl)e finden Sie alle Papiere, die Professor Lung hinterlassen hat, noch in der Einteilung, die er selbst getroffen. Rechts liegen die Privatbriese, links die Schriftstücke, die sich auf sein^. Tätigkeit als Lehrer und au^ die Vennögensverbältniß'e beziehen. Haben Sie sonst noch einen Wunsch?" i „Ich danke, Herr Doktor", antwortet« Wittofsly, ohne dem Bl:ck Drekiels auszuweichen, „ich glaube, ich Znauche sonst nichts." „Nun, dann wün'che ich Ihnen gute Unterhaltung mit dein alten Kram und hoffe nur, daß meine Nichte es nie zu bereuen ha-, ben wird, weuu sie einem Fremden so tiefen» Einblick in ibre Privatverhältnisse (gewährt." ! Willofsky fülN'e die beleidigende Absicht in den Worten Drekiels, cr unterdrückte aber die scharfe Envideruug, die ihm auf der Zunge lag. kehrte sich wortlos um, setzte sick an den Tiscy und nahm das erste Schriftstück in die Hand. Drekiel musterte den Eindringling noch" mals mit den dunklen Augen uud verließ dann wortlos den Raum. j Das Schriftstück, das Willoi'-kn in die Hand t genommen hatte, war das Testament ^ra- Cin ganzes Torf ausgesiedelt. Di^ Bewohner Raöa eines der graten Dörfer iu der ?l>svodina, sind durch fortwährende lieber-sch.veinmungen, die fast die gai^'-e ^lnsiedlung vernichten, g.'.s.vun^u, ihre Heimstätte zu verlassen und auszusiedeln, Alle Ansuchen an die Regderunq nm ^tbhil'e blieben erfolglos. Der Gemcinderat wustte leinen Ancweg nnd als neuerdings eine Überschwemmung drohte, b:ugel ihr ^'.l. Für seine Tat erhielt cr von den Mchststehcuden einige nicht gar freundliche Puiser, bis ihn die Gendarmen besrciten und dein Gerichte einlieferten. Gro^r Vrond in VoSnicn. In Fojn'^a in Bosnien cutstand in dem dortigen Bauchs-sägewerk cin Ärand, der in kurzer ^eit das aanze Wert einäscherte. Abends lochi.n die Arbeiter ihr Abendessen bei einem offenen Feuer univcit d'.'s Eägowcr'es. ^ie legten sich schlafen, ohne das Fener ans'»nlösch.n. In der Nacht entzündeten sich die in der?'ähe liegenden Bretter nnd km", darauf ft^nd das ,ianze Werk in Vrand. ^i'augcls an Geräten war jede Löschaktion aussich'.olos. Das ^äge-loerk brannte samt dem H^lag.'r total nie-^r. Der Zchadui wird auf über Fvei Millionen geschätzt. Selbstmord eine? Wien?? Njlivc?^ät?pro- fessor-S. Der brannte ^ivisrechtslehrer Uni-^rsitätsprofefsor Dr. Mori!.^ ?i>ellsvacher hat seinem 5.'eben am 2?. d. cin tragisches (su.de gemacht. (5r stürzte sich am Abend ans dem Fenster seiner iin Vezir! im dritten Stockwerke gelegenen Wohnung a''f die Strafe und erlitt einen Bruch des Schäde^rundes und Brücbe des rechtcn Oberschenkel-.- ?'nd des Zinken Oberarmes. Die gerufene Nettnngs-aesellschaft taild den Gelehrten bereits tot vor. Der Grund des Selbstmordes ist u'.cht bekannt. — Professor Dr. Weil'-vacher war ein ycbnrtiger Cteirer und erst Jahre alt. Seiner,M wirkte er an der Universität C^r-lnovitz und wurde von dort an die Wiener Hochschule b^rnien. Er war cin bedeutender Zivilist uud hat eiue Reib? hervorragender Publikationen veröffentlicht. die in Fachkreisen allgenieine Anerkennnng fanden. Wegcn seines lauteren (5lmralters und vornehmen Wesens ersreute er sich bei Kollegen und Studenten allgemeiner WertschäkuN'?. Gro^e Lar.imenstiirze in T?rol. Der ..Tiroler Anzeiger" meldet, das', am 2^. d. beini Epullerseowert, das die .