MoVviw» » «Ifftsvß TM p»vt»II»»»». « M. 2S2 Samstag den t9. Novembtr 1921 Sch»Ml«n«iG» V»chdr«tk»Preis»» ^dhdl«« monatlich » , ^ Zustellen . ...» . LO''^ Durch Pvfl . .... . so-— Durch Post vi«?s»Ü.. , » » 60°^ »Zwzel^mimmer .... » 1'-^ A« Äellraunq c«r ^tunß A d«» AbM» >^»»entGb.traG iir Ou» «mei» k?» .«W» em «Monat, «d?mald«1t«iM 1^,4 Iah, jt« b«en^vr:r«d« o!,w»V»ml» w-^d« nicht b« Ulks»» ttWt MsGraiVuam'ahm« w LtaÄbo, b« ^ .. ia vv« ib» tt- t» ^gr?» t«t «tAitver «»d «»ili!». t, »»H» !I«I ^ »»zB^ XWuutatz»» St. Jahrg. Koikniij »i ck z>sm«>-lost m Wiitt«. Man iwiürdi^ sich Ouischen, wenn man an-nühme, ldie ÄfsentlÄche Momung w Fral^kreich lbeWifthge Isich M Ibesonidievelm Maße Mt ider gHammentVunst von WaGinigwn. Hätte es nicht oi'Nie öMnitlicho AuÄelm'anjdorisetzjUingl ^ar-Äb^ Wg«>bien, ob es ia-ngsb-vacht isoi. idah Mi WisterpriGildent Grivlnd isijchl wäihrenldl der Tagung des Pavliaments auf MwdchtenA vi>er Wochen Pom Paris entifsrne «unld hätte nicht Poilincare in Idier Presse -giogen.diiesie Reiis« Brimnlds anHeikälmpft, so wlüßten viÄe Fran. yojsen lüibcrihiaKpt nicht, diaß Wafhiingibon auch für Fra-nikreich .eine große Btödaut.un.g ha!b-on kann. Kauim evni WaR hat lsich eingiet^Ln'd «m^it den Dingien beischüftiigt, dlie in Waslhiingtoin Aur VerhandlMng stelhen, uck> .man kann wcchl lanneihimien, Idaß hilerin sine lgiciwisse Msicht liegt. Auch Briand iselbst hat jslch im Parli-mien-t, tro^diem miain >von lilhim grunidisätz.ij'he ErkllÄrulNHen vicrAiNgbe, diarWuif bcischränkt, -in allgcm^inen Rodtcwenlduini^en von der gro^^n Rolle AU sprechen, die lFrantreich spielen' iir-lN!-de. id!a er Isich als Anwalt Eu'roipas übior den Ol^ain 'b^Msbeni wolle. Nur Amidr-ee Dairidivu Ihia-t in seiner K>ainl-inlerrode in id>e,r vovdgien Woche den Versuch gemacht, «ciine Mrt Prolg-raimm für Frankreich KU enilwerisien^ dcls nach «seliner Ansicht oh.le die erMldorl!ii.te iVorlberieituing zu einer d'er wichtigsten iBem^tMligen gcit.e. die s'roße Grupj^ien .vn lWalMngton alchtreten wor^n: England mit sei.nen Doinrinions und Almerika. idaS «'uf Grund der Mvnirovd'olktvin iin N'al.uen .d».r lbe'ideu» GmerüiKa is.pvcj.'l^en werde. Iwis.ch'cn dtiesen 'boÜdeir lGriiypelr stch!^.' Iaipaln und c'beniso lallein jiriie die!ses Frankreich. Nach Tar-dieus Äl'njsicht IiMre es iAnsigabe der svanz'öisi-scheni Diplolmatiie Miweisen., Isich zum Wortfi'ch-ver des !sestlän>d!i>sch>en> EllvoPas zu mach'en, «d«-du>rl.H. d'aß Fran^kreich lsich einen AlUtstvalg der kloinei-en. beisoichors «der neu>eristandenen «TtM-ten hätitie gici^n lltssen. Es hätte >sich aber Ouch inl vorichevein die U'Ntevstiil^mng Jtial-iens und Belgiens sichern mL'lssen. Tar!d.ieu iprach öavn den Ged'aniken aus, baß die Welt ^sipäber d.urch eine ^Vevbin«dil!n.g Dvut!sch'la,ids .mi!t Rußland und Ghina ÄlVrrnlsch't nierden 'könne. Hierin !önne eine Gefa'hr s'iir Fran'krieich liegen nnd dÄinMlnäs; nri'lsse es >in WaHington handeln. Es ischeint, dus; Tardieu .Bri'and den« >Ge>di.m ken nnjhelql^en woll'te, er nwge iu Was'hi.nztM siä) so vevh'allteNl, daß er di'e Freunds!l^aft In-Plans geilmnne, sli'rr den .Fall, dns; ^.'iniinal die dellt>sch--rli!ssi>!6).chi,lesj!sch<'Annii's)er!l':i.li isich rer-wirkliche. Diman iir let.Uer Zort nch bei anderen fvainmerika anch dvl^innl sich den lf>ianz.ö^silschen Wi'mscl)ien iveilsasten .sallt?. !?lu'f ^sime'rikla setzt näintich die fvan^-^i^sische Diplomatie t»nd lxisou'ders d.er einflußreill'e Philippe Berthelot >di.e größte H-offmmg. Und Briamd «hat nicht olhne UlHcht den Marschall iFoch als l5.chrittmaj-l'er u^ach den Bereini.-jten Staia'ten vorausgeschickt. Die ÄeliMH>eit die-sies lSiiili.ers iin >stroßelr Kriel^^e isollte die ann'-rikaniische ölssenitliche Mrin>nnst lso norberliiten, d'aß Vri^and isel^l'^st .i'ii .einer gnnisti'l^en 'Ttim-Mliiil'qslluft alch'ann seine Wj'rnsche ^lortr.agen f-ann. Die lFranizchen deniklen, ^nenn sie von WluWng.Wn siyrechen. nur an die >?kk'ri'O'lng. Die lDins^e des pnzilfts'chen O.^eans .bevi'chren lsie nnr «inÄs^il?. Ihr!Nnn iist Mlf dlns Nächst-iie>l^nde, an'f den eigemn u?i'inittelbaren?int- ,z>en igerilchtet. iWe .möchten dabe'i vevgiessen, daß, ilvenn .eine lEinigun-g über die pazisii-ii^hen A'Ngebegeicheilberii nicht gn ergielen ist, !die Beratung iül^r idiiL MriMung dann g-ausz ton iseLbst ihivnsälliig wiird. Tardien 'allerdings lhiat «auch dies .auHgichprochen. Bviand >alber Hotte nur >d!i.e «SoM -wogen der Mbiii'ijstung im An. ige. iEr wil^d demg-oniäß in Wa!s!hi'ngt.on erkl-ä-ren, Idaß der Frilödensvertvag von Benjilrill^s Franlvoich seine natürlichen GrenALN nicht gegeben h>abe; da man ilhinl «das linke Rheiin. u.f,er verwieiiigerte. hätlten Amerika und «Eng-iliand einen «Schutzvertralg a>ng«!bo>tenl, deir aber nicht zuistnndegebMMnien isei. iFrankroich besin-de isich Uilso alleikn eiiwin GeglNer Zegemiber, dessen Kräfte von Taig Ku Dag zunälhlmen. d'essen Ciniw'o'h.neriz'alhl ldie FranikreijHs ulm 15 Millionen Mer^steige, der zw'ar im «AugenbAck en!tw>a!f>sn!et sei, laber i-n füns «oder zchn oder siün'szeihn Jaihren iivieder >so iweit hochkolnnien, wlürde, daß ec die Fesseln d.es FrieidenÄier trags lspreni^en könne. tFran>kre^ich soi fvie.dlie. t 'bend, 'ha.be lüe eitilriaS airders als den Frieden l'giclwollt; es st^e mit lBeAeilsterung aius der j!Seitie derer, d.ie iden Krieg 'beseitigen und der ! Welt den e!w.ilgleni iFvioden jsichern wollen. Aber ! iso^bange Fvan'kre^ich iseilde Sichecheit nicht habe. ! «könne es >sich! lnnr auis ^seine ^eigene Kraft ver-! ilassien, dürfe es 'sei.ne RüstunWen nicht verrin. j