(traft für di.' Elektrisierung der Arlbergbabu liefern wird, eine proße Stanbla'.oine niederging, wc^.'i dreizehn Arbeiter ver'chüttet wurden. Alle wurden lebend geborgen, doch sind drei schwer imd neun leicht verl^'t. Die Lawine verlegte den Aufgang der Oberlamuter dcs Wasser- ve, weiße Kuvert. das durd) einen Prä.üsen Schnitt an der Seite aeöisnet worden war. Dicser Schnitt entsprach dem Charakter des Menschen, der mit ungehenrer Kühnheit in das Arbeitszimmer des Verstorbenen eingedrungen war. Dann ossiret-e er den großen Bogen, den die Hülle en^ie^t, und betrachtete nicht ohne Mhrnug die zierlichen Tseder-züae, die den letzen Willen Professor ^i'.nas verkündeten. Das Testainent war ganz sachlich nnd ohne jede Sentimentalität al>gesa^t und begann init der (5insekung Iadim^i ^nue.- ^>ur Uni-l>ersalerbin und d I^eiu^rer Legate an wohltatige Vereins, die ereichtung ciner St''tuug sür arme Stndcu!-'n und eiue «indere znr Unterst nining von ^orselun:,^n cuf geologischem und mathematischen, die Beniinmnng, das; die ^ ^ ^ ^n^.en und die Bibliothek der Universität zusallen sollten, die Verteilung von einzelnen Crnnier-zmgsgegcnständ'en an die wenigen l>er'öiili-chen Freund des Nelel'rten nnd naiuhafte Belohnungen für die alten, treuen Diener des Hauses und des g'^logischen Institutes. Ein zweiter Teil deS Teitinieut^ enthielt cm Lermögeusoer^'ichui^ uud ^il/wslu er- V » «? v ? S schlosieZ; dabei wurden drei ?lröcitcr cing?-fchlossen. Eie konnten aber nach kur.^ Ar-v^it befreit werden. T-er Vau^'trieb diese? Ulääitigen Werkes ist durch die nied^erI-eIan* genon Lawinen sohr gehemmt. Theater und Kunst. Repertoire des NatiznaltheaLcrs in Maribor. Zauistcg den 24. d. „Cs", Ab. A. -Sonntag den 2^. d. NM Uhr „IalnudSvöani", ouf'i^^r '!b., ermäs'.igte Preise. Abends „Drei-^ ulät<'rll)lino" (Pri treh mladentah), au». Ab. Das Wasch?» kleiner Wäsche in der ttüche — lciit Liündigl'ngsizrund. Das neue Ä'oh-nnngögesed hat unter deii ^tündigungsgrün-deu auch solge7?den: „Wiederholle schwere Uebertretiingen der Hausordnung." In letzter Zeit haben nun inehrere Han'Hauk lagen, angelegt waren. Der let^tte Sat; oes Testanientes bestimmte, das; di^' Soeielee Anouyuie des Mines ??ordafri'.'ainrs in Pari--' sofort von dem Tod des Erblas'c-s zn verständige nsi^'i und daß niit seinein Tode^^tag jede Äervslichtung der BeraM'rie zu irgend einer weiteren Zahlung erlös^lsen ronrl^e. Donn folgie I'lo"'» no5) di" feinl^aarige, sehr schwer leserliche Nnterschrüt des Profefsoi's uud dc^s Datum. De.^' Testaineut war etwas über ein Iabr alt. Willosvky hatt^ das Schriftstück nicht oline s^'rregung nberslogen. So war Professor Liiug also noch reie; seiner Wissenschaft zu danken. Denn die Bergwerke in Nordafrika, das weiren wohl die Eisengrnben, die Professor Lnng entdeckt statte uud di^^ ibm zur Zahlung eitler jährlichen Rente verpflichtet waven. Wie gros; inochte dies^ Nellt>e wohl sein? Unter dein S!os; der Geschäftsixrpiere fand ^^')illosc'kn bald die geordilcten Kontoauszüge der Bank, d^r Peofefsor LungS Vermögen verN'altete. Uud da staft im Ensen,blespiel. Karten zu 25, 20, 15, 10, 5 und 2 Dinar in der Musikc-lienhandlung .^'»S-f^, Solska ulica. -O-- Kino. 1. MariborsN bioskop. Henke Sam?wg und morgen Sount^ag wird noch der Film „Maeifte nnd der Sträfling Nr. 151" gegeben. — Montag, Diegen eiiier Klage geginl ihren Mann komme. Die ganze Angelegenheit iver-de vor die Gescs/.vorenen konliiten, cr, Snmak, könne aber als Beaintev des Gerichtes dabei zugunsten ihres Mannes intervenieren, doch dazu brauche er Geld; wieviel dies sei, konnte nnd wollte cr al>cr nicht ailgeben. Das gleiche sagte er alich zu dcln mittlerweile heini-gekchrten Franz Glazar. Da cs spät war, ül>crnachtete cr noch bei Glazar, ain nächsten Morgen jedoch war er spmlos ver-stlMmden. Am 19. Dezember kain er in das Gasthaus Podhostuik in Iur?inci und bestellt^, sich dort etwas Giltes zum Essen und Trinken. Als sich die Wirtin Ursnla Podhostnik anf einen Monient ails dem Gast^lNliler ent-serute, stahl er eine anf der Bank liegciid>e ^i^alböhaut und vers^hivand. Ain selben Tag noch traf ihn der Bliit)er Franz Glazar vor dein Gasthansi» Korenjak in Podvinci, hielt ihn an und übergab ihn der Gendarmerie, die ihn verhastete nnd dein Gerichte in Ptuf eiulieferte. Äimak ist auch verdächtig, daß er aul 20. Eepteinber iin Hofe der Geiverbege-nossenschaft in Murskn Sobotir ein dein Ivan Eipot gehöriges Fahrrad im Werte von 4L00 Kronen gestohle:? habe. Am 21. d. mußte er sich ,iu nvor dem bic'sigen Kreisgerichte wiegen des Berbrechells deS versuchten Betruges und des Verbrechens des Diebstahles verantivor-ten nnd wllrde vom Gerichtshofe zu einem Jahre schivereu Kerkers verurteilt. überwiesen von der Societee Anonyme des Miues Nordafricmues. Willofskt) beugte sich ülvr die ZahlenkollM-Neil nnd fühlte, wie ih nidas Blnt zu Kopf stieg. Diese Rente hatte Professor Lung durch acht.'^chn Jahre neben feiuein Gehalt als Hochschullehrer bezogen, da ivar es freilich Ulöglich, ein Diihend Millionen anznhäufen. Willosskv Prüfte nochmals sorgfältig den Tert, dic^ Schrift irnd das Papie rdes Tefta-nientes, aber es fand sich nirgend? ein Zeichen ciner Radierung oder ein Fiiigerabdritck, nud es blieb ibm völlig unerklärlich, was der Eiildringling mit der eigeniuächtigen Eröffil'ung beMeckt hatte. Iin grvs;en und ganzen bot ja der letzte Wille Professor Lnngs keiiie Ueberraschuug, soiidcrn legte nnr von n^'uen? Zeitgnis ab für die vorne?)liie Gesinnung des Gelehrten, die er auch in? Tode für seine Familie, für die Wi'senscl^'aft niid die Bedürftigen beivies. Für dieselbe Gesinnung zeligten aiich die Privatbric^e, an deren Lektnrc Willo^'sky nch jetzt wandte. Sie waren chronol'.>gisch geord-»net niid begannen mit den Briefen von Lililgs Vat?r, der, ein höherer Sparkassen-lvaniter in einer Provinzstadt, dein anf der Hochschille studierenden Sohn mit eher freuudscs>aftlirs^n als väterlicheil Natschlägeu ziir Seite stand, dann folgten die Briefe der Brant des cheliwligen Privatdozenteu. die WillofSkt) imgelesen ließ. Und dann die Briefe der Gattin, die denl seine Forschuugöreise na^ A.jrika unteruehiileuden Gatten oet.rcu- MMM? V Vow?S. s5e5er IVSZ Ein diebischer Gehilfe. Der 25 I?hrc