gern. lWi'lvden ch.m Äber Bürgschaften -gege-! ten nnd würe es «mtöigjtrch, eine internatioimle UedeliwviHulng d>as>ür Ln >s>chafsell.. daß Dö li^sch-'Land nicht im .gcjheiimen vüiste unid 'sich 7nilitä . rilsch allijHane, dann wolle Fralnkreich gern eine Heraibsetzung seiner R'üjstuWen zu Wasser nnd 'iM L'and VN Eriwöjgnncs zlichen. Brdand wird wieilter von den ig^oßen Opsern Wrechen, die Frankreich auf iss.l-/ gen'vün'inen lh'aibe. inn die ' „Fireiiiheit der Welt" zn verteidigen. Er Iivird la'nf diie Lalst 'des Wiederaufbaues hinweisen und daniit Äuch ^aiiif die noch u!nge'deckten?chul-j den >an dlie BerbÜlindeten. >Es Wild mln diavans ankolinuien, ob diese ! ./Zotidarilt^ät «der alliierten n'ild -isfoiziv'.'rt'en i MälHte" auf finanizielloln (^^c'biet, die.der Ber-tmg von Poisaiilics >verleuWet, nachträi^llich '^^ulnl Grur.d'satz einer Weltsried.en^^.pi.vlil'ik cr-- Il'vben werden isoll. In dieser Richtu.'rg liegen ! auch deutsche BelaUige. nne denu! schlau .zvÄ)-vend der Pevha>iM>un.c,en von Versailles von doutischer iTeite 'bvtont worden ist, daß die ?luflg!a!be dos Wiederaufbaues internatio-ulal ist, 'und daß es ffich d'abei leines>iv.Gs nur uul Nordsvankreich, sondern inn das wirksch.ist-j liche WeichMvicht El^rolpas halßdelt. (^U.iilbt l'?tuleriik'a, daß es mich >a>l dieser eu'rv^päisl^ben ''^lrgele'^i-ettheit beteiligt ist — unid umn sollte ^nieinen, daß seine eigenen 5'ch!vieri^te^i!ell. es ^ gn dichoin Machen bringen niiilßken —. dann l t'önnte ^'s der Welt «einen grossen Dienst le'i ^ sten, vorausstesetU allevdinj.is. daß dim'e ' ti.ge 'Anlfg'abe nicht o>hne Den1!sl-lvland und — nwraus 'gerade zur rechten Zeit di>e Note dir j VolMmwnkss.äre vml Mos'kau himreist — ! mrch nicht ohne Mußland in Angriss .i>en^>iu-! nien wird. f,,Mluische Zeitling.") i _____ Besuch bei d'Annunzio Die Tätigkeit des „grohen Verbannten". iZivöls A^'onMe siu>d seit den .^xildeutial^en d'^Annn'nzi'os vu Mnuie verstanlgeu. Was hat er in seiner Zn.riickftezvMn>s)eit iioiuachl''' Diese FMiile lstellte jsich Zlinroell Von^leuin'r; er suil^^r iz>u id'Aununizio >seM!st, uiiu 'i!hn d>a>r.i'iber zu de. ifraWll, UlUd er pnbli>,'^lert i.u d^'r „Revne de la Seumilve" seinen Bericht: Gilev^zilfs.«^i ilonteter i'.u ^^'lnto nach deni '^^a.h«'-lhof von GiV'^eiin, und dia ersch^'int in einem Rahmen, den die Franzosen noch uiäit keu-inen, d'cr ,A oße >ius Innere des L'aude's Ver- bannte". Ei>n sehr bescheidenes lHaus mit ei-ner kleinen Eingangspforte, die Mmnen und vor lgllönl .Myzinen schnliücken'. An> der >TjäMlle eine Inschrilft: „Ellausuba filentiU'M" Delle !der Schweigeniden). Hier wohnt d'An-nun^io. Uebevall tiefer iSchatten. Den ganzen Tag lhlorr!schhe eine Hitz-e, die, möchte man sa-gen, d'ie Bienen einischläferte. Aber die «Toinne bann in so viel Schatwn, 'Vorhänge, Ron-leaus, nicht eiilndringen. Keiin Lärm. Die Tü-ven lbcwegen sich lautlos, eine Por>t>iere wird voin lMlsichtibarer Hand gelho'ben. Wiir stechen vor dlAnnunAio, der Wlich Wchelt. Er IlM sich, seit ich iilhn gunl 'lotztennval sah, nicht lg.e-ändert. Nur scheiint sei.n Geisicht weniiger von Sargen 'durchfurcht, ^iriemger maGer als in Finine. iZllber die Farbe seines Ge>sichtes ist s.chr bk'lich iV'ielleijHt erscheint es noch bleicher gelgelAWer lse^in>e Uulige'bu!ng von Riejsen, dile die lTon>ne tief geibräU'Nt ihat. Mit.koiltenr lhellen Tchuihen, gleicht «r ungefähr ei-ner iill Elfeniboin igeschniihten lTtiatne. Bei Ti-sche Vstilichste seltene .Weine, hauiptisächlich Oarideaux. ,/Jch tviute Bordeaux", svigt der Gastigleber, „erst seit >aiHt Iahren. Ich h'abe 'Mich daran i>n FvaMreich geilvMnt. FrtVher lhiatde ich nnr Wasser !geitru>n>ten. Aber eines Dages, als ich nrit 'gerade -in Mcachon in sie-Vevh>ast.er ^A>rbe!it 'befand, siel ich 'buchstäblich vor EndmutiMn^g krank ni>e>der. Ich ließ einen Äl'vzt 'ans ^der 'Gegend kommen uind schilderte lilhitn mein Leiden, das itH «sellbist düagno'stilzieven ko^n'ute. Der Do'ktor unitc>lisuchte in ich lan gie nnid.Vevschrieib mir 'in der vos5ko>nv.'nen klirret-ten Form eines.NWPts: „Mouton Rot!hsch!i.ld 'Ich llU'Ußte ein Glas die>ser Medrzvn beiiin FlIi'Hstii'lck nehmen. Wenn ich keinen Effekt vorspi'irte, ein ^'^nieÄes, d'ann ein drittes. Ich l!at, nne nuir befo^hleu, un'd schnn nah deul evsten.MdiizinglciS des Bordea»>x, welches i..h> AN nur sen-auinieir >hebe, fi'chlte ich nlich leich-ter. verxiinigt, wi'eo!b!gileich ich soiu'st i'!U Esselr der 'bc'scheidel!-Mentsch der Welt bin. doch bei Tiisl.te die vonl sranzöisischeir «Arzt verschriebene Klir fortsetze." DTnu'lln^^io 'ist !sie,^enwärtig d'aiiit b'.'sHäf-t'i.gt. fiir sich ein Äcauscileu'Nl erli'auei: zu las-seul. «Er bcbaut selW sein l^jut. erzi^iht ihier .Ho >llg. Früchte l,.nd llvill hier ein'S tlaudirirt'ch'lft-l'iche Al'ustevaustlalt errichten. Die.>e Täu-U-^it bereitet iihnt >große Freude. Hier soll die „dittn dUnunn^;io" (die Oekone.'Ulie d'Au'U'.lnzio) er-st'L^en. Sie soll seinen Freuuiden Blunien. '^! lilachtv'ilclh, (^!^^dich'te, R^deu. Flach?, Voiitische.Mtschiläge, Parf'"i'Nis. lMui'ise nslw. liefern. Ijin (^^rlinde seiu.'s We-seus ^schlunimert illnnier. itvie er der Liilrdiu!i,ker, der Petlt ernn'clt 'lnerdelr lnnii. Por lall<^nl 'i>st 'alber der Dichter in i'hin evn'e.kt nieM'Nl. Er llM eineu N'onlan: „Di-e -'b-Nl.' AMvan" lgeschri'^iben. d'er jettt ins Fra-?höfische i"i!bersetK wii'd. ?l.us dein >^chmi>btisch d'Annnn^zios herrscht die fiillkterliMw Unondninili.- Wenn er i>üt seiner 'ilil die Hanlst'n Hon Pavl."Ni tancht. iziciht er all>erlei angelt'.' »nd l,"cht vollendete Maniiikrilpte zu Dnkeudei? In'-v ir. Dei'jrtischen Micke v0'U Ben>uil.'U'iriett. 5checkc!. die er lMt bnzMU Il'at. Hnndert-ö'lre-Bil-litle. d!ie ^znisMunieng.'rollt sind. ..?lb?r ich ba-be doch Ol^uun'g!" rilst trof> dieses '^'lnbl'cks d1')ln'nnnj^!ie' ifast 't'rin'iupbierettd. ..Meine ?l0-t?!'.'liiü'cher siind .li'esauttui'llt." lind er öjifn't nn Il.'lines .^iMchen! „uit et'n^a fi'ius.^ig bic' hiindvrt n^ild 'i'i>bel>'in,anderliesteu'>.'n eunoti '.lm-cheru, die niit Bleilstiftnetiilzelr angef/Ult sind. Die Wasserkräfte Augs-slawiens. Im .TehmÄi list" (Nr. 16, 17 und 18) hat Ing. Rudolf Vrbaniö, Direktor der Zagreber städtischen «Llektrizitäts» und Wasser» leitungswerke, über die tvasserkräste Jugoslawiens und die !Nöglichkeiten ihrer Aus» nützung einen aussührlichen Artikel veröffentlicht, dem wir folgende Daten entnehmen: In Dalmatien wären auszunützen: Ar-manja, Urupa, Rrka, ButiSnica, «Letina, Vmbla, Zavrema, Iadro und das Gebiet der Boka Rotorska mit einer Gesamtwasserkraft von 143.569.1 Davon werden bereits ausgenützt 44 680 tZ?. In Uroatien und Slowenien sind aus» nützbar: Orljava, Rupa, Sava, Aorana, Biflra, Njetica, Mre^nica, RaSaska, Zeleiti vir, Gacka-tika, Drava und TopleLanka — mit der Gesamtwasserkraft von 259.340 H?, wovon nur 5.800 ausgenützt werden. In Vorbereitung befinden sich 440 M, sür 15.000 tl? ist die Konzession erteilt und unausgenützt verbleiben noch 238.000 M. In Slowenien sind 40Llußlänse ausnütz-bar und ihre Gesamtkraft beträgt 322.452.2 H?. Davon sind in Verwendung 69.052.8, in Vorbereitung 1.783 II?, die Aonzession ist erteilt für 114.000 II?, während 137.616.3?!? gänzlich unausgenützt bleiben. In Bosnien und t^ercegowina gibt e» dreizehn ausnützbare Flüsse und Gewässer mit der Gesamtkraft von 576.555 II? und zwar: Una, Sana, vrbas, pliva, vrbanja Bosna, Drina. Neretoa, Nama. L>rebe^at, ^opovopolie, Niostarsko blato und Imotsko polje. Bisher werden 242.000, verfügbor und unausgenützt 323.405 ii?. In der Vojvodina, Baöka, Banat und Baranja käme nur der 1<önig Peter-Aanol (der frül^ere Lranz-Iosefs-Ranal) mit einigen 130 Ili^ in Betracht. Die Statistik über die lvasserkräfte in Serbien, Makedonien und Montenegro konn:e wegen verschiedener Schwierigkeiten nicht systematisch durcbaefül?rt werden und so war es bis l?ettte nicht möglich, aus den amtll« chen Daten ein klares Bild über die hydraulischen Kräfte dieser unserer j^rovinzen zu gewinnen. In letzter Zeit wird im tand« wirischafts»ninisterium an der Sammlung der notwendigen Daten gearl^eitet. Dennoc!? lassen sich die dortigen lvasserkräfte auf an-nähernd 1.5 !Utll. II? berechnen. Mit der Zeit, wenn die Melioration des Bodens und die Ranaltsation dnrchgefül^rt werden, könnten sie mlt 'Llsolg ausgedeutet werden. von bereits bestehenden Unternehmungen, welche auf der Ausnützung unserer lvasser-kräste basieren, seien als die wichtigsten an« geführt: In Slowenien die großartige Elektrische Zentrale Lala an der Drau. Ihre ^llarimal-kraft beträgt 47.800 'it?. Ls besteht das ll?rojekt, den elektrischen Strom bis Zagreb zu leiten, was eine «Lntfernnng von 200 Kilometern l'edeuten würde. Die zweite große Seile. 2 elektrische Zentrale Sloweniens ist die tandeszentrale ZavrSnica am Gebirgsbache gleichen Namens. Außerdem besteht in Slowenien noch eine ganze Neihe größerer und kleinerer Unternehmungen ähnlicher Art. An der Save bei KrZko wird die Errichtung einer elektrischen Zentrale zur Versorgung der Stadt Zagreb geplant. )n Kroatien und Slawonien müssen erwähnt merden die elektrische Zentrale der Skadt Karlovac, welche den Lall des Flusses Auxa bei Gzalj ausnützt, teistungsfähigkeit ungefähr 3000 Ilk'.Iahreskonsum ungefähr 3.2 Millionen Volt. Ferner die Zentrale der Stadt j?oZega an der Orljava und die im Zlusbau begriffene Zentrale ^Zeleni vir" bei Skrad im Bezirk Gorski kotar. Für die weitere Ausnützung von Wasserkräften in Kroatien und Slawonien bestehen großzügige j?läne. )n Dalmatien werden heute die Flüsse Krka und Cetina «m «eißs« ausgenützt und zwar zum größten Teile von italienischem Kapital, besonders von der italienischen Gesellschaft „Susid". Bosnien, trotzdem es unsere mit Wasserkräften am reichsten gesegnete Provinz ist, wird noch sehr wenig ausgebeutet. In Serbien bestehen einige Zentralen. Line riefige Zentrale, welche wahrscheinlich die größte in ganz Luropa werden dürfte und technisch zweifellos durchführbar ist, würde einige 4 bis S Millionen ergeben; sie »äre basiert auf der Ausnützung der Wasserkräfte des Prespa- und Vhrider-See». Der prespasee liegt 906, der Ohrider See 690 Meter über dem Meere. Indem man das tvasser des Prespasees in den von Ghrid leiten würde und jenes des Ohrider Sees ins Meer, ließe sich die oben erwähnte Energie gewinnen. Unserer Regierung wurde bereits diesbezüglich ein internationales An« erbieten gestellt. Televbonlfche Racvrlchlen. Vottorofe. Portorose, ItZ. Nov^'nOer. Das Pro-tZil'll !dcr .^confereirz ist bevei^ts l>n einer Vor-s^isUWellt iivordcil. (5's 'wird von 'litten >in vertreleiieid u'uch von ','^rl:ntrciüi, l^dos^lbrilanulen und AM'erita 'Uiill'^izeichnet!-r<'rt»eil'. Tie ciiiizelMN UBereiii-toin.iien werdl'tt von den DeleWtionen untcrizeichnet wechcn, vor-bchuulitl) der (Äen^chiniglin^g durch dic Ne^^ie-runden, die bis Mn 1. Jäiuier evsolgen s-oll. Die Abrllstungskonfei'enz. Washington. 