alte Ivan ! u, > i« irii-ri Ani. kucl° ^sgst, ^sriisai' 5kovai,»ka ull«» 7. » ?vlQpZ,on ISV. BoNSWIrlschaN. Der Scheckverkehr bei den Poftschrckämter« in Ljttüljana und Zas^reb, soivie bei der Postsparkasse iil Sarajevo iveist für d^'n Monat Iäniler 1023 folgende Ziffern auf: Einlagen: 292.5)21 mit 904,279.422 Dinar Umsatz: AuS-zahluugeu: 130.104 nlit 014,004.424 Dinar Ulnsatz: da!vl>lt entfallen auf den Clearingverkehr 9790 Manipulatioilen über Beträge von 202,051.243 Dinar, 146 neue Konti wurden eröffnet und 22 aufgegeben, Ende Jänner waren 8418 Kontünhaber. Der Stand der Einlagen Ende Jänner betrug 217,212.864 Diilar. .! Verichtignng. In der Nummer voln 24. d'. brachten wir eilte Notiz, daß die Einkominen-ftenerverzeichnisse fertiggestellt seien. Diese Nachricht bedarf insofenie einer Berichtigung, als es Erwerbsteuer und nicht Einkom-nienstcuer heißeil soll. Aus aker Welt. Der lebende Leichnam. In Mailand erkeb»« te eine Trauerversammlung auf dein grofzei? Eampo sauto eine unheimliche Ueberraschung. In ^!n Augenblicke, in dein der Sarg mit den sterblicheil Ueberresten einer Aitwe in die Erde gesenkt ^Verden sollte, hörten die Uin-steheilden ails denl Sarge Geräusche, die keinen Zweisel daran ließen, daß die sogenannte Tote die Absicht hatte, noch weiter zu leben. Zunächst entstand eiile Pailit unter der Trau«, erversanlmluug. Eiil Arzt wurde zugezogen, nud eS wurde eiuwandfrei feftgesbellt, daß die Hauptperson der Beerdiguug lmr scheintot gewesen war. Die Nachricht verbreitete sich mit Windeseile, uild daS Volk von Mailand, das an ein Wunder glaubte, ströinle in Massen allf den Fri/edhof. Die „Leiche" befindet sich ailf dein Wege der Besserung. Sparsame Mlliardlire. Der anierikanische Milliardär John Rockeseller erklärte einmal oineul seiuer Bekannten: »Ich gebe meinem Barbier nie uiehr als eineil (^>nt Trinkgeld. Weun ich ihm selbst eiileu Dollar geben wollte, so wurde er sich doch iululer noch beklagen, daß ich ihm zu wenig gegeben hätte. Mit Uleinein Eent ab<^ unterscheide ich mich nics>t von den andern Kunden uud werde deshalb nicht schlechter bedieut." DaS Beispiel Rocke-fellers hat bei den Nobobs iil Europa Schule geinacht. So folgt beispielsweise der Pariser Bankier Henry Rothschild, der sich auch gern lich folgten uud ihm liebevoll über die Wlm-dertaten der dautals dreijährigen Jadwiga berichtet<^i. Willofsky entnahm aus diesen Briefen, daß Luug sich dainals ungefähr vier Monate in Marseille und Algier aufgehalten und dann zur Ordnung seiner Sammlungen und Anfzeichnlingen ll^r Genua nach Nizza ge-f^chreu war, wo er ungefähr ziii>ei Monate i>erNwilte. Dann war er nach P^ris gereist nnd mil^te dort nach läiigeren Verhan^dluil-geu seiuen Pertrag init der Societs^e Anony-liie I^'es Mines Nordasricaines abgeschlossen l>al>en, der ihn aus eiileui G<'lehrten mit knappen Eiilküuften zmn Bezieher einer Ml-lioneiirente geumcht hatte. Daß sich Frau Professor Lung nur ganz kilrz ihres jungen Reichtunis und des Ruhme? ihres Gatten frenen konnte, ging ans den ltondolen.zbriie-fen l)ervor, auS denen Willvfskn erfuhr, daß Lungs Frau schon ein Jabr sl'äler einein Lungenleiden erlegen war. So iveit war Willofsky u,it der Durchsicht der Korrespondenz gekoiiinicn, als die Tür aufgerissen wiirde Uiid eiu dunkelgekleidetes Mädchen init weißer Schürze in höchster Aufregung hereinstürzte. „Gnädiger Herr! Gnädiger Hehen?" ' ' Wortjetzung «unm«'«»»««. W« !»»'