17. Nove«nber. (Funk-spvuch.) Die Mrliistunq'Worschlöqe Amerikus l^etrosfcil !die LuftschifMrt nicht, !:veil rine B^schriiirkunli d^'chMnl eine Bchiuöerung 'd>er Die BsieNaM Nomsich von !der iSlatiA': l>er in BenvelZiuc^ sehte. ^ „^chneis herunter! Der Zu^i wird gleich Äa sein!" rief Roin^anci seiimn G^isMiirten zu nnd ipraug ül'er d-ie kl^'-iue Ä^auer, init .vMierer Acihnlörper obgegrenizt >n>ar. !)'Ni nüä/stien?luMiMick war .'vnch Vräimer i'lber dlie Muuer '^^«^fprll'n.ciiell uu!d stand neben ^nt >5i1'r<^i>b<'r >oilf >t^'in .griinen Fleckchen, dar-^M'r isich die Zir^'i-ge Air Ol.i'ven bre'it<'t'?n. „Ächluusi! Da iftcht es säil> yiinlnnter!" rieis Ro'nmnci liinid f^astte 'deS Doiktors Ar-n. >(5in p-um ÄugeiM'ickc tligng iwaren sie wnic. sall>en.- lsie ifich aus oilnam fle-inen Wic^jvnftierk iniid ,reden- isich di<' knorri-9en St^mni-e !d>er Ü^ellbäliim', deren gra^ttö ^^all^dach tsich iWer iihnen «aii^reit^tie. Mit scharfien/ Micken Aichten lsie Ken Wielen^ fleck ab, «au-s «dem >sie staii-den. und ^die Aeste der alden Wulm«. -Siie lmtersujb.t>en' das t'verk, t-as isich rvnlsts lim kewen/ Stimme «nhe-isied(4t ilMe. Idnid idiiie <^sdliik,isp>,lten. in u>ol-chen ,t»ie salien MchtS Ms Pfl>anzen! »unld Mlstieiiin. iSorvstv^n^ttamNich Milden sie sich dechal^ nicht ««Mtäuscht: i>enin jsie lhatdon sich ja nicht ,Ls/ v r Die Besetzung dl Der nördlithe Teil übernommen. AKH. Wien, 17. Noveniber. Amtlich?l)ird verlaulbart: Die militörische Besetzuuz >!>cs Lande^teiles lMiiH des Neubur'g MiLteilunqen j'iber Äen Vormlairsch unserer Truppen Bilrgenil'anld verösfenUicht, !ü>iie l'JN lnichreren Budapester Zeitungen '.vi^d^^r-stezobes! wnrlden. Diese Mi.tt!eil.Ul.i.MN erneuern d:c liundertimal widerl'egtic Bchmtptung, daß Oestt'rreich die Herrschaft ides Ko'nimulüsinus inl Bnrgenland aufriltbe. Es wi'vi> von ver (5insetzun^ der Militärdiktatur^ von der Vec-iveuduu^g roter Fahnen, vo.n Gel.rialttätigtck-ten, vo.l einer VerjajgN'Ng aNor gewühlten Ge-ineindefnnktlenäre und ijhTer Evs'etzung 'durch ^fom'inunisten, von.der Aerstörunig von Eisen-bohn- >un!d T^legraphen^inien erMlt. Der -Zweck idiieser ?reuerlich!en BeirliouWidungien üviür-de ohne n?e:teres auch 'da'nn klar erlen!nb.lr 'e'in, wenn der Bericht >nicht aujsdvücklich einen l!!>in.'v'»i^? aus das Schicliial entlhiolte, >das den Oeden>5ilrci»crn im Fallie eines Anlschlusses an Oesterrnch angeblich idrohe. iDie Ersaihrung der letzten Monate halt stezeisst, 'daß bei' ungi^-rilZt^e PropaIandadienist den Ma^n^el an W'eitevents.v'ickluniA des Luftf'a'hewejsens ^ Folpe ihab,en un-d >die HamdelAinteress^zn sl-fü-d i'Aen iw itvde. WKB. Rom, 17. November. Die Blätter begri'ls^etr «die Zuistimmunig der italienischen Dcl'ej^ation lauf !der WaGildgitoinor Konferenz .^n d'en HnMs'schen Vorschlögen, woibei !sie von einer italieni!fcl)en Jnitilatiive für die Ab-ri'lstung AN Lande isiprechen. -Sie anert^nnen dias offene 'Spiel der GroM«lchte, ffe>ben aber einigen PoBcha.lten Nmun, inidoin sie auf idas in'stinttive Bedii'lrifms nvch lBertei'dignng hinweisen. Italienische Forderungen. Beograd, 1l). Noventber. MähtevlnelÄu'Nlgien >,;l,!sol;ie'«lMe die italieni^sche Delecpatiion iil Wa-chinistdon ld'i-e C'ntnvaffnnncs Polens un.d der BalkaiHaaten verlautet, ivälhrenb ,sie flir sich eine Steigerung i)es Beistanidles a-n Krie.gsi.:lla-terial boansprucht. ?^ansen» HilfsaMon fllr?tuv-lanv. WKV. Genf, 17. November. (Sch»v2'z,er. Dep.-At^.) Der Ober>ko'nimi.ssär Dr. 9!>alsen ist nach A^oS>kalt lgibgereilst. 9 Rog'ieruln^gien l-nd SZ Rote-Lirenz-Orglanisationen und bed.'Utende Per^liiäuide lhaiben bis jetzt Vertrteer in i>'ie :'ntern>ation>al.e HilsÄo>NWussion fi'ir Rußl^^ivd uanllhaft ig'eniacht. N^anfen wivd >sich in !das von der.^'»Ingersnot betroiffen'e Gebiet begeben. lliM persönlich 'di>e Bedürfnisse d>e7 Bevölkernn«^ nnd die >ain lbesten goeeigneten Milttel zur tztl-feleilstllng keniien zu 'levnen. ieing.^bildet, solfort das Ge'suchte zu sinidenl. Sie mach teil isich alifo dovan/die iweit-ere Um!gebuitg 'der Olivenvrupipe zu durchfo'llschen. Da es !jetzt kletk'vn Hiesz, legten 'sie bhre tlei-Nie N'oiisot'Uijche.untrer «die Bnuiine, en'tledijMn isich auch -ilhrn- Ucil>^'rröcke llnid durchsuchten !dann deir zi.einlich steilen Mh.ilNg, zu dessen Fi'ls^'li >sich 'diie blen'den'd .weisze Faihüitraije hin->.M. jenlseijts!tvelcl)er d«as Oertchen >S. Bragio lie.gt. „H'aben «Sie noch «keine Vovstellung von 'der WurfritlMluig'^" erkundi^gte sich Rv'miinci. >als er ibiei'ni 'Suchen dmn Doktor iiviiSer ein-iiM'l ssanz ,vahe kainl. Der Huckte dve Schulteinn. „Ich livvisi nlir. dasi ^diie Z^veigie der Ol'iven von t>om Dillig gestreift wur^den, a!ber in »vel-chem Wi^nkos — nein, «das weiß i'ch nicht. Ich wnn nicht ^lininnl >anstl1ben, o!b es in eini-^nn weiten Boiqel? mieid-^nHiel. Das hat mich ,ja «dalmMs isy 'wenig intere^ssiert. daß ich gar nicht davali'f 'achtete, ^ch msiine «ai^r. d-aß das DiW 'Mi-t .Aie-mlicher «Gewalt lgesM^ii^dert worden «st." 'S!.? soi1^>tien «n,eit>er; mit unenidlichei- Ge-duilld unld Sorgisalt suchchen den' Mhan.g so weit oib, »ails i'llbechaupt noch «Ml!msi,.m'..'n wer. ldaß di>' Bvileftiatsche «sMUen konnte. Giv verglasen dariiüber so völlig die Zeit, »^ß st.' <'chaunt waren, als 'auS !dem Oertchen daS MiltliqSgcläute M ihnen hemnftönte. - F ^ ^ : v ff- s Burgenkandes. WahrheitSli-'be durch Pehorrlichkeit im 'Lr-findeu 1'^et^zumachen trachtet. Ee^iell'.ilber 'diesen il'c^'c'st^n, ebenso illoyllfn 'wle uuaesrhictten Versuchen, -die Bevölkerung im Al'itiinnmnt.ögi.ibiede ^egen Oesterreich zu beeinflilssell. stt'it Äer i>sterreichi.schen Ne-?!e-run.^ ein e.nlachcs Mittel Aur Berftigiung. Es siird <'il?el^ jetzt ^cuHlän'diill-e Jour>nal'isten, t>e-l^en die.Mvglichleit ge;I.->ben!ir'ar, unsere vor-rücke?i'den Truippen zu 'bvg'leit'en und die Ver-shialtlliss'i. lan Ort und Stelle zu stMe-ren, aus /?j«rA'lU':nide.zurückgekehrt und es fehlen i^aiher.nicht ldie eiMvanidfroielr Zl^uigen, u'Nl dl?s ^n- >unid Ausbanid «ülber 'das wahre Wesen des unigiatischen NachrichtenidieNstes auifizllklärm. Neuerliche Bondenbewegung im südlichen Burgenlaud? Wien, 17. Novomlber. Aus Oedenkburg wird gvmc!sdc't: In HarVau ull.d in Wandorf sinld s>?'.t!gdom weißlsn Doppelkreuiz, unid !g>chören terls den Hojas-, t.'ils der: ProMy.Loutien» an. M'»! i'ör vor Awei Da>g>en in Zinklenid'orfif vor-getionlmenen ProbeaUstini'Mung unteolZAen die Ungarn vollständig. In Hardaiu sind auch mvliWrische Berstär klingen eingetroffen, 'die von den Wirtschasts-bürgern verpflegt worden «Miüssen. Im Kränzen MstimmuilgsgLibilet werden ldie -viend'arn'erieposten,mö.gllichlst iUnla'usMi'g ver-stärk:. Die olbanNide Frage vor dem DVIterbund. WtB. Paris, 17. November. Der Böbtsr. buiirdrat ,h>a>t ^gestern ibelschloMn, «die albanisch-iugo>s!l>a!vli>sck)«e Ängelogenihie'it .i'n> öffentlicher Sitzung A-ll berciteni. „Pi^tit P^risien" erfahrt, 'die Borschafterkonseretliz lhaibe eine Depssche 'der >Veo>gra!d'.^r Rqgiierung erhallten, worin Idie Enticheidlmg ilBer die neue Gren^ze icrngen.im-men un>d m!rtgete'ilt 'wird, das; di'e jngoslawi-scheu Trujppen das bosetzde aHanis'^ Gobiet unloerzü'lgllich räumen werden. MiV. Rom, 17. NoveMer. (Funkspruch.) Die italienislklie Mgierunig hat >di.o albanische Ne^c^ierung anerkannt. Rom, 17. Nolvember. (FunDprlich.) Der Biillel'bunkdrat wird eine Unterslichaugs. konMission nach Wbanien sendelv. Sitzung des demokratifchen Klubes. Beograd, 17. November. Heute um 1'^ Uhr il?atte der Doniockratische Klub «ine Sitzung, in ilvelcher be^schlossen.wmde. datz das Porteifeliille «des Milrifteriums fi'lr innere ^^ln-igelci^^'ich' iten teiller «nideren Partei überlas-sei! werden 'darf unld daß es fii'lr jeden Fall .in d^e«: Händen der >D'e«nlokvaten bleiben nliüfse. (Zlne Konferenz der Radikalen und Demokca. ten. Beograd, 17. Novontber. 5Mlte nm Albell'd fnlidet ^eline Zu'sammelltkun.ft von D.'le-ftulell der Demokraten und ider R'ad'ikalen statt, d'nmit lsie über die heutige Tätigkeit im ,.Scl)0ll!" rief BrÄnner itnd zog seiine Uyr b'rlior. Cs war zrvöls U'hi. „Tiei Stuillden, drei verloreile St'und?n!" sqg'te Nom-nci, sich den Schiveis; voin Gesicht wi'chell'd. „Nun. sollen wir iloch weitersuchen?" fra.g-te der Toktor. „Oder verlogen wir uns eilfs Nächste, gen?" „ö's bleibt uns nicht iallderes Äbrrg". sagde der Italieller. „Gott gebe nur. daß wir lllehr Crfol^i daibei Ha>ben." Sie kletterten wieider den Oltven znrilck. l^evaide, .atls lsie delr Ba^nki^rper erreichten, kam ein Ba'hnbea'nlter Nlit eiirer Laterrve aus dem Tunnel. Er rief dhnen auf Italienisch ot-'>l»as M und Romanci -antilvortete. „Wir sollen d« nicht gelhen. nicht wahr?" fragte BrÄuner. „(5r untiersiagte es luns. >autf «diesem Wi?A' zur Statiion gelangen Au wMen^^. antwoclete No-inanci. „Im illbriisten heißt eS wirklich acht, igciben,, denn hinter lms ist «in Aulg." C'iliig. einer Anter delm ai^evn. gingen die drei allf denl schtnMen Wege woiter. der dicht nnben 'dein Geleijfie hinfüchl^de. der Strecken-Wächter ischeltenid. Ranminci ihn M-assen be-rulhigend. Als ^r Zujg vovl'ilbergetslaiust war, nAärtie Romanci Idvm Gemnten^ 'was ihn seinen Befflerter «vevanliasit h'cl't'te. ÄiS zum Dunnel unid von dort wi«deir izuvllchugjchen. Nr. 262 — 19. Novömbsr ' Par^Ulcnte beraten. In pariiamentarischen Kreisen spricht lnan, duß die Berhurrdlungon zw " Wochen dauern wÄrden nnd d^lß vis 'doi.-:hin «dos Wahl:ge.setz schon vorbereitet snn soll, dillmit im Falle der Umnöglichteit »:iner Einigung an das Volt «pspelliert werden kann. Kanfmännlfche Lehrer-wnferenz LsiB. Beograd, 17. Novomber. Im Mirri-st^.rinm f^ür Handel nnd Industrie fand am 10. d M. eine Konferenz von Hmipwertretern un'crer Lehrer in Hvndels- nnd Gc'iv.erb.^shu-'leil statt, i.relche die Fvaige .über di^e Tinr'ich-tunig des kaufnlännischen nnd /sepoerblichen Unterrichtes erörterten. Die Konsereng wurde il! izwei Scittio-nen geteilt, nnd Awar dn d^ie SÄtio-n für 'Hand-el und in die Sektion sür Jnld'listrie und Gewerbe. Ans >der Tag-esord-nu.nig standen solgende Friagen: Ziel und Ans-igabe des Unterrichtes, die bei uns geschwkfe. nen Typen der Hmldelsschulen. die Zustän-di^^ki-it der Zentvaliveriwaibtung, die öiffenrliche un'd private Initiative bchidglich der Cröfs-N'lng von Priivatsifiulen und die Fraige des Leh. personales. Kurze Nachrichten. WKB. Rom, 17. November. (Funkspruch.) Auch die iMiemsche RetglisruinG hat in ^riS -gegen den. sranMschen Berwag mit den 'malisten Einwendungen erHoiben. MsB. Gibraltar, 17. November. (Haoas.) Der Kreutzer „Cmdisf". der den Exkaij^ Kml ul^d desjen G-attin -an Woird !hat. itst heute s'.H Ulm 1 Mr mit!der iBestiwmung nach Madeira weitepgesahren, wo er gegen den Lg. Noivem-ber eintreffen soll. tl(B. VeOGrad, 17 November. Vas Staatsbudget für da» Iak?r 1922, welche» in Sarajevo gedruckt wurde, ist gestern in Beograd angelangt und wird der Nationalversammlung am 19. d. M. vorgelegt wer-d ?n. Auch da» Gesetz der Finanzen ist schon in Druck gegeben worden. N?UB. P«riO, 17. November, (^avas.) Die Senatorengruppe sür auswärtige Besprechungen, die 114 Mitglieder umfaßt, nal^m zwei mit Dokumenten gründlich belegte ^Mitteilungen, eine von Iapy über Oesterreich, die «ndere von Godet über die Tjche-ct^oslowakei beifällig entgegen. L» entspann lsich im Anschluß daran ein interessanter !sMeinungsaustausch, woran auch Dechanel teilnahm, über Naßnahmen, die geeignet wären, den Anschlußbeftrebungen in Oesterreich durch Bildung eines Zollvereine» zwischen den Nachfolgestaaten Oestß^resch-l^-clarn» entgegenzuwirken. tUB. VeoGr«d, 17. November. Der ASnig hat lzeute den tschechoslowakischen Oberstleutnant Franz Selichar empfangen, der ihm im Namen de» 48 tschecboslow. ^nft.»Neg., da» den Namen ^Iugoslaoija^ fiihrt, eine vom Bildhauer Sturdse au»ge-a beitete, Ikar darstellende Büste widmete. Der USnig dankte für da» Geschenk und beglückwünschte die tschechoslowakische Republik zu ihrem Fortschritte und zum Lr-folge der Mobilisation gelegentlich de» Abenteuers Karl». Natürlich blie^b er nicht völlig boi der Wahr-!heil. solidern M «an. sein Beiglleiter habe am Id. April an der bsiviußten «Stelle statt eines itüderen Gegenstandes, den er aus de.ln Fen-st(.