__r» ___ als Tbeaterschriitsteller versucht und dank seinen Millionen seinen Stücken einen slnchti- y.u Erfolg zu sichern weiß, dem Beispiel des «merilanifchen Pctroleumkönigs. Kürzlich ipe.ste der schriftstellcrnde Bankier in einem Pariser Restaurant. Sein ?Nenü verzichtete ans alle raffinierten lhenüsse und war denkbar einfach. Es bestand aus Makkaroni, Milch nnd geschmortem Obst. Als Rothschild seine Zeche bezahlte, bemerkten die Anwesenden mit Staunen, daß er sich eine der beiden ?,ünf-FranLSNoten, die er beim Wechseln zurückhielt, vom Kellner in kleine Münzen um-wechseln ließ, um diesem das fürstliche Trinkgeld von einem Francs auszuhändigen. Als der altbekannte Gast das Lola lverlassen hatte, bemerkte der Kellner mitleidig: „Die armen Schlncker, auch sie leiden in dieser bösen Zeit unter der Steuerlast und müssen sich nach der Decke strecken." „Ter Haren, hat sich überlebt." Mustapha Kcmal-Pascha ist in eiuer Rede n'ir die Emanzipation der türkischen Frau einstetreten und bat erklärt, die Zeiten seien vorüber, wo die Frauen sich verstecken mußten. Sie sollten sich nicht mehr verschleiern uud abschließen, als die Religion befiehlt, sonst würde das ganze Land daruuter leiden. Die türkischen Frauen hätten während des Krieges tüchtige Arbeit in der KriegShilfe geleistet. Sie sollten sich weiter ausbilden, Schuleu gründen und das Leben der Nation fördern. Di^ Frauen müßten den Harem, der sich überlebt habe, verlassen und eine gleichberechtigte Position mit den Männern einnehmen. Drahtlose Kraftübertrazung? Die Technik 5st die rastloseste unter den Wissenschaften und erschließt durch ihr stetes Vorwärtsstreben rmmer neue Möglichkeiten. Nach einer Notiz der Zeitschrift „Wasselkraft" werden zurzeit iin Amerika Versuch? gemacht, durch sogenannte Elektrorohren eine drahtlose Kraftübertragung auf weite Strecken zu ermöglichen. Diese neueste Errungenschaft auf dem Gebiete der Technik erschließt damit Möglichkeiten von ungeahnter Reichlveite und leitet vom Ucbertragungsstandpunkt aus sowohl für Telegraph als auch Telephon einen neuen Zeitabschnitt ein. Ein Bär im Gewicht von s Zentnern wurde in!der Nähe von Delemout im schweizerischen Iura getötet. Die scharfe Winterkälte hatt? ihn von den Bergen hinab ins Tal getrieben, wo cr manchen Schaden anrichtete, ibis eine regelrechte Treibjagd auf ihn veranstaltet wurde. Der Gcizteufel. In München ist die 56jäh- 5ige Witwe des anfangs Iäuuer verstorbenen Generaloberarztes a. D. Bandrerl vom Uu-itersuchungsrichler unter dem Verdachte verhaftet worden, ans Geiz den ErschöPsungZtod ihres unterernährteu und von ihr überdies einhandelten siebzigjährigen Gatten herbeigeführt zu haben. Sie wird der Körperverletzung mit nachfolgendem Tod beschuldigt. Ein Festessen von einer Bohne! Siebzehn Personen aßen sich kürzlich satt von einer einzigen Bohne! Dieses erstaunliche Festessen wurde auf einem amerikanischen Gut veranstaltet, nnd