^r habe wersell lvollen. seine Briieftafche hin a i^'^oschleliidert. Nach dieser Erkbärung froghe Nomanci. l?b jell«^ vielleicht gefunden und w .der StaUon 'a>bg''q'rchcn worden isei. Der Beamte wußte Vichts diaviM, w-ar «ber berl.lt. diesbliAüigliich in der Kanzlei nachz^il. sraoen. Er klim balid wi-^^der «au-s dom Hause und berich!^eatiion niemand et» was von 'der Brielftasche Misse. No'Nt.nci dl^nkte «und schlug dann Bräunen? 0i?c, lo^lt'ich uinid diesinol aus dem rognlücen Wege 't ch S. M-aglilo hinabzugohen. wel?^)'.-w ^?l'rscl!il'as, dtr Doktor beiistimilnre. Als jle außevha-Lb der Stvitivin dahimgln-bemerkten sie, d'aß chnen «eiin Mann folg. te. der sies» vorhin mit d<^ lvaiven Ungeniert, heit der Ungebilldoden nclben lsslo gestellt hatte als.?i.v«itt0llci mit dem Beamten sprach, g?«' tiürlich hatte der Mann, offenlbar ein Arbei-ter, alles ntit anMiört. Nach einer Wei«le trat dieser Mann, den Hut zichend. 'lm Ro-manei heran ul,d die bei-den b-Pann«'n ein ^Maftes GGräch, vom dem Brauner nichts verstmch. Noch che die drei d«s Dorf S. iAi^o er-rcict?t s)belveroi.n" 'boaiPchtilgt, im Jahre 1922 dn Mari'bo'r leine Gewochoaiu^Ästellung^ in der die >gia!We Proving vertve-tien seiin soll, zu vera.nisda'lten'. Der Erfoäg, Äen die hclirig^ 1. AM>clrbeiauNstcll'U>ng in Mlaribor hatte, Hab den Veranstalterin dive Inilti^tive, sich zu ent-schlichen, i»ni nüchsten Iilchre llv^ieber ein« Ge-iwerbwussteMnig zu vevaniswlten. ^var in einie'M iviel 'g>r!l^^^ren llmsanzge >a!ls hl?uer. Alle GetiveichetvoillZentdien -ver cheimaliizen Stei-ermar! «sollen daran tri'l.'n'eihmen. iA'uker!>e.m können isich »auch LcshrlinM Äs Aussteller >be-teMgen mrd 'die Meisttr weMn ideHaW er-lsucht. ihnen Geilsgieniheit zu biegen, iihre Fä-lhigjVoi'ten lzu A^vgien. Tlvr den Erfollg tiitiser .AuHcll'U.nq spricht lder Uimsvainid, idaß sich sch on jetzt ellne größere AnAcchl von Geswerbotrei. beniden gemeldet hat. Die AuÄstellui^gs.settion macht alle, Ib^sonlders 'l>!ber Gc^lerche>i't lhiaiben, Isich fiir >dilc^se Aus-stelluinlg «voiMlbercitlen. dmaus >aul^in>.'rtsvin. iTtnimlollduinlgen ikönnen Ischon jetzt an die Ad. i?össe: Au^tellnn!gÄse!ktiion des .slowenischen «Gewl^bclvere'i'ne's i>n iMarilbor. MciÜsanÄrMa ecista 22", ei»n>geisentdot werden. Evangelisches. Tonntag den 20. Novelnbcr vormittags 10 Uhr predig in her evanK?!!!-scheu GhvistuÄiras Thema: „Ächorchien wir «Gott oder den Möschen?" — MsWiiehenjd >fi.nld>et ein Kinder-yottesidien'st statt. — Im Altftriaige des Pres-bytcri'U'ms ergch't M alle evanM^liischen Fr?u-en und erwachsenen MÄ!d>chen. 'die sich an der Liebesarbeit >d^r lGtemoinde lbebei'Iigkn !mollen, die hcyzliche Einlaidunq, iSonnltqg iden 2l). Noiv^M'^r lrait'mitdags 5 UIHr iil der Psarr-'kanizlei zu erscheinen. Besprochen soll unsere e'vang'eliischö KiniderlweilhwachtÄfeier itnd !die Angel-gienhoit «der Fu Ibsschaiffenideni Altardecke <^verde?i>. Um Zalhilveiches Erlscheinen wird gc-h^ten. Roch immer Wassermangel? Jnfol^ der aichalteniden Dürre wairide zu. iHerbstlieginn V0'N! St.'a'dtmagiistrat ldie WassevFchu'hr in «l-len B'adcjziniinern Msjperrt. Die Erlaubnis ^ur Wioderver-lvendung von Baidewasser sollte ill d^r Pre'sse verl'autbart werden. Jnztiviischen n-aren schon Mebmal reichliche Niederschlag^, so daß eine Gesahr silir 'die Wassewersorgung n'.icht meihr bostoht. iVoin einer AluWbun'g der Wossersperre walr jedoch bis jetzt noich^ nichts zll lesen. Kein Wunder, wenn verschiedene Vadezimmevbositzer sich nicht mehr ellthaiten tonnten, ljlhron: Reinlichkeitsbeidürfnis zu lfr^-N'N UNÄ idie Sperre sMstt>äti.g HU entfernen. Der löbl. Stadlmagi-strat nmls es seiner ei^c-^i'en Z^achlätigileit Kuischrei-ben, ilvenni seiti'^'Vor-^schrift ennicht besoljg't wer'den. — Einer, ider noch Nutoritlätsg'oj'iHl Hat. Vom Wohnungsamt. Das stüvtische Wo>h-nungsantt >me!'det, h>asz nur jene An!tveisul,^N «und BcischblPe fliir Wolhnungen gUtig !ii.nd. welche die Untlerischrilft >d«s Bürgermvilstors «als iPräisi'denlten od-er aiber seines gesetzliiiH!be-!sti!inmt!en 'Bertrotiers tragen. Die Be^dsitzer idcs Wolhlml.n'gsamt'es Isind >n'rcht berechtiigt, Wolh-nungsamvleüsungen MUSWigeiben oder ^u unter-ischrei^ben. Amts>t«>ge !sinid fiir MiO.roch lunld Samstag von 9 >l>is 12 UHr beist^i'mmt. Laut § 28 des Me^zlomen'ts. Vemvdnung li19, Ur. Wst 130 >vl>m 28. 10- 1921 ihalben Ne EinstMn .an das WohnnWMlMt lschriftlich zu ersolM. weHallb isich Äie Parbc'ien an >das Wolhnllngs amt iniiiin'dlich nur in wirklich drinlgen'den und 'nniaufischrcibli'aren Wllen üveniden wollen. Äu-ßer «dien AmtAMMN iverden keine Jnfoirnra-tjionen ert'eilt. Man mlöge in WohnungsanFe. ileyeniherten >die Bv!a!mteiti>Z5'0'st nicht auis der Gasse, liin »GÄMKuiserin uttd anderswo delästi-yen, soin!dern jsich l-odiiglich .am dhe Amtswge Wlitien. Der lBi'lrffevme'iistsr einpsÄm-g^ in Woih-.nungsamigie'LllNenlh'eitien 'nicht. — Der Stad^-mmgistrat. Zur Sequestrierung reichsdentscher Besitzer i« Maribor. — Debatte im Berliner Reichs, tag. MW. B e r li.n^ 17. iNovvmiber. M-igi^ordnete Dr. Mi!tte!llm>ann hder lLlandesrassierun^g in Ljub-j^Mla voim 1. 