die Mammutbohne stammte von einem Dr. Briant, der Versuche anstellt, mit Radium riesige Gemüse zu züchten. Er hat dabei , wje wir einem amerikanischen Blatt entnehnnm, die erstaunlichsten Ergebnisse erhielt, sowohl was die Schnelligkeit wie die Größe des Wachstums bei Gemüsen betrifft. Es gelang ihm, Bohnen zu erzielen, von deinen eine 23 Pfund wog. Diese Bohneunnge-heuer sind langgestreckt in der Form und liefern ein köstliches Mahl. Aus einer solchen Wohne veranstaltete Briant nun sein Festessen, indem er sie in drei Teile teilre. Jedes Wohnenstück wurde auf besondere Weise zubereitet, nnd diese drei Gerichte bildeten nun »den Speisezettel des Essens, an dem 17 Personen teiliuchmen und satt wurden. Aehnli-iche großartige Erfolge wurden 'bei anderen /Gemüsen erzielt. Kohlköpfe von einem Umgang von 18 Fuß, Aepfel so groß wie Fuß-Dalle, Kürbisse, so gewaltig, daß sie nicht durch ieme gewöhnliche Tür hindurchgingen — das sind so einige Beispiele von den' Pflanzen-Wundern, die der Amerikaner in seinem Zaudergarten mit Hilfe des allmächtigenRadiums hervorbrachte. Börse. Produktenbörse in Novi Sad am 21. Feber-Weizen 450, Korn 390, Gerste 315. .Hafer LSS, Kukuruz 230, Sicht im April 260, Bohnen 400, Weizenmehl „00" 655, Weizenkleie A <0, Tendenz lebhafter. Zürich, 34. Feber. (Eigenbericht.) Vor-borse: yiaris 32.55, Beograd .",.10, London Prag 15.75, Italien S5.55, Newport 581.50, Wien 0.00745. gest Bndapest 0.17, Warschau 0.0Ui), 6,oltia 3.10, .Bukarest 2.6?i - - BaOernsogen. ! Von Paul Schlosser. i l3. Riesen und Zwerge. Riesen sind lebendige Gestalten der Volk?- ! Phantasie. Sie haben keine Naturgewalten ^ wie etwa die riesisch gedachten (Bister gewal- . tiger Naturerscheinungen. Die Zwenke stehen dcr Menschennatur am nächsten nnd haben von allen Dämonen am wenigsteu animistischen Charakter. Die Niesen sind Einzelwesen, hingegen die Zwerge in staatlicher Gemeinschaft mit einem König an der Spihe leben. Irrglaube ist die in unserem Volte lebende Vorstellung, daß in dcr Pettauer Gegend ehedem Riesen saßen uud nach den dort in alten Gräbern gefundenen Knocken zu schließen wenigstens zivei und einen halben Meter Größe hatten. Si? geht auf das mißverstandene archäologische Zeugnis dcr romischen nnd vorrömischen Besiedlung jener Gegend zurück. Riesen hanstcn in alten Zeiten auf den Höhen des Bachern. Sie waren so groß, daß sich ihre Frauen mit gcspreiztcu Beiueu über die Dran stellten und im Flusse die Wiudeln ihrer Kinder wie in einem Schasse schwemmten. Zwerge wohnten früher am Südbachern. Die waren so klein, daß ihnen die Grashalme für ihre Tnrnspiele genügten; sie kletterten an ihnen auf und ab. Ein beträchtlicher Teil der Bachernsagen befaßt sich mit den Persönlichkeiten und Ta-teu der Zauber in ensche u. Das siud solche Menschen, die nach uraltem Volksglauben übermenschliche, dänionische Kräfte und Eigenschaften haben: weise wie ein Gott, stark wie ein Riese, verwandlungsfähig wie ein Elf, fähig wie ein Elementargeist dem Wetter, Wasser und Feuer zu gebieten, Als solche Z a u be r meu s ch e n gelten Hexen uud Zauberer. Auch der Schatz glaube gehört hierher, deun nur eiu Zauberer versteht es, Schätze zn siudeu. Der Glaube an Alp und Werwolf ist bei uns ausgestorben. 