'J>uili 1>921 »all« m Mar!'bor an-süffigen Re^iichSdeu'tislchen neuerldings unter ^e-queisto? gi?stellt unld ish^n die Liqu^ildÄtion ?hres Bernlö^en^ viGeidroiht worden soi. Die Re. M « r » orV gierunZ wirid gefragt, w^s >sie yu tun z^d'^nke. um in dieser Angelegen^iie'it eine Nogelun.g hcrbcizufiihren. In der heutigen Sitzung des Reichstag wurde eine Antivort des Aus-iväriiMn ')lmbes Verliesen, worin es heiß!t: Ge-lnäß dein .FriehenSvertvag von Versailles hat JiugsslmMn bereits vor lairgieror Zeit das A--sanite 'deutsche Eigentum in seinem jetzigen Gebiet unter Zecsuester gestellt. Die S^que-str.:crllng des ^eu-tschen ^Eiic^entums in Mari-bor st-.lls sich .de!mzlls.olge als >Ausfluß sra"it-lich-'r Anor^dnu-ngen >dar, von denen alle s^?cichsaiM'h>ör!g'en iiln je^^igen Jugo'sllvwis-n lileichsNtäsjiZ betrosisen sind. Teitens der oout-schei'. Regierung lNvir dallerdinigs die A'^ffis-sun..^ vertreten, dasi Jugoslawien nur d'as im s^ilheretl Serbien b^^sinNiche deu!t!sche Ei.^en-Uln sicslicsirieren ntid liquidieren diarf, aber das Gut, das sich i.n den Geibioten ^efin-det, die früher izu lOchterreich gchört 'bM'-N. Hievubicir m>lt der >ju>Mls>lchv'iisch>en R>estierulN>g Miihrte Verhandlungen sind jedoch bisher ohne Erfolg igeWieiben, iMiirlden a'^r fortgesetzt werden. Zutreflsenid ist. daß v^on den Deutschen in Juigosla'wien.mie!lirf>ach darüber Klag? g«-führt worden ist, das; isie besonders Untfreund-lichkeiten nnd DranMievuingen ausgesetzt sin^. Das Borgeihen der «Äolivenen richtet sich jt^doch nicht ausig^isprochen lgegen die Roichsd^eutschen, sondern siegen >alle in lSloi^rien'ien wo'hnen^den Doutschstämmigen. iWe^gien dieser 'Angelegen» heit stich auch Vorstellungen durchl die Gesi iildt schaft in Beogvad erihivHen worden. Es kann bcimerkt werden, eiine Bcdvücknng der ^ieichAdeuts^chen !aius ijuigostawischom lAebi«^t, solveit der Reichsregiernng bekannt i'st, nicht d>u Wünschen und Msiit^iten der Beograder Regieruni^ entspricht, die sich »d'vr Erkenntnis des Wertes eiiner Besserung dier durch -den Krio.i unterbrocl^enet? wirtschaftlichen Bezich-'Ungien zwischen Deutschland nnd Jngosla.viLn nicht vcrsll^lließt. Tanzabeitzd Jelenska. Die junge Künstlerw hat siür Montag den 21. lNovelN'ber in ihr ProgvanM ^die Kunsttä'nize «nsgenoMmen: 1. Tschaikowslki, Polonaise; 2. Joses Strauß, DoilsüchkoalibenÄMer; 3. Dscha^i^toilvs'k'i, Nusz-knacker; 4. Vevfchi'e'denes Porzell-M: Mo,^.irt, Nympi^niburg; Däiniifche VoltZveiisen: Ko!pen>-hagen>: I. Fviichiniann: Altw-iener lSpiochoVe; 5. lGrreg. MorgendÄmmeruing; 6. Mac Donell: Comes d'nn Petit nelgre; 7. Schhtte: ^^uimores-ke: 8. Rachmamnosf: Rlnssij-sie Pokka. Die E.nt lÄK-fe lfiiir chre K'ojsti'rme «siii'd vom a^ad. Maler Naidovian Tonnafseta (iSplit) und Prof. Phi-lipipt, Wlien. Kart^eir m der Mirsi'k'ali'enihauid-lung Mer n>n'd Papierhmnldkmg Bv!«ni>k. Die hiesige Fleischverwertungsgesellschaft ,,Mestta" evhil^lt die Bn^villigimg. wöchent^lich ii bis 6 Wagl^ons «frisches Miirh in eisteiivn Kl:hl.nmgg>o>ns in »die Äs'ivei,.z auszuführen. In der Schiveiiz kl>stet ein .ffilogvantiin Niud-fle.isch in unserer Valnta 150 bis 200 X. Die Grabstätte?oses Rnnjanins. ser- büsclien Pfarrer iVelsko Mivosiwlie'vil!' ist es qel'UWen. lauf einoni !der ^-rieidhö^fe von Novi die Gralbstätte Nunjanvns, des Ko'upo-nisten der krovtüscliett Nationaühv'nne. >auf.^n-finden. Die >t^rMätte ist der Ver.^ess.'i^'sieit verfallen. F'iir ims ist es von bosond^'rer Be-deutunq, aste jene Molinente >ans unserer Ver-qangeiHci^lt hevvo>rizl>lh!7bet?. wo Kro'iwnl '.md 'Serben einijq^ in der Iidee der- >jngo«slenvischen Einü^M hiervortraten. Ao'lcher V'^'ililmele 'haben wir genug. lEines !d'fiivo>n ist I^^innii'iin^ der Ser>be, der dile Akrobatische Ht>nine ko«nivonierte. Herr Miroisavl'j'e'vi^ bat soifort mit einer ?sk-t>i>0'n >M Idieim Zn^lecke begonnen, i'w die t^^rab-stiätibe nlit ei'nem Gc^den^steiin u^nd 'das 5t>.'r'be-Haus Nu^rj'anins mit ei>uer ^(^eidenktaifel rer-fMen. Mt lder Zam'mluing von Beiträl^si^n wu«r!die!in Petrovava'din und Noivi Aad b-reits begonnen. Der 'l^icdienksteiin !soll iin kointinien-dien Fl1ii>Ha!br ausgestellt nnid damit patrioti-'sch!? Manrsejstatiilin^'n vel^bunden ^'neriden. Die grosse Oeffenltijtikeit wi:^^ von der ?l>bsiA in Kenntnis lae'seht. um die geplante ?^x'i.'rlich-kei-t über den Rcish>nren ^e^ine? solkalen Ereig-nisses ersi!ro!^avsj>e>vi<^ in Nt)vi '^a^d nn!d der l^irtsbeisiher lF'vaniia Masin in Pi'.ro-varMn. Alte juigc'UMvischen D.iistes>bsätter werden ersucht, diiese übernkhnien. Wer auf Gott vertraut — braucht kein Kraut!" In der Uimgebung von (^rag drun-ge»r dieser Tage llintbvikanm'te Diebe in den Keller eines Pfarvhofes, rn !dem Kraut für den Winter Mslbc^rvaihrt nvar. Die Dieb s^ah. len dcs ganze Kraut 'u^i'd lschrioben d-inn mlt 5fr(!i>de auf.die T'üre des Kellers: ..Wer auf ^V?ott vertraut — braucht kein Kraut!" Lehrer und Gendarmen. Pich einn St^oti-sti? sinid »an den Vollksschulen ^nleres Staates ii'sgesamt 18.877 Lehrer an-szst^^ellt. In dem wei^ bvMert'en Dailmat!«n kommt .ins W) E^nwoihner 1 Leihrer, in K^oi^ien. Sln^vonien und 'Glowen-ien aus 034 Nnl.iii>hner 1 Lchrer T Aett««G^ und in Bosnien gar auf 1121 Einwohner 1 Lcbrer. J'Ni Duriä^schnilt lc.nin?t in '.nrf^'^einl Ttaatl^' >auf 069 Eimvohuer 1 Lchc^r. Dnilir aber hnbetl iivir 40.00^) G^n>^rnlen, so auf je 300 Einwohner 1 Gendlc?