14. Hexenzlaube. Die Hexe war ursprünglich ein Weib, das nach eigenem Willen sich den weiblichen Dämonen, Uicholden des wilden Heeres zugesellte und auch Tiergestalt (Katze, Hund, Eule nsw.) annehmen konnte. DaS Christentum hat den Begriff der zaubernden Weiber schon be'. den Griechen und Römern, Kelten uud Germauen vorgefunden und vielfach iu ungünstigen! Sinn verändert. Das Endergebnis dieser Wandlung war die Hexe mit allen Ungerechtigkeiten der Heren-Prozesse uud -Verbrennungen. Bezeichnend m es, daß alle Heren trotz ihres angeblichen Zanbervermögens in Elend und tiefer Armut stecken geblieben sind. Auch die altnordische Edda kennt ihre Art. Erst durch die Einwirkung des ^hristcntnms kam der Pa't mit dem Teusel hinzu nnd erst die mittele!' terliche Here tonnte sich durch Zautvrei verschiedene Tinge dienstbar machen. Dr. Pnsf berichtet in seinen Berken über mancherlei schaurige .Herenverfolgung, namentlich in Marrbor und Gutenhaag. Wetter machen und Hageln lassen wird den Heren zugeschrieben. Die serbische Vila, verschieden von unserer, versteht die gleich? K unst. 154K wird in einem hiesigen Hexenprozesse „bezeugt": „Die meisten Wetter machen sie am Kremichberg" . . . und: Bei der Brücke, wo sich der Potschkauer und der Ziveinigker Bach vereinen, machten sie ein furchtbares Hagelivetter." Jung noch i't beim Wettermachen die Verwechslung des > Teufels mit der Hexe. In früheren Zeiten wurden verheerende Hagelwetter als von Ii-derlichen, ausgeschlossenen Studenten des Maria Raster Gymnasiums verursacht, betrachtet. Der Widerwisse gegen Glockengeläute ist dm Riesen, Zivergen, Heiden und'Heren gemein. Das bekannte 5? rei 5 irren, unerklärliches Fehlgeht".: anf wohlbekannten Wegen, wird in der Gegend von Bad Nenl-an?, südlich des Bachern, als Heren spuk angesehen. Ein Hexenausslug. In Slwnica (?chlein'ch) lebten nm 17W in enger Nachbarschaft ^wei Bauern, deren Weiber .Hexen waren. Da äußerte der eine Bauer den Wunsch, doch auch einmal anf einen Herein?,,sjliigniitgch^n zu ^dürfen, .Die beiden Weiber waren damit ein- verstanden. Schon am selben Abend flog die^ gan.^e Gesellschaft ab, vorher aber betten sich < alle nach Hexenbrauch d.n ganzen Körper mir> Fett eiu geschmiert, nnd sielen in einen Kell.'r^ der uächstvierten oder -sünsteu Gemeinde e»n/ -Hier taten sie es sich an den reichen lag.'rndcn ^ ( Weinverräten gütlich, fanden auch manch gu- ^ ten Harpen vor, und waren schließlich alle ^ betrunken. Schon dämmerte der Morgen her-^< auf und die Heren beenden an^ den: Heim- < ritt. Der Mann aber wollte unbedingt noch ' vom Iobannessegen kosten, einem ganz be- ^ sonders feinen Tropfen, der zn Joli>.mni in^ der Kirck'e gesegnet worden war, von dem^ richtige Heren daher nichts ernie^en dürfen.!