-un koinin». Hittbei ist aber die 'Tlaats- uich Gemoind^poll-zei gar nicht nii'toiiNigerechnet! Gasthaus Kocmut in Studenci: So.mhag Fest ulit Tan^. Eintritt 1 Dinar. Der hinausgeworfene Militärattachee. An itatieni'sches Blatt niel!i)i^''te vor lnr,zem dl.r ^auGorcheii'deir Welt, Idas; der Italiener der tapferste >SolÄat 'der Erde sei. Divse rung qu^ittierte die Beograidor „Tri>bu>m" init der «jn^ügbichiLn Beinlevkung, das; die JtaUcner ldies bei Toluveiu ja bomiieieu hätteu». Darauf-hin erijchieit der italienlWe Militärattachee 'in >der 'Tchllftleitlmg der „Tribuiva" luu'd sorderte !den Äie^dakteur ^auf, dieise Beihauptung wieder lgnt KU lumchen. Der Schriftlaiter ir^^igerte sich n'aliürjll'H dieser in schroffem Tone vorgebltüh-ten Ausforderung Folige zu leiisten, und es entstand ^zwischen »bei'den orn heftiger Streit. Ue-ber die Eiinzeliheiten der Deibatte und ihre Folgen borichtet nun der Zagr«lber „Obzor": „Jnt Lause ldes Düsputies >M'achte lder Begleiter des italienischen Miiitävattlachoes, ein Offi-.zier, die Bamevkung, idie Schreibilveiilse lder Trilbuna" !sei eines »halptstMilschen Blattes nicht liviürdig, worauf der tzanptschvistteiter er-wilderte, er 'dürfe n'icht bete'iidi'gen, sondi?rn lN'üsse seiine Worte wägen. So >kam os zu ei-ncul rittzmer lhvfti goren Strelite, im Borlailtfe dessen 'der italieniUe Os>fizier >dsm Redakteur die Worbe zurief. ler fei oin setbi>sches Schveiln (!) luid ihm -mit S>er Faust ins Ge-sicht schlu,g>.^In di^isom kritischen Augenblicke kam lde>m i'Vchriftleiter ein Mitar^beiter Zllr .^iilfe, der dvut Attachee eiuien Schliag >über den K^opf veilsetzte. Nun kqm es >M mner rogolrech ten Keill^'r-ei. im Verlaufe «deren 'der Redak-tionsdiener, ein stimmiger Bauernbursche, dieit Att'ajhee derartig zur Seite risz, das; er -mit tdeut Riücken ^gegen eii'nen Kasten siel, die Türe desseWen dnrchbrach und «dann in «den Kasten hineinfiel. Da er sich nun nicht vühren konnte, llies^en ilhn 'die «Schriftleiter in Rnhe nn'd wandten sich «mit dem Rufe „Hindus!" gegen den lAlveiten Offiizier, !der >den Säbol ge-zoMn'hatte, ilvas sie veranilias^te, Sti'Me zu ergreifen. «Auf Äas hiin ergrifs der Offizier die Flucht. Sl.i'dann 'befreiten sie den Attachee ulis dein Kasten nnd itoarfen ihn buchstäblich aus 'der Mdaiktion. Der Fall errWt>e in Ü^eo.ira'd nngcheures Aus^schen. Der Geisandte Manzoni intervenierte bei Piasiö, welcher erklärte. si!H inlfovmieren zu imollen." Uwstkück lO««t selten aAein. Diesem 5'pruche mußte die 04 Jalzre alte private Alois?« tubetz. wol?nhaft in der Baracke S i'iliter der Infanteriekaserne in der Magda-lt'nenvorstadt, am eigenen teibe verspüren, c chetz, die schon längere Aeit krank und bettlägerig ist. wollte am !NlttVoch nach» 'n'ttags das Vett verlassen, stürmte hiebet oor Schwäche so unglücklich zu Boden, daß sie sich den rechten Unterschenkel brach. !Nit-leidige Menschen riefen die Rettungsabteilung, ^ie die bedauernswerte Frau nach Anlegung dt-s petitschen Stiefels ins Allgemeine ?<^ankenhaus überführte. Kino. 1. Mariborski bioskop. -amstM, ?onntag, Monwig und Dien^^tag gobnugt di«' erste Eipocyie des WilÄuwstischlagers „Atll^s" zur Vorfüi^i-ru'ng. LoistiiiMiti 'hervorr.ilisllder At'l)!el?n. l)errlicl)c Landschafter. Pack<:n>)>.' .-lj'.'n?« voll waglh^lMger Bravourstücke z'.'i^.vuen diesen aiuanijscl)en Film gmiz bes^^n'^ers .^us. — Täglich bei allen Bovstelluni.int SuilMvrche-sür^ Mestni kino. Der Meuleuerfilm in ^^irei Epochen: „Die Erbschaft der M'lli^nieu", l. Teil: „Der schiinarze Domino" in vier ?l!-ten wird Freitag, Samst.lZ. Sonnr.i^g und Mc,nt.a!g vorgosiilhrt. Mit Rücrsi.bt auf.die glos;e Leihg^'^bl'chr sind ErmH:Zungen llng^ül-t'ti. De'r lSaal ist >gt wird der M-^nsch zur K.irr?-katur: wenn er sich zu .'^»zudlun.^en himieisjen läbt, di^e nilHt seines Wes-:«) siu'd. O Gllück 'ist ^l'>denl lnur das, -nvas er Glück neiuit. l^^^der Man glaubt, ida^ die Wi'vküehkeit (.'in Tra.lm ist. — Glück ist jedem nur das, was er Glück nennt. Jeder Mensch ist an seiner schwachen .^eite unberechenliar. » Reif ist der, der schon auf alle in ihm liegenden Ideen gekommen ist und sie aus-t.?esochten hat. » Jene Menschen sind die bedeutendsten, die man entweder sehr lieben oder sehr hassen nuch, aber an denen niemand vorbeigeht, cl^ne sie zu beachten. « Niemanden geniert ein Egoist mehr, als ?inen Egoisten. B0rfent>«rtlht. Zagreb, 17. November. Devisen: Me» 5 bis Sz^rlin 114 'bis 117,Bu'dap«st 30.5Y bis 31.50, Italien 1S00 bis !Ä3<^, Lontdoir 114^ bis 1180, Paris !?1l5 bis 2160. Prv'g 30^ bis 3l0. Schn>oiz 5'^ bis 5400- — B«-luten: Doll'ar 27^ bis 286, österr. Krön« 0.5)0, Zvrruid^'l 10 bis N, 'dvutis<^ Mark 12S bis 130, rum. Lei IlV, Lire 11Ä. Zürich. 17. Novomlber. Dev isen: B?rl^ 2.02, .^oll'and 18Ü.50, N<^v Bork W8. Lo ndon 2l.l6, Paris 38.30, VivilaNd 22.10. Prag 5.si0. Blidap«'st 0.55, Zagrch 2, BulkiarB 3.4S, Warschau 0.17, Wien 0.18. ötsterr. Krone 0.12^ ' E-itL4 M«LD«rGDr Nr. 2K2 — 19. November Kleiner Anzelgei' »»»»»«»»»»»»»» V«rschi«t«««« AerrenwinkOrmaukel in tadellosen ^usiank», Äosen. Juchten-flieset, Kerrenschnürjchude ».Sonstiges .zu oert^aufen. Adr. »n der Verw. S735 SausnLhertn wird aufgenom-Mck.r.k İ ' Kr°,nz> ««aMM«, ißt») u«d Verlauf vvn Befidun-«n, Geschittt»-. j^inShSuser. VU-GaN-. ffaffeehSuser xo d«i H»k«tte1kn Bedlnflunae« über-Wk»M, «e«lttztentörO «arl Ewventka nl. ».>. V04V »ulica !7. ' 97^7 ! 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