^ So flogen denn die beiden Weiber ab und! ließen den Mann allein im Keller znrück^ eingesperrt, denn sie waren ja durch die ver^/ schlosseue Türe hereingekommen. ^' Mittlerweile war es Tag geworden, der > Besitzer des Gehöftes begann seine Arbeit, trat in den Keller und stellte den fremden Mann zur Rede. Dieser aeer verstand es. > Glauben zn mmhen, zwei vollständig unbekannte Hexen hätten ihn wider seinen Willen hierher verschleppt, er wollte nnr von: Io-hannessegen kosten, da hätten ihn abcr die Heren plöUlich verlassen nnd so sei cr nnn ale das bemitleidenswerte Opser der garst'gm Hexen hier zurückgeblieben und danke vielmals sür die glückliche Befreiung. Hexentanz. Ging einst ein Musikant des Abends von einer ländlichen Tanzunterhal-tung nach Hanse. Uugesähr um halb neun Uhr sausten etliche Heren einher, packten ihn uud entführten ihn durch die Lüfte. Nach etlicher Zeit senkten sie sich gegen die Erde, setzten den Entsührten auf einen Lindeulaum, hießen ihn aufspielen und tanzteil wie irrsinnig nach Hexenlnst dazu. Der Musikant war hnngrig geworden uud begehrte uach Speise. Die bekam cr. Sie schmec!te vortrefflich. Da er aber iu der Finsternis ihre Beschaffenheit nicht ansuebmen tonnte, steckte er etliche Brocken in die Tasche, um sie beim Tageslicht zu betrachten. Die Hexen konnten sich nicht strtttan^n nnd übertrugen, einer Lan.ne folgend, ihren Mn-siülS nach einem Eisplahe, wo er weiter vorspiele nmußte. Der Mnsiümt lannte alle Hexen persönlich, sie waien ja ans seinem Dorf, daher drohten sie, ihm die Zunge auszureißen, falls es ihm eini'.ele, sie zn verraten. Plötzlich aber waren die Hexen verschwunden nnd der Mn'ikanl stand allein anf dem Eis. In der stockfinsteren Nacht fand er sich l uicht zureeht uud li.f fort im engen Kreise ' herum, nm sich nicht völlig in verirreu und > warm zu halteu, >d<'uu es war bitter lalt. Uui) ' als es Morgen geworden w?r, sah er nch in einer stoclsr.'mdeu Gee.nd, nnd da uuter^nch- > te er seine Ta'chen nnd er'annte, daß er des l Nachts elelliaiteu P'erde-, !>iuh- und Schweine in ist jXgesten batte. Im Vauue dc5 Snuls. Eines A5ends des Jahre? l?'ging ein Pohoree von Heöze Mötsch) uach Haue ins Gebirge. Ans ein-in^il er^ob sich ein wüsi.'r Sturm, der i!>n gen^ nm- nnd rnudhernnidrehte und ein unsichtbare? Elinas ,wa rim unwiderstehlich im-ni.r tiefe? in den Wald, bis er nicht mebr ^ wußte, wo er eigentlich sei. So berumirrend kam er bi" »u eiue mgroßeii Graeen. Hier brachte er die Nack't zn und kennzeichnete die i Ttelle seiner N'ächtis".!ng uiit d.in Taschen-nch ^ Erst bei eubrecheudein bergen fand er glü'k-^ lich hei in. (Fort', folgt.) ' HI ÜI Den SechzundznanziBen, am Montag, .Feiert KlesiL Namenstag. ! Daher, alle P. T. Kunden, d?ids nicht den Tag gebunden. '^oinml alle in d' Aar oder Cafe, Serviert wild . Alles Nur kein Eis-Kaffee. 5UeZi5 sorgt für gule Tropfen. ^ Seine Signora sür gute Krapfen, ! Für Musik kümmert sich Pan Kaplans Und sein Kollege dort im Var-Eck. werden alle herzlichst eingeladen, > Die, die nicht erscheinen, werden vorgeladen, j Daher soll niemand ausweichen, KleSiL Namenslag einweihen. Dss Sa«l-Kom!lee. , Leichte Neigung zu? Erkaltung? Ucberniä- st'ge Empfindlich'eit? Schnierzstillend und . abhärtend wirken Massagen nnd Waschungen . init echleni Feller's Elsaslnid! Weitaus stär-^ ker, ausgiebiger iind lx'sser als Franzbranntwein! Als Kosmetik'.liu zur Pflege der Zähne, des Zahnfleisches, des MundeS und der Kopfhaut seit 25 